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German: Prinz Henrik will kein Grab neben seiner Frau
Der Mann der dänischen Königin Margrethe (77), Prinz Henrik (83), will nach seinem Tod nicht neben seiner Frau bestattet werden.
Das teilte das Königshaus am Donnerstag mit.
Traditionell wird das dänische Königspaar in der Domkirche von Roskilde beigesetzt.
Der Bildhauer Bjørn Nørgaard fertigte bereits einen Sarkophag für die beiden an.
Die Königin sei mit der Entscheidung ihres Mannes einverstanden, hieß es weiter in der Mitteilung.
Wo Prinz Henrik begraben werde, sei noch unklar.
Er habe aber nicht die Absicht, in seiner französischen Heimat beigesetzt zu werden.
Prinz Henrik hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er mit seinem Titel nicht glücklich war.
Nach der Thronbesteigung seiner Frau Margrethe im Jahr 1972 wäre er gern König geworden.
2016 ging er in den Ruhestand und legt dabei auch den Titel "Prinzgemahl" ab.
Da Henrik in Dänemark nicht den Titel und die Funktion bekommen habe, die er wollte, sehe er sich gegenüber seiner Frau nicht als gleichwertig an - auch nicht nach dem Tod, erklärte Lene Balleby, die Chefsprecherin des dänischen Königshauses.
Wo die letzte Ruhestätte des 83-Jährigen letztendlich sein wird, sei noch unklar.
Er habe aber nicht die Absicht, in seiner französischen Heimat beigesetzt zu werden, sondern in Dänemark.
Er mag das Land, für das er in den letzten 50 Jahren gearbeitet hat.
Der gebürtige Henri de Laborde de Monpezat, Sohn eines französischen Adelsgeschlechts, hatte Margrethe 1965 in London kennengelernt.
An der Themse arbeitete er in der französischen Botschaft.
Während seiner späteren Frau die Sympathiebekundungen des Volkes stets zuflogen, hatte Prinz Henrik in seiner knapp 50-jährigen Regentschaft bei den Dänen einen schweren Stand.
In einer Autobiografie äußerte Henrik über die ersten Jahre in Dänemark: "Wenige Monate nach meiner Ankunft wurde alles, was ich tat, kritisiert.
Mein Dänisch war schwankend, ich bevorzugte Wein statt Bier, Seidenstrümpfe statt Stricksocken, Citroën statt Volvo, Tennis statt Fußball.
Selbst für die Gauloises, die ich anstelle von Virginia-Tabak rauchte und die hierzulande den Ruf hatten, die Marke gesellschaftskritischer Intellektueller zu sein, konnte ich nicht auf Nachsicht hoffen.
Ich war anders.
Ich schien mit dieser Position zufrieden zu sein und mich nicht zu schämen.
Das waren gleich zwei Fehler!"
English: | Prince Henrik does not want a grave next to his wife
The husband of the Danish Queen Margrethe (77), Prinz Henrik (83), does not want to be buried next to his wife after his death.
The royal family shared that on Thursday.
Traditionally, the Danish royal couple are interred in Roskilde Cathedral.
The sculptor Bildhauer Bjørn Nørgaard is already crafting a sarcophagus for the two of them.
The queen is content with her husband's decision, the announcement continued.
Where Prince Henrik will be buried is still unclear.
However, he does not intend to be interred in his French homeland.
Prinz Henrik had never made a secret of the fact that he was not happy with his title.
After his wife Margrethe's accession to the throne in 1972, he would have liked to have become king.
In 2016, he went into retirement and at the same time also laid aside his title of "Prince Consort".
Since Henrik did not get the title and function that he wanted in Denmark, he does not see himself as equal to his wife – not after death either, explains Lene Balleby, chief spokeswoman for the Danish royal family.
Where the last place of rest will be in the end for the 83-year-old is still unclear.
However, he does not intend to be interred in his French homeland, but rather in Denmark.
He likes the country for which he has worked for the last 50 years.
Born Henri de Laborde de Monpezat, the son of a noble French family, he had got to know Margrethe in 1965 in London.
He worked on the Thames in the French Embassy.
Whereas the people's expressions of sympathy always flew to his then to be wife, Prinz Henrik had a hard time with the Danes during his almost 50-year reign.
In an autobiography, Henrik commented on his first years in Denmark: "A few months after my arrival, everything that I did was criticised.
My Danish was faltering, I preferred wine to beer, silk socks to wool socks, Citroën to Volvo, tennis to football.
Even for the Gauloises, which I smoked in place of Virginia tobacco, and which had the reputation here for being the brand of intellectuals who were critical of society, I could not hope for any leniency.
I was different.
It seemed I was happy with this position and not ashamed of it.
Those were two errors!" | de-en | wmt | 42 | 0 | raw | document |
German: Elon Musk ist es egal: Zehntausende Tesla-Kunden stornieren Order
Elektro-Tausendsassa Elon Musk gibt gern mit der riesigen Zahl von Vorbestellungen für seinen neuen Tesla "Model 3" an.
Dabei hat er bisher unterschlagen, dass ein Teil der Kunden ihre unverbindliche Reservierung schon wieder zurückgezogen hat.
Neben den stets triumphalen Zahlen zu Umsatzsteigerungen und noch gigantischeren Absatzzielen hat Tesla-Chef Elon Musk bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalsbilanz erstmals eine andere, weniger glanzvolle Zahl verraten: die der Stornierungen beim neuen Massenmarkt-Modell 3.
Musk hatte in den vergangenen Monaten häufig mit den mehr als 500.000 Vorbestellungen für das neue Auto geworben, dessen Auslieferung gerade beginnt.
Nun räumt Musk ein: Von den insgesamt 518.000 Vorbestellungen sind 63.000 schon wieder zurückgezogen worden.
Kritiker hatten immer wieder darauf hingewiesen, dass es sich lediglich um unverbindliche Reservierungen handelt.
Bei einer Stornierung zahlt Tesla die 1000 Euro (in den USA 1000 US-Dollar und in Großbritannien 1000 Pfund) "Reservierungsanzahlung" vollständig zurück.
Derzeit lägen 455.000 solcher unverbindlichen Reservierungen vor, räumte Musk in einer Telefonkonferenz mit Analysten ein.
Dass die Stornierung von bislang rund zwölf Prozent aller Bestellungen zum Problem werden könnte, glaubt der Tesla-Chef jedoch nicht.
Sein Argument: Die Herausforderung bei den ehrgeizigen Wachstumszielen liegt nicht bei der Nachfrage, sondern auf der Produktionsseite.
Im vergangenen Jahr lieferte Tesla 84.000 Fahrzeuge aus.
2018 sollen es - alle Modelle zusammengenommen - 500.000 sein, 2020 eine Million.
Die Nachfrage dafür ist offensichtlich da.
Laut Musk kommen derzeit pro Tag 1800 Reservierungen dazu.
Wer heute ein "Model 3" bestellt, darf frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2018 mit der Auslieferung rechnen - wenn Tesla es schafft, seine nagelneuen, noch nie in der Praxis getesteten Produktionsstraßen ohne größere Unterbrechungen mit maximaler Auslastung zu fahren.
Viele Experten zweifeln, dass das möglich ist.
Kommt es aber zu größeren Verzögerungen, dann könnte die Unverbindlichkeit der Reservierungen zum Problem für Tesla werden.
Denn dann kann das Unternehmen unzufriedene Kunden nicht daran hindern, in Scharen davonzulaufen.
English: | Elon Musk doesn't care: Tens of thousands of Tesla customers cancel their orders
Electronics-multi-talent Elon Musk likes to brag about the huge number of pre-orders for his new Tesla "Model 3".
Up until now, he has withheld the fact that a portion of these customers have already cancelled their non-binding reservations.
Alongside the always triumphant figures for sales increases and the even more gigantic sales targets, with the announcement of the most recent quarterly financial statement, Tesla boss Elon Musk has for the first time had to reveal another, less glamorous number: that of the cancellations for the new mass-market Model 3.
In recent months, Musk had frequently used those more than 500,000 pre-orders to talk up the new car, for which distribution is just starting.
Musk now concedes that of the 518,000 total pre-orders, 63,000 have already been retracted.
Critics had time and again pointed out that they were only non-binding reservations.
In cases of cancellation, Tesla pays the 1000-euro (in the USA, 1000-US-dollar, and in Great Britain, 1000-pound) "reservation deposit" back in its entirety.
There are currently 455,000 such non-binding reservations, conceded Musk in a conference call with analysts.
However, the Tesla boss does not believe that the cancellation of as of yet 12 per cent of all orders could become a problem.
His argument: The challenge for ambitious growth targets is not in demand but on the production side.
Last year, Tesla delivered 84,000 vehicles.
In 2018 – all models taken together – it is said to be 500,000, and in 2020, a million.
The demand is therefore clearly there.
According to Musk, a further 1800 reservations arrive each day.
Anyone who orders a "Model 3" today is looking at delivery in the second half of 2018 at the earliest – that's if Tesla manages to get its brand-spanking new production lines going, as of yet never tested in practice, without any major interruptions and at maximum capacity.
Many experts doubt whether that's possible.
Should there be major delays, however, the non-binding nature of the reservations could become a problem for Tesla.
For the company cannot then prevent unsatisfied customers from running away in droves. | de-en | wmt | 13 | 0 | raw | document |
German: Fahrrad auf Leitungen geworfen: Südbahnstrecke gesperrt
Laut Polizei hatten die bisher unbekannten Täter das blaue Fahrrad von der Bahngleisüberführung im Bereich der Leobener Straße (B116) auf die Leitungen geworfen.
Diese wurden dabei so stark beschädigt, dass der herannahende Güterzug angehalten werden musste.
Die Ermittler gehen von zwei männlichen Tätern aus und suchen seit den Nachtstunden nach ihnen.
Nahe dem Tatort waren von Zeugen ein rosaroter Roller- und ein Fahrrad-Fahrer beobachtet worden.
"Das geht weit über einen Lausbubenstreich hinaus", sagte ÖBB-Sprecher Christoph Posch zur APA.
Der oder die Täter hätten sich selbst in große Gefahr gebracht und auch den Zugverkehr gefährdet.
Neben dem Schaden an der Lok und der Anlage sowie den Verspätungsminuten und den Kosten für den Schienenersatzverkehr könnten auch noch Pönalen der Bahn-Kunden auf die Täter zukommen.
Insgesamt sei von einer "erheblichen" Summe auszugehen, sagte der Sprecher.
Die Schäden waren am Freitagnachmittag wieder behoben, der Bahnverkehr auf der Südbahnstrecke konnte ohne Behinderungen geführt werden.
Knapp zehn Personenzüge waren Freitagvormittag ausgefallen, zwei davon betrafen den Fernverkehr.
Güterzüge fielen nicht aus, sie hatten jedoch Verspätung.
Laut ÖBB-Sprecher Christoph Posch mussten rund 200 Meter Oberleitungen ausgetauscht werden.
Isolatoren und Masten wurden ebenfalls beschädigt.
English: | Bicycle thrown onto cables: southern railway closed
According to police, the as-of-yet unknown perpetrator had thrown the blue bicycle onto the cables from the railway track overpass in the area of Leobener Straße (B116).
These were so badly damaged in the course of this that the approaching freight train had to be stopped.
Investigators are proceeding on the assumption that there were two male perpetrators and have been looking for them since last night.
A pink scooter and bicyclist were observed near to the scene of the incident by witnesses.
"This goes far beyond a roguish prank," said ÖBB spokesman Christoph Posch to the APA.
The perpetrator or perpetrators put themselves and the rail traffic in great danger.
In addition to the damage to the locomotive and facilities, as well as the time in delays and the costs for the rail replacement services, the perpetrators could also be faced with railway customers' penalty fees.
Altogether, one can expect a "considerable" sum, said the spokesman.
The damage was repaired on Friday afternoon and the rail traffic on the southern railway stretch was able to be operated without obstructions.
Almost ten passenger trains were cancelled on Friday afternoon, two of them were long-distance trains.
Freight trains were not cancelled, although they were delayed.
According to ÖBB spokesman Christoph Posch, around 200 metres of overhead lines had to be replaced.
Insulators and masts were also damaged. | de-en | wmt | 102 | 0 | raw | document |
English: West Virginia governor announces he's switching parties
The Democratic governor of West Virginia, Jim Justice, announced Thursday night at a rally with President Trump that he's switching parties.
"Like it or not like it, the Democrats walked away from me," Gov. Justice said.
"Today I will tell you with lots of prayers and lots of thinking ... today I will tell you as West Virginians, I can't help you anymore being a Democratic governor."
The rally erupted in cheers.
"So tomorrow, I will be changing my registration to Republican," Justice added.
"As a coach, I would tell you it's time to run another play."
Mr. Trump promised earlier a big announcement at the West Virginia rally.
Mr. Trump won West Virginia by 42 points, and Justice did not endorse the Democratic nominee, Hillary Clinton.
Justice, who is the only billionaire in the state, according to Forbes, was elected in 2016.
Forbes notes that he owns coal mines in five states, having inherited a coal business from his father.
He's worth about $1.59 billion.
Meanwhile, the Republican National Committee released a statement Thursday night saying "Governor Justice's party switch is another blow to a Democratic Party that would rather obstruct than work to make our country great again."
"With only 15 governorships and control of the fewest state legislatures in history, Governor Justice's announcement is just the latest rejection of a party that is leaderless from top to bottom and unable to find a positive, unifying message," RNC chairwoman Ronna McDaniel said in a statement to CBS News.
German: | Der Gouverneur von West Virginia kündigt an, dass er die Partei wechselt
. Der demokratische Gouverneur von West Virginia, Jim Justice, kündigte Donnerstagabend bei einer Kundgebung mit Präsident Trump an, dass er die Partei wechseln werde.
Ob Sie es mögen oder nicht, die Demokraten haben sich von mir entfernt", sagte Gouverneur Justice.
"Heute werde ich Ihnen mit vielen Gebeten und viel Nachdenken erzählen ... heute werde ich Ihnen als Einwohner von West Virginia sagen, ich kann Ihnen nicht mehr helfen, wenn ich ein demokratischer Gouverneur bin."
Die Kundgebung brach in Jubel aus.
"Morgen werde ich meine Registrierung zu den Republikanern ändern", fügte Justice hinzu.
"Als Trainer würde ich sagen, dass es an der Zeit ist, ein anderes Spiel zu spielen."
Mr. Trump versprach vorher eine große Ankündigung bei der West Virginia Rallye.
Mr. Trump gewann West Virginia mit 42 Punkten, und Justice billigte nicht die demokratische Kandidatin Hillary Clinton.
Justice, der laut Forbes der einzige Milliardär im Staat ist, wurde 2016 gewählt.
Forbes stellt fest, dass er Kohleminen in fünf Staaten besitzt, und von seinem Vater ein Kohlengeschäft geerbt habe.
Er ist ungefähr 1,59 Milliarden Dollar wert.
In der Zwischenzeit gab das Republikanische Nationalkomitee am Donnerstagabend eine Erklärung ab, in der es sagte: "Der Parteiwechsel von Gouverneur Justice ist ein weiterer Schlag für eine Demokratische Partei, die uns eher hindern als daran arbeiten würde, um unser Land wieder großartig zu machen."
"Mit nur 15 Gouvernements und der Kontrolle der wenigsten gesetzgebenden Körperschaften in der Geschichte ist die Ankündigung von Gouverneur Justice nur die letzte Ablehnung einer Partei, die von oben bis unten ohne Führung ist und nicht imstande ist, eine positive, einigende Botschaft zu finden", sagte die RNC-Vorsitzende Ronna McDaniel in einer Erklärung den CBS News. | en-de | wmt | 39 | 0 | raw | document |
German: Blockieren von Kritikern über Facebook: Bewirb dich nicht um ein öffentliches Amt, wenn du das Einheizen von Wählern nicht vertragen kannst
Der Vater unseres Landes wusste etwas von schlechter Presse.
Die Amerikaner liebten George Washington, aber es dauerte nicht lange, bis die Zeitungen ihn wegen allem schlugen, von der Innenpolitik bis zu seinen politischen Prinzipien.
Er schimpfte bei der Kritik, sicher.
Aber er hat seine Kritiker nicht zum Schweigen gebracht.
Denn im Jahr 1783 sagte Washington: "Die Redefreiheit kann weggenommen werden - und, dumm und stumm werden wir wie die Schafe zum Schlachten geführt."
Das bringt mich nach Maryland zu Gouverneur Larry Hogan, der daran arbeiten muss, mehr wie Washington zu sein.
Hogans Mitarbeiter haben die Beiträge von mindestens 450 Personen blockiert und gelöscht, die ihre Meinung auf seiner offiziellen Facebook-Seite geäußert haben.
Und die American Civil Liberties Union verklagte ihn deswegen Anfang dieser Woche.
Der Stab des Gouverneurs entließ die Klage als frivol, und der Online-Kommentar war voll von einer Gegenreaktion mit "Na, und?" .
"Es ist nur Facebook", sagten viele Leute.
Aber es ist wichtig.
Und es ist besonders wichtig, wenn es ein Typ wie Hogan ist.
Dies ist ein republikanischer Gouverneur in einem überwältigend demokratischen Staat, der erstaunlich beliebt ist.
Er hat die zweithöchste Zustimmung der 50 Gouverneure der Nation.
Hogan ist kein reaktionärer Hitzkopf.
Er hat eine feste Hand bei der Führung seines Staates und strenge Einhaltung der Prinzipien gezeigt.
Er war auch sehr geschickt darin, Facebook als primäres Mittel zu nutzen, um sich mit seinen Wählern zu verbinden und spielend seinen haarlosen Kopf nach Chemotherapie auf seiner Seite zu debütieren.
Daher ist die Blockierung von Personen, die auf die Seite des Gouverneurs kommen - die ein öffentliches Forum ist, das als offiziell bezeichnet wird und von Mitarbeitern, die mit öffentlichen Steuer-Dollars bezahlt werden - unnötig und letztendlich gefährlich.
In einem Interview mit The Washington Post verteidigte Hogans Sprecherin Amelia Chasse die Handlungen des Gouverneurs und argumentierte, dass die Blockierung der Kommentare nichts weiter als eine Moderation sei.
Aber es ist zu einfach, das Bild von Trollen oder Spammern oder hasserfüllten Leuten zu benutzen, die online die Peitsche schwingen.
Die Post sprach mit einigen der wirklichen Leute, die von Hogan blockiert wurden.
Und das sind nur echte Menschen, die mit ihren gewählten Führern sprechen: ein Lehrer, ein Unternehmer und ein Pfarrer, keine Trolle.
Sie alle sagten, dass ihre Kommentare respektvoll, nachdenklich und nicht profan waren.
Der Pfarrer zitierte die Bibel in seinem Post und appellierte an Hogans katholischen Glauben.
Rechtsanwältin Lakshmi Sarma Ramani von Bowie, Md., war nicht hasserfüllt, aber sie fragte nach Hassverbrechen.
"Ich kommentierte höflich, dass ich enttäuscht war, dass es keine Reaktion auf Hassverbrechen und andere aktuelle Nachrichten gab", schrieb sie im Kommentarbereich der Nachrichtensendung "The Post".
"Ich schätze diese Idee auch nicht, wenn eine Anzahl von Leuten zum selben Thema Stellung nimmt, dann werden sie von manchen eher als ein so genannter kollektiver Einsatz missachtet und nicht als eine große Gruppe von betroffenen Bürgern anerkannt".
Was die Mitarbeiter des Gouverneurs als "konzentrierten Spam-Angriff" bezeichneten, würden andere wahrscheinlich "Fürsprache" nennen.
Die Facebook-Ära macht es einfach, eine Nachricht zuzuschneiden, indem man einfach einen Kritiker blockiert oder ein negativer Kommentar gelöscht wird.
Es ist viel sauberer als in früherer Zeit, wenn man das gleiche getan hätte, dass Mitarbeiter entsandt wurden, um Zeitungen mit kritischen Leitartikeln zu sammeln und zu verbrennen oder Demonstranten zu verhaften und zum Schweigen zu bringen.
Aber genau das passiert gerade digital.
Hogan ist nicht der erste öffentliche Beamte, der dafür kritisiert wird, dass er Facebook und andere soziale Medien beschimpft hat.
Präsident Trump wird von Twitter-Nutzern verklagt, die von seinem Twitter-Feed blockiert wurden.
Einer der ersten Meilensteine in dieser Frage fiel letzte Woche in Virginia.
Der Vorsitzende des Board of Supervisors des Loudoun County verletzte das First Amendment, laut US-Bezirksrichter James C. Cacheris in Alexandria, als sie einen Wähler von ihrer Facebook-Seite verbannte.
Und in Kentucky erhielt Gouverneur Matt Bevin (R) auch einen Besuch von der ACLU wegen seiner Verwendung von Facebook und Twitter.
Das sollte nicht so schwer sein.
Zur Zeit Washingtons hatte die Zeit des erschwinglichen Portos eine ähnliche Wirkung wie das Internet.
Die Anzahl der Zeitungen vervielfachte sich zwischen 1776 und 1800, und anonyme Briefschreiber schlugen auf seine Führung ein.
Und selbst damals hatte Washington anonyme Trolle.
Die Leute, die Pseudonyme wie "Juricola", "Valerius", "Belisarius" und "Portius" benutzten, schrieben alle Briefe an Zeitungen, die Washingtons Entscheidungen niedermachten.
Petitionen, die seinen Standpunkt über den Vertrag von Amity, den Handel und die Schifffahrt mit Großbritannien kritisierten, überwältigten sein Amt, laut den historischen Dokumenten, die von den Online Papers des George Washington Project gesammelt wurden.
Aber er hat sie nicht zum Schweigen gebracht.
Redefreiheit, Meinungsverschiedenheit und Diskurse gehören zur Grundlage unserer Nation.
Und wahre Führung bedeutet, das zu akzeptieren.
English: | Blocking critics from Facebook: Don't run for public office, if you can't take heat from voters
The father of our country knew something about bad press.
Americans loved George Washington, but it didn't take long for newspapers to start slamming him on everything from domestic policy to his political principles.
He chafed at the criticism, sure.
But he did not silence his critics.
Because back in 1783, Washington said, "the freedom of Speech may be taken away - and, dumb & silent we may be led, like sheep, to the Slaughter."
That brings me to Maryland Gov. Larry Hogan, who needs to work on being more like Washington.
Hogan's staff has blocked and deleted the posts of at least 450 people who voiced their opinions on his official Facebook page.
And the American Civil Liberties Union sued him for that earlier this week.
The governor's staff dismissed the lawsuit as frivolous, and the online commentary was rich with a "who cares?" backlash.
"It's only Facebook," plenty of folks said.
But it matters.
And it especially matters when it's a guy like Hogan.
This is a Republican governor in an overwhelmingly Democratic state who is astonishingly popular.
He has the second-highest approval rating of the nation's 50 governors.
Hogan is not a reactionary hothead.
He's shown a steady hand in leading his state and a stern adherence to principles.
He's also been pretty deft at using Facebook as a primary means to connect with his constituents, playfully debuting his hairless head after chemo treatments on his page.
So blocking people who come to the governor's page - which is a public forum, labeled as official and administered by staff members paid public tax dollars - is unnecessary and ultimately dangerous.
In an interview with The Washington Post, Hogan spokeswoman Amelia Chasse defended the governor's actions, arguing that blocking the comments was nothing more than moderating them.
But it's too easy to use the image of trolls or spammers or hateful folks lashing out online.
The Post talked to some of the real people blocked by Hogan.
And they're just that - real people talking to their elected leaders: a teacher, a business owner and a pastor, not trolls.
They all said that their comments were respectful, thoughtful and not profane.
The pastor quoted the Bible in his post, appealing to Hogan's Catholic faith.
Attorney Lakshmi Sarma Ramani of Bowie, Md., wasn't hateful, but she asked about hate crimes.
"I politely commented that I was disappointed in his lack of response to hate crimes and other recent news items," she wrote in the comment section of The Post's news story.
"I also do not appreciate that idea that when a number of people comment on the same topic, they are immediately disregarded by some as a so-called collective effort, rather than recognized as a large group of concerned citizens."
What the governor's staff called a "concentrated spam attack" others would probably call "advocacy."
The Facebook era makes it easy to tailor a message by simply blocking a critic or deleting a negative comment.
It's a lot cleaner than the old days, when doing the same would have required sending staff out to collect and burn newspapers with critical editorials or arresting and silencing protesters.
But that's exactly what's happening, only digitally.
Hogan isn't the first public official to be criticized for defanging Facebook and other social media.
President Trump is being sued by Twitter users who were blocked from his Twitter feed.
One of the first landmark rulings on this issue came down last week in Virginia.
The chair of the Loudoun County Board of Supervisors violated the First Amendment, according to U.S. District Judge James C. Cacheris in Alexandria, when she banned a constituent from her Facebook page.
And in Kentucky, Gov. Matt Bevin (R) also got a visit from the ACLU over his use of Facebook and Twitter.
This shouldn't be so hard.
In Washington's time, the era of affordable postage had an impact much like the Internet.
The number of newspapers quadrupled between 1776 and 1800, and anonymous letter writers hammered his leadership.
And even back then, Washington had anonymous trolls.
People using the pseudonyms "Juricola," "Valerius," "Belisarius," and "Portius" all wrote letters to newspapers trashing Washington's decisions.
Petitions criticizing his stand on the Treaty of Amity, Commerce, and Navigation with Britain overwhelmed his office, according to the historical documents collected by the online Papers of George Washington Project.
But he did not silence them.
Freedom of speech, dissent and discourse lie at the very foundation of our nation.
And true leadership means accepting that. | de-en | wmt | 5 | 0 | raw | document |
German: Hat die PSG Barcelona vor drei Jahren vor Neymar gewarnt?
Die Seite von La Liga mag ihr Interesse an Marco Verratti bereuen
Paris Saint-Germain wird in ihrer Verfolgung von Neymar nicht nachlassen, nachdem sie ein Angebot von £ 189 Millionen abgegeben hat, um seine Freilassungsklausel auszulösen, aber haben sie Barcelona vor drei Jahren vor dem Weltrekordüberfall gewarnt?
Der sensationelle Ansatz hat das Transferfenster im Sommer angeheizt, denn der Ligue 1-Klub ist bereit, den Weltrekord um mehr als das Doppelte der bisherigen Marke zu brechen, wobei Paul Pogba in der vergangenen Saison für 89 Millionen Pfund zu Manchester United zurückkehrte.
Nach der Beendigung wird Neymar zum teuersten Spieler der Welt und zum höchstbezahlten Profi-Sportler der Welt. PSG bietet Löhne von mehr als 500.000 GBP pro Woche an.
Barcelona ist wütend über die Art und Weise, wie Neymar seinen Weg nach draußen erzwungen hat, obwohl eine Quelle in der Nähe des Katalanen-Vorstandes darauf besteht, dass der Klub immer sein Bestes gegeben hat, um sich seit seiner Ankunft aus Santos im Jahr 2013 um ihn zu kümmern.
Aber wurde die Fußballwelt vor drei Jahren von dem PSG-Präsidenten vor dieser Aussicht gewarnt?
Als Manchester City 2014 Interesse an der Unterzeichnung von Blaise Matuidi bekundete, hatte Nasser Al-Khelaifi eine strenge Warnung für jeden Verein, der einen der besten Spieler von PSG unterzeichnen lassen wollte.
"Ich bin nicht besorgt, weil sie wissen, dass wenn sie einen unserer Spieler berühren, dann werden wir in Opposition zu ihnen stehen, wir werden ihre Spieler kontaktieren", sagte Al-Khelaifi.
"Wir respektieren alle Clubs.
Aber wenn sie versuchen, einen unserer Spieler bei sich unterzeichnen zu lassen, so wird dies Konsequenzen haben."
Barcelona scheint diese Linie überschritten zu haben, wobei der spanische Verein Anfang dieses Sommers Interesse an dem PSG-Mittelfeldspieler Marco Verratti ausdrückte.
PSG machte deutlich, dass sie es dem Internationalen aus Italien nicht erlauben würden, unter irgendwelchen Umständen abzureisen, und Barcelona konnte die Folgen dieses Interesses spüren, indem sie eines ihrer Preisangebote für Neymar verlor.
English: | Did PSG warn Barcelona about move for Neymar three years ago?
La Liga side may rue their interest in Marco Verratti
Paris Saint-Germain will not let up in their pursuit of Neymar after lodging a £189m offer to trigger his release clause, but did they warn Barcelona of the world-record raid three years ago?
The sensational approach has lit up the summer transfer window, with the Ligue 1 club ready to break the world transfer record by more than double the previous mark, which saw Paul Pogba return to Manchester United last season for £89m.
Once completed, the move will see Neymar become the world's most expensive player and also the highest-paid professional sportsman in the world, with PSG offering wages of over £500,000-a-week after tax.
Barcelona are known to be furious with the manner of the approach and the way that Neymar has forced his way out, despite a source close to the Catalans' board insisting that the club have always done their best to look after him since his arrival from Santos in 2013.
But was the football world warned of this prospect three years ago by the PSG president?
When Manchester City expressed an interest in signing Blaise Matuidi in 2014, Nasser Al-Khelaifi had a stern warning for any club looking to sign one of PSG's best players.
"I am not worried because they know that if they touch one of our players, then we will be in opposition to them, we'll contact their players," Al-Khelaifi said.
"We respect all clubs.
But if they try to sign one of our players, they'll face consequences."
Barcelona appear to have crossed this line, with the Spanish club expressing an interesting in PSG midfielder Marco Verratti earlier this summer.
PSG made it clear that they would not allow the Italy international to leave under any circumstances, and Barcelona could well be feeling the repercussions of that interest by losing one of their prize assets in Neymar. | de-en | wmt | 118 | 0 | raw | document |
English: The small town of Geisa in the Thuringian Rhön Mountains is today celebrating its 1200-year anniversary.
The highlight of the festivities will be this Saturday and Sunday, with a Medieval festival.
On these days, you should be able to experience grocers, guilds, merchants, vagrants or a Landsknecht camp in the town centre.
German: | Das Städtchen Geisa in der thüringischen Rhön feiert heuer sein 1200-jähriges Bestehen.
Festhöhepunkt ist diesen Samstag und Sonntag mit einem Mittelalterfest.
Krämer, Zünfte, Händler, Vaganten oder ein Landsknechtslager sollen an diesen Tagen in der Innenstadt zu erleben sein. | en-de | wmt | 75 | 0 | raw | document |
English: Audi to Modify Up to 850,000 Diesel Vehicles as Carmakers Face Backlash
A day before Audi's announcement, BMW said it would offer to upgrade the software in more than 350,000 vehicles.
The BMW chairman said the company believed "there are more intelligent options than driving restrictions," referring to the European cities - including Munich, where BMW is based - that have considered banning or restricting diesel vehicles.
Daimler announced on Tuesday that it would modify three million Mercedes vehicles in Europe to reduce their diesel emissions.
None of the companies described the moves as recalls.
European carmakers have heavily promoted the use of diesel vehicles in Europe and the United States to help meet rules on carbon dioxide emissions.
But the nitrogen oxides that diesel engines emit are considered carcinogens, and can cause asthma.
The cost to automotive companies of installing equipment to neutralize the fumes emitted by diesel vehicles is also increasing, making it difficult to keep the price of the cars competitive.
As German automakers face scrutiny, the government of Chancellor Angela Merkel has also been accused of coddling the powerful car companies and of ignoring signs of the problem.
The companies are trying to avoid repeating the mistakes of Volkswagen, which covered up its use of so-called defeat devices that could adjust emissions to comply with regulations when a car was being tested, but ease back in normal driving conditions.
Several Volkswagen executives have been charged in the United States, and others are under investigation on both sides of the Atlantic.
Last month, the former head of thermodynamics at Audi's engine development department was arrested in Germany.
The former manager, Zaccheo Giovanni Pamio, is Italian, and therefore is not protected from extradition and could face trial in the United States.
Early this year, Audi was swept up into a German criminal investigation involving Volkswagen after the authorities accused Audi of installing a system to evade emissions rules in Europe, broadening an inquiry that had focused on the United States.
The inclusion of Audi in the investigation could weigh heavily on Volkswagen: The luxury carmaker accounts for a disproportionate share of Volkswagen's profit.
German: | Audi soll 850.000 Dieselfahrzeuge verändern - Autohersteller sehen sich mit einer Gegenreaktion konfrontiert
Einen Tag vor der Ankündigung von Audi sagte BMW, dass es anbieten würde, die Software in mehr als 350.000 Fahrzeugen zu aktualisieren.
Der BMW-Vorsitzende sagte, das Unternehmen sei der Meinung, dass "es intelligentere Optionen als Fahrbeschränkungen gibt", und bezog sich damit auf europäische Städte - darunter München, wo BMW ansässig ist - Dieselfahrzeuge zu verbieten oder einzuschränken.
Daimler gab am Dienstag bekannt, dass es drei Millionen Mercedes-Fahrzeuge in Europa modifizieren werde, um seine Diesel-Emissionen zu reduzieren.
Keines der Unternehmen beschrieb die Unternehmungen als Rückruf.
Europäische Automobilhersteller haben den Einsatz von Dieselfahrzeugen in Europa und den Vereinigten Staaten stark gefördert, um die Einhaltung von Regeln für Kohlendioxid-Emissionen zu unterstützen.
Aber die Stickoxide, die Dieselmotoren emittieren, gelten als Karzinogene und können Asthma verursachen.
Die Kosten für die Automobilhersteller, Anlagen zur Neutralisierung der von Dieselfahrzeugen ausgestoßenen Abgase zu installieren, nehmen ebenfalls zu, was es schwierig macht, den Preis der Autos wettbewerbsfähig zu halten.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird ebenfalls angeklagt, die mächtigen Autofirmen zu verhätscheln und Anzeichen des Problems zu ignorieren.
Die Unternehmen versuchen, die Fehler von Volkswagen zu vermeiden, das den Einsatz von so genannten Abschalt-Geräten, die Emissionen regulieren konnten, um die Vorschriften einzuhalten, wenn ein Auto getestet wurde, aber bei normalen Fahrbedingungen zurückfahren.
In den Vereinigten Staaten wurden mehrere Angestellte von Volkswagen angeklagt, andere werden auf beiden Seiten des Atlantiks untersucht.
Im vergangenen Monat wurde der ehemalige Leiter der Thermodynamik in der Motorenentwicklung von Audi in Deutschland verhaftet.
Der ehemalige Manager, Zaccheo Giovanni Pamio, ist Italiener und ist daher nicht vor Auslieferung geschützt und könnte in den Vereinigten Staaten vor Gericht gestellt werden.
Anfang dieses Jahres wurde Audi in deutsche kriminelle Ermittlungen bei Volkswagen einbezogen, nachdem die Behörden Audi beschuldigten, ein System installiert zu haben, um die Emissionsvorschriften in Europa zu umgehen, und eine Anfrage, die sich auf die Vereinigten Staaten konzentrierte, wurde erweitert.
Die Einbeziehung von Audi in die Untersuchung könnte Volkswagen schwer belasten: Der Luxus-Automobilhersteller trägt überproportional zum Gewinn von Volkswagen bei. | en-de | wmt | 71 | 0 | raw | document |
German: Wir können nicht mehr als sieben mitnehmen.
Tut mir Leid.
Gleich kommt eine andere Maschine.
In Ordnung.
Warten, alle miteinander.
Es kommen noch viele Maschinen.
Nur Geduld, alles wird gut.
-Dauert nicht lang!
-Keine Sorge.
Mein Bruder erledigt das.
-Ja, Sir, zehn Passagiere an Bord. -Zehn Passagiere.
Gut.
Hallo, geben Sie mir Schanghai.
-ist Colonel Marsh da?
-Am Apparat, Conway. Sprechen Sie.
Ich brauche mehr Flieger.
Hier sind noch ca. dreissig Leute.
-Wo sind Ihre Flieger?
-Ich habe geschickt, was ich habe.
Schicken Sie sie oder ich kann keinerlei...
-ich glaube, ich höre Motoren.
-Einen Moment, sie scheinen da zu sein.
George, gehen Sie raus und lotsen Sie die Maschinen ein.
Und lassen Sie keine Chinesen rein.
-Hallo Colonel? -Hallo, Conway.
-Danke, und passen Sie auf lhre Leber auf.
-Wird gemacht!
Die Flieger sind da.
Einer nach dem anderen.
Kinder zuerst.
Wo sind sie?
Kommt hier hinüber.
Wo ist die Mutter?
-Sie sind Waisen. -Verstehe.
Komm her, und du...
-Was ist mit uns, Mr. Conway?
-Warten Sie, bis Sie dran sind.
Und Sie.
Nehmen Sie diese Jammerlappen zuerst.
Die fallen sonst in Ohnmacht. ich warte.
Wie Sie wünschen. Sie, meine Dame.
Kommen Sie.
Warten Sie hier drüben.
-Nicht den Kopf verlieren!
-Was war das für eine Explosion?
Das Maschinenhaus ist gesprengt!
Sie können nicht im dunkeln landen.
Wir zünden den Hangar an.
Dann ist es hell genug.
Es wird ein ziemlich grosser Brand.
In Ordnung.
Los geht's!
Wir nehmen das nächste Flugzeug.
Bring alle übrigen heraus.
-Hallo, Fenner.
-Hallo, Conway.
Schwierigkeiten?
Keine Sorge.
Lass das Ding hier starten.
-Bob, das sind alle. -Schnell.
Sie können mich nicht hier lassen, Sie Knülch. ich bin Brite.
Aufgepasst, Bob!
Gut, Fenner. Los geht's!
Auf den Boden!
Los, Fenner!
Los!
Wir sind wohl ausser Reichweite.
-Alle unversehrt?
-Das war knapp.
Ich war nie zuvor in so einer Lage.
-Woher kommen Sie?
-ich bin Alexander P. Lovett.
-Warum sind Sie nicht registriert?
-Sie hätten verdient dazubleiben.
Wie konnte ich wissen, dass neben mir Krieg ausbricht.
Nicht zu fassen!
Diese Chinesen haben sich auf mich gestürzt.
Um zu entfliehen, musste ich diesen lächerlichen Kram anziehen.
-Wo war ihr Versteck? -Versteck?
Nein.
Jagd. ich habe im Landesinnern Fossilien gesucht.
-Heute morgen stehe ich auf und plötzlich...
-Bricht genau neben lhnen Krieg aus!
Wenn Sie wieder in ein wildes Land reisen, kontaktieren Sie den britischen Konsul.
Sehr gut, Freshie.
Setz ihn auf die Liste und schreib später einen Bericht.
Tut mir Leid, Kumpel.
-Was, sagten Sie, jagen Sie? -Fossilien.
-Fossilien?
-ich bin Paläontologe.
-Was?
-Paläontologe.
Aha.
Ich habe hier etwas entdeckt, das die Welt verblüffen wird.
Es ist ein Lendenwirbel vom Megatherium, gefunden in Asien.
-Schau an, was der Mann alles weiss!
-Gefunden in Asien.
Zuhause werde ich dafür wohl geadelt.
Was Sie nicht sagen!
-Könnte ich einen Blick drauf werfen?
-Sicher.
Entschuldigung.
Das ist das einzige, was ich retten konnte, als mich diese Heiden umzingelten.
Von diesem Wirbel aus kann ich das ganze Skelett... rekonstruieren...
Sie erwarten, für diesen Suppenknochen geadelt zu werden?
Dies ist der Wirbel eines Megatheriums, gefunden in Asien.
Ich weiss.
Haben Sie bereits gesagt.
Sir Henry Derwent wurde geadelt.
Er kam nie über das Mesozoikum hinaus.
-Der Ärmste!
-Ja, das zeigt lediglich...
Warum rede ich eigentlich mit lhnen?
Wer sind Sie?
-Gut, Bruder.
-Nennen Sie mich nicht "Bruder".
In Ordnung, Schwester.
Nicht beleidigt sein.
Zigarette?
-ich frage, wollen Sie eine Zigarette?
Sie sind Amerikanerin?
Ärgern Sie lhre anderen Spielkameraden.
Lassen Sie mich in Ruhe.
Sieh, was ich gefunden habe.
Genau das, was ich brauche.
Du.
Nur dieses eine Mal, Bob.
Mir ist nach Feiern zumute.
Denk nur.
Ein Kreuzer wird nach Schangha¡ geschickt, nur um dich heimzubringen.
Weisst du, was das heisst? Hier.
Vergiss diese Telegramme.
Ich will, dass du mit mir trinkst.
Meine Herren, dies ist Robert Conway, Englands neuer Aussenminister.
Hurra !
Wie ich den Abglanz deines Ruhmes geniessen werde!
Man zeigt auf mich:
"Das ist George Conway, der Bruder des Aussenministers."
-Red keinen Unfug.
Gib mir die Flasche.
-Deswegen holen sie dich ab.
Bei all den internationalen Verstrickungen musste das so kommen.
Lach nur, wenn du willst.
Aber wen haben sie denn sonst?
Wen sonst in England, der halb Kämpfer, halb Diplomat ist... und die Hälfte deiner Kenntnisse in Aussenpolitik hat?
Sie können dich nicht mehr aufhalten.
Hallo, Freshie.
-Hast du den Bericht schon geschrieben?
-Ja, Bob.
-Dass wir 90 Weisse gerettet haben? -Ja.
Ein Hurra für uns.
Und dass wir dort 1 0.000 Einheimische der Vernichtung überlassen haben?
Nein, das würdest du nicht schreiben.
Die zählen nicht.
Du solltest besser etwas schlafen.
Warte nur, bis ich Aussenminister bin.
Stell dir das vor, ich inmitten all der anderen schlauen Aussenminister.
Der Trick ist es, zu sehen, wer wen zerreden kann.
Jeder will etwas umsonst.
Wenn es mit klugem Gerede nicht klappt, lässt du deine Armee einmarschieren.
Ich werde sie hereinlegen.
Ich werde keine Armee haben.
Ich werde sie auflösen.
Meine Kriegsschiffe versenken.
Ich werde jedes Stück Kriegsgerät zerstören.
Wenn ein Feind anrückt, sagen wir:
"Herein, meine Herren.
Was können wir für Sie tun?"
Dann werden die armen Feinde innehalten und nachdenken.
Und was werden sie denken?
Sie werden sagen: "irgendwas ist faul hier. Man hat uns hereingelegt!
"Das ist nicht normal.
"Diese Leute sind freundlich.
Warum sollten wir auf sie schiessen?"
Dann werden sie ihre Waffen niederlegen.
Siehst du, wie einfach die ganze Sache ist?
Jahrhundertealte Traditionen einfach ausgelöscht.
Und ich werde geradewegs in die nächste lrrenanstalt eingeliefert.
Du solltest besser nichts mehr trinken.
Du redest wirres Zeug.
Keine Angst, George, nichts wird geschehen.
Ich werde mich genau anpassen.
Ich werde der gute kleine Junge sein, den alle haben wollen.
Ich werde der beste kleine Aussenminister sein, den wir je hatten.
Einfach, weil ich nicht den Mut hätte, etwas anderes zu sein.
-Versuche zu schlafen, Bob.
-Ja. ist eine gute Sache, Schlaf.
Hast du je den Sonnenaufgang in China gesehen?
Solltest du.
Er ist wunderschön.
Guten Morgen, Lovey.
-Verzeihung, wie bitte?
-ich sagte: "Guten Morgen, Lovey."
Guten Morgen.
Schauen Sie, junger Mann.
"Schwester" gefiel mir gestern nicht, und "Lovey" heute genauso wenig.
-Mein Name ist Lovett, Alexander P.
-Aha.
-ist dennoch ein schöner Morgen.
-ich führe vor dem Kaffee keine Gespräche.
Moment mal.
ist es ein schöner Morgen?
Wir sollten doch nach Osten reisen, oder?
-Natürlich.
-Mir scheint, als flögen wir nach Westen.
-Das ist lächerlich. -So?
Mit Sicherheit.
Jedes Kind kann die Himmelsrichtung bestimmen.
Egal, wo das Kind ist, in der Luft, auf dem Land oder auf See.
Sehen Sie die Sonne aufgehen, ist Ihre rechte Hand Norden, die linke Süden.
Ich bin Linkshänder.
-Wirklich?
-Ja.
Drehen Sie's einfach um.
Die linke Hand ist...
Wo ist der Unterschied?
Norden ist Norden.
Ich weiss nur, dass die Sonne im Osten aufgeht und wir bewegen uns von ihr weg.
Sie sind lästig und absurd.
Natürlich. Junge!
Wir reisen in die falsche Richtung.
-Wir fliegen in die falsche Richtung.
-Geht es mit etwas weniger Lärm?
Wir fliegen westwärts, Schanghai ist im Osten. Ruhe!
Fenner ist der beste Pilot in China.
-Fenner.
-Könnte sich verirrt haben.
Ich habe es ihm gesagt.
Man kann im dunkeln nicht navigieren.
Beruhigen Sie sich. ich rede mit Fenner.
Fenner! Ich sage...
-Bob, das ist nicht Fenner im Cockpit! -Hör schon auf.
Der Kerl sieht chinesisch oder mongolisch aus.
Wir sind weit von Schanghai entfernt.
Fliegen in entgegengesetzter Richtung.
Wir sind über der Wüste.
Das ist komisch.
Nettes Kerlchen.
Zu nett, um ihm im dunkeln zu begegnen.
-Das war's. -ich frage mich, was mit Fenner ist.
Wer ist das?
Wie kam er rein?
Sind wir letzte Nacht zum Pilotenwechsel gelandet?
Das ist unmöglich.
Eine Landung hätte uns alle aufgeweckt.
Es gab keine Zwischenlandung.
Ich habe nicht geschlafen.
-Der ist in Baskul eingestiegen.
-Wohin bringt er uns?
Könnte ein lrrer sein.
Was willst du tun?
-ihn fragen, was er vorhat.
-Und wenn er es nicht verrät?
-VerprügeIn wir ihn.
-Prima !
Kann irgendwer hier ein Flugzeug fliegen?
Das klappt nicht.
-Wir haben wohl ein Problem.
-Was für eins?
Weiss ich nicht.
Er muss etwas damit bezwecken, die Maschine zu entführen.
-Wenn er landet, erfahren wir es.
-Sie wollen bis dahin nichts tun?
-Was schlagen Sie vor? -Warum?
Sie...
-Er könnte abstürzen, uns zerschmettern.
-Wäre eine Erleichterung für Sie.
Ich gehe wieder schlafen.
Ich hatte so einen friedlichen Traum.
Wenn er landet, sagt mir Bescheid.
Wir sinken! Wir landen.
Wir nähern uns einem Dorf.
-Wer sind diese Leute?
-Weiss nicht. ich verstehe den Dialekt nicht.
Sie tanken Kerosin auf.
Stell dir vor, Kerosin hier, das nur auf uns wartet.
Irgendwas sagt mir, dass unsere Reise gerade erst beginnt.
Wohin fliegen wir?
Wenn Sie mich fragen, fliegen wir genau auf diese Berge zu.
Die Douglas aus Baskul mit Conway und vier anderen an Bord noch immer vermisst.
Seit Baskul kein Kontakt mehr.
Stellen Sie klar, dass die Regierung lhrer Majestät... die chinesische Regierung und alle Provinzgouverneure... für die Sicherheit Robert Conways verantwortlich macht.
Guten Morgen, die Herren.
-Keine Nachricht?
-Nicht zu glauben.
Das Flugzeug kann nicht verschwinden.
kabeln Sie Lord Gainsford in Schanghai.
Tun Sie alles, um Conway zu finden.
-Robertson?
-Ja, Sir.
Verschieben Sie die Fernost-Konferenz.
Wir können diese Länder... nicht ohne Conway treffen.
Das kann keine Entführung sein.
Sie würden keinen so weiten, gefährlichen Flug wagen. Es ergibt keinen Sinn.
Was meinst du dazu, Bob?
Du musst eine Idee haben.
Ich gebe es auf.
Nicht zu wissen, wohin man fliegt, ist zumindest spannend.
Mr. Conway, für eine vermeintliche Führungsperson... ist Ihre Passivität sehr enttäuschend.
-Was soll er denn tun?
-ich weiss nicht.
Ich bin Paläontologe, kein Aussenminister.
-George, komm schon.
-Nichts zu wissen, ist das Furchtbare.
Nicht zu wissen, wohin man geht, warum oder was einen dort erwartet.
Wir sind jetzt über dem Sturm.
Ich halte das nicht länger aus!
Lande endlich!
Ich kann die Schmerzen nicht mehr aushalten.
Lasst mich hier raus!
Das ist Sauerstoff.
-Nehmen Sie das in den Mund.
-Lassen Sie mich.
Kommen Sie. So ist es gut.
Draufbeissen.
Was ist das?
-Was ist los?
-Wir haben wohl kein Benzin mehr.
Sehen Sie, da unten!
George!
Alle nach hinten!
Wir könnten uns überschlagen.
Schnell, George! Kissen!
Decken!
Nehmen Sie das hinter sich.
-Sind alle in Ordnung?
-ist er ohnmächtig?
-Sieht so aus.
Riechst du die Dämpfe?
Hier, George, nimm die Pistole.
Halt das Licht. ich durchsuche ihn.
Vielleicht finden wir etwas lnteressantes.
Hier ist eine Karte.
Er ist tot.
Muss passiert sein, als wir aufschlugen.
Sehen wir auf der Karte nach.
Was ist?
-Siehst du den Punkt?
-Ja.
Dort waren wir heute früh. Er hatte es markiert.
Genau an der tibetanischen Grenze.
Hier endet jede Zivilisation.
Wir müssen 1 .500 km weiter sein.
Ein weisser Fleck auf der Karte.
-Was heisst das?
-Dass wir in unerforschtem Land sind.
Land, das niemand je erreichte.
Conway!
Was ist los?
Unsere Chancen, hier rauszukommen, sind gering. Es liegt allein an uns.
Wir schaffen es nicht mit drei hysterischen Leuten.
-Wie steht es?
-Alles in Ordnung.
Der Pilot macht uns keinen Ärger mehr.
Er ist tot. -Tot?
-Ja, vermutlich ein Herzanfall.
Was werden wir tun?
Bis zum Morgen nichts.
Der Sturm lässt bis dahin sicher nach.
Ich schlage vor, dass wir besser versuchen zu schlafen.
Wieso nicht die Wahrheit sagen.
Wir sind ausserhalb jeder Zivilisation, ohne eine Chance, je lebend hier rauszukommen.
Ein langsames Verhungern.
Ein furchtbar langsamer Tod.
Perfekt. Einfach perfekt.
Was für einen Spass mir das macht.
Vor einem Jahr gab mir ein Doktor noch sechs Monate zu leben.
Ich bin schon sechs Monate drüber hinaus.
Ich hab Glück. ich hab nichts zu verlieren.
Doch ihr noblen Vertreter der Menschenrasse, was für ein Spass zu sehen, wie ihr euch zur Abwechslung mal windet.
Was für ein Spass!
Sie sind seit Stunden weg.
Lassen uns hier verrotten.
So ist das.
-Zeitungshelden. -Gut. Ruhe.
Hier kommen sie.
Wir haben etwas Nahrung gefunden.
Vorerst verhungern wir nicht.
-Was ist das?
-Berggrass. Es ist gut.
Probieren Sie.
Ich hab gelesen, dass Leute damit 30 Tage überlebt haben.
Mein Bruder und ich haben einen Plan.
Stellen wir es klug an, überleben wir solange, bis er zurück ist.
-Zurück ist?
-Wo geht er hin?
Er geht sofort in Richtung Indien los.
Früher oder später muss er irgendeinen Stamm oder so finden.
Hier ist der Plan.
Dort hinter dem Hügel ist eine Höhle.
Sobald der Pilot begraben ist, gehen wir da hin und machen Feuer.
Ich wäre nicht überrascht, wenn Bob bald zurück wäre.
Sie haben nicht die geringste Chance, hier lebend rauszukommen.
Sie wissen es.
-Höhle?
Wo?
-Hinter dem Hügel da.
He, seht!
Sieh, Bob!
-Wo sind sie?
Siehst du sie?
-Ja.
Meinen Sie, es sind Kannibalen?
Ich komme von einem Lama-Kloster hier in der Nähe. ich heisse Chang.
Er spricht Englisch.
-Und ich heisse Conway. -Wie geht es lhnen?
Sie glauben gar nicht, wie willkommen Sie uns sind.
Meine Freunde und ich, und die Dame im Flugzeug, verliessen Baskul vorletzte Nacht Kurs Schanghai.
Doch wir reisten in entgegengesetzter Richtung.
Einem irren Piloten ausgeliefert.
-Wir wären ewig dankbar, wenn Sie...
-Wo ist lhr "irrer" Pilot?
Entweder ein Herzanfall oder vielleicht die Dämpfe.
Als wir landeten, war er tot.
Wir wollten ihn begraben, als Sie ankamen.
Sie entschuldigen.
Wenn Sie uns zu lhrem Kloster bringen könnten...
Es ist eine Ehre, Sie und lhre Freunde begleiten zu dürfen.
Sie werden passende Kleidung für die Reise brauchen.
-Es ist nicht sehr weit, aber schwierig. -Danke.
Willkommen in Shangri-La.
Sie sehen, wir sind auf allen Seiten von Bergen umgeben.
Ein eigenartiges Phänomen, für das wir sehr dankbar sind.
Es ist zauberhaft.
-Dieser Ort missfällt mir völlig.
-Hören Sie schon auf zu jammern?
-Sehen Sie diese Kleidung.
-Sie haben nie besser ausgesehen.
Sobald unsere Kleidung gereinigt ist, geben sie sie uns zurück, Lovey.
Irgendwas sagt mir, das bedeutet Essen.
Kommen Sie.
Ich fühle mich, als würde ich für meine Hinrichtung vorbereitet.
Wenn das Hinrichtung bedeutet, bin ich bereit.
So macht man es mit Vieh vor dem Schlachten. Man mästet es.
-Sie sind eine tolle Nummer, Lovey.
-Bitte nennen Sie mich nicht "Lovey".
Das war erquickend.
Das Essen sieht gut aus.
Eine ziemliche Menge.
Haben Sie die Zimmer gesehen?
Wie im Ritz.
Alle Annehmlichkeiten für die Verdammten.
-lgnorieren Sie Lovey.
Er ist missmutig.
-Mir gefällt es nicht. ist zu geheimnisvoll.
Besser als da unten zu erfrieren, oder?
Kann ich etwas für Sie tun?
-Was hätten Sie gerne?
-ich habe warme Brühe bestellt.
-ich dachte, vielleicht...
-Raus hier!
Wenn ihr Männer denkt, dass ihr hier reinplatzen...
Bitte.
Bitte beruhigen Sie sich.
Dann fühlen Sie sich gleich besser.
Ich brauche Ihren Rat nicht.
Holen Sie einen Arzt.
-Tut mir Leid, hier gibt es keine Ärzte.
-Keine Ärzte.
Das ist ja hervorragend.
-Bitte lassen Sie mich Ihnen helfen.
-Von der Klippe zu springen.
Ich habe von diesem Berg hinuntergeschaut, aber ich habe nicht den Mut zu springen.
Sie sollten da nicht runterschauen.
Warum versuchen Sie nicht mal, nach oben zu blicken.
Predigen Sie mir nicht solch nutzloses Zeug.
Gehen Sie schon raus!
Raus!
Friede sei mit dir, mein Kind.
Guten Abend, meine Freunde.
Bitte setzen Sie sich.
-ich hoffe, alles ist zu lhrer Zufriedenheit.
-Bestens.
Hervorragend.
-Sie hätten nicht warten sollen.
-Wo ist das Mädchen?
Miss Stone.
Sie bleibt in ihrem Zimmer.
Sie fühlt sich nicht wohl.
Bitte fahren Sie ohne mich fort.
Ich esse sehr wenig.
An dem Essen ist absolut nichts auszusetzen.
Vielen Dank.
-Und der Wein ist grossartig.
-Freut mich, dass Sie ihn mögen.
Er wird hier im Tal gekeltert.
Nun, da das Abendessen vorbei ist, möchten wir... darüber sprechen, wie wir nach Hause kommen.
Wir möchten dem englischen Aussenamt eine Nachricht von meinem Bruder kabeln.
In Schanghai liegt ein Kreuzer für die Heimfahrt bereit.
Wirklich?
Was das Telegrafieren anbelangt, fürchte ich, nicht helfen zu können.
Wir haben leider kein Funkgerät.
Wir haben gar keine Verbindung mit der Aussenwelt.
-Nicht einmal Radio?
-Wir bedauern es sehr, aber die uns umgebenden Berge machen jeden Empfang fast unmöglich.
Wir sollten veranlassen, sofort einige Boten zu kriegen.
Um in die Zivilisation zurückzukehren.
-Sind Sie sicher, weit weg davon zu sein?
-Für mein Befinden etwas zu weit.
Die Boten werden natürlich sehr gut bezahlt.
Das heisst, angemessen.
Ich fürchte, das hälfe nicht viel.
Wir haben keine Boten hier.
Kein Boten?
Was ist mit den Männern von heute morgen?
Das sind unsere eigenen Leute.
Sie gehen nie weiter weg, als wo Sie sie heute morgen trafen.
Es ist viel zu gefährlich.
Wie erklären Sie all das hier?
Wer hat das hergebracht?
Es gibt einen Stamm von Boten etwa 800 km von hier.
Dies ist unser einziger Kontakt zur Aussenwelt.
Von Zeit zu Zeit, je nach Wetterlage, machen sie die Reise.
-Wie treten wir mit ihnen in Kontakt?
-In dieser Hinsicht haben Sie Glück.
Wir erwarten zur Zeit eine Lieferung von ihnen.
Was meinen Sie mit "zur Zeit"?
Wir erwarten diese spezielle Lieferung seit zwei Jahren.
-Seit zwei Jahren?
Meine Herren, ich versichere Ihnen, dass im Falle einer Verzögerung... Shangri-La sich bemüht, ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, es ist spät.
Ich hoffe, Sie werden gut schlafen.
Gute Nacht.
Gute Nacht, Herr Conway.
Gute Nacht, mein Herr.
Das ist es, was ich meine. Geheimnisvoll.
Ich mag ihn nicht.
Er redet zu vage.
Wir haben nicht sehr viel aus ihm herausbekommen, oder?
Es scheint, wir sollten dankbar sein.
Heute morgen waren wir in der Klemme.
Nach all dem ist dies recht angenehm.
Warum es sich nicht gemütlich machen, bis die Boten ankommen?
Ganz meiner Meinung.
Wie wär's mit einer Partie Bridge?
-In dem anderen Raum lagen Karten.
-ich nicht, danke. ich bin zu müde.
Wir wär's mit lhnen, Lovey?
Kommen Sie.
Spielen wir beide eine Partie Flitterwochen-Bridge.
Ich denke nach.
-Wie wär's mit Doppel-Solitär?
-ich bin darin ziemlich gut.
-Kein Witz? -Nein.
Dann bin ich ihr Mann.
Auf geht's, Süsser.
-Hallo, George.
Zigarette? -Danke.
Ich schätze, das alles gehört in die Kategorie Abenteuer.
Davon hatten wir reichlich in den letzten Tagen.
Es noch lange nicht vorbei, soweit ich sehe.
Dieser Ort gruselt mich.
So versteckt, kein Kontakt mit der Zivilisation.
Dich scheint das alles nicht zu kümmern.
Ich fühle mich viel zu friedlich, als dass mich etwas kümmern könnte.
Mir wird es hier gefallen.
Du redest, als würdest du bleiben wollen.
Etwas ist mit mir passiert, als wir hier ankamen, das...
Bist du je an einen fremden Ort gekommen und dachtest, dort schon gewesen zu sein?
-Wovon redest du? -ich weiss es nicht.
Du bist ein schräger Vogel.
Klar, dass Gainsford dich...
"den Mann, der hinter den Hügel blicken wollte" nennt.
Willst du je sehen, was auf der anderen Seite ist?
Was könnte dort sein, ausser noch einem Hügel?
Ich bin jedenfalls nicht neugierig.
Wir sollten uns vielleicht besser um unsere Heimreise kümmern.
-ich gäbe alles, jetzt in London zu sein.
-Natürlich.
Falls wir je hier rauskommen, solltest du den Job bei Helens Vater nehmen.
Wieso "falls"?
-Habe ich "falls" gesagt?
-Hast du.
Ich meine...
Du redest, als wäre es ein Problem, hier rauszukommen.
Ich habe nachgedacht.
ist dir die Ähnlichkeit zwischen den Eingeborenen und dem Piloten aufgefallen?
Wieso hatten sie zufällig Kleidung dabei, als sie uns trafen?
Chang selbst sagte, dass sie nie über diesen Ort hinausgegangen seien.
Was führte sie da hin, ausser uns zu treffen?
Changs erste Frage galt dem Piloten.
Es muss eine Verbindung zwischen dem Flugzeug und diesem Ort geben.
Sie müssen uns absichtlich hergebracht haben.
Welchen Grund könnten sie dafür haben?
Das ist es, was auf der anderen Seite des Hügels ist.
Es geht einen knappen Kilometer fast senkrecht hinab zum Grund des Tales.
Das Tal des Blauen Mondes, wie wir es nennen.
Es gibt etwa 2.000 Menschen im Tal, ausser denen hier in Shangri-La.
Wer und was ist Shangri-La? Sie?
Meine Güte, nein.
-Also gibt es andere?
-Ja. -Wen, zum Beispiel?
-Sie werden sie alle beizeiten treffen.
Für jemanden, der viel spricht, ist es erstaunlich, wie wenig sie sagen.
Es gibt einige Dinge, mein lieber Conway, über die ich leider nicht sprechen darf.
Das sagen Sie jetzt zum vierten Mal.
Sie sollten es aufnehmen.
Gehen wir hinein.
Ich zeige Ihnen unsere seltenen Schätze.
-Guten Tag.
-Entschuldigen Sie, ich...
Bitte, gehen Sie nicht.
Der Tee wird gleich serviert.
Treten Sie doch ein.
Ich heisse Maria.
Setzen Sie sich doch.
Übrigens, welche Religion üben Sie aus?
Einfach ausgedrückt glauben wir generell an Mässigung.
Wir predigen die Tugend, Exzesse jeder Art zu vermeiden.
Selbst exzessive Tugendhaftigkeit.
Das ist weise.
Im Tal sorgt das für grösseres Glück unter den Eingeborenen.
Wir herrschen mit mässiger Härte, und sind umgekehrt mit mässigem Gehorsam zufrieden.
Im Ergebnis sind unsere Leute mässig ehrlich, mässig keusch... und etwas mehr als mässig glücklich.
Wie steht es mit Recht und Gesetz?
Sie haben keine Soldaten, keine Polizei?
Himmel, nein!
Wie gehen Sie mit Kriminellen um?
Wir haben hier keine Verbrechen.
Was macht jemanden kriminell?
Mangel, für gewöhnlich.
Habgier, Neid.
Der Wunsch, etwas zu besitzen, das anderen gehört.
Es kann keine Verbrechen geben, wenn alles ausreichend vorhanden ist.
Es gibt keinen Streit wegen Frauen?
Nur sehr selten.
Es gehört sich nicht, eine Frau zu nehmen, die ein anderer will.
Nehmen wir an, er will sie so sehr, dass es ihm egal ist, ob es sich gehört oder nicht.
In diesem Falle wäre es am anderen Mann, sie ihm zu überlassen.
Das ist sehr bequem.
Das würde mir gefallen.
Sie wären überrascht, wie etwas Höflichkeit beiträgt, die schwierigsten Probleme zu beseitigen.
Irgendwann in der Zukunft werden Sie das Vergnügen haben, sie zu treffen.
Irgendein Mann sollte dann besser sehr höflich zu mir sein.
Mr. Chang, all diese Dinge, Bücher, Instrumente, Skulpturen, wurden sie alle von diesen Boten über die Berge gebracht?
Richtig.
-Das muss ewig...
-Jahrhunderte.
Jahrhunderte.
Woher nahmen Sie all das Geld, um diese Schätze zu bezahlen?
Wir haben kein Geld, so wie Sie es kennen.
Wir kaufen oder verkaufen nicht oder streben persönlichen Reichtum an, weil es keine ungewisse Zukunft gibt, für die man sparen muss.
Das würde mir passen.
Ich bin immer pleite.
Wie haben Sie sie bezahlt?
Unser Tal ist sehr reich an einem Metall namens Gold, das zu unserem Glück in der Aussenwelt sehr begehrt ist.
-Also... -Kaufen und verkaufen Sie.
Kaufen, verkaufen...
Entschuldigen Sie.
Wir tauschen.
Ich verstehe.
Es ist etwas so Einfaches und Naives an der ganzen Sache, dass ich vermute, es gibt irgendwo ein schlaues Superhirn.
Wessen Idee war das?
Wie hat es angefangen?
Dies ist die Geschichte eines bemerkenswerten Mannes.
Wer?
Ein belgischer Priester namens Vater Perrault.
Der erste Europäer an diesem Ort und wahrhaftig ein grosser Mann.
Er hat alles erschaffen, was Sie hier sehen.
Er baute Shangri-La, lehrte die Einheimischen... und begann unsere Kunstsammlung.
Eigentlich ist Shangri-La Vater Perrault.
Wann war das alles?
1 713, glaube ich, stolperte Vater Perrault ins Tal, halb erfroren.
Es war typisch für ihn, dass er, ein Bein erfroren... und keine Ärzte in der Nähe, sich das Bein selbst amputierte.
Er amputierte sein eigenes Bein?
Als er die Sprache der Einheimischen gelernt hatte, sagten diese ihm, dass er es hätte retten können.
Es wäre ohne Amputation verheilt.
-Sie haben das doch nicht ernst gemeint?
-Doch. Sie waren völlig aufrichtig.
Perfekte Körper in perfekter Gesundheit waren hier üblich.
Sie haben nie etwas anderes erlebt.
Was für sie zutraf, dachten sie, würde auch für andere zutreffen.
Nun, ist dem so?
Erstaunlicherweise ja.
Besonders im Falle von Vater Perrault selbst.
Als er und die Eingeborenen Shangri-La fertiggebaut hatten, war er 1 08 Jahre alt und noch sehr aktiv, trotz des einen Beines.
1 08 und noch aktiv?
Sie sind verblüfft.
Nein, nur ein bisschen überrascht, das ist alles.
Verzeihen Sie mir.
Ich hätte sagen sollen, dass es normal ist, hier ein sehr hohes Alter zu erreichen.
Klima, Nahrung, Bergwasser, mögen Sie sagen.
Doch denken wir eher, dass es in unserem Leben keinen Kampf gibt.
Wie oft hört man in ihren Ländern dagegen den Ausdruck:
"Er hat sich zu Tode beunruhigt" oder "Dies hat ihn umgebracht"?
-Sehr oft.
-Und sehr wahr.
Ihr Leben ist daher generell kürzer.
Weniger durch natürlichen Tod als durch indirekten Selbstmord.
Das ist alles gut und schön, wenn es klappt.
Etwas erstaunlich, natürlich.
Sie überraschen mich.
Ich überrasche Sie!
Das ist was ganz Neues.
Ihre Verwunderung überrascht mich.
Ich hätte sie bei jedem ihrer Gefährten verstanden, doch Sie, der so viel von besseren Welten geträumt und geschrieben hat.
Oder vielleicht erkennen Sie lhren eigenen Traum nicht, wenn Sie ihn sehen.
Wenn es lhnen nichts ausmacht, werde ich weiterhin verwundert sein,
-gemässigt, versteht sich.
-Dann ist alles in Ordnung?
Es ist Wahnsinn!
Ich habe gerade was Haarsträubendes gesehen.
Siehst du die Berge dort? Gold.
Es quillt aus ihnen hervor.
Tonnenweise.
Behalte das bitte für dich.
Wenn die anderen davon hören, wollen sie auch mitmachen.
Doch wenn ich das Zeug abbauen kann, ist das eine Bombe für Wall Street.
Ich habe einen Plan und wenn ich...
Sag, Liebling, du fühlst dich nicht wohl, oder?
Achte nicht auf das Gerede der Ärzte.
Die haben sich schon bei vielen geirrt.
Und ich habe das Gefühl, dieser Ort wird dir guttun.
Ehrlich.
Komm, Kopf hoch, sei ein gutes Mädchen.
Ich beteilige dich an der Goldsache.
Ich gehe hoch und mache die Sache mit Chang klar.
Oje!
-Guten Morgen.
-Guten Morgen, Mr. Conway.
-Sie sprechen Englisch.
-Ja, mein Herr.
-Möchten Sie ausreiten? -Nein danke.
Nicht jetzt.
Nun, ich denke, ich reite doch aus.
Fossilien!
Warum?
Wofür?
Herumrennen und alte Knochen ausgraben.
Sie haben sich nicht zufällig selber aus so einem Loch geholt?
Sie sehen froh aus. irgendwas Neues?
Begehrt man die Frau eines Mannes, ist sie dein, wenn er gut erzogen ist.
-Noch nichts von den Boten?
-Boten?
Wir sind zwei Wochen hier und haben nichts herausgefunden.
Nun, wir sind nicht in unseren Betten ermordet worden, oder?
Ich fürchte, die Boten sind reine Erfindung.
Ich schätze, wir finden nie heraus, wie lange wir hierbleiben müssen.
Beeilt euch, Langweiler.
Ich sterbe vor Hunger.
"Bitte warten Sie nicht auf mich.
"lch esse so wenig."
Guten Abend.
Gut, dass wir endlich alle beisammen sind.
In Ordnung, Hübscher.
Teil aus und zwar fix.
-Was ist passiert?
-Nichts.
Wieso?
Sie sehen gut aus.
Wie unhöflich.
Miss Stone sieht stets schön aus.
Ich hab's. Sie sind nicht geschminkt.
Schätzchen, Sie sehen tausendmal besser aus.
Sauber und halbwegs gesund.
Nehmen Sie meinen Tipp an, benutzen Sie das Zeug nie wieder.
Es ist wie eine Maske.
Gerade Sie reden von Masken?
Was meinen Sie?
Sie tragen eine Maske, seit wir Sie trafen.
ist dem so?
Komisch, Sie haben nie etwas über sich selbst erzählt.
Wer sind Sie?
Warum nicht mal die Maske absetzen?
Offenbaren Sie sich, Mr. Hyde.
ist ja gut.
Ich lasse meine Maske fallen.
Warum nicht?
Es macht jetzt keinen grossen Unterschied mehr.
Lovey,
-wurden Sie je von der Polizei verfolgt?
-Garantiert nicht!
Das ist kein Vergnügen.
Als Sie mich in Baskul mitnahmen, hatte ich sie ein Jahr am Hals.
Die Polizei?
Haben Sie je von Chalmers Bryant gehört?
Bryant Sanitär. Das bin ich.
Ich wusste es.
Ich wusste, ich hatte Grund, Sie zu hassen.
Sie sind ein Dieb.
Er hat Ihnen nichts gestohlen, oder?
Ich habe 500 Bryant-Aktien. Mit Geld gekauft, erspart in 20 Jahren als Lehrer.
Jetzt haben sie Briefmarkenwert. Schlimm.
Ich habe eine halbe Million Aktien.
Mein gesamtes Vermögen.
Nun sehen Sie mich an.
Sie haben die Stirn, dazusitzen und so ruhig darüber zu reden.
Der Betrüger Tausender von Leuten.
Das ist es, was die ganze Sache so komisch macht.
Ein Typ wie ich, der als Klempner angefangen hat.
Ein einfacher, alltäglicher, plumper Klempner.
Und mit etwas Köpfchen baut er eine gewaltige Firma auf.
Beschäftigt tausende von Leuten.
Wird eine Führungspersönlichkeit.
Dann der schwarze Freitag.
Über Nacht wird er der grösste Ganove, den es je im Lande gab.
Sie sind ein Dieb und Lügner, und ich werde Sie gern der Polizei ausliefern, wenn wir zurückkehren.
"Eine Rückkehr" !
Warum glauben Sie, wir kehren je zurück?
Sie alle sind Gefangene.
Wir wurden entführt, hergebracht und niemand weiss, wieso.
Ich will kein Häftling sein.
Ich finde heraus, wann wir gehen können.
Er wird sprechen, und wenn's meine letzte Tat ist.
Wo ist Chang?
Wo ist Chang, oder ich puste eure Hirne weg!
-Was um Himmels willen tust du?
-Lass mich gehen.
Komm her!
Komm her! Du !
Du Idiot!
Mussten Sie ihn schlagen?
-Lass mich hoch.
-Alles in Ordnung?
Tut mir Leid.
Stimmt das mit der Entführung?
Ich frage, ob das mit der Entführung wahr ist?
Macht es lhnen etwas aus, kurz hereinzukommen?
Bitte setzen Sie sich.
Sie waren sehr freundlich zu uns und wir schätzen das sehr.
Aber aus irgendeinem Grund sind wir hier Gefangene... und wir wollen wissen, wieso.
Mir persönlich ist das egal.
Ich geniesse jeden Augenblick.
Doch weder mein Bruder noch die anderen sind der gleichen Meinung.
Es ist Zeit, dass man uns über alles aufklärt.
Wir wollen wissen, warum wir entführt wurden, warum man uns festhält, doch in erster Linie, ob wir die Boten bekommen und wann?
Bevor wir nicht diese Informationen haben, fürchte ich, dass wir Sie in diesem Raum festhalten müssen.
Wissen Sie, es ist eigenartig, doch als sie mich im Korridor sahen, war ich auf dem Weg zu lhnen.
Ich bringe eine erstaunliche Nachricht.
Der Grosse Lama wünscht, Sie zu sehen.
-Der Grosse Lama?
Wer ist das denn?
-ich dachte, Sie leiten diesen Laden.
Grosse oder kleine Lamas, werden wir die Boten bekommen?
Der Grosse Lama ist der einzige, der darüber etwas weiss.
-Glaube ihm nicht.
-Das klingt nach einem Trick.
-Lasst ihn reden...
-Einen Moment.
Sie sagen, der Grosse Lama sei der einzige, der darüber etwas weiss?
Der Einzige.
Und er kann veranlassen, dass Boten uns zurückbringen?
Der Grosse Lama veranlasst alles.
Dann ist er derjenige, den ich sehen möchte.
Sie warten hier, bis ich zurück bin.
Wir wissen bald, woran wir sind.
Guten Abend.
Bitte treten Sie ein.
Setzen Sie sich in meine Nähe.
Ich bin ein alter Mann und kann niemandem etwas tun.
Sie sind der Grosse Lama.
Ja.
Ich hoffe, Sie hatten soweit einen angenehmen Aufenthalt hier.
Ich persönlich habe ihre Gemeinschaft sehr genossen.
Doch meine Freunde halten nichts von Mysterien.
Sie wollen so bald als möglich...
Es ist erstaunlich und unglaublich, aber...
Was ist, mein Sohn?
Sie sind der Mann.
Chang hat es mir erzählt.
Sie sind der erste...
Vor zweihundert Jahren.
Sie leben noch, Vater Perrault.
Setzen Sie sich, mein Sohn.
Sie mögen es nicht wissen, aber ich bewundere Sie sehr, schon seit vielen Jahren.
Nicht Conway, den Reichsgründer und Helden.
Ich wollte den Conway treffen, der in einem seiner Bücher sagte:
"Es gibt Momente im Leben jedes Menschen, da er das Ewige erblickt."
Dieser Conway schien hierher zu gehören.
Genauer gesagt, es wurde angeregt, ihn hierher bringen zu lassen.
Mich hierher bringen zu lassen?
Wer hatte diese prima Idee?
Sondra Bizet.
Das Mädchen am Klavier?
Ja.
Sie hat ihre Bücher gelesen und bewundert Sie sehr.
Wie wir alle.
Ich habe vermutet, dass unser Aufenthalt hier nicht zufällig ist.
Auch scheint mir, dass wir diesen Ort nie verlassen sollen.
Doch das ist mir im Moment nicht so wichtig.
Dazu komme ich, wenn es soweit ist.
Was mich jetzt besonders interessiert, ist, warum ich hergebracht wurde?
Von welchem Nutzen kann ich für eine bereits blühende Gemeinschaft sein?
Wir brauchen Männer wie Sie hier, um sicherzustellen, dass die Gemeinschaft auch weiterhin blüht.
Im Gegenzug hat Shangri-La viel zu bieten.
Sie sind, nach normalen Massstäben, noch ein recht junger Mann.
In normalen Umständen jedoch... wäre bei lhnen in den nächsten 20, 30 Jahren... mit abnehmender Aktivität zu rechnen.
Hier jedoch, in Shangri-La, hat ihr Leben nach unseren Massstäben gerade erst begonnen.
Und es geht weiter und weiter.
Ehrlich gesagt, Vater, eine verlängerte Zukunft begeistert mich nicht sehr.
Es müsste einen Sinn geben.
Ich bezweifle manchmal, ob das Leben einen Sinn hat.
Wenn der Sinn fehlt, ist ein langes Leben um so sinnloser.
Ich bräuchte einen sehr viel besseren Grund, um immer weiter zu gehen.
Hier gibt es einen Sinn.
Das ist die gesamte Bedeutung von Shangri-La.
Es kam über mich in einer Vision, vor langer Zeit.
Ich sah die Nationen stärker werden, nicht an Weisheit, sondern an vulgären Trieben und Zerstörungswillen.
Ich sah ihre Maschinenkraft wachsen, bis ein einziger bewaffneter Mann es mit einer Armee aufnehmen konnte.
Ich sah eine Zeit voraus, da der Mensch, im Taumel ob all dieser Tötungstechniken, dermassen durch die Welt rasen würde, dass jedes Buch, jede Kostbarkeit der Zerstörung anheim fallen würde.
Diese Vision war so deutlich und so bewegend, dass ich beschloss, soviel an Schönheit und Kultur zu versammeln wie möglich... und an diesem Ort zu bewahren, gegen das Schicksal, dem die Welt entgegeneilt.
Sehen wir auf die Welt von heute.
Gibt es etwas, das bedauernswerter ist?
Was für ein Wahnsinn, welche Blindheit, welch unintelligente Führung.
Rasende Massen irregeleiteter Menschen, die frontal aufeinanderstürzen, angetrieben durch Orgien von Gier und Brutalität.
Die Zeit muss kommen, mein Freund, da diese Orgien sich selbst erschöpfen.
Da Brutalität und Machtgelüste... an ihrem eigenen Schwert zugrunde gehen.
Die Auflehnung gegen diese Zeit ist es, warum ich dem Tod auswich und hier bin... und warum Sie hergebracht wurden.
Denn wenn dieser Tag kommt, muss die Welt beginnen, ein neues Leben zu suchen.
Und es ist unsere Hoffnung, dass sie es hier finden können.
Denn hier werden wir sein, mit ihren Büchern... und ihrer Musik und einer Lebensart, die sich auf der einfachen Regel gründet:
Sei freundlich.
Wenn dieser Tag kommt, ist es unsere Hoffnung, dass die brüderliche Liebe von Shangri-La... sich über die gesamte Welt verbreitet.
Ja, mein Sohn, wenn die Mächtigen sich gegenseitig vernichtet haben, mögen die christlichen Gebote sich endlich erfüllen... und die Erde wird den Sanftmütigen sein.
Ich verstehe Sie, Vater.
Sie müssen wiederkommen, mein Sohn.
Gute Nacht.
Nun?
-Was hast du herausgefunden?
-Wir dachten, Sie kämen nie zurück.
-Wann reisen wir ab?
-Und die Boten?
Boten?
-Hast du nichts über die Boten erfahren?
-Wieso, es tut mir Leid, aber...
Was hast du die ganze Zeit getan?
Was ist los mit dir?
Du gehst dorthin...
Na und?
Tut mir Leid, aber ich kann jetzt nicht darüber reden.
Hallo.
Guten Morgen.
"Leg dich jetzt nieder und ruhe
"Gesegnet sei dein Schlummer
"Guten Abend, gute Nacht
"Mit Rosen bedacht
"Mit Näglein besteckt
"Schlupf unter die Deck
"Morgen früh, wenn Gott will"
Macht es lhnen etwas aus?
"Morgen früh, wenn Gott will
"Wirst du wieder geweckt"
Kinder, dies ist Herr Conway.
Guten Morgen, Herr Conway.
-Wie geht es euch?
-Sehr gut, vielen Dank.
Kinder, eure Lehrerin ist heute nachmittag sehr beschäftigt.
Daher ist die Schule jetzt aus.
Bitte.
Ich hoffe, Sie laufen diesmal nicht wieder weg.
Ich heisse Sondra.
Ich hoffe, Sie verzeihen meine...
Wissen Sie, jedes Mal, wenn ich Sie sehe, höre ich diese Musik.
Was ist das?
Sie meinen meine Tauben.
Es sind kleine Flöten, die ich an sie geheftet habe.
Kommen Sie mit und ich zeige Ihnen, wie ich sie anbringe.
So heftet man sie an.
Durch verschiedene Grössen erhalte ich jeden Ton, den ich will.
Der Wind erledigt den Rest.
Der Kleine hier hat seine verloren.
-War das lhre Idee?
-Ja.
Halten Sie diese Taube.
Sie haben angeregt, mich herzuholen, richtig?
Warum, glaubten Sie, passe ich hierher?
-Das war einfach. ich las ihre Bücher.
-Sie haben meine Bücher gelesen?
Sie tun mehr als das.
Was haben meine Bücher damit zu tun?
Ich sah das leere Leben eines Mannes.
"Das leere Leben eines Mannes."
Ich weiss, es war voll von diesem und voll von jenem.
Aber Sie erreichten nichts.
Sie hatten kein Ziel und wussten das.
Alles, was ich sah, war ein Junge, der im dunkeln pfiff.
"Ein Junge, der im Dunkeln..."
ist Ihnen klar, dass in Schangha¡ ein britischer Kreuzer lag, unter vollem Dampf und an den Vertäuungen zerrend, wartend, um Herrn Conway nach London zu bringen.
Wissen Sie, dass Titelseiten die Nachricht herausschreien, dass Herr Conway vermisst wird?
Sieht das nach einem leeren Leben aus?
Ja.
Sie haben völlig Recht.
Ich musste in ein Taubenhaus in Shangri-La zu der einzigen Person kommen, die das wusste.
Darf ich lhnen gratulieren?
Ich wollte lhnen hier nur die Tauben zeigen.
Vergessen wir die Tauben.
Heften Sie Flöten und Glöckchen an meine Füsse.
Ich habe so viele Fragen an Sie, ich weiss gar nicht, wo anfangen.
Ich helfe Ihnen.
Für den Anfang möchten Sie wissen, was ich hier tue.
-Dass ich hier geboren wurde.
-Danke. Nun, fast hier geboren.
Das geschah in der Wildnis hinter dem Pass.
Meine Eltern gehörten zu einer Expedition, die ein Jahr lang herumirrte.
Als Chang uns fand, lebten nur noch Vater und ich.
Er war zu schwach, den Pass zu erklimmen.
Vater Perrault zog mich auf.
Ich beneide Sie.
-ich sprach letzte Nacht mit ihm.
Ich kann mich nicht an diese Alterssache gewöhnen.
Ich bin 30.
Das macht alles sehr einfach.
Es ist unfassbar.
-Was?
-Alles.
Vater Perrault und seine grossartige Geschichte.
Dieser Ort, verborgen vor dem Rest der Welt, mit seinen grossartigen Ideen.
Und jetzt kommen Sie und verwirren mich vollends.
Es tut mir Leid.
Ich dachte, ich könnte alles erklären.
Wieso verwirre ich Sie?
Bin ich so eigenartig?
Im Gegenteil, Sie sind nicht eigenartig.
Und das an sich ist verwirrend.
Ich hatte denselben Eindruck von Shangri-La.
Das Gefühl, dass ich zuvor hier war, hierher gehörte.
Ich bin so froh.
Ich kann es nicht so recht erklären, aber alles ist irgendwie... vertraut.
Die Luft, die ich atme.
Das Kloster... mit seinem Fundament im guten Boden dieses fruchtbaren Tals, während sein Kopf die Ewigkeit erforscht.
All die schönen Dinge, die ich sehe, diese Kirschblüten, Sie, alles irgendwie vertraut.
Ich wurde entführt und gegen meinen Willen hergebracht.
Ein schweres Verbrechen, das ich dennoch freundlich hinnehme.
Mit derselben Liebenswürdigkeit, die man nur von lieben, engen Freunden annimmt.
Warum?
Können Sie mir sagen, warum?
Vielleicht, weil Sie schon immer unbewusst zu Shangri-La gehörten.
-Das frage ich mich.
-ich weiss es.
Wie ich weiss, dass der Wunsch nach Shangri-La in jedem Herz wohnt.
Ich habe die Aussenwelt nie gesehen, doch sagt man, dass viele Leute... dort bösartig und gierig sein sollen.
Ich weiss einfach, dass jeder insgeheim hofft, einen Garten zu finden, wo es Frieden und Sicherheit gibt,
Schönheit und Trost.
Wo Menschen nicht böse und gierig zu sein brauchen.
Ich wünschte einfach, die ganze Welt käme in dieses Tal.
Dann wäre es nicht mehr lange ein Paradiesgarten.
Ich weiss nicht, warum ich mit lhnen rede, Herr Barnard oder Bryant... oder Herr Veruntreuer oder was ihr Name auch sein mag.
-Nenn mich einfach Barney.
-Barney?
Warum sollte ich?
Nie, wir haben nichts gemein.
So eine Unverschämtheit!
In Ordnung, Lovey.
Und diese Tour ins Tal.
Warum liess ich mich herschleppen?
Sie wissen überhaupt nichts über diese Leute.
Wir haben nicht mal Waffen.
Sie sind sehr nette Leute, ausser dass sie Hörner haben.
-Hörner? -Du weisst schon.
Hörner.
Was für Hörner?
Komm schon.
Sie werden dir nicht wehtun.
Ich will nur ein Glas Wein.
-Danke.
-Setz dich.
Nun, das ist grossartig.
Wunderbar. Nein danke, nur ein Getränk.
Ich bin gewandert und habe Durst.
ist in Ordnung. ich bin nicht sehr hungrig.
Alles, was ich wollte, war ein Glas Wein.
Schau her, ich benötige hierbei etwas Hilfe.
Wo ist Lovey?
Sieh!
Komm her!
Ich bat um Wein, sehen Sie, was ich bekam.
Komm schon, setz dich.
Da bist du also. ich hätte es wissen sollen.
-Klar, dass du nichts gehört hast.
-Entspann dich, trink Wein.
-Setz dich!
-Um mich hier vergiften zu lassen?
-Trink doch bitte ein Glas Wein, ja?
-ich trinke tagsüber nie Wein.
-Hier bitte.
-Das verpflichtet mich in keinster Weise.
Nein.
Die Bären kamen ins Schlafzimmer und der kleine Bär sagte:
"Jemand hat in meinem Bett geschlafen."
Und der Mama-Bär sagt:
"Jemand hat in meinem Bett geschlafen."
Und dann brüllt der grosse Papa-Bär:
"Und jemand hat in meinem Bett geschlafen."
Ihr müsst zugeben, die Lage der armen kleinen Bären war verzwickt.
Nun, ich schlafe in meinem Bett.
Komm schon, Lovey.
-Sie waren in einem Dilemma.
-Komm, Lovey. Warum ständig dieses "Komm"?
Was ist los, willst du dein Leben lang so kleinlich sein?
Trink aus.
Hast du denn gar keinen Spass?
-Wo war ich?
-In einem Dilemma.
Ich erzähle diese Geschichte.
Die armen kleinen Bären... wussten nicht, was tun. Jemand hatte in ihren Betten geschlafen.
Wer hat in ihren Betten geschlafen?
Wer war es, Lovey?
Sie haben mich "Lovey" genannt?
Sehen Sie diese Augen.
"Geh'n wir Nüsse sammeln im Ma¡
"Geh'n wir Nüsse sammeln im Ma¡ am frühen Dienstagmorgen
"Geh'n wir, Shangri-La, Shangri-La
"Hier sind wir in Shangri-La"
Hallo, Maria.
Du hattest versprochen, zum Tee zu kommen.
Ich habe so lange gewartet.
Tut mir Leid.
-ich habe keine Zigaretten mehr.
-ich mache dir welche.
Kommst du heute?
Vielleicht.
Bitte sag, dass du kommst.
Die Tage sind lang und einsam ohne dich.
Bitte.
Na gut, ich werde da sein.
Danke.
Du sagst mir, was ich wissen will, ja?
Wer verantwortlich ist?
Warum wir entführt wurden, was mit uns passiert?
Das mit den Boten war eine Lüge Changs, oder?
Sehr schön.
-ich warte auf den Aufprall.
Wenn das Flugzeug in Schangha¡ landet und uns alle aufweckt.
Siehst du.
Es ist kein Traum.
Manchmal denke ich, die aussenwelt ist der Traum.
Die Aussenwelt.
-Wolltest du nie dorthin gehen?
-Meine Güte, nein!
Das, was du mir erzählst, klingt nicht sehr ansprechend.
ist nicht ganz so schlimm.
Einige Sachen sind natürlich mies.
Das ist so zu erwarten.
Warum?
Die üblichen Gründe.
-Die ganze Welt im Existenzkampf. -Kampf?
Warum?
Jeder will natürlich einen Platz für sich finden.
-Einen Notgroschen ansparen und so.
-Warum?
Wenn du weiter so fragst, kommen wir nirgendwohin.
-Und frag mich nicht, warum?
-Wollte ich gerade.
Es ist das schlimmste Wort unserer Sprache.
Hast du ein Kind seine Eltern damit quälen hören?
"Muttis Liebling darf den Finger nicht in den Salat stecken."
"Warum?"
"Weil eine Dame das nicht tut."
"Warum?"
"Dafür hat man Gabeln, Liebling."
-"Warum, Mutti?" -"Mutti hat das in einem Buch gelesen.
"Wenn Muttis Liebling den Finger nicht...
"sofort aus der Salatschüssel nimmt, wird Mutti seinen kleinen Hals umdrehen."
-Willst du meinen kleinen Hals umdrehen?
-Liebend gern.
Warum?
Tut mir Leid.
Ich habe seit Jahren daran gedacht.
Ich wusste, du würdest kommen.
Ich wusste, einmal hier, würdest du nie weggehen.
Vergibst du mir die Entführung?
Vergeben.
Als wir in diesem Flugzeug waren, hat es mich fasziniert, wie sein Schatten ihm folgte.
Dieser dumme Schatten, wie er über Berg und Tal jagt... und die zehnfache Entfernung dabei zurücklegt.
Und dennoch immer zur Landung da, uns mit offenen Armen zu empfangen.
Ich dachte, dass du das Flugzeug seist... und ich der dumme Schatten.
Dass ich in meinem Leben Berge hoch- und runterrannte, Flüsse übersprang, Hindernisse überwand, doch nie dachte, dass eines Tages dieses wunderbare Flugzeug... auf der Erde und in meinen Armen landen würde.
Dieser Ort ist unbeschreiblich.
Dieser Marmor-Steinbruch im Tal ist einfach grossartig.
Ich habe mich umgesehen.
Ihre Waldarbeiter und Weber sind alle so glücklich.
Sie mögen es nicht wissen, aber dies ist Utopia.
-Sie sind sehr freundlich.
-So habe ich das nicht gemeint.
Ich anerkenne nur das Anerkennenswerte.
Es liegt mir sehr daran, dass Sie verstehen, dass ich nie an diese... lächerliche Entführung glaubte.
-Das freut mich. -Einfach absurd.
Wissen Sie, was ich letzte Nacht getan habe?
Ich sagte zu mir selbst: "Lovey, Herr Lovett..."
-ich sagte: "Du bist ein undankbarer Narr."
-Nein.
Genau das habe ich gesagt.
"Diese Leute hier tun alles, um deinen Aufenthalt angenehm zu machen,
"und ich habe noch nichts getan, um Ihnen meine Wertschätzung zu zeigen."
Was würden Sie gern tun?
Ich dachte, mit ihrer Erlaubnis und solange ich auf die Boten warte, würde ich den Kindern im Tal gern Unterricht erteilen... und sie etwas Praktisches und Nützliches lehren. Geologie.
-Grossartig.
-Nicht wahr?
Ich war zwanzig Jahre lang Lehrer.
-Und ein ziemlich guter.
-Mit Sicherheit.
-Wann würden Sie gerne beginnen?
-Sofort. Abgemacht.
Vielen Dank.
Du hast die Sache verstanden?
Vom Reservoir aus kann ich das ganze System anlegen.
Ich werde einen Heidenspass haben.
ist nur, um mich fit zu halten.
Mit dieser Ausrüstung hier... kann ich im ganzen Dorf eine Kanalisation bauen.
In null Komma nichts.
Begreifst du, dass diese Leute noch immer am Brunnen Wasser holen?
-Unglaublich.
-Denk nur!
In Zeiten wie diesen!
Was ist mit dem Gold?
-Gold, du weisst schon...
Das kann warten.
Niemand wird damit weglaufen.
Ich muss damit anfangen.
Ich will diesen Plan Chang zeigen.
-Lass dich nicht reinlegen.
-Alles klar.
Du benimmst dich kindisch.
Hast seit zwei Wochen nichts gesagt.
Es gibt nichts zu sagen.
-Das war's wohl.
-ich fürchte, das stimmt.
Noch ein Spiel?
Nicht heute Nacht, wenn es lhnen nichts ausmacht.
Komm rein, mein Kind.
Entschuldigung, ich wollte nicht stören.
Ich dachte, Mr. Conways Bruder wäre hier.
Entschuldigung.
Sie ist nett, oder?
Ja. Nett.
Ihr Bruder scheint von ihr angetan zu sein.
Warum nicht?
Sie ist eine attraktive junge Frau.
Jung?
Sie kam 1 888 hierher.
Sie war damals 20. Sie war auf dem Weg zu ihrem Verlobten, als ihre Träger sich im Gebirge verirrten.
Sie wären umgekommen, wären sie nicht einigen von uns begegnet.
Erstaunlich.
Sie sieht immer noch wie 20 aus.
Wann wird sie äusserlich altern?
Noch lange nicht.
Shangri-La wird ihre Jugend ewig bewahren.
Was, wenn sie wegginge?
Aus Shangri-La?
Unwahrscheinlich.
Man kann sie nicht zwingen.
Ich meine ihr Äusseres.
Wenn sie das Tal verließe, was würde geschehen?
Sie würde umgehend äusserlich ihrem wahren Alter entsprechen.
Das ist eigenartig.
Wie alt sind Sie?
Alter ist etwas, das wir uns selbst auferlegen.
Jedes Mal, wenn ihr Abendländer... euren Geburtstag feiert, errichtet ihr einen Zaun um euren Geist.
Da sind Sie!
Sie habe ich gerade gesucht.
Ein prima Trick.
Clever, ja?
Was für Lügen Sie über diese Boten erzählt haben!
Sobald sie da sind, geht es los, wenn sie uns mitnehmen.
-Sie aber würden sie abhalten.
-Mein lieber Junge...
Seit unserer Ankunft nur Lügen.
Bei einigen hat das gefruchtet.
Weil ihnen der Mut fehlt, etwas zu tun.
Mir jedoch nicht.
Sie streiten mit dem Falschen.
Ich gehe, und wenn ich diesen Ort in die Luft jagen muss.
Ich gehe, mit oder ohne Boten!
Sie müssen ihn von dieser Reise abhalten.
Er würde nie lebend durch diese Wildnis kommen.
Er kann nicht alleine gehen.
Ja, natürlich ist lhr Bruder ein Problem.
Das war zu erwarten.
Ich wusste, Sie verstünden es.
Daher bitte ich Sie um Hilfe. Sie dürfen von mir keine Hilfe erwarten.
Ihr Bruder ist nicht mehr mein Problem.
Es ist jetzt Ihr Problem.
Meines?
Weil ich Zukunft und Schicksal von Shangri-La... in Ihre Hände lege, denn ich werde sterben.
Ich wusste, dass meine Aufgabe beendet ist, sobald ich Sie sah.
Ich habe lange Zeit auf Sie gewartet, mein Sohn.
Ich sass in diesem Raum und sah die Gesichter von Neuankömmlingen.
Ich sah in ihre Augen und hörte ihre Stimmen, in der steten Hoffnung, dass ich Sie finden würde.
Mein Freund, es ist keine mühselige Aufgabe, die ich hinterlasse, denn unser Orden kennt nur sanfte Regeln.
Gütig und geduldig zu sein.
Sich um die Reichtümer des Geistes zu kümmern.
In Weisheit zu amtieren, während draussen Stürme toben.
Denken Sie, dies wird zu meiner Zeit der Fall sein?
Sie, mein Sohn, werden den Sturm erleben.
Sie werden den Kern unserer Geschichte bewahren... und ein wenig von lhrem eigenen Geist hinzufügen.
Was danach kommt, wird sich zeigen.
Doch sehe ich in grosser Entfernung... eine neue Welt aus Ruinen erstehen, unbeholfen zwar, doch voller Hoffnung... sucht sie nach verlorenen, legendären Schätzen, und hier, hier wird sie fündig, mein Sohn.
Verborgen hinter den Bergen, im Tal des Blauen Mondes, erhalten wie durch ein Wunder.
Wir verlegen die Rohre hier und schliessen sie an die Hauptleitung an.
Woher kriegst du die Rohre?
Das ist einfach. ich zeige ihnen, wie man sie aus Ton fertigt.
Hier sind Sie.
Wir sollten unsere Sachen packen.
Wir gehen weg.
-Gehen?
-Die Boten nehmen uns mit zurück.
Wir haben Kleidung, Essen, alles.
Wann brechen Sie auf?
Jetzt sofort.
Sie warten auf uns auf dem Plateau.
Dieser Chinese dachte, er könnte mich aufhalten.
Los. Ich denke, ich bleibe hier.
Ich komme beim nächsten Mal mit.
Sie wollen also nicht gehen?
Nun, ich... Sie haben Angst vor dem Gefängnis.
Sehen Sie, ich habe dieses Kanalisationsprojekt.
Wenn Sie unbedingt ein Idiot sein wollen.
Wie steht's mit lhnen?
Du willst noch nicht gehen, Schatz.
Sie bleibt auch hier.
Richtig?
Wenn du es so willst.
Sicher.
Keine Angst. ich passe auf dich auf.
Gut, wie Sie wollen. Aber denken Sie dran, Sie hatten ihre Chance.
-Wie steht es mit lhnen?
Gehen Sie?
-Wohin?
Heim. ich habe Boten, die uns mitnehmen.
Tut mir Leid.
Das ist unmöglich.
Ich gebe Unterricht.
Mir ist egal, was sie angefangen haben.
Wollen Sie gehen? Ich glaube, ich warte besser.
-Ja, ich warte.
-Warten Sie, bis Sie verfaulen!
Hallo, Gloria.
Ich habe gerade eine interessante alte Tafel übersetzt.
Über den Ursprung von Freimaurersymbolen.
-Grossartig.
-Was? Ich will dir etwas zeigen.
Sieht hübsch aus.
Was ist es?
Kanalisation.
Alles modern. Ich werde im ganzen Dorf Rohre verlegen.
Hallo, George.
Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.
Die Abreise ist vorbereitet.
Lass mich nur das Fenster schliessen, dann reden wir.
Der Lärm macht mich wahnsinnig.
Ich sagte, wir kommen hier raus.
Zurück zur Zivilisation.
Ich habe das mit den Boten vereinbart.
Sie ziehen im Morgengrauen los.
Sie warten auf uns ausserhalb des Tales.
Pack deine Sachen zusammen.
-Dein Mantel?
-Du kannst nicht gehen.
Was sollte mich aufhalten?
-Du musst jetzt hier bleiben.
-Hier bleiben?
Was ist los mit dir?
Seit wir herkamen, bist du so verändert.
Ich habe dich nie so erlebt.
Was sollte uns von der Abreise abhalten?
Etwas Grossartiges und Wunderschönes.
Etwas, wonach ich mein Leben lang gesucht habe.
Die Antwort auf eine lebenslange Verwirrung.
Ich kann nicht weggehen.
Und du auch nicht.
Ich weiss nicht, wovon du redest.
Du trägst ein Geheimnis in dir, das dich auffrisst.
-Erzähl mir davon.
-ich will es dir erzählen.
Ich platze, wenn ich es nicht erzähle.
Verrückt, phantastisch, unglaublich... und doch so wunderschön.
Wie du weisst, wurden wir entführt und hergebracht...
Und das ist die ganze Geschichte.
Er starb so friedlich wie der Schatten einer Wolke. Seine letzten Worte waren:
"Weil ich Zukunft und Schicksal von Shangri-La...
"in Ihre Hände lege."
Nun weisst du, warum ich hierbleibe.
Ich weiss nicht, was ich sagen soll.
-Ausser, dass du völlig verrückt sein musst.
-Du denkst, ich bin verrückt?
Was soll man denn von so einem Märchen halten?
Das hier gibt es nicht in unserer Zeit.
-Wir leben im 20. Jahrhundert.
-Du denkst, es ist Unfug.
Du wurdest von Fanatikern hypnotisiert.
In England würde ich es nicht glauben.
Warum soll ich es hier in Tibet schlucken?
Woher weisst du, dass es wahr ist?
-Haben sie Beweise?
-ich brauche keine Beweise.
Ich weiss, warum ich diesen Ort hasse.
Dafür, was sie dir angetan haben, möchte ich gern alles niederbomben.
Diese Geschichten von jahrhundertealten Lamas.
Woher weisst du das?
Hast du ihre Geburtsurkunden gesehen?
Ich kann es nicht glauben.
Ein paar alte Männer sitzen herum und träumen von einer besseren Welt... und du, der praktische Conway, willst dich ihnen anschliessen.
Es ist furchtbar.
Mehr bedeutet dir die Sache nicht?
Was sonst könnte sie mir bedeuten?
Es ist offensichtlich Quatsch.
Dann solltest du besser gehen.
Dies ist kein Ort für dich.
Es ist kein Ort für dich.
Denk nur, was dich erwartet.
Willst du bleiben, bis du halbtot bist?
Bis dein Verstand so zerbröselt wie bei den anderen?
-ich will nicht mehr darüber reden.
-Du musst darüber reden.
Und ich? Dich allein wollten sie.
Ich wollte nicht hierher.
Du bist mir etwas schuldig.
Ich hab's satt, dir was zu schulden.
Es steht dir frei zu gehen.
Es ist das Mädchen.
-Das Mädchen hat sich gewunden...
-Das reicht.
Vergiss das Mädchen.
Warum gehst du nicht?
Schau her.
Solange ich denken kann, hast du für mich gesorgt.
Jetzt bist du es, für den gesorgt werden muss.
Ich bin dein Bruder.
Ich möchte diese Reise nicht allein unternehmen.
Du könntest nicht etwa hierbleiben, oder?
Ich werde verrückt.
Ich mag falsch liegen, verrückt sein, aber ich glaube daran und ich werde es nicht verlieren.
Du weisst, wie sehr ich dir helfen will, aber dies ist grösser, mächtiger als Bruderliebe.
Es tut mir Leid. ich bleibe.
Ich weiss nicht, was ich sonst noch sagen soll.
Lebwohl.
Bist du sicher, dass die Boten sich um euch kümmern.
Es ist alles vorbereitet.
Maria hat das arrangiert.
-Die kleine Russin.
-Was hat sie damit zu tun?
-Sie kommt mit mir.
-Du kannst sie nicht mitnehmen.
-Warum nicht?
Es geht nicht. Weisst du, was passiert, wenn sie Shangri-La verlässt?
Sie ist zart und kann nur leben, wo man zarte Dinge mag.
Nimm sie aus diesem Tal heraus und sie vergeht wie ein Echo.
Was meinst du, "vergeht wie ein Echo"?
Sie kam 1 888 hierher.
Das ist doch lächerlich.
Sie ist keinen Tag über 20.
-Du irrst.
-Nein.
Sie hat's mir gesagt.
Sie brauchte mir das nicht zu sagen.
Ich weiss Bescheid.
Ich habe letzte Nacht einiges erfahren.
Ich schäme mich nicht.
Eine der wenigen anständigen Sachen, die jemals hier geschehen sind.
Jeder ist glücklich in Shangri-La.
Niemand dächte je an Weggehen.
Alles Müll !
Seit ich herkam, bettelte sie darum, dass ich sie hier forthole.
Sie weinte aus Angst, ich könnte sie hierlassen.
Sie ging zweimal zum Plateau, um die Boten zu bestechen.
Für mich! Ich glaube kein einziges Wort.
Gut, ich werde es dir beweisen.
Du hast alles ohne Beweise geglaubt.
Ich beweise meine Geschichte.
Komm einen Moment herein.
Ich habe schlechte Nachrichten für dich.
Wir haben entschieden, dass wir dich nicht mitnehmen können.
Ihr könnt mich nicht mitnehmen?
Du hast versprochen, mich mitzunehmen!
Es ist Ihre Schuld.
Es war alles klar, bis er mit lhnen sprach.
Warum lassen Sie uns nicht in Ruhe?
-Du willst Shangri-La verlassen?
-ich sterbe, wenn ich länger hierbleibe.
Ich habe lange auf diese Chance gewartet und Sie halten mich nicht zurück.
Wenn nötig, gehe ich allein.
Ich brachte die Boten.
Ohne mich gäbe es kein Entkommen.
Der Grosse Lama hat ihnen gesagt, niemanden mitzunehmen.
Der Grosse Lama !
Wen interessiert, was der sagt?
Die Boten lachen über den Grossen Lama.
Sie interessiert nur, wie viel Gold er zahlt.
Ich gab ihnen mehr.
Ich habe ein Jahr lang Gold gestohlen.
Ich würde alles tun, hier wegzukommen.
Um den Lama zu verlassen, der sich Vater Perrault nennt.
Er ist seit Jahren verrückt.
-Vater PerrauIt ist tot.
-Er ist tot!
Prima.
Sie werden mich keine Träne für ihn vergiessen sehen.
Sie müssen mich mitnehmen.
Hast du keine Angst wegzugehen?
Du willst nicht wie eine alte Frau aussehen, oder?
Alte Frau?
-Das hat Chang Ihnen erzählt, richtig?
-Ja. Das dachte ich mir.
Er erzählt jedem, ich sei alt.
Er will, dass sie mir fernbleiben.
Er dreht durch, wenn mir jemand nahekommt.
Er hat mich für jede Minute mit George bestraft.
Wenn er nicht wäre, wäre ich längst gegangen.
Er hindert mich immer daran.
Vor sechs Monaten wollte ich fliehen und er sperrte mich ein.
Bin fast verrückt geworden.
Sehen Sie mich an! Sehe ich wie eine alte Frau aus?
ist das die Haut einer alten Frau?
Meine Augen. Sind das die Augen einer alten Frau?
Sie wurde vor zwei Jahren entführt und hergebracht, genau wie wir.
Ich glaube es nicht.
Ich kann es nicht glauben.
Sie lügt. Du lügst.
Jedes Wort war eine Lüge.
Sag es!
Du lügst, oder?
Nein, ich lüge nicht.
Weshalb sollte ich lügen?
Wir werden diesem Horrortrip kaum jemals lebend entkommen.
Ich sterbe lieber im Schneesturm, werde lebend begraben... als hier nur eine Minute länger zu bleiben.
-Du sagst, die Boten warten auf uns?
-Ja.
-Kleidung?
-Ja, alles.
Und die anderen?
Ich hab sie gefragt.
Haben Angst vor der Reise.
Wir werden eine Expedition nach ihnen schicken.
Los, wir verschwenden Zeit.
-Nehmt ihr mich mit?
-Sicher.
Nicht mehr lange und wir sind in London.
Kannst du sie dir vorstellen, wenn wir plötzlich da sind?
Unsere Geschichte wird ihnen die Sprache verschlagen.
Für eine Weile dachte ich, du wärst völlig verrückt geworden.
Gott sei Dank geht's wieder.
Hast mein Leben gerettet.
-ich hätte es nie allein geschafft.
-Wie war das?
-ich habe gesagt...
-Sei ruhig!
-Was ist passiert?
Wo ist Bob?
-Er geht weg, mein Kind.
-Geht?
-Aber er kommt zurück.
Nein!
Ich halt das nicht aus!
Ich kann nicht mehr.
Wie lange wird das so weitergehen?
Ich halte das nicht aus. Kannst du sie zum Warten veranlassen?
Sie lassen uns jeden Tag weiter zurück.
Am liebsten wären sie uns los, aber wir dürfen sie nicht verlieren.
-Komm schon, Liebling.
-ich kann nicht. ich muss mich ausruhen.
Wieder eine Schiessübung.
Irgendwann treffen sie uns.
Solange sie auf uns zielen, sind wir sicher. Komm jetzt.
Sieh nur ihr Gesicht!
"Fällt aus dem Nichts nach einem Jahr! "
-Gainsford kabelt.
-Lesen Sie!
"Reise heute mit Conway an Bord der 'Manchuria' nach London ab.
"Conway ohne Erinnerung an seine Erlebnisse.
"Leidet unter völligem Gedächtnisverlust." Gainsford.
-"Gedächtnisverlust"?
-Gut, geben Sie das der Presse.
-Alles?
-Ja. Sie können alles haben.
Ich schicke eine Eskorte für ihn.
Conway ist wieder verschwunden.
Hören Sie, von Gainsford.
Geben Sie her. "An Bord der 'Manchuria'.
"Letzte Nacht kam Conways Gedächtnis zurück.
Sprach von Shangri-La.
"Phantastische Geschichte über tibetischen Ort.
"Bestand auf sofortiger Rückkehr.
"Sperrte ihn ein, doch er sprang in Singapur vom Schiff.
"Verliess Schiff, um ihn einzuholen, aus Sorge um seinen Zustand.
"Schrieb Details der Geschichte von Shangri-La auf, füge sie bei."
Hier ist Gainsford.
-Schön, Sie wiederzusehen.
-Ganz meinerseits.
-Gut, dass Sie wieder da sind.
-ich dachte, Sie kämen nie zurück.
-Setzen Sie sich.
Trinken Sie was.
-Scotch und Wasser.
Bitte schön.
Wartet schon auf Sie.
-Neues von Conway? -Sind gespannt, was Sie entdeckt haben.
Wo ist er?
Meine Herren, vor sich sehen Sie einen müden alten Mann, der gerade eine fast zehnmonatige Jagd beendet hat.
Sie haben ihn nicht eingeholt?
Von der Nacht, als er vom Schiff sprang, bis vor zwei Wochen...
-habe ich ihn fast erwischt.
-Nicht zu glauben. -War er so entschlossen zurückzugehen?
-Entschlossen?
Meine Herren, in meinem ganzen Leben habe ich solche Verbissenheit nicht erlebt.
Während der letzten zehn Monate hat dieser Mann Erstaunliches geleistet.
Er lernte zu fliegen, stahl ein Flugzeug, wurde gefasst, eingesperrt, floh, alles innerhalb kürzester Zeit.
Es ist nur der Anfang seines Abenteuers.
Er bettelte und kämpfte, kam näher und näher an die Grenze Tibets.
Überall hörte ich die erstaunlichen Geschichten über diesen Mann.
Einfach unglaublich.
Bis ich ihn... schliesslich am entlegensten Punkt Tibets aufspürte.
Natürlich war er schon weg.
Aber die Erinnerung...
Die Erinnerung an ihn wird in den Einheimischen fortleben.
"Den Übermenschen" nannten sie ihn.
Sie werden den Fremden, der sechsmal versuchte, einen... Pass zu überwinden, den kein anderer Mensch je überquerte, nicht vergessen.
Der sechsmal von stärksten Stürmen zurückgetrieben wurde.
Sie werden den lrren nicht vergessen, der Essen und Kleidung stahl.
Den sie einsperrten und der gegen sechs Wächter seinen Weg freikämpfte.
Ihre Soldaten reden noch immer von der Verfolgung und schütteln sich... beim Gedanken daran.
Er führte sie in wildester Hetzjagd durch ihr eigenes Land.
Schliesslich verschwand er über diesen Bergpass, den sie selbst nicht zu überqueren wagten.
Und das, meine Herren, war das Letzte, was menschliche Wesen je von Robert Conway sahen.
Dies nenne ich Stärke.
-Unglaublich. -Sagen Sie mir eins, Gainsford.
Was halten Sie von diesem Shangri-La-Gerede?
Glauben Sie es?
Ja. ich glaube es.
Ich glaube es, weil ich es glauben will.
Ich bringe einen Toast aus.
Ich hoffe, dass Robert Conway sein Shangri-La findet.
Ich hoffe, dass wir alle unser Shangri-La finden.
Die Reichtümer der Neuen Welt sind unerschöpflich und diese Welt gehört uns. Unsere Schiffe tragen die spanische Flagge auf den 7 Weltmeeren, unsere Armeen fegen über Afrika, den Nahen Osten, den Westen hinweg, überall unbesiegbar, nur nicht hier vor unserer eigenen Tür.
Nur Nordeuropa widersteht uns.
Warum?
Sagt es mir.
Wenn Ihr erlaubt, Sire.
Unsere erschöpfte Schatzkammer.
Eine Armee dringt nur so weit vor, wie es das Geld erlaubt.
Unsinn.
Das ist nicht der wahre Grund, Peralta.
Warum geben wir es nicht zu?
Der Grund ist eine mickrige, felsige Insel, unfruchtbar und tückisch wie ihre Königin, die insgeheim unsere Feinde unterstützt, während ihre Piraten uns ausplündern.
Ihr wisst so gut wie ich, Peralta, dass wir Nordeuropa erst unterwerfen können, wenn wir mit England abgerechnet haben.
Die Zeit ist noch nicht reif.
Erst muss die Armada gebaut sein.
Zeit?
Das Schicksal Spaniens kann nicht auf den passenden Zeitpunkt warten.
Ich habe nur 1 Leben und dieses Leben ist zu kurz, um dieses Schicksal zu erfüllen.
-Don Alvarez. -Sire.
Ihr begebt Euch sofort als Botschafter nach England.
Ihr beteuert der Königin meine Geduld und andauernde Zuneigung, um jegliches Misstrauen über unsere Pläne zu zerstreuen.
Wie Ihr wünscht, Eure Majestät.
Ist England besiegt, steht uns nichts mehr im Weg.
Nordafrika, Europa bis an den Ural, dann die Neue Welt, in den Norden, in den Süden, in den Westen zum Pazifik, über den Pazifik nach China und Westindien, all das wird unser Reich umspannen.
Eines Tages, vor meinem Tode, werden wir hier sitzen und diese Karte an der Wand betrachten.
Es wird keine Karte der Welt mehr sein.
Es wird Spanien sein.
Da oben!
Buline spannen.
Der Wind flaut ab!
Ich bedaure unsere langsame Fahrt, Eure Exzellenz, aber das Segel vermag den Wind wohl nicht zu locken.
Dann erreichen wir England nicht vor Mittwoch.
Vielleicht.
Wenn die Sklaven durchhalten.
Kapitän Lopez, meine Nichte muss der Königin unbedingt vorgestellt werden, bevor ihre neuen Ehrendamen ausgewählt werden.
Man sagt, Elizabeth umgibt sich mit Schönheit, in der Hoffnung, sie wäre ansteckend.
Eure Nichte wird die Anforderungen der Königin zweifelsfrei erfüllen.
Maria, schlag doch einmal so, dass ich herankomme.
Du sagtest, du bräuchtest die Bewegung, Martha.
Die hatte ich, genug für die gesamte Reise.
-Bereit, Martha?
-Ja, Liebes.
-Lieutenant. -Sir.
Schicken Sie noch einen Ausguck auf den Besanmast.
Ja, Sir.
Noch ein Ausguck auf den Besanmast!
Warum diese Vorsichtsmaßnahmen?
Reicht der Ausguck am Bug nicht aus?
Ich bin für Eure Sicherheit verantwortlich und wir befahren die Gewässer der englischen Piraten.
Außerordentlich interessant.
Sagen Sie Bescheid, wenn Ihre Männer deren Schiffe erspähen.
Wie die Falken, Don Alvarez, greifen sie an, bevor man sie sieht.
Man sagt, der Teufel blähe ihre Segel.
Sie glauben doch diese Märchen nicht?
Sie wagen es nicht, ein Schiff mit dem Botschafter Seiner Majestät anzugreifen.
Sie verwirkten ihr Leben, sobald die Königin davon hörte.
Vielleicht.
Entschuldigt, Eure Exzellenz, aber der Wind verweigert den Dienst.
-Bootsmann!
-Aye, aye, Sir.
-Erhöht den Takt, 8 Schläge.
-Sofort, Kapitän.
Erhöht den Rudertakt da unten, 8 Schläge.
Aye, aye. 8 Schläge, señor.
Erhöht den Takt, 8 Schläge.
-lch weiß, wo wir sind.
-Das kannst du nicht, William.
Wir wissen seit Monaten nicht, wo wir sind.
Dieses Mal bin ich mir sicher.
Fühlst du die Bewegung, die Dünung?
Das gibt es nur 1-mal.
Der englische Kanal.
Der englische Kanal.
Wir sind im englischen Kanal.
Englisches Schiff steuerbord voraus!
Bootsmann, lassen Sie die Trommel im Vierteltakt schlagen.
Kanonier, veranlassen Sie die Doppelladung der Deckgeschütze.
Ein Angriff.
Rudert langsamer.
Gebt vor zu rudern.
Rudert langsamer.
Bringt die Männer auf Position.
Alle auf ihre Stationen.
Geschützleute, auf die Stationen.
Ladet die Kanonen und bereitet euch auf die Verteidigung vor.
Die Bogenschützen und Musketiere auf ihre Positionen.
Bogenschützen und Musketiere, auf eure Positionen!
Bootsmann, die Wachen an der Hauptluke verdoppeln.
Die Wachen an der Hauptluke verdoppeln!
Geschütze ausfahren.
Zielt auf die Takelage.
Geht bitte unter Deck.
Ihr seid hier nicht sicher.
Sie wagen keinen Angriff beim Anblick des königlichen Wappens.
Nur Kanonen können sie aufhalten.
-Erhöht den Takt auf 20.
-Aye, aye, señor!
Erhöht den Takt auf 20. Alle zusammen!
Zusammen, sagte ich.
Schneller, ihr britischen Hunde.
Schneller.
Streng dich an dem Ruder an.
Ahoi, Kapitän.
Es ist das Schiff von Thorpe.
Die Albatross.
Thorpe?
Das ist unmöglich.
Noch vor 1 Monat war er in San Domingo.
Sehen Sie, Kapitän, am Fahnenmast.
Das Banner der Albatross.
Du gehst besser unter Deck, Kumpel, oder du fängst dir eine Kugel ein.
Sie halten sich weiter am Wind!
Seht euch das an.
Der Spanier stellt 40 Kanonen gegen 1 auf.
Er hat schwer geladen.
Vielleicht ist er zu groß zum Schlucken, was, Matson?
Konnte der Kapitän einen Spanier mal nicht schlucken?
Der Kapitän hat die Spanier verhext, so ist es nämlich.
Und haben wir Seine Königliche Hoheit in Cádiz nicht auch erleichtert?
Weiß ich noch, Junge, und das Gold war 30 Schilling die Unze wert.
Was für eine Beute.
Ich glaube nicht, dass sie uns entkommen.
Vor der Albatross gibt es kein Entkommen.
Wir nehmen den Spaniern den Wind aus den Segeln.
Wenn sie Luft brauchen, können wir ihnen ein Loch in den Bug schießen.
Kapitän, wie steht's?
Verpassen wir ihnen eine Salve?
-Sie feuern auf meinen Befehl, Mr. Pitt.
-Aye, aye, Sir. -Mr.
Preston!
-Aye, aye, Sir.
Rufen Sie sie an.
-Sie sollen ihre Fahne streichen.
-Aye, aye, Sir.
Señor Kapitän, streichen Sie Ihre Fahne!
Bestimmt ergibt sich der Spanier und verdirbt uns den Spaß.
Durchaus möglich, Mr. Pitt.
Noch 1-mal, Mr. Preston.
Hört ihr mich?
Streicht eure Fahne!
Aus der gesamten Breitseite kam nur 1 einsame Kanonenkugel.
Gut, Mr. Pitt.
Zeigen Sie ihnen, wie man die Fahne streicht.
Aye, aye, Sir.
Scott, bringen Sie denen Benehmen bei.
Bereit, Männer?
Auf den Fockmast zielen und beim Hochkommen feuern.
Aye, aye, Sir.
-Kanonen bereit für eine Breitseite?
-Geladen und bereit, Sir.
Feuer!
Fertig machen für Backbordwende.
Auf eure Posten.
Kanoniere, bereit für Salve auf achtern!
Feuer.
Feuer einstellen.
Werft die Toten über Bord!
-Jetzt hart steuerbord.
-Ruder steuerbord!
Der Spanier krängt.
Wir haben ihn unter der Wasserlinie getroffen.
Sehr gut, Burke.
Feuer einstellen.
An die Säbel, Männer.
Wir entern!
Eine scharfe Schneide, um die Goldknöpfe vom Wams des Spaniers abzutrennen.
Niemand entert, bevor ich den Befehl erteile.
Ist das klar?
In Ordnung, Mr. Preston.
Bringen Sie uns hart an steuerbord.
Enterhaken auswerfen!
Über die Reling, Männer.
Vorwärts!
-Ihr Schiff sinkt, Kapitän.
-Dann ertrinken wir gemeinsam.
Tapfer, aber unpraktisch.
Wir Engländer sind praktisch.
Ich habe nicht die Absicht, mit lhnen zu ertrinken.
-Der Signalbläser.
Schnell, am Bug.
-Aye, aye, Sir.
Blas zur Kapitulation.
Schnell, so lange noch Luft in deinen Lungen ist.
Ich gratuliere, Kapitän.
Ein günstiger Moment für die Kapitulation.
Versammeln Sie die Gefangenen und stapeln Sie die Waffen am Bug auf.
-Zum Hauptdeck, Männer.
Entwaffnet sie.
-Aye, aye, Sir!
Ein entzückender Tag, nicht wahr?
Gehen Sie die Sklaven unter Deck befreien.
Aye, Sir.
Matson.
Komm her.
Aye, Sir?
Es war sehr tapfer von dir, das Schiff alleine zu entern.
Vielen Dank, Sir.
Tapfer, aber dumm.
Durch den Ungehorsam hast du die Männer hinter dir gefährdet.
-Hast du damit nicht dein Leben verwirkt?
-Ja, Sir.
Bringt diesen Mann auf die Albatross.
Legt ihn in Ketten.
Aber, Kapitän, ich tat nur meine Pflicht.
Dafür können Sie mich nicht tadeln!
Übrigens, bitte lasst es die Offiziere und Männer wissen, dass ihr Verhalten sehr galant war.
Besonders Ihres, Mr. Pitt.
Danke, dass Sie den Bläser überzeugten.
-Sieht nach schwerer Ladung aus, Mr. Pitt.
-Ein Glücksfall, Kapitän.
-Gold, Silber und viele Fässer.
-Passt auf, Jungs.
-Bringt es an Deck.
Es sinkt schnell.
-Die Tür ist versperrt, Sir.
Helfen Sie ihm da bitte, Mr. Pitt.
Zur Seite.
-Onkel.
-Mein Kind.
Also, Männer, sehen wir uns mal um.
Seid so freundlich, geht bitte an die Seite.
Sind Sie der Kapitän dieser Piraten?
Burke, helfen Sie Mr. Pitt mit dieser Truhe.
Werft alles nach draußen in den Gang. Schnell.
-Ein paar Männer hierher, schnell. -Kommt schon.
-lch bin König Phillips Botschafter...
-Entschuldigt mich, Sir.
Wir sind in Eile.
Euer Schiff sinkt.
Wenn Sie die Schiffspapiere finden, Mr. Pitt, nehmen wir sie auch mit.
Kapitän.
Gar nicht so übel.
Onkel, meine Juwelen.
Wagt es nicht, diese Juwelen anzufassen.
Lieber Himmel, eine Engländerin.
Und im Moment nicht sehr stolz darauf.
Wissen Sie, zuletzt sah ich eine Engländerin...
Das könnt ihr später besprechen.
Bringen wir das schnell auf Deck.
Eure Exzellenz, Maria, das sind keine typischen Engländer.
-Bitte glaubt nicht...
-Ganz genau.
Sind nicht alle so gut aussehend wie wir.
Sir, darf ich vorschlagen, dass Ihr gemeinsam an Bord meines Schiffes kommt.
Kapitän Thorpe, klären Sie mich über Ihre Absichten auf.
Euch auf mein Schiff zu bringen.
Und Euch schnellstmöglich wieder loszuwerden.
-lch setze Euch im 1. englischen Hafen ab.
-lch gehe nicht mit.
Ich ertrinke lieber, als Ihre Gastfreundschaft anzunehmen.
Mr. Pitt, die junge Dame wird sich hoffentlich besinnen.
Andernfalls überzeugen Sie sie und tragen Sie sie an Bord.
Gesegneter Schatz!
Diese Männer sind schwach.
Bringt sie rüber und stützt sie.
Vorsicht.
Los, Männer. Schnell!
Über die Reling.
Kommt, Ladys.
Ihr habt gehört, was der Kapitän sagte.
Und Befehl ist Befehl.
Tuttle, es muss 4 Jahre her sein, dass wir zusammen gesegelt sind.
Seit 4 Jahren habe ich kein englisches Schiff mehr betreten, Sir.
Sie sind bald in England.
Kommt und ihr kriegt alle eine Extraration Rum.
Kapitän Thorpe, das ist eine Beleidigung Seiner Majestät.
Ich betrete Ihr Schiff unter Protest.
Die englische Gastfreundschaft ist besser, als die spanische war.
Sobald die Sklaven an Bord sind, bringen Sie den Botschafter und seine Begleitung hinüber.
In Ordnung, Männer.
Macht euch bereit.
Beeilt euch, Männer.
Bringt die Sachen unter Deck.
Vorsicht an der Reling.
Schnell.
Schiff verlassen.
Alle über die Reling.
Also, Kapitän.
Sie hörten den Befehl.
Sie erlauben, Sir.
Ich bin immer noch der Kapitän.
Ja, natürlich.
Mein Fehler, Kapitän.
Kappt die Leinen.
Vorsicht an mittschiffs.
Kappen!
Alle Segel trimmen, Mr. Scott.
Hauptleine einholen und Luken freimachen.
Maat?
-Behalten Sie den Kurs bei.
-Kurs beibehalten.
Männer, von nun an legen beide Mannschaften ihre Differenzen bei.
Die spanischen Matrosen haben volle Freiheit auf den Decks, mit Ausnahme des Pulvermagazins.
Die, die bisher Sklaven gerufen wurden, haben keine Pflichten auf diesem Schiff.
Sind einige von euch noch an der Seefahrt interessiert, haben wir für gute und willige Männer viele Kojen an Bord.
Ihr kennt inzwischen das Ziel der Sea Hawks:
Wir dienen auf unsere Art England und der Königin.
Wir sind frei!
Mr. Burke, lassen Sie die Männer frei und versorgen Sie sie.
Eure Exzellenz, wir versuchen, es Euch so angenehm wie möglich auf diesem überfüllten Schiff zu machen.
Mr. Pitt wird Euch führen.
Werden meine Männer bei der Anlandung frei sein?
Gewiss, Kapitän.
In England gibt es keine Inquisition. Nein.
Man sagt, ihr glaubt an direkte Aktionen.
Don Alvarez, ich verstehe Eure Gefühle, aber das Schicksal brachte uns zusammen, wir sollten das Beste daraus machen.
Eine kluge Strategie, Kapitän Thorpe, die Kapitulation zu blasen. Danke.
Vielleicht ist es ein Geheimnis des Sieges, den Feind die Niederlage ahnen zu lassen, nicht wahr?
-Noch Wein, Eure Exzellenz?
-Nein, danke.
Kompliment zu Ihrem Wein, Kapitän.
Ich trank noch keinen besseren.
Es gibt keinen besseren Wein als guten Madeira, Kapitän.
Cross, wo haben wir den her?
-Von der Galeone vor Veracruz, Kapitän. -Nein, das stimmt nicht.
Aus dem Keller des Gouverneurs von Cartagena.
Nein, aus Cartagena haben wir den portugiesischen Käse, wisst ihr noch?
Aber kein Käse ist so gut wie Cheshire, nicht wahr, Mr. Pitt?
Nichts kann es mit England aufnehmen, finde ich.
Ich fragte mich gerade, Miss Latham, waren Sie nicht etwas einsam im heidnischen Spanien?
Spanien ist ein altes Land mit großer Kultur, Mr. Pitt.
Wir Engländer könnten von vielem in Spanien Nutzen ziehen.
Vielen Dank, Madam.
Wir geben auf jeden Fall unser Bestes.
Ich bewundere auch Ihr Tafelsilber, Kapitän.
Zweifelsohne eine weitere Besitznahme des Kapitäns.
Wenn Eure Exzellenz einen Blick auf das Muster werfen wollen, erkennt Ihr das Wappen des spanischen Vizekönigs von San Domingo.
San Domingo?
Wie interessant.
Ich schlage vor, wir trinken auf die Gesundheit von...
Ich trinke nicht mit Dieben und Piraten.
Mein Vorschlag wäre: auf die Gesundheit Ihrer Majestät, der Königin von England.
Mr. Pitt, Doña Maria hat offensichtlich keinen Wein.
-Auf Ihre Majestät, die Königin.
-Auf die Königin.
"Baut eine Flotte.
Baut eine Flotte."
Immer derselbe Ratschlag.
Als wäre die Schatzkammer nicht schon genug belastet.
Wenn der Lord Admiral so dringend eine Flotte bauen will, kann er mir wohl auch mitteilen, woher ich das Geld dafür nehme.
Verzeiht, aber darf ich Euer Gnaden erinnern, dass unsere Freibeuter beträchtliche Beiträge für den Aufbau einer Marine leisteten?
Den Luxus einer Flotte kann sich England nicht leisten.
Sagt den Sea Hawks, dass ich ihre Beiträge für dringendere Zwecke benötige.
Es gibt ein weiteres Risiko, das Sir John nicht in Betracht zieht.
Sollte England als Seemacht konkurrieren, könnte das die Freundschaft Spaniens kosten.
Ich denke, Mylord schätzt da etwas, was nicht existiert.
Haben wir Beweise für Phillips Freundschaft?
Seine Duldsamkeit, wenn unsere Freibeuter seinen Handel stören und seine Besitztümer ausplündern.
Ich vermute, Phillip ist nur duldsam, weil...
Was kann er sonst tun?
Er kann abwarten, bis seine große Armada fertig ist, und dann schnell zuschlagen, bevor wir gerüstet sind.
Ich fürchte, Sir John bildet sich Gefahren ein, Euer Gnaden.
Spanien ist ein großes Reich.
Zur Verteidigung ist eine große Flotte notwendig.
Die Armada bedroht England nicht, so lange wir Phillip nicht provozieren und sich die Lage ändert.
Lasst es mich klar sagen, Wolfingham.
Ich lehne den Bau einer Flotte ab, nicht um die Gefühle Phillips, sondern die Börsen des Volkes zu schonen.
Ich muss seinem Botschafter sogar einige ernste Fragen stellen.
Wird Don Alvarez nicht erwartet?
Er ist verspätet, Euer Gnaden.
Ich fürchte um seine Sicherheit.
Spanische Schiffe sind bekanntermaßen langsam.
Er hätte ein englisches Schiff nehmen sollen.
Lasst euch sagen, die Glock hat 1 1 geschlagen!
Seht ihn euch an.
So verlegen wie ein Schuljunge.
Er ist immer so, wenn er mit einer Frau reden muss.
Er hat spanische Flotten erobert und kann nicht das Wort an ein Mädchen richten.
-lch verstehe ihn nicht.
-Er kümmert sich nur um das Schiff.
-Er hasst den Anblick aufblühender Frauen.
-Aber nicht den der Königin.
Ihre Majestät soll die einzige Frau sein, mit der er redet, ohne dass seine Knie zittern.
Das ist was anderes.
Mann zu Mann, würde ich sagen.
Na los, geht wieder an die Arbeit.
Was steht ihr hier herum?
Guten Morgen.
Fühlen Sie sich wohl an Bord?
-Ja.
-Fein.
Das Kap dort drüben, auf das Sie blicken, hat eine sehr interessante Geschichte.
Es wurde benannt nach...
Ja?
Ich weiß nicht mehr, wonach es benannt wurde.
Fühlen Sie sich wohl an Bord?
-Ja, vielen Dank.
-Fein.
Wir haben hier natürlich nicht den Luxus einer Galeone, aber es ist ein schönes Schiff.
Wir sind sehr stolz darauf.
Ist das so?
Ja.
Jedenfalls schützt es vor Angriffen und man kommt auch schneller ans Ziel.
Wir haben ein altes Sprichwort in England:
"Wer ohne Ruder segelt, steht auf gutem Fuße mit dem Wind."
Sie mögen sich nicht unterhalten.
Ich führe gewöhnlich keine Konversation mit Dieben.
Ich hatte das doch klar ausgedrückt, Kapitän Thorpe.
Ja, bis auf Ihre Definition.
Sagen Sie mir, ist ein Dieb ein Engländer, der stiehlt?
Jeder, der stiehlt, sei es Piraterie oder Frauenraub.
Ich verstehe.
Ich bestaunte einige Ihrer Juwelen aus Ihrer Truhe, besonders die Goldschmiedearbeit.
Aztekisch, richtig?
Ich frage mich, wie die Indianer dazu bewegt wurden, sich davon zu trennen.
Fockschot fieren!
Sprietsegel niederholen!
England.
-Euer Gnaden.
-Lord Wolfingham.
Wenn Euer Gnaden erlauben, möchte ich Eurer Majestät
Seine Exzellenz Don José Alvarez de Cordoba vorstellen,
Botschafter des spanischen Hofes.
-Eure Majestät.
-Willkommen in England, Eure Exzellenz.
Vielen Dank, Mylady.
Darf ich Euch meine Nichte vorstellen, Doña Maria Alvarez de Cordoba?
Eure Nichte wird England durch ihre Anwesenheit bereichern.
Ihr seid sehr freundlich, Eure Majestät.
Und Sie sind sehr schön.
Don Alvarez, mein Lordkanzler berichtet, Ihr bringt neue Klagen Eures sehr betrübten Monarchen König Phillip.
Mein Herr und König wünscht nichts mehr, als ein Ende der Klagen zwischen unseren Nationen und eine größere Freundschaft.
Dann sollte man bedenken, dass Freundschaft langsam wächst, wo nur Klagen herrschen.
Darf ich behaupten, dass die Differenzen zwischen uns und der Regierung Seiner Exzellenz nur eine Ursache haben:
die Piraterie englischer Freibeuter.
Vergeltung, Lord Wolfingham, ist keine Piraterie.
Konfiszierte König Phillip nicht letztes Jahr 12 englische Schiffe mit Getreide in spanischen Häfen?
Rechtfertigen Euer Gnaden tatsächlich diesen mörderischen Übergriff auf mein Schiff mit...
Ihr vergaßt, die Königin muss sich nicht rechtfertigen.
Ich beabsichtigte nicht, die Beleidigung eines Botschafters zu ignorieren.
Wie viel war die Ladung wert, Don Alvarez?
Abgesehen vom Verlust des Schiffes ungefähr £30.000.
Und wo ist Kapitän Thorpe?
Als ich von dem Vorfall erfuhr, war ich so frei, alle Sea Hawks im Hafen hierher zu beordern.
Ihr macht Euch viele Gedanken, Mylord.
Lasst umgehend die Sea Hawks eintreten.
Kapitän Frobisher, Kapitän Hawkins,
Kapitän Wolfe, Kapitän Stanley,
Kapitän Logan, Kapitän Latour.
Eure Majestät.
Wo ist Kapitän Thorpe?
Hören Sie mich?
Wo ist Kapitän Thorpe?
Wir haben ihn nicht gesehen, Eure Majestät.
Offensichtlich missachtete er die Ladung des Lordkanzlers.
Ich ahnte das, Euer Gnaden, und schickte eine Schlosswache aus, um ihn unter Arrest herzubringen.
Ihr beweist große Voraussicht, Mylord.
Nun, Kapitän Hawkins?
Wir alle sind bereitwillige Geiseln, um Euch Kapitän Thorpes Erscheinen zuzusichern.
Ein leichtes Pfand, Kapitän Hawkins, da die Schlosswachen bereits nach ihm ausgeschickt wurden.
Wenn ich für uns alle sprechen darf, sollten wir die Last Eures Verdrusses über Kapitän Thorpe teilen.
Ich verstehe.
Sie befürworten seine Taten.
Wir teilen seine Ansichten und im Rahmen unserer Fähigkeiten seine Handlungen für England.
Dann werden Sie mir die Entscheidung zugestehen, wie England am Besten gedient wird!
Wer wagt es...
Kapitän Thorpe bittet um sofortige Audienz, Euer Gnaden.
-Lasst ihn eintreten.
-Ja, Euer Gnaden.
Eure Majestät.
Kapitän Thorpe, warum haben Sie Lord Wolfinghams Vorladung missachtet?
Ich war zur angegebenen Zeit im Schloss, hatte jedoch einen Unfall.
-Einen Unfall?
-Eigentlich kein richtiger Unfall.
Ich verlor etwas, woran ich sehr hing.
Kapitän Thorpe, ich schickte eine Schlosswache, Sie herzubringen.
Danke, Mylord.
Das war sehr freundlich von Euch.
Die Eskorte war nicht notwendig.
Ich kenne mich hier gut aus.
Ich habe eine gewichtigere Beschuldigung gegen Sie.
Seine Exzellenz Don Alvarez, Botschafter an diesem Hof, sagt, Sie hätten die Galeone Santa Eulàlia angegriffen, geplündert und versenkt. Er war dort Passagier unter der Flagge und dem Schutz seines Königs Phillip von Spanien.
Ist diese Beschuldigung wahr?
Zum Teil, Euer Gnaden.
Zum weitaus größten Teil.
Zum Teil?
Was ist der andere Teil?
Wir befreiten außerdem viele Engländer, die Galeerensklaven auf dem Schiff waren.
Euer Gnaden, diese Männer, von denen Kapitän Thorpe sprach, wurden von einem ordentlichen Gericht zur Galeere verurteilt.
Ich wende ein, Euer Gnaden, dass das Inquisitionsgericht weder gerechte Urteile über englische Seeleute fällen noch sie den Grausamkeiten auf den Galeeren aussetzen kann.
Euer Gnaden.
Der Kapitän möchte rechtfertigen, was, einfach gesagt, ein Wunsch zum Plündern ist, ohne Achtung der Interessen Spaniens.
Diese Interessen verdienen meine Achtung nicht,
-anders als bei Seiner Lordschaft. -lch protestiere!
Kapitän Thorpe, zeigen Sie zumindest Respekt für meine Minister.
Sie wollen also die Mängel der spanischen Justiz ausgleichen?
Soweit es in meiner Macht liegt, ja, Euer Gnaden.
Und Sie halten es für einen Teil Ihrer Mission, das Schiff eines königlichen Botschafters anzugreifen und zu plündern?
Kapitän Thorpe, glauben Sie, wir führten Krieg gegen Spanien?
Euer Gnaden, Spanien führt Krieg gegen die Welt.
Genug davon.
Hört mir alle zu.
In meiner Anwesenheit wird niemand wagen, Verbrechen als Patriotismus zu verschleiern.
Genug dieses Geredes, verstanden?
Und für die Zukunft warne ich Sie, dass ungerechtfertigte Angriffe auf Spaniens Untertanen oder Besitz den Schuldigen den Kopf kosten wird.
Seinen Kopf, ist das klar?
Sie dürfen gehen.
Sie nicht, Kapitän Thorpe.
Ich bin noch nicht fertig mit lhnen.
Hauptmann der Wache, begleiten Sie Kapitän Thorpe in meine Privatgemächer, wo er meiner Aufmerksamkeit harren wird.
Don Alvarez, übermittelt Seiner Majestät König Phillip mein Bedauern und versichert ihm, dass sich dieser unglückliche Vorfall nicht wiederholt.
Meinen demütigen Dank, Euer Gnaden.
Kann ich ihm auch berichten, dass der Übeltäter vollständige Entschädigung leisten muss?
Ihr sagt ihm das, was ich anordnete.
Mehr nicht.
Da bist du also.
Was denkst du dir, einfach wegzulaufen, so dass ich mich verspätet habe?
Ich sollte dich am Schwanz ziehen.
Das ist sehr undankbar von dir.
Weißt du, dass nur sehr wenige Affen in einem Palast leben dürfen?
Nein, das stimmt nicht.
Es gibt hier schon ein paar von euch.
Wie dem auch sei, benimm dich. Wenn du deinem Frauchen gefällst, Ieg ein gutes Wort für mich ein.
Das werde ich wohl brauchen.
Wie lautet Ihre Entschuldigung diesmal?
Mein kleiner brasilianischer Freund wollte Euch so dringend seine Aufwartung machen, dass er seine eigene Methode wählte.
Offensichtlich dringender als Sie, da er meinen Hof früher aufsuchte.
Da war er also.
Ich suchte ihn, Euer Gnaden.
Darum verspätete ich mich.
Warum haben Sie ihn mitgebracht?
Ich dachte, er würde Mylady amüsieren, mehr als ich es könnte.
-Er sieht aus wie Wolfingham.
-Ja, Madam.
Die Zähne, das Lächeln, ganz genau.
Er ist sehr nett. Er wird Euch nicht verletzen.
Du bist ein Schurke, wie dein ehemaliger Herr.
Aber mir gefallen Schurken.
Einige.
Das ähnelt einem Baum am meisten.
Jetzt benimm dich.
-Und jetzt zu...
Kapitän Thorpe!
-Für Euch, Madam.
Als ich es sah, dachte ich sofort an Euch.
Ich erkenne das Licht darin, wie eine Kerze in einem vereisten Fenster.
-Eine Perle der Westindischen Inseln, ja?
-Ja, Madam.
Sie war unglücklicherweise auf dem Weg nach Spanien, als ich sie umleitete.
Man könnte sagen, ich stand zwischen Phillip und der Auster.
Ich fürchte, Wolfingham hat Recht.
Sie sind ein unverbesserlicher Pirat.
Nein, Madam.
Aber mein Gewissen kümmert sich um Perlen.
Der Hals, an dem sie getragen werden, sollte ihrem Glanz entsprechen.
Und haben Sie noch weitere Sorgen?
Nur eine, Madam.
Euch nie absichtlich zu missfallen.
Haben Sie das denn?
Ich hoffe nicht, aber man kann sich irren.
Ich sollte nicht empfehlen, eine Gewohnheit daraus zu machen, spanische Botschafter umzuleiten.
Die Galeone des Botschafters wurde bereits von Engländern gerudert.
Ich ersetzte sie lediglich durch englische Segel.
Wir haben die Moral auf unserer Seite.
Spanien hat auf seiner das Gesetz.
-Bedenken Sie dies in Zukunft.
-Ja, Madam.
Jetzt zum Geschäft.
Man sagt, Ihre Reise war sehr einträglich.
Ganz außergewöhnlich, Madam.
Eine Auflistung der Beute, mit dem Hauptanteil zu Eurer Verfügung.
Exzellent.
Ich werde es sinnvoll einsetzen.
Wenn meine Tat Euer Gnaden gefiel, möchte ich einen Gefallen erbitten.
Dass unser Beitrag Euch veranlasst, eine Flotte zu bauen.
-Flotte.
Fangen Sie auch damit an?
-Die Armada, Euer Gnaden.
-Sind Sie so sicher, dass Phillip angreift?
-Gibt es einen Beweis für das Gegenteil?
Auch mit allen Beiträgen der Sea Hawks nehmen wir es nicht mit Phillips Ressourcen auf.
Unsere Sicherheit beruht auf Diplomatie, nicht Gewalt.
Angenommen, Phillips Ressourcen, oder ein großer Teil davon, würden ihn nicht erreichen?
Würden, wie soll ich sagen, umgeleitet?
Was dann?
Was genau geht in Ihrem Piratenverstand vor?
Euer Gnaden, der Lebensnerv Spaniens liegt im Schatz der Neuen Welt.
In 3 Monaten verlässt eine Jahresausbeute an Gold Panama in Richtung Spanien.
-Mit 10 Freibeuterschiffen... -lch verbiete das.
Ein Angriff auf die Goldflotte wäre für Phillip eine kriegerische Handlung, die nicht einmal ich begründen könnte.
Nun gut, Madam.
Lasst es ein Einzelunternehmen sein.
1 Schiff, die Albatross, mit einer guten Crew.
Unmöglich.
Ein spanischer Konvoi würde Sie überrennen.
Auf See, ja, aber ich habe einen anderen Plan, Eure Majestät.
Ein Angriff an Land, so wie sie die Azteken und Inka ausraubten.
Der Schatz befindet sich in Panama, nahe der Stadt Ventacruz.
Von dort wird er mit Mauleseln in die Küstenstadt Nombre de Dios gebracht.
Ungefähr 300 km.
Schaut, Madam, wenn Ihr erlaubt.
Ich plane, von Norden aus in die Karibik zu segeln.
So treffe ich weniger spanische Schiffe.
Die Albatross ankert in einer Bucht, die Männer und Vorräte gehen an Land.
Wir lagern in den Hügeln, bis die Eingeborenen erzählen, wann die Karawane loszieht.
Dieser Streifen zwischen Nombre de Dios und Ventacruz ist ein so dichter Dschungel, dass ein Hinterhalt einer kleinen Armee möglich ist.
Unsere Beute wäre die größte, die je nach England käme.
-Kann ein solcher Plan gelingen?
-Es gibt nur 1 Aussicht auf Erfolg:
Die Spanier müssen vollkommen überrascht werden.
Habe ich Eure Erlaubnis dazu, Madam?
Ein solches Unternehmen hätte nicht den Segen der Königin von England, aber Sie hätten die dankbare Zuneigung von Elizabeth.
Dann, Madam, nehme ich das mit, was ich am meisten schätze.
Findest du nicht, Liebes, dass es bereits genug ist?
Ich hätte gerne noch ein paar.
Schau, Martha.
Ist diese nicht hübsch?
Sehr hübsch, aber du hast schon sehr viele davon.
Hier drüben gibt es eine andere Art. Etwas dunkler.
Siehst du?
Ich sehe es.
-Was ist los?
-Nichts.
-Woran denkst du?
-lch dachte nur an unsere Reise.
Ich ziehe englische Schiffe den spanischen wirklich vor.
Sie sind luftiger.
Entschuldige mich, Liebes.
Ich muss gehen.
Nimm die, bitte.
Geh nicht, Martha.
-Nein, nein.
-Martha, warte auf mich.
Lass mich nicht allein.
Martha!
-Kann ich lhnen helfen?
-Vielen Dank.
Anscheinend mögen Sie englische Rosen sehr.
Meine Mutter sprach von euren Rosengärten.
Sie war Engländerin.
Das erklärt einiges.
Aber ich ziehe spanische Schwertlilien vor.
Natürlich.
Die haben keine Dornen.
Kapitän Thorpe, es gab an Bord keine Gelegenheit, Ihnen für die Rückgabe meiner Juwelen zu danken.
Was ich über das Frauenrauben sagte, tut mir sehr Leid.
Wenn Sie denken, es wäre nützlich, spräche ich gerne mit der Königin.
Um zu sagen, wie nett Sie waren und dass Sie nicht bestraft werden sollten.
Das ist wirklich sehr freundlich.
Ich werde die Bestrafung ertragen, bin aber dankbar für Ihre Sorge.
Können Sie sich vorstellen, wie viel mir das bedeutet?
Nein, ich habe keine Ahnung.
Als ich Sie zum 1. Mal sah, kamen Sie mir wie eine Statue vor.
Schön, aber kalt.
Dann sah ich Sie beim Anblick der Sklaven und die Statue erwachte zum Leben.
Ich hoffte, Sie würden mir einst vergeben.
Kapitän Thorpe, ich habe lhnen vergeben.
Fühlen Sie nur Vergebung?
Warum sollten Sie etwas anderes annehmen?
Sie haben nichts gesagt, aber ich glaubte, ich sähe etwas in Ihren Augen.
Nein, Sie irren sich.
Es tut mir Leid.
Sie irren sich.
Das ist wohl gut so, da ich wieder in See steche.
-Was?
-Wir werden lange fort sein.
Brechen Sie bald auf?
In etwa 1 Woche, sobald die Albatross fertig ist.
Die Rosen sehen anders aus, wenn Sie sie halten.
Im Garten eines Konvents in Peru steht eine schöne Statue.
Die Nonnen nennen sie Nuestra Señora de Las Flores.
So werde ich immer an Sie denken, als meine Rosendame.
Passt auf hier!
Geht wieder an die Arbeit.
-Was ist euer Ziel, Kumpel?
-lch habe keine Ahnung.
Hier entlang.
-Heuert ihr Seeleute an?
-Fragen Sie Mr. Pitt, da oben am Steg.
Lieutenant, hier meldet sich noch 1 zum Dienst.
Hier entlang, Jungs.
Kommt weiter.
Pitt weist euch eure Pflichten und Quartiere zu.
Michael Sweeney, und ich gebe mein Bestes, Sir.
-Jones, nehmen Sie ihn auf.
-Danke, Kapitän.
Tuttle, ich glaubte nicht, Sie so schnell wiederzusehen.
-lch bin Seemann, Kapitän.
-Und ein guter dazu.
Die brauchen wir auf dieser Fahrt.
Melden Sie sich bei Mr. Pitt auf dem Oberdeck.
Der Nächste.
Eli Matson.
Was machst du hier an Bord?
Kapitän, wenn ich fragen darf, aber ich fürchte, nach meiner Aktion gibt es keinen Platz für mich auf der Albatross?
Vielleicht gibt es eine Koje als Schiffsjunge.
Es gibt immer Kojen für gute Männer, die gelernt haben, Befehle zu befolgen.
Kapitän, keinem würde ich lieber dienen als lhnen.
-lch mache es wieder gut.
Danke, Sir.
-Streng dich an.
-Name?
-Samuel Kroner.
Takelage, 1. Rang.
-Alter?
-42.
-Letztes Schiff?
-Die Dorsey, Sir.
-Papiere?
-Hab sie nicht dabei, Sir.
Ich wollte erst das Ziel kennen, bevor ich mich melde.
Das wollten Sie?
Ein Mann hat doch das Recht zu wissen, wofür er sich meldet.
Nicht an Bord dieses Schiffes.
Meine Männer folgen, ohne zu fragen.
Gehen Sie.
Nächster.
Und ich sagte mir:
"Das ist keine normale Vorbereitung.
Diese Reise ist anders."
Mehr fand ich nicht raus, Eure Lordschaft.
Keiner in der Mannschaft kennt das Ziel.
Kroner, Thorpes Ziel ist immens wichtig.
Er soll bis zum Tag seines Aufbruchs beobachtet werden.
Mein Diener wird lhnen das Geld zur Verfügung stellen.
Sehr wohl, Eure Lordschaft.
Dieser Pirat kann wieder plündern, wo er will, trotz der Königin.
Oder wegen der Königin.
Zukünftig verlassen wir uns lieber auf uns selbst, nicht auf die Beteuerungen einer klugen Frau.
Sicherlich wird sie ihren Lordkanzler über eine derart wichtige Reise aufklären?
Ihre Gnaden unterrichtete mich, dass Kapitän Thorpe auf eine Handelsexpedition zum Nil geht.
Ich gab vor, ihr zu glauben.
Beruhigt das Eure Exzellenz?
Vergebt mir, Mylord, dass ich Verdacht hegte.
Seine Majestät König Phillip hat vollstes Vertrauen in Eure Loyalität gegenüber seinen Interessen.
Seine Majestät und ich haben ein gemeinsames Interesse.
Ein Spanien wohlgesonnener Herrscher auf Englands Thron.
Wie Ihr, Lord Wolfingham?
Don Alvarez, wir dienen anderen am Besten, wenn wir gleichzeitig uns selbst dienen.
Haben Sie genug Informationen über diese Gewässer?
Jede Bucht zum Anlanden eines Schiffes, exakte Lotung, kein Riff fehlt.
Das brauche ich.
Ich lasse sie am Mittwoch holen.
Sie wird bereit liegen.
Verlassen Sie sich auf mich.
Ich will keine Schrift auf der Karte, verstanden?
Keine Namen.
Keine Namen.
Sehr wohl, Sir.
-Guten Tag.
-Guten Tag, Kapitän Thorpe.
Sie liegt am Mittwoch bereit.
-Wie geht es lhnen, die Herren?
-Sind Sie der Kartenmacher?
-Zu Euren Diensten.
-lch bin Lord Wolfingham.
Das ist Don Alvarez de Cordoba, Botschafter König Phillips von Spanien.
Eine Ehre, Eure Exzellenz und Mylord.
Ich pries Seiner Exzellenz die englische Kartenmacherei an.
Ich möchte ihm Beispiele Ihrer Arbeit zeigen.
Eine Karte, an der Sie gerade arbeiten?
Natürlich, Sir.
Navigationskarten oder andere Karten, Eure Exzellenz?
Navigationskarten, bitte.
Meine Regierung möchte sie mit ihren vergleichen.
Sehr wohl, Sir.
Wie Ihr seht, Sir, zeichne ich alle Karten auf dem allerbesten Pergament und spanne sie auf dem feinsten Leinen.
Die Nummern entlang der Küstenlinie geben die jeweilige Meerestiefe in Faden an.
Das ist sehr interessant.
Diese wurde soeben erst fertig.
Hier ist ein Teil der Westküste Afrikas.
Sie ist so detailliert dargestellt, dass ein Seemann sicher durch unbekannte Gewässer segeln kann.
-Ja, in der Tat.
Exzellente Arbeit.
-Hier sind einige Meerengen.
Schwierige Navigation und schwierig auf Karten darzustellen.
Was bedeuten die Sternbilder hier oben auf der Karte?
Nur Dekoration, Mylord.
Es ist das Sternbild mit dem Zenit über dem dargestellten Gebiet.
Alle Seefahrer kennen sie.
Wie das Kreuz des Südens über der Magellanstraße.
Nur ein Dünkel meinerseits, damit man meine Arbeit erkennt.
-Originelle Idee.
-Danke, Sir.
Diese Figur mit dem nach unten gerichteten Dolch
-ist Orion, der Jäger, nicht wahr?
-Ja, Eure Exzellenz.
Eure Exzellenz sind bewandert in Astronomie?
Nicht so sehr, wie ich es mir wünschte.
Man sagt, sogar unser Schicksal hänge von den Sternen ab.
Die Bahn des Orion verläuft etwa auf diesem schmalen Pfad, zwischen dem Äquator und dem 10. Breitengrad.
Scheinbar bewegt sich das Sternbild, wenn sich die Erde um ihre Achse dreht.
Das Gebiet, das Ihr sucht, befindet sich offenkundig in diesem Gürtel.
Laut Eurer Erinnerung der Karte, ist dieser Streifen wohl zu lang, um eine Insel zu sein, aber zu klein für einen Kontinent.
Daher folgern wir, dass es eine Landenge ist.
Die einzige Landenge, östlich und westlich unter der Bahn Orions, ist diese Verbindung zwischen den beiden Kontinenten der Neuen Welt.
Meine Herren, dies ist der gesuchte Landstreifen, die Landenge von Panama.
50 Säcke Reis, 50 Pfund Rosinen, 30 Pfund Kakao, 18 Fässer Essig, 50 Krüge Wein...
Danke, Mr. Pitt.
Ich muss etwas Dringendes in London erledigen, also übernehmen Sie.
Eine sehr plötzliche Entscheidung, oder, Kapitän?
Nein, es...
Warum grinsen Sie so, Mr. Pitt?
Ich dachte nur, wenn ich nach London führe, würde ich auf jeden Fall Miss Latham besuchen.
-Und ob ich das würde.
-Das würden Sie sicherlich.
Eigentlich habe ich einen Termin, sie weiß es nur noch nicht.
-Danke, meine Herren.
-Aye, aye, Sir.
Hallo, die Herren.
Ist Kapitän Thorpe in der Kajüte? Ja.
Er wird sich freuen, Euch zu sehen, Sir.
Hier entlang, Sir.
Ich komme wohl gerade rechtzeitig.
-Sie sehen sehr gesund aus.
-Danke, Sir.
Gehen Sie an Land? Ja.
Ich wollte soeben nach London.
Wir segeln erst nächste Woche.
Darum bin ich hier.
Sie könnten nicht vielleicht früher segeln?
Nun, doch, wenn es einen Grund dafür gibt.
Es gibt einen, Kapitän, einen sehr guten.
Ich habe eine Botschaft von der Königin.
Sie sollen sofort Segel setzen.
Gewisse Mitglieder ihres Hofes stellen zu viele Fragen über Ihre Handelsexpedition zum Nil.
Ich verstehe.
Nun denn, Sir John.
Ich fahre nicht nach London.
Berichtet Ihrer Majestät, dass wir mit der morgigen Flut segeln.
Du bist sehr glücklich, Onkel.
Was?
Ja.
Gibt es gute Nachrichten?
Ausgezeichnete Nachrichten.
Ein Geheimnis?
Das interessiert dich nicht, Liebes.
Entschuldigung.
Mr. Kroner möchte Euch sehen, Don Alvarez.
Führen Sie ihn herein, Miss Latham.
-Eure Exzellenz.
Doña Maria.
-Neues von Mylord?
Die besten Neuigkeiten.
Kapitän Lopez segelte heute Morgen.
Er ist vor Kapitän Thorpe in Panama.
Gratulieren Sie Seiner Lordschaft und die besten Wünsche.
Danke, señor.
Maria.
Der englische Pirat plünderte sein letztes Schiff aus.
Onkel, was machen sie mit ihm?
Auf Piraterie steht die Todesstrafe.
Wenn Spanien Nachsicht übt, kommt er auf die Galeere.
-Martha.
-Was hast du, Liebes?
-Ruf eine Kutsche und schnelle Pferde.
-Mein Kind!
Ich fahre nach Dover.
Ja.
Ich rufe sie sofort, Liebes.
-Erreichen wir Dover heute?
-Mit einem Pferdewechsel, ja.
So schnell es geht, bitte.
-Kein Wort zu meinem Onkel.
-Keine Sorge, Liebes.
Wenn du dieses Raubein Carl siehst, beglückwünsche ihn von mir, auch wenn er es nicht versteht.
Fahren Sie.
3 Uhr hat's geschlagen!
Kann ich Euch helfen, Mylady?
Ist das die Albatross?
Ja, Mylady.
Ist heute Abend mit der Ebbe gesegelt.
-Kann ich irgendetwas tun?
-Nein, vielen Dank.
Kurs West-Südwest.
Kapitän Thorpe ist eingetroffen, señor.
In einer Bucht 10 Meilen westlich von Nombre de Dios.
Also war ihr Bericht ausnahmsweise mal genau und kam zur rechten Zeit.
Ihre Befehle, General?
Begeben Sie sich mit einer kleinen Eskorte nach Nombre de Dios, bei Sonnenuntergang, wie geplant.
Die Engländer werden angreifen.
Und ihr leistet keinen Widerstand.
Kapitän Thorpe nahm einen weiten Weg für das Gold.
Wir dürfen ihn nicht enttäuschen.
Lieutenant, kennen Sie die Dschungelorchidee?
Eine sehr schöne Blume, die ihren gelben Pollen ausstreckt. Aber sobald sie ein Insekt in ihre Blätter gelockt hat, schließen sie sich so.
Wir sind auf dem richtigen Weg.
Sagt ein Eingeborener.
Die hassen die Spanier mehr als wir.
Habe ich ihn richtig verstanden, verlässt das Gold Ventacruz bei Sonnenuntergang.
-insgesamt etwa 20 Maulesel.
-Wie weit ist Ventacruz entfernt?
Etwa 20 Meilen, Kapitän.
Ein Maultierzug benötigt fast die ganze Nacht.
So können wir schlafen, nachdem wir den Hinterhalt eingerichtet haben.
Verteilt euch im Abstand von 9 Metern an diesem Pfad.
Burke, Ihre Position ist hinten.
Ein verantwortungsvoller Posten.
Sie geben das Pfeifensignal, wenn der letzte Mann vorüber ist.
Ihr wisst, was zu tun ist, Männer.
Ich bleibe hier.
Mr. Pitt, Sie stehen mir gegenüber, Mr. Scott, dahinter stehen Sie.
Männer, versteckt euch, bevor es dunkel wird.
Das ist zu dicht hier.
Man sieht nicht, was drin ist.
Voller Schlangen und Krokodile, wette ich.
Man sagt, es gibt Pflanzen, die einen unvorsichtigen Mann erwürgen können.
Hör auf damit oder du siehst Gespenster anstelle von Spaniern.
Das ist komisch bei Seeleuten.
Kämpfen macht ihnen nichts aus, wenn sie sehen, gegen wen.
Aber ein Moskito beispielsweise...
Was sagten Sie über Moskitos?
Hier ist ein ganzes Nest von denen.
Die Biester haben Ohren.
Halten Sie den Atem an, Mr. Pitt, dann ärgern sie Sie nicht.
-Besser?
-Nein.
Die Spanier wären mir lieber.
Halten Sie ihn länger an.
Steigen Sie bitte ab.
-Entwaffnen Sie ihn, Mr. Pitt.
-Aye, Sir.
Prüfen Sie, ob alles unter unserer Kontrolle ist, Scott.
Ich bin empört.
Dies wird Seiner Majestät König Phillip zu Ohren kommen.
Die Nachricht erreicht ihn wohl etwas später, da Sie mein Gefangener bleiben müssen.
Unter Protest, Kapitän Thorpe.
-Sie kennen meinen Namen.
-Nun, ja, señor.
In Spanien kennt jeder Ihren Namen und achtet ihn.
Ich fühle mich geschmeichelt, aber keine falsche Bewegung oder meine Männer müssen Sie erschießen.
-Steigen Sie bitte auf. -Hoch.
-Das ging recht leicht, Kapitän. -Ja.
Etwas zu leicht.
-Alle entwaffnet, Scott?
-Aye, Kapitän.
Eins noch, Sir. Wenn wir auf dem Pfad jemandem begegnen, ist das Ihr Zug und wir sind Teil Ihrer Eskorte.
Verstehen Sie?
Geben Sie es weiter.
Bereitmachen zum Weiterziehen.
-Bereitmachen zum Weiterziehen!
-Bewegung, Männer.
Ruhig. Bewegung.
Vorwärts, Männer.
Schnell.
-Zurück.
-Hinter euch!
-ln Deckung.
-Das ist eine Falle, Sir.
In den Sumpf.
Raus aus dem Sumpf.
Da überlebt keiner.
Wir müssen hier raus.
Es ist zu heiß.
Es ist zu brütend heiß.
Sie folgen uns nicht.
Wir können hier rasten.
Zeigen Sie mir den Arm, Tuttle.
In meiner Brust, Kapitän.
Bisschen Musketenblei.
Wenn wir auf dem Schiff sind, holen wir das raus.
Ja, Sir.
Woher wussten die Spanier von uns?
Das begreife ich nicht.
Eines Tages finden wir es heraus.
Ob die anderen durchkamen, Kapitän?
Wenn ja, gehen sie zum Schiff.
Jungs, wir brechen besser auf.
Mit mir kommen Sie nie an, Kapitän.
Natürlich werden wir das, William.
Fühlt ihr die Brise?
Die kommt vom Meer.
-Wir sind an der Küste.
-Das Meer!
Zurück.
Wir bringen schlechte Nachrichten.
Sie fragen sich bestimmt, warum nur 1 Boot kommt.
Einige schaffen es vielleicht noch, oder, Kapitän?
Es ist ein Wunder, dass wir hier sind, Burke.
Ich sehe den Ausguck nicht.
Sie haben uns nicht so bald erwartet.
Komisch, dass kein Ausguck postiert ist.
Vielleicht ist einer hinter dem Kartenhaus.
Den könnten wir von hier aus nicht sehen.
Hoffentlich haben sie den Bierschrank nicht aufgebrochen.
Könnte einen Becher gebrauchen, wenn die nicht alles geleert haben.
Ich will nur noch 1000 Jahre schlafen.
Hier ist dir einer zuvorgekommen.
Kapitän, der wird nie wieder aufwachen.
Er wollte wieder zur See fahren.
-Seht ihr schon jemanden auf dem Schiff?
-Keine Menschenseele.
Sie könnten sie anrufen, Mr. Scott.
Wir brauchen ihre Hilfe, wenn wir ankommen.
Ahoi, da drüben!
Ahoi, Kameraden!
Helft uns hier.
Zeigt euch, ihr Landratten.
Der Kapitän ist hier.
Hört ihr mich?
Warum verstecken sich die Narren?
-Gefällt mir nicht.
Etwas stimmt nicht.
-Genug jetzt oder ich muss...
Ruhig, Mr. Pitt.
Ruder hoch.
Festmachen.
Sie bleiben im Boot, Burke.
Willkommen, Kapitän Thorpe.
Leisten Sie keinen Widerstand.
Diese Musketen sind in den Händen exzellenter Schützen.
Und jetzt ist es an mir, Sie zu unterhalten.
Ich bedaure, dass es auf Ihrem Schiff ist, aber Sie verstehen den Grund.
Wenn Sie dieses Schwert ziehen, haben wir nicht das Vergnügen, Sie und Ihre Männer lebend nach Spanien zu bringen.
Ihre Gefangenen, Kapitän.
"Punkt 37:
"Sie praktizierten Zauberei und andere heidnische Rituale,
"wollten heimlich bei Nacht die spanische Stadt Cartagena betreten,
"überwältigten die Garnison, zwangen den Gouverneur,
"ein Lösegeld im Wert von 30.000 Dukaten zu zahlen.
"Punkt 38:
"Sie griffen die Galeone Seiner Majestät Madre Dolores bei Valparaiso an
"und eigneten sich Gold im Wert von £8000 an,
"13 Truhen Münzsilber
"und 1770 Krüge Wein.
"Punkt 39:
"Sie plünderten und versenkten die Galeone Santa Eulàlia del Monte
"im englischen Kanal
"und beleidigten Seine Majestät in Gestalt seines Botschafters.
"Unsere Aufzeichnungen dieser Missetaten zeigen,
"dass Sie 7 Städte des spanischen Reiches ausplünderten
"und 47 Schiffe Seiner Majestät zerstörten."
Kapitän Thorpe, gestehen Sie die Wahrheit dieser Anklagen ein?
Eure Aufzeichnungen tun uns Unrecht.
Es sollten 9 Städte und 54 Schiffe sein.
Berichtigen Sie die Anklagen gemäß den Angaben des Angeklagten und legen Sie sein Geständnis zu den Akten.
Kapitän Thorpe, laut Urteil werden Sie der Militärbehörde überstellt, die Sie an die Ruder einer Galeere ketten wird, wo Sie für den Rest Ihres Lebens dienen werden.
Kapitän Thorpe.
Vielleicht sollten wir den "Kapitän" weglassen, unter diesen Umständen.
Wir haben nicht oft das Vergnügen, einen so berühmten Piraten auf unserer Galeere zu haben.
Ich hoffe, unsere Gastfreundschaft entspricht Ihren Erwartungen.
Das wird sie zweifelsohne.
Ihr Spanier seid sehr gastfreundlich, wenn die Gäste in Ketten liegen.
Wir fahren los.
Die Ruder starten mit 10 Schlägen.
Ruder zu Wasser lassen.
Jetzt zieht, ihr englischen Bastarde!
Schön.
Aber sind alle spanischen Lieder so traurig, mein Kind?
Nur die, die von der Liebe erzählen, Euer Gnaden.
Sie erzählen sehr gewandt davon, Liebes.
Wir müssen uns alle entscheiden, ob wir einen Mann lieben oder beherrschen.
Ich ziehe das Beherrschen vor.
Ich kritisiere Ihre Wahl nicht, Maria.
Sie haben Ihr Lied und ich habe mein Zepter.
Jetzt singen Sie etwas Fröhliches.
Don Alvarez, ist Euer Anliegen so dringend, dass Ihr meine kurzen Momente der Zerstreuung stört?
Euer Gnaden, soeben trafen Nachrichten aus Spanien ein, die sicherlich auf Euer Interesse stoßen.
Sie betreffen den Freibeuter Geoffrey Thorpe.
Was ist mit ihm?
Bei einem Überfall auf die Schatzkarawane in Panama wurde er von spanischen Truppen ergriffen und ist nun verurteilter Gefangener auf einer Galeere Seiner Majestät.
Mein Kind.
Mir geht es gut, Onkel.
Verzeiht, Majestät.
Schweigen Sie, Liebes.
Ich verstehe vollkommen.
Bringt Maria in ihre Gemächer.
Bleibt, so lange sie euch braucht.
Meinen Dank, Euer Gnaden.
Ihr könnt gehen, alle.
Don Alvarez, Eure Neuigkeiten treffen wohl mehr Eure Nichte als mich.
Hätte ich das gewusst, hätte ich geschwiegen.
Euer Pfeil traf das falsche Ziel.
Was mich betrifft, bedaure ich Kapitän Thorpes Schicksal, denn er ist ein tapferer Mann.
Aber er ist ein Freibeuter und die gehen ihre eigenen Risiken ein.
Dann muss ich offen sprechen, Euer Gnaden.
Mein Herrscher glaubt nicht, dass Kapitän Thorpe so viel riskierte, nur für sich selbst.
Nein?
Dann bringt ein wahrscheinlicheres Motiv vor.
Ihr erinnert Euch, dass Ihr Thorpe nach seinem Angriff auf mein Schiff entließt und dass Ihr der Albatross direkt danach gestattet habt, zu einem Handel nach Ägypten zu segeln.
Bin ich verantwortlich für Kapitän Thorpes Sinneswandel?
Thorpe hatte kein anderes Projekt im Auge als jenes, das er unternahm, obwohl er jetzt sicher wünscht, es wäre anders.
Ihr ermüdet mich mit Euren Andeutungen.
Kommt zum Punkt.
Ich bedaure, dass der Punkt ein unangenehmer ist.
Aufgrund der erwähnten Umstände muss mein Herrscher folgern, dass Kapitän Thorpe die Erlaubnis Ihrer Majestät hatte, für einen kriegerischen Akt gegen das spanische Reich.
Don Alvarez!
Stellt Ihr mein Wort in Frage?
Leider bringt meine Regierung Eure Worte nicht in Verbindung mit den Taten Eurer Untertanen.
Lasst Phillip folgern, was ihm gefällt.
Ich schulde Phillip keine Rechenschaft, weder für meine Taten noch für die meines Volkes.
In diesem Fall bin ich angewiesen, Eurer Majestät offiziell mitzuteilen, dass die Ehre Spaniens verlangt, dass Ihr die Sea Hawks sofort auflöst und einkerkert oder die Folgen eines Konfliktes zwischen unseren Nationen in Kauf nehmt.
Was sagt Ihr?
Ihr wagt es, mir zu drohen?
Verschwindet vom Hof oder Ihr werdet verhaftet!
Entfernt das Porträt dieses Mannes.
Beeilung!
Tut, was ich sage.
Geht zu Lord Wolfingham.
Er soll sofort meinen Rat einberufen.
Es reicht, dass ich mir die lästigen Klagen anhören musste, auch ohne sein arrogantes Gesicht zu sehen.
"Die Ehre Spaniens verlangt..." Verlangt also.
Anmaßender Narr.
Will mir sagen, was ich zu tun habe, als wäre die Welt ein Schmuckstück an seinem Hals.
Ist Phillip verrückt geworden?
Glaubt er, er kann der Königin von England befehlen?
Wer außer den Sea Hawks verteidigt uns?
Einen Bruch mit Spanien können wir uns nicht leisten.
Warum geht Ihr von einem Angriff aus?
Warum baut Phillip sonst eine Armada?
Aber, Euer Gnaden, diese Forderungen sind sinnlos.
Die Leute sind loyal und ergeben.
Was haben sie getan, außer ihrem Land zu dienen?
Spanien will Eure einzige Verteidigung auf See zerstören.
Verteidigung ist nur bei einem Angriff nötig.
Phillips Warnung zu missachten, wäre eine Aufforderung zum Krieg.
Hören wir darauf, liefern wir uns ihm aus.
Und wenn schon.
Er hat zu viele Sorgen, um sich um uns zu kümmern.
Ich denke, Phillips Machthunger kann nur im englischen Kanal erstickt werden.
Auch wenn das wahr wäre, können der Lord Admiral und seine Freibeuter ihn aufhalten?
Wir werden es versuchen, Mylord, bis zum letzten Schiff und zum letzten Mann.
Wenn Phillip jetzt schon kühne Forderungen stellt, was wird er tun, wenn die Armada fertig ist?
Mylords, ich habe Eure Ansichten wohl erwogen.
Mich drängt es wie Sir John, Phillip zu trotzen.
Aber die Sicherheit meiner Untertanen diktiert mir Umsicht.
Lord Wolfingham, Ihr bereitet einen Erlass vor, der die Verhaftung aller englischen Freibeuter erlaubt sowie das Konfiszieren ihrer Schiffe, die im Hafen einlaufen.
Das ist alles, Mylords.
Mein Freund, es gibt Zeiten, in denen eine Königin nicht an richtig oder falsch denken darf, sondern nur an das Wohl der Untertanen.
Mein Kind, weine doch nicht so.
Es gibt vielleicht noch Hoffnung.
Welche Chance hat ein Galeerensklave?
Aber wenigstens lebt er noch, Maria.
Wie ein Tier in einem dunklen Käfig.
Keine Luft, keine Sonne, keine Freundlichkeit, keine Gnade.
Nur Zeit und Folter.
Die Stunden so schwer wie ihre Ketten.
Martha, er wäre besser tot als dort unten, wo er nur auf den Tod wartet.
Es tut mir Leid.
Und was bewirkt das nun?
Ich werde dir nie verzeihen.
Mein Kind, ich tat nur, was ich tun musste.
Meine Gefühle dir gegenüber werde ich den Rest meines Lebens hegen.
Maria, du bist sehr jung.
Mit der Zeit ändern sich deine Gefühle.
Nur eins könnte etwas ändern.
Onkel, wenn wir nach Spanien führen und den König ersuchten...
Es gibt keine Chance?
Für einen anderen Mann vielleicht.
Nicht für Kapitän Thorpe.
Kapitän Mendoza, wichtige Meldung.
Ich sorge dafür, dass sie die Madre de Dios erreicht, bevor sie Cádiz verlässt.
-An Deck.
-4 Gefangene für Ihre Galeere.
Wir haben gute Verwendung für sie.
Haltet sie in Ketten.
Zurück an die Ruder.
Wir fahren los.
Lasst die Ruder zu Wasser!
Cross ist tot, Mr. Pitt.
Wach auf, du.
Zieh das Ruder.
Hörst du mich?
Ich habe eure Tricks satt.
Er ist tot.
Ho!
Wache!
Ich erkannte Sie erst nicht.
Ich bin Abbott.
-Abbott?
-Ja.
Schläge einhalten.
Sir John schickte mich.
Ich wurde in Madrid ergriffen.
Die Armada, die bald gegen England ausläuft.
Sir John wollte es der Königin beweisen.
Aber Hawkins, Frobisher, die restlichen Sea Hawks, wissen sie Bescheid?
Sie sind alle gefangen oder in Verstecken.
Auf Befehl Spaniens.
Die Königin wollte so Krieg vermeiden.
Die Armada.
Fanden Sie Beweise?
Die Papiere sind auf diesem Schiff, auf dem Weg zur Madre de Dios in Cádiz.
Sie schnappten mich, bevor ich rankam.
Sie wussten Bescheid.
Genau wie in Panama.
Pitt, geben Sie es weiter.
Alle hören auf, wenn ich aufhöre.
-Fangt nicht wieder an.
-Aye, aye, Sir.
Hört auf, wenn der Kapitän aufhört.
Hört beim Zeichen auf.
Der Wind ist abgeflaut und wir müssen Cádiz erreichen, bevor die Madre de Dios segelt.
-Kann der Takt erhöht werden?
-Über 18 schaffen sie es nicht lange.
Wann verlässt die Madre de Dios Cádiz?
Vor dem Morgen, soviel ich weiß, und wir dürfen sie nicht verpassen.
Was ist los?
Wir werden langsamer.
Der Taktschläger schläft.
Finden Sie raus, was los ist.
Rudert im Takt!
Was sitzt ihr hier herum?
Legt euch in die Riemen.
Dreht euch um und rudert.
Ergreift die Ruder!
Ihr wollt rebellieren?
Thorpe, das waren Sie.
In Cádiz lasse ich Sie hängen.
Nehmt die Ruder und strengt euch an!
Taktschläger, erhöht auf 18 Schläge!
-Kapitän Ortiz hat Sie erwartet.
-Danke.
Männer, ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr Männer folgt mir.
Der Rest steht Wache.
Offenbar statten Sie und die Madre de Dios England den letzten offiziellen Besuch ab.
-Den letzten freundschaftlichen Besuch.
-Richtig.
Ich beneide Sie nicht um Ihren Auftrag, alleine in den Hafen des Feindes zu segeln.
Ich habe die Ehre, den Botschafter heimzubringen, bevor wir losschlagen.
Engländer sind keine Feinde, solange sie es nicht wissen.
Sehr wahr.
Zum Glück werden sie es erst wissen, wenn die Armada im Kanal auftaucht.
Wann wird das sein, Kapitän?
Den Informationen zufolge, die ich Lord Wolfingham bringe, ist die Armada fast bereit, gegen England zu segeln.
-Merkwürdig.
-Was ist?
Die Brise muss aufgefrischt haben.
Wir schaukeln am Anker.
-Ja, ich spüre die Drift.
-Sie gehen besser zur Ruhe, Kapitän.
Wann kommt die Mannschaft?
Ab 4 Uhr. Wir segeln bei Dämmerung.
Bon voyage, Kapitän Ortiz.
Danke, doch ich freue mich mehr auf unsere nächste Reise nach England.
Meine Herren, ich trinke auf den Erfolg der Armada.
Auf die Armada.
In die Topps, Männer.
Wir legen ab.
1 ans Steuer, Abbott.
Fox, zum Focksegel!
Matson, Großsegel hoch!
Mr. Pitt, der Besanmast.
Da oben!
Gording lösen.
Besangeitaue lösen!
Fall spannen!
Leinen lösen!
Passierschein, bitte.
Hier.
Sehr gut, Eure Exzellenz.
Entschuldigt die Störung.
Wir ergreifen Vorsichtsmaßnahmen gegen die Freibeuter.
Weiterfahren.
Maria, du kannst es dir noch überlegen.
Das Schiff kann in Dover warten und wir holen dein Gepäck.
Ich habe mich entschieden.
Ich bleibe hier.
Aber wenn es zwischen unserem Land und England Ärger gibt, kann deine Stellung hier schwierig werden.
Ich bin ebenso Engländerin wie Spanierin.
Vielleicht sogar mehr.
Ist das der Grund, Maria?
Ich kann nicht nach Spanien, so lange es Hoffnung gibt.
Onkel, reden wir nicht mehr darüber.
Ich werde einsam sein, Heimweh haben, aber ich würde überall einsam sein.
Ruder hoch!
Nicht vergessen, sobald Don Alvarez kommt, sagen Sie ihm auf Spanisch, Sie bringen ihn zu Ortiz.
Was machen wir, wenn er an Bord ist?
Nichts.
Warten Sie auf weitere Befehle.
-Wie erreichen Sie die Königin?
-lch weiß nicht.
Los jetzt, Jungs.
Schnell zur Landungsbrücke.
-Auf Wiedersehen, Onkel.
-Auf Wiedersehen, Maria.
Auf dass du dein Glück findest.
Es tut mir Leid.
Ich fürchtete, Sie würden schreien.
Ich sah Ihre Kutsche warten und konnte mich nicht beherrschen.
Woher kommen Sie?
Wie kamen Sie hierher?
Auf dem Schiff, das Ihren Onkel holt.
Aber Sie, warum gehen Sie nicht mit ihm?
Er fährt nach Spanien.
Und Sie bleiben hier?
Warum?
Wissen Sie nicht, warum?
Seit dem Tag, an dem Sie gingen, quälte mich der Gedanke, dass lhnen etwas zustoßen könnte und Sie es nicht erfahren würden.
Und dann geschah es und ich habe mir bis heute nicht verziehen.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich seit dem Tag im Rosengarten.
Ich behielt es damals für mich, weil ich zu stolz war.
Ich bin nicht mehr stolz.
Ich kann nicht glauben, dass ich dich wieder habe.
Geoffrey, warum sagst du nichts?
Es tut mir Leid.
Ich finde keine Worte.
In Panama, auf der Galeere, gab es Zeiten, da hätte ich mein Leben gegeben, um dich zu sehen.
Und jetzt bist du hier, ganz nah.
Ich begreife es noch nicht.
Aber ich bin hier und wir sind zusammen.
Uns wird nichts mehr trennen.
Weder Entfernung noch Stolz.
Nicht einmal ein großes Bukett englischer Rosen.
Verdammter Nebel.
Wir werden spät in London ankommen.
Du bist noch in Gefahr.
Ich muss die Königin sprechen.
Am London Gate werden alle angehalten.
Die Suche nach braven englischen Seeleuten.
Mir kommt es nicht so vor, als wäre ich Spanierin und du Engländer.
-Es scheint so unwichtig.
-Das ist es.
Ich verstehe nichts von Krieg und Politik, aber ich glaube an dich, und was du tust, muss recht sein.
Bitte, lass mich dir helfen.
Wenn ich nur unerkannt in das Schloss gelänge, könnte ich...
Ich lasse dich bei mir hinein.
Miss Latham wartet auf mich.
Aber die Wachen, sobald ich auftauche...
Die glauben, ich lotse meinen Geliebten hinein.
Das stimmt schließlich auch.
Passierschein?
Wir passierten vorhin mit Seiner Exzellenz, dem spanischen Botschafter.
Da ist nur seine Nichte drin.
-Können Sie sich ausweisen?
-Ja, natürlich.
Da stimmt etwas nicht.
Wir halten zu lange.
Mylady, ich muss Euch bitten, Euch auszuweisen.
-Natürlich.
-Man sagte mir, Ihr wärt alleine.
Eure Papiere muss ich auch sehen, Sir.
Ich kam gerade auf der Madre de Dios.
-lch wollte an sich nicht nach London.
-Das ist bedauerlich, aber...
Mein Onkel Don Alvarez schickte ihn.
-Eine Sondermission.
-Es tut mir Leid, Mylady.
Laut Befehl geht niemand ohne Passierschein durch dieses Tor.
Ich bin auf einer Sondermission für Lord Wolfingham.
Hier.
Sehen Sie selbst.
Nun gut.
Entschuldigt die Verzögerung.
Weiterfahren.
Wenn wir das Gelände erreichen, fahr direkt zur Wachstation am Haupteingang, und zwar schnell.
-Keine Sorge.
Mir passiert nichts.
-Geoffrey, Liebling.
Ich liebe dich.
In der Kutsche.
Hauptmann der Wache!
In der Kutsche.
Kapitän Thorpe.
Verhaftet ihn.
Bin ich in Gefahr, Hauptmann?
Verzeiht, Doña Maria.
Ich dachte...
-Was gibt es, Hauptmann.
-Er ist nicht hier.
-Wo ist er?
-Das muss ein Irrtum sein, Sir.
Beim Passieren des Schlosstores war er hier drin.
Doña Maria, wo ist Kapitän Thorpe?
Kapitän Thorpe?
Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
Ich rede von dem Mann, der mit Euch von Dover in dieses Schloss fuhr.
Mit welchem Recht befragen Sie mich?
Wache, schließen Sie die Tür!
Fahren Sie weiter.
Positionieren Sie Wachen an allen Eingängen zur Königin und suchen Sie sofort das Gelände ab.
-Wer befiehlt dies?
-Lord Wolfingham.
Es gibt bald schriftliche Befehle.
Nur einen Augenblick, Maria.
Da hinein, bitte!
Bitte schnell!
Durchsucht jeden Gang des Palastes.
Sergeant, durchsuchen Sie den linken Flügel.
Denken Sie daran, Kapitän Thorpe darf nicht zur Königin.
Verhaften Sie ihn und bringen Sie ihn in den Nordturm.
So lauten Lord Wolfinghams Befehle.
-Da entlang, Männer.
-Der Rest folgt mir.
-Sind Sie in Gefahr?
-lch muss zur Königin.
Ich helfe Ihnen.
Es gibt einen Privatgang zur Königin.
Kapitän Thorpe, ist Carl zurückgekommen?
Carl kommt immer zurück.
Er ist in Dover.
Die Tür ist hier.
Der 1. Gang auf der linken Seite.
Dort.
Versuchen Sie sie aufzuhalten.
Was wollen Sie?
-Wir sollen Ihre Gemächer durchsuchen.
-Durchsuchen?
Wozu?
Es tut mir Leid, aber ich kann es nicht erklären.
Öffnen Sie oder wir brechen die Tür auf.
Wenn ihr die Tür aufbrecht, erfährt das die Königin!
Sie erfährt es, wenn wir es nicht tun.
Nun denn.
Brecht sie auf.
Wachen!
Haltet ihn auf!
Haben Sie 9 Leben, Kapitän Thorpe?
Die meisten sind doch sicherlich schon aufgebraucht.
Ich erwartete Sie, Kapitän, aber weder allein noch in spanischer Uniform.
Ihr solltet sie tragen.
Vielleicht werde ich das eines Tages.
Haben Sie eine Botschaft für mich?
Ich habe eine Botschaft für die Königin.
Ich fürchte, ich muss Sie bitten, Ihre Hoheit nicht zu stören.
Das ist sehr fürsorglich von Euch, Mylord, aber ich denke, sie will gestört werden.
Diese Botschaft trägt das Siegel Spaniens.
Diesmal werden Sie nicht so ein Glück haben wie in Panama.
Aufhören.
Aufhören, sage ich!
Eure Majestät.
Lord Wolfingham.
Ein Feind Englands weniger.
Lest das, Euer Gnaden.
Eine geheime Botschaft von Phillip an Wolfingham.
Beweis für den Plan, eine Armada gegen England zu senden.
Kapitän Geoffrey Thorpe.
In Anerkennung Eurer tapferen Dienste schlage ich Euch zum Ritter des Reiches.
Erhebt Euch, Sir Geoffrey Thorpe.
Empfangt durch meine Hand die Huldigung Eures Landes und die Dankbarkeit seiner Königin.
Und nun, meine loyalen Untertanen, steht uns eine ernste Pflicht bevor.
Die Vorbereitung unserer Nation auf einen Krieg, den keiner will, am wenigsten eure Königin.
Wir haben mit allen Mitteln versucht, diesen Krieg zu vermeiden.
Wir liegen nicht im Streit mit dem Volk Spaniens oder anderer Länder.
Aber wenn das rücksichtslose Streben eines Mannes die Welt bedroht, ist es die ehrenvolle Verpflichtung aller freien Menschen zu beweisen, dass die Erde nicht 1 Mann gehört, sondern allen Menschen.
Und dass die Freiheit unser Recht auf die Erde begründet, auf der wir leben.
Verankert in diesem Glauben werden wir uns nun rüsten, uns der großen Armada zu stellen, die Phillip gegen uns sendet.
Hierfür verspreche ich euch Schiffe, Schiffe, die unserer Seeleute wert sind.
Eine mächtige Flotte, gehauen aus den Wäldern Englands, eine in der Welt einzigartige Marine, nicht nur zu unserer Zeit, sondern auch für kommende Generationen.
Auf England und die Königin!
German
- Morgen, Mr. Pirovitch. - Morgen.
- Immer der Erste.
- Du Naseweiß.
- Es tut nicht weh, der Erste zu sein.
- Wofür? Wer sieht Sie?
Ich.
Wer sieht mich?
Sie.
Was nützt es?
Zahlt er dann besser? Kaum.
Du hattest das Rad.
Lass Matuschek das nicht merken.
Verraten Sie's ihm doch.
Gestern Abend lagen Sie schon in der Wanne.
Da rannte ich für Mrs. Matuschek zur Hutmacherin.
Dann musste ich noch für sie zur Drogerie.
- Morgen.
- Morgen, Miss Kutcher.
- Wie geht's dem Kleinen?
- Besser.
Dank Doktor Hegedüs.
- Der ist aber nicht billig.
- Was soll's.
Ich muss eben weniger rauchen.
- Morgen.
- Morgen, Viola.
- Ein schöner Silberfuchs.
- Danke.
- Nicht billig.
- Sicher nicht.
Ich zögerte lange.
Ich sagte mir, er ist zu teuer. Ich sagte mir, ich verdiene nicht genug.
- Und er sagte: "Ich geb dir das Geld."
- Witzig.
- Halt den Mund.
- Morgen.
- Pepi, besorg mir Soda.
- Ist Ihnen nicht gut?
Ach, so bisschen...
Guten Morgen, guten Morgen.
- Wollt ihr was hören?
- Nein.
Was ist mit euch? Noch nicht wach?
Ich schlief sicher weniger als ihr.
Freunde, Römer, Mitbürger. Ich kann euch sagen, tolle Nacht.
Vielleicht noch ihr Name?
- Wie war es denn gestern Abend?
- Ach ja, richtig.
Sie dinierten mit dem Chef.
Fein.
Sind Sie jetzt Mitinhaber?
- Dumme Frage.
- Wie war's?
- Ein netter und amüsanter Abend.
- Gutes Essen? - Sicher.
- Hat Mrs. Matuschek operierte Falten?
- Weiß ich nicht.
- Wie alt sah sie gestern aus?
- Etwa 40.
Sie ist operiert.
- Sie ist eine charmante Frau. - Wer sagt etwas anderes?
- Sie drehen einem das Wort im Mund um.
- Ich sagte nur, sie ist charmant.
- Das Essen war gut?
- Sieben Gänge, ohne Vorspeise.
- Sie saßen neben ihr?
- Stellen Sie sich vor.
- Unterhielten Sie sie gut?
- Ich war ganz still.
- Ihr Soda.
- Wieso das?
- Ich aß nur zu viel Gänseleber.
- War die nicht gut?
Jetzt reicht's. Das ist ja gemein.
Was habe ich gesagt?
Sagte ich etwas Abfälliges über die Leber?
Nein!
Ich sagte bloß, ich aß zu viel.
Nicht ein Wort mehr, nicht ein Wort weniger.
- Morgen, Mr. Matuschek.
- Morgen.
Guten Morgen, Mr. Matuschek.
- Was macht der Koffer da im Fenster?
- Das war ich, Mr. Matuschek.
- Eine ganz gute Idee.
- Danke, Mr. Matuschek.
- Pepi.
- Hier, Mr. Matuschek.
Geh in die Drogerie und hol Soda. - Sofort.
Erlauben Sie mir, Ihnen zu helfen.
So, bitte.
- Pirovitch.
- Hm? - Wollen Sie was Nettes hören?
- Was denn?
- Einen Brief. - Von 'nem Mädchen?
"Auf dem Weg zur Post schlug mein Herz laut."
"Da lagst du drin in Fach 237."
"Ich nahm dich dann aus deinem Kuvert und las dich."
"Oh, mein guter Freund."
- Was heißt das?
- Ich wollte mir ein Lexikon kaufen.
Wozu?
Einmal hat man es satt, jede Nacht in Cafés zu sitzen. Man muss sich bilden.
Man will doch mal nachlesen über Kunst, Literatur oder wie man in Brasilien lebt.
Was ist mit dem Brief?
Ein neues kann ich nicht kaufen, also sah ich mir Anzeigen an. Ich las im falschen Blatt und fand sie.
Moment, ich hab sie hier.
Das ist sie.
"Modernes Mädchen sucht kulturelle Korrespondenz."
"Anonym mit klugem, sympathischem Mann."
"Kennwort:
Guter Freund. Postamt 15, Fach 237."
Die Blätter sind voll davon.
Wie lange schreibt ihr?
- 4 Briefe bis jetzt. - Aha.
Und sie scheint klug zu sein.
Sehen Sie hier:
"Sind Sie groß oder klein, Ihre Augen blau oder braun."
"Ich will's nicht wissen."
"Wir lassen nur unsere Gemüter sprechen."
Klingt wundervoll. Ja.
Es geht noch weiter.
"Wir haben sicher beide Alltagssorgen."
"Doch es gibt bedeutendere Dinge zu diskutieren."
"Wir verlieren kostbare Momente, wenn wir uns nur schreiben..."
"...wie wir uns durchs Dasein bringen."
- Herr Kralik!
- Ja, Mr. Matuschek.
Ja?
Ich könnte einige von diesen Zigarettenbüchsen kaufen.
Machen Sie mal auf.
- Das ist nichts für uns.
- Aber sie spielt Ochi Tchornya.
Und wenn sie Beethovens 9. Sinfonie spielte, ist es keine gute Idee.
Wie schnell Sie entscheiden...
Ich bin seit 35 Jahren Verkäufer und sie gefiel mir nach einer Stunde.
Aber Sie sind ja ein Genie.
Sie wissen viel.
- Mr. Vadas!
- Komme, Mr. Matuschek.
- Miss Nowotny.
- Bitte?
Was haltet ihr davon?
Lasst euch nicht beeinflussen.
Ich will nur eure ehrliche Meinung.
Miss Nowotny?
Rauchern, die Ochi Tchornya mögen, wird es gefallen.
Es wird aus Musikliebhabern Raucher machen und umgekehrt.
- Mr. Kralik, was denken Sie jetzt?
- Dasselbe.
Ich halte nichts davon und es ist unrentabel.
Aus welchem Grunde denn?
Ein Mann raucht täglich 20 Zigaretten.
20mal öffnet er dieses Monstrum. Und jedes Mal Ochi Tchornya.
Der wird doch blöd!
Imitiertes Leder, schlechtes Holz. Am Ende bleibt nur Ochi Tchornya.
Ich weiß allein, dass es imitiertes Leder ist.
Sie verkaufen, ich kaufe ein, hm?
Die Firma Miklos ruft wegen der Büchsen an.
Ah, ja.
Ja, Mr. Miklos?
Kann ich in 5 Minuten anrufen?
Ich brauche Zeit zum Überlegen.
Nein, nicht der Preis.
Ich bin mir noch nicht im Klaren.
Ja.
Ja, Mr. Miklos.
Was?
Ich soll mich in 5 Minuten entscheiden?
Dann muss ich ablehnen.
Tut mir Leid. Jawohl.
Guten Morgen, Madame.
Eine reizende Tasche.
- Ja, wirklich.
- Ein neues Modell.
In Boxkalb, Alligator, mit und ohne Ausstattung.
- Ich bin nicht deshalb hier. - Oh, Verzeihung.
- Was kann ich sonst für Sie tun?
- Ich wollte gar nichts kaufen.
Natürlich. Bitte.
Schauen Sie sich um.
Ja, danke.
Ich wollte gern zu Mr. Matuschek.
Leider ist er ziemlich besetzt, im Moment.
- Ich könnte ihn rufen.
- Das wäre sehr lieb.
Vielleicht kann ich Ihnen irgendwie helfen.
Wissen Sie... Sie machen Sommerausverkauf?
Ja, die Waren werden herabgesetzt. Um 25 Prozent und mehr.
Diese Dose kostete gestern noch 3,90.
- Heute kostet sie 2,25. Hübsch, nicht?
- Und wie. - Und preiswert.
- Alles ist billiger.
Werden Sie ein gutes Geschäft machen? Oh ja.
Gut, dass Sie heute kamen.
Bald können wir uns nicht mehr retten.
- Da brauchen Sie noch Personal?
- Vermutlich.
Könnten Sie mich brauchen?
Deswegen kam ich her.
Da haben Sie mich aber lange getäuscht.
Das tut mir Leid.
Könnten Sie mich anstellen?
Es ist nichts frei.
Aber Sie sagten, Sie brauchen Personal.
Aber Sie sehen ja, wie leer es bei uns ist.
- Einen Augenblick, bitte.
- Ja, Madame?
Was kostet die Brosche da, die zu 2,95?
- 2,95.
- Oh, nein.
- Ich habe gute Vorkenntnisse.
- Ich...
- Ich bin eine gute Verkäuferin.
- Tut mir Leid.
Ich war 2 Jahre bei Blaschek und 10 Monate bei Laszki.
- Und wenn es Minz gewesen wäre...
- Da hatte ich feine Kunden.
Haben wir hier nicht.
Wie Blaschek.
Die nähmen mich gleich wieder.
- Dann gehen Sie doch.
- Nein.
- Sehen Sie, ich bin nicht der Chef.
- Dann will ich zu ihm.
- Der hat schlechte Laune.
- Ich ändere das.
Ich kenne Mr. Matuschek in- und auswendig.
Ich weiß Wort für Wort, was er sagen wird.
Mr. Kralik? Entschuldigung.
Kommen Sie doch mal zu mir.
Entschuldigung.
Sie kennen mich und meine Gedanken in- und auswendig?
Sie wissen vor mir, was ich denke.
Ein Genie und sogar ein Hellseher.
- Mr. Matuschek...
- Später.
Guten Morgen.
Ich bin Mr. Matuschek.
- Guten Morgen.
- Nehmen Sie Platz.
Ich verspreche, das Wort "unmöglich" steht bei uns nicht im Wörterbuch.
- Ich bin erleichtert. - Schön.
- Mr. Matuschek?
- Ja?
- Ich war bei Blaschek.
- Meine Auswahl ist viel größer.
- Als Verkäuferin. - Oh!
- Ich suche Arbeit.
- Kommt nicht in Frage.
- Aber...
- Ich bin beschäftigt.
- Es hat wohl keinen Zweck.
- Aber ich brauche Arbeit.
- Mr. Kralik!
- Moment, Mr. Matuschek.
- Und bei Baums und Co? - Da war ich schon.
Mag sein, dass wir Sie auf der Inventur brauchen.
Wär das möglich?
- Kralik!
- Moment.
- Brauchen Sie meine Adresse.
- Oh, ja.
Klara Novak, Donaustraße 42. Wenn es eilt, rufen Sie 246422 an.
Da meldet sich die Drogerie.
Verlangen Sie Klara.
Ja, hab's notiert.
- Bitte, Mr. Matuschek.
Warum brachten Sie mich vor allen in eine solche Situation?
- Bedaure, es war nicht mein Fehler.
- Meiner vielleicht?
- Eigentlich ja.
- Was ist mit Ihnen los?
Sie sind erster Verkäufer.
Sie haben meine Anerkennung.
- Ich lade Sie ein...
- Ich bin dankbar.
Auf eine seltsame Art.
Ich gebe viel auf Ihr Urteil. Und Sie widersprechen mir immer.
Von jetzt an sage ich "Ja."
Ja, Mr. Matuschek.
Gewiss, Mr. Matuschek...
- Ein netter Abend gestern, nicht?
- Ja, Mr. Matuschek.
- Nette Leute, finden Sie nicht?
- Ja, sehr.
Schön, dass es Ihnen gefiel.
Das Gedicht im Gästebuch, haben Sie das selbst gemacht?
- Halb und halb.
- Was heißt das?
Halb von Shakespeare, halb von mir.
Ich tauschte nur die Zeilen und machte den Reim mit Matuschek.
- Mrs. Matuschek war erbaut.
Danke.
Sie machten einen guten Eindruck.
Mrs. Matuschek hält sehr viel von Ihnen.
Und ich halte sehr viel von Mrs. Matuschek.
Eine Dame kauft die Zigarettenbüchse.
Für welchen Preis?
Hm...
Augenblick.
Sie kostet 2,85. Wenn wir 5 Prozent...
- Darf ich... - Ja.
Es hat keinen Zweck.
- Sobald etwas frei ist...
- Moment.
Würden Sie sie kaufen?
- Mr. Matuschek, ich habe kein Geld.
- Ich will nur Ihre Meinung.
Ihre ehrliche Meinung.
Lassen Sie sich nicht beeinflussen.
- Gefällt Ihnen die Büchse?
- Ja, natürlich.
Und wie.
Wieso?
- Wieso? - Ja.
- Sie ist so romantisch.
- Was ist da romantisch?
Zigaretten und Musik...
Ich finde, da kommt man auf Mondschein... Zigaretten und Musik.
- Ein absolut weiblicher Standpunkt!
- Ja, Mr. Matuschek.
- Mr. Matuschek?
- Miss...
- Novak. - Novak.
- Wie viel nehmen Sie dafür? - Äh...
- 4,25.
- 4,25?
- Ja.
- Das ist billig, wirklich billig!
Guten Morgen.
Eine hübsche Büchse, nicht?
Oh ja.
Eine Konfektbüchse, nicht wahr?
- Madame... - Ja, Madame. Eine Konfektbüchse.
Darf ich sie öffnen?
Ochi Tchornya, ein sehr populärer Klassiker.
Das kaufe ich nicht.
Wer kommt nur auf so etwas?
Bei jedem Praliné soll ich mir dieses Lied anhören?
- Wie albern.
- Ich verstehe, was Sie meinen.
Aber gerade deswegen wird sie gern genommen.
- Vor allem von Damen.
- Wirklich?
Wir haben doch alle eine Schwäche fürs Naschen.
Nichts gegen Naschen.
Ich glaube nur, wir tun manchmal... des Guten zu viel. Ja.
- Wie viele Pralinés essen Sie am Tag?
- Ich zähle sie nicht. Wer denkt schon daran?
Wir futtern eins nach dem anderen.
Dann kommt das Übergewicht und der Kummer.
- Massagen, Bäder...
- Das kenne ich.
Doch diese kleine Büchse beschützt unsere Linie.
Das hat Matuschek gewollt.
Beim Öffnen sagt Ihnen die Melodie:
Genug für heute. Es besteht Gefahr.
- Wie teuer ist sie?
- 5,50. Reduziert von 6,95.
- Die Gelegenheit!
- Die nehme ich.
Danke.
Was sagen Sie?
Jemandem, der gern Pralinés raucht und Zigaretten hört, gefällt sie.
Lassen Sie sich von mir nicht beeinflussen.
Ihre ehrliche Meinung.
- Morgen.
- Guten Morgen.
- Morgen.
- Morgen, Kralik.
- Ich hab 'ne Verabredung. - Mit dem Chef?
Der lädt mich bestimmt nicht mehr ein.
Verstehen Sie seine Art?
Ich geb's auf.
Er ist nicht einfach zu ertragen.
Er spricht nicht mit mir.
Hoffentlich ist es heute besser.
- Ich möchte eine Gehaltserhöhung. - Hm?
Gehaltserhöhung?
- Ich habe eine persönliche Frage.
- Los.
- Vertraulich.
- Ja und?
Nehmen Sie an, einer wie ich heiratet.
Das ist ja wundervoll.
Wie heißt sie denn?
Ich sprach von einem Mann wie mir, nicht von mir.
Wie viel brauchen Sie, ohne Kinder?
Die werden Sie auch kriegen.
Also, was kann es kosten?
- Man kann zurecht kommen.
- Ja?
Man lebt ganz gut.
Natürlich ohne extravagant zu sein.
Sagen wir eine Wohnung mit Ess-, Schlaf- und Wohnzimmer.
3 Zimmer?
Wozu so viel?
- Essen? - In der Küche.
Dafür hat man sie.
- Und wenn Gäste kommen?
- Sind Sie Botschafter?
Wen wollen Sie einladen?
Gute Freunde kommen nach dem Essen.
Nein, nein...
Guten Morgen.
Wie geht's Ihrer Frau?
Meine Güte.
Ich vergaß, den Arzt anzurufen.
- Geht's Ihrer Frau schlecht?
- Nein.
Aber wenn ich nicht anrufe, kommt er.
Ich muss sofort anrufen.
Hoffentlich ist es nicht zu spät.
- Miss Novak?
- Ja, Mr. Kralik.
Sie trugen gestern eine graue Tupfen-Bluse.
Sie irren sich wie immer.
Eine grüne Tupfen-Bluse.
Man sagt, sie steht mir.
Behalte ich die Farbe ihrer Krawatten?
Fragen Sie Mr. Vadas, ob ich dazu etwas zu sagen habe.
- Die Bluse geht Sie nichts an.
- Matuschek meint, es sei mein Ressort.
Sie sind ja mein Vorgesetzter.
Ab jetzt stimme ich meine Sachen mit Ihnen ab.
Ich zeige Ihnen mal die Muster fürs Frühjahr.
- Das ist doch lächerlich!
- Ziehen Sie doch an, was Sie wollen.
Mir egal.
Aber ich habe genug Ärger mit Matuschek.
Ich verkaufe genauso viel wie die anderen im Laden.
- Sagten Sie ihm das? - Ja.
Aber die Bluse mag er nicht.
- Ich komme, wie ich will!
- Wie er will!
- Morgen.
Ich habe ihn noch geschnappt.
5 Pengö gespart.
- Wie gefällt Ihnen die Krawatte?
- Gut.
Aber wie heißt sie nun?
- Sie wissen ja, ich korrespondiere.
- Über die kulturellen Sachen.
Wir kamen auf das Thema Liebe.
Natürlich auf kulturellem Niveau.
- Im Brief geht das noch.
- Bewundernswert.
- Ist sie hübsch?
- Sie hat solche Ideale. Und ein Vermögen, Dinge zu sehen, dass sie alle überragt.
- Also ist sie nicht hübsch.
- He!
Hauptsache, Ihnen gefällt sie.
- Mal gucken.
- Was?
Sie wissen es nicht? Ja.
Aber es ist egal.
- Ich kenne das Mädchen nicht.
- Was? Nicht?
Ich verschiebe es immer wieder.
Ich habe Angst.
Sie denkt, ich bin ein wunderbarer Mann und dann...
- Enttäusche ich sie vielleicht.
- Möglich. - Oder...
- Sie sind enttäuscht.
Ich denke dauernd darüber nach.
Pirovitch... Erhielten Sie je eine Prämie?
Ja. Eine.
Der Brief, den Ihnen der Chef gibt?
- Sie haben Angst, ihn zu öffnen.
So lange er zu ist, sind Sie reich.
Daher verschieben Sie es immer weiter. - Aber das kann nicht ewig so gehen. - Nein.
Aber heute Abend sehe ich sie im Café.
- Rote Nelke?
- Ja.
Ja...
Sie hat auch eine. In einem Buch, Tolstois Anna Karenina.
Ich hab eine im Knopfloch.
- Ich bin aufgeregt.
- Sicher ist sie schön.
Aber welche Chancen hätte ich dann?
- Wollen Sie eine Hausbackene?
- Nein.
Drücken Sie mir die Daumen.
Sie soll lieb und einfach sein.
Das wünsch ich mir.
Danke, mein Lieber.
Guten Morgen, zusammen.
Hier, mein Guter.
Kauf dir ein Rittergut.
So.
Ihr wundert euch, woher ich das Geld habe?
Nein, Mr. Vadas.
Ich wundere mich nicht.
Guten Morgen.
Mit diesem Fenster können wir nicht konkurrieren.
Damit vergraulen wir die Kunden.
Wir dekorieren heute Abend neu.
- Ich muss doch weg.
- Das wird nichts.
Ich habe eine Verabredung.
Ich muss mich noch umziehen.
Erinnerst du dich an meine grüne Bluse?
- Die mit den Tupfen?
Hinreißend. - Wirklich?
Ich trage sie heute Abend.
Hallo?
Ja, Liebling.
Du hast so fest geschlafen.
Du kamst so spät.
Ich wollte dich schlafen lassen.
Nein, ich bin nicht ärgerlich.
Wie war's gestern Abend?
Ja, das ist die Hauptsache, nicht?
Ah?
1.000 Pengö?
Das kann doch nicht sein.
Erst am Montag gab ich dir...
Nein, ich beklag mich nicht.
Es ist nur recht viel...
Natürlich.
Ich schicke es dir so bald wie möglich.
Ja.
Ja, bitte?
- Was ist?
- Kann ich Sie sprechen?
- Ist es wichtig?
- Ja, es ist wichtig. Für mich.
- Auch für Matuschek und Co? - Nicht direkt.
Dann tut es mir Leid.
Kommen Sie später wieder.
- Verzeihung.
- Was ist denn jetzt noch?
Sind Sie nicht mehr zufrieden mit mir?
- Denken Sie?
- Ja, Mr. Matuschek. Leider.
Ich kann es mir nicht erklären.
Ich tue meine Pflicht.
- Sie werden bezahlt.
- Ja.
- Jeden Monat?
- Ja.
Nun, dann ist ja alles in Ordnung.
Ja, Mr. Matuschek.
- Sprachen Sie mit ihm?
- Das mache ich nicht mit.
Immer hackt er auf mir rum.
Was denkt er sich nur?
- Sie sind sein erster Verkäufer.
- Fein. Mir geht's ebenso.
Neulich nannte er mich "Idiot".
Ich sagte nur: "Ja, Mr. Matuschek." Ich bin doch nicht verrückt.
Vielleicht hat er Probleme im Geschäft oder mit seiner Frau.
Wie ist das, Pirovitch?
Hat er Probleme mit seiner Frau?
Ist nicht meine Sache.
Sprechen Sie mit Kralik.
- Sie...
- Lassen Sie mich bitte!
Handeln Sie nicht unüberlegt.
Millionen Menschen sind arbeitslos.
- Ich finde überall was.
- So?
Ich werd's riskieren.
Ich bin nicht feige.
- Ich schon.
Ich habe Familie.
- Ich aber nicht.
Seien Sie nicht dumm.
Es waren doch nette Briefe, oder?
Kann ich dann gehen?
Ich bin doch noch ein Kind.
- Ja. - Meinen Sie?
- Ich regle das schon mit Matuschek.
- Danke, Mr. Kralik.
- Kann ich helfen? - Nein, danke.
- Ich hab die Taschen rübergestellt.
- Ist es Ihnen recht?
- Ja. - Kritisieren Sie mich ruhig.
- Meine Meinung interessiert Sie?
- Sie sind doch mein Vorgesetzter.
- Jetzt hören Sie auf.
So meinte ich es nicht.
Ohne von Ihnen persönlich zu sprechen, von Ihnen kann man lernen.
Was heißt "nicht von mir persönlich"?
Ich meine... Weil Sie fragen... Egal, was andere sagen, Sie sind ein Gentleman.
Das ehrt mich.
Und für mich heißt das viel.
Was ich da schon alles erlebt habe...
Wie bei Földes und Söhne:
Die Söhne waren nett, aber die Brüder...
Wenn Sie sagen: "Wir gehen in den Lagerraum und räumen dort auf."
Das meine ich mit Gentleman.
Ich denke eben, Arbeit kommt vor dem Vergnügen.
- Mr. Kralik? - Ja, Miss Novak.
- Wegen der Bluse...
- Das tut mir Leid.
Ich bin froh darum.
Sie hatten Recht, sie ist gräulich.
- Sagen Sie das nicht.
- Wirklich.
Ich wollte es nicht zugeben. Welche Frau würde das?
- Das ist weiblich.
Sie sind plötzlich so vernünftig.
Völlig verändert. - Ach, ja?
- Wir werden uns nun besser verstehen.
- Danke, Mr. Kralik.
- Keine Ursache, Miss Novak.
Ich wollte die Bluse heute Abend tragen.
Wir müssen aber heute Abend das Fenster neu dekorieren.
Dass ich das vergaß!
Könnten Sie mich entbehren?
Dann bekomme ich vielleicht frei.
Darum bin ich also ein Gentleman!
- Sie wollen heute Urlaub?
- Auf jeden Fall.
- Auf keinen Fall.
- Dieser Trick war zu offensichtlich.
- Bitte haben Sie ein Herz.
Sie widersetzten sich immerzu und jetzt...
Sie behandeln mich nicht gut.
Alles ist falsch.
Ich packe die Pakete falsch.
Auf meine Vorschläge hören Sie nie.
Alles muss gemacht werden, wie Sie es wollen.
Als ich herkam, war ich voller Eifer und Leben.
Aber Sie haben mir jegliche Freude genommen.
Sie sind ein Diktator.
Vielleicht muss ich bald nicht mehr arbeiten. Dann werde ich Ihnen was erzählen.
Und die wunderschöne Bluse trage ich heute Abend.
Mr. Kralik, ich verachte Sie.
- Kann ich Sie sprechen? - Ja.
Würden Sie es mir übel nehmen, mich heute zu entbehren?
Äh, warten Sie... Wir brauchen 3 Leute.
- Mr. Kralik.
- Ja, Mr. Matuschek.
- Können Sie auf Miss Novak verzichten?
- Kann ich Sie kurz sprechen?
- Wollen Sie etwa auch fort?
Hat heute jeder etwas vor?
Ich brauche euch einmal im Jahr!
Hätte ich gestern gewusst...
Ach so!
Das nächste Mal sende ich Ihnen eine Einladung.
Ich habe schon alles besprochen mit Mr. Kralik.
Ich denke, Miss Nowotny und ich schaffen die Dekoration allein.
Habe ich Sie gefragt?
Sie haben das besprochen?
- Wessen Geschäft ist das?
- Ja, Mr. Matuschek.
Sie wollen also frei haben.
Ich denke, wir kommen ohne Sie aus.
Hätte ich nicht etwas so Wichtiges vor...
Wollen Sie eine Kapelle zum Abschied?
- Das ist nicht gerecht.
- Ach!
Einmal frage ich 6 Leute, man bedenke: 6! Ein größeres Geschäft braucht nur 4.
- Oh!
Was darf ich Ihnen zeigen?
- Haben Sie silberne Aschenbecher?
Wir haben eine große Auswahl.
Danke.
Ich schaue mich nur um. Mein Mann kommt dann morgen.
Es ist mir eine Ehre.
Guten Morgen.
- Guten Morgen, Madame.
6 Herren und Damen, die nur herumstehen! Ich bezahle Gas, Steuern, Löhne. Und was habe ich davon?
Guten Morgen, Matuschek?
Ah? Hm.
Einen Moment.
Mr. Pirovitch!
Ja?
Ach, Mama. Ich rief an.
Heute Abend dekorieren wir das Schaufenster. Da müssen wir nicht zu Laszlo.
Ich wusste, du freust dich.
Leb wohl.
6 Damen und Herren sollen einmal dekorieren!
Ich erwartete mehr von Ihnen. Schämen Sie sich.
Sie sprachen gestern genauso.
Was tat ich denn?
Sie behandeln mich die ganze Woche so. Grundlos.
Grundlos?
Vielleicht habe ich mehr Grund, als Sie denken.
- Sind Sie nicht zufrieden mit mir?
- Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse.
Wenn das so ist, sehe ich nur eine Lösung.
Es ist besser, wenn ich gehe.
Matuschek und Co., Guten Morgen?
Ja, Mrs. Matuschek.
Hallo Helma.
Äh, nein. Ich komme heute Abend nicht.
Ach ja.
Schon gut, schon gut. Ich schicke es rüber.
Schicken Sie Pepi mit 1.000 Pengö zu Mrs. Matuschek.
Er liefert Pakete aus.
Vorm Essen ist er nicht zurück.
Mr. Kralik und ich essen bei Farakos.
Das ist in der Nähe von Ihrem Haus.
Wir geben es ab, nicht wahr?
Ja.
Nein, danke, Mr. Kralik.
- Oh, Mr. Vadas.
- Ja. Mr. Matuschek?
- Ich störe ungern Ihre Mittagszeit...
- Es ist mir eine Ehre.
- Danke, Mr. Vadas.
Mr. Kralik, kommen Sie bitte ins Büro. Ich möchte Sie sprechen.
Ja.
Ja, bitte?
- Ach, Mr. Kralik, ich dachte viel über Ihre Worte nach.
Bedaure.
Ich verlor wohl meine Nerven.
Nein. Sie hatten ja Recht. Ich...
Ich glaube nur, Sie könnten es anderswo besser haben.
- Ist das Ihr Ernst?
- Ja. Ich bin überzeugt davon.
Dann habe ich nichts mehr zu sagen.
Äh, warten Sie.
Sie bekommen natürlich Ihr Gehalt.
200 Pengö.
- Ist doch richtig, nicht?
- Ja.
Wollen Sie bitte hier unterschreiben?
Und hier... Der Brief wird Ihnen bei der Suche nach einer Anstellung helfen.
Danke sehr.
Dann wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg.
- Danke vielmals.
- Leben Sie wohl.
Was war?
Was ist denn los?
"Hiermit bestätige ich:"
"Auf eigenen Wunsch scheidet Mr. Kralik heute aus meinem Geschäft aus."
"Mr. Kralik begann als Lehrling bei Matuschek und Co."
"Durch großen Fleiß avancierte er zum Angestellten."
"Die letzten 5 Jahre war er erster Verkäufer."
"Er war sehr begabt, verlässlich, höflich."
"Wir können ihn überall empfehlen."
"Er geht von uns mit unseren besten Wünschen für seine Zukunft."
"Hugo Matuschek."
Ich kann es nicht glauben.
Er hat doch keinen Grund.
Seit wann braucht man als Chef einen?
Das ist einer der Vorzüge.
Tja. Ich wollte heute Abend frei haben.
- Nun habe ich frei.
- Sie gehen nicht?
Ich kann ihr so nicht gegenübertreten.
Heute Morgen hatte ich noch eine Position, eine Zukunft.
Ich fürchte, in den Briefen sagte ich zu viel über mich.
Ich habe aufgeschnitten. Sie erwartet einen bedeutenden Mann.
Ich bin nicht in der Stimmung, den Bedeutenden zu spielen.
Ja, dann... Oh, ich...
Mein teurer Kralik. Wir alle sind entsetzt und überrascht.
Wir verlieren einen unserer Besten. Wir wünschen Ihnen Glück für eine fruchtbare Zukunft.
- Also, wir sehen uns bald, denke ich. - Ja, ja.
- Sie wissen ja, wo wir wohnen. - Natürlich.
Leben Sie wohl.
Auf Wiedersehen.
Tja, Ilona. Sie werden mir fehlen.
Das kann doch nicht sein.
Ach, das ist nichts Ungewöhnliches.
Man fliegt raus und...
- Leben Sie wohl.
- Adieu, Mr. Kralik.
Flora.
In meinem Kassenblock fehlt Zettel Numero 5. Er ist aber ausgetragen.
Wiedersehen.
Es tut mir Leid, dass Sie heute nicht weg konnten.
Es ist alles meine Schuld.
Glauben Sie mir, es tut mir Leid.
- Schon gut.
- Es ist so...
Wir haben uns nie vertragen.
Aber so was wünscht man keinem.
- Nicht dem ärgsten Feind.
- Das sagten Sie.
Streiten wir uns nicht mehr.
Viel Glück.
Adieu, Mr. Kralik.
Ja?
Was?
Ist das wahr?
Und wann können Sie hier sein?
Ja. Gut.
Kommen Sie sofort hierher.
Ich erwarte Sie hier.
Sie können alle nach Hause gehen.
Wir machen das Fenster morgen fertig.
- Entschuldigt mich.
Gute Nacht!
Hallo?
Ist dort Mrs. Koljos?
Pirovitch hier, Mr. Kraliks Freund.
Ich weiß, er ist nicht da.
Sagen Sie ihm, wenn er kommt, ich arbeite nicht und komme rüber.
Ja, danke.
Verzeihen Sie, aber er wird sehr einsam sein und ich dachte...
Was Sie nach Ladenschluss machen, ist Ihre Angelegenheit.
Danke.
Haben Sie Ihre Meinung nicht geändert?
Sie haben frei. Gehen Sie heim.
Er ist Ihr bester Mann.
Warum schicken Sie ihn fort?
- Ich warne Sie.
- Das Geschäft war sein Leben.
Er war doch fast Ihr Sohn.
Sie waren so stolz und haben ihn auch oft eingeladen.
Pirovitch, Sie wollen doch Ihre Stellung behalten?
Ja, Mr. Matuschek.
Ich habe Familie. 2 Kinder.
Dann kümmern Sie sich um Ihre Angelegenheiten.
Ja, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht.
- Gute Nacht, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht.
Sagte ich Ihnen schon, was mir Mrs. Matuschek mitteilte?
Sie bittet Sie anzurufen, falls es heute nicht länger dauert.
- Ja, ich weiß. - Ach so.
Ich hatte schon das Vergnügen, Ihre Wohnung zu sehen, als ich Ihre Brieftasche überbrachte.
Heute warf ich einen Blick auf Ihr neues Esszimmer.
Ganz exquisit.
Ich stelle es mir vor, mit den Lichtern, eleganten Leuten...
- Das muss bezaubernd sein.
- Danke, Vadas.
- Gute Nacht, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht.
- Guten Abend, Mr. Matuschek.
- Guten Abend.
Bitte.
- Also stimmt es wirklich?
- Ich fürchte, Mr. Matuschek.
Hier ist der komplette Bericht unserer Beobachtungen.
"Bericht über Mrs. Matuschek."
"Gestern verließ Mrs. Matuschek ihre Wohnung gegen 8:00 Uhr abends."
"Sie ging bis Kertostraße und stieg in ein Taxi."
"8:10 Uhr hielt es in der Baltastraße.
Dort traf sie einen jungen Mann."
Sie hatten Recht.
Es war einer Ihrer Angestellten.
Unsere beiden Leute identifizierten ihn als Mr. Vadas.
- Vadas?
- Ja.
Ferencz Vadas.
Donauplatz 65.
- Ist der Mann bei Ihnen beschäftigt?
20 Jahre bin ich verheiratet.
20 Jahre war ich stolz auf meine Frau.
Ja, sie wollte nicht alt werden mit mir.
Schicken Sie mir die Rechnung.
Danke, Mr. Matuschek.
Gute Nacht.
Guten A...
Hallo?
Mrs. Matuschek, hier ist Miss Kostak.
So? Der Pepi.
Nein, der Pepi ist weggegangen.
Ach so, er sollte für Sie etwas holen?
Oh, was Sie nicht sagen.
Er vergaß, das Parfum abzuholen.
Ts, ts, so ein Bengel.
Ich werde ihn tüchtig ausschelten.
Alles Gute, Mrs. Matuschek.
Gute Nacht.
- Um Himmels Willen, Mr. Matuschek!
- Geh weg!
Warum gehen Sie nicht rein, Kralik?
Sie haben sich so gefreut.
- Geben Sie ihr diesen Zettel.
- Wie Sie wollen.
Sagen Sie mir nicht, wie sie aussieht.
Wenn sie hässlich ist, ist es egal.
Wenn nicht, umso schlimmer.
- Also wie ist der Name des Buches?
- Anna Karenina von Tolstoi. - Aha.
- Und eine rote Nelke im Buch.
Rote Nelke, ja.
Ich sehe einmal nach.
- Na?
- Ich sehe nichts.
- Da ist ein schönes Mädchen.
- Ja?
Ja, wunderschön.
Aber ohne Buch.
Ich glaube, ich sehe sie.
Direkt am Fenster.
Ja.
Anna Karenina von Tolstoi.
- Das ist sie.
- Und eine Nelke.
Der Garderobenständer ist genau vor ihrem Gesicht.
Vor ihr steht Kaffee.
Sie nimmt ein Stück Kuchen.
Sie tunkt ein.
- Warum nicht?
- Von mir aus, bitte.
Sie beugt sich vor.
Sie...
Sehen Sie sie?
- Ja.
- Ist sie hübsch?
Sehr hübsch.
Nun, ich würde sagen...
Sie hat etwas Ähnlichkeit mit Klara.
Was?
Miss Novak aus unserem...
Sie müssen zugeben, dass sie doch gut aussieht.
- Ich finde sie liebenswert.
- Haben Sie kein anderes Thema?
Wenn Sie Miss Novak nicht mögen, dann die auch nicht.
Es ist nämlich Miss Novak.
Kralik...
Soll sie umsonst warten?
Die kann ruhig warten.
Sie stritt 6 Monate nur mit mir.
Immerhin schrieb sie Ihnen diese Briefe, mein Freund.
Mein Pech.
- Wiedersehen, Pirovitch.
- Wiedersehen.
Danke.
- Ist der frei? - Nein.
Er kommt jeden Augenblick.
Oh, bitte sehr.
Eine Nelke?
Neulich hatten wir einen Fall mit Rosen.
Ging sehr gut aus.
Aber vorher hatten wir einen traurigen Fall, mit Narzissen.
Sie wartete und niemand kam.
Beim Aufräumen fanden wir unter einem Tisch eine andere Narzisse.
Der Mann hat sie gesehen, sagte "pfui" und warf die Narzisse weg.
Geht Ihre Uhr vor?
Bei mir ist es 8:27 Uhr, dort 8:31 Uhr.
Sie brauchen keine Angst zu haben, so hübsch und jung.
Wenn er nicht kommt, stecke ich mir die Nelke an.
- Ober.
- Oh, Miss Novak.
- Oh, guten Abend, Mr. Kralik.
Ich bin hier verabredet.
Ist Mr. Pirovitch hier?
- Nein, ich sah ihn nicht.
- Dann werde ich warten.
- Darf ich?
- Nicht dort.
Ich bin auch verabredet.
Oh ja, ich erinnere mich.
- Ihr Freund ist nicht pünktlich.
- Seien Sie nicht sarkastisch.
Sie hatten Pech und sind verbittert.
Verbittert?
Über den Rausschmiss bei Matuschek?
Ich habe telefoniert und habe bereits 2 Angebote.
Da gratuliere ich Ihnen und wünsche viel Glück.
- Sie lesen Anna Karenina? - Stört Sie das vielleicht?
Nein.
Ich war nur überrascht. Sie lesen Tolstoi im Café.
Ich wusste nicht, dass Sie höhere Literatur lesen.
Es gibt einiges, was Sie nicht über mich wissen.
Kennen Sie Schuld und Sühne von Dostojewski?
- Noch nicht.
- Ich aber.
Sie wissen einiges nicht von mir.
Sicher wissen wir vieles nicht voneinander.
Wir machen uns selten die Mühe, unter des anderen Haut zu sehen.
Mir läge nichts daran, unter Ihre zu sehen. Ich weiß, was ich finde.
Einen Aschenbecher, wo das Herz ist.
Statt der Seele eine Hutschachtel.
Und statt des Verstandes ein Feuerzeug, das nicht zündet.
Oh, das finde ich sehr hübsch.
Meinen Verstand mit einem Feuerzeug, das nicht zündet, zu vergleichen.
Eine interessante Mischung von Poesie und Bosheit.
Was?
Missverstehen Sie das nicht.
Das war ein Lob.
Bitte, ich erwarte jemanden.
- Wenn er nicht kommt...
- Keine Sorge, er wird kommen.
Ich lege keinen Wert auf Ihre Gesellschaft.
- Kennen Sie Zolas Madame Bovary?
- Das ist nicht von Zola.
Wollen Sie mir den Abend verderben?
Wieso hassen Sie mich?
- Tu ich nicht.
- Ach, Sie lieben mich.
- Sehr viel verlangt.
- Ich will es gar nicht!
Ich tu's ja auch nicht!
- Wissen Sie, woran mich das erinnert?
- An unverkaufte Zigarettenbüchsen.
Oh, nein.
An ein hübsches Mädchen ohne Arbeit.
Daran hatte ich gedacht.
Wer's glaubt.
Nein, so eine Lüge.
Natürlich bevor Sie mich vor allen lächerlich machten.
Und jetzt sage ich es Ihnen: Weder stolziere ich wie ein Storch, noch habe ich O-Beine.
- Ach, nein?
- Nein, hab ich nicht.
Ich weiß nur vom Gegenteil.
Laut Vadas tragen Sie Hosen für O-Beine.
- Das ist nicht wahr!
- Oh, bitte nicht!
Wenn Sie es nicht glauben, kremple ich die Hose hoch.
- Bitte nicht. - Diskutiere ich Ihre roten Hände?
- Jetzt ja!
- Nur wegen der krummen Beine.
- Die sind nicht rot.
- Und meine Beine?
Es mag sein, dass Sie besonders viel Witz und Geist haben.
Aber Ansichten wie eine alter Jungfer.
Kein Mann wird sich in Sie verlieben. Eine alte Jungfer?
Kein Mann wird sich in mich verlieben?
Wirklich, Sie haben viel Humor.
Ich sollte Ihnen einige Briefe zeigen.
Aber Sie hätten nichts davon.
Sie sind von einem, der Ihnen haushoch überlegen ist.
Ha! Einfach lächerlich. Sie nennen mich "alte Jungfer".
Sie! Sie kleiner, lächerlicher Verkäufer.
- Gute Nacht, Miss Novak.
- Gute Nacht, Mr. Kralik.
Nun, Doktor? Ein Nervenzusammenbruch.
Was sagen Sie?
Epileptische Manifestation mit Indikation auf Neurasthenie.
Ist das teurer als ein Nervenzusammenbruch?
Welche Funktion haben Sie im Geschäft?
Ich bin eine Art Kontaktmann.
Ich halte Kontakt zwischen Matuschek und den Kunden. Auf dem Rad.
- Ein Botenjunge?
- Nenne ich Sie einen Pillendreher?
Guten Tag, Mr. Kralik.
Schön, dass Sie da sind. Er wartet schon auf Sie.
Es war ein sehr schwerer Schlag.
Was ich Ihnen am Telefon sagte, geht nur Sie, mich und Matuschek an.
Danke, dass Sie kommen, Kralik.
Setzen Sie sich.
Als Sie bei mir zum Abendessen waren, da sagte ich doch, dass ich mal ausruhen wollte, wenn alles gut geht.
Nun muss ich wohl ausruhen.
Würden Sie denn für mich... Nach alldem, was war...
Denken Sie nicht mehr daran.
Wie konnte ich Ihnen nur misstrauen?
Ich hasste Sie.
Ich konnte Sie nicht mehr ausstehen.
- Die Eifersucht treibt einen weit.
- Aber das ist doch vorüber.
Wissen Sie, damals lachte ich über den 1. anonymen Brief.
Meine Frau würde mich hintergehen, und das mit einem meiner Verkäufer.
- Meine Frau würde...
- Ausgerechnet mit mir soll sie?
Sie waren der einzige meiner Leute, der in mein Haus kam. - Sie schickten ihr Blumen. - Aber...
Ich weiß doch.
Aber wenn die Eifersucht einen Mann beherrscht, dann...
- Versuchen Sie, es zu verstehen.
Hier sind die Schlüssel zu Matuschek und Co.
Danke.
- Was soll ich tun mit Mr...
- Vadas, ja. Ich möchte, dass er entlassen wird.
Ohne Skandal.
Erwähnen Sie ihm gegenüber nicht, warum.
- Erniedrigen wir uns nicht.
- Natürlich.
Das wird Ihr bestes Weihnachtsgeschäft.
- Ich danke Ihnen.
- Also, auf bald.
Kralik?
Kralik, jetzt, wo Sie doch Chef sind könnten Sie sich Ihr Gehalt erhöhen.
Ich werde es mit mir besprechen. Vielleicht bewillige ich es mir.
Danke.
- Gratuliere.
- Danke.
Alles Gute.
Wie kann ich dir danken?
Ich verdanke dir mein Leben.
War mir ein Vergnügen.
Sie wissen ja, wo ich bin.
Immer noch als Botenjunge bei Matuschek und Co.
- Willst du Verkäufer sein?
- So brutal wollte ich es nicht sagen.
- Wenn es mir wieder besser geht...
- Wer weiß, wann Sie entlassen werden.
Sie sind schwerkrank.
Man weiß nicht, was passiert.
- Gut! Du bist Verkäufer.
Geh schon.
- Danke, Mr. Matuschek!
Ich spreche wohl für alle, wenn ich sage: Herzliche Gratulation.
Jetzt sind wir alle wieder eine Familie.
Ich werde ein guter Freund und Mitarbeiter sein.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Ach so... Richtig. Sie gehen ins Büro.
Sie haben es wirklich verdient.
Netter Ring, was?
Gestern bekommen.
Echter Diamant.
Von meiner Großmutter.
Andere kriegen Äpfel, wenn sie artig sind.
Ich Diamanten.
Wir könnten übrigens neu dekorieren.
Danke, aber das ist jetzt nicht so wichtig.
Sie gehen jetzt in den Lagerraum. - Da sind Koffer im oberen Fach.
- Schwarze.
- Und dann die braunen...
- Im unteren Fach.
Sie bringen die schwarzen Koffer aus dem oberen ins untere Fach. - Die braunen bringen Sie nach oben. - Aber...
- Sie weigern sich?
- Nein.
Ich gehorche.
- Sie sind ja jetzt Chef.
- Na dann ran ans Werk.
- Danke. - Schon gut.
312683, bitte.
Stellenvermittlung?
Hier ist Katona von Matuschek und Co.
Wir haben eine Botenstelle frei.
Hören Sie:
Tüchtig muss er sein, gute Familie, gute Manieren.
Schicken Sie 4 oder 5. Und zwar sofort, bitte.
Sie sollen fragen nach Mr. Katona von der Verkaufsabteilung.
Noch nie einen Verkäufer gesehen?
- Was heißt das?
- Wie hast du das gemacht?
Leute, ich kann euch nicht alles erzählen.
Aber ohne mich wäre das Geschäft zu und ihr wärt alle ohne Stellung.
Guten Morgen.
Ja, Mrs. Matuschek.
Passt auf.
Hallo, Mrs. Matuschek.
Ja, hier spricht Pepi.
Ganz recht.
Sie bekamen Ihr Parfum nicht?
Werden Sie auch nicht, was sagen Sie dazu?
Ihre Parfümtage sind vorbei, Mrs. M.
Ja, hier spricht Pepi.
Wen? Mr. Matuschek möchten Sie?
Das ist doch zu blöd.
Er ist bei einem reizenden Mädchen.
Und jetzt hört.
Oder soll ich Sie mit Herrn Vadas verbinden?
Das langt.
Zieht eure Schlüsse daraus.
Sie sandten nach mir, Chef?
Ich bin etwas beunruhigt.
Sie können sich unter einem jüngeren Kollegen nicht wohl fühlen.
Wir leben im Zeitalter der Jugend. Sie sind tüchtig.
Respekt. Reden wir nicht herum.
Wir mochten uns nie.
- Finden Sie?
- Geben Sie's zu.
Also das ist...
Moment.
Sie sind mein Chef, richtig.
Aber ich bin kein Jasager.
Ich spreche entschieden dagegen.
Ich kann Sie leiden.
Noch was? Ja.
Ich kann Sie nicht leiden.
Das ist Ihre Meinung.
Danke für die Offenheit.
Nun können Sie Ihre Meinung korrigieren.
Das kann ja nicht allzu schwer sein.
- Ein neuer Witz.
Soll ich erzählen?
- Nein!
Hallo.
Ja, hier Matuschek und Co. Wer ist da?
Anna?
Ach, im Auftrag von Miss Novak?
Was fehlt ihr?
Hoffentlich nichts Ernstes?
Das freut mich.
Bevor sie nicht gesund ist, soll sie nicht kommen.
Und... Nein, es eilt nicht so.
Sie steht nicht zu früh auf? Danke.
- Eine wunderbare Einstellung.
- Wieso das?
Wenn hier jemand Sie nicht mag, dann ist es Miss Novak.
- Lassen Sie sie in Ruhe!
- Schon gut.
Nichts gegen sie, sie ist sehr nett, aber manchmal geht sie zu weit.
Kein Wort mehr über Miss Novak!
Sie ist eine gute Verkäuferin und jetzt ist Ruhe!
Habe ich sie beleidigt?
Ich gebe Ihnen doch Recht.
Ich will aber nicht, dass Sie mir Recht geben.
Ich fliege raus?
- Sofort, Sie aufgeblasener Salonlöwe!
Freunde!
Freunde, habt ihr das gehört?
Ihr seid meine Zeugen.
Vor Gericht. - "Aufgeblasener Salonlöwe"!
- Raus!
Sofort!
Sie stoßen mich?
Sie werfen mich raus?
Weiß das Mr. Matuschek?
Nein.
Ich bestimme hier und ich will Sie nicht mehr sehen.
Das kann ja jeder sagen.
Beweisen Sie es schwarz auf weiß.
Sie wollen es schwarz auf weiß?
Also gut.
Netter Überfall.
Sie hören von meinem Anwalt.
- Was ist mit meinem Gehalt?
- Geben Sie es ihm.
- Hier ist es.
- Alles vorbereitet.
Bitte sehr, Ihr Mantel.
- Ich will ein Zeugnis.
- Natürlich.
Flora, schreiben Sie.
Äh, hiermit wird bestätigt:
Mr. Vadas ist seit 2 Jahren bei Matuschek und Co. Er war ein guter Aufschneider und Intrigant.
Gleich garantiere ich für nichts mehr.
Ihr ergebener Alfred Kralik.
Guten Morgen.
- Guten Morgen, Miss Novak.
Sie sind sicher überrascht?
Ich bin froh, dass Sie wieder arbeiten.
Gratuliere.
- Sie sind krank?
- Es geht schon wieder. Danke.
- Ich möchte zu Mr. Matuschek.
Bitte, hier ist er.
Ich bin Mr. Matuschek.
Machen Sie heute keine Scherze.
Ein anderes Mal.
Wie soll ich es Ihnen erklären?
Er ist nicht da und ich bin an seiner Stelle da.
Haben Sie kein Herz?
Mir ist schlecht, alles dreht sich.
Das ganze Zimmer dreht sich.
Und Sie nehmen keine Rücksicht und machen alles nur noch schlimmer.
Entschuldigung.
Hallo?
Mr. Földes?
Guten Morgen, Mr. Földes.
Ja, danke vielmals.
Ja, seit heute Morgen.
Ganz recht, Mr. Földes.
Nein, er wird eine Zeit nicht hier sein.
Aber bitte, ich äh...
Ich bin nicht der Inhaber, sondern nur der Geschäftsführer.
Oh, äh... Auf Wiedersehen.
Miss Novak?
- Guten Abend, Miss Novak.
- Guten Abend.
Verzeihen Sie mein Eindringen, aber ich fühle mich ein bisschen wie der Vater unserer kleinen Familie.
Jedenfalls... - Wie geht es Ihnen eigentlich?
- Danke, besser.
- Setzen Sie sich.
- Danke.
Weihnachten kommt bald. Sie werden als Verkäuferin fehlen.
- Werden Sie schnell gesund.
- Bald geht es besser.
Aber vernachlässigen Sie sich nicht.
Ich meine das ganz ernst. Ich fühle mich verantwortlich.
- Sie?
- Ja.
Ach, nein, Mr. Kralik.
Da kann ich Sie vollauf beruhigen.
Das war nicht Ihre Schuld.
Nein, es hat... einen bestimmten Grund. Einen schwerwiegenden.
- Sollen wir einen Arzt rufen?
- Nein, nicht nötig.
Ich meine, mein Leiden ist mehr so seelischer Art.
Es ist ein ganz persönliches Problem, das mich bedrückt.
Das tut mir Leid.
Es fällt Ihnen sicher nicht leicht, aber wenn es nur seelisch ist...
Nur rein seelisch?
Mr. Kralik! Wohl sind wir im gleichen Raum, aber nicht auf dem gleichen Planeten.
Miss Novak, ich bin zwar das Opfer Ihrer Bemerkung, aber ich kann nur bewundern, wie feinsinnig Ihre Vergleiche sind.
Ich lebe auf einem anderen Planeten.
- Anna hat einen Brief für dich.
- Endlich!
- Das ist Mr. Kralik.
- Guten Abend.
- Gute Nachrichten?
- Ich sag's euch dann.
Oh, Mr. Kralik... Nett, dass Sie kamen.
Sicher haben Sie etwas vor.
Nein, gar nicht.
Lassen Sie sich von mir nicht stören.
- Macht es Ihnen nichts aus?
- Nein.
- Gute Nachrichten?
Ich verspreche, morgen wieder im Geschäft zu sein.
Ich verkaufe mehr als je zuvor.
Nanu, Sie sind ja ganz verändert.
Was so ein Brief bewirkt...
Eigentlich sollte ich mich über Sie ärgern.
Wieso?
Sie verhinderten mein Rendezvous.
Ich bat Sie, nicht Platz zu nehmen.
Der junge Mann kam ins Café und sah uns da sitzen.
- Er glaubte, wir sind Freunde?
Muss er wohl.
Hören Sie.
"Sagen Sie mir die Wahrheit.
Wer ist dieser gut aussehende Mann?
Er ist jener Typ, auf den Frauen fliegen."
Das ist doch übertrieben.
Ich werde ihn schon aufklären.
Eifersucht schadet nichts.
Ein Held ist er kaum, ihr Freund.
- Er läuft davon.
Er hat Angst zu... - Oh, nein, Mr. Kralik.
Er hat keine Furcht. Ich sage, er ist nur taktvoll.
Er ist gereift.
Er setzt sich nicht ungebeten an den Tisch einer Dame.
Das kann ich Ihnen schwer erklären.
Wo Sie "schwarz" sagen, sagt er "weiß".
Wo Sie "hässlich" sagen, sagt er "bildschön".
Und wo Sie sagen "alte Jungfer", sagt er...
"Ihre Augen blitzen wie feurige Brillanten."
"Verführerisch."
"Faszinierend."
Er vergleicht mich mit Musik.
Übrigens fällt mir dabei ein... - Diese Büchsen verkaufen sich schwer.
- Ach...
Betrachten Sie eine als verkauft.
Ich habe einen Einfall.
- Er bekommt sie zu Weihnachten.
- Oh, das ist ein großes Risiko.
Vielleicht lieber eine...
Brieftasche. Das freut ihn sicher mehr.
Das ist wirklich praktisch.
- Wir führen sogar welche.
- Nein.
- Ich gebe sie Ihnen billiger.
- Nein, trotzdem.
So eine Brieftasche ist nicht nur praktisch... Sie ist auch ganz romantisch.
Auf einer Seite hat er Ihr Foto, auf der anderen Ihre Briefe.
Wenn er sie öffnet, sind Sie da.
Und das ist für ihn Musik.
Wirklich, Mr. Kralik. Sie überraschen mich.
Das ist wunderhübsch gesprochen.
Ja, ich muss feststellen, wirklich nett.
Trotzdem bekommt er die Zigarettenbüchse.
Nun dann kann ich nichts weiter sagen, als Frohe Weihnachten Ihnen beiden.
- Danke. - Gute Nacht.
Gute Nacht, Mr. Kralik.
- Rudi?
- Ja, Mr. Katona.
- Wie spät ist es?
- 8:05 Uhr. Ich wollte gerade...
- Widersprich mir nicht.
Hör zu. - Ja.
Du musst schneller sein. Heute ist Weihnachten, junger Mann.
- Zu viel verlangt?
- Nein.
Na, also.
Eine große Neuigkeit.
Dem Chef geht's besser.
- Kommt er bald?
- Wir schenken ihm etwas.
Einen kleinen Weihnachtsbaum für sein Zimmer?
Sehr schön. Aber das beste wäre wohl ein leerer Laden und eine volle Kasse.
Wir machen das bisher größte Weihnachtsgeschäft.
Klara?
Miss Novak.
- Ich komme!
Ja, Mr. Kralik?
- Wie geht es Ihnen?
Wir erwarten Riesenandrang und einen schweren Tag.
Aber überarbeiten Sie sich nicht.
Würden Sie mir einen kleinen Gefallen tun?
Gern.
Ich brauche eine Ochi Tchornya-Büchse. Kralik sagte, Sie kauften die einzig funktionierende.
Ganz recht.
- Für meinen Freund.
Er kommt heute.
Wir feiern zusammen Weihnachten.
- Mr. Pirovitch, können Sie schweigen?
- Mein Ehrenwort.
Vielleicht komme ich am Montag mit einem Ring am Finger.
- Man kann ja nie wissen...
- Das ist wunderbar.
Und dieser junge Mann kriegt die Büchse?
Dann verzichte ich.
Ich wollte sie meinem Onkel schenken.
- Es tut mir Leid, dass sie alle sind.
- Das ist nicht tragisch.
Ich kenne ihn kaum und ich hasse ihn.
Doch ich muss ihm was geben.
Wenn also etwas geben, dann etwas, das ihn nicht freut.
Die Büchse ist nicht billig.
Aber das wäre es mir wert, um ihm Weihnachten zu verderben.
Das tut mir Leid, Miss Novak.
Sie wollen sie ja verschenken.
Nein, Mr. Pirovitch.
Das macht nichts.
Sagen Sie, was würden Sie ihm an meiner Stelle geben?
Hm. Schwer zu sagen.
Was würden Sie halten von sagen wir zum Beispiel einer Brieftasche?
Das ist ein Gedanke.
Sie meinen doch die neuen Modelle?
- Ja, wieso? - Das ist das Geschenk.
Wenn ich so eine bekäme, wäre ich sicher außer mir vor Freude.
Auf einer Seite...
Oh, ich zeige es Ihnen.
Auf einer Seite das Bild meiner Frau, und auf der anderen Seite mein kleines Baby.
Und beim Öffnen sagt sie "Papa" und nicht "Ochi Tchornya".
Danke sehr, Mr. Pirovitch.
Ich überleg's mir.
Kralik, Sie kriegen die Brieftasche.
Mr. Matuschek.
Sie sind wieder hier?
Ich bin nicht hier. Nach meinem Arzt bin ich noch krank.
Aber es ist doch Heiligabend.
Ich hielt es nicht mehr aus.
Über 2 Wochen habe ich im Hospital keinen Kunden gesehen.
Die Tasche der Krankenschwester war aus Leder.
Und wo kaufte sie sie?
Bei Blaschek und Co.
Da soll ich gesund werden.
Waren Sie schon mal bei Blaschek? - Oh, ja.
- Wie ist da das Geschäft?
- Es ist viel los, aber nicht wie hier. - Gut.
Hier tut sich was.
Also, alles Gute und nicht zu viel tun.
Nein, das mache ich nicht.
Ich bin doch kein Narr.
Ich wollte nur sehen, ob alles noch steht.
Jetzt gehe ich.
- Frohe Weihnachten.
- Ebenfalls.
- Würde er sich über die Tasche freuen?
- Ich weiß nicht.
Ich denke schon.
Verzeihen Sie, ohne Brille sehe ich so schlecht.
- Wie teuer ist die Aktentasche?
- 24,50.
24,50!
Mein Gott, das ist nicht teuer.
Wie bringt Matuschek das nur fertig?
Wenn Sie das nicht wissen, Mr. Matuschek...
Also wie viel ist es?
9.654 und 75.
- Großartig!
Der schönste Tag seit 20 Jahren.
Ihr könnt alle sehr stolz sein.
Ich möchte euch von ganzem Herzen danken.
Vor 2 Stunden war ich ein kranker Mann.
Aber Sie, Kralik und Pirovitch, ihr seid die besten Ärzte.
Und Sie, Klara, Ilona und Flora, ihr seid die besten Schwestern.
- Du weißt, was ich von dir halte.
- Ja, Mr. Matuschek.
Ja, und heute Morgen, als ich den kleinen Christbaum sah, den ihr mir schicktet, da war ich tief beeindruckt.
Ich las eure Worte immer wieder.
Dass ihr mich vermisst habt und ich bald heimkommen möchte, das machte mich glücklich.
Ihr habt Recht. Hier ist mein Heim.
Hier verbrachte ich mehr als mein halbes Leben.
Ja, und... - Kein Weihnachten ohne Gratifikation.
- So, Mr. Kralik.
- Danke sehr.
- Klara...
- Pepi.
- Ja, hier. Danke sehr.
Flora.
Hier.
- Ilona.
- Danke, Mr. Matuschek.
Und Pirovitch.
Sie wissen, ich sagte Ihnen ziemlich oft Grobheiten.
Aber Sie werden sehen, es war nicht so gemeint.
Oh, danke, Mr. Matuschek.
Ja, das wäre wohl alles. Oh...
Wie ist dein Name?
- Rudi.
- Hallo Rudi.
- Tüchtiger Junge.
- Danke, Mr. Matuschek.
Schon gut, Rudi.
Zu viel.
Jetzt schließen wir über die Feiertage.
Ich möchte, dass ihr alle frohe Weihnachten habt.
Gut, Kralik. 9.654 und 75.
- Das ist großartig. - Danke.
Oh, danke, Flora.
Nun, ich werde jetzt irgendwo essen gehen und Weihnachten feiern.
- Waren Sie mal bei Biros?
- Das geht über meine Verhältnisse.
Aber Weihnachten ist doch nur einmal im Jahr.
Kommen Sie doch mit. Wir köpfen eine Flasche Champagner.
Nichts täte ich lieber, aber...
- Sie sind verabredet?
Nein, nein.
Ich wollte nur wissen, dass Sie nicht allein sind.
Ich wünsche einen schönen Abend und frohes Fest.
- Ebenfalls.
Nun, Pirovitch?
- Ich nehme an, Sie feiern zu Hause?
- Ja, natürlich.
Vermutlich haben Sie Gäste.
- Nein, nein, Mr. Matuschek. Nur meine Frau, mein Junge, mein Baby und ich.
Wir sind glücklich dabei.
- Also dann, frohes Fest.
- Frohe Weihnachten, Mr. Matuschek.
- Frohes Fest, Mr. Matuschek.
- Danke.
Grüße an Ihre Mutter.
Danke, Mr. Matuschek.
Sie sind ja noch da.
Sie können sich nicht trennen, he?
Geh jetzt nach Hause. Du...
Du feierst doch sicher mit Mutter und Vater.
Nein, Mr. Matuschek.
Sehen Sie die Kleine dort?
Ich bin ihr Nikolaus.
Gute Nacht, Mr. Matuschek.
Gute Nacht.
Mr. Matuschek, vielen Dank für das schöne Geschenk.
- Nach so kurzer Zeit.
- Ist schon gut.
- Wie war dein Name?
- Wie alt bist du, Rudi?
- 17. Herrlich.
Du hast alles vor dir.
Aber du musst was draus machen.
- Ich weiß.
- Geh und gib das Geld deiner Mutter.
- Meine Familie lebt nicht hier.
- Hast du keine anderen Verwandten?
Nein.
Du bist am Heiligen Abend allein in Budapest?
Gewiss.
Rudi, isst du gern eine gute Hühnerbrühe?
Natürlich.
Und was hältst du von einer schönen Gans mit Bratäpfeln?
Kartoffelbrei mit Butter und dazu alle möglichen Gemüse, he?
- Das wäre was.
- Und Gurkensalat mit Sauerrahm, he?
- Und dann... - Apfelstrudel mit Vanille-Sauce.
- Wie wundervoll!
Die sollst du haben, Rudi.
Komm mit.
He, Taxi!
- Die wird ihm gefallen.
- Ach, sicherlich.
Frohes Fest, Klara.
Auf die Erfüllung deiner Wünsche.
- Auch dir frohes Fest.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
- Ich bin gleich fertig.
- Ich hab's nicht so eilig.
- Ja, ich... Ich habe nun doch Ihren Rat befolgt.
- Wollen Sie was sehen?
Der ist ja besonders schön.
Ja, lassen Sie doch mal sehen.
Ich möchte wissen, wie er aussieht.
- Echte Diamanten?
- Beinahe.
- Sie haben also eine Freundin.
- Ja, ich... Sie glauben nicht, dass man mich lieben kann.
Fangen wir nicht wieder von vorne an.
Es ist Weihnachten. Vertragen wir uns.
Außerdem irren Sie sich.
- Ich möchte Ihnen etwas beichten.
- Und das wäre?
Als ich hier zu arbeiten anfing, da passierte etwas Seltsames.
Ich geriet in seelische Not.
- Interessant.
- Ich sah Sie immer wieder an.
Ich konnte meinen Blick nicht abwenden.
Ich sagte mir: "Klara Novak, was ist bloß mit dir?
Kralik ist doch uninteressant."
- Schlimm? - Nein.
Und das Paradoxe:
Ich verliebte mich in Sie.
- Das glaube ich nicht.
- Es ist so.
- Das ahnte ich nicht.
- In den ersten Wochen...
Sie werden das missverstehen, schließlich bin ich fast verlobt...
- Und weiter?
- In diesen ersten Wochen gab es Momente im Lagerraum, in denen ich kaum widerstehen konnte.
- Jetzt gerate ich in seelische Not.
- Jetzt bin ich anders.
Ich war naiv.
Ich hatte gerade den Roman einer Schauspielerin gelesen. Von der Comédie Française, ein Theater in Frankreich.
Sie behandelte interessierte Männer wie Hunde.
Mich behandelten Sie auch so.
Aber anstatt meine Hand zu lecken, bellten Sie.
Ich sah nicht den Unterschied zwischen der Schauspielerin und mir. Sie war an der Comédie Française und ich war bei Matuschek und Co.
- Das ist jetzt vergessen.
- Nun müssen Sie zu Ihrer Freundin.
- Lieben Sie sie?
- Ja, sehr.
Womöglich... - Vielleicht verloben wir uns beide.
- Ich denke, ja. Verstehen Sie nicht falsch.
Ich sagte, es ist möglich.
Ich sage Ihnen jetzt: Sie werden sich verloben.
Wieso?
Darauf gehen wir jetzt nicht ein.
Mr. Kralik? - Worauf wollen Sie nicht eingehen?
- Ich sage es.
Er war bei mir.
- Wer?
- Ihr Verlobter.
- Mein... - Er kam zu mir.
Er weiß, wer ich bin.
Unangenehm.
Er glaubt nicht, dass ich Ihnen gleichgültig bin.
Das ist doch nicht möglich.
Er kommt in Ihre Wohnung?
- So kenne ich ihn gar nicht.
- Ich habe alles geregelt.
Haben Sie keine Angst, in Kürze sind Sie Mrs. Popkin.
Mrs. Pop?
Popkin.
So hat er sich vorgestellt.
Pop... Oh, ja. Ganz recht.
Popkin.
Ein wirklich reizender Mensch.
Ich kann nur gratulieren.
Danke.
Fanden Sie nicht, dass er ein gut aussehender Mann ist? Oder nicht?
Natürlich.
Ja, für seinen Typ würde ich sagen:
Er ist also ein gut aussehender Mann. Für seinen Typ.
Absolut.
Allerdings würde ich nicht dazu raten, dass er schlanker wird.
- Wollen Sie damit sagen, er ist fett?
- Nein. Jeder hat seinen Geschmack.
Ich finde, das Bäuchlein macht ihn bieder.
- So wünschen Sie sich ihn doch.
- Oh, ja.
Genau so. Sie haben Recht.
Hat man die Wahl zwischen einem jungen Kerl und einem älteren soliden Mann, ich käme immer auf Mathias Popkin zurück.
Jedenfalls ist er ein feiner Mensch.
Sie stellten das doch auch fest?
Er schien bedrückt. Aber ohne Arbeit... Schwer zu sagen.
- Ohne Arbeit?
Das verschwieg er.
- Das zeigt, wie taktvoll er ist.
Er findet, dass Sie beide sehr gut leben können von Ihrem Gehalt.
Sagten Sie ihm, wie viel ich habe?
Natürlich fragte er, als Ihr Verlobter.
Als ich es sagte, wurde er ein wenig unruhig. Aber ich versprach eine Erhöhung, da war er beruhigt.
Als er von der Gratifikation hörte, war er selig.
Wie furchtbar.
Ich bin außer mir.
Ich wusste nicht, wie materialistisch er ist.
In den Briefen hatte er solche Ideale, er kam mir... oft poetisch vor.
- Ich kann Ihnen Stellen zitieren...
- Welche?
"Zu lieben heißt zwei sein und doch eins.
Mann..." "...und Frau verschmolzen zu Engeln."
"Zum Himmel selbst." Victor Hugo.
Das hat er gestohlen.
Ich dachte, ich sei die Ursache dieser wunderschönen Gedanken.
Doch sie waren nur abgeschrieben aus einem Buch.
Wahrscheinlich meinte er sie gar nicht ernst.
Tut mir Leid, dass Sie so empfinden.
Sicher habe ich alles verdorben.
Dass ich mich so sehr getäuscht habe in ihm.
Ich dachte, er sei so vollkommen.
- Gerade ich muss Ihnen das sagen.
- Oh, das schadet nicht.
Eigentlich sollte ich Ihnen dankbar sein.
Klara, hätte ich Ihre Gefühle gekannt, dann wäre alles besser geworden.
Wir hätten nicht dauernd gestritten.
Zumindest nicht über Hutschachteln und Aschenbecher, sondern darüber, ob Ihre Tante oder Großmutter bei uns wohnen soll.
Es hilft nichts. Ich muss drüber weg kommen.
Ich denke, es ist besser, wir sagen uns "Gute Nacht".
Sie haben eine Verabredung und ich auch. Es ist schon spät.
Wissen Sie, was schön wäre?
Wenn es bei Ihnen läutet um 8:30 Uhr, dass statt Popkin... ich reinkäme.
Machen Sie es mir nicht schwer. - Und ich sagte...
- Oh, nein.
Bitte.
"Geliebte süße Klara, hol deinen Schlüssel.
Nimm mich aus Fach 237 und küss mich." Oh, nein, Mr. Kralik.
Guter Freund.
Sie?
Guter Freund?
Enttäuscht darüber?
Rein seelisch bin ich sehr verwirrt. Aber persönlich fühle ich mich sehr wohl.
Klara.
Sag mal, als wir uns damals im Café sahen, da war ich sehr grob.
- Nein, nein.
- Doch, ich weiß es bestimmt.
Ich nannte dich krummbeinig.
Und ich wollte beweisen, dass ich es nicht bin.
Ich wollte mir die Hose hochkrempeln.
Wärst du mir sehr böse, wenn ich dich jetzt darum bitte?
- Morgen, Kleiner.
- Morgen.
Wir haben uns verirrt.
Kennst du die alte Mine hier?
- Davon gibt's hier viele.
- Sie gehört einem gewissen Sand.
- Samuel Sand.
- Das ist mein Vater.
Was du nicht sagst, Junge.
Ich habe mit deinem Papa als Soldat Büffel gejagt.
Wir wollten ihm einfach mal kurz hallo sagen.
5 km weiter, zweiter Canyon nach Westen, dann sehen Sie es schon.
- Wie heißt du denn?
- Max.
Hab vielen Dank, Max.
Du hältst dich da raus, Squaw.
- Wo ist also das Gold?
Sag's mir.
- Mal langsam.
Los, sag schon, Sam.
Sam, es nützt nichts, es uns zu verheimlichen.
Es gibt kein Gold.
Wann kapierst du das endlich?
Sieh mal, du betreibst eine so genannte tote Mine.
- Du hast doch was gefunden.
- Würde ich dann so leben?
- Wir wollen ja nur die Hälfte.
- Von nichts.
Du hast Goldstaub wie Schnee herumgestreut.
- Für 1 Dollar am Tag.
- Du hast im Laden mit Gold gezahlt.
Der Ertrag von zwei Jahren. $ 38. Das reicht nicht mal für die Schaufeln.
Wir sind nicht zum Diskutieren gekommen.
Du sagst jetzt, wo es ist, und wenn es mit deinem letzten Atemzug ist.
Brr, mein Guter, ganz ruhig.
Hübsche Perlenstickerei, was?
Selbst gemacht, Squaw?
Ich habe vor 15 Jahren einem Indianer die Haut abzogen, aber ich weiß noch, wie das geht.
Lasst sie in Ruhe!
Bitte, lasst sie.
Ich sage doch, es gibt kein Gold.
Ich schwöre es.
Ich habe keine Angst.
Max...
Sie sind beide tot.
Du kannst ihnen nicht mehr helfen.
Max!
Max, geh nicht rein.
Mein Gott, bleib draußen.
Komm mit mir in die Stadt.
Sie sehen nicht mal mehr wie Menschen aus.
Lhr Leiden ist vorüber.
Ich will nicht, dass jemand sie so sieht.
Niemals.
Geh weg.
Lass mich in Ruhe.
Bitte.
Mein Gott.
Max, du armer Junge.
- Du kommst jetzt mit uns.
- Ich kann nicht.
Wir haben viel Land und sehr viel Arbeit.
- Ich muss diese Männer finden.
- Und dann?
- Rache ist nicht Gottes Wille.
- Hör auf zu predigen.
Du bist nur ein Junge und das sind böse Männer.
Such sie, Max.
Geh und such sie.
Wenn er es nicht tut, wer dann?
- Die Justiz.
- Welche Justiz?
Max, warte wenigstens einen Tag.
Ruh dich aus.
Vielleicht erwische ich sie, bevor sie das Pferd verkaufen.
Hier...
Hier, Max.
Mrs. McCanles, ich habe ein Gewehr, ein Pferd und $ 8. Das genügt.
Also dann, viel Glück.
Und komm wieder heil heim.
Ich werde Sie nicht vergessen.
Wer zum Teufel bist du?
Ich heiße Max.
Max Sand.
- Beinahe ein Kind.
- Ein Indianer.
- Ein Halbblut.
- Bist du allein?
Nun sag schon.
Ich verfolge drei Männer, die meine Eltern töteten.
- Ich dachte, Sie sind das.
- Sind wir's etwa?
Nein.
- Seit wann verfolgst du sie schon?
- Seit drei, vier Tagen.
- Wann hast du zuletzt gegessen?
- Vor ein paar Tagen.
Hol die Pferde und setz dich zu uns.
He, Kleiner, warum gehst du nicht nach Hause?
Solange du noch kannst.
Ich habe kein Zuhause mehr.
Wieso sind Sie so freundlich, nach allem, was ich getan habe?
Alle auf dieser Welt haben ihre eigene Macke.
Außerdem waren wir doch alle mal Kinder, oder nicht?
Keine Bewegung.
Jetzt umdrehen, mit erhobenen Händen.
Ich will nur etwas Essen und ein Pferd.
- So einen Revolver sieht man nicht oft.
- Stehen bleiben.
- Der funktioniert doch nicht.
- Ich sagte, stehen bleiben.
Der Lauf ist verrostet, der Abzug gebrochen, Munition gibt's keine mehr.
Sollen wir tauschen?
Ich bräuchte was zu essen.
Du hast jetzt 25 Pfund in drei Tagen gegessen.
Wirst du jemals satt?
Tut mir Leid, Sie haben das Essen einen weiten Weg hergebracht.
- Mach nur leer, wenn du kannst.
- Das kann ich schon.
Ich habe nicht erwartet, dass Sie so großzügig sind.
- Soll ich dich den Kojoten überlassen?
- Sie hätten allen Grund dazu.
Ich hätte Sie, wenn nötig, getötet.
Hast du viel Erfahrung im Töten?
Ich habe schon einiges Wild und Kaninchen getötet.
- Schon mal auf einen Mann gezielt?
- Nein.
Und jetzt du willst drei töten, was?
Peng, peng, peng.
Du meinst, du schaffst das, weil du das Recht dazu hast?
- Das hilft.
- Sie begraben jede Woche 'nen Sheriff.
Es geht doch darum, dass ich sie töte, bevor sie mich umlegen.
Zeig mir mal, wie du damit schießen kannst.
Dreh dich rum, schau in die Sonne.
Schieß da drauf.
Geh heim.
Auf dem kürzesten Weg.
Die Sonne blendete mich, ich war noch nicht bereit.
Glaubst du, ein Mann wartet, damit du besser auf ihn zielen kannst?
- Ich treffe einen Hasen auf 70 m.
- Der schießt nicht zurück.
- Mit dem Revolver in der Bar schießen?
- Ich war noch nie in einer Bar.
Um sie zu finden, musst du jeden Saloon durchsuchen, jede Spielhölle und jedes Bordell zwischen hier und Mexiko.
Meinst du, du hast es mit drei Geistlichen zu tun?
Meinst du, du legst sie um, wenn sie aus der Kirche kommen?
Sie stehlen, weil sie zur Arbeit zu faul sind, und sie töten aus Spaß.
Sie verstecken sich wie die Ratten im Müll.
Wenn du sie finden willst, musst du ebenso im Müll wühlen wie sie.
Ich tu, was ich tun muss.
Das ist nicht leicht.
Sie zu finden, ist eine Sache, sie zu töten, eine andere.
Ich finde schon heraus, wie ich das tun muss.
Ich verkaufe solchen Typen seit 15 Jahren Waffen.
Sie haben mehr Möglichkeiten, dich fertig zu machen, als du denkst.
Sie schießen aus dem Hinterhalt, töten dich im Schlaf.
Und du hast nur deine blinde Indianer-Rache.
- Ich bin zur Hälfte ein Weißer.
- Dir ist nicht zu helfen.
Du musst es mit jeder Hand können, halb betrunken, verschlafen, im Dunkeln, auf einem galoppierenden Pferd, willst du eine Chance haben.
Eine kleine Chance.
- Können Sie es mir beibringen?
- Ich verkaufe nur Waffen.
- Dann bring ich es mir selbst bei.
- So lange lebst du nicht mehr.
Danke für das Essen und die Ratschläge.
- Ich zieh dann mal los.
- Wohin?
Und wie?
Selbst wenn ich es dir beibringen würde, wäre das noch nicht alles.
Während du auf der Suche bist, musst du auch essen.
Woher nimmst du Kleider, Essen, Pferde, Waffen und Munition?
Du wirst schließlich auch stehlen und töten, wie die, die du verfolgst.
Ich sehe noch meinen Vater in einer Blutlache auf dem Boden liegen, verbrannt, zerstückelt, mit zertrümmertem Schädel.
Und meine Mutter, mittendurch aufgeschlitzt, mit abgezogener Haut.
Gott möge uns helfen.
Heb die Hülsen auf.
Die Patronen kosten eineinhalb Cent pro Stück.
Setz dich.
Wie wär's mit 'ner Runde Poker?
Ach, nicht unbedingt.
- Du kannst doch Karten spielen, oder?
- Nein.
Ich kann's dir beibringen.
Nimm dir einen Schluck.
Nun, ich...
- Du trinkst auch nichts?
- Nein.
Da, wo du hingehst, solltest du das können.
Die niedrigste Punktzahl ist ein Paar, also zwei Gleiche.
Dann zwei Paar, dann drei von einer Sorte, und dann eine Straße.
Drei von welcher Sorte?
Egal.
Drei Neunen, drei Zehnen, drei Buben.
- Welche ist die Zehn?
- Kannst du nicht lesen?
Ich ging nie zur Schule.
- Kannst du schreiben?
- Dann könnte ich auch lesen.
- Kannst du irgendetwas?
- Die Waffe ziehen.
Schade um den guten Whisky.
Wo Sie jetzt wären, bräuchten Sie keinen Whiskey.
Eine Zehn hat 10 Punkte drauf, das kannst du an deinen Zehen abzählen.
Max...
Das hier ist eine ruhige Stadt, ich kenne die Leute, mache hier Geschäfte.
In Ordnung, doch wenn Sie zufällig sehen...
Ich weiß. Wenn ich ein Pferd mit dem Brandzeichen "SS" sehe, hole ich dich.
Hier hast du einen Dollar.
Kauf dir was zum Schlecken.
Hallo.
Kann ich Ihnen helfen?
Eine Dose Pfirsiche.
Eine große Dose, bitte.
Die besten Pfirsiche des Ostens im Westen.
Können Sie mir die aufmachen?
Das kostet nichts extra.
Haben Sie ein Buch, mit dem man Lesen und Schreiben lernt?
McGuffeys Fibel.
Direkt unter der Treppe.
He...
Sie können das ja nicht finden, weil Sie nicht lesen können!
Es ist das hier.
25 Cent für die Pfirsiche, 10 Cent für das Buch.
Ideen wiegen nicht so viel wie Pfirsiche. Das zählt beim Transport.
Die meisten Leute haben eher Hunger im Magen als im Kopf.
Hier musst du dich zum ersten Mal entscheiden.
Ganz oben steht Silver City.
Das ist in Colorado.
Dann steht da drüben auf dem Schild Donner, Kalifornien.
Und unten auf dem Schild steht Sonora.
Das ist dort im Süden in Mexiko.
Ich kann dir nicht sagen, wohin du reiten sollst, aber willst du sie kriegen, musst du dorthin, wo das Geld ist.
Sie gehen dorthin, wo sie es ausgeben oder stehlen können.
Mr. Cord, ich weiß nicht, wie ich das alles wieder gutmachen kann.
Das ist nicht nötig.
Wenn du es satt hast, sie zu jagen, komm zu mir und wir überlegen weiter.
Machen wir's lieber kurz.
Viel Glück, Max.
Peng, peng.
Ganz nett gemacht.
Damit umzugehen ist nur die Hälfte.
Der Rest ist ein wenig Menschenkenntnis.
Das dauert ein ganzes Leben, also vertraue lieber niemandem.
Überleg dir deine Schritte im Voraus, such dir vorher einen Kampfort aus, mach keine Drohungen und lauf vor keinem davon.
Auf Wiedersehen, Max.
Wiedersehen, Mr. Cord.
Vertraue nicht mal einem Freund.
He, du hast deinen rosigen Körper lang genug gewaschen.
Struther, beeil dich bitte.
He, da kommen die Damen!
Die Damen kommen!
Struther, jetzt beeil dich mal und komm da raus.
Rosa...
Rot...
Hat dir die Katze die Zunge abgebissen?
- Mann, bist du süß.
English: | Conway! We can't take more than seven.
All right.
I'm sorry. Another plane in a minute.
All right.
Wait, everybody.
Plenty of planes are coming.
Have patience, we'll be all right.
- It won't be long!
- Don't worry.
Leave everything to my brother.
- Yes, sir, 10 passengers aboard.
-10 passengers.
Good. Say, get me Shanghai.
- Is Colonel Marsh there?
- Right here, Conway.
Go ahead. I need more planes.
I've still about 30 people to get out.
- Where are the planes you promised?
- We sent all we could find.
They better get here, or I can't be responsible...
- I think I hear motors.
- Wait a minute, they may be here now.
George, get down on the field and guide those planes in.
Be sure none of the natives get in.
- Hello, Colonel?
- Hello, Conway. - Thanks, and take care of your liver.
- My word!
Get ready, everyone.
Planes are here.
One at a time.
Children first.
Where are they? Come stand over here.
Where's the mother?
- They're orphans.
- I see. You come here, and you...
- What about us, Mr. Conway?
- Wait your turn.
Come on, you.
Take some of those squealing men with you first.
They might faint on you. I'll wait.
Just as you say.
You, madam.
Come through here.
- Don't lose your heads!
- What was that explosion?
They've blown up the powerhouse!
The planes can't land without lights.
We'll burn the hangar.
That will make light for them.
There's going to be a big fire.
All right.
Go ahead!
We go on the next plane.
Bring out any people that are left.
- Hello, Fenner.
- Hello, Conway.
Having a little trouble?
Never mind me.
Get this gadget off the ground.
- Bob, these are all that are left.
You can't leave me here, you blighter! I'm a British subject.
Look out, Bob!
All right, Fenner.
Down on the floor!
Go ahead, Fenner!
Let's go!
I guess we're out of range.
- Everybody all right?
- That was close.
I've never been in a situation like this in my life.
- Where do you come from?
- I'm Alexander P. Lovett.
- Why aren't you registered?
- It'd serve you right to be left behind.
How could I know a war was going to break out over my head?
Right over my head.
My word! Those Chinese were pouncing on me.
I had to get into these ridiculous clothes in order to escape.
- Where were you hiding?
- Hiding?
No. Hunting. I was in the interior hunting fossils.
- This morning I looked up suddenly...
- And a war broke out right over your head!
Next time you're in wild country like this, keep in touch with the British consul.
Very good, Freshie.
Put his name on the list and make out a report later.
I beg your pardon, brother.
- What did you say you were hunting?
- Fossils?
- I'm a palaeontologist.
- A what?
- A palaeontologist.
I see.
I have here a discovery that will startle the world.
It's the vertebra from the lumbar of a Megatherium, found in Asia.
- What do you know about that?
- Found in Asia.
When I get home, I'll probably be knighted for it.
You don't say!
- Do you mind if I take a look at it?
- Not at all.
Sorry.
This is the only thing I was able to save when those heathens surrounded me.
From this vertebra, I'll be able to reconstruct the entire skeleton...
You expect to be knighted for finding that soup bone?
This is the vertebra of a Megatherium found in Asia.
I remember.
You said that before.
Sir Henry Derwent was knighted.
He never got beyond the Mesozoic era.
- Poor fellow!
- Yes, it just shows...
I don't know why I'm talking to you.
Who are you?
- Okay, brother.
- Don't call me "brother. "
Okay, sister.
No offence.
Cigarette?
- I say, will you have a cigarette? - No.
You're an American, aren't you?
Go and annoy the rest of your playmates.
Let me alone.
Look what I found.
Just what I needed, too.
You.
Just this once, Bob.
I feel like celebrating.
Think of it.
A cruiser sent to Shanghai just to take you back to England.
You know what it means?
Don't bother about those cables now.
I want you to drink with me.
Gentlemen, I give you Robert Conway, England's new Foreign Secretary.
Hooray!
How I'm going to bask in reflected glory.
People will point to me and say:
"There goes George Conway, brother of the Foreign Secretary. "
- Don't talk nonsense.
Give me the bottle.
- That's why they're sending for you.
With all these foreign entanglements, it was bound to happen.
You can laugh if you want to.
But whom else can they get?
Who else in England is half the fighter and half the diplomat who has half your knowledge of the foreign situation?
They can't stop you now.
Hello, Freshie.
- Did you make that report out yet?
- Yes, Bob.
- Did you say we saved 90 white people?
Hooray for us.
Did you say that we left 10,000 natives down there to be annihilated?
No, you wouldn't say that.
They don't count.
You'd better try to get some sleep.
Just you wait until I'm foreign secretary.
Can't you just see me with all those other shrewd little foreign secretaries?
The trick is to see who can outtalk the other.
Everybody wants something for nothing.
If you can't get it with smooth talk, you send your army in.
I'm going to fool them.
I'm not going to have an army.
I am going to disband mine.
I'm going to sink my battleships.
I'm going to destroy every piece of warcraft.
When the enemy approaches, we'll say:
"Come in, gentlemen.
What can we do for you?"
So then the poor enemy soldiers will stop and think.
And what will they think?
They'll say, "Something's wrong here, we've been duped!
"This is not according to form.
"These people seem quite friendly.
Why should we shoot them?"
Then they'll lay down their arms.
You see how simple the whole thing is?
Centuries of tradition kicked right in the pants.
And I'll be slapped straight into the nearest insane asylum.
You'd better not drink anymore.
You're not talking sense.
Don't worry, George, nothing's going to happen.
I'll fall right into line.
I'll be the good little boy that everybody wants me to be.
I'll be the best little foreign secretary we've ever had.
Just because I haven't the nerve to be anything else.
- Do try to sleep, Bob.
- Yes. Good thing, sleep.
Ever notice the sunrise in China?
You should.
It's beautiful.
Good morning, Lovey.
- I beg your pardon?
- I say, "Good morning, Lovey. "
Good morning.
Look here, young man.
I didn't care for "sister" last night, and I don't like "Lovey" this morning.
- My name is Lovett, Alexander P.
- I see.
- It's a good morning, anyway.
- I'm never conversational before coffee.
Wait a minute.
Is it a good morning?
We're supposed to be travelling east, aren't we?
- Of course.
- It looks to me as if we're travelling west.
- That's ridiculous.
- Is it? It certainly is.
Any child knows how to tell direction.
I don't care where the child is, in the air, on the earth, or in the sea.
If you face the rising sun, your right hand is north, your left hand is south.
I get it twisted because I'm left-handed.
- Really?
- Yes.
Just reverse it.
Your left hand is...
What difference does it make?
The north is the north.
All I know is the sun rises in the east, and we're going away from it.
Now you're irritating and absurd.
Of course.
Boy!
We're travelling in the wrong direction. - We're going in the wrong direction.
- Couldn't you make less noise?
We're going west, and Shanghai is way east of here.
Quiet! Fenner's the best pilot in China.
- It's Fenner.
- He may have lost his way.
That's what I told him.
You can't expect him to sail in the dark.
Calm yourself. I'll speak to Fenner.
Fenner!
- Bob, it isn't Fenner in the cockpit!
- Stop it. The bloke up there looks Chinese or Mongolian.
We're nowhere near Shanghai.
We're going in the opposite direction.
We're over the desert.
That's funny.
Charming chap.
Nice puss to meet in a dark alley.
- That's that. - I wonder what happened to Fenner.
Who is he?
How'd he get there?
Do you think we stopped last night and changed pilots?
That's not possible.
If we'd landed, we would've awakened.
We never left the air.
I didn't sleep the whole night long.
- That fellow got on at Baskul.
- Where's he taking us?
He may be a maniac for all we know.
What are you going to do?
- I'll make him tell us his game.
- What if he refuses?
- We'll smash his face in.
- Brilliant!
Can anyone here fly a plane?
That's no good.
- I guess we're in for it.
- In for what?
I don't know.
He must have had some purpose in taking the plane.
- When he lands, we'll find out.
- You won't do anything till we land?
- What do you suggest?
- Why, you...
- He may dash us to pieces.
- It might afford you a great deal of relief.
I am going back to sleep.
I was having such a peaceful dream.
As soon as he lands, let me know.
We're heading down!
We're coming to a village.
- What are these people?
- I don't know. I can't get their dialect.
They're loading up with gasoline.
Imagine having that fuel there, waiting for us!
Something tells me our journey is just beginning.
Where are we going?
If you ask me, we're heading straight for those mountains.
Douglas plane from Baskul with Conway and four others aboard still missing.
Unreported between here and Baskul.
Make it very emphatic that His Majesty's government will hold the Chinese government and all governors of Chinese provinces responsible for the complete safety of Robert Conway.
Good morning, gentlemen.
- No news yet, sir?
- It's fantastic.
The plane couldn't disappear into thin air.
Cable Lord Gainsford at Shanghai.
Leave no stone unturned to find Conway.
- Robertson?
- Yes, sir.
Postpone the Far East conference.
We can't meet those nations without Conway.
This can't be kidnapping.
They wouldn't be taking us so far on such a dangerous trip.
No sense to it. What do you make of it, Bob?
You must have some idea.
I give it up.
Not knowing where you're going is exciting anyway.
Mr. Conway, for a man who's supposed to be a leader your do-nothing attitude is very disappointing.
- What do you want him to do?
- I don't know.
I'm a palaeontologist, not a foreign secretary.
- George, come on.
- It's not knowing that's so awful.
Not knowing where you're going, why, or what's waiting when you get there.
We got above that storm.
I can't stand it any longer!
Take us down!
I can't stand the pain any longer.
Let me out of here!
It's oxygen.
- Take this in your teeth.
- Let me alone.
Come on.
That's right.
What's that?
- What's happening?
- He must have run out of fuel.
Look! Look down there!
George!
Everybody! Better get back towards the tail.
He may nose her over. Into the corner!
Quick, George!
Cushions!
Blankets!
- Everybody all right? - Yeah.
- He's fainted?
- Looks like it.
You smell those fumes?
Here, George, take the gun.
Hold the light. I'll search him before he comes to.
We might find something interesting.
There's a map.
- He's dead.
It must have happened when he hit the ground.
Let's take a look at this map.
What is it?
- See that spot?
- Yes.
That's where we were this morning.
He had it marked. Right on the border of Tibet.
Here's where civilisation ends.
We must be 1,000 miles beyond it.
Just a blank on the map.
- What does it mean?
- It means we're in unexplored country.
Country nobody ever reached.
Conway!
What's happening?
Our chances of getting out of this are slim, but it's up to us.
We can't have three hysterical people on our hands.
- What do you say?
- Everything's all right.
The pilot won't trouble us anymore.
He's dead.
- Dead? - Probably a heart attack.
What are we going to do?
Nothing until the morning.
The storm will probably die down before then.
My suggestion is that we better all try and get a good night's rest.
Why not tell them the truth.
We're a million miles from civilisation without a chance of getting out of here alive?
It's slow starvation.
It's slow horrible death.
That's perfect.
What a kick I'm going to get out of this.
A year ago, a doctor gave me six months to live. That was a year ago.
I'm already six months to the good.
I'm on velvet. I haven't got a thing to lose.
But, you, the noble animals of the human race what a kick I'll get out of watching you squirm for a change.
What a kick!
They've been gone for hours.
Left us here to rot.
That's what they've done.
- Heroes of the newspapers.
Here they come.
Hello, everybody. We found some food.
No chance of starving now.
- What is that?
- Mountain grass.
It's good. Have some.
I've read of people lasting 30 days on this stuff.
My brother and I have worked out a plan.
If we use our heads we'll keep alive for weeks, till he gets back.
- Gets back?
- Where's he gone?
He's starting out right away in the direction of India.
Sooner or later, he's bound to run into a tribe or something.
Here's the idea.
We found a cave over that small hill.
As soon as we bury the pilot, we'll move in. We can have a fire.
I shouldn't be surprised to see Bob back within a week.
You haven't a Chinaman's chance of getting out of here alive.
You know it.
- Cave?
Where?
- Over by that hill.
Hey, look!
Look, Bob!
- Where are they?
Do you see them?
- Yes.
Do you think they're cannibals?
I am from the nearby lamasery. My name is Chang.
He's speaking English.
- And mine's Conway.
- How do you do? You've no idea how unexpected and very welcome you are.
My friends and I, and the lady in the plane left Baskul the night before last for Shanghai.
But we were travelling in the opposite direction.
At the mercy of a mad pilot.
- We'd be eternally grateful if you...
- Where is your "mad" pilot?
He must have had a heart attack, or perhaps the fumes.
When the plane landed he was dead.
We were going to bury him when you came along.
Pardon me.
If you will be good enough to direct us to your lamasery...
It is an honour to accompany you and your friends.
You'll need suitable clothes for the journey.
- It is not particularly far, but quite difficult.
Welcome to Shangri-La.
You see we are sheltered by mountains on every side.
A strange phenomenon for which we are very grateful.
It's magical.
- I definitely do not like this place.
- Will you quit squawking?
- Look at what they gave me to wear.
- You never looked better.
As soon as our clothes are cleaned, they'll give them back to us, Lovey.
Something tells me this means food.
Come on.
I just feel as though I'm being made ready for the executioner.
If this be execution, lead me to it.
That's what they do with cattle just before the slaughter.
- You're a scream, Lovey.
- Please don't call me "Lovey. "
That was refreshing.
The food looks good.
Some layout they got here.
You see the rooms?
Couldn't do better at the Ritz.
All the conveniences for the condemned.
- Don't mind Lovey.
He's got the misery.
- I don't like this place. It's too mysterious.
It's better than freezing to death down below, isn't it?
Is there something I can do for you?
- What do you want?
- I've ordered you some warm broth.
- I thought perhaps...
- Get out of here!
If any of you men think you can come busting in here...
Please.
Please calm yourself.
You'll soon be well if you do.
I don't need any advice from you.
Get me a doctor.
- I'm sorry, we have no doctors here.
- No doctors.
Well, that's just fine.
- Please let me help you.
- You can help me jump over that cliff.
I've been looking at the bottom of that mountain but I haven't got the nerve to jump.
You shouldn't be looking at the bottom of the mountain.
Why don't you try looking up at the top sometime?
Don't preach that cheap, second-hand stuff to me.
Go on, beat it!
Beat it!
Peace be with you, my child.
Good evening, my friends.
Please sit down.
- I hope you found everything satisfactory.
- Swell.
Excellent.
- You shouldn't have waited for me.
- Where's the girl?
Miss Stone.
She's remaining in her room.
She isn't feeling very well.
Please go on without me.
I eat very little.
There's certainly nothing wrong with that meal.
Thank you.
- And the wine is excellent.
- I'm glad you like it.
It's made right here in the valley.
Now that dinner is over, we're very anxious to discuss ways and means of getting back home.
First, we want to cable the Foreign Office. England's waiting for news of my brother.
There's a cruiser at Shanghai to take him back.
Really?
As regards cabling, I'm afraid I can't help.
Unfortunately we have no wireless here.
As a matter of fact, we have no means of communication with the outside world.
- Not even a radio?
- It's been a source of deep regret but the mountains surrounding us have made reception almost impossible.
We'd better make arrangements to get some porters immediately.
Some means to get us back to civilisation.
- Are you so certain you are away from it?
- As far away as I ever want to be.
The porters will be very well paid.
That is, within reason.
I'm afraid that wouldn't help.
We have no porters here.
No porters here?
What about those men we met this morning?
Those are our own people.
They never venture beyond where you were met this morning.
It's much too hazardous.
How do you account for all this?
Who brought it in?
There is a tribe of porters some 500 miles from here.
That is our only contact with the outside world.
Every now and again, depending upon favourable weather, they make the journey.
- How can we get in touch with them?
- In that respect you are very fortunate.
We are expecting a shipment from them almost any time now.
What do you mean by "almost any time now"?
We've been expecting this particular shipment for the past two years.
- Two years? - Yes.
But I assure you, gentlemen, if there is a prolonged delay Shangri-La will endeavour to make your stay as pleasant as possible.
And now, if you will excuse me, it is getting late.
I do hope you all sleep well.
Good night.
Good night, Mr. Conway.
Good night, sir.
That's what I mean, mysterious.
I don't like that man.
He's too vague.
We didn't get much information out of him, did we?
It seems we should be grateful.
We were in a bad mess this morning.
After all, this is quite pleasant.
Why not make ourselves comfortable until the porters do arrive?
That's what I say.
What do you say to a rubber of bridge?
- I saw some cards in the other room.
- Not for me, thanks. I'm too weary.
How about you, Lovey?
Come on.
Let's you and I play a game of honeymoon bridge.
- I'm thinking. - Thinking?
- What about some double solitaire?
- In fact, I'm very good at it.
- No kidding?
- Yes. Then I'm your man.
Come on, Toots.
- Hello, George.
Cigarette?
I suppose all this comes under the heading of adventure.
There's been plenty of it in the last few days.
It's far from over from what I can see.
This place gives me the creeps.
Hidden away like this, no contact with civilisation.
You don't seem concerned at all.
I'm feeling far too peaceful to be concerned about anything.
I think I'm going to like it here.
You talk as if you intend on staying.
Something happened to me when we arrived here that...
Did you ever go to a strange place and feel sure you'd been there before?
- What are you talking about?
You're a strange bird.
No wonder Gainsford calls you:
"The man who always wanted to see the other side of the hill. "
Do you ever want to see what's on the other side?
What else could there be, except another hill?
In any event, I'm not curious.
It seems to me we should be concerned about getting home.
- I'd give anything to be in London now.
- Of course you would.
If ever we get out of this place, you should take that job with Helen's father.
What do you mean, "lf"?
- Did I say, "lf"?
- That's what you said.
Well, I mean...
You talk as though we're going to have trouble getting out of here.
I've been putting things together.
Do you notice the resemblance between those natives and the pilot?
Why did those clothes materialise so conveniently when they met us?
Chang himself just said that they never venture beyond that point.
What brought them there, unless it was to meet us?
Chang's first question was about the pilot.
There must be some connection between the plane and this place.
They must have deliberately brought us here.
What reason could they have for doing a thing like that?
That's what's on the other side of the hill.
It's 3,000 feet practically straight down to the floor of the valley.
The Valley of the Blue Moon, as we call it.
There are over 2,000 people in the valley besides those here in Shangri-La.
Who and what is Shangri-La?
Goodness, no.
- So there are others? - Yes.
- Who, for instance?
- In time you will meet them all.
For a man who talks a lot, it's amazing how unenlightening you can be.
There are some things, my dear Conway, I deeply regret I may not discuss.
That's the fourth time you've said that.
You should record it.
Let's go inside.
I'd like to show you our rare treasures.
- Good afternoon.
- Excuse me, I...
Please, don't go.
Tea will be served any moment.
Won't you come in?
My name is Maria.
Won't you sit down?
By the way, what religion do you follow here?
To put it simply, I should say that our general belief was in moderation.
We preach the virtue of avoiding excesses of every kind.
Even including excess of virtue itself.
That's intelligent.
In the valley, it makes for better happiness among the natives.
We rule with moderate strictness and in return, we are satisfied with moderate obedience.
As a result, our people are moderately honest, moderately chaste and somewhat more than moderately happy.
How about law and order?
You have no soldiers or police?
Good heavens, no!
How do you deal with incorrigibles, criminals?
We have no crime here.
What makes a criminal?
Lack, usually.
Avariciousness, envy.
The desire to possess something owned by another.
There can be no crime when there is a sufficiency of everything.
You have no disputes over women?
Only very rarely.
It wouldn't be considered good manners to take a woman that another man wanted.
Suppose he wanted her so badly that he didn't give a hang if it was good manners or not.
In that event, it would be good manners on the part of the other man to let him have her.
That's very convenient.
I think I'd like that.
You'd be surprised how a little courtesy all around helps to smooth out the most complicated problems.
At some time in the future you will have the pleasure of meeting her.
Some man had better get ready to be very courteous to me.
Mr. Chang, all these things, books, instruments, sculpture were they all brought in over those mountains by porters?
They were.
- That must have taken...
- Centuries.
Centuries.
Where did you get the money to pay for all these treasures?
We have no money as you know it.
We do not buy or sell or seek personal fortunes because there is no uncertain future here for which to accumulate it.
That would suit me perfectly.
I'm always broke.
How did you pay for them?
Our valley is very rich in a metal called gold which, fortunately for us, is valued very highly in the outside world.
- So, we merely...
- Buy and sell. Buy and sell...
Pardon me.
Exchange.
I see. Gold for ideas.
There's something so simple and naive about all this that I suspect there's been a shrewd guiding intelligence somewhere.
Whose idea was it?
How did it all start?
That, my dear Conway, is the story of a remarkable man.
Who?
A Belgian priest by the name of Father Perrault.
The first European to find this place and a very great man indeed.
He is responsible for everything you see here.
He built Shangri-La, taught the natives and began our collection of art.
In fact, Shangri-La is Father Perrault.
When was all this?
Way back in 1713, I think it was that Father Perrault stumbled into the valley, half-frozen to death.
It was typical of the man that one leg being frozen and there being no doctors here, he amputated the leg himself.
He amputated his own leg?
Oddly enough, when he had learned to understand their language the natives told him he could have saved his leg.
It would've healed without amputation.
- They didn't actually mean that? - Yes.
They were very sincere about it, too.
You see, a perfect body in perfect health was the rule here.
They've never known anything different.
What was true for them, they thought would be true for anyone else living here.
Well, is it?
Rather astonishingly so, yes.
Particularly in the case of Father Perrault himself.
When he and the natives had finished building Shangri-La he was 108 years old and still very active in spite of having only one leg.
108 and still active?
You're startled.
No, I'm just a little bowled over, that's all.
Forgive me.
I should've told you it's quite common here to live to a very ripe old age.
Climate, diet, mountain water, you might say.
But we like to believe it is the absence of struggle in the way we live.
In your countries, on the other hand, how often do you hear the expression:
"He worried himself to death," or, "This thing or that killed him"?
- Very often.
- And very true.
Your lives are, therefore, as a rule, shorter.
Not so much by natural death, as by indirect suicide.
That's all very fine if it works out.
A little amazing, of course.
You surprise me.
I surprise you!
Now, that's news.
I mean your amazement.
I could've understood it in any of your companions, but you who have dreamed and written so much about better worlds.
Or is it that you fail to recognise one of your own dreams when you see it?
If you don't mind, I think I'll go on being amazed...
- ... in moderation, of course.
- Then everything's quite all right?
It's terrific!
I just saw something that'd make your hair stand on end.
You see those hills over there?
Gold. Popping right out of them.
Tons of it.
You keep this under your hat.
If the others hear about it, they'll declare themselves in.
But if I can mine that stuff, I'll throw a bombshell into Wall Street.
Now look, I've got a plan and if I...
Say, honey you ain't feeling so well, are you?
Don't pay attention to what those doctors tell you.
I've seen a lot of people fool 'em.
And I've got a hunch this place is gonna be good for you.
Honest I have.
Come on, you be a good kid and snap out of it.
And I'll cut you in on the gold deal.
I'm going up and make a deal with Chang right now.
Oh, my!
- Good morning.
- Good morning, Mr. Conway.
- You speak English?
- Yes, sir.
- Would you like to take a ride?
- No, thanks.
Well, I think I'll take that ride.
Fossils!
Why?
What for?
Running around digging up a lot of old bones.
You didn't dig yourself out of one of those holes by any chance?
You seem gay. Did you find out anything?
I heard that if you want a man's wife, she's yours if he's got any manners.
- Nothing about the porters yet?
- Porters?
We've been here two weeks and we haven't found out a thing.
Well, we haven't been murdered in our beds yet, have we?
I'm afraid the porters are just a myth.
Guess we'll never know why we're here or how long we'll be held prisoners.
Hurry up, you slowpokes.
I'm starved.
"Please, do not wait for me.
"I eat so very little. "
- Good evening. - Good evening.
I'm glad to see us all finally organised.
Okay, handsome.
Dish it out and make it snappy.
- What's happened to you?
- Nothing.
Why?
You look beautiful.
That's unkind.
Miss Stone always looks beautiful.
I got it. It's your make-up. You've got none on.
Honey, you look a million percent better.
Wholesome, kind of, and clean.
Take a tip from me, don't ever put that stuff on your face again.
It's like hiding behind a mask.
Who're you to talk about a mask?
What do you mean?
You've been wearing a mask ever since we met you.
Have I?
Strange, you've never told us anything about yourself.
Who are you, anyway?
Why not take your mask off for once?
Unbosom yourself, Mr. Hyde.
All right, I will.
I'll let my hair down.
Why not?
It can't make any real difference now.
Lovey...
- ... were you ever chased by the police?
- Certainly not!
Believe me, it's no fun.
When you picked me up at Baskul, they were on my tail for a year.
The police?
Did you ever hear of Chalmers Bryant?
Bryant Utilities.
I knew it.
I knew I had a reason for hating you.
Sir, you're a thief!
He never stole from you, did he?
I have 500 shares of Bryant Utilities I bought with money I'd saved for 20 years, teaching school.
Now, I couldn't sell it for postage stamps.
That's too bad. I got a half million shares.
My whole foundation.
Now look at me.
The nerve you have sitting there, talking about it so calmly.
The swindler of thousands of people.
That's what makes the whole thing so funny.
A guy like me, starts out in life as a plumber.
An ordinary, everyday slew-footed plumber.
And by the use of a little brains, he builds up a gigantic institution.
Employs thousands of people.
Becomes a great civic leader.
Then the crash comes.
Overnight, he's the biggest crook the country ever had.
You're a thief and a swindler and I'll be glad to turn you over to the police when we get back.
"When we get back! "
What makes you think we'll ever get back?
You're all prisoners here.
We were kidnapped and brought here and nobody knows why.
I don't want to be a prisoner.
I'm finding out when we're leaving here.
I'll make that Chinese talk if it's the last thing I do.
Where's Chang?
Where's Chang or I'll blow your brains out?
- What do you think you're doing?
- Let me go.
Come here!
Come here, you!
You idiot!
Had to sock him?
- Let me up.
- You all right?
Sorry.
Is it true about us being kidnapped?
I say, is it true about us being kidnapped?
Do you mind stepping in here for a moment?
Won't you sit down?
You have been very kind to us and we appreciate it.
But for some reason we're being held prisoners here and we want to know why.
Personally, I don't mind at all.
I'm enjoying every minute of it.
But my brother is not of the same opinion, nor are the others.
It's time we were told what it's all about.
We want to know why we were kidnapped, why we're being kept here but most important of all, do we get the porters and when?
Until we get this information I'm very much afraid we cannot permit you to leave this room.
You know, it's very strange but when you saw me in the corridor, I was actually on my way to you.
I bring the most amazing news.
The High Lama wishes to see you.
- The High Lama?
Who in blazes is he?
- I thought you ran this joint.
High lamas or low lamas, do we get the porters?
The High Lama is the only one from whom any information can come.
- Don't believe him.
- Sounds like a stall to me.
- Better have him talk...
- One moment.
You say the High Lama's the only one who can give us information?
The only one.
And he can arrange for the porters to take us back?
The High Lama arranges everything.
Then he's the man I want to see. Will you come along?
Better wait here until I get back.
We'll soon know where we stand.
Good evening.
Please, come in.
Sit here, near me.
I'm an old man and can do no one any harm.
Are you the High Lama?
Yes.
I trust you've been comfortable at Shangri-La, since your arrival.
Personally, I've enjoyed your community very much.
But my friends do not care for this mystery.
They are determined to leave as soon as...
It's astonishing and incredible, but...
What is it, my son?
You're the man.
Chang told me.
You're the first who...
Two hundred years ago.
You're still alive, Father Perrault.
Sit down, my son.
You may not know it, but I've been an admirer of yours for a great many years.
Not of Conway, the empire builder and public hero.
I wanted to meet the Conway who in one of his books said:
"There are moments in every man's life when he glimpses the eternal. "
That Conway seemed to belong here.
In fact, it was suggested that someone be sent to bring him here.
That I be brought here?
Who had that brilliant idea?
Sondra Bizet.
The girl at the piano?
Yes.
She has read your books and has a profound admiration for you.
As have we all.
Of course, I've suspected that our being here was no accident.
Furthermore, I have a feeling we're never supposed to leave.
But that, for the moment, doesn't concern me greatly.
I'll meet that when it comes.
What particularly interests me at present is why was I brought here?
What possible use can I be to an already thriving community?
We need men like you here to be sure that our community will continue to thrive.
In return for which Shangri-La has much to give you.
You are still, by the world's standards, a youngish man.
Yet in the normal course of existence you can expect 20 or 30 years of gradually diminishing activity.
Here, however, in Shangri-La by our standards, your life has just begun.
And may go on and on.
To be candid, Father, a prolonged future doesn't excite me.
It would have to have a point.
I sometimes doubted whether life itself has any.
If that is so, then long life must be even more pointless.
I'd need a much more definite reason for going on and on.
We have reason.
It is the entire meaning and purpose of Shangri-La.
It came to me in a vision long ago.
I saw all the nations strengthening not in wisdom, but in the vulgar passions and the will to destroy.
I saw their machine power multiplying until a single-weaponed man might match a whole army.
I foresaw a time when man, exulting in the technique of murder would rage so hotly over the world that every book, every treasure would be doomed to destruction.
This vision was so vivid and so moving that I determined to gather together all things of beauty and culture that I could and preserve them here against the doom toward which the world is rushing.
Look at the world today.
Is there anything more pitiful?
What madness there is, what blindness, what unintelligent leadership.
A scurrying mass of bewildered humanity crashing headlong against each other...
The time must come, my friend when this orgy will spend itself.
When brutality and the lust for power must perish by its own sword.
Against that time is why I avoided death and am here and why you were brought here.
For when that day comes, the world must begin to look for a new life.
And it is our hope that they may find it here.
For here, we shall be with their books and their music and the way of life based on one simple rule:
Be kind.
When that day comes it is our hope that the brotherly love of Shangri-La will spread throughout the world.
Yes, my son, when the strong have devoured each other the Christian ethic may at last be fulfilled and the meek shall inherit the earth.
I understand you, Father.
You must come again, my son.
Good night.
Well?
- What did you find out?
- We thought you were never coming back.
- When do we leave?
- What about the porters?
Porters?
- Didn't you find out about the porters?
- Why, I'm sorry, but I...
What were you doing all this time?
What's the matter with you?
You went there...
Do you mind?
I'm sorry, but I can't talk about it tonight.
Hello.
Good morning.
"Lay thee down now, and rest
"May thy slumber be blessed
"Lullaby, and good night
"Thy mother's delight
"Bright angels around
"My darling shall sound
"They will guard thee from harm"
Do you mind?
"They will guard thee from harm
"Thou shall wake in my arms"
This is Mr. Conway, children.
Good morning, Mr. Conway.
- How do you do?
- Very well, thank you.
Children, Teacher is going to be very busy this afternoon.
So, school's dismissed.
Please.
I hope you're not going to run away this time.
My name's Sondra.
I hope you'll forgive me for...
You know, each time I see you, I hear that music.
What is it?
You mean my pigeons.
It's these little flutes that I attached to their tails. See?
Come along with me and I'll show you how I put them on.
This is how we tie them on.
By varying the size of the flutes, I can get any notes I wish.
The wind does the rest.
Here's a little fellow who has lost his.
- Was this your idea?
- Yes.
Hold this pigeon.
You suggested my being brought here, didn't you?
What gave you the idea I'd fit in?
- That was easy. I'd read your books.
- You've read my books?
You do more things.
What have my books got to do with it?
I saw a man whose life was empty.
"A man whose life was empty. "
I know, it was full of this and full of that.
But you were accomplishing nothing.
You were going nowhere and you knew it.
As a matter of fact, all I saw was a little boy whistling in the dark.
"A little boy whistling... "
Do you realise that there was a British cruiser waiting at Shanghai smoke pouring out of its funnels, tugging at its moorings waiting to take Mr. Conway back to London.
Do you know right now there are headlines shrieking the news that Conway's missing?
Does that look like a man who's life was empty?
Yes.
You're absolutely right.
I had to come to a pigeon house in Shangri-La to find the only other person who knew it.
May I congratulate you?
I only brought you here to show you my pigeons.
Don't worry about them.
Now you can put flutes on my tail and bells on my feet.
I've so many questions I'd like to ask, I don't know where to begin.
I'll help you.
To begin with, you'd like to know what I'm doing here.
- That I was born here. - Thank you.
Well, I was almost born here.
It took place in that wild country beyond the pass.
My parents were in a party of explorers who got lost and wandered for a year.
When Chang found us only father and I were alive.
He was too weak to climb the pass. He died on the way.
I was brought up by Father Perrault.
I envy you.
- I talked to him last night. - I know.
I can't quite get used to this age thing.
I'm 30.
You're going to make life very simple.
It's inconceivable.
- What?
- All of it.
Father Perrault and his magnificent history.
This place, hidden away from the rest of the world with its glorious concepts.
And now you come along and confuse me entirely.
I'm sorry.
I thought I was to be the light.
Why do I confuse you?
Am I so strange?
On the contrary, you're not strange.
And that in itself is confusing.
I had the same idea about Shangri-La.
The sense I've been here before, that I belonged here.
I'm so glad.
I can't quite explain it, but everything is somehow familiar.
The very air that I breathe.
The lamasery with its feet rooted in the good earth of this fertile valley while its head explores the eternal.
All the beautiful things I see, these cherry blossoms, you all somehow are familiar.
I've been kidnapped and brought here against my will.
A crime, a great crime, yet I accept it amiably.
With the same amiability one tolerates only from a very dear and close friend.
Why?
Can you tell me why?
Maybe 'cause you've always been part of Shangri-La without knowing it.
- I wonder.
- I'm sure of it.
Just as I am sure there's a wish for Shangri-La in everyone's heart.
I've never seen the outside world, but I understand there are many people who are supposed to be mean and greedy.
I just know that secretly they are all hoping to find a garden spot where there is peace and security.
Where there's beauty and comfort.
Where they wouldn't have to be mean and greedy.
I just wish the whole world might come to this valley.
Then it wouldn't be a garden spot for long.
I don't know why I associate with you, Mr. Barnard or Mr. Chalmers Bryant or Mr. Embezzler, or whatever your name may be.
- Just call me Barney.
- Barney?
Why should I?
Never, we have nothing in common.
What effrontery!
Okay, Lovey.
And this trip to the valley.
Why did I allow you to drag me here?
You don't know anything about these people.
We're not even armed.
They're very nice people, except that they've got horns. - Horns?
- You know.
Horns.
What kind of horns?
Come on.
They won't hurt you.
All I want is a glass of wine.
- Thanks.
- Sit down.
Now this is fine. This is swell.
No, thanks, just a drink.
I've been walking and I'm a little thirsty.
That's all right. I just don't happen to be very hungry.
All I asked for was a glass of wine.
Look here, I've got to have some help with this.
Where is Lovey?
Look!
Come here!
I asked for a glass of wine, look what I got.
Come on, sit down.
This is where you are. I might have known.
- No wonder you couldn't hear me.
- Relax and have a glass of wine.
- Sit down!
- And be poisoned out here in the open?
- Won't you please have a glass of wine?
- I never drink wine, in the daytime.
- There you are.
- This doesn't obligate me in any way.
No.
The bears came right into the bedroom and the little baby bear said:
"Somebody's been sleeping in my bed. "
And then the mama bear said:
"Somebody's been sleeping in my bed. "
And then the big papa bear, he roared:
"And somebody's been sleeping in my bed. "
You have to admit, the poor little bears were in a quandary.
Well, I'm going to sleep in my bed.
Come on, Lovey.
- They were in a quandary. - Come on, Lovey.
Why, "Come on" all the time?
What's the matter, you going to be a fuss-budget all your life?
Drink it up.
Aren't you having any fun?
- Where was I?
- In a quandary.
I'm telling this story.
The poor little bears they didn't know what to do.
Who slept in their beds?
Who was it, Lovey?
You called me "Lovey"?
Look at those eyes. There's the devil in those eyes.
"Here we go gathering nuts in May
"Here we go gathering nuts in May Early on Tuesday morning
"Here we go, Shangri-La, Shangri-La
"Here you are in Shangri-La"
Hello, Maria.
You promised to come for tea yesterday.
I waited for so long.
Sorry.
- I haven't got any cigarettes left.
- I'll make some for you.
You will come today?
Perhaps.
Please say you will.
The days are very long and lonely without you.
Please.
All right, I'll be there.
Thank you.
You'll tell me the things I want to know, right?
Who's in charge?
Why we were kidnapped and what will happen to us?
Chang's been lying about those porters, hasn't he?
Beautiful.
- I'm waiting for the bump. - "Bump"?
When the plane lands at Shanghai and wakes us all up.
You see.
It's not a dream.
I sometimes think that the other is the dream.
The outside world.
- Have you never wanted to go there?
- Goodness, no!
From what you tell me, it doesn't sound very attractive.
It's not so bad really.
Some phases of it are sordid, of course.
That's only to be expected.
Why?
Usual reasons.
- A world of people struggling for existence.
- Struggling?
Everyone naturally wants to make a place for himself.
- Accumulate a nest egg and so on.
- Why?
If you keep on asking that, we're not going to get anywhere.
- And don't ask me why.
- I was just going to.
It's the most annoying word in the English language.
Ever hear a child torture his parent with it?
"Mother's darling mustn't stuff her fingers in the salad bowl. "
"Why?"
"Because it isn't ladylike to do that. "
"Why?"
"That's what forks are made for, darling. "
- "Why, Mother?" - "Mother read it in a book somewhere.
"If Mother's little darling doesn't take her fingers...
"... out of the salad bowl this instant, Mother's going to wring her little neck. "
- Would you like to wring my little neck?
- I'd love it.
Why?
I'm sorry.
I've thought about it for years.
I knew you'd come.
And I knew when you did, you'd never leave.
Am I forgiven for sending for you?
Forgiven.
When we were on that plane I was fascinated by the way its shadow followed it.
That silly shadow racing along over mountains and valleys covering 10 times the distance of the plane.
Yet always there to greet us with outstretched arms when we landed.
I've been thinking that somehow you're that plane and I'm that silly shadow.
That all my life, I've been rushing up and down hills leaping rivers, crashing over obstacles never dreaming that one day, that beautiful thing in flight could land on this earth and into my arms.
This place is amazing.
That marble quarry in the valley is simply magnificent.
I've looked around. I've seen everything.
Your woodworkers and your cloth weavers are all so happy.
You may not know it, but right here you have Utopia.
- You're very kind.
- I don't mean it in that sense.
I only give credit where credit is due.
I'm very anxious to have you realise that I never for a moment believed that ridiculous kidnapping story. - I'm so glad.
- Simply preposterous.
Do you know what I did last night?
I said to myself last night, "Lovey, Mr. Lovett... "
- I said, "You are an ungrateful fool. "
- No.
Those are my very words to myself last night.
"These people here are doing everything to make your stay comfortable...
"... and I haven't done one single thing to show my appreciation. "
What would you like to do?
I thought with your permission and while I'm waiting for these porters I'd like to organise classes for the children in the valley and teach them something practical and something useful.
- Splendid.
- Isn't it?
I was a professor for 20 years.
- And a very good one.
- I'm sure you were.
- When would you like to start? - Immediately.
Then it's done.
Thank you.
You get the idea?
From this reservoir here, I can pipe the whole works.
I'm going to get a kick out of this.
It's just to keep my hand in.
With the equipment we have here I can put a plumbing system in the whole village.
Rig it up in no time.
Do you realise those people are still going to the well for water?
- It's unbelievable.
- Think of it!
In times like these!
What about that gold deal?
- Gold, you know... - Oh, that.
That can wait.
Nobody's going to run off with it.
I've got to get busy.
I want to show this layout to Chang.
- Don't you take any wooden nickels.
- All right.
You're acting like a child.
You haven't talked for two weeks.
There's nothing to say.
- I'm afraid that does it.
- I'm afraid it does.
Shall we have another?
Not tonight, if you don't mind.
Come in, my dear.
Sorry, I didn't mean to interrupt.
I thought Mr. Conway's brother was here.
Excuse me.
Charming, isn't she? Yes.
Charming.
Your brother seems quite fascinated by her.
Why not?
She's an attractive young woman.
Young?
She arrived here in 1888.
She was 20 at the time. She was on her way to join her betrothed when her carriers lost their way in the mountain.
The party would've perished, but for meeting some of our people.
Amazing.
Still doesn't look over 20.
When is she likely to grow old in appearance?
Not for years.
Shangri-La will keep her youthful indefinitely.
Suppose she should leave?
Leave Shangri-La?
That's not likely.
You couldn't drive her out.
I mean her appearance.
If she should leave the valley, what would happen?
She'd quickly revert in appearance to her actual age.
It's weird.
How old are you?
Age is a limit we impose upon ourselves.
Each time you Westerners celebrate your birthday, you build another fence around your minds.
There you are!
You're just the man I'm looking for.
A fine trick.
Smart, aren't you?
What lies you told us about those porters!
The minute they arrive we can leave, if they'd take us.
- But you know you'd tell 'em not to.
- My dear boy...
You've been lying since we arrived.
It's worked for some people.
Because they lack the courage to do something.
But not me.
You're up against the wrong man.
I'll leave, even if I have to blow this place into the valley.
I'll get out, porters or no porters!
You must prevail upon him not to attempt the journey.
He could never get through that country alive.
I can't let him go alone. It's suicide.
Yes, of course your brother is a problem.
It was to be expected.
I knew you'd understand. That's why I came to you for help.
You must not look to me for help.
Your brother is no longer my problem.
He is now your problem.
Mine?
Because, my son, I'm placing in your hands the future and destiny of Shangri-La for I am going to die.
I knew my work was done, when I first set eyes upon you.
I've waited for you, my son, for a long time.
I've sat in this room and seen the faces of newcomers.
I've looked into their eyes and heard their voices always in hope that I might find you.
My friend, it is not an arduous task that I bequeath for our order knows only silken bonds.
To be gentle and patient.
To care for the riches of the mind.
To preside in wisdom while the storm rages without.
Do you think this will come in my time?
You, my son, will live through the storm.
You will preserve the fragrance of our history and add to it a touch of your own mind.
Beyond that, my vision weakens.
But I see at a great distance a new world stirring in the ruins stirring clumsily but in hopefulness seeking its lost and legendary treasures and they will all be here, my son.
Hidden behind the mountains in the Valley of the Blue Moon preserved as by a miracle.
We run the pipes through here and connect with the main waterline here.
Where are you going to get pipes?
That's a cinch. I'll show them how to cast pipes out of clay.
There you are.
You'd better get your things together.
We're leaving.
- Leaving?
- The porters are taking us back.
We've got clothing, food, everything.
When are you going to start?
This very minute.
They're waiting for us on the plateau.
That Chinaman thought he could stop me. Come along.
I think I'll stick around.
I'll leave with the porters on the next trip.
You mean you don't want to go? Well, I'm...
You're afraid of going to jail.
You see I've got this plumbing business.
If you insist being an idiot, I won't coax you.
How about you?
You don't want to go yet, honey.
She'll stick around, too.
That right?
If you want me to. Sure.
Don't you worry.
I'll take care of you.
All right, suit yourself, but just remember you had your chance.
- How about you? Do you want to go?
- Where?
Home.
I've got porters to take us back.
I'm sorry.
That's impossible.
I have my classes.
I don't care what you've started. Do you want to go?
No, I think I'd better wait.
- Yes, I'll wait.
- You'll wait until you rot!
- Hello, Gloria. - Hello.
I've just finished translating an interesting old tablet.
It told me of the origin of the Masonic symbols...
- That's swell. - What?
I want to show you something.
Isn't that pretty.
What is it?
Plumbing. Everything modern.
I'm going to run pipes all through the village.
Hello, George.
You can stop worrying now.
I've made arrangements to leave.
If you let me close that window, I can talk to you.
That noise is driving me crazy.
I said we're getting out of here.
Back to civilisation.
I made a deal with the porters.
They're leaving tomorrow at dawn.
They're waiting for us outside the valley.
Get your things together.
- Where's your topcoat?
- You can't leave.
What's going to stop me?
- You've got to stay here now.
- Stay here?
What's the matter with you?
You've acted strangely since we came.
I've never seen you like this.
What's stopping us from leaving?
Something grand and beautiful.
Something I've been searching for all my life.
The answer to the confusion and bewilderment of a lifetime.
I've found it and I can't leave it.
You mustn't either.
I don't know what you're talking about.
You're carrying around a secret that's eating you up.
- Tell me about it.
- I want to tell you.
I'll burst with it if I don't.
It's weird and fantastic and unbelievable but so beautiful.
As you know, we were kidnapped and brought here...
And that's the whole story.
He died, as peacefully as the passing of a cloud's shadow.
"I place in your hands, my son...
"... the future and destiny of Shangri-La. "
Now you know why I can't leave.
I really don't know what to say.
- Except that you must be completely mad.
- You think I'm mad?
What else can I think after a tale like that?
Things like that don't happen today.
- We're living in the 20th century.
- You think it's nonsense?
You've been hypnotised by fanatics.
I wouldn't believe it in England.
Why should I swallow it here in Tibet?
How do you know these things are true?
- Did they show you proof?
- I don't need proof.
I knew there was a reason why I hated this place.
I'd love to fly over it with bombs for what they've done to you.
All this talk about lamas being hundreds of years old.
How do you know?
Did you see their birth certificates?
I can't believe it.
A bunch of old men sit around and dream about reforming the world and you, two-feet-on-the-ground Conway, want to join them.
It's horrible.
Is that all my story meant to you?
What else could it mean to me?
It's obviously a lot of bunk.
Then you'd better go.
This is no place for you.
It's no place for you.
Think of what's waiting for you.
Do you want to stay here till you're half dead?
Till your mind starts corroding like the rest of them?
- I don't want to talk about it anymore.
- You've got to talk. And me?
They stole the plane to bring you here.
I didn't want to come.
You owe me some responsibility.
I'm tired of owing you things.
You're free to go. Go ahead.
It's that girl.
- That girl has twisted and turned...
- That's enough.
Never mind the girl.
Why don't you go?
Look here.
Ever since I can remember you've looked after me.
Now, you're the one that needs looking after.
If there's something wrong with you let me help you.
I don't feel like making that trip alone.
You couldn't possibly stay here, could you?
I'd go mad.
I may be wrong. I may be a maniac but I believe in this and I'm not going to lose it.
You know how much I want to help you but this is bigger, stronger if you like, than brotherly love.
I'm sorry. I'm staying.
I can't think of anything more to say.
Goodbye.
Are you sure the porters will take care of you?
It's all set.
- Maria made the arrangements. - Maria?
- The little Russian girl.
- How's she involved?
- She's going with me. - You're crazy.
- You can't take her away from here. - Why not?
You can't.
Do you know what will happen if she leaves Shangri-La?
She's fragile and can only live where fragile things are loved.
Take her out of this valley and she'll fade away like an echo.
What do you mean, "Fade away like an echo"?
She came here in 1888.
This'd be funny, if it weren't so pathetic.
She isn't a day over 20.
- You're wrong.
- I'm not wrong.
She told me so.
Besides, she wouldn't have to tell me.
I'd know anyway.
I found out a lot of things last night.
I'm not ashamed of it.
It's one of the few decent things that's ever happened in this hellish place.
Everyone is happy in Shangri-La.
Nobody would ever think of leaving.
It's all just rot!
She's pleaded with me since I came to take her away from this place.
She's cried in my arms, for fear I'd leave her here.
She's made two trips to the plateau to bribe the porters. For me!
I don't believe a word of it.
All right, I'll prove it to you.
You've believed everything they're told you without proof.
I'll prove my story.
Come in a minute.
I've got some bad news for you.
My brother and I've decided we can't take you along.
You can't take me?
You promised to take me with you!
It's all your fault.
It was all arranged until he spoke to you.
Why can't you leave us alone?
- You want to leave Shangri-La?
- I'll die if I have to stay another minute.
I've waited a long time for this chance and you're not going to stop me now.
If I have to, I'll go alone.
I brought the porters.
If it weren't for me, you'd never get out.
The High Lama told them not to take anyone.
The High Lama!
Who pays any attention to him?
The porters laugh at the High Lama.
They only want to know how much gold he'll give.
I gave them more gold.
I've been stealing it for a year.
I'd do anything to leave this place.
To leave the High Lama, who calls himself Father Perrault.
He's been insane for years.
- Father Perrault is dead.
- He's dead!
That's fine.
You won't see me shedding any tears over him.
You must take me with you.
Aren't you afraid to leave?
You don't want to look like an old woman, do you?
Old woman?
- Chang told you that, didn't he? - Yes.
I thought so.
He tells everyone I'm old.
He wants them to stay away from me.
He gets mad when anyone comes near me.
He's punished me for every minute I've spent with George.
If it weren't for him, I'd have left long ago.
But he always stops me.
Six months ago I tried to escape and he locked me in a dark room.
I nearly went crazy. Look at me!
Do I look like an old woman?
Is this the skin of an old woman? Look into my eyes.
Are these the eyes of an old woman?
She was kidnapped and brought here two years ago just as we were.
I don't believe it.
I can't believe it. She's lying.
You're lying.
Every word you've been saying is a lie.
Say it!
You're lying, aren't you?
No, I'm not lying.
What reason could I have for lying?
Chances are we'll never come out of that horrible trip alive.
But I'd rather die out there in a snowstorm, be buried alive than to stay here one more minute.
- You say the porters are waiting for us?
- Yes.
- Clothes?
- Yes, everything.
What about the others?
I've asked them.
They're afraid to make the trip.
We'll have to send an expedition back after them.
Come on, we're wasting time.
- Are you taking me? - Certainly.
Come on.
It won't be long before we're in London.
Can't you just see everyone when we pop in out of the blue?
We'll have them breathless when we tell them our story.
You had me worried for a while. I thought you were gone completely.
Lucky for me you snapped out of it.
You saved my life.
- I never could have made it alone. - What was that?
- I was saying...
- Shut up!
Must you go on babbling?
- What's happened?
Where's Bob?
- He's going, my child.
- Going?
- But he will return.
No!
I can't stand it. I can't go on anymore.
I've got to rest.
How long is this going to go on? I can't stand it.
Can't you get them to wait for us?
They're leaving us farther behind every day.
There's nothing that would suit 'em more than to lose us, but we must go on.
- Come on, darling. - I can't.
You've got to let me rest.
Target practice again.
One of these days they're going to hit us.
As long as they keep on aiming at us, we're safe.
Look at her face!
"Dropping from nowhere after a year! "
- Cable from Gainsford.
- Read it!
"Leaving today for London with Conway aboard S.S. Manchuria.
"Conway can tell nothing of his experiences.
"Is suffering from complete loss of memory. " Signed, Gainsford.
- "Loss of memory"?
- All right, give it to the press. - All of it?
- Yes.
Might as well all of it.
I'll dispatch a convoy to meet him.
Conway's gone again. Listen to this, from Gainsford.
Let me have it.
"Aboard S.S. Manchuria.
"Last night Conway recovered his memory.
Talked about Shangri-La.
"Telling a fantastic story about a place in Tibet.
"Insisted upon returning there at once.
"Locked him in, but he escaped and jumped ship at Singapore.
"I'm leaving ship to overtake him, as fearful of his condition.
"Wrote down details of Conway's story about Shangri-La, which I am forwarding.
Here's Gainsford now.
- It's good to see you back.
- Glad to see you.
- It's good to see you again. - Thought you would never come.
- Sit down.
Have a drink.
- Scotch and soda. I'm parched.
Here you are.
Ready and waiting.
- Any news of Conway?
- We're eager to know what you discovered.
Where is he?
Gentlemen, you see before you a very weary old man who has just ended a chase that lasted nearly 10 months.
You never caught up with him?
Since that night he jumped off the ship, till two weeks ago... - ...
I've been missing him by inches. - You don't mean it.
- Was he that determined to get back?
- Determined?
Gentlemen, in the whole course of my life, I've never encountered anything so grim.
During those last 10 months, that man has done the most astounding things.
He learned how to fly, stole a plane, got caught, put in jail, escaped in an amazingly short space of time.
This is only the beginning of his adventure.
He begged and fought, pushing forward to the Tibetan frontier.
Everywhere I heard these amazing stories of the man's adventures.
Positively astounding.
Till eventually I trailed him to the most extreme outpost in Tibet.
Of course, he had already gone.
But his memory...
His memory will live with those natives for the rest of their lives.
"The man who was not human," they called him.
They won't forget the stranger who tried six times to climb a mountain pass that no other human being dared to travel.
And six times was forced back by the severest storms.
They won't forget the madman who stole their food and clothing.
Who they locked up in their barracks and who fought six guards to escape.
Their soldiers are still talking about their pursuit to overtake him and shuddering at the memory.
He led them the wildest chase through their own country.
Finally, he disappeared over that very mountain pass that they themselves dared not travel.
And that, gentlemen was the last that any known human being saw of Robert Conway.
That's what I call fortitude. - Think of it.
- Tell me something, Gainsford.
What do you think of his talk about Shangri-La?
Do you believe it?
Yes. I believe it.
I believe it, because I want to believe it.
I give you a toast.
Here's my hope that Robert Conway will find his Shangri-La.
Here's my hope that we all find our Shangri-La.
The riches of the New World are limitless, and the New World is ours... with our ships carrying the Spanish flag to the seven seas... our armies sweeping over Africa, the Near East, and the Far West... invincible everywhere but on our own doorstep.
Only Northern Europe holds out against us.
Why?
Tell me.
If you will permit me, sire.
Our depleted treasury.
An army can advance only to the end of its purse strings.
Nonsense.
That is not the real reason, Peralta.
Why not admit it?
The reason is a puny rock-bound island as barren and treacherous as her queen... who secretly gives aid to our enemies while her pirates plunder our commerce.
You know as well as I, Peralta... we cannot keep Northern Europe in submission... until we have a reckoning with England.
It is not yet time, Your Majesty.
Not until the Armada is built.
Time?
The destiny of Spain cannot wait upon the fitness of time.
I have but one life... and that life is all too short for me to fulfill that destiny.
-Don Alvarez.
-Sire. You will proceed at once to England as my ambassador.
You will assure the Queen of my patience and continued affection... to allay any suspicion in regard to our plans.
As you wish, Your Majesty.
With England conquered, nothing can stand in our way.
Northern Africa, Europe as far east as the Urals... then the New World, to the north, to the south... west to the Pacific, over the Pacific to China and the Indies... will our empire spread.
One day, before my death... we shall sit here and gaze at this map upon the wall.
It will have ceased to be a map of the world.
It will be Spain.
Aloft, there!
Hold taut on the bowline.
We're losing the wind!
I regret our slow passage, Your Excellency... but it seems our sail cannot entice the wind.
Then we shall not reach England by Wednesday.
Perhaps.
If the galley holds out.
Capt. Lopez, it is extremely important my niece be presented to the Queen... before her new maids of honor are chosen.
They say Elizabeth surrounds herself with beauty... in the hope that it may be contagious.
Your niece will have no trouble meeting the Queen's requirements.
Maria, you might hit it once where I can reach it.
You said you needed the exercise, Martha.
I've had it, enough for the whole voyage.
-Ready, Martha?
-Yes, love.
-Lieutenant.
-Sir. Send another lookout aloft to the mizzentop.
Yes, sir.
Another lookout aloft to the mizzentop!
Why these extra precautions, Captain?
Isn't the fo'c'sle lookout enough?
I am responsible for your safety, Your Excellency... and we are entering the lanes of the English pirates.
How very interesting.
If your men spy any of their ships, I wish you'd let me know.
Like hawks, Don Alvarez, they're on you before you see them.
They say the devil blows in their sails.
Surely you don't believe these myths?
They would hardly dare attack a ship with His Majesty's ambassador aboard.
It'd be as much as their heads are worth when news reaches the Queen.
Perhaps.
Excuse me, Your Excellency, but the wind does not serve well.
-Bo's'n!
-Aye, aye, sir.
-Raise the beat eight counts.
-At once, Captain.
There below, raise the beat of the oars eight counts.
Aye, aye. Eight counts, señor.
Raise the beat eight counts.
-I know where we are.
-You can't tell, William.
We haven't known where we were for months.
I'm sure this time.
Feel the motion, the groundswell?
Only one place like that.
The English Channel.
The English Channel.
We're in the English Channel.
English ship off the starboard bow!
Bo's'n, have the drummers beat to quarters.
Master gunner, have the deck cannon double-shotted.
An attack.
Hold back on your oars.
Pretend to row.
Hold back on your oars.
Have your men in position.
To your stations.
Gun crews, to your stations.
Charge your cannon and stand ready to repel attack.
Send the archers and musketmen to their positions.
Archers and musketmen, to your stations!
Master-at-arms, double the guard at the main hatch.
Double the guard at the main hatch!
Run out your guns.
Train your sights to his rigging.
I must ask you to go below.
You will not be safe here.
The pirates won't dare attack when they see the King's emblem.
Guns may stop them. Nothing else.
-Raise the beat to 20.
-Aye, aye, señor!
Raise the beat to 20. Get together!
Together, I said.
Faster, you British dogs.
Faster.
Put some weight on that oar.
Ahoy, Captain.
It's Thorpe's ship.
The Albatross.
Thorpe?
Why, that's impossible.
Only a month ago he was at San Domingo.
Look, Captain, on the staff.
The banner of the Albatross.
You better take cover below, matey, or you'll be stopping a cannonball.
She's hauling closer to the wind!
Feast your eyes on that.
The Spaniard mounts 40 guns if she mounts one.
She's loaded down, too.
Maybe she's too big a bite for our teeth, eh, Matson?
Ever see a Spaniard the Captain couldn't swallow whole?
Captain's got the Spaniards bewitched, that's what he has.
Yes, and didn't we dust off His Royal Highness' britches in Cádiz, too?
I mind that, me lad... and the dust was worth 30 shillings to the ounce.
What a prize.
I don't think she'll get away from us.
The Albatross isn't a barge you can run away from.
We're sucking the wind out of the Spaniards' sails.
If it's air they need, we can put a draft through their bow pretty quick.
Captain, what about it?
Shall we let them have a round?
-You'll fire when I give the word, Mr. Pitt.
-Aye, aye, sir.
-Mr.
Preston! -Aye, aye, sir.
Give them a hail, if you please.
-Suggest they lower their colors.
-Aye, aye, sir.
Señor Captain, lower your flag!
It would be just like that Spaniard to surrender and spoil our fun.
Perfectly possible, Mr. Pitt.
Once more, Mr. Preston.
You hear me?
Lower your flag!
One lone cannonball out of an entire broadside.
Very well, Mr. Pitt.
Show them how to lower those colors.
Aye, aye, sir.
Scott, teach them some etiquette.
Ready, men?
Lay for the foremast and fire on the uproll.
Aye, aye, sir.
-Cannons ready for a broadside?
-Primed and ready, sir.
Fire!
Stand by to come about on the larboard tack.
Go to your posts.
Gunners, stand by to rake her stern!
Fire.
Put out the fire.
Heave the dead overboard!
-Now hard at starboard.
-Starboard your helm!
The Spaniard's listing.
We must have hit it below the waterline.
Very good, Burke.
Cease firing.
It's cutlasses now, men.
We're going to board her!
A sharp edge, to cut the gold buttons off the Spanish captain's doublet.
Nobody's to board her before I give the word.
Is that clear?
All right, Mr. Preston.
Haul into her hard over starboard.
Grappling hooks away!
Over the side, men.
Boarders away!
-Your ship's sinking, Captain.
-Then we shall drown together.
Brave but impractical.
We English are a practical people.
I have no intention of drowning with you.
-The trumpeter.
Quick, near the fo'c'sle.
-Aye, aye, sir.
Sound the surrender.
Hurry, while there's still breath in your belly.
I congratulate you, Captain.
Very fortunate moment for the surrender.
You take charge. Muster the prisoners and stack the weapons forward.
-To the main deck, men.
Disarm them.
-Aye, aye, sir!
It's been a lovely day, hasn't it?
Take enough men, go below, and free the slaves.
Aye, sir.
Matson.
Come here.
Aye, sir?
You were very brave, trying to take this ship single-handed.
Thank you, sir.
Brave but stupid.
By disobeying orders, you risked the lives of the men behind you.
-Shouldn't you pay for that with your own?
-Yes, sir.
Take this man aboard the Albatross.
Have him put in irons.
But, Captain, I was only doing me duty.
You can't blame a man for that!
By the way... I'd appreciate it if you'd pass the word among the officers and men... that I consider their conduct very gallant.
And yours especially, Mr. Pitt.
Thank you for convincing the trumpeter.
-Looks like a very rich cargo, Mr. Pitt.
-A windfall, Captain, sir.
-Gold, silver, and plenty of barrel stuff.
-Look sharp there, boys.
-Get it up on deck.
She's settling fast.
-This door's locked, sir.
Lend him a hand there, will you, Mr. Pitt?
Stand aside.
-Uncle.
-My child.
Now, men, let's look around in here.
If you'd be kind enough to stand to one side, please.
Are you the captain of these pirates?
Burke, lend Mr. Pitt a hand with this chest.
Throw everything outside in the passageway.
-Couple of extra hands in here, sharp.
-Come on. -I am King Phillip's ambassador--
-You'll pardon me, sir.
We're pressed for time.
Your ship is sinking.
Mr. Pitt, if you find the ship's papers, we'll take those aboard, too.
Captain.
Not at all bad.
Uncle, my jewels.
Don't you dare touch those jewels.
By heavens, an Englishwoman.
And not too proud of it at the moment.
You know, the last time I saw an Englishwoman--
You'll have time to discuss that later.
Let's get that sharply out onto the deck.
Your Excellency, Maria, these are not typical Englishmen.
-Please don't think--
-Quite right.
They ain't all as handsome as we are.
Sir, if I may suggest... you and your party had better go aboard my vessel.
Capt. Thorpe, I demand to know exactly what your intentions are.
To get you safely aboard my ship.
And to get you off again as quickly as possible.
-I'll land you at the first English port.
-I'll not go on your ship.
I'd rather drown than accept your hospitality.
Mr. Pitt, this young lady, I hope, will change her mind.
If she doesn't, change it for her and have her carried aboard.
Blessed treasure!
These men are weak.
Get them over the side. See they don't fall.
Easy, there.
Come on, men.
Hurry! Over the side.
Come along, ladies.
You heard what the Captain said.
And orders are orders.
Why, Tuttle, it must be four years since we sailed together.
It's four years since I've trod the deck of an English ship, sir.
You'll soon be in England now.
Come along, all of you, and I'll see you all catch up with your rum rations.
Capt. Thorpe, this is an insult to His Majesty.
I board your ship under protest.
At least you'll find English hospitality better than they found Spanish.
As soon as the slaves are transferred... see that the Ambassador and his party get on board, too.
All right, men.
Stand by, ready to move.
Make speed there, men.
Get that stuff loaded below.
Keep those rails clear.
Lively, now.
Abandon ship.
Everybody over the side.
Now, then, Captain.
You heard the order.
With your permission, sir.
I'm still the Captain.
Yes, of course.
My mistake, Captain.
Let go of those lines.
Watch your amidships.
Cut!
I'll have all sails trimmed, if you please, Mr. Scott.
Haul in your main line and clear your portholes.
Quartermaster?
-Hold her steady as she goes.
-Steady as she goes.
Men, from now on, both crews will lay aside past differences.
Spanish sailors will have full freedom of the decks... with the exception of the powder magazine.
Those of you lately called slaves will have no further duties aboard this ship.
If there are those among you who are still for the sea... we've plenty of berths on this ship for good and willing men.
By now you know the purpose of the Sea Hawks:
In our own way, to serve England and the Queen.
We're free!
Mr. Burke, dismiss all these men and attend to their needs.
Your Excellency, we'll try to make you and your party as comfortable... as this somewhat overcrowded ship permits.
Mr. Pitt will show you the way.
Are my men to be freed when we land?
Certainly, Captain.
We have no lnquisition in England.
No. We understand you believe in direct action.
Don Alvarez, I can appreciate your feelings... but since fate has thrown us together, let's make the best of it.
It was a clever strategy, Capt. Thorpe, to sound the surrender.
Thank you. Perhaps one of the secrets of victory... is making your enemy anticipate defeat, don't you agree?
-More wine, Your Excellency?
-No, thank you.
I must compliment you on your wine, Captain.
Nowhere have I tasted better.
There is no better wine than good Madeira, Captain.
Cross, just where did we pick this up?
-From the galleon off Veracruz, Captain.
-No, it wasn't. It was out of the governor's cellar at Cartagena.
No, Cartagena's the place we had all the Portuguese cheeses, remember?
But there's no cheese like Cheshire, is there, Mr. Pitt?
No place like England for anything, I think.
I was just thinking to myself, Miss Latham... weren't you a bit lonesome in a heathen country like Spain?
Spain is an old country with a very rich culture, Mr. Pitt.
In fact, there is much in Spain that we English could profit by.
Thank you, madam.
We're certainly doing the best we can.
I have also been admiring your table silver, Captain.
No doubt another of the Captain's acquisitions.
No doubt.
Perhaps if Your Excellency will examine the design... you'll recognize the coat of arms of the Spanish Viceroy of San Domingo. San Domingo?
How interesting.
I should like to propose that we drink to the health of....
I do not drink with thieves and pirates.
The health I was about to propose was to Her Majesty, the Queen of England.
Mr. Pitt, obviously Doña Maria has no wine.
-To Her Majesty the Queen.
-To the Queen.
"Build a fleet.
Build a fleet."
Always the same advice.
As if I didn't have enough demands on my treasury.
If my Lord Admiral is so intent on building a fleet... perhaps he will also advise me where to get the money to pay for it.
Your pardon, but may I remind Your Grace... that our privateers have made substantial contributions... for the very purpose of providing a navy?
A large fleet is a luxury England can ill afford.
Tell your friends the Sea Hawks I have more urgent uses for their contributions.
Besides, there's another risk which Sir John fails to reckon.
Should England attempt to vie in sea power... it may cost her the friendship of Spain.
I believe milord values too highly something which doesn't exist.
Have we any evidence of Phillip's friendship?
His forbearance when our privateers harass his commerce... and plunder his possessions.
I suspect Phillip forbears only because....
What else can he do?
He can bide his time, until his great armada is built... and then he can strike quickly before we are ready.
I fear Sir John has delusions of danger, Your Grace.
Spain is a vast empire.
Naturally, she needs a vast fleet to defend it.
The Armada's no threat to England... unless, by provoking Phillip, we choose to make it so.
Let me be clear, Wolfingham.
My reason for refusing to build a fleet... is to spare the purses of my subjects, not the feelings of Phillip.
In fact, I have some serious questions to put to his ambassador.
Is Don Alvarez not due?
Overdue, Your Grace.
I feel some concern for his safety.
Spanish ships are notoriously slow.
He should have come on an English boat.
Eleven bells, and all's well!
Look at him, will you?
He's as tongue-tied as a schoolboy.
He's always the same when he has to talk to a woman.
Him what's taken fleets of Spanish ships can't trade words with a slip of a girl.
-I can't figure him at all.
-Ship's the only thing he cares about.
-He hates the sight of blooming women.
-Not the Queen, he don't.
I hear Her Majesty's the only woman he could talk up to... without his knees buckling.
That's different.
Man to man, I calls it.
Come on, get on with your work.
What are you standing there for?
Good morning.
Have you been comfortable on board?
-Yes.
-Good.
That promontory over there, the one you're looking at... it's got a very interesting history.
It got its name from....
Yes?
I don't remember how it got its name.
Have you been comfortable on board?
-Yes, thank you.
-Good.
Of course, we haven't many of the luxuries of a galleass... but she's a fine ship.
We're quite proud of her.
Are you?
Yes.
At all events, you'll find her safer from attack... and you'll get there quicker, too.
We've an old proverb in England. It says:
"Those who sail without oars stay on good terms with the wind."
You don't care to talk.
I'm not in the habit of conversing with thieves.
I thought I made that quite clear, Capt. Thorpe.
Yes, all except your definition.
Tell me, is a thief an Englishman who steals?
It's anybody who steals, whether it's piracy or robbing women.
I see.
I've been admiring some of the jewels we found in your chest... particularly the wrought gold.
It's Aztec, isn't it?
I wonder just how those Indians were persuaded to part with it.
Ease your foresheet!
Haul in your spritsail!
England.
-Your Grace.
-Lord Wolfingham.
With Your Grace's permission, I wish to present to Your Majesty...
His Excellency Don José Alvarez de Cordoba...
Ambassador from the court of Spain.
-Your Majesty.
-Welcome to England, Your Excellency.
Thank you, milady.
May I present my niece, Doña Maria Alvarez de Cordoba?
Your niece will grace England by her presence.
You're very kind, Your Majesty.
And you are very beautiful.
Don Alvarez... my Lord Chancellor informs me you bring new grievances... from your much-aggrieved monarch, King Phillip.
There is nothing my lord and king desires more... than an end to grievances between our two nations... and the growth of friendship.
Then it may be well to consider friendship grows slowly... when nurtured only by complaints.
May I suggest that the misunderstandings... between ourselves and His Excellency's government... arise from one source alone:
the piratical acts of English privateers.
Reprisals, Lord Wolfingham, are not piratical acts.
Last year, did not King Phillip confiscate 12 English ships... loaded with grain in Spanish ports?
Do I understand Your Grace to justify... this murderous assault on my ship on the grounds of--
You forget, Don Alvarez, the Queen needs justify nothing.
However, I had no intention of forgetting an insult to an ambassador to the court.
How much treasure was there, Don Alvarez?
Approximately £30,000, besides the loss of the ship.
And where is Capt. Thorpe?
As soon as I was informed of the incident... I took the liberty of summoning here all the Sea Hawks now in port.
You are very thoughtful, milord.
Admit the Sea Hawks at once.
Capt. Frobisher, Capt. Hawkins...
Capt. Wolfe, Capt. Stanley...
Capt. Logan, Capt. Latour.
Your Majesty.
Where is Capt. Thorpe?
Did you hear me?
Where is Capt. Thorpe?
We haven't seen him, Your Majesty.
It appears he disregarded my Lord Chancellor's summons.
I anticipated that, Your Grace, and dispatched a castle guard... to bring him here under arrest.
You show great foresight, milord.
Well, Capt. Hawkins?
Any of us would willingly act as hostage... to assure Your Grace of Capt. Thorpe's appearance.
An easy pledge, Capt. Hawkins... with the castle guards already dispatched to bring him here.
If I may speak for my associates... I feel we must share the burden of your displeasure with Capt. Thorpe.
I see.
You approve of his activities.
We share his views, Your Grace... and, to the best of our ability, his activities on behalf of England.
Then hereafter you will allow me to determine... in what manner England may best be served!
Who dares to....
Capt. Thorpe begs an immediate audience, Your Grace.
-Admit him.
-Yes, Your Grace.
Your Majesty.
Capt. Thorpe, why did you fail to answer Lord Wolfingham's summons?
I was in the castle at the appointed time, but I had an accident.
-An accident?
-Perhaps not exactly an accident.
I lost something to which I was quite attached.
Capt. Thorpe, I dispatched a castle guard to bring you here.
Thank you, milord.
That was very kind of you.
The escort was really not necessary.
I know my way here very well.
I have a more serious charge preferred against you.
His Excellency, Don Alvarez, ambassador to this court... states that you did attack, plunder, and sink the galleass Santa Eulàlia... on which he was a passenger under the flag and protection... of his sovereign, King Phillip of Spain.
Is this charge true?
Part of it, Your Grace.
Quite a large part.
Part of it?
What's the rest?
We also set free many Englishmen imprisoned as galley slaves on his ship.
Your Grace, these men referred to by Capt. Thorpe... were duly tried and sentenced to the galley by a qualified court.
I submit, Your Grace, that the court of the Inquisition... is not qualified to pass fair judgment on English seamen... nor to subject them to the cruelties of a Spanish galley.
Your Grace.
The Captain wishes to justify what, in plain words... is a desire for plunder with no respect for the interests of Spain.
The interests of Spain do not command my respect...
-as they evidently do his lordship's.
-I protest! Capt. Thorpe, you will at least show the proper respect for my ministers.
So you have taken it upon yourself to remedy the defects of Spanish justice?
Insofar as it lies within my power, yes, Your Grace.
And you conceive it to be part of your mission... to assault and loot the ship of an ambassador to the court?
Capt. Thorpe, do you imagine that we are at war with Spain?
Your Grace, Spain is at war with the world.
Enough of this.
Listen to me, every one of you.
Never again will you dare in my presence... to condone your crimes under the mask of patriotism.
No more of such talk, do you hear?
And for the future, let me warn you... that any unwarranted attack upon Spanish subjects or their property... will cost the guilty party his head.
His head, is that clear?
Now you may go.
No, not you, Capt. Thorpe.
I'm not finished with you.
Captain of the Guard... you will accompany Capt. Thorpe to my private chamber... where he will wait my further pleasure.
Don Alvarez, you may convey my regrets to His Majesty King Phillip... and assure him that this unhappy incident will have no recurrence.
My humble thanks, Your Grace.
And may I also inform him... that the offender in this instance will be forced to make full restitution?
You will tell him exactly what I told you to tell him.
Nothing more.
So that's where you've been.
What do you mean by running away and keeping me late for my appointment?
I've got a good mind to pull your tail.
It's very ungrateful of you.
Do you realize how few monkeys have a chance to live in a palace?
No, that's wrong.
There's quite a few of you here already.
However, watch your manners, and if your mistress takes a fancy to you... just put in a good word for me.
I think I'm going to need it.
Well, what's your excuse this time?
My small friend from Brazil was so anxious... to pay his respects to Your Grace that he selected his own method.
Evidently more anxious than you, when he paid my court an earlier visit.
So that's where he was.
I was looking for him, Your Grace.
That's why I was late.
Why on earth did you bring him here?
I thought he might amuse milady, which is more than I could hope to do.
-He looks like Wolfingham.
-Yes, Madam.
The teeth, the smile, exactly.
He's very friendly, Madam.
He won't harm you. You're a rascal, like your former master.
But I'm fond of rascals.
Some of them.
This is the nearest we have to a tree.
Now behave yourself.
-And now to....
Capt. Thorpe!
-For you, Madam.
As soon as I saw it, I thought immediately of you.
I see the light in it, like a candle in a frosted window.
-A West Indian pearl, is it not?
-Yes, Madam.
By some mischance it was on its way to Spain when I diverted it.
You might say I came between Phillip and the oyster.
I fear Wolfingham is right.
You are an incorrigible pirate.
No, Madam.
But I do have a conscience about pearls.
They should only be worn by one whose throat matches their own luster.
And have you any other scruples?
One only, Madam.
That is never willfully to displease you.
But have you?
I trust not, but one can be mistaken.
I should not advise you to make a practice... of diverting Spanish ambassadors.
The ambassador's galleass was already propelled by English oars.
I merely substituted English sails.
We have moral rights on our side.
Spain has the law on hers.
-Bear that in mind in your future ventures.
-Yes, Madam.
Now to business.
I understand your voyage was very profitable.
Unusually so, Madam.
An inventory of the treasure, with the crown's share at your disposal.
Excellent.
I shall put it to good use.
If what I've done has pleased Your Grace, I have a favor to ask.
That our contributions induce you to begin work on the fleet.
-Fleet.
Must I listen to that from you, too?
-The Armada, Your Grace.
-Are you so sure that Phillip will attack?
-Have you any assurance that he won't?
With all the contributions of the Sea Hawks... we cannot possibly match Phillip's vast resources.
Our safety lies in diplomacy, not force.
Madam, suppose Phillip's vast resources, or at least a large portion of them... were not to reach him?
Were to be, shall I say, diverted?
What then?
Just what is going on in that piratical mind of yours?
Your Grace, the lifeblood of Spain lies in her New World treasure.
Within three months, a year's plunder in gold leaves Panama, bound for Spain.
-With 10 good privateering ships--
-I forbid it. An attack on the gold fleet would be regarded by Phillip as an act of war... which even I could not explain away.
Very well, Madam.
Let it be a single enterprise.
One ship, the Albatross, with a picked crew.
Impossible.
A Spanish convoy would overwhelm you.
On the sea, yes, but I have a different plan, Your Majesty.
Attack them on land, as they robbed the Aztecs and the Incas.
The treasure's stored in Panama, near the inland city of Ventacruz.
From there it's taken by mule caravan to the coastal town of Nombre de Dios.
A distance of 60 leagues.
Look you, Madam, with your permission.
My plan is to sail down into the Caribbean from the north.
I'll meet fewer Spanish ships that way.
Anchor the Albatross in a secluded inlet, land my men and supplies.
Camp in the hills until I find out from the natives... when the caravan begins moving.
From Nombre de Dios to Ventacruz, this strip here... is jungle so thick and dense... that a small force could attack from ambush.
Our plunder would be the richest prize ever brought back to England.
-Could such a plan possibly succeed?
-lt would have one chance of success:
If the Spanish were taken by complete surprise.
Have I your permission to try, Madam?
If you undertook such a venture... you would do so without the approval of the Queen of England... but you would take with you the grateful affection... of Elizabeth.
Then, Madam, I shall take with me that which I prize above all things.
Don't you think, my dear, we could manage with what we have?
I'd like a few more.
Look, Martha.
Don't you think this one is pretty?
Very pretty, but you've quite a lot just like it.
There's a different species over here. It's a little darker.
You see?
I see.
-What is it?
-Nothing.
-What are you thinking about?
-I was just thinking about our voyage.
I must say, I prefer English boats to Spanish boats.
There's more air on them.
You must excuse me, my dear.
It's time for me to go.
You better take these.
Don't go, Martha.
-No, no.
-Martha, wait for me.
Don't leave me.
Martha!
-May I help you?
-Thank you.
You seem to be very fond of English roses.
My mother told me about your rose gardens.
She was English.
That explains a great deal.
But I prefer the Spanish iris.
Naturally.
It has no thorns.
Capt. Thorpe, I didn't get a chance on the boat... but I want to thank you for returning my jewels.
I'm so sorry for what I said about your robbing women.
If you think it would do any good, I'd be glad to speak to the Queen.
To tell her how kindly you treated us and that we don't want you punished.
That's very kind of you indeed.
I think I can stand the punishment, but I'm very grateful for your concern.
I wonder if you can imagine how much it means to me.
No, I haven't any notion.
When I saw you first... I thought you were like a statue.
Beautiful but cold.
Then I watched you when you saw the slaves... and the statue seemed to come to life.
I thought perhaps you'd forgive me one day.
Capt. Thorpe, I have forgiven you.
Is forgiveness all you feel?
Have I led you to believe anything else?
Not by anything you've said... but I thought I saw something in your eyes.
No, you're mistaken.
I'm sorry.
You're mistaken.
Perhaps that's as well, since I'm going back to sea.
-What?
-We'll be gone quite some time.
Are you leaving soon?
Within a week or so, just as soon as the Albatross is ready.
The roses look different when you hold them.
In the garden of a convent in Peru, there's a beautiful statue.
The nuns call it Nuestra Señora de Las Flores.
That's how I'll always think of you, as my lady of the roses.
Look sharp here!
Get on with your work.
-Where are you bound, mate?
-I'm blessed if I know.
Pass it along here.
-You taking on sailors?
-See Mr. Pitt, top of the gangplank.
Lieutenant, here's another one coming up to sign on.
Pass it along here, boys.
Come along.
Pitt will assign you to your duties and your quarters.
Michael Sweeney, and I'll give you my best, sir.
-Jones, sign him.
-Thank you, Captain.
Tuttle, I didn't expect to see you back so soon.
-I'm a sailor, Captain.
-And a right good one.
Just the kind we need on a trip like this.
Report to Mr. Pitt on the upper deck.
Next.
Eli Matson.
What are you doing on board here?
Captain, if you don't mind my asking, but I suppose after what I done... there ain't no place for me on the Albatross?
I might find a berth for you as a cabin boy.
There's always a berth for a good man... particularly when he's learned how to obey orders.
Captain, there ain't no man on earth I'd rather serve under.
-I'll make it up to you.
Thank you, sir.
-See you do.
-Name?
-Samuel Kroner.
Topman, First Class.
-Age?
-42.
-Last vessel?
-The Dorsey, sir.
-Papers?
-Didn't bring them with me, sir.
I wasn't ready to sign till I knew where you were shipping.
You weren't?
Don't a man have a right to know what he's signing on for?
Not on board this ship, he hasn't.
My men follow without questions.
Get ashore.
Next.
And I said to myself:
"This isn't the usual preparation.
This voyage is something different."
That's all I could find out, Your Lordship.
Not a man in his crew knows where he's going.
Kroner, Thorpe's destination is of vital importance.
We'll have him watched from now until the day he sails.
The money will be placed at your disposal by my steward.
Very good, Your Lordship.
Then this pirate is free again to plunder where he chooses, in spite of the Queen.
Or perhaps for the Queen.
Hereafter we shall do better to rely on our own devices... than on the assurances of a clever woman.
Surely she would not neglect to inform her Lord Chancellor... of the nature of such an important voyage?
Her Grace did inform me... that Capt. Thorpe is undertaking a trading expedition up the Nile.
I pretended to believe her.
Does that reassure Your Excellency?
Forgive me, milord, if any suspicion crossed my mind.
His Majesty King Phillip has implicit confidence... in your loyalty to his interests.
His Gracious Majesty and I have an interest in common.
A ruler friendly to Spain on the throne of England.
Like you, Lord Wolfingham?
Don Alvarez, we serve others best... when at the same time we serve ourselves.
Sure you have enough information on these waters?
Every bay and inlet for harboring a ship, soundings accurate, not a reef missing.
That's what I want.
I'll send for it on Wednesday.
I'll have it ready for you, sir.
You can rely on me.
I don't want any printing on the chart, you understand?
No names at all.
No names.
Very good, sir.
-Good day.
-Good day, Capt. Thorpe.
I'll have it ready for you Wednesday.
-How do you do, gentlemen?
-Are you the chart maker?
-At your service.
-I am Lord Wolfingham.
This is Don Alvarez de Cordoba, ambassador from King Phillip of Spain.
I am honored, Your Excellency and milord.
I've been boasting to His Excellency about English chart-making.
I'm anxious for him to see samples of your work.
Perhaps some charts you are in process of making?
Certainly, sir.
Would His Excellency prefer navigation charts or maps?
The charts, please.
My government may wish to compare them with their own.
Very good, sir.
If you will notice, sir, all my charts are drawn on the very best parchment... and mounted on the finest linen.
The numbers every half-inch along the coastline... indicate the depth of the ocean in fathoms at that point.
This is very interesting.
I just finished that when you gentlemen came in.
Here is a section of the west coast of Africa.
You will notice it is worked out with such detail... that a navigator can sail through waters unknown with perfect safety.
-Yes, indeed.
Excellent work.
-Here are some straits.
Tricky to navigate, and if I may say so, tricky to chart.
What do the constellations at the top of the map signify?
Purely a decoration, milord.
I take the constellation that has its zenith over the charted territory.
Every seaman knows them.
Just like the Southern Cross over the Strait of Magellan.
Merely a conceit of mine so that people may recognize my work.
-Quite an original idea.
-Thank you, sir.
This figure with the dagger pointing down...
-is Orion the Hunter, is it not?
-Yes, Your Excellency.
Then Your Excellency has some knowledge of astronomy?
Not as much as I should like to have.
They say that even our fortunes rest with the stars.
You see, gentlemen, the orbit of Orion is approximately this narrow path... between the equator and the 10-degree parallel.
The constellation appears to move overhead as the earth turns on its axis.
Obviously, the section of land you are seeking must be somewhere on this belt.
And from your memory of the chart... it appears this strip is too long to be an island... not large enough to be a continent.
Therefore, we may deduce it is an isthmus.
The only isthmus running east and west under Orion's orbit... is this connecting link between the two continents of the New World.
Gentlemen, here is your charted strip of land... the isthmus of Panama.
Fifty sacks of rice, 50 pounds of raisins, 30 pounds of cocoa... eighteen hogsheads of vinegar, 50 jars of wine--
Thank you, Mr. Pitt.
I have some rather urgent business in London, so you'll take charge.
Isn't that rather a sudden decision, Capt. Thorpe?
No, it's....
Just what are you grinning at, Mr. Pitt?
I couldn't help thinking to myself that if I were going to London... I'd certainly make it a point to see Miss Latham.
-Blast if I wouldn't.
-I daresay you would.
As a matter of fact, I have an appointment, only she doesn't know it yet.
-Thank you, gentlemen.
-Aye, aye, sir.
Hello, gentlemen.
Is Capt. Thorpe in his cabin?
That he is. He'll be pleased to see you, sir.
This way, sir.
It seems I'm just in time.
-You're looking very fit.
-Thank you, sir.
Are you going ashore?
Yes. I was just going to London.
We don't sail until next week, you know.
That's what I came to see you about.
You couldn't sail sooner, could you?
Why, yes, if there was some reason for it.
There is, Captain, a very good reason.
I have a message from Her Majesty the Queen.
She'd like you to set sail immediately.
There are certain members of her court that are asking too many questions... about your latest trading expedition up the Nile.
I see.
Very well, Sir John.
I'll not go to London.
And will you please inform Her Majesty we sail with tomorrow's tide?
You are feeling very happy, Uncle.
What?
Yes.
Have you had good news?
Excellent news.
Is it a secret?
You wouldn't be interested, my dear.
Excuse me.
Mr. Kroner to see you, Don Alvarez.
Have him come in, Miss Latham.
-Your Excellency.
Doña Maria.
-You have news from my lord?
Aye, the best possible news.
Capt. Lopez sailed this morning.
He'll get to Panama before Capt. Thorpe.
Please congratulate His Lordship and convey my best wishes.
Thank you, señor.
Maria.
The English pirate has plundered his last ship.
Uncle, what will they do to him?
Piracy is punishable with death.
Or, if Spain is disposed to be lenient, there's the galley.
-Martha.
-What's wrong, my dear?
-Order me a carriage and fast horses.
-My child!
I'm going to Dover.
Yes.
I'll order it at once, my dear.
-Can you reach Dover tonight?
-With a change of horses, yes.
As quickly as possible, please.
-Not a word to my uncle.
-Do not worry about that, my dear.
And if you see that big ruffian Carl, give him my felicitations... not that he will know what it means.
Drive on.
3:00 and all's well!
Can I help you, milady?
Is that the Albatross?
Yes, milady.
Sailed this evening on the ebb tide.
-ls there anything I can do?
-No, thank you.
Set your course west-southwest.
Capt. Thorpe has arrived, señor.
An inlet 10 miles west of Nombre de Dios.
So, for once they send me an accurate report... and on time.
Your orders, General?
You will leave with a small escort for Nombre de Dios... at sundown, as scheduled.
But the English will attack.
And you will offer no resistance.
Capt. Thorpe came a long way for this gold.
We must not disappoint him.
Lieutenant, you have seen the jungle orchid?
It is a very attractive flower... that holds out its yellow pollen... but once an insect is lured within its petals... they close like this.
We're on the right track, Captain.
I got it from a native.
They hate the Spanish worse than we do.
Near as I could figure his lingo... the gold train leaves Ventacruz at sundown...
-about 20 mules in all.
-How far is Ventacruz from here?
About 20 miles, Captain.
It'll take a mule train most of the night.
Good. Then we'll have time for some sleep after we set up the ambush.
Spread out along this trail at intervals of 10 yards.
Burke, I'm stationing you at the rear.
It's a very responsible position.
You'll signal on your whistle when you see the last man and mule pass.
You all know what to do, men.
I'll stay at this point.
Mr. Pitt, you're across from me, Mr. Scott, next place down the line.
Men, you better all pick out your nests before dark.
It's too thick in there.
You can't see what's in it.
Full of snakes and crocodiles, I'll wager.
They say there's plants with arms like that'll strangle a man if he ain't careful.
Stop that talk, or you'll be seeing ghosts before you see Spaniards.
It's a funny thing about sailors, you know?
They don't mind a fight if they can see what they're fighting.
But you take a mosquito, now--
What were you saying about mosquitoes?
There's a whole nest of them here.
The beasts have ears.
Try holding your breath, Mr. Pitt, and then they won't trouble you.
-Better?
-No.
I'd rather have the Spaniards.
Hold it longer.
Dismount, please.
-Disarm him, Mr. Pitt.
-Aye, sir.
Down the line, Scott. See if everything's in our hands.
This is an outrage.
It shall be reported to His Majesty King Phillip.
The news may be a little delayed in reaching him... since I must ask you to remain my prisoner.
Under protest, Capt. Thorpe.
-So you know my name.
-Why, yes, señor.
Everyone in Spain knows your name, and respects it.
I'm flattered, but I must warn you against making any false moves... or my men will be forced to shoot you.
-Mount, if you please.
-Looks like it's come pretty easy, Captain.
-Yes. A little too easy.
-They all disarmed, Scott?
-Aye, Captain.
One thing more, sir... if we should happen to meet anyone along this trail... this is your caravan, and we're part of your escort.
You understand?
Pass the word.
Everything ready to move.
-Ready to move!
-Move up, men.
Quietly.
Move on. Forward, men.
Quick.
-Get back.
-Behind you!
-Take cover.
-It's a trap and no mistake, sir.
Into the swamp.
Out of the swamps.
No one can live in there.
Let's get out of here.
It's too hot.
It's too blooming hot.
They're not following.
We can rest here.
Let me see that arm, Tuttle.
It's in me chest, Captain.
A bit of musket lead.
We'll get that out when we get back to the ship.
Yes, sir.
How did the Spanish know we were here?
That's what I can't fathom.
We'll find out someday.
Wonder if the others got through, Captain?
If they did, they'll head for the ship.
Lads, we'd best be moving.
You'll never get there with me, Captain.
Of course we will, William.
Feel that breeze?
That's from the sea.
-We're on the shore.
-The sea!
Stand back.
It's hard news to carry back.
They'll be wondering to see only the one boat coming.
Some of them might get through yet, mightn't they, Captain?
It's a miracle any of us are here, Burke.
I can't see the lookout.
They didn't expect us so soon.
It's funny they haven't posted a lookout.
Maybe there's one behind the chart house.
We couldn't see him from here.
I hope they haven't broken into the ale closet.
I could do with a mug, if the chimps ain't drunk it all up.
All I'd like to do is sleep for 1,000 years.
Here's one got ahead of you.
Captain, he ain't never going to wake up.
He wanted to go back to the sea.
-Have you sighted anyone on the boat yet?
-Not a blooming soul.
You might give them a hail, Mr. Scott.
We'll need their help when we get there.
Ahoy, there!
Ahoy, mates!
Give us a hand.
You lubbers, show your faces.
It's the Captain.
Do you hear me?
What are the fools hiding for?
-I don't like it.
Something's wrong.
-No more of that, or I'll have to--
Steady, Mr. Pitt.
Ship your oars.
Make fast.
You stay in the boat, Burke.
Welcome, Capt. Thorpe.
I advise you not to resist.
Those muskets are in the hands of excellent marksmen, I assure you.
Besides, Captain, it's my turn to entertain you.
I regret it has to be on your ship, but you will understand the necessity.
If you draw that sword, Captain, we shall not have the pleasure... of taking you and your men back to Spain alive.
Your prisoners, Captain.
"ltem 37:
"You did by sorcery and other heretical practices...
"then try to enter secretly by night the Spanish city of Cartagena...
"and did capture the garrison and force the governor...
"to pay a ransom in the amount of 30,000 ducats.
"ltem 38:
"You did also attack His Majesty's galleass Madre Dolores at Valparaiso...
"and did seize gold in the amount of £8,000...
"thirteen chests of coin silver...
"and 1,770 jars of wine.
"ltem 39:
"You did also loot and sink the galleass Santa Eulàlia del Monte...
"in the English Channel...
"profaning His Majesty in the person of his ambassador.
"ln summary of these offenses, our records show...
"you did plunder seven cities in the empire of Spain...
"and did destroy 47 of His Majesty's vessels."
Capt. Thorpe, do you confess to the truth of these charges?
Your records do us an injustice.
They should read nine cities and 54 vessels.
You will amend the charges in accordance with the defendant's statement... and place his confession on record.
Capt. Thorpe it is adjudged... you will be handed over to the military authorities... under whose direction you will be chained to the oars of a galley... in servitude for the rest of your natural lives.
Capt. Thorpe.
Perhaps we'd better dispense with the "Captain"... under the circumstances.
It isn't often we have the pleasure... of entertaining so famous a pirate in our galley.
I hope you'll find our hospitality all that you anticipated.
No doubt we shall.
You Spanish have a gift for hospitality when your guests are in chains.
We're getting under way.
You'll start the oars at 10 beats.
Drop your oars in the water.
Now pull, you English mongrels!
Beautiful.
But are all Spanish songs so sad, my child?
Only those that speak of love, Your Grace.
You speak of it eloquently, my dear.
I daresay each of us must choose between loving a man or ruling him.
I prefer to rule.
I don't quarrel with your choice, Maria.
You have your song... and I have my scepter.
Now sing us one that is gay.
Don Alvarez, is your business so urgent... that it must intrude upon my few moments of diversion?
Your Grace, I have just had a communication from Spain... that I feel sure will command your interest.
It concerns the privateer Geoffrey Thorpe.
What about him?
While attempting a raid on the Panama treasure caravan... he was captured by Spanish troops... and is now a condemned prisoner on one of His Majesty's galleys.
My child.
I'm all right, Uncle.
Your pardon, Majesty.
Say no more, my dear.
I quite understand.
You may take Maria to her rooms.
Stay with her as long as she needs you.
My thanks, Your Grace.
You may go, all of you.
Don Alvarez, it appears your news concerns your niece more than it does me.
Your Grace, I would have spared her had I known.
Your arrow hit the wrong mark.
As for myself... I regret Capt. Thorpe's fate because he is a brave man.
But he is a privateer, and privateers must take their own risks.
Then, Your Grace, I must speak bluntly.
My sovereign is not convinced that Capt. Thorpe risked so much... merely for his own gain.
No?
Then perhaps you can suggest a more likely motive.
Your Grace will recall she released Thorpe... after his attack upon my ship... and that on the heels of this offense she allowed the Albatross to sail... presumably to trade in Egypt.
Am I to be held accountable for Capt. Thorpe's change of mind?
Thorpe never intended any project but the one he undertook... although by now he might wish he had.
You weary me with your implications.
Come to the point.
I regret that the point is not an agreeable one.
From the circumstances I've mentioned, my sovereign is forced to infer... that Capt. Thorpe had the approval of Your Majesty... in an overt act of war upon the empire of Spain.
Don Alvarez!
Do you question my word?
Unfortunately my government cannot reconcile your words... with the acts of your subjects.
Then let Phillip infer what he pleases.
I will not be held accountable to Phillip for my actions... or for those of my people.
In that case... I'm instructed to serve official notice upon Your Majesty... that the honor of Spain requires... that you will immediately disband and imprison the Sea Hawks... or face the consequences of an open conflict between our two nations.
What are you saying?
Do you dare come to me with threats?
Out of my court before I order your arrest!
Remove that man's portrait from my sight.
Hurry!
Do as I say.
Go to Lord Wolfingham.
Tell him to summon my council at once.
It's enough I've had to listen to his tiresome complaints... without having to look at his arrogant face.
"The honor of Spain requires...." Requires, indeed.
Presumptuous fool.
Telling me what I can and can't do... as if the world were a jewel that hung around his neck.
Has Phillip gone completely mad?
Does he think he can dictate to the Queen of England?
Who's to defend us but the Sea Hawks?
Your Majesty, we cannot afford an open break with Spain.
What makes you think we will be attacked?
What other reason has Phillip for building an armada?
But, Your Grace, these demands are preposterous.
These men are loyal and devoted.
In what way have they offended but in serving their country?
Spain seeks to strip you of your one defense upon the seas.
Sir John, we need defense only if we are attacked.
To disregard Phillip's warning is to invite an immediate war.
While to heed it is to throw ourselves at his mercy.
What of that?
He has too many concerns elsewhere to bother about us.
I believe Phillip's thirst for power... can only be quenched in the English Channel.
Even if that were true... are my Lord Admiral and his privateers prepared to stop him?
We are ready to try, my lord... to the last ship and to the last man.
If Phillip is bold enough to make demands now... what will he do when the Armada is built?
My lords, I have considered your opinions earnestly.
My own impulse, like Sir John's, is to defy Phillip.
But the safety of my subjects constrains me to caution.
Lord Wolfingham, you will prepare an order... authorizing the arrests of all English privateers... and the confiscation of their ships as they put into port.
That will be all, my lords.
My friend, there are times when a queen must think... not of right or wrong... but only of the good of those she rules.
My child, you mustn't weep so.
There may yet be some hope.
What chance is there for a galley slave?
But at least he is still alive, Maria.
Alive like animals in a dark cage.
No air, no sun, no kindness... no mercy.
Only time and torture.
The hours as heavy as their chains.
Martha, better he were dead than down there... waiting only to die.
I am sorry.
And what good will that do now?
I'll never forgive you.
My child, I only did what I had to do.
What I feel towards you I'll have to feel for the rest of my life.
Maria, you're very young.
Time will make you feel differently.
Only one thing will make any difference.
Uncle, if we could go to Spain and plead with the king....
There's no chance?
For any other man, perhaps.
Not Capt. Thorpe.
Capt. Mendoza, important dispatch.
I'll see that they reach the Madre de Dios... before she sails from Cádiz.
-On deck.
-Four prisoners assigned to your galley.
We'll put them to good use.
Keep them in irons.
Back to your oars.
We're getting under way.
Drop your oars in the water!
Cross is dead, Mr. Pitt.
Wake up, you.
Pull on that oar.
Do you hear me?
I'm tired of your tricks.
He's dead.
Ho!
Guard!
I didn't know you at first.
I'm Abbott.
-Abbott?
-Yes.
Mark your beat.
Sir John sent me to Spain.
I was taken in Madrid.
The Armada, moving against England soon.
Sir John wanted proof to convince the Queen.
But Hawkins, Frobisher, the rest of the Sea Hawks... do they know?
They're all in prison or hiding.
By orders from Spain.
The Queen did it to avert war.
The Armada.
Did you find the proof?
The papers are aboard this ship, being taken to the Madre de Dios in Cádiz.
They had me before I could get them.
They were informed.
The same thing in Panama.
Pitt, pass the word.
Everyone stop when I stop.
-Refuse to start.
-Aye, aye, sir.
Stop when the Captain stops.
Stop when you get the word.
The wind has slackened... and we must reach Cádiz before the Madre de Dios sails.
-Can't you raise the beat?
-They can't row above 18 for long, sir.
What time does the Madre de Dios leave Cádiz?
Before morning, that's all I know, and we can't risk missing her.
What's happening?
We're slowing down.
The timekeeper's asleep.
Find out what's wrong.
Pick up the beat!
What are you sitting there for?
Bend over it.
Turn around and row.
Pick up those oars!
Rebel, will you?
Thorpe, this is your work.
When we make Cádiz, I'll have you hung.
Pick up your oars and put your backs to it!
Timekeeper, raise the beat to 18!
-Capt. Ortiz has been expecting you.
-Thank you.
Men, you all know what to do.
You men follow me.
The rest of you stand guard.
It appears that you and the Madre de Dios... will be paying the last official visit to England.
-The last friendly visit, shall we say?
-Exactly.
I can't say that I envy you your commission... to sail alone into the port of the enemy.
It is my privilege to fetch home the ambassador before we strike.
Besides, England isn't an enemy until she knows she is.
True.
Luckily, she'll only know that when the Armada appears in the Channel.
When will that be, Captain?
According to the information I am carrying to Lord Wolfingham... the Armada is almost ready to sail against England.
-Odd.
-What is it?
The breeze must have freshened.
We're swinging at anchor.
-Yes, I can feel the drift.
-We'd better let you turn in, Captain.
When does the crew come aboard?
They have leave till 4:00.
Bon voyage, Capt. Ortiz.
Thank you... but I look forward more eagerly to our next voyage to England.
Gentlemen, I drink to the success of the Armada.
To the Armada.
Into the tops, men.
We're getting under way.
Man the helm, Abbott.
Fox, at the foresail!
Matson, up with the main!
Mr. Pitt, the mizzen.
Aloft, there!
Clear your leech line.
Clear away your mizzen vangs!
Heave taut your halyard!
Slack away your true lines!
Your passport, please.
Here.
Very good, Your Excellency.
Sorry to have stopped you.
We're taking precautions against the privateers, sir.
Drive on.
Maria, there's still time to reconsider.
I can hold the boat at Dover while we send for your things.
I've made up my mind.
I'm staying here.
But if trouble should come between our country and England... your position here may become very difficult.
I'm as much English as Spanish.
Maybe more.
Is that the reason, Maria?
I can't go back to Spain as long as there's any hope.
Uncle, let's not talk about it anymore.
I'll be lonely and homesick... but I know I'll be lonely wherever I am.
Up oars!
Now remember, as soon as Don Alvarez comes down... tell him in Spanish you'll take him out to Capt. Ortiz.
What do we do when we get him aboard?
Nothing.
Just hold him until further orders.
-How will you get to the Queen?
-I don't know.
Off with you, lads.
Quick as you can to the landing.
-Goodbye, Uncle.
-Goodbye, Maria.
May you find your happiness.
I'm sorry.
I thought you might cry out.
I saw your carriage waiting... and I couldn't help it.
Where did you come from?
How did you get here?
On the ship that came for your uncle.
But you, why aren't you going with him?
He's going to Spain.
And you're staying here?
Why?
Don't you know why?
Ever since that day you went away... I've been in torment thinking something might happen to you... and you'd never know.
And then it did happen, and I've never forgiven myself until now.
I love you.
I've loved you ever since that day in the rose garden.
Only I kept it to myself then because I was too proud.
I'm not proud anymore.
Only I can't believe I've found you again.
Geoffrey, can't you say something?
I'm sorry.
I don't seem to have any words.
There were times in Panama, in the galley... when I would have given my life for one sight of you.
And now you're here, close.
I just can't realize it, that's all.
But I am here, and we're together.
Nothing's ever going to separate us again.
Not distance, and not pride.
Not even a large bouquet of English roses.
Curse this fog.
It'll be late before we're in London.
You're still in danger.
That'll be over when I get to the Queen.
They're stopping everybody at London Gate.
Looking for honest English sailors.
Strange, but it never occurs to me I'm Spanish and you're English.
-lt doesn't seem important.
-lt isn't.
I know nothing about war and politics, but I believe in you... and whatever you do must be right.
Please let me help you.
If I could only get into the castle without being recognized, I could....
I'll let you in my entrance.
Miss Latham's waiting to let me in.
But the guards, as soon as I step out--
They'll just think I'm smuggling in my lover.
After all, it's the truth.
Your pass?
We passed through earlier taking His Excellency... the Spanish ambassador to Dover.
There's only his niece inside.
-Can you identify yourself?
-Yes, of course.
There's something the matter.
We're stopping too long.
My lady, I'll have to ask you to identify yourself.
-Certainly.
-They told me outside you were alone.
I'll have to see your papers, too, sir.
I just came in on the Madre de Dios, Officer.
-I wasn't expecting to go to London.
-That's unfortunate, but--
My uncle, Don Alvarez, sent him.
-A special mission.
-I'm sorry, my lady.
My orders are no one goes through this gate without a pass.
Officer, I'm on a special mission for Lord Wolfingham.
Here.
See for yourself.
Very well, then.
Sorry to have delayed you.
Drive on.
When we get inside the grounds... drive straight to the guardhouse at the main entrance, and drive fast.
-Don't worry.
It'll be all right.
-Geoffrey, darling.
I love you.
In the coach.
Officer of the guard!
In the coach.
Capt. Thorpe. Arrest him.
Open the door.
Am I in some danger, Officer?
Your pardon, Doña Maria.
I thought--
-What's the trouble, Officer?
-He isn't here.
-Where is he?
-There must be some mistake, sir.
He was in here when we entered the castle gate.
Doña Maria, where is Capt. Thorpe?
Capt. Thorpe?
I don't know what you're talking about.
I'm talking about the man who rode with you from Dover to this castle.
By what right do you question me?
Guard, close the door!
Drive on.
Officer, I want you to station guards at all entrances leading to the Queen... and order an immediate search of the grounds.
-By whose authority?
-Lord Wolfingham's.
You'll have his written orders soon.
Just one moment, Maria.
Inside, please!
Quick, please!
Search every corridor in the palace.
Sergeant, take your men and go through the left wing.
Now, mind you, Capt. Thorpe is not to get to the Queen.
Put him under arrest and take him to the North Tower.
These are Lord Wolfingham's orders.
-This way, lads.
-The rest of you men, follow me.
-Are you in danger?
-Until I see the Queen.
I'll help you.
There's a private corridor to the Queen.
Capt. Thorpe, did Carl come back?
Carl always comes back.
He's at Dover.
The door's straight ahead.
The first corridor to your left.
There.
Delay them as long as you can.
What do you want?
-We have an order to search your rooms.
-Search our rooms?
What for?
I'm sorry, Miss Latham, but I can't take time to explain.
Either you open the door or we break it in.
Break that door in, and the Queen shall hear of it!
The Queen will hear of it if we don't.
Very well.
Break it in.
Guards!
Stop him!
Have you nine lives, Capt. Thorpe?
Surely by now most of them must be used up.
I was expecting you, Captain, but not alone... nor in a Spanish uniform.
You should be wearing it.
Perhaps I shall one day.
You have some dispatches for me?
I have some dispatches for the Queen.
I'm afraid I shall have to ask you not to disturb Her Highness.
That's very thoughtful of you, milord, but I think she'll wish to be disturbed.
These dispatches bear the seal of Spain.
You won't be as lucky this time as at Panama.
Stop it.
Stop it, I tell you!
Your Majesty.
Lord Wolfingham.
One less enemy of England.
Read these, Your Grace.
Secret dispatches from Phillip to Wolfingham.
Proof of their plans to send an armada against England.
Capt. Geoffrey Thorpe.
In recognition of your valiant services, I pronounce you a knight of the realm.
Rise, Sir Geoffrey Thorpe.
Accept by my hand the homage of your country... and the gratitude of its queen.
And now, my loyal subjects, a grave duty confronts us all.
To prepare our nation for a war that none of us wants... least of all your queen.
We have tried by all means in our power to avert this war.
We've no quarrel with the people of Spain or of any other country.
But when the ruthless ambition of a man threatens to engulf the world... it becomes the solemn obligation of all free men... to affirm that the earth belongs not to any one man... but to all men.
And that freedom is the deed and title to the soil on which we exist.
Firm in this faith, we shall now make ready... to meet the great Armada that Phillip sends against us.
To this end, I pledge you ships... ships worthy of our seamen.
A mighty fleet hewn out of the forests of England... a navy foremost in the world... not only in our time... but for generations to come.
To England and the Queen!
English
- Good morning.
- Always the first one.
- It's none of your business.
Let me tell you, it doesn't hurt to be too early.
What for and why?
Who sees you?
Me. And who sees me?
You.
What does it get us?
Can we give each other a raise?
No. What are you doing with that bicycle?
You can't take it. Better not let Mr. Matuschek see.
Why don't you tell him? It's all right with me.
You know where I was last night while you were home soaking your feet?
Running my legs off for Mrs. Matuschek.
"Pepi, go to the dressmaker." And when I come back: "Pepi, will you please pick up a package at the drugstore?"
- Good morning.
- Good morning, Miss Kaczek.
Good morning. - How's your boy?
- Much better, thanks.
- We called Dr. Hegedus.
- He's a very expensive doctor.
What can you do?
I thought I'd cut down on my cigars for a few weeks.
- Good morning.
- Good morning, llona.
- That's a new silver fox!
It's stunning!
- Thank you.
- It must have been pretty expensive.
- It was. I hesitated a long time before I bought it.
I said, "No, I can't afford it." Still, I couldn't take my eyes off it.
- I said, "No, I have no right to..." - And then he said, "Go on and take it."
- Trying to be clever.
- Shut up.
Good morning.
Pepi, go to the drugstore and get me a bicarbonate of soda.
- What's the matter?
- Do you feel well? It's all right.
- Good morning, good morning.
- Good morning. - Want to hear a joke?
- No.
What's the matter, folks?
Look at me. I bet I haven't slept half as much as you.
Friends, Romans, countrymen, to tell you the truth I had quite a time last night.
We don't want to hear the poor girl's name.
- Kralik, how was the dinner last night?
- Oh, yes, that's right.
Kralik had dinner with the boss last night.
How was it?
Tell us all about it. - Are you a partner now, Mr. Kralik?
- Don't be funny.
How was it?
It was a very nice evening, and I enjoyed myself.
- I bet the food was good.
- You can imagine. Tell me, is it true Mrs. Matuschek had her face lifted?
How could I know that?
- How old did she look to you last night?
- Well, 40.
She had her face lifted.
I think Mrs. Matuschek is a very charming woman.
- Who said she isn't? - Don't try to make something out of it.
I didn't say Mrs. Matuschek is not charming. But I said she is.
What's wrong with that? So the food was good?
Seven courses, not including the hors d'oeuvres.
- Were you sitting next to her?
- I was. What do you think of that?
- I bet you were brilliant.
- No, I kept still and tried to learn.
- Your bicarbonate, Mr. Kralik.
- Thanks, Pepi.
- Bicarbonate? - I had a little too much goose liver.
What's the matter?
Wasn't it any good? Now, look here, vadas. Just a minute.
Folks, come over.
Did you hear... I want you to hear this. Did I make any derogatory remark about the goose liver?
- No, not any! - Not one word!
I merely said that I had too much goose liver. - "A little too much goose liver." - That's right.
"A little too much goose liver." Not one word more, and not one less.
- Good morning, Mr. Matuschek.
- Yes, good morning.
- Good morning. - Good morning, Mr. Matuschek.
Who put this 32.50 suitcase in the window?
I did, Mr. Matuschek.
- I guess it's all right.
- Thank you, Mr. Matuschek.
- Yeah. Pepi.
- Yes, Mr. Matuschek.
Go across the street to the drugstore, and get me some bicarbonate of soda.
Allow me, Mr. Matuschek. May I help?
There we are, Mr. Matuschek.
- Pirovitch.
Want to hear something nice?
What is it?
A letter from a girl.
"My heart was trembling as I walked into the post office...
"...and there you were, lying in box 237.
"I took you out of your envelope and read you... "...read you right there...
"...oh, my dear friend."
- What is all this?
- You see, I wanted to buy an encyclopedia.
Encyclopedia? What're you talking about?
You come to a time in your life when you get tired of going to cafés dance halls every night, and you want to improve yourself.
You want to study something about art literature and history, how people live in Brazil.
Tell me what has all this to do with the letter?
You know I can't afford a new encyclopedia so I was looking through the ads in the paper and I got on the wrong page, and I came across this ad, and...
Wait a minute, I have it right here.
Here, read that.
"Modern girl wishes to correspond on cultural subjects...
"...anonymously with intelligent, sympathetic, young man.
"Address:
Dear Friend, Post Office 15, Box 237."
I know those ads. The papers are full of them.
- How long has this been going on?
- We've exchanged four letters.
- Four letters? - And she's no ordinary girl.
Now listen to this:
"Are you tall? Are you short? "Are your eyes blue?
Are they brown? Don't tell me.
"What does it matter so long as our minds meet?"
- That's beautiful.
- It is, isn't it? Now, wait a minute.
"We have enough troubles in our daily lives.
"There are so many great and beautiful things... "...to discuss in this world of ours...
"...it would be wasting precious moments... "...if we told each other the vulgar details...
"...of how we earn our daily bread, so don't let's do it."
Mr. Kralik.
Yes, Mr. Matuschek.
Yes, Mr. Matuschek.
I can buy two dozen of these cigarette boxes at Miklos Brothers. What do you think of it?
I think it's great. Well, open it.
No, Mr. Matuschek, it's not for us.
But you haven't listened to it.
It plays Ochi Tchornya. Even if it played Beethoven's Ninth Symphony, I'd still say no.
I just don't like the idea. It's wonderful how you make up your mind so quickly.
I've been in this business for 35 years. It took me a whole hour to decide that I like this box.
But, of course, you're a genius.
You know so much more than I.
- Mr. vadas.
- Coming, Mr. Matuschek.
- Miss Novotni.
- Yes, Mr. Matuschek?
Look here, what do you think of this?
I want your honest opinion. Don't let me influence you.
All I want is your honest opinion.
Well, Miss Novotni?
I think people who smoke cigarettes and love to hear Ochi Tchornya will like it.
I'd even go further. I think it'll make music lovers out of smokers and smokers out of music lovers.
It's sensational! Yes, well. Mr. Kralik, have you thought it over?
Yes.
I still think it's inadvisable.
Well, give me one reason.
Let's say that a man smokes 20 cigarettes a day.
That means that 20 times a day he opens this box and 20 times a day he has to listen to Ochi Tchornya.
It's a perfectly terrible idea.
It's imitation leather, the glue's no good in two weeks it will fall apart, and all you'll have is Ochi Tchornya.
You don't have to tell me that it's imitation leather.
I know that. You sell things and let me do the buying.
- Excuse me, Mr. Matuschek. - Yes? Miklos Brothers is calling about the cigarette box.
Miklos, yes.
Yes, Mr. Miklos.
Can I call you back in about five minutes?
I'd like a little more time to think about it.
No, no, it's not the price.
It's just that I'm not quite sure about the whole idea.
Yes.
Yes, Mr. Miklos.
What?
You can't expect me to make up my mind in five minutes!
If that's the case, then I'll have to say no.
I'm sorry.
- Good morning, madam.
- Good morning.
- A lovely bag, don't you think?
- Yes, very.
It's an imported model. We have it in pigskin, several different colors and with or without fitted accessories.
- I really didn't come in to buy a bag.
- I beg your pardon. What can I show you?
To tell you the truth, I really didn't come in to buy anything.
That's perfectly all right.
If you wish to look around, make yourself at home.
Yes, thank you.
I wonder if I could see Mr. Matuschek.
Unfortunately, Mr. Matuschek is quite busy at the moment.
- I could call him if you wanted.
- I'd appreciate it.
Thank you. If you tell me your wishes, it's possible I could take care of them.
I noticed in your shop window that you're having a summer sale.
Yes, everything in the shop is marked down 25 percent some articles even more.
Take for instance this compact. Yesterday you couldn't get it for a penny less than 3.90.
Now it's 2.25.
- Yes, that's a wonderful bargain.
- Everything in the shop is a bargain today.
Yes, I imagine you'll be doing big business.
I have no doubt of it. You were very wise to come early.
It'll be such a rush, we won't be able to help the customers.
- Maybe you should take on extra help.
- We probably will.
Maybe you could use me.
I'm looking for a job.
That wasn't very nice, letting me go through the whole routine.
I'm terribly sorry.
I didn't mean to. Could you help me get a job here?
I'd like to, but there's no opening.
But you just told me you'd need some extra people because of the rush.
Look around for yourself. You can see what kind of business we're doing.
I beg your pardon.
Yes, madam?
How much is that belt in the window, the one that says 2.95?
- 2.95.
- Oh, no.
- May I tell you my qualifications?
- Lf I could do anything for you, I'd do it.
I'm not inexperienced.
I know the situation, and there's no chance.
I worked for two years at Blasek and Company and 10 months at Latzki Brothers.
Even if you'd worked at Mintz and Kramer...
I did! I took care of the finest clientele.
We don't deal with that class here.
We have middle-class trade.
What trade do you think they have? They'd take me back now.
- Why don't you go back?
- That's another story.
If it was up to me, I'd put you to work.
But I'm not the boss.
- Then why don't you let me see him? - He's in sort of a bad mood today.
I'll take a chance. Maybe I can cheer him up.
Young lady, I've been here for nine years, and I know Mr. Matuschek inside out.
I can predict his every reaction. I could tell you word for word exactly what he'd say.
Mr. Kralik, I beg your pardon.
Just one moment, please.
It's all right.
So, you know every reaction of mine? You know me inside out?
You know what I think, even before I thought of it.
You're not only a genius, you're a mind reader.
- Mr. Matuschek...
- Never mind.
Good morning, madam.
I am Mr. Matuschek.
- Good morning, Mr. Matuschek.
- Here, please, sit down.
I don't know what the difficulty is but I can assure you, that the word "impossible" is not in the vocabulary of Matuschek and Company.
- I am so happy to hear you say that.
- I mean it. - Mr. Matuschek.
- Yes, madam?
I was at Blasek and Company...
Oh, madam. I'm sure you'll find much nicer things in my shop.
No, I mean, I worked there.
I'm looking for a job.
No, no, that's impossible. It's out of the question.
- But...
- I have no time. I'm very busy.
I'm very sorry. I'm afraid you're just wasting your time.
But I've got to have a job.
- Mr. Kralik.
- Just a moment, Mr. Matuschek.
- Have you tried Baum's Department Store?
- Every entrance. I don't know what to tell you. Maybe after inventory.
- When will that be? - In a week or so.
- Kralik!
- Just a minute, Mr. Matuschek.
Please, may I leave my address?
If we need anybody, you'll be the first.
My name is Klara Novak, Duna Street, 42. And if you need me in a hurry, you can phone 246-422.
It's the grocery store downstairs.
Ask for Johanna, and tell her you have a message for Klara.
"Business message for Klara." Yes, I have that.
- Yes, Mr. Matuschek? - Close the door.
Why did you put me in that situation in front of the whole shop?
I'm very sorry, sir, but it was not my fault.
- Whose fault was it?
Mine? - Yes.
What's the matter with you, Kralik?
You're my oldest employee.
I do everything I can to show my appreciation.
I ask you to my house.
- I'm very grateful, sir.
- You have a funny way of showing it.
You know how much I value your judgment and on every occasion you contradict me.
Whatever I say, you say, "no."
From now on, I say, "yes." Yes, Mr. Matuschek.
Yes, Mr. Matuschek. Certainly, Mr. Matuschek.
Yes, Mr. Matuschek. - That was a nice party last night.
- Yes, Mr. Matuschek.
- Yes, I had a lot of fun, didn't you?
- Yes.
I'm glad you enjoyed yourself so much.
That little poem that you wrote in Mrs. Matuschek's guest book did you make that up yourself?
It's sort of half and half.
- How do you mean?
- Half Shakespeare and half me.
I just changed the lines around to suit the occasion. I made that last line rhyme with Matuschek, that's all.
- Mrs. Matuschek liked it very much.
- Thank you.
You made a fine impression on her.
Mrs. Matuschek thinks a lot of you.
And you know, I think a lot of Mrs. Matuschek.
- Mr. Matuschek? - Yes?
I've found a customer for the cigarette box.
What price shall I quote?
Well, let me see.
It costs us 2.85, and I think we get five percent...
Let me take care of this, Mr. Matuschek.
Look, there's no use waiting now.
Believe me. If there's an opening, you'll be the first.
Just a moment.
Tell me, would you buy a box like this?
Mr. Matuschek, I couldn't buy anything at the moment.
No, I want your opinion.
Your honest opinion.
Now, don't let me influence you. I just want your opinion.
Do you like this box?
Yes, I do.
I think it's lovely.
Yes. Why?
Why?
I think it's romantic.
What's romantic about it?
Well, cigarettes and music, I don't know.
It makes me think of moonlight and cigarettes and music.
- There's the woman's point of view.
- Yes, Mr. Matuschek.
- Mr. Matuschek.
- Yes, Miss...
Novak.
- How much are you selling it for?
- Let me see. 4.25.
4.25?
Yes, 4.25.
That's a bargain! That's a real bargain!
Good morning, madam.
It's a lovely box, isn't it?
Oh, yes.
It's a candy box, isn't it?
Yes, madam, a candy box, and I should say, a very unusual one.
May I open it for you?
Yes, madam. That's Ochi Tchornya. It's a very popular classic.
No, that would never do.
Where do people get ideas like that?
Imagine, every time you take a piece of candy you have to listen to that song.
I couldn't buy a thing like that.
Too silly. I know just what you mean, madam.
Yet some customers like it for the very thing you object to.
We've sold quite a few.
- Really? - Yes, madam.
There's no denying that we all have a weakness for candy.
I don't mean to say anything against candy.
No, I only mean that sometimes we are inclined to overdo it a little.
I suppose so. Madam, have you any idea how many pieces of candy you eat a day?
No, I never gave it a thought.
We pick up a piece of candy absent-mindedly and then we take another piece.
Before we know it, we've gained a few pounds. That's when our troubles begin.
Massages, electric cabinets.
I know it.
Now, this little box makes you candy-conscious.
That's what we designed it for.
Every time you open it, the little tinkling song is a message to you.
"Too much candy, now be careful."
How much is it?
It's 5.50, reduced from 6.95.
It's a real bargain.
- I'll take it.
- Thank you, madam.
What do you say now?
I think people who like to smoke candy and listen to cigarettes will love it.
Don't let me influence you.
I want your opinion, your honest opinion, that's all I want.
- Good morning.
- Good morning, sir.
- 'Morning.
- Good morning, Kralik.
I've got a big dinner date tonight.
- With the boss? - No, he never invites me anymore.
How do you figure him out, anyway?
I give up.
It's certainly very difficult to get along with him these days.
He never talks to me anymore.
I hope he's feeling more cheerful today.
He better, because I'm going to ask him for a raise.
A raise?
Do you mind if I ask you a personal question?
- No, go ahead.
- It's confidential.
Yes, sure.
Suppose that a fellow like me wants to get married.
That's wonderful!
That's the best thing that could happen.
Who's the girl? Wait a minute. What did I say?
I said, "a fellow like me." I didn't say me. How much does it cost you to live, you and Mrs. Pirovitch? - Leaving out the children.
- Why fool yourself?
Well, let's say temporarily. How much does it cost?
- It can be done.
- Yeah?
Yes, and very nicely.
Naturally, you can't be extravagant.
Suppose a fellow gets an apartment with three rooms. Dining room, bedroom, living room.
What do you need three rooms for?
You live in the bedroom.
- Where do you eat?
- In the kitchen. You get a nice big kitchen.
Where do you entertain?
What are you, an ambassador?
Who do you want to entertain?
If someone is really your friend, he comes after dinner.
Oh, no.
- Good morning.
- Good morning, Miss Novak.
- How's your wife, Mr. Pirovitch?
- Oh, my goodness! I forgot to call Dr. Hegedus.
- Something serious with your wife?
- No, she couldn't be better.
- Why do you want to call him? - Lf I don't, he'll come.
Excuse me, I'd better telephone him.
I hope it isn't too late.
Miss Novak?
Yes, Mr. Kralik?
I noticed that you wore a yellow blouse with light-green dots yesterday.
No, Mr. Kralik. As usual, you're mistaken.
It was green with light-yellow dots.
Everybody else thought it was very becoming.
I don't remember remarking about your neckties.
If you think I couldn't say anything about your neckties just ask Mr. vadas.
My blouse is none of your business.
I'm sorry. Mr. Matuschek seems to think it is my business.
Yes, that's right. I'm working under you.
I'll call you every morning and describe what I'm going to wear.
Before I select my next wardrobe, my dressmaker will give you samples.
- Imagine you dictating what I should wear.
- I don't care what you wear.
For a circus pony, it's all right.
I have my own troubles without your blouse between Matuschek and me.
I sold as much yesterday as anybody else. For a rainy Monday three weeks before Christmas, 95.50 isn't bad.
- Did you tell Mr. Matuschek that?
- Yes. And what did he say? "Not to come in that blouse."
- Tell him I won't.
- I will!
Good morning.
I caught him in time.
Saves me five pengo, and that counts when you're married.
- Is this tie all right to wear to work?
- Quite all right.
Tell me, who is the girl?
Well, you know that girl I was corresponding with?
- Yes, about the cultural subjects.
- Yeah.
Well, after a while, we got on the subject of love naturally on a very cultural level.
What else can you do in a letter?
She is the most wonderful girl in the world.
Is she pretty?
She has such ideals and such a viewpoint on things that she's so far above the girls you meet today, there's no comparison.
- So she is not so very pretty?
- Don't say that.
I'm sorry. The main thing is that you like her.
- Yeah, I hope I will.
- What do you mean?
You love a girl, and you don't know if you like her?
Well, that's just the question.
I haven't met her yet. - What?
You haven't met her yet?
- No. I keep postponing it and postponing it.
I'm scared.
This girl thinks I'm the most wonderful person in the world.
And after all, there is a chance she might be disappointed.
Yes, there is a chance.
- On the other hand... - You might be disappointed, too.
And I don't dare think about it.
Pirovitch, did you ever get a bonus?
Yes, once.
Yeah, the boss hands you the envelope.
You wonder how much is in it, and you don't want to open it.
As long as the envelope's closed, you're a millionaire.
You keep postponing that moment and you can't postpone it forever.
I'm meeting her tonight, 8:30 in a café.
- A red carnation?
- Yeah.
Yeah.
She's using one for a bookmark in a copy of Tolstoy's Anna Karenina.
I'm wearing one in my lapel.
I haven't slept for days.
I'm sure she'll be beautiful.
Not too beautiful. What chance would a fellow like me...
- What do you want, a homely girl?
- No.
You knock on wood for me.
Just a lovely, average girl.
That's all I want.
Thank you, my good man.
'Morning, everybody.
Here, keep the change.
Send your boy through college.
Thank you, sir.
I see by the expression on your underpaid faces you wonder where I get money.
No, Mr. vadas, I don't wonder.
- What do you mean? - I mean, I don't wonder.
Good morning, Mr. Matuschek.
This window looks terrible. There isn't a shop on the street that doesn't look better.
It's a wonder we get any customers.
We'll stay tonight after closing hours and redecorate it.
- I'll have to get out of it some way.
- Klara, you haven't got a chance.
I have an engagement tonight at 8:30.
I have to go home first. I have to change.
Ilona, did you notice the blouse I wore yesterday, the green one?
With the light yellow dots?
I thought it was simply stunning.
I'm so glad. I'm planning to wear it tonight.
Hello?
Yeah, hello, darling.
Well, you were sleeping, and I didn't want to disturb you.
You came home late last night.
I thought perhaps you'd like to sleep a little longer.
No, I'm not angry.
Did you have a good time?
That's all that matters, isn't it?
What?
1,000 pengo?
But, Emma, I don't understand it.
Only last Monday I gave you...
No, I'm not complaining.
It's quite a bit of money.
Yeah, all right.
I'll send it over as soon as possible.
Yeah, goodbye.
Come in.
- What is it?
- I'd like to talk to you for a moment.
- Is it important?
- It's important to me.
Is it important to Matuschek and Company?
Not exactly, sir. Well, then, I'm sorry.
I'm busy. You'll have to see me later.
- Pardon me, sir.
- What is it now?
Sir, for several days your attitude toward me seems to have changed.
- Has it?
- Yes, Mr. Matuschek, it has.
Really, I'm completely at a loss to understand it.
After all, I do my work.
And you get paid for it?
Yes, sir.
- Every month?
- Yes, sir.
Yes, everything seems to be all right then, doesn't it?
Yes, Mr. Matuschek.
Did you see him?
I'm not going to stand for this much longer.
What does that man want of me?
Why does he always pick on me?
- You are his oldest employee.
- That's a fine reason.
He picks on me, too. The other day he called me an idiot.
What could I do? I said, "Yes, Mr. Matuschek, I'm an idiot." I'm no fool.
Listen, maybe he has business worries. Or maybe he has some trouble with his wife.
Is that true, Pirovitch?
Is he having trouble with his wife?
I don't know, it's none of my business.
I'm talking to Kralik.
What do you want?
I don't know anything. Leave me alone.
Kralik, don't be impulsive, not at a time like this.
Not when millions of people are out of work.
- I can get a job anywhere. - Can you?
Let's be honest.
I'll take a chance.
I'm no coward, you know. I'm not afraid.
- I am.
I have a family.
- Well, I haven't.
Think it over.
Those were nice letters, weren't they?
Leave it downstairs at the desk.
Mr. Kralik, do you think I'll have to work tonight? After all, I'm a child.
- No, you don't have to stay.
- Do you mean it? - I'll straighten it out.
- Thanks, Mr. Kralik!
- May I help you?
- No, thank you. I put all the imported bags over there on the shelf.
Is that how you wanted it?
I'd appreciate it if you'd tell me if there's anything wrong.
Since when have you become interested in my opinions?
I want to please you, Mr. Kralik. I'm working under you.
- You don't have to keep harping on that.
- No, I didn't mean it that way at all.
Regardless of what I think of you I believe that anybody who works with you and doesn't get a great deal out of it, is just plain dumb.
Just what do you mean? What do you think of me personally?
I mean, since you ask no matter what anybody else says, I think you're a gentleman.
I try to be.
You have no idea what that means to a working girl.
What a girl goes through in some shops.
Take for instance when I was with Foeldes Brothers Sons.
The sons were all right, but the brothers, Mr. Kralik...
That's why I like it here so much. When you say, "Miss Novak, let's go in the back to put bags on the shelf" you really want to put some bags on the shelf.
And that's my idea of gentleman.
I just don't believe in mixing bags with pleasure.
Mr. Kralik.
- Yes, Miss Novak? - About that blouse...
- I'm sorry, but I had to do that.
- I want to thank you. I'm glad you did it.
After thinking it all over, you're so right.
- That blouse was awful. - Oh, no, not awful.
It was.
I wouldn't admit it at the time, but what woman would?
We hate to admit we are wrong. That's why we are so feminine.
This is the first time you've shown a little sense.
- Quite a change in you, Miss Novak.
- I know it, Mr. Kralik. If you keep this up, we'll get along much better.
- Thank you, Mr. Kralik.
- That's quite all right, Miss Novak.
I was planning to wear that awful blouse tonight.
- I have a date with... - Tonight? Didn't you hear what Mr. Matuschek said?
We have to stay and decorate the windows. - I almost forgot. - Yes.
Would it be possible, do you think you could spare me tonight?
And then maybe Mr. Matuschek would let me off.
So that's why I'm a gentleman. That's why you've learned from me now?
- I don't understand.
- You want the night off? - I have to, Mr. Kralik.
- You're out of luck.
That was such an obvious trick. I almost fell for it, too.
I have to get off tonight.
It's terribly important. For the last six months, you've just antagonized me and...
You haven't been very nice to me either.
Whatever I do, it's wrong.
If I wrap a package, it's not right.
If I make a suggestion, and some of them are very good... - Here.
...you don't listen. Everything has to be done exactly your way, and then you don't like it.
When I first came into this shop, I was full of life and enthusiasm and now I'm nothing.
You've taken my personality away.
You're a dictator, that's what you are.
Mr. Kralik, any day now I may be in a position where I don't have to work anymore.
Then I'll really tell you what I think. As for that blouse, I think it's beautiful, and I'm going to wear it tonight.
Mr. Kralik, I don't like you.
Mr. Matuschek, may I speak to you for a moment?
What is it? Do you think you could spare me tonight?
Let me see, we need three people, to dress the "A" window.
- Mr. Kralik?
- Yes, Mr. Matuschek.
Can you get along without Miss Novak tonight?
Mr. Matuschek, I'd like to talk to you for a moment.
- You want to go, too? - Yes, I'd appreciate it very much...
What is this? Does everybody want to leave?
Is this the interest you show? - Once a year, I ask you to stay.
- I'm sorry, if I'd only known yesterday.
You want a special invitation.
Next time, I'll send you an engraved announcement.
I have talked everything over with Mr. Kralik.
I know his ideas. Miss Novotni and I can manage the novelty window by ourselves.
Did I ask you for your advice?
What do you mean you talked this over?
Who's shop is this?
Yes, Mr. Matuschek.
So you want the evening off, Mr. Kralik?
That's all right. I think we can manage.
This is the first time in years I have asked a favor.
I gave you the evening. What more do you want? - Do you want a brass band?
- You're being unjust.
I'm being unjust?
Once a year, I ask six ladies and gentlemen six, mind you, when next door, a shop twice as big as mine employs only four.
Good morning, madam.
Is there something I can show you?
Have you any traveling bags for men with a zipper?
We have all types of traveling bags for men with zippers.
Thank you very much.
I'm doing some window-shopping for my husband.
- He'll be here tomorrow. - I'll be delighted to serve him, madam.
- Thank you.
Good morning.
Six people who stand around here for days telling jokes and talking about the movies, while I pay the gas and the rent and the light, and the taxes, and their salaries.
Good morning, Matuschek and Company.
What?
Just a moment.
Mr. Pirovitch.
Yes?
Mama, I called you.
We are decorating the window after closing hours so we won't have to have dinner with the Laszlos.
Isn't that wonderful? Yes, I knew you'd be glad.
Goodbye, Mama.
Six people I ask, one day a year, to be so kind as to redecorate a window.
And you have the nerve, Mr. Kralik the oldest employee in the place, who should set an example.
You spoke like this to me yesterday.
What did I do then?
The whole week you've treated me like this, and without any reason.
Without any reason?
Maybe I have more reason than you think.
It's obvious that you're not satisfied with me.
You can draw your own conclusions.
In that case, I think there's just one thing to do.
Perhaps we'd better call it a day.
Matuschek and Company. Yes, Mrs. Matuschek, he's here.
Mrs. Matuschek on the telephone.
Hello, Emma.
No, I'm not coming home tonight.
All right.
All right, I'll send it right over.
Put 1,000 pengo in an envelope and have Pepi take it to Mrs. Matuschek.
Pepi is out.
He has quite a few deliveries, and he won't be back until after lunch.
Mr. Kralik and I always have lunch at Farago's.
It's only a few blocks from your home.
We can deliver it. Right, Mr. Kralik?
Yes.
No, thank you, Mr. Kralik.
Mr. vadas.
Yes, Mr. Matuschek.
I don't like to break in on your lunch hour.
It's perfectly all right.
It'll be a pleasure. Thank you, Mr. vadas.
Mr. Kralik will you come to my office.
Yes, sir.
Yes, sir.
Mr. Kralik I've been thinking all day about what you said this morning.
I'm sorry, Mr. Matuschek.
I'm afraid I lost my temper.
No, I think you were right.
I really believe that you'd be happier somewhere else.
Do you think so, sir?
Yes, I'm sure of it.
I guess there's nothing more to be said.
Let me see.
You're naturally entitled to a month's pay.
That's 200 pengo.
- That's right, isn't it?
- Yes, sir.
Will you, please, sign this receipt.
And here's a letter which certainly won't handicap you in seeking employment.
Thank you, sir.
I guess we might as well say goodbye.
- Goodbye, Mr. Matuschek.
- Goodbye.
Well?
What happened?
"To whom it may concern:
"I wish to state that Mr. Alfred Kralik leaves my employ of his own accord.
"Mr. Kralik started with Matuschek and Company nine years ago as an apprentice.
"With diligence, he advanced to the position of clerk.
"For the last five years, he has been our first salesman.
"We have found him reliable, efficient, resourceful.
"We can recommend him without reserve.
"He carries with him our best wishes for his success in his future career.
"Hugo Matuschek."
Kralik, I still can't believe it.
There's no reason.
The boss doesn't have to give you a reason.
That's one of the wonderful things about being boss.
Well, I wanted to get off tonight.
I got off all right.
- Kralik, you're not going?
- No, I couldn't face her tonight.
This morning I had a position, a future.
I'm afraid I sort of exaggerated in my letters.
I showed off a little, and she's expecting to meet a pretty important man.
I'm in no mood to act important tonight.
Well, I...
My dear Kralik, I think I speak for all of us, when I say this is a shock and a surprise.
We all feel we are losing a splendid fellow worker and we certainly wish you the luck which you so rightfully deserve.
Now, Kralik, we are going to see each other soon.
If you have an evening with nothing to do, you know where we live.
- All right, Pirovitch.
Goodbye. - Goodbye, Kralik.
Ilona, I'm going to miss you.
I don't understand.
It's nothing unusual. It happens every day.
Somebody gets fired and...
- Goodbye, llona.
- Goodbye, Mr. Kralik.
Flora.
Flora, you'll notice when you look through my sales book I cancelled slip number five, but I deducted it from the total.
Goodbye.
If I had anything to do with you not getting the evening off, I'm sorry.
It's my fault that you got into this trouble.
Believe me, I'm sorry, too.
That's all right.
- It's true we didn't get along.
- No.
I guess we fought a lot, but losing a job at a time like this is something you don't wish...
- On your worst enemy.
- I didn't say that, Mr. Kralik.
- Let's not quarrel anymore.
- Goodbye.
- Goodbye, Mr. Kralik.
Yes?
Well?
Oh, you have.
How soon can you come over here?
Yes, well, come right away.
I'll... Right.
I'll be waiting here.
You may all go home.
We'll finish the windows tomorrow.
- Excuse me. Good night.
- Good night.
Hello.
Is this Mrs. Hojas?
This is Mr. Pirovitch, Mr. Kralik's friend.
Yes, I know he isn't there yet.
Will you, please, tell him when he comes that we are not working tonight, and I am coming over.
Yes. Thank you.
I hope you don't mind, Mr. Matuschek. He probably feels pretty low tonight, and I thought...
You don't have to explain. What you do after working hours is your own business.
Thank you, sir.
You haven't changed your mind, by any chance, Mr. Matuschek?
You've got the evening off, haven't you?
Well, go home. He is the best man you had.
Why did you let him go?
I warn you, Mr. Pirovitch.
His whole life he lived in this shop.
He was almost like a son to you.
And you were so proud of him. You invited him to your home again and again.
Mr. Pirovitch, you want to keep your job, don't you?
Yes, Mr. Matuschek.
I have a family. Two children.
In that case, mind your own business and go home.
Yes, Mr. Matuschek.
- Good night. - Good night.
Good night.
- Good night, Mr. Matuschek.
- Good night, vadas.
I beg your pardon. I'm not quite certain if I delivered Mrs. Matuschek's message.
She told me to remind you to call her if you don't work tonight.
Yes, you told me, vadas.
Mr. Matuschek, the last time I had the pleasure to be at your apartment was several months ago when you sent me after your briefcase.
Today I had a chance to get a glimpse of your new dining room set.
It's exquisite, really.
I can imagine what it'll look like with all the lights on at a dinner party.
- It must be simply stunning.
- Thank you, vadas.
- Good night, Mr. Matuschek.
- Good night, vadas.
- Good evening, Mr. Matuschek.
- Good evening.
Please.
- So it's true?
- I'm afraid so, Mr. Matuschek.
Here we have a complete record from our operatives two of our most reliable men.
"Report on Mrs. Emma Matuschek.
"On December 6, Mrs. Matuschek left her residence on vales Street, 23... "...at 8:45 p.m.
"She walked two blocks up to Karto Street where she engaged a taxi.
"At 9:03, the taxi stopped at the corner of Trantor and Bralter Streets.
"There, Mrs. Matuschek was joined by a young man."
Mr. Matuschek, your suspicion was right.
It was one of your employees.
Both our operatives identified him later as Mr. vadas.
- vadas?
- Yes.
Ferencz vadas.
Danube Place, 56.
There is such a man in your employ, isn't there? Yes, yes.
Twenty-two years we've been married.
Twenty-two years I was proud of my wife.
Well, she just didn't want to grow old with me.
If you'll send me your bill, I'll take care of it immediately.
Thank you, Mr. Matuschek.
- Good night. - Good night.
Good evening.
Hello?
No, Mrs. Matuschek. This is Miss Kaczek speaking. Good evening.
Who?
Pepi? No, Pepi isn't back yet.
I see, Mrs. Matuschek. He did some errands for you.
Oh, you don't say!
He forgot to pick up a bottle of perfume at Chabot's?
Isn't that too bad!
Yes, I'll give a good scolding to the little rascal.
Have a good time, Mrs. Matuschek.
Good night.
- Mr. Matuschek! Don't do that! - Go away!
Go away!
Why don't you go in, Kralik?
I really think you should go in and keep your date.
Now, Pirovitch, just do me a favor and deliver my note.
All right.
Pirovitch, I don't want to know what she looks like.
If she's bad looking, I've had enough bad news for today.
If she's lovely, it'll be more difficult, so don't tell me.
No, I won't. Now, what's the name of that book?
- Anna Karenina, by Tolstoy.
- Anna Karenina. - And a red carnation as a bookmark.
- Red carnation.
Now, let me see.
- Do you see anything?
- Not yet.
- There's a beautiful girl!
- Really?
- very beautiful, but no book.
- No book.
- Wait a minute. I think I see it.
- Yeah? Right here under the window.
Yes.
- "Anna Karenina by Tolstoy."
- That's right.
And a carnation.
I can't see her face. She's sitting behind a clothes rack.
- There's a cup of coffee on the table.
- Yeah? She's taking a piece of cake.
Kralik, she is dunking.
- Why shouldn't she dunk?
- All right. - All right. - All right.
She is leaning forward now.
She...
- Can you see her?
- Yes.
- Is she pretty?
- very pretty. She is?
I should say she looks...
She has a little of the coloring of Klara.
Klara?
What, Miss Novak of the shop?
Now, Kralik, you must admit Klara's a very good-looking girl.
Personally, I've always found her a very likeable girl.
This is a fine time to talk about Miss Novak.
Now... If you don't like Miss Novak, I can tell you, you won't like that girl.
- Why? - Because it is Miss Novak.
Now shall I give the note to the waiter? - No.
What do you want to do, let the poor girl wait?
Why shouldn't Miss Novak wait?
For the last six months she's fought with me every day.
But still, she wrote those letters, my friend.
My misfortune.
- Goodbye, Pirovitch.
- Goodbye, Kralik.
Thank you.
- Excuse me, miss, could I have this chair?
- Oh, no! No, you can't! I'm expecting somebody.
He should be here any minute. That's all right.
Carnation, huh?
A few nights ago we had a case with roses.
Turned out very nice, very nice.
But once, about three months ago, we had a very sad case with gardenias.
She waited all evening and nobody came.
And when we cleaned the café, underneath one of the tables we found another gardenia.
Imagine, the man must've come in taken one look at her, said, "Phooey," and threw away his gardenia.
Is your clock a little fast?
My own says 8:27 and yours says 8:31.
Listen, you have nothing to worry about, a pretty girl like you.
If he doesn't come, I'll put on a carnation myself.
- Waiter. - Yes, sir.
- Hello, Miss Novak.
- Good evening, Mr. Kralik.
It's quite a coincidence.
I had an appointment here, too.
- You haven't seen Mr. Pirovitch by chance? - No, no, I haven't.
All right. Well, I think I'll wait.
- Do you mind if I sit down?
- Yes, I do.
You know, I have an appointment, too, Mr. Kralik.
Oh, yes, I remember. Yes.
- My, your friend seems to be a little late.
- And I'll thank you not to be sarcastic.
I know you've had a bad day, and you feel very bitter.
- Still, that's no reason...
- Bitter? Me? About leaving Matuschek and Company?
When I got home and sat at the phone in five minutes I had what amounts to two offers.
I congratulate you. I wish you good luck.
I see you're reading Tolstoy's Anna Karenina.
Yes, do you mind?
No, no, I just didn't expect to meet you in a café with Tolstoy, that's all.
It's quite a surprise. I didn't know you cared for high literature.
There are many things you don't know about me, Mr. Kralik.
Have you read Crime and Punishment by Dostoyevsky?
- No, I haven't.
- I have.
There are many things you don't know about me, Miss Novak.
As a matter of fact there might be a lot we don't know about each other.
People seldom go to the trouble of scratching the surface of things to find the inner truth.
I really wouldn't care to scratch your surface, Mr. Kralik because I know exactly what I'd find.
Instead of a heart, a handbag.
Instead of a soul, a suitcase.
And instead of an intellect, a cigarette lighter which doesn't work.
That's very nicely put.
Yes. Comparing my intellect with a cigarette lighter that doesn't work.
Yeah, that's a very interesting mixture of poetry and meanness.
Meanness? Let me...
Don't misunderstand me.
I'm only trying to pay you a compliment.
Mr. Kralik, please! I told you I was expecting somebody.
Look, if your party doesn't show up, would I...
Don't worry about that.
My party will show up. So you don't have to entertain me.
- Have you read Zola's Madame Bovary?
- Madame Bovary is not by Zola. Mr. Kralik, are you still here?
Are you deliberately trying to spoil my evening?
Why do you want to do me harm? Why do you hate me so?
- I don't.
- I suppose you love me.
Why should I?
What've you done to make me love you?
- I don't want you to love me. - I don't!
Do you know what that tune reminds me of?
Yes, thank you. Two dozen unsold cigarette boxes.
No, no.
Wrong again. It reminds me of a girl out of a job.
- A very nice girl, too, I thought.
- You thought that.
How you can lie!
But that was before you started to make fun of me and giving imitations of me in the locker room.
And I'd like to take this opportunity, Miss Novak to inform you that I don't walk like a duck and I'm not bowlegged.
- Aren't you?
- No, I'm not.
Well, I have information to the contrary.
Mr. vadas assured me that you have your trousers specially made.
That's a lie!
- So that's the kind of a man you trust. - No!
I've never been to a tailor in my life. If you think I'm bowlegged, I'll pull up my trousers.
Would you like it if made remarks about your red hands?
- That's what you did.
- After you started making fun of my legs.
My hands aren't red at all!
No, after I called your attention to them.
Let me tell you something, Miss Novak. You may have beautiful thoughts, but you hide them.
As far as your actions, you're cold and snippy like an old maid.
You'll have a tough time getting a man to fall in love with you.
An old maid? So, no man could fall in love with me?
Mr. Kralik, you're getting funnier every minute.
I could show you letters that would open your eyes.
No, you probably wouldn't understand what's in them.
They're written by a type of man so far superior to you it isn't even funny.
I have to laugh when I think of you calling me an old maid.
You little insignificant clerk.
- Goodbye, Miss Novak.
- Goodbye, Mr. Kralik.
Doctor, I would say it's a nervous breakdown.
What do you think?
It appears to be an acute epileptoid manifestation and a pan phobic melancholiac with indication of a neurasthenia cordus.
Is that more expensive than a nervous breakdown? Pardon me, Mr. Katona.
Precisely what position do you hold with Matuschek and Company?
I would describe myself as a contact man.
I keep contact between Matuschek and the customers on a bicycle.
Do you mean, an errand boy?
Doctor, did I call you a pill-peddler?
- Hello, Mr. Kralik. - How is he?
I want to thank you for your splendid reaction to my call.
- Is it serious? - It was a terrible shock. I have to get over it.
This thing must be kept in strict confidence between the three of us. Me, Mr. Matuschek, and you.
Thank you for coming, Kralik.
Sit down.
Do you remember the last time you came to my house for dinner? I said that if things go well, I might take it easier and maybe by Christmas make you manager of the shop.
Now I have to take it easier.
Would you care to work for me again?
No, don't even think about it, sir.
Is it possible that I ever distrusted you?
I hated you.
I couldn't stand your presence any more.
That's how far jealousy can drive a man.
But that's all over now, sir.
When I first got that anonymous letter, I laughed.
My wife having secret rendezvous with one of my employees.
My wife!
But how could you suspect me, sir?
You see, you were the only one of my employees who had been to my home and you sent my wife flowers...
- But that was... You don't have to tell me.
When that poison gets into a man's mind...
- Just try to understand. - I do understand, sir.
Here are the keys to Matuschek and Company.
Thank you, sir.
What shall I do about Mr... vadas?
I want him dismissed as quietly as possible.
No scandal.
Don't even mention the subject to him.
We won't lower ourselves.
very good, sir.
This will be the biggest Christmas in the history of Matuschek and Company.
- I know it will. - Yes, sir.
Goodbye.
- Kralik? - Yes, sir?
Now that you're the boss, if you want to give yourself a raise...
I'll talk it over with myself, and if I don't want too much money I'll give it to myself.
Thank you, sir!
- Congratulations!
- Thank you!
Goodbye, Mr. Matuschek.
Pepi, I don't know how to thank you.
You saved my life.
Don't mention it. It was a pleasure.
If you want anything else, you know where to reach me.
I'm still nothing but an errand boy at Matuschek and Company.
In other words, you'd like to be a clerk?
I wouldn't put it that brutally.
- When I get feeling better...
- But then you might change your mind. Who knows how long you'll have to stay here.
You're a pretty sick man, Mr. Matuschek.
This isn't just an ordinary breakdown.
All right, you're a clerk.
Now, get out of here!
Thanks, Mr. Matuschek!
Kralik, I think I speak for all of us when I say heartiest congratulations.
What a load off my mind. Now we're all one little happy family again.
Be assured of my cooperation to the fullest extent.
I want you to be a great success.
From now on, you're going to the office, aren't you?
That's right. If anybody deserves it, it's you, my boy.
Nice little ring, isn't it?
I had a little luck last night, too.
Real diamond.
My grandma gave it to me.
That's what you get when you're a good boy. Some get apples, I get diamonds.
- Good one?
- Yeah. By the way, I have some unusual ideas for that window display.
Thank you, vadas. The rest of us can take care of the windows.
Right now, I'd like you to go into the stockroom and you know those big suitcases on the top shelf?
- The black ones?
- That's right, and the big brown suitcases.
- On the bottom shelf? - On the bottom.
I want you to take all the big black suitcases from the top shelf and move them to the bottom, and the big brown ones from the bottom shelf and move them to the top shelf.
- You don't want to do it?
- I didn't say that.
Of course I'll do it.
- I'm a good soldier.
- All right, do it right away.
Thank you.
312-683, please.
Is this the Atlas Employment Agency?
This is Mr. Katona of Matuschek and Company speaking.
We have an opening for a new errand boy.
Now see here.
I want a educated, healthy boy, good family and no bad habits.
Send me four or five. I'll look them over. Right away, if you please.
Tell them to ask for Mr. Katona, the sales department. All right.
What's the matter, didn't you ever see a clerk before?
- Who made you a clerk?
- Yes, who did this dreadful thing?
I can't give you the whole story. I'm tied up with my word of honor.
If it hadn't been for me, this place would be closed on account of suicide and you'd all be out of a job.
Matuschek and Company, good morning.
Yes, Mrs. Matuschek.
Don't miss this, folks.
Hello, Mrs. Matuschek.
Yes, this is Pepi speaking.
That's right.
I didn't bring you that bottle of perfume?
Well, you're never going to get it! What do you think of that?
Your perfume days are over, Mrs. M!
Yes! This is Pepi speaking.
You want to speak to Mr. Matuschek?
That's too bad.
At the moment he's up in a balloon with two blondes.
Now watch this.
You wouldn't like to speak by any chance to Mr. vadas?
That got her.
Draw your own conclusions.
You sent for me, chief?
vadas, I'm a little worried about you.
Will you be comfortable under a former, fellow clerk? Working under a younger man?
Kralik, this is the age of youth, and I always ride with the times.
You're a smart young man and my hat's off to you.
Let's stop beating around the bush. You and I never got along.
- You really think so?
- Admit it. You don't like me.
I don't?
Wait a minute, Kralik.
You are the boss.
That's right, but I'm not going to be a "yes" man.
You know what I'll do? I'm going to contradict you.
I do like you!
- Anything else bothering you?
- Yes. I don't like you.
That's every man's privilege.
I thank you for being so frank.
Now I know my problem, and it's up to me to change your mind.
I don't think it'll be so hard.
I heard the funniest joke.
Do you want to hear it?
No!
Hello!
Yes, this is Matuschek and Company.
Johanna?
You're calling for Miss Novak.
What's the matter with her?
I hope it's nothing serious.
Fine, I'm glad to hear that.
Tell her not to worry. Unless she's absolutely all right, tell her not to come today.
No, there's no hurry now.
Tell her to be sure and take good care of herself.
- Really, Kralik, that's a wonderful attitude.
- What's so wonderful about it?
I've been around, and I have my eyes open. If anyone didn't agree with you here, it was Miss Novak.
Just leave Miss Novak out of this.
Don't misunderstand.
I have nothing against Miss Novak. On the contrary, she's a nice girl. Only sometimes, she went too far.
Not another word about Miss Novak.
She's a fine girl and a hard worker and she's a good salesgirl, and you shut up!
You misunderstand me.
I didn't mean any offense. - I was agreeing with you.
- I don't want you to agree with me! You're fired.
You're fired.
Get out of here, you two-faced, double-crossing two-timer! Go on. Get out of here!
Folks! Folks!
Folks! Did you hear what he called me?
Remember it on the witness stand.
He called me a double-crossing two-timer!
I told you to get out of here!
Get out!
Don't you push.
Don't you push!
What right have you got to fire me? Does Mr. Matuschek know?
No!
Mr. Matuschek doesn't know anything about this. I'm the manager, and you don't work here anymore!
How do I know you're the manager?
Prove it to me in black and white.
You're going to get it in black and blue.
All right!
Nice little case of assault and battery.
You'll hear from my lawyer.
What about my salary?
Get the man's salary.
- Here it is, Mr. vadas.
- We have everything prepared.
- We don't want to waste any time. - Pardon me, sir.
I'm entitled to a letter of reference.
I forgot it.
Flora, take a letter.
To whom it may concern:
Mr. vadas has been in the employ of Matuschek and Company for two years during which time he's been efficient as a stool pigeon, a troublemaker, and a rat.
If he doesn't clear out, he'll get a punch in the nose.
Truly, Alfred Kralik, Manager of Matuschek and Company.
- Good morning.
- Good morning, Miss Novak.
I suppose you're surprised to see me back.
Naturally. I'm glad you have your job back again.
I congratulate you.
I hear you haven't been feeling well.
That's all right, thank you.
I wanted to see Mr. Matuschek.
Here he is.
I'm Mr. Matuschek.
Mr. Kralik, don't make any jokes. Not today.
Please, if you want to pick on me, do it some other time.
I don't know what to say.
I'm trying to tell you that Mr. Matuschek isn't here, and that I'm the manager.
Haven't you got any heart at all?
I'm not well, I can hardly see straight.
Everything is just going round and round.
I ask you a simple question and instead of any consideration, you try to frighten me.
Excuse me.
Hello.
Mr. Foeldes?
Hello, Mr. Foeldes.
Yes. Well, thank you very much.
Yes, it all happened this morning.
That's right, Mr. Foeldes.
No, Mr. Matuschek won't be with us for a while.
Now, please, Mr. Foeldes.
I don't own the shop yet. I'm only the manager.
Goodbye, Mr...
Miss Novak! Klara! Klara!
- Good evening, Miss Novak.
- Good evening, Mr. Kralik.
I hope you'll forgive this intrusion, but I... Being in charge of the shop, I feel like a father to our little family.
Anyway, how are you, young lady?
I'll be all right, Mr. Kralik.
Please sit down.
Thank you.
Christmas is coming, and we'll miss a good worker like you in the shop.
So you better get well.
I'll be all right in a day or two.
That doesn't mean that you should neglect yourself.
I'm very serious about this because I feel responsible for the whole thing.
- You?
- Yes.
Oh, no, Mr. Kralik.
I think I can relieve your mind.
It wasn't your fault at all.
No, there's a much bigger reason, unfortunately.
Shouldn't you call a doctor?
No, I don't need to see a doctor.
My trouble is what one might call psychological.
It's my own personal problem, and I'll come out of it.
I'm sorry.
It's a shame you have to go through all this. As long as it's only psychological, you won't...
Only psychological!
Mr. Kralik, it's true we're in the same room but we're not on the same planet.
Miss Novak, although I'm the victim of your remark I can't help but admire the exquisite way you have of expressing yourself.
You certainly know how to put a man in his planet.
Aunt Anna has something for you! She has? Why doesn't she come in?
Come in, Aunt Anna!
This is Mr. Kralik of Matuschek and Company.
- I'm glad to meet you.
- How do you do? - I hope it's good news.
- I'll tell you later.
Mr. Kralik, it was kind of you to drop in.
I don't want to spoil your whole evening.
I have nothing to do.
Go ahead and read the letter. Don't worry about me.
- Lf you don't mind.
- Not at all.
- Good news? - very good news.
I can promise you I'll be back in the shop tomorrow, and I'll be on my toes!
I'll sell more goods than ever before.
That's quite a change in you.
It's amazing what one letter can do.
If I weren't feeling so happy, I'd be very annoyed with you. With me?
Why?
Why? Because you spoiled my date last night.
I wasn't so wrong when I asked you not to sit at my table.
This gentleman did come to the café. He looked in the window, saw us together, and misunderstood.
- He thought you and I were friends?
- He must have.
Listen.
"Tell me and be frank. I think you owe it to me.
"Who is this very attractive young man?
He's just the type women fall for."
- I'm sorry I caused you so much trouble.
- It's all right. I'll straighten it out.
It won't hurt him to be a little jealous.
He doesn't seem to be much of a man, this friend of yours.
I mean, he walks away.
He's afraid to come over to the table when another man is there.
No, Mr. Kralik, he's wasn't afraid, I can assure you.
He's tactful. He's sensitive.
He's not the type of man who would walk up to a table uninvited.
It's difficult to explain a man like him to a man like you.
Where you would say, "black," he would say, "white."
Where you would say, "ugly," he says, "beautiful."
And when you say, "old maid," he says:
"Eyes that sparkle with fire and mystery...
"vivacious.
"Fascinating."
I remind him of gypsy music.
Speaking of gypsy music, we've had a lot of trouble selling those Ochi Tchornya boxes, haven't we?
- That doesn't make any difference.
- You can consider one box sold.
Yes. I've just had an inspiration.
I'll give one to my friend for Christmas.
Miss Novak, you're taking an awful chance.
Why don't you give him a wallet?
I'm sure he'd be crazy about it.
Any man would be. A wallet is practical.
Besides, we have those imported pigskins.
- I'm not interested.
- I'd make you a special price.
No, I'm sorry.
Besides being a practical thing a wallet is quite romantic.
On one side he has your last letter, on the other side, a picture of you.
When he opens it, there you are.
And that's all the music he wants.
Why, Mr. Kralik, you surprise me.
That's very well-expressed.
I must admit, that's very nice.
No, just the same, I'm going to give him a cigarette box.
There's not much more I can say. Except that I wish both of you a Merry Christmas.
- Thank you, Mr. Kralik, good night.
- Good night, Miss Novak.
- Rudy!
- Yes, Mr. Katona?
Do you know what time it is?
- A few minutes after 8:00.
- And you're still here? - Don't contradict me, just listen!
- Yes, Mr. Katona.
You have to be faster, especially on Christmas Eve.
Am I asking too much?
- No, Mr. Katona.
- All right.
I have great news.
I talked to the hospital, and Mr. Matuschek is much better.
- That's wonderful! - Can we visit him?
Let's all get together and buy him a nice Christmas present.
Let's get him a little Christmas tree for his hospital room.
That's all very nice, but the best present we could give him is a bare-looking shop with nothing in it except money in the cash register.
Now, come on, folks! Let's make this the biggest Christmas Eve in the history of Matuschek and Company.
Where's Klara! Klara!
Miss Novak!
Coming!
Yes, Mr. Kralik, what is it?
- How are you today?
- Fine. Good. We're expecting terrific business today.
It's going to be tough. But don't overdo it.
Miss Novak, may I ask a favor of you?
With pleasure, Mr. Pirovitch.
I wanted to buy one of those Ochi Tchornya boxes, but Kralik tells me you took the only one that really works.
That's right.
I bought it for my boyfriend.
He's coming tonight.
We're going to celebrate Christmas Eve.
- Mr. Pirovitch, can you keep a secret?
- On my word of honor.
When I come back Monday, I might have a ring on my finger.
Maybe, you never know.
What? That's wonderful!
And that's the young man who'll get the cigarette box?
Then let's drop the whole thing.
You see, I thought of giving it to my wife's uncle for Christmas.
I'm sorry, can't you give him something else?
It's not so easy.
You see, I don't like him. I hate to spend a nickel on him.
Still, I must give him a present.
I thought if I have to give him a present I might as well give him something he won't enjoy.
The box costs 2.29.
That's a lot of money, but it's worth it to ruin my wife's uncle's Christmas.
I'm sorry, Miss Novak.
I forgot you always liked those.
No, no, Mr. Pirovitch.
Speak freely.
If you were in my position what would you give him?
That's hard to say.
What would you say to the idea of let's say, maybe, a wallet?
That's an inspiration.
- One of those imported pigskins?
- That's what I was thinking of.
You can't miss. If I would get such a wallet, I would be one of the happiest men in the world.
On one side...
Here, I'll show you.
On one side, I put a picture of my wife and on the other side, my little baby.
When I open it, it says, "Papa" and not "Ochi Tchornya."
Thank you, Mr. Pirovitch.
I'll think it over.
Kralik, you'll get the wallet.
Mr. Matuschek, what are doing here?
Since when are you back?
I'm supposed to be a pretty sick man, that's what my doctor tells me.
But after all, it's Christmas Eve.
I couldn't stay away any longer.
Can you imagine me, over two weeks in the hospital without seeing a single customer?
The only piece of leather goods in the place was my nurse's handbag.
And where do you think she got it?
At Blasek and Company!
And they expect me to get well?
- Have you been by Blasek and Company?
- Oh, yes. - What kind of business are they doing?
- They're busy, but no comparison with this.
Good. This is all right.
Mr. Matuschek, take it easy.
Don't overdo.
No, I'm not, don't be.
I'm not a fool. I came around to find out if the shop was still here.
And then I go.
- Merry Christmas, Mr. Matuschek.
- Same to you.
- Do you think Eric would like that briefcase?
- I don't know.
I'm not so sure.
Pardon me, ladies. I can't see very well without my glasses.
Could you tell me the price on that briefcase?
24.50.
24.50!
My, what values you get here.
I wonder how Matuschek and Company can do it.
If you don't know, Mr. Matuschek, who should?
How much is it?
9,654.75.
That's wonderful.
That's the biggest day since '28.
You should be very proud.
I want to thank you from the bottom of my heart.
Two hours ago when I walked in here, I was a sick man.
But you, Kralik, and you, Pirovitch, you're the best doctors.
And you, Klara and Ilona and Flora, you're wonderful nurses.
Pepi, you know what I think about you.
Yes, sir.
This morning when I received the little Christmas tree you all sent me I was deeply moved.
I read your little note over and over.
And it made me very happy that you missed me and hoped that I'd be coming back home soon again.
You're right, this is my home.
This is where I spent most of my life.
No Christmas is complete without a bonus.
- Kralik.
- Thank you, sir.
Klara.
- Pepi.
- Thank you, sir.
Flora.
Here.
- Ilona.
- Thank you, Mr. Matuschek.
And Pirovitch.
I've called you names on several occasions.
When you see the bonus, you'll realize that I didn't mean it.
Thank you, Mr. Matuschek.
I guess that's about all.
Here, what's your name?
Rudy.
- Well, Rudy.
- Good boy.
Thank you, Mr. Matuschek.
It's all right, Rudy.
Too much.
We'll leave the shop just as it is until after the holiday.
I want you all to go home now and have a very Merry Christmas.
Well, Kralik 9,654.75.
That's wonderful.
Thank you, Flora.
Well, I think I'll have a little dinner now, and celebrate Christmas.
Have you ever been to Biro's?
No sir, I'm afraid that's way over my head.
Christmas only comes once a year.
How about joining me and we'll break a bottle of champagne together?
- Mr. Matuschek, I'd love nothing more...
- You have another engagement?
No, not another word.
I wanted to be sure that you weren't alone.
Have a wonderful time, and Merry Christmas.
The same to you, sir.
Well, Pirovitch.
I presume you're going to have a nice party at your house tonight.
Yes, I should say.
You probably have some guests?
No, just my wife, my boy, and my little baby and myself.
That's all we want, and we are very happy.
- Well, Merry Christmas.
- Merry Christmas, Mr. Matuschek.
- Merry Christmas, Mr. Matuschek.
- Thank you, Flora.
- Please, give my regards to your mother.
- Thank you.
Still hanging around the shop, Mr. Matuschek?
Can't get away from here.
You'd better hurry home, son.
You're probably celebrating Christmas with your family.
Am I wrong? Yes, Mr. Matuschek.
See that girl over there on the corner?
- Yeah. - I'm her Santa Claus.
- Good night, Mr. Matuschek.
- Good night.
Mr. Matuschek, I don't know how to thank you for that marvelous present.
After all, I'm only working here a short time.
That's all right.
What was your name? Rudy.
- How old are you, Rudy? - 17.
That's a wonderful age.
You've got your whole life ahead of you.
- It's up to you what you make of it.
- Yes, sir.
You better not squander that money. Go home and give it to your mother.
- My people don't live here in town.
- Is that so? - Have you no other relations here?
- No, Mr. Matuschek.
You're all alone in Budapest on Christmas Eve?
That's right.
Rudy! Do you like chicken noodle soup?
I certainly do.
And what would you think of roast goose stuffed with baked apples?
And fresh boiled potatoes and butter and some red cabbage on the side?
I'd love it!
And then cucumber salad with sour cream?
Then a double order of apple strudel with vanilla sauce.
Sounds wonderful!
You're going to have it, Rudy.
Come on.
Here, taxi!
- It's lovely, I'm sure he'll like it.
- I think so, too.
Merry Christmas, Klara.
I hope it all turns out the way you want it to.
- Thanks, llona.
- Good night.
- I'm sorry, I'll be out in a second.
- That's all right, no hurry.
I decided to follow your advice after all.
Want to see something?
That's beautiful.
Why don't you try it on?
I'd like to see what it looks like on a girl.
- Are those real diamonds?
- They're pretty near.
I didn't know you had a girlfriend.
Yes, it probably isn't easy for you to imagine anyone could like a man of my type.
Let's not start all over again.
It's Christmas, and I'd like to be friends.
Beside, you're wrong.
- Do you mind if I tell you something?
- No, not at all.
When I first came to work here, something very strange happened to me.
I got psychologically mixed up.
- You don't say? - Yes.
I found myself looking at you again and again.
I just couldn't take my eyes off of you.
I kept saying, "Klara Novak, what on earth is the matter with you.
"This Kralik is not a particularly attractive man."
- I hope you don't mind.
- No, not at all. Now, here comes the paradox.
I found myself falling for you.
- I can't believe it.
- Yes, and very much so.
- You certainly didn't show it.
- In those first few weeks...
I know you won't misconstrue what I'm going to say to you. After all, I'm happily engaged. At least it looks that way.
Go on.
In those first few weeks, there were moments in the stockroom when you could have swept me off of my feet.
Now I'm getting psychologically mixed up.
I was a different girl, then.
I was rather naive.
All my knowledge came from books, and I'd just finished a novel about a glamorous French actress from the Comédie Française.
When she wanted to arouse a man's interest, she treated him like a dog.
Yes, you treated me like a dog.
But instead of licking my hand, you barked.
My mistake was I didn't realize that the difference between this glamorous lady and me was that she was with the Comédie Française and I was with Matuschek and Company.
Well, that's all forgotten now.
Now you're going to see your girlfriend.
By the way, is it serious?
Yes, very.
Maybe we'll both be engaged Monday morning.
I think we will.
Don't misunderstand me. I just said in my case, it might happen.
As a matter of fact, I can tell you, it will happen.
How do you know?
We won't go into that.
Mr. Kralik, what do you mean you know?
I guess I might as well tell you.
He came to see me.
- Who?
- Your fiancée.
Yes, he came last night.
You shouldn't have told him who I am.
I spent an uncomfortable hour.
Apparently, he didn't believe it when you wrote that I meant nothing to you.
I can't get it into my head.
Coming to see you?
- That doesn't sound like him at all.
- I've straightened everything out.
You don't have to worry. In a little while you'll be Mrs. Popkin.
Mrs. Popkin?
That's the name, isn't it?
That's the name he gave me.
Oh, yes, that's right.
Popkin. Popkin.
A very nice fellow.
I congratulate you.
Thank you.
I think he's a very attractive man, don't you?
Yes.
For his type, I'd say yes.
You would classify him as a definite type?
Absolutely!
And don't try to change him. Don't put him on a diet.
- Would you call him fat?
- I wouldn't, but that's a matter of opinion.
I think that little stomach of his gives him a nice, homey quality.
That's what you want in a husband, isn't it?
- Yes, that's what I want.
- And you're perfectly right.
If I were a girl and had to choose between a young, good-for-nothing with plenty of hair, and a solid, mature citizen I'd pick Mathias Popkin every time.
Anyway, he has a fine mind.
Didn't he impress you as being rather witty?
He struck me as rather depressed, but it's unfair to judge a man when he's out of a job.
Out of a job!
He never told me!
That shows you how sensitive he is.
You have nothing to worry about. He feels that both of you can live very nicely on your salary.
Did you tell him how much I make?
He's your fiancée, and he asked me.
When I told him what salary you made, he was a little worried but then I promised him you'd get a raise, and he felt better about it.
Let me tell you, mentioning that bonus didn't do you any harm at all.
This is terrible.
I'm outraged!
I had no idea he was materialistic like this.
If you could read his letters. Such ideals, such a lofty point of view.
- I could quote you passages.
- For instance?
"True love is to be two, and yet one.
"A man and a woman blended as angels.
"Heaven itself." That's victor Hugo.
He stole that.
I thought I was the inspiration for all those beautiful thoughts.
Now I find he was just copying words out of a book.
He probably didn't mean a single one of them.
I'm sorry you feel this way about it.
I'd hate to think I'm spoiling your Christmas.
I'd built up such an illusion about him.
I thought he was so perfect.
I had to come along and destroy it.
That's all right.
I guess I really ought to thank you.
Klara, if I'd only known in the beginning how you felt about me things would have been different.
We wouldn't have been fighting all the time.
If we quarreled, it wouldn't have been over suitcases and handbags but over something like whether your aunt or grandmother should live with us or not.
It's sweet of you to try to cheer me up.
I think we'd better say good night.
You have an engagement and so have I, and we shouldn't be late.
Do you know what I wish would happen?
When your bell rings at 8:30, and you open the door instead of Popkin, I come in.
Please, don't make it more difficult for me.
- I'd say, "Klara, darling"...
- No, you mustn't.
My dearest, sweetheart Klara, I can't stand it any longer.
Take your key and open post office box 237 and take me out of my envelope and kiss me.
Dear friend.
You?
Dear friend?
Are you disappointed?
Psychologically, I'm very confused but personally, I don't feel bad at all.
Klara.
When you came to the café that night, I was pretty rude, wasn't I?
- Oh, no. No.
- Yes, I was. Don't you remember?
Why, I called you bowlegged.
I was going to prove to you that I wasn't.
I was going to go out to the street and pull up my trousers.
Would you mind very much if I asked you to pull them up now?
- Morning, son.
- Morning.
We're off course.
Know the old mine around here?
- There's a lot of them here.
- It's worked by a man named Sand.
- Samuel Sand.
- He's my father.
You don't say, boy.
Your pa hunted buffalo with me in the army.
We thought it only decent to stop by and say howdy.
Three miles on, second canyon, head west. You'll see.
- You have a first name?
- Max.
Much obliged, Max.
You keep out of this, squaw.
- Now, where is the gold?
Tell me.
- Take it easy.
Come on, Sam.
Sam, ain't no use holding out.
There's no gold, Jesse.
When will you get it?
Now, look, you're working a so-called dead mine.
- You found something.
- Would I be living like this?
- We don't want it all, just half.
- Of nothing.
You've been sprinkling gold dust like snow.
- $1 a day's worth.
- You paid the store with a gold nugget.
It's been two years, one nugget. $38. Wouldn't even pay for the shovels.
We didn't ride this far to argue.
You're going to tell us where it is, if you tell us with your dying breath.
Whoa, boy, easy.
Ain't that handsome beadwork?
You fashion 'em yourself, squaw?
It's 1 5 years since I skinned an Indian, Squaw Man, but I ain't forgot the way.
Leave her be!
Please, leave her be.
I tell you, there ain't any gold.
I swear it, none.
I'm not afraid.
Max...
They're both dead.
There's nothing you can do now.
Max!
Max, stay outta there.
God, please stay out.
Come into town with me.
They don't even look like people.
Their suffering's over.
I don't want anybody to see them looking like that.
Ever.
Go away.
Leave me alone.
Please.
My God.
Max, you poor child.
- You come live with us.
I mean it. - I can't.
We've got acres of land and plenty of work.
- I've got to find those men.
- And if you do?
- Revenge isn't God's way.
- Save your preaching.
You're only a boy, they're vicious men.
Get 'em, Max.
You go get 'em.
If he doesn't, who will?
- The law.
- What law?
Max, at least wait a day.
Rest up.
Maybe I can get 'em before they sell that horse.
Here...
Here, Max.
Mrs McCanles, I got a rifle, a horse and $8. It'll hold.
Well, then, good luck.
Don't forget the way back.
I'll remember you both for your kindness.
Who the hell are you?
My name is Max.
Max Sand.
- Just a kid.
- Indian.
- Half-breed.
- You alone?
Spit it out.
I'm after three men who killed my parents.
- I thought you were the ones.
- Are we?
No.
- How long have you been tracking 'em?
- Three, four days.
- When did you eat last?
- A couple of days ago.
Pick up the horses, then join us.
Hey, kid, why don't you go home?
While you still have a chance.
I don't have a home.
How can you guys be so friendly... after what I tried to do?
Everybody in this world's foolish in his own way.
Besides, we were all kids once ourselves, weren't we, now?
Don't move, mister.
Now, turn around, with your hands up.
All I want is some food and a horse.
- I haven't seen a gun like that in years.
- Keep away.
- It won't work, you know.
- I said stay back.
The barrel's rusted, the hammer's broke and they don't make ammunition for it.
You wanna trade?
I could use something to eat.
You've eaten about 25 pounds of food in three days.
Think you'll ever get filled up?
Sorry, I didn't think. I know it's a long way to haul food.
- Well, finish it up, if you can.
- I can.
I didn't expect you to be so generous.
- Think I'd throw you to the coyotes?
- You had every right.
I meant to kill you if I had to.
You an old hand at killing?
I killed my share of deer and rabbits.
- Ever hold a gun on a man?
- No.
You mean to kill three of 'em, huh?
Bang, bang, bang.
You'll make it 'cause you're in the right?
- It helps.
- They bury a sheriff a week out here.
I figure it's a matter of me killing them before they kill me.
You wanna show me this fancy gun work?
Turn around and face the sun.
Hit that.
Go on home, boy.
Take the short cut.
The sun was in my eyes and I wasn't ready.
Think a man will hold still and give you warning so you can shoot at him?
- I can hit a rabbit at 80 yards.
- It don't shoot.
- Think you can use your rifle in a bar?
- I've never been in a bar.
Just to find 'em, you'll have to comb out every saloon, gambling hall and whorehouse between here and Mexico.
Do you think you're after three preachers?
You gonna gun 'em down coming out of a church social?
They steal 'cause they're too lazy to work and kill 'cause they love to.
They hide out like rats in the garbage.
So if you're gonna get 'em, you'll have to wallow in that garbage right with them.
I'll do what I have to.
It ain't that easy.
Finding them's one thing, killing them's another.
I'll figure out ways.
I've been selling guns to men like that for 1 5 years.
They've got more ways to cripple and kill than you can dream of.
They'll shoot you in the back, ambush you, kill you in your sleep.
All you've got is some blind Indian revenge.
- I'm half white.
- You're all helpless.
You get so you can do that with either hand, when you're half-drunk, half-awake, in a dark room or on a running horse, you might stand a chance.
A small chance.
- Would you teach me? - I sell guns.
I don't teach killing.
- Then I'll learn myself.
- You won't live that long.
Thanks for the food and advice, Mr Cord.
- I guess I'll be on my way.
- Where to?
How?
Even if I did teach you, that's only half of it.
While you're looking for them, you gotta eat.
You need clothes, food, horses, guns, ammunition. How you gonna get that?
You'll wind up stealing and killing like the ones you're tracking, can't you see?
I don't see nothing except my father lying on a blood-covered floor, all burnt and cut with his head blown to pieces.
And my mother, split up the middle, and every inch of her skin ripped off.
God help us.
Pick up that brass.
Cartridges cost a cent-and-a-half apiece.
Sit down.
A little poker suit you?
Well, not too much.
- You know how to play cards, don't you?
- No.
I guess I can teach you.
Have a drink.
Well, I...
- You don't drink either?
- No.
Where you're going, you'd best learn.
The lowest hand you can get is a pair, two of a kind.
Then two pair, then three of a kind, then a straight.
Three of what kind?
Three anything.
Three nines, three tens, three jacks.
- Which ones are the tens?
- Don't you know how to read?
I never went to school.
- Can you write?
- If I could write I could read.
- Anything you can do?
- Reach.
That's a waste of good whiskey.
Where you were going, you wouldn't need whiskey.
A ten has got ten spots on it, you can count that far on your toes.
Max...
Take it easy. It's a quiet town. I know people, I do business with 'em.
All right, but, Mr Cord, if you happen to see...
I know, if I see anything like a horse with an "SS" brand, I'll come and get you.
Here's a buck.
Buy yourself some candy.
Yes, sir.
Can I help you today?
A can of peaches.
A big can, please.
Best eastern peaches in the West.
Would you open it for me?
No charge.
You got a book that teaches reading and writing?
McGuffey's Primer.
Right under the stairs.
Hey...
Of course, you can't pick one out until you can read!
It's this one here.
25 cents for the peaches and 1 0 cents for the book.
Ideas don't weigh much but peaches do and freight is charged by weight.
Most people are hungrier in their stomachs than in their minds.
Well, here's your first decision.
The top sign says Silver City.
That's in Colorado.
The second one, the one over there, that's Donner, California.
The one on the bottom, that says Sonora.
That's down south in Old Mexico.
I sure can't tell you which way to go, but if you wanna catch 'em, go where the money is.
They'll head for where they can spend it or steal it.
Mr Cord, I don't know how I can ever pay you back for all this.
No need to.
If you get tired of chasing 'em, look me up and we'll talk about it.
Well, no use drawing this out.
Good luck, Max.
Bang, bang.
Very nicely done.
Handling one of these is only half of it.
The rest is learning human nature.
That takes a lifetime, so you'd better not trust anyone.
You wanna plan your moves, pick your place to fight, don't make any threats, and don't you ever walk away from one.
Goodbye, Max.
Goodbye, Mr Cord.
Don't even trust a friend.
Come on, Struther, you've washed your pink body enough.
Struther, please hurry up.
Hey, the dames are coming!
The dames are coming!
Struther, you'd better hurry up and get outta there.
Pink...
Red...
Cat got your tongue? Come on!
- Gee, you're cute. | de-en | ost | 0 | 0 | raw | document |
German: Ministerium will Strecke für Rennsteigshuttle sanieren
Immer wieder war in den vergangenen Monaten über die Zukunft des Rennsteigshuttles gestritten worden - nun soll es ganz schnell gehen.
Noch vor Ende des Jahres soll an der maroden Strecke, auf der die Touristenbahn fährt, gebaut werden.
Um die Zukunft des Rennsteigshuttles langfristig zu sichern, sollen nach Angaben des Verkehrsministeriums noch in diesem Jahr Bauarbeiten an der Strecke beginnen.
"Mit der Entscheidung, die Strecke Ilmenau-Rennsteig weiter zu bestellen und zu sanieren, bekennt sich das Land zu dieser vor allem für den Tourismus wichtigen Verbindung", erklärte Verkehrsstaatssekretär Klaus Sühl am Freitag in Erfurt.
Die Kosten für die Instandsetzung der Strecke bezifferte er auf etwa 2,5 Millionen Euro.
Von dieser Summe übernehme das Land 75 Prozent.
Der Vertrag, auf dessen Grundlage das Shuttle auch in Zukunft vom Land bestellt werden soll, werde derzeit endgültig abgestimmt, erklärte Sühl.
Das Ministerium und die Südthüringen Bahn als Betreiber seien sich über die technischen Details bereits einig.
"Damit sind der Fahrplan, die eingesetzten Fahrzeuge und die Qualitätsstandards ausgehandelt", sagte Sühl.
Der geplante Vertrag zwischen dem Ministerium und der Bahngesellschaft werde für eine Dauer von elf Jahren geschlossen.
Damit solle das Rennsteig-Shuttle am Dezember 2017 regulär bestellt werden.
Das Rennsteig-Shuttle ist eine vor allem bei Touristen beliebte Bahnverbindung zwischen den Bahnhöfen Ilmenau und Rennsteig.
In den vergangenen Monaten war im Zuge eines Pilotbetriebs getestet worden, ob die Strecke von ausreichend vielen Menschen genutzt wird, um sie in Zukunft wieder regulär zu bestellen.
Die Strecke ist zudem in Teilen stark baufällig.
English: | Minister wants line renovated for Rennsteig shuttle
In recent months, there have been constant arguments about the future of the Rennsteig shuttle – now it is said to be moving very quickly.
There are plans to build on the dilapidated stretch of track, on which the tourist trains travel, before the end of the year still.
In order to ensure the long-term future of the Rennsteig shuttle, construction works should begin on the line this year already, according to reports from the Ministry of Transport.
"In taking the decision to continue to commission and to renovate the Ilmnau-Rennsteig line, the state acknowledges that this is an important connection, above all for tourism," stated Transport Secretary Klaus Sühl on Friday in Erfurt.
He estimated the costs for the repairs to the line to be around 2.5 million euros.
The state is taking on 75 per cent of this amount.
The contract, on the basis of which, the shuttle is to be commissioned by the state in the future as well, is currently being finalised, explained Sühl.
The ministry and Süd-Thüringen Bahn, as operators, are said to already be in agreement over the technical details.
"The timetable, the vehicles used and the quality standards have thus been negotiated," said Sühl.
The planned contract between the ministry and the train company is being concluded for a period of eleven years.
The Rennsteig shuttle should therefore be commissioned as normal from December 2017.
The Rennsteig shuttle is a train connection between the stations of Ilmenau and Rennsteig, beloved above all by tourists.
In past months, as part of a pilot operation, there were tests to see whether the line gets used by a large enough number of people for it to continue to be commissioned as normal in the future.
The line is very run-down in places. | de-en | wmt | 93 | 0 | raw | document |
English: Northwestern Professor and Oxford University Employee Wanted for Homicide
A nationwide manhunt is underway for a Northwestern University professor and an Oxford University employee who are wanted as suspects after a man was found fatally stabbed inside a luxury Chicago apartment, police said.
On Monday, first-degree murder warrants without bail were issued for Wyndham Lathem, 42, and Andrew Warren, 56, for their alleged involvement in the death of Trenton H. James Cornell-Duranleau, Cook County court records show.
The documents say Cornell-Duranleau, 26, died after being stabbed multiple times.
A community alert released by the Chicago Police Department says the body was discovered on July 27.
Officers received a call and arrived at the Grand Plaza Apartments and found the victim with several lacerations on his body.
Cornell-Duranleau was pronounced dead on the scene and detectives are investigating the stabbing as a homicide while police actively search for the two suspects, officials said.
Lathem has been an associate professor of microbiology and immunology at Northwestern University since 2007.
Alan K. Cubbage, the vice president for university relations, said in an emailed statement that Lathem is now on administrative leave and has been banned from entering Northwestern University campuses.
"This is now a criminal matter under investigation by the appropriate authorities, and Northwestern University is cooperating in that investigation," Cubbage said.
Warren is a senior treasury assistant at Oxford University.
A spokesperson for the university and Somerville College said in an emailed statement that, "We have been in contact with the police in the UK and are ready to help the US investigating authorities in any way they need."
The statement added that Warren's colleagues were shocked and want him to turn himself in.
Chief Communications Officer of the Chicago Police Department Anthony Guglielmi said he strongly encourages the suspects to surrender to authorities.
"Police have an idea of their whereabouts but our efforts to locate that are intensifying," Guglielmi said.
Guglielmi said local, regional and national authorities are helping find the suspects.
Guglielmi said police received a call from the Grand Plaza building manager who had just received a cryptic tip that said something had occurred in apartment 1008.
Police described the scene as very gruesome.
Guglielmi said it is unclear if the incident also occurred on July 27.
Lathem and Warren were confirmed to be at the building by security cameras, he said.
"We believe Professor Latham and the victim had a relationship," Guglielmi said.
The management team at Grand Plaza released a statement to residents saying, "Police are currently working on the timeline and background of the victim and are exploring a variety of motives, including a possible domestic incident."
German: | Professor der Universität Northwestern und ein Angestellter der Universität Oxford wegen Tötung gesucht
Eine landesweite Menschenjagd ist im Gange für einen Professor an der Northwestern University und einen Angestellten der Universität Oxford, die als Verdächtige gesucht werden, nachdem ein Mann in einem luxuriösen Apartment in Chicago mit tödlichen Verletzungen erstochen worden war.
Am Montag wurden für Wyndham Lathem (42) und Andrew Warren (56) Haftbefehle wegen Mordes wegen ihrer angeblichen Beteiligung am Tod von Trenton H. James Cornell-Duranleau ausgestellt, wie die Akten des Amtsgerichts von Cook County zeigen.
Die Dokumente sagen, dass Cornell-Duranleau, 26, nach mehreren Stichen verstarb.
Ein von der Polizeibehörde von Chicago veröffentlichtes gemeinschaftliches Warnsystem besagt, dass die Leiche am 27. Juli entdeckt wurde.
Beamte erhielten einen Anruf, kamen bei den Grand Plaza Apartments an und fanden das Opfer mit mehreren Verletzungen an seinem Körper.
Cornell-Duranleau wurde noch am Ort des Geschehens für tot erklärt, und Detektive untersuchen die Stiche als Mord, während die Polizei aktiv nach den beiden Verdächtigen sucht, sagten Beamte.
Lathem ist seit 2007 außerordentlicher Professor für Mikrobiologie und Immunologie an der Northwestern University.
Alan K. Cubbage, der Vizepräsident für Universitätsbeziehungen, sagte in einer E-Mail-Erklärung, dass Lathem jetzt in beurlaubt sein und vom Betreten des Campus der Northwestern University ausgeschlossen worden sei.
"Dies ist jetzt eine strafrechtliche Angelegenheit, die von den zuständigen Behörden untersucht wird, und die Northwestern University kooperiert bei dieser Untersuchung", sagte Cubbage.
Warren ist Senior Treasury Assistant an der Universität Oxford.
Ein Sprecher der Universität und des Somerville College sagte in einer E-Mail-Erklärung, dass "wir mit der Polizei in Großbritannien in Kontakt und bereit sind, den US-Ermittlungsbehörden auf jede erdenkliche Weise zu helfen."
Die Aussage fügte hinzu, dass Warrens Kollegen schockiert waren und wollen, dass er sich stellte.
Chief Communications Officer der Polizeibehörde von Chicago, Anthony Guglielmi, sagte, er fordere die Verdächtigen nachdrücklich auf, sich den Behörden zu stellen.
"Die Polizei hat eine Vorstellung von ihrem Aufenthaltsort, und unsere Bemühungen, sie zu lokalisieren, verstärken sich", sagte Guglielmi.
Guglielmi sagte, dass lokale, regionale und nationale Behörden dabei helfen, die Verdächtigen zu finden.
Guglielmi sagte, die Polizei erhielt einen Anruf vom Gebäudeverwalter des Grand-Plaza-Gebäudes, der gerade einen rätselhaften Tipp erhalten hatte, der besagte, dass in Wohnung 1008 etwas passiert sei.
Die Polizei beschrieb die Szene als sehr grausam.
Guglielmi sagte, es sei unklar, ob der Vorfall auch am 27. Juli stattgefunden habe.
Es wurde von Sicherheitskameras bestätigt, dass Lathem und Warren im Gebäude waren.
"Wir glauben, dass Professor Latham und das Opfer eine Beziehung hatten", sagte Guglielmi.
Das Management-Team von Grand Plaza veröffentlichte eine Erklärung an die Bewohner: "Die Polizei arbeitet derzeit an der Zeitachse und dem Hintergrund des Opfers und erforscht eine Vielzahl von Motiven, einschließlich eines möglichen häuslichen Vorfalls." | en-de | wmt | 83 | 0 | raw | document |
English: Minister of Agriculture in interview – How do we protect ourselves against poisoned eggs, Mr Schmidt?
Germany is discussing contaminated eggs.
How was it possible for the scandal to happen?
How can consumers protect themselves?
Minister of Food and Agriculture Christian Schmidt (CSU) answers our questions in interview with RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Mr Schmidt, how can consumers protect themselves against poisoned eggs?
I can only encourage all consumers to look very carefully at the eggs in their fridge and check the stamps printed on them.
The federal states are each supplying their most up-to-date information on the affected egg batches on the consumer protection portal www.Lebensmittelwarnung.de.
Affected eggs should be destroyed or returned.
Even if, according to everything we know at this point in time, a health risk is all but ruled out.
Is Aldi now adopting the best possible reaction to the crisis – removing all eggs from their offering – because the Federal Minister of Food and Agriculture is not really playing the central role of providing clear information?
Monitoring foodstuffs is a task for the federal states.
Despite that, the ministry immediately connected and has been liaising closely with the state authorities ever since it became known that Germany was affected.
All information and the risk assessment are accessible to consumers.
It is up to the trade just as much as it is the manufacturers to ensure that the products sold meet trading requirements and do not present any health risks.
For eggs, if the maximum residue level of 0.005mg/kg is exceeded, then they do not meet trading requirements.
Uncontaminated eggs, however, can be sold and consumed.
This time the businesses are not at fault.
Are production facilities and consumers in the same boat?
According to what we currently know, the production facilities are not in any way directly to blame.
In fact, due to suspected illegal practices by service companies, they have to deal with commercial claims.
As always in emergencies, there are too few inspectors.
Is it just the number of staff that is lacking, or the key competence as well?
It was actually the official controls themselves that exposed what was going on.
However, we must also remember that food fraud and criminal activity can never be 100% eliminated.
It is for precisely this reason that it is so crucially important to have such occurrences thoroughly cleared up and passed over to public prosecutors in cases where crimes could have committed.
I have already made it clear many times that I am expecting a complete resolution from the authorities in charge.
Is the alarmism that regularly arises with food scandals really necessary?
Consumers have the right to get only safe food that is approved for market.
If a prohibited insecticide is used in the food industry, consumers are quite right to be indignant.
Thanks to these adulterated products, manufacturers, retailers and consumers get into a situation that is entirely unnecessary.
Fundamentally the following has to be clear: the unlawful use of the insecticide Fipronil in the farming of food-producing animals is not acceptable and must be ended immediately.
Work must be done on this consistently and urgently at all levels.
I expect all responsible authorities to clear up the matter swiftly and completely.
German: | Landwirtschaftsminister im Interview - Wie schützen wir uns vor Gifteiern, Herr Schmidt?
Deutschland diskutiert über verseuchte Eier.
Wie konnte der Skandal passieren?
Wie können sich die Verbraucher schützen.
Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) steht im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) Rede und Antwort.
Herr Schmidt, Wie kann sich der Verbraucher vor vergifteten Eiern schützen?
Ich kann nur alle Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigen, die Eier in Ihrem Kühlschrank genau anzusehen und den Stempelaufdruck zu überprüfen.
Auf dem Verbraucherschutzportal www.Lebensmittelwarnung.de stellen die Bundesländer die jeweils neuesten Informationen über die betroffenen Eier-Chargen ein.
Betroffene Eier sollten vernichtet oder zurückgegeben werden.
Auch, wenn nach allem was wir derzeit wissen, eine gesundheitliche Gefährdung praktisch ausgeschlossen ist.
Übernimmt jetzt Aldi die bestmögliche Krisenreaktion - alle Eier raus aus dem Angebot -, weil die zentrale Rolle des Aufklärers vom Bundeslandwirtschaftsminister nicht wirklich wahrgenommen wird?
Die Lebensmittelüberwachung ist Aufgabe der Bundesländer.
Trotzdem hat sich mein Haus unverzüglich aufgeschaltet und befindet sich seit Bekanntwerden der Betroffenheit Deutschlands im engen Austausch mit den Behörden der Länder.
Alle Informationen und die Risikobewertung sind für die Verbraucher abrufbar.
Der Handel hat genauso wie die Hersteller dafür Sorge zu tragen, dass die verkauften Produkte verkehrsfähig und gesundheitlich unbedenklich sind.
Wenn bei Eiern der Rückstandshöchstgehalt von 0,005mg/kg überschritten ist, sind diese nicht verkehrsfähig.
Unbelastete Eier können jedoch verkauft und verzehrt werden.
Dieses Mal sind nicht die Betriebe schuld.
Sitzen Produktionsbetriebe und Verbraucher im gleichen Boot?
Nach derzeitigem Kenntnisstand trifft die Produktionsbetriebe keine unmittelbare Schuld.
Vielmehr müssen sie aufgrund mutmaßlich illegaler Praktiken von Dienstleistungsunternehmen mit wirtschaftlichen Schäden rechnen.
Wie immer gibt es im Ernstfall zu wenig Kontrolleure.
Fehlt es nur am Personal oder auch an der schlüssigen Zuständigkeit?
Es waren doch gerade die amtlichen Kontrollen, die den Vorgang aufgedeckt haben.
Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Lebensmittelbetrug und kriminelle Energie nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden können.
Gerade deswegen sind eine konsequente Aufklärung solcher Geschehen und die Übergabe an die Staatsanwaltschaften in den Fällen, in denen Straftaten vorliegen können, von entscheidender Bedeutung.
Ich habe bereits mehrfach deutlich gemacht, dass ich von den verantwortlichen Behörden eine lückenlose Aufklärung erwarte.
Ist der regelmäßige Alarmismus bei Lebensmittelskandalen wirklich notwendig?
Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben das Recht, ausschließlich sichere und verkehrsfähige Lebensmittel zu bekommen.
Wenn ein nicht zugelassenes Insektizid in der Lebensmittelwirtschaft eingesetzt wird, sind Verbraucherinnen und Verbraucher zu Recht empört.
Durch das gepanschte Mittel sind Hersteller, Händler und Verbraucher in eine Situation geraten, die absolut nicht notwendig ist.
Grundsätzlich muss klar sein: Der rechtswidrige Einsatz des Insektizids Fipronil bei der Haltung lebensmittelliefernder Tiere ist nicht hinnehmbar und muss unverzüglich beendet werden.
Daran muss auf allen Ebenen konsequent und mit Hochdruck gearbeitet werden.
Ich erwarte von allen zuständigen Behörden, dass der Sachverhalt zügig und lückenlos aufgeklärt wird. | en-de | wmt | 44 | 0 | raw | document |
English: Mordillo's bulbous noses and laughing in the face of sorrow
Mordillo was for a while one of the most-published cartoonists; his figures' bulbous noses are his trade mark.
Even at 85, the Argentinian still draws and is working on a film.
His message: Laughing, "Because there's too much sorrow in the world."
Guillermo Mordillo was born on 4th August 1932 in Buenos Aires, the son of a Spanish immigrant.
In his first years as an artist he struggled along as an illustrator for celebration cards, amongst other things – which frustrated him.
"The happiest day in my professional life was the day I lost my job," he once said.
Following posts in Lima, New York and Paris, at the end of the 60s he finally got his breakthrough: when his cartoons were published in "Paris Match" and then in the "Stern" as well, and other leading magazines around the world.
Even in China, Mordillo found many fans.
The artist always let himself be inspired by cities.
Large, rounded Mordillo figures cavort around in his drawings with the leaning tower of Pisa, Big Ben in London and the Red Square in Moscow.
In the early morning, he sits at his drawing desk, still today according to his own statements, and works almost ten hours a day.
On calendars, puzzles, books for young and old, t-shirts, soft toys and clocks, his whimsical figures are still disseminated widely around the world.
In addition, he has been working for six years on an animated film and a TV series with his figures.
The main character in the film "Crazy Island" is a giraffe – Mordillo's favourite animal in his drawings – who has a millipede as his nemesis.
His figures are speaking for the first time in the 3D film, which should hit cinema screens in 2019.
“I don’t know exactly what they are going to say; it is odd for me," says Mordillo.
The screenplay was not written by him.
Therefore he is focussing rather on the TV series, which, like his original drawings, is being produced without words.
German: | Mordillos Knollennasen und das Lachen gegen das Leid
Mordillo war zeitweise einer der meistveröffentlichten Cartoon-Zeichner, die Knollennasen seiner Figuren sind sein Markenzeichen.
Auch mit 85 zeichnet der Argentinier noch und arbeitet an einem Film.
Seine Botschaft: Lachen, "denn es gibt zu viel Leid in der Welt".
Guillermo Mordillo wurde am 4. August 1932 als Sohn spanischer Einwanderer in Buenos Aires geboren.
In den ersten Jahren als Künstler schlug er sich unter anderem als Zeichner für Glückwunschkarten durch - was ihn frustrierte.
"Der glücklichste Tag in meinem beruflichen Leben war der Tag, als in meinen Job verlor", sagte er einmal.
Nach Stationen in Lima, New York und Paris gelang ihm Ende der 60er Jahre der Durchbruch: mit der Veröffentlichung seiner Cartoons in "Paris Match" und dann auch im "Stern" und anderen führenden Magazinen rund um die Welt.
Selbst in China fand Mordillo viele Fans.
Immer wieder liess sich der Künstler von Städten inspirieren.
Grosse, rundliche Mordillo-Figuren tummeln sich in Zeichnungen mit dem Schiefen Turm von Pisa, Big Ben in London und dem Roten Platz in Moskau.
Am frühen Morgen sitzt er eigenen Angaben zufolge auch heute noch am Zeichentisch, arbeitet täglich fast zehn Stunden.
Über Kalender, Puzzles, Bücher für Gross und Klein, T-Shirts, Plüschtiere und Uhren finden seine drolligen Figuren weiterhin viel Verbreitung weltweit.
Seit sechs Jahren arbeitet er ausserdem an einem Zeichentrickfilm und einer TV-Serie mit seinen Figuren.
Die Hauptperson im Film "Crazy Island" ist eine Giraffe - Mordillos beliebtestes Tier in seinen Zeichnungen -, die einen Tausendfüssler als Gegenspieler hat.
Erstmals sprechen seine Figuren in dem 3D-Film, der 2019 auf die Kinoleinwand kommen soll.
"Ich weiss nicht genau, was sie sagen werden, es ist seltsam für mich", sagt Mordillo.
Das Drehbuch wird nicht von ihm geschrieben.
Deshalb setzt er eher auf die TV-Serie, die, wie seine Originalzeichnungen, wortlos produziert wird. | en-de | wmt | 73 | 0 | raw | document |
German: Im Harz von Stern zu Stern wandern
Im Harz soll der bundesweit erste "Sternenpfad" entstehen.
Diesen plant der Verein Sternwarte Sankt Andreasberg.
Einen Planetenweg gibt es in Göttingen - seit 2003.
Ein "Sternenpfad" komme dem Informationsbedürfnis vieler Harzbesucher entgegen, hieß es.
Er verbinde Natur, Wissenschaft, Bewegung und sportliche Leistung.
Die Mitglieder wollen entlang der geplanten Route Tafeln aufstellen und darauf über Sterne und Sternbilder informieren.
In einer ersten Phase bis 2018 plant der Verein "gut erreichbare Installationen an fünf bis sechs Orten" im Oberharz.
Infrage kämen St. Andreasberg, Braunlage, Hohegeiß und Sieber.
Die Informationen auf den Tafeln sollen per Internet ergänzt werden.
Deshalb spielt bei der Standortauswahl ein guter Mobilnetz-Empfang eine Rolle.
Auch Barrierefreiheit sei ein Kriterium.
Später soll der Sternenpfad Zug um Zug erweitert werden.
"Auf dem Sternenpfad erfahren die Betrachter viel Wissenswertes, beispielsweise über die Physik der einzelnen Sterne", erklärte der Verein.
Zudem lernten sie, warum Sterne unterschiedliche Farben hätten oder warum ein Stern stärker leuchte als ein anderer, obwohl er wesentlich weiter entfernt liege.
Vermittelt werde auch, in welchem Sternbild sich ein ausgewählter Stern befinde und wann er am besten zu sehen sei.
Der Verein betreibt bereits seit 2014 im Bergstädtchen St. Andreasberg die am höchsten gelegene Sternwarte Norddeutschlands.
Der Standort mitten im Nationalpark Harz zählt nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz zu den sechs dunkelsten Regionen in Deutschland.
Häufig sind von dort aus die Milchstraße und sogar die Andromeda-Galaxie mit bloßem Auge deutlich zu sehen.
In der Uni-Stadt gibt es seit 2003 auf Initiative des Fördervereins Planetarium Göttingen etwas Ähnliches wie den geplanten Sternenwerg - den Planetenweg.
Beginnend vor Gebhards Hotel in der Goetheallee, die das Innere unseres Sonnensystems bildet, führt der Planetenweg mit seinen Stelen bis hinauf zum Hainberg und zur Sternwarte - sowie einem "außerirdischen" Standort in Diemarden (Gemeinde Gleichen) mit dem Planeten Sedna.
Die Stelen mit den einzelnen Planeten - inklusive des zum Zwergplaneten degradierten Pluto am Endpunkt - sind exakt im Abstand und Maßstab von eins zu zwei Milliarden aufgestellt.
Die Erde schrumpft so auf eine Kugel von 6,5 Millimeter Durchmesser, während die exakt 75 Meter entfernt stehende Sonne immerhin 70 Zentimeter misst.
Die gesamte Distanz des Planetenweges beträgt gut vier Kilometer.
Während das Licht von Sonne bis zum Pluto etwa acht Stunden benötigt, brauchen Fußgänger eine gute Stunde bis zur Stele mit Pluto.
Fußgänger sind also schneller als das Licht im Weltall.
Der Marsch zum nächsten Fixstern aber würde noch ein halbes Jahr dauern.
English: | Wandering from star to star in the Harz
The nation's first "astral path" is to come to life in the Harz.
It is being planned by the Sankt Andreasberg Observatory society.
There has been a planetary trail in Göttingen since 2003.
An "astral path" satisfies many Harz visitors' need for information, it is said.
It combines nature, science, exercise and athletic performance.
Members want to set up plaques along the planned route and put information about stars and constellations on them.
In a first phase, until 2018, the association is planning "easily accessible installations in five to six locations" in the Upper Harz.
In the running are St. Andreasberg, Braunlage, Hohegeiss and Sieber.
The information on the plaques is to be expanded upon online.
So good mobile network reception plays a part in the selection of locations.
Accessibility is also a criterion.
The astral path is later to be extended, step by step.
"Spectators will gain lots of useful knowledge on the astral path, for example about the physics of the individual stars," explained the society.
In addition, they will learn why stars have different colours, or why one star shines more brightly than another, although it is significantly further away.
It will also teach which constellation a selected star is located in, and when the best time to see it is.
The society has been operating the highest observatory in Northern Germany, in the small mountain town of St. Andreasberg, since 2014 already.
The location in the middle of the Harz national park is among the six darkest regions in Germany, according to information from the Federal Agency for Nature Conservation.
One can regularly clearly see the Milky Way, and even the Andromeda Galaxy, from there with naked eyes.
The university town, on the initiative of the Göttingen Planetarium friends' association, has had something similar to the astral path since 2013 – the planetary trail.
Starting at Gebhards Hotel in Goethealle, which forms the centre of our solar system, the planetary trail leads with its steles up to Hainberg and the observatory – as well as an "extra-terrestrial" location in Diemarden (Municipality of Gleichen) with the planet Sedna.
The steles with the individual planets – including Pluto, which was downgraded to a dwarf planet, at the end point – are set up at exact intervals and on a scale of one to two billion.
The Earth thus shrinks to a ball with a diameter of 6.5 millimetres, while the sun, standing exactly 75 metres away, measures 70 centimetres.
The total distance covered by the planetary trail is a good four kilometres.
While the light of the sun needs around eight hours to reach Pluto, pedestrians need a good hour to get to the stele with Pluto.
So, pedestrians are faster than light in space.
The trek to the nearest fixed star would take another half a year though. | de-en | wmt | 30 | 0 | raw | document |
German: Fördergelder für Ortskern III
Wer sein in die Jahre gekommenes Haus sanieren möchte, kann demnächst Unterstützung vom Land bekommen.
Darüber informierten Bürgermeister Albert Schindler und drei Vertreter STEG Stadtentwicklung am Mittwoch in Empfingen.
Zu Beginn der Informationsveranstaltung gab Schindler noch einmal einen Rückblick auf das bisher Geschehene.
Seit 1991 gebe es in Empfingen Sanierungsgebiete.
Damals, im Sanierungsgebiet I von 1991 bis 2004, habe das Land Baden-Württemberg noch zwei Drittel der Fördersumme übernommen.
Im Sanierungsgebiet II von 2005 bis 2016 lag der Zuschuss immerhin noch bei 60 Prozent.
Für Schindler sind die bisherigen Sanierungen ein "Erfolgsprojekt" - es sei schließlich wichtig, auch die Innenentwicklung zu fördern, und nicht nur neue Baugebiete zu erschließen.
Am 4. April habe man vom Regierungspräsidium Karlsruhe die Information erhalten, dass es ein Sanierungsgebiet III geben wird.
Die Fördersumme betrage 833 333 Euro, davon kämen 500 000 Euro vom Land, der Rest von der Gemeinde Empfingen.
Wie entsteht nun ein Sanierungsgebiet?
Man werde, so Schindler weiter, untersuchen, wo die "wirklich alten" Häuser sind.
Es spiele aber auch eine Rolle, ob in dem geplanten Gebiet überhaupt Interesse bestehe, zu sanieren.
Gegebenenfalls könnten sich die Gebietsgrenzen dann auch nochmal verschieben.
Die STEG vertraten am Mittwochabend Martin Keller, Gaby Pietzschmann und Sarah Gotzel.
Keller präsentierte die Inhalte des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt", in dessen Rahmen die Sanierungen dann durchgeführt werden würden.
Kern des Programms sind die Revitalisierung von Innenstädten, die Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse und Erhalt und Ausbau der Infrastruktur.
Die Maßnahmen würden objektbezogen, das heißt pro Grundstück, durchgeführt.
Das Sanierungsgebiet würde dann schließlich als Satzung festgelegt.
Der Bewilligungszeitraum für die Fördermittel läuft seit dem 1. Januar 2017 noch bis 30. April 2026.
Noch bis September diesen Jahres würde allerdings erst einmal die Bestandsaufnahme durchgeführt werden, im Rahmen derer die am Sanierungsgebiet Beteiligten einen Fragebogen zum Ausfüllen bekommen.
Im November oder Dezember soll möglichst der Satzungsbeschluss erfolgen, damit im kommenden Jahr mit den Sanierungen begonnen werden kann.
Pietzschmann erklärte anschließend, dass jede Kommune die besagten Vorab-Untersuchungen durchführen müsse.
Es gehe darum, die städtebaulichen Missstände zu bewerten und zu entscheiden, wann saniert wird und in welchem Umfang.
Es werde für das jeweilige Grundstück dann auch ein Sanierungsvermerk im Grundbuch eingetragen.
Pietzschmann werde selbst nochmals nach Empfingen kommen und sich ein Bild von der Lage machen, versprach sie.
Gotzel betonte, ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Projekt sei die Mitwirkung der Beteiligten.
Deshalb werde es Fragebögen geben, die in den kommenden Wochen postalisch an die Bürger geschickt werden und bis nach Ende der Sommerferien ausgefüllt werden können.
Der gelbe Fragebogen ist der "Gebäude- und Grundstücksbogen", bei dem es unter anderem um den baulichen Zustand und die Sanierungsabsichten geht.
Im grauen Fragebogen, dem "Haushalts- und Wohnungsbogen", können Angaben zu Größe, Aufteilung und Bewohnern eines Wohnraumes gemacht werden.
Der blaue "Betriebsbogen" ist nur auszufüllen, wenn im Gebäude Geschäftsräume betrieben werden.
Allerdings ist zu beachten, wies Gotzel darauf hin, dass ein ausgefüllter Fragebogen nicht gleichzeitig ein Antrag auf Fördermittel ist.
Zudem seien Neubaumaßnahmen nicht förderfähig.
Schindler betonte noch, dass die Verteilung der Fördermittel nach dem "Windhundprinzip" funktioniere - wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Man könne keine Fördergelder für später "reservieren".
Zum Abschluss wurden noch Fotos des Projekts "Ortskern II" gezeigt, um den Anwesenden eine Sanierung "schmackhaft" zu machen.
English: | Grant money for Town Centre III
Anyone who wants to renovate their outdated house will soon be able to get support from the state.
Mayor Albert Schindler and three representatives for STEG urban development provided information about this on Wednesday in Empfingen.
At the beginning of the information session, Schindler once more cast a glimpse back to what has been the case so far.
Since 1991, there have been regeneration areas in Empfingen.
Back then, in regeneration area I, from 1991 to 2004, the state of Baden Württemberg still took on two thirds of the grant amount.
From 2005 to 2016, in regeneration area II, the subsidy still lay at 60 per cent.
For Schindler, the refurbishments up until this point have been a "successful project" – it is ultimately important to support interior development too, and not only develop new construction areas.
On 4th April, word was received from Karlsruhe regional council that there will be a regeneration area III.
The grant amount is 833,333 euros, of which, 500,000 euros is to come from the federal state, the rest, from the municipality of Emfingen.
How does a regeneration area come about?
One will investigate, explains Schindler further, where the "truly old" houses are.
What also comes into play, however, is whether there is even any interest to renovate in the planned area at all.
If necessary, the area boundaries can also then be shifted again.
STEG was represented on Wednesday evening by Martin Keller, Gaby Pietzschmann and Sarah Gotzel.
Keller presented the content of the government and federal state "Soziale Stadt" programme, within whose scope the refurbishments would then be implemented.
The core of the programme is the revitalisation of town centres, the improvement of living and working conditions and preservation and expansion of infrastructure.
The measures would be implemented on a property-specific, that is, per-premises, basis.
The regeneration area would then ultimately be laid down as statute.
The appropriation period for the subsidies has been running from 1st January 2017 and will continue to do so until 30th April 2026.
First, however, stocktaking will be carried out until September of this year, as part of which, those with a stake in the regeneration area will receive a survey to fill out.
The resolution should preferably follow in November or December, so that refurbishments can be begun next year.
Pietzschmann then explained that every community must carry out the aforementioned preliminary studies.
It's about assessing the shortcomings in the urban design and deciding what will be renovated and to what extent.
A renovation comment will then be recorded in the land registry for each premises.
Pietzschmann will come to Empfingen again himself and get an idea of the location, he promised.
Gotzel stressed that the participation of those involved is an essential factor for the project's success.
That is why there will be surveys, which will be sent to citizens by post in the coming weeks and can be filled out until the end of the summer holidays.
The yellow survey is the "building and property survey", which is about, among other things, the structural condition and the intentions for refurbishment.
In the grey survey, the "budget and housing survey", information can be provided on the size, breakdown and residents of a living space.
The blue "business survey" is only filled out if business premises operate in the building.
It should be noted, however, Gotzel pointed out, that a filled-out survey is not at the same time an application for grant money.
What is more, new building initiatives are not eligible for funding.
Schindler also stressed that funding would be allocated on a "first-come, first-served" basis – the early bird gets the worm.
It is not possible to "reserve" grant money for later.
To conclude, photos of the "Town Centre II" project were shown, to "sell" the idea of refurbishment to those present. | de-en | wmt | 107 | 0 | raw | document |
German: Coe lobt "ehrliche" russische Entschuldigung für Doping-Skandal
Der weltweite Chef der Leichtathletik, Sebastian Coe, lobte am Donnerstag, was er als offenkundige Entschuldigung aus Russland zu einem Doping-Skandal beschrieb, aber er wiederholte, es sei nicht der Moment für das Land, wieder in den Sport aufgenommen zu werden.
Russlands Leichtathletik-Chef Dmitry Shylakhtin sagte während des IAAF-Kongresses am Vorabend der Leichtathletik-Weltmeisterschaften, dass die Verbannung seines Landes aus dem Sport korrekt war und dass er entschlossen sei, das Doping zu bekämpfen.
Er sagte, es tue ihm leid für "alle Athleten, denen bei Wettbewerben Gold- und Silbermedaillen weggeschnappt wurden".
Trotz seiner Kommentare stimmte der IAAF-Kongress für die Aufrechterhaltung des Verbots, das im November 2015 verhängt wurde, nachdem ein Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Hinweise auf staatlich gefördertes Doping in Russland gefunden hatte.
"Ich dachte, es war heute eine sehr offene Antwort, eine sehr ehrliche Präsentation", sagte IAAF-Präsident Coe den Reportern.
"Der gesamte Rat und der gesamte Kongress waren darüber erfreut dass die Russische Föderation bei sich selbst erkannt hat, dass sie einige ziemlich heiße Zeiten erlebt hat und alles Mögliche tun wird, um sicherzustellen, dass die Föderation neu gestaltet wird."
Coe sagte, er sei auch "erfreut" darüber, dass Russland die Kriterien für seine Wiedereinführung akzeptiere.
"Ich denke, es war ein sehr konstruktiver Tag, und ich denke, dass Fortschritte erzielt wurden, aber der Kongress unterstützt die Empfehlungen der Task Force, dass dies nicht der Moment sei, Russland wieder einzusetzen", sagte Coe.
"Wir müssen in den nächsten Monaten alles tun, um diese Situation zu normalisieren.
Das Leitprinzip war immer, dass wir die sauberen Athleten von dem verdorbenen System trennen wollten", fügte er hinzu
Neunzehn russische Athleten werden bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften, die am Freitag in London beginnen, nach den strengen IAAF-Kriterien als neutrale Akteure antreten.
Der Leiter der IAAF-Task Force, Rune Andersen, sagte am Montag, dass Russland noch einige der Kriterien für eine Wiedereinstellung erfüllen müsse.
Drogentests seien immer noch unzureichend und verbotene Trainer seien immer noch frei tätig, sagte er Reportern in London nach einem Vortrag beim IAAF Council.
English: | Coe praises 'candid' Russian apology for doping scandal
Global athletics boss Sebastian Coe praised what he described as a candid apology from Russia over a doping scandal on Thursday but reiterated it was not the moment for the country to be readmitted to the sport.
Russia's athletics boss Dmitry Shylakhtin told an IAAF Congress, held on the eve of the World Athletics Championships, that his country's ban from the sport was correct and that he was determined to fight doping.
He said he was sorry to "all athletes who have had gold and silver medals snatched from them at competitions."
Despite his comments, the IAAF Congress voted in favor of maintaining the ban, imposed in November 2015 after a World Anti-Doping Agency (WADA) report found evidence of state-sponsored doping in Russia.
"I thought it was a very candid response today, a very candid presentation," IAAF president Coe told reporters.
"The whole Council and the whole Congress was pleased ... that the Russian federation recognized themselves that they have been through some pretty torrid times and are doing everything possible to make sure the federation is reengineered."
Coe said he was also "pleased" that Russia accepted the criteria for its reintroduction.
"I think it was a very constructive day and I think progress is being made, but the Congress supports the recommendations of the task force that this was not the moment to reinstate Russia," said Coe.
"We need to do everything over the next few months to normalize this situation.
The guiding principle has always been that we wanted to separate the clean athletes from the tainted system," he added
Nineteen Russian athletes will be competing as neutrals at the World Athletics Championships which start in London on Friday, having met strict IAAF criteria.
The head of the IAAF's Task Force, Rune Andersen, said on Monday that Russia had yet to meet several of the criteria for reinstatement.
Drug-testing was still insufficient and banned coaches were still operating freely, he told reporters in London after a presentation to the IAAF Council. | de-en | wmt | 40 | 0 | raw | document |
German: Eine passende Ähnlichkeit: Künstlerin schafft Portraits mit Chelsea Mannings DNA
In der Mitte des Raumes der Fridman Gallery in New York sind viele Gesichter zu sehen - weiße, schwarze und braune, die sich fast unmerklich gleichen - die an Kabeln von der Decke hängen.
Die 30 Portraits wurden von der Künstlerin Heather Dewey-Hagborg aus Wangen-Tupfern und Haarschnitten geschaffen, die ihr von Chelsea Manning zugesandt wurden.
Manning schickte die Ausschnitte aus dem Gefängnis Fort Leavenworth, wo die frühere Geheimdienst-Analytikerin eine 35-jährige Haftstrafe verbüßte, nachdem sie als geheim eingestufte diplomatische Meldungen über die Website WikiLeaks öffentlich machte.
Die neue Ausstellung, die am 2. August eröffnet wurde, heißt A Becoming Resemblance (Eine passende Ähnlichkeit).
Sie ist das Produkt von zwei Jahren Korrespondenz zwischen Dewey-Hagborg, deren Disziplin ihre Fachkompetenz in Technologie, Computerwissenschaften und Kunst vereinte, und Manning, einer Transfrau und wegweisenden Dissidentin, deren Verurteilung von Barack Obama umgewandelt wurde, als er nur noch drei Tage in seinem Amt hatte.
Dewey-Hagborg hat durch die algorithmische Analyse der DNA, die von Manning extrahiert wurde und aus der 30 Porträts geschaffen wurden, wie jemand mit diesen genomischen Daten aussehen könnte, einen scharfen, wenn auch etwas intellektuellen Kommentar nicht nur zu der Formbarkeit von DNA-Daten - die vielen Weisen, wie sie interpretiert werden können und der inhärente Determinismus dieser Interpretationen - sondern auch zur Identität geschaffen.
Manning, die als Bradley Edward geboren wurde, aber bereits seit ihrer Pubertät offen über die Identifizierung als Frau gesprochen hat, wurde 2013 wegen 20 Anklagen verurteilt, darunter sechs Verstöße gegen das Spionagegesetz, Computerbetrug und Diebstahl.
Durch das Gefängnis war ihr Bild unterdrückt, so sehr, dass es nur ein einziges Foto gab - ein körniges, schwarz-weißes Selfie, in dem Manning sichtlich unwohl auf einem Fahrersitz sitzt und eine platinblonde Perücke trägt - mit der sie assoziiert wurde.
Im Jahr 2015 kam Dewey-Hagborg gerade von dem großen Erfolg ihres 2012-Projekts 'Stranger Visions'.
Darin produzierte die Künstlerin Porträts von Fremden aus forensischen Artefakten wie Zigarettenstummel und Kaugummi, indem sie die DNA aus dem Abfall extrahierte, um ein Bild davon herzustellen, wie diese Leute aussehen könnten.
Das war der Zeitpunkt, an dem sie eine E-Mail von einem Zeitungsmagazin erhielt.
"Sie führten ein Interview mit Chelsea Manning, während sie im Gefängnis war, und sie wollten eine Art Porträt, um diesen Artikel zu begleiten", erklärte Dewey-Hagborg bei einer Pressevorschau der neuen Ausstellung.
Und sie konnte zu dieser Zeit nicht besucht und sie konnte nicht fotografiert werden, deshalb nahmen Sie Kontakt mit Chelsea auf und fragten sie, ob sie ein DNA-Porträt machen wollte.
Die Künstlerin und ihre inhaftierte Muse wurden zu ungleichen Brieffreunden, die im Laufe von zwei Jahren mehrere Briefe austauschten.
Sie schufen sogar einen von Shoili Kanungo illustrierten Comic "Suppressed Images", der eine Zukunft vorhersah, in der der Präsident Chelseas Urteil umwandeln würde und sie imstande wäre, die Ausstellung persönlich zu sehen.
Dass Obama tatsächlich nur wenige Tage, nachdem das Buch veröffentlicht wurde, Mannings Freilassung nach sieben brutalen Jahren in einem Militärgefängnis in Kansas fordern würde, war eine willkommene Art von glücklichem Zusammentreffen.
Es gibt auch jetzt bei der Eröffnung der Ausstellung etwas Tiefes und Starkes, da Donald Trump einen Krieg gegen Informanten aus dem Regierungslager und gegen Transgender-Truppen führt, um neue, tweetfähige Wege zu finden, um die starren Spaltungen, die er eigentlich beheben sollte, weiter zu entflammen.
Als Dewey-Hagborg nach dem seltsamen Timing von all diesen Dingen gefragt wurde, sagte sie, dass "Dinge aus einem bestimmten Grund passieren".
In einer auf der Wand der Galerie niedergeschriebenen künstlerischen Aussage forderte Manning mit ihrer übergroßen Unterschrift darunter (das "i" in ihrem Familiennamen ist mit einem Herz versehen) ein Ende der "automatischen Zersplitterung, deren Grundlage Geschlecht, Rasse, Sexualität und Kultur gewesen sind."
Auf der gegenüberliegenden Wand ist ihre mitochondriale DNA-Sequenz - ein Tausendfüßler von Cs und Gs und As, in Bleistift geschrieben.
Dewey-Hagborg hoffte, durch die Einbeziehung der 200 Buchstaben (oder Nukleotide nach dem hochentwickelten wissenschaftlichen Lexikon der Künstlerin) zu zeigen, wie erstaunlich ähnlich, zumindest in biologischer Hinsicht, wir alle sind.
"Was Menschen davon hoffentlich mitnehmen werden, ist, dass sich unser Genom nicht darum kümmert, wer wir sind und wie offen genetische Daten für eine Interpretation und wie subjektiv sie sind", sagte Dewey-Hagborg, deren Video-Werk von 2007, Spurious Memories, ebenfalls zu sehen ist.
"DNA-Daten können so viele verschiedene Geschichten erzählen, daher sind das 30 dieser Geschichten."
Das letzte Stück in der Ausstellung, das in einem eigenen Raum aufbewahrt ist, ist eine Seite aus der oben erwähnten Comic-Novelle.
Sie zeigt Manning, wie sie mit einem Freisprechtelefon in der Hand aus den Disziplinarkasernen der Vereinigten Staaten wie King-Kong auftaucht.
"Wenn sie deine Rede kaltstellen, dann haben sie gewonnen", heißt es.
"Also halt niemals den Mund".
"Es kam direkt aus einem Brief, den sie mir geschrieben hat", sagte die Künstlerin, die aus Philadelphia grüßt.
"Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich darüber rede."
Manning hat die Ausstellung noch nicht persönlich gesehen - so wie es vorausschauend in dem Comicbuch vorweggenommen wurde - aber wenn sie es tun sollte, dann wird sie in der Mitte des Raumes von den Masken begrüßt werden, von ihren eigenen genomischen Simulakren, die sich wie Horden von Protestierenden zusammenscharen.
Das war auch zielgerichtet, wie alles in der Ausstellung, bis hin zur Größe (5 " 2, Mannings Statur), bei der ihre genetischen Haplogruppen mit Bleistift geschrieben wurden.
"In der Vergangenheit hatte ich sie an der Wand, aber ich wollte, dass sie sich wie eine Menschenmenge anfühlen", sagte Dewey-Hagborg von den Porträts.
"Ich wollte, dass es sich wie eine Massenbewegung anfühlt, die sich mit Chelsea formierte, wie die Bewegung, die auch hinter ihrer Befreiung steckte."
English: | A Becoming Resemblance: artist creates portraits using Chelsea Manning's DNA
In the center of the room at New York's Fridman Gallery are multiple faces - white, black and brown, each bearing an almost imperceptible resemblance to one another - suspended on wires from the ceiling.
The 30 portraits were created by the artist Heather Dewey-Hagborg from cheek swabs and hair clippings sent to her by Chelsea Manning.
Manning sent the clippings from the Fort Leavenworth prison, where the former intelligence analyst was serving a 35-year sentence after famously leaking classified diplomatic cables through the website WikiLeaks.
The new exhibition, which opened on 2 August, is titled A Becoming Resemblance.
It's the product of two years of correspondence between Dewey-Hagborg, whose discipline combines her expertise in technology, computer science and art, and Manning, a trans woman and pioneering dissident whose sentence was commuted by Barack Obama when he had just three days left in office.
By algorithmically analyzing DNA extracted from Manning and using it to create 30 portraits of what someone with that genomic data might look like, Dewey-Hagborg has created a trenchant, if somewhat cerebral, commentary on not only the malleability of DNA data - the many ways it can be interpreted, and the inherent determinism of those interpretations - but also identity.
Manning, who was born Bradley Edward but has spoken openly about identifying as a woman as early as adolescence, was convicted in 2013 on 20 charges, including six Espionage Act violations, computer fraud and theft.
From prison, her image was repressed, so much so that there was just one photo - a granular, black-and-white selfie in which Manning, visibly uneasy, sits in a driver's seat wearing a platinum blonde wig - with which she became associated.
In 2015, Dewey-Hagborg was coming off the massive success of her 2012 project, Stranger Visions.
In it, the artist produced portraits of strangers from forensic artifacts like cigarette butts and chewing gum, extracting DNA from the detritus to conjure an image of what these folks might look like.
That was when she received an email from Paper Magazine.
"They were conducting an interview with Chelsea Manning while she was in prison and they wanted some kind of portrait to accompany that article," Dewey-Hagborg explained at a press preview of the new exhibition.
And she couldn't be visited and she couldn't be photographed at that time, so they reached out to Chelsea and asked if she'd be interested in having a DNA portrait made.
The artist and her incarcerated muse became unlikely pen pals, exchanging several letters over the course of two years.
They even created a comic book, Suppressed Images, illustrated by Shoili Kanungo, that envisioned a future where the president would commute Chelsea's sentence and she'd be able to see the exhibition in person.
That Obama would indeed call for Manning's release just days after the book went public was a welcome sort of serendipity after seven brutal years at a military prison in Kansas.
There's also something profound and powerful about the exhibition opening now, as Donald Trump wages war on government leakers and transgender troops while finding new, tweetable ways to further inflame the stark divisions he's been called on to mend.
When asked about the peculiar timing of it all, Dewey-Hagborg said that "things happen for a reason."
In an artist statement written on the gallery's wall, Manning's super-sized signature below it (the "i" in her last name dotted with a heart), called for an end to the "automatic factionalism that gender, race, sexuality, and culture have been the basis of."
On the opposite wall is her mitochondrial DNA sequence - a centipede of Cs and Gs and As, written in pencil.
By including the 200 letters (or nucleotides, per the artist's sophisticated scientific lexicon), Dewey-Hagborg hoped to illustrate how astoundingly similar, at least in biological makeup, we all are.
"What I'm hoping that people will take away from this is that our genome doesn't care about who we are, and how open genetic data is to interpretation, how subjective it is," said Dewey-Hagborg, whose 2007 video work, Spurious Memories, is also on display.
"DNA data can tell so many different stories, so this is 30 of those stories."
The final piece in the exhibition, which is contained in a single room, is one page from the aforementioned graphic novella.
It shows Manning, emerging, King Kong-esque, from the United States Disiplinary Barracks with a speakerphone in hand.
"When they chill your speech, then they've won," it reads.
"So never shut up."
"It came directly from a letter that she wrote to me," the artist, who hails from Philadelphia, said.
"I get goosebumps still talking about it."
Manning hasn't seen the exhibition in-person yet - as was so presciently imagined in the comic book - but when she does, she'll be greeted in the center of the room by the masks, her own genomic simulacra congregated like hordes of protesters.
That was purposeful, too, as is everything in the exhibition, down to the height (5"2, Manning's stature) at which her genetic haplogroups were written in pencil.
"In the past, I've had them on the wall but I wanted them to feel like a crowd," Dewey-Hagborg said of the portraits.
"I wanted it to feel like a mass movement that was forming with Chelsea, like the movement that was behind freeing her as well." | de-en | wmt | 82 | 0 | raw | document |
English: Town and dealers plan "hometown shopping" weekend
Bad Langensalzaer and people from the region are to newly discover the shopping opportunities in their town centre in September.
The trade association and town authorities want to use the weekend of the 8th and 9th September to entice residents to a shopping spree in the town centre.
As chairman of the trade association Christian König announced, the "home-town shopping" weekend is meant to make customers aware of what offers their own town has available aside from the usual supermarket goods.
A market with local suppliers is thus planned, similar to the weekly market.
In addition, homegrown companies are to give showcases, with their apprenticeship places.
Furthermore, the businesses in the town centre are to invite people to come "midnight shopping".
The campaign is not only for residents of the town and the nearby region.
Adverts on the radio, an online video and printed bags that allude to the campaign weekend are in preparation, Christian König tells us.
Town authorities and the trade association are cooperating with the Chamber of Industry and Commerce.
The trade association and the town are thus entering a further stage of the "attractive town centre" project.
To this belong new offerings such as the first "active day" for the fountain festival along with Sunday trading, talks with all the traders and proprietors to induce people to actively participate.
Attractive offers on the Saturday and waiving of parking fees on this day are also part of the concept.
In addition, new and existing customer bases can be developed.
This includes spa guests and tourists.
But many locals too had lost sight of the town centre for shopping.
Ultimately, it all has to contribute to breathing life into the town centre – right up to landlords, businesses across the whole town and associations.
We have to overcome the lethargy with a network that has partly built up, König had said in the spring.
Brigit Streich, head of the Chamber of Industry and Commerce centre in Mühlhausen communicated that five Thüringen towns are taking part in the nation's third "hometown shopping" day.
Alongside Bad Lagensalza, these are Weimar, Sömmerda, Heiligenstadt and Bleicherode.
The day is intended to "promote appreciation for local trade and emphasise more strongly its importance for the common good of our towns," said Streich.
The campaign, under the leadership of the Chamber for Industry and Commerce and with many partners, also brings home that all citizens can themselves influence their immediate environment with their shopping behaviour.
German: | Stadt und Händler planen "Heimat-Shoppen"-Wochenende
Bad Langensalzaer und Menschen aus der Region sollen im September die Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt neu entdecken.
Der Gewerbeverein und die Stadtverwaltung wollen das Wochenende am 8. und 9. September nutzen, um die Einwohner zum Einkaufsbummel in die Innenstadt zu locken.
Wie der Vorsitzende des Gewerbevereins, Christian König, ankündigte, soll das "Heimat-Shoppen"-Wochenende die Kunden dafür sensibilisieren, welche Angebote die eigene Stadt abseits der üblichen Supermarkt-Ware bereithält.
Geplant ist demnach ein Markt mit regionalen Anbietern, ähnlich dem Wochenmarkt.
Zudem sollen sich heimische Firmen mit ihren Ausbildungsplätzen präsentieren.
Darüber hinaus sollen die Geschäfte der Innenstadt zum "Mitternachts-Shoppen" einladen.
Dabei ziele die Aktion nicht nur auf Bewohner der Stadt und der näheren Region.
In Vorbereitung seien Werbespots im Radio, ein Internet-Video und bedruckte Beutel, die auf das Aktions-Wochenende hinweisen, so Christian König.
Stadtverwaltung und Gewerbeverein kooperieren dabei mit der Industrie- und Handelskammer.
Damit gehen der Gewerbeverein und die Stadt in eine weitere Etappe des Projekts "Attraktive Innenstadt".
Dazu gehören neue Angebote wie der erste "Aktiv-Tag" zum Brunnenfest samt verkaufsoffenem Sonntag, Gespräche mit allen Gewerbetreibenden und Wirten, um sie zur aktiven Teilnahme zu bewegen.
Auch attraktive Angebote zum Samstag und der Verzicht auf Parkgebühren an diesem Tag sind Teil des Konzepts.
Zudem sollen Kundenpotenziale neu oder wieder erschlossen werden.
Dazu gehören Kurgäste und Touristen.
Aber auch viele Einheimische hätten die Innenstadt beim Einkaufen aus dem Blick verloren.
Am Ende müssten alle dazu beitragen, die Innenstadt zu beleben - bis hin zu Vermietern, den Betrieben der ganzen Stadt und Vereinen.
Es gelte, mit einem Netzwerk die Lethargie zu überwinden, die sich teils breitgemacht habe, hatte König im Frühjahr gesagt.
Birgit Streich, Leiterin des IHK-Centers in Mühlhausen teilte mit, dass sich am bundesweit dritte "Heimat-Shoppen"-Tag, erstmals fünf Thüringer Städte beteiligen.
Neben Bad Langensalza sind dies Weimar, Sömmerda, Heiligenstadt und Bleicherode.
Der Tag solle "für die Wertschätzung des lokalen Handels werben und seine Bedeutung für das Gemeinwohl unserer Städte stärker herausstellen", so Streich.
Die Aktion unter Federführung der IHK und mit vielen Partnern mache auch deutlich, dass jeder Bürger mit seinem Kaufverhalten sein direktes Umfeld selbst beeinflussen könne. | en-de | wmt | 18 | 0 | raw | document |
English: Did PSG warn Barcelona about move for Neymar three years ago?
La Liga side may rue their interest in Marco Verratti
Paris Saint-Germain will not let up in their pursuit of Neymar after lodging a £189m offer to trigger his release clause, but did they warn Barcelona of the world-record raid three years ago?
The sensational approach has lit up the summer transfer window, with the Ligue 1 club ready to break the world transfer record by more than double the previous mark, which saw Paul Pogba return to Manchester United last season for £89m.
Once completed, the move will see Neymar become the world's most expensive player and also the highest-paid professional sportsman in the world, with PSG offering wages of over £500,000-a-week after tax.
Barcelona are known to be furious with the manner of the approach and the way that Neymar has forced his way out, despite a source close to the Catalans' board insisting that the club have always done their best to look after him since his arrival from Santos in 2013.
But was the football world warned of this prospect three years ago by the PSG president?
When Manchester City expressed an interest in signing Blaise Matuidi in 2014, Nasser Al-Khelaifi had a stern warning for any club looking to sign one of PSG's best players.
"I am not worried because they know that if they touch one of our players, then we will be in opposition to them, we'll contact their players," Al-Khelaifi said.
"We respect all clubs.
But if they try to sign one of our players, they'll face consequences."
Barcelona appear to have crossed this line, with the Spanish club expressing an interesting in PSG midfielder Marco Verratti earlier this summer.
PSG made it clear that they would not allow the Italy international to leave under any circumstances, and Barcelona could well be feeling the repercussions of that interest by losing one of their prize assets in Neymar.
German: | Hat die PSG Barcelona vor drei Jahren vor Neymar gewarnt?
Die Seite von La Liga mag ihr Interesse an Marco Verratti bereuen
Paris Saint-Germain wird in ihrer Verfolgung von Neymar nicht nachlassen, nachdem sie ein Angebot von £ 189 Millionen abgegeben hat, um seine Freilassungsklausel auszulösen, aber haben sie Barcelona vor drei Jahren vor dem Weltrekordüberfall gewarnt?
Der sensationelle Ansatz hat das Transferfenster im Sommer angeheizt, denn der Ligue 1-Klub ist bereit, den Weltrekord um mehr als das Doppelte der bisherigen Marke zu brechen, wobei Paul Pogba in der vergangenen Saison für 89 Millionen Pfund zu Manchester United zurückkehrte.
Nach der Beendigung wird Neymar zum teuersten Spieler der Welt und zum höchstbezahlten Profi-Sportler der Welt. PSG bietet Löhne von mehr als 500.000 GBP pro Woche an.
Barcelona ist wütend über die Art und Weise, wie Neymar seinen Weg nach draußen erzwungen hat, obwohl eine Quelle in der Nähe des Katalanen-Vorstandes darauf besteht, dass der Klub immer sein Bestes gegeben hat, um sich seit seiner Ankunft aus Santos im Jahr 2013 um ihn zu kümmern.
Aber wurde die Fußballwelt vor drei Jahren von dem PSG-Präsidenten vor dieser Aussicht gewarnt?
Als Manchester City 2014 Interesse an der Unterzeichnung von Blaise Matuidi bekundete, hatte Nasser Al-Khelaifi eine strenge Warnung für jeden Verein, der einen der besten Spieler von PSG unterzeichnen lassen wollte.
"Ich bin nicht besorgt, weil sie wissen, dass wenn sie einen unserer Spieler berühren, dann werden wir in Opposition zu ihnen stehen, wir werden ihre Spieler kontaktieren", sagte Al-Khelaifi.
"Wir respektieren alle Clubs.
Aber wenn sie versuchen, einen unserer Spieler bei sich unterzeichnen zu lassen, so wird dies Konsequenzen haben."
Barcelona scheint diese Linie überschritten zu haben, wobei der spanische Verein Anfang dieses Sommers Interesse an dem PSG-Mittelfeldspieler Marco Verratti ausdrückte.
PSG machte deutlich, dass sie es dem Internationalen aus Italien nicht erlauben würden, unter irgendwelchen Umständen abzureisen, und Barcelona konnte die Folgen dieses Interesses spüren, indem sie eines ihrer Preisangebote für Neymar verlor. | en-de | wmt | 118 | 0 | raw | document |
German: Aldi verkauft vorerst keine Eier mehr
Das teilten die Unternehmensgruppen mit.
Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, es könne weiter von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden, hieß es in der Mitteilung.
Ab sofort dürften nur noch Eier an Aldi geliefert werden, die nachweislich negativ auf fipronilhaltiges Anti-Läusemittel getestet worden seien.
Aldi wolle damit Klarheit und Transparenz bei seinen Kunden herstellen.
English: | Aldi is selling no more eggs for the time being
This was announced by the corporate group.
It is a purely precautionary measure, and beyond that, no adverse effects on health can be assumed, said the announcement.
With immediate effect, only eggs that have been proven to test negatively for fipronil-containing anti-lice agent may be delivered to Aldi.
With the move, Aldi wanted to create clarity and transparency for its customers. | de-en | wmt | 85 | 0 | raw | document |
English: LL Cool J receives Kennedy Center honours
The Kennedy Awards Gala is one of the most glamorous events in Washington.
The first honours ceremony under President Trump promises to get political.
One of the award winners does not want to come – out of protest.
LL Cool J (49) is the first rapper to receive one of the coveted awards of the renowned Kennedy Center.
As the cultural establishment announced on Thursday, singers Gloria Estefan (59) and Lionel Richie (68), as well as choreographer Carmen de Lavallade (86) and the TV producer Norman Lear (95) are also among those being honoured.
The awards are handed over at the beginning of December.
As is tradition, US President Donald Trump will host a reception and will take part in the presentation of awards, together with his wife Melania.
For this reason, the award-winner Lear, made famous by a series of TV shows, already announced that he would not be attending the gala.
He said to the "New York Times": "This presidency has decided to completely turn its back on the arts and human rights – even take funding away from them – and that upsets me."
The 59-year old Estefan stressed that she would use the conversation with Trump to make her point of view clear.
The Kennedy Center, named after former president John F. Kennedy, is the biggest cultural establishment in the US capital.
Former prizewinners include Meryl Streep, Aretha Franklin, Robert De Niro, George Lucas, Tom Hanks and Sting.
German: | LL Cool J erhält Kennedy Center-Auszeichnung
Die Kennedy Awards Gala ist eines der glamourösesten Events in der Washington.
Die erste Preisverleihung unter Präsident Trump verspricht, politisch zu werden.
Einer der Preisträger will nicht kommen - aus Protest.
LL Cool J (49) bekommt als erster Rapper eine der begehrten Auszeichnungen des renommierten Kennedy Center.
Wie die Kultureinrichtung am Donnerstag bekanntgab, gehören in diesem Jahr auch Sängerin Gloria Estefan (59), Lionel Richie (68) sowie die Choreografin Carmen de Lavallade (86) und der TV-Produzent Norman Lear (95) zu den Geehrten.
Übergeben werden die Auszeichnungen Anfang Dezember.
Traditionell wird US-Präsident Donald Trump einen Empfang veranstalten und zusammen mit seiner Frau Melania an der Verleihung teilnehmen.
Der mit progressiven TV-Serien bekanntgewordene Preisträger Lear kündigte deswegen bereits an, auf die Teilnahme an der Gala zu verzichten.
Der "New York Times" sagte er: "Diese Präsidentschaft hat sich entschieden, die Künste und Menschenrechte komplett zu vernachlässigen - ihnen sogar die Mittel zu entziehen - und das belastet mich".
Die 59-jährige Estefan betonte, sie werde das Gespräch mit Trump nutzen, um ihre Sichtweise klarzumachen.
Das nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy benannte Kennedy-Zentrum ist die größte Kultureinrichtung in der US-Hauptstadt.
Zu den früheren Preisträgern zählen Meryl Streep, Aretha Franklin, Robert De Niro, George Lucas, Tom Hanks und Sting. | en-de | wmt | 100 | 0 | raw | document |
German: Die afghanische Demokratie hängt von der politischen Rolle der Frauen ab, sagt die UNO
Wahlen können nur repräsentativ sein, wenn alle Mitglieder der Gesellschaft, einschließlich der Frauen, eine Rolle spielen, sagte der der Chef der UNO-Mission in Afghanistan am Mittwoch.
Nicholas Haysom, amtierender Leiter der Mission der Vereinten Nationen, sagte, dass Hunderte von Frauen bei den Ratswahlen in den Provinzen kandidieren werden. Drei Frauen kandidieren für die Rolle der Vizepräsidentin und mehr als 30 Prozent der neu registrierten Wähler sind Frauen.
"Die Rolle der Frauen kann nicht überschätzt werden", sagte er am Mittwoch in einem Statement.
Wahlen können nur wirklich repräsentativ und glaubwürdig sein, wenn Frauen uneingeschränkt teilnehmen und in allen Teilen des Wahl-Prozesses einbezogen werden.
Afghanische Wahlen für den Provinzrat und die Präsidentschaftswahlen finden am 5. April statt.
Die Taliban haben Drohungen gegen einen Wahl-Prozess veröffentlicht, die mit dem Übergang von internationalen Kampfhandlungen zu einer beratenden Rolle zusammenfallen.
In diesem Jahr werden die Wahlen zum ersten Mal die Macht friedlich von einer demokratisch gewählten Regierung zur nächsten übergeben.
Haysom sagte, eine starke Rolle für Frauen wird den demokratischen Erfolg Afghanistans noch verstärken.
Die afghanische unabhängige Wahlkommission berichtet, dass 1,2 Millionen Frauen von insgesamt registrierten 3,6 Millionen Wählern registriert seien.
English: | Afghan democracy depends on political role for women, U.N. says
Elections can only be representative if all members of society, including women, play a role, the head of the U.N. mission in Afghanistan said Wednesday.
Nicholas Haysom, acting head of the U.N. Assistance Mission said hundreds of women are running in provincial council elections, three women are running for vice president and more than 30 percent of the newly-registered voters are women.
"The role of women cannot be overstated," he said in a statement Wednesday.
Elections can only be truly representative and credible when women fully participate and are included in all parts of the electoral process.
Afghan provincial council and presidential elections take place April 5.
The Taliban has issued threats against an election process that coincides with the transition of international combat operations to an advisory role.
This year's elections mark the first time power is handed peacefully from one democratically elected government to the next.
Haysom said a strong role for women will add to Afghanistan's democratic success.
The Afghan Independent Election Commission reports 1.2 million women are registered out of 3.6 million total registered voters. | de-en | wmt | 114 | 0 | raw | document |
English: Blocking critics from Facebook: Don't run for public office, if you can't take heat from voters
The father of our country knew something about bad press.
Americans loved George Washington, but it didn't take long for newspapers to start slamming him on everything from domestic policy to his political principles.
He chafed at the criticism, sure.
But he did not silence his critics.
Because back in 1783, Washington said, "the freedom of Speech may be taken away - and, dumb & silent we may be led, like sheep, to the Slaughter."
That brings me to Maryland Gov. Larry Hogan, who needs to work on being more like Washington.
Hogan's staff has blocked and deleted the posts of at least 450 people who voiced their opinions on his official Facebook page.
And the American Civil Liberties Union sued him for that earlier this week.
The governor's staff dismissed the lawsuit as frivolous, and the online commentary was rich with a "who cares?" backlash.
"It's only Facebook," plenty of folks said.
But it matters.
And it especially matters when it's a guy like Hogan.
This is a Republican governor in an overwhelmingly Democratic state who is astonishingly popular.
He has the second-highest approval rating of the nation's 50 governors.
Hogan is not a reactionary hothead.
He's shown a steady hand in leading his state and a stern adherence to principles.
He's also been pretty deft at using Facebook as a primary means to connect with his constituents, playfully debuting his hairless head after chemo treatments on his page.
So blocking people who come to the governor's page - which is a public forum, labeled as official and administered by staff members paid public tax dollars - is unnecessary and ultimately dangerous.
In an interview with The Washington Post, Hogan spokeswoman Amelia Chasse defended the governor's actions, arguing that blocking the comments was nothing more than moderating them.
But it's too easy to use the image of trolls or spammers or hateful folks lashing out online.
The Post talked to some of the real people blocked by Hogan.
And they're just that - real people talking to their elected leaders: a teacher, a business owner and a pastor, not trolls.
They all said that their comments were respectful, thoughtful and not profane.
The pastor quoted the Bible in his post, appealing to Hogan's Catholic faith.
Attorney Lakshmi Sarma Ramani of Bowie, Md., wasn't hateful, but she asked about hate crimes.
"I politely commented that I was disappointed in his lack of response to hate crimes and other recent news items," she wrote in the comment section of The Post's news story.
"I also do not appreciate that idea that when a number of people comment on the same topic, they are immediately disregarded by some as a so-called collective effort, rather than recognized as a large group of concerned citizens."
What the governor's staff called a "concentrated spam attack" others would probably call "advocacy."
The Facebook era makes it easy to tailor a message by simply blocking a critic or deleting a negative comment.
It's a lot cleaner than the old days, when doing the same would have required sending staff out to collect and burn newspapers with critical editorials or arresting and silencing protesters.
But that's exactly what's happening, only digitally.
Hogan isn't the first public official to be criticized for defanging Facebook and other social media.
President Trump is being sued by Twitter users who were blocked from his Twitter feed.
One of the first landmark rulings on this issue came down last week in Virginia.
The chair of the Loudoun County Board of Supervisors violated the First Amendment, according to U.S. District Judge James C. Cacheris in Alexandria, when she banned a constituent from her Facebook page.
And in Kentucky, Gov. Matt Bevin (R) also got a visit from the ACLU over his use of Facebook and Twitter.
This shouldn't be so hard.
In Washington's time, the era of affordable postage had an impact much like the Internet.
The number of newspapers quadrupled between 1776 and 1800, and anonymous letter writers hammered his leadership.
And even back then, Washington had anonymous trolls.
People using the pseudonyms "Juricola," "Valerius," "Belisarius," and "Portius" all wrote letters to newspapers trashing Washington's decisions.
Petitions criticizing his stand on the Treaty of Amity, Commerce, and Navigation with Britain overwhelmed his office, according to the historical documents collected by the online Papers of George Washington Project.
But he did not silence them.
Freedom of speech, dissent and discourse lie at the very foundation of our nation.
And true leadership means accepting that.
German: | Blockieren von Kritikern über Facebook: Bewirb dich nicht um ein öffentliches Amt, wenn du das Einheizen von Wählern nicht vertragen kannst
Der Vater unseres Landes wusste etwas von schlechter Presse.
Die Amerikaner liebten George Washington, aber es dauerte nicht lange, bis die Zeitungen ihn wegen allem schlugen, von der Innenpolitik bis zu seinen politischen Prinzipien.
Er schimpfte bei der Kritik, sicher.
Aber er hat seine Kritiker nicht zum Schweigen gebracht.
Denn im Jahr 1783 sagte Washington: "Die Redefreiheit kann weggenommen werden - und, dumm und stumm werden wir wie die Schafe zum Schlachten geführt."
Das bringt mich nach Maryland zu Gouverneur Larry Hogan, der daran arbeiten muss, mehr wie Washington zu sein.
Hogans Mitarbeiter haben die Beiträge von mindestens 450 Personen blockiert und gelöscht, die ihre Meinung auf seiner offiziellen Facebook-Seite geäußert haben.
Und die American Civil Liberties Union verklagte ihn deswegen Anfang dieser Woche.
Der Stab des Gouverneurs entließ die Klage als frivol, und der Online-Kommentar war voll von einer Gegenreaktion mit "Na, und?" .
"Es ist nur Facebook", sagten viele Leute.
Aber es ist wichtig.
Und es ist besonders wichtig, wenn es ein Typ wie Hogan ist.
Dies ist ein republikanischer Gouverneur in einem überwältigend demokratischen Staat, der erstaunlich beliebt ist.
Er hat die zweithöchste Zustimmung der 50 Gouverneure der Nation.
Hogan ist kein reaktionärer Hitzkopf.
Er hat eine feste Hand bei der Führung seines Staates und strenge Einhaltung der Prinzipien gezeigt.
Er war auch sehr geschickt darin, Facebook als primäres Mittel zu nutzen, um sich mit seinen Wählern zu verbinden und spielend seinen haarlosen Kopf nach Chemotherapie auf seiner Seite zu debütieren.
Daher ist die Blockierung von Personen, die auf die Seite des Gouverneurs kommen - die ein öffentliches Forum ist, das als offiziell bezeichnet wird und von Mitarbeitern, die mit öffentlichen Steuer-Dollars bezahlt werden - unnötig und letztendlich gefährlich.
In einem Interview mit The Washington Post verteidigte Hogans Sprecherin Amelia Chasse die Handlungen des Gouverneurs und argumentierte, dass die Blockierung der Kommentare nichts weiter als eine Moderation sei.
Aber es ist zu einfach, das Bild von Trollen oder Spammern oder hasserfüllten Leuten zu benutzen, die online die Peitsche schwingen.
Die Post sprach mit einigen der wirklichen Leute, die von Hogan blockiert wurden.
Und das sind nur echte Menschen, die mit ihren gewählten Führern sprechen: ein Lehrer, ein Unternehmer und ein Pfarrer, keine Trolle.
Sie alle sagten, dass ihre Kommentare respektvoll, nachdenklich und nicht profan waren.
Der Pfarrer zitierte die Bibel in seinem Post und appellierte an Hogans katholischen Glauben.
Rechtsanwältin Lakshmi Sarma Ramani von Bowie, Md., war nicht hasserfüllt, aber sie fragte nach Hassverbrechen.
"Ich kommentierte höflich, dass ich enttäuscht war, dass es keine Reaktion auf Hassverbrechen und andere aktuelle Nachrichten gab", schrieb sie im Kommentarbereich der Nachrichtensendung "The Post".
"Ich schätze diese Idee auch nicht, wenn eine Anzahl von Leuten zum selben Thema Stellung nimmt, dann werden sie von manchen eher als ein so genannter kollektiver Einsatz missachtet und nicht als eine große Gruppe von betroffenen Bürgern anerkannt".
Was die Mitarbeiter des Gouverneurs als "konzentrierten Spam-Angriff" bezeichneten, würden andere wahrscheinlich "Fürsprache" nennen.
Die Facebook-Ära macht es einfach, eine Nachricht zuzuschneiden, indem man einfach einen Kritiker blockiert oder ein negativer Kommentar gelöscht wird.
Es ist viel sauberer als in früherer Zeit, wenn man das gleiche getan hätte, dass Mitarbeiter entsandt wurden, um Zeitungen mit kritischen Leitartikeln zu sammeln und zu verbrennen oder Demonstranten zu verhaften und zum Schweigen zu bringen.
Aber genau das passiert gerade digital.
Hogan ist nicht der erste öffentliche Beamte, der dafür kritisiert wird, dass er Facebook und andere soziale Medien beschimpft hat.
Präsident Trump wird von Twitter-Nutzern verklagt, die von seinem Twitter-Feed blockiert wurden.
Einer der ersten Meilensteine in dieser Frage fiel letzte Woche in Virginia.
Der Vorsitzende des Board of Supervisors des Loudoun County verletzte das First Amendment, laut US-Bezirksrichter James C. Cacheris in Alexandria, als sie einen Wähler von ihrer Facebook-Seite verbannte.
Und in Kentucky erhielt Gouverneur Matt Bevin (R) auch einen Besuch von der ACLU wegen seiner Verwendung von Facebook und Twitter.
Das sollte nicht so schwer sein.
Zur Zeit Washingtons hatte die Zeit des erschwinglichen Portos eine ähnliche Wirkung wie das Internet.
Die Anzahl der Zeitungen vervielfachte sich zwischen 1776 und 1800, und anonyme Briefschreiber schlugen auf seine Führung ein.
Und selbst damals hatte Washington anonyme Trolle.
Die Leute, die Pseudonyme wie "Juricola", "Valerius", "Belisarius" und "Portius" benutzten, schrieben alle Briefe an Zeitungen, die Washingtons Entscheidungen niedermachten.
Petitionen, die seinen Standpunkt über den Vertrag von Amity, den Handel und die Schifffahrt mit Großbritannien kritisierten, überwältigten sein Amt, laut den historischen Dokumenten, die von den Online Papers des George Washington Project gesammelt wurden.
Aber er hat sie nicht zum Schweigen gebracht.
Redefreiheit, Meinungsverschiedenheit und Diskurse gehören zur Grundlage unserer Nation.
Und wahre Führung bedeutet, das zu akzeptieren. | en-de | wmt | 5 | 0 | raw | document |
German: Rotes Fleisch, Milchprodukte und Schokolade könnten helfen, IBD (Entzündliche Darmerkrankung) zu lindern
Rotes Fleisch und Schokolade können für Ihr Verdauungssystem wie ein Alptraum klingen.
Aber eine neue Studie behauptet genau das Gegenteil: Eine Diät, die reich an Fleisch-basierten Proteinen und Milchprodukten ist, könnte die Symptome von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen lindern.
Der unheilbare Zustand, der in den USA rund 1,3 Millionen und in Großbritannien 300.000 betrifft, verursacht Magenkrämpfe und Blähungen, wiederkehrende oder blutige Durchfälle, Gewichtsverlust und extreme Müdigkeit.
Während den Betroffenen normalerweise geraten wird, Fleisch und Milchprodukte zu meiden, um ihre Symptome zu lindern, fanden Forscher an der Washingtoner Universität heraus, dass die essentielle Aminosäure Tryptophan von Proteinen dazu beiträgt, Immunzellen zu entwickeln, die einen toleranten Darm fördern.
Der leitende Forscher, Dr. Marco Colonna, erklärte, dass Immunzellen im Darm patrouillieren, um sicherzustellen, dass schädliche Mikroben, die sich im Essen verstecken, nicht in den Körper eindringen.
Zellen, die imstande sind, Entzündungen auszulösen, werden von Zellen ausgeglichen, die die Toleranz fördern und den Körper schützen, ohne empfindliche Gewebe zu schädigen.
Wenn das Gleichgewicht zu weit in Richtung Entzündung neigt, kann daraus eine entzündliche Darmerkrankung resultieren.
In Experimenten wurde festgestellt, dass eine Art von Toleranz fördernde Immunzelle bei Mäusen vorkommt, die ein bestimmtes Bakterium in ihren Eingeweiden tragen.
Und das Bakterium benötigt Tryptophan - einen der Bausteine von Proteinen - um das Erscheinungsbild der Zellen auszulösen.
Professor Colonna sagte: "Wir haben eine Verbindung zwischen einer Bakterienart - Lactobacillus reuteri - die ein normaler Teil des Darm-Mikrobioms ist, und der Entwicklung einer Population von Zellen, die die Toleranz fördern, hergestellt.
Je mehr Tryptophan die Mäuse in ihrer Nahrung hatten, desto mehr hatten sie von diesen Immunzellen".
Er schlug vor, dass die Kombination von L. reuteri und eine an Tryptophan reiche Ernährung tolerantere, weniger entzündliche Darmmilieus fördert, wenn das gleiche System auch bei Menschen wirke.
Die Postdoktorandin Dr. Luisa Cervantes-Barragan untersuchte eine Art Immunzelle, die die Toleranz fördert, als sie herausfand, dass eine Gruppe von Studienmäusen solche Zellen hatte, aber eine andere Gruppe desselben Stammes, die aber getrennt untergebracht war, dies nicht hatte.
Sie vermutete, dass der Unterschied mit den Darmmikrobiomen der Mäuse zu tun hatte - der Gemeinschaft von Bakterien, Viren und Pilzen, die normalerweise im Magen-Darm-Trakt leben.
Die Därme der Mäuse wurden DNA-sequenziert und es wurden sechs Bakterienarten gefunden, die in den Mäusen mit den Immunzellen vorhanden waren, aber ohne sie bei den Mäusen fehlten.
Mäuse wurden in einer sterilen Umgebung aufgezogen, so dass ihnen ein Darmmikrobiom fehlte und sie diese Art von Immunzellen nicht entwickelten, und sie erhielten den L. reuteri und die Immunzellen entstanden.
Um zu verstehen, wie sich die Bakterien auf das Immunsystem auswirkten, ließen die Forscher L. reuteri in einer Flüssigkeit wachsen und überführten dann kleine Mengen der Flüssigkeit - ohne die Bakterien - auf unreife Immunzellen, die von den Mäusen isoliert wurden.
Die Immunzellen entwickelten sich zu den toleranzfördernden Zellen.
Als die aktive Komponente aus der Flüssigkeit gereinigt wurde, erwies es sich als ein Nebenprodukt des Tryptophan-Metabolismus, das als Indol-3-Milchsäure bekannt ist.
Wenn die Forscher die Menge an Tryptophan im Futter der Mäuse verdoppelten, stieg die Anzahl solcher Zellen um etwa 50 Prozent an, aber wenn die Tryptophanwerte halbiert wurden, sank die Anzahl der Zellen um die Hälfte.
Dr. Cervantes-Barragan erklärte, dass Menschen dieselben toleranzfördernden Zellen wie Mäuse haben, und dass die meisten von uns L. reuteri in unseren Magen-Darm-Trakten schützen.
Es ist nicht bekannt, ob Tryptophan-Nebenprodukte aus L. reuteri die Zellen bei Menschen so entwickeln wie bei Mäusen, aber Defekte in Genen in Beziehung auf Tryptophan wurden bei Menschen mit entzündlicher Darmerkrankung gefunden.
Sie sagte: "Die Entwicklung dieser Zellen ist wahrscheinlich etwas, das wir fördern möchten, da diese Zellen Entzündungen auf der inneren Oberfläche des Darms steuern.
Potentiell können hohe Tryptophanwerte in Gegenwart von L. reuteri zu einer Ausweitung dieser Population führen."
English: | Red meat, dairy, and chocolate could help relieve IBD
Red meat and chocolate may sound like a nightmare for your digestive system.
But a new study claims quite the opposite: a diet rich in meat-based protein and dairy treats could help relieve symptoms of sufferers of inflammatory bowel disease.
The incurable condition, which affects around 1.3 million in the US and 300,000 in the UK, causes stomach cramps and bloating, recurring or bloody diarrhea, weight loss and extreme tiredness.
While sufferers are usually advised to dodge meat and dairy to soothe their symptoms, researchers at Washington University found protein's essential amino acid tryptophan helps develop immune cells that foster a tolerant gut.
Lead investigator Dr Marco Colonna explained immune cells patrol the gut to ensure that harmful microbes hidden in the food don't sneak into the body.
Cells that are capable of triggering inflammation are balanced by cells that promote tolerance, protecting the body without damaging sensitive tissues.
When the balance tilts too far toward inflammation, inflammatory bowel disease can result.
In experiments it was found a kind of tolerance-promoting immune cell appears in mice that carry a specific bacterium in their guts.
And the bacterium needs tryptophan - one of the building blocks of proteins - to trigger the cells' appearance.
Professor Colonna said: 'We established a link between one bacterial species - Lactobacillus reuteri - that is a normal part of the gut microbiome, and the development of a population of cells that promote tolerance.
The more tryptophan the mice had in their diet, the more of these immune cells they had.'
He suggested if the same works in humans, a combination of L. reuteri and a tryptophan-rich diet may foster a more tolerant, less inflammatory gut environment.
Postdoctoral researcher Dr Luisa Cervantes-Barraganwas studying a kind of immune cell that promotes tolerance when she discovered that one group of study mice had such cells but another group of the same strain but housed separately did not.
She suspected the difference had to do with the mice's gut microbiomes - the community of bacteria, viruses and fungi that normally live within the gastrointestinal tract.
The guts of the mice were DNA sequenced and it was found six bacterial species present in the mice with the immune cells but absent from the mice without them.
Mice reared in a sterile environment so they lacked a gut microbiome and do not develop this kind of immune cell were given L. reuteri and the immune cells arose.
To understand how the bacteria affected the immune system, the researchers grew L. reuteri in liquid and then transferred small amounts of the liquid - without bacteria - to immature immune cells isolated from mice.
The immune cells developed into the tolerance-promoting cells.
When the active component was purified from the liquid, it turned out to be a byproduct of tryptophan metabolism known as indole-3-lactic acid.
When the researchers doubled the amount of tryptophan in the mice's feed, the number of such cells rose by about 50 percent but when tryptophan levels were halved, the number of cells dropped by half.
Dr Cervantes-Barragan explained people have the same tolerance-promoting cells as mice, and most of us shelter L. reuteri in our gastrointestinal tracts.
It is not known whether tryptophan byproducts from L. reuteri induce the cells to develop in people as they do in mice, but defects in genes related to tryptophan have been found in people with inflammatory bowel disease.
She said: 'The development of these cells is probably something we want to encourage since these cells control inflammation on the inner surface of the intestines.
Potentially, high levels of tryptophan in the presence of L. reuteri may induce expansion of this population.' | de-en | wmt | 103 | 0 | raw | document |
German: Interview: "Domspatzen-Bericht entlastet Papst-Bruder Georg Ratzinger"
Der Regensburger Domspatzen-Bericht zu den Missbrauchsfällen entlastet Papst-Bruder Georg Ratzinger.
Das meint Autor und Historiker Michael Hesemann.
Der Abschlussbericht zum Missbrauchskandal bei den Regensburger Domspatzen sorgt weiter für Diskussionen.
Christian Weisnder, Sprecher der Reformbewegung "Wir sind Kirche", erklärte nach Veröffentlichung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, er erwarte vom früheren Regensburger Bischof und heutigen Kardinal Gerhard Ludwig Müller sowie vom Domkapellmeister Georg Ratzinger, dem 93-jährigen Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., eine Entschuldigung.
Es würde dem Ansehen der katholischen Kirche sehr dienen, wenn Müller und Ratzinger ihr tiefes Bedauern über eigene Unterlassungen oder ihre damals falsche Einschätzung der Vorgänge ausdrücken würden.
Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" hingegen kritisierte, dass bei der Berichterstattung über Gewalt bei den Domspatzen mit "zweierlei Maß" gemessen werde.
Hinsichtlich der Übergriffe in Regensburg bezweifle niemand, dass es sich um "schändliche und beschämende Taten" handle, die bestraft und in Zukunft verhindert werden müssten; auffällig sei aber der "Grad medialer Manipulation", so die Autorin Lucetta Scaraffia, Historikerin und Mitglied des nationalen italienischen Bioethik-Komitees.
"Die Angewohnheit, die katholische Kirche als Quelle aller Übel zu bezeichnen, ist schon Teil der Alltagserfahrung und bereitet die öffentliche Meinung darauf vor, das für normal zu halten", schreibt Scaraffia.
Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis meinte im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk: "Man geht gerne auf die Kirche los und das ist ein gefundenes Fressen".
Außerdem wies sie darauf hin, dass in ihrer Jugend "Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel" gewesen seien, "um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden".
Sie fände es unfair, heutige Maßstäbe auf frühere Jahrzehnte anzuwenden, denn die Welt habe sich verändert.
Im Zusammenhang mit den Berichten über die Missbrauchsfälle tauchte oft auch Papst-Bruder Georg Ratzinger auf.
Völlig zu Unrecht, meint Autor und Historiker Michael Hesemann, der mit Ratzinger den Erinnerungsband "Mein Bruder der Papst" verfasste (in 12 Sprachen übersetzt).
"Ich muss Georg Ratzinger in Schutz nehmen", sagt Hesemann, "denn all das hatte nichts mit ihm zu tun", wertet er die Ergebnisse des Abschlussberichtes.
Was genau steht in dem 440-seitigen Bericht, den der vom Bistum Regensburg mit der Aufklärung beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber vorgelegt hat?
Insgesamt 547 Regensburger Domspatzen wurden zwischen 1945 und Anfang der 1990er Jahre "mit hoher Plausibilität" Opfer von Übergriffen, 67 Domspatzen sexuell missbraucht.
Im Abschlussbericht heißt es zu Georg Ratzinger, der von 1964 bis 1994 in Regensburg tätig war: "Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass von Domkapellmeister R. in vielen Fällen Formen körperlicher und psychischer Gewalt angewandt wurden.
Gerade bei hoher Emotionalität konnte die Bestrafung für die Schüler dabei auch heftiger ausfallen.
Trotzdem fällt im Gegensatz zu zahlreichen anderen Beschuldigten auf, dass viele Opfer die allgemeine Menschlichkeit von R. schätzten und deshalb in zahlreichen Fällen trotz Gewalt sogar positive Erinnerungen mit ihm verbinden".
Im Interview erklärt Hesemann, wieso der Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen Georg Ratzinger seiner Meinung nach entlastet.
Herr Hesemann, der 440-Seiten-Bericht über die "Vorfälle von Gewaltausübung an Schutzbefohlenen bei den Regensburger Domspatzen" gibt ein widersprüchliches Bild von Domkapellmeister Georg Ratzinger.
Zum einen heben viele Schüler seine "Menschlichkeit" hervor.
Zum anderen erscheint er auch als Choleriker und Perfektionist, der des Öfteren handgreiflich wurde, wenn ein Domspatz musikalisch keine Top-Leistung brachte.
Wie werten Sie als sein Biograph diesen Abschlussbericht?
Michael Hesemann: Wenn man sich die Mühe macht und den ganzen 440 Seiten langen Bericht von vorne bis hinten liest, muss man sich doch eher fragen, weshalb der Name Georg Ratzinger überhaupt darin vorkommt.
Ihm sind gerade einmal acht Seiten gewidmet und er wird deutlich von jedem Verdacht der Mittäter- oder Mitwisserschaft bei den schrecklichen Fällen sexuellen Missbrauchs freigesprochen.
Auch die Gewaltexzesse an der Vorschule ereigneten sich außerhalb seiner Wirkungssphäre.
Man kann ihm allenfalls vorwerfen, davon zu spät erfahren oder erste Andeutungen nicht ernst genug genommen zu haben.
Das Domspatzengymnasium, auf dem er wirkte, wurde von praktisch allen Befragten als - so wörtlich - "Erlösung", "Himmel" und "bessere Welt" empfunden.
So stellt auch die breite Mehrheit seiner Schüler Georg Ratzinger ein ganz exzellentes Zeugnis aus, beschreibt ihn als "warmherzig", "beliebt", "aufrichtig", "kompetent" und "verständnisvoll", als äußerst gutmütigen Lehrer, der die Jungs regelmäßig mit Kuchen, Keksen und Bonbons versorgte und "immer von Trauben von Kindern umlagert" war.
Lediglich eine Minderheit beschwert sich über seinen Perfektionismus und seine hohe Emotionalität, die auch schon mal zu Wutausbrüchen führte.
Dass er dabei nicht nur mit Stühlen knallte und den Schlüsselbund auf den Boden warf, sondern auch Ohrfeigen verteilte und allzu freche Jungs an den Haaren oder Ohren zog, hat er selbst bereits vor Jahren zugegeben, zutiefst bedauert und sich dafür entschuldigt.
Zu seiner Ehrenrettung muss allerdings gesagt werden, dass solche Erziehungsmethoden in der fraglichen Zeit, den 1960er und 1970er Jahren, weit verbreitet waren, bei Eltern wie bei Lehrern.
Kennen Sie auch noch solche Züchtigungs-Methoden?
Natürlich, ich denke jeder von uns, der vor 1968 geboren wurde.
Auch ich habe das noch in einer weltlichen Schule, einem staatlichen Gymnasium, erlebt.
Verglichen mit dem, worum es eigentlich in diesem Bericht geht, nämlich dem entsetzlichen sexuellen Missbrauch und den Gewaltexzessen auf der Vorschule, sind das freilich Bagatellen.
Da fragt man sich schon, ob es nicht eher mit seiner Bekanntheit und seiner Rolle als Bruder von Benedikt XVI. zu tun hat, dass sich viele Medien gerade auf ihn stürzten.
Am bayerischen Papst arbeiten sich ja viele, die ihn nie verstanden haben, noch immer eifrig ab.
Die Wahrheit aber ist: Der Bericht entlastet Georg Ratzinger in jeder Hinsicht!
In den Medien wurde im Zusammenhang mit dem Bericht sehr viel über das Thema Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen berichtet.
Wird Georg Ratzinger im Abschlussbericht auch irgendeine Verwicklung oder Mitwisserschaft im Hinblick auf sexuellen Missbrauch zur Last gelegt?
Michael Hesemann: Ganz deutlich nein.
Kein einziges der 67 Opfer sexueller Übergriffe behauptet, sich dem Domkapellmeister anvertraut zu haben.
Nicht einmal die Eltern waren eingeweiht.
"Ich habe mich nie getraut, mit meinem Vater oder meiner Mutter darüber zu sprechen", sagte ein Betroffener stellvertretend für die anderen aus, "Es war mir ja alles sehr peinlich".
Das wahre Problem bei der Aufklärung von sexuellem Missbrauch war und ist doch, dass die meisten Opfer aus Scham schweigen.
Wenn sie sich nicht einmal Eltern und Geschwistern anvertrauten, dann ganz bestimmt nicht einem Chorleiter, der doch beruflich gewissermaßen ein Kollege der Täter gewesen wäre.
Wie bewerten denn die Domspatzen-Schüler Ratzingers Rolle im Hinblick auf die Missbrauchsfälle?
Michael Hesemann: Ein befragter Schüler formulierte es so: "Bezüglich sexuellen Missbrauchs ... sehe ich ... keinen Fall, in dem ausgerechnet er (Georg Ratzinger) rechtzeitige Erkenntnisse gehabt hätte und den jeweiligen Täter hätte aufhalten können.
Ich halte es ... auch für wirklich absurd, anzunehmen, dass sich ausgerechnet ihm ... Buben eindringlicher bzw. klarer oder auch eher eröffnet haben, als gegenüber ihren Eltern, Internatsleitern, Vertrauenslehrern etc.
Dass man mit ihm über Sex spricht ... - undenkbar."
So kommt der Bericht zu dem ganz klaren Ergebnis: "Dass sich ihm im Vorfeld betroffene Schüler und/oder deren Umfeld anvertrauten, konnte im Rahmen der Untersuchung nicht bestätigt werden".
Was sexuellen Missbrauch betrifft, ist Georg Ratzinger also von jeder Mitwisserschaft freizusprechen.
So kann ihm auch nicht vorgeworfen werden, ihn nicht verhindert oder zur Anzeige gebracht zu haben.
Daher besteht auch kein Grund, seinen guten Namen mit diesen widerwärtigen Verbrechen in Verbindung zu bringen, wie es leider in einigen Fällen geschah.
In den Medien war viel von "Gewaltexzessen" bei den Regensburger Domspatzen zu lesen.
Dem früheren Domkapellmeister Georg Ratzinger wird in dem Bericht "Wegschauen" vorgeworfen.
Muss er denn mit diesem Vorwurf leben?
Michael Hesemann: Das ist ja das große Problem, dass in der Berichterstattung alles vermischt und vermengt wurde zu einer riesigen Melange aus sexuellem Missbrauch und Gewaltexzessen und irgendwo, mitten drin, Georg Ratzinger.
Doch genau das ist wiederum ein Missbrauch des Berichtes.
Da wird nämlich sauber getrennt: Zwischen der Vorschule und dem Gymnasium der Domspatzen, zwischen sexuellem Missbrauch und Gewaltexzessen sowie, sagen wir einmal, sonstigen Vorwürfen.
Zudem behandelt der Bericht Vorfälle aus der Zeit seit 1945, also auch aus vier Jahrzehnten, in denen Georg Ratzinger nicht Chorleiter der Domspatzen war.
Die ganze schreckliche Prügelpädagogik, die Fälle, in denen Knaben von sadistischen Lehrern regelrecht schikaniert und malträtiert wurden und darunter entsetzlich litten, ereigneten sich allesamt auf der Vorschule in Etterzhausen und Pielenhofen, wo wirklich skandalöse Zustände geherrscht haben müssen.
Doch mit denen hatte Domkapellmeister Georg Ratzinger nichts zu tun, denn er bekam die Jungen erst zu Gesicht, als sie bereits auf dem Domspatzengymnasium waren.
Auf dem war, wie die allermeisten Zeugen betonen, das Thema "Vorschule" tabu.
Man war nur glücklich, ihr entkommen zu sein und genoss die so viel bessere Behandlung und für viele sogar "paradiesischen" Zustände.
Was war denn anders auf dem Domspatzengymnasium?
Michael Hesemann: Da herrschte zwar schon Disziplin, aber eben keine sadistische Gewalt.
Und das gilt eben auch für Georg Ratzinger, bei dem der Bericht zu dem Schluss kommt, dass "viele Opfer die allgemeine Menschlichkeit von R. schätzten und deshalb in zahlreichen Fällen trotz Gewalt sogar positive Erinnerungen mit ihm verbinden".
So bleibt höchstens noch der Vorwurf, weggeschaut zu haben.
Doch trotz aller Bemühungen konnte der Bericht nur zwei Zeiträume definieren, in denen ihm von den Zuständen auf der Vorschule berichtet wurde.
Das erste Mal 1970/71, als er sich gerade zu etablieren begann und von den Vorgängen an einer Schule, an der er eben nicht wirkte und verantwortlich war, (so der Zeuge) nichts hören wollte, und dann erst wieder um 1993.
Verschloss Georg Ratzinger vor den Zuständen konsequent die Ohren?
Michael Hesemann: Nein, denn schon 1989 schrieb er einen Brief an den Direktor des Domspatzengymnasiums, den der Bericht sogar reproduziert.
Darin weist er diesen darauf hin, "dass in der Vorschule weiterhin die Prügelstrafe praktiziert werde".
Schon angesichts der Gefahr negativer Presseveröffentlichungen empfahl er dringendes Einschreiten.
Das war natürlich zu einem Zeitpunkt, als rechtliche Klarheit bestand, als Prügelstrafen auch in Bayern längst verboten waren.
Davor ereigneten sie sich in einer rechtlichen Grauzone, wie jeder von uns wohl noch weiß.
Da war auch für ihn schwer abzuschätzen, wo die Betroffenen vielleicht übertrieben oder dramatisierten und wo wirklich die zulässige Grenze überschritten worden war.
Man kann aber auch nicht sagen, er hätte immer weggeschaut.
Das stimmt einfach nicht.
Erst im Jahr 1980 wurde die Prügelstrafe an Schulen auch in Bayern offiziell abgeschafft.
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis behauptete ja, es sei unfair, die heutigen pädagogischen Maßstäbe auf die damalige Zeit anzuwenden.
Wie sehen Sie das?
Michael Hesemann: Wir Historiker reden da vom "Fallstrick des Anachronismus", also der Gefahr, Vergangenes nach heutigen moralischen Maßstäben zu bewerten.
Da hat die Fürstin schon recht.
Aber das gilt natürlich nicht für sexuellen Missbrauch, der zu allen Zeiten abscheulich war und auch nicht für das, was in der Vorschule an Widerwärtigkeiten und Gewalt an unschuldigen Kinderseelen verbrochen wurde, das geht schon weit über das damals Übliche hinaus.
Das ist alles ganz schrecklich und ich bin froh, dass es endlich aufgearbeitet wird.
Aber gleichzeitig muss ich Georg Ratzinger in Schutz nehmen, denn all das hatte nichts mit ihm zu tun.
Seine Mittel zur Disziplinierung und Bestrafung, also Ohrfeigen und an den Haaren und Ohren zu ziehen, waren in den 1970ern weit verbreitet.
Als körperliche Bestrafung dann verboten wurde, hat er sich auch strikt daran gehalten.
Welches Bild von seiner Regensburger Zeit hat Georg Ratzinger denn in den Gesprächen mit Ihnen für das Buch "Mein Bruder der Papst" wiedergegeben?
Kam das Thema Prügelstrafe dabei auch zur Sprache?
Michael Hesemann: Nun, in dem Buch geht es doch um das Leben seines Bruders Joseph, also Papst Benedikts XVI., erzählt aus seiner Perspektive, da spielten die Domspatzen nur eine Nebenrolle.
Trotzdem verschweige ich ja keineswegs, dass er dort ein strenges Regiment führte.
Doch auch das muss einmal gesagt werden: Ohne diesen Perfektionismus, ohne das Einfordern unbedingter Disziplin, wäre es ihm wohl kaum möglich gewesen, aus den bis dahin eher national bekannten Regensburger Domspatzen eine Institution von Weltrang zu formen, wahre Kulturbotschafter Europas und seiner musikalischen Tradition, die gleich zweimal in den USA (1983 und 1987) und Japan (1988 und 1991) auf Tournee gingen.
Mit Keksen und Bonbons allein macht man aus widerspenstigen Knaben nun einmal keine großen Sänger und vor jedem Erfolg stehen, gleich auf welchem Gebiet, doch immer Disziplin, Leidenschaft und Selbstüberwindung.
Als was für einen Menschen haben Sie denn Georg Ratzinger bei den Gesprächen zu ihrem Buch erlebt?
Michael Hesemann: Durch die Arbeit an dem Buch und darüber hinaus habe ich Georg Ratzinger wirklich ganz gut kennengelernt und immer wieder als wunderbaren, humorvollen, grundgütigen, tief gläubigen und herzensguten Menschen erlebt, von dem man sich nicht vorstellen kann, dass er auch nur einer Fliege etwas zuleide tun könnte.
Ich bekomme regelmäßig mit, wie viele ehemalige Domspatzen noch heute, 23 Jahre nach seiner Emeritierung, regelmäßig Kontakt zu ihm halten, ihn besuchen, ihm vorlesen - er ist fast blind - und ihn wie ein Mitglied ihrer Familie behandeln.
Diejenigen, die ihm bis heute nicht vergeben, dass er einmal streng zu ihnen war, sind also eindeutig in der Minderheit.
Die meisten Domspatzen sind ihm heute dankbar dafür, dass er ihr Leben bereichert und ihnen die Welt der Musik nahegebracht hat.
Und dass er immer ein guter, väterlicher Lehrer - ein strenger Vater, gewiss, das mag sein - aber doch auch eine liebenswerte Respektsperson war, zu der sie heute noch aufschauen und die sie geradezu verehren.
Und bitte, noch einmal ganz deutlich: Alles, was man ihm vorwirft, sind Erziehungsmethoden, die damals an der Tagesordnung waren.
Wir können froh sein, dass wir diese Zeit längst überwunden haben.
Aber es ist höchst ungerecht, einen Mann, nur weil er prominent ist und einen noch prominenteren Bruder hat, zum medialen Sündenbock zu machen.
Da ist die böse Absicht, die dahinter steht, nur allzu offensichtlich.
Denn der Bericht, der gerade veröffentlicht wurde, entlastet ihn.
Jetzt würde der Anstand gebieten, einen 93-jährigen Mann, der sich große Verdienste erworben hat und ohne den außerhalb Bayerns und vielleicht noch Deutschlands wohl niemand die Regensburger Domspatzen kennen würde, endlich in Frieden zu lassen.
English: | Interview: "Domspatzen report exonerates Pope brother Georg Ratzinger"
The Regensburger Domspatzen report on cases of abuse exonerates Pope brother Georg Ratzinger.
That is what author and historian Michael Hesemann says.
The final report on the abuse scandal at the Regensburger Domspatzen is still causing debate.
After its publication, Christian Weisnder, spokesman for the reform movement "We are Church," explained to the German press agency that he was expecting an apology from the former Bishop of Regensburg and current Cardinal Gerhard Ludwig Müller as well as the cathedral's Master of Music, Georg Ratzinger, the 93-year-old brother of the emeritus Pope Benedikt XVI.
It would be of great service to the reputation of the Catholic Church if Müller and Ratzinger were to express their deep regret over their own failures or their false assessments of events back then.
The Vatican paper "Osservatore Romano", on the other hand, criticised the fact that the coverage was measuring violence at the Domspatzen using "double standards".
With respect to the assaults in Regensburg, no-one doubts that these were "disgraceful and shameful acts" that must be punished and prevented in future; however, what was striking was the "level of media manipulation," according to the author Lucetta Scaraffia, historian and member of the Italian National Bioethics Committee.
"The habit of denoting the Catholic Church as the source of all evil is now a part of our everyday experience and sets up public opinion for considering that as normal," writes Scaraffia.
Princess Gloria of Thurn and Taxis also said in an interview with Bavarian Radio that "people love to let loose on the Church, and it is an easy target".
She also pointed out that in her youth "beatings were a totally normal educational tool for dealing with cheeky children, of which I was one."
She thought it unfair to apply current standards to previous decades, because the world has changed.
In connection with the reports on the cases of abuse, Pope brother Georg Ratzinger cropped up a lot.
Absolutely unfair, says author and historian Michael Hesemann, who together with Ratzinger compiled the commemorative volume "My Brother, the Pope" (translated into 12 languages).
"I have to come to the defence of Georg Ratzinger," says Hesemann, for in his assessment, the result of the final report "has nothing to do with him".
What exactly is in the 440-page report that lawyer Ulrich Weber, commissioned by the Diocese of Regensburg, has produced?
In total, 547 members of the Regensburger Domspatzen were "highly likely" the victims of assaults between 1945 and the early 1990s, and 67 Domspatzen were sexually abused.
The final report said of Georg Ratzinger, who was working in Regensburg from 1964 to 1994, that "in summary, it can be determined that forms of corporal and physical violence were used by the cathedral's Master of Music R. in many cases".
When he was highly emotional, in particular, the punishment for the students could be a lot more severe.
Despite this, it is apparent that, in contrast to numerous others of the accused, many victims treasured the general humaneness of R. and therefore, in numerous cases, even associate him with positive memories, despite the violence."
Hesemann explains in the interview why, in his opinion, the final report on the abuse scandal at the Regensburger Domspatzen exonerates Georg Ratzinger.
For Mr Hesemann, the 440-page report on the "incidents of the use of violence against wards at the Regensburger Domspatzen" paints a contradictory picture of the cathedral's Master of Music, Georg Ratzinger.
On the one hand, many students stress his "humaneness".
On the other hand, he also comes across as a choleric type and perfectionist, who would often turn to violence if one of the Domspatzen didn't give a top musical performance.
How do you judge this final report as his biography?
Michael Hesemann: If one makes the effort and reads the entire 440-page-long report from start to finish, one actually has to ask what the name of Georg Ratzinger is doing in there at all.
Eight pages are devoted to him, all in one go, and he is clearly exculpated from every suspicion of complicity or connivance in the terrible cases of sexual abuse.
The extreme acts of violence at the pre-school also occurred outside his sphere of activity.
At best, one can accuse him of having found out too late or not having taken the first indications seriously enough.
The Domspatzen secondary school, where he was active, was perceived by practically all of those asked as – to quote – "salvation", "heaven" and a "better world".
So, the vast majority of his students gave Georg Ratzinger a quite glowing testimonial, describing him as "warm-hearted", "beloved", "sincere", "competent" and "understanding", as an extremely good-natured teacher who regularly provide the boys with cakes, biscuits and sweets and was "always mobbed by clusters of children".
Only a minority complained about his perfectionism and his high emotionality, which from time to time also led to outbursts of anger.
The fact that during the course of this he not only banged chairs and threw his bunch of keys to the floor, but even handed out slaps around the face and pulled on the hair or ears of all-too-impudent boys is something that he himself already admitted years ago, that he deeply regrets and apologises for.
In his defence, however, it must also be said that such methods of education in that questionable period between the 1960s and 1970s were wide-spread amongst parents as well as teachers.
Do you remember such castigation methods?
I'm thinking of those of us who were born before 1968, of course.
I too experienced that, in a secular school, too, a state Gymnasium.
Compared to what this report is actually about, namely, appalling sexual abuse and acts of extreme violence at preschool, these are of course mere trifles.
So one cannot help but ask whether the fact that lots of media are bearing down on him in particular does not have more to do with his fame and his role as the brother of Benedikt XVI.
Indeed, lots of people are still slaving away assiduously on the Bavarian Pope who have never understood him.
But the truth is: the report exonerates Georg Ratzinger in every way!
In the media, there was a lot reported on the subject of abuse at the Regensburger Domspatzen in connection with the report.
Is Georg Ratzinger also being accused in the final report of some kind of involvement or complicity in respect of sexual abuse?
Michael Hesemann: Quite clearly not.
Not a single one of the 67 victims of sexual assaults claims to have confided in the cathedral's Master of Music.
Not once were the parents brought in the loop.
"I never dared talk about it with my father or my mother," said one of those affected, as a representative for the others, "It was always very embarrassing for me".
But the real problem when it comes to throwing light on sexual abuse was and is that the majority of victims stay silent out of shame.
If they don't even confide in parents and siblings, then they for sure are not going to to a choir leader, who after all had been a professional colleague, as it were, of the perpetrators.
How do the Domspatzen schoolboys judge Ratzinger's role in respect of the cases of abuse?
Michael Hesemann: One pupil asked put it this way: "Regarding sexual abuse... I see... no case where he of all people (Georg Ratzinger) had had early enough knowledge and could have stopped the perpetrators in question.
I also think... it is quite absurd to assume that... boys opened up more emphatically or clearly or even sooner to him, of all people, than to their parents, the heads of their boarding houses, mentors etc.
That one would speak with him about sex... – unthinkable."
So, the report comes to the quite clear conclusion: "That affected pupils and/or those around them confided in him beforehand could not be confirmed within the scope of the investigation."
As far as sexual abuse is concerned, Georg Ratzinger has therefore been absolved of any complicity.
Therefore, he can also not be accused of not having stopped it or reported it.
There is therefore also no reason to bring his good name into association with this despicable crime, as unfortunately happened in some cases.
In the media, one read a lot about "extreme acts of violence" at the Regensburger Domspatzen.
The former cathedral Master of Music, Georg Ratzinger, is accused in the report of "turning a blind eye".
Does he have to live with this accusation then?
Michael Hesemann: That is indeed the big problem, that in the coverage, everything was mixed up and confounded into a huge melange of sexual abuse and acts of extreme violence and somewhere, in the middle of that, was Georg Ratzinger.
But precisely that, in turn, is an abuse of the report.
That is to say, there is a clean separation there: between the preschool and the secondary school of the Domspatzen, between sexual abuse and acts of violence as well as, shall we say, other accusations.
What is more, the report handles cases from the period since 1945, that is, from four decades, as well, when Georg Ratzinger was not choir leader of the Domspatzen.
The whole hideous educational theory of spanking, the cases where boys were downright bullied and maltreated by sadistic teachers, and from which they suffered terribly, all of these took place in the preschool in Etterzhausen and Pielenhofen, where really scandalous conditions must have prevailed.
Yet the cathedral's Master of Music Georg Ratzinger had nothing to do with these, for he first set eyes on the boys when they were already at the Domspatzen secondary school.
There, as the vast majority of witnesses stress, the topic of the "preschool" was taboo.
One was only happy to have got away from it and enjoyed the much better treatment and the conditions that were even "paradisiacal" for many.
What was different at the Domspatzen secondary school then?
Michael Hesemann: Discipline still ruled there, sure, but there was no sadistic violence.
And that applies to Georg Ratzinger likewise, in relation to whom the report concludes that "many victims treasured the general humaneness of R. and therefore, in numerous cases, even associate him with positive memories, despite the violence."
So, at best, there remains the accusation of having turned a blind eye.
Yet despite all the efforts, the report could only define two periods in which he was given reports about the conditions at the preschool.
The first time in 1970/71, when he was just beginning to establish himself and did not want to hear about the practices in a school where he did not even work and for which he was not responsible (according to the witness), and then next only in around 1993.
Did Georg Ratzinger systematically close his ears to the conditions?
Michael Hesemann: No, for already in 1989 he wrote a letter to the director of the Domspatzen secondary school, which was even reproduced in the report.
In that, he pointed this out, "that in the preschool corporal punishment is still practised."
Even when facing the risk of negative press releases he recommended urgent intervention.
That was naturally at a time when there was legal clarity that corporal punishment had long been banned in Bavaria too.
Before that, it was taking place in a legal grey zone, as every one of us well knows.
So it was also difficult for him to assess where those affected were perhaps exaggerating or dramatising and where the permissible limits had really been overstepped.
But one cannot say that he always turned a blind eye.
That is simply not true.
It was first in 1980 that corporal punishment in schools was officially abolished in Bavaria as well.
Princess Gloria of Thurn and Taxis indeed asserts that it is unfair to apply today's educational standards to that earlier time.
What is your opinion on this?
Michael Hesemann: We historians talk here about "the pitfall of anachronism", that is, the danger of evaluating the past according to today's moral standards.
The Princess is quite right here.
But this of course does not apply to sexual abuse, which was despicable at all times, and also not to that which was perpetrated in the preschool in terms of vile acts and violence against innocent children; that of course goes far beyond what was accepted back then.
That is all absolutely terrible and I am glad that it is finally being looked into.
But at the same time I have to come to the defence of Georg Ratzinger, for all that has nothing to do with him.
His means of disciplining and punishing, that is, slapping around the face and pulling the hair and ears, was widespread in the 1970s.
When corporal punishment was then banned, he complied strictly with that too.
What image of his time in Regensburg did Georg Ratzinger reflect then in his conversations with you for the book "My Brother, the Pope"?
Did the subject of corporal punishment ever come up?
Michael Hesemann: Look, the book is about the life of his brother Joseph, that is Pope Benedikt XVI., told from his perspective, so the Domspatzen played only a subsidiary role.
Nevertheless, I do not at all conceal that he ran a strict regime there.
But this too has to be said: without this perfectionism, without this demand for absolute discipline, it would hardly have been possible for him to forge from the Regensburger Domspatzen – up until that point famous rather on a national level – a world-class institution, a cultural ambassador for Europe and its musical tradition, that twice a-piece went on tour to the USA (1983 and 1987) and to Japan (1988 and 1991).
Not with biscuits and sweets alone does one all at once turn insubordinate boys into great singers, and face every success, regardless of the area, but rather, with continuous discipline, passion and self-conquest.
What kind of impression did you get of Georg Ratzinger the man then in those conversations for your book?
Michael Hesemann: Through the work on the book and beyond that, I got to know Georg Ratzinger really very well, and my experience of him was always as a wonderful, humorous, totally benevolent, deeply devout and good-hearted man, who one cannot imagine would be capable of even hurting a fly.
I regularly hear how many former Domspatzen still today keep in regular contact with him, 23 years after his retirement, visit him, read to him – he is almost blind – and treat him like a member of their family.
Those who up until today still do not forgive him for once being too strict with them are therefore in the minority.
Most Domspatzen are today grateful to him for enriching their lives and bringing them nearer to the world of music.
And for always being a good, fatherly teacher – a strict father, sure, that may well be – but also a loving person, to be respected, whom they still look up to today and downright worship.
And please, once more, just to be clear: all that he is accused of are methods of education, that back then were order of the day.
We can be glad that we have long overcome this time.
But it is highly unjust to make a media scapegoat out of a man just because he is prominent and has an even more prominent brother.
The evil intention behind that is all too obvious.
For the report that was just published exonerates him.
Now one would ask for the decency to finally leave in peace a 93-year-old man who has rendered great service and without whom probably no-one outside Bavaria and perhaps even Germany would know of the Regensburger Domspatzen | de-en | wmt | 121 | 0 | raw | document |
German: Mordillos Knollennasen und das Lachen gegen das Leid
Mordillo war zeitweise einer der meistveröffentlichten Cartoon-Zeichner, die Knollennasen seiner Figuren sind sein Markenzeichen.
Auch mit 85 zeichnet der Argentinier noch und arbeitet an einem Film.
Seine Botschaft: Lachen, "denn es gibt zu viel Leid in der Welt".
Guillermo Mordillo wurde am 4. August 1932 als Sohn spanischer Einwanderer in Buenos Aires geboren.
In den ersten Jahren als Künstler schlug er sich unter anderem als Zeichner für Glückwunschkarten durch - was ihn frustrierte.
"Der glücklichste Tag in meinem beruflichen Leben war der Tag, als in meinen Job verlor", sagte er einmal.
Nach Stationen in Lima, New York und Paris gelang ihm Ende der 60er Jahre der Durchbruch: mit der Veröffentlichung seiner Cartoons in "Paris Match" und dann auch im "Stern" und anderen führenden Magazinen rund um die Welt.
Selbst in China fand Mordillo viele Fans.
Immer wieder liess sich der Künstler von Städten inspirieren.
Grosse, rundliche Mordillo-Figuren tummeln sich in Zeichnungen mit dem Schiefen Turm von Pisa, Big Ben in London und dem Roten Platz in Moskau.
Am frühen Morgen sitzt er eigenen Angaben zufolge auch heute noch am Zeichentisch, arbeitet täglich fast zehn Stunden.
Über Kalender, Puzzles, Bücher für Gross und Klein, T-Shirts, Plüschtiere und Uhren finden seine drolligen Figuren weiterhin viel Verbreitung weltweit.
Seit sechs Jahren arbeitet er ausserdem an einem Zeichentrickfilm und einer TV-Serie mit seinen Figuren.
Die Hauptperson im Film "Crazy Island" ist eine Giraffe - Mordillos beliebtestes Tier in seinen Zeichnungen -, die einen Tausendfüssler als Gegenspieler hat.
Erstmals sprechen seine Figuren in dem 3D-Film, der 2019 auf die Kinoleinwand kommen soll.
"Ich weiss nicht genau, was sie sagen werden, es ist seltsam für mich", sagt Mordillo.
Das Drehbuch wird nicht von ihm geschrieben.
Deshalb setzt er eher auf die TV-Serie, die, wie seine Originalzeichnungen, wortlos produziert wird.
English: | Mordillo's bulbous noses and laughing in the face of sorrow
Mordillo was for a while one of the most-published cartoonists; his figures' bulbous noses are his trade mark.
Even at 85, the Argentinian still draws and is working on a film.
His message: Laughing, "Because there's too much sorrow in the world."
Guillermo Mordillo was born on 4th August 1932 in Buenos Aires, the son of a Spanish immigrant.
In his first years as an artist he struggled along as an illustrator for celebration cards, amongst other things – which frustrated him.
"The happiest day in my professional life was the day I lost my job," he once said.
Following posts in Lima, New York and Paris, at the end of the 60s he finally got his breakthrough: when his cartoons were published in "Paris Match" and then in the "Stern" as well, and other leading magazines around the world.
Even in China, Mordillo found many fans.
The artist always let himself be inspired by cities.
Large, rounded Mordillo figures cavort around in his drawings with the leaning tower of Pisa, Big Ben in London and the Red Square in Moscow.
In the early morning, he sits at his drawing desk, still today according to his own statements, and works almost ten hours a day.
On calendars, puzzles, books for young and old, t-shirts, soft toys and clocks, his whimsical figures are still disseminated widely around the world.
In addition, he has been working for six years on an animated film and a TV series with his figures.
The main character in the film "Crazy Island" is a giraffe – Mordillo's favourite animal in his drawings – who has a millipede as his nemesis.
His figures are speaking for the first time in the 3D film, which should hit cinema screens in 2019.
“I don’t know exactly what they are going to say; it is odd for me," says Mordillo.
The screenplay was not written by him.
Therefore he is focussing rather on the TV series, which, like his original drawings, is being produced without words. | de-en | wmt | 73 | 0 | raw | document |
German: Wie sich die Finanzregeln des Fußballs auf Neymars Umzug nach Paris auswirken
Die Regeln, die darauf abzielen, ungehinderte Ausgaben der europäischen Fußballvereine zu verhindern, werden Neymars Weltrekord-Transfer vom spanischen Barcelona zum französischen Paris-Saint Germain nicht stören.
Irgendwelche Konsequenzen werden für Paris Saint-Germain von der UEFA noch kommen, denn die leitende Organisation, die das europäische Spiel überwacht hat die Macht, Mannschaften von den Zugang zu dem prestigeträchtigen Champions-League-Turnier zu verbieten.
Finanzielle Fair-Play-Regeln, die 2011 von der UEFA ins Leben gerufen wurden, bedeuten, dass PSG irgendwann nachweisen muss, dass der Transfer von Neymar ohne große Verluste finanziert wurde.
Barcelona hat 222 Millionen Euro (262 Millionen $) gezahlt, um den Brasilianer aus seinem Vertrag herauszukaufen, und Neymar wird ein Gehalt empfangen, das mehrere zehn Millionen Dollar pro Jahr betragen wird.
Hier sind einige der finanziellen Aspekte von Neymars Umzug nach Frankreich.
PSG kann mit Sicherheit das Geld locker machen, damit Neymar unterschreibt und ihn in eine Galaxie anderer Stars bringen, angesichts der Finanzierung des Teams durch die durch die Energie reiche Herrscherfamilie von Katar.
Vereine dürfen für den Erwerb von Spielern viel Geld aufwenden, müssen aber mit legitimen Einnahmequellen gegensteuern, die ihnen den Break-Even Punkt in ihrem auf den Fußball bezogenen Geschäft ermöglichen.
FFP wurde von Michel Platini nach seiner Wahl zum UEFA-Präsidenten im Jahr 2007 konzipiert.
Der ehemalige französische Spieler glaubte, dass Vereine, die in ihrem Streben nach Erfolg enorme Schulden auf sich genommen hatten, effektiv betrügen und riskierten, sich zu ruinieren, wenn Banken oder Eigentümer ihre Unterstützung zurückzogen.
Im Jahr 2011 verlagerte sich FFP von der Konzentration auf die Schulden der Klubs auf die Überwachung ihrer Verluste.
Die Änderung bedeutete, dass das Geschäftsmodell, das Roman Abramovich ursprünglich 2003 in Chelsea benutzte - einen Club mit Potenzial kaufte und dann kräftig investierte, um die Mannschaft zu verbessern und eine globale Marke aufzubauen - zu einer härteren Angelegenheit werden sollte.
Während der aktuellen dreijährigen FFP-Veranlagungsperiode, die bis 2018 läuft, können Clubs Verluste in Höhe von 30 Millionen Euro hinnehmen.
Und obwohl Platini 2015 von der Präsidentschaft in Ungnade gefallen ist, setzt sich sein UEFA-Nachfolger Aleksander Ceferin weiterhin dafür ein, von übermäßigen Ausgaben abzuschrecken.
"Sicherlich ist FFP nicht tot und wir werden die Regeln für die Zukunft bestimmt noch verstärken", sagte Andrea Traverso, der bei der UEFA für FFP verantwortlich ist, gegenüber The Associated Press in der vergangenen Woche.
Obwohl die PSG die Buy-out-Klausel von Neymar in einer Pauschale bezahlt hat, kann sie den Betrag für die Rechnungslegung über die Dauer seines Vertrags verteilen.
Neymar hat einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet, so dass die Ablösesumme für die nächsten fünf Jahre in Höhe von 44,4 Millionen Euro im Jahresabschluss ausgewiesen werden kann.
Die erste Welle von FFP-Sanktionen im Jahr 2014 hat die PSG zusammen mit Abu Dhabi, das sich im Besitz von Manchester City befindet, mit den schwersten Sanktionen getroffen.
Die PSG erhielt eine Geldstrafe von 60 Millionen Euro (damals 82 Millionen Dollar), die später auf 20 Millionen Euro gesenkt wurde - und es wurde angeordnet, dass die Mannschafts-Mitglieder für die Champions-League der Saison 2014/15 auf 21 Spieler statt der sonst normalen 25 Spieler begrenzt bleibt.
Die UEFA ist auf der Suche nach Klubs, die versuchen könnten, ihre Finanzaufsicht zu überlisten, indem sie ihre Einnahmen durch Unternehmen, die mit den Eigentümern eines Clubs verbunden sind, aufblähen.
Während ein katarisches Unternehmen die PSG sponsern könnte, wenn der Wert des Sponsorings die Standard-Marktsätze überschreiten sollte, würde die UEFA dies nicht als legitimes Einkommen gelten lassen.
Genau das geschah 2014, als die UEFA entschied, dass der Wert des Sponsorings der PSA von der Qatar Tourism Authority aufgebläht wurde.
Es wurde berichtet, dass ein Teil der PSG-Zahlungen an Neymar über Zahlungen des Organisationskomitees der WM 2022 in Katar kommen könnte.
Aber PSG und Katar 2022 haben bestritten, dass Neymar WM-Botschafter werden wird und ein derartiges Manöver für die UEFA-Regulierungsbehörden einfach herauszufinden sein könnte.
Die bisherigen Sanktionen gegen PSG bedeuten, dass die UEFA noch aufmerksamer sein wird, jeden Versuch zu beachten, die Regeln zu umgehen.
Die UEFA hatte keine vorbereitenden Gespräche mit PSG über Neymars Transfer, sagtem am Donnerstag die Leute, die mit der Situation vertraut sind.
Sie sprachen unter der Bedingung der Anonymität mit The Associated Press, da sie nicht befugt waren, die PSG-Situation zu diskutieren.
Die letzten veröffentlichten Berichte zeigen, dass PSG 2015/16 mit einem Umsatz von 542,4 Millionen Euro einen Gewinn von mehr als 10 Millionen Euro erzielt hat.
Die Konten für das letzte Geschäftsjahr müssen noch veröffentlicht werden.
PSG erwartet, dass Neymars Ankunft ein Segen für Sponsoring-Deals, Merchandising und Trikotverkäufe ist.
Der Verein geht davon aus, dass der Umsatz nach der Unterzeichnung um mindestens 30 Prozent steigen wird.
Die spanische Liga war eindeutig irritiert, einen der besten Fußballspieler gehen zu sehen, und sie versuchte, Neymars Wegzug zu verhindern, indem sie behauptete, dass PSG die FFP verletzen würde.
"Es ist ein klarer Fall von" finanziellem Doping" mit dem Klub und dem Staat", sagte der Präsident der La Liga, Javier Tebas, der spanischen Tageszeitung AS in Bezug auf Katars letztliche Eigentümerschaft an PSG.
Arsenal-Manager Arsene Wenger, dessen Verein im Besitz eines amerikanischen Sport-Tycoons ist, teilt die Vorbehalte von La Liga gegen einen Staat, der einen Verein finanziert.
"Es ist die Konsequenz der Eigentümerschaft und das hat die gesamte Landschaft des Fußballs in den letzten 15 Jahren komplett verändert", sagte Wenger am Donnerstag.
"Sobald ein Land einen Verein besitzt, ist alles möglich.
Es wird sehr schwierig, das Finanzielle Fairplay zu respektieren, weil man unterschiedliche Wege geht oder unterschiedliche Interessen haben kann, wenn ein Land einen so großen Akteur hat, um ein Land zu repräsentieren."
English: | How soccer's financial rules impact Neymar's move to Paris
Rules aimed at preventing unfettered spending by European soccer clubs will not disrupt Neymar's world-record transfer from Spain's Barcelona to France's Paris-Saint Germain.
Any consequences will come further down the line for Paris Saint-Germain from UEFA, the governing body overseeing the European game which has the power to ban teams from the prestigious Champions League tournament.
Financial Fair Play rules launched by UEFA in 2011 mean that PSG will eventually have to show that Neymar's transfer was funded without incurring huge losses.
Barcelona has been paid 222 million euros ($262 million) just to buy the Brazilian out of his contract and Neymar will command a salary that will run to tens of millions of dollars a year.
Here are some of the financial aspects of Neymar's move to France.
PSG can certainly stump up the cash to sign Neymar and add him to a galaxy of other stars, given the team's funding from the energy-rich ruling family of Qatar.
Clubs are allowed to spend heavily on acquiring players but they have to counterbalance that with legitimate sources of income, allowing them to approach break-even on their football-related business.
FFP was conceived by Michel Platini after his election as UEFA president in 2007.
The former France player believed that clubs who ran up huge debts in their pursuit of success were effectively cheating and risking ruin if banks or owners withdrew their support.
In 2011, FFP shifted from focusing on clubs' debts to monitoring their losses instead.
The change meant that the business model Roman Abramovich initially used at Chelsea in 2003 - buy a club with potential, and then spend heavily to improve the squad and build a global brand - become a tougher proposition.
During the current three-year FFP assessment period that runs through 2018, clubs can incur losses of 30 million euros.
And despite Platini being ousted in disgrace from the presidency in 2015, his UEFA successor Aleksander Ceferin is still committed to deterring excessive spending.
"Certainly FFP is not dead and we will, for sure, reinforce the rules going forward," Andrea Traverso, who oversees FFP at UEFA, told The Associated Press last week.
Although PSG will have paid Neymar's buyout clause in one lump sum, it can spread the amount for accounting purposes over the length of his contract.
Neymar has signed a five-year deal, so the transfer fee could be shown as a 44.4 million-euro cost in the annual accounts for the next five years.
The first wave of FFP sanctions in 2014 saw PSG, along with Abu Dhabi-owned Manchester City, hit with the heaviest sanctions.
PSG was handed a fine of 60 million euros (then $82 million) - that was later reduced to 20 million euros - and ordered to limit its Champions League squads to 21 players for the 2014-15 season instead of the normal 25.
UEFA is on the lookout for clubs who might try to outwit its financial regulators by inflating their income through companies linked to a club's owners.
While a Qatari company could sponsor PSG, if the value of the sponsorship was deemed to exceed standard market rates UEFA would not allow it to count as legitimate income.
That is what happened in 2014 when UEFA ruled that the value of the Qatar Tourism Authority sponsorship of PSG was inflated.
It has been reported that part of Neymar's PSG earnings could come via payments from the 2022 World Cup organizing committee in Qatar.
But PSG and Qatar 2022 have denied that Neymar will become a World Cup ambassador and such a maneuver would be easy for UEFA's regulators to expose.
Past sanctions slapped on PSG means that UEFA will be even more watchful of any attempt to circumvent the rules.
UEFA has not been in pre-emptive discussions with PSG about Neymar's transfer, people familiar with the situation said Thursday.
They spoke to The Associated Press on condition of anonymity as they were not authorized to discuss the PSG situation.
The last published accounts show that PSG made a profit of more than 10 million euros in 2015-16 on a turnover of 542.4 million euros.
Accounts for the last financial year are yet to be published.
PSG expects Neymar's arrival to be a boon for sponsorship deals, merchandising and jersey sales.
The club expects turnover would grow by at least 30 percent on the back of the signing.
Clearly irritated to see one of soccer's biggest players leaving, the Spanish league tried to stymie Neymar's move, claiming that PSG will be breaching FFP.
"It is a clear case of 'financial doping', with the club and the state," La Liga President Javier Tebas told Spanish newspaper AS, referring to Qatar's ultimate ownership of PSG.
Arsenal manager Arsene Wenger, whose club is owned by an American sports tycoon, shares La Liga's reservations about a state funding a club.
"It is the consequence of the ownerships and that has completely changed the whole landscape of football in the last 15 years," Wenger said Thursday.
"Once a country owns a club, everything is possible.
It becomes very difficult to respect the Financial Fair Play because you can have different ways or different interests for a country to have such a big player to represent a country." | de-en | wmt | 45 | 0 | raw | document |
English: In the storm: pile-up on the A8: four injured
Serious accident on Thursday evening on the A8: just shy of 30 vehicles were caught up in a mass collision.
There are numerous people injured, kilometre-long queues – and rubberneckers.
On the motorway between Stuttgart and Munich (A8), around 20 people were injured late on Thursday afternoon in a mass collision.
According to initial police information, just shy of 30 vehicles, among which were probably also lorries, had crashed into each other during a storm at around 5pm between the Adelzhausen and Odelzhausen junctions (in the rural district of Aichach-Friedberg).
No information is initially available about the precise number of injured people.
There are mild to moderate injuries, said a police spokesperson.
There was a big squad of rescue vehicles at the scene of the accident.
The A8 was completely closed in the direction of Munich.
A roughly 10-km long tailback formed in the direction travelling towards Munich.
As an AZ journalist reports, there were massive disruptions in the opposite lane as well – due to numerous rubberneckers.
The fire brigade noted down the registration numbers of the drivers, who are now expecting severe penalties.
Shortly after 6.45pm, there was then a second accident on the A8, this time between Augsburg and Dasing.
A collision between a car transporter and a passenger car had occurred.
A rescue helicopter was underway to the scene of the accident.
German: | Im Gewitter: Massenkarambolage auf A8: Viele Verletzte
Heftiger Unfall am Donnerstagabend auf der A8: Knapp 30 Fahrzeuge sind in eine Massenkarambolage verwickelt.
Es gibt zahlreiche Verletzte, kilometerlange Staus - und Gaffer.
Auf der Autobahn Stuttgart-München (A8) sind am späten Donnerstagnachmittag bei einer Massenkarambolage etwa 20 Menschen verletzt worden.
Nach ersten Angaben der Polizei waren gegen 17.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Adelzhausen und Odelzhausen (Landkreis Aichach-Friedberg) während eines Gewitters knapp 30 Fahrzeuge, darunter wahrscheinlich auch Lastwagen, ineinandergekracht.
Über die genaue Zahl der Verletzten lagen zunächst keine Angaben vor.
Es handle sich um leichte bis mittelschwere Verletzungen, sagte ein Polizeisprecher.
Ein großes Aufgebot an Rettungsfahrzeugen war an der Unfallstelle.
Die A8 wurde Richtung München vollständig gesperrt.
In Fahrtrichtung München bildete sich ein rund zehn Kilometer langer Rückstau.
Wie ein AZ-Reporter berichtet, kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu massiven Behinderungen - durch zahlreiche Gaffer.
Die Feuerwehr notierte sich die Kennzeichen der Fahrzeuglenker, die nun mit empfindlichen Strafen zu rechnen haben.
Kurz nach 18:45 Uhr ereignete sich dann noch ein zweiter Unfall auf der A8, diesmal zwischen Augsburg und Dasing.
Dabei war es zu einer Kollision zwischen einem Autotransporter und einem Pkw gekommen.
Ein Rettungshubschrauber war unterwegs zur Unfallstelle. | en-de | wmt | 78 | 0 | raw | document |
English: Civil rights group issues travel warning for Missouri
The National Association for the Advancement of Colored People has put out an alert for people of color traveling to Missouri because of the state's discriminatory policies and racist attacks.
"The NAACP Travel Advisory for the state of Missouri, effective through August 28th, 2017, calls for African American travelers, visitors and Missourians to pay special attention and exercise extreme caution when traveling throughout the state given the series of questionable, race-based incidents occurring statewide recently, and noted therein," the group's statement reads.
A recent Missouri law making it harder for people to win discrimination lawsuits, as well as the state's law enforcement disproportionately targeting minorities prompted the group to issue the travel alert, the NAACP said.
"You have violations of civil rights that are happening to people.
They're being pulled over because of their skin color, they're being beaten up or killed," the president of the Missouri NAACP, Rod Chapel, told The Kansas City Star.
"We are hearing complaints at a rate we haven't heard before."
It is the first such warning that the organization has issued for a state in the US.
The group cited incidents such as racial slurs against black students at the University of Missouri and the death of Tory Sanders, 28, a black man from Tennessee.
Sanders died under questionable circumstances earlier this year after he ran out of gas while traveling through the state, and was taken into custody by Missouri police without being accused of a crime.
The advisory also points to a recent report by the Missouri Attorney General's Office showing that black drivers in the state were 75 percent more likely to be pulled over than whites.
"The advisory is for people to be aware, and warn their families and friends and co-workers of what could happen in Missouri," Chapel said.
"People need to be ready, whether it's bringing bail money with them, or letting relatives know they are traveling through the state."
Missouri recorded 100 hate crimes in 2015, according to the latest figures from the FBI's hate crime reporting program, ranking the state at 16th in the country in terms of the number of such violations.
The travel warning is also a response to a new Missouri law that would make it more difficult to sue a business for housing or employment discrimination.
Previously, the American Civil Liberties Union (ACLU) had issued travel advisories for Texas and Arizona after the states passed immigration enforcement laws requiring local law enforcement to detain people on immigration violations which the ACLU said would increase racial profiling.
Travel warnings are usually issued by the State Department for other countries, but lately, advocacy groups have resorted to the measure in response to certain laws and trends inside the US.
German: | Bürgerrechtsgruppe veröffentlicht Reisewarnung für Missouri
Die Nationale Vereinigung zur Förderung von Farbigen hat eine Warnung für farbige Menschen ausgestellt, die aufgrund der diskriminierenden Politik und der rassistischen Angriffe des Staates nach Missouri reisen.
"Die NAACP Travel Advisory für den Bundesstaat Missouri, die bis zum 28. August 2017 in Kraft treten soll, fordert afro-amerikanische Reisende, Besucher und Missourianer auf, bei Reisen durch den Staat besondere Aufmerksamkeit aufzubringen und äußerste Vorsicht walten zu lassen, da eine Reihe von fragwürdigen, rassenbasierten Vorfällen in letzter Zeit im gesamten Staat vorkommen und hier vermerkt werden", heißt es in der Stellungnahme der Gruppe.
Ein kürzlich verabschiedetes Gesetz von Missouri, das es Menschen schwerer macht, Diskriminierungsklagen zu gewinnen, sowie die Strafverfolgungsbehörden des Staates, die unverhältnismäßig auf Minderheiten abzielen, veranlassten die Gruppe, die Reisewarnung herauszugeben, sagte die NAACP.
"Sie haben Verletzungen der Bürgerrechte, die Menschen passieren.
Sie werden wegen ihrer Hautfarbe angehalten, sie werden zusammengeschlagen oder getötet", sagte der Präsident des Missouri NAACP, Rod Chapel, dem Kansas City Star.
"Wir hören Beschwerden in einer solchen Häufigkeit, die wir noch nicht gehört haben."
Es ist die erste solche Warnung, die die Organisation für einen Staat in den USA ausgestellt hat.
Die Gruppe zitierte Vorfälle wie rassistische Vergehen gegen schwarze Studenten an der University of Missouri und den Tod von Tory Sanders, 28, einem schwarzen Mann aus Tennessee.
Sanders starb unter fragwürdigen Umständen Anfang des Jahres, nachdem er während der Reise durch den Staat kein Benzin mehr hatte und von der Polizei von Missouri in Gewahrsam genommen wurde, ohne eines Verbrechens beschuldigt zu werden.
Der Rat weist auch auf einen kürzlich erschienenen Bericht des Büros des Generalstaatsanwaltes von Missouri hin, in dem gezeigt wird, dass schwarze Autofahrer im Staat 75 Prozent häufiger als Weiße angehalten werden.
"Die Empfehlung ist, dass sich die Menschen bewusst sind und ihre Familien, Freunde und Mitarbeiter darüber informieren, was in Missouri passieren könnte", sagte Chapel.
"Die Leute müssen bereit sein, ob es Kautionsgeld mitbringen oder die Verwandten wissen lassen, dass sie durch den Staat reisen."
Missouri verzeichnete im Jahr 2015 100 Hassverbrechen, nach den neuesten Zahlen aus dem Hassverbrechens-Berichtsprogramm des FBI, die den Staat in Bezug auf die Anzahl solcher Verletzungen auf den 16. Rang des Landes einstufen.
Die Reisewarnung ist auch eine Antwort auf ein neues Missouri-Gesetz, das es schwieriger machen würde, ein Unternehmen wegen Wohnungs- oder Beschäftigungs-Diskriminierung zu verklagen.
Zuvor hatte die American Civil Liberties Union (ACLU) Reisewarnungen für Texas und Arizona herausgegeben, nachdem die Staaten Einwanderungsgesetze verabschiedet hatten, die lokale Strafverfolgungsbehörden dazu verpflichten, Menschen wegen Zuwanderungsverstößen zu verhaften, was nach Ansicht der ACLU zur weiteren Rassenprofilierung beitragen wird.
Reisewarnungen werden in der Regel vom Außenministerium für andere Länder ausgestellt, aber in letzter Zeit haben Interessengruppen die Maßnahme als Reaktion auf bestimmte Gesetze und Trends innerhalb der USA eingesetzt. | en-de | wmt | 1 | 0 | raw | document |
English: Act of mourning for soldiers who crashed in Mali
At a memorial service in the north Hessen town of Fritzlar, around 1000 people commemorated both soldiers who lost their lives in a helicopter crash in Mali.
The ceremony took place in the cathedral city on Thursday under strict security precautions.
German Defence Minister Ursula von der Leyen (CDU) remained silent on the as-yet-unexplained cause of the crash.
However, she described the two pilots who were killed as "experts in their field".
"We bow before this greatest of sacrifices that they have made in the name of the Federal Republic of Germany," she explained.
The 33-year-old Major and the 47-year-old Stabshauptmann from north Hessen lost their lives a week ago, on Wednesday, in the West African country of Mali.
Their coffins were transported back to Germany and on Thursday were brought to Saint Peter's cathedral in Fritzlar, accompanied by a wake from the German army.
At midday, the relatives first said their goodbyes in the church.
Then, amidst family and closest friends, the memorial service was begun by representatives of the German Army and the political world.
Among these were Hesse Prime Minister Volker Bouffier (CDU) and Inspector General of the German Army, Volker Wieker.
Memorial guests laid down roses, and the relatives stood arm in arm by the coffins.
The people of Fritzlar and numerous soldier followed the ceremony in front of the church on a big screen.
Defence minister von der Leyen described the killed soldiers as "highly decorated" and experienced in missions.
The Stabshauptmann is said to have helped set up flight operations of the combat helicopter Tiger in Fritzlar and was one of the first six qualified Tiger pilots in his regiment.
Volker Bauersachs too, commander of the regiment to which the soldiers belonged, said: "If this crew were not able to prevent the crash, then no-one could have".
Minister von der Leyen did not express any doubts about the UN mission in Mali: the mission was dangerous.
However, it was also of great importance "for a country from which we are separated by only two nations," she said.
After the memorial service, the coffins were brought out of the cathedral.
The Germany Army did not wish to give any indications about when or where they are to be buried.
German: | Trauerakt für in Mali abgestürzte Soldaten
Bei einer Trauerfeier im nordhessischen Fritzlar haben rund 1000 Menschen der beiden bei einem Hubschrauberabsturz in Mali umgekommenen Soldaten gedacht.
Die Zeremonie fand am Donnerstag in der Domstadt unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.
Zur noch ungeklärten Absturzursache sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nichts.
Sie bezeichnete die beiden umgekommenen Piloten aber als "Könner ihres Fachs".
"Wir verneigen uns vor diesem höchsten Opfer, das sie im Namen der Bundesrepublik Deutschland erbracht haben", erklärte sie.
Der 33-jährige Major und der 47-jährige Stabshauptmann aus Nordhessen waren am Mittwoch vor einer Woche im westafrikanischen Mali ums Leben gekommen.
Ihre Särge wurden nach Deutschland überführt und am Donnerstag begleitet von einer Totenwache der Bundeswehr in den Fritzlarer Dom Sankt Peter gebracht.
Am Mittag nahmen zunächst nur die Angehörigen in der Kirche Abschied.
Danach begann die Trauerfeier im Kreis der Familie, engster Freunde, von Vertretern der Bundeswehr sowie der Politik.
Darunter waren auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der Generalinspekteur der Bundeswehr Volker Wieker.
Trauergäste legten Rosen nieder, die Angehörigen standen Arm in Arm an den Särgen.
Vor der Kirche verfolgten Fritzlarer und zahlreiche Soldaten die Zeremonie auf einer Leinwand.
Verteidigungsministerin von der Leyen bezeichnete die umgekommenen Soldaten als "hoch dekoriert" und einsatzerfahren.
Der Stabshauptmann habe den Flugbetrieb des Kampfhubschraubers Tiger in Fritzlar mit aufgebaut und sei einer der ersten sechs ausgebildeten Tiger-Piloten seines Regiments gewesen.
Auch Volker Bauersachs, Kommandeur des Regiments, zu dem die Soldaten gehören, erklärte: "Wenn diese Besatzung den Absturz nicht abwenden konnte, dann hätte es keiner vermocht".
Zweifel an der UN-Mission in Mali zeigte Ministerin von der Leyen nicht: Der Einsatz sei gefährlich.
Aber er sei auch von hoher Bedeutung "für ein Land, von dem wir nur durch zwei Staaten getrennt sind", sagte sie.
Nach der Trauerfeier wurden die Särge aus dem Dom gebracht.
Wann und wo sie bestattet werden, dazu machte die Bundeswehr keine Angaben. | en-de | wmt | 41 | 0 | raw | document |
English: Afghan democracy depends on political role for women, U.N. says
Elections can only be representative if all members of society, including women, play a role, the head of the U.N. mission in Afghanistan said Wednesday.
Nicholas Haysom, acting head of the U.N. Assistance Mission said hundreds of women are running in provincial council elections, three women are running for vice president and more than 30 percent of the newly-registered voters are women.
"The role of women cannot be overstated," he said in a statement Wednesday.
Elections can only be truly representative and credible when women fully participate and are included in all parts of the electoral process.
Afghan provincial council and presidential elections take place April 5.
The Taliban has issued threats against an election process that coincides with the transition of international combat operations to an advisory role.
This year's elections mark the first time power is handed peacefully from one democratically elected government to the next.
Haysom said a strong role for women will add to Afghanistan's democratic success.
The Afghan Independent Election Commission reports 1.2 million women are registered out of 3.6 million total registered voters.
German: | Die afghanische Demokratie hängt von der politischen Rolle der Frauen ab, sagt die UNO
Wahlen können nur repräsentativ sein, wenn alle Mitglieder der Gesellschaft, einschließlich der Frauen, eine Rolle spielen, sagte der der Chef der UNO-Mission in Afghanistan am Mittwoch.
Nicholas Haysom, amtierender Leiter der Mission der Vereinten Nationen, sagte, dass Hunderte von Frauen bei den Ratswahlen in den Provinzen kandidieren werden. Drei Frauen kandidieren für die Rolle der Vizepräsidentin und mehr als 30 Prozent der neu registrierten Wähler sind Frauen.
"Die Rolle der Frauen kann nicht überschätzt werden", sagte er am Mittwoch in einem Statement.
Wahlen können nur wirklich repräsentativ und glaubwürdig sein, wenn Frauen uneingeschränkt teilnehmen und in allen Teilen des Wahl-Prozesses einbezogen werden.
Afghanische Wahlen für den Provinzrat und die Präsidentschaftswahlen finden am 5. April statt.
Die Taliban haben Drohungen gegen einen Wahl-Prozess veröffentlicht, die mit dem Übergang von internationalen Kampfhandlungen zu einer beratenden Rolle zusammenfallen.
In diesem Jahr werden die Wahlen zum ersten Mal die Macht friedlich von einer demokratisch gewählten Regierung zur nächsten übergeben.
Haysom sagte, eine starke Rolle für Frauen wird den demokratischen Erfolg Afghanistans noch verstärken.
Die afghanische unabhängige Wahlkommission berichtet, dass 1,2 Millionen Frauen von insgesamt registrierten 3,6 Millionen Wählern registriert seien. | en-de | wmt | 114 | 0 | raw | document |
English: A journalist's murder underscores growing threat in Mexico
The staff of the weekly newspaper Riodoce normally meets on Wednesdays to review their plans for coverage of the most recent mayhem wrought in Sinaloa state by organized crime, corrupt officials and ceaseless drug wars.
But on this day, in the shadow of their own tragedy, they've come together to talk about security.
It's important to change their routines, they are told.
Two senior journalists discuss what feels safer: to take their children with them to the office, which was the target of a grenade attack in 2009, or to leave them at home.
Security experts have written three words on a blackboard at the front of the room: adversaries, neutrals, allies.
They ask the reporters to suggest names for each column - no proof is needed, perceptions and gut feelings are enough.
There are drug-traffickers, politicians, businesspeople, journalists suspected of being on the payroll of the government or the cartels, a catalog of villains who make the job of covering Mexico's chaos perilous.
There is no respite from the violence, and as bodies pile up across the country, more and more of them are journalists: at least 25 since President Enrique Pena Nieto took office in December 2012, according to the Committee to Protect Journalists; 589 under federal protection after attacks and threats; and so far this year, at least seven dead in seven states.
Among the latest is their editor and inspiration, Riodoce co-founder Javier Valdez Cardenas.
"The greatest error is to live in Mexico and to be a journalist," Valdez wrote in one of his many books on narco-violence.
His absence is felt deeply, although his presence is everywhere - a large photo of Valdez displaying his middle finger, with the word "Justice," hangs on the facade of the Riodoce building; two reporters on their 30s, Aaron Ibarra and Miriam Ramirez, wear T-shirts that display his smiling, bespectacled face or his trademark Panama hat.
The workshop takes place less than two months after his death; the reporters discuss their shared trauma, their nightmares, insomnia, paranoia.
Although a special federal prosecutor's office was established in 2010 to handle the journalists' cases, it has only prosecuted two, according to the Committee to Protect Journalists.
As with most of the thousands of murders tied to drug trafficking and organized crime each year, the killers of journalists are rarely brought to justice.
At Riodoce, they persist in covering the violence of Sinaloa, though they are heartbroken, though the terrain is more treacherous now.
Without information on the killers, without justice, the meeting to discuss security, says Ibarra, is of little use.
"It's very foolish to waste my time in this workshop," he says.
"As long as we don't know why, you distrust everyone."
On the morning of May 15, Valdez left the Riodoce office in the state capital of Culiacan.
He managed to drive just a couple blocks before his red Toyota Corolla was stopped by two men; he was forced out of his car and shot 12 times, presumably for the name of the paper - which translates as Twelfth River.
The gunman drove away in his car and crashed it nearby.
Valdez was 50 years old.
He left a wife and two adult children.
Rumors tend to fly freely in Culiacan.
But on the subject of Valdez, there's practically nothing but silence.
Since Guzman's arrest last year and extradition to the United States in January, Sinaloa has been one of the country's bloodiest battlegrounds as rival factions fight to fill the vacuum.
Never mind that someone or several people are shot dead in the street every day in Sinaloa, or that the cemetery is filled with ornate, two-story mausoleums for drug kings, larger than many homes for the living.
Forget for a minute that a state of "calm" is when just one cartel is in control of the coastal state with its valuable ports and drug-trafficking routes to the United States.
Despite that, and the fact that Valdez was intimately aware of the perils of his work, Ismail Bojorquez, 60, a co-founder and director of Riodoce, is wracked with guilt for failing to protect his friend.
He believes two errors contributed to the killing.
First there was the publication in February of an interview with Damaso Lopez, a leader of one of the rival cartel factions at war with Guzman's sons.
The piece may have angered the sons; suspected gang members bought up every copy of the edition as soon as they were delivered to newsstands.
The second mistake was not forcing Valdez to leave the country for his own safety after the seizure of another newspaper that carried the same story.
Valdez was a legend in Mexico and abroad, and his killing is seen as a milestone in Mexican violence against journalists.
He'd survived for so long, his friends and colleagues assumed he'd always be there.
He was a veteran reporter for Noroeste in 2003 when he joined five colleagues in creating Riodoce, selling $50 shares.
In Sinaloa, "it was impossible to do journalism without touching the narco issue," said Bojorquez.
Over time the paper earned a reputation for brave and honest coverage, and sales and advertising increased.
Reporters loved being able to publish hard-hitting investigations without fear of censorship, and readers were fascinated by a publication where they could read stories nobody else dared to cover.
Eight years after Riodoce was founded, it won the prestigious Maria Moors Cabot award for coverage in Latin America.
That same year, Valdez won the International Press Freedom Award of the Committee to Protect Journalists for his courage in pursuing the Mexican drug story wherever it led.
He freely acknowledged that he was frightened.
"I want to carry on living," he said at the time of the CPJ award.
Drug trafficking in Sinaloa "is a way of life," he said last October, in an interview with Rompeviento TV.
"You have to assume the task that falls to you as a journalist - either that or you play dumb.
I don't want to be asked, 'What were you doing in the face of so much death ... why didn't you say what was going on?'"
The Riodoce staff misses Valdez, the jokester who swore like a longshoreman, the friend generous with hugs and advice, a teacher who knew how to survive.
They relied on his routine.
He would always wear his hat.
He would go to El Guayabo, the bar across from the office, and would always sit at the same table.
Now, they ask: Was his love of routine his downfall?
His death also has forced them to question their own assumptions about how best to do their jobs and stay alive.
"They don't like it if you mess with their women, their children, their clean businesses, their clandestine airstrips" used to move drugs.
"Those things were off-limits," said Bojorquez.
The result is, even in the best of times, a high-level of self-censorship and self-preservation.
Trusting one's instincts.
If it smells wrong, stay away.
The trouble, said Riodoce editor Andres Villarreal, is that "smell is a sense that can be fooled ... and then the thing with Javier happened."
The old rules, he and others say, no longer apply in Sinaloa - just as they don't in Tamaulipas, Veracruz, Guerrero and other states that are home to a toxic mix of lucrative smuggling routes, weak institutions and corrupt government officials.
The landscape constantly shifts.
In the room where Riodoce staff met for security training, suddenly no cellphones were allowed; days before, it was revealed that spyware sold exclusively to governments had been used to monitor journalists and activists in Mexico.
Outside, two police officers sought relief from the 104-degree (40 Celsius) heat in the shade of a tree.
They were assigned by the state government to guard Riodoce's offices, housed in a four-story building in a middle-class neighborhood of Culiacan.
Half-jokingly, some of the reporters wondered whether these officers are among the 50 percent of cops whom the governor himself has said are not trustworthy.
It has been months since the reporters have gone into the mountainous countryside, where the drug gangs are in de facto control.
For this week's edition Riodoce was looking at three main stories.
There was the killing of former boxing great Julio Cesar Chavez's brother in Sinaloa.
They also had an expose on government spending concentrated in the governor's hometown.
And there was a group kidnapping in one of Culiacan's most expensive restaurants, a block from the prosecutor's office.
There was no official word on who was abducted or how it happened, so caution set in when it came time to write what everyone in the city knows: that the restaurant is a favorite of both drug traffickers and authorities.
A reporter learned from public records that the restaurant was registered under the name of a politician belonging to the ruling Institutional Revolution Party, or PRI, which dominated all levels of politics for nearly all of the last century.
Recently several PRI governors have been accused of corruption in high-profile cases.
Villarreal asked the reporter to write about prior incidents in that locale, including one in which a son of "El Chapo" Guzman escaped a military raid.
Just months before, readers would have looked to Valdez's column for the best-sourced information about the kidnapping.
"Before, we would have already known what happened," said Villarreal, 46, nicknamed "El Flaco" for his slender build.
"Now all channels of communication with our sources have been broken."
Valdez's office has been repurposed as a storage room for signs and stickers protesting journalist killings, as staff have become something they never expected to be: activists on behalf of the press.
Reporter Miriam Ramirez grabbed a few of the signs and headed out the next morning for a demonstration at the local prosecutor's office over yet another journalist.
Salvador Adame disappeared in the western state of Michoacan three days after Valdez was killed.
A burned body has been discovered and officials say it is his, based on DNA tests.
Nationwide, journalists have become more vocal, scrawling "SOS Press" on sidewalks and buildings in organized protests.
On this day, the director Bojorquez is away in Washington, trying to rally international support for justice in the Valdez case.
At a meeting with the governor of Sinaloa the day after Valdez was killed, Ramirez accused authorities of spying on journalists and having them killed for telling the truth.
She has since asked to be reassigned from covering the government, concerned that her anger has hurt her objectivity.
Valdez had repeatedly said that journalists in Mexico are "surrounded" by organized crime, complicit government officials and an indifferent society.
In his last book, "Narco-journalism," he wrote that reporters are being killed not just by drug gangs but on the order of politicians and security forces in cahoots with organized crime.
The media watchdog group Articulo 19 attributed more than half of attacks on journalists last year to police and public officials.
"In Mexico you die because they want to shut you up," Ramirez said.
Clearly, the murders have a chilling effect.
No one forgets the death six years ago of blogger Maria Elizabeth Macias in the northern border state of Tamaulipas.
Her body was found along with a note purportedly signed by the Zetas cartel: "Here I am because of my reports."
A computer keyboard and headphones lay next to her severed head.
Some outlets have opted to close, such as the newspaper El Norte, in the northern border state of Chihuahua, after the killing of correspondent Miroslava Breach in March.
Others keep going, as El Manana of Nuevo Laredo did following the killing of its director in 2004.
In 2010, Diario de Ciudad Juarez addressed the drug cartels publicly with a front-page editorial titled, "What do you want from us?"
Some journalists have fled their home states or even the country.
It's a wrenching decision.
It's hard to find work in exile, and they still scan the streets, looking for danger.
And sometimes, they are hunted down, as apparently was photographer Ruben Espinosa, who was murdered in 2015 along with four women in a Mexico City apartment three months after fleeing Veracruz.
For those who stay behind and continue the work, it's a daily dance of high-risk decisions.
Ibarra - who once wanted to be a poet - admits that covering the drug trade scares him.
"Mexico is going to hell, and that's why I became a reporter," he said.
At midnight on a recent Friday, with the latest issue already put to bed, Riodoce editors sat on the sidewalk outside the office, drinking beer, when all at once, their phones began to buzz.
A series of shootouts involving gang rivals and security forces near the beach resort city of Mazatlan had left 19 confirmed dead.
The war continued to escalate, as was promised by a series of cartel messages discovered in the area.
From the curb, via cellphone, they put the news up on Riodoce's website.
The front page would have to be changed the next day.
Sirens wailed nearby - another shootout in the area.
Bojorquez glanced over at the police officers standing guard to see if they were alert.
If they were at all afraid, they didn't show it.
Beneath the massive portrait of their newspaper's fallen founder, his middle finger displayed for all of Sinaloa to see, the staff of Riodoce was following in his footsteps.
"How can you even think of closing," Bojorquez said, "when the same day Javier was killed the intern asked me to send her out to report on the street?"
German: | Der Ermordung eines Journalisten unterstreicht die wachsende Bedrohung in Mexiko
Die Mitarbeiter der Wochenzeitung Riodoce treffen sich normalerweise mittwochs, um ihre Pläne für die Berichterstattung über das jüngste Chaos im Staat Sinaloa durch das organisierte Verbrechen, korrupte Beamte und unaufhörliche Drogenkriege zu überprüfen.
Aber an diesem Tag, im Schatten ihrer eigenen Tragödie, kamen sie zusammen, um über Sicherheit zu sprechen.
Es wurde ihnen mitgeteilt, dass es wichtig ist, ihre Routinen zu ändern.
Zwei hochrangige Journalisten diskutieren, was sich sicherer anfühlt: Sie sollen ihre Kinder mit ins Büro nehmen, die 2009 das Ziel eines Angriffs mit Granaten waren, oder sie zu Hause lassen.
Sicherheitsexperten haben drei Wörter auf eine Tafel an der Vorderseite des Raumes geschrieben: Gegner, Neutrale, Verbündete.
Sie bitten die Reporter, Namen für jede Spalte vorzuschlagen - kein Beweis ist nötig, Wahrnehmungen und Bauchgefühle reichen.
Es gibt Drogenschmuggler, Politiker, Geschäftsleute, Journalisten, die verdächtigt werden, auf der Gehaltsliste der Regierung oder der Kartelle zu stehen, ein Katalog von Verbrechern, die das Chaos von Mexiko gefährlich machen.
Es gibt keine Ruhepause von der Gewalt, und während sich im ganzen Land die Leichen häufen, sind immer mehr Journalisten dabei: mindestens 25, seitdem Präsident Enrique Pena Nieto im Dezember 2012 sein Amt angetreten hat. 589 stehen nach Angriffen und Drohungen unter Bundesschutz und bis jetzt gab es in diesem Jahr mindestens sieben Tote in sieben Staaten.
Unter den letzteren befindet sich ihr Herausgeber und ihr Inspirator von Riodoce, der Mitbegründer Javier Valdez Cardenas.
"Der größte Fehler ist es, in Mexiko zu leben und Journalist zu sein", schrieb Valdez in einem seiner zahlreichen Bücher über Gewalt im Zusammenhang mit Drogen.
Sein Fehlen wird tief empfunden, obwohl seine Anwesenheit überall vorhanden ist - ein großes Foto von Valdez, das seinen Mittelfinger mit dem Wort "Justice" zeigt, hängt an der Fassade des Riodoce-Gebäudes. Zwei Reporter in den dreißiger Jahren, Aaron Ibarra und Miriam Ramirez, tragen T-Shirts, die sein lächelndes Gesicht mit Brille oder seinen typischen Panamahut zeigen.
Der Workshop findet weniger als zwei Monate nach seinem Tod statt, und die Reporter diskutieren über ihre geteilten Themen, das Trauma, ihre Alpträume, Schlaflosigkeit, Paranoia.
Obwohl 2010 eine Sonder-Bundesanwaltschaft errichtet wurde, um die Fälle von Journalisten zu bearbeiten, hat diese laut dem Komitee zum Schutz von Journalisten nur zwei Strafverfahren eingeleitet.
Wie bei den meisten Tausenden von Morden, die jedes Jahr mit Drogenhandel und organisiertem Verbrechen verbunden sind, werden die Mörder von Journalisten nur selten vor Gericht gestellt.
Bei Riodoce bestehen sie immer noch darauf, die Gewalt von Sinaloa zu behandeln, obwohl sie untröstlich sind und obwohl das Terrain jetzt noch verräterischer ist.
Ohne Informationen über die Mörder, ohne Gerechtigkeit, hat das Treffen zur Diskussion der Sicherheit wenig Nutzen, sagt Ibarra.
"Es ist sehr dumm, meine Zeit in diesem Workshop zu verschwenden", sagt er.
"Solange wir nicht das Warum kennen, misstrauen wir allen."
Am Morgen des 15. Mai verließ Valdez das Büro der Zeitung Riodoce in der Landeshauptstadt von Culiacan.
Er schaffte es nur, ein paar Blocks weit zu fahren, bevor sein roter Toyota Corolla von zwei Männern angehalten wurde. Er wurde aus seinem Auto gezwungen und 12 Mal wurde auf ihn geschossen, vermutlich wegen des Namens der Zeitung - der mit "Zwölfter Fluss" übersetzt wird.
Der Schütze fuhr in seinem Auto weg und beschädigte es in der Nähe.
Valdez war 50 Jahre alt.
Er hinterließ eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
Gerüchte neigen dazu, in Culiacan frei umherzufliegen.
Aber zum Thema Valdez gibt es praktisch nichts als Schweigen.
Seit Guzmans Verhaftung im vergangenen Jahr und der Auslieferung in die Vereinigten Staaten im Januar war Sinaloa zu einem der blutigsten Schlachtfelder des Landes geworden, da rivalisierende Fraktionen hier kämpfen, um das Vakuum zu füllen.
Es macht nichts aus, dass in Sinaloa jeden Tag jemand oder mehrere Menschen auf der Straße erschossen werden oder dass der Friedhof voll ist von verzierten, zweistöckigen Mausoleen für Drogenkönige, die größer sind als viele Häuser für die Lebenden.
Vergessen Sie für eine Minute, dass es einen Zustand der "Ruhe" gibt, wenn nur ein Kartell die Kontrolle über den Küstenstaat mit seinen wertvollen Häfen und Drogen-Handelsrouten in die Vereinigten Staaten hat.
Trotzdem und trotz der Tatsache, dass Valdez sich der Gefahren seiner Arbeit bewusst war, ist Ismail Bojorquez (60), ein Mitbegründer und Direktor von Riodoce, mit der Schuld daran zerbrochen, dass er seinen Freund nicht beschützen konnte.
Er glaubt, dass zwei Missverständnisse zu dem Mord beigetragen haben.
Zunächst gab es im Februar die Veröffentlichung eines Interviews mit Damaso Lopez, einem Anführer einer der rivalisierenden Kartellfraktionen im Krieg mit Guzmans Söhnen.
Diese Veröffentlichung mag die Söhne verärgert haben, vermutete Gangmitglieder kauften jedes Exemplar der Ausgabe auf, sobald sie an Zeitungskioske ausgeliefert wurde.
Der zweite Fehler lag darin, Valdez nicht dazu zu zwingen, nach der Beschlagnahme einer anderen Zeitung, die dieselbe Geschichte veröffentlicht hatte, das Land zu seiner eigenen Sicherheit zu verlassen.
Valdez war eine Legende in Mexiko und im Ausland, und seine Tötung wird als ein Meilenstein in der mexikanischen Gewalt gegen Journalisten angesehen.
Er hatte so lange überlebt, dass seine Freunde und Kollegen annahmen, dass er immer da sein würde.
Er war 2003 als erfahrener Reporter für Noroeste tätig, als er sich mit fünf Kollegen zur Gründung von Riodoce zusammenschloss und 50 US-Dollar Beteiligungen verkaufte.
In Sinaloa, "war es unmöglich, Journalismus zu betreiben, ohne auf das Rauschgift-Problem zu stoßen", sagte Bojorquez.
Mit der Zeit verdiente sich die Zeitung einen Ruf wegen der mutigen und ehrlichen Berichterstattung, und der Umsatz und die Werbung nahmen zu.
Reporter liebten es, hart treffende Untersuchungen ohne Angst vor Zensur veröffentlichen zu können, und die Leser waren von einer Publikation fasziniert, in der sie Geschichten lesen konnten, die niemand sonst zu behandeln wagte.
Acht Jahre nach der Gründung von Riodoce erhielt sie den prestigeträchtigen "Maria-Moors-Cabot-Preis" für ihre Berichterstattung in Lateinamerika.
Im selben Jahr gewann Valdez den 'International Press Freedom Award' des Komitees zum Schutz von Journalisten für seinen Mut bei der Verfolgung der mexikanischen Drogengeschichte, wo auch immer sie hinführte.
Er gab freiwillig zu, dass er Angst hatte.
"Ich möchte weiterleben", sagte er zur Zeit der CPJ-Auszeichnung.
Drogenhandel in Sinaloa "ist eine Lebensweise", sagte er im vergangenen Oktober in einem Interview mit Rompeviento-TV.
"Sie müssen die Aufgabe übernehmen, die Ihnen als Journalist zufällt - entweder das oder Sie spielen den Dummen.
Ich möchte nicht gefragt werden: "Was hast du angesichts so vieler Toter getan ... warum hast du nicht gesagt, was vor sich ging?"
Das Riodoce-Team vermisst Valdez, den Spaßvogel, der wie ein Hafenarbeiter fluchen konnte, den Freund, der großzügig mit Umarmungen und Ratschlägen war, ein Lehrer, der wusste, wie man überlebt.
Sie vertrauten auf seine Routine.
Er würde immer seinen Hut tragen.
Er würde immer zu El Guayabo, der Bar gegenüber vom Büro, gehen und dort immer am selben Tisch sitzen.
Nun fragen sie: War seine Liebe zur Routine sein Verderben?
Sein Tod hat auch sie dazu gezwungen, ihre eigenen Annahmen darüber in Frage zu stellen, wie sie ihre Arbeit am besten erledigen und dabei am Leben bleiben können.
"Sie mögen es nicht, wenn Sie sich mit ihren Frauen, ihren Kindern, ihren sauberen Geschäften, ihren heimlichen Start- und Landebahnen", um Drogen zu bewegen, beschäftigen.
"Diese Dinge waren nicht erlaubt", sagte Bojorquez.
Das Ergebnis ist, selbst in den besten Zeiten, ein hohes Maß von Selbstzensur und Selbsterhaltung.
Seinen eigenen Instinkten vertrauen.
Wenn es falsch riecht, bleib davon weg.
Der Ärger ist, sagte der Herausgeber des Riodoce Andres Villarreal, dass "Geruch ein Sinn, der getäuscht werden kann ... und dann ist die Sache mit Javier passiert."
Die alten Regeln, wie er und andere sagen, gelten in Sinaloa nicht mehr - genauso nicht wie in Tamaulipas, Veracruz, Guerrero und anderen Staaten, in denen eine giftige Mischung aus lukrativen Schmuggelrouten, schwachen Institutionen und korrupten Regierungsbeamten zuhause ist.
Die Landschaft verändert sich ständig.
In dem Raum, in dem sich die Mitarbeiter von Riodoce zum Sicherheitstraining trafen, waren plötzlich keine Handys erlaubt. Tage zuvor wurde bekannt, dass Spyware, die ausschließlich an Regierungen verkauft wird, zur Überwachung von Journalisten und Aktivisten in Mexiko verwendet wurde.
Draußen suchten zwei Polizisten Schutz vor der Hitze von 104 Grad (40 ° C) im Schatten eines Baumes.
Sie waren von der Landesregierung beauftragt, die Büros von Riodoce in einem vierstöckigen Gebäude in einem Mittelklasse-Viertel von Culiacan zu schützen.
Halb im Scherz, fragten sich einige der Reporter, ob diese Offiziere zu den 50 Prozent der Polizisten gehören, die der Gouverneur selbst als nicht vertrauenswürdig bezeichnete.
Es ist Monate her, seit die Reporter in die Berglandschaft gegangen sind, wo die Drogenbanden de facto unter Kontrolle stehen.
Für die Ausgabe dieser Woche hat Riodoce auf drei Hauptgeschichten geblickt.
Es gab die Ermordung des Bruders des ehemaligen bekannten Boxers Julio Cesar Chavez in Sinaloa.
Sie hatten auch ein Exposé zu den Staatsausgaben, das sich auf die Heimatstadt des Gouverneurs konzentrierte.
Und es gab eine Gruppe, die in einem der teuersten Restaurants in Culiacan, einen Block vom Büro des Staatsanwaltes entfernt, eine Entführung durchführte.
Es gab kein offizielles Wort darüber, wer entführt wurde oder wie es geschah, also war Vorsicht geboten, als es Zeit wurde zu schreiben, was jeder in der Stadt weiß: dass das Restaurant ein Lieblingslokal von Drogenhändlern und Behörden ist.
Ein Reporter erfuhr aus öffentlichen Aufzeichnungen, dass das Restaurant unter dem Namen eines Politikers registriert wurde, der der regierenden Institutional Revolution Party (PRI) angehört, die fast das ganze Jahrhundert alle politischen Ebenen beherrschte.
Vor kurzem wurden mehrere PRI-Gouverneure wegen hochkarätiger Fälle von Korruption beschuldigt.
Villarreal bat den Reporter, über vorhergehende Vorfälle in diesem Lokal zu schreiben, darunter einen, in dem ein Sohn von "El Chapo" Guzman einem militärischen Überfall entging.
Nur wenige Monate zuvor hätten die Leser die Kolumne von Valdez als die am besten informierte Quelle über die Entführung angesehen.
"Früher hätten wir schon gewusst, was passiert ist", sagte Villarreal, 46, mit dem Spitznamen "El Flaco" wegen seiner schlanken Körperstatur.
"Jetzt sind alle Kanäle der Kommunikation mit unseren Quellen zerbrochen."
Das Büro von Valdez wurde zum Aufbewahrungsraum für Zeichen und Aufkleber, die gegen die Morde von Journalisten protestieren, umgewidmet, weil die Mitarbeiter zu etwas geworden sind, was sie selbst nie erwartet hätten: Aktivisten im Namen der Presse.
Reporterin Miriam Ramirez schnappte sich ein paar Zeichen und ging am nächsten Morgen zu einer Demonstration wegen eines weiteren Journalisten zum Büro des Staatsanwaltes.
Salvador Adame verschwand drei Tage, nachdem Valdez getötet worden war, im westlichen Bundesstaat Michoacan.
Ein verbrannter Körper wurde entdeckt und Beamte sagen, basierend auf DNA-Tests, dass es seiner ist.
Im ganzen Land sind Journalisten lautstärker geworden, indem sie in organisierten Protesten "SOS Press" auf Gehwegen und Bauten niedergeschrieben haben.
An diesem Tag ist der Regisseur Bojorquez weg in Washington und versucht dort, internationale Unterstützung für die Justiz im Fall Valdez zu sammeln.
Bei einem Treffen mit dem Gouverneur von Sinaloa am Tag nach der Ermordung von Valdez beschuldigte Ramirez die Behörden, Journalisten auszuspionieren und sie umbringen zu lassen, weil sie die Wahrheit gesagt haben.
Sie hat seither darum gebeten, dass sie von der Regierung erneut eingeteilt wird, weil sie besorgt ist, dass ihre Wut ihre Objektivität verletzt hat.
Valdez hatte wiederholt gesagt, dass Journalisten in Mexiko von organisiertem Verbrechen, daran beteiligten Regierungsbeamten und einer gleichgültigen Gesellschaft "umgeben" seien.
In seinem letzten Buch "Narco-Journalism" schrieb er, dass Reporter nicht nur von Drogenbanden getötet werden, sondern auch auf Befehl von Politikern und Sicherheitskräften, die mit dem organisierten Verbrechen unter einer Decke steckten.
Die Medien-Wächtergruppe "Articulo 19" hat im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der Angriffe auf Journalisten der Polizei und Beamten zugeordnet.
"In Mexiko stirbst du, weil sie möchten, dass du den Mund hältst", sagte Ramirez.
Offensichtlich haben die Morde eine abschreckende Wirkung.
Niemand vergisst den Tod der Bloggerin Maria Elizabeth Macias im nördlichen Grenzstaat Tamaulipas vor sechs Jahren.
Ihr Körper wurde zusammen mit einer Notiz gefunden, die angeblich vom Zetas-Kartell unterzeichnet wurde: "Hier bin ich wegen meiner Berichte."
Eine Computertastatur und Kopfhörer lagen neben ihrem abgetrennten Kopf.
Einige Filialen haben gewählt zu schließen, wie die Zeitung El Norte im nördlichen Grenzstaat Chihuahua nach der Ermordung des Korrespondenten Miroslava Breach im März.
Andere machen weiter, wie es El Manana von Nuevo Laredo nach der Ermordung ihres Direktors im Jahr 2004 tat.
2010 richtete sich das Diario de Ciudad Juarez öffentlich an die Drogenkartelle mit einem Leitartikel auf der Titelseite mit der Überschrift "Was wollen Sie von uns?"
Einige Journalisten sind aus ihren Heimatstaaten oder sogar aus dem Land geflohen.
Es ist eine schmerzliche Entscheidung.
Es ist schwer, Arbeit im Exil zu finden, und sie beobachten immer noch die Straßen und suchen nach Gefahren.
Und manchmal werden sie gejagt, wie es offenbar dem Fotografen Ruben Espinosa, der 2015 zusammen mit vier Frauen in einer Wohnung in Mexiko-Stadt drei Monate nach der Flucht aus Veracruz ermordet wurde.
Für diejenigen, die zurückbleiben und die Arbeit fortsetzen, ist es ein täglicher Tanz mit risikoreichen Entscheidungen.
Ibarra, der einst Dichter sein wollte, gibt zu, dass der Drogenhandel ihn erschreckt.
"Mexiko geht zur Hölle, und deshalb wurde ich Reporter", sagte er.
Um Mitternacht am letzten Freitag, als die letzte Ausgabe bereits beendet war, saßen die Redakteure von Riodoce auf dem Bürgersteig vor dem Büro und tranken Bier, als auf einmal alle ihre Telefone zu summen begannen.
Eine Reihe von Schießereien mit Bandenrivalen und Sicherheitskräften in der Nähe des Badeortes Mazatlan hatte 19 bestätigte Tote hinterlassen.
Der Krieg eskalierte weiter, wie es durch eine Reihe von Kartell-Botschaften in der Region versprochen wurde.
Von der Bordsteinkante aus haben sie die Neuigkeiten auf der Website von Riodoce über Handy veröffentlicht.
Die Titelseite musste am nächsten Tag geändert werden.
Sirenen heulten in der Nähe auf - eine weitere Schießerei in der Gegend.
Bojorquez warf einen Blick auf die Polizisten, die Wache hielten, um zu sehen, ob sie in Bereitschaft waren.
Wenn sie überhaupt Angst hatten, zeigten sie es nicht.
Unter dem gewaltigen Porträt des gefallenen Gründers der Zeitung, dessen Mittelfinger für ganz Sinaloa sichtbar war, folgten die Mitarbeiter von Riodoce seinen Spuren.
"Wie können Sie auch nur daran denken zu schließen", sagte Bojorquez, "wenn am selben Tag, an dem Javier ermordet wurde, die Praktikantin mich darum bat, sie zur Berichterstattung auf die Straße zu schicken." | en-de | wmt | 76 | 0 | raw | document |
German: Washington ändert die Regeln für die Green Card
Es wird einen neuen US-Einwanderungs-Plan geben, um die Regeln der Green Card zu ändern, sagte Präsident Donald Trump, zitiert von den Medien.
Er sieht vor, die legalen Einwanderer auf 50.000 pro Jahr zu senken, strengere Vorschriften für die Erlangung von Visa für eine befristete Arbeitserlaubnis und Beschränkungen für Familien-orientierte Visa.
Die neuen Regeln werden von den Republikaner vorgeschlagen und vom Präsidenten unterstützt.
Der Gesetzentwurf soll in den beiden Kammern des Kongresses diskutiert werden.
"Dieses Gesetz wird die Armut verringern, die Löhne erhöhen und Milliarden Dollar für die Steuerzahler sparen und wird dies tun, indem die USA die Art und Weise ändern werden, wie den Bürgern aus anderen Ländern Green Cards ausgegeben werden."
Das Gesetz wird die Ketten-Migration verhindern und das derzeitige System ersetzen.
Diese neue Bewerbungs-Prozedur wird den Kandidaten zugute kommen, die Englisch sprechen, die die finanziellen Mittel haben, um sich selbst zu unterstützen und Kenntnisse zeigen, die unserer Wirtschaft zugute kommen werden", sagte Trump, zitiert von den amerikanischen Medien.
English: | Washington Changes the Green Card Rules
There is going to be new US immigration plan to modify Green Card rules, President Donald Trump said, quoted by the media.
It envisages reducing legal immigrants to 50,000 per year, stricter rules for obtaining temporary work visas and restrictions on family-oriented visas.
The new rules are proposed by the Republicans and are supported by the president.
The draft law is due to be discussed in the two chambers of Congress.
"This law will reduce poverty, raise wages and save billions of dollars for taxpayers, and will do this by changing the way the US issues Green Cards to citizens from other countries.
The law will reduce chain migration and replace the current scheme.
This new application process will benefit candidates who speak English, have financial resources to support themselves and show skills that will benefit our economy," said Trump, quoted by the American media. | de-en | wmt | 92 | 0 | raw | document |
German: GMB-Besorgnis über Investitionen in der McVitie-Fabrik in Glasgow
Eine Gewerkschaft möchte sich bei Managern des Biskuit-Herstellers McVitie über die langfristige Verpflichtung zur Produktion in ihrem Werk in Glasgow vergewissern.
GMB Scotland sagte, das Unternehmen habe über die Zukunft von Investitionen am Tollcross-Standort geschwiegen.
Mehr als 500 Mitarbeiter arbeiten im Werk, das neben anderen Produkten Hobnobs und Rich Tea Kekse herstellt.
McVities Besitzer Pladis sagte, er habe in den letzten Jahren mehr als 5 Millionen Pfund investiert.
Er fügte hinzu, dass Mitarbeiter und Gewerkschaftsvertreter "als erste erfahren" würden, wenn sich ihre Tätigkeiten ändern würden.
In einem Brief an den Filialleiter des Unternehmens forderte GMB Scotland McVitie's auf, "Bedenken zu äußern, dass die Finanzierung für die Modernisierung von Produktionslinien nicht vorangetrieben werde".
GMB-Senior-Organisator Drew Duffy, sagte: "Die Tatsache, dass wir vom General-Site-Manager keine Klarheit über die Geschäftsbedürfnisse und Investitionspläne für die Zukunft von Tollcross gewinnen können, betrifft unsere Mitglieder zutiefst.
Generationen von Familien haben hier gearbeitet und die Arbeitskräfte konzentrieren sich stark auf die lokale Gemeinschaft und den Großraum Glasgow, eine wichtige Säule für menschenwürdige Beschäftigung in einem Gebiet mit hoher Arbeitslosigkeit und sozialer Benachteiligung.
Daher benötigt unter der Perspektive von Arbeitsplätzen, des Lohns und des Wohlstands, und vor dem Hintergrund des Brexit, der steigenden Lebenshaltungskosten und des chronischen Produktionsrückgangs, das östliche Ende von Glasgow dringend eine florierende Produktionspräsenz bei McVitie".
Eine Sprecherin von Pladis sagte: "Der Filialleiter bei Tollcross hat erst gestern einen Brief von GMB Scotland erhalten, und das Unternehmen wird direkt darauf reagieren, da wir das kontinuierliche Engagement bei Mitarbeitern und Gewerkschaftsvertretern schätzen.
Wir hatten vor zwei Monaten ein regelmäßiges Treffen mit Mitarbeitern und GMB-Vertretern bei Tollcross, bei dem einige Fragen offen diskutiert wurden.
Wir diskutierten mit den Mitarbeitern, dass wir wie alle Unternehmen, die in einem äußerst wettbewerbsintensiven und unsicheren Wirtschaftsklima tätig sind, unsere Geschäfte laufend überprüfen - und das gilt für alle unsere Geschäftsbereiche und Standorte - um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Sie fügte hinzu: "In den letzten Jahren haben wir in unseren Tollcross-Standort mehr als 5 Millionen Pfund investiert, insbesondere in Produktionslinien und operative Verbesserungen.
Wir erkennen das Erbe von Tollcross als Produktionsstätte voll und ganz an. Sollten sich unsere Betriebsabläufe am Standort ändern, werden die Mitarbeiter und ihre Gewerkschaftsvertreter die ersten sein, dies zu erfahren."
English: | GMB concern over investment at McVitie's Glasgow factory
A union is seeking reassurance from managers at biscuit maker McVitie's over its long-term commitment to production at its factory in Glasgow.
GMB Scotland said the company had been silent over the future of investment at the Tollcross site.
More than 500 people work at the plant, which produces Hobnobs and Rich Tea biscuits, among other products.
McVitie's owner Pladis said it had invested more than £5m at the site in the last few years.
It added employees and union representatives "will be the first to know" if there were any changes to its operations.
In a letter to the company's site manager, GMB Scotland called on McVitie's to "address concerns that funding is not being brought forward for the modernisation of production lines."
GMB senior organiser Drew Duffy, said: "The fact that we cannot get clarity from the general site manager over the business needs and investment plan for the future of Tollcross is deeply concerning our members.
Generations of families have worked here and the workforce is highly concentrated in the local community and the greater Glasgow area, a crucial pillar of decent employment in an area of high unemployment and social deprivation.
So, from the perspective of jobs, pay and prosperity, and against the backdrop of Brexit, rising cost of living and chronic manufacturing decline, the east end of Glasgow desperately needs a thriving manufacturing presence at McVitie's."
A spokeswoman for Pladis said: "The site manager at Tollcross received a letter from GMB Scotland only yesterday and the company will be responding directly as we value ongoing engagement with employees and union representatives.
We had a regular meeting with employees and GMB representatives at Tollcross two months ago at which a number of issues were discussed openly.
We discussed with employees then that like all companies operating in an extremely competitive and uncertain economic climate, we review our operations on an ongoing basis - and that applies across our all our businesses and sites - in order to remain competitive.
She added: "In recent years, we have invested over £5m in our Tollcross site, notably on production lines and operational improvements.
We fully recognise the heritage of Tollcross as a manufacturing site and should there be any changes to our operations at the site, employees and their union representatives will be the first to know." | de-en | wmt | 117 | 0 | raw | document |
English: From "dream" to "megalomania": TV readers discuss the Bit Galerie
The Bit Galerie is moving people although it is still far from being built.
But the idea of a shopping centre at the south end of the pedestrian zone has been splitting the population into those for and against since its first presentation in 2009.
There is barely anyone left indifferent to the matter.
The topic is also being discussed on our Facebook page, "Volksfreund Bitburg".
Whereas some say of the Bit Galerie, "That would be a dream" (Anja Becker) or, "That would be really fantastic" (Nicole Schausten), from the other side we hear, "No-one needs that" (Siggi Betzen) or, put quite bluntly: "Megalomania!" (Lars Scholz).
Whilst those in favour count on the gallery drawing more customers into the town, which would benefit the other businesses as well, opponents fear that the pedestrian zone will then be haemorrhaged.
In addition: The gallery is being planned for exactly the plot where the covered farmers' market is, where 13 direct sellers offer their products.
When construction begins, that will be the end of that.
The Galerie creators want to integrate a covered market into the new building – and, indeed, towards Beda Platz, with the possibility of sitting outside.
Simone Zimmer: "We have been shopping almost weekly in the covered market for years now.
Principally our eggs, but also, always with great pleasure, the delicious cakes of our rural women.
We have also discovered the butcher's for ourselves.
We hope that also while the Galerie is being built, but above all after, there will be the chance to maintain this offering.
That's what they have in other cities too.
The small covered market in Frankfurt, in particular, is interesting."
Gerd Densing: "Whether direct sellers settle in a covered market in the gallery depends on the level of the rent.
But that is not exactly likely to be low for the new project."
Eva Kilic: "Why a shopping palace in Bitburg?
Whether clothing, shoes, drug stores or supermarkets: I find it unnecessary.
There are plenty of those in our city already.
One sees, though, how many shop premises stand empty here – some for months and years.
However, since there is not even a regular weekly market here, it is all the more important that we at least get to keep the covered market.
For after all, the goods on offer there are fresh, are largely offered directly by the producer, and are good value to boot.
As you see, shop premises in shopping centres are only rented by big companies, because the rents there are often not tenable for retail traders.
Shame – there are hardly any specialist shops left any more and those that are still around will then probably also disappear."
Wolf Fandel: "A shopping centre with a covered market doesn't match up for me.
And the Galerie doesn't suit Bitburg.
In particular: Where should the covered market go while construction is ongoing?
The old Edeka would be the solution – even in the long term, if the Bit Galerie does actually arrive eventually.
Or is the spectre of the Bit Galerie managing even ahead of time to drive all businesses out of Bitburg?"
George Marquet: "It simply will not work.
And a shopping centre that stands empty – no-one needs that either.
In my opinion, it would be better to support a proper farmers' market, instead of this Galerie.
But there is no space left for a covered market thanks to the crazily large number – as I see it – of pointless construction projects in Bitburg
If the covered market is destroyed, then another piece of culture will disappear."
German: | Von "Traum" bis "Größenwahn": TV-Leser diskutieren über Bit-Galerie
Die Bit-Galerie bewegt die Menschen, obwohl sie noch lange nicht gebaut ist.
Aber die Idee eines Einkaufszentrums am Südende der Fußgängerzone spaltet seit der ersten Präsentation 2009 die Bevölkerung in Befürworter und Gegner.
Kalt lässt das Thema kaum einen.
Auch auf unserer Facebook-Seite "Volksfreund Bitburg" wird das Thema diskutiert.
Während die einen zur Bit-Galerie sagen: "Das wäre ein Traum" (Anja Becker) oder "Das wäre echt klasse" (Nicole Schausten), kommt von der anderen Seite: "Braucht kein Mensch" (Siggi Betzen) oder ganz schlicht: "Größenwahn!" (Lars Scholz).
Während die Befürworter darauf bauen, dass eine Galerie mehr Kunden in die Stadt zieht, wovon auch die übrigen Geschäfte profitieren, befürchten die Gegner, dass dann die Fußgängerzone ausblutet.
Hinzu kommt: Die Galerie wird genau auf dem Grundstück geplant, auf dem die Bauernmarkthalle steht, in der 13 Direktvermarkter ihre Produkte anbieten.
Mit Beginn der Bauarbeiten wird damit Schluss sein.
Die Galerie-Macher wollen eine Markthalle in den Neubau integrieren - und zwar zum Beda-Platz hin mit Möglichkeit, zum draußen Sitzen.
Simone Zimmer: "Wir kaufen schon seit vielen Jahren fast wöchentlich in der Bauernmarkthalle ein.
Hauptsächlich unsere Eier, aber auch die köstlichen Kuchen der Landfrauen immer wieder sehr gerne.
Auch die Metzgerei haben wir für uns entdeckt.
Wir würden uns wünschen, dass auch während und vor allem nach dem Bau der Galerie eine Chance besteht, dieses Angebot aufrecht zu erhalten.
In anderen Städten gibt es das auch.
Vor allem die Kleinmarkthalle in Frankfurt ist interessant."
Gerd Densing: "Ob sich Direktvermarkter in einer Markthalle in der Galerie ansiedeln, kommt auf die Höhe der Miete an.
Die dürfte bei dem neuen Projekt aber wohl nicht gerade niedrig sein."
Eva Kilic: "Wozu Einkaufspaläste in Bitburg?
Ob Bekleidung, Schuhe, Drogerie- oder Supermärkte: Ich finde das überflüssig.
Davon gibt es schon genug in unserer Stadt.
Man sieht doch, wie viele Ladengeschäfte hier leer stehen - manche seit Monaten und Jahren.
Da es hier aber noch nicht einmal einen ordentlichen Wochenmarkt gibt, ist es umso wichtiger, dass uns wenigstens die Markthalle erhalten bleibt.
Denn immerhin ist die dort angebotene Ware frisch, wird größtenteils direkt vom Erzeuger angeboten und ist obendrein preiswert.
Wie man sieht, werden Ladengeschäfte in einem Einkaufscenter nur von größeren Firmen angemietet, denn die dortigen Mieten sind für einen Einzelhändler oft nicht tragbar.
Schade, Spezialgeschäfte gibt es fast nicht mehr und das, was davon noch übrig ist, wird dann wohl auch noch verschwinden."
Wolf Fandel: "Ein Einkaufszentrum mit einer Markthalle passt für mich nicht zusammen.
Und die Galerie passt nicht nach Bitburg.
Vor allem: Wo soll die Bauernmarkthalle während der Bauzeit hin?
Der alte Edeka wäre die Lösung - auch auf Dauer, wenn die Bit-Galerie denn irgendwann tatsächlich kommt.
Oder schafft es das Gespenst Bit-Galerie schon vorher, alle Geschäfte aus Bitburg zu vertreiben?"
George Marquet: "Das wird einfach nicht funktionieren.
Und ein Shopping-Center, das leer steht, braucht auch niemand.
Meiner Ansicht nach wäre es besser gewesen, mal einen richtigen Bauernmarkt zu fördern, statt dieser Galerie.
Aber für eine Bauernmarkthalle gib es ja dank der wahnsinnig vielen - wie ich finde - sinnlosen Bauprojekte in Bitburg keinen Platz mehr.
Wenn die Bauernmarkthalle kaputtgemacht wird, wird wieder ein Stück Kultur verschwinden." | en-de | wmt | 81 | 0 | raw | document |
German: Audi soll 850.000 Dieselfahrzeuge verändern - Autohersteller sehen sich mit einer Gegenreaktion konfrontiert
Einen Tag vor der Ankündigung von Audi sagte BMW, dass es anbieten würde, die Software in mehr als 350.000 Fahrzeugen zu aktualisieren.
Der BMW-Vorsitzende sagte, das Unternehmen sei der Meinung, dass "es intelligentere Optionen als Fahrbeschränkungen gibt", und bezog sich damit auf europäische Städte - darunter München, wo BMW ansässig ist - Dieselfahrzeuge zu verbieten oder einzuschränken.
Daimler gab am Dienstag bekannt, dass es drei Millionen Mercedes-Fahrzeuge in Europa modifizieren werde, um seine Diesel-Emissionen zu reduzieren.
Keines der Unternehmen beschrieb die Unternehmungen als Rückruf.
Europäische Automobilhersteller haben den Einsatz von Dieselfahrzeugen in Europa und den Vereinigten Staaten stark gefördert, um die Einhaltung von Regeln für Kohlendioxid-Emissionen zu unterstützen.
Aber die Stickoxide, die Dieselmotoren emittieren, gelten als Karzinogene und können Asthma verursachen.
Die Kosten für die Automobilhersteller, Anlagen zur Neutralisierung der von Dieselfahrzeugen ausgestoßenen Abgase zu installieren, nehmen ebenfalls zu, was es schwierig macht, den Preis der Autos wettbewerbsfähig zu halten.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird ebenfalls angeklagt, die mächtigen Autofirmen zu verhätscheln und Anzeichen des Problems zu ignorieren.
Die Unternehmen versuchen, die Fehler von Volkswagen zu vermeiden, das den Einsatz von so genannten Abschalt-Geräten, die Emissionen regulieren konnten, um die Vorschriften einzuhalten, wenn ein Auto getestet wurde, aber bei normalen Fahrbedingungen zurückfahren.
In den Vereinigten Staaten wurden mehrere Angestellte von Volkswagen angeklagt, andere werden auf beiden Seiten des Atlantiks untersucht.
Im vergangenen Monat wurde der ehemalige Leiter der Thermodynamik in der Motorenentwicklung von Audi in Deutschland verhaftet.
Der ehemalige Manager, Zaccheo Giovanni Pamio, ist Italiener und ist daher nicht vor Auslieferung geschützt und könnte in den Vereinigten Staaten vor Gericht gestellt werden.
Anfang dieses Jahres wurde Audi in deutsche kriminelle Ermittlungen bei Volkswagen einbezogen, nachdem die Behörden Audi beschuldigten, ein System installiert zu haben, um die Emissionsvorschriften in Europa zu umgehen, und eine Anfrage, die sich auf die Vereinigten Staaten konzentrierte, wurde erweitert.
Die Einbeziehung von Audi in die Untersuchung könnte Volkswagen schwer belasten: Der Luxus-Automobilhersteller trägt überproportional zum Gewinn von Volkswagen bei.
English: | Audi to Modify Up to 850,000 Diesel Vehicles as Carmakers Face Backlash
A day before Audi's announcement, BMW said it would offer to upgrade the software in more than 350,000 vehicles.
The BMW chairman said the company believed "there are more intelligent options than driving restrictions," referring to the European cities - including Munich, where BMW is based - that have considered banning or restricting diesel vehicles.
Daimler announced on Tuesday that it would modify three million Mercedes vehicles in Europe to reduce their diesel emissions.
None of the companies described the moves as recalls.
European carmakers have heavily promoted the use of diesel vehicles in Europe and the United States to help meet rules on carbon dioxide emissions.
But the nitrogen oxides that diesel engines emit are considered carcinogens, and can cause asthma.
The cost to automotive companies of installing equipment to neutralize the fumes emitted by diesel vehicles is also increasing, making it difficult to keep the price of the cars competitive.
As German automakers face scrutiny, the government of Chancellor Angela Merkel has also been accused of coddling the powerful car companies and of ignoring signs of the problem.
The companies are trying to avoid repeating the mistakes of Volkswagen, which covered up its use of so-called defeat devices that could adjust emissions to comply with regulations when a car was being tested, but ease back in normal driving conditions.
Several Volkswagen executives have been charged in the United States, and others are under investigation on both sides of the Atlantic.
Last month, the former head of thermodynamics at Audi's engine development department was arrested in Germany.
The former manager, Zaccheo Giovanni Pamio, is Italian, and therefore is not protected from extradition and could face trial in the United States.
Early this year, Audi was swept up into a German criminal investigation involving Volkswagen after the authorities accused Audi of installing a system to evade emissions rules in Europe, broadening an inquiry that had focused on the United States.
The inclusion of Audi in the investigation could weigh heavily on Volkswagen: The luxury carmaker accounts for a disproportionate share of Volkswagen's profit. | de-en | wmt | 71 | 0 | raw | document |
German: Kristen Stewart spricht über ihre Bisexualität
"Einige Menschen lieben gegrillten Käse und werden ihn bis ans Ende ihres Lebens essen.
Aber ich möchte alles ausprobieren", so Kristen Stewart ganz offen über ihre Bisexualität.
"Wenn ich einmal in gegrillten Käse beiße, denke ich: 'Oh das war cool, was kommt als Nächstes?'."
Die wohl bekannteste Beziehung des Hollywoodstars war die zu ihrem "Twilight"-Kollegen Robert Pattinson, die letztendlich bitter auseinanderging.
Trotz alledem versichert die brünette Darstellerin gegenüber dem "Harper's Bazaar"-Magazin: "Ich war in jeden ernsthaft verliebt, den ich gedatet habe.
Oder glaubt ihr etwa, ich hätte es gespielt?"
Nach ihrer Trennung gab Kristen zu, dass sie bisexuell sei: "Ich habe den Dualismus schon immer gelebt und ernsthaft daran geglaubt.
Es hat mich also noch nie verwirrt oder behindert.
Ich mochte es nur noch nie, nicht ernst genommen zu werden."
Besonders darunter gelitten habe sie laut "Bang Showbiz" aber in der Schulzeit, als sie sich lieber wie ein Bub kleidete: "Nicht alle Mädchen sind typische Mädchen.
Das hat mich wirklich sehr verletzt.
Als ich elf war sagten mir die Kinder, ich würde wie ein Bub aussehen.
Ich fühlte mich wirklich angegriffen, verängstigt und beschämt.
Nun schau ich zurück und denke mir: 'Mädchen, sei stolz auf dich!'."
Besonders der Öffentlichkeit erkläre sie nicht gerne ihr Liebesleben: "Die Leute erwarten, dass du dich auf eine gewisse Art und Weise verhältst und das ärgert mich.
Und vielleicht bezeichnen mich einige als undankbar, aber ich mag es nicht, mich vor der ganzen Öffentlichkeit rechtfertigen zu müssen."
English: | Kristen Stewart talks about her bisexuality
"Some people love grilled cheese and will eat it for the rest of their lives.
But I want to try everything." This is what Kristen Stewart said in total frankness on the topic of her bisexuality.
"If I bite into grilled cheese once, I think, 'Oh, that was cool, what's next?'".
The Hollywood star's most famous relationship was probably that with her "Twilight" co-star Robert Pattinson, which came apart bitterly in the end.
Despite all that, the brunette actress assures "Harper's Bazaar" magazine: "I've been deeply in love with everyone I've dated.
Or did you think I was faking it?"
After their split, Kristen came out as bisexual: "I've always really lived for that duality and seriously believed in it.
It has never confused me or held me back.
I just never liked being made fun of."
She suffered from this especially in her school days, according to "Bang Showbiz", when she preferred to dress like a boy: "Not all girls are typical girls.
That really, really hurt me.
When I was eleven, kids told me I looked like a boy.
I felt really attacked, frightened and ashamed.
Now I look back and think: 'Girl, be proud of yourself!'".
She particularly doesn't like explaining her love life to the public: "People expect you to behave in a certain way, and that makes me angry.
And maybe some people call me ungrateful, but I don't like having to justify myself to the entire public." | de-en | wmt | 38 | 0 | raw | document |
German: Jose Mourinho glaubt, dass Manchester United mit Nemanja Matic ein "Genie" verpflichtet hat
Bei Manchester United hat mit Nemanja Matic ein "Genie" unterschrieben, glaubt Jose Mourinho, nachdem der Mittelfeldspieler am Mittwochabend sein Debüt gegen Sampdoria hatte.
Die 40 Millionen Pfund Unterschrift von Chelsea begann mit einem 2:1 Sieg in Dublin, dem letzten Vorsaison-Spiel, bevor der UEFA-Super-Cup gegen Real Madrid am Dienstag beginnt, und beeindruckte in der Halter-Rolle, als Leute wie Paul Pogba und Andreas Pereira nach Belieben vormarschierten.
Matic war jedoch von der Vorbereitungs-Asien-Tournee der Blues ausgeschlossen worden und schaffte nur 45 Minuten, was Mourinho zugab, dass er vor Beginn der Premier League-Saison verbessern musste.
"Er braucht Zeit, aber seine Erfahrung, Intelligenz, ein Genie in der Art, wie er denkt - er denkt Fußball", sagte Mourinho.
"Wir werden ihm helfen, früher als später bereit zu sein."
Neben Matic starteten auch Victor Lindelof und Romelu Lukaku im Aviva-Stadion, als Mourinho sein Start-XI für den Beginn der Saison formte.
The Independent enthüllte in dieser Woche, dass Mourinho noch drei weitere Neuverpflichtungen wünschte, aber er bestand darauf, dass der Klub bereits eine "fantastische Arbeit" geleistet habe, drei seiner vier vorrangigen Neuverpflichtungen zu erfüllen.
"Drei von vier zu bekommen, dafür danke ich dem Verein", fügte er hinzu.
"Ich werde glücklicher sein, wenn sie für mich vier von vier bekommen, aber sie haben sich große Mühe gegeben."
English: | Jose Mourinho thinks Manchester United have signed a 'genius' in Nemanja Matic
Manchester United have signed a "genius" in Nemanja Matic, believes Jose Mourinho, after the midfielder made his debut against Sampdoria on Wednesday evening.
The £40m signing from Chelsea started the 2-1 win in Dublin, United's final preseason game before the Uefa Super Cup against Real Madrid on Tuesday, and impressed in the holding role as the likes of Paul Pogba and Andreas Pereira marauded forward at will.
However, having been left out of the Blues' preseason tour of Asia, Matic was severely lacking match fitness and only managed 45 minutes, something Mourinho admitted needed to be improved before the start of the Premier League season.
"He needs time but his experience, intelligence, a genius in the way he thinks - he thinks football," Mourinho said.
"We will help him to be ready sooner rather than later."
As well as Matic, fellow new signings Victor Lindelof and Romelu Lukaku also started the game at the Aviva Stadium as Mourinho started to shape his starting XI for the start of the season.
The Independent revealed this week that Mourinho still wanted another three signings but he insisted that the club had already done a "fantastic job" of delivering three of his four priority signings.
"To get three out of four I thank the club for that," he added.
"I will be happier if they get me four of four but they did a great effort for me." | de-en | wmt | 104 | 0 | raw | document |
English: Travellers negotiate trench, return to 'Millionaire's row'
Some of the West Midlands' wealthiest homeowners are again at loggerheads with determined travellers who have negotiated a council-dug trench to reclaim a field outside their mansions.
The travellers have parked their 20 caravans in a field outside a prosperous street of Solihull dubbed 'millionaire's row'.
Bringing horses, babies and an army of vans, they have returned after being kicked out only in May, undeterred by a moat dug by the council to prevent their incursions.
The tactful group found a gap in the defences, squeezing their vehicles though a section left unbarricaded to accommodate a pathway.
Furious residents have savaged Solihull Council saying it was 'useless at dealing with the problem'.
One anonymous resident said: 'They moved there on Monday night after being moved on from Bentley Heath where they were throwing rocks at passers by.
The council needs to be shamed into action as they are useless at dealing with the problem.
The travellers were there in May, were moved on and now they are back again.
More arrived last night, probably even more today.'
She added: 'Birmingham council knows how to deal with this by getting long injunctions to protect their parks.
I live on Streetsbrook road and I'm not happy to continue paying my council tax when the council can't even stop this.'
One local resident who did not wish to be named said: 'It is ridiculous, we have only just seen the last round of these travellers leaving, only to be blighted by another round.
The numbers have increased this time and a horse has even been seen grazing on the parkland.'
A spokeswoman for Solihull Council said: 'We are aware of an unauthorised encampment on land off Streetsbrook Road and working alongside Solihull Police, we are undertaking the necessary legal actions to move them on as quickly as possible.
To support our evidence gathering it is very important that as many local residents as possible report any anti-social or criminal behaviour to the police by calling 101.
This helps build a picture of the situation for the court to consider when we present our case to them.'
German: | Reisende verhandeln über einen Graben und kehren zurück zur 'Millionärs-Reihe'
Einige der wohlhabendsten Hausbesitzer der West Midlands stehen wieder mit einigen entschlossenen Reisenden auf Kriegsfuß, die einen von der Gemeinde gezogenen Graben ausgehandelt haben, um ein Feld vor ihren Herrenhäusern zurückzufordern.
Die Reisenden haben ihre 20 Wohnwagen auf einem Feld außerhalb einer wohlhabenden Straße von Solihull geparkt, die die "Millionärs-Reihe" genannt wird.
Sie haben Pferde, Babys und eine Armee von Transportern mitgebracht, nachdem sie erst im Mai herausgeworfen wurden, ohne jedoch von einem vom Rat ausgegrabenen Graben abgeschreckt worden zu sein, um ihre Einfälle zu verhindern.
Die taktvolle Gruppe fand eine Lücke in den Verteidigungsanlagen und drückte ihre Fahrzeuge durch einen Abschnitt, der unbehindert blieb, um einen Weg zu finden.
Wütende Bewohner haben den Rat von Solihull bedrängt, der sagte, dass es "nutzlos sei, sich mit dem Problem zu befassen".
Ein anonymer Bewohner sagte: "Sie sind am Montagabend dorthin gezogen, nachdem sie von Bentley Heath weitergeschickt wurden, wo sie Steine auf die Passanten geworfen haben.
Der Rat muss durch Scham zur Umsetzung in die Tat gezwungen werden, da er beim Umgang mit dem Problem nutzlos war.
Die Reisenden waren im Mai dort, wurden weiterbewegt und sind jetzt wieder zurück.
Mehr kamen gestern Abend an, wahrscheinlich heute noch mehr."
Sie fügte hinzu: "Der Rat von Birmingham weiß, wie man damit umgeht, indem man lange Unterweisungen hält, um ihre Parks zu schützen.
Ich wohne auf der Streetsbrook Road und ich bin nicht glücklich, weiterhin meine Gemeindesteuer zu bezahlen, wenn der Rat das nicht einmal stoppen kann."
Ein Anwohner, der nicht genannt werden wollte, sagte: "Es ist lächerlich, wir haben gerade erst die letzte Runde dieser Reisenden gesehen, nur um von einer anderen Runde geplündert zu werden.
Die Zahlen haben sich diesmal erhöht und man hat sogar ein Pferd im Parkbereich gesehen."
Eine Sprecherin des Rates von Solihull sagte: "Wir sind uns eines unbefugten Lagers auf dem Land jenseits der Streetsbrook Road bewusst und arbeiten mit der Polizei von Solihulls zusammen. Wir ergreifen die notwendigen rechtlichen Schritte, damit sie so schnell wie möglich weiterziehen.
Um unsere Beweissammlung zu unterstützen, ist es sehr wichtig, dass möglichst viele Anwohner ein anti-soziales oder kriminelles Verhalten bei der Polizei melden, indem sie 101 anrufen.
Dies trägt dazu bei, ein Bild von der Situation zu schaffen, in der das Gericht prüfen muss, wann wir unseren Fall vorlegen." | en-de | wmt | 58 | 0 | raw | document |
English: Jose Mourinho thinks Manchester United have signed a 'genius' in Nemanja Matic
Manchester United have signed a "genius" in Nemanja Matic, believes Jose Mourinho, after the midfielder made his debut against Sampdoria on Wednesday evening.
The £40m signing from Chelsea started the 2-1 win in Dublin, United's final preseason game before the Uefa Super Cup against Real Madrid on Tuesday, and impressed in the holding role as the likes of Paul Pogba and Andreas Pereira marauded forward at will.
However, having been left out of the Blues' preseason tour of Asia, Matic was severely lacking match fitness and only managed 45 minutes, something Mourinho admitted needed to be improved before the start of the Premier League season.
"He needs time but his experience, intelligence, a genius in the way he thinks - he thinks football," Mourinho said.
"We will help him to be ready sooner rather than later."
As well as Matic, fellow new signings Victor Lindelof and Romelu Lukaku also started the game at the Aviva Stadium as Mourinho started to shape his starting XI for the start of the season.
The Independent revealed this week that Mourinho still wanted another three signings but he insisted that the club had already done a "fantastic job" of delivering three of his four priority signings.
"To get three out of four I thank the club for that," he added.
"I will be happier if they get me four of four but they did a great effort for me."
German: | Jose Mourinho glaubt, dass Manchester United mit Nemanja Matic ein "Genie" verpflichtet hat
Bei Manchester United hat mit Nemanja Matic ein "Genie" unterschrieben, glaubt Jose Mourinho, nachdem der Mittelfeldspieler am Mittwochabend sein Debüt gegen Sampdoria hatte.
Die 40 Millionen Pfund Unterschrift von Chelsea begann mit einem 2:1 Sieg in Dublin, dem letzten Vorsaison-Spiel, bevor der UEFA-Super-Cup gegen Real Madrid am Dienstag beginnt, und beeindruckte in der Halter-Rolle, als Leute wie Paul Pogba und Andreas Pereira nach Belieben vormarschierten.
Matic war jedoch von der Vorbereitungs-Asien-Tournee der Blues ausgeschlossen worden und schaffte nur 45 Minuten, was Mourinho zugab, dass er vor Beginn der Premier League-Saison verbessern musste.
"Er braucht Zeit, aber seine Erfahrung, Intelligenz, ein Genie in der Art, wie er denkt - er denkt Fußball", sagte Mourinho.
"Wir werden ihm helfen, früher als später bereit zu sein."
Neben Matic starteten auch Victor Lindelof und Romelu Lukaku im Aviva-Stadion, als Mourinho sein Start-XI für den Beginn der Saison formte.
The Independent enthüllte in dieser Woche, dass Mourinho noch drei weitere Neuverpflichtungen wünschte, aber er bestand darauf, dass der Klub bereits eine "fantastische Arbeit" geleistet habe, drei seiner vier vorrangigen Neuverpflichtungen zu erfüllen.
"Drei von vier zu bekommen, dafür danke ich dem Verein", fügte er hinzu.
"Ich werde glücklicher sein, wenn sie für mich vier von vier bekommen, aber sie haben sich große Mühe gegeben." | en-de | wmt | 104 | 0 | raw | document |
German: Trumps neuer Stabschef plant, die Medien-Abstinenz des Präsidenten einzuschränken.
Andere haben es versucht und sind gescheitert.
Vielleicht kann John F. Kelly es tatsächlich tun.
Wenn ja, wird er der Erste sein.
Politico berichtet, dass der neue Stabschef des Weißen Hauses plant, den Informationsfluss auf Präsident Trump einzuschränken - einschließlich der Berichte der Nachrichtenmedien - in der Hoffnung, den Chef auf einem gleichmäßigerem Kurs zu halten.
Hier ist ein Stück von Reporter Josh Dawsey:
"Als John F. Kelly, der neue Stabschef des Weißen Hauses, an seinem ersten Arbeitstag mit leitenden Angestellten zusammentraf, stellte er ein Hauptproblem in Präsident Donald Trumps Weißem Haus dar, das er reparieren wolle: schlechte Informationen, die in die Hände des Präsidenten geraten.
Kelly sagte den Mitarbeitern, dass Informationen über ihn fließen sollten - ob auf Papier oder in Briefings - weil der Präsident bessere Entscheidungen treffen würde, wenn er gute Informationen erhalten würde."
Kellys Diagnose macht Sinn, aber andere haben versucht, Trump zu zähmen, indem sie seine Mediendiät überwachen.
Präsident Trumps Beziehung zum Fernsehen reicht Jahrzehnte zurück - und jetzt, wo er im Weißen Haus ist, ist seine Fernsehwerbung immer noch stark.
"Wenn Kandidat Trump wegen einer unfairen Berichterstattung verärgert war, war es produktiv, ihm zu zeigen, dass er eine faire Berichterstattung von Stellen erhielt, die zu überzeugen waren", sagte der ehemalige Wahlkampfberater Sam Nunberg im Februar gegenüber Politico.
Politicos Tara Palmeri schrieb zu der Zeit, dass "der Schlüssel, Trumps Twitter-Gewohnheit unter Kontrolle zu halten, laut sechs ehemaliger Wahlkampf-Beamten darin besteht, dafür zu sorgen, dass sein persönlicher Medienkonsum einen stetigen Lobpreis beinhaltet."
Okay.
Aber die Idee, dass Trumps Twitter-Gewohnheit jemals "unter Kontrolle" war, ist lächerlich.
Vielleicht wissen diese Kampagnenbeamten etwas, was wir anderen nicht wissen - dass Trumps Tweets ohne ihre Interventionen noch mehr Zündstoff enthalten hätten.
Wir werden wahrscheinlich nie etwas über die Tweets erfahren, die Trump nicht gesendet hat.
Wenn ihn seine Mitarbeiter es schon einige Male schafften, Ärger von ihm fernzuhalten, dann haben sich ihre Bemühungen gelohnt.
Aber niemand hat es konsequent verhindern können, dass Trump Kontroversen hervorruft.
Ein Teil des Problems besteht darin, dass die Menschen in einem Weißen Haus, das sich aus konkurrierenden Parteien zusammensetzt, immer wieder versuchen, ihre eigene Agenda voranzubringen, indem sie Trump Material präsentieren, das möglicherweise ihre Ansichten von der Welt fördert.
Politico - ganz mit dieser Geschichte beschäftigt - berichtete im Mai über die Vorliebe der Berater, dem Präsidenten aus strategischen Gründen zweifelhafte Informationen zuzuführen.
Dies war ein Beispiel, das von Reporter Shane Goldmacher beschrieben wurde:
"Aktuelle und ehemalige Trump-Beamte sagen, dass Trump wie ein Vulkan auf negative Presseausschnitte reagieren kann, vor allem solche mit beschädigenden Lecks, und dass er sich darauf versteift herauszufinden, woher diese stammen.
Genau das geschah Ende Februar, als jemand dem Präsidenten böswillig eine gedruckte Kopie eines Artikels von GotNews.com, der Website des Internet-Provokateurs Charles C. Johnson, gab, der die stellvertretende Stabschefin Katie Walsh beschuldigte, "die Quelle hinter einem Haufen zu sein von Lecks" im Weißen Haus zu sein.
Obwohl Johnson wegen Schikanen dauerhaft aus Twitter verbannt wurde oder dass er keine konkreten Beweise angeboten hat oder dass er in der Vergangenheit falsche Vorwürfe geäußert und sie widerrufen hat.
Trump las den Artikel und fing an, Mitarbeiter über Walsh zu befragen."
Goldmacher fügte hinzu, dass der damalige Stabschef Reince Priebus und der Generalsekretär des Weißen Hauses, Rob Porter, "versucht haben, ein System zu implementieren, um den Papierkram zu verwalten und zu dokumentieren, den Trump erhält".
Wie hat das geklappt?
Kelly versucht drei Monate später, dasselbe zu tun.
Vielleicht wird er sich als effektiverer Manager als Priebus beweisen, aber Trump ist immer noch sein impulsives Selbst, und seine Berater streben immer noch nach Einfluss.
Diese unveränderlichen Faktoren machen Kellys Mission sehr schwierig.
English: | Trump's new chief of staff plans to restrict the president's media diet.
Others have tried and failed.
Maybe John F. Kelly can actually do it.
If so, he will be the first.
Politico reports that the new White House chief of staff plans to restrict the flow of information to President Trump - including news media reports - in the hope of keeping the boss on a more even keel.
Here's a bit from reporter Josh Dawsey:
"When new White House Chief of Staff John F. Kelly huddled with senior staff on his first day at work, he outlined a key problem in President Donald Trump's White House that he planned to fix: bad information getting into the president's hands.
Kelly told the staff that information needed to flow through him - whether on paper or in briefings - because the president would make better decisions if given good information."
Kelly's diagnosis makes perfect sense, but others have tried and failed to tame Trump by monitoring his media diet.
President Trump's relationship with television goes back decades - and now that he's in the White House, his TV-watching habit is still going strong.
"If candidate Trump was upset about unfair coverage, it was productive to show him that he was getting fair coverage from outlets that were persuadable," Sam Nunberg, a former campaign adviser, told Politico in February.
Politico's Tara Palmeri wrote at the time that "the key to keeping Trump's Twitter habit under control, according to six former campaign officials, is to ensure that his personal media consumption includes a steady stream of praise."
Okay.
But the idea that Trump's Twitter habit has ever been "under control" is laughable.
Maybe these campaign officials know something the rest of us don't - that Trump's tweets would have been even more inflammatory if not for their interventions.
We'll probably never know about tweets that Trump didn't send.
If his staffers managed to him out of trouble even a few times, then their efforts were worthwhile.
But no one has been able to consistently prevent Trump from stirring up controversy.
Part of the problem is that in a White House composed of competing factions, people invariably try to advance their agendas by presenting Trump with material - which may or may not be reliable - that promotes their worldviews.
Politico - all over this story - reported in May on advisers' penchants for strategically feeding dubious information to the president.
This was one example, described by reporter Shane Goldmacher:
"Current and former Trump officials say Trump can react volcanically to negative press clips, especially those with damaging leaks, becoming engrossed in finding out where they originated.
That is what happened in late February when someone mischievously gave the president a printed copy of an article from GotNews.com, the website of Internet provocateur Charles C. Johnson, which accused deputy chief of staff Katie Walsh of being 'the source behind a bunch of leaks' in the White House.
No matter that Johnson had been permanently banned from Twitter for harassment or that he offered no concrete evidence or that he had lobbed false accusations in the past and recanted them.
Trump read the article and began asking staff about Walsh."
Goldmacher added that then-chief of staff Reince Priebus and White House staff secretary Rob Porter "have tried to implement a system to manage and document the paperwork Trump receives."
How'd that work out?
Kelly is trying to do the same thing, three months later.
Perhaps he will prove a more effective manager than Priebus, but Trump is still his impulsive self, and his aides are still vying for influence.
Those immutable factors will make Kelly's mission very difficult. | de-en | wmt | 56 | 0 | raw | document |
English: Coe praises 'candid' Russian apology for doping scandal
Global athletics boss Sebastian Coe praised what he described as a candid apology from Russia over a doping scandal on Thursday but reiterated it was not the moment for the country to be readmitted to the sport.
Russia's athletics boss Dmitry Shylakhtin told an IAAF Congress, held on the eve of the World Athletics Championships, that his country's ban from the sport was correct and that he was determined to fight doping.
He said he was sorry to "all athletes who have had gold and silver medals snatched from them at competitions."
Despite his comments, the IAAF Congress voted in favor of maintaining the ban, imposed in November 2015 after a World Anti-Doping Agency (WADA) report found evidence of state-sponsored doping in Russia.
"I thought it was a very candid response today, a very candid presentation," IAAF president Coe told reporters.
"The whole Council and the whole Congress was pleased ... that the Russian federation recognized themselves that they have been through some pretty torrid times and are doing everything possible to make sure the federation is reengineered."
Coe said he was also "pleased" that Russia accepted the criteria for its reintroduction.
"I think it was a very constructive day and I think progress is being made, but the Congress supports the recommendations of the task force that this was not the moment to reinstate Russia," said Coe.
"We need to do everything over the next few months to normalize this situation.
The guiding principle has always been that we wanted to separate the clean athletes from the tainted system," he added
Nineteen Russian athletes will be competing as neutrals at the World Athletics Championships which start in London on Friday, having met strict IAAF criteria.
The head of the IAAF's Task Force, Rune Andersen, said on Monday that Russia had yet to meet several of the criteria for reinstatement.
Drug-testing was still insufficient and banned coaches were still operating freely, he told reporters in London after a presentation to the IAAF Council.
German: | Coe lobt "ehrliche" russische Entschuldigung für Doping-Skandal
Der weltweite Chef der Leichtathletik, Sebastian Coe, lobte am Donnerstag, was er als offenkundige Entschuldigung aus Russland zu einem Doping-Skandal beschrieb, aber er wiederholte, es sei nicht der Moment für das Land, wieder in den Sport aufgenommen zu werden.
Russlands Leichtathletik-Chef Dmitry Shylakhtin sagte während des IAAF-Kongresses am Vorabend der Leichtathletik-Weltmeisterschaften, dass die Verbannung seines Landes aus dem Sport korrekt war und dass er entschlossen sei, das Doping zu bekämpfen.
Er sagte, es tue ihm leid für "alle Athleten, denen bei Wettbewerben Gold- und Silbermedaillen weggeschnappt wurden".
Trotz seiner Kommentare stimmte der IAAF-Kongress für die Aufrechterhaltung des Verbots, das im November 2015 verhängt wurde, nachdem ein Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Hinweise auf staatlich gefördertes Doping in Russland gefunden hatte.
"Ich dachte, es war heute eine sehr offene Antwort, eine sehr ehrliche Präsentation", sagte IAAF-Präsident Coe den Reportern.
"Der gesamte Rat und der gesamte Kongress waren darüber erfreut dass die Russische Föderation bei sich selbst erkannt hat, dass sie einige ziemlich heiße Zeiten erlebt hat und alles Mögliche tun wird, um sicherzustellen, dass die Föderation neu gestaltet wird."
Coe sagte, er sei auch "erfreut" darüber, dass Russland die Kriterien für seine Wiedereinführung akzeptiere.
"Ich denke, es war ein sehr konstruktiver Tag, und ich denke, dass Fortschritte erzielt wurden, aber der Kongress unterstützt die Empfehlungen der Task Force, dass dies nicht der Moment sei, Russland wieder einzusetzen", sagte Coe.
"Wir müssen in den nächsten Monaten alles tun, um diese Situation zu normalisieren.
Das Leitprinzip war immer, dass wir die sauberen Athleten von dem verdorbenen System trennen wollten", fügte er hinzu
Neunzehn russische Athleten werden bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften, die am Freitag in London beginnen, nach den strengen IAAF-Kriterien als neutrale Akteure antreten.
Der Leiter der IAAF-Task Force, Rune Andersen, sagte am Montag, dass Russland noch einige der Kriterien für eine Wiedereinstellung erfüllen müsse.
Drogentests seien immer noch unzureichend und verbotene Trainer seien immer noch frei tätig, sagte er Reportern in London nach einem Vortrag beim IAAF Council. | en-de | wmt | 40 | 0 | raw | document |
English: Russia affair: US Special Counsel convenes grand jury
In the Russia affair surrounding US President Donald Trump, Special Counsel Robert Mueller is said to have convened a so-called grand jury, according to one report.
The panel started work in recent weeks, wrote the "Wall Street Journal", relying on sources intimately acquainted with the matter.
The newspaper judged the step to be a sign that Mueller has broadened and intensified his investigations.
The broadcaster CNN reported that the panel has already issued its first subpoenas in connection with a meeting between Trump's oldest son and a Russian lawyer.
US secret service has long been accusing the Kremlin of purposefully interfering in the 2016 presidential election campaign.
Mueller is investigating whether there was any collusion between Trump's campaign team and Moscow.
Several men who acted as Republican advisers during the election campaign are said to stand at the centre of the investigations.
According to reports, Mueller has been subjecting Trump's private and business circles to more and more scrutiny.
The "Washington Post" wrote a few weeks ago that the Special Counsel has personally shifted the centre of focus onto Trump and is investigating the charge of whether or not the President could have obstructed the course of justice during the affair.
It is the main task of the grand jury to review the available evidence in cases of possible felonies and to decide whether charges should be brought.
Grand juries are for this reason also called prosecution chambers.
They are usually engaged for major and controversial cases.
The procedure always takes place behind closed doors.
The panel may also be engaged by the public prosecutor's office to subpoena people for questioning under oath.
According to the broadcaster CNN, subpoenas have already been issued in relation to a meeting between Donald Trump Jr. and a Russian lawyer.
People who had been involved in this meeting had been summoned to give evidence, the report said.
They were also supposed to make documents available.
In addition to Trump Jr., Trump's adviser and son-in-law Jared Kushner and his former campaign manager Paul Manafort were also present at the meeting.
Legal experts said on US television on Thursday evening that the convening shows that Mueller will not let himself be intimidated in his work and that he is willing to act quickly, should that be necessary.
However, this does not necessarily mean that the grand jury is ultimately being engaged in order to decide whether to bring charges.
Nevertheless, the convening of the panel signals the beginning of a new phase in the investigations and gives President Trump a new cause for concern.
In the midst of these new revelations, the President took advantage of a speech in West Virginia on Thursday evening in order to portray the Russia affair as a campaign of his political opponents.
"The Russia story is a total fabrication," said Trump.
He said the subject gives Democrats an opportunity "to feel better when they have nothing else to talk about."
His special adviser Ty Cobb explained in a statement that he knew nothing about the convening of a grand jury.
But it usually operates in secret, he stressed.
The White House supports any measures that speed up the work of the Special Counsel in a "fair" way.
Former head of the FBI James Comey said three times that the President was not under investigation, he said.
There is no reason to presume that anything has changed, his statement continued.
However, Mueller was only engaged after Trump had fired Comey.
Due to the sacking, accusations were raised that he wanted to obstruct the course of justice.
Comey stated before a Senate committee in June that Trump had asked him to put an end to the investigations into former national security adviser Michael Flynn.
The President was under a lot of pressure because of the investigation.
As the US media portrays it, the White House gathered materials against the Special Counsel and his colleagues.
This gave rise to speculations about whether Trump wanted to dismiss Mueller.
Unlike an independent Special Counsel of Congress, such as, for example, in the Watergate scandal concerning President Richard Nixon, who later stepped down, Mueller is in a position where, in theory, he could be fired by the justice department if the President pushed for it.
However, various senators, from both parties, want to avoid such a move.
Two groups of Republican and Democratic senators proposed draft legislation on Thursday that would make it no longer so easy for the Special Counsel to be dismissed.
German: | Russland-Affäre: US-Sonderermittler setzt Grand Jury ein
In der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump soll Sonderermittler Robert Mueller nach einem Bericht eine sogenannte Grand Jury eingesetzt haben.
Das Gremium habe in den vergangenen Wochen die Arbeit aufgenommen, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
Die Zeitung wertete den Schritt als Zeichen, dass Mueller seine Ermittlungen ausgeweitet und intensiviert habe.
Der Sender CNN berichtete, es gebe bereits erste Vorladungen des Gremiums im Zusammenhang mit einem Treffen zwischen Trumps ältestem Sohn und einer russischen Anwältin.
US-Geheimdienste beschuldigen den Kreml seit längerem, sich gezielt in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 eingemischt zu haben.
Mueller untersucht, ob es dabei Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau gab.
Im Fokus der Ermittlungen sollen mehrere Männer stehen, die im Wahlkampf als Berater des Republikaners agierten.
Berichten zufolge nahm Mueller auch mehr und mehr Trumps privates und geschäftliches Umfeld unter die Lupe.
Die "Washington Post" schrieb vor einigen Wochen, dass der Sonderermittler Trump persönlich ins Zentrum gerückt habe und den Vorwurf untersuche, ob der Präsident im Zuge der Affäre möglicherweise die Justiz behindert habe.
Die Hauptaufgabe von Grand Jurys ist es, vorliegende Beweise in möglichen Verbrechensfällen zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll.
Grand Jurys werden daher auch Anklagekammern genannt.
Zumeist werden sie eingeschaltet, wenn es sich um größere und kontroverse Fälle handelt.
Das Verfahren erfolgt stets hinter verschlossenen Türen.
Das Gremium kann zudem von der Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden, um Personen zur Vernehmung unter Eid vorzuladen.
Laut dem Sender CNN wurden bereits Vorladungen ausgestellt, die sich um die Begegnung zwischen Donald Trump Jr. und einer russischen Anwältin drehen.
Personen, die an dem Treffen beteiligt waren, seien zu einer Aussage aufgefordert worden, hieß es in dem Bericht.
Zudem sollten sie Dokumente bereitstellen.
Neben Trump Jr. waren auch Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein damaliger Wahlkampfchef Paul Manafort bei dem Gespräch dabei.
Rechtsexperten sagten am Donnerstagabend im US-Fernsehen, dass die Einsetzung zeige, dass Mueller sich in seiner Arbeit nicht einschüchtern lasse und dass er, wenn es nötig sein sollte, schnell handeln wolle.
Es müsse aber nicht zwangsläufig heißen, dass die Grand Jury am Ende eingeschaltet werde, um über die Erhebung einer Anklage zu entscheiden.
Dennoch sei die Einsetzung des Gremiums der Beginn einer neuen Phase in den Untersuchungen und ein neuer Grund zur Besorgnis für Präsident Trump.
Inmitten der neuen Enthüllungen nutzte der Präsident am Donnerstagabend eine Rede in West Virginia, um die Russland-Affäre als Kampagne seiner politischen Gegner darzustellen.
"Die Russland-Geschichte ist eine totale Erfindung", sagte Trump.
Das Thema gebe den Demokraten eine Möglichkeit, "sich gut zu fühlen, weil sie nichts anderes haben, über das sie reden können".
Sein Sonderberater Ty Cobb erklärte in einer Stellungnahme, er wisse nichts von der Einsetzung einer Grand Jury.
Diese arbeite aber auch üblicherweise im Geheimen, betonte er.
Das Weiße Haus befürworte jegliche Maßnahmen, die die Arbeit des Sonderermittlers auf "faire" Weise beschleunigten.
Der frühere FBI-Chef James Comey habe drei Mal gesagt, dass nicht gegen den Präsidenten ermittelt werde.
Man habe keinen Grund anzunehmen, dass sich daran etwas geändert habe, hieß es in der Erklärung weiter.
Mueller war aber erst eingesetzt worden, nachdem Trump Comey gefeuert hatte.
Wegen dieses Rauswurfs waren Vorwürfe gegen Trump laut geworden, er habe die Justiz behindern wollen.
Comey sagte im Juni vor einem Senatsausschuss aus, Trump habe ihn um eine Einstellung der Ermittlungen gegen den damaligen nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn gebeten.
Der Präsident steht wegen der Untersuchung unter großem Druck.
Nach Darstellung von US-Medien sammelte das Weiße Haus Material gegen den Sonderermittler und seine Mitarbeiter.
Das löste Spekulationen darüber aus, ob Trump Mueller entlassen wolle.
Anders als ein unabhängiger Sonderermittler des Kongresses wie etwa in der Watergate-Affäre um den später zurückgetretenen Präsidenten Richard Nixon, hat Mueller eine Position, in der er theoretisch auf Drängen des Präsidenten vom Justizministerium gefeuert werden könnte.
Mehrere Senatoren beider Parteien wollen einem solchen Schritt aber vorbeugen.
Zwei Gruppen von republikanischen und demokratischen Senatoren stellten am Donnerstag Gesetzentwürfe vor, nach denen der Sonderermittler nicht mehr so einfach entlassen werden könnte. | en-de | wmt | 60 | 0 | raw | document |
English: Moore's Ford Massacre: Activists Reenact Racist Lynching as a Call for Justice
A 1948 Ford Mercury passed through a group of onlookers in rural Monroe, Georgia, and rumbled toward the small Moore's Ford Bridge.
Before the car, which had four black passengers and a white driver, could reach the bridge, a group of white men with guns stepped forward to block its path.
The leader of the mob - a middle aged man in a pinstriped suit - took a long drag on his cigar and peered through the windshield.
Inside, the occupants reeled in fear.
"We want that n----r Roger!" the man barked.
"Get him out of the car!"
Screams ripped through the silence as a young black man was dragged from the front passenger seat.
Fortunately, this horrific scene, which played out on July 22, is just a reenactment.
But when a noose is thrown around the neck of "Roger," nearly everyone in the audience let out very real gasps.
Since 2005, civil rights activists have returned to the Moore's Ford Bridge to recreate the night two black couples - Roger and Dorothy Malcom, and George and Mae Murray Dorsey - were lynched by the Ku Klux Klan in 1946.
No one has ever been charged with the murders.
"It's mind boggling that all of these years, not a single person has been arrested - even though we see them in our communities; even though we know who they are," said Tyrone Brooks, who helps organize the reenactment.
"It's a stain on a history, but it's a burden on our souls."
Brooks is a 71-year-old former Georgia state congressman and lifelong civil rights activist.
For him, the reenactment serves as a dramatic call to action and an annual reminder to the Monroe community that an injustice has never been corrected.
"We want prosecution, we want closure, we want healing, we want reconciliation, but we have to have justice first," he said.
"We can't get to healing and reconciliation until we get justice."
A coroner places a sheet over the body of one of the victims of the Moore's Ford lynching on July 27, 1946.
According to FBI files obtained by NBC News, more than 50 men from Monroe and the surrounding counties were suspected in the lynching.
But not one was ever prosecuted.
Though the suspects have remained at large for decades, civil rights activists say the twin motivations for the lynchings were always well known throughout town: politics and sex.
In April 1946, a Supreme Court ruling enabled black citizens in Georgia to cast ballots for the first time during the primary race later that summer.
Around the same time of the election, according to the FBI, black sharecropper Roger Malcom stabbed Barnett Hester, a white landowner, during a fight - ostensibly over a woman.
Brooks said the town rumor was that Hester had been sleeping with Malcom's wife, Dorothy, and that the baby she was carrying was not her husband's.
On July 25, 1946, Loy Harrison, a prominent white landowner, paid $600 to bail Malcom out of jail, according to the FBI.
He was accompanied to the prison by Dorothy, and their cousins, Mae Murray and George Dorsey.
But, driving away from the jail, as they approached Moore's Ford Bridge, a lynch mob surrounded the car.
"As it turns out it was Harrison who set up and ordered the murders," one FBI report concludes.
"It is also apparent that there was a conspiracy among state and local law enforcement, who not only took part in the murders, disposed of evidence and concealed the identity of witnesses."
Brooks put it more succinctly.
"It was a voting rights massacre," he said.
"They were all killed to send a message to black people in this community: 'If you register and if you vote, this is what will happen to you.'"
For nearly a decade, Cassandra Greene has directed the annual reenactment of the Moore's Ford Bridge lynchings.
Her performance is graphic, gripping and grounded in a kind of deep racism that many would like to believe no longer exists in America.
It's difficult to watch, and even more difficult to look away, but Greene said that's the point.
"We don't want to talk about the lynching because it makes us face the ugliness in all of us," she said.
"But I can't build a relationship with you, if you won't hear me, or hear what I've been through."
Rehearsals for this year's production began in June, and on the first day nearly 30 actors - a dozen white and the rest black - crowded into a room and listened as Greene launched into a well-rehearsed overview of the play.
Wade Marbaugh serves as Greene's co-director.
He's played the part of the head Klansman for years, but he said the role never gets any easier.
"I feel dirty because this is not who I am," said Marbaugh.
"But I think it's very important to keep this history alive because we don't want to go back to those times."
Across the room, actors Darrius Bradshaw and Nick Rascona, who play Roger Malcom and Barnett Hester, rehearsed their lines.
The play begins with Malcom shouting and shoving Hester, livid that he's been sleeping with his wife, Dorothy.
"I said n---a, get off my property!"
Rascona fires back.
There's a beat.
And then everyone (at least all the black actors) bursts into laughter.
Greene laughs the hardest.
"What?!," Rascona asked.
He's alarmed, confused.
Did I go too hard?
"No," Greene said through chuckles.
"I just don't think white people back then said 'n---a.'"
"Yea," one of the other black cast members quipped.
"You have to hit the hard 'R.'"
And just like that the energy in the room shifts; a sense of camaraderie replaces the discomfort.
Everyone is dedicated to getting this right, not only for the sake of the play, but also for the memory of the four people killed.
The scene begins again.
This time, when Rascona says the N-word, it's sharp and emphatic.
Absolutely no one laughs.
The reenactment ends violently and quickly.
There's screams, gunfire and then, silence.
A woman dressed in funeral black, stands over the actors bodies and performs Billie Holiday's mournful eulogy, "Strange Fruit."
Her voice breaks on every other word.
A hundred yards back, a group of about four dozen spectators wipe sweat and tears away from their eyes.
The audience is almost evenly split between black and white.
One couple has traveled from Ithaca, New York, to see the performance, many are from just down the road.
They've all weathered Georgia's oppressive humidity for the nearly eight hours as Brooks lead them on a pilgrimage to the grave sites of the Malcoms and Dorseys.
Up until this point, the murders have remained an anecdote, but now, standing on the same land where the lynchings took place, the air feels haunted.
As the final notes of the song fade, Greene invites the crowd to move closer and inspect the bodies.
Children crouch by their heads, take in the fake blood and still bodies, and whisper to each other.
"They're not really dead," one little boy mutters, as if to remind himself.
After a few minutes Greene thanks the crowd, and suddenly it's over.
The actors throw off the lynching rope and wipe away tears.
Bradshaw hugs Marbaugh, the man in the suit who played the head Klansman.
Nick Rascona hugs two of his castmates, and then breaks down crying in their arms; the emotional toll of the performance finally getting to him.
"It's okay," one of the women whispers.
"We know that's not what's in your heart.
You did this for a reason."
Later, the audience sits down to dinner with the actors.
At one table, a white couple from Atlanta chats animatedly about the reenactment with a black couple they just met.
Denise Duplinski struggled to find words for how the performance made her feel.
"It's hard to hear those horrible awful words, and deeds ... come out of people that look like you and who do it because they look like you," she said.
"What this really does to me is make me think that lynchings are still going on," she added, "they're just called police shootings now."
Across the room, Tyrone Brooks holds court at his table, eating and reminiscing about civil rights.
He said he's already begun planning for next year's performance.
"The reenactment is inspirational in a way because it describes the horror of what we endured, but it also is a teaching moment," he said.
"It's like, if you don't learn from this, it can happen again.
Those who don't study their history, those who do not know their history, are doomed to repeat it."
German: | Moores Ford-Massaker: Aktivisten führen rassistischen Lynchakt als Aufruf für Gerechtigkeit wieder auf
Ein 1948-er Ford Mercury fuhr durch eine Gruppe von Zuschauern im ländlichen Monroe, Georgia, und rumpelte auf die Ford-Brücke von Moore zu.
Bevor das Auto, das vier schwarze Passagiere und einen weißen Fahrer hatte, die Brücke erreichen konnte, trat eine Gruppe weißer Männer mit Gewehren hervor, um seinen Weg zu blockieren.
Der Anführer des Mobs - ein Mann mittleren Alters in einem Nadelstreifenanzug - nahm einen langen Zug an seiner Zigarre und blickte prüfend durch die Windschutzscheibe.
Drinnen schwebten die Insassen in Furcht.
"Wir wollen diesen n ---- r Roger!" brüllte der Mann.
"Hol ihn aus dem Auto!"
Schreie zerrissen die Stille, als ein junger schwarzer Mann vom Beifahrersitz gezerrt wurde.
Zum Glück ist diese schreckliche Szene, die am 22. Juli gespielt wurde, nur eine Nachstellung.
Aber wenn dann eine Schlinge um den Hals von "Roger" geworfen wird, stießen fast alle im Publikum sehr echte Seufzer aus.
Seit 2005 kommen Bürgerrechtler zur Moore's Ford Bridge zurück, um die Nacht nachzuahmen, in der zwei schwarze Paare - Roger und Dorothy Malcom sowie George und Mae Murray Dorsey - vom Ku Klux Klan im Jahr 1946 gelyncht wurden.
Niemand wurde jemals wegen der Morde angeklagt.
"Es ist wirklich unfassbar, dass in all diesen Jahren keine einzige Person verhaftet wurde - obwohl wir sie in unseren Gemeinden sehen, obwohl wir wissen, wer sie sind", sagte Tyrone Brooks, der bei der Organisation der Nachstellung hilft.
"Es ist ein Schmutzfleck auf einer Geschichte, aber es ist eine Belastung für unsere Seelen."
Brooks ist ein 71-jähriger ehemaliger Kongressabgeordneter des Staates Georgia und ein Leben lang Bürgerrechtler.
Für ihn dient die Nachstellung als ein dramatischer Aufruf zum Handeln und stellt eine jährliche Erinnerung an die Monroe-Gemeinschaft dar, dass ein Unrecht nie korrigiert wurde.
"Wir wollen Strafverfolgung, wir wollen die Beendigung, wir wollen Heilung, wir wollen Versöhnung, aber zuerst müssen wir Gerechtigkeit erhalten", sagte er.
"Wir können nicht zu Heilung und Versöhnung gelangen, bis wir Gerechtigkeit erhalten."
Ein Gerichtsmediziner legt ein Betttuch über die Leiche eines der Opfer des Moore-Ford-Lynchens am 27. Juli 1946.
Laut FBI-Akten, die von den NBC News erhalten wurden, wurden mehr als 50 Männer aus Monroe und den umliegenden Grafschaften in dem Lynchprozess verdächtigt.
Aber keiner wurde jemals angeklagt.
Obwohl die Verdächtigen seit Jahrzehnten auf freiem Fuß bleiben, sagen Bürgerrechtler, dass die doppelte Motivation für die Lynch-Aktionen in der ganzen Stadt immer bekannt war: Politik und Sex.
Im April 1946 ermöglichte eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs den schwarzen Bürgern in Georgia es zum ersten Mal, am Vorwahlkampf im Sommer ihre Stimme abzugeben.
Ungefähr zur gleichen Zeit wie die Wahl stach nach Angaben des FBI der schwarze Farmpächter Roger Malcom einen weißen Grundbesitzer, Barnett Hester, während eines Kampfes nieder - angeblich wegen einer Frau.
Brooks sagte, das Gerücht in der Stadt sei gewesen, dass Hester mit Malcoms Frau Dorothy geschlafen habe und dass das Baby, das sie trug, nicht von ihrem Mann stammte.
Am 25. Juli 1946 zahlte Loy Harrison, ein prominenter weißer Landbesitzer, 600 Dollar, um Malcom aus dem Gefängnis zu befreien, so das FBI.
Er wurde von Dorothy und ihren Cousins Mae Murray und George Dorsey zum Gefängnis begleitet.
Aber als sie sich dann vom Gefängnis entfernten und sich der Moore's Ford Bridge näherten, umringte ein Lynchmob das Auto.
"Wie es sich herausstellt, war es Harrison, der die Morde vorbereitet und angeordnet hat", schließt hieraus ein FBI-Bericht.
"Es ist auch offensichtlich, dass es einen Komplott zwischen der staatlichen und lokalen Strafverfolgung gab, die nicht nur an den Morden beteiligt war, Beweise beseitigte und die Identität von Zeugen vertuscht hat".
Brooks formuliert es noch prägnanter.
"Es war ein Wahlrecht-Massaker", sagte er.
"Sie wurden alle getötet, um eine Nachricht an schwarze Menschen in dieser Gemeinschaft zu senden: "Wenn Sie sich registrieren lassen und wenn Sie abstimmen, dann wird Ihnen das hier passieren."
Fast ein Jahrzehnt lang hat Cassandra Greene die jährliche Nachstellung der Moore Ford Bridge Lynch-Morde geleitet.
Ihre Darstellung ist anschaulich, ergreifend und ist in einer Art von tiefem Rassismus begründet, von dem viele glauben möchten, dass er in Amerika nicht mehr existiert.
Es ist schwer zuzuschauen, und noch schwieriger wegzuschauen, aber Greene sagte, dass das der Punkt ist.
"Wir wollen nicht über das Lynchen reden, weil wir dann mit dessen Hässlichkeit in uns allen konfrontiert werden", sagte sie.
"Aber ich kann keine Beziehung zu Ihnen aufbauen, wenn Sie mir nicht zuhören möchten oder nicht hören wollen, was ich durchgemacht habe".
Die Proben für die diesjährige Produktion begannen im Juni, und am ersten Tag drängten sich fast 30 Schauspieler - ein Dutzend Weiße und der Rest Schwarze - in einen Raum und lauschten, als Greene einen gut eingespielten Überblick über das Stück startete.
Wade Marbaugh ist hier Greenes Co-Regisseur.
Er hat seit Jahren die Rolle des Chef-Clanmitglieds gespielt, aber er sagte, die Rolle werde nie einfacher.
"Ich fühle mich schmutzig, weil ich nicht so bin", sagte Marbaugh.
"Aber ich denke, es ist sehr wichtig, diese Geschichte am Leben zu erhalten, weil wir nicht zu diesen Zeiten zurückkehren möchten."
Auf der anderen Seite des Raumes probten die Schauspieler Darrius Bradshaw und Nick Rascona, die Roger Malcom und Barnett Hester spielen, ihre Zeilen.
Das Stück beginnt mit Malcom, der Hester anschreit und ihn bedrängt, wütend, dass er mit seiner Frau Dorothy geschlafen hat.
"Ich sagte, n --- er, verschwinde von meinem Eigentum!"
Rascona erwidert das Feuer.
Es gibt eine Pause.
Und dann bricht jeder (zumindest alle schwarzen Schauspieler) in Gelächter aus.
Greene lacht am lautesten.
"Was?!", fragte Rascona.
Er ist alarmiert und verwirrt.
War ich zu hart?
"Nein", sagte Greene, immer noch kichernd.
"Ich glaube einfach nicht, dass weiße Leute damals 'n --- er' gesagt haben."
"Doch", witzelte einer der anderen schwarzen Darsteller.
"Du musst nur das harte 'R.' treffen."
Und genau da verschiebt sich die Energie im Raum, ein Gefühl der Kameradschaft ersetzt das Unbehagen.
Jeder ist damit beschäftigt, dies richtig hinzubekommen, nicht nur wegen des Spiels, sondern auch wegen der Erinnerung an die vier getöteten Menschen.
Die Szene beginnt noch einmal.
Dieses Mal, wenn Rascona das N-Wort sagt, sagt er es scharf und mit Nachdruck.
Absolut niemand lacht.
Diese Wiederholung endet gewalttätig und schnell.
Es gibt Schreie, Schüsse und dann Stille.
Eine Frau, mit einem Trauerkleid bekleidet, steht über den Leichen der Schauspieler und führt Billie Holidays trauernde Lobrede "Strange Fruit" aus.
Ihre Stimme bricht bei jedem zweiten Wort.
Ungefähr hundert Meter dahinter wischt sich eine Gruppe von etwa vier Dutzend Zuschauern Schweiß und Tränen aus den Augen.
Das Publikum ist fast gleichmäßig zwischen Schwarz und Weiß aufgeteilt.
Ein Paar ist aus Ithaca, New York, angereist, um die Aufführung zu sehen, viele kommen nur die Straße herunter.
Sie haben alle beinahe acht Stunden lang Georgias drückende Feuchtigkeit erlebt, wenn Brooks sie auf einer Pilgerreise zu den Grabstätten der Malcoms und Dorseys führt.
Bis zu diesem Punkt sind die Morde eine Anekdote geblieben, aber jetzt, wenn man auf dem gleichen Land steht, wo die Lynch-Morde stattfanden, fühlt sich die Luft gespenstisch an.
Wenn die letzten Noten des Songs ausklingen, lädt Greene die Menge ein, näher zu kommen und die Leichname zu inspizieren.
Kinder hocken an ihren Köpfen, registrieren das gefälschte Blut und die stillen Körper und flüstern einander zu.
"Sie sind nicht wirklich tot", murmelt ein kleiner Junge, als wolle er sich daran erinnern.
Nach einigen Minuten dankt Greene der Menge - und plötzlich ist es vorbei.
Die Schauspieler werfen das Lynchseil weg und wischen ihre Tränen ab.
Bradshaw umarmt Marbaugh, den Mann im Anzug, der das Clanmitglied gespielt hat.
Nick Rascona umarmt zwei seiner Mitspieler und bricht dann in ihren Armen weinend zusammen, die emotionale Last der Aufführung bricht schließlich bei ihm durch.
"Es ist okay", flüstert eine der Frauen.
"Wir wissen, dass das nicht in deinem Herzen liegt.
Du hast das aus einem Grund getan."
Später setzt sich das Publikum mit den Schauspielern zum Abendessen zusammen.
An einem Tisch plaudert ein weißes Paar aus Atlanta angeregt über die Nachstellung mit einem schwarzen Paar, das sie gerade kennengelernt haben.
Denise Duplinski kämpfte darum, Worte zu finden, welches Gefühl die Aufführung hinterlassen hat.
"Es ist schwer, diese schrecklichen Worte und Taten zu hören ... von Leuten zu kommen, die wie Sie selbst aussehen und die das tun, weil sie so aussehen wie du", sagte sie.
"Was das wirklich mit mir tut, lässt mich glauben, dass das Lynchen immer noch weitergeht", fügte sie hinzu, "heute wird das nur Polizei-Schießerei genannt."
Im gleichen Raum hält Tyrone Brooks Hof an seinem Tisch, er isst und erinnert an die Bürgerrechte.
Er sagte, er habe schon angefangen, die Aufführung im nächsten Jahr zu planen.
"Die Nachstellung ist in gewisser Weise inspirierend, denn sie beschreibt den Schrecken von dem, was wir ertragen haben, aber es ist auch ein Moment des Lernens", sagte er.
"Es ist so, wenn wir nichts daraus lernen, dann kann es wieder passieren.
Wer seine eigene Geschichte nicht studiert, wer seine eigene Geschichte nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen." | en-de | wmt | 21 | 0 | raw | document |
English: Weise complains of big holes in the Register of Foreign Nationals
"Data for citizens that ought not to be showing up there": according to a report, the Register of Foreigner Nationals in Germany is exhibiting significant defects.
This is leading to some grave mistakes in decisions within asylum procedures.
Frank-Jürgen Weise, the official appointee of the German Government for the management of refugees, has brought attention to big holes in the Central Register of Foreign Nationals, according to one media report.
Defects in the data registered there could lead to "some grave mistakes in decisions" when it comes to asylum procedures and deportations, warned Weise in an analysis received by the Süddeutsche Zeitung.
According to that information, ten million people with foreign nationality are recorded in the register, among whom around 5.7 million from non-EU states.
The data are managed by around 600 Foreigners' Registration Offices in Germany.
Because the data have not been sufficiently maintained, it said, the quality of the data has in part not been good to date.
In some cases, data from 1921 was found, "from people who have long been dead, or from citizens who became German nationals and actually should no longer be showing up in the register."
"Erroneous data entries can significantly slow down return processes," the report continues.
Moreover, within the statistics on those people who are obliged to leave the country are recorded EU citizens, who do not at all have to leave.
Such false categorisations, however, led to "a biased debate about how to deal with those who are obliged to leave the country," it says accordingly in the analysis.
Meanwhile, the German Government has apparently begun to send back to Italy refugee families with children under 16 years of age, if this is where they entered the country from.
This is emerging from an internal paper from the Federal Office for Migration and Refugees (BAMF), reports the "Neue Osnabrücker Zeitung".
In the paper, it says that the BAMF has been once more transacting such procedures "that concern families with children – with the exception of infants and very small children – to Italy since 1st June 2017."
Since the end of 2014, that had practically no longer been possible, says the newspaper, pointing to the difficult situation on the ground.
According to the Dublin Regulation, it is the EU state the refugee first reaches that is responsible for them.
If a migrant travels further into another EU country, this state can send him back to the country he entered from.
As a means of justification, the office writes: "By now, the intake capacity for families with children who are minors has significantly increased in Italy."
Italy has provided guarantees for the intake and accommodation of families.
The European Court of Human Rights (ECHR) itself considers these pledges to be sufficient.
Other EU states too would send back refugees there using the scope of the Dublin Agreement.
The Linke party's spokeswoman for domestic poicy, Ulla Elpke, criticised this decision: "Due to shortcomings in the Italian asylum system, families with children are threatened with conditions of admission that contravene human rights and with risk to the child's welfare"
German: | Weise beklagt große Lücken im Ausländer-Register
"Daten von Bürgern, die da nicht auftauchen sollten": Einem Bericht zufolge weist das Ausländer-Register in Deutschland erhebliche Mängel auf.
Das führe zu teils gravierenden Fehlentscheidungen bei Asylverfahren.
Der Beauftragte für das Flüchtlingsmanagement der Bundesregierung, Frank-Jürgen Weise, hat einem Medienbericht zufolge auf große Lücken im Ausländerzentralregister aufmerksam gemacht.
Mängel bei den dort registrierten Daten könnten bei Asylverfahren und Abschiebungen "zu teils gravierenden Fehlentscheidungen" führen, warnte Weise in einer Analyse, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt.
In dem Register sind den Angaben zufolge zehn Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit erfasst, darunter etwa 5,7 Millionen aus Nicht-EU-Staaten.
Die Daten werden demnach von etwa 600 Ausländerbehörden in Deutschland verwaltet.
Weil die Daten nicht ausreichend gepflegt worden seien, sei die Datenqualität in Teilen bislang nicht gut gewesen.
In Einzelfällen seien Daten von 1921 gefunden worden, "von Menschen, die längst nicht mehr am Leben sind, oder von Bürgern, die deutsche Staatsbürger geworden sind und in dem Register eigentlich nicht mehr auftauchen sollten".
"Fehlerhafte Dateneingaben können Rückkehrprozesse erheblich verlangsamen", heißt es dem Bericht nach weiter.
In der Statistik über ausreisepflichtige Menschen seien überdies EU-Bürger erfasst, die gar nicht ausreisen müssten.
Solche falschen Zuordnungen führten aber "zu einer verzerrten Debatte über den Umgang mit Ausreisepflichtigen", heißt es demnach in der Analyse.
Unterdessen hat die Bundesregierung offenbar damit begonnen, Flüchtlingsfamilien mit unter 16-jährigen Kindern wieder nach Italien zurückzuschicken, wenn sie von dort eingereist sind.
Das gehe aus einem internen Papier des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervor, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung".
In dem Papier heißt es demnach, das BAMF führe solche Verfahren "betreffend Familien mit Kindern - mit Ausnahme von Säuglingen und Kleinstkindern - nach Italien seit dem 1. Juni 2017 wieder durch".
Seit Ende 2014 war das praktisch nicht mehr möglich, so die Zeitung unter Verweis auf die schwierige Situation vor Ort.
Nach dem Dublin-Abkommen ist für Flüchtlinge der EU-Staat zuständig, den sie zuerst erreichen.
Wenn ein Migrant in ein anderes EU-Land weiterreist, kann dieser Staat ihn in das Einreiseland zurückschicken.
Zur Begründung schreibe das Amt nun: "Inzwischen hat sich die Aufnahmekapazität für Familien mit minderjährigen Kindern in Italien wesentlich erhöht".
Italien habe für die Aufnahme und Unterkunft von Familien Garantien abgegeben.
Selbst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) halte diese Zusagen für ausreichend.
Auch andere EU-Staaten würden Flüchtlinge im Rahmen des Dublin-Abkommens dorthin zurückschicken.
Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, kritisierte diese Entscheidung: "Familien mit Kindern drohen wegen der Mängel im italienischen Asylsystem menschenrechtswidrige Aufnahmebedingungen und eine Gefährdung des Kindeswohls". | en-de | wmt | 50 | 0 | raw | document |
German: Landwirtschaftsminister im Interview - Wie schützen wir uns vor Gifteiern, Herr Schmidt?
Deutschland diskutiert über verseuchte Eier.
Wie konnte der Skandal passieren?
Wie können sich die Verbraucher schützen.
Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) steht im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) Rede und Antwort.
Herr Schmidt, Wie kann sich der Verbraucher vor vergifteten Eiern schützen?
Ich kann nur alle Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigen, die Eier in Ihrem Kühlschrank genau anzusehen und den Stempelaufdruck zu überprüfen.
Auf dem Verbraucherschutzportal www.Lebensmittelwarnung.de stellen die Bundesländer die jeweils neuesten Informationen über die betroffenen Eier-Chargen ein.
Betroffene Eier sollten vernichtet oder zurückgegeben werden.
Auch, wenn nach allem was wir derzeit wissen, eine gesundheitliche Gefährdung praktisch ausgeschlossen ist.
Übernimmt jetzt Aldi die bestmögliche Krisenreaktion - alle Eier raus aus dem Angebot -, weil die zentrale Rolle des Aufklärers vom Bundeslandwirtschaftsminister nicht wirklich wahrgenommen wird?
Die Lebensmittelüberwachung ist Aufgabe der Bundesländer.
Trotzdem hat sich mein Haus unverzüglich aufgeschaltet und befindet sich seit Bekanntwerden der Betroffenheit Deutschlands im engen Austausch mit den Behörden der Länder.
Alle Informationen und die Risikobewertung sind für die Verbraucher abrufbar.
Der Handel hat genauso wie die Hersteller dafür Sorge zu tragen, dass die verkauften Produkte verkehrsfähig und gesundheitlich unbedenklich sind.
Wenn bei Eiern der Rückstandshöchstgehalt von 0,005mg/kg überschritten ist, sind diese nicht verkehrsfähig.
Unbelastete Eier können jedoch verkauft und verzehrt werden.
Dieses Mal sind nicht die Betriebe schuld.
Sitzen Produktionsbetriebe und Verbraucher im gleichen Boot?
Nach derzeitigem Kenntnisstand trifft die Produktionsbetriebe keine unmittelbare Schuld.
Vielmehr müssen sie aufgrund mutmaßlich illegaler Praktiken von Dienstleistungsunternehmen mit wirtschaftlichen Schäden rechnen.
Wie immer gibt es im Ernstfall zu wenig Kontrolleure.
Fehlt es nur am Personal oder auch an der schlüssigen Zuständigkeit?
Es waren doch gerade die amtlichen Kontrollen, die den Vorgang aufgedeckt haben.
Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Lebensmittelbetrug und kriminelle Energie nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden können.
Gerade deswegen sind eine konsequente Aufklärung solcher Geschehen und die Übergabe an die Staatsanwaltschaften in den Fällen, in denen Straftaten vorliegen können, von entscheidender Bedeutung.
Ich habe bereits mehrfach deutlich gemacht, dass ich von den verantwortlichen Behörden eine lückenlose Aufklärung erwarte.
Ist der regelmäßige Alarmismus bei Lebensmittelskandalen wirklich notwendig?
Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben das Recht, ausschließlich sichere und verkehrsfähige Lebensmittel zu bekommen.
Wenn ein nicht zugelassenes Insektizid in der Lebensmittelwirtschaft eingesetzt wird, sind Verbraucherinnen und Verbraucher zu Recht empört.
Durch das gepanschte Mittel sind Hersteller, Händler und Verbraucher in eine Situation geraten, die absolut nicht notwendig ist.
Grundsätzlich muss klar sein: Der rechtswidrige Einsatz des Insektizids Fipronil bei der Haltung lebensmittelliefernder Tiere ist nicht hinnehmbar und muss unverzüglich beendet werden.
Daran muss auf allen Ebenen konsequent und mit Hochdruck gearbeitet werden.
Ich erwarte von allen zuständigen Behörden, dass der Sachverhalt zügig und lückenlos aufgeklärt wird.
English: | Minister of Agriculture in interview – How do we protect ourselves against poisoned eggs, Mr Schmidt?
Germany is discussing contaminated eggs.
How was it possible for the scandal to happen?
How can consumers protect themselves?
Minister of Food and Agriculture Christian Schmidt (CSU) answers our questions in interview with RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Mr Schmidt, how can consumers protect themselves against poisoned eggs?
I can only encourage all consumers to look very carefully at the eggs in their fridge and check the stamps printed on them.
The federal states are each supplying their most up-to-date information on the affected egg batches on the consumer protection portal www.Lebensmittelwarnung.de.
Affected eggs should be destroyed or returned.
Even if, according to everything we know at this point in time, a health risk is all but ruled out.
Is Aldi now adopting the best possible reaction to the crisis – removing all eggs from their offering – because the Federal Minister of Food and Agriculture is not really playing the central role of providing clear information?
Monitoring foodstuffs is a task for the federal states.
Despite that, the ministry immediately connected and has been liaising closely with the state authorities ever since it became known that Germany was affected.
All information and the risk assessment are accessible to consumers.
It is up to the trade just as much as it is the manufacturers to ensure that the products sold meet trading requirements and do not present any health risks.
For eggs, if the maximum residue level of 0.005mg/kg is exceeded, then they do not meet trading requirements.
Uncontaminated eggs, however, can be sold and consumed.
This time the businesses are not at fault.
Are production facilities and consumers in the same boat?
According to what we currently know, the production facilities are not in any way directly to blame.
In fact, due to suspected illegal practices by service companies, they have to deal with commercial claims.
As always in emergencies, there are too few inspectors.
Is it just the number of staff that is lacking, or the key competence as well?
It was actually the official controls themselves that exposed what was going on.
However, we must also remember that food fraud and criminal activity can never be 100% eliminated.
It is for precisely this reason that it is so crucially important to have such occurrences thoroughly cleared up and passed over to public prosecutors in cases where crimes could have committed.
I have already made it clear many times that I am expecting a complete resolution from the authorities in charge.
Is the alarmism that regularly arises with food scandals really necessary?
Consumers have the right to get only safe food that is approved for market.
If a prohibited insecticide is used in the food industry, consumers are quite right to be indignant.
Thanks to these adulterated products, manufacturers, retailers and consumers get into a situation that is entirely unnecessary.
Fundamentally the following has to be clear: the unlawful use of the insecticide Fipronil in the farming of food-producing animals is not acceptable and must be ended immediately.
Work must be done on this consistently and urgently at all levels.
I expect all responsible authorities to clear up the matter swiftly and completely. | de-en | wmt | 44 | 0 | raw | document |
German: Hausanschlüsse erweisen sich als sehr komplex
Die Bauarbeiten in der Villinger Straße sind in vollem Gange und "liegen einigermaßen in der Zeit", so der Leiter des Bauhofs Fred Heinze.
Im Bereich der Hausanschlüsse sei die Lage komplizierter als vermutet, da sich im Untergrund viel verberge, was nicht in den Plänen vermerkt sei.
Der Verkehr, der immer wieder die Bauarbeiten behindert, stellt für den Bautrupp der Firma Stumpp ein großes Problem dar.
"Die Ignoranz der Autofahrer vor roten Ampeln und Absperrgittern ist schon enorm", berichtet Heinze.
Die Straße sei gesperrt und nur die Linienbusse seien zur Durchfahrt berechtigt.
Angelo Caruso, Marvin Kostorz und Tim Kostorz von der Firma Stumpp sind seit Wochen mit den Arbeiten an der Brücke beschäftigt.
"Die heißen Tage waren schon ganz schön anstrengend.
Aber zum Glück wurden wir von unserem Freund Fritz Matt mit kühlem Mineralwasser versorgt", erzählt Marvin Kostorz.
English: | Home connections prove to be very complex
The building works in Villinger Straße are in full throw and "are more or less on schedule," according to the manager of the construction yard, Fred Heinze.
In terms of home connections, the situation is more complicated than expected, since lots of things are hidden in the substrate that were not noted in the plans.
The traffic, which always disrupts building works, poses a big problem for the Stumpp company construction crew.
"The ignorance of car drivers around red lights and barriers is really huge," reports Heinze.
The street is closed off and only the public busses are allowed to drive through.
Angelo Caruso, Marvin Kostorz and Tim Kostorz from the Stumpp company have been engaged in the works on the bridges for weeks.
"The hot days were pretty exhausting, for sure.
But luckily we were supplied with cold mineral water by our friend Fritz Matt," explained Marvin Kostorz. | de-en | wmt | 8 | 0 | raw | document |
English: Aldi is selling no more eggs for the time being
This was announced by the corporate group.
It is a purely precautionary measure, and beyond that, no adverse effects on health can be assumed, said the announcement.
With immediate effect, only eggs that have been proven to test negatively for fipronil-containing anti-lice agent may be delivered to Aldi.
With the move, Aldi wanted to create clarity and transparency for its customers.
German: | Aldi verkauft vorerst keine Eier mehr
Das teilten die Unternehmensgruppen mit.
Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, es könne weiter von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden, hieß es in der Mitteilung.
Ab sofort dürften nur noch Eier an Aldi geliefert werden, die nachweislich negativ auf fipronilhaltiges Anti-Läusemittel getestet worden seien.
Aldi wolle damit Klarheit und Transparenz bei seinen Kunden herstellen. | en-de | wmt | 85 | 0 | raw | document |
English: Prince Henrik does not want a grave next to his wife
The husband of the Danish Queen Margrethe (77), Prinz Henrik (83), does not want to be buried next to his wife after his death.
The royal family shared that on Thursday.
Traditionally, the Danish royal couple are interred in Roskilde Cathedral.
The sculptor Bildhauer Bjørn Nørgaard is already crafting a sarcophagus for the two of them.
The queen is content with her husband's decision, the announcement continued.
Where Prince Henrik will be buried is still unclear.
However, he does not intend to be interred in his French homeland.
Prinz Henrik had never made a secret of the fact that he was not happy with his title.
After his wife Margrethe's accession to the throne in 1972, he would have liked to have become king.
In 2016, he went into retirement and at the same time also laid aside his title of "Prince Consort".
Since Henrik did not get the title and function that he wanted in Denmark, he does not see himself as equal to his wife – not after death either, explains Lene Balleby, chief spokeswoman for the Danish royal family.
Where the last place of rest will be in the end for the 83-year-old is still unclear.
However, he does not intend to be interred in his French homeland, but rather in Denmark.
He likes the country for which he has worked for the last 50 years.
Born Henri de Laborde de Monpezat, the son of a noble French family, he had got to know Margrethe in 1965 in London.
He worked on the Thames in the French Embassy.
Whereas the people's expressions of sympathy always flew to his then to be wife, Prinz Henrik had a hard time with the Danes during his almost 50-year reign.
In an autobiography, Henrik commented on his first years in Denmark: "A few months after my arrival, everything that I did was criticised.
My Danish was faltering, I preferred wine to beer, silk socks to wool socks, Citroën to Volvo, tennis to football.
Even for the Gauloises, which I smoked in place of Virginia tobacco, and which had the reputation here for being the brand of intellectuals who were critical of society, I could not hope for any leniency.
I was different.
It seemed I was happy with this position and not ashamed of it.
Those were two errors!"
German: | Prinz Henrik will kein Grab neben seiner Frau
Der Mann der dänischen Königin Margrethe (77), Prinz Henrik (83), will nach seinem Tod nicht neben seiner Frau bestattet werden.
Das teilte das Königshaus am Donnerstag mit.
Traditionell wird das dänische Königspaar in der Domkirche von Roskilde beigesetzt.
Der Bildhauer Bjørn Nørgaard fertigte bereits einen Sarkophag für die beiden an.
Die Königin sei mit der Entscheidung ihres Mannes einverstanden, hieß es weiter in der Mitteilung.
Wo Prinz Henrik begraben werde, sei noch unklar.
Er habe aber nicht die Absicht, in seiner französischen Heimat beigesetzt zu werden.
Prinz Henrik hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er mit seinem Titel nicht glücklich war.
Nach der Thronbesteigung seiner Frau Margrethe im Jahr 1972 wäre er gern König geworden.
2016 ging er in den Ruhestand und legt dabei auch den Titel "Prinzgemahl" ab.
Da Henrik in Dänemark nicht den Titel und die Funktion bekommen habe, die er wollte, sehe er sich gegenüber seiner Frau nicht als gleichwertig an - auch nicht nach dem Tod, erklärte Lene Balleby, die Chefsprecherin des dänischen Königshauses.
Wo die letzte Ruhestätte des 83-Jährigen letztendlich sein wird, sei noch unklar.
Er habe aber nicht die Absicht, in seiner französischen Heimat beigesetzt zu werden, sondern in Dänemark.
Er mag das Land, für das er in den letzten 50 Jahren gearbeitet hat.
Der gebürtige Henri de Laborde de Monpezat, Sohn eines französischen Adelsgeschlechts, hatte Margrethe 1965 in London kennengelernt.
An der Themse arbeitete er in der französischen Botschaft.
Während seiner späteren Frau die Sympathiebekundungen des Volkes stets zuflogen, hatte Prinz Henrik in seiner knapp 50-jährigen Regentschaft bei den Dänen einen schweren Stand.
In einer Autobiografie äußerte Henrik über die ersten Jahre in Dänemark: "Wenige Monate nach meiner Ankunft wurde alles, was ich tat, kritisiert.
Mein Dänisch war schwankend, ich bevorzugte Wein statt Bier, Seidenstrümpfe statt Stricksocken, Citroën statt Volvo, Tennis statt Fußball.
Selbst für die Gauloises, die ich anstelle von Virginia-Tabak rauchte und die hierzulande den Ruf hatten, die Marke gesellschaftskritischer Intellektueller zu sein, konnte ich nicht auf Nachsicht hoffen.
Ich war anders.
Ich schien mit dieser Position zufrieden zu sein und mich nicht zu schämen.
Das waren gleich zwei Fehler!" | en-de | wmt | 42 | 0 | raw | document |
English: The rise of sex robots is real, and we should be concerned
Just when you thought 2017 couldn't get any weirder along comes a new report on the technological developments in the sex robot sector.
Yep.
Sex robots are a big deal right now.
Recently, the Foundation for Responsible Robotics (FRR) released a report looking at the development of sex robots over the next five to 10 years.
According to Noel Sharkey, emeritus professor of robotics and artificial intelligence at the University of Sheffield and co-founder of the FRR, we need to start taking their rise seriously.
Customers can choose the robot's eye colour, nipple shape and fingernail type.
"People snigger about them, but the companies are actually shipping quite a lot and we are going to see them a lot more," Mr Sharkey said at the launch of the new report.
Modern sex dolls have evolved out of their blow-up counterparts into robots with a silicon skin that is warm to the touch - with deliberately human-like responses achieved by artificial intelligence.
The user can also "customise" their robot to suit their persuasions, choosing everything from the robot's eye colour, nipple shape to fingernail type or colour.
But it gets even more disturbing, with many of the robots possessing "personalities" that would make a Stepford Wife look progressive.
Modern sex dolls have evolved into robots with a silicon skin.
The RealBotix robot, for example, allows users to customise their robots according to the traits they find appealing, such as shyness.
Then there are the Roxxxy Gold sex robots, developed by True Companion, which come with pre-programmed personalities, including "Frigid Farrah" that gives the impression of shyness and "Wild Wendy" with an "adventurous" personality.
"Roxxxy Gold has a personality which is matched as much as possible to your personality," the True Companion website enthuses.
So she likes what you like, dislikes what you dislike, etc.
She also has moods during the day just like real people!
She can be sleepy, conversational or she can 'be in the mood'!"
There are many disturbing aspects to the rise of sex robots - not least of which is the replacement of real, human relationships - but the subservient female traits, the rapey connotations of making a move on Frigid (read: resistant) Farrah, are the most concerning.
On its website, True Companion likened Roxxxy to a vibrator, but for men.
"If woman (sic) can have a vibrator, why can't men have a Roxxxy?" the website states.
However, these sex robots are not a mere fetish or just another sex toy.
Their emergence and increasing sophistication points to something darker and deeper within our culture, a retreat from the ideal of gender equality toward a desire for sex with subjugation as an optional add-on.
Most men, naturally, are not going to keep sex robots, and while the FRR noted their increasing popularity, they remain, for now, on the outskirts of consumer culture.
But what seeps in from the fringes can be highly instructive as to the tenor of the era we're living in.
And many people aren't weird or offensive until the free market gives them the permission to be so.
There is little coincidence that these sophisticated sex robots have emerged at a time when women's rights are under threat across the globe, when there is a president in the White House who has bragged about sexually assaulting women.
The most chilling aspect of the TV series The Handmaid's Tale isn't the graphic imagery, the noosed bodies and gouged eyes, but just how realistic that vision feels.
The Republic of Gilead is a leap, but, right now, it doesn't feel like a large one.
The aim behind these sex robots is to create as much of a physical likeness to actual women (albeit with porn star proportions) as technologically possible.
Their creators want them to feel human to the touch, for them to mimic the movement of a real body.
But, pointedly, when it comes to their "personalities" the robots do not represent real women.
They cannot break up with their companion, or walk out.
They have no agency or back-story, nothing to suggest independence or anything that may disrupt the fantasy of total servitude.
They are pleasant slaves, in other words.
Or to put it into 2017 parlance: handmaidens.
German: | Der Aufstieg von Sex-Robotern ist real, und wir sollten uns Sorgen machen
Gerade als Sie dachten, dass es 2017 nicht noch verrückter werden kann, kommt ein neuer Bericht über die technologischen Entwicklungen im Bereich der Sex-Roboter.
Ja, tatsächlich.
Sex-Roboter sind momentan eine große Sache.
Kürzlich veröffentlichte die Foundation for Responsible Robotics (Stiftung für verantwortungsvolle Robotik) (FRR) einen Bericht über die Entwicklung von Sex-Robotern in den nächsten fünf bis zehn Jahren.
Laut Noel Sharkey, emeritierter Professor für Robotik und künstliche Intelligenz an der Universität Sheffield und Mitbegründer der FRR, müssen wir anfangen, ihren Aufstieg ernst zu nehmen.
Kunden können die Augenfarbe des Roboters, seine Form der Brustwarze und den Typ von Fingernagel wählen.
"Die Leute machen sich über sie lustig, aber die Unternehmen liefern jede Menge davon aus, und wir werden sie noch viel häufiger zu sehen bekommen", sagte Herr Sharkey bei der Veröffentlichung seines neuen Berichts.
Moderne Sexpuppen haben sich von ihren aufblasbaren Partnern zu Robotern mit einer Silikonhaut entwickelt, die sich warm anfühlt - mit bewusst menschlichen Reaktionen, die durch die künstliche Intelligenz erreicht werden.
Der Benutzer kann seinen Roboter auch entsprechend seinen Überzeugungen "anpassen" und dabei alles auswählen, von der Augenfarbe des Roboters über die Form der Brustwarzen bis zum Typ oder der Farbe seiner Fingernägel.
Aber es wird noch beunruhigender, da viele Roboter die "Persönlichkeiten" besitzen, die eine Stepford-Frau progressiv aussehen lassen würden.
Moderne Sexpuppen haben sich zu Robotern mit einer Silikonhaut entwickelt.
Der RealBotix-Roboter ermöglicht es zum Beispiel seinen Benutzern, ihre Roboter an die Eigenschaften anzupassen, die sie ansprechend finden wie beispielsweise Schüchternheit.
Und dann gibt es da noch die von True Companion entwickelten Roxxxy Gold Sex-Roboter mit vorprogrammierten Persönlichkeiten wie "Frigid Farrah", die den Eindruck von Schüchternheit vermittelt und "Wild Wendy" mit einer "abenteuerlichen" Persönlichkeit.
"Roxxxy Gold hat eine Persönlichkeit, die Ihrer Persönlichkeit so gut wie möglich angepasst ist", schwärmt die Website von True Companion.
So mag sie, was Sie mögen, und sie mag nicht, was Sie nicht mögen, etc.
Sie hat im Laufe des Tages auch ihre Stimmungen - ganz wie wirkliche Leute!
Sie kann müde sein, auf Konversation fixiert sein oder sie kann "in Stimmung" sein!"
Es gibt viele beunruhigende Aspekte bei diesem Aufstieg von Sex-Robotern - nicht zuletzt, weil sie echte menschliche Beziehungen ersetzen - aber die unterwürfigen weiblichen Eigenschaften, die Anspielungen auf Vergewaltigung, wenn man einen Schritt auf Frigid (heißt hier: widerstrebende) Farrah zugeht, beunruhigen einen am meisten.
Auf seiner Website verglich True Companion Roxxxy mit einem Vibrator, aber für Männer.
"Wenn Frauen (sic) einen Vibrator haben können, warum können Männer dann keine Roxxxy haben?" heißt es auf der Website.
Allerdings sind diese Sex-Roboter nicht nur ein Fetisch oder halt eben nur ein anderes Sexspielzeug.
Ihre Entstehung und ihre zunehmende Raffinesse weisen auf etwas Dunkleres und Tieferes in unserer Kultur hin, auf einen Rückzug von dem Ideal der Gleichberechtigung der Geschlechter hin zu einem Wunsch nach Sex mit Unterwerfung als optionale Zugabe.
Die meisten Männer werden selbstverständlich keine Sex-Roboter halten, und während die FRR ihre steigende Popularität anmerkt, bleiben sie dennoch vorläufig am Rande der Konsumkultur.
Aber was aus den Randzonen durchsickert, kann in Bezug auf den Geist der Zeit, in der wir leben, sehr lehrreich sein.
Und viele Leute sind nicht seltsam oder beleidigend, bis ihnen der freie Markt hierzu die Erlaubnis gibt.
Es gibt doch eine gewisse Überschneidung, dass diese hoch entwickelten Sex-Roboter in einer Zeit auftauchen, in der die Rechte von Frauen weltweit bedroht sind, in der es im Weißen Haus einen Präsidenten gibt, der damit geprahlt hat, Frauen sexuell angegriffen zu haben.
Der abschreckendste Aspekt der Fernsehserie 'The Handmaid's Tale' ('Der Report der Magd') sind nicht die grafischen Bilder, die verschlungenen Körper und die ausgestochenen Augen, sondern wie realistisch diese Vision wirkt.
Die Republik von Gilead ist ein Sprung, aber im Augenblick fühlt sich dies nicht wie ein großer Sprung an.
Das Ziel hinter diesen Sex-Robotern besteht darin, eine physische Ähnlichkeit zu tatsächlichen Frauen so realistisch wie technisch möglich herzustellen (wenn auch mit Pornostar-Proportionen).
Ihre Erbauer wollen, dass sie sich menschlich anfühlen, dass sie die Bewegung eines realen Körpers nachahmen.
Aber, auf den Punkt gebracht, wenn es um ihre "Persönlichkeiten" geht, stellen die Roboter keine wirklichen Frauen dar.
Sie können sich nicht von ihrem Begleiter trennen oder einfach weggehen.
Sie haben keine Vermittlung oder eine Hintergrundgeschichte, nichts, was auf Unabhängigkeit oder irgendetwas hindeutet, was die Phantasie totaler Unterwerfung stören könnte.
Anders ausgedrückt: Sie sind gefällige Sklaven.
Oder um es in der Redeweise von 2017 auszudrücken: Dienstmädchen | en-de | wmt | 94 | 0 | raw | document |
English: Living the high life: mezzanine floor and clever design tricks have transformed this small Earls Court flat into a spacious home
Joanne Leigh, a former banker with a passion for doing up property, downsized from a large home in Knightsbridge to an Earls Court apartment in 2014.
It is on the first floor of a smart Queen Anne terrace - and it is a testament to the new design that Joanne hasn't packed her bags and sold on.
"Before this, I was living with my ex in Knightsbridge in a much bigger space," Joanne says.
"I was looking for something that was comparable for my price.
I was shown this apartment in Earls Court and it had the same high ceilings.
I fell in love with it and put an offer in that day."
Since the first viewing, the 1,000sq ft flat has had a complete overhaul.
Originally a one-bedroom property with a convoluted layout - you had to walk through the kitchen to get to the bedroom - Joanne wanted to add storage space and a mezzanine to make the most of the generous ceiling height.
"I wanted high ceilings, big windows, lots of light.
That was my requirement," she says.
To this end, she employed Erfan Azadi of Notting Hill-based architecture and design studio Duck & Shed to exploit the 12.5ft ceilings and create a home that wasn't only a development but a place for Joanne to live.
The ceiling wasn't quite tall enough to add two spaces on top of each other so the architectural challenge was to create a mezzanine that you could stand up in.
Erfan had to think creatively to resolve the brief.
"The steelwork is quite complicated," he explains.
"We had to arrange the spaces so that they stacked on top of each other without needing to hunch down.
It wasn't just building a simple platform, but cranking the steels so that they were at the right height for the function above or below."
This arrangement allowed Erfan to get two full-height rooms on top of each other in the space - with lots of added drama.
For the mezzanine, a vintage copper light window from Retrouvius looks down over the glamorous living area below.
Mirrored gold furniture, silver accents and vintage Serge Mouille lighting all set the style for the scheme.
The use of mirrors plays a part in adding theatre, space and light.
A short corridor is mirrored at both ends to make it appear longer.
In the kitchen, the mirrored splashback feels like a window to another room.
At the entrance, mirrored units provide storage for all Joanne's cutlery and glassware.
Giving the perception of a more glamorous space, the beauty of the living room is being able to close off the kitchen when it's not in use.
Foldaway kitchens are nothing new.
What's unique about this one is that it's a garage-style lift-up door.
"A bit of engineering went into that," explains Erfan of the steel-reinforced, veneered MDF door.
"It's counter-weighted so that when you push the door up, it glides really easily."
Thanks to clever use of space and storage, Joanne gained an additional 16sq m, an extra bedroom and an improved layout.
"At the end of the day, floor space is what you are going to sell - or how your property is valued," Erfan says.
"In a rudimentary form, a real estate agent will walk in and do a calculation based on floor size."
Here they have managed to increase the floor space while using quality materials that give the space its luxurious edge.
"The materials are the things that you touch and therefore help to create an emotional bond in a home," says Erfan.
"You don't fall in love with the electrical feeds in the walls.
These are important but they don't pull the heart strings."
It goes to show that through good design and increased square metreage, a flat can turn from something standard into something quite amazing.
In fact, like Joanne, you may choose not to leave.
German: | Das große Leben leben: Zwischengeschoss und clevere Designer-Tricks haben diese kleine Earls Court Wohnung in ein großzügiges Zuhause verwandelt
Joanne Leigh, eine ehemalige Bankerin mit einer Leidenschaft für Immobilien, verkleinerte sich 2014 von einem großen Haus in Knightsbridge zu einem Earls Court Apartment.
Es liegt im ersten Stock einer eleganten Queen Anne Terrasse - und es ist ein Beweis für das neue Design, dass Joanne ihre Taschen nicht gepackt und verkauft hat.
"Davor lebte ich mit meinem Ex in Knightsbridge in einem viel größeren Raum", sagt Joanne.
"Ich suchte nach etwas, das meinem Preis vergleichbar war.
Mir wurde diese Wohnung in Earls Court gezeigt, und sie hatte die gleichen hohen Decken.
Ich habe mich in sie verliebt und an diesem Tag ein Angebot gemacht."
Seit der ersten Besichtigung wurde die 1.000 Quadratfuß große Wohnung komplett überholt.
Ursprünglich ein Ein-Zimmer-Anwesen mit einem verschachtelten Layout - man musste durch die Küche gehen, um ins Schlafzimmer zu gelangen - wollte Joanne Stauraum und ein Zwischengeschoss hinzufügen, um die großzügige Deckenhöhe optimal zu nutzen.
"Ich wollte hohe Decken, große Fenster, viel Licht.
Das war meine Anforderung", sagt sie.
Zu diesem Zweck beauftragte sie das Architektur- und Designstudio Duck & Shed von Erfan Azadi aus Notting Hill, die 12,5 Fuß hohen Decken zu nutzen und ein Zuhause zu schaffen, das nicht nur eine Entwicklung, sondern auch ein Ort zum Leben für Joanne war.
Die Decke war nicht groß genug, um zwei Räume übereinander zu platzieren, so dass die architektonische Herausforderung darin bestand, ein Zwischengeschoss zu schaffen, in dem man stehen konnte.
Erfan musste kreativ denken, um die Vorgabe zu lösen.
"Das Stahlwerk ist ziemlich kompliziert", erklärt er.
"Wir mussten die Räume so arrangieren, dass sie übereinander gestapelt waren, ohne dass wir uns bücken mussten.
Es ging nicht nur darum, eine einfache Plattform zu bauen, sondern den Stahl so anzulegen, dass er für die Funktion oben oder unten die richtige Höhe hatte."
Diese Anordnung ermöglichte es Erfan, zwei Räume in voller Höhe übereinander zu platzieren - mit viel zusätzlichem Drama.
Für das Zwischengeschoss blickt ein klassisches Kupferlichtfenster von Retrouvius über den glamourösen Wohnbereich hinunter.
Gespiegelte Goldmöbel, silberne Akzente und Vintage Serge Mouille Beleuchtung setzen den Stil für das Programm.
Die Verwendung von Spiegeln spielt eine Rolle beim Hinzufügen von Theater, Raum und Licht.
An beiden Enden ist ein kurzer Korridor gespiegelt, um ihn länger wirken zu lassen.
In der Küche fühlt sich die Spiegelung wie ein Fenster in ein anderes Zimmer an.
Am Eingang bieten gespiegelte Einheiten Platz für alle Bestecke und Gläser von Joanne.
Durch die Wahrnehmung eines glamouröseren Raums kann die Schönheit des Wohnzimmers die Küche verschließen, wenn sie nicht benutzt wird.
Zusammenklappbare Küchen sind nichts Neues.
Das Besondere an dieser ist, dass es sich um eine Garagentür handelt.
"Ein bisschen Ingenieurkunst ging da hinein", erklärt Erfan von der stahlverstärkten, furnierten MDF-Tür.
"Es ist gegengewichtig, so dass es, wenn Sie die Tür hochschieben, sehr leicht gleitet."
Dank der cleveren Nutzung von Raum und Stauraum konnte Joanne zusätzliche 16 m² gewinnen, ein zusätzliches Schlafzimmer und ein verbessertes Layout.
"Am Ende des Tages werden Sie die Grundfläche verkaufen - oder wie Ihre Immobilie geschätzt wird", sagt Erfan.
"In einer rudimentären Form wird ein Immobilienmakler eintreten und eine Berechnung basierend auf der Bodengröße durchführen."
Hier haben sie es geschafft, die Bodenfläche zu vergrößern und gleichzeitig hochwertige Materialien zu verwenden, die dem Raum seinen luxuriösen Vorteil verschaffen.
"Die Materialien sind die Dinge, die Sie berühren und die daher helfen, eine emotionale Bindung in einem Zuhause zu schaffen", sagt Erfan.
"Du verliebst dich nicht in die elektrischen Steckdosen in den Wänden.
Diese sind wichtig, aber sie spielen nicht mit deinem Herzen."
Es zeigt, dass eine Wohnung sich durch gutes Design und erhöhte Quadratmeterzahl von etwas standardmäßigem in etwas ganz Erstaunliches verwandeln kann.
In der Tat, wie Joanne, könnten Sie sich entscheiden, diese nicht zu verlassen. | en-de | wmt | 54 | 0 | raw | document |
English: Right on target
The works on the three bridges of the L 108 road, between Lauterbach and Schramberg, are progressing well.
On Wednesday, a seven-tonne piece of concrete was installed at the bridge at the East entrance to the town of Lauterbach.
"We're doing very well for time – it's going great," says Reinhold Leicht, site manager at the department of road engineering and transport in the Freiburg local government.
In April, works began on all three bridges in need of refurbishment between Schramberg and Lauterbach at the same time.
The works are scheduled to be completed in October, and Leicht is certain that the timetable will be stuck to.
The first bridge, coming from Schramberg, leads over the Trombach.
It is a vaulted arch bridge made of concrete that is covered in red variegated sandstone and has a total length of 4.80 metres.
It was built in 1900.
Like the other two bridges, it is old by now.
In order to ensure their stability and road safety, the three structures now have to be thoroughly renovated.
The two other bridges lead over the Lauterbach.
They are made of variegated sandstone.
Both were erected in 1939 and they are twelve and 10.60 metres high, respectively.
The bridge at the East entrance to the town of Lauterbach has now – as of Wednesday morning – been given a 1.30-metre-wide and seven-tonne-heavy so-called bridge parapet on its north side.
This fixes the boundary and is also used as a passenger path.
A 2.20-metre-wide bridge parapet is to be put in place on the south part of the bridge on Friday.
The pedestrian walkway is intended to then to run over that.
What is special about this is that is uses finished parts, a patent of the Schramberg company Dizwo.
The other two bridges are already kitted out with the patented bridge parapets.
Laying cables through the structure in Lauterbach required particular flair.
For a fibreglass cable also runs there, which many companies are connected to.
In the run-up to the works, residents were informed about the project via a leaflet.
Fish and crabs must also be fished out first.
For the bridges between the construction yard building and the lake reservoir in the direction of Schramberg, traffic is single-lane and regulated by lights.
For the construction works on the bridge at the East entrance to the town of Lauterbach, the road in the area of the bridge, where the "Tannenhof" and "Sieben Linden" hotels are, is fully closed.
Altogether, the costs for the three bridge renovations total 700 000 euros.
The entire project is being funded by the state.
German: | Voll im Plan
Die Arbeiten an den drei Brücken der Landstraße 108 zwischen Lauterbach und Schramberg kommen gut voran.
Am Mittwoch wurde ein sieben Tonnen schweres Betonteil an der Brücke am östlichen Ortseingang von Lauterbach installiert.
"Wir sind sehr gut in der Zeit, es läuft super", sagt Reinhold Leicht, Bauleiter bei der Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Freiburg.
Im April begannen die Arbeiten gleichzeitig an allen drei sanierungsbedürftigen Brücken zwischen Schramberg und Lauterbach.
Das Bauende ist für Oktober vorgesehen und Leicht ist sich sicher, dass der Zeitplan eingehalten wird.
Die erste Brücke, von Schramberg kommend, führt über den Trombach.
Sie ist eine Gewölbebogenbrücke aus Beton, der mit rotem Buntsandstein verkleidet ist und hat eine Gesamtlänge von 4,80 Meter.
Gebaut wurde sie im Jahr 1900.
Wie die beiden anderen Brücken auch, ist sie mittlerweile in die Jahre gekommen.
Um die Standfestigkeit und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, werden die drei Bauwerke nun gründlich saniert.
Die beiden anderen Brücken führen über den Lauterbach.
Sie sind aus rotem Buntsandstein gebaut.
Beide wurden im Jahr 1939 errichtet und sind zwölf, beziehungsweise 10,60 Meter lang.
Die Brücke am Ortseingang von Lauterbach hat nun am Mittwochmorgen auf der Nordseite eine 1,30 Meter breite und sieben Tonnen schwere so genannte Brückenkappe erhalten.
Das ist eine Randbefestigung, die auch als Betriebsweg benutzt wird.
Am südlichen Teil der Brücke soll am Freitag eine 2,20 Meter breite Brückenkappe eingesetzt werden.
Darauf soll dann der Fußgängerweg verlaufen.
Das besondere daran ist, dass es sich dabei um Fertigteile handelt, ein Patent der Schramberger Firma Dizwo.
Die anderen beiden Brücken sind bereits mit den patentierten Brückenkappen versehen.
Besonderes Fingerspitzengefühl hat das Verlegen von Leitungen durch das Bauwerk in Lauterbach erfordert.
Denn dort verläuft auch ein Glasfaserkabel, an das viele Firmen angeschlossen sind.
Die Anwohner wurden im Vorfeld der Arbeiten durch Handzettel über das Vorhaben informiert.
Außerdem mussten zunächst Fische und Krebse abgefischt werden.
Für die Brücken zwischen dem Bauhofgebäude und dem Sammelweiher in Richtung Schramberg ist der Verkehr einspurig durch eine Ampel geregelt.
Für die Bauarbeiten an der Brücke am Lauterbacher Ortseingang ist die Straße im Bereich der Brücke auf Höhe der Hotels "Tannenhof" und "Sieben Linden" voll gesperrt.
Die Kosten für die drei Brückensanierungen betragen zusammen 700 000 Euro.
Finanziert wird das Ganze durch das Land. | en-de | wmt | 35 | 0 | raw | document |
English: Deutsche Bahn: Company trials "comfort check-in"
It is a moment that practically everyone has experienced at one time or another: without expecting it, you're sitting in the train asleep.
Or one is buried deep in one's work and has just had a genius idea.
And then: bang.
The conductor comes and rudely awakens you, or tears the passenger from the midst of his workflow.
Ticket inspection.
But the days of being interrupted will soon be over.
Deutsche Bahn is currently trialling conductorless ticket inspection.
One simply uses one's mobile to confirm that one has taken one's seat, thereby validating the ticket.
Trial operations are currently running on two lines.
"If the service is well-received, we'll extend it.
It will then probably be available at the beginning of next year on many additional long-distance lines across Germany," said a spokesperson for the railway.
The railway is calling this conductorless ticket validation "Comfort Check-in".
In order to use it, however, a few conditions must be met: you need a smartphone or a tablet.
And you have to have booked an online ticket – which most passengers do already anyway.
In addition, you have to have bought it over the Railway's app, the DB Navigator, which is the most convenient way to book a ticket in any case.
And lastly, you need a seat reservation.
For "Comfort Check-in" works like this: you get on board the train and call up your ticket in "My Tickets".
The trial customers will then see a button for electronic validation.
The train attendants receive a notification on their mobile device saying that passenger X is onboard the train and has occupied booked seat Y.
If the train attendant comes to seat Y during ticket inspection, he knows that there is a passenger there with an already validated online ticket.
So you can carry on sleeping, working, doing nothing.
The "Check-in" has two advantages: one for customers, and one for the railway – which, in turn, should benefit passengers.
"Anyone who wants to travel in a relaxed fashion, without having his/her ticket inspected by our on-train staff, simply checks in him/herself in the DB Navigator.
This allows passengers to personalise their journey time in the train," says Michael Peterson, Director of Marketing at DB Fernverkehr.
A second plus: "And our employees will have more time than they currently do to see to the needs of individual customers".
Anyone who travels by train a lot knows that, alongside delays and missing your train, ticket inspection is one of the biggest annoyances.
For often you yourself, or, in any case, one of your fellow passengers, doesn't have all the documentation on them that one needs to validate an online ticket.
Either the credit card is missing, or the ID card, or some other document that one needs to show.
The result is endless discussions between the train attendant and passenger, which leads to a bad atmosphere in the compartment or wider area and delays in one's own ticket getting checked, and ultimately it takes away the conductor's time to see to other matters.
Only a small number of trial customers can use the new service as of yet.
And only on the connections ICE 915, between Dortmund and Stuttgart, and ICE 912, between Stuttgart and Essen.
Other train numbers on the same line have not yet been enabled.
German: | Deutsche Bahn: Konzern testet "Komfort Check-in"
Es ist ein Moment, den fast jeder schon einmal erlebt hat: Nichts ahnend sitzt man im Zug und schläft.
Oder man ist vertieft in seine Arbeit und hat gerade einen genialen Gedanken.
Und dann: pufff.
Kommt der Schaffner und weckt einen unsanft oder reißt den Fahrgast mitten aus dem Workflow.
Fahrkartenkontrolle.
Aber die Zeiten der Unterbrechungen sind bald vorbei.
Die Deutschen Bahn testet derzeit die schaffnerlose Fahrkartenkontrolle.
Man bestätigt einfach per Handy, dass man seinen Platz eingenommen und entwertet damit die Fahrkarte.
Derzeit läuft ein Testbetrieb auf zwei Strecken.
"Kommt das Angebot an, weiten wir es aus.
Es wird dann voraussichtlich Anfang kommenden Jahres auf vielen weiteren Fernverkehrsstrecken in Deutschland verfügbar sein", sagte ein Bahn-Sprecher.
"Komfort Check-in" nennt die Bahn die Fahrkartenentwertung ohne Schaffner.
Um die nutzen zu können, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt werden: Man braucht ein Smartphone oder ein Tablet.
Und man muss ein Online-Ticket gebucht haben - was ohnehin schon die meisten Fahrgäste tun.
Man muss es außerdem über die App der Bahn, den DB Navigator gekauft haben, was sowieso die bequemste Art der Ticketbuchung ist.
Und zuletzt braucht man eine Sitzplatzreservierung.
Denn der "Komfort Check-in" funktioniert so: Man steigt in den Zug, ruft seine Fahrkarte unter "Meine Tickets" auf.
Bei den Testkunden erscheint dann ein Button zur elektronischen Entwertung.
Die Zugbegleiter bekommen auf ihre mobilen Geräte eine Meldung, dass Fahrgast X sich im Zug befindet und den gebuchten Sitzplatz Y eingenommen hat.
Kommt der Zugbegleiter bei der Fahrkartenkontrolle an Platz Y weiß er, dass dort ein Passagier mit bereits entwertetem Online-Ticket sitzt.
Man kann also weiterschlafen, weiterarbeiten, weiter schweigen.
Der "Check-in" hat zwei Vorteile: einen für den Kunden, einen für die Bahn - was wiederum den Passagieren nutzen soll.
"Wer entspannt ohne Ticketkontrolle durch unser Zugbegleitpersonal reisen möchte, checkt im DB Navigator einfach selber ein.
Dies ermöglicht den Fahrgästen, ihre Reisezeit im Zug persönlicher zu gestalten", sagt Michael Peterson, Marketing-Vorstand von DB Fernverkehr.
Zweites Plus: "Und unsere Mitarbeiter haben mehr Zeit als heute, um auf die individuellen Kundenbedürfnisse einzugehen".
Wer oft Bahn fährt, weiß, dass neben Verspätungen und verpassten Zügen die Fahrkartenkontrollen zu den größten Ärgernissen gehören.
Denn oft hat man selbst, in jedem Fall aber einer der Mitreisenden nicht alle Unterlagen dabei, die man zur Entwertung von Online-Tickets braucht.
Entweder fehlt die Kreditkarte oder der Personalausweis oder sonst ein Dokument, das man vorweisen muss.
Die Folge sind endlose Diskussionen zwischen Zugbegleiter und Fahrgast, was zu schlechter Stimmung im Abteil oder Großraum und Verzögerungen bei der Kontrolle des eigenen Tickets führt und den Schaffner am Ende die Zeit nimmt, sich um andere Anliegen zu kümmern.
Noch kann nur eine kleine Zahl von Testkunden den neuen Service nutzen.
Und das auch nur auf den Verbindungen ICE 915 Dortmund-Stuttgart und ICE 912 Stuttgart-Essen.
Weitere Zugnummern auf der gleichen Strecke sind noch nicht freigeschaltet. | en-de | wmt | 79 | 0 | raw | document |
English: Poverty and Death in Indonesia's Land of Gold
When Bardina Degei cooks dinner, she doesn't use a stove.
She rarely even uses a pot.
In her wooden home in Enarotali, the capital of Paniai regency in the restive Indonesian province of Papua, the housewife usually just places a sweet potato - known locally as "nota" - directly into the fireplace.
After half-an-hour, the charred tuber is retrieved and devoured with eager, unwashed hands.
Degei sits on the mud floor - she has no furniture - which is where she also performs her daily chores, such as washing clothes with murky water from the nearby swamp.
A bucket in a roofless room serves as a latrine.
As the youngest of her husband's four wives, she has been assigned no fields to tend.
Polygamy is common here.
Of course, working late can be dangerous: Most of the village men are unemployed and many drink heavily, plus there are the soldiers.
"No one dares to walk around the village after 5 p.m.," she says.
It's a rare glimpse of daily life in the highlands of Papua, a former Dutch colony that was absorbed into Indonesia in 1969 following a controversial referendum, when just 1,026 elders were forced to vote through a public show of hands before occupying troops.
An existing movement agitating for independence against Dutch rule swiftly turned its ire against the Jakarta government, which maintains tight control over the region, barring foreign journalists or rights monitors.
In 2003, the province was officially split into Papua and West Papua, with independent Papua New Guinea occupying the eastern part of the island.
Enarotali is as remote as it is desolate; the journey here involves a 90-minute flight from the provincial capital Jayapura to Nabire, and then a stomach-churning five-hour drive by hire car.
There is no public transport.
The town of some 19,000 people consists of wooden houses ringed by bamboo fencing, corrugated iron roofs transformed by rust into varying tawny shades.
Very few Indonesians have made the journey here, let alone journalists, and practically no foreigners.
Before Christian missionaries arrived, Mee Pago Papuans worshiped a God named Uga Tamee.
There were other changes, too.
"We were not used to wearing these clothes," says Degei, indicating her vividly colored, hand-woven turban, dark shirt and a bright skirt.
"Before, we only wore leaves on our bodies."
Papua is Indonesia's poorest province, where 28% of people live below the poverty line and with some of the worst infant mortality and literacy rates in Asia.
But it is also Indonesia's land of gold.
The world's largest and most profitable gold mine, Grasberg, owned by Phoenix-based Freeport McMoran, lies just 60 miles from Paniai, a highland province around the size of New Jersey and home to 153,000 people.
In 2015 alone, Freeport mined some $3.1 billion worth of gold and copper here.
In addition, Papua boasts timber resources worth an estimated $78 billion.
These riches are, however, a source of misery for Papuans, ensuring Indonesia's powerful military maintains a suffocating presence.
A 2005 investigation in The New York Times reported that Freeport paid local military personnel and units nearly $20 million between 1998 and 2004, including up to $150,000 to a single officer.
Papuan calls for greater autonomy threaten this golden goose, and are dealt with mercilessly.
According to rights activists, more than 500,000 Papuans have been killed, and thousands more have been raped, tortured and imprisoned by the Indonesian military since 1969.
Mass killings in Papua's tribal highlands during the 1970s amounted to genocide, according to the Asia Human Rights Commission.
Indonesian police arrested more than 3,900 peaceful protesters in the region last year alone.
We Will Lose Everything, a 2016 report by the Archdiocese of Brisbane, contains testimony of atrocities committed the previous year, such as extrajudicial executions, torture - rape and electrocution are especially popular, according to another report - and the brutal crushing of peaceful demonstrations.
"It's difficult to count the number of victims as incidents happen every week," says Andreas Harsono, Indonesia researcher for Human Rights Watch.
The screws have tightened as Papua's resources bring an influx of settlers from elsewhere in Indonesia.
The province's 3.5 million population is 83% Christian, but the demographic is changing as Muslim economic migrants arrive from Indonesia's populous islands of Java, Borneo, Sumatra and Sulawesi.
Javanese warung canteens sell fried chicken and gado-gado mixed-vegetables served with peanut sauce.
Local people struggle to compete.
"The migrants started to sell chicken and vegetables in the traditional market cheaper than the local Papuans," explains Abeth You, a 24-year-old Paniai native who moved to the provincial capital Jayapura for work.
"It made the native Papuans - the mama-mama [the women] of Papua - lose their market."
Indonesian President Joko Widodo, popularly known as Jokowi, vowed to address the inequalities and rights abuses in Papua during his election campaign in 2014.
The former carpenter secured 27 of Papua's total 29 districts - including Paniai - on the way to the Presidential Palace in Jakarta.
But precious little has changed in Papua, and today local people feel betrayed.
"Our hearts have been broken because in 2014 we voted for Jokowi, with the expectation that he would fulfill our hopes for justice to be restored," You says.
In fact, Paniai suffered a nadir just two months after Jokowi's October inauguration.
On Dec. 7, 2014 a group of 11 children were outside singing Christmas carols in front of a bonfire in Enarotali when two Indonesian soldiers on a motorbike broke through the gloom.
The startled children told them that they should turn on their headlights.
One of the soldiers took umbrage at their tone and later returned with four soldiers, according to local Pastor Yavedt Tebai.
The soldiers, who had been drinking, chased and beat the group with their rifle butts, said victims and witnesses.
Then one of the soldiers fired into the group of children.
One child, 16-year-old Yulianus Yeimo, was beaten so badly he fell into a coma.
A couple of hours later, the nearby government Election Commission building was set ablaze, and things escalated the following day.
About 1,000 young Papuan men, women and children gathered on a soccer field in front of the local police station and military command center to demand justice.
They carried ceremonial hunting bows and performed the waita dance - running in circles and simulating birdsong - of Papua's Mee Pago tribe.
Some protesters started hurling stones at police and military posts.
As tempers grew more heated, an order was sent to the soldiers through internal radio: "If the masses offer resistance more than three times, shoot them dead," it said, according to an official document seen by TIME that has not been released to the local media.
Yeremias Kayame, 56, the head of the Kego Koto neighborhood of Enarotali, saw the impending danger and appealed for calm, imploring the crowd to go back home.
Nobody was in the mood to listen.
"When I turned around I suddenly got shot in my left wrist," he told TIME on the porch of his brightly painted wooden house.
Kayame still doesn't know who fired but says the bullet came from the ranks of amassed soldiers.
"It was crowded, many shots were fired," he adds.
Local man Alfius Youw was hit three times, according to his cousin who witnessed the shootings.
"I ran to him and examined his body to make sure it was him," Yohanes, who like many Indonesians only goes by one name, told TIME somberly.
"I saw he was dead ... I kissed him."
The Papua Police Chief Inspector General Yotje Mende told reporters that his officers were only "securing" their station because it was under attack.
"We have to defend ourselves when people threaten to kill us," Papua Police spokesperson, Commissioner Pudjo Sulistiyo said in 2015.
"It's a matter of life and death."
According to Human Rights Watch, five young protesters were killed and many more injured.
News of the killings only filtered through to Jakarta the following day.
Three weeks later, Jokowi gave an impassioned speech in Jayapura, where he expressed sympathies with the victims' families and vowed to address the historic abuses in Papua.
"I want this case to be solved immediately so it won't ever happen again in the future," he said.
Security Minister Wiranto said in October 2016 that he was setting up a non-judicial mechanism to settle historic human-rights violations.
But the excuses started almost immediately.
"Most of the violations occurred a long time ago.
Some were in the '90s and in early 2000s.
The point is we are committed to addressing these violations, but there are processes to go through," he said.
Then Wiranto backtracked when speaking to TIME in Jakarta on June 5, saying he has no plans to establish a grievance mechanism in Papua.
Instead, "All will be settled by law," he said.
Wiranto, who the U.N. has indicted for "crimes against humanity" relating to more than 1,000 deaths during East Timor's bloody 1999 independence vote, said that 11 cases of human-rights violations in Papua have already been settled, including the Paniai incident.
Families of the Paniai victims greeted such claims with grim incredulity.
"I've been interviewed four times for the past three years, but there has been no progress at all," Yohanes says.
"I'm tired."
He says that years later, he still lives in fear.
"I'm afraid," he says.
"I'm afraid of being arrested by the military, afraid to be shot."
His brother Yacobus echoed the view that people in Paniai are fearful of discussing the incident.
He says he was beaten by the military after helping to bury four of the victims.
"After burying the bodies, the military came looking for me," he says.
The shootings haven't stopped.
On Tuesday, Indonesian police shot at villagers in Paniai's neighboring Deiyai regency.
One person died and 17 others were wounded, including children, during a confrontation between villagers and the manager of a construction company who refused to help transport an unconscious man to hospital.
The man, 24-year-old Ravianus Douw who drowned while he was fishing in a nearby river, died on the way to hospital.
Incensed villagers protested in front of the company's site office.
Police said the villagers threw rocks at officers, who responded by firing warning shots.
But locals say the mobile brigade (Indonesian paramilitary police) began shooting at the crowd, killing one.
"We were so panicked, we are afraid there will be revenge," 29-year-old Dominggu Badii, who lives near the hospital and witnessed the injured being hurried in, tells TIME.
"I have been hiding in my house for two days."
The Deiyai parliament has called for the officers involved to be held to account and the police mobile brigade to be withdrawn from the area.
Paniai has always been a troublespot for the Indonesian government.
The lack of meaningful development feeds the discontent of the tribal Mee, Moni, Dani, and Damal peoples, who live sprawled across Papua's verdant central highlands.
Many joined the Free Papua Movement (OPM), the rebel army that claims to defend the rights of the Papuans by launching sporadic attacks and kidnapping raids on Indonesian soldiers.
Some of the top OPM leaders hail from Paniai, including Tadius Yogi and Daniel Yudas Kogoya.
In response, thousands of people in Paniai have been arrested and arbitrarily detained by the military in recent years, under the guise of "safeguarding national sovereignty."
Some never reappear.
Among the people of Papua, Paniai is known as "a tragic, forgotten place."
Poverty feeds the discontent.
The little rice on sale in Enarotali is too expensive for locals to buy.
Bread is just as out of reach.
People here grow everything they eat: mainly nota plus some fruit and leafy vegetables.
Farming is the job of the women, who each can maintain four or five fields of the sweet potato.
They usually keep most of the harvest for the family, with the rest sold in the local market.
Ten pieces of nota cost only 10,000 Indonesian rupiah (75 cents).
Over time, economic inequalities have grown between the native Papuans and the new migrants, who have arrived in greater numbers since the opening of a new air routes to Nabire Airport.
What few jobs exist typically go to the better-educated and wealthier migrants.
Papuans rarely have the capital or the necessary skills to run their own businesses competitively.
"The young people are not interested to stay in the village ... because there's no jobs or money here," says John Gobai, the chairman of the tribal council of Paniai.
Isolation keeps the world's eyes off Papua.
In addition, reporting restrictions for international media remain tight.
Earlier this year, French journalists Franck Escudie and Basille Longchamp were deported from Papua for a "lack of coordination with related institutions" despite having been granted rare permission to film.
According to Phelim Kine, Deputy Asia Director of Human Rights Watch, Jokowi's election campaign pledges to lift reporting restrictions to boost transparency and development have not been realized.
"There are new hazards for foreign journalists attempting to report from Indonesia's restive easternmost provinces of Papua and West Papua: visa denial and blacklisting," he said in a statement.
The lack of press scrutiny means international pressure on the Indonesian government has been largely limited to Papua's immediate neighbors.
In March, six Pacific nations - Tonga, Nauru, Palau, Tuvalu, the Marshall Islands, and the Solomon Islands - urged the U.N. Human Rights Council to investigate the "various and widespread violations" in Papua, including the Paniai shooting.
These same countries have historically backed the OPM.
Indonesian Foreign Ministry spokesperson Arrmanatha Nasir shrugged off the group's allegations, telling journalists in Jakarta, "In Indonesia, a democratic system still applies and there's free media so it's hard for the evidence of human rights cases to be covered up."
Local people want more foreign governments to take note.
When an official delegation from the Netherlands, headed by the nation's human rights ambassador Kees Van Baar, visited Jayapura on May 4, local people broke their silence, beseeching, "We want freedom," according to a source who also attended the meeting but who asked to stay anonymous.
Indonesia has another presidential election in 2019, but Papuans say they are unlikely to vote again for Jokowi.
"Jokowi is a person who has good intentions, but he is surrounded by the people who are involved in the Paniai shooting," says Gobai, the tribal council chairman.
He wants Jokowi to know that the Paniai people, aside from living under the looming threat of a rapacious military, wallow in destitution, with paltry education and health services.
Gobai says the Paniai people, like other Papuans, consider their vote to Jokowi as a "debt" he must repay.
"They don't need money, they just want justice," he says.
Despite the threats and intimidation, families of the Paniai shooting victims carried out one last symbolic act of defiance: burying one victim's body on land just opposite the police and military station.
Knowing that justice may never be served, at least they won't let those responsible forget their crimes.
"A member of our family has been killed," says Yacobus, head bowed.
"What else could we do?"
German: | Armut und Tod im indonesischen Goldland
Wenn Bardina Degei das Abendessen kocht, benutzt sie keinen Herd.
Sie benutzt sogar nur selten einen Topf.
In ihrem Holzhaus in Enarotali, der Hauptstadt der Paniai-Regentschaft in der unruhigen indonesischen Provinz Papua, legt die Hausfrau normalerweise eine Süßkartoffel - lokal als "nota" bezeichnet - direkt in den Kamin.
Nach einer halben Stunde wird die verkohlte Knolle mit eifrigen, ungewaschenen Händen entnommen und verschlungen.
Degei sitzt auf dem Lehmboden - sie hat keine Möbel - wo sie auch ihre tägliche Arbeit ausführt, z. B. Kleider mit trübem Wasser aus dem nahe gelegenen Sumpf zu waschen.
Ein Eimer in einem dachlosen Raum dient als Latrine.
Als jüngste der vier Ehefrauen ihres Mannes wurden ihr keine Felder zugewiesen.
Polygamie ist hier üblich.
Natürlich kann spät zu arbeiten gefährlich sein: Die meisten Dorfmänner sind arbeitslos, und viele trinken schwer, und es gibt hier die Soldaten.
"Niemand wagt es, nach 17 Uhr im Dorf herumzulaufen", sagt sie.
Es ist ein seltener Einblick in das tägliche Leben im Hochland von Papua, einer ehemaligen holländischen Kolonie, die 1969 nach einem umstrittenen Referendum in Indonesien aufgenommen wurde, als nur 1.026 Älteste durch eine öffentliche Handerhebung vor den Besatzungstruppen abstimmen sollten.
Eine bestehende Bewegung, die für die Unabhängigkeit gegen die holländische Herrschaft aufrührte, wandte sich schnell gegen die Regierung von Jakarta, die die Kontrolle über die Region unterhält und ausländische Journalisten oder Rechtsbeobachter davon ausschließt.
Im Jahr 2003 wurde die Provinz offiziell in Papua und West Papua aufgeteilt, wobei der unabhängige Teil Papua-Neuguineas den östlichen Teil der Insel umfasste.
Enarotali ist so abgelegen wie es öde ist. Die Reise beinhaltet einen 90-minütigen Flug von der Provinzhauptstadt Jayapura nach Nabire und dann eine morgendliche 5-stündige Autofahrt mit dem Mietwagen.
Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Die Stadt mit etwa 19.000 Einwohnern besteht aus Holzhäusern, die von Bambuszäunen umgeben sind, und aus Wellblechdächern, die durch Rost in verschiedene gelbbraune Töne umgewandelt wurden.
Nur sehr wenige Indonesier haben ihre Reise hierher gemacht, geschweige denn Journalisten und praktisch keine Ausländer.
Bevor christliche Missionare ankamen, verehrten Mee Pago Papuans einen Gott namens Uga Tamee.
Es gab auch andere Veränderungen.
"Wir waren nicht daran gewöhnt, diese Kleidung zu tragen", sagt Degei und deutet auf ihren lebhaften, handgewebten Turban, ihr dunkles Hemd und ihren hellen Rock hin.
"Früher hatten wir nur Blätter an unseren Körpern."
Papua ist Indonesiens ärmste Provinz, wo 28 % der Menschen unter der Armutsgrenze leben und einige der schlimmsten Kindersterblichkeits- und Alphabetisierungsraten in Asien haben.
Aber es ist auch Indonesiens Goldland.
Die größte und profitabelste Goldmine der Welt, Grasberg, im Besitz des Freeport McMoran aus Phoenix, liegt nur 60 Meilen von Paniai entfernt, einer Hochlandprovinz in der Größe von New Jersey mit 153.000 Einwohnern.
Allein im Jahr 2015 hat Freeport im Wert von 3,1 Milliarden US-Dollar Gold und Kupfer abgebaut.
Darüber hinaus verfügt Papua über Holzressourcen im Wert von geschätzten 78 Milliarden US-Dollar.
Diese Reichtümer sind jedoch eine Quelle des Elends für die Papua, die sicherstellen, dass Indonesiens mächtiges Militär eine erstickende Präsenz bewahrt.
Eine Untersuchung von 2005 in der New York Times berichtete, dass Freeport lokale Militärangehörige und Einheiten zwischen 1998 und 2004 fast 20 Millionen US-Dollar zahlte, darunter bis zu 150.000 US-Dollar an einen einzigen Offizier.
Papuanische Forderungen nach größerer Autonomie bedrohen diese goldene Gans und werden gnadenlos behandelt.
Nach Angaben von Aktivisten sind mehr als 500.000 Papua getötet worden und Tausende wurden seit 1969 vom indonesischen Militär vergewaltigt, gefoltert und inhaftiert.
Massentötungen in Papuas Stammeshochland in den 1970-er Jahren wurden gemäß der Asien-Menschenrechtskommission zum Völkermord.
Allein in der Region verhaftete die indonesische Polizei im vergangenen Jahr mehr als 3.900 friedliche Demonstranten.
"Wir Werden Alles Verlieren" heißt es in einem Bericht der Erzdiözese Brisbane aus dem Jahr 2016, in dem Berichte über Gräueltaten des Vorjahres enthalten sind, wie etwa ungesetzliche Hinrichtungen und Folter - Vergewaltigung und Elektroschläge sind nach einem anderen Bericht besonders beliebt - und die brutale Niederschlagung friedlicher Demonstrationen.
"Es ist schwierig, die Anzahl der Opfer zu zählen, da jede Woche Vorfälle passieren", sagt Andreas Harsono, Indonesien-Forscher für Human Rights Watch.
Die Schrauben haben sich verstärkt, da Papuas Ressourcen einen Zustrom von Siedlern aus anderen Teilen Indonesiens bringen.
Die Bevölkerung von 3,5 Millionen Einwohner der Provinz ist zu 83 % christlich, aber die demografische Entwicklung verändert sich, da muslimische Wirtschaftsmigranten von den bevölkerungsreichen Inseln Java, Borneo, Sumatra und Sulawesi kommen.
Javanesische Warung-Kantinen verkaufen gebratenes Huhn und Gado-Gado, ein gemischtes Gemüse mit Erdnusssauce serviert.
Lokale Leute kämpfen um hier mitzuhalten.
"Die Migranten haben begonnen, Hühner und Gemüse auf dem traditionellen Markt billiger als die lokalen Papua zu verkaufen", erklärt Abeth You, ein 24-jähriger Paniai-Einheimischer, der in die Provinzhauptstadt Jayapura zur Arbeit zog.
"Es hat die einheimischen Papua - die Mama-Mama [die Frauen] von Papua - ihren Markt gekostet."
Der indonesische Staatspräsident Joko Widodo, im Volksmund als Jokowi bekannt, versprach während seines Wahlkampfes 2014 die Ungleichheiten und die Rechtsverletzungen in Papua anzugehen.
Der ehemalige Zimmermann sicherte 27 der insgesamt 29 Bezirke von Papua - einschließlich Paniai - auf dem Weg zum Präsidentenpalast in Jakarta.
Aber in Papua hat sich wenig verändert, und heute fühlen sich die Einheimischen betrogen.
"Unsere Herzen sind gebrochen, weil wir 2014 für Jokowi gestimmt haben, mit der Erwartung, dass er unsere Hoffnungen erfüllen wird, dass die Gerechtigkeit wiederhergestellt wird", sagt You.
Tatsächlich erlitt Paniai nur zwei Monate nach Jokowis Einweihung im Oktober einen Tiefpunkt.
Am 7. Dezember 2014 war eine Gruppe von 11 Kindern draußen und sang Weihnachtslieder vor einem Lagerfeuer in Enarotali, als zwei indonesische Soldaten auf einem Motorrad durch die Dunkelheit brachen.
Die erschrockenen Kinder sagten ihnen, dass sie ihre Scheinwerfer einschalten sollten.
Einer der Soldaten nahm Anstoß an ihrem Ton und kam später mit vier Soldaten zurück, so der örtliche Pastor Yavedt Tebai.
Die Soldaten, die getrunken hatten, jagten und schlugen die Gruppe mit ihren Gewehrkolben, sagten Opfer und Zeugen.
Dann feuerte einer der Soldaten in die Gruppe der Kinder.
Ein Kind, der 16-jährige Yulianus Yeimo, wurde so schwer geschlagen, dass er ins Koma fiel.
Ein paar Stunden später wurde das Gebäude der nahe gelegenen Regierungskommission in Brand gesetzt und die Dinge eskalierten am nächsten Tag.
Ungefähr 1.000 junge Papua Männer, Frauen und Kinder versammelten sich auf einem Fußballplatz vor der örtlichen Polizeistation und dem Militärkommandozentrum, um Gerechtigkeit zu fordern.
Sie trugen zeremonielle Jagdbögen und führten den Waita-Tanz - im Kreis laufend und einen Vogelgesang imitierend - von Papuas Mee Pago-Stamm vor.
Einige Demonstranten begannen Steine auf Polizei- und Militärposten zu schleudern.
Als die Stimmung aufgeheizt war, wurde den Soldaten ein Befehl über ein internen Funk geschickt: "Wenn die Massen mehr als dreimal Widerstand leisten, schießen sie sie tot", heißt es in einem offiziellen Dokument von TIME, das den lokalen Medien nicht freigegeben wurde.
Yeremias Kayame, 56, der Leiter des Kego Koto-Viertels von Enarotali, sah die drohende Gefahr und rief nach Ruhe und forderte die Menge auf, nach Hause zurückzukehren.
Niemand war in der Stimmung zuzuhören.
"Als ich mich umdrehte, wurde ich plötzlich in mein linkes Handgelenk geschossen", sagte er TIME auf der Veranda seines bunt bemalten Holzhauses.
Kayame weiß immer noch nicht, wer gefeuert hat, aber sagt, dass die Kugel aus den Reihen der hier versammelten Soldaten kam.
"Es war überfüllt, viele Schüsse wurden gefeuert", fügt er hinzu.
Der einheimische Mann Alfius Youw wurde dreimal getroffen, so sein Cousin, der Zeuge der Erschießungen war.
"Ich rannte zu ihm und untersuchte seinen Körper, um sicher zu gehen, dass er es war", sagte Yohanes, der wie viele Indonesier nur einen Namen trägt, der TIME in düsterer Stimmung.
"Ich sah, dass er tot war ... Ich habe ihn geküsst."
Der Chefinspektor der Papua-Polizei, Yotje Mende, sagte Reportern, dass seine Offiziere ihre Station nur "sichern" wollten, weil sie angegriffen werde.
"Wir müssen uns verteidigen, wenn Menschen drohen, uns zu töten", sagte der Sprecher der Papua-Polizei, Kommissar Pudjo Sulistiyo, im Jahr 2015.
"Es geht um Leben und Tod."
Laut Human Rights Watch wurden fünf junge Demonstranten getötet und viele weitere verletzt.
Die Nachrichten über die Tötungen kamen erst am folgenden Tag 'gefiltert' nach Jakarta.
Drei Wochen hielt Jokowi in Jayapura eine leidenschaftliche Rede, in der er Sympathien für die Familien der Opfer äußerte und schwor, die historischen Missstände in Papua anzugehen.
"Ich möchte, dass dieser Fall sofort gelöst wird, so dass es in Zukunft nicht mehr passieren wird", sagte er.
Sicherheitsminister Wiranto sagte im Oktober 2016, dass er einen außergerichtlichen Mechanismus zur Beilegung historischer Menschenrechtsverletzungen einrichte.
Aber die Ausreden begannen fast sofort.
"Die meisten Verletzungen sind vor langer Zeit aufgetreten.
Einige waren in den 90-ern und Anfang der 2000-er Jahre.
Der Punkt ist, dass wir uns verpflichtet haben, diese Verstöße anzugehen, aber es gibt Prozesse, die durchlaufen werden müssen", sagte er.
Dann machte Wiranto einen Rückzug, als er am 5. Juni in Jakarta mit TIME sprach und sagte, er habe keine Pläne, in Papua einen Beschwerde-Mechanismus einzurichten.
Stattdessen "wird alles gesetzlich geregelt", sagte er.
Wiranto, den die UNO wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" angeklagt hat, die mehr als 1.000 Todesopfer in Osttimors blutiger Unabhängigkeits-Abstimmung von 1999 forderten, sagte, dass 11 Fälle von Menschenrechtsverletzungen in Papua bereits beigelegt worden seien, einschließlich des Paniai-Vorfalls.
Familien der Paniai-Opfer nahmen solche Behauptungen mit grimmiger Ungläubigkeit entgegen.
"Ich wurde in den letzten drei Jahren viermal interviewt, aber es gab keinerlei Fortschritte", sagt Yohanes.
"Ich bin müde."
Er sagt, dass er Jahre später immer noch in Angst lebt.
"Ich habe Angst", sagt er.
"Ich habe Angst, vom Militär verhaftet zu werden, habe Angst, erschossen zu werden."
Sein Bruder Yacobus wiederholte die Ansicht, dass die Menschen in Paniai Angst haben, den Vorfall zu diskutieren.
Er sagt, dass er vom Militär geschlagen wurde, nachdem er half, vier der Opfer zu begraben.
"Nachdem ich die Leichen begraben hatte, suchte das Militär nach mir", sagt er.
Die Schießereien haben nicht aufgehört.
Am Dienstag schoss die indonesische Polizei auf Dorfbewohner in Paniais Nachbarschaft Deiyai.
Während einer Konfrontation zwischen Dorfbewohnern und dem Manager einer Baufirma, die sich weigerte, einen bewusstlosen Mann ins Krankenhaus zu bringen, starb eine Person und 17 andere wurden verletzt, darunter auch Kinder.
Der Mann, der 24-jährige Ravianus Douw, der ertrunken war, als er in einem nahe gelegenen Fluss fischte, starb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Aufgeregte Dorfbewohner protestierten vor dem Standortbüro des Unternehmens.
Die Polizei sagte, dass die Dorfbewohner Steine auf Offiziere warfen, die darauf reagierten, indem sie Warnschüsse abfeuerten.
Aber Einheimische sagen, dass die mobile Brigade (indonesische paramilitärische Polizei) auf die Menge zu schießen begann und einen tötete.
"Wir waren so in Panik, wir haben Angst, dass es Rache geben wird", sagt der 29-jährige Dominggu Badii, der in der Nähe des Krankenhauses wohnt und Zeuge war, wie die Verletzten hier schnell eingeliefert wurden ist, so die TIME.
"Ich habe mich zwei Tage in meinem Haus versteckt."
Das Deiyai-Parlament hat dazu aufgerufen, die beteiligten Offiziere zur Rechenschaft zu ziehen und die mobile Brigade der Polizei aus dem Gebiet zurückzuziehen.
Paniai war immer ein Unruheherd für die indonesische Regierung.
Der Mangel an sinnvoller Entwicklung stärkt die Unzufriedenheit der Stammesangehörigen Mee, Moni, Dani und Damal, die im grünen Hochland von Papua leben.
Viele schlossen sich der "Freien Papua-Bewegung" (OPM) an, der Rebellenarmee, die behauptet, die Rechte der Papua zu verteidigen, indem sie sporadische Angriffe und Entführungen von indonesischen Soldaten anstoßen.
Einige der Top-OPM-Führer stammen aus Paniai, darunter Tadius Yogi und Daniel Yudas Kogoya.
Als Reaktion darauf wurden in den letzten Jahren Tausende von Menschen in Paniai verhaftet und willkürlich in Gewahrsam genommen, unter dem Vorwand der "Sicherung der nationalen Souveränität".
Manche tauchen nie wieder auf.
Unter den Menschen in Papua ist Paniai als "ein tragischer, vergessener Ort" bekannt.
Armut stärkt die Unzufriedenheit.
Das bisschen Reis, der in Enarotali verkauft wird, ist für Einheimische zu teuer.
Brot ist genauso außer Reichweite.
Die Menschen hier bauen alles an, was sie essen: vor allem Nota und Obst und Blattgemüse.
Die Landwirtschaft ist die Aufgabe der Frauen, die jeweils vier oder fünf Felder der Süßkartoffel bearbeiten können.
Sie behalten den Großteil der Ernte für die Familie, während der Rest auf dem lokalen Markt verkauft wird.
Zehn Stücke Nota kosteten nur 10.000 indonesische Rupien (75 Cents).
Im Laufe der Zeit sind wirtschaftliche Ungleichheiten zwischen den einheimischen Papua und den neuen Migranten gewachsen, die seit der Eröffnung neuer Flugrouten zum Flughafen Nabire in größerer Zahl angekommen sind.
Die wenigen Arbeitsplätze, die es in der Region gibt, gehen in der Regel an die besser ausgebildeten und wohlhabenderen Migranten.
Papua haben selten das Kapital oder die notwendigen Fähigkeiten, um ihre eigenen Unternehmen wettbewerbsfähig zu führen.
"Die jungen Leute sind nicht daran interessiert, im Dorf zu bleiben ... denn hier gibt es keine Jobs oder Geld", sagt John Gobai, der Vorsitzende des Stammesrates von Paniai.
Isolation hält die Augen der Welt fern von Papua.
Darüber hinaus bleiben Beschränkungen der Berichterstattung internationale Medien angespannt.
Anfang des Jahres wurden die französischen Journalisten Franck Escudie und Basille Longchamp wegen mangelnder Koordination mit verwandten Institutionen aus Papua deportiert, obwohl ihnen die seltene Erlaubnis zum Filmen gegeben wurde.
Laut Phelim Kine, dem stellvertretenden Asien-Direktor von Human Rights Watch, wurden die Versprechungen von Jokowis Wahlkampf, die Beschränkungen der Berichterstattung aufzuheben, um Transparenz und Entwicklung zu fördern, nicht realisiert.
"Es gibt neue Gefahren für ausländische Journalisten, die versuchen, von Indonesiens unruhigen östlichsten Provinzen von Papua und Westpapua zu berichten versuchen: Visa-Verweigerung und eine schwarze Liste," sagte er in einer Erklärung.
Mangelnde Pressekontrolle bedeutet, dass der internationale Druck auf die indonesische Regierung weitgehend auf die unmittelbaren Nachbarn Papuas beschränkt bleibt.
Im März forderten sechs pazifische Staaten - Tonga, Nauru, Palau, Tuvalu, die Marshallinseln und die Salomonen-Inseln - den UN-Menschenrechtsrat auf, die "verschiedenen und weit verbreiteten Verletzungen" in Papua einschließlich der Paniai-Schießerei zu untersuchen.
Dieselben Länder haben historisch gesehen das OPM unterstützt.
Der Sprecher des indonesischen Außenministeriums Arrmanatha Nasir wies die Vorwürfe der Gruppe zurück und sagte Journalisten in Jakarta: "In Indonesien gilt immer noch ein demokratisches System, und es gibt freie Medien, so dass es schwierig ist, die Beweise für Menschenrechtsfälle zu vertuschen."
Die Menschen vor Ort wollen, dass mehr ausländische Regierungen dies zur Kenntnis nehmen.
Als eine offizielle Delegation aus den Niederlanden, unter der Leitung des Menschenrechts-Botschafters Kees Van Baar, Jayapura am 4. Mai besuchte, brachen Einheimische ihr Schweigen und bedrängten ihn "Wir wollen Freiheit", gemäß einer Quelle, die auch an der Sitzung teilnahm, aber anonym bleiben möchte.
Indonesien hat 2019 eine weitere Präsidentschaftswahl, aber die Papua sagen, dass sie wahrscheinlich nicht wieder für Jokowi stimmen werden.
"Jokowi ist ein Mensch, der gute Absichten hat, aber er ist von den Leuten umgeben, die an den Paniai-Schüssen beteiligt sind", sagt Gobai, der Vorsitzende des Stammesrates.
Er will, dass Jokowi weiß, dass das Paniai-Volk, abgesehen davon, dass es unter der ständigen Bedrohung eines räuberischen Militärs lebt, sich in armseligen Erziehungs- und Gesundheitsdiensten befindet.
Gobai sagt, dass die Paniai-Leute, wie andere Papua, ihre Stimme für Jokowi als eine "Schuld" betrachten, die er zurückzahlen muss.
"Sie brauchen kein Geld, sie wollen nur Gerechtigkeit", sagt er.
Trotz der Drohungen und Einschüchterungen führten Familien der Paniai-Schussopfer einen letzten symbolischen Akt des Trotzes aus: die Leiche eines Opfers wurde auf einem Gelände genau gegenüber der Polizei und der Militärstation begraben.
Sie wissen, dass ihnen vielleicht niemals Gerechtigkeit zukommen wird, aber zumindest lassen sie die Verantwortlichen ihre Verbrechen nicht vergessen.
"Ein Mitglied unserer Familie wurde getötet", sagt Yacobus mit gesenktem Kopf.
"Was können wir sonst noch tun?" | en-de | wmt | 9 | 0 | raw | document |
English: Provence lavender under threat from climate change
It has become a symbol of Provence in southern France, but there is a warning that it's under threat from climate change.
Lavender is in decline because of drought-like conditions and disease-carrying insects, causing a major headache for scientists and farmers attempting to find solutions.
Eric Chaisse, an expert at the Provence-based agricultural research institute CRIEPPAM, said: "Lavender in Provence is effectively endangered, because in recent years the plant has been subjected to the effects of climate change that brought a lot less rain in the spring and mostly in the autumn.
This affects the lifespan of lavender.
There's also a small cicada, a micro-bacteria transmitting leaf hopper, and in very dry weather there are lots of them."
And a lot is at stake.
As well as attracting holidaymakers, lavender oil is highly sought after for perfume and cosmetics.
Eric Chaisse said: "Instead of having very long plant ears with a number of large flowers, we have smaller ones, underdeveloped and either missing or weakened.
So we have fewer parts with essential oil."
Solutions being looked at include better water distribution and slowing down evaporation from the soil, but also spraying the plants with a protective mix of clay and water and developing varieties more resistant to dry conditions.
German: | Lavendel aus der Provence vom Klimawandel bedroht
Er ist zu einem Symbol der Provence in Südfrankreich geworden, aber es gibt eine Warnung, dass er vom Klimawandel bedroht ist.
Der Lavendel ist wegen der an Dürre erinnernden Bedingungen und wegen der Krankheiten übertragenden Insekten rückläufig, was Wissenschaftlern und Landwirten, die versuchen, Lösungen zu finden, große Kopfschmerzen bereitet.
Eric Chaisse, Experte des Agrarforschungsinstituts CRIEPPAM in der Provence, sagte: "Der Lavendel in der Provence ist effektiv gefährdet, weil die Pflanze in den vergangenen Jahren den Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt war, der im Frühjahr viel weniger Regen gebracht hat und im Herbst viel mehr.
Dies hat Auswirkungen auf die Lebensdauer von Lavendel.
Es gibt auch eine kleine Zikade, ein Mikrobakterium, das Zwergzikaden überträgt, und bei sehr trockenem Wetter gibt es sehr viele davon."
Und es steht viel auf dem Spiel.
Lavendelöl lockt nicht nur für Urlauber an, es ist auch für Parfüm und Kosmetik sehr gefragt.
Eric Chaisse sagte: "Anstatt sehr lange Pflanzenohren mit einer großen Anzahl von Blumen zu haben, haben wir kleinere, unterentwickelte und entweder fehlende oder geschwächte.
Also haben wir weniger Teile mit ätherischem Öl."
Zu den Lösungen, die in Betracht gezogen werden, gehören eine bessere Wasserverteilung und die Verlangsamung der Verdunstung aus dem Boden, aber auch das Besprühen der Pflanzen mit einer schützenden Mischung aus Ton und Wasser und die Entwicklung von Sorten, die gegenüber Trockenheit widerstandsfähiger sind. | en-de | wmt | 74 | 0 | raw | document |
English: How soccer's financial rules impact Neymar's move to Paris
Rules aimed at preventing unfettered spending by European soccer clubs will not disrupt Neymar's world-record transfer from Spain's Barcelona to France's Paris-Saint Germain.
Any consequences will come further down the line for Paris Saint-Germain from UEFA, the governing body overseeing the European game which has the power to ban teams from the prestigious Champions League tournament.
Financial Fair Play rules launched by UEFA in 2011 mean that PSG will eventually have to show that Neymar's transfer was funded without incurring huge losses.
Barcelona has been paid 222 million euros ($262 million) just to buy the Brazilian out of his contract and Neymar will command a salary that will run to tens of millions of dollars a year.
Here are some of the financial aspects of Neymar's move to France.
PSG can certainly stump up the cash to sign Neymar and add him to a galaxy of other stars, given the team's funding from the energy-rich ruling family of Qatar.
Clubs are allowed to spend heavily on acquiring players but they have to counterbalance that with legitimate sources of income, allowing them to approach break-even on their football-related business.
FFP was conceived by Michel Platini after his election as UEFA president in 2007.
The former France player believed that clubs who ran up huge debts in their pursuit of success were effectively cheating and risking ruin if banks or owners withdrew their support.
In 2011, FFP shifted from focusing on clubs' debts to monitoring their losses instead.
The change meant that the business model Roman Abramovich initially used at Chelsea in 2003 - buy a club with potential, and then spend heavily to improve the squad and build a global brand - become a tougher proposition.
During the current three-year FFP assessment period that runs through 2018, clubs can incur losses of 30 million euros.
And despite Platini being ousted in disgrace from the presidency in 2015, his UEFA successor Aleksander Ceferin is still committed to deterring excessive spending.
"Certainly FFP is not dead and we will, for sure, reinforce the rules going forward," Andrea Traverso, who oversees FFP at UEFA, told The Associated Press last week.
Although PSG will have paid Neymar's buyout clause in one lump sum, it can spread the amount for accounting purposes over the length of his contract.
Neymar has signed a five-year deal, so the transfer fee could be shown as a 44.4 million-euro cost in the annual accounts for the next five years.
The first wave of FFP sanctions in 2014 saw PSG, along with Abu Dhabi-owned Manchester City, hit with the heaviest sanctions.
PSG was handed a fine of 60 million euros (then $82 million) - that was later reduced to 20 million euros - and ordered to limit its Champions League squads to 21 players for the 2014-15 season instead of the normal 25.
UEFA is on the lookout for clubs who might try to outwit its financial regulators by inflating their income through companies linked to a club's owners.
While a Qatari company could sponsor PSG, if the value of the sponsorship was deemed to exceed standard market rates UEFA would not allow it to count as legitimate income.
That is what happened in 2014 when UEFA ruled that the value of the Qatar Tourism Authority sponsorship of PSG was inflated.
It has been reported that part of Neymar's PSG earnings could come via payments from the 2022 World Cup organizing committee in Qatar.
But PSG and Qatar 2022 have denied that Neymar will become a World Cup ambassador and such a maneuver would be easy for UEFA's regulators to expose.
Past sanctions slapped on PSG means that UEFA will be even more watchful of any attempt to circumvent the rules.
UEFA has not been in pre-emptive discussions with PSG about Neymar's transfer, people familiar with the situation said Thursday.
They spoke to The Associated Press on condition of anonymity as they were not authorized to discuss the PSG situation.
The last published accounts show that PSG made a profit of more than 10 million euros in 2015-16 on a turnover of 542.4 million euros.
Accounts for the last financial year are yet to be published.
PSG expects Neymar's arrival to be a boon for sponsorship deals, merchandising and jersey sales.
The club expects turnover would grow by at least 30 percent on the back of the signing.
Clearly irritated to see one of soccer's biggest players leaving, the Spanish league tried to stymie Neymar's move, claiming that PSG will be breaching FFP.
"It is a clear case of 'financial doping', with the club and the state," La Liga President Javier Tebas told Spanish newspaper AS, referring to Qatar's ultimate ownership of PSG.
Arsenal manager Arsene Wenger, whose club is owned by an American sports tycoon, shares La Liga's reservations about a state funding a club.
"It is the consequence of the ownerships and that has completely changed the whole landscape of football in the last 15 years," Wenger said Thursday.
"Once a country owns a club, everything is possible.
It becomes very difficult to respect the Financial Fair Play because you can have different ways or different interests for a country to have such a big player to represent a country."
German: | Wie sich die Finanzregeln des Fußballs auf Neymars Umzug nach Paris auswirken
Die Regeln, die darauf abzielen, ungehinderte Ausgaben der europäischen Fußballvereine zu verhindern, werden Neymars Weltrekord-Transfer vom spanischen Barcelona zum französischen Paris-Saint Germain nicht stören.
Irgendwelche Konsequenzen werden für Paris Saint-Germain von der UEFA noch kommen, denn die leitende Organisation, die das europäische Spiel überwacht hat die Macht, Mannschaften von den Zugang zu dem prestigeträchtigen Champions-League-Turnier zu verbieten.
Finanzielle Fair-Play-Regeln, die 2011 von der UEFA ins Leben gerufen wurden, bedeuten, dass PSG irgendwann nachweisen muss, dass der Transfer von Neymar ohne große Verluste finanziert wurde.
Barcelona hat 222 Millionen Euro (262 Millionen $) gezahlt, um den Brasilianer aus seinem Vertrag herauszukaufen, und Neymar wird ein Gehalt empfangen, das mehrere zehn Millionen Dollar pro Jahr betragen wird.
Hier sind einige der finanziellen Aspekte von Neymars Umzug nach Frankreich.
PSG kann mit Sicherheit das Geld locker machen, damit Neymar unterschreibt und ihn in eine Galaxie anderer Stars bringen, angesichts der Finanzierung des Teams durch die durch die Energie reiche Herrscherfamilie von Katar.
Vereine dürfen für den Erwerb von Spielern viel Geld aufwenden, müssen aber mit legitimen Einnahmequellen gegensteuern, die ihnen den Break-Even Punkt in ihrem auf den Fußball bezogenen Geschäft ermöglichen.
FFP wurde von Michel Platini nach seiner Wahl zum UEFA-Präsidenten im Jahr 2007 konzipiert.
Der ehemalige französische Spieler glaubte, dass Vereine, die in ihrem Streben nach Erfolg enorme Schulden auf sich genommen hatten, effektiv betrügen und riskierten, sich zu ruinieren, wenn Banken oder Eigentümer ihre Unterstützung zurückzogen.
Im Jahr 2011 verlagerte sich FFP von der Konzentration auf die Schulden der Klubs auf die Überwachung ihrer Verluste.
Die Änderung bedeutete, dass das Geschäftsmodell, das Roman Abramovich ursprünglich 2003 in Chelsea benutzte - einen Club mit Potenzial kaufte und dann kräftig investierte, um die Mannschaft zu verbessern und eine globale Marke aufzubauen - zu einer härteren Angelegenheit werden sollte.
Während der aktuellen dreijährigen FFP-Veranlagungsperiode, die bis 2018 läuft, können Clubs Verluste in Höhe von 30 Millionen Euro hinnehmen.
Und obwohl Platini 2015 von der Präsidentschaft in Ungnade gefallen ist, setzt sich sein UEFA-Nachfolger Aleksander Ceferin weiterhin dafür ein, von übermäßigen Ausgaben abzuschrecken.
"Sicherlich ist FFP nicht tot und wir werden die Regeln für die Zukunft bestimmt noch verstärken", sagte Andrea Traverso, der bei der UEFA für FFP verantwortlich ist, gegenüber The Associated Press in der vergangenen Woche.
Obwohl die PSG die Buy-out-Klausel von Neymar in einer Pauschale bezahlt hat, kann sie den Betrag für die Rechnungslegung über die Dauer seines Vertrags verteilen.
Neymar hat einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet, so dass die Ablösesumme für die nächsten fünf Jahre in Höhe von 44,4 Millionen Euro im Jahresabschluss ausgewiesen werden kann.
Die erste Welle von FFP-Sanktionen im Jahr 2014 hat die PSG zusammen mit Abu Dhabi, das sich im Besitz von Manchester City befindet, mit den schwersten Sanktionen getroffen.
Die PSG erhielt eine Geldstrafe von 60 Millionen Euro (damals 82 Millionen Dollar), die später auf 20 Millionen Euro gesenkt wurde - und es wurde angeordnet, dass die Mannschafts-Mitglieder für die Champions-League der Saison 2014/15 auf 21 Spieler statt der sonst normalen 25 Spieler begrenzt bleibt.
Die UEFA ist auf der Suche nach Klubs, die versuchen könnten, ihre Finanzaufsicht zu überlisten, indem sie ihre Einnahmen durch Unternehmen, die mit den Eigentümern eines Clubs verbunden sind, aufblähen.
Während ein katarisches Unternehmen die PSG sponsern könnte, wenn der Wert des Sponsorings die Standard-Marktsätze überschreiten sollte, würde die UEFA dies nicht als legitimes Einkommen gelten lassen.
Genau das geschah 2014, als die UEFA entschied, dass der Wert des Sponsorings der PSA von der Qatar Tourism Authority aufgebläht wurde.
Es wurde berichtet, dass ein Teil der PSG-Zahlungen an Neymar über Zahlungen des Organisationskomitees der WM 2022 in Katar kommen könnte.
Aber PSG und Katar 2022 haben bestritten, dass Neymar WM-Botschafter werden wird und ein derartiges Manöver für die UEFA-Regulierungsbehörden einfach herauszufinden sein könnte.
Die bisherigen Sanktionen gegen PSG bedeuten, dass die UEFA noch aufmerksamer sein wird, jeden Versuch zu beachten, die Regeln zu umgehen.
Die UEFA hatte keine vorbereitenden Gespräche mit PSG über Neymars Transfer, sagtem am Donnerstag die Leute, die mit der Situation vertraut sind.
Sie sprachen unter der Bedingung der Anonymität mit The Associated Press, da sie nicht befugt waren, die PSG-Situation zu diskutieren.
Die letzten veröffentlichten Berichte zeigen, dass PSG 2015/16 mit einem Umsatz von 542,4 Millionen Euro einen Gewinn von mehr als 10 Millionen Euro erzielt hat.
Die Konten für das letzte Geschäftsjahr müssen noch veröffentlicht werden.
PSG erwartet, dass Neymars Ankunft ein Segen für Sponsoring-Deals, Merchandising und Trikotverkäufe ist.
Der Verein geht davon aus, dass der Umsatz nach der Unterzeichnung um mindestens 30 Prozent steigen wird.
Die spanische Liga war eindeutig irritiert, einen der besten Fußballspieler gehen zu sehen, und sie versuchte, Neymars Wegzug zu verhindern, indem sie behauptete, dass PSG die FFP verletzen würde.
"Es ist ein klarer Fall von" finanziellem Doping" mit dem Klub und dem Staat", sagte der Präsident der La Liga, Javier Tebas, der spanischen Tageszeitung AS in Bezug auf Katars letztliche Eigentümerschaft an PSG.
Arsenal-Manager Arsene Wenger, dessen Verein im Besitz eines amerikanischen Sport-Tycoons ist, teilt die Vorbehalte von La Liga gegen einen Staat, der einen Verein finanziert.
"Es ist die Konsequenz der Eigentümerschaft und das hat die gesamte Landschaft des Fußballs in den letzten 15 Jahren komplett verändert", sagte Wenger am Donnerstag.
"Sobald ein Land einen Verein besitzt, ist alles möglich.
Es wird sehr schwierig, das Finanzielle Fairplay zu respektieren, weil man unterschiedliche Wege geht oder unterschiedliche Interessen haben kann, wenn ein Land einen so großen Akteur hat, um ein Land zu repräsentieren." | en-de | wmt | 45 | 0 | raw | document |
German: Wir machen die Stadt lebenswert
Roland Wacker, Haslachs Stadtbaumeister, geht im kommenden Jahr in Rente.
Die Stelle ist bereits ausgeschrieben - geeignete Bewerber sind jedoch rar.
Seit 31 Jahren ist Wacker Stadtbaumeister.
Und die Arbeit macht ihm immer noch großen Spaß, wie er im Pressegespräch vermittelt.
Er berichtet von abwechslungsreichen, aber auch fordernden Aufgaben, die auf seinen Nachfolger warten.
Gleichzeitig wundert ihn, dass bislang keine Bewerbung das Anforderungsprofil erfülle.
Die Stadt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Architekten oder Bauingenieur.
So soll - unter Beachtung der regulären Kündigungsfristen - noch genug Zeit für eine Einarbeitung sein.
Da Haslach für die Verwaltungsgemeinschaft als Untere Baurechtsbehörde fungiert, muss der Bewerber entsprechende Abschlüsse vorweisen.
Denn diese Funktion will die Stadt auf jeden Fall behalten.
Würde sie diese nicht mehr ausfüllen können, müssten die Bürger zur Beratung bis nach Offenburg fahren.
Aber Bürgernähe sei der Stadt und ihm selbst wichtig, sagt Wacker, der von einem guten Betriebsklima sowie guter Stimmung zwischen Behörde und Bürgern berichtet.
In mehr als 30 Jahren im Amt haben sich einige bedeutende Projekte angesammelt, auf die Wacker mit Stolz zurückblickt.
"Wir machen die Stadt lebenswert", ist er sich über das Bauamt und seine Mitarbeiter sicher.
Aber auch in Zukunft stehen abwechslungsreiche Projekte auf der Agenda: Die Umgestaltung des ehemaligen Hukla-Areals und des Niederhofenparkplatzes etwa sind angestoßen.
Die Kinzigbrücke zwischen Bollenbach und Steinach wird erneuert, auch die Stadionsanierung ist immer noch Thema.
Allein Letzteres wird mit rund 1,5 Millionen Euro zu Buche schlagen, "wenn wir's richtig machen", schätzt Wacker.
"Alles in allem warten tolle Aufgaben auf meinen Nachfolger.
Die Arbeit hier macht Spaß."
Gestalterisch sei für einen Stadtbaumeister großer Spielraum vorhanden.
Mit Haslachs eigenem Bauhof und Gärtnerei könne auf Vieles recht flexibel reagiert werden.
"Man kann viel bewegen", so Wacker, und die Gestaltung der Grünanlagen werde von Bürgern und Besuchern oft lobend erwähnt.
Da die Altstadt als Ensemble unter Denkmalschutz steht, sei es wichtig, "ein Auge dafür zu haben, was reinpasst", wenn Neubauten genehmigt werden, betont der scheidende Stadtbaumeister.
Ohnehin trägt der Stadtbaumeister hohe Verantwortung.
Er ist Bauherr, "am Ende läuft alles hier über meinen Tisch".
Bei Betreuung und Koordination kann er auf langjährige Mitarbeiter zählen: Markus Neumaier (Hochbau) ist seit zehn Jahren dabei, Manfred Schöner (Tiefbau) bereits seit 15 Jahren.
Auch, dass sein Nachfolger lange bleibt, wünscht sich Wacker: "Wir suchen jemanden, der sich mit der Stelle wirklich identifiziert und bleiben möchte".
Denn Kontinuität sei nicht nur wichtig für ein gutes Betriebsklima, sondern auch für die weitere Gestaltung der Stadt.
Wer Roland Wacker beerben möchte, sollte nach Auskunft der Stadt Haslach ein abgeschlossenes Studium als Diplomingenieur oder Bachelor mit Fachrichtung Architektur vorweisen können und über gute Fachkenntnisse in den Bereichen Bauordnungs- und Bauplanungsrecht verfügen.
Dem Stadtbauamt unterstehen Hoch- und Tiefbau, Bauleitplanung, Grunderwerbsangelegenheiten, Verwaltung der städtischen Liegenschaften, Städtischer Betriebshof mit Bauhof und Stadtgärtnerei sowie Untere Baurechtsbehörde einschließlich Denkmalschutz.
English: | We're making the city liveable
Roland Wacker, municipal architect in Haslach, is going into retirement next year.
The post has already been advertised – suitable applicants, though, are few and far between.
Wacker has been municipal architect for 31 years.
And he still finds the work a lot of fun, as he conveys in the press meeting.
He reports of varied, but also demanding, tasks that await his successors.
At the same time, it surprises him that up until now no application has satisfied the job profile.
The city is looking for an architect or civil engineer at the earliest possible opportunity.
This should then allow enough time for induction training – observing usual notice periods.
As Haslach serves as the lower board of building regulations for the joint association of administrations, applicants have to hold appropriate qualifications.
For the town wants to maintain this role at all costs.
If it could no longer fulfil it, citizens would have to travel to Offenburg for advice.
But accessibility for citizens is important to the town and to him too, says Wacker, who reports of a good working atmosphere and a cheerful mood between authorities and citizens.
In more than 30 years in office, Wacker has amassed several significant projects that he looks back on with pride.
"We're making the city liveable," is something he is certain of, re: the building authorities and his colleagues.
But in the future too, there are diverse projects on the agenda: the redesign of a former Hukla plot and of the Niederhofen carpark, for example, have been initiated.
The Kinzig bridge between Bollenbach and Steinach is being renovated, and refurbishment of the stadium is still a topic.
The latter alone will cost as much as 1.5 million euros "if we do it properly", estimates Wacker.
"All in all, there are great tasks awaiting my successor.
The work here is fun."
There is a lot of scope for creativity for a municipal architect.
With Haslach's own building yard and garden nursery, there is a lot that can be responded too with a high level of flexibility.
"One can affect a lot," says Wacker, and the design of the green spaces is often mentioned with praise by citizens and visitors.
Since the old town as a whole has protected building status, it is important "to have an eye for what fits in" if new buildings are approved, stresses the outgoing municipal architect.
In any case, the municipal architect bears a lot of responsibility.
He is master of construction: "In the end, everything here passes by my desk".
For support and coordination, he can count on years-old colleagues: Markus Neumaier (building construction) has been there ten years, Manfred Schöner (civil engineering), already 15 years.
Wacker also hopes that his successor will stay a long time: "We are looking for someone who really identifies with the post and wants to stay".
For continuity is important not only for a good working atmosphere, but also for the future design of the city.
Anyone who wishes to take over from Roland Wacker should, according to the city of Haslach, be able to demonstrate completed studies as graduate engineer or a bachelors degree with a specialisation in architecture and should have good specialist knowledge in the fields of building regulations and planning laws.
The municipal planning and building control office is in charge of building construction and civil engineering, urban land-use planning, land acquisition affairs, management of municipal property, the municipal depot with building yard and city nursery, and the lower board of building regulations, including preservation of sites of historic interest. | de-en | wmt | 101 | 0 | raw | document |
English: Mikey Garcia and Vasyl Lomachenko meet for the first time, discuss a possible showdown
Vasyl Lomachenko and Mikey Garcia, who should be on a collision course to stage the most compelling boxing match under 147 pounds in the near future, met each other for the first time Thursday.
They were in separate rooms at ESPN offices in Los Angeles until Garcia, the unbeaten World Boxing Council lightweight champion, walked down the hallway to greet Lomachenko, the World Boxing Organization super-featherweight champion.
After Garcia's victory by unanimous decision over former four-division world champion Adrien Broner on Saturday on Showtime, both fighters are members of the top-five pound-for-pound list.
Garcia extended his right hand and said, "How you doing, champ?
Best of luck to you."
Lomachenko defends his belt against Miguel Marriaga on Saturday night at 7 on ESPN.
As the pair posed for photos, Lomachenko manager Egis Klimas noted that a potential showdown between the fighters would be "perfect sizing."
"I'm a former featherweight," Garcia reminded.
"I moved up for Broner [at 140 pounds], but I'm not that big.
I'm small for 140.
I want to come down to lightweight.
And he's got to move up to lightweight [135 pounds] and then we have a fight.
That's what the fans are asking for.
Let's give them that."
Lomachenko agreed.
"Boxing needs this fight."
Klimas asked if it should be on pay-per-view, part of a strategy he has to have Lomachenko fight a 135-pound debut bout later this year to set up a date next summer with Garcia (37-0, 30 knockouts), who also has interest in fighting the Jorge Linares-Luke Campbell winner following their Sept. 23 lightweight title bout at the Forum.
"This fight could be on pay-per-view because all the fans have been asking about it," Garcia said, later expressing openness to fighting on whatever network offers the best financial package.
"We're the main names.
No other names can generate that kind of attention.
Whenever they're ready ... ."
Garcia said he appreciates Lomachenko as "a tremendous fighter," and may attend his Saturday bout.
But Lomachenko paused at lavish praise for Garcia, saying he thought the three-division champion from Riverside looked "very slow, sorry Mikey ... you wanted the knockout."
Garcia said the focus was to show punching strength, then box.
They both said they can feel the momentum building for their own bout.
"This is the fight to be made.
No other fight creates as much attention and buzz.
I'm more than happy to work at it," Garcia said.
Said Lomachenko: "I've waited for the top fighters, and this is Mikey.
It will be a great fight."
German: | Mikey Garcia und Vasyl Lomachenko treffen sich zum ersten Mal, diskutieren einen möglichen Showdown
Vasyl Lomachenko und Mikey Garcia, die in einem Kollisionskurs stehen sollten, um den spannendsten Boxkampf in naher Zukunft unter 147 Pfund zu inszenieren, trafen sich zum ersten Mal am Donnerstag.
Sie waren in separaten Räumen in ESPN-Büros in Los Angeles, bis Garcia, der ungeschlagene World Boxing Council Leichtgewicht-Champion, den Flur hinunter ging, um Lomachenko, den World Boxing Organisation Super-Federgewicht-Champion zu begrüßen.
Nach Garcias Sieg durch einstimmigen Beschluss über den ehemaligen Vier-Divisionen-Weltmeister Adrien Broner am Samstag auf Showtime sind beide Kämpfer Mitglieder der Top-Fünf Pound-for Pound-Liste.
Garcia streckte die rechte Hand aus und sagte: "Wie geht es dir, Champion?
Ich wünsche dir viel Glück."
Lomachenko verteidigt seinen Gürtel gegen Miguel Marriaga am Samstagabend um 19 Uhr auf ESPN.
Als das Paar für Fotos posierte, bemerkte Lomachenko-Manager Egis Klimas, dass ein möglicher Showdown zwischen den Kämpfern die "perfekte Größenordnung" sein würde.
"Ich bin ein ehemaliges Federgewicht", erinnerte Garcia.
"Ich bin für Broner [auf 140 Pfund] aufgestiegen, aber ich bin nicht so groß.
Ich bin klein für 140.
Ich möchte auf Leichtgewicht herunterkommen.
Und er muss sich auf Leichtgewichtler [135 Pfund] zu bewegen und dann kämpfen wir.
Das verlangen die Fans.
Lass uns ihnen das geben."
Lomachenko stimmte zu.
"Boxen braucht diesen Kampf."
Klimas fragte, ob es auf Pay-per-View sein sollte, Teil einer Strategie, die Lomachenko mit einem 135-Pfund-Debüt in diesem Jahr kämpfen muss, um im nächsten Sommer mit Garcia ein Datum zu vereinbaren (37-0, 30 Knockouts) der auch Interesse an dem Kampf gegen den Gewinner von Jorge Linares-Luke Campbell nach deren Leichtgewicht-Titelkampf im Forum am 23. September hat.
"Dieser Kampf könnte im Pay-per-View-Modus stattfinden, weil alle Fans nach ihm gefragt haben", sagte Garcia und drückte sich später offen aus, bei dem Netzwerk zu kämpfen, das das beste Finanzpaket anbietet.
Wir sind die Besten.
Keine anderen Namen können diese Art von Aufmerksamkeit erzeugen.
Wann immer sie bereit sind ... "
Garcia sagte, er schätze Lomachenko als "einen enormen Kämpfer", und er werde möglicherweise an seinem Samstag-Kampf teilnehmen.
Aber Lomachenko hielt bei dem großzügigem Lob für Garcia an und sagte, dass er denke, der Dreikampf-Champion aus Riverside sehen"sehr langsam aus, tut mir leid Mikey ... du wolltest ja das Ko-Aus".
Garcia sagte, der Fokus sei, Schlagstärke zu zeigen, dann Boxen.
Beide sagten, sie könnten das Momentum, das sich für den eigenen Kampf aufbaute, spüren.
"Dies ist der Kampf, der durchgeführt werden muss.
Kein anderer Kampf schafft so viel Aufmerksamkeit und Begeisterung.
Ich bin mehr als glücklich, daran zu arbeiten", sagte Garcia.
Lomachenko sagte: "Ich habe auf die Top-Kämpfer gewartet, und das ist Mikey.
Es wird ein toller Kampf sein." | en-de | wmt | 31 | 0 | raw | document |
English: White House Prop Cost Taxpayers Thousands
The White House's decision to fly a Marine helicopter to the South Lawn for an event highlighting American manufacturing last month cost taxpayers as much as $24,000, according to military records released to TIME.
The green-and-white Sikorsky VH-3D, known as Marine One when the President is aboard, was the centerpiece of the July 17 event at the White House showcasing American construction programs.
President Donald Trump, Vice President Mike Pence and senior White House officials toured manufacturing products from all 50 states.
The Connecticut-made helicopter was displayed alongside a yacht from Maine, a fire truck from Wisconsin, and a forklift from Mississippi.
The White House Military Office requested the helicopter's presence in a fragmentary order, or FRAGO, barely 36 hours before the helicopter landed on the South Lawn for the "unusual" event, according to the records of Marine Helicopter Squadron One (HMX-1), the unit responsible for operating the helicopter.
"I just wanted you to make sure you were aware because it's such an unusual high visibility event," the commander of HMX-1 emailed his superior, the Marine Deputy Commandant for Aviation, the day before the event.
The message indicated the helicopter would arrive on the South Lawn at approximately 7 a.m. on July 17 for the 3 p.m. event, and remain until the lawn was cleared between 6 p.m. and 9 p.m. that evening.
The note adds that should the departure from the White House be delayed, a second aircrew would be needed for the return flight due to duty-hour restrictions.
The original flight crew was with the helicopter during the event, while unit security personnel remained with the aircraft while it was the ground.
It was not clear from records provided to TIME whether a second flight crew was ultimately required.
The Hatch Act prohibits federal employees from using government property for political purposes.
Records indicate that HMX-1 inquired about whether the event might violate the provision.
"One question we asked was if it was a violation of the Hatch Act and were informed it was not," the commander wrote.
"Sounds like you are locked," the Deputy Commandant replied.
The "Made in America" event was designated an official event by the White House, and would not have been covered by the Hatch Act.
But even official events have political overtones.
At the event, the President made a push for healthcare reform efforts then underway in the Senate and touted efforts to rein in government regulations.
Using the aircraft known as Marine One or Air Force One for politically advantageous purposes is hardly a new phenomenon.
Presidents are required to use them for travel.
But requisitioning their use solely for a photo-op is unusual.
Trump drew scrutiny in February when the presidential airplane taxied to the backdrop of his first campaign rally in Melbourne, Fla., and his Twitter account is flush with messages complaining about his predecessor's use of the presidential aircraft.
"The White House is thrilled with the 'Made In America' showcase that featured products from all 50 states that are made by American workers with American materials," said White House deputy press secretary Lindsay Walters.
HMX-1 crews frequently perform training flights around the Washington area and at the South Lawn to practice depositing the President of the United States at the White House with inches of precision.
When Trump was at the G-20 summit in Germany in early July, HMX-1 conducted 58 practice landings at the White House.
The flight for the Made in America event counted toward the aircrew's training requirement for the month, an official said.
Unit helicopters also flew an additional 11 hours that day for "non-presidential support missions."
The White House said taxpayers did not pick up the burden for any of the other props featured at the event.
A spokesperson for Sikorsky said the company was not involved in arranging for the helicopter to be displayed on the South Lawn.
HMX-1 doesn't maintain budgetary records for presidential flights, and determining the precise cost incurred by the event is difficult.
But according to Department of Defense hourly rates for fiscal year 2017, the DoD reimbursement rate for the VH-3D is $24,380 per flight hour.
Unit records record the aircraft flight time as 30 minutes each way from its home base at Marine Corps Air Facility Quantico in Virginia.
The White House argues the true cost of operating the helicopter is well below that rate.
"To place a cost to taxpayers based on the reimbursement rate estimates is highly misleading," Walters said.
"These rate estimates include personnel, maintenance and many other sunk costs that are included in annual appropriations."
According to a 2015 RAND study, DoD reimbursement rates do not include the cost of personnel, but do account for fuel, maintenance, and contracting costs.
At the time, former White House press secretary Sean Spicer defended the use of the helicopter for the event.
"The idea is to showcase this week things that are made in America," Spicer said.
"And I know Sikorsky and the state of Connecticut are very proud of the fact that they contribute to our national security, that there are, I assume, hundreds if not thousands of people whose job depends on that.
And I think, like most Americans, we're all proud of the helicopter and other military equipment that so many Americans worked tirelessly to do.
So, of course, it's appropriate to highlight that."
It wasn't clear whether Trump interacted with the helicopter as he toured the South Lawn for the event, but he did step into the driver's seat of a fire truck.
Inside the White House, Trump addressed Sikorsky representatives, joking with the media about his own fleet of company products.
"I know Sikorsky very well," the President said, "I have three of them."
German: | Die Werbekosten des Weißen Hauses kosten den Steuerzahler Tausende
Die Entscheidung des Weißen Hauses, einen Marine-Hubschrauber zum South Lawn für ein Ereignis zu fliegen, das die amerikanische Fertigung im letzten Monat hervorhebt, kostet Steuerzahler nach den Angaben des Militärs, die dem TIME Magazin überlassen wurden, bis zu 24.000 US-Dollar.
Der grün-weiße Sikorsky VH-3D, bekannt als Marine One, wenn der Präsident an Bord ist, war das Herzstück der Veranstaltung am 17. Juli im Weißen Haus mit amerikanischen Bauprogrammen.
Präsident Donald Trump, Vizepräsident Mike Pence und leitende Beamte des Weißen Hauses machten einen Rundgang durch Produkte aus allen 50 Staaten.
Der in Connecticut gefertigte Hubschrauber wurde neben einer Yacht aus Maine, einem Feuerwehrauto aus Wisconsin und einem Gabelstapler aus Mississippi ausgestellt.
Das Militärbüro des Weißen Hauses verlangte die Anwesenheit des Hubschraubers in einer fragmentarischen Ordnung oder FRAGO, kaum 36 Stunden bevor der Hubschrauber auf dem South Lawn landete, nach den Aufzeichnungen des Marine Helicopter Squadron One (HMX-1), der Einheit, die für den Betrieb des Hubschraubers verantwortlich ist.
"Ich wollte nur, dass Sie sich dessen bewusst sind, weil es ein so ungewöhnliches Ereignis mit hoher Sichtbarkeit ist", schrieb der Kommandeur der HMX-1 am Vorabend der Veranstaltung seinem Vorgesetzten, dem stellvertretenden Marinekommandeur für Luftfahrt.
Die Nachricht zeigte an, dass der Hubschrauber am 17. Juli gegen 7 Uhr morgens auf dem South Lawn für das Ereignis um 15 Uhr eintraf, und so lange blieb, bis der Rasen zwischen 18:00 und 21:00 Uhr an diesem Abend geräumt wurde.
Die Note fügt hinzu, dass, falls der Abflug aus dem Weißen Haus verzögert werden sollte, aufgrund der Beschränkung der Dienststunden eine zweite Mannschaft für den Rückflug benötigt würde.
Die ursprüngliche Flugbesatzung befand sich während der Veranstaltung bei dem Hubschrauber, während das Sicherheitspersonal der Einheit während der Zeit auf dem Boden bei dem Flugzeug blieb.
Aus den der TIME zur Verfügung gestellten Aufzeichnungen ging nicht klar hervor, ob letztlich eine zweite Flugbesatzung erforderlich war.
Der Hatch Act verbietet Bundesangestellten, staatliches Eigentum für politische Zwecke zu nutzen.
Datensätze zeigen an, dass HMX-1 gefragt hat, ob das Ereignis die Bestimmung verletzen könnte.
"Eine Frage, die wir stellten, war, ob es sich um eine Verletzung des Hatch Acts handelte und wir wurden darüber informiert, dass dies nicht der Fall war", schrieb der Kommandant.
"Klingt, als ob du verschlossen bist", antwortete der stellvertretende Kommandant.
Die Veranstaltung "Made in America" wurde vom Weißen Haus als offizielle Veranstaltung bezeichnet und wäre nicht vom Hatch Act abgedeckt worden.
Aber auch offizielle Ereignisse haben politische Obertöne.
Auf der Veranstaltung gab der Präsident einen Anstoß für die Reform der Gesundheitsreform, die im Senat im Gange war, und er propagierte die Bemühungen zur Eindämmung der Regierungsvorschriften.
Die Nutzung des Flugzeuges, das als Marine One oder Air Force One bekannt ist, aus politisch vorteilhaften Zwecken ist kaum ein neues Phänomen.
Präsidenten sind verpflichtet, sie für die Reise zu verwenden.
Aber ihre Verwendung nur für ein Foto-OP anzufordern, ist ungewöhnlich.
Trump führte im Februar eine Untersuchung durch, als das Präsidentenflugzeug vor dem Hintergrund seiner ersten Kampagnenrallye in Melbourne, Florida, Taxidienste leistete, und sein Twitter-Account ist voll von Meldungen, die sich über die Verwendung des Präsidentenflugzeugs durch seinen Vorgänger beschwerten.
"Das Weiße Haus ist begeistert von der Show "Made In America" - die Produkte aus allen 50 Staaten zeigt, die von amerikanischen Arbeitern mit amerikanischen Materialien hergestellt werden", sagte der stellvertretende Pressesekretär des Weißen Hauses, Lindsay Walters.
HMX-1-Besatzungen führen häufig Trainingsflüge in der Gegend um Washington und im South Lawn durch, um den US-Präsidenten im Weißen Haus mit präzisen Zentimetersätzen abzusetzen.
Als Trump Anfang Juli auf dem G20-Gipfel in Deutschland war, führte HMX-1 im Weißen Haus 58 Übungslandungen durch.
Der Flug für das "Made in America" -Ereignis zählte bei dem Trainingsbedarf der Flugbesatzung für den Monat, sagte ein Beamter.
Helikopter-Einheiten flogen zusätzlich 11 Stunden an diesem Tag für "Nicht-Präsidentschafts-Unterstützungsmissionen".
Das Weiße Haus sagte, dass die Steuerzahler die Last für keinen der anderen Requisiten, die auf der Veranstaltung vorgestellt wurden, übernahmen.
Ein Sprecher von Sikorsky sagte, das Unternehmen sei nicht daran beteiligt gewesen, den Hubschrauber auf dem South Lawn auszustellen.
HMX-1 unterhält keine Budgetaufzeichnungen für die Präsidentenflüge, und es ist schwierig, die genauen Kosten für das Ereignis zu ermitteln.
Laut Stundentarifen des US-Verteidigungsministeriums für das Haushaltsjahr 2017 beträgt der DoD-Erstattungssatz für das VH-3D jedoch 24.380 USD pro Flugstunde.
Aufzeichnungen der Einheit verzeichnen die Flugzeit des Flugzeugs als 30 Minuten von der Heimatbasis der Marine Corps Air Facility in Quantico in Virginia.
Das Weiße Haus argumentiert, dass die tatsächlichen Kosten für den Betrieb des Hubschraubers weit unter dieser Rate liegen.
"Die Kosten für die Steuerzahler auf der Grundlage der Schätzungen für die Erstattungssätze festzulegen, ist höchst irreführend", sagte Walters.
"Diese Schätzungen beinhalten Personal, Wartung und viele andere versteckte Kosten, die in den jährlichen Mitteln enthalten sind."
Laut einer RAND-Studie aus dem Jahr 2015 enthalten die Erstattungssätze für DoD nicht die Personalkosten, sondern berücksichtigen die Kosten für Treibstoff, Wartung und Vertragsabschluss.
Zu dieser Zeit verteidigte der ehemalige Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, den Einsatz des Hubschraubers für die Veranstaltung.
"Die Idee ist, diese Woche Dinge zu präsentieren, die in Amerika hergestellt werden", sagte Spicer.
"Und ich weiß, dass Sikorsky und der Bundesstaat Connecticut sehr stolz darauf sind, dass sie zu unserer nationalen Sicherheit beitragen, und ich gehe davon aus, dass Hunderte, wenn nicht sogar Tausende von Menschen davon abhängig sind.
Und ich denke, wie die meisten Amerikaner sind wir alle stolz auf den Hubschrauber und andere militärische Ausrüstung, für die so viele Amerikaner unermüdlich gearbeitet haben.
Es ist natürlich angemessen, das hervorzuheben."
Es war nicht klar, ob Trump mit dem Hubschrauber interagierte, als er seinen Rundgang über den South Lawn für das Ereignis betrat, aber er setzte sich in den Fahrersitz eines Feuerwehrautos.
Im Weißen Haus sprach Trump an Vertreter von Sikorsky und scherzte mit den Medien über seine eigene Flotte von Firmenprodukten.
"Ich kenne Sikorsky sehr gut", sagte der Präsident, "ich habe drei davon." | en-de | wmt | 109 | 0 | raw | document |
English: Nostalgia Goes Niche in "Wet Hot American Summer" and "Comrade Detective"
So this iteration of the story is simultaneously nostalgic for the characters' '80s glory days; for the '90s grunge era (around when the masterminds David Wain and Michael Showalter made the sketch comedy "The State" for MTV); and for itself - that is, for 2001, before its stars, like Elizabeth Banks, Amy Poehler and Paul Rudd, went on to bigger things.
As a cultural artifact, it's both a sendup and embodiment of our Facebook-enabled era of permanent reminiscence.
But as a franchise, it feels like it's running out of time.
"First Day of Camp" worked surprisingly well, not just because of its absurdist humor (it included an origin story for a talking can of vegetables, voiced by H. Jon Benjamin).
By doubling down on the core gag - middle-age actors playing horny kids coming of age - it made the impossibility of recapturing the past part of the joke.
"Ten Years Later," with its adults now playing adults, is less emotionally rooted and its parody more scattershot, including a riff on '90s stalker flicks like "The Hand That Rocks the Cradle."
At one point a character rummages through an Apple Powerbook, some in-line skates and "a bunch of other things from 1991."
Many of the core stories are the same.
Sweet-hearted Coop (Mr. Showalter), now a novelist, still hasn't gotten over Katie (Marguerite Moreau).
Victor (Ken Marino) still hasn't lost his virginity.
And there's another battily villainous plot involving Ronald Reagan (also Mr. Showalter), now abetted by George H. W. Bush (a well-inhabited impression by Michael Ian Black).
As always, the best part of the franchise is the digressions.
It's especially fun to see the forever-young Mr. Rudd, sporting Matt Dillon's soul patch from "Singles," whose former big-man-on-camp Andy now feels like a geezer.
It's the moments of random lunacy that might power this franchise on, like a kind of recursive "Seven Up!" series, until it reaches what I assume will be its logical conclusion: "Wet Hot American Summer: Twenty Years Later," whose last scene will have the gang going to see the movie premiere of "Wet Hot American Summer."
"Comrade Detective" on Amazon, meanwhile, appeals to a different brand of nostalgia: the Cold War revivalism of "The Americans," the film "Atomic Blonde" and even "GLOW," with its East versus West wrestling iconography.
The comedy, created by Brian Gatewood and Alessandro Tanaka, with Rhys Thomas directing, purports to be found TV: a Romanian 1980s buddy-cop drama about two Bucharest officers fighting for truth, atheism and the Marxist-Leninist way.
The lead roles - hard-boiled Gregor and idealistic Iosef - are played by Florin Piersic Jr. and Corneliu Ulici, their dialogue dubbed in English by Channing Tatum (also an executive producer) and Joseph Gordon-Levitt.
It's a brilliant idea.
But it's not much more than an idea.
There are some fine sight gags (the police pass the time watching chess on TV as Americans might football).
And the roster of famous voice-over actors - among them Jenny Slate, Nick Offerman, Mahershala Ali and Chloë Sevigny - makes for a decent game of spot-the-voice.
But "Comrade Detective" is so committed to the verisimilitude of a hamfisted propaganda drama - a killer wearing a Reagan mask is involved - that it often plays like one.
At six long episodes, it drags, and the comedy isn't fast or frequent enough.
Edited to a tighter length, "Comrade Detective" might deliver better on its agitprop satire, as when Gregor and Iosef repeatedly visit the American Embassy, whose lobby is always occupied by two fat men wolfing down a pile of hamburgers.
The message, for the imagined communist audience, is that Western culture can turn anything into fodder to binge.
The fictional Romanian creators were not wrong: We even do it with our own recent history, and theirs.
German: | Nostalgie geht in "Wet Hot American Summer" und "Comrade Detective" in die Nische
Diese Wiederholung der Geschichte ist gleichzeitig nostalgisch wegen der glorreichen Tage der Charaktere der 80-er Jahre, für die 90-er-Jahre-Grunge-Ära (als die Vordenker David Wain und Michael Showalter die Sketch-Komödie "The State" für MTV drehten), und für sich selbst - das heißt, für 2001, bevor ihre Stars, wie Elizabeth Banks, Amy Poehler und Paul Rudd zu größeren Dingen gingen.
Als kulturelles Artefakt ist es gleichermaßen eine Parodie und eine Verkörperung unserer Facebook-fähigen Ära permanenter Erinnerungen.
Aber als Franchise fühlt es sich an, als würde die Zeit knapp.
"First Day of Camp" funktionierte überraschend gut, nicht nur wegen seines absurden Humors (es enthielt eine ursprüngliche Geschichte für eine sprechende Dose Gemüse, die von H. Jon Benjamin gesprochen wurde).
Indem sie sich auf den Kern des Gags versteiften - Schauspieler mittleren Alters spielen geile Kinder, die erwachsen werden - schafften sie dennoch die Unmöglichkeit, den letzten Teil des Witzes zurück zu gewinnen.
"Ten Years Later", mit seinen Erwachsenen, die jetzt Erwachsene spielen, ist weniger emotional verwurzelt und seine Parodie geht mehr nach dem Gießkannenprinzip, darunter ein Riff auf die Stalker-Filme der 90-er Jahre wie "The Hand That Rocks the Cradle" ("Die Hand, die die Wiege schaukelt").
An einem Punkt stöbert ein Charakter durch ein Apple-Powerbook, einige Inline-Skates und "eine Reihe anderer Dinge aus dem Jahr 1991".
Viele der zentralen Geschichten sind die gleichen.
Der liebenswürdige Coop (Mr. Showalter), jetzt Romanautor, hat Katie (Marguerite Moreau) immer noch nicht vergessen.
Victor (Ken Marino) hat seine Jungfräulichkeit immer noch nicht verloren.
Und es gibt noch einen weiteren verrückt-bösartigen Plot, in den Ronald Reagan (auch Mr. Showalter) einbezogen ist, der jetzt von George H. W. Bush (ein gut gelungener Eindruck von Michael Ian Black) unterstützt wird.
Wie immer sind die Exkurse der beste Teil der Franchise.
Es macht besonders viel Spaß, den ewig jungen Mr. Rudd zu sehen, der Matt Dillons Unterlippenbart von "Singles" zeigt, dessen ehemaliger Big-Man-on-Camp Andy sich nun wie ein alter Knacker fühlt.
Es sind die Momente zufälligen Wahnsinns, die dieses Franchise anheizen könnten wie eine Art sich wiederholende "Seven Up!" Serie, bis er das erreicht, was ich als seine logische Schlussfolgerung annehme: "Wet Hot American Summer: Twenty Years Later", dessen letzte Szene die Bande zeigen wird, wie sie die Filmpremiere von "Wet Hot American Summer" besuchen wird.
"Comrade Detective" auf Amazon erinnert inzwischen an eine andere Art von Nostalgie: an die Wiederbelebung des Kalten Krieges von "The Americans", an den Film "Atomic Blonde" und sogar an "GLOW" mit seiner Ost-gegen-West Ringkampf-Ikonographie.
Die von Brian Gatewood und Alessandro Tanaka geschaffene Komödie mit Rhys Thomas als Regisseur gibt an, eine gefundene TV-Serie zu sein: ein rumänisches Drama der achtziger Jahre mit den beiden Polizisten als Freunde, zwei Offiziere aus Bukarest, die für Wahrheit, Atheismus und den Weg des Marxismus-Leninismus kämpfen.
Die Hauptrollen - ein hart gesottener Gregor und ein idealistischer Iosef - werden von Florin Piersic Jr. und Corneliu Ulici gespielt, deren Dialoge von Channing Tatum (ebenfalls ein ausführender Produzent) und Joseph Gordon-Levitt auf Englisch synchronisiert werden.
Es ist eine geniale Idee.
Aber es ist nicht viel mehr als eine Idee.
Es gibt einige schöne Gags zum Ansehen (die Polizei verbringt die Zeit damit, sich Schach im Fernsehen anzusehen, wie Amerikaner es vielleicht mit Fußball tun).
Und die Liste der berühmten Sprecher - darunter Jenny Slate, Nick Offerman, Mahershala Ali und Chloë Sevigny - sorgt für ein anständiges Spiel 'Finde die Stimme heraus'.
Aber "Comrade Detective" engagiert sich so sehr für die Wahrhaftigkeit eines verzweifelten Propaganda-Dramas - ein Mörder, der eine Reagan-Maske trägt, wird einbezogen - dass es oft wie ein einziges spielt.
Bei sechs langen Episoden zieht es sich dahin, und die Komödie ist nicht schnell oder häufig genug.
"Comrade Detective", der auf eine geringere Länge redigiert wurde, könnte seine Agitprop-Satire besser liefern, da Gregor und Iosef immer wieder die amerikanische Botschaft besuchen, deren Lobby immer von zwei dicken Männern besetzt ist, die einen Haufen Hamburger verschlingen.
Die Botschaft für das imaginierte kommunistische Publikum ist, dass die westliche Kultur alles zum Futter für ein Gelage machen kann.
Die fiktiven rumänischen Schöpfer lagen nicht falsch: Wir machen es sogar mit unserer eigenen jüngeren Geschichte und mit der ihrigen. | en-de | wmt | 48 | 0 | raw | document |
English: New results of Sweden's asylum age assessment tests released
The latest results of tests on asylum seekers in Sweden subjected to a new method of medically assessing their age show that over 80 percent tested were judged to be older than 18, but not everyone has faith in their accuracy.
Sweden's national Forensic Medicine Agency (Rättsmedicinalverket) started carrying out the tests earlier year.
They are designed to make age assessment during the asylum process more accurate after the Swedish Migration Agency (Migrationsverket) was criticized for failings in assessing the correct age of some refugees claiming to be underage.
To date Migrationsverket has sent 6,880 cases to be tested, and the Forensic Medicine Agency has now released the results of a total of 2,481 tests from the period between mid March until July 31st, 2017.
Eighty percent (2002) were judged to be 18 or over, while in a further 25 cases the Forensic Medicine Agency judged that the subject was "possibly 18 or over."
In 432 cases the conclusion was that the person is "possibly under 18."
The tests are only carried out in cases where the person's age is in question.
According to Johan Göransson from the Forensic Medicine Agency, the results are consistent with previous months.
"We see no big difference in the statistics from previous months, the numbers are quite consistent," he told The Local.
The high proportion of cases judged to be over 18 does not necessarily mean that the asylum seeker lied about their age.
In May, the agency released the results of 581 tests and said that there were 442 instances that "suggest the person examined is 18 years or older."
When newspaper Svenska Dagbladet investigated the 581 results released however it found that in 243 of the cases the person had openly stated that they turn 18 this year.
The method of medical age assessment, which consists of taking X-rays of wisdom teeth and MRI scans of knee joints, then having dentists and radiologists analyse them, has also been criticised in some quarters.
One sceptic is Karolinska Institute endocrinologist Claude Marcus, whose work includes assessing the biological maturity of people to see if they went through puberty earlier or later than usual.
"I've had reason to think about this, and I don't think the type of measurement being used should be.
Judging biological age in this way is very uncertain.
If we can't say it for sure we shouldn't pretend that we can," he told newspaper Metro.
The Forensic Medicine Agency's Göransson defended the accuracy of the tests however: "In general you can say that the risk of inaccurately judging a child to be an adult is small.
The biggest risk is if the person is just under 18, in which case it's around 10 percent."
German: | Neue Ergebnisse der schwedischen Asylalter-Bewertungstests veröffentlicht
Die jüngsten Ergebnisse von Tests für Asylsuchende in Schweden, die einer neuen Methode zur medizinischen Beurteilung ihres Alters unterzogen wurden, zeigen, dass mehr als 80 Prozent der getesteten Personen älter als 18 Jahre sind. Aber nicht jeder glaubt an die Genauigkeit dieser Ergebnisse.
Die schwedische Behörde für Forensische Medizin (Rättsmedicinalverket) hat mit der Durchführung der Tests im vergangenen Jahr begonnen.
Sie sollen während des Asylverfahrens die Einschätzung des Alters genauer machen, nachdem die schwedische Migrationsbehörde (Migrationsverket) wegen Fehlern bei der Beurteilung des korrekten Alters einiger Flüchtlinge kritisiert wurde, die minderjährig waren.
Bis heute hat Migrationsverket 6.880 zu testende Fälle verschickt und die Forensic Medicine Agency hat nun die Ergebnisse von insgesamt 2.481 Tests aus der Zeit von Mitte März bis zum 31. Juli 2017 veröffentlicht.
Achtzig Prozent (2002) wurden als 18 oder älter beurteilt, während in weiteren 25 Fällen die Forensic Medicine Agency beurteilte, dass die Person "möglicherweise 18 Jahre oder älter" war.
In 432 Fällen war die Schlussfolgerung, dass die Person "möglicherweise unter 18 Jahre alt ist".
Die Tests werden nur in Fällen durchgeführt, in denen das Alter der Person in Frage gestellt wird.
Laut Johan Göransson von der Forensic Medicine Agency, sind die Ergebnisse bei den vergangenen Monaten beständig.
"Wir sehen keinen großen Unterschied in der Statistik der vergangenen Monate, die Zahlen sind ziemlich konstant", sagte er der Zeitschrift The Local.
Der hohe Anteil von Fällen, in der die Person als über 18 Jahre beurteilt wurde, bedeutet nicht unbedingt, dass der Asylbewerber über sein Alter gelogen hat.
Im Mai veröffentlichte die Agentur die Ergebnisse von 581 Tests und sagte, dass es 442 Fälle gebe, die "vorschlagen, dass die untersuchte Person 18 Jahre oder älter sei".
Als die Zeitung Svenska Dagbladet die 581 veröffentlichten Ergebnisse untersuchte, stellte sie fest, dass in 243 dieser Fälle die Person offen gesagt hatte, dass sie in diesem Jahr 18 Jahre alt werde.
Die Methode der medizinischen Altersbeurteilung, bei der Röntgenaufnahmen von Weisheitszähnen und MRT-Aufnahmen von Kniegelenken gemacht werden, die dann von Zahnärzten und Radiologen analysiert werden, wurde auch in einigen Bereichen kritisiert.
Ein Skeptiker ist der Endokrinologe Claude Marcus des Karolinska-Instituts, dessen Arbeit die Beurteilung der biologischen Reife von Menschen umfasst, um zu sehen, ob sie früher oder später als gewöhnlich durch die Pubertät gingen.
"Ich hatte Grund, darüber nachzudenken, und ich glaube nicht, dass die Art der Messung verwendet werden sollte.
Das biologische Alter auf diese Weise zu beurteilen, ist sehr unsicher.
Wenn wir es nicht sicher sagen können, sollten wir nicht so tun, als ob wir es könnten", sagte er der Zeitung Metro.
Göransson von der Forensic Medicine Agency verteidigte jedoch die Genauigkeit der Tests: "Im Allgemeinen können Sie sagen, dass das Risiko, ein Kind als Erwachsenen unrichtig zu beurteilen, gering ist.
Das größte Risiko liegt darin, wenn die Person knapp unter 18 ist, in diesem Fall sind dies ungefähr 10 Prozent." | en-de | wmt | 34 | 0 | raw | document |
English: When farmer Arnold found a curious egg
As the last amongst the schools in Blumberg, the fourth graders from Fützen and Epfenhofen were let go for the holidays and sent forth for secondary schools.
Three of the graduating students will be going to the Gymnasium secondary school, and four to the Realschule.
School headteacher Angelika Sitte greeted parents and public representatives in the Biesental community centre in Epfenhofen on Tuesday evening.
As a symbol for the school graduation, the 29 students from the fourth grade, under the leadership of Sophia Schumacher and Regine Meder, chose an eagle that is growing up in the chicken yard, but will be then released into the wild.
Added to this, the lively bunch performed a musical with the title "The Eagle in the Chicken Yard."
Farmer Arnold found a curious egg and had his chickens hatch it.
Instead of a chick, a small eagle emerged.
Yet hopes of making a chicken out of it were dashed; the eagle spread its wings out on a high mountain and vanished.
Afterwards, grades three and four performed a chicken dance, staged by Yvonne Frank.
The hens danced in competition with the young roosters, who were wearing top hats.
The eagle stands for integration, said headteacher Angelika Sitte.
The young animals may well be different from the other young animals (chicks), but belongs amongst them.
Though it will never be like a chicken.
It is its destiny to be free.
She wished for every fourth grader that he/she would feel accepted in his/her new school.
There followed a word of thanks to her colleagues, the former headteacher Michael Müller, who is always filling in when there are teacher shortages, and the parent representatives.
The time as chicks is now over, explained class teacher Sophia Schumacher.
She releases her students only very reluctantly, after two years of teaching, for it has been a really fantastic time.
In the end, she was able to depend on the fourth graders.
To close, all the students raised a song, with Summertime and Holiday Time.
That brought out a lot of joy from the children.
There are already eight first graders registered for the new school year.
German: | Als Bauer Arnold ein merkwürdiges Ei findet
Als letzte der Blumberger Schulen wurden die Viertklässler aus Fützen und Epfenhofen in die Ferien und in die weiterführenden Schulen entlassen.
Drei der Entlassschüler gehen künftig aufs Gymnasium, vier auf die Realschule.
Schulleiterin Angelika Sitte begrüßte am Dienstagabend die Eltern und Vertreter der Öffentlichkeit im Bürgerhaus Biesental in Epfenhofen.
Als Symbol für die Schulentlassung wählten die 29 Schüler der vier Klassen unter Leitung von Sophia Schumacher und Regine Meder einen jungen Adler, der im Hühnerhof aufwächst, dann aber doch in die Freiheit entlassen wird.
Dazu führte die muntere Schar ein Musical mit dem Titel "Der Adler im Hühnerhof auf".
Bauer Arnold fand ein merkwürdiges Ei, und ließ es von seinen Hühnern ausbrüten.
Statt eines Hühnerkükens kam ein kleiner Adler heraus.
Doch die Hoffnung, aus ihm ein Huhn zu machen, zerschlug sich, der Adler breitete auf einem hohen Berg seine Flügel aus und entschwand.
Danach zeigten die Klassen drei und vier in der Einstudierung von Yvonne Frank einen Hühnertanz.
Die Hennen tanzten mit den jungen Gockeln, die Zylinder trugen, um die Wette.
Der Adler stehe für die Integration, sagte Schulleiterin Angelika Sitte.
Das Jungtier sei zwar anders als die anderen Jungtiere (Küken), gehöre aber dazu.
Er werde aber nie sein wie ein Huhn.
Seine Bestimmung sei es, frei zu sein.
Sie wünschte jedem Viertklässler, dass er sich in seiner neuen Schule angenommen fühlt.
Es folgten Dankeswort an die Kolleginnen, den früheren Schulleiter Michael Müller, der immer wieder bei Unterrichtsengpässen einspringt, und die Elternvertreterinnen.
Die Kükenzeit sei nun vorbei, erklärte Klassenlehrerin Sophia Schumacher.
Sie entlasse ihre Schüler nach zwei Jahren Unterricht nur sehr ungern, denn es sei eine wirklich tolle Zeit gewesen.
Schlussendlich habe sie sich auf die Viertklässler verlassen können.
Zum Abschluss ließen alle Schüler ein Lied von Sommerzeit und Ferienzeit erklingen.
Dabei brach bei den Kindern große Freude aus.
Für das neue Schuljahr sind bereits acht Erstklässler angemeldet. | en-de | wmt | 97 | 0 | raw | document |
German: Militärreformen in der Türkei - Erdogans Angst vor der Armee
Jedes Jahr Anfang August berät in Ankara der Oberste Militärrat (YAS) über Pensionierungen und Beförderungen im Offizierskorps.
So auch diese Woche.
Auf den ersten Blick ein normaler Vorgang.
Aber nichts ist Routine bei den türkischen Streitkräften ein Jahr nach dem Putschversuch.
Die Sitzung fand nicht mehr im Gebäude des Generalstabs statt, wie früher, sondern im Amtssitz des Ministerpräsidenten.
An den Beratungen nahmen unter dem Vorsitz des Regierungschefs jetzt auch die fünf Vizepremiers sowie die Minister für Verteidigung, Inneres, Justiz und Auswärtiges teil.
Damit waren die Zivilisten im YAS in der Überzahl.
Die Regierung zieht im Militär die Zügel an.
Generalstabschef Hulusi Akar bleibt zwar im Amt, aber die Kommandeure des Heeres, der Luftstreitkräfte und der Marine wurden abgesetzt.
Seit dem gescheiterten Coup hat Staatschef Erdogan 169 der 326 Generäle und Admiräle gefeuert.
Über 10.000 Soldaten wurden aus den Reihen der Armee entfernt - meist wegen angeblicher Verbindungen zur Bewegung des Exil-Predigers Fethullah Gülen, den Erdogan als Drahtzieher des Putschversuchs sieht.
Gegen 486 Personen, die unmittelbar an dem Putschversuch beteiligt gewesen sein sollen, wird in seit dieser Woche in Ankara verhandelt.
Schon am Tag nach dem Putsch hatte Erdogan den Umsturzversuch als "Gottesgeschenk" bezeichnet, da er ihm die Gelegenheit gebe, die Streitkräfte "vollständig zu reinigen".
Aber hat Erdogan die Armee wirklich im Griff?
Ende Februar veröffentlichte die Zeitung "Hürriyet" einen Artikel mit der Überschrift "Unbehagen im Militär-Hauptquartier".
Im Generalstab gebe es Besorgnisse wegen einer zunehmenden "Islamisierung" der Armee, die sich unter anderem in der Aufhebung des Kopftuchverbots für Soldatinnen manifestiere, schrieb die Zeitung.
Das Großreinemachen bei der Armee und den Sicherheitskräften geht jedenfalls weiter.
Mitte Juli ließ Erdogan per Dekret weitere 7395 Staatsdiener feuern, darunter 2303 Polizisten und 546 Soldaten.
Dabei schien es, als habe Erdogan das Militär gezähmt.
Die Generäle galten früher als die eigentlichen Herren des Landes.
Dreimal putschten sie unter Berufung auf ihre Rolle als Wächter der weltlichen Staatsordnung.
Nach seinem Wahlsieg 2002 drängte Erdogan die Macht der Militärs Schritt für Schritt zurück, nicht zuletzt unter Berufung auf die Reformvorgaben der Europäischen Union.
Ehemalige Offiziere sagen, Erdogan treibe gezielt eine Islamisierung der Streitkräfte voran.
Im Magazin "Vocal Europe" warnte ein namentlich nicht genannter Offizier, der nach dem Putschversuch aus Angst vor Verfolgung im Ausland Asyl suchte, die türkische Armee werde in wenigen Jahren "voller Extremisten und Salafisten" sein.
Trifft das zu, könnte eine solche Entwicklung die Nato nicht kalt lassen.
Ohnehin gibt es in der Allianz nach den Säuberungen Zweifel an der Einsatzbereitschaft der türkischen Armee.
Die Führungsstrukturen und operationellen Fähigkeiten seien "geschwächt", sagen Nato-Diplomaten.
English: | Military reform in Turkey – Erdogan's fear of the army
Every year in Ankara at the beginning of August, the highest military council (YAS) advises on retirements and promotions in the officer corps.
So too this week.
At first glance, a normal procedure.
But nothing is routine in the Turkish armed forces one year after the coup attempt.
The meeting was no longer held in the general staff building as previously, but rather in the Prime Minister's official residence.
Taking part in the discussions chaired by the head of government were now also the five vice premiers, as well as the ministers for defence, the interior, justice, and foreign affairs.
The civilians were thus in the majority in the YAS.
The government is tightening the reins on the military.
Chief of Staff Hulusi Akar remains in office, but the commanders of the army, the air force and the marines were removed.
Since the failed coup, head of state Erdogan has fired 169 of the 326 generals and admirals.
Over 10,000 soldiers were removed from the ranks of the army – mostly due to alleged connections to the movement of exiled preacher Fethullah Gülen, whom Erdogan sees as the mastermind behind the coup attempt.
As of this week in Ankara, trials are being held against 486 people who are said to have been directly involved in the coup attempt.
Already on the day after the coup, Erdogan described the attempt at overthrow as a "gift from God", since it gives him the opportunity to "completely cleanse" the armed forces.
But does Erdogan really have control over the army?
At the end of February, the newspaper "Hürriyet" published an article with the headline "Unease in the military headquarters".
There are concerns among the general staff of an increasing "Islamisation" of the army, which manifests itself, among other ways, in the lifting of the headscarf ban for female soldiers, wrote the paper.
The big clean-up of the army and the security forces is continuing anyway.
In the middle of July, Erdogan fired, by decree, an additional 7395 public servants, among whom were 2303 policeman and 546 soldiers.
In doing so, it seems as if Erdogan has tamed the military.
Previously, the generals were deemed the true authorities in the country.
Three times they staged a coup, invoking their role as guardians of the secular state order.
After an election victory in 2002, Erdogan has been pushing back the strength of the military bit by bit, not least by invoking the reform guidelines of the European Union.
Former officers say that Erdogan is purposefully promoting Islamisation of the armed forces.
In the magazine "Vocal Europe", an unnamed officer, who sought asylum abroad after the attempted coup out of fear of persecution, warned that the Turkish army would be "full of extremists and Salafists" in a few years.
If that is true, Nato would not be able to be indifferent to such a development.
In any case, after the purges, there is doubt in the alliance concerning the Turkish army's readiness for action.
The governance structures and operational capabilities are "weakened", say Nato diplomats. | de-en | wmt | 91 | 0 | raw | document |
German: Der Ermordung eines Journalisten unterstreicht die wachsende Bedrohung in Mexiko
Die Mitarbeiter der Wochenzeitung Riodoce treffen sich normalerweise mittwochs, um ihre Pläne für die Berichterstattung über das jüngste Chaos im Staat Sinaloa durch das organisierte Verbrechen, korrupte Beamte und unaufhörliche Drogenkriege zu überprüfen.
Aber an diesem Tag, im Schatten ihrer eigenen Tragödie, kamen sie zusammen, um über Sicherheit zu sprechen.
Es wurde ihnen mitgeteilt, dass es wichtig ist, ihre Routinen zu ändern.
Zwei hochrangige Journalisten diskutieren, was sich sicherer anfühlt: Sie sollen ihre Kinder mit ins Büro nehmen, die 2009 das Ziel eines Angriffs mit Granaten waren, oder sie zu Hause lassen.
Sicherheitsexperten haben drei Wörter auf eine Tafel an der Vorderseite des Raumes geschrieben: Gegner, Neutrale, Verbündete.
Sie bitten die Reporter, Namen für jede Spalte vorzuschlagen - kein Beweis ist nötig, Wahrnehmungen und Bauchgefühle reichen.
Es gibt Drogenschmuggler, Politiker, Geschäftsleute, Journalisten, die verdächtigt werden, auf der Gehaltsliste der Regierung oder der Kartelle zu stehen, ein Katalog von Verbrechern, die das Chaos von Mexiko gefährlich machen.
Es gibt keine Ruhepause von der Gewalt, und während sich im ganzen Land die Leichen häufen, sind immer mehr Journalisten dabei: mindestens 25, seitdem Präsident Enrique Pena Nieto im Dezember 2012 sein Amt angetreten hat. 589 stehen nach Angriffen und Drohungen unter Bundesschutz und bis jetzt gab es in diesem Jahr mindestens sieben Tote in sieben Staaten.
Unter den letzteren befindet sich ihr Herausgeber und ihr Inspirator von Riodoce, der Mitbegründer Javier Valdez Cardenas.
"Der größte Fehler ist es, in Mexiko zu leben und Journalist zu sein", schrieb Valdez in einem seiner zahlreichen Bücher über Gewalt im Zusammenhang mit Drogen.
Sein Fehlen wird tief empfunden, obwohl seine Anwesenheit überall vorhanden ist - ein großes Foto von Valdez, das seinen Mittelfinger mit dem Wort "Justice" zeigt, hängt an der Fassade des Riodoce-Gebäudes. Zwei Reporter in den dreißiger Jahren, Aaron Ibarra und Miriam Ramirez, tragen T-Shirts, die sein lächelndes Gesicht mit Brille oder seinen typischen Panamahut zeigen.
Der Workshop findet weniger als zwei Monate nach seinem Tod statt, und die Reporter diskutieren über ihre geteilten Themen, das Trauma, ihre Alpträume, Schlaflosigkeit, Paranoia.
Obwohl 2010 eine Sonder-Bundesanwaltschaft errichtet wurde, um die Fälle von Journalisten zu bearbeiten, hat diese laut dem Komitee zum Schutz von Journalisten nur zwei Strafverfahren eingeleitet.
Wie bei den meisten Tausenden von Morden, die jedes Jahr mit Drogenhandel und organisiertem Verbrechen verbunden sind, werden die Mörder von Journalisten nur selten vor Gericht gestellt.
Bei Riodoce bestehen sie immer noch darauf, die Gewalt von Sinaloa zu behandeln, obwohl sie untröstlich sind und obwohl das Terrain jetzt noch verräterischer ist.
Ohne Informationen über die Mörder, ohne Gerechtigkeit, hat das Treffen zur Diskussion der Sicherheit wenig Nutzen, sagt Ibarra.
"Es ist sehr dumm, meine Zeit in diesem Workshop zu verschwenden", sagt er.
"Solange wir nicht das Warum kennen, misstrauen wir allen."
Am Morgen des 15. Mai verließ Valdez das Büro der Zeitung Riodoce in der Landeshauptstadt von Culiacan.
Er schaffte es nur, ein paar Blocks weit zu fahren, bevor sein roter Toyota Corolla von zwei Männern angehalten wurde. Er wurde aus seinem Auto gezwungen und 12 Mal wurde auf ihn geschossen, vermutlich wegen des Namens der Zeitung - der mit "Zwölfter Fluss" übersetzt wird.
Der Schütze fuhr in seinem Auto weg und beschädigte es in der Nähe.
Valdez war 50 Jahre alt.
Er hinterließ eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
Gerüchte neigen dazu, in Culiacan frei umherzufliegen.
Aber zum Thema Valdez gibt es praktisch nichts als Schweigen.
Seit Guzmans Verhaftung im vergangenen Jahr und der Auslieferung in die Vereinigten Staaten im Januar war Sinaloa zu einem der blutigsten Schlachtfelder des Landes geworden, da rivalisierende Fraktionen hier kämpfen, um das Vakuum zu füllen.
Es macht nichts aus, dass in Sinaloa jeden Tag jemand oder mehrere Menschen auf der Straße erschossen werden oder dass der Friedhof voll ist von verzierten, zweistöckigen Mausoleen für Drogenkönige, die größer sind als viele Häuser für die Lebenden.
Vergessen Sie für eine Minute, dass es einen Zustand der "Ruhe" gibt, wenn nur ein Kartell die Kontrolle über den Küstenstaat mit seinen wertvollen Häfen und Drogen-Handelsrouten in die Vereinigten Staaten hat.
Trotzdem und trotz der Tatsache, dass Valdez sich der Gefahren seiner Arbeit bewusst war, ist Ismail Bojorquez (60), ein Mitbegründer und Direktor von Riodoce, mit der Schuld daran zerbrochen, dass er seinen Freund nicht beschützen konnte.
Er glaubt, dass zwei Missverständnisse zu dem Mord beigetragen haben.
Zunächst gab es im Februar die Veröffentlichung eines Interviews mit Damaso Lopez, einem Anführer einer der rivalisierenden Kartellfraktionen im Krieg mit Guzmans Söhnen.
Diese Veröffentlichung mag die Söhne verärgert haben, vermutete Gangmitglieder kauften jedes Exemplar der Ausgabe auf, sobald sie an Zeitungskioske ausgeliefert wurde.
Der zweite Fehler lag darin, Valdez nicht dazu zu zwingen, nach der Beschlagnahme einer anderen Zeitung, die dieselbe Geschichte veröffentlicht hatte, das Land zu seiner eigenen Sicherheit zu verlassen.
Valdez war eine Legende in Mexiko und im Ausland, und seine Tötung wird als ein Meilenstein in der mexikanischen Gewalt gegen Journalisten angesehen.
Er hatte so lange überlebt, dass seine Freunde und Kollegen annahmen, dass er immer da sein würde.
Er war 2003 als erfahrener Reporter für Noroeste tätig, als er sich mit fünf Kollegen zur Gründung von Riodoce zusammenschloss und 50 US-Dollar Beteiligungen verkaufte.
In Sinaloa, "war es unmöglich, Journalismus zu betreiben, ohne auf das Rauschgift-Problem zu stoßen", sagte Bojorquez.
Mit der Zeit verdiente sich die Zeitung einen Ruf wegen der mutigen und ehrlichen Berichterstattung, und der Umsatz und die Werbung nahmen zu.
Reporter liebten es, hart treffende Untersuchungen ohne Angst vor Zensur veröffentlichen zu können, und die Leser waren von einer Publikation fasziniert, in der sie Geschichten lesen konnten, die niemand sonst zu behandeln wagte.
Acht Jahre nach der Gründung von Riodoce erhielt sie den prestigeträchtigen "Maria-Moors-Cabot-Preis" für ihre Berichterstattung in Lateinamerika.
Im selben Jahr gewann Valdez den 'International Press Freedom Award' des Komitees zum Schutz von Journalisten für seinen Mut bei der Verfolgung der mexikanischen Drogengeschichte, wo auch immer sie hinführte.
Er gab freiwillig zu, dass er Angst hatte.
"Ich möchte weiterleben", sagte er zur Zeit der CPJ-Auszeichnung.
Drogenhandel in Sinaloa "ist eine Lebensweise", sagte er im vergangenen Oktober in einem Interview mit Rompeviento-TV.
"Sie müssen die Aufgabe übernehmen, die Ihnen als Journalist zufällt - entweder das oder Sie spielen den Dummen.
Ich möchte nicht gefragt werden: "Was hast du angesichts so vieler Toter getan ... warum hast du nicht gesagt, was vor sich ging?"
Das Riodoce-Team vermisst Valdez, den Spaßvogel, der wie ein Hafenarbeiter fluchen konnte, den Freund, der großzügig mit Umarmungen und Ratschlägen war, ein Lehrer, der wusste, wie man überlebt.
Sie vertrauten auf seine Routine.
Er würde immer seinen Hut tragen.
Er würde immer zu El Guayabo, der Bar gegenüber vom Büro, gehen und dort immer am selben Tisch sitzen.
Nun fragen sie: War seine Liebe zur Routine sein Verderben?
Sein Tod hat auch sie dazu gezwungen, ihre eigenen Annahmen darüber in Frage zu stellen, wie sie ihre Arbeit am besten erledigen und dabei am Leben bleiben können.
"Sie mögen es nicht, wenn Sie sich mit ihren Frauen, ihren Kindern, ihren sauberen Geschäften, ihren heimlichen Start- und Landebahnen", um Drogen zu bewegen, beschäftigen.
"Diese Dinge waren nicht erlaubt", sagte Bojorquez.
Das Ergebnis ist, selbst in den besten Zeiten, ein hohes Maß von Selbstzensur und Selbsterhaltung.
Seinen eigenen Instinkten vertrauen.
Wenn es falsch riecht, bleib davon weg.
Der Ärger ist, sagte der Herausgeber des Riodoce Andres Villarreal, dass "Geruch ein Sinn, der getäuscht werden kann ... und dann ist die Sache mit Javier passiert."
Die alten Regeln, wie er und andere sagen, gelten in Sinaloa nicht mehr - genauso nicht wie in Tamaulipas, Veracruz, Guerrero und anderen Staaten, in denen eine giftige Mischung aus lukrativen Schmuggelrouten, schwachen Institutionen und korrupten Regierungsbeamten zuhause ist.
Die Landschaft verändert sich ständig.
In dem Raum, in dem sich die Mitarbeiter von Riodoce zum Sicherheitstraining trafen, waren plötzlich keine Handys erlaubt. Tage zuvor wurde bekannt, dass Spyware, die ausschließlich an Regierungen verkauft wird, zur Überwachung von Journalisten und Aktivisten in Mexiko verwendet wurde.
Draußen suchten zwei Polizisten Schutz vor der Hitze von 104 Grad (40 ° C) im Schatten eines Baumes.
Sie waren von der Landesregierung beauftragt, die Büros von Riodoce in einem vierstöckigen Gebäude in einem Mittelklasse-Viertel von Culiacan zu schützen.
Halb im Scherz, fragten sich einige der Reporter, ob diese Offiziere zu den 50 Prozent der Polizisten gehören, die der Gouverneur selbst als nicht vertrauenswürdig bezeichnete.
Es ist Monate her, seit die Reporter in die Berglandschaft gegangen sind, wo die Drogenbanden de facto unter Kontrolle stehen.
Für die Ausgabe dieser Woche hat Riodoce auf drei Hauptgeschichten geblickt.
Es gab die Ermordung des Bruders des ehemaligen bekannten Boxers Julio Cesar Chavez in Sinaloa.
Sie hatten auch ein Exposé zu den Staatsausgaben, das sich auf die Heimatstadt des Gouverneurs konzentrierte.
Und es gab eine Gruppe, die in einem der teuersten Restaurants in Culiacan, einen Block vom Büro des Staatsanwaltes entfernt, eine Entführung durchführte.
Es gab kein offizielles Wort darüber, wer entführt wurde oder wie es geschah, also war Vorsicht geboten, als es Zeit wurde zu schreiben, was jeder in der Stadt weiß: dass das Restaurant ein Lieblingslokal von Drogenhändlern und Behörden ist.
Ein Reporter erfuhr aus öffentlichen Aufzeichnungen, dass das Restaurant unter dem Namen eines Politikers registriert wurde, der der regierenden Institutional Revolution Party (PRI) angehört, die fast das ganze Jahrhundert alle politischen Ebenen beherrschte.
Vor kurzem wurden mehrere PRI-Gouverneure wegen hochkarätiger Fälle von Korruption beschuldigt.
Villarreal bat den Reporter, über vorhergehende Vorfälle in diesem Lokal zu schreiben, darunter einen, in dem ein Sohn von "El Chapo" Guzman einem militärischen Überfall entging.
Nur wenige Monate zuvor hätten die Leser die Kolumne von Valdez als die am besten informierte Quelle über die Entführung angesehen.
"Früher hätten wir schon gewusst, was passiert ist", sagte Villarreal, 46, mit dem Spitznamen "El Flaco" wegen seiner schlanken Körperstatur.
"Jetzt sind alle Kanäle der Kommunikation mit unseren Quellen zerbrochen."
Das Büro von Valdez wurde zum Aufbewahrungsraum für Zeichen und Aufkleber, die gegen die Morde von Journalisten protestieren, umgewidmet, weil die Mitarbeiter zu etwas geworden sind, was sie selbst nie erwartet hätten: Aktivisten im Namen der Presse.
Reporterin Miriam Ramirez schnappte sich ein paar Zeichen und ging am nächsten Morgen zu einer Demonstration wegen eines weiteren Journalisten zum Büro des Staatsanwaltes.
Salvador Adame verschwand drei Tage, nachdem Valdez getötet worden war, im westlichen Bundesstaat Michoacan.
Ein verbrannter Körper wurde entdeckt und Beamte sagen, basierend auf DNA-Tests, dass es seiner ist.
Im ganzen Land sind Journalisten lautstärker geworden, indem sie in organisierten Protesten "SOS Press" auf Gehwegen und Bauten niedergeschrieben haben.
An diesem Tag ist der Regisseur Bojorquez weg in Washington und versucht dort, internationale Unterstützung für die Justiz im Fall Valdez zu sammeln.
Bei einem Treffen mit dem Gouverneur von Sinaloa am Tag nach der Ermordung von Valdez beschuldigte Ramirez die Behörden, Journalisten auszuspionieren und sie umbringen zu lassen, weil sie die Wahrheit gesagt haben.
Sie hat seither darum gebeten, dass sie von der Regierung erneut eingeteilt wird, weil sie besorgt ist, dass ihre Wut ihre Objektivität verletzt hat.
Valdez hatte wiederholt gesagt, dass Journalisten in Mexiko von organisiertem Verbrechen, daran beteiligten Regierungsbeamten und einer gleichgültigen Gesellschaft "umgeben" seien.
In seinem letzten Buch "Narco-Journalism" schrieb er, dass Reporter nicht nur von Drogenbanden getötet werden, sondern auch auf Befehl von Politikern und Sicherheitskräften, die mit dem organisierten Verbrechen unter einer Decke steckten.
Die Medien-Wächtergruppe "Articulo 19" hat im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der Angriffe auf Journalisten der Polizei und Beamten zugeordnet.
"In Mexiko stirbst du, weil sie möchten, dass du den Mund hältst", sagte Ramirez.
Offensichtlich haben die Morde eine abschreckende Wirkung.
Niemand vergisst den Tod der Bloggerin Maria Elizabeth Macias im nördlichen Grenzstaat Tamaulipas vor sechs Jahren.
Ihr Körper wurde zusammen mit einer Notiz gefunden, die angeblich vom Zetas-Kartell unterzeichnet wurde: "Hier bin ich wegen meiner Berichte."
Eine Computertastatur und Kopfhörer lagen neben ihrem abgetrennten Kopf.
Einige Filialen haben gewählt zu schließen, wie die Zeitung El Norte im nördlichen Grenzstaat Chihuahua nach der Ermordung des Korrespondenten Miroslava Breach im März.
Andere machen weiter, wie es El Manana von Nuevo Laredo nach der Ermordung ihres Direktors im Jahr 2004 tat.
2010 richtete sich das Diario de Ciudad Juarez öffentlich an die Drogenkartelle mit einem Leitartikel auf der Titelseite mit der Überschrift "Was wollen Sie von uns?"
Einige Journalisten sind aus ihren Heimatstaaten oder sogar aus dem Land geflohen.
Es ist eine schmerzliche Entscheidung.
Es ist schwer, Arbeit im Exil zu finden, und sie beobachten immer noch die Straßen und suchen nach Gefahren.
Und manchmal werden sie gejagt, wie es offenbar dem Fotografen Ruben Espinosa, der 2015 zusammen mit vier Frauen in einer Wohnung in Mexiko-Stadt drei Monate nach der Flucht aus Veracruz ermordet wurde.
Für diejenigen, die zurückbleiben und die Arbeit fortsetzen, ist es ein täglicher Tanz mit risikoreichen Entscheidungen.
Ibarra, der einst Dichter sein wollte, gibt zu, dass der Drogenhandel ihn erschreckt.
"Mexiko geht zur Hölle, und deshalb wurde ich Reporter", sagte er.
Um Mitternacht am letzten Freitag, als die letzte Ausgabe bereits beendet war, saßen die Redakteure von Riodoce auf dem Bürgersteig vor dem Büro und tranken Bier, als auf einmal alle ihre Telefone zu summen begannen.
Eine Reihe von Schießereien mit Bandenrivalen und Sicherheitskräften in der Nähe des Badeortes Mazatlan hatte 19 bestätigte Tote hinterlassen.
Der Krieg eskalierte weiter, wie es durch eine Reihe von Kartell-Botschaften in der Region versprochen wurde.
Von der Bordsteinkante aus haben sie die Neuigkeiten auf der Website von Riodoce über Handy veröffentlicht.
Die Titelseite musste am nächsten Tag geändert werden.
Sirenen heulten in der Nähe auf - eine weitere Schießerei in der Gegend.
Bojorquez warf einen Blick auf die Polizisten, die Wache hielten, um zu sehen, ob sie in Bereitschaft waren.
Wenn sie überhaupt Angst hatten, zeigten sie es nicht.
Unter dem gewaltigen Porträt des gefallenen Gründers der Zeitung, dessen Mittelfinger für ganz Sinaloa sichtbar war, folgten die Mitarbeiter von Riodoce seinen Spuren.
"Wie können Sie auch nur daran denken zu schließen", sagte Bojorquez, "wenn am selben Tag, an dem Javier ermordet wurde, die Praktikantin mich darum bat, sie zur Berichterstattung auf die Straße zu schicken."
English: | A journalist's murder underscores growing threat in Mexico
The staff of the weekly newspaper Riodoce normally meets on Wednesdays to review their plans for coverage of the most recent mayhem wrought in Sinaloa state by organized crime, corrupt officials and ceaseless drug wars.
But on this day, in the shadow of their own tragedy, they've come together to talk about security.
It's important to change their routines, they are told.
Two senior journalists discuss what feels safer: to take their children with them to the office, which was the target of a grenade attack in 2009, or to leave them at home.
Security experts have written three words on a blackboard at the front of the room: adversaries, neutrals, allies.
They ask the reporters to suggest names for each column - no proof is needed, perceptions and gut feelings are enough.
There are drug-traffickers, politicians, businesspeople, journalists suspected of being on the payroll of the government or the cartels, a catalog of villains who make the job of covering Mexico's chaos perilous.
There is no respite from the violence, and as bodies pile up across the country, more and more of them are journalists: at least 25 since President Enrique Pena Nieto took office in December 2012, according to the Committee to Protect Journalists; 589 under federal protection after attacks and threats; and so far this year, at least seven dead in seven states.
Among the latest is their editor and inspiration, Riodoce co-founder Javier Valdez Cardenas.
"The greatest error is to live in Mexico and to be a journalist," Valdez wrote in one of his many books on narco-violence.
His absence is felt deeply, although his presence is everywhere - a large photo of Valdez displaying his middle finger, with the word "Justice," hangs on the facade of the Riodoce building; two reporters on their 30s, Aaron Ibarra and Miriam Ramirez, wear T-shirts that display his smiling, bespectacled face or his trademark Panama hat.
The workshop takes place less than two months after his death; the reporters discuss their shared trauma, their nightmares, insomnia, paranoia.
Although a special federal prosecutor's office was established in 2010 to handle the journalists' cases, it has only prosecuted two, according to the Committee to Protect Journalists.
As with most of the thousands of murders tied to drug trafficking and organized crime each year, the killers of journalists are rarely brought to justice.
At Riodoce, they persist in covering the violence of Sinaloa, though they are heartbroken, though the terrain is more treacherous now.
Without information on the killers, without justice, the meeting to discuss security, says Ibarra, is of little use.
"It's very foolish to waste my time in this workshop," he says.
"As long as we don't know why, you distrust everyone."
On the morning of May 15, Valdez left the Riodoce office in the state capital of Culiacan.
He managed to drive just a couple blocks before his red Toyota Corolla was stopped by two men; he was forced out of his car and shot 12 times, presumably for the name of the paper - which translates as Twelfth River.
The gunman drove away in his car and crashed it nearby.
Valdez was 50 years old.
He left a wife and two adult children.
Rumors tend to fly freely in Culiacan.
But on the subject of Valdez, there's practically nothing but silence.
Since Guzman's arrest last year and extradition to the United States in January, Sinaloa has been one of the country's bloodiest battlegrounds as rival factions fight to fill the vacuum.
Never mind that someone or several people are shot dead in the street every day in Sinaloa, or that the cemetery is filled with ornate, two-story mausoleums for drug kings, larger than many homes for the living.
Forget for a minute that a state of "calm" is when just one cartel is in control of the coastal state with its valuable ports and drug-trafficking routes to the United States.
Despite that, and the fact that Valdez was intimately aware of the perils of his work, Ismail Bojorquez, 60, a co-founder and director of Riodoce, is wracked with guilt for failing to protect his friend.
He believes two errors contributed to the killing.
First there was the publication in February of an interview with Damaso Lopez, a leader of one of the rival cartel factions at war with Guzman's sons.
The piece may have angered the sons; suspected gang members bought up every copy of the edition as soon as they were delivered to newsstands.
The second mistake was not forcing Valdez to leave the country for his own safety after the seizure of another newspaper that carried the same story.
Valdez was a legend in Mexico and abroad, and his killing is seen as a milestone in Mexican violence against journalists.
He'd survived for so long, his friends and colleagues assumed he'd always be there.
He was a veteran reporter for Noroeste in 2003 when he joined five colleagues in creating Riodoce, selling $50 shares.
In Sinaloa, "it was impossible to do journalism without touching the narco issue," said Bojorquez.
Over time the paper earned a reputation for brave and honest coverage, and sales and advertising increased.
Reporters loved being able to publish hard-hitting investigations without fear of censorship, and readers were fascinated by a publication where they could read stories nobody else dared to cover.
Eight years after Riodoce was founded, it won the prestigious Maria Moors Cabot award for coverage in Latin America.
That same year, Valdez won the International Press Freedom Award of the Committee to Protect Journalists for his courage in pursuing the Mexican drug story wherever it led.
He freely acknowledged that he was frightened.
"I want to carry on living," he said at the time of the CPJ award.
Drug trafficking in Sinaloa "is a way of life," he said last October, in an interview with Rompeviento TV.
"You have to assume the task that falls to you as a journalist - either that or you play dumb.
I don't want to be asked, 'What were you doing in the face of so much death ... why didn't you say what was going on?'"
The Riodoce staff misses Valdez, the jokester who swore like a longshoreman, the friend generous with hugs and advice, a teacher who knew how to survive.
They relied on his routine.
He would always wear his hat.
He would go to El Guayabo, the bar across from the office, and would always sit at the same table.
Now, they ask: Was his love of routine his downfall?
His death also has forced them to question their own assumptions about how best to do their jobs and stay alive.
"They don't like it if you mess with their women, their children, their clean businesses, their clandestine airstrips" used to move drugs.
"Those things were off-limits," said Bojorquez.
The result is, even in the best of times, a high-level of self-censorship and self-preservation.
Trusting one's instincts.
If it smells wrong, stay away.
The trouble, said Riodoce editor Andres Villarreal, is that "smell is a sense that can be fooled ... and then the thing with Javier happened."
The old rules, he and others say, no longer apply in Sinaloa - just as they don't in Tamaulipas, Veracruz, Guerrero and other states that are home to a toxic mix of lucrative smuggling routes, weak institutions and corrupt government officials.
The landscape constantly shifts.
In the room where Riodoce staff met for security training, suddenly no cellphones were allowed; days before, it was revealed that spyware sold exclusively to governments had been used to monitor journalists and activists in Mexico.
Outside, two police officers sought relief from the 104-degree (40 Celsius) heat in the shade of a tree.
They were assigned by the state government to guard Riodoce's offices, housed in a four-story building in a middle-class neighborhood of Culiacan.
Half-jokingly, some of the reporters wondered whether these officers are among the 50 percent of cops whom the governor himself has said are not trustworthy.
It has been months since the reporters have gone into the mountainous countryside, where the drug gangs are in de facto control.
For this week's edition Riodoce was looking at three main stories.
There was the killing of former boxing great Julio Cesar Chavez's brother in Sinaloa.
They also had an expose on government spending concentrated in the governor's hometown.
And there was a group kidnapping in one of Culiacan's most expensive restaurants, a block from the prosecutor's office.
There was no official word on who was abducted or how it happened, so caution set in when it came time to write what everyone in the city knows: that the restaurant is a favorite of both drug traffickers and authorities.
A reporter learned from public records that the restaurant was registered under the name of a politician belonging to the ruling Institutional Revolution Party, or PRI, which dominated all levels of politics for nearly all of the last century.
Recently several PRI governors have been accused of corruption in high-profile cases.
Villarreal asked the reporter to write about prior incidents in that locale, including one in which a son of "El Chapo" Guzman escaped a military raid.
Just months before, readers would have looked to Valdez's column for the best-sourced information about the kidnapping.
"Before, we would have already known what happened," said Villarreal, 46, nicknamed "El Flaco" for his slender build.
"Now all channels of communication with our sources have been broken."
Valdez's office has been repurposed as a storage room for signs and stickers protesting journalist killings, as staff have become something they never expected to be: activists on behalf of the press.
Reporter Miriam Ramirez grabbed a few of the signs and headed out the next morning for a demonstration at the local prosecutor's office over yet another journalist.
Salvador Adame disappeared in the western state of Michoacan three days after Valdez was killed.
A burned body has been discovered and officials say it is his, based on DNA tests.
Nationwide, journalists have become more vocal, scrawling "SOS Press" on sidewalks and buildings in organized protests.
On this day, the director Bojorquez is away in Washington, trying to rally international support for justice in the Valdez case.
At a meeting with the governor of Sinaloa the day after Valdez was killed, Ramirez accused authorities of spying on journalists and having them killed for telling the truth.
She has since asked to be reassigned from covering the government, concerned that her anger has hurt her objectivity.
Valdez had repeatedly said that journalists in Mexico are "surrounded" by organized crime, complicit government officials and an indifferent society.
In his last book, "Narco-journalism," he wrote that reporters are being killed not just by drug gangs but on the order of politicians and security forces in cahoots with organized crime.
The media watchdog group Articulo 19 attributed more than half of attacks on journalists last year to police and public officials.
"In Mexico you die because they want to shut you up," Ramirez said.
Clearly, the murders have a chilling effect.
No one forgets the death six years ago of blogger Maria Elizabeth Macias in the northern border state of Tamaulipas.
Her body was found along with a note purportedly signed by the Zetas cartel: "Here I am because of my reports."
A computer keyboard and headphones lay next to her severed head.
Some outlets have opted to close, such as the newspaper El Norte, in the northern border state of Chihuahua, after the killing of correspondent Miroslava Breach in March.
Others keep going, as El Manana of Nuevo Laredo did following the killing of its director in 2004.
In 2010, Diario de Ciudad Juarez addressed the drug cartels publicly with a front-page editorial titled, "What do you want from us?"
Some journalists have fled their home states or even the country.
It's a wrenching decision.
It's hard to find work in exile, and they still scan the streets, looking for danger.
And sometimes, they are hunted down, as apparently was photographer Ruben Espinosa, who was murdered in 2015 along with four women in a Mexico City apartment three months after fleeing Veracruz.
For those who stay behind and continue the work, it's a daily dance of high-risk decisions.
Ibarra - who once wanted to be a poet - admits that covering the drug trade scares him.
"Mexico is going to hell, and that's why I became a reporter," he said.
At midnight on a recent Friday, with the latest issue already put to bed, Riodoce editors sat on the sidewalk outside the office, drinking beer, when all at once, their phones began to buzz.
A series of shootouts involving gang rivals and security forces near the beach resort city of Mazatlan had left 19 confirmed dead.
The war continued to escalate, as was promised by a series of cartel messages discovered in the area.
From the curb, via cellphone, they put the news up on Riodoce's website.
The front page would have to be changed the next day.
Sirens wailed nearby - another shootout in the area.
Bojorquez glanced over at the police officers standing guard to see if they were alert.
If they were at all afraid, they didn't show it.
Beneath the massive portrait of their newspaper's fallen founder, his middle finger displayed for all of Sinaloa to see, the staff of Riodoce was following in his footsteps.
"How can you even think of closing," Bojorquez said, "when the same day Javier was killed the intern asked me to send her out to report on the street?" | de-en | wmt | 76 | 0 | raw | document |
English: Antarctica: Gigantic iceberg drifts into the Antarctic
In the West Antarctic, a gigantic iceberg almost seven times the size of Berlin has detached from the ice shelf.
The Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research in Bremerhaven communicated this on Wednesday.
The over a trillion-ton-heavy and 5800-square-kilometre-big colossus is now drifting to the north and will probably need two or three years to melt.
With a length of 175 kilometres and a width of up to 50 kilometres, it is one of the largest ice giants that researchers have recorded in the last three decades.
It does not pose any danger for men.
The extent to which climate change had a part to play in the iceberg breaking off is unclear from the research scientists' findings.
Nevertheless, altogether, there have been a series of unusual collapses of ice shelves in the region for around 30 years now, writes the US research centre for snow and ice (NSIDC) in a background fact report.
Many researchers believe this could be connected to global warming.
The now detached colossus was previously a part of the Larsen C ice shelf.
Shelf ice floats on the sea and is fed by large glaciers.
It thereby grows out ever further into the sea and regularly breaks off.
The Larsen C ice shelf is located south of South America, almost at the tip of the Antarctic Peninsula.
The equilibrium between growing and breaking off became disrupted north of this ice shelf a few years ago.
An entire ice shelf crumbled there, writes AWI researcher Daniela Jansen.
There is some evidence that the Larsen C ice shelf is in danger too, for the front edge has never retreated so far back as it currently is.
What is more, the ice sheet is under tension and could crumble if a piece breaks off at a key point.
The melting of shelf ice and icebergs do not raise sea water levels, since they float on the water and ice displaces as much water as it itself produces after melting.
However, the loss of the ice shelf leads to the glaciers feeding directly into the sea, and being able to flow out much faster than before.
The could potentially raise sea water levels, though only to a small degree, writes the British research project for monitoring the Antarctic (Midas).
According to information from the AWI, the Larsen C ice shelf, at almost 50,000 square metres, is the fourth biggest ice shelf in Antarctica.
It is up to 700 metres thick where it meets the mainland, and around 200 metres at the front edge to the open ocean.
It regularly breaks off there.
"Although this is a natural event, and we’re not aware of any direct link to climate change, this puts the ice sheet in a very vulnerable position," says Martin O'Leary from Britain's Swansea University.
"This is the furthest back that it has been since records began," he also confirmed.
There is disagreement among scientists as to whether the Larsen C ice shelf will now grow again or whether it is receding long term and possibly collapsing, said his colleague Adrian Luckman, adding: "Our models say it will be less stable."
But this development will take decades.
Even if these researchers do not attribute the break-off of this gigantic iceberg to climate change, nevertheless, very many ice shelfs in the Antarctic Peninsula have crumbled in recent decades.
This long tail of Antarctica stretches towards South America.
According to data from the research programme the British Antarctic Survey, the ice surface area of the Antarctic Peninsula has declined by 28,000 square kilometres since the 1950s.
The rise in temperatures has contributed to this decline.
The Antarctic Peninsula has warmed up by around three degrees in the last 50 years and is amongst those areas where temperatures are rising most quickly.
German: | Antarktis: Gigantischer Eisberg treibt in der Antarktis
In der Westantarktis hat sich ein gigantischer Eisberg von der knapp siebenfachen Größe Berlins vom Schelfeis gelöst.
Das teilte das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Mittwoch mit.
Der über eine Billion Tonnen schwere und 5800 Quadratkilometer große Koloss treibe nun nach Norden und werde wohl zwei, drei Jahre brauchen, bis er geschmolzen sei.
Er ist mit 175 Kilometern Länge und einer Breite von bis zu 50 Kilometern einer der größten Eisgiganten, die Forscher in den vergangenen drei Jahrzehnten registriert haben.
Eine Gefahr für Menschen geht von ihm nicht aus.
Inwieweit der Klimawandel eine Rolle beim Abbruch des Eisberges gespielt hat, ist nach Forscherangaben unklar.
Insgesamt gebe es jedoch seit rund 30 Jahren eine Serie ungewöhnlicher Zusammenbrüche von Eisschelfen in der Region, schreibt das US-Forschungszentrum für Schnee und Eis (NSIDC) in einem Faktenhintergrund.
Nach Meinung vieler Forscher könne das mit der Erderwärmung zusammenhängen.
Der nun abgebrochene Koloss war bislang ein Teil vom Larsen-C-Schelfeis.
Schelfeis schwimmt auf dem Meer und wird von großen Gletschern gespeist.
Es wächst somit immer weiter ins Meer und bricht regelmäßig ab.
Das Larsen-C-Schelfeis liegt südlich von Südamerika fast an der Spitze der antarktischen Halbinsel.
Nördlich dieses Schelfeises war das Gleichgewicht von Wachsen und Abbrechen vor einigen Jahren gestört.
Ein komplettes Schelfeis sei dort zerfallen, schreibt AWI-Forscherin Daniela Jansen.
Es spreche einiges dafür, dass auch das Larsen-C-Schelfeis in Gefahr sei, denn die vordere Kante habe sich noch nie so weit zurückgezogen wie derzeit.
Zudem stehe die Eisplatte unter Spannung und könne zerfallen, falls an einer Schlüsselstelle ein Stück abbreche.
Das Schmelzen von Schelfeis und Eisberg erhöht den Meeresspiegel nicht, da sie auf dem Wasser schwimmen und Eis so viel Wasser verdrängt, wie es nach dem Schmelzen selbst ergibt.
Allerdings führt der Verlust des Schelfeises dazu, dass die Gletscher direkt ins Meer münden und viel schneller abfließen können als vorher.
Das könnte den Meeresspiegel eventuell erhöhen, allerdings nur im geringem Maße, schreibt das britische Forschungsprojekt zur Beobachtung der Antarktis (Midas).
Das Larsen-C-Schelfeis ist nach AWI-Angaben mit fast 50 000 Quadratkilometern das viertgrößte Schelfeis der Antarktis.
Am Übergang vom Festland ist es bis zu 700 Meter dick, an der Vorderkante zum freien Ozean rund 200 Meter.
Dort bricht es regelmäßig ab.
"Obwohl es ein natürliches Geschehen ist und uns keinerlei direkte Verbindung zum Klimawandel bewusst ist, kommt das Eisschild nun in eine gefährdetere Position", sagte Martin O'Leary von der britischen Swansea University.
"Das ist der weiteste Rückzug seit Beginn der Aufzeichnungen", bestätigte auch er.
Unter Wissenschaftlern sei umstritten, ob das Larsen-C-Schelfeis nun wieder wachsen werde oder langfristig zurückgehe und möglicherweise zusammenfalle, sagte sein Kollege Adrian Luckman und fügte hinzu: "Unsere Modelle sagen, dass es weniger stabil sein wird".
Aber diese Entwicklung werde Jahrzehnte dauern.
Auch wenn diese Forscher den Abbruch dieses gigantischen Eisbergs nicht auf den Klimawandel zurückführen, so sind in den vergangenen Jahrzehnten doch sehr viele Eisschelfe der Antarktischen Halbinsel zerfallen.
Dieser lange Zipfel der Antarktis erstreckt sich Richtung Südamerika.
Nach Daten des Forschungsprogramms British Antarctic Survey ist die Eisfläche der Antarktischen Halbinsel seit den 1950er Jahren um 28 000 Quadratkilometer zurückgegangen.
Zum Rückgang habe der Temperaturanstieg beigetragen.
Die Antarktische Halbinsel habe sich in den vergangen 50 Jahren um rund drei Grad erwärmt und zähle damit zu den Gebieten, in denen die Temperatur am schnellsten steige. | en-de | wmt | 61 | 0 | raw | document |
English: Roll back in time: the city employs 46 kitchen assistants
The city is once more organising the nursery lunch itself.
With designated contact persons for the children and place in the team.
The clock is being turned back in the city's nurseries.
On the 1st September, the city of Krefeld is once more taking the catering in the city's nurseries (Kitas) into its own hands.
For Sonja Pommeranz, deputy head of the youth welfare services department, this is good news: "We were all delighted".
The cooking is still done off premises: a caterer takes care of this task and delivers freshly cooked, chilled food.
The city operates 46 nurseries in the district of Krefeld; in 44 of these, the children get a warm meal at midday.
In the last nursery year, 2800 children sat at the tables in each case, and demand is growing steadily.
"By now, it is not only children who are cared for 45 hours a week that eat in the Kita at lunchtime," explains Pommeranz.
"The service is also available for the 35-hour care option, when children stay until 2pm."
46 part-time staff are on kitchen duty on 1st September: they warm up the delivered meals, supplement them with salad, crudités and fruit, put the meals into individual portions, hand out the food, clear up, wash up and clean the kitchen.
"The workers are assigned to a fixed Kita," says Pommeranz.
The size – there are two-group and seven-group establishments – dictates the number of hours worked.
"The kitchen assistants now firmly belong in the Kita team," says Pommeranz contentedly.
"That way they are much more closely involved, and it is easier for the nursery head to put educational concepts in place."
Because it's about this too: a healthy diet and cooking lessons.
"The children should help prepare the food."
Directly linking the kitchen staff to the team makes sense then.
For the children too.
"They have a known staff member in the Kita, someone who is familiar to them, and not people who are continuously changing."
This continuity is important for the children.
The cleaning of the nursery rooms – up until now also a task for the kitchen staff – will in future be taken care of by special cleaning personnel.
This option – the separation of cleaning and the kitchen service – not only improves the quality of the kitchen's output, but also has the appeal of having turned out to be the most economical option for the city when comparing costs between in-house and outsourcing, said the press office.
And that is despite 46 new part-time staff being employed.
"But these hours don't have nearly so much impact for around 750 people in the education sector," says Sonja Pommeranz.
German: | Rolle rückwärts: Die Stadt stellt 46 Küchenhilfen ein
Die Stadt organisiert den Kita-Mittagstisch wieder selbst.
Mit festen Ansprechpartnern für die Kinder und eine Zuordnung zum Team.
In den städtischen Kindertagesstätten wird die Uhr zurückgedreht.
Zum 1. September übernimmt die Stadt Krefeld die Essensversorgung in den städtischen Kindertageseinrichtungen (Kitas) wieder in Eigenregie.
Für Sonja Pommeranz, stellvertretende Leiterin im Fachbereich Jugendhilfe, ist das eine gute Nachricht: "Wir haben uns alle sehr gefreut".
Gekocht wird weiterhin außer Haus: Ein Caterer übernimmt diese Aufgabe und liefert frisch Gekochtes gekühlt an.
Die Stadt betreibt im Krefelder Gebiet 46 Kindertagesstätten, in 44 bekommen die Kinder zur Mittagszeit eine warme Mahlzeit.
Im vergangenen Kitajahr saßen jeweils 2800 Kinder an den Tischen, und der Bedarf wächst stetig.
"Mittlerweile essen nicht nur Kinder, die 45 Wochenstunden betreut werden, in der Kita zu Mittag", erläutert Pommeranz.
"Das Angebot gilt auch in der 35-Stunden-Betreuung, wenn Kinder bis 14 Uhr bleiben."
46 Teilzeitkräfte haben ab dem 1. September Küchendienst: Sie erwärmen die angelieferten Speisen, ergänzen sie um Salat, Rohkost und Obst, portionieren die Mahlzeit individuell, geben das Essen aus, räumen ab, spülen und reinigen die Küche.
"Die Beschäftigten werden fest einer Kita zugeordnet", sagt Pommeranz.
Die Größe - es gibt zweigruppige ebenso wie siebengruppige Einrichtungen - entscheidet über den Stundenumfang.
"Die Küchenhelferinnen gehören jetzt fest zum Kita-Team", sagt Pommeranz zufrieden.
"So sind sie viel stärker eingebunden und es ist für die Kitaleitung einfacher, pädagogische Konzepte umzusetzen".
Denn auch darum geht es: gesunde Ernährung und Kochunterricht.
"Die Kinder sollen helfen, das Essen zuzubereiten".
Die direkte Anbindung der Küchenkraft ans Team sei da sinnvoll.
Auch für die Kinder.
"Sie haben eine bekannte Kraft in der Kita, eine Person, die ihnen vertraut ist, und nicht ständig wechselnde Menschen".
Diese Kontinuität sei für die Kinder wichtig.
Die Säuberung der Kita-Räume - bisher ebenfalls Aufgabe der Küchenkräfte - wird künftig von speziellem Reinigungspersonal erledigt.
Diese Variante - die Trennung von Reinigung und Küchenservice - hat neben der Qualitätsverbesserung der Küchenleistung auch den Charme, das sie sich im Kostenvergleich zwischen Eigenregie und Fremdvergabe für die Stadt als die wirtschaftlichste herausgestellt habe, heißt es aus dem Presseamt.
Und das, obwohl 46 Teilzeitkräfte neu eingestellt werden.
"Aber diese Stunden fallen bei rund 750 Personen im Erziehungsbereich gar nicht so stark ins Gewicht", sagt Sonja Pommeranz. | en-de | wmt | 113 | 0 | raw | document |
English: Most-wanted criminals receive post from Europol
As the address is unknown, the assistance of the population is being requested and hoped for.
Police across all of Europe are sending (virtual) postcards this summer to dangerous criminals on the run.
Since the addresses of the sought-after serious criminals are not known, they are hoping and asking for tips from the population.
Europol reported on Friday about the campaign, which follows on from the "EU Most Wanted" advent calendar from the winter.
Experience has shown that many fugitives hide out in holiday destinations, was the word from Europol.
21 postcards for sought-after criminals from 21 EU countries have been assembled.
The website www.eumostwanted has existed since 2016, and has been visited more than 2.5 million times.
It has so far been possible to arrest 36 of those being sought online; at least 11 of these are due to tips following publication on the internet site.
German: | Meistgesuchte Verbrecher bekommen Post von Europol
Da die Adresse unbekannt ist, wird die Mithilfe der Bevölkerung erbeten und erhofft.
Die Polizei in ganz Europa verschickt in diesem Sommer (virtuelle) Postkarten an gefährliche Kriminelle auf der Flucht.
Da die Adressen der gesuchten Schwerverbrecher naturgemäß nicht bekannt sind, werden Hinweise aus der Bevölkerung erhofft und erbeten.
Europol berichtete am Freitag von der Aktion, die auf den "EU Most Wanted"-Adventkalender vom Winter folgt.
Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass sich viele Flüchtige an Urlaubsdestinationen verstecken, hieß es seitens Europol.
Man habe 21 Postkarten für gesuchte Verbrecher aus 21 EU-Ländern zusammengestellt.
Seit 2016 gibt es die Webseite www.eumostwanted, mehr als 2,5 Millionen Mal wurde diese angesehen.
36 der Online-Gesuchten konnten bisher festgenommen werden, zumindest elf davon aufgrund von Hinweisen nach der Veröffentlichung auf der Internetseite. | en-de | wmt | 57 | 0 | raw | document |
German: AfD in Gerolstein: Bunter Protest bei deutschem Kartoffelsalat
Es kommt ja nicht so häufig vor, dass Parteien an einem Strang ziehen, aber wenn es um die Alternative für Deutschland (AfD) geht, kommt zusammen, was sonst nur schwer unter einen Hut zu bringen ist.
Die im Kreistag Vulkaneifel vertretenen Parteien (CDU, SPD, Grüne, FDP, FWG, Linke) gehören zu einem breiten Bündnis, das an diesem Tag friedlich Flagge zeigt, weil die AfD in der Gerolsteiner Stadthalle Rondell zum laut Plakat "großen Wahlkampfauftakt" einlädt.
Und bekannte Namen an den Start bringt - wie Alice Weidel, die zusammen mit Alexander Gauland das Spitzenduo für die Bundestagswahl am 24. September bildet, und die stellvertretende Bundesvorsitzende Beatrix von Storch.
Aber die, die schon Stunden vor Beginn der Veranstaltung vor Ort sind, wollen nicht den AfD-lern zuhören, sondern demonstrieren.
Das Motto "Die Eifel bleibt bunt".
Ursprünglich war das Stadt-Picknick unter dem Motto "Alle an einem Tisch" auf dem Brunnenplatz geplant, findet aber nun auf dem Parkplatz unterhalb des Rondells statt - und damit direkt vor den Augen derer, die zur AfD-Veranstaltung in der Stadthalle kommen.
Ein buntes Bild, das sich da bietet.
Und was Christa Karoli, Vorsitzende der Forums Eine Welt und eine der maßgeblichen Organisatoren, richtig freut: "Toll, wie viele Leute hier zusammengekommen sind".
Es gibt Musik und jede Menge Essen, darunter ein "urdeutscher Kartoffelsalat, den auch die AfD problemlos essen könnte", sagt die Frau, die ihn mitgebracht hat.
Die Polizei hat viele Beamte nach Gerolstein beordert, sie zeigt Präsenz vor allem auch am Bahnhof, der nur wenige Meter von den Veranstaltungsorten entfernt ist.
Wie ist die AfD eigentlich auf Gerolstein gekommen?
Mario Hompes von der AfD Vulkaneifel berichtet, er habe sich um eine solche Veranstaltung bemüht und den Zuschlag bekommen.
Der 45-Jährige aus Gönnersdorf hatte zunächst in Daun nachgefragt, dort aber eine Absage bekommen, weil wegen der bereits aufgebauten Laurentiuskirmes nicht genug Parkplätze vorhanden seien.
Nun also das Rondell, Hompes freut sich, dass "wir so eine schöne Veranstaltung hier haben können".
Mit Blick auf die Veranstaltung auf dem Rondellvorplatz sagt er: "Das ist das gute Recht der Leute, Hauptsache, es bleibt friedlich".
Das tut es auch: Gegen 20 Uhr sorgt auf dem Rondellvorplatz eine Band für Unterhaltung, in der Stadthalle diverse Redner, darunter der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge.
Im Saal sind etwa 200 Zuhörer, die darauf warten, dass die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, und die stellvertretende Bundesvorsitzende Beatrix von Storch ihre Reden halten.
Unverändert ist die Polizeipräsenz, aber bislang hatten die Beamten einen ruhigen Abend.
Etwas mehr als eine Stunde dauert die AfD-Veranstaltung, die Gäste auf dem Vorplatz haben einen längeren Atem, aber auch dort ist kurz nach 21 Uhr aufräumen angesagt.
Die Polizei kann abrücken - keine besonderen Vorkommnisse.
English: | AfD in Gerolstein: Colourful protest with German potato salad
It doesn't happen that often that parties pull together, but when it concerns the Alternative for Germany (AfD), people come together who would otherwise be difficult to reconcile.
The parties who represent in the Vulkan Eifel district council (CDU, SPD, the Greens, FDP, FWG, die Linke) belong to a broad alliance that is peacefully nailing its colours to the mast on this day because the AfD are holding a "big kick-off to the election campaign" in Gerolstein Town Hall plaza.
And are launching famous names – like Alice Weidel, who together with Alexander Gauland makes up the leading duo for the Bundestag elections on 24th September, and the federal deputy chairwoman, Beatrix von Storch.
But those who have been on site for hours already before the start of the event don't want to listen to the AfD, but rather, demonstrate.
The motto: "Eifel is staying colourful."
Originally the town picnic was planned for Brunnenplatz square under the motto "everyone at one table", but now is taking place in the carpark beneath the shopping plaza – and therefore directly in sight of those coming to the AfD event in the Town Hall.
A colourful picture on show there.
And what really delighted Christa Karoli, chairperson of the Eine Welt (One World) Forum and one of the leading organisers: "It's great how many people have come together here."
There's music and all sorts of food, including a "typical German potato salad" that even the AfD would have no problem eating," said the woman who had brought it.
The police had summoned lots of officials to Gerolstein and were above all also present at the train station, which is only a few metres away from the event locations.
How did the AfD make it to Gerolstein, actually?
Mario Hompe from the Vulkan Eifel AfD reports that he strove hard to get such an event and that he won the contract.
The 45-year-old from Gönndersdorf had originally inquired in Daun, but had got a no there because there were not enough parking places available due to the St. Lawrence funfair already being set up.
So now, the shopping plaza; Hompes is delighted that "we are able to hold such a wonderful event here".
With a view to the event on the plaza forecourt he says: "It's the people's right. The main this is that it stays peaceful".
And it does: at around 8pm some entertainment is provided, by a band on the plaza forecourt, and in the town hall, by various speakers, including Rhineland-Palatinate AfD chairman Uwe Junge.
In the hall there are about 200 in attendance, waiting for the leading candidate for the Bundestag elections, Alice Weidel, and the federal deputy chairwoman, Beatrix von Storch, to give their speeches.
The police presence is unchanged, but until now the officials have had a quiet evening.
The AfD event lasts a little more than an hour; the guests in the forecourt have a long wind, but even there it is time to clear up shortly after 9pm.
The police can go away – no specific incidents. | de-en | wmt | 36 | 0 | raw | document |
German: "Wir werden den WADA-Fahrplan in naher Zukunft abschließen" - der russische Vizepremier Mutko
Der russische Vizepremier Vitaly Mutko sagte, es werde nicht lange dauern, bis die verbleibenden Kriterien der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) für die Wiederherstellung der russischen Anti-Doping-Agentur (RUSADA) umgesetzt werden.
"In einem bestimmten Stadium der Erfüllung der Kriterien des Fahrplans hat RUSADA das Recht erhalten, in Zusammenarbeit mit UKAD (UK Anti-Doping) zu planen und zu testen.
Der WADA-Fahrplan wurde in dieser Hinsicht aktualisiert", erklärte Mutko am Donnerstag.
Der PM kommentierte den zweiten Teil des Fahrplans der WADA zur Einhaltung des Code, der die Kriterien für die Wiedereinsetzung von RUSADA beschreibt und kürzlich auf der Website der Organisation veröffentlicht wurde.
Laut Mutko enthält er nichts, was für Russland Anlass zu Besorgnis geben könnte.
"Alles wurde angekündigt, alles wird umgesetzt.
Und die Ergebnisse werden dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der WADA in naher Zukunft vorgelegt werden", fügte er hinzu.
Eines der in der Liste genannten Kriterien stellt jedoch fest, dass die russischen Anti-Doping-Behörden die gemeldeten Ergebnisse der von der WADA genehmigten Untersuchung durch den kanadischen Rechtsanwalt Richard McLaren zu angeblichen staatlich geförderten Dopings im russischen Sport öffentlich akzeptieren müssen.
In Bezug auf die Angelegenheit sagte Mutko: "Wir führen die Untersuchung durch, da unser Anti-Doping-System einen Fehler eingestanden hat.
Alle Maßnahmen sind umgesetzt worden.
Aber es gab keine staatlichen Programme, und wir werden nicht etwas zugeben, was nicht existiert."
Mutkos Worte stimmten mit denen von Vitaly Smirnov, dem Leiter der unabhängigen russischen Anti-Doping-Kommission, überein.
Im Gespräch mit der russischen Verkaufsstelle RSport zu Beginn des Tages gab Smirnov Probleme der Vergangenheit in russischen Anti-Doping-Organisationen zu, fügte dann aber hinzu: "Wir haben wiederholt gesagt, dass der Bericht umstrittene Positionen und Vorschriften enthält.
Niemand hat vor, diesen Bericht bedingungslos zu akzeptieren", fügte Smirnov hinzu.
RUSADA wurde im November 2015 im Zuge des Doping-Skandals von der WADA von der Durchführung von Dopingkontrollen in Russland ausgeschlossen.
Ihr wurde jedoch erlaubt, Tests unter der Aufsicht internationaler Experten und der UK Anti-Doping (UKAD) zu planen und zu koordinieren.
Nach einem Besuch des Hauptquartiers der Organisation in Moskau im Juli erklärte WADA-Generaldirektor Olivier Niggli, dass RUSADA sich "in die richtige Richtung" bewegt, um wieder eingesetzt zu werden.
English: | "We'll complete WADA roadmap in near future" - Russian Deputy PM Mutko
Russian Deputy Prime Minister Vitaly Mutko has said it will not take long to implement the remaining World Anti-Doping Agency (WADA) criteria for the reinstatement of the Russian Anti-Doping Agency (RUSADA).
"A certain stage of fulfilling the road map criteria has been carried out, RUSADA obtained the right to plan and test in cooperation with UKAD (UK Anti-Doping).
The WADA roadmap was updated in this regard," Mutko stated on Thursday.
The PM was commenting on the second part of WADA's Roadmap to Code Compliance, which describes the criteria for the reinstatement of RUSADA and which recently published on the organization's website.
According to Mutko, it does not contain anything that could cause concern for Russia.
"Everything has been announced, everything will be implemented.
And the results will be presented to the International Olympic Committee [IOC] and WADA in the near future," he added.
One of the criteria mentioned in the list, however, states that Russian anti-doping authorities must publically accept the reported outcomes of the WADA-sanctioned investigation by Canadian lawyer Richard McLaren on alleged state-sponsored doping in Russian sport.
Referring to the matter, Mutko said: "We are conducting the investigation, as our anti-doping system admitted a failure.
All measures have been implemented.
But there were no state programs, and we will not admit something that didn't exist."
Mutko's words echoed those of Vitaly Smirnov, the head of Russia's Independent Public Anti-Doping Commission.
Talking to Russian outlet RSport earlier in the day, Smirnov admitted past problems in Russian anti-doping bodies, but added: "We have said on numerous occasions, that the report contains controversial positions and regulations.
No one plans to accept this report unconditionally," Smirnov added.
RUSADA was suspended from carrying out doping controls within Russia by WADA in November 2015 in the wake of the doping scandal.
It was, however, permitted to plan and coordinate testing under the supervision of international experts and UK Anti-Doping (UKAD) this June.
Following a visit to the organization's headquarters in Moscow in July, WADA Director General Olivier Niggli stated that RUSADA is "moving in the right direction" to be reinstated. | de-en | wmt | 84 | 0 | raw | document |
German: Weltmeisterschaft 2017: Neil Black lobt schottische Mitglieder des Teams von Großbritannien
Eilidh Doyle erinnert sich an eine Zeit, als nur zwei Schotten zum Team von Großbritannien gehörten
Der Leistungsdirektor der Leichtathletik des Vereinigten Königreichs, Neil Black, sagt, dass das 16-köpfige schottische Kontingent im Weltmeisterschaftskader "einen massiven Beitrag zum Team leisten wird".
Eine Rekordzahl von schottischen Athleten wurde für London 2017 ausgewählt, das am Freitag startet.
Black glaubt, dass "sich in Schottland etwas Spezielles entwickelt" und die Leichtathletik des Vereinigten Königreichs etwas daraus lernen muss.
"Wir begrüßen es, und wir versuchen es zu verstehen, und wir werden es weiterführen, bis wir es herausfinden," sagte Black.
"Ich spreche mit Leuten im Scottish Institute of Sport und sie denken, dass es etwas mit dem zu tun hat, was sie getan haben.
Die schottischen Athleten denken, dass es etwas mit dem zu tun hat, was sie getan haben.
Britische Leichtathletik: Es hat etwas mit dem zu tun, was sie getan haben.
Und auch mit dem Typ an der Straßenecke.
Was auch immer die Kombination der Umstände ist, es ist absolut brillant."
Mehrere der schottischen Athleten sind Medaillen-Anwärter, darunter Laura Muir und Andrew Butchart - die gegen Sir Mo Farah auf der 5.000 m Strecke antreten werden, während Eilidh Doyle von der Mannschaft zum Teamkapitän gewählt wurde.
"Eilidh ist ziemlich bescheiden.
Ihre Kapitäns-Rede war unglaublich", sagt Black.
"Eine Reihe von Athleten, egal ob sie schottisch waren oder wo auch immer sie leben oder trainieren, gingen aus dem Raum und fühlten sich sehr stolz und waren sehr motiviert.
Die Leidenschaft und das echte Gefühl, das Eilidh ganz natürlich einbrachte, waren großartig."
Die Commonwealth-Silbermedaillengewinnerin, die bei ihren fünften Weltmeisterschaften bei den 400-m-Hürden antreten wird, sagt, dass es "unglaublich" ist, dass 16 Schotten in der britischen Mannschaft sind.
Schottlands bisher beste Gesamtzahl an Athleten bei der Weltmeisterschaft war sieben, die 1983 und 2015 erreicht wurden.
Der Mittelstreckenläufer Muir führt auf diesem Weg und hat im vergangenen Jahr fünf britische und zwei europäische Rekorde aufgestellt.
Sie wird an den 1.500 m und den 5.000 m Läufen teilnehmen.
Chris O'Hare, der 1.500 m läuft, ist ein weiterer Schotte, den man nach einer großartigen Saison, die den Sieg bei den British Team Trials und den Anniversary Games beinhaltete, beobachten sollte.
Doyle erinnert sich an ihre ersten Weltmeisterschaften, als der einzige andere Schotte im Team Lee McConnell war.
Die Mannschafts-Kapitänin sagt, dass sie "enorm stolz" auf die Tatsache ist, dass viele ihrer Landsleute nicht nur zum Team gehören, sondern in manchen Fällen auch bei den Medaillen und bei den Finals mitmischen werden.
"Das Besondere daran Team-Kapitänin zu sein, liegt darin, dass sie von den anderen Mitgliedern des Teams gewählt wurde, so dass es sowieso eine große Ehre war, aber zu wissen, dass meine Teamkollegen für mich gestimmt haben und mich gewählt haben, macht es zu etwas ganz Besonderem für mich", fügte sie hinzu.
"Offensichtlich bin ich sehr stolz auf all die Schotten, die zum Team gehören.
Es zeigt nur, wie weit wir gekommen sind.
Und sie sind hier als etablierte Athleten, Athleten, die auf Podien steigen wollen.
Was meine Rede als Kapitänin betrifft?
Ja, ich denke, sie ging gut.
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass wir in dieser Situation sehr glücklich sind, da wir eine Heim-Weltmeisterschaft haben.
Es ist also wirklich wichtig, auf diese Heimunterstützung zu setzen und davon zu profitieren, dass wir wieder im Olympiastadion sind.
Ich bekomme eine zweite Chance, dort hinauszugehen und zu konkurrieren und es wird einfach so eine tolle Atmosphäre da draußen sein."
English: | World Championships 2017: Neil Black praises Scottish members of Team GB
Eilidh Doyle recalls a time when only two Scots made the GB team
UK Athletics' performance director Neil Black says the 16-strong Scottish contingent in the World Championships squad will make "a massive contribution to the team."
A record number of Scottish athletes have been selected for London 2017, which starts on Friday.
Black believes "there's something special evolving" in Scotland and UK athletics must learn from that.
"We embrace it and we're trying to understand it and we'll push on that until we work it out," Black said.
"I speak to people in the Scottish Institute of Sport and they think it's something to do with what they've done.
Scottish Athletics think it's something to do with what they've done.
British athletics: it's something to do with what they've done.
And the guy on the corner street, too.
Whatever the combination of circumstances, it's absolutely brilliant."
Several of the Scottish athletes are medal contenders, including Laura Muir and Andrew Butchart - who will race against Sir Mo Farah in the 5,000m, while Eilidh Doyle was voted by the squad to be team captain.
"Eilidh is slightly modest.
Her captain's speech was incredible," says Black.
"A number of athletes, whether they were Scottish or wherever they live or train, walked out of that room feeling hugely proud and really motivated.
The passion and real feeling that Eilidh naturally put into it were great."
The Commonwealth silver medallist, who will compete in the 400m hurdles at her fifth World Championships, says it's "incredible" 16 Scots are in the British team.
Scotland's previous best total of athletes at the worlds was seven, achieved in 1983 and 2015.
Middle-distance runner Muir is leading the way, having set five British and two European records in the past year.
She will go in the 1500m and the 5,000m.
Chris O'Hare, who runs in the 1500m, is another Scot to watch, following a great season that included victory at the British Team trials and the Anniversary Games.
Doyle remembers her first world championships, when the only other Scot in the team was Lee McConnell.
The team captain says she's "hugely proud" of the fact so many of her compatriots have not only made the team, but, in some cases, will be challenging for medals and competing to make finals.
"The special thing about being team captain is that it was voted for by the other members of the team, so that it was such a huge honour anyway but to know that your teammates have voted for you and chosen you made it extra-special for me," she added.
"Obviously, I'm very proud of all the Scots who've made the team.
It just shows how far we've come.
And they're here as well-established athletes, athletes that are going to be looking to get on podiums.
As for my captain's speech?
Yeah, I think it went well.
I just drew on the fact that we're very lucky in this situation in that we've got a home World Championships.
So it's really just the importance of drawing on that home support and thriving on the fact that we're back at the Olympic Stadium.
I'm getting a second chance to go out there and compete and it's just going to be such an amazing atmosphere out there." | de-en | wmt | 4 | 0 | raw | document |
German: Meistgesuchte Verbrecher bekommen Post von Europol
Da die Adresse unbekannt ist, wird die Mithilfe der Bevölkerung erbeten und erhofft.
Die Polizei in ganz Europa verschickt in diesem Sommer (virtuelle) Postkarten an gefährliche Kriminelle auf der Flucht.
Da die Adressen der gesuchten Schwerverbrecher naturgemäß nicht bekannt sind, werden Hinweise aus der Bevölkerung erhofft und erbeten.
Europol berichtete am Freitag von der Aktion, die auf den "EU Most Wanted"-Adventkalender vom Winter folgt.
Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass sich viele Flüchtige an Urlaubsdestinationen verstecken, hieß es seitens Europol.
Man habe 21 Postkarten für gesuchte Verbrecher aus 21 EU-Ländern zusammengestellt.
Seit 2016 gibt es die Webseite www.eumostwanted, mehr als 2,5 Millionen Mal wurde diese angesehen.
36 der Online-Gesuchten konnten bisher festgenommen werden, zumindest elf davon aufgrund von Hinweisen nach der Veröffentlichung auf der Internetseite.
English: | Most-wanted criminals receive post from Europol
As the address is unknown, the assistance of the population is being requested and hoped for.
Police across all of Europe are sending (virtual) postcards this summer to dangerous criminals on the run.
Since the addresses of the sought-after serious criminals are not known, they are hoping and asking for tips from the population.
Europol reported on Friday about the campaign, which follows on from the "EU Most Wanted" advent calendar from the winter.
Experience has shown that many fugitives hide out in holiday destinations, was the word from Europol.
21 postcards for sought-after criminals from 21 EU countries have been assembled.
The website www.eumostwanted has existed since 2016, and has been visited more than 2.5 million times.
It has so far been possible to arrest 36 of those being sought online; at least 11 of these are due to tips following publication on the internet site. | de-en | wmt | 57 | 0 | raw | document |
German: Erstellen eines Comic-Romans: Ein Schloss in der Geschichte von England
In seiner jüngeren Vergangenheit war das kleine Scotney Castle in einem Squeeze-Musikvideo zu sehen und war für Margaret Thatcher in den 1970-er und 1980-er Jahren ein Schlupfloch.
Aber Scotney hat 700 Jahre turbulenter Geschichte von seinem gemütlichen Sitz im Bewl River Tal in Kent erlebt und ist jetzt zur Inspiration für einen grafischen Roman von Jamie Rhodes, einem mophaarigen Yorkshireman mit einer Vorliebe für historische Dokumente, geworden.
"Ich finde es so schön, auf die Handschrift von jemandem zu schauen, der seit 300 Jahren tot ist", sagt er wehmütig.
"Was für eine persönliche Beziehung, diesen Brief in meiner Hand zu halten."
'A Castle in England' umspannt die Zeit vom Mittelalter bis zum Zeitalter von Edward und dokumentiert die Familien, die in Scotney lebten. Jede Geschichte wurde von einem anderen, aufkommenden britischen Künstler illustriert - Isaac Lenkiewicz, Briony May Smith, William Exley, Becky Palmer und Isabel Greenberg.
Es ist nicht das erste Buch von Rhodes, das auf einem Archiv basiert: Er schrieb 2014 'Dead Men's Teeth and Other Stories', eine Sammlung, die von Dokumenten in der British Library inspiriert wurde - ein Projekt, das er unerwartet emotional fand.
"Ich habe nur auf den Daumenabdruck auf der Seite eines Briefes so reagiert, der von einem Doppelagenten in den 1700-er Jahren geschrieben wurde, der für die Jakobiner arbeitete", sagt er.
"Das ist sein Daumenabdruck!
Und Briefe riechen immer nach Rauch, denn damals zündete man ein Feuer wegen des Lichtes an.
Für jemanden, der 300 Jahre später lebt, hat der Geruch eine Wirkung, als wäre er selbst auch dabei.
Ach, ich liebe Archive!"
Für jemanden, der so mit alten Papieren geschlagen ist, dass er vom National Trust und dem Arts Council England unterstützt wird und fast vier Monate in einem Schloss lebte ("Um ehrlich zu sein: Ich habe meinen Willkommensgruß ein wenig überbewertet") scheint dies alles zu schön, um wahr zu sein.
Rhodos verbrachte seine Tage damit, das viktorianische "neue" Schloss zu erkunden, die Archive durchzusehen und die vielen Schätze und Kuriositäten des Schlosses zu studieren, wie etwa die montierten Hyänenköpfe an den Wänden und die Flaschen, die Jahrhunderte im Graben verbracht hatten.
Er wanderte durch das Gelände und die Ruinen der alten Burg und sprach mit Landschaftspflegern, Gärtnern und manchmal auch mit den Künstlern, die an den Illustrationen seines Buches arbeiteten.
Dann, nachts trank er "Whiskey und fing an zu schreiben".
Die intime Geschichte von Scotney ist relativ unbekannt, da der National Trust erst 2006 den vollen Zugang erhielt, als die letzte Erbin, Elizabeth Hussey, starb.
Als Rhodes ein Jahrzehnt später eintraf, begannen die Angestellten gerade erst damit, sich um das Archiv zu kümmern, das er als "Hunderte von Jahren, in denen Aristokraten sagten "Oh, wirf es auf den Dachboden" beschrieb.
Tagebücher, Briefe aus der Zeit des Englischen Empires, Karten, die darstellen, wer was besaß: "Man könnte meinen, dass Landkonflikte langweilig sein würden", sagt Rhodes, "aber da war eine Birke, um die zwei Familien gekämpft haben.
Jungs, lasst alles seinen Gang gehen!"
Einige der Geschichten in der Sammlung benutzen die Burg als Ausgangspunkt, um auf breiterer Basis in die englische Geschichte einzutauchen, darunter 'The Labourer', die einem Mann folgt, der die neu erbaute Burg verlässt, um sich dem Bauernaufstand von 1381 anzuschließen.
"Es gibt eine Aufzeichnung von einem Aufruhr, der 1380 im Schloss auftrat, in diesem Buch mit dem Titel 'Knightly Families of Kent and Sussex' ", sagt Rhodes.
"Der Bauernaufstand begann in diesem Gebiet und ich dachte, ein Aufstand sei ein guter Anfang.
Vielleicht sind die beiden miteinander verbunden?"
Andere Geschichten sind fest in der Geschichte des Schlosses verwurzelt - wie 'The Priest', die die Geschichte des Jesuitenpaters erzählt, den die Familie Darrell sieben Jahre lang während der englischen Reformation versteckte.
Oder 'The Smuggler', in dem der Schmuggler Arthur Darrell aus dem 18. Jahrhundert dargestellt wird, der seine eigene Beerdigung inszenierte, indem er einen Sarg mit Steinen füllte (eine Entdeckung, die erst Jahre später gemacht wurde, als sein Sarg ausgegraben wurde).
Die Darrells sind Rhodes'Lieblingsfamilie von Scotney: "Die Herren schienen ziemliche Gauner zu sein, immer wieder Schulden machen und Geld für Dinge ausgeben, die sie sich nicht leisten konnten.
Andere Generationen von Darrell-Männern lösten ihre Schuldenkrisen, indem sie reiche alte Frauen heirateten - ich stelle sie mir als einen Haufen gut aussehender Jungs vor, mit einem Talent, um Erbinnen zu werben."
Nach dem Ende seines Einsatzes im Schloss ist Rhodes auf der Suche nach anderen einzigartigen Schreib-Erfahrungen
Er hat einen zweiwöchigen Aufenthalt in der finnischen Wildnis für einen Comic-Roman über Elämänmäki hinter sich gebracht, das Gelände eines Sanatoriums aus dem frühen 20. Jahrhundert, das seither von der Natur wieder zurückgefordert wurde.
Aber Scotney hat für ihn einen besonderen Platz.
"Ich war traurig, wieder zu gehen," sagt er.
Es war wie: "Ach, jetzt muss ich wieder mit dem verdammten Leben fertig werden."
English: | Building a graphic novel: A Castle in England's story
In its recent past, the diminutive Scotney Castle has featured in a Squeeze music video and been a bolthole for Margaret Thatcher during the 1970s and 1980s.
But Scotney has witnessed 700 years of tumultuous history from its cosy seat in Bewl River valley in Kent, now inspiration for a graphic novel written by Jamie Rhodes, a mop-haired Yorkshireman with a penchant for historical documents.
"I find it so beautiful to look at the handwriting of someone who has been dead for 300 years," he says wistfully.
"What a personal connection, to hold that letter in my hand."
Spanning the middle ages to the Edwardian era, A Castle in England documents the families that lived in Scotney, with each story illustrated by a different, upcoming UK artist - Isaac Lenkiewicz, Briony May Smith, William Exley, Becky Palmer and Isabel Greenberg.
It is not Rhodes's first book based on an archive: he also wrote 2014's Dead Men's Teeth and Other Stories, a collection inspired by documents in the British Library - a project he found unexpectedly emotional.
"I welled up at just the thumbprint on the side of a letter, written by a double agent in the 1700s who was working for the Jacobites," he says.
"That's his thumbprint!
And letters always smell like smoke because, back then, you lit a fire for light.
To someone 300 years in the future, the smell makes it feel like they're there, too.
Ah, I love archives!"
For someone so smitten with old papers, getting support from the National Trust and Arts Council England and living in a castle for almost four months ("I overstayed my welcome a little bit, to be honest") seems too good to be true.
Rhodes spent his days exploring the Victorian "new" castle, going through the archives and studying the manor's many treasures and curios, such as the mounted hyena heads on the walls and bottles that had spent centuries in the moat.
He wandered the grounds and the ruins of the old castle, talking to rangers, gardeners and sometimes the artists at work on his book's illustrations.
Then at night, he'd "drink whiskey and get writing."
The intimate history of Scotney is relatively unknown, as the National Trust had only gained full access in 2006 when the final heir, Elizabeth Hussey, died.
When Rhodes arrived a decade later, staff were only starting to tackle the archive, which he describes as "hundreds of years of aristocrats going: 'Oh, stick it in the loft'."
Diaries, letters from the days of the English empire, maps outlining who owned what: "You'd think land disputes would be boring," says Rhodes, "but there was this one birch tree two families were fighting over.
Just let it go, guys!"
Some of the stories in the collection use the castle as a jumping-off point to delve more broadly into English history, including The Labourer, which follows a man who leaves the newly built castle to join the 1381 Peasants' Revolt.
"There is a record of a riot happening at the castle in 1380, in this book called the Knightly Families of Kent and Sussex," says Rhodes.
"The Peasants' Revolt started in that area and I thought, a riot is a good place to start.
Maybe the two are connected?"
Other stories are rooted firmly in the history of the castle - such as The Priest, which tells the tale of the Jesuit priest whom the Darrell family hid for seven years during the English Reformation.
Or The Smuggler, which features 18th-century contrabander Arthur Darrell, who is thought to have staged his own funeral by filling a coffin with rocks (a discovery made years later when his coffin was unearthed).
The Darrells are Rhodes's favourite Scotney family: "The gentlemen seemed to be quite roguish, always getting into debt and spending money on things they couldn't afford.
Different generations of Darrell men solved their debt crises by marrying rich old women - I imagine them as a bunch of handsome guys, with a knack for wooing heiresses."
With his assignment in the castle over, Rhodes is on the hunt for other singular writing experiences.
He has completed a two-week stint in the Finnish wilderness for a graphic novel about Elämänmäki, the site of an early 20th-century sanatorium that has since been reclaimed by nature.
But Scotney holds a special place for him.
"I was sad to leave," he says.
"It was like: 'Ah, I've got to go deal with fucking real life now.'" | de-en | wmt | 89 | 0 | raw | document |
English: Dinosaur used camouflage to evade its enemies
At first glance, it looks like a statue albeit a terrifying one.
Now researchers have revealed the first findings from the incredible rhino-sized creature found by a Canadian miner were so well preserved experts have described it as 'the Mona Lisa of dinosaurs'.
It was so well preserved, they were even able to determine the colour of its scaly skin was a reddish brown - and say it had something of a 'troubled past'.
The report in the journal Current Biology described it as 'the best-preserved armored dinosaur ever found, and one of the best dinosaur specimens in the world.'
The fossil is a newfound species of nodosaur, which lived midway through the Cretaceous period, between 110 million and 112 million years ago.
It's incredible well preserved state has stunned researchers, who describe it as 'truly remarkable'
The armoured plant-eater is the best preserved fossil of its kind ever found, according to reports in National Geographic.
It was found by Shawn Funk, when he was digging at the Suncor Millenium Mine near Fort McMurray in northern Alberta, Canada, on March 21, 2011.
He hit something which seemed out of place from the surrounding rock, and decided to take a closer look.
The fossil he uncovered was sent to the Royal Tyrrell Museum of Paleontology.
They spent the next six years working on uncovering the beast within the 2,500-pound (1,100 kg) lump of earth.
After all that hard work, the finished result is now ready to be unveiled.
'If you just squint your eyes a bit, you could almost believe it was sleeping,' said lead author Caleb Brown, a scientist at the Royal Tyrrell Museum where the creature is on display.
'It will go down in science history as one of the most beautiful and best preserved dinosaur specimens - the Mona Lisa of dinosaurs.'
By studying its skin, researchers found that this plant-eater, though covered in armor and resembling a walking tank, likely faced a significant threat from meat-eating dinosaurs.
The heavily armoured dinosaur used red and white camouflage to hide from predators, and employed a shielding technique known as counter-shading, which is also used by many modern-day animals.
This would have allowed it to better blend into its surroundings and evade its enemies, experts say, suggesting it was preyed on by larger dinosaurs.
The 110-million-year-old creature, part of the nodosaur family, first hit headlines in May and is now on view at the Royal Tyrrell Museum of Palaeontology.
Researchers have now studied and named the beast Borealopelta markmitchelli after museum technician Mark Mitchell, one of a team who spent more than 7,000 hours painstakingly uncovering it.
The amazing preservation of the specimen made it possible for Dr Mitchell and an international team of scientists to document the pattern and shape of scales and armour across its body.
They discovered countershading, a common method of defence in the animal kingdom, which means the top of the creature was darker than its underside.
Although countershading is common, the findings come as surprise because Borealopelta's size far exceeds that of countershaded animals alive today.
It suggests the dinosaur was hunted by enough pressure meat-eating dinosaurs that evolution favoured concealment over confrontation as a means of survival.
But most contemporary animals that have countershading -- think deer, zebras or armadillos -- are much smaller and more vulnerable as prey, signaling that this nodosaur faced a real struggle to survive.
'Strong predation on a massive, heavily-armored dinosaur illustrates just how dangerous the dinosaur predators of the Cretaceous must have been,' said Brown.
Chemical analysis of organic compounds in its scales also reveal that the dinosaur's skin would have been reddish brown.
Scientists are continuing to study the animal for clues about its life, including its preserved gut contents to find out what it ate for its last meal.
They believe that when the dinosaur died, it fell into a river and was swept out to sea, where it sank on its back to the ocean floor.
At that time, Alberta was as warm as south Florida is today, and rivers and oceans likely spread far further inland than they do now.
'This nodosaur is truly remarkable in that it is completely covered in preserved scaly skin, yet is also preserved in three dimensions, retaining the original shape of the animal,' said Brown.
'The result is that the animal looks almost the same today as it did back in the Early Cretaceous.
You don't need to use much imagination to reconstruct it; if you just squint your eyes a bit, you could almost believe it was sleeping.'
The Cretaceous was a time when giant theropods, meat-eating dinosaurs that stood on two legs, roamed the Earth.
Although the king of them all, Tyrannosaurus rex, lived millions of years after Borealopelta, the armoured dinosaur may have been hunted by some of its formidable ancestors.
They include Acrocanthosaurus, a 38ft (11.5m) long monster weighing six tonnes.
The scientists, whose latest findings appear in the journal Current Biology, believe Borealopelta was washed out to sea after it died and mummified in mud.
The creature was found by Shawn Funk, when he was digging at the Millenium Mine near Fort McMurray in northern Alberta, Canada, on March 21, 2011.
According to the museum, it is the best preserved armoured dinosaur in the world, including skin and armour, and is complete from the snout to hips.
The creatures were around 18 feet (five metres) long on average, and weighted up to 3,000 pounds (1,300 kg).
It featured two 20-inch-long spikes which protruded from its shoulders.
The researchers believe that the this armored plant-eater lumbered through what is now western Canada, until a flooded river swept it into open sea.
But the dinosaur's undersea burial preserved its armor in exquisite detail.
The fossilised remains of this particular specimen are so well preserved that remnants of skin still cover bumpy armour plates along the dinosaur's skull.
As Michael Greshko wrote for National Geographic, such level of preservation 'is a rare as winning the lottery.
The more I look at it, the more mind-boggling it becomes.
Fossilized remnants of skin still cover the bumpy armor plates dotting the animal's skull.
Its right forefoot lies by its side, its five digits splayed upward.
I can count the scales on its sole.'
German: | Dinosaurier benutzte Tarnung, um seinen Feinden auszuweichen
Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Statue, wenn auch eine erschreckende.
Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass die ersten Erkenntnisse des unglaublichen Nashorns eines kanadischen Bergarbeiters so gut erhalten wurden, dass Experten es als "Mona Lisa der Dinosaurier" beschrieben haben.
Es war so gut erhalten, dass sie sogar feststellen konnten, dass seine schuppige Haut von rötlichem Braun war - und sie sagten, sie hätte etwas von einer "unruhigen Vergangenheit" gehabt.
Der Bericht in der Zeitschrift "Current Biology" bezeichnete ihn als "den besterhaltenen gepanzerten Dinosaurier, der jemals gefunden wurde, und eines der besten Dinosaurier-Exemplare der Welt".
Das Fossil ist eine neu entdeckte Art von Nodosaurier, die in der Mitte der Kreidezeit vor zwischen 110 Millionen und 112 Millionen Jahren lebte.
Sein unglaublich gut erhaltener Zustand hat Forscher, die es als "wirklich bemerkenswert" beschreiben, verblüfft
Laut Berichten in National Geographic ist der gepanzerte Pflanzenfresser das am besten erhaltene Fossil seiner Art.
Es wurde von Shawn Funk gefunden, als er am 21. März 2011 in der Suncor Millenium Mine in der Nähe von Fort McMurray im Norden von Alberta, Kanada, grub.
Er traf auf etwas, was vom umgebenden Felsen fehl am Platze schien, und beschloss, genauer hinzusehen.
Das von ihm entdeckte Fossil wurde in das Royal Tyrrell Museum of Paläontology geschickt.
Sie verbrachten die nächsten sechs Jahre daran, das wilde Tier innerhalb des 2.500 Pfund (1.100 kg) schweren Erdklumpens aufzudecken.
Nach all dieser harten Arbeit ist das fertige Ergebnis jetzt bereit, enthüllt zu werden.
"Wenn Sie nur ein wenig mit den Augen blinzeln, könnten Sie fast glauben, dass es geschlafen hat", sagte der Hauptautor Caleb Brown, Wissenschaftler im Royal Tyrrell Museum, wo die Kreatur zu sehen ist.
"Es wird in die Wissenschaftsgeschichte als eines der schönsten und am besten erhaltenen Dinosaurier-Exemplare eingehen - die Mona Lisa der Dinosauriere."
Forscher haben herausgefunden, dass dieser Pflanzenfresser, obwohl er mit einer Rüstung bedeckt ist und einem wandelnden Panzer ähnelt, wahrscheinlich von Fleisch fressenden Dinosauriern bedroht wurde.
Der stark gepanzerte Dinosaurier verwendete eine rote und weiße Tarnung, um sich vor Raubtieren zu verstecken, und verwendete eine Abschirmungstechnik, die als Gegenbeschattung bekannt ist, die auch von vielen modernen Tieren verwendet wird.
Dies hätte es erlaubt, sich besser in seine Umgebung zu mischen und seinen Feinden auszuweichen, sagen Experten, was darauf hindeutet, dass es von größeren Dinosauriern bedroht wurde.
Die 110 Millionen Jahre alte Kreatur aus der Familie der Nodosaurier hat im Mai erstmals Schlagzeilen gemacht und ist nun im Royal Tyrrell Museum of Palaeontology zu sehen.
Forscher haben nun das wilde Tier studiert und es Borealopelta markmitchelli nach dem Museumstechniker Mark Mitchell genannt, einer von einem Team, das mehr als 7.000 Stunden damit verbracht hat, es sorgfältig aufzudecken.
Die erstaunliche Erhaltung des Exemplars ermöglichte es Dr. Mitchell und einem internationalen Team von Wissenschaftlern, das Muster und die Form von Schuppen und Rüstungen über seinen Körper zu dokumentieren.
Sie entdeckten die Konterschattierung, eine verbreitete Verteidigungsmethode im Tierreich, was bedeutet, dass die Spitze der Kreatur dunkler war als ihre Unterseite.
Obwohl die Konterschattierung üblich ist, sind die Ergebnisse überraschend, da die Größe von Borealopelta bei weitem die der heute lebenden Tiere übersteigt.
Es deutet darauf hin, dass der Dinosaurier von genügend Druck durch Fleisch fressende Dinosaurier gejagt wurde, dass die Evolution die Verschleierung der Konfrontation als Mittel des Überlebens begünstigte.
Aber die meisten zeitgenössischen Tiere, die die Konterschattierung einsetzen - denken Sie an Rehe, Zebras oder Gürteltiere - sind viel kleiner und verletzlicher als Beute, was signalisiert, dass dieser Nodosaurier einem echten Kampf ums Überleben ausgesetzt war.
"Starkes Raubtier-Verhalten auf einem massiven, stark gepanzerten Dinosaurier zeigen, wie gefährlich die Dinosaurier-Raubtiere der Kreidezeit gewesen sein müssen", sagte Brown.
Die chemische Analyse organischer Verbindungen in ihren Skalen zeigt auch, dass die Haut des Dinosauriers rotbraun war.
Wissenschaftler untersuchen weiterhin das Tier auf Hinweise über sein Leben, einschließlich seines konservierten Darminhaltes, um herauszufinden, was es als seine letzte Mahlzeit gegessen hat.
Sie glauben, dass der Dinosaurier, als er starb, in einen Fluss geriet und ins Meer hinaus getrieben wurde, wo er auf dem Rücken zum Meeresgrund sank.
Zu dieser Zeit war Alberta so warm wie Südflorida heute, und Flüsse und Ozeane wahrscheinlich viel weiter landeinwärts verbreitet als sie es heute sind.
"Dieser Nodosaurier ist wirklich bemerkenswert, weil er vollständig mit konservierter schuppiger Haut bedeckt ist, aber auch in drei Dimensionen erhalten bleibt und die ursprüngliche Form des Tieres beibehält", sagte Brown.
"Das Ergebnis ist, dass das Tier heute fast genauso aussieht wie in der frühen Kreidezeit.
Sie brauchen nicht viel Phantasie zu verwenden, um es zu rekonstruieren. Wenn Sie nur ein wenig mit den Augen schielen, könnten Sie fast glauben, dass er am Schlafen ist."
Die Kreidezeit war eine Zeit, als riesige Theropoden, fleischfressende Dinosauriere, die auf zwei Beinen standen, die Erde durchzogen.
Obwohl der König von ihnen, der Tyrannosaurus Rex, Millionen Jahre nach Borealopelta lebte, wurde der gepanzerte Dinosaurier von einigen seiner furchterregenden Vorfahren gejagt.
Dazu gehört der Acrocanthosaurus, ein 38 Fuß (11,5 m) langes, sechs Tonnen schweres Monster.
Die Wissenschaftler, deren neueste Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Current Biology erscheinen, glauben, dass Borealopelta nach dem Tod im Meer versank und im Schlamm mumifiziert wurde.
Die Kreatur wurde von Shawn Funk gefunden, als er am 21. März 2011 in der Suncor Millenium Mine in der Nähe von Fort McMurray im Norden von Alberta, Kanada, grub.
Laut dem Museum ist es der besterhaltene gepanzerte Dinosaurier der Welt, einschließlich Haut und Rüstung, und ist komplett von der Schnauze bis zur Hüfte.
Die Kreaturen waren im Durchschnitt etwa 18 Fuß (5 Meter) lang und haben bis zu 3.000 Pfund (1.300 kg) gewogen.
Es enthielt zwei 20-Zoll-lange Spitzen, die von seinen Schultern ragten.
Die Forscher glauben, dass der gepanzerte Pflanzenfresser durch das westliche Kanada geschwemmt wurde, bis ein überfluteter Fluss es ins offene Meer flutete.
Aber die Unterwasserbestattung des Dinosauriers bewahrte seine Rüstung in exquisitem Detail.
Die versteinerten Überreste dieses speziellen Exemplars sind so gut erhalten, dass die Hautreste immer noch holprige Panzerplatten entlang des Dinosauriers bedecken
Wie Michael Greshko für National Geographic geschrieben hat, ist ein solches Niveau der Erhaltung so 'selten wie ein Gewinn im Lotto.
Je mehr ich es ansehe, desto verwirrender wird es.
Versteinerte Reste der Haut bedecken noch immer die holprigen Panzerplatten, die den Schädel des Tieres tragen.
Sein rechter Vorderfuß liegt an seiner Seite, seine fünf Finger sind nach oben gespreizt.
Ich kann die Schuppen an seiner Sohle zählen'. | en-de | wmt | 77 | 0 | raw | document |
English: Wandering from star to star in the Harz
The nation's first "astral path" is to come to life in the Harz.
It is being planned by the Sankt Andreasberg Observatory society.
There has been a planetary trail in Göttingen since 2003.
An "astral path" satisfies many Harz visitors' need for information, it is said.
It combines nature, science, exercise and athletic performance.
Members want to set up plaques along the planned route and put information about stars and constellations on them.
In a first phase, until 2018, the association is planning "easily accessible installations in five to six locations" in the Upper Harz.
In the running are St. Andreasberg, Braunlage, Hohegeiss and Sieber.
The information on the plaques is to be expanded upon online.
So good mobile network reception plays a part in the selection of locations.
Accessibility is also a criterion.
The astral path is later to be extended, step by step.
"Spectators will gain lots of useful knowledge on the astral path, for example about the physics of the individual stars," explained the society.
In addition, they will learn why stars have different colours, or why one star shines more brightly than another, although it is significantly further away.
It will also teach which constellation a selected star is located in, and when the best time to see it is.
The society has been operating the highest observatory in Northern Germany, in the small mountain town of St. Andreasberg, since 2014 already.
The location in the middle of the Harz national park is among the six darkest regions in Germany, according to information from the Federal Agency for Nature Conservation.
One can regularly clearly see the Milky Way, and even the Andromeda Galaxy, from there with naked eyes.
The university town, on the initiative of the Göttingen Planetarium friends' association, has had something similar to the astral path since 2013 – the planetary trail.
Starting at Gebhards Hotel in Goethealle, which forms the centre of our solar system, the planetary trail leads with its steles up to Hainberg and the observatory – as well as an "extra-terrestrial" location in Diemarden (Municipality of Gleichen) with the planet Sedna.
The steles with the individual planets – including Pluto, which was downgraded to a dwarf planet, at the end point – are set up at exact intervals and on a scale of one to two billion.
The Earth thus shrinks to a ball with a diameter of 6.5 millimetres, while the sun, standing exactly 75 metres away, measures 70 centimetres.
The total distance covered by the planetary trail is a good four kilometres.
While the light of the sun needs around eight hours to reach Pluto, pedestrians need a good hour to get to the stele with Pluto.
So, pedestrians are faster than light in space.
The trek to the nearest fixed star would take another half a year though.
German: | Im Harz von Stern zu Stern wandern
Im Harz soll der bundesweit erste "Sternenpfad" entstehen.
Diesen plant der Verein Sternwarte Sankt Andreasberg.
Einen Planetenweg gibt es in Göttingen - seit 2003.
Ein "Sternenpfad" komme dem Informationsbedürfnis vieler Harzbesucher entgegen, hieß es.
Er verbinde Natur, Wissenschaft, Bewegung und sportliche Leistung.
Die Mitglieder wollen entlang der geplanten Route Tafeln aufstellen und darauf über Sterne und Sternbilder informieren.
In einer ersten Phase bis 2018 plant der Verein "gut erreichbare Installationen an fünf bis sechs Orten" im Oberharz.
Infrage kämen St. Andreasberg, Braunlage, Hohegeiß und Sieber.
Die Informationen auf den Tafeln sollen per Internet ergänzt werden.
Deshalb spielt bei der Standortauswahl ein guter Mobilnetz-Empfang eine Rolle.
Auch Barrierefreiheit sei ein Kriterium.
Später soll der Sternenpfad Zug um Zug erweitert werden.
"Auf dem Sternenpfad erfahren die Betrachter viel Wissenswertes, beispielsweise über die Physik der einzelnen Sterne", erklärte der Verein.
Zudem lernten sie, warum Sterne unterschiedliche Farben hätten oder warum ein Stern stärker leuchte als ein anderer, obwohl er wesentlich weiter entfernt liege.
Vermittelt werde auch, in welchem Sternbild sich ein ausgewählter Stern befinde und wann er am besten zu sehen sei.
Der Verein betreibt bereits seit 2014 im Bergstädtchen St. Andreasberg die am höchsten gelegene Sternwarte Norddeutschlands.
Der Standort mitten im Nationalpark Harz zählt nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz zu den sechs dunkelsten Regionen in Deutschland.
Häufig sind von dort aus die Milchstraße und sogar die Andromeda-Galaxie mit bloßem Auge deutlich zu sehen.
In der Uni-Stadt gibt es seit 2003 auf Initiative des Fördervereins Planetarium Göttingen etwas Ähnliches wie den geplanten Sternenwerg - den Planetenweg.
Beginnend vor Gebhards Hotel in der Goetheallee, die das Innere unseres Sonnensystems bildet, führt der Planetenweg mit seinen Stelen bis hinauf zum Hainberg und zur Sternwarte - sowie einem "außerirdischen" Standort in Diemarden (Gemeinde Gleichen) mit dem Planeten Sedna.
Die Stelen mit den einzelnen Planeten - inklusive des zum Zwergplaneten degradierten Pluto am Endpunkt - sind exakt im Abstand und Maßstab von eins zu zwei Milliarden aufgestellt.
Die Erde schrumpft so auf eine Kugel von 6,5 Millimeter Durchmesser, während die exakt 75 Meter entfernt stehende Sonne immerhin 70 Zentimeter misst.
Die gesamte Distanz des Planetenweges beträgt gut vier Kilometer.
Während das Licht von Sonne bis zum Pluto etwa acht Stunden benötigt, brauchen Fußgänger eine gute Stunde bis zur Stele mit Pluto.
Fußgänger sind also schneller als das Licht im Weltall.
Der Marsch zum nächsten Fixstern aber würde noch ein halbes Jahr dauern. | en-de | wmt | 30 | 0 | raw | document |
English: Conway! We can't take more than seven.
All right.
I'm sorry. Another plane in a minute.
All right.
Wait, everybody.
Plenty of planes are coming.
Have patience, we'll be all right.
- It won't be long!
- Don't worry.
Leave everything to my brother.
- Yes, sir, 10 passengers aboard.
-10 passengers.
Good. Say, get me Shanghai.
- Is Colonel Marsh there?
- Right here, Conway.
Go ahead. I need more planes.
I've still about 30 people to get out.
- Where are the planes you promised?
- We sent all we could find.
They better get here, or I can't be responsible...
- I think I hear motors.
- Wait a minute, they may be here now.
George, get down on the field and guide those planes in.
Be sure none of the natives get in.
- Hello, Colonel?
- Hello, Conway. - Thanks, and take care of your liver.
- My word!
Get ready, everyone.
Planes are here.
One at a time.
Children first.
Where are they? Come stand over here.
Where's the mother?
- They're orphans.
- I see. You come here, and you...
- What about us, Mr. Conway?
- Wait your turn.
Come on, you.
Take some of those squealing men with you first.
They might faint on you. I'll wait.
Just as you say.
You, madam.
Come through here.
- Don't lose your heads!
- What was that explosion?
They've blown up the powerhouse!
The planes can't land without lights.
We'll burn the hangar.
That will make light for them.
There's going to be a big fire.
All right.
Go ahead!
We go on the next plane.
Bring out any people that are left.
- Hello, Fenner.
- Hello, Conway.
Having a little trouble?
Never mind me.
Get this gadget off the ground.
- Bob, these are all that are left.
You can't leave me here, you blighter! I'm a British subject.
Look out, Bob!
All right, Fenner.
Down on the floor!
Go ahead, Fenner!
Let's go!
I guess we're out of range.
- Everybody all right?
- That was close.
I've never been in a situation like this in my life.
- Where do you come from?
- I'm Alexander P. Lovett.
- Why aren't you registered?
- It'd serve you right to be left behind.
How could I know a war was going to break out over my head?
Right over my head.
My word! Those Chinese were pouncing on me.
I had to get into these ridiculous clothes in order to escape.
- Where were you hiding?
- Hiding?
No. Hunting. I was in the interior hunting fossils.
- This morning I looked up suddenly...
- And a war broke out right over your head!
Next time you're in wild country like this, keep in touch with the British consul.
Very good, Freshie.
Put his name on the list and make out a report later.
I beg your pardon, brother.
- What did you say you were hunting?
- Fossils?
- I'm a palaeontologist.
- A what?
- A palaeontologist.
I see.
I have here a discovery that will startle the world.
It's the vertebra from the lumbar of a Megatherium, found in Asia.
- What do you know about that?
- Found in Asia.
When I get home, I'll probably be knighted for it.
You don't say!
- Do you mind if I take a look at it?
- Not at all.
Sorry.
This is the only thing I was able to save when those heathens surrounded me.
From this vertebra, I'll be able to reconstruct the entire skeleton...
You expect to be knighted for finding that soup bone?
This is the vertebra of a Megatherium found in Asia.
I remember.
You said that before.
Sir Henry Derwent was knighted.
He never got beyond the Mesozoic era.
- Poor fellow!
- Yes, it just shows...
I don't know why I'm talking to you.
Who are you?
- Okay, brother.
- Don't call me "brother. "
Okay, sister.
No offence.
Cigarette?
- I say, will you have a cigarette? - No.
You're an American, aren't you?
Go and annoy the rest of your playmates.
Let me alone.
Look what I found.
Just what I needed, too.
You.
Just this once, Bob.
I feel like celebrating.
Think of it.
A cruiser sent to Shanghai just to take you back to England.
You know what it means?
Don't bother about those cables now.
I want you to drink with me.
Gentlemen, I give you Robert Conway, England's new Foreign Secretary.
Hooray!
How I'm going to bask in reflected glory.
People will point to me and say:
"There goes George Conway, brother of the Foreign Secretary. "
- Don't talk nonsense.
Give me the bottle.
- That's why they're sending for you.
With all these foreign entanglements, it was bound to happen.
You can laugh if you want to.
But whom else can they get?
Who else in England is half the fighter and half the diplomat who has half your knowledge of the foreign situation?
They can't stop you now.
Hello, Freshie.
- Did you make that report out yet?
- Yes, Bob.
- Did you say we saved 90 white people?
Hooray for us.
Did you say that we left 10,000 natives down there to be annihilated?
No, you wouldn't say that.
They don't count.
You'd better try to get some sleep.
Just you wait until I'm foreign secretary.
Can't you just see me with all those other shrewd little foreign secretaries?
The trick is to see who can outtalk the other.
Everybody wants something for nothing.
If you can't get it with smooth talk, you send your army in.
I'm going to fool them.
I'm not going to have an army.
I am going to disband mine.
I'm going to sink my battleships.
I'm going to destroy every piece of warcraft.
When the enemy approaches, we'll say:
"Come in, gentlemen.
What can we do for you?"
So then the poor enemy soldiers will stop and think.
And what will they think?
They'll say, "Something's wrong here, we've been duped!
"This is not according to form.
"These people seem quite friendly.
Why should we shoot them?"
Then they'll lay down their arms.
You see how simple the whole thing is?
Centuries of tradition kicked right in the pants.
And I'll be slapped straight into the nearest insane asylum.
You'd better not drink anymore.
You're not talking sense.
Don't worry, George, nothing's going to happen.
I'll fall right into line.
I'll be the good little boy that everybody wants me to be.
I'll be the best little foreign secretary we've ever had.
Just because I haven't the nerve to be anything else.
- Do try to sleep, Bob.
- Yes. Good thing, sleep.
Ever notice the sunrise in China?
You should.
It's beautiful.
Good morning, Lovey.
- I beg your pardon?
- I say, "Good morning, Lovey. "
Good morning.
Look here, young man.
I didn't care for "sister" last night, and I don't like "Lovey" this morning.
- My name is Lovett, Alexander P.
- I see.
- It's a good morning, anyway.
- I'm never conversational before coffee.
Wait a minute.
Is it a good morning?
We're supposed to be travelling east, aren't we?
- Of course.
- It looks to me as if we're travelling west.
- That's ridiculous.
- Is it? It certainly is.
Any child knows how to tell direction.
I don't care where the child is, in the air, on the earth, or in the sea.
If you face the rising sun, your right hand is north, your left hand is south.
I get it twisted because I'm left-handed.
- Really?
- Yes.
Just reverse it.
Your left hand is...
What difference does it make?
The north is the north.
All I know is the sun rises in the east, and we're going away from it.
Now you're irritating and absurd.
Of course.
Boy!
We're travelling in the wrong direction. - We're going in the wrong direction.
- Couldn't you make less noise?
We're going west, and Shanghai is way east of here.
Quiet! Fenner's the best pilot in China.
- It's Fenner.
- He may have lost his way.
That's what I told him.
You can't expect him to sail in the dark.
Calm yourself. I'll speak to Fenner.
Fenner!
- Bob, it isn't Fenner in the cockpit!
- Stop it. The bloke up there looks Chinese or Mongolian.
We're nowhere near Shanghai.
We're going in the opposite direction.
We're over the desert.
That's funny.
Charming chap.
Nice puss to meet in a dark alley.
- That's that. - I wonder what happened to Fenner.
Who is he?
How'd he get there?
Do you think we stopped last night and changed pilots?
That's not possible.
If we'd landed, we would've awakened.
We never left the air.
I didn't sleep the whole night long.
- That fellow got on at Baskul.
- Where's he taking us?
He may be a maniac for all we know.
What are you going to do?
- I'll make him tell us his game.
- What if he refuses?
- We'll smash his face in.
- Brilliant!
Can anyone here fly a plane?
That's no good.
- I guess we're in for it.
- In for what?
I don't know.
He must have had some purpose in taking the plane.
- When he lands, we'll find out.
- You won't do anything till we land?
- What do you suggest?
- Why, you...
- He may dash us to pieces.
- It might afford you a great deal of relief.
I am going back to sleep.
I was having such a peaceful dream.
As soon as he lands, let me know.
We're heading down!
We're coming to a village.
- What are these people?
- I don't know. I can't get their dialect.
They're loading up with gasoline.
Imagine having that fuel there, waiting for us!
Something tells me our journey is just beginning.
Where are we going?
If you ask me, we're heading straight for those mountains.
Douglas plane from Baskul with Conway and four others aboard still missing.
Unreported between here and Baskul.
Make it very emphatic that His Majesty's government will hold the Chinese government and all governors of Chinese provinces responsible for the complete safety of Robert Conway.
Good morning, gentlemen.
- No news yet, sir?
- It's fantastic.
The plane couldn't disappear into thin air.
Cable Lord Gainsford at Shanghai.
Leave no stone unturned to find Conway.
- Robertson?
- Yes, sir.
Postpone the Far East conference.
We can't meet those nations without Conway.
This can't be kidnapping.
They wouldn't be taking us so far on such a dangerous trip.
No sense to it. What do you make of it, Bob?
You must have some idea.
I give it up.
Not knowing where you're going is exciting anyway.
Mr. Conway, for a man who's supposed to be a leader your do-nothing attitude is very disappointing.
- What do you want him to do?
- I don't know.
I'm a palaeontologist, not a foreign secretary.
- George, come on.
- It's not knowing that's so awful.
Not knowing where you're going, why, or what's waiting when you get there.
We got above that storm.
I can't stand it any longer!
Take us down!
I can't stand the pain any longer.
Let me out of here!
It's oxygen.
- Take this in your teeth.
- Let me alone.
Come on.
That's right.
What's that?
- What's happening?
- He must have run out of fuel.
Look! Look down there!
George!
Everybody! Better get back towards the tail.
He may nose her over. Into the corner!
Quick, George!
Cushions!
Blankets!
- Everybody all right? - Yeah.
- He's fainted?
- Looks like it.
You smell those fumes?
Here, George, take the gun.
Hold the light. I'll search him before he comes to.
We might find something interesting.
There's a map.
- He's dead.
It must have happened when he hit the ground.
Let's take a look at this map.
What is it?
- See that spot?
- Yes.
That's where we were this morning.
He had it marked. Right on the border of Tibet.
Here's where civilisation ends.
We must be 1,000 miles beyond it.
Just a blank on the map.
- What does it mean?
- It means we're in unexplored country.
Country nobody ever reached.
Conway!
What's happening?
Our chances of getting out of this are slim, but it's up to us.
We can't have three hysterical people on our hands.
- What do you say?
- Everything's all right.
The pilot won't trouble us anymore.
He's dead.
- Dead? - Probably a heart attack.
What are we going to do?
Nothing until the morning.
The storm will probably die down before then.
My suggestion is that we better all try and get a good night's rest.
Why not tell them the truth.
We're a million miles from civilisation without a chance of getting out of here alive?
It's slow starvation.
It's slow horrible death.
That's perfect.
What a kick I'm going to get out of this.
A year ago, a doctor gave me six months to live. That was a year ago.
I'm already six months to the good.
I'm on velvet. I haven't got a thing to lose.
But, you, the noble animals of the human race what a kick I'll get out of watching you squirm for a change.
What a kick!
They've been gone for hours.
Left us here to rot.
That's what they've done.
- Heroes of the newspapers.
Here they come.
Hello, everybody. We found some food.
No chance of starving now.
- What is that?
- Mountain grass.
It's good. Have some.
I've read of people lasting 30 days on this stuff.
My brother and I have worked out a plan.
If we use our heads we'll keep alive for weeks, till he gets back.
- Gets back?
- Where's he gone?
He's starting out right away in the direction of India.
Sooner or later, he's bound to run into a tribe or something.
Here's the idea.
We found a cave over that small hill.
As soon as we bury the pilot, we'll move in. We can have a fire.
I shouldn't be surprised to see Bob back within a week.
You haven't a Chinaman's chance of getting out of here alive.
You know it.
- Cave?
Where?
- Over by that hill.
Hey, look!
Look, Bob!
- Where are they?
Do you see them?
- Yes.
Do you think they're cannibals?
I am from the nearby lamasery. My name is Chang.
He's speaking English.
- And mine's Conway.
- How do you do? You've no idea how unexpected and very welcome you are.
My friends and I, and the lady in the plane left Baskul the night before last for Shanghai.
But we were travelling in the opposite direction.
At the mercy of a mad pilot.
- We'd be eternally grateful if you...
- Where is your "mad" pilot?
He must have had a heart attack, or perhaps the fumes.
When the plane landed he was dead.
We were going to bury him when you came along.
Pardon me.
If you will be good enough to direct us to your lamasery...
It is an honour to accompany you and your friends.
You'll need suitable clothes for the journey.
- It is not particularly far, but quite difficult.
Welcome to Shangri-La.
You see we are sheltered by mountains on every side.
A strange phenomenon for which we are very grateful.
It's magical.
- I definitely do not like this place.
- Will you quit squawking?
- Look at what they gave me to wear.
- You never looked better.
As soon as our clothes are cleaned, they'll give them back to us, Lovey.
Something tells me this means food.
Come on.
I just feel as though I'm being made ready for the executioner.
If this be execution, lead me to it.
That's what they do with cattle just before the slaughter.
- You're a scream, Lovey.
- Please don't call me "Lovey. "
That was refreshing.
The food looks good.
Some layout they got here.
You see the rooms?
Couldn't do better at the Ritz.
All the conveniences for the condemned.
- Don't mind Lovey.
He's got the misery.
- I don't like this place. It's too mysterious.
It's better than freezing to death down below, isn't it?
Is there something I can do for you?
- What do you want?
- I've ordered you some warm broth.
- I thought perhaps...
- Get out of here!
If any of you men think you can come busting in here...
Please.
Please calm yourself.
You'll soon be well if you do.
I don't need any advice from you.
Get me a doctor.
- I'm sorry, we have no doctors here.
- No doctors.
Well, that's just fine.
- Please let me help you.
- You can help me jump over that cliff.
I've been looking at the bottom of that mountain but I haven't got the nerve to jump.
You shouldn't be looking at the bottom of the mountain.
Why don't you try looking up at the top sometime?
Don't preach that cheap, second-hand stuff to me.
Go on, beat it!
Beat it!
Peace be with you, my child.
Good evening, my friends.
Please sit down.
- I hope you found everything satisfactory.
- Swell.
Excellent.
- You shouldn't have waited for me.
- Where's the girl?
Miss Stone.
She's remaining in her room.
She isn't feeling very well.
Please go on without me.
I eat very little.
There's certainly nothing wrong with that meal.
Thank you.
- And the wine is excellent.
- I'm glad you like it.
It's made right here in the valley.
Now that dinner is over, we're very anxious to discuss ways and means of getting back home.
First, we want to cable the Foreign Office. England's waiting for news of my brother.
There's a cruiser at Shanghai to take him back.
Really?
As regards cabling, I'm afraid I can't help.
Unfortunately we have no wireless here.
As a matter of fact, we have no means of communication with the outside world.
- Not even a radio?
- It's been a source of deep regret but the mountains surrounding us have made reception almost impossible.
We'd better make arrangements to get some porters immediately.
Some means to get us back to civilisation.
- Are you so certain you are away from it?
- As far away as I ever want to be.
The porters will be very well paid.
That is, within reason.
I'm afraid that wouldn't help.
We have no porters here.
No porters here?
What about those men we met this morning?
Those are our own people.
They never venture beyond where you were met this morning.
It's much too hazardous.
How do you account for all this?
Who brought it in?
There is a tribe of porters some 500 miles from here.
That is our only contact with the outside world.
Every now and again, depending upon favourable weather, they make the journey.
- How can we get in touch with them?
- In that respect you are very fortunate.
We are expecting a shipment from them almost any time now.
What do you mean by "almost any time now"?
We've been expecting this particular shipment for the past two years.
- Two years? - Yes.
But I assure you, gentlemen, if there is a prolonged delay Shangri-La will endeavour to make your stay as pleasant as possible.
And now, if you will excuse me, it is getting late.
I do hope you all sleep well.
Good night.
Good night, Mr. Conway.
Good night, sir.
That's what I mean, mysterious.
I don't like that man.
He's too vague.
We didn't get much information out of him, did we?
It seems we should be grateful.
We were in a bad mess this morning.
After all, this is quite pleasant.
Why not make ourselves comfortable until the porters do arrive?
That's what I say.
What do you say to a rubber of bridge?
- I saw some cards in the other room.
- Not for me, thanks. I'm too weary.
How about you, Lovey?
Come on.
Let's you and I play a game of honeymoon bridge.
- I'm thinking. - Thinking?
- What about some double solitaire?
- In fact, I'm very good at it.
- No kidding?
- Yes. Then I'm your man.
Come on, Toots.
- Hello, George.
Cigarette?
I suppose all this comes under the heading of adventure.
There's been plenty of it in the last few days.
It's far from over from what I can see.
This place gives me the creeps.
Hidden away like this, no contact with civilisation.
You don't seem concerned at all.
I'm feeling far too peaceful to be concerned about anything.
I think I'm going to like it here.
You talk as if you intend on staying.
Something happened to me when we arrived here that...
Did you ever go to a strange place and feel sure you'd been there before?
- What are you talking about?
You're a strange bird.
No wonder Gainsford calls you:
"The man who always wanted to see the other side of the hill. "
Do you ever want to see what's on the other side?
What else could there be, except another hill?
In any event, I'm not curious.
It seems to me we should be concerned about getting home.
- I'd give anything to be in London now.
- Of course you would.
If ever we get out of this place, you should take that job with Helen's father.
What do you mean, "lf"?
- Did I say, "lf"?
- That's what you said.
Well, I mean...
You talk as though we're going to have trouble getting out of here.
I've been putting things together.
Do you notice the resemblance between those natives and the pilot?
Why did those clothes materialise so conveniently when they met us?
Chang himself just said that they never venture beyond that point.
What brought them there, unless it was to meet us?
Chang's first question was about the pilot.
There must be some connection between the plane and this place.
They must have deliberately brought us here.
What reason could they have for doing a thing like that?
That's what's on the other side of the hill.
It's 3,000 feet practically straight down to the floor of the valley.
The Valley of the Blue Moon, as we call it.
There are over 2,000 people in the valley besides those here in Shangri-La.
Who and what is Shangri-La?
Goodness, no.
- So there are others? - Yes.
- Who, for instance?
- In time you will meet them all.
For a man who talks a lot, it's amazing how unenlightening you can be.
There are some things, my dear Conway, I deeply regret I may not discuss.
That's the fourth time you've said that.
You should record it.
Let's go inside.
I'd like to show you our rare treasures.
- Good afternoon.
- Excuse me, I...
Please, don't go.
Tea will be served any moment.
Won't you come in?
My name is Maria.
Won't you sit down?
By the way, what religion do you follow here?
To put it simply, I should say that our general belief was in moderation.
We preach the virtue of avoiding excesses of every kind.
Even including excess of virtue itself.
That's intelligent.
In the valley, it makes for better happiness among the natives.
We rule with moderate strictness and in return, we are satisfied with moderate obedience.
As a result, our people are moderately honest, moderately chaste and somewhat more than moderately happy.
How about law and order?
You have no soldiers or police?
Good heavens, no!
How do you deal with incorrigibles, criminals?
We have no crime here.
What makes a criminal?
Lack, usually.
Avariciousness, envy.
The desire to possess something owned by another.
There can be no crime when there is a sufficiency of everything.
You have no disputes over women?
Only very rarely.
It wouldn't be considered good manners to take a woman that another man wanted.
Suppose he wanted her so badly that he didn't give a hang if it was good manners or not.
In that event, it would be good manners on the part of the other man to let him have her.
That's very convenient.
I think I'd like that.
You'd be surprised how a little courtesy all around helps to smooth out the most complicated problems.
At some time in the future you will have the pleasure of meeting her.
Some man had better get ready to be very courteous to me.
Mr. Chang, all these things, books, instruments, sculpture were they all brought in over those mountains by porters?
They were.
- That must have taken...
- Centuries.
Centuries.
Where did you get the money to pay for all these treasures?
We have no money as you know it.
We do not buy or sell or seek personal fortunes because there is no uncertain future here for which to accumulate it.
That would suit me perfectly.
I'm always broke.
How did you pay for them?
Our valley is very rich in a metal called gold which, fortunately for us, is valued very highly in the outside world.
- So, we merely...
- Buy and sell. Buy and sell...
Pardon me.
Exchange.
I see. Gold for ideas.
There's something so simple and naive about all this that I suspect there's been a shrewd guiding intelligence somewhere.
Whose idea was it?
How did it all start?
That, my dear Conway, is the story of a remarkable man.
Who?
A Belgian priest by the name of Father Perrault.
The first European to find this place and a very great man indeed.
He is responsible for everything you see here.
He built Shangri-La, taught the natives and began our collection of art.
In fact, Shangri-La is Father Perrault.
When was all this?
Way back in 1713, I think it was that Father Perrault stumbled into the valley, half-frozen to death.
It was typical of the man that one leg being frozen and there being no doctors here, he amputated the leg himself.
He amputated his own leg?
Oddly enough, when he had learned to understand their language the natives told him he could have saved his leg.
It would've healed without amputation.
- They didn't actually mean that? - Yes.
They were very sincere about it, too.
You see, a perfect body in perfect health was the rule here.
They've never known anything different.
What was true for them, they thought would be true for anyone else living here.
Well, is it?
Rather astonishingly so, yes.
Particularly in the case of Father Perrault himself.
When he and the natives had finished building Shangri-La he was 108 years old and still very active in spite of having only one leg.
108 and still active?
You're startled.
No, I'm just a little bowled over, that's all.
Forgive me.
I should've told you it's quite common here to live to a very ripe old age.
Climate, diet, mountain water, you might say.
But we like to believe it is the absence of struggle in the way we live.
In your countries, on the other hand, how often do you hear the expression:
"He worried himself to death," or, "This thing or that killed him"?
- Very often.
- And very true.
Your lives are, therefore, as a rule, shorter.
Not so much by natural death, as by indirect suicide.
That's all very fine if it works out.
A little amazing, of course.
You surprise me.
I surprise you!
Now, that's news.
I mean your amazement.
I could've understood it in any of your companions, but you who have dreamed and written so much about better worlds.
Or is it that you fail to recognise one of your own dreams when you see it?
If you don't mind, I think I'll go on being amazed...
- ... in moderation, of course.
- Then everything's quite all right?
It's terrific!
I just saw something that'd make your hair stand on end.
You see those hills over there?
Gold. Popping right out of them.
Tons of it.
You keep this under your hat.
If the others hear about it, they'll declare themselves in.
But if I can mine that stuff, I'll throw a bombshell into Wall Street.
Now look, I've got a plan and if I...
Say, honey you ain't feeling so well, are you?
Don't pay attention to what those doctors tell you.
I've seen a lot of people fool 'em.
And I've got a hunch this place is gonna be good for you.
Honest I have.
Come on, you be a good kid and snap out of it.
And I'll cut you in on the gold deal.
I'm going up and make a deal with Chang right now.
Oh, my!
- Good morning.
- Good morning, Mr. Conway.
- You speak English?
- Yes, sir.
- Would you like to take a ride?
- No, thanks.
Well, I think I'll take that ride.
Fossils!
Why?
What for?
Running around digging up a lot of old bones.
You didn't dig yourself out of one of those holes by any chance?
You seem gay. Did you find out anything?
I heard that if you want a man's wife, she's yours if he's got any manners.
- Nothing about the porters yet?
- Porters?
We've been here two weeks and we haven't found out a thing.
Well, we haven't been murdered in our beds yet, have we?
I'm afraid the porters are just a myth.
Guess we'll never know why we're here or how long we'll be held prisoners.
Hurry up, you slowpokes.
I'm starved.
"Please, do not wait for me.
"I eat so very little. "
- Good evening. - Good evening.
I'm glad to see us all finally organised.
Okay, handsome.
Dish it out and make it snappy.
- What's happened to you?
- Nothing.
Why?
You look beautiful.
That's unkind.
Miss Stone always looks beautiful.
I got it. It's your make-up. You've got none on.
Honey, you look a million percent better.
Wholesome, kind of, and clean.
Take a tip from me, don't ever put that stuff on your face again.
It's like hiding behind a mask.
Who're you to talk about a mask?
What do you mean?
You've been wearing a mask ever since we met you.
Have I?
Strange, you've never told us anything about yourself.
Who are you, anyway?
Why not take your mask off for once?
Unbosom yourself, Mr. Hyde.
All right, I will.
I'll let my hair down.
Why not?
It can't make any real difference now.
Lovey...
- ... were you ever chased by the police?
- Certainly not!
Believe me, it's no fun.
When you picked me up at Baskul, they were on my tail for a year.
The police?
Did you ever hear of Chalmers Bryant?
Bryant Utilities.
I knew it.
I knew I had a reason for hating you.
Sir, you're a thief!
He never stole from you, did he?
I have 500 shares of Bryant Utilities I bought with money I'd saved for 20 years, teaching school.
Now, I couldn't sell it for postage stamps.
That's too bad. I got a half million shares.
My whole foundation.
Now look at me.
The nerve you have sitting there, talking about it so calmly.
The swindler of thousands of people.
That's what makes the whole thing so funny.
A guy like me, starts out in life as a plumber.
An ordinary, everyday slew-footed plumber.
And by the use of a little brains, he builds up a gigantic institution.
Employs thousands of people.
Becomes a great civic leader.
Then the crash comes.
Overnight, he's the biggest crook the country ever had.
You're a thief and a swindler and I'll be glad to turn you over to the police when we get back.
"When we get back! "
What makes you think we'll ever get back?
You're all prisoners here.
We were kidnapped and brought here and nobody knows why.
I don't want to be a prisoner.
I'm finding out when we're leaving here.
I'll make that Chinese talk if it's the last thing I do.
Where's Chang?
Where's Chang or I'll blow your brains out?
- What do you think you're doing?
- Let me go.
Come here!
Come here, you!
You idiot!
Had to sock him?
- Let me up.
- You all right?
Sorry.
Is it true about us being kidnapped?
I say, is it true about us being kidnapped?
Do you mind stepping in here for a moment?
Won't you sit down?
You have been very kind to us and we appreciate it.
But for some reason we're being held prisoners here and we want to know why.
Personally, I don't mind at all.
I'm enjoying every minute of it.
But my brother is not of the same opinion, nor are the others.
It's time we were told what it's all about.
We want to know why we were kidnapped, why we're being kept here but most important of all, do we get the porters and when?
Until we get this information I'm very much afraid we cannot permit you to leave this room.
You know, it's very strange but when you saw me in the corridor, I was actually on my way to you.
I bring the most amazing news.
The High Lama wishes to see you.
- The High Lama?
Who in blazes is he?
- I thought you ran this joint.
High lamas or low lamas, do we get the porters?
The High Lama is the only one from whom any information can come.
- Don't believe him.
- Sounds like a stall to me.
- Better have him talk...
- One moment.
You say the High Lama's the only one who can give us information?
The only one.
And he can arrange for the porters to take us back?
The High Lama arranges everything.
Then he's the man I want to see. Will you come along?
Better wait here until I get back.
We'll soon know where we stand.
Good evening.
Please, come in.
Sit here, near me.
I'm an old man and can do no one any harm.
Are you the High Lama?
Yes.
I trust you've been comfortable at Shangri-La, since your arrival.
Personally, I've enjoyed your community very much.
But my friends do not care for this mystery.
They are determined to leave as soon as...
It's astonishing and incredible, but...
What is it, my son?
You're the man.
Chang told me.
You're the first who...
Two hundred years ago.
You're still alive, Father Perrault.
Sit down, my son.
You may not know it, but I've been an admirer of yours for a great many years.
Not of Conway, the empire builder and public hero.
I wanted to meet the Conway who in one of his books said:
"There are moments in every man's life when he glimpses the eternal. "
That Conway seemed to belong here.
In fact, it was suggested that someone be sent to bring him here.
That I be brought here?
Who had that brilliant idea?
Sondra Bizet.
The girl at the piano?
Yes.
She has read your books and has a profound admiration for you.
As have we all.
Of course, I've suspected that our being here was no accident.
Furthermore, I have a feeling we're never supposed to leave.
But that, for the moment, doesn't concern me greatly.
I'll meet that when it comes.
What particularly interests me at present is why was I brought here?
What possible use can I be to an already thriving community?
We need men like you here to be sure that our community will continue to thrive.
In return for which Shangri-La has much to give you.
You are still, by the world's standards, a youngish man.
Yet in the normal course of existence you can expect 20 or 30 years of gradually diminishing activity.
Here, however, in Shangri-La by our standards, your life has just begun.
And may go on and on.
To be candid, Father, a prolonged future doesn't excite me.
It would have to have a point.
I sometimes doubted whether life itself has any.
If that is so, then long life must be even more pointless.
I'd need a much more definite reason for going on and on.
We have reason.
It is the entire meaning and purpose of Shangri-La.
It came to me in a vision long ago.
I saw all the nations strengthening not in wisdom, but in the vulgar passions and the will to destroy.
I saw their machine power multiplying until a single-weaponed man might match a whole army.
I foresaw a time when man, exulting in the technique of murder would rage so hotly over the world that every book, every treasure would be doomed to destruction.
This vision was so vivid and so moving that I determined to gather together all things of beauty and culture that I could and preserve them here against the doom toward which the world is rushing.
Look at the world today.
Is there anything more pitiful?
What madness there is, what blindness, what unintelligent leadership.
A scurrying mass of bewildered humanity crashing headlong against each other...
The time must come, my friend when this orgy will spend itself.
When brutality and the lust for power must perish by its own sword.
Against that time is why I avoided death and am here and why you were brought here.
For when that day comes, the world must begin to look for a new life.
And it is our hope that they may find it here.
For here, we shall be with their books and their music and the way of life based on one simple rule:
Be kind.
When that day comes it is our hope that the brotherly love of Shangri-La will spread throughout the world.
Yes, my son, when the strong have devoured each other the Christian ethic may at last be fulfilled and the meek shall inherit the earth.
I understand you, Father.
You must come again, my son.
Good night.
Well?
- What did you find out?
- We thought you were never coming back.
- When do we leave?
- What about the porters?
Porters?
- Didn't you find out about the porters?
- Why, I'm sorry, but I...
What were you doing all this time?
What's the matter with you?
You went there...
Do you mind?
I'm sorry, but I can't talk about it tonight.
Hello.
Good morning.
"Lay thee down now, and rest
"May thy slumber be blessed
"Lullaby, and good night
"Thy mother's delight
"Bright angels around
"My darling shall sound
"They will guard thee from harm"
Do you mind?
"They will guard thee from harm
"Thou shall wake in my arms"
This is Mr. Conway, children.
Good morning, Mr. Conway.
- How do you do?
- Very well, thank you.
Children, Teacher is going to be very busy this afternoon.
So, school's dismissed.
Please.
I hope you're not going to run away this time.
My name's Sondra.
I hope you'll forgive me for...
You know, each time I see you, I hear that music.
What is it?
You mean my pigeons.
It's these little flutes that I attached to their tails. See?
Come along with me and I'll show you how I put them on.
This is how we tie them on.
By varying the size of the flutes, I can get any notes I wish.
The wind does the rest.
Here's a little fellow who has lost his.
- Was this your idea?
- Yes.
Hold this pigeon.
You suggested my being brought here, didn't you?
What gave you the idea I'd fit in?
- That was easy. I'd read your books.
- You've read my books?
You do more things.
What have my books got to do with it?
I saw a man whose life was empty.
"A man whose life was empty. "
I know, it was full of this and full of that.
But you were accomplishing nothing.
You were going nowhere and you knew it.
As a matter of fact, all I saw was a little boy whistling in the dark.
"A little boy whistling... "
Do you realise that there was a British cruiser waiting at Shanghai smoke pouring out of its funnels, tugging at its moorings waiting to take Mr. Conway back to London.
Do you know right now there are headlines shrieking the news that Conway's missing?
Does that look like a man who's life was empty?
Yes.
You're absolutely right.
I had to come to a pigeon house in Shangri-La to find the only other person who knew it.
May I congratulate you?
I only brought you here to show you my pigeons.
Don't worry about them.
Now you can put flutes on my tail and bells on my feet.
I've so many questions I'd like to ask, I don't know where to begin.
I'll help you.
To begin with, you'd like to know what I'm doing here.
- That I was born here. - Thank you.
Well, I was almost born here.
It took place in that wild country beyond the pass.
My parents were in a party of explorers who got lost and wandered for a year.
When Chang found us only father and I were alive.
He was too weak to climb the pass. He died on the way.
I was brought up by Father Perrault.
I envy you.
- I talked to him last night. - I know.
I can't quite get used to this age thing.
I'm 30.
You're going to make life very simple.
It's inconceivable.
- What?
- All of it.
Father Perrault and his magnificent history.
This place, hidden away from the rest of the world with its glorious concepts.
And now you come along and confuse me entirely.
I'm sorry.
I thought I was to be the light.
Why do I confuse you?
Am I so strange?
On the contrary, you're not strange.
And that in itself is confusing.
I had the same idea about Shangri-La.
The sense I've been here before, that I belonged here.
I'm so glad.
I can't quite explain it, but everything is somehow familiar.
The very air that I breathe.
The lamasery with its feet rooted in the good earth of this fertile valley while its head explores the eternal.
All the beautiful things I see, these cherry blossoms, you all somehow are familiar.
I've been kidnapped and brought here against my will.
A crime, a great crime, yet I accept it amiably.
With the same amiability one tolerates only from a very dear and close friend.
Why?
Can you tell me why?
Maybe 'cause you've always been part of Shangri-La without knowing it.
- I wonder.
- I'm sure of it.
Just as I am sure there's a wish for Shangri-La in everyone's heart.
I've never seen the outside world, but I understand there are many people who are supposed to be mean and greedy.
I just know that secretly they are all hoping to find a garden spot where there is peace and security.
Where there's beauty and comfort.
Where they wouldn't have to be mean and greedy.
I just wish the whole world might come to this valley.
Then it wouldn't be a garden spot for long.
I don't know why I associate with you, Mr. Barnard or Mr. Chalmers Bryant or Mr. Embezzler, or whatever your name may be.
- Just call me Barney.
- Barney?
Why should I?
Never, we have nothing in common.
What effrontery!
Okay, Lovey.
And this trip to the valley.
Why did I allow you to drag me here?
You don't know anything about these people.
We're not even armed.
They're very nice people, except that they've got horns. - Horns?
- You know.
Horns.
What kind of horns?
Come on.
They won't hurt you.
All I want is a glass of wine.
- Thanks.
- Sit down.
Now this is fine. This is swell.
No, thanks, just a drink.
I've been walking and I'm a little thirsty.
That's all right. I just don't happen to be very hungry.
All I asked for was a glass of wine.
Look here, I've got to have some help with this.
Where is Lovey?
Look!
Come here!
I asked for a glass of wine, look what I got.
Come on, sit down.
This is where you are. I might have known.
- No wonder you couldn't hear me.
- Relax and have a glass of wine.
- Sit down!
- And be poisoned out here in the open?
- Won't you please have a glass of wine?
- I never drink wine, in the daytime.
- There you are.
- This doesn't obligate me in any way.
No.
The bears came right into the bedroom and the little baby bear said:
"Somebody's been sleeping in my bed. "
And then the mama bear said:
"Somebody's been sleeping in my bed. "
And then the big papa bear, he roared:
"And somebody's been sleeping in my bed. "
You have to admit, the poor little bears were in a quandary.
Well, I'm going to sleep in my bed.
Come on, Lovey.
- They were in a quandary. - Come on, Lovey.
Why, "Come on" all the time?
What's the matter, you going to be a fuss-budget all your life?
Drink it up.
Aren't you having any fun?
- Where was I?
- In a quandary.
I'm telling this story.
The poor little bears they didn't know what to do.
Who slept in their beds?
Who was it, Lovey?
You called me "Lovey"?
Look at those eyes. There's the devil in those eyes.
"Here we go gathering nuts in May
"Here we go gathering nuts in May Early on Tuesday morning
"Here we go, Shangri-La, Shangri-La
"Here you are in Shangri-La"
Hello, Maria.
You promised to come for tea yesterday.
I waited for so long.
Sorry.
- I haven't got any cigarettes left.
- I'll make some for you.
You will come today?
Perhaps.
Please say you will.
The days are very long and lonely without you.
Please.
All right, I'll be there.
Thank you.
You'll tell me the things I want to know, right?
Who's in charge?
Why we were kidnapped and what will happen to us?
Chang's been lying about those porters, hasn't he?
Beautiful.
- I'm waiting for the bump. - "Bump"?
When the plane lands at Shanghai and wakes us all up.
You see.
It's not a dream.
I sometimes think that the other is the dream.
The outside world.
- Have you never wanted to go there?
- Goodness, no!
From what you tell me, it doesn't sound very attractive.
It's not so bad really.
Some phases of it are sordid, of course.
That's only to be expected.
Why?
Usual reasons.
- A world of people struggling for existence.
- Struggling?
Everyone naturally wants to make a place for himself.
- Accumulate a nest egg and so on.
- Why?
If you keep on asking that, we're not going to get anywhere.
- And don't ask me why.
- I was just going to.
It's the most annoying word in the English language.
Ever hear a child torture his parent with it?
"Mother's darling mustn't stuff her fingers in the salad bowl. "
"Why?"
"Because it isn't ladylike to do that. "
"Why?"
"That's what forks are made for, darling. "
- "Why, Mother?" - "Mother read it in a book somewhere.
"If Mother's little darling doesn't take her fingers...
"... out of the salad bowl this instant, Mother's going to wring her little neck. "
- Would you like to wring my little neck?
- I'd love it.
Why?
I'm sorry.
I've thought about it for years.
I knew you'd come.
And I knew when you did, you'd never leave.
Am I forgiven for sending for you?
Forgiven.
When we were on that plane I was fascinated by the way its shadow followed it.
That silly shadow racing along over mountains and valleys covering 10 times the distance of the plane.
Yet always there to greet us with outstretched arms when we landed.
I've been thinking that somehow you're that plane and I'm that silly shadow.
That all my life, I've been rushing up and down hills leaping rivers, crashing over obstacles never dreaming that one day, that beautiful thing in flight could land on this earth and into my arms.
This place is amazing.
That marble quarry in the valley is simply magnificent.
I've looked around. I've seen everything.
Your woodworkers and your cloth weavers are all so happy.
You may not know it, but right here you have Utopia.
- You're very kind.
- I don't mean it in that sense.
I only give credit where credit is due.
I'm very anxious to have you realise that I never for a moment believed that ridiculous kidnapping story. - I'm so glad.
- Simply preposterous.
Do you know what I did last night?
I said to myself last night, "Lovey, Mr. Lovett... "
- I said, "You are an ungrateful fool. "
- No.
Those are my very words to myself last night.
"These people here are doing everything to make your stay comfortable...
"... and I haven't done one single thing to show my appreciation. "
What would you like to do?
I thought with your permission and while I'm waiting for these porters I'd like to organise classes for the children in the valley and teach them something practical and something useful.
- Splendid.
- Isn't it?
I was a professor for 20 years.
- And a very good one.
- I'm sure you were.
- When would you like to start? - Immediately.
Then it's done.
Thank you.
You get the idea?
From this reservoir here, I can pipe the whole works.
I'm going to get a kick out of this.
It's just to keep my hand in.
With the equipment we have here I can put a plumbing system in the whole village.
Rig it up in no time.
Do you realise those people are still going to the well for water?
- It's unbelievable.
- Think of it!
In times like these!
What about that gold deal?
- Gold, you know... - Oh, that.
That can wait.
Nobody's going to run off with it.
I've got to get busy.
I want to show this layout to Chang.
- Don't you take any wooden nickels.
- All right.
You're acting like a child.
You haven't talked for two weeks.
There's nothing to say.
- I'm afraid that does it.
- I'm afraid it does.
Shall we have another?
Not tonight, if you don't mind.
Come in, my dear.
Sorry, I didn't mean to interrupt.
I thought Mr. Conway's brother was here.
Excuse me.
Charming, isn't she? Yes.
Charming.
Your brother seems quite fascinated by her.
Why not?
She's an attractive young woman.
Young?
She arrived here in 1888.
She was 20 at the time. She was on her way to join her betrothed when her carriers lost their way in the mountain.
The party would've perished, but for meeting some of our people.
Amazing.
Still doesn't look over 20.
When is she likely to grow old in appearance?
Not for years.
Shangri-La will keep her youthful indefinitely.
Suppose she should leave?
Leave Shangri-La?
That's not likely.
You couldn't drive her out.
I mean her appearance.
If she should leave the valley, what would happen?
She'd quickly revert in appearance to her actual age.
It's weird.
How old are you?
Age is a limit we impose upon ourselves.
Each time you Westerners celebrate your birthday, you build another fence around your minds.
There you are!
You're just the man I'm looking for.
A fine trick.
Smart, aren't you?
What lies you told us about those porters!
The minute they arrive we can leave, if they'd take us.
- But you know you'd tell 'em not to.
- My dear boy...
You've been lying since we arrived.
It's worked for some people.
Because they lack the courage to do something.
But not me.
You're up against the wrong man.
I'll leave, even if I have to blow this place into the valley.
I'll get out, porters or no porters!
You must prevail upon him not to attempt the journey.
He could never get through that country alive.
I can't let him go alone. It's suicide.
Yes, of course your brother is a problem.
It was to be expected.
I knew you'd understand. That's why I came to you for help.
You must not look to me for help.
Your brother is no longer my problem.
He is now your problem.
Mine?
Because, my son, I'm placing in your hands the future and destiny of Shangri-La for I am going to die.
I knew my work was done, when I first set eyes upon you.
I've waited for you, my son, for a long time.
I've sat in this room and seen the faces of newcomers.
I've looked into their eyes and heard their voices always in hope that I might find you.
My friend, it is not an arduous task that I bequeath for our order knows only silken bonds.
To be gentle and patient.
To care for the riches of the mind.
To preside in wisdom while the storm rages without.
Do you think this will come in my time?
You, my son, will live through the storm.
You will preserve the fragrance of our history and add to it a touch of your own mind.
Beyond that, my vision weakens.
But I see at a great distance a new world stirring in the ruins stirring clumsily but in hopefulness seeking its lost and legendary treasures and they will all be here, my son.
Hidden behind the mountains in the Valley of the Blue Moon preserved as by a miracle.
We run the pipes through here and connect with the main waterline here.
Where are you going to get pipes?
That's a cinch. I'll show them how to cast pipes out of clay.
There you are.
You'd better get your things together.
We're leaving.
- Leaving?
- The porters are taking us back.
We've got clothing, food, everything.
When are you going to start?
This very minute.
They're waiting for us on the plateau.
That Chinaman thought he could stop me. Come along.
I think I'll stick around.
I'll leave with the porters on the next trip.
You mean you don't want to go? Well, I'm...
You're afraid of going to jail.
You see I've got this plumbing business.
If you insist being an idiot, I won't coax you.
How about you?
You don't want to go yet, honey.
She'll stick around, too.
That right?
If you want me to. Sure.
Don't you worry.
I'll take care of you.
All right, suit yourself, but just remember you had your chance.
- How about you? Do you want to go?
- Where?
Home.
I've got porters to take us back.
I'm sorry.
That's impossible.
I have my classes.
I don't care what you've started. Do you want to go?
No, I think I'd better wait.
- Yes, I'll wait.
- You'll wait until you rot!
- Hello, Gloria. - Hello.
I've just finished translating an interesting old tablet.
It told me of the origin of the Masonic symbols...
- That's swell. - What?
I want to show you something.
Isn't that pretty.
What is it?
Plumbing. Everything modern.
I'm going to run pipes all through the village.
Hello, George.
You can stop worrying now.
I've made arrangements to leave.
If you let me close that window, I can talk to you.
That noise is driving me crazy.
I said we're getting out of here.
Back to civilisation.
I made a deal with the porters.
They're leaving tomorrow at dawn.
They're waiting for us outside the valley.
Get your things together.
- Where's your topcoat?
- You can't leave.
What's going to stop me?
- You've got to stay here now.
- Stay here?
What's the matter with you?
You've acted strangely since we came.
I've never seen you like this.
What's stopping us from leaving?
Something grand and beautiful.
Something I've been searching for all my life.
The answer to the confusion and bewilderment of a lifetime.
I've found it and I can't leave it.
You mustn't either.
I don't know what you're talking about.
You're carrying around a secret that's eating you up.
- Tell me about it.
- I want to tell you.
I'll burst with it if I don't.
It's weird and fantastic and unbelievable but so beautiful.
As you know, we were kidnapped and brought here...
And that's the whole story.
He died, as peacefully as the passing of a cloud's shadow.
"I place in your hands, my son...
"... the future and destiny of Shangri-La. "
Now you know why I can't leave.
I really don't know what to say.
- Except that you must be completely mad.
- You think I'm mad?
What else can I think after a tale like that?
Things like that don't happen today.
- We're living in the 20th century.
- You think it's nonsense?
You've been hypnotised by fanatics.
I wouldn't believe it in England.
Why should I swallow it here in Tibet?
How do you know these things are true?
- Did they show you proof?
- I don't need proof.
I knew there was a reason why I hated this place.
I'd love to fly over it with bombs for what they've done to you.
All this talk about lamas being hundreds of years old.
How do you know?
Did you see their birth certificates?
I can't believe it.
A bunch of old men sit around and dream about reforming the world and you, two-feet-on-the-ground Conway, want to join them.
It's horrible.
Is that all my story meant to you?
What else could it mean to me?
It's obviously a lot of bunk.
Then you'd better go.
This is no place for you.
It's no place for you.
Think of what's waiting for you.
Do you want to stay here till you're half dead?
Till your mind starts corroding like the rest of them?
- I don't want to talk about it anymore.
- You've got to talk. And me?
They stole the plane to bring you here.
I didn't want to come.
You owe me some responsibility.
I'm tired of owing you things.
You're free to go. Go ahead.
It's that girl.
- That girl has twisted and turned...
- That's enough.
Never mind the girl.
Why don't you go?
Look here.
Ever since I can remember you've looked after me.
Now, you're the one that needs looking after.
If there's something wrong with you let me help you.
I don't feel like making that trip alone.
You couldn't possibly stay here, could you?
I'd go mad.
I may be wrong. I may be a maniac but I believe in this and I'm not going to lose it.
You know how much I want to help you but this is bigger, stronger if you like, than brotherly love.
I'm sorry. I'm staying.
I can't think of anything more to say.
Goodbye.
Are you sure the porters will take care of you?
It's all set.
- Maria made the arrangements. - Maria?
- The little Russian girl.
- How's she involved?
- She's going with me. - You're crazy.
- You can't take her away from here. - Why not?
You can't.
Do you know what will happen if she leaves Shangri-La?
She's fragile and can only live where fragile things are loved.
Take her out of this valley and she'll fade away like an echo.
What do you mean, "Fade away like an echo"?
She came here in 1888.
This'd be funny, if it weren't so pathetic.
She isn't a day over 20.
- You're wrong.
- I'm not wrong.
She told me so.
Besides, she wouldn't have to tell me.
I'd know anyway.
I found out a lot of things last night.
I'm not ashamed of it.
It's one of the few decent things that's ever happened in this hellish place.
Everyone is happy in Shangri-La.
Nobody would ever think of leaving.
It's all just rot!
She's pleaded with me since I came to take her away from this place.
She's cried in my arms, for fear I'd leave her here.
She's made two trips to the plateau to bribe the porters. For me!
I don't believe a word of it.
All right, I'll prove it to you.
You've believed everything they're told you without proof.
I'll prove my story.
Come in a minute.
I've got some bad news for you.
My brother and I've decided we can't take you along.
You can't take me?
You promised to take me with you!
It's all your fault.
It was all arranged until he spoke to you.
Why can't you leave us alone?
- You want to leave Shangri-La?
- I'll die if I have to stay another minute.
I've waited a long time for this chance and you're not going to stop me now.
If I have to, I'll go alone.
I brought the porters.
If it weren't for me, you'd never get out.
The High Lama told them not to take anyone.
The High Lama!
Who pays any attention to him?
The porters laugh at the High Lama.
They only want to know how much gold he'll give.
I gave them more gold.
I've been stealing it for a year.
I'd do anything to leave this place.
To leave the High Lama, who calls himself Father Perrault.
He's been insane for years.
- Father Perrault is dead.
- He's dead!
That's fine.
You won't see me shedding any tears over him.
You must take me with you.
Aren't you afraid to leave?
You don't want to look like an old woman, do you?
Old woman?
- Chang told you that, didn't he? - Yes.
I thought so.
He tells everyone I'm old.
He wants them to stay away from me.
He gets mad when anyone comes near me.
He's punished me for every minute I've spent with George.
If it weren't for him, I'd have left long ago.
But he always stops me.
Six months ago I tried to escape and he locked me in a dark room.
I nearly went crazy. Look at me!
Do I look like an old woman?
Is this the skin of an old woman? Look into my eyes.
Are these the eyes of an old woman?
She was kidnapped and brought here two years ago just as we were.
I don't believe it.
I can't believe it. She's lying.
You're lying.
Every word you've been saying is a lie.
Say it!
You're lying, aren't you?
No, I'm not lying.
What reason could I have for lying?
Chances are we'll never come out of that horrible trip alive.
But I'd rather die out there in a snowstorm, be buried alive than to stay here one more minute.
- You say the porters are waiting for us?
- Yes.
- Clothes?
- Yes, everything.
What about the others?
I've asked them.
They're afraid to make the trip.
We'll have to send an expedition back after them.
Come on, we're wasting time.
- Are you taking me? - Certainly.
Come on.
It won't be long before we're in London.
Can't you just see everyone when we pop in out of the blue?
We'll have them breathless when we tell them our story.
You had me worried for a while. I thought you were gone completely.
Lucky for me you snapped out of it.
You saved my life.
- I never could have made it alone. - What was that?
- I was saying...
- Shut up!
Must you go on babbling?
- What's happened?
Where's Bob?
- He's going, my child.
- Going?
- But he will return.
No!
I can't stand it. I can't go on anymore.
I've got to rest.
How long is this going to go on? I can't stand it.
Can't you get them to wait for us?
They're leaving us farther behind every day.
There's nothing that would suit 'em more than to lose us, but we must go on.
- Come on, darling. - I can't.
You've got to let me rest.
Target practice again.
One of these days they're going to hit us.
As long as they keep on aiming at us, we're safe.
Look at her face!
"Dropping from nowhere after a year! "
- Cable from Gainsford.
- Read it!
"Leaving today for London with Conway aboard S.S. Manchuria.
"Conway can tell nothing of his experiences.
"Is suffering from complete loss of memory. " Signed, Gainsford.
- "Loss of memory"?
- All right, give it to the press. - All of it?
- Yes.
Might as well all of it.
I'll dispatch a convoy to meet him.
Conway's gone again. Listen to this, from Gainsford.
Let me have it.
"Aboard S.S. Manchuria.
"Last night Conway recovered his memory.
Talked about Shangri-La.
"Telling a fantastic story about a place in Tibet.
"Insisted upon returning there at once.
"Locked him in, but he escaped and jumped ship at Singapore.
"I'm leaving ship to overtake him, as fearful of his condition.
"Wrote down details of Conway's story about Shangri-La, which I am forwarding.
Here's Gainsford now.
- It's good to see you back.
- Glad to see you.
- It's good to see you again. - Thought you would never come.
- Sit down.
Have a drink.
- Scotch and soda. I'm parched.
Here you are.
Ready and waiting.
- Any news of Conway?
- We're eager to know what you discovered.
Where is he?
Gentlemen, you see before you a very weary old man who has just ended a chase that lasted nearly 10 months.
You never caught up with him?
Since that night he jumped off the ship, till two weeks ago... - ...
I've been missing him by inches. - You don't mean it.
- Was he that determined to get back?
- Determined?
Gentlemen, in the whole course of my life, I've never encountered anything so grim.
During those last 10 months, that man has done the most astounding things.
He learned how to fly, stole a plane, got caught, put in jail, escaped in an amazingly short space of time.
This is only the beginning of his adventure.
He begged and fought, pushing forward to the Tibetan frontier.
Everywhere I heard these amazing stories of the man's adventures.
Positively astounding.
Till eventually I trailed him to the most extreme outpost in Tibet.
Of course, he had already gone.
But his memory...
His memory will live with those natives for the rest of their lives.
"The man who was not human," they called him.
They won't forget the stranger who tried six times to climb a mountain pass that no other human being dared to travel.
And six times was forced back by the severest storms.
They won't forget the madman who stole their food and clothing.
Who they locked up in their barracks and who fought six guards to escape.
Their soldiers are still talking about their pursuit to overtake him and shuddering at the memory.
He led them the wildest chase through their own country.
Finally, he disappeared over that very mountain pass that they themselves dared not travel.
And that, gentlemen was the last that any known human being saw of Robert Conway.
That's what I call fortitude. - Think of it.
- Tell me something, Gainsford.
What do you think of his talk about Shangri-La?
Do you believe it?
Yes. I believe it.
I believe it, because I want to believe it.
I give you a toast.
Here's my hope that Robert Conway will find his Shangri-La.
Here's my hope that we all find our Shangri-La.
The riches of the New World are limitless, and the New World is ours... with our ships carrying the Spanish flag to the seven seas... our armies sweeping over Africa, the Near East, and the Far West... invincible everywhere but on our own doorstep.
Only Northern Europe holds out against us.
Why?
Tell me.
If you will permit me, sire.
Our depleted treasury.
An army can advance only to the end of its purse strings.
Nonsense.
That is not the real reason, Peralta.
Why not admit it?
The reason is a puny rock-bound island as barren and treacherous as her queen... who secretly gives aid to our enemies while her pirates plunder our commerce.
You know as well as I, Peralta... we cannot keep Northern Europe in submission... until we have a reckoning with England.
It is not yet time, Your Majesty.
Not until the Armada is built.
Time?
The destiny of Spain cannot wait upon the fitness of time.
I have but one life... and that life is all too short for me to fulfill that destiny.
-Don Alvarez.
-Sire. You will proceed at once to England as my ambassador.
You will assure the Queen of my patience and continued affection... to allay any suspicion in regard to our plans.
As you wish, Your Majesty.
With England conquered, nothing can stand in our way.
Northern Africa, Europe as far east as the Urals... then the New World, to the north, to the south... west to the Pacific, over the Pacific to China and the Indies... will our empire spread.
One day, before my death... we shall sit here and gaze at this map upon the wall.
It will have ceased to be a map of the world.
It will be Spain.
Aloft, there!
Hold taut on the bowline.
We're losing the wind!
I regret our slow passage, Your Excellency... but it seems our sail cannot entice the wind.
Then we shall not reach England by Wednesday.
Perhaps.
If the galley holds out.
Capt. Lopez, it is extremely important my niece be presented to the Queen... before her new maids of honor are chosen.
They say Elizabeth surrounds herself with beauty... in the hope that it may be contagious.
Your niece will have no trouble meeting the Queen's requirements.
Maria, you might hit it once where I can reach it.
You said you needed the exercise, Martha.
I've had it, enough for the whole voyage.
-Ready, Martha?
-Yes, love.
-Lieutenant.
-Sir. Send another lookout aloft to the mizzentop.
Yes, sir.
Another lookout aloft to the mizzentop!
Why these extra precautions, Captain?
Isn't the fo'c'sle lookout enough?
I am responsible for your safety, Your Excellency... and we are entering the lanes of the English pirates.
How very interesting.
If your men spy any of their ships, I wish you'd let me know.
Like hawks, Don Alvarez, they're on you before you see them.
They say the devil blows in their sails.
Surely you don't believe these myths?
They would hardly dare attack a ship with His Majesty's ambassador aboard.
It'd be as much as their heads are worth when news reaches the Queen.
Perhaps.
Excuse me, Your Excellency, but the wind does not serve well.
-Bo's'n!
-Aye, aye, sir.
-Raise the beat eight counts.
-At once, Captain.
There below, raise the beat of the oars eight counts.
Aye, aye. Eight counts, señor.
Raise the beat eight counts.
-I know where we are.
-You can't tell, William.
We haven't known where we were for months.
I'm sure this time.
Feel the motion, the groundswell?
Only one place like that.
The English Channel.
The English Channel.
We're in the English Channel.
English ship off the starboard bow!
Bo's'n, have the drummers beat to quarters.
Master gunner, have the deck cannon double-shotted.
An attack.
Hold back on your oars.
Pretend to row.
Hold back on your oars.
Have your men in position.
To your stations.
Gun crews, to your stations.
Charge your cannon and stand ready to repel attack.
Send the archers and musketmen to their positions.
Archers and musketmen, to your stations!
Master-at-arms, double the guard at the main hatch.
Double the guard at the main hatch!
Run out your guns.
Train your sights to his rigging.
I must ask you to go below.
You will not be safe here.
The pirates won't dare attack when they see the King's emblem.
Guns may stop them. Nothing else.
-Raise the beat to 20.
-Aye, aye, señor!
Raise the beat to 20. Get together!
Together, I said.
Faster, you British dogs.
Faster.
Put some weight on that oar.
Ahoy, Captain.
It's Thorpe's ship.
The Albatross.
Thorpe?
Why, that's impossible.
Only a month ago he was at San Domingo.
Look, Captain, on the staff.
The banner of the Albatross.
You better take cover below, matey, or you'll be stopping a cannonball.
She's hauling closer to the wind!
Feast your eyes on that.
The Spaniard mounts 40 guns if she mounts one.
She's loaded down, too.
Maybe she's too big a bite for our teeth, eh, Matson?
Ever see a Spaniard the Captain couldn't swallow whole?
Captain's got the Spaniards bewitched, that's what he has.
Yes, and didn't we dust off His Royal Highness' britches in Cádiz, too?
I mind that, me lad... and the dust was worth 30 shillings to the ounce.
What a prize.
I don't think she'll get away from us.
The Albatross isn't a barge you can run away from.
We're sucking the wind out of the Spaniards' sails.
If it's air they need, we can put a draft through their bow pretty quick.
Captain, what about it?
Shall we let them have a round?
-You'll fire when I give the word, Mr. Pitt.
-Aye, aye, sir.
-Mr.
Preston! -Aye, aye, sir.
Give them a hail, if you please.
-Suggest they lower their colors.
-Aye, aye, sir.
Señor Captain, lower your flag!
It would be just like that Spaniard to surrender and spoil our fun.
Perfectly possible, Mr. Pitt.
Once more, Mr. Preston.
You hear me?
Lower your flag!
One lone cannonball out of an entire broadside.
Very well, Mr. Pitt.
Show them how to lower those colors.
Aye, aye, sir.
Scott, teach them some etiquette.
Ready, men?
Lay for the foremast and fire on the uproll.
Aye, aye, sir.
-Cannons ready for a broadside?
-Primed and ready, sir.
Fire!
Stand by to come about on the larboard tack.
Go to your posts.
Gunners, stand by to rake her stern!
Fire.
Put out the fire.
Heave the dead overboard!
-Now hard at starboard.
-Starboard your helm!
The Spaniard's listing.
We must have hit it below the waterline.
Very good, Burke.
Cease firing.
It's cutlasses now, men.
We're going to board her!
A sharp edge, to cut the gold buttons off the Spanish captain's doublet.
Nobody's to board her before I give the word.
Is that clear?
All right, Mr. Preston.
Haul into her hard over starboard.
Grappling hooks away!
Over the side, men.
Boarders away!
-Your ship's sinking, Captain.
-Then we shall drown together.
Brave but impractical.
We English are a practical people.
I have no intention of drowning with you.
-The trumpeter.
Quick, near the fo'c'sle.
-Aye, aye, sir.
Sound the surrender.
Hurry, while there's still breath in your belly.
I congratulate you, Captain.
Very fortunate moment for the surrender.
You take charge. Muster the prisoners and stack the weapons forward.
-To the main deck, men.
Disarm them.
-Aye, aye, sir!
It's been a lovely day, hasn't it?
Take enough men, go below, and free the slaves.
Aye, sir.
Matson.
Come here.
Aye, sir?
You were very brave, trying to take this ship single-handed.
Thank you, sir.
Brave but stupid.
By disobeying orders, you risked the lives of the men behind you.
-Shouldn't you pay for that with your own?
-Yes, sir.
Take this man aboard the Albatross.
Have him put in irons.
But, Captain, I was only doing me duty.
You can't blame a man for that!
By the way... I'd appreciate it if you'd pass the word among the officers and men... that I consider their conduct very gallant.
And yours especially, Mr. Pitt.
Thank you for convincing the trumpeter.
-Looks like a very rich cargo, Mr. Pitt.
-A windfall, Captain, sir.
-Gold, silver, and plenty of barrel stuff.
-Look sharp there, boys.
-Get it up on deck.
She's settling fast.
-This door's locked, sir.
Lend him a hand there, will you, Mr. Pitt?
Stand aside.
-Uncle.
-My child.
Now, men, let's look around in here.
If you'd be kind enough to stand to one side, please.
Are you the captain of these pirates?
Burke, lend Mr. Pitt a hand with this chest.
Throw everything outside in the passageway.
-Couple of extra hands in here, sharp.
-Come on. -I am King Phillip's ambassador--
-You'll pardon me, sir.
We're pressed for time.
Your ship is sinking.
Mr. Pitt, if you find the ship's papers, we'll take those aboard, too.
Captain.
Not at all bad.
Uncle, my jewels.
Don't you dare touch those jewels.
By heavens, an Englishwoman.
And not too proud of it at the moment.
You know, the last time I saw an Englishwoman--
You'll have time to discuss that later.
Let's get that sharply out onto the deck.
Your Excellency, Maria, these are not typical Englishmen.
-Please don't think--
-Quite right.
They ain't all as handsome as we are.
Sir, if I may suggest... you and your party had better go aboard my vessel.
Capt. Thorpe, I demand to know exactly what your intentions are.
To get you safely aboard my ship.
And to get you off again as quickly as possible.
-I'll land you at the first English port.
-I'll not go on your ship.
I'd rather drown than accept your hospitality.
Mr. Pitt, this young lady, I hope, will change her mind.
If she doesn't, change it for her and have her carried aboard.
Blessed treasure!
These men are weak.
Get them over the side. See they don't fall.
Easy, there.
Come on, men.
Hurry! Over the side.
Come along, ladies.
You heard what the Captain said.
And orders are orders.
Why, Tuttle, it must be four years since we sailed together.
It's four years since I've trod the deck of an English ship, sir.
You'll soon be in England now.
Come along, all of you, and I'll see you all catch up with your rum rations.
Capt. Thorpe, this is an insult to His Majesty.
I board your ship under protest.
At least you'll find English hospitality better than they found Spanish.
As soon as the slaves are transferred... see that the Ambassador and his party get on board, too.
All right, men.
Stand by, ready to move.
Make speed there, men.
Get that stuff loaded below.
Keep those rails clear.
Lively, now.
Abandon ship.
Everybody over the side.
Now, then, Captain.
You heard the order.
With your permission, sir.
I'm still the Captain.
Yes, of course.
My mistake, Captain.
Let go of those lines.
Watch your amidships.
Cut!
I'll have all sails trimmed, if you please, Mr. Scott.
Haul in your main line and clear your portholes.
Quartermaster?
-Hold her steady as she goes.
-Steady as she goes.
Men, from now on, both crews will lay aside past differences.
Spanish sailors will have full freedom of the decks... with the exception of the powder magazine.
Those of you lately called slaves will have no further duties aboard this ship.
If there are those among you who are still for the sea... we've plenty of berths on this ship for good and willing men.
By now you know the purpose of the Sea Hawks:
In our own way, to serve England and the Queen.
We're free!
Mr. Burke, dismiss all these men and attend to their needs.
Your Excellency, we'll try to make you and your party as comfortable... as this somewhat overcrowded ship permits.
Mr. Pitt will show you the way.
Are my men to be freed when we land?
Certainly, Captain.
We have no lnquisition in England.
No. We understand you believe in direct action.
Don Alvarez, I can appreciate your feelings... but since fate has thrown us together, let's make the best of it.
It was a clever strategy, Capt. Thorpe, to sound the surrender.
Thank you. Perhaps one of the secrets of victory... is making your enemy anticipate defeat, don't you agree?
-More wine, Your Excellency?
-No, thank you.
I must compliment you on your wine, Captain.
Nowhere have I tasted better.
There is no better wine than good Madeira, Captain.
Cross, just where did we pick this up?
-From the galleon off Veracruz, Captain.
-No, it wasn't. It was out of the governor's cellar at Cartagena.
No, Cartagena's the place we had all the Portuguese cheeses, remember?
But there's no cheese like Cheshire, is there, Mr. Pitt?
No place like England for anything, I think.
I was just thinking to myself, Miss Latham... weren't you a bit lonesome in a heathen country like Spain?
Spain is an old country with a very rich culture, Mr. Pitt.
In fact, there is much in Spain that we English could profit by.
Thank you, madam.
We're certainly doing the best we can.
I have also been admiring your table silver, Captain.
No doubt another of the Captain's acquisitions.
No doubt.
Perhaps if Your Excellency will examine the design... you'll recognize the coat of arms of the Spanish Viceroy of San Domingo. San Domingo?
How interesting.
I should like to propose that we drink to the health of....
I do not drink with thieves and pirates.
The health I was about to propose was to Her Majesty, the Queen of England.
Mr. Pitt, obviously Doña Maria has no wine.
-To Her Majesty the Queen.
-To the Queen.
"Build a fleet.
Build a fleet."
Always the same advice.
As if I didn't have enough demands on my treasury.
If my Lord Admiral is so intent on building a fleet... perhaps he will also advise me where to get the money to pay for it.
Your pardon, but may I remind Your Grace... that our privateers have made substantial contributions... for the very purpose of providing a navy?
A large fleet is a luxury England can ill afford.
Tell your friends the Sea Hawks I have more urgent uses for their contributions.
Besides, there's another risk which Sir John fails to reckon.
Should England attempt to vie in sea power... it may cost her the friendship of Spain.
I believe milord values too highly something which doesn't exist.
Have we any evidence of Phillip's friendship?
His forbearance when our privateers harass his commerce... and plunder his possessions.
I suspect Phillip forbears only because....
What else can he do?
He can bide his time, until his great armada is built... and then he can strike quickly before we are ready.
I fear Sir John has delusions of danger, Your Grace.
Spain is a vast empire.
Naturally, she needs a vast fleet to defend it.
The Armada's no threat to England... unless, by provoking Phillip, we choose to make it so.
Let me be clear, Wolfingham.
My reason for refusing to build a fleet... is to spare the purses of my subjects, not the feelings of Phillip.
In fact, I have some serious questions to put to his ambassador.
Is Don Alvarez not due?
Overdue, Your Grace.
I feel some concern for his safety.
Spanish ships are notoriously slow.
He should have come on an English boat.
Eleven bells, and all's well!
Look at him, will you?
He's as tongue-tied as a schoolboy.
He's always the same when he has to talk to a woman.
Him what's taken fleets of Spanish ships can't trade words with a slip of a girl.
-I can't figure him at all.
-Ship's the only thing he cares about.
-He hates the sight of blooming women.
-Not the Queen, he don't.
I hear Her Majesty's the only woman he could talk up to... without his knees buckling.
That's different.
Man to man, I calls it.
Come on, get on with your work.
What are you standing there for?
Good morning.
Have you been comfortable on board?
-Yes.
-Good.
That promontory over there, the one you're looking at... it's got a very interesting history.
It got its name from....
Yes?
I don't remember how it got its name.
Have you been comfortable on board?
-Yes, thank you.
-Good.
Of course, we haven't many of the luxuries of a galleass... but she's a fine ship.
We're quite proud of her.
Are you?
Yes.
At all events, you'll find her safer from attack... and you'll get there quicker, too.
We've an old proverb in England. It says:
"Those who sail without oars stay on good terms with the wind."
You don't care to talk.
I'm not in the habit of conversing with thieves.
I thought I made that quite clear, Capt. Thorpe.
Yes, all except your definition.
Tell me, is a thief an Englishman who steals?
It's anybody who steals, whether it's piracy or robbing women.
I see.
I've been admiring some of the jewels we found in your chest... particularly the wrought gold.
It's Aztec, isn't it?
I wonder just how those Indians were persuaded to part with it.
Ease your foresheet!
Haul in your spritsail!
England.
-Your Grace.
-Lord Wolfingham.
With Your Grace's permission, I wish to present to Your Majesty...
His Excellency Don José Alvarez de Cordoba...
Ambassador from the court of Spain.
-Your Majesty.
-Welcome to England, Your Excellency.
Thank you, milady.
May I present my niece, Doña Maria Alvarez de Cordoba?
Your niece will grace England by her presence.
You're very kind, Your Majesty.
And you are very beautiful.
Don Alvarez... my Lord Chancellor informs me you bring new grievances... from your much-aggrieved monarch, King Phillip.
There is nothing my lord and king desires more... than an end to grievances between our two nations... and the growth of friendship.
Then it may be well to consider friendship grows slowly... when nurtured only by complaints.
May I suggest that the misunderstandings... between ourselves and His Excellency's government... arise from one source alone:
the piratical acts of English privateers.
Reprisals, Lord Wolfingham, are not piratical acts.
Last year, did not King Phillip confiscate 12 English ships... loaded with grain in Spanish ports?
Do I understand Your Grace to justify... this murderous assault on my ship on the grounds of--
You forget, Don Alvarez, the Queen needs justify nothing.
However, I had no intention of forgetting an insult to an ambassador to the court.
How much treasure was there, Don Alvarez?
Approximately £30,000, besides the loss of the ship.
And where is Capt. Thorpe?
As soon as I was informed of the incident... I took the liberty of summoning here all the Sea Hawks now in port.
You are very thoughtful, milord.
Admit the Sea Hawks at once.
Capt. Frobisher, Capt. Hawkins...
Capt. Wolfe, Capt. Stanley...
Capt. Logan, Capt. Latour.
Your Majesty.
Where is Capt. Thorpe?
Did you hear me?
Where is Capt. Thorpe?
We haven't seen him, Your Majesty.
It appears he disregarded my Lord Chancellor's summons.
I anticipated that, Your Grace, and dispatched a castle guard... to bring him here under arrest.
You show great foresight, milord.
Well, Capt. Hawkins?
Any of us would willingly act as hostage... to assure Your Grace of Capt. Thorpe's appearance.
An easy pledge, Capt. Hawkins... with the castle guards already dispatched to bring him here.
If I may speak for my associates... I feel we must share the burden of your displeasure with Capt. Thorpe.
I see.
You approve of his activities.
We share his views, Your Grace... and, to the best of our ability, his activities on behalf of England.
Then hereafter you will allow me to determine... in what manner England may best be served!
Who dares to....
Capt. Thorpe begs an immediate audience, Your Grace.
-Admit him.
-Yes, Your Grace.
Your Majesty.
Capt. Thorpe, why did you fail to answer Lord Wolfingham's summons?
I was in the castle at the appointed time, but I had an accident.
-An accident?
-Perhaps not exactly an accident.
I lost something to which I was quite attached.
Capt. Thorpe, I dispatched a castle guard to bring you here.
Thank you, milord.
That was very kind of you.
The escort was really not necessary.
I know my way here very well.
I have a more serious charge preferred against you.
His Excellency, Don Alvarez, ambassador to this court... states that you did attack, plunder, and sink the galleass Santa Eulàlia... on which he was a passenger under the flag and protection... of his sovereign, King Phillip of Spain.
Is this charge true?
Part of it, Your Grace.
Quite a large part.
Part of it?
What's the rest?
We also set free many Englishmen imprisoned as galley slaves on his ship.
Your Grace, these men referred to by Capt. Thorpe... were duly tried and sentenced to the galley by a qualified court.
I submit, Your Grace, that the court of the Inquisition... is not qualified to pass fair judgment on English seamen... nor to subject them to the cruelties of a Spanish galley.
Your Grace.
The Captain wishes to justify what, in plain words... is a desire for plunder with no respect for the interests of Spain.
The interests of Spain do not command my respect...
-as they evidently do his lordship's.
-I protest! Capt. Thorpe, you will at least show the proper respect for my ministers.
So you have taken it upon yourself to remedy the defects of Spanish justice?
Insofar as it lies within my power, yes, Your Grace.
And you conceive it to be part of your mission... to assault and loot the ship of an ambassador to the court?
Capt. Thorpe, do you imagine that we are at war with Spain?
Your Grace, Spain is at war with the world.
Enough of this.
Listen to me, every one of you.
Never again will you dare in my presence... to condone your crimes under the mask of patriotism.
No more of such talk, do you hear?
And for the future, let me warn you... that any unwarranted attack upon Spanish subjects or their property... will cost the guilty party his head.
His head, is that clear?
Now you may go.
No, not you, Capt. Thorpe.
I'm not finished with you.
Captain of the Guard... you will accompany Capt. Thorpe to my private chamber... where he will wait my further pleasure.
Don Alvarez, you may convey my regrets to His Majesty King Phillip... and assure him that this unhappy incident will have no recurrence.
My humble thanks, Your Grace.
And may I also inform him... that the offender in this instance will be forced to make full restitution?
You will tell him exactly what I told you to tell him.
Nothing more.
So that's where you've been.
What do you mean by running away and keeping me late for my appointment?
I've got a good mind to pull your tail.
It's very ungrateful of you.
Do you realize how few monkeys have a chance to live in a palace?
No, that's wrong.
There's quite a few of you here already.
However, watch your manners, and if your mistress takes a fancy to you... just put in a good word for me.
I think I'm going to need it.
Well, what's your excuse this time?
My small friend from Brazil was so anxious... to pay his respects to Your Grace that he selected his own method.
Evidently more anxious than you, when he paid my court an earlier visit.
So that's where he was.
I was looking for him, Your Grace.
That's why I was late.
Why on earth did you bring him here?
I thought he might amuse milady, which is more than I could hope to do.
-He looks like Wolfingham.
-Yes, Madam.
The teeth, the smile, exactly.
He's very friendly, Madam.
He won't harm you. You're a rascal, like your former master.
But I'm fond of rascals.
Some of them.
This is the nearest we have to a tree.
Now behave yourself.
-And now to....
Capt. Thorpe!
-For you, Madam.
As soon as I saw it, I thought immediately of you.
I see the light in it, like a candle in a frosted window.
-A West Indian pearl, is it not?
-Yes, Madam.
By some mischance it was on its way to Spain when I diverted it.
You might say I came between Phillip and the oyster.
I fear Wolfingham is right.
You are an incorrigible pirate.
No, Madam.
But I do have a conscience about pearls.
They should only be worn by one whose throat matches their own luster.
And have you any other scruples?
One only, Madam.
That is never willfully to displease you.
But have you?
I trust not, but one can be mistaken.
I should not advise you to make a practice... of diverting Spanish ambassadors.
The ambassador's galleass was already propelled by English oars.
I merely substituted English sails.
We have moral rights on our side.
Spain has the law on hers.
-Bear that in mind in your future ventures.
-Yes, Madam.
Now to business.
I understand your voyage was very profitable.
Unusually so, Madam.
An inventory of the treasure, with the crown's share at your disposal.
Excellent.
I shall put it to good use.
If what I've done has pleased Your Grace, I have a favor to ask.
That our contributions induce you to begin work on the fleet.
-Fleet.
Must I listen to that from you, too?
-The Armada, Your Grace.
-Are you so sure that Phillip will attack?
-Have you any assurance that he won't?
With all the contributions of the Sea Hawks... we cannot possibly match Phillip's vast resources.
Our safety lies in diplomacy, not force.
Madam, suppose Phillip's vast resources, or at least a large portion of them... were not to reach him?
Were to be, shall I say, diverted?
What then?
Just what is going on in that piratical mind of yours?
Your Grace, the lifeblood of Spain lies in her New World treasure.
Within three months, a year's plunder in gold leaves Panama, bound for Spain.
-With 10 good privateering ships--
-I forbid it. An attack on the gold fleet would be regarded by Phillip as an act of war... which even I could not explain away.
Very well, Madam.
Let it be a single enterprise.
One ship, the Albatross, with a picked crew.
Impossible.
A Spanish convoy would overwhelm you.
On the sea, yes, but I have a different plan, Your Majesty.
Attack them on land, as they robbed the Aztecs and the Incas.
The treasure's stored in Panama, near the inland city of Ventacruz.
From there it's taken by mule caravan to the coastal town of Nombre de Dios.
A distance of 60 leagues.
Look you, Madam, with your permission.
My plan is to sail down into the Caribbean from the north.
I'll meet fewer Spanish ships that way.
Anchor the Albatross in a secluded inlet, land my men and supplies.
Camp in the hills until I find out from the natives... when the caravan begins moving.
From Nombre de Dios to Ventacruz, this strip here... is jungle so thick and dense... that a small force could attack from ambush.
Our plunder would be the richest prize ever brought back to England.
-Could such a plan possibly succeed?
-lt would have one chance of success:
If the Spanish were taken by complete surprise.
Have I your permission to try, Madam?
If you undertook such a venture... you would do so without the approval of the Queen of England... but you would take with you the grateful affection... of Elizabeth.
Then, Madam, I shall take with me that which I prize above all things.
Don't you think, my dear, we could manage with what we have?
I'd like a few more.
Look, Martha.
Don't you think this one is pretty?
Very pretty, but you've quite a lot just like it.
There's a different species over here. It's a little darker.
You see?
I see.
-What is it?
-Nothing.
-What are you thinking about?
-I was just thinking about our voyage.
I must say, I prefer English boats to Spanish boats.
There's more air on them.
You must excuse me, my dear.
It's time for me to go.
You better take these.
Don't go, Martha.
-No, no.
-Martha, wait for me.
Don't leave me.
Martha!
-May I help you?
-Thank you.
You seem to be very fond of English roses.
My mother told me about your rose gardens.
She was English.
That explains a great deal.
But I prefer the Spanish iris.
Naturally.
It has no thorns.
Capt. Thorpe, I didn't get a chance on the boat... but I want to thank you for returning my jewels.
I'm so sorry for what I said about your robbing women.
If you think it would do any good, I'd be glad to speak to the Queen.
To tell her how kindly you treated us and that we don't want you punished.
That's very kind of you indeed.
I think I can stand the punishment, but I'm very grateful for your concern.
I wonder if you can imagine how much it means to me.
No, I haven't any notion.
When I saw you first... I thought you were like a statue.
Beautiful but cold.
Then I watched you when you saw the slaves... and the statue seemed to come to life.
I thought perhaps you'd forgive me one day.
Capt. Thorpe, I have forgiven you.
Is forgiveness all you feel?
Have I led you to believe anything else?
Not by anything you've said... but I thought I saw something in your eyes.
No, you're mistaken.
I'm sorry.
You're mistaken.
Perhaps that's as well, since I'm going back to sea.
-What?
-We'll be gone quite some time.
Are you leaving soon?
Within a week or so, just as soon as the Albatross is ready.
The roses look different when you hold them.
In the garden of a convent in Peru, there's a beautiful statue.
The nuns call it Nuestra Señora de Las Flores.
That's how I'll always think of you, as my lady of the roses.
Look sharp here!
Get on with your work.
-Where are you bound, mate?
-I'm blessed if I know.
Pass it along here.
-You taking on sailors?
-See Mr. Pitt, top of the gangplank.
Lieutenant, here's another one coming up to sign on.
Pass it along here, boys.
Come along.
Pitt will assign you to your duties and your quarters.
Michael Sweeney, and I'll give you my best, sir.
-Jones, sign him.
-Thank you, Captain.
Tuttle, I didn't expect to see you back so soon.
-I'm a sailor, Captain.
-And a right good one.
Just the kind we need on a trip like this.
Report to Mr. Pitt on the upper deck.
Next.
Eli Matson.
What are you doing on board here?
Captain, if you don't mind my asking, but I suppose after what I done... there ain't no place for me on the Albatross?
I might find a berth for you as a cabin boy.
There's always a berth for a good man... particularly when he's learned how to obey orders.
Captain, there ain't no man on earth I'd rather serve under.
-I'll make it up to you.
Thank you, sir.
-See you do.
-Name?
-Samuel Kroner.
Topman, First Class.
-Age?
-42.
-Last vessel?
-The Dorsey, sir.
-Papers?
-Didn't bring them with me, sir.
I wasn't ready to sign till I knew where you were shipping.
You weren't?
Don't a man have a right to know what he's signing on for?
Not on board this ship, he hasn't.
My men follow without questions.
Get ashore.
Next.
And I said to myself:
"This isn't the usual preparation.
This voyage is something different."
That's all I could find out, Your Lordship.
Not a man in his crew knows where he's going.
Kroner, Thorpe's destination is of vital importance.
We'll have him watched from now until the day he sails.
The money will be placed at your disposal by my steward.
Very good, Your Lordship.
Then this pirate is free again to plunder where he chooses, in spite of the Queen.
Or perhaps for the Queen.
Hereafter we shall do better to rely on our own devices... than on the assurances of a clever woman.
Surely she would not neglect to inform her Lord Chancellor... of the nature of such an important voyage?
Her Grace did inform me... that Capt. Thorpe is undertaking a trading expedition up the Nile.
I pretended to believe her.
Does that reassure Your Excellency?
Forgive me, milord, if any suspicion crossed my mind.
His Majesty King Phillip has implicit confidence... in your loyalty to his interests.
His Gracious Majesty and I have an interest in common.
A ruler friendly to Spain on the throne of England.
Like you, Lord Wolfingham?
Don Alvarez, we serve others best... when at the same time we serve ourselves.
Sure you have enough information on these waters?
Every bay and inlet for harboring a ship, soundings accurate, not a reef missing.
That's what I want.
I'll send for it on Wednesday.
I'll have it ready for you, sir.
You can rely on me.
I don't want any printing on the chart, you understand?
No names at all.
No names.
Very good, sir.
-Good day.
-Good day, Capt. Thorpe.
I'll have it ready for you Wednesday.
-How do you do, gentlemen?
-Are you the chart maker?
-At your service.
-I am Lord Wolfingham.
This is Don Alvarez de Cordoba, ambassador from King Phillip of Spain.
I am honored, Your Excellency and milord.
I've been boasting to His Excellency about English chart-making.
I'm anxious for him to see samples of your work.
Perhaps some charts you are in process of making?
Certainly, sir.
Would His Excellency prefer navigation charts or maps?
The charts, please.
My government may wish to compare them with their own.
Very good, sir.
If you will notice, sir, all my charts are drawn on the very best parchment... and mounted on the finest linen.
The numbers every half-inch along the coastline... indicate the depth of the ocean in fathoms at that point.
This is very interesting.
I just finished that when you gentlemen came in.
Here is a section of the west coast of Africa.
You will notice it is worked out with such detail... that a navigator can sail through waters unknown with perfect safety.
-Yes, indeed.
Excellent work.
-Here are some straits.
Tricky to navigate, and if I may say so, tricky to chart.
What do the constellations at the top of the map signify?
Purely a decoration, milord.
I take the constellation that has its zenith over the charted territory.
Every seaman knows them.
Just like the Southern Cross over the Strait of Magellan.
Merely a conceit of mine so that people may recognize my work.
-Quite an original idea.
-Thank you, sir.
This figure with the dagger pointing down...
-is Orion the Hunter, is it not?
-Yes, Your Excellency.
Then Your Excellency has some knowledge of astronomy?
Not as much as I should like to have.
They say that even our fortunes rest with the stars.
You see, gentlemen, the orbit of Orion is approximately this narrow path... between the equator and the 10-degree parallel.
The constellation appears to move overhead as the earth turns on its axis.
Obviously, the section of land you are seeking must be somewhere on this belt.
And from your memory of the chart... it appears this strip is too long to be an island... not large enough to be a continent.
Therefore, we may deduce it is an isthmus.
The only isthmus running east and west under Orion's orbit... is this connecting link between the two continents of the New World.
Gentlemen, here is your charted strip of land... the isthmus of Panama.
Fifty sacks of rice, 50 pounds of raisins, 30 pounds of cocoa... eighteen hogsheads of vinegar, 50 jars of wine--
Thank you, Mr. Pitt.
I have some rather urgent business in London, so you'll take charge.
Isn't that rather a sudden decision, Capt. Thorpe?
No, it's....
Just what are you grinning at, Mr. Pitt?
I couldn't help thinking to myself that if I were going to London... I'd certainly make it a point to see Miss Latham.
-Blast if I wouldn't.
-I daresay you would.
As a matter of fact, I have an appointment, only she doesn't know it yet.
-Thank you, gentlemen.
-Aye, aye, sir.
Hello, gentlemen.
Is Capt. Thorpe in his cabin?
That he is. He'll be pleased to see you, sir.
This way, sir.
It seems I'm just in time.
-You're looking very fit.
-Thank you, sir.
Are you going ashore?
Yes. I was just going to London.
We don't sail until next week, you know.
That's what I came to see you about.
You couldn't sail sooner, could you?
Why, yes, if there was some reason for it.
There is, Captain, a very good reason.
I have a message from Her Majesty the Queen.
She'd like you to set sail immediately.
There are certain members of her court that are asking too many questions... about your latest trading expedition up the Nile.
I see.
Very well, Sir John.
I'll not go to London.
And will you please inform Her Majesty we sail with tomorrow's tide?
You are feeling very happy, Uncle.
What?
Yes.
Have you had good news?
Excellent news.
Is it a secret?
You wouldn't be interested, my dear.
Excuse me.
Mr. Kroner to see you, Don Alvarez.
Have him come in, Miss Latham.
-Your Excellency.
Doña Maria.
-You have news from my lord?
Aye, the best possible news.
Capt. Lopez sailed this morning.
He'll get to Panama before Capt. Thorpe.
Please congratulate His Lordship and convey my best wishes.
Thank you, señor.
Maria.
The English pirate has plundered his last ship.
Uncle, what will they do to him?
Piracy is punishable with death.
Or, if Spain is disposed to be lenient, there's the galley.
-Martha.
-What's wrong, my dear?
-Order me a carriage and fast horses.
-My child!
I'm going to Dover.
Yes.
I'll order it at once, my dear.
-Can you reach Dover tonight?
-With a change of horses, yes.
As quickly as possible, please.
-Not a word to my uncle.
-Do not worry about that, my dear.
And if you see that big ruffian Carl, give him my felicitations... not that he will know what it means.
Drive on.
3:00 and all's well!
Can I help you, milady?
Is that the Albatross?
Yes, milady.
Sailed this evening on the ebb tide.
-ls there anything I can do?
-No, thank you.
Set your course west-southwest.
Capt. Thorpe has arrived, señor.
An inlet 10 miles west of Nombre de Dios.
So, for once they send me an accurate report... and on time.
Your orders, General?
You will leave with a small escort for Nombre de Dios... at sundown, as scheduled.
But the English will attack.
And you will offer no resistance.
Capt. Thorpe came a long way for this gold.
We must not disappoint him.
Lieutenant, you have seen the jungle orchid?
It is a very attractive flower... that holds out its yellow pollen... but once an insect is lured within its petals... they close like this.
We're on the right track, Captain.
I got it from a native.
They hate the Spanish worse than we do.
Near as I could figure his lingo... the gold train leaves Ventacruz at sundown...
-about 20 mules in all.
-How far is Ventacruz from here?
About 20 miles, Captain.
It'll take a mule train most of the night.
Good. Then we'll have time for some sleep after we set up the ambush.
Spread out along this trail at intervals of 10 yards.
Burke, I'm stationing you at the rear.
It's a very responsible position.
You'll signal on your whistle when you see the last man and mule pass.
You all know what to do, men.
I'll stay at this point.
Mr. Pitt, you're across from me, Mr. Scott, next place down the line.
Men, you better all pick out your nests before dark.
It's too thick in there.
You can't see what's in it.
Full of snakes and crocodiles, I'll wager.
They say there's plants with arms like that'll strangle a man if he ain't careful.
Stop that talk, or you'll be seeing ghosts before you see Spaniards.
It's a funny thing about sailors, you know?
They don't mind a fight if they can see what they're fighting.
But you take a mosquito, now--
What were you saying about mosquitoes?
There's a whole nest of them here.
The beasts have ears.
Try holding your breath, Mr. Pitt, and then they won't trouble you.
-Better?
-No.
I'd rather have the Spaniards.
Hold it longer.
Dismount, please.
-Disarm him, Mr. Pitt.
-Aye, sir.
Down the line, Scott. See if everything's in our hands.
This is an outrage.
It shall be reported to His Majesty King Phillip.
The news may be a little delayed in reaching him... since I must ask you to remain my prisoner.
Under protest, Capt. Thorpe.
-So you know my name.
-Why, yes, señor.
Everyone in Spain knows your name, and respects it.
I'm flattered, but I must warn you against making any false moves... or my men will be forced to shoot you.
-Mount, if you please.
-Looks like it's come pretty easy, Captain.
-Yes. A little too easy.
-They all disarmed, Scott?
-Aye, Captain.
One thing more, sir... if we should happen to meet anyone along this trail... this is your caravan, and we're part of your escort.
You understand?
Pass the word.
Everything ready to move.
-Ready to move!
-Move up, men.
Quietly.
Move on. Forward, men.
Quick.
-Get back.
-Behind you!
-Take cover.
-It's a trap and no mistake, sir.
Into the swamp.
Out of the swamps.
No one can live in there.
Let's get out of here.
It's too hot.
It's too blooming hot.
They're not following.
We can rest here.
Let me see that arm, Tuttle.
It's in me chest, Captain.
A bit of musket lead.
We'll get that out when we get back to the ship.
Yes, sir.
How did the Spanish know we were here?
That's what I can't fathom.
We'll find out someday.
Wonder if the others got through, Captain?
If they did, they'll head for the ship.
Lads, we'd best be moving.
You'll never get there with me, Captain.
Of course we will, William.
Feel that breeze?
That's from the sea.
-We're on the shore.
-The sea!
Stand back.
It's hard news to carry back.
They'll be wondering to see only the one boat coming.
Some of them might get through yet, mightn't they, Captain?
It's a miracle any of us are here, Burke.
I can't see the lookout.
They didn't expect us so soon.
It's funny they haven't posted a lookout.
Maybe there's one behind the chart house.
We couldn't see him from here.
I hope they haven't broken into the ale closet.
I could do with a mug, if the chimps ain't drunk it all up.
All I'd like to do is sleep for 1,000 years.
Here's one got ahead of you.
Captain, he ain't never going to wake up.
He wanted to go back to the sea.
-Have you sighted anyone on the boat yet?
-Not a blooming soul.
You might give them a hail, Mr. Scott.
We'll need their help when we get there.
Ahoy, there!
Ahoy, mates!
Give us a hand.
You lubbers, show your faces.
It's the Captain.
Do you hear me?
What are the fools hiding for?
-I don't like it.
Something's wrong.
-No more of that, or I'll have to--
Steady, Mr. Pitt.
Ship your oars.
Make fast.
You stay in the boat, Burke.
Welcome, Capt. Thorpe.
I advise you not to resist.
Those muskets are in the hands of excellent marksmen, I assure you.
Besides, Captain, it's my turn to entertain you.
I regret it has to be on your ship, but you will understand the necessity.
If you draw that sword, Captain, we shall not have the pleasure... of taking you and your men back to Spain alive.
Your prisoners, Captain.
"ltem 37:
"You did by sorcery and other heretical practices...
"then try to enter secretly by night the Spanish city of Cartagena...
"and did capture the garrison and force the governor...
"to pay a ransom in the amount of 30,000 ducats.
"ltem 38:
"You did also attack His Majesty's galleass Madre Dolores at Valparaiso...
"and did seize gold in the amount of £8,000...
"thirteen chests of coin silver...
"and 1,770 jars of wine.
"ltem 39:
"You did also loot and sink the galleass Santa Eulàlia del Monte...
"in the English Channel...
"profaning His Majesty in the person of his ambassador.
"ln summary of these offenses, our records show...
"you did plunder seven cities in the empire of Spain...
"and did destroy 47 of His Majesty's vessels."
Capt. Thorpe, do you confess to the truth of these charges?
Your records do us an injustice.
They should read nine cities and 54 vessels.
You will amend the charges in accordance with the defendant's statement... and place his confession on record.
Capt. Thorpe it is adjudged... you will be handed over to the military authorities... under whose direction you will be chained to the oars of a galley... in servitude for the rest of your natural lives.
Capt. Thorpe.
Perhaps we'd better dispense with the "Captain"... under the circumstances.
It isn't often we have the pleasure... of entertaining so famous a pirate in our galley.
I hope you'll find our hospitality all that you anticipated.
No doubt we shall.
You Spanish have a gift for hospitality when your guests are in chains.
We're getting under way.
You'll start the oars at 10 beats.
Drop your oars in the water.
Now pull, you English mongrels!
Beautiful.
But are all Spanish songs so sad, my child?
Only those that speak of love, Your Grace.
You speak of it eloquently, my dear.
I daresay each of us must choose between loving a man or ruling him.
I prefer to rule.
I don't quarrel with your choice, Maria.
You have your song... and I have my scepter.
Now sing us one that is gay.
Don Alvarez, is your business so urgent... that it must intrude upon my few moments of diversion?
Your Grace, I have just had a communication from Spain... that I feel sure will command your interest.
It concerns the privateer Geoffrey Thorpe.
What about him?
While attempting a raid on the Panama treasure caravan... he was captured by Spanish troops... and is now a condemned prisoner on one of His Majesty's galleys.
My child.
I'm all right, Uncle.
Your pardon, Majesty.
Say no more, my dear.
I quite understand.
You may take Maria to her rooms.
Stay with her as long as she needs you.
My thanks, Your Grace.
You may go, all of you.
Don Alvarez, it appears your news concerns your niece more than it does me.
Your Grace, I would have spared her had I known.
Your arrow hit the wrong mark.
As for myself... I regret Capt. Thorpe's fate because he is a brave man.
But he is a privateer, and privateers must take their own risks.
Then, Your Grace, I must speak bluntly.
My sovereign is not convinced that Capt. Thorpe risked so much... merely for his own gain.
No?
Then perhaps you can suggest a more likely motive.
Your Grace will recall she released Thorpe... after his attack upon my ship... and that on the heels of this offense she allowed the Albatross to sail... presumably to trade in Egypt.
Am I to be held accountable for Capt. Thorpe's change of mind?
Thorpe never intended any project but the one he undertook... although by now he might wish he had.
You weary me with your implications.
Come to the point.
I regret that the point is not an agreeable one.
From the circumstances I've mentioned, my sovereign is forced to infer... that Capt. Thorpe had the approval of Your Majesty... in an overt act of war upon the empire of Spain.
Don Alvarez!
Do you question my word?
Unfortunately my government cannot reconcile your words... with the acts of your subjects.
Then let Phillip infer what he pleases.
I will not be held accountable to Phillip for my actions... or for those of my people.
In that case... I'm instructed to serve official notice upon Your Majesty... that the honor of Spain requires... that you will immediately disband and imprison the Sea Hawks... or face the consequences of an open conflict between our two nations.
What are you saying?
Do you dare come to me with threats?
Out of my court before I order your arrest!
Remove that man's portrait from my sight.
Hurry!
Do as I say.
Go to Lord Wolfingham.
Tell him to summon my council at once.
It's enough I've had to listen to his tiresome complaints... without having to look at his arrogant face.
"The honor of Spain requires...." Requires, indeed.
Presumptuous fool.
Telling me what I can and can't do... as if the world were a jewel that hung around his neck.
Has Phillip gone completely mad?
Does he think he can dictate to the Queen of England?
Who's to defend us but the Sea Hawks?
Your Majesty, we cannot afford an open break with Spain.
What makes you think we will be attacked?
What other reason has Phillip for building an armada?
But, Your Grace, these demands are preposterous.
These men are loyal and devoted.
In what way have they offended but in serving their country?
Spain seeks to strip you of your one defense upon the seas.
Sir John, we need defense only if we are attacked.
To disregard Phillip's warning is to invite an immediate war.
While to heed it is to throw ourselves at his mercy.
What of that?
He has too many concerns elsewhere to bother about us.
I believe Phillip's thirst for power... can only be quenched in the English Channel.
Even if that were true... are my Lord Admiral and his privateers prepared to stop him?
We are ready to try, my lord... to the last ship and to the last man.
If Phillip is bold enough to make demands now... what will he do when the Armada is built?
My lords, I have considered your opinions earnestly.
My own impulse, like Sir John's, is to defy Phillip.
But the safety of my subjects constrains me to caution.
Lord Wolfingham, you will prepare an order... authorizing the arrests of all English privateers... and the confiscation of their ships as they put into port.
That will be all, my lords.
My friend, there are times when a queen must think... not of right or wrong... but only of the good of those she rules.
My child, you mustn't weep so.
There may yet be some hope.
What chance is there for a galley slave?
But at least he is still alive, Maria.
Alive like animals in a dark cage.
No air, no sun, no kindness... no mercy.
Only time and torture.
The hours as heavy as their chains.
Martha, better he were dead than down there... waiting only to die.
I am sorry.
And what good will that do now?
I'll never forgive you.
My child, I only did what I had to do.
What I feel towards you I'll have to feel for the rest of my life.
Maria, you're very young.
Time will make you feel differently.
Only one thing will make any difference.
Uncle, if we could go to Spain and plead with the king....
There's no chance?
For any other man, perhaps.
Not Capt. Thorpe.
Capt. Mendoza, important dispatch.
I'll see that they reach the Madre de Dios... before she sails from Cádiz.
-On deck.
-Four prisoners assigned to your galley.
We'll put them to good use.
Keep them in irons.
Back to your oars.
We're getting under way.
Drop your oars in the water!
Cross is dead, Mr. Pitt.
Wake up, you.
Pull on that oar.
Do you hear me?
I'm tired of your tricks.
He's dead.
Ho!
Guard!
I didn't know you at first.
I'm Abbott.
-Abbott?
-Yes.
Mark your beat.
Sir John sent me to Spain.
I was taken in Madrid.
The Armada, moving against England soon.
Sir John wanted proof to convince the Queen.
But Hawkins, Frobisher, the rest of the Sea Hawks... do they know?
They're all in prison or hiding.
By orders from Spain.
The Queen did it to avert war.
The Armada.
Did you find the proof?
The papers are aboard this ship, being taken to the Madre de Dios in Cádiz.
They had me before I could get them.
They were informed.
The same thing in Panama.
Pitt, pass the word.
Everyone stop when I stop.
-Refuse to start.
-Aye, aye, sir.
Stop when the Captain stops.
Stop when you get the word.
The wind has slackened... and we must reach Cádiz before the Madre de Dios sails.
-Can't you raise the beat?
-They can't row above 18 for long, sir.
What time does the Madre de Dios leave Cádiz?
Before morning, that's all I know, and we can't risk missing her.
What's happening?
We're slowing down.
The timekeeper's asleep.
Find out what's wrong.
Pick up the beat!
What are you sitting there for?
Bend over it.
Turn around and row.
Pick up those oars!
Rebel, will you?
Thorpe, this is your work.
When we make Cádiz, I'll have you hung.
Pick up your oars and put your backs to it!
Timekeeper, raise the beat to 18!
-Capt. Ortiz has been expecting you.
-Thank you.
Men, you all know what to do.
You men follow me.
The rest of you stand guard.
It appears that you and the Madre de Dios... will be paying the last official visit to England.
-The last friendly visit, shall we say?
-Exactly.
I can't say that I envy you your commission... to sail alone into the port of the enemy.
It is my privilege to fetch home the ambassador before we strike.
Besides, England isn't an enemy until she knows she is.
True.
Luckily, she'll only know that when the Armada appears in the Channel.
When will that be, Captain?
According to the information I am carrying to Lord Wolfingham... the Armada is almost ready to sail against England.
-Odd.
-What is it?
The breeze must have freshened.
We're swinging at anchor.
-Yes, I can feel the drift.
-We'd better let you turn in, Captain.
When does the crew come aboard?
They have leave till 4:00.
Bon voyage, Capt. Ortiz.
Thank you... but I look forward more eagerly to our next voyage to England.
Gentlemen, I drink to the success of the Armada.
To the Armada.
Into the tops, men.
We're getting under way.
Man the helm, Abbott.
Fox, at the foresail!
Matson, up with the main!
Mr. Pitt, the mizzen.
Aloft, there!
Clear your leech line.
Clear away your mizzen vangs!
Heave taut your halyard!
Slack away your true lines!
Your passport, please.
Here.
Very good, Your Excellency.
Sorry to have stopped you.
We're taking precautions against the privateers, sir.
Drive on.
Maria, there's still time to reconsider.
I can hold the boat at Dover while we send for your things.
I've made up my mind.
I'm staying here.
But if trouble should come between our country and England... your position here may become very difficult.
I'm as much English as Spanish.
Maybe more.
Is that the reason, Maria?
I can't go back to Spain as long as there's any hope.
Uncle, let's not talk about it anymore.
I'll be lonely and homesick... but I know I'll be lonely wherever I am.
Up oars!
Now remember, as soon as Don Alvarez comes down... tell him in Spanish you'll take him out to Capt. Ortiz.
What do we do when we get him aboard?
Nothing.
Just hold him until further orders.
-How will you get to the Queen?
-I don't know.
Off with you, lads.
Quick as you can to the landing.
-Goodbye, Uncle.
-Goodbye, Maria.
May you find your happiness.
I'm sorry.
I thought you might cry out.
I saw your carriage waiting... and I couldn't help it.
Where did you come from?
How did you get here?
On the ship that came for your uncle.
But you, why aren't you going with him?
He's going to Spain.
And you're staying here?
Why?
Don't you know why?
Ever since that day you went away... I've been in torment thinking something might happen to you... and you'd never know.
And then it did happen, and I've never forgiven myself until now.
I love you.
I've loved you ever since that day in the rose garden.
Only I kept it to myself then because I was too proud.
I'm not proud anymore.
Only I can't believe I've found you again.
Geoffrey, can't you say something?
I'm sorry.
I don't seem to have any words.
There were times in Panama, in the galley... when I would have given my life for one sight of you.
And now you're here, close.
I just can't realize it, that's all.
But I am here, and we're together.
Nothing's ever going to separate us again.
Not distance, and not pride.
Not even a large bouquet of English roses.
Curse this fog.
It'll be late before we're in London.
You're still in danger.
That'll be over when I get to the Queen.
They're stopping everybody at London Gate.
Looking for honest English sailors.
Strange, but it never occurs to me I'm Spanish and you're English.
-lt doesn't seem important.
-lt isn't.
I know nothing about war and politics, but I believe in you... and whatever you do must be right.
Please let me help you.
If I could only get into the castle without being recognized, I could....
I'll let you in my entrance.
Miss Latham's waiting to let me in.
But the guards, as soon as I step out--
They'll just think I'm smuggling in my lover.
After all, it's the truth.
Your pass?
We passed through earlier taking His Excellency... the Spanish ambassador to Dover.
There's only his niece inside.
-Can you identify yourself?
-Yes, of course.
There's something the matter.
We're stopping too long.
My lady, I'll have to ask you to identify yourself.
-Certainly.
-They told me outside you were alone.
I'll have to see your papers, too, sir.
I just came in on the Madre de Dios, Officer.
-I wasn't expecting to go to London.
-That's unfortunate, but--
My uncle, Don Alvarez, sent him.
-A special mission.
-I'm sorry, my lady.
My orders are no one goes through this gate without a pass.
Officer, I'm on a special mission for Lord Wolfingham.
Here.
See for yourself.
Very well, then.
Sorry to have delayed you.
Drive on.
When we get inside the grounds... drive straight to the guardhouse at the main entrance, and drive fast.
-Don't worry.
It'll be all right.
-Geoffrey, darling.
I love you.
In the coach.
Officer of the guard!
In the coach.
Capt. Thorpe. Arrest him.
Open the door.
Am I in some danger, Officer?
Your pardon, Doña Maria.
I thought--
-What's the trouble, Officer?
-He isn't here.
-Where is he?
-There must be some mistake, sir.
He was in here when we entered the castle gate.
Doña Maria, where is Capt. Thorpe?
Capt. Thorpe?
I don't know what you're talking about.
I'm talking about the man who rode with you from Dover to this castle.
By what right do you question me?
Guard, close the door!
Drive on.
Officer, I want you to station guards at all entrances leading to the Queen... and order an immediate search of the grounds.
-By whose authority?
-Lord Wolfingham's.
You'll have his written orders soon.
Just one moment, Maria.
Inside, please!
Quick, please!
Search every corridor in the palace.
Sergeant, take your men and go through the left wing.
Now, mind you, Capt. Thorpe is not to get to the Queen.
Put him under arrest and take him to the North Tower.
These are Lord Wolfingham's orders.
-This way, lads.
-The rest of you men, follow me.
-Are you in danger?
-Until I see the Queen.
I'll help you.
There's a private corridor to the Queen.
Capt. Thorpe, did Carl come back?
Carl always comes back.
He's at Dover.
The door's straight ahead.
The first corridor to your left.
There.
Delay them as long as you can.
What do you want?
-We have an order to search your rooms.
-Search our rooms?
What for?
I'm sorry, Miss Latham, but I can't take time to explain.
Either you open the door or we break it in.
Break that door in, and the Queen shall hear of it!
The Queen will hear of it if we don't.
Very well.
Break it in.
Guards!
Stop him!
Have you nine lives, Capt. Thorpe?
Surely by now most of them must be used up.
I was expecting you, Captain, but not alone... nor in a Spanish uniform.
You should be wearing it.
Perhaps I shall one day.
You have some dispatches for me?
I have some dispatches for the Queen.
I'm afraid I shall have to ask you not to disturb Her Highness.
That's very thoughtful of you, milord, but I think she'll wish to be disturbed.
These dispatches bear the seal of Spain.
You won't be as lucky this time as at Panama.
Stop it.
Stop it, I tell you!
Your Majesty.
Lord Wolfingham.
One less enemy of England.
Read these, Your Grace.
Secret dispatches from Phillip to Wolfingham.
Proof of their plans to send an armada against England.
Capt. Geoffrey Thorpe.
In recognition of your valiant services, I pronounce you a knight of the realm.
Rise, Sir Geoffrey Thorpe.
Accept by my hand the homage of your country... and the gratitude of its queen.
And now, my loyal subjects, a grave duty confronts us all.
To prepare our nation for a war that none of us wants... least of all your queen.
We have tried by all means in our power to avert this war.
We've no quarrel with the people of Spain or of any other country.
But when the ruthless ambition of a man threatens to engulf the world... it becomes the solemn obligation of all free men... to affirm that the earth belongs not to any one man... but to all men.
And that freedom is the deed and title to the soil on which we exist.
Firm in this faith, we shall now make ready... to meet the great Armada that Phillip sends against us.
To this end, I pledge you ships... ships worthy of our seamen.
A mighty fleet hewn out of the forests of England... a navy foremost in the world... not only in our time... but for generations to come.
To England and the Queen!
English
- Good morning.
- Always the first one.
- It's none of your business.
Let me tell you, it doesn't hurt to be too early.
What for and why?
Who sees you?
Me. And who sees me?
You.
What does it get us?
Can we give each other a raise?
No. What are you doing with that bicycle?
You can't take it. Better not let Mr. Matuschek see.
Why don't you tell him? It's all right with me.
You know where I was last night while you were home soaking your feet?
Running my legs off for Mrs. Matuschek.
"Pepi, go to the dressmaker." And when I come back: "Pepi, will you please pick up a package at the drugstore?"
- Good morning.
- Good morning, Miss Kaczek.
Good morning. - How's your boy?
- Much better, thanks.
- We called Dr. Hegedus.
- He's a very expensive doctor.
What can you do?
I thought I'd cut down on my cigars for a few weeks.
- Good morning.
- Good morning, llona.
- That's a new silver fox!
It's stunning!
- Thank you.
- It must have been pretty expensive.
- It was. I hesitated a long time before I bought it.
I said, "No, I can't afford it." Still, I couldn't take my eyes off it.
- I said, "No, I have no right to..." - And then he said, "Go on and take it."
- Trying to be clever.
- Shut up.
Good morning.
Pepi, go to the drugstore and get me a bicarbonate of soda.
- What's the matter?
- Do you feel well? It's all right.
- Good morning, good morning.
- Good morning. - Want to hear a joke?
- No.
What's the matter, folks?
Look at me. I bet I haven't slept half as much as you.
Friends, Romans, countrymen, to tell you the truth I had quite a time last night.
We don't want to hear the poor girl's name.
- Kralik, how was the dinner last night?
- Oh, yes, that's right.
Kralik had dinner with the boss last night.
How was it?
Tell us all about it. - Are you a partner now, Mr. Kralik?
- Don't be funny.
How was it?
It was a very nice evening, and I enjoyed myself.
- I bet the food was good.
- You can imagine. Tell me, is it true Mrs. Matuschek had her face lifted?
How could I know that?
- How old did she look to you last night?
- Well, 40.
She had her face lifted.
I think Mrs. Matuschek is a very charming woman.
- Who said she isn't? - Don't try to make something out of it.
I didn't say Mrs. Matuschek is not charming. But I said she is.
What's wrong with that? So the food was good?
Seven courses, not including the hors d'oeuvres.
- Were you sitting next to her?
- I was. What do you think of that?
- I bet you were brilliant.
- No, I kept still and tried to learn.
- Your bicarbonate, Mr. Kralik.
- Thanks, Pepi.
- Bicarbonate? - I had a little too much goose liver.
What's the matter?
Wasn't it any good? Now, look here, vadas. Just a minute.
Folks, come over.
Did you hear... I want you to hear this. Did I make any derogatory remark about the goose liver?
- No, not any! - Not one word!
I merely said that I had too much goose liver. - "A little too much goose liver." - That's right.
"A little too much goose liver." Not one word more, and not one less.
- Good morning, Mr. Matuschek.
- Yes, good morning.
- Good morning. - Good morning, Mr. Matuschek.
Who put this 32.50 suitcase in the window?
I did, Mr. Matuschek.
- I guess it's all right.
- Thank you, Mr. Matuschek.
- Yeah. Pepi.
- Yes, Mr. Matuschek.
Go across the street to the drugstore, and get me some bicarbonate of soda.
Allow me, Mr. Matuschek. May I help?
There we are, Mr. Matuschek.
- Pirovitch.
Want to hear something nice?
What is it?
A letter from a girl.
"My heart was trembling as I walked into the post office...
"...and there you were, lying in box 237.
"I took you out of your envelope and read you... "...read you right there...
"...oh, my dear friend."
- What is all this?
- You see, I wanted to buy an encyclopedia.
Encyclopedia? What're you talking about?
You come to a time in your life when you get tired of going to cafés dance halls every night, and you want to improve yourself.
You want to study something about art literature and history, how people live in Brazil.
Tell me what has all this to do with the letter?
You know I can't afford a new encyclopedia so I was looking through the ads in the paper and I got on the wrong page, and I came across this ad, and...
Wait a minute, I have it right here.
Here, read that.
"Modern girl wishes to correspond on cultural subjects...
"...anonymously with intelligent, sympathetic, young man.
"Address:
Dear Friend, Post Office 15, Box 237."
I know those ads. The papers are full of them.
- How long has this been going on?
- We've exchanged four letters.
- Four letters? - And she's no ordinary girl.
Now listen to this:
"Are you tall? Are you short? "Are your eyes blue?
Are they brown? Don't tell me.
"What does it matter so long as our minds meet?"
- That's beautiful.
- It is, isn't it? Now, wait a minute.
"We have enough troubles in our daily lives.
"There are so many great and beautiful things... "...to discuss in this world of ours...
"...it would be wasting precious moments... "...if we told each other the vulgar details...
"...of how we earn our daily bread, so don't let's do it."
Mr. Kralik.
Yes, Mr. Matuschek.
Yes, Mr. Matuschek.
I can buy two dozen of these cigarette boxes at Miklos Brothers. What do you think of it?
I think it's great. Well, open it.
No, Mr. Matuschek, it's not for us.
But you haven't listened to it.
It plays Ochi Tchornya. Even if it played Beethoven's Ninth Symphony, I'd still say no.
I just don't like the idea. It's wonderful how you make up your mind so quickly.
I've been in this business for 35 years. It took me a whole hour to decide that I like this box.
But, of course, you're a genius.
You know so much more than I.
- Mr. vadas.
- Coming, Mr. Matuschek.
- Miss Novotni.
- Yes, Mr. Matuschek?
Look here, what do you think of this?
I want your honest opinion. Don't let me influence you.
All I want is your honest opinion.
Well, Miss Novotni?
I think people who smoke cigarettes and love to hear Ochi Tchornya will like it.
I'd even go further. I think it'll make music lovers out of smokers and smokers out of music lovers.
It's sensational! Yes, well. Mr. Kralik, have you thought it over?
Yes.
I still think it's inadvisable.
Well, give me one reason.
Let's say that a man smokes 20 cigarettes a day.
That means that 20 times a day he opens this box and 20 times a day he has to listen to Ochi Tchornya.
It's a perfectly terrible idea.
It's imitation leather, the glue's no good in two weeks it will fall apart, and all you'll have is Ochi Tchornya.
You don't have to tell me that it's imitation leather.
I know that. You sell things and let me do the buying.
- Excuse me, Mr. Matuschek. - Yes? Miklos Brothers is calling about the cigarette box.
Miklos, yes.
Yes, Mr. Miklos.
Can I call you back in about five minutes?
I'd like a little more time to think about it.
No, no, it's not the price.
It's just that I'm not quite sure about the whole idea.
Yes.
Yes, Mr. Miklos.
What?
You can't expect me to make up my mind in five minutes!
If that's the case, then I'll have to say no.
I'm sorry.
- Good morning, madam.
- Good morning.
- A lovely bag, don't you think?
- Yes, very.
It's an imported model. We have it in pigskin, several different colors and with or without fitted accessories.
- I really didn't come in to buy a bag.
- I beg your pardon. What can I show you?
To tell you the truth, I really didn't come in to buy anything.
That's perfectly all right.
If you wish to look around, make yourself at home.
Yes, thank you.
I wonder if I could see Mr. Matuschek.
Unfortunately, Mr. Matuschek is quite busy at the moment.
- I could call him if you wanted.
- I'd appreciate it.
Thank you. If you tell me your wishes, it's possible I could take care of them.
I noticed in your shop window that you're having a summer sale.
Yes, everything in the shop is marked down 25 percent some articles even more.
Take for instance this compact. Yesterday you couldn't get it for a penny less than 3.90.
Now it's 2.25.
- Yes, that's a wonderful bargain.
- Everything in the shop is a bargain today.
Yes, I imagine you'll be doing big business.
I have no doubt of it. You were very wise to come early.
It'll be such a rush, we won't be able to help the customers.
- Maybe you should take on extra help.
- We probably will.
Maybe you could use me.
I'm looking for a job.
That wasn't very nice, letting me go through the whole routine.
I'm terribly sorry.
I didn't mean to. Could you help me get a job here?
I'd like to, but there's no opening.
But you just told me you'd need some extra people because of the rush.
Look around for yourself. You can see what kind of business we're doing.
I beg your pardon.
Yes, madam?
How much is that belt in the window, the one that says 2.95?
- 2.95.
- Oh, no.
- May I tell you my qualifications?
- Lf I could do anything for you, I'd do it.
I'm not inexperienced.
I know the situation, and there's no chance.
I worked for two years at Blasek and Company and 10 months at Latzki Brothers.
Even if you'd worked at Mintz and Kramer...
I did! I took care of the finest clientele.
We don't deal with that class here.
We have middle-class trade.
What trade do you think they have? They'd take me back now.
- Why don't you go back?
- That's another story.
If it was up to me, I'd put you to work.
But I'm not the boss.
- Then why don't you let me see him? - He's in sort of a bad mood today.
I'll take a chance. Maybe I can cheer him up.
Young lady, I've been here for nine years, and I know Mr. Matuschek inside out.
I can predict his every reaction. I could tell you word for word exactly what he'd say.
Mr. Kralik, I beg your pardon.
Just one moment, please.
It's all right.
So, you know every reaction of mine? You know me inside out?
You know what I think, even before I thought of it.
You're not only a genius, you're a mind reader.
- Mr. Matuschek...
- Never mind.
Good morning, madam.
I am Mr. Matuschek.
- Good morning, Mr. Matuschek.
- Here, please, sit down.
I don't know what the difficulty is but I can assure you, that the word "impossible" is not in the vocabulary of Matuschek and Company.
- I am so happy to hear you say that.
- I mean it. - Mr. Matuschek.
- Yes, madam?
I was at Blasek and Company...
Oh, madam. I'm sure you'll find much nicer things in my shop.
No, I mean, I worked there.
I'm looking for a job.
No, no, that's impossible. It's out of the question.
- But...
- I have no time. I'm very busy.
I'm very sorry. I'm afraid you're just wasting your time.
But I've got to have a job.
- Mr. Kralik.
- Just a moment, Mr. Matuschek.
- Have you tried Baum's Department Store?
- Every entrance. I don't know what to tell you. Maybe after inventory.
- When will that be? - In a week or so.
- Kralik!
- Just a minute, Mr. Matuschek.
Please, may I leave my address?
If we need anybody, you'll be the first.
My name is Klara Novak, Duna Street, 42. And if you need me in a hurry, you can phone 246-422.
It's the grocery store downstairs.
Ask for Johanna, and tell her you have a message for Klara.
"Business message for Klara." Yes, I have that.
- Yes, Mr. Matuschek? - Close the door.
Why did you put me in that situation in front of the whole shop?
I'm very sorry, sir, but it was not my fault.
- Whose fault was it?
Mine? - Yes.
What's the matter with you, Kralik?
You're my oldest employee.
I do everything I can to show my appreciation.
I ask you to my house.
- I'm very grateful, sir.
- You have a funny way of showing it.
You know how much I value your judgment and on every occasion you contradict me.
Whatever I say, you say, "no."
From now on, I say, "yes." Yes, Mr. Matuschek.
Yes, Mr. Matuschek. Certainly, Mr. Matuschek.
Yes, Mr. Matuschek. - That was a nice party last night.
- Yes, Mr. Matuschek.
- Yes, I had a lot of fun, didn't you?
- Yes.
I'm glad you enjoyed yourself so much.
That little poem that you wrote in Mrs. Matuschek's guest book did you make that up yourself?
It's sort of half and half.
- How do you mean?
- Half Shakespeare and half me.
I just changed the lines around to suit the occasion. I made that last line rhyme with Matuschek, that's all.
- Mrs. Matuschek liked it very much.
- Thank you.
You made a fine impression on her.
Mrs. Matuschek thinks a lot of you.
And you know, I think a lot of Mrs. Matuschek.
- Mr. Matuschek? - Yes?
I've found a customer for the cigarette box.
What price shall I quote?
Well, let me see.
It costs us 2.85, and I think we get five percent...
Let me take care of this, Mr. Matuschek.
Look, there's no use waiting now.
Believe me. If there's an opening, you'll be the first.
Just a moment.
Tell me, would you buy a box like this?
Mr. Matuschek, I couldn't buy anything at the moment.
No, I want your opinion.
Your honest opinion.
Now, don't let me influence you. I just want your opinion.
Do you like this box?
Yes, I do.
I think it's lovely.
Yes. Why?
Why?
I think it's romantic.
What's romantic about it?
Well, cigarettes and music, I don't know.
It makes me think of moonlight and cigarettes and music.
- There's the woman's point of view.
- Yes, Mr. Matuschek.
- Mr. Matuschek.
- Yes, Miss...
Novak.
- How much are you selling it for?
- Let me see. 4.25.
4.25?
Yes, 4.25.
That's a bargain! That's a real bargain!
Good morning, madam.
It's a lovely box, isn't it?
Oh, yes.
It's a candy box, isn't it?
Yes, madam, a candy box, and I should say, a very unusual one.
May I open it for you?
Yes, madam. That's Ochi Tchornya. It's a very popular classic.
No, that would never do.
Where do people get ideas like that?
Imagine, every time you take a piece of candy you have to listen to that song.
I couldn't buy a thing like that.
Too silly. I know just what you mean, madam.
Yet some customers like it for the very thing you object to.
We've sold quite a few.
- Really? - Yes, madam.
There's no denying that we all have a weakness for candy.
I don't mean to say anything against candy.
No, I only mean that sometimes we are inclined to overdo it a little.
I suppose so. Madam, have you any idea how many pieces of candy you eat a day?
No, I never gave it a thought.
We pick up a piece of candy absent-mindedly and then we take another piece.
Before we know it, we've gained a few pounds. That's when our troubles begin.
Massages, electric cabinets.
I know it.
Now, this little box makes you candy-conscious.
That's what we designed it for.
Every time you open it, the little tinkling song is a message to you.
"Too much candy, now be careful."
How much is it?
It's 5.50, reduced from 6.95.
It's a real bargain.
- I'll take it.
- Thank you, madam.
What do you say now?
I think people who like to smoke candy and listen to cigarettes will love it.
Don't let me influence you.
I want your opinion, your honest opinion, that's all I want.
- Good morning.
- Good morning, sir.
- 'Morning.
- Good morning, Kralik.
I've got a big dinner date tonight.
- With the boss? - No, he never invites me anymore.
How do you figure him out, anyway?
I give up.
It's certainly very difficult to get along with him these days.
He never talks to me anymore.
I hope he's feeling more cheerful today.
He better, because I'm going to ask him for a raise.
A raise?
Do you mind if I ask you a personal question?
- No, go ahead.
- It's confidential.
Yes, sure.
Suppose that a fellow like me wants to get married.
That's wonderful!
That's the best thing that could happen.
Who's the girl? Wait a minute. What did I say?
I said, "a fellow like me." I didn't say me. How much does it cost you to live, you and Mrs. Pirovitch? - Leaving out the children.
- Why fool yourself?
Well, let's say temporarily. How much does it cost?
- It can be done.
- Yeah?
Yes, and very nicely.
Naturally, you can't be extravagant.
Suppose a fellow gets an apartment with three rooms. Dining room, bedroom, living room.
What do you need three rooms for?
You live in the bedroom.
- Where do you eat?
- In the kitchen. You get a nice big kitchen.
Where do you entertain?
What are you, an ambassador?
Who do you want to entertain?
If someone is really your friend, he comes after dinner.
Oh, no.
- Good morning.
- Good morning, Miss Novak.
- How's your wife, Mr. Pirovitch?
- Oh, my goodness! I forgot to call Dr. Hegedus.
- Something serious with your wife?
- No, she couldn't be better.
- Why do you want to call him? - Lf I don't, he'll come.
Excuse me, I'd better telephone him.
I hope it isn't too late.
Miss Novak?
Yes, Mr. Kralik?
I noticed that you wore a yellow blouse with light-green dots yesterday.
No, Mr. Kralik. As usual, you're mistaken.
It was green with light-yellow dots.
Everybody else thought it was very becoming.
I don't remember remarking about your neckties.
If you think I couldn't say anything about your neckties just ask Mr. vadas.
My blouse is none of your business.
I'm sorry. Mr. Matuschek seems to think it is my business.
Yes, that's right. I'm working under you.
I'll call you every morning and describe what I'm going to wear.
Before I select my next wardrobe, my dressmaker will give you samples.
- Imagine you dictating what I should wear.
- I don't care what you wear.
For a circus pony, it's all right.
I have my own troubles without your blouse between Matuschek and me.
I sold as much yesterday as anybody else. For a rainy Monday three weeks before Christmas, 95.50 isn't bad.
- Did you tell Mr. Matuschek that?
- Yes. And what did he say? "Not to come in that blouse."
- Tell him I won't.
- I will!
Good morning.
I caught him in time.
Saves me five pengo, and that counts when you're married.
- Is this tie all right to wear to work?
- Quite all right.
Tell me, who is the girl?
Well, you know that girl I was corresponding with?
- Yes, about the cultural subjects.
- Yeah.
Well, after a while, we got on the subject of love naturally on a very cultural level.
What else can you do in a letter?
She is the most wonderful girl in the world.
Is she pretty?
She has such ideals and such a viewpoint on things that she's so far above the girls you meet today, there's no comparison.
- So she is not so very pretty?
- Don't say that.
I'm sorry. The main thing is that you like her.
- Yeah, I hope I will.
- What do you mean?
You love a girl, and you don't know if you like her?
Well, that's just the question.
I haven't met her yet. - What?
You haven't met her yet?
- No. I keep postponing it and postponing it.
I'm scared.
This girl thinks I'm the most wonderful person in the world.
And after all, there is a chance she might be disappointed.
Yes, there is a chance.
- On the other hand... - You might be disappointed, too.
And I don't dare think about it.
Pirovitch, did you ever get a bonus?
Yes, once.
Yeah, the boss hands you the envelope.
You wonder how much is in it, and you don't want to open it.
As long as the envelope's closed, you're a millionaire.
You keep postponing that moment and you can't postpone it forever.
I'm meeting her tonight, 8:30 in a café.
- A red carnation?
- Yeah.
Yeah.
She's using one for a bookmark in a copy of Tolstoy's Anna Karenina.
I'm wearing one in my lapel.
I haven't slept for days.
I'm sure she'll be beautiful.
Not too beautiful. What chance would a fellow like me...
- What do you want, a homely girl?
- No.
You knock on wood for me.
Just a lovely, average girl.
That's all I want.
Thank you, my good man.
'Morning, everybody.
Here, keep the change.
Send your boy through college.
Thank you, sir.
I see by the expression on your underpaid faces you wonder where I get money.
No, Mr. vadas, I don't wonder.
- What do you mean? - I mean, I don't wonder.
Good morning, Mr. Matuschek.
This window looks terrible. There isn't a shop on the street that doesn't look better.
It's a wonder we get any customers.
We'll stay tonight after closing hours and redecorate it.
- I'll have to get out of it some way.
- Klara, you haven't got a chance.
I have an engagement tonight at 8:30.
I have to go home first. I have to change.
Ilona, did you notice the blouse I wore yesterday, the green one?
With the light yellow dots?
I thought it was simply stunning.
I'm so glad. I'm planning to wear it tonight.
Hello?
Yeah, hello, darling.
Well, you were sleeping, and I didn't want to disturb you.
You came home late last night.
I thought perhaps you'd like to sleep a little longer.
No, I'm not angry.
Did you have a good time?
That's all that matters, isn't it?
What?
1,000 pengo?
But, Emma, I don't understand it.
Only last Monday I gave you...
No, I'm not complaining.
It's quite a bit of money.
Yeah, all right.
I'll send it over as soon as possible.
Yeah, goodbye.
Come in.
- What is it?
- I'd like to talk to you for a moment.
- Is it important?
- It's important to me.
Is it important to Matuschek and Company?
Not exactly, sir. Well, then, I'm sorry.
I'm busy. You'll have to see me later.
- Pardon me, sir.
- What is it now?
Sir, for several days your attitude toward me seems to have changed.
- Has it?
- Yes, Mr. Matuschek, it has.
Really, I'm completely at a loss to understand it.
After all, I do my work.
And you get paid for it?
Yes, sir.
- Every month?
- Yes, sir.
Yes, everything seems to be all right then, doesn't it?
Yes, Mr. Matuschek.
Did you see him?
I'm not going to stand for this much longer.
What does that man want of me?
Why does he always pick on me?
- You are his oldest employee.
- That's a fine reason.
He picks on me, too. The other day he called me an idiot.
What could I do? I said, "Yes, Mr. Matuschek, I'm an idiot." I'm no fool.
Listen, maybe he has business worries. Or maybe he has some trouble with his wife.
Is that true, Pirovitch?
Is he having trouble with his wife?
I don't know, it's none of my business.
I'm talking to Kralik.
What do you want?
I don't know anything. Leave me alone.
Kralik, don't be impulsive, not at a time like this.
Not when millions of people are out of work.
- I can get a job anywhere. - Can you?
Let's be honest.
I'll take a chance.
I'm no coward, you know. I'm not afraid.
- I am.
I have a family.
- Well, I haven't.
Think it over.
Those were nice letters, weren't they?
Leave it downstairs at the desk.
Mr. Kralik, do you think I'll have to work tonight? After all, I'm a child.
- No, you don't have to stay.
- Do you mean it? - I'll straighten it out.
- Thanks, Mr. Kralik!
- May I help you?
- No, thank you. I put all the imported bags over there on the shelf.
Is that how you wanted it?
I'd appreciate it if you'd tell me if there's anything wrong.
Since when have you become interested in my opinions?
I want to please you, Mr. Kralik. I'm working under you.
- You don't have to keep harping on that.
- No, I didn't mean it that way at all.
Regardless of what I think of you I believe that anybody who works with you and doesn't get a great deal out of it, is just plain dumb.
Just what do you mean? What do you think of me personally?
I mean, since you ask no matter what anybody else says, I think you're a gentleman.
I try to be.
You have no idea what that means to a working girl.
What a girl goes through in some shops.
Take for instance when I was with Foeldes Brothers Sons.
The sons were all right, but the brothers, Mr. Kralik...
That's why I like it here so much. When you say, "Miss Novak, let's go in the back to put bags on the shelf" you really want to put some bags on the shelf.
And that's my idea of gentleman.
I just don't believe in mixing bags with pleasure.
Mr. Kralik.
- Yes, Miss Novak? - About that blouse...
- I'm sorry, but I had to do that.
- I want to thank you. I'm glad you did it.
After thinking it all over, you're so right.
- That blouse was awful. - Oh, no, not awful.
It was.
I wouldn't admit it at the time, but what woman would?
We hate to admit we are wrong. That's why we are so feminine.
This is the first time you've shown a little sense.
- Quite a change in you, Miss Novak.
- I know it, Mr. Kralik. If you keep this up, we'll get along much better.
- Thank you, Mr. Kralik.
- That's quite all right, Miss Novak.
I was planning to wear that awful blouse tonight.
- I have a date with... - Tonight? Didn't you hear what Mr. Matuschek said?
We have to stay and decorate the windows. - I almost forgot. - Yes.
Would it be possible, do you think you could spare me tonight?
And then maybe Mr. Matuschek would let me off.
So that's why I'm a gentleman. That's why you've learned from me now?
- I don't understand.
- You want the night off? - I have to, Mr. Kralik.
- You're out of luck.
That was such an obvious trick. I almost fell for it, too.
I have to get off tonight.
It's terribly important. For the last six months, you've just antagonized me and...
You haven't been very nice to me either.
Whatever I do, it's wrong.
If I wrap a package, it's not right.
If I make a suggestion, and some of them are very good... - Here.
...you don't listen. Everything has to be done exactly your way, and then you don't like it.
When I first came into this shop, I was full of life and enthusiasm and now I'm nothing.
You've taken my personality away.
You're a dictator, that's what you are.
Mr. Kralik, any day now I may be in a position where I don't have to work anymore.
Then I'll really tell you what I think. As for that blouse, I think it's beautiful, and I'm going to wear it tonight.
Mr. Kralik, I don't like you.
Mr. Matuschek, may I speak to you for a moment?
What is it? Do you think you could spare me tonight?
Let me see, we need three people, to dress the "A" window.
- Mr. Kralik?
- Yes, Mr. Matuschek.
Can you get along without Miss Novak tonight?
Mr. Matuschek, I'd like to talk to you for a moment.
- You want to go, too? - Yes, I'd appreciate it very much...
What is this? Does everybody want to leave?
Is this the interest you show? - Once a year, I ask you to stay.
- I'm sorry, if I'd only known yesterday.
You want a special invitation.
Next time, I'll send you an engraved announcement.
I have talked everything over with Mr. Kralik.
I know his ideas. Miss Novotni and I can manage the novelty window by ourselves.
Did I ask you for your advice?
What do you mean you talked this over?
Who's shop is this?
Yes, Mr. Matuschek.
So you want the evening off, Mr. Kralik?
That's all right. I think we can manage.
This is the first time in years I have asked a favor.
I gave you the evening. What more do you want? - Do you want a brass band?
- You're being unjust.
I'm being unjust?
Once a year, I ask six ladies and gentlemen six, mind you, when next door, a shop twice as big as mine employs only four.
Good morning, madam.
Is there something I can show you?
Have you any traveling bags for men with a zipper?
We have all types of traveling bags for men with zippers.
Thank you very much.
I'm doing some window-shopping for my husband.
- He'll be here tomorrow. - I'll be delighted to serve him, madam.
- Thank you.
Good morning.
Six people who stand around here for days telling jokes and talking about the movies, while I pay the gas and the rent and the light, and the taxes, and their salaries.
Good morning, Matuschek and Company.
What?
Just a moment.
Mr. Pirovitch.
Yes?
Mama, I called you.
We are decorating the window after closing hours so we won't have to have dinner with the Laszlos.
Isn't that wonderful? Yes, I knew you'd be glad.
Goodbye, Mama.
Six people I ask, one day a year, to be so kind as to redecorate a window.
And you have the nerve, Mr. Kralik the oldest employee in the place, who should set an example.
You spoke like this to me yesterday.
What did I do then?
The whole week you've treated me like this, and without any reason.
Without any reason?
Maybe I have more reason than you think.
It's obvious that you're not satisfied with me.
You can draw your own conclusions.
In that case, I think there's just one thing to do.
Perhaps we'd better call it a day.
Matuschek and Company. Yes, Mrs. Matuschek, he's here.
Mrs. Matuschek on the telephone.
Hello, Emma.
No, I'm not coming home tonight.
All right.
All right, I'll send it right over.
Put 1,000 pengo in an envelope and have Pepi take it to Mrs. Matuschek.
Pepi is out.
He has quite a few deliveries, and he won't be back until after lunch.
Mr. Kralik and I always have lunch at Farago's.
It's only a few blocks from your home.
We can deliver it. Right, Mr. Kralik?
Yes.
No, thank you, Mr. Kralik.
Mr. vadas.
Yes, Mr. Matuschek.
I don't like to break in on your lunch hour.
It's perfectly all right.
It'll be a pleasure. Thank you, Mr. vadas.
Mr. Kralik will you come to my office.
Yes, sir.
Yes, sir.
Mr. Kralik I've been thinking all day about what you said this morning.
I'm sorry, Mr. Matuschek.
I'm afraid I lost my temper.
No, I think you were right.
I really believe that you'd be happier somewhere else.
Do you think so, sir?
Yes, I'm sure of it.
I guess there's nothing more to be said.
Let me see.
You're naturally entitled to a month's pay.
That's 200 pengo.
- That's right, isn't it?
- Yes, sir.
Will you, please, sign this receipt.
And here's a letter which certainly won't handicap you in seeking employment.
Thank you, sir.
I guess we might as well say goodbye.
- Goodbye, Mr. Matuschek.
- Goodbye.
Well?
What happened?
"To whom it may concern:
"I wish to state that Mr. Alfred Kralik leaves my employ of his own accord.
"Mr. Kralik started with Matuschek and Company nine years ago as an apprentice.
"With diligence, he advanced to the position of clerk.
"For the last five years, he has been our first salesman.
"We have found him reliable, efficient, resourceful.
"We can recommend him without reserve.
"He carries with him our best wishes for his success in his future career.
"Hugo Matuschek."
Kralik, I still can't believe it.
There's no reason.
The boss doesn't have to give you a reason.
That's one of the wonderful things about being boss.
Well, I wanted to get off tonight.
I got off all right.
- Kralik, you're not going?
- No, I couldn't face her tonight.
This morning I had a position, a future.
I'm afraid I sort of exaggerated in my letters.
I showed off a little, and she's expecting to meet a pretty important man.
I'm in no mood to act important tonight.
Well, I...
My dear Kralik, I think I speak for all of us, when I say this is a shock and a surprise.
We all feel we are losing a splendid fellow worker and we certainly wish you the luck which you so rightfully deserve.
Now, Kralik, we are going to see each other soon.
If you have an evening with nothing to do, you know where we live.
- All right, Pirovitch.
Goodbye. - Goodbye, Kralik.
Ilona, I'm going to miss you.
I don't understand.
It's nothing unusual. It happens every day.
Somebody gets fired and...
- Goodbye, llona.
- Goodbye, Mr. Kralik.
Flora.
Flora, you'll notice when you look through my sales book I cancelled slip number five, but I deducted it from the total.
Goodbye.
If I had anything to do with you not getting the evening off, I'm sorry.
It's my fault that you got into this trouble.
Believe me, I'm sorry, too.
That's all right.
- It's true we didn't get along.
- No.
I guess we fought a lot, but losing a job at a time like this is something you don't wish...
- On your worst enemy.
- I didn't say that, Mr. Kralik.
- Let's not quarrel anymore.
- Goodbye.
- Goodbye, Mr. Kralik.
Yes?
Well?
Oh, you have.
How soon can you come over here?
Yes, well, come right away.
I'll... Right.
I'll be waiting here.
You may all go home.
We'll finish the windows tomorrow.
- Excuse me. Good night.
- Good night.
Hello.
Is this Mrs. Hojas?
This is Mr. Pirovitch, Mr. Kralik's friend.
Yes, I know he isn't there yet.
Will you, please, tell him when he comes that we are not working tonight, and I am coming over.
Yes. Thank you.
I hope you don't mind, Mr. Matuschek. He probably feels pretty low tonight, and I thought...
You don't have to explain. What you do after working hours is your own business.
Thank you, sir.
You haven't changed your mind, by any chance, Mr. Matuschek?
You've got the evening off, haven't you?
Well, go home. He is the best man you had.
Why did you let him go?
I warn you, Mr. Pirovitch.
His whole life he lived in this shop.
He was almost like a son to you.
And you were so proud of him. You invited him to your home again and again.
Mr. Pirovitch, you want to keep your job, don't you?
Yes, Mr. Matuschek.
I have a family. Two children.
In that case, mind your own business and go home.
Yes, Mr. Matuschek.
- Good night. - Good night.
Good night.
- Good night, Mr. Matuschek.
- Good night, vadas.
I beg your pardon. I'm not quite certain if I delivered Mrs. Matuschek's message.
She told me to remind you to call her if you don't work tonight.
Yes, you told me, vadas.
Mr. Matuschek, the last time I had the pleasure to be at your apartment was several months ago when you sent me after your briefcase.
Today I had a chance to get a glimpse of your new dining room set.
It's exquisite, really.
I can imagine what it'll look like with all the lights on at a dinner party.
- It must be simply stunning.
- Thank you, vadas.
- Good night, Mr. Matuschek.
- Good night, vadas.
- Good evening, Mr. Matuschek.
- Good evening.
Please.
- So it's true?
- I'm afraid so, Mr. Matuschek.
Here we have a complete record from our operatives two of our most reliable men.
"Report on Mrs. Emma Matuschek.
"On December 6, Mrs. Matuschek left her residence on vales Street, 23... "...at 8:45 p.m.
"She walked two blocks up to Karto Street where she engaged a taxi.
"At 9:03, the taxi stopped at the corner of Trantor and Bralter Streets.
"There, Mrs. Matuschek was joined by a young man."
Mr. Matuschek, your suspicion was right.
It was one of your employees.
Both our operatives identified him later as Mr. vadas.
- vadas?
- Yes.
Ferencz vadas.
Danube Place, 56.
There is such a man in your employ, isn't there? Yes, yes.
Twenty-two years we've been married.
Twenty-two years I was proud of my wife.
Well, she just didn't want to grow old with me.
If you'll send me your bill, I'll take care of it immediately.
Thank you, Mr. Matuschek.
- Good night. - Good night.
Good evening.
Hello?
No, Mrs. Matuschek. This is Miss Kaczek speaking. Good evening.
Who?
Pepi? No, Pepi isn't back yet.
I see, Mrs. Matuschek. He did some errands for you.
Oh, you don't say!
He forgot to pick up a bottle of perfume at Chabot's?
Isn't that too bad!
Yes, I'll give a good scolding to the little rascal.
Have a good time, Mrs. Matuschek.
Good night.
- Mr. Matuschek! Don't do that! - Go away!
Go away!
Why don't you go in, Kralik?
I really think you should go in and keep your date.
Now, Pirovitch, just do me a favor and deliver my note.
All right.
Pirovitch, I don't want to know what she looks like.
If she's bad looking, I've had enough bad news for today.
If she's lovely, it'll be more difficult, so don't tell me.
No, I won't. Now, what's the name of that book?
- Anna Karenina, by Tolstoy.
- Anna Karenina. - And a red carnation as a bookmark.
- Red carnation.
Now, let me see.
- Do you see anything?
- Not yet.
- There's a beautiful girl!
- Really?
- very beautiful, but no book.
- No book.
- Wait a minute. I think I see it.
- Yeah? Right here under the window.
Yes.
- "Anna Karenina by Tolstoy."
- That's right.
And a carnation.
I can't see her face. She's sitting behind a clothes rack.
- There's a cup of coffee on the table.
- Yeah? She's taking a piece of cake.
Kralik, she is dunking.
- Why shouldn't she dunk?
- All right. - All right. - All right.
She is leaning forward now.
She...
- Can you see her?
- Yes.
- Is she pretty?
- very pretty. She is?
I should say she looks...
She has a little of the coloring of Klara.
Klara?
What, Miss Novak of the shop?
Now, Kralik, you must admit Klara's a very good-looking girl.
Personally, I've always found her a very likeable girl.
This is a fine time to talk about Miss Novak.
Now... If you don't like Miss Novak, I can tell you, you won't like that girl.
- Why? - Because it is Miss Novak.
Now shall I give the note to the waiter? - No.
What do you want to do, let the poor girl wait?
Why shouldn't Miss Novak wait?
For the last six months she's fought with me every day.
But still, she wrote those letters, my friend.
My misfortune.
- Goodbye, Pirovitch.
- Goodbye, Kralik.
Thank you.
- Excuse me, miss, could I have this chair?
- Oh, no! No, you can't! I'm expecting somebody.
He should be here any minute. That's all right.
Carnation, huh?
A few nights ago we had a case with roses.
Turned out very nice, very nice.
But once, about three months ago, we had a very sad case with gardenias.
She waited all evening and nobody came.
And when we cleaned the café, underneath one of the tables we found another gardenia.
Imagine, the man must've come in taken one look at her, said, "Phooey," and threw away his gardenia.
Is your clock a little fast?
My own says 8:27 and yours says 8:31.
Listen, you have nothing to worry about, a pretty girl like you.
If he doesn't come, I'll put on a carnation myself.
- Waiter. - Yes, sir.
- Hello, Miss Novak.
- Good evening, Mr. Kralik.
It's quite a coincidence.
I had an appointment here, too.
- You haven't seen Mr. Pirovitch by chance? - No, no, I haven't.
All right. Well, I think I'll wait.
- Do you mind if I sit down?
- Yes, I do.
You know, I have an appointment, too, Mr. Kralik.
Oh, yes, I remember. Yes.
- My, your friend seems to be a little late.
- And I'll thank you not to be sarcastic.
I know you've had a bad day, and you feel very bitter.
- Still, that's no reason...
- Bitter? Me? About leaving Matuschek and Company?
When I got home and sat at the phone in five minutes I had what amounts to two offers.
I congratulate you. I wish you good luck.
I see you're reading Tolstoy's Anna Karenina.
Yes, do you mind?
No, no, I just didn't expect to meet you in a café with Tolstoy, that's all.
It's quite a surprise. I didn't know you cared for high literature.
There are many things you don't know about me, Mr. Kralik.
Have you read Crime and Punishment by Dostoyevsky?
- No, I haven't.
- I have.
There are many things you don't know about me, Miss Novak.
As a matter of fact there might be a lot we don't know about each other.
People seldom go to the trouble of scratching the surface of things to find the inner truth.
I really wouldn't care to scratch your surface, Mr. Kralik because I know exactly what I'd find.
Instead of a heart, a handbag.
Instead of a soul, a suitcase.
And instead of an intellect, a cigarette lighter which doesn't work.
That's very nicely put.
Yes. Comparing my intellect with a cigarette lighter that doesn't work.
Yeah, that's a very interesting mixture of poetry and meanness.
Meanness? Let me...
Don't misunderstand me.
I'm only trying to pay you a compliment.
Mr. Kralik, please! I told you I was expecting somebody.
Look, if your party doesn't show up, would I...
Don't worry about that.
My party will show up. So you don't have to entertain me.
- Have you read Zola's Madame Bovary?
- Madame Bovary is not by Zola. Mr. Kralik, are you still here?
Are you deliberately trying to spoil my evening?
Why do you want to do me harm? Why do you hate me so?
- I don't.
- I suppose you love me.
Why should I?
What've you done to make me love you?
- I don't want you to love me. - I don't!
Do you know what that tune reminds me of?
Yes, thank you. Two dozen unsold cigarette boxes.
No, no.
Wrong again. It reminds me of a girl out of a job.
- A very nice girl, too, I thought.
- You thought that.
How you can lie!
But that was before you started to make fun of me and giving imitations of me in the locker room.
And I'd like to take this opportunity, Miss Novak to inform you that I don't walk like a duck and I'm not bowlegged.
- Aren't you?
- No, I'm not.
Well, I have information to the contrary.
Mr. vadas assured me that you have your trousers specially made.
That's a lie!
- So that's the kind of a man you trust. - No!
I've never been to a tailor in my life. If you think I'm bowlegged, I'll pull up my trousers.
Would you like it if made remarks about your red hands?
- That's what you did.
- After you started making fun of my legs.
My hands aren't red at all!
No, after I called your attention to them.
Let me tell you something, Miss Novak. You may have beautiful thoughts, but you hide them.
As far as your actions, you're cold and snippy like an old maid.
You'll have a tough time getting a man to fall in love with you.
An old maid? So, no man could fall in love with me?
Mr. Kralik, you're getting funnier every minute.
I could show you letters that would open your eyes.
No, you probably wouldn't understand what's in them.
They're written by a type of man so far superior to you it isn't even funny.
I have to laugh when I think of you calling me an old maid.
You little insignificant clerk.
- Goodbye, Miss Novak.
- Goodbye, Mr. Kralik.
Doctor, I would say it's a nervous breakdown.
What do you think?
It appears to be an acute epileptoid manifestation and a pan phobic melancholiac with indication of a neurasthenia cordus.
Is that more expensive than a nervous breakdown? Pardon me, Mr. Katona.
Precisely what position do you hold with Matuschek and Company?
I would describe myself as a contact man.
I keep contact between Matuschek and the customers on a bicycle.
Do you mean, an errand boy?
Doctor, did I call you a pill-peddler?
- Hello, Mr. Kralik. - How is he?
I want to thank you for your splendid reaction to my call.
- Is it serious? - It was a terrible shock. I have to get over it.
This thing must be kept in strict confidence between the three of us. Me, Mr. Matuschek, and you.
Thank you for coming, Kralik.
Sit down.
Do you remember the last time you came to my house for dinner? I said that if things go well, I might take it easier and maybe by Christmas make you manager of the shop.
Now I have to take it easier.
Would you care to work for me again?
No, don't even think about it, sir.
Is it possible that I ever distrusted you?
I hated you.
I couldn't stand your presence any more.
That's how far jealousy can drive a man.
But that's all over now, sir.
When I first got that anonymous letter, I laughed.
My wife having secret rendezvous with one of my employees.
My wife!
But how could you suspect me, sir?
You see, you were the only one of my employees who had been to my home and you sent my wife flowers...
- But that was... You don't have to tell me.
When that poison gets into a man's mind...
- Just try to understand. - I do understand, sir.
Here are the keys to Matuschek and Company.
Thank you, sir.
What shall I do about Mr... vadas?
I want him dismissed as quietly as possible.
No scandal.
Don't even mention the subject to him.
We won't lower ourselves.
very good, sir.
This will be the biggest Christmas in the history of Matuschek and Company.
- I know it will. - Yes, sir.
Goodbye.
- Kralik? - Yes, sir?
Now that you're the boss, if you want to give yourself a raise...
I'll talk it over with myself, and if I don't want too much money I'll give it to myself.
Thank you, sir!
- Congratulations!
- Thank you!
Goodbye, Mr. Matuschek.
Pepi, I don't know how to thank you.
You saved my life.
Don't mention it. It was a pleasure.
If you want anything else, you know where to reach me.
I'm still nothing but an errand boy at Matuschek and Company.
In other words, you'd like to be a clerk?
I wouldn't put it that brutally.
- When I get feeling better...
- But then you might change your mind. Who knows how long you'll have to stay here.
You're a pretty sick man, Mr. Matuschek.
This isn't just an ordinary breakdown.
All right, you're a clerk.
Now, get out of here!
Thanks, Mr. Matuschek!
Kralik, I think I speak for all of us when I say heartiest congratulations.
What a load off my mind. Now we're all one little happy family again.
Be assured of my cooperation to the fullest extent.
I want you to be a great success.
From now on, you're going to the office, aren't you?
That's right. If anybody deserves it, it's you, my boy.
Nice little ring, isn't it?
I had a little luck last night, too.
Real diamond.
My grandma gave it to me.
That's what you get when you're a good boy. Some get apples, I get diamonds.
- Good one?
- Yeah. By the way, I have some unusual ideas for that window display.
Thank you, vadas. The rest of us can take care of the windows.
Right now, I'd like you to go into the stockroom and you know those big suitcases on the top shelf?
- The black ones?
- That's right, and the big brown suitcases.
- On the bottom shelf? - On the bottom.
I want you to take all the big black suitcases from the top shelf and move them to the bottom, and the big brown ones from the bottom shelf and move them to the top shelf.
- You don't want to do it?
- I didn't say that.
Of course I'll do it.
- I'm a good soldier.
- All right, do it right away.
Thank you.
312-683, please.
Is this the Atlas Employment Agency?
This is Mr. Katona of Matuschek and Company speaking.
We have an opening for a new errand boy.
Now see here.
I want a educated, healthy boy, good family and no bad habits.
Send me four or five. I'll look them over. Right away, if you please.
Tell them to ask for Mr. Katona, the sales department. All right.
What's the matter, didn't you ever see a clerk before?
- Who made you a clerk?
- Yes, who did this dreadful thing?
I can't give you the whole story. I'm tied up with my word of honor.
If it hadn't been for me, this place would be closed on account of suicide and you'd all be out of a job.
Matuschek and Company, good morning.
Yes, Mrs. Matuschek.
Don't miss this, folks.
Hello, Mrs. Matuschek.
Yes, this is Pepi speaking.
That's right.
I didn't bring you that bottle of perfume?
Well, you're never going to get it! What do you think of that?
Your perfume days are over, Mrs. M!
Yes! This is Pepi speaking.
You want to speak to Mr. Matuschek?
That's too bad.
At the moment he's up in a balloon with two blondes.
Now watch this.
You wouldn't like to speak by any chance to Mr. vadas?
That got her.
Draw your own conclusions.
You sent for me, chief?
vadas, I'm a little worried about you.
Will you be comfortable under a former, fellow clerk? Working under a younger man?
Kralik, this is the age of youth, and I always ride with the times.
You're a smart young man and my hat's off to you.
Let's stop beating around the bush. You and I never got along.
- You really think so?
- Admit it. You don't like me.
I don't?
Wait a minute, Kralik.
You are the boss.
That's right, but I'm not going to be a "yes" man.
You know what I'll do? I'm going to contradict you.
I do like you!
- Anything else bothering you?
- Yes. I don't like you.
That's every man's privilege.
I thank you for being so frank.
Now I know my problem, and it's up to me to change your mind.
I don't think it'll be so hard.
I heard the funniest joke.
Do you want to hear it?
No!
Hello!
Yes, this is Matuschek and Company.
Johanna?
You're calling for Miss Novak.
What's the matter with her?
I hope it's nothing serious.
Fine, I'm glad to hear that.
Tell her not to worry. Unless she's absolutely all right, tell her not to come today.
No, there's no hurry now.
Tell her to be sure and take good care of herself.
- Really, Kralik, that's a wonderful attitude.
- What's so wonderful about it?
I've been around, and I have my eyes open. If anyone didn't agree with you here, it was Miss Novak.
Just leave Miss Novak out of this.
Don't misunderstand.
I have nothing against Miss Novak. On the contrary, she's a nice girl. Only sometimes, she went too far.
Not another word about Miss Novak.
She's a fine girl and a hard worker and she's a good salesgirl, and you shut up!
You misunderstand me.
I didn't mean any offense. - I was agreeing with you.
- I don't want you to agree with me! You're fired.
You're fired.
Get out of here, you two-faced, double-crossing two-timer! Go on. Get out of here!
Folks! Folks!
Folks! Did you hear what he called me?
Remember it on the witness stand.
He called me a double-crossing two-timer!
I told you to get out of here!
Get out!
Don't you push.
Don't you push!
What right have you got to fire me? Does Mr. Matuschek know?
No!
Mr. Matuschek doesn't know anything about this. I'm the manager, and you don't work here anymore!
How do I know you're the manager?
Prove it to me in black and white.
You're going to get it in black and blue.
All right!
Nice little case of assault and battery.
You'll hear from my lawyer.
What about my salary?
Get the man's salary.
- Here it is, Mr. vadas.
- We have everything prepared.
- We don't want to waste any time. - Pardon me, sir.
I'm entitled to a letter of reference.
I forgot it.
Flora, take a letter.
To whom it may concern:
Mr. vadas has been in the employ of Matuschek and Company for two years during which time he's been efficient as a stool pigeon, a troublemaker, and a rat.
If he doesn't clear out, he'll get a punch in the nose.
Truly, Alfred Kralik, Manager of Matuschek and Company.
- Good morning.
- Good morning, Miss Novak.
I suppose you're surprised to see me back.
Naturally. I'm glad you have your job back again.
I congratulate you.
I hear you haven't been feeling well.
That's all right, thank you.
I wanted to see Mr. Matuschek.
Here he is.
I'm Mr. Matuschek.
Mr. Kralik, don't make any jokes. Not today.
Please, if you want to pick on me, do it some other time.
I don't know what to say.
I'm trying to tell you that Mr. Matuschek isn't here, and that I'm the manager.
Haven't you got any heart at all?
I'm not well, I can hardly see straight.
Everything is just going round and round.
I ask you a simple question and instead of any consideration, you try to frighten me.
Excuse me.
Hello.
Mr. Foeldes?
Hello, Mr. Foeldes.
Yes. Well, thank you very much.
Yes, it all happened this morning.
That's right, Mr. Foeldes.
No, Mr. Matuschek won't be with us for a while.
Now, please, Mr. Foeldes.
I don't own the shop yet. I'm only the manager.
Goodbye, Mr...
Miss Novak! Klara! Klara!
- Good evening, Miss Novak.
- Good evening, Mr. Kralik.
I hope you'll forgive this intrusion, but I... Being in charge of the shop, I feel like a father to our little family.
Anyway, how are you, young lady?
I'll be all right, Mr. Kralik.
Please sit down.
Thank you.
Christmas is coming, and we'll miss a good worker like you in the shop.
So you better get well.
I'll be all right in a day or two.
That doesn't mean that you should neglect yourself.
I'm very serious about this because I feel responsible for the whole thing.
- You?
- Yes.
Oh, no, Mr. Kralik.
I think I can relieve your mind.
It wasn't your fault at all.
No, there's a much bigger reason, unfortunately.
Shouldn't you call a doctor?
No, I don't need to see a doctor.
My trouble is what one might call psychological.
It's my own personal problem, and I'll come out of it.
I'm sorry.
It's a shame you have to go through all this. As long as it's only psychological, you won't...
Only psychological!
Mr. Kralik, it's true we're in the same room but we're not on the same planet.
Miss Novak, although I'm the victim of your remark I can't help but admire the exquisite way you have of expressing yourself.
You certainly know how to put a man in his planet.
Aunt Anna has something for you! She has? Why doesn't she come in?
Come in, Aunt Anna!
This is Mr. Kralik of Matuschek and Company.
- I'm glad to meet you.
- How do you do? - I hope it's good news.
- I'll tell you later.
Mr. Kralik, it was kind of you to drop in.
I don't want to spoil your whole evening.
I have nothing to do.
Go ahead and read the letter. Don't worry about me.
- Lf you don't mind.
- Not at all.
- Good news? - very good news.
I can promise you I'll be back in the shop tomorrow, and I'll be on my toes!
I'll sell more goods than ever before.
That's quite a change in you.
It's amazing what one letter can do.
If I weren't feeling so happy, I'd be very annoyed with you. With me?
Why?
Why? Because you spoiled my date last night.
I wasn't so wrong when I asked you not to sit at my table.
This gentleman did come to the café. He looked in the window, saw us together, and misunderstood.
- He thought you and I were friends?
- He must have.
Listen.
"Tell me and be frank. I think you owe it to me.
"Who is this very attractive young man?
He's just the type women fall for."
- I'm sorry I caused you so much trouble.
- It's all right. I'll straighten it out.
It won't hurt him to be a little jealous.
He doesn't seem to be much of a man, this friend of yours.
I mean, he walks away.
He's afraid to come over to the table when another man is there.
No, Mr. Kralik, he's wasn't afraid, I can assure you.
He's tactful. He's sensitive.
He's not the type of man who would walk up to a table uninvited.
It's difficult to explain a man like him to a man like you.
Where you would say, "black," he would say, "white."
Where you would say, "ugly," he says, "beautiful."
And when you say, "old maid," he says:
"Eyes that sparkle with fire and mystery...
"vivacious.
"Fascinating."
I remind him of gypsy music.
Speaking of gypsy music, we've had a lot of trouble selling those Ochi Tchornya boxes, haven't we?
- That doesn't make any difference.
- You can consider one box sold.
Yes. I've just had an inspiration.
I'll give one to my friend for Christmas.
Miss Novak, you're taking an awful chance.
Why don't you give him a wallet?
I'm sure he'd be crazy about it.
Any man would be. A wallet is practical.
Besides, we have those imported pigskins.
- I'm not interested.
- I'd make you a special price.
No, I'm sorry.
Besides being a practical thing a wallet is quite romantic.
On one side he has your last letter, on the other side, a picture of you.
When he opens it, there you are.
And that's all the music he wants.
Why, Mr. Kralik, you surprise me.
That's very well-expressed.
I must admit, that's very nice.
No, just the same, I'm going to give him a cigarette box.
There's not much more I can say. Except that I wish both of you a Merry Christmas.
- Thank you, Mr. Kralik, good night.
- Good night, Miss Novak.
- Rudy!
- Yes, Mr. Katona?
Do you know what time it is?
- A few minutes after 8:00.
- And you're still here? - Don't contradict me, just listen!
- Yes, Mr. Katona.
You have to be faster, especially on Christmas Eve.
Am I asking too much?
- No, Mr. Katona.
- All right.
I have great news.
I talked to the hospital, and Mr. Matuschek is much better.
- That's wonderful! - Can we visit him?
Let's all get together and buy him a nice Christmas present.
Let's get him a little Christmas tree for his hospital room.
That's all very nice, but the best present we could give him is a bare-looking shop with nothing in it except money in the cash register.
Now, come on, folks! Let's make this the biggest Christmas Eve in the history of Matuschek and Company.
Where's Klara! Klara!
Miss Novak!
Coming!
Yes, Mr. Kralik, what is it?
- How are you today?
- Fine. Good. We're expecting terrific business today.
It's going to be tough. But don't overdo it.
Miss Novak, may I ask a favor of you?
With pleasure, Mr. Pirovitch.
I wanted to buy one of those Ochi Tchornya boxes, but Kralik tells me you took the only one that really works.
That's right.
I bought it for my boyfriend.
He's coming tonight.
We're going to celebrate Christmas Eve.
- Mr. Pirovitch, can you keep a secret?
- On my word of honor.
When I come back Monday, I might have a ring on my finger.
Maybe, you never know.
What? That's wonderful!
And that's the young man who'll get the cigarette box?
Then let's drop the whole thing.
You see, I thought of giving it to my wife's uncle for Christmas.
I'm sorry, can't you give him something else?
It's not so easy.
You see, I don't like him. I hate to spend a nickel on him.
Still, I must give him a present.
I thought if I have to give him a present I might as well give him something he won't enjoy.
The box costs 2.29.
That's a lot of money, but it's worth it to ruin my wife's uncle's Christmas.
I'm sorry, Miss Novak.
I forgot you always liked those.
No, no, Mr. Pirovitch.
Speak freely.
If you were in my position what would you give him?
That's hard to say.
What would you say to the idea of let's say, maybe, a wallet?
That's an inspiration.
- One of those imported pigskins?
- That's what I was thinking of.
You can't miss. If I would get such a wallet, I would be one of the happiest men in the world.
On one side...
Here, I'll show you.
On one side, I put a picture of my wife and on the other side, my little baby.
When I open it, it says, "Papa" and not "Ochi Tchornya."
Thank you, Mr. Pirovitch.
I'll think it over.
Kralik, you'll get the wallet.
Mr. Matuschek, what are doing here?
Since when are you back?
I'm supposed to be a pretty sick man, that's what my doctor tells me.
But after all, it's Christmas Eve.
I couldn't stay away any longer.
Can you imagine me, over two weeks in the hospital without seeing a single customer?
The only piece of leather goods in the place was my nurse's handbag.
And where do you think she got it?
At Blasek and Company!
And they expect me to get well?
- Have you been by Blasek and Company?
- Oh, yes. - What kind of business are they doing?
- They're busy, but no comparison with this.
Good. This is all right.
Mr. Matuschek, take it easy.
Don't overdo.
No, I'm not, don't be.
I'm not a fool. I came around to find out if the shop was still here.
And then I go.
- Merry Christmas, Mr. Matuschek.
- Same to you.
- Do you think Eric would like that briefcase?
- I don't know.
I'm not so sure.
Pardon me, ladies. I can't see very well without my glasses.
Could you tell me the price on that briefcase?
24.50.
24.50!
My, what values you get here.
I wonder how Matuschek and Company can do it.
If you don't know, Mr. Matuschek, who should?
How much is it?
9,654.75.
That's wonderful.
That's the biggest day since '28.
You should be very proud.
I want to thank you from the bottom of my heart.
Two hours ago when I walked in here, I was a sick man.
But you, Kralik, and you, Pirovitch, you're the best doctors.
And you, Klara and Ilona and Flora, you're wonderful nurses.
Pepi, you know what I think about you.
Yes, sir.
This morning when I received the little Christmas tree you all sent me I was deeply moved.
I read your little note over and over.
And it made me very happy that you missed me and hoped that I'd be coming back home soon again.
You're right, this is my home.
This is where I spent most of my life.
No Christmas is complete without a bonus.
- Kralik.
- Thank you, sir.
Klara.
- Pepi.
- Thank you, sir.
Flora.
Here.
- Ilona.
- Thank you, Mr. Matuschek.
And Pirovitch.
I've called you names on several occasions.
When you see the bonus, you'll realize that I didn't mean it.
Thank you, Mr. Matuschek.
I guess that's about all.
Here, what's your name?
Rudy.
- Well, Rudy.
- Good boy.
Thank you, Mr. Matuschek.
It's all right, Rudy.
Too much.
We'll leave the shop just as it is until after the holiday.
I want you all to go home now and have a very Merry Christmas.
Well, Kralik 9,654.75.
That's wonderful.
Thank you, Flora.
Well, I think I'll have a little dinner now, and celebrate Christmas.
Have you ever been to Biro's?
No sir, I'm afraid that's way over my head.
Christmas only comes once a year.
How about joining me and we'll break a bottle of champagne together?
- Mr. Matuschek, I'd love nothing more...
- You have another engagement?
No, not another word.
I wanted to be sure that you weren't alone.
Have a wonderful time, and Merry Christmas.
The same to you, sir.
Well, Pirovitch.
I presume you're going to have a nice party at your house tonight.
Yes, I should say.
You probably have some guests?
No, just my wife, my boy, and my little baby and myself.
That's all we want, and we are very happy.
- Well, Merry Christmas.
- Merry Christmas, Mr. Matuschek.
- Merry Christmas, Mr. Matuschek.
- Thank you, Flora.
- Please, give my regards to your mother.
- Thank you.
Still hanging around the shop, Mr. Matuschek?
Can't get away from here.
You'd better hurry home, son.
You're probably celebrating Christmas with your family.
Am I wrong? Yes, Mr. Matuschek.
See that girl over there on the corner?
- Yeah. - I'm her Santa Claus.
- Good night, Mr. Matuschek.
- Good night.
Mr. Matuschek, I don't know how to thank you for that marvelous present.
After all, I'm only working here a short time.
That's all right.
What was your name? Rudy.
- How old are you, Rudy? - 17.
That's a wonderful age.
You've got your whole life ahead of you.
- It's up to you what you make of it.
- Yes, sir.
You better not squander that money. Go home and give it to your mother.
- My people don't live here in town.
- Is that so? - Have you no other relations here?
- No, Mr. Matuschek.
You're all alone in Budapest on Christmas Eve?
That's right.
Rudy! Do you like chicken noodle soup?
I certainly do.
And what would you think of roast goose stuffed with baked apples?
And fresh boiled potatoes and butter and some red cabbage on the side?
I'd love it!
And then cucumber salad with sour cream?
Then a double order of apple strudel with vanilla sauce.
Sounds wonderful!
You're going to have it, Rudy.
Come on.
Here, taxi!
- It's lovely, I'm sure he'll like it.
- I think so, too.
Merry Christmas, Klara.
I hope it all turns out the way you want it to.
- Thanks, llona.
- Good night.
- I'm sorry, I'll be out in a second.
- That's all right, no hurry.
I decided to follow your advice after all.
Want to see something?
That's beautiful.
Why don't you try it on?
I'd like to see what it looks like on a girl.
- Are those real diamonds?
- They're pretty near.
I didn't know you had a girlfriend.
Yes, it probably isn't easy for you to imagine anyone could like a man of my type.
Let's not start all over again.
It's Christmas, and I'd like to be friends.
Beside, you're wrong.
- Do you mind if I tell you something?
- No, not at all.
When I first came to work here, something very strange happened to me.
I got psychologically mixed up.
- You don't say? - Yes.
I found myself looking at you again and again.
I just couldn't take my eyes off of you.
I kept saying, "Klara Novak, what on earth is the matter with you.
"This Kralik is not a particularly attractive man."
- I hope you don't mind.
- No, not at all. Now, here comes the paradox.
I found myself falling for you.
- I can't believe it.
- Yes, and very much so.
- You certainly didn't show it.
- In those first few weeks...
I know you won't misconstrue what I'm going to say to you. After all, I'm happily engaged. At least it looks that way.
Go on.
In those first few weeks, there were moments in the stockroom when you could have swept me off of my feet.
Now I'm getting psychologically mixed up.
I was a different girl, then.
I was rather naive.
All my knowledge came from books, and I'd just finished a novel about a glamorous French actress from the Comédie Française.
When she wanted to arouse a man's interest, she treated him like a dog.
Yes, you treated me like a dog.
But instead of licking my hand, you barked.
My mistake was I didn't realize that the difference between this glamorous lady and me was that she was with the Comédie Française and I was with Matuschek and Company.
Well, that's all forgotten now.
Now you're going to see your girlfriend.
By the way, is it serious?
Yes, very.
Maybe we'll both be engaged Monday morning.
I think we will.
Don't misunderstand me. I just said in my case, it might happen.
As a matter of fact, I can tell you, it will happen.
How do you know?
We won't go into that.
Mr. Kralik, what do you mean you know?
I guess I might as well tell you.
He came to see me.
- Who?
- Your fiancée.
Yes, he came last night.
You shouldn't have told him who I am.
I spent an uncomfortable hour.
Apparently, he didn't believe it when you wrote that I meant nothing to you.
I can't get it into my head.
Coming to see you?
- That doesn't sound like him at all.
- I've straightened everything out.
You don't have to worry. In a little while you'll be Mrs. Popkin.
Mrs. Popkin?
That's the name, isn't it?
That's the name he gave me.
Oh, yes, that's right.
Popkin. Popkin.
A very nice fellow.
I congratulate you.
Thank you.
I think he's a very attractive man, don't you?
Yes.
For his type, I'd say yes.
You would classify him as a definite type?
Absolutely!
And don't try to change him. Don't put him on a diet.
- Would you call him fat?
- I wouldn't, but that's a matter of opinion.
I think that little stomach of his gives him a nice, homey quality.
That's what you want in a husband, isn't it?
- Yes, that's what I want.
- And you're perfectly right.
If I were a girl and had to choose between a young, good-for-nothing with plenty of hair, and a solid, mature citizen I'd pick Mathias Popkin every time.
Anyway, he has a fine mind.
Didn't he impress you as being rather witty?
He struck me as rather depressed, but it's unfair to judge a man when he's out of a job.
Out of a job!
He never told me!
That shows you how sensitive he is.
You have nothing to worry about. He feels that both of you can live very nicely on your salary.
Did you tell him how much I make?
He's your fiancée, and he asked me.
When I told him what salary you made, he was a little worried but then I promised him you'd get a raise, and he felt better about it.
Let me tell you, mentioning that bonus didn't do you any harm at all.
This is terrible.
I'm outraged!
I had no idea he was materialistic like this.
If you could read his letters. Such ideals, such a lofty point of view.
- I could quote you passages.
- For instance?
"True love is to be two, and yet one.
"A man and a woman blended as angels.
"Heaven itself." That's victor Hugo.
He stole that.
I thought I was the inspiration for all those beautiful thoughts.
Now I find he was just copying words out of a book.
He probably didn't mean a single one of them.
I'm sorry you feel this way about it.
I'd hate to think I'm spoiling your Christmas.
I'd built up such an illusion about him.
I thought he was so perfect.
I had to come along and destroy it.
That's all right.
I guess I really ought to thank you.
Klara, if I'd only known in the beginning how you felt about me things would have been different.
We wouldn't have been fighting all the time.
If we quarreled, it wouldn't have been over suitcases and handbags but over something like whether your aunt or grandmother should live with us or not.
It's sweet of you to try to cheer me up.
I think we'd better say good night.
You have an engagement and so have I, and we shouldn't be late.
Do you know what I wish would happen?
When your bell rings at 8:30, and you open the door instead of Popkin, I come in.
Please, don't make it more difficult for me.
- I'd say, "Klara, darling"...
- No, you mustn't.
My dearest, sweetheart Klara, I can't stand it any longer.
Take your key and open post office box 237 and take me out of my envelope and kiss me.
Dear friend.
You?
Dear friend?
Are you disappointed?
Psychologically, I'm very confused but personally, I don't feel bad at all.
Klara.
When you came to the café that night, I was pretty rude, wasn't I?
- Oh, no. No.
- Yes, I was. Don't you remember?
Why, I called you bowlegged.
I was going to prove to you that I wasn't.
I was going to go out to the street and pull up my trousers.
Would you mind very much if I asked you to pull them up now?
- Morning, son.
- Morning.
We're off course.
Know the old mine around here?
- There's a lot of them here.
- It's worked by a man named Sand.
- Samuel Sand.
- He's my father.
You don't say, boy.
Your pa hunted buffalo with me in the army.
We thought it only decent to stop by and say howdy.
Three miles on, second canyon, head west. You'll see.
- You have a first name?
- Max.
Much obliged, Max.
You keep out of this, squaw.
- Now, where is the gold?
Tell me.
- Take it easy.
Come on, Sam.
Sam, ain't no use holding out.
There's no gold, Jesse.
When will you get it?
Now, look, you're working a so-called dead mine.
- You found something.
- Would I be living like this?
- We don't want it all, just half.
- Of nothing.
You've been sprinkling gold dust like snow.
- $1 a day's worth.
- You paid the store with a gold nugget.
It's been two years, one nugget. $38. Wouldn't even pay for the shovels.
We didn't ride this far to argue.
You're going to tell us where it is, if you tell us with your dying breath.
Whoa, boy, easy.
Ain't that handsome beadwork?
You fashion 'em yourself, squaw?
It's 1 5 years since I skinned an Indian, Squaw Man, but I ain't forgot the way.
Leave her be!
Please, leave her be.
I tell you, there ain't any gold.
I swear it, none.
I'm not afraid.
Max...
They're both dead.
There's nothing you can do now.
Max!
Max, stay outta there.
God, please stay out.
Come into town with me.
They don't even look like people.
Their suffering's over.
I don't want anybody to see them looking like that.
Ever.
Go away.
Leave me alone.
Please.
My God.
Max, you poor child.
- You come live with us.
I mean it. - I can't.
We've got acres of land and plenty of work.
- I've got to find those men.
- And if you do?
- Revenge isn't God's way.
- Save your preaching.
You're only a boy, they're vicious men.
Get 'em, Max.
You go get 'em.
If he doesn't, who will?
- The law.
- What law?
Max, at least wait a day.
Rest up.
Maybe I can get 'em before they sell that horse.
Here...
Here, Max.
Mrs McCanles, I got a rifle, a horse and $8. It'll hold.
Well, then, good luck.
Don't forget the way back.
I'll remember you both for your kindness.
Who the hell are you?
My name is Max.
Max Sand.
- Just a kid.
- Indian.
- Half-breed.
- You alone?
Spit it out.
I'm after three men who killed my parents.
- I thought you were the ones.
- Are we?
No.
- How long have you been tracking 'em?
- Three, four days.
- When did you eat last?
- A couple of days ago.
Pick up the horses, then join us.
Hey, kid, why don't you go home?
While you still have a chance.
I don't have a home.
How can you guys be so friendly... after what I tried to do?
Everybody in this world's foolish in his own way.
Besides, we were all kids once ourselves, weren't we, now?
Don't move, mister.
Now, turn around, with your hands up.
All I want is some food and a horse.
- I haven't seen a gun like that in years.
- Keep away.
- It won't work, you know.
- I said stay back.
The barrel's rusted, the hammer's broke and they don't make ammunition for it.
You wanna trade?
I could use something to eat.
You've eaten about 25 pounds of food in three days.
Think you'll ever get filled up?
Sorry, I didn't think. I know it's a long way to haul food.
- Well, finish it up, if you can.
- I can.
I didn't expect you to be so generous.
- Think I'd throw you to the coyotes?
- You had every right.
I meant to kill you if I had to.
You an old hand at killing?
I killed my share of deer and rabbits.
- Ever hold a gun on a man?
- No.
You mean to kill three of 'em, huh?
Bang, bang, bang.
You'll make it 'cause you're in the right?
- It helps.
- They bury a sheriff a week out here.
I figure it's a matter of me killing them before they kill me.
You wanna show me this fancy gun work?
Turn around and face the sun.
Hit that.
Go on home, boy.
Take the short cut.
The sun was in my eyes and I wasn't ready.
Think a man will hold still and give you warning so you can shoot at him?
- I can hit a rabbit at 80 yards.
- It don't shoot.
- Think you can use your rifle in a bar?
- I've never been in a bar.
Just to find 'em, you'll have to comb out every saloon, gambling hall and whorehouse between here and Mexico.
Do you think you're after three preachers?
You gonna gun 'em down coming out of a church social?
They steal 'cause they're too lazy to work and kill 'cause they love to.
They hide out like rats in the garbage.
So if you're gonna get 'em, you'll have to wallow in that garbage right with them.
I'll do what I have to.
It ain't that easy.
Finding them's one thing, killing them's another.
I'll figure out ways.
I've been selling guns to men like that for 1 5 years.
They've got more ways to cripple and kill than you can dream of.
They'll shoot you in the back, ambush you, kill you in your sleep.
All you've got is some blind Indian revenge.
- I'm half white.
- You're all helpless.
You get so you can do that with either hand, when you're half-drunk, half-awake, in a dark room or on a running horse, you might stand a chance.
A small chance.
- Would you teach me? - I sell guns.
I don't teach killing.
- Then I'll learn myself.
- You won't live that long.
Thanks for the food and advice, Mr Cord.
- I guess I'll be on my way.
- Where to?
How?
Even if I did teach you, that's only half of it.
While you're looking for them, you gotta eat.
You need clothes, food, horses, guns, ammunition. How you gonna get that?
You'll wind up stealing and killing like the ones you're tracking, can't you see?
I don't see nothing except my father lying on a blood-covered floor, all burnt and cut with his head blown to pieces.
And my mother, split up the middle, and every inch of her skin ripped off.
God help us.
Pick up that brass.
Cartridges cost a cent-and-a-half apiece.
Sit down.
A little poker suit you?
Well, not too much.
- You know how to play cards, don't you?
- No.
I guess I can teach you.
Have a drink.
Well, I...
- You don't drink either?
- No.
Where you're going, you'd best learn.
The lowest hand you can get is a pair, two of a kind.
Then two pair, then three of a kind, then a straight.
Three of what kind?
Three anything.
Three nines, three tens, three jacks.
- Which ones are the tens?
- Don't you know how to read?
I never went to school.
- Can you write?
- If I could write I could read.
- Anything you can do?
- Reach.
That's a waste of good whiskey.
Where you were going, you wouldn't need whiskey.
A ten has got ten spots on it, you can count that far on your toes.
Max...
Take it easy. It's a quiet town. I know people, I do business with 'em.
All right, but, Mr Cord, if you happen to see...
I know, if I see anything like a horse with an "SS" brand, I'll come and get you.
Here's a buck.
Buy yourself some candy.
Yes, sir.
Can I help you today?
A can of peaches.
A big can, please.
Best eastern peaches in the West.
Would you open it for me?
No charge.
You got a book that teaches reading and writing?
McGuffey's Primer.
Right under the stairs.
Hey...
Of course, you can't pick one out until you can read!
It's this one here.
25 cents for the peaches and 1 0 cents for the book.
Ideas don't weigh much but peaches do and freight is charged by weight.
Most people are hungrier in their stomachs than in their minds.
Well, here's your first decision.
The top sign says Silver City.
That's in Colorado.
The second one, the one over there, that's Donner, California.
The one on the bottom, that says Sonora.
That's down south in Old Mexico.
I sure can't tell you which way to go, but if you wanna catch 'em, go where the money is.
They'll head for where they can spend it or steal it.
Mr Cord, I don't know how I can ever pay you back for all this.
No need to.
If you get tired of chasing 'em, look me up and we'll talk about it.
Well, no use drawing this out.
Good luck, Max.
Bang, bang.
Very nicely done.
Handling one of these is only half of it.
The rest is learning human nature.
That takes a lifetime, so you'd better not trust anyone.
You wanna plan your moves, pick your place to fight, don't make any threats, and don't you ever walk away from one.
Goodbye, Max.
Goodbye, Mr Cord.
Don't even trust a friend.
Come on, Struther, you've washed your pink body enough.
Struther, please hurry up.
Hey, the dames are coming!
The dames are coming!
Struther, you'd better hurry up and get outta there.
Pink...
Red...
Cat got your tongue? Come on!
- Gee, you're cute.
German: | Wir können nicht mehr als sieben mitnehmen.
Tut mir Leid.
Gleich kommt eine andere Maschine.
In Ordnung.
Warten, alle miteinander.
Es kommen noch viele Maschinen.
Nur Geduld, alles wird gut.
-Dauert nicht lang!
-Keine Sorge.
Mein Bruder erledigt das.
-Ja, Sir, zehn Passagiere an Bord. -Zehn Passagiere.
Gut.
Hallo, geben Sie mir Schanghai.
-ist Colonel Marsh da?
-Am Apparat, Conway. Sprechen Sie.
Ich brauche mehr Flieger.
Hier sind noch ca. dreissig Leute.
-Wo sind Ihre Flieger?
-Ich habe geschickt, was ich habe.
Schicken Sie sie oder ich kann keinerlei...
-ich glaube, ich höre Motoren.
-Einen Moment, sie scheinen da zu sein.
George, gehen Sie raus und lotsen Sie die Maschinen ein.
Und lassen Sie keine Chinesen rein.
-Hallo Colonel? -Hallo, Conway.
-Danke, und passen Sie auf lhre Leber auf.
-Wird gemacht!
Die Flieger sind da.
Einer nach dem anderen.
Kinder zuerst.
Wo sind sie?
Kommt hier hinüber.
Wo ist die Mutter?
-Sie sind Waisen. -Verstehe.
Komm her, und du...
-Was ist mit uns, Mr. Conway?
-Warten Sie, bis Sie dran sind.
Und Sie.
Nehmen Sie diese Jammerlappen zuerst.
Die fallen sonst in Ohnmacht. ich warte.
Wie Sie wünschen. Sie, meine Dame.
Kommen Sie.
Warten Sie hier drüben.
-Nicht den Kopf verlieren!
-Was war das für eine Explosion?
Das Maschinenhaus ist gesprengt!
Sie können nicht im dunkeln landen.
Wir zünden den Hangar an.
Dann ist es hell genug.
Es wird ein ziemlich grosser Brand.
In Ordnung.
Los geht's!
Wir nehmen das nächste Flugzeug.
Bring alle übrigen heraus.
-Hallo, Fenner.
-Hallo, Conway.
Schwierigkeiten?
Keine Sorge.
Lass das Ding hier starten.
-Bob, das sind alle. -Schnell.
Sie können mich nicht hier lassen, Sie Knülch. ich bin Brite.
Aufgepasst, Bob!
Gut, Fenner. Los geht's!
Auf den Boden!
Los, Fenner!
Los!
Wir sind wohl ausser Reichweite.
-Alle unversehrt?
-Das war knapp.
Ich war nie zuvor in so einer Lage.
-Woher kommen Sie?
-ich bin Alexander P. Lovett.
-Warum sind Sie nicht registriert?
-Sie hätten verdient dazubleiben.
Wie konnte ich wissen, dass neben mir Krieg ausbricht.
Nicht zu fassen!
Diese Chinesen haben sich auf mich gestürzt.
Um zu entfliehen, musste ich diesen lächerlichen Kram anziehen.
-Wo war ihr Versteck? -Versteck?
Nein.
Jagd. ich habe im Landesinnern Fossilien gesucht.
-Heute morgen stehe ich auf und plötzlich...
-Bricht genau neben lhnen Krieg aus!
Wenn Sie wieder in ein wildes Land reisen, kontaktieren Sie den britischen Konsul.
Sehr gut, Freshie.
Setz ihn auf die Liste und schreib später einen Bericht.
Tut mir Leid, Kumpel.
-Was, sagten Sie, jagen Sie? -Fossilien.
-Fossilien?
-ich bin Paläontologe.
-Was?
-Paläontologe.
Aha.
Ich habe hier etwas entdeckt, das die Welt verblüffen wird.
Es ist ein Lendenwirbel vom Megatherium, gefunden in Asien.
-Schau an, was der Mann alles weiss!
-Gefunden in Asien.
Zuhause werde ich dafür wohl geadelt.
Was Sie nicht sagen!
-Könnte ich einen Blick drauf werfen?
-Sicher.
Entschuldigung.
Das ist das einzige, was ich retten konnte, als mich diese Heiden umzingelten.
Von diesem Wirbel aus kann ich das ganze Skelett... rekonstruieren...
Sie erwarten, für diesen Suppenknochen geadelt zu werden?
Dies ist der Wirbel eines Megatheriums, gefunden in Asien.
Ich weiss.
Haben Sie bereits gesagt.
Sir Henry Derwent wurde geadelt.
Er kam nie über das Mesozoikum hinaus.
-Der Ärmste!
-Ja, das zeigt lediglich...
Warum rede ich eigentlich mit lhnen?
Wer sind Sie?
-Gut, Bruder.
-Nennen Sie mich nicht "Bruder".
In Ordnung, Schwester.
Nicht beleidigt sein.
Zigarette?
-ich frage, wollen Sie eine Zigarette?
Sie sind Amerikanerin?
Ärgern Sie lhre anderen Spielkameraden.
Lassen Sie mich in Ruhe.
Sieh, was ich gefunden habe.
Genau das, was ich brauche.
Du.
Nur dieses eine Mal, Bob.
Mir ist nach Feiern zumute.
Denk nur.
Ein Kreuzer wird nach Schangha¡ geschickt, nur um dich heimzubringen.
Weisst du, was das heisst? Hier.
Vergiss diese Telegramme.
Ich will, dass du mit mir trinkst.
Meine Herren, dies ist Robert Conway, Englands neuer Aussenminister.
Hurra !
Wie ich den Abglanz deines Ruhmes geniessen werde!
Man zeigt auf mich:
"Das ist George Conway, der Bruder des Aussenministers."
-Red keinen Unfug.
Gib mir die Flasche.
-Deswegen holen sie dich ab.
Bei all den internationalen Verstrickungen musste das so kommen.
Lach nur, wenn du willst.
Aber wen haben sie denn sonst?
Wen sonst in England, der halb Kämpfer, halb Diplomat ist... und die Hälfte deiner Kenntnisse in Aussenpolitik hat?
Sie können dich nicht mehr aufhalten.
Hallo, Freshie.
-Hast du den Bericht schon geschrieben?
-Ja, Bob.
-Dass wir 90 Weisse gerettet haben? -Ja.
Ein Hurra für uns.
Und dass wir dort 1 0.000 Einheimische der Vernichtung überlassen haben?
Nein, das würdest du nicht schreiben.
Die zählen nicht.
Du solltest besser etwas schlafen.
Warte nur, bis ich Aussenminister bin.
Stell dir das vor, ich inmitten all der anderen schlauen Aussenminister.
Der Trick ist es, zu sehen, wer wen zerreden kann.
Jeder will etwas umsonst.
Wenn es mit klugem Gerede nicht klappt, lässt du deine Armee einmarschieren.
Ich werde sie hereinlegen.
Ich werde keine Armee haben.
Ich werde sie auflösen.
Meine Kriegsschiffe versenken.
Ich werde jedes Stück Kriegsgerät zerstören.
Wenn ein Feind anrückt, sagen wir:
"Herein, meine Herren.
Was können wir für Sie tun?"
Dann werden die armen Feinde innehalten und nachdenken.
Und was werden sie denken?
Sie werden sagen: "irgendwas ist faul hier. Man hat uns hereingelegt!
"Das ist nicht normal.
"Diese Leute sind freundlich.
Warum sollten wir auf sie schiessen?"
Dann werden sie ihre Waffen niederlegen.
Siehst du, wie einfach die ganze Sache ist?
Jahrhundertealte Traditionen einfach ausgelöscht.
Und ich werde geradewegs in die nächste lrrenanstalt eingeliefert.
Du solltest besser nichts mehr trinken.
Du redest wirres Zeug.
Keine Angst, George, nichts wird geschehen.
Ich werde mich genau anpassen.
Ich werde der gute kleine Junge sein, den alle haben wollen.
Ich werde der beste kleine Aussenminister sein, den wir je hatten.
Einfach, weil ich nicht den Mut hätte, etwas anderes zu sein.
-Versuche zu schlafen, Bob.
-Ja. ist eine gute Sache, Schlaf.
Hast du je den Sonnenaufgang in China gesehen?
Solltest du.
Er ist wunderschön.
Guten Morgen, Lovey.
-Verzeihung, wie bitte?
-ich sagte: "Guten Morgen, Lovey."
Guten Morgen.
Schauen Sie, junger Mann.
"Schwester" gefiel mir gestern nicht, und "Lovey" heute genauso wenig.
-Mein Name ist Lovett, Alexander P.
-Aha.
-ist dennoch ein schöner Morgen.
-ich führe vor dem Kaffee keine Gespräche.
Moment mal.
ist es ein schöner Morgen?
Wir sollten doch nach Osten reisen, oder?
-Natürlich.
-Mir scheint, als flögen wir nach Westen.
-Das ist lächerlich. -So?
Mit Sicherheit.
Jedes Kind kann die Himmelsrichtung bestimmen.
Egal, wo das Kind ist, in der Luft, auf dem Land oder auf See.
Sehen Sie die Sonne aufgehen, ist Ihre rechte Hand Norden, die linke Süden.
Ich bin Linkshänder.
-Wirklich?
-Ja.
Drehen Sie's einfach um.
Die linke Hand ist...
Wo ist der Unterschied?
Norden ist Norden.
Ich weiss nur, dass die Sonne im Osten aufgeht und wir bewegen uns von ihr weg.
Sie sind lästig und absurd.
Natürlich. Junge!
Wir reisen in die falsche Richtung.
-Wir fliegen in die falsche Richtung.
-Geht es mit etwas weniger Lärm?
Wir fliegen westwärts, Schanghai ist im Osten. Ruhe!
Fenner ist der beste Pilot in China.
-Fenner.
-Könnte sich verirrt haben.
Ich habe es ihm gesagt.
Man kann im dunkeln nicht navigieren.
Beruhigen Sie sich. ich rede mit Fenner.
Fenner! Ich sage...
-Bob, das ist nicht Fenner im Cockpit! -Hör schon auf.
Der Kerl sieht chinesisch oder mongolisch aus.
Wir sind weit von Schanghai entfernt.
Fliegen in entgegengesetzter Richtung.
Wir sind über der Wüste.
Das ist komisch.
Nettes Kerlchen.
Zu nett, um ihm im dunkeln zu begegnen.
-Das war's. -ich frage mich, was mit Fenner ist.
Wer ist das?
Wie kam er rein?
Sind wir letzte Nacht zum Pilotenwechsel gelandet?
Das ist unmöglich.
Eine Landung hätte uns alle aufgeweckt.
Es gab keine Zwischenlandung.
Ich habe nicht geschlafen.
-Der ist in Baskul eingestiegen.
-Wohin bringt er uns?
Könnte ein lrrer sein.
Was willst du tun?
-ihn fragen, was er vorhat.
-Und wenn er es nicht verrät?
-VerprügeIn wir ihn.
-Prima !
Kann irgendwer hier ein Flugzeug fliegen?
Das klappt nicht.
-Wir haben wohl ein Problem.
-Was für eins?
Weiss ich nicht.
Er muss etwas damit bezwecken, die Maschine zu entführen.
-Wenn er landet, erfahren wir es.
-Sie wollen bis dahin nichts tun?
-Was schlagen Sie vor? -Warum?
Sie...
-Er könnte abstürzen, uns zerschmettern.
-Wäre eine Erleichterung für Sie.
Ich gehe wieder schlafen.
Ich hatte so einen friedlichen Traum.
Wenn er landet, sagt mir Bescheid.
Wir sinken! Wir landen.
Wir nähern uns einem Dorf.
-Wer sind diese Leute?
-Weiss nicht. ich verstehe den Dialekt nicht.
Sie tanken Kerosin auf.
Stell dir vor, Kerosin hier, das nur auf uns wartet.
Irgendwas sagt mir, dass unsere Reise gerade erst beginnt.
Wohin fliegen wir?
Wenn Sie mich fragen, fliegen wir genau auf diese Berge zu.
Die Douglas aus Baskul mit Conway und vier anderen an Bord noch immer vermisst.
Seit Baskul kein Kontakt mehr.
Stellen Sie klar, dass die Regierung lhrer Majestät... die chinesische Regierung und alle Provinzgouverneure... für die Sicherheit Robert Conways verantwortlich macht.
Guten Morgen, die Herren.
-Keine Nachricht?
-Nicht zu glauben.
Das Flugzeug kann nicht verschwinden.
kabeln Sie Lord Gainsford in Schanghai.
Tun Sie alles, um Conway zu finden.
-Robertson?
-Ja, Sir.
Verschieben Sie die Fernost-Konferenz.
Wir können diese Länder... nicht ohne Conway treffen.
Das kann keine Entführung sein.
Sie würden keinen so weiten, gefährlichen Flug wagen. Es ergibt keinen Sinn.
Was meinst du dazu, Bob?
Du musst eine Idee haben.
Ich gebe es auf.
Nicht zu wissen, wohin man fliegt, ist zumindest spannend.
Mr. Conway, für eine vermeintliche Führungsperson... ist Ihre Passivität sehr enttäuschend.
-Was soll er denn tun?
-ich weiss nicht.
Ich bin Paläontologe, kein Aussenminister.
-George, komm schon.
-Nichts zu wissen, ist das Furchtbare.
Nicht zu wissen, wohin man geht, warum oder was einen dort erwartet.
Wir sind jetzt über dem Sturm.
Ich halte das nicht länger aus!
Lande endlich!
Ich kann die Schmerzen nicht mehr aushalten.
Lasst mich hier raus!
Das ist Sauerstoff.
-Nehmen Sie das in den Mund.
-Lassen Sie mich.
Kommen Sie. So ist es gut.
Draufbeissen.
Was ist das?
-Was ist los?
-Wir haben wohl kein Benzin mehr.
Sehen Sie, da unten!
George!
Alle nach hinten!
Wir könnten uns überschlagen.
Schnell, George! Kissen!
Decken!
Nehmen Sie das hinter sich.
-Sind alle in Ordnung?
-ist er ohnmächtig?
-Sieht so aus.
Riechst du die Dämpfe?
Hier, George, nimm die Pistole.
Halt das Licht. ich durchsuche ihn.
Vielleicht finden wir etwas lnteressantes.
Hier ist eine Karte.
Er ist tot.
Muss passiert sein, als wir aufschlugen.
Sehen wir auf der Karte nach.
Was ist?
-Siehst du den Punkt?
-Ja.
Dort waren wir heute früh. Er hatte es markiert.
Genau an der tibetanischen Grenze.
Hier endet jede Zivilisation.
Wir müssen 1 .500 km weiter sein.
Ein weisser Fleck auf der Karte.
-Was heisst das?
-Dass wir in unerforschtem Land sind.
Land, das niemand je erreichte.
Conway!
Was ist los?
Unsere Chancen, hier rauszukommen, sind gering. Es liegt allein an uns.
Wir schaffen es nicht mit drei hysterischen Leuten.
-Wie steht es?
-Alles in Ordnung.
Der Pilot macht uns keinen Ärger mehr.
Er ist tot. -Tot?
-Ja, vermutlich ein Herzanfall.
Was werden wir tun?
Bis zum Morgen nichts.
Der Sturm lässt bis dahin sicher nach.
Ich schlage vor, dass wir besser versuchen zu schlafen.
Wieso nicht die Wahrheit sagen.
Wir sind ausserhalb jeder Zivilisation, ohne eine Chance, je lebend hier rauszukommen.
Ein langsames Verhungern.
Ein furchtbar langsamer Tod.
Perfekt. Einfach perfekt.
Was für einen Spass mir das macht.
Vor einem Jahr gab mir ein Doktor noch sechs Monate zu leben.
Ich bin schon sechs Monate drüber hinaus.
Ich hab Glück. ich hab nichts zu verlieren.
Doch ihr noblen Vertreter der Menschenrasse, was für ein Spass zu sehen, wie ihr euch zur Abwechslung mal windet.
Was für ein Spass!
Sie sind seit Stunden weg.
Lassen uns hier verrotten.
So ist das.
-Zeitungshelden. -Gut. Ruhe.
Hier kommen sie.
Wir haben etwas Nahrung gefunden.
Vorerst verhungern wir nicht.
-Was ist das?
-Berggrass. Es ist gut.
Probieren Sie.
Ich hab gelesen, dass Leute damit 30 Tage überlebt haben.
Mein Bruder und ich haben einen Plan.
Stellen wir es klug an, überleben wir solange, bis er zurück ist.
-Zurück ist?
-Wo geht er hin?
Er geht sofort in Richtung Indien los.
Früher oder später muss er irgendeinen Stamm oder so finden.
Hier ist der Plan.
Dort hinter dem Hügel ist eine Höhle.
Sobald der Pilot begraben ist, gehen wir da hin und machen Feuer.
Ich wäre nicht überrascht, wenn Bob bald zurück wäre.
Sie haben nicht die geringste Chance, hier lebend rauszukommen.
Sie wissen es.
-Höhle?
Wo?
-Hinter dem Hügel da.
He, seht!
Sieh, Bob!
-Wo sind sie?
Siehst du sie?
-Ja.
Meinen Sie, es sind Kannibalen?
Ich komme von einem Lama-Kloster hier in der Nähe. ich heisse Chang.
Er spricht Englisch.
-Und ich heisse Conway. -Wie geht es lhnen?
Sie glauben gar nicht, wie willkommen Sie uns sind.
Meine Freunde und ich, und die Dame im Flugzeug, verliessen Baskul vorletzte Nacht Kurs Schanghai.
Doch wir reisten in entgegengesetzter Richtung.
Einem irren Piloten ausgeliefert.
-Wir wären ewig dankbar, wenn Sie...
-Wo ist lhr "irrer" Pilot?
Entweder ein Herzanfall oder vielleicht die Dämpfe.
Als wir landeten, war er tot.
Wir wollten ihn begraben, als Sie ankamen.
Sie entschuldigen.
Wenn Sie uns zu lhrem Kloster bringen könnten...
Es ist eine Ehre, Sie und lhre Freunde begleiten zu dürfen.
Sie werden passende Kleidung für die Reise brauchen.
-Es ist nicht sehr weit, aber schwierig. -Danke.
Willkommen in Shangri-La.
Sie sehen, wir sind auf allen Seiten von Bergen umgeben.
Ein eigenartiges Phänomen, für das wir sehr dankbar sind.
Es ist zauberhaft.
-Dieser Ort missfällt mir völlig.
-Hören Sie schon auf zu jammern?
-Sehen Sie diese Kleidung.
-Sie haben nie besser ausgesehen.
Sobald unsere Kleidung gereinigt ist, geben sie sie uns zurück, Lovey.
Irgendwas sagt mir, das bedeutet Essen.
Kommen Sie.
Ich fühle mich, als würde ich für meine Hinrichtung vorbereitet.
Wenn das Hinrichtung bedeutet, bin ich bereit.
So macht man es mit Vieh vor dem Schlachten. Man mästet es.
-Sie sind eine tolle Nummer, Lovey.
-Bitte nennen Sie mich nicht "Lovey".
Das war erquickend.
Das Essen sieht gut aus.
Eine ziemliche Menge.
Haben Sie die Zimmer gesehen?
Wie im Ritz.
Alle Annehmlichkeiten für die Verdammten.
-lgnorieren Sie Lovey.
Er ist missmutig.
-Mir gefällt es nicht. ist zu geheimnisvoll.
Besser als da unten zu erfrieren, oder?
Kann ich etwas für Sie tun?
-Was hätten Sie gerne?
-ich habe warme Brühe bestellt.
-ich dachte, vielleicht...
-Raus hier!
Wenn ihr Männer denkt, dass ihr hier reinplatzen...
Bitte.
Bitte beruhigen Sie sich.
Dann fühlen Sie sich gleich besser.
Ich brauche Ihren Rat nicht.
Holen Sie einen Arzt.
-Tut mir Leid, hier gibt es keine Ärzte.
-Keine Ärzte.
Das ist ja hervorragend.
-Bitte lassen Sie mich Ihnen helfen.
-Von der Klippe zu springen.
Ich habe von diesem Berg hinuntergeschaut, aber ich habe nicht den Mut zu springen.
Sie sollten da nicht runterschauen.
Warum versuchen Sie nicht mal, nach oben zu blicken.
Predigen Sie mir nicht solch nutzloses Zeug.
Gehen Sie schon raus!
Raus!
Friede sei mit dir, mein Kind.
Guten Abend, meine Freunde.
Bitte setzen Sie sich.
-ich hoffe, alles ist zu lhrer Zufriedenheit.
-Bestens.
Hervorragend.
-Sie hätten nicht warten sollen.
-Wo ist das Mädchen?
Miss Stone.
Sie bleibt in ihrem Zimmer.
Sie fühlt sich nicht wohl.
Bitte fahren Sie ohne mich fort.
Ich esse sehr wenig.
An dem Essen ist absolut nichts auszusetzen.
Vielen Dank.
-Und der Wein ist grossartig.
-Freut mich, dass Sie ihn mögen.
Er wird hier im Tal gekeltert.
Nun, da das Abendessen vorbei ist, möchten wir... darüber sprechen, wie wir nach Hause kommen.
Wir möchten dem englischen Aussenamt eine Nachricht von meinem Bruder kabeln.
In Schanghai liegt ein Kreuzer für die Heimfahrt bereit.
Wirklich?
Was das Telegrafieren anbelangt, fürchte ich, nicht helfen zu können.
Wir haben leider kein Funkgerät.
Wir haben gar keine Verbindung mit der Aussenwelt.
-Nicht einmal Radio?
-Wir bedauern es sehr, aber die uns umgebenden Berge machen jeden Empfang fast unmöglich.
Wir sollten veranlassen, sofort einige Boten zu kriegen.
Um in die Zivilisation zurückzukehren.
-Sind Sie sicher, weit weg davon zu sein?
-Für mein Befinden etwas zu weit.
Die Boten werden natürlich sehr gut bezahlt.
Das heisst, angemessen.
Ich fürchte, das hälfe nicht viel.
Wir haben keine Boten hier.
Kein Boten?
Was ist mit den Männern von heute morgen?
Das sind unsere eigenen Leute.
Sie gehen nie weiter weg, als wo Sie sie heute morgen trafen.
Es ist viel zu gefährlich.
Wie erklären Sie all das hier?
Wer hat das hergebracht?
Es gibt einen Stamm von Boten etwa 800 km von hier.
Dies ist unser einziger Kontakt zur Aussenwelt.
Von Zeit zu Zeit, je nach Wetterlage, machen sie die Reise.
-Wie treten wir mit ihnen in Kontakt?
-In dieser Hinsicht haben Sie Glück.
Wir erwarten zur Zeit eine Lieferung von ihnen.
Was meinen Sie mit "zur Zeit"?
Wir erwarten diese spezielle Lieferung seit zwei Jahren.
-Seit zwei Jahren?
Meine Herren, ich versichere Ihnen, dass im Falle einer Verzögerung... Shangri-La sich bemüht, ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, es ist spät.
Ich hoffe, Sie werden gut schlafen.
Gute Nacht.
Gute Nacht, Herr Conway.
Gute Nacht, mein Herr.
Das ist es, was ich meine. Geheimnisvoll.
Ich mag ihn nicht.
Er redet zu vage.
Wir haben nicht sehr viel aus ihm herausbekommen, oder?
Es scheint, wir sollten dankbar sein.
Heute morgen waren wir in der Klemme.
Nach all dem ist dies recht angenehm.
Warum es sich nicht gemütlich machen, bis die Boten ankommen?
Ganz meiner Meinung.
Wie wär's mit einer Partie Bridge?
-In dem anderen Raum lagen Karten.
-ich nicht, danke. ich bin zu müde.
Wir wär's mit lhnen, Lovey?
Kommen Sie.
Spielen wir beide eine Partie Flitterwochen-Bridge.
Ich denke nach.
-Wie wär's mit Doppel-Solitär?
-ich bin darin ziemlich gut.
-Kein Witz? -Nein.
Dann bin ich ihr Mann.
Auf geht's, Süsser.
-Hallo, George.
Zigarette? -Danke.
Ich schätze, das alles gehört in die Kategorie Abenteuer.
Davon hatten wir reichlich in den letzten Tagen.
Es noch lange nicht vorbei, soweit ich sehe.
Dieser Ort gruselt mich.
So versteckt, kein Kontakt mit der Zivilisation.
Dich scheint das alles nicht zu kümmern.
Ich fühle mich viel zu friedlich, als dass mich etwas kümmern könnte.
Mir wird es hier gefallen.
Du redest, als würdest du bleiben wollen.
Etwas ist mit mir passiert, als wir hier ankamen, das...
Bist du je an einen fremden Ort gekommen und dachtest, dort schon gewesen zu sein?
-Wovon redest du? -ich weiss es nicht.
Du bist ein schräger Vogel.
Klar, dass Gainsford dich...
"den Mann, der hinter den Hügel blicken wollte" nennt.
Willst du je sehen, was auf der anderen Seite ist?
Was könnte dort sein, ausser noch einem Hügel?
Ich bin jedenfalls nicht neugierig.
Wir sollten uns vielleicht besser um unsere Heimreise kümmern.
-ich gäbe alles, jetzt in London zu sein.
-Natürlich.
Falls wir je hier rauskommen, solltest du den Job bei Helens Vater nehmen.
Wieso "falls"?
-Habe ich "falls" gesagt?
-Hast du.
Ich meine...
Du redest, als wäre es ein Problem, hier rauszukommen.
Ich habe nachgedacht.
ist dir die Ähnlichkeit zwischen den Eingeborenen und dem Piloten aufgefallen?
Wieso hatten sie zufällig Kleidung dabei, als sie uns trafen?
Chang selbst sagte, dass sie nie über diesen Ort hinausgegangen seien.
Was führte sie da hin, ausser uns zu treffen?
Changs erste Frage galt dem Piloten.
Es muss eine Verbindung zwischen dem Flugzeug und diesem Ort geben.
Sie müssen uns absichtlich hergebracht haben.
Welchen Grund könnten sie dafür haben?
Das ist es, was auf der anderen Seite des Hügels ist.
Es geht einen knappen Kilometer fast senkrecht hinab zum Grund des Tales.
Das Tal des Blauen Mondes, wie wir es nennen.
Es gibt etwa 2.000 Menschen im Tal, ausser denen hier in Shangri-La.
Wer und was ist Shangri-La? Sie?
Meine Güte, nein.
-Also gibt es andere?
-Ja. -Wen, zum Beispiel?
-Sie werden sie alle beizeiten treffen.
Für jemanden, der viel spricht, ist es erstaunlich, wie wenig sie sagen.
Es gibt einige Dinge, mein lieber Conway, über die ich leider nicht sprechen darf.
Das sagen Sie jetzt zum vierten Mal.
Sie sollten es aufnehmen.
Gehen wir hinein.
Ich zeige Ihnen unsere seltenen Schätze.
-Guten Tag.
-Entschuldigen Sie, ich...
Bitte, gehen Sie nicht.
Der Tee wird gleich serviert.
Treten Sie doch ein.
Ich heisse Maria.
Setzen Sie sich doch.
Übrigens, welche Religion üben Sie aus?
Einfach ausgedrückt glauben wir generell an Mässigung.
Wir predigen die Tugend, Exzesse jeder Art zu vermeiden.
Selbst exzessive Tugendhaftigkeit.
Das ist weise.
Im Tal sorgt das für grösseres Glück unter den Eingeborenen.
Wir herrschen mit mässiger Härte, und sind umgekehrt mit mässigem Gehorsam zufrieden.
Im Ergebnis sind unsere Leute mässig ehrlich, mässig keusch... und etwas mehr als mässig glücklich.
Wie steht es mit Recht und Gesetz?
Sie haben keine Soldaten, keine Polizei?
Himmel, nein!
Wie gehen Sie mit Kriminellen um?
Wir haben hier keine Verbrechen.
Was macht jemanden kriminell?
Mangel, für gewöhnlich.
Habgier, Neid.
Der Wunsch, etwas zu besitzen, das anderen gehört.
Es kann keine Verbrechen geben, wenn alles ausreichend vorhanden ist.
Es gibt keinen Streit wegen Frauen?
Nur sehr selten.
Es gehört sich nicht, eine Frau zu nehmen, die ein anderer will.
Nehmen wir an, er will sie so sehr, dass es ihm egal ist, ob es sich gehört oder nicht.
In diesem Falle wäre es am anderen Mann, sie ihm zu überlassen.
Das ist sehr bequem.
Das würde mir gefallen.
Sie wären überrascht, wie etwas Höflichkeit beiträgt, die schwierigsten Probleme zu beseitigen.
Irgendwann in der Zukunft werden Sie das Vergnügen haben, sie zu treffen.
Irgendein Mann sollte dann besser sehr höflich zu mir sein.
Mr. Chang, all diese Dinge, Bücher, Instrumente, Skulpturen, wurden sie alle von diesen Boten über die Berge gebracht?
Richtig.
-Das muss ewig...
-Jahrhunderte.
Jahrhunderte.
Woher nahmen Sie all das Geld, um diese Schätze zu bezahlen?
Wir haben kein Geld, so wie Sie es kennen.
Wir kaufen oder verkaufen nicht oder streben persönlichen Reichtum an, weil es keine ungewisse Zukunft gibt, für die man sparen muss.
Das würde mir passen.
Ich bin immer pleite.
Wie haben Sie sie bezahlt?
Unser Tal ist sehr reich an einem Metall namens Gold, das zu unserem Glück in der Aussenwelt sehr begehrt ist.
-Also... -Kaufen und verkaufen Sie.
Kaufen, verkaufen...
Entschuldigen Sie.
Wir tauschen.
Ich verstehe.
Es ist etwas so Einfaches und Naives an der ganzen Sache, dass ich vermute, es gibt irgendwo ein schlaues Superhirn.
Wessen Idee war das?
Wie hat es angefangen?
Dies ist die Geschichte eines bemerkenswerten Mannes.
Wer?
Ein belgischer Priester namens Vater Perrault.
Der erste Europäer an diesem Ort und wahrhaftig ein grosser Mann.
Er hat alles erschaffen, was Sie hier sehen.
Er baute Shangri-La, lehrte die Einheimischen... und begann unsere Kunstsammlung.
Eigentlich ist Shangri-La Vater Perrault.
Wann war das alles?
1 713, glaube ich, stolperte Vater Perrault ins Tal, halb erfroren.
Es war typisch für ihn, dass er, ein Bein erfroren... und keine Ärzte in der Nähe, sich das Bein selbst amputierte.
Er amputierte sein eigenes Bein?
Als er die Sprache der Einheimischen gelernt hatte, sagten diese ihm, dass er es hätte retten können.
Es wäre ohne Amputation verheilt.
-Sie haben das doch nicht ernst gemeint?
-Doch. Sie waren völlig aufrichtig.
Perfekte Körper in perfekter Gesundheit waren hier üblich.
Sie haben nie etwas anderes erlebt.
Was für sie zutraf, dachten sie, würde auch für andere zutreffen.
Nun, ist dem so?
Erstaunlicherweise ja.
Besonders im Falle von Vater Perrault selbst.
Als er und die Eingeborenen Shangri-La fertiggebaut hatten, war er 1 08 Jahre alt und noch sehr aktiv, trotz des einen Beines.
1 08 und noch aktiv?
Sie sind verblüfft.
Nein, nur ein bisschen überrascht, das ist alles.
Verzeihen Sie mir.
Ich hätte sagen sollen, dass es normal ist, hier ein sehr hohes Alter zu erreichen.
Klima, Nahrung, Bergwasser, mögen Sie sagen.
Doch denken wir eher, dass es in unserem Leben keinen Kampf gibt.
Wie oft hört man in ihren Ländern dagegen den Ausdruck:
"Er hat sich zu Tode beunruhigt" oder "Dies hat ihn umgebracht"?
-Sehr oft.
-Und sehr wahr.
Ihr Leben ist daher generell kürzer.
Weniger durch natürlichen Tod als durch indirekten Selbstmord.
Das ist alles gut und schön, wenn es klappt.
Etwas erstaunlich, natürlich.
Sie überraschen mich.
Ich überrasche Sie!
Das ist was ganz Neues.
Ihre Verwunderung überrascht mich.
Ich hätte sie bei jedem ihrer Gefährten verstanden, doch Sie, der so viel von besseren Welten geträumt und geschrieben hat.
Oder vielleicht erkennen Sie lhren eigenen Traum nicht, wenn Sie ihn sehen.
Wenn es lhnen nichts ausmacht, werde ich weiterhin verwundert sein,
-gemässigt, versteht sich.
-Dann ist alles in Ordnung?
Es ist Wahnsinn!
Ich habe gerade was Haarsträubendes gesehen.
Siehst du die Berge dort? Gold.
Es quillt aus ihnen hervor.
Tonnenweise.
Behalte das bitte für dich.
Wenn die anderen davon hören, wollen sie auch mitmachen.
Doch wenn ich das Zeug abbauen kann, ist das eine Bombe für Wall Street.
Ich habe einen Plan und wenn ich...
Sag, Liebling, du fühlst dich nicht wohl, oder?
Achte nicht auf das Gerede der Ärzte.
Die haben sich schon bei vielen geirrt.
Und ich habe das Gefühl, dieser Ort wird dir guttun.
Ehrlich.
Komm, Kopf hoch, sei ein gutes Mädchen.
Ich beteilige dich an der Goldsache.
Ich gehe hoch und mache die Sache mit Chang klar.
Oje!
-Guten Morgen.
-Guten Morgen, Mr. Conway.
-Sie sprechen Englisch.
-Ja, mein Herr.
-Möchten Sie ausreiten? -Nein danke.
Nicht jetzt.
Nun, ich denke, ich reite doch aus.
Fossilien!
Warum?
Wofür?
Herumrennen und alte Knochen ausgraben.
Sie haben sich nicht zufällig selber aus so einem Loch geholt?
Sie sehen froh aus. irgendwas Neues?
Begehrt man die Frau eines Mannes, ist sie dein, wenn er gut erzogen ist.
-Noch nichts von den Boten?
-Boten?
Wir sind zwei Wochen hier und haben nichts herausgefunden.
Nun, wir sind nicht in unseren Betten ermordet worden, oder?
Ich fürchte, die Boten sind reine Erfindung.
Ich schätze, wir finden nie heraus, wie lange wir hierbleiben müssen.
Beeilt euch, Langweiler.
Ich sterbe vor Hunger.
"Bitte warten Sie nicht auf mich.
"lch esse so wenig."
Guten Abend.
Gut, dass wir endlich alle beisammen sind.
In Ordnung, Hübscher.
Teil aus und zwar fix.
-Was ist passiert?
-Nichts.
Wieso?
Sie sehen gut aus.
Wie unhöflich.
Miss Stone sieht stets schön aus.
Ich hab's. Sie sind nicht geschminkt.
Schätzchen, Sie sehen tausendmal besser aus.
Sauber und halbwegs gesund.
Nehmen Sie meinen Tipp an, benutzen Sie das Zeug nie wieder.
Es ist wie eine Maske.
Gerade Sie reden von Masken?
Was meinen Sie?
Sie tragen eine Maske, seit wir Sie trafen.
ist dem so?
Komisch, Sie haben nie etwas über sich selbst erzählt.
Wer sind Sie?
Warum nicht mal die Maske absetzen?
Offenbaren Sie sich, Mr. Hyde.
ist ja gut.
Ich lasse meine Maske fallen.
Warum nicht?
Es macht jetzt keinen grossen Unterschied mehr.
Lovey,
-wurden Sie je von der Polizei verfolgt?
-Garantiert nicht!
Das ist kein Vergnügen.
Als Sie mich in Baskul mitnahmen, hatte ich sie ein Jahr am Hals.
Die Polizei?
Haben Sie je von Chalmers Bryant gehört?
Bryant Sanitär. Das bin ich.
Ich wusste es.
Ich wusste, ich hatte Grund, Sie zu hassen.
Sie sind ein Dieb.
Er hat Ihnen nichts gestohlen, oder?
Ich habe 500 Bryant-Aktien. Mit Geld gekauft, erspart in 20 Jahren als Lehrer.
Jetzt haben sie Briefmarkenwert. Schlimm.
Ich habe eine halbe Million Aktien.
Mein gesamtes Vermögen.
Nun sehen Sie mich an.
Sie haben die Stirn, dazusitzen und so ruhig darüber zu reden.
Der Betrüger Tausender von Leuten.
Das ist es, was die ganze Sache so komisch macht.
Ein Typ wie ich, der als Klempner angefangen hat.
Ein einfacher, alltäglicher, plumper Klempner.
Und mit etwas Köpfchen baut er eine gewaltige Firma auf.
Beschäftigt tausende von Leuten.
Wird eine Führungspersönlichkeit.
Dann der schwarze Freitag.
Über Nacht wird er der grösste Ganove, den es je im Lande gab.
Sie sind ein Dieb und Lügner, und ich werde Sie gern der Polizei ausliefern, wenn wir zurückkehren.
"Eine Rückkehr" !
Warum glauben Sie, wir kehren je zurück?
Sie alle sind Gefangene.
Wir wurden entführt, hergebracht und niemand weiss, wieso.
Ich will kein Häftling sein.
Ich finde heraus, wann wir gehen können.
Er wird sprechen, und wenn's meine letzte Tat ist.
Wo ist Chang?
Wo ist Chang, oder ich puste eure Hirne weg!
-Was um Himmels willen tust du?
-Lass mich gehen.
Komm her!
Komm her! Du !
Du Idiot!
Mussten Sie ihn schlagen?
-Lass mich hoch.
-Alles in Ordnung?
Tut mir Leid.
Stimmt das mit der Entführung?
Ich frage, ob das mit der Entführung wahr ist?
Macht es lhnen etwas aus, kurz hereinzukommen?
Bitte setzen Sie sich.
Sie waren sehr freundlich zu uns und wir schätzen das sehr.
Aber aus irgendeinem Grund sind wir hier Gefangene... und wir wollen wissen, wieso.
Mir persönlich ist das egal.
Ich geniesse jeden Augenblick.
Doch weder mein Bruder noch die anderen sind der gleichen Meinung.
Es ist Zeit, dass man uns über alles aufklärt.
Wir wollen wissen, warum wir entführt wurden, warum man uns festhält, doch in erster Linie, ob wir die Boten bekommen und wann?
Bevor wir nicht diese Informationen haben, fürchte ich, dass wir Sie in diesem Raum festhalten müssen.
Wissen Sie, es ist eigenartig, doch als sie mich im Korridor sahen, war ich auf dem Weg zu lhnen.
Ich bringe eine erstaunliche Nachricht.
Der Grosse Lama wünscht, Sie zu sehen.
-Der Grosse Lama?
Wer ist das denn?
-ich dachte, Sie leiten diesen Laden.
Grosse oder kleine Lamas, werden wir die Boten bekommen?
Der Grosse Lama ist der einzige, der darüber etwas weiss.
-Glaube ihm nicht.
-Das klingt nach einem Trick.
-Lasst ihn reden...
-Einen Moment.
Sie sagen, der Grosse Lama sei der einzige, der darüber etwas weiss?
Der Einzige.
Und er kann veranlassen, dass Boten uns zurückbringen?
Der Grosse Lama veranlasst alles.
Dann ist er derjenige, den ich sehen möchte.
Sie warten hier, bis ich zurück bin.
Wir wissen bald, woran wir sind.
Guten Abend.
Bitte treten Sie ein.
Setzen Sie sich in meine Nähe.
Ich bin ein alter Mann und kann niemandem etwas tun.
Sie sind der Grosse Lama.
Ja.
Ich hoffe, Sie hatten soweit einen angenehmen Aufenthalt hier.
Ich persönlich habe ihre Gemeinschaft sehr genossen.
Doch meine Freunde halten nichts von Mysterien.
Sie wollen so bald als möglich...
Es ist erstaunlich und unglaublich, aber...
Was ist, mein Sohn?
Sie sind der Mann.
Chang hat es mir erzählt.
Sie sind der erste...
Vor zweihundert Jahren.
Sie leben noch, Vater Perrault.
Setzen Sie sich, mein Sohn.
Sie mögen es nicht wissen, aber ich bewundere Sie sehr, schon seit vielen Jahren.
Nicht Conway, den Reichsgründer und Helden.
Ich wollte den Conway treffen, der in einem seiner Bücher sagte:
"Es gibt Momente im Leben jedes Menschen, da er das Ewige erblickt."
Dieser Conway schien hierher zu gehören.
Genauer gesagt, es wurde angeregt, ihn hierher bringen zu lassen.
Mich hierher bringen zu lassen?
Wer hatte diese prima Idee?
Sondra Bizet.
Das Mädchen am Klavier?
Ja.
Sie hat ihre Bücher gelesen und bewundert Sie sehr.
Wie wir alle.
Ich habe vermutet, dass unser Aufenthalt hier nicht zufällig ist.
Auch scheint mir, dass wir diesen Ort nie verlassen sollen.
Doch das ist mir im Moment nicht so wichtig.
Dazu komme ich, wenn es soweit ist.
Was mich jetzt besonders interessiert, ist, warum ich hergebracht wurde?
Von welchem Nutzen kann ich für eine bereits blühende Gemeinschaft sein?
Wir brauchen Männer wie Sie hier, um sicherzustellen, dass die Gemeinschaft auch weiterhin blüht.
Im Gegenzug hat Shangri-La viel zu bieten.
Sie sind, nach normalen Massstäben, noch ein recht junger Mann.
In normalen Umständen jedoch... wäre bei lhnen in den nächsten 20, 30 Jahren... mit abnehmender Aktivität zu rechnen.
Hier jedoch, in Shangri-La, hat ihr Leben nach unseren Massstäben gerade erst begonnen.
Und es geht weiter und weiter.
Ehrlich gesagt, Vater, eine verlängerte Zukunft begeistert mich nicht sehr.
Es müsste einen Sinn geben.
Ich bezweifle manchmal, ob das Leben einen Sinn hat.
Wenn der Sinn fehlt, ist ein langes Leben um so sinnloser.
Ich bräuchte einen sehr viel besseren Grund, um immer weiter zu gehen.
Hier gibt es einen Sinn.
Das ist die gesamte Bedeutung von Shangri-La.
Es kam über mich in einer Vision, vor langer Zeit.
Ich sah die Nationen stärker werden, nicht an Weisheit, sondern an vulgären Trieben und Zerstörungswillen.
Ich sah ihre Maschinenkraft wachsen, bis ein einziger bewaffneter Mann es mit einer Armee aufnehmen konnte.
Ich sah eine Zeit voraus, da der Mensch, im Taumel ob all dieser Tötungstechniken, dermassen durch die Welt rasen würde, dass jedes Buch, jede Kostbarkeit der Zerstörung anheim fallen würde.
Diese Vision war so deutlich und so bewegend, dass ich beschloss, soviel an Schönheit und Kultur zu versammeln wie möglich... und an diesem Ort zu bewahren, gegen das Schicksal, dem die Welt entgegeneilt.
Sehen wir auf die Welt von heute.
Gibt es etwas, das bedauernswerter ist?
Was für ein Wahnsinn, welche Blindheit, welch unintelligente Führung.
Rasende Massen irregeleiteter Menschen, die frontal aufeinanderstürzen, angetrieben durch Orgien von Gier und Brutalität.
Die Zeit muss kommen, mein Freund, da diese Orgien sich selbst erschöpfen.
Da Brutalität und Machtgelüste... an ihrem eigenen Schwert zugrunde gehen.
Die Auflehnung gegen diese Zeit ist es, warum ich dem Tod auswich und hier bin... und warum Sie hergebracht wurden.
Denn wenn dieser Tag kommt, muss die Welt beginnen, ein neues Leben zu suchen.
Und es ist unsere Hoffnung, dass sie es hier finden können.
Denn hier werden wir sein, mit ihren Büchern... und ihrer Musik und einer Lebensart, die sich auf der einfachen Regel gründet:
Sei freundlich.
Wenn dieser Tag kommt, ist es unsere Hoffnung, dass die brüderliche Liebe von Shangri-La... sich über die gesamte Welt verbreitet.
Ja, mein Sohn, wenn die Mächtigen sich gegenseitig vernichtet haben, mögen die christlichen Gebote sich endlich erfüllen... und die Erde wird den Sanftmütigen sein.
Ich verstehe Sie, Vater.
Sie müssen wiederkommen, mein Sohn.
Gute Nacht.
Nun?
-Was hast du herausgefunden?
-Wir dachten, Sie kämen nie zurück.
-Wann reisen wir ab?
-Und die Boten?
Boten?
-Hast du nichts über die Boten erfahren?
-Wieso, es tut mir Leid, aber...
Was hast du die ganze Zeit getan?
Was ist los mit dir?
Du gehst dorthin...
Na und?
Tut mir Leid, aber ich kann jetzt nicht darüber reden.
Hallo.
Guten Morgen.
"Leg dich jetzt nieder und ruhe
"Gesegnet sei dein Schlummer
"Guten Abend, gute Nacht
"Mit Rosen bedacht
"Mit Näglein besteckt
"Schlupf unter die Deck
"Morgen früh, wenn Gott will"
Macht es lhnen etwas aus?
"Morgen früh, wenn Gott will
"Wirst du wieder geweckt"
Kinder, dies ist Herr Conway.
Guten Morgen, Herr Conway.
-Wie geht es euch?
-Sehr gut, vielen Dank.
Kinder, eure Lehrerin ist heute nachmittag sehr beschäftigt.
Daher ist die Schule jetzt aus.
Bitte.
Ich hoffe, Sie laufen diesmal nicht wieder weg.
Ich heisse Sondra.
Ich hoffe, Sie verzeihen meine...
Wissen Sie, jedes Mal, wenn ich Sie sehe, höre ich diese Musik.
Was ist das?
Sie meinen meine Tauben.
Es sind kleine Flöten, die ich an sie geheftet habe.
Kommen Sie mit und ich zeige Ihnen, wie ich sie anbringe.
So heftet man sie an.
Durch verschiedene Grössen erhalte ich jeden Ton, den ich will.
Der Wind erledigt den Rest.
Der Kleine hier hat seine verloren.
-War das lhre Idee?
-Ja.
Halten Sie diese Taube.
Sie haben angeregt, mich herzuholen, richtig?
Warum, glaubten Sie, passe ich hierher?
-Das war einfach. ich las ihre Bücher.
-Sie haben meine Bücher gelesen?
Sie tun mehr als das.
Was haben meine Bücher damit zu tun?
Ich sah das leere Leben eines Mannes.
"Das leere Leben eines Mannes."
Ich weiss, es war voll von diesem und voll von jenem.
Aber Sie erreichten nichts.
Sie hatten kein Ziel und wussten das.
Alles, was ich sah, war ein Junge, der im dunkeln pfiff.
"Ein Junge, der im Dunkeln..."
ist Ihnen klar, dass in Schangha¡ ein britischer Kreuzer lag, unter vollem Dampf und an den Vertäuungen zerrend, wartend, um Herrn Conway nach London zu bringen.
Wissen Sie, dass Titelseiten die Nachricht herausschreien, dass Herr Conway vermisst wird?
Sieht das nach einem leeren Leben aus?
Ja.
Sie haben völlig Recht.
Ich musste in ein Taubenhaus in Shangri-La zu der einzigen Person kommen, die das wusste.
Darf ich lhnen gratulieren?
Ich wollte lhnen hier nur die Tauben zeigen.
Vergessen wir die Tauben.
Heften Sie Flöten und Glöckchen an meine Füsse.
Ich habe so viele Fragen an Sie, ich weiss gar nicht, wo anfangen.
Ich helfe Ihnen.
Für den Anfang möchten Sie wissen, was ich hier tue.
-Dass ich hier geboren wurde.
-Danke. Nun, fast hier geboren.
Das geschah in der Wildnis hinter dem Pass.
Meine Eltern gehörten zu einer Expedition, die ein Jahr lang herumirrte.
Als Chang uns fand, lebten nur noch Vater und ich.
Er war zu schwach, den Pass zu erklimmen.
Vater Perrault zog mich auf.
Ich beneide Sie.
-ich sprach letzte Nacht mit ihm.
Ich kann mich nicht an diese Alterssache gewöhnen.
Ich bin 30.
Das macht alles sehr einfach.
Es ist unfassbar.
-Was?
-Alles.
Vater Perrault und seine grossartige Geschichte.
Dieser Ort, verborgen vor dem Rest der Welt, mit seinen grossartigen Ideen.
Und jetzt kommen Sie und verwirren mich vollends.
Es tut mir Leid.
Ich dachte, ich könnte alles erklären.
Wieso verwirre ich Sie?
Bin ich so eigenartig?
Im Gegenteil, Sie sind nicht eigenartig.
Und das an sich ist verwirrend.
Ich hatte denselben Eindruck von Shangri-La.
Das Gefühl, dass ich zuvor hier war, hierher gehörte.
Ich bin so froh.
Ich kann es nicht so recht erklären, aber alles ist irgendwie... vertraut.
Die Luft, die ich atme.
Das Kloster... mit seinem Fundament im guten Boden dieses fruchtbaren Tals, während sein Kopf die Ewigkeit erforscht.
All die schönen Dinge, die ich sehe, diese Kirschblüten, Sie, alles irgendwie vertraut.
Ich wurde entführt und gegen meinen Willen hergebracht.
Ein schweres Verbrechen, das ich dennoch freundlich hinnehme.
Mit derselben Liebenswürdigkeit, die man nur von lieben, engen Freunden annimmt.
Warum?
Können Sie mir sagen, warum?
Vielleicht, weil Sie schon immer unbewusst zu Shangri-La gehörten.
-Das frage ich mich.
-ich weiss es.
Wie ich weiss, dass der Wunsch nach Shangri-La in jedem Herz wohnt.
Ich habe die Aussenwelt nie gesehen, doch sagt man, dass viele Leute... dort bösartig und gierig sein sollen.
Ich weiss einfach, dass jeder insgeheim hofft, einen Garten zu finden, wo es Frieden und Sicherheit gibt,
Schönheit und Trost.
Wo Menschen nicht böse und gierig zu sein brauchen.
Ich wünschte einfach, die ganze Welt käme in dieses Tal.
Dann wäre es nicht mehr lange ein Paradiesgarten.
Ich weiss nicht, warum ich mit lhnen rede, Herr Barnard oder Bryant... oder Herr Veruntreuer oder was ihr Name auch sein mag.
-Nenn mich einfach Barney.
-Barney?
Warum sollte ich?
Nie, wir haben nichts gemein.
So eine Unverschämtheit!
In Ordnung, Lovey.
Und diese Tour ins Tal.
Warum liess ich mich herschleppen?
Sie wissen überhaupt nichts über diese Leute.
Wir haben nicht mal Waffen.
Sie sind sehr nette Leute, ausser dass sie Hörner haben.
-Hörner? -Du weisst schon.
Hörner.
Was für Hörner?
Komm schon.
Sie werden dir nicht wehtun.
Ich will nur ein Glas Wein.
-Danke.
-Setz dich.
Nun, das ist grossartig.
Wunderbar. Nein danke, nur ein Getränk.
Ich bin gewandert und habe Durst.
ist in Ordnung. ich bin nicht sehr hungrig.
Alles, was ich wollte, war ein Glas Wein.
Schau her, ich benötige hierbei etwas Hilfe.
Wo ist Lovey?
Sieh!
Komm her!
Ich bat um Wein, sehen Sie, was ich bekam.
Komm schon, setz dich.
Da bist du also. ich hätte es wissen sollen.
-Klar, dass du nichts gehört hast.
-Entspann dich, trink Wein.
-Setz dich!
-Um mich hier vergiften zu lassen?
-Trink doch bitte ein Glas Wein, ja?
-ich trinke tagsüber nie Wein.
-Hier bitte.
-Das verpflichtet mich in keinster Weise.
Nein.
Die Bären kamen ins Schlafzimmer und der kleine Bär sagte:
"Jemand hat in meinem Bett geschlafen."
Und der Mama-Bär sagt:
"Jemand hat in meinem Bett geschlafen."
Und dann brüllt der grosse Papa-Bär:
"Und jemand hat in meinem Bett geschlafen."
Ihr müsst zugeben, die Lage der armen kleinen Bären war verzwickt.
Nun, ich schlafe in meinem Bett.
Komm schon, Lovey.
-Sie waren in einem Dilemma.
-Komm, Lovey. Warum ständig dieses "Komm"?
Was ist los, willst du dein Leben lang so kleinlich sein?
Trink aus.
Hast du denn gar keinen Spass?
-Wo war ich?
-In einem Dilemma.
Ich erzähle diese Geschichte.
Die armen kleinen Bären... wussten nicht, was tun. Jemand hatte in ihren Betten geschlafen.
Wer hat in ihren Betten geschlafen?
Wer war es, Lovey?
Sie haben mich "Lovey" genannt?
Sehen Sie diese Augen.
"Geh'n wir Nüsse sammeln im Ma¡
"Geh'n wir Nüsse sammeln im Ma¡ am frühen Dienstagmorgen
"Geh'n wir, Shangri-La, Shangri-La
"Hier sind wir in Shangri-La"
Hallo, Maria.
Du hattest versprochen, zum Tee zu kommen.
Ich habe so lange gewartet.
Tut mir Leid.
-ich habe keine Zigaretten mehr.
-ich mache dir welche.
Kommst du heute?
Vielleicht.
Bitte sag, dass du kommst.
Die Tage sind lang und einsam ohne dich.
Bitte.
Na gut, ich werde da sein.
Danke.
Du sagst mir, was ich wissen will, ja?
Wer verantwortlich ist?
Warum wir entführt wurden, was mit uns passiert?
Das mit den Boten war eine Lüge Changs, oder?
Sehr schön.
-ich warte auf den Aufprall.
Wenn das Flugzeug in Schangha¡ landet und uns alle aufweckt.
Siehst du.
Es ist kein Traum.
Manchmal denke ich, die aussenwelt ist der Traum.
Die Aussenwelt.
-Wolltest du nie dorthin gehen?
-Meine Güte, nein!
Das, was du mir erzählst, klingt nicht sehr ansprechend.
ist nicht ganz so schlimm.
Einige Sachen sind natürlich mies.
Das ist so zu erwarten.
Warum?
Die üblichen Gründe.
-Die ganze Welt im Existenzkampf. -Kampf?
Warum?
Jeder will natürlich einen Platz für sich finden.
-Einen Notgroschen ansparen und so.
-Warum?
Wenn du weiter so fragst, kommen wir nirgendwohin.
-Und frag mich nicht, warum?
-Wollte ich gerade.
Es ist das schlimmste Wort unserer Sprache.
Hast du ein Kind seine Eltern damit quälen hören?
"Muttis Liebling darf den Finger nicht in den Salat stecken."
"Warum?"
"Weil eine Dame das nicht tut."
"Warum?"
"Dafür hat man Gabeln, Liebling."
-"Warum, Mutti?" -"Mutti hat das in einem Buch gelesen.
"Wenn Muttis Liebling den Finger nicht...
"sofort aus der Salatschüssel nimmt, wird Mutti seinen kleinen Hals umdrehen."
-Willst du meinen kleinen Hals umdrehen?
-Liebend gern.
Warum?
Tut mir Leid.
Ich habe seit Jahren daran gedacht.
Ich wusste, du würdest kommen.
Ich wusste, einmal hier, würdest du nie weggehen.
Vergibst du mir die Entführung?
Vergeben.
Als wir in diesem Flugzeug waren, hat es mich fasziniert, wie sein Schatten ihm folgte.
Dieser dumme Schatten, wie er über Berg und Tal jagt... und die zehnfache Entfernung dabei zurücklegt.
Und dennoch immer zur Landung da, uns mit offenen Armen zu empfangen.
Ich dachte, dass du das Flugzeug seist... und ich der dumme Schatten.
Dass ich in meinem Leben Berge hoch- und runterrannte, Flüsse übersprang, Hindernisse überwand, doch nie dachte, dass eines Tages dieses wunderbare Flugzeug... auf der Erde und in meinen Armen landen würde.
Dieser Ort ist unbeschreiblich.
Dieser Marmor-Steinbruch im Tal ist einfach grossartig.
Ich habe mich umgesehen.
Ihre Waldarbeiter und Weber sind alle so glücklich.
Sie mögen es nicht wissen, aber dies ist Utopia.
-Sie sind sehr freundlich.
-So habe ich das nicht gemeint.
Ich anerkenne nur das Anerkennenswerte.
Es liegt mir sehr daran, dass Sie verstehen, dass ich nie an diese... lächerliche Entführung glaubte.
-Das freut mich. -Einfach absurd.
Wissen Sie, was ich letzte Nacht getan habe?
Ich sagte zu mir selbst: "Lovey, Herr Lovett..."
-ich sagte: "Du bist ein undankbarer Narr."
-Nein.
Genau das habe ich gesagt.
"Diese Leute hier tun alles, um deinen Aufenthalt angenehm zu machen,
"und ich habe noch nichts getan, um Ihnen meine Wertschätzung zu zeigen."
Was würden Sie gern tun?
Ich dachte, mit ihrer Erlaubnis und solange ich auf die Boten warte, würde ich den Kindern im Tal gern Unterricht erteilen... und sie etwas Praktisches und Nützliches lehren. Geologie.
-Grossartig.
-Nicht wahr?
Ich war zwanzig Jahre lang Lehrer.
-Und ein ziemlich guter.
-Mit Sicherheit.
-Wann würden Sie gerne beginnen?
-Sofort. Abgemacht.
Vielen Dank.
Du hast die Sache verstanden?
Vom Reservoir aus kann ich das ganze System anlegen.
Ich werde einen Heidenspass haben.
ist nur, um mich fit zu halten.
Mit dieser Ausrüstung hier... kann ich im ganzen Dorf eine Kanalisation bauen.
In null Komma nichts.
Begreifst du, dass diese Leute noch immer am Brunnen Wasser holen?
-Unglaublich.
-Denk nur!
In Zeiten wie diesen!
Was ist mit dem Gold?
-Gold, du weisst schon...
Das kann warten.
Niemand wird damit weglaufen.
Ich muss damit anfangen.
Ich will diesen Plan Chang zeigen.
-Lass dich nicht reinlegen.
-Alles klar.
Du benimmst dich kindisch.
Hast seit zwei Wochen nichts gesagt.
Es gibt nichts zu sagen.
-Das war's wohl.
-ich fürchte, das stimmt.
Noch ein Spiel?
Nicht heute Nacht, wenn es lhnen nichts ausmacht.
Komm rein, mein Kind.
Entschuldigung, ich wollte nicht stören.
Ich dachte, Mr. Conways Bruder wäre hier.
Entschuldigung.
Sie ist nett, oder?
Ja. Nett.
Ihr Bruder scheint von ihr angetan zu sein.
Warum nicht?
Sie ist eine attraktive junge Frau.
Jung?
Sie kam 1 888 hierher.
Sie war damals 20. Sie war auf dem Weg zu ihrem Verlobten, als ihre Träger sich im Gebirge verirrten.
Sie wären umgekommen, wären sie nicht einigen von uns begegnet.
Erstaunlich.
Sie sieht immer noch wie 20 aus.
Wann wird sie äusserlich altern?
Noch lange nicht.
Shangri-La wird ihre Jugend ewig bewahren.
Was, wenn sie wegginge?
Aus Shangri-La?
Unwahrscheinlich.
Man kann sie nicht zwingen.
Ich meine ihr Äusseres.
Wenn sie das Tal verließe, was würde geschehen?
Sie würde umgehend äusserlich ihrem wahren Alter entsprechen.
Das ist eigenartig.
Wie alt sind Sie?
Alter ist etwas, das wir uns selbst auferlegen.
Jedes Mal, wenn ihr Abendländer... euren Geburtstag feiert, errichtet ihr einen Zaun um euren Geist.
Da sind Sie!
Sie habe ich gerade gesucht.
Ein prima Trick.
Clever, ja?
Was für Lügen Sie über diese Boten erzählt haben!
Sobald sie da sind, geht es los, wenn sie uns mitnehmen.
-Sie aber würden sie abhalten.
-Mein lieber Junge...
Seit unserer Ankunft nur Lügen.
Bei einigen hat das gefruchtet.
Weil ihnen der Mut fehlt, etwas zu tun.
Mir jedoch nicht.
Sie streiten mit dem Falschen.
Ich gehe, und wenn ich diesen Ort in die Luft jagen muss.
Ich gehe, mit oder ohne Boten!
Sie müssen ihn von dieser Reise abhalten.
Er würde nie lebend durch diese Wildnis kommen.
Er kann nicht alleine gehen.
Ja, natürlich ist lhr Bruder ein Problem.
Das war zu erwarten.
Ich wusste, Sie verstünden es.
Daher bitte ich Sie um Hilfe. Sie dürfen von mir keine Hilfe erwarten.
Ihr Bruder ist nicht mehr mein Problem.
Es ist jetzt Ihr Problem.
Meines?
Weil ich Zukunft und Schicksal von Shangri-La... in Ihre Hände lege, denn ich werde sterben.
Ich wusste, dass meine Aufgabe beendet ist, sobald ich Sie sah.
Ich habe lange Zeit auf Sie gewartet, mein Sohn.
Ich sass in diesem Raum und sah die Gesichter von Neuankömmlingen.
Ich sah in ihre Augen und hörte ihre Stimmen, in der steten Hoffnung, dass ich Sie finden würde.
Mein Freund, es ist keine mühselige Aufgabe, die ich hinterlasse, denn unser Orden kennt nur sanfte Regeln.
Gütig und geduldig zu sein.
Sich um die Reichtümer des Geistes zu kümmern.
In Weisheit zu amtieren, während draussen Stürme toben.
Denken Sie, dies wird zu meiner Zeit der Fall sein?
Sie, mein Sohn, werden den Sturm erleben.
Sie werden den Kern unserer Geschichte bewahren... und ein wenig von lhrem eigenen Geist hinzufügen.
Was danach kommt, wird sich zeigen.
Doch sehe ich in grosser Entfernung... eine neue Welt aus Ruinen erstehen, unbeholfen zwar, doch voller Hoffnung... sucht sie nach verlorenen, legendären Schätzen, und hier, hier wird sie fündig, mein Sohn.
Verborgen hinter den Bergen, im Tal des Blauen Mondes, erhalten wie durch ein Wunder.
Wir verlegen die Rohre hier und schliessen sie an die Hauptleitung an.
Woher kriegst du die Rohre?
Das ist einfach. ich zeige ihnen, wie man sie aus Ton fertigt.
Hier sind Sie.
Wir sollten unsere Sachen packen.
Wir gehen weg.
-Gehen?
-Die Boten nehmen uns mit zurück.
Wir haben Kleidung, Essen, alles.
Wann brechen Sie auf?
Jetzt sofort.
Sie warten auf uns auf dem Plateau.
Dieser Chinese dachte, er könnte mich aufhalten.
Los. Ich denke, ich bleibe hier.
Ich komme beim nächsten Mal mit.
Sie wollen also nicht gehen?
Nun, ich... Sie haben Angst vor dem Gefängnis.
Sehen Sie, ich habe dieses Kanalisationsprojekt.
Wenn Sie unbedingt ein Idiot sein wollen.
Wie steht's mit lhnen?
Du willst noch nicht gehen, Schatz.
Sie bleibt auch hier.
Richtig?
Wenn du es so willst.
Sicher.
Keine Angst. ich passe auf dich auf.
Gut, wie Sie wollen. Aber denken Sie dran, Sie hatten ihre Chance.
-Wie steht es mit lhnen?
Gehen Sie?
-Wohin?
Heim. ich habe Boten, die uns mitnehmen.
Tut mir Leid.
Das ist unmöglich.
Ich gebe Unterricht.
Mir ist egal, was sie angefangen haben.
Wollen Sie gehen? Ich glaube, ich warte besser.
-Ja, ich warte.
-Warten Sie, bis Sie verfaulen!
Hallo, Gloria.
Ich habe gerade eine interessante alte Tafel übersetzt.
Über den Ursprung von Freimaurersymbolen.
-Grossartig.
-Was? Ich will dir etwas zeigen.
Sieht hübsch aus.
Was ist es?
Kanalisation.
Alles modern. Ich werde im ganzen Dorf Rohre verlegen.
Hallo, George.
Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.
Die Abreise ist vorbereitet.
Lass mich nur das Fenster schliessen, dann reden wir.
Der Lärm macht mich wahnsinnig.
Ich sagte, wir kommen hier raus.
Zurück zur Zivilisation.
Ich habe das mit den Boten vereinbart.
Sie ziehen im Morgengrauen los.
Sie warten auf uns ausserhalb des Tales.
Pack deine Sachen zusammen.
-Dein Mantel?
-Du kannst nicht gehen.
Was sollte mich aufhalten?
-Du musst jetzt hier bleiben.
-Hier bleiben?
Was ist los mit dir?
Seit wir herkamen, bist du so verändert.
Ich habe dich nie so erlebt.
Was sollte uns von der Abreise abhalten?
Etwas Grossartiges und Wunderschönes.
Etwas, wonach ich mein Leben lang gesucht habe.
Die Antwort auf eine lebenslange Verwirrung.
Ich kann nicht weggehen.
Und du auch nicht.
Ich weiss nicht, wovon du redest.
Du trägst ein Geheimnis in dir, das dich auffrisst.
-Erzähl mir davon.
-ich will es dir erzählen.
Ich platze, wenn ich es nicht erzähle.
Verrückt, phantastisch, unglaublich... und doch so wunderschön.
Wie du weisst, wurden wir entführt und hergebracht...
Und das ist die ganze Geschichte.
Er starb so friedlich wie der Schatten einer Wolke. Seine letzten Worte waren:
"Weil ich Zukunft und Schicksal von Shangri-La...
"in Ihre Hände lege."
Nun weisst du, warum ich hierbleibe.
Ich weiss nicht, was ich sagen soll.
-Ausser, dass du völlig verrückt sein musst.
-Du denkst, ich bin verrückt?
Was soll man denn von so einem Märchen halten?
Das hier gibt es nicht in unserer Zeit.
-Wir leben im 20. Jahrhundert.
-Du denkst, es ist Unfug.
Du wurdest von Fanatikern hypnotisiert.
In England würde ich es nicht glauben.
Warum soll ich es hier in Tibet schlucken?
Woher weisst du, dass es wahr ist?
-Haben sie Beweise?
-ich brauche keine Beweise.
Ich weiss, warum ich diesen Ort hasse.
Dafür, was sie dir angetan haben, möchte ich gern alles niederbomben.
Diese Geschichten von jahrhundertealten Lamas.
Woher weisst du das?
Hast du ihre Geburtsurkunden gesehen?
Ich kann es nicht glauben.
Ein paar alte Männer sitzen herum und träumen von einer besseren Welt... und du, der praktische Conway, willst dich ihnen anschliessen.
Es ist furchtbar.
Mehr bedeutet dir die Sache nicht?
Was sonst könnte sie mir bedeuten?
Es ist offensichtlich Quatsch.
Dann solltest du besser gehen.
Dies ist kein Ort für dich.
Es ist kein Ort für dich.
Denk nur, was dich erwartet.
Willst du bleiben, bis du halbtot bist?
Bis dein Verstand so zerbröselt wie bei den anderen?
-ich will nicht mehr darüber reden.
-Du musst darüber reden.
Und ich? Dich allein wollten sie.
Ich wollte nicht hierher.
Du bist mir etwas schuldig.
Ich hab's satt, dir was zu schulden.
Es steht dir frei zu gehen.
Es ist das Mädchen.
-Das Mädchen hat sich gewunden...
-Das reicht.
Vergiss das Mädchen.
Warum gehst du nicht?
Schau her.
Solange ich denken kann, hast du für mich gesorgt.
Jetzt bist du es, für den gesorgt werden muss.
Ich bin dein Bruder.
Ich möchte diese Reise nicht allein unternehmen.
Du könntest nicht etwa hierbleiben, oder?
Ich werde verrückt.
Ich mag falsch liegen, verrückt sein, aber ich glaube daran und ich werde es nicht verlieren.
Du weisst, wie sehr ich dir helfen will, aber dies ist grösser, mächtiger als Bruderliebe.
Es tut mir Leid. ich bleibe.
Ich weiss nicht, was ich sonst noch sagen soll.
Lebwohl.
Bist du sicher, dass die Boten sich um euch kümmern.
Es ist alles vorbereitet.
Maria hat das arrangiert.
-Die kleine Russin.
-Was hat sie damit zu tun?
-Sie kommt mit mir.
-Du kannst sie nicht mitnehmen.
-Warum nicht?
Es geht nicht. Weisst du, was passiert, wenn sie Shangri-La verlässt?
Sie ist zart und kann nur leben, wo man zarte Dinge mag.
Nimm sie aus diesem Tal heraus und sie vergeht wie ein Echo.
Was meinst du, "vergeht wie ein Echo"?
Sie kam 1 888 hierher.
Das ist doch lächerlich.
Sie ist keinen Tag über 20.
-Du irrst.
-Nein.
Sie hat's mir gesagt.
Sie brauchte mir das nicht zu sagen.
Ich weiss Bescheid.
Ich habe letzte Nacht einiges erfahren.
Ich schäme mich nicht.
Eine der wenigen anständigen Sachen, die jemals hier geschehen sind.
Jeder ist glücklich in Shangri-La.
Niemand dächte je an Weggehen.
Alles Müll !
Seit ich herkam, bettelte sie darum, dass ich sie hier forthole.
Sie weinte aus Angst, ich könnte sie hierlassen.
Sie ging zweimal zum Plateau, um die Boten zu bestechen.
Für mich! Ich glaube kein einziges Wort.
Gut, ich werde es dir beweisen.
Du hast alles ohne Beweise geglaubt.
Ich beweise meine Geschichte.
Komm einen Moment herein.
Ich habe schlechte Nachrichten für dich.
Wir haben entschieden, dass wir dich nicht mitnehmen können.
Ihr könnt mich nicht mitnehmen?
Du hast versprochen, mich mitzunehmen!
Es ist Ihre Schuld.
Es war alles klar, bis er mit lhnen sprach.
Warum lassen Sie uns nicht in Ruhe?
-Du willst Shangri-La verlassen?
-ich sterbe, wenn ich länger hierbleibe.
Ich habe lange auf diese Chance gewartet und Sie halten mich nicht zurück.
Wenn nötig, gehe ich allein.
Ich brachte die Boten.
Ohne mich gäbe es kein Entkommen.
Der Grosse Lama hat ihnen gesagt, niemanden mitzunehmen.
Der Grosse Lama !
Wen interessiert, was der sagt?
Die Boten lachen über den Grossen Lama.
Sie interessiert nur, wie viel Gold er zahlt.
Ich gab ihnen mehr.
Ich habe ein Jahr lang Gold gestohlen.
Ich würde alles tun, hier wegzukommen.
Um den Lama zu verlassen, der sich Vater Perrault nennt.
Er ist seit Jahren verrückt.
-Vater PerrauIt ist tot.
-Er ist tot!
Prima.
Sie werden mich keine Träne für ihn vergiessen sehen.
Sie müssen mich mitnehmen.
Hast du keine Angst wegzugehen?
Du willst nicht wie eine alte Frau aussehen, oder?
Alte Frau?
-Das hat Chang Ihnen erzählt, richtig?
-Ja. Das dachte ich mir.
Er erzählt jedem, ich sei alt.
Er will, dass sie mir fernbleiben.
Er dreht durch, wenn mir jemand nahekommt.
Er hat mich für jede Minute mit George bestraft.
Wenn er nicht wäre, wäre ich längst gegangen.
Er hindert mich immer daran.
Vor sechs Monaten wollte ich fliehen und er sperrte mich ein.
Bin fast verrückt geworden.
Sehen Sie mich an! Sehe ich wie eine alte Frau aus?
ist das die Haut einer alten Frau?
Meine Augen. Sind das die Augen einer alten Frau?
Sie wurde vor zwei Jahren entführt und hergebracht, genau wie wir.
Ich glaube es nicht.
Ich kann es nicht glauben.
Sie lügt. Du lügst.
Jedes Wort war eine Lüge.
Sag es!
Du lügst, oder?
Nein, ich lüge nicht.
Weshalb sollte ich lügen?
Wir werden diesem Horrortrip kaum jemals lebend entkommen.
Ich sterbe lieber im Schneesturm, werde lebend begraben... als hier nur eine Minute länger zu bleiben.
-Du sagst, die Boten warten auf uns?
-Ja.
-Kleidung?
-Ja, alles.
Und die anderen?
Ich hab sie gefragt.
Haben Angst vor der Reise.
Wir werden eine Expedition nach ihnen schicken.
Los, wir verschwenden Zeit.
-Nehmt ihr mich mit?
-Sicher.
Nicht mehr lange und wir sind in London.
Kannst du sie dir vorstellen, wenn wir plötzlich da sind?
Unsere Geschichte wird ihnen die Sprache verschlagen.
Für eine Weile dachte ich, du wärst völlig verrückt geworden.
Gott sei Dank geht's wieder.
Hast mein Leben gerettet.
-ich hätte es nie allein geschafft.
-Wie war das?
-ich habe gesagt...
-Sei ruhig!
-Was ist passiert?
Wo ist Bob?
-Er geht weg, mein Kind.
-Geht?
-Aber er kommt zurück.
Nein!
Ich halt das nicht aus!
Ich kann nicht mehr.
Wie lange wird das so weitergehen?
Ich halte das nicht aus. Kannst du sie zum Warten veranlassen?
Sie lassen uns jeden Tag weiter zurück.
Am liebsten wären sie uns los, aber wir dürfen sie nicht verlieren.
-Komm schon, Liebling.
-ich kann nicht. ich muss mich ausruhen.
Wieder eine Schiessübung.
Irgendwann treffen sie uns.
Solange sie auf uns zielen, sind wir sicher. Komm jetzt.
Sieh nur ihr Gesicht!
"Fällt aus dem Nichts nach einem Jahr! "
-Gainsford kabelt.
-Lesen Sie!
"Reise heute mit Conway an Bord der 'Manchuria' nach London ab.
"Conway ohne Erinnerung an seine Erlebnisse.
"Leidet unter völligem Gedächtnisverlust." Gainsford.
-"Gedächtnisverlust"?
-Gut, geben Sie das der Presse.
-Alles?
-Ja. Sie können alles haben.
Ich schicke eine Eskorte für ihn.
Conway ist wieder verschwunden.
Hören Sie, von Gainsford.
Geben Sie her. "An Bord der 'Manchuria'.
"Letzte Nacht kam Conways Gedächtnis zurück.
Sprach von Shangri-La.
"Phantastische Geschichte über tibetischen Ort.
"Bestand auf sofortiger Rückkehr.
"Sperrte ihn ein, doch er sprang in Singapur vom Schiff.
"Verliess Schiff, um ihn einzuholen, aus Sorge um seinen Zustand.
"Schrieb Details der Geschichte von Shangri-La auf, füge sie bei."
Hier ist Gainsford.
-Schön, Sie wiederzusehen.
-Ganz meinerseits.
-Gut, dass Sie wieder da sind.
-ich dachte, Sie kämen nie zurück.
-Setzen Sie sich.
Trinken Sie was.
-Scotch und Wasser.
Bitte schön.
Wartet schon auf Sie.
-Neues von Conway? -Sind gespannt, was Sie entdeckt haben.
Wo ist er?
Meine Herren, vor sich sehen Sie einen müden alten Mann, der gerade eine fast zehnmonatige Jagd beendet hat.
Sie haben ihn nicht eingeholt?
Von der Nacht, als er vom Schiff sprang, bis vor zwei Wochen...
-habe ich ihn fast erwischt.
-Nicht zu glauben. -War er so entschlossen zurückzugehen?
-Entschlossen?
Meine Herren, in meinem ganzen Leben habe ich solche Verbissenheit nicht erlebt.
Während der letzten zehn Monate hat dieser Mann Erstaunliches geleistet.
Er lernte zu fliegen, stahl ein Flugzeug, wurde gefasst, eingesperrt, floh, alles innerhalb kürzester Zeit.
Es ist nur der Anfang seines Abenteuers.
Er bettelte und kämpfte, kam näher und näher an die Grenze Tibets.
Überall hörte ich die erstaunlichen Geschichten über diesen Mann.
Einfach unglaublich.
Bis ich ihn... schliesslich am entlegensten Punkt Tibets aufspürte.
Natürlich war er schon weg.
Aber die Erinnerung...
Die Erinnerung an ihn wird in den Einheimischen fortleben.
"Den Übermenschen" nannten sie ihn.
Sie werden den Fremden, der sechsmal versuchte, einen... Pass zu überwinden, den kein anderer Mensch je überquerte, nicht vergessen.
Der sechsmal von stärksten Stürmen zurückgetrieben wurde.
Sie werden den lrren nicht vergessen, der Essen und Kleidung stahl.
Den sie einsperrten und der gegen sechs Wächter seinen Weg freikämpfte.
Ihre Soldaten reden noch immer von der Verfolgung und schütteln sich... beim Gedanken daran.
Er führte sie in wildester Hetzjagd durch ihr eigenes Land.
Schliesslich verschwand er über diesen Bergpass, den sie selbst nicht zu überqueren wagten.
Und das, meine Herren, war das Letzte, was menschliche Wesen je von Robert Conway sahen.
Dies nenne ich Stärke.
-Unglaublich. -Sagen Sie mir eins, Gainsford.
Was halten Sie von diesem Shangri-La-Gerede?
Glauben Sie es?
Ja. ich glaube es.
Ich glaube es, weil ich es glauben will.
Ich bringe einen Toast aus.
Ich hoffe, dass Robert Conway sein Shangri-La findet.
Ich hoffe, dass wir alle unser Shangri-La finden.
Die Reichtümer der Neuen Welt sind unerschöpflich und diese Welt gehört uns. Unsere Schiffe tragen die spanische Flagge auf den 7 Weltmeeren, unsere Armeen fegen über Afrika, den Nahen Osten, den Westen hinweg, überall unbesiegbar, nur nicht hier vor unserer eigenen Tür.
Nur Nordeuropa widersteht uns.
Warum?
Sagt es mir.
Wenn Ihr erlaubt, Sire.
Unsere erschöpfte Schatzkammer.
Eine Armee dringt nur so weit vor, wie es das Geld erlaubt.
Unsinn.
Das ist nicht der wahre Grund, Peralta.
Warum geben wir es nicht zu?
Der Grund ist eine mickrige, felsige Insel, unfruchtbar und tückisch wie ihre Königin, die insgeheim unsere Feinde unterstützt, während ihre Piraten uns ausplündern.
Ihr wisst so gut wie ich, Peralta, dass wir Nordeuropa erst unterwerfen können, wenn wir mit England abgerechnet haben.
Die Zeit ist noch nicht reif.
Erst muss die Armada gebaut sein.
Zeit?
Das Schicksal Spaniens kann nicht auf den passenden Zeitpunkt warten.
Ich habe nur 1 Leben und dieses Leben ist zu kurz, um dieses Schicksal zu erfüllen.
-Don Alvarez. -Sire.
Ihr begebt Euch sofort als Botschafter nach England.
Ihr beteuert der Königin meine Geduld und andauernde Zuneigung, um jegliches Misstrauen über unsere Pläne zu zerstreuen.
Wie Ihr wünscht, Eure Majestät.
Ist England besiegt, steht uns nichts mehr im Weg.
Nordafrika, Europa bis an den Ural, dann die Neue Welt, in den Norden, in den Süden, in den Westen zum Pazifik, über den Pazifik nach China und Westindien, all das wird unser Reich umspannen.
Eines Tages, vor meinem Tode, werden wir hier sitzen und diese Karte an der Wand betrachten.
Es wird keine Karte der Welt mehr sein.
Es wird Spanien sein.
Da oben!
Buline spannen.
Der Wind flaut ab!
Ich bedaure unsere langsame Fahrt, Eure Exzellenz, aber das Segel vermag den Wind wohl nicht zu locken.
Dann erreichen wir England nicht vor Mittwoch.
Vielleicht.
Wenn die Sklaven durchhalten.
Kapitän Lopez, meine Nichte muss der Königin unbedingt vorgestellt werden, bevor ihre neuen Ehrendamen ausgewählt werden.
Man sagt, Elizabeth umgibt sich mit Schönheit, in der Hoffnung, sie wäre ansteckend.
Eure Nichte wird die Anforderungen der Königin zweifelsfrei erfüllen.
Maria, schlag doch einmal so, dass ich herankomme.
Du sagtest, du bräuchtest die Bewegung, Martha.
Die hatte ich, genug für die gesamte Reise.
-Bereit, Martha?
-Ja, Liebes.
-Lieutenant. -Sir.
Schicken Sie noch einen Ausguck auf den Besanmast.
Ja, Sir.
Noch ein Ausguck auf den Besanmast!
Warum diese Vorsichtsmaßnahmen?
Reicht der Ausguck am Bug nicht aus?
Ich bin für Eure Sicherheit verantwortlich und wir befahren die Gewässer der englischen Piraten.
Außerordentlich interessant.
Sagen Sie Bescheid, wenn Ihre Männer deren Schiffe erspähen.
Wie die Falken, Don Alvarez, greifen sie an, bevor man sie sieht.
Man sagt, der Teufel blähe ihre Segel.
Sie glauben doch diese Märchen nicht?
Sie wagen es nicht, ein Schiff mit dem Botschafter Seiner Majestät anzugreifen.
Sie verwirkten ihr Leben, sobald die Königin davon hörte.
Vielleicht.
Entschuldigt, Eure Exzellenz, aber der Wind verweigert den Dienst.
-Bootsmann!
-Aye, aye, Sir.
-Erhöht den Takt, 8 Schläge.
-Sofort, Kapitän.
Erhöht den Rudertakt da unten, 8 Schläge.
Aye, aye. 8 Schläge, señor.
Erhöht den Takt, 8 Schläge.
-lch weiß, wo wir sind.
-Das kannst du nicht, William.
Wir wissen seit Monaten nicht, wo wir sind.
Dieses Mal bin ich mir sicher.
Fühlst du die Bewegung, die Dünung?
Das gibt es nur 1-mal.
Der englische Kanal.
Der englische Kanal.
Wir sind im englischen Kanal.
Englisches Schiff steuerbord voraus!
Bootsmann, lassen Sie die Trommel im Vierteltakt schlagen.
Kanonier, veranlassen Sie die Doppelladung der Deckgeschütze.
Ein Angriff.
Rudert langsamer.
Gebt vor zu rudern.
Rudert langsamer.
Bringt die Männer auf Position.
Alle auf ihre Stationen.
Geschützleute, auf die Stationen.
Ladet die Kanonen und bereitet euch auf die Verteidigung vor.
Die Bogenschützen und Musketiere auf ihre Positionen.
Bogenschützen und Musketiere, auf eure Positionen!
Bootsmann, die Wachen an der Hauptluke verdoppeln.
Die Wachen an der Hauptluke verdoppeln!
Geschütze ausfahren.
Zielt auf die Takelage.
Geht bitte unter Deck.
Ihr seid hier nicht sicher.
Sie wagen keinen Angriff beim Anblick des königlichen Wappens.
Nur Kanonen können sie aufhalten.
-Erhöht den Takt auf 20.
-Aye, aye, señor!
Erhöht den Takt auf 20. Alle zusammen!
Zusammen, sagte ich.
Schneller, ihr britischen Hunde.
Schneller.
Streng dich an dem Ruder an.
Ahoi, Kapitän.
Es ist das Schiff von Thorpe.
Die Albatross.
Thorpe?
Das ist unmöglich.
Noch vor 1 Monat war er in San Domingo.
Sehen Sie, Kapitän, am Fahnenmast.
Das Banner der Albatross.
Du gehst besser unter Deck, Kumpel, oder du fängst dir eine Kugel ein.
Sie halten sich weiter am Wind!
Seht euch das an.
Der Spanier stellt 40 Kanonen gegen 1 auf.
Er hat schwer geladen.
Vielleicht ist er zu groß zum Schlucken, was, Matson?
Konnte der Kapitän einen Spanier mal nicht schlucken?
Der Kapitän hat die Spanier verhext, so ist es nämlich.
Und haben wir Seine Königliche Hoheit in Cádiz nicht auch erleichtert?
Weiß ich noch, Junge, und das Gold war 30 Schilling die Unze wert.
Was für eine Beute.
Ich glaube nicht, dass sie uns entkommen.
Vor der Albatross gibt es kein Entkommen.
Wir nehmen den Spaniern den Wind aus den Segeln.
Wenn sie Luft brauchen, können wir ihnen ein Loch in den Bug schießen.
Kapitän, wie steht's?
Verpassen wir ihnen eine Salve?
-Sie feuern auf meinen Befehl, Mr. Pitt.
-Aye, aye, Sir. -Mr.
Preston!
-Aye, aye, Sir.
Rufen Sie sie an.
-Sie sollen ihre Fahne streichen.
-Aye, aye, Sir.
Señor Kapitän, streichen Sie Ihre Fahne!
Bestimmt ergibt sich der Spanier und verdirbt uns den Spaß.
Durchaus möglich, Mr. Pitt.
Noch 1-mal, Mr. Preston.
Hört ihr mich?
Streicht eure Fahne!
Aus der gesamten Breitseite kam nur 1 einsame Kanonenkugel.
Gut, Mr. Pitt.
Zeigen Sie ihnen, wie man die Fahne streicht.
Aye, aye, Sir.
Scott, bringen Sie denen Benehmen bei.
Bereit, Männer?
Auf den Fockmast zielen und beim Hochkommen feuern.
Aye, aye, Sir.
-Kanonen bereit für eine Breitseite?
-Geladen und bereit, Sir.
Feuer!
Fertig machen für Backbordwende.
Auf eure Posten.
Kanoniere, bereit für Salve auf achtern!
Feuer.
Feuer einstellen.
Werft die Toten über Bord!
-Jetzt hart steuerbord.
-Ruder steuerbord!
Der Spanier krängt.
Wir haben ihn unter der Wasserlinie getroffen.
Sehr gut, Burke.
Feuer einstellen.
An die Säbel, Männer.
Wir entern!
Eine scharfe Schneide, um die Goldknöpfe vom Wams des Spaniers abzutrennen.
Niemand entert, bevor ich den Befehl erteile.
Ist das klar?
In Ordnung, Mr. Preston.
Bringen Sie uns hart an steuerbord.
Enterhaken auswerfen!
Über die Reling, Männer.
Vorwärts!
-Ihr Schiff sinkt, Kapitän.
-Dann ertrinken wir gemeinsam.
Tapfer, aber unpraktisch.
Wir Engländer sind praktisch.
Ich habe nicht die Absicht, mit lhnen zu ertrinken.
-Der Signalbläser.
Schnell, am Bug.
-Aye, aye, Sir.
Blas zur Kapitulation.
Schnell, so lange noch Luft in deinen Lungen ist.
Ich gratuliere, Kapitän.
Ein günstiger Moment für die Kapitulation.
Versammeln Sie die Gefangenen und stapeln Sie die Waffen am Bug auf.
-Zum Hauptdeck, Männer.
Entwaffnet sie.
-Aye, aye, Sir!
Ein entzückender Tag, nicht wahr?
Gehen Sie die Sklaven unter Deck befreien.
Aye, Sir.
Matson.
Komm her.
Aye, Sir?
Es war sehr tapfer von dir, das Schiff alleine zu entern.
Vielen Dank, Sir.
Tapfer, aber dumm.
Durch den Ungehorsam hast du die Männer hinter dir gefährdet.
-Hast du damit nicht dein Leben verwirkt?
-Ja, Sir.
Bringt diesen Mann auf die Albatross.
Legt ihn in Ketten.
Aber, Kapitän, ich tat nur meine Pflicht.
Dafür können Sie mich nicht tadeln!
Übrigens, bitte lasst es die Offiziere und Männer wissen, dass ihr Verhalten sehr galant war.
Besonders Ihres, Mr. Pitt.
Danke, dass Sie den Bläser überzeugten.
-Sieht nach schwerer Ladung aus, Mr. Pitt.
-Ein Glücksfall, Kapitän.
-Gold, Silber und viele Fässer.
-Passt auf, Jungs.
-Bringt es an Deck.
Es sinkt schnell.
-Die Tür ist versperrt, Sir.
Helfen Sie ihm da bitte, Mr. Pitt.
Zur Seite.
-Onkel.
-Mein Kind.
Also, Männer, sehen wir uns mal um.
Seid so freundlich, geht bitte an die Seite.
Sind Sie der Kapitän dieser Piraten?
Burke, helfen Sie Mr. Pitt mit dieser Truhe.
Werft alles nach draußen in den Gang. Schnell.
-Ein paar Männer hierher, schnell. -Kommt schon.
-lch bin König Phillips Botschafter...
-Entschuldigt mich, Sir.
Wir sind in Eile.
Euer Schiff sinkt.
Wenn Sie die Schiffspapiere finden, Mr. Pitt, nehmen wir sie auch mit.
Kapitän.
Gar nicht so übel.
Onkel, meine Juwelen.
Wagt es nicht, diese Juwelen anzufassen.
Lieber Himmel, eine Engländerin.
Und im Moment nicht sehr stolz darauf.
Wissen Sie, zuletzt sah ich eine Engländerin...
Das könnt ihr später besprechen.
Bringen wir das schnell auf Deck.
Eure Exzellenz, Maria, das sind keine typischen Engländer.
-Bitte glaubt nicht...
-Ganz genau.
Sind nicht alle so gut aussehend wie wir.
Sir, darf ich vorschlagen, dass Ihr gemeinsam an Bord meines Schiffes kommt.
Kapitän Thorpe, klären Sie mich über Ihre Absichten auf.
Euch auf mein Schiff zu bringen.
Und Euch schnellstmöglich wieder loszuwerden.
-lch setze Euch im 1. englischen Hafen ab.
-lch gehe nicht mit.
Ich ertrinke lieber, als Ihre Gastfreundschaft anzunehmen.
Mr. Pitt, die junge Dame wird sich hoffentlich besinnen.
Andernfalls überzeugen Sie sie und tragen Sie sie an Bord.
Gesegneter Schatz!
Diese Männer sind schwach.
Bringt sie rüber und stützt sie.
Vorsicht.
Los, Männer. Schnell!
Über die Reling.
Kommt, Ladys.
Ihr habt gehört, was der Kapitän sagte.
Und Befehl ist Befehl.
Tuttle, es muss 4 Jahre her sein, dass wir zusammen gesegelt sind.
Seit 4 Jahren habe ich kein englisches Schiff mehr betreten, Sir.
Sie sind bald in England.
Kommt und ihr kriegt alle eine Extraration Rum.
Kapitän Thorpe, das ist eine Beleidigung Seiner Majestät.
Ich betrete Ihr Schiff unter Protest.
Die englische Gastfreundschaft ist besser, als die spanische war.
Sobald die Sklaven an Bord sind, bringen Sie den Botschafter und seine Begleitung hinüber.
In Ordnung, Männer.
Macht euch bereit.
Beeilt euch, Männer.
Bringt die Sachen unter Deck.
Vorsicht an der Reling.
Schnell.
Schiff verlassen.
Alle über die Reling.
Also, Kapitän.
Sie hörten den Befehl.
Sie erlauben, Sir.
Ich bin immer noch der Kapitän.
Ja, natürlich.
Mein Fehler, Kapitän.
Kappt die Leinen.
Vorsicht an mittschiffs.
Kappen!
Alle Segel trimmen, Mr. Scott.
Hauptleine einholen und Luken freimachen.
Maat?
-Behalten Sie den Kurs bei.
-Kurs beibehalten.
Männer, von nun an legen beide Mannschaften ihre Differenzen bei.
Die spanischen Matrosen haben volle Freiheit auf den Decks, mit Ausnahme des Pulvermagazins.
Die, die bisher Sklaven gerufen wurden, haben keine Pflichten auf diesem Schiff.
Sind einige von euch noch an der Seefahrt interessiert, haben wir für gute und willige Männer viele Kojen an Bord.
Ihr kennt inzwischen das Ziel der Sea Hawks:
Wir dienen auf unsere Art England und der Königin.
Wir sind frei!
Mr. Burke, lassen Sie die Männer frei und versorgen Sie sie.
Eure Exzellenz, wir versuchen, es Euch so angenehm wie möglich auf diesem überfüllten Schiff zu machen.
Mr. Pitt wird Euch führen.
Werden meine Männer bei der Anlandung frei sein?
Gewiss, Kapitän.
In England gibt es keine Inquisition. Nein.
Man sagt, ihr glaubt an direkte Aktionen.
Don Alvarez, ich verstehe Eure Gefühle, aber das Schicksal brachte uns zusammen, wir sollten das Beste daraus machen.
Eine kluge Strategie, Kapitän Thorpe, die Kapitulation zu blasen. Danke.
Vielleicht ist es ein Geheimnis des Sieges, den Feind die Niederlage ahnen zu lassen, nicht wahr?
-Noch Wein, Eure Exzellenz?
-Nein, danke.
Kompliment zu Ihrem Wein, Kapitän.
Ich trank noch keinen besseren.
Es gibt keinen besseren Wein als guten Madeira, Kapitän.
Cross, wo haben wir den her?
-Von der Galeone vor Veracruz, Kapitän. -Nein, das stimmt nicht.
Aus dem Keller des Gouverneurs von Cartagena.
Nein, aus Cartagena haben wir den portugiesischen Käse, wisst ihr noch?
Aber kein Käse ist so gut wie Cheshire, nicht wahr, Mr. Pitt?
Nichts kann es mit England aufnehmen, finde ich.
Ich fragte mich gerade, Miss Latham, waren Sie nicht etwas einsam im heidnischen Spanien?
Spanien ist ein altes Land mit großer Kultur, Mr. Pitt.
Wir Engländer könnten von vielem in Spanien Nutzen ziehen.
Vielen Dank, Madam.
Wir geben auf jeden Fall unser Bestes.
Ich bewundere auch Ihr Tafelsilber, Kapitän.
Zweifelsohne eine weitere Besitznahme des Kapitäns.
Wenn Eure Exzellenz einen Blick auf das Muster werfen wollen, erkennt Ihr das Wappen des spanischen Vizekönigs von San Domingo.
San Domingo?
Wie interessant.
Ich schlage vor, wir trinken auf die Gesundheit von...
Ich trinke nicht mit Dieben und Piraten.
Mein Vorschlag wäre: auf die Gesundheit Ihrer Majestät, der Königin von England.
Mr. Pitt, Doña Maria hat offensichtlich keinen Wein.
-Auf Ihre Majestät, die Königin.
-Auf die Königin.
"Baut eine Flotte.
Baut eine Flotte."
Immer derselbe Ratschlag.
Als wäre die Schatzkammer nicht schon genug belastet.
Wenn der Lord Admiral so dringend eine Flotte bauen will, kann er mir wohl auch mitteilen, woher ich das Geld dafür nehme.
Verzeiht, aber darf ich Euer Gnaden erinnern, dass unsere Freibeuter beträchtliche Beiträge für den Aufbau einer Marine leisteten?
Den Luxus einer Flotte kann sich England nicht leisten.
Sagt den Sea Hawks, dass ich ihre Beiträge für dringendere Zwecke benötige.
Es gibt ein weiteres Risiko, das Sir John nicht in Betracht zieht.
Sollte England als Seemacht konkurrieren, könnte das die Freundschaft Spaniens kosten.
Ich denke, Mylord schätzt da etwas, was nicht existiert.
Haben wir Beweise für Phillips Freundschaft?
Seine Duldsamkeit, wenn unsere Freibeuter seinen Handel stören und seine Besitztümer ausplündern.
Ich vermute, Phillip ist nur duldsam, weil...
Was kann er sonst tun?
Er kann abwarten, bis seine große Armada fertig ist, und dann schnell zuschlagen, bevor wir gerüstet sind.
Ich fürchte, Sir John bildet sich Gefahren ein, Euer Gnaden.
Spanien ist ein großes Reich.
Zur Verteidigung ist eine große Flotte notwendig.
Die Armada bedroht England nicht, so lange wir Phillip nicht provozieren und sich die Lage ändert.
Lasst es mich klar sagen, Wolfingham.
Ich lehne den Bau einer Flotte ab, nicht um die Gefühle Phillips, sondern die Börsen des Volkes zu schonen.
Ich muss seinem Botschafter sogar einige ernste Fragen stellen.
Wird Don Alvarez nicht erwartet?
Er ist verspätet, Euer Gnaden.
Ich fürchte um seine Sicherheit.
Spanische Schiffe sind bekanntermaßen langsam.
Er hätte ein englisches Schiff nehmen sollen.
Lasst euch sagen, die Glock hat 1 1 geschlagen!
Seht ihn euch an.
So verlegen wie ein Schuljunge.
Er ist immer so, wenn er mit einer Frau reden muss.
Er hat spanische Flotten erobert und kann nicht das Wort an ein Mädchen richten.
-lch verstehe ihn nicht.
-Er kümmert sich nur um das Schiff.
-Er hasst den Anblick aufblühender Frauen.
-Aber nicht den der Königin.
Ihre Majestät soll die einzige Frau sein, mit der er redet, ohne dass seine Knie zittern.
Das ist was anderes.
Mann zu Mann, würde ich sagen.
Na los, geht wieder an die Arbeit.
Was steht ihr hier herum?
Guten Morgen.
Fühlen Sie sich wohl an Bord?
-Ja.
-Fein.
Das Kap dort drüben, auf das Sie blicken, hat eine sehr interessante Geschichte.
Es wurde benannt nach...
Ja?
Ich weiß nicht mehr, wonach es benannt wurde.
Fühlen Sie sich wohl an Bord?
-Ja, vielen Dank.
-Fein.
Wir haben hier natürlich nicht den Luxus einer Galeone, aber es ist ein schönes Schiff.
Wir sind sehr stolz darauf.
Ist das so?
Ja.
Jedenfalls schützt es vor Angriffen und man kommt auch schneller ans Ziel.
Wir haben ein altes Sprichwort in England:
"Wer ohne Ruder segelt, steht auf gutem Fuße mit dem Wind."
Sie mögen sich nicht unterhalten.
Ich führe gewöhnlich keine Konversation mit Dieben.
Ich hatte das doch klar ausgedrückt, Kapitän Thorpe.
Ja, bis auf Ihre Definition.
Sagen Sie mir, ist ein Dieb ein Engländer, der stiehlt?
Jeder, der stiehlt, sei es Piraterie oder Frauenraub.
Ich verstehe.
Ich bestaunte einige Ihrer Juwelen aus Ihrer Truhe, besonders die Goldschmiedearbeit.
Aztekisch, richtig?
Ich frage mich, wie die Indianer dazu bewegt wurden, sich davon zu trennen.
Fockschot fieren!
Sprietsegel niederholen!
England.
-Euer Gnaden.
-Lord Wolfingham.
Wenn Euer Gnaden erlauben, möchte ich Eurer Majestät
Seine Exzellenz Don José Alvarez de Cordoba vorstellen,
Botschafter des spanischen Hofes.
-Eure Majestät.
-Willkommen in England, Eure Exzellenz.
Vielen Dank, Mylady.
Darf ich Euch meine Nichte vorstellen, Doña Maria Alvarez de Cordoba?
Eure Nichte wird England durch ihre Anwesenheit bereichern.
Ihr seid sehr freundlich, Eure Majestät.
Und Sie sind sehr schön.
Don Alvarez, mein Lordkanzler berichtet, Ihr bringt neue Klagen Eures sehr betrübten Monarchen König Phillip.
Mein Herr und König wünscht nichts mehr, als ein Ende der Klagen zwischen unseren Nationen und eine größere Freundschaft.
Dann sollte man bedenken, dass Freundschaft langsam wächst, wo nur Klagen herrschen.
Darf ich behaupten, dass die Differenzen zwischen uns und der Regierung Seiner Exzellenz nur eine Ursache haben:
die Piraterie englischer Freibeuter.
Vergeltung, Lord Wolfingham, ist keine Piraterie.
Konfiszierte König Phillip nicht letztes Jahr 12 englische Schiffe mit Getreide in spanischen Häfen?
Rechtfertigen Euer Gnaden tatsächlich diesen mörderischen Übergriff auf mein Schiff mit...
Ihr vergaßt, die Königin muss sich nicht rechtfertigen.
Ich beabsichtigte nicht, die Beleidigung eines Botschafters zu ignorieren.
Wie viel war die Ladung wert, Don Alvarez?
Abgesehen vom Verlust des Schiffes ungefähr £30.000.
Und wo ist Kapitän Thorpe?
Als ich von dem Vorfall erfuhr, war ich so frei, alle Sea Hawks im Hafen hierher zu beordern.
Ihr macht Euch viele Gedanken, Mylord.
Lasst umgehend die Sea Hawks eintreten.
Kapitän Frobisher, Kapitän Hawkins,
Kapitän Wolfe, Kapitän Stanley,
Kapitän Logan, Kapitän Latour.
Eure Majestät.
Wo ist Kapitän Thorpe?
Hören Sie mich?
Wo ist Kapitän Thorpe?
Wir haben ihn nicht gesehen, Eure Majestät.
Offensichtlich missachtete er die Ladung des Lordkanzlers.
Ich ahnte das, Euer Gnaden, und schickte eine Schlosswache aus, um ihn unter Arrest herzubringen.
Ihr beweist große Voraussicht, Mylord.
Nun, Kapitän Hawkins?
Wir alle sind bereitwillige Geiseln, um Euch Kapitän Thorpes Erscheinen zuzusichern.
Ein leichtes Pfand, Kapitän Hawkins, da die Schlosswachen bereits nach ihm ausgeschickt wurden.
Wenn ich für uns alle sprechen darf, sollten wir die Last Eures Verdrusses über Kapitän Thorpe teilen.
Ich verstehe.
Sie befürworten seine Taten.
Wir teilen seine Ansichten und im Rahmen unserer Fähigkeiten seine Handlungen für England.
Dann werden Sie mir die Entscheidung zugestehen, wie England am Besten gedient wird!
Wer wagt es...
Kapitän Thorpe bittet um sofortige Audienz, Euer Gnaden.
-Lasst ihn eintreten.
-Ja, Euer Gnaden.
Eure Majestät.
Kapitän Thorpe, warum haben Sie Lord Wolfinghams Vorladung missachtet?
Ich war zur angegebenen Zeit im Schloss, hatte jedoch einen Unfall.
-Einen Unfall?
-Eigentlich kein richtiger Unfall.
Ich verlor etwas, woran ich sehr hing.
Kapitän Thorpe, ich schickte eine Schlosswache, Sie herzubringen.
Danke, Mylord.
Das war sehr freundlich von Euch.
Die Eskorte war nicht notwendig.
Ich kenne mich hier gut aus.
Ich habe eine gewichtigere Beschuldigung gegen Sie.
Seine Exzellenz Don Alvarez, Botschafter an diesem Hof, sagt, Sie hätten die Galeone Santa Eulàlia angegriffen, geplündert und versenkt. Er war dort Passagier unter der Flagge und dem Schutz seines Königs Phillip von Spanien.
Ist diese Beschuldigung wahr?
Zum Teil, Euer Gnaden.
Zum weitaus größten Teil.
Zum Teil?
Was ist der andere Teil?
Wir befreiten außerdem viele Engländer, die Galeerensklaven auf dem Schiff waren.
Euer Gnaden, diese Männer, von denen Kapitän Thorpe sprach, wurden von einem ordentlichen Gericht zur Galeere verurteilt.
Ich wende ein, Euer Gnaden, dass das Inquisitionsgericht weder gerechte Urteile über englische Seeleute fällen noch sie den Grausamkeiten auf den Galeeren aussetzen kann.
Euer Gnaden.
Der Kapitän möchte rechtfertigen, was, einfach gesagt, ein Wunsch zum Plündern ist, ohne Achtung der Interessen Spaniens.
Diese Interessen verdienen meine Achtung nicht,
-anders als bei Seiner Lordschaft. -lch protestiere!
Kapitän Thorpe, zeigen Sie zumindest Respekt für meine Minister.
Sie wollen also die Mängel der spanischen Justiz ausgleichen?
Soweit es in meiner Macht liegt, ja, Euer Gnaden.
Und Sie halten es für einen Teil Ihrer Mission, das Schiff eines königlichen Botschafters anzugreifen und zu plündern?
Kapitän Thorpe, glauben Sie, wir führten Krieg gegen Spanien?
Euer Gnaden, Spanien führt Krieg gegen die Welt.
Genug davon.
Hört mir alle zu.
In meiner Anwesenheit wird niemand wagen, Verbrechen als Patriotismus zu verschleiern.
Genug dieses Geredes, verstanden?
Und für die Zukunft warne ich Sie, dass ungerechtfertigte Angriffe auf Spaniens Untertanen oder Besitz den Schuldigen den Kopf kosten wird.
Seinen Kopf, ist das klar?
Sie dürfen gehen.
Sie nicht, Kapitän Thorpe.
Ich bin noch nicht fertig mit lhnen.
Hauptmann der Wache, begleiten Sie Kapitän Thorpe in meine Privatgemächer, wo er meiner Aufmerksamkeit harren wird.
Don Alvarez, übermittelt Seiner Majestät König Phillip mein Bedauern und versichert ihm, dass sich dieser unglückliche Vorfall nicht wiederholt.
Meinen demütigen Dank, Euer Gnaden.
Kann ich ihm auch berichten, dass der Übeltäter vollständige Entschädigung leisten muss?
Ihr sagt ihm das, was ich anordnete.
Mehr nicht.
Da bist du also.
Was denkst du dir, einfach wegzulaufen, so dass ich mich verspätet habe?
Ich sollte dich am Schwanz ziehen.
Das ist sehr undankbar von dir.
Weißt du, dass nur sehr wenige Affen in einem Palast leben dürfen?
Nein, das stimmt nicht.
Es gibt hier schon ein paar von euch.
Wie dem auch sei, benimm dich. Wenn du deinem Frauchen gefällst, Ieg ein gutes Wort für mich ein.
Das werde ich wohl brauchen.
Wie lautet Ihre Entschuldigung diesmal?
Mein kleiner brasilianischer Freund wollte Euch so dringend seine Aufwartung machen, dass er seine eigene Methode wählte.
Offensichtlich dringender als Sie, da er meinen Hof früher aufsuchte.
Da war er also.
Ich suchte ihn, Euer Gnaden.
Darum verspätete ich mich.
Warum haben Sie ihn mitgebracht?
Ich dachte, er würde Mylady amüsieren, mehr als ich es könnte.
-Er sieht aus wie Wolfingham.
-Ja, Madam.
Die Zähne, das Lächeln, ganz genau.
Er ist sehr nett. Er wird Euch nicht verletzen.
Du bist ein Schurke, wie dein ehemaliger Herr.
Aber mir gefallen Schurken.
Einige.
Das ähnelt einem Baum am meisten.
Jetzt benimm dich.
-Und jetzt zu...
Kapitän Thorpe!
-Für Euch, Madam.
Als ich es sah, dachte ich sofort an Euch.
Ich erkenne das Licht darin, wie eine Kerze in einem vereisten Fenster.
-Eine Perle der Westindischen Inseln, ja?
-Ja, Madam.
Sie war unglücklicherweise auf dem Weg nach Spanien, als ich sie umleitete.
Man könnte sagen, ich stand zwischen Phillip und der Auster.
Ich fürchte, Wolfingham hat Recht.
Sie sind ein unverbesserlicher Pirat.
Nein, Madam.
Aber mein Gewissen kümmert sich um Perlen.
Der Hals, an dem sie getragen werden, sollte ihrem Glanz entsprechen.
Und haben Sie noch weitere Sorgen?
Nur eine, Madam.
Euch nie absichtlich zu missfallen.
Haben Sie das denn?
Ich hoffe nicht, aber man kann sich irren.
Ich sollte nicht empfehlen, eine Gewohnheit daraus zu machen, spanische Botschafter umzuleiten.
Die Galeone des Botschafters wurde bereits von Engländern gerudert.
Ich ersetzte sie lediglich durch englische Segel.
Wir haben die Moral auf unserer Seite.
Spanien hat auf seiner das Gesetz.
-Bedenken Sie dies in Zukunft.
-Ja, Madam.
Jetzt zum Geschäft.
Man sagt, Ihre Reise war sehr einträglich.
Ganz außergewöhnlich, Madam.
Eine Auflistung der Beute, mit dem Hauptanteil zu Eurer Verfügung.
Exzellent.
Ich werde es sinnvoll einsetzen.
Wenn meine Tat Euer Gnaden gefiel, möchte ich einen Gefallen erbitten.
Dass unser Beitrag Euch veranlasst, eine Flotte zu bauen.
-Flotte.
Fangen Sie auch damit an?
-Die Armada, Euer Gnaden.
-Sind Sie so sicher, dass Phillip angreift?
-Gibt es einen Beweis für das Gegenteil?
Auch mit allen Beiträgen der Sea Hawks nehmen wir es nicht mit Phillips Ressourcen auf.
Unsere Sicherheit beruht auf Diplomatie, nicht Gewalt.
Angenommen, Phillips Ressourcen, oder ein großer Teil davon, würden ihn nicht erreichen?
Würden, wie soll ich sagen, umgeleitet?
Was dann?
Was genau geht in Ihrem Piratenverstand vor?
Euer Gnaden, der Lebensnerv Spaniens liegt im Schatz der Neuen Welt.
In 3 Monaten verlässt eine Jahresausbeute an Gold Panama in Richtung Spanien.
-Mit 10 Freibeuterschiffen... -lch verbiete das.
Ein Angriff auf die Goldflotte wäre für Phillip eine kriegerische Handlung, die nicht einmal ich begründen könnte.
Nun gut, Madam.
Lasst es ein Einzelunternehmen sein.
1 Schiff, die Albatross, mit einer guten Crew.
Unmöglich.
Ein spanischer Konvoi würde Sie überrennen.
Auf See, ja, aber ich habe einen anderen Plan, Eure Majestät.
Ein Angriff an Land, so wie sie die Azteken und Inka ausraubten.
Der Schatz befindet sich in Panama, nahe der Stadt Ventacruz.
Von dort wird er mit Mauleseln in die Küstenstadt Nombre de Dios gebracht.
Ungefähr 300 km.
Schaut, Madam, wenn Ihr erlaubt.
Ich plane, von Norden aus in die Karibik zu segeln.
So treffe ich weniger spanische Schiffe.
Die Albatross ankert in einer Bucht, die Männer und Vorräte gehen an Land.
Wir lagern in den Hügeln, bis die Eingeborenen erzählen, wann die Karawane loszieht.
Dieser Streifen zwischen Nombre de Dios und Ventacruz ist ein so dichter Dschungel, dass ein Hinterhalt einer kleinen Armee möglich ist.
Unsere Beute wäre die größte, die je nach England käme.
-Kann ein solcher Plan gelingen?
-Es gibt nur 1 Aussicht auf Erfolg:
Die Spanier müssen vollkommen überrascht werden.
Habe ich Eure Erlaubnis dazu, Madam?
Ein solches Unternehmen hätte nicht den Segen der Königin von England, aber Sie hätten die dankbare Zuneigung von Elizabeth.
Dann, Madam, nehme ich das mit, was ich am meisten schätze.
Findest du nicht, Liebes, dass es bereits genug ist?
Ich hätte gerne noch ein paar.
Schau, Martha.
Ist diese nicht hübsch?
Sehr hübsch, aber du hast schon sehr viele davon.
Hier drüben gibt es eine andere Art. Etwas dunkler.
Siehst du?
Ich sehe es.
-Was ist los?
-Nichts.
-Woran denkst du?
-lch dachte nur an unsere Reise.
Ich ziehe englische Schiffe den spanischen wirklich vor.
Sie sind luftiger.
Entschuldige mich, Liebes.
Ich muss gehen.
Nimm die, bitte.
Geh nicht, Martha.
-Nein, nein.
-Martha, warte auf mich.
Lass mich nicht allein.
Martha!
-Kann ich lhnen helfen?
-Vielen Dank.
Anscheinend mögen Sie englische Rosen sehr.
Meine Mutter sprach von euren Rosengärten.
Sie war Engländerin.
Das erklärt einiges.
Aber ich ziehe spanische Schwertlilien vor.
Natürlich.
Die haben keine Dornen.
Kapitän Thorpe, es gab an Bord keine Gelegenheit, Ihnen für die Rückgabe meiner Juwelen zu danken.
Was ich über das Frauenrauben sagte, tut mir sehr Leid.
Wenn Sie denken, es wäre nützlich, spräche ich gerne mit der Königin.
Um zu sagen, wie nett Sie waren und dass Sie nicht bestraft werden sollten.
Das ist wirklich sehr freundlich.
Ich werde die Bestrafung ertragen, bin aber dankbar für Ihre Sorge.
Können Sie sich vorstellen, wie viel mir das bedeutet?
Nein, ich habe keine Ahnung.
Als ich Sie zum 1. Mal sah, kamen Sie mir wie eine Statue vor.
Schön, aber kalt.
Dann sah ich Sie beim Anblick der Sklaven und die Statue erwachte zum Leben.
Ich hoffte, Sie würden mir einst vergeben.
Kapitän Thorpe, ich habe lhnen vergeben.
Fühlen Sie nur Vergebung?
Warum sollten Sie etwas anderes annehmen?
Sie haben nichts gesagt, aber ich glaubte, ich sähe etwas in Ihren Augen.
Nein, Sie irren sich.
Es tut mir Leid.
Sie irren sich.
Das ist wohl gut so, da ich wieder in See steche.
-Was?
-Wir werden lange fort sein.
Brechen Sie bald auf?
In etwa 1 Woche, sobald die Albatross fertig ist.
Die Rosen sehen anders aus, wenn Sie sie halten.
Im Garten eines Konvents in Peru steht eine schöne Statue.
Die Nonnen nennen sie Nuestra Señora de Las Flores.
So werde ich immer an Sie denken, als meine Rosendame.
Passt auf hier!
Geht wieder an die Arbeit.
-Was ist euer Ziel, Kumpel?
-lch habe keine Ahnung.
Hier entlang.
-Heuert ihr Seeleute an?
-Fragen Sie Mr. Pitt, da oben am Steg.
Lieutenant, hier meldet sich noch 1 zum Dienst.
Hier entlang, Jungs.
Kommt weiter.
Pitt weist euch eure Pflichten und Quartiere zu.
Michael Sweeney, und ich gebe mein Bestes, Sir.
-Jones, nehmen Sie ihn auf.
-Danke, Kapitän.
Tuttle, ich glaubte nicht, Sie so schnell wiederzusehen.
-lch bin Seemann, Kapitän.
-Und ein guter dazu.
Die brauchen wir auf dieser Fahrt.
Melden Sie sich bei Mr. Pitt auf dem Oberdeck.
Der Nächste.
Eli Matson.
Was machst du hier an Bord?
Kapitän, wenn ich fragen darf, aber ich fürchte, nach meiner Aktion gibt es keinen Platz für mich auf der Albatross?
Vielleicht gibt es eine Koje als Schiffsjunge.
Es gibt immer Kojen für gute Männer, die gelernt haben, Befehle zu befolgen.
Kapitän, keinem würde ich lieber dienen als lhnen.
-lch mache es wieder gut.
Danke, Sir.
-Streng dich an.
-Name?
-Samuel Kroner.
Takelage, 1. Rang.
-Alter?
-42.
-Letztes Schiff?
-Die Dorsey, Sir.
-Papiere?
-Hab sie nicht dabei, Sir.
Ich wollte erst das Ziel kennen, bevor ich mich melde.
Das wollten Sie?
Ein Mann hat doch das Recht zu wissen, wofür er sich meldet.
Nicht an Bord dieses Schiffes.
Meine Männer folgen, ohne zu fragen.
Gehen Sie.
Nächster.
Und ich sagte mir:
"Das ist keine normale Vorbereitung.
Diese Reise ist anders."
Mehr fand ich nicht raus, Eure Lordschaft.
Keiner in der Mannschaft kennt das Ziel.
Kroner, Thorpes Ziel ist immens wichtig.
Er soll bis zum Tag seines Aufbruchs beobachtet werden.
Mein Diener wird lhnen das Geld zur Verfügung stellen.
Sehr wohl, Eure Lordschaft.
Dieser Pirat kann wieder plündern, wo er will, trotz der Königin.
Oder wegen der Königin.
Zukünftig verlassen wir uns lieber auf uns selbst, nicht auf die Beteuerungen einer klugen Frau.
Sicherlich wird sie ihren Lordkanzler über eine derart wichtige Reise aufklären?
Ihre Gnaden unterrichtete mich, dass Kapitän Thorpe auf eine Handelsexpedition zum Nil geht.
Ich gab vor, ihr zu glauben.
Beruhigt das Eure Exzellenz?
Vergebt mir, Mylord, dass ich Verdacht hegte.
Seine Majestät König Phillip hat vollstes Vertrauen in Eure Loyalität gegenüber seinen Interessen.
Seine Majestät und ich haben ein gemeinsames Interesse.
Ein Spanien wohlgesonnener Herrscher auf Englands Thron.
Wie Ihr, Lord Wolfingham?
Don Alvarez, wir dienen anderen am Besten, wenn wir gleichzeitig uns selbst dienen.
Haben Sie genug Informationen über diese Gewässer?
Jede Bucht zum Anlanden eines Schiffes, exakte Lotung, kein Riff fehlt.
Das brauche ich.
Ich lasse sie am Mittwoch holen.
Sie wird bereit liegen.
Verlassen Sie sich auf mich.
Ich will keine Schrift auf der Karte, verstanden?
Keine Namen.
Keine Namen.
Sehr wohl, Sir.
-Guten Tag.
-Guten Tag, Kapitän Thorpe.
Sie liegt am Mittwoch bereit.
-Wie geht es lhnen, die Herren?
-Sind Sie der Kartenmacher?
-Zu Euren Diensten.
-lch bin Lord Wolfingham.
Das ist Don Alvarez de Cordoba, Botschafter König Phillips von Spanien.
Eine Ehre, Eure Exzellenz und Mylord.
Ich pries Seiner Exzellenz die englische Kartenmacherei an.
Ich möchte ihm Beispiele Ihrer Arbeit zeigen.
Eine Karte, an der Sie gerade arbeiten?
Natürlich, Sir.
Navigationskarten oder andere Karten, Eure Exzellenz?
Navigationskarten, bitte.
Meine Regierung möchte sie mit ihren vergleichen.
Sehr wohl, Sir.
Wie Ihr seht, Sir, zeichne ich alle Karten auf dem allerbesten Pergament und spanne sie auf dem feinsten Leinen.
Die Nummern entlang der Küstenlinie geben die jeweilige Meerestiefe in Faden an.
Das ist sehr interessant.
Diese wurde soeben erst fertig.
Hier ist ein Teil der Westküste Afrikas.
Sie ist so detailliert dargestellt, dass ein Seemann sicher durch unbekannte Gewässer segeln kann.
-Ja, in der Tat.
Exzellente Arbeit.
-Hier sind einige Meerengen.
Schwierige Navigation und schwierig auf Karten darzustellen.
Was bedeuten die Sternbilder hier oben auf der Karte?
Nur Dekoration, Mylord.
Es ist das Sternbild mit dem Zenit über dem dargestellten Gebiet.
Alle Seefahrer kennen sie.
Wie das Kreuz des Südens über der Magellanstraße.
Nur ein Dünkel meinerseits, damit man meine Arbeit erkennt.
-Originelle Idee.
-Danke, Sir.
Diese Figur mit dem nach unten gerichteten Dolch
-ist Orion, der Jäger, nicht wahr?
-Ja, Eure Exzellenz.
Eure Exzellenz sind bewandert in Astronomie?
Nicht so sehr, wie ich es mir wünschte.
Man sagt, sogar unser Schicksal hänge von den Sternen ab.
Die Bahn des Orion verläuft etwa auf diesem schmalen Pfad, zwischen dem Äquator und dem 10. Breitengrad.
Scheinbar bewegt sich das Sternbild, wenn sich die Erde um ihre Achse dreht.
Das Gebiet, das Ihr sucht, befindet sich offenkundig in diesem Gürtel.
Laut Eurer Erinnerung der Karte, ist dieser Streifen wohl zu lang, um eine Insel zu sein, aber zu klein für einen Kontinent.
Daher folgern wir, dass es eine Landenge ist.
Die einzige Landenge, östlich und westlich unter der Bahn Orions, ist diese Verbindung zwischen den beiden Kontinenten der Neuen Welt.
Meine Herren, dies ist der gesuchte Landstreifen, die Landenge von Panama.
50 Säcke Reis, 50 Pfund Rosinen, 30 Pfund Kakao, 18 Fässer Essig, 50 Krüge Wein...
Danke, Mr. Pitt.
Ich muss etwas Dringendes in London erledigen, also übernehmen Sie.
Eine sehr plötzliche Entscheidung, oder, Kapitän?
Nein, es...
Warum grinsen Sie so, Mr. Pitt?
Ich dachte nur, wenn ich nach London führe, würde ich auf jeden Fall Miss Latham besuchen.
-Und ob ich das würde.
-Das würden Sie sicherlich.
Eigentlich habe ich einen Termin, sie weiß es nur noch nicht.
-Danke, meine Herren.
-Aye, aye, Sir.
Hallo, die Herren.
Ist Kapitän Thorpe in der Kajüte? Ja.
Er wird sich freuen, Euch zu sehen, Sir.
Hier entlang, Sir.
Ich komme wohl gerade rechtzeitig.
-Sie sehen sehr gesund aus.
-Danke, Sir.
Gehen Sie an Land? Ja.
Ich wollte soeben nach London.
Wir segeln erst nächste Woche.
Darum bin ich hier.
Sie könnten nicht vielleicht früher segeln?
Nun, doch, wenn es einen Grund dafür gibt.
Es gibt einen, Kapitän, einen sehr guten.
Ich habe eine Botschaft von der Königin.
Sie sollen sofort Segel setzen.
Gewisse Mitglieder ihres Hofes stellen zu viele Fragen über Ihre Handelsexpedition zum Nil.
Ich verstehe.
Nun denn, Sir John.
Ich fahre nicht nach London.
Berichtet Ihrer Majestät, dass wir mit der morgigen Flut segeln.
Du bist sehr glücklich, Onkel.
Was?
Ja.
Gibt es gute Nachrichten?
Ausgezeichnete Nachrichten.
Ein Geheimnis?
Das interessiert dich nicht, Liebes.
Entschuldigung.
Mr. Kroner möchte Euch sehen, Don Alvarez.
Führen Sie ihn herein, Miss Latham.
-Eure Exzellenz.
Doña Maria.
-Neues von Mylord?
Die besten Neuigkeiten.
Kapitän Lopez segelte heute Morgen.
Er ist vor Kapitän Thorpe in Panama.
Gratulieren Sie Seiner Lordschaft und die besten Wünsche.
Danke, señor.
Maria.
Der englische Pirat plünderte sein letztes Schiff aus.
Onkel, was machen sie mit ihm?
Auf Piraterie steht die Todesstrafe.
Wenn Spanien Nachsicht übt, kommt er auf die Galeere.
-Martha.
-Was hast du, Liebes?
-Ruf eine Kutsche und schnelle Pferde.
-Mein Kind!
Ich fahre nach Dover.
Ja.
Ich rufe sie sofort, Liebes.
-Erreichen wir Dover heute?
-Mit einem Pferdewechsel, ja.
So schnell es geht, bitte.
-Kein Wort zu meinem Onkel.
-Keine Sorge, Liebes.
Wenn du dieses Raubein Carl siehst, beglückwünsche ihn von mir, auch wenn er es nicht versteht.
Fahren Sie.
3 Uhr hat's geschlagen!
Kann ich Euch helfen, Mylady?
Ist das die Albatross?
Ja, Mylady.
Ist heute Abend mit der Ebbe gesegelt.
-Kann ich irgendetwas tun?
-Nein, vielen Dank.
Kurs West-Südwest.
Kapitän Thorpe ist eingetroffen, señor.
In einer Bucht 10 Meilen westlich von Nombre de Dios.
Also war ihr Bericht ausnahmsweise mal genau und kam zur rechten Zeit.
Ihre Befehle, General?
Begeben Sie sich mit einer kleinen Eskorte nach Nombre de Dios, bei Sonnenuntergang, wie geplant.
Die Engländer werden angreifen.
Und ihr leistet keinen Widerstand.
Kapitän Thorpe nahm einen weiten Weg für das Gold.
Wir dürfen ihn nicht enttäuschen.
Lieutenant, kennen Sie die Dschungelorchidee?
Eine sehr schöne Blume, die ihren gelben Pollen ausstreckt. Aber sobald sie ein Insekt in ihre Blätter gelockt hat, schließen sie sich so.
Wir sind auf dem richtigen Weg.
Sagt ein Eingeborener.
Die hassen die Spanier mehr als wir.
Habe ich ihn richtig verstanden, verlässt das Gold Ventacruz bei Sonnenuntergang.
-insgesamt etwa 20 Maulesel.
-Wie weit ist Ventacruz entfernt?
Etwa 20 Meilen, Kapitän.
Ein Maultierzug benötigt fast die ganze Nacht.
So können wir schlafen, nachdem wir den Hinterhalt eingerichtet haben.
Verteilt euch im Abstand von 9 Metern an diesem Pfad.
Burke, Ihre Position ist hinten.
Ein verantwortungsvoller Posten.
Sie geben das Pfeifensignal, wenn der letzte Mann vorüber ist.
Ihr wisst, was zu tun ist, Männer.
Ich bleibe hier.
Mr. Pitt, Sie stehen mir gegenüber, Mr. Scott, dahinter stehen Sie.
Männer, versteckt euch, bevor es dunkel wird.
Das ist zu dicht hier.
Man sieht nicht, was drin ist.
Voller Schlangen und Krokodile, wette ich.
Man sagt, es gibt Pflanzen, die einen unvorsichtigen Mann erwürgen können.
Hör auf damit oder du siehst Gespenster anstelle von Spaniern.
Das ist komisch bei Seeleuten.
Kämpfen macht ihnen nichts aus, wenn sie sehen, gegen wen.
Aber ein Moskito beispielsweise...
Was sagten Sie über Moskitos?
Hier ist ein ganzes Nest von denen.
Die Biester haben Ohren.
Halten Sie den Atem an, Mr. Pitt, dann ärgern sie Sie nicht.
-Besser?
-Nein.
Die Spanier wären mir lieber.
Halten Sie ihn länger an.
Steigen Sie bitte ab.
-Entwaffnen Sie ihn, Mr. Pitt.
-Aye, Sir.
Prüfen Sie, ob alles unter unserer Kontrolle ist, Scott.
Ich bin empört.
Dies wird Seiner Majestät König Phillip zu Ohren kommen.
Die Nachricht erreicht ihn wohl etwas später, da Sie mein Gefangener bleiben müssen.
Unter Protest, Kapitän Thorpe.
-Sie kennen meinen Namen.
-Nun, ja, señor.
In Spanien kennt jeder Ihren Namen und achtet ihn.
Ich fühle mich geschmeichelt, aber keine falsche Bewegung oder meine Männer müssen Sie erschießen.
-Steigen Sie bitte auf. -Hoch.
-Das ging recht leicht, Kapitän. -Ja.
Etwas zu leicht.
-Alle entwaffnet, Scott?
-Aye, Kapitän.
Eins noch, Sir. Wenn wir auf dem Pfad jemandem begegnen, ist das Ihr Zug und wir sind Teil Ihrer Eskorte.
Verstehen Sie?
Geben Sie es weiter.
Bereitmachen zum Weiterziehen.
-Bereitmachen zum Weiterziehen!
-Bewegung, Männer.
Ruhig. Bewegung.
Vorwärts, Männer.
Schnell.
-Zurück.
-Hinter euch!
-ln Deckung.
-Das ist eine Falle, Sir.
In den Sumpf.
Raus aus dem Sumpf.
Da überlebt keiner.
Wir müssen hier raus.
Es ist zu heiß.
Es ist zu brütend heiß.
Sie folgen uns nicht.
Wir können hier rasten.
Zeigen Sie mir den Arm, Tuttle.
In meiner Brust, Kapitän.
Bisschen Musketenblei.
Wenn wir auf dem Schiff sind, holen wir das raus.
Ja, Sir.
Woher wussten die Spanier von uns?
Das begreife ich nicht.
Eines Tages finden wir es heraus.
Ob die anderen durchkamen, Kapitän?
Wenn ja, gehen sie zum Schiff.
Jungs, wir brechen besser auf.
Mit mir kommen Sie nie an, Kapitän.
Natürlich werden wir das, William.
Fühlt ihr die Brise?
Die kommt vom Meer.
-Wir sind an der Küste.
-Das Meer!
Zurück.
Wir bringen schlechte Nachrichten.
Sie fragen sich bestimmt, warum nur 1 Boot kommt.
Einige schaffen es vielleicht noch, oder, Kapitän?
Es ist ein Wunder, dass wir hier sind, Burke.
Ich sehe den Ausguck nicht.
Sie haben uns nicht so bald erwartet.
Komisch, dass kein Ausguck postiert ist.
Vielleicht ist einer hinter dem Kartenhaus.
Den könnten wir von hier aus nicht sehen.
Hoffentlich haben sie den Bierschrank nicht aufgebrochen.
Könnte einen Becher gebrauchen, wenn die nicht alles geleert haben.
Ich will nur noch 1000 Jahre schlafen.
Hier ist dir einer zuvorgekommen.
Kapitän, der wird nie wieder aufwachen.
Er wollte wieder zur See fahren.
-Seht ihr schon jemanden auf dem Schiff?
-Keine Menschenseele.
Sie könnten sie anrufen, Mr. Scott.
Wir brauchen ihre Hilfe, wenn wir ankommen.
Ahoi, da drüben!
Ahoi, Kameraden!
Helft uns hier.
Zeigt euch, ihr Landratten.
Der Kapitän ist hier.
Hört ihr mich?
Warum verstecken sich die Narren?
-Gefällt mir nicht.
Etwas stimmt nicht.
-Genug jetzt oder ich muss...
Ruhig, Mr. Pitt.
Ruder hoch.
Festmachen.
Sie bleiben im Boot, Burke.
Willkommen, Kapitän Thorpe.
Leisten Sie keinen Widerstand.
Diese Musketen sind in den Händen exzellenter Schützen.
Und jetzt ist es an mir, Sie zu unterhalten.
Ich bedaure, dass es auf Ihrem Schiff ist, aber Sie verstehen den Grund.
Wenn Sie dieses Schwert ziehen, haben wir nicht das Vergnügen, Sie und Ihre Männer lebend nach Spanien zu bringen.
Ihre Gefangenen, Kapitän.
"Punkt 37:
"Sie praktizierten Zauberei und andere heidnische Rituale,
"wollten heimlich bei Nacht die spanische Stadt Cartagena betreten,
"überwältigten die Garnison, zwangen den Gouverneur,
"ein Lösegeld im Wert von 30.000 Dukaten zu zahlen.
"Punkt 38:
"Sie griffen die Galeone Seiner Majestät Madre Dolores bei Valparaiso an
"und eigneten sich Gold im Wert von £8000 an,
"13 Truhen Münzsilber
"und 1770 Krüge Wein.
"Punkt 39:
"Sie plünderten und versenkten die Galeone Santa Eulàlia del Monte
"im englischen Kanal
"und beleidigten Seine Majestät in Gestalt seines Botschafters.
"Unsere Aufzeichnungen dieser Missetaten zeigen,
"dass Sie 7 Städte des spanischen Reiches ausplünderten
"und 47 Schiffe Seiner Majestät zerstörten."
Kapitän Thorpe, gestehen Sie die Wahrheit dieser Anklagen ein?
Eure Aufzeichnungen tun uns Unrecht.
Es sollten 9 Städte und 54 Schiffe sein.
Berichtigen Sie die Anklagen gemäß den Angaben des Angeklagten und legen Sie sein Geständnis zu den Akten.
Kapitän Thorpe, laut Urteil werden Sie der Militärbehörde überstellt, die Sie an die Ruder einer Galeere ketten wird, wo Sie für den Rest Ihres Lebens dienen werden.
Kapitän Thorpe.
Vielleicht sollten wir den "Kapitän" weglassen, unter diesen Umständen.
Wir haben nicht oft das Vergnügen, einen so berühmten Piraten auf unserer Galeere zu haben.
Ich hoffe, unsere Gastfreundschaft entspricht Ihren Erwartungen.
Das wird sie zweifelsohne.
Ihr Spanier seid sehr gastfreundlich, wenn die Gäste in Ketten liegen.
Wir fahren los.
Die Ruder starten mit 10 Schlägen.
Ruder zu Wasser lassen.
Jetzt zieht, ihr englischen Bastarde!
Schön.
Aber sind alle spanischen Lieder so traurig, mein Kind?
Nur die, die von der Liebe erzählen, Euer Gnaden.
Sie erzählen sehr gewandt davon, Liebes.
Wir müssen uns alle entscheiden, ob wir einen Mann lieben oder beherrschen.
Ich ziehe das Beherrschen vor.
Ich kritisiere Ihre Wahl nicht, Maria.
Sie haben Ihr Lied und ich habe mein Zepter.
Jetzt singen Sie etwas Fröhliches.
Don Alvarez, ist Euer Anliegen so dringend, dass Ihr meine kurzen Momente der Zerstreuung stört?
Euer Gnaden, soeben trafen Nachrichten aus Spanien ein, die sicherlich auf Euer Interesse stoßen.
Sie betreffen den Freibeuter Geoffrey Thorpe.
Was ist mit ihm?
Bei einem Überfall auf die Schatzkarawane in Panama wurde er von spanischen Truppen ergriffen und ist nun verurteilter Gefangener auf einer Galeere Seiner Majestät.
Mein Kind.
Mir geht es gut, Onkel.
Verzeiht, Majestät.
Schweigen Sie, Liebes.
Ich verstehe vollkommen.
Bringt Maria in ihre Gemächer.
Bleibt, so lange sie euch braucht.
Meinen Dank, Euer Gnaden.
Ihr könnt gehen, alle.
Don Alvarez, Eure Neuigkeiten treffen wohl mehr Eure Nichte als mich.
Hätte ich das gewusst, hätte ich geschwiegen.
Euer Pfeil traf das falsche Ziel.
Was mich betrifft, bedaure ich Kapitän Thorpes Schicksal, denn er ist ein tapferer Mann.
Aber er ist ein Freibeuter und die gehen ihre eigenen Risiken ein.
Dann muss ich offen sprechen, Euer Gnaden.
Mein Herrscher glaubt nicht, dass Kapitän Thorpe so viel riskierte, nur für sich selbst.
Nein?
Dann bringt ein wahrscheinlicheres Motiv vor.
Ihr erinnert Euch, dass Ihr Thorpe nach seinem Angriff auf mein Schiff entließt und dass Ihr der Albatross direkt danach gestattet habt, zu einem Handel nach Ägypten zu segeln.
Bin ich verantwortlich für Kapitän Thorpes Sinneswandel?
Thorpe hatte kein anderes Projekt im Auge als jenes, das er unternahm, obwohl er jetzt sicher wünscht, es wäre anders.
Ihr ermüdet mich mit Euren Andeutungen.
Kommt zum Punkt.
Ich bedaure, dass der Punkt ein unangenehmer ist.
Aufgrund der erwähnten Umstände muss mein Herrscher folgern, dass Kapitän Thorpe die Erlaubnis Ihrer Majestät hatte, für einen kriegerischen Akt gegen das spanische Reich.
Don Alvarez!
Stellt Ihr mein Wort in Frage?
Leider bringt meine Regierung Eure Worte nicht in Verbindung mit den Taten Eurer Untertanen.
Lasst Phillip folgern, was ihm gefällt.
Ich schulde Phillip keine Rechenschaft, weder für meine Taten noch für die meines Volkes.
In diesem Fall bin ich angewiesen, Eurer Majestät offiziell mitzuteilen, dass die Ehre Spaniens verlangt, dass Ihr die Sea Hawks sofort auflöst und einkerkert oder die Folgen eines Konfliktes zwischen unseren Nationen in Kauf nehmt.
Was sagt Ihr?
Ihr wagt es, mir zu drohen?
Verschwindet vom Hof oder Ihr werdet verhaftet!
Entfernt das Porträt dieses Mannes.
Beeilung!
Tut, was ich sage.
Geht zu Lord Wolfingham.
Er soll sofort meinen Rat einberufen.
Es reicht, dass ich mir die lästigen Klagen anhören musste, auch ohne sein arrogantes Gesicht zu sehen.
"Die Ehre Spaniens verlangt..." Verlangt also.
Anmaßender Narr.
Will mir sagen, was ich zu tun habe, als wäre die Welt ein Schmuckstück an seinem Hals.
Ist Phillip verrückt geworden?
Glaubt er, er kann der Königin von England befehlen?
Wer außer den Sea Hawks verteidigt uns?
Einen Bruch mit Spanien können wir uns nicht leisten.
Warum geht Ihr von einem Angriff aus?
Warum baut Phillip sonst eine Armada?
Aber, Euer Gnaden, diese Forderungen sind sinnlos.
Die Leute sind loyal und ergeben.
Was haben sie getan, außer ihrem Land zu dienen?
Spanien will Eure einzige Verteidigung auf See zerstören.
Verteidigung ist nur bei einem Angriff nötig.
Phillips Warnung zu missachten, wäre eine Aufforderung zum Krieg.
Hören wir darauf, liefern wir uns ihm aus.
Und wenn schon.
Er hat zu viele Sorgen, um sich um uns zu kümmern.
Ich denke, Phillips Machthunger kann nur im englischen Kanal erstickt werden.
Auch wenn das wahr wäre, können der Lord Admiral und seine Freibeuter ihn aufhalten?
Wir werden es versuchen, Mylord, bis zum letzten Schiff und zum letzten Mann.
Wenn Phillip jetzt schon kühne Forderungen stellt, was wird er tun, wenn die Armada fertig ist?
Mylords, ich habe Eure Ansichten wohl erwogen.
Mich drängt es wie Sir John, Phillip zu trotzen.
Aber die Sicherheit meiner Untertanen diktiert mir Umsicht.
Lord Wolfingham, Ihr bereitet einen Erlass vor, der die Verhaftung aller englischen Freibeuter erlaubt sowie das Konfiszieren ihrer Schiffe, die im Hafen einlaufen.
Das ist alles, Mylords.
Mein Freund, es gibt Zeiten, in denen eine Königin nicht an richtig oder falsch denken darf, sondern nur an das Wohl der Untertanen.
Mein Kind, weine doch nicht so.
Es gibt vielleicht noch Hoffnung.
Welche Chance hat ein Galeerensklave?
Aber wenigstens lebt er noch, Maria.
Wie ein Tier in einem dunklen Käfig.
Keine Luft, keine Sonne, keine Freundlichkeit, keine Gnade.
Nur Zeit und Folter.
Die Stunden so schwer wie ihre Ketten.
Martha, er wäre besser tot als dort unten, wo er nur auf den Tod wartet.
Es tut mir Leid.
Und was bewirkt das nun?
Ich werde dir nie verzeihen.
Mein Kind, ich tat nur, was ich tun musste.
Meine Gefühle dir gegenüber werde ich den Rest meines Lebens hegen.
Maria, du bist sehr jung.
Mit der Zeit ändern sich deine Gefühle.
Nur eins könnte etwas ändern.
Onkel, wenn wir nach Spanien führen und den König ersuchten...
Es gibt keine Chance?
Für einen anderen Mann vielleicht.
Nicht für Kapitän Thorpe.
Kapitän Mendoza, wichtige Meldung.
Ich sorge dafür, dass sie die Madre de Dios erreicht, bevor sie Cádiz verlässt.
-An Deck.
-4 Gefangene für Ihre Galeere.
Wir haben gute Verwendung für sie.
Haltet sie in Ketten.
Zurück an die Ruder.
Wir fahren los.
Lasst die Ruder zu Wasser!
Cross ist tot, Mr. Pitt.
Wach auf, du.
Zieh das Ruder.
Hörst du mich?
Ich habe eure Tricks satt.
Er ist tot.
Ho!
Wache!
Ich erkannte Sie erst nicht.
Ich bin Abbott.
-Abbott?
-Ja.
Schläge einhalten.
Sir John schickte mich.
Ich wurde in Madrid ergriffen.
Die Armada, die bald gegen England ausläuft.
Sir John wollte es der Königin beweisen.
Aber Hawkins, Frobisher, die restlichen Sea Hawks, wissen sie Bescheid?
Sie sind alle gefangen oder in Verstecken.
Auf Befehl Spaniens.
Die Königin wollte so Krieg vermeiden.
Die Armada.
Fanden Sie Beweise?
Die Papiere sind auf diesem Schiff, auf dem Weg zur Madre de Dios in Cádiz.
Sie schnappten mich, bevor ich rankam.
Sie wussten Bescheid.
Genau wie in Panama.
Pitt, geben Sie es weiter.
Alle hören auf, wenn ich aufhöre.
-Fangt nicht wieder an.
-Aye, aye, Sir.
Hört auf, wenn der Kapitän aufhört.
Hört beim Zeichen auf.
Der Wind ist abgeflaut und wir müssen Cádiz erreichen, bevor die Madre de Dios segelt.
-Kann der Takt erhöht werden?
-Über 18 schaffen sie es nicht lange.
Wann verlässt die Madre de Dios Cádiz?
Vor dem Morgen, soviel ich weiß, und wir dürfen sie nicht verpassen.
Was ist los?
Wir werden langsamer.
Der Taktschläger schläft.
Finden Sie raus, was los ist.
Rudert im Takt!
Was sitzt ihr hier herum?
Legt euch in die Riemen.
Dreht euch um und rudert.
Ergreift die Ruder!
Ihr wollt rebellieren?
Thorpe, das waren Sie.
In Cádiz lasse ich Sie hängen.
Nehmt die Ruder und strengt euch an!
Taktschläger, erhöht auf 18 Schläge!
-Kapitän Ortiz hat Sie erwartet.
-Danke.
Männer, ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr Männer folgt mir.
Der Rest steht Wache.
Offenbar statten Sie und die Madre de Dios England den letzten offiziellen Besuch ab.
-Den letzten freundschaftlichen Besuch.
-Richtig.
Ich beneide Sie nicht um Ihren Auftrag, alleine in den Hafen des Feindes zu segeln.
Ich habe die Ehre, den Botschafter heimzubringen, bevor wir losschlagen.
Engländer sind keine Feinde, solange sie es nicht wissen.
Sehr wahr.
Zum Glück werden sie es erst wissen, wenn die Armada im Kanal auftaucht.
Wann wird das sein, Kapitän?
Den Informationen zufolge, die ich Lord Wolfingham bringe, ist die Armada fast bereit, gegen England zu segeln.
-Merkwürdig.
-Was ist?
Die Brise muss aufgefrischt haben.
Wir schaukeln am Anker.
-Ja, ich spüre die Drift.
-Sie gehen besser zur Ruhe, Kapitän.
Wann kommt die Mannschaft?
Ab 4 Uhr. Wir segeln bei Dämmerung.
Bon voyage, Kapitän Ortiz.
Danke, doch ich freue mich mehr auf unsere nächste Reise nach England.
Meine Herren, ich trinke auf den Erfolg der Armada.
Auf die Armada.
In die Topps, Männer.
Wir legen ab.
1 ans Steuer, Abbott.
Fox, zum Focksegel!
Matson, Großsegel hoch!
Mr. Pitt, der Besanmast.
Da oben!
Gording lösen.
Besangeitaue lösen!
Fall spannen!
Leinen lösen!
Passierschein, bitte.
Hier.
Sehr gut, Eure Exzellenz.
Entschuldigt die Störung.
Wir ergreifen Vorsichtsmaßnahmen gegen die Freibeuter.
Weiterfahren.
Maria, du kannst es dir noch überlegen.
Das Schiff kann in Dover warten und wir holen dein Gepäck.
Ich habe mich entschieden.
Ich bleibe hier.
Aber wenn es zwischen unserem Land und England Ärger gibt, kann deine Stellung hier schwierig werden.
Ich bin ebenso Engländerin wie Spanierin.
Vielleicht sogar mehr.
Ist das der Grund, Maria?
Ich kann nicht nach Spanien, so lange es Hoffnung gibt.
Onkel, reden wir nicht mehr darüber.
Ich werde einsam sein, Heimweh haben, aber ich würde überall einsam sein.
Ruder hoch!
Nicht vergessen, sobald Don Alvarez kommt, sagen Sie ihm auf Spanisch, Sie bringen ihn zu Ortiz.
Was machen wir, wenn er an Bord ist?
Nichts.
Warten Sie auf weitere Befehle.
-Wie erreichen Sie die Königin?
-lch weiß nicht.
Los jetzt, Jungs.
Schnell zur Landungsbrücke.
-Auf Wiedersehen, Onkel.
-Auf Wiedersehen, Maria.
Auf dass du dein Glück findest.
Es tut mir Leid.
Ich fürchtete, Sie würden schreien.
Ich sah Ihre Kutsche warten und konnte mich nicht beherrschen.
Woher kommen Sie?
Wie kamen Sie hierher?
Auf dem Schiff, das Ihren Onkel holt.
Aber Sie, warum gehen Sie nicht mit ihm?
Er fährt nach Spanien.
Und Sie bleiben hier?
Warum?
Wissen Sie nicht, warum?
Seit dem Tag, an dem Sie gingen, quälte mich der Gedanke, dass lhnen etwas zustoßen könnte und Sie es nicht erfahren würden.
Und dann geschah es und ich habe mir bis heute nicht verziehen.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich seit dem Tag im Rosengarten.
Ich behielt es damals für mich, weil ich zu stolz war.
Ich bin nicht mehr stolz.
Ich kann nicht glauben, dass ich dich wieder habe.
Geoffrey, warum sagst du nichts?
Es tut mir Leid.
Ich finde keine Worte.
In Panama, auf der Galeere, gab es Zeiten, da hätte ich mein Leben gegeben, um dich zu sehen.
Und jetzt bist du hier, ganz nah.
Ich begreife es noch nicht.
Aber ich bin hier und wir sind zusammen.
Uns wird nichts mehr trennen.
Weder Entfernung noch Stolz.
Nicht einmal ein großes Bukett englischer Rosen.
Verdammter Nebel.
Wir werden spät in London ankommen.
Du bist noch in Gefahr.
Ich muss die Königin sprechen.
Am London Gate werden alle angehalten.
Die Suche nach braven englischen Seeleuten.
Mir kommt es nicht so vor, als wäre ich Spanierin und du Engländer.
-Es scheint so unwichtig.
-Das ist es.
Ich verstehe nichts von Krieg und Politik, aber ich glaube an dich, und was du tust, muss recht sein.
Bitte, lass mich dir helfen.
Wenn ich nur unerkannt in das Schloss gelänge, könnte ich...
Ich lasse dich bei mir hinein.
Miss Latham wartet auf mich.
Aber die Wachen, sobald ich auftauche...
Die glauben, ich lotse meinen Geliebten hinein.
Das stimmt schließlich auch.
Passierschein?
Wir passierten vorhin mit Seiner Exzellenz, dem spanischen Botschafter.
Da ist nur seine Nichte drin.
-Können Sie sich ausweisen?
-Ja, natürlich.
Da stimmt etwas nicht.
Wir halten zu lange.
Mylady, ich muss Euch bitten, Euch auszuweisen.
-Natürlich.
-Man sagte mir, Ihr wärt alleine.
Eure Papiere muss ich auch sehen, Sir.
Ich kam gerade auf der Madre de Dios.
-lch wollte an sich nicht nach London.
-Das ist bedauerlich, aber...
Mein Onkel Don Alvarez schickte ihn.
-Eine Sondermission.
-Es tut mir Leid, Mylady.
Laut Befehl geht niemand ohne Passierschein durch dieses Tor.
Ich bin auf einer Sondermission für Lord Wolfingham.
Hier.
Sehen Sie selbst.
Nun gut.
Entschuldigt die Verzögerung.
Weiterfahren.
Wenn wir das Gelände erreichen, fahr direkt zur Wachstation am Haupteingang, und zwar schnell.
-Keine Sorge.
Mir passiert nichts.
-Geoffrey, Liebling.
Ich liebe dich.
In der Kutsche.
Hauptmann der Wache!
In der Kutsche.
Kapitän Thorpe.
Verhaftet ihn.
Bin ich in Gefahr, Hauptmann?
Verzeiht, Doña Maria.
Ich dachte...
-Was gibt es, Hauptmann.
-Er ist nicht hier.
-Wo ist er?
-Das muss ein Irrtum sein, Sir.
Beim Passieren des Schlosstores war er hier drin.
Doña Maria, wo ist Kapitän Thorpe?
Kapitän Thorpe?
Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
Ich rede von dem Mann, der mit Euch von Dover in dieses Schloss fuhr.
Mit welchem Recht befragen Sie mich?
Wache, schließen Sie die Tür!
Fahren Sie weiter.
Positionieren Sie Wachen an allen Eingängen zur Königin und suchen Sie sofort das Gelände ab.
-Wer befiehlt dies?
-Lord Wolfingham.
Es gibt bald schriftliche Befehle.
Nur einen Augenblick, Maria.
Da hinein, bitte!
Bitte schnell!
Durchsucht jeden Gang des Palastes.
Sergeant, durchsuchen Sie den linken Flügel.
Denken Sie daran, Kapitän Thorpe darf nicht zur Königin.
Verhaften Sie ihn und bringen Sie ihn in den Nordturm.
So lauten Lord Wolfinghams Befehle.
-Da entlang, Männer.
-Der Rest folgt mir.
-Sind Sie in Gefahr?
-lch muss zur Königin.
Ich helfe Ihnen.
Es gibt einen Privatgang zur Königin.
Kapitän Thorpe, ist Carl zurückgekommen?
Carl kommt immer zurück.
Er ist in Dover.
Die Tür ist hier.
Der 1. Gang auf der linken Seite.
Dort.
Versuchen Sie sie aufzuhalten.
Was wollen Sie?
-Wir sollen Ihre Gemächer durchsuchen.
-Durchsuchen?
Wozu?
Es tut mir Leid, aber ich kann es nicht erklären.
Öffnen Sie oder wir brechen die Tür auf.
Wenn ihr die Tür aufbrecht, erfährt das die Königin!
Sie erfährt es, wenn wir es nicht tun.
Nun denn.
Brecht sie auf.
Wachen!
Haltet ihn auf!
Haben Sie 9 Leben, Kapitän Thorpe?
Die meisten sind doch sicherlich schon aufgebraucht.
Ich erwartete Sie, Kapitän, aber weder allein noch in spanischer Uniform.
Ihr solltet sie tragen.
Vielleicht werde ich das eines Tages.
Haben Sie eine Botschaft für mich?
Ich habe eine Botschaft für die Königin.
Ich fürchte, ich muss Sie bitten, Ihre Hoheit nicht zu stören.
Das ist sehr fürsorglich von Euch, Mylord, aber ich denke, sie will gestört werden.
Diese Botschaft trägt das Siegel Spaniens.
Diesmal werden Sie nicht so ein Glück haben wie in Panama.
Aufhören.
Aufhören, sage ich!
Eure Majestät.
Lord Wolfingham.
Ein Feind Englands weniger.
Lest das, Euer Gnaden.
Eine geheime Botschaft von Phillip an Wolfingham.
Beweis für den Plan, eine Armada gegen England zu senden.
Kapitän Geoffrey Thorpe.
In Anerkennung Eurer tapferen Dienste schlage ich Euch zum Ritter des Reiches.
Erhebt Euch, Sir Geoffrey Thorpe.
Empfangt durch meine Hand die Huldigung Eures Landes und die Dankbarkeit seiner Königin.
Und nun, meine loyalen Untertanen, steht uns eine ernste Pflicht bevor.
Die Vorbereitung unserer Nation auf einen Krieg, den keiner will, am wenigsten eure Königin.
Wir haben mit allen Mitteln versucht, diesen Krieg zu vermeiden.
Wir liegen nicht im Streit mit dem Volk Spaniens oder anderer Länder.
Aber wenn das rücksichtslose Streben eines Mannes die Welt bedroht, ist es die ehrenvolle Verpflichtung aller freien Menschen zu beweisen, dass die Erde nicht 1 Mann gehört, sondern allen Menschen.
Und dass die Freiheit unser Recht auf die Erde begründet, auf der wir leben.
Verankert in diesem Glauben werden wir uns nun rüsten, uns der großen Armada zu stellen, die Phillip gegen uns sendet.
Hierfür verspreche ich euch Schiffe, Schiffe, die unserer Seeleute wert sind.
Eine mächtige Flotte, gehauen aus den Wäldern Englands, eine in der Welt einzigartige Marine, nicht nur zu unserer Zeit, sondern auch für kommende Generationen.
Auf England und die Königin!
German
- Morgen, Mr. Pirovitch. - Morgen.
- Immer der Erste.
- Du Naseweiß.
- Es tut nicht weh, der Erste zu sein.
- Wofür? Wer sieht Sie?
Ich.
Wer sieht mich?
Sie.
Was nützt es?
Zahlt er dann besser? Kaum.
Du hattest das Rad.
Lass Matuschek das nicht merken.
Verraten Sie's ihm doch.
Gestern Abend lagen Sie schon in der Wanne.
Da rannte ich für Mrs. Matuschek zur Hutmacherin.
Dann musste ich noch für sie zur Drogerie.
- Morgen.
- Morgen, Miss Kutcher.
- Wie geht's dem Kleinen?
- Besser.
Dank Doktor Hegedüs.
- Der ist aber nicht billig.
- Was soll's.
Ich muss eben weniger rauchen.
- Morgen.
- Morgen, Viola.
- Ein schöner Silberfuchs.
- Danke.
- Nicht billig.
- Sicher nicht.
Ich zögerte lange.
Ich sagte mir, er ist zu teuer. Ich sagte mir, ich verdiene nicht genug.
- Und er sagte: "Ich geb dir das Geld."
- Witzig.
- Halt den Mund.
- Morgen.
- Pepi, besorg mir Soda.
- Ist Ihnen nicht gut?
Ach, so bisschen...
Guten Morgen, guten Morgen.
- Wollt ihr was hören?
- Nein.
Was ist mit euch? Noch nicht wach?
Ich schlief sicher weniger als ihr.
Freunde, Römer, Mitbürger. Ich kann euch sagen, tolle Nacht.
Vielleicht noch ihr Name?
- Wie war es denn gestern Abend?
- Ach ja, richtig.
Sie dinierten mit dem Chef.
Fein.
Sind Sie jetzt Mitinhaber?
- Dumme Frage.
- Wie war's?
- Ein netter und amüsanter Abend.
- Gutes Essen? - Sicher.
- Hat Mrs. Matuschek operierte Falten?
- Weiß ich nicht.
- Wie alt sah sie gestern aus?
- Etwa 40.
Sie ist operiert.
- Sie ist eine charmante Frau. - Wer sagt etwas anderes?
- Sie drehen einem das Wort im Mund um.
- Ich sagte nur, sie ist charmant.
- Das Essen war gut?
- Sieben Gänge, ohne Vorspeise.
- Sie saßen neben ihr?
- Stellen Sie sich vor.
- Unterhielten Sie sie gut?
- Ich war ganz still.
- Ihr Soda.
- Wieso das?
- Ich aß nur zu viel Gänseleber.
- War die nicht gut?
Jetzt reicht's. Das ist ja gemein.
Was habe ich gesagt?
Sagte ich etwas Abfälliges über die Leber?
Nein!
Ich sagte bloß, ich aß zu viel.
Nicht ein Wort mehr, nicht ein Wort weniger.
- Morgen, Mr. Matuschek.
- Morgen.
Guten Morgen, Mr. Matuschek.
- Was macht der Koffer da im Fenster?
- Das war ich, Mr. Matuschek.
- Eine ganz gute Idee.
- Danke, Mr. Matuschek.
- Pepi.
- Hier, Mr. Matuschek.
Geh in die Drogerie und hol Soda. - Sofort.
Erlauben Sie mir, Ihnen zu helfen.
So, bitte.
- Pirovitch.
- Hm? - Wollen Sie was Nettes hören?
- Was denn?
- Einen Brief. - Von 'nem Mädchen?
"Auf dem Weg zur Post schlug mein Herz laut."
"Da lagst du drin in Fach 237."
"Ich nahm dich dann aus deinem Kuvert und las dich."
"Oh, mein guter Freund."
- Was heißt das?
- Ich wollte mir ein Lexikon kaufen.
Wozu?
Einmal hat man es satt, jede Nacht in Cafés zu sitzen. Man muss sich bilden.
Man will doch mal nachlesen über Kunst, Literatur oder wie man in Brasilien lebt.
Was ist mit dem Brief?
Ein neues kann ich nicht kaufen, also sah ich mir Anzeigen an. Ich las im falschen Blatt und fand sie.
Moment, ich hab sie hier.
Das ist sie.
"Modernes Mädchen sucht kulturelle Korrespondenz."
"Anonym mit klugem, sympathischem Mann."
"Kennwort:
Guter Freund. Postamt 15, Fach 237."
Die Blätter sind voll davon.
Wie lange schreibt ihr?
- 4 Briefe bis jetzt. - Aha.
Und sie scheint klug zu sein.
Sehen Sie hier:
"Sind Sie groß oder klein, Ihre Augen blau oder braun."
"Ich will's nicht wissen."
"Wir lassen nur unsere Gemüter sprechen."
Klingt wundervoll. Ja.
Es geht noch weiter.
"Wir haben sicher beide Alltagssorgen."
"Doch es gibt bedeutendere Dinge zu diskutieren."
"Wir verlieren kostbare Momente, wenn wir uns nur schreiben..."
"...wie wir uns durchs Dasein bringen."
- Herr Kralik!
- Ja, Mr. Matuschek.
Ja?
Ich könnte einige von diesen Zigarettenbüchsen kaufen.
Machen Sie mal auf.
- Das ist nichts für uns.
- Aber sie spielt Ochi Tchornya.
Und wenn sie Beethovens 9. Sinfonie spielte, ist es keine gute Idee.
Wie schnell Sie entscheiden...
Ich bin seit 35 Jahren Verkäufer und sie gefiel mir nach einer Stunde.
Aber Sie sind ja ein Genie.
Sie wissen viel.
- Mr. Vadas!
- Komme, Mr. Matuschek.
- Miss Nowotny.
- Bitte?
Was haltet ihr davon?
Lasst euch nicht beeinflussen.
Ich will nur eure ehrliche Meinung.
Miss Nowotny?
Rauchern, die Ochi Tchornya mögen, wird es gefallen.
Es wird aus Musikliebhabern Raucher machen und umgekehrt.
- Mr. Kralik, was denken Sie jetzt?
- Dasselbe.
Ich halte nichts davon und es ist unrentabel.
Aus welchem Grunde denn?
Ein Mann raucht täglich 20 Zigaretten.
20mal öffnet er dieses Monstrum. Und jedes Mal Ochi Tchornya.
Der wird doch blöd!
Imitiertes Leder, schlechtes Holz. Am Ende bleibt nur Ochi Tchornya.
Ich weiß allein, dass es imitiertes Leder ist.
Sie verkaufen, ich kaufe ein, hm?
Die Firma Miklos ruft wegen der Büchsen an.
Ah, ja.
Ja, Mr. Miklos?
Kann ich in 5 Minuten anrufen?
Ich brauche Zeit zum Überlegen.
Nein, nicht der Preis.
Ich bin mir noch nicht im Klaren.
Ja.
Ja, Mr. Miklos.
Was?
Ich soll mich in 5 Minuten entscheiden?
Dann muss ich ablehnen.
Tut mir Leid. Jawohl.
Guten Morgen, Madame.
Eine reizende Tasche.
- Ja, wirklich.
- Ein neues Modell.
In Boxkalb, Alligator, mit und ohne Ausstattung.
- Ich bin nicht deshalb hier. - Oh, Verzeihung.
- Was kann ich sonst für Sie tun?
- Ich wollte gar nichts kaufen.
Natürlich. Bitte.
Schauen Sie sich um.
Ja, danke.
Ich wollte gern zu Mr. Matuschek.
Leider ist er ziemlich besetzt, im Moment.
- Ich könnte ihn rufen.
- Das wäre sehr lieb.
Vielleicht kann ich Ihnen irgendwie helfen.
Wissen Sie... Sie machen Sommerausverkauf?
Ja, die Waren werden herabgesetzt. Um 25 Prozent und mehr.
Diese Dose kostete gestern noch 3,90.
- Heute kostet sie 2,25. Hübsch, nicht?
- Und wie. - Und preiswert.
- Alles ist billiger.
Werden Sie ein gutes Geschäft machen? Oh ja.
Gut, dass Sie heute kamen.
Bald können wir uns nicht mehr retten.
- Da brauchen Sie noch Personal?
- Vermutlich.
Könnten Sie mich brauchen?
Deswegen kam ich her.
Da haben Sie mich aber lange getäuscht.
Das tut mir Leid.
Könnten Sie mich anstellen?
Es ist nichts frei.
Aber Sie sagten, Sie brauchen Personal.
Aber Sie sehen ja, wie leer es bei uns ist.
- Einen Augenblick, bitte.
- Ja, Madame?
Was kostet die Brosche da, die zu 2,95?
- 2,95.
- Oh, nein.
- Ich habe gute Vorkenntnisse.
- Ich...
- Ich bin eine gute Verkäuferin.
- Tut mir Leid.
Ich war 2 Jahre bei Blaschek und 10 Monate bei Laszki.
- Und wenn es Minz gewesen wäre...
- Da hatte ich feine Kunden.
Haben wir hier nicht.
Wie Blaschek.
Die nähmen mich gleich wieder.
- Dann gehen Sie doch.
- Nein.
- Sehen Sie, ich bin nicht der Chef.
- Dann will ich zu ihm.
- Der hat schlechte Laune.
- Ich ändere das.
Ich kenne Mr. Matuschek in- und auswendig.
Ich weiß Wort für Wort, was er sagen wird.
Mr. Kralik? Entschuldigung.
Kommen Sie doch mal zu mir.
Entschuldigung.
Sie kennen mich und meine Gedanken in- und auswendig?
Sie wissen vor mir, was ich denke.
Ein Genie und sogar ein Hellseher.
- Mr. Matuschek...
- Später.
Guten Morgen.
Ich bin Mr. Matuschek.
- Guten Morgen.
- Nehmen Sie Platz.
Ich verspreche, das Wort "unmöglich" steht bei uns nicht im Wörterbuch.
- Ich bin erleichtert. - Schön.
- Mr. Matuschek?
- Ja?
- Ich war bei Blaschek.
- Meine Auswahl ist viel größer.
- Als Verkäuferin. - Oh!
- Ich suche Arbeit.
- Kommt nicht in Frage.
- Aber...
- Ich bin beschäftigt.
- Es hat wohl keinen Zweck.
- Aber ich brauche Arbeit.
- Mr. Kralik!
- Moment, Mr. Matuschek.
- Und bei Baums und Co? - Da war ich schon.
Mag sein, dass wir Sie auf der Inventur brauchen.
Wär das möglich?
- Kralik!
- Moment.
- Brauchen Sie meine Adresse.
- Oh, ja.
Klara Novak, Donaustraße 42. Wenn es eilt, rufen Sie 246422 an.
Da meldet sich die Drogerie.
Verlangen Sie Klara.
Ja, hab's notiert.
- Bitte, Mr. Matuschek.
Warum brachten Sie mich vor allen in eine solche Situation?
- Bedaure, es war nicht mein Fehler.
- Meiner vielleicht?
- Eigentlich ja.
- Was ist mit Ihnen los?
Sie sind erster Verkäufer.
Sie haben meine Anerkennung.
- Ich lade Sie ein...
- Ich bin dankbar.
Auf eine seltsame Art.
Ich gebe viel auf Ihr Urteil. Und Sie widersprechen mir immer.
Von jetzt an sage ich "Ja."
Ja, Mr. Matuschek.
Gewiss, Mr. Matuschek...
- Ein netter Abend gestern, nicht?
- Ja, Mr. Matuschek.
- Nette Leute, finden Sie nicht?
- Ja, sehr.
Schön, dass es Ihnen gefiel.
Das Gedicht im Gästebuch, haben Sie das selbst gemacht?
- Halb und halb.
- Was heißt das?
Halb von Shakespeare, halb von mir.
Ich tauschte nur die Zeilen und machte den Reim mit Matuschek.
- Mrs. Matuschek war erbaut.
Danke.
Sie machten einen guten Eindruck.
Mrs. Matuschek hält sehr viel von Ihnen.
Und ich halte sehr viel von Mrs. Matuschek.
Eine Dame kauft die Zigarettenbüchse.
Für welchen Preis?
Hm...
Augenblick.
Sie kostet 2,85. Wenn wir 5 Prozent...
- Darf ich... - Ja.
Es hat keinen Zweck.
- Sobald etwas frei ist...
- Moment.
Würden Sie sie kaufen?
- Mr. Matuschek, ich habe kein Geld.
- Ich will nur Ihre Meinung.
Ihre ehrliche Meinung.
Lassen Sie sich nicht beeinflussen.
- Gefällt Ihnen die Büchse?
- Ja, natürlich.
Und wie.
Wieso?
- Wieso? - Ja.
- Sie ist so romantisch.
- Was ist da romantisch?
Zigaretten und Musik...
Ich finde, da kommt man auf Mondschein... Zigaretten und Musik.
- Ein absolut weiblicher Standpunkt!
- Ja, Mr. Matuschek.
- Mr. Matuschek?
- Miss...
- Novak. - Novak.
- Wie viel nehmen Sie dafür? - Äh...
- 4,25.
- 4,25?
- Ja.
- Das ist billig, wirklich billig!
Guten Morgen.
Eine hübsche Büchse, nicht?
Oh ja.
Eine Konfektbüchse, nicht wahr?
- Madame... - Ja, Madame. Eine Konfektbüchse.
Darf ich sie öffnen?
Ochi Tchornya, ein sehr populärer Klassiker.
Das kaufe ich nicht.
Wer kommt nur auf so etwas?
Bei jedem Praliné soll ich mir dieses Lied anhören?
- Wie albern.
- Ich verstehe, was Sie meinen.
Aber gerade deswegen wird sie gern genommen.
- Vor allem von Damen.
- Wirklich?
Wir haben doch alle eine Schwäche fürs Naschen.
Nichts gegen Naschen.
Ich glaube nur, wir tun manchmal... des Guten zu viel. Ja.
- Wie viele Pralinés essen Sie am Tag?
- Ich zähle sie nicht. Wer denkt schon daran?
Wir futtern eins nach dem anderen.
Dann kommt das Übergewicht und der Kummer.
- Massagen, Bäder...
- Das kenne ich.
Doch diese kleine Büchse beschützt unsere Linie.
Das hat Matuschek gewollt.
Beim Öffnen sagt Ihnen die Melodie:
Genug für heute. Es besteht Gefahr.
- Wie teuer ist sie?
- 5,50. Reduziert von 6,95.
- Die Gelegenheit!
- Die nehme ich.
Danke.
Was sagen Sie?
Jemandem, der gern Pralinés raucht und Zigaretten hört, gefällt sie.
Lassen Sie sich von mir nicht beeinflussen.
Ihre ehrliche Meinung.
- Morgen.
- Guten Morgen.
- Morgen.
- Morgen, Kralik.
- Ich hab 'ne Verabredung. - Mit dem Chef?
Der lädt mich bestimmt nicht mehr ein.
Verstehen Sie seine Art?
Ich geb's auf.
Er ist nicht einfach zu ertragen.
Er spricht nicht mit mir.
Hoffentlich ist es heute besser.
- Ich möchte eine Gehaltserhöhung. - Hm?
Gehaltserhöhung?
- Ich habe eine persönliche Frage.
- Los.
- Vertraulich.
- Ja und?
Nehmen Sie an, einer wie ich heiratet.
Das ist ja wundervoll.
Wie heißt sie denn?
Ich sprach von einem Mann wie mir, nicht von mir.
Wie viel brauchen Sie, ohne Kinder?
Die werden Sie auch kriegen.
Also, was kann es kosten?
- Man kann zurecht kommen.
- Ja?
Man lebt ganz gut.
Natürlich ohne extravagant zu sein.
Sagen wir eine Wohnung mit Ess-, Schlaf- und Wohnzimmer.
3 Zimmer?
Wozu so viel?
- Essen? - In der Küche.
Dafür hat man sie.
- Und wenn Gäste kommen?
- Sind Sie Botschafter?
Wen wollen Sie einladen?
Gute Freunde kommen nach dem Essen.
Nein, nein...
Guten Morgen.
Wie geht's Ihrer Frau?
Meine Güte.
Ich vergaß, den Arzt anzurufen.
- Geht's Ihrer Frau schlecht?
- Nein.
Aber wenn ich nicht anrufe, kommt er.
Ich muss sofort anrufen.
Hoffentlich ist es nicht zu spät.
- Miss Novak?
- Ja, Mr. Kralik.
Sie trugen gestern eine graue Tupfen-Bluse.
Sie irren sich wie immer.
Eine grüne Tupfen-Bluse.
Man sagt, sie steht mir.
Behalte ich die Farbe ihrer Krawatten?
Fragen Sie Mr. Vadas, ob ich dazu etwas zu sagen habe.
- Die Bluse geht Sie nichts an.
- Matuschek meint, es sei mein Ressort.
Sie sind ja mein Vorgesetzter.
Ab jetzt stimme ich meine Sachen mit Ihnen ab.
Ich zeige Ihnen mal die Muster fürs Frühjahr.
- Das ist doch lächerlich!
- Ziehen Sie doch an, was Sie wollen.
Mir egal.
Aber ich habe genug Ärger mit Matuschek.
Ich verkaufe genauso viel wie die anderen im Laden.
- Sagten Sie ihm das? - Ja.
Aber die Bluse mag er nicht.
- Ich komme, wie ich will!
- Wie er will!
- Morgen.
Ich habe ihn noch geschnappt.
5 Pengö gespart.
- Wie gefällt Ihnen die Krawatte?
- Gut.
Aber wie heißt sie nun?
- Sie wissen ja, ich korrespondiere.
- Über die kulturellen Sachen.
Wir kamen auf das Thema Liebe.
Natürlich auf kulturellem Niveau.
- Im Brief geht das noch.
- Bewundernswert.
- Ist sie hübsch?
- Sie hat solche Ideale. Und ein Vermögen, Dinge zu sehen, dass sie alle überragt.
- Also ist sie nicht hübsch.
- He!
Hauptsache, Ihnen gefällt sie.
- Mal gucken.
- Was?
Sie wissen es nicht? Ja.
Aber es ist egal.
- Ich kenne das Mädchen nicht.
- Was? Nicht?
Ich verschiebe es immer wieder.
Ich habe Angst.
Sie denkt, ich bin ein wunderbarer Mann und dann...
- Enttäusche ich sie vielleicht.
- Möglich. - Oder...
- Sie sind enttäuscht.
Ich denke dauernd darüber nach.
Pirovitch... Erhielten Sie je eine Prämie?
Ja. Eine.
Der Brief, den Ihnen der Chef gibt?
- Sie haben Angst, ihn zu öffnen.
So lange er zu ist, sind Sie reich.
Daher verschieben Sie es immer weiter. - Aber das kann nicht ewig so gehen. - Nein.
Aber heute Abend sehe ich sie im Café.
- Rote Nelke?
- Ja.
Ja...
Sie hat auch eine. In einem Buch, Tolstois Anna Karenina.
Ich hab eine im Knopfloch.
- Ich bin aufgeregt.
- Sicher ist sie schön.
Aber welche Chancen hätte ich dann?
- Wollen Sie eine Hausbackene?
- Nein.
Drücken Sie mir die Daumen.
Sie soll lieb und einfach sein.
Das wünsch ich mir.
Danke, mein Lieber.
Guten Morgen, zusammen.
Hier, mein Guter.
Kauf dir ein Rittergut.
So.
Ihr wundert euch, woher ich das Geld habe?
Nein, Mr. Vadas.
Ich wundere mich nicht.
Guten Morgen.
Mit diesem Fenster können wir nicht konkurrieren.
Damit vergraulen wir die Kunden.
Wir dekorieren heute Abend neu.
- Ich muss doch weg.
- Das wird nichts.
Ich habe eine Verabredung.
Ich muss mich noch umziehen.
Erinnerst du dich an meine grüne Bluse?
- Die mit den Tupfen?
Hinreißend. - Wirklich?
Ich trage sie heute Abend.
Hallo?
Ja, Liebling.
Du hast so fest geschlafen.
Du kamst so spät.
Ich wollte dich schlafen lassen.
Nein, ich bin nicht ärgerlich.
Wie war's gestern Abend?
Ja, das ist die Hauptsache, nicht?
Ah?
1.000 Pengö?
Das kann doch nicht sein.
Erst am Montag gab ich dir...
Nein, ich beklag mich nicht.
Es ist nur recht viel...
Natürlich.
Ich schicke es dir so bald wie möglich.
Ja.
Ja, bitte?
- Was ist?
- Kann ich Sie sprechen?
- Ist es wichtig?
- Ja, es ist wichtig. Für mich.
- Auch für Matuschek und Co? - Nicht direkt.
Dann tut es mir Leid.
Kommen Sie später wieder.
- Verzeihung.
- Was ist denn jetzt noch?
Sind Sie nicht mehr zufrieden mit mir?
- Denken Sie?
- Ja, Mr. Matuschek. Leider.
Ich kann es mir nicht erklären.
Ich tue meine Pflicht.
- Sie werden bezahlt.
- Ja.
- Jeden Monat?
- Ja.
Nun, dann ist ja alles in Ordnung.
Ja, Mr. Matuschek.
- Sprachen Sie mit ihm?
- Das mache ich nicht mit.
Immer hackt er auf mir rum.
Was denkt er sich nur?
- Sie sind sein erster Verkäufer.
- Fein. Mir geht's ebenso.
Neulich nannte er mich "Idiot".
Ich sagte nur: "Ja, Mr. Matuschek." Ich bin doch nicht verrückt.
Vielleicht hat er Probleme im Geschäft oder mit seiner Frau.
Wie ist das, Pirovitch?
Hat er Probleme mit seiner Frau?
Ist nicht meine Sache.
Sprechen Sie mit Kralik.
- Sie...
- Lassen Sie mich bitte!
Handeln Sie nicht unüberlegt.
Millionen Menschen sind arbeitslos.
- Ich finde überall was.
- So?
Ich werd's riskieren.
Ich bin nicht feige.
- Ich schon.
Ich habe Familie.
- Ich aber nicht.
Seien Sie nicht dumm.
Es waren doch nette Briefe, oder?
Kann ich dann gehen?
Ich bin doch noch ein Kind.
- Ja. - Meinen Sie?
- Ich regle das schon mit Matuschek.
- Danke, Mr. Kralik.
- Kann ich helfen? - Nein, danke.
- Ich hab die Taschen rübergestellt.
- Ist es Ihnen recht?
- Ja. - Kritisieren Sie mich ruhig.
- Meine Meinung interessiert Sie?
- Sie sind doch mein Vorgesetzter.
- Jetzt hören Sie auf.
So meinte ich es nicht.
Ohne von Ihnen persönlich zu sprechen, von Ihnen kann man lernen.
Was heißt "nicht von mir persönlich"?
Ich meine... Weil Sie fragen... Egal, was andere sagen, Sie sind ein Gentleman.
Das ehrt mich.
Und für mich heißt das viel.
Was ich da schon alles erlebt habe...
Wie bei Földes und Söhne:
Die Söhne waren nett, aber die Brüder...
Wenn Sie sagen: "Wir gehen in den Lagerraum und räumen dort auf."
Das meine ich mit Gentleman.
Ich denke eben, Arbeit kommt vor dem Vergnügen.
- Mr. Kralik? - Ja, Miss Novak.
- Wegen der Bluse...
- Das tut mir Leid.
Ich bin froh darum.
Sie hatten Recht, sie ist gräulich.
- Sagen Sie das nicht.
- Wirklich.
Ich wollte es nicht zugeben. Welche Frau würde das?
- Das ist weiblich.
Sie sind plötzlich so vernünftig.
Völlig verändert. - Ach, ja?
- Wir werden uns nun besser verstehen.
- Danke, Mr. Kralik.
- Keine Ursache, Miss Novak.
Ich wollte die Bluse heute Abend tragen.
Wir müssen aber heute Abend das Fenster neu dekorieren.
Dass ich das vergaß!
Könnten Sie mich entbehren?
Dann bekomme ich vielleicht frei.
Darum bin ich also ein Gentleman!
- Sie wollen heute Urlaub?
- Auf jeden Fall.
- Auf keinen Fall.
- Dieser Trick war zu offensichtlich.
- Bitte haben Sie ein Herz.
Sie widersetzten sich immerzu und jetzt...
Sie behandeln mich nicht gut.
Alles ist falsch.
Ich packe die Pakete falsch.
Auf meine Vorschläge hören Sie nie.
Alles muss gemacht werden, wie Sie es wollen.
Als ich herkam, war ich voller Eifer und Leben.
Aber Sie haben mir jegliche Freude genommen.
Sie sind ein Diktator.
Vielleicht muss ich bald nicht mehr arbeiten. Dann werde ich Ihnen was erzählen.
Und die wunderschöne Bluse trage ich heute Abend.
Mr. Kralik, ich verachte Sie.
- Kann ich Sie sprechen? - Ja.
Würden Sie es mir übel nehmen, mich heute zu entbehren?
Äh, warten Sie... Wir brauchen 3 Leute.
- Mr. Kralik.
- Ja, Mr. Matuschek.
- Können Sie auf Miss Novak verzichten?
- Kann ich Sie kurz sprechen?
- Wollen Sie etwa auch fort?
Hat heute jeder etwas vor?
Ich brauche euch einmal im Jahr!
Hätte ich gestern gewusst...
Ach so!
Das nächste Mal sende ich Ihnen eine Einladung.
Ich habe schon alles besprochen mit Mr. Kralik.
Ich denke, Miss Nowotny und ich schaffen die Dekoration allein.
Habe ich Sie gefragt?
Sie haben das besprochen?
- Wessen Geschäft ist das?
- Ja, Mr. Matuschek.
Sie wollen also frei haben.
Ich denke, wir kommen ohne Sie aus.
Hätte ich nicht etwas so Wichtiges vor...
Wollen Sie eine Kapelle zum Abschied?
- Das ist nicht gerecht.
- Ach!
Einmal frage ich 6 Leute, man bedenke: 6! Ein größeres Geschäft braucht nur 4.
- Oh!
Was darf ich Ihnen zeigen?
- Haben Sie silberne Aschenbecher?
Wir haben eine große Auswahl.
Danke.
Ich schaue mich nur um. Mein Mann kommt dann morgen.
Es ist mir eine Ehre.
Guten Morgen.
- Guten Morgen, Madame.
6 Herren und Damen, die nur herumstehen! Ich bezahle Gas, Steuern, Löhne. Und was habe ich davon?
Guten Morgen, Matuschek?
Ah? Hm.
Einen Moment.
Mr. Pirovitch!
Ja?
Ach, Mama. Ich rief an.
Heute Abend dekorieren wir das Schaufenster. Da müssen wir nicht zu Laszlo.
Ich wusste, du freust dich.
Leb wohl.
6 Damen und Herren sollen einmal dekorieren!
Ich erwartete mehr von Ihnen. Schämen Sie sich.
Sie sprachen gestern genauso.
Was tat ich denn?
Sie behandeln mich die ganze Woche so. Grundlos.
Grundlos?
Vielleicht habe ich mehr Grund, als Sie denken.
- Sind Sie nicht zufrieden mit mir?
- Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse.
Wenn das so ist, sehe ich nur eine Lösung.
Es ist besser, wenn ich gehe.
Matuschek und Co., Guten Morgen?
Ja, Mrs. Matuschek.
Hallo Helma.
Äh, nein. Ich komme heute Abend nicht.
Ach ja.
Schon gut, schon gut. Ich schicke es rüber.
Schicken Sie Pepi mit 1.000 Pengö zu Mrs. Matuschek.
Er liefert Pakete aus.
Vorm Essen ist er nicht zurück.
Mr. Kralik und ich essen bei Farakos.
Das ist in der Nähe von Ihrem Haus.
Wir geben es ab, nicht wahr?
Ja.
Nein, danke, Mr. Kralik.
- Oh, Mr. Vadas.
- Ja. Mr. Matuschek?
- Ich störe ungern Ihre Mittagszeit...
- Es ist mir eine Ehre.
- Danke, Mr. Vadas.
Mr. Kralik, kommen Sie bitte ins Büro. Ich möchte Sie sprechen.
Ja.
Ja, bitte?
- Ach, Mr. Kralik, ich dachte viel über Ihre Worte nach.
Bedaure.
Ich verlor wohl meine Nerven.
Nein. Sie hatten ja Recht. Ich...
Ich glaube nur, Sie könnten es anderswo besser haben.
- Ist das Ihr Ernst?
- Ja. Ich bin überzeugt davon.
Dann habe ich nichts mehr zu sagen.
Äh, warten Sie.
Sie bekommen natürlich Ihr Gehalt.
200 Pengö.
- Ist doch richtig, nicht?
- Ja.
Wollen Sie bitte hier unterschreiben?
Und hier... Der Brief wird Ihnen bei der Suche nach einer Anstellung helfen.
Danke sehr.
Dann wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg.
- Danke vielmals.
- Leben Sie wohl.
Was war?
Was ist denn los?
"Hiermit bestätige ich:"
"Auf eigenen Wunsch scheidet Mr. Kralik heute aus meinem Geschäft aus."
"Mr. Kralik begann als Lehrling bei Matuschek und Co."
"Durch großen Fleiß avancierte er zum Angestellten."
"Die letzten 5 Jahre war er erster Verkäufer."
"Er war sehr begabt, verlässlich, höflich."
"Wir können ihn überall empfehlen."
"Er geht von uns mit unseren besten Wünschen für seine Zukunft."
"Hugo Matuschek."
Ich kann es nicht glauben.
Er hat doch keinen Grund.
Seit wann braucht man als Chef einen?
Das ist einer der Vorzüge.
Tja. Ich wollte heute Abend frei haben.
- Nun habe ich frei.
- Sie gehen nicht?
Ich kann ihr so nicht gegenübertreten.
Heute Morgen hatte ich noch eine Position, eine Zukunft.
Ich fürchte, in den Briefen sagte ich zu viel über mich.
Ich habe aufgeschnitten. Sie erwartet einen bedeutenden Mann.
Ich bin nicht in der Stimmung, den Bedeutenden zu spielen.
Ja, dann... Oh, ich...
Mein teurer Kralik. Wir alle sind entsetzt und überrascht.
Wir verlieren einen unserer Besten. Wir wünschen Ihnen Glück für eine fruchtbare Zukunft.
- Also, wir sehen uns bald, denke ich. - Ja, ja.
- Sie wissen ja, wo wir wohnen. - Natürlich.
Leben Sie wohl.
Auf Wiedersehen.
Tja, Ilona. Sie werden mir fehlen.
Das kann doch nicht sein.
Ach, das ist nichts Ungewöhnliches.
Man fliegt raus und...
- Leben Sie wohl.
- Adieu, Mr. Kralik.
Flora.
In meinem Kassenblock fehlt Zettel Numero 5. Er ist aber ausgetragen.
Wiedersehen.
Es tut mir Leid, dass Sie heute nicht weg konnten.
Es ist alles meine Schuld.
Glauben Sie mir, es tut mir Leid.
- Schon gut.
- Es ist so...
Wir haben uns nie vertragen.
Aber so was wünscht man keinem.
- Nicht dem ärgsten Feind.
- Das sagten Sie.
Streiten wir uns nicht mehr.
Viel Glück.
Adieu, Mr. Kralik.
Ja?
Was?
Ist das wahr?
Und wann können Sie hier sein?
Ja. Gut.
Kommen Sie sofort hierher.
Ich erwarte Sie hier.
Sie können alle nach Hause gehen.
Wir machen das Fenster morgen fertig.
- Entschuldigt mich.
Gute Nacht!
Hallo?
Ist dort Mrs. Koljos?
Pirovitch hier, Mr. Kraliks Freund.
Ich weiß, er ist nicht da.
Sagen Sie ihm, wenn er kommt, ich arbeite nicht und komme rüber.
Ja, danke.
Verzeihen Sie, aber er wird sehr einsam sein und ich dachte...
Was Sie nach Ladenschluss machen, ist Ihre Angelegenheit.
Danke.
Haben Sie Ihre Meinung nicht geändert?
Sie haben frei. Gehen Sie heim.
Er ist Ihr bester Mann.
Warum schicken Sie ihn fort?
- Ich warne Sie.
- Das Geschäft war sein Leben.
Er war doch fast Ihr Sohn.
Sie waren so stolz und haben ihn auch oft eingeladen.
Pirovitch, Sie wollen doch Ihre Stellung behalten?
Ja, Mr. Matuschek.
Ich habe Familie. 2 Kinder.
Dann kümmern Sie sich um Ihre Angelegenheiten.
Ja, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht.
- Gute Nacht, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht.
Sagte ich Ihnen schon, was mir Mrs. Matuschek mitteilte?
Sie bittet Sie anzurufen, falls es heute nicht länger dauert.
- Ja, ich weiß. - Ach so.
Ich hatte schon das Vergnügen, Ihre Wohnung zu sehen, als ich Ihre Brieftasche überbrachte.
Heute warf ich einen Blick auf Ihr neues Esszimmer.
Ganz exquisit.
Ich stelle es mir vor, mit den Lichtern, eleganten Leuten...
- Das muss bezaubernd sein.
- Danke, Vadas.
- Gute Nacht, Mr. Matuschek.
- Gute Nacht.
- Guten Abend, Mr. Matuschek.
- Guten Abend.
Bitte.
- Also stimmt es wirklich?
- Ich fürchte, Mr. Matuschek.
Hier ist der komplette Bericht unserer Beobachtungen.
"Bericht über Mrs. Matuschek."
"Gestern verließ Mrs. Matuschek ihre Wohnung gegen 8:00 Uhr abends."
"Sie ging bis Kertostraße und stieg in ein Taxi."
"8:10 Uhr hielt es in der Baltastraße.
Dort traf sie einen jungen Mann."
Sie hatten Recht.
Es war einer Ihrer Angestellten.
Unsere beiden Leute identifizierten ihn als Mr. Vadas.
- Vadas?
- Ja.
Ferencz Vadas.
Donauplatz 65.
- Ist der Mann bei Ihnen beschäftigt?
20 Jahre bin ich verheiratet.
20 Jahre war ich stolz auf meine Frau.
Ja, sie wollte nicht alt werden mit mir.
Schicken Sie mir die Rechnung.
Danke, Mr. Matuschek.
Gute Nacht.
Guten A...
Hallo?
Mrs. Matuschek, hier ist Miss Kostak.
So? Der Pepi.
Nein, der Pepi ist weggegangen.
Ach so, er sollte für Sie etwas holen?
Oh, was Sie nicht sagen.
Er vergaß, das Parfum abzuholen.
Ts, ts, so ein Bengel.
Ich werde ihn tüchtig ausschelten.
Alles Gute, Mrs. Matuschek.
Gute Nacht.
- Um Himmels Willen, Mr. Matuschek!
- Geh weg!
Warum gehen Sie nicht rein, Kralik?
Sie haben sich so gefreut.
- Geben Sie ihr diesen Zettel.
- Wie Sie wollen.
Sagen Sie mir nicht, wie sie aussieht.
Wenn sie hässlich ist, ist es egal.
Wenn nicht, umso schlimmer.
- Also wie ist der Name des Buches?
- Anna Karenina von Tolstoi. - Aha.
- Und eine rote Nelke im Buch.
Rote Nelke, ja.
Ich sehe einmal nach.
- Na?
- Ich sehe nichts.
- Da ist ein schönes Mädchen.
- Ja?
Ja, wunderschön.
Aber ohne Buch.
Ich glaube, ich sehe sie.
Direkt am Fenster.
Ja.
Anna Karenina von Tolstoi.
- Das ist sie.
- Und eine Nelke.
Der Garderobenständer ist genau vor ihrem Gesicht.
Vor ihr steht Kaffee.
Sie nimmt ein Stück Kuchen.
Sie tunkt ein.
- Warum nicht?
- Von mir aus, bitte.
Sie beugt sich vor.
Sie...
Sehen Sie sie?
- Ja.
- Ist sie hübsch?
Sehr hübsch.
Nun, ich würde sagen...
Sie hat etwas Ähnlichkeit mit Klara.
Was?
Miss Novak aus unserem...
Sie müssen zugeben, dass sie doch gut aussieht.
- Ich finde sie liebenswert.
- Haben Sie kein anderes Thema?
Wenn Sie Miss Novak nicht mögen, dann die auch nicht.
Es ist nämlich Miss Novak.
Kralik...
Soll sie umsonst warten?
Die kann ruhig warten.
Sie stritt 6 Monate nur mit mir.
Immerhin schrieb sie Ihnen diese Briefe, mein Freund.
Mein Pech.
- Wiedersehen, Pirovitch.
- Wiedersehen.
Danke.
- Ist der frei? - Nein.
Er kommt jeden Augenblick.
Oh, bitte sehr.
Eine Nelke?
Neulich hatten wir einen Fall mit Rosen.
Ging sehr gut aus.
Aber vorher hatten wir einen traurigen Fall, mit Narzissen.
Sie wartete und niemand kam.
Beim Aufräumen fanden wir unter einem Tisch eine andere Narzisse.
Der Mann hat sie gesehen, sagte "pfui" und warf die Narzisse weg.
Geht Ihre Uhr vor?
Bei mir ist es 8:27 Uhr, dort 8:31 Uhr.
Sie brauchen keine Angst zu haben, so hübsch und jung.
Wenn er nicht kommt, stecke ich mir die Nelke an.
- Ober.
- Oh, Miss Novak.
- Oh, guten Abend, Mr. Kralik.
Ich bin hier verabredet.
Ist Mr. Pirovitch hier?
- Nein, ich sah ihn nicht.
- Dann werde ich warten.
- Darf ich?
- Nicht dort.
Ich bin auch verabredet.
Oh ja, ich erinnere mich.
- Ihr Freund ist nicht pünktlich.
- Seien Sie nicht sarkastisch.
Sie hatten Pech und sind verbittert.
Verbittert?
Über den Rausschmiss bei Matuschek?
Ich habe telefoniert und habe bereits 2 Angebote.
Da gratuliere ich Ihnen und wünsche viel Glück.
- Sie lesen Anna Karenina? - Stört Sie das vielleicht?
Nein.
Ich war nur überrascht. Sie lesen Tolstoi im Café.
Ich wusste nicht, dass Sie höhere Literatur lesen.
Es gibt einiges, was Sie nicht über mich wissen.
Kennen Sie Schuld und Sühne von Dostojewski?
- Noch nicht.
- Ich aber.
Sie wissen einiges nicht von mir.
Sicher wissen wir vieles nicht voneinander.
Wir machen uns selten die Mühe, unter des anderen Haut zu sehen.
Mir läge nichts daran, unter Ihre zu sehen. Ich weiß, was ich finde.
Einen Aschenbecher, wo das Herz ist.
Statt der Seele eine Hutschachtel.
Und statt des Verstandes ein Feuerzeug, das nicht zündet.
Oh, das finde ich sehr hübsch.
Meinen Verstand mit einem Feuerzeug, das nicht zündet, zu vergleichen.
Eine interessante Mischung von Poesie und Bosheit.
Was?
Missverstehen Sie das nicht.
Das war ein Lob.
Bitte, ich erwarte jemanden.
- Wenn er nicht kommt...
- Keine Sorge, er wird kommen.
Ich lege keinen Wert auf Ihre Gesellschaft.
- Kennen Sie Zolas Madame Bovary?
- Das ist nicht von Zola.
Wollen Sie mir den Abend verderben?
Wieso hassen Sie mich?
- Tu ich nicht.
- Ach, Sie lieben mich.
- Sehr viel verlangt.
- Ich will es gar nicht!
Ich tu's ja auch nicht!
- Wissen Sie, woran mich das erinnert?
- An unverkaufte Zigarettenbüchsen.
Oh, nein.
An ein hübsches Mädchen ohne Arbeit.
Daran hatte ich gedacht.
Wer's glaubt.
Nein, so eine Lüge.
Natürlich bevor Sie mich vor allen lächerlich machten.
Und jetzt sage ich es Ihnen: Weder stolziere ich wie ein Storch, noch habe ich O-Beine.
- Ach, nein?
- Nein, hab ich nicht.
Ich weiß nur vom Gegenteil.
Laut Vadas tragen Sie Hosen für O-Beine.
- Das ist nicht wahr!
- Oh, bitte nicht!
Wenn Sie es nicht glauben, kremple ich die Hose hoch.
- Bitte nicht. - Diskutiere ich Ihre roten Hände?
- Jetzt ja!
- Nur wegen der krummen Beine.
- Die sind nicht rot.
- Und meine Beine?
Es mag sein, dass Sie besonders viel Witz und Geist haben.
Aber Ansichten wie eine alter Jungfer.
Kein Mann wird sich in Sie verlieben. Eine alte Jungfer?
Kein Mann wird sich in mich verlieben?
Wirklich, Sie haben viel Humor.
Ich sollte Ihnen einige Briefe zeigen.
Aber Sie hätten nichts davon.
Sie sind von einem, der Ihnen haushoch überlegen ist.
Ha! Einfach lächerlich. Sie nennen mich "alte Jungfer".
Sie! Sie kleiner, lächerlicher Verkäufer.
- Gute Nacht, Miss Novak.
- Gute Nacht, Mr. Kralik.
Nun, Doktor? Ein Nervenzusammenbruch.
Was sagen Sie?
Epileptische Manifestation mit Indikation auf Neurasthenie.
Ist das teurer als ein Nervenzusammenbruch?
Welche Funktion haben Sie im Geschäft?
Ich bin eine Art Kontaktmann.
Ich halte Kontakt zwischen Matuschek und den Kunden. Auf dem Rad.
- Ein Botenjunge?
- Nenne ich Sie einen Pillendreher?
Guten Tag, Mr. Kralik.
Schön, dass Sie da sind. Er wartet schon auf Sie.
Es war ein sehr schwerer Schlag.
Was ich Ihnen am Telefon sagte, geht nur Sie, mich und Matuschek an.
Danke, dass Sie kommen, Kralik.
Setzen Sie sich.
Als Sie bei mir zum Abendessen waren, da sagte ich doch, dass ich mal ausruhen wollte, wenn alles gut geht.
Nun muss ich wohl ausruhen.
Würden Sie denn für mich... Nach alldem, was war...
Denken Sie nicht mehr daran.
Wie konnte ich Ihnen nur misstrauen?
Ich hasste Sie.
Ich konnte Sie nicht mehr ausstehen.
- Die Eifersucht treibt einen weit.
- Aber das ist doch vorüber.
Wissen Sie, damals lachte ich über den 1. anonymen Brief.
Meine Frau würde mich hintergehen, und das mit einem meiner Verkäufer.
- Meine Frau würde...
- Ausgerechnet mit mir soll sie?
Sie waren der einzige meiner Leute, der in mein Haus kam. - Sie schickten ihr Blumen. - Aber...
Ich weiß doch.
Aber wenn die Eifersucht einen Mann beherrscht, dann...
- Versuchen Sie, es zu verstehen.
Hier sind die Schlüssel zu Matuschek und Co.
Danke.
- Was soll ich tun mit Mr...
- Vadas, ja. Ich möchte, dass er entlassen wird.
Ohne Skandal.
Erwähnen Sie ihm gegenüber nicht, warum.
- Erniedrigen wir uns nicht.
- Natürlich.
Das wird Ihr bestes Weihnachtsgeschäft.
- Ich danke Ihnen.
- Also, auf bald.
Kralik?
Kralik, jetzt, wo Sie doch Chef sind könnten Sie sich Ihr Gehalt erhöhen.
Ich werde es mit mir besprechen. Vielleicht bewillige ich es mir.
Danke.
- Gratuliere.
- Danke.
Alles Gute.
Wie kann ich dir danken?
Ich verdanke dir mein Leben.
War mir ein Vergnügen.
Sie wissen ja, wo ich bin.
Immer noch als Botenjunge bei Matuschek und Co.
- Willst du Verkäufer sein?
- So brutal wollte ich es nicht sagen.
- Wenn es mir wieder besser geht...
- Wer weiß, wann Sie entlassen werden.
Sie sind schwerkrank.
Man weiß nicht, was passiert.
- Gut! Du bist Verkäufer.
Geh schon.
- Danke, Mr. Matuschek!
Ich spreche wohl für alle, wenn ich sage: Herzliche Gratulation.
Jetzt sind wir alle wieder eine Familie.
Ich werde ein guter Freund und Mitarbeiter sein.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Ach so... Richtig. Sie gehen ins Büro.
Sie haben es wirklich verdient.
Netter Ring, was?
Gestern bekommen.
Echter Diamant.
Von meiner Großmutter.
Andere kriegen Äpfel, wenn sie artig sind.
Ich Diamanten.
Wir könnten übrigens neu dekorieren.
Danke, aber das ist jetzt nicht so wichtig.
Sie gehen jetzt in den Lagerraum. - Da sind Koffer im oberen Fach.
- Schwarze.
- Und dann die braunen...
- Im unteren Fach.
Sie bringen die schwarzen Koffer aus dem oberen ins untere Fach. - Die braunen bringen Sie nach oben. - Aber...
- Sie weigern sich?
- Nein.
Ich gehorche.
- Sie sind ja jetzt Chef.
- Na dann ran ans Werk.
- Danke. - Schon gut.
312683, bitte.
Stellenvermittlung?
Hier ist Katona von Matuschek und Co.
Wir haben eine Botenstelle frei.
Hören Sie:
Tüchtig muss er sein, gute Familie, gute Manieren.
Schicken Sie 4 oder 5. Und zwar sofort, bitte.
Sie sollen fragen nach Mr. Katona von der Verkaufsabteilung.
Noch nie einen Verkäufer gesehen?
- Was heißt das?
- Wie hast du das gemacht?
Leute, ich kann euch nicht alles erzählen.
Aber ohne mich wäre das Geschäft zu und ihr wärt alle ohne Stellung.
Guten Morgen.
Ja, Mrs. Matuschek.
Passt auf.
Hallo, Mrs. Matuschek.
Ja, hier spricht Pepi.
Ganz recht.
Sie bekamen Ihr Parfum nicht?
Werden Sie auch nicht, was sagen Sie dazu?
Ihre Parfümtage sind vorbei, Mrs. M.
Ja, hier spricht Pepi.
Wen? Mr. Matuschek möchten Sie?
Das ist doch zu blöd.
Er ist bei einem reizenden Mädchen.
Und jetzt hört.
Oder soll ich Sie mit Herrn Vadas verbinden?
Das langt.
Zieht eure Schlüsse daraus.
Sie sandten nach mir, Chef?
Ich bin etwas beunruhigt.
Sie können sich unter einem jüngeren Kollegen nicht wohl fühlen.
Wir leben im Zeitalter der Jugend. Sie sind tüchtig.
Respekt. Reden wir nicht herum.
Wir mochten uns nie.
- Finden Sie?
- Geben Sie's zu.
Also das ist...
Moment.
Sie sind mein Chef, richtig.
Aber ich bin kein Jasager.
Ich spreche entschieden dagegen.
Ich kann Sie leiden.
Noch was? Ja.
Ich kann Sie nicht leiden.
Das ist Ihre Meinung.
Danke für die Offenheit.
Nun können Sie Ihre Meinung korrigieren.
Das kann ja nicht allzu schwer sein.
- Ein neuer Witz.
Soll ich erzählen?
- Nein!
Hallo.
Ja, hier Matuschek und Co. Wer ist da?
Anna?
Ach, im Auftrag von Miss Novak?
Was fehlt ihr?
Hoffentlich nichts Ernstes?
Das freut mich.
Bevor sie nicht gesund ist, soll sie nicht kommen.
Und... Nein, es eilt nicht so.
Sie steht nicht zu früh auf? Danke.
- Eine wunderbare Einstellung.
- Wieso das?
Wenn hier jemand Sie nicht mag, dann ist es Miss Novak.
- Lassen Sie sie in Ruhe!
- Schon gut.
Nichts gegen sie, sie ist sehr nett, aber manchmal geht sie zu weit.
Kein Wort mehr über Miss Novak!
Sie ist eine gute Verkäuferin und jetzt ist Ruhe!
Habe ich sie beleidigt?
Ich gebe Ihnen doch Recht.
Ich will aber nicht, dass Sie mir Recht geben.
Ich fliege raus?
- Sofort, Sie aufgeblasener Salonlöwe!
Freunde!
Freunde, habt ihr das gehört?
Ihr seid meine Zeugen.
Vor Gericht. - "Aufgeblasener Salonlöwe"!
- Raus!
Sofort!
Sie stoßen mich?
Sie werfen mich raus?
Weiß das Mr. Matuschek?
Nein.
Ich bestimme hier und ich will Sie nicht mehr sehen.
Das kann ja jeder sagen.
Beweisen Sie es schwarz auf weiß.
Sie wollen es schwarz auf weiß?
Also gut.
Netter Überfall.
Sie hören von meinem Anwalt.
- Was ist mit meinem Gehalt?
- Geben Sie es ihm.
- Hier ist es.
- Alles vorbereitet.
Bitte sehr, Ihr Mantel.
- Ich will ein Zeugnis.
- Natürlich.
Flora, schreiben Sie.
Äh, hiermit wird bestätigt:
Mr. Vadas ist seit 2 Jahren bei Matuschek und Co. Er war ein guter Aufschneider und Intrigant.
Gleich garantiere ich für nichts mehr.
Ihr ergebener Alfred Kralik.
Guten Morgen.
- Guten Morgen, Miss Novak.
Sie sind sicher überrascht?
Ich bin froh, dass Sie wieder arbeiten.
Gratuliere.
- Sie sind krank?
- Es geht schon wieder. Danke.
- Ich möchte zu Mr. Matuschek.
Bitte, hier ist er.
Ich bin Mr. Matuschek.
Machen Sie heute keine Scherze.
Ein anderes Mal.
Wie soll ich es Ihnen erklären?
Er ist nicht da und ich bin an seiner Stelle da.
Haben Sie kein Herz?
Mir ist schlecht, alles dreht sich.
Das ganze Zimmer dreht sich.
Und Sie nehmen keine Rücksicht und machen alles nur noch schlimmer.
Entschuldigung.
Hallo?
Mr. Földes?
Guten Morgen, Mr. Földes.
Ja, danke vielmals.
Ja, seit heute Morgen.
Ganz recht, Mr. Földes.
Nein, er wird eine Zeit nicht hier sein.
Aber bitte, ich äh...
Ich bin nicht der Inhaber, sondern nur der Geschäftsführer.
Oh, äh... Auf Wiedersehen.
Miss Novak?
- Guten Abend, Miss Novak.
- Guten Abend.
Verzeihen Sie mein Eindringen, aber ich fühle mich ein bisschen wie der Vater unserer kleinen Familie.
Jedenfalls... - Wie geht es Ihnen eigentlich?
- Danke, besser.
- Setzen Sie sich.
- Danke.
Weihnachten kommt bald. Sie werden als Verkäuferin fehlen.
- Werden Sie schnell gesund.
- Bald geht es besser.
Aber vernachlässigen Sie sich nicht.
Ich meine das ganz ernst. Ich fühle mich verantwortlich.
- Sie?
- Ja.
Ach, nein, Mr. Kralik.
Da kann ich Sie vollauf beruhigen.
Das war nicht Ihre Schuld.
Nein, es hat... einen bestimmten Grund. Einen schwerwiegenden.
- Sollen wir einen Arzt rufen?
- Nein, nicht nötig.
Ich meine, mein Leiden ist mehr so seelischer Art.
Es ist ein ganz persönliches Problem, das mich bedrückt.
Das tut mir Leid.
Es fällt Ihnen sicher nicht leicht, aber wenn es nur seelisch ist...
Nur rein seelisch?
Mr. Kralik! Wohl sind wir im gleichen Raum, aber nicht auf dem gleichen Planeten.
Miss Novak, ich bin zwar das Opfer Ihrer Bemerkung, aber ich kann nur bewundern, wie feinsinnig Ihre Vergleiche sind.
Ich lebe auf einem anderen Planeten.
- Anna hat einen Brief für dich.
- Endlich!
- Das ist Mr. Kralik.
- Guten Abend.
- Gute Nachrichten?
- Ich sag's euch dann.
Oh, Mr. Kralik... Nett, dass Sie kamen.
Sicher haben Sie etwas vor.
Nein, gar nicht.
Lassen Sie sich von mir nicht stören.
- Macht es Ihnen nichts aus?
- Nein.
- Gute Nachrichten?
Ich verspreche, morgen wieder im Geschäft zu sein.
Ich verkaufe mehr als je zuvor.
Nanu, Sie sind ja ganz verändert.
Was so ein Brief bewirkt...
Eigentlich sollte ich mich über Sie ärgern.
Wieso?
Sie verhinderten mein Rendezvous.
Ich bat Sie, nicht Platz zu nehmen.
Der junge Mann kam ins Café und sah uns da sitzen.
- Er glaubte, wir sind Freunde?
Muss er wohl.
Hören Sie.
"Sagen Sie mir die Wahrheit.
Wer ist dieser gut aussehende Mann?
Er ist jener Typ, auf den Frauen fliegen."
Das ist doch übertrieben.
Ich werde ihn schon aufklären.
Eifersucht schadet nichts.
Ein Held ist er kaum, ihr Freund.
- Er läuft davon.
Er hat Angst zu... - Oh, nein, Mr. Kralik.
Er hat keine Furcht. Ich sage, er ist nur taktvoll.
Er ist gereift.
Er setzt sich nicht ungebeten an den Tisch einer Dame.
Das kann ich Ihnen schwer erklären.
Wo Sie "schwarz" sagen, sagt er "weiß".
Wo Sie "hässlich" sagen, sagt er "bildschön".
Und wo Sie sagen "alte Jungfer", sagt er...
"Ihre Augen blitzen wie feurige Brillanten."
"Verführerisch."
"Faszinierend."
Er vergleicht mich mit Musik.
Übrigens fällt mir dabei ein... - Diese Büchsen verkaufen sich schwer.
- Ach...
Betrachten Sie eine als verkauft.
Ich habe einen Einfall.
- Er bekommt sie zu Weihnachten.
- Oh, das ist ein großes Risiko.
Vielleicht lieber eine...
Brieftasche. Das freut ihn sicher mehr.
Das ist wirklich praktisch.
- Wir führen sogar welche.
- Nein.
- Ich gebe sie Ihnen billiger.
- Nein, trotzdem.
So eine Brieftasche ist nicht nur praktisch... Sie ist auch ganz romantisch.
Auf einer Seite hat er Ihr Foto, auf der anderen Ihre Briefe.
Wenn er sie öffnet, sind Sie da.
Und das ist für ihn Musik.
Wirklich, Mr. Kralik. Sie überraschen mich.
Das ist wunderhübsch gesprochen.
Ja, ich muss feststellen, wirklich nett.
Trotzdem bekommt er die Zigarettenbüchse.
Nun dann kann ich nichts weiter sagen, als Frohe Weihnachten Ihnen beiden.
- Danke. - Gute Nacht.
Gute Nacht, Mr. Kralik.
- Rudi?
- Ja, Mr. Katona.
- Wie spät ist es?
- 8:05 Uhr. Ich wollte gerade...
- Widersprich mir nicht.
Hör zu. - Ja.
Du musst schneller sein. Heute ist Weihnachten, junger Mann.
- Zu viel verlangt?
- Nein.
Na, also.
Eine große Neuigkeit.
Dem Chef geht's besser.
- Kommt er bald?
- Wir schenken ihm etwas.
Einen kleinen Weihnachtsbaum für sein Zimmer?
Sehr schön. Aber das beste wäre wohl ein leerer Laden und eine volle Kasse.
Wir machen das bisher größte Weihnachtsgeschäft.
Klara?
Miss Novak.
- Ich komme!
Ja, Mr. Kralik?
- Wie geht es Ihnen?
Wir erwarten Riesenandrang und einen schweren Tag.
Aber überarbeiten Sie sich nicht.
Würden Sie mir einen kleinen Gefallen tun?
Gern.
Ich brauche eine Ochi Tchornya-Büchse. Kralik sagte, Sie kauften die einzig funktionierende.
Ganz recht.
- Für meinen Freund.
Er kommt heute.
Wir feiern zusammen Weihnachten.
- Mr. Pirovitch, können Sie schweigen?
- Mein Ehrenwort.
Vielleicht komme ich am Montag mit einem Ring am Finger.
- Man kann ja nie wissen...
- Das ist wunderbar.
Und dieser junge Mann kriegt die Büchse?
Dann verzichte ich.
Ich wollte sie meinem Onkel schenken.
- Es tut mir Leid, dass sie alle sind.
- Das ist nicht tragisch.
Ich kenne ihn kaum und ich hasse ihn.
Doch ich muss ihm was geben.
Wenn also etwas geben, dann etwas, das ihn nicht freut.
Die Büchse ist nicht billig.
Aber das wäre es mir wert, um ihm Weihnachten zu verderben.
Das tut mir Leid, Miss Novak.
Sie wollen sie ja verschenken.
Nein, Mr. Pirovitch.
Das macht nichts.
Sagen Sie, was würden Sie ihm an meiner Stelle geben?
Hm. Schwer zu sagen.
Was würden Sie halten von sagen wir zum Beispiel einer Brieftasche?
Das ist ein Gedanke.
Sie meinen doch die neuen Modelle?
- Ja, wieso? - Das ist das Geschenk.
Wenn ich so eine bekäme, wäre ich sicher außer mir vor Freude.
Auf einer Seite...
Oh, ich zeige es Ihnen.
Auf einer Seite das Bild meiner Frau, und auf der anderen Seite mein kleines Baby.
Und beim Öffnen sagt sie "Papa" und nicht "Ochi Tchornya".
Danke sehr, Mr. Pirovitch.
Ich überleg's mir.
Kralik, Sie kriegen die Brieftasche.
Mr. Matuschek.
Sie sind wieder hier?
Ich bin nicht hier. Nach meinem Arzt bin ich noch krank.
Aber es ist doch Heiligabend.
Ich hielt es nicht mehr aus.
Über 2 Wochen habe ich im Hospital keinen Kunden gesehen.
Die Tasche der Krankenschwester war aus Leder.
Und wo kaufte sie sie?
Bei Blaschek und Co.
Da soll ich gesund werden.
Waren Sie schon mal bei Blaschek? - Oh, ja.
- Wie ist da das Geschäft?
- Es ist viel los, aber nicht wie hier. - Gut.
Hier tut sich was.
Also, alles Gute und nicht zu viel tun.
Nein, das mache ich nicht.
Ich bin doch kein Narr.
Ich wollte nur sehen, ob alles noch steht.
Jetzt gehe ich.
- Frohe Weihnachten.
- Ebenfalls.
- Würde er sich über die Tasche freuen?
- Ich weiß nicht.
Ich denke schon.
Verzeihen Sie, ohne Brille sehe ich so schlecht.
- Wie teuer ist die Aktentasche?
- 24,50.
24,50!
Mein Gott, das ist nicht teuer.
Wie bringt Matuschek das nur fertig?
Wenn Sie das nicht wissen, Mr. Matuschek...
Also wie viel ist es?
9.654 und 75.
- Großartig!
Der schönste Tag seit 20 Jahren.
Ihr könnt alle sehr stolz sein.
Ich möchte euch von ganzem Herzen danken.
Vor 2 Stunden war ich ein kranker Mann.
Aber Sie, Kralik und Pirovitch, ihr seid die besten Ärzte.
Und Sie, Klara, Ilona und Flora, ihr seid die besten Schwestern.
- Du weißt, was ich von dir halte.
- Ja, Mr. Matuschek.
Ja, und heute Morgen, als ich den kleinen Christbaum sah, den ihr mir schicktet, da war ich tief beeindruckt.
Ich las eure Worte immer wieder.
Dass ihr mich vermisst habt und ich bald heimkommen möchte, das machte mich glücklich.
Ihr habt Recht. Hier ist mein Heim.
Hier verbrachte ich mehr als mein halbes Leben.
Ja, und... - Kein Weihnachten ohne Gratifikation.
- So, Mr. Kralik.
- Danke sehr.
- Klara...
- Pepi.
- Ja, hier. Danke sehr.
Flora.
Hier.
- Ilona.
- Danke, Mr. Matuschek.
Und Pirovitch.
Sie wissen, ich sagte Ihnen ziemlich oft Grobheiten.
Aber Sie werden sehen, es war nicht so gemeint.
Oh, danke, Mr. Matuschek.
Ja, das wäre wohl alles. Oh...
Wie ist dein Name?
- Rudi.
- Hallo Rudi.
- Tüchtiger Junge.
- Danke, Mr. Matuschek.
Schon gut, Rudi.
Zu viel.
Jetzt schließen wir über die Feiertage.
Ich möchte, dass ihr alle frohe Weihnachten habt.
Gut, Kralik. 9.654 und 75.
- Das ist großartig. - Danke.
Oh, danke, Flora.
Nun, ich werde jetzt irgendwo essen gehen und Weihnachten feiern.
- Waren Sie mal bei Biros?
- Das geht über meine Verhältnisse.
Aber Weihnachten ist doch nur einmal im Jahr.
Kommen Sie doch mit. Wir köpfen eine Flasche Champagner.
Nichts täte ich lieber, aber...
- Sie sind verabredet?
Nein, nein.
Ich wollte nur wissen, dass Sie nicht allein sind.
Ich wünsche einen schönen Abend und frohes Fest.
- Ebenfalls.
Nun, Pirovitch?
- Ich nehme an, Sie feiern zu Hause?
- Ja, natürlich.
Vermutlich haben Sie Gäste.
- Nein, nein, Mr. Matuschek. Nur meine Frau, mein Junge, mein Baby und ich.
Wir sind glücklich dabei.
- Also dann, frohes Fest.
- Frohe Weihnachten, Mr. Matuschek.
- Frohes Fest, Mr. Matuschek.
- Danke.
Grüße an Ihre Mutter.
Danke, Mr. Matuschek.
Sie sind ja noch da.
Sie können sich nicht trennen, he?
Geh jetzt nach Hause. Du...
Du feierst doch sicher mit Mutter und Vater.
Nein, Mr. Matuschek.
Sehen Sie die Kleine dort?
Ich bin ihr Nikolaus.
Gute Nacht, Mr. Matuschek.
Gute Nacht.
Mr. Matuschek, vielen Dank für das schöne Geschenk.
- Nach so kurzer Zeit.
- Ist schon gut.
- Wie war dein Name?
- Wie alt bist du, Rudi?
- 17. Herrlich.
Du hast alles vor dir.
Aber du musst was draus machen.
- Ich weiß.
- Geh und gib das Geld deiner Mutter.
- Meine Familie lebt nicht hier.
- Hast du keine anderen Verwandten?
Nein.
Du bist am Heiligen Abend allein in Budapest?
Gewiss.
Rudi, isst du gern eine gute Hühnerbrühe?
Natürlich.
Und was hältst du von einer schönen Gans mit Bratäpfeln?
Kartoffelbrei mit Butter und dazu alle möglichen Gemüse, he?
- Das wäre was.
- Und Gurkensalat mit Sauerrahm, he?
- Und dann... - Apfelstrudel mit Vanille-Sauce.
- Wie wundervoll!
Die sollst du haben, Rudi.
Komm mit.
He, Taxi!
- Die wird ihm gefallen.
- Ach, sicherlich.
Frohes Fest, Klara.
Auf die Erfüllung deiner Wünsche.
- Auch dir frohes Fest.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
- Ich bin gleich fertig.
- Ich hab's nicht so eilig.
- Ja, ich... Ich habe nun doch Ihren Rat befolgt.
- Wollen Sie was sehen?
Der ist ja besonders schön.
Ja, lassen Sie doch mal sehen.
Ich möchte wissen, wie er aussieht.
- Echte Diamanten?
- Beinahe.
- Sie haben also eine Freundin.
- Ja, ich... Sie glauben nicht, dass man mich lieben kann.
Fangen wir nicht wieder von vorne an.
Es ist Weihnachten. Vertragen wir uns.
Außerdem irren Sie sich.
- Ich möchte Ihnen etwas beichten.
- Und das wäre?
Als ich hier zu arbeiten anfing, da passierte etwas Seltsames.
Ich geriet in seelische Not.
- Interessant.
- Ich sah Sie immer wieder an.
Ich konnte meinen Blick nicht abwenden.
Ich sagte mir: "Klara Novak, was ist bloß mit dir?
Kralik ist doch uninteressant."
- Schlimm? - Nein.
Und das Paradoxe:
Ich verliebte mich in Sie.
- Das glaube ich nicht.
- Es ist so.
- Das ahnte ich nicht.
- In den ersten Wochen...
Sie werden das missverstehen, schließlich bin ich fast verlobt...
- Und weiter?
- In diesen ersten Wochen gab es Momente im Lagerraum, in denen ich kaum widerstehen konnte.
- Jetzt gerate ich in seelische Not.
- Jetzt bin ich anders.
Ich war naiv.
Ich hatte gerade den Roman einer Schauspielerin gelesen. Von der Comédie Française, ein Theater in Frankreich.
Sie behandelte interessierte Männer wie Hunde.
Mich behandelten Sie auch so.
Aber anstatt meine Hand zu lecken, bellten Sie.
Ich sah nicht den Unterschied zwischen der Schauspielerin und mir. Sie war an der Comédie Française und ich war bei Matuschek und Co.
- Das ist jetzt vergessen.
- Nun müssen Sie zu Ihrer Freundin.
- Lieben Sie sie?
- Ja, sehr.
Womöglich... - Vielleicht verloben wir uns beide.
- Ich denke, ja. Verstehen Sie nicht falsch.
Ich sagte, es ist möglich.
Ich sage Ihnen jetzt: Sie werden sich verloben.
Wieso?
Darauf gehen wir jetzt nicht ein.
Mr. Kralik? - Worauf wollen Sie nicht eingehen?
- Ich sage es.
Er war bei mir.
- Wer?
- Ihr Verlobter.
- Mein... - Er kam zu mir.
Er weiß, wer ich bin.
Unangenehm.
Er glaubt nicht, dass ich Ihnen gleichgültig bin.
Das ist doch nicht möglich.
Er kommt in Ihre Wohnung?
- So kenne ich ihn gar nicht.
- Ich habe alles geregelt.
Haben Sie keine Angst, in Kürze sind Sie Mrs. Popkin.
Mrs. Pop?
Popkin.
So hat er sich vorgestellt.
Pop... Oh, ja. Ganz recht.
Popkin.
Ein wirklich reizender Mensch.
Ich kann nur gratulieren.
Danke.
Fanden Sie nicht, dass er ein gut aussehender Mann ist? Oder nicht?
Natürlich.
Ja, für seinen Typ würde ich sagen:
Er ist also ein gut aussehender Mann. Für seinen Typ.
Absolut.
Allerdings würde ich nicht dazu raten, dass er schlanker wird.
- Wollen Sie damit sagen, er ist fett?
- Nein. Jeder hat seinen Geschmack.
Ich finde, das Bäuchlein macht ihn bieder.
- So wünschen Sie sich ihn doch.
- Oh, ja.
Genau so. Sie haben Recht.
Hat man die Wahl zwischen einem jungen Kerl und einem älteren soliden Mann, ich käme immer auf Mathias Popkin zurück.
Jedenfalls ist er ein feiner Mensch.
Sie stellten das doch auch fest?
Er schien bedrückt. Aber ohne Arbeit... Schwer zu sagen.
- Ohne Arbeit?
Das verschwieg er.
- Das zeigt, wie taktvoll er ist.
Er findet, dass Sie beide sehr gut leben können von Ihrem Gehalt.
Sagten Sie ihm, wie viel ich habe?
Natürlich fragte er, als Ihr Verlobter.
Als ich es sagte, wurde er ein wenig unruhig. Aber ich versprach eine Erhöhung, da war er beruhigt.
Als er von der Gratifikation hörte, war er selig.
Wie furchtbar.
Ich bin außer mir.
Ich wusste nicht, wie materialistisch er ist.
In den Briefen hatte er solche Ideale, er kam mir... oft poetisch vor.
- Ich kann Ihnen Stellen zitieren...
- Welche?
"Zu lieben heißt zwei sein und doch eins.
Mann..." "...und Frau verschmolzen zu Engeln."
"Zum Himmel selbst." Victor Hugo.
Das hat er gestohlen.
Ich dachte, ich sei die Ursache dieser wunderschönen Gedanken.
Doch sie waren nur abgeschrieben aus einem Buch.
Wahrscheinlich meinte er sie gar nicht ernst.
Tut mir Leid, dass Sie so empfinden.
Sicher habe ich alles verdorben.
Dass ich mich so sehr getäuscht habe in ihm.
Ich dachte, er sei so vollkommen.
- Gerade ich muss Ihnen das sagen.
- Oh, das schadet nicht.
Eigentlich sollte ich Ihnen dankbar sein.
Klara, hätte ich Ihre Gefühle gekannt, dann wäre alles besser geworden.
Wir hätten nicht dauernd gestritten.
Zumindest nicht über Hutschachteln und Aschenbecher, sondern darüber, ob Ihre Tante oder Großmutter bei uns wohnen soll.
Es hilft nichts. Ich muss drüber weg kommen.
Ich denke, es ist besser, wir sagen uns "Gute Nacht".
Sie haben eine Verabredung und ich auch. Es ist schon spät.
Wissen Sie, was schön wäre?
Wenn es bei Ihnen läutet um 8:30 Uhr, dass statt Popkin... ich reinkäme.
Machen Sie es mir nicht schwer. - Und ich sagte...
- Oh, nein.
Bitte.
"Geliebte süße Klara, hol deinen Schlüssel.
Nimm mich aus Fach 237 und küss mich." Oh, nein, Mr. Kralik.
Guter Freund.
Sie?
Guter Freund?
Enttäuscht darüber?
Rein seelisch bin ich sehr verwirrt. Aber persönlich fühle ich mich sehr wohl.
Klara.
Sag mal, als wir uns damals im Café sahen, da war ich sehr grob.
- Nein, nein.
- Doch, ich weiß es bestimmt.
Ich nannte dich krummbeinig.
Und ich wollte beweisen, dass ich es nicht bin.
Ich wollte mir die Hose hochkrempeln.
Wärst du mir sehr böse, wenn ich dich jetzt darum bitte?
- Morgen, Kleiner.
- Morgen.
Wir haben uns verirrt.
Kennst du die alte Mine hier?
- Davon gibt's hier viele.
- Sie gehört einem gewissen Sand.
- Samuel Sand.
- Das ist mein Vater.
Was du nicht sagst, Junge.
Ich habe mit deinem Papa als Soldat Büffel gejagt.
Wir wollten ihm einfach mal kurz hallo sagen.
5 km weiter, zweiter Canyon nach Westen, dann sehen Sie es schon.
- Wie heißt du denn?
- Max.
Hab vielen Dank, Max.
Du hältst dich da raus, Squaw.
- Wo ist also das Gold?
Sag's mir.
- Mal langsam.
Los, sag schon, Sam.
Sam, es nützt nichts, es uns zu verheimlichen.
Es gibt kein Gold.
Wann kapierst du das endlich?
Sieh mal, du betreibst eine so genannte tote Mine.
- Du hast doch was gefunden.
- Würde ich dann so leben?
- Wir wollen ja nur die Hälfte.
- Von nichts.
Du hast Goldstaub wie Schnee herumgestreut.
- Für 1 Dollar am Tag.
- Du hast im Laden mit Gold gezahlt.
Der Ertrag von zwei Jahren. $ 38. Das reicht nicht mal für die Schaufeln.
Wir sind nicht zum Diskutieren gekommen.
Du sagst jetzt, wo es ist, und wenn es mit deinem letzten Atemzug ist.
Brr, mein Guter, ganz ruhig.
Hübsche Perlenstickerei, was?
Selbst gemacht, Squaw?
Ich habe vor 15 Jahren einem Indianer die Haut abzogen, aber ich weiß noch, wie das geht.
Lasst sie in Ruhe!
Bitte, lasst sie.
Ich sage doch, es gibt kein Gold.
Ich schwöre es.
Ich habe keine Angst.
Max...
Sie sind beide tot.
Du kannst ihnen nicht mehr helfen.
Max!
Max, geh nicht rein.
Mein Gott, bleib draußen.
Komm mit mir in die Stadt.
Sie sehen nicht mal mehr wie Menschen aus.
Lhr Leiden ist vorüber.
Ich will nicht, dass jemand sie so sieht.
Niemals.
Geh weg.
Lass mich in Ruhe.
Bitte.
Mein Gott.
Max, du armer Junge.
- Du kommst jetzt mit uns.
- Ich kann nicht.
Wir haben viel Land und sehr viel Arbeit.
- Ich muss diese Männer finden.
- Und dann?
- Rache ist nicht Gottes Wille.
- Hör auf zu predigen.
Du bist nur ein Junge und das sind böse Männer.
Such sie, Max.
Geh und such sie.
Wenn er es nicht tut, wer dann?
- Die Justiz.
- Welche Justiz?
Max, warte wenigstens einen Tag.
Ruh dich aus.
Vielleicht erwische ich sie, bevor sie das Pferd verkaufen.
Hier...
Hier, Max.
Mrs. McCanles, ich habe ein Gewehr, ein Pferd und $ 8. Das genügt.
Also dann, viel Glück.
Und komm wieder heil heim.
Ich werde Sie nicht vergessen.
Wer zum Teufel bist du?
Ich heiße Max.
Max Sand.
- Beinahe ein Kind.
- Ein Indianer.
- Ein Halbblut.
- Bist du allein?
Nun sag schon.
Ich verfolge drei Männer, die meine Eltern töteten.
- Ich dachte, Sie sind das.
- Sind wir's etwa?
Nein.
- Seit wann verfolgst du sie schon?
- Seit drei, vier Tagen.
- Wann hast du zuletzt gegessen?
- Vor ein paar Tagen.
Hol die Pferde und setz dich zu uns.
He, Kleiner, warum gehst du nicht nach Hause?
Solange du noch kannst.
Ich habe kein Zuhause mehr.
Wieso sind Sie so freundlich, nach allem, was ich getan habe?
Alle auf dieser Welt haben ihre eigene Macke.
Außerdem waren wir doch alle mal Kinder, oder nicht?
Keine Bewegung.
Jetzt umdrehen, mit erhobenen Händen.
Ich will nur etwas Essen und ein Pferd.
- So einen Revolver sieht man nicht oft.
- Stehen bleiben.
- Der funktioniert doch nicht.
- Ich sagte, stehen bleiben.
Der Lauf ist verrostet, der Abzug gebrochen, Munition gibt's keine mehr.
Sollen wir tauschen?
Ich bräuchte was zu essen.
Du hast jetzt 25 Pfund in drei Tagen gegessen.
Wirst du jemals satt?
Tut mir Leid, Sie haben das Essen einen weiten Weg hergebracht.
- Mach nur leer, wenn du kannst.
- Das kann ich schon.
Ich habe nicht erwartet, dass Sie so großzügig sind.
- Soll ich dich den Kojoten überlassen?
- Sie hätten allen Grund dazu.
Ich hätte Sie, wenn nötig, getötet.
Hast du viel Erfahrung im Töten?
Ich habe schon einiges Wild und Kaninchen getötet.
- Schon mal auf einen Mann gezielt?
- Nein.
Und jetzt du willst drei töten, was?
Peng, peng, peng.
Du meinst, du schaffst das, weil du das Recht dazu hast?
- Das hilft.
- Sie begraben jede Woche 'nen Sheriff.
Es geht doch darum, dass ich sie töte, bevor sie mich umlegen.
Zeig mir mal, wie du damit schießen kannst.
Dreh dich rum, schau in die Sonne.
Schieß da drauf.
Geh heim.
Auf dem kürzesten Weg.
Die Sonne blendete mich, ich war noch nicht bereit.
Glaubst du, ein Mann wartet, damit du besser auf ihn zielen kannst?
- Ich treffe einen Hasen auf 70 m.
- Der schießt nicht zurück.
- Mit dem Revolver in der Bar schießen?
- Ich war noch nie in einer Bar.
Um sie zu finden, musst du jeden Saloon durchsuchen, jede Spielhölle und jedes Bordell zwischen hier und Mexiko.
Meinst du, du hast es mit drei Geistlichen zu tun?
Meinst du, du legst sie um, wenn sie aus der Kirche kommen?
Sie stehlen, weil sie zur Arbeit zu faul sind, und sie töten aus Spaß.
Sie verstecken sich wie die Ratten im Müll.
Wenn du sie finden willst, musst du ebenso im Müll wühlen wie sie.
Ich tu, was ich tun muss.
Das ist nicht leicht.
Sie zu finden, ist eine Sache, sie zu töten, eine andere.
Ich finde schon heraus, wie ich das tun muss.
Ich verkaufe solchen Typen seit 15 Jahren Waffen.
Sie haben mehr Möglichkeiten, dich fertig zu machen, als du denkst.
Sie schießen aus dem Hinterhalt, töten dich im Schlaf.
Und du hast nur deine blinde Indianer-Rache.
- Ich bin zur Hälfte ein Weißer.
- Dir ist nicht zu helfen.
Du musst es mit jeder Hand können, halb betrunken, verschlafen, im Dunkeln, auf einem galoppierenden Pferd, willst du eine Chance haben.
Eine kleine Chance.
- Können Sie es mir beibringen?
- Ich verkaufe nur Waffen.
- Dann bring ich es mir selbst bei.
- So lange lebst du nicht mehr.
Danke für das Essen und die Ratschläge.
- Ich zieh dann mal los.
- Wohin?
Und wie?
Selbst wenn ich es dir beibringen würde, wäre das noch nicht alles.
Während du auf der Suche bist, musst du auch essen.
Woher nimmst du Kleider, Essen, Pferde, Waffen und Munition?
Du wirst schließlich auch stehlen und töten, wie die, die du verfolgst.
Ich sehe noch meinen Vater in einer Blutlache auf dem Boden liegen, verbrannt, zerstückelt, mit zertrümmertem Schädel.
Und meine Mutter, mittendurch aufgeschlitzt, mit abgezogener Haut.
Gott möge uns helfen.
Heb die Hülsen auf.
Die Patronen kosten eineinhalb Cent pro Stück.
Setz dich.
Wie wär's mit 'ner Runde Poker?
Ach, nicht unbedingt.
- Du kannst doch Karten spielen, oder?
- Nein.
Ich kann's dir beibringen.
Nimm dir einen Schluck.
Nun, ich...
- Du trinkst auch nichts?
- Nein.
Da, wo du hingehst, solltest du das können.
Die niedrigste Punktzahl ist ein Paar, also zwei Gleiche.
Dann zwei Paar, dann drei von einer Sorte, und dann eine Straße.
Drei von welcher Sorte?
Egal.
Drei Neunen, drei Zehnen, drei Buben.
- Welche ist die Zehn?
- Kannst du nicht lesen?
Ich ging nie zur Schule.
- Kannst du schreiben?
- Dann könnte ich auch lesen.
- Kannst du irgendetwas?
- Die Waffe ziehen.
Schade um den guten Whisky.
Wo Sie jetzt wären, bräuchten Sie keinen Whiskey.
Eine Zehn hat 10 Punkte drauf, das kannst du an deinen Zehen abzählen.
Max...
Das hier ist eine ruhige Stadt, ich kenne die Leute, mache hier Geschäfte.
In Ordnung, doch wenn Sie zufällig sehen...
Ich weiß. Wenn ich ein Pferd mit dem Brandzeichen "SS" sehe, hole ich dich.
Hier hast du einen Dollar.
Kauf dir was zum Schlecken.
Hallo.
Kann ich Ihnen helfen?
Eine Dose Pfirsiche.
Eine große Dose, bitte.
Die besten Pfirsiche des Ostens im Westen.
Können Sie mir die aufmachen?
Das kostet nichts extra.
Haben Sie ein Buch, mit dem man Lesen und Schreiben lernt?
McGuffeys Fibel.
Direkt unter der Treppe.
He...
Sie können das ja nicht finden, weil Sie nicht lesen können!
Es ist das hier.
25 Cent für die Pfirsiche, 10 Cent für das Buch.
Ideen wiegen nicht so viel wie Pfirsiche. Das zählt beim Transport.
Die meisten Leute haben eher Hunger im Magen als im Kopf.
Hier musst du dich zum ersten Mal entscheiden.
Ganz oben steht Silver City.
Das ist in Colorado.
Dann steht da drüben auf dem Schild Donner, Kalifornien.
Und unten auf dem Schild steht Sonora.
Das ist dort im Süden in Mexiko.
Ich kann dir nicht sagen, wohin du reiten sollst, aber willst du sie kriegen, musst du dorthin, wo das Geld ist.
Sie gehen dorthin, wo sie es ausgeben oder stehlen können.
Mr. Cord, ich weiß nicht, wie ich das alles wieder gutmachen kann.
Das ist nicht nötig.
Wenn du es satt hast, sie zu jagen, komm zu mir und wir überlegen weiter.
Machen wir's lieber kurz.
Viel Glück, Max.
Peng, peng.
Ganz nett gemacht.
Damit umzugehen ist nur die Hälfte.
Der Rest ist ein wenig Menschenkenntnis.
Das dauert ein ganzes Leben, also vertraue lieber niemandem.
Überleg dir deine Schritte im Voraus, such dir vorher einen Kampfort aus, mach keine Drohungen und lauf vor keinem davon.
Auf Wiedersehen, Max.
Wiedersehen, Mr. Cord.
Vertraue nicht mal einem Freund.
He, du hast deinen rosigen Körper lang genug gewaschen.
Struther, beeil dich bitte.
He, da kommen die Damen!
Die Damen kommen!
Struther, jetzt beeil dich mal und komm da raus.
Rosa...
Rot...
Hat dir die Katze die Zunge abgebissen?
- Mann, bist du süß. | en-de | ost | 0 | 0 | raw | document |
German: Trump setzte nach durchgesickerten Transkripten von Telefonanrufen Mexiko unter Druck wegen der Zahlung der Grenzmauer
Transkripte von Telefonanrufen zwischen US-Präsident Donald Trump und Führern von Mexiko und Australien wurden von der Washington Post veröffentlicht.
Am 27. Januar forderte Trump in einem Telefonat mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto auf, aufzuhören, öffentlich zu sagen, dass er für eine geplante Grenzmauer nicht bezahlen würde.
Der US-Präsident beschimpfte ihn, weil er die Mauer öffentlich angeprangert hatte. Berichten zufolge sagte er zu ihm: "Das können Sie der Presse nicht sagen."
Trump startete seine Präsidentschaftskampagne mit dem Versprechen, an der südlichen Grenze der USA eine Mauer zu errichten, und schwor, Mexiko für das Projekt zahlen zu lassen.
Transkripte seines ersten Anrufs mit dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull wurden ebenfalls veröffentlicht und enthüllten einen angespannten Austausch.
Mr. Trump sagte Mr. Turnbull, dass ein Handel für die USA Flüchtlinge, die nach Australien auswanderten, zu übernehmen "lächerlich", "mies" und "dumm" sei und dass das Bestehen auf dem Handel, der von der Regierung Obama vermittelt wurde, ihn wie ein "Depp" aussehen lassen würde, nachdem er ein Verbot der Umsiedlung von Flüchtlingen in die USA vorgeschlagen hatte.
Mr. Trump beendete den Anruf, nachdem er Herrn Turnbull gesagt hatte, "das ist der unangenehmste Anruf für den ganzen Tag."
English: | Trump pressured Mexico on border wall payment according to leaked phone call transcripts
Transcripts of phone calls between US President Donald Trump and leaders of Mexico and Australia have been leaked by the Washington Post.
On 27th January in a phone call to Mexican president, Enrique Pena Nieto, Trump urged him to stop publicly saying he would not pay for a proposed border wall.
The US President berated him for publicly denouncing the wall, reportedly saying to him "You cannot say that to the press."
Trump launched his presidential campaign on a promise to build a wall along the US southern border and vowed to make Mexico pay for the project.
Transcripts of his first call with Australian Prime Minister Malcolm Turnbull were also published revealing a tense exchange.
Mr Trump told Mr Turnbull a deal for the US to take on refugees headed for Australia was "ridiculous," "rotten" and "stupid," insisting the deal, brokered under the Obama administration, would make him look like "a dope" after he had proposed a ban on refugee resettlement in the US.
Mr Trump ended the call after telling Mr Turnbull "this is the most unpleasant call all day." | de-en | wmt | 20 | 0 | raw | document |
German: Russland-Affäre: US-Sonderermittler setzt Grand Jury ein
In der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump soll Sonderermittler Robert Mueller nach einem Bericht eine sogenannte Grand Jury eingesetzt haben.
Das Gremium habe in den vergangenen Wochen die Arbeit aufgenommen, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
Die Zeitung wertete den Schritt als Zeichen, dass Mueller seine Ermittlungen ausgeweitet und intensiviert habe.
Der Sender CNN berichtete, es gebe bereits erste Vorladungen des Gremiums im Zusammenhang mit einem Treffen zwischen Trumps ältestem Sohn und einer russischen Anwältin.
US-Geheimdienste beschuldigen den Kreml seit längerem, sich gezielt in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 eingemischt zu haben.
Mueller untersucht, ob es dabei Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau gab.
Im Fokus der Ermittlungen sollen mehrere Männer stehen, die im Wahlkampf als Berater des Republikaners agierten.
Berichten zufolge nahm Mueller auch mehr und mehr Trumps privates und geschäftliches Umfeld unter die Lupe.
Die "Washington Post" schrieb vor einigen Wochen, dass der Sonderermittler Trump persönlich ins Zentrum gerückt habe und den Vorwurf untersuche, ob der Präsident im Zuge der Affäre möglicherweise die Justiz behindert habe.
Die Hauptaufgabe von Grand Jurys ist es, vorliegende Beweise in möglichen Verbrechensfällen zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll.
Grand Jurys werden daher auch Anklagekammern genannt.
Zumeist werden sie eingeschaltet, wenn es sich um größere und kontroverse Fälle handelt.
Das Verfahren erfolgt stets hinter verschlossenen Türen.
Das Gremium kann zudem von der Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden, um Personen zur Vernehmung unter Eid vorzuladen.
Laut dem Sender CNN wurden bereits Vorladungen ausgestellt, die sich um die Begegnung zwischen Donald Trump Jr. und einer russischen Anwältin drehen.
Personen, die an dem Treffen beteiligt waren, seien zu einer Aussage aufgefordert worden, hieß es in dem Bericht.
Zudem sollten sie Dokumente bereitstellen.
Neben Trump Jr. waren auch Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein damaliger Wahlkampfchef Paul Manafort bei dem Gespräch dabei.
Rechtsexperten sagten am Donnerstagabend im US-Fernsehen, dass die Einsetzung zeige, dass Mueller sich in seiner Arbeit nicht einschüchtern lasse und dass er, wenn es nötig sein sollte, schnell handeln wolle.
Es müsse aber nicht zwangsläufig heißen, dass die Grand Jury am Ende eingeschaltet werde, um über die Erhebung einer Anklage zu entscheiden.
Dennoch sei die Einsetzung des Gremiums der Beginn einer neuen Phase in den Untersuchungen und ein neuer Grund zur Besorgnis für Präsident Trump.
Inmitten der neuen Enthüllungen nutzte der Präsident am Donnerstagabend eine Rede in West Virginia, um die Russland-Affäre als Kampagne seiner politischen Gegner darzustellen.
"Die Russland-Geschichte ist eine totale Erfindung", sagte Trump.
Das Thema gebe den Demokraten eine Möglichkeit, "sich gut zu fühlen, weil sie nichts anderes haben, über das sie reden können".
Sein Sonderberater Ty Cobb erklärte in einer Stellungnahme, er wisse nichts von der Einsetzung einer Grand Jury.
Diese arbeite aber auch üblicherweise im Geheimen, betonte er.
Das Weiße Haus befürworte jegliche Maßnahmen, die die Arbeit des Sonderermittlers auf "faire" Weise beschleunigten.
Der frühere FBI-Chef James Comey habe drei Mal gesagt, dass nicht gegen den Präsidenten ermittelt werde.
Man habe keinen Grund anzunehmen, dass sich daran etwas geändert habe, hieß es in der Erklärung weiter.
Mueller war aber erst eingesetzt worden, nachdem Trump Comey gefeuert hatte.
Wegen dieses Rauswurfs waren Vorwürfe gegen Trump laut geworden, er habe die Justiz behindern wollen.
Comey sagte im Juni vor einem Senatsausschuss aus, Trump habe ihn um eine Einstellung der Ermittlungen gegen den damaligen nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn gebeten.
Der Präsident steht wegen der Untersuchung unter großem Druck.
Nach Darstellung von US-Medien sammelte das Weiße Haus Material gegen den Sonderermittler und seine Mitarbeiter.
Das löste Spekulationen darüber aus, ob Trump Mueller entlassen wolle.
Anders als ein unabhängiger Sonderermittler des Kongresses wie etwa in der Watergate-Affäre um den später zurückgetretenen Präsidenten Richard Nixon, hat Mueller eine Position, in der er theoretisch auf Drängen des Präsidenten vom Justizministerium gefeuert werden könnte.
Mehrere Senatoren beider Parteien wollen einem solchen Schritt aber vorbeugen.
Zwei Gruppen von republikanischen und demokratischen Senatoren stellten am Donnerstag Gesetzentwürfe vor, nach denen der Sonderermittler nicht mehr so einfach entlassen werden könnte.
English: | Russia affair: US Special Counsel convenes grand jury
In the Russia affair surrounding US President Donald Trump, Special Counsel Robert Mueller is said to have convened a so-called grand jury, according to one report.
The panel started work in recent weeks, wrote the "Wall Street Journal", relying on sources intimately acquainted with the matter.
The newspaper judged the step to be a sign that Mueller has broadened and intensified his investigations.
The broadcaster CNN reported that the panel has already issued its first subpoenas in connection with a meeting between Trump's oldest son and a Russian lawyer.
US secret service has long been accusing the Kremlin of purposefully interfering in the 2016 presidential election campaign.
Mueller is investigating whether there was any collusion between Trump's campaign team and Moscow.
Several men who acted as Republican advisers during the election campaign are said to stand at the centre of the investigations.
According to reports, Mueller has been subjecting Trump's private and business circles to more and more scrutiny.
The "Washington Post" wrote a few weeks ago that the Special Counsel has personally shifted the centre of focus onto Trump and is investigating the charge of whether or not the President could have obstructed the course of justice during the affair.
It is the main task of the grand jury to review the available evidence in cases of possible felonies and to decide whether charges should be brought.
Grand juries are for this reason also called prosecution chambers.
They are usually engaged for major and controversial cases.
The procedure always takes place behind closed doors.
The panel may also be engaged by the public prosecutor's office to subpoena people for questioning under oath.
According to the broadcaster CNN, subpoenas have already been issued in relation to a meeting between Donald Trump Jr. and a Russian lawyer.
People who had been involved in this meeting had been summoned to give evidence, the report said.
They were also supposed to make documents available.
In addition to Trump Jr., Trump's adviser and son-in-law Jared Kushner and his former campaign manager Paul Manafort were also present at the meeting.
Legal experts said on US television on Thursday evening that the convening shows that Mueller will not let himself be intimidated in his work and that he is willing to act quickly, should that be necessary.
However, this does not necessarily mean that the grand jury is ultimately being engaged in order to decide whether to bring charges.
Nevertheless, the convening of the panel signals the beginning of a new phase in the investigations and gives President Trump a new cause for concern.
In the midst of these new revelations, the President took advantage of a speech in West Virginia on Thursday evening in order to portray the Russia affair as a campaign of his political opponents.
"The Russia story is a total fabrication," said Trump.
He said the subject gives Democrats an opportunity "to feel better when they have nothing else to talk about."
His special adviser Ty Cobb explained in a statement that he knew nothing about the convening of a grand jury.
But it usually operates in secret, he stressed.
The White House supports any measures that speed up the work of the Special Counsel in a "fair" way.
Former head of the FBI James Comey said three times that the President was not under investigation, he said.
There is no reason to presume that anything has changed, his statement continued.
However, Mueller was only engaged after Trump had fired Comey.
Due to the sacking, accusations were raised that he wanted to obstruct the course of justice.
Comey stated before a Senate committee in June that Trump had asked him to put an end to the investigations into former national security adviser Michael Flynn.
The President was under a lot of pressure because of the investigation.
As the US media portrays it, the White House gathered materials against the Special Counsel and his colleagues.
This gave rise to speculations about whether Trump wanted to dismiss Mueller.
Unlike an independent Special Counsel of Congress, such as, for example, in the Watergate scandal concerning President Richard Nixon, who later stepped down, Mueller is in a position where, in theory, he could be fired by the justice department if the President pushed for it.
However, various senators, from both parties, want to avoid such a move.
Two groups of Republican and Democratic senators proposed draft legislation on Thursday that would make it no longer so easy for the Special Counsel to be dismissed. | de-en | wmt | 60 | 0 | raw | document |
English: Fewer lung cancer deaths due to passive smoking
In past two decades, an ever decreasing number of people have died from lung cancer due to passive smoking.
This is the conclusion drawn by scientists from the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf (UKE) in a study.
"According to our estimations, 167 lung cancer deaths a year can be attributed to passive smoking," said study leader Heiko Becher.
For comparison, he referred to one of his own studies on this topic from 1994.
Back then, there were still 400 lung cancer deaths due to passive smoking every year in Germany.
The new study is published in the "International Journal of Public Health".
German: | Weniger Lungenkrebstote durch Passivrauchen
In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind immer weniger Menschen wegen Passivrauchens an Lungenkrebs gestorben.
Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie.
"Nach unseren Schätzungen sind pro Jahr 167 Lungenkrebstodesfälle auf Passivrauchen zurückzuführen", sagte Studienleiter Heiko Becher.
Als Vergleich zog er eine eigene Studie zu diesem Thema von 1994 heran.
Damals habe es noch 400 Lungenkrebstodesfälle wegen Passivrauchens pro Jahr in Deutschland gegeben.
Die neue Untersuchung ist im "International Journal of Public Health" veröffentlicht. | en-de | wmt | 7 | 0 | raw | document |
English: A Becoming Resemblance: artist creates portraits using Chelsea Manning's DNA
In the center of the room at New York's Fridman Gallery are multiple faces - white, black and brown, each bearing an almost imperceptible resemblance to one another - suspended on wires from the ceiling.
The 30 portraits were created by the artist Heather Dewey-Hagborg from cheek swabs and hair clippings sent to her by Chelsea Manning.
Manning sent the clippings from the Fort Leavenworth prison, where the former intelligence analyst was serving a 35-year sentence after famously leaking classified diplomatic cables through the website WikiLeaks.
The new exhibition, which opened on 2 August, is titled A Becoming Resemblance.
It's the product of two years of correspondence between Dewey-Hagborg, whose discipline combines her expertise in technology, computer science and art, and Manning, a trans woman and pioneering dissident whose sentence was commuted by Barack Obama when he had just three days left in office.
By algorithmically analyzing DNA extracted from Manning and using it to create 30 portraits of what someone with that genomic data might look like, Dewey-Hagborg has created a trenchant, if somewhat cerebral, commentary on not only the malleability of DNA data - the many ways it can be interpreted, and the inherent determinism of those interpretations - but also identity.
Manning, who was born Bradley Edward but has spoken openly about identifying as a woman as early as adolescence, was convicted in 2013 on 20 charges, including six Espionage Act violations, computer fraud and theft.
From prison, her image was repressed, so much so that there was just one photo - a granular, black-and-white selfie in which Manning, visibly uneasy, sits in a driver's seat wearing a platinum blonde wig - with which she became associated.
In 2015, Dewey-Hagborg was coming off the massive success of her 2012 project, Stranger Visions.
In it, the artist produced portraits of strangers from forensic artifacts like cigarette butts and chewing gum, extracting DNA from the detritus to conjure an image of what these folks might look like.
That was when she received an email from Paper Magazine.
"They were conducting an interview with Chelsea Manning while she was in prison and they wanted some kind of portrait to accompany that article," Dewey-Hagborg explained at a press preview of the new exhibition.
And she couldn't be visited and she couldn't be photographed at that time, so they reached out to Chelsea and asked if she'd be interested in having a DNA portrait made.
The artist and her incarcerated muse became unlikely pen pals, exchanging several letters over the course of two years.
They even created a comic book, Suppressed Images, illustrated by Shoili Kanungo, that envisioned a future where the president would commute Chelsea's sentence and she'd be able to see the exhibition in person.
That Obama would indeed call for Manning's release just days after the book went public was a welcome sort of serendipity after seven brutal years at a military prison in Kansas.
There's also something profound and powerful about the exhibition opening now, as Donald Trump wages war on government leakers and transgender troops while finding new, tweetable ways to further inflame the stark divisions he's been called on to mend.
When asked about the peculiar timing of it all, Dewey-Hagborg said that "things happen for a reason."
In an artist statement written on the gallery's wall, Manning's super-sized signature below it (the "i" in her last name dotted with a heart), called for an end to the "automatic factionalism that gender, race, sexuality, and culture have been the basis of."
On the opposite wall is her mitochondrial DNA sequence - a centipede of Cs and Gs and As, written in pencil.
By including the 200 letters (or nucleotides, per the artist's sophisticated scientific lexicon), Dewey-Hagborg hoped to illustrate how astoundingly similar, at least in biological makeup, we all are.
"What I'm hoping that people will take away from this is that our genome doesn't care about who we are, and how open genetic data is to interpretation, how subjective it is," said Dewey-Hagborg, whose 2007 video work, Spurious Memories, is also on display.
"DNA data can tell so many different stories, so this is 30 of those stories."
The final piece in the exhibition, which is contained in a single room, is one page from the aforementioned graphic novella.
It shows Manning, emerging, King Kong-esque, from the United States Disiplinary Barracks with a speakerphone in hand.
"When they chill your speech, then they've won," it reads.
"So never shut up."
"It came directly from a letter that she wrote to me," the artist, who hails from Philadelphia, said.
"I get goosebumps still talking about it."
Manning hasn't seen the exhibition in-person yet - as was so presciently imagined in the comic book - but when she does, she'll be greeted in the center of the room by the masks, her own genomic simulacra congregated like hordes of protesters.
That was purposeful, too, as is everything in the exhibition, down to the height (5"2, Manning's stature) at which her genetic haplogroups were written in pencil.
"In the past, I've had them on the wall but I wanted them to feel like a crowd," Dewey-Hagborg said of the portraits.
"I wanted it to feel like a mass movement that was forming with Chelsea, like the movement that was behind freeing her as well."
German: | Eine passende Ähnlichkeit: Künstlerin schafft Portraits mit Chelsea Mannings DNA
In der Mitte des Raumes der Fridman Gallery in New York sind viele Gesichter zu sehen - weiße, schwarze und braune, die sich fast unmerklich gleichen - die an Kabeln von der Decke hängen.
Die 30 Portraits wurden von der Künstlerin Heather Dewey-Hagborg aus Wangen-Tupfern und Haarschnitten geschaffen, die ihr von Chelsea Manning zugesandt wurden.
Manning schickte die Ausschnitte aus dem Gefängnis Fort Leavenworth, wo die frühere Geheimdienst-Analytikerin eine 35-jährige Haftstrafe verbüßte, nachdem sie als geheim eingestufte diplomatische Meldungen über die Website WikiLeaks öffentlich machte.
Die neue Ausstellung, die am 2. August eröffnet wurde, heißt A Becoming Resemblance (Eine passende Ähnlichkeit).
Sie ist das Produkt von zwei Jahren Korrespondenz zwischen Dewey-Hagborg, deren Disziplin ihre Fachkompetenz in Technologie, Computerwissenschaften und Kunst vereinte, und Manning, einer Transfrau und wegweisenden Dissidentin, deren Verurteilung von Barack Obama umgewandelt wurde, als er nur noch drei Tage in seinem Amt hatte.
Dewey-Hagborg hat durch die algorithmische Analyse der DNA, die von Manning extrahiert wurde und aus der 30 Porträts geschaffen wurden, wie jemand mit diesen genomischen Daten aussehen könnte, einen scharfen, wenn auch etwas intellektuellen Kommentar nicht nur zu der Formbarkeit von DNA-Daten - die vielen Weisen, wie sie interpretiert werden können und der inhärente Determinismus dieser Interpretationen - sondern auch zur Identität geschaffen.
Manning, die als Bradley Edward geboren wurde, aber bereits seit ihrer Pubertät offen über die Identifizierung als Frau gesprochen hat, wurde 2013 wegen 20 Anklagen verurteilt, darunter sechs Verstöße gegen das Spionagegesetz, Computerbetrug und Diebstahl.
Durch das Gefängnis war ihr Bild unterdrückt, so sehr, dass es nur ein einziges Foto gab - ein körniges, schwarz-weißes Selfie, in dem Manning sichtlich unwohl auf einem Fahrersitz sitzt und eine platinblonde Perücke trägt - mit der sie assoziiert wurde.
Im Jahr 2015 kam Dewey-Hagborg gerade von dem großen Erfolg ihres 2012-Projekts 'Stranger Visions'.
Darin produzierte die Künstlerin Porträts von Fremden aus forensischen Artefakten wie Zigarettenstummel und Kaugummi, indem sie die DNA aus dem Abfall extrahierte, um ein Bild davon herzustellen, wie diese Leute aussehen könnten.
Das war der Zeitpunkt, an dem sie eine E-Mail von einem Zeitungsmagazin erhielt.
"Sie führten ein Interview mit Chelsea Manning, während sie im Gefängnis war, und sie wollten eine Art Porträt, um diesen Artikel zu begleiten", erklärte Dewey-Hagborg bei einer Pressevorschau der neuen Ausstellung.
Und sie konnte zu dieser Zeit nicht besucht und sie konnte nicht fotografiert werden, deshalb nahmen Sie Kontakt mit Chelsea auf und fragten sie, ob sie ein DNA-Porträt machen wollte.
Die Künstlerin und ihre inhaftierte Muse wurden zu ungleichen Brieffreunden, die im Laufe von zwei Jahren mehrere Briefe austauschten.
Sie schufen sogar einen von Shoili Kanungo illustrierten Comic "Suppressed Images", der eine Zukunft vorhersah, in der der Präsident Chelseas Urteil umwandeln würde und sie imstande wäre, die Ausstellung persönlich zu sehen.
Dass Obama tatsächlich nur wenige Tage, nachdem das Buch veröffentlicht wurde, Mannings Freilassung nach sieben brutalen Jahren in einem Militärgefängnis in Kansas fordern würde, war eine willkommene Art von glücklichem Zusammentreffen.
Es gibt auch jetzt bei der Eröffnung der Ausstellung etwas Tiefes und Starkes, da Donald Trump einen Krieg gegen Informanten aus dem Regierungslager und gegen Transgender-Truppen führt, um neue, tweetfähige Wege zu finden, um die starren Spaltungen, die er eigentlich beheben sollte, weiter zu entflammen.
Als Dewey-Hagborg nach dem seltsamen Timing von all diesen Dingen gefragt wurde, sagte sie, dass "Dinge aus einem bestimmten Grund passieren".
In einer auf der Wand der Galerie niedergeschriebenen künstlerischen Aussage forderte Manning mit ihrer übergroßen Unterschrift darunter (das "i" in ihrem Familiennamen ist mit einem Herz versehen) ein Ende der "automatischen Zersplitterung, deren Grundlage Geschlecht, Rasse, Sexualität und Kultur gewesen sind."
Auf der gegenüberliegenden Wand ist ihre mitochondriale DNA-Sequenz - ein Tausendfüßler von Cs und Gs und As, in Bleistift geschrieben.
Dewey-Hagborg hoffte, durch die Einbeziehung der 200 Buchstaben (oder Nukleotide nach dem hochentwickelten wissenschaftlichen Lexikon der Künstlerin) zu zeigen, wie erstaunlich ähnlich, zumindest in biologischer Hinsicht, wir alle sind.
"Was Menschen davon hoffentlich mitnehmen werden, ist, dass sich unser Genom nicht darum kümmert, wer wir sind und wie offen genetische Daten für eine Interpretation und wie subjektiv sie sind", sagte Dewey-Hagborg, deren Video-Werk von 2007, Spurious Memories, ebenfalls zu sehen ist.
"DNA-Daten können so viele verschiedene Geschichten erzählen, daher sind das 30 dieser Geschichten."
Das letzte Stück in der Ausstellung, das in einem eigenen Raum aufbewahrt ist, ist eine Seite aus der oben erwähnten Comic-Novelle.
Sie zeigt Manning, wie sie mit einem Freisprechtelefon in der Hand aus den Disziplinarkasernen der Vereinigten Staaten wie King-Kong auftaucht.
"Wenn sie deine Rede kaltstellen, dann haben sie gewonnen", heißt es.
"Also halt niemals den Mund".
"Es kam direkt aus einem Brief, den sie mir geschrieben hat", sagte die Künstlerin, die aus Philadelphia grüßt.
"Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich darüber rede."
Manning hat die Ausstellung noch nicht persönlich gesehen - so wie es vorausschauend in dem Comicbuch vorweggenommen wurde - aber wenn sie es tun sollte, dann wird sie in der Mitte des Raumes von den Masken begrüßt werden, von ihren eigenen genomischen Simulakren, die sich wie Horden von Protestierenden zusammenscharen.
Das war auch zielgerichtet, wie alles in der Ausstellung, bis hin zur Größe (5 " 2, Mannings Statur), bei der ihre genetischen Haplogruppen mit Bleistift geschrieben wurden.
"In der Vergangenheit hatte ich sie an der Wand, aber ich wollte, dass sie sich wie eine Menschenmenge anfühlen", sagte Dewey-Hagborg von den Porträts.
"Ich wollte, dass es sich wie eine Massenbewegung anfühlt, die sich mit Chelsea formierte, wie die Bewegung, die auch hinter ihrer Befreiung steckte." | en-de | wmt | 82 | 0 | raw | document |
German: Narcos Staffel 3 Trailer: Ohne Pablo Escobar wird das Cali Cartel in der Hitreihe von Netflix in den Mittelpunkt gerückt
Trotz der zweiten Staffel von Narcos, die Pablo Escobars Killer enthüllt, ist die Serie von Netflix noch lange nicht vorüber.
Die Staffeln drei und vier wurden bereits vom Streaming-Service bestätigt, die erste erhielt ihren ersten Trailer und zeigte die neuesten Bösewichte der Show.
Mit der dritten Staffel hat die DEA ihre Aufmerksamkeit auf die reichste Organisation des Drogenhandels der Welt gerichtet: das Cali-Kartell.
Angeführt von vier mächtigen Paten, operieren sie "wie ein Fortune-500-Unternehmen" nur mit mehr staatlichen Bestechungen und gewalttätigen Aktionen.
Gilberto Rodriguez Orejuela (Damian Alcazar) ist der Führer des Kartells, Miguel Rodriguez Orejuela (Francisco Denis) ist ihr Kopf, Pacho Herrera (Alberto Ammann) befehligt die mexikanische Verbindung, und Chepe Santacruz Londono (Pepe Rapazote) befindet sich in New York.
In dem neu veröffentlichten Trailer kehrt Pedro Pascal als Javier Peña zurück, der Typ, der amerikanische und kolumbianische Strafverfolgungsbehörden dazu einlädt, den Krieg gegen Drogen zu unterstützen.
Weitere neue Schauspieler sind Matias Varela, Michael Stahl-David, Matt Whelan, Miguel Angel Silvestre, Kerry Bishe und Arturo Castro.
Die dritte Staffel von Narcos wird am 1. September beginnen.
English: | Narcos season 3 trailer: With Pablo Escobar gone, the Cali Cartel take centre stage in Netflix's hit series
Despite season two of Narcos revealing Pablo Escobar's killer, Netflix's series is far from over.
Season three and four have already been confirmed by the streaming service, the former receiving its first trailer, teasing the show's upcoming villains.
With season three, the DEA has turned their attention towards the richest drug trafficking organisation in the world: the Cali Cartel.
Led by four powerful godfathers, they operate "like a Fortune 500 company" just with more government bribes and violent actions.
Gilberto Rodriguez Orejuela (Damian Alcazar) is the cartel's leader, Miguel Rodriguez Orejuela (Francisco Denis) being the brains, Pacho Herrera (Alberto Ammann) running the Mexican connection, and Chepe Santacruz Londono (Pepe Rapazote) based in New York.
The newly released trailer sees Pedro Pascal return as Javier Peña, the character enlisting American and Colombian law enforcement to help with the war on drugs.
Other new actors include Matias Varela, Michael Stahl-David, Matt Whelan, Miguel Angel Silvestre, Kerry Bishe, and Arturo Castro.
Season three of Narcos will debut 1 September. | de-en | wmt | 112 | 0 | raw | document |
English: Kabul convoy attack: Nato soldier killed in suicide blast
A suicide bomber has attacked a military convoy in the Afghan capital, Kabul, killing a Nato soldier and wounding several others, officials say.
Five soldiers and an interpreter were injured, a Nato statement said.
Unconfirmed local reports say three civilians also died in the incident in the city's Qarabagh district.
The bombing is the latest violence to have hit Afghanistan this month - on Tuesday more than 30 people were killed in a mosque blast in Herat.
On Monday a suicide bomber killed two people near the Iraqi embassy in Kabul.
A Nato statement said that Thursday evening's blast happened when a joint patrol with the Afghan army was attacked by a "personnel-borne improvised explosive device."
The statement said that all those injured are in a stable condition and are being treated at the US military hospital at Bagram airfield.
Correspondents say the growing strength of the Taliban and the group known as so-called Islamic State (IS) in Qarabagh is a major source of concern to Nato forces based in nearby Bagram.
According to the United Nations, Afghanistan saw at least 1,662 civilian deaths in the first half of 2017, with about 20% of those in the capital.
At the end of July, a suicide car bomb killed at least 30 people in a mainly Shia district of Kabul.
The Taliban said they had carried out that attack.
On 31 May, a huge bombing in the centre of the city killed more than 150 people, the deadliest militant attack in the country since US-led forces ousted the Taliban from power in 2001.
The violence underlines the precarious security situation in Afghanistan as US President Donald Trump weighs up whether to increase the number of US troops aiding the military and police in the country.
Correspondents say the suicide bombings in Kabul in recent weeks have also created a crisis of public confidence in the government, its policies and in particular the reputation of President Ashraf Ghani.
German: | Konvoi-Angriff von Kabul: Nato-Soldat bei Selbstmordanschlag getötet
Ein Selbstmordattentäter hat einen Militärkonvoi in der afghanischen Hauptstadt Kabul angegriffen, einen Soldaten der Nato getötet und mehrere andere verletzt, sagen Beamte.
Fünf Soldaten und ein Dolmetscher seien verletzt worden, teilte eine Erklärung der Nato mit.
Unbestätigten lokalen Berichten zufolge starben bei dem Vorfall im Stadtteil Qarabagh auch drei Zivilisten.
Die Bombardierung ist die letzte Gewalttat, die Afghanistan diesen Monat getroffen hat - am Dienstag wurden mehr als 30 Menschen in einer Moschee in Herat getötet.
Am Montag tötete ein Selbstmordattentäter zwei Menschen in der Nähe der irakischen Botschaft in Kabul.
In einer Stellungnahme der Nato heißt es, die Explosion am Donnerstagabend sei geschehen, als eine gemeinsame Patrouille mit der afghanischen Armee von einem "von Personen getragenen improvisierten Sprengsatz" angegriffen wurde".
Die Aussage besagt, dass sich alle Verletzten in einem stabilen Zustand befinden und im US-Militärkrankenhaus auf dem Flugplatz Bagram behandelt werden.
Korrespondenten sagen, dass die wachsende Stärke der Taliban und der Gruppe, die als sogenannter Islamischer Staat (IS) in Qarabagh bekannt ist, eine große Sorge für die NATO-Truppen im nahe gelegenen Bagram ist.
Nach Angaben der Vereinten Nationen gab es in Afghanistan im ersten Halbjahr 2017 mindestens 1.662 zivile Todesopfer, davon etwa 20 % in der Hauptstadt.
Ende Juli tötete eine Selbstmord-Autobombe mindestens 30 Menschen in einem hauptsächlich schiitischen Distrikt von Kabul.
Die Taliban sagten, sie hätten diesen Angriff ausgeführt.
Am 31. Mai tötete eine gewaltige Bombardierung im Zentrum der Stadt mehr als 150 Menschen mit dem tödlichsten militanten Angriff des Landes, seit die US-geführten Truppen 2001 die Taliban von der Macht verdrängten.
Die Gewalt unterstreicht die prekäre Sicherheitslage in Afghanistan, da US-Präsident Donald Trump abwägt, die Zahl der US-Truppen, die Militär und Polizei im Land unterstützen, zu erhöhen.
Korrespondenten sagen, dass die Selbstmordattentate in Kabul in den letzten Wochen auch eine Krise des öffentlichen Vertrauens in die Regierung, ihre Politik und insbesondere in den Ruf von Präsident Ashraf Ghani verursacht haben. | en-de | wmt | 25 | 0 | raw | document |
German: Posaune trifft Trompete
Ein Wiederhören mit dem Wolfacher Posaunisten Frederic Belli gibt es in der Reihe Haslacher Klosterkonzerte morgen, Sonntag, um 20 Uhr in der Klosterkirche.
Zusammen mit dem bulgarischen Trompeter Miroslav Petkov gibt er ein Konzert unter dem Motto "Schwarzmeer trifft auf Schwarzwald", oder eben auch "Balkanfolklore" trifft auf eine klassische deutsche Ausbildung mit Wurzeln in der Blasmusik.
Beide Solisten sind Gewinner und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und haben Solopositionen in europäischen Spitzenorchestern inne.
So ist Petkov Solotrompeter beim renommierten Concertgebouw Orchester Amsterdam und Frederic Belli ist Soloposaunist des SWR Symphonieorchesters.
Beide vereint die Lust, nicht nur die Grenzen auf ihren Instrumenten zu überschreiten, sondern auch die Grenzen der verschiedenen Genres zu verschmelzen.
So erklingt Johann Sebastian Bach bei den beiden wie in einem neuen Gewand, Daniel Schnyders "Weltmusik" vereint sich mit bulgarischer Folklore, und im Stück "Exchange Suite" des Jazzechopreisträgers Nils Wogram, vermischen sich Klassik, Jazz und das freie Spielen zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk.
Dieses Kernstück des Programms wurde erst dieses Frühjahr mit riesigem Erfolg in Freiburg uraufgeführt.
Der renommierte Komponist Nils Wogram hat es eigens für die beiden Musiker geschrieben und mehr noch: Die Haslacher Klosterkirche mit ihrer besonderen Akustik wird bewusst in das Konzert mit einbezogen.
English: | Trombone meets trumpet
There is another chance to hear Wolfach trombonist Frederic Belli in the series of Haslach cloister concerts tomorrow, Sunday, at 8pm in the monastery church.
Together with the Bulgarian trumpeter Miroslav Petkov, he is giving a concert that carries the slogan "The Black Sea meets the Black Forest", or even, "Balkan folklore" meets a classic German education with roots in brass music.
Both soloists are winners and awardees of numerous international competitions and hold soloist positions in leading European orchestras.
So, Petkov is solo trumpeter with the renowned Concertgebouw Orchestra in Amsterdam, and Frederic Belli is solo trombonist with the SWR Symphony Orchestra.
Both have in common a passion not only for transcending the boundaries of their instruments but also for conflating the boundaries of the various genres.
So, Johann Sebastian Bach played by the two of them takes on a whole new sound, Daniel Schnyder's "Weltmusik" unites with Bulgarian folklore, and in the piece "Exchange Suits" from JazzEcho prize-winner Nils Wogram, they blend classical, jazz and free play into a fascinating complete art work.
This centrepiece of the programme had its debut performance in Freiburg this spring, to great success.
The renowned composer Nils Wogram wrote it especially for the two musicians and there's more: the Haslach monastery church, with its special acoustic, was consciously incorporated into the concert. | de-en | wmt | 37 | 0 | raw | document |
German: Als Bauer Arnold ein merkwürdiges Ei findet
Als letzte der Blumberger Schulen wurden die Viertklässler aus Fützen und Epfenhofen in die Ferien und in die weiterführenden Schulen entlassen.
Drei der Entlassschüler gehen künftig aufs Gymnasium, vier auf die Realschule.
Schulleiterin Angelika Sitte begrüßte am Dienstagabend die Eltern und Vertreter der Öffentlichkeit im Bürgerhaus Biesental in Epfenhofen.
Als Symbol für die Schulentlassung wählten die 29 Schüler der vier Klassen unter Leitung von Sophia Schumacher und Regine Meder einen jungen Adler, der im Hühnerhof aufwächst, dann aber doch in die Freiheit entlassen wird.
Dazu führte die muntere Schar ein Musical mit dem Titel "Der Adler im Hühnerhof auf".
Bauer Arnold fand ein merkwürdiges Ei, und ließ es von seinen Hühnern ausbrüten.
Statt eines Hühnerkükens kam ein kleiner Adler heraus.
Doch die Hoffnung, aus ihm ein Huhn zu machen, zerschlug sich, der Adler breitete auf einem hohen Berg seine Flügel aus und entschwand.
Danach zeigten die Klassen drei und vier in der Einstudierung von Yvonne Frank einen Hühnertanz.
Die Hennen tanzten mit den jungen Gockeln, die Zylinder trugen, um die Wette.
Der Adler stehe für die Integration, sagte Schulleiterin Angelika Sitte.
Das Jungtier sei zwar anders als die anderen Jungtiere (Küken), gehöre aber dazu.
Er werde aber nie sein wie ein Huhn.
Seine Bestimmung sei es, frei zu sein.
Sie wünschte jedem Viertklässler, dass er sich in seiner neuen Schule angenommen fühlt.
Es folgten Dankeswort an die Kolleginnen, den früheren Schulleiter Michael Müller, der immer wieder bei Unterrichtsengpässen einspringt, und die Elternvertreterinnen.
Die Kükenzeit sei nun vorbei, erklärte Klassenlehrerin Sophia Schumacher.
Sie entlasse ihre Schüler nach zwei Jahren Unterricht nur sehr ungern, denn es sei eine wirklich tolle Zeit gewesen.
Schlussendlich habe sie sich auf die Viertklässler verlassen können.
Zum Abschluss ließen alle Schüler ein Lied von Sommerzeit und Ferienzeit erklingen.
Dabei brach bei den Kindern große Freude aus.
Für das neue Schuljahr sind bereits acht Erstklässler angemeldet.
English: | When farmer Arnold found a curious egg
As the last amongst the schools in Blumberg, the fourth graders from Fützen and Epfenhofen were let go for the holidays and sent forth for secondary schools.
Three of the graduating students will be going to the Gymnasium secondary school, and four to the Realschule.
School headteacher Angelika Sitte greeted parents and public representatives in the Biesental community centre in Epfenhofen on Tuesday evening.
As a symbol for the school graduation, the 29 students from the fourth grade, under the leadership of Sophia Schumacher and Regine Meder, chose an eagle that is growing up in the chicken yard, but will be then released into the wild.
Added to this, the lively bunch performed a musical with the title "The Eagle in the Chicken Yard."
Farmer Arnold found a curious egg and had his chickens hatch it.
Instead of a chick, a small eagle emerged.
Yet hopes of making a chicken out of it were dashed; the eagle spread its wings out on a high mountain and vanished.
Afterwards, grades three and four performed a chicken dance, staged by Yvonne Frank.
The hens danced in competition with the young roosters, who were wearing top hats.
The eagle stands for integration, said headteacher Angelika Sitte.
The young animals may well be different from the other young animals (chicks), but belongs amongst them.
Though it will never be like a chicken.
It is its destiny to be free.
She wished for every fourth grader that he/she would feel accepted in his/her new school.
There followed a word of thanks to her colleagues, the former headteacher Michael Müller, who is always filling in when there are teacher shortages, and the parent representatives.
The time as chicks is now over, explained class teacher Sophia Schumacher.
She releases her students only very reluctantly, after two years of teaching, for it has been a really fantastic time.
In the end, she was able to depend on the fourth graders.
To close, all the students raised a song, with Summertime and Holiday Time.
That brought out a lot of joy from the children.
There are already eight first graders registered for the new school year. | de-en | wmt | 97 | 0 | raw | document |
German: Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Explosion an US-Schule
Während Bauarbeiten kam es zu einer Gasexplosion im Schulgebäude.
Neuen weitere Menschen wurden verletzt.
Bei einer Gasexplosion in der US-Stadt Minneapolis sind zwei Menschen getötet und neun weitere verletzt worden, einige von ihnen schwer.
Nach Angaben der Feuerwehr war am Mittwoch (Ortszeit) noch ein Verletzter in kritischem Zustand.
Ein Mensch starb, als ein Teil eines Schulgebäudes bei der Explosion einstürzte.
Ein zunächst Vermisster wurde später ebenfalls tot geborgen.
Bei den Toten handelte es sich um Angestellte der Schule.
Als Unglücksursache vermuteten die Behörden Arbeiten an einer Gasleitung.
Zur Ferienzeit hielten sich nur wenige Menschen in dem Gebäude der Minnehaha Academy auf.
English: | Two dead and several injured after explosion in US school
During construction works, there was a huge gas explosion in the school building.
Another nine people were wounded.
At a gas explosion in the US city of Minneapolis, two people have died and nine others have been injured, some of which seriously.
According to information from the fire department, one injured person was still in a critical condition on Wednesday (local time).
One person died as a part of the school building collapsed during the explosion.
Someone initially classed as missing was later also recovered dead.
The dead were employees at the school.
Authorities suspected works on a gas pipe to be the cause of the accident.
Being holiday time, only a few people were in the Minnehaha Academy building. | de-en | wmt | 19 | 0 | raw | document |
English: Fortunas Hoffmann: "Three at the back works better"
Andre Hoffmann hopes after the 2:2 to kick off the season against Braunschweig that the optimisation of the defence formation will bring points in Aue.
Andre Hoffmann was content with the first game of the season, and with the result too, were it not for the two own goals in the 2:2 against Braunschweig.
"That was two own goals too many, and in Aue, we have to take better care still," says the defender from Fortuna Düsseldorf.
The line of three at the back is to be optimised even further in the Ore mountains.
And the Fortunas don't want to let in any more goals after free kicks either.
"In future, no-one will stand on the line next to Michael (Rensing) any more."
Hoffmann is convinced that his team manages better with the three-at-the-back formation, even after the experiences in the build-up.
"I don't know yet how we will play in Aue," said the coach Friedhelm Funkel, but Hoachmann is sure of himself, "because in Kaan Ayhan and Niko Gießelmann, we particularly have players in the back three in the half positions that can build well," said Hoffmann.
"However, a prerequisite is that we harmonise even better together and don't commit so many passing errors in the build up."
Naturally, Hoffmann is also travelling to Aue to win the game.
"Whether after one draw though one can talk of a failed start, I don't know.
The performance could by all means be okay," said Hoffmann.
"However, if we're standing there on Sunday with four points and can concentrate on the cup, we'll certainly be able to talk of a decent season kick-off."
His coach didn't want to hear any of that.
"I will first judge our start to the season after six to eight matches," said Friedhelm Funkel, who did not wish to talk of an advantage over Aue just because the Saxony team's game in Heidenhelm had to be cut-off early due to a storm.
"Now they are effectively able to start the season with a home game," said Funkel, and Hoffman believes that the players from Aue could perhaps even be somewhat fresher, since they don't have any difficult and full games like Fortuna against one of the promotion favourites resting in their bones.
"But they don't know 100 per cent where they stand at the moment," says the Fortuna central defender.
Admittedly, the guests from the Rhineland go into the encounter on Sunday in the finally (almost) finished Aue stadium as slight favourites.
"That we are going to sweep them away just because we can claim a place amongst the top six is ridiculous," says Funkel, whose balance sheet against Aue, with only one defeat in nine games, is thoroughly positive.
"There is no team in the second Bundesliga that one has to beat from the outset," explains Fortuna's head coach.
"To give such a statement would be arrogant and presumptuous."
And Funkel does not under any circumstances want to see his players like that on Sunday.
German: | Fortunas Hoffmann: "Dreierkette funktioniert besser"
Andre Hoffmann hofft nach dem 2:2 zum Saisonauftakt gegen Braunschweig, dass die Optimierung der Abwehrformation in Aue Punkte bringt.
Mit dem ersten Saisonspiel war Andre Hoffmann zufrieden, mit dem Ergebnis auch, wären da nicht die beiden Gegentore beim 2:2 gegen Braunschweig gewesen.
"Das waren zwei Gegentore zu viel, und wir müssen in Aue noch besser aufpassen", sagt der Abwehrspieler von Fortuna Düsseldorf.
Im Erzgebirge soll die Dreierkette auch weiter optimiert werden.
Und ein Tor nach einem Freistoß wollen sich die Fortunen auch nicht mehr einfangen.
"Für die Zukunft wird es so sein, dass sich keiner mehr neben Michael (Rensing) auf die Linie stellt."
Hoffmann ist überzeugt, dass seine Mannschaft auch nach den Erfahrungen in der Vorbereitung mit der Dreierkette besser zurechtkommt, als mit der Viererkette.
"Noch weiß ich nicht wie wir in Aue agieren werden", sagt sein Trainer Friedhelm Funkel, doch Hoffmann ist sich seiner Sache sicher, "weil wir gerade in der Dreierkette auf den Halbpositionen in Kaan Ayhan und Niko Gießelmann Spieler haben, die gut aufbauen können", sagte Hoffmann.
"Voraussetzung ist, aber, dass wir noch besser harmonieren und wir uns im Aufbau nicht so viele Abspielfehler leisten."
Natürlich fährt auch Hoffmann nach Aue, um das Spiel zu gewinnen.
"Ob man aber nach einem Unentschieden von einem misslungenen Start sprechen kann, weiß nicht.
Die Leistung könnte ja durchaus okay sein", meinte Hoffmann.
"Falls wir aber am Sonntag mit vier Punkten dastehen und uns auf den Pokal konzentrieren können, werden wir sicherlich von einem ordentlichen Saisonauftakt sprechen können."
Davon wollte sein Trainer nichts wissen.
"Den Start in die Saison beurteile ich erst nach sechs bis acht Spieltagen", sagte Friedhelm Funkel, der nicht von einem Vorteil gegenüber Aue sprechen möchte, nur weil das Spiel der Sachsen in Heidenheim vorzeitig wegen eines Unwetters abgebrochen werden musste.
"Jetzt können sie die Saison quasi mit einem Heimspiel beginnen", sagte Funkel und Hoffmann glaubt, dass die Spieler aus Aue vielleicht sogar etwas frischer sein könnten, da sie kein schweres und komplettes Spiel wie Fortuna gegen einen Aufstiegsfavoriten in den Knochen hätten.
"Aber sie wissen nicht so 100-prozentig wo sie derzeit stehen", sagt der Innenverteidiger der Fortuna.
Zwar gehen die Gäste aus dem Rheinland als leichter Favorit am Sonntag in die Begegnung im endlich (fast) fertigen Stadion von Aue.
"Dass wir sie wegfegen, nur weil wir den Anspruch haben, unter die ersten Sechs zu kommen, ist Blödsinn", sagt Funkel, dessen Bilanz bei nur einer Niederlage gegen Aue aus neun Spielen durchaus positiv ist.
"Es gibt keine Mannschaft in der 2. Bundesliga, die man von vornherein schlagen muss", erklärt Fortunas Chefcoach.
"Eine solche Aussage zu treffen wäre arrogant und überheblich".
Und so will Funkel seine Spieler am Sonntag auf keinen Fall erleben. | en-de | wmt | 33 | 0 | raw | document |
English: Bicycle thrown onto cables: southern railway closed
According to police, the as-of-yet unknown perpetrator had thrown the blue bicycle onto the cables from the railway track overpass in the area of Leobener Straße (B116).
These were so badly damaged in the course of this that the approaching freight train had to be stopped.
Investigators are proceeding on the assumption that there were two male perpetrators and have been looking for them since last night.
A pink scooter and bicyclist were observed near to the scene of the incident by witnesses.
"This goes far beyond a roguish prank," said ÖBB spokesman Christoph Posch to the APA.
The perpetrator or perpetrators put themselves and the rail traffic in great danger.
In addition to the damage to the locomotive and facilities, as well as the time in delays and the costs for the rail replacement services, the perpetrators could also be faced with railway customers' penalty fees.
Altogether, one can expect a "considerable" sum, said the spokesman.
The damage was repaired on Friday afternoon and the rail traffic on the southern railway stretch was able to be operated without obstructions.
Almost ten passenger trains were cancelled on Friday afternoon, two of them were long-distance trains.
Freight trains were not cancelled, although they were delayed.
According to ÖBB spokesman Christoph Posch, around 200 metres of overhead lines had to be replaced.
Insulators and masts were also damaged.
German: | Fahrrad auf Leitungen geworfen: Südbahnstrecke gesperrt
Laut Polizei hatten die bisher unbekannten Täter das blaue Fahrrad von der Bahngleisüberführung im Bereich der Leobener Straße (B116) auf die Leitungen geworfen.
Diese wurden dabei so stark beschädigt, dass der herannahende Güterzug angehalten werden musste.
Die Ermittler gehen von zwei männlichen Tätern aus und suchen seit den Nachtstunden nach ihnen.
Nahe dem Tatort waren von Zeugen ein rosaroter Roller- und ein Fahrrad-Fahrer beobachtet worden.
"Das geht weit über einen Lausbubenstreich hinaus", sagte ÖBB-Sprecher Christoph Posch zur APA.
Der oder die Täter hätten sich selbst in große Gefahr gebracht und auch den Zugverkehr gefährdet.
Neben dem Schaden an der Lok und der Anlage sowie den Verspätungsminuten und den Kosten für den Schienenersatzverkehr könnten auch noch Pönalen der Bahn-Kunden auf die Täter zukommen.
Insgesamt sei von einer "erheblichen" Summe auszugehen, sagte der Sprecher.
Die Schäden waren am Freitagnachmittag wieder behoben, der Bahnverkehr auf der Südbahnstrecke konnte ohne Behinderungen geführt werden.
Knapp zehn Personenzüge waren Freitagvormittag ausgefallen, zwei davon betrafen den Fernverkehr.
Güterzüge fielen nicht aus, sie hatten jedoch Verspätung.
Laut ÖBB-Sprecher Christoph Posch mussten rund 200 Meter Oberleitungen ausgetauscht werden.
Isolatoren und Masten wurden ebenfalls beschädigt. | en-de | wmt | 102 | 0 | raw | document |
English: Italy toughens tone on NGO migrant rescue boats
Italy has warned NGOs operating migrant rescue boats in the Mediterranean they will not be allowed to continue if they do not sign up to new rules governing their operations.
"If NGOs do not sign up to a new code of conduct, it is difficult to see how they can continue operating," Interior Minister Marco Minniti said in an interview with Turin daily La Stampa.
Minniti's warning came a day after Italian authorities impounded a boat operated by German aid organisatiion Jugend Rettet on suspicion its crew effectively collaborated with people traffickers in a way that facilitated illegal immigration.
The aid organisation, which has only been operational for a year, declined to comment on the substance of detailed allegations made against it by Italian prosecutor Ambrogio Cartosio.
"For us the rescue of human life is and will be our top priority, so we are very sorry we will not be able to operate in the search and rescue zone at the moment," the organisation said in a statement on social media.
"We can only assess all the accusations currently being made after we have gathered all the information and can assess the situation."
Italian authorities had been monitoring Jugend Rettet's boat, the Iuventa, since October.
Its crew is suspected to taking on board dinghy loads of migrants delivered directly to them by people traffickers and allowing the smugglers to make off with the vessels to be used again.
At least one such meeting allegedly took place only 1.3 miles off the Libyan coast, according to the prosecutor's file, the contents of which were published by Italian media.
The crew are suspected of having flouted the authority of the Italian coastguard, which oversees rescue operations in the zone, out of humanitarian zeal rather than for any other motives.
Under the code of conduct, boats like the Iuventa would notably have to have an Italian police officer on board monitoring their activities.
Only three of the nine NGOs involved in search and rescue operations have so far agreed to abide by the code: Save The Children, Malta-based MOAS and Spain's Pro-Activa Open Arms.
The latter said on Thursday it regarded the new rules as unnecessary but acceptable as they would not involve any "significant change or impediment" to its rescue operations.
Among those who have refused to sign is the Nobel Prize-winning organisation Doctors Without Borders (MSF).
Minniti meanwhile said a sharp fall over recent weeks in the number of migrants arriving in Italy following rescues was an indication that efforts to beef up the Libyan coastguard and cooperation with local mayors was bearing fruit.
"In recent days we have begun to see light at the end of the tunnel," the minister said.
He revealed plans for further talks this month with Libyan mayors on economic development initiatives and with Chad, Niger and Mali on measures to reduce the number of migrants leaving those countries in the hope of reaching Europe.
German: | Italien verschärft den Ton zu NGO-Migranten-Rettungsbooten
Italien hat NGOs, die Rettungsboote für Migranten im Mittelmeer einsetzen, gewarnt, dass sie dies nicht fortsetzen dürfen, wenn sie sich nicht an neue Regeln für ihre Operationen halten.
"Wenn NGOs keinen neuen Verhaltenskodex unterschreiben, ist es schwierig zu sehen, wie sie weiterarbeiten können", sagte Innenminister Marco Minniti in einem Interview mit der Turiner Tageszeitung La Stampa.
Minnitis Warnung kam einen Tag, nachdem die italienischen Behörden ein Boot der deutschen Hilfsorganisation 'Jugend Rettet' beschlagnahmt hatten, weil deren Mannschaft effektiv mit Menschenhändlern in einer Weise zusammengearbeitet hatte, die die illegale Einwanderung erleichterte.
Die Hilfsorganisation, die erst seit einem Jahr in Betrieb ist, lehnte es ab, sich zu ausführlichen Vorwürfen des italienischen Staatsanwalts Ambrogio Cartosio zu äußern.
"Für uns ist und bleibt die Rettung des menschlichen Lebens unsere oberste Priorität. Es tut uns also sehr leid, dass wir im Moment nicht in der Such- und Rettungszone operieren können", sagte die Organisation in einer Stellungnahme zu den sozialen Medien.
"Wir können alle Anschuldigungen, die derzeit erhoben werden, erst beurteilen, nachdem wir alle Informationen gesammelt haben und die Situation beurteilen können."
Die italienischen Behörden hatten das Boot von 'Jugend Rettet', die Iuventa, seit Oktober überwacht.
Es wird vermutet, dass seine Besatzung Schlauchboot-Migranten an Bord nimmt, die ihnen direkt von Menschenhändlern geliefert werden, und dass die Schmuggler abfahren können, damit die Schiffe wieder benutzt werden können.
Mindestens ein solches Zusammentreffen fand angeblich nur 1,3 Meilen vor der libyschen Küste statt, laut der Akte des Staatsanwalts, deren Inhalt von italienischen Medien veröffentlicht wurde.
Die Besatzung wird verdächtigt, sich über die Autorität der italienischen Küstenwache, die Rettungseinsätze in der Zone aus humanitären Gründen und nicht aus irgendwelchen anderen Motiven überwacht, hinwegzusetzen.
Unter dem Verhaltenskodex müssen Boote wie die Iuventa vor allem einen italienischen Polizeibeamten an Bord haben, der ihre Aktivitäten überwacht.
Nur drei der neun NGOs, die an Such- und Rettungseinsätzen beteiligt sind, haben sich bisher bereit erklärt, sich an den Code zu halten: Save the Children, MOAS aus Malta und Pro-Activa Open Arms aus Spanien.
Letztere sagte am Donnerstag, dass die neuen Regeln als unnötig, aber akzeptabel angesehen würden, da sie keine "wesentlichen Änderungen oder Behinderungen" ihrer Rettungsaktionen mit sich bringen würden.
Unter denjenigen, die sich weigern zu unterzeichnen, ist die Nobelpreisträger-Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF).
Minniti sagte mittlerweile, dass die Zahl der Migranten, die nach den Rettungsmaßnahmen in Italien ankamen, in den letzten Wochen stark zurückgegangen sei, was darauf hindeute, dass die Bemühungen um die Stärkung der libyschen Küstenwache und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Bürgermeistern Früchte getragen habe.
"In den letzten Tagen haben wir begonnen, Licht am Ende des Tunnels zu sehen", sagte der Minister.
Er gab Pläne für weitere Gespräche mit libyschen Bürgermeistern in diesem Monat über wirtschaftliche Entwicklungsinitiativen bekannt und mit Tschad, Niger und Mali über Maßnahmen zur Reduzierung der Zahl der Migranten, die diese Länder in der Hoffnung verlassen, Europa erreichen zu können. | en-de | wmt | 63 | 0 | raw | document |
English: Minister wants line renovated for Rennsteig shuttle
In recent months, there have been constant arguments about the future of the Rennsteig shuttle – now it is said to be moving very quickly.
There are plans to build on the dilapidated stretch of track, on which the tourist trains travel, before the end of the year still.
In order to ensure the long-term future of the Rennsteig shuttle, construction works should begin on the line this year already, according to reports from the Ministry of Transport.
"In taking the decision to continue to commission and to renovate the Ilmnau-Rennsteig line, the state acknowledges that this is an important connection, above all for tourism," stated Transport Secretary Klaus Sühl on Friday in Erfurt.
He estimated the costs for the repairs to the line to be around 2.5 million euros.
The state is taking on 75 per cent of this amount.
The contract, on the basis of which, the shuttle is to be commissioned by the state in the future as well, is currently being finalised, explained Sühl.
The ministry and Süd-Thüringen Bahn, as operators, are said to already be in agreement over the technical details.
"The timetable, the vehicles used and the quality standards have thus been negotiated," said Sühl.
The planned contract between the ministry and the train company is being concluded for a period of eleven years.
The Rennsteig shuttle should therefore be commissioned as normal from December 2017.
The Rennsteig shuttle is a train connection between the stations of Ilmenau and Rennsteig, beloved above all by tourists.
In past months, as part of a pilot operation, there were tests to see whether the line gets used by a large enough number of people for it to continue to be commissioned as normal in the future.
The line is very run-down in places.
German: | Ministerium will Strecke für Rennsteigshuttle sanieren
Immer wieder war in den vergangenen Monaten über die Zukunft des Rennsteigshuttles gestritten worden - nun soll es ganz schnell gehen.
Noch vor Ende des Jahres soll an der maroden Strecke, auf der die Touristenbahn fährt, gebaut werden.
Um die Zukunft des Rennsteigshuttles langfristig zu sichern, sollen nach Angaben des Verkehrsministeriums noch in diesem Jahr Bauarbeiten an der Strecke beginnen.
"Mit der Entscheidung, die Strecke Ilmenau-Rennsteig weiter zu bestellen und zu sanieren, bekennt sich das Land zu dieser vor allem für den Tourismus wichtigen Verbindung", erklärte Verkehrsstaatssekretär Klaus Sühl am Freitag in Erfurt.
Die Kosten für die Instandsetzung der Strecke bezifferte er auf etwa 2,5 Millionen Euro.
Von dieser Summe übernehme das Land 75 Prozent.
Der Vertrag, auf dessen Grundlage das Shuttle auch in Zukunft vom Land bestellt werden soll, werde derzeit endgültig abgestimmt, erklärte Sühl.
Das Ministerium und die Südthüringen Bahn als Betreiber seien sich über die technischen Details bereits einig.
"Damit sind der Fahrplan, die eingesetzten Fahrzeuge und die Qualitätsstandards ausgehandelt", sagte Sühl.
Der geplante Vertrag zwischen dem Ministerium und der Bahngesellschaft werde für eine Dauer von elf Jahren geschlossen.
Damit solle das Rennsteig-Shuttle am Dezember 2017 regulär bestellt werden.
Das Rennsteig-Shuttle ist eine vor allem bei Touristen beliebte Bahnverbindung zwischen den Bahnhöfen Ilmenau und Rennsteig.
In den vergangenen Monaten war im Zuge eines Pilotbetriebs getestet worden, ob die Strecke von ausreichend vielen Menschen genutzt wird, um sie in Zukunft wieder regulär zu bestellen.
Die Strecke ist zudem in Teilen stark baufällig. | en-de | wmt | 93 | 0 | raw | document |
English: Second-best result achieved
Altogether, the blood donor service made 220 litres of blood from people living in Oberreichenbach available for others.
At least, from the twelve citizens who were honoured on Friday.
Ahead of everyone is Jürgen Greule, who has by now shared 50 litres of blood with his 100 donations.
The community traditionally acknowledges the repeated willingness to give blood in the meeting of its municipal council.
"It is ingenious how our bodies are designed for this and we show respect to the donors who make their blood available for strangers, and so selflessly," stressed mayor Karlheinz Kistner.
"One single blood donation helps multiple people," explained the district head of the on-call service of the German Red Cross (DRK), Holger Maisenbacher, for the reserves are broken down into their components.
So, as many as three people could benefit from a single blood donation.
At the same time, Maisenbacher reported on the campaigns that are to be carried out in Oberreichenbach in the spring.
"This year, we achieved our second best result ever, with 114 donors," said the DRK on-call district head.
Obviously the move into the theatre venue a few years ago led to a higher number of participants.
Already before then, Thomas Bockstadt, Susanne Reichle, Sandra Schöck, Thomas Reichle and Meta Umbeer were numbered amongst the repeat donors and honoured for having made 50 donations each.
Half as many were clocked up by Herbert Mair and Dorothee Reixinger, while Tamara Pfrommer, Petra Schleeh, Stefanie Stoll and Uwe Vetter each gave 500 millilitres of their lifeblood.
German: | Zweitbestes Ergebnis erzielt
Insgesamt 220 Liter Blut von in Oberreichenbach lebenden Personen stellte der Blutspendedienst bereits für andere Menschen zur Verfügung.
Zumindest von den zwölf Bürgern, die am Freitag ausgezeichnet wurden.
Allen voran Jürgen Greule, der mit seinen inzwischen 100 Spenden inzwischen 50 Liter Blut teilte.
Traditionell würdigt die Gemeinde in der Sitzung des Gemeinderats die mehrfache Bereitschaft, Blut zu spenden.
"Es ist genial, wie unser Körper dafür angelegt ist und wir zollen den Spendern Respekt, die ihr Blut für Fremde zur Verfügung stellen, noch dazu uneigennützig", unterstrich Bürgermeister Karlheinz Kistner.
"Eine einzige Blutspende hilft mehreren Menschen", erläuterte der Kreisbereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Holger Maisenbacher, denn die Konserven werden in ihre Bestandteile zersetzt.
So könnten schon mal drei Personen von einer Blutspende profitieren.
Gleichzeitig berichtete Maisenbacher von den Aktionen, die im Frühjahr in Oberreichenbach durchgeführt werden.
"In diesem Jahr erzielten wir mit 114 Spendern das zweitbeste Ergebnis", sagte der DRK-Kreisbereitschaftsleiter.
Offensichtlich habe der Wechsel ins Theaterhaus vor wenigen Jahren zu höheren Teilnehmerzahlen geführt.
Schon davor zählten Thomas Bockstadt, Susanne Reichle, Sandra Schöck, Thomas Reichle und Meta Umbeer zu den Mehrfachspendern und wurden für jeweils 50 geleistete Blutspenden ausgezeichnet.
Halb so viele verbuchen Herbert Mair und Dorothee Riexinger, während Tamara Pfrommer, Petra Schleeh, Stefanie Stoll und Uwe Vetter zehn Mal je 500 Milliliter von ihrem Lebenssaft abgaben. | en-de | wmt | 51 | 0 | raw | document |
English: Police are seeking witnesses in relation to an accident on the B 215 between Stolzenau and Leese
Because a car was coming towards him in his lane, the driver of a VW Touran had to swerve and grazed the crash barrier.
On Thursday evening, at around 7.55pm, the 34-year-old from Rehburg-Loccum was en route in his VW on the B215 coming from Stolzenau in the direction of Leese.
In the region of the Stolzenau bypass, a passenger car came towards him in his lane, so he had to swerve to the right.
In doing so, the Touran driver grazed the crash barrier.
The car suffered material damage.
The driver of the oncoming car, a Mercedes Benz, had overtaken a lorry and continued his journey without concerning himself with the traffic accident.
According to information provided by the victim of the accident, it may well be that the Mercedes driver had not noticed the accident at all.
The police are now appealing for witnesses of the incident as well as the driver of the vehicle that caused the accident to get in touch with Stolzenau Police Station via the telephone number 05761 / 92060.
German: | Zu einem Unfall auf der B 215 zwischen Stolzenau und Leese sucht die Polizei Zeugen.
Weil ihm ein Auto auf seiner Fahrspur entgegenkam, musste der Fahrer eines VW Touran ausweichen und touchierte dabei die Leitplanke.
Am Donnerstagabend war der 34-Jährige aus Rehburg-Loccum mit seinem VW gegen 19.55 Uhr auf der B 215 aus Stolzenau kommend in Richtung Leese unterwegs.
Im Bereich der Ortsumgehung von Stolzenau kam ihm ein Pkw auf seiner Fahrspur entgegen, so dass er nach rechts ausweichen musste.
Dabei touchierte der Touran-Fahrer die Leitplanke.
Am Pkw entstand Sachschaden.
Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw, ein Mercedes Benz, hatte einen Lkw überholt und seine Fahrt fortgesetzt, ohne sich um den Verkehrsunfall zu kümmern.
Es kann nach Angaben des Unfallgeschädigten gut sein, dass der Mercedesfahrer den Unfall gar nicht bemerkt hatte.
Die Polizei bittet nun Zeugen des Vorfalles sowie den Fahrer des Verursacherfahrzeugs, sich unter Tel. 05761 / 92060 mit dem Kommissariat in Stolzenau in Verbindung zu setzen. | en-de | wmt | 120 | 0 | raw | document |
English: World Championships 2017: Neil Black praises Scottish members of Team GB
Eilidh Doyle recalls a time when only two Scots made the GB team
UK Athletics' performance director Neil Black says the 16-strong Scottish contingent in the World Championships squad will make "a massive contribution to the team."
A record number of Scottish athletes have been selected for London 2017, which starts on Friday.
Black believes "there's something special evolving" in Scotland and UK athletics must learn from that.
"We embrace it and we're trying to understand it and we'll push on that until we work it out," Black said.
"I speak to people in the Scottish Institute of Sport and they think it's something to do with what they've done.
Scottish Athletics think it's something to do with what they've done.
British athletics: it's something to do with what they've done.
And the guy on the corner street, too.
Whatever the combination of circumstances, it's absolutely brilliant."
Several of the Scottish athletes are medal contenders, including Laura Muir and Andrew Butchart - who will race against Sir Mo Farah in the 5,000m, while Eilidh Doyle was voted by the squad to be team captain.
"Eilidh is slightly modest.
Her captain's speech was incredible," says Black.
"A number of athletes, whether they were Scottish or wherever they live or train, walked out of that room feeling hugely proud and really motivated.
The passion and real feeling that Eilidh naturally put into it were great."
The Commonwealth silver medallist, who will compete in the 400m hurdles at her fifth World Championships, says it's "incredible" 16 Scots are in the British team.
Scotland's previous best total of athletes at the worlds was seven, achieved in 1983 and 2015.
Middle-distance runner Muir is leading the way, having set five British and two European records in the past year.
She will go in the 1500m and the 5,000m.
Chris O'Hare, who runs in the 1500m, is another Scot to watch, following a great season that included victory at the British Team trials and the Anniversary Games.
Doyle remembers her first world championships, when the only other Scot in the team was Lee McConnell.
The team captain says she's "hugely proud" of the fact so many of her compatriots have not only made the team, but, in some cases, will be challenging for medals and competing to make finals.
"The special thing about being team captain is that it was voted for by the other members of the team, so that it was such a huge honour anyway but to know that your teammates have voted for you and chosen you made it extra-special for me," she added.
"Obviously, I'm very proud of all the Scots who've made the team.
It just shows how far we've come.
And they're here as well-established athletes, athletes that are going to be looking to get on podiums.
As for my captain's speech?
Yeah, I think it went well.
I just drew on the fact that we're very lucky in this situation in that we've got a home World Championships.
So it's really just the importance of drawing on that home support and thriving on the fact that we're back at the Olympic Stadium.
I'm getting a second chance to go out there and compete and it's just going to be such an amazing atmosphere out there."
German: | Weltmeisterschaft 2017: Neil Black lobt schottische Mitglieder des Teams von Großbritannien
Eilidh Doyle erinnert sich an eine Zeit, als nur zwei Schotten zum Team von Großbritannien gehörten
Der Leistungsdirektor der Leichtathletik des Vereinigten Königreichs, Neil Black, sagt, dass das 16-köpfige schottische Kontingent im Weltmeisterschaftskader "einen massiven Beitrag zum Team leisten wird".
Eine Rekordzahl von schottischen Athleten wurde für London 2017 ausgewählt, das am Freitag startet.
Black glaubt, dass "sich in Schottland etwas Spezielles entwickelt" und die Leichtathletik des Vereinigten Königreichs etwas daraus lernen muss.
"Wir begrüßen es, und wir versuchen es zu verstehen, und wir werden es weiterführen, bis wir es herausfinden," sagte Black.
"Ich spreche mit Leuten im Scottish Institute of Sport und sie denken, dass es etwas mit dem zu tun hat, was sie getan haben.
Die schottischen Athleten denken, dass es etwas mit dem zu tun hat, was sie getan haben.
Britische Leichtathletik: Es hat etwas mit dem zu tun, was sie getan haben.
Und auch mit dem Typ an der Straßenecke.
Was auch immer die Kombination der Umstände ist, es ist absolut brillant."
Mehrere der schottischen Athleten sind Medaillen-Anwärter, darunter Laura Muir und Andrew Butchart - die gegen Sir Mo Farah auf der 5.000 m Strecke antreten werden, während Eilidh Doyle von der Mannschaft zum Teamkapitän gewählt wurde.
"Eilidh ist ziemlich bescheiden.
Ihre Kapitäns-Rede war unglaublich", sagt Black.
"Eine Reihe von Athleten, egal ob sie schottisch waren oder wo auch immer sie leben oder trainieren, gingen aus dem Raum und fühlten sich sehr stolz und waren sehr motiviert.
Die Leidenschaft und das echte Gefühl, das Eilidh ganz natürlich einbrachte, waren großartig."
Die Commonwealth-Silbermedaillengewinnerin, die bei ihren fünften Weltmeisterschaften bei den 400-m-Hürden antreten wird, sagt, dass es "unglaublich" ist, dass 16 Schotten in der britischen Mannschaft sind.
Schottlands bisher beste Gesamtzahl an Athleten bei der Weltmeisterschaft war sieben, die 1983 und 2015 erreicht wurden.
Der Mittelstreckenläufer Muir führt auf diesem Weg und hat im vergangenen Jahr fünf britische und zwei europäische Rekorde aufgestellt.
Sie wird an den 1.500 m und den 5.000 m Läufen teilnehmen.
Chris O'Hare, der 1.500 m läuft, ist ein weiterer Schotte, den man nach einer großartigen Saison, die den Sieg bei den British Team Trials und den Anniversary Games beinhaltete, beobachten sollte.
Doyle erinnert sich an ihre ersten Weltmeisterschaften, als der einzige andere Schotte im Team Lee McConnell war.
Die Mannschafts-Kapitänin sagt, dass sie "enorm stolz" auf die Tatsache ist, dass viele ihrer Landsleute nicht nur zum Team gehören, sondern in manchen Fällen auch bei den Medaillen und bei den Finals mitmischen werden.
"Das Besondere daran Team-Kapitänin zu sein, liegt darin, dass sie von den anderen Mitgliedern des Teams gewählt wurde, so dass es sowieso eine große Ehre war, aber zu wissen, dass meine Teamkollegen für mich gestimmt haben und mich gewählt haben, macht es zu etwas ganz Besonderem für mich", fügte sie hinzu.
"Offensichtlich bin ich sehr stolz auf all die Schotten, die zum Team gehören.
Es zeigt nur, wie weit wir gekommen sind.
Und sie sind hier als etablierte Athleten, Athleten, die auf Podien steigen wollen.
Was meine Rede als Kapitänin betrifft?
Ja, ich denke, sie ging gut.
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass wir in dieser Situation sehr glücklich sind, da wir eine Heim-Weltmeisterschaft haben.
Es ist also wirklich wichtig, auf diese Heimunterstützung zu setzen und davon zu profitieren, dass wir wieder im Olympiastadion sind.
Ich bekomme eine zweite Chance, dort hinauszugehen und zu konkurrieren und es wird einfach so eine tolle Atmosphäre da draußen sein." | en-de | wmt | 4 | 0 | raw | document |
German: Unternehmen zufrieden mit rheinland-pfälzischem Minister: Wirtschaft lobt Wissings Tempo
Es gestaltete sich oft unversöhnlich, das Verhältnis zwischen dem Land und der regionalen Wirtschaft, als Eveline Lemke (Grüne) noch Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz war.
Das zeigt sich nach mehr als einem Jahr, in dem der neue Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) im Amt ist.
Kammern und Unternehmen aus der Region sprechen auf T V-Anfrage von einem Wandel in der Wirtschaftspolitik - und tadeln gleichzeitig die alte Ministerin.
Frank Natus, Vorsitzender der Vereinigung Trierer Unternehmen (VTU), sagt: "Wissing greift die Wünsche der Wirtschaft auf, die Lemke allesamt blockiert hat".
Die größte Kehrtwende sieht Natus in der Infrastrukturpolitik: Der Lückenschluss der Autobahn 1 zwischen Kelberg und Adenau steht in der Prioritätenliste des Landes nun ganz oben.
Noch in diesem Jahr hofft das Ministerium auf ein Planfeststellungsverfahren, bis 2021 soll das Baurecht stehen.
Eine Rolle in den Plänen des Landes spielt auch die Westumgehung Trier, die im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans steht.
Ziel sei es, die Strecke im Dezember 2020 in Betrieb zu nehmen, sagt Ministeriumssprecherin Cornelia Holtmann.
Natus sieht darin einen Wegweiser, um regionale, aber international konkurrierende Unternehmen zu stützen.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier strebt, wie von Wissing angeregt, beim Wein ein Rheinland-Pfalz-Label an, um den Absatz in Supermärkten zu steigern und den Trend des seit zehn Jahren absackenden deutschen Weinexports zu stoppen.
Zudem habe Wissing ein offenes Ohr für Menschen, die eine eigene Firma gründen wollen, lobt die IHK.
Die Handwerkskammer Trier sieht in dem neuen Meister-Bonus einen zusätzlichen Anreiz für junge Auszubildende, sagt Geschäftsführer Matthias Schwalbach.
Vorgesehen ist eine Prämie von 1000 Euro für die bestandene Meisterprüfung und 2500 Euro, wenn sich Absolventen innerhalb von zehn Jahren nach der Meisterausbildung selbstständig machen.
Die Hausaufgaben-Liste für das Land bleibt aber lang.
Bei dem geplanten Straßenbau seien schnell Fakten zu schaffen, zugleich fehle es dem Land am nötigen Personal, sagt Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier.
Von 56 neuen Ingenieuren, die Wissing beim Landesbetrieb Mobilität einstellen will, sind bislang erst 29 Stellen besetzt.
Die IHK fordert, mehr Aufträge an externe Büros zu vergeben.
CDU-Fraktionsvize Christian Baldauf verweist dazu auf Berechnungen des Rechnungshofs, das Land investiere 2017 und 2018 mehr als 20 Millionen Euro weniger in den Erhalt von Landesstraßen als vorgeschlagen.
Frank Natus erwartet außerdem noch ein Konzept des Landes, wie es den Fachkräftemangel in der Region beheben will.
Ernüchternd sei ferner der bisherige Breitbandausbau im Land.
Im Jahr 2016 hatten regionale Unternehmen die Netzversorgung in einer IHK-Umfrage nur mit der Note 3,4 bewertet.
Sie beschwerten sich über stockende Internetverbindungen und Abbrüche.
Ex-Wirtschaftsministerin Eveline Lemke ist dagegen momentan raus aus der Politik und sitzt noch im Aufsichtsrat des Windkraftunternehmens Pro Wind.
Die Grünen-Fraktion verließ Lemke zum April, um Präsidentin einer privaten Hochschule in Karlsruhe zu werden - wo sie nach vier Monaten wegen Unstimmigkeiten bereits wieder das Feld räumte.
English: | Companies happy with Rhineland-Palatinate minister: Industry praises Wissing's speed
The relationship between the state and local industry often proved irreconcilable when Evaline Lemke (The Greens) was still Rhineland Palatinate's Economic Affairs Minister.
This is evident after more than a year of the new Economic Affairs Minister, Volker Wissing (FDP) being in office.
Chambers and companies from the region are responding to a TV enquiry by speaking of a change in economic policy – and at the same time rebuke the old minister.
Frank Natus, chairman of the association of Trier companies Vereinigung Trierer Unternehmen (VTU) says: "Wissing is addressing the wishes of the industry, all of which Lemke blocked."
Natus considers the biggest U-turn to be in infrastructure policy: linking the A1 motorway between Kelber and Adenau is now right at the top of the state's list of priorities.
The Ministry hopes that planning procedures will be in place this year already, and the construction rights should hold until 2021.
The Trier western bypass also plays a role in the state's plans, being in the priority need category of The Federal Transport Infrastructure Plan.
The goal is to put the stretch into service in December 2020, says ministry spokesperson Cornelia Holtmann.
Natus sees in this a roadmap for supporting regional, but internationally competitive, companies.
The Trier Chamber of Industry and Commerce (IHK) is striving, as spurred on by Wissing, to achieve a Rhineland-Palatinate label for wine, in order to increase sales in supermarkets and stop the trend of the last ten years of sagging German wine exports.
In addition, Wissing is said to have a sympathetic ear for people who want to found their own company, the IHK applauded.
The Trier Chamber of Trades sees an additional incentive for young trainees in the new master bonus, says manager Matthias Schwalbach.
A prize of 1000 euros is envisaged for passing the master craftsman examination, and 2500 euros if graduates become self-employed within ten years of their master craftsman training.
The state's list of homework assignments remains long though.
Facts have to presented quickly for the road construction planned, and at the same time the state is lacking the necessary human resources, says Jan Glockauer, Managing Director of the Trier IHK.
Of the 56 new engineers that Wissing wants to employ at the Federal State Office for Mobility, only 29 posts have been filled thus far.
The IHK is pressing for more contracts to be awarded to external offices.
Deputy leader of the CDU parliamentary faction Christian Baldauf points to calculations from the Court of Auditors: in 2017 and 2018, the state is investing more than 20 million euros less on maintaining federal state roads than recommended.
Frank Natus is also still expecting the state to put forward a policy as to how it wants to remedy the lack of skilled workers in the region.
Also sobering is the expansion of broadband in the state up until now.
In 2016, in an IHK survey, local companies had evaluated the mains supply with a mark of only 3.4.
They complained about sluggish internet connections and outages.
Ex-Minister of Economic Affairs Eveline Lemke, on the other hand, is currently out of politics and is still sitting on the supervisory board of wind energy company Pro Wind.
Lemke left the Green party in April in order to become president of a private university in Karlsruhe – from where, after four months, she has already bid a retreat due to disagreements. | de-en | wmt | 70 | 0 | raw | document |
English: Trump pressured Mexico on border wall payment according to leaked phone call transcripts
Transcripts of phone calls between US President Donald Trump and leaders of Mexico and Australia have been leaked by the Washington Post.
On 27th January in a phone call to Mexican president, Enrique Pena Nieto, Trump urged him to stop publicly saying he would not pay for a proposed border wall.
The US President berated him for publicly denouncing the wall, reportedly saying to him "You cannot say that to the press."
Trump launched his presidential campaign on a promise to build a wall along the US southern border and vowed to make Mexico pay for the project.
Transcripts of his first call with Australian Prime Minister Malcolm Turnbull were also published revealing a tense exchange.
Mr Trump told Mr Turnbull a deal for the US to take on refugees headed for Australia was "ridiculous," "rotten" and "stupid," insisting the deal, brokered under the Obama administration, would make him look like "a dope" after he had proposed a ban on refugee resettlement in the US.
Mr Trump ended the call after telling Mr Turnbull "this is the most unpleasant call all day."
German: | Trump setzte nach durchgesickerten Transkripten von Telefonanrufen Mexiko unter Druck wegen der Zahlung der Grenzmauer
Transkripte von Telefonanrufen zwischen US-Präsident Donald Trump und Führern von Mexiko und Australien wurden von der Washington Post veröffentlicht.
Am 27. Januar forderte Trump in einem Telefonat mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto auf, aufzuhören, öffentlich zu sagen, dass er für eine geplante Grenzmauer nicht bezahlen würde.
Der US-Präsident beschimpfte ihn, weil er die Mauer öffentlich angeprangert hatte. Berichten zufolge sagte er zu ihm: "Das können Sie der Presse nicht sagen."
Trump startete seine Präsidentschaftskampagne mit dem Versprechen, an der südlichen Grenze der USA eine Mauer zu errichten, und schwor, Mexiko für das Projekt zahlen zu lassen.
Transkripte seines ersten Anrufs mit dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull wurden ebenfalls veröffentlicht und enthüllten einen angespannten Austausch.
Mr. Trump sagte Mr. Turnbull, dass ein Handel für die USA Flüchtlinge, die nach Australien auswanderten, zu übernehmen "lächerlich", "mies" und "dumm" sei und dass das Bestehen auf dem Handel, der von der Regierung Obama vermittelt wurde, ihn wie ein "Depp" aussehen lassen würde, nachdem er ein Verbot der Umsiedlung von Flüchtlingen in die USA vorgeschlagen hatte.
Mr. Trump beendete den Anruf, nachdem er Herrn Turnbull gesagt hatte, "das ist der unangenehmste Anruf für den ganzen Tag." | en-de | wmt | 20 | 0 | raw | document |
German: Neuer Tiefschlag für Martin Schulz - Hannover, wir haben ein Problem
Wie sich der Wind doch dreht: Als Sigmar Gabriel noch SPD-Chef war, blickten sozialdemokratische Ministerpräsidenten vor Wahlen stets mit einer gewissen Sorge nach Berlin.
Bloß keine Störfeuer aus der Parteizentrale, bloß kein Gegenwind aus dem Bund - so lautete der wichtigste Wunsch der Wahlkämpfer.
Seit Martin Schulz die Partei führt, hat sich das grundlegend geändert.
Seither beobachten die Mitarbeiter aus dem Willy-Brandt-Haus mit wachsendem Entsetzen die Ereignisse in den SPD-regierten Landeshauptstädten.
Was Schulz von dort seit Anfang des Jahres bekommen hat, wäre mit Gegenwind nicht mal im Ansatz beschrieben.
Es waren Tiefschläge.
Und zwar einer nach dem anderen.
Die Bundes-CDU sieht nach dem überraschenden Ende der rot-grünen Mehrheit in Niedersachsen ein generelles Signal gegen Koalitionen von SPD und Grünen.
"Das zeigt einmal mehr: Rot-Grün kann einfach nicht verlässlich regieren", sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Der überraschende Fraktionsaustritt einer Grünen-Abgeordneten hat die Regierung von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in eine schwere Krise gestürzt.
Fünf Monate vor der Landtagswahl verlor seine rot-grüne Koalition damit ihre Ein-Stimmen-Mehrheit an die Opposition aus CDU und FDP.
Der Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner hat die abtrünnige niedersächsische Grünen-Abgeordnete Elke Twesten aufgefordert, ihr Mandat zurückzugeben.
Der Übertritt zur CDU bedeutet eine klare Verfälschung des Wählerwillens.
Elke Twesten muss sofort ihr Mandat zurückgeben", sagte der Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter der Grünen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
"Das darf doch alles gar nicht wahr sein", seufzt ein SPD-Wahlkämpfer, als am Freitagvormittag die neue Hiobsbotschaft die Parteizentrale erreicht.
Stephan Weil, SPD-Ministerpräsident von Niedersachsen, steht nach dem Übertritt der grünen Abgeordneten Elke Twesten zur CDU ohne eigene Regierungsmehrheit da.
Es ist der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihen von großen und kleinen Krisen in SPD-Landesverbänden.
Und niemand weiß, was als nächstes kommt.
Die Misere begann mit der unerwartet deutlichen Niederlage bei der Saarland-Wahl im März.
Ein blaues Auge, mehr nicht, beruhigten sich die Genossen seinerzeit.
Nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen werde alles anders sein.
Das wurde es dann auch - und zwar wurde alles deutlich schlimmer.
Die Niederlage in Kiel brachte die SPD ins Taumeln, die Düsseldorf-Pleite haute die Partei glatt um.
Mühsam rappelten sich die Genossen in den Wochen danach wieder auf.
Dann, als sie gerade neuen Mut geschöpft hatten, kam der G-20-Gipfel von Hamburg.
Und mit ihm kam der nächste Tiefschlag.
Bürgermeister Olaf Scholz, der letzte starke SPD-Landeschef, verlor an jenem Wochenende seinen Nimbus, weil er in der Elbphilharmonie saß, während seine Stadt brannte.
Und weil er in der Krisenkommunikation danach so ziemlich alles falsch machte, was man falsch machen kann.
Seitdem kämpft Scholz um sein politisches Überleben.
Jetzt also auch noch Stephan Weil.
Wegen der VW-Abgasaffäre und seiner Rolle im Aufsichtsrat stand der niedersächsische Ministerpräsident bereits seit längerem in der Kritik.
Miese Umfragewerte kamen hinzu.
Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, versuchte Weil in den vergangenen Wochen immer stärker, im Bund Akzente zu setzen.
Das Bestreben des früheren Bürgermeisters von Hannover, seine Macht in Berlin auszubauen, blieb auch Genossen im Umfeld von Martin Schulz nicht verborgen.
Sie ließen ihn gewähren, da sie sich von Weil eine Stabilisierung der Partei versprachen.
Nun könnte das genaue Gegenteil eintreten.
Dabei trifft Weil an dem parteiinternen Zwist der niedersächsischen Grünen im Grunde keine Schuld.
Und Schulz schon gar nicht.
Einstweilen bemühen sich die Genossen deshalb, die eigenen Reihen geschlossen zu halten.
Ihr Zorn richtet sich auf die Grünen, und hier vor allem auf die abtrünnige Parlamentarierin Twesten.
"Es ist unerträglich und demokratieschädigend, wie Frau Twesten ihre eigenen Karriereinteressen über die Interessen aller anderen stellt", sagt Matthias Miersch, Chef der Parteilinken in der SPD-Bundestagsfraktion, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Frau Twesten ist nicht wegen ihrer Person als Direktkandidatin, sondern über die Landesliste der niedersächsischen Grünen ins Parlament gewählt worden, so der niedersächsische Abgeordnete weiter.
Die logische Konsequenz wäre es, dass sie ihr Mandat zurückgibt.
Thomas Oppermann, Chef der SPD-Bundestagsfraktion, beklagt ein "undemokratisches Manöver".
"Der Wählerwille vor vier Jahren war klar: Die Menschen haben Stephan Weil zum Ministerpräsidenten gemacht", sagt Oppermann, der die niedersächsische SPD als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl führt, dem RND.
"Nun verfälscht das persönliche Karrieredenken einer künftigen CDU-Abgeordneten das Wahlergebnis", sagte Oppermann weiter.
Er forderte, die Hintergründe aufzuklären.
Ich will wissen, ob da mehr gewesen ist oder es weitergehende Zusagen der CDU Niedersachsen gegeben hat.
English: | New low blow for Martin Schulz – Hanover, we have a problem
How the wind changes: when Sigmar Gabriel was still SPD leader, Social Democratic Prime Ministers always looked, with a certain alarm, to Berlin before elections.
No disturbances from party headquarters, no opposing winds from the state – that was the campaigners' biggest wish.
Since Martin Schulz has been leading the party, that has fundamentally changed.
Since then, employees from the Willy-Brandt house have been observing the events in the SPD-governed state capitals with growing horror.
What Schulz has got from there since the beginning of the year, you couldn't even begin to describe as an opposing wind.
Those were low blows.
And one after the other at that.
After the surprising end to the red-green majority in Lower Saxony, the federal CDU sees a general sign of a move away from coalitions of SPD and Greens.
"This once again shows that Red-Green simply can't govern reliably," said CDU General Secretary Peter Tauber to Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
The surprise resignation of a Green representative plunged the government of Prime Minister Stephan Weil (SPD) into a stark crisis.
Five months ahead of the state elections, his red-green coalition thus lost their one-vote majority over the opposition made up of CDU and FDP.
The national head of the Greens, Michael Kellner, has called on defecting Green representative in Lower Saxony Elke Twesten to give up her seat.
The cross-over to the CDU represents a clear distortion of the voters' will.
Elke Twesten must immediately give up her seat", said national head and campaign leader for the Greens to RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
"It just can't be true," sighed an SPD campaigner, when the bad news reached party headquarters on Friday afternoon.
Stephan Weil, SPD Prime Minister of Lower Saxony, is left without a governing majority after the cross-over of Green representative Elke Twesten to the CDU.
It is the present crisis in a long line of big and small disasters in SPD state associations.
And no-one knows what is coming next.
The misery began with the unexpectedly decisive defeat in the Saarland election in March.
A black eye, no more, his comrades contented themselves at the time.
After the state elections in Schleswig-Holstein and North Rhine-Westphalia, everything was going to be different.
And it was too – in fact, everything was significantly worse.
The defeat in Kiel brought the SPD into a tailspin, and the Düsseldorf washout bowled the party clean over.
Their peers then picked themselves up again in the weeks afterwards, with some effort.
Then, just as they had regained new faith, came the G-20 summit in Hamburg.
And with that came the next low blow.
Mayor Olaf Scholz, the last strong SPD regional leader, lost his halo that weekend because he was sitting in the Elbe Philharmonic hall while his city was burning.
And because in the crisis talks afterwards, he pretty much did everything wrong that you can do wrong.
Since then, Scholz has been fighting for his political survival.
And now Stephan Weil too.
Thanks to the VW emissions scandal and his role on the supervisory board, the Lower Saxony Prime Minister had already been facing criticism for some time.
Lousy poll results added to that.
Despite that, or perhaps precisely because of that, Weil has been attempting ever more strongly in the last few weeks to make a mark in the federal government.
The former mayor of Hanover's attempts to build up his power in Berlin have not gone unnoticed by peers in Martin Schulz's entourage.
They used to let him do as he liked, since they expected Weil to be a stabilising force for the party.
Now, just the opposite may happen.
In actual fact, Weil is not to blame for the Lower Saxony Greens' party-internal strife.
And Schulz is certainly not.
For the time being, therefore, their peers are taking pains to keep their ranks closed.
Their anger is directed towards the Greens, and above all, at the defecting parliamentarian Twesten.
"It is unacceptable and harmful to democracy how Ms Twesten places her own career interests above the interests of all others," says Matthias Miersch, head of the left wing in the SPD parliamentary group, to RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Ms Twesten was voted into parliament not for her person, as a direct candidate, but on a Lower Saxony Green Party ticket, continued the Lower Saxony member of parliament.
The logical conclusion would be for her to give up her seat.
Thomas Oppermann, head of the SPD parliamentary group, deplored the "undemocratic manoeuvre".
"The will of the voters four years ago was clear: the people made Stephan Weil Prime Minister," said Oppermann, who as frontrunner is leading the Lower Saxony SPD into the Bundestag elections, to the RND.
"Now the personal career notions of a future CDU representative is distorting the electoral result," continued Oppermann.
He called for light to be shed on the circumstances surrounding the matter.
I want to know whether there was anything more there, or if additional commitments were made to the Lower Saxony CDU. | de-en | wmt | 106 | 0 | raw | document |
German: Deutsche Bahn: Konzern testet "Komfort Check-in"
Es ist ein Moment, den fast jeder schon einmal erlebt hat: Nichts ahnend sitzt man im Zug und schläft.
Oder man ist vertieft in seine Arbeit und hat gerade einen genialen Gedanken.
Und dann: pufff.
Kommt der Schaffner und weckt einen unsanft oder reißt den Fahrgast mitten aus dem Workflow.
Fahrkartenkontrolle.
Aber die Zeiten der Unterbrechungen sind bald vorbei.
Die Deutschen Bahn testet derzeit die schaffnerlose Fahrkartenkontrolle.
Man bestätigt einfach per Handy, dass man seinen Platz eingenommen und entwertet damit die Fahrkarte.
Derzeit läuft ein Testbetrieb auf zwei Strecken.
"Kommt das Angebot an, weiten wir es aus.
Es wird dann voraussichtlich Anfang kommenden Jahres auf vielen weiteren Fernverkehrsstrecken in Deutschland verfügbar sein", sagte ein Bahn-Sprecher.
"Komfort Check-in" nennt die Bahn die Fahrkartenentwertung ohne Schaffner.
Um die nutzen zu können, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt werden: Man braucht ein Smartphone oder ein Tablet.
Und man muss ein Online-Ticket gebucht haben - was ohnehin schon die meisten Fahrgäste tun.
Man muss es außerdem über die App der Bahn, den DB Navigator gekauft haben, was sowieso die bequemste Art der Ticketbuchung ist.
Und zuletzt braucht man eine Sitzplatzreservierung.
Denn der "Komfort Check-in" funktioniert so: Man steigt in den Zug, ruft seine Fahrkarte unter "Meine Tickets" auf.
Bei den Testkunden erscheint dann ein Button zur elektronischen Entwertung.
Die Zugbegleiter bekommen auf ihre mobilen Geräte eine Meldung, dass Fahrgast X sich im Zug befindet und den gebuchten Sitzplatz Y eingenommen hat.
Kommt der Zugbegleiter bei der Fahrkartenkontrolle an Platz Y weiß er, dass dort ein Passagier mit bereits entwertetem Online-Ticket sitzt.
Man kann also weiterschlafen, weiterarbeiten, weiter schweigen.
Der "Check-in" hat zwei Vorteile: einen für den Kunden, einen für die Bahn - was wiederum den Passagieren nutzen soll.
"Wer entspannt ohne Ticketkontrolle durch unser Zugbegleitpersonal reisen möchte, checkt im DB Navigator einfach selber ein.
Dies ermöglicht den Fahrgästen, ihre Reisezeit im Zug persönlicher zu gestalten", sagt Michael Peterson, Marketing-Vorstand von DB Fernverkehr.
Zweites Plus: "Und unsere Mitarbeiter haben mehr Zeit als heute, um auf die individuellen Kundenbedürfnisse einzugehen".
Wer oft Bahn fährt, weiß, dass neben Verspätungen und verpassten Zügen die Fahrkartenkontrollen zu den größten Ärgernissen gehören.
Denn oft hat man selbst, in jedem Fall aber einer der Mitreisenden nicht alle Unterlagen dabei, die man zur Entwertung von Online-Tickets braucht.
Entweder fehlt die Kreditkarte oder der Personalausweis oder sonst ein Dokument, das man vorweisen muss.
Die Folge sind endlose Diskussionen zwischen Zugbegleiter und Fahrgast, was zu schlechter Stimmung im Abteil oder Großraum und Verzögerungen bei der Kontrolle des eigenen Tickets führt und den Schaffner am Ende die Zeit nimmt, sich um andere Anliegen zu kümmern.
Noch kann nur eine kleine Zahl von Testkunden den neuen Service nutzen.
Und das auch nur auf den Verbindungen ICE 915 Dortmund-Stuttgart und ICE 912 Stuttgart-Essen.
Weitere Zugnummern auf der gleichen Strecke sind noch nicht freigeschaltet.
English: | Deutsche Bahn: Company trials "comfort check-in"
It is a moment that practically everyone has experienced at one time or another: without expecting it, you're sitting in the train asleep.
Or one is buried deep in one's work and has just had a genius idea.
And then: bang.
The conductor comes and rudely awakens you, or tears the passenger from the midst of his workflow.
Ticket inspection.
But the days of being interrupted will soon be over.
Deutsche Bahn is currently trialling conductorless ticket inspection.
One simply uses one's mobile to confirm that one has taken one's seat, thereby validating the ticket.
Trial operations are currently running on two lines.
"If the service is well-received, we'll extend it.
It will then probably be available at the beginning of next year on many additional long-distance lines across Germany," said a spokesperson for the railway.
The railway is calling this conductorless ticket validation "Comfort Check-in".
In order to use it, however, a few conditions must be met: you need a smartphone or a tablet.
And you have to have booked an online ticket – which most passengers do already anyway.
In addition, you have to have bought it over the Railway's app, the DB Navigator, which is the most convenient way to book a ticket in any case.
And lastly, you need a seat reservation.
For "Comfort Check-in" works like this: you get on board the train and call up your ticket in "My Tickets".
The trial customers will then see a button for electronic validation.
The train attendants receive a notification on their mobile device saying that passenger X is onboard the train and has occupied booked seat Y.
If the train attendant comes to seat Y during ticket inspection, he knows that there is a passenger there with an already validated online ticket.
So you can carry on sleeping, working, doing nothing.
The "Check-in" has two advantages: one for customers, and one for the railway – which, in turn, should benefit passengers.
"Anyone who wants to travel in a relaxed fashion, without having his/her ticket inspected by our on-train staff, simply checks in him/herself in the DB Navigator.
This allows passengers to personalise their journey time in the train," says Michael Peterson, Director of Marketing at DB Fernverkehr.
A second plus: "And our employees will have more time than they currently do to see to the needs of individual customers".
Anyone who travels by train a lot knows that, alongside delays and missing your train, ticket inspection is one of the biggest annoyances.
For often you yourself, or, in any case, one of your fellow passengers, doesn't have all the documentation on them that one needs to validate an online ticket.
Either the credit card is missing, or the ID card, or some other document that one needs to show.
The result is endless discussions between the train attendant and passenger, which leads to a bad atmosphere in the compartment or wider area and delays in one's own ticket getting checked, and ultimately it takes away the conductor's time to see to other matters.
Only a small number of trial customers can use the new service as of yet.
And only on the connections ICE 915, between Dortmund and Stuttgart, and ICE 912, between Stuttgart and Essen.
Other train numbers on the same line have not yet been enabled. | de-en | wmt | 79 | 0 | raw | document |
English: FC Bayern Munich have to do without David Alaba and Thiago for the Super Cup against Borussia Dortmund
The Super Cup is happening without him: David Alaba has to skip the game against Dortmund.
With squad concerns, FC Bayern are travelling to Dortmund for the first competitive match of the new season.
The title-defender is missing seven of its pros in the Super Cup against the cup winners.
The squad concerns are getting even bigger for the German football record champions Bayern Munich ahead of the Super Cup on Saturday (8.30pm/ZDF and Eurosport) at cup winners Borussia Dortmund.
Coach Carlo Ancelotti has to also do without David Alaba in the duel with the BVB.
The Italian confirmed that on Friday.
In addition, the Munich team is missing Manuel Neuer, James, Thiago, Jerome Boateng, Arjen Robben and Juan Bernat.
Ancelotti blamed the physical state of his team and the lack of balance in their game for their five defeats in the past six friendlies.
"We know that we are not in the best physical condition," said Ancelotti, adding, "The most important point is the balance in the team.
That has not been good recently."
However, the 58-year-old believes that they can improve their performance in the first official competitive game of the season.
"Football is also tactics, strategy, personality and motivation.
I have great confidence that my team exhibits these qualities.
The team is ready.
We want to play intelligently," said Ancelotti, who is expecting a "difficult, intense game".
The duel between the two German football heavyweights is captivating the fans.
With 81,360 spectators, the game is sold out, shared the German football league (DFL) on Friday.
German: | FC Bayern München muss beim Supercup gegen Borussia Dortmund auf David Alaba und Thiago verzichten
Der Supercup findet ohne ihn statt: David Alaba muss das Spiel gegen Dortmund sausen lassen.
Mit Personalsorgen reist der FC Bayern zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison nach Dortmund.
Sieben Profis fehlen dem Titelverteidiger im Supercup gegen den Pokalsieger.
Die Personalsorgen beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München werden vor dem Supercup am Samstag (20.30 Uhr/ZDF und Eurosport) bei Pokalsieger Borussia Dortmund immer größer.
Trainer Carlo Ancelotti muss im Duell mit dem BVB auch auf David Alaba verzichten.
Das bestätigte der Italiener am Freitag.
Zudem fehlen den Münchnern Manuel Neuer, James, Thiago, Jerome Boateng, Arjen Robben und Juan Bernat.
Für die fünf Niederlagen in den vergangenen sechs Testspielen hat Ancelotti den körperlichen Zustand und die fehlende Balance im Spiel seiner Mannschaft verantwortlich gemacht.
"Wir wissen, dass wir nicht in der besten physischen Verfassung sind", sagte Ancelotti und fügte hinzu: "Der wichtigste Punkt ist die Balance im Team.
Die war zuletzt nicht gut."
Der 58-Jährige glaubt aber an eine Leistungssteigerung im ersten offiziellen Pflichtspiel der Saison.
"Fußball ist auch Taktik, Strategie, Persönlichkeit und Motivation.
Ich habe großes Vertrauen, dass meine Mannschaft diese Qualitäten zeigt.
Die Mannschaft ist bereit.
Wir wollen intelligent spielen", sagte Ancelotti, der ein "schwieriges, intensives Spiel" erwartet.
Das Duell der beiden deutschen Fußball-Schwergewichte zieht die Fans in ihren Bann.
Die Partie ist mit 81.360 Zuschauern ausverkauft, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag mit. | en-de | wmt | 29 | 0 | raw | document |
English: Municipal council wants common room
In the end, the decision was clear: with two dissenting votes, the municipal council of Fluorn-Winzeln passed a resolution for a common room in the future retirement home.
Ahead of the debate, there is an important piece of information to be had: the purchase contract for the as yet still needed plot section has been signed, reports mayor Bernhard Tjaden.
Admittedly it will still be a while until the plot, which up until now has belonged to the church parish, comes into the possession of the municipality, but nevertheless, there are now no longer any planning obstacles for the project that has to be materialised by a private investor.
That is why there is a debate concerning a common room.
One of the two investors that are still on board has offered to accommodate the municipality.
For a special price, it would provide a living space – of around 55 square metres – and an adjacent terrace with no less than 70 square metres on the ground floor.
What the management and the majority of the municipal council have in mind is not simply to set aside such a common room as a meeting place only for the residents of the senior citizens' accommodation, but for it to be open to the community.
Talk of a "knitting café" was making the rounds, for example.
The decision, which was already pre-determined last Autumn through the allocation of resources for the current budget, is sweetened by funding opportunities.
The building is in an area for redevelopment.
The construction of a common room would be eligible for financial support, reports Tjaden, with 60 per cent of 30 per cent.
So as to signal to the investor that no-one wants to put a spoke in their wheel, the proposed resolution makes allowances for the determination that both a saddled roof – based on the surrounding buildings – and a mono-pitch roof – which reduces the height of the eaves and makes the building more economical – would be possible.
An uneccessary addition, thinks not only Wilfried Sohmer.
If it helps: it passes through the committee unanimously.
It's not so easy with the common room.
Daniela Ruf points to their many owned buildings that are not really being forged ahead, but instead they are going out of their way with the common room: "I have difficulty with that," she says.
Yvonne Staiger declares herself to be unequivocally in favour of the common room – but absolutely against an investment from the municipality.
She views that as a hidden subsidy to already wealthy, or even foreign, investors.
That is simply not true according to the counterargument, for by purchasing the plot they are not giving away any grants, but are rather getting a genuine, when in doubt saleable, equivalent in value.
Staiger's proposal, to split up the proposed resolution accordingly, has three supporters.
So, with two dissenting votes, they are sticking with the original programme, which Stefan Haller summed up as follows: "If we pass the resolution as so, we make a huge step towards plugging a huge gap in our infrastructure."
German: | Gemeinderat will Gemeinschaftsraum
Am Ende war die Entscheidung deutlich: Bei zwei Gegenstimmen beschließt der Gemeinderat von Fluorn-Winzeln die Einrichtung eines Gemeinschaftsraums in der künftigen Seniorenwohnanlage.
Vor der Diskussion gibt es eine wichtige Information: Der Kaufvertrag für den noch fehlenden Grundstücksteil sei unterschrieben, berichtet Bürgermeister Bernhard Tjaden.
Zwar werde es noch dauern, bis die bislang der Kirchengemeinde gehörende Fläche im Gemeindebesitz ist, doch gibt es jetzt kein Planungshindernis für das von einem privaten Investor zu stemmende Projekt mehr.
Dafür gibt es eine Diskussion bezüglich eines Gemeinschaftsraums.
Einer der beiden Investoren, die noch im Boot sind, hat angeboten, der Gemeinde entgegen zu kommen.
Im Erdgeschoss würde er eine Wohnfläche - rund 55 Quadratmeter - und eine angrenzende Terrasse mit immerhin 70 Quadratmetern Fläche für einen Sonderpreis zur Verfügung stellen.
Der Verwaltung und der Mehrheit des Gemeinderats schwebt vor, solch ein Gemeinschaftsraum eben nicht als Treffpunkt nur für die Bewohner des seniorengerechten Wohnens vorzusehen, sondern offen in die Gemeinde hinein.
Als Beispiel machte das Wort vom "Strickcafé" die Runde.
Versüßt wird die Entscheidung, die durch die Bereitstellung von Mitteln für den laufenden Haushalt bereits im vergangenen Herbst vorentschieden wurde, durch Fördermöglichkeiten.
Der Bau liegt im Sanierungsgebiet.
Die Einrichtung eines Gemeinschaftsraums wäre, so berichtet Tjaden, mit 60 Prozent von 30 Prozent förderfähig.
Der Beschlussvorschlag sieht, um dem Investor zu signalisieren, dass man ihm in dieser Hinsicht keine Knüppel zwischen die Beine werfen will, die Feststellung vor, dass sowohl Sattel- - was an die Umgebungsbebauung angelehnt ist - als auch Pultdach - was die Traufhöhe verringert und den Bau wirtschaftlicher macht - möglich wären.
Unnötig, so meint nicht nur Wilfried Sohmer, sei dieser Zusatz.
Wenn's hilft: Einstimmig passiert er das Gremium.
Nicht so einfach geht es beim Gemeinschaftsraum.
Daniela Ruf verweist auf die vielen eigenen Gebäude, mit denen man nicht so recht voran komme, dafür lehne man sich jetzt beim Gemeinschaftsraum aus dem Fenster, sagt sie: "Ich tue mich schwer damit".
Yvonne Staiger spricht sich unbedingt für den Gemeinschaftsraum aus - allerdings absolut gegen eine kommunale Beteiligung.
Sie sieht dahinter eine verdeckte Subvention an ohnehin Vermögende oder gar auswärtige Investoren.
Das sei eben nicht so, denn mit dem Erwerb der Fläche gebe man keinen Zuschuss, sondern bekomme einen echten, im Zweifelsfall vermarktbaren Gegenwert, lautet die Gegenrede.
Staigers Antrag, den Beschlussvorschlag entsprechend aufzusplitten, findet drei Befürworter.
So bleibt es bei zwei Gegenstimmen beim ursprünglichen Programm, das Stefan Haller so zusammenfasst: "Wenn wir den Beschluss so fassen, machen wir einen Riesenschritt dahin, eine Riesenlücke in unserer Infrastruktur zu schließen". | en-de | wmt | 27 | 0 | raw | document |
German: Zwei Bulgaren wegen illegalen Camping in Griechenland festgenommen
Zwei Bulgaren wurden wegen illegalen Campings in Griechenland inhaftiert, teilte das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, zitiert vom Fernsehen, mit.
Am Morgen des 1. August wurde in Sithonia von der Polizei eine Gruppe von illegal zeltenden Menschen festgenommen, darunter die beiden Bulgaren.
Am selben Tag wurden sie freigelassen, während derzeit eine Untersuchung läuft.
Das Außenministerium berichtete bTV, dass die Bulgaren später freigelassen wurden.
Die griechischen Behörden haben die Kontrolle über das kostenlose Campen verschärft und legen jedem, der gefunden wird, an einem Ort zu bleiben, der nicht für diesen Zweck gedacht ist, erhebliche Geldstrafen auf.
Die Kontrollen werden während der gesamten Saison fortgesetzt.
Das Ministerium sagte, dass das Gericht eine Geldstrafe verhängen kann.
English: | Two Bulgarians Were Detained For Illegal Camping in Greece
Two Bulgarians were detained for illegal camping in Greece, the Foreign Affairs Ministry announced, quoted by bTV.
A group of illegally camping people, including the two Bulgarians, was detained by the police in Sithonia in the morning of August 1.
The same day they were released, while an investigation is currently underway.
The ministry of foreign affairs reported bTV that Bulgarians were later released.
The Greek authorities have tightened control over free camping and are already imposing serious fines on anyone who is caught resting in a place not intended for the purpose.
Checks will continue throughout the season.
The ministry said that the court may impose a fine. | de-en | wmt | 98 | 0 | raw | document |
English: Fire engulfs Dubai's 'Torch' skyscraper for second time
A fire ripped through one of the world's tallest residential towers in Dubai on Friday, forcing hundreds of occupants to flee the 337 metre-tall, 79-storey structure.
It's the second blaze to sweep through the high-rise - which happens to be called the Torch tower - in just two years.
The building was evacuated, no injuries were reported, and there was no immediate word on the cause of the blaze.
"We were sleeping and we woke up to the fire alarm and people screaming.
We ran down the stairs and it took us about 10 minutes to reach from the 50th floor," a resident who gave his name as George told Reuters.
Dubai's civil defence authorities said firefighting squads put out the blaze at around 4.00 am local time (0000 GMT) and were cooling the building.
The government said it was working on providing shelter for those affected.
The incident may revive questions about the safety of materials used on the exteriors of tall buildings across the world.
An investigation by the management of the Torch after its 2015 fire found that most of the damage was to the cladding, exterior panelling used for decoration or insulation.
In the UK, police have said they believe the system of insulation and cladding panels on London's Grenfell Tower may have contributed to the rapid spread of a fire there in June in which some 80 people died.
German: | Feuer erfassen den 'Torch' Wolkenkratzer von Dubai zum zweiten Mal
Ein Feuer fand am Freitag in einem der höchsten Wohntürme der Welt in Dubai seinen Durchbuch und zwang Hunderte von Bewohnern, aus dem 337 Meter hohen, 79-stöckigen Gebäude zu fliehen.
Es ist der zweite Brand, der in nur zwei Jahren durch das Hochhaus fegt, das man zufälligerweise den Torch-Tower (Fackel-Turm) nennt.
Das Gebäude wurde evakuiert, Verletzungen wurden keine gemeldet, und es gab kein direktes Wort über die Ursache der Flamme.
"Wir haben geschlafen und wir sind beim Feueralarm und beim Schreien der Leute aufgestanden.
Wir rannten die Treppe hinunter, und es dauerte etwa 10 Minuten, um von der 50. Etage nach unten zu kommen", erzählte ein Bewohner, der seinen Namen als George angab, Reuters.
Dubais Zivilschutzbehörden sagten, dass die Einheiten der Brandbekämpfung gegen 4.00 Uhr Ortszeit (00.00 Uhr GMT) das Feuer löschten und das Gebäude abkühlten.
Die Regierung sagte, sie arbeite an der Bereitstellung von Unterkünften für die Betroffenen.
Der Vorfall kann Fragen zur Sicherheit von Materialien, die in Außenbereichen von Hochhäusern auf der ganzen Welt verwendet werden, wiederbeleben.
Eine Untersuchung durch das Management des Torch-Gebäudes nach dessen Brand im Jahr 2015 ergab, dass der größte Teil der Schäden von der Verkleidung, der Außenverkleidung zur Dekoration oder Isolierung, kam.
In Großbritannien sagte die Polizei, sie glaube, dass das System der Platten zur Isolierung und Verkleidung an dem Londoner Grenfell-Turm im Juni zu der raschen Ausbreitung eines Brandes beigetragen haben könnte, bei dem etwa 80 Menschen starben. | en-de | wmt | 10 | 0 | raw | document |
German: Von "Traum" bis "Größenwahn": TV-Leser diskutieren über Bit-Galerie
Die Bit-Galerie bewegt die Menschen, obwohl sie noch lange nicht gebaut ist.
Aber die Idee eines Einkaufszentrums am Südende der Fußgängerzone spaltet seit der ersten Präsentation 2009 die Bevölkerung in Befürworter und Gegner.
Kalt lässt das Thema kaum einen.
Auch auf unserer Facebook-Seite "Volksfreund Bitburg" wird das Thema diskutiert.
Während die einen zur Bit-Galerie sagen: "Das wäre ein Traum" (Anja Becker) oder "Das wäre echt klasse" (Nicole Schausten), kommt von der anderen Seite: "Braucht kein Mensch" (Siggi Betzen) oder ganz schlicht: "Größenwahn!" (Lars Scholz).
Während die Befürworter darauf bauen, dass eine Galerie mehr Kunden in die Stadt zieht, wovon auch die übrigen Geschäfte profitieren, befürchten die Gegner, dass dann die Fußgängerzone ausblutet.
Hinzu kommt: Die Galerie wird genau auf dem Grundstück geplant, auf dem die Bauernmarkthalle steht, in der 13 Direktvermarkter ihre Produkte anbieten.
Mit Beginn der Bauarbeiten wird damit Schluss sein.
Die Galerie-Macher wollen eine Markthalle in den Neubau integrieren - und zwar zum Beda-Platz hin mit Möglichkeit, zum draußen Sitzen.
Simone Zimmer: "Wir kaufen schon seit vielen Jahren fast wöchentlich in der Bauernmarkthalle ein.
Hauptsächlich unsere Eier, aber auch die köstlichen Kuchen der Landfrauen immer wieder sehr gerne.
Auch die Metzgerei haben wir für uns entdeckt.
Wir würden uns wünschen, dass auch während und vor allem nach dem Bau der Galerie eine Chance besteht, dieses Angebot aufrecht zu erhalten.
In anderen Städten gibt es das auch.
Vor allem die Kleinmarkthalle in Frankfurt ist interessant."
Gerd Densing: "Ob sich Direktvermarkter in einer Markthalle in der Galerie ansiedeln, kommt auf die Höhe der Miete an.
Die dürfte bei dem neuen Projekt aber wohl nicht gerade niedrig sein."
Eva Kilic: "Wozu Einkaufspaläste in Bitburg?
Ob Bekleidung, Schuhe, Drogerie- oder Supermärkte: Ich finde das überflüssig.
Davon gibt es schon genug in unserer Stadt.
Man sieht doch, wie viele Ladengeschäfte hier leer stehen - manche seit Monaten und Jahren.
Da es hier aber noch nicht einmal einen ordentlichen Wochenmarkt gibt, ist es umso wichtiger, dass uns wenigstens die Markthalle erhalten bleibt.
Denn immerhin ist die dort angebotene Ware frisch, wird größtenteils direkt vom Erzeuger angeboten und ist obendrein preiswert.
Wie man sieht, werden Ladengeschäfte in einem Einkaufscenter nur von größeren Firmen angemietet, denn die dortigen Mieten sind für einen Einzelhändler oft nicht tragbar.
Schade, Spezialgeschäfte gibt es fast nicht mehr und das, was davon noch übrig ist, wird dann wohl auch noch verschwinden."
Wolf Fandel: "Ein Einkaufszentrum mit einer Markthalle passt für mich nicht zusammen.
Und die Galerie passt nicht nach Bitburg.
Vor allem: Wo soll die Bauernmarkthalle während der Bauzeit hin?
Der alte Edeka wäre die Lösung - auch auf Dauer, wenn die Bit-Galerie denn irgendwann tatsächlich kommt.
Oder schafft es das Gespenst Bit-Galerie schon vorher, alle Geschäfte aus Bitburg zu vertreiben?"
George Marquet: "Das wird einfach nicht funktionieren.
Und ein Shopping-Center, das leer steht, braucht auch niemand.
Meiner Ansicht nach wäre es besser gewesen, mal einen richtigen Bauernmarkt zu fördern, statt dieser Galerie.
Aber für eine Bauernmarkthalle gib es ja dank der wahnsinnig vielen - wie ich finde - sinnlosen Bauprojekte in Bitburg keinen Platz mehr.
Wenn die Bauernmarkthalle kaputtgemacht wird, wird wieder ein Stück Kultur verschwinden."
English: | From "dream" to "megalomania": TV readers discuss the Bit Galerie
The Bit Galerie is moving people although it is still far from being built.
But the idea of a shopping centre at the south end of the pedestrian zone has been splitting the population into those for and against since its first presentation in 2009.
There is barely anyone left indifferent to the matter.
The topic is also being discussed on our Facebook page, "Volksfreund Bitburg".
Whereas some say of the Bit Galerie, "That would be a dream" (Anja Becker) or, "That would be really fantastic" (Nicole Schausten), from the other side we hear, "No-one needs that" (Siggi Betzen) or, put quite bluntly: "Megalomania!" (Lars Scholz).
Whilst those in favour count on the gallery drawing more customers into the town, which would benefit the other businesses as well, opponents fear that the pedestrian zone will then be haemorrhaged.
In addition: The gallery is being planned for exactly the plot where the covered farmers' market is, where 13 direct sellers offer their products.
When construction begins, that will be the end of that.
The Galerie creators want to integrate a covered market into the new building – and, indeed, towards Beda Platz, with the possibility of sitting outside.
Simone Zimmer: "We have been shopping almost weekly in the covered market for years now.
Principally our eggs, but also, always with great pleasure, the delicious cakes of our rural women.
We have also discovered the butcher's for ourselves.
We hope that also while the Galerie is being built, but above all after, there will be the chance to maintain this offering.
That's what they have in other cities too.
The small covered market in Frankfurt, in particular, is interesting."
Gerd Densing: "Whether direct sellers settle in a covered market in the gallery depends on the level of the rent.
But that is not exactly likely to be low for the new project."
Eva Kilic: "Why a shopping palace in Bitburg?
Whether clothing, shoes, drug stores or supermarkets: I find it unnecessary.
There are plenty of those in our city already.
One sees, though, how many shop premises stand empty here – some for months and years.
However, since there is not even a regular weekly market here, it is all the more important that we at least get to keep the covered market.
For after all, the goods on offer there are fresh, are largely offered directly by the producer, and are good value to boot.
As you see, shop premises in shopping centres are only rented by big companies, because the rents there are often not tenable for retail traders.
Shame – there are hardly any specialist shops left any more and those that are still around will then probably also disappear."
Wolf Fandel: "A shopping centre with a covered market doesn't match up for me.
And the Galerie doesn't suit Bitburg.
In particular: Where should the covered market go while construction is ongoing?
The old Edeka would be the solution – even in the long term, if the Bit Galerie does actually arrive eventually.
Or is the spectre of the Bit Galerie managing even ahead of time to drive all businesses out of Bitburg?"
George Marquet: "It simply will not work.
And a shopping centre that stands empty – no-one needs that either.
In my opinion, it would be better to support a proper farmers' market, instead of this Galerie.
But there is no space left for a covered market thanks to the crazily large number – as I see it – of pointless construction projects in Bitburg
If the covered market is destroyed, then another piece of culture will disappear." | de-en | wmt | 81 | 0 | raw | document |
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