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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
9781847886361 - Design Thinking - Nigel Cross 9780262680677 Design Thinking (Peter G. Rowe) 9783640655960 Design Thinking (Stefan Ponsold) 4006180601323 Rette Mich Ein Bisschen (Thadeusz, J… 9781847888464 Design Thinking - Understanding How… 2901847886360 Design Thinking: Understanding How D… 9783866048362 Rette mich ein bisschen (Thadeusz, J… Rette mich ein bisschen. Ein Sanitäter-Roman. (Tha… Rette mich ein bisschen. Ein Sanitäter-Roman… Rette mich ein bisschen - Jörg Thadeusz -- Taschen… Rette mich ein bisschen: Ein Sanitäter-Roman [Tasc… Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9781847886361 ankaufen: Kleinster Preis: 21,80 €, größter Preis: 50,54 €, Mittelwert: 30,40 € Der Dreiklang der Wirklichkeit - neues Buch ID: bccbb9a032beb6330f2b8d64d022ddc7 Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);"Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9f17d924daed1b-570-420-1;9783702503208;0;21.80;1;pc;11;;;;0TOQITBH7T67;Baustelle Investitions-Controlling;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOQITBH7T67/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Betriebswirtschaft;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658107161;0;51.39;1;pc;11;;;;0TOSUO1ANQCV;Handbuch Betriebliche Kreislaufwirtschaft;77.09;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOSUO1ANQCV/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Technik / Bau- & Umwelttechnik;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658064440;0;77.09;1;pc;11;;;;0TPAT90BUMNV;Ford Focus;30.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPAT90BUMNV/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716819913;0;30.80;1;pc;11;;;;0TPQ5AU3C9D1;1931, Gesamtverzeichnisse 1879-1931;35.60;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Deutschsprachige Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783700121213;0;35.60;1;pc;11;;;;0TQSOKBQE443;Die Genussformel;24.00;https://www.dodax.at/de-at/dp/TQSOKBQE443/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9f17d924daed1b-570-420-1;9783711001511;0;24.00;1;pc;11;;;;0TSBFMBRV7I2;Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels;102.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSBFMBRV7I2/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Soziologie / Politische Soziologie;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658003067;0;102.80;1;pc;11;;;;0TSM4MOAGMQQ;Screening- und Assessmentinstrumente zur Erkennung von Delirien;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Medizin / Pflege;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658130558;0;51.39;1;pc;11;;;;0TSMOR682D47;Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994;41.10;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSMOR682D47/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716820469;0;41.10;1;pc;11;;;;0U1KCIUAD40I;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467;36.89;https://www.dodax.at/de-at/dp/U1KCIUAD40I/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467 - gerichtliche und andere Zweikämpfe darstellend ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1887.Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt di Die Kunterbunts, 120 Karten - neues Buch 2016, ISBN: 9781847886361 ID: 7fc285a1daa085f14e3aadd718ba7c76 Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;"Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9f17d924daed1b-570-420-1;9783621285230;0;29.95;1;pc;11;;;;0TSTA4A4U8G5;Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung;42.00;https://www.dodax.de/de-de/dp/TSTA4A4U8G5/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Recht / Öffentliches Recht;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9f17d924daed1b-570-420-1;9783555018546;0;42.00;1;pc;11;;;;0TTTDHM3N362;Sprachlernhabitus und Bedeutungskonstruktion beim Fremdsprachenlernen;56.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TTTDHM3N362/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Pädagogik / Schulpädagogik, Didaktik & Methodik;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631618936;0;56.95;1;pc;11;;;;0TUB87RMKJA1;Aktiv verkaufen am Telefon;39.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUB87RMKJA1/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Management;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658029890;0;39.99;1;pc;11;;;;0TUC0U8R0V41;Die Mythologie in den nichtmythologischen Dichtungen Ovids;103.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUC0U8R0V41/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Klassische Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631441664;0;103.95;1;pc;11;;;;0TUGSF6S3KBI;Understanding Network Hacks;44.73;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUGSF6S3KBI/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Netzwerke;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662444368;0;44.73;1;pc;11;;;;0TUINTJRIPV9;Bilder der Mathematik;27.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUINTJRIPV9/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662434161;0;27.99;1;pc;11;;;;0TVDH8U7J41H;Zaubergarten Biologie;24.90;https://www.dodax.de/de-de/dp/TVDH8U7J41H/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind You Could Look It Up - neues Buch ID: 735c2356ae050b94724f95ee73e79e63 Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;"Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9f17d924daed1b-570-420-1;9780802777522;0;27.21;1;pc;11;;;;042EBOHJMJ5V;Pro Oracle Identity and Access Management Suite;43.47;https://www.dodax.de/de-de/dp/42EBOHJMJ5V/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Anwendungs-Software;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484215227;0;43.47;1;pc;11;;;;042OG3SN2Q15;Church in an Age of Global Migration;76.30;https://www.dodax.de/de-de/dp/42OG3SN2Q15/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Religion & Theologie / Allgemeines & Lexika;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9f17d924daed1b-570-420-1;9781349556168;0;76.30;1;pc;11;;;;0431P4P22EFP;Implementing DirectAccess with Windows Server 2016;43.56;https://www.dodax.de/de-de/dp/431P4P22EFP/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Informatik;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484220580;0;43.56;1;pc;11;;;;03ADB8JSKR7I;Beethoven: The Complete Masterworks, Vol. 30;8.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/3ADB8JSKR7I/;Musik / Klassik / Konzerte, Sinfonien & Orchestermusik;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8J Investing the Templeton Way - neues Buch ID: 127141e0bc2ff103d201d8fbd54def61 To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;"To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071545631;0;50.54;1;pc;11;;;;08L0DVCQQAO8;Besame Mucho;11.12;https://www.dodax.de/de-de/dp/8L0DVCQQAO8/;Musik / New Age;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9f17d924daed1b-570-420-1;9007686000295;0;11.12;1;pc;11;;;;08LRLTOV3B9D;Babydecke "Wal/Streifen" filz 70/90cm;18.14;https://www.dodax.de/de-de/dp/8LRLTOV3B9D/;Büro & Schule / Sonstiges;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9f17d924daed1b-570-420-1;9007213168719;0;18.14;1;pc;11;;;;08MO83F1P928;A History of Europe in the Modern World;63.45;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MO83F1P928/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte / Allgemeines & Lexika;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071315562;0;63.45;1;pc;11;;;;08MV0LV3UGHP;Samsung SyncMaster LU28E85 28" UHD;437.97;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MV0LV3UGHP/;Elektronik / Computer / Monitore ;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9f17d924daed1b-570-420-1;8806086934381;0;437.97;1;pc;11;;;;08OU2HA02NVO;Star Wars Stormtroopers;33.66;https://www.dodax.de/de-de/dp/8OU2HA02NVO/;Bücher / Schule & Lernen / Sonstiges;Introduced in Star Wars (1977), the Imperial Stormtroopers serve as the army of the Galactic Empire, establishing Imperial authority and putting down any revolts. These instantly recognizable, white-clad troopers have become a universal symbol of Star Wars. Underscoring the popularity of the Stormtrooper, an Imperial Stormtrooper helmet from The Empire Strikes Back recently sold at auction for $120,00.00. Just in time for the release of the new film, Star Wars: The Last Jedi, Star ID: 12363479 Design Thinking ab 22.49 € als Taschenbuch: Understanding How Designers Think and Work. Aus dem Bereich: Bücher, Kunst & Musik, Medien > Bücher, Bloomsbury Academic EAN (ISBN-13): 9781847886361 ISBN (ISBN-10): 1847886361 Buch in der Datenbank seit 22.08.2007 19:43:30 Buch zuletzt gefunden am 16.07.2018 09:31:35 ISBN/EAN: 9781847886361 1-84788-636-1, 978-1-84788-636-1 "The Textile Reader", von "Jessica Hemmings (Editor)" (9781847886354) "Design Thinking", von "Nigel Cross" (9781847886378) "The Textile Reader", von "Jessica Hemmings, Jessica Hemmings" (9781847886347) "Hollywood Blockbusters", von "David Sutton" (9781847886392) "Global Denim", von "Daniel Miller" (9781847886323) "Mobile Communications", von "Nicola Green; Leslie Haddon" (9781847886408)
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
die andere form des terrors: amok | gwr 411 | september 2016 "Man begreift sehr viel mehr von möglichen Mordmotiven, je mehr man über das Leben der Killer weiß. Das Bündel der erfahrenen Verletzungen und Traumata ist in allen Fällen erheblich. Ebenso erheblich ist es aber bei Hunderttausenden anderer jugendlicher oder auch etwas älterer Männer auf der Welt, die dann doch nicht zu Attentätern werden. Wer letztendlich den Entschluss zum Morden und zur Selbstauslöschung fasst, ist durch biografische Details nicht schlüssig erklärbar." (Klaus Theweleit, (1)) Medien, PolitikerInnen, die Terroranschläge in Frankreich und Verlautbarungen des "Islamischen Staates" (IS) schufen im Sommer 2016 in Deutschland eine Atmosphäre, in der alle auf das erste islamistische Attentat warteten, nachdem das Land bisher ausgespart geblieben war. Wie um diese Erwartung zu bestätigen, wurde dann die Reihe Würzburg, München, Ansbach aufgemacht. Als ließe sich das alles unter einer Perspektive zusammenfassen, erklärte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): "Der islamistische Terror ist in Deutschland angekommen." (2) Obwohl viele wissen, dass islamistische Attentäter auch deutsche Staatsbürger, im Land aufgewachsen (so wie das auch bei den meisten AttentäterInnen in Frankreich der Fall ist) sein können, verabsolutiert die Rede vom "Ankommen" die natürlich auch bestehende Möglichkeit, dass sich Eingeschleuste, Geflüchtete zu vom IS gesteuerten Attentaten hinreißen lassen. Die reflexartige Aneinanderreihung der drei Attentate vom 18., 22. und 24. Juli lenkte die unmittelbare Kritik sofort auf die Flüchtlingspolitik Merkels vom letzten Jahr, in der etwa auch die Linke Sahra Wagenknecht "Gefahrenpotenziale" entdeckte, die man aufspüren müsse, damit "sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen". (3) Auch auf Seiten der "Linken" wurde also suggeriert, von Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan gingen vorwiegend "Gefahren" aus. Auch wenn es dort Kritik an Wagenknecht gab, zeigt das Beispiel, zu welch skandalösen Positionen wahltaktischer "linker" Opportunismus führen kann. Dass die AfD in diesen Chor aus allen parteipolitischen Richtungen an prominenter Stelle mit einstimmte, verwunderte nicht. Noch am Abend des Münchner Attentats, das sich schließlich als das mit zehn Toten und vielen Verletzten blutigste herausstellte, wollte sie den Beginn einer ganzen islamistischen Anschlagswelle sehen. Tweets von AfD-Mitgliedern sprachen am 22. Juli ohne nähere Kenntnis des Hergangs, aber sofort in Anspielung auf das bürgerbewegte Engagement für Geflüchtete von "verblendeten GutmenschInnen" (sic!; die Feminisierung wurde dabei gleich mit erledigt), von "Merklern" oder von "Linksidioten" und fragte im Imperativ: "Wann macht Frau Merkel endlich die Grenze dicht!" (sic!) Doch schnell geschah in der Phase der unmittelbaren Aufklärung zum Münchner Attentat das Unerwartete: Auf einem Video, das ihn auf einem Dach zeigte, schrie der in München geborene und aufgewachsene Täter David S., 18 Jahre alt, klar hörbar: "Ich bin Deutscher!" Wenn auch das Bekanntwerden der Tatsache, dass David der Sohn eines eingewanderten Iraners war, wieder in das Raster, nach dem jede Terrorgefahr aus dem Ausland kommen muss, passte, wurde dieses endgültig zerstört, als die gesamte Amoklauf-Szene in den Blick der BeobachterInnen kam; als etwa ein deutscher Freund Davids, ein 15-Jähriger aus Gerlingen bei Ludwigsburg, unter Verdacht eines Amoklaufs festgenommen wurde, weil er unter "Diabolic Psychopath" die Mörder Eric Harris und Dylan Klebold, die Täter des Amoklaufs 1999 in Columbine/USA (siehe dazu den Dokumentarfilm von Michael Moore: "Bowling for Columbine"), verherrlicht, außerdem Messer, Patronen, Chemikalien, Bombenbauanleitungen sowie Fluchtpläne seiner Schule zuhause versteckt hatte. (4) Es zeigte sich, dass das zeitliche Zusammentreffen des Münchner Attentats mit denen von Würzburg und Ansbach rein zufällig war. Für David S. war das wirklich bedeutsame Datum der 22. Juli, der 5. Jahrestag des Attentats von Anders Behring Breivik von 2011, war. Letzterer hatte in Norwegen 77 Menschen ermordet, aus antiislamischen, antifeministischen und neofaschistischen Motiven. (5) Breivik sieht sich in der Tradition der Kreuzritter. In seiner Kampfschrift, in der er vor "Marxismus und Islamisierung" warnt, bezeichnet er sich selbst als "Justiciar Knight Commander". Seinen Ausführungen zufolge ist das der höchste Rang bei den Tempelrittern. Bei der Hausdurchsuchung bei S. wurden alle Ingredenzien eines Amokläufers gefunden, der Täter nannte sich im Internet "Hass" und "Amok"; Peter Langmans Buch "Amok im Kopf. Warum Schüler töten" über Lebensläufe von Amokläufern wurde als Lektüre des Täters ausgemacht. Wie viele Amokläufer vor ihm spielte er das Ego-Shooter-Spiel "Counterstrike" mit eigener Konfiguration des Tatorts. Er war behütet und in geordneten Familienverhältnissen in München-Hasenbergl aufgewachsen, zuletzt in den wohlhabenden Nymphenburger Höfen. Neben Breivik und den Columbine-Amokläufern verehrte er Tim K., den Amokläufer von Winnenden 2009. David war sogar im Mai 2015 vor Ort in Winnenden. Die Waffe, eine Glock 17, hatte neben Breivik auch Robert Steinhäuser, Amokläufer von Erfurt 2002, benutzt. Für David war der Iran die historische "Heimstätte der Arier". Internet-Mitspieler äußerten über David: "Er sei sehr nationalistisch gewesen. Auf den Plattformen (...) äußerte er sich so offen fremdenfeindlich, dass viele den Kontakt abbrachen." David war am 20. April 1998 geboren, für ihn eine "Auszeichnung", "dass sein Geburtstag auf den von Adolf Hitler fiel". (6) Alle Opfer dieses rassistischen Attentäters hatten einen Migrationshintergrund. Amokläufe - Terror von rechts? Medien und PolitikerInnen tun sich schwer damit, Amokläufe unter Terrorismus zu fassen. Man sucht das Wort zu vermeiden, oder eiert herum wie der "Spiegel": "Alles Terror? Mitnichten." Dann aber werde es doch schwieriger, "die eruptive von der geplanten Tat" zu unterscheiden. "Irrer oder Islamist? Oder weder noch?" Fast schon verzweifelt: Es sei eben ein "Wimmelbild". (7) Neofaschistische Motive für Terrorismus mag die Öffentlichkeit gerade jetzt nicht hören, sie passen nicht ins Erwartungsbild: "Schon vor den Anschlägen des Juli hatte die Terrorangst [vor dem Islamismus; d.A.] alle anderen Ängste der Deutschen in Umfragen verdrängt." (8) Doch die Szene im Internet, in der sich David bewegte, ist ideologisch immer wieder eindeutig. So sagte ein Mit-Gamer des Spiels "Doom", in dem der Columbine-Amoklauf nachgespielt wurde: "Ich liebe das System der natürlichen Auslese. Aber leider erfolgt diese unter Menschen nicht mehr." (9) Eine europäische Studie zu 98 Einzelangriffen von sogenannten "einsamen Wölfen" in der EU, der Schweiz und Norwegen kam zu dem Ergebnis, dass "von 2009 bis 2014 zwar 38 Prozent ‚religiös motiviert' waren, aber auch 33 Prozent von Rechtsextremisten begangen wurden." (10) Hier wäre noch zu klären, ob "religiös motiviert" in jedem Fall islamistisch bedeutet, Breivik war überzeugt, mit seinem Massenmord das christliche Abendland zu verteidigen. Das Verhältnis kehrt sich für die BRD deutlich um: Einerseits sind die durch islamistischen Terror Ermordeten noch immer sehr wenige (im Wesentlichen die Attentäter von Ansbach und Würzburg selbst, der Messermord eines Syrers am 24. Juli in Reutlingen (11) war offensichtlich nicht islamistisch motiviert). Dazu der "Spiegel": "Seit der Axtattacke von Würzburg jedenfalls greifen Bundesbürger wieder zur Selbstjustiz. Im niedersächsischen Gailhof und im nordrhein-westfälischen Rösrath wurden Asylbewerber auf offener Straße attackiert. Im sächsischen Niesky fielen aus einem Auto heraus Schüsse auf eine Asylunterkunft. In Dresden, Heidenau und Königstein malten Unbekannte Leichenumrisse vor die Bahnhöfe und hinterließen Flugblätter mit der Aufschrift ‚Migration tötet'." (12) Auch an die Opfer der NSU-Mordserie sei an dieser Stelle erinnert, wenngleich es sich hier gerade nicht um EinzeltäterInnen handelte. Narzisstische Kränkung des Amokläufers und des islamistischen Terroristen David Sonboly wurde in der Schule gemobbt. Er habe schwer Anschluss gefunden und sei oft schikaniert worden. "Er habe so weibisch geredet, sagen Leute, die Sonboly aus der Schulzeit kannten. Auch sein Gang, der wirkte, als hätte er einen Handball zwischen den Beinen, gab Anlass zu Hänseleien. (...) Ein anderes Mal meldet er sich bei der Polizei, weil er von drei Jugendlichen verdroschen wurde. (...) In dieser Zeit entwickelt David offenbar einen Hass auf Türken und Araber, die, so berichten Mitschüler, zu seinen größten Peinigern gehörten." (13) Auch islamistische Attentäter sind in der Regel jung und haben bereits in frühem Alter, oft schon in der Schule und in Familienkreisen, eine Kränkung ihres Selbst erlebt, die sie offenbar nicht verarbeiten konnten, wodurch sie suizidgefährdet wurden oder einen Hass auf die Gesellschaft entwickelten. Mohammed D., der Ansbacher Täter, hatte bereits zwei Suizidversuche unternommen. Französische Kommentatoren wie Farhad Khosrokhavar (14) oder Olivier Roy (15) sehen hier eine Möglichkeit für einen Verhaltenswandel, der die erlittene Frustration mitunter nach außen wendet: Früher brachten sich Depressive still und ohne Aufsehens um, seit dem 11. September 2001 "nehmen sie andere Menschen mit in den Tod" (16) und/oder berufen sich dabei auf den IS. So ähneln sich islamistische Attentäter und Amokläufer, auch wenn Letztere nicht immer einer neofaschistischen Ideologie nachhängen oder diese nachgewiesen werden kann: Der aus Montabaur stammende, deutsche Ko-Pilot Andreas L. nahm an Bord eines Airbus A 320 am 24. März 2015 genau 149 Fluggäste beim Flug Barcelona-Düsseldorf in den französischen Alpen mit sich in den Tod. L. lief aus seiner eigenen Sicht Gefahr, im kapitalistischen Wettbewerb um seine Berufskarriere alsbald als Verlierer dazustehen, weil er Angststörungen hatte, Sehstörungen, Furcht vor Erblindung und ein Arzt ihn zwei Wochen vor seinem Suizid und Massenmord in eine psychiatrische Klinik einweisen wollte. (17) Wer will heute schon ein Loser sein? Ganz besonders übrigens nicht in den USA, wo "Loser" ein gesellschaftlich verbreitetes Schimpfwort ist, wo es mehr Waffen als EinwohnerInnen gibt und wo die weißen, männlichen und amoklaufenden Terroristen weltweit am zahlreichsten sind. Aus dieser Sicht heraus besteht bei KommentatorInnen die Versuchung, das so unvermittelt wie als störend registrierte Amokphänomen nach der psychologischen Seite hin aufzulösen. Der Autor und Psychoanalytiker Peter Altmeyer etwa stellt zwar ebenfalls eine Ähnlichkeit zwischen amoklaufendem und islamistischem Terroristen fest, konzentriert sich aber ganz auf das psychologische Erklärungsmuster einer "enormen Kränkungswut", die sich dann in "eitlem Größenwahn", einer "öffentlichen Inszenierung von Allmachtphantasien" Luft mache. Der Amokläufer und der Islamist würden beide über längere Zeit hinweg ein "rampage killing" vorbereiten (also kein Gegensatz zwischen "eruptiver" und "geplanter" Tat), sie seien beide auf der Suche nach "Resonanz", nach einer "offenen Bühne". Es ginge beiden erkennbar darum, "möglichst viele Opfer" umzubringen, um ihre eigene "posthume Berühmtheit" zu erzielen. Da gebe es eine "Ökonomie der Aufmerksamkeit": Amokläufer und Islamist seien in einem "pathologischen Narzissmus" auf eine "Neugeburt" aus, die "aus einer schwachen eine starke Figur, aus dem Gekränkten einen Rächer, aus dem Verlierer einen Gewinner macht." (18) Neben der psychologischen Dimension will Altmeyer aber die gesellschaftspolitische Ideologie vieler Amokläufer nicht zur Kenntnis nehmen, dabei gibt es da fließende Übergänge, die bei Amokläufern nur unterschiedlich stark ausgeprägt sind: "Es gibt Onlinegruppen, in denen die Grenzen zwischen Ausländerhass, Rechtsextremismus und allgemeiner Menschenverachtung zerfließen. Die ‚social club misfit gang' begrüßt Besucher mit einem Hakenkreuz und den Worten ‚Willkommen, potenzieller zukünftiger Amokläufer'. Rund 1600 Mitglieder aus aller Welt gehören dieser virtuellen Gang an." (19) So auch der 15jährige Freund Sonbolys aus Gerlingen. Er formuliert eine Ästhetik, die die ideologische Verbindung zwischen Amoklauf und Neofaschismus herstellt: "Ich wünschte, ich könnte meine Brandbomben an einem lebendigen Körper testen. Ich würde so gerne die verbrannte Haut und den Ruß auf dem Fleisch sehen." (20) Unter denen, die so denken, endet da nicht manchmal notwendig einer bei einer Wiederholungstat nach dem Vorbild Breiviks? Insofern ist der Terrorismus nicht im Juli 2016 in Deutschland "angekommen", er war längst da, würden auch Amokläufe und die dahinter stehende Ästhetik als Terror behandelt, nicht nur das islamistische Attentat. Hoffnungszeichen der Solidarität anstatt immer neuer Repression Wenn Amoklauf und islamistisches Attentat in der politischen und Medienöffentlichkeit gleichwertig behandelt würden, bestünde zwar die Gefahr, dass sich als Nebeneffekt gesellschaftliche Ängste stärker auf psychisch Kranke verlagern. Aber wäre damit nicht eine andere, fatale und falsche Zuspitzung wenigstens gebrochen? Dass nämlich Geflüchtete, die hierzulande Attentate begehen, die einzig vorstellbare Form des Terrors sind, während einheimische Amokläufer, die bis heute bei weitem mehr Opfer verursachen, immer mit einem psychologischen Bonus rechnen können? Warum wird kaum über die alltäglichen rassistisch motivierten Brandanschläge und Angriffe von deutschen RassistInnen auf Flüchtlingsheime und MigrantInnen berichtet? Seit 1990 wurden Hunderte Menschen in Deutschland durch Neonazis getötet. Im gleichen Zeitraum kamen in Deutschland zwei Menschen durch islamistischen Terror ums Leben. Der größte (bis heute nicht aufgeklärte) Terrorangriff in der deutschen Nachkriegsgeschichte wurde nicht durch Islamisten oder die RAF verübt, sondern am 26.9.1980 von Neonazis. Durch die Explosion einer selbstgebauten Rohrbombe wurden damals auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen getötet und 211 verletzt, 68 davon schwer. Wer sich diese Fakten vergegenwärtigt, kann erkennen, dass die Hauptprobleme in Deutschland der Rassismus und der neofaschistische Terrorismus sind. Dies wird in den deutschen Medien aber kaum erwähnt. Auch aufgrund dieser unterschiedlichen Wahrnehmung haben sich die regierungsoffiziellen Vorschläge für Gesetzesverschärfungen trotz des Münchner Amokläufers wieder schwerpunktmäßig auf Maßnahmen gegen MigrantInnen eingependelt, ganz so, als brächte eine Kehrtwende bei der Flüchtlingspolitik Merkels automatisch ein Ende der Terroranschläge. Ein Blick nach Frankreich reicht, um das als Mythos zu enttarnen: Dort wurden 2015 insgesamt nur 65.000 Menschen aufgenommen und 30.000 abgeschoben. Wurden dadurch etwa Terroranschläge verhindert? Sei es die Diskussion um ein Burka-Verbot, um die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, um schnellere Verfahren zur Ausweisung, um den Zugriff der Nachrichtendienste auf die Vorratsdatenspeicherung, um verstärkte Videoüberwachung, um verstärkte Bundeswehr-Einsätze im Innern, Fußfesseln für sogenannte "Gefährder" - alle in der öffentlichen Diskussion stehenden Maßnahmen zielen auf den Typus des geflüchteten, nicht-deutschen, islamistischen Terroristen ab. (21) Damit ist über die Frage der Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen noch gar nichts gesagt. Könnte die nicht sogar überhaupt vom militärischen Engagement bei den Kriegen im Mittleren Osten abhängen? Waren solche Maßnahmen vielleicht nur deshalb in Spanien und Großbritannien wirksam (beide Länder zogen ihre Truppen weitgehend zurück), während sie in Frankreich, wo das Burkaverbot seit Jahren existiert und jetzt sogar der Schwimmanzug "Burkini" verboten wird, allesamt scheiterten? Nur das Vorhaben, die ärztliche Schweigepflicht zu lockern, könnte im Prinzip neben traumatisierten Bürgerkriegsflüchtlingen auch auf Amokläufer abzielen. Zum Glück laufen die Ärztevereinigungen dagegen Sturm. Bereits jetzt sind Ärzte befugt, Behörden zu informieren, wenn in einem Therapiegespräch Attentatspläne offenbar werden. Ansonsten: "Würde man die Regelungen verschärfen, führte das möglicherweise dazu, dass gefährdete Menschen gar nicht erst zum Therapeuten gingen." (22) Wieder würde versucht, der Repression den Vorrang vor der Prävention zu geben und etwa die Unterstützung für wichtige Einrichtungen wie das Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin der nächsten Repressionsschleife zu opfern. Doch es gibt auch Lichtblicke angesichts dieses Ängsteschürens und der noch immer einseitigen Ausrichtung der Terrordiskussion auf Geflüchtete. Zu allererst ist hier das aller Hetze zum Trotz anhaltende große humanitäre Engagement vieler FlüchtlingshelferInnen zu nennen. Ein Lichtblick ist auch der beträchtliche Widerstand bei Abschiebungen: Seit Anfang 2015 wurden laut WDR 637 Abschiebungen abgebrochen. In mindestens 330 Fällen von diesen 637 geht dies nach Angaben der Tageszeitung "Neues Deutschland" auf die Gegenwehr der AsylbewerberInnen zurück. In 160 Fällen haben die Piloten Humanität und Zivilcourage gezeigt und die Entscheidung getroffen, die Person nicht mitzunehmen. (23) Auch im Chaos des Attentatsabends des Münchner Amokläufers, als durch überhitzte und zum Teil verantwortungslose Meldungen in den "sozialen Netzwerken" vor einem islamistischen Terrorangriff auf eine ganze Stadt gewarnt wurde, nahmen MünchnerInnen "gestrandete, verängstigte und panische Menschen bei sich auf. Auch der Bayerische Landtag und mehrere Moscheen öffneten spontan ihre Pforten. Unter dem Hashtag #offenetuer organisierten Twitter-Nutzer Notunterkünfte in der Nachbarschaft." (24) (1) Klaus Theweleit, in: ak 618, Hamburg, 16.8.2016, S. 31 (2) Horst Seehofer, zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 14. (3) Sahra Wagenknecht, zit. nach: "Volkes Stimme", in: Spiegel 31/2016, S. 38. (4) Morten Friedel: "Wie Schüler andere Schüler abknallen", in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31. Juli 2016, S. 2. (5) Vgl. zu Breivik die interessanten Informationen und Charakteranalysen aus anti-maskulinistischer Sicht in Andreas Kemper (Hg.): Die Maskulinisten. Organisierter Antifeminismus im deutschsprachigen Raum, Unrast, Münster 2012. (6) Informationen nach: "Im Tunnel des Wahnsinns", Spiegel 31/2016, S. 21ff. (7) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (8) Ebenda, S. 19. (9) Zit. nach Morten Friedel: "Wie Schüler andere Schüler abknallen", in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31. Juli 2016, S. 2. (10) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (11) Siehe: http://opposition24.com/letzter-stand-zum-macheten-mord-in-reutlingen/291528, 25. Juli 2016. (12) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 19. (13) Zit. nach: "Im Tunnel des Wahnsinns", Spiegel 31/2016, S. 21. (14) Zit. nach "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (15) Vgl. zu Olivier Roy auch Lou Marin: "Frankreichs hausgemachter Terror", in: Hintergrund. Das Nachrichtenmagazin, Nr. 1/2016, S. 37ff., sowie einen jüngeren Artikel im "Spiegel" über den offen ausgetragenen Streit zwischen den französischen Islamismusforschern Gilles Kepel, der die systemkompatible Variante vertritt und den Islamismus als lineare Radikalisierung aus dem Islam heraus versteht, und Olivier Roy, der den Terrorismus für ein auch hausgemachtes Phänomen hält und von einem neuen Nihilismus spricht, nicht von einer "Radikalisierung des Islam", sondern von einer "Islamisierung des Radikalismus"; siehe Spiegel 30/2016. (16) Farhad Khosrokhavar, zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (17) Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Lubitz sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Germanwings-Flug_9525. (18) Martin Altmeyer: "Morden im Rampenlicht", in: Spiegel 31/2016, S. 122ff. (19) Laura Backes: "Bleib ruhig und knall alle ab", in: Spiegel 31/2016, S. 23. (20) Zit. nach ebenda. (21) Vgl. zu den Vorschlägen: "Filmen, Speichern, Abschieben", in: Süddeutsche Zeitung, 11. August 2016, S. 2 sowie "Das Panik-Orchester", in: Spiegel 33/2016, S. 16ff. (22) Zit nach: "Das Panik-Orchester", in: Spiegel 33/2016, S. 18. (23) Quellen: WDR-Fernsehen, Meldung vom 18. August 2016: "Hunderte Abschiebungen abgebrochen." ; Siehe: http://bit.ly/2bduLNs (24) Zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel, 31/2016, S. 19.
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
 Erbvertrag - Ihre Notariate im Kanton Zürich Sie sind hier: Home > Notariat > Erbrecht > Erbvertrag Welches sind die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Erbvertrag und einem Testament? Im Gegensatz zum einseitigen Testament ist der Erbvertrag eine Vereinbarung zwischen dem Erblasser und einem oder mehreren Vertragsparteien unter Mitwirkung von zwei unabhängigen Zeugen. Die Vertragsschliessenden haben die öffentliche Urkunde vor dem Notar und in Gegenwart der Zeugen zu unterzeichnen (Art. 512 ff. ZGB). Der Erbvertrag gibt die Möglichkeit, den Nachlass unter Mitwirkung aller Betroffenen, nach den individuellen Bedürfnissen der Vertragsparteien, dass heisst unabhängig von den gesetzlichen Pflichtteilsansprüchen zu regeln. Wann soll ich einen Erbvertrag abschliessen? Folgende Vereinbarungen können bzw. müssen in einem Erbvertrag geregelt werden: Die Eltern wollen sich gegenseitig als Alleinerben einsetzen. Die Nachkommen verzichten im Erbvertrag auf ihre Pflichtteilsansprüche. Im Erbvertrag wird der Wert eines Grundstückes, das von einem Elternteil an einen Nachkommen als Erbvorbezug abgetreten wurde, für die künftige Erbteilung festgesetzt. Die Nachkommen aus einer früheren Ehe stimmen der gänzlichen oder teilweisen Begünstigung des Ehepartners zu, sei dies, indem die Nachkommen z.B. vollumfänglich auf ihre Pflichtteilsansprüche gegenüber ihrem leiblichen Elternteil verzichten und vom Stiefelternteil dafür als Erben des bei seinem Ableben vorhandenen Nachlasses eingesetzt werden, oder dass die Nachkommen aus einer früheren Ehe zustimmen, dass ein Teil des ihnen zufallenden Nachlasses dem überlebenden Stiefelternteil lebenslänglich oder auf eine begrenzte Zeit zur Nutzniessung überlassen wird. Die Pflichtteilserben stimmen einer Vor- und Nacherbeneinsetzung zu. Die Kinder werden “ausgekauft”, z.B. wird mit den Kindern aus einer früheren Ehe ein Erbverzicht gegen Entgelt vereinbart. Vereinbarung über die Teilung des Nachlasses unter Festsetzung von Anrechnungswerten Wer kann einen Erbvertrag abschliessen? Zur Abschliessung eines Erbvertrages bedarf diejenige Person, die über ihre Erbschaft verfügt, der Mündigkeit. Bezüglich dieser Person ist jede Stellvertretung (gesetzliche oder gewillkürte) ausgeschlossen. Wie kann ich den Erbvertrag aufheben oder abändern? Im Unterschied zum Testament kann der Erbvertrag grundsätzlich nicht einseitig aufgehoben werden. Die Aufhebung bedarf der schriftlichen Vereinbarung aller Vertragsschliessenden (Art. 512 ff. ZGB). Eine Abänderung muss wiederum in einem Erbvertrag vereinbart werden. Welche Verfügungen können nicht im Erbvertrag vereinbart werden? Grundsätzlich sind alle Verfügungen möglich, die in einem Testament zulässig sind (vgl. Verfügungen im Testament). Die Einsetzung eines Willensvollstreckers (Art. 517 ZGB) kann jedoch nur in einer letztwilligen Verfügung (Testament) erfolgen. Stand: 20.01.2020, 22:26 Uhr
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
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Allgemeines und Geschäftsbeziehungen Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die im Rahmen des eBay-Shops mit dem Händlernamen „www*biertrucks*de“ des Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau (im nachfolgenden „Verkäufer“ genannt) zustande gekommenen Vertragsbeziehungen zwischen dem Verkäufer und seinen Kunden (im nachfolgenden „Käufer“ genannt). 1. Verträge kommen sowohl mit Verbrauchern als auch mit Unternehmern zustande. 2. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können 3. Gemäß § 14 BGB ist Unternehmer eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Eine rechtsfähige Personengesellschaft ist eine Personengesellschaft, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen. II. Zustandekommen des Vertrages Der Vertragsschluss findet über eBay statt. Hierfür gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay Deutschland (siehe § 6 eBay AGB). Dieser ist erreichbar unter der Internetadresse http://pages.ebay.de/help/ III. Lieferung, Versandkosten, Verpackungskosten sowie Gefahrenübergang 1. Soweit eine Lieferung (Auslieferung an das Versandunternehmen) zwischen Verkäufer und Käufer vereinbart wurde, erfolgt diese unverzüglich nach Geldeingang. Die Versand- sowie Verpackungskosten und den Liefertermin entnehmen Sie bitte der jeweiligen Artikelbeschreibung, bzw. über den dort befindlichen Link „weitere Details“. Dort werden für die jeweiligen Länder, in die die entsprechenden Artikel versendet werden, die Versand- und Verpackungskosten genauestens als Gesamtsumme angezeigt. 2. Ist der Käufer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, so trägt das Versandrisiko ausschließlich der Verkäufer. Ist der Käufer hingegen Unternehmer, geht die Gefahr auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Personen oder Anstalt ausgeliefert hat. IV. Preise, Umsatzsteuer, Zahlung 1. Beim Erwerb über eine Online-Auktionsplattform gilt derjenige Preis, zu dem der Kaufvertrag zustande gekommen ist. Alle angegebenen Preise sind daher Gesamtpreise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten und Verpackungskosten. Die zuzüglichen Versand- und Verpackungskosten entnehmen Sie der Artikelbeschreibung wie in III. Ziff. 1 beschrieben. Im Übrigen gelten die vereinbarten Preise. 2. Die gewährten Zahlungsarten (PayPal, Überweisung) entnehmen Sie bitte der Artikelbeschreibung des jeweiligen Angebotes, respektive unter dem Link „Alle Details anzeigen“. V. Mängelhaftungsrecht/Haftung Für unsere Waren gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht, soweit nicht hier unter V. davon abgewichen wird. 1. Handelt der Kunde als Verbraucher, wird die Verjährung der Mängelhaftungsansprüche für gebrauchte Waren auf ein Jahr ab Ablieferung der Sache begrenzt. Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, bleibt unberührt. Weiterhin bleibt die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei sonstigen Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, unberührt. Darüber hinaus bleibt eine etwaige Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften. 2. Für Unternehmer gilt hinsichtlich der Gewährleistung und der Haftung folgendes: a) Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt gegenüber Unternehmern sowohl bei neu hergestellten Sachen als auch bei gebrauchten Sachen ein Jahr. Im Übrigen gelten auch hier die gesetzlichen Vorschriften. b) Der Käufer hat die Ware gemäß § 377 HGB unverzüglich nach der Ablieferung durch den Verkäufer, soweit dies nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlich ist, zu untersuchen und, wenn sich ein Mangel zeigt, dem Verkäufer unverzüglich Anzeige zu machen. Unterlässt der Käufer die Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden. Anderenfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Zur Haltung der Rechte des Käufers genügt die rechtzeitige Absendung der Anzeige. Hat der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen, so kann er sich auf diese Vorschriften nicht berufen. VI. Eigentumsvorbehalt Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware im Eigentum des Verkäufers. VII. Weitere Informationspflichten für Verträge in Fernabsatz sowie für den elektronischen Geschäftsverkehr 1. Informationen über die technischen Schritte, die zu einem Vertragsschluss führen Für einen Vertragsabschluss stehen über eBay vier unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Zum einen das Auktionsverfahren das „Angebot an unterlegene Bieter“-Verfahren, das „Sofort-Kaufen“-Verfahren, und das „Preis-Vorschlagen“-Verfahren. Zum Vertragsschluss führen jeweils die folgenden Angebotsschritte und Annahmeschritte eines bei Ebay angemeldeten Mitgliedes. a) Auktionsverfahren Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des Auktionsverfahrens. Die Annahme liegt in der Abgabe des im Zeitpunkt der Beendigung der Auktion höchsten Gebots durch den Kunden. Zur Abgabe eines Gebotes führen folgende Schritte: Zunächst gibt der Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers den Betrag seines Maximalangebots in das Eingabefeld „Ihr Maximalangebot: EUR“ ein. Anschließend betätigt der Kunde die Taste „Bieten“. Sodann öffnet sich für den eingeloggten Kunden eine Browserseite, welche die wesentlichen Merkmale des Angebots sowie die des Gebots des Kunden zusammenfasst. Im letzten Schritt betätigt der Kunde die Taste „Gebot bestätigen“. Das Gebot ist nun bindend und kann nicht mehr korrigiert werden. Der im Zeitpunkt der Beendigung der Auktion Höchstbietende, erhält von eBay eine Nachricht an seine bei eBay hinterlegte E-Mail-Adresse. b) „Angebot an unterlegene Bieter“- Verfahren Das Angebot liegt im Anbieten der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Angebot an unterlegene Bieter“- Verfahrens. Der Kunde erhält das Angebot als Nachricht mit dem Betreff „Angebot an unterlegene Bieter“ per E-Mail an seine bei eBay hinterlegte E-Mail-Adresse. Diese kann er unter der Schaltfläche „Meine Nachrichten“ auf der Seite „Mein eBay“ abrufen. Folgende Schritte führen innerhalb der vom Verkäufer gesetzten und in der Nachricht an den Kunden angezeigten Frist zur Annahme: Zunächst betätigt der Kunde den Link „Artikel aufrufen“ oder die Schaltfläche „Jetzt antworten“. Auf der folgenden Browserseite betätigt der eingeloggte Kunde dann die Schaltfläche „Sofort-Kaufen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. c) „Sofort-Kaufen“- Verfahren Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Sofort- Kaufen“- Verfahrens. Zur Annahme des Angebotes führen folgende Schritte: Der Kunde kann wählen, ob er sich für die Bestellung in sein bereits vorhandenes eBay-Konto einloggt oder für die Bestellung ein neues eBay-Konto anlegt oder die Bestellung ohne Anmeldung bei eBay als "Gast" ausführt. Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde oder der Kunde, der als „Gast“ bestellt, auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Sofort-Kaufen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. Im Rahmen der Bestellung als "Gast" bestätigt der Kunde den Button "Kaufen und zahlen" und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. d) „Preis- Vorschlagen“- Verfahren Angebotsschritte: Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Preis vorschlagen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Danach gibt der Kunde in das Eingabefeld „Ihr Preisvorschlag: EUR pro Artikel“ seinen Preisvorschlagsbetrag ein. Anschließend betätigt der Kunde die Schaltfläche „Preisvorschlag überprüfen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Preisvorschlag senden“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. Annahmeschritte: Je nach den vom Verkäufer getroffenen Voreinstellungen, kann der Preisvorschlag des Kunden im fünften Schritt sofort angenommen, sofort abgelehnt oder überdacht, das heißt innerhalb der auf der Seite angezeigten Frist von maximal 48 Stunden angenommen, abgelehnt oder durch einen Gegenvorschlag abgelehnt, werden. Bei sofortiger Annahme öffnet sich eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag angenommen wurde. Im Falle der sofortigen Ablehnung öffnet sich eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag abgelehnt wurde. Mit Betätigung der Schaltfläche „Neuen Preisvorschlag senden“ kann der Kunde nun einen neuen Preisvorschlag machen. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. Im Falle des Überdenkens erscheint sodann eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag gesendet wurde. Der Verkäufer kann dies nun innerhalb der auf der Seite angezeigten Frist von maximal 48 Stunden annehmen, ablehnen oder durch einen Gegenvorschlag ablehnen. Die Entscheidung des Verkäufers kann der Kunde unter „Meine Nachrichten“, „Mein eBay“ oder seiner „Preisvorschlags-Seite“ aufrufen. Mit Annahme des Preisvorschlages kommt ein Vertrag zustande. Bei Ablehnung hat der Kunde die Möglichkeit einen neuen Preisvorschlag durch betätigen der Schaltfläche „Neuen Preisvorschlag senden“ abzugeben. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. Die Ablehnung dieses Vorschlages durch einen Gegenvorschlag stellt ein neues Angebot des Verkäufers dar. Der Kunde kann den Gegenvorschlag nun entweder durch betätigen der Schaltfläche „Preisvorschlag annehmen“ annehmen, wodurch der Vertrag zustande kommt. Der Kunde kann den Gegenvorschlag aber auch durch einen Gegenvorschlag ablehnen, indem er die Schaltfläche „Gegenvorschlag senden“ betätigt. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. e) Warenkorbfunktion Zusätzlich steht dem Käufer die Warenkorbfunktion (sofern verfügbar) bei Festpreisartikeln und Auktionen mit noch nutzbarer Sofortkaufoption zur Verfügung. Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Warenkorb“- Verfahrens. Zur Annahme des Angebotes führen folgende Schritte: Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Warenkorb“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zum nächsten Schritt gelangt der Käufer über die Schaltfläche „Weiter zur Kaufabwicklung“. Nach Auswahl der Zahlungsart muss die Schaltfläche „Weiter“ betätigt werden. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen und Zahlen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. 2. Speicherung des Vertragstextes nach Vertragsschluss sowie Zugänglichkeit für den Kunden. Der Vertragstext in Form des Angebotes wird durch eBay gespeichert. Der Käufer kann den Vertragstext nach Vertragsschluss über sein eBay-Mitgliedskonto abrufen. Im Mitgliedsbereich wird der jeweilige Kauf gelistet. Der Käufer kann das Angebot dort abrufen. Alle wesentlichen Vertragsbestimmungen sind dort enthalten. Da der Vertragstext bei eBay nach Vertragsschluss nur bis zu 90 Tagen gespeichert wird, ist dem Käufer zu raten, den Vertragstext umgehend nach Vertragsschluss selber zu speichern. Dies kann dadurch erfolgen, indem Sie durch die Betätigung der rechten Maustaste die entsprechende Seite auf ihrem Computer speichern. Ferner haben Sie die Möglichkeit über die Druckfunktion Ihres Browsers, den Vertragstext auszudrucken. Vom Verkäufer selbst wird der Vertragstext nicht gespeichert. Die Verbraucherinformation sowie die Information zur weiteren Abwicklungen des Vertrages werden dem Käufer nach Vertragsschluss per E-Mail zugesandt. 3. Möglichkeit der Berichtigung von Eingabefehlern Vor Abgabe der Bestellung besteht jederzeit die Möglichkeit Ihre Eingaben zu korrigieren. Korrekturen können Sie entweder direkt auf der Angebotsseite in vorhandenen Eingabefeldern oder nach Anklicken des Buttons „sofort kaufen“ bzw. „bieten“ auf der nachfolgenden Bestätigungsseite vornehmen. Informationen über die technischen Mittel um Eingabefehler zu erkennen und zu berichtigen In allen oben genannten Verfahren kann der Kunde seine Eingaben wie folgt erkennen, überprüfen und korrigieren: a) Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von eBay zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels den üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. b) Nach Anklicken des Eingabe-Buttons (z. B. „Bieten“, „Sofort-Kaufen“, „Preis vorschlagen“, „Preisvorschlag überprüfen“ oder „Neuen Preisvorschlag senden“) kann der Kunde seine Eingaben auf der nachfolgenden Bestätigungsseite nochmals überprüfen. Möchte er nun seine Eingaben korrigieren, kann er entweder durch Anklicken des „Zurück“- Buttons seines Browsers auf die eBay-Artikelseite zurückwechseln oder den Vorgang durch Schließen des Browserfensters abbrechen und die eBay-Artikelseite später erneut aufrufen. Die gewünschten Korrekturen können dann wieder mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 4. Vertragssprache Die Vertragssprache ist ausschließlich deutsch. 5. Verhaltenskodizes Der Verkäufer hat sich keinen einschlägigen Verhaltenskodizes unterworfen. 6. Bestellungsbestätigung Nach dem erfolgten Kauf erhalten Sie eine Bestätigungsemail. 7. Beanstandungen und Gewährleistungen Beanstandungen, wie insbesondere Gewährleistungsansprüche, sind an den Verkäufer zu richten. 8. Wesentliche Merkmale der Ware Die wesentlichen Merkmale der Ware entnehmen Sie der Artikelbeschreibung. Dies gilt auch für die Gültigkeitsdauer etwaiger befristeter Angebote. Weitere Informationen zur Zahlung und Vertragsabwicklung entnehmen Sie ebenfalls dem Angebot. VIII. Rücknahmesystem Hinsichtlich der von uns erstmals mit Ware gefüllten und an private Endverbraucher abgegebene Verkaufsverpackungen hat sich unser Unternehmen zur Sicherstellung der Erfüllung unserer gesetzlichen Pflichten nach § 6 VerpackV ab dem 01.01.2009 dem bundesweit tätigen Rücknahmesystem Landbell-AG, Rheinstraße 4K – 4L, 55116 Mainz (Kd.-Nr.: 4117757) angeschlossen. IX. Informationspflicht gemäß Batteriegesetz (BattG) Im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Batterien oder Akkumulatoren oder mit der Lieferung von Geräten, die Batterien oder Akkumulatoren enthalten, sind wir gemäß der Batterieverordnung verpflichtet, auf Folgendes hinzuweisen: Batterien dürfen nicht in den Hausmüll gegeben werden. Sie sind zur Rückgabe gebrauchter Batterien als Endverbraucher gesetzlich verpflichtet. Sie können Batterien nach Gebrauch in der Verkaufsstelle oder in deren unmittelbarer Nähe (z.B. in kommunalen Sammelstellen oder im Handel) unentgeltlich zurückgeben. Sie können Batterien aus unserem Sortiment in üblicher Menge auch per Post an uns zurücksenden. Batterien oder Akkumulatoren, die Schadstoffe enthalten, sind mit dem Symbol einer durchgekreuzten Mülltonne gekennzeichnet. In der Nähe zum Mülltonnensymbol befindet sich die chemische Bezeichnung des Schadstoffes. „Cd“ steht für Cadmium, „Pb“ für Blei, „Hg“ für Quecksilber, „Li“ für Lithium, „Ni“ für Nickel, „Mh“ für Metallhydrid und „Zi“ für Zink. Weitere detaillierte Hinweise zum Batteriegesetz erhalten Sie auch beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. X. Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten Hersteller müssen seit dem 13. August 2005 in den Verkehr gebrachte, alte Elektrogeräte kostenlos zurücknehmen. Die Hersteller müssen ihre Elektro- und Elektronikgeräte, die nach dem 23. November 2005 in Verkehr gebracht werden, mit einem Symbol (durchgestrichene Abfalltonne auf Rädern) kennzeichnen. Als Händler sind wir gesetzlich verpflichtet, Sie hiermit zu informieren, dass solche Altgeräte nicht als unsortierter Siedlungsabfall zu beseitigen sind, sondern getrennt zu sammeln und über die örtlichen Sammel- und Rückgabesysteme zu entsorgen sind. Gemäß dem Gesetz „ElektroG“ vom 23.März 2005 verkaufen wir ab dem 25. November 2005 nur noch Elektro- und Elektronikgeräte von Herstellern, welche sich entsprechend bei der zuständigen Behörde registriert haben und eine insolvenzsichere Garantie für die Finanzierung der Rücknahme und Entsorgung ihrer Elektrogeräte nachweisen können. XIII. Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR -VO und § 36 VSBG: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online- Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit. XIV. Schlussbestimmung Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Verkäufer und dem Kunden sowie auf die jeweiligen Geschäftsbedingungen findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Datenschutzerklärung 1. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, Telefonnummer: 03763/75189, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de 2. Rechtsgrundlage der Verarbeitung Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist die Bearbeitung der Bestellung und Erfüllung des Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist. Die Verarbeitung beruht auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. 3. Speicherzeitraum Wir speichern die für die Abwicklung Ihrer Bestellung von eBay erhobenen und uns übermittelten personenbezogenen Daten bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht. Anschließend werden Ihre Daten von uns gelöscht, es sei denn, dass wir nach Artikel 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (aus HGB, StGB oder AO) zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind oder Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt haben. Weitere Informationen zur Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten direkt durch eBay entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von eBay. 4. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten, sowie Art und Zweck von deren Verwendung Sie haben während des Registrierungsvorgangs bei eBay sowie während der Bestellabwicklung bereits dazu eingewilligt, dass eBay uns Ihre personenbezogenen Daten zum Zwecke der Vertragsabwicklung übermittelt. Diese von eBay an uns übermittelten personenbezogenen Daten werden von uns gespeichert. Bitte beachten Sie die Ausführungen und Erklärungen von eBay unter https://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html Der Verwendungszweck der und übermittelten personenbezogenen Daten besteht in der Kundenidentifikation, Bestellabwicklung, Kundenkorrespondenz, Rechnungsstellung, sowie zur Abwicklung von evtl. vorliegenden Haftungsansprüchen oder der Geltendmachung etwaiger Ansprüche gegen Sie. 5. Weitergabe von Daten a) Grundsätzliches Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den nachfolgend unter b) und c) genannten Zwecken findet nicht statt. Ihre personenbezogenen Daten geben wir nur an Dritte weiter, wenn: Sie Ihre nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben, die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben, für den Fall, dass für die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO eine gesetzliche Verpflichtung besteht, sowie dies gesetzlich zulässig und nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist. Während des Bestellprozesses und vor Abschluss der Bestellung werden wir von Ihnen eine Einwilligung zur Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte einholen. b) Grundsätzliche Datenweitergabe Ihre personenbezogenen Daten werden von uns an Dritte ausschließlich an die im Rahmen der Vertragsabwicklung beteiligten Dienstleistungspartner, wie z.B. das mit der Lieferung beauftragte Logistik-Unternehmen und das mit Zahlungsangelegenheiten beauftragte Kreditinstitut, weitergegeben. In den Fällen der Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten stets auf das erforderliche Minimum. c) Datenweitergabe bei Zahlung via PayPal Die Zahlungsoptionen per Kreditkarte und per Lastschrift und Kauf auf Rechnung bieten wir über unseren externen Zahlungsabwickler PayPal an. Wenn Sie derartige Zahlungsoptionen verwenden, werden wir Ihre zur Zahlungsabwicklung erforderlichen personenbezogenen Daten an die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxemburg weitergeben. In der Regel handelt es sich bei dem Umfang der an PayPal weitergegebenen personenbezogenen Daten um: Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen. Der Zweck der Datenweitergabe sind die Abwicklung der Zahlung sowie die Betrugsprävention. Eine Datenübermittlung unsererseits an PayPal wird insbesondere dann erfolgen, wenn ein berechtigtes Interesse für die Datenübermittlung besteht. PayPal wird im Rahmen seiner eigenen Datenschutzerklärung (abrufbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full?locale.x=de_DE) unter Umständen die erhaltenen personenbezogenen Daten an Wirtschaftsauskunfteien übermitteln. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung. PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen. Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen. Die unter diesem Abschnitt b) beschriebene Datenweitergabe an PayPal findet ausdrücklich nur dann statt, wenn Sie als Zahlungsoption „PayPal“ auswählen. 6. Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Person Als von der Datenverarbeitung betroffene Person haben Sie die folgenden Rechte: Art. 15 DSGVO: Sie haben das Recht, Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen; Art. 16 DSGVO: Sie haben das Recht, Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen; Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, zu verlangen; Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben, zu verlangen; Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen, zu erhalten; Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre erteilte Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen; Art. 77 DSGVO: Sie haben das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde an Ihrem üblichen Aufenthaltsort oder Arbeitsplatz oder unserem Firmensitzes über die Datenverarbeitung zu beschweren (Beschwerderecht). 7. Widerspruchsrecht Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht. 8. Datensicherheit Informationen zur Datensicherheit entnehmen Sie bitte https://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html Widerrufsbelehrung und Muster- Widerrufsformular Die folgende Widerrufsbelehrung gilt ausschließlich für Verbraucher (siehe § 1 der AGB). Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen einem Monat ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt einen Monat ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, Telefonnummer: 03763/75189, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss des Widerrufsrechtes Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen ? zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, ? zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde, ? zur Lieferung alkoholischer Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die aber frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, - zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen Das Widerrufsrecht kann erlöschen ? zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, ? zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden, ? zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde ? zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen. -Ende der Widerrufsbelehrung- Muster- Widerrufsformular Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück. An [Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de]: Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) - Bestellt am (*)/erhalten am (*) - Name des/der Verbraucher(s) - Anschrift des/der Verbraucher(s) - Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) - Datum _______________ (*) Unzutreffendes streichen. Artikelstandort: Glauchau, Deutschland Ausgeschlossen: Österreich Sofortige Zahlung von EUR 9,49 erforderlich. Vorauszahlung; Versand erfolgt nach Geldeingang, in der Regel am selben od. nächsten Werktag Hansgrohe Axor, Jbl On Tour, Tussi on Tour Total durchgeknallt, Axor Uno, Axor Carlton, Tussi On Tour in Werkzeugsets für Heimwerker, Ssx On Tour, Baugewerbe-Handschuhe OX-ON Konfektionsgröße XXL, Tussi On Tour in Verrückte Sammlerobjekte
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Kategorien3D-Marke, 3D-Markenverletzung, EU-Marke, EU-Markenverletzung SchlagwörterGemeinschaftsmarke, Kennzeichnungskraft, Marke, Markenverletzung, Unterlassungsanspruch, Unterscheidungskraft, Verwechslungsgefahr Vorheriger BeitragZurück Form eines Würfels mit Seiten mit einer Gitterstruktur – Rubics‘ Cube – als 3D-Marke Nächster BeitragWeiter Die als „verantwortliche Person“ nach Kosmetik-VO benannte Unternehmung ist für die Verletzung einer fremden Marke mitverantwortlich
de
q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
"Vermutlich wird es noch mindestens 10 Jahre so weiter gehen." Ich persönlich habe die Hoffnung aufgegeben das Ende des "Nahost-Konflikts" zu erleben. Dabei bin ich noch gar nicht soooo alt. Ich schlage vor, den "Nahost-Konflikt" zum Weltkulturerbe zu erklären.
de
q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Offene Tür der Christen e.V. in Endingen a.K. * * * Eines der aktuellen Projekte gilt den Kindern in M’bour in Senegal. * * * Bis Dezember 2015 konnten wir 5.800,-- Euro für die Kinderstation der Talibé Kinder sammeln und weitergeben. Im Jahr 2016 konnten wir Spenden in Höhe von Euro 6.800,-- für Talibé Station sammeln und überweisen! In 2017 konnten wir weitere Euro 7.800 im September überweisen! Talibé Zentrum 2015 Präsentation der Initiative Talibé Zentrum (Présentation du ministére) Die Kirche Philadelphie von Senegal, die sich über den Wert der Kinder vor Gott sehr bewusst ist, ist im Dienst unter den Kindern seit der Eröffnung des Talibé Zentrums sehr engagiert. Das Talibé Projekt ist eine Initiative unter den Straßenkindern in der Stadt von Mbour. Diese Initiative der Kirche Philadelphie von Senegal ist aus einer Vision von Pastor Ibra Diokel Seck geboren für Kinder, die von ihren Familien, ihrer Gesellschaft und ihrer Nation verlassen(aufgegeben) wurden. In einer Vision hat der HERR Pastor Diokel Kinder gezeigt, die in einer erbärmlichen Situation waren. Er sah auf einem Weg viele Kinder, die allein, ohne die Begleitung eines Erwachsenen gingen. Dann befahl der HERR ihm, sich um alle diese Kinder zu kümmern, die von ihnen zurückgelassen wurden, ausgestoßen, misshandelt, entstellt und müde. In der Vision ging das Wort weiter, um ihn zu bitten, sich mit diesen Kindern zu beschäftigen, ihnen zu essen zu geben, ihnen die Sprache zu lernen und ein Vorbild für sie zu sein. Durch die Unterstützung der Kirche Philadelphie ist diese Vision vom Bau einer Betreuungsstelle (Talibé Zentrum) eine Realität geworden. Dieses Talibé Zentrum funktioniert seit 2011 und empfängt die Talibé- Kinder und die Kinder der umliegenden Bezirke, die in kümmerlichen Bedingungen leben. Die Tätigkeiten des Zentrums richten sich nach den Empfehlungen aus der Vision: ernähren, unterrichten, spielen und pflegen. Heute ist das Zentrum ein echter Segen für die Nachbarbezirke: Es ist der Lieblingsort von diesen Kindern und sogar von vielen Erwachsenen. Sie kommen zum Zentrum um Wasser zu holen und ihre Kinder werden dort ernährt und gepflegt. Seit die Vision bekannt wurde, ist eine Mannschaft von Freiwilligen, denen diese Kinder wichtig sind, beschäftigt, dieses Zentrum zu leiten Nach der Vision ist Pastor Diokel die Szene von Mose mit Pharao im Geist vor Augen gekommen, wo der Herr dem Volk befahl, Gefäße aus Gold von den Ägyptern zu nehmen und er verstand, dass Gott ihm sagte, sich den Eltern zu nähern, um ihre Genehmigung zu erhalten, in das Leben der Kinder einzugreifen. Er verstand auch, dass diese Kinder wie Gold sind vor den Augen Gottes. So entstand die Idee, eine Betreuungsstelle (Zentrum) zu bauen, um die Vision zu verwirklichen. Schulwesen (Enseignements) Mehrere Themen sind im Laufe des Jahres durchlaufen worden. Sie zielten alle darauf, den Kindern eine genaue Vorstellung von Gott und seinem Sohn Jesus Christus zu geben, der gestorben und auferstanden ist, um die Menschen zu retten (Erwachsene und Kinder). Die Lehrer hatten auch Ziele wie, den Kindern zu helfen, einen gerechten Charakter und eine gute Persönlichkeit zu bilden. Wir rühmen den Herrn, dass er uns erlaubt hat, die angenehmen Früchte zu sehen, produziert durch sein Wort, das durch die Lehrer weitergegeben wurde. 50 Kinder haben auf den Aufruf während dem Unterricht geantwortet. Wir haben einen Club der guten Nachricht für die Betreuung angefangen und wir machen weiterhin Sport mit den Jungen, mittwochs, auf dem Außengelände. Die Vorschullehrer integrieren biblische Werte in ihren Kursen und beobachten die Momente der Hingabe in der Mannschaft. Im Jahr 2014 haben wir mehrere Themen behandelt, die dazu beigetragen haben, die Kinder zu erziehen und sie zu Gott zurückzubringen. Wir haben über die Schöpfung gesprochen mit dem Ziel, den Kindern zu zeigen, wie Gott alle Dinge durch sein mächtiges Wort entstehen ließ (1.Mose 1); die Integration mit zu helfen, den großen Wert für die Menschen und für Gott zu erkennen (wir haben das Buch von Daniel betrachtet); schließlich die Liebe, sie zu ermuntern, Freundschaften mit guten Personen einzugehen. (Matthäus 22:37-39) Wir haben Weihnachten genutzt um von der Geburt Jesus zu sprechen. Ernährung und Gesundheit (Nutrition et santé) 2015 haben wir 4700 Kinder empfangen, die die kleine Zwischenmahlzeit genutzt haben, die ihnen jeden Mittwochmittag angeboten(geschenkt) wird, wenn die Talibé- Kinder ein wenig Freizeit haben. Wir haben 944 Kindern Versorgungen angeboten(geschenkt). Erwachsene haben auch diese kostenlosen Versorgungen genutzt. Kleidung wurde an die Kinder verteilt. 2014 haben mehr als 200 Kinder Krankenpflege erhalten von Michel und dem brasilianischen Paar das kam um uns zu helfen. Ihre Wunden und Verletzungen wurden gepflegt und sogar manche kleine Krankheit wie die Krätze. Die Kinder bekamen von Zeit zu Zeit Vitamintabletten, um die Vitaminmängel zu bekämpfen. Die Kinder wurden mehrmals gegen den Virus Ebola geimpft. Freizeit (Loisirs) Die Kinder, die häufig das Talibé Zentrum besuchen, nutzen diesen Ort um hier zu sein jeden Tag, jederzeit und sogar in der Nacht. Auswirkungen (Impact) Die Kinder sind an das Talibé Zentrum sehr gebunden, es gibt welche, die bezeugt haben, dass sie keinen Tag verbringen können, ohne in das Talibé Zentrum zu kommen. Selbst wenn alle weg sind, gibt es Kinder an der Tür, die hören, ob man aufmacht oder andere, die warten, dass man die Lichter anmacht, um zum Talibé Zentrum zu laufen. Die Kinder der Nachbarschaft kommen um ihre Lektionen im Talibé Zentrum zu lernen bis um 21.00 Uhr, inzwischen unterstützt von einem Bruder. Die besten Schüler der Station bekommen Geschenke, um sie zu ermutigen zu lernen. 2014 ist uns gelungen, 9 Kinder in der Schule anzumelden. Ein Junge namens Modou hat öffentlich erklärt, Christ geworden zu sein. Wir sind in Verbindung geblieben, um seine Überzeugung reifen zu lassen. Wir haben einige Kinder bei ihnen besucht. Sie waren sehr zufrieden, sogar die Eltern. Die Kinder werden immer positiver. Dankbarkeit(Anerkennung) und Gebet (Reconnaissance et prière) Ruhm dem Herren Jesus! Danke für eure Gebete für uns! Danke für eure Ermunterungen! Wir bedanken uns beim Herrn für seine Treue zu uns während des Jahres 2015! Wir bitten für unsere 50 Kinder, die ihren Glauben noch nicht offen zeigen können! Wir bitten wir für mehr Kinder die den Herrn annehmen 2016! Wir bitten wir für die Führung des Heiligen Geistes 2016! Wir bitten wir für alle die das Werk stützen! Unsere besten Wünsche! (Nos meilleurs voeux!) Wir nutzen den Beginn des Jahres, um das Beste für das Jahr 2016 zu wünschen. Dass Sie der Herr in allem vorwärts gehen lässt, was Er bei Ihnen schätzt! Dass Er Sie in seinen Willen führt! Dass Er Ihnen die Türen öffnet, die Ihn rühmen werden! Neuigkeiten aus dem Senegal – Dezember 2014 Eric und Heesuk mit Ihren Kinder Johanna, Lois und Chloé Geliebte im Herrn, anbei einige Neuigkeiten über den Dienst und die Familie im Senegal. Die Gemeinde in Mbodiène macht gute Fortschritte. Nicht nur, dass sie an Größe wächst, sondern Sie nimmt auch an Reife zu. Die Jugendlichen und die Frauen der Gemeinde sind sehr engagiert im Gebet und der Verkündigung des Evangeliums. In jedem Viertel von Mbodiène gibt es einen aktiven Hauskreis. Jede Woche dürfen wir durch die Gnade des Herrn Heilungen und Befreiungen sehen. Die Gemeinde in Faylar geht ebenfalls vorwärts dank dem Verantwortlichen Pape Michel, der die Christen sehr zum Arbeiten und Dienen ermutigt. Die Gemeinde in Gorou geht auch dank der Hauskreise die nun regelmäßig von Pierre Ngor Faye besucht werden vorwärts. Pierre hatte einen Motoradunfall aber es geht ihm schon besser und sein Motorrad wird gerade repariert. Die Gemeinde in Koulouk, welche uns einige Sorgen bereitet hatte, hat sich seit einigen Monaten durch die Gegenwart von Georges Diouf wieder erholt. Georges ist ein gläubiger Landwirt, der Francois sehr bei der Verkündigung des Evangeliums unterstützt. Francois war krank doch nun geht es ihm wieder gut. Das Gleiche gilt für Justin, der in seiner Gesundheit letztes Jahr sehr angegriffen war. Die Gemeinde in Ndiaganiao ist dabei sich langsam zu erholen. Justin predigt jede Woche im Radio-. Talibékinderzentrum…und die Grundschule! Seit einigen Monaten arbeitet Louise die Ehefrau von Pastor Jokeel als Erzieherin in einer kleinen Grundschule, die durch einen baptistischen Missionar aus Brasilien namens Ricardo getragen wird. Ricardo hat eine Vision von Gott, sich um die Erziehung und die Verbreitung des Evangeliums unter den Kindern des Viertels zu kümmern, deren Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können. Als Ricardo unser Zentrum für Talibékinder besuchte, war er von dem dort Erlebten sehr berührt und bot Jokeel und Louise an ihnen bei der Einrichtung zweier Grundschulklassen im Talibézentrum zu helfen. Mit Freude haben die beiden akzeptiert, da das mit ihrer Vision, alle Kinder des Viertels mit dem Evangelium zu erreichen übereinstimmt. Seit einem Monat gestalten Louise und Simon, ein Erzieher und Mitglied der Gemeinde jeden Morgen den Unterricht für 40 Kinder. Es ist wunderbar wie Gott uns plötzlich Türen öffnet. Heesuk besucht jede Woche das Zentrum um Louise bei der Planung der Lerneinheiten zu unterstützen. Gemeinsam suchen sie nach geeigneten Methoden, wie man den Kindern am besten den Lehrstoff vermittelt, da von den Kindern keines Französisch spricht. Die Arbeit in der Grundschule kommt Heesuk gerade Recht, denn das Projekt Emile (Multilinguale Erziehung) bei dem Heesuk sich seit einigen Jahren engagiert, befasst sich mit genau diesem Problem. Obwohl wir dachten, dass das Projekt über seine Anfangsphase hinaus weiterlaufen könne, verhinderten Spannungen unter den Projektpartnern eine harmonische Weiterführung des Projektes. Noch viel bedauerlicher ist in dieser Sache, dass die zweisprachigen Klassen (Sereer/Französisch) sehr gut funktionieren. Die Erzieher sind gut ausgebildet und engagiert bei der Arbeit mit den Kindern, die nun dem Unterricht folgen können. Die Kinder haben sehr gute Ergebnisse bei den Auswertungen am Ende des Jahres bekommen. Kurzum, es braucht ein Wunder Gottes, damit dieses Projekt weiterhin laufen kann. Lasst uns dafür beten. Vor einigen Wochen hat mich die christliche Organisation CBN kontaktiert um 6 Gemeinden mit Bewässerungsanlagen auszustatten. Seit einigen Jahren steht CBN in partnerschaftlicher Verbindung zu Israel. Als Sie erfuhren, dass das Projekt Beer Shéba ebenfalls eine Partnerschaft mit Israel und Erfahrung mit Tröpfchenbewässerung hat, haben Sie uns die Leitung für das gesamte Projekt übertragen. Unter den Kirchen, die sich für dieses Projekt gemeldet hatten, war auch unsere Gemeinde in Faylar. Als der amerikanische Verantwortliche von CBN uns besuchte, war er tief berührt von der Geschichte der Gemeinde und den Kindern. Er sagte sofort: „Wir werden helfen“. Einige Wochen später wurde die Gemeinde von Faylar als erste für die Bohrungen ausgewählt. Die Gemeinde fastete und betete für Wasser. Als die Arbeiten anfingen war Liviu zu Besuch bei uns. Liviu ist ein rumänischer Pastor und gleichzeitig ein Spezialist bei Erdbohrungen. Er hatte bereits 1000 Bohrungen in Europa und in Nigeria durchgeführt. Als das Bohrteam auf Grundwasser stieß trat eine enorme Menge Wasser aus dem Boden hervor. Eine Förderleistung von 100m³ / std. Hallelujah! Liviu nahm mich zur Seite und sagte: Du bist dir dessen nicht bewusst, aber in meinem Leben habe ich nur zweimal einen solchen Wasserausstoß gesehen bei 1000 Bohrungen. Das erste Mal 20 Jahre zuvor in Rumänien und das andere Mal heute…. Gott hat Großes vor für diese Gemeinde.“ Et Voilà, das Resultat nach zwei Wochen Arbeit des Teams Beer Shéba bei der Gemeinde in Faylar: Ein Wasserturm, eine solarbetriebene Pumpe und Solarzellen die am Tag 30000 Liter aus dem neuen Bohrloch von Faylar fördern können. Die Christen können Gott nur loben! Einer unserer Wächter, Ibrahima, ist Moslem und wohnt in den Häusern rund um Beer Shéba. Er arbeitet mit uns schon 3 Jahre. Vor einem Monat ergriff Ibrahima das Wort, als alle Christen, die bei Beer Shéba arbeiten und lernen versammelt waren. Er sagte:“ Ihr wisst, dass ich kein Mann der Großen Worte bin. Seit 3 Jahren, die Ich hier bin habe ich euch beobachtet. Ich habe meinem Marabout Fragen gestellt, aber er konnte Sie mir nicht beantworten. Ich habe gesehen wie Ihr hier bei Beer Shéba lebt. Ich weiß nun, dass Jesus die Wahrheit ist und ich möchte zu euch gehören.“ Die Leute geben regelmäßig Zeugnis von Heilungen nach Gebet. Vor kurzem dank einer Spende einer Handwerkskammer haben wir einen öffentlichen Treffpunkt auf dem Gelände von Beer Shéba mit einer Trinkwasserstation, einer Handyladestation und einer Getreidemühle ausgestattet. Einige Männer wollten ihren Frauen und Kindern verbieten dort hinzugehen aber andere Familien haben ihnen gesagt: „das was ihr tut ist nicht gut, denn Beer Shéba respektiert die Moslems und tut nichts Schlechtes hier.“ Letztendlich kommt nun jeder an den öffentlichen Treffpunkt. Ihr erinnert euch vielleicht, dass Gott uns auf wunderbare Weise von einer Brandkatastrophe bewahrt hat. Zur Erinnerung, diese Luftaufnahme die Kurz nach dem Brand aufgenommen wurde zeigt wie das Gebet der Christen in Mulhouse das Feuer in einer andere Richtung gelenkt hat, welches sich zuvor sehr schnell den Gebäuden näherte. Wir waren gespannt wie die Natur sich danach erholen würde. Dieses kürzlich gemachte Luftbild der Brandzone zeigt, dass der Wald sich regeneriert. Ihr findet ein 10-Minütiges Video auf Französisch, das die Geschichte des Projekts Beer Shéba erzählt sowie 3 Zeugnisse ehemaliger Praktikanten auf unserer Website www.beershebaproject.org . Ein Christ der Gemeinde in Mulhouse übersetzt gerade die komplette Website von Englisch in Französisch. Die Schaltung der Seite ist auf Januar 2015 geplant. Der ganzen Familie geht es gut. Für Johanna ist es das letzte Schuljahr in der Missionarsschule. Wir bereiten Sie gerade auf Ihren Wechsel in das französische Schulsystem kommendes Jahr vor. Dort soll sie dann in die 11. Klasse kommen. Lois hat geistig sehr große Fortschritte gemacht seit dem Sommerjugendlager der Gemeinde. Chloé, die sehr gewachsen ist (sie hat Lois bereits in der Größe überholt) befindet sich voll in der Pubertät. Frohe Weihnachten allen! Der Herr segne euch in seinem Dienst. Danke für eure treue Unterstützung am Dienste des Herrn im Senegal. Eric und Heesuk Befreiung! - April 2014 Wir haben warm. Gestern, Beer Shéba hat einen Unfall infolge eines Funkens während der Schweißnaht unseres Windkraftwerkes gehabt. Das hat einen riesengroßen Brand verursacht, der im Begriff gewesen ist, das Projekt ganz zu verwüsten. In einigen Sekunden war es klar, dass das Feuer völlig unkontrollierbar war. Während die Flammen viele Meter hoch, durch einen gewaltsamen Wind geschürt, den Schlafsälen, dem Stall und den kultivierten Parzellen drohten, haben wir einen Appell für die Hilfe im Gebet an die Kirche von Mulhouse gerichtet, sowie an viele unserer Brüder und Schwestern, die sich für uns in Senegal und in der ganzen Welt verwenden. Die Christen haben sich sofort mobilisiert und haben den Herrn gebeten, damit der Wind die Richtung wechselt. Eines der Mitglieder unserer Mannschaft, die das Fortschreiten des Feuers von dem Wasserturm überwachte, erzählt, dass er plötzlich wie eine unsichtbare Hand gesehen hat, die die Flammen angehalten hat. Der Wind hat sich um 90° gedreht , um den Brand in eine Richtung zu bringen, wo es nicht mehr riskant war, Leben und Güter in Gefahr zu bringen. In diesem Moment sind die Feuerwehrmänner von Mbour angekommen und es ist ihnen gelungen, das Feuer allein mit einem kleinen Lastkraftwagen und der Hilfe von zehn uns zu Hilfe gekommenen Dorfbewohnern zu löschen. Unglaublich … Ungefähr 30 ha Savanne sind zerstört gewesen aber die Mehrheit der Bäume sind auf wunderbare Weise unverletzt. Niemand ist verletzt gewesen und nichts Wertvolles ist beschädigt gewesen. Danke Herr du bist der Gott der Befreiung! Alléluia! Danke an Sie alle, die von Ihrer Verwendung " die Macht des Feuers ausgelöscht haben " (Hebräer 11,24). Wir haben Ihre Liebe und Ihren Glauben um das Werk gestern gefühlt, um Beer Shéba und alles zu schützen, was Gott gerade dabei ist, dort zu erfüllen. Dass er Sie segnet und Sie im Gegenzug behält. Einzig Jesus ist der Ruhm! Bericht des Ministerium Mbour Talibé-Kinder - September 2013 Wir bedanken uns bei ihnen für die gute Zusammenarbeit. Wir sind auch sehr dankbar unserem Herrn Jesus, der nach seinem Willen alle ihre Gebete für dieses Ministerium erhört. Und wir danken für ihr Engagement an der Entwicklung der von der Gesellschaft vergessenen Kinder. Im Laufe des Septembers ist die Zahl der Talibé Kinder die uns besuchen sehr zurückgegangen. Normalerweise kommen pro Woche 100 Kinder. Im September waren es nur 15 oder 20 Kinder. Die Erklärung hierfür: Die Koranherren (Marabout) verlangen, dass die Kinder die letzten Felder anbauen während der Regenzeit, um ihre Herren und deren Familien zu ernähren. Die Talibé Kinder ertragen auf diesen Feldern ein anderes Golgotha. Dagegen kommen jeden Mittwoch massenhaft andere Kinder, die nicht auf der Straße sind, mindestens 120 Kinder. Sie kommen aus den umliegenden Bezirken, da Ferien sind. Wir hoffen, dass diese Kinder auch kommen wenn wieder Schule ist. Das sind Kinder, die sehr zufrieden sind, dass sie bei uns sein können. Für den Unterricht diesen Monat sind wir auf das Thema der Verantwortlichkeit und die Beeinträchtigungen im Leben zurückgekehrt. Wir benutzen für den Unterricht ein Lehrbuch, das an die Bibel angelehnt ist. Die Kinder verstehen allmählich, wenn sie sich konzentrieren. Auch benehmen sie sich gut. Wir sagen ihnen mehrmals, dass sie niemandem wehtun sollen. Es freut uns, dass sie das verstanden haben. Die Fußballmannschaft macht mit dem Training weiter. Jérémie lernt ihnen die Regeln. Sie haben zwei Freundschaftsspiele gegen die Kindermannschaft des Bezirks gespielt. Sie haben beide verloren, aber mit einem guten Zeugnis: kein gewaltsames Spiel gegen den Gegner und keine Kritik auch nicht untereinander. Andere waren durch ihr Spiel so beeindruckt, dass sie nach dem Spiel gefragt haben, ob sie die Mannschaft integrieren können. Die Krankenpflege mit Michel geht weiter. Die Kinder, die uns besuchen und auch die anderen Kinder des Bezirks profitieren von diesen Versorgungen. Danke für wirksame Gebete! Bitte betet für die Rückkehr der zahlreichen Talibés die abwesend sind, dass Gott sie segnet! Projektbericht Talibé–Kinder - April 2013 Liebe Brüder, Schwestern, Mitarbeiter und Partner in Jesus, wir grüßen Sie aus Senegal. Wir freuen uns sehr, wenn wir über das reden, was unser Herr Jesus tut im Dienst unter den Kindern der Talibés. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für die Zusammenarbeit, Gebete, Besuche, Spenden, Dienstleistungen und jegliche Form von Unterstützung. Möge der Herr mit Ihnen sein. Wir erhielten Trikots, Kleidung, Fußbälle, einen Basketball, Fußball-Schuhe. Wir sind sehr zufrieden, erfreut und dankbar über diese Geschenke. Im April war die Anzahl der Talibé-Kinder, die pro Woche zu uns kamen zwischen 70 und 90, aus der Nachbarschaft kamen zwischen 40 und 80 Kinder. Im Vorbeigehen stellen wir fest, dass fast immer die gleichen Gesichter wieder kommen, dies erlaubt es, eine Vertrautheit zu entwickeln. Das bringt uns den Vorteil, dass im Anschluss an den Unterricht die Themen, die während des Unterrichts behandelt wurden, praktisch angewendet werden. Die Unterrichtsthemen sind: Rechenschaftspflicht und Schutz. Wir machen eine Prüfung, bevor ein neues Thema behandelt wird. Wir geben ihnen ein Dokument: Das Training eines einfachen, erfüllten Lebens, dessen Grundlage biblische Lehre ist. Sie verlassen die Werte des Lebens für biblische Werte. Wir geben die Theorie des Spiels vor und während der Spiele wenden die Kinder die Lehre an. Die größeren Talibé-Kinder helfen uns schon Brot zu schneiden und die Schokolade zuzubereiten. Es ist in unserem Sinn, ihren Geist zu stärken und sie zu integrieren. Sie sind glücklich das zu lernen. Eine Gruppe von jungen Menschen aus Mulhouse (Bärendienst für Kinder und Team) veranstalteten ein faires Spiel und halfen uns mit Dienstleistungen. Die Kinder wurden in Gruppen von zehn aufgeteilt, und sie mussten durch alle Spiele gehen. Ein Stand wurde für den Unterricht vorbehalten. Es war schön. Unsere Besucher haben sogar einen Tanz für Kinder vorgeführt, und sie halfen unseren Krankenschwestern bei der Betreuung der Kinder die Verletzungen hatten. Wir genossen ihren Besuch. Gott segne sie! Wir begrüßen auch unsere Partner Lyon. Sebastian, zusammen mit Marc und Gille kam, um uns zu sehen. Sie kamen mit Geschenken (Ballons, Kleidung, farbigem Papier und Zubehör. ) Sie servierten auch Snacks. Es war eine Freude sie zu empfangen. Die im wesentlichen von Talibés zusammengestellte Fußballmannschaft setzt ihr Training mit Schwung fort. Sie ist von Michel und Jérémie eingerahmt. Jeden Mittwoch hält die Mannschaft Bewertungsversammlungen nach den Tätigkeiten; das ist die Gelegenheit, die Kräfte und die Mängel zu sehen, sich zu ermutigen, zu bitten und zu planen. Die Mannschaft der Leitung unter den Talibé Kindern (Mbour/Sénégal) Nun ist die Kinderstation fertig. Die Inneneinrichtung, sowie Spielmaterial fehlt noch. Hierfür wird unsere nächste Spende verwendet. Pastor Jokeel und sein Team kümmern sich um die Kinder. Um dieses Projekt weiterhin finanziell unterstützen zu können nimmt der Verein an verschiedenen Aktivitäten teil wie zum Beispiel am Weihnachtsmarkt in Endingen und Missionsverkäufen in Mulhouse. Hier werden mediterrane Köstlichkeiten verkauft. Wir danken der Stadt Endingen, unserem Bürgermeister Schwarz und allen, die uns in diesem Jahr unterstützt haben. Dank Ihrer Hilfe können wir 5.000,-- Euro für das Kinderheim in Senegal überweisen. Der Betrag kam bei verschiedenen Aktionen zusammen wie: dm-Projekt, Evangelisationen in der Kornhalle Endingen, Missionsverkauf in Mulhouse und Weihnachtsmarkt Endingen. Um die Unterstützung dieses Projektes auch weiterhin gewährleisten zu können, werden wir auch im Jahr 2012 verschiedene Aktionen machen. Wir sind Ihnen weiterhin dankbar für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen auf diesem Wege ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr. Das aktuelle Bild vom Kinderheim wurde uns vom dortigen Verantwortlichen Herr Toumieux (ehemaliger Direktor von World Vision, Senegal) mit den besten Wünschen und Dankesgrüßen zugesendet. Das Talibézentrum von Mbour November 2011 Der Bau geht unter der Leitung von Martin einem Ghanaer, der im Senegal als Missionar dient und in der Vergangenheit als Bauunternehmer tätig war schnell voran. Überrascht wurden wir mit einer Spende von schweizer Christen und der deutschen Gruppe „Offene Tür der Christen“, welche Mitglieder der Kirche in Mulhouse sind. Sie haben damit begonnen für unsere Arbeit zu beten und Hilfsgüter, die der Unterstützung der Talibékinder dienen zu mobilisieren. Die Boutique „La Glaneuse“ hat mit Ihren freiwilligen Helfern ebenfalls einen großen Teil bei der Fortführung der Arbeiten unterstützt. Die Talibékinder sind inzwischen nach Mbour zurückgekehrt, nachdem sie von den Marabouts in umliegende Dörfer geschickt wurden um dort Feldarbeiten während der Ernte zu verrichten. Somit werden wir unseren Dienst an den Kindern in den kommenden Tagen wieder aufnehmen. Bitte betet dafür, dass die vielen Kinder von denen es mehrere Hundert gibt, in all ihren Mühen ein wenig Trost und Erleichterung in unsrerem Zentrum erfahren können und Jesus als persönlichen Retter kennen lernen. Hier wollen wir zusammen mit der Organisation „Philadelphie culturelle“ in Mulhouse ein Kinderheim für „Talibè“- Kinder (Koranschüler)„ bauen. Der Bau des Kinderheims in Mbour hat bereits begonnen. Es soll neben einer Küche und einer Schule auch eine Krankenstation und Räume für Spiele entstehen. Die Kinder die von Ihren Eltern einem „Marabout“ übergeben werden sind im Alter von 4 – 16 Jahren und oftmals über 500 km von zu Hause entfernt. Zurzeit kommen ca. 50 Kinder tagsüber an die „Baustelle“. Dort erhalten sie etwas zu essen, werden ärztlich versorgt, lernen sozialen Umgang und Grundregeln der Hygiene. Sie haben einen Platz wo sie Freundschaft und Hoffnung erfahren. Wenn ein Kind nach Hause will, helfen die Leute vor Ort auch den Kontakt herzustellen und ermöglichen Ihnen die Heimreise. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen dürfen die Kinder noch nicht im Kinderheim übernachten. Somit verlassen sie die Station um zu Betteln und wieder zu ihrem Marabout zurück zu gehen. Hat ein Kind sehr große Angst zurück zu gehen, wird es auch von Mitarbeitern der Station begleitet. Dann wird es meistens vom Marabout „in Ruhe gelassen“. Wird eine Misshandlung durch den Marabout bei einem Kind nachgewiesen, kann dieser mittlerweile auch vor Gericht gebracht werden. Unser Ansprechpartner vor Ort war 6 Jahre lang Direktor von World Vision Senegal. Er spricht deutsch und leitet dieses Projekt. Über ihn erfahren wir wie der Bau voran geht. Am 24.09.2011 haben wir vor dem dm-drogerie Markt in Endingen, einen Verkaufsstand aufgestellt. Die Einnahmen / Spenden werden wir für das oben genannte Projekt einsetzen. Artikel der Badischen Zeitung vom 29.09.2011 Wenn sie sich für dieses Projekt finanziell engagieren möchten, spenden Sie bitte an unser Konto: 213 93 100 BLZ 680 900 00 Volksbank Freiburg mit dem Vermerk "Senegal" Bericht aus Mbour (Senegal) im Juli 2011 Im Laufe des Junis, variierte die Anzahl der Islamschüler zwischen 10 und 50. Durch die Spenden konnte die Grundversorgung dieser Kinder gewährleistet werden. Geschmierte Brote mit Nutella oder Mayonaise waren die angebotenen Mahlzeiten. Die Kinder nahmen dieses Angebot mit Freuden war. Den Kindern wurden Grundregeln der Hygiene und des sozialen Umgangs vermittelt. Erste Erfolge waren daran zu erkennen, dass sich die Kinder bei den Aktivitäten in Gruppen einordnen konnten. Neben und während der Gottesdienste wurden nach den Überlegungen des Pastors Rene Jokel Freizeitaktivitäten für die Kinder angeboten. Die Kinder spielten Fußball, Seilspringen, Ringkampf, Wettrennen, etc. und kamen so auch mit anderen Kindern über das Spielen in Kontakt. In diesem Monat hat der Bruder Michel sich dem Team angeschlossen um sich um die medzinische Versorgung zu kümmern. Die Geschwister der Gemeinde kamen oft vorbei um die Arbeit des Teams mit den Kindern zu sehen. Ein großer Anteil der Jungen die das Zentrum häufig besuchten, wurde in entlegenere Orte geschickt um dort Feldarbeiten zu verrichten. Ein Junge mit dem Namen Mor kam zu dem Zentrum nachdem er von seinem Marabout* geflüchtet war. Sein Körper war mit blauen Flecken und Wunden übersät. Der Junge litt auch unter Krätze. Er wurde zum Pastor gebracht um Lebensmittel zu holen bevor er zu seinem Aufseher zurückkehren sollte. Die Ehefrau des Pastors war sehr betroffen und wollte den Jungen waschen und Ihm Medikamente geben, die Sie Ihm in der Apotheke geholt hatte. Zwei Tage lang blieb der Junge beim Pastor und wollte nicht zurückkehren, weil er die Strafe seines Aufsehers fürchtete. Letztendlich begleiteten der Pastor und sein Team den Jungen. Der Pastor wand sich an den Stellvertreter, den er vor Ort antraf. Als das Team das Haus verließ wurde Ihnen versprochen, dass dem Jungen nichts mehr angetan werden würde. Einige Tage danach kam der Junge vorbei um sich für den Einsatz des Pastors und seines Teams zu bedanken. *(ein im Islam geistlicher Leiter, der vom Volk anerkannt religiöse Lehren verbreitet. Häufig lassen diese Leiter auch Waisen oder obdachlose Kinder für Ihre Zwecke arbeiten oder betteln) Bitten und Gebetsanliegen: - Benötigt werden leichte Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen (Aspirin, Paracetamol) oder Muskelschmerzen. Ebenfalls werden Medikamente gegen Trachome (eine Augenentzündung in Entwicklungsländern vorkommend, die häufig zur Erblindung führt) und Verbandszeug benötigt. - Betet für die Bauarbeiten die am Zentrum im Gange sind. Mbour, den 24 Juli 2011 - Jérémie Copyright © 2005-2015 by cp
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Nicolaus Wurm, Hamburg: Rechtsanwalt - Gesellschaftsrecht, Erbrecht #8941 Abgabenordnung - Zur Frage des groben Verschuldens im Sinne von § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO, wenn der Steuerpflichtige einen Beleg im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung nicht einreicht, weil er ihn vers 01.02.2012 #8942 Erbschaftsteuer - Zur Anwendung des Freibetrages und des verminderten Wertansatzes nach § 13a ErbStG a.F. auf die Übertragung von Rechten betreffend die Be-teiligung an einer GmbH, an der der Schenker 01.02.2012 #8943 Einkommensteuer - Zur Frage, ob eine von der Europäischen Kommission wegen Verstoßes gegen kartellrechtliche Vorschriften verhängte Geldbuße in einen "Sanktionsteil" und in einen nach § 4 Abs. 5 Satz 01.02.2012 #8944 Einkommensteuer - Zur Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung von Leibrenten nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a) EStG in der Fassung des AltEinkG vom 5.7.2004 01.02.2012 #8945 Einkommensteuer - Zur Abnutzbarkeit von Zahlungsansprüchen, die aufgrund von zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP-Reform 2003) ergangenen EU-Verordnungen zugewiesen werden. 01.02.2012 #8946 Einkommensteuer - Zur Frage der Verfassungsmäßigkeit des rückwirkend angeordneten Ausschlusses der Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für ein Erststudium als Werbungskosten nach der durch das BeitrRLUms 01.02.2012 #8947 Einkommensteuer - Zur Frage der Berücksichtigung von Aufwendungen für ein nach erfolgloser vierjähriger Erstausbildung absolviertes Studium als vorweggenommene Werbungskosten. 01.02.2012 #8948 Vorlagebeschluss an den EuGH: Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 2 Buchst. d; UWG §§ 3, 5 Abs. 1 Nr. 7 01.02.2012 #8949 Misslungene Schönheitsoperation - dennoch kein Schadensersatz vom Arzt 01.02.2012 #8950 Schadensersatz, Diebstahl, Videoüberwachung, verdeckte, Geständnis, Verwertungsverbot, "Früchte des verbotenen Baumes", Schadenshöhe, Anscheinsbeweis 01.02.2012 #8951 Befristetes Arbeitsverhältnis, Befristung, sachgrundlos, Arbeitgeber, derselbe, Vorbeschäftigung 01.02.2012 #8952 Zahlungsklage, Verzugslohn, Verwirkung, Zeitmoment, Umstandsmoment, Annahmeverzug, Darlegungslast der Arbeitnehmerin 01.02.2012 #8953 Vergütungsansprüche, Verfall, Ausschlussfrist, tarifliche, Annahmeverzug, Kündigung, Schriftformerfordernis, Ausscheiden aus dem Betrieb 01.02.2012 #8954 Betriebliche Altersversorgung, Gesamtversorgung, Höhe, Versorgungszuschuss, Kindererziehungszeiten, Berücksichtigung 01.02.2012 #8955 Zahlungsansprüche, Provision, Provisionsvorschüsse, Abschlagszahlung, Rückzahlung, Provisionsanspruch, nachvertraglich, AGB-Inhaltskontrolle 01.02.2012 #8956 Kündigung, Unwirksamkeit, Betriebsratsanhörung, ordnungsgemäß (nicht), Unterrichtung, Eigentumsdelikt, Diebstahl von Fundsachen, Gesichtspunkte, entlastende, Arbeitsverhältnis, Verlauf des Arbeitsverh 01.02.2012 #8957 Gehaltsansprüche, Vergütungspflicht, Annahmeverzug, Freistellung von der Arbeit, Arbeitspflicht, Erlass der Arbeitspflicht, Beschäftigungsanspruch, Auslegung 01.02.2012 #8958 Feststellungsklage, Feststellungsinteresse, Arbeitsleistung, Versetzung an anderen Ort, Direktionsrecht, Schwerbehinderung 01.02.2012 #8959 Zeitpunkt der Versteuerung eines Veräußerungsgewinns auf Grund einer Call-Put-Option 30.01.2012 #8960 Keine Möglichkeit der Änderung eines Vermögensteuerbescheides auf Grund geänderter Feststellungsbescheide über den gemeinen Wert nicht notierter Anteile nach Ablauf der Festsetzungsfrist 30.01.2012 #8961 Kapitalabfindung aus berufsständischer Versorgungseinrichtung als "andere Einkünfte" i. S. des § 22 Nr.1 Satz 3 a) aa)? 30.01.2012 #8962 BGB § 2348 27.01.2012 #8963 Prozesskostenhilfe, teilweise Versagung, Erfolgsaussichten, Zurückverweisung an das Arbeitsgericht, Schuldanerkenntnis, notarielles, Sittenwidrigkeit, Anfechtung 27.01.2012 #8964 Prozesskostenhilfe, Versagung, Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, Belege, fehlende, Fristsetzung, Nachreichen, Beendigung der Instanz, Nichtberücksichtigung 27.01.2012 #8965 Betriebliche Altersversorgung; Schadenersatz wegen unrichtiger Betriebsrentenauskunft 26.01.2012 #8966 Zweck des § 171 Abs. 14 AO 25.01.2012 #8967 Darlegung einer Rechtsprechungsdivergenz: Gewerblicher Grundstückshandel - Revisionszulassung wegen eines Rechtsfehlers des FG 25.01.2012 #8968 Übergang des wirtschaftlichen Eigentums an einem Grundstück 25.01.2012 #8969 Gegenvorstellung und Anhörungsrüge 25.01.2012 #8970 Häusliches Arbeitszimmer bei Erwerbslosigkeit; Zulässigkeit von gegen eine Entscheidung des FG gerichteten Angriffsmitteln 25.01.2012 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Syndizierungen im Kreditgeschäft unter Liquiditätsrisikoaspekten - PDF Syndizierungen im Kreditgeschäft unter Liquiditätsrisikoaspekten Download "Syndizierungen im Kreditgeschäft unter Liquiditätsrisikoaspekten" 1 WHL Schriften der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr Nr. 40 Syndizierungen im Kreditgeschäft unter Liquiditätsrisikoaspekten Vorstellung und Analyse eines Steuerungsansatzes Henning Smilgies Wissenschaftliche Hochschule Lahr 2 Mit freundlicher Unterstützung von ISBN: Copyright 2014 WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr Hohbergweg Lahr Alle Rechte vorbehalten 3 Syndizierungen im Kreditgeschäft unter Liquiditätsrisikoaspekten Vorstellung und Analyse eines Steuerungsansatzes Henning Smilgies Schriften der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr Herausgeber: Prof. Dr. Michael Klebl Prof. Dr. Sebastian Lobe Prof. Dr. Markus Pütz Prof. Dr. Martin Reckenfelderbäumer Prof. Dr. Bernd Remmele Prof. Dr. Stephan Schöning Prof. Dr. Markus Stiglbauer Dr. Florian Drevs Dr. Karina Sopp Nr. 40 Lahr, Januar 2014 4 Geleitwort I Geleitwort Hintergrund dieser WHL-Schrift ist die Herausforderung für Kreditinstitute, in Anbetracht steigender bankaufsichtlicher Eigenkapitalanforderungen weiterhin großvolumige Kredite zur Verfügung stellen zu können. Die Bedeutung von Kreditsyndizierungen, also die Weitergabe von Kreditanteilen an andere Kreditinstitute oder Versicherungen, wächst daher weiter an. Allerdings bestehen bei Syndizierungen Liquiditätsrisiken, die adäquat zu steuern und zu bepreisen sind. Der Verfasser hat sich zum Ziel gesetzt, aufbauend auf einer Darstellung von Kreditsyndizierungen die dabei zu berücksichtigenden Liquiditäts-, Liquiditätsrisiko- und Pufferkosten aufzuzeigen und einen geeigneten Steuerungsansatz zu entwickeln, der auch aufsichtsrechtliche Erfordernisse berücksichtigt. Mit der vorliegenden WHL-Schrift hat sich Herr Smilgies mit einem anspruchsvollen und betriebswirtschaftlich hoch relevanten Thema auseinandergesetzt. Es ist ihm gelungen, eigene Vorschläge zu entwickeln und gut nachvollziehbar zu präsentieren. Hervorzuheben ist der Aufwand, der für die Berechnungen betrieben wurde. Angesichts der großen Bedeutung der Bankkreditfinanzierung für alle Unternehmen in Deutschland leistet die WHL-Schrift einen wertvollen Diskussionsbeitrag. Ich wünsche der WHL-Schrift deshalb die ihr gebührende Aufmerksamkeit sowohl in der Bankwissenschaft und -praxis als auch in Politik und Wirtschaft. Lahr, Januar 2014 Prof. Dr. Stephan Schöning 5 Inhaltverzeichnis II Inhaltverzeichnis Inhaltverzeichnis... II Abbildungsverzeichnis... V Formelverzeichnis... VII Abkürzungsverzeichnis... VIII 1 Einleitung Problemstellung und Zielsetzung Vorgehensweise Grundlagen von Syndizierung im Kreditgeschäft Definition und Abgrenzung Der Syndizierungsprozess und die Einflussfaktoren für die Durchführung von Syndizierungen Motive und Vorteilhaftigkeit von Syndizierungen Platzierungsrisiken bei Syndizierungen Erläuterung von Liquiditätsrisiken und deren -kosten im Zusammenhang mit Syndizierungen Begriffserklärung von Liquiditätsrisiken und deren bankaufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen Definition von Liquiditätsrisiken Derzeitige bankaufsichtsrechtliche Anforderungen an Liquiditätsrisiken Die künftigen aufsichtsrechtlichen Kennzahlen nach Basel III Entstehung und Steuerung von Liquiditätsrisiken bei zu syndizierenden Forderungen Auswirkungen des Platzierungsrisikos auf die Liquiditätsrisiken und die Beeinflussung der Steuerung der Risiken Ermittlung von Zahlungsunfähigkeitsrisiken durch den LaR Messung von strukturellen Liquiditätsrisiken mit Hilfe des LVaR Liquiditäts- und Liquiditätsrisikokosten sowie deren Anwendung auf Syndizierung Aufsichtsrechtliche Anforderungen zur Verrechnung von Liquiditäts- und Liquiditätsrisikokosten... 40 6 Inhaltverzeichnis III Erklärung von Liquiditäts- und Liquiditätsrisikokosten im Zusammenhang mit Syndizierungen Steuerung von Syndizierungen mit Fokus auf Liquiditätsrisiken Beschreibung des Steuerungsansatzes sowie Begründung der Notwendigkeit einer Risikoprämie für das Platzierungsrisiko Fristeninkongruente kurzfristige Refinanzierung der Syndizierung und die Möglichkeit einer Anschlussrefinanzierung bei notwendiger Verlängerung Festlegung der fristeninkongruenten kurzfristigeren Refinanzierung der Syndizierung Darstellung einer möglichen Verlängerung der kurzfristigen Refinanzierung Preisstellung und Absicherung unter Berücksichtigung einer fristeninkongruenten kurzfristigeren Refinanzierungsstrategie der Syndizierung Preisstellung der fristeninkongruente kurzfristigeren Liquiditätseindeckung der Syndizierung Ermittlung der Risikoprämie für eine mögliche Verlängerung der Refinanzierung Grundsätzliche Erläuterung des Vorgehens zur Ermittlung der Risikoprämie Prognose des Liquiditätsspread in der Verlängerungsphase Errechnung des barwertigen Dispositionsschadens und Aufbau einer Verteilung der Dispositionsschäden Ermittlung des abzusichernden Schadens auf Basis des erwarteten und unerwarteten Verlustes der barwertigen Dispositionsergebnisse Verteilung des abzusichernden Dispositionsschadens auf den erwarteten Verlaufes des Kredites sowie Gewichtung mit einer erwarteten Anschlussrefinanzierungsquote Pricing von Liquiditätspufferkosten zur Erfüllung der LCR Ermittlung des internen Transferpreises zur Verrechnung der Liquiditätskosten Disposition von Syndizierungen Beurteilung des Ansatzes zur Steuerung von Syndizierungen Anforderungen an die Beurteilung des Steuerungsansatzes Auswirkungen auf die Kundenkondition und die Ertragsgrößen der Profit Center... 72 7 Inhaltverzeichnis IV Beeinflussung des Fristentransformationsergebnisses im Treasury durch eine Risikoprämie Mögliche Vorteile des Steuerungsansatzes für die Konditionsmarge Auswirkungen des Steuerungsansatzes auf Liquiditätsrisiken und die Kennziffern nach Basel III Implikation auf die Liquiditätsrisiken Auswirkungen auf das Zahlungsunfähigkeitsrisiko Konsequenzen für das strukturelle Liquiditätsrisiko und das damit verbundene Platzierungsrisiko Konsequenzen für die neuen aufsichtsrechtlichen Kennzahlen Beeinflussung der Liquidity Coverage Ratio (LCR) Folgen für die Net Stable Funding Ratio (NSFR) Grenzen des Steuerungsansatzes Die Ermittlung der Anschlussrefinanzierungsquote Schwierigkeiten bei der Simulation eines Liquiditätsspreads mit Hilfe eines Zinsstrukturmodells Notwendigkeit der Nachkalkulation der Risikoprämie für eine mögliche Verlängerung Schlussbemerkung Literaturverzeichnis... 95 8 Abbildungsverzeichnis V Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Abbildung 2: Stufenweise Erhöhung der Mindesteigenkapitalquoten nach Basel III bis Übersicht über die zusätzlichen Gebühren im Rahmen einer Konsortialfinanzierung Abbildung 3: Übersicht über die Zuordnung der Laufzeitbänder bei der LiqV Abbildung 4: Kategorien der NSFR und deren RSF bzw. ASF Faktoren Abbildung 5: Beispielhafter Kredit über 100 Mio. EUR Abbildung 6: Abbildung 7: Abbildung 8: Zahlungsplan des Syndizierungsbeispiels per bei erfolgreicher Syndizierung Zahlungsplan des Syndizierungsbeispiels per bei schlagend gewordenem Platzierungsrisiko Einordnung des Funds Transfer Pricing in den aufsichtsrechtlichen Rahmen Abbildung 9: Steuerung und Verrechnung unter dem Dach der Marktzinsmethode Abbildung 10: Übersicht über die unterschiedlichen Komponenten des internen Transferpreises Abbildung 11: Rückzahlung der Syndizierung und Vergleich bei Refinanzierung auf die erwartete Ausplatzierung Abbildung 12: Rückzahlung der Syndizierung im Vergleich zur fristenkongruenten Refinanzierung Abbildung 13: Asymmetrisches Gewinn-/Verlust-Verhältnis der Creditspread Put Option Abbildung 14: Beispielhafte Strukturkurven Abbildung 15: Schematischer Aufbau der Ermittlung der Risikoprämie Abbildung 16: Beispielhafte Simulation des 9,5jährigen Liquiditätsspread in sechs Monaten Abbildung 17: Beispielhafte Dispositionsschäden anhand der prognostizierten Liquiditätsspreads Abbildung 18: Vergleich der Verteilungsfunktionen der Dispositionsschäden sowie der Normalverteilung Abbildung 19: Szenarien zur Herleitung der Anschlussrefinanzierungsquote Abbildung 20: Erwartete Verlauf der Syndizierung inkl. Eigenanteil Abbildung 21: Berechnung der Barwertsumme des durchschnittlich gebundenen Kapitals Abbildung 22: Interner Transferpreis der primären Liquiditätskosten für das Beispielgeschäft... 67 9 Abbildungsverzeichnis VI Abbildung 23: Interner Transferpreis für unterschiedliche fristinkongruente kurzfristige Refinanzierungen der Syndizierung bei einer Anschlussrefinanzierungsquote von 20 % Abbildung 24: Übersicht über die barwertigen Zahlungen des Steuerungsansatzes Abbildung 25: Vergleich der Kundenkondition bei Steuerungsansatz gem. 4.2 mit dem Ansatz bei fristenkongruenter Refinanzierung Abbildung 26: Kalkulationsschema bei einem internen Transferpreis aus 4.2 und einem fristkongruenten Aufschlag in der Kundenkondition Abbildung 27: Vergleich der vertraglichen Laufzeiten des Kreditgeschäftes und der kalkulatorischen Refinanzierung Abbildung 28: Vergleich der vertraglichen Laufzeiten des Kreditgeschäftes und der kalkulatorischen Refinanzierung inkl. des aufgebauten Puffers Abbildung 29: Vergleich der dispositiven Sicht der Syndizierung sowie der kalkulatorischen Refinanzierung Abbildung 30: Risikosicht der Syndizierung unter Berücksichtigung einer Anschlussrefinanzierungsquote von 20 % Abbildung 31: LCR Entwicklung bis zur Fälligkeit der fristeninkongruenten Refinanzierung der Syndizierung Abbildung 32: Übersicht der Geschäfte zum Stichtag Juni 2013 und die daraus resultierende NSFR Abbildung 33: Übersicht der Geschäfte zum Stichtag Dezember 2021 und die daraus resultierenden NSFR Abbildung 34: Schematischer Ablauf des Risikoprämientopfes... 89 10 Formelverzeichnis VII Formelverzeichnis Formel 1: Formel zur Ermittlung der LCR Formel 2: Berechnung der Nettomittelabflüsse Formel 3: Formel zur Ermittlung der NSFR Formel 4: Berechnung des Dispositionsschadens Formel 5: Gleichung zur Ermittlung des Unexpected Loss Formel 6: Berechnung des abzusichernden Dispositionsschadens Formel 7: Berechnung der Prämie zur Glattstellung des Dispositionsergebnisses Formel 8: Formel 9: Bestand an hochliquiden Wertpapieren zur Einhaltung der Mindestquote der LCR Errechnung der zusätzlichen Liquiditätskosten für das Vorhalten eines Liquiditätspuffers Formel 10: Berechnung des Forward-Liquiditätsspreads Formel 11: Modifizierte Ermittlung des Dispositionsschadens... 87 11 Abkürzungsverzeichnis VIII Abkürzungsverzeichnis ASF Available Stable Funding BAFB Basler Ausschuss für Bankenaufsicht BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BCBS Basel Committee for Banking Supervision BP Basispunkt(e) bzw. beziehungsweise CAPM Capital Asset Pricing Model CEBS Committee of European Banking Supervision EL Expected Loss EUR Euro f. / ff. folgende / fortfolgende i. d. F. in der Fassung Kap. Kapitel kum. kumuliert LaR Liquidity at Risk LCR Liquidity Coverage Ratio LiqV Liquiditätsverordnung LVaR Liquidity Value at Risk MaRisk Mindestanforderungen an das Risikomanagement Mio. Million(en) NSFR Net Stable Funding Ratio o. Ä. oder Ähnliche(s) RSF Required Stable Funding RWA Risk Weighted Asset(s) TEUR Tausend Euro u.a. unter anderem u. Ä. und Ähnliche(s) UL Unexpected Loss USD US-Dollar usw. und so weiter vgl. vergleiche z. B. zum Beispiel 12 Einleitung 9 1 Einleitung 1.1 Problemstellung und Zielsetzung Mit Blick auf Basel III müssen Kreditinstitute die immer weiter steigenden Eigenkapitalanforderungen erfüllen. 1 Diese können entweder durch Erhöhung des Eigenkapitals oder Reduzierung von Risiken bzw. risikogewichteter Aktiva erreicht werden. Durch diese verschärften Anforderungen steigt der Druck, dass Eigenkapital möglichst ertragsreich zu verwenden bzw. die Höhe der risikogewichteten Aktiva zu optimieren, 2 da der Ertrag je eingesetzter Eigenkapitaleinheit sinkt. Insbesondere Kreditvergaben über der Großkreditgrenze eines Kreditinstitutes haben einen hohen Einfluss auf die risikogewichteten Aktiva und belasten die Eigenkapitalquote negativ. 3 Einen Weg, Großkredite zu vergeben, die Belastung der risikogewichteten Aktiva aber zu begrenzen bzw. die Risiken zu diversifizieren und gleichzeitig die Losgrößen zu transformieren, stellen Syndizierungen dar. Syndizierungen sind dabei als Weitergabe oder Verbreitung (von Kreditanteilen) 4 zu verstehen und sind damit Teil des Konsortialgeschäfts. Teilnehmer dieser Transaktionen sind vielfach kleinere Kreditinstitute wie Sparkassen, aber auch Versicherungen. 5 Versicherungen und andere Investoren sind auf der einen Seite aufgrund immer weiter sinkender Renditen auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten. 6 Auf der anderen Seite können kleinere Kreditinstitute ohne Partner nicht an die Kreditnehmer mit großem Kapitalbedarf herantreten, da sie durch die vom Gesetz über das Kreditwesen festgelegte Großkrediteinzelobergrenze eingeschränkt sind. 7 Diese Institute nutzen Syndizierungen Vgl. Deutsche Bundesbank (2011), S. 19. Vgl. Auer, von Pföstl (2013), S. 1. Für Nichthandelsbuchinstituten vgl. 13 Absatz 3 KWG, für Handelsbuchinstitute vgl. 13a Absatz 3 KWG. Höpfner (2008), S Vgl. Hofmann (2012), S. 28ff. Vgl. Wichert (2012), S. 1. Vgl. 13ff. KWG. 13 Einleitung 10 für ihre Risikostreuung, sehen sie aber auch als Möglichkeit, das Wachstum ihrer Firmenkunden zu begleiten. 8 Der hier skizzierte Bedarf an Syndizierungen äußert sich auch in Zahlen. In 2007 belief sich das Volumen von syndizierten Krediten auf rd Mrd. USD in Westeuropa. 9 Auch wenn der Markt für syndizierte Kredite rückläufig ist, ist diese Form insbesondere im Mittelstand beliebt. 10 Im Folgenden werden die Auswirkungen auf Liquiditätsrisiken von Krediten untersucht, die durch den Konsortialführer zunächst alleine vergeben werden und anschließend weiteren Teilnehmern zum Eintritt in ein Konsortium angeboten werden. Bei Kreditforderungen, die nicht mit der Absicht vergeben worden sind, sie zu syndizieren, werden Liquiditätskosten fristenkongruent zu einem kalkulatorischen Refinanzierungsgeschäft errechnet. Der Refinanzierungsimpuls erfolgt fristenkongruent. Bei Ausplatzierung dieser Kreditforderungen entsteht kein Einfluss auf das Zahlungsunfähigkeitsrisiko des Kreditinstitutes, es entstehen dafür aber Ertragsrisiken in Form von Wiederanlagerisiken in der zentralen Steuerungseinheit für Zins-, Fremdwährungs- und Liquiditätsrisiken (Treasury). Durch Vorfälligkeitsentschädigungen seitens Treasury wird eine Lenkungswirkung gesichert. Sofern das Kreditinstitut bei der Kreditvergabe die Absicht verfolgt, die Kredite anschließend zu syndizieren, kann das Kreditinstitut einen Zugewinn an Ertrag 11 in Form von unterschiedlichen Gebühren realisieren, die im Zusammenhang mit Syndizierungen anfallen. Bei diesem Ansatz treten Liquiditätsrisiken auf. Durch eine nicht fristenkongruente, sondern kürzere Refinanzierung ergeben sich bei Syndizierung Ertragsvorteile für den Konsortialführer, da der Kostenfaktor Liquidität mit wachsender Laufzeit steigt. 12 Bei der Kreditvergabe durch den Konsortialführer entsteht jedoch das Risiko, die Kredite [ ] nicht weiterreichen zu können 13, auch als Platzierungsrisiko Vgl. Hofmann (2012), S. 28. Vgl. Arons, Heinloth (2008), S. 7. Vgl. Dentz (2013), S. 2. Höpfner (2008), S Vgl. Kröner, Heinrichs (2012), S. 25. Heuser et al. (2008), S. 63. Vgl. Schneider, Wolf (2011), S. 12. 14 Einleitung 11 bezeichnet. Dieses hat Einfluss auf die Liquiditätsrisiken, die sowohl als Zahlungsunfähigkeitsrisiko als auch als Liquiditätsfristentransformationsrisiko auftreten. 15 Letzteres stellt dabei das Risiko dar, dass durch eine veränderte Refinanzierungskurve ein Verlust entsteht und zählt damit zu den Ertragsrisiken. 16 Die Beachtung von Liquiditätsrisiken hat nicht zuletzt aufgrund der Subprime Krise stark an Bedeutung gewonnen. 17 Beispielweise konnte die Hypo Real Estate nur durch ein erstes Rettungspaket in Höhe von 35 Mrd. EUR im September 2008 vor der Zahlungsunfähigkeit gerettet werden. 18 Daneben wurde auch ein starkes Ansteigen der Liquiditätsspreads unterschiedlicher Bonitäten in der Finanzkrise beobachtet. 19 Liquiditätsspreads können als Aufschläge auf eine jeweilige Referenzzinskurve für Banken unterschiedlicher Bonitäten verstanden werden. 20 Die Spreads stiegen teilweise auf bis zu 275 Basispunkte über Swap für ungedeckte Refinanzierungen, während sie in den Jahren zuvor bei durchschnittlich 25 Basispunkten lagen. 21 Dies sorgte für erhebliche Probleme bei den Instituten, sich im mittel- bis langfristigen Bereich Refinanzierungsmittel zu beschaffen. 22 Um die bei der Syndizierung entstehenden Liquiditätsrisiken adäquat zu beherrschen, sollen im Folgenden ein Steuerungsansatz mit einer entsprechenden Preisstellung für die auftretenden Liquiditätsrisiken erarbeitet sowie die Fragen geklärt werden, wie die Refinanzierung zu wählen ist und wie die entstehenden Risiken gesteuert werden können. Die Ermittlung eines internen Verrechnungssatzes für Liquidität und Liquiditätsrisiken fordern zusätzlich seit Inkrafttreten zum die Mindestanforderungen an das Risikomanagement in der Fassung vom Vgl. Bartetzky (2008), S. 12. Vgl. Bartetzky (2008), S. 12. Vgl. Beck, Lesko (2008), S. 6. Vgl. o. V. (2009). Vgl. Prilla (2011), S. 21. Vgl. Beck, Lesko (2008), S. 6. Vgl. Tolckmitt (2011), S Vgl. o. V. (2011). Vgl. BTR 3.1 Absatz 5f. MaRisk. 15 Einleitung Vorgehensweise In Kapitel 2 werden die Grundlagen zu Syndizierungen erarbeitet. Neben der Definition und der Herausarbeitung der Unterschiede zu konsortialiter, also gemeinsam im Konsortium vergebenen Krediten werden auch die Vorteile für das Kreditinstitut als Konsortialführer aufgeführt. Die Klärung des Begriffs Platzierungsrisiko und dessen Wirkung auf das Liquiditätsrisiko führen zu Kapitel 3. In Kapitel 3 wird zunächst das Verständnis von Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten dargestellt. Es werden die Bestimmungen und die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen mit Bezug auf die neuen Baseler Kennziffern sowie die möglichen Messmethoden von Liquiditätsrisiken mit Bezug auf Syndizierungen bzw. das Platzierungsrisiko bei Syndizierungen erläutert. Das Kapitel schließt ab mit der Betrachtung von Liquiditäts- und Liquiditätsrisikokosten, die im Rahmen des durch die Mindestanforderungen an das Risikomanagement geforderten Funds Transfer Pricing seit 2013 adäquat eingepreist werden müssen. 24 Darauf wird in Kapitel 4 ein Steuerungsansatz entwickelt, der aufzeigt, wie sowohl Liquiditäts-, Liquiditätsrisiko- als auch Pufferkosten gepreist und als interner Verrechnungssatz im Rahmen des Funds Transfer Pricing in die Liquiditätsrisikosteuerung einfließen. Die aus einer zunächst nicht fristenkongruenten, sondern kürzeren, fristeninkongruenten Refinanzierung entstehenden Liquiditätsrisiken werden mit Hilfe einer Risikoprämie für eine mögliche Verlängerung der Refinanzierung und unter Anwendung einer Simulation bis zu einem gewissen Konfidenzniveau abgesichert. Ebenfalls finden die Kosten für das Vorhalten eines im Rahmen von Basel III geforderten Liquiditätspuffers Berücksichtigung. Anschließend wird die Disposition von Syndizierungen beschrieben. In Kapitel 5 wird der in Kapitel 4 erarbeitete Steuerungsansatz kritisch gewürdigt. Zunächst wird der Einfluss des Steuerungsansatzes auf die Erfolgsgrößen sowohl in dem Treasury als auch in den anderen Profit Centern aufgezeigt. Des Weiteren 24 Vgl. BTR 3.1 Absatz 5f. MaRisk. 16 Einleitung 13 werden die Auswirkungen auf die verschiedenen Sichtweisen des Liquiditätsrisikos und die aufsichtsrechtlichen Kennziffern beschrieben. Da die Simulation des benötigten Liquiditätsspreads auf einem Zinsstrukturmodell beruht, werden die Schwierigkeiten dieser Modelle erläutert. Konsequenzen des Steuerungsansatzes ergeben sich in der Notwendigkeit der Nachkalkulation der vereinnahmten Risikoprämie sowie eines regelmäßigen Backtestings der in den Ansatz eingeflossenen Parameter. Das abschließende Kapitel 6 fasst die erarbeiteten Erkenntnisse zusammen. 17 Grundlagen von Syndizierung im Kreditgeschäft 14 2 Grundlagen von Syndizierung im Kreditgeschäft 2.1 Definition und Abgrenzung Entwickelt haben sich Syndizierungen ab Sie sind dem Bereich des Konsortialgeschäfts zuzuordnen und können als Weitergabe oder Verbreitung 26 von Forderungsanteilen verstanden werden. Allgemeiner lassen sich Konsortialkredite als Darlehen definieren, welche durch ein Bankenkonsortium, also einen zeitlich begrenzten Zusammenschluss von Banken, an einen Schuldner vergeben werden. 27 Die Einführung des Euros 1999 hat den Markt mit günstiger Liquidität versorgt und damit zu einem Wachstum bei der Kreditvergabe geführt. 28 Bis zum Beginn der Finanzmarktkrise in 2007 ist das Marktvolumen konstant gestiegen. Die Finanzmarktkrise hat dagegen zu einem dramatischen Rückgang der Liquidität im gesamten Kreditbereich und zu einer Steigerung der Liquiditätsspreads geführt, sodass Syndizierungen nicht mehr oder nur zu erheblichen Kosten über den Sekundärmarkt möglich waren. 29 Bei einer Konsortialfinanzierung nehmen verschiedene Beteiligte teil. Dazu gehören im Wesentlichen der Arranger, die Participants sowie der Administrative Agent. 30 Zumeist übernimmt der Konsortialführer die Funktionen des Arrangers und des Administrative Agent und ist für die Strukturierung und Syndizierung der Forderung sowie das Administrative zuständig. 31 Ein Participant ist ein Beteiligter im Konsortium (auch Konsorte 32 ) und übernimmt einen Teil des Konsortialgeschäfts. 33 Der übernommene Teil wird auch als Konsortialquote bezeichnet Vgl. Gadanecz (2004), S. 75. Höpfner (2008), S Vgl. Gadanecz (2004), S. 75. Vgl. Ellemann (2011), S. 45. Vgl. Ellemann (2011), S. 48. Vgl. Gadanecz (2004), S. 79. Vgl. Höpfner (2008), S. 633f. Vgl. Hofmann (2012), S. 29. Vgl. Gadanecz (2004), S. 79. Vgl. Höpfner (2008), S. 635. 18 Grundlagen von Syndizierung im Kreditgeschäft 15 Die Konsortialstruktur lässt sich in verschiedene Kategorien einstufen: Club Deals, Best Effort, Underwriting. 35 Eine Club Deal Finanzierung ist ein Konsortialkredit, bei dem ein Bankenkonsortium, das in der Anzahl der teilnehmenden Banken begrenzt und in der Zusammensetzung vorher benannt ist, eine Kreditzusage für einen oder mehrere Kreditnehmer ausspricht. 36 Bei dem Best Effort oder Underwriting Ansatz wird hingegen regelmäßig eine größere Anzahl von Banken als bei einem Club Deal angesprochen. 37 Im Rahmen von Underwritings gibt der Konsortialführer eine verbindliche Zusage über den gesamten Kreditbetrag bei Mandatsvergabe und versucht im Anschluss, andere Banken an dem Konsortium zu beteiligen. 38 Im Fall des Best Effort Ansatzes gibt der Konsortialführer keine verbindliche Zusage über den gesamten Betrag, sondern lediglich für einen Teil und versucht für die Restquote weitere Beteiligte zu finden. 39 Er hat somit nicht wie beim Underwriting das Risiko, den nicht ausplatzierten Teil selbst zu übernehmen. 40 Dieses beim Underwriting entstehende Risiko kann als Platzierungsrisiko 41 oder Syndizierungsrisiko 42 bezeichnet werden. Ein wesentliches Merkmal zur Unterscheidung von Syndizierungen im Konsortialgeschäft stellt die Art des Liquiditätsflusses dar. Zu differenzieren sind der Bareinschuss sowie die Risikobeteiligung. Beim Bareinschuss hinterlegen die Konsorten beim Konsortialführer Liquidität für ihre Beteiligung, die der Konsortialführer im Haben verbucht und mit den Kreditkonten kompensiert, sodass eine Nettosicht abgebildet wird. Bei der Risikobeteiligung übernehmen die Konsorten nur das Adressausfallrisiko, es fließt allerdings keine Liquidität zum Konsortialführer. In der Praxis lässt sich vorwiegend der Bareinschuss finden Vgl. Seibt, Hüther (2012), S. 67. Vgl. Seibt, Hüther (2012), S. 67. Vgl. Seibt, Hüther (2012), S. 67. Vgl. Lee, Mullineaux (2001), S. 8f. Vgl. Miller (2011), S. 8. Vgl. Heuser et al. (2008), S. 63. Vgl. Schneider, Wolf (2011), S. 12. Vgl. Höpfner (2008), S Vgl. Höpfner (2008), S. 631. 19 Grundlagen von Syndizierung im Kreditgeschäft 16 Eine Syndizierung mit Risikobeteiligung stellt sich für den Konsortialführer aus Refinanzierungsgesichtspunkten wie ein üblicher Kredit dar. Es sind daher keine besonderen Liquiditätsrisikoaspekte zu berücksichtigen. Weiterhin lassen sich Konsortialgeschäfte nach ihrer Offenlegung der Unterbeteiligung in ein Außen- und ein Innenkonsortium unterscheiden. 44 Bei einem Außenkonsortium wird ein Vertrag mit dem Kreditnehmer und dem Konsortialführer sowie sämtlichen Beteiligten geschlossen und stellt damit die eigentliche Konsortialfinanzierung dar. 45 Hingegen legt ein Innenkonsortium nicht die beteiligten Konsorten offen, sondern der Konsortialführer schließt mit den Beteiligten einen gesonderten Vertrag ab. 46 Im Folgenden soll unter Syndizierung die Finanzierungen verstanden werden, die die syndizierende Bank zunächst zwar übernimmt (Underwriting), aber die Absicht hat, diese in Teilen zu platzieren. Dabei ist es unerheblich, ob die Bank selber als Konsortialführer auftritt, die Kreditzusage verbindlich abgibt (Underwriting) und Teile danach platziert. 2.2 Der Syndizierungsprozess und die Einflussfaktoren für die Durchführung von Syndizierungen Der Prozess einer Syndizierung lässt sich grob in drei Phasen aufteilen: 47 Vorbereitungsphase und Mandatsvergabe, Verhandlung mit potentiellen Investoren und Abschluss des Konsortialkreditvertrages, Weitergabe der syndizierten Kreditanteile. In der Vorbereitungsphase legt der Kreditnehmer die Rahmenbedingungen für das benötigte Kreditvolumen fest und führt erste bilaterale Gespräche mit potentiellen Arrangern. 48 Nach einer ersten Preisindikation erfolgt die Mandatsvergabe an einen Arranger, der zumeist wie unter 2.1 beschrieben auch der Konsortialführer ist. Der Arranger hat dabei die Möglichkeit zwischen den unter 2.1 beschriebenen Vgl. Höpfner (2008), S Vgl. Höpfner (2008), S Vgl. Höpfner (2008), S Vgl. Miller (2011), S. 9ff. Vgl. Seibt, Hüther (2012), S. 71. 20 Grundlagen von Syndizierung im Kreditgeschäft 17 Varianten Underwriting oder Best Effort zu wählen. Durch ein Underwriting hat der Arranger zumeist bessere Chancen die Mandatsvergabe für sich zu entscheiden, denn der Kreditnehmer erhält eine vollständige Kreditzusage und somit Planungssicherheit. Zusätzliche Underwriting Gebühren für die Gestaltung und die Kreditzusage bieten für den Arranger einen Vorteil. 49 Der mandatierte Arranger bereitet ein Information Memorandum mit den zum Kredit notwendigen Details vor und führt erste Gespräche mit potentiellen Investoren. Die Ansprache der möglichen Investoren kann auf bilateralem Weg direkt mit den Investoren erfolgen oder über den Sekundärmarkt für Syndizierungen, der seit Ende der 1980er durch Einbindung größerer Investorengruppen und schnellerer Syndizierung zunehmend aktiver wurde. 50 Die Investoren geben im Anschluss ein finales Feedback zum Preis und der Höhe ihrer gewünschten Beteiligung. Sollten die Investoren den Kredit überzeichnen, muss der Konsortialführer die finalen Quoten reduzieren. Sollte ein Rest verbleiben, so trägt diesen beim Underwriting Ansatz der Konsortialführer bei unterzeichneten Ausschreibungen. Hingegen kann der Kreditnehmer im Fall des Best Effort Ansatzes nicht das gesamte Kreditvolumen ausschöpfen, wenn der Konsortialführer nicht genügend Beteiligungen akquiriert. 51 Grundsätzlich lässt sich jeder Kredit syndizieren, sodass es keine klar definierten Grundvorrausetzungen gibt. Jedoch gibt es verschiedene Merkmale, die die Anwendbarkeit von Syndizierungen beeinflussen Vgl. Miller (2011), S. 8. Vgl. Miller (2011), S. 11. Vgl. Höpfner (2008), S Vgl. Höpfner (2008), S. 626. 21 Grundlagen von Syndizierung im Kreditgeschäft 18 Merkmal Kreditart Erläuterung Bei dem syndizierten Kredit handelt es sich um ein hybrides Instrument, bestehend aus einem klassischen, bilateralen Hausbankkredit oder einem handelbaren Schuldtitel. 53 Sowohl Schuldscheindarlehen als auch klassische Kreditformen sind regelmäßig vorzufinden. 54 Die Kreditformen lassen sich nach zwei Kategorien differenzieren: Laufzeitkredite oder revolvierende Kreditlinien. 55 Bei revolvierenden Kreditlinien wird zumeist die Risikobeteiligung gewählt. Denn im Falle des Bareinschusses wäre der Abrechnungsaufwand für den Konsortialführer und die Konsorten für den Liquiditätsfluss sehr aufwändig. 56 Kredithöhe Sinnvoll sind Konsortialstrukturen ab einem Gesamtvolumen von mindestens 30 Mio. EUR. Sparkassen beteiligen sich an Finanzierungen bis zu einer Höhe von insgesamt rund 100 Mio. EUR. 57 Eine größere Darlehenshöhe führt zu geringeren Preisen, da so die Einmalgebühren im Verhältnis zur Darlehenshöhe geringer ausfallen. 58 Kreditlaufzeit Finanzierungszweck Höhe der Konsortialquote Konsortialführer/ Konsorten Variable oder objektbezogene Laufzeiten sind möglich. Längere Kreditlaufzeiten unterstützen Konsortialstrukturen, da die langfristig erwarteten Erträge den Aufwand bei den Konsortialbeteiligten rechtfertigen können. 59 Unternehmensfinanzierungen und objektbezogene Finanzierungen wie Immobilien, Schiffe, Flugzeuge aber auch Energieparks lassen sich finden. Die Konsortialquote muss für jeden Beteiligten hinreichend sein, um rentabel zu sein. Großbanken, Landesbanken sowie größere Sparkassen sind sowohl als Konsortialführer als auch als Konsorte häufig zu sehen. 60 Zu den hauptsächlichen Konsorten zählen Banken, verschiedene Finanzunternehmen sowie institutionelle Investoren Vgl. Altunbas et al. (2006), S. 6. Vgl. Hofmann (2012), S. 31. Vgl. Seibt, Hüther (2012), S. 68. Vgl. Höpfner (2008), S Vgl. Hofmann (2012), S. 29. Vgl. Christodoulakis, Olupeka (2010), S Vgl. Höpfner (2008), S Vgl. Hofmann (2012), S. 28. Vgl. Miller (2011), S. 10f.
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
ILI News am 10. März 2019 Israeli will Ebergeruch veröden Wenn die Schaumkresse blinzelt Asthma verursachende Blutzellen könnten helfen, Darmkrebs zu bekämpfen Der lange Weg des Steines aus Massada Erster internationaler Flug landet am Ramon Airport Hotels in Eilat: Mehr Pendler aus Jordanien Internet der Dinge wächst rasant Israel eröffnet Markt für Importe: Landwirte sind besorgt SPD aus der Pfalz zu Besuch bei der Startup-Nation NRW-Wirtschaft sucht Anschluss im Heiligen Land Selbstverständlich viel erwarten macht glücklich Neue App für israelische Musik Für syrische Flüchtlinge in Griechenland ist Israel nicht mehr der Feind "Nir" - ein ganz normaler Israeli aus einer ziemlich coolen Stadt Israel hat schon 1961 eine Rakete ins All geschickt Kindersoldaten in Gaza: ZDF Fauxpas zeigt große Ahnungslosigkeit Hamas: Futtern wie in Israel Arabischer Journalist: "Atombombe auf Israel? Ist mir egal!" Meisterleistungen Deutscher Israelberichterstattung Israelischer Bundesligaprofi antisemitisch beleidigt Zur Ferkelkastration heißt es jetzt in einer Fachzeitschrift für Bauern: Ist Lasertechnologie aus Israel die Lösung? Ori Weisberg, Spezialist für Lasertechnik in der Humanmedizin aus Israel, ist der Ansicht, dass Ebergeruch mithilfe von Laserbestrahlung unterbunden werden kann. Laut dem Bauernblatt für Schleswig-Holstein und Hamburg sagte er, sei es möglich, die Leydig´schen Zellen, die für den Ebergeruch verantwortlich sind, zielgerichtet zu veröden. Der Laser arbeite dabei mit nur wenig Energie. Er habe ihn in einem Selbstversuch auf seine Hände ausgerichtet und keinen Schmerz verspürt, berichtete Weisberg. Die Strahlung wirke selektiv am Zielgewebe. Pro Tier würde die Prozedur ein bis zwei Minuten dauern. Allerdings stecke die Methode noch in den Kinderschuhen und einen Prototypen für den praktischen Einsatz gebe es auch noch nicht. (topagrar) TS Prof. Avihai Danon von der Abteilung Pflanzen- und Umweltwissenschaften und Prof. Uri Alon von der Abteilung Molekulare Zellbiologie am Weizmann Institute of Science haben getestet, ob die Photosynthese proportional zur Sonnenlichtintensität gleichmäßig zunimmt. Zu ihrer Überraschung sahen sie ein "Hin und Her"-Muster, vergleichbar mit dem menschlichen Blinzeln. Anstatt bei ansteigendem Licht stetig zu steigen, stieg die Fluoreszenz der Arabidopsis thaliana (Acker-Schmalwand) bei jedem Schritt für kurze Zeit an und fiel dann wieder auf das ursprüngliche Niveau zurück. Jedes Mal war die Spitze kleiner als im vorherigen Schritt. "Pflanzen behandeln die Photosynthese auf eine vorsichtige Art und Weise, die kurzfristig die Effizienz für die langfristige Stabilität einschränkt", sagte Danon. "In gewisser Weise" erfasst "die Photosynthesemaschinerie die Umgebung und nimmt rasch Änderungen an der Menge an Licht vor, bevor die Situation außer Kontrolle gerät, anstatt ihre Aktivität unkontrolliert zu steigern, bis sie Schaden erleidet." (israel21c, sciencedirect) EL Weiße Blutkörperchen im Zusammenhang mit Allergien und Asthma können genutzt werden, Krebszellen zu zerstören. Das zeigt eine Studie für Mikrobiologie und klinische Immunologie von Prof. Ariel Munitz von der Sackler School of Medicine der Universität Tel Aviv. "Eosinophile sind weiße Blutkörperchen, die stark destruktive Proteine ausscheiden", sagte Munitz. "Sie haben möglicherweise eine evolutionäre Rolle bei der Bekämpfung von Parasiten gespielt. Aber jetzt, wo die meisten Menschen, besonders im Westen, gute Hygiene mit wenig Parasiten genießen, sind die Eosinophilen zu zerstörerischen Wirkstoffen geworden, die Allergien und Asthma verursachen. Unsere neue Forschung hat die Theorie aufgestellt, dass Eosinophile, da sie Parasiten abtöten und Lungenschäden bei Asthmapatienten verursachen können, eine Rolle bei der Krebsbehandlung spielen und Tumorzellen abtöten könnten." Das größte Eosinophilen-Reservoir befindet sich im Verdauungssystem, weshalb die Forscher ihre Theorien zum Darmkrebs testeten. In der ersten Forschungsphase wählten sie Proben von Tumoren von 275 Patienten aus, um die Anzahl der Eosinophilen in einem Tumor im Vergleich zum Stadium und der Schwere der Erkrankung zu bestimmen. "Wir fanden heraus, dass die Erkrankung umso geringer ist, je mehr Eosinophile im Tumor vorhanden sind, was eine eindeutige Korrelation darstellt", sagte Munitz. Verschiedene Mausmodelle für Darmkrebs zeigten, dass Eosinophile starke Antitumoraktivitäten aufweisen und Tumorzellen direkt abtöten können. "Wir haben auch herausgefunden, dass Eosinophile, wenn sie durch ein Protein namens IFN-gamma aktiviert wurden, eine noch stärkere Tumorabwehrreaktion induzierten", erklärte Munitz. (israel21c) EL Bis zu 1 Mio. israelische Internetseiten, darunter auch von großen Banken und Telekommunikationsunternehmen, wurden gehackt. Die betroffenen Seiten waren nur für kurze Zeit offline und wurden durch den Text "Jerusalem ist die Hauptstadt von Palästina #OpJerusalem" ersetzt. Ran Bar-Zik, ein Entwickler von Verizon Media, half, den Cyberangriff zu stoppen. Er kritisierte die Nutzer wegen ihrer "unglaublichen Fahrlässigkeit in Bezug auf Warnungen, die in der letzten Zeit ausgegeben wurden." Er fügte hinzu: "Der Staat Israel, die Cyber-Nation, kam noch gut davon. Die Hacker hätten statt bloßen Vandalismus Schäden in Milliardenhöhe verursachen können." (Israelheute) KR Die Jerusalem Post berichtete auf Seite 1 von einem Felsbrocken, der vor 35 Jahren aus der Wüstenfestung von Massada im Süden des Landes gestohlen worden war. Am Dienstag traf das Päckchen mit der simplen Anschrift "Mount Masada, Southern Israel" bei Offiziellen der touristischen Stätte ein. "Ich nahm diesen Felsen von der Festung Massada, als ich vor 35 Jahren ein junger, dummer Reisender war", schrieb der anonyme Absender aus Neuseeland. "Ich möchte mich jetzt entschuldigen und das Stück an seinen rechtmäßigen Ort zurückschicken, da ich seine historische und spirituelle Bedeutung erkannt habe. Tut mir sehr leid. Shalom." Das Paket war 2016 abgeschickt worden und traf Ende Februar 2019 an seinem Bestimmungsort ein. Der Arbeiter, der den Brief erhielt, sagte in seinem Bericht, es sei aufregend gewesen, das Paket in Empfang zu nehmen, demonstriere dies doch, dass es immer noch Menschen mit moralischen Werten gebe. Jede Medaille hat aber auch seine Kehrseite. Die Geschichte wirft ein recht negatives Licht auf die Qualitäten der israelischen Post, die das Paket erst nach dreijähriger Irrfahrt auslieferte. (tachles, JPost) TS Vor zwei Monaten ist der neue Flughafen im südlichen Israel offiziell eröffnet worden - jetzt wurden die ersten internationalen Linienflüge abgefertigt. Ryanair FR1916 kam zuerst aus dem polnischen Poznan am "Ilan and Asaf Ramon International Airport" (ETM) an (hier auf Flightradar24.com), kurze Zeit später folgte eine weitere Maschine der Billig-Airline aus Prag. Der neue Flughafen von Eilat wird die zivilen Flüge des City-Airports in Eilat (von wo aus fast ausschließlich Inlandsflüge abgefertigt werden) und des Militärflughafens Uvda bündeln. (Austrianaviation) KR Das Königreich Jordanien und Israel unterzeichneten eine Vereinbarung zur Erhöhung der Quote der jordanischen Hotelangestellten, die täglich zur Arbeit nach Eilat fahren. "Daily Jordanian Hotel Workers" ist ein Projekt, das wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit verbindet. Damit erhöht sich die tägliche Quote der Jordanier, die in der Hotelbranche von Eilat arbeiten, um 500 zusätzliche Arbeiter auf 2.000. (gov.il) EL Die anti-israelische Boykott-, Divest- und Sanktionsbewegung (BDS) erlitt einen Rückschlag, als Papst Franziskus die Investition von Geldern des Vatikans in israelische Startups genehmigte. Ein Vertreter des Investmentfonds des Vatikan, Dickson Doll, sprach auf der Investorenkonferenz Axis Tel Aviv und diskutierte mit einer Reihe israelischer Unternehmen über Investitionsmöglichkeiten. Zu den örtlichen Startups, die vom Vatikan angesprochen wurden, gehörte Air Doctor Ltd. Mit der Online-Plattform können Benutzer von überall her professionelle medizinische Hilfe rufen. Auf der Liste standen auch FruitSpec, mit dem Landwirte genau die Ernteerträge vorhersagen können, und EyeControl, ein System, das Menschen mit ALS und anderen schwächeren Erkrankungen die Kommunikation mit Angehörigen ermöglicht. (Israelheute) TS Bis 2030 wird es mehr als 125 Mrd. IoT-Geräte ("Internet of Things") geben - eine innovative Technologie, die alles um uns herum mit dem Internet verbindet. AutoTel - אוטותל hat Autos, die Sie wissen lassen, wo sie geparkt sind, Prisma Photonics macht Straßen und Stromleitungen intelligent, und Quickwy bietet eine schnelle mobile Self-Checkout-Funktion in den Geschäften. Die IoT-Szene ist so groß, dass Investoren aus aller Welt neue israelische IoT-Startups prüfen und Forschungs- und Entwicklungszentren in Israel einrichten. (israelmfa) EL Die israelische Regierung hat am 1. Januar 2019 den Milch-Markt für Importe geöffnet. Bereits im Oktober zuvor unterzeichnete die israelische Regierung eine Vereinbarung mit Landwirten, die die Milchindustrie in den nächsten 10 Jahren regeln wird. Während die Vereinbarung eine Senkung der Einfuhrzölle vorsieht, wird auch ein Rückgang der Rohmilchpreise erwartet. Der Milchviehhalter Jonathan Amir ist skeptisch: "Unsere Regierung will uns wettbewerbsfähiger machen, indem wir Importen die Türen öffnen. Ich glaube nicht, dass sie uns schaden wollen, aber wir sind besorgt über eine Flut von Billigimporten, die unsere eigenen Preise schädigen." (dairyglobal) KR Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, ist mit SPD-Bundestagsabgeordneten zu einer sechstägigen Delegationsreise der Friedrich-Ebert-Stiftung nach Israel und in die palästinensischen Gebiete gereist. Bei der Reise sollte es um wirtschaftliche Fragen gehen. Israel sei derzeit eines der spannendsten Startup-Ökosysteme weltweit, so Schweitzer. Wer verstehen wolle, wie Israel innerhalb weniger Jahre zu einer "Startup Nation" wurde, müsse den intensiven Austausch vor Ort suchen. "Führende deutsche Unternehmen setzen bereits heute auf die israelische Ideenschmiede. Deutsch-israelische Kooperationen sollten künftig weiter ausgebaut werden." (pfalz) KR Eine Unternehmer-Delegation aus Nordrhein-Westfalen ist in Israel unterwegs. Auch Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) traf in Tel Aviv ein. Beim Abendessen erzählten die Besucher dem Minister von einer Reise nach Be'er Scheva, einem einstigen Beduinendorf in der Negev-Wüste. Die dortige Ben-Gurion-Universität ist die Keimzelle des digitalen Wirtschaftswunders, das Israel gerade erlebt. In unmittelbarer Nähe arbeitet auch die bei Hackern berüchtigte Einheit 8200 der israelischen Armee, die als Pendent zur amerikanischen NSA gilt. Der "Unit 8200" sagt man nach, sie sei mitverantwortlich für den Computervirus Stuxnet, der 2010 dafür sorgte, dass sich Uran-Zentrifugen selbst zerlegten und damit das iranische Atomprogramm um Jahre zurückwarf. Diese Nähe von Militär und Forschung ist seit einigen Jahren für IT-Giganten aus aller Welt so attraktiv, dass sie Teile ihrer Forschungs- und Entwicklungsabteilungen nach Israel ausgelagert haben. (wdr) KR Der Psychologe Sivan George-Levi der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan hat in einer Studie zahlreiche Paare zu ihren Erwartungen an Partner und Beziehung befragt - und zu ihrer Zufriedenheit in der Partnerschaft. Die Teilnehmer waren über 50 und alle bereits seit mehr als 20 Jahren zusammen. Seine Erkenntnis: Der maßlose Anspruchstyp, für den kein Partner gut genug ist, und der unterdrückte Typ, der sich selbst für viel zu schlecht hält, sind in ihrer Beziehung meist unglücklich und machen auch ihre Partner nicht glücklich, während Menschen, die viel von ihren Partnern erwarten und das für selbstverständlich halten, sowohl sich, als auch ihre Partner glücklich machen. (brigitte) KR Ganz langsam bahnt sich der Frühling seinen Weg... wer auf der Suche nach Songs ist, um sich bereits auf die wärmere Jahreszeit einzustimmen, kann mit der neuen App #Shiri, kostenfrei mehr als 40.000 israelische Lieder hören. (israelzwischenzeilen, jpost) EL Ausgerechnet während des Pessachfestes im April, an dem die Juden des Auszugs aus Ägypten unter Moses und der biblischen Plagen gedenken, soll Israel von einer riesigen Heuschreckenplage getroffen werden. Denn gewaltige Heuschreckenschwärme hätten sich in den letzten Monaten im Nahen Osten und in Nordafrika gebildet. Nun warnen Experten der UNO davor, dass die "Locust-Pest", wie die Plage auf Englisch heißt, vom Roten Meer kommend, sich möglicherweise über ganz Israel verbreiten könnte. Die BBC berichtete 2013 von einer kleineren Plage in Israel, wobei man dort eine ungewöhnliche Methode gefunden habe, die Heuschrecken abzuwehren. Vor allem jemenitische Juden betrachten die laubfressenden Fluginsekten gegrillt als eine Delikatesse, wie man ihren Kochbüchern entnehmen kann. (twittersmash, Fokus) TS In Lesbos gibt es eine israelische Schule für syrische, iranische, irakische und afghanische Flüchtlinge. H., 20 Jahre, ist aus Aleppo. Er lebt in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos als einer von 60.000 syrischen Flüchtlingen in Griechenland, von denen 14.000 auf den griechischen Inseln leben. Er erzählt: "Mein ganzes Leben lang, während meiner ganzen Kindheit in syrischen Schulen, wurde mir beigebracht, dass die Israelis der Feind sind. Als ich mich der griechischen Küste nähere, sah ich als Erstes den Davidsstern auf den Hemden der Israelis, sie halfen mir aus dem Wasser raus und stellten mich auf den Boden." Die Helfer von IsraAID und Hashomer Hatzair kamen 2015 auf die Insel, als täglich Tausende von Menschen ankamen. Heute sind die Israelis die letzte organisierte Einrichtung, die humanitäre Hilfe auf der Insel leistet, neben einem von der Europäischen Union und den griechischen Behörden finanzierten Gemeinschaftszentrum für Einzelpersonen. Der israelische Einsatz ist Teil eines Plans zur Revolutionierung des Konzepts von "Tikkun Olam" und der jüdischen Freiwilligenarbeit auf der ganzen Welt. (ynet) EL 1959 wurde er in Jerusalem geboren. Er diente sechs Jahre in der Fallschirmjäger-Brigade der israelischen Armee (1977-1983). Danach studierte er Informatik und BWL an der Hebräischen Universität Jerusalem. 1988 gründete er eine auf Antivirus-Software spezialisierte Softwarefirma. Und in diesem Bereich verdiente er auch sein Geld. Rund 10 Jahre war er Bürgermeister von Jerusalem: Nir Barkat, der auf der Likud-Liste weit oben steht, ist laut einer aktuellen Meldung von Forbes Israel mit einem geschätzten Vermögen von NIS 500 Mio. der reichste Politiker Israels. Das wäre keine Meldung wert, wenn wir ILI- Redakteure nicht selbst in Jerusalem erlebt hätten, wie tiefenentspannt sich Nir (damals noch als Bürgermeister auf einem Stadtfest) mit allen Leuten unterhalten kann: Über Stress mit Behörden, Probleme mit dem Nahverkehr oder fehlende Hausnummern. Die einzigen beiden Uniformträgerinnen waren privat da. Selbst die politischen Gegner respektieren ihn. Barkat hat 2018 nicht mehr als Bürgermeister kandidiert: "Ich habe mich entschieden, dem Land auf nationaler Ebene zu dienen". Ein kluger, ruhiger, skandalfreier Realpolitiker mit einer gediegenen Bilanz: Nicht die schlechteste Voraussetzung für ein hohes Amt im Staat. (globes, haaretz) EL Die Nachrichtenagentur Shehab berichtet, dass Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten eine Erklärung der Union der arabischen Parlamente ablehnten, in der gefordert wurde, den Normalisierungsprozess mit Israel zu stoppen. (mena-watch) EL Eine vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Untersuchungskommission hat ihren Bericht zum "Großen Rückkehrmarsch" der Palästinenser und der israelischen Reaktion darauf vorgelegt. Wie nicht anders zu erwarten, wird der jüdische Staat schwerster Verbrechen bezichtigt, während die Dominanz von Terrorgruppen bei den Ausschreitungen in Abrede gestellt wird. (menawatch) KR Arabische und muslimische Länder auf der ganzen Welt normalisieren zusehends ihre Beziehungen zu Israel. Überraschenderweise mehren sich die Hinweise aus dem Irak, dass das neue Regime in Bagdad, im Gegensatz zu dem Saddam Husseins, gewillt ist, sich mit Tel Aviv einzulassen. Über die gesamte Zeit hinweg gibt es keinen dokumentgestützten oder auch nur auf Anekdoten basierenden Beleg dafür, dass irakische Führer - egal ob unter der Monarchie, der Militärdiktatur oder dem baathistischen Regime - jemals eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel in Betracht gezogen hätten. (menawatch) KR 1961 war das Weltraumrennen zwischen den USA und der UdSSR in vollem Gange. Ben Gurion wusste, dass das Potenzial der UdSSR, den Himmel zu kontrollieren, eine echte Bedrohung für Israel darstellte, da die ägyptische Luftwaffe Zugang zu fortschrittlichen Technologien aus Russland hatte. Gamal Abdel-Nasser, der damalige Präsident der Vereinigten Arabischen Republik (die Vereinigung von Ägypten und Syrien von 1958 bis 1961), hatte außerdem deutsche Raketenwissenschaftler - ehemalige Nazis - für das ägyptische Rüstungsprogramm rekrutiert und führte ein Waffenentwicklungsprogramm mit ballistischen Raketen durch. Da die Raketen jedoch nicht rechtzeitig zu den Feierlichkeiten des ägyptischen Revolutionstages bereit sein würden, "wurde beschlossen, ein paar kleine Raketen aus den USA zu kaufen und ihren Start als Erfolg für ägyptische Wissenschaftler im Bereich des Weltraums zu präsentieren." Ben-Gurion wurde vom Mossad darüber informiert und entschloss sich, "Nassers Donner zu stehlen", indem er die israelische Rüstungsentwicklungsbehörde Rafael beauftragte, eine Rakete zu bauen, die vor den Ägyptern ins All starten könnte. Innerhalb weniger Wochen war die Rakete fertig. Der Start fand am 5. Juli 1961 in Anwesenheit von etwa zwei Dutzend Personen statt, darunter Ben Gurion, Außenministerin Golda Meir und der stellvertretende Verteidigungsminister Shimon Peres (der Berichten zufolge den Namen Shavit, das hebräische Wort für "Kometen" wählte). Der Raketenstart wurde so fotografiert, dass Shavit viel größer als seine tatsächlichen 3,76 Meter wirkte und obwohl die Rakete dann in der 2. Stufe explodierte, war das Verteidigungsunternehmen mit der Leistung von Shavit 2 zufrieden: "Der Start von Shavit 2 war eine bedeutende Errungenschaft in einer Zeit großer Spannungen zwischen Israel und den arabischen Staaten. Ben Gurion erhielt Tausende von Telegrammen und Briefen, mit denen Israel zum Beitritt zur Weltraum-Ära beglückwünscht wurde." (israel21c) EL 1.) Top 10 der Inspirierendsten Frauen Israels 2.) 20 (weitere) beeindruckende Israelische Frauen, die man kennen sollte... BDS ist bekanntlich eher was für linke NGOs aus Europa. Bei den Palästinensern selbst stehen israelische Produkte immer auf dem Tisch, wenn es was zu feiern gibt. Besonders beliebt ist Gil, ein von der israelischen Firma Tnuva hergestellter Joghurt. Peinlich nur, dass die Bilder des "Heldenfutters" bei Hamas-Politikern auf Facebook und anderen Medien immer wieder von aufmerksamen Israelis entdeckt werden. (heplev) EL Der Journalist Dr. Nasser Al-Lahan, Chefredakteur der im Jahr 2005 in der Palästinensischen Autonomiebehörde gegründeten Nachrichtenagentur Ma'an, sagte vor kurzem in einem Fernsehinterview, dass Israel derartig arrogant sei, dass irgendjemand noch aus Ärger eine Atombombe auf das Land werfen würde. Das Interview erschien am 16. Januar auf der Internetseite von Ma'an und wurde von MEMRI (Middle East Media Institut) übersetzt und veröffentlicht. In dem Interview sagt Nasser Al-Lahan, dass er nach dem Fall einer Atombombe auf Israel einen Artikel mit der Überschrift "Lo echpat li" schreiben werde. Übersetzt heißt dieser Satz: "Ist mir egal". (israelheute) KR Am 12. Februar hat die Staatengemeinschaft den Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten begangen. Das ZDF verfasste einen eigenen Beitrag zum Thema. Dazu verwendete die Redaktion unter anderem eine Grafik des Kinderhilfswerks "Terre des Hommes". Diese zeigt Länder in denen Kindersoldaten eingesetzt werden. Neben Afghanistan oder Sudan findet sich darin "Israel/Palästina" als betroffenes Land wieder. Via Twitter kritisierte die israelische Botschaft in Deutschland umgehend das ZDF. "Die Erwähnung Israels ist absurd und irreführend. In Israel gehen Menschen zur Armee, wenn sie erwachsen sind". Weiterhin forderte die israelische Vertretung in Berlin das ZDF auf, das Augenmerk deutlicher auf die Hamas zu richten, die Kinder als "Schutzschild missbraucht und in Ferienlager indoktriniert". Daraufhin entfernte das ZDF die entsprechende Grafik. Der Fall zeigt auf erschreckende Weise die Unkenntnis der europäischen Medien bezüglich des Gazastreifens und der Hamas. (audiatur) KR Es ist immer wieder mehr oder weniger das Gleiche, und das leider schon seit vielen Jahren, was auch dazu geführt hat, dass sich diese Schema noch weiter verfestigt hat: ISRAEL wird regelmäßig immer wieder von Gaza aus angegriffen; etwas worüber wir in den Medien hierzulande frühestens dann etwas erfahren - sofern überhaupt - wenn Israel VERTEIDIGUNGSmaßnahmen ergreift. Dazu 2 aktuelle Beispiele aus Deutschen Medien: Nachdem er im Zweitliga-Spiel seines FC Ingolstadt bei Union Berlin mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen worden war, wurde der israelische Fußballer Almog Cohen von einem mutmaßlichen Union-Fan bei Twitter auf das Übelste antisemitisch beschimpft. Sowohl der FC Ingolstadt, als auch der 1. FC Union Berlin verurteilten schnell diesen Tweet, zudem wurde die Polizei eingeschaltet. Union veröffentlichte anschließend eine Stellungnahme, in der es abschließend in Richtung der Fans heißt: "Der 1. FC Union Berlin bittet alle Unioner um Unterstützung im Kampf gegen jegliche Art von Diskriminierung. Union steht für Mitmenschlichkeit und Toleranz!" Almog Cohen bedankte sich bei Twitter für die Unterstützung, die ihm gegenüber nach dem Vorfall bekundet wurde: "Als jüdischer Fußball-Profi in Deutschland möchte ich nur sagen: Ich bin sehr stolz auf meine Abstammung und darauf, mein Land in der 2. Bundesliga zu repräsentieren und den FC Ingolstadt 04 als Kapitän anzuführen. Und das in einem Land, in dem ich seit neun Jahren lebe und das ich für seine Offenheit schätze. Vielen Dank für den großen Zuspruch in den vergangenen Stunden sowie die damit verbundene Unterstützung von allen Seiten". Almog Cohen ist israelischer Nationalspieler. Seine Bundesliga-Karriere begann er 2010 beim 1. FC Nürnberg. (twitter, union, sky, wikipedia) JG Am und um den 14. Mai, wird wieder bundesweit der Israeltag gefeiert! Wir freuen uns, dass der Botschafter des Staates Israel, Jeremy Issacharoff, und der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, wieder die Schirmherrschaft übernommen haben! A fast walk from Mamilla to the Western Wall in Jerusalem The true face of Hamas's leadership Hummus-Test Die israelische Raumsonde "Beresheet" hat ein Selfie zur Erde geschickt. Auf dem Foto ist die israelische Flagge rund 37.600 Kilometer über der Erde zu sehen. Eine an der Außenseite der Mondsonde angebrachte Gedenktafel zeigt neben der Flagge auch die Schriftzüge "Am Israel Chai" (Das Volk Israel lebt) und "Kleines Land, große Träume". Das Bild wurde während einer langsamen Drehung der Sonde aufgenommen; im Hintergrund ist die Erde zu sehen. (JA) EL
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Dr.Hök->Veröffentlichungen:Zeitschriften:Überblick über die Publikationen von Rechtsanwalt Dr. Hök in Fachzeitschriften 2000-2016 Dr. Hök, Zum Ausstieg aus der Dispute Adjudication nach FIDIC 1999 im Anwendungsbereich der Unterklausel 20.8, ZfBR 2016, 523 ff. Dr. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Dr. Hök/ Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works published in the International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], Part 3, 325 et seq. Dr. Hök / Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 et seq. Dr. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld - Theorie und Praxis, ZfBR 2014, 627 ff. Hök, Dispute Adjudication Boards - The International or Third Dimension, ICLR 2012, 420 ff. Dr. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Dr. Hök, FIDIC Memorandum 2013 zur Vollziehung von vorläufig bindenden DAB Sprüchen mit einem Blick auf die DIS Schiedsgutachtenordnung, ZfBR 2013, 419 ff. Dr. Hök, Vergabevorbereitung, Angebots- und Nachtragskalkulation nach FIDIC 1999 und dem FIDIC Gold Book, ZfBR 2013, 114 ff. Dr. Hök, Employer´s Requirements in Design & Build Contracts under FIDIC - A Comparative Study, ICLR 2012, 121 ff. Dr. Hök, FIDIC Verträge im (inter-)nationalen Anlagenbau, ZfBR 2012, 731 ff. Dr. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaa Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Dr. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaa Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Dr. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff.. Dr. Hök und Erbas, Risikoverteilung bei Bau- und Anlagenbauverträgen im türkischen Recht, NZBau 2011, 261 ff.. Dr. Hök, Status Quo of DRBs in Germany, Dispute Resolution Board Foundation Forum, Vol. 15, Issue 1, 17 ff. Dr. Hök, Zum internationalen baurechtlichen Schiedsgerichts-verfahren im Allgemeinen und nach FIDIC, ZfBR 2011, 107 Dr. Hök, Dispute Adjudication: Modethema oder ernsthafte Alternative, ZfBR 2010, 736 Dr. Hök/Jaeger, FIDIC Conditions of Contract for Design, Build and Operate Projects, First Edition 2008 - A New Approach, ICLR 2010, 36 Dr. Hök, FIDIC Dispute Adjudication in Deutschland, IBR 2010, 378 (mit Langaufsatz online) Dr. Hök, Zum Vergabeverfahren im Lichte des Internationalen Privatrechts, ZfBR 2010, 440 Dr. Hök, Risiken in Bauverträgen und ihre Handhabung - eine rechtsvergleichende Betrachtung, ZfBR 2009, 515 Dr. Hök, Zur Versicherungsdeckung beim Auslandsbau unter Berücksichtigung der FIDIC Verträge und der Contractor´s All Risk Insurance (CAR), VersR 2009, 878 Dr. Hök, Zur Nachlassspaltung bei beweglichem Nachlass, ZFE 2009, 219 Die Intestaterbfolge beurteilt sich nach dem Recht der Staatsangehörigkeit des Erblassers. Allerdings gilt der Grundsatz der Universalsukzession nicht weltweit, jedenfalls nicht unbeeinträchtigt. Bei unbeweglichem Vermögen ist die Nachlassspaltung anerkannt. Bei beweglichem Vermögen wird sie weitgehend ignoriert. Das ist nicht sachgerecht. Der Beitrag beshcäftigt sich eingehend mit der Nachlassapltung bei beweglichem Vermögen unter Berücksichtigung ausländischer Literatur und Rechtsprechung. Dr. Hök, FIDIC Design, Build & Operate Form, the Gold Book, ZfBR 2009, 213 Dr. Hök, Relationship between FIDIC Conditions and Public Procurement Law - Reliability of Tender Documents, ICLR 2009, 23 Dr. Hök, Neues europäisches internationales Baurecht, ZfBR 2008, 741 Dr. Hök, Zur international privat- und verfahrensrechtlichen Behandlung des Schiedsgutachtens und DAB Spruches, ZfBR 2008, 323 Dr. Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 Dr. Hök, Chinese Arbitration Requirements - A trap for FIDIC Arbitration, ICLR 2008, 190 Dr. Hök, Neues französisches Erbrecht mit praktischen Hinweisen, Teil 2, ZFE 2007, 372 Dr. Hök, Neues französisches Erbrecht mit praktischen Hinweisen, Teil 1, ZFE 2007, 333 Dr. Hök, Difficulties encountered in the English-French Translation of FIDIC´s Standard Form Contracts, ICLR 2007, 271 Dr. Hök, Zur Vertragsredaktion und -auslegung im grenzüberschreitenden Geschäft, ZAP 2007, Fach 25, 211 Dr. Hök, FIDIC Vertragsmuster, ein Angebot von FIDIC, VUBIC und VBI, IBR Juli 2007 (RKW), 13 ff. Dr. Hök, Engineer und Dispute Adjudication Board in FIDIC-Verträgen: Entwicklung, Grundlagen und rechtliche Einordnung, ZfBR 2007, 416 ff. Dr. Hök, Dispute Adjudication Verfahren-Chancen der Streitbeilegung nach angloamerikanischem Muster?, ZAP 2007 Fach 5, 191 ff. Dr. Hök, Alternative zu FIDIC Conditions: ORGALIME Turnkey Contracts for Industrial Works, IBR 2007, 6 Dr. Hök, Europäische Union veröffentlicht eigene Vertragsbedingungen für Förderprogramme, IBR 2007, 5 Dr. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Dr. Hök, Zum Sitz des Rechtsverhältnisses beim internationalen Bau- und Architektenvertrag, ZfBR 2006, 741 ff. Dr. Hök, The FIDIC Red Book "Harmonised Version" as a Variation of the FIDIC Red Book 1999 and the Standard Bidding Formulas of the World Bank Bidding Documents 2005, ICLR 2006, 405 ff. Dr. Hök, Erbfolge und Noterbenrecht in Frankreich mit praktischen Hinweisen, ZFE 2006, 416 ff. Dr. Hök, Saisie de compte et de créance transfronatlière. Plaidoyer pour le rattachement au pouvoir de disposition du débiteur, Revue Critique de droit international privé, 2006, 301 ff. Dr. Hök, Werklohnbesicherung in der internationalen Praxis (FIDIC, ORGALIME, USA), IBR 2006, 373 Dr. Hök, FIDIC Contract Conditions: Anspruchsverlust durch fehlendes "Record Keeping" auch unter deutschem Recht, ZfBR 2006, 419 ff. Dr. Hök, Werklohnverfolgung in England, IBR 2006, 374 Dr. Hök, Grenzüberschreitende Zwangsvollstreckung, ZAP 2006, Fach 14, 519 ff. Dr. Hök/VBI, Deutsche Übersetzung FIDIC Xellow Book (erschienen bei VBI, Berlin) mit Einführung, 1. Auflage 2006 Dr. Hök/VBI, Deutsche Übersetzung FIDIC Red Book (erschienen bei VBI, Berlin) mit Einführung, 2. Auflage, 2006 Dr. Hök/VBI, Deutsche Übersetzung FIDIC Silver Book (erschienen bei VBI, Berlin) mit Einführung, 1. Auflage 2006 Dr. Hök, Kurzaufsatz: Was sind FIDIC-Verträge? IBR 2006, 3 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Verständnis FIDIC-Vertrag: Rechte (Claims) müssen fristgebunden verfolgt werden, IBR 2006, 1320 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Verständnis FIDIC-Vertrag: Die Streitbeilegung durch das Dispute Adjudication Board (DAB), IBR 2006, 1319 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Gestaltung eines FIDIC-Vertrages: Extension of Time nur nach Critical Path Method (CPM), IBR 2006, 1141 Dr. Hök, Kurzaufsatz: Haftungsrisiko "Décennale" bei Auslandsaufträgen, IBR 2006, 1118 Dr. Hök, Islands Supreme Court - Strenge Dokumentationsanforderungen in FIDIC-Verträgen!, IBR 2006, 1107 Dr. Hök, English House of Lords - Überprüfung von Schiedssprüchen über FIDIC-Claims durch englische Gerichte, IBR 2006, 1057 Dr. Hök, Kurzaufsatz: Besicherung des Werklohnanspruchs in Polen, IBR 2006, 242 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Besicherung der Werklohnansprüche im Ausland und nach FIDIC Conditions, IBR 2006, 125 Dr. Hök, Zur Bauzeitüberschreitung im englischen Baurecht mit Erläuterungen zum FIDIC Red Book unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des BGH zu Vertragsstrafeklauseln, ZfBR 2006, 107-116 Dr. Hök, Baubeschränkungen und Bausicherung in Frankreich-Dienstbarkeiten und ihre Ausgestaltung, GuG 2005, 155 ff. Dr. Hök, Zum FIDIC Red Book "harmonised version" als Variante des FIDIC Red Book 1999 und zu den Weltbank-Standard Bidding Documents 2005, ZfBR 2005, 742 ff. Dr. Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005 Fach 25, 159 ff. Dr. Hök, Grenzüberschreitende Zustellung, ZAP 2005, Fach 25, 141 ff. Dr. Hök, Zur Sprachregelung in den FIDIC-Verträgen, ZfBR 2005, 332 ff. Dr.Hök, Die grenzüberschreitende Forderungs- und Kontopfändung, MDR 2005, 306 Dr.Hök, Internationales Vergaberecht der Weltbank für Bau und Anlagenbau auf der Grundlage von FIDIC und ENAA-Musterverträgen, ZfBR 2004, 731 Dr.Hök, Risiken und Sicherheiten im grenzüberschreitenden Geschäft, BauRB 2004, 346 Dr.Hök, Preisbindung im Geschäft mit Auslandsberührung, BauRB 2003, 76 Dr.Hök, Zur Absicherung der Verpflichtungen aus einem FIDIC-Bauvertrag durch Bankgarantien und Bürgschaften in der internationalen Praxis, ZfBR 2003, 527-535 Dr.Hök, Nachlaßgestaltung für Deutsche mit Grundbesitz in Frankreich, Erbfolgebesteuerung 2003, 217-222 Dr.Hök, Zur Grundstücksbewertung in Österreich, GuG 2003, 205-207 Dr.Hök, HOAI contra Dienstleitungsfreiheit, BauRB 2003, 102 Dr.Hök, Les mesures conservatoires relatives aux créances en Allemagne, Journal du Droit International 2003, 101 ff. Dr.Hök, Sachverständigenwesen und Bewertung in der französischen Gerichtspraxis, GuG 2003, 45 ff. Dr.Hök, Sitztheorie und Baurecht, ZfBR 2003, 320 ff. Dr.Hök/Wallace, Erfolgreiche Forderungsvollstreckung in England, Vollstreckung effektiv (VE) 2003, 70 ff. Dr.Hök/Wallace, Erfolgreiche Immobiliarvollstreckung in England, Vollstreckung effektiv (VE) 2003, 59 ff. Dr.Hök, Antrag auf Vollstreckbarerklärung für ein ausländisches Urteil nach der EuGVVIO I, Vollstreckung effektiv (VE) 2003, 7 ff. Dr.Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, 2003, Prozessrecht aktiv (PA) 38 ff. Dr.Hök, Festsetzung der Kosten ausländischer Vollstreckungsmaßnahmen nach § 788 ZPO, MDR 2002, 1291-1294 Dr.Hök, Nachforderungsmanagement im französischen Werkvertragsrecht, ZfBR 2003, 3-5 Dr.Hök, Antrag auf Vollstreckbarerklärung für ein ausländisches Urteil nach der EuGVVO I, Vollstreckung Effektiv (VE) 2003, 7-9 Dr.Hök, Vollstreckbarerklärung ausländischer notarieller Urkunden durch Notare, JurBüro 2002, 512-514 Dr.Hök, Discounted Cash-Flow-Verfahren in Frankreich, GuG 2002, 284-285 Dr.Hök, Zur Preisautonomie bei Architekten- und Ingenieurleistungen mit und ohne Auslandsberührung, BauR 2002, 1471-1477 Dr.Hök, Internationales und Europäisches Baurecht - Bericht 2000-2002, ZfBR 2002, 430-437 Dr.Hök, Europäischer Verhaltenskodex für Kreditinstitute, MDR 2002, 925-928 Dr.Hök in: Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Internationales Mahnverfahren Dr.Hök/Wallace in: Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Länderbericht Grossbritannien Dr.Hök, Aktuelles Gewerberaummietrecht in Frankreich, GuG 2002, 205 ff. Dr.Hök, Das Gesetz über die Bauabzugsteuer und die Auswirkungen auf die Durchsetzung von Werklohnansprüchen, ZfBR 2002, 113-116 Der Gesetzgeber hat das Gesetz über die Bauabzugsteuer verabschiedet. Das Gesetz vom 30. August 2001 ist am 7. September 2001 in Kraft getreten, wird aber erst ab dem 1. Januar 2002 angewendet (BGBl 2001 I, 2267). Der Sinne des Gesetzes soll darin liegen, die Schwarzarbeit zu bekämpfen; ob das gelingt, erscheint mehr als zweifelhaft. Die Folgen des Gesetzes werden darin bestehen, dass den Bauunternehmern auf gewisse Zeit 15 % ihrer Liquidität genommen wird. Zudem wird der Verwaltungsaufwand bei den gewerblichen Vermietern steigen. Die neue Steuer hat schließlich Auswirkungen auf die zivilrechtliche Praxis (vgl. Birkenfeld, UstG, VI Rn. 339). Dr.Hök, Neues zum öffentlichen Auftragsrecht in Frankreich, Marktöffnung für kleinere und mittelständische Unternehmen, ZfBR 2001,518 ff. Der Beitrag befasst sich mit dem am 8. September 2001 in Kraft getretenen Novelle zum Code des marchés publics, der wiederum durch zahlreiche Dekrete ergänzt wird. Der neue Code verschlankt das geltende Recht und führt neue Vergabekriterien ein. Es wird zukünftig nicht mehr der billigste Anbieter gewinnen, sondern der beste. Ein weiteres Ziel ist die Marktöffung für kleinere und mittelständische Unternehmen. Dr.Hök, Neues Bauplanungsrecht in Frankreich, GuG 2001, 168-171 Frankreich hat durch Gesetz n° 2000-1208 vom 13. Dezember 2000 relative à la solidarité et au renouvellement urbains (JO n° 289 vom 14. Dezember 2000, 19777) insbesondere den Code de l´Urbanisme nachhaltig geändert und damit das Planungsrecht einschließlich diverser Randgebiete umfänglich neu geregelt. Im Zentrum der planungsrechtlichen Änderungen stehen neue Überlegungen zur baulichen Auslastung von Grundstücken. Das Gesetz SRU wendet sich von dem ”plafond légal de densité” ab, hebt die Zahlungsverpflichtung für das Überschreiten des ”coefficient d´occupation du sol” auf, reduziert die lokale Steuer (taxe locale d´équipement) für Eigentumswohnungen und hebt sie für Einfamilienhäuser an, hebt Art. L.111-5 Code de l´urbanisme auf und schafft Mindestgrößen für Baugrundstücke ab. Es kommt ein deutliches Bestreben zum Ausdruck, die bauliche Auslastung der vorhandenen und zu beplanenden Flächen zu erhöhen. Das Gesetz bedeutet eine Abkehr von einer Politik der Zersiedelung hin zu einer urbaneren und verdichteten Lebensweise, die z.B.weniger Energie verbraucht. Dr.Hök, Neuer Europäischer Verhaltenskodex und Verbraucherschutz, MDR 2001, 613-619 Bei der Anschaffung eines Grundstücks oder seiner Bebauung kann der Vorhabenträger auf verschiedene Finanzierungsformen zurückgreifen. Am Markt sind kurz-, mittel-, und langfristige Finanzierungen erhältlich. Seit geraumer Zeit drängt die Kommisson die Hypothekenbanken, mehr Verbrauchertransparenz zu schaffen. Sie drohte mit einer Richtlinie für den Fall, daß sich die Institute nicht zu mehr freiwilliger Transparenz entschlössen. Die daraufhin geführten Verhandlungen haben zu einem "Freiwilligen Verhaltenskodex über vorvertragliche Informationen für wohnungswirtschaftliche Kredite" ("Kodex") geführt, der von den teilnehmenden Darlehensgebern bezogen werden kann. Grundlage ist die entsprechende Empfehlung der Kommission vom 1. März 2001. Alle Darlehensgeber, die wohnungswirtschaftliche Darlehen vergeben, können den Kodex zeichnen, unabhängig davon, ob sie Mitglieder einer der verhandelnden Vereinigungen und Verbände sind. Die Europäischen Bausparkassenvereinigungen und andere kreditwirtschaftlichen Verbände haben den Kodex am 5. März 2001 gezeichnet. Sowohl inländische als auch grenzüberschreitende wohnungswirtschaftliche Darlehen, mit Ausnahme von Darlehensvereinbarungen, die von der Richtlinie 87/102/EWG des Rates vom 22. Dezember 1986 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit, zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, erfasst werden, sollen unter diese Empfehlung fallen. Dr. Hök, Zur Vergabe und Abwicklung öffentlicher Bauaufträge in Frankreich, ZfBR 2001, 220-228 In Frankreich beurteilen sich öffentliche Bauaufträge nach einer Vielzahl von Regelungen. Anwendbar sind zunächst die EG-Verträge, sodann die nationalen Vorschriften. Die öffentliche Auftragsvergabe ist Teil des öffentlichen Rechts. Hervorzuheben ist, dass die öffentliche Auftragsvergabe nahezu ausschließlich in die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte fällt (Dalloz, Construction, Rn. 5990). Grundlegend sind die Vorschriften des Code des Marchés Publics (CMP); daneben auch zivilrechtliche Vorschriften. Heranzuziehen sind insbesondere Vorschriften aus dem Code Civil, wie z.B. Art. 1134 CC, Art. 1108 CC, Art. 1165 CC, Art. 1153 und 1154 CC, ferner auch Bestimmungen aus dem Code de Procédure Civile, wie z.B. Art. 1269 C.proc.nouv. (vgl. Dalloz, Construction, Rn. 5981 ff.). Große Bedeutung haben zudem die ”Cahier des clauses administratives générales”. Sie sind staatlich bestätigte Geschäftsbedingungen (Dekret n° 76-87 vom 21. Januar 1976 modifié). Der Beitrag beschreibt die Modalitäten der Auftragsvergabe und der Auftragsabwicklung, also die näheren Umstände der Ausschreibung, der Zahlungsabwicklung und der Gewährleistung. Zu erwähnen ist, dass der CMP kürzlich neu kodifiziert wurde. Der neue CMP tritt erst am 8.09.2001 in Kraft.Der Autor wird das neue Recht demnächst kommentieren. Dr.Hök, Der schnelle Vollstreckungszugriff in Europa, JurBüro 2001, 179-182 Die verbesserte Telekommunikation, On-line-Verbindungen und gute Verkehrsanbindungen schaffen ideale Bedingungen für grenzüberschreitenden Handel und Wandel. Dies geht nicht ohne ein Mindestmaß an Verrechtlichung, denn Rechtssicherheit ist die Grundlage des Wirtschaftens. Die Rechtsentwicklung hält jedoch nicht mit der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung mit.Grenzüberschreitender Rechtsverkehr ist trotz aller Initiativen immer noch erheblich zähflüssiger als der nationale. Deshalb sind Kenntnisse über die Möglichkeiten der Forderungssicherung in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wichtig, denn oftmals kann den langwierigen Erkenntnis- und Exequaturverfahren effektiver einstweiliger Rechtsschutz vorgeschaltet werden. Der Beitrag befaßt sich mit den Möglichkeiten des einstweiligen Rechtsschutzes im Ausland und den grenzüberschreitenden Bedingungen. Dr.Hök, Immobilienwertermittlung auf europäischer Rechtsgrundlage-ein neues Wertermittlungsrecht im Werden?, GuG 2001, 65-74 Die Immobilienwertermittlung ist Gegenstand grundlegender Diskussionen. Auf der einen Seite steht der Zwang zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit, auf der anderen Seite Traditionalismus und Partikularismus. Die inhaltliche Diskussion über eine Vereinheitlichung bzw. Angleichung des Wertermittlungsrechts wird auf der Grundlage nationaler Systeme und weniger anhand der Erfordernisse geführt. Dabei wird übersehen, daß das Wertermittlungsrecht keine reine Erfahrungswissenschaft ist sondern auf rechtlichen Grundlagen beruht, denen wichtige Grunderkenntnisse zugrundeliegen. Ferner wird verdrängt, daß die Brüsseler Administration ein wichtiges Wort mitreden wird. Der Beitrag zeigt nationale und europäische Entwicklungen auf. Dr.Hök, Die Finanzierung von Immobilien in Frankreich, Der Langfristige Kredit, 2000, 718-724 In Frankreich unterscheidet sich die Immobilienfinanzierung letztendlich nicht sehr weitgehend von anderen Formen der Finanzierung. Eine Besonderheit liegt in dem Zugang spezieller Organisationen zum Finanzierungsgeschäft und in den weitreichenden Verbraucherschutzbestimmungen. Dr.Hök, Zur Entschädigung bei Enteignung von Grundstücken in Frankreich, GuG 2001, 20-24 Gemäß Art. L. 13-13 (C. expro.) muß die Enteignungsentschädigung die Gesamtheit des direkten, materiellen und bestimmten Schaden abdecken. Jeder, der von einer Enteignungsmaßnahme betroffen ist, kann Ersatz beanspruchen (vgl. Art. L. 13-2 C. expro.). Der Wortlaut der Regelung spricht dafür, den Enteigneten so zu stellen, wie er vor der Enteignung stand, ihn also die Mittel zur Verfügung zu stellen, die er benötigt, um sich eine identische Immobilie zu beschaffen. Es ist aber klarzustellen, daß sich die Entschädigung für bekannte Grundstücke nach dem Verkehrswert (valeur vénale) und nicht nach dem Wiederbeschaffungswert bemißt (Cass. civ., 20.04.1968, Bull. Civ. III. n°171). Dr.Hök, Zu den praktischen Auswirkungen der europäischen Niederlassungsfreiheit auf das deutsche Gesellschaftsrecht, zugleich Anmerkung zu BGH ZfBR 2000, 404, ZfBR 2001, 10-12 Allen Ortes wird gefordert, die Unternehmen müssten flexibel sein, den Märkten folgen, innovativ sein und global denken. Auch den deutschen Bauunternehmen wird dies vorgehalten. Gelegentlich müssen sich solche Schlagworte an den rechtlichen Gegebenheiten messen lassen. Immerhin garantieren die Europäischen Verträge die Niederlassungsfreiheit, die Freizügigkeit der Arbeitnehmer, die Dienstleistungsfreiheit, die Freiheit des Kapitalverkehrs und die Freiheit des Warenaustausches. Deutschland lässt jedoch nach wie vor in- und ausländischen Unternehmen sehr wenig Spielraum bei der Standortauswahl. Es herrscht der Grundsatz, was Deutsch ist soll Deutsch bleiben und was aus dem Ausland kommt, muß mit Argwohn betrachtet werden. Dr.Hök, Refinanzierung von Immobilienkrediten in Frankreich. Der Langfristige Kredit, Jahrgang 2001, S. 26-30 Die Auslandsengagements der Hypothekenbanken gewinnen in den Bilanzen immer mehr an Bedeutung, nicht zuletzt deshalb, weil sich der deutsche Immobilienmarkt zurzeit weniger aufnahmebereit zeigt. Dr.Hök, Einführung in das Recht der Europäischen Union und die Grundfreiheiten in der Europäischen Union, ZMV (Zeitschrift für die Praxis der Mitarbeitervertretung in den Einrichtungen der katholischen und evangelischen Kirche) 2000, 252-257 Kenntnisse des Europarechts sind heute nahezu unabdingbar, denn bis zu 80 % des geltenden deutschen Wirtschaftsrechts sind mittelbar oder unmittelbar auf EU-Recht zurückzuführen. Dies gilt auch für das Arbeitsrecht, das über Art. 39 EGV neu und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof beeinflusst wird; namentlich auch für Arbeitsverträge mit Kirchen (vgl. EuGH Rs. 300/84, van Roosmalen, Slg. 1986, 3067) und sog. weltanschaulichen Gruppierungen (EuGH Rs. 41/74, van Duyn/Home Office, Slg. 1974, 1337). Dr.Hök, Das französische Grundstücksrecht im Überblick, GuG 2000, 349-352 Immobilieninvestititionen sind nur dann werthaltig, wenn die erworbenen Rechte drittbeständig sind und zuverlässige Informationen über den Inhalt des erworbenen Eigentums, seine Belastungen und Einschränkungen existieren. Das französische Grundstücksrecht hat einen eigenen Charakter, dessen Grundlagen im Code Civil geregelt sind, die das Grundstücksrecht aber nicht abschließend regeln. Die einschlägigen Rechtsquellen sind nur schwer auffindbar, zumal sich das französische Recht aus einem etwas unübersichtlichen System aus Gesetzen, Dekreten und einfachen Verordnungen zusammensetzt, was sich z.B. dadurch ausdrückt, daß die neueren Kodifikationen aus verschiedenen Teilen bestehen. Dr.Hök, Das Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlung-Kurzkritik im Lichte der europäischen Richtlinie 2000/35/EG vom 29. Juni 2000, ZfBR 2000, 513-518 Aus den jüngsten Statistiken geht hervor, dass sich die Zahlungsdisziplin in vielen Mitgliedstaaten der Europäischen Union seit Annahme der Empfehlung vom 12. Mai 1995 im günstigsten Fall nicht verbessert hat. Das Ziel der Bekämpfung des Zahlungsverkehrs im Binnenmarkt kann nach Überzeugung in Brüssel von den Mitgliedstaaten nicht ausreichend verwirklicht werden, wenn sie einzeln tätig werden. Seit 1995 wird daher in Brüssel an der einer Richtlinie zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs gearbeitet. Sie trat am 8. August 2000 in Kraft (ABl Nr. L. 200, 35 ff). Gleichwohl ist der deutsche Gesetzgeber vorgeprescht. Das Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlung trat am 1. Mai 2000 in Kraft (BGBl 2000 I, 330). Es bringt im Kern Änderungen der Regelungen zum Zahlungsverzug mit sich, führt den Anspruch auf Abschlagszahlung des Werkunternehmers ein, ändert die Regelungen zur Abnahme des Werkes und erweitert den Anspruch auf Sicherheitsleistung des Werkunternehmers auf Nebenforderungen. Dr.Hök, Zum nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch bei Bauschäden durch Baumaßnahmen und dem Regreß gegenüber dem Unternehmer, ZfBR 2000, 376 ff. Dr.Hök, Immobilienwertermittlung in Frankreich, GuG 2000, 193 ff. Dr.Hök, Das französische Individualbaurecht, ZfBR 2000, 80 ff. Dr. Hök, Neues zum Internationalen Privatrecht des Bauvertrages, ZfBR 2000, 7-9 Beitrag online seit Montag, 1. Januar 2001 Letzte Aktualisierung am Montag, 3. Oktober 2016 Seitenaufrufe (Gesamt/Jahr/Monat): 12730/527/76
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Baulinks -> Redaktion || < älter 2020/1157 jünger > >>| Grafikvergrößern (7.7.2020) Der europäische Markt für batterieelektrische Fahrzeuge (Battery Electric Vehicle, BEV) und Plug-In-Hybride (PHEV) wuchs 2019 nach aktuellen Zahlen von EV Volumes gegenüber dem Vorjahr um 44%. Das aktuelle Konjunkturpaket der deutschen Bundesregierung, das auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur berücksichtigt, dürfte die positive Entwicklung weiter unterstützen. Die Agilität des Marktes zeigt sich auch in der aktuellen Marktübersicht der Power2Drive Europe, der (2020 ausgefallenen) internationalen Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität im Rahmen der The smarter E. Die Übersicht zeigt die verfügbare Ladetechnik für E-Mobilität im europäischen Markt und wird gemeinsam mit dem Fachmedium photovoltaik auf Deutsch und Englisch veröffentlicht. Aufgelistet sind 89 Anbieter und über 150 Ladesäulen, Wallboxen und flexibel einsetzbare Ladekabel sowie Anbieter von solaren Carports. Deutlich zugenommen hat im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl von IT-Produkten rund um das Management von kommerziellen und (halb-)öffentlichen Ladenetzen. Ebenfalls erfreulich: Die Anzahl an verfügbaren Schnellladestationen steigt. Neuer Standard bei AC-Boxen Auch bei den DC-Ladesystemen (so genannte „Schnelladestationen“, die mit Gleichstrom laden) geht es vor allem um höhere Ladeleistungen und damit kürzere Ladezeiten. Außerdem führen viele Anbieter - vor allem die international tätigen Unterneh­men - ihre Produktplattformen für AC- und DC-Technik zusammen. Auf diese Weise wird die Ladestation zum Multitalent mit nahezu allen wichtigen Anschlussstandards. Die Schukosteckdose, also der übliche Hausstandard für Steckdosen, als Anschluss für den Ladevorgang wird nur noch von wenigen Anbietern unterstützt. Die Marktübersicht zeigt auch, dass Hersteller und Technikhändler zunehmend Wert legen auf eine möglichst einfache Integration der Ladetechnik in die Hauselektrik bzw. Firmeninfrastruktur. Dazu gehört vor allem auch die IT-Anbindung über verschiedene Kommunikationsstandards. Diese folgt der Entwicklung, wie sie die Solarbranche bereits bei Solarwechselrichtern und Speicherbatterien gesehen hat: Immer mehr Protokolle werden in die Systeme integriert, um sie weltweit problemlos implementieren zu können. Eine weitere relevante Entwicklung der IT ist die zunehmende Komplexität der Funktionen, die durch die Managementsysteme der Ladetechnik abgebildet wird. Dazu gehören die Vorgaben des deutschen Eichrechts und internationale Standards für Be­zahl- und Abrechnungssysteme sowie dynamisches Lastmanagement sowie das Management der Öffnungszeiten und der Zugriffsrechte für die Ladepunkte. Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (Bauletter vom 9.3.2020 ) „E-Garage“ mit eigener „ZAPF-Säule“ für 3,7 kW und 11 kW Ladeleistung (22.1.2020) Elektroinstallation, Parken und Elektromobilität im Gebäudetechnik-Magazin auf Baulinks Redaktion || < älter 2020/1157 jünger > >>| Impressum | Datenschutz
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
» Bekenntnis zu den deutschen Freiwilligendiensten Juso-Bundeskongress D3 Bekenntnis zu den deutschen Freiwilligendiensten Wir lehnen die Reaktivierung der Wehrpflicht außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalls ab. Darüber hinaus weisen wir die Forderung nach der Einführung eines wie auch immer gestalteten Pflichtdienstes im sozialen, pädagogischen oder in sonstigen Bereichen in der Bundesrepublik zurück. Wir fordern den Gesetzgeber auf, die in Art. 12a GG festgeschriebene Wehrpflicht nicht nur m Wehrpflichtgesetz, sondern auch im Grundgesetz auf den Spannungs- und Verteidigungsfall zu beschränken. Darüber hinaus soll Art. 12 GG dergestalt angepasst werden, dass keine Diskriminierung zwischen den Geschlechtern mehr vorliegt. Stattdessen setze sich die SPD dafür ein, die Freiwilligendienste endlich angemessen zu fördern. Die Freiwilligendienste haben noch enormes Ausbaupotenzial, welches es zu heben gilt. Dies kann erfolgen durch: Ermöglichung eines flächendeckenden Jugendfreiwilligendienstes in Teilzeit, um insbesondere Barrieren für alleinerziehende oder beeinträchtigte Menschen abzubauen Drastische Erhöhung des Taschengeldes für Dienstleistende auf das inflationsbereinigte Niveau des früheren Zivildienstsoldes, da sich viele junge Menschen einen Freiwilligendienst nicht leisten können, wenn die Eltern nicht zahlungskräftig sind Die Fahrtkostenübernahme zum Einsatzort Eine bundeseinheitliche Regelung der Boni auf Studienplatzvergabekriterien Befreiung der Dienstleistenden von Rundfunkgebühren Aufhebung der Verrechnung eines Großteils des Taschengeldes jener Dienstleistenden, die in Bedarfsgemeinschaften leben, mit dem Haushaltseinkommen Erhöhung der Förderpauschale für Jüngere oder Jugendliche mit Migrationshintergrund und noch mangelhaften Deutsch-Kenntnissen intensivere Betreuung, häufigere Besuche in der Einsatzstelle und insbesondere Präsenz der Betreuerinnen und Betreuer bei Überlastung und in Krisensituationen Zusätzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub sowie zentral organisierte, hochkarätige und kostenfreie/günstige Seminare, Konferenzen, Weiterbildungen und Bildungsreisen ins europäische Ausland Zyklische Anpassung der öffentlichen Zuschüsse für die pädagogische Begleitung, welche seit Jahren konstant und damit inflationsbereinigt rückläufig sind. Zielgruppengerichtetes Bewerben der Freiwilligendienste, um Unterrepräsentation von Männern und Menschen mit niedrigeren Schulabschlüssen zu dämpfen Bewerben der Freiwilligendienste in Kooperation mit Multiplikator-Organisationen, wie etwa Migrant*innenverbänden Bewerben möglicher Lernerfahrungen in und verbesserter beruflicher Chancen durch Freiwilligendienste Bewerben von Jugendfreiwilligendiensten mit Einsatzort Deutschland im Ausland Eine Idee von vorgestern, wiederbelebt in den Abgründen des Sommerlochs Die Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen allgemeinen Pflichtdienst in der Bundeswehr oder im sozialen Bereich zum Kernthema auf dem kommenden Unions-Parteitag zu machen. Nach ihrer Vorstellung könnte die Forderung somit im nächsten Schritt Eingang in das nächste Wahlprogramm der Unionsparteien finden. Erwartbar schlossen sich in der Tiefe des Sommerlochs zahlreiche Union-Landesverbände sowie allen voran die Junge Union Kramp-Karrenbauers Forderung an. Sehr zur unserer Sorge reihten sich in die nachfolgende Debatte aber auch zahlreiche SPD-Politikerinnen und Politiker, wie etwa der verteidigungspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Fritz Felgentreu, oder Karl Lauterbach, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, in den Kanon der Pflichtdienst-Befürworter ein. Die Positionen dieser Personen lassen jegliche ökonomische und arbeitsmarktpolitische Expertise vermissen – haben zugleich jedoch gemein, dass ihnen ein völlig verdrehtes Menschenbild zugrunde liegt. Zwangsdienstleistende können weder in der Bundeswehr, noch im sozialen Bereich den Fachkräftemangel beheben Der Gedanke, ein derartiger Zwangsdienst könne die angespannte Personalsituation beispielsweise in der Pflege auflösen, entspricht nicht nur Wunschdenken, sondern ist arbeitsmarktpolitisch sogar völlig irreführend. Pflege bedarf im Jahr 2018 und auch in der Zukunft qualifizierter Fachkräfte. Hastig geschulte Zwangsdienstleistende können in ihrer kurzen Dienstphase nicht die gleiche Arbeitsqualität erbringen. Gerade im Pflegebereich und dem damit einhergehenden Kontakt mit gebrechlichen Menschen kommt hinzu, dass die Arbeit Zwangsverpflichteter im Gegensatz zur Arbeit adäquat geschulter und bezahlter Fachkräfte von einem signifikanten Motivationsdefizit gekennzeichnet wäre. Einfachste Hilfsarbeiten hingegen, die früher oft durch Zivildienstleistende übernommen wurden, können in absehbarer Zeit durch Automatisierung ökonomisch weitaus effizienter ersetzt werden. Selbstfahrende Autos und fortschrittliche Pflegeroboter sind schon lange keine ferne Zukunftsvision mehr. Auch in einer modernen Bundeswehr haben Zwangsdienstleistende „ausgedient“. Alle für uns denkbaren Einsatzszenarien der Bundeswehr erfordern eine Armee hochspezialisierter Fachkräfte, die im Umgang mit milliardenteurem technischem Gerät zu Luft, zu Wasser und zu Land versiert sein müssen. Der Einsatz kurzfristig geschulter Zwangsverpflichteter im Rahmen eines Pflichtjahres in derartigen Szenarien mutet im Jahr 2018 geradezu absurd an. Die Einführung eines Zwangsdienstes zur numerischen Aufrechterhaltung der Bundeswehr wäre lediglich ein öffentliches Eingeständnis der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit des Berufsbildes Soldat/Soldatin in der Bundeswehr und würde die Attraktivität des selbigen sogar weiter schädigen. So unterschiedlich die beiden Sektoren auch sein mögen: Sie haben gemein, dass nur eine deutliche Aufwertung der betroffenen Berufsbilder zur Aufhebung des personellen Notstandes führen kann. Dazu bedarf es Verbesserungen in der Ausbildung, in der Entlohnung, in Weiterbildungsmöglichkeiten, in der Flexibilität der Arbeitszeiten, im Arbeitsvolumen. Beide Berufsbilder benötigen klarere Perspektiven für die Spätphase des Arbeitslebens. Ein Zwangsdienst hingegen hätte fatale Auswirkungen: Reform- und Lohnanpassungsdruck würden sinken – und analog dazu die Verfügbarkeit von Fachkräften in der Zukunft. Zwangsdienste sind ökonomischer Nonsens Substantielle Lohnsteigerungen gerade in der Pflege sind dringend erforderlich, um insbesondere Arbeitnehmerinnen nach einem körperlich erschöpfenden Arbeitsleben vor Altersarmut und staatlichen Transferleistungen zu bewahren. Die Wunschvorstellung konservativer Kräfte nach einer Entlastung des Sektors durch Zwangsdienstleistende hingegen kommt einem Leugnen der kapitalistischen Spielregeln („Angebot und Nachfrage“) im Arbeitsmarkt gleich. Junge Menschen entschließen sich nämlich hauptsächlich wegen der miserablen Bezahlung gegen eine Tätigkeit im sozialen Bereich. Hier offenbart sich die ganze Perfidie des Neoliberalismus: Nur dort, wo die die Regeln des Marktes den Menschen in prekärer Beschäftigung nützen, aber die Rendite des Kapitals gefährden könnten, soll die Politik eingreifen, um dem ein Riegel vorzuschieben und die Marktlogik auszusetzen. Stattdessen möchte man kurzerhand einen neuen Niedrigstlohnsektor etablieren. Doch nicht nur hinsichtlich der Aushebelung dringend notwendiger Anpassungsprozesse im Arbeitsmarkt ist die Forderung ein fataler Irrweg. Das Zwangsjahr ist auch untrennbar mit immensen Opportunitätskosten verbunden – also dem entgangenen Nutzen oder Profit jener Handlungsalternativen, die durch den Zwangsdienst in selbiger Zeitperiode nicht ergriffen werden konnten. Wer einen Zwangsdienst ableisten muss, startet erst ein Jahr später in die eigentliche Berufslaufbahn und erwirtschaftet damit im Berufsleben ein Jahresgehalt weniger. Nun könnte man belächeln, dass der entgangene Verdienst eines Jugendlichen zu verschmerzen sei. Die Opportunitätskosten greifen aber nicht im ersten Berufsjahr, sondern im letzten: Unter sonst gleichen Rahmenbedingungen erreichen Zwangsdienstleistende jede Gehaltsstufe ein Jahr später – unter dem Strich fehlt also das Gehalt des letzten Berufsjahres. Das Durchschnittsgehalt jenes letzten Verdienstjahres beträgt in Deutschland jedoch mehr als 50.000 Euro und leistet somit einen fundamentalen Beitrag zur Wertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft, zu den Steuereinnahmen der Öffentlichen Hand und insbesondere zur Altersversorgung der Individuen. Die Einführung eines Zwangsjahres für Jugendliche zu fordern, während man auf der anderen Seite die mangelnde Tragfähigkeit des Rentensystems beklagt, kann damit getrost als Zynismus in Reinform bezeichnet werden. In der Summe betrachtet ist die Anstellung von Fachkräften im sozialen Bereich sowie der Bundeswehr zwar kurzfristig teurer als der Einsatz von Zwangsdienstleistenden, langfristig jedoch eindeutig effizienter und damit volkswirtschaftlich produktiver und zugleich nachhaltiger für unsere Sozialsysteme. Bei dieser Betrachtung vollkommen ausgeklammert blieb dabei bisher § 3 Abs. 1 Satz 2 des Bundesfreiwilligendienstgesetzes: Das schon seit Jahrzehnten und bereits in Zeiten des Zivildienstes zurecht gültige Prinzip der Arbeitsmarktneutralität regelt eindeutig, dass fehlende Fachkräfte nicht durch wie auch immer geartete Billigdienste substituiert, also ersetzt werden dürfen. Arbeitsmarktpolitische Versäumnisse und der Pflegenotstand dürfen also durch einen Zwangsdienst aktuell gar nicht behoben werden. Auch auf die Systemkosten ist einzugehen. Die verbandlichen Zentralstellen für Freiwilligendienste monierten jüngst in einer gemeinsamen Pressemitteilung, in der aktuellen Debatte würden die immensen Kosten zur Organisation eines Zwangsdienstes ignoriert: „Mit einem Bruchteil dieser Kosten könnte der seit langem geforderte qualitative wie quantitative Ausbau der Freiwilligendienste erreicht werden.“ Ausgangspunkt der Debatte: Ein völlig verdrehtes Menschenbild Fern aller Fakten berufen sich die Anhänger der Idee eines Zwangsdienstes auf geradezu lächerliche Stereotype der jungen Generation. Das reicht von der provokant formulierten Frage, was denn junge Menschen „zurückgeben können an die Gesellschaft“ (Fritz Felgentreu, SPD, genauso wie Paul Ziemiak, Vorsitzender der Jungen Union) bis hin zu unbelegten Behauptungen, die heutige Gesellschaft sei mehr denn je geprägt von Egoismus und der Suche nach persönlichen Vorteilen – junge Menschen sollten daher lernen, was eine solidarische Gesellschaft leisten könne. Das sei Voraussetzung für eine solidarische Gesellschaft (Antrag der AG SPD 60 plus Rheinland-Pfalz zur „Förderung eines Sozialen Jahres für möglichst viele junge Leute“). Befürchtungen, die junge Generation sei der Untergang für die bestehende Gesellschaftsform oder gar Zivilisation, werden nachgewiesenermaßen seit der Antike kontinuierlich formuliert und erweisen sich dabei in einer erstaunlichen Tradition regelmäßig als gänzlich unbegründet. Daher überrascht es nicht, dass auch die Argumente in der aktuellen Debatte einen Faktencheck nicht überstehen. So dokumentierte die letzte Shell-Jugendstudie, dass junge Menschen stärker als früher bereit seien, sich für die Belange anderer Menschen oder die Gesellschaft einzusetzen. Leistungsnormen, Tradition und Tugenden geben demnach der aktuellen Jugend Orientierungspunkte. Stärker als früher richte die junge Generation ihre Zukunftspläne an idealistischen Vorstellungen aus. Sie interessiere sich für gesellschaftspolitische Themen und wolle sich in soziale Gestaltungsprozesse einbringen. Werte wie Freundschaft, Partnerschaft und Familie stünden bei Jugendlichen an erster Stelle – und eben nicht die unterstellte (Eigen-)Nutzenmaximierung. Ganz im Gegenteil attestiert die Studie eine gestiegene Bereitschaft zu umwelt- und gesundheitsbewusstem Verhalten, während materielle Motive wie Macht oder Geld an Bedeutung verloren haben. In der Debatte wurde jüngst außerdem mit irreführenden bis falschen Zahlen jongliert. So behauptet der oben genannte Antrag der AG SPD 60 plus Rheinland-Pfalz, nur 0,34% der Altersgruppe 18-26 Jahre entscheide sich für ein soziales Jahr. Nach den Daten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) partizipieren jedoch jährlich 40.000 Menschen beim Bundesfreiwilligendienst, von denen wiederum etwa 70% jünger als 28 Jahre alt sind. Zusätzlich absolvieren jährlich 60.000 Menschen in Deutschland einen Jugendfreiwilligendienst. Betrachtet man nun sinnigerweise die Stärke eines einzelnen Jahrgangs (855.611 Absolventen allgemeinbildender Schulen in 2016) anstatt einer willkürlichen Alterskohorte, so ergibt sich ein Wert von etwa 10% – und ein völlig anderes Bild. In der Gesamtschau zeigt sich, dass wir eine durchaus angepasste (und bisweilen als „stromlinienförmig“ verunglimpfte) junge Generation erleben, die sich trotz aller Widrigkeiten einbringen und mitgestalten möchte. Politikerinnen und Politikern, die sich dennoch über den Egoismus und die Egozentrik der heutigen Generation echauffieren, legen wir daher stattdessen nahe, mal ausführlich darüber zu sinnieren, welche Weichen man der Jugend denn mit der Schulreform hin zu G8 und dem Bologna-Prozess gestellt hat. Die junge Generation von heute sieht sich konfrontiert mit permanentem Wettbewerb und systemischem Druck. Wir sind uns sicher – mit etwas mehr Freizeit und vor allem Freiheit ließe sich das soziale Engagement der jungen Generation noch einmal deutlich steigern. Die Alternative: Das enorme, schlummernde Potenzial unserer Freiwilligendienste Bei aller Kritik an einem Zwangsdienst möchten wir zugleich die große Bereicherung unterstreichen, welche die institutionell eingebundenen Freiwilligendienste für unsere Gesellschaft als Ganzes sowie die einzelnen Dienstleistenden darstellen. Freiwilligendienste dienen dem Gemeinwohl, der Selbsterfahrung, der Persönlichkeitsentwicklung, der Gewinnung von Fachkenntnissen, der Völkerverständigung, dem harmonischen Zusammenleben in einer bunten Gesellschaft sowie der Überprüfung persönlicher Karriereoptionen – basierend auf Freiwilligkeit und damit Motivation der Individuen. Konsequenterweise fordern wir daher die Stärkung der Freiwilligendienste: Einerseits um den bereits Dienstleistenden endlich eine angemessenere Anerkennung ihrer Leistungsbereitschaft zuzugestehen, andererseits aber um das enorme Potenzial zu heben, die Zahl der Dienstleistenden Menschen künftig zu steigern. Die im Antrag eingangs formulierten Forderungen machen deutlich, dass der Ausbau der Freiwilligendienste lediglich eine Frage des politischen Willens ist. Insbesondere im sozialen Bereich ließe sich dadurch der Bedarf an zusätzlicher, arbeitsmarktneutraler Unterstützung leicht decken. Nach genauerer Analyse zeigt sich somit, dass die Forderung nach einem allgemeinen Pflichtdienst lediglich dem Zwecke dient, die Wehrpflicht durch die Hintertür erneut einzuführen – ein Rechtsschwenk und durchschaubares Manöver der konservativsten Kräfte in der Union. Dem müssen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten entschlossen entgegentreten. D3_Ä2 1 Nordrhein-Westfalen Streiche im Titel: „den deutschen“ D3_Ä12 1 Hannover, Bezirk Braunschweig, Bezirk Nord-Niedersachsen, Bezirk Weser-Ems Streiche in Z.1 „außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalls“ D3_Ä14 1 Sachsen Ersetze Z. 1-8 durch: “Wir Jusos stehen zu unserer konsequenten Ablehnung und unserer Forderung nach einer grundsätzlichen Abschaffung der Wehrpflicht. Stattdessen fordern wir die SPD auf, sich für eine angemessene Förderung der Freiwilligendienste, die im Jugendfreiwilligendienstgesetz geregelt sind, einzusetzen. Ferner wollen wir eine Debatte dieser Zielsetzung aber auch in Richtung anderer Freiwilligendienste anstoßen. Die Freiwilligendienste des JFDG haben dabei noch enormes Ausbaupotenzial, welches es zu heben gilt. Dies kann erfolgen durch:” D3_Ä21 1 Berlin Freiwilligendienst für alle gewährleisten Freiwilligendienste sind ein Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Sie dienen der Stärkung des gesamtgesellschaftlichen und interkulturellen Miteinanders. Oft erfahren diese Dienste nicht die Wertschätzung, die ihnen zustünde. Sie bedeuten freiwillige Verantwortungsübernahme zum Wohle der Gesellschaft. Wir Jusos bekennen uns zum Freiwilligendienst und erkennen ihre gesamtgesellschaftliche Sinnhaftigkeit und gegenwärtige Notwendigkeit an. Gleichzeitig verlangen wir von der Politik den Ausbau des Sozialstaat. Die freiwillige Übernahme von Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, kann nicht allein von der Gesellschaft und aus ihr hervorgehenden Freiwilligen getragen werden. Der Staat muss seiner öffentlichen Fürsorge nachgehen. Als Jungsozialist*innen streben wir einen Gesellschaftsentwurf an, in dem jede Person frei und selbstbestimmt, unabhängig von ihrer sozialen und/oder finanziellen Herkunft, über ihren Lebensweg entscheiden kann. Die Entscheidung einen Freiwilligendienst zu absolvieren, obliegt somit einzig dem freien Willen des Individuums. Es darf keine Frage der Finanzierbarkeit sein! Allen Individuen muss der gleiche Zugang und die gleichen Chancen bei der Entscheidung sich in einem Freiwilligendienst engagieren zu können, gewährleistet werden. Deutschland gehört zu den Ländern mit überdurchschnittlich hohem freiwilligen Engagement. Das Wort “Ehrenamt“, “bürger*innenschaftliches Engagement“ oder “Freiwilligenarbeit“ sind in der Begriffserklärung nicht voneinander abzugrenzen. Der Begriff “Ehrenamt“ wird für jede Form von freiwillig und unentgeltlich geleisteter Arbeit benutzt. Mit dem Begriff der Freiwilligenarbeit, wird in Deutschland das Engagement in den ebenfalls gesetzlich geregelten Diensten wie zum Beispiel dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) definiert. Ansätze der Förderung der Ehrenamtlichkeit sind bereits in den Anfängen der Bundesrepublik zu beobachten. Jedoch wird heutzutage ein Engagement stärker eingefordert. Das Einfordern des Engagements durch die Bevölkerung gründet auf dem politischen Paradigmenwechsel der westlichen Ländern im 20. Jahrhundert. Der Paradigmenwechsel in der Politik ist auf die Ölkrise im Jahre 1973 und dem damit einhergehenden Konjunkturrückgang und die steigenden Arbeitslosenzahlen zurückzuführen. In den westlichen Ländern sind Wachstum und Wohlstand nicht mehr vorrangig Aufgabe staatlicher Konjunkturprogramme und wohlfahrtsstaatlicher Einrichtungen, sondern werden den Selbstregulierungskräften des Marktes überlassen. Daraus resultierte die Privatisierung von Staatseigentum und der Abbau sozialer Sicherungen. In Deutschland läutete Helmut Kohl diesen Paradigmenwechsel ein. Im Jahre 1982 formulierte er in seiner ersten Regierungserklärung, sich für „mehr Selbsthilfe und Nächstenhilfe der Bürger füreinander“ einzusetzen. Erst die Regierung unter Gerhard Schröder brach dieses Prinzip der Sozialstaatlichkeit vollständig. In dem sogenannten „Schröder-Blair-Papier“ von 1999 wurde der Versuch gestartet, diesen Politikwechsel ideologisch zu rechtfertigen. Der Staat zieht sich von der Aufgabe zurück, die Gesellschaft zu gestalten und für den sozialen Ausgleich zu sorgen. Öffentlich finanzierte Daseinsvorsorge, besonders die der Schwachen in der Gesellschaft, werden in die Hände individueller Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft jedes Einzelnen gegeben. Auf diese Vorgaben folgten Steuersenkungen für Unternehmen und Privatpersonen, Privatisierungen im Gesundheitswesen, die Teilprivatisierung der gesetzlichen Altersvorsorge und die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse durch die Agenda 2010. Damit einhergehend wurden den Ländern und Kommunen finanziellen Mittel für Infrastruktur gekürzt, wodurch öffentliche Leistungen der kostenfreien Teilhabe (z. B. an Museen und Schwimmbäder) zurückgefahren wurden. Folglich wurde die Lebenssituation einer breiten Bevölkerungsschicht verschlechtert, wohingegen gleichzeitig der Zugang zu Sozialleistungen erschwert wurde. Wenn der Staat auf diese Einnahmen verzichtet, werden somit in der Konsequenz Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge zurückgefahren. Vier große gesellschaftliche Bereiche sind durch den Wegfall dieser staatlich finanzierten Vorsorge in Mitleidenschaft geraten und stürzten sich aktuell im erheblichen Maße auf ein freiwilliges Engagement: die Kommunen, der Bildungssektor, der Pflegesektor und der soziale Sektor (Arbeit mit Obdachlosen und Geflüchteten). Um für eine freiwilligen Verantwortungsübernahme zum Wohle der Gesellschaft zu locken, werden Aufwandsentschädigungen angeboten. Die Freiwilligendienste verwischen dabei die Grenzen zwischen Ehrenamt und prekärer Beschäftigung. Dem Gesetz zufolge sollen Freiwilligendienste arbeitsmarktneutral sein und keine regulären Arbeitsplätze ersetzen. Oft sind es jedoch Dienstleistende auf die als „billige Arbeitskraft“ zurückgegriffen wird, um den Wegfall der finanziellen Mittel für diese vier gesellschaftlichen Bereiche zu kompensieren. Aktuell gibt des diesen Missstand, den es zu verbessern gilt. Langfristig streben wir jedoch an die Daseinsvorsorge wieder in die öffentliche Hand zu geben sowie Wachstum und Wohlstand Aller wieder zur vorrangigen Aufgabe staatlicher Konjunkturprogramme und wohlfahrtsstaatlicher Einrichtungen zu machen. Bis es zu der Umsetzung dieser Forderung kommt, fordern wir die Verbesserung der prekären Beschäftigungsverhältnisse für Freiwilligendienstleidende. Überblick der aktuellen Lage Jahr für Jahr absolvieren rund 100.000 Menschen einen Freiwilligendienst. Beim Freiwilligendienst wird zwischen dem Bundesfreiwilligendienst und dem Jugendfreiwilligendienst unterschieden. Beim Bundesfreiwilligendienst können sich Bürger*innen jeden Alters engagieren. Als Jugendfreiwilligendienst zählen das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr. Diese sowie auch speziell konzipierte Freiwilligendienste können auch im europäischen Ausland (EFD) und im über Europa hinausreichenden Ausland (IJFD) geleistet werden. Der Jugendfreiwilligendienst, richtet sich im besonderen Maße an junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren. Im Jahr engagieren sich über 60.000 Jugendliche und junge Erwachsene in einem Jugendfreiwilligendienst. In der Regel sieht dieser Dienst die Ausübung einer Tätigkeit in Vollzeit über einen Zeitraum von zumeist 12 Monaten (verlängerbar auf bis zu 24 Monate) vor. Neben ihrem Beitrag für das Gemeinwohl, soll dieser Dienst der*dem Freiwilligendienstleistenden zumeist auch der beruflichen Orientierung und Entfaltung dienen. Durch den Dienst verschaffen sich die Freiwilligen einen Einblick in einen oder unterschiedliche Arbeitsbereiche und sammeln dabei praktische Erfahrungen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden während ihres Dienstes pädagogisch begleitet. So nehmen sie innerhalb eines Jahres an mindestens 25 Seminartagen teil. Die Teilnehmer*innen erwerben dabei wichtige soziale und personale Kompetenzen. Die Träger*innenschaften erhalten für die pädagogische Begleitung der Freiwilligen, auf Grundlage der Förderrichtlinien-Jugendfreiwilligendienste (RL-JFD) vom Bundesfamilienministerium, einen trägerbezogenen Festbetrag von bis zu 200 Euro pro Monat. Diese Förderrichtlinie stammt von 11. April 2012 und ist bis heute unverändert geblieben. Wir Jusos fordern die „Richtlinien zur Förderung der Jugendfreiwilligendienste nach dem Jugendfreiwilligendienstegesetz sowie des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes nach der Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ einer Prüfung zu unterziehen und die in den Förderrichtlinien aufgeführten Förderbeträge jährlich anzupassen. Während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit erhalten junge Freiwillige ein überschaubares Taschengeld. Die Einrichtungen leisten die Kosten für das Taschengeld, die Sozialversicherungen und zumeist einen Beitrag zur Bildungsarbeit. Das Taschengeld unterliegt einer gesetzlich festgelegten Obergrenze von maximal 6 Prozent der in der Rentenversicherung der Arbeitnehmer*innen jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenze. Aktuell darf somit das Taschengeld den Betrag von 390 Euro (Stand: 2018) nicht überschreiten. Der durchschnittliche Betrag, der jedoch von den Einrichtungen an die*den Dienstleistenden ausgezahlt wird, beläuft sich monatlich auf 150 Euro. Zudem haben Freiwillige bis zu ihrem 25. Lebensjahr einen Anspruch auf Kindergeld und alle daran geknüpften staatlichen und tariflichen Folgeleistungen, die dieses Taschengeld aufstocken. Gleichzeitig bleibt das Taschengeld und das Kindergeld so gering, dass die Dienstleistenden ihre eigenen Lebenshaltungskosten nicht eigenständig bestreiten können und von der Geldbörse ihrer Eltern bzw. ihrer Familien abhängig bleiben. Hinzukommend handelt es sich in den meisten Fällen bei den Einsatzorten um gemeinnützige Vereine und Einrichtungen, die dem*der Freiwilligen weder eine Unterkunft noch Geld für Verpflegung bereitstellen können. Aufgrund dieser Faktoren, entscheiden sich viele junge Erwachsene gegen ein Engagement im Freiwilligendienst. Die Frage der Finanzierbarkeit des Engagements schränkt junge Erwachsene, die einen Freiwilligendienst absolvieren wollen, zumeist auch in ihrer Entscheidung ein, einen Freiwilligendienst ihrer Wahl an einem selbst bestimmten Standort anzutreten. Trotz der finanziellen Lage, ist in den letzten Jahren die Nachfrage nach einem Freiwilligendienst deutlich gestiegen. Im städtischen Raum ist die Nachfrage meist höher als die Anzahl an Angeboten, während im ländlichen Raum teilweise ein Überangebot herrscht und viele Angebote unbesetzt bleiben. Dieses Phänomen ist u.a. darauf zurückzuführen, dass der städtische Raum im Vergleich zum ländlichen Raum für junge Menschen die attraktivere Alternative ist. eine stärkere Bewerbung der Angebote, die besonders an Schulen erfolgen muss, eine klare Kommunikationsstrategie gesteuert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft sowie den Ländern und Kommunen, die Aufwertung und der Ausbau von Angeboten im städtischen und ländlichen Raum sowie die Anpassung der Qualitätstandards des/der Freiwilligendienste, die Gewährleistung der sozialpädagogischen und fachlichen Qualität der Seminare und die der Einrichtung, in der der Freiwilligendienst absolviert wird, die Schaffung einer Kommission in Bund und Länder, die die sozialpädagogische und fachliche Qualität der Einrichtungen auf fortwährende Prüfungen unterzieht und sichert, die Begrenzung der Freiwilligendienste auf maximal 12 Monate, , dass die Einrichtungen ein Taschengeld von mindestens 450 Euro erbringen, , dass das von den Einrichtungen gezahlte Taschengeld auf den Betrag des Baföghöchstsatzes aufgestockt wird. Das Geld für die Aufstockung kommt aus dem Bundeshaushalt, die Erhöhung der Mittel des träger*innenbezogenen Festbetrags auf bis zu 500 Euro pro Monat. Dabei muss der Festbetrag jährlich einer Prüfung unterzogen und ggf. angepasst werden, konkrete Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste, die vor einer Ausbeutung der Freiwilligendienstleistende*n durch die Träger*innen als „billige Arbeitskraft“ schützt, den Anspruch auf Bildungsurlaub für Freiwillige, wodurch der Geltungsbereich des Bildungsurlaubsgesetz um diesen Punkt erweitert, die Beimessung eines Freiwilligendienstes in Hochschulinternen Auswahlverfahren, wobei die Ausbildung proportional eine höhere Wertschätzung bei der Gewichtung der Kriterien in Hochschulinternen Auswahlverfahren hat. D3_Ä13 4 Hannover, Bezirk Braunschweig, Bezirk Nord-Niedersachsen, Bezirk Weser-Ems Ersetze in Z.4f „sondern auch…“ bis „…mehr vorliegt.“ durch „sondern auch im Grundgesetz abzuschaffen.“ D3_Ä1 5 Bayern Ersetze in Zeile 5 “Art. 12 GG” durch “Art. 12a GG”. D3_Ä8 5 Hannover, Bezirk Braunschweig, Bezirk Nord-Niedersachsen, Bezirk Weser-Ems Z. 5: Ersetzte „Art. 12 GG“ durch „Art. 12a GG“ D3_Ä3 11 Nordrhein-Westfalen Ersetze in Z. 11 „auf das inflationsbereinigte Niveau des früheren Zivildienstsoldes“ durch: „auf ein angemessenes Niveau, dass auch einen Freiwilligendienst ermöglicht ohne finanzielle Unterstützung durch die Eltern“ D3_Ä15 11 Sachsen Ersetze Z. 11-12 “Drastische Erhöhung des Taschengeldes für Dienstleistende auf das inflationsbereinigte Niveau des früheren Zivildienstsoldes,” durch “eine Abschaffung der Taschengeldgrenze von maximal 6% der Betragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung und eine Anpassung des Taschengeldes für Dienstleistende auf das Niveau des Bafög-Höchstsatzes, da sich jetzt viele junge Menschen ohne finanzielle Unterstützung einen Freiwilligendienst nicht ohne weiteres leisten können. Daraus ergibt sich außerdem die zwingende Forderung der Erhöhung des staatlichen Zuschusses an die Trägerorganisationen.” D3_Ä20 11 Hessen-Süd Z.11 Ersetze “Drastische Erhöhung des Taschengeldes für Dienstleistende auf das inflationsbereinigte Niveau des früheren Zivildienstsoldes“ durch „Anpassung des Taschengeldes auf MIndestlohnniveau.“ D3_Ä9 11-12 Hannover, Bezirk Braunschweig, Bezirk Nord-Niedersachsen, Bezirk Weser-Ems Z.11-12: Ersetze „Drastische Erhöhung des Taschengelds für Dienstleistende auf das inflationsbedingte Niveau des früheren Zivildienstsoldes“ durch „Erhöhung des Taschengeldes für Diensleistende auf Mindeslohn-Niveau“ D3_Ä22 13 Hessen-Süd Einfügen nach Zeile 13: “• Des Weiteren setzen wir uns dafür ein, dass die Begrifflichkeit “Taschengeld“ durch “Aufwandsentschädigung“ ersetzt wird D3_Ä4 14 Nordrhein-Westfalen Ergänze in Z. 14 nach „Einsatzort“: „durch den*die Arbeitgeber*in“ D3_Ä16 15 Sachsen Streiche Z. 15 D3_Ä10 16 Hannover, Bezirk Braunschweig, Bezirk Nord-Niedersachsen, Bezirk Weser-Ems Streiche Z. 16 D3_Ä5 19 Nordrhein-Westfalen Streiche in Z. 19: „für jüngere oder Jugendliche mit Migrationshintergrund und noch mangelhaften Deutsch-Kentnissen“ „für Menschen mit besonderem Förderbedarf sprachlicher oder anderer Kompetenzen, die für den jeweiligen Freiwilligendienst wichtig sind“ D3_Ä17 23 Sachsen Ersetze Z. 23-24 durch “einen Anspruch auf Bildungsurlaub bei Diensten im Inland sowie zentral organisierte, hochkarätige und kostenfreie/günstige Seminare, Konferenzen, Weiterbildungen und Bildungsreisen bei Diensten im In- und Ausland” D3_Ä6 27 Nordrhein-Westfalen Ersetze in Z. 27: „um Unterrepräsentation von Männern und Menschen mit niedrigeren Schulabschlüssen zu dämpfen“ durch: „um eine gleichmäßige Verteilung der Geschlechter zu gewährleisten und Menschen aller Bildungshintergründe anzusprechen“ D3_Ä18 27 Sachsen Ersetze Z. 27-28 durch “Zielgruppengerichtetes Bewerben der Freiwilligendienste, um Unterrepräsentation verschiedener Geschlechter, People of Colour und Menschen mit niedrigeren Schulabschlüssen zu dämpfen.” D3_Ä7 33 Nordrhein-Westfalen Ersetze in Z. 33 durch: „Bewerben von internationalem Austausch im Rahmen der Jugendfreiwilligendienste, sowohl nach Deutschland als auch aus Deutschland heraus, wobei die Sinnhaftigkeit der Projekte gewährleitet werden sein soll, um „Entwicklungstourismus“ zu vermeiden“ D3_Ä19 33 Sachsen Streiche Z. 33 D3_Ä11 Titel Hannover, Bezirk Braunschweig, Bezirk Nord-Niedersachsen, Bezirk Weser-Ems Streiche „deutschen“ im Titel Dieser Antrag wurde am Mittwoch, 31. Oktober 2018 um 11:33 eingetragen.
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
retro|bib - Seite aus Meyers Konversationslexikon: Eid - Eidechse Erfurt 1870 Fügebank Schlagworte auf dieser Seite: Eid; Eidam; Eidechse ← Vorhergehende Seite | Seite 0367: von Eid bis Eidechse | Faksimile | Nächste Seite → Eid - Eidechse. ist entweder ein Erfüllungseid (j. suppletorium) oder ein Reinigungseid (j. purgatorium), je nachdem er dem Beweisführer zur Ergänzung des Beweisresultats oder dem Beweisgegner zur Beseitigung des vom Gegenteil gelieferten unvollständigen Beweises auferlegt wird. Die Zuschiebung des Eides ist nach der deutschen Zivilprozeßordnung nur über Thatsachen zulässig, welche in Handlungen des Gegners, seiner Rechtsvorgänger oder Vertreter bestehen oder welche Gegenstand der Wahrnehmung dieser Personen gewesen sind. Der Prozeßgegner, welchem ein E. zugeschoben wird (Delat), hat die Wahl, ob er den E. annehmen oder dem Deferenten zurückgeben (referieren) will. Schützt z. B. in einem Prozeß der verklagte Darlehnsschuldner die Einrede der Zahlung vor, und schiebt (deferiert) er dem klagenden Darlehnsgläubiger hierüber den E. zu, so hat dieser Kläger die Wahl, ob er schwören will, daß Beklagter ihm die Schuld nicht bezahlt habe, oder ob er den E. zurückgeben, d. h. den Beklagten schwören lassen will, daß er die Schuld bezahlt habe. Nur dann, wenn die Partei, welcher der E. zugeschoben ist, nicht aber die Gegenpartei über ihre eigne Handlung oder Wahrnehmung zu schwören haben würde, ist die Zurückschiebung des Eides nicht zulässig. Einem dritten außerhalb der Parteien Stehenden kann ein E. nicht zugeschoben werden. Doch können diese Beschränkungen durch gerichtliche Anordnung in Hinwegfall kommen, wenn die Parteien in betreff des zu leistenden Eides einig sind und der E. sich auf Thatsachen bezieht. Der frühere Unterschied zwischen Wahrheitseid (j. de veritate) und Glaubenseid (j. de credulitate), welch letzterer dahinging, daß der Schwurpflichtige trotz sorgfältiger Nachforschung nicht anders wisse und glaube, als daß etc., ist nicht beibehalten. Dafür wird jetzt zwischen Wissenseid und Überzeugungseid unterschieden. Handelt es sich nämlich um eine Thatsache, welche in einer Handlung des Schwurpflichtigen besteht oder Gegenstand seiner Wahrnehmung gewesen ist, so wird der E. dahin geleistet, "daß die Thatsache wahr oder nicht wahr sei". Ist dagegen eine andre Thatsache vom Gegner des Schwurpflichtigen behauptet, und kann dem letztern nach den Umständen des Falles nicht zugemutet werden, daß er die Wahrheit oder Nichtwahrheit derselben beschwöre, so kann das Gericht den E. auf Antrag dahin normieren, "daß der Schwurpflichtige nach sorgfältiger Prüfung und Erkundigung die Überzeugung erlangt oder nicht erlangt habe, daß diese Thatsache wahr sei". Aber auch über eigne Handlungen oder Wahrnehmungen des Schwurpflichtigen kann ein positiver Überzeugungseid zugelassen werden, wenn nach den Umständen des Falles dem Schwurpflichtigen ein bestimmtes Wissen nicht oder nicht mehr zugemutet werden kann. Derselbe schwört alsdann, "daß er nach sorgfältiger Prüfung und Erkundigung die Überzeugung erlangt habe, daß die Thatsache wahr oder nicht wahr sei". Außerdem sind hier noch der Editionseid (j. editionis), die eidliche Versicherung, daß man nicht im Besitz einer Urkunde sei, die als Beweismittel gebraucht werden soll, der Offenbarungseid (j. manifestationis), die eidliche Bestärkung der Angabe des Vermögensbestandes, der Zeugeneid (j. testium) und der E. der Sachverständigen zu erwähnen (s. Zeuge und Sachverständige). Enger begrenzt ist dagegen die Anwendung des Eides im strafrechtlichen Verfahren, indem hier nach modernem Strafprozeßrecht nur noch der E. der Zeugen und Sachverständigen in Anbetracht kommt, während der E. als Beweismittel und namentlich der sogen. Reinigungseid, zum Zweck des Beweises der Unschuld eines Angeschuldigten, abgeschafft ist. Vgl. Deutsche Zivilprozeßordnung, § 410 ff.; Strippelmann, Der Gerichtseid (Kassel 1855-57, 3 Bde.); Kraußold, Zur Lehre vom E. (Münch. 1857); Trechsel, Der E. (Bern 1878); Jeanvrot, La question du serment (Par. 1882); Francke, Der Offenbarungseid im Reichsrecht (Berl. 1885). Eid, in Norwegen tiefe Thalsenkungen zwischen zwei benachbarten Fjorden, ermöglichen, da sie gewöhnlich eben sind, die Anlage von Wegen und vermitteln also die Kommunikation zwischen den beiden Fjorden, welche ohne dieselben wegen der sich schroff zu einer bedeutenden Höhe erhebenden Felsen ganz unmöglich sein würde. Eidam, altes deutsches Wort für Tochtermann oder Schwiegersohn (früher auch für den Vater der Frau als Schwiegervater). Eidechse (Lacerta L., hierzu Tafel "Eidechsen"), Reptiliengattung aus der Ordnung der Eidechsen und der Familie der Eidechsen (Lacertidae), wohlgestaltete Tiere mit gestrecktem Körper, vom Hals deutlich abgesetztem Kopf, sehr langem, dünn auslaufendem Schwanz, vier fünfzehigen Füßen, vielseitigen Schildern auf dem Kopf, körnigen Schuppen auf dem Rücken und an den Seiten, viereckigen, quergereihten, größern Schuppen am Bauch, langer, zweispitziger, vorstreckbarer Zunge ohne Scheide und kegelförmigen, am freien Ende etwas gebogenen, zweispitzigen Zähnen. Sie sind meist schön gefärbt, äußerst beweglich, bewohnen die Alte Welt, leben meist an trocknen, sonnigen Orten, wo sie sich eine Höhle graben, und entfernen sich niemals weit von ihrem Geburtsort. Sie erscheinen nur bei schönem Wetter, sind um so lebhafter, je wärmer die Sonne scheint, und verbringen die Zeit von Oktober bis April gesellig unter der Erde. Sie laufen und klettern geschickt, schwimmen auch, sind sehr begabt, nähren sich von Insekten, Würmern, Schnecken, fressen auch kleine Wirbeltiere, Eier und ihre eignen Jungen und trinken viel. Das Weibchen legt an einem feuchten Ort 6-8 bohnengroße, länglichrunde, weißliche Eier, aus welchen im August oder September die Jungen ausschlüpfen. In der Gefangenschaft werden sie schnell zahm. Zu der Gattung Lacerta L., mit einer Art Halsband aus breiten Schuppen, gehört die gemeine oder graue E. (L. agilis L., s. Tafel), bis 20 cm lang, meist graugrün mit dunkler Rückenbinde, am Bauch und an den Seiten weißlich oder grünlich, variiert sehr in der Färbung (beim Männchen herrscht oberseits Grün, bei Weibchen Grau vor), findet sich in Europa von Schweden bis zu den Alpen und ist durch Vertilgung schädlicher Insekten sehr nützlich. Sie lauert im Sonnenschein meist in Hecken, Gebüschen oder an Mauern auf Heuschrecken, Nachtschmetterlinge, Käfer, Spinnen, Schnecken und zieht sich beim Erscheinen eines Menschen oder größern Tiers schnell in ihr Loch zurück. Sie ist weniger beweglich als andre Arten, schlüpft gewandt durch Gebüsch, klettert leidlich und scheint nach der Fortpflanzungszeit eine Art Sommerschlaf zu halten. Die Berg- oder Waldeidechse (L. vivipara Jacq.), 15-16 cm lang, oberseits dunkelbraun, in der Rückenmitte und an den Seiten gestreift, auch weiß gefleckt, unterseits bräunlich, bläulich, grau, gelb, schwarz gepunktet, an der Kehle bläulich oder rosenrot, findet sich in Europa und Nordsibirien, besonders in Gebirgsgegenden und Mooren, liebt Wasser, ist minder gewandt und scheu als die vorige und legt 8-10 Eier, aus welchen in einer halben Stunde die Jungen ausschlüpfen. Die 24.05.2018 21:37 | 1117/2 | Layout based on Dirk Jesse's ↑ YAML | v3.11.00 | Betreut von 2001-2018 durch Christian Aschoff & 38 Helfer | XHTML | CSS
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Exchange 2003 lässt sich nach Migration auf 2007 nicht deinstallieren - Administrator gelöst Exchange 2003 lässt sich nach Migration auf 2007 nicht deinstallieren. 77373 (Level 1) 06.04.2009, aktualisiert 14:43 Uhr, 8332 Aufrufe, 2 Kommentare Vor Zwei Wochen habe ich einen Exchange 2003 auf eine Neue 64 Bit Exchange 2007 Umgebung migriert. Soweit lief alles okay. Exchange 2007 läuft ohne Probleme. Bin nach der IntraOrg Exchange Migrationsanleitung vorgegangen. Nach 2 Wochen wollte ich nun den Alten Exchange 2003 entfernen. JEdoch bringt die Routine folgende Fehlermeldung: Die Komponente "Microsoft Exchange Dienste für Messaging und Collaboration" kann nicht der Aktion "Entfernen" zugewiesen werden. Grund: - Ein oder mehrere Benutzer verwenden aktuell einen Postfachspeicher auf diesem Server. Diese Benutzer müssen in einen Postfachspeicher auf einem anderen Server verschoben oder E-Mail-deaktiviert werden, bevor dieser Server deinstalliert werden kann. - Sie verfügen nicht über ausreichende Berechtigungen in der Domäne. Ein Domänenadministrator muss "Setup /DomainPrep" erneut ausführen oder einen Empfängeraktualisierungsdienst für diese Domäne erstellen. Postfächer sind alle verschoben, ich habe auch mal den Postfachspeicher und den Öffentlichenspeicher gelöscht. Allerdings lässt sich Exchange immer noch nicht deinstallieren. [14:39:44] Beginning Setup run [14:39:44] Wird gestartet: Exchange 6944-Setup unter Windows 5.2.3790.Service Pack 2 auf 14:39:44 04/06/2009. [14:39:44] Entering CFileManager::ScInit [14:39:44] Entering CFileManager::ScAutoDetectDirectoryLocations [14:39:44] CService::ScQueryServiceConfig (f:\titanium\admin\src\libs\exsetup\service.cxx:539) [14:39:44] ScGetClusterSvcDir (f:\titanium\admin\src\libs\exsetup\exmisc.cxx:2346) [14:39:44] === IGNORING PREVIOUS ERRORS === CFileManager::ScAutoDetectDirectoryLocations (f:\titanium\admin\src\udog\setupbase\tools\filemgr.cxx:604) [14:39:44] Leaving CFileManager::ScAutoDetectDirectoryLocations [14:39:44] Leaving CFileManager::ScInit [14:39:44] Entering CRegistryManager::ScInit [14:39:44] Leaving CRegistryManager::ScInit [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScInit [14:39:44] Entering ScIsComputerMemberOfDomain [14:39:44] NetGetJoinInformation: Domain/workgroup = "WERBAS" [14:39:44] NetGetJoinInformation: NETSETUP_JOIN_STATUS = 3 [14:39:44] The computer is a member of a domain [14:39:44] Leaving ScIsComputerMemberOfDomain [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScGetLocalDomainInformation [14:39:44] Getting information about the local domain [14:39:44] m_strLocalServer = "EX1BB" [14:39:44] m_strLocalSite = "Standardname-des-ersten-Standorts" [14:39:44] DsRoleGetPrimaryDomainInformation returned: [14:39:44] DSROLE_PRIMARY_DOMAIN_INFORMATION::MachineRole = 3 [14:39:44] DSROLE_PRIMARY_DOMAIN_INFORMATION::Flags = 1000000 [14:39:44] DSROLE_PRIMARY_DOMAIN_INFORMATION::DomainNameFlat = "WERBAS" [14:39:44] DSROLE_PRIMARY_DOMAIN_INFORMATION::DomainNameDns = "werbas.ag" [14:39:44] DSROLE_PRIMARY_DOMAIN_INFORMATION::DomainForestName = "werbas.ag" [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScCheckCommandLineForDC [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScCheckCommandLineForDC [14:39:44] No user-specified DC; setup has chosen m_strDC = "BDC1BB" [14:39:44] schema master server name: PDC1BB [14:39:44] schema master domain : /dc=ag/dc=werbas [14:39:44] m_strSchemaMasterDC = "PDC1BB" [14:39:44] m_strSchemaMasterDCDomainDN = "/dc=ag/dc=werbas" [14:39:44] strConfigNC = "CN=Configuration,DC=werbas,DC=ag" [14:39:44] m_strRootDomain = "werbas.ag" [14:39:44] m_strOwnershipControlDC = "BDC1BB" [14:39:44] m_strPermissionControlDC = "BDC1BB" [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScGetLocalDomainInformation [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScInitializeSessions [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScGetOrgLevelObjectStatus [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScSchemaIsUpToDate [14:39:44] Entering ScGetSchemaVersion [14:39:44] About to create the dob for object /dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Schema/cn=ms-Exch-Schema-Version-Pt [14:39:44] The schema version identified for the Server is 11116 [14:39:44] Leaving ScGetSchemaVersion [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScSchemaIsUpToDate [14:39:44] Entering ScGetMicrosoftExchangeCTHeuristics [14:39:44] Leaving ScGetMicrosoftExchangeCTHeuristics [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScGetCountOfOrgsInDomain [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScGetCountOfOrgsInDomain [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScGetOrgLevelObjectStatus [14:39:44] Entering CDirectoryManager::ScDeterminePermissionLevel [14:39:44] Checking permissions in the Config NC: /dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services [14:39:44] We have permission ConfigNC_Read [14:39:44] We have permission ConfigNC_Write [14:39:44] We have permission ConfigNC_SetPerms [14:39:44] Checking permissions on the Schema container: /dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Schema [14:39:44] We have permission ConfigNC_UpdateSchema [14:39:44] Checking permissions in the Domain NC: /dc=ag/dc=werbas [14:39:44] We have permission DomainNC_Read [14:39:44] We have permission DomainNC_Write [14:39:44] Checking to see if an Exchange org exists [14:39:44] Found the organization "Werbas AG" [14:39:44] Checking read permissions on the org: /dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services/cn=Microsoft Exchange/cn=Werbas AG/cn=Administrative Groups [14:39:44] We have permission ExchOrg_Read [14:39:44] Checking write/security permissions on the org: /dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services/cn=Microsoft Exchange/cn=Werbas AG [14:39:44] We have permission (ExchOrg_Write | ExchAG_Write) [14:39:44] We have permission (ExchOrg_SetPerms | ExchAG_SetPerms) [14:39:44] Looking for an existing server object [14:39:44] Found existing server object "/dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services/cn=Microsoft Exchange/cn=Werbas AG/cn=Administrative Groups/cn=WERBAS/cn=Servers/cn=EX1BB" [14:39:44] Checking permissions on the admin group: /dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services/cn=Microsoft Exchange/cn=Werbas AG/cn=Administrative Groups/cn=WERBAS [14:39:44] We have permission ExchAG_Read [14:39:44] We have permission ExchAG_Write [14:39:44] We have permission ExchAG_SetPerms [14:39:44] Final set of permissions: 0XF0C0E0E0 [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScDeterminePermissionLevel [14:39:44] We have sufficient admin rights, the schema is up to date and org-level objects are present on the local DC; m_strDCToUse = "BDC1BB" [14:39:44] Sanity check: [14:39:44] m_strDCToUse = "BDC1BB" [14:39:44] m_psesToUse->m_strServerName = "BDC1BB" [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScInitializeSessions [14:39:44] Leaving CDirectoryManager::ScInit [14:39:44] Beginning dump of component tree: [14:39:44] "Microsoft Exchange" [14:39:44] "Microsoft Exchange-Gesamtstrukturvorbereitung" [14:39:44] "Microsoft Exchange-Domänenvorbereitung" [14:39:44] "Microsoft Exchange Dienste für Messaging und Collaboration" [14:39:44] "Microsoft Exchange Connector für Lotus Notes" [14:39:44] "Microsoft Exchange Connector für Novell GroupWise" [14:39:44] "Microsoft Exchange Kalender-Connector" [14:39:44] "Microsoft Exchange-Systemverwaltungstools" [14:39:44] "Microsoft Exchange 5.5 Administrator" [14:39:44] End dump of component tree [14:39:44] Entering ScFindRoutingGroupThatContainsServer [14:39:44] Leaving ScFindRoutingGroupThatContainsServer [14:39:44] Attempting to escape RG name (WERBAS) [14:39:44] The escaped RG name is (WERBAS) [14:39:44] Entering CRegistryManager::ScInitFromContext [14:39:44] Leaving CRegistryManager::ScInitFromContext [14:39:44] Entering CCompExchangeRoot::ScInitializeExchangeCompWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CCompExchangeRoot::ScInitializeExchangeCompWithCtxInfo [14:39:44] Entering CDependencyManager::DetermineComponentAvailability [14:39:44] Component {C7310662-AC80-11D1-8DF3-00C04FB6EF4F} is dependable [14:39:44] Component {DA943894-7A14-4FFF-BBDC-C004FAE2310B} is not dependable [14:39:44] CDependencyManager::FComponentPresent (f:\titanium\admin\src\udog\setupbase\tools\depmgr.cxx:209) Error code 0X80070057 (87): Ungültiges Argument. [14:39:44] Component 1 is installed [14:39:44] Component {94B7AD3E-0B63-42AC-A542-082ED1F78787} is not dependable [14:39:44] Component 2 is installed [14:39:44] Component {ECD1A63D-DBAF-442C-BF46-904364A96B00} is not dependable [14:39:44] Component 3 is installed [14:39:44] Leaving CDependencyManager::DetermineComponentAvailability [14:39:44] Entering CBaseExchangeComponent::ScEvalInstalled [14:39:44] Leaving CBaseExchangeComponent::ScEvalInstalled [14:39:44] Looking for server object... [14:39:44] Found server object; looking for serial number... [14:39:44] Serial number is "Version 6.5 (Build 7638.2: Service Pack 2)" [14:39:44] Previous build is 7638, so s_fUpgradingFromPT is FALSE [14:39:44] Entering ScIsForestPrepped [14:39:44] Checking whether the forest is ForestPrepped [14:39:44] Looking for the Exchange organization container [14:39:44] Exchange organization container found -- checking ForestPrep version [14:39:44] Installed ForestPrep version is 11221; current version is 6903 [14:39:44] This forest is ForestPrepped [14:39:44] Leaving ScIsForestPrepped [14:39:44] Entering CAtomDomainCT::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomDomainCT::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomPermissions::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering ScDoesUserHaveDomainAdminRights [14:39:44] Entering ScHavePermissionToCreateDSObject [14:39:44] Leaving ScHavePermissionToCreateDSObject [14:39:44] User does have Domain Admin rights [14:39:44] Leaving ScDoesUserHaveDomainAdminRights [14:39:44] Leaving CAtomPermissions::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomIMAP4::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomIMAP4::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomPOP3::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomPOP3::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomSMTP::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomSMTP::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomRoutingEngine::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomRoutingEngine::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomEventService::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomEventService::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomWebClient::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomWebClient::ScSetVersionedInstallFolder [14:39:44] Leaving CAtomWebClient::ScSetVersionedInstallFolder [14:39:44] Leaving CAtomWebClient::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomConnectorControl::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomConnectorControl::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomConnectNotes::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomConnectNotes::ScBuildConnectorNames [14:39:44] Leaving CAtomConnectNotes::ScBuildConnectorNames [14:39:44] Leaving CAtomConnectNotes::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomGWiseRouter::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomGWiseRouter::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomConnectGWise::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomConnectGWise::ScBuildConnectorNames [14:39:44] Leaving CAtomConnectGWise::ScBuildConnectorNames [14:39:44] Leaving CAtomConnectGWise::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomConnectCal::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomConnectCal::ScBuildConnectorNames [14:39:44] Leaving CAtomConnectCal::ScBuildConnectorNames [14:39:44] Leaving CAtomConnectCal::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering CAtomIMAdmin::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Leaving CAtomIMAdmin::ScInitializeExchangeAtomWithCtxInfo [14:39:44] Entering ScIsDomainPrepped [14:39:44] Checking whether the domain "/dc=ag/dc=werbas" is DomainPrepped [14:39:44] Looking for server groups [14:39:44] Entering ScGetExchangeServerGroups [14:39:44] Getting DOB for group 0 [14:39:44] Getting string GUID for group 0 [14:39:44] Getting string SID for group 0 [14:39:44] Getting DOB for group 1 [14:39:44] Getting string GUID for group 1 [14:39:44] Getting string SID for group 1 [14:39:44] Leaving ScGetExchangeServerGroups [14:39:44] Server groups found [14:39:44] Looking for domain proxy container [14:39:44] Domain proxy container found -- checking DomainPrep version [14:39:44] Installed DomainPrep version is 11221; current version is 6936 [14:39:44] This domain is DomainPrepped [14:39:44] Leaving ScIsDomainPrepped [14:39:45] This component is set to ignore [14:39:45] We always ask to show the page for this component in this mode - but Cartman should ignore it [14:39:45] Entering CFileManager::ScSetInstallDestDir(sz) [14:39:45] Leaving CFileManager::ScSetInstallDestDir(sz) [14:39:47] Entering CCompForestPrep::ScGetEffectiveMode [14:39:47] Leaving CCompForestPrep::ScGetEffectiveMode [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.dwMajorVersion = 5 [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.dwMinorVersion = 2 [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.dwBuildNumber = 3790 [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.dwPlatformId = 2 [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.szCSDVersion = 'Service Pack 2' [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.wServicePackMajor = 2 [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.wServicePackMinor = 0 [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.wSuiteMask = 0X0112 [14:39:47] ScVerifyOSVersionInfo: osvi.wProductType = 3 [14:39:47] Entering ScDetermineIfLocalDomainServerGroupHasAlreadyBeenACLedOnExchangeCT [14:39:47] Checking to see whether "WERBAS\Exchange Domain Servers" has READ permissions on the Microsoft Exchange container [14:39:47] Entering ScTestAceOnObject [14:39:47] Attempting to get DOB for DN "/dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services/cn=Microsoft Exchange" [14:39:47] Attempting to read security descriptor from DOB [14:39:47] Attempting to initialize CAce object [14:39:47] Testing to see if given ACE is present [14:39:47] Test succeeded; fACLPresent = TRUE, fExtraRights = FALSE [14:39:47] The ACE tested for is present in the ACL of this object [14:39:47] Leaving ScTestAceOnObject [14:39:47] The Domain Servers group does have READ permissions on the Exchange container [14:39:48] Checking to see whether ANONYMOUS LOGON has READ permissions for MDB objects on the organization [14:39:48] Entering ScTestAceOnObject [14:39:48] Attempting to get DOB for DN "/dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services/cn=Microsoft Exchange/cn=Werbas AG" [14:39:48] Attempting to read security descriptor from DOB [14:39:48] Attempting to initialize CAce object [14:39:48] Testing to see if given ACE is present [14:39:48] Test succeeded; fACLPresent = TRUE, fExtraRights = FALSE [14:39:48] The ACE tested for is present in the ACL of this object [14:39:48] Leaving ScTestAceOnObject [14:39:48] ANONYMOUS LOGON does have READ permissions for MDB objects on the organization [14:39:48] Checking to see whether the Exchange Domain Servers group has been DENIED Receive-As permissions on the Servers container(s) [14:39:48] Checking the ACL on the Servers container in the admin group "WERBAS" [14:39:48] Attempting to get DOB for DN "/dc=ag/dc=werbas/cn=Configuration/cn=Services/cn=Microsoft Exchange/cn=Werbas AG/cn=Administrative Groups/cn=WERBAS/cn=Servers" [14:39:48] The Exchange Domain Servers group has been DENIED Receive-As permissions on the Servers container(s) [14:39:48] The required permissions have already been set [14:39:48] Leaving ScDetermineIfLocalDomainServerGroupHasAlreadyBeenACLedOnExchangeCT [14:39:48] Entering ScGetExchangeServerGroups [14:39:48] Getting DOB for group 0 [14:39:48] Getting string GUID for group 0 [14:39:48] Getting string SID for group 0 [14:39:48] Getting DOB for group 1 [14:39:48] Getting string GUID for group 1 [14:39:48] Getting string SID for group 1 [14:39:48] Leaving ScGetExchangeServerGroups [14:39:48] Entering ScConstructAddressListServiceDNAndCN [14:39:48] Leaving ScConstructAddressListServiceDNAndCN [14:39:48] === IGNORING PREVIOUS ERRORS === ScPRQ_ServerGroupsHaveNotBeenMovedOrRenamed (f:\titanium\admin\src\udog\excommon\prereq.cxx:8080) [14:39:48] - Sie verfügen nicht über ausreichende Berechtigungen in der Domäne. Ein Domänenadministrator muss "Setup /DomainPrep" erneut ausführen oder einen Empfängeraktualisierungsdienst für diese Domäne erstellen. -- ID:64293 -- [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange-Gesamtstrukturvorbereitung failed: Die Komponente "Microsoft Exchange-Gesamtstrukturvorbereitung" kann nicht der Aktion "Entfernen" zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Entering CCompDomainPrep::ScGetEffectiveMode [14:39:48] Leaving CCompDomainPrep::ScGetEffectiveMode [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange-Domänenvorbereitung failed: Die Komponente "Microsoft Exchange-Gesamtstrukturvorbereitung" kann nicht der Aktion "Entfernen" zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Entering ScDetermineIfLocalDomainServerGroupHasAlreadyBeenACLedOnExchangeCT [14:39:48] Using cached result for domain "/dc=ag/dc=werbas" [14:39:48] Attempting to create the SRS DOB [checking whether SRS is installed]. [14:39:48] Entering ScFindRoutingGroupThatContainsServer [14:39:48] Leaving ScFindRoutingGroupThatContainsServer [14:39:48] Entering ScPRQ_DoesNotContainLastMAPIMDBInMixedModeAG [14:39:48] Diese Vorbedingung wurde AKZEPTIERT. -- ID:62235 -- [14:39:48] Leaving ScPRQ_DoesNotContainLastMAPIMDBInMixedModeAG [14:39:48] - Ein oder mehrere Benutzer verwenden aktuell einen Postfachspeicher auf diesem Server. Diese Benutzer müssen in einen Postfachspeicher auf einem anderen Server verschoben oder E-Mail-deaktiviert werden, bevor dieser Server deinstalliert werden kann. -- ID:64292 -- [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange Dienste für Messaging und Collaboration failed: Mehrere Komponenten können der angeforderten Aktion/den angeforderten Aktionen nicht zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange Connector für Lotus Notes failed: Mehrere Komponenten können der angeforderten Aktion/den angeforderten Aktionen nicht zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange Connector für Novell GroupWise failed: Mehrere Komponenten können der angeforderten Aktion/den angeforderten Aktionen nicht zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange Kalender-Connector failed: Mehrere Komponenten können der angeforderten Aktion/den angeforderten Aktionen nicht zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange-Systemverwaltungstools failed: Mehrere Komponenten können der angeforderten Aktion/den angeforderten Aktionen nicht zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Prerequisites for Microsoft Exchange 5.5 Administrator failed: Mehrere Komponenten können der angeforderten Aktion/den angeforderten Aktionen nicht zugewiesen werden. Grund: [14:39:48] Mehrere Komponenten können der angeforderten Aktion/den angeforderten Aktionen nicht zugewiesen werden. Grund: [14:39:53] CComBOIFacesFactory::QueryInterface (f:\titanium\admin\src\udog\bo\bofactory.cxx:54) LÖSUNG filippg schreibt am 06.04.2009 um 19:27:59 Uhr LÖSUNG 77373 schreibt am 06.04.2009 um 19:36:17 Uhr LÖSUNG 06.04.2009 um 19:27 Uhr Ja, und? Was hast du denn schon alles gemacht? Das Exchange der Meinung ist, noch Postfächer zu haben ist nicht völlig unüblich, und findet sich auch im Internet. Mal im AD Users & Computers gesucht? Siehe z.B. http://www.msxfaq.de/howto/e2kuninstall.htm LÖSUNG 06.04.2009 um 19:36 Uhr Ja diese Anleitung habe ich auch bereits durch gespielt. Leider ohne Erfolg. Postfächer können es eigentlich nicht mehr sein, ich habe alle Postfächer von Hand gelöscht. Und sogar den Postfachspeicher gelöscht. Jetzt gibt es keinen Informationstore mehr. Wenn ich im AD nach Usern suche die auf diesem Server noch ein Postfach haben, zeigt er mir nur Kontakte und Verteilerlisten an. Das ist ja soweit ich gelesen habe in Ordnung. Ich denke das, es eher am AD liegt..
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
EGV-VA eines Bekannten mit Weiterbildungsmaßnahme Teil 2 - Eingliederungsvereinbarungen ALG II - Sozialforum EGV-VA eines Bekannten mit Weiterbildungsmaßnahme Teil 2 Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag ( 10. September 2013 ) ist von Faild. nun hat auch wieder mein Bekannter ein Problem. Das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] möchte ihn scheinbar unbedingt in der selben Maßnahme sehen, wie bereits einmal zuvor (siehe Thema: Dritter laufender Verwaltungsakt mit Maßnahme eines Bekannten). Damals hatte er noch das Glück, dass er zuvor 2 Verwaltungsakte erhielt, bevor der Dritte mit der Maßnahme einging und deshalb vom [lexicon]JC[/lexicon] der VA aufgehoben wurde. Leider sind diese VA's mittlerweile ausgelaufen, so dass man sich darauf nicht berufen kann. Ich habe bereits mit ihm versucht, die aufschiebende Wirkung anordnen zu lassen. Leider trudelte gerade der Beschluss ein, welcher nicht für meinen Bekannten entschied. Das [lexicon]SG[/lexicon] hat aber auch hier ziemlich geschlampt, was aber aus den Unterlagen ersichtlich ist. Mich machte bereits die Frist "3 Tage" zu einer Stellungnahme durch das [lexicon]SG[/lexicon] stutzig - wie sich nun herausstellt berechtigt. Richtigstellungen zum Beschluss: - Am 19.07.2013 wurde nicht die Löschung der gespeicherten Sozialdaten beantragt, sondern die Löschung von bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten (Telefon, Email, Angabe vom Vermieter, Daten von Mitgliedern einer Verwandtengemeinschaft, Kopien von Kontoauszüge, Personalausweis, Versicherungskarten usw.). - Seite 4, vorletzter Absatz: Der Antragsteller ist 1982 geboren und nicht 1981. Dass von meinem Bekannten sämtliche Einwände ignoriert wurden, ist denke ich klar ersichtlich. Aus diesem Grund finde ich auch persönlich die Unterstellung einer missbräuchlichen Rechtsverfolgung ziemlich daneben. Beschwerde ist zugelassen, weshalb mein Bekannter dies gerne machen würde. Es ist schließlich nicht "mutwillig" oder "missbräuchlich", wenn man die eigene Rechte wahrnehmen möchte. Mir erscheint es mittlerweile, dass das [lexicon]SG[/lexicon] Oldenburg nicht mehr Qualitativ arbeitet, sondern Quantitativ. Das [lexicon]LSG[/lexicon] Niedersachsen-Bremen dürfte sich für diesen Fall sicherlich auch interessieren. 13-08-15 Ano_VA.pdf (1,48 MB, 36 Mal heruntergeladen, zuletzt: 26. August 2015 ) Schriftverkehr.pdf (493,92 kB, 79 Mal heruntergeladen, zuletzt: 20. August 2015 ) (675,87 kB, 25 Mal heruntergeladen, zuletzt: 26. August 2015 ) 13-09-05 Ano_Beschluss S_48_AS_309-13_ER.pdf (1,5 MB, 34 Mal heruntergeladen, zuletzt: 26. August 2015 ) Hier findet sich das im Beschluss genannte Urteil des [lexicon]Landessozialgericht[/lexicon] Niedersachsen-Bremen 15. Senat vom 04.04.2012, [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon] L 15 AS 77/12 B ER · LSG NSB · Beschluss vom 04.04.2012 · Hallo Falid, mal als Schnipsel zur Verwendung bei der Beschwerde.: Zwar erwähnt das [lexicon]SG[/lexicon] Oldenburg in seinem Beschluss das Urteil des [lexicon]LSG[/lexicon] Niedersachsen Bremen vom 04.04.2012, [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon], verkennt aber, dass dennoch hisichtlich der Bewerbungskosten keine Konkretisierung abschliessend erfolgt ist. "Erweist sich die Beschwerde bereits aus den vorstehenden Erwägungen als begründet, weist der Senat nur ergänzend darauf hin, dass er auch die mit der Beschwerde (erstmals) geltend gemachten Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit der Regelung über die Bewerbungskosten teilt. Hinsichtlich der vom Grundsicherungsträger übernommenen Pflichten sehen die Fachlichen Hinweise der [lexicon]Bundesagentur für Arbeit[/lexicon] (Ziffer 15.19) vor, dass in der Eingliederungsvereinbarung genau bestimmt sein muss, welche Leistungen die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person zur Eingliederung in Arbeit erhält (§ 15 Abs. 1 Nr. 1). Sie sind individuell und eindeutig unter Benennung der für die Gewährung maßgeblichen Gründe festzulegen. Diese Anforderungen gelten auch für den Eingliederungsverwaltungsakt (Ziffer 15.55). Die Durchführungshinweise sehen auch vor, dass für verbindlich vereinbarte schriftliche Bewerbungen eine Kostenerstattungsregelung (§ 16 Abs. 1 i. V. m. § 45 SGB III (a.F. neu § 44 SGB III) vereinbart werden sollte. Die Notwendigkeit einer derartigen Finanzierungsregelung folgt aus dem Umstand, dass der Leistungsberechtigte die Kosten ansonsten aus der Regelleistung, die lediglich den existenziellen Bedarf abdeckt, zu bestreiten hätte (vgl. Berlit a. a. 0. Rn. 29 m. w. N.). "Das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von angemessenen und nachgewiesenen Kosten für schriftliche Bewerbungen nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III (a.F. neu § 44 SGB III) , sofern Sie diese zuvor beantragen ...." Mit dieser Regelung hat der Antragsgegner keine Bestimmung im Sinne des § 15 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 SGB II über die Erstattung von Bewerbungskosten getroffen. ......., lässt die gewählte Formulierung unter Verwendung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Angemessenheit völlig offen, ob und ggf. in welcher Höhe die Kosten für schriftliche Bewerbungen erstattet werden. Letztlich wird lediglich eine Prüfung des zu stellenden Kostenerstattungsantrags anhand der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen in Aussicht gestellt. Selbst wenn diese Bestimmungen zutreffend benannt worden wären, wäre der Adressat des Verwaltungsakts nicht in die Lage versetzt worden, die Voraussetzungen und die Höhe des ihm zustehenden Anspruchs festzustellen. Denn § 45 SGB III (a.F. neu § 44 SGB III) spricht lediglich von der Erstattung angemessener Kosten, einer erforderlichen Entscheidung des Leistungsträgers über den Umfang der zu erbringenden Leistungen und die Möglichkeit der Festlegung von Pauschalen. Der Antragsteller ist durch die fragliche Regelung auch beschwert, da sie ihm die Verpflichtung zur vorherigen Beantragung der Kostenerstattung auferlegt und sie zudem in Verbindung mit den weiteren Regelungen dazu führt, dass der Antragsteller die erforderlichen Eigenbemühungen mit entsprechendem Kostenrisiko durchzuführen hat." soweit die 15. Kammer des [lexicon]LSG[/lexicon] Niedersachsen-Bremen vom 04.04.2012, [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon]. Zwar enthält der vorliegende Eingliederungsverwaltungsakt v. 15.08.2013 anscheinend eine Kostenregelung in Gestalt einer Kostenpauschale in Höhe von 5,- pro nachgewiesener schriftlicher Bewerbung, macht dann aber ebenso die Einschränkung "sofern Sie diese zuvor beantragt haben" danach wird eine Anzahl von Punkten (1-5) aufgezählt, was das [lexicon]JC[/lexicon] x unter einer nachgewiesener schriftl. Bewerbung versteht, verkennt aber, dass heutzutage meist nicht mehr auf Bewerbungsen ungeeigneter Kandidaten seitens der Arbeitgeber geantwortet wird und zwar weder per email, noch per Absageschreiben aus Personal- u. vor allem Kostengründen. Hier besteht eine akute Sanktionsgefahr. Somit müssten dann wesentlich mehr Bewerbungen gestreut werden, damit in der Hoffnung, dass dann eine gewisse Anzahl an Antworten seitens der pot. Arbeitgeber eingeht, keine Sanktion durch das [lexicon]JC[/lexicon] x verhängt wird, weil die monatliche nachzuweisende Gesamtzahl der Bewerbungsbemühungen nicht erreicht werden kann, durch eine "Nichtmitwirkung Dritter" hier der Arbeitgeber, die keine Rückmeldung auf eine Bewerbung geben. Der Zusatz im dem Eingliederungsverwaltungsakt, "...dass die Kosten von insgesamt bis zu 10 Bewerbungsbemühungen monatlich übernommen werden können" ist auch nicht wirklich hilfreich aus der o.a. Nachweisproblematik heraus. Hier kommt der Beschwerdeführer zu einem weiteren wichtigen Grund, den das [lexicon]SG[/lexicon] Oldenburg nicht berücksichtigt hat, übrigens ein Urteil desselben Gerichtes zu ähnlichem Sachverhalt. Das [lexicon]SG[/lexicon] Oldenburg - S 43 AS 1409/08 ER v.10.09.2008 - stellt fest, dass bei bis zu 30 h Beschäftigung in der Woche angemessene Zeit für Bewerbungsbemühungen bleibt. So das [lexicon]Landessozialgericht[/lexicon] Rheinland-Pfalz Az. L 3 AS 127/08 v. 18.03.2008: "Zwar müsse ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger eine ihm angebotene zumutbare Arbeitsgelegenheit übernehmen, er müsse aber andererseits auch alle Möglichkeiten ausschöpfen, um seine Hilfebedürftigkeit zu beenden oder zu verringern. Für die Arbeitsuche müsse er aber ausreichend Zeit haben, sich mit Lesen von Stellenangeboten, Schreiben von Bewerbungen, Vorsprachen bei möglichen Arbeitgebern und Besuchen der Agentur für Arbeit um offene Stellen zu bemühen. Das sei bei einer Arbeitszeit von 30 Stunden zuzüglich Wegezeit nicht möglich. (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz Az. L 3 AS 127/08 v. 18.03.2008)" Hier liegt eine Massnahme im wöchentlichen Stundenumfang vom 35 h zzgl. der Fahrzeit beim Massnahmeträger xxx vor. Demnach bliebe also nicht mehr genügend Zeit um sich einer Vielzahl an Bewerbungsbemühungen aus den o.a. Gründen zu widmen. nachdem mich eine Erkältung erwischt hat, weshalb ich die meiste Zeit das Bett hüte, bin ich nun ein wenig schlaflos gewesen. Danke für deinen Schnipsel, auch wenn es mehr als nur das ist Xcv124 Habe diesen auch sogleich übernommen, nachdem mein Bekannter dies durchgelesen hat. Mein Bekannter erhielt heute/gestern erneut Post vom [lexicon]SG[/lexicon] mit dem Aktenzeichen, nämlich die Zustellung der letzten Stellungnahme des [lexicon]JC[/lexicon] vom 03.09.2013, welche noch zu diesem Aktenzeichen gehört. Der Antragsteller listet eine Reihe von Gesetzesnormen auf, die seiner Auffassung nach, durch die EGV verletzt werden. Nach Auffassung des Antragsgegners fehlt es im vorliegenden Fall bereits an der Eilbedürftigkeit des Verfahrens. Eine besondere Notlage des Antragstellers ist nicht erkennbar. Es ist dem Antragsteller zuzumuten, das Hauptsacheverfahren abzuwarten. Der Antragsgegner stützt sich hier insbesondere auf den Beschluss des Bayerischen Landessozialgerichts zum Aktenzeichen L 7 AS 862/12 B ER. Dort heißt es in Rn. 16, 17: (siehe hier: L7 AS 862/12 B ER) Des Weiteren möchte der Antragsgegner darauf hingewiesen, dass der Antragsteller abstrakt behauptet, die Maßnahme würde nicht seiner Integration in Arbeit dienen. Er führt dies nicht näher aus. Er gibt auch nicht an, welche Maßnahme seiner Meinung nach seiner Integration in Arbeit dienen würde. Der Antragsteller ist 30 Jahre alt und hat bisher noch keine langfristige Beschäftigung ausgeübt. Die einzige dem Antragsgegner bekannte Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt, die er ausgeübt hat, findet sich im Zeitraum (2 Monate). Die Vermittlung von Kenntnissen und die Absolvierung eines Betriebspraktikums sind daher der richtige Weg, um dem Antragsteller einen Berufseinstieg zu ermöglichen. Des Weiteren dient die Maßnahme der Tagesstrukturierung. Fehler sind korrekt abgetippt - Geschäftsführer eben. Ich habe auch wegen dieser "Auffassungsnahme" des [lexicon]JC[/lexicon] einige Aspekte aus anderen Verfahren von mir übernommen, die ich von blinky und Ghansafan erhielt (Seite 1, Seite 2 erste Hälfte, sowie ab Seite 7). Ab Ende Seite 2 ist kaiserqualle's "Schnipsel" eingefügt und geht bis mitte Seite 4. Danach folgt eine kleine "Richtigstellung" wegen Löschung von Sozialdaten, welche man im Beschluss als böse empfinden kann. Hierzu habe ich eine kleine Erklärung geschrieben, welche ich gerne im Anhang mit dem genannten Löschungsantrag in Kopie und folgendem Dokument belegen wollte: Ratgeber - Dokumente & Nachweise (pdf ganz unten) Ab dem letzten Absatz Seite 4 habe ich den Datenschutz dann im Bezug zu der Maßnahme erweitert, da nach Auffassung des Gerichts "die von dem Leistungsträger unternommenen Datenrechtlichen Vorgängen den Bestimmungen des Grundsicherungsrecht wie allgemein dem Datenschutzrecht" entsprechen. Hierzu diente mir das Schreiben Webdisk -> Datenschutz -> Bundesdatenschutzbeauftrager zu Datenweitergabe an MT mittels VERBIS unzulaessig als Vorlage, da nicht alles relevant ist und ein vollkommen anonymisiertes Schreiben, bei dem auch das Datum fehlt, als Anhang sicherlich nichts Wert ist, jedoch dessen Inhalt wertvoll ist. Ab Seite 5 vorletzter Absatz erfolgt noch eine Stellungnahme zur "Auffassungsnahme" des [lexicon]JC[/lexicon]. Ist zwar einiges aus Gesprächen eingefügt, jedoch habe ich mal, gerade weil [lexicon]JC[/lexicon] meint, dass keine Fortbildungsvorschläge kommen, welche eingefügt (ist mit meinem Bekannten abgesprochen). Ab Seite 6 zweite Hälfte wird die Bestimmtheit erneut aufgegriffen. Ein bestimmter Satz aus dem Flyer inspirierte mich dazu, das 4-Phasen-Modell aufzugreifen, da in beiden Fällen von einem Plan bzw. Konzept die Rede ist. Ich greife Ende Seite 6 die Aspekte zumutbar, wirtschaftlich und rechtmäßig auf, sowie der persönliche Einfluss (belegt mit §§ aus dem SGB) und erinnere an einige Pflichten (Aufklärung, Beratung und Auskunft). Zwischen Seite 6 und 7 erfolgt ein Hinweis, dass die Angaben zu den Gesprächen durch einen Beistand bestätigt und bezeugt werden können. Der Rest ist eigentlich das, was ich von den meisten Anträgen und Klagen von Ghansafan kenne. Es ist zwar sehr viel zu lesen bzw. viel geschrieben, jedoch alles belegt und regt hoffentlich zum Nachdenken an. Irgendwo hatte ich vor kurzem gelesen, dass ein ständiges Zitieren bei so manchem Gericht nicht mehr so gut ankommt (Quelle habe ich leider nicht wiederfinden können). Deswegen entschied ich, es halbwegs als "gesunden Mix" zu gestalten und einiges zu erklären, ohne ständig §§ einwerfen zu müssen und es dennoch belegen kann. Ich bin daher auch für jede Idee, Kritik, Verbesserung, Meinung und Rückmeldung dankbar. 13-09-10 Ano_Beschwerde.doc (55,81 kB, 29 Mal heruntergeladen, zuletzt: 24. Juli 2015 ) Mir sind jetzt noch 2 weitere Punkte im VA aufgefallen. Das Erste ist, dass die Antwortbögen der Vermittlungsvorschläge nach Absendung der Bewerbungen, spätestens nach 21 Tagen, beim Arbeitsvermittler im [lexicon]Jobcenter[/lexicon] einzureichen sind. Das Zweite ist folgender Inhalt im VA: Sie sprechen auf Einladungen der Arbeitsvermittlung persönlich im [lexicon]Jobcenter[/lexicon] in der Arbeitsvermittlung vor. Zu Ersterem: Da die Antwortbögen beim Arbeitsvermittler einzureichen sind, ist es offensichtlich, dass dies persönlich erfolgen muss und somit Fahrtkosten entstehen, die so nicht erstattet werden. Ich habe nun nach der Stundenfrage und vor der Richtigstellung folgendes eingefügt: Hinzu kommt noch die Verpflichtung, dass der Antwortbogen, welcher jedem Vermittlungsvorschlag beiliegt, nach Absendung der Bewerbung, spätestens nach 21 Tagen, bei dem Arbeitsvermittler im [lexicon]Jobcenter[/lexicon] eingereicht werden soll. Diese Formulierung schließt eine postalische Übersendung aus. Selbst wenn eine postalische Übersendung möglich ist, bleibt in jedem Fall die Frage der Übernahme der Kosten. Auch in Hinblick auf die Öffnungszeiten des Jobcenters (Montags und Dienstags 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr; Donnerstags 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr; Freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr) ist es fraglich, wann während der Teilnahme an der geforderten Bildungsmaßnahme (Montags bis Freitags von 08:00 bis 15:15 Uhr) die Bewerbungen geschrieben und zusätzlich ein Termin vereinbart werden soll, um den geforderten Antwortbogen einzureichen. Zu Zweiterem: Es kann nach einem versäumten Termin wegen der zusätzlichen Regelung eine Sanktion in Höhe von 40 % erfolgen. Auch wenn ein wichtiger Grund vorhanden ist, sieht zumindest der Verwaltungsakt eine solche Ausnahmeregelung nicht vor. Hierzu habe ich folgende Formulierung: Dem Eingliederungsverwaltungsakt ist zu entnehmen, dass Einladung der Arbeitsvermittlung persönlich im Job-Center xxx in der Arbeitsvermittlung vorgesprochen werden soll. Durch den Eingliederungsverwaltungsakt sieht die Rechtsfolgenbelehrung vor, dass die §§ 31 bis 31b SGB II bei Verstößen gegen die in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten Leistungsminderungen erfolgen um einen Betrag in Höhe von 30 und 60 Prozent des Regelbedarfs bis hin zum vollständigen Entfall des [lexicon]Arbeitslosengeld II[/lexicon]. Den jeweiligen Einladungen zu persönlichen Vorsprachen ist jedoch den Rechtsfolgenbelehr-ungen folgendes zu entnehmen: "1. Eine Verletzung der Meldepflicht nach § 59 SGB II i. V. m. § 309 SGB III liegt vor, wenn Sie der Aufforderung Ihres zuständigen Jobcenters, sich persönlich zu melden oder zu einem ärztlichen oder psychologischen Untersuchungstermin zu erscheinen, nicht nachkommen. 2. Bei einer Verletzung der Meldepflicht wird das [lexicon]Arbeitslosengeld II[/lexicon] bzw. Sozialgeld um 10 Prozent des für Sie maßgeblichen Regelbedarfs zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach § 20 SGB II gemindert. 3. Minderung und Wegfall dauern drei Monate und beginnen mit dem Kalendermonat nach Zustellung des entsprechenden Bescheides über die Sanktionen (§ 31b SGB II). Während dieser Zeit besteht kein Anspruch auf ergänzende Hilfen nach dem Zwölften Buch [lexicon]Sozialgesetzbuch[/lexicon] (Sozialhilfe). 4. Durch Verletzung der o.g. Pflichten können sich ggf. Überschneidungen der Sanktionszeiträume ergeben (Beispiel: 10 Prozent Minderung aufgrund erster Verletzung der Meldepflicht vom 01.05. bis 31.07. und 10 Prozent Minderung aufgrund einer weiteren Verletzung der Meldepflicht vom 01.06. bis 31.08. --> Überschneidung vom 01.06. bis 31.07. mit insgesamt 20 Prozent Minderng). 5. Minderungen wegen Meldepflichtverletzungen treten zu Minderungen nach § 31 SGB II hinzu (Beispiel: 10 Prozent Minderung aufgrund Verletzung der Meldepflicht vom 01.05. bis 31.07. und 30 Prozent Minderung aufgrund einer Verletzung der Grundpflichten vom 01.05. bis 31.07. --> vom 01.05. bis 31.07. insgesamt 40 Prozent Minderung). 6. Bei einer Minderung des [lexicon]Arbeitslosengeld II[/lexicon] um mehr als 30 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs können auf Antrag ergänzende Sachleistungen oder geldwerte Leistungen erbracht werden. Diese sind grundsätzlich zu erbringen, wenn minderjährige Kinder in der [lexicon]Bedarfsgemeinschaft[/lexicon] leben. Beachten Sie aber, dass Sie vorrangig Ihr Einkommen und verwertbares Vermögen zur Sicherung des Lebensunterhaltes einsetzen müssen." Mit einer zusätzlichen Verpflichtung in einer Eingliederungsvereinbarung wird eine Sanktion in Höhe von 40 Prozent des Regelbedarfes herbeigeführt. Sollte erneut ein Termin versäumt werden, so wird der zweite Termin bereits mit 70 Prozent sanktioniert, da die ersten 30 Prozent aus der Eingliederungsvereinbarung eine Staffelung darstellt. Im Gegensatz zu einer regulären Einladung sieht die Eingliederungsvereinbarung keinen wichtigen Grund eines Versäumnisses vor, weshalb selbst z. B. im Krankheitsfalle eine Sankion in Höhe von 30 Prozent des Regelsatzes erfolgen würde. Verbesserungen sehr gerne erwünscht. Hallo Faild , Beschwerde liest sich gut. :-bd Allerdings mit den Bewerbungskosten würde ich raus nehmen, 5€ Erstattung/ schriftl. Bewerbung ist aufgeführt. Das erachten Gerichte als ausreichend. Ich übrigens auch. Hab nochmal im VA nachgeschaut, das ist eine Bildungsmaßnahme nach § 81 SGB III. Somit ist die Dauer von 8 Wochen auch nicht relevant. Das gilt nur für Maßnahmen nach § 45 SGB III. habe dich schon vermisst hier im Thema Xcv124 Betreffs Bewerbungskosten: Ich würde somit den folgenden Teil von kaiserqualle herausnehmen, beginnend mit "Zwar erwähnt das [lexicon]SG[/lexicon] Oldenburg in seinem Beschluss das Urteil des [lexicon]LSG[/lexicon] Niedersachsen Bremen vom 04.04.2012, [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon] ..." "soweit die 15. Kammer des [lexicon]LSG[/lexicon] Niedersachsen-Bremen vom 04.04.2012, [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon]." Den folgenden Teil von kaiserqualle möchte ich dennoch übernehmen, auch wenn es das Thema anstreift, da die weiteren Bedenken bzgl. Absagen bzw. Eingangsbestätigungen vorhanden sind und somit eine höhere Kostenausgabe und eine vergleichsweise geringere Erstattung vorliegen kann. Ich habe es ein wenig inhaltlich angepasst: Zwar enthält der vorliegende Eingliederungsverwaltungsakt v. 15.08.2013 anscheinend eine Kostenregelung in Gestalt einer Kostenpauschale in Höhe von 5,- pro nachgewiesener schriftlicher Bewerbung, macht dann aber ebenso die Einschränkung "sofern Sie diese zuvor beantragt haben". Danach wird eine Anzahl von Punkten (1-5) aufgezählt, was das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] x unter einer nachgewiesenen schriftl. Bewerbung versteht, verkennt aber zugleich, dass heutzutage meist nicht mehr auf Bewerbungen ungeeigneter Kandidaten seitens der Arbeitgeber geantwortet wird und zwar weder per Email, noch per Absageschreiben aus Personal- u. vor allem Kostengründen. Es müssten dann wesentlich mehr Bewerbungen gestreut werden, in der Hoffnung, dass eine gewisse Anzahl an Antworten seitens der pot. Arbeitgeber eingeht, um die monatlich geforderte Gesamtanzahl der Bewerbungsbemühungen nachzuweisen und somit eine Sanktion durch das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] xxx nicht erfolgen kann. Durch eine "Nichtmitwirkung Dritter" hier der Arbeitgeber, welcher keine Rückmeldung auf eine Bewerbung gibt, droht jedoch eine mögliche Sanktion. Der Zusatz im dem Eingliederungsverwaltungsakt, "...dass die Kosten von insgesamt bis zu 10 Bewerbungsbemühungen monatlich übernommen werden können" ist auch nicht wirklich hilfreich aus der o.a. Nachweisproblematik. Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn jemand eine Vollzeitbeschäftigung von 30 oder mehr Stunden ausübt, dass dieser dann in der Zeit der Vollbeschäftigung (obwohl noch aufstockende Leistungen bezogen werden) sich nicht mehr vorrangig bewerben muss. Hier liegt eine Maßnahme im wöchentlichen Stundenumfang vom 35 h zzgl. der Fahrzeit beim Massnahmeträger xxx vor. Zu der Bildungsmaßnahme: Ich habe im Vorfeld nur von meinem Bekannten mitgeteilt bekommen, dass er an einer Maßnahme teilnehmen soll. Auf mein Nachfragen hin, ob es eine nach § 45 SGB III ist, war die Antwort "Ja, irgendwie sowas stand da" und habe es somit eingearbeitet. Auch habe ich nach dem letzten VA gedacht, dass es halt wieder die selbe Art der Zuweisung ist, jedoch hat SB wohl etwas dazu gelernt. Den VA habe ich erst gesehen, nachdem der Widerspruch und der Antrag unterwegs waren. Nach der geforderten Stellungnahme mit Frist 3 Tage habe ich mir eh gedacht, dass vom [lexicon]SG[/lexicon] grundsätzlich nichts zu erwarten ist, auch wenn es diesmal ein anderer Richter ist. Irgendwie habe ich aber in Erinnerung, dass es hier im Forum bzgl. der Zuweisung eine ähnliche Situation gab. Der Betroffene musste zuvor gemäßg § 45 SGB III an einer Maßnahme teilnehmen. Später erhielt er erneut eine Zuweisung zu dieser Maßnahme, jedoch nach § 81 SGB III. Schaue ich gleich noch einmal in Ruhe. Im Anhang füge ich nun die aktualisierte Version hinzu, welche auch meine Formulierungen aus Beitrag 5 enthalten. Ich habe auch wegen den Antwortmöglichkeiten eines Vermittlungsvorschlags etwas geschrieben, da diese doch recht "realitätsfern" sind. Hierzu gerne noch Meinungen. Xcv124 13-09-10 Ano_Beschwerde_V2.doc (58,37 kB, 21 Mal heruntergeladen, zuletzt: 26. August 2015 ) du solltest den kompletten post # 3 einbauen zur Leistungseinschränkung "sofern Sie diese zuvor beantragen ..." und zwar in einem VA, mit Hinweis auf die angeführten Beschlüsse, so ist das i.d. Zusammenhang doch etwas sinnentstellt. Es soll ja der für dich neg. Beschluss des [lexicon]SG[/lexicon] zerrissen werden vor dem [lexicon]LSG[/lexicon]. ansonsten liest sich die Beschwerde gut. Darf man einzene Passagen daraus entnehmen zur Weiterverwendung? ich mache nun 2 Ausfertigungen, einmal mit dem kompletten Post #3 und einmal eingeschränkt, jedoch noch ein wenig überarbeitet. Entscheiden tut dann mein Bekannter, welches er nun übernimmt - schließlich setzt er seine Unterschrift darunter. Sofern es sich um meine Formulierungen handelt, dürfen diese gerne weiter verwendet werden - schließlich wurde mir mittlerweile auch mit vielen Passagen und Formulierungen geholfen Xcv124 So, hier die Einschränkung und überarbeitete Form vom Post #3: Der vorliegende Eingliederungsverwaltungsakt vom 15.08.2013 enthält zwar eine Kostenregelung in Gestalt einer Kostenpauschale in Höhe von 5,- pro nachgewiesener schriftlicher Bewerbung, macht dann aber ebenso die Einschränkung "sofern Sie diese zuvor beantragt haben". Auf Vermittlungsvorschläge soll spätesten am dritten Tag eine Bewerbung erfolgen, denn sonst droht bereits eine Sanktion. Falls hierbei Kosten entstehen, kann eine vorherige Beantragung nicht unmittelbar erfolgen - hier besteht Verbesserungsbedarf. Unter den nachfolgenden Punkten (1-5) ist ersichtlich, was das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] xxx unter einer nachgewiesenen schriftl. Bewerbung versteht, verkennt aber zugleich, dass es heutzutage bei Arbeitgebern nicht mehr üblich ist, dass ungeeigneten Kandidaten geantwortet wird. Dies betrifft sowohl die schriftliche als auch die elektronische Form. Ein solches Vorgehen wird meist mit Personal- und vor allem unerwünschten Kostengründen begründet. Es ist auch nicht geläufig, dass auf eine postalische Bewerbung eine Information per Email an den Bewerber erfolgt. Auf Empfangsbestätigungen und Absagen hat der Bewerber keinen Einfluss. Es müssten dann wesentlich mehr Bewerbungen gestreut werden, in der Hoffnung, dass eine gewisse Anzahl an Antworten von potentiellen Arbeitgeber eingeht, um die monatlich geforderte Gesamtanzahl der Bewerbungsbemühungen nachzuweisen und somit eine Sanktion durch das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] xxx nicht erfolgen kann. Durch eine "Nichtmitwirkung Dritter" - hier der Arbeitgeber - welcher keine Rückmeldung auf eine Bewerbung gibt, droht jedoch eine mögliche Sanktion. Der Zusatz im dem Eingliederungsverwaltungsakt, "...dass die Kosten von insgesamt bis zu 10 Bewerbungsbemühungen monatlich übernommen werden können" ist auch nicht wirklich hilfreich aus der o.a. Nachweisproblematik. Zudem können auch zu den monatlich geforderten vier Bewerbungen noch Vermittlungsvorschläge durch die Arbeitsvermittlung veranlasst werden. Es kommt gelegentlich vor, dass bis zu 10 oder sogar mehr Vermittlungsvorschläge in einem Monat generiert werden. Bereits durch solch eine Anzahl wären die maximalen Kosten von insgesamt 10 Bewerbungsbemühungen ausge-schöpft, sollten diese doch rechtzeitig zuvor beantragt werden können. Die restlichen Bewerbungen müssten somit aus dem [lexicon]Regelsatz[/lexicon] finanziert werden, damit die geforderten Bewerbungen eingehalten werden können und auch hier keine Sanktion erfolgt. Es ist für den Beschwerdeführer auch nicht nachvollziehbar, weshalb befristete Stellenange-bote und Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen keine sozialversicherungspflichtige oder geringfügige Beschäftigungsverhältnisse darstellen sollten. Zumindest legt die sondierte Aufzählung unter den Bemühungen des Beschwerdeführers eine solche Auffassung nahe. Es wird hier bewusst nicht auf den Beschluss [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon] [lexicon]LSG[/lexicon] Oldenburg 04.04.2012 eingegangen, denn hier wurde wirklich nur der Begriff "angemessen" bzw. "Angemessenheit" zerpflückt. Auch wurde kritisiert, dass Bewerbungen nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III (a.F. neu § 44 SGB III) erstattet werden können und somit nur ein Zuspruch gegeben wurde, dass in jedem Falle nur eine Überprüfung in Aussicht gestellt wird. Ob diese Kosten erstattet werden, lag daher weiterhin im Ermessen der Behörde. Als Vergleich schau mal die mich betreffende Rechtsprechungen: S 46 AS 1022/12 - Oldenburg vom 17.01.2013 - Jobcenter hat gegen Klage (EGV-VA betreffend) keine konkreten Einwände vorzutragen vermocht In diesem Zusammenhang könnte ich höchstens das Urteil S 46 AS 1022/12 aufgreifen ab dem vorletzten Absatz auf Seite 7 - wahrscheinlich auch schon vorher, wenn es denn nicht zuviel aus [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon] zitiert worden wäre. Eine Zusammenfassung wäre da denke ich angemessener. Hier wird auch auf das vorherige Beantragen eingegangen. Ich versuche das mal ein wenig kompakt zu verfassen. Hier im jetzigen Thema sind jedoch einige Bestimmungen eingebaut, wann eine Bewerbung als nachgewiesen gewertet wird, auch wenn diese fragwürdig erscheinen. Auch ist eine Pauschale der Kostenerstattung festgesetzt worden, sollte eine Bewerbung bzw. dessen Kosten als nachgewiesen gewertet werden. Ich habe jetzt das Wesentlichste aus S 46 AS 1022/12 herausgetippert, vorerst eingefügt unter dem Inhalt aus dem Zitat in Post #10: Im Urteil - S 46 AS 1022/12 - vom 17.01.2013 bezog sich das [lexicon]SG[/lexicon] Oldenburg bereits auf den Beschluss - [lexicon]L 15 AS 77/12 B ER[/lexicon] - des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 04.04.2012. In diesem Fall war der Antragsgegner der Auffassung, dass dieser Beschluss nicht einschlägig sei, da er zu einem nicht vergleichbaren Sachverhalt ergangen sei. Nachfolgend die Ausführungen des [lexicon]SG[/lexicon] Oldenburg: "Ob der Antragsgegner, wie er behauptet, dem Antragsteller keine Pflicht zu schriftlichen Bewerbungen auferlegt hat, ist zweifelhaft. Ausdrücklich klargestellt hat er dies in dem angefochtenen Bescheid nicht. Vielmehr hat er darin als Nachweise für die Eigenbemühungen des Antragstellers auch Eingangsschreiben und Absagen von Arbeitgebern verlangt. Dass Arbeitgeber auf nur fernmündliche Anfragen in aller Regel nicht schriftlich antworten, muss ihm klar gewesen sein. Somit hat er dem Antragsteller schriftliche Bewerbungen zumindest nahegelegt. Die Auffassung des Antragsgegners, es könnten grundsätzlich nur Kosten für schriftliche Bewerbungen übernommen werden, ist überdies von ihm nicht begründet worden und angesichts der ab 01.01.2009 geltenden Fassung des § 45 SGB III und des ab 01.04.2012 gültigen wortgleichen § 44 SGB III nicht nachvollziehbar. Anders als nach § 45 Satz 2 Nr. 1 a. F., wonach sich der Begriff der Bewerbungskosten in den Kosten für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen erschöpfte, sind nunmehr auch darüber hinausgehende Bewerbungskosten grundsätzlich förderungsfähig. Während Telefonkosten nach § 45 Satz 2 Nr. 1 a. F. grundsätzlich nicht übernommen werden konnten, ist dies angesichts des weiteren Wortlauts des § 45 SGB III bzw. de § 44 SGB III nunmehr möglich (Eicher/Schlegel Kommentar zum SGB III Rdnr. 65 und 69 zu § 45) Des Weiteren sind die Ausführungen im angefochtenen Bescheid des Antragsgegners, die Kostenerstattung betreffen, von gleicher Art wie in dem Fall, in dem das [lexicon]Landessozialgericht[/lexicon] mit seinem vorstehenden zitierten Beschluss entschieden hat." ... "Überdies enthält der angefochtene Bescheid des Antragsgegners an diesen Stellen die Einschränkung, die Kostenübernahme müsse jeweils zuvor beantragt worden sein. Damit sind aber die Ausführungen im angefochtenen Bescheid des Antragsgegners, die Kostenerstattung betreffen, für den Antragsteller ohne jeden Wert. Wenn der Antragsteller ohnehin jeweils das ganz normale Antrags- und Erstattungsverfahren durchlaufen muss, hat er durch diese Ausführungen keinerlei Rechtsvorteile. Wird zudem bedacht, dass der Antragsgegner ohnehin nach dem Gesetz, nämlich nach § 16 SGB II in Verbindung mit § 35 SGB III, verpflichtet ist, dem Antragsteller Vermittlungsvorschläge zu machen, ergibt sich, dass sich der Antragsgegner in dem angefochtenen Bescheid zu überhaupt nichts verpflichtet hat, was für den Antragsteller rechtlich von - zusätzlichem - Wert wäre. Unter diesen Umständen kann dain stehen, ob weitere vom Antragsteller vorgetragene Einwände gegen den angefochtenen Bescheid stichhaltig sind. Nach dem zitierten Beschluss des Landessozialgerichtes handelt es sich bei einem Eingliederungsverwaltungsakt nicht um einen teilbaren Verwaltungsakt, der teilweise bestehen gelassen werden könnte. Im Übrigen ist der Antragsteller genauso beschwert, wie der Antragsteller in dem Fall, über den das [lexicon]Landessozialgericht[/lexicon] zu entscheiden gehabt hat. Auch hier ist, wie bereits angesprochen, dem Kläger die Verpflichtung zur vorherigen Beantragung der Kostenerstattung auferlegt worden. Ferner hat der Antragsteller die erforderlichen Eigenbemühungen mit entsprechendm Kostenrisiko durchzuführen." Ich hoffe, dass dieses Urteil deine Bedenken besser trifft, denn hier wird auf das reguläre Antragsverfahren verwiesen, welches keinen Rechtsvorteil bietet Xcv124
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Kommuniqué der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, Paris, 2.-3. Mai 2011 - OECD ELSSOCMIN › Kommuniqué der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, Paris, 2.-3. Mai 2011 Kommuniqué der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, Paris, 2.-3. Mai 2011 1. Wir, die für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, zusammen mit unseren Amtskollegen aus Russland, Brasilien, Indonesien und Südafrika, tagten am 2. und 3. Mai 2011 in Paris unter dem Vorsitz der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen; stellvertretende Vorsitzende waren die australische Ministerin für Familien, Wohnungswesen, Gemeinschaftsdienste und indigene Angelegenheiten, Jenny Macklin, und der isländische Minister für Soziales, Guðbjartur Hannesson. Der Tagung ging ein Politikforum zum Thema „Überwindung der Ungleichheit“ voraus. Vertreter des Beratenden Ausschusses der Wirtschaft (BIAC) und des Gewerkschaftlichen Beratungsausschusses (TUAC) nahmen an diesem Politikforum und an der ersten Sitzung unserer Tagung über Sozialpolitiken für die wirtschaftliche Erholung teil. 2. Ziel unserer Tagung war der Meinungsaustausch über die großen kurz- und langfristigen Herausforderungen, vor denen die Bürger heute stehen, und darüber, was wir tun könnten, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Wir erörterten die sozialen Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise und verglichen die Lösungsansätze unserer Länder, um die Sozialpolitik im Hinblick auf die Stützung der Erholung anzupassen. Unter dem Oberbegriff der Familienpolitik erörterten wir bewährte Praktiken zur Beseitigung von Hindernissen für die Familiengründung, zur Verbesserung des Wohlergehens von Kindern und zur Förderung der Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz sowie innovative Konzepte zur Verbesserung der Leistungserbringung für sozial schwache Familien. Bei unserer letzten Sitzung ging es um sozialpolitische Strategien zur Herstellung eines gut austarierten Gleichgewichts zwischen den Bedürfnissen verschiedener Generationen, um die fiskalischen und sozialen Auswirkungen von Rentenreformen sowie um Pflege- und Betreuungsleistungen für Kinder, Erwachsene mit langfristigen Gesundheitsproblemen und/oder Behinderungen und eine wachsende Zahl bedürftiger älterer Personen. 3. Unserer Tagung ging ein Politikforum zum Thema „Überwindung der Ungleichheit“ unter dem Vorsitz von Dr. Ursula von der Leyen voraus. Wir erörterten den Trend einer wachsenden Einkommensungleichheit, der in vielen unserer Länder zu beobachten ist, ebenso wie Politikansätze, um diesem Trend entgegenzuwirken. Wichtigste Ergebnisse der Tagung In der Erkenntnis, dass die Wirtschafts- und Haushaltslage unserer Länder jeweils sehr unterschiedlich ist, und in Anerkennung einer Vielfalt von Governance-Strukturen, sind wir dennoch übereingekommen, dass mehrere gemeinsame Grundsätze gelten, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern: Sozialpolitiken für die wirtschaftliche Erholung Wir bekräftigten erneut unsere Entschlossenheit, Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen sowie für eine angemessene und finanziell tragfähige soziale Absicherung zu sorgen. Umverteilungsmaßnahmen und ein starkes Wachstum hochwertiger Beschäftigung sind in Strategien zur Verringerung des Einkommensgefälles nach wie vor Schlüsselelemente und tragen zur Reduzierung der Einkommensungleichheit bei. Beschäftigungsorientierte Politiken, insbesondere jene, die auf eine Erhöhung der finanziellen Arbeitsanreize abzielen, nehmen hier eine wichtige Rolle ein. Sachleistungen, z.B. in den Bereichen Gesundheit und Bildung, sind ebenfalls von ganz entscheidender Bedeutung. Gut konzipierte Sozialpolitiken tragen zu einem langfristig nachhaltigen Wachstum bei und begrenzen die sozialen und wirtschaftlichen Effekte der Krise. Wir sollten eine zu starke Fokussierung ausschließlich auf die kurzfristigen Ausgaben vermeiden und auch die künftigen Nutzeffekte der sozialen Sicherung berücksichtigen. Angesichts der gravierenden Haushaltsengpässe, denen sich die meisten OECD-Länder heute gegenübersehen, müssen wir Wege finden, um die Effizienz der sozialen Sicherungssysteme zu maximieren. Entschlossene Maßnahmen sowohl auf der Seite der Sozialausgaben als auch auf der Einnahmeseite sind erforderlich, um ein angemessenes Verhältnis zwischen sozialen Zielsetzungen und einer tragfähigen Haushaltsposition herzustellen. In vielen Ländern hat der soziale Dialog dazu beigetragen, die negativen Effekte der Krise auf die Beschäftigung und sozial schwache Familien auf ein Mindestmaß zu reduzieren, und es wird wichtig sein, diesen Dialog auch künftig aufrechtzuerhalten, um das jeweils am besten geeignete Maßnahmenpaket in der Sozialpolitik festzulegen. Der soziale Zusammenhalt sollte gegebenenfalls von der Zivilgesellschaft in Partnerschaft mit dem öffentlichen Sektor gefördert werden. Familien-, Jugend- und Kinderpolitik Jeder Familie mit Kindern sollte Zugang zu angemessener Unterstützung garantiert werden, wobei sozial schwachen Familien besondere Aufmerksamkeit gelten muss. Familienfreundliche Maßnahmen und leicht zugängliche, erschwingliche, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung sollten stärker gefördert werden. Die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen ist der beste Weg zur Armutsbekämpfung. Dies erfordert u.a. eine stärkere Verbreitung von familienfreundlichen Maßnahmen. Väter und Mütter sollten gleichermaßen dazu ermutigt werden, familienfreundliche Arbeitsregelungen in Anspruch zu nehmen, wobei dies in Elternurlaubsregelungen entsprechend anerkannt werden muss. Eine bessere Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Frauen und Männern im Haushalt sollte gefördert werden. Die großen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Beschäftigung und den Löhnen könnten durch die Förderung von gleichberechtigtem Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und die Gewährleistung von Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz verringert werden. Investitionen in das Wohlergehen, die Rechte und die Entwicklung von Kindern, insbesondere die frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, sollten so früh wie möglich ansetzen, und die Kosten sollten gerecht zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren, u.a. den verschiedenen Verwaltungsebenen, den Arbeitgebern und dem Einzelnen, aufgeteilt werden. Unterstützungsleistungen für alle Kinder sollten auf deren Bedürfnissen basieren und ausreichen, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Bedürftige Kinder sollten unverzüglich identifiziert und von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter unterstützt werden. Es ist von grundlegender Bedeutung, sicherzustellen, dass unsere sozial- und beschäftigungspolitischen Maßnahmen Jugendlichen die Unterstützung und die Chancen bieten, die sie brauchen, um auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft allgemein fest Fuß zu fassen. Integrierte Dienste, die Hilfen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, gesellschaftliches Wohlergehen, Bildung, Ausbildung, Beschäftigung, frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Familie und Kindererziehung kombinieren, können für alle Familien, insbesondere sozial schwache Bevölkerungsgruppen, die Effizienz und die Wirksamkeit von Maßnahmen erhöhen. Wahrung der intergenerativen Solidarität Auch wenn unser Ziel darin besteht, für alle Altersgruppen angemessenen sozialen Schutz bereitzustellen, wozu auch Geldleistungen sowie Pflege- und Betreuungsleistungen zählen, sollte dies nicht zu einer übermäßigen Belastung für die Erwerbsbevölkerung führen. Die Rentensysteme müssen an die demografischen Entwicklungen angepasst werden; ein längerer Verbleib im Erwerbsleben, höhere Beschäftigungsquoten und ein effektives Rentenalter würden ihre Angemessenheit und Tragfähigkeit verbessern. Rentenreformen müssen angesichts der rasch alternden Gesellschaften zeitnah durchgeführt werden und ein angemessenes Renteneinkommen sowie einen ausreichenden Erfassungsgrad ebenso wie finanzielle Tragfähigkeit gewährleisten. Mehr Anstrengungen sind erforderlich, um sowohl Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitskräfte als auch ihre Beschäftigungsfähigkeit sowie eine gesündere Alterung zu fördern. Auch wenn die länderspezifische Situation jeweils gebührend berücksichtigt werden muss, könnte die Diversifizierung der Rentenleistungen, zusammen mit einer besseren Regulierung privater Pensionsfonds und Initiativen zur finanziellen Allgemeinbildung bei der Bewältigung der Bevölkerungsalterung eine Rolle spielen. Die meisten Länder sind um die Stärkung ihrer formalen Langzeitpflegesysteme bemüht. Maßnahmen zur Unterstützung der informellen Pflege sollten als Ergänzung der formalen Systeme betrachtet werden, sie sollten aber weder die Geschlechterdifferenz bei unbezahlter Arbeit verfestigen noch zu einem Ausscheiden von Pflegenden aus dem Erwerbsleben führen. 4. In der Erklärung der Staats- und Regierungschefs beim G20-Gipfel in Seoul wurde anerkannt, wie wichtig es ist, die Anliegen der Schwächsten zu berücksichtigen. Die Ministerinnen und Minister bekräftigten erneut ihre Entschlossenheit, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen sowie für eine angemessene und finanziell tragfähige soziale Absicherung, insbesondere einen sozialen Mindestschutz in aufstrebenden Volkswirtschaften und Entwicklungsländern, zu sorgen. Die Ministerinnen und Minister würdigten zudem die wichtige Rolle sozialpolitischer Maßnahmen als automatische Stabilisatoren während der Krise und betonten die Notwendigkeit, die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen während der wirtschaftlichen Erholung und danach im Blick auf integrativere Arbeitsmärkte zu fördern. Wir begrüßen die Beiträge der OECD zu dieser Arbeit und setzen uns dafür ein, dass die Ergebnisse unserer Konferenz an die bevorstehenden Tagungen der für Arbeit und Beschäftigung zuständigen Ministerinnen und Minister der G20-Staaten übermittelt werden. 5. Wir sind uns darin einig, dass effektive und effiziente Sozialpolitiken wichtiger sind denn je. Sozialpolitiken haben dazu beigetragen, die Dauer und die Schwere der jüngsten Rezession auf ein Mindestmaß zu reduzieren, und sind von entscheidender Bedeutung, um uns dabei zu helfen, künftigen wirtschaftlichen Schocks wirksam zu begegnen. Gut konzipierte Sozialpolitiken begrenzen nicht nur die negativen sozialen und wirtschaftlichen Effekte massiver Beschäftigungs- und Einkommensverluste, sondern sie ermöglichen es auch, dass Familien die wirtschaftliche Erholung optimal nutzen können. Manche Sozialausgaben haben einen bestimmten sozialen Investitionscharakter mit Nutzeffekten, die erst später zum Tragen kommen, wie Maßnahmen, die das Wohlergehen von Kindern schützen und junge Menschen bei der Arbeitsuche unterstützen. Wir sollten es vermeiden, uns zu sehr auf die kurzfristigen Ausgaben zu konzentrieren, und auch die künftigen Nutzeffekte von sozialem Schutz berücksichtigen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es angesichts der erheblichen fiskalischen Herausforderungen, denen sich die meisten OECD-Länder gegenübersehen, besonders wichtig, Wege zu finden, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis der von den sozialen Sicherungssystemen erbrachten Leistungen zu maximieren. 6. Die langfristigen Trends hin zu größerer Einkommensungleichheit waren vor der Krise ein wichtiges Anliegen. Die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass Niedrigeinkommensgruppen während einer Rezession noch weiter zurückfallen, was die Bedeutung von Umverteilungsmaßnahmen während der wirtschaftlichen Erholung veranschaulicht. Dieser Ansatz weist aber Grenzen auf, und ein starkes und anhaltendes Beschäftigungswachstum ist in Strategien, die auf eine Verringerung des Einkommensgefälles abzielen, nach wie vor ein Schlüsselelement. Beschäftigungs- und qualifikationsorientierte Sozialpolitiken sind folglich wichtige Politikinstrumente. 7. Haushaltskrisen sind nicht nur Ausgabenkrisen. Eine erhebliche Erosion der Steuereinnahmen ist ein wesentlicher Einflussfaktor für einen reduzierten fiskalischen Spielraum. Beschäftigungsorientierte Sozialpolitiken können daher hilfreich sein, um die Steuerbasis wiederherzustellen. Ferner muss geprüft werden, ob die derzeit geltenden steuerlichen Vorschriften angesichts der Frage der Verteilungsgerechtigkeit und des laufenden Einnahmebedarfs optimal sind. 8. Auf dem Gebiet der Familien- und Kinderpolitik sind große Fortschritte verzeichnet worden, seitdem wir dieses Thema im Jahr 2005 auf der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder erörtert haben. Viele unserer Länder haben wichtige Reformen durchgeführt, um die Chancen von Frauen und Männern zu verbessern, ihre beruflichen und familiären Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren, insbesondere dann, wenn sie Eltern werden, und zunehmende Aufmerksamkeit gilt Politikmaßnahmen, die die Fähigkeit der Familien fördern, für das Wohlergehen und die gesunde Entwicklung ihrer Kinder zu sorgen, wie z.B. der Verfügbarkeit, Erschwinglichkeit, Zugänglichkeit und Qualität der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung. 9. Die Familienpolitik muss sich ebenfalls an die sich verändernden Familienstrukturen und Lebensformen anpassen, etwa die wachsende Zahl von Doppelverdienerhaushalten, nichtehelichen Geburten, neu zusammengesetzten Familien und Alleinerzieherhaushalten. Politikmaßnahmen, die die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Verpflichtungen fördern, können Eltern bei der Verwirklichung ihrer Wünsche in Bezug auf Kinder und das Familienleben helfen und ihnen eine Erwerbstätigkeit ermöglichen, was wiederum das Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung bei Kindern und Frauen verringert. 10. Am Arbeitsplatz sollten familienfreundliche Optionen geschaffen werden, darunter flexible Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit sowie der Anspruch auf Elternurlaub, deren Nutzung und gleichmäßigere Aufteilung durch beide Elternteile – unter Berücksichtigung des Kindeswohls – gefördert werden sollte. Lücken beim Angebot formeller und informeller Kinderbetreuung, etwa wenn der Elternurlaub ausläuft, ehe erschwingliche, qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, kann für Eltern ein Hindernis in Bezug auf die Wahrung ihrer Arbeitsmarktbindung darstellen. Ferner werden die meisten Betreuungspflichten und der Großteil der unbezahlten Arbeit in den Haushalten nach wie vor von Frauen übernommen, was ihre Erwerbstätigkeit und Teilnahme am lebenslangen Lernen sowie ihr berufliches Fortkommen erschwert. Die Kosten der Kindererziehung, insbesondere Ausgaben zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sollten von der Gesellschaft als Ganzes getragen werden, u.a. von der Zentralregierung und den nachgeordneten Gebietskörperschaften, den Arbeitgebern und dem Einzelnen. 11. Investitionen in das Wohlergehen der Kinder in der frühen Kindheit sind für ihre Entwicklung und den Übergang ins Erwachsenenleben von entscheidender Bedeutung. Die erfolgreichsten Systeme stützen sich auf einen Katalog von familienpolitischen Maßnahmen, die auf der allgemein verfügbaren Unterstützung für Familien mit Kindern aufbauen. Darüber hinaus sind Früherkennung, gezielte Interventionen, erschwingliche und leicht zugängliche Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Folgemaßnahmen während der gesamten Kindheit für alle Kinder von entscheidender Bedeutung, einschließlich derjenigen, die auf Grund ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen einem hohen Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgesetzt sind. 12. Die Adoleszenz ist ein Wendepunkt, der die Gelegenheit zur Konsolidierung des in der frühen Kindheit erzielten Nutzens bietet. Damit junge Menschen die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen bewältigen können, müssen die Politikmaßnahmen eine Bildung und Ausbildung fördern, die jungen Menschen die Kompetenzen und Chancen vermitteln, um am Erwerbsleben und an der Gesellschaft im weiteren Sinne teilzuhaben. Die Politikmaßnahmen sollten auch auf die Hindernisse eingehen, denen sich junge Menschen beim Zugang zu Transferleistungen und grundlegenden Dienstleistungen oftmals gegenübersehen. 13. Einige Familien sind verschiedenen Risiken ausgesetzt, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Niedriglöhnen, Substanzmissbrauch, Behinderung, psychischen Erkrankungen und ehelicher oder familiärer Gewalt. Einige Länder haben innovative Politikmaßnahmen konzipiert, um Familien mit komplexen Bedürfnissen durch integrierte Dienste zu unterstützen, die Hilfen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Bildung, Beschäftigung, frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Familie und Kindererziehung kombinieren. Derartige Ansätze können die Effizienz durch Skaleneffekte steigern und die Wirksamkeit durch besseren Zugang zu Dienstleistungen sowie den Wissensaustausch unter den Dienstleistungserbringern verbessern, was nicht nur den sozial schwachen, sondern allen Familien zugute kommt. Eine Möglichkeit, integrierte Dienstleistungen zu erbringen, ist die Einrichtung zentraler Anlaufstellen für Dienstleistungen auf lokaler Ebene, an denen auch die wichtigsten Akteure des privaten Sektors beteiligt sind. Gleichstellung der Geschlechter in der Wirtschaft 14. Trotz großer Fortschritte in Bezug auf das Bildungsniveau der Frauen sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Beschäftigung und den Löhnen in einigen Ländern nach wie vor groß. Besondere Aufmerksamkeit sollte Maßnahmen gelten, die die Arbeitsmarktsegregation zwischen Männern und Frauen verringern und gleiche Karrierechancen schaffen. Dies würde auch zur Verringerung der Altersarmut beitragen, von der in den meisten Ländern insbesondere Frauen betroffen sind. Voraussetzung für geringere geschlechtsspezifische Unterschiede sind familienfreundliche staatliche Politiken und Praktiken am Arbeitsplatz sowie – in einigen Ländern – Maßnahmen, mit denen die Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz sichergestellt werden. Eine bessere Aufteilung der Verantwortung für die häusliche Erziehung zwischen Männern und Frauen sollte ebenfalls gefördert werden. Intergenerative Solidarität 15. Unsere Gesellschaften müssen sich an den Trend der steigenden Lebenserwartung und des längeren und gesünderen Lebens anpassen. In Anbetracht der Bevölkerungsalterung sind Politikmaßnahmen zur Förderung der intergenerativen Solidarität besonders wichtig. Die Rentenausgaben und der Bedarf an Langzeitpflege werden den Projektionen zufolge deutlich steigen. Zwischen der Bereitstellung angemessener Leistungen für alle Altersgruppen durch die sozialen Sicherungs- und Betreuungssysteme und der Wahrung eines tragbaren Ausgabenniveaus muss ein ausgewogenes Verhältnis hergestellt werden. Ein angemessener Sozialversicherungsschutz sollte ferner so gestaltet werden, dass negative Arbeitsanreize sowie Armutsfallen bzw. Transferabhängigkeit vermieden werden. Die intergenerative Familienunterstützung gerät unter Druck, wenn die Familien in vielen Ländern kleiner werden und eine Politik der Verlängerung des Arbeitslebens gefördert wird. Wenn die Einzelnen mehr und länger arbeiten, werden die Möglichkeiten der informellen Pflege von Kindern und älteren Menschen beeinträchtigt, insbesondere für Frauen, die diese Pflegeleistungen nach wie vor vorrangig erbringen. Viele Länder sollten auch in Erwägung ziehen, ein gesünderes und aktiveres Altern durch ehrenamtliche Arbeit, autonome und teilweise betreute Lebensformen sowie besseren Zugang zu Informationstechnologien zu fördern. Renten und Rentenbeginn 16. Wir sind uns darin einig, dass die Rentensysteme sozial angemessen und finanziell tragfähig bleiben sollen. Die Gestaltung von Reformen sollte sich nicht nur auf die Rentenausgaben konzentrieren, sondern auch auf die Sicherung angemessener finanzieller Ressourcen und Erfassung durch die Systeme. Wir fordern die OECD auf, diese Reformen weiterhin genau zu beobachten und dabei ihrer zeitlichen Aktualität, ihrem Beitrag zur finanziellen Stabilität sowie ihren Auswirkungen auf die Einkommen der Rentenempfänger besondere Aufmerksamkeit zu widmen. 17. In den meisten unserer Länder wurden die finanziellen Anreize für die Frühverrentung abgeschafft, die Rentenpolitik sollte jedoch auch bestrebt sein, das effektive Renteneintrittsalter anzuheben, um der steigenden Lebenserwartung Rechnung zu tragen. In einigen Ländern könnten darüber hinaus weitere Maßnahmen erforderlich sein, insbesondere arbeitgeberseitige Initiativen zur Schaffung adäquater Arbeitsbedingungen, einschließlich flexibler Arbeitszeiten, Umschulungsmöglichkeiten sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, um die Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitskräfte sowie neue Formen der Arbeitsorganisation über den gesamten Lebenszyklus zu fördern. 18. Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise stellt die Diversifizierung der Rentenleistungen eine der Möglichkeiten zur Bewältigung der Folgen der Bevölkerungsalterung dar. Die Krise hat jedoch die Risiken mancher privater Rentenprodukte aufgezeigt. Auch wenn die länderspezifische Situation jeweils gebührend berücksichtigt werden muss, ist es wichtig, die privaten Rentenversicherungen angemessen zu regulieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die finanzielle Allgemeinbildung zu verbessern und sicherzustellen, dass diese Systeme einen Beitrag zu einem angemessenen und sicheren Alterseinkommen leisten. Die Sicherstellung eines breiten Erfassungsgrads ist ebenfalls nach wie vor von wesentlicher Bedeutung und trägt zur Verringerung der Altersarmut bei. 19. Sowohl die jüngeren als auch die älteren Generationen leisten heute wertvolle Unterstützung, wie z.B. Großeltern, die junge Familien unterstützen, und erwachsene Kinder, die ältere Angehörige pflegen. Die Bevölkerungsalterung und die Veränderungen der Familienstrukturen machen es jedoch schwieriger für die Familien, und insbesondere für Frauen, derartige Pflegeleistungen zu erbringen. Wir sind übereingekommen, dass die Politikmaßnahmen die bestehenden Formen der durch die Familien, Freunde, Gemeinschaften und Freiwilligen geleisteten intergenerativen Solidarität besser unterstützen müssen. Sie sollten darauf abzielen, den Einzelnen bei der Herstellung eines Gleichgewichts zwischen beruflichen und Betreuungsverpflichtungen zu helfen und pflegende und/oder gepflegte Personen finanziell zu unterstützen. Wir sind uns darüber einig, dass die Förderung informeller Pflegeformen nicht zu Lasten von Investitionen in formelle Stützungssysteme gehen sollte, die Geld- und Sachleistungen bereitstellen, wie z.B. die Langzeitpflege in Institutionen, zu Hause und in Gemeinschaftseinrichtungen. 20. Wir erkennen an, dass einige Menschen u.U. keinen Zugang zu ausreichender formeller oder informeller Pflege haben. Insbesondere besteht Bedarf an der Einrichtung innovativer Möglichkeiten, den Bedarf älterer Menschen an Wohn-, Gesundheits- und Sozialdiensten zu decken, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Einige Länder verfolgen innovative Strategien, um die Altenpflege durch integrierte Pflegedienste auf lokaler Ebene zu leisten, die Gesundheitsversorgung, Prävention, Langzeitpflege, Unterbringung sowie Unterstützung im Alltagsbereich kombinieren und damit ein unabhängiges Leben ermöglichen. Wir möchten uns über derartige Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. 21. Die Erfahrung der jüngsten Krise bestätigt, dass ein konstruktiver Dialog zwischen der Regierung und den Sozialpartnern in einer Reihe unserer Länder ein Schlüsselfaktor bei der Förderung sozialpolitischer Reformen und der Stabilisierung der Beschäftigung gewesen ist. Auf der Grundlage solcher Erfahrungen und abhängig von der jeweiligen nationalen Praxis sind wir uns über die Bedeutung der Förderung eines kontinuierlichen sozialen Dialogs einig, um die jeweils am besten geeigneten Maßnahmenpakete in der Sozialpolitik für die Erholung und die Zeit danach zu identifizieren und sicherzustellen, dass die wichtigsten Akteure so weit wie möglich an ihrer Umsetzung beteiligt sind. 22. Wir sind fest entschlossen, den Dialog und die Zusammenarbeit mit den Regierungen der aufstrebenden Volkswirtschaften und der Entwicklungsländer zu fördern, um die sozialen Herausforderungen gemeinsam anzugehen, denen wir uns alle gegenübersehen. Wir bieten diesen Ländern an, im Zuge ihrer Bemühungen um die Stärkung ihrer sozialen Sicherungssysteme und den Aufbau einer sozialen Mindestsicherung unsere Erfahrungen mit ihnen auszutauschen. Wir können ferner von ihren innovativen Ansätzen in der Sozialpolitik lernen. Die OECD kann in Zusammenarbeit mit anderen einschlägigen internationalen Organisationen, insbesondere der ILO, dem UNDP, der IVSS, der Weltbank und den regionalen Entwicklungsbanken, einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, diese Bemühungen zu ordnen und mit Sachverstand zu unterfüttern. Wir wünschen uns Koordinierung und Kohärenz in Bezug auf die von den internationalen Organisationen auf diesem Gebiet geleistete Arbeit und begrüßen die laufenden Arbeiten der G20 zu Fragen der sozialen Sicherung auf globaler Ebene. Anhang – Künftige Orientierungen für die Arbeiten der OECD auf dem Gebiet der Sozialpolitik 23. Wir fordern die OECD dazu auf, uns weiterhin wertvolle soziale Vergleichsdaten zu liefern und uns bei der Ermittlung und Gestaltung einer effektiven und effizienten evidenzbasierten Sozialpolitik zu unterstützen. Wir ersuchen den OECD-Ausschuss für Beschäftigung, Arbeitskräfte und Sozialfragen (ELSAC), vorbehaltlich der Verfügbarkeit der nötigen Ressourcen weitere Arbeiten in den folgenden Bereichen durchzuführen. Erweiterung des Monitoring und der Evaluierung der Sozialpolitik 24. Der Ausschuss für Beschäftigung, Arbeitskräfte und Sozialfragen hat uns wertvolle Vergleichsdaten und -informationen zu verschiedenen Aspekten der Sozialpolitik geliefert, u.a. zu Sozialausgaben, Sozialindikatoren, Einkommensungleichheit und Armut, Renten, speziell auf Familien und Kinder zugeschnittenen Maßnahmen, einschließlich Gender-Maßnahmen, sowie zu Steuer- und Transfersystemen. Wir fordern die OECD nachdrücklich auf, diese Arbeiten fortzusetzen und die einschlägigen Datenbanken regelmäßig zu aktualisieren sowie gleichzeitig in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsländern an den Bemühungen um eine Verbesserung der Genauigkeit, Vergleichbarkeit, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit der Daten festzuhalten und einheitliche Definitionen sowie statistische Instrumente für die Messung, Überprüfung und Evaluierung von Sozialdiensten und sozialpolitischen Maßnahmen auszuarbeiten. Die Arbeiten der OECD sollten bei neuen Entwicklungen in der Sozialpolitik eine Vorreiterrolle spielen und untersuchen, welche Herausforderungen es im Bereich der sozialen Sicherung in Zukunft zu bewältigen gilt, und eine proaktive Strategie der Mitgliedsländer unterstützen. Wir fordern die OECD auf, die Effizienz und Effektivität von Geldleistungen im Vergleich zu Sachleistungen zu prüfen. 25. Gleichzeitig würden wir eine stärkere Nutzung der vorhandenen Informationen und Datenbanken für die Analyse und Evaluierung nationaler Sozialpolitiken begrüßen. Von besonderem Interesse wären für uns in diesem Zusammenhang eingehendere Politikanalysen in folgenden Bereichen: Ausweitung der Arbeiten zu Familien und Kindern 26. Im Anschluss an den OECD-Bericht zum Wohlergehen der Kinder fordern wir die Durchführung weiterer Arbeiten, in denen die Wirksamkeit von Präventivmaßnahmen analysiert wird, die traumatisierende Erfahrungen, wie Vernachlässigung, körperlicher und seelischer Missbrauch, Konfrontation mit häuslicher Gewalt sowie Auseinanderbrechen elterlicher Beziehungen, vermeiden und Eltern dabei unterstützen sollen, den Bedürfnissen ihrer Kinder gerecht zu werden. Bestehende Wissenslücken könnten durch länderübergreifende Analysen der nationalen Prävalenz von Kindesmisshandlung, Kinderschutzmechanismen, institutionellen Betreuungs- und Pflegediensteinrichtungen sowie Politikempfehlungen zur Verbesserung dieser Dienste geschlossen werden. Begrüßen würden wir ferner weitere Arbeiten zur Analyse der spezifischen Herausforderungen, denen sich kleine und sehr kleine Unternehmen im Bereich der Gestaltung und Förderung familienfreundlicher Maßnahmen gegenübersehen, darunter auch innovative Lösungen für die Gestaltung der Familienpolitik in aufstrebenden Volkswirtschaften. Ungleichheit, Armut und soziale Ausgrenzung 27. Wir ersuchen die OECD, die Arbeit zu Armut und Ungleichheit fortzusetzen, einschließlich einer Analyse der diesbezüglichen Auswirkungen der Krise, und würden weitere Arbeiten zur Einkommensmobilität sowie zu anderen Dimensionen der Ungleichheit begrüßen, darunter die Verteilung von Vermögen und Sozialkapital sowie die Auswirkungen von Sachleistungen, wie Gesundheit und Bildung. 28. Wir begrüßen die Initiative der OECD, die Bestimmungsfaktoren und Messgrößen der Armut und sozialen Ausgrenzung einer eingehenderen Analyse zu unterziehen und umfassende Politikreaktionen zu identifizieren, um die Inzidenz der langfristigen sozioökonomischen Marginalisierung zu verringern. Dies sollte Vergleichsanalysen nationaler Strategien einschließen, die auf andere in Armut lebende (oder von Armut bedrohte) Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind, wie Alleinerziehende, Neuzuwanderer, indigene Völker, Behinderte, gefährdete Jugendliche und Menschen, die trotz Erwerbstätigkeit in Armut leben (Working Poor), und auch eine geschlechtsspezifische und geografische Perspektive beinhalten. Alterung und intergenerative Solidarität 29. Monitoring und Analyse der Rentensysteme durch die OECD haben uns Inputs von hoher Relevanz geliefert. Angesichts der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung und des wachsenden Bedarfs an intergenerativer Solidarität ersuchen wir die OECD, zu prüfen, wie ein optimales Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der verschiedenen Generationen und der Bereitstellung sozial angemessener und finanziell tragfähiger Renten hergestellt werden kann, und sich auch mit Fragen der Rentenpolitik für die Migrantenbevölkerung auseinanderzusetzen. Ferner sollten Arbeiten zu den Schnittstellen zwischen den Rentenversicherungs-, Gesundheitsversorgungs- und Langzeitpflege- und Betreuungsleistungen sowie dem auf diesen Systemen lastenden Druck durchgeführt werden. Darüber hinaus würden wir Arbeiten zu Politikansätzen für die Förderung der Autonomie der älteren Menschen begrüßen. Neue strategische Orientierungen für die Arbeiten der OECD auf dem Gebiet der Sozialpolitik Bessere Sozialpolitik für junge Menschen 30. Junge Menschen sind von der Wirtschaftskrise sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden und werden auch in Zukunft möglicherweise weiterhin unter Scarring-Effekten leiden. Wir ersuchen die OECD, Arbeiten zum Spektrum der für junge Menschen vorgesehenen und auf sie zugeschnittenen sozialpolitischen Maßnahmen und Leistungen in Angriff zu nehmen. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei aktiven sozialpolitischen Maßnahmen gelten, die die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft fördern und mit dafür sorgen, dass junge Menschen autonom und wirtschaftlich unabhängig werden. Maßnahmen zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus 31. Die Wirtschaftskrise hat die Zahl der obdachlosen Personen und Familien in einigen Ländern drastisch in die Höhe schnellen lassen, was die negativen Auswirkungen auf die Schwächeren in der Gesellschaft noch verstärkte, für die Obdachlosigkeit schon immer ein ständiges Risiko war und weiterhin ist. Die öffentliche Wohnungspolitik, die seit jeher eine wichtige Komponente der sozialen Sicherungssysteme darstellt, hat heute als Maßnahme zur Unterstützung von Haushalten, die von Arbeitslosigkeit und Einkommensverlusten betroffen sind, sowie zur Vorbeugung gegen soziale Ausgrenzung an Bedeutung sogar noch gewonnen. Wir appellieren an die OECD, neue Arbeiten zur Beurteilung der Effizienz und Effektivität verschiedener Ansätze auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus einzuleiten, in denen auch die Auswirkungen der Wohnungsbaupolitik auf die Arbeitsmarktmobilität sowie die Integration und Zusammenführung von Diensten, wie Wohnungs- und sonstige Sozialdienste, unter einem Dach thematisiert werden. Ausdehnung des effektiven Schutzes der sozialen Sicherungssysteme 32. In einigen OECD-Ländern und insbesondere in den aufstrebenden Volkswirtschaften wird ein bedeutender Teil der Bevölkerung von den sozialen Sicherungssystemen nach wie vor überhaupt nicht erfasst, und auch der Umfang des gewährten Schutzes weist erhebliche Lücken auf. Die politischen Entscheidungsträger sehen sich einer Reihe schwieriger Herausforderungen gegenüber, darunter der Frage, wie sich ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen erreichen lassen und wie in einem Kontext begrenzter Ressourcen und geografischer Streuung der Zugang zu einem angemessenen sozialen Schutz gewährleistet werden kann. Ein weiteres Thema betrifft die Frage, wie sich die Übertragbarkeit von Leistungen in Ländern gewährleisten lässt, die innerhalb ihrer Grenzen starke Migrationsbewegungen erleben. Wir ersuchen die OECD, diese Herausforderungen unter Berücksichtigung der auf regionaler und interregionaler Ebene bereits gesammelten Erfahrungen zu analysieren und Politikkonzepte zu ihrer Bewältigung vorzulegen. Final Communiqué of the Ministerial Meeting on OECD Social Policy: Building a Fairer Future: The Role of Social Policy
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q-de-332
Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 - openJur Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 openJur 2012, 56176 Die Klägerin ist ein Unternehmen mit Sitz in Solingen, das Stahlwaren, insbesondere Schneidwaren, herstellt und vertreibt. Sie führt die Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und ist Inhaberin der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228), die mit Priorität vom 7. Mai 1941 u.a. für "Messerschmiedewaren", "Hiebund Stichwaffen", "Täschnerund Lederwaren, nämlich Spezialetuis und -behälter für die Waren der Klasse 8", "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)", "Hausund Küchengeräte (soweit in Klasse 21 enthalten)" eingetragen ist. Die Klägerin ist weiter Inhaberin von Bildmarken wie der nachstehend wiedergegebenen, am 8. August 1904 eingetragenen Marke Nr. 71 482: Die Beklagte führte zunächst die Firma "Stahlwarenkontor GmbH". Im Jahr 1996 verlegte sie ihren Sitz von Beelitz nach Solingen und änderte ihre Firma in "ZWEIBRÜDER Stahlwarenkontor GmbH". Die Beklagte ist Inhaberin der Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060), die mit Priorität vom 17. Oktober 1996 für "08: Schneidwaren; 18: Lederwaren; 21: Geräte und Behälter für Haushalt und Küche" eingetragen ist. Für die Beklagte ist weiter die Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) mit Priorität vom 12. Mai 1998 für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" eingetragen. Im Internet benutzt die Beklagte die Adresse "zweibrueder.com". Die Klägerin sieht in der Verwendung der Bezeichnung "Zweibrüder"/"ZWEIBRÜDER" als Unternehmenskennzeichen, Marke und Internetadresse eine Verletzung ihrer Rechte an ihrer Firma sowie ihren Wortund Bildmarken. Die "Zwillings"-Kennzeichen wiesen als Firmenschlagwort und als Wortoder Bildmarken eine hohe Kennzeichnungskraft auf. Mit ihnen werde im Inund Ausland ein hervorragender Ruf herausragender Güte und Vertrauenswürdigkeit verbunden. Die Beklagte nutze durch ihre "Zweibrüder"-Zeichen den Ruf der bekannten Marke "Zwilling" in unlauterer Weise für sich aus. Die Klägerin hat beantragt, I. die Beklagte zu verurteilen, 1. es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 500.000 DM, ersatzweise Ordnungshaft, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren, a) die Angabe "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" firmenmäßig zu verwendenaa) entweder in Alleinstellung oder grafisch gegenüber den übrigen Bestandteilen des Firmennamens hervorgehoben, beispielsweise unter Verwendung einer anderen Schriftart oder Schriftgröße oder durch ausschließliche Verwendung von Großbuchstaben, insbesondere wie nachfolgend dargestellt: bb) als Bestandteil der Firmenbezeichnung "Zweibrüder Stahlwarenkontor GmbH"; b) den Domain-Namen "zweibrueder.com" zu benutzen und/ oder benutzen zu lassen und/oder zu veräußern oder veräußern zu lassen, zu übertragen oder übertragen zu lassen oder in sonstiger Weise darüber zu verfügen, sofern nicht die Veräußerung, Übertragung oder sonstige Verfügung an die Klägerin oder mit deren Zustimmung erfolgt; c) die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" markenmäßig zu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anzubieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen; in die Löschung der Marken -Nr. 396 45 060 "ZWEIBRÜDER" und -Nr. 398 26 480 "ZWEIBRÜDER" einzuwilligen; den Domain-Namen "zweibrueder.com" löschen zu lassen; in die Löschung des Firmenbestandteils "Zweibrüder" durch Erklärung gegenüber dem zuständigen Handelsregister einzuwilligen; der Klägerin Auskunft zu geben, a) seit wann, in welcher Art und in welchem Umfang sie im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren - Handlungen gemäß Ziffer I. 1. vorgenommen und/oder - Marken gemäß Ziffer I. 2. verwendet hat und/oder -den Domain-Namen "zweibrueder.com" verwendet hat, und zwar auch unter Angabe des Umfangs der über die Internet-Domain erfolgten Internet-Anfragen unter Vorlage von logfiles, undb) mit welchen Werbeaufwendungen sie die Kennzeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" in Alleinstellung oder als Bestandteil einer Kombinations-Kennzeichnung für Schneidwaren verwendet oder so gekennzeichnete Produkte beworben hat undc) welche Umsätze sie mit Schneidwaren erzielt hat, die mit "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" oder "Zweibrueder" -gleichgültig ob in Alleinstellung oder als Teil einer Kombinations-Kennzeichnung -gekennzeichnet waren oder beworben wurden, und zwar unter Angabe der einzelnen Lieferungen unter Nennung -der Liefermengen, Lieferzeiten, Lieferpreise sowie der Namen und Anschriften der Abnehmer, -der Gestehungskosten unter detaillierter Angabe der einzelnen Kostenfaktoren sowie -des erzielten Gewinns, wobei der Beklagten nach ihrer Wahl vorbehalten bleibt, die Namen und Anschriften der Empfänger ihrer Angebote statt der Klägerin einem von dieser zu bezeichnenden, der Klägerin gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichteten, in der Bundesrepublik Deutschland vereidigten und ansässigen Wirtschaftsprüfer mitzuteilen, sofern die Beklagte die durch dessen Einschaltung entstehenden Kosten trägt und diesen ermächtigt, der Klägerin Auskunft zu geben, ob ein bestimmtes Angebot oder ein bestimmter Empfänger eines Angebots in den Rechnungen enthalten ist. II. festzustellen, daß die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin allen Schaden zu ersetzen, der der Klägerin durch die unter Ziffer I. 1. bezeichneten Handlungen und/oder die Verwendung der in Ziffer I. 2. bezeichneten Marken und/oder die Verwendung des in Ziffer I. 3. bezeichneten Domain-Namens entstanden ist oder noch entstehen wird. Die Beklagte hat demgegenüber vorgebracht, sie habe mit der Aufnahmedes Bestandteils "Zweibrüder" in ihre Firma lediglich dem Umstand Rechnung tragen wollen, daß die örtliche Industrieund Handelskammer bei der Verlegung des Unternehmenssitzes nach Solingen die ursprüngliche Firma beanstandet habe. Eine Gefahr der Verwechslung ihrer Zeichen mit den Kennzeichen der Klägerin bestehe nicht. Etwaige Ansprüche der Klägerin seien jedenfalls verwirkt. Die Klägerin hat im Berufungsverfahren beantragt, die Berufung mit der Maßgabe zurückzuweisen, daß der Unterlassungsantrag unter Ziffer I. 1. c) wie folgt lautet: die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" für die mit der Markeneintragung 396 45 060 sowie 398 26 480.5 aufgeführten Waren markenmäßig wie beispielhaft aus Blatt 5 und 6 des Katalogs Anlage K 4 (kleiner Katalog) ersichtlichzu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anbieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen. Das Berufungsgericht hat die Berufung der Beklagten mit der Maßgabe zurückgewiesen, daß es Buchstabe a) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. wie folgt geändert hat: "a) die Angabe "ZWEIBRÜDER"/"Zweibrüder" entweder in Alleinstellung oder wie nachfolgend wiedergegeben als Bestandteil einer Firma firmenmäßig zu gebrauchen." (Es folgen die im Klageantrag zu I. 1. a) aa) wiedergegebenen Abbildungen) und Buchstabe c) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. gemäß dem Berufungsantrag der Klägerin gefaßt hat (OLG Köln OLG-Rep 2002, 64). A. Das Berufungsgericht hat angenommen, daß die Klägerin aufgrund ihrer Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG wegen bestehender Verwechslungsgefahr von der Beklagten verlangen könne, es zu unterlassen, das Zeichen "Zweibrüder" firmenund/oder markenmäßig zu verwenden, soweit dieses zur Kennzeichnung eines sich mit der Herstellung und/oder dem Vertrieb von Schneidwaren, Lederwaren, Geräten und Behältern für Haushalt und Küche befassenden Unternehmens und/oder der erwähnten Waren gebraucht werde. Bei allen angegriffenen Verwendungsformen der Zeichen der Beklagten sei ein markenmäßiger Gebrauch gegeben. Zwischen den einander gegenüberstehenden Zeichen bestehe für die genannten, zumindest sehr ähnlichen Waren Verwechslungsgefahr. Die Marke "Zwilling" habe eine hohe Kennzeichnungskraft. Sie habe durch langjährige intensive Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht. Bei den sich gegenüberstehenden Zeichen bestehe zwar keine Verwechslungsgefahr in schriftbildlicher und klanglicher Hinsicht. Eine Verwechslungsgefahr ergebe sich aber aufgrund des Sinngehalts der beiden Zeichen. Auch wenn die Zeichen danach als solche nicht unmittelbar miteinander verwechselt würden, werde ein nicht mehr unbeachtlicher Teil des Verkehrs darin eine Zweitmarke zu der bekannten Marke "Zwilling" sehen, die das Unternehmen zur Kennzeichnung einer weiteren Produktlinie oder eines zu niedrigeren Preisen vertriebenen Sortiments verwende. Ein anderer Teil des Verkehrs werde annehmen, daß zwischen den Unternehmen lizenzvertragliche oder sonstige wirtschaftliche oder organisatorische Verbindungen bestünden. Die Unterlassungsansprüche gegen die Verwendung der "Zweibrüder"-Zeichen für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" seien begründet, weil die Beklagte damit die Wertschätzung der Marke "Zwilling" ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutze. Unter dieser Marke würden qualitativ hochwertige Waren vertrieben, für die nationale und internationale Auszeichnungen erteilt worden seien. An diesen guten Ruf hänge sich die Beklagte mit ihrem Zeichen an. Dies gelte auch für die Waren "Rucksäcke, Zelte und Säcke", da die unter der Marke "Zwilling" vertriebenen Taschenund Fahrtenmesser gerade im Freizeitund Campingbereich verwendet würden. Die mit dem Klagezeichen verbundenen Vorstellungen von einer hohen Qualität und Verläßlichkeit leite die Beklagte auch bei den Waren "Taschenlampen" und "Taschenlampenbatterien" auf ihr Zeichen und die unter dem Zeichen vertriebenen Waren über. Die Klägerin könne ihr Unterlassungsbegehren auch auf den bekannten Bestandteil "Zwilling" ihrer Unternehmensbezeichnung stützen, der sich als Firmenschlagwort und Abkürzung der Gesamtfirma eigne. Die Ansprüche auf Löschung der Internetadresse "zweibrueder.com" sowie auf Einwilligung in die Löschung des Firmenbestandteils "ZWEIBRÜDER" seien danach ebenso begründet wie die Ansprüche auf Auskunftserteilung und Feststellung der Schadensersatzpflicht. 1. Ein Unterlassungsanspruch aus § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist nicht gegeben. Das Berufungsgericht hat rechtsfehlerhaft angenommen, daß zwischen der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) der Klägerin und den Zeichen "Zweibrüder" eine markenrechtliche Verwechslungsgefahr besteht, soweit diese benutzt werden, um Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche zu kennzeichnen oder ein Unternehmen, das solche Waren herstellt oder vertreibt. a) Die Frage der Verwechslungsgefahr im Sinne des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu beurteilen. Dabei besteht eine Wechselbeziehung zwischen den in Betracht kommenden Faktoren, insbesondere der Ähnlichkeit der Zeichen und der Ähnlichkeit der damit gekennzeichneten Waren sowie der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke. So kann insbesondere ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Zeichen durch einen höheren Grad der Ähnlichkeit der Waren oder eine erhöhte Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke ausgeglichen werden und umgekehrt (vgl. BGH, Urt. v. 30.10.2003 -I ZR 236/97, GRUR 2004, 235, 237 = WRP 2004, 360 -Davidoff II; Urt. v. 27.11.2003 -I ZR 148/01, GRUR 2004, 239 = WRP 2004, 353 -DONLINE, jeweils m.w.N.). b) Das Berufungsgericht ist von einer ganz erheblich gesteigerten Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" ausgegangen, weil diese aufgrund langjähriger intensiver Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht habe. Eine derartige Steigerung der Kennzeichnungskraft begründet einen erweiterten Schutzbereich (vgl. BGH, Urt. v. 5.4.2001 -I ZR 168/98, GRUR 2002, 171, 175 = WRP 2001, 1315 -MarlboroDach; BGH GRUR 2004, 239 -DONLINE). Die Kennzeichnungskraft einer Marke (und deren Steigerung) ist jedoch stets bezogen auf die einzelnen Waren und Dienstleistungen festzustellen, die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführt sind (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 237 -Davidoff II; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., § 14 Rdn. 331; Ströbele in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 7. Aufl., § 9 Rdn. 308). Dies hat das Berufungsgericht unterlassen. Im Revisionsverfahren ist deshalb zugunsten der Klägerin zu unterstellen, daß der Marke "Zwilling" die festgestellte gesteigerte Kennzeichnungskraft auch für die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführten "Täschnerund Lederwaren" sowie "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)" zukommt. c) Das Berufungsgericht hat unangegriffen festgestellt, daß die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060) aufgeführten Waren (Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche) mit Waren im Warenverzeichnis der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) identisch oder nahezu identisch sind. Dementsprechend ist hinsichtlich dieser angegriffenen Marke bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr ein strenger Maßstab anzulegen (vgl. BGH, Beschl. v. 18.3.1999 -I ZB 24/96, GRUR 1999, 990, 991 = WRP 1999, 1041 -Schlüssel). Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung ist es dagegen unerheblich, ob die Klägerin unter der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) auch Waren wie Taschenlampen, Taschenlampenbatterien und (Produkt-)Säcke vertreibt, die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) eingetragen sind. Für die Frage der Warenähnlichkeit ist bei Ansprüchen aus einer eingetragenen Marke deren Warenverzeichnis maßgebend (vgl. BGH, Urt. v. 3.5.2001 -I ZR 18/99, GRUR 2002, 65, 67 = WRP 2001, 1447 -Ichthyol). Der Revisionserwiderung kann auch nicht darin zugestimmt werden, daß bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr mit darauf abzustellen sei, daß beide Parteien ihren Sitz in Solingen haben. Die Art und Weise, wie die Klägerin ihre Marke für die eingetragenen Waren benutzt, ist für den Schutzumfang der Marke ohne Bedeutung (vgl. BGH, Urt. v. 19.2.1998 -I ZR 138/95, GRUR 1998, 1034, 1036 = WRP 1998, 978 -Makalu; Beschl. v. 16.7.1998 -I ZB 5/96, GRUR 1999, 164, 166 = WRP 1998, 1078 -JOHN LOBB). aa) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß die Ähnlichkeit von Wortzeichen anhand des klanglichen und des schriftbildlichen Eindrucks sowie des Sinngehalts zu ermitteln ist, wobei für die Annahme einer Verwechslungsgefahr in der Regel bereits die hinreichende Übereinstimmung in einer Hinsicht genügt (vgl. BGHZ 139, 340, 347 -Lions; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 9/01, GRUR 2003, 1044, 1046 = WRP 2003, 1436 -Kelly). Es hat auch berücksichtigt, daß bei der Prüfung der Zeichenähnlichkeit von dem das Kennzeichenrecht beherrschenden Grundsatz auszugehen ist, daß es auf den jeweiligen Gesamteindruck der sich gegenüberstehenden Zeichen ankommt (vgl. BGH GRUR 2003, 1044, 1046 -Kelly). cc) Bei der Beurteilung der Ähnlichkeit der sich gegenüberstehenden Zeichen nach ihrem Sinngehalt hat das Berufungsgericht fehlerhafte Erwägungen angestellt und nicht alle relevanten Umstände berücksichtigt. Die Zeichen "Zwilling" und "Zweibrüder" sind sich nach ihrem Sinngehalt nicht so nahe, wie das Berufungsgericht angenommen hat. Den Ähnlichkeiten im Sinngehalt stehen vielmehr so viele begriffliche Unterschiede gegenüber, daß die Ähnlichkeit im Sinne des Kennzeichenrechts als allenfalls sehr gering anzusehen ist. Das Berufungsgericht hat nicht mit abgewogen, daß die Bezeichnung "Zweibrüder" infolge der besonderen Schreibweise als namensähnliches Kunstwort gebildet ist. Bei einem Verständnis als Name wird der Gedanke an eine begriffliche Bedeutung von vornherein etwas zurückgedrängt. Die Annahme des Berufungsgerichts, die Zusammenschreibung der angegriffenen Zeichen lege den Schluß auf ein durch Zwillingsgeburt verbundenes Brüderpaar nahe, ist erfahrungswidrig. Die Bezeichnung "Zweibrüder" weist auch bei einem Verständnis im Sinne von "zwei Brüder" gerade von der Annahme einer Zwillingsgeburt weg, weil es für Brüder, die durch eine Zwillingsgeburt verbunden sind, die genaueren und geläufigen Bezeichnungen "Zwillinge" und "Zwillingsbrüder" gibt. Anders als das Berufungsgericht gemeint hat, sind "Zwillinge" und "zwei Brüder" auch keine komplementären Begriffe. Gemeinsam ist den Begriffen nur, daß sie Personen in ihrem Geschwisterverhältnis bezeichnen. "Zwilling" bezeichnet jedoch -anders als "zwei Brüder" -nur einen von zwei Geschwistern. Auch besagt das Wort "Zwillinge" -anders als die Wörter "zwei Brüder" -nichts über das Geschlecht der so bezeichneten Personen. e) Der danach bestehende Grad der Ähnlichkeit zwischen den sich gegenüberstehenden Zeichen genügt ungeachtet der festgestellten oder zu unterstellenden Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" -auch soweit von Warenidentität auszugehen ist -nicht, um eine Verwechslungsgefahr zu begründen. aa) Eine unmittelbare Verwechslungsgefahr, d.h. die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen für die Klagemarke gehalten wird, scheidet angesichts der sehr geringen Ähnlichkeit der Zeichen aus. bb) Eine Verwechslungsgefahr kann allerdings auch in der Weise gegeben sein, daß zwar nicht die Gefahr von Verwechslungen der sich gegenüberstehenden Zeichen als solcher besteht, aber die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen -im Sinne der in § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG besonders angesprochenen Gefahr des gedanklichen Inverbindungbringens der Zeichen -infolge einer teilweisen Übereinstimmung in einem wesensgleichen Kern dem Inhaber der Klagemarke zugeordnet wird. Eine derartige Verwechslungsgefahr kann sich in besonders gelagerten Fällen auch aus einer Übereinstimmung der Zeichen im Sinngehalt ergeben. Dies setzt aber voraus, daß es sich für maßgebliche Teile des Verkehrs aufdrängt, daß die Zeichen wegen ihres Sinngehalts und ihrer Zeichenbildung aufeinander bezogen sind (vgl. BGH, Beschl. v. 25.3.1999 -I ZB 32/96, GRUR 1999, 735, 737 = WRP 1999, 855 -MONOFLAM/POLY-FLAM; Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 9 Rdn. 497; vgl. weiter -zum Ausschluß der Verwechslungsgefahr durch den Sinngehalt eines der Zeichen -EuG, Urt. v. 15.1.2003 -T-99/01, GRUR Int. 2003, 760, 763 Tz. 47 -Mystery/ Mixery; Urt. v. 3.3.2004 -T-355/02, Tz. 49 -ZIRH; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 293/00, GRUR 2003, 1047, 1049 = WRP 2003, 1439 -Kellogg's/Kelly's; Urt. v. 13.11.2003 -I ZR 184/01, GRUR 2004, 240, 241 = WRP 2004, 355 -MIDAS/medAS; Urt. v. 25.3.2004 -I ZR 289/01, Umdruck S. 9 -Kleiner Feigling, m.w.N.). Denn der Verkehr nimmt nach der Lebenserfahrung ein als Marke verwendetes Zeichen in aller Regel so auf, wie es ihm entgegentritt, und unterzieht es nicht einer analysierenden, möglichen Begriffsinhalten nachgehenden Betrachtung (vgl. BGH GRUR 1999, 735, 736 -MONOFLAM/POLYFLAM; BGH, Beschl. v. 5.7.2001 -I ZB 8/99, GRUR 2002, 261, 262 = WRP 2002, 91 -AC; BGH GRUR 2004, 240, 241 -MIDAS/medAS, m.w.N.). Bei einer solchen Betrachtungsweise hat der Verkehr im vorliegenden Fall keinen Anlaß, die Zeichen als aufeinander bezogene Zeichen desselben Unternehmens anzusehen. Daran änderte sich auch nichts, wenn es -wie das Berufungsgericht angenommen hat -dem Verkehr bekannt sein sollte, daß Unternehmen auf dem hier betroffenen Markt neben Waren, die mit einer Hauptmarke versehen werden, preiswertere Versionen unter einer anderen Marke in den Verkehr bringen oder andere Unternehmen solche Waren in Lizenz unter einem anderen, an die Hauptmarke angelehnten Zeichen vertreiben. Die Übereinstimmungen im begrifflichen Zeicheninhalt sind hier so gering, daß sich ihre Wirkung -auch wegen der unterschiedlichen Bildung der Zeichen -auf den Bereich einer nur allgemeinen, nicht herkunftshinweisenden Assoziation beschränkt, die für die Annahme einer Verwechslungsgefahr nicht genügt (vgl. BGH, Urt. v. 24.1.2002 -I ZR 156/99, GRUR 2002, 544, 547 = WRP 2002, 537 -BANK 24, m.w.N.). cc) Bei der gegebenen Sachlage besteht auch keine Verwechslungsgefahr im weiteren Sinn. Bei dieser Art von Verwechslungsgefahr erkennt der Verkehr zwar die Unterschiede zwischen den Zeichen, geht aber wegen ihrer teilweisen Übereinstimmung von organisatorischen oder wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Zeicheninhabern aus (vgl. BGH GRUR 2002, 171, 175 -Marlboro-Dach). Eine solche Verwechslungsgefahr kann nur bei Vorliegen besonderer Umstände angenommen werden. Dafür spricht hier nur, daß das Markenwort "Zwilling" auch als Firmenschlagwort zur Bezeichnung der Klägerin bekannt ist. Es fehlt jedoch an einem derart übereinstimmenden Gesamteindruck bei den gegenüberstehenden Zeichen, daß sich für einen Durchschnittsverbraucher der Eindruck aufdrängen könnte, die Zeichen seien zur Kennzeichnung bestehender Unternehmensverbindungen aufeinander bezogen. Einem solchen Eindruck stehen schon die unterschiedliche Zeichenbildung und die sich aufdrängenden Unterschiede im Sinngehalt der Zeichenworte entgegen. 2. Der Unterlassungsantrag kann auch nicht auf § 14 Abs. 5 i.V. mit § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt werden, weil die Beklagte durch ihre Zeichen "Zweibrüder" nicht in unlauterer Weise die Wertschätzung der bekannten Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) ohne rechtfertigenden Grund ausnutzt oder beeinträchtigt. Auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützte Ansprüche können allerdings (aufgrund einer entsprechenden Anwendung der Vorschrift) auch gegeben sein, wenn ein mit der bekannten Marke identisches oder ihr ähnliches Zeichen innerhalb des Ähnlichkeitsbereichs der Waren oder Dienstleistungen, für die sie Schutz genießt, benutzt wird, da der Markeninhaber in diesen Fällen noch schutzbedürftiger ist als in den vom Wortlaut der Vorschrift erfaßten Fällen (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 238 -Davidoff II). In jedem Fall ist aber Voraussetzung für die Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG, daß das angegriffene Zeichen überhaupt in relevantem Umfang gedanklich mit der bekannten Marke in Verbindung gebracht wird. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weil die beiderseitigen Zeichen nach Schriftbild und Klang einander unähnlich sind und den Übereinstimmungen im Sinngehalt -wie dargelegt -ebenso auf der Hand liegende Abweichungen gegenüberstehen. Aus diesem Grund kann hier weder eine Ausnutzung der Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagemarke noch eine Beeinträchtigung ihrer Unterscheidungskraft oder Wertschätzung angenommen werden. Dies gilt auch für ein Erschleichen von Aufmerksamkeit (vgl. BGH, Beschl. v. 27.4.2000 -I ZR 236/97, GRUR 2000, 875, 877 = WRP 2000, 1142 -Davidoff I; vgl. weiter Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 861; Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 14 Rdn. 171; vgl. auch -zum früheren Recht -BGH, Urt. v. 14.11.1980 -I ZR 134/78, GRUR 1981, 142, 144 -Kräutermeister). Zur Begründung von Ansprüchen, die auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt sind, genügt es nicht, daß ein Zeichen geeignet ist, durch bloße Assoziationen an ein fremdes Kennzeichen Aufmerksamkeit zu erwecken (vgl. dazu auch -zu § 1 UWG -BGH, Urt. v. 10.4.2003 -I ZR 276/00, GRUR 2003, 973, 975 = WRP 2003, 1338 -Tupperwareparty). Ebensowenig reicht dafür der Umstand aus, daß die Wahl des angegriffenen Zeichens nicht zufällig erscheint (vgl. dazu auch Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 842). Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung kann die Klägerin ihre Unterlassungsansprüche auch nicht nach § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG auf ihre Bildmarken (wie die Marke Nr. 71 482) stützen. Eine Verwechslungsgefahr nach dem Sinngehalt ist auch zwischen einer Bildmarke und einem Wortzeichen nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist aber, daß das Wort aus der Sicht der angesprochenen Durchschnittsverbraucher die naheliegende, ungezwungene und erschöpfende Bezeichnung des Bildes darstellt (vgl. BGH GRUR 1999, 990, 992 -Schlüssel). Davon kann hier keine Rede sein. Es ist fernliegend, daß der Verkehr mit den Bildzeichen der Klägerin den Gedanken "zwei Brüder" verbinden könnte. Die Klägerin kann ihre Unterlassungsansprüche auch nicht aus dem Recht an ihrer Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und deren bekanntem Bestandteil "Zwilling" herleiten. Für einen Teil einer Firmenbezeichnung kann der vom Schutz des vollständigen Firmennamens abgeleitete Schutz als Unternehmenskennzeichen im Sinne des § 5 Abs. 2 MarkenG beansprucht werden, sofern es sich um einen unterscheidungsfähigen Firmenbestandteil handelt, der seiner Art nach im Vergleich zu den übrigen Firmenbestandteilen geeignet erscheint, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen (vgl. BGH, Urt. v. 21.2.2002 -I ZR 230/99, GRUR 2002, 898 = WRP 2002, 1066 -defacto, m.w.N.). Aus den Besonderheiten des Schutzes für Unternehmenskennzeichen ergibt sich jedoch keine andere Beurteilung der Ähnlichkeit des Firmenbestandteils "Zwilling" mit dem angegriffenen Zeichen "Zweibrüder" als bei Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 26.10.2000 -I ZR 117/98, BlPMZ 2001, 210, 211 f.). b) Ein Unterlassungsanspruch unter dem Gesichtspunkt des Schutzes eines bekannten Unternehmenskennzeichens (§ 15 Abs. 4, Abs. 3, § 5 Abs. 2 MarkenG) kommt ebenfalls nicht in Betracht. Auch insoweit ergibt sich aus den Besonderheiten des Schutzes von Unternehmenskennzeichen kein anderes Ergebnis als bei der Beurteilung der Frage, ob die gleichlautende bekannte Marke "Zwilling" gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gegen unlautere Benutzung geschützt ist. Die sonstigen Klageansprüche sind aus den vorstehend genannten Gründen ebenfalls unbegründet, da sie durchweg voraussetzen, daß die Klagezeichen "Zwilling" mit den Zeichen "Zweibrüder" oder "zweibrueder.com" verwechslungsfähig sind oder daß die angegriffenen Zeichen die Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagezeichen ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutzen oder beeinträchtigen. Auf die Revision der Beklagten war danach das Berufungsurteil aufzuheben und auf ihre Berufung das landgerichtliche Urteil abzuändern. Die Klage war abzuweisen. Permalink: https://openjur.de/u/175266.html (https://oj.is/175266) Volltext Zitate 43 Zitiert 207 Faksimile Referenzen 0 Themenverwandt Schlagworte
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Meine Testecke: April 2012 Hallo Leute!Heute habe ich mal Frauchen hier vom PC verdrängt - ist ja fruchtbar, hängt die doch die ganze Zeit an dem Ding und lässt mich nicht ran! Aber jetzt habe ich den PC besetzt! So ich wollte euch mal zeigen, wo mein "Revier" ist. Hier gehe ich mit Frauchen immer spazieren, naja eigentlich ziehe ich Frauchen mehr oder weniger hinter mir her. Das ist ja auch das Gute an einer Leine. Man kann Frauchen dahin ziehen, wo Mann (Beagle) hin will! Hier kann es uns passieren, daß wir Kilometerweit keine Menschen- oder Hundeseele finden. Nur Kaninchen oder die blöden Rebhühner, die sich patu nicht von mir fangen lassen wollen. Dabei will ich ihnen doch nur gutes tun. Vor allem mir! Aber Frauchen will das auch nicht. Die sagt immer ich soll die armen Rebhühner in Ruhe lassen. Deswegen hat Frauchen mich auch im Augenblick an der Leine. Aber auch, weil bei uns wohl Jäger unterwegs sind. Zur Zeit sind ja wider meine Freundinnen die Kühe auf den Weiden. Mit denen verstehe ich mich ganz gut. Obwohl die manchmal gar nicht wissen was ich von denen will. Die schauen mich dann immer so seltsam an und drehen sich einfach weg. Frechheit! Und hier nun die Fotos von meinem Revier oder Kietz oder wie man hier auf Kölsch sagt: mein Veedel! Mein Feldweg Hach, alles meins! Da auch, alles meins! Und dort ist sowieso alles meins! Ich bin auch ein großer Bewunderer der hiesigen Flora. Also das ganze Grünzeug hat es mir angetan. Da kann ich stundenlang schnüffeln. Ich hoffe, die Bilder haben Euch gefallen und Euch einen Einblick gegeben über mein Revier! Mein LeckerchenLiebe GrüßeEurer James Ach ja! Bildquellen: Mein Frauchen So wie mir geht es bestimmt vielen. Viele Diäten, die zwar anfangs etwas brachten, jedoch nach einer gewissen Zeit leider enttäuschend waren. Ganz zu schweigen vom sogn. Jojo-Effekt, der sich dann leider wider einstellt, sobald man wider "normal" zu essen beginnt.Ob Nulldiät, FDH oder irgendwelche Diätdrinks, die eine oder mehr Mahlzeiten ersetzten sollen, selbst Appetitzügler bringen über kurz oder lang leider nicht viel. Abgesehen davon, sind die meisten Diäten leider auch noch sehr einseitig, so daß man wichtige Vitamine und Spurenelemente vielleicht gar nicht richtig aufnimmt.Leider gehöre ich ja auch zu den "Exemplaren", die immer einen kleinen Tritt benötigen um auf der Spur zu bleiben. Das Problem bei mir ist aber auch, daß mich eine Diät oft einfach nur langweilt. Da ich sehr gerne koche und natürlich auch esse, sollte eine Diät dies alles verbinden um mich ansprechen zu können.Ich denke ich habe das Richtige für mich gefunden: Ich denke, daß Weight Watchers ja jedem ein Begriff sein dürfte. Meist hat man hier noch die Vorstellung im Kopf, daß man sich in einer Gruppe trifft um dort seine Fortschritte und/oder Probleme zu erörtern, die einem bei der Weight Watchers Diät so begegnen. Aber heute im Zeitalter des Internet, kann man auch eine Online-Betreuung nutzten. Zwar natürlich nicht so persönlich und intensiv wie bei einem Gruppentreffen. Jedoch auch hier hat man viele Möglichkeit, kontrolliert zu seinem Wunschgewicht zu kommen.Genau das hat mich auch gereizt. Ich wollte einmal die ganzen Online-Funktionen austesten und sehen wie man damit zurecht kommt.Bei Weight Watchers hat sich im Laufe der Zeit ganz schön was getan, so hat man gerade ein völlig überarbeitetes ProPoints Konzept herausgebracht. Den ProPoints Plan 2.0Das tolle daran ist, daß hier keine Kalorien gezählt werden müssen. Alle Lebensmittel in in sogn. ProPoints Werte eingeteilt worden.Um eine vernünftige und vorallem gesunde und langanhaltende Gewichtreduktion zu erzielen, muss man zunächst sein persönliches ProPoints Budget herausfinden.Dafür meldet man sich auf der Startseite von Weight Watchers an. Zur Zeit hat man sogar noch die Möglichkeit die Anmeldegebühren zu sparen und sich für zunächst 3 Monate anzumelden. Hierbei zahlt man nur die monatlichen Gebühren in Höhe von 15,95 € je Monat.Was auch ein klarer Vorteil ist, ist die Tatsache, daß man seine Mitgliedschaft monatlich kündigen kann, sollte man wiedererwartend feststellen, daß das doch nicht so das Richtige für einen ist! Hat man sich angemeldet, wird nun das ProPoints Budget ausgerechnet. Man gibt Alter, Geschlecht, momentanes Gewicht und Größe ein und schon wird das Budget ausgerechnet.Hinzukommt, daß man zu dem täglichen Budget noch ein sogn. Wochenextra hinzukommt. Dies kann man z.B. dann nutzten, wenn etwas Besonders ansteht, oder man kann sich nebenbei noch etwas leckeres dazuleisten. Etwa ein Eis aus der Eisdiele oder ein extra Stück Pizza z.B.Im Online Portal findet man neben vielen nützlichen Tipps auch über 1.000 leckere und leicht nachzukochende Gerichte. Und ein persönliches Tagebuch. Hier kann man z.B. seine Lieblingsgerichte eintragen, Aktivitäten usw. Dabei kann ist auch der Programm-Manager einer große Hilfe, hier trägt man ein, was man den ganzen Tag zusich genommen hat. So hat man eine klare Übersicht über alle Mahlzeiten und Extras. Eine große Hilfe ist allerdings auch der Einkaufsführer. Er ist meine "Geheimwaffe". Hier sind die ProPoints Werte für über 29.000 Lebensmittel zu sehen. Hiernach kann man ohne Weiteres und auf ganz leichte Art und Weise seine Mahlzeiten zusammenstellen. Das Geniale ist hier auch, daß nicht nur die Grundlebensmittel eingetragen sind, sondern auch Fertigmahlzeiten. Darunter zählen auch z.B. Klöße oder Kartoffelpuffer. Ich habe mir den Einkaufsführer direkt gekennzeichnet. Alle Lebensmittel, die mir Wichtig sind habe ich gemarkert. So finde ich schnell was ich suche. Der Einkaufsführer ist in 30 verschiedene Lebensmittel-Kategorien eingeteilt. Meine wichtigsten sind folgende 15 Hat man seine Daten alle erfolgreich eingegeben und sich sein persönliches Tagebuch eingerichtet, dann kann man auch schon loslegen.Entweder sucht man sich aus den vielen Rezeptideen seine Lieblingsrezepte aus, oder man stellt sich sein Rezept zusammen.Wichtig ist auch, daß man den sogn. Wiegetag einträgt. Dieser Tag sollte immer der gleiche sein. Bei mir ist es der Montag.Ein weiterer Vorteil bei dem ProPoints Plan ist, daß man sich einen Tag der Woche aussuchen kann, an dem man sich satt essen kann. An diesem Sattmacher-Tag kommt man völlig ohne Zählen aus. Hierbei kann man soviel Essen, wie man mag. Und zwar von den gekennzeichneten Sattmachern. Ich habe mir den Samstag ausgesucht, an dem ich diesen Sattmacher-Tag einlegen werden.Ich werde jeden Montag einen Wochenrückblick geben, wie es mir ergangen ist. Dabei werde ich hier das ein oder andere meiner Rezepte einstellen und berichten, ob und wieviel ich abgenommen habe. Eure Manu Bildquellen: Weight Watchers, MC Wasser - seit jeher kostbar und durch nichts zu ersetzten!In vielen Ländern der Erde ist Wasser kostbarer als Gold. Und wenn das mit der Umweltverschmutzung so weiter geht, dann kommt der Tag an dem Wasser nicht mehr zu bezahlen ist.Doch bis es soweit ist, können wir Wasser in vielen Variationen genießen.Ob Still, Medium oder mit viel Kohlensäure. Ob mit oder ohne Geschmack. Die Angebotsvielfalt ist groß.Aber ein Problem haben alle diese Varianten gemeinsam:Die schweren Flaschen und die dazugehörigen Kisten! Damit ist jetzt Schluss - zumindest bei uns! Den bei uns ist der Soda Stream Christal eingezogen und hat sich einfach mal eben so breit gemacht.Soda Stream gibt es nun schon seit vielen Jahren auf dem Markt. Allerdings erst jetzt in einer sehr schönen Form. Die nicht nur das Auge anspricht, sondern auch voll im Sicherheitstrend liegt. Mit dem Soda Stream kann man im nu eine Vielzahl von leckeren Erfrischungsgetränken zaubern. Ob eine leckere Cola, eine Zitronen- oder Orangenlimonade, oder einfach nur pur. Und das tolle daran ist, daß man seinen Kohlensäuregehalt selber bestimmen kann. Trinkt man lieber mit viel Kohlensäure oder mit weniger. Nun liegt es in der eigen Hand wie man sein Getränk bereitet.Die Geschmacksrichtungen sind Vielfältig und breit gefächert. Mit sage und schreibe 40 verschiedenen Sirupen kann man hier sein Wasser "veredeln". Bereits im Jahr 1994 brachte die SodaStream GmbH, mit Sitz in Limburg, den ersten Wassersprudler auf den deutschen Markt.Das revolutionäre hieran war, daß man mittels einer Kohlensäurepatrone, sein eigenes Wasser mit Kohlensäure versetzten konnte. Ein anderer Aspekt, der beim Unternehmen SodaStream ganz wichtig ist, ist der aktive Umweltschutz. Durch den Einsatz des Soda Stream Gerätes, werden nicht nur wertvolle Ressourcen eingespart, die z.B. bei der Produktion von Kunststoffflaschen oder aber auch Glasflaschen zum Einsatz kommen, sondern es wird auch ein Großteil des anfallenden Mülls eingespart. Dadurch, daß hier Leitungswasser zum Einsatz kommt, werden viele Aspekte des Umweltschutzes berücksichtigt.Jede Familie, die ein SodaStream Gerät benutzt, spart umgerechnet 2000 Flaschen und Dosen ein. Auf diese Art wird auch die Herstellung sowie der Transport von PET Flaschen und Dosen reduziert. Das wiederum spart Wasser- sowie Erdöl ein, welches bei der Herstellung und beim Transport der PET Flaschen und Dosen anfallen würden. Nicht zu vergessen die eigene Ersparnis die man hat, wenn man den Wassersprudler einsetzt.Ich kann von uns sagen, daß wir im Monat 8 Kisten (8x9x1 Liter) benötigen. Jede Kiste kostet uns 4,29 €, das sind im Jahr ca. 412,00 € und 865 Liter. Umgerechnet kostet uns jetzt ein Zylinder, der für 60 Liter ausreichend ist, 7,98 €. Danach ergibt sich folgendes Rechenexempel (Durchschnittswerte!):8 Kisten á 9 Liter x 12 Monate = 96 Kisten = 865 Liter zum Gesamtpreis von 411,84 € jährlich (ohne Pfand!) Dazu kommt das einfache Handhaben des Sprudlers. Die Glaskaraffe wird in das Gerät eingesetzt. Der Verschluss herunter gedrückt.Und der Schließmechanismus betätigt. Nun ist das Gerät verschlossen.Ist das Gerät einmal verschlossen, wird nun der Knopf, der sich oberhalb des Gerätes befindet betätigt. Hier wird nun die Kohlensäure in die Karaffe geschossen. Wieviel Kohlensäure man möchte, daß läßt sich ganz individuell dahingehend regeln, daß man selbst entscheiden kann wie oft man den Drücker betätigt. Nun verschließt man die Karaffe mittels des sogn. Champagner-Verschlusses. Man streift den Verschluss langsam über den Karaffenkopf und dreht ihn zu. Nun ist das Getränk verschlossen und kann z.B. kalt gestellt werden. Will man ein Produkt bestellen geht dies ganz einfach:Produkt auswählen, in den Warenkorb legen und ab zur Kasse damit. Nach einer Kurzen Dateneingabe kann der Bestellvorgang fertig gestellt werden. Zahlungsart aussuchen und ab damit. Und nach wenigen Tagen ist der Trinkwassersprudler eingezogen! Fazit:Erfrischungsgetränke selbst herzustellen, ist mit dem Wassersprudler von Soda Stream einfach geworden. Aufgrund der Vielzahl an Geschmacksrichtungen, kann man sein individuelles Getränk herstellen. Lecker und völlig unkompliziert und zu jeder Zeit. Meine Beurteilung:Aufgrund der leichten Handhabung, der großen finanziellen Ersparnis und nicht zuletzt aufgrund der Umweltaspekte beurteile ich den Soda Stream "Cristal" mit"besonders Empfehlenswert +"*) *) Ich vergebe hier ein zusätzliches Plus, da ich der ehrlichen Meinung bin, daß hier ein besonders Empfehlenswert alleine nicht mehr ausreichend ist! Bildquellen: Soda Stream, MC Einen hoch interessanten Online-Schmuck Anbieter habe ich kürzlich entdeckt. Hier erhält man sowohl Silber- wie auch Goldschmuck. Edelsteine und Swarovski sowie Perlen- und Edelstahlschmuck gehören zum Angebot.Schmuck.de ist seit ca. 10 Jahren auf dem Online-Markt vertreten. Die kompetenten Mitarbeiter hatten bereits seit mehr als 15 Jahren Erfahrungen im internationalen Schmuckhandel gesammelt. Von diesen Erfahrungen profitieren nicht zuletzt die Kunden.Ziel war es, eine Online-Plattform zu errichten, in der die Betreiber sowie Mitarbeiter aufgrund ihrer Erfahrungen in der Lage sind, die bestmöglichen Preise für Schmuckstücke sowie eine Riesenauswahl an Designs und exotischen Edelsteinen anbieten zu können, die auch in der Verarbeitung einen hohen Qualitätsstandard aufweisen.Seriösität und Vertrauen sind die Grundpfeiler des Unternehmens. Der Shop selbst ist in 11 unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Übersichtlich und direkt auf der Startseite findet man die Kategorien: Home Wer sich für ein Schmuckstück aus dem Hause Schmuck.de interessiert, dem wird es sehr leicht gemacht. Eine Bestellung wird schnell und unkompliziert entgegen genommen. Der Bestellvorgang: Einfach und simpel. Man sucht sich das entsprechende Stück aus, legt es in den Warenkorb. Nun legt man ein Kundenkonto an und der Bestellvorgang kann weiter gehen.Interessant hierbei fand ich die sogn. Versandkostenermittlung. Hier gibt man das Land ein und die Postleitzahl und schon sieht man welche Versandkosten anfallen. In meinem Fall wären es für Deutschland und meine PLZ 3,90 €.Tätigt man eine Bestellung, die über 100,00 € liegt, wird Versandkostenfrei zugestellt.Die Produkte werden mit DHL oder DPD versandt. Zahlen kann man bei Schmuck.de Rechnungskauf*) Kreditkarte Paypal *)Hierbei wird während des Bezahlvorganges eine Identitäts- und Bonitätsprüfung durchgeführt Um mich von der Qualität der Produkte und dem Lieferservice zu überzeugen, erhielt ich folgendes Testprodukt:Armband mit Swarovski-KristallperlenDas Armband hat eine Länge von 24 cm und kann in der Länge, durch das Metallkettchen variiert werden. Der Karabinerverschluss ist recht stabil und macht einen robusten Eindruck. Die Metalloberflächen wurden besonders behandelt. Die rhodinierte Auflage besitzt einen hohen Anlaufschutz. So wird gewährleistet, daß die Schmuckstücke ihren Glanz lange behalten. Die Swarovski-Kristallperlen haben ein Durchmesser von ca. 12 mm. Je 6 Swarovski-Kristallperlen in der Farbe Anthrazit sowie Silber bilden den Rand zum edlen Mittepunkt, der Pavéekugel, in die vielen weisse Swarovski-Kristalle eingearbeitet wurden. Die jeweiligen Abschlüsse an den Kristallperlen werden von Metallenden kunstvoll abgerundet. Auch hier wurden Swarovski-Kristalle eingearbeitet. Jede einzelne Kristallperle wurde geknotet.Obwohl im Gesamtbild das Armband sehr gut ist, zeigt es doch einen kleinen Mackel. Kontakt:Schmuck.de GmbKSasbacherstr. 679111 Freiburg info@schmuck.de Fazit:Schmuck.de bietet für jeden Geldbeutel das passende Schmuckstück. Sowohl das Preis-Leistungsverhältnis wie auch der Service sind gut. Bezahlbarer Schmuck in guter Qualität. Natürlich ist es auch hier so, daß je mehr man Finanziel anlegt, man natürlich auch hochwertigere Produkte bekommt! Meine BeurteilungIch beurteile das von mir in Augenschein genommene Produkt mit "Empfehlenswert" Bildquellen: Schmuck.de, MC Eingestellt von Wir selbst leben ja in einem großen Haus mit viel Garten und einer großen Terrasse. Für mich gibt es auch nichts schöneres als in der Erde zu buddeln und der Natur ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Die Idee ein Gartenhaus zu bauen, hatten wir schon oft. Doch leider fehlte uns bisher die Zeit dazu. Aber man muß heute ja so ein Gartenhaus ja nicht mehr selber bauen. Zum Glück findet man viele Anbieter, die einem diese Arbeit abnehmen. Ob in Baumärkten oder in speziellen Geschäfte kann man sich heute so ein Gartenhaus besorgen. Aber im Internet geht das auch. Einer dieser Anbieter, nehme ich hier ein wenig intensiver unter die "Lupe". Der Onlineshop My Garten Haus24.de bietet alles rund um die Themen: Gewächshaus Pavillion Eines von vielen Kaminöfen Seit seiner Gründung vor ca. 10 Jahren hat sich die Geschäftsidee zweier Freunde bis heute stetig weiter entwickelt und so fest etabliert, daß My Garten Haus 24 heute zu einem der führenden Onlineshops für Garten- und Gewächshäuser geworden ist. Das Angebot deckt eine breite Palette ab. Darunter finden sich Produkte Namhafter Hersteller - wie z.B. Gartenpro u.v.m. und das zu absoluten Top Preisen. Damit gewährleistet My Garten Haus 24 ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Der Online-Shop ist übersichtlich und logisch aufgebaut. Die einzelnen Kategorien umfassen GARTENHAUS GEWÄCHSHAUS PAVILLON CARPORT UND GARAGE KAMINOFEN Ganz besonders angetan bin ich von der Kategorie Pavillon. Die hier angebotenen Pavillons sind nicht nur in Sachen Optik hervorragend, sondern auch in Qualität und Verarbeitung. So werden neben hochwertigen Hölzern, auch sehr stabile Dachschindeln verwendet. Beim Pavillon "Oslo" z.B. wird das hier verwendete Holz im Kesseldruck-Impregnierverfahren bearbeitet. So wird eine Langlebigkeit des Holzes gewährleistet. Das so impregnierte Holz, kann der Witterung besonders gut standhalten. Außerdem ist dieser Pavillon noch mit vielen Besonderheiten ausgestattet. Kippfenster sowie Blumenkästen gehören genauso zum Service dieses Produktes wie die 5 jährige Herstellergarantie. Und mit einer zulässigen Schneelast von 0,75 kN auf den m2. Ist es auch für unsere Gefilde gut geeignet. Insgesamt verfügt der Pavillon "Oslo" über eine Innenfläche von ca 40 m². Und ist somit eigentlich schon fast ein kleines schnuckeliges Haus. Wer sich für die Produkte von My Garten Haus 24.de interessiert, der sollte sich dort wirklich umschauen, den es lohnt sich auf alle Fälle. Der Bestellvorgang ist genauso einfach wie die Lieferung. Einfach gewünschtes Produkt in den Warenkorb legen und zur Kasse gehen. Nach eingabe der Daten, wählt man die Zahlart aus. Iloxx Treuhandkonto (ähnliches System wie Paypal) Paypal iclear (ähnlich wie Paypal) Der Versand der Ware erfolgt nach Zahlungseingang. Innerhalb Deutschlands fallen keine Versandkosten an. Geliefert wird die Ware per LKW und bis zur Bordsteinkante. Auch die Montage der Produkte ist einfach und benötigt keinerlei Spezialwerkzeuge. Ein Detailgenauer Aufbauplan sowie eine Wandzeichnung mit fortlaufender Bebilderung erleichtern den Aufbau. Sollte man jedoch trotz alledem nicht zu recht kommen, besteht natürlich auf die Möglichkeit die Montage von einem professionellen Montageteam durchführen zu lassen. Bergenerstr.7 Warum My Garten Haus 24.de? Weil 10 gute Gründe dafür sprechen: Wer persönliche Fragen hat und/oder Anregungen und Hilfe benötigt, dem steht die Hotline zur Verfügung. Hier findet er kompetente Hilfe zu allen Themen! Bildquellen: My Garten Haus 24.de Ein Versuchskaninchen-Projekt Eingestellt von Stinkekralle zeigen! Unter diesem Slogan läuft gerade eine Aktion bei Fellpresse.Dabei soll dem Welpenverkauf im Zoohandel entgegen getreten werden. Ich finde es schlimm, wenn Welpen wie auf Wühltischen angeboten werden.Deswegen unterstützen James und ich die Fellpresse in ihrem Vorhaben und hoffen, daß recht viele dabei mitmachen!Also:Stinkekralle hoch und Schnauze zeigen gegen den Welpenverkauf im Zoohandel! Übrigens: Fellpresse ist eine Zeitung - genauer gesagt ein Satirewurstblatt - von Hunden für Hunde. Hier gibt es ständig neue Infos rund um das "Hundeleben" - aus Sicht eines Hundes versteht sich!Bildquellen: Fellpresse Das Nikken Kenko Pet PadDas Besondere hierbei sind Magnete, die im Inneren des Kissens liegen.Die sogn. Ferninfrarot-Technologie in Kombination mit der Advanced Magnetic Technologie sorgen für wohlbefinden. Die atmungsaktiven, Wärme reflektierenden, Keramikfasern tun ihr übriges.Nun nach gut einem halben Jahr kann ich sagen, daß James das Kissen sehr gut angenommen hat. Zwar liegt er nicht Regelmäßig darin aber er liegt jetzt häufiger darin als vorher. Ansonsten kommt er natürlich sofort zu uns, wenn wir z.B. im Wohnzimmer platz nehmen.Es scheint, daß die Wirkung der Magnete sich recht gut auf sein Wohlbefinden auswirken. Wenn er von seinem Kissen aufsteht, geht das recht zügig. Nicht so wenn er z.B. vom Teppich oder vom Boden aufsteht. Hier macht er das langsamer. Was ich am Nikken Kenko Pet Pad sehr gut finde, ist das leichte Handhaben zur Reinigung.Einfach den Reisverschluss auf der Rückseite öffnen und den Bezug abnehmen.Der Bezug ist voll in der Maschine waschbar. Auch der Wäschetrockner macht ihm nichts aus.Nach jeder Wäsche ist das Pet Pad wider wie neu.Daran erkennt man auch die Qualität des Produktes. Das Kissen verfügt über eine Wasserabweisende Folie.So ist gewährleistet, daß evtl. Flüssigkeiten nicht ins Innere des Kissens und somit auf die Magnete gelangen.Diese Folie lässt sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Hier sind auch deutlich die Magnete zu erkennen. Alles in allem habe ich es bisher nicht bereut, diese Investition zu tätigen. Ich kann eigentlich sagen, daß in diesem halben Jahr, James fast täglich auf diesem Kissen gelegen hat. Die Welt der Mode ist groß. Und so findet sich hier leider auch sehr viel Mode, die - vorsichtig ausgedrückt - leider wenig Persönlichkeit aufweist.Viele Produkte werden in billig Ländern hergestellt und dies zeigt sich leider sowohl in der Qualität der Stoffe wie auch in der Qualität der Verarbeitung.Legt man Wert auf Qualität, so muss man leider etwas mehr ausgeben. Man kann nicht erwarten, daß z.B. ein Hemd oder eine Bluse, die aus einem Billigmarkt kommt, die gleiche Wertigkeit aufweisen kann wie eine Bluse die aus einem Fachgeschäft kommt.So finde ich es schade, daß gerade solche Billigländern wie Pilze aus dem Boden schießen. Es scheint, man kauft sich lieber viel und dafür günstig.Leider - oder zum Glück - bin ich so nicht erzogen worden. Meine Mutter legte immer größten Wert auf Qualität. Ihr Motto war stets: "Weniger aber dafür mehr anlegen!"Das Qualität ihren Preis hat, aber trotzdem noch erschwinglich sein kann, daß beweisen heute viele Designer.In den Modemetropolen wie Paris, London und Frankfurt zeigen immer mehr Designer in eigenen Geschäftslokalen, daß man bezahlbare Mode machen und anbieten kann.Diese Mode ist individuell und hat Persönlichkeit. Viele Modedesigner stellen Kreationen für "den" Kunden her. Nichts von der Stange, sondern etwas Besonderes, etwas Exklusives. So ein Designer ist Cem Mustafa Abaci.Sein Ladenlokal befindet sich in Frankfurt/Main. Hier kann man seine Kreationen vor Ort live sehen, anfassen und probieren. Seine Kollektionen umfassen folgende Themen: Evening Die Exklusivität seiner Mode, spiegelt sich sowohl in seiner Philosophie, wie auch in seinem Ladenlokal wieder.Eine klare und exakte Aussage zieht sich durch seine Kreationen, beschrieben von einem seiner Kunden:"Persönlichkeit kann man nicht kaufen, aber betonen!" Und dies macht die Mode von ABACI. Hier wird Maßarbeit gefertigt, in alter handwerklicher Qualität und Tradition. Ob Sakko, Hosen oder ganze Anzüge. Individuell und exklusiv.Zur Zeit bekommt man bei ABACI einen dieser exklusiven Maßanzüge zum Aktionspreis. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, daß es sich hierbei um hochwertige Stoffe handelt und kein Billigimport! Allerdings bekommt man bei ABACI auch Mode von anderen Designern. So z.B. aus dem Hause Borelli. Diese Markenjeans gelten nicht um sonst als kleine Kostbarkeiten. Hier werden die verwendeten Knöpfe nach alten Juweliermustern hergestellt. Auf den Gesäßtaschen befinden sich Stickereien, die diese Modelle vervollkommnen. Aber nicht nur in Sachen Mode ist ABACI kraftvoll. Auch was die Accessoires betrifft, wird er jedem guten und exklusiven Geschmack gerecht.Insbesondere sein Duft macht hier keine Ausnahme.Einfach nur ABACI genannt verkörpert dieser Duft nicht nur die Freiheit, sein Leben zu leben wie es einem gefällt. Nein dieser Duft spricht alle Sinne an. Der Duft ABACI ist ein Eau de Parfum. Herb aber trotzdem frisch. Männlich aber durchaus auch von Frauen tragbar. Ich selbst mag herbe Düfte über alles. ABACI ist tragend, aber nicht zu schwer. Würzig und doch leicht. Pudrig und doch blumig zugleich. Eine ausgewogene Komposition ausBasilikum, Galbanum (ein Harz), Zitrone, Bergamotte, Mandarine, Muskatellersalbei, Wacholder, Roter Pfeffer, Muskat und Aldehyd (Alkohol) bilden die Kopfnoten. Bay (eine Lorbeerart), Freesie, Jasmin, Veilchen, Isis, Wasserlilie und Rose unterstreichen als Herznote. Cistus (ein Harz), Tonka*) (süßlich, ähnlich im Duft wie Vanille), Labdanum (ein Harz aus Zistrosen), Zedernholz, Vetiver (ein Süßgras), Patschuli, Moos, Amber, Moschus und Styrax (ein Baumharz) bilden den Abschluß als Basisnote. Alles in allem ein außergewöhnlicher und wunderbarer Duft. Der zwar in erster Linie für Männer kreiert wurde, jedoch durchaus auch von Frauen getragen werden kann.Seine Intensität und die lange Anhaftung zeichnen diesen Duft zusätzlich aus. Zu haben ist dieser Duft nur bei ABACI. Der Preis liegt bei 140,00 Euro für 100 ml. Da dieser Duft sehr ergiebig ist, benötigt man nur eine geringe Menge um für den ganzen Tag "umhüllt" zu sein. Aus diesem Grunde finde ich den Preis von 140,00 Euro auch nicht zu hoch gegriffen. Außerdem muss man bedenken, man bekommt einen außergewöhnlichen Duft mit qualitativ hochwertigen Ingredienzien. KontaktABACI Junghofstr. 14 60311 Frankfurt Fazit:Am besten drücke ich es mit den Worten von Herrn Abaci aus:Die Sprache der Sinne ist ohne Worte! Meine Beurteilung:Der ABACI Duft ist lange anhaftend. Sein außergewöhnlicher Duft, der verschiedene Komponenten auf so gekonnte weise vereint, beurteile ich hier mit"besonders Empfehlenswert" ___________*) Tonkabohnen benutze ich viel für mein Gebäck. Sowohl im Winter wie auch im Sommer. Für Waffeln, Kekse oder trockene Kuchen wie Guggelhupf o.ä.! Gibt ein wunderbares Aroma und ist nur in der Apotheke erhältlich. Bildquellen: ABACI, MC Designerstücke, Henkell & Co. Sektkellerei - Deinhard Rosé de Blanc et Noir - Verführung der Sinne Als gebürtige Wiesbadenerin, kenne ich natürlich schon seit vielen Jahren die Sektkellerei Henkell. Diese befindet sich malerisch und romantisch versteckt in einem Schlösschen in Wiesbaden-Biebrich. Also eigentlich zwischen Wiesbaden und Biebrich. Oft bin ich dort vorbeigefahren, wenn ich Richtung Biebrich, ans Rheinufer musst. Der Gründer Adam Henkell Im Jahr 1832 gründete Adam Henkel eine Weinhandlung, damals noch in Mainz. Etwa 25 Jahre später baute er eine Champagner-Fabrik, mit dem Ziel aus französischem Wein einen deutschen Sekt herzustellen. Dies gelang ihm auch. Im Jahr 1894 wurde die Marke Henkell Trocken geboren. Henkell Sektkellerei - Das Schloss Wenig später erfolgte der Umzug nach Wiesbaden in das kleine Schlösschen und dort hat sie auch heute noch ihren Sitz! Ein weiterer Meilenstein ist die Erfindung der Gemeinschaftswerbung. Der Firmengründer der Marke Stollwerk sowie Otto Henkell - Nachfahre Adam Henkells - haben gemeinsam eine Werbekampagne gestartet. Die erste seiner Art damals. Das Werbemarketing wurde geboren. Hierbei lag die komplette Werbung in einer Hand für zwei verschiedene Produkte. Als im Jahre 1935 der Pikkolo seinen Weg in die Regale fand, war dies wieder eine revolutionäre Neuheit.Inzwischen ist der Pikkolo aus den Regalen nicht mehr wegzudenken. Um viele Produkte erweitert, hat sich die Sektkellerei Henkell zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. Fusionen mit vielen Marken und die Gründung von Tochtergesellschaften haben die Sektkellerei Henkell bis weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht.Zu den Tochtergesellschaften zählen u.a. Deinhard KG Kurpfalz Sektkellerei GmbH Schloss Johannisberger Weingüterverwaltung GbR Menger- Krug Sektkellerei GmbH Gorbatschow Wodka KG Scharlachberg Weinbrennerei GmbH Dadurch wurde das Sortiment natürlich um viele Produkte erweitert. Neben dem Sekt, erhält man auch Champagner und Wein sowie Prossecco und andere Spirituosen - wie z.B. Batida de Coco, Jacobi 1880 und Kümmerling, um nur einige zu nennen. Aus all diesen wunderbaren Produkten durfte ich etwas ganz besonderes testen.Den Deinhard Rosé de Blanc et Noir.Hierbei handelt es sich um einen leichten und spritzigen Sekt. Der trotzdem fruchtig und vollmundig ist. Die Farbe ist klassisch und wie wir sie von einem Rosé kennen. Sein herrliches Cuvé ist - obwohl es sich hierbei um einen halbtrockenen Sekt handelt - nicht zu süß. Feinperlige Bläschen steigen im Glas hoch und verbreiten ein fruchtiges Aroma. Er ist vollmundig und lieblich zugleich. Dabei aber jung und spritzig.Ich habe diesen Sekt bei einem meiner kleinen Feten ausgegeben und musste leider feststellen, daß der Sekt meinen Gästen so gut geschmeckt hat, daß ich leider mit 2 Flaschen nicht hinkam. Alle waren so begeistert, daß sie sich die genaue Bezeichnung aufgeschrieben haben.Ich hatte den Sekt auf zwei verschiedene Arten serviert:pur auf Himbeersorbet und beides war ein Volltreffer! Dazu kommt, das dieser Sekt besonders bekömmlich war. Ich hatte - obwohl ein empfindlicher Magen - keinerlei Probleme. Eines muss ich noch sagen:Der Deinhard hat mich in Gedanken zurück nach Wiesbaden gebracht. Dort hat mich die Deinhard Werbung viele Jahre begleitet. An der Wand eines bekannten Hotels in Wiesbaden prangten die Worte:Dein Sekt sei Deinhard! Und das ist jetzt schon über 30 Jahre her! Man wie die Zeit vergeht! Wer mehr über das Unternehmen Henkell & Co Sektkellerei erfahren möchte, der findet interessante Infos auf der Website des Unternehmens. Henkell und der Umweltschutz: Auch was den Umweltschutz betrifft ist Henkell führend. Bereits im Jahr 1998 wurde die erste Umwelterklärung bekannt gegeben. Also:Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.Einmal im Jahr gibt es einen sogn. Sekttag - leider in diesem nicht, da es Bauarbeiten unmöglich machen -. Kontakt Henkell & Co. Sektkellerei KG 65187 WiesbadenZum Abschluss:Eine besondere Seite der Sektkellerei Henkell wird noch gepflegt: Sekt.de. Hier findet man neben Informationen - wie Herstellung von Sekt - auch spannende Gewinnspiele und viele Rezeptideen. Fazit:Mit Deinhard Rosé de Blanc et Noir bereichert ein leckerer Sekt, der beschwingt, frisch und jung ist, die Produktpalette der Henkell Sektkellerei. Meine Beurteilung:Ich beurteile den Deinhard Rosé de Blanc et Noir mit"besonders Empfehlenswert" Bildquellen: Henkell, MC Sekt und edle Getränke Woran denkt man, wenn man die Farben blau-weiß sieht?Schneebedeckte Berge Bayerisch Kraut und natürlich Bayern Aber auch an das Unternehmen "Zimmermann". Unwillkürlich denkt man bei Weißwurst an Bayern und die Firma Zimmermann. Zumindest geht es mir so.Das aber bei die Firma Zimmermann mehr als nur Weißwurst hergestellt wird, darauf will ich hier einmal näher eingehen.Zimmermann hat seinen Sitz in Bayern schon seit dem Jahr 1894. Seit dem ist Zimmermann nicht mehr aus den kulinarischen Leckereien des Freistaates Bayern wegzudenken.Seit nunmehr 110 Jahren verfolgt das Unternehmen Zimmermann konsequent und ohne wenn und aber die Philosophie, daß nur höchste Qualität und Güte gut genug für die Kunden sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil:Seit dem Jahr 1996 wird bei Zimmermann eine neue Produktlinie gefahren: BIO auf höchstem Niveau.Getreu dieser Firmenphilosophie werden auch die Mitarbeiter regelmäßig geschult und weitergebildet.Auch die konsequenten Investitionen in moderne Produktionsanlagen sowie das damit verbundene Engagement in immer neuere Produkte zeichnen das Unternehmen aus.Nicht zuletzt dadurch zollt Zimmermann der Natur Respekt. Was den Schutz der natürlichen Ressourcen betrifft hat Zimmermann hier große Erfolge aufzuweisen. Aufgrund der aktiv betriebenen Umweltpolitik im Hause Zimmermann konnten z.B. bis zu 40 % beim Verbrauch von Gas, Öl und Strom in den letzten 5 Jahren verzeichnet werden. Und das bei jedem Kilo fertig produziertem Erzeugnis!Aber nicht nur hier konnte erfolgreich gespart werden, auch im Bereich Wasserverbrauch - welches im Augenblick so kostbar wie nie ist - konnten Erfolge erzielt werden. Zimmermann ist aber nicht nur darauf bedacht Ressourcen zu sparen, sondern auch einen großen Beitrag zur Erhaltung unserer Luftreinheit zu bringen. So wurden durch konsequente Maßnahmen im Bereich der CO² Verringerung sogar bis zu 25.000 Tonnen der schädlichen CO²-Emissionen eingespart!Damit hat Zimmermann den sogn. integrierten Umweltschutz maßgeblich gefördert. Nach einem kurzen und sehr netten Kontakt, wurde mir ein Test von mehreren Produkten der Firma Zimmermann ermöglicht.In meinem Testpäckchen waren:Delikatess Lyoner Leberknödel-Suppe und aus der Bio-Linie Maultaschen-Suppe Die delikatess Lyoner ist von einer schönen festen Konsistenz. Denkt man an Lyoner, denkt man natürlich in erster Linie an das Saarland. Das man aber auch in Bayern eine leckere Lyoner bekommt, daß zeigt Zimmermann. Die Lyoner mit einem sauren Gürkchen auf einer leckeren Scheibe herzhaften Brotes ist einfach ein genuß. Der Fleischanteil liegt hier bei 85 %. So ist eine schöne Schnittfestigkeit gewährleistet. Sie ist fleischig und kernig im Biss.Die knackigen Bayern, sind kleine dünne Wüstchen, mit einer pikant-deftigen Note. Über Buchenholz geräuchert und mit erlesenen Gewürzen schmackhaft abgestimmt, sind die kleinen knackigen Bayern lecker zu Kartoffelsalat oder auch so zum naschen! Mit einem Fleischanteil von 95 % sind sie besonders Fleischig und Kernig. Und mit 267 Kalorien pro 100 g kann man auch durchaus eine mehr genießen! Die Leberknödel-Suppe ist typisch Bayerisch. Herzhaft und würzig. Der Lebergeschmack bei den Knödeln ist intensiv aber nicht aufdringlich. Die Konsistenz kompakt und dabei aber saftig. Die Suppe selbst ist würzig und man schmeckt u.a. die Petersilie gut heraus. Alles in allem eine leichte Suppe mit einer leckeren Einlage. Wobei jede Komponente seinen eigenen Geschmack beibehalten hat. Mein letztes Produkt ist die Maultaschen-Suppe aus der Bio-Linie von Zimmermann.Hierbei handelt es sich um die klassischen Maultaschen - die wir aus dem "Schwäbe Ländle" kennen -, die jedoch gekonnt mit einer leckeren Einlage aus Kalbfleischbrät und herzhaft abgerundet durch eine würzige Brühe ihren Weg auf unseren Teller findet. Das Kalbfleischbrät hat einen fleischigen Geschmack, der harmonisch von einem zarten Steinpilzgeschmack begleitet wird. Als Abrundung dient der Spinat, der fein gewiegt wurde. Das Brät ist locker und saftig. Die Maultasche selbst ist geschmackvoll abgeschmeckt. Hat einen leichten Biss bleibt dabei jedoch kernig aufgrund des verwendeten Hartweizengrießes. Dadurch und durch die Verwendung von Vollei hat die Maultausche auch einen schöne appetitliche Färbung. Die Brühe ist würzig und gehaltvoll. Ein leichter Fleischgeschmack unterstreicht sie. Abrundung erhält sie zusätzlich durch die verwendeten Gewürze sowie der feinen Petersilie. Und mit gerade einmal 49 Kalorien und 1 % Fett je 100 g ein leichter Sattmacher, den man durchaus öfter einmal - auch zwischendurch - genießen kann. Wer sich für Zimmermann-Produkte interessiert, der sollte sich in jedem gut sortierten Supermarkt umschauen. Dort findet er mit Sicherheit Zimmermann-Produkte. Und wer wissen möchte, was man alles mit den Zimmermann-Produkten machen kann, der findet auf der hauseigenen Website viele Rezepte rund um das Thema Genießen! Die Firma Zimmermann bietet aber auch einen sogn. Werksverkauf an. Hier kann man günstig Produkte erwerben. Leider ist der Weg für mich zu weit, sonst wäre ich bestimmt "Dauergast"! Öffnungszeiten für den Werksverkauf: Dienstag 14.00 – 17.00 Uhr Donnerstag 14.00 – 17.00 Uhr Freitag 10.30 – 12.30 UhrKontakt:Fleischwerke E. Zimmermann GmbH & Co. KG E.-Zimmermann-Str. 29 Fazit:Leckere und qualitativ hochwertige Produkte kann man durchaus auch ohne umweltbelastende Emissionen herstellen. Dies zeigt eindringlich das Unternehmen Zimmermann. Und der Erfolg bleibt nicht aus! Das zeigt sich schon alleine darin, daß das Unternehmen Zimmermann schon seit 110 Jahren auf dem Markt vertreten ist! Meine Beurteilung:Alle von mir getesteten Zimmermann-Produkte bewährte ich hier mit"besonders Empfehlenswert"Bildquellen: Zimmermann, MC
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Welche Auswirkungen hat die EU-Verordnung vom 4. Juli 2012 auf die Erbschaftsregelungen in Deutschland?
Leistungsbeschreibung Kanzlei Dr.Hök Stieglmeier & Kollegen Wir betreuen in unserer Kanzlei schwerpunktmäßig in- und ausländische Bauunternehmen, Ingenieurunternehmen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer von Wohnungs- und Gewerberaumbestand, Bauträger, Investoren für Industrieanlagen, Handwerksbetriebe und freiberuflich Tätige. Die Betreuung umfasst u.a. die anwaltliche Beratung, den Bau von Anlagen und Infrastrukturvorhaben im Ausland die Prozessführung, namentlich in Bausachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Architekten- und Ingenieursachen (vornehmlich mit Auslandsbezug) in Erbstreitigkeiten (vornehmlich mit Auslandsbezug) mit Auslandsbezug im Allgemeinen (z.B. Schuldner mit Sitz im Ausland) die Vertragsverhandlungen im In- und Ausland sowie die Forderungseinziehung im In- und Ausland einschließlich der inländischen und grenzüberschreitenden Vollstreckung. die richterliche oder richterähnliche Tätigkeit (Streitbeilegung), durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hök als Schiedsrichter, als Dispute Adjudicator, Hieraus haben sich die nachstehenden Arbeitsfelder ergeben: Wir befassen uns im In- und vor allem im Ausland mit allen Fragen des zivilen und öffentlich Baurechts im Bereich Hoch- und Innenausbau, Tiefbau sowie Anlagenbau (etwa Kraftwerksbau, Erneuerbare Energien, Hafenbau, Kläranlagen). Die Gestaltung von Bauverträgen unter Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) oder FIDIC-Vertragsmustern, die Auftragsvergabe (Submission), insbesondere auch nach Weltbank-Vergabebedingungen (SBDW), die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen (vor allem nach FIDIC White Book), die Führung von Bauprozessen vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten und Dispute Adjudication Boards sowie die Führung von Architektenprozessen und die Forderungssicherung und Forderungseinziehung nehmen einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Daneben begleiten wir Baugenehmigungsverfahren und vertreten Bauherrn vor den deutschen Verwaltungsgerichten. Über die Jahre hinweg war Herr Dr. Hök in namhafte Großprojekte involviert: Museumsbau in Qatar Hafen in Timor Leste Nahrungsmittelfabrik in Chile Metroline in Qatar Entwicklung der Innenstadt von Doha Kohlekraftwerke in Südafrika Windenergieanlagen in der Nordsee (Tripods, Monopiles, Cabling, Substation, Windenergiekonverter) Wasserkraftwerk in Nepal Dammbau in Syrien Straßenbauvorhaben in Armenien, Tansania, Bosnien Kläranlagen in Palästina und Rumänien Bewässerungsprojekte in Mali und Armenien Transmission Lines in Tansania, Kamerun Stadtentwicklung in Botswana Brauereien in Vietnam Herr Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten, insbesondere aber mit der Übersetzung und Kommentierung der FIDIC Vertragsmuster. Hök, FIDIC Red Book, 2. Auflage, Berlin 2006 Hök, FIDIC Yellow Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC Silver Book, Berlin 2007 Hök, FIDIC White Book, Berlin 2007 Hök/Ludwig, FIDIC Green Book, Berlin 2008 Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 ff. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Hök, Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts, Heidelberg 2005 Hök, FIDIC Dispute Adjudication, Berlin 2007 Hök, FIDIC Red Book harmonised version, ICLR 2006, 405 ff. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld, ZfBR 2014, 627 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works, International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], 325 ff. Hök/Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 ff. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 Herr Dr. Hök ist von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils (FIDIC) in Genf als akkreditierter Trainer autorisiert, sämtliche Schulungen zu FIDIC Verträgen durchzuführen. Diese werden in deutscher Sprache über den VBI veranstaltet. Einzelheiten dazu finden sich auf der Seite www.germanfidicseminare.de. Ferner hält Herr Dr. Hök auch FIDIC Schulungen im Ausland ab, in der Regel auf Einladung und Ernennung durch FIDIC. Dr. Hök hat FIDIC Schulungen u.a. in Botswana, Ghana, Indonesien, Jordanien, Kenia, Korea, Oman, Qatar, Tansania, Uganda, abgehalten. Herr Dr. Hök veröffentlicht regelmäßig Rechtsprechungszusammenfassungen zu Rechtsprechung der Gerichte mit Blick auf FIDIC Verträge. Sie finden diese in der IBR: IBR 2016, 1055 (UK) Privy Council, Urteil vom 06.08.2015 - No 0031/2014 und 0032/2014 - Auch der Besteller muss sich strikt an das FIDIC Red Book (1999) halten! IBR 2016, 1035 Court of Appeal Singapore, Urteil vom 27.05.2015 - Civil Appeals Nos 148 and 149 of 2013 Summonses Nos 5277 and 5985 of 2014, [2015] SGCA 30 (rechtskräftig) - Bindende FIDIC-DAB-Sprüche können nach ICC-Schiedsregeln vollzogen werden! IBR 2016, 1034 High Court (TCC), Urteil vom 10.10.2014 - Peterborough City Council v. Enterprise Managed Services Ltd [2014] EWHC 3193 (TCC) England - Klausel 20.8 FIDIC regelt keine Ausstiegsoption aus Dispute Adjudication! IBR 2014, 1315 BGE, Urteil vom 07.07.2014 - 4A_124/2014 - FIDIC-DAB-Klauseln sind grundsätzlich zwingend! IBR 2014, 1206 High Court, Urteil vom 23.05.2013 - HT-13-88 [2013] EWHC 2356 (TCC) - Klausel 67.1 FIDIC 1987 kann die Bestellung eines Schiedsrichters nicht verhindern! IBR 2014, 1205 High Court Singapore, 16.07.2014 - 683/2013U, [2014] SGHC 146 (nicht rechtskräftig) - Keine Vollzugslücke in FIDIC-Verträgen in Bezug auf nicht endgültige DAB-Sprüche! IBR 2014, 1203 High Court (England), Urteil vom 11.10.2013 - HT-13-370 (TCC) - Vertragswidriges Verhalten rechtfertigt Eilverfügung gegen Garantieanforderung! IBR 2014, 1202 High Court, Urteil vom 16.04.2014 - HAT-11-63, [2014] EWHC 1028 (TCC) - Die Frist für eine Claim Notice beginnt erst ab Kennenmüssen der relevanten Umstände IBR 2014, 1193 South Gauteng High Court, 06757/2013, ZAGPJHC 155 - FIDIC-Verträge sichern den Cash Flow an den Unternehmer! Die Kanzlei hat sich auch in den Randgebieten des Internationalen Baurechts qualifiziert, z.B. zu Versicherungsfragen (Haftpflichtversicherung, Contractor All Risk Insurance, Décennale). Die Kanzlei hat versicherungsrechtliche Gutachten zu Haftpflichtfällen im Irak, Bulgarien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erstattet und war vielfach in Fragen der „Décennale“ Haftung nach französischem Vorbild involviert, z.B. in den VAE, Kamerun, Algerien, Frankreich, Rumänien. Besonderheiten des Grundstücksrechts in den neuen Bundesländern Mietrecht, Wohnraummietrecht und Gewerberaummietrecht Wir befassen uns mit allen grundstücksspezifischen Eigentumsfragen, insbesondere der Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, grundstücksbezogenem Bankrecht (Finanzierungsfragen), Mängelfragen, Bauträgermodellen, Wohnungseigentumsfragen, Grenzstreitigkeiten und Nachbarrechtsproblemen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 345 ff. Hök, Zum Wohnungsmietpreisrecht im Beitrittsgebiet, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1994, S. 331 ff. Hök, Verjährung von Zinsen und Nebenansprüchen der Sicherungsgrundschuld, MDR 1994, S. 645 ff. Hök, Ergänzende Mietvertragsauslegung unter Berücksichtigung des ZGB als Geschäftsgrundlage, MDR 1994, S. 1157 Grundstücksrecht spielt aber auch in der Planung, Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben eine große Rolle. So müssen Eigentumsvorbehalte und andere Sicherungsinstrumente auf ihren Bestand im Ausland geprüft werden. Eigentumsrechtliche Fragen sind mithin stets wichtige Nebenaspekte des Kerngeschäfts der Kanzlei, dem Baurecht. Über Jahre hinweg hat sich die Kanzlei mit den Problemen, die aus der Eigentumsordnung der DDR entsprangen, vertraut gemacht. Sie hat im Mandanteninteresse die Sachenrechtsbereinigung, vermögensrechtliche Verfahren, die Vermögenszuordnung und die Abwicklung der Rechtsverhältnisse mit den ehemaligen Verfügungsberechtigten betrieben. Hinzu kamen Fragen aus dem Gebiet der Schuldrechtsanpassung (Datschengrundstücke etc.) und die Abwicklung von Altverträgen mit Bauunternehmen und die Entschuldung von Grundstücken mit Aufbauhypotheken etc. Diese Aufgabenstellung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Rechtsanwalt Dr. Hök ist auf diesem Gebiet seinerzeit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Hök, Neuerwerb und Rückerstattung von Grundstücken in den neuen Bundesländern, 2. Auflage, Neuwied 1993 Hök, Zur Gestaltung und Wirksamkeit von Verträgen, die auf den Erwerb einer Baulichkeit im Sinne der §§ 312 ff. ZGB gerichtet sind, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht,1993, S. 345 ff. Hök, Zur Kollision von Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 BauGB und angemeldeten Restitutionsansprüchen, Grundstücksmarkt und Grundstücksrecht, 1993, S. 135 ff. Hök, Zur Zulässigkeit von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Immobilien, die anspruchsbefangen im Sinne des VermG sind, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 144 ff. Hök, Zum Eintritt des Berechtigten nach § 16 VermG in bestehende Rechtsverhältnisse, Zeitschrift für offene Vermögensfragen 1993, S. 147 ff. Die Kanzlei Dr. Hök hat im Mandanteninteresse Schieds- und Adjudicationsverfahren (DAB Verfahren) in Botswana (Städtebauliche Entwicklung), Schweden (Anlage), BiH (Straßenbau), Deutschland (Hochbau, Windenergieanlagen, Umspannstation), Afghanistan (Straßenbau, Kläranlage), Schweiz (Anlage) betreut. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Kanzlei liegt seit jeher in der grenzüberschreitenden Forderungseinziehung und dem internationalen Claim Management. Wir wägen ab, wo Zahlungsklagen sinnvoller Weise zu erheben sind (Forum shopping). In die Erwägungen fließen die Kosten des Verfahrens, die Verfahrensdauer, materiell-rechtliche und internationalprivatrechtliche und andere praxisrelevante Aspekte ein. Wir treiben Forderungen im grenzüberschreitenden Mahnverfahren ein. Wir betreiben die Zwangsvollstreckung im Inland und im Ausland. Rechtsanwalt Dr. Hök ist insoweit mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen hervorgetreten. Genannt seien: Müller/Hök, Einzug von Auslandsforderungen Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Neuwied 1987 ff. (Loseblatt) Hök, Discovery proceedings als Anerkennungshindernis Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, Monatsschrift für deutsches Recht (MDR) 1988, S. 186 ff. Both/Hök, Praxis der Zwangsvollstreckung, Teil 11, 2005 Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005, Fach 25, 159 ff. Die Beschäftigung mit dem Internationalen Privatrecht (IPR) ist in Zeiten der Globalisierung nicht mehr wegzudenken. Die Kanzlei Dr. Hök, Stieglmeier & Kollegen hat diese Materie schon immer als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit gesehen. Das IPR ist geregelt im Gesetz über die Einführung des BGB und in einer Vielzahl von völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Europäischen Verordnungen. Unternehmerische Tätigkeit ist heute kaum noch ohne Auslandsberührung denkbar. Zum anderen bietet das Ausland vielfältige Kapitalanlage- und Investitionsmöglichkeiten. Im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch liegen jedoch vielfältige Risiken und Chancen. Unsere Tätigkeit auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts dient der Bestimmung und Auswahl des jeweils anwendbaren Rechtes bei Unternehmensgründungen, Unternehmenskäufen, bei Kapitalanlagen (insbesondere Grundstückskäufen), Investitionen sowie bei der Forderungseinziehung und schließlich auch in Nachlasssachen. Das IPR ist nationales Recht. Es ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Anknüpfungspunkte der Kollisionsnormen können voneinander abweichen (z.B. Staatsangehörigkeit, Sitz des Rechtsverhältnisses, Aufenthaltsort etc.). Es kann aufgrund der Rechtsverschiedenheit durchaus vorkommen, dass das IPR eines anderen Staates entweder auf das Recht des Verweisungsstaates zurückverweist oder auf das Recht eines dritten Staates weiter verweist. Dies akzeptiert das deutsche IPR im Grundsatz, in dem es eine Gesamtverweisung annimmt. Um ein endloses Hin- und Her zu vermeiden, bricht allerdings das deutsche IPR die Rückverweisung ab, Art. 4 Abs. 1 S. 2 EGBGB. Das IPR des vertraglichen Schuldrechts ist bislang im Römischen EWG-übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht vom 19. Juni 1980 (BGBl 1986 II, S. 810) vereinheitlicht. Seit dem 17.12.2009 wird das IPR des Vertragsrechts in der Europäischen Verordnung Rom I geregelt Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I). Zudem sind in Europa seit dem 11.1.2009 auf außervertragliche Schuldverhältnisse die Kollisionsnormen der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) anzuwenden. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) trat für die Bundesrepublik Deutschland am 01.01.1991 in Kraft. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens ist aber bereits gegeben, wenn die Regeln des IPR zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates führen, Art. 1 Abs. 1 lit. b) UN-Übereinkommen (vgl. OLG Düsseldorf RIW 1993, S. 325). Für die Kaufpreiszahlung gilt Art. 53 UN-Übereinkommen. Das Wiener UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (BGBl 1989 II, S. 588) ist Völkerrecht. Es gilt als unmittelbar anwendbares deutsches Recht. Das Übereinkommen (abgekürzt CISG) ist stets vorrangig vor dem innerstaatlichen Recht (als auch dem internationalen Privatrecht) anzuwenden. Das übereinkommen findet im seinem Anwendungsbereich stets als lex fori Anwendung. Nur wenn ein Staat berührt ist, der noch kein Vertragsstaat ist, dann muss das Vertragsstatut ermittelt werden. FIDIC Verträge sind kein Recht; es handelt sich um vertragliche Gestaltungsvorschläge des Internationalen Verbandes der Beratenden Ingenieure in Genf. Allerdings haben sich FIDIC Beidngungen ind er Praxis als robust und ausgewogen erwiesen. Sie sind als Best Practice Standard anerkannt und weit verbreitet und Rechtsvergleicher rücken sie in die Nähe von anderen Softlaw Standards, wie den UNIDROIT Prinzipien. Die Internationale Handelskammer in Paris gibt die sog. INCOTERMS heraus. Die bekanntesten Klauseln sind FOB und CIF. INCOTERMS werden nicht kraft Handelsbrauches, sondern kraft Vereinbarung Vertragsbestandteil. Der Regelungsgehalt der INCOTERMS beschränkt sich auf Fragen der Warenabnahme, des Preis- und Gefahrüberganges sowie der Aus- und Einfuhr von Gütern. Die INCOTERMS enthalten grundsätzlich keine Regelungen zum Erfüllungsort. Einzige Ausnahme ist CIF (cost, insurance, freight) im Überseegeschäft, welche den Abladeort zum Leistungsort für den Verkäufer macht. Zum Internationalen Privatrecht im weiteren Sinne gehören auch Fragen der Immunität von Staaten, Staatsoberhäuptern, diplomatischer und konsularischer Vertretungen sowie der in den Missionen tätigen Menschen. Die Immunitätsregeln entscheiden über die Gerichtsfreiheit rechtserheblicher Erklärungen und Handlungen der vorstehenden natürlichen und juristischen Personen. Ausländisches Privatrecht, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Kapitalanlagen im Ausland, vor allem in Frankreich Vergaberecht im Ausland, vor allem in Algerien, Botswana, Frankreich, Tansania Baurecht im Ausland, vor allem französisches und englisches Recht mit langjähriger Erfahrung in Südosteuropa, Afrika und Asien Verbraucherschutzrecht, vor allem in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko Wir können bei der Ermittlung des jeweils anwendbaren ausländischen Rechts auf eine große eigene Bibliothek, Datenbanken, Universitätsbibliotheken und nicht zuletzt auf unsere langjährig gewachsenen Eurojuris-Verbindungen zurückgreifen, die wir in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und verfestigt haben, so dass insbesondere gute Beziehungen nach Frankreich, England, Belgien und Spanien bestehen. Ferner existiert ein Netzwerk in Afrika und Asien. Unsere Arbeit mit dem ausländischen Recht öffnet den Blick für neue Lösungsansätze und Ideen. Sie schafft in Rechtsbeziehungen mit Auslandsberührung Rechtssicherheit. Gegebenenfalls reichen wir die Sachfrage an einen für das betroffene Recht ausgewiesenen Gutachter weiter. Wir haben vor allem mit dem französischen (und aus ihm abgeleiteten Rechtsordnungen, wie z.B. algerischem und tunesischen Recht) und dem englischen, schweizerischen und türkischen Recht gearbeitet. In den letzten Jahren kamen praktische Erfahrungen vor allem in Botswana, Südafrika, Tansania, Vietnam hinzu. Nach der überkommenen deutschen Rechtsprechung waren die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes galt (BGHZ 25, S. 134, 144; BGHZ 53, S. 181, 183). Nach dem Personalstatut entschied sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit ggf. auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56). Seit 1999 hat sich aber aufgrund der Rechtsprechung des EuGH das gesamte Kollisionsrecht der Gesellschaften nachhaltig geändert (vgl. EuGH ZIP 1999, S. 438). Wir beraten unsere Mandanten, wenn sie ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Schwerpunkt ist die Beratung bei Immobilienanlagen. Immobilienkäufe und -verkäufe im Ausland unterliegen besonderen Gesetzmäßigkeiten. Regelmäßig findet ausländisches Recht Anwendung. Der Eigentumserwerb, die Kreditbesicherung und der Schutz der Kapitalanlage sind von Land zu Land unterschiedlich und manchmal kaum durchschaubar geregelt. Wir prüfen Kaufverträge, gestalten Kaufverträge und klären über die Risiken und Möglichkeiten auf. In die Beratung müssen häufig auch erbrechtliche Gesichtspunkte einfließen, da in einigen Ländern, wie z.B. Frankreich und England, Immobilien nach dem Lagerecht vererbt werden. Die Kanzlei verfolgt insbesondere regelmäßig die Entwicklung in Frankreich. Herr Dr. Hök hat sich zunehmen auf die richterliche bzw. richterähnliche Streitbeilegung, vor allem in der Bauindustrie konzentriert. Er war und ist als Adjudicator, Schiedsrichter und Mediator tätig. Hafenbau in Mexiko Hafenbau in Marokko Bewässerung in Mali Flughafen in Mali Straßenbau in Polen Bewässerung in Armenien Straßenbau in Armenien Flughafenbau in Lettland Windenergieanlagen (Fundamente, Kabelleger) in Deutschland (Außenwirtschaftszone) Kläranlage in Palästina Herr Dr. Hök ist auf der „FIDIC President´s List“ der geprüften Adjudicator gelistet. Die dafür erforderliche Prüfung hat er 2009 abgelegt. Herr Dr. Hök bildet seither FIDIC „Adjudicatoren“ aus und prüft sie weltweit. Er war u.a. in die Prüfung von FIDIC Adjudicatoren in Deutschland, Frankreich, Japan, Philippinen und Tansania involviert. Herr Dr. Hök hat sich mehrfach wissenschaftlich zu FIDIC Adjudication in Fachzeitschriften geäußert: Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaan Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaan Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff. Wir beraten und vertreten Mandanten in Nachlassangelegenheiten, insbesondere soweit Nachlass auch oder ausschließlich im Ausland belegen ist. Insoweit galt es zum Inkrafttreten der Europäischen Erbrechtsverordnung (VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beachten, dass Deutsche zwar nach deutschem Recht beerbt werden, dass es aber bei ausländischem Immobilienvermögen zu einer sog. Nachlassspaltung kommen konnte. Der ausländische Nachlass wird dann ggf. nach ausländischem Recht beerbt. Dies kann im Einzelfall zu unvorhergesehenen Erbbeteiligungen führen, etwa durch Lebensgefährten des Erblassers, die ohne mit diesem verheiratet zu sein, zu gesetzlichen Erben werden. Herr Dr. Hök hat das neue französische Erbrecht überblickartig dargestellt: Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 333 (Teil 1) Hök, Neues französisches Erbrecht, ZFE 2007, 372 (Teil 2) Seit dem Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Verordnung gilt europaweit das Recht des Erblasserdomizils. Das führt zu völlig neuen Fragestellungen, z.B. wie ggf. das deutsche Grundbuch auf der Grundlage ausländischen Immobilienrechts berichtigt werden soll, wenn ein Erbfall eingetreten ist. Aus Sicht deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland wird das neue Recht die Frage aufwerfen, wie eventuell existierender Immobilienbestand im Ausland regularisiert werden soll. Im Übrigen findet sich auf der Homepage der Kanzlei zahlreiche Beiträge zum französischen Erb- und Grundstücksrecht. Wir beraten und vertreten Mandanten auf dem Gebiet des Wohnungs- und Gewerbemietrechts. Das Mietrecht hat ausschlaggebende Bedeutung für die Bewertung von Immobilien und ihre Entwicklung. Mieterhöhungen, Mietpreisbindungen, Modernisierungen, Instandhaltungsarbeiten, Betriebskostenabrechnungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten. Eingeschlossen ist die Prozeßführung in Mietsachen. Herr Dr. Hök ist mit folgenden Veröffentlichungen hervorgetreten: Das mietrechtliche Dezernat wird von Frau Herrn Rechtsanwalt Enrico Vedder geleitet. Wir befassen uns mit zivilrechtlichen Problemen der Kaufleute, für welche teilweise neben oder anstatt der allgemeinen privatrechtlichen Normen vor allem die im Handelsgesetzbuch gefassten Regelungen, aber auch Handelsbräuche eine Rolle spielen. Besonderheiten entstehen auch auf diesem Gebiet durch geltende Internationale Vereinbarungen und durch die Sonderregelungen hinsichtlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Kaufleuten. Neben den aus den bloßen Handelsgeschäften resultierenden Streitigkeiten, kommt den gesellschaftsrechtlichen Konflikten der Personenvereinigungen des Privatrechts insbesondere der Personenhandels- und Kapitalgesellschaften sowie der Genossenschaften eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich sind wir insbesondere in den die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Kommanditgesellschaft, die eingetragenen Genossenschaft, die Aktiengesellschaft und die offenen Handelsgesellschaft betreffenden Bereichen beschäftigt. Unsere Beratungsleistungen umfassen Fragen, welche bei der Gründung der Gesellschaft entstehen oder welche die Satzungsänderungen, die Beschlussfassung, eine beabsichtigte Sitzverlegung, die Kapitalherabsetzung oder –erhöhung oder die Gestaltung von Geschäftsführerverträgen betreffen. Ebenso beraten wir Mandanten bei Problemen der Haftung der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Liquidatoren. Unsere gesellschaftsrechtliche Beratung reicht von der Phase der Gründung, über den alltäglichen Geschäftsbetrieb bis zur Umwandlung oder Liquidation der Gesellschaft. Insbesondere der Konfliktvermeidung und Absicherung rechtlicher Positionen in künftigen Vertragsrechtsverhältnissen dient eine sorgfältige Vertragsgestaltung. Unsere Beratung hierbei umfasst die Gestaltung der auf den Einzelfall bezogenen, konkreten Regelungen, ebenso wie den Entwurf Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Insoweit liegt ein Schwerpunkt auf der Gestaltung internationaler Bau- und Ingenieurverträge. Herr Dr. Hök bringt seine Expertise auch bei FIDIC ein, z.B. als Legal Advisor für den FIDIC Design & Build Subcontract und das Operate, Design and Build Vertragswerk (ODB). Er war und ist weltweit beratend in Fragen der Vertragsgestaltung involviert, u.a. für eine Fabrik der Autozulieferindustrie in Marokko, ein Krankenhausvorhaben in Trinidad und Tobagio, eine Nahrungsmittelfabrik in Chile, Photovoltaikanlage in England, Grundstückskaufverträge in Frankreich, Unternehmensübernahme in Frankreich, Joint Venture in Algerien, etc. Die Kanzlei hat auch ein arbeitsrechtliches Dezernat, dass von Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier geleitet wird. Das Arbeitsrecht stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensplanung und –führung dar. Frau Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier betreut arbeitsrechtliche Mandate seit mehr als 20 Jahren, vor allem in den Bereichen Kündigungsschutz, Freie Mitarbeiter, Schadensersatz. Die Kanzleimitarbeiter sind mehrsprachig. Wir können auf Englisch und Französisch kommunizieren. Wir arbeiten ständig auf höchstem Niveau in und auf Deutsch, Englisch und Französisch. In den vergangenen Jahren hat sich der Schulungsbedarf zu Themen der internationalen Vertragsgestaltung, Forderungsbeitreibung und -sicherung sowie Prozessführung erheblich verstärkt. Herr Dr. Hök referiert auf Schulungsveranstaltungen der IBR und im Rahmen der FIDIC Schulungen von VBI & FIDIC sowie im Rahmen seiner übrigen Lehrtätigkeit (HTW Berlin, Leuphana Universität, etc.). Er bietet darüber hinaus aber auch Inhouse-Schulungen zu den Themen Internationale Forderungsbeitreibung, Gestaltung internationaler Bauverträge sowie internationales Bauvertragsmanagement an. Ein umfangreiches Schulungsprogramm zu FIDIC Verträgen ist verfügbar. Herr Dr. Hök schult Ingenieure, Rechtsanwälte und Kaufleute weltweit. Er hat Schulungen in Asien (Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Korea, Kuwait, Oman, Philippinen, Qatar, Timor Leste), Europa (Dänemark, Deutschland, Kroatien, Serbien, Bosnien) und Afrika (Botswana, Ghana, Kenia, Sudan, Südafrika, Tansania, Uganda) durchgeführt. Herr Dr. Hök ist Mitglied des Verband der Beratenden Ingenieure, der deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung und der DRBF. Tel.: +49 (0) 30 - 3000 760-0 Fax: +49 (0) 30 - 3000 760-33
Schlüsselfertige Trainings Praxisbewährt und sofort verfügbar Ressourcen & Gesundheit Awareness Training: Gefahrgut - das Wichtigste im Überblick (mehr...) Inhaltsverantwortung: SafeSecure - Christoph Arnet Jahreslizenz / User € 20.- Unternehmenslizenz auf Anfrage Transport von Gefahrgut auf der Strasse 2019 (mehr...) Inhaltsverantwortung: Mitter Safety Consulting - Raul Mitter Sprachen: BG, DE, EN, ES, FR, IT, NL, PL, PT, TR, RU Jahreslizenz / User € 50.- Transport von Gefahrgut als Luftfracht 2019 (mehr...) Sprachen: DE, EN, CN, ES, TR Transport von Gefahrgut im Seeverkehr 2019 (mehr...) Sprachen: DE, EN, CN, ES, FR, IT, PT, TR Ladungssicherung palletierter Ware auf Strassenfahrzeugen (mehr...) CTU Code / CoP (mehr...) Inhaltsverantwortung: EUROSAFE GmbH - Wolfgang Neumann Jahreslizenz / User € 38.- Gefahrgutschulung für Befüller in der Schweiz (mehr...) Jahreslizenz / User € 30.- GHS (mehr...) Inhaltsverantwortung: ecomed - Dr. Ulrich Hondelmann Sprachen: DE, EN, CN, ES, FR, IT, PT, HU Lagerung von gefährlichen Stoffen (mehr...) Sprachen: DE, EN, ES Office Ergonomics (mehr...) Inhaltsverantwortung: MdA Business Communications AG Jahreslizenz / User € 19.- Bekannter Versender CH (mehr...) Käufer- und Verkäuferpflichten im internationalen Warenhandel (mehr...) Inhaltsverantwortung: GSL Consulting - Beat Schlumpf Sprachen: DE, CN, EN, ES Root Cause Analysis: Causal Tree Method (mehr...) Verpackung - Grundlagen (mehr...) Inhaltsverantwortung: Oliver Lopez - Senior Risk Engineer, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig - Prof. Eugen Herzau Transportverpackungen aus Holz (mehr...) Inhaltsverantwortung: Oliver Lopez - Senior Risk Engineer, Bundesverband Holzpackmittel · Paletten · Exportverpackung (HPE) e.V. Jahreslizenz / User € 70.- Container Grundlagen (mehr...) 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Trainer / Inhaltsverantwortung: rcc CONSULTING - Michael Doerk / Piero Fontana Ressource Bewerbungskompetenz (mehr...) Ressource Regenerationskompetenz (mehr...) Transport von Gefahrgut auf der Strasse 2019 Zulassung / Empfehlung Allg. Teil der Unterweisungspflicht nach ADR 1.3, resp. die Pflichten der Beteiligten nach ADR 1.4 Anerkannte ADR Staaten Unternehmen, die der Unterweisungspflicht entsprechend ADR 1.3 unterliegen, namentlich Absender, Verpacker, Befüller, Verlader, Beförderer, Entlader und Empfängen Mitarbeitende, die gefährliche Güter auf den Strassenversand vorbereiten, versenden, transportieren oder empfangen Im e-Learning Kurs "Transport von Gefahrgut auf der Strasse" werden die gesetzlich relevanten Inhalte (ADR) anschaulich und praxisnah vermittelt. Interaktive Übungen am Ende von Wissensblöcken festigen das gerade Erlernte und bereiten den Lernenden auf den Abschlusstest vor. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat ausdrucken, welches die nach ADR vorgeschriebene Unterweisung belegt. Das Absolvieren des Kurses erfüllt nicht nur den allgemeinen Teil der Unterweisungspflicht nach ADR 1.3, sondern gibt dem Unternehmen auch die nötige Rechtssicherheit, die es vom Gesetzgeber vorgeschrieben bekommt. Änderungen im ADR (mindestens alle zwei Jahre) können so, auch ohne kostenintensive Live-Schulungen, auf eine einfache Art und Weise vermittelt werden - unabhängig von Anzahl der Mitarbeiter, Ort und Uhrzeit. Einzellizenz € 50.- Staffelpreise oder Unternehmenslizenz Wie nutzen Sie das e-Learning Angebot? Klicken Sie auf "Jetzt Anmelden" und teilen uns die Anzahl der gewünschten Lizenzen mit. Sie erhalten eine Rechnung. 2. Freischalten Nach Zahlungseingang erhalten Sie die Zugangsdaten per Email. Diese verteilen Sie an Ihre Mitarbeitenden. Diese registrieren sich, absolvieren den Kurs und drucken sich ein personalisiertes Zertifikat aus. 4. Nachweisen Zusätzlich erhalten Sie alle Zertifikate per Email. Vorteile unserer e-Learning Kurse Günstige Einzelnutzungsgebühren Flexibel - der Lerner bestimmt: Die Kurse sind immer auf dem neuesten Stand Transport von Gefahrgut als Luftfracht 2019 Entspricht den Mindestanforderungen für die Schulungsinhalte nach IATA-DGR Tabelle 1.5.A Das erworbene Zertifikat ist nicht mit dem Schulungsnachweis nach IATA-DGR 1.5.5 gleichzustellen. Das e-Learning "Transport von Gefahrgut als Luftfracht" eignet sich hervorragend als Ergänzung und/oder Vorbereitung auf die vorgeschriebene IATA-DGR-Schulung für die Personalkategorien 1 bis 12. Unternehmen, die Gefahrgut nach IATA-DGR für den Transport als Luftfracht versenden, vorbereiten, verpacken oder transportieren Mitarbeiter, die Gefahrgut für den Transport als Luftfracht versenden, vorbereiten, verpacken oder transportieren Der e-Learning Kurs "Transport von Gefahrgut als Luftfracht" gibt einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen (IATA-DGR), ergänzt durch Tipps und Erfahrungen aus dem Alltag. Der Kurs vermittelt in lebendiger Weise den Prozess von Klassifizieren, Verpacken, Markieren und Dokumentieren. Zusätzlich geht er auf Besonderheiten wie Sonderregelungen, versteckte Gefahren und Bestimmungen für Passagiere ein. Am Ende des Kurses ist der Lerner gut vorbereitet für den Abschlusstest. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat* ausdrucken, welches die Unterweisung nachweislich belegt. Das Absolvieren des e-Learning Kurses "Gefahrgut als Luftfracht" beinhaltet folgende Aspekte, mit denen Versender und Verpacker sowie Spediteure nach IATA-DGR Tabelle 1.5.A vertraut sein sollten: Besonderheiten (Zusätze zu IATA-DGR-Vorschriften) *) Das e-Learning "Gefahrgut als Luftfracht" eignet sich hervorragend als Ergänzung und/oder Vorbereitung auf die vorgeschriebene IATA-DGR-Schulung für die Personalkategorien 1 bis 12. Das erworbene Zertifikat ist aber nicht mit dem Schulungsnachweis nach IATA-DGR 1.5.5 gleichzustellen. Transport von Gefahrgut im Seeverkehr 2019 Allg. Teil der Unterweisungspflicht nach IMDG-Code 1.3, resp. die Empfehlungen zum Schulungsbedarf für das bei der Beförderung gefährlicher Güter nach dem IMDG-Code eingesetzte Landpersonal nach IMDG-Code Tabelle 1.3.1.5. Unternehmen, die der Unterweisungspflicht entsprechend IMDG-Code 1.3 unterliegen Mitarbeitende: Landseitiges Personal, d.h. Personen, welche Gefahrgut für den Seeverkehr anbieten, IMO-Erklärungen erstellen und unterschreiben, Gefahrgüter umschlagen, Container verladen oder entladen, inkl. Fährverkehr nach GB oder Nordics Der e-Learning Kurs "Beförderung gefährlicher Güter im Seeverkehr" gibt einen Überblick über die wichtigsten Bestimmungen des IMDG-Codes für landseitiges Personal, d.h. Personen, welche Gefahrgut für den Seeverkehr anbieten, IMO-Erklärungen erstellen und unterschreiben, Gefahrgüter umschlagen, Container verladen oder entladen, inkl. Fährverkehr nach GB oder Nordics. Der Kurs vermittelt in lebendiger Weise den Prozess von Klassifizierung, Kennzeichnung, Dokumentation bis hin zur Verpackung von Frachtstücken. Beispiele aus der Praxis, "Best Practice" Tipps und interaktive Übungen machen es dem Lernenden leicht, die trockene Materie zu verstehen und diese auch im Alltag anwenden zu können. Am Ende des Kurses ist der Lernende dann bestens für den Abschlusstest vorbereitet. Besteht er diesen, kann er sich ein Zertifikat ausdrucken, welches die Unterweisung schriftlich belegt. Das Absolvieren des Kurses erfüllt nicht nur den allgemeinen Teil der Unterweisungspflicht nach IMDG-Code 1.3, resp. nach Tabelle 1.3.1.5, sondern gibt dem Unternehmen auch die nötige Rechtssicherheit, die es vom Gesetzgeber vorgeschrieben bekommt. Änderungen im IMDG-Code (mindestens alle zwei Jahre) können so auch ohne kostenintensive Live-Schulungen auf eine einfache Art und Weise vermittelt werden, unabhängig von Anzahl der Mitarbeiter, Ort und Uhrzeit. Gerade bei der Einführung neuer Mitarbeiter stellen Sie schon zu Beginn sicher, dass diese nachweislich vor der Aufnahme Ihrer Tätigkeit im entsprechenden Rechtsgebiet unterwiesen wurden. Ladungssicherung palletierter Ware auf Strassenfahrzeugen Unternehmen, die (gefährliche) Güter auf den Strassenversand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen Mitarbeitende, die (gefährliche) Güter auf den Strassenversand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen Behörden, die Strassenfahrzeuge auf ordnungsgemässe Ladungssicherung hin überprüfen Mit dem richtigen Laden und Sichern von Transportgütern auf Strassenfahrzeugen können Unfälle verhindert und Schäden auf ein Minimum begrenzt werden. Der e-Learning Kurs "Ladungssicherung auf Strassenfahrzeugen" informiert Sie über die wichtigsten Vorschriften, Normen und Richtlinien, über Fahrzeugaufbau, Zurrmitteleinsatz, kraft- und formschlüssige Ladungssicherung - gespickt mit "Best-Practice" aus dem Verlader-Alltag. Die Inhalte werden dabei laufend auf dem aktuellen Stand gehalten. Interaktive Übungen am Ende von Wissensblöcken festigen das gerade Erlernte und bereiten den Lernenden auf den Abschlusstest vor. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat ausdrucken, welches die Unterweisung belegt. Der e-Learning Kurs ist bestens geeignet, um ein solides Basiswissen im Bereich der Ladungssicherung zu schaffen. Somit kann sichergestellt werden, dass auch für diesen Rechtsbereich keine Lücke offen bleibt. Gerade für Unternehmen die nach ISO 9001 zertifiziert sind, ist dies ein sicherer und kompakter Weg, die Inhalte der Zertifizierung zu bestätigen und die Prozesse trotzdem schlank zu halten. Inhalt entsprechend Empfehlung des CTU Codes e-Learning empfohlen von EUMOS (European Safe Logistics Association) EUROSAFE GmbH: Wolfgang Neumann Personenzertifizierter Sachverständiger gemäss DIN EN ISO/IEC 17024:2012 für den Strassen,-Schienen- und Seeverkehr (einschliesslich Gefahrgüter) für Ladungssicherung, Verpackung und Ladeeinheitenbildung, Grossraum- und Schwertransporte sowie Schadens- und Ursachenanalyse Unternehmen, die (gefährliche) Güter auf den Versand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen Mitarbeiter, die (gefährliche) Güter auf den Versand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen, z. B. Staupersonal im Hafen Personen, die Verladungen und Entladungen durchführen, anweisen und leiten, müssen für das Stauen von Beförderungseinheiten nach den international geltenden Regeln des Code of Practice (CTU Code) ausgebildet sein und entsprechend handeln. Das e-Learning bietet ein Brachen unabhängiges Grundlagenwissen anschaulich, interaktiv und mit Praxisbezug zu folgenden Themen: Verantwortung für die Beladung Rechtliche Anforderungen an die verantwortliche Personen Die Regeln für das Packen und Stauen Die Kräfte im Strassen-, Bahn- und Seeverkehr Die Berechnung von Sicherungskräften Die Massnahmen zur Sicherung der Ladung mit verschiedenen Hilfsmitteln Die Dokumentation der Ladungssicherung Arbeitsanweisungen für den Verlader Ausbildungsinhalte für ein Praxistraining Einzellizenz € 38.- Weitere Informationen (Produkt Flyer) Gefahrgutschulung für Befüller in der Schweiz Unternehmen, die gefährliche Güter in Tanks versenden und empfangen und der Unterweisungspflicht nach ADR 1.3 unterliegen Befüller, die (gefährliche) Güter in Tanks auf den Versand vorbereiten oder empfangen Befüller sind von der Betriebsleitung bestimmte Mitarbeiter, die mit den Aufgaben der Be- und Entladung beauftragt sind und Pflichten gem. ADR 1.4.3.3 und SDR Art. 12 als Befüller. Das e-Learning beinhaltet für die Verkehrsträger auf Strasse, Schiene und Wasser im Bulk-Verkehr (Tanks, keine verpackte Ware) neben der Einführung eine allgemeine aufgabenbezogene Unterweisung, sowie eine Sicherheitsunterweisung. Die Befüller lernen für sie relevante Grundlagen bezüglich Gefahrgut, welche aufgabenbezogenen Pflichten sie zum sicheren Be- und Entladen ortsbeweglicher Tanks wahrnehmen müssen und wie die Ladegüter gegen Diebstahl oder Missbrauch zu sichern sind. Einzellizenz € 30.- Arbeitgeber bzw. Vorgesetzte sind dazu verpflichtet ihre Arbeitnehmer durch regelmässige Unterweisungen über Gesundheits- und Sicherheitsgefahren am Arbeitsplatz zu unterrichten. Diese Verpflichtung kann mit dem e-Learning Kurs "GHS" erfüllt und auch elektronisch dokumentiert werden. Unternehmen, die Chemikalien handhaben: weltweit, mit Spezialteil USA Mitarbeiter, die Chemikalien handhaben Der e-Learning Kurs "Globally Harmonized System (GHS)" zeigt, was GHS ist, seit wann es gültig ist und welche Auswirkungen seine Umsetzung auf die Arbeit in einem Betrieb hat. den Vergleich "wie war es bisher und was ist neu?" die reiche Bebilderung die praktischen Beispiele sowie wird der Lernende gut auf den abschliessenden Test vorbereitet. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat ausdrucken, welches die Unterweisung belegt. Der Kurs ist global ausgelegt und enthält ein Kapitel speziell für die USA. Für Firmen/Personen in den USA hält der Kurs eine eigene Fassung (GHS HCS) bereit. Nach WHO sind Störungen des Bewegungsapparates die zweithäufigste Ursache für Kurzzeit- und der Hauptgrund für Langzeit-Absenzen. In diesem Kurs lernen Sie wie Sie Ihren Computer Arbeitsplatz ergonomisch richtig einrichten. Zusammen mit einigen Tipps zur Arbeitsorganisation hilft Ihnen das Training möglichst beschwerdefrei arbeiten zu können. alle Personen, die mehrere Stunden am Tag vor einem Rechner sitzen Einzellizenz € 19.- Bekannter Versender CH Unternehmen, die als "Bekannten Versender" behördlich anerkannt sind oder diese Anerkennung anstreben Mitarbeiter, die sich im Unternehmen mit der Luftfracht befassen Wichtiger Bestandteil der Zertifizierung zum Bekannten Versender ist der Nachweis über die Schulung für Personen mit Zugang zu sicherer Luftfracht. Dies sind alle Mitarbeiter, die sich im Unternehmen mit der Luftfracht befassen. Es handelt sich dabei auch um Mitarbeiter in der Produktion, wenn diese an Waren arbeiten, bei denen bereits im Produktionsprozess klar ist, dass sie per Luftfracht versandt werden. Häufig übersehen die Unternehmen, dass auch das Personal, das nur mit den Luftfrachtdokumenten in Kontakt kommt, bereits die entsprechende Schulung benötigt. Und: Jede Urlaubs- oder Krankheitsvertretung braucht die Pflicht-Schulung ebenfalls. Das e-Learning Kurs ist so aufbereitet, dass er im Rahmen der Zertifizierung zum Bekannten Versender vom BAZL anerkannt wird. Käufer- und Verkäuferpflichten im internationalen Warenhandel Unternehmen, die international im Warenhandel tätig sind Mitarbeitende, die mit den Incoterms® Klauseln zu tun haben, z. B. Einkäufer, Sicherheitsinspektoren etc. Die Schritte in der Transportkette erzeugen Kosten, bergen Risiken und manche erfordern Dokumentation. Die Incoterms® Klauseln sind eine international einheitliche Regelung, wer für dies alles verantwortlich ist: Käufer oder Verkäufer. Ziel dieses Trainings ist es, dass der Lerner in der Lage ist, die mit der Anwendung der Incoterms® Klauseln verbundenen Konsequenzen und Risiken einschätzen zu können. Der e-Learning Kurs ist bestens geeignet, um ein solides Basiswissen im Bereich "Regelung der Pflichten im internationalen Warenhandel" zu schaffen. Somit kann sichergestellt werden, dass auch für diesen Rechtsbereich keine Lücke offen bleibt. Gerade für Unternehmen die nach ISO 9001 zertifiziert sind, ist dies ein sicherer und kompakter Weg, die Inhalte der Zertifizierung zu bestätigen und die Prozesse trotzdem schlank zu halten. Unternehmen und Mitarbeitende, die Ursachenanalysen mittels der "Causal Tree" Methode erstellen. In diesem e-Learning lernt man, wie eine Ursachenanalyse (bei Unfällen) mit der Methode "Causal Tree" durchzuführen ist. Zur Vertiefung des theoretischen Lerninhaltes sind mehrfach Fragen zur Selbsteinschätzung eingebaut und anschliessend kann man in einem praxisnahen Beispiel die Anwendung der Methode vertiefen. Diese Übung ist sehr lebendig gestaltet mit einem Video zur Darstellung des Unfallherganges und interaktiven Elementen zur Erarbeitung der Fakten sowie zur Erstellung einer Ursachenanalyse. relax-concentrate-create Ressourcenmangement zur Optimierung der Life Domain Balance Trainer / Inhaltsverantwortung rcc CONSULTING: Michael Doerk relax-concentrate-create – Ressourcenmanagement zur Optimierung der betrieblichen Life Domain Balance Einsatz der webbasierten Applikation «be rcc» Das Leben ist schnell und voller Herausforderungen. Flexibilität, geistige Wachheit und punktgenaue Leistungsfähigkeit, aber auch Gelassenheit und Kreativität sind gefordert, um in den verschiedenen Lebenswelten mehr als nur durchzukommen. Die webbasierte Applikation «be rcc» ermöglicht Ihnen eine Standortbestimmung, aber auch den Blick auf den Veränderungsbedarf im Umgang mit Ihren Ressourcen und denen Ihrer Mitarbeitenden. Die in der App «be rcc» integrierte Datenbank enthält Dokumente, Filme und Werkzeuge, die zur Optimierung des individuellen Ressourcenmanagements und zur Förderung der Gesundheit in Ihrer Organisation eingesetzt werden können. Durch die «Intelligenz» der Applikation erhalten Sie wertvolle Hinweise, die Sie bei Ihren verhaltensmodifikatorischen Massnahmen unterstützen. Dadurch sind Sie wirksam und zielführend in der Lage, Ihre Ressourcen nachhaltig und gesundheitsförderlich zu managen sowie die individuelle Life Domain Balance zu optimieren. wissen, wie das Modell relax-concentrate-create in ihrer Unternehmung zur Optimierung der Life Domain Balance ihrer Mitarbeitenden eingesetzt wird/werden kann kennen die wichtigsten arbeitsbedingten Einflussfaktoren auf die Gesundheit und Krankheit erfahren, wie sie und ihre Mitarbeitenden mit Unterstützung der webbasierten Applikation «be rcc» eine differenzierte Analyse der eigenen Aktivitäten durchführen und damit die aktuelle Life Domain Balance erfassen können lernen auf Basis der Analyse, sich ein ihren Bedürfnissen entsprechendes, «ergonomisch» angepasstes Handwerkszeug zu erarbeiten, um ihre gegenwärtige Life Domain Balance zu optimieren haben mit den zur Verfügung gestellten Werkzeugen die Gelegenheit, ihre konkreten Beispiele und Fragen aus ihrer Praxis zu reflektieren und zu bearbeiten (Behördliche) Zulassung / Anerkennung keine, aktuell finden dazu Forschung und Evaluation an der Hochschule Luzern statt. Momentan finden Gespräche mit Praxispartnern statt (u.a. Hochgebirgsklinik Davos) Kreativitäts- und Innovationsmanagement entwickeln und steuern Die Angebote reichen vom massgeschneiderten Seminar «Ideenentwicklung: Methoden und Prozesse der Kreativität», das einen vertieften Einblick in die hierfür relevanten Themenbereiche gibt und in dem Sie erfahren, wie Kreativitäts und Innovationsmanagement wirklich funktioniert, über längere Implementierungs- und Coachingprozesse bis zu begeisternden Vorträgen an Ihrem Firmenevent oder Kongress. keine, aber www.becreate.ch erfährt einen immer grösseren Bekannntheitsgrad und erhält Reputation durch die Hochschulumgebung und die damit verbundene anwendungsorientierte Forschung Vorträge ab 30 Minuten, halber Tag, ganzer Tag, drei Tage, eine Woche, aber auch ein längerer Lehr- und Implementierungsprozess DE, EN, DK, NL Die Angebote reichen vom massgeschneiderten Seminar «Burnoutprävention und Resilienz», das einen vertieften Einblick in die hierfür relevanten Themenbereiche gibt und in dem Sie erfahren, wie Ihre Unternehmung das Risiko Burnout und Depression effizient bewirtschaftet, über längere Implementierungs- und Coachingprozesse bis zu eindrucksvollen Vorträgen an Ihrem Firmenevent oder Kongress. keine, aber Reputation durch die Hochschulumgebung und die damit verbundene anwendungsorientierte Forschung Effiziente Trainingsmethoden (Mental) Effiziente Trainingsmethoden im beruflichen Alltag zur Erreichung gehirngerechter Ziele und Umsetzung zielrelevanter Massnahmen; so umsetzbar implemetieren, dass sie Karriere, Gesundheit und Zufriedenheit fördern und nicht eine zusätzliche Belastung darstellen. Effiziente Trainingsmethoden (Sport) rcc CONSULTING: Michael Doerk/Piero Fontana Effiziente Trainingsmethoden im beruflichen Alltag so umsetzbar implemetieren, dass sie Gesundheit und Zufriedenheit fördern und nicht eine zusätzliche Belastung darstellen. Ressource Bewerbungskompetenz Nach einem passenden Arbeitgeber suchen, die richtige Stelle finden, das Bewerbungsschreiben treffend aufsetzen, das Interview optimal vorbereiten und beim Gespräch noch glänzend auftreten. Fühlen Sie sich bereits jetzt überfordert? Keine Sorge. Gemeinsam beleuchten wir den Prozess umfassend. Sie erhalten wertvolle Inputs für die verschiedenen Phasen Ihrer Bewerbung und schälen Ihre Besonderheiten heraus. Wer will, übt den eigenen Auftritt gleich vor der Kamera. Unternehmungen (Austrittsbegleitung) DACH (Welt, falls weiteres Know How aufgebaut wird) Ressource Regenerationskompetenz Der menschliche Organismus ist aufgrund seines vegetativen Nervensystems in der Lage, reflexiv zu regenerieren. Teilnehmende lernen dieses System theoretisch kennen und praktisch umzusetzen. Verpackung - Grundlagen Unternehmen, die Waren verpacken, zum Transport vorbereiten, transportieren oder annehmen Mitarbeiter, die Waren verpacken, zum Transport vorbereiten, transportieren oder annehmen Richtig gut verpackt… Waren werden transportiert und verkauft - ihr ständiger Begleiter ist die Verpackung. Auf ihrem Weg von Produktion bis zum Verbraucher müssen Verpackungen eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen. Wer welche Anforderungen an die Verpackung hat und welche Funktionen diese erfüllen muss, erfahren Sie in diesem e-Learning Kurs. Transportverpackungen aus Holz Transportverpackungen sollen den Transport von Waren erleichtern, die Waren auf dem Transport vor Schäden bewahren oder die Transportsicherheit erhöhen. Um diesen und anderen Anforderungen gerecht zu werden, setzt man so oft Holzkonstruktionen ein, dass wir dieser Art der Verpackung ein eigenes Schulungsmodul gewidmet haben. Einzellizenz € 70.- Unternehmen, die Container für Frachtzwecke benutzen Verlader und Verpacker, die für die Beladung von Containern und anderen Ladegefässen zuständig sind Rund 95 Prozent der weltweiten Handelstätigkeiten werden im Container abgewickelt. Ein sachgerechter Umgang mit Warenarten und deren Verschiffung sollte so ausgelegt werden, dass sämtliche im Versandprozess auftretenden Belastungen berücksichtigt werden. Dazu gehören sowohl Vollbremsungen und Ausweichmanöver im Strassenverkehr, als auch schwere See, Rangierbelastungen oder Spitzenbelastungen beim Containerumschlag. Dieser Kurs vermittelt Ihnen Schritt für Schritt die Basiskenntnisse im Umgang mit Containern. Bei der Aufbereitung des Themas haben wir darauf geachtet das Wesentliche abzudecken und haben den Standard ISO Container als Grundlage genommen. Einzellizenz € 80.- Das Leben im 21. Jahrhundert ist in einer Welt, die sich täglich neu efindet, schnell und voller Herausforderungen. Flexibilität, geistige Wachheit und punktgenaue Leistungsfähigkeit, aber auch Gelassenheit und Kreativität sind gefordert, um mehr als nur durchzukommen. Sie erlernen die erfolgreiche Navigation durch diese schnelllebige Welt und erarbeiten Sie sich mit Hilfe der webbasierten Applikation bei rcc ein Ihren Bedürfnissen entsprechendes, ergonomisch angepasstes Handwerkszeug. Sie stellen sich einen Werkzeugkasten zusammen, mit dem Sie in der Lage sein werden, Ihre Ressourcen präventiv zu managen und nachhaltig leistungsfähig und gesund zu bleiben. keine, aktuell finden dazu Forschung und Evaluation an der Hochschule Luzern statt. Momentan finden Gespräche mit Praxispartnern statt (u.a. Hochgebirgsklinik Davos Sicher kennen Sie das: Die Geschäftsleitung kommt zusammen für einen Strategie-Workshop. Nach einer generellen Strategiediskussion sieht die Agenda vor, in einem zweistündigen Workshop Ideen für neue Angebote zu entwickeln. Herr Brenner, HR Manager, verteilt Post Its zum Brainstormen. Alle schreiben viele Ideen auf und hängen die Zettel an die Wand. Dann wird diskutiert, was man davon umsetzen könnte. Viele Dinge sind lustig, aber aus Sicht der Geschäftsleitung nicht umsetzbar. Am Ende bleibt ein Ideencluster übrig – eine Variante von etwas, was bereits vor zwei Jahren vorgeschlagen wurde, sich dann aber nicht als erfolgsversprechend erwies. Die Geschäftsleitung beschliesst daraufhin, sich im aktuellen Jahr auf die Weiterentwicklung bestehender Angebote zu konzentrieren. Wünschen Sie sich frische Ideen für Ihre Organisation oder ihre Projekte? Würden Sie gern mehr wissen über Prozesse und Methoden der Kreativität? Möchten Sie sich in Bezug auf die Moderation von Ideenentwicklungsprozessen weiter professionalisieren? Das Seminar «Ideenentwicklung: Methoden und Prozesse der Kreativität» gibt einen vertieften Einblick in die hierfür relevanten Themenbereiche. Sie erfahren, wie man solche Prozesse aufbaut und moderiert, damit möglichst vielseitige Ideen entstehen und mutige Entscheide bei der Auswahl getroffen werden. Zudem lernen Sie die Funktionsweise und Wirkung ausgewählter Methoden in einem Ideenentwicklungsprozess ganz praktisch in der Anwendung kennen und probieren einige davon aus. Kreativität in Teams Ideenentwicklungsprozesse: Phasen, Aufbau, Vorgehen beim Design Methoden für Ideenentwicklungsprozesse: Typen, Wirkungen und Funktionsweisen 2. Anwendung von ausgewählten Methoden in einem beispielhaften Ideenentwicklungsprozess und Ermöglichung von Innovation Ob Modediagnose oder in Form von Deppression eine ernstzunehmende Bedrohung Ihrer Unternehmung. In jedem Fall ein Risiko, das Ihre Unternehmung bewirtschaften sollte. Das Seminar räumt auf mit den Vorurteilen und populistischen Horrormeldungen und klärt kompakt und professionell auf. Die Teilnehmnden erhalten Werkzeuge um dieser Bedrohung präventiv zu begegnen und Unternehmungsresilienz zu fördern. rcc CONSULTING: Michael Doerk / Piero Fontana Bundle Grundlagenwissen - Lieferantenerklärungen / Warenursprung & Präferenzen IHK München: Klaus Pelz Bundesanzeiger Verlag GmbH: Frank Bürger Einsteiger und Fortgeschrittene in den Aussenwirtschafts- und Zollabteilungen in ex- und importierenden Unternehmen, Zollsachbearbeiter, Zoll- und Exportbeauftragte Kombi-Paket für Ihr Grundlagenwissen zu den Themen Lieferantenerklärungen / Warenursprung und Präferenzen Mit diesem günstigen Paket haben Sie alle wichtigen Grundlagen und Hintergründe aus dem Bereich Warenursprung und Präferenzen auf einen Blick! Mit dem WBT "Warenursprung und Präferenzen" lernen Sie die verschiedenen Arten des Warenursprungs kennen und erfahren, wie Sie die Grundsätze des Präferenzrechts richtig anwenden. Schulungsinhalte Ergänzend dazu, bietet das WBT "Lieferantenerklärungen" die Möglichkeit, die Grundlagen der Präferenzermittlung zu erlernen und das Ausstellen einer Lieferantenerklärung zu trainieren, um so zukünftig auch die Richtigkeit der Erklärung gegenüber Ihren Kunden und den Zollbehörden verantworten zu können. Die Änderungen durch den Unionszollkodex sind bereits mit einbezogen. Schauen Sie sich kostenlos WBT-Auszüge über den nebenstehenden "Blick ins WBT" an und überzeugen Sie sich von der neuen Fortbildungsmöglichkeit. Schulungsinhalte Lieferantenerklärung Grundsätzliches zur präferenziellen Lieferantenerklärung Ursprungseigenschaften/Ursprungsregeln Übungen und Beispielfälle Schulungsinhalte Warenursprung und Präferenzen Ursprung im Rechtssinne Grundlagen Präferenzursprung Überblick über die verschiedenen Ursprungregeln Prüfungsschema für selbstgefertigte Waren/vollständiges Herstellen Ausreichende Bearbeitung -Minimalbehandlung Internationales Management von Zollpräferenzen Einzellizenz € 429.- ca. 520 Min. (WuP ca. 300 Min. u. LE ca. 220 Min.) Ladungssicherung im Strassen-, Schienen- und Seeverkehr Experte: EUROSAFE GmbH: Wolfgang Neumann Auf Basis der VDI Richtlinie 2700a und den CTU-Code wird ein praxisorinetierter Unterricht vorzugsweise inhouse angeboten. Die Teilnehmer erlernen aktiv den Umgang mit Ihren Ladungen und die damit verbundene Ladungssicherung auf dem LKW und im Container. Das Training schliesst ab mit einer Prüfung (10 Prüfungsfragen) und der Teilnehmer erhält den VDI 2700a-Ausweis. 2 Tage / 16 UE / 720 Min. Auf Basis der nationalen und international gültigen Richtlinien und den Richtlinen des Europäischen Sachverständigenverbandes EUMOS können sich Fachleute zum Thema Ladungssicherung qualifizieren. Als personenzertifizierter Trainer & Berater gemäss DIN EN ISO/IEC 17024 zeichnen sie sich aus mit einem geprüften Qualitätsstandard für Trainer & Berater. Die Ausbildung geht über 4 Tage und 3 h Prüfung (5. Tag). 4 Tage / 32 UE / 1440 Min. Ladungssicheurng & Verpackung Auf Basis der VDI Richtlinie 2700a und den CTU Code wird ein praxisorinetierter Unterricht kombiniert mit Laborprüfungen durchgeführt. Hier werden Themen wie Ladungssicherung und Ladeeinheitenprüfung sowie Verpackungsstabilität zusammengebracht. Hamburger Seminar Ladungssicherung im Land- und Seeverkehr Auf Basis der VDI Richtlinie 2700a und den CTU Code wird ein praxisorinetiertes Seminar für Führungskräfte der Industrie durchgeführt. Neben einer Kontrolle mit der Wasserschutzpolizei stehen ein Strafrichter oder ein Rechtsanwalt für Fragen aus dem Bereich der Unternehmensverantwortung Verfügung. Unterricht wird vorzugsweise inhouse angeboten. PK 1 - Luftverkehr ICAO/IATA-PK 1 inhouse Kurs mit BAZL-anerkanntem Zertifikat Experte: Mitter Safety Consulting: Raul Mitter Schulung gemäss IATA-DGR Kap. 1.5. Dieser Kurs endet mit einer schriftlichen Prüfung. Danach erhalten Sie ein BAZL-anerkanntes Zertifikat für den Personenkreis 1. Es ist zwei Jahre gültig. Dieser Kurs ist auch als Wiederholungskurs geeignet. Dieser Kurs ist gemäss IATA-DGR Kap. 1.5 für alle Personen vorgeschrieben, die Gefahrgut mit Luftverkehr versenden und Dokumente (Shipper`s declaration) unterschreiben. BAZL in der Schweiz PK 2 - Luftverkehr ICAO/IATA-PK 2 inhouse Kurs mit BAZL-anerkanntem Zertifikat Dieser Kurs endet mit einer schriftlichen Prüfung. Danach erhalten Sie ein BAZL-anerkanntes Zertifikat für den Personenkreis 2. Es ist zwei Jahre gültig. Dieser Kurs ist gemäss IATA-DGR Kap. 1.5 für alle Personen vorgeschrieben, die Gefahrgut für den Luftverkehr verpacken, prüfen oder für Luftfrachtversendungen Verantwortung tragen. Dieser Kurs ersetzt keine gesetzlichen Regelungen; er ist lediglich eine Zusammenstellung von bestehenden Vorschriften und Empfehlungen für die Praxis. Durch die Anwendung dieser Empfehlungen ergibt sich eine gewisse Rechtssicherheit zu gesetzeskonformem Verhalten. Unternehmen, die gefährliche Stoffe lagern oder Dritte mit der Lagerung beauftragen Mitarbeiter, die Lager mit gefährlichen Stoffe bewirtschaften oder sich darin bewegen Als Roh- oder Hilfsstoffe für die Produktion von Gütern und bei der Anwendung in Industrie- und Gewerbebetrieben müssen häufig gefährliche Stoffe gelagert werden. Die unsachgemässe Lagerung solcher Stoffe birgt verschiedene Gefahren für Mensch, Umwelt und Sachwerte. In diesem Kurs werden Ihnen Basiskenntnisse für den Brandschutz bei der Lagerung von gefährlichen Stoffen in Lagern und für Lagerflächen im Freien vermittelt. Dabei werden Lagerklasse, die baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutzmassnahmen vorgestellt. Bei der Lagerhaltung durch Dritte sollen durch die Vertragspartner die Lager konform zu diesem Training ausgewählt werden. Es wird empfohlen, die Inhalte dieses Trainings auch den Mitarbeitern der Vertragspartner zur Verfügung zu stellen. Brandschutz und Brandverhütung Einreihung und Warennummern IHK Chemnitz: Wolfgang Reckel Zollsachbearbeiter sowie alle Mitarbeiter in Aussenwirtschafts- und Zollabteilungen in ex- und importierenden Unternehmen Heutzutage bilden Warencodes die Grundlage für zahlreiche zollrechtliche Themen: Egal ob Ausfuhr- oder Einfuhranmeldung, Exportkontrolle oder Antidumping- und Umweltschutzmassnahmen etc. – die richtige Einreihung der Ware bildet die Basis für viele Entscheidungen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Produkte korrekt in den Zolltarif einreihen! In diesem WBT erfahren Sie alles, was rund um die Tarifierung von Gütern wichtig ist. Angefangen bei den Grundlagen, werden Ihnen die verschiedenen Systeme und Besonderheiten vorgestellt. Mit zahlreichen Tipps aus der Praxis lernen Sie anschliessend anhand von Fallbeispielen, wie Sie Ihre Produkte richtig einreihen. Schritt für Schritt wird Ihnen so die zukünftige Arbeit erleichtert, denn auch auf schwierige Fälle werden Sie in diesem WBT vorbereitet! Anwendungsbereich von Warencodes Die Kombinierte Nomenklatur der EU Warencodierungen in TARIC und im elektronischen Zolltarif (EZT-Online) Erklärung der sogenannten Allgemeinen Vorschriften Vorstellung verschiedener Hilfsmittel für die Einreihung Zahlreiche Fallbeispiele aus der Praxis trainieren das eigene Können Inklusive praktischer Übersicht über die Einzelentscheidungen der EU-Kommission zur Kombinierten Nomenklatur Einzellizenz € 195.- Awareness Training: Gefahrgut - das Wichtigste im Überblick Sales Mitarbeitende Alle Mitarbeitenden, die indirekt mit Gefahrgut zu tun haben Der Kurs gibt einen Überblick, was man über Gefahrgut wirklich wissen muss. Von einer Definition, über Beispiel zum Multimodalen Transport bis hin zum Wichtigsten: den Verantwortungen und Pflichten der Beteiligten eines Gefahrguttransports. Einzellizenz € 20.-
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
retro|bib - Seite aus Brockhaus Konversationslexikon: Avempace - Aventurin Einfuhrscheine Salz spezifisches Ge[...] Avempace; Avena; Avenarius; Avencebrol; Avenches; Avenio; Aventicum; Aventinischer Hügel; Aventinus; Aventiure; Aventuriers; Aventurin Seite 0205: von Avempace bis Aventurin nach den lat. Anfangsbuchstaben so benanntes Gebet der Katholiken zur Jungfrau Maria, das ursprünglich lautete: «Gegrüßt seist du, Maria (Ave Maria) voll der Gnade; der Herr ist mit dir: du bist gebenedeit unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.» Als dem Vaterunser ebenbürtiges Laiengebet erscheint das A. M. in dieser Form mit dem erweiterten Kultus der Maria seitdem 11. Jahrh. Urban IV. setzte (1261) am Ende das Wort «Jesus» hinzu, und seit der ersten Hälfte des 16. Jahrh, fand das Gebet den jetzigen Abschluß: «Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unsers Todes, Amen.» Durch Anschlagen der Glocken (Angelus- oder auch Ave-Läuten genannt, s. Angelus) soll, einer Verordnung Johanns XXII. Von 1326 gemäß, jeder Katholik diesen Gruß morgens, mittags und abends je dreimal zu beten aufgefordert werden. Das A. M. bildet den Hauptbestandteil des Rosenkranzes (s. d.). 150 A. M. bilden (nach den 150 Psalmen) ein Psalterium Mariae und haben nach kath. Glauben eine hohe Gebetskraft. Avempace, s. Ibn Báddscha. Avena., s. Hafer. Avenarius, Richard Heinr. Ludw., Philosoph, geb. 19. Nov. 1843 in Paris, widmete sich zunächst dem Buchhandel, studierte sodann in Zürich, Berlin und Leipzig hauptsächlich Philosophie, habilitierte sich 1876 an der Universität Leipzig und wurde 1877 als ord. Professor der Philosophie nach Zürich berufen. Er giebt unter Mitwirkung von M. Heinze und W. Wundt die «Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie» seit ihrer Begründung heraus (Lpz. 1877 fg.). Außer einigen kleinern Beiträgen für diese Zeitschrift veröffentlichte er: «Über die beiden ersten Phasen des Spinozischen Pantheismus und das Verhältnis der zweiten und dritten Phase, nebst einem Anhange über Reihenfolge und Abfassungszeit der ältern Schriften Spinozas» (Lpz. 1868), «Philosophie als Denkender Welt gemäß dem Princip des kleinsten Kraftmaßes. Prolegomena zu einer Kritik der reinen Erfahrung» (ebd. 1876), «Kritik der reinen Erfahrung» (2 Bde., ebd. 1888-90). In letzterm Werte wird zum erstenmal der Versuch durchgeführt, alles theoretische Verhalten (an sich und in seiner Beziehung zum praktischen sowie im allgemeinen dieses selbst) als bedingt durch analytisch bestimmte Änderungen des nervösen Centralorgans zu beschreiben und somit eine formale und allgemeine Theorie des menschlichen Erkennens (und Handelns) zu begründen. Weiter erschien noch: «Der menschliche Wertbegriff» (Lpz. 18##). Avencebrol, s. Gabirol. Avenches (spr. awángsch). 1) Bezirk im schweiz. Kanton Waadt, hat (1888) 5327 E. in 13 Gemeinden. - 2)A., deutsch Wifflisburg, Hauptstadt des Bezirks A., 7,5 km südwestlich von Murten, in 463 m Höhe, auf einer Anhöbe über der sumpfigen Niederung, die die Broie vor ihrer Mündung in den Murtensee bildet, an der Linie Palézieur-Fräschels der Jura-Simplonbahn, hat (1888) 1864 E., darunter 107 Katholiken und 150 Israeliten, altes Schloß, jetzt Sitz der Justiz- und Ortsbehörde, eine aus röm. Quadern erbaute Kirche und ein Museum mit röm. Altertümern. - A. ist eine der ältesten Städte der Schweiz. Das alte Aventicum (auf Inschriften Colonia Julia Aventicorum), von dem das heutige A. nur die südwestlichste Ecke, etwa den 10. Teil des Ganzen, ausmacht, war schon vor Cäsar Hauptstadt Helvetiens, stand unter Vespasian und Titus, die es zur röm. Kolonie erhoben, in seiner höchsten Blüte und hatte 60000 E. Von seiner damaligen Ausdehnung und Bedeutung zeugen die Überreste der alten Ringmauer, von deren zahlreichen Wachttürmen sich noch einer an der Ostseite erhalten hat, das jetzt noch erkennbare regelmäßig angelegte Straßennetz, die Wasserleitung, die Trümmer eines Theaters und eines Amphitheaters, das Forum, von dessen Halle noch ein Mauerpfeiler, genannt le Cogognier, steht. Die Blüte Aventicums wurde durch die Alamannen vernichtet, die 264 auf dem Wege von Gallien nach Italien die Stadt eroberten und verheerten. Zwei Jahrhunderte später wurde dieselbe von den Hunnen nochmals zerstört. Seitdem erhob sich Aventicum nie mehr zur frühern Größe und Bedeutung, und als im 6. Jahrh. der Bischofssitz von A. nach Lausanne verlegt wurde, sank es zum Landstädtchen herab. Das jetzige A. wurde 1076 von Burkhard, Bischof von Lausanne, gegründet. Avenio, s. Avignon. Aventinischer Hügel (Mons Aventinus), einer der sieben Hügel Roms. Südwestlich vom Palatin, durch die Thalvertiefung des Circus Maximus von diesem getrennt, erbebt sich längs der Tiber die eigentliche Höhe des A. H., auf der sich gegenwärtig neben antiken und mittelalterlichen Bauresten die Kirchen und Klöster Sta. Sabina, San Alessio, Sta. Maria-Aventina oder del Priorato, Sta. Prisca und einige Weingärten befinden. Ein zweiter Hügel mit den Kirchen Sta. Balbina und San Saba, der sich südöstlich davon, durch eine schmale Thalsenkung geschieden, erhebt, wurde im ganzen Altertum mit zum A. H. gerechnet, aber bei der Augusteischen Regioneneinteilung zur 12. Region gezogen, während die Haupthöhe zur 13. kam. Anfänglich unbewohnt, obwohl in den Servianischen Mauerring (s. Rom)aufgenommen, wurde der A. H. 455 v. Chr. Den Plebejern zur Bebauung überlassen, und bis zu Ende der Republik wohnte auf ihm die Hauptmasse der Plebejer. Doch hatte schon Servius Tullius dort den Tempel der Diana erbaut, der als latinisches Bundesheiligtum berühmt war. Auch sonst war der A. H. reich an Tempeln: es lag dort der von Sempronius Gracchus errichtete Tempel der Freiheit, ferner der Tempel der Dea Bona, einer der ältesten und berühmtesten Roms, und der der Juno regina, den Camillus nach der Eroberung von Veji erbaute; nicht minder reich war der A. H. an mythischen Stätten, darunter die Höhle des Cacus am nördl. Fuße des Hügels und die Remuria oder die Stelle, wo Remus die Entscheidung des Vogelflugs erwartete. Aventinus, Johannes, bayr. Geschichtschreiber, s. Turmair. Aventiure, Aventureros, Aventurier-Romane (spr. awangtürieh-), s. Abenteuer. Aventuriers (frz., spr. awangtürieh, d. i. Abenteurer) oder Aventurierkaufleute, seit dem 16. Jahrh. Kaufleute, die, ohne eigene Mittel zu besitzen, mit erborgten Kapitalien Waren einkauften, welche an ferne Küsten geschafft und dort verwertet wurden (s. Großaventurhandel). Aventurin oder Avanturin, eine rötlichbraune Varietät des Quarzes, die entweder durch zarte, mit Eisenocker erfüllte Sprünge oder eingesprengte kleine Glimmerschüppchen, wodurch die Lichtstrahlen mannigfaltig gebrochen werden, einen ← Vorhergehende Seite |
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
Wahrsager-Lexikon Z - von Zauberei bis Zodiak Wahrsager-Lexikon Z Startseite » Lexikon » Wahrsagen Z Von Zauberei und Zen-Buddhismus bis hin zu Zenit und Zodiak, in unserem Wahrsager-Lexikon erfahren Sie alles über England, Schottland und Wales und bekommen einen Überblick über die wichtigsten englischen Begriffe und Wörter. Seien Sie niemals mehr unsicher und informieren Sie sich bereits vor Ihrer Reise über die wichtigsten Dinge. Hier finden Sie alles, was Sie für eine Reise nach Großbritannien wissen müssen in alphabetischer Reihenfolge, sodass Sie nicht mehr lange suchen müssen und alles auf einen Blick erfahren. Ganz allgemein betrachtet assoziieren wir mit Zähnen Unabhängigkeit, Macht, die Fähigkeit zu nähren und zu kommunizieren. In antiken Sagen zum Beispiel können aus ausgesäten Drachenzähnen bewaffnete Männer aus der Erde wachsen. Zähne hatten auch „okkulte Bedeutung“: Wenn man sie einem Spiegel gegenüber fletschte, wurde dieser trübe. Nordafrikanische Christen verhöhnten oder bekämpften Götzenbilder durch das Fletschen der Zähne. Tauchen Zähne in unseren Träumen auf, deuten sie auf eine positive Aggressivität im Sinne von Lebensvitalität – also in der Regel auf materielle und sexuelle Bedürfnisse – hin. Gesunde Zähne etwa verheißen Erfolge und Gewinne. Schlechte, lockere oder ausfallende dagegen warnen vor Misserfolgen und Verlusten. Wird einem ein Zahn gezogen, muss er mit finanziellen Schwierigkeiten oder enttäuschten Erwartungen rechnen. Zieht man selbst einem anderen einen Zahn, besteht die Chance, aus den Problemen dieses Menschen Nutzen zu ziehen oder einen Widerstand zu überwinden. Falsche Zähne können auf Geltungsbedürfnis, Eitelkeit, Scheinerfolge oder Täuschung hinweisen. Zähne zeigen symbolisiert, dass man andere einzuschüchtern oder zu verletzen versucht. In China herrschte lange Zeit die Ansicht, dass der Traum vom Verlust eines Vorderzahnes den baldigen Verlust von Vater oder Mutter vorhersagt. Zähneknirschen sollte Gespenster verscheuchen. Zeitgleich mit dem Aufkommen der Astrologie wurden auch den Zahlen geheime, magische Kräfte zugeschrieben. Eine bedeutende Rolle spielte ihr Symbolgehalt zum Beispiel bei den Griechen, genauer gesagt beim Philosophen und Physiker Pythagoras. Demnach stand die Eins für die ursprüngliche Einheit aller Dinge – Allmacht, das Ganze, das Männliche, das Gute – , die mit Erschaffung des materiellen Universums in einzelne Komponenten aufgeteilt wurde. Die Zwei für das erste Ergebnis dieser Teilung. Sie galt als Verkörperung des Weiblichen und des Schlechten. Die Drei für Schöpferkraft und Weisheit. Sie verband die Eins und die Zwei zur Harmonie. Dagegen verkörperten gerade Zahlen die Trennung, das Böse und das Weibliche. Die Vier repräsentierte nüchternes Denken und Festigkeit; außerdem stellte sie die Gerechtigkeit dar. Die Fünf galt als die Zahl des Wandels. Sie stand für Abendteuer, auch für Heirat, weil sie die Erste Kombination aus einer ungeraden und einer geraden Zahl darstellte (die Eins wurde als Absolutwert, nicht als Zahl betrachtet). Die Sechs verhieß häuslichen Frieden; stand für Ehe, Harmonie und Venus; Hartnäckigkeit. Die Sieben war das Symbol für innere Einkehr und Mysterien; für Geburt und Tod. Die Acht deutete auf weltlichen Genuss und irdische Freude hin. Sie stand also für die materielle Welt. Die Neun schließlich nahm eine besondere Stellung ein: Sie vertrat die Vollkommenheit von Verstand und Seele. Anwenden lässt sich die Zahlensymbolik, indem man jedem Buchstaben eines Eigennamens einen Zahlenwert zuordnet oder den Geburtstag, den Geburtsmonat und das Geburtsjahr betrachtet, die Zahlenwerte addiert und so lange die Quersumme bildet, bis man eine Zahl von 1 bis 9 erhält. Auf diese Weise kann der betreffende Name bzw. das Datum gedeutet werden. In der Völkerkunde und der Religionswissenschaft bezeichnet der Begriff Zauberei den Gebrauch magischer Mittel – von Beschwörungen, dem Anrufen von Geistern und Dämonen, dem Brauen schädlicher oder heilsamer Getränke oder Salben etc. Zauber werden entweder zum Schutz der eigenen Person, eines Auftraggebers oder Schutzsuchenden eingesetzt, oder aber zur Abwehr feindlicher Mächte (Abwehrzauber) benutzt. Beispiele sind das Pfeifen/Zischen an unheimlichen Orten, besonders Ruinen, das Ausspucken vor verfeindeten Menschen, das Kreuzschlagen, der Gebrauch von Weihrauch oder Weihwasser. Zuweilen dienen Zauber auch dazu, erkannten oder vermeintlichen Feinden zu schaden (Schadenszauber). Am gängigsten sind Analogiezauber, bei denen symbolische Handlungen einen abbildhaften Erfolg in der Wirklichkeit herbeiführen sollen. So soll zum Beispiel das, was der Zauberer an einer Puppe vornimmt, soll auch mit dem gemeinten Opfer geschehen. Vom Hexenwesen hebt sich die Zauberei dadurch ab, dass ihre Vertreter meist keine Verbindung zum Teufel aufnehmen. Ein schon für die Antike bezeugter Analogiezauber ist das Nestelknüpfen. Durch Operationen mit Knoten, Schlössern, Ketten oder anderen Materialien, die mit Binden oder Verschließen zu tun haben, sollten Bindungen hergestellt oder ihre Auflösung verhindert werden. Es gibt das Nestelknüpfen als Liebeszauber. Im Mittelalter war es meist eine schadenszauberische Übung und sollte bei der Zielperson oft Impotenz bewirken. Eine berühmte Zauberin war die Kirke. Sie verwandelte die Gefährten des Odysseus in Schweine und den Picus in einen Specht. Simon Magus war ein Zauberer, der im Neuen Testament als Gegner der Apostel genannt ist. Zakynthos (s. Hyria) Zakynthos, in der Antike Hyria genannt, ist nach Korfu und Kephalonia die drittgrößte und südlichste der Ionischen Inseln. Im Volksglauben der Insel heißt es: Wer an einem 23. Dezember geboren wird, wird später zum Werwolf, weil die Eltern das Kind am 25. März gezeugt haben. Der 25. März ist der Tag von Mariä Verkündigung. Geschlechtlicher Verkehr an diesem Tag bedeutet demnach eine frevelhafte Nachahmung der Jungfrau und Gottesmutter Mariä, also eine schwere Sünde, die den Fluch auf den Nachkommen lädt. Zazen ist die traditionelle Meditation im Zen-Buddhismus. Durch sie sollen Körper und Geist zur Ruhe gebracht und der Boden für mystische Erfahrungen bereitet werden. Der Meditierende sitzt dabei in der Regel im Lotussitz. Alle aufsteigenden Gedanken und Gefühle werden registriert, aber nicht weiter beachtet. Zeder (s. Cedrus) Zunächst ist die Zeder ein Kieferngewächs. Mitunter werden ihr aber auch magische Eigenschaften nachgesagt. Um hölzerne Türen aufzusprengen empfiehlt zum Beispiel die „Geheime Kunstschule Magischer Wunder - Kräfte” (eine der bekanntesten Grimoires/Zauberschriften), auf das Fell eines Widders den 29. Psalm zu schreiben und das Fell siebenmal gegen die Tür zu schlagen. Dabei soll man die Worte: „Des Adonay Stimme zerbricht die Zedernbäume auf dem Libanon, er machet, dass sie lecken wie ein Kalb, der Libanon und Sirion wie ein junges Einhorn” sprechen. Ein Zeichen ist ein bedeutsamer Gegenstand oder ein Umstand, der historisch wichtige Ereignisse ankündigt oder begleitet, deren Bedeutung die Menschen aber zunächst nicht erkennen. Das wohl berühmteste Beispiel ist der Stern von Bethlehem. Aus außereuropäischen Kulturen sowie aus dem vorchristlichen Bereich sind viele Erzählungen überliefert, die von derartigen besonderen Zeichen berichten. So erschien, als der heilige Karl Borromeo (1538 bis 1584) geboren wurde, über dem Gemach der Mutter ein ungewöhnlicher Glanz, „einem Lichtgusse gleich, sechs Ellen in der Breite und von einer Länge, soweit ein Büchsenschuss austrägt“. Spontane Zeichen wie Blitz, Donner, Sonnen- und Mondfinsternisse, Sternschnuppen, Wolkenbilder oder das Verhalten von Tieren, dient vielerorts als Basis für Wahrsagerei. Zeichensteine (s. Schalensteine) Zeichen- oder Schalensteine sind große Felsbrocken bzw. Felswände, in die in der Steinzeit runde Vertiefungen von etwa fünf bis zwanzig Zentimetern Durchmesser eingearbeitet wurden. Diese können verstreut oder nach Muster angelegt, von einer kreisförmigen Rinne umgeben oder durch Rinnen miteinander verbunden sein. Außer diesen runden Vertiefungen finden sich auf Schalensteinen vielfach weitere Muster, beispielsweise Rinnen, Hände, Füße, Kreuzformen, Labyrinthe und allerlei abstrakte Muster. Steine, die solche Verzierungen aufweisen, werden Zeichensteine genannt. Vermutlich dienten diese kultischen Handlungen, etwa dem Einbringen von Opfergaben und Lichtern. Zeitalter (astrologisch) Die Astrologie geht davon aus, dass ein Weltenjahr exakt 25 920 Jahre dauert. Das liegt daran, dass der Fixsternenhimmel durch die sog. “Präzession” langsam vorrückt. Durch die Anziehungskräfte von Sonne und Mond entsteht am Erdäquator ein Wulst (sog. Lunisolar-Präzession), der bei der Erdachse eine Kreiselbewegung erzeugt. Diese wiederum bewirkt, dass die Fixsterne aus Erdsicht langsam weiterwandern, und zwar alle 72 Jahre um 1 Grad. Demzufolge verschieben sich alle 2160 Jahre auch die Sternbilder um 30 Grad gegenüber dem Frühlingspunkt (21. März). Diesen Zeitraum nennt man astrologisches Zeitalter oder auch Weltenmonat. Jeder einzelne wird in der Astrologie interpretiert. Das Löwe-Zeitalter (10 000 bis 8 000 v. Chr.) etwa entsprach der Zeit der Höhlen- und Felsmalerei (Kreativität). Das Krebs-Zeitalter (etwa 8 000 bis 6 000 v. Chr.) war das des Übergangs vom Nomadenleben (Jäger und Sammler) zu festen Siedlungen und Ackerbau (Sesshaftigkeit, Häuslichkeit). Das Zwillinge-Zeitalter (etwa 6 000 bis 4 000 v. Chr.) beinhaltete die Erfindung der Schrift, des Rades und anderer Geräte (Intellekt, Kommunikation). Das Stier-Zeitalter (etwa 4 000 bis 2 000 v. Chr.) wurde vom Bau der Tempel und Pyramiden geprägt (Beständigkeit, Bewahren). Ins Widder-Zeitalter (etwa 2 000 v. Chr. bis 0) fiel die Entstehung von Weltreichen wie dem Römischen Imperium (Kampf, Krieg, Tatkraft). Im Fische-Zeitalter (etwa 0 bis 2 000 n. Chr.) verbreitet sich das Christentum. Die Zeit war geprägt von einem Weltbild, das stark auf das Leben nach dem Tod ausgerichtet war. Mit der Hoffnung auf ein Paradies im Jenseits fand man sich ab mit einem bitteren Dasein im Dieseits. Die Menschen waren über Jahrhunderte bereit und fähig, das Leben hinzunehmen, wie es war. Die Kraft dazu fanden sie in ihrer inneren Welt, in der Religion und der Mystik. Das nun anbrechende Wassermann-Zeitalter soll wiederum von Idealismus, Fortschritt und Spiritualität geprägt sein. Astrologen sprechen von einem Übergangszeitraum, der in den sechziger Jahren begonnen hat und noch einige Jahrzehnte des neuen Jahrtausends andauert. Demnach wird im Wassermann-Zeitalter die kosmische Strahlung vielfach erhöht – mit der Folge, das die Menschen wieder empfänglich werden für längst vergangenes kosmisches Wissen. Das Interesse für Yoga und Esoterik steigt. Es wird das Zeitalter der Astrologie, jener königlichen Wissenschaft, deren Blütezeit bereits vor Jahrtausenden für das Wassermann-Zeitalter prophezeit wurde. Ein Zweig des Buddhismus, der sich im 6. Jahrhundert in China und im 12. Jahrhundert in Japan verbreitete. Das Wort „Zen“ ist eine Übersetzung des chinesischen „Ch''an“ und des Sanskrit-Wortes „dyana“, was soviel wie konzentrierte Meditation bedeutet. So liegt die Wurzel des Zen zwar im Buddhismus, doch fühlen sich viele Zen-Meister nicht an eine bestimmte Religion oder Weltanschauung gebunden. Der Kern des Zen besteht vielmehr in der mystischen Erfahrung: die völlige Versenkung in eine spannende Tätigkeit, das Aufgehen in der Masse oder das gänzliche Aufgesogensein durch eine Wahrnehmung. Zen kann das Zeitempfinden verändern. In der Konzentration verliert das subjektive Gefühl seine Bedeutung; die Definition von „Vergangenheit“ und „Zukunft“ verwischt, das Ich wird weniger oder gar nicht mehr wahrgenommen. Was zählt, ist einzig und allein der Augenblick, in dem das Bewusstsein „aufgeht“. Die Praxis des Zen-Buddhismus basiert demnach auf Einfachheit, Strenge und Ausdauer. Die Disziplin wird auch in den Zen-Künsten geübt. Dazu gehören das Bogenschießen, der Schwertkampf, das Blumenstecken und die Tee-Zeremonie. Zeitreisen (s. Astralprojektion) Medien oder Menschen, die über psychokinetische Kräfte verfügen, behaupten, Zeitreisen unternehmen zu können. Dies soll durch die Aussendung des Astralkörpers – die sog. Astralprojektion möglich sein. Gemeint ist ein Zustand, bei dem sich der Betroffene als außerhalb des physischen Körpers wahrnimmt. Besonders häufig wird über solche Zustände in Grenzsituationen, etwa bei Nahtodeserlebnissen, berichtet. 15 bis 35 Prozent aller Erwachsenen weltweit geben an, schon einmal eine außerkörperliche Erfahrung gemacht zu haben. Zentauren (s. Centauri) (lat. Centauri) In der griechischen Mythologie werden Zentauren als Mischwesen aus Mensch und Pferd beschrieben: Sie haben Kopf, Oberkörper und Hände wie ein Mensch, Rumpf, Schweif und Beine wie ein Hengst. Manchmal sind die Vorderfüße menschlich, manchmal sind alle Füße die eines Pferdes. Der menschliche Kopf ist mal bärtig, mal bartlos, in manchen Fällen gehörnt. In der Astronomie sind die Zentauren eine Klasse von Asteroiden, die zwischen Jupiter und Neptun um die Sonne kreisen. Bei einigen Zentauren, zum Beispiel Pholus, wurde gefrorenes Wasser auf der Oberfläche entdeckt, bei anderen wie Chiron konnte bisher kein Wasser-Eis nachgewiesen werden. Wahrscheinlich sind die Zentauren „erloschene“ Kometen. Zentauren nennt man auch Kleinplaneten, die sich jenseits der äußeren Planeten dieses Sonnensystems befinden. Zenit (s. Nadir / Imum Coeli) Der scheinbar höchste Punkt des Himmelsgewölbes liegt genau senkrecht über dem Betrachter. Dieser Punkt wird Zenit genannt. Der ihm genau gegenüberliegende Punkt unterhalb des Betrachters heißt Nadir. Steht die Sonne im Zenit, wirft der bestrahlte Körper keinen Schatten. Dieses Phänomen kann auf der Erde mittags am Äquator beobachtet werden. In unseren Träumen ist das Zimmer ein Symbol für unser Seelenhaus; einen Raum in unserem Inneren, in dem wir Schutz und Geborgenheit finden, und der unser Gefühlsleben widergespiegelt. Der Ziegenfisch ist ein anderes Symbol für eines der ältesten das Sternbilder überhaupt – dem Steinbock. Die Babylonier sahen in ihm einen „Ziegenfisch“, ein Wesen mit dem Oberkörper einer Ziege und dem Unterleib eines Fisches. Der griechischen Mythologie nach sprang der bocksbeinige Gott Pan auf der Flucht vor dem Untier Typhon ins Meer. Pan wollte die Gestalt eines Fisches annehmen, was ihm jedoch nicht vollends gelang. Daraufhin griff Typhon den Gott Zeus an und riss ihm die Sehnen an Armen und Beinen heraus. Pan und Hermes setzten ihm diese wieder ein. Der genesene Zeus überwältigte Typhon und versetzte Pan in seiner Gestalt als Ziegenfisch zum Dank an den Himmel. Ein alter Aberglaube besagt: Ein schwarzer Ziegenbock sollte angeschafft werden, um böse Geister aller Art von Heim und Grund zu vertreiben. Und auch in der Volksmedizin spielt das Tier eine Rolle: Zu Pulver gestoßenes Horn der Ziege, heißt es, wirkt bei Schlaflosigkeit, wenn dieses – vom Leidendem unbemerkt – unter dessen Kissen gegeben wird. Das Blut des Bocks hilft bei Epilepsie. Und das Halsband einer Ziege, um den Hals eines an Mumps leidenden Kindes gelegt, lässt die Symptome rasch abklingen. Ziegenhaar, gebrannt und mit Essig vermischt, soll helfen, Nasenbluten zu stillen. Zibke (s. Holunder) Gemeint ist ein winterkahler Baum oder Strauch mit dunklen Beeren, der allgemein unter dem Namen „Holunder“ bekannt ist. Alle Teile der Pflanze sind in rohem Zustand giftig. Die enthaltenen harzartigen Stoffe wirken Brechreiz erregend und abführend. Richtig angewandt, kann Zibke/Holunder jedoch als Hausmittel genutzt werden: Holunderblütentee etwa gilt als blutreinigend und schweißtreibend; Holunderbeeren gekocht regen den Stoffwechsel an und wirken gegen Rheuma und Ischias; Holunderblätter, zerquetscht aufgelegt, lindern Sonnenbrand, andere leichte Verbrennungen, Bienen- und Wespenstiche. Der Holunder war vielen Völkern heilig. Sinti und Roma zogen traditionell vor Holundersträuchen den Hut. Und auch Germanen und Kelten glaubten, dass Zwerge bevorzugt im Schatten des Holunders hausten. Im christlich geprägten Aberglauben dagegen stand der Holunder in schlechtem Ruf. Nicht nur, dass sich der Verräter Judas Ischarioth an einem Holunder erhängt haben soll, auch das Kreuz Jesu war mancher Legende zufolge aus dem Holz dieses Strauches geschnitzt. Dementsprechend wurde der Holunder gerne von verschiedenen Geistern und Dämonen bewohnt. Als Feuerholz war der Strauch, der nur dort wächst, wo einmal menschliches Blut vergossen wurde, wenig geeignet, denn der entstehende Rauch lockte den Teufel an. Aus diesem Teufelsholz, das beim Zwergholunder rötlich verfärbt ist, bestanden die Zauberstäbe der Hexen oder Amulette gegen deren Wirken. Gegen Hexen half auch, am 30. April einen Holunderzweig zu schneiden und ihn über der Haustür zu befestigen. Ins Haus gebracht zog er den Tod an, mit einem Holunderzweig geschlagene Kinder stellten das Wachstum ein. Ein Tropfen Holundersaft in das Auge geträufelt, ermöglichte es, das Wirken von Hexen wahrzunehmen. Tanz der Derwische, bei dem sie den Oberkörper vorwärts und rückwärts bewegen und kurze Koranverse rezitieren, bis sie in Trance fallen. (auch Zitrinquarz oder Citrin) Der Zitrin ist eine der zahlreichen Erscheinungsformen des Quarzes, dessen Name auf seine Färbung hindeutet. Oft wird er beim Brennen von Amethysten bei Temperaturen um 450 Grad Celsius gewonnen und kommt dann als Madeiratopas, Goldtopas, Bahiatopas oder Palmyratopas in den Handel. Natürliche Vorkommen sind selten, gefunden wird Zitrin zum Beispiel in Brasilien (Bahia), den USA (Colorado), auf Madagaskar und in Russland. In Europa wurde er bislang in Spanien (Cordoba, Salamanca), Frankreich und Schottland entdeckt. Römische Soldaten sollen den Zitrin als Lebensstein im Kampf auf der Brust getragen haben. Als Zodiak (griech. zodiakos kyklos, „Kreis der Lebewesen”) oder Tierkreis bezeichnet man eine etwa 20 Grad breite Zone um den Himmelsäquator (Ekliptik), innerhalb derer die scheinbaren Bahnen von Sonne, Mond und Planeten verlaufen. Die Ekliptik bildet dabei die Mittellinie. Innerhalb des Zodiaks befinden sich die zwölf Sternbilder, nach denen die Tierkreiszeichen benannt wurden – vom Widder bis zum Fisch. Da die Ekliptik den Kreis als Breitengrad schneidet, ist ein Horoskop in ein Oben und Unten geteilt. Der Zoisit ist ein eher seltenes Kalzium-Aluminium-Mineral aus der Mineralklasse der Silikate, genauer ein Gruppensilikat (Sorosilikat), das nach dem österreichischen Kaufmann Siegmund Freiherr von Zois (1747-1819) benannt wurde. Er ist seit etwa zwei Jahrhunderten bekannt und wurde manchmal als Ornamentstein mit begrenzter Brillanz verwendet. Erst 1967 wurde eine blaue Edelsteinvarietät in Tansania gefunden. Diese Varietät erhielt den Namen Tansanit. Der Zoisit, heißt es, wirkt sich positiv auf die Fortpflanzungsfähigkeit und auf das vegetative Nervensystem aus. Im Bereich der Psyche steht er für Erdung. Als Zombie wird ein zum Leben erweckter Toter oder ein seiner Seele beraubtes, willenloses Wesen bezeichnet. Bereits aus der Frühgeschichte der Menschen gibt es Hinweise darauf, dass die Menschen Angst davor hatten, dass die Toten zurückkehren und den Lebenden Leid antun könnten. Bis ins 19. Jahrhundert war es so Aufgabe des Totenwächters, einen vermeintlichen Verstorbenen zu erschlagen, falls er sich vom Totenbett erheben sollte. Dies kam durchaus vor, da die Methoden zur Feststellung des Todes damals noch unzuverlässig waren. Der Begriff Zombie wurde jedoch erst später im 20. Jahrhundert vor allem durch Kinofilme und Comics geprägt, als das Phänomen des Scheintodes allgemein bekannt war. Der Glauben an Zombies ist bis heute stark im Voodoo vertreten. Besonders auf Haiti kennt man diese Geschichten. Dem Glauben nach kann ein Voodoo-Priester (Houngan), ein schwarzmagischer Bokor oder eine Priesterin (Mambo) einen Menschen mit einem Fluch belegen, worauf dieser dann scheinbar stirbt (Scheintod). Tage später kann er den Toten dann wieder zum Leben erwecken. Dieser wird dann als Arbeitssklave missbraucht. Diese Zombies nennt man auch Zombie Kadavers. Sie gelten als absolut willenlos. Zwergplaneten sind eine von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) am 24. August 2006 in Prag neu definierte Klasse von Himmelskörpern. Die Klassifizierung wurde nötig, weil im Sonnensystem immer wieder „Planeten“ entdeckt wurden. Als Zwergplaneten gelten demnach jene Gestirne, die sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne befinden und ausreichend Masse haben, damit die eigene Schwerkraft sie zu annähernd kugelförmiger Gestalt zusammenzieht, die jedoch im Unterschied zu „normalen“ Planeten nicht groß genug sind, um ihre Umlaufbahn von anderen Objekten (also Planeten, Asteroiden, Steinbrocken) freizuräumen. Der bis zum 24. August 2006 als Planet klassifizierte Pluto gilt seitdem als Zwergplanet, genauso wie Ceres und 2003 UB313 (Eris). Viele andere Objekte im Sonnensystem (etwa Vesta, Pallas, Hygiea, Orcus, Quaoar, Sedna, 2005 FY9 oder 2003 EL61) könnten ebenfalls in die Kategorie der Zwergplaneten fallen. Die IAU kündigte für die „nächsten Monate und Jahre“ die Bekanntgabe weiterer Zwergplaneten an. Die Kandidaten werden auf einer Beobachtungsliste geführt. Zurzeit reichen die für diese Objekte vorliegenden Beobachtungen noch nicht aus. Zweitkörpererfahrung Die Tatsache, dass der Mensch nicht nur über einen physischen, sondern auch über einen geistigen Körper (Energie-Körper) verfügt, ist seit Urzeiten bekannt. Genauso wie die Tatsache, dass sich beide Körper oft unfreiwillig trennen, diese Trennung aber in höheren Bewusstseinszuständen auch willentlich herbeigeführt werden kann. Paranormale Erlebnisse dieser Art, bei denen der vom physischen getrennte geistige Körper selbständig lebt und bewusst handeln kann, bezeichnet man als „Außerkörperliche Projektion“ (AKP), „Astralwanderung“, „Bilokation“, „Außerkörperliche Erfahrung (AKE)“ oder auch „Zweitkörper-Erfahrung“. Einer der frühesten exakt überlieferten Fälle von Zweitkörper-Erfahrungen ist der von Alphonsus Liguori, der an einem Tag des Jahres 1774 im Kloster Arienzo, vier Tagesreisen von Rom entfernt, für zwei Stunden in tiefen Schlaf verfiel. Als er daraus erwachte, berichtete er, er käme gerade vom Krankenbett des Papstes in Rom zurück, der eben verstorben sei. Als schließlich die Kunde vom Ableben des Papstes in Arienzo eintraf, schrieb man das Ganze dem Zufall zu – bis bekannt wurde, dass mehrere der am Totenbett des Papstes Versammelten Liguori gesehen und sogar mit ihm gesprochen hatten. Zu den interessantesten AKP-Meldungen des neunzehnten Jahrhunderts zählen die Aussagen des Dramatikers August Strindberg, der sich, während er krank in Paris lag, in sein skandinavisches Heim ''projizierte'', sowie ein Erlebnis Wolfgang von Goethes: Auf einem Heimritt, von seiner Geliebten Friederike Brion aus Sesenheim kommend, sah dieser sich selbst auf sich zukommen - er begegnete also seinem Geistkörper. Normalerweise hat man nur einmal im Leben eine Außerkörperliche Projektion - dann nämlich, wenn der Tod eingetreten ist. Nach Aussagen von klinisch bereits Toten handelt es sich dabei um ein recht angenehmes Erlebnis. Nicht nur einmal im Leben, sondern zu jeder beliebigen Zeit können jedoch durch entsprechende Konzentrations-, Imaginations- und Meditationsübungen geschulte Parapsychologen ihren „Energie-Körper“ auf ''Reisen'' schicken. Dabei sind diesen keinerlei räumliche Grenzen gesetzt. Die Zwölf ist eine besondere, eine mystische Zahl. Zum einen deshalb, weil in ihr andere heilige Zahlen enthalten sind: die Drei und die Vier (3 x 4), die Fünf und die Sieben (7 + 5). In vielen Kulturen gilt sie darum als heilige Vollzahl. Aus einem Dutzend bestehen mehrere sakrale Kollegien. Die griechische Mythologie etwa kannten zwölf Titanen sowie zwölf olympische Hauptgötter; dem Helden Herakles wurden von Eurystheus zwölf Prüfungen auferlegt; zwölf Strahlen gehen vom Strahlenkranz des Sonnengottes Apollo ab; die Niobe war Mutter von zwölf Kindern, sechs Mädchen und sechs Jungen. Den Germanen waren zwölf Asen geläufig, Götter, die in Asgard ihren Hochsitz hatten. Das Christentum deutet die Zwölf als Symbol der Begegnung von Gott mit der Welt; die darin enthaltene Drei steht für die Dreifaltigkeit „Vater, Sohn und Heiliger Geist“, die vier für das Irdische – vier Himmelsrichtungen, vier Jahreszeiten, vier Elemente. Jesus versammelte nach dem Neuen Testament zwölf Jünger um sich. Diese Anzahl spielt auf die zwölf Stämme Israel an, die Zwölf symbolisiert die Ganzheit, zu der in der Endzeit das Gottesvolk zurückehren werde (Matthäus 19,28). Und auch in der Gesellschaft der frühen Hochkulturen Mesopotamiens spielte die Zwölf eine große Rolle: Ein Sonnenjahr beinhaltete zwölf Mondzyklen, was zur Einteilung des Jahres in zwölf Monate führte. Bis heute teilt sich der Tag in zweimal zwölf Stunden. Ebenfalls in Mesopotamien liegt der Ursprung der zwölf Tierkreiszeichen. Das Horoskop setzt sich seither aus zwölf Häusern zusammen. Das „zweite Gesicht“ haben medial veranlagte Persönlichkeiten, zum Beispiel Seher oder Wahrsager. Auch bei Zwillingen taucht dieses telepathische Phänomen der außersinnlichen Wahrnehmung häufig auf. Sie können Ereignisse voraussehen oder die Gedanken eines anderen lesen. Zu den bekanntesten Sehern mit dem zweiten Gesicht gehört Emanuel Swedenborg (1688-1772). Swedenborg sah einen Großbrand in Stockholm voraus, den er in allen Einzelheiten beschrieb. Jeane Dixon (geb. 1918) prophezeite die Ermordung von John F. Kennedy und Martin Luther King. Allgemein werden heute drei Formen der außersinnlichen Wahrnehmung unterschieden: Telepathie (griech. „Fernerleiden“) bezeichnet die Fähigkeit, Informationen von einem Menschen zu einem anderen Menschen oder allgemein einer anderen Wesenheit (Tier, Pflanze) zu übertragen, ohne direkt sinnlich (optisch, akustisch, taktil, geschmacklich, olfaktorisch) wahrnehmbare Einflussnahme. Hellsehen wird als außersinnliche Wahrnehmungen eines objektiven Tatbestandes, von dem niemand Kenntnis hat, definiert. Und Präkognition (von lat. prae „voraus“ und cognoscere „erkennen“) steht für das Vorherwissen zukünftiger Ereignisse, ohne dass zum Zeitpunkt der Vorhersage ausreichend Gründe für das Eintreffen der Vorhersage vorhanden sind.
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
27./28. August 2005 - Lübbecker Kreiszeitung, Lokalausgabe des "Westfalen-Blatt" Nr. 199/2005 Kirchbauverein bittet Eggetaler um Mithilfe Ziel ist Verkürzung der Renovierungszeit Börninghausen (WB). Der Verein zur Erhaltung der St.-Ulricus-Kirchen Börninghausen, der am 28. Februar gegründet wurde, hat inzwischen 259 Mitglieder. 169 Mitglieder stammen aus dem Eggetal, während 90 Personen von außerhalb kommen. Da aus der Kirchengemeinde zum Teil Familien mit allen Familienmitgliedern dem Verein beigetreten sind, bezieht sich die Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde auf knapp 100 Haushalte; insgesamt verfügt das Eggetal über rund 600 Haushalte. Dass 90 Pesonen von außerhalb die Erhaltung der historischen Wehrkirche des Eggetals fördern, spricht nach Meinung von Ortspfarrer Friedrich Wilhelm Beckmann für die herausragende Bedeutung dieser Kirche, die nach Aussage von Fachleuten ein kulturhistorisches Kleinod erster Güte ist. Es gibt Vereinsmitglieder in Sylt, Hamburg, Münster, Bonn, Marburg, Saarbrücken, Freiburg, München, Hindelang/Allgäu und anderen Orten. Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Bußgelder, für die der Verein empfangsberechtigt ist, beträgt das Vereinsvermögen etwa 15 000 Euro. Vorsitzender Uwe Ramsberg und Pfarrer Beckmann freuen sich über die Mitgliederentwicklung, wünschen sich aber wegen des Mindestmitgliedsbeitrages von nur zwölf Euro pro Jahr, dass noch mehr Haushalte des Eggetals dem Verein beitreten. Wer einmalig 250 Euro einzahlt, erwirbt eine Lebensmitgliedschaft im Verein. Erfreulich sei auch, dass immer wieder namhafte Einzelspenden aus der Gemeinde und von außerhalb und aus besonderen Anlässen eingingen. Das gegenwärtige »Spendentempo« müsse gesteigert werden. Beckmann: »Sonst wird sich die Wiederbenutzung der Kirche noch mindestens fünf Jahre hinziehen.« Am Donnerstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr wird in einer Gemeindeversammlung im Albert-Schweitzer-Haus über den Stand der Kirchenrenovierung informiert.
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
Lebensperspektiven | Haos Homepage Ruine der Hoffnung In einer Pause des Missio-Camps sitze ich traumverloren für einige Minuten auf einer steilen Bergwiese und schaue auf die andere Seite der Rhön, um diese herrliche Landschaft auf mich wirken zu lassen. Weit am Horizont erkenne ich die Umrisse einer Ruine. Es ist die Osterburg. Ich sehe in ihr das Zeichen der Vergangenheit, aber auch das Zeichen der Gegenwart und der Zukunft. Beim Anblick der Ruine denke ich an mein vergangenes Leben, an die Niederlagen, die ich durchleben musste, an meine eigene Welt, die manchmal dem Einsturz nah war. Während meine Gedanken um die Ruine am Horizont kreisen, fällt mir auf, dass selbst noch diese zerfallenen Steine Zuflucht bieten. Ein kleines und unberührtes Biotop, wie ich Stunden später feststelle, lässt die Ruine leben. Und langsam wird mir klar, dass selbst Ruinen Hoffnungsträger sind, Hoffnungsträger für einen neuen Anfang, Hoffnungsträger für neues Leben. Wie heißt es so tröstend bei Jesaja 42, Vers 3: „Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen“. Jes 42, Vers 3 Hält das Fundament noch? 1972 wurde ein alter Wasserturm direkt neben der kleinen Firma, in der ich als Graveur arbeitete, gesprengt. Ich konnte, so oft ich wollte, mir die Arbeiten ansehen und das Geschehen verfolgen. Mein Chef hatte großes Verständnis für meine technische Neugier. Über 80 Jahre hat der Wasserturm gute Dienste geleistet. Doch moderne Technik hat ihn überholt. Man braucht ihn inzwischen nicht mehr. Er muss weg, der Platz auf dem er steht, wird gebraucht. Möglichst schnell soll er weichen. Der Sprengmeister kommt, bereitet die nicht ungefährliche Aktion vor. Dann die Sprengung. Das Dynamit ist falsch berechnet. Der Wasserturm neigt sich 30 Grad zu Seite, aber bleibt stehen. Am darauf folgenden Tag der nächste Versuch, der dann in einem Erfolg endet. Nachdem der alte Koloss gesprengt, auseinander geschweißt und die Reste entsorgt waren, standen die beteiligten Personen vor einem großen Problem, was schon vorher immer wieder angesprochen wurde. Wie schaffen wir es, das Fundament zu beseitigen? „Das wird noch ein harter Brocken“, hörte ich immer wieder. Doch als es dann soweit war, wunderten sich alle: Das Fundament war im Laufe der Zeit so brüchig geworden, dass man nicht einmal einen Presslufthammer benötigte. Dieses besorgte ohne größere Kraftanstrengung eine normale Raupe. „Das hätten wir nicht gedacht, dass die Gründung schon so zerfallen war. Es hätte nicht lange gedauert, dann wäre der Turm zusammengefallen, weil das Fundament ganz verrottet war“. Dabei hatte man es ihm nie angesehen, dem Wahrzeichen von Remscheid-Lennep. Damals habe ich noch nicht über mein Leben und die Sprengungen, die es erschütterten, nachgedacht. Was sollte mir denn passieren? Heute, 40 Jahre später würden mir viele Dinge einfallen, die in meinem Leben gesprengt wurden. Mal war mir die Notwendigkeit eines „Abrisses“ nicht klar, bei anderen Aktionen ging es mir viel zu langsam. Ich will auch nicht verschweigen, dass auch der Sprengmeister, wie er auch immer aussah, anrückte, auch wenn ich es, ihm Gegensatz zu ihm, überhaupt nicht wollte. Es wird weiter in meinem Leben gesprengt, es wird weiter knallen bis zum Lebensende. Und wenn es dann „ausgeknallt“ hat, dann bin ich bei dem Herrn und lasse mir seinen Grundriss für mein Leben zeigen. Dann erkenne ich nicht nur die „Gründung“ meines Lebens, sondern auch die Hintergründe, warum Jesus immer wieder eingreifen musste. Mit dieser Hoffnung kann ich jetzt schon getrost an die Ewigkeit denken. Das Fundament der Christen hat Bestand, weil es von Jesus selbst gelegt worden ist und täglich immer wieder neu gepflegt wird. Und wenn dann am Ende unserer Tage unser Leben einstürzt, dann trägt das Fundament durch den Tod ins neue Leben, auch wenn sich der Teufel noch so anstrengen sollte. Wer bei Jesus war, bleibt auch bei ihm. Hao, der Rentenretter » 107.140 hits
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
Neues Musical-Projekt der Chorwerkstatt Neckartenzlingen › Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes Das Musical mit dem Titel „Das 6. Bild“ zeigt in einer ganz eigenständigen Story die musikalischen Highlights aus 10 Jahren Chorwerkstatt. Daher gibt es ein Wiedersehen mit Szenen aus Morgenland, Backstage, Der kleine Tag, Western City, Motz & Arti sowie Filmreif. Alte Bekannte aus diesen Musicals tauchen in der Handlung auf und was mit dem 6. Bild gemeint ist, wird zur Überraschung beim Finale des Stückes. Am Ende des Probewochenendes konnten die beiden Chorleiterinnen Gudrun Fahr und Heike Weis sowie das Choreografie-Team Anja DeFelice und Melanie Neumann sowie Tanzleiter Thomas Rieger und alle Beteiligten zufrieden auf das erzielte Ergebnis schauen. Jedem wurde klar: das wird wieder ein interessantes Musical. Nun heißt es natürlich, auch die beiden Kinderchöre und den Jugendchor einzubinden, was in den folgenden Wochen geschieht. Die Aufführungen sind am Samstag, 10. März 2012 (Beginn 19 Uhr) und Sonntag, 11. März 2012 (Beginn 17 Uhr) in der Stadthalle K3N Nürtingen. Der Vorverkauf läuft bereits auf vollen Touren über das Stadtbüro der Nürtinger Zeitung oder online unter www.die-chorwerkstatt.de (Fahr, Foto: Rau) Fahr, 8. Okt 2011, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen. « Polizeichor Tübingen auf Konzertreise in Polen One for All, All for One, All for love am 15.10.11 in Eberhardzell »
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.Wir freuen uns auf Sie. Ferme rénovée avec boxes à Villarepos Ferme de 6.5 pces construite en 1833 et rénovée en 2011, elle est composée : - au rez : d'un espace séjour / salle à manger de 25 m2 avec cheminée et sortie sur une grande terrasse avec pergola, 1 cuisine ouverte de 10 m2 entièrement agencée, 1 salle de bain de 5 m2 avec baignoire / WC / lavabo. - au 1er étage : 1 hall de distribution, 3 chambres à coucher de 19 m2, 18 m2 et 12 m2, 1 salle de bain de 12 m2 avec baignoire balnéo / douche / WC / double lavabo. - dans les combles : 1 hall de distribution, 1 chambre mansardée de 12 m2, 1 bureau mansardé de 10 m2. - au sous-sol : 1 cave, 1 local citernes. Divers : 1 atelier / rangement de 12 m2, 1 chaufferie avec installation centrale à mazout (2010), 1 réduit, 1 sellerie, 2 boxes à chevaux avec aire de sortie, 1 fenil. Surface totale de terrain : 852 m2. Belle situation dominante, avec vue dégagée sur la campagne environnante. 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Ein praktischer Disponibelraum mit Glasfront und integrierter Dusche/Lavabo/Toilette, eine separate Gäste-Toilette, der Keller sowie die Waschküche mit Technikraum sind ebenfalls auf dieser Ebene angeordnet. Eine Etage höher im Wohngeschoss befindet sich der Wohnbereich mit Schewdenofen (35 m²) und die Küche mit Essbereich (28 m²). Das attraktive Treppenhaus bildet die Mitte des Grundrisses und ergibt so eine Raumtrennung. Über eine grosse Schiebetüre gelangen Sie vom Essbereich in den süd-östlich ausgerichteten Terrasse und Garten Hier können Sie ? abgeschieden von neugierigen Blicken ? die Ruhe und Weitsicht geniessen. Das Obergeschoss beherbergt drei Zimmer, welche alle über Einbauschränke verfügen. Zwei Nasszonen, eine davon vom Hauptschlafzimmer aus zugänglich, runden das Angebot ab. Aussenbereich: Der Carport bietet Platz für zwei Autos, Motor- und Fahrräder und einen gedeckte Zugang ins Haus. Nebenan befindet sich ein abgeschlossenes Réduit auf 20 m², Besucherparkplätze vor dem Carport. Die Zufahrt zum Objekt erfolgt durch eine von Bäumen gesäumten Strasse des Quartier. Das Raumangebot Eingangsgeschoss - Entrée mit Garderobe 17.3 m2 - Disponibelraum 19.4 m2 - Dusche/Lavabo/Toilette 2.9 m2 - Gäste-Toilette 2.1 m2 - Technik und Waschraum 15.1 m2 - Keller 3.8 m2 Wohngeschoss - Wohnzimmer 35.0 m2 - Esszimmer / offene Küche 28.7 m2 - Terrasse und Garten 117.0 m2 Obergeschoss - Flur 11.3 m2 - Schlafzimmer 18.4 m2 - Dusche/Lavabo/Toilette 5.2 m2 - Zimmer 12.1 m2 - Zimmer 12.1 m2 - Dusche/Lavabo/Toilette 3.6 m2 Nebenräume - Carport 43.0 m2 - Aussen-Réduit bei Carport 20.1 m2 - Äussen-Réduit bei der Terrasse 2.5 m2 Lugnorre - Ihre Wohlfühloase mit entspannende Qualität und guter Geschmack trifft hier zusammen und Ihnen bleibt der wahre Wohngenuss mit den folgenden Highlights: - Traumhafte Aussicht über den Murtensee - Wohnen im modernen sowie mediterranen Stil - Sehr gepflegter Garten mit Baulandreserve - ... Wenn Sie Interesse an diesem Objekt haben, senden wir Ihnen gerne die dazugehörigen Dokumente. Mehr Bilder und Informationen finden Sie auf unserer Homepage bern unter der E&V ID: W-02C6XL Emplacement idéal, à l'abri de toutes nuisanc Situé dans un quartier calme et résidentiel, au c?ur d'une région très porteuse du canton de Fribourg, cette maison mitoyenne qui saura répondre autant aux attentes des investisseurs qu'aux familles, saura vous séduire par sa typologie, ses finitions de qualité ainsi que par son emplacement idéal. Érigé sur une jolie parcelle bien aménagée, ce bien proche de toutes les commodités vous offrira un confort absolu. Dans la partie jour, vous découvrirez une spacieuse et lumineuse pièce de vie. Elle est pourvue d'un séjour et d'un espace dînatoire communicant avec une belle cuisine. Cette dernière est entièrement équipée avec des électroménagers de qualité et des matériaux de standing. Vous bénéficiez d?un accès direct à la jolie terrasse et à son jardin, afin de profiter des journées ensoleillées. Un WC visiteurs complète agréablement ce bien. En découvrant la partie supérieure, l'espace nuit se compose de deux chambres à coucher au volume généreux et bénéficiant de tout le confort nécessaire au bien-être. Une grande salle de bain avec baignoire et douche a été conçue sur ce même niveau, afin d'agrémenter ces belles pièces. Un soin tout particulier a été apporté aux aménagements extérieurs avec une grande terrasse ainsi qu?un jardin privatif et plat : un atout de taille pour cet objet d'exception qui vous permettra de prolonger vos soirées entre amis. A noter que cette maison est excavée et possède dans son sous-sol : une buanderie commune, une cave privative et un local technique. De plus, deux places de parc, comprises dans le prix de vente, complètent agréablement ce bien d?exception. Vous l'aurez compris, cette affaire est à saisir sans plus attendre ! Contactez-moi pour une visite - Lumbardh Maksuti 509'000.- Dringend Nachmieter gesucht ab 01.02.18 oder ggf. schon früher für mindestens sechs Monate! Zu vermieten ist ein kleines Haus (3ZKB) inkl. Balkon, mit Garten und einem kleinen Specksteinofen, der das ganze Haus mit Wärme versorgt, sowie zusätzliche Stromheizung, welche ggf. genutzt werden könnten. Das Haus befindet sich in der Nähe vom Neuenburgersee an der Grenze vom Kanton Fribourg zum Kanton Waadt in der Deutsch- Französischen Schweiz. Das Haus befindet sich außerdem in der Nähe des französischen Jura-Nationalparks und ist nur wenige Meter vom See entfernt. Am Hafen gibt es eine direkte Verbindung mit der Fähre nach Neuchatel, Murten und nach Biel. Auch die Autobahn ist nicht weit entfernt. Geschäfte, Schulen und Bahnhöfe sind ebenfalls in der Nähe. Haustiere sind willkommen. Bei Interesse können Sie sich gerne melden unter der Rufnummer +41779672397 oder per Email. Zum Verkauf steht in Sugiez dieses wunderschöne freistehende Einfamilienhaus mit grossem Garten perfekt für Familien. Haus: Das Haus besteht aus 4 Halbetagen; Keller, Waschküche, Garage Eingangsbereich, Küche, Wohn- & Essbereich, Gästetoilette, Zugang zu grossem Garten mit Terasse und Spielplatz 2 Schlafzimmer à 12.5m2, grosses lichtdurchflutetes Bad mit Dusche, Badewanne und Toilette 2 Schlafzimmer à 16m2 und Büroecke Grundstück: komplett eingezäuntes (2013) Grundstück 800m2, Gartenhaus, Holzterrasse (2014), Spielplatz, schön bepflanzt und perfekt gepflegt. 2 Aussenparkplätze vor dem Haus, weitere dem Grundstück entlang Heizung: Kondensatsölheizung (2014), Bodenheizung, Holzspeicherofen der Firma Tonwerk Baujahr: 1989/90, Renovationen; 2013 (Küche, Innenanstrich, Böden Schlafzimmer) 2014 (Heizung, Terrasse, Fenster) 2015 (Fenster Schlafzimmer, Fassade) 2016 (Badezimmer, Holzspeicherofen, Galerie (Büro)). Lage: Tolles Familienquartier, Bahnhof/Schulbus 5 Gehminuten, Einkaufen 5 Gehminuten, Zentrum Sugiez 20 Gehminuten. 10 Autominuten von Murten und Autobahn, 15min von Neuchatel, 20min von Bern. Extras: Hochqualitativer Holzspeicherofen der Firma Tonwerk (reicht um das Haus in den Übergangssaisons zu heizen), Roboterrasenmäher Husquarna (2017), Mückenschutz an allen Hauptfenstern. Gesamtes Grundstück in Bauzone, sprich Vergrösserungspotenzial (Wintergarten, Swimmingpool, Anbau..). Français: A vendre à Sugiez; Villa individuelle avec grand jardin parfait pour des familles Maison: composée de 4 demi-étages: Garage, Cave, Buanderie Hall d'entrée, Cuisine, séjour & salle à mangé ouvert, toilette, accèss au jardin avec terrasse et place de jeu 2 chambres à choucher de 12.5m2, salle de bain avec fenêtre, douche, baignoire et toilette 2 chambres à coucher de 16m2, coin bureau Terrain: complètement clotûré (2013), 800m2, cabane de jardin, terrasse en bois (2014) et place de jeu, bien aménagé et entretenu. 2 places de parking à l'exterieur devant la maison, plus au longue du terrain. Chauffage: Mazout condensation, chauffage au sol et pôele à accumulation TONWERK. Année de construcion: 1989/90. Renovations: 2013 (Cuisine, peinture interieure, sols chambres à coucher) 2014 (Chauffage, Terrasse, Fenêtres), 2015 (Fenêtres chambres à coucher, Fassade), 2016 (Salle de bain, poêle à accumulation TONWERK, Galérie (bureau)). Emplacement: quartier familiale, 5min à pied de la gare/bus scolaire, magasin 5min à pied, centre de Sugiez 15min à pied. 10min de Morat et autoroute, 15min de Neuchatel, 20min de Berne. Extras: Poêle à accumulation de standing de la marque TONWERK, tondeuse robot Husquarna (2017), moustiquaires, terrain dans zone à batir, potentiel d'agrandissment (jardin d'hiver, piscine, annexe,..) Wir suchen neues Daheim 1A-Mont-Vully-Lage Das attraktive Objekt befindet sich am Mont-Vully, oberhalb des Dorfes, an traumhafter aussichtsreicher Top-Lage mit See- und Alpensicht. Hier finden Sie eine einmalige Ruhe- und Erholungsoase. Die attraktive Liegenschaft kann sowohl als Ferienhaus oder als Einfamilienhaus, das ganze Jahr bewohnt werden. 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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
Čatež, 3. 12. 2015 NEU! MALI GRAD - der Stadt der Festungen und Schlösser Herzlich Willkommen in unserer Stadt der Festungen und Schlösser in Terme Čatež! Es ist nicht wichtig wie alt Sie sind und wofür Sie sich begeistern! Wir sind sicher, dass niemand gleichgültig bleibt! Mehr
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
Jürgen Straßburger am 03.11.2011 Auf der Elbe waren wir stromab von Magdeburg bis nach Hamburg unterwegs. Was hat sich dort in den vergangenen Jahren für Sportbootskipper verändert? Tangermündes prächtige Kulisse. Als Großschifffahrtsstraße hat die Elbe zwischen Magdeburg und Lauenburg in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung verloren: Vor allem lang anhaltende Niedrigwasserstände erlauben der Frachtschifffahrt nur geringe und damit kaum mehr profitable Abladetiefen. Also „umfährt“ die von Hamburg und Lübeck kommende Berufsschifffahrt in Richtung Berlin die Elbe über den Elbe-Seiten- und Mittellandkanal, um dann über die grandiose Elbquerung des Kanals Richtung Osten zu fahren. Fotostrecke: Mittlere Elbe Wenig Berufsschifffahrt ist ein angenehmes Signal für die Sportschifffahrt, und so kann man sagen, dass „unsere Fraktion“ zwischen Magdeburg und Lauenburg fast unter sich ist. Kaum gibt es mal mehr als eine Handvoll Begegnungen mit der Berufsschifffahrt pro Tag. Einmündung der Müritz-Elde-Wasserstraße in die Elbe bei Dömitz. Für den „großen Treck“ der Sportskipper von West nach Ost, Richtung Berlin, Brandenburg und „Meck-Pomm“, den Ansturm auf die „Große Schleife“ also, ist die Elbe lediglich die Westtangente. Man absolviert sie möglichst in Talfahrt, fährt vom Wasserstraßenkreuz Magdeburg Richtung Dömitz, um dort in die Müritz-Elde-Wasserstraße einzulaufen. Aber bisweilen lockt es die Skipper ja auch nach Hamburg, und so wollen wir auch für die Tiden-Elbe unterhalb der Schleuse Geesthacht bis nach Hamburg ein paar nützliche Tipps geben. Der City Sportboothafen in Hamburg. Dass selbst wir Hamburger von Hamburg nach Magdeburg mit einem Verdränger schneller über Elbe-Seiten- und Mittellandkanal nach Magdeburg fahren als bergwärts über die Elbe, ist leicht zu berechnen: Über die Elbe sind es 247 km, über die Kanäle 213 km. Zwar ist die Kanalstrecke nervig und enthält vier Schleusen und ein Hebewerk zusätzlich, dafür gibt es aber keine Strömung „gegenan“. Bei einer Marschfahrt von 12 km/h braucht man für die Kanalstrecke 18 Fahrstunden, plus vier Stunden für die Schleusen, macht 22 Stunden. Auf der Elbe bei 8 km/h über Grund sind es 31 Fahrstunden. 13 Stunden längere Fahrzeit, das heißt bei unserer „Troll“ rund 60 l Diesel … Also müssen wir nicht weiter rechnen! So geht es denn über den Elbe-Seiten- und Mittellandkanal Richtung Magdeburg. Vom Mittellandkanal führt der Rothenseer Verbindungskanal über die Schleuse Rothensee zur Elbe. Die Schleuse ist im Zuge des Neubaus des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg in einem eigens gegrabenen Kanal parallel neben dem alten, stillgelegten Schiffshebewerk entstanden. Am Südende des Verbindungskanals passieren wir die Baustelle der „Niedrigwasserschleuse Magdeburg“. Sie soll ab Frühjahr 2012 dafür sorgen, dass die unteren Teile der Magdeburger Häfen mit dem Kanalhafen und den Hafenbecken 1 und 2 einschließlich Verbindungskanal unabhängig vom Wasserstand der Elbe stets auf einer Solltiefe von 2,80 m gehalten werden. Die Schleuse wäre nur bei Niedrigwasserständen der Elbe in Betrieb, stände sonst aber offen. Der Verbindungskanal mündet bei km 333,6 LU in die Elbe. Jetzt sind es nur noch knapp sieben Stromkilometer bis zur Einfahrt in die Magdeburger Zollelbe. Dabei ist der Herrenkrugfelsen zu passieren. Man spürt den stärker werdenden Druck des Stroms, und ein Blick auf den Plotter bringt Gewissheit: nur noch 3 bis 4 km/h über Grund, also 8 bis 9 km/h Strom von vorn. Die Zollelbe ist eine rund einen Kilometer lange Sackgasse, an deren Ende sich der „Yachthafen Magdeburg“ befindet. Eine Schönheit ist dieser Hafen nicht, aber sein umfassender Service und seine Nähe zur Magdeburger City machen ihn zur ersten Wahl in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt: Tankstelle mit Super und Diesel, Wasser und Strom an den Schwimmstegen mit komfortablen Auslegern, akzeptable Sanitäranlagen (leider ohne Waschmaschine und Trockner!), 20-t-Kran, Boots- und Motorenservice sowie ein gut bestückter Ersatzteil- und Zubehörshop. Das Allee-Center, ein großes Einkaufszentrum, ist gut einen Kilometer vom Hafen entfernt. Das sehenswerte Magdeburger Rathaus mit der davor stehenden Kopie (man sieht es ihr nicht an!) des Magdeburger Reiters ist von hier nur wenige Schritte entfernt. Und auch zum Dom, der ersten gotischen Kirche Deutschlands, sind es fußläufig nur wenige Minuten. Magdeburgs „Knaller“ aber, und für mich allein die Reise wert, ist das Hundertwasserhaus „Die grüne Zitadelle“ an Magdeburgs Magistrale „Breiter Weg“, in unmittelbarer Nachbarschaft von Landtag und Domplatz. Erst fünf Jahre nach dem Tod des umstrittenen Künstlers Friedensreich Hundertwasser wurde das außergewöhnliche Bauwerk am 3. Oktober 2005 nach seinen Plänen posthum fertiggestellt. Als eine „Oase für Menschlichkeit und für die Natur in einem Meer von rationellen Häusern“ und als sein „schönster und bester Bau“ gilt das farbenfrohe, multifunktionale Gebäude. Es beherbergt neben 55 eigenwilligen Wohnungen auch Büros, Geschäfte, ein Hotel und ein Theater. 134 000 Einträge bei Google unter dem Stichwort „Grüne Zitadelle Magdeburg“! Da bleibt nur eins: hinfahren und anschauen! Die Elbe zu Tal. Rasch liegt der gewaltige Trog vor uns, in dem der Mittellandkanal über die Elbe geführt wird (Elbe-km 339,6). Mit einer Gesamtlänge von 918 m ist diese Kanalbrücke die längste in Europa. 228 m misst die eigentliche Strombrücke, der Teil des Troges, der die Elbe überspannt. Der Rest liegt als Vorlandbrücke auf Land. Der Fluss schiebt uns durch flaches Land und wirkt durchaus ermüdend. Die plötzlich aus diesem Nichts aufsteigende Kulisse von Tangermünde weckt die Lebensgeister der Crew: Der Turm der St.-Stephan-Kirche und der Kapitelturm der Burganlage sind die ersten Signale der mittelalterlichen Stadt. Bei km 399,2 LU geht es in den Hafen Tangermünde – an Steuerbord die prächtige Stadtkulisse mit davor liegender Uferpromenade und bestens erhaltener Stadtmauer. Am südlichen Ende des Hafenbeckens liegen die Stege des gastfreundlichen Tangermünder Wasserportvereins; 100 Liegeplätze insgesamt, 12 davon für Gäste mit Booten bis zu 15 m Länge, die einlaufend an Steuerbord vom Clubsteg liegen. Wasser, Strom, Sanitär (ohne Waschmaschine), Fahrradverleih, Spielplatz, Fäkalien-Absauganlage, Chemietoiletten-Entsorgung, alles selbstverständlich. Und nur 400 m zum Neustädter Tor, einem der erhaltenen Eingänge zur Altstadt. Kirchstraße und Lange Straße, nur durch eine Häuserzeile getrennt, führen zu (fast) allen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten dieser Perle aus Backstein und Fachwerk. Und auch gastronomisch gibt es Originelles: „Rülpsig und furzig“ darf es zugehen beim Rittermahl in der „Zecherei St. Nikolai“ (Lange Straße 1) im ehemaligen Kirchenschiff der St.-Nikolai-Kirche. Erlebnisgastronomie vom Feinsten auch in der Kirchstraße 40: „Tafellappen voll Kreidestaub, Käsefuß mit Schuhsohle, Pferdeäpfel aus der Futtermolle und Pflastersteine aus der Roßfurt“ sind zwar auf den ersten Blick keine Gourmet-Empfehlung, verhalfen in der urigen Atmosphäre der „Exempel Gaststuben“ aber zu einem unvergesslichen Erlebnis. Versprochen! Also mindestens zwei Tage für Tangermünde einplanen! Arneburg, sagen die Arneburger, leide unter der Nähe von Tangermünde. Tatsächlich liegen nur 18 Flusskilometer zwischen beiden Orten, und das ist natürlich viel zu wenig für eine Tagesetappe. Also bleibt das Städtchen im wahrsten Wortsinn oft links liegen. Daran ändert leider auch der von der Stadt betriebene, sehr solide Sportboothafen wenig. 40 Gastliegeplätze mit Wasser und Strom für Boote bis 15 m Länge an einem Schwimmsteg mit Auslegern sind üppig – und übersteigen die Nachfrage bei Weitem. Und auch die Bootstankstelle mit Diesel und Super animiert viele Skipper oftmals nur zum Bunkern, aber nicht zum Bleiben. Hafenbüro und Sanitäranlage sind in der nahen „Strandperle“ untergebracht. Fachwerk, Alter Markt, die romanische Stadtkirche St. Georg und viel Beschaulichkeit strahlen aber nicht so hell wie der Stern von Tangermünde. Und so legen die zu Tal fahrenden Skipper nach Tangermünde oft ihren nächsten Übernachtungsstopp in Havelberg ein. Das sind zwar auch „nur“ 35 Flusskilometer, aber zum nächstfolgenden Hafen, Wittenberge, sind es noch einmal 32 Flusskilometer mehr. Und 70 Tageskilometer (mit einem Verdränger!) muss man sich im Urlaub nun wirklich nicht antun. Havelberg also. Wie der Name schon sagt: Havelberg liegt an der Havel und nicht an der Elbe. Also verlässt man die Elbe bei km 422,8 RU, fährt in den Schleusenkanal ein und erreicht über die Schleuse Havelberg rund drei Kilometer von der Elbe entfernt die alte Bischofsstadt. Der stattliche Dom thront auf einer Anhöhe oberhalb der Havel. Der Aufstieg wird mit einer prächtigen Aussicht über die Stadt und das Haveltal belohnt. Erste Wahl ist der Yachthafen Havelberg, der sich hinter einer Insel im ehemaligen Winterhafen versteckt.Und da es in Havelberg wassertouristisch richtig brummt (rund 1350 Gastboote pro Saison), hatte das Hafenmeisterehepaar Dagmar und Klaus-Dieter Klostermann immer reichlich zu tun, um den einlaufenden Gästen hilfreich zur Seite zu stehen. Aktuelle Informationen deuten darauf hin, dass die beiden „Seelen des Hafens“ ihre Tätigkeit aufgrund gesundheitlicher Probleme in dieser Saison aufgeben müssen. Hoffentlich findet der Betreiber dann würdige Nachfolger! Der Hafen bietet (fast) alles: 40 Gastliegeplätze für Boote bis 15 m Länge an Schwimmstegauslegern, Wasser und Strom, Sanitäranlage, Waschmaschine und Trockner auf dem nahen Campingplatz, Fäkalien-Absauganlage, Chemietoiletten-Entsorgung, Fahrradverleih, Spielplatz, W-LAN und Nähe zum Stadtzentrum mit Versorgungsmöglichkeiten (knapp 10 Min.) Mein Gastronomie-Tipp für Havelberg: das Ristorante „Bella Vista“ mit schöner Terrasse direkt gegenüber vom Dom (Domplatz 2). Von Havelberg nach Wittenberge: Das „Mauseloch“ bei Elbe-km 426,5 bis 427,0 hat schon bei so manchem unvorsichtigen Skipper für eine unerwartete Grundberührung gesorgt. Die berüchtigte Sandbank liegt in einer 90-Grad-Kurve am linken Ufer. Einfahrt in den Hafen Wittenberge (km 454,9 RU). Kurs Steuerbord geht es in den Stadthafen und oberhalb der Eisenbahn- und Straßenbrücke in den Karthaner See. An der Hafeneinfahrt Kurs Backbord liegt der Sportbootanger Nedwighafen. Hier gibt es 15 Gastliegeplätze ohne Längenbegrenzung an einem soliden Schwimmsteg mit Auslegern oder an der Innenseite längsseits. Auf dem Steg Wasser und Strom. Die Sanitäranlagen (ohne Waschmaschine) sind im Restaurant „Zum Fährmann“ am Hafen untergebracht. Auf der Kaimauer des Hafenbeckens gibt es eine Tankstation mit Diesel und Benzin. Keine Frage, der Hafen bietet ein freundliches Ambiente, die Liegegebühren sind mit 1 Euro/m im üblichen Rahmen. Und es gibt einen Brötchenservice des Hafenmeisters. Aber 70 Cent für 1 kW Strom, und 70 Cent für 50 l Trinkwasser sind happig, 2 Euro für die Dusche grob und 2,60 Euro für einen Sack Bordmüll schlicht unverschämt. Unverständlich auch, warum seit Jahren ein abgetakeltes Fahrgastschiff den Quersteg mit der Fäkalien-Absaugstation als Liegeplatz missbrauchen darf. An die Station jedenfalls kommt kein Sportboot vernünftig ran. Die Stadt fesselt einen nicht gerade: neben Leerstand und Verfall die üblichen Protzbauten der Nachwendezeit, aber auch einige schön restaurierte Bürgerhäuser. Das „Brauhaus Alte Oelmühle“ mit Restaurant, Brauerei, Festsaal, Strandbar und Café im Uferturm im Norden des Stadthafens ist als gelungene Restaurierung der alten Speicher sehenswert und perfekt zum Chillen. Zwischen Cumlosen und Schnackenburg verließ bis zum 3. Oktober 1990 die Elbe das Territorium der DDR. Ab hier war die Elbe deutsch-deutscher Grenzfluss bis kurz vor Lauenburg (km 566). Im ehemaligen Hafen der DDR-Grenztruppen in Cumlosen (km 469,5) betreibt der Boostsclub Cumlosen eine Steganlage mit fünf Gastplätzen für Boote bis 15 m Länge. Strom am Steg. Wer Ruhe sucht, ist hier richtig, denn der Ort ist knapp zwei Kilometer entfernt. Im Clubhaus hinter dem Deich (200 m) gibt es Duschen und WC. Auf dem Deich steht immer noch der alte Wachturm der DDR-Grenzer: Nostalgie oder Mahnung? Schnackenburg, knapp fünf Kilometer unterhalb von Cumlosen, war bis zur Wende letzter bundesdeutscher Ort vor der Grenze. „Zonenrandgebiet“, das am Tropf der „Zonenrandförderung“ hing, aber trotzdem zum Sterben verurteilt war. Mit der Vereinigung wurde es nicht besser: Die Förderung fiel weg und tröpfelte von nun an als „Aufbau Ost“ ein paar Kilometer weiter östlich nieder. Schnackenburg ist ein Paradebeispiel für das so entstandene Fördergefälle und genau deshalb sehenswert: keine Tankstelle (!), ein Kiosk für die Versorgung, zwei Gaststätten und das sehenswerte „Grenzlandmuseum“ (Markt 3). Das war’s. Ach ja, und natürlich die Steganlage des Vereins Schnackenburger Bootsfreunde am Südwestufer des Schutzhafens: Wasser und Strom am Steg, WC und Duschen im Clubhaus (150 m in Richtung Ort). „Böser Ort“ ist mal wieder so eine tückische Sandbank am linken Ufer gut 2 km unterhalb von Schnackenburg (km 477). Also schön am rechten Ufer bleiben! Schon wieder ein DDR-Wachturm auf hohem Deich: Wir sehen die Einfahrt zum Hafen Lenzen (km 484,6 RU). Hier versucht seit letztem Jahr die „Breeser Konsum GmbH“ Schwung in die Steganlage zu bringen. Die wenigen Boote des ansässigen Motor-Yacht-Club Lenzen „bringen es nicht“. Also soll die Anlage mit Service (Wasser, Strom, Dusche, WC, Waschmaschine, Trockner, Fahrradverleih, Brötchenservice) und mit guter Küche in der „Gaststätte Sportboothafen“ flottgemacht werden. Wir drücken die Daumen … „Willkommen in Gorleben“. So freundlich wie in diesem Kleinod von einem Hafen (km 493,0 LU) werden Gäste nicht überall begrüßt. „Die Gemeinde steht hinter dem Hafen“, berichtet Hafenmeister Hans-Martin Popko. „Alle wollen, dass sich unsere Gäste wohlfühlen“. Nicht schwer in diesem Hafen, in dieser naturbelassenen Umgebung. Schon die Zufahrt ist ein Genuss: Der rund 1 km lange Gorlebener Haken (km 493,0 LU) führt direkt zur Steganlage mit bequemen Auslegern. Voraussetzung ist allerdings, dass die Elbe genug Wasser führt. Bei Niedrigwasser haben Zufahrt und Hafen nur 0,90 m Wassertiefe. Am Steg (Wasser und Strom) können Boote bis 12 m Länge festmachen. Sanitäres gibt es im Hafenbüro. Die „Kaminstube“ im Ort genießt einen guten Ruf. Ganz anders als die „Brennelementlager Gorleben GmbH“, Betreiber des berühmt berüchtigten „Zwischenlagers“, das nur rund 2 km vom Hafen entfernt ist. „Dömitz, das Tor nach Mecklenburg“, Einfahrt in die Müritz-Elde-Wasserstraße. Viel ist darüber nach der Wende geschrieben worden: Der schnelle Neubau der von der DDR zerstörten Schleuse Dömitz ermöglichte schon ab Mai 1992 die freie Fahrt nach MeckPomm. Wer über Nacht blieb, machte entweder am Steg des Yachtclub Dömitz (unterhalb der Schleuse) oder im Wasserwanderzentrum (oberhalb) fest. Das war schlicht, aber okay. Als neues Highlight wurde im Sommer 2009 in einem sanierten Hafenspeicher das „Dömitzer Hafen Hotel“ eröffnet. Und damit die vor diesem Hotel liegende Steganlage, der Elbehafen Dömitz. 16 Gastliegeplätze am soliden Schwimmsteg mit begehbaren Auslegern für Boote bis 15 m Länge, Wasser und Strom, perfekte Sanitäranlagen im Hotel, Waschmaschine und Trockner! Zwei Restaurants und ein Panorama-Café mit sensationellem Ausblick auf Elbe und Elde. Fast mediterranes Flair in der Strandbar mit Pool, Sand, Palmen und Strandkörben. Skipperherz, was willst du mehr? Zum Supermarkt sind es 300 beziehungsweise 500 m. Und natürlich steht am Westrand des Ortes, noch immer gut erhalten, die Festung Dömitz und wartet auf Ihre Eroberung (1,5 km vom Hafen). Dömitz sollte auf einem Elbtörn nicht fehlen! Das gilt aber auch für Hitzacker, wenngleich die öffentlichen Sanitäranlagen für die Hafengäste spätestens nach dem Durchgang des ersten Reisebusses eigentlich unzumutbar sind. Die Stadt ist sehenswert mit alten Fachwerk, dem rumpeligen Kopfsteinpflaster und dem noch immer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbild. Die Zufahrt zum Hafen (km 522,3 LU) ist im letzten Jahr ausgebaggert worden, und so hofft Hafenmeister Horst Morgenstern für längere Zeit auf 2,50 m bei mittlerem Wasserstand. Man liegt am Schwimmsteg mit Wasser und Strom vor Heckdalben und muss beim Anlegemanöver auf die teilweise heftige Querströmung achten, verursacht von der hier in die Elbe einmündenden Jeetzel. Versorgungsmöglichkeiten und Gastronomie in Hafennähe. Der Gemeindehafen Neu Darchau (km 536,4 LU, 8 Gastliegeplätze bis 12 m Länge, Wasser, Strom, Sanitär) und drei Vereine im hinteren Ende des Hafens Alt Garge (km 543,3 LU) bieten extrem ruhige Gastliegeplätze in ländlicher Umgebung. Bei der Einfahrt nach Alt Garge darf man die Nerven nicht verlieren. Der Haken zieht sich hin, doch die drei Clubanlagen kommen bestimmt, und zwar an Backbord in dieser Reihenfolge: Bootskameradschaft Feuerwehr Alt Garge (mind. 4 Gastplätze bis 13 m, Wasser, Strom, Sanitär), Wassersportverein Alt Garge (mind. 1 Gastplatz bis 10 m, Strom, Waschgelegenheit und WC), Segelsportverein Alt Garge (6 Gastplätze bis 12 m, Wasser, Strom, Sanitär). Bei allen drei Häfen ist die Versorgung fern: nächste Gaststätte „Korfu“ 1,8 km, zum nächsten Supermarkt sind es 6 km. Gegen Alt Garge ist die Steganlage der Bleckeder Bootsfreunde (km 550,0 LU) fast schon ein „Rummelplatz“. Der Hafen ist bei Wasserwanderern außerordentlich beliebt. Es ist ja auch eine tolle Anlage, die sich, 800 m vom Elbstrom entfernt, im ruhigen Schutzhafen von Bleckede versteckt. Schwimmsteg mit begehbaren Auslegern für Boote bis 12 m Länge, Strom, Wasser von einer Zapfstelle mit langem Schlauch (Schlauchwagen wird gestellt). Sanitär im Clubhaus. Dieselstation einlaufend kurz vor der Steganlage. Eingebettet in urige Elbtalauen, ist der Ort nicht spektakulär, aber durchaus „schnuckelig“. Die Einfahrt in die Boize (km 559,5) nach Boizenburg ist nicht zu verfehlen: Auf der Landspitze zwischen Elbe und Boize steht ein kleiner, nicht mehr aktiver Leuchtturm. Die Boize aufwärts, vorbei am ehemaligen Werftgelände, erreicht man nach 1,5 km die Steganlage des Boots-Sport-Vereins Boizenburg. 8 Gastliegeplätze ohne Längenbegrenzung. Auf dem Schwimmsteg mit begehbaren Auslegern Wasser und Strom, im Clubhaus Sanitär inklusive Waschmaschine und Trockner. 500 m zum alten Ortskern, der nach der Wende mit viel Geld „runderneuert“ wurde und jetzt wieder Charme hat. Aufbau Ost eben … Darüber können die Lauenburger gar nicht lachen. Seit der Wende geht’s bei ihnen nämlich abwärts, und an die Stelle einer soliden Sanierung der historischen Altstadt trat vielerorts billiges Fassadenblendwerk mit Pinsel und Farbe. Von außen, nämlich von der Elbe aus betrachtet, hat das der prächtigen Kulisse zwar nicht geschadet, aus der Nähe aber sind die nachgemachten Fassaden profan. Marina Lauenburg (km 569,2 RU) liegt im Schutzhafen einlaufend an Backbord unmittelbar oberhalb der Straßenbrücke im Mündungsbereich des Elbe-Lübeck-Kanals. 20 Gastliegeplätze für Boote bis 18 m Länge finden an den Schwimmstegen mit begehbaren Auslegern Platz. Wasser und Strom am Steg. Eine Augenweide sind die im vergangenen Jahr sanierten Sanitäranlagen, in denen es auch Waschmaschine und Trockner gibt. Für das Wohl der Gäste sorgt Hafenchefin Yildiz Frühauf, die neben dem kleinen Café und Restaurant „Skippertreff“ auch die Dieselstation bedient und morgens auf Wunsch für Brötchen und Zeitung sorgt. Bis zum Altstadteingang beim „Rufer“ sind es 700 m, bis zum nächsten Supermarkt in der Oberstadt oder in Hohnstorf 1,5 km. Im weiten und geschützten Rund des Artlenburger Hafens (km 574,5) sind neben dem Gemeindehafen „Marina Artlenburg“ (10 Gastplätze bis 15 m) drei Vereine ansässig: Die Artlenburger Segelgemeinschaft (mind. 1 Gastplatz bis 13 m), der Artlenburger Boots-Club (mind. 2 Gastplätze bis 15 m) und die Seglervereinigung Artlenburg (mind. 4 Gastplätze bis 15 m). In allen Anlagen Wasser, Strom und Sanitäranlagen: entweder eigene oder die auf dem großen Campingplatz am Elb-ufer. Hier soll es jetzt auch Waschmaschine und Trockner geben. Restaurant und alle Versorgungsmöglichkeiten im Ort (600 m). Erst in den letzten Jahren von uns entdeckt, gehört der Sportboothafen Tespe (km 579,3), und hier der Steg des Wassersportvereins, zu den gepflegtesten Refugien dieses Elbabschnitts. Kuschelig und geschützt im Deichvorland gelegen, blitzsaubere Sanitäranlagen im kleinen Clubhaus hinter dem Deich, Wasser und Strom am Steg. Und ins Laufen kommt man in Tespe auch: Bäcker 1,2 km, Supermarkt 1,5 km, „Fährhaus Tespe“ 2 km. Ich weiß: Manche Skipper stören sich am wenig vertrauensvollen Anblick des AKW Krümmel, das am anderen Elbufer liegt. Aber erstens ist es vom Steg aus nicht zu sehen, zweitens ist es derzeit stillgelegt und drittens wird das womöglich so bleiben. Nur noch 43 Elbekilometer sind es von hier bis zum City Sporthafen Hamburg (km 622,5). Aber einfach nach dem Frühstück mal eben losfahren sollte man nicht: Nur 6 km unterhalb von Tespe liegt die Schleuse Geesthacht und unterhalb davon die Elbe als Tidenrevier. Als sparsame Verdrängerfahrer sollten wir also darauf achten, mit ablaufendem Wasser, also erst nach Hochwasser Geesthacht, Richtung Hamburg zu fahren. Das spart Zeit und Geld. Wer Tidengewässer nicht kennt, muss wissen: Auch wenn die Elbe eigentlich Richtung Nordsee fließt, kehrt der Flutstrom die „Fließrichtung“ komplett um und macht aus Talfahrt harte Bolzerei gegenan. Wer mit oder kurz nach Hochwasser Geesthacht schleust, hat den stärksten Ebbstrom auf seiner Seite und bis St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg für 37 Stromkilometer knapp 6 1/2 Stunden Zeit, bis der Strom kippt und sich gegen ihn kehrt. Die Schleuse Geesthacht allerdings ist mit ihren Wartezeiten unberechenbar. Von null bis zwei Stunden ist alles drin. Nur Auskunft bekommt man darüber leider nicht, das Schleusenpersonal reagiert auf UKW-Anrufe (Kanal 22) von Sportbooten gar nicht oder mit dem lapidaren Hinweis: „Warten Sie den Aufruf über Lautsprecher ab“. Immerhin gibt es jetzt im Oberwasser am linken Ufer des Schleusenkanals einen Wartesteg für Sportboote, der wegen der vorgebauten Dalben allerdings nur bis maximal 10 m Länge gefahrlos angesteuert werden kann. Größere Boote müssen an freien Einzeldalben festmachen, die eigentlich für Berufsschiffer vorgesehen sind, oder im Vorhafen kreisen. Beliebt ist der Wartesteg auch bei der Wasserschutzpolizei: Zwei Kontrollen habe ich bei den letzten vier Besuchen erlebt … Aber irgendwann wird man auch in Geesthacht geschleust und bekommt als Dank für die vorbildliche Geduld am Untertor noch eine kräftige Dusche mit Elbewasser, das beim Passieren des Hubtores aus der Stahlkonstruktion prasselt. Dann aber „fliegen“ wir Hamburg entgegen, passieren jede Menge Sportboothäfen, die aber in dieser Geschichte außen vor bleiben, und müssen daran denken, uns bei Elbe-km 608,5 (Bunthäuser Spitze) am rechten Ufer zu halten und in die Norderelbe einzulaufen. Links von der Fahrwassertrennung geht es in die Süderelbe. Die aber führt nicht auf direktem Weg zur City. Die Norderelbe ist mächtig eingedeicht und auf den ersten zehn Kilometern höchst un-attraktiv. Dann die gewaltigen Norderelbbrücken (km 619): Kaum hat man sie unterquert, beginnt wie auf Knopfdruck das typische Kabbelwasser des Hamburger Hafens. Und das wird uns bis zum City Sporthafen auch nicht mehr loslassen, sondern eher zunehmen: Von Barkassen, Ausflugsdampfern und Schifffahrt aufgewühlt, werden die Wellen von den gemauerten oder gespunteten Hafenkais hundertfach reflektiert und finden keine Ruhe mehr. In diesem „Kürmel“ passieren wir Hamburgs neue Hafencity und an deren westlicher Spitze das „neue Wahrzeichen“ der Stadt, die „Elbphilharmonie“, beziehungsweise das, was bisher davon fertig ist. Ein wenig Steuerbord, und wir haben unser Ziel, den City Sporthafen Hamburg (km 622,5), erreicht. Hafenmeister „Robby“ Rottmann wird Sie in eine freie Box am Schwimmsteg mit Auslegern sowie Wasser und Strom dirigieren. Wenn nicht, suchen Sie sich einfach eine freie Box – auch auf die Gefahr hin, dass der Hafenmeister Ihnen später eine andere zuweist ... Aber irgendwann liegen auch Sie fest – und ganz Hamburg Ihnen zu Füßen. Verkehrsordnung Auf der Elbe gilt von km 0,0 bis km 607,50 (Oortkaten) die Binnenschifffahrtstraßen-Ordnung. Von km 607,50 (Oortkaten) bis km 639,0 (Tinsdal) die Hafenverkehrsordnung der Freien und Hansestadt Hamburg. Unterhalb von km 639 die Seeschifffahrtstraßen-Ordnung. Führerschein Sportbootführerschein Binnen im Geltungsbereich der Binnen­schiff­fahrt­stra­ßen-Ordnung, Sport­boot­­führerschein Binnen oder See im Bereich der Hamburgischen Hafenverkehrsordnung, Sportbootführerschein See im Bereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung. Fahrgeschwindigkeit Im Geltungsbereich der Binnenschifffahrtstraßen-Ordnung (hier also von Magdeburg bis Oortkaten) gibt es auf der Elbe keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Im Bereich des Hamburger Hafens sind max. 12 kn (22 km/h) erlaubt. Uferbezeichnung Die Uferbezeichnung folgt der Fließrichtung der Elbe. Zu Tal fahrend liegt das rechte Ufer (RU) an Steuerbord (rote Betonnung) und das linke Ufer (LU) an Backbord (grüne Betonnung). Zu Berg fahrend liegt das RU an Backbord, das LU an Steuerbord. Kilometrierung Die Elbe ist in Fließrichtung kilometriert. Km 0,0 liegt beim tschechischen Grenzübergang Hrensko. Hier wird die Elbe von km 327 (Magdeburg Zollelbe) bis km 622,5 (City Sporthafen Hamburg) beschrieben. Fahrrinnentiefenstrecken Die Fahrrinnentiefen der Elbe werden von der WSD Ost täglich unter www.elwis.de bekannt gemacht. Die Angaben beziehen sich auf folgende, amtlich festgelegte Tauchtiefenstrecken (Ziffer = Streckennummer): 5 Saalemündung bis Abstiegs­kanal Rothensee (km 290,7 bis 332,8) 6 Abstiegskanal Rothensee bis Niegripp (km 332,8 bis 343,9) 7 Niegripp bis Mühlenholz (km 343,9 bis 422,8) 8 Mühlenholz bis Dömitz (km 422,8 bis 502,3) 9 Dömitz bis Lauenburg (km 502,3 bis 569,3) km 327,2 RU Magdeburg, Yachthafen Zollelbe. Diesel (D), Benzin (B). Tel. 0391-56 83 90. km 403,7 LU Arneburg, Yachthafen. D, S. Tel. 0162-1 93 19 30. km 454,9 RU Wittenberge, Sportboothafen Nedwiganger. Diesel, Benzin. Tel. 03877-7 51 25 oder 0152-09 08 08 56. km 550,0 LU Bleckede, Verein Bleckeder Bootsfreunde. Diesel. Tel. 0582-7 40 oder 0162-7 09 79 70. km 569,2 RU Lauenburg, Marina Lauenburg im Schutzhafen. Diesel. Tel. 0171-8 11 21 85. km 618,0 RU Hamburg, Einfahrt Billwerder Bucht, Seco Dienste + Handel. Diesel. Tel. 040-66 95 05 00 ode 0171-6 81 31 40. km 623,0 RU Hamburg, Johannisbollwerk, Shell-Öle HBS GmbH. Diesel. Tel. 0177-3 06 69 92 oder 040-31 13 71. Doris und Andreas Saal: Törnführer Elbe. Band 2. Magdeburg bis Lauenburg. Heel Verlag, Königswinter. ISBN 3-89880301-5. Doris und Andreas Saal: Törnführer Elbe. Band 3. Lauenburg bis Cuxhaven. Heel Verlag, Königswinter. ISBN 3-89880550-6. Deutsche Binnenwasserstraßen 2: Die Elbe. Hamburg – Magdeburg und Elbe-Lübeck-Kanal. Karten für die Sportschifffahrt. Edition Maritim, Hamburg. ISBN 978-3-89225-487-4. Dieses Kartenwerk liegt auch als CD-ROM vor und kann mit der geeigneten Navigationssoftware (Binnennavigator) unter Windows XP bis Windows 7 zur Navigation auf dem Bord-Laptop genutzt werden. NV Sportschifffahrtskarten Binnen 4: Elbe & Kanalverbindungen. Nautische Veröffentlichung Verlagsgesellschaft, Arnis. Die Elbe. Von Helgoland bis Magdeburg. Peschke Verlag, Hamburg. ISBN 9783390414077. Deutscher Motoryachtverband (Hrsg.): Führer für den Binnenfahrtensport auf den Gewässern Deutschlands. (Tabellarische Streckenbeschreibung mit Hafen-infos). DMYV, Duisburg. ISBN 9783-9809493-6-1.
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q-de-333
Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
Archiv der Kategorie 'Der Spieltag' So sieht´s aus, in der Traditionsliga der Republik: Update durch die Graphiker der NOZ: Im Dreieck VfL, DSC und SCP wurden in dieser Reihenfolge die meisten Zuschauer eingepackt, im Schnitt etwa 8700 pro Spiel, insgesamt um die 465000. Auf den Plätzen der Zuschauertabelle folgen die Hesse, der OFC und die Lilien; die Aufsteiger rangieren in dieser Tabelle unten (Aalen) oder ganz weit unten (Meister Sandhausen). Die Plätze für die schönsten Tourbusse: 1: Der rote OFC-Bus mit Emblem auf der Radkappe und der Namensliste drauf 2: Der weiße U-haching-Flitzer mit dem tollen Spvgg-Wappen 3-5: Die schwarzen Höllenhunde des VfL, des VfR und der Himmelblauen vom CFC 18. und letzter Platz: Meister SVS, wo auf einem Linienbus das schöne schwarz-weiße Vereinsemblem nur draufgeklebt ist Harmonisches Ende einer leblosen Saison Die Mannschaft mit der besten Abwehr wird Siebter, die Torfabrik der Liga gar nur Fünfzehnter. Das letzte Spiel der Saison sah ich in MS gegen die Offenbacher Kickers. Keine 5ooo Zuschauer danken den Preußen eine annehmbare Saison. Münster ist keine Fußballstadt. Der VfL gewinnt zuletzt auch gegen Bessere, es geht ja sportlich auch um nichts mehr. 38 Spieltage endlich zuende! Nichts Herausragendes, Besonderes ist hängen geblieben. Noch DFB-Pokal-, noch Championsleague-Sieg. Dann EM. Dann im Urlaub Saisonvorbereitung … 12/13 … SVS der BVB der 3. Liga Heute wurde in meinem Beisein im Preußenstadion zu Münster vor lächerlichen 5100 Zuschauern durch einen 1:2 Auswärtssieg der schicken schwarz-weißen Gäste aus Sandhausen der Aufsteiger in die Zweite Liga gefeiert, von den immerhin knapp 300 mitgereisten Fans. Sehr nett, meine Kontakte mit den Gästen, die nächsten Samstag in Osnabrück auflaufen werden, um dort einem Favoriten der Saison die Leviten zu lesen. Schluckspecht Artikel 525261 Samstag, 14. April 2012 17:36 Realismus? Realismus ist etwas für Pessimisten. CharlyK. Artikel 525268 Samstag, 14. April 2012 17:58 Ein entspannter und irgendwie amüsanter Nachmittag auf Platz 11. Sportlich gesehen brachte es VfL-Maskottchen Jan Tauer mit seinem Kommentar nach dem Spiel am Zaun auf den Punkt: „Die konnten ja gar nichts.“ Es reichte, um gegen den VfL ein paar Chancen herauszuspielen, die aber kläglich vergeben wurden. Lilaweiß mit einem engagierten ersten Durchgang und Sommerfußball nach der Pause. Die rechte Seite mit Gardawski (!) und Glockner (!!) davor funktionierte ganz gut. Wie war noch mal die Vertragssituation bei Gardawski? Vielleicht ist rechts defensiv sogar eine ernsthafte Option für ihn. Der VfL-Anhang war durchaus zahlreich da und feuerte mit angemessener Intensität an. Daumen hoch für die Vereinshymne in kompletter Länge. Einige mussten sich Platz 11 wohl schön saufen. Ich hoffe der eine arme Kerl hat irgendwoher eine Ersatzhose bekommen können. Kein schöner Anblick war das, wie er noch verzweifelt an der Gürtelschnalle nestelte, bevor das Unglück seinen Lauf nahm. Nach dem Schlusspfiff klatschten die Spieler noch etwas scheu aus der Entfernung, bevor sie sich nach „Komm, komm“-Rufen ins Gästerund auf Platz 11 trauten. Die Fans klatschten eher amüsiert als begeistert, Tauer und Riemann machten noch eine kleine La Ola mit den Fans. Ich glaube Wollitz, wenn er sagt, dass die wollen, es aber eben nicht immer zeigen können. Heute – ohne Druck – waren da in der ersten Halbzeit einige nette Spielzüge dabei. So, jetzt erstmal Stuttgart schlagen, und dann können wir vielleicht die dicke Frau aus der Garderobe holen und sich einsingen lassen Edit: Bei mir sieht der Tabellenrechner uns, den Jahn, Erfurt und den CFC auf den Plätzen 3-6 mit je 58 Punkten. Hab jetzt aus dem 1:0 in Aalen ein 2:0 gemacht. Dann haut’s über die Tordifferenz hin _ deverdad Artikel 525272 Samstag, 14. April 2012 18:18 Dass auch die letzten einfach immer noch nicht kapiert haben, dass man NICHT aufsteigt! In welcher Phantasiewelt hier einige leben, ist unerklärlich. Eversburger Artikel 525275 Samstag, 14. April 2012 18:25 @ deverdad: Humorbefreit, oder was? VfL-du-bist-mein-Verein Artikel 525285 Samstag, 14. April 2012 19:37 Klassenerhalt! Planungssicherheit! _ EinePipeline… Artikel 525286 Samstag, 14. April 2012 19:49 Einen ganz besonderen Daumen hoch gibt es für die drei Damen vom Grill, von denen zwei allerdings männlich waren: Wie man mit so guter „Infrastruktur“ (Apparaturen in dem Imbisswagen) und sechs gesunden Händen so dermaßen schlecht – insbesondere laaaanngsam – bedienen kann… Alle Achtung. So was hat selbst unser ECS-Catering noch nicht verbrochen. (männliche) Dame mittig „Ich brauche zwei Pommes Mayo.“ Dame links aus Kundensicht „Ey, ich hab hier auch meine Kunden.“ Wohlgemerkt: Man steht direkt nebeneinander und bedient zusammen. Naja, ansonsten ist alles geschrieben. Der Höhepunkt des schönen Nachmittags – der Spruch von Tauer – geht indes auch schnell anders aus, wenn Riemann zwei, drei sehr gute Chancen nicht hält. Dann ist statt feiern unentschieden. Stuttgart weghauen und dann gegen SV Sansibar auf Platz 4 schielen. Mehr ist nicht drin. Schluckspecht Artikel 525287 Samstag, 14. April 2012 20:08 @ der-alte-neue Ich bitte doch sehr darum, dass die Contenance gewahrt wird. Was sollen denn die Leute denken. Gerade jetzt, wo der Vorstand neue Sponsoren sucht muss auch der Auftritt des TP nach außen vorbildlich sich. der-alte-neue Artikel 525288 Samstag, 14. April 2012 20:13 Na gut, das ist natürlich ein Argument _ telefonzelle Artikel 525297 Samstag, 14. April 2012 20:57 Was ist das Ziel der letzten drei Spiele? Wer echt noch nach oben schaut, der ist schon sehr optimistisch. Dagegen wehren würde ich mich natürlich nicht. Realistisch gesehen wäre es schön, wenn man die Saison wenigstens vor den Preußen beendet. Aber irgendwie schon schade drum. früher-allwetterfan-jetzt-durchschnittsfan Artikel 525305 Samstag, 14. April 2012 21:50 Nachdem vor einigen Tagen noch (berechtigte) Abstiegsangst herrschte, gehen jetzt mit einzelnen offenbar die Frühlingsgefühle durch und wecken Aufstiegshoffnungen … Ich fände es einfach zu geil, sollten wir jetzt noch Platz 4 schaffen und dann wieder Pokalkracher an der Brücke erleben, die im Winter 2012/2013 zur aufstiegsentscheidenden Kaderverstärkung (nicht aber zu Panikkäufen) führen. Aber von Platz 4 zu träumen ist nunmal fast so unrealistisch wie von Platz 3 … Bodo Artikel 525306 Samstag, 14. April 2012 22:02 Ich glaub nicht an Platz 3 oder 4. – Platz 3 wäre wahrscheinlich VfL-typisch wieder hochnotpeinlich, weil unsere Trümmertruppe evtl. das Kunststück fertigbringen würde, gegen Karlsruhe Hin- und Rückspiel zu vergrützen. Leute, wir haben mit Babelsberg und Bremen II absolute Gurkentruppen besiegt … gucken was es gegen VfB II am Freitag setzt. Träumt weiter --- PurpleVain Artikel 525308 Samstag, 14. April 2012 22:06 Ein Großsponsor und der vierte Platz wären so ein Traum! Dann stellt Wollitz mit Geld und Geschick eine aufstiegsreife Mannschaft zusammen und die Dauerkarten werden weggehen wie warme Schokibrötchen und diese verdammte Saison wäre hoffentlich schnell vergessen! lilabogenhupe Artikel 525314 Samstag, 14. April 2012 22:51 Aus. Vorbei. Iuvenal glaubt nicht mehr dran. Ich frage mich nur: hat er Schluckspecht seinen Optimismus verkauft? Der Treffpunkt; the best ever. Since 35 Playdays ) Du browst gerade in den AUSBEUTE – SAISON 2011/12/13 Weblog-Archiven nach der Kategorie 'Der Spieltag'.
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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de
q-de-333
Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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q-de-333
Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
BaHofA - Bauernhofarchiv: Malerischer Schwarzwaldhof Malerischer Schwarzwaldhof Fritz Reiss, Schwarzwald-Postkarte 8 Verlag von Edm. v. König, Heidelberg - gelaufen 1901 Schwarzwaldhaus mit Halbwalmdach in Hanglage, Schafherde Labels: ° Künstlerkarte, ° Strohdach, ° Walmdach, BU - BW, Schwarzwald Alpiner "Laubsägestil" (2) Alpiner "Laubsägestil" Bauernhaus im Schwarzwald (Invalidendank) Bauernhaus aus Herscheid Im blühenden Wiesengrund Bauernhaus am Achensee Bauernhof in sommerlicher Landschaft
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q-de-333
Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
▷ POL-MTK: Pressemitteilung der Polizeidirektion Main-Taunus vom Donnerstag, 01.11.2018 | Presseportal 1. Einbrecher erbeuten Bargeld, Kriftel, Oberweidstraße, Mittwoch, 31.10.2018, 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr (jn)Wenige Stunden waren am Mittwoch für Einbrecher ausreichend, um die Abwesenheit der Bewohner eines Einfamilienhauses in Kriftel auszunutzen, in dieses einzusteigen und mehrere Hundert Euro Bargeld zu stehlen. Zwischen 14:30 Uhr und 18:30 Uhr verschafften sich die Kriminellen auf bislang nicht geklärte Art und Weise Zutritt zu dem Wohnhaus in der Oberweidstraße und schauten sich im gesamten Haus nach Beute um. Ersten Erkenntnissen zufolge fielen den Tätern rund 500 Euro Bargeld in die Hände. Zeugen oder Hinweisgeber, die am Mittwoch verdächtige Beobachtungen im Bereich der Oberweidstraße gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Einbruchskommissariat der Hofheimer Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06192 / 2079 - 0 in Verbindung zu setzen. 2. Kleinkraftrad vom Parkplatz gestohlen, Hofheim am Taunus, Marxheim Berliner Straße, Nacht zum Mittwoch, 31.10.2018 (jn)Rollerdiebe hatten es in der Nacht zum Mittwoch auf ein Kleinkraftrad abgesehen, das auf einem Parkplatz in der Berliner Straße in Hofheim, Marxheim stand. Zuletzt wurde das Zweirad am Dienstagabend gegen 18:00 Uhr in der Berliner Straße gesehen, wo es am Mittwochmorgen nicht mehr aufzufinden war. Der Roller des Herstellers Rizzato mit dem Versicherungskennzeichen 876 LGR hatte einen Wert von 500 Euro. Hinweise zu der Tat, dem Täter oder dem Verbleib des Mopeds erbittet die Ermittlungsgruppe der Hofheimer Polizei unter der Telefonnummer 06192 / 2079 - 0. 3. Autoknacker hofft auf Notebook und geht leer aus, Hofheim am Taunus, Friedensstraße, Mittwoch, 31.10.2018, 12:00 Uhr bis 23:55 Uhr (jn)Allem Anschein nach haben sich ein oder mehrere Autoknacker im Verlauf des Mittwoches dazu hinreißen lassen, in Hofheim einen VW Beetle gewaltsam zu öffnen, um einen Laptop zu stehlen. Im Tatzeitraum zwischen 12:00 Uhr und 23:55 Uhr schlitzten die bislang unbekannten Täter das Dach des in der Friedensstraße geparkten Cabrio auf und mussten dann feststellen, dass die offen im Auto herumliegende Verpackung des hochwertigen Notebooks leer war. Mit leeren Hände verschwanden die Täter unerkannt und ließen den Karton vor dem Pkw zurück. Der Sachschaden an dem Wagen beläuft sich auf ca. 1.100 Euro. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Hofheim unter der Rufnummer 06192 / 2079 - 0 in Verbindung zu setzen. 4. Junge wird von Beifahrer bedroht, Bad Soden am Taunus, Neuenhain, Hauptstraße, Mittwoch, 31.10.2018, 18:45 Uhr (jn)Am Mittwochabend wurde im Bad Sodener Stadtteil Neuenhain ein 15 Jahre alter Bad Sodener von dem Beifahrer eines Pkw bedroht. Der Junge war gegen 18:45 Uhr auf der Schulstraße unterwegs, als plötzlich ein Auto neben ihm anhielt und er von dem 28-jährigen Beifahrer des Wagens darauf angesprochen wurde, ob der Junge soeben einen Stein auf das Auto geworfen habe. Obwohl er dies verneinte und später auch kein entsprechender Schaden an dem Pkw festgestellt wurde, soll der 28-Jährige den 15-Jährigen im weiteren Verlauf bedroht und zude von diesem verlangt haben, sein Handy auszuhändigen. Zu diesem Zeitpunkt wurde sowohl ein Zeuge als auch die Besatzung eines Streifenwagens auf den Vorfall aufmerksam, die eine mögliche körperliche Auseinandersetzung verhinderten. Bei der anschließenden Kontrolle des 28-Jährigen stießen die Beamten außerdem auf eine geringe Menge Drogen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt. 5. Bushaltestelle und Pkw mit Pflastersteinen beschädigt, Hofheim am Taunus, Marxheim, Klarastraße, Mittwoch, 31.10.2018, 21:00 Uhr (jn)Sachschaden in vierstelliger Höhe haben vier unbekannte Täter gestern Abend an einer Bushaltestelle und einem Auto im Hofheimer Stadtteil Marxheim verursacht. Gegen 21:00 Uhr warf das Quartett mit Pflastersteinen gegen die Glasscheibe einer Bushaltestelle in der Klarastraße, welche dabei zu Bruch ging. Dabei wurde auch ein hinter der Haltestelle abgestellter Skoda durch die Steine und herumfliegende Glasscherben beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Ein Zeuge beobachtete vier schwarz gekleidete Personen, die sich im Anschluss vom Tatort entfernten. Weitere Hinweise zu dem Vorfall werden unter der Telefonnummer 06192 / 2079 - 0 bei der Hofheimer Polizei entgegengenommen. 6. Mülltonnenbrand, Hattersheim am Main, Schulstraße, Mittwoch, 31.10.2018, 21:11 Uhr (jn)Am Mittwochabend entstand bei dem Brand eines Altpapiercontainers in der Schulstraße in Hattersheim mehrere Hundert Euro Sachschaden. Um 21:11 Uhr wurde eine Zeugin auf die brennende Tonne aufmerksam, woraufhin sie die Feuerwehr verständigte, welche das Feuer rasch ablöschte. Gleichwohl der Container nur teilweise abbrannte, entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 600 Euro. Derzeit liegen keine Hinweise darauf vor, ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig gelegt wurde. Hinweise auf einen möglichen Verursacher nimmt die Kriminalpolizei in Hofheim unter der Telefonnummer 06192 / 2079 - 0 entgegen. 7. 17-Jähriger beschmiert Bushaltestelle, Flörsheim am Main, Weilbacher Straße, Mittwoch, 31.10.2018, 19:25 Uhr (jn)Ein 17 Jahre alter Flörsheimer wurde gestern auf frischer Tat dabei ertappt, wie er eine Bushaltestelle in Flörsheim beschmierte. Eine Zeugin beobachtet den jungen Mann als er sich gegen 19:25 Uhr gemeinsam mit einem gleichaltrigen Mädchen an der Bushaltestelle aufhielt und im weiteren Verlauf die Scheiben der Haltestelle mit Farbe besprühte. Die verständigte Polizei nahm die Personalien des bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Jungen auf und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen ihn ein. 8. Seat zerkratzt, Schwalbach am Taunus, Badener Straße, Dienstag, 30.10.2018, 16:30 Uhr bis Mittwoch, 31.10.2018, 12:30 Uhr (jn)Sachschaden in Höhe von 500 Euro haben Unbekannte zwischen Dienstag und Mittwoch in der Badener Straße in Schwalbach an einem Seat verursacht. Dabei beschädigten die Täter den Lack des schwarzen Fahrzeuges im Bereich der Fahrertür. Täterhinweise bestehen derzeit keine, weshalb Zeugen gebeten werden, sich bei der Eschborner Polizei unter der Telefonnummer 06196 / 9695 - 0 zu melden. 9. 11-Jährige bei Unfall leicht verletzt, Schwalbach am Taunus, Am Flachsacker, Mittwoch, 31.10.2018, gegen 16:00 Uhr (jn)In Schwalbach ereignete sich gestern Nachmittag ein Verkehrsunfall, bei dem sich ein 11 Jahre altes Kind leicht verletzte und in ein Krankhaus transportiert werden musste. Wie eine Befragung unterschiedlicher Zeugen ergab war das 11-jährige Mädchen aus Schwalbach gegen 16:00 Uhr auf dem Fußweg der Straße "Am Flachsacker" unterwegs, während ein 68-jähriger Autofahrer aus Schwalbach dieselbe Straße befuhr. Ohne auf den Verkehr zu achten, betrat das Mädchen die Fahrbahn und wurde dabei von dem Fahrzeug berührt und leicht verletzt. Aufgrund der am Fahrbahnrand parkenden Pkw, zwischen denen das Kind hervorkam, konnte der Autofahrer das Kind erst im letzten Moment erkennen und die folgende Kollision nicht mehr vermeiden. 10. Radfahrer von Pkw erfasst, Kelkheim (Taunus), Bundesstraße 519, Zeilsheimer Weg, Mittwoch, 31.10.2018, 13:20 Uhr (jn)Ein 85-jähriger Radfahrer aus Zeilsheim ist am Mittwochmittag bei einem Verkehrsunfall unweit von Kelkheim verletzt worden. Gegen 13:20 Uhr befuhr der Herr den Radweg an der Bundesstraße 519 und beabsichtigte die Fahrbahn auf Höhe der Kompostierungsanlage zu queren. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Radler dann ohne auf den fließenden Verkehr zu achten auf die Fahrbahn. Eine 49-jährige VW-Fahrerin aus Bad Soden, die auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Kelkheim unterwegs war, leitete noch eine Gefahrenbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß mit dem 85-Jährigen nicht mehr vermeiden. Infolgedessen stürzte der Mann von seinem Fahrrad und zog sich mehrere Verletzungen zu, weshalb er zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 3.000 Euro. 11. Fahranfänger kollidiert mit geparkten Autos, Kelkheim (Taunus), Freiherr-vom-Stein-Straße, Jahnstraße, Mittwoch, 31.10.2018, 16:10 Uhr (jn)Gestern Nachmittag ereignete sich in Kelkheim ein schadensträchtiger Unfall, bei dem ein junger Mann die Kontrolle über seinen Renault verlor und mit einem am Fahrbahnrand abgestellten VW zusammenstieß. Wie sich an der Unfallstelle zeigte war der 20-Jährige gegen 16:10 Uhr auf der Jahnstraße unterwegs und kollidierte dann frontal mit einem VW Touran, der im Bereich der Freiherr-vom-Stein-Straße parkte. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Touran gegen einen weiteren Pkw gedrückt, der ebenfalls ordnungsgemäß auf der Straße parkte. Zudem entstand durch den Vorfall auch Sachschaden an einem Grundstückszaun. Warum der Fahranfänger die Kontrolle über seinen Pkw verlor steht nicht abschließend fest. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro. POL-CLP: Sedelsberg - Kupferdiebstahl POL-D: Cash-Trapping-Verdacht in Stadtmitte - Polizei nimmt zwei... POL-SI: Einbruch in Tagespflege-Stätte / Zeugen gesucht POL-MA: St. Leon-Rot/Rhein-Neckar-Kreis: Mit entgegenkommenden Sprinter...
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q-de-333
Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
Vollsperrung wegen Asphalteinbau - Stadt Nidderau Sie befinden sich hier: Start1 / News-Archiv2 / Pressemitteilungen3 / Vollsperrung wegen Asphalteinbau Die Bahnhofstraße im Bereich Feuerwehr bis Kreuzung Wingertstraße wird wegen Asphaltarbeiten im Zeitraum vom 11.05. bis voraussichtlich 20.05.2020 voll gesperrt. In einem ersten Bauabschnitt erfolgt ab dem 11.05.2020 an mehreren Tagen der Asphalteinbau, zwischen den Kreuzungen Am Lindenbaum und Wingertstraße, in Höhe Hausnr. 55-77 und Hausnr. 82-102. Im zweiten Bauabschnitt ab dem 18.05.2020 wird die Bahnhofstraße in Höhe Hausnr. 46-48, ab der Kreuzung Stifterstraße bis Höhe Feuerwehr, asphaltiert. Die Zufahrt zur Stifterstraße erfolgt im ersten Bauabschnitt ab 11.05. nur über die Straßeneinmündung in Höhe Feuerwehr. Im weiteren Bauabschnitt ab dem 20.05. erfolgt die Zufahrt zur Stifterstraße nur über den Kreuzungsbereich Am Lindenbaum. Die Grundstücke im Baustellenbereich sind während der Asphaltarbeiten mit Kfz nicht erreichbar. Es wird darauf hingewiesen, dass nach Asphaltdeckeneinbau eine Befahrung erst nach 24 Stunden auf der heiß aufgebrachten Asphaltschicht erfolgen kann. Da diese Straßenbereiche für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt sind, kann auch die Anfahrt der Müllfahrzeuge zu den Grundstücken nicht erfolgen. Mülltonnen sind bitte auf dem Deckel gut sichtbar mit der Hausnummer zu kennzeichnen und an den jeweiligen Baustellenendpunkten abzustellen. Die Baufirma kann beim Transport der Mülltonnen helfen. An der Baustelle sowie in der Stifterstraße bestehen keine Wendemöglichkeiten. Verlängerung der Foto-Ausstellung “Natur Pur” im Rathaus Nidderau... Amtliche Bekanntmachung zur Bürgermeisterwahl
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Wie wurde die Pfarrkirche errichtet und welche architektonischen Merkmale weist sie auf?
Die Kulturdenkmäler in Mainz - regionalgeschichte.net Kulturdenkmäler in Mainz Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Ein Portal mit Wappen befindet sich an der Hofseite. Das dritte Geschoss stammt aus dem 19. Jahrhundert. Am Nordende der Kästrichmauer steht der runde Alexanderturm, der ursprünglich ein Kegeldach hatte und vielleicht über einem römischen Fundament errichtet wurde. Die Gründung einer Universität war eine der ersten Maßnahmen, nachdem sich der Erzbischof als Stadtherr endgültig durchgesetzt hatte. Schon Adolf von Nassau hatte sich (vergeblich) um die päpstliche Erlaubnis zur Gründung einer Universität bemüht. 1476 gestattete der Papst Diether von Isenburg die Einrichtung eines "Studium generale" in Mainz. Die Mainzer Universität konnte am 1. Oktober 1477 feierlich eröffnet werden. Das ehemalige Rathaus ist ein schlichter Barockbau mit Krüppelwalmdach. Die Rundbogenarkaden der Erdgeschosshalle wurden bei der Renovierung 1969/70 wieder geöffnet. An der Westseite ist das barocke ehemalige Schulhaus angebaut. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude eine Sparkasse. Der Renaissancebau mit Volutengiebel und seitlichem Treppenturm stammt aus dem Jahr 1615. Das 1904 errichtete Spritzenhaus am heutigen Gänsmarkt bot erstmals ausreichend Platz für die Löschgeräte der Bretzenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626). Das ehemalige Kloster in der Münsterstraße wurde angeblich um 700 von der hl. Bilhildis gestiftet. Für ihre Gründung des Klosters soll Bilhildis von ihrem Onkel, dem Mainzer Bischof Rigibert, ein Grundstück im Gebiet zwischen dem nach Altmünster benannten heutigen Münster- und dem Alicenplatz, erworben haben. Das Armenklarissenkloster lag gegenüber dem Wachhaus an der Judengasse. Es wurde als Antoniterkloster gegründet. Im Jahr 1332 hatte eine Mechtildis eine dem hl. Antonius geweihte Kapelle (und um 1134 erbaute) dem Frater Nikolaus von Andernach geschenkt, der damit zum Stifter des Klosters wurde. Spricht man von dem Domizil der Villa Musica, so muss man zur Erklärung seiner exponierten Lage und seines Namens zunächst von der barocken Festung Mainz reden, von der das auf hohen Futtermauern angelegte, trapezförmige Plateau zeugt, auf der das Gebäude steht. Das Bauwerk wurde 1670 als Teil des 1655 von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn begonnenen Festungsgürtels errichtet [...] In die Straßenzeile der malerischen Augustinerstraße drängt sich die Fassade einer barocken Kirche. Es handelt sich um die Augustinerkirche, die heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Die erste Kirche an dieser Stelle ist ca. 1260 im Zusammenhang mit der Niederlassung des Augustinerordens in der Stadt gebaut worden. Die Aureuskapelle lag im Zahlbacher Tal im Bereich des heutigen Friedhofs. Baudaten sind nicht bekannt, die Kapelle bestand aber bereits im Mittelalter. Der hl. Aureus soll zusammen mit seiner Schwester Justina 406 den Märtyrertod erlitten haben. Der Bassenheimer Hof wurde um 1750 zusammen mit dem Osteiner Hof errichtet. Bauherr war Freiherr von Ritter zu Grünstein, der Baumeister des Deutschhauses. Das barocke Adelspalais war als Wohnung für die verwitwete Schwester des Mainzer Kurfürsten Karl Friedrich von Ostein gedacht. Bei der Errichtung des Südbahnhofes 1884 kamen römische Mauerwerkspartien von über 100 Meter Länge zum Vorschein, die allerdings wegen des Gleisbaus sofort abgetragen wurden. Erst nachträglich erkannte man die Bedeutung des Fundes und versuchte durch kleine Nachgrabungen über die vorhandenen Bauingenieuraufzeichnungen hinausgehende Erkenntnisse zu gewinnen. Die Burg Weisenau ist eine verschwundene Burg vor den Toren Mainz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand am Rhein ein Augustinerinnen-Kloster. Ein spektakuläres Beispiel für die Präsenz des Adels in der Stadt ist der Jüngere Dalberger Hof, der 1598 gebaut wurde. Mainz ist von einer für Residenzstädte typischen Bevölkerungsstruktur geprägt. Bei Baumaßnahmen zwischen 1898 und 1911 wurden im Bereich der Straßen "Martinstraße" und "Am Gautor" insgesamt 43 Architekturquader gefunden, die alle in Zweitverwendung (Spolien) in die spätantike Stadtmauer eingemauert worden waren. Es handelte sich um die Überreste eines Ehrenbogens. Ursprünglich als Residenz des Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens erbaut, diente das Deutschhaus auch als Tagungsort des ersten Parlaments in Deutschland, als Residenz Napoleons und als großherzoglich-hessisches Palais ... Der Dom ist das steinerne Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes, Herr über das Mainzer Erzbistum und Reichsfürst. Er ist der Kristallisationspunkt einer langen kirchlichen Entwicklung in Mainz. Das Dominikanerkloster und seine Kirche, die beinahe ein ganzes Häuserquadrat umfasste, standen gegenüber dem alten Gymnasiumsgebäude ind er Gymnasialstraße. Der Hauptteil des Klosters entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche dagegen scheint erst im 14. Jahrhundert errichtet worden zu sein (Maßwerk). Die Mainz Dompropstei wurde 1793 zerstört und 1808 abgerissen. Sie stand etwa an der Stelle, an der sich heute das Theater auf der Ludwigstraße befindet. Im Bereich der heutigen Zitadelle haben sich die Reste eines römischen Ehrengrabmonuments (Kenotaph) erhalten. Es ist das größte, nördlich der Alpen am Originalstandplatz erhaltene Grabdenkmal. Die Synagoge in Weisenau stammt aus den Jahren 1736/37. Seit Mitte des 3. Jahrhunderts war Mainz von einem Mauerring geschützt, der in Zusammenhang mit der Sicherung der Rheingrenze unter Kaiser Postumus (Regierungszeit: 260 - 269 n. Chr.) entstanden war. Ferner erhalten sind drei markante, aus unterschiedlichen Epochen stammende Turmbauten. Ihre ursprüngliche Funktion verloren eine Vielzahl der Mauertürme schon im 16. Jahrhundert. 1742/43 wurde das Gebäude als Hof der Grafen von Eltz errichtet. Das später an der Ecke Mittlere Bleiche, Bauhofstraße für Hugo Phlipp von Dalberg errichtete Stadtpalais wurde 1774 von Anselm Kasimir von Eltz gekauft. Nachdem die Eltzer Höfe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, wurde 1964/65 die Fassade wieder aufgebaut. Das Haus wird 1177 als Stadthof des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau erwähnt. Die heute wiederhergestellte und in Einzelteilen rekonstruierte Marienkapelle in dem um 1250 errichteten Mittelbau bildete das Zentrum des ehemaligen Klosterhofes und war ursprünglich der hl. Anna geweiht. Nach dem Zuzug von evangelischen Christen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete man 1892/92 das Bet- und Pfarrhaus am damaligen Ortsrand. Der neugotische Saal der evangelischen Pfarrkirche wurde 1902-03 von Reinhold Weisse, Mainz, errichtet. Der Saalbau in jugendstilgeprägtem Neoklassizismus ist malerisch mit dem angrenzenden Pfarr- und Schwesternhaus vereinigt. Die Kirche besitzt eine asymmetrische Fassade mit einem sich nach oben hin verjüngendem Flankenturm. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke und einer umlaufenden Empore versehen. Südlich von Mainz, gegenüber der Mainmündung gelegen, befand sich eines der schönsten Lustschlösser Deutschlands, das von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn (1655-1729) angelegt wurde. Als das Gelände im Jahr 1700 in den Schönborner Besitz kam, befand sich an dieser Stelle bereits ein Garten mit Skulpturenschmuck. Die Gartenanlage wurde 1793 vollständig zerstört. Man schreibt das Jahr 1619, als Kurfürst Johann von Schweickhard von Kronberg - angesichts der Schrecken des 30jährigen Krieges - die mittelalterliche Stadtmauer von Mainz an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigen lässt. Schon 1221 wurde ein kleines Kloster errichtet und im Jahr 1224 Jordanus von Vave als erster Guardian ernannt. Die Franziskaner behielten das Kloster bis zum Jahr 1577. Der Gänsehof (Mainzer Str. 21-23) in Mainz-Gonsenheim Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Der zweigeschossige Bau unter dem vergoldeten Aluminiumross diente früher als Marstall des Kurfürsten. Er wurde zusammen mit dem Wohnhaus an der Schießgartenstraße und einem Hofflügel 1766/67 nach Plänen des Baudirektors Jakob Josef Schneider errichtet. Der neue Wallabschnitt wurde "Rheingauwall" genannt. Dazu gehörte auch das Gonsenheimer Tor. Es lag an der Straße Richtung Gonsenheim und sicherte den Zugang nach Mainz. Vor dem Tor führte eine Brücke, die im Kriegsfall abgebrochen werden konnte, über den breiten Graben. Der Grabstein wurde 1848 in situ bei der heutigen Jugendherberge in Weisenau gefunden. Typologisch und stilistisch wird er in die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Eine Besonderheit stellt die beidseitige Reliefverzierung des Steines in seiner Fundregion dar. Das Gutenberg-Denkmal ist eine mannshohe Bronzestatue aus dem Jahr 1832/33. Im Jahr 1840 wurde der erste Mainzer Bahnhof auf der rechten Rheinseite in Kastel errichtet. Daraufhin forderte der auf der linken Rheinseite beheimatete Mainzer Handel den Bau eines linksrheinischen Bahnhofes. Dieser wurde am 23. März 1853 mit der Teilstrecke Mainz-Worms eingeweiht. Durch den stetigen Ausbau des Streckennetzes wurde die Kapazität des ersten linksrheinischen Bahnhofes zwischen Fischtor und Holztor überschritten und die Planung eines neuen Bahnhofs in Auftrag gegeben. Woraufhin am 15. Oktober 1884 der Mainzer Hauptbahnhof eingeweiht wurde. Die Giebelfassade hat mit ihrer unverändert einheitlichen Kon­struktion noch die typische Erscheinungsform eines der spätgoti­schen Fachwerkhäuser bewahrt, die das auf dem Kirch-Bromba­cher Altar festgehaltene Bild der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert maßgeb­lich prägten. Das Haus "Zum Jungen" in der Mailandgasse 3 wurde nach 1250 errichtet. Sein Besitzer, Ortliebus de Juveni Aba der Jüngere, wird 1305 erwähnt. Die Ruine des 1945 zerstörten spätromanischen Bürgerhauses mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wurde 1948 abgerissen. Das Haus zum Korb ist das älteste erhaltene Druckhaus in Mainz und neben der Christophskirche das einzige noch bestehende Gebäude, das unmittelbar mit dem Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, in Verbindung zu bringen ist. Das Haus "Zum Stein" stammt in seinem Ursprung aus dem 12. Jahrhundert. Der dreigeschossige Wohnturm erhielt seine charakteristische Form unter Eberhardus de Lapide (vom Stein) um das Jahr 1250. Das Heilig-Geist-Spital in Mainz ist das älteste, erhaltene Spital in Deutschland. Es wurde 1236 am Rheinufer errichtet. Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Heiliggrabkapelle wurde im 13. Jahrhundert vom Johanniter-Orden übernommen. Die Kapelle war neben dem Dom der einzige romanische Kirchenbau in der Stadt und besaß einen seltenen kleeblattförmigen Grundriss (Dreikonchenanlage). Das Heiligkreuz-Stift, früher St. Maria im Felde, ein ehemaliges Kollegiatsstift, lag zwischen Mainz und Hechtsheim mitten im Feld an der Stelle, die heute noch "Am Heiligkreuz" heißt. Bis 1256 stand der Zehnte zu drei Viertel St. Peter, zu einem Viertel St. Viktor zu. Erst 1700 kam es nach einer Stiftung des Domvikars Heinrich Georg de la Roche zur Errichtung einer eigenen Pfarrei in Mombach. Das Hessendenkmal, auch Hessenstein genannt, ein Obelisk aus rotem Sandstein, erinnert an die Teilnahme der Hessen-Darmstädtischen Truppen während der Belagerung von Mainz im Jahre 1793. Das 1858 errichtete Denkmal präsentiert sich im Originalzustand, inklusive der schmiedeeisernen Einzäunung. Die über 1000 Jahre alte Heunensäule wurde 1975 aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums auf dem Markt aufgestellt. Sie wiegt 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Der Adelshof wurde 1588-1598 von den Freiherren Knebel von Katzenelnbogen errichtet. Der Wappenschmuck des hofseitigen Erkers wurde nach 1684 modernisiert, indem vor die Wappen der älteren Besitzer neue Schilde gehängt wurden. Das Anwesen, in dem Gutenberg am 3.2. 1468 verstarb, wurde wie der Hof zum Gutenberg im Jahr 1477 der neu gegründeten Universität eingegliedert und kam 1526 an die Jesuiten. Der Hof zum Gutenberg war wohl nicht nur das Geburtshaus des Erfinders der Buchdruckkunst, sondern beherbergte wahrscheinlich auch die erste Setzer- und Druckerwerkstatt. Das Anwesen wurde ursprünglich von der 1264 erstmals urkundlich erwähnten Familie "Zum Widder" bewohnt. Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Teilrekonstruktion einer römischen Fussbodenheizung aus dem 3.-4. Jahrhundert nach Chr. Bei den Aushubarbeiten für die neue Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt wurden in den Jahren 2000-2001 die Fundamente eines der ägyptischen Gottheit Isis und der römischen Mater Magna, deren Kult auf die phrygische Kybele zurückgeht, geweihten römischen Tempels entdeckt. Anfang des 18. Jahrhunderts ließen die Jesuiten die Häuser abbrechen und erbauten von 1715-19 das große, geschlossene Gebäude mit der dem hl. Joseph geweihten Kirche vorne an der Ecke. Das ehemalige Jesuitennoviziat steht zwischen St. Quintin und St. Christoph. Es war das Novizenhaus der oberrheinischen Provinz des Jesuitenorden und war an das gegenüber der alten Universität gelegene Jesuitenkloster angeschlossen. Statt einer Kirche besaß das Haus nur eine kleine Kapelle. Die seit 1828 evangelische Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt Mainz. Ob sich unter dem heutigen Bau die Reste des ersten römischen Domes verbergen, ist allerdings umstritten. Einige Teile der blutgetränkten Leibwäsche des 754 ermordeten Winfried Bonifatius wurden als wertvolle Reliquien in der St. Johanniskirche aufbewahrt. Ein für Bonifatius gefertigter Tumbadeckel befindet sich heute im Dom. Der Grundstein zur Kirche wurde am 16.9. 1621 gelegt, die Kirche am 11.5. 1625 zu Ehren des Erzengels Michael geweiht. Sie war die kleinste Klosterkirche in Mainz. Die Karmeliterkirche gehört zu den Kirchen in Mainz, die auch heute noch als Klosterkirche fungieren. Im 13. Jahrhundert ließen sich zahlreiche Bettelorden in Mainz nieder. Dazu gehörten auch die Karmeliter, die unter Erzbischof Wernher (1260-84) in die Stadt kamen und nahe der rheinseitigen Stadtmauer eine Klosteranlage erbauten. Das ehemalige Kartäuserkloster lag oberhalb von Mainz, gegenüber der Mainmündung auf dem St. Michaelsberg. Im Jahr 1320 hatte Erzbischof Peter von Mainz den Kartäusern diesen Platz zur Erbauung eines Klosters angewiesen. Bereits 1324 stand der Klosterbau fertig da, so dass er von den Mönchen des Kartäuserklosters zu St. Peterstal im Rheingau bezogen werden konnte. Ein großes, imposantes Kaufhaus aus dem Mittelalter, mitten in der Mainzer Innenstadt, davon zeugt heutzutage leider fast nichts mehrl. Das alte Kaufhaus ist vielen Mainzer Bürgen sogar gänzlich unbekannt. Und dennoch: Bis zum Abriss des Kaufhauses im Jahr 1812 bot das Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Gebäude einen imposanten Anblick. Es war ursprünglich ein Doppelkloster. Die Mönchen und Nonnen folgten der Regel des hl. Benedikt. Die älteste urkundliche Nachricht über ein Kloster im Tal stammt aus dem Jahr 1145. Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem südlich der Stadt Mainz gelegenen Jakobsberg wurde im Jahr 1050 von Erzbischof Bardo von Mainz gestiftet. Sein Nachfolger, Erzbischof Luitpold, vollendete das Kloster und weihte es 1055 mit seiner stattlichen, mit zwei hohen Türmen versehenen Kirche ein. Der Layenhof in der Gemarkung Finthen wurde - so berichtet dies Brilmayer - im Jahr 1783 von dem Dompropsteiamtmann Zumbach angelegt. Zu Ehren des damaligen Dompropstes, eines Grafen von der Layen, wurde der Hof nach diesem benannt. Das Haus Nr. 25 in der Mainzer Straße ist - neben dem Gänsehof - das älteste Haus in Gonsenheim. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1726 Bei dem Gebäude handelt es sich um eine geostete Saalkirche mit einem aus drei Seiten eines Achtecks geschlossenen Chor von der Breite des Kirchenschiffs. Die Länge beträgt 19 m, die Breite 9,30 m. Ab der Giebelwand in Westen befindet sich das alte Hauptportal. Die Wände sind verputzt, das Satteldach ist mit Schiefer gedeckt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein stattlicher spätbarocker Saalbau aus dem Jahr 1739. Das Gut wurde 1767 durch das Kloster Maria Dalheim bei Mainz erbaut. Der 1526 errichtete Marktbrunnen ist eines der ersten Baudenkmäler im Renaissancestil in Deutschland. Neben seiner praktischen Funktion als Brunnen für die umwohnenden Menschen ist der Denkmalscharakter unübersehbar. Erzbischof Diether von Isenburg unterwarf die Stadt und baute zwischen 1477 und 1481 die Martinsburg. Damit verlegte er die erzbischöfliche Residenz vom Dom an den Nordwestrand der Stadt. Meilensteine waren an römischen Straßen angebracht und informierten den Reisenden über den Stifter oder Erbauer das Straßenabschnitts (in der Regel ein Kaiser). Die Nagelsäule vor dem Mainzer Dom wurde im Jahr 1916 aufgestellt. Sie ist das Ergebnis einer großen Spendenaktion während des Ersten Weltkrieges, welche vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Karl Emil Göttelmann ins Leben gerufen wurde. Am Schillerplatz findet die adlige Repräsentation in Mainz ihren reinsten Ausdruck. Der Platz zwischen Altmünsterpforte und Gautor ist verkehrsgünstig gelegen. Hier im Randbereich der mittelalterlichen Siedlung war Raum für große Gebäude vorhanden. Als Bauherren der Adelshöfe traten vor allem die kurfürstlichen Familien selbst auf. Die Pfarrkirche wurde als flachgedeckte dreischiffige Basilika in romanisierenden Formen errichtet. Der Westturm ist bis auf das Obergeschoss spätgotisch. Die Orgel stammt von Bernhard Dreymann, Mainz (1788-1857). Das 1829 errichtete Gebäude diente früher als Hauptwache der preußischen Militärpolizei in der Bundesfestung Mainz Das alte Rathaus, bereits 1277 erwähnt, war ein gotischer Bau mit steilem, erkergeschmückten Treppengiebel. Es stand in der Nähe der Stadtmauer zwischen Eisenturm und Heilig-Geist-Spital. Das Bretzenheimer Rathaus wurde 1575 von der Gemeinde und dem Amtmann errichtet. Neben der Repräsentation diente es vor allem als Gerichtsort und Gemeindearchiv. Von dem einstigen Kloster der Reichklarissen in Mainz ist heute nur noch die ehemalige Klosterkirche erhalten. Der Bau der Klosteranlage wurde ab 1272, nach der Stiftung durch den reichen Frankfurter Ratsherren und Patrizier Hubert zum Widder, der einst Bürger von Mainz war, begonnen. Eine feste Holzbrücke wurde wohl erst um 27. n. Chr. erbaut. Diese Holzbrücke wurde ungefähr an gleicher Stelle um das Jahr 70/71 durch eine Steinbrücke ersetzt. Mit dem Bau des Rochusspitals (1721-1729 von Ingenieurshauptmann Joh. Baptiste Ferolski errichtet) versuchte der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn das Problem der Armen und Kranken in den Griff zu bekommen. Der Bau des Spitals steht in der langen Tradition des Mainzer Hospitalwesens. In den Jahren 1981/82 wurden bei Ausschachtungsarbeiten für das Hilton II Gebäude in der Mainzer Löhrstraße die Wracks mehrerer römischer Schiffe gefunden. Die wichtigsten Entdeckungen sind fünf römische Kriegschiffe deren Bau und Nutzung mit Hilfe der Dendrochronologie auf verschiedene Zeiträume im gesamten 4. nachchristlichen Jahrhundert datiert wurde. Bei den sogenannten Römersteinen handelt es sich um die baulichen Reste einer ehemaligen römischen Wasserleitung, die ehemals das Zahlbacher Tal überquerte. Von der einst eindrucksvollen Anlage sind nur noch die Gußmauern einiger Pfeiler erhalten. Die Überreste der Anlage wurden 1844 bei Steinbrucharbeiten in Finthen gefunden. Die gefundenen Mauerreste sind nicht mehr vorhanden, die gefundenen Votivsteine für Merkur und verschiedene Bronzefunde befinden sich heute im Landesmuseum Mainz. Der Schönborner Hof war der erste der zahlreichen Adelshöfe, welche im Randbereich der frühneuzeitlichen Stadt entstanden. Das Gebäude wurde als Palais der Grafenfamilie von Schönborn zwischen 1668 und 1670 von Clemens Hinck im Stil der Spätrenaissance errichtet. St. Achatius ist der einzige Mainzer Kirchenbau aus napoleonischer Zeit. Die katholische Kirche wurde 1809/10 von dem französischen Architekten Cheussey erbaut. Die Anlage erstreckte sich vom Schillerplatz an der Nordwestseite des Ballplatzes entlang bis zur hinteren Präsenzgasse. St. Agnes warn aus dem klösterlichen Konvent hervorgegangen, der sich seit der Errichtung des Heilig-Geist-Spitals um die Pflege der Kranken kümmerte. Die Benediktinerabtei St. Alban lag südlich der Stadt auf dem Albansberg. Die Grundmauern ihrer Kirche werden heute von der Straße "Auf dem Albansberg" überschnitten. Am Karmeliterplatz - in der Nähe des Rheines - steht die Ruine der Kirche St. Christoph. Beim großen Fliegerangriff auf Mainz am 12. und 13. August 1942 brannte sie ab, bei einer erneuten Bombardierung am 27. Februar 1945 brachten Sprengbomben die Gewölbe zum Einsturz. Die zerstörte Kirche wurde 1963/64 bewusst als Mahnmal gegen den Krieg als Ruine erhalten. St. Emmeran lag an der wichtigen Römerstraße, die das Kastell mit der Rheinbrücke verband. Die Kirche wird erstmals 1220 erwähnt, ein Vorgängerbau scheint aber schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Das Stift St. Gangolf (Gingolf) wurde im Jahr 960 von dem Mainzer Dompropst Theoderich, dem späteren Erzbischof von Trier (965-977), aus eigenen Mitteln für 12 Stiftsherren erbaut. Die Kirche und die Stiftsgebäude standen zwischen dem (späteren) kurfürstlichen Schloss und dem Deutschhaus. Die katholische Pfarrkirche St. Georg war bis in Hochmittelalter dem "Erlöser" (Salvator) geweiht. 775 wird diese Kirche erstmals erwähnt. Der heute noch sichtbare Bau stammt aus dem Jahr 1722. Die älteste Nachricht über St. Ignaz datiert aus der Mitte des 13. Jahrhunderts: 1259 wird dort ein Pfarrer erwähnt. Die alte Kirche soll früher einmal den Templern gehört haben. Gesicherte Daten sind danach erst wieder im 16. Jahrhundert greifbar. Die heute verschwundene Kirche stand einst an der Stelle, wo heute St. Peter steht. Wann diese Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Das Gotteshaus wird urkundlich erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster lag am südlichen Abhang des Jakobsberges, nur ca. 100 bis 150 Meter unterhalb des Drususdenkmals (Eichelstein). Die Kirche oder Kapelle St. Nikomedis, die schon 765 genannt wird, war durch eine Schenkung des Erzbischofs Luitpold im Jahr 1055 an das Kloster St. Jakob zu Mainz gekommen. Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm. ereits im Jahr 755 wird eine Peterskapelle in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die neue Kirche St. Peter wurde von Erzbischof Friedrich (937-954) kurz vor 944 (Erstnennung) gegründet. Die katholische Pfarrgemeinde St.Petrus Canisius wurde 1950 gegründet. Die bereits im 8. Jahrhundert (744) unter Bischof Bothadus genannte Pfarrei St. Quintin ist die älteste in Mainz. Die Kirche ist eine bischöfliche Gründung. Der heutige, gotische Bau wurde zwischen 1288 und 1330 errichtet. St. Stephan ist nach dem Dom der größte Kirchenbau in Mainz. Die Kirche gilt als erste gotische Hallenkirche am Mittelrhein und ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Region. Der neugotische Backsteinbau, der das Ortsbild beherrscht, stammt im Chor und im Querhaus aus den Jahren 1870-71, das Schiff und die Türme der katholischen Pfarrkirche wurden 1905-06 errichtet. 190 tauschte das Stift St. Viktor seine Kapelle in Zahlbach gegen die des St. Stephansstiftes in Marienborn ein. 1283 erwarb es einen Tei des Zehnten, über den es in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten kam. Später verfügte das Stift über den gesamten Zehnten. Das St. Viktorstift stand vor der Stadtmauer auf der Seite nach Weisenau hin. Der Stadioner Hof ist Adelpalais in der Mainzer Innenstadt. Von der Römerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Mainz eine befestigte Stadt. In Gefolge der Anlage der römischen Festung auf der Höhe des Kästrichs im ersten Jahrhundert nach Christus entstand allmählich eine bürgerliche Siedlung im Bereich der heutigen Altstadt. Bei Bauarbeiten auf dem "Kästrich" in der Mainzer Oberstadt wurden 1985 die Reste eines aus dem 4. Jahrhundert stammenden römischen Stadttors sowie das guterhaltene Pflaster der durchführenden Straße und Teile der spätantiken Stadtmauer gefunden. Die Ausgrabung wurde gesichert und als begehbare Ausstellung in die neu erbaute Wohnanlage integriert. Der Veteranenstein auf dem Hechtsheimer Friedhof wurde 1839 errichtet. Die Wegekapelle befindet sich am Ortsausgang nach Budenheim und stammt aus dem Jahre 1814. Die beiden unscheinbaren Steinquader am Ballplatz, angebracht im überdachten Durchgang in der Nähe des Eingangs von Cafe Lomo, sind die einzigen Überresten des römischen Mithräums von Mainz. Es handelt sich um Weihealtäre aus der unterirdischen Kultanlage für den Gott Mithras, von der heute nichts mehr übrig ist. as Weißfrauenkloster stand am Tiermarkt, dem heutigen Schillerplatz. Gemäß der Stiftungsurkunde des Klosters Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Mainzer Bürger Eberzo sollten nur Frauen aufgenommen werden, die darin ein "unordentliches Leben" bereuen und abbüßen wollten. Das Welschnonnenkloster und seine Kirche lagen in der Welschnonnengasse, die früher Kirchgasse hieß. Die Klostergebäude, die als Volksschule dienten, wurden 1887 niedergelegt, die Steine für den Bau einer Realschule verwendet. Der Wilhelmitenorden wurde im 12. Jahrhundert von Wilhelm von Vercelli (geb. 1085) gestiftet. Wer das Klosters stiftete, wer es erbaute, wie lange die Stiftung dauerte und wann das Kloster niedergerissen wurde, ist unbekannt. Der Abbruch scheint Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Als öffentlich rechtliche Sendeanstalt für das gesamte Deutschland sollte das ZDF ein umfassendes Programm mit einem Fokus auf Kultur, Info-, Beratungs- und Unterhaltungssendungen ausstrahlen. Als das Zweite Deutsche Fernsehen am 1. April 1963 auf Sendung ging, hatte es noch keine vereinigte Direktionsstelle... Auf dem Jakobsberg vor den Toren der Stadt Mainz wurde im 17. Jahrhundert die Zitadelle angelegt... An der Römerstraße, die vom Kästrichlager in Mainz zum Weisenauer Lager führte, wurde ein zweiter älterer Friedhof entdeckt und z.T. ausgegraben. Um das Kriegsmaterial einer großen Festung aufzubewahren, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts das alte Zeughaus errichtet. Bauherr war Kurfürst Johann Adam von Bicken (1601-1604). Fertiggestellt wurde der Komplex unter Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg (1604-1626).
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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1929 / 198 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) 1929 / 198 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff Dritte Anzeigënbeilage zum Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 198 vom 26. August 1929. S. 4, (49420), ito Stumpf Uktiengesellshaft, Chemniß. In Gemäßheit der in der ordentlichen Generalversammlung vom 22. August 1929 gefaßten Beschlüsse fordern wir hierdurch, vorbehaltlich der Eintragung der Kapitals- erhöhung in das Handelsregister, die Jn- haber von Stammaktien auf, das ihnen eingeräumte Bezugsrecht unter folgenden Bedingungen auszuüben: 1. Auf je nom. 1500 RM bisherige Stammaktien fann eine neue Stammaktie über nom. 500 RM zum Kurse von 107% zuzüglich Börsenumsahßsteuer bezogen wer- den; die neuen Stammaktien nehmen am Reingewinn der Gesellschaft vom 1. April 1929 ab teil. 2. Die Anmeldung zur Ausübung des Bezugsrechts hat zur Vermeidung des Aus \lusses in der Zeit vom 25. August bis 14. September 1929 einschließlich in Chemniy bei dem Bankhause Bayer & Heinze oder bei der Chemnitzer Girobank Fommau=- ditgesellschaft (Chemnißer Stadt- banf, Girozentrale Sachsen, öffent liche Bankanstalt Zweiganstalt Chem- niß) oder in Leipzig bei dem Bankhause Bayer & Heinze Abteilung Leipzig während der üblichen Ge- \chäftsstunden zu erfolgen. 3, Bei der Anmeldung sind die Mäntel, nach der Nummernfolge geordnet, mit den bei den Bezugsstellen erhältlichen An- meldeformularen zwecks Abstempelung einzureihen und der Bezugspreis von 107% zuzüglich Börsenumsaßsteuer zu ent- richten. Soweit die Ausübung des Bezugs- rechts im Wege des Briefwechsels erfolgt, werden seitens der Bezugsstellen die üb- lihen Spesen in Xnrechnung gebracht. 4, Die Bezugsstellen übernehmen auch die Vermittlung des An- und Verkaufs von Bezugsrechten einzelner Aktien. 5, Die Rückgabe der alten Aktien erfolgt sofort, die Ausgabe der neuen Aktien nach Erscheinen. Chemuigt, den 23. August 1929, Otto Stumpf Aktiengesellschaft. Bayer & Heinze. M A MEZT N R R Af L d E R AE D [49421]. Vilanz per 31. März 1929. Aktiva. Grundstücke und Gebäude 229 310|— eo E A á I a I |— At» «e 66 l |— 899 709184 1154 220/12 28 978 Warenvorräte « «. « Außenstände « « « - Kasse H Avale 65 300, — d. $ 0.0 9 2312 230/96 Passiva. Aktienkapital: Stammaktien 495 000,— Vorzugsaktien 5000,— 500 000|— ReservefondsI . . « « « 50 000|— Reservefonds 11. „ « . «- 150 000|— Hypotheken . « . . - 75 103/12 Dividendenkonto: Nicht er- hobene Dividende « « - Ul + ## Avale 65 300,— Ei e o d a T0 5 618/36 1447 084/55 84 424/93 2312 230196 Soll. RM |N Allgemeine Geschästs- Uto 6e « es 6.6 Abschreibungen und Rük- stellungen 1 098 916/61 235 480/85 Zuweisung zum Reserve- nd. «ae O 100 000|— Reingewinn « « «o o. 84 424/93 1 518 822/39 Haben. 31 798/29 1487 024/10 1518 822139 Otto Stumpf Aktiengesellschaft, Chemnitz. Der Vorstand. E L E I E R D R R S E I E R PRREA E R [49413]. Deutsche Taschentuch-FuDustrie A.-G., Verlin SW. 19, Leipziger Straße 66. Bilanz per 31. Dezember 1928. Gewinnvortrag aus 1927/28 Betriebsgewinn . « « « «e Aktiva. M N Maschinen und Utensilien 56 700|— Kasse, Postscheck und Bank 4 457/38 Außenstände « « « - * - 437 183/32 Warenlager « «o. 346 844 |— 845 184/70 Pajßsiva. Aktienkapital dd E S6 150 000|— Kreditoren . . . - o o o 693 723|— Gewinn 1928 «eo. 1 461/70 845 184170 A per 31. Dezember 1928. Abschreibung auf Maschinen ns N und Utensilien . « « « 6 314/02 Allgemeine Unkosten . 270 198/52 Gewinn im Jahre 1928 , 1 461/70 27TT 974 24 Bruttogewinn « « + - « 277 9741/24 Verlin, den 31. Dezember 1928. Deutsche Taschentuch-Fudustrie Liquidations bilanz vom 39. September 1928. Aktiva. RM [N Immobilien „ooooo. 125 000|— Mobilien A A S D 8 600|— Außenstände « - . - o. 5 076/13 138 676/13 Pasßfiva. Giliubigee eso] 108017171 “| Liquidationsvermögen « 98/42 [46759]. vom 31. Dezember 1928. Vermögeu: Siedlung 1 5914,76, Siedlung II 95 039,87, Siedlung III 456 063,20, Grundstück IV 48 748,30, Hypothek für Siedlung Bau T 5980,94, Schuldner 4759,75, Rükständige Mieten und Jahresleistung 4443,71, Bürgschaft Bau 1 74165,85, Bürgschaft Bau 11 67 898,84, Verlust 210,24. Schulden : Aktienkapital 5000,—, Bankschulden 26 940,16, Gläubiger 7778,43, Hypothek Bau I R. f. A. 1901,69, Stadt 875,—, Hypothek Bau Il R. f. A. 21 300,84, Gagfah 12 500,—, Stadt 12 038,31, Stadt für Grundstück 5578,10, Hauszinssteuer 26 000,—, Devag 3000,—, Gagfah-Zuschuß 10 500,—, Eigenleistung 1000,—, Hypo- thek und Zuschüsse Bau 111 R. f. A. Hypo- thek 157 213,68, Hauszinssteuerhypothek 108 000,—, Zusaßhypothek der Stadt 153 191,—, Devag-Darlehn 5000,—, Ar- beitgeberhypothek der Stadt 9898,75, Eigenzuschüsse der Stadt 7213,—, Eigen- zuschüsse der Siedblung 16 231,81, Grund- stückhypothek Bau IV 30 000,—, Bürg- haften Bau I 74 185,85, Bürgschaften Bau ITI 67 898,84, Gewinn- und Ver- lustrechnung. Verluste: Verlustvor- trag 1. 1. 1928 1472,43, Abschreibung auf Siedlung I 85,24, Abschreibung auf Sied- lung IT 447,31, Abschreibung auf Sied- lung IIT 2649,80, Mietlasten 31 469,95, Jahreslasten 14 939,48, Zinsen 2411,61, Unkosten 452,93. Gewinne: Mietertrag 32 509,72, Jahreslastenertrag 15 208,79, Gagfah-Zuschuß 6000,—, Verlust 210,24. Berlin, den 31, Dezember 1928/ 6, März 1929, Gemeinnüßige Heimstätten Aktien-Gesellshaft Frankfurt a. D. Gerlach. Mathy. E) [48922]. „Defi“ Nährmittelwerï Aft.-Ges. (Deininger & Fictentscher) i. Lig. 138 676113 Gewian- und Verlustrechnung. Soll. RM |5, Gehälter E d: D #0 M 1 798/42 Dubiose “m S S D: O 543117 Zinsen und andere « « * « - |_8 486/39 10 827/98 Haben, Nahe «oe€ a 2.0900 8 868/41 Diverses s “6. 0A 293 16 Vermögensminderung « e. 1 666/41 10 827198 Der Aufsichtsrat besteht aus den Herren Dr. Paul Martin, Bankier, München, Karl Berchtold, Justizrat, München, Willy Behret, Kaufmann, Solln. München, den 20. August 1929, r e e S) [47673]. Grundstücksaktiengesellschast Bornholmer Str. 50. Bilanz per 31. Dezember 1928, Aktiva. RM |[HÑ Grundstückskonto « « « « 36 000|— Rat a9 4 943|— Hypothekenausgleichskonto 150 000|— | 190 943|— Kapitalkonto E S. P. S 9 36 000|— Hypothekenkonto . . + « 150 000|— Getwinn- und Verlustkonto Ie 0 n 0 654/01 Abschreibungskonto « « - 4 227|— Gewinn « « «e o. o. 61/99 190 943|— Grundstücksaktiengesellschaft Bornholmer Str, 50. Gewinu- und Berlustfkonto per 31. Dezember 1928. RM |2 Grundstücksunkostenkonto « « 22 574/85 Abschreibungen. « « - - « e | 2113/50 Ei e e ae 60e 61/99 24 750/34 24 750/34 Grundertragskonto « e « s» . [47261] Die Patent Rinker Kupplung Ge- | sellschaft mit bcejchränkter Haftung | zu Menden ist aufgelöft. i biger der Gefsellshajt werden aufgefordert, sich bei derselben zu melden. Menden, den 9. August 1929. [47815] [47814] gold- der „Grufi““ Finanzieruugs- Gesellschaft mit beschränfter Haftung. Etwaige Gläubiger der jeßt in Liqul- dation befindlihen Firma werden biermit aufgefordert, sich wegen evtl. Ansprüche Angabe , Geschäftslokal der Gesellschaft, Charlottenburg, Berliner Straße 97, zu Der Liquidator: Walter Conrad. Die Firma Brandenburgische Tafel- glashüttenwerke G, i Kunzeudorf, N. L., ist der bisherige Geshäfts{ührer Paul Hart- mann zum Liquidator bestellt. 8 65 des Geseyzes der G. m. b. H. werden die Gläubiger hierdurch aufgefordert, ihre Forderungen beim Liquidator an- zumelden. Paul Hartmann. Bekanntmachung der Karl Franck «& Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Etwaige Gläubiger der jeßt in Liqui- dation befindlihen Firma werden hiermit aufgefordert, fich wegen evtl. Ansprüche unter Angabe Geschäftslokal der Gesellschaft zu Berlin- Charlottenburg, Berliner Straße 97, zu Schuhfabrik Niederraunau G, m. b. S., Augsburg. Die Gesellschaft wird aufgelöst. Gläu- wollen innerhalb 14 Tagen an die & Go., G. m. b. H,, Künzelsau (Wttbg.), Schuhfabrik Niederraunau G, m. b. S. i. L. Dur Beschluß der Gesellschafter der Stanzwerke und S(hloßfabriken, Ge}ellschaft mit beschränkter Haftung (vorm. Gg. Ad. Heller) in Bad Liebenstein, vom 4. Mai 1929, ist das Stammkapital der Gesellschaft um 250000 Reichsmark herabgeseßt worden. Die Gläubiger der Gesellschaft werden ih bei ihr zu melden. Bad Liebenstein, den 13. August 1929. Die Geschäftsführer der Stanzwerke und Schloßfabriken Gesellschaft mit beschränkter Gg. Ad. Heller). Marx Georg Frhr. v. Khaynach. Fulius Bing. Saftung (vorm, Die Firma Heinrich Müller, Blatt- u. Broncen München, ist in Liquidation getreten. Gemäß $ 65 G. m. b. H.-Geseß fordere ih die Gläubiger hierdurch auf, ihre Ansprüche anzumelden. Diplomkaufmamn A. Voigt, München, Ludwigstr. 3, Liquidator der Heinrih Müller G. m. b. H. Am 5. August 1929 ist von der Ver- sammlung - der Gesellschafter die Liqui- dation unjerer Gesellshaft beschlossen fordern i 2. Male die Gläubiger der Gesellschaft auf, si bei derselben zu melden. Halle/S., den 26. August 1929. Leopold-Vertrieb Uhlmann und Co. Kohlenhandelsgesellschaft \chränkter Haftung in Liquidation, Uhlmann, Liquidator. Nichard Rinker. Nechtsgrundes îm Berlin- m. b. H. in aufgelöst, Nechtsgrundes im etwaige Ansprüche Firma Glenk G, m. b, D. biermit zum 11. Genofsen- \chasten. Zentralstelle für die Finanzierung von Teilzahlungsgeschäften durch die Deutsche Automobilbank A-G, Zefiteil eing. Genossenschaft m. b, H. Erste Liquidationsbilanz. 24 750134 Berlin, den 1. Juli 1929. Grundstücsafktiengeselif{chaft Bornho\lmer Straße 50. Der Vorstand. Paul Albrecht. 10. Gesellschaften ua M. h. Ÿ. Berges Marmor G. m. b. $., achen, Vaesler Straße 78. Dur Beschluß der Generalversamm- lung vom 30. April 1929, ergänzt dur Aktiengesellschaft. Moses, Beichluß vom 12. August 1929, ist die Gesellschaft aufgelöst. Guthaben bei der Deutschen Automobilbank A.-G. . . + Bankguthaben bei der Direction der Disconto-Gesellschaft Passiva. Guthaben der Genossen a conto separato L « « «. « Berlin, den 17. Juni 1929. Die Liquidatoren : NM |s$ 73 754/86 692/40 94/34 74 541/60 73 754/86 78674 74 541/60 47414]. HauptvermögenSsaufsicllurns vom 31. Dezember 1928. B E [Vermö gen.| Schulden. Kassenbestand: Friedländer Zeitung. « - - - 2 o o 38151 Bankguthaben: | Verlagsgenossenschast „ «. . . - « 88393,97 | Friedländer Zeitung « + «- - - a 549,33 88 943/33 Postscheckguthaben: Friedländer Zeitung « e. *+ - . «- 13211 Ausstehende Forderungen : Verlagsgenossenschast „ « - o o. 900. Friedländer Zeitung N 5 100,83 6 000/83 Schulden: Friedländer Zeitung « - - a 3 330/15 Betriebsbestände: Friedländer Zeitung e - ooo. 2 700|— Betriebsschulden: Friedländer Zeitung « e... o. 1 740/51 Gebäude: Friedländer Zeitung. « o. o ooo... 19 000|— Maschinen: Friedländer Zeitung « -- ooo... 1|— Hypotheken: Friedländer Zeitung E Í 11 173/28 Geschäftsguthaben b. d. Meckl. Genossenschaftsbank . 27/05 E C T B H 2 400|— Reservefonds G ck +0 6: P E 40 000|— Betriebsrüdlaae S S S R 0.0.0 E 9 T... 25 000|— Wohlfahrtsfonds für Angestellte «e. oooooo. 7 T5447 Eigene Hypotheken . . . . - - 060 S 11 577/75 Aufwertungsfonds für Geschäftsanteile « e o... 3 000|— HGeschäftsguthaben der Genossen „o... 8 323/02 E S 0 T0 D T 25 699/11 128 420154] 128 420154 Mitglieder . « Geschäftsanteile Geschäftsguthaben Haftsumme E. * m. Der Vorstand. 12. Unfall- und Fnva- lidenversiherungen. Nordwesiliche Eisen- und Stahl- Berufsgenossenschast, Hannover. Wir laden die Herren Delegierten der Genossenschaft zur fünfundvierzigsien Genofssenschaftsversammlung am Freitag, dem 20. September 1929, vormittags 93 Uhr, in Bremerhaven, Columbusbahnhof, ergebenst ein. 1. Verwaltungsbericht für 1928. 2, Vórlage der Rechnung für 1928 und Antrag auf Entlastung. 3, Wahl des Ausschusses prüfung der Rechnung für 1929. 4, Beschlußfassung über den Plan der Verwaltungskosten für 1930, dabei auch Bereitstelung von Mitteln für Abfindung von Rentenempfängern nach $ 618 a N.-V.-O. (Grunderwerb). 5, Saßzungsänderungen. 6. Bericht über Gefahrtarif für 1930 f. T ere über den Plan einer Unfall- 3, Verleihung der NRuhegehaltsherechti- gung usw. an Angestellte. 9, Belohnungen für Nettung Verun- glüdkter. 10. Bericht über Unfallverhütung. 11, Verschiedenes; Beschlußfassung üher etwa noch rechtzeitig eingehende An- träge. [49571] Hannover, den 22. August 1929, Dieterich, Vorsißender. [49409] Bekanntmachung. Von der Mitteldeutshen Creditbank Niederlassung der Commerz- und Privat- Bank Alktiengesellschaft, der Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien Filiale Frankfurt R der Direction der Disconto-Gesellscha\t Filiale Frankfurt a. M. und der Firmen 8 323,02 RM ¿oe 04.4 2000 RM Mecklenburger Verlagsgenossenschaft fürSthrifttum undVildungs2wesen, b. H. Rosto. von Bülow. Ullner. 8 323,02 RM 20 000,— RM Stand 1. Januar 1928 Zugang Abgang Staud 31. Dez. 1928 Gebrüder Sulzbach und E. Ladenburg ist bei uns der Antrag auf Zulassung von Neichsmark 5 500 000 neue Stamm- aktien der Consolidirten Alkali- werke in Westeregeln, 4500 Stück über je RM 1000 Nr. 39001 bis 43500, 10000 Stück über je NM 100 Nr. 43501 — 53500, zum Handel und zur Notierung an der hiesigen Börse eingereiht worden. Frankfurt a. M., den 22. August 1929. Zulafsungsftelle an der Börse zu Frankfurt a. M. [49407] Bekanntmachung. Die Direction der Disconto-Gesellschaft und die Dresdner Bank, je Filiale München haben beantragt : non. RM 13 380 000,— neue Aktien der Dentschen Linoleum- Werke Aktiengesellschaft in Berlin, 958800 Stück zu je RM 100,— Nr. 182 001— 240 800, 7500 Stü zu je RM 1000,— Nr. 8421—15 920, zum Handel und zur Notiz Münchener Börse zuzulassen. München, den 20. August 1929. Die Zulassungsstelle für Wertpapiere an der Börse zu München. Vorsißender: J. V.: Weinberger. Schriftführer: J. Ne im. Syndikus: Dr. Sub. [49408] Bekanntmachung. Oie Direction der Disconto-Gesellschaft, die Commerz- und Privat-Bank Aktien- gesellshaft und die Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien, je Filiale München, haben be- antragt: nom. NM 5 500000 neue Stamm- aktien der Consolidirten Alkali- werke in Westeregeln, 4500 Stück über je RM 1000 Nr. 39 001 bis 43 500, 10 000 Stü über je RM 100 Nr. 43 501—53 500, zum Handel und zur Notiz an Die Zulassungsstelle für Wertpapiere an der Börse zu München. Borsißender: J. V.: Weinberger. Schriftführer: J. Ne i m. Syndikus: Dr. Schub. Berlin, den 24. August 1929. Dreyse. Wochenübersicht der Reihsbank vom 23. August 1929. Bertuberung S7 Aktiva. gegen die [49872] (ftiva Naciooe j M NM 1. Noch niht begebene Reichsbankanteile « . . « ch « 177 212 000 — 9, Goldbestand (Barrengold) sowie in- und ausländische Goldmünzen, das Pfrnd fein zu 1392 RM berechnet | 2 177 022 000] + 26 758 000 und zwar: Goldkassentestand RM 2 027 234 000 Golddepot ‘unbelastet) b-i aus- ländischen Zentralnotenbanken RM 149 788 000 3. Bestand an deckungsfähigen Devisen . . « « « 1 312 213 000} 4 9 552 000 he S e Neichsshatzwechseln. « « « -« « +- 92 110 000f — 18 000 000 D) 5 „ sonstigen Wechseln und Scheck8 . . . . 2 020 423 000] —136 889 000 5. R « deutschen Scheidemünzen « « « ««+ 144 307 000 4- 7 960 000 6. z « Noten anderer Banken . - « « « á 23 916 000] + 4 499 000 4 v „ Lombardforderungen . « « . 43 685 000 — 42 085 000 (darunter Darlehen auf Reichsshaß- wechsel : NM 1000) 8. Sit S0 #0 ¿A 92 744 000 — 9. sonstigen Aktiven. . .. « + ,_Î 548 198 000} 4- 2 515 000 Passiva. 1. Grundkapital : B E e e ee Se 6 G 122 788 000 — b) noch nit begeben . . « « . « «} 177 212 000 — 2. Neservefonds: B geseßliher Reservefonds . . «+ « 48 797 000 —— b) Spezialreservefonds für künftige Dividendenzahlung . « . « « « - 45 811 000 — c) fonstige Rüdcklagen . 225 000 000 — 3. Betrag der umlaufenden Noten . - . . - s 4 153 109 000] —138 634 000 4. Sonstige tägli fällige Verbindlichkeiten . . . . . | 444841 000] — 7 890 000 5. An eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlichkeiten — — C Se A ee E 344 272 0001 4- 834 000 Verbindlichkeiten aus weiterbegebenen, im Inlande zahlbaren Wechfeln RM —,— Neichsbank-Direktorium. Bernhard. Sdcneider. banken pv. vom 31. Zuli 1929. S (Fortjeuung) Passiva Beträge in Tausend RM Langfristige Anleihen | E Außerdem f E SD E bezw. Darleben —— Ñ x G Eígene Indossamentsverbindlichkeiten Eigene Ziehungen s Í E, P Sonstige pra ps q t E E E 5 Piefe 3 ® E S G 1 E Tee davon | 2 t, Sonstige | überhaupt Paffiva Passiva } schafts. weiter- | wechseln | sonstigen | über- (Sp. 59) über- für Ë Kommu- (Gk 20 n | venis begebenen I f Redis- | haupt sind in haupt |Rehnung| S gationen (Sp. 50 L ad (0 4 nes f L E De spätesiens Dritter im und 51) und 53) | akfzepten | Order | tierungen | (Sp. 14 Tagen Umlauf | der Bank | 56—58) } fällig 50 a 6s 53 T M 56 57 s | 59 60 61 62 — — — 102 11 058 j 118 345 — 2 050] 2395 535 — — 71 } #2) Darunter RM 3 203 000 Reichskredite für Wohnungss M E E 498 13730 | 1793 s L 162| 162 93 Ee ie En baudarlehen (Zwischenkredit) und RM 12 485 000 a R in 381 42) 22| — s l wi i U E bis E | hc j ’, zer- und Pächterkredite L e Ea N 2108 | 40 e E D a e R 74 aué Mitteln des Reichs, der Deutschen Rentenbank-Kredik- S E i 100 5197 | 5 dus G 118| 118E — Le _—_ 116 [4 Zinsen inet und Wechselerträge inkl. Gewi e Es bs 129 T E des 787 | 787 297 16| — [76 | , bortrag aus Eau E s Á E 289 6537 | 166 s ein 1895| 1895 571 E - T ‘5 Dad M 103 000 Bogg fandbriefe, RM 41899 000 1 E L 86 3 760 | 58 350 A 1 596 | 1946 388 n _— 78 Goldpfandbriefe und R “i 437 000 Goldkommunal- R in E 139 4 562 | 168 L =_ 113| 113 83 a __ 1419 nar) vor aura s R E — 40 40 243 7 647 | 183 258 — ti] 258 128 S S 80 | “?) Darunter NM 10 237 000 bei der Deutschen Nentens e s L s i L A Ey 28 | fs H "ank - Kreditanstalt, RM 5 238 000 bei der Deutschen F E — — eis 89 2337|) 30] — _ 400 | 400 Ea [M E a Queue Anmerkung 39 der Att i 5 | I 4 3 unter NM 4 688 000 Deutsche Rentenbank-Kredits E E S 58 1290 | 39 A e 49 | 49 19 E Ls 84 nstalt, RM 2 075 000 Deutsche Landesbankenzentrale t Su zé vi 9605 | pee A 7 cel add L E L di (Umfculbungtanleibe) und RM 52 000 dur{laufende — — -— — 6787 | 77 — eien 822| 822 367 .— 0.86 — it vis 26 1585 | 32 — _— 53 | 53 12 —_ — 87 es E =— 48 1121 | 4l — — E — — _ 188 i _ uns 165 3 003 20 «o eun 1216| 1216 257 _ e 400 M 50 50 198 8092 | 27 as "g E d + “i as F:90 — — — 157 2756 | 4| — __ 437 4371 — — _ 191 _- — = 92 2280| N] — ui 603) 603 90 di - L — 20 20 111 2 346 41 _— vin 406| 406 98 3 — 3 dis 7 7 129 3523 | 13 als E 256 256 62 1 ov T O4 _— — _ 140 4262 | M ae dis 44 44 42) — 1956 — — __ E 1222 | 191 — — — — — — _— | 96 — — — 86 2084 | 131 — — — — — 4 — |97 di E dns 921 3 093 106 Sas din 89 89 42 ea — 98 ch5 _ Ee 77 1686| 116 Ge “s 1013 1013 197 s He 190 852 255 ! 298 002 | 1150257 | 199148 | 16740986 || 795 706 | 995377 | — 944 607 |1 939 9841 613 495 [| 14404 672 Landesbantken. in 2A 2 1136] 1185276| ‘1837| 9431 — 12)39886 | 49317 f 49317 d it l E E E 2 257 384 836 | 4105 5 s 22175 | 22175 | 9501 ies qu 2 d = as 961 251 623 | 10865 | 83920 as 14274 | 18194] 65374 dein ns 3 39 931 |29) 16 174 56105 | 13093 167 355 | 303 18 cis 3345| 3363 493 476 —— 4 27 870 |19) 26 736 54 606 120) 3 636 80075 | 1980 S u 79 79 2e s 5} — 87) 48 923 48 923 3 852 163460 | 4061 e _—_ 3478| 3478 1222 s ain 6 868 |21) 2 962 3830 296 19 255 | 102 ¿i s 1472| 1472 361 356 e 7 S 62 158 62 158 2 522 157 646 | 435 H aris 2274| 2274 716 - — 8 174 892 |8)165 010 339 902 | 16 766 839 134 | 8269 wis -= 10222 | 10222 | 2244 _— — 9 È 59 950 | 5) 54 894 114 844 1242 166 624 1 078 _ _ 2659 | 2659 467 — =— [10 20116460 |2) 74 334 190794 | 13767 453 055 | 2075 “u v 5634| 5634] 1979 34 F 44 715 7893 | 52 608 1042 98585 | 1212 ais “_. 3022| 3022 688 “ =_ 112 e — | - 274 16260 O0 E e d 854 | 854 283 120 120 | 13 i) 84 636 46) 21415 | 106051 6 546 147) -143 745 103 vis =ck S n — 1 1d — 9) 90696 90 696 2 409 192 288 | 427 “_ «a 1005 | 1005 468 i v F iO 48 080 |41) 28 391 76 471 142) 19 270 116804 | 2036 roi s S — E -_— 116 46 808 |2) 14 204 61 012 3 155 119010 | 1503 =— — 920 | 920 84 E 1 — — a 457 5 764 | 146 — — 457 | 457 1%] — _ 118 eti 363 363 80 4 612 28 le a 1552 | 1552 167 vi _ T 19 ai 200 200 100 3 884 77 dies di 2 9 2 41 41 | 20 107716 31) 77 047 |___184 763 3 840 904 652 E Zt s S L d _ 14 751 926 | 691 400 | 1443326 | 106901 | 4773008 | 40943 | 13369 = 113 310 | 126679. 1 73481 1026 | 161 zentralen. : 616 997 | 31307 548 304 3789 974627 | 94 384 825 — 110) 32657 | 334824 21283 e H L — 88)102448 102448 | 101656 276 427 | 10777 is ens 10184} 10181) 3318 i es 2 132 679 |7) 82 186 214 865 4 228 333049 | 1142 wia wp 3408 | 3408 866 343 _ 3 84146 | 69031 153 177 3 080 332 528 | 13661 ais (vas 1415 1415 1 040 t inan 4 _ 15 416 15 416 4 026 233 341 | 10 879 «is que 13926 | 13926} 4106 43 ees 5 En 67 057 67057 123) 6481 175611 | 48329 dn “s 148 | 148 111 s _— 6 20 187 |) 21 171 41 358 2 008 147117 | 8279 500 wis 1823 | 2323 545 _ vi 7 138 533 |13)147556 286 089 | 13488 472 029 | 11976 A — 108 | 108 55 _ — 8 — |1) 83 230 83 230 429 124486 | 4602 is das 1197| 1197 351 d ch. 9 5306 | 75442 |15) 80748 1901 144 758 1 368 t u 1833 1833 760 = 1 10 4950 | 58673 63 623 1728 118 873 982 ins li l 451 l 451 9%53 s aa “F — 16) 58 891 58 891 2 268 149 672 | 4830 vin a 2849 | 2849 914 E _— F128 — /8) 43 634 43 634 5 533 131651 | 4255 — _ 1374| 1374 757 “is = 113 — 103 103 | 13690 | 217601 312] — — 856 | 856 e — - 1 — 24 719 24719 837 71 178 623 4D ias 145 | 145 40 E e T4 ja “i dn 84 3 209 “E S 1288| 188 E a T — 4) 8456 8 456 224 16 785 75 = — L =_ T 902 798 | 889320 | 1792118 | 73950 | 83922942 || 127 985 1325 e 73 499 | 74824 | 15870 386 _ Berlin, den 26. August 1929. Statistishe Abteilung der Reichsbank Dr. Nordhoff.
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Wikiloc | Leipziger Notenspur Trail Wandern (Die besten Wandern Routen in Germany → Sachsen → Leipzig ) Leipzig (Wandern) imfree Alle Rechte vorbehalten angezeigt 775 Mal, heruntergeladen 20 Mal Dies ist ein Stadtspaziergang wie auf dieser Website dargestellt: Die Leipziger Notenspur verbindet die wichtigsten Wohn- und Arbeitsstätten der Leipziger Komponisten mit einem sichtbaren Weg durch die Innenstadt. Der Trail ist 5,3 km lang und kann zu Fuß verfolgt werden. Ich bin den Weg gegangen und habe der Karte auf der Website gefolgt. Ich habe die ersten paar Wegpunkte nicht betreten und gegen Ende der Wanderung ein paar falsche Kurven genommen. Und mein GPS-Signal scheint von den Straßen zu springen, sieht ein wenig unberechenbar aus. Also ist jeder eingeladen, das nochmal zu tun und eine bessere Version hochzuladen! Das Leipziger Museum für Musikinstrumente befindet sich im Grassi-Museumskomplex und ist die größte Sammlung von Musikinstrumenten in Deutschland. Das Museum bietet Besuchern jeden Alters einen Einblick in die vielfältige Welt der Musikinstrumente, aber auch in das Handwerk und die künstlerischen und experimentellen Fähigkeiten der Instrumentenbauer seit dem 16. Jahrhundert. Das Museum wurde am 30. Mai 1929 eröffnet. Als Institut der Universität Leipzig dient es der Forschung und Wissenschaft dieser Institution und stellt seine Schätze der Öffentlichkeit aus. Das Museum für Musikinstrumente besitzt mehr als 5.000 Stücke. Das älteste noch erhaltene große Fortepiano der Welt aus dem Jahre 1726 ist ausgestellt, ebenso wie fünf weitere Beispiele des Werkes des Erfinders des Fortepiano, Bartolomeo Cristofori. Meisterwerke aus den Leipziger Werkstätten, Spuren des frühen Klavierbaus in Leipzig, eine Kinoregion, Musikmaschinen und Kuriositäten aller Art sind zu sehen. Ergänzt werden die Instrumente durch grafische Displays, 3D-Musikbeispiele, eine Hologramm-Installation und ein Klanglabor, das die Musikgeschichte multisensorisch lebendig werden lässt. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Alter John Cemetery, Foto: Werner Schneider Die ehrwürdigen Bäume, efeubewachsene Mauern, Statuen aus der Renaissance bis zum Jugendstil, Ziersäulen und Grabsteine ​​des Alten Johannisfriedhofs laden den Besucher ein, mehr als nur ein paar Minuten in diesem landschaftlichen Kleinod zu verweilen. Die Romantiker werden sicherlich zu jeder Jahreszeit vom ehemaligen Friedhof verzaubert. Herzog Georg verfügte 1536 die Weihe eines Friedhofs auf dem Friedhof; Heute ist es das älteste in Leipzig. Ein besonderes Highlight für Musikliebhaber ist die Grabstätte von Richard Wagners Mutter Johanna (1778-1848) und Schwester Rosalie (1803-37). Weitere interessante Gräber sind Thomaskantor (Thomaskantor) Christian Weinlig (1780-1842) - Pädagoge, Komponist und nicht zuletzt Lehrer Richard Wagners. Friedrich Rochlitz (1769-1842) spielt eine herausragende Rolle in der Geschichte der Musikliteratur, als Kritiker und Herausgeber der allgemein verbreiteten Musikzeitschrift Allgemeine Musikalische Zeitung. Hommage an Carl Friedrich Zöllner (1800-60), Komponist des unsterblichen Liedes Das Wandern ist des Müllers Lust mit seinem Grabstein, übertragen vom Neuen St. Johannis Friedhof. Die Durchsicht der Gräber vieler, vieler historischer Persönlichkeiten, darunter Schulleiter der Thomasschule, Philosophen, Museumsgründer, Dichter und Frauenrechtler, bietet einen faszinierenden Einblick in die Leipziger Vergangenheit. Der Alter Johannisfriedhof erstreckte sich ursprünglich über eine wesentlich größere Fläche als heute, einschließlich des heutigen Grassi-Museumskomplexes: der Friedhofsteil mit dem Grab Johann Sebastian Bachs. Robert Schumann führte die Klagen wegen mangelnder Identifizierung der genauen Ruhestätte des großen Meisters an. Dies wurde am Ende des 19. Jahrhunderts durch die Erweiterungsarbeiten an der Johanniskirche korrigiert; Bachs sterbliche Überreste wurden ausgegraben, identifiziert und in einer Gedenkgrabstätte wiedergefunden. Die Schäden an der Johanniskirche während des Zweiten Weltkrieges waren so gravierend, dass das Verlassen des Grabmals selbst so schwerwiegend war, dass man beschloss, Bachs sterbliche Überreste 1949 in seine letzte Ruhestätte, die Thomaskirche, zu verlegen. Standort: hinter dem Grassimuseum, Eingang über Täubchenweg oder Prager Straße Öffnungszeiten: täglich ab 10 Uhr; schließt von 16 bis 20 Uhr, je nach Jahreszeit Die "Wohnung im ersten Stock rechts" in diesem klassischen Haus wurde nach ihrer Hochzeit im September 1840 Sitz des Komponisten Robert Schumann (1810-1856) und der Pianistin Clara Wieck (1819-1896) fruchtbare musikalische Zusammenarbeit begann, bis Ende 1844 bis nach Dresden fortdauernd. Robert komponierte seine Erste Symphonie (Frühling), den ersten Satz seines Klavierkonzertes in a-Moll, diverse Kammermusik- und Liederzyklen; Clara legte den Grundstein für ihre beeindruckende pianistische Fähigkeit. Die ersten beiden Kinder des Paares, Marie und Elise, wurden hier geboren. Prominente Gäste des Schumann-Hauses sind Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Hector Berlioz, Richard Wagner und Hans Christian Andersen. "Klärchen, ich habe dir gesagt, was von dir ich fürchte; jetzt sagst du mir, was von mir dir nicht gefällt. Ich will mich besser machen; hier meine Hand und ein Kuss auf dein Herz." (Robert zu Clara, 1840) Der erste Stock beherbergt heute einen Konzertsaal und eine Gedenkstätte für das Paar. Öffnungszeiten: Mittwoch-Freitag 14-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-17 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Internet: Robert und Clara Schumann Verein Leipzig Wikipedia: Robert Schumann | Clara Schumann Im Laufe des 19. Jahrhunderts avancierte Leipzig zu einer der führenden europäischen Musikmetropolen. Von großer Bedeutung für diese Entwicklung war die Anwesenheit einiger der bedeutendsten Fachverlage der Stadt in der Stadt. Die älteste dieser Institutionen, der wohl traditionsreichste Musikverlag der Welt, ist Breitkopf, 1719 von Bernhard Christoph Breitkopf gegründet. Gottfried Christoph Härtel übernahm 1795 den Verlag (mit dem Namen Breitkopf & Härtel) und knüpfte eine enge Zusammenarbeit ua mit Ludwig van Beethoven. Breitkopf & Härtel wurde zum vertrauten Herausgeber von vielen der Koryphäen der romantischen Epoche: zB Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Franz Liszt und Richard Wagner. Der Verlag CF Peters ist ebenfalls in Leipzig verwurzelt. 1800 von Franz Anton Hoffmeister und Ambrosius Kühnel als Bureau de Musique gegründet, veröffentlichte es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hochbedeutende Editionen von Werken JS Bachs. Edvard Grieg, der von 1858 bis 1862 am Leipziger Konservatorium studierte, wurde später von CF Peters tatkräftig gefördert. Die dritte bis heute erhaltene Institution ist der Friedrich Hofmeister Musikverlag aus dem Jahr 1807, benannt nach seinem Gründer. Hofmeister erlernte sein Handwerk bei Breitkopf & Härtel, bevor er Erfahrungen bei Kühnel und Hoffmeister's Bureau de Musique sammelte. Nach Gründung seiner eigenen Firma veröffentlichte er frühe Werke von Robert Schumann und Clara Wieck, sowie die Produktion weniger bekannter Komponisten wie Ignaz Moscheles und Heinrich Marschner. Neben diesen drei Hauptdarstellern der Branche waren zahlreiche andere Institutionen, die eine aktive Rolle in der Entwicklung des Musikverlags spielten, bis ins 20. Jahrhundert in Leipzig ansässig. Das Grafische Viertel wurde durch den Bombenangriff auf Leipzig im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Beginn der sozialistischen Ära in Ostdeutschland im Jahr 1949 führte in der Folge zur Abwanderung zahlreicher Verleger in den Westen. Das heutige Leipzig beherbergt die Flügel von Breitkopf & Härtel und CF Peters; der Hofmeister Verlag ist vollständig an den Ort seiner Gründung zurückgekehrt. Internet: Breitkopf & Härtel Musikverlag | Friedrich Hofmeister Musikverlag | CF Peters Musikverlag Richard Wagner, der berühmteste aller in Leipzig geborenen Komponisten, erblickte am 22. Mai 1813 im Gasthaus Zum roten und weißen Löwen auf der Brühlstraße das Licht der Welt. Er wurde anschließend am 16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Im Jahr 1886 musste Wagners Geburtshaus Platz machen für die Entwicklung auf dem Gelände. Andere Häuser, in denen die Familie Wagner lebte, wurden entweder 1886 abgerissen oder bei den Bombenangriffen 1943-44 zerstört. Ein erhaltenes Gebäude von Interesse ist das Königshaus auf der Südseite des Marktplatzes, der Wohnsitz von Richards Onkel, dem Philologen und Gelehrten Adolf Wagner. Für den jungen Richard erwies sich Adolf, ein Bekannter Goethes, Schillers, ETA Hoffmanns, Ludwig Tiecks und anderer Lyriker als eine Quelle literarischer Reize. Überliefert ist auch die Alte Niklaischule, an der Wagner von 1828 bis 1830 eingeschrieben war. Wagners nächste Schule, die Alte Thomassschule, musste leider 1902 wegen der "Neuen Schule" abgerissen werden verfallener Zustand. Wagner erhielt Kompositionsunterricht vom Thomaskantor Theodor Weinlig in der Kantorwohnung der Schule von 1831 bis 1832. Viele Erfahrungen und Begegnungen, die für die Entwicklung des jungen Wagners entscheidend waren, fanden im Alten Gewandhaus in der Universitätsstraße statt; hier dirigierte er am 1. November 1862 die Ouvertüre zu den Meistersingern von Nürnberg. Ende des 19. Jahrhunderts wurde auch dieser Ort neu gestaltet. Einen ähnlich entscheidenden Einfluss hatten die Opernaufführungen, an denen Richard Wagner während seiner Jugendzeit im Alten Theater (am heutigen Richard-Wagner-Platz bis zu seiner Zerstörung durch Bombenangriffe am 4. Dezember 1943) teilnahm. Nach seinem Abschied von Leipzig im Jahr 1834 war Wagner ein gern gesehener Gast im Hause Robert und Clara Schumanns bei Besuchen in seiner Heimatstadt. Der Nachfolger der Schumanns in der Wohnung in der heutigen Inselstraße war Wagners Halbschwester Cäcilie, die Frau Eduard Avenarius; das Schumann-Haus blieb also auch nach der Abreise des berühmten Paares Wagners Anlaufstelle. Oper, Foto: A. Schmidt Die Oper Leipzig kann auf eine fast 320-jährige Tradition zurückblicken. Das erste Opernhaus der Stadt, das 1693 in der Brühlstraße eröffnet wurde, folgte den Häusern in Venedig und Hamburg als drittes städtisches Musiktheater in Europa. Die erste Zusammenarbeit zwischen der Oper und den Musikern des Großen Konzerts (später Gewandhausorchester) fand 1766 statt. Im gleichen Jahr wurde das Komödienhaus eingeweiht, das später als Altes Theater (Altes Theater) bekannt wurde. Für ein gutes Jahrhundert hat dieses Theater einen enormen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Operntradition geleistet (siehe Notenbogen-Station 2). Mit der Eröffnung des Neuen Theaters am Augustusplatz 1868 erhielten die Leipziger Opern- und Theaterhäuser ein neues Zuhause. Ab diesem Zeitpunkt legte die Oper Leipzig neben dem Standardrepertoire von Mozart, Weber und Gluck großen Wert auf die Aufführung des Opernschaffens des berühmten Sohnes der Stadt, Richard Wagner. Die Uraufführung von Wagners Ring-Trilogie vor Bayreuth fand 1878 in Leipzig statt. Die Liste der weltberühmten Dirigenten, die bis 1890 eine Stelle am Opernhaus annahmen, umfasst Artur Seidl, Arthur Nikisch und Gustav Mahler. Die 1920er Jahre waren durch das besondere Engagement der Oper für die Produktion des zeitgenössischen Repertoires gekennzeichnet. Von den zahlreichen Opern-Uraufführungen, die in Leipzig stattfinden, ist Kurt Weill und Berthold Brechts "Der Aufstieg und Fall von Mahagonny", der 1930 uraufgeführt wurde, von besonderer Bedeutung. Nach der Zerstörung des Neuen Theaters im Jahr 1943 sollte Leipzig bis 1956 warten, um mit dem Bau eines neuen Hauses zu beginnen. An der gleichen Stelle errichtet, ist das neue Gebäude eine architektonische Hommage an das Neue Theater mit seinen spätklassischen Elementen. Die Fertigstellung des Opernhauses wurde 1960 mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Joachim Herz gefeiert. In den folgenden Jahrzehnten hielt die Oper Leipzig die traditionelle Betonung der Opernproduktion Wagners sowie die Wiederaufnahme vernachlässigter Werke früherer Zeiten im Repertoire. Udo Zimmermann übernahm 1990 die Leitung der Oper Leipzig und steuerte neue Höhen. Im Jahr 1991 brachte Zimmermann Uwe Scholz als Ballettdirektor und Chefchoreograf in die Oper, was zur Gründung des Leipziger Balletts als eines der führenden Unternehmen in Deutschland führen sollte. Henri Maier folgte 2001 Zimmermann und eröffnete die Oper Leipzig für Bereiche des Opernrepertoires, die bis dahin in der Stadt unbekannt waren, zB Die Verdammung von Faust und Die Trojaner von Berlioz. Maier verließ 2007 die Oper Leipzig; Ein Jahr später wurde Peter Konwitschny zum Chief Stage Director ernannt. Konwitschny tritt für eine besonders lebendige Annäherung an die Musiktheaterproduktion ein, ein Repertoire, das alle Opernepochen vom Barock bis zur Gegenwart und die Förderung junger Regisseure umfasst. Die Foyers und das Auditorium des Opernhauses wurden 2007 nach den Vorgaben des denkmalgeschützten Gebäudes renoviert. Das Theater hat jetzt eine Kapazität von 1267. Die Oper Leipzig, bestehend aus dem Ensemble von Solisten, dem Chor und dem Leipziger Ballett, umfasst auch die Musikalische Komödie, die Operette und Musicals in einem eigenen Theater in Lindenau im Westen der Stadt. Die Leipziger Oper zeigt pro Saison etwa 300 Vorstellungen. Richard Wagner war von 1828 bis 1830 an der Nikolaischule eingeschrieben - eine der wenigen erhaltenen authentischen Wagner-Locations in Leipzig. Wagner war sicherlich kein Musterschüler, wie er in seiner Autobiographie erzählt: "Der Niedergang meines Studiums und meine vollendete Abweichung vom Weg einer gut regulierten Ausbildung begannen am ersten Schultag; die Arroganz der Schulpedantie könnte durchaus schuld sein." Zu dieser Zeit bot die Thomassschule keine echte Alternative zu Wagner: "... die Nikolaischule genossen damals einen wesentlich besseren Ruf als ihre Schwester; ich musste einfach dort aufgenommen werden." Entsprechend seinen "phantastischen Tendenzen" widmete er sich jedoch nicht seinen Studien und konzentrierte sich lieber auf den Fortgang seines lyrischen Dramas Leubald und Adelaide. Später schrieb Wagner die Prioritäten seiner Jugend und schrieb: "Die Vernachlässigung meiner schulischen Arbeit erreichte ein solches Ausmaß, dass sie unweigerlich zu unserer Abschiedsgesellschaft führte." Vermutlich mehr Inhalt in ihren Studien an der Nikolaischule waren Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Thomasius und Johann Gottfried Seume. Die Nikolaischule beschäftigte auch Kantoren, die offiziell den Thomaskantoren gleichgestellt waren. Aufgrund der starken wissenschaftlichen Voreingenommenheit des Lehrplans der Nikolaischule konnten sie jedoch nicht mit ihren Kollegen von St. Thomas konkurrieren und blieben weitgehend ohne Einfluss auf das Musikleben der Stadt. Das Gebäude der Nikolaischule beherbergte die Schule von ihrer Gründung im Jahr 1512, die diesem Zweck bis 1872 diente. Nach langen Jahren der allmählichen Verschlechterung wurde das verlassene Gebäude schließlich von 1991 bis 1994 restauriert. Die spätgotische Nikolaikirche, deren Inneres im Jahre 1790 klassizisiert wurde, ist eine der beiden erhaltenen Kirchen in Leipzig, für deren geistliche Musik Johann Sebastian Bach verantwortlich war. Bach begann seine Tätigkeit in der Nikolaikirche am 30. Mai 1723 mit der Leitung einer Kantate im Dienst. Die Musik der Nikolaikirche war lange eng mit der der Thomaskirche verbunden. Obwohl die Nikolaikirche die Hauptpfarrkirche von Leipzig war, beschäftigte sie nur einen Organisten, keinen Kantor. Bachs Stellung als Thomaskantor (Kantor von St. Thomas) und die Dirigentenmusiken der Stadt erforderten von ihm, den musikalischen Beitrag zum Gottesdienst in allen vier Leipziger Hauptkirchen zu organisieren: Nikolaikirche, Thomaskirche, Neue Kirche St. Matthäi (Neue Kirche St. Matthäi ) und Peterskirche. Tatsächlich war die Nikolaikirche der Schauplatz für mehr Kantatenaufführungen unter Bachs Leitung als irgendeine der anderen Kirchen. Darüber hinaus erlebte die Nikolaikirche die Uraufführung von zwei der größten Meisterwerke Bachs: die Passion von Johannes 1724 und das Weihnachtsoratorium über die Festtage 1734/35. Von den vor Bachs Zeit bei der Nikolaikirche angestellten Organisten sind zwei besonders hervorzuheben: Johann Rosenmüller (1619-1684) und Adam Krieger (1634-1666). Die heutige Orgel basiert auf dem 1862 von Friedrich Ladegast erbauten Instrument, das maßgeblich an der Neigung zu einer eher romantischen Interpretation von Bachs Orgelwerken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beteiligt war. Die Ladegast-Orgel wurde in den Jahren 1902-03 von der Firma Frankfurt-an-der-Oder, Wilhelm Sauer, erweitert. Das 2002-2003 von Hermann Eule in Bautzen gebaute neue Instrument basiert auf dem Original und integriert viel von der vorhandenen historischen Substanz. Als Ergebnis der "Gebete für den Frieden", die heute jeden Montag um 17 Uhr gehalten werden, wurde die Nikolaikirche 1989 zum Ursprung der Friedlichen Revolution und später zum Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Leipzigs Altes Rathaus beherbergt zahlreiche wertvolle Relikte der Musikgeschichte der Stadt. Johann Sebastian Bach, wahrscheinlich der prominenteste Mensch, der jemals das Alte Rathaus betreten hatte, unterzeichnete im Mai 1723 seinen Bürgervertrag als Thomaskantor (Kantor der Thomaskirche) und Dirigentenmusiken im Ratssaal. Der an die Kammer angrenzende Raum ist Bachs Erinnerung gewidmet. Das einzige authentische Porträt des berühmtesten Musikers unserer Stadt (von Elias Gottlob Haussmann, 1746) ist ebenso ausgestellt wie eine Originalhandschrift in Bachs Hand. Der nächste Raum ist der Leipziger Musiktradition gewidmet: Kirchenmusik vor Bachs Zeit, bürgerliche Musik, besonders Johann Gottfried Reiche, und die Frühgeschichte des Gewandhauses. Zu den Raritäten gehören die Stiftung Charta der Gewandhauskonzerte von 1781, ein Modell des ersten Gewandhauses im Maßstab 1:25 und der Dirigentenstand aus dem alten Konzertsaal. Neben dem Gewandhauskapellmeister von Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke war dieser Stand der Dirigenten von Wolfgang Amadeus Mozart (1789), Muzio Clementi (1812), Carl Maria von Weber (1813), Johann Strauß (1834), Robert Schumann (1853) ), Franz Liszt (1857), Johannes Brahms (1860) und Richard Wagner (1862). Das Porträt von Leipzigs berühmtestem bürgerlichen Musiker Johann Gottfried Reiche ist ebenfalls das Werk von Haussmann, das um 1726 entstanden ist. Eine Replik der Trompete von Reiche im Gemälde ist zusammen mit anderen historischen Blechblasinstrumenten zu sehen. Auf der Nordseite des Festsaales befindet sich der Pfeiferstuhl, der so alt ist wie das Alte Rathaus (1556). Die sogenannten Stadtpfeifer spielten von diesem nun öffentlich zugänglichen Balkon zu festlichen Anlässen. Die Musikstadt Leipzig von Mendelssohn bis heute wird im Rahmen der Dauerausstellung "Moderne Zeiten" der Stadtgeschichte gefeiert. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Obwohl Ludwig van Beethoven nur einmal in seinem Leben in Leipzig war (als junger, ehrgeiziger Pianist und Komponist), hatte er eine enge Beziehung zur Stadt. Ein erheblicher Teil seiner Werke wurde in Leipzig veröffentlicht, zuerst vom Bureau de Musique (später CF Peters), dann vom weltweit längsten Musikverlag Breitkopf & Härtel (siehe Notenspur-Station 8). Härtel wandte sich 1801 an Beethoven und bot an, die erste Ausgabe der neuen Werke des vielversprechenden Komponisten zu veröffentlichen. Gelegentliche Zusammenarbeit zwischen den beiden begann 1802, was dazu führte, dass Breitkopf & Härtel von 1808 bis 1812 Beethovens Hauptverleger war. Zu den Erstausgaben von Beethoven in diesem Jahrzehnt gehören die Fünfte und Sechste (Pastoral) -Symphonien, die Oper Leonore (später umbenannt in Fidelio), das Fünfte Klavierkonzert (Kaiser) und die Schauspielmusik zu Goethes Egmont. Drei von Beethovens Werken wurden in Leipzig uraufgeführt: eine Sopranarie im Alten Theater (siehe Notenbogen Station 2) im November 1796, das Tripelkonzert im Februar 1808 und das Fünfte Klavierkonzert im November 1811, beide im ersten Gewandhaus (vgl Notenspur Station 21.) Da der Hauptsitz von Breitkopf & Härtel im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ehrt die Notenspur Beethoven mit einem künstlerischen Ort: dem Museum der bildenden Künste. Das ist nicht so unrealistisch, wie man meinen könnte, denn die Galerie besitzt eines der berühmtesten musikalisch relevanten Kunstwerke der Welt: Klingers Beethoven. Max Klinger arbeitete von 1885 bis 1902 an seinem 3,1 m hohen Meisterwerk. Als eines der besten Beispiele für die Symbolik der Kunst vereint die Skulptur Elemente der Antike und des Christentums. Beethoven wird als Musiktitan dargestellt, zu dem sogar der Adler ehrfürchtig aufblickt. Er blickt in die Ferne (die Zukunft?), Undurchdringlich und unerschrocken, vertraut nur seiner eigenen Inspiration. Das Museum verfügt über ein umfangreiches Angebot an musischen Werken - ein kleines Wunder in Leipzig. Max Klingers Zyklus Brahms-Fantasie sowie seine Skizzen für ein geplantes Denkmal für Wagner (siehe Notenrad Station 6) sind im Besitz des Museums, ebenso das Gemälde Die Toteninsel von Arnold Böcklin (1827-1901), Inspirationsquelle für Tondichtungen von Max Reger und Sergej Rachmaninow. Wie es im Zentrum von Leipzig häufig der Fall ist, hat der Standort des Museums eine starke musikalische Verbindung: Bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stand das Zimmermannsche Kaffeehaus nur wenige Meter entfernt. In diesem Café fanden die regelmäßigen Konzerte des Collegium musicum statt, das nach seiner Gründung durch Georg Philipp Telemann im Jahr 1703 von Johann Sebastian Bach von 1729 bis mindestens 1741 geleitet wurde. Veranda des Hôtel de Saxe; Autogramm von WA Mozarts Requiem Die barocke Vorhalle der Klostergasse 9 steht heute als Erinnerung an das Hôtel de Saxe, das viele berühmte Besucher der Stadt beherbergte. Es ist nicht bekannt, ob Wolfgang Amadeus Mozart persönlich das Hotel während seines Aufenthaltes in Leipzig 1789 bevormundet hat; Seine Witwe Constanze war jedoch ein Gast, als sie 1796 mit der Partitur des Requiems ihres verstorbenen Gatten in die Stadt reiste und im April desselben Jahres ihre Leipziger Premiere feierte. Frédéric Chopin war am 27. September 1835 im Hotel. Neben seiner Hauptfunktion war das Hôtel de Saxe auch ein beliebter Ort für alle Arten von Veranstaltungen und Veranstaltungen. Der Festsaal diente während des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts als Konzertsaal. Neben der Ausstattung der Leipziger Konzertveranstalter und Musikgesellschaften zog das Hotel viele Touring-Virtuosen an. Das Collegium musicum unter der Leitung des Unversitätsmusikdirektors, Johann Gottlieb Görner (das konkurrierende Ensemble zu Bachs eigenem Collegium musicum), residierte im Konzertsaal des Hotels. Johann Adam Hiller inszenierte hier im Sommer 1787 seine Sommerkonzerte, und 1791 wählte der preußische Hofkomponist Carl Stamitz das Hotel für seine Musikalische Akademie. Die Konzertsaison des Hôtel de Saxe 1809/10 war für Leipziger Musikfreunde ein Novum: die ersten öffentlichen Streichquartettkonzerte der Stadt. Das ansässige Ensemble war das 1808 gegründete Gewandhaus-Quartett, das älteste Quartett der Welt. Das Hotel sollte ein Jahrhundert später im Jahr 1909 schließen. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schließlich 1968 abgerissen. Das heutige Gebäude auf dem Gelände stammt aus dem Jahr 1977, in dem die unvollständige Nachbildung des ursprünglichen Barocks Veranda wurde später eingestellt. Eine Gedenktafel erinnert an die historische Bedeutung des ehemaligen Hotels. Die Thomaskirche ist das wahre Tor zur Musikstadt Leipzig. Im Jahr 1212 war die Gründung der Augustiner-Chorherren in Leipzig gleichzeitig die Geburt des Thomanerchors. In den ersten Jahrhunderten der Chorgeschichte beschränkte sich die Musik in der Thomaskirche auf die musikalische Begleitung der Liturgie in der Messe. Mit dem Beginn der Reformation in Sachsen im Jahr 1539 sollte jedoch eine neue Ära der Kirchenmusik eingeläutet werden. Musik wurde nun als ein integraler Bestandteil der Verkündigung im Gottesdienst geschätzt, was einen wesentlich größeren Beitrag des Thomanerchors erforderte und die Komposition einer beträchtlichen Menge neuer geistlicher Musik vom jeweiligen Kantor verlangte. Dies war der Beginn der goldenen Epoche der Thomaskirche, ihrer Schule und ihres Chors. Nachdem er 1543 die Verantwortung für die Thomasschule und den Thomanerchor übernommen hatte, gelang es dem Stadtrat, eine lange Reihe prominenter Komponisten in das Amt des Thomaskantors (Thomaskantor) wie Sethus Calvisius, Johann Hermann Schein, Johann Kuhnau, Johann Sebastian zu berufen Bach, Friedrich Doles, Johann Adam Hiller, Moritz Hauptmann, Theodor Weinlig und Gustav Schreck. Besonders hervorzuheben unter den Kantoren des 20. Jahrhunderts sind Karl Straube, Günther Ramin und Kurt Thomas. Die Thomaskirche bildet den Mittelpunkt des jährlichen Bachfestes in Leipzig, das Musiker und Musikliebhaber aus aller Welt anzieht. Neben den Werken von Bach ist die Kirche auch Gastgeber für die Aufführung von Musik aller Epochen, Woche für Woche, in dem Kontext, für den sie geschaffen wurde: zur Ehre Gottes. Das Erste Gewandhaus wurde im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet. Das zweiflügelige Gebäude stand in Gewandgäßchen und Universitätsstraße. Das Gewandhaus fungierte sowohl als Zunfthaus der Textilkaufleute als auch als Waffenarsenal: Im Erdgeschoss des Flügels der Universitätsstraße befand sich die Waffenkammer der Stadt. 1711 besetzte die Stadtbibliothek die Stockwerke über der Waffenkammer, bevor fünfzig Jahre später im Gewandgäßchen-Flügel entsprechende Unterkünfte zur Verfügung gestellt wurden. Der von der Bibliothek geräumte Raum wurde dann auf Initiative des Stadtrates zum ersten echten Konzertsaal Leipzigs umgebaut. Die Halle wurde im November 1781 eröffnet und beherbergte seit 1743 die Abonnement-Orchesterkonzerte, die in Leipzig stattfanden. Die Konzertreihe wurde bald Gewandhauskonzerte; das ansässige Orchester erwarb ebenfalls den Namen Gewandhausorchester. Der Konzertsaal, der ganz aus Holz gebaut war und den zweiten und obersten Stock des Waffenhauses einnahm, war, ähnlich wie eine Geige in seinem Koffer, eine riesige Resonanzkammer - quasi ein Instrument für sich. Die 500 Konzertbesucher in der Halle waren Zeuge von Mozarts einzigem Konzert in Leipzig (1789), Clara Wiecks öffentlichem Debüt (1828) und der Uraufführung vieler Werke, die sich seitdem im klassischen Standardrepertoire der Welt etabliert haben: Beethovens Triple Concerto und Fifth Piano Concerto (Kaiser), Schuberts C-Dur-Symphonie (The Great), Mendelssohns Dritte Symphonie (Scottish) und Violinkonzert, Schumanns Erste Symphonie (Frühling), Wagners Vorspiel zu den Meistersingern von Nürnberg und Brahms 'Violinkonzert. Dem Ersten Gewandhaus gelang es, neben den regelmäßigen Konzerten unter der Leitung des Gewandhauskapellmeisters von Johann Adam Hiller über Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke viele Komponisten nach Leipzig zu holen, um dort eigene Werke zu dirigieren. Trotz mehrerer Maßnahmen zur Erhöhung der Hallenkapazität über die Jahre konnte die öffentliche Nachfrage schließlich nicht mehr befriedigt werden. Um 1865 begannen ernsthafte Überlegungen zum Bau eines neuen Konzerthauses. Das Management des Gewandhauses hoffte, einen geeigneten Standort direkt in der Innenstadt zu finden, während die Stadtverwaltung den Bau der Halle in Richtung des Stadtrands von Leipzig bevorzugte, um so den Beginn einer ganz neuen Nachbarschaft zu fördern. Und so stellte sich heraus: Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit leitete die Einweihung des Neuen Gewandhauses im Dezember 1884 die Entwicklung des Musikviertels ein. Das Neue Gewandhaus (heute bekannt als zweites Gewandhaus) fiel im Zweiten Weltkrieg der Bombardierung von Leipzig zum Opfer. Die Gewandhauskonzerte fanden anschließend im Zoo in der Kongresshalle statt, bis sich das Gewandhausorchester 1981 im neuen Gewandhaus am Augustusplatz niederließ (siehe Notenspur Station 1). Das erste Gewandhaus wurde 1894 abgerissen und durch ein neues Gebäude für Leipziger Messen, das Städtische Kaufhaus, ersetzt. Durch das neue Vermarktungskonzept der "erzwungenen Schaltung", das nur noch das Verlassen des Gebäudes durch die gesamte Ausstellung gewährleisten konnte, war das Städtische Kaufhaus ein starker Katalysator für den Erfolg der Leipziger Messen. Diese Seite kann zweifellos ihren Anspruch auf einen auffälligen Platz sowohl in der Musik- als auch in der Handelsgeschichte geltend machen. 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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Überprüfung eines company profiles(english) auf RS/Grammatik | Forum Englisch Frage: Überprüfung eines company profiles(english) auf RS/Grammatik So ich saß jetzt den ganzen Morgen an diesem copany profile dran, sehe aber wahrscheinlich bei einigen Fehlern den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr... ;) Könnt ihr den Text bitte einmal überprüfen? Falls ihr sonst noch etwas bemerkt, beispielsweise inhaltlicher Natur, ich bin euch ganz Ohr ^^ Company Profile of Steinhaus The Steinhaus GmbH is a traditional company which is headquartered in Remscheid-Lennep. A German GmbH is a limited liability company roughly equivalent to a Private Limited Company in the UK or a Closed Corporation in the USA, but not exactly the same. The company was found in the year 1841 as a butcher shop from Johann-Peter Steinhaus. With more than 330 employees and about 20 apprentices Steinhaus developed to a medium-sized company in North-Rhine Westphalia. Today our family business runs successfully in its 5th generation and sells its products into 14 different countries. We produce a wide range of fresh food. So we have produced meat and sausage since 1841 and pasta and sauce specialties since 1985, mostly for large supermarkets and our own butcher shops that are situated throughout Germany. In the last year we produced in the average over 80 tons meat and sausage and over 400 tons pasta and sauce specialties per week and earned with the sales about 106 million euro. The slogan Steinhaus is “Eat happy”. Environmental protection and social involvement have been strong key factors of our company´s philosophy. For this reason we promote a number of different projects. Furthermore Steinhaus stands for high quality, reliability, performance and pioneer spirit in fresh products. So is continuous improvement a part of our corporate culture. Frage von Campino_wk | am 04.03.2012 - 09:06 Antwort von GAST | 04.03.2012 - 11:50 The Steinhaus GmbH is a traditional company which is headquartered in Remscheid-Lennep. A German GmbH is a limited liability company roughly equivalent to a Private Limited Company in the UK or a Closed Corporation in the USA, The company was founded in the year 1841 as a butcher shop from Johann-Peter Steinhaus. With more than 330 employees and about 20 apprentices Steinhaus developed into ... ...weiter komm ich nicht. finde schlachtbetriebe (...und die mengenangaben ...und die begeisterung dafür...) ekelhaft. - alles in allem ist das sehr gutes englisch. - ich glaube nicht, dass man ne gmbh in so einem text erklären muss - im business-english (und den zugehörigen begriffen, schreibweisen und hilfswörtern) bin ich auch nicht sonderlich fit. - im zweifelsfalle poste den text mal bei busuu.com, oder so. vielleicht hilft dir hier aber auch nen schmerzfreier englisch-profi :/ 1 Antwort von Campino_wk | 04.03.2012 - 12:44 Ok, ich danke dir dennoch für deinen Einsatz. Ich kenne einige bei uns im Betrieb, die schon nach kurzer Zeit wieder weg waren. Vorallem wenn die Salamis geräuchert werden ^^, verdreht das den Vegetariern den Kopf... Das mit der GmbH ist nur auf Wunsch unserer Lehrerin, ich fand es auch etwas Fehl am Platz ;) 0 Antwort von Chazzy | 04.03.2012 - 13:02 The company was founded in the year 1841 as a butcher shop by Johann-Peter Steinhaus. With more than 330 employees and about 20 apprentices Steinhaus developed into a medium-sized company in North-Rhine Westphalia. Today our family business runs successfully in its 5th generation and sells its products in 14 different countries. We produce a wide range of fresh food. We have produced meat and sausages since 1841 and pasta and sauce specialties since 1985, mostly for large supermarkets and our own butcher shops, which are situated throughout Germany. Last year we produced in average over 80 tons of meat and sausages and over 400 tons of pasta and sauce specialties per week and earned about 106 million euros (with the sales). The slogan of Steinhaus is “Eat happy”. Environmental protection and social involvement have been strong key factors of our company´s philosophy. For this reason we promote a number of different projects. Furthermore, Steinhaus stands for high quality, reliability, performance and pioneer spirit in fresh products. So continuous improvement is a part of our corporate culture. 75 Antwort von algieba (ehem. Mitglied) | 04.03.2012 - 16:32 The company was founded in 1841 as a butcher shop by Johann-Peter Steinhaus. (Das habe ich letztens schon mal verbessert...) and earned about 106 million euro with the sales. The slogan of Steinhaus is “Eat happy”. Thus, continuous improvement is a part of our corporate culture. (Erst das Subjekt, dann das Verb...) Hast du eine Frage zu Überprüfung eines company profiles(english) auf RS/Grammatik oder einem anderen Thema? Gib hier deine Frage so detailliert wie möglich ein.. 269 ähnliche Fragen im Forum: Englisch-Referat: bitte korrigieren - Grammatik und Ausdruck (1 Antworten) Abstract über eine Präsentation (1 Antworten) Hallo liebe Gemeinschaft, könntet ihr bitte mein Englisch Referat "Ausbildung" durchsehen und es auf Richtigkeit bezüglich .. Bitte einmal die grammatik überprüfen bitte. Eignet sich der Text als Abstract? Abstract about the presentation of Apple.. Detaillierte Charakterisierungen der Hauptcharaktere aus Brave New World von Aldous Huxley. Characterizations of John, Mond, ..
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
Firma Dörffler & Schütz hat am neuen Standort die Speditionsanlage in Betrieb genommen | Kassel Firma Dörffler & Schütz hat am neuen Standort die Speditionsanlage in Betrieb genommen Mit eigener Werkstatt noch flexibler für Kunden Standort: Die Firma Dörffler & Schütz ist in der Gottlieb-Daimler-Straße 7 zu finden. In der Speditionsbranche ist Schnelligkeit und Flexibilität entscheidend. Erfolgreich ist, wer umgehend und individuell auf Kundenwünsche reagieren kann – auch wenn andere schon Feierabend haben. Das hat das 2006 als Start-up-gegründete Kasseler Logistik-Unternehmen Dörffler & Schütz von Beginn an bewiesen. Der mittelständische Betrieb mit rund 50 Mitarbeitern, der namhafte Unternehmen der Automotive- und der Papierbranche zu seinen Kunden zählt, wächst. Nun hat sich das Unternehmen an der Gottlieb-Daimler-Straße im Industriepark Kassel mit einem modernen Bürogebäude und einer großen Werkstatthalle für die Reparatur und Wartung der Sattelauflieger noch optimaler am Markt aufgestellt. „Wir haben in die Zukunft geplant“, sagt Jens Dörffler, einer der beiden Inhaber. Jens Dörffler und Torsten Schütz haben als Jungunternehmer ganz klein angefangen, auf 20 Quadratmetern im Hagen-Park und ohne eigenen Fuhrpark. Später zog das Unternehmen als Mieter auf ein Grundstück an der Falderbaumstraße im Waldauer Gewerbegebiet, das 2018 auch zu klein für den wachsenden Betrieb wurde. „Wir haben dann im vergangenen Frühjahr die Chance genutzt, ein eigenes Grundstück zu kaufen“, berichtet Jens Dörffler. PDF der Sonderseite Baureportage Dörffler & Schütz Dort hat die Firma Hermanns als Generalunternehmer ein 680 Quadratmeter großes Bürogebäude mit Niedrigenergiestandard errichtet, das angenehme Arbeitsplätze bietet und über modernste EDV-Technik verfügt. Direkt daneben wurde die Werkstatthalle gebaut, in der jeweils parallel drei Auflieger des inzwischen großen Fuhrparks des Logistik-Unternehmens im eigenen Meisterbetrieb repariert und gewartet werden können. Auch sind dort Karosseriearbeiten an Zugmaschinen möglich. Bisher musste diese Arbeit an Fremdunternehmen vergeben werden. Nun sind die Auflieger viel schneller wieder einsatzbereit. „Wir können sie zum Vorteil unserer Kunden effizienter nutzen“, erklärt Jens Dörffler. „Wir sind stolz, dass alle Mitarbeiter beim Umzug mit angepackt haben. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit unserem Unternehmen“, sagt Jens Dörffler. pdi
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
Bundesheer baut Übungsdorf in Allentsteig aus - noe.ORF.at Bundesheer baut Übungsdorf in Allentsteig aus Die urbane Trainingsanlage Steinbach am Truppenübungsplatz (TÜPL) Allentsteig (Bezirk Zwettl) wird ausgebaut. Soldatinnen und Soldaten können hier moderne Gefechte in verbauten Gebieten üben. Der Boden vibriert, Rauch versperrt die Sicht und dazu gibt es Lichteffekte: So wird im urbanen Trainingslager Steinbach eine Explosion in einem Haus simuliert. Das entspreche einem modernen Gefecht, sagt der Sprecher des Truppenübungsplatzes Allenststeig, Dietmar Butschell. Übungsmöglichkeit besteht für eine Kompanie, also etwa für 100 Personen, nach dem Ausbau soll die Kapazität für ein gesamtes Bataillon vorhanden sein. In der urbanen Trainingsanlage können Soldatinnen und Soldaten, aber auch Einsatzkräfte der Polizei oder der Feuerwehr üben Silhouettenhäuser aus Eschenholz Bisherige Ausbaupläne waren aufgrund Budgetmangels verworfen worden. Doch nun genehmigte das Bundesministerium für Landesverteidigung den Ausbau der Anlage mit Eigenmitteln. Die ersten Ausbauschritte werden daher mit TÜPL-Totholz, Schüttmaterial und Schotter aus den TÜPL-Steinbrüchen sowie mithilfe von Heerespersonal und -maschinen bewerkstelligt. So werden etwa Silhouettenhäuser in erster Linie aus Eschenholz gebaut, denn „von dem gibt es aktuell aufgrund der Borkenkäferplage sehr viel“, sagt Butschell. Schon jetzt kommen auch andere Einsatzkräfte für Übungen zur urbanen Trainingsanlage Steinbach sowie zur dazugehörigen Rette- und Bergeausbildungsanlage. „Polizistinnen und Polizisten proben das Verhalten bei Demonstrationen, Feuerwehrleute simulieren die Suche nach Verschütteten nach dem Einsturz eines Hochhauses“, erklärt Butschell. Die ehemalige Ortschaft Steinbach wurde für Übungszwecke adaptiert Bei der urbanen Trainingsanlage Steinbach im Bereich Mitte-Nord des TÜPL Allentsteig handelt es sich um eine ehemalige Ortschaft. Steinbach wurde 1939 durch die Deutsche Wehrmacht abgesiedelt - mehr dazu in 80 Jahre TÜPL: 42 Dörfer mussten weichen (noe.ORF.at; 3.11.2018). Einige wenige Gebäude sowie die Ortskapelle wurden später wieder durch das Österreichische Bundesheer instandgesetzt und für Ausbildungs- und Übungsvorhaben adaptiert. Die Eröffnung der Trainingsanlage erfolgte im November 2011. Allentsteig: Politik am Truppenübungsplatz (noe.ORF.at; 27.3.2019) Truppenübungsplatz feiert 60er (noe.ORF.at; 25.05.2017)
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
Seit Anfang der 50er Jahre hat Mintraching keine Musikkapelle mehr. Für bestimmte Anlässe wie z.B. Fronleich-namsprozessionen etc. werden Ludwig Riedhammer mit Teilen der Auerbacher Bergmannsknappenkapelle her-beigeholt. Der Musikmeister Ludwig Riedhammer besucht dann im Sommer 1960 mit seiner neu gegründeten Knabenkapelle Auerbach sein Heimatdorf. In der Familie Hintermeier kommt die Idee auf, so eine Jugendkapelle auch in Mintraching aufzuziehen. Es wird Verbindung zu Ludwig Riedhammer aufgenommen und potentielle Mit-glieder werden geworben. Ludwig Riedhammer erklärt sich bereit, die Ausbildung zu übernehmen. Mit Hilfe der kath. Landjugend und dem Ortspfarrer Andreas Birner wird Geld für die Erstausstattung gesammelt und so kann die „Landjugendkapelle Mintraching“ gegründet werden. Mit der Ausbildung wird im Februar 1961 begonnen. An Kirchweih findet schon das erste kleine Konzert unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Die folgenden Jahre sind von Höhen und Tiefen geprägt. Einige Mitglieder erkennen, dass mangelndes Talent auch nicht durch intensives Üben ausgeglichen werden kann und verlassen die Gruppe. Neue Musikanten kommen hin-zu. So schwankt die Mitgliederzahl zwischen 12 und 22. Der ursprüngliche Ausbilder Riedhammer muss diese Posi-tion aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Nach einer schwierigen Suche kann der ehemalige Militärmusiker Felix Endres gewonnen werden. Auch ein geeignetes Probenlokal zu finden, gestaltet sich schwierig: Der Förgsaal kann im Winter nicht beheizt werden, andere Optionen scheiden wegen schlechter Akustik aus. Unter anderem wird im Kesselhaus der Brennerei von Hans Holzer, in der Backstube der Bäckerei Stierstorfer und in verschiede-nen Garagen und Lagerhallen geprobt. Schließlich landet man in der Garage von Hans Parzefall in Schwaighof. Hier kann im Winter geheizt werden und mit Beschwerden der Anwohner ist nicht zu rechnen. Bis zum Ende der 60er Jahre kann sich die Kapelle im Landkreis als verlässlicher Partner für Festzüge, Tänze und Bierzelt-Unterhaltung etablieren. Auch ein Repertoire für kirchliche Feste und feierliche Anlässe wird erarbeitet. Nach der Gründerzeit entwickelt sich die Kapelle weiter. Der Name „Landjugendkapelle“ scheint nicht mehr richtig zu passen. Deshalb wird ab 1972 der Name „Blaskapelle Mintraching“ eingeführt. Um ein einheitliches Erschei-nungsbild zu bekommen, wird eine erste „Tracht“ besorgt. Mit dem, was man allgemein unter „Tracht“ versteht, hat diese einheitliche Kleidung aber wenig zu tun. Zu diesem Zeitpunkt kommt eine richtige oberpfälzer bzw. nie-derbayerische Tracht wegen der hohen Kosten nicht in Frage. Außerdem erscheinen die langen Joppen für den Einsatz zu unpraktikabel. Erst später wird in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatpfleger die erneuerte oberpfäl-zer Tracht eingeführt. 1974 tritt die Blaskapelle Mintraching dem Nordbayerischen Musikbund bei. Das Repertoire wird ständig erweitert. Zur Bierzeltunterhaltung in den siebziger Jahren gehören neben den Mär-schen und Polkas vor allem Schunkellieder und aktuelle Schlager. So werden auch Hits wie „Sieben Fässer Wein“, „Fiesta Mexicana“ und „Dschingis Khan“ eingeübt. Darüber hinaus werden gerne Potpourris im Stil von Bert Ka-empfert oder James Last gehört und gespielt. 1978 erweist sich die Anschaffung der Noten zu „Buenos Dias Ar-gentina“ als Fehlinvestition. Nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Mannschaft will das niemand mehr sin-gen oder hören. Für die Abende im Bierzelt wird die Anschaffung von Verstärkern und Effektgeräten notwendig. Es geht los mit dem „Eminent“ von Dynacord. Das Röhrengerät hat 4 Mikrofoneingänge und eine Ausgangsleistung von sage und schreibe 80 Watt. Vor der Verwendung muss es erst einmal auf Stufe 1 vorheizen bevor man es dann auf Stufe 2 verwenden kann. Unvergessen bleibt ein Abend, an dem der neue Festplatz bei einem Gewitterregen knietief überschwemmt wird. Während die Kapelle das Lied vom toten Fisch im Wasser zum Besten gibt, versuchen einige Gäste - vom Alkohol-konsum und der Stimmung getrieben - in den Fluten nach dem besagten Fisch zu tauchen… Anfang der achtziger Jahre wird wieder eine größere Gruppe Nachwuchsmusikanten angeworben. Diese Gruppe bildet heute das Rückgrat der Kapelle. Für die Proben am Freitagabend steht jetzt das Sitzungszimmer in der Turnhalle zur Verfügung. Damit haben die Provisorien endlich ein Ende gefunden. Seit Fertigstellung der neuen Grundschule wird in der dortigen Aula geprobt. Dieser Raum ist vom Platzangebot und der Akustik optimal. Mit der neuen Tracht wird auch am Trachten- und Schützenzug auf dem Oktoberfest teilgenommen. Um die sie-ben Kilometer zu bewältigen, müssen aber Gastmusiker aus umliegenden Kapellen rekrutiert werden. Auch in die Elektronik wird wieder investiert. Mittlerweile kommen ein Mischpult mit 12 Kanälen und Endstufen mit 600 Watt zum Einsatz. Die ersten vollelektronischen Echo- und Hallgeräte verbessern die Übertragung in den Bierzelten. Allerdings bleibt der Betrieb schwierig. Vor allem bei den Ansprachen in den Zelten zeigt sich, dass kein Verstärker in der Lage ist, eine dünne Sprechstimme für alle hörbar zu machen. Im Jahr 1985 kann das 25-jährige Jubiläum im Zusammenhang mit einem Kreismusikfest gefeiert werden. Alle noch lebenden Gründungsmitglieder werden geehrt. Drei von ihnen sind noch immer aktiv dabei. Auf dem Pro-gramm stehen Auftritte von befreundeten Kapellen aus dem Landkreis und aus Auerbach. Am Festsonntag findet ein Sternmarsch mit 3 unabhängigen Zügen statt, die sich dann an der Sportanlage treffen. Auf dem Fußballplatz gibt es ein Gemeinschaftskonzert aller anwesenden Kapellen. In der Festschrift wird zum ersten Mal die Geschich-te der Blaskapelle Mintraching und ihrer Vorgänger beschrieben. Zum Festausklang am Montag sorgen dann die „Lazy Bones“ für Stimmung. Nicht zuletzt aufgrund der Gastronomie-Erfahrung des Mitglieds Alex Korikis wird das Fest auch finanziell zum Erfolg. Im Sommer 1989 reist die Kapelle auf Einladung des dortigen Musikvereins zu einem Sommerfest nach Aichhal-den/ Schwarzwald, um dort ein Gastkonzert zu absolvieren. Für alle Musikanten wird es ein erlebnisreiches Wo-chenende, bei dem natürlich auch das Musizieren - teilweise auch gemeinsam - nicht zu kurz kommt. Mit dem Versprechen auf einen Gegenbesuch verabschiedet man sich. Die 90er Jahre sind für den Fortbestand der Kapelle von Bedeutung. 3 Mädchen und 2 Buben beginnen im Herbst 1990 ihre Ausbildung. 1992 kommt noch einer dazu. Von ca. 11 Musikern anfangs des Jahrzehnts steigt die Anzahl ab 1992 auf 19 Mitglieder. Damit lassen sich auch größere Feste gut umrahmen. Beim Burschenfest 1992 kann dann auch der Musikverein Aichhalden seinen Gegenbesuch einlösen. Er sorgt am Samstagabend für gehobene Unterhaltung im Bierzelt und marschiert am Sonntag fleißig mit. Der Verein reist mit großem Anhang an und nur dank der eifrigen Mithilfe der Mintrachinger Bürger können alle Gäste aufgenommen und gut versorgt werden. 1997 verlässt die Kapelle den Nordbayerischen Musikbund. Eine weitere Mitgliedschaft erscheint nicht mehr sinn-voll. Neben den Standardveranstaltungen im Jahresablauf, bei denen nur wenige Stunden zu spielen sind, gibt es auch größere Gründungsfeste, bei denen in 3 Tagen 20 Stunden oder in 2 Tagen gleich 22 Stunden zu bewältigen sind. Dabei sticht besonders ein Fest in Holztraubach heraus, bei dem die Musikanten während des Wochenendes nur gefühlte 3 Stunden zu Hause sind - eine Aufgabe, die man nur mit starker Besetzung durchhalten kann. Solche Veranstaltungen gehören aber mittlerweile der Vergangenheit an. Die Veranstalter teilen die Musik bei einem großen Fest auf mehrere Kapellen und Stilrichtungen auf. In den Bierzelten setzt sich immer mehr die Partymusik durch, wie sie auf dem Münchener Oktoberfest gespielt wird. In der Notenwerkstatt von Albert Hintermeier hält der Computer Einzug. Wurden früher Noten noch mühsam mit Tuschestiften auf Notenpapier gemalt, kommt jetzt Software zum Einsatz, mit der sich ein professionelles Druck-bild erreichen lässt. Außerdem können Stücke auf Knopfdruck in eine andere Tonart transponiert werden. Noten für den Außeneinsatz werden aus gutem Grund wasserdicht laminiert. 40 Jahre sind seit der Gründung der Blaskapelle vergangen und sie besteht immer noch. Ein Grund also, es gebüh-rend zu feiern. Da der Schützenverein „Diana“ gleichzeitig 120 Jahre besteht, einigt man sich, eine gemeinsame Feier vom 01. – 03. September 2000 auszurichten. Eingeladen werden alle Ortsvereine, sowie befreundete Schüt-zenvereine aus der näheren Umgebung. Als Festhalle steht die Fahrzeughalle der Fa. Willi Geser zur Verfügung. 30 Vereine folgen der Einladung. Neben der Jubiläumskapelle, die den größten Teil der musikalischen Umrahmung bestreitet, sorgen noch die Musikfreunde Wörth/Do., die Blaskapelle Tegernheim, die Jugendblaskapelle Duggen-dorf und die „Pfatterer Buam“ beim Umzug für den nötigen Gleichschritt. Nach dem Festzug folgt noch der Ge-meinschaftschor der beteiligten Kapellen, was vom Publikum mit großem Beifall bedacht wird. Zum Festausklang spielt noch die Blaskapelle aus Donaustauf auf. Die elektronische Ausrüstung wächst nochmal: Mittlerweile gibt es ein Mischpult mit 24 Kanälen, neue Endstufen mit aktiven Frequenzweichen und Instrumentenmikrofone für jeden Musikanten. Das Grundproblem bleibt aber das gleiche: Je intensiver die Verstärkung ist, desto lauter werden auch die Umgebungsgeräusche. 2001 beteiligt sich die Kapelle rege am Dorffest. An der Mauer des Holzer Anwesens – gegenüber des Obstgartens der Familie Schiller – wird eine Bühne mit Überdachung aufgebaut. Dadurch lassen sich alle umliegenden Veran-staltungen der übrigen Vereine gut beschallen. Jeder Verein versucht durch besondere Einfälle, die Gäste anzulo-cken und zu unterhalten. Jedes Jahr ist die Blaskapelle Mintraching fester Bestandteil des Jahresfestes der FF Sallach (Geiselhöring). Immer am letzten Septemberwochenende spielt man auf dem BluVal (Blasmusikfestival) in Straubing. Hier versucht jede Kapelle, das Anspruchsvollste und Beste aus ihrem Repertoire einem erfahrenen Publikum darzubringen. Die Ver-anstalter sind anscheinend so weit zufrieden, dass jedes Jahr eine Einladung ausgesprochen wird. Die Vereinsfeste, Gründungsfeste, Fahnenweihen werden immer weiter ausgedehnt und aufwändiger. Die Zelte werden größer. Es wird oft auch schon am Donnerstag mit dem Feiern begonnen und erst am Montagabend auf-gehört. In den Zelten findet die althergekommene Blasmusik praktisch nicht mehr statt. Der technische Aufwand für die Beschallung wird so groß, dass das nicht mehr mit eigenen Mitteln erfolgen kann. Mittlerweile sorgen professionelle Veranstaltungstechniker für Licht und Ton. Im Jahr 2011 kann das 50 jährige Gründungsfest gefeiert werden. Michael Geser stellt seine Maschinenhalle dafür zur Verfügung. Für die Bewirtung sorgt die Pächterin der Dorfschänke Marianne Linner. Zur Unterstützung wird die Stadtkapelle Wörth/Do. eingeladen. Obwohl das Fest nicht die Größe der 25 Jahr Feier hat, ist die Kapelle mit dem Ablauf zufrieden. Zu den häufigsten Einsätzen zählen jetzt kleinere Feste „unplugged“ und natürlich Marschieren. Die Flöten bzw. Flötistinnen sind mittlerweile abhandengekommen und auch andere Mitglieder legen ihr Instrument in die Ecke. Durch ein gut geknüpftes Netzwerk können aber im Notfall zusätzliche Musikanten aus der Umgebung verpflich-tet werden. Leider finden sich trotz verschiedener Anwerbeversuche keine neuen Lernwilligen. Zu den größeren Ereignissen zählt die 1000 Jahr Feier der Ortschaft Mangolding 2010, wo auch wieder einmal ein ganzer Abend mit Polkas, Märschen und Volkstänzen bestritten wird. Ein weiteres herausragendes Fest ist das „6-Tage-Rennen“, mit dem der Burschenverein Mintraching sein 111. Gründungsfest feiert. Auch hier wird der Sams-tagabend mit gediegener Blasmusik bestritten. Da der FC Bayern München unter Umständen an diesem Samstag sein Endspiel in der Champions League bestreitet, wird extra der „Stern des Südens“ eingeübt. Wie schon bei der WM 1978 stellt sich auch das wieder als vergebene Mühe heraus. Blasmusik und Fußball scheinen sich einfach nicht vertragen zu wollen…
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Freie Wähler Kreisverband Schwandorf: Geschichte Freie Wähler Kreisverband SchwandorfSie befinden sich hier: Landkreis Schwandorf » Geschichte Navigation 1 FWG Schwandorf. 2 Aktuelles. 2.1 News 2017. 2.1.1 Platin und Ehrenvorsitz. 2.1.2 Nominierung des Bundestagskandidaten. 2.1.3 Freie Wähler wollen auch in den Bundestag. 2.2 News 2016. 2.2.1 Gaffer in die Schranken weisen. 2.2.2 Volle Erstattung der Kosten. 2.2.3 Hanisch übergibt Vorsitz an die Jugend. 2.2.4 Wechsel an der Spitze der Freien Wähler. 2.2.5 Freie Wähler wählen neu. 2.2.6 Bei Energiewende nur noch im Mittelfeld. 2.3 News 2015. 2.3.1 Besuch bei Joachim Hanisch. 2.3.2 Für schnellere Asyl-Verfahren. 2.3.3 Landtagsfahrt 2015. 2.3.4 Oberstes Ziel: Schuldenabbau. 2.3.5 Endlich handeln. 2.3.6 Am besten jährliche Gebühren. 2.3.7 Die Energiewende direkt vor Ort realisieren. 2.3.8 Aiwanger will Schule machen. 2.3.9 Heiße Debatten im Landtag verfolgt. 2.3.10 Geplante Behördenverlagerung enttäuscht!. 2.4 News 2014. 2.4.1 Besuch bei Joachim Hanisch. 2.4.2 Den Kommunen mehr Spielräume geben. 2.4.3 Tanja Schweiger führt weiter die Freien Wähler. 2.4.4 FW Bayern gründen Arbeitskreis Wehrpolitik. 2.4.5 Verkehr wird immer dichter. 2.4.6 Brandrede gegen Stromtrassen. 2.4.7 Auf Distanz zur AFD. 2.4.8 Volksbegehren der Freien Wähler zu G8/G9 gescheitert. 2.4.9 Volksbegehren geht die Luft aus. 2.4.10 Volksbegehren chancenlos. 2.4.11 Volksbegehren läuft an. 2.4.12 FW im Kreistag jetzt an der Seite der CSU. 2.4.13 Drei Vertreter des Landrats. 2.4.14 Joachim Hanisch ist wieder im Landtag. 2.4.15 Tanja Schweiger neue Hoffnungsträgerin. 2.4.16 Feiert Hanisch MdL-Comback. 2.4.17 Werben um Mehrheiten geht los. 2.4.18 Zwei zufriedene Kandidaten. 2.4.19 Wer wird siegen?. 2.4.20 Vier Kandidaten - ein Amt. 2.4.21 Jürgen Neuber treibt die FW zum Endspurt. 2.4.22 Eine große Aufgabe. 2.4.23 Bekenntnis zu Klinik-Standort. 2.4.24 Auf Teilhabe achten. 2.4.25 Müllverbrennung im Auge behalten. 2.4.26 Mit bewährten Instrumenten. 2.4.27 Perspektiven für Junge schaffen. 2.4.28 Freie Wähler zum Abschluss. 2.4.29 Vier Landratskandidaten im Vergleich. 2.4.30 Beim Wind bewegt sich was. 2.4.31 Klare Richtung vorgeben. 2.4.32 Sinnvolles Tempo. 2.4.33 Kurz und bündig. 2.4.34 Schneller zum Traumhaus. 2.4.35 Offene Türen für Unternehmer. 2.4.36 Ungeliebte Heime. 2.4.37 Steuern als einzige Medizin. 2.4.38 Die Jugend halten. 2.4.39 Koordinator fürs schnelle Internet. 2.4.40 Natur mit Logo und Lockruf. 2.4.41 Schienen in die Ferne. 2.4.42 Im Blickpunkt. 2.4.43 Über 400 Besucher bei NT-Podiumsdiskussion. 2.4.44 Landratswahl: Vier Kandidaten auf NT-Podium. 2.4.45 FW "Marktführer in den ländlichen Regionen". 2.4.46 Wer wird Landrat?. 2.4.47 Bahnübergang als Kernthema. 2.4.48 Agenda-Leitbild zum Auftakt. 2.4.49 Viele Visionen für den Bildungs-Landkreis. 2.5 News 2013. 2.5.1 Jürgen Neuber im Landrats-Rennen. 2.5.2 Wahlinfotermine online. 2.5.3 Wahlinfos in Trausnitz und Maxhütte. 2.5.4 Bundestagsnominierung. 2.5.5 Nominierung Landtag/Bezirkstag. 2.6 Archiv 2012. 2.6.1 Kreishaushalt 2012. 2.6.2 Sparkassen. Aktiv: 3 Geschichte. 4 Vorstand. 5 Kreistag. 5.1 Kreistagsfraktion FW. 5.2 Kreistagsfraktion der Jungen Wähler. 6 Termine. 7 Kontakt. 7.1 Impressum. Aktuelles Geschichte der FW im Landkreis Schwandorf Nach der Gemeindegebietsreform stellte sich für alle parteilosen Wählergruppen und Vereinigungen im Großlandkreis ein großes Problem, denn keiner war es möglich für den neuen Kreistag Kandidaten aufzustellen. Ein Zusammenschluss der Wählergruppen der Stadt Schwandorf, den Landkreisen Burglengenfeld, Nabburg, Neunburg v. Wald und Oberviechtach wurde notwendig. Auf Initiative von Georg Neuber konnte am 29.01.1972 eine Versammlung aller Wählergruppen stattfinden, in der beschlossen wurde, einen gemeinsamen Wahlvorschlag aller Freien Wähler auf Kreisebene mit der Bezeichnung „Freie Wählergemeinschaft des Landkreises Schwandorf“ einzureichen. Überdies wurde eine Kreisvorstandschaft gewählt. 1. Vorsitzender war der 1. Bürgermeister aus Ettmannsdorf, Georg Schambeck, sein Stellvertreter wurde Max Koch aus Oberköblitz. Erste Kommunalwahl ein voller Erfolg Am 08.04.1972 erfolgte die Aufstellung der Gesamtliste der Freien Wählergemeinschaft im Landkreis Schwandorf. An der Spitze der 60 Bewerber stand Dr. Josef Pichl aus Schwandorf. Die Wahl am 11.06.1972 brachte fünf Sitze im Kreistag für die Freie Wählergemeinschaft. Sie entfielen auf Dr. Josef Pichl, Oswald Wilhelm, Siegfried Steininger, Albert Lotter und Georg Neuber. Mit diesem Ergebnis konnten die „Freien“ zufrieden sein, war es ihnen doch gelungen, neben den Parteien eine gute Schlüsselstellung als eigene Fraktion zu erreichen. Nach Kritik aus den eigenen Reihen wurde Ende 1977 ein Vertrauensmännergremium mit Kreisrat Oswald Wilhelm an der Spitze gewählt, das damit beauftragt wurde, einen Vorschlag zur Nominierung der Kreistagskandidaten für die Wahl am 05.03.1978 vorzubereiten. Auch bei dieser Wahl mussten sich die Freien Wähler wieder mit einer Minderheitenposition im Kreistag abfinden. Vier Sitze waren eine magere Ausbeute. In den Kreistag zogen für die Freien Wähler Oswald Wilhelm, Anton Gietl, Otto Lehner und Albert Lotter. Im November 1978 wurde Wilfried Neuber als Kreisgeschäftsführer gewählt. Darüber hinaus wurde ein Informationsblatt mit dem Titel: „Der Freie Wähler“ aus der Taufe gehoben, das dem Ziel dienen sollte, alle Freunde und Mitarbeiter der FWG im Landkreis Schwandorf in bestimmten Abständen über die Arbeit im Kreistag und über Interna der Wählergemeinschaft zu informieren. Als Herausgeber fungierte der Kreisrat Albert Lotter, die Redaktion oblag dem Kreisgeschäftsführer Wilfried Neuber. Landesverband unter "Schwandorfer" Führung 1986 wurde Joachim Hanisch zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler Bayern gewählt. Dies blieb er bis 1991. Die nun einsetzende intensive Arbeit der Freien Wählergemeinschaft trug alsbald Früchte. So konnten 1984 die Zahl der Mandate im Kreistag wieder auf fünf Sitze gesteigert werden. Neben dem bisherigen Kreisrat Otto Lehner zogen Wilfried Neuber, Joachim Hanisch, Oswald Wilhelm und Anton Gietl mit 9 % (372.435 Stimmen) in den Kreistag ein. Den Fraktionsvorsitz übernahm der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Bruck i. d. OPf., Joachim Hanisch. Zusätzlich wurde ein weiteres wichtiges Ziel der Freien Wählergemeinschaft erreicht: Keine Fraktion hatte nunmehr die absolute Mehrheit im Kreistag. Generationenwechsel im Kreis Bei den Neuwahlen im Frühjahr 1985 wurde der FWG-Kreisvorsitzende Oswald Wilhelm in seinem Amt bestätigt Im Jahr 1987 fand ein Generationenwechsel statt. Nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit löste Joachim Hanisch aus Bruck Oswald Wilhelm als Vorsitzenden ab. Für die Kreistagsperiode 1990 – 1996 erhielten Joachim Hanisch, Wolfgang Bayerl, Wilfried Neuber, Walter Wallinger und Ludwig Unsicker mit 6,5 % (277.946 Stimmen) das Vertrauen der Wähler. Diese Wahl war für das Grenzland von besonderer Bedeutung. Mit sog. Regionallisten hatten CSU und SPD die Wahl unüberschaubar gemacht und unkalkulierbar gemacht. An den Kräfteverhältnissen im Kreistag änderte sich aber nur wenig. Die „Freien Wähler“ konnten trotz der personellen Übermacht der Parteien ihre 5 Sitze behalten. Eine neugegründete Liste „Junge Wähler“, deren Vorsitzender Michael Welnhofer wurde, erreichte einen Sitz. 1991 gab Joachim Hanisch den FWG-Vorsitz ab, blieb jedoch stellvertretender Vorsitzender. Neuer Vorsitzender wurde Ludwig Unsicker. Kommunalwahl 1996 - 7 Sitze für die Freien Zu einem großen Erfolg wurde die Kreistagswahl 1996. Joachim Hanisch, Wolfgang Bayerl, Wilfried Neuber, Ludwig Unsicker, Walter Wallinger, Josef Meier und Albert Maier zogen mit 11,19 % (456.250 Stimmen) in den Kreistag ein. Fraktionsvorsitzender wurde Wilfried Neuber, nachdem Joachim Hanisch, der diese Funktion 12 Jahre innehatte, nicht mehr kandidierte. Joachim Hanisch wurde zum weiteren Vertreter des Landrats gewählt. Herausforderung Bezirk & Land angenommen 1997 erfolgte auf Landesebene der Beschluss der „Freien Wähler“ sich bei den Landtagswahlen zu beteiligen. Das Ergebnis von 3,7% blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Auf der dritten kommunalen Ebene, dem Bezirk, dagegen waren die „Freien Wähler“ erfolgreicher, denn mit Joachim Hanisch gelang es erstmals in der Geschichte des Bezirkes Oberpfalz einen Sitz zu erringen. Joachim Hanisch wurde 1999 zudem zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Auch im Jahr 2002 stellte sich die FWG wiederum als bewährte Alternative zu den Parteien zur Wahl. Die FWG erreichte einen Stimmanteil von 11,25 % (448.798 Stimmen) und damit 7 Sitze, nämlich Joachim Hanisch, Wolfgang Bayerl, Wilfried Neuber, Josef Fischer, Albert Meier, Josef Meier und Maria Schlögl. Wilfried Neuber wurde wiederum Fraktionsvorsitzender und Joachim Hanisch 1. Stellvertreter des Landrats. 2003 und 2006 wurde er als Bezirksvorsitzender bestätigt. Junge Wähler erstmals mit 3 Sitzen 2008 erhielt die FWG wiederum 7 Sitze im Kreisrat (11,29 % mit 421.675 Stimmen). Gewählt wurden Joachim Hanisch, der 1. Stellvertreter des Landrats blieb, Wilfried Neuber (Fraktionsvorsitzender), Josef Blödt, Johann Eckl, Josef Fischer, Hans Roßmann und Maria Schlögl. Die Jungen Wähler erhielten mit Peter Blödt , Jürgen Neuber und Peter Neumeier drei Sitze im Kreistag. Joachim Hanisch im Landtag Auf Landesebene gelang es in diesem Jahr den „Freien Wählern“ erstmals in den Bayerischen Landtag einzuziehen. Die Oberpfalz stellte 3 Abgeordnete und war erfolgreichster Bezirksverband Bayerns. Aus dem Landkreis Schwandorf gelang dies Joachim Hanisch aus Bruck i. d. OPf., der damit seine Funktion als 1. Bürgermeister beenden musste und als Bezirksvorsitzender nach 10 Jahren zurücktrat..
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
Café Büttner aus Weiden i.d.OPf. Café Büttner 0961 422 70 www.cafe-buettner.de cafe-buettner@gmx.de Montag ist Ruhetag – mit Ausnahme von Familienfeiern nach Vereinbarung. Über Café Büttner Unternehmensgründung:Nachdem das Café Büttner in Weiden bereits seit 1953 bestand, hat es die junge und engagierte Konditormeisterin Carolin Holweg-Plekat im November 2015 nach gelungener Renovierung übernommen und führt es seither sehr erfolgreich.Mitarbeiterzahl:Die sympathische Inhaberin wird von einer vierköpfigen, freundlichen und äußerst kompetenten Mannschaft unterstützt.Einzugsgebiet Kunden/-innen oder Gäste:Die vielen zufriedenen Gäste kommen vor allem aus Weiden und der Umgebung zwischen Kemnath und Marktredwitz.Leistungen, Produkte und/oder Spezialisierung:Die kreative Konditorin Carolin Holweg-Plekat präsentiert ihren Gästen eine ungewöhnliche und große Auswahl an feinsten Torten und Kuchen. Dabei verbindet sie überlieferte Rezepte mit neuen und pfiffigen Ideen, die von ihrer zahlreichen Kundschaft sehr geschätzt werden. Dazu gehören die Klassiker wie die allseits beliebte Käsesahne ebenso wie saisonale Torten nach Erntezeiten, wie zum Beispiel die Erdbeerjoghurtsahnetorte oder die Himbeerbuttermilchsahnetorte. Viele ausgewiesene Fans haben auch der Schokokuchen und der türkische Mohnkuchen mit frischen Früchten. Besonders gerne zaubert die ideenreiche Konditorin Wunschtorten auf Bestellung für Hochzeiten, Geburtstage und Taufen. Die Jungunternehmerin legte von Anfang an Wert darauf, traditionelle Angebote des Café Büttner beizubehalten, beispielsweise den „Hahnenkamm“ mit leckerer Nussfüllung, Granatsplitter, Nussknacker oder Florentiner.Außerdem hat sich das sachkundige Team um Carolin Holweg-Plekat auf ein attraktives Frühstücksangebot spezialisiert. Dabei kann man zwischen 3 unterschiedlichen Frühstücken wählen und sich diese dank des hauseigenen „Frühstücksblocks“ ganz individuell zusammenstellen. Neben den Klassikern gibt es Snacks und Saisonschmankerl. Das erste Getränk ist stets kostenlos. Im Café Büttner werden die Spezialitäten der Firma Café da Lagoa serviert – die Kaffee-Rarität einer brasilianischen Farm, die nach den Regeln des Fairen Handels hergestellt wird und in Weiden einzigartig ist. Eine besonders schonende, nachhaltige Veredelung sorgt für ein einzigartiges Aroma und besonderen Kaffeegenuss. Diese Bohnen sind als besondere Geschenkidee geeignet. Auch die Frühstücksgutscheine des Hauses erfreuen sich großer Beliebtheit als Überraschung für die Liebsten.Jeden ersten Samstag im Monat und jeden zweiten Samstag im Juni bietet das Café Büttner frisches Holzofenbrot, das die Familie Holweg-Plekat nach uralter Tradition in einem renovierten Backofenhaus von 1808 selbst in Wernberg herstellt.Erfolgsfaktoren:Carolin Holweg-Plekat ist mit Leib und Seele Konditorin, sie hat ihr Handwerk von der Pike auf gelernt und sichtbar Freude daran, ihre Gäste mit kreativen und köstlichen Kuchen- und Tortenideen zu verwöhnen. In ihrer Backstube setzt sie hohe Standards, verwendet nur natürliche Zutaten und verzichtet gänzlich auf künstliche Hilfsmittel. Sie legt großen Wert darauf, handwerkliche Traditionen mit innovativen Ideen zu verbinden und ausschließlich Qualitätsprodukte abzuliefern.Individueller Service, zuvorkommende und aufmerksame Bedienung sowie das neue, helle und angenehme Ambiente des Hauses haben dem Café Büttner schon nach kurzer Zeit eine treue Stammkundschaft beschert.Erwähnenswertes:Das Lokal verfügt über 40 gemütliche Sitzplätze. Gerne können Gäste hier ihre individuelle Familienfeier ausrichten – das Team berät Sie professionell.Die Kaffeespezialitäten von Café da Lagoa sind sowohl UTZ- (für nachhaltigen, sozialen und ökologischen Anbau) als auch Rainforest Alliance-zertifiziert.Das Café Büttner ist ein Meister- und Ausbildungsbetrieb.Zahlungsarten:Die Gäste werden gebeten, bar zu bezahlen. Im Café Büttner in Weiden werden Sie nach allen Regeln der Konditorkunst verwöhnt. Der Meisterbetrieb besticht durch handwerkliche Qualität, zuvorkommenden Service und ein erholsames, gemütliches Ambiente! Super Idee! Sehr freundliches Service Personal. C. Kropf aus 92721 Störnstein Kinderfreundlich, freundliche Bedienung, frisches Essen, schneller Service, Preis-Leistung stimmt. Nicole Wünsche Super Service, leckeres Frühstück, 1a Qualität, große Auswahl. A. Haju aus 92637 Weiden Service perfekt! Sehr Kinderfreundlich, super lecker Frühstück in Top Qualität, Preise sind dem Ambiente angemessen. Sandra Burkhard aus 92637 Weiden Hungrig rein... gut gefrühstückt... gesättigt raus! Tolles Ambiente, große Auswahl, was will man (Frau) mehr? Gerne wieder! Empfehle das Cafe weiter. Michaela Lewerenz aus 92718 Schirmitz Super Service, 1a Qualität, leckeres Frühstück, große Auswahl. Erwin Haju Guter Service, große Kuchenauswahl, sehr freundlich. R. Blaschenski aus 92637 Weiden Schönes Ambiente, Warenangebote erstklassig. Preis-Leistung stimmt, Service freundlich. Anita Lehner aus 92637 Weiden Super lecker, tolles Ambiente, sehr nette Bedienung, komme gerne wider, empfehle das Cafe natürlich weiter! Christine Imm aus 92718 Schirmitz Ambiente und Atmosphäre sehr schön und modern, Torten, Kuchen, Kaffee sehr gut, Personal super angenehm, sympathisch, zentrale Lage. Bettina Bader aus 95676 Wiesau Es sieht immer schön aus, freundliches Personal, leckeres Gebäck. Die beste Wurst! Anna-Lena Hof aus 92637 Weiden Gut gefrühstückt in gemütlicher Atmosphäre. Ein Treffpunkt für jung und alt. Komme gerne wieder. Inge Schwab aus 95195 Röslau Freundliche Bewirtung, sowie gutes Gebäck. Konrad Mühlbauer aus 92224 Amberg Tolles Ambiente, gut gefrühstückt, nette Bedienung, kommen gerne wieder. Gabriele Kühnl aus 92718 Schmitz Gutes Frühstück, nette und prompte Bedienung. Uwe Mocker Sehr netter Service, super Preis-Leistungsverhältnis, Kinderfreundlich, wir kommen regelmäßig. Fam. Bendler aus 92637 Weiden Gutes Essen, guter Service freundliche Bedienung. Lorenz Seitz aus 92637 Weiden Kinderfreundlich, freundliche Bedienung, frisches Essen, schneller Service, Preis-Leistung stimmt. Horst Wünsche Personal ist immer freundlich und nett. Ich bekomme endlich eine Vollkornsemmel zum Frühstück, die Sachen sind immer frisch und lecker! Manuela Hof aus 92637 Weiden Große Auswahl, alles super lecker, gerne wieder... Susanne Dereli aus 92720 Schönes Ambiente, große Auswahl, schön dekoriertes Essen. Katrin Melischko aus 92729 Weiherhammer Freundlicher und netter Service. Tolles Ambiente, Erstklassiges Warenangebot. Erwin Lehner aus 92637 Weiden Freundlich, gute Kuchen und Torten. Maria Völkl aus 92637 Weiden Sehr nett, freundlich, Frühstück sehr lecker. Roswitha Baierl aus 92637 Weiden Kaffee und Gebäck hervorragend. Haben jeden Samstag ab 11 Uhr reserviert. Klappt super! Kuchen und Torten selbst gebacken. Frühstück kann man sich selbst zusammenstellen. Bitte nicht alle kommen, sonst habe ich keinen Platz mehr ;-) Haus Möhwald Super Service, spitzen Essen, immer gute Atmosphäre. Tatjana Hagn aus 92637 Weiden Erstklassiger Service, gutes Frühstück, immer tolle Atmosphäre. Manuela Hagn aus 92637 Weiden Große Auswahl, man kann selber bestimmen, was man möchte, gut und preiswert. Stefanie Rößner aus 92711 Super leckere Kuchen im Gebäck, sehr freundlich zuvorkommendes Personal und Kinderfreundlich! Einfach zu empfehlen. Helga Scheiner aus 92665 Altenstadt Sauberkeit, Freundlichkeit, gute Küche, Atmosphäre. Brigitte Stich Frühstücksangebot: frei wählbar durch Ankreuzsystem, Torten und Kuchen Vielfalt, für Laien erkennbar, dass es sich um handgefertigte Produkte handelt. Der Konditor versteht sein Handwerk! Und der Geschmack überzeugt. Nettes Personal. Ilona Weidner aus 92637 Weiden Weidens bester Kuchenhersteller. Service und sehr guter Kaffee! R. Herzog 1
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Alles begann beim spazieren gehen an einem warmen Sommerabend . Später dachte ich mir, das Videomaterial ist echt verwendbar. Es dauerte nicht lange und ich habe heute einfach los gelegt . Ich hatte wirklich einen Arbeitsflow. Erst bearbeitete ich sämtliche Bilder die an dem Abend entstanden sind und dann die Videos . Tadaaa das erste eigene about me Video von mir. Ohne groß nachzudenken einfach los gelegt . Ich habe mir einen Ruck gegeben und es einfach raus gehauen ( instastories )! Ich möchte mich gerne mehr mit dem Thema befassen und auch aktiv meine Lebendigen Erinnerungen ins Leben rufen. Euch als Familie , frisch verliebte, du mit deinem Vierbeiner o. einfach nur dich alleine zu begleiten. Na interessier dich das? (Ps: das komplette Video findet ihr in meiner biobunter About) #projekt #video kann beginnen . #newarea #newproject #newideas #newstuff #lifeisnow #bestrong #nadinebernspitzfotografie #weddingphotographer #aboutme #whatdoyouthink #myfirstvideo #lebendigeerinnerungen #crazyday #crazyshit #ohmygod #idoit Semester#Projekt#endeFerien #fhaachen#table&wear#saneh#Design#Produktdesign Projekt na tatuaż Oldschoolowa gotka, 11 x 6,5 cm #goth #oldschool #girl #spooky #dark #tattoo #project #glasses #draw #drawing #art #black #rysunek #projekt #tatuaz #dziewczyna #mrok Jest moc! @49conceptstore @fuoriformato_targetgroup @universalmusicpolska Szykuje się efekt total! #architekciwnetrz #architekturawnętrz #interiordesigner #interiordesign #designing #projektowaniewnetrz #projekt #ilovemyjob #instadaily #materiał #beautiful #beauty #style #infashion Projekty tatuaży na formacie A4. #rose #flower #girl #spooky #realism #dotwork #tattoo #project #wavylines #draw #drawing #art #black #dark #rysunek #projekt #tatuaz #dziewczyna #mrok #róża #falistość #Realizm Kleiner Ausbruch, was ich aufschreiben musste. 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Sie setzt einen ganz neuen Trend, indem sie einen Gallenstein in den Schmuckbereich integriert und einen Schlüsselanhänger nach eigener Idee in Sterlingsilber anfertigt. Medizin und Kunst treffen aufeinander. Keychain with an original gallstone. A new trend is born. #selfmade #handmade #innovativ #art #kunstobjekt #newcreation #silver #gallenstein #projekt #project #medizinundkunst #feinstegoldschmiedearbeit #goldschmiedearbeit #fotokunst #schülerpraktikum #spaßanderarbeit #gallstone #medicineandart Pink napvége #201 #pikkelycsillám #projekt #slow Nie możesz spać przez remont? Nie wiesz jak się za to zabrać?⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Ja Ci pomogę za ułamek ceny możesz dziś mieć moje wsparcie w postaci kursu wideo na którym pokazuje jak stworzyć piękne wnętrze! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #projekt #wnętrze #aranżacja #poznań #architektura #design #architektura #urządzić #projektant #architekt #dom #mieszkanie #nowydom #dom #homelovers #kursyagnieszki #mieszkajpiekniej #interior123 #konkurs #remont #konkursy #wygraj #kurs _4you #online #szkolenieonline #książka #zdjecie #atoato Generalnie, pomyślałem żeby powiedzieć o technice #mysterybox bo w połowie sierpnia chce wystartować z takim małym projektem... Na razie nie zdradzę co, ale z tego co wiem, to w PL nie było jeszcze podobnej formy rozrywki. Także, taki teaser, kto ciekawy niech wyszuka książkę #Masquerade z 1979, a póki co... obserwujcie insta, fejsa i youtuba. Tam będą trailery, które powoli wszystko wyjaśnią :))) Nu sätter vi fart :) fortsättning följer ;) #äventyr #bygge #projekt #familjenknas #familjensamlad #tältgolv #skull #octopus #creative #art #design #gold #teeth #klawo #prze #projekt #fresh #head #rysunek #draw #color #markers #wrzutka #poza #schemat Die Säulenheiligen von Christoph Pöggelerim Altstadt in Düsseldorf. Уличные скульптуры Кристофа Пёгелера в Дюссельдорфе. #Projekt #Säulenheilige #Menschen #Säulen-Skulpturen #Pöggeler #Säulen #Skulpturen #Litfaß-Säulen #strassenfiguren #strassenfotografie #duesseldorf #dus #meindüsseldorf #säulenheilige #christophpöggeler #kunstindüsseldorf #litfasssäule #architecture #architektur #theworldshots #instadüsseldorf #düsseldorf #Technik #Projekt #hocker #dertreffweckhoven #lamawiese #technik #projekt #delhoven #dertreffweckhoven Stoked to be here in Sarajevo for the next week working on a film projekt with the @kaficsarajevo crew and my homie @damoderts good times ahead! #vansvienna #vans #bmx #gainprotection #ogbs #filming #street #projekt #sarajevo Repost from @chutzit Je pre nás dôležité šíriť prevenciu a vzdelávať mladých ľudí a zodpovedných dospelých o úskaliach porúch prijímania potravy. Preto sme navštívili 30 škôl po celom Slovensku a diskutovali sme o poruchách príjmu potravy s takmer 1467 žiakmi a študentmi. Radi v tom budeme pokračovať, ak nám pomôžete a podporíte Chuť žiť na Startlabe - link v bio. Ďakujeme. (Janka Paulíková) #projektchutzit #pppniesuhanba #ppp #poruchyprijmupotravy #anorexia #bulimia #ortorexia #bigorexia #obezita #podpora #osveta #projekt #chutzit #chutzivota #pomoc #slovakia #slovensko #slovenskojekrasne #cestovanie #ziaci #studenti #stredneskoly #dusevnezdravie #kampan #dakujeme #zdravie Photo by: @hygge_for_home #inspiracje #interiordesign #interiordesign #aksentdesign #home #homedesign #projekt #projektowaniekuchni #projektowaniewnetrz #dog #love #goodtime #jaimee #golf #golf2 #vw #volkswagen #car #life #projekt Oficjalne rozpoczęcie urlopu. #rokwobrazie #projekt #kategoriaWydarzenia Was passiert, wenn man sich beim verladen, einer 3m ×60cm großen und 40mm dicken Arbeitsplatte aus massivem buchenleimholz, nicht helfen lässt. Sie kippt um und das Bein ist dazwischen. Autsch.. #allgäucustom #massivearbeitsplatte #projekt #Werkbank Erste Thujias sind gekauft Bei den Temperaturen diesen Sommer wird es nichts mit grüner Oase #sommer #garten #oase #rasen #heim #haus #eigenheim #eigenleistung #projekt Vinný košt to rozjíždí Nový projekt, nové logo, nové akce. #Vinnykost#logo#akce#projekt#vino ℙ𝕣𝕠𝕛𝕖𝕜𝕥 𝕍𝕖𝕕 𝔽𝕒𝕤 𝟚 #interiordesign #home #design #danishdesign #interior #oak #projekt #breath #naturligt #wood #vackert #trä #scandinavianhome Praca #projekt #project #myproject #work #tworzę #garden #gardendesigner #landscape #architekturakrajobrazu Žitava v Hurbanove #zitava #hurbanovo #hurbanovoprevsetkych #tusmedoma #slovensko #heinekenslovensko #projekt #community #communityproject #goodideaslovakia #dronephotography #drone #dronephoto #dji #djimavicpro #djipilot #mavicpilot #nature #river #photography #photooftheday #instaphoto #l4l #f4f @carovne_slovensko @slovakia.travel #Projekt #deutz #luftkochtnicht #spasskostet #geldverbrennen.de #youngtimer #kurzvormlacken #ordnungmusssein #männerbrauchenmaschinen #projekt#tata#topolaskies#miłośćbezwarunkowa#naszczas#wakacje#bulgaria#rodzina#itaka#rewelacja#holidays#family#ourtime#love#polishboy#instaboy#instafather @kindziaciesielska @topolaskies @itakapl munka folyamatban #bánk #indul #projekt #nulladiknap #mindjárt #búzamező #fekete #organikus Visualization of a small residential living near Vienna. #realestate #rendering #renderbox #architecture #archidigest #designboom #designporn #residential #cgsociety #vrayrender #photoshop #immobilien #bauträger #property #projekt #digitalimage #digitalsculpting Hej! 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Я Димка, мне 29. #Projekt #Schrift vertiefen#Naturstein bearbeiten#habe fertig Jak dobrze, że emocje są jak chmury.Przychodzą na jakiś czas, upominają się o uwagę, przynoszą coś ważnego i, jeśli tylko im na to pozwolimy, (nie przywiązując się do nich zanadto) odchodzą, robiąc miejsce na inne stany... Wczoraj dałam sobie tak potrzebny czas, wysmuciłam się, kończąc dzień pracowitą lekturą. Taką, która zmotywowała mnie do spisania listy celów.Długo mi to zajęło, ale zrobiłam TO.I będę powtarzała codziennie.Co z tego wyniknie? Zobaczymy.Efektami na pewno się z Wami podzielę. Jedno jest pewne.Po pochmurnym, wczorajszym dniu nie zostało dziś śladu.Powitało mnie słońce, nadzieja, jasno wytyczony kierunek działań na najbliższe tygodnie.Zbliżanie się do celu jakim jest samodzielne wydanie pierwszej książki wiąże się z obecnością rozmaitych myśli, uczuć, rozważań. Kiedyś więcej Wam o tym napiszę. Dziś jednak zrealizowałam mój plan.Jestem już blisko mety. Bardzo mnie to wzrusza i motywuje do ukończenia jednego z najważniejszych marzeń tego roku. Bardzo dziękuję wszystkim Osobom, które są ze mną (w sposób bardziej lub mniej świadomy) i kibicują, dodają wiary, sił, motywują, wysyłają uśmiechy, dobre słowa.Dziękuję wszystkim, którzy czekają na Szafę Trzymajcie proszę kciuki.Mogę na nie liczyć??? #książka #ksiazka #książki #ksiazki #książkadladzieci #ksiazkadladzieci #książkidladzieci #ksiazkidladzieci #szafa #projekt #plan #cel #marzenie #marzenia #siła #droga #wdrodze #kobieta #biznes #polishgirl #polishgirls #smile #dream #dreams #happy #motywacja #inspiracja #picoftheday #photooftheday#instagood #projekt #gartenbett #guteidee #familienleben #familienliebe @schapok @thestarsofourlives #einsommerwieerfrühereinmalwar #heimatliebe Wszystko bedzie w porządku To bedzie dobre, dobre życie.. #agamodels #Perfect #goodday #motivation #boodybuilding #fitness #blondehair #blonde #girl #power #sexy #hotgirl #dress #elegant #subtelna #polskadziewczyna #sesja #projekt #maxmodels #chill #loveislove #love #goodass Choć tak często Cię mam na końcu języka.. #logodesign #logotypy #logotype #nlogo #projekt #projektowanie #logodlafirmy #logo #designer #design #grafika #logotype #logodesigner #branding #nlogo.pl #identity #projektygraficzne #nlogopl #jevellery #top #new Do Up SCRATCH decor tile - works well with industrial design. #industrialdesign #interiordesign #bathroomdesign #ambience #ambient #moderninteriordesign #modernspaces #ceramictilesdesign #walldesign #modernbathroom #bathtub #beautifulhomes #apartmentdesign #rental #dizajninterijera #dizajnenterijera #project #projekt #hoteldesign #boutiquehoteldesign #youth #millenials #hipster #architect #arhitekt #renovation #inspiration #interior #interijer Projekt nowy pokój dziewczyn uważam za zakończony#babybed#childrensbed#tipi#tipibed #fun#handmade#familia#twins#blizniaki#dziecko#dzieci#pokojdziecka#childrensroom#bed #twindad#близнецы#zwillinge#fraternaltwins#łóżko#projekt#design#homemade#drewno#woodcraft#newproject#deski#desk#sosna#pine#pinedesigns Neues Projekt Teil 2 #handmade #tasche #monday #plotten #einkaufstasche #projekt (Schriftart Gabriola; Kabel Uta BT) #schnullerkette #schlüsselanhänger #kinderwagenkette #armband #greifling #momtobe #schwanger2018 #schwanger2019 #baby2018 #baby2019 #mama #baby #kind #instamami #instamama #instababy #mamasohnliebe #mamatochterliebe #photooftheday #photography #kindergarten Pan Kot nie jest zadowolony...Może się ktoś skusi na adopcję? #sticker #stickerdesign #art #cat #vintage #naklejka #sztuka #projekt #grafika #graphicdesign #designer #cienkopis #pers #kot #fajka #okular #artysta #szkic #szkicownik #sketchbook #drawing #illustration #artwork #artoftheday #artaccount #instadrawing #instaart #illustrator Projekt Samurai X w trasie #projekt_Samurai_X, #projekt, #xedos9 , #mazda , #matsuda, #kl_engine #v6, #eunos Business card design for Skiddo #blinkblink #projektygraficzne #graphicdesign #graohicdesigner #graphics #design #print #printdesign #druk #grafik #grafika #projekt #wizytowki #wizytówka #kid #ski #businesscards #businesscard #penguin #skiing #winter #cute #zima #narty #wyjazdynarciarskie
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
St. Georgen: Freie Schule Brigach plant einen Schulhausanbau | SÜDKURIER Online St. Georgen 19. Dezember 2017, 19:01 Uhr Freie Schule Brigach plant einen Schulhausanbau Bei aktuell 26 Schülern boomt das alternative Lernkonzept. Nach dem Umbau finden Fachräume, eine Küche und ein Treppenhaus Platz. Lernen in der Freien Schule Brigach (v.l.) Alexander Wöhrle, Andreas Knecht, Jule Dold und Hannah Schätzle bringen den Bereich Fairtrade auf der Schul-Homepage auf Vordermann. | Bild: Wursthorn, Jens Die Freie Schule Brigach boomt. 26 Schüler im aktuellen Schuljahr bedeuten einen deutlichen Zuwachs gegenüber den Vorjahren. Um die Lernqualität zu verbessern plant der Trägerverein "Selbstbestimmtes Lernen" im nächsten Jahr eine bauliche Erweiterung. Das bestehende Gebäude soll etwa um ein Drittel in Richtung Kindergarten verlängert werden. Entstehen sollen Fachräume für Technik und Naturwissenschaften, in einer Küche soll die Schülerfirma wirken. Erneuert wird der Sanitärbereich, ein Treppenhaus ersetzt den bisher notwendigen Fußweg um das Gebäude, um die unteren Räume zu erreichen. Offen ist, ob das Treppenhaus an der Südseite entsteht oder im derzeitigen Eingangsbereich. Vorgesehen ist an der hinteren Gebäudeseite ein außen liegender Lift, der bis ins Dach führt. Ein Ausbau des mit einer guten Bausubstanz versehenen Dachgeschosses ist in der gegenwärtigen Ausbaustufe ausgenommen. Robert Springmann aus dem vierköpfigen Vorstandsteam geht von Kosten in Höhe von 500 000 bis 700 000 Euro aus. Die Erweiterung soll aus Eigenmitteln, aber vor allem aus Krediten und Darlehen sowie weiteren Quellen finanziert werden, Andreas Knecht, Lehrer und Vorstandsmitglied, hofft auch auf Zuwendungen aus Stiftungen und Förderungen, welche die Barrierefreiheit berücksichtigen. Erleichtert würde die Finanzierung, wenn das Land die Bildungsarbeit der Freien Schulen mit einem höheren Betrag pro Schüler honorieren würde, spricht Springmann ein Dauerthema an. Wegen der anstehenden Aufgaben wurde der Vorstand im November von drei auf vier Personen erweitert. Ihm gehören ferner Daniela Dold und die zweite Lehrkraft Beate Kordalewski an. Im Gremium verschmelzen Vorstands- und pädagogische Arbeit, sagte Springmann. Das Arbeitsaufkommen nehme zu. Wegen des anstehenden Bauprojektes, aber auch des steigenden Interesses von Eltern. Inzwischen führe die Schule eine Interessentenliste und werde von Gründungsinitiativen um praktischen Rat gefragt. So erfährt die Freie Schule, die kleinste im 20 Mitgliederschulen zählenden Landesverband, einen Bedeutungszuwachs, den sie in den nächsten Jahren mit einem Schülerzuwachs nicht abbilden kann. In der Bauphase bleibe es bei rund 25 Schülern, kündigt Springmann an. Danach werde man weitersehen. Die Freie Schule möchte erweitern. Daniela Dold und Robert Springmann aus dem Vorstand des Trägervereins "Selbstbestimmtes Lernen" zeigen das Vorhaben anhand eines Modells. | Bild: Wursthorn, Jens Das wachsende Interesse an der Reformschule führen die Vorstandsmitglieder auf verschiedene Ursachen zurück. Im von gegenseitiger Rücksicht geprägten Schulalltag blühen Kinder auf, die in der Regelschule Probleme haben. "Egal ob das der Notendruck ist oder Mobbing", sagt Andreas Knecht, der im 5. Jahr in Brigach für das Konzept "brennt" und seinen Schülern auch gerne Anleitungen und Impulse zum Selbstlernen gibt. Dazu kommen die guten Noten, welche Prüflinge der Freien Schule in den Schulfremdenprüfungen erzielen. Wenn regelmäßig auf Kreisebene der erste Platz nach Brigach geht, verfliegt das gehässige Vorurteil, in Brigach landeten nur jene Schüler, die es auf der staatlichen Schule nicht schaffen. Für Robert Springmann habe sich die harmonische Vorstandsarbeit und das gute Unterrichtskonzept inzwischen herumgesprochen. Ein Lehrerwechsel und die damit verbunden Verpflichtung von Andreas Knecht zeige hier Wirkung. Hinzu komme die Beobachtung, dass offenbar viele Eltern nach Alternativen zum staatlichen Schulsystem suchten. Ein Neugründungsinteresse sei auch innerhalb des Verbands zu beobachten. Die Freie Schule Brigach ging 2006 in Betrieb. Zunächst nur als Grundschule konzipiert, kann die Einrichtung im alten Brigacher Schulhaus inzwischen auch die mittlere Reife vermitteln. Gegenwärtig wird sie von 26 Kinder und Jugendlichen besucht, die von zwei Lehrkräften unterrichtet werden. Das Einzugsgebiet der Schüler reicht bis Furtwangen und Villingen und Schönwald. Fünf Schüler stammen aus St. Georgen, eine Schülerin aus Brigach. Betrieben wird die Schule vom Verein "Selbstbestimmtes Lernen". Die Reformschule soll Kindern einen selbstbestimmten Lebensweg ermöglichen. Im Mittelpunkt der Pädagogik steht das einzelne Kind mit Stärken, Schwächen und individuellem Lern- und Entwicklungstempo. (wur) Aktualisiert 25. Januar 2018, 01:43 Uhr im Ressort St. Georgen
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
12°sonnig Lochau modernisiert das Strandbad 30.000 Euro pro Schneetag Irmi Kreiter Reinhard Gaurig Jasmin Wurzer Erwin Grinschgl Eveline Hämmerle Peter Wöß Anneliese Wachernig Wendelin Vonblon Walter Schanzl Irma Sperandio Ida Burtscher Nelly Nußbaumer Luis Stemer Hildegard Meisl Fritz Wiehl Waltraud Bell Walter Westreicher Hildegard Gisinger Ausgabe vom Donnerstag, 31. Januar 2019 Ausgabe vom Donnerstag, 24. Januar 2019 Ausgabe vom Donnerstag, 17. Januar 2019 Ausgabe vom Donnerstag, 10. Januar 2019 Ausgabe vom Donnerstag, 20. Dezember 2018 Collegium Bernardi stellt sich beim Tag der offenen Tür vor Ein Stück über die Vielfalt Mensch Ein Schneetag kostet die Stadt 30.000 Euro Schnee: Des einen Freud, des anderen Leid Melancholischer Träumer und Eroica Stichling gefährdet Felchen im See Hexen, Garden und „Hästräger“ in Fußach Neue Amtsleitung in Höchst Feuerwehr arbeitete schon 7500 Stunden am neuen Haus Gemeinnütziger Wohnbau in Hohenweiler nimmt Fahrt auf „Sorgenkind Nahversorgung“ wurde eine Erfolgsgeschichte Modernisierung an Lauterachs „Altem Markt“ nimmt Fahrt auf „Wir treiben es auf die Spitze!“ Premium-Baustelle mit Gemeinschafts-Engagement Nicole Ritter und Marco Kremmel Marianne Wriesnegger und Katharina Endres und Mathias Kalb Ayaz Tasdemir aus Feldkirch Pia Grießler aus Au Lina Celik aus Hard Marco Bence Kovacs aus Lauterach Elias Metzler aus Andelsbuch Oskar Hinteregger aus Wolfurt Laurin Keßler aus Dafins Stefanie Neyer aus Hittisau Paulina Victoria Meier aus Nenzing Matilda Bickel aus Sonntag Aren Ülkeraus Dornbirn Sophia Muxel aus Hittisau Pius Hämmerle aus Lustenau Noah Nusret Cengiz aus Wolfurt Fabian Böhler-Bader aus Andelsbuch Florian Schelling aus Lingenau Irma Müller aus Buch Hannah Maria Gorbach aus Hard Ramazan Porsuklu aus Lauterach Neujahrs­wanderung: „Auf den Spuren Paulina, Linda und Linus genießen den... Weiße Pracht in Massen In den kommenden Tagen sollen große Neuschneemengen ausbleiben. Närrische Südtiroler Der Gesamtverband der Südtiroler feierte sein Faschingskränzle in Nofels. Mit dabei waren Emma und Maria. »4 Hohenems in Narrenhand Die Mäschgerle ließen sich den Landesnarrentag nicht vom kalten Wetter verderben. »14 Vereine starten ins Jahr Aktive und passive Vereinsmitglieder sowie Vorstandsmitglieder kamen zum Neujahrsempfang im Vinomnasaal. »6 Der MV Lustenau ehrte jetzt verdiente Mitglieder wie Werner Huber, der dem Verein seit 35 Jahren die Treue hält. »4 Heiratswillige sind am Wochenende bei der Hochzeitsmesseim Jonas-Schlössle gut aufgehoben. »3 Wenn am Sonntag der Umzug mit internationaler Beteiligung in Fußach stattfindet, wird die Gemeinde zur Narrenhochburg. »8 Weiße Pracht im Hofsteig Die Schneemassen der vergangenen Tage machten die Hofsteig­gemeinden zu einer Winterlandschaft. 2000 Menschen führen Demo in Dornbirn fort Demonstration für menschliches Asylrecht findet auch am neuen Standort Marktplatz regen Zulauf. »3 Lustenau hat bald 24.000 Einwohner Österreichs größte Marktgemeinde wird noch größer. Politik reagiert mit Investitionen, vor allem in Bildung. »3 HundgerechteMarktgemeinde Nenzing harmonisiert mit neuer Hunde- verordnung das Zusammenleben von Zwei- und Vierbeinern. »3 Areal beim „Alten Markt“ im Umbruch Fahrplan für „Wohnen PLUS“ in Langenegg Zieleinlauf fürNofler Apotheke Beschwerden zurückgezogen, Antrag ist durch. Räumlichkeiten in der Novale stehen bereit, Umsetzung wird vorbereitet. »3 Klauser Sparkurs soll sich bezahlt machen Zurückhaltender Finanzplan in der Höhe von 9,9 Millionen Euro beschlossen. Weitere Schuldentilgung angestrebt. »3 (Kl)eine Abfalllösung für Dalaaser Gemeinde errichet Abfallsammelzentrum bei der „Bettlerküche“; im Frühjahr folgt der Feinschliff. »12 10.819 Stunden im Einsatz für Koblach Das Jubiläumsjahr kann aus Sicht der Trachtengruppe kommen Firstbaum für neues Wohnbauprojekt in Egg Im Egger Ortsteil Pfister errichtet die Wohnbauselbsthilfe eine Kleinwohnanlage mit 13 Einhei­-ten in zwei Baukörpern. »12 XXXLutz erhält größere Verkaufsfläche und Tiefgarage. Ausbau des Kreuzungsbereiches L 190/Karl-Höll-Straße geplant. »4 Warum jedes Haus einen Baum brauchen kann Moderne Roboteranlage für das BORG in Lauterach Diese Neugeräte werden im Unterricht viele neue Möglichkeiten eröffnen. »6 Bregenzerwälder Zünfte planen die Handwerksausstellung 2019 Bei den Wälder Zunfttagen wurden Pläne für die kommenden Monate präsentiert. »4 Lustenau hat schon bald 24.000 Einwohner Die Bewältigung der Schneemassen kommt Stadt Bregenz teuer. »3 Altbürgermeister Hans-Dieter Grabher erzählt Gesund im Winter »18 Gesund im Winter »26 Wiedergewählter Feuerwehrkommandant Jürgen Amann legte bei Jahreshauptversammlung den Vereinsbericht 2018 vor. »3 Pflege auf Dornbirns politischer Agenda Bei der Jahreshauptversammlung der Stadtmusik Bludenz:Edgar Fleisch (r.), Ceyda Dogan und Zsolt Ardai. Neue Wohnanlage entsteht in der Leiblachtalgemeinde. »14 Neues aus den Vereinen »30 Zahl 13 brachteGewinnern Glück Rankweil Am Montag fand die Schlussziehung der Weihnachtslosaktion 2018 statt. Der größte WebsaalÖsterreichs Von der alten Mühle zur Großweberei bis zur Fachhochschule. Abfall 17. bis 24. Jänner Alberschwende Freitag, 18. Jänner: Restmüll... Spannende Duelle der Hockey-Youngsters U11-Turnier in der Lustenauer Rheinhalle. VersammlungBILDSTEIN Der Kameradschaftsbund hält seine Jahreshauptversammlung am Freitag, 18. Jänner, um 20... Bregenz Neben dem Privaten Gymnasium betreibt das Collegium Bernardi – Katholische Privatschulen... Schurken-Alarmin der Alpenstadt Bludenz Diesen Samstag, 19. Jänner, dürfen sich alle Musikbegeisterten ab 20 Uhr auf ein... Keine Tür hält die Feuerwehren aufFeldkirch, Klaus Ein medizinischer Notfall hinter verschlossener Tür – nicht erst einmal musste hier die... klausDonnerstag, 24. Jänner: Keine Tür hält die Feuerwehren auf Feldkirch, Klaus Ein medizinischer Notfall hinter verschlossener Tür – nicht erst einmal musste hier die... Altstadt Zone 1Mittwoch, 23. Jänner: Bioabfall,... Für die geplanten Sanierungsarbeiten an der Volksschule Nenzing wurden in der jüngsten Gemeindevertretungssitzung verschiedene Vergaben beschlossen: Elektroplanung 27.670 Euro, Bauphysik 19.300 Euro, Bauleitungsarbeiten knapp 46.500 Euro sowie für Statik und die konstruktive Bearbeitung mit knapp 40.000 Euro. Die Sanierung soll heuer starten. EM Nenzing Viele Eltern sind verunsichert: Was ist in der Erziehung Klarheit, was Autorität? Bregenz Die Stadt Bregenz zeigt am Dienstag, 22. Jänner, und am Mittwoch, 23. Jänner, jeweils 20... Bildstein Gelber Sack: Montag, 21.... Konzert mit Musik aus Paris der 1920erSamstag,... Langenegg Auf Hochtouren laufen die Bauarbeiten an dem Projekt „Wohnen PLUS“ im Zentrum von... Lauterach „Das Engagement von Reinhard Schertler, Joachim und „Menschlichkeit ist wetterfest“ dornbirn Auch widrigste Wetterverhältnisse hielten die Menschen am Dornbirner Marktplatz am Sonntag... BREGENZ Die Kinder hatten ihre größte Freude, als es dieser Tage schneite wie schon seit Jahren... Koblacher Florianijünger lassen 2018 Revue passieren Koblach Kommandant Jürgen Amann konnte bei der 114.... Nofels bekommt eine Apotheke Feldkirch Die Apothekenversorgung in Feldkirch steht schon seit Jahren in Diskussion. Klaus wirtschaftet weiter mit Vorsicht Klaus Noch vor dem Ablauf des vergangenen Jahres haben die Gemeindevertreter in Klaus das Budget... Wachsende Bevölkerung erfordert Investitionen lustenau Zum Stichtag 31. Dezember 2018 lebten in Lustenau 23.888 Menschen. Nenzing Exakt 343 Hunde sind momentan in der Marktgemeinde Nenzing registriert. Kinder-Skilift für gelebtes Miteinander Ludesch Vor über 30 Jahren wurde auf dem zu Ludesch gehörenden Ortsteil Bofel ein Skilift... Gymnasium Bludenz goes Uni Liechtenstein Bludenz Anlässlich einer Kooperation des Bundesgymnasiums Bludenz mit der Universität... Eishockey-DerbyLustenau Am heutigen Donnerstag, dem 17. Jänner, steigt im Rahmen der 33. Runde in der Alps Hockey... Im Zeichen von Kräuter und Solidarität Bludenz Monika Rietzler ist seit ein paar Jahren im Team des sogenannten... Bevölkerung in Fraxern wächst stetig 756 Einwohner, zehn Geburten, vier Todesfälle. Ein Muss für alle, die heiraten wollen: die Hochzeitsmesse im Jonas-Schlössle. Im Förderwesen bleibt vieles unverändert Stadt setzt lediglich sechs von 13 Rechnungshofempfehlungen um. Bregenz Morgen, Freitag, 18. Jänner, findet um 16 Uhr im Austriahaus in Bregenz eine musikalische... KirchlicheDaten Bludenz Kürzlich veröffentlichte die katholische Kirche die jährliche Statistik zu Kirchenaus-... Kaffeekränzle im Fohren Center bludenz Am Samstag, 26. Jänner, laden die SPÖ-Frauen Bludenz zu ihrem heurigen Kaffeekränzle in... Nenzinger Vierbeiner 343 Hunde sind registriert110 verschiedene... Länge 45 MeterHöhenunterschied 7... Lauterach Gut Ding braucht Weile – aber jetzt macht der Möbelriese XXXLutz in Lauterach wirklich... Zunfttage im Wald stellen Weichen für Jubiläumsschau Egg, Alberschwende Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – auch die traditionelle Bregenzerwälder... Von Uhrzeit-Betrachtungen Bludenz Die Galerie allerArt in Bludenz, für deren künstlerisches Programm Musikverein Lustenaumit neuem Vorstand lustenau Vergangenen Samstagabend trafen sich die Musikanten des Musikvereins Lusten­au zum... Wenn ein Witz den nächsten jagt Feldkirch Obwohl es österreichisch klingt, gehört Südtirol seit dem Jahr 1921 zu Italien. Es krachte im Kreisverkehr dornbirn Der Lindaupark zieht viele Einkaufsfreudige an. BREGENZ Mit den Schneemassen der letzten Tage kommen auch schweißtreibende Pflichten auf die... Götzis Hausherr und Direktor Thomas Rothmund fand passende Grußworte... BREGENZ In ihrem Meisterkonzert entführen die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Ereignishorizont imBildungshaus Batschuns Zwischenwasser Am Donnerstag vergangener Woche fand im Bildungshaus Batschuns die Eröffnung der... Rockiger Spendenerfolg Mäder Nach dem Jubiläums-konzert 2017 anlässlich des 20. Jahrestags der Gründung der White... Bürs budgetiert heuer13,5 Millionen Bürs Einstimmig beschloss die Bürser Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung den... Einzigartiges Familientreffen Meiningen Der Elternverein Einzigartig für Menschen mit Behinderung lädt am Freitag, 25. Jänner,... Der Volleyballnachwuchs probt Feldkirch Der Sparkassencup der Nachwuchsvolleyballer bringt am 19. und 20. Jänner 13 Teams aus... Wie man Kinder in der Trauer gut begleitet Dornbirn Krankheit und Tod im nahen Umfeld machen oft selbst hilflos. Am Freitag, 25. Jänner, geht’s im Reichshofsaal närrisch-musikalisch zu, wenn ab 19.30 Uhr die Rheintalische Musikschule zum Faschingskonzert aufspielt. Kinderorchester, Jugendsinfonietta und große Sinfonietta spielen zeigen ihr Können. Gemeinde BORG Werkstatt lud zum Jubiläumskonzert Andreas Duscha: „Auch die kaputte Uhr . . .“ Galerie allerArt, Bludenz Montag bis Freitag:8 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr Den Ruhestand aufdrei Säulen gestellt lustenau 17 Jahre war Hans-Dieter Grabher Lustenaus Gemeindechef. FUSSACH Ein besonders aktuelles Thema stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde... BORG Lauterach rüstet Labor für Natur-Wissenschaft-Technik Lauterach Am Wochenende lud das BORG Lauterach zum Tag der offenen Tür – und konnte dabei als... Wohlklingende Bilanz Bludenz Die Stadtmusik Bludenz lud dieser Tage zu ihrer Jahreshauptversammlung ins Zemma und nutzte... Schülerinnen versus Plastik Bludesch, Fontanella „Es ist uns wichtig, dass unsere Arbeit auch einen gemeinnützigen Sinn macht“,... Mit Musik, Tanz, Halligalli und Sicherheit ins neue Vereinsjahr Rankweil Mehr als 120 Vereine gibt es in Rankweil. Dornbirn rückt Thema Pflege in den Fokus dornbirn Ein eigenes Krankenhaus, zwei städtische Pflegeheime, ein gut funktionierender... Der EC Bregenzerwald steht im „Final-Four“ Andelsbuch, Dornbirn Im Entscheidungsspiel um den Einzug in das „Final Four“-Turnier, in dem es um dem Titel... Was über Bord geht –und was bleibt FELDKIRCH Zwei besondere Schriftsteller eröffneten das Literaturjahr im Theater am Saumarkt: Während... Kultur und Geselligkeit am „Sonntag Nachmittag“ Götzis Mit Auftritten bekannter und beliebter Künstlerpersönlichkeiten startet das Bildungs- und... Traditioneller Brennertreff in Altach Am Samstag lädt der OGV Altach zum Brennertreff in den Vereinsschopf. Mit zwei klaren Erfolgen starteten Montfortstädter ins neue Jahr. Österreichische Schülermeisterschaftenim Biathlon Schoppernau Nach der erfolgreichen Durchführung der Österreichischen Schülermeisterschaften im... Feuerwehr im EinsatzDornbirn Innerhalb kürzester Zeit gelang es der Feuerwehr, einen Containerbrand zu löschen. Hoher Besuch bei den E-Werken Frastanz FRASTANZ Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung besuchte kürzlich Landesrat Empfang für Gemeindebedienstete Marktgemeinde dankte und ehrte Mitarbeiter. LeinwandLoungeBLUDENZ Im Zuge der Veranstaltungsreihe LeinwandLounge wird am Mittwoch, 23. Jänner, das deutsche... Obmann Edgar FleischVizeobmänner... Mut machen, Courage zeigen, Protest anmelden FEldkirch Mut, Courage und Protest: Mit ihrem Frühlingsschwerpunkt 2019 widmen sich die Montforter... Genuss Region Österreich stellt im Wald Weichen für Zukunft Mellau, Egg Vor rund 15 Jahren hat sich in Oberösterreich die Initiative „Genuss Region“ formiert... Trachtengruppe stellt Weichen für Jubiläumsjahr 2020 lustenau Traditionell zu Beginn des neuen Jahres fand die Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe... Internationaler Faschingsumzug am Sonntag, 20. Jänner, – Bus fährt ins Dorf. 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Dezember 2018 Hallo, ich bin Luisa! Luca Hafneraus Dornbirn 30. Dezember 2018 Um 22.40 Uhr wurde ich im KH Dornbirn mit 2962 g und 51 cm... Damian-Kyrie Scheiberaus Lustenau 30. Dezember 2018 Nach Noel-Liam bin ich das zweite Kind von 24. Dezember 2018 Ich wog 3385 g und war 50 cm groß, als ich um 18.41 Uhr als... 9. Dezember 2018 Ich erblickte um 21.29 Uhr im LKH Bregenz das Licht der Welt,... 22. Dezember 2018 Als ich um 12.28 Uhr als erstes Kind von 24. Dezember 2018 Mit 4020 g und 54 cm kam ich um 15.58 Uhr im... 24. Dezember 2018 2920 g schwer und 51 cm groß war ich bei meiner Geburt um... 21. Dezember 2018 Mein großer Bruder Emilio freut sich mit 26. Dezember 2018 Bei meiner Geburt um 18.47 Uhr im Landeskrankenhaus Bludenz... 24. Dezember 2018 Meine Eltern Sonja und 26. Dezember 2018 Ich wog 3046 g und war 49 cm groß, als ich um 10.44 Uhr im... 26. Dezember 2018 Bei meiner Geburt um 12.15 Uhr im Landeskrankenhaus Bregenz... und Marco Kremmellustenau „Still und heimlich und ganz ohne Gäste, nur wir beide – Bräutigam und Braut, nicht... Fatma und Baris Isleyen lustenau, frastanz Gleich zu Beginn des neuen Jahres feierten ­Fatma Kocaoglu aus... und Sascha Wolffdornbirn Michelle Hofer aus Lustenau und Sascha Wolff... BEZAU Am 9. Dezember 2018 empfing Laura das heilige Sakrament der... Schwarzach Laura empfing am 23. Dezember 2018 das heilige Sakrament der... 26. Dezember 2018 Bei meiner Geburt um 23.09 Uhr im Krankenhaus Dornbirn wog... 27. Dezember 2018 Ich kam um 11.45 Uhr mit 4038 g und 53 cm im... 29. Dezember 2018 Ich erblickte um 6.31 Uhr als erstes Kind von 28. Dezember 2018 Bei meiner Geburt um 1.01 Uhr im Landeskrankenhaus Bregenz... 29. Dezember 2018 Als ich um 13.47 Uhr als erstes Kind von 30. Dezember 2018 Ich wog 3706 g und war 49 cm groß, als ich um 14.44 Uhr im... 28. Dezember 2018 Meine Eltern Angela Pußwald und... 26. Dezember 2018 Thomas freute sich mit Melanie Böhler... SV Lochau Stocksport Bei der am Wochenende in Dornbirn ausgetragenen 1. Landesklasse der... Ehrenfeier des Seniorenbund Lustenau seniorenbund lustenau Mitte Dezember fand im Reichshofsaal der traditionelle Adventnachmittag Seniorenbund... Großes Interesse am Infonachmittag HLW Feldkirch „HLW – hier läuft was“ – unter diesem Motto fand am Freitag, 11. Jänner, der... Emser Turnerschaftemser turnerschaft Bei der Weihnachtsfeier der Hohenemser Turnerschaft in der Sporthalle Herrenried... Abend der offenen Tür am BORG Götzis BORG Götzis Am Donnerstag, 24. Jänner, findet zwischen 19 und 22 Uhr am BORG Götzis ein „Abend der... Neujahrswanderung: „Auf den Spuren der Seligen Ilga“ Radteam perpedales Bestens ausgerüstet startete die Wandergruppe des Radteam perpedales unter der Führung... 4. Zielsportrunde in der Vorarlbergliga USG Andelsbuch Die USG Andelsbuch siegte gegen SG Frastanz mit 3:1. Jahresprogramm-Präsentation bei Jahreshauptversammlung PVÖ Hard Während draußen tiefster Winter herrschte, trafen sich die Mitglieder des... Die neue Vereinsspitze stellt sich vor naturfreunde dornbirn Die Ortsgruppe Dornbirn der Naturfreunde hat eine neue Vereinsspitze. Karate - Schnupperkurs für Väter und Kinder Vorarlberger Familienverband Wer möchte ihn nicht haben, den schwarzen Gürtel im Karate? Siv Mikalsen und Magnus EttlingSchruns Am 11. Jänner gaben sich Siv Mikalsen... Paulina Victoria Meieraus Nenzing Mathias Stefan Sicoeaus Bludenz 3. Dezember 2018 Bei meiner Geburt im LKH Feldkirch wog ich 1500 g und war... Elina Amannaus Schnifis 19. Dezember 2018 Ich erblickte im LKH Bludenz das Licht der Welt. Nadja Juenaus Tschagguns 23. Dezember 2018 Ich bin nach Sarah das zweite Kind... Ayaz Tasdemiraus Feldkirch 23. Dezember 2018 Mit 4020 g und 54 cm kam ich im LKH Feldkirch zur Welt. Marco Bence Kovacsaus Lauterach 24. Dezember 2018 Ich kam als erstes Kind vonStefanie... Laurin Keßleraus Dafins 1. Dezember 2018 Mein großer Bruder Emilio freute sich mit meinen Eltern,... Lukas Franzelinaus Nenzing 21. Dezember 2018 Als ich im LKH Bludenz um 17.53 Uhr das Licht der Welt... Fabian Wehingeraus Vandans 28. Dezember 2018 Ich wog 3210 g und war 50 cm groß, als ich am 28. Dezember... David Almbergeraus Lorüns 25. Dezember 2018 Ich erblickte im LKH Bludenz um 21.17 Uhr das Licht der Welt,... Irma Mülleraus Buch 28. Dezember 2018 Ich erblickte im LKH Bregenz um 01.01 Uhr das Licht der Welt. Yusuf Keskinaus Bludesch 1. Jänner 2019 Ich bin nach Elyesa das zweite Kind von Ronja Suntesic Hermannaus Schlins 1. Jänner 2019 Als drittes Kind meiner Eltern, Petra... Lea Nöblaus Muntlix 1. Jänner 2019 Als drittes Kind von Petra und... Aurel Georg Fleischaus Schruns 25. Dezember 2018 Ich kam als erstes Kind von Matilda Bickelaus Sonntag 26. Dezember 2018 Ich kam als erstes Kind von Adrian Walteraus Thüringen 24. Dezember 2018 Als ich im LKH Bludenz um 21.15 Uhr auf die Welt kam, wog ich... Lena Wiesneraus Lech 27. Dezember 2018 Meine Eltern, Franziska und Rafael Galehraus Nüziders 29. Dezember 2018 Als ich im LKH Bludenz um 7.59 Uhr das Licht der Welt... NÜZIDERS Am 12. Jänner wurde Rosalie Vögel, das dritte Kind von nüziders In der St. Vinerkirche erhielt am 29. Dezember Leon Passenegg,... Ludesch Am 25. November erhielt Frederik in der Kirche St. Sebastian in... Schwarzach Laura empfing am 23. Dezember das heilige Sakrament der Taufe. Burcu Polat und Erdin Gürdap dornbirn Mit einem schnellen Hochzeitswagen, einem Ford Mustang, kam der Bräutigam am 18. Jänner... Serpil und Kanber Ipek dornbirn Am Freitag, 18. Jänner, führte Kanber seine Braut Liam Lampertaus Satteins 4. Jänner 2019 Ich kam als erstes Kind vonNadine... Leo Christian Scheibenstockaus Nenzing 6. Jänner 2019 Ich kam als erstes Kind vonSarah... Lenia Rosa Vergotaus Vandans 5. Jänner 2019 Als zweites Kind meiner Eltern, Benett Baaraus Feldkirch 4. Jänner 2019 Bei meiner Geburt im LKH Feldkirch um 13.03 Uhr, wog ich Michelle Hofer und Sascha WolffLustenau Genau vor zehn Jahren haben sich ihre Wege gekreuzt. Offene Jugendarbeit vorarlberg Von Mo., 11. bis Fr., 15. Februar findet das legendäre Ski- und Snowboardcamp der Offenen... Patricia Schorn und Stefan Pecina BLudenz Am 4. Jänner tauschten Patricia Schorn und Bregenzer Faschingsgesellschaft Am Freitag, den 25. Jänner 2019 findet im Festspielhaus Bregenz der 50. Gildenball unter... Melih Kocaus Feldkirch 25. Dezember 2018 Meine Geschwister Berna, Melek und... Annika Jentschaus Götzis 26. Dezember 2018 Ich bin um 21.21 Uhr im Krankenhaus Dornbirn geboren. Paul Keckeisaus Dafins 25. Dezember 2018 Meine Eltern Martina Klien und... 24. Dezember 2018 Als ich im LKH Bludenz das Licht der Welt erblickte, wog ich... 24. Dezember 2018 Mit 4020 g und 54 cm kam ich im LKH Feldkirch zur Welt. 3. Dezember 2018 Ich bin nach Tania Maria das... Johannes Walter Dietrichaus Schnepfau 14. Dezember 2018 Ich erblickte im LKH Bregenz um 18.58 Uhr das Licht der Welt. 21. Dezember 2018 Mein großer Bruder Emilio freut... Liah Theresia Vogtaus Feldkirch 25. Dezember 2018 Meine Eltern Selina Vogt und Mitteldrittel macht den Unterschied EHC Montafon Keinen Schönheitspreis, dafür aber drei Punkte bringt das 4:2 (1:0; 3:0; 0:2) gegen EHC... Samanta Maya Naeaus Schnifis 31. Dezember 2018 2950 g schwer und 49 cm groß war ich bei der Geburt im LKH... 1. Jänner 2019 Meine Schwester Elyesa freute sich... Joshua Steven Ellensohnaus Schlins 31. Dezember 2018 Ich bin nach Sara Jo das zweite... Magdalena Nachbauraus Meiningen 1. Jänner 2019 Als ich im Landeskrankenhaus Feldkirch um 5.12 Uhr zur Welt... Aldon Januziaus Frastanz 27. Dezember 2018 Ich bin nach Alenda das zweite... 28. Dezember 2018 Ich kam nach Leonard und 1. Jänner 2019 Mit 2885 g und 46 cm kam ich im Landeskrankenhaus Feldkirch... Lena WiesnerLech 27. Dezember 2018 Meine Eltern Franziska und 1. Jänner 2019 Ich kam nach Iannis und Aaron Hartmannaus Zwischenwasser 27. Dezember 2018 Bei meiner Geburt im Landskrankenhaus Feldkirch wog ich 3160... David Madleneraus Viktorsberg 31. Dezember 2018 Mit 2060 g und 45 cm kam ich um 22.22 Uhr im... Samuel Margreiteraus Feldkirch-Tosters 29. Dezember 2018 Nach Diego bin ich das zweite Kind... Bürgermusik Höchst Am 1. Dezember 2018 fand das Benefizkonzert der Höschter Mini- und Jungmusig gemeinsam mit... Weihnachtszeit mit der Feldkircher Liedertafel Feldkircher Liedertafel Großen Beifall gab es für die „Liedertafel Neu“ unter der Führung der ambitionierten... Pizzalieferung „us dr Gondl“ Muttersberg Seilbahn In Folge 106 der TV-Serie „us dr Gondl“ hat Andreas Seeburger... der Seligen Ilga“Radteam perpedales Bestens ausgerüstet startete die Wandergruppe des Radteam perpedales unter der Führung... Adventfahrt zu Kastelruther Spatzen Seniorenclub Bludenz Adventsfahrt zum Weihnachtskonzert mit den Kastelruther Spatzen – 48 Mitglieder des... Feuerwehr Bludesch Kommandant Martin Plangg begrüßte am Samstag den 12.01.2019... Agility Ländlecup 2018 Hundesportverein RANKWEIL/Sektion Agility Preisvergabe zum Agility Ländlecup 2018 für Vorarlberg und Tirol. Blutspendedienst Feldkirch Die Blutspendeaktion in Mäder, Johann Josef Ender Saal am 18. Dezember war ein toller... Kunst-Auktion zugunsten Jugend- zentrum FeldkirchOffene Jugendarbeit Feldkirch Ein Artikel der Offenen Jugendarbeit Feldkirch: Art for Hugo Future. Besuch der Firma 11er Seniorenrunde Rankweil Am 9. Jänner besuchten 47 interessierte Rankler Seniorenründler die Firma 11er in Frastanz.
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
Supersportwagen erfahren mit allen Sinnen: Rennstrecke pur Motion Drive Sportwagenvermietung Liebknechtstr. 51 39108 Magdeburg +49 391 66264826 E-Mail Website Vogelgezwitscher am Morgen, letzte Nebelschwaden werden von der Sonne verjagt und das Grün der saftigen Wiesen bildet den Kontrast zum strahlend blauen Himmel. Doch dann: Nach kurzem Sirren erwecken ein paar Anlasser insgesamt 17,2 Liter Hubraum und 1.785 PS zum Leben! Von Idylle keine Spur mehr. Motorsporterfahrene Insturktoren versuchen zunächste jedem Teilnehmer den ängstlichen Respekt vor den Preziosen des Automobilbaus zu nehmen – mehr oder minder erfolgreich ... Dann ist es soweit: Unter ohrenbetäubendem Gebrüll verlassen die flachen Flundern das Fahrerlager und demonstrieren ihren Piloten eindrucksvoll, was „Grenzbereich“ wirklich bedeutet – das alles natürlich unter der Obhut eines persönlichen Instuktors. So enden die Fahrten nicht nur mit unzähligen grinsenden Gesichtern, sondern auch mit dem Resultat einer deutlich verbesserten Fahrzeugbeherrschung bei den Teilnehmern. Um den Tag gestärkt zu meistern wird während der gesamten Verasntaltung für das leibliche Wohl gesorgt. Als Andenken gibt es für jeden Rennfahrer eine HD-Aufnahme aus dem Cockpit mit dazu, um sich noch lange an dem Rennstreckenerlebnis zu erfreuen. Liebknechtstr. 51, 39108 Magdeburg, Deutschland +49 391 66264826 a.otto@motion-drive-vermietung.de
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
„Mit dem Lastenrad konnte ich endlich auf Wochenmärkten und Events in ganz Berlin teilnehmen und meine vegetarischen Knödelspezialitäten als Streetfood anbieten. Gerade in Berlin ist das Lastenrad das zuverlässigste Fortbewegungsmittel und kann den dichten Stadtverkehr etwas entlasten.“ Ellen Braun - Consulting Coaching Training, Würzburg „Viele Fahrten innerhalb von 20 km werden – bei trockenem Wetter – mit dem Lastenrad gut gemeistert. Die Unternehmen sind begeistert, wenn wir mit dem Rad zur Beratung kommen. Und schon sind wir mitten drin in der Diskussion zum Change und zu einem anderen Mindsetting.“ „Wir haben das Lastenfahrrad genutzt, um unsere selbstgebrauten Biere zu den verschiedenen Getränke- und Supermärkten zu bringen. Das hat für positives Aufsehen gesorgt, ist ökologisch und hält mich und meinen Brauer fit. Wir werden uns ein Lastenrad zulegen!“ Reiner Willinger Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Saarbrücken „Während das Lastenrad anfangs noch recht ungläubig betrachtet wurde, kristallisierten sich doch recht schnell die Vorteile heraus und es wurde innerstädtisch gerne genutzt. Für das nächste Jahr ist die Anschaffung eines dienstlichen Lastenrades auf jeden Fall in der Planung. Wir können nur jedem empfehlen, selbst ein Lastenrad zu testen!“ „Für unsere Weinschule benötigen wir jede Menge gute Weine und Speisen. Die Einkäufe auf den Biomärkten machen viel mehr Spaß mit dem Lastenrad und zusätzlich fällt die Parkplatzsuche weg. Und das Beste dabei ist, dass die Wege glücklicherweise durch das Grüne führen. Da fühlt sich die Arbeitszeit wie Urlaub an!“ Quellenhof Immobilien, Pulheim „Als Immobilienmakler mit Lastenrad konnte ich einige Kunden bei Besichtigungsterminen überraschen: Laptop, Aktenorder und Kameraequipment passten allesamt in den ‚Kofferraum‘. Man war direkt im Gespräch mit vielen Leuten. Das ist eine sehr umweltfreundliche und gute Alternative zum Auto! Auf Kurzstrecken ist das Lastenrad auf jeden Fall mein Favorit!“ Walderlebnis Emsland, Lingen (Ems) „Ich bin Waldpädagogin und begeistert von dem Lastenradtest! Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei uns eine wichtige Rolle. Mit dem Lastenrad konnte ich oftmals auf das Auto verzichten und zeigen, dass es auch ohne Pkw funktionieren kann!“ Onkel Philipps Spielzeugwerkstatt, Berlin „Die Bewegung, die frische Luft und das Bewusstsein, die Umwelt zu entlasten, tun gut. Es gibt vielfach auch Möglichkeiten, verkehrsreiche Straßen zu meiden und Wege zu finden, auf denen Radfahren sogar Erholung bietet! Ich kann jedem nur empfehlen, so viel wie möglich auf das Fahrrad umzusteigen.“ Radio-Manufaktur, Augsburg „Begeistert hat mich, wie stressfrei man mit dem Lastenrad bis vor die Haustüre des Kunden kommt. Viel entspannter und schneller als mit dem Pkw. Außerdem können Werkzeuge und Reparaturgeräte gut und sicher transportiert werden. Ohne Lastenrad geht es bei mir nicht mehr.“ „Danke, dass wir dieses tolle Rad testen dürfen. Keine lästige Parkplatzsuche, man kann direkt vor die Gebäude fahren und hat kürzere Wege. Die abschließbare Transportbox ist super praktisch. Die Kolleginnen und Kollegen sind so begeistert, dass die Anschaffung eines Lastenrades fest geplant ist.“ Frl. Diehl Karamell, Koblenz „Für uns als urbane Manufaktur hat die Teilnahme am Projekt viel Beweglichkeit, Spontanität und auch Spaß in der Stadt gebracht. Ein richtiges Projekt zur richtigen Zeit!“ ELTAK Elektrotechnik A. Kraus, Bergisch Gladbach „Über 1000 km bin ich bereits mit dem Rad gefahren und es geht besser als ich dachte. Kleine Reparaturen, Materialbeschaffung und Kundenbesprechungen sind ohne Stau und Parkplatzsuche zu bewältigen. Auch längere Wege lassen sich ohne großen Zeitverlust durchführen. Nicht alles ist einfach umzusetzen, aber gerade der Spaß bei der Fahrt mit einem S-Pedelec ist etwas Besonderes. An einer Entlastung der Städte kommen wir sowieso nicht vorbei, daher ist es interessant die neuen Möglichkeiten bereits auszuprobieren.“ Beste Auswahl Online Shop, München „Das Lastenrad habe ich für die Fahrt zu meinem Lager (Vertrieb eines Online Shops) verwendet, um die täglichen Pakete zur Post oder zum Kunden zu bringen. Mein Resümee: E-Bike fahren mit dem Beruf zu verbinden ist eine großartige Sache. Mir ist es gelungen, den täglichen Stress des Autoverkehrs abzulegen. Ich habe das Gefühl, einen großen Beitrag für die Umwelt zu leisten, auch wenn ich während des Tests nicht in allen Situationen auf meinen Pkw verzichten konnte.“ „Bei uns in der Handwerkskammer Wiesbaden wurde das Lastenrad überwiegend von den Haustechnikern genutzt. Für Post, Werkzeug oder Ersatzteile gibt es regelmäßig Austauschbedarf zwischen unseren drei Standorten im Stadtgebiet. Die Wege sind auf jeden Fall schneller oder genauso schnell wie mit dem Pkw zu fahren, dabei zusätzlich umweltfreundlicher. Selbst habe ich das Lastenrad für Kundenbesuche getestet. Es lässt sich gut handhaben und einiges transportieren. Man ist flott unterwegs, spart Zeit und findet immer einen Parkplatz.“ Dominik Polatschek Stadtverwaltung Singen Fachbereich Bauen, Singen „Ich bin Bote in der Stadtverwaltung Singen und habe das Lastenrad täglich auch bei Wind und Wetter genutzt. Es ist die umweltfreundlichste Alternative zum Auto, ich bin sogar schneller unterwegs und kann ohne lästige Parkplatzsuche vor Ort be- und entladen. Toll war die abschließbare Box mit wirklich viel Stauraum, ausreichend sogar für unsere gesamte Weihnachtspost.“ Pauluskirchengemeinde, Berlin-Lichterfelde Energietechnik M.Hänsch, Düsseldorf „Ich bekam beim Lastenradtest das einspurige Cargobike ‚Radkutsche Rapid‘. Vorteilhaft ist die Kombination des Allrad-Antriebs aus durchzugsstarken Frontnabenmotor und Heckpedalantrieb auf unbefestigten Wegen, bspw. Baustellen-Zufahrten. Ein wendiges Fahrzeug mit viel Spaßfaktor und positiven Image.“ Yencago - Die Rhythmusschule „Das Projekt halte ich absolut für sinnvoll. Mein Lastenrad war sehr auffällig. Die Leute haben natürlich alle das große Teil angeschaut. Eigenwerbung auf dem Rad wäre schöne gewesen. So hätten die Leute direkt gesehen, wofür es eingesetzt wird. Dadurch bekommt es eine sofortige Vorstellung in den Köpfen der Menschen. ‚Aha- dafür kann es genutzt werden.'“ „Bierlieferungen unkompliziert und schnell im Kiez realisieren – dafür wollten wir bei Berliner Berg ein Lastenrad testen!“ „Als Hausmeister der Stadt Hameln, in der Abteilung „Familie und Soziales“, möchte ich Ihnen gerne mitteilen, dass ich mit dem Lastenrad sehr zufrieden bin! Die Parkplatzsuche hat ein Ende und mir ist es möglich mein Werkzeug unkompliziert zu transportieren. Mein Beschaffungsmateriel sowie weitere Einkäufe lassen sich ebenfalls bequem von A nach B bringen.“ Werner Schuehgraf livQ AG, Neuried „Die Fahrten zwischen unseren drei verschiedenen Produktions- und Lagerplätzen versuche ich stets mit dem Fahrrad zu bewältigen. Das Transportvolumen ist da aber sehr begrenzt. Mit dem Lastenrad hatte ich da ganz andere Möglichkeiten und konnte die Pkw-Nutzung weiter stark einschränken. Der Transport von sechs Trägern Bier war problemlos möglich – und kam bei den Kunden sehr gut an. Ich werde den Lastenradverkehr sicher weiter ausbauen.“ Jost Presuhn August Presuhn GmbH & Co. KG Wunstorf Problemlose Abwicklung der Anlieferung/Abholung und das Lastenrad-Team ist für Fragen immer erreichbar. Alles in Allem ein „schönes Ding“ und zum Testen für einen Euro am Tag eine ganz tolle und günstige neue Erfahrung. Ich werde mir, zur Erweiterung des Fuhrparks, ein Lastenrad zulegen! Oskar K. L. Wolf „Der Lastenradtest war für uns ein Erfolg mit Anspruch – wir möchten uns demnächst ein eigenes Lastenrad mit E-Motor anschaffen. Wir konnten durch den Einsatz des Lastenrades bei unseren Kunden mit ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten trumpfen. Wir bedanken uns herzlich für die Leihgabe.“ planetz Architekten, München „Als Architekten und Designer haben wir viele Auftraggeber in unserer Stadt München. Dank des Lastenrades transportieren wir Akten, Pläne, Modelle und Muster schneller und flexibler zu unseren Terminen. Kein Stau, keine Parkplatzsuche, keine Verspätung … Vielen Dank für diese Testmöglichkeit – wir werden ein Lastenrad anschaffen.“ Lentfer Filmproduktion, Bonn 764 Teilnehmer 14U Computer 40625 Düsseldorf 25p cine support GmbH 10407 Berlin [p3]-werkstatt 79100 Freiburg abcdruck GmbH 69123 Heidelberg Adler Gebäude Service GmbH 26382 Wilhelmshaven Amares Naturkindergarten e.V. 50935 Köln Amt Büchen 21514 Büchen Amthor GmbH 97421 Schweinfurt Anderer Baumschnitt 76337 Waldbronn Andreas Gorgs 76227 Karlsruhe Andressen Batterien 27356 Rotenburg André Wirsig 01445 Radebeul Anwaltskanzlei Brause 15344 Strausberg Anästhesiepraxis Schreiber 53115 Bonn Artilux 53175 Bonn B und B Achtern Bäuken GbR 17207 Bollewick Ot Wildkuhl Bar Rhinoceros 10437 Berlin Bau und Möbeltischlerei Olaf siekmann 28207 Bremen Baugeschäft Heiko Heiken 26571 Juist Baumpflege Janosch Heimbucher 26209 Hatten Bauspielfarm Recklinghausen 45665 Recklinghausen Bayerische Architektenkammer 80637 München BBS Papenburg (Hauswirtschaft und Soziales) 26789 Papenburg Benedikt Mittermayr 82216 Maisach Bennet Janz Kurier (Funkpiloten Hamburg) 20148 Hamburg Berges-Druck 59065 Hamm Bert Stroje 26340 Neuenburg Berufliche Schule BS27 20359 Hamburg Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf v. Berlin, Fachbereich Grünflächen 14160 Berlin Bialluch Coaching und Beratung 28201 Bremen BikeTaxi 4 Media GmbH 10405 Berlin Biohof Stadt Land Gemüse 50259 Pulheim Bioladen Goldbrunnen 88069 Tettnang birnbaum media.lab UG 04177 Leipzig BiteSurfing UG 80798 München Brauhaus Goslar, Inh. Odin Paul e.K. 38640 Goslar Buchhandlung Untiedt 65366 Geisenheim BUERO AREA453 22453 Hamburg Bund Deutscher PfadfinderInnen Main-Taunus 65824 Schwalbach Im Taunus Bund für Umwelt und Naturschutz Kreisgruppe Düsseldorf 40229 Düsseldorf Butter-Ecke Kaffeehaus GmbH 10437 Berlin Bäckerei Wiedemann 83646 Bad Tölz Bürk Baumarbeiten 76698 Stettfeld Büro Achter April 86161 Augsburg Büro für Gestalten 73728 Esslingen Büro Lebensraum zukunft UG 24105 Kiel Cafe Sued Bonn 53115 Bonn Café karlkutta 76137 Karlsruhe Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. Stromspar Check 13585 Berlin Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V. - Stromspar-Check 22111 Hamburg Cerd Rechtien Schornsteinfegermeister 49638 Nortrup CERTUM Transport- u. Dienstleistung- GmbH 40699 Erkrath Chargery GmbH 10119 Berlin Charming Boxes 50321 Brühl CLAC 52066 Aachen Coase Kohl und Meis GbR 54655 Aachen Contineo Buchhandung 99086 Erfurt CVJM München e.V. 80336 München Cycle Logistics CL GmbH 12205 Berlin David Przybilla 12629 Berlin Delang Möbel Raum design 30451 Hannover Der Charmeur 50933 Köln der dienstleister 24113 Kiel Deutsche Tafelkultur e.V. 60322 Frankfurt Deutsches Zentrum für Luft - und Raumfahrt e.V. 82234 Weßling Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Antriebstechnik, Abteilung Triebwerksakustik (AT-TRA) 10623 Berlin Diakonisches Werk Wiesbaden 65185 Wiesbaden Die Blumenbinderei Probst 38102 Braunschweig Die Klinge 44139 Dortmund Die Physiohainer 10249 Berlin Die Schreiner 39106 Magdeburg Die Werkkiste / Krautwald und Trölsch GmbH 22767 Hamburg digipaed multimedia 50827 Köln Dings e. V. 44147 Dortmund Dold Solarenergie 81827 München Dorian-Vasco Nagel 30167 Hannover Dreiradkurier, Leisenberg und Waldstein GbR 60318 Frankfurt DUIS Service GmbH 29223 Celle Eiscafé Italia Hasbargen Zanette Gbr 26639 Wiesmoor Elblogistik GmbH 22085 Hamburg Elektro - Eichler 10243 Berlin Elektro Stollberg 99089 Erfurt Elektrobau Claus Meyerhöfer 91710 Gunzenhausen Elektroservice Aichinger 51061 Köln Elektrotechnik Schöneweis 50765 Köln Ellen Braun Consulting.Coaching.Training 97076 Würzburg ElVedico 34596 Bad Zwesten endorphina Backkunst GmbH 12059 Berlin energetische Sanierung Kürschner 53347 Alfter Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis gGmbH 50169 Kerpen-Horrem Energiewende Oberland - Bürgerstiftung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung 82377 Penzberg Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm 89077 Ulm Ev. Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof - Bildungszentrum Jugendarbeit e.V. 42697 Solingen Ev. Kirchengemeinde St.Augustin 53757 Sankt Augustin Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel 26316 Varel Ev.-Luth. KirchengemeindeWinterhude-Uhlenhorst 22085 Hamburg Ev.luth. Kirchengemeinde St.Martini zu Bremen-Lesum 28717 Bremen Event-K 10315 Berlin F-Punkt Maschinenbau 50827 Köln Fa. Andreas Ulrich, Schornsteinfegermeister u. Energieberater HWK 75334 Straubenhardt Fa. MADVERTS Werbetechnik 82234 Weßling Fa. Quo Vadis GmbH und Co. KG 51465 Bergisch Gladbach Fa. Stefan Neubert 38122 Braunschweig Fahrradverleih Wilhelmsburg 20097 Hamburg Fahrwerk Kurierkollektiv 10249 Berlin fairzweigt baumpflege 10999 Berlin faktor m - Büro für Gestaltung und Konstruktion 39104 Magdeburg Farmmade Munich (www.farmmade.de) 85464 Finsing Fettschmelze 76131 Karlsruhe Film+TV Consulting 50859 Köln Finanzamt Hersbruck 91217 Hersbruck Firma Konrad Herz, Inh. Maria Hoffmann-Herz 45891 Gelsenkirchen Fitnesstraining Eva Amedick 81545 München Fliesen-Center GmbH 27793 Wildeshausen Fliesenlegermeisterbetrieb André Schichter 51373 Leverkusen Florian Bassler -Gaststätte ILSE- 66123 Saarbrücken Folienwerkstatt 64823 Groß-Umstadt Foodsharing Bremerhaven 27568 Bremerhaven Freeway Kurierservice 55122 Mainz Freeworker GmbH 82205 Gilching Freiberiflich 81677 München freiberufliche Hebamme, Studierende 33613 Bielefeld Freiberuflicher Künstler Jens Besser 01159 Dresden Freier Mitarbeiter im kirchlichen Medienwesen 41169 Mönchengladbach Freitagsküche UG 60329 Frankfurt Friseur Team Burgberg 88662 Überlingen Fundort GmbH 50678 Köln G.Rasch GmbH 42289 Wuppertal Garten- und Landschaftsbau J. Post 90763 Fürth Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau 88131 Lindau gbm modellbau gmbh 64295 Darmstadt gestaltungssache 24340 Eckernförde Getränke Vögt 79843 Löffingen GKN Sinter Metals Components GmbH 53177 Bonn Gleis-D 30165 Hannover Gourmets for Nature 50677 Köln Grünzeug GmbH 93053 Regensburg Gutshaus Pohnstorf GbR 17166 Alt Sührkow Gödde-Beton GmbH 59329 Wadersloh Handelsagentur Ilse Frohnel 30173 Hannover Hannas Haarrad 22761 Hamburg Hansestadt Lübeck 23560 Lübeck Hartwig Wennemer GmbH 28237 Bremen Hausverwaltung Hildebrandt 12051 Berlin HEG Engineering GmbH 20255 Hamburg Hegel Gebäude-und Spezialreinigung 44263 Dortmund Heinz Jirout Dipl. Ing. Architekt 10783 Berlin Heißer Reifen Kurier- und Postdienstleistungen 44135 Dortmund Helmholtz-Zentrum Geesthacht GmbH 21502 Geesthacht Helmut Kramer Fotografie 49809 Lingen Henstedt-Ulzburger Nachrichten 24558 Henstedt-Ulzburg Hercules Bäckerei 40476 Düsseldorf HLRS 70569 Stuttgart Hochschule Osnabrück 49090 Osnabrück Hochschule Osnabrück - Interaction Design Labor sowie Medienlabor 49076 Osnabrück Hochschule Weihenstephan Triesdorf 85354 Freising Holzverarbeitung Johannes Faust 30159 Hannover Horst Bode Import-Export GmbH (Bode Naturkost) 21031 Hamburg Hostel im Medizinerviertel 06112 Halle Hune Heizung Lüftung Sanitär GmbH 49084 Osnabrück Härer Holzbau GmbH 73655 Plüderhausen Hösch und Partner GmbH 60325 Frankfurt IB-Kroschl Solartechnik, 81673 München IHK Rhein-Neckar 68161 Mannheim Im startup (Handwerker und Hausmeister Service Nagel) 50996 Köln Imkerei Ulrich Hirning 68723 Oftersheim ImNu – KurierKollektiv Dresden UG (haftungsbeschränkt) 01067 Dresden Ingenieurbüro Grünheier 38104 Braunschweig Innenausbau Kuppinger GmbH 76185 Karlsruhe Inselgemeinde Juist 26571 Juist Interessengemeinschaft Untere Berger Straße IGUB e.V. 60316 Frankfurt ISW Technik 65203 Wiesbaden J.Clauss GmbH 81379 München Jade Hochschule Oldenburg Wilhelmshaven Elsfleth 26389 Wilhelmshaven Jan Fels 26316 Varel JD Montage 10999 Berlin Jobcenter Dortmund 44120 Dortmund Jobrad GmbH 79098 Freiburg Johann Bruckmoser GmbH 81247 München Johannes Zappe Fotografie 10997 Berlin John's Ketchups 21107 Hamburg Kaminkehrermeister Raschke bei Fröschl 82205 Gilching Karotte essen für kinder 26135 Oldenburg Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH 44139 Dortmund Katholische LandvolkHochschule Oesede e.V. 49124 Georgsmarienhütte Kay Bertram Beratung und Service 12207 Berlin KEEA Klima und Energieeffizienz Agentur 34121 Kassel KEG Karlsruhe Event GmbH 76131 Karlsruhe Kesselhof e.V. 70195 Stuttgart KielRegion GmbH 24118 Kiel Kinder BetreuungVilla Sonnenschein 38104 Braunschweig Kinderring Berlin e.V. 10435 Berlin Kirchzartener Bücherstube GmbH 79199 Kirchzarten Kirschke Garten- und Landschaftspflege 28211 Bremen Klartext PR 86152 Augsburg klartext. 46509 Xanten Klassik Stiftung Weimar 99423 Weimar Klavierhaus Helmich GbR 27283 Verden Kolabri Getränke 64285 Darmstadt Kolpingsfamilie Emsdetten 48282 Emsdetten Konstanza Naturkost 10707 Berlin KreativPause Ulm 89073 Ulm Kreja Service 22117 Hamburg Krüger,Münch,Stiller GbR 12055 Berlin Kulticus Promotion Reiner und Udo Stieldorf GbR 53115 Bonn Kultur im Beutel e. V. Verein zur Förderung kultureller Vielfalt 28199 Bremen Kundendienst 44287 Dortmund Körperzeit 79618 Rheinfelden Künstlerhaus Güterbahnhof 28195 Bremen Lambertz Objekt 50171 Kerpen Landesmusikakademie Niedersachsen Ggmbh 38300 Wolfenbüttel lari helbig 10437 Berlin LE Qrier fahrradkuriere.de 04229 Leipzig Lebenshilfe-Werk Norderstedt 22844 Norderstedt Leder Bremer GmbH 51465 Bergisch Gladbach Leonhardt gmgh +co kg 60327 Frankfurt Lindenbackt! Genossenschaftsbäckerei 30451 Hannover Linder GmbH 76133 Karlsruhe lintje KG 39104 Magdeburg Lokale Agenda 21 Offenbach am Main 63065 Offenbach Lola, der Loseladen - unverpackt einkaufen in Hannover 30171 Hannover LOVE kidswear 81547 München LVZ Logistik GmbH 04159 Leipzig M-Logistik GmbH 93055 Regensburg M. Friederichs 14129 Berlin Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn 65549 Limburg Mail Boxes Etc., Sehnem Business Services e.K. 63571 Gelnhausen Mainau GmbH 78465 Konstanz Makro-Service 56112 Lahnstein Malerbetrieb Rometsch 70839 Gerlingen MAN Truck und Bus AG / Abt. 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Peter Rochel 50670 Köln Obst- und Weinbaubetrieb, Brennerei Birgit Girod 79219 Staufen Oldenburg is(s)t.de 26127 Oldenburg Ordnung und Wahlamt Abteilung Lebensmittelüberwachung 59069 Hamm Original Unverpackt GmbH 10999 Berlin OSNA.BIKE 49074 Osnabrück PANORISTA Büro Rostock 18055 Rostock Petri GmbH 75015 Bretten Pharmary UG (haftungsb.) 10777 Berlin Photo Winzer 30952 Ronnenberg, Ot Empelde Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig 38116 Braunschweig Physiotherapie del Valle 55452 Guldental Physiotherapie in Polle 37647 Polle PIN Mail AGVorstand (COO) 10559 Berlin polsterei friedmann 90763 Fürth PoppàMidi UG 81541 München Portalworkers GmbH 83646 Bad Tölz Poststelle Verwaltung Groß Gerau 64521 Groß-Gerau Praxis für Kinderheilkunde 72213 Altensteig Prisma Fachhandels AG 42781 Haan Quellenhof Immobilien 50259 Pulheim Ralf Cortes und Jörg Lange Gbr 42105 Wuppertal Rattex Schädlingsbekämpfung GmbH 42657 Solingen Raum und Wein 60316 Frankfurt Raumausstattung 85521 Ottobrunn Rechtsanwaltskanzlei Gabriele Weißenborn 40589 Düsseldorf Rechtsanwaltskanzlei Niemann 27367 Sottrum Rechtsanwaltskanzlei Stadie 53902 Bad Münstereifel rené horns ELEKTROTECHNIK 25524 Itzehoe Restaurant BLAUER ESELMarke der GERMANOTTA GmbH 18055 Rostock Rohrdoc 26486 Wangerooge Ronny Heiden Transporte 18106 Rostock Rostock cykelbude / Christoph Neimög 18057 Rostock rutanatur GmbH 86150 Augsburg Sachen auf Rädern 60385 Frankfurt Samuel Schmidt - Klare Sache 39124 Magdeburg Sattlerei/Feintäschnerei 04416 Markkleeberg SCHIERRIEGER 20099 Hamburg Schleswiger Stadtwerke Umweltdienste 24837 Schleswig Schornsteinfegermeister 18437 Stralsund Schreinerei 50733 Köln Schreinermeister Hofmann 50827 Köln Schug GmbH 50735 Köln SeaRenergy Offshore Holding GmbH und Cie KG 20354 Hamburg Selbständig 84036 Landshut Selbständig + Fahrwerk Kurierkollektiv 10999 Berlin SicherheitsTechnik Limmer 30453 Hannover Solanitor Service 55411 Bingen Solawi KArotte e.V. 76297 Stutensee sonith UG 97076 Würzburg SPD Tempelhof-Schöneberg, 6. Abteilung Schöneberg city 10827 Berlin Spielaktion Mobifant 47804 Krefeld Spielcafé Bielefeld 33602 Bielefeld Stadt Bad Doberan 18209 Bad Doberan Stadt Frankfurt am Main 60311 Frankfurt Am Main Stadt Geldern Tourismus- und Kulturbüro 47608 Geldern Stadt Hameln 31785 Hameln Stadt Markdorf 88677 Markdorf Stadt RegensburgAmt für Informations- und Kommunikationstechnik 93047 Regensburg Stadt Rhede 46414 Rhede Stadtbetriebe Hennef AöR 53773 Hennef Stadtverwaltung Rauenberg 69231 Rauenberg Stadtverwaltung Wehr 79664 Wehr Stadtwerke Weiterstadt 64331 Weiterstadt StartWerk GmbH 65199 Wiesbaden Steinbildhauerei Kuhn 41462 Neuss Stemas AG 80333 München strathmann Elektrotechnik GmbH u co kg 49453 Wetschen Studentenwerk Potsdam 14473 Potsdam Studierendenwerk Darmstadt 64283 Darmstadt Suppen Cult, Suppen Bar 10405 Berlin sustainable and smart last-mile-logistics Start-up i-G. 48153 Münster Szykulla 63607 Wächtersbach Technische Universität Braunschweig, Projektgruppe Lehre und Medienbildung 38100 Braunschweig Technologiepark Heidelberg GmbH 69120 Heidelberg TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH 58239 Schwerte Teleportr GmbH 70376 Stuttgart Timo Griegoleit Einzelunternehmer 21339 Lüneburg Tischlerei Eckelmann 49597 Rieste Tischlerei Giefer 50321 Brühl Traumpferd 77652 Offenburg tricargo Björn FischerLogistik 22309 Hamburg Tuchwerk soers gGmbH 52070 Aachen turbopost GmbH 16816 Neuruppin Ubilabs GmbH 22769 Hamburg Umwelthaus Kassel e.V. 34117 Kassel Veidt Rahmenbau 65239 Hochheim VeloKitchen Dortmund 44145 Dortmund Veranstaltungsservice M. 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KG 23743 Grömitz Werner Musterer Kommunikation und Konzepte 30519 Hannover Westphal Maler GmbH 63263 Neu-Isenburg Widerker Beverages 70173 Stuttgart Wieland Medien 04177 Leipzig Wiese backwaren GbR 16225 Eberswalde Worring Dach+Solar GmbH 42699 Solingen WUKANTINA - Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendlich im Barnim e.V. 16359 Biesenthal www.spielmaterial.de 41065 Mönchengladbach Wärme24 GmbHundCo KG 50226 Frechen Yoga und Meditation 86152 Augsburg Zahnarztpraxis Dr. Plötz 85354 Freising ZEBAU GmbH 22767 Hamburg ZEGG gGmbH 14806 Bad Belzig Zentralfotograf.de 04103 Leipzig Zerspanungstechnik 70794 Filderstadt Zimmerei Gebhard, Inh. Markus Bauer e.K. 90537 Feucht Zumfischerhaus 78462 Konstanz ÖKO-HANS Naturkost 81827 München
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. 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Juliana Gewächshaus Gärtner (5,83 x 3,68 x 2,87 m, Polycarbonat, Glasstärke: 10 mm, Silber/Schwarz) | BAUHAUS 5,83 x 3,68 x 2,87 m, Polycarbonat, Glasstärke: 10 mm, Silber/Schwarz Prod.Nr. 23797682 Das Gewächshaus Gärtner von Juliana besteht aus einem stabilen, rostfreien Aluminiumgestell mit einer Verglasung aus 3 mm Blankglas. Ideal für anspruchsvolle Hobbygärtner bietet das 21,4 m² große Gewächshaus genügend Platz, gute Arbeitsbedingungen sowie ein positives Raumgefühl. Die zweiteilige Stalltür kann separat geöffnet werden und sorgt für eine optimale Be- und Entlüftung. Das Gewächshaus Gärtner ist mit 6 integrierten, Aufstellfenster im Dachbereich ausgestattet. Eine rostfreie Drückergarnitur mit integriertem Schloss, 4 Ø 40 mm Fallrohre gehören ebenfalls zur Ausstattung. Zur fachgerechten Montage empfehlen wir den passenden Fundamentrahmen mitzubestellen. Bitte machen Sie sich vor dem Aufbau mit der Aufbauanleitung vertraut. 11;1079;1503143356
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. 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Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 01. bis 12.12.2015 | proM.U.T. Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 01. bis 12.12.2015 Veröffentlicht am 12. Dezember 2015 von Ulrich Schulze 01. bis 12. Dezember 2015 Bundestag: Rede von Dr. Karin Thissen (SPD) zur Schlachtung tragender Tiere Unter Rinder, Schweine, Politik, Tierschutz, top Der Beitrag Bundestag: Rede von Dr. Karin Thissen (SPD) zur Schlachtung tragender Tiere erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Antibiotika-Minimierung: Die große Angst vor der Kennzahl 2 In Hannover richteten der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) unddie Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ein Seminar zur Antibiotika-Minimierung aus. Tierarzt Rolf Nathaus vom Vet-Team Rekenberichtete dabei über seine Erfahrungen mit hohen Werten bei der Therapiehäufigkeit. Nächste Woche läutet die EU-Kommission den Prozess ein, in Europa künftig dieBehandlung von Geflügel-Schlachtkörpern mit Essigsäure zu erlauben. Bisher ist nur die Reinigung mit Trinkwasser erlaubt. Bereits im Jahr2013 hat die EU-Kommission die Reinigung von Rindfleisch-Schlachtkörpern mit Milchsäure erlaubt. Ebner lobt DBV-Forderung nach mehr Geld für den Ökolandbau Grünen-Agrarsprecher Harald Ebner findet es gut, dass der Deutsche Bauernverband denÖkolandbau mehr unterstützen will und eine Aufstockung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau auf 60 Mio. Euro fordert. Damitder Sektor aber wächst, brauche es Wissenszuwachs und massive Unterstützung durch die Agrarforschung. Hessen verleiht Tierwohl-Preis Hessen macht sich fürs Tierwohl stark. Staatssekreätrin Dr. Beatrix Tappeservom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat am Donnerstag drei Nutztierhalter ausgezeichnet,die durch ihre Haltungssysteme oder Managementmaßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes beitragen. Food Assemblys – Per Mausklick beim Bauern um die Ecke einkaufen Abonnement dradio.de – Umwelt und Verbraucher Autor Hutter, Ralf Die Nachfrage nach regional produzierten Lebensmitteln nimmt zu.Gleichzeitig kaufen immer mehr Menschen online ein. Diesen beiden Entwicklungen will ein neues Konzept aus Frankreich Rechnung tragen:die Food Assembly. Hier kann man sich Lebensmittel aus der Region online aussuchen und sie einmal die Woche an einem Sammelpunkt abholen. Hören bis: 18.06.2016 12:50 ‚Riesensauerei‘: PETA zeigt Landwirte an Ersteller af Unser gestriger Artikel über die gestellten Strafanzeigen derTierrechtsorganisation PETA gegen Landwirte sorgte auf Facebook für Aufregung. Als „Riesensauerei“ bezeichnete ein User das Vorgehen. Ersteller Dr. Olaf Zinke/agrarmanager Erstmals seit fünf Wochen ist die Schlachtmenge bei den Schweinen wieder unterdie Marke von einer Million gefallen. Für einen Preisanstieg hat der Angebotsrückgang jedoch nicht gesorgt. Unter Schweine, Fütterung, top Cambridge (aho) Speiseabfälle sollten in der EU wieder an Schweine verfüttertwerden. Das fordern jetzt Wissenschaftler der Universität von Cambridge in der Fachzeitschrift Food Policy. Nach den Ausführungen der Autorenkönnten so zwei Millionen Hektar Ackerland, welches bisher für die Produktion von Schweinefutter genutzt werden, wieder der Produktion vonmenschlicher Nahrung zugeführt werden. Der Beitrag Wissenschaftler plädieren für die kontrollierte Wiederverwertung von Speiseresten im Schweinetrog erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat dereuropäische Gesetzgeber im Bereich der Cross Compliance ab dem Jahr 2015 das sogenannte „Frühwarnsystem“ eingeführt. Dieses System ersetztdie bis Ende 2014 angewandte Bagatellregelung. Hilse warnt vor „stillem Rückzug“ bäuerlicher Familienbetriebe „Die wirtschaftliche Situation auf unseren Höfen übertrifft in ihrennegativen Ausmaßen alle bisherigen Erfahrungen“, schildert Landvolkpräsident Werner Hilse die aktuelle Einkommensentwicklung inder Landwirtschaft. Bakterielle Infektionen können bei Nutztieren noch wirksam mit Antibiotika bekämpftwerden. Allerdings werden die Behandlungen auch hier durch resistente Keime immer schwieriger. Die Liste der Herausforderungen zur Reduktionvon Antibiotikaresistenzen wächst. Bundesverwaltungsgericht: Bio-Metzger müssen zugesetzte Säfte kennzeichnen Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Donnerstag in dritterInstanz entschieden, dass Bio-Gemüsepulver und Bio-Gemüsesaftkonzentrat in Bio-Wurst ohne EU-Zulassung und Deklaration als Zusatzstoff nichteingesetzt werden dürfen. Kläger ist ein Bioland-Metzger aus Niedersachsen. DBV will Ökolandbau stärken In einem Positionspapier fasst der Bauernverband DBV die aktuellenHerausforderungen des Ökolandbaus in der Nachhaltigkeitsdebatte zusammen. Danach trägt der Ökolandbau den ökologischen Aspekten inbesonderem Maße Rechnung, muss sich aber in seiner Flächeneffizienz verbessern. Landesraumordnungsprogramm Niedersachsen ohne großflächige Moorentwicklung Die Kritik der niedersächsischen Landwirte am ersten Entwurf desLandesraumordnungsprogrammes (LROP) hat Früchte getragen. Der kürzlich vorgelegte überarbeitete Entwurf kommt eher einer völlig neuen Fassunggleich, fasst Landvolkpräsident Werner Hilse die Reaktion der Landwirte zusammen. „EEG wird zum Erneubare-Energien-Begrenzungsgesetz“ „Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums macht aus dem Gesetz fürden Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz, das den Ausbau begrenzt.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer desBundesverbands Erneuerbare Energie, das aktuelle Eckpunktepapier zur EEG-Novelle 2016. Bauernfamilie aus TV-Bericht fühlt sich von Fernsehkoch „ausgetrickst“ Die Bauern sollen und wollen sich der öffentlichen Diskussion stellen, soauch die Familie Kleinbielen aus Schwalmtal (Kreis Viersen). Der Mast- und Milcherzeugerbetrieb hatte dem Fernsehkoch Tim Mälzer für seinenARD-Lebensmittelcheck die Stalltüren geöffnet. Ersteller ee Die Tierrechtsorganisation hat in den letzten Wochen wieder Strafanzeigengegen Landwirte erstattet. Mit einem Geflügelhalter geht der Streit nun wohl vor das Landesgericht. Hier ein ein Überblick über die laufendenStrafanzeigen. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die Richtlinien fürBaugenehmigungen verschärft. Grund war ein Streitfall um einen Stallneubau. Laut einem Bericht im Weser Kurier haben erste Landkreisebereits reagiert. „Diese Urteile gelten landesweit für Ortslagen, deren Belastung höher liegt als der Grenzwert. Beschwerdebrief der Veterinäre wegen visueller Fleischbeschau Der niedersächsische Landesverband der Fleischfachassistenten hat sich ineinem Brandbrief an das niedersächsische Landwirtschaftsministerium, den Landkreis Cloppenburg und die Landwirtschaftskammer Oldenburggewandt. AfD fordert Stilllegungsprämie für Ställe Der Landesfachausschuss Landwirtschaft und Umwelt der AfDSchleswig-Holstein sieht einen sofortigen Handlungsbedarf in der deutschen Tierproduktion. Nahezu alle Schweine-, Rinder- undMilchviehhalter würden aufgrund stark sinkender Preise mit roten Zahlen arbeiten. Dazu Karl-Heinz Lenz, Vorsitzender des Fachausschusses Haben PETA-Aktivisten tote Hühner mitgebracht? Auf einem Geflügelbetrieb in Gerlingen haben Aktivisten derTierrechtsorganisation PETA vor einiger Zeit Aufnahmen von 60 toten Hühnern in den Ställen gemacht. Dazu waren sie laut der StuttgarterZeitung mehrere Male nachts vor Ort. Landwirt Dieter Müller hält rund 4.000 Legehennen. DLG diskutiert über moderne Landwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit Ackerbau und Tierhaltung stehen mehr denn je in der öffentlichen Diskussion.Entwicklungen und lnnovationen der modernen Landwirtschaft zum effizienteren Ressourceneinsatz auf dem Feld oder zu neuenHaltungsbedingungen im Stall scheinen dabei kaum von der Gesellschaft wahrgenommen zu werden. Ebner fordert von Schmidt ein NEIN zu Glyphosat Der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel tagtheute in Brüssel. Regierungsvertreter aller EU-Staaten diskutieren dabei die Empfehlungen der europäischen Lebensmittelbehörder EFSA zurGlyphosat-Zulassung. Grünen-Agrarsprecher Harald Ebner appelliert an Bundesagrarminister Christian Schmidt. Gefahr von Pyrrolizidinalkaloiden eindämmen Die Minimierung der als gesundheitsschädlich für Mensch und Tiereingestuften Pyrrolizidinalkaloide in Lebens- und Futtermitteln möchte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorantreiben. Auf dem 16.BfR-Forum Verbraucherschutz diskutierten Wissenschaftsvertreter und Interessenvertreter über Strategien. Abonnement scinexx | Das Wissensmagazin Wissenschaftler fordern Aufhebung des Verbots von Lebensmittelabfällen als Schweinefutter Umweltbundesamt empfiehlt ‚Klimasteuer‘ auf Fleisch Ersteller pd/hek In einer aktuellen Publikation geht das Umweltbundesamt (UBA) mit derLandwirtschaft wieder mal hart ins Gericht. Vor allem die Fleischproduktion und nichtsaisonale Produkte mit langen Transportwegenbelasten laut UBA weiter Umwelt und Klima. Frankreich: H5N1-Geflügelpest erfasst weitere Region Paris (aho) In Frankreich wurden weitere vier Geflügelbeständeidentifiziert, die vom H5N1-Geflügelpestvirus infiziert sind. Wie das Agrarministerium in Paris heute mitteilt, liegen die betroffenenBestände im Departement Haute-Vienne. Zuvor war das Virus in den Departements Dordogne und Landes aufgetreten. Damit erhöht sich dieZahl der insgesamt betroffenen Geflügelbestände auf zehn. Der Beitrag Frankreich: H5N1-Geflügelpest erfasst weitere Region erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. WDR über die „Milchpreislüge“ In der WDR-Service-Sendung „Könnes kämpft“ ging es am Montagabend unterdem Titel „Die Milchpreislüge: Was uns billige Milch wirklich kostet“ um den niedrigen Milchauszahlungspreis für die Bauern von derzeit 24bis 28 Cent. Im Laden kostet der Liter zwischen 55 Cent und 1.19 Euro. Greenpeace hält Bauernverband für heuchlerisch Der Bauernverband hat am Dienstag anlässlich des Situationsberichtes 2015auf die drastischen Gewinneinbußen der Landwirte hingewiesen. Die Umweltorganisation Greenpeace sagt, „selbst schuld“! „Das Gejammer desBauernverbandes ist heuchlerisch. Er hat selbst dafür gesorgt, so Martin Hofstetter. Freie Wähler fordern Schutz der Landwirtschaft vor Preisdumping Die Fraktion der Freien Wähler im bayerischen Landtag hat die Regierung desFreistaats aufgefordert, sich auf Bundesebene für einen besseren Schutz der Landwirtschaft vor Preisdumping durch marktbeherrschendeUnternehmen einzusetzen. Öko-Umsteller brauchen Verlässlichkeit Verlässlichkeit in den politischen Rahmenbedingungen ist eine Grundvoraussetzung, mehrLandwirte für den Ökolandbau zu gewinnen. Das haben mehrere Referenten übereinstimmend bei einem Fachgespräch zum Thema „Bio-Landwirtschaft“zum Ausdruck gebracht, das die Grünen durchgeführt haben. Ersteller Krenn Wie machen es die Anderen? Videos aus der Praxis zeigen Einblicke in dieSauen- und Ferkelställe verschiedenster Betriebe – Tipps zu Haltung, Fütterung und Vermarktung inklusive. „Die wirtschaftliche Lage der deutschen Landwirtschaft hat sich wegen starkgesunkener Erzeugerpreise drastisch verschlechtert. Wesentliche Ursachen sind neben dem Russland-Embargo Konjunkturschwächen innachfragestarken asiatischen Ländern sowie gut versorgte internationale Märkte. Ersteller Landratsamt Cham/lu/ee Nach der vorsorglichen Keulung von etwa 13.000 Tieren in Bayern, liegen nundie Laborergebnisse vor. Laut Landratsamt handelt es sich um eine harmlosere Variante von H5N2 vor. Tierschützer kritisieren das Vorgehen. 2.500 Euro/Monat: Landwirte stehen ‚drastisch‘ schlechter da Ersteller dbv/hek Die Unternehmensgewinne in der Landwirtschaft sind im Wirtschaftsjahr2014/15 um 35 Prozent eingebrochen. Im Schnitt verdienen Landwirte 2.500 Euro Brutto. Abonnement NDR.de – Nachrichten aus S-H Viele Bauern haben mit massiven Gewinneinbußen zu kämpfen. Schuld sindgesunkene Weltmarktpreise und das Exportverbot nach Russland. Am härtesten trifft es die Milchbauern. Fleischkontrolleure dürfen geschlachtete Tiere nur noch visuell untersuchen, so will eseine EU-Verordnung. Nun schlagen Kontrolleure und Tierärzte Alarm. Die Verbrauchersicherheit sei gefährdet. Zündeten radikale Tierschützer Vereinsheim an? Das Vereinsheim des Foxterrier-Verbands Hildesheim ist durch Brandstiftungzerstört worden. Nun hat sich die radikale Animal Liberation Front dazu bekannt. Die Polizei prüft das. Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich kurz vor Weihnachten und nach dem Stopp des Preisverfalls wieder fest. ARD-Themenabend Rindfleisch: Was ist uns gutes Fleisch noch wert? In der Sendung „Hart aber fair“ ging es am Montagabend um den Wert gutenFleisches. Unter dem Titel „Das elende Leben der Steaks“ stellte Moderator Frank Plasberg fest, dass Rindfleisch und Milch bei uns heutebillige Massenware seien. Vorausgegangen war die Sendung „Lebensmittel-Check mit Tim Mälzer“. Landwirtschaftsfonds: Bauern müssen Prämientafel an Hauswand anbringen Jeder Landwirt, der mehr als 2.000 Euro aus dem EU-Landwirtschaftsfonds fürdie Entwicklung des ländlichen Raums erhält (10.000 Euro auf 5 Jahre), muss die Öffentlichkeit per Alutafel im DIN-A 3-Format darüberinformieren. Das geht einigen Bauern aus der Oberpfalz deutlich zu weit. Meyer will Gänsemanagement mehr Beachtung schenken Die Entwicklung der Gänsepopulationen und der Umgang mit den damitverbundenen möglichen Konflikten ist eines der diesjährigen Schwerpunktthemen des Landesjagdberichts, den das niedersächsischeAgrarministerium zusammen mit dem Landesjagdverband vorgestellt hat. Ersteller hek Was ist den Verbrauchern das Tierwohl wert? In der ARD wurde am Montag vorallem über die Rinderhaltung in Deutschland diskutiert und die Folgen für den Verbraucher. Dabei ging es auch um eine „Haltungskennzeichnung“. Geflügelpest in Roding: Es ist ein H5N2-Virus Cham (aho) Bei dem in einem Bio-Geflügelbetrieb in Roding festgestelltenInfluenzavirus handelt es sich um den niedrig pathogenen Subtyp H5N2. Das teilt jetzt der Landkreis Cham mit. Auch bei dieser Variante derVogelgrippe besteht immer die Gefahr einer Weiterentwicklung zu einer für Vögel hoch ansteckenden Krankheit. Deswegen wurde auch die Keulungdes Tierbestandes auf dem betroffenen Geflügelhof durchgeführt, die im Verlauf des heutigen Montag abgeschlossen wird. Nach Abschluss derMaßnahme stehen umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten an, so der Landkreis in einer Medieninformation. Der Beitrag Geflügelpest in Roding: Es ist ein H5N2-Virus erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Grüne fragen nach Schutz der Moore Grüne fragen nach Schutz der Moore – Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Kleine Anfrage Niedersachsen startet Ringelschwanzprämie In Niedersachsen wurden Anfang Dezember die ersten Mastschweineeingestallt, für die das Land dem Halter bei Verzicht auf das Schwänzekürzen eine Tierwohlprämie zahlt. „Das ist einParadigmenwechsel im Tierschutz, den wir in enger Kooperation mit den Tierhaltern vollziehen“, so Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht heute die Bundeswehr in Leer. Diesen Anlassnutzen zahlreiche norddeutsche Landwirte, um auf ihre Not aufmerksam zu machen und ein Umdenken in der Agrarpolitik zu fordern. Geflügelpest in Bayern: 12.900 Tiere gekeult Auf einem Geflügelbetrieb in Roding (Landkreis Cham) haben die Behörden dasVogelgrippevirus H5N2 festgestellt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, werden nun vorsorglich die insgesamt 12.900 Legehennen,Enten, Gänse und Puten auf dem Hof getötet. Ein weiterreichendes Sperrgebiet wurde aber noch nicht eingerichtet. Stiftung Warentest – Bio gegen konventionelle Lebensmittel Wer sich für teure Biolebensmittel entscheidet, erwartet frische Produktevoller Geschmack, frei von Schadstoffen und Pestiziden, die zudem nachhaltig erzeugt worden sind. Die neueste Bio-Bilanz der StiftungWarentest kann einige dieser Erwartungen nicht bestätigen. Biologisch erzeugte Lebensmittel sind nicht unbedingt besser als konventionellhergestellte Produkte. www.deutschlandradio.de, Verbrauchertipp Hören bis: 06.03.2016 11:55 Ersteller AgE/hek Berlin – Das von der hessischen Landesregierung angestrebte bundesweite Verbotder ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern wird vorerst auf Eis gelegt. Ersteller pd 108 schweinehaltende Betriebe und 126 Legehennenbetriebe nehmen inNiedersachsen an der Maßnahme „Ringelschwanzprämie“ teil. Jetzt fiel der Startschutz für die Tierwohlprämie. Geflügelpest-Verdacht in Bayern: 13.000 Tiere gekeult Ersteller dpa/kk In einem oberpfälzischen Geflügelbetrieb ist der Vogelgrippevirusnachgewiesen worden. Knapp 13.000 Tiere mussten notgeschlachtet werden. Die Pathogenität des Virus ist bisher ungeklärt. Berlin – Die Landwirtschaft muss sich auf weitere Reglementierungen zurVerminderung ihrer Nährstoffausträge einstellen. Insbesondere die Phosphateinträge stehen dabei im Fokus. Abonnement Telepolis Newsfeed Autor tpred@heise.de (Susanne Aigner) In vielen Gebieten Deutschlands wird der Grenzwert der EU-Nitratrichtlinieüberschritten. Er soll das Grundwasser EU-weit vor Belastungen aus landwirtschaftlichem Düngemitteleinsatz schützen. In Deutschland stehtderzeit eine Novellierung der Düngeverordnung aus. Allerdings trägt der aktuelle Entwurf nicht dazu bei, die Grundwasserqualität zu verbessern. Unter Geflügel, Seuchen, Zoonosen, Vögel Paris (aho) – Die Vogelgrippe hat weitere französische Geflügelbetriebeerfasst. Wie das Agrarministerium in Paris heute mitteilte, wurde das H5N1-Virus in einer weiteren Entenhaltung im Departement Dordogne undim Departement Landes in einem Perlhuhn- und in einem Entenbestand nachgewiesen. Der Beitrag Frankreich: H5N1-Vogelgrippe breitet sich aus erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Pressekonferenz: H5N2-Vogelgrippe im Kreis Cham Der Beitrag Pressekonferenz: H5N2-Vogelgrippe im Kreis Cham erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Die Europäische Kommission blickt relativ optimistisch auf die Zukunft derNutzierhaltung in der EU bis 2025. „Ein stetiger Anstieg der Weltmarktnachfrage vor dem Hintergrund erschwinglicherFuttermittelpreise sollte die tierische Produktion befördern“, erklärte die Generaldirektion Landwirtschaft in Brüssel. Prof. Albert Sundrum von der Universität Kassel hat davor gewarnt, dieaktuelle gesellschaftliche Ablehnung der jetzigen Tierhaltung zu unterschätzen. Sundrum betrachtet die exportorientierteWirtschaftsweise vor diesem Hintergrund als Irrweg und sieht die heutige Viehhaltung in einer grundlegenden Krise. Koalition in der Tierschutzpolitik uneins Innerhalb der Koalition zeichnet sich ein Konflikt um die künftigeTierschutzpolitik ab. Während Abgeordnete der CDU/CSU in der Bundestagsdebatte des Tierschutzberichts am vergangenen Donnerstageiner erneuten Novellierung des Tierschutzgesetzes eine Absage erteilten, hält die SPD genau dies für unerlässlich. Schmidt verteidigt Landwirtschaft gegen Kritik von Klimaschützern Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat die Landwirtschaft gegen Kritik an ihrenKlimaauswirkungen in Schutz genommen. „Die Landwirtschaft darf nicht zum Sündenbock der Klimaschützer werden“, warnte der Ministeranlässlich seines Besuchs des Klimagipfels der Vereinten Nationen (UN). Der Strukturwandel in der Landwirtschaft schreitet voran. Wie aus aktuellenZahlen des Statistikamtes der Europäischen Union (Eurostat) hervorgeht, ist die Zahl der Betriebe von 2003 bis 2013 europaweit um insgesamtmehr als ein Viertel auf rund 10,8 Millionen gesunken. SPD will Schlachtung trächtiger Rinder verbieten Das Schlachten von Rindern im letzten Drittel der Trächtigkeit sollverboten werden. Das fordert die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ute Vogt. Dazu wolle ihre Fraktion noch indieser Legislaturperiode das Tierschutzgesetz novellieren. Grünes Licht für Joint Venture von Westfleisch und Danish Crown Die Europäische Kommission hat keine Bedenken gegen ein geplantes JointVenture der Schweineschlachtunternehmen Westfleisch und Danish Crown. Die Brüsseler Behörde genehmigte den Aufbau des WestCrown-Projekts zurEntbeinung von Sauenschlachtkörpern und der anschließenden Vermarktung des Fleisches. Kein Land hat so viele Jäger wie Niedersachsen Niedersachsen ist und bleibt Jagdland: Jeder 130. Bewohner hat einen Jagdschein, imBundesdurchschnitt ist es gerade einmal jeder 216. Bürger. Dafür sorgen auch viele Frauen. REWE macht den Anfang, Andere werden bald folgen: Ab dem kommenden Montaggibt es im Handel die ersten Lebensmittel mit dem neuen bayerischen Bio-Siegel. „Jetzt können unsere Verbraucher zielsicher nach Bio ausBayern greifen“, sagte Bayerns Agrarminister Helmut Brunner bei der Markteinführung in einem REWE-Markt. Bundespräsident Joachim Gauck hat dem Landwirt und Vorsitzenden desBio-Spitzenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, das Verdienstkreuz am Bande desVerdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. „Ich freue mich über die Auszeichnung“, sagt Löwenstein. Junge DLG: Landwirtschaft zwischen Ernährungskult und Tütensuppe Mit dem hochaktuellen Thema „Landwirtschaft zwischen Ernährungskult undTütensuppe“ bietet die Junge DLG eine spannende Diskussionsplattform auf der kommenden DLG-Wintertagung in München. Im Mittelpunkt stehendie Frage nach den zukünftigen Verbraucherwünschen und die sich daraus ableitenden Anforderungen. Bauern protestieren gegen Billiglebensmittel Mit einer ungewöhnlichen Aktion protestieren Landwirte in Itzehoe gegen dieAuswüchse der Konsumgesellschaft: Mit Aufklebern markieren sie Billigprodukte in Supermärkten. Dringender Verdacht auf Geflügelpest im Kreis Cham Cham (aho) – Im Rahmen einer routinemäßigen Monitoring-Untersuchung desHausgeflügels wurden bei einem Geflügelbetrieb im Bereich der Stadt Roding (Landkreis Cham) Laborbefunde erhoben, die für eine Infektionder Tiere mit dem Erreger der Geflügelpest sprechen. Es handelt sich um einen Betrieb mit ca. 12.900 Tieren (Legehennen, Enten, Gänse undPuten). Nach weiteren Untersuchungen durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das NationaleReferenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI), ergibt sich nach der aktuellen Befundlage ein amtlicher Verdachtauf Geflügelpest. Welcher Typ von Geflügelpest vorliegt, wird derzeit anhand weiterer Laboruntersuchungen am FLI geklärt. Der Beitrag Dringender Verdacht auf Geflügelpest im Kreis Cham erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. „Meyer schwänzt erneut Verleihung der Goldenen Olga“ Die Landesvereinigung der niedersächsischen Milchwirtschaft hat am Freitagden 15. Milchlandpreis in Form der goldenen, silbernen und bronzenen „Olga“ und vierstelliger Geldpreise verliehen. Familie Schulte ausRhauderfehn aus Leer hat es geschafft darf sich nun „Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2015“ nennen. Dem Ländle droht das Ende der Schweinehaltung Bei den derzeitigen Erzeugerpreisen von 1,25 € je Kilogramm Schlachtgewichtbzw. 30 € je Ferkel können die Landwirte nicht kostendeckend produzieren. Die baden-württembergischen Bauern trifft es dabeibesonders hart. Denn die Viehbestände sind kleiner als im Bundesdurchschnitt, und ihre Flächenausstattung ist geringer. Süßwasser-Studie – Ressourcen knapper als gedacht Abonnement Forschung Aktuell – Deutschlandfunk Auch in dradio.de – Themen Wissenschaft Etliche Studien versuchen, den zumindest annähernd genauen jährlichenWasserverbrauch aller Menschen zu berechnen. Eine neue Untersuchung legt nun nahe, dass die Ergebnisse bisheriger Kalkulationen die realenVerhältnisse stark unterschreiten. Zudem wird allzu oft eine wichtige Komponente außer Acht gelassen. Hören bis: 11.06.2016 17:40 13.211 Seiten – Der Plan von der Rettung der Welt Der Sachstandsbericht des IPCC, des Klimarates der Vereinten Nationen, istdas geballte Klimawissen der Welt. Die Wissenschaftler werten jedes Mal die gesamte Fachliteratur aus und destillieren daraus die aktuellenKlimadaten. Fachliche Politikberatung in diesem Ausmaß – das ist beispiellos. Hören bis: 11.06.2016 17:36 Expertennetzwerk koordiniert Beratung zu Schwanzbeißen und Kupierverzicht in Niedersachsen Was zunächst wie eine einfache Projektbewilligung aussieht, entpuppt sichbeim genauen Hinschauen als Meilenstein. In Niedersachsen wurde heute ein Expertennetzwerk unter der Federführung der ISN und unterstützt vomLandwirtschaftsministerium in Hannover ins Leben gerufen. Bartmer: Tierhalter müssen gesellschaftliche Akzeptanz erarbeiten DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer hat die Tierhalter gegen die aus seiner Sichtteilweise unberechtigte Kritik verteidigt, gleichzeitig aber auch notwendige Veränderungen angemahnt. Beim DLG-Kolloquium „ZukunftNutztierhaltung: Was jetzt zu tun ist! Schmidt fordert Fairness und Wertschöpfung in Lebensmittelkette Anlässlich des Lebensmittelgipfels am Donnerstag im Bundesagrarministeriumerklärte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt Vertretern der Lebensmittelbranche, dass niedrige Erzeugerpreise und starkePreisschwankungen die Existenz vieler landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland bedrohen würden. Auf Initiative des Deutschen Tierschutzbundes und mehrerer Abgeordnetenaller Fraktionen wurde Ende November der Parlamentskreis Tierschutz im Deutschen Bundestag gegründet. Ziel ist es, sich fraktionsübergreifendzu Tierschutzfragen auszutauschen und gegebenenfalls daraus parlamentarische Initiativen zu entwickeln. Klimafreundlich essen – Weniger Fleisch, mehr Klimaschutz Autor Pesmen,Azadê Vegetarier haben unterschiedliche Gründe dafür, kein Fleisch zu essen – zumBeispiel dem Tier zuliebe oder auch aus Rücksicht auf die Umwelt. Der komplette Fleischverzicht ist aber nicht die einzige Möglichkeit, wieman durch Ernährung das Klima schützen kann. Hören bis: 03.03.2016 11:55 Hören bis: 11.06.2016 12:50 Garrel: Putenstall brennt komplett aus In Garrel (Landkreis Cloppenburg) ist in der Nacht zu Freitag eine 100Meter lange Halle vollständig ausgebrannt. Für die nächsten Tagen war eine Ansiedlung von Küken geplant. Tierschutzbericht 2015 zeigt „deutliche Fortschritte beim Tierschutz“ Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung am Donnerstag denTierschutzbericht vor. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Darstellung der Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Tierschutz auf nationaler,europäischer und internationaler Ebene. Wirkung der Luftreinhaltungspolitik – Die Rückkehr der Wiesenvielfalt Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl gelangenStickstoffverbindungen als Schadstoffe in die Luft. Der Regen wäscht sie wieder aus, trägt allerdings den Stickstoff in den Boden hinein, woer wie Dünger wirkt. In den Industrieländern spielt diese Düngung aus der Luft eine wichtige Rolle beim Rückgang der Pflanzenvielfalt in derNatur. Hören bis: 10.06.2016 17:45 Anlässlich des heutigen Lebensmittelgipfels im Bundesministerium für Ernährung undLandwirtschaft erklärt Bundesminister Christian Schmidt: „Niedrige Erzeugerpreise und starke Preisschwankungen bedrohen die Existenzvieler landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland. Mein Ziel ist die Erhaltung einer vielfältigen Landwirtschaft.“ Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Engagement für mehr Tierwohl: „Wir machendeutliche Fortschritte beim Tierschutz. Das ist die klare Botschaft des aktuellen Tierschutzberichts und das ist auch die klare Botschaftmeiner Initiative Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl.“ Ersteller dpa Die WHO fordert mehr Einsatz für Nahrungsmittelsicherheit. Denn jedes Jahrsterben 125.000 kleine Kinder an belasteten Lebensmitteln. Auch in Deutschland erkranken jedes Jahr 200.000 Menschen. Autor tpred@heise.de (Brigitte Zarzer) Der Ausverkauf landwirtschaftlicher Flächen macht auch vor Deutschlandnicht Halt. Großinvestoren könnten künftig auch die Art der Bewirtschaftung stark beeinflussen WHO-Wurstgate: Sauber aufgearbeitet von ARD Magazin „Plusminus“ Das ARD-Magazin Plusminus hat sich gestern Abend noch einmal dieWurststudie der WHO vorgenommen. „Dass man Studien und Empfehlungen immer wieder hinterfragen sollte, zeige das Beispiel der angeblichgefährlichen Wurst“, führte Moderatorin Pinar Atalay in das Thema ein. DNR-Steckbrief: Überprüfung der EU-Naturschutzrichtlinien Die EU-Kommission unterzieht derzeit die EU-Naturschutzrichtlinien einem“Fitness-Check“. Der überarbeitete DNR-Steckbrief stellt die Richtlinien und Hintergrundinformationen vor, klärt über denFitness-Check auf und zeigt die derzeitige politische Diskussion um den weiteren Prozess. Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament haben gestern eineVereinbarung zum Zugang von EU-Abgeordneten zu den Verhandlungsdokumenten des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA(TTIP) getroffen. Warnung vor Glyphosat-Verharmlosung Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Umweltorganisationenhaben an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis appelliert, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat erneut auf Krebsrisiken zu prüfenund neu zu bewerten. EU-Abgeordnete widersprechen Zulassung von neuem Genmais Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 1. DezemberEinspruch gegen die Zulassung von dem gentechnisch veränderten Mais NK603 x T 25 eingelegt. Der ökologische Anbauverband Naturland fordert von der Politik in Bund undLändern eine klare Linie auf dem Weg zu einer nachhaltigen und tiergerechten Landwirtschaft. Thüringen plant Filter-Erlass für Schweineställe Das Thüringer Umweltministerium arbeitet derzeit an einem Filter-Erlass fürdie Schweine haltenden Betriebe im Land. Das kündigte Olaf Müller, landwirtschaftlicher Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/DieGrünen, in einem Gastkommentar in der „Thüringer Allgemeinen“ an. Frankreich: H5N1-Virus noch nicht unter Kontrolle Paris (aho) Die H5N1-Vogelgrippe breitet sich in Frankreich im DépartementDordogne weiter aus. Wie das Landwirtschaftsministerium im Paris jetzt mitteilte, wurde das Virus bei Gänsen einer Farm in Domme und beiTieren eine Entenfarm in Saint-Paul-la-Roche. Nachgewiesen. Zuerst war das Virus in einer Hinterhofhaltung in Piras in der Nähe von Périgueuxaufgetreten. Der Beitrag Frankreich: H5N1-Virus noch nicht unter Kontrolle erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Schweineproduktion: Hepatitis E–Virus weit verbreitet Unter Lebensmittel, Schweine, top, Zoonosen Berlin/Kiel/Hannover (aho) In jeder fünften Roh- und Leberwurst lässt sich Erbmaterial desHepatitis E-Virus nachweisen. Das berichten jetzt Wissenschaftler dreier deutscher Forschungseinrichtungen in der FachzeitschriftInternational Journal of Food Microbiology. Das Ergebnis deutet auf eine weite Verbreitung des Hepatitis E-Virus in der Schweineproduktionund Fleischindustrie hin. Unbeantwortet bleibt die Frage, ob von den Würsten ein Infektionsrisiko für den Verbraucher ausgeht. Der Beitrag Schweineproduktion: Hepatitis E–Virus weit verbreitet erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Unter Arzneimittel Greifswald – Insel Riems (FLI) – Heute nahm die Ständige ImpfkommissionVeterinärmedizin (StIKo Vet) mit ihrer konstituierenden Sitzung auf der Insel Riems ihre Arbeit auf. Im historischen Loeffler-Haus, in demFriedrich Loeffler 1910 das älteste Virusforschungsinstitut weltweit begründete, wurde Professor Uwe Truyen, Direktor des Institutes fürTierhygiene und öffentliches Veterinärwesen der Universität Leipzig, zum Vorsitzenden der Kommission gewählt. Die amFriedrich-Loeffler-Institut (FLI) eingerichtete Kommission bewertet weisungsunabhängig den Einsatz von Impfstoffen in der Tiermedizin. „DieArbeit der StIKo Vet wird sich an der Tätigkeit der entsprechenden Kommission für die Humanmedizin, die am Robert Koch-Institutangesiedelt ist, orientieren und Empfehlungen speziell für den Einsatz von Impfstoffen in der Tiermedizin aussprechen“, erläutert derPräsident des FLI, Prof. Thomas Mettenleiter. Am Hauptsitz des FLI auf der Insel Riems führt der Tierarzt Dr. Max Bastian die Geschäftsstelleder StIKo Vet. Der Beitrag StiKo Vet nimmt Arbeit am FLI auf: Kommission konstituiert sich am 1. Dezember 2015 erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere. Kleine handwerkliche Schlachtbetriebe dürfen wieder Fleisch im Schlachtraum zerlegen DBV zur Weltklimakonferenz: Landwirtschaft ist Teil der Lösung Die Weltklimakonferenz in Paris muss klare Perspektiven für die Bioenergieeröffnen. Dies forderte der Deutsche Bauernverband (DBV) zu Beginn der Konferenz. Ersteller hermann.krauss@dlv.de „Krebserregend oder nicht?“, das ist hier die Frage. Der Streit um die Neuzulassungvon Glyphosat geht in die nächste Runde. Nun haben sich knapp 100 internationale Wissenschaftler gegen den Wirkstoff ausgesprochen unddamit auch BfR sowie EFSA scharf kritisiert. Anlässlich seines Besuches auf der Klimakonferenz COP21 in Paris und zur Rolle derLandwirtschaft beim Klimaschutz erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft hat eine Sonderrolle imKlimaschutz.“ 15 Rinder verenden bei Brand in Sehnde 15 Rinder sind bei einem Brand auf einem Bauernhof in Sehnde umgekommen.Insgesamt 161 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Stallungen. Schweine bei Tiertransporter-Unfall verendet Ein Tiertransporter mit rund 160 Schweinen ist am Montagabend in Haren(Landkreis Emsland) von der Straße abgekommen. Mehrere Tier sind verendet. Der Fahrer kam ins Krankenhaus. Sauerei beim Schweinepreis: Wer verdient eigentlich am Fleisch? Schweinehalter wirtschaften marktorientiert und wissen, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
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Wie viele Bauarbeiter sind derzeit auf dem "Pfenning"-Gelände beschäftigt und wie viele sollen es im Sommer sein?
Mittwoch, 22. Oktober 2014 Impressum HeddesheimblogNachrichten & Informationen Aktuelle Seite: Startseite Archive für Kraft FoodsDie Wirtschaftsberichterstattung des MM stellt keine Fragen, bietet keine AnalyseDrei Tage vor der Wahl werden die Zeitungsleser getäuscht 13. März, 2014, 00:31 geschrieben von Hardy Prothmann 19 Kommentare Heddesheim/Rhein-Neckar, 13. März 2014. (red) Alles halb so schlimm. Arbeitsplatzabbau? Geplant. Kundenverlust? Nicht schön, aber ohne Bedeutung. Umsatz? Über 25 Prozent verloren, aber das macht nichts. Was der Mannheimer Morgen seinen Leser/innen zumutet, macht fassungslos. Ist es journalistische Inkompetenz oder eine Wahlhilfe für den Kandidaten Kessler oder beides? Wir klären die Fakten. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, be4work, Frank Hasselbring, Gewerkschaft, Josef Doll, Jürgen Merx, Karl-Martin Pfenning, KMP Holding GmbH, Kraft Foods, Leiharbeit, Logistik, Michael Kessler, Mondelez, Multicube, Pfenning SWR Nachrichten mischen sich mit einer zweifelhaften Nachricht in den Wahlkampf ein Großkunde hat nach nur einem Jahr gekündigtPfenning hat Kraft verloren 2. September, 2013, 16:41 geschrieben von Hardy Prothmann 17 Kommentare Angeblich sollen die Hallen fast vollständig ausgelastet sein – tatsächlich hat einer der Großkunden, Kraft Foods, nach nur einem Jahr gekündigt. Heddesheim/Rhein-Neckar, 02. September 2013. (red) Einer der Großkunden, die Firma Kraft Foods, Tochter der Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG, hat nach nur einem Jahr den Vertrag mit Pfenning Logistics gekündigt. Nach unseren Informationen endet das Vertragsverhältnis am 30. September. Kraft teilte uns auf auf Anfrage exklusiv mit, dass eine “Übergangslösung” vereinbart worden ist, bis die Geschäftsbeziehtung erlischt. [Weiterlesen...] Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Wirtschaft Stichworte: BASF, Bürgermeister, Kraft Foods, Logistik, Michael Kessler, Mondelez Deutschland, Multicube, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH Kessler vergleicht Edeka mit Pfenning Der schweigende Bürgermeister 45 Leitsätze für die Zukunft Heddesheims Das (Des-)Informations-Kartell Pfenning ist verkauft Neues von der Baustelle - Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt Normenkontrollantrag gegen Heddesheimer Bebauungsplan "Nördlich der Benzstraße" gescheitert Zentralorgan MM vermeldet weiter positive NachrichtenNeues von der Baustelle – Folge 15: Was von den Versprechungen übrig bleibt 20. Oktober, 2012, 14:17 geschrieben von Hardy Prothmann 9 Kommentare Während der Mannheimer Morgen ein zugeschicktes Bild abdruckt, auf dem alles pikobello sauber aussieht, hat unser Reporter gestern dieses Foto gemacht. Ist halt immer eine Frage der Perspektive. Heddesheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2012. (red/pro) Die erweiterte Pressestelle Der Mannheimer Morgen “berichtete” vor einigen Tagen mal wieder mit einem “Hurra”-Artikel über “ein neues Kapitel in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte” von “Pfenning”. Garniert mit einem “zugeschickten” Bild (zg). Wie immer klebt die Zeitung an Aussagen des Geschäftsführers Uwe Nitzinger – ein Blick ins eigene Archiv oder eine Recherche bei anderen Informationsquellen scheint keine Rolle zu spielen. Was für eine Erfolgsmeldung. Angeblich ist der neue Standort so gut wie ausgelastet und angeblich entstehen hier 600 neue Arbeitsplätze. Das ist eine interessante Information – denn genau diese Zahl hatten wir schon früher als Höchstwert berechnet. Dass man 400 Arbeitsplätze, also 40 Prozent unter den Versprechungen bleibt (bis zu 1.000 Arbeitsplätze), ist dem Mannheimer Morgen keine Zeile wert. Es ist ja auch nicht Aufgabe der Zeitung, die Öffentlichkeit unabhängig und kritisch zu informieren, sondern die Firmen- und Amtsbotschaften unters Volk zu bringen. Das stört auch die Frage, wie denn, wenn angeblich voll ausgelastet und angeblich 600 Arbeitsplätze, es möglich sein soll, bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen? Echte Zahlen lesen sich anders Die echten Zahlen lesen sich anders. Zwischen 2007 und 2010 hat “Pfenning” rund elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Laut Bilanz waren 2007 insgesamt 1.865 und 2010 nur noch 1.673 bei Pfenning beschäftigt. Davon rund 230 in der Verwaltung, der Rest sind eher einfache bis sehr einfache Arbeitsplätze. Noch dramatischer sind die Umsatzzahlen. Für 2008 gab Pfenning angebliche 220 Millionen Euro Umsatz an. Die konnten wir in keiner Bilanz finden, dafür aber knappe 155 Millionen Euro im Jahr 2010. Das entspricht einem Umsatzverlust von 30 Prozent. Über 800 Meter strecken sich die Betonhallen des “Multicube” in die Landschaft. Edeka wird ebenso neue Hallen bauen. Was für den Moment “in Vergessenheit” geraten ist – “Pfenning” hat sich bis 2015 die Option gesichert, ein nochmals fast so großes Gelände zu bebauen. Auf den Ortskern und den südlichen Teil Heddesheims bedeutet das eine enorme Verkehrsbelastung. Erfolgreiche Entwicklung? Ein “Jobmotor” oder eine “erfolgreiche geschäftliche Entwicklung” sieht anders aus. Während im Jahr 2009 noch 1,39 Millionen Konzernüberschuss ausgewiesen worden sind, beträgt der Überschuss 2010 noch klägliche 613.000 Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,4 Prozent. Anders ausgedrückt. Von jedem umgesetzten Euro bleibt nicht mal ein halber Cent als Gewinn. Wie sich daraus “erhebliche Gewerbesteuerzahlungen” ergeben sollen, wissen nur die Wunschträume von Bürgermeister Michael Kessler und der Ja-Sager-Gemeinderäte. Der Mannheimer Morgen scheint keine Wirtschaftsjournalisten mehr zu beschäftigen, bei denen sich die Lokalreporterin mal kundig machen könnte, ob das denn tatsächlich alles so toll ist, wie sie das immer wieder beschreibt. Ein weiteres Hauptargumente für die Ansiedlung, die Schienenanbindung, ist, jaja, weiter möglich, tatsächlich aber nicht vorhanden. Halbwahrheiten bis Lügen Die Konzentration der regionalen Lagerstandorte hat nicht stattgefunden. Das Argument, ohne diese Konzentration müsse “Pfenning” sich woanders neu konzentrieren und die Region verlassen, entpuppt sich wie so viele anderen Aussagen als Halbwahrheit oder Lüge. Sehr interessant ist diese Aussage: Für den Neukunden übernimmt Pfenning neben Lagerung und Kommissionierung auch den Displaybau sowie Transporte zu größeren Lagerstandorten – darunter den der ein paar Hundert Meter entfernten Edeka Südwest (Nitzinger: “Da könnten wir mit Gabelstaplern hinfahren”). Das deutet daraufhin, dass unsere Annahme eintreffen wird. Wir haben das Unternehmen mehrmals angefragt, für welche Märkte die Waren denn bestimmt sind. Die Antwort war ein beharrliches Schweigen. Wahrscheinlich ist: Der Neukunde Mondelez (so heißt Kraft Foods Europa seit kurzem, in Amerika weiterhin Kraft Foods) lagert bei Pfenning Waren ein, die dann über Edeka in der Region verteilt werden. Edeka hat sich kategorisch gegen einen “Verkehrslenkungsvertrag” ausgesprochen und weder Bürgermeister Michael Kessler noch die Abnicker-Gemeinderäte haben diese eingefordert: Sprich – es können Edeka-Lkw jeder Größe durch den Ort brummen, um Märkte in der Region zu beliefern. So ist auch die Edeka Teil dessen, was man unter dem Begriff “jemandem eine Nase drehen” verstehen kann. Neues Kapitel? Was die Nachricht bedeutet, “der Firmensitz” werde mit Ende der Bauarbeiter Mitte Dezember von Viernheim nach Heddesheim verlegt, darf man gespannt abwarten. Welche der vielen “Pfenning”-Firmen ist gemeint? Die Phoenix 2010 GbR über die Firmen-Chef Karl-Martin Pfenning angeblich eine “Generationeninvestition” über 100 Millionen Euro getätigt hat? Wir haben im Juli exklusiv herausgefunden, dass es sich nur um eine Projektfirma handelte – tatsächlich soll die Immobilie an einen Fonds verkauft werden. Auch hier hat die Firma die Öffentlichkeit belogen. Mitte Dezember soll der Bau abgeschlossen sein – bis alles fertig ist, wird es vermutlich noch länger dauern. Wo “Pfenning” draufsteht, ist aber nicht “Pfenning” drin. Der Bau soll an einen Immobilienfonds verkauft werden. Oder wird es die Pfennig Logistik GmbH sein? Oder tatsächlich die KMP-Holding, also die Muttergesellschaft? Oder wird irgendeine neue Gesellschaft gegründet? Man darf gespannt sein, wie dieses “neue Kapitel” aussehen wird. Insgesamt ist eine “Wertschöpfung” und ein Gewinn für die Gemeinde Heddesheim bislang nicht zu sehen – ebensowenig für die Region. Am 18. September 2012 haben wir bei der Bauunternehmung Max Bögl nachgefragt, welche Firmen vor Ort mit welchem Auftragsvolumen denn beim Bau des Klotzes beteiligt worden sind: die Bauarbeiten “Multicube” in Heddesheim sind weit fortgeschritten und stehen vermutlich in den kommenden Monaten vor dem Abschluss. Wir würden gerne erfahren, welche lokalen, regionalen Unternehmen und Gewerbetreibende mit in die Arbeiten einbezogen waren und welche Summe an den Bauarbeiten der Wertschöpfung vor Ort in etwa zugekommen Chefredakteur Heddesheimblog.de Wir haben bis heute noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Damit ist die Frage nicht beantwortet. Wie die Antwort vermutlich lautet, kann sich jeder selbst überlegen. Auch, was es bedeutet, wenn große “etablierte” Medien ihrer Aufgabe einer kritischen, unabhängigen Berichterstattung nicht mehr oder nur noch ungenügend nachkommen. Anm. d. Red.: Wenn für Sie das Thema neu ist – auf dem Heddesheimblog finden Sie hier über 400 Artikel seit Mai 2009 zu “Pfenning”. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Edeka, Gewerbesteuer, Gleisanschluss, Immobilienfonds, Kraft Foods, Logistik, Max Bögl, Pfenning, Union Investment Real Estate GmbH, Uwe Nitzinger, Verkehr, Verkehrslenkungsvertrag Pfenning hat Kraft verloren Nächstes Logistiklager geht in die Offenlage Edeka: ZDF berichtet über miese Behandlung von Mitarbeitern Der "ver-antwortungslose" Kessler Wird "Pfenning" an einen Immobilienfonds verkauft? Neues von der Baustelle - Folge 14: Es ist zwölf vor neun Neues von der Baustelle - Folge 13: So groß hab ich mir das nicht vorgestellt Neues von der Baustelle - Folge 12: Gerichtstermin "Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden." Neues von der Baustelle - Folge 11: Der Klotz wächst Neues von der Baustelle: Folge 10. Kläger beantragt Baustopp im Eilverfahren Neues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert "ausgewählt" Neues von der Baustelle: Folge 8 – ein erstes Gerippe Neues von der Baustelle: Folge 7 - Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen Neues von der Baustelle: Folge 6 - Es entwickelt sich Neues von der Baustelle: Folge 5 - Provisorium errichtet Neues von der Baustelle: Folge 4 - "Pfenning" zäunt sich ein Neues von der Baustelle: Folge 3 - Hektische Eidechsenrettung wegen "bedauerlichem Fehler" Neues von der Baustelle: Folge 2 - ein einsamer Bagger baggert Neues von der Baustelle: Folge 1 - Der "Pfenning"-Baustart beginnt mit "Erdarbeiten" Die Umgehungsstraße kommt - frühestens 2016 Sind Kraft Foods-Produkte für die Region bestimmt?Ist keine Anwort auch eine Antwort? 27. September, 2012, 16:17 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim, 27. September 2012. (red) Als “bedeutenden Kunden” bezeichnete unlängst “Pfenning” den Neukunden “Kraft Foods”, der große Teile des neuen Logistikzentrums in Beschlag nimmt. Bekannte Marken von Kraft Foods sind der Frischkäse “Philadelphia” oder die aufgekaufte Marke “Jacobs-Kaffee”. In einer Meldung heißt es: Von Heddesheim aus werden künftig Kunden in Süddeutschland mit Kraft Foods-Produkten beliefert. pfenning logistics übernimmt als Partner des zweitgrößten Lebensmittelherstellers der Welt in seinem neuen „multicube rhein-neckar“ neben Lagerung und Kommissionierung auch das Co-Packing für Süddeutschland. Das bedeutet, dass dort neben der bedarfsgerechten Zusammenstellung der einzelnen Paletten für die Kunden beispielsweise auch die Displays für Verkaufsaktionen zusammengestellt werden. Früher hieß es von Seiten “Pfennings” aus: Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne. Da man mittlerweile daran gewohnt ist, dass Aussagen des Unternehmens nur halb oder anders oder gar nicht gelten, haben wir uns um 18. September erstmals bei der Pressestelle von Kraft Foods erkundigt, für welche Märkte denn die in Heddesheim gelagerten Waren bestimmt sind. Am 25. September haben wir die Anrage wiederholt mit Frist bis heute. Bislang liegt noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung vor – erstaunlich für einen der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Dokumentation unserer Anfrage: Das Logistik-Unternehmen “Pfenning” wirbt öffentlich mit Ihrem Unternehmen als Hauptkunden im neuen Logistiklager “Multicube” in Heddesheim. Der Bau dieses Lagers hat kommunalpolitisch hohe Wellen geschlagen und den Ort gespalten. Natürlich sind die Bürgerinnen und Bürger an Informationen interessiert, was dort eingelagert wird und welche Belastungen durch Verkehr mit diesem Logistiklager verbunden sind. Pfenning hatte immer damit geworben, dass die dort eingelagerten Waren aus der Ferne kommen und in die Ferne gehen. Welche Waren lagert das Unternehmen dort ein? Können Sie beziffern, wie viele Tonnen Ware pro Jahr hier umgeschlagen werden? Wir würden nun gerne wissen, für welche Märkte die von Kraft Foods in Heddesheim eingelagerten Artikel bestimmt sind? Sind diese für weiter entfernte Märkte bestimmt oder werden sie regional distribuiert? Wir vermuten, dass ausschließlich Kühl-Lkw eingesetzt werden. Ist das zutreffend? Wird es jahreszeitlich gesehen “Spitzenzeiten” geben oder ist die Belieferung eher kontinuerlich? Wie viele Lkw werden täglich Ware anliefern? Welche Art Lkw wird die Ware abtransportieren? Über welchen Zeitraum wurden die Verträge mit Pfenning geschlossen? Kategorie: Artikel, Dokumentation, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Kraft Foods, Multicube, Nahrungsmittel, Nahversorgung, Pfenning, Verkehr MM lobhudelt weiterNeues von der Baustelle: Folge 9. Pfenning informiert “ausgewählt” 9. März, 2012, 19:44 geschrieben von Hardy Prothmann Kommentar verfassen "Pfenning"-Geschäftsführer Uwe Nitzinger: Sagt immer nur so viel, wie er muss und häufig auch nur irgendwas, was später wieder ganz anders ist. Archivbild. Heddesheim/Rhein-Neckar, 09. März 2012. Der Mannheimer Morgen fährt mit seiner unkritischen Jubel-Berichterstattung in Sachen “Pfenning” fort. Das war nicht anders zu erwarten. Und “Pfenning” bedient die Zeitung exklusiv – unsere Redaktion wird vom “neuen, guten Nachbarn” ausgegrenzt und nicht informiert. Folglich gilt das auch für unsere Leserinnen und Leser. Der Grund ist einfach: Wir berichten zu kritisch und Kritik ist nicht erwünscht. Das ist er also, der neue, gute Nachbar “Pfenning”. Ein Unternehmen, das bewusst in Kauf nimmt, große Teile der Heddesheimer Bevölkerung nicht zu erreichen. Nämlich alle die, die den Mannheimer Morgen nicht abonniert haben und das sind sehr viele. Dabei weiß Geschäftsführer Uwe Nitzinger sehr genau, dass die Hälfte des Ortes gegen die montröse, 650 Meter lange Bebauung auf 20 Hektar bestem Ackergelände war. Nachdem der Bebauungsplan aber gegen alle klugen und kritischen Einwändungen durchgesetzt war, sah und hörte man nichts mehr von Pfenning. Auch der Baustart wurde bis auf eine läppische Pressemeldung nicht kommuniziert. Geschönte Berichte Ab und an wirft “Pfenning” mal einen Brocken hin und der MM schnappt ihn dankbar auf – immerhin hat “Pfenning” ja auch schon einiges an Anzeigen dort geschaltet. So erfahren die Zeitungsleser also, in welcher Reihenfolge die Hallen gebaut werden. Erst der nördliche Teil, von Ost nach West, dann der südliche Teil. Dafür werden Fertigsystemteile des Bayerischen Unternehmens Max Bögl verbaut. Bögl hat sich auf diese Bauweise spezialisiert. Dazu gibt es Informationen, dass ein paar hundert Bauteile, Stützen und Platten verbaut werden. Und rund 80 Bauarbeiter beschäftigt sind, bis zu 300 sollen es im Sommer werden. Wenn man sich Referenzobjekte auf der Bögl-Homepage anschaut, darf man berechtigte Zweifel haben, ob das “Pfenning”-Gelände tatsächlich Ende 2013/Anfang 2014 fertig gestellt sein wird, wie Uwe Nitzinger im Mannheimer Morgen behaupten darf. Im südlichen Teil zur Benz-Straße hin wird ein Teil der Hallen 18 Meter hoch – wer hier was einlagern wird? Keine Information. Die Schiene kommt dann, wenn sie jemand braucht – also irgendwann oder nie. Die Schienenandienung war eins der Hauptargumente der CDU für die Logistikansiedlung. Jetzt erfährt man, dass mindestens “36-Monate” Vorlauf nötig seien, falls denn mal jemand Interesse haben könnte. Fragwürdige Äußerungen Ebenso darf Nitzinger behaupten, niemand hätte was davon gemerkt, dass “Pfenning schon da ist” und das mit “Lkw-Verkehr”. Dazu wird unwidersprochen der Bauverkehr mit angeblich bis zu 800 Lkw-Bewegungen in der Spitze verglichen. Das ist hanebüchen. Natürlich weiß man schon lange, dass die Bauarbeiten begonnen haben – wir bringen aktuell unsere neunte Folge zur Baustelle. Im Gewerbegebiet werden Laternenmasten umgefahren und die Straßen sind häufig verdreckt – wie das halt so ist in der Nähe von Baustellen. Wer allerdings für die Straßenreinigung aufkommt, ob “Pfenning” oder der Steuerzahler? Wer weiß, dazu gibt es keine Informationen. Dafür erhält man aber einen Eindruck, wie das sein wird, wenn täglich hunderte zusätzliche Lkw hier unterwegs sein werden. Im Hirschberger Kreisel ist der Aspahlt schwer beschädigt und vor der Auf-/Abfahrt auf die A5 auf Hirschberger Seite hat sich eine deutliche Absenkung gebildet, die auf Reparatur wartet. Unsere Recherchen hierzu haben ergeben, dass das Regierungspräsidium zuständig ist, die Sache ans Landratsamt weitergereicht hat, aber keiner weiß oder sagen kann, wann diese Schäden, die auch unfallgefährlich sein können, behoben werden. Uwe Nitzinger darf über Kekse und Schokolade reden, die der neue Kunde “Kraft Foods” hier lagern will. Ob der neue Kunde und die damit verbundenen Verträge das “Pfenning”-Projekt überhaupt erst finanzierbar gemacht haben, wird nicht gefragt. Es war schon seltsam, wie der strahlende Chef Karl-Martin Pfenning erst eine 100 Millionen-Euro-Investition verkündete, dann aber trotz Baugenehmigung nichts passierte. Es gab viele Gerüchte, ob die Finanzierung geplatzt sei. Harte Fakten gibt es nicht, weil der eigentliche Investor die Phoenix 2010 GbR ist – ein zwei-Mann-“Unternehmen”, das nicht publizitätspflichtig ist. Weiter darf Nitzinger behaupten, man halte sich an den Verkehrslenkungsvertrag – dabei werden immer wieder große “Pfenning”-Lkw gesichtet, die durch den Ort fahren. Und die Aussage: “Der Verkehr kommt aus der Ferne und geht in die Ferne”, wird gar nicht erst vom MM aufgegriffen. Herzig ist die Information, es würde keinen regionalen Verkehr geben. Also nicht von Pfenning. Wenn Waren beispielsweise für Edeka eingelagert und von Edeka ausgeliefert werden, dann ist das ja kein “Pfenning”-Verkehr. Und wenn die regionalen Versorgungs-Lkw bis zu 12 Tonnen schwer sind, gilt für die auch nicht der Verkehrslenkungsvertrag. Wer immer noch an all die “Versprechungen” glaubt, ist selbst schuld. Angeblich sollen für den Kunden Kraft Foods zweihundert Leute arbeiten – davon aber die Hälfte als Leihkräfte. Die Zahl “bis zu 1.000 Arbeitsplätze”, mit der Bürgermeister Kessler, die CDU, SPD und FDP für das Projekt geworben haben, fällt in diesem Zusammenhang nicht mehr. Und – ach ja – vier Ausbildungsplätze halte “Pfenning” nach wie vor frei für Heddesheimer Berufsanfänger – bislang habe sich aber niemand gefunden, der zu “Pfenning” passt. Das soll man alles so glauben, denn es steht ja in der Zeitung. Ausgewählte Gäste Am 23. März gibt es eine “symbolische Grundsteinlegung” – für ausgewählte Gäste. Wir sind bislang noch nicht eingeladen worden und vermuten, dass es dabei bleibt. Der Mannheimer Morgen darf sicherlich in der ersten Reihe sitzen, damit man auch jedes Wort exakt so mitschreibt, wie man das von seiten der Verwaltung und Pfenning will. Das wird so erwartet und auch erfüllt. Kategorie: Artikel, Nachrichten, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: Anja Görlitz, Arbeitsplatz, BM Kessler, CDU, Edeka, FDP, Gemeinderat, Karl-Martin Pfenning, Kraft Foods, Lkw, Logistik, Mannheimer Morgen, Max Bögl, Pfenning, SPD, Uwe Nitzinger, Verkehr Eilantrag gegen Bebauungsplan "Gewerbegebiet Nördlich der Benzstraße" gescheitert "Pfenning" kündigt "Neugeschäft" anNeues von der Baustelle: Folge 7 – Pfenning hält sich nicht an eigene Aussagen 26. Januar, 2012, 18:39 geschrieben von Hardy Prothmann 2 Kommentare Heddesheim/Viernheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Nach Angaben der Unternehmensgruppe “Pfenning” wird ab Herbst 2012 der Kraft Foods Konzern Hallenkapazitäten in Heddesheim nutzen. Entgegen der ursprünglichen Zusage, man wolle die Lager der Region konzentrieren, wird also Neugeschäft angesiedelt. Dass man den Aussagen von “Pfenning” nur sehr bedingt trauen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wieder einmal bestätigt das Unternehmen, dass getroffene Aussagen nicht eingehalten werden. “Pfenning” hatte die Entscheidung für Heddesheim zunächst damit begründet, dass man verschiedene Standorte in der Region bündeln wolle – andernfalls wäre ein Weggang aus der Region denkbar. Bürgermeister Michael Kessler sowie die Befürworter aus CDU, SPD und FDP beschworen die regionale Verbundenheit und die sinnvolle Konzentration. Tatsächlich ist davon schon lange keine Rede mehr. In den Verhandlungen wurde zudem angekündigt, dass nach Abschluss der Konzentration der Firmensitz nach Heddesheim verlagert werden würde. Da die Konzentration ausbleibt, darf man gespannt sein, ob auch diese Aussage nicht eingehalten werden wird. Pressemitteilung von “Pfenning Logistics”: “Der weltweit zweitgrößte Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen. Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte. Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung , Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sol-len. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt. Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.” Kategorie: Artikel, Pfenning, Politik, Politik & Wirtschaft, Verkehr, Wirtschaft Stichworte: BM Kessler, CDU, FDP, Kraft Foods, Logistik, Pfenning, pfenning logistics, Schwerlastverkehr, SPD, Vekehr Knalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in LadenburgKnalltüte bei Flotte Bienen und Pudding-Schnecken erfolgreich beim Drachenbootrennen in Ladenburgdiskutant bei Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche WaffenkontrollenSo ist das bei Pfenning hat Kraft verlorenTheo bei Notfallseelsorge immer wichtigerschicht bei Pfenning hat Kraft verlorenGünther Heinisch bei SWR verbreitet ungeprüft Pressemitteilung im Wahlkampfhardyprothmann bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseGast3 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseJosepha Meyring bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenNicht-Ja-Sagerin bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenSilke bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseToki bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseAnalyst bei Kessler gewinnt mit gut 63 ProzentDer auch dabei war bei Wahlanalyse – was die Zahlen verratenhardyprothmann bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelJonet Das Journalistennetz. Seit 1994. » Medienlog 18. März 2014 bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseChristian bei Eine Wiederwahl wäre tragisch – für alle, aber vor allem für den MischelLinks anne Ruhr (17.03.2014) » Pottblog bei Das Heddesheimblog macht auf unbestimmte Zeit PauseSchmitt bei Wahlanalyse – was die Zahlen verraten Fahrräder, Golfschläger, Lautsprecher und ModellfahrzeugDiebesgut wartet auf rechtmäßige Besitzer Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!Landratsamt am Freitag geschlossen Wir informieren überwiegend mit eigenen Artikeln, veröffentlichen aber gerne interessante Informationen von Vereinen, Gruppen, Parteien, Einzelpersonen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen will, der schickt seinen Beitrag oder Fotos ganz einfach an: info@heddesheimblog.de Das gleiche gilt für Veranstaltungshinweise. Wer gerne seinen Termin eintragen lassen will in den Terminkalender: termine@heddesheimblog.deTelefonisch erreichen Sie uns unter 0621 / 437 548 30. Bürgermeister Kessler Frank Hasselbring IG neinzupfenning Josef Doll Jürgen Merx Kurt Klemm neinzupfenning E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Rheinneckarblog)E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek (Ladenburgblog)Sport für Menschen über 50 (Rheinneckarblog)Feuerwehren suchten Person im Neckar (Ladenburgblog)Fahrtraining zum Spritsparen (Weinheimblog)Energie sparen und davon profitieren (Viernheimblog)Blitzer in Viernheim (Viernheimblog) Februar 2010 (81) Dezember 2009 (90) Nachrichten (3.010) Artikel (2.876) Kultur & Bildung (396) Bildung (193) Kultur (284) Politik & Wirtschaft (1.023) Politik (677) Service (150) Termine (186) Nach obenUrheberrecht © 2014 Heddesheimblog
Still ruht die Baustelle am Arnimer Damm An der Baustelle am Arnimer Damm in Stendal ist seit einigen Wochen nichts mehr passiert. Foto: Antonius Wollmann Am Arnimer Damm in Stendal stockte ein Brückenneubau. Bald soll es weiter gehen. Stendal l Etwas irritiert reagierten die Anwohner des Arnimer Damms vor einigen Wochen angesichts dessen, was sich vor ihrer Haustür abspielte. Eigentlich sollten doch die Bauarbeiten an der Brücke am Neuen Graben, über den eine wichtige Ausfallstraße führt, vorangehen. Die alte Brücke ist bekanntermaßen abgerissen worden, die Straße seit dem 12. März voll gesperrt. Statt Betriebsamkeit herrschte auf der Baustelle seit dem 13. Mai Stillstand. Nichts ging mehr. Das ambitionierte Bauvorhaben ruhte für einige Wochen. Ein Neubau soll dort die in den 1960er Jahren errichtete Brücke ersetzen. Erst in dieser Woche werden die Arbeiten wieder aufgenommen. Das alte Bauwerk genügte nicht mehr den Ansprüchen der Gegenwart. Schwerere Lkw und Baufahrzeuge durften sie nicht mehr passieren, weil sie auf eine Last von 16 Tonnen beschränkt war. Bei einer turnusmäßigen Überprüfung waren die eklatanten Mängel zu Tage getreten und die eingeschränkte Tragfähigkeit festgestellt worden. Angesichts der Tatsache, dass sich in unmittelbarer Nähe das Klärwerk befindet und der Arnimer Damm direkt zur Ortsumgehung/Bundesstraße 189 führt, ein untragbarer Zustand. Zudem nutzen viele Autofahrer die Strecke, um in die Ortsteile Staffelde und Arnim sowie ins Waldbad Wischer zu gelangen. Deshalb hatte der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig für den Neubau gestimmt. 557.000 Euro kostet das Projekt, finanziert zu 80 Prozent aus Fördermitteln des Landkreises. Warum aber die Pause? Sind fehlerhafte Planungen schuld an der Unterbrechung? Oder können die beauftragten Firmen ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen? Droht eine Bauzeitverlängerung mit einer Steigerung der Kosten? Auf Nachfrage der Volksstimme gibt die Stadtverwaltung Entwarnung. Es stimme zwar, dass die Arbeiten seit dem 13. Mai nicht fortgesetzt werden konnten, ein genereller Baustopp sei jedoch nicht verhängt worden, gibt Armin Fischbach, Mitarbeiter der Pressestelle der Stadt Stendal, Auskunft. Sorgen der Anwohner, dass sich der Brückenbau zu einer Langzeitbaustelle mit explodierenden Kosten entwickelt, zerstreut er. „Die Bauarbeiten ruhen momentan, da bestimmte Baumaterialien nicht wie vereinbart geliefert wurden“, nennt Fischbach den Grund. Demnach seien Spundwände nicht eingetroffen. „Der Lieferant hatte zunächst die ausführende Baufirma darüber informiert“, so Fischbach. Die Spundwände werden zur Sicherung von Baugruben verwendet. Fehlen sie, geht erst einmal nichts mehr. Drei Wochen wartete man auf die Lieferung. Die soll in Kürze endlich eintreffen. „In dieser Woche gehen die Arbeiten weiter“, kündigt Fischbach zumindest an. Gesperrt bis Oktober Zu erheblichen Verzögerungen beim Bauvorhaben führt der Material-Engpass nicht. Am ursprünglichen Zeitplan hält die Stadtverwaltung fest. Ende Oktober soll der Neubau abgeschlossen sein. Dann wird der Verkehr wieder ungehindert auf dem Arnimer Damm fließen. „Es bleibt beim bisher kommunizierten Termin für die Fertigstellung“, heißt es aus dem Rathaus unmissverständlich. Genauso wenig werde der Kostenrahmen in Folge der dreiwöchigen Pause in irgendeiner Weise gesprengt. Da die Spundwände ohnehin schon im Finanzierungsplan enthalten waren, entstehen keine Mehrkosten. Die Fördergelder vom Landkreis fließen wie ursprünglich angedacht. Für den Fußgängerverkehr und für Radfahrer ist vor Ort eine Behelfsbrücke errichtet worden. Das Nachsehen hat dagegen der motorisierte Verkehr. Er muss umgeleitet werden. Eine Sperrung war aufgrund der Konstruktion eines Stahlbetonrahmentragwerks nicht zu verhindern. Schlagwörter zum Thema: Baustelle | Stendal | Staffelde | Wischer | OB und Amtsleiter...: Grundschule Nord hat ihr Gesicht seit Baub... ›
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder? – HINTER DEN SCHLAGZEILEN Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder? Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder?2020-07-232020-07-23https://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2017/07/hds-logo-light-dark-480.pngHINTER DEN SCHLAGZEILENhttps://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2017/07/hds-logo-light-dark-480.png200px200px Sklavenhandel, Hunger(-stod) und Rüstungausgaben wachsen weltweit wieder, während Krankheiten grassieren, Klima und Tiere stöhnen. Alles nur zufällige parallele Ereignisse? Nein, sagen Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann, it’s capitalism. Mit Marx spüren sie auf, was dieses System im Innersten zusammenhält und wie es gestürzt werden kann. (Quelle: Weltnetz.tv) heike 24. Juli 2020 Wie ich denken sicher viele andere auch. dass die Aussage, alle Kapitalisten sind Mörder, stark übertrieben ist. Leider leben wir in einer Zeit, in der grausamster Seelenmord Einzaug in unseren Alltag gehalten hat. Und es gibt Mörder unter uns, die die Qual anderer forcieren (und genießen), um zu ihrem eigenen Ziel zu gelangen. Das ist eine furchtbare Entwicklung, die für die Betroffenen an Pein kaum zu überbieten ist. Ulrike Spurgat 24. Juli 2020 Gut bis sehr gut getitelt: Kapitalisten sind Mörder ! Dem stimme ich voll und ganz zu. Später mehr zu Karl Marx und dann gibts die Begründung. ert_ertrus 24. Juli 2020 Jeglicher Vertreter und Vollstrecker einer von Anfang mörderischen Ideologie wird zum Mörder. Profiteure derselben werden zu Mitmördern oder zumindest durch ihre passive Billigung (und Nutznießung) zu Hehlern (i.S.v. Verschweigung eines Kapitalverbrechens). Sollte eigentlich als ethischer Standard allgemein erkennbar sein Wolfgang Gehrcke war im DB einer der wenigen der sich klar gegen deutsche Beteiligung an Kriegseinsätzen in der Welt positioniert hat. Ein Zitat von P. J. Dunning (1860), dass Marx in einer Fußnote im Kapital bekannt machte. Es wird häufig benutzt wenn es um die Charakterisierung des Profits geht. „Mit entsprechenden Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher , und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert; selbst auf die Gefahr des Galgens.“ Kapitalismus ist ein durch und durch korruptes, mörderisches und kriegerisches System. Die Kriegsverbrechen der USA, die ohne die Rüstungsindustrie und deren Profitgier so niemals hätten statt finden können zeigen die Zahlen, wo hinter jeder ein Mensch steht. Von 1945 bis heute haben alleine in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden, meist unter US-Regie. Die Wunden werden nie wirklich verheilen können. Bei diesen Verbrechen gegen die Völker Lateinamerikas wurden über eine Millionen Lateinamerikaner zu Kriegsflüchtlingen gemacht oder ins Exil getrieben. Allein der Bürgerkrieg in Kolumbien dauerte über sechzig Jahre. Seit 1953 verloren über 6,5 Millionen Menschen ihre Heimat. Gezielte Tötungen…..Eine Methode die von den Diktaturen und ihren Hintermännern bereits vor fünfundvierig Jahren angewandt wurde. Angewandt bei der Ermordung des Allendetreuen chilenischen Generals Carlos Pratts im September 1974 in Buenos Aires, am 24. Mai 1981 bei der Ermordung des Präsidenten Ecuadors, Jamie Roldos und zwei Monate später bei der Ermordung des Präsidenten Panamas, Omar Torrijos, am 31. Juni 1981. Die Tränen, die wir weinten beim Sturz und der Ermordung Allendes brauchten eine sehr, sehr lange Zeit zum trocknen. Der Sohn, der Kämpfer, der Künstler, der wunderbare Sänger mit seinen unsterblichen Liedern des chilenischen Volkes Victor Jara, der 1973 während des Putsches durch die CIA verschleppt, gefoltert und verscharrt wurde. 2009 , 36 Jahre später nach seiner grauenvollen Ermordung durch das Pinochet Regime konnte Victor Jara endlich unter einer riesengroßen Anteilnahme der Bevölkerung feierlich beerdigt werden. Tausende folgten dem blumenbestückten Sarg und als seine bekanntesten Lieder gespielt wurden sind viele Menschen in Tränen ausgebrochen. Seine bekanntesten Lieder wie „Te recuerdo Amanda“, „Plegario del Labrador“ oder El ciggaroto“ wurden unsterblich, u.a. durch die kubanische Interpretation, Silvio Rodriguez, der Argentinierin Mercedes Sosa und ihrer spanischen Kollegen John Manuel Serrat und Ana Belen. „Unser Land hat 36 Jahre gebraucht um diesen Victor Jara, der zu uns gehört, Chile und seiner Familie zurückzugeben. Das ist die beste Ehre, die wir ihm erweisen können.“ Man kommt nicht daran vorbei zu erwähnen, dass nach 1989 Marx und Engels u.a. aus den Universitäten des Landes verbannt wurden. Statt dessen zogen die Wirtschaftsliberalen, Hayek, Keynes und Friedmann ein. Friedman war glühender Befürworter des von der CIA angeführten Putsches in Chile. Chicago Boys wurden diese Ekelpakete auch genannt. Befremdlich bleibt, dass Friedman unter lauten Protesten einen Preis erhielt auf den ich jetzt aber nicht komme…. Und Hayek wird beispielsweise mit der „genialen“ Aussage zitiert, er habe sich mehr als zehn Jahre lang intensiv damit befasst, den Sinn des Begriffs „soziale Gerechtigkeit“ herauszufinden. Der Versuch sei aber gescheitert, und er sei schließlich zu dem Schluß gelangt, dass für eine Gesellschaft freier Menschen dieses Wort überhaupt keinen Sinn habe. Irgendwie trifft auf ihn zu, was Helvetius einmal sagte: „Die Wahrheit ist für die Dummen wie eine Fackel, die den Nebel erleuchtet, ohne ihn zu vertreiben.“—- Ein besonders enges Verhältnis hatte die deutsche Rüstungsindustrie zur SS, die vom alliierten Militärgerichtshof in Nürnberg zur „verbrecherischen Organisation“ erklärt wurde. Der „Freundeskreis“ des Reichsführers SS, der auf ihre Initiative geschaffen wurde, vereinte unter anderem die Vertreter folgender Konzerne: – Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerz- und Privatbank, Norddeutscher Lloyd, Bremen, Braunkohle – Benzin AG, Berlin, Mitteldeutsche Stahlwerke (Flick Konzern), Wintershall AG, Siemens-Schuckert-Werke AG, IG Farben Industrie AG, um nur einige zu benennen. Es war ein gnadenloser Krieg gegen die Menschen, die als KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene ausgebeutet und ihrem Schicksal überlassen wurden. Die Profitgier ging ins Unermessliche…..und das Wesen des Kapitalismus ist auf Zerstörung, Gier, Hass, Konkurrenz und Neid angelegt. Ein bedrückendes Thema und jetzt geht es nicht mehr weiter, außer dass ich mit dem großen Dichter Bertolt Brecht mit einem kurzen Text von 1952 enden will: ……………………….“Laßt uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zuwenig gesagt wurde! Laßt uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind! Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“ (Gesammelte Werke, Suhrkamp 1967, Band 20) Freiherr von Anarch 25. Juli 2020 Fragen wir mal Jean Ziegler, – wieviele Jahrzehnte nun kämpft er ( vergeblich ) gegen den Hunger und momentan sind es 1 Milliarde Hungernder, sicherlich die Hälfte davon Kinder, ausgezehrt, Haut und Knochen mit Gesichern von Alten, ausgehöhlte Augen… Es ist die Geldmacht, die dieses abscheuliche Verbrechen direkt zu verantworten hat, es sind die Milliardäre und deren Diener, egal wo sie sitzen, in Politik oder sonstwo. Es ist die Wirtschaft, egal in welcher politisch-ideologischen Staats- oder Gesellschaftsform, es ist das Streben nach Macht allgemein. Es sind aber auch die Konsumenten mitverantwortlich, das kann man nicht bestreiten. Es sind die Großkonzerne, denen es erlaubt wird, den Hunger und die Not zu fördern um daran zu verdienen. Macht – Machtlose Besitz – Besitzlose Ethik, Moral, Gewissen – hören da auf wo Macht, Besitz, Reichtum beginnt und der Kapitalismus ist dabei die schlimmste Form. Er schafft Besitzlosigkeit und Armut auf direktem Weg. Vor allem wir Europäer haben da ungeheuer viel Schuld auf uns geladen und schauen weiterhin erbarmungslos zu wie eine Milliarde verhungert oder verdurstet. Und wo das Kapital herrscht, wird es mit Waffengewalt verteidigt. Dabei spielt es keine Rolle ob das Kapital letztlich auch in einem Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, Demokratie herrscht, es ist immer das Kapital, das Gerechtigkeit verhindert und Gerechtigkeit wäre wenigstens dann gegeben wenn kein einziger Mensch hungern müsste oder sonstige Not leiden müsste. Die einzige Form die bisher nicht gescheitert ist, ist der Kapitalismus ! Er siegt und siegt und mordet tagtäglich direkt und indirekt. Ich persönlich glaube, erst wenn eine Weltrevolution gelingt, kann Gerechtigkeit eingerichtet werden. Wird aber die blutigste jemals sein, denn das Kapital wird sich mit aller Macht verteidigen. Es wird kein ‚kollektives Bewusstsein‘ der Kapitalmächtigen stattfinden, das Gerechtigkeit ermöglicht – das Wesen des Kapitalismus ist nicht das Geben, sondern immer das Nehmen. Auch wenn die Kapitalmacht freilich zunehmend Revolutionen verhindert, unmöglich macht – wird es die Revolution allein schaffen, sein müssen, Gerechtigkeit herzustellen. Arm gegen Reich, das muss der Kampf sein, Reich gegen Arm ist nicht zu gewinnen. Ulrike Spurgat 26. Juli 2020 „ob das Kapital auch in einem Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, Demokratie……..usw. herrscht……….“ (Kapital im Sozialismus………lässt mich ratlos zurück. Wie soll ich das bitte einordnen ? Kapitalismus existiert nur, wenn die Frage des Privateigentums geklärt ist, also wem die Produktionsmittel gehören. Der Adel, der nach 1945 enteignet wurde ist munter dabei seit Jahren vor den Gerichten zu streiten, dass er „seinen Besitz“ zurückbekommt. Ich weiß nicht ob ich die Lust habe diese inhaltsschwere Zusammenstellung von Begriffen inhaltlich füllen zu wollen. Warum denn auch ? Feste Meinungen können nicht die notwendige Bewegung bieten, denn nur der Mensch kann irren und demzufolge auch korrigieren. Freiherr von Anarch 26. Juli 2020 …muss dich nicht ratlos machen, Ulrike, wenn ich das Kapital, das Geld also, die Macht des Geldes, der Wirtschaft, auch den Handel, den Zins als größtes Übel – als das größte Übel eben dann bezeichne – eben auch in einem Kommunismus, Sozalismus, Marxismus und Demokratie. Oder ist es real so, dass in einem Sozialismus nicht auch das Geld herrscht, letztendlich ? Sollte es nicht, ich weis, wenn diese ‚Gesellschaftsformen‘ so wären wie sie vom Grundsatz erdacht… Ich komme immer wieder auf den ‚Zins‘, wenn ich über Grundübel nachdenke – das Geschäft mit dem Geld – nichts anderes als das Verwalten von Bürgerkapital sollte es sein, ohne Gewinnstreben – gerne lass ich mich darüber informieren, ob das jemals auch in einem Sozialismus so gewesen ist. Geschätzter Freiherr, natürlich war das keine Absichtserklärung um einer Antwort aus dem Wege zu gehen. Es geht mir hier oft zu schnell mit den Neueinstellungen. Alles braucht seine Zeit und den „Fluss kann man nicht anschieben.“ Manchmal ist das sehr verwirrend, da ich dem nicht so schnell folgen kann. Ein Problem ist es dennoch nicht. Ich bin an der Antwort dran. Zugegebenermaßen nähere ich mich dem Thema „Kapital“ (Marx) noch mal wieder genauer. Das braucht seine Zeit da ich lange lese, nachdenke und reflektiere um dann loszulegen, Ulrike Freiherr von Anarch 31. Juli 2020 take your time – Ulrike, ist ja nicht selbstvetständlich wenn du dich bemühst… Ulrike Spurgat 2. August 2020 Nun geht es los, lieber Freiherr. Lange, lange nachgedacht. Was soll ich denn so einem klugen Kopf schreiben dachte ich beim nachdenken was er selber nicht denkt oder weiß ? Ein bisschen mulmig ist mir dabei schon……….und vielleicht hab ich mich auch zu weit aus dem Fenster gehängt. Wer weiß. Darauf keinen Dujardin sondern das leckere Gesöff bei „Solidarisches Miteinander“ „gefunden“ und ein sinniges Prost wo auch immer der Freiherr ist…….. Karl Marx hat seine Theorie vom Leiden des Menschen her gedacht und seine Kritik daraus entwickelt. Ich nehme die Begriffe die Karl Marx aufgeschrieben hat. Es kann ein bisschen altmodisch auf den ersten Blick daher kommen. Marx setzt ganz entschieden anders als andere Ökonomen auf die Masse. Er erkennt im Proletariat nicht nur die „leidende“ Klasse als solche……, sondern die Klasse die die Kraft sich selbst zu befreien vom Joch des Kapitals hat. Also die aktiv handelnd in gesellschaftliche Prozesse eingreifen kann und auch muss um Veränderungen durchzusetzen „Die Philosophen haben die Welt verschieden interpretiert; es kommt darauf an sie zu verändern.“ Kapital ist die Verkörperung des gesellschaftlichen Verhältnisses zwischen der Klasse der Kapitalisten und der des Proletariats. Der Mehrwert, der durch die Ausbeutung des Lohnarbeiters ensteht eignet sich der Kapitalist unentgeltlich an. Kapital entsteht dann, wenn Geld, Waren und Produktionsmittel erst unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen, wenn sie also in den Händen von Privateigentümern durch den Kauf der Ware Arbeitskraft und der Produktionsmittel der Erzeugung und Aneignung von Mehrwert dienen. Dafür muss die gesellschaftliche Voraussetzung erfüllt sein nämlich die Konzentration der Produktionsmittel in den Händen weniger Privateigentümer, die Trennung der Masse der Produzenten von den Produktionsmitteln und die Verwandlung ihrer Arbeitskraft in eine Ware. Also kann es keine Sozialpartnerschaft geben. Der Antagonismus zwischen Arbeiterklasse und Bourgeoisie bringt gesetzmäßig den Klassenkampf zwischen ihnen hervor. Mit anderen Worten ist es somit objektiv ausgeschlossen, daß Lohnarbeiter und Kapitalisten „in einem Boot“ sitzen. Die kapitalistische Ausbeutung beruht auf den Gesetzen der kapitalistischen Warenproduktion und ist ein ökonomischer Prozeß. Der Kapitalist kauft auf dem Markt die Waren Produktionsmittel (Pm) und Arbeitskraft (Ak) zu ihrem Wert. Die Arbeitskraft aber hat aber einen speziellen Gebrauchswert, nämlich mehr Wert zu sein, als sie selbst besitzt. „Alle Arbeit ist einerseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft im physiologischen Sinne, und in dieser Eigenschaft gleicher, menschlicher oder abstrakt menschlicher Arbeit bildet sie den Warenwert. Alle Arbeit ist andererseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft in besondrer zweckbestimmter Form, und in dieser Eigenschaft konkreter nützlicher Arbeit produziert sie Gebrauchswerte.“ Das jeißt, dass Teile des Kapitals, die der Kapitalist zum Ankauf der Arbeitskraft und der Produktionsmittel vorschießt sich also ungleich verhalten. Produktionsmittel sind Arbeitsmittel (Werkzeuge, Maschinen usw.) und der Arbeitsgegenstand damit sind (Rohstoffe, Material usw.) gemeint. Vom Standpunkt des Produktionsprozesses teilt sich das produktive Kapital in: – Konstantes Kapital (c): Der in Produktionsmitteln vorgeschossene Teil des Kapitals bleibt konstant, verändert seinen Wert nicht. (Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, Fabrikhallen) -Variables Kapital (v): Der in Arbeitskraft angelegte Teil reproduziert nicht nur den Wert de für seinen Ankauf verausgabten Kapitals,sondern produziert darüber hinaus einen Mehrwert(m). Er verändert seine Größe. (Löhne, Gehälter). Der Wert der kapitalistisch produzierten Waren setzt sich somit aus drei Bestandteilen zusammen: e und v und m. Der Trieb des Kapitals zur schrankenlosen Ausdehnung der Mehrwertproduktion revolutioniert die Produktivkräfte ständig. Der Anteil des konstanten Kapitals wächst besonders schnell und treibt die der kapitalistischen Produktion voran. Inflation, Stagnation der Produktion, Dauererwerbslosikeit, gnadenloser Konkurrenzkampf, massenhafter Ruin kleiner und mittlerer Unternehmen verdeutlichen einmal mehr, dass der Kapitalismus sich in einer seiner größten Krisen des letzten Jahrzehnts befindet. Historisch gesehen ist der Kapitalismus längst überholt und wird wieder und wieder gepampert, hängt am Tropf und wird so künstlich am Leben erhalten. Morgen schreibe ich dann zur Arbeitszeit, zur kapitalistischen Produktion, zum ökonomischen Grundgesetz des Kapitalismus, zur Entfremdung der Arbeit und auch auf (Profit,Zins, Grundrente) Hoffentlich heißt es nicht: Sechs: Setzen…..Thema verfehlt. Kleiner Scherz am Rande. heike 31. Juli 2020 Das fehlende Kapital, also fehlende finanzielle Mittel, haben den Untergang des Sozialismus der DDR beschleunigt. Man konnte die Städte nicht mehr sanieren, ließ Straßen und Häuser verfallen, es wurden weniger attraktive Konsumgüter als im Westen angeboten. Das alles führte zu einer Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Warum ließ sich in der DDR nicht ausreichend Kapital erwirtschaften? An Faulheit der Leute und an zu wenig Intelligenz lag es nicht. Aber in der Weltwirtschaft wurden sozialistische Staaten boykottiert, sie versuchten intern Handelsstrulturen aufzubauen. Trotzdem benötigten sie Devisen (Dollar, D-Mark). Um an diese zu gelangen, wurden viele hochwertige Produkte „für einen Appel und ein Ei“, sprich zu einem sehr ungünstigen Kurs verkauft. Die sozialistischen Länder waren quasi die Dritte-Welt_Länder des Kapitlismus. Und so sahen sie auch aus. Der Reichtum des Kapitalismus in einigen Ländern benötigt bzw. verursacht die Armut in den anderen kapitalistischen Ländern. Sozialistische Länder gibt es ja eher keine mehr. In der gegenwärtigen Weltordnung geht es nicht darum, einen Sozialismus zu erzwingen, sondern den Kapitalismus nach und nach sozialer zu gestalten. Je mehr Druck hin zu einem Sturz des derzeitigen Kapitalismus gemacht wird, desto mehr gewinnen die Kräfte an Macht, die alles andere als freiheitliche Methoden anwenden, sondern Menschen ihren Willen auf eine sehr grausame und schmerzhafte Weise aufzwingen. Piranha 2. August 2020 Die Mauer hat wie ein semipermeable Membran funktioniert: alles, was der Westen für kleines Geld bekommen konnte, hat er gekauft; der Gewinn floß aber nie zurück. Bestes Beispiel IKEA, deren Mobiliar sich hierzulande jeder Student leisten konnte. Es fehlte zwar hier und da mal eine Schraube oder ein kleines Werkzeug, aber warum sollte ein DDR-Bürger sorgfältig sein für eine Arbeit, von der er letztlich nichts hatte, die Möbel konnten sich die meisten nicht leisten, Gewinne floßen nur in die Staatskasse. Und wenn es mal eng wurde: der 100 %ige Kapitalist FJ Strauß half 83 doch gern mit einem Milliardenkredit, wodurch die DDR wieder zahlungsfähig wurde. Daraus lässt sich doch schließen, dass Kapitalismus den Sozialismus schlägt. „Geld regiert die Welt“ und wie sehr, lässt ablesen in allem, was die Regierungen nicht tun: cum-ex-Geschäfte laufen weiter, es gibt immer noch keine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte, mehrfache Betrüger und Bankrotteure werden hofiert – siehe den Globetrottel Trump Ein sozialer Kapitalismus?? Da muss ich echt lachen. Würden alle die Superreichen nur 1 % von ihren Gewinnen (nicht von ihrem Kapital) abgeben, hätten wir morgen keinen Hunger mehr auf der Welt. „Aber Gates macht doch soviel Gutes mit seiner Stiftung“, wandte kürzlich jemand ein. Jaja, warum wohl hat man ihn und sein Frauchen aus Indien rausgeworfen. Und wieso zahlt Warren Buffet weniger Steuern als seine Sekretärin Von ihm stammt ja auch der Spruch (ich verkürze) „wir befinden uns im Krieg ‚reich gegen arm‘ und wir, die Reichen, haben diesen Krieg begonnen und wir werden ihn auch gewinnen. Einmal im Jahr lädt der Bundespräsident für ein Fest ein auf die Wiese Bellevue. Einmal im Jahr werden öffentlichkeitswirksam Ehrenamtler hofiert, während „da draußen im Lande (1) Menschen in bitterster Armut leben müssen. Warten wir mal, wie sozial die PolitikerInnen die nächsten Monate sein werden, welche „sozialverträglichen Entscheidungen“ sie treffen werden. Wenn ich nur schon an unser Gredel denke, wird mir ganz kalt ums Herz. Und Söder? Ein Wolf, der bis zur Wahl Kreide fressen wird. Sozialer Kapitalismus – ich mach die Augen zu und träume weiter. (1) Kohl war der erste, der nicht mehr Staatsbürger und Staatsbürgerinnen mit gleichen Rechten und Pflichten definierte, sondern als „Menschen da draußen im Lande“. Das wurde und wird allzu gern von anderen und v. a. jenen in der Politik, auch von ihren SprecherInnen aufgegriffen. Es ist ja nett, dass man mich damit von Tier und Pflanze unterscheidet, aber die weitere Konsequenz ist doch die Frage: was sind dann Politiker, die, nach der Definition von Kohl et al., „drinnen“ sind? Ulrike Spurgat 27. Juli 2020 Für den Freiherr, über deine Antwort bin ich insofern erfreut, dass ich ehrlich gesagt nicht gedacht habe, dass du dir die Zeit nimmst so differenziert darauf zu antworten. Für mich heißt das, dass ich mich mit deiner Antwort inhaltlich befassen werde. Bis bald wieder, Ulrike Galeano 28. Juli 2020 Ein Vermittlungsvorschlag zur „Mörderthese“: Die großen KapitalistInnen sind moderne „Kapitalverbrecher“ (inklusive Mörder) Strafrechtlich war ein „Kapitalverbrechen“ eine „schwere Straftat wie Mord und schwerer Raub“.Auf solche Verbrechen stand früher hierzulande teils die Todesstrafe. Was der Großkapitalist RWE laut FRo mit den Menschen in Garzweiler gerade abgewickelt hat, ist für mich auch schon ein „Kapitalverbrechen“.,nämlich ein Verbrechen von Kapital und Kapitalisten Sie sind für mich nicht nur „Kapitalverbrechen“ wegen ihrer heutigen Urheber, sondern auch weil sie s c h w e r e Verbrechen sind am „G r u b e n r a n d“ des ins dreifache Krisen-„Rutschen-und -Schieben“ immer mehr geratenden finalen Kaputtalismus, in dem besonders das große Kapital immer rücksichtsloser gegen „Mitwelt und Umwelt“ nach dem Profit hechelt- das alles tatsächlich am R a n d der vielleicht letzten Grube für Natur und Mensch. Daher sollten solche Verbrechen z,B. der Charakermasken Musk, Tönnies, RWEs oder auch des Herrn Elon M u s k beim Wegputschen des bolivianischen Präsidenten M o r a l e s -wegen Profitgier nach Lithium usw als strafrechtlich besonders schwere Verbrechen an Mensch und Natur also als neoliberalkapitalistisches „Kapitalverbrechen“ geahndet werden- Enteignung von destukttiv angewendetem Produktivkapital und umfangreiche Haftbarmachung von verantwortlichem Kapital und KapitalistInnen- inclusive Heranziehung des persönlichen Vermögens. urd Wiedergutmachung der von den Weltverwüstern profitegoistisch angerichteten Schäden usw.- Wunderbar der Widerstand der von RWE kriminell behandelten Menschen z.B. in Garzweiler Gut wäre,, daß bei ihnen und anderen regionalen globalen Opfern von kapitalistischen Kapitalverbrechen allmählich die Einsicht wüchse, -daß es nicht nur um den regionalen Widerstand gegen die „Kapitalverbrechen“ der RWEs Musks usw. gehen kann. Sondern daß regionale und globale Rettung der Menschheit angesichts der vom Weltkapital auf den Weg gebrachten Krisen- ökonomische, ,ökologische und Gesundheitskrise -nur durh Aufbau einer menschlicheren Gesellschafts- und Produktionsordnung -von regional bis global – gelingen kann. , Dennoch wäre die Forderung nach einer vorläufigen Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofs für Verbrechen gegen Mit-und Umwelt als Vorbereitung eine vorerst natürlich nur u t o p i s c h e n menschlicheren Weltordnung mE durchaus sinnvoll- „Kapitalverbrecher“, die den Aufbau solcher Ordung heute behindern, könnten so als Hindernis erst einmal aus dem Weg geräumt werden. Denn vorläufig wird-s mit einer linksrevolutionären Abschaffung des neoliberalkapitalistischen Weltverwüstungssubjekts durch ..wen??-sowieso nix.-Also erst mal juristische Kampfebene . Gerade dieser Musk-auch teils von „Linken“ in Brandenburg begrüßter Kapitalisten-Super-Rambo wäre wg. seiner vermutlichen Völkerrecht brechenden Beteiligung am Putsch gegen Morales hierzulande dann sofort einbuchtbar… Ich weiß um den vorerst noch utopischen Charakter meiner Überlegungen.. Aber wie heißt es bei Brecht: „Umwälzungen finden in Sackgassen statt“ und „Aus niemals wird heute noch!“ Freiherr von Anarch 3. August 2020 Herzlichen Dank für Dein Bemühen und auch für ehrenhafte Aussagen meiner einer-bezogen, die mir wohl kaum gebüren ! Wenn du wüsstest wie einfach ich gestrickt bin – würdest dich mit Grauen abwenden… Von Klugheit also keine Spur bei mir, immer mit dem Anarcho-Revoluzza-Schädel durch die Wand – eher – und nicht mal aus Blessuren gelernt – auch nix gelernt aus Büchern und Schriften, wenn ich von hier am PC rüberschaue zu meinem ‚Bücherregälchen‘, sehe ich genau sieben an der Zahl: Greifvögel und Eulen Europas, Der Möbelbau, Japanische Holzverbindungen, Uwe Dick – Sauwaldprosa, Rudolph Bauer/Holdger Platta – Kaltes Land, 2 Bände Veganismus von Vincent Herz. Nun bin ich also jeniger der überfordert ist mit Max, auch überfordert wäre mit Engels und weiteren Bengels… einen literarischen Offenbarungseid ablegen muss, das Lesen mir immer auch ziemlich zuwider war – ich also ziemlich ungebildet bin. Trotzdem, freilich, werde ich mich bemühen deiner liebenswürdigen Bemühung nun folgen zu können – zu einem Marxismus einsteigen aber unmöglich. Tja – Das Kapital ! – wurde und wird immer mißbraucht werden um damit Macht zu erlangen, das Geld ein künstlicher Wert der nix wert ist und mit sogar nichtmal vorhandenem Geld Geldvermehrung künstlich geschaffen wird um die Machtposition über eine Weltbevölkerung weiterhin abzusichern. Gleichzeitig freilich die Unterdrückung und Versklavung dieser unter die Macht des Geldes. Das wusste ich schon als Kind und deshalb hatte ich Geld immer schon eher gehasst als geliebt. ‚No wonder‘ dass ich bis heute keines habe… Die Knechtschaft unter einem künstlichen Wert hat monströse Formen angenommen, der extra-Fluch dabei ist, dass sogar ein Menschenleben nach Heller und Pfennig berechnet wird und sogar der Tod noch paar tausend euro kostet. Es müsste also darum gehen, das Geld zu entwerten, zu entmachten, aber auch ein Marx hat es ja kurioserweise als einen ‚festen Bestandteil‘ seiner Philosophie betrachtet, ‚miteingerechnet‘. Gerechtigkeit und Freiheit wird es niemals geben solange ein künstlicher Wert alles beherrscht. Eine gerechte Umverteilung ist freilich trotzdem wünschenswert, keine Frage – ein Zahlungswert dürfte aber dann in allen Gesellschaftsformen ausschliesslich verwaltet werden, niemals aber darf mit diesem selbst Geschäft gemacht werden, mittels Zins und Zinseszins künstlich vermehrt werden – da macht man eine Büchse der Pandorra auf, der Zahlungswert verselbständigt sich auf teuflische Weise, bis zum heutigen infernalen Macht- und Unterdrückungsmittel. Wir brauchen heute einen völligen Zusammenbruch dieses künstlichen Wertes Geld – ‚totally crashdown‘ – um dann eine neue gerechte Verteilung zu erschaffen, wenn es sich schon nicht abschaffen lässt, das Geld. Was nichts anderes bedeutet als eine Weltrevolution. Hoffe, dear Ulrike, konnte wenigstens einigermassen deiner Bemühung gerecht werdend, halbwegs entsprechend antworten – Ulrike Spurgat 3. August 2020 Deine ehrliche Antwort erreicht mich und dafür danke ich. Meiner Wahrnehmung kann ich meist trauen da diese sehr ausgeprägt ist und letztendlich mein kleines Leben früh hat sichern müssen. Sicher ist, dass ich zu dem stehe was ich DIR geschrieben habe denn ich traue und vertraue mir selber. Es geht weniger darum ob man liest oder aus dem Fenster guckt sondern um die Tiefe die das Verstehen seiner Umwelt in Bezug zu sich selber mit sich bringt. Menschen lernen auf ganz ganz unterschiedlichen Wegen. Mir z.B. geht jedes technische Verständnis ab und egal wieviel Mühe ich mir gebe die freundlichen Hinweise wie geschriebenes zu retten ist überfordern mich. Eine „Störung,“ die aber anderen Fähigkeiten Raum gegeben hat sich entwickeln zu können. Man kann das sinnliche Wahrnehmug nennen. Natürlich habe ich verstanden was du mir sagen willst. Und ich werde nichts tun was ein anderer nicht will oder braucht. Du gehst deinen Weg….und deine Kommentare sind geistreich, witzig, im besten Sinne „respektlos“ und interessant. Da steckt Zunder drin. Des öfteren fallen mir beim lesen deiner Kommentare „Ton Steine Scherben“ ein. Rios Liebeslieder hauen mich auf meine alten Tage immer noch vom Hocker. In diesem Sinne, Ulrike Danke für Antwort, Ulrik,. its all understood. ..tja, ein ‚Computertrottel‘ bin ich auch – eine Technologie die ich nicht mehr lerne und auch nicht lernen will – wäre aufgeschmissen, nicht mal das geliebte ‚learnin by doin‘ hilft da. Learning by doing ! – fehlt leider im deutschen Sprachgebrauch als Imperativ, – sonst hätte man nicht so viel Angst vor einer Revolution ! Aber was könnte es denn Schöneres geben als millionenfach eingehakt fest entschlossen die Diktatur BRD zu beenden, dieses Inkontinenzler-Parlament aufzulösen, die Revolution wie ein starkes Aphrodisiakum alle erfasst, grenzüberschreitend weltweit wie ein Virus wirkt und Freiheit und Gerechtigkeit den gesamten Planeten erfüllt… aber die Deutschen sind es vor allem die die Hosen voll haben, schon bei dem Gedanken an eine Revolution. Genauer gesagt hat man Angst vor Veränderungen sogar. Eine geistige Lösung will man im Land der Dichter und Denker, aber Gedichte bleiben Gedichte – thats all. Spirituelle Lösungsbestrebungen sind Flucht aus Angst vor dem was geschehen könnte… Für Gerechtigkeit und Freiheit muss gekämpft werden, in allen Zeiten war das so und wird sich nicht ändern. Erschütternd insbesondere die Feigheit hier im Land. Eine Revolution ist immer ein Wagnis, aber ohne Mut keine Veränderungen. Eine Revolutionsversicherung gibt es nicht. Ja auch ein Land der Erfinder, aber den Revolutionsstarter zu erfinden, verweigert man – dabei gibt es ‚fifty ways to destroy a system’… An all dem ist wohl auch Rio Reiser verzweifelt, nehme ich an. Sicher war er ein mutiger Sänger, dazu ist es nötig mit Wut und Zorn über Unrecht und Unfreiheit deutlich anzuklagen – solche Sänger beaucht das Land an allen Ecken und Enden dieses Unrechtssystems. Bayerns Staatsfeind Nr. 1 – Hans Söllner – war ein solcher, fast lebenslang unerschrocken angeklagt, verfolgt wie die Pest von den Innenministern persönlich, aber auch er alleingelassen letztendlich, deswegen wohl ‚geläutert‘ inzwischen, leider, sogar in die Kommunalpolitik eingestiegen – was für ein Abstieg ! https://www.youtube.com/watch?v=b0n18NbUFL0
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Region Nord Kompetenzzentrum Usability Verbreitung von User Research und UUX Management-Know-How Je besser Mittelständler im Allgemeinen und Softwareunternehmen im Spezifi­schen ihre Kunden verstehen, desto besser können sie ihre Lösungen an deren Bedürf­nisse anpassen. Das Verständnis von Nutzern mit ihren speziellen Eigen­schaften, ihren Aufgaben, Bedürf­nissen und Anforderungen sowie den jeweiligen Nutzungsumgebungen ist der zentrale Ausgangspunkt, um für optimale Usability und positive User Experience zu gestalten. User Research Maßnahmen sind notwendig, um dieses grundlegende Verständnis der Nutzungskontexte zu erarbeiten. Mit der Digitalisierung haben sich ganz neue Möglichkeiten für User Research ergeben, die gerade kleinen und mittleren Unternehmen große Vorteile und Nutzen bieten und in das UUX-Management eingebunden werden müssen. Allerdings fehlt bisher vielen mittelständischen Unternehmen ein Ansatzpunkt, wie sie mit User Research starten können. Hier wird das Kompetenzzentrum Usability entsprechende Umsetzungsbeispiele erarbeiten und bekannt machen. Nachrichten aus der Region Nord Von Usability zu Humability - UUX-Tagung des Fraunhofer FIT am 12. April in Sankt Augustin/Bonn Am 12. April 2018 veranstaltet das Fraunhofer FIT eine eintägige Usability/UX-Tagung zur Mensch-Technik-Interaktion der Zukunft. Veranstaltungen in der Region Nord Mittwoch26.08.2009:00-15:00 In diesem Kurs wenden wir die Methodik des Design Thinking an, um Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten zu E-Learning-Fragestellung zu identifizieren. Als Teilnehmer dieses Kurses, treffen Sie sich mit dem Moderator und bis zu neun weiteren Kursteilnehmern zu einem Webinar in denen Sie die Phasen des Design-Thinking Prozesses durchlaufen– von der Einordnung der Problemstellung zur Vorstellung eines Prototyps. Im Kurs erarbeiten wir einen Lösungsansatz, wie ein unternemensweites Weiterbildungsangebot implementiert werden kann. Vorstellung eines virtuell durchgeführten Design Thinking Workshops Ideenfindung zur Implementierung eines unternehmensweiten Weiterbildungsangebots Kenntnisse in der Arbeit mit E-Learning-Produkten (Nutzer oder Entwicklersicht) Kostenloste Anmeldung Donnerstag03.09.2011:00-12:00 Vortrag: Hallo KI - Muss ich mir Sorgen machen? Im Rahmen unseres dritten KI Info-Slams hält Dr. Daryoush Vaziri am 3. September den halbstündigen Vortrag „Hallo KI – Muss ich mir Sorgen machen? Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert”. Der KI Info Slam ist ein virtuelles Treffen für alle, die sich für Künstliche Intelligenz (KI) interessieren und KI im Unternehmen einsetzen wollen. Zusätzlich bieten wir Ihnen im Anschluss an den Vortrag Informationen zu unseren KI-Weiterbildungsangeboten sowie die Gelegenheit, Fragen an die Experten zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. 11:30 – 11:45 Uhr: Zehn Elevator-Pitches zu kostenlosen KI-Weiterbildungsmöglichkeiten am Kompetenzzentrum Usability 11:45 – 12:00 Uhr: Offene Diskussion, Fragen und Erfahrungsaustausch Chatbots sind als Dienstleistung mittlerweile weit verbreitet und in digitale Angebote integriert. Sie automatisieren beispielsweise Bestellvorgänge in Unternehmen oder beantworten FAQ's von Kunden. Die Herausforderungen bei der Erstellung eines Chatbots liegen insbesondere bei einer kundengerechten Gestaltung von Sprachinhalten und der Entlastung von Mitarbeitern in Unternehmen. Bisher werden Chatbots vor allem von großen Unternehmen eingesetzt. Um auch mittelständigen Unternehmen den Einsatz von Chatbots näher zu bringen, soll unser E-Learning am 06.11.2020 (10:00-16:00 Uhr) im Rahmen der UUX-Week 2020 den Teilnehmern die Konzeption und Umsetzung eines Chatbots vermitteln. Hierfür werden als erstes das benötigte Wissen und Aufgaben in einem einfachen Rollenspiel exploriert und ein erster Interaktionsentwurf festgehalten. Im nächsten Schritt wird dieser in einem Experiment mit den Teilnehmern getestet und iterativ verbessert, bis das Konzept und Interaktionsmodell eine gewünschte Qualität erreicht. Danach kann der Chatbot implementiert und getestet werden. Dafür wird das Programm Google Dialogflow verwendet. Dieses ermöglicht den Nutzern ohne großes IT-Wissen die erfolgreiche Erstellung eines Chatbots. Was sind Chatbots? Was für Anwendungsgebiete gibt es? Einführung in die Technologie von Chatbots Themenvorstellung für den Chatbot Rollenspiel zum Themengebiet Modellieren möglicher Gesprächsprozesse Einführung in das Programm Google Dialogflow Implementation der erstellten Gesprächsprozesse Ein Link zur Anmeldung finden Sie hier KI-Trainer Schwerpunkt 5: Spracheingabe, Remote UUX-Methoden Abschluss Workshop der Digital Scouts Reihe Am 02.07 haben wir mit unseren Teilnehmern die Digital Scouts Reihe in einem Abschluss Workshop erfolgreich beendet. Am 17. Juni fand unser Virtueller Stammtisch "Technologie Sprachassistenz - Anwendungsgebiete und Möglichkeiten" statt Besitzen Sie in Ihrem Haushalt einen virtuellen Assistenten, wie beispielsweise Alexa, Google Home oder Cortana? Immer mehr Menschen würden diese Frage bejahen. Die Potentiale von Stimm- und Sprechtraining im digitalen Format Bei Vorträgen, Verhandlungen und Meetings ist die Stimme das relevante Vehicel, um die Bedeutung von Worten hervorzuheben. Pointierte Worte, Betonung von Silben oder die begleitende Gestik verdeutlichen was wirklich hinter einer Aussage steckt. Bei Webinaren, Podcasts und weiteren Onlineformaten ist die Stimme noch wichtiger. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability begleitet intonare bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells. Vortrag: Hallo KI - Muss ich mir Sorgen machen?, 2. KI Info-Slam, KI Info-Slam KI Info-Slam am 3. September Unser Virtueller Stammtisch "Der neue alte Konflikt – CLOUD Act vs. DSGVO" fand am 30. April statt Sind Ihnen Datenschutz und Datensicherheit in Ihrem Unternehmen wichtig? Ganz egal, wie Sie jetzt antworten: Wenn Sie ein europäisches Unternehmen sind, müssen Sie sich spätestens seit dem 25. Mai 2018, ernsthafte Gedanken zu Datenschutz und Datensicherheit machen. Erste Testversion zum Corona Chatbot des Kompetenzzentrums Usability KI-Trainer Angebote im Profil: Spracheingabe - Erstellung von Sprachassistenzsystemen Technologien der automatisierten Sprachverarbeitung haben sich im letzten Jahrzehnt enorm verbessert. Entsprechend nutzerfreundlich ist auch die Erstellung von Sprachassistenzsystemen und Chatbots geworden. In unseren Schulungen zum Themengebiet Natural Language Processing wollen wir Unternehmen die Kompetenz vermitteln, Kommunikationsinhalte im eigenen Unternehmen zu automatisieren. Online-Seminar - Digitalisierung von Präsenzveranstaltungen Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability bietet seit Januar 2019 digitale Workshops an. Auslöser für die Erstellung des Angebots war die Nachfrage, resultierend aus einer bundesweiten Bedarfserhebung. Am 30.03.2020 präsentierte Simon Hachenberg das Konzept vor den weiteren Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren in einem Online-Seminar. Mit insgesamt 60 Teilnehmern war das Interesse sehr groß. Die KI-Trainer sind auch im Home-Office für Sie da! Alle Veranstaltungen des KI-Trainer Programms werden nun als Online-Seminare und digitale Workshops angeboten. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die Angebote im April. Schulungsunterlagen zur praktischen Umsetzung von Nutzerstudien Wie kann ich Nutzerstudien effizient umsetzen? In diesem Beitrag erhalten Sie ein Ideen und bewährte Ansätze als Download! Umsetzungsprojekt Einsatz unseres Serviceroboters in der Apotheke Informationsbroschüre - Charly zieht Bilanz nach einem Jahr Seit 2019 finden mit unserem Roboter einige spannende Projekte statt. So hat er einen regelmäßigen Einsatz in der Rathaus Apotheke im Huma Shopping Center, zeigt Kunden im HUMA den Weg und testet erste Einsätze in der Pflege. In unserer digitalen Informationsbroschüre können Sie sich über Charly und seine spannenden Projekte informieren. Charly macht eine Pause Unser Roboter Charly wird in nächster Zeit nicht in Rathaus Apotheke und Huma arbeiten, sondern bleibt im Home Office! Informationsblatt: Prototyping Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability bietet für kleine und mittlere Unternehmen Workshops zum Thema Rapid Prototyping an, um für das Thema Produktentwicklung zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Themenbroschüre: Schlanke Living Labs In der Themenbroschüre der Region Nord zum Thema "Lean Living Labs" erlangen Sie ein tiefer gehendes Verständnis über spezifische Einsatzmöglichkeiten von Living Labs und praxisorientierte Einblicke. Die Broschüre kann am Ende dieser Seite heruntergeladen werden. Informationsblatt: Living Labs Das Kompetenzzentrum Usability zeigt wie der Mittelstand durch den Einsatz schlanker Living Labs gezielt Produkte erproben kann. Praktiken und Einstellungen der Kunden im Umgang mit modernen Technologien werden so aufgedeckt Informationsblatt: User Research - einfach erklärt Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability bietet für kleine und mittlere Unternehmen Einführungsworkshops zum Thema User Research an. Doch was ist User Research eigentlich und welche Inhalte werden in den Workshops erklärt? KI Trainer Workshop - Mensch Roboter Zusammenarbeit Die Region Nord führt am 12.02 den ersten KI Workshop im Rahmen des BMWI Programms "KI-Trainer" durch. Charly bekommt Besuch aus dem deutschen Bundestag Das Jahr fängt für unseren Charly erfreulich an. Am 09.01.2020 hatte er Besuch aus dem deutschen Bundestag. Informationsblatt: Digitalisierung von Präsenzveranstaltungen Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in der Digitalisierung von bestehenden Präsenzveranstaltungen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability wünscht Ihnen frohe Weihnachten! Das gesamte Team vom Kompetenzzentrum Usability wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2020! Workshopreihe zu Rapid Prototyping mit Elbblick in Hamburg Anfang Dezember fand in Hamburg ein zweitägiger Workshop zu Rapid Prototyping statt. 13 Teilnehmer folgten der Einladung ins Hamburger Dockland zur NORDAKADEMIE. Informationsblatt: Sprachassistenten zu Hause Das Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrum Usability entwickelt gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen Anwendungsfelder für Sprachassistenten und optimiert deren nutzerzentrierte Gestaltung und Entwicklung. Informationsblatt: Robotik in der Dienstleistungsbranche Das Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Usability unterstützt im Rahmen der KI-Trainer Initiative des Bundes Mittelständer im Dienstleistungssektor durch Digitalisierung und KI-basierte Robotik die Arbeit der Zukunft zu gestalten. Vorstellung Pilotprojekt mit Snabble Mit der Snabble App können Kunden ihren Warenkorb bereits während des Einkaufs einscannen und diesen direkt online bezahlen. Um die Usability der Snabble App „in the wild“ zu evaluieren, wurden Kunden eines teilnehmenden Freizeit- und Baumarkt, sowie eines Lebensmitteleinzelhändlers rekrutiert. Ausgestattet mit einer Eye-Tracking Brille sollten diese Kunden ihren ersten Einkauf mit der Snabble App durchführen. Rapid Prototyping als Prozess: Workshop für Fortgeschrittene, Rapid Prototyping als Prozess: Workshop für Beginner Einladung zur kostenfreien Workshopreihe Rapid Prototyping in Hamburg Am 05. und 06. Dezember findet unsere Workshopreihe zum Thema Rapid Prototyping erstmalig an der NORDAKADEMIE in Hamburg statt. Am ersten Tag werden Grundlagen vermittelt, während am zweiten Tag der Umgang mit Axure vertieft und damit die Fähigkeit, eigene Prototypen zu erstellen, weiter ausgebaut wird. Digitalisierte Präsenzveranstaltungen als Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes In Zeiten zunehmend flexibler Arbeitszeitmodelle (Home-Office, Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit) gilt es ebenso flexible Workshopmodelle zu gestalten. Digitale Werkzeuge bieten Möglichkeiten, eben diese flexiblen Workshopmodelle zu erstellen. Bei der Werkzeugwahl ist die einfache Handhabung (Zugriff, Nutzung) zu berücksichtigen. Die Usability muss stimmen. Am 22.10.2019 stellte Simon Hachenberg das Workshopmodell des digitalen Design Thinkings in einem Impulsvortrag vor. Workshopreihe - Digital Scouts - Auftakt "Digital Scouts" - eine gemeinsame Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg Die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Siegen, eStandards und Usability organisieren gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg und dem Digital Hub sowie der Arbeitgebervereinigung für EDV und Kommunikationstechnologie e. V. AGEV eine Workshopreihe zum Thema Digitalisierung. Die Workshopreihe ist kostenfrei und beginnt mit der Auftaktveranstaltung am 22.10.2019. Neue Produktkonzepte für den Gesundheitstourismus mit VR und 360° Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Rostock und das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability unterstützen sich in der Durchführung eines Design Thinking Workshops am 12.11.2019 in Neubrandenburg. Themenbroschüre: UUX in der Praxis - Methoden im Agentur-Einsatz In der Themenbroschüre der Region Nord zum Thema UUX Methoden in der Praxis erlangen Sie ein tiefer gehendes Verständnis über UUX Agenturen in Deutschland, deren am häufigsten eingesetzten Methoden und ihren spezifischen Zweck. Die Broschüre kann am Ende dieser Seite heruntergeladen werden. Informationsveranstaltung der Workshopreihe "Digital Scouts Bonn/Rhein-Sieg" Am 08.10.2019, um 17 Uhr findet die Informationsveranstaltung der Workshopreihe "Digital Scouts Bonn/Rhein-Sieg" statt. Bei dieser Informationsveranstaltung werden die verschiedenen Organisationen vorgestellt, sowie eine Einführung in das Veranstaltungsformat gegeben. Workshop: Apothekenmitarbeiter testen erstmalig das Servicecockpit von Charly! Am 26.08.2019 fand an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ein gemeinsamer Workshop mit dem Kompetenzzentrum Usability, den Mitarbeitern der Rathausapotheke und ergosign statt. Im Rahmen des Workshops hatten die Mitarbeiter die Möglichkeit das Servicecockpit von Charly kennenzulernen und den Roboter selbständig zu steuern und neue Fähigkeiten beizubringen. Kick-Off des digitalen Design Thinking Workshops Am 21.08.2019 fand der Kick-Off des zweiten digitalen Design-Thinking-Kurses statt. Insgesamt 6 Teilnehmer aus fünf Unternehmen durchlaufen in den nächsten zwei Wochen die Phasen des Design Thinking in 4 weiteren Online-Seminaren. UUX Bedarfe von kleinen und mittleren Unternehmen: Anwendung von User Research Die Ergebnisse der Online-Umfrage zum Bedarf von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Usability und User Experience (UUX) liegen vor: User Research Methoden werden von mehr als der Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland eingesetzt, jedoch besteht noch Potential in der Digitalisierung von User Research. Themenbroschüre: Lean UX - Nutzerzentriertheit in iterativen und schlanken Entwicklungsprozessen In der Themenbroschüre der Region Nord zum Thema Lean UX erlangen Sie ein tiefer gehendes Verständnis der drei Grundpfeiler und Prinzipien des Ansatzes, sowie erhalten Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Einsatz der Lean UX - Methodik. Die Broschüre kann am Ende dieser Seite heruntergeladen werden. Usable Blockchain – Welche Rolle spielen Usability und User Experience? Paul Bossauer hielt am 18.06.2019 auf der Fachtagung Usability des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability bei der NORDAKADEMIE in Elmshorn einen Vortrag über die Rolle von Usability und User Experience für die Adoption der Blockchain-Technologie. Themeninsel „Robotik“ @Mission UUX Im Rahmen der Mission UUX wird auf der Fachtagung in Elmshorn auch der Themenschwerpunkt „Robotik“ vorgestellt. An einer Themeninsel können Sie sich informieren, welche Fortschritte unser Serviceroboter Charly in den letzten Monaten gemacht hat und etwas über seinen Einsatz in der Apotheke erfahren. CollaborationKIT.org, Social Distancing + Social Awareness Unser Roboter hat nun einen Namen! Lange war unser Roboter auf der Suche nach einem Namen. Nun hat er ihn endlich gefunden! Pünktlich zum Digitalpakt - Unser Roboter Charly hat seinen ersten Auftritt in der Schule Der Digitalpakt ist nun in Kraft getreten und die Schulen sollen künftig digitaler werden. Wir sind mit unserem Roboter Charly mit dabei Besuch im Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Am 29. April 2019 trafen sich rund ein Dutzend Clubmitglieder und Wirtschaftsjunioren im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg um einen Vortrag des Promotionspreisträgers Dr. Daryoush Vaziri zur Digitalisierung im Dienstleistungssektor zu hören. Start des digitalen Design Thinking Kurses Erfolgreicher Start des digitalen Design Thinking Kurses - Gestaltungskriterien für ein Onlineangebot! Am 02.05.2019 startete der 3-wöchige Online-Kurs mit 9 Teilnehmer*innen. In insgesamt 4 Webinaren durchlaufen die Teilnehmer*innen die Phasen des Design Thinking-Prozesses. Die Gestaltung des ursprünglich Präsenz-Kurses als Online-Modul resultiert aus dem Feedback unserer Präsenzveranstaltungen und dem Ergebnis der durchgeführten Bedarfserhebung. Am 18.06.2019 stellt Simon Hachenberg die digitale Transformation des Kurses auf der Fachtagung des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability vor. Digitales Weiterbildungsangebot Neues von unserem Roboter: Pepper auf der Klausurtagung des diakonischen Werkes Am 28.02.2019 fand die Klausurtagung des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen statt. Unser Serviceroboter hat an diesem Tag die Andacht unterstützt und den Besuchern gezeigt, welche Fortschritte er schon gemacht hat. Neues von unserem Roboter: Wir suchen einen Namen! Unser neustes Teammitglied sucht einen neuen Namen. Helfen Sie uns dabei und senden Sie uns Ihre Namensvorschläge! Neues von unserem Serviceroboter: Einsatz in der Apotheke geplant Zurzeit laufen die Vorbereitung für den ersten Einsatz von unserem Serviceroboter im Handel. Dabei soll der Roboter Kunden individuell beraten und Sie beim Einkauf unterstützen. Erfolgreicher Workshop zum Thema: "Rapid Prototyping" Am 31.01.2019 fand im Digital Hub in Bonn - trotz eines Schneechaos – der zweite Teil der Workshop Reihe Rapid Prototyping statt. Aufbauend auf dem Workshop im Dezember wurde in diesem Workshop der Umgang mit Axure vertieft und damit die die Fähigkeit, eigene Prototypen zu erstellen, weiter ausgebaut. Virtueller Stammtisch zum Thema "Usability in der Medizintechnik: Wie vorgehen?" Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability wünscht ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2019 Um das Jahr 2018 gebührend digital ausklingen zu lassen, sendet unser neustes Teammitglied Pepper Ihnen weihnachtliche „Roboter“ Grüße Projektbericht: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Smart-Car-Mehrwertdienstleister PAJ Gemeinsam mit PAJ hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability eine erste Phase zur Erhebung von Mobilitätsdaten abgeschlossen und interessante Aspekte für weitere Geschäftsmodelle gesammelt und analysiert. Erinnerung: Workshop zum Thema "Gesund Teilen - Effektiv und zielgerichtet Gesundheitsdaten kommunizieren" Melden Sie sich noch heute für unseren kostenlosen Workshop am 18.12.2018 von 17:00-19:00 Uhr in Sankt Augustin an und diskutieren Sie über den Einsatz einer digitalen Plattform zum sicheren Austausch von Gesundheitsdaten. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability und die Universität Siegen freuen sich auf Sie! Erinnerung: Virtueller Stammtisch zum Thema Usable Blockchain Am 17.12. findet der 7. Virtuelle Stammtisch zum Thema Usable Blockchain statt. Wie hat sich die Blockchain Szene in den letzten Jahren entwickelt? Was sind kritische Erfolgsfaktoren in dem Bereich? Wo geht die Reise hin und wie wichtig ist eine gute Usability und User Experience? Sie sind herzlich eingeladen rein zu schauen und mit zu diskutieren. Erfolgreicher Workshop zum Thema: "UX im agilen Alltag" Am 22.11. hat der Workshop zum Thema: "UX im agilen Alltag" durchweg auf positive Resonanz bei den Teilnehmern gestoßen. Aufbauend auf den virtuellen Stammtisch vom 27.09. hat Senior User Experience Consultant Indra Burkart von eresult GmbH über UX-Themen referiert und mit den Teilnehmern anhand von praktischen Beispielen die Vorteile von UX im agilen Alltag aufgezeigt. Endnutzer Workshop zum Thema „Meine Daten im Griff“ – Datenschutz und Datenkontrolle über digitale Medien Am 27.11. führte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability gemeinsam mit der Universität Siegen einen Workshop mit älteren Endnutzern zum Thema Datenschutz und Datenkontrolle durch. Wie wichtig ist UUX für den Erfolg der Blockchain Revolution? Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability lädt zum 7. Virtuellen Stammtisch ein. Am 17.12. möchten wir über die Entwicklungen in der Blockchain Szene in den letzten Jahren, kritische Erfolgsfaktoren in Blockchain Projekten und insbesondere über die Bedeutung von Usability und User Experience in solchen Projekten sprechen. Wo geht die Reise hin und wie wichtig ist eine gute Usability und positive User Experience? Schauen Sie rein und diskutieren Sie mit. Vorstellung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usabilitys bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg Am vergangenen Mittwoch hat Dr. Daryoush Daniel Vaziri das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability vor dem IT-Ausschuss der IHK Bonn/Rhein-Sieg vorgestellt. Einladung Workshop zum Thema "Gesund Teilen - Effektiv und zielgerichtet Gesundheitsdaten kommunizieren" Das Kompetenzzentrum Usability und die Universität Siegen laden Sie als Gesundheitsexperten herzlichst zu unserem kostenfreien Workshop am 18.12.2018 von 17.00 Uhr bis 19:00 Uhr an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin ein. Ein Kennenlernen im Norden Region Nord des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability hat die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Hamburg, Bremen, Kiel und Kommunikation sowie Unternehmen aus der Region zu einem gemeinsamen Kennenlernen eingeladen. Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Kompetenzzentrums gab es die Möglichkeit für einen Austausch und gemütlicher Runde. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability zu Besuch auf dem World Usability Day 2018 in Hamburg Auch im Norden war das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability auf dem World Usability Day (WUD) Hamburg am 08.11.2018 vertreten. Dort präsentierte das Kompetenzzentrum, vertreten durch Paul Bossauer und Simon Hachenberg alle Leistungen und Angebote für kleine und mittlere Unternehmen. Fehlinvestition 4.0? Usability als Erfolgsfaktor für Verkaufsentscheidungen Das Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Usability empfiehlt Ihnen diese Schulung, in der es darum geht, wie Fehlinvestitionen durch Usability-Methoden vermieden werden können. Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability beim 14. CAB Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability wird beim 14. CAB (Controlling Advantage Bonn) des Internationalen Controller Vereins in Bonn vertreten sein. Erinnerung: Virtueller Stammtisch zum Thema anwendungsfallbezogene Robotik mit Pepper Melden Sie sich zu unserem nächsten virtuellen Stammtisch am 13.11. von 16:30-17:30 Uhr an! Schulung: Fehlinvestition 4.0? Usability als Erfolgsfaktor für Kaufentscheidungen Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability empfiehlt Ihnen diese Schulung des Kompetenzzentrums Siegen, in der Ihnen vermittelt wird, wie Sie mit Usability-Methoden Fehlinvestitionen vermeiden können. Einladung: Workshop "UX im agilen Alltag" Aufbauend auf dem virtuellen Stammtisch zum Thema "UX im agilen Alltag" laden wir zu diesem Workshop am 22.11.2018 in Hamburg ein. Erinnerung: Auftaktveranstaltung im Norden: Das Kompetenzzentrum stellt sich vor Wir laden Sie herzlich dazu ein, uns kennenzulernen und untereinander zu Netzwerken. Melden Sie sich jetzt an! Einladung: Virtueller Stammtisch zum Thema anwendungsfallbezogene Robotik mit Pepper Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Usability lädt herzlich zum nächsten virtuellen Stammtisch am 13.11.2018 von 16:30-17:30 Uhr ein. Wirtschaftsforum der Gemeinde Neunkirchen Seelscheid Dr. Daryoush Vaziri hat am 10.10.18 über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung bei dem Wirtschaftsforum in der Gemeinde Neunkirchen Seelscheid referiert. Erinnerung: 30.10.2018 - Design Thinking Workshop - E-Learning im Mittelstand Erinnerung: Sichern Sie sich Ihren Platz für den Design Thinking Workshop "E-Learning für den Mittelstand" am 30.10.18 an der NORDAKADEMIE Graduate School in Hamburg. 13.11.2018 - Abendveranstaltung im Hamburger Dockland Das Kompetenzzentrum Usability stellt sich am 13.11.2018 in einer abendlichen Veranstaltung in Hamburg vor. Nutzen Sie die Gelegenheit uns in maritimer Atmosphäre persönlich kennenzulernen und sich bei Finger Food und Getränken auszutauschen. Ein nutzerzentrierter Blick auf die Potentiale einer Blockchain im P2P-Carsharing Paul Bossauer hielt am 27.09.2018 einen Vortrag zu den Potentialen der Blockchain im Carsharing aus einer nutzerzentrierten Sicht bei dem Innovationsfrühstück, einer Veranstaltung der Campus to World Initiative auf dem Campus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Workshop am Thementag: eStandards in der Praxis Im Rahmen des Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum eStandards Thementages: eStandards in der Praxis hält Dr. Daryoush Vaziri, Leiter des Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Usability Region Nord am 26.11.2018 um 14:15 Uhr einen Workshop zum Thema "Wie wollen wir arbeiten?" Datensouveränität durch die Blockchain aus einer Nutzer-zentrierten Perspektive Paul Bossauer hielt am 27.08.2018 einen Vortrag zur Nutzer-zentrierten Datensouveränität in der Blockchain auf dem 10. Ostwestfälischen Innovationskongress mit dem Thema "Internet der Werte - Anwendungen und Potenziale der Blockchain-Technologie" bei der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld. Erinnerung: Virtueller Stammtisch zum Thema: UX im agilen Alltag am 27.09. Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Usability lädt herzlich zum kostenlosen virtuellen Stammtisch - UX im agilen Alltag am 27.09.2018 um 16:30 Uhr ein. Senior UX Consultant Indra Burkart von eResult GmbH vermittelt unter anderem, welche Methoden gut geeignet sind, wenn agil gearbeitet wird und viele weitere interessante Diskussionsthemen. Erinnerung: Die letzten freien Plätze für den Design Thinking Workshop "Mehrwerte digitaler Lebensmittelinformationen" Erinnerung: Sichern Sie sich die letzten freien Plätze für den Design Thinking Workshop "Mehrwerte digitaler Lebensmittelinformationen" am 25.09.18 im Innovation Center der GS1 Germany in Köln. 26.09.2018 Einladung zum virtuellen Stammtisch Mode Musik E-Learning Musik verbindet Menschen. Am Beispiel eines global agierenden Modeunternehmen zeigt der Referent auf, wie das Zusammenspiel Musik, Mode und E-Learning bei der Vermarktung von Produkten funktioniert. Insbesondere weist er aus, wie Themen aus der Musik die Reichweite des Marketing erhöhen und positive Abstrahleffekte erreicht. Einladung zum Innovationsfrühstück - Mobilität der Zukunft: Vernetzung betrieblicher, öffentlicher und privater Konzepte Paul Bossauer (Mitarbeiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability) hält am 27. September im Rahmen des Innovationsfrühstücks - Mobilität der Zukunft: Vernetzung betrieblicher, öffentlicher und privater Konzepte an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg einen Impulsvortrag zum Thema: Potentiale einer Blockchain im Carsharing. Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts Anwenderorientierte Smarte Umweltinformationssysteme in Praxis (ASUP) Ein neues Forschungsprojekt mit Beteiligung der Hochschule-Bonn-Rhein-Sieg soll Unternehmen dabei helfen, mit einfachen Mitteln Energie einzusparen. Zwischen Gründern und Investoren - Das Kompetenzzentrum auf dem Summer Slam 2018 2018 hat der Summer Slam vom Digital Hub das zweite Mal statt gefunden. Die Kulisse für das Event bereitete der High-Tech-Campus am Bonner Bogen. Neben den über 1000 Gästen und bekannten Größen wie Frank Thelen und Alexander von Frankenberg, war auch das Kompetenzzentrum Usability vor Ort. Unter den Besuchern des Summer Slams waren Investoren, Wissenschaftler, sowie Gründer aus Bonn, die weiteren Unternehmenden kamen aus NRW, ganz Deutschland und den USA. Virtueller Stammtisch: Nutzergruppen zum anfassen Am Freitag den 8. Juni hat der zweite digitale Stammtisch des Kompetenzzentrums Nord stattgefunden. Im Fokus diesmal: Elske Ludewig von eresult. Das Unternehmen ist auf die Bereiche Usability, UX und Online-Marktforschung spezialisiert. Außerdem gehört es zu den Partnern des Kompetenzzentrums. Elske Ludewig ist wichtiger Bestandteil des Wissenstransfers. Personas und Customer Journey Maps hatte die UX-Expertin als Themen aufbereitet und stellte sie den mehr als zehn Teilnehmenden vor. Digitale Food Labels – Chancen & Herausforderungen aus verbraucherinformatischer Sicht Prof Dr. Gunnar Stevens ist von bio-innovation-park Rheinland e.V. eingeladen worden, um am 8. März 2018 bei der Euro Pool System GmbH über das Thema „Digitalisierung der Supply Chain aus Verbrauchersicht“ zu referieren. Der bio-innovation-park Rheinland e.V ist ein Netzwerk aus Unternehmen verschiedener Branchen, drei Hochschulen und zwei Städten, welches sich zum Ziel gesetzt hat, den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft zu fördern. User Research Pilotprojekt zwischen Kompetenzzentrum und Start-up Bereits seit Mitte 2019 ist unser Serviceroboter Charly in der Rathaus Apotheke im HUMA im Einsatz. Ziel dabei ist, dass Charly die Kunden am Tablet berät und sie durch das Sortiment führt. Weitere Mitglieder in der Region Lena Cassens 50757 Sankt Augustin +49 (0) 2241 865-469 www.h-brs.de/de/wiwi/lena-cassens Diana Yakimchuk
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
QZT / Online-Wulchi Mai 2011 Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Mai 2011 6. Schloss-Festival 2011 Altkleidersammlung CONTEX Wechsel des Bademeisters im Gäbelbach Bern-West-Fest vom 17. Juni bis 19. Juni Erinnerungen an Hansjörg Uehlinger Hansjörg Uehlinger 16.8.1925–15.4.2011 Heiraten im Bürogebäude? isa – 40 Jahre im Einsatz... Jubla Sommerlager 2011 Kunstprojekt Parkanlage Brünnengut Strassenverbreiterung Riedbachstrasse Am Wochenende vom 24. bis 26. Juni findet im Schlosspark das 6. Schloss-Festival statt. Es ist vom Schlossverein als «Geschenk» an die Bevölkerung von Bern-West konzipiert, der Besuch ist unentgeltlich. Erstmals werden wir uns am Samstagabend speziell an die jüngere Generation wenden. Wir haben die Berner Rapperband «NEW JACK» engagiert, die zusammen mit der BigBand des Konsi Bern ein Konzert geben wird (Beginn Samstag, 21 Uhr im Zelt im Schlosspark, Eintritt gratis). Programm und weitere Informationen unter www.schloss-buempliz.ch Unter dem Motto «Leistung-Leidenschaft-Lebensfreude» feiern wir unser 50-jähriges Jubiläum, zu welchem auch Sie herzlich eingeladen sind. Was erwartet Sie am Fest? Über 130 Schülerinnen und Schüler spielen ihre eigene Interpretation von Romeo + Julia. Ehemalige und aktive Schülerinnen und Schüler spielen auf zu einem Konzert. Lernplanete geben Einblick in modernen Unterricht, selbst hergestellte Gegenstände werden zum Verkauf angeboten. Auf die kleineren Gäste wartet das Kamel Caruso für einen Ritt ums Schulareal. Unser Elternrat wird Sie mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen. Das und Vieles mehr lässt Sie einen unvergesslichen Tag erleben. Das Programm finden Sie auf unserer Homepage www.bethlehem.bern.ch. Freitag, 17. Juni, 16–23 Uhr, Samstag, 18. Juni, 10–23 Uhr, Sonntag, 19. Juni, 10–14 Uhr . Schulkreis Bethlehem und Schule Schwabgut Im vergangenen Jahr sind in den CONTEX-Altkleider-containern im Tscharnergut wiederum eine Menge an Altkleidern und Gebrauchtschuhen entsorgt worden, wie die Recyclingfirma CONTEX mitteilt. Der aus der Aktion resultierende gemeinnützige Erlösanteil von Fr. 1330.-- kommt dem Projekt «Ausgleichsprojekt mit Kinderhütedienst» im Tscharni zugute. Die Tscharni Immoblien AG, das Quartierzentrum im Tscharnergut und Contex bedanken sich im Voraus bei der Bevölkerung für die weiterhin rege Benutzung dieser ökologisch wie sozial sinnvollen Entsorgungsmöglichkeit. Per Ende Mai 2011 wird der langjährige Bademeister des Hallenbades Gäbelbach, Herr Heinz Hudec, in seinen lange verdienten Ruhestand treten. An dieser Stelle möchten wir es nicht unterlassen, Herrn Hudec für sein enormes Engagement in den letzten 18 Jahren herzlich zu danken. Für den nächsten Lebensabschnitt wünschen wir ihm viel Freude, gute Gesundheit und nur das Beste. Als Nachfolger konnte Herr Daniel Blumenauer gewonnen werden. Um die mit dieser verantwortungsvollen Stelle verbundenen Anforderungen zu erfüllen, absolvierte er in den letzten Monaten alle erforderlichen Kurse und bestand die Prü-fungen jeweils mit Bravour. Dazu gratulieren wir Herrn Blumenauer ganz herzlich und wünschen ihm einen guten Start in seinen neuen, interessanten und hoffentlich abwechslungsreichen Job. Seit dem letzten Fest im Mai 2010 hat sich im Westen von Bern einiges verändert: Der Brünnenpark sowie die neue Tramlinie, welche das Freizeit- & Einkaufszentrum mit der Stadt verbindet, konnten feierlich eröffnet werden. Der FC Bethlehem spielt nun seit dieser Saison auf dem neuen Fussballplatz, der ein Bestandteil des neuen Brünnenparks ist. Das Bern-West-Fest wird wieder einen sportlichen Hintergrund erhalten. Der neu geschaffene «Bern-West-Cup» (Patronat SPORTXX) wird am Samstag (13 Uhr) und Sonntag (9.30 Uhr) in verschiedenen Kategorien durchgeführt. Das Zentrum des Festes befindet sich neu zwischen dem Bauernhaus, der Pfrundscheune und dem Fussballplatz. Dort können die Festbesucher die einzigartige Atmosphäre geniessen und gleichzeitig den fussballerischen Leckerbissen beiwohnen. Nebst der Festwirtschaft gehört natürlich auch die musikalische Unterhaltung zu einem derartigen Anlass: Am Freitagabend wird die aufstrebende «Black Hawks» Countryband im Festzelt für Stimmung sorgen. Ihr breites Spektrum wird nicht nur die Country-Freunde begeistern. Für Party- und Tanzmusik werden die «Seeländer» am Samstag (ab 19.30 Uhr) besorgt sein. Wer noch nicht genug hat, kann sich sowohl am späteren Freitag- wie auch am Samstagabend (jeweils ab 21 Uhr bis 3.30) in der legendären «Schopfbar» austoben. Dort wird DJ Tönu für den nötigen Sound verantwortlich sein. Neu gehören auch die Kaffeestube sowie der Bierwagen zum Angebot. Selbstverständlich trägt auch der leicht erweiterte Lunapark (mit Discovery!) zur allgemeinen Unterhaltung bei. Der Festplatz ist aus drei Richtungen erreichbar: Tramhaltestelle Holenacker (Linie 8), Westside oder Seite Bümpliz (Brünnenstrasse). Der FC Bethlehem freut sich auf Sie! «Naive Malerei» von Maja Bano-Bischoff, noch bis zum 25. Juni im Café Tscharni. Maja Bano-Bischoff wurde 1964 in Thierachern bei Thun geboren, lebt in Bern und ist Mutter von zwei Kindern. Seit 30 Jahren malt sie gerne Pflanzen, Tiere und Menschen, in letzter Zeit ist sie fasziniert von Collagen zu ihren Lieblingsthemen Tanz und Mode. Diese Ausstellung ist ihre erste, ein lang gehegter Wunsch, den sie sich heute erfüllt. «Wer Schmetterlinge liebt, muss Raupen mögen». Ein vergnüglicher Einblick in die faszinierende Welt der Schmetterlinge mit Papa Papillon am Samstag, 4. Juni,10 Uhr in der Heubühne Bienzgut, Bernstrasse 77, 3018 Bern. Seit etwa zehn Jahren züchtet der Bümplizer Marc de Roche einheimische Schmetterlinge, die er dann in Schulen, an Ausstellungen und Feierlichkeiten der Natur übergibt. Erfahren Sie von ihm, wie diese gefährdeten Tiere bei uns leben, wie und wo wir sie im Westkreis 6 finden können und was wir tun sollten, um unseren eigenen Garten, Balkon oder die Terrasse schmetterlingsfreundlich zu bepflanzen. Anschliessend Apéro und Schmetterlings-Flugshow. Anmeldung erwünscht, info@westkreis6.ch. Eintritt frei. Möchten Sie für einen Fünfliber eine Schmetterlings-Paten-schaft übernehmen? Alles Weitere dazu am Anlass. Meine berufliche Zusammenarbeit mit Hansjörg Uehlinger begann 1967, als er mir in der Freizeitanlage Tscharnergut als blutjungem Praktikanten der Zürcher Schule für Sozialarbeit ein sechsmonatiges Praktikum bot. Die Freizeitanlage Tscharnergut umfasste damals neben den Werkstätten eine Webstube und ein Radioatelier. Im Hof weideten Kleintiere und im Käfig machten Äffchen ihre Kapriolen. Er half manchem Werkstattbenutzer, knifflige Reparaturarbeiten an Haushaltgegenständen zu einem guten Ende zu bringen. An der Esse entstanden kunstvolle Fenstergitter fürs Weekendhaus. Autoreparaturen, ja selbst Neulackierungen von Autos waren anfangs der siebziger Jahre der Hit im Tscharni. Schon früh erkannte Hansjörg Uehlinger, dass das Basteln in der Freizeitwerkstatt für die Verwurzelung der von überall her zugezogenen Wohnbevölkerung nicht genügte. Ein Anliegen war ihm das Entstehen einer eigenen Bethlehemer Identität. Hansjörg Uehlinger baute den Wulche-chratzer auf. Mit unerschrockenen Quartierbewohnerinnen und -bewohnern gründete er das Forum Bethlehem. Quartierbewohnerinnen und Bewohner gründeten unter seiner kundigen Moderation einen Kinderhütedienst, eine Heissluftballongruppe, den Weihnachtslaternenwettbewerb oder das Kerzenziehen. Für die Freizeitgestaltung für Schüler und Jugendliche entstand der Zischtigklub und am Samstagabend tanzten im Tscharnergutsaal bald bis zu vierhundert Jugendliche bei live Musik der Bethlehemer Bands die «Livings» und die «Lives». Eines seiner Herzensanliegen erlitt indessen Schiffbruch: der Landgasthof im Brünnenschlösschen. Noch in den letzten Wochen waren wir deswegen in schriftlichem Kontakt. Nun wird die Stadt Bern 2013 dort ein Kinderhaus einweihen. Nach und nach entstanden in andern Quartieren Berns weitere Gemeinschaftszentren und Beratungsstellen. Für diese bunte Schar soziokultureller Einrichtungen schuf Hansjörg Uehlinger die Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit Bern VBG und wurde deren erster Geschäftsführer. Heute ist die VBG die anerkannte Fachorganisation für Gemeinwesenarbeit in der Stadt Bern. Bei seinem vielseitigen sozialen Engagement war für Hansjörg Uehlinger der Schritt in die parlamentarische Politik nahe liegend. Als Landesringler wurde er in den Stadtrat und später in den Grossen Rat gewählt. Eines seiner politischen Projekte, für das sich Hansjörg Uehlinger erfolgreich einsetzte, war das Tram Bern West. Nach langen Jahren des politischen Kampfes konnte er mit seiner Gattin im Herbst 2010 mit dem ersten Tram quer durch sein Bethlehem fahren. Hansjörg Uehlinger war weniger ein Theoretiker, sondern ein gewiefter Pragmatiker. In bester pestalozzianischer Manier wirkte er mit Kopf, Herz und Hand. Er dachte vernetzt. Seine offene, auf Menschen zugehende Art hat ihm viele Türen geöffnet und er hat vielen Menschen Türen geöffnet. Auch mir. Ich bin ihm dankbar dafür. Hans Stucki-Mäder Die biologische Vielfalt, auch Biodiversität genannt, ist die Grundlage des Lebens. Je mehr vielfältige und vernetzte ökologisch wertvolle Standorte bestehen, umso eher ist die Existenz von Tieren und Pflanzen gewährleistet. Die Parkanlage Brünnengut hat da einiges zu bieten. Lebensräume und Nischen in Siedlungsräumen sind für die biologische Vielfalt sehr bedeutsam. Die Stadt bietet mit ihrer kleinräumig vielfältigen Struktur zahlreichen Arten einen geeigneten Lebensraum. Dies kann auch zum Schutz bedrohter Arten eine Rolle spielen. Aus diesem Grund wurde während der Planung der Parkanlage Brünnengut der Natur ein besonderes Gewicht gegeben. Von Mai bis September 2011 stehen drei Informationstafeln im Brünnenpark. Sie sind Teil der Ausstellung «Wildnis Bern» Stadtgärtnerei, Fachstelle Natur und Ökologie Am Osterdienstag, den 26. April wurde in der ref. Kirche Bethlehem von Hansjörg «Rips» Uehlinger Abschied genommen. Der Tscharnergutpionier, Gründer und langjährige Leiter des Quartierzentrums im Tscharnergut ist in seinem 86. Lebensjahr friedlich zuhause eingeschlafen. Bis zuletzt hat er interessiert an den Ereignissen in seiner grossen Familie, im Quartier und weit darüber hinaus Anteil genommen. Die folgenden Seiten sind Hansjörg Uehlinger gewidmet. Vorstand und Leitung Quartierzentrum im Tscharnergut Die romantische Alternative im Neuen Schloss Bümpliz muss erhalten bleiben! Der Kanton will das Traulokal im Neuen Schloss Bümpliz in der heutigen Form nicht mehr weiter betreiben. Für die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem QBB ist dies inakzeptabel. Sie verlangt einen Runden Tisch. Im Frühling 2010 wurde der Sitz des neuen Zivilstandskreises Bern-Mittelland vom Neuen Schloss Bümpliz in ein zentrales Verwaltungsgebäude an der Laupenstrasse verlegt. Im Schloss verblieb einzig ein Traulokal. Gegenwärtig werden hier donnerstags und freitags Trauungen durchgeführt. Das idyllische Neue Schloss Bümpliz erfreut sich bei den Paaren grosser Beliebtheit. Die Trautermine sind jeweils innert Minuten gebucht. Und trotzdem: Diesem Angebot droht das Aus. Der Kanton mag sich das Traulokal im Neuen Schloss Bümpliz nicht mehr leisten. Den Bernerinnen und Bernern stehen schliesslich zwei Räume an der Laupenstrasse zur Verfügung, um den Akt nach Art. 101 des schweizerischen Zivilgesetzbuches zu begehen: Verwaltungsatmosphäre an der Hauptstrasse statt Romantik im Schlosspark! Die Delegierten der QBB sind vom Kanton und dessen Informationspolitik enttäuscht und fordern den Gemeinderat auf, sich beim Kanton engagiert für den Erhalt des Traulokals einzusetzen und alle Akteure seitens Kanton, Stadt und Quartier zu einem Runden Tisch einzuladen. Mit gemeinsamem Engagement ist es möglich, das Neue Schloss Bümpliz als Heiratsstandort im bisherigen Umfang zu erhalten. Die Stadt Bern hat sehr viel Geld investiert, um das Neue Schloss und seine Umgebung als würdigen Heiratsstandort für die Bernerinnen und Berner herzurichten. Gegenwärtig wird an einem neuen Parkplatz für die Hochzeitsgäste gebaut. Des Weiteren soll ein Platz für Gesellschaftsbusse geschaffen werden. Insgesamt investiert die Stadt Bern nochmals mehr als eine Million Franken für die Verbesserung der Infrastruktur. Eine gänzliche Aufgabe des Traulokals oder die Reduktion der Trautermine stösst gerade auch vor diesem Hintergrund auf grosses Unverständnis. ...für Integration und Partizipation. Die Informationsstelle für Ausländerinnen- und Ausländerfragen feiert und rüstet sich für die Zukunft. Am 8. Juni findet in der Universitätsbibliothek die öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema «Wie viel Staat braucht Integration?» statt. Vor dem Hintergrund der Einführung des neuen Integrationsgesetzes diskutieren unter der Leitung von Iwan Rickenbacher verschiedene Exponentinnen und Exponenten. Eröffnet wird das Podium mit einer Ansprache der Geschäftsleiterin der isa, Francesca Chukwunyere. Durch den Zusammenschluss mit der Beratungsstelle für Frauen und Familien mit Migrationshintergrund (BAFFAM) hat sich die isa im letzten Jahr neu organisiert und die Weichen für zukünftige Herausforderungen gestellt. Die isa setzt sich seit 1970 für gleiche Chancen für Migrantinnen und Migranten ein. Am 28. Mai um 9 Uhr ist es wieder soweit. Nach einem Jahr Pause organisiert der neue Verein Pro Gäbelbachtal zusammen mit dem WWF Bern eine Neophyten-Jätaktion am Gäbelbach. Dabei soll es vor allem dem Drüsigen Springkraut an den Kragen gehen. Diese einjährige Pflanze aus dem Himalayagebiet verbreitet sich im Gäbelbachtal rasant. Der Verein Gäbelbachtal setzt sich ein für den Schutz dieses wertvollen Lebensraumes, für die Erhaltung seiner landschaftlichen Schönheit und für die Vermittlung von Naturerlebnissen. Am 28. Mai können alle, die Lust und Zeit haben, an unserem ersten Natureinsatz teilnehmen. Wenn sie die Ziele des Vereins unterstützen möchten, können sie auch Mitglied des Vereins werden. Der Jahresbeitrag beträgt Fr. 30.-. (PC Konto: 60-408472-6). Einzelheiten zum Verein und zum Natureinsatz vom 28. Mai finden Sie auf der Website www.progabelbachtal.ch «Wer rettet Peach?» Unter diesem Motto kannst du im Sommerlager der Jubla Bethlehem eine super Zeit verbringen. Du kannst neue Freunde und Freundinnen finden, aber auch deine Freundinnen und Freunde mitnehmen. Wir werden baden, tanzen, brätle, Fussball spielen, lachen, basteln, singen und vieles mehr. Ein junges, powervolles und ausgebildetes Leitungsteam wird dich diese 10 Tage lang begleiten (J&S-LeiterInnen). Anmeldung bei Andrea Praplan: 079 399 83 76. Infos: www.jubla-bethlehem.ch Aus Geldgründen soll niemand zu Hause bleiben: Jugendarbeit St. Mauritius, Elisabeth Reingruber, Waldmannstr. 60 031 991 64 01, elisabeth.reingruber@kathbern.ch Das Jugendprojekt «Midnight Bern West» verbindet Sport und Musik auf fantasievolle Art mit Jugendarbeit, Integration und Prävention. Im Dezember 2007 fand eine erste Vernetzungssitzung im Gäbelbach in Bern West statt. Lokale Vertreter aus dem Stadtteil VI (Schule, Gemeinwesenarbeit, Kirchen, TOJ, Sportvereine und Anwohner) nahmen Teil und unterstützten das Vorhaben bezüglich einer Realisation eines Midnight Jugendprojektes im Stadtteil VI. Nach Rücksprache mit dem Jugend-, Sport- und Schulamt und nach der Zusicherung der Stadt Bern bezüglich der finanziellen Unterstützung startete Luana Almonte (Stiftung idée:sport) im Februar 2008 mit dem Aufbau der Pilotphase des Jugendprojekts Midnight Bern West. Ein Hauptaugenmerk wurde auf die lokale Verankerung und Vernetzung gesetzt. So wurde in einer breit abgestützten Planungsgruppe mit Vertreten lokaler Institutionen und Organisationen das Projekt aufgebaut. Frau Almonte arbeitete auch eng mit der Quartierkommission QBB zusammen und fand somit einen wichtigen Partner. Das Midnight Bern West wurde am 21.02.2009 im Schwabgut eröffnet. Im Herbst 2010 wurde das Projekt ins Tscharnergut versetzt. Zentrale Idee des Projekts ist, dass die Tscharnergut-Turnhalle an jedem Samstagabend geöffnet ist, um Mädchen und Jungen aus dem Stadtteil VI zwischen 12 und 17 Jahren von der Strasse zu holen und ihnen einen stabilen Treffpunkt anzubieten. Zu Beginn tragen sich die Teilnehmer/innen in ein Gästebuch ein. In der Turnhalle erwarten sie ein DJ-Posten und ein (alkoholfreier) Kiosk, beide von Jugendlichen betrieben. Wer sich sportlich betätigen will, kann sich u.a. bei Basket-, Fuss- und Volleyball austoben. Zum Zuschauen und Flirten gibt es ruhigere Zonen auf Matten. Der Verzicht auf Schiedsrichter ist als Appell an die Eigenverantwortlichkeit zu verstehen. Im Durchschnitt kommen jeden Samstagabend um die 50 Jugendlichen in die Tscharnergut-Turnhalle und verbringen ihren Ausgang mit Sport und Musik. Am Samstag, 23. April ging die 70. Veranstaltung über die Bühne. Bis am 24. September wird eine Sommerpause durchgeführt, obschon sich die Jugendlichen keine Pause gewünscht hätten. Weitere Infos: www.ideesport.ch oder Tel:031 311 72 70 (freiwillige Mitarbeiter/innen gesucht!). Ihr Kind tritt zum Schulanfang im August in die 1. Klasse ein? Als katholische Pfarrei St. Mauritius bieten wir ab der 1. Klasse Religionsunterricht an. Wie der Religionsunterricht bei uns aufgebaut ist, was Ihr Kind dort lernt, wer Ihr Kind unterrichtet und wie der Unterricht organisiert ist, darüber informieren wir Sie gern am Donnerstag, 16. Juni um 20 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde) im Pfarreizentrum St. Mauritius, Waldmannstrasse 60. Wir laden Sie dazu herzlich ein. Nähere Informationen erhalten Sie bei Barbara Kückelmann, Kath. Pfarramt St. Mauritius, 031 991 22 79 oder barbara.kueckelmann@kathbern.ch Das interaktive Kunstprojekt «westfenster» in der Parkanlage Brünnengut ging in die zweite Runde: Am Samstag, 30. April um 11 Uhr präsentierte der zweite westfenster- Gastkünstler, der Schriftsteller Beat Sterchi, an einer Lesung, was er aus den Antworten auf die von Heinrich Gartentor gestellte Frage «wohäre geisch?» geschaffen hat. Zum Auftakt des interaktiven Kunstprojekts «westfenster» hatte der Thuner Künstler Heinrich Gartentor Ende Januar in der Parkanlage Brünnengut einen Briefkasten in 10 Meter Höhe installiert. Dieser dient während insgesamt 15 Monaten als Symbol für den Austausch zwischen Künstlern und Parkbesuchern. In Form eines Frage-Antwort-Spiels reagiert alle drei Monate ein anderer Künstler oder eine andere Künstlerin auf eingehenden SMS-Antworten der Parkbesuchenden.. Die Antworten auf die von Heinrich Gartentor zum Start des Projektes aufgeworfene Frage «wohäre geisch?» wurden vom zweiten westfenster-Gastkünstler, dem Berner Schriftsteller Beat Sterchi als Grundlage für ein eigenes künstlerisches Projekt verwendet. Beat Sterchi, präsentierte in Form einer Lesung, wie er auf die erhaltenen Antworten eingegangen ist. Zudem erhielten alle anwesenden Gäste die gelesenen Texte in Form eines Reclam-Büchleins. Danach gab Sterchi die Stafette weiter: er stellte den Parkbesucherinnen und -besuchern die neue Frage: «was suechsch?» welche nun bis Ende Juli in der Parkanlage Brünnengut angebracht sein wird. Das Amt als «westfenster»-Gastkünstler gab Sterchi an seine selbst gewählte Nachfolgerin, die Künstlerin Inga Häusermann, weiter. Sie wird am 30. Juli zeigen, was sie aus den neu eingegangen Antworten gemacht hat. Mehr Informationen zum Projekt «westfenster» unter: Möchten Sie Spanisch auf spielerische Art und in einer angenehmen Atmosphäre erlernen? Dieser Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit diese Sprache näher kennenzulernen. Ich lade Sie herzlich dazu ein. Mit Hilfe unseres Buches «Mirada» und mit Konversation, Lektüren, kurzen Texten und Liedern werden wir die 4 Fertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben) fördern. Start ist am Donnerstag, 9. Juni, 10.15–11.15 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut, Kosten Fr. 12.-- pro Stunde unter der Leitung von Elena Binggeli-Ramirez (Spanischlehrerin), 079 716 44 65. Leitung & Quartierarbeit Montag–Freitag 8.30–20 Uhr Montag–Freitag 12.30–18 Uhr Dienstag–Freitag 14–20 Uhr An den Montagen gibt’s im Café Tscharni einen besonderen Montagsschmaus: «Den Sonntagsbraten schon am Montag», zusätzlich zum regulären Tagesmenu für nur 12 Franken! «Es het solang’s het», keine Reservation möglich. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie als unsere Gäste begrüssen dürfen. Café / Information Auffahrt 2.6. Ab Montag, 6. Juni gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Am Pfingstmontag, 13. Juni, ist das ganze Haus geschlossen. Der Gemeinderat hat einen Projektierungskredit von 150’000 Franken für die Verbreiterung der Riedbachstrasse bewilligt. Damit kann einem Anliegen der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem QBB entsprochen werden, die im Zuge der im Mai 2009 von den Stadtberner Stimmberechtigten angenommenen Zonenplanung Bern-West eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse für die Fussgängerinnen und Fussgänger und die Velofahrenden gefordert hatte. Diese Massnahmen werden nach Ansicht des Gemeinderats notwendig, weil die geplanten Nutzungen auf der Riedbachstrasse zu Mehrverkehr führen werden. Bevor die Strassenverbreiterung realisiert werden kann, müssen in einem nächsten Schritt Landverhandlungen geführt, die planungs- und strassenrechtlichen Grundlagen angepasst sowie die notwendigen Realisierungskredite gesprochen werden. Das Kompetenzzentrum Arbeit der Stadt Bern startete am 1. Mai mit einem neuen Angebot für Sozialhilfe beziehende, ausbildungslose junge Mütter. Das Angebot ist Teil der Strategien zur Förderung der beruflichen und sozialen Integration der Stadt Bern von 2010 bis 2013. Es ermöglicht jungen Müttern zwischen 16 und 25 Jahren den Einstieg in die Berufswelt mit dem Ziel, sich von der Sozialhilfe zu lösen und langfristig ein finanziell eigen-ständiges Leben zu führen. Der Sozialdienst der Stadt Bern stellt einen Trend fest, dass immer mehr sozialhilfeberechtigte Frauen ohne Ausbildung zwischen 16 und 25 Jahren Mutter werden. Wenn die jungen Frauen wegen Betreuungsaufgaben den Anschluss an eine berufliche Grundbildung verpassen, bleiben sie möglicherweise ein Leben lang von der Sozialhilfe abhängig. Um ausbildungslose, junge Mütter in ihrer spezifischen Situation zu unterstützen, bietet das Kompetenzzentrum Arbeit KA im Rahmen eines Pilotprojekts ein modulares Angebot für junge Mütter an, welches individuell auf die Situation der jungen Frauen abgestimmt wird. Die jungen Mütter erhalten Unterstützung, damit sie ihre Ressourcen und ihr Potential für den Arbeitsmarkt weiterentwickeln und längerfristig eine Lehr- oder Arbeitsstelle finden. Das Angebot ist zeitlich flexibel gestaltet, umfasst Coaching-, Bildungs- und Arbeitsmodule und vernetzt gezielt bereits bestehende Dienstleistungen und Angebote. Die jungen Mütter bekommen die Möglichkeit, erste Arbeitserfahrungen zu sammeln, ihre beruflichen Perspektiven zu entwickeln und zugleich sich mit ihrer Rolle als Mutter und Berufsfrau auseinander zu setzen. Direktion für Bildung, Soziales u. Sport Donnerstag, 26. Mai, 16. Juni, 23. Juni, 30. Juni von 14–17 Uhr. Freitag, 27. Mai, Ausflug. Informationen 031 996 18 51. · Neophyten Jätaktion im Gäbelbach Samstag, 28. Mai, 9–16 Uhr. Anmeldung wenn möglich unter www.progaebelbachtal.ch oder bei Margrit Stucki, 031 991 28 26. Details und Treffpunkt auf der Webseite. · Begrüssungsanlass für Neuzuziehede/Alteingesessene Freitag, 27. Mai, 18 Uhr in der CabaneB. Vernissage von Elisabeth Zahnd. Ausstellung 27.5.–12.6. Öffnungszeiten: Mi/Fr 17–20, Sa 14–17 Uhr. Finissage So, 12.6, 17 Uhr. Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Infos bei Gallus Tannheimer, 031 992 87 17. Montag, 6. Juni, 14.30–16.30 Uhr im kath. Zentrum St. Mauritius. Keine Anmeldung nötig. · «... am Rande des Vulkans...» Sonntag, 5. Juni, 17 Uhr in der Ref. Kirche Bethlehem. Konzert mit «capella vitalis berlin» mit Marianne Mezger (Blockflöte), Almut Schlicker (Barockvioline), Ulrike Wildenhof (Barockvioline) und Paul Simmonds (Cembalo). Dienstag, 7. Juni, 8.30 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Donnerstag, 9. Juni und 3. Juli, 9.30–11 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Samstag, 11. Juni, 14–22 Uhr im Jugendtreff und im Quartierzentrum im Tscharnergut. Workshops für Jugendliche. www.ycf.ch.vu Samstag, 11. Juni, 14 Uhr, Haltestelle Bachmätteli. Ein geführter Rundgang durch Bümpliz/Bethlehem des Vereins StattLand. www.stattland.ch Dienstag, 14. und 28. Juni, 12.15 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Kosten für Erwachsene Fr. 10.--, Kinder Fr. 4.--. Tee, Dessert, Kaffee inbegriffen. Donnerstag, 16. Juni, 9–11 Uhr im Café Tscharni Donnerstag, 16. Juni, 20 Uhr, Pfarreizentrum St. Mauritius, Auskunft: Barbara Kückelmann unter 031 991 22 79 oder barbara.kueckelmann@kathbern.ch Freitag, 17. Juni, 14–17 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.--. Anschliessend Sommerpause bis 16. September. Freitag, 17. Juni, 14.30–16.30 Uhr im ref. Kirchgemeinde-haus. Keine Anmeldung nötig. · «cleany Holi-Day 2011» Samstag, 18. Juni, 16–19 Uhr auf der Holenackerwiese. Ein buntes Fest. Nach der preisgekrönten Aktion im 2009 (Goldener Besen der Stadt Bern) möchten die future kids und der Holenackerverein sich wiederum mit dem Thema «Abfall & Sauberkeit» beschäftigen. Kontakt: Paul Rohner, Holenackerverein, 031 992 15 41 oder probern@sunrise.ch · Konzert der Westside Singers Bern Samstag, 18. Juni, 17 Uhr in der Orangerie Elfenau. Kein Vorverkauf, Kollekte. Sonntag, 26. Juni, 16 Uhr, Hotel Krone Aarberg. Vorverkauf: 032 391 99 66. www.westside-singers.ch · «cooldownchappel» Freitag, 24. Juni, 14.30–16.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Freitag, 27. Mai: Ausflug. Informationen unter 031 996 18 51. Samstag, 25. Juni, 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Fr. 13.-- pro Person. Anmeldung unter 031 991 70 55. «Zäme Ässe», Anmeldung und Infos im Treff Fussballturnier und Wasserrutsche im Bethlehemacker Mädchennachmittag: Frisuren und Haarschmuck Spiel- und Bastelnachmittag: Batik Bubennachmittag: Boxturnier Mädchennachmittag: Schlangenbrot Kidsclub (5–10J.): Wachshände Teenieclub (11–14J.): Kegeln Bubennachmittag: Kirschstein-spuckwettbewerb Elternkaffee, Mittagstisch Wasserrutsche, Fussballturnier Wasserspiele im Maligarten
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Ukraine: Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau ist staatlich geförderte Pädophilie! Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Der Plan heißt "Kalergi-Plan" und ist bereits in vollem Gange! Überbevölkerung und "Nutzlose Esser" Medizinskandale und Pharmalobby Neueste Kommentare Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Sehmann zu Überbevölkerung und „Nutzlose Esser“ Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Übersicht ältere Artikel « Ausge-Kohlt! Was bleibt sind die „Kohl Protokolle“. Sechstagekrieg: Fünfzig Jahre, fünfzig Lügen » Ukraine: Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen Posted by Maria Lourdes - 05/07/2017 Die Hälfte des ukrainischen Energiebedarfs wird durch Kohle gedeckt. Selbst wenn das Land mit Gas versorgt wird, bleibt unklar, wo das schwarze Gold herkommen soll. Die Ukraine braucht geschätzte anderthalb Millionen Tonnen Kohle im Monat, wenn der Winter gnädig ist. In den von der Volksrepublik Donezk (DVR) kontrollierten Gebieten wird eine halbe Million Tonnen Kohle im Monat gewonnen. Diese wird nur zum Teil in der abtrünnigen Region verbraucht, der Rest wird dort deponiert. Wie wird es in der Ukraine weitergehen? Wird es den US-Hardlinern gelingen, Russland durch Provokationen in einen offenen Krieg zu zwingen, der für Deutschland fatale Folgen hätte? Ukrainische Panzer sind laut dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko derzeit in Kampfbereitschaft… Was will Putin? >>> Hier die Antwort >>> “Die Kohle aus den separatistischen Gebieten im Donbass ist für die Ukraine lebenswichtig”, sagte der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groismann. Zuvor hatte er mitgeteilt, dass durch die Blockade des Donbass etwa 75.000 Ukrainer ihren Job verlieren könnten. Aber Kiew bezeichnet die Kohle aus dem Donezbecken als politisch schädlich, weshalb es bereit sei, sie woanders und zu jedem Preis zu kaufen. Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen Petro Poroschenko hat inzwischen den USA versprochen, Anthrazit in Pennsylvania, Flüssiggas in Louisiana und nukleare Brennstoffe bei Westinghouse zu kaufen. “Kohle aus Pennsylvania für Kraftwerke in der Ukraine und Flüssiggas aus Louisiana für ukrainische Gasversorgungssysteme”, sagte der ukrainische Präsident beim Treffen mit Donald Trump zu möglichen Lieferungen an die Ukraine. Es sei auch der Import von US-Kraftstoffen für die Bedürfnisse der Atomenergie des Landes besprochen worden. 300 Millionen US-Dollar wird es kosten, Steinkohle aus den USA in die Ukraine zu liefern – pro Jahr. Aber eigentlich wird gar nicht die Regierung zahlen müssen, sondern die Energiefirmen und letztlich die ukrainische Verbraucher. Im Februar 2017 musste die ukrainische Regierung nach der Erklärung einer völligen Wirtschaftsblockade des Donezkbeckens den Notstand im Energiebereich wegen des Mangels an Anthrazit ausrufen, der seitdem fünfmal verlängert wurde. Mit dieser Kohlesorte werden sechs von 15 ukrainischen Wärmekraftwerken, darunter Tripoljskaja, versorgt. Der Anteil der Kernenergie stieg von 50% zu Beginn der Blockade auf 63% an, während der Anteil der Wärmekraftwerke im gleichen Zeitraum von 38 auf 26% fiel. Nun laufen die ukrainischen Kraftwerke mit voller Belastung, was zu ihrer Abnutzung führt. Der US-amerikanische nukleare Kraftstoff eignet sich nicht unbedingt für die Atomkraftwerke, die bereits in der Sowjetunion mit anderen Technologien gebaut wurden. Die Reaktoren müssen umgebaut, modernisiert werden, die Ukraine hat kein Geld dafür. Jetzt versuchen die Ukrainer mit diesem Kernbrennstoff zu experimentieren. Zudem kommen ständig Berichte über die Wartung von Reaktorblöcken. Sie seien alt und wegen des Energiedefizits belastet. Der Handel mit den Volksrepubliken wurde nach einer Entscheidung des Nationalen Sicherheitsrates komplett eingestellt. Die Eisenbahnverbindung ist lahmgelegt. Aufgrund des Kohlemangels wurde die Arbeit der fünf mit Anthrazit-Kohle betriebenen Wärmekraftwerke eingestellt, was fast die Hälfte der installierten Leistung aller Wärmekraftwerke in der Ukraine ausmacht. Die wichtigsten Verluste sind in zwei Branchen zu verzeichnen – der Metallurgie und der Energiewirtschaft. Nach einem Monat der Blockade haben deswegen drei Stahlwerke ihre Produktion eingestellt. Zwei weitere Stahlwerke waren vom Lieferstopp der Kokskohle betroffen. Im Donbass hat der Oligarch Achmetow ein Stahlwerk (25% der Stahlproduktion der Achmetows-Gruppe), zwei Kokereien, ein Röhrenwerk und zwei Bergbauwerke verloren. Als Folge der Verluste hat Achmetow nun ein Defizit an Anthrazit für seine Wärmekraftwerke zu verzeichnen (ca. 8 Millionen Tonnen). Außerdem besitzt der Oligarch zwei weitere Anthrazit-Kohlebergwerke in Russland, die mit einer jährlichen Produktion von ca. 1,5 Millionen Tonnen zumindest einen Teil der Nachfrage in der Ukraine abdecken. Zudem könnte die Einfuhr der Anthrazit-Kohle aus den Volksrepubliken über Russland ein Ausweg für den Oligarchen sein, schreibt Katerina Bosko, Redakteurin der Online-Zeitschrift “Ukraine-Analysen”. Ende Juni verabschiedete das Ministerkabinett mit dem Skandal das Dokument über die Zuteilung für verschiedene Arten von Abenteuern mit dem Einkauf von Kohle eines Bankkredits in Höhe von einer Milliarde Griwna. Es ist offensichtlich, dass ein Teil dieser Mittel, wie immer, von den Beamten entführt werden wird – im vergangenen Jahr wurde dabei der Leiter der Nationalen Kommission für Regelung der Elektroenergetik D. Wowk ertappt. Laut Experten können die ukrainischen Energie-Experimente schwere Folgen nach sich ziehen. Das ist die logische Konsequenz der Kiewer Blockadepolitik. Doch die ukrainischen Behörden lassen sich nicht entmutigen. Das könne damit verbunden sein, dass sie nicht das ganze Leben in diesem Land leben und nach dem Ende ihrer Regierung irgendwohin fahren wollen – und deswegen keine Angst haben. Die Organisation der Donbass-Blockade erinnert stark an die Krim-Blockade vor eineinhalb Jahren. Damals haben Aktivisten der rechten Szene zusammen mit Krimtataren die Durchfahrt in die Krim gesperrt. Diesmal wurden alle wichtigen Bahnstrecken zwischen der Ukraine und den Volksrepubliken blockiert. Dieselben Akteure – Vertreter der Bataillone “Aidar” und “Donbass”, der Maidan-Selbstverteidigung und anderer rechter Gruppierungen – haben ähnliche Forderungen gestellt. Bei der Krim-Blockade ging es um eine Abschaffung der freien Wirtschaftszone Krim, wodurch nach Ansicht der Aktivisten das “Besatzungsregime” finanziert und Superprofite erwirtschaftet werden konnten. Die Donbass-Blockade rechtfertigten deren Initiatoren mit der Unzulässigkeit des Handels mit dem Feind. Sie setzten solchen Handel mit einer “Finanzierung des Terrorismus” gleich und verlangten, das “Blutgeschäft” zu stoppen. “Diese Propaganda wurde von den USA initiiert, um die Ukraine in die Einflusszone des Westens hineinzuziehen. Dies gab Henry Kissinger zu. Darauf wies auch der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Klaus hin”, sagt der bekannte polnische Publizist, Historiker und Ukraine-Experte Bogdan Pientka. Eine Million Tonnen Kohle wollte Kiew bei der Republik Südafrika kaufen, doch der Verkäufer hat zuvor einen Vertrag einseitig gekündigt. Einer der Gründe lautet: Die Ukraine sei nicht zahlungsfähig. Südafrika liefert nur noch bei Bezahlung. Dabei wäre es auch kaum möglich gewesen, so viel Brennmaterial auf See zu liefern. Eine Option wäre für die Ukraine der Kohleexport aus Polen. Es fördert genug Kohle, aber den größten Teil davon verbraucht es für den Eigenbedarf. Es bekundet keinerlei Bereitschaft, Kohle in die Ukraine zu liefern. Theoretisch könnte die Ukraine den Kohlemangel durch zusätzlichen Gasimport ausgleichen, aber das Gas aus Europa ist de facto russisch. Letztendlich bedeute dies einen zusätzlichen Profit für Gazprom und Russland. Optimal wäre für Kiew, den Krieg zu beenden und mit Donezk zu verhandeln. Die Donbass-Blockade hat die Abhängigkeit der Ukraine vor allem von Anthrazit-Kohle aus den Volksrepubliken Donezk und Lugansk verdeutlicht. Diese Kohlesorte wird hauptsächlich in den Volksrepubliken gewonnen und zur Verstromung in Wärmekraftwerken verwendet. “85 Prozent ihrer Kohle hatte die Ukraine bislang im Donbass gewonnen. Wegen des Kohle-Mangels wird Kiew zu regelmäßigen Unterbrechungen der Stromunversorgung von Verbrauchern greifen müssen”, sagte der Regierungschef der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko. In den letzten drei Jahren hat Kiew aber kaum etwas zur Verringerung dieser Abhängigkeit getan. Immer wieder hat man auf die wirtschaftlichen Kosten verwiesen: So würden Importe aus der Ferne viel mehr kosten als aus dem Donbass. Außerdem verwenden fast alle großen Städte der Ukraine noch immer Kohle für die Fernheizung. Ein Umstieg auf Gas ist nicht so einfach möglich und hätte außerdem erhebliche Preiserhöhungen für die Bevölkerung zur Folge. Bei einer weiteren Verarmung der Ukrainer, werden auch diese nicht aufzuhalten sein und in Deutschland erscheinen. Im Vorjahr hatte die Ukraine 566.700 Tonnen Steinkohle aus Russland und 366,6 Tonnen aus der Republik Südafrika bezogen. Derzeit wird in der Ukraine ein Verbot von Kohleimporten aus Russland diskutiert. Trotz ihrer Aussagen hierzu hat die Regierung diesen Schritt aber bisher nicht getan. Vor dem Hintergrund der andauernden Handelsblockade ist Russland im ersten Quartal 2017 der größte Kohlelieferant für die Ukraine gewesen. Nach ukrainischen Angaben wird Kohle vorwiegend aus Russland importiert und lag vom 1. Januar bis zum 31. März 2017 bei 61,59 Prozent. Der Rest komme aus den USA, Kanada, Südafrika und anderen Ländern. Die Ukraine hatte bis 2014 aus Russland Kohle, Erdöl und Erdölprodukte im jährlichen Umfang von durchschnittlich fünf Mrd. US-Dollar bezogen. 2015 und 2016 sind diese Importe auf rund zwei Mrd. US-Dollar zurückgegangen, schreibt die Online-Zeitschrift “Russland-Analysen”. Seit der Eisenbahntransport durch die ukrainische Seite unterbrochen wurde, gewinnt die Ausfuhr von Kohle aus dem Donbass nach Russland zunehmende Bedeutung. Es ist nicht auszuschließen, dass zukünftig ein Teil dieser Kohle, als russische Kohle deklariert, per Schiff wieder in die Ukraine zurückkehren wird. Angesichts der Ereignisse die Volksrepubliken Donezk und Lugansk bitten Moskau, keine Steinkohle-Sorten, wie sie in Donbass gefördert werden und früher von Kiew aus dieser Region bezogen wurden, an die Ukraine zu liefern. „Die Bergarbeiter und das ganze Volk von Donbass wenden sich an die Bergarbeiter und die Regierung Russlands. Liefert die Kohlesorten, die es in Donbass gibt und die die Ukraine vor dem Krieg bei uns gekauft hatte, nicht an die Ukraine. Es ist notwendig, Kiew zur Aufhebung der Wirtschaftsblockade (gegen Donbass) und dazu zu zwingen, von unseren Bergwerken Kohle zu kaufen und unsere Arbeit zu bezahlen“, heißt es in dem Dokument. In der Ukraine wird nur besonders sichtbar, was im Westen etwas verborgener stattfindet. Und was soll man von “unserer” Regierung noch halten? – in Syrien unterstützen sie verdeckt die Terroristen, um Assad zu stürzen und an die Energielagerstätten heranzukommen; – in der Ukraine und bei den Balten wollen sie die Ersten sein, um Russland zum Krieg zu provozieren; – unsere eigenen selbst geschaffenen Probleme mit den Migranten beherrschen sie nicht und steuern offensichtlich auf einen Bürgerkrieg zu, denn die einströmenden Islamisten wollen Deutschland und die deutsche Nation vernichten und von da aus ganz Europa beherrschen. Doch Europa ist als eigenständige Kraft ausgeschaltet und Bestandteil des westlichen Imperiums geworden, schreibt das Portal Geolitico. Darin liegt die eigentliche Menschheits-Katastrophe der Gegenwart. This entry was posted on 05/07/2017 um 00:01 and is filed under "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", infokrieg, Krisen+Kriege, Lebensqualität, lupo Cattivo, lupoCattivoblog, Medien, Repression, Rothschilds Finanz-Soldaten. Verschlagwortet mit: Donbass-Blockade, Franz Krummbein, Franz Krummbein 2017, Geheimgefängnisse Donbass, Hoffnungsträger Putin und Trump, Kohle wollte Kiew, Konfliktregion Donbass, Lebensniveau in der Ukraine sinkt, Minsker Prozess, Nationalgarde der Ukraine, Ostukraine, russischen Industrie, Russland-Analyse, Sanktionen gegen Russland, Ukraine Donbass, Ukraine in die Einflusszone des Westen, Ukraine Kohle, Ukraine Kohlemangel, Ukraine Russland, ukrainische Sicherheitsdienst SBU, verbrannte Erde, Volksrepublik Donezk. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. 41 Antworten to “Ukraine: Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen” 05/07/2017 um 00:08 Hat dies auf Flieger grüss mir die Sonne und grüss mir den Mond… rebloggt. 05/07/2017 um 05:18 Antwort x said 05/07/2017 um 01:17 x http://www.mmnews.de/index.php/net-news/118888-drk-suche-nach-vermissten-des-zweiten-weltkriegs-endet-2023 Antwort Anwa said 05/07/2017 um 10:00 Habe soeben bei der Kräutermumme gelesen,dass Ryke Geerd Hamer am 2.Juli. verstorben ist! 05/07/2017 um 11:58 Er war der Zeit weit voraus, hat uns ein wunderbares Wissen über die kausalen Zusammenhänge des Lebens hinterlassen. Seine Lehre wird eines Tages erkannt und anerkannt werden. 05/07/2017 um 13:49 Der größte Wohltäter in der uns bekannten Menschheitsgeschichte. Lest das Vermächtnis einer Neuen Medizin (beide Bände bei archive.org). Dieses Wissen ist unfassbar wichtig… 05/07/2017 um 18:24 danke für den Hinweis. Das Deutsche Reich trägt Staatstrauer. 05/07/2017 um 10:18 Uns geht’s doch gut! Bitte bedauern Sie sich deswegen nicht, denn im Reisebüro hätten Sie nicht den wichtigsten Menschen Ihres Lebens getroffen: sich selbst. Erst, wer aus dem scheinbaren Wohlleben gerissen wird, findet zu sich selbst. Zumindest ist das in den meisten Fällen so. Wenn Sie zehn Stunden pro Tag im Hamsterrad rennen, damit Ihr Futternapf gefüllt wird, kommen Sie nicht dazu, sich selbst zu begegnen. Selbst Ihre großartigen Fernreisen sind ein Rennen im Hamsterrad, weil Sie sich so nur beweisen, daß es Ihnen gut geht, daß Sie es zu etwas gebracht haben. Ich habe eine schöne Anekdote über Träger in Afrika gelesen. Nach zwei Tagen Expedition haben die auf einer Rast bestanden, mit der Begründung, sie seien in den letzten Tagen so weit und so schnell gelaufen, daß sie nun warten müßten, damit ihre Seelen sie wieder einholen. Im Hamsterrad laufen Sie nicht voran, Sie sind auf der Flucht, auf der Flucht vor sich selbst. Sie tun alles, damit Ihre Seele Sie nicht einholt, damit Sie nicht innehalten und nachdenken müssen. 05/07/2017 um 11:25 „Wir leben in einer kanibalischen Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals“ – Prof. Jean Ziegler: „Der Hunger tötet weltweit ungefähr 100.000 Menschen täglich. Kaum jemand spricht über diesen Völkermord, von Abhilfe ganz zu schweigen.“ (Ex-UN – Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung) Während 20% der Menschheit in den reichen Ländern ca. 80% der Ressourcen verbrauchen, (USA ca. 6% verbrauchen ca. 50% aller Ressourcen) hungern gleichzeitig weltweit mehr als 1 Milliarde Menschen, die nicht genug Geld für ausreichend Lebensmittel verdienen! Die Oligarchie der 500 größten Konzerne kontrolliert 52,8 Prozent des Weltbruttosozialproduktes, also aller in einem Jahr produzierten Reichtümer. Das ist eine Machtfülle, wie sie kein König, Kaiser, Papst je hatte. Die Konzerne entschwinden jeder staatlichen Kontrolle und folgen nur einer Strategie: Profitmaximierung. Heute sind in den USA die Milliardäre ja direkt an der Macht 05/07/2017 um 11:42 Antwort arkor said 05/07/2017 um 13:52 Wenn Jean Ziegler dies behauptet, kann er nur für sich sprechen, nicht aber für mich. Auch sind diese Reden über den Resourcenverbrauch Makulatur meist und aus dummen Sichtweisen gerechnet oder aber aus bösartiger Fälschung, um nicht zu selten auch das satanische „Gutmenschenprinzip“ durchzusetzen, welches in Wirklichkeit niemand nützt. Wie widerwärtig die satanischen Gutmenschen sind, kann man an einem einfachen Fall darstellen: Dem deutschen Volk wird die Gesamtheit seines Verbrauchs auch als Verbrauch unterstellt, wobei eigentlich, die Exportwaren, sowie die halbfertigen Güter abgezogen werden müssten. Dies müsste jeweils in den vebrauchenden Ländern in der Gesamtheit auftauchen. Egal ob bei der Co2 Lüge,oder der Verteilungslüge und und und…immer ist es eine Lüge mit Statistiken, die man nach Bedarf hinbeschummelt und gern von Land zu Land noch ändert. Würde man den Gedanken konsequent zu Ende denken hätten die Deutschen einen Minusverbrauch, was natürlich Unsinn ist…ebenso unsinnig, wie das ganze Lügengeflecht, bei näherer Betrachtung. Afrika leidet nicht unter einem Verteilungsproblem, sondern unter den Problemen, der Afrikaner selbst und dies seit jeher, eben dass sie sich in unangemessener Weise zu den Resourcen vermehren. Dies gilt ebenso für Indien, für China und die meisten muslimischen Lönder, die damit ein Problemfall sind, aber kein VERTEILUNGSPROBLEM, sondern EIN VERHALTENSPROBLEM welches auf VÖLLIGER VERANTWORTUNGSLOSIKGEIT, DUMMHEIT UND IGNORANZ gegründet ist. Hört mir also auf mit diesen falschen Gutmenschenpropheten. Ein schwarzes Kind in Afrika verhungert, oder hungert, weil sein Vater zu viel rumgefickt hat und weil der Kontinent seit jeher in einer Orgie an Vergewaltigung versinkt. Das ist die schllichte Wahrheit. 05/07/2017 um 13:56 ..das selbstverständlich trotzdem viel Wahres dabei ist, versteht sich von selbst, denn sonst wäre es ja jedem sofort klar, dass er verarscht wird. 05/07/2017 um 13:57 ..und noch eines. Es gibt kein Recht auf Nahrung. Sondern nur ein Recht dies sich unter allen Umständen zu beschaffen. 05/07/2017 um 15:58 @Akor, auch Du hast recht, es ist wirklich sehr schwierig.Kenne zwei wunderbare Menschen, die in Afrika gearbeitet haben.Diese sagen, dass vieles eben geändert werden könnte,Jedoch nur Vorort. Wobei sie eben auch erkennen mussten, dass dort eine für uns unbekannte Mentalität herrscht.Sie sind jedoch lernbereit und sehr dankbar, wenn Ihnen geholfen wird. Afrika jetzt nach Europa zu holen ist bestimmt nicht der Weg. Der ländlichen Bevölkerung ist der Zugang zu Verhütungsmitteln erschwert. Das nächste Gesundheitszentrum ist weit entfernt, und manchmal ist es unsicher ob die Kontrazeptiva gerade verfügbar sind. Dazu kommen Schwierigkeiten bei der Anwendung. Di Pille müsste z.B. vor dem Mann versteckt und doch täglich eingenommen werden. Wenn eine Spirale bei akuter Infektion sofort entfernt werden muss, kann es teuer werden oder sogar tödlich enden. In verschiedenen kulturell-religiösen Kontexten sind moderne Kontrazeptiva nicht oder schlecht akzeptiert. Familienplanung wird mit Prostitution (grössere sexuelle Freizügigkeit, wenn kein Konzeptionsrisiko besteht) oder Unreinheit (Schmierblutungen) assoziiert. Die modernen Methoden stagnieren. Gleichzeitig ist eine weit verbreitete traditionelle Methode am Verschwinden: Die physische Trennung des Ehepaares während bis zu 2 Jahren nach der Geburt. Die Frau verbrachte die ganze Stillzeit in ihrer Herkunftsfamilie. Gestützt wurde dies durch die religionsrechtlich geordnete Polygamie. Die Konsequenzen der mangelnden Fertilitäts-Kontrolle sind gravierend. Die Anzahl Abtreibungen in Afrika hat von 5.6 Millionen (2003) auf 6.4 Millionen (2008) zugenommen (2). Interruptiones – da meist illegal – finden fast immer (97%) unter unsicheren Bedingungen statt und enden für 29’000 Frauen pro Jahr tödlich. Zu nahe Geburtsabstände führen – via Mangelernährung – zu hoher Kindersterblichkeit. Bei grosser Parität gibt es mehr Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen. 05/07/2017 um 18:34 ich möchte das mal präzisieren, mit dem -es gibt kein Recht auf Nahung-. Ein Recht auf Nahung kann nur aus der Rechteträgerschaft heraus gegeben werden, dann für die anderen Rechteträger oder wer im Land wohnt, also eine staatliche Gesetzgebung. Aber niemals aus dem Ausland heraus. Es sei denn mit einer Ausnahme und die ist der Kriegszustand und genau das haben wir ja im Völkerrecht richtig dargelegt. Sollte ein Land das andere besetzen, dann wird es für die Nahrungsmittelversorgung zuständig und die Besetzen haben auch ein Recht darauf. Ein Recht auf Nahrung hat wer? Na der Sklave. Der freie Mensch hat ein Recht sich versorgen zu können. In jedem anderen Falle, aber wäre das Recht auf Nahung also ein Hinweis auf Sklaventum und natürlich der Versuch der Rechtsauflösung, denn die UN, als „vermeintlich internationale Gemeinschaft“ hat ja dann den prima Hebel, um nationale Gesetze vermeintlich auszuhebeln. Wie immer satanische Scheingutmenschlichkeit zur Täuschung. 05/07/2017 um 21:17 „Recht auf Nahung“ – ist vielleicht wie mit dem Recht auf Arbeit: Jeder aht ein Recht auf Arbeit, wenn er aber keinen Job hat, dann er zwar ein Recht auf arbeit, aber trotzdem keine Arbneit. Und si ist es auch mit der Wohnung: „Die Wohnung ist unverletzlich“ – vorausgesetzt man hat eine Wohnung. Oder mit der freien Meinungs#ußerung: Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung – aber nicht jede Meinung darf frei geäußert werden. Einklagen kann man alle diese Rechte nicht – außer das Recht auf Asyl, das kann jeder auf der Welt ind Deutschland und auf Kosten Deutschlands einklagen, und wenn er in allen Instanzen durchrasselt zahlz trotzdem der deutsche Steuerzahler die Gerichtskosten. Und abgeschoben wird er trotzdem nicht. Und das Recht auf Wohnung, Nahrung, Krankenversorgung etc. gibts natürlich auch dazu. Flüchtlinge sind halt wertvoller als Gold – achso, habe einen Flüchtling anzubieten, ca. 80 kg Körpergewicht, wo kann ich den gegen 80 kg Gold eintauschen? 05/07/2017 um 18:53 Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott! Das klingt etwas lari fari, jedoch verbirgt dich darin eine tiefe Wahrheit. Der einzige Weg Afrika zu helfen ist es, Afrika nicht mehr zu helfen. Bis vor der Kolonialisierung ist die Population in Afrika nur dann und nur in dem Maße gewachsen, wie die Stämme einen Zuwachs auch ernähren konnten. Die derzeitige Populationsexplosion beruht auf weißer Technik, weißem Organisationstalent etc. Dieser Bumerang trifft uns nun absolut folgerichtig selbst. Sie müssen lernen, sich Selbstbau versorgen und wenn das bei der aktuellen afriksnischen Pupulation nicht möglich ist, dann werden sie sich eben gesund schrumpfen müssen… und nein, das ist kein Mord, das ist die Natur! 05/07/2017 um 18:54 Ich bin in der Moderation… 05/07/2017 um 20:20 Wir können nicht die ganze Welt retten… erst mal müssen wir uns selbst retten und zwar vor dem Aussterben. Dann könnten wir weiter sehen.. 05/07/2017 um 11:26 Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt. 05/07/2017 um 13:08 Wie man sieht handelt der jüdischstämmige Poroschenko nicht im Geringstem zum Wohl des ukranischen Volkes. Fragt man sich, wie soll dies nun bezahlt werden. Und da haben wir ja auch den Zahlmeister auch schon, erst kürzlich von mir verlinkt, nämlich das Deutsche Volk. Dafür wollen die kriminelle EU sowie das kriminelle BRD-Regime sorgen, die an der ukrainischen Pipeline festhalten und eine direkte Lieferung des zuverlässigsten Engergielieferanten, ebenso den vertragstreuesten der letzten 60 Jahre, nämlich Russland, direkt nach Deutschland verhindern. Aber ich erinnere mich ja auch an einen Marsch in der Ukraine, einen Friedensmarsch, an dem eine halbe Million Menschen teilnahmen, unbeachtet der von der westlichen Lügenpresse, die tägllich über die Menschenmassen zu ungunsten Poroschenkos hätten berichten können. Seltsamerweise, oder sagen wir der Lügenpresse gemäß natürlicherweise, wird ja sonst gerne über solche Märsche informiert….wenn sie denn von den richtigen NGO´s oder gefälligen Typen iniziiert sind. Das wird dann schnell zum Marsch der Gerechtigkeit, was ich nicht einmal gänzlich in Abrede stellen will. Nur sind hier natürlich Machtinteressen dahinter. https://www.gmx.net/magazine/politik/tuerkei-erdogan/gerechtigkeitsmarsch-istanbul-onkel-kemal-erdogan-32412494 05/07/2017 um 13:09 ..lach…Onkel Kemal….also wessen Onkel ist dies eigentlich? Von dem Artikelschreiber? Also mein Onkel ist er nicht. 05/07/2017 um 17:21 Nun, „Onkel Attatürk “ war immerhin (auch wenn er Logenheini war) besser drauf..Mein Ur-Onkel Otto diente ja(Wie der damalige Leutnant Karl Dönitz auf dem Schwesterschiff!) auf der preussischen „MS-Goeben“ im Dienste der Türken gegen die Russen..und trug nen FEZ 🙂 DAS waren auch schon komische Zeiten..die beiden Schiffe kämpften damals schon gegen das Oberarschloch Churchill…. https://www.deutsche-schutzgebiete.de/mittelmeer_division_souchon.htm Ansonsten Zustimmung zu deinem Kommentar 🙂 Der türkische „Gerechtigkeitsmarsch“ wird ja nur in der BRD-Glotze gezeigt, wenns ins Konzept passt. Bin ja mal gespannt, wo Erdogan in Hamburg beim G20-Treff untergebracht werden wird..:-) Da gibts sicher Randale..(Obwohl die Geheimdienst-Knüppler von Erdowahn nicht ihren Auftritt genemigt bekamen) Macron in der Schanze, Putin an der Mö – Hotels rüsten auf – Hamburger Abendblatt Datum: Wed, 5 Jul 2017 http://www.abendblatt.de/hamburg/g20/article211135967/Macron-in-der-Schanze-Putin-an-der-Moe-Hotels-ruesten-auf.html 05/07/2017 um 13:15 Wer zu dieser Zeit von einem Friedensvertrag redet, den man haben möchte, bekundet nur, dass er keinerlei Ahnung von der gesamten Materie hat, die das völkerrechtliche deutsche Staatssubjekt betrifft, geschweige denn dass er irgendwelche tierferliegenden Zusammenhänge kennen würde. https://www.change.org/p/deutschland-will-den-friedensvertrag?recruiter=57710968&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive 05/07/2017 um 17:49 Der von manchen herbeigewünschte „Friedensvertrag“ (Mit dem Reich und nicht der BRinD!) hat einen dicken HAken! …und zwar wieder Reparations-Forderungen! Diese kommen dann von allen damaligen Kriegsgegnern, wie ein pawlowscher Hund…Auch von denen , die ganz kurz vor „Ende“ des WK-II schnell aufgsprungen waren als „Kriegsgegner“(Auch solche Ganoven, wie die Türken!). ..oder soll ich mich schonmal setzen? 05/07/2017 um 18:37 Viel weitreichender. Aber nicht heute mein Thema. 05/07/2017 um 19:32 Am 17.07.1990 sind alle diese Fragen besprochen und geloest worden . Vidios habe ich ausreichend reingehaengt . Die Einzigsten , die daraueber nicht bescheid wissen , sind die Deutschen und Arkor sowie Arabeske . 05/07/2017 um 23:36 Also ihr Streithähne, hier mal ein Video zur Rechtslage in Deutschland, und über Agenten und Narren. Es darf sich jeder, sofern möglich, selbstreflektieren. Beitrag doppelt, damit auch jeder es versteht … 🙂 06/07/2017 um 21:39 wow, @Altruist for Präsident 🙂 …und wann bewirbst du dich als Kaiser von Täuschland..Beim ddb-radio und der VV? 05/07/2017 um 17:24 Na sowas.. https://brd-schwindel.org/usa-listet-antifa-als-terrororganisation-auf/ Zombie-Demo…Warum nicht? http://www.mopo.de/hamburg/g20/protest-mal-anders-hier-gehen-die–zombies–durch-die-stadt-27919174 05/07/2017 um 18:00 @GvB Das ist doch mal eine nette Meldung, ich meine das mit der Antifa. 05/07/2017 um 18:12 Und das Geschwaddel muss auch weggesperrt werden. „Türken haben Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut“ ▶ Claudia Roth ▶ made by Jasinna 05/07/2017 um 18:20 Hallo @Skepti.. und tach, moin-moin. Ja, jetzt wo Donald kommt- haut der denen natürlich persönlich eins auf die Fresse. Sollte Heiko und dessen Sohn zufälligerweise danebenstehen , um so besser. Hätte nix dagegen….;-) 05/07/2017 um 18:43 @Skeptiker.. Ach der Typ auch aus Hamburg, mit dem sich der „AUfstieg des Adlers“ gekabbelt hatte 🙂 05/07/2017 um 23:16 Das kann noch ein heiterer Sommer werden, und da sage einer auf der Alp sei nix los … a) eine Nachbarin ist in der FDP tätig, beziehungsweise sie bezieht momentan Gelder für’s Nixtun … hab sie an die Steuerzahler erinnert, … … und als sie noch meinte, es nütze nix hier zu stehen und zu lamentieren, habe ich ihr ihre Meinung vollumfänglich bestätigt, dass es wahrlich nix nützt einem Po-Litikus etwas zu sagen, das hat das Volk auch schon bemerkt … 🙂 b) andere neu Nachbarn aus Hamburg haben sich wegen dem G20 zu mir 🙂 auf die Alp in Sicherheit gebracht … Na, meinen Nachbarn werde ich mal auf den Zahn fühlen. Das kann noch lustig werden … Zeit hab ich dank TV-Abstinenz mehr als genug, ob die Andern die Nerven dazu haben … 🙂 Auf der Alp da ist was los, bei mir wenigstens … 🙂 05/07/2017 um 17:36 Ganz kurz zu den Entscheidungen der Kiewer Stadtrates und den Erklärungen in der Verkhovna Rada über die Notwendigkeit für Poroschenko zurückzutreten. Von Colonel Cassad – Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass die Quelle von Poroschenkos Macht nicht „das ukrainische Volk“ ist, sondern der gute Wille seiner ausländischen Herren. Wenn er mehr oder weniger Washington als Präsident genehm ist, dann wird er weitermachen (mindestens bis zum Ende seiner Amtszeit) als Präsident. Wenn er seinen „Vertrauenskredit“ verliert, dann werden wir eine Machtveränderung erleben – entweder durch vorgezogene Neuwahlen oder durch Straßenproteste oder beides. Als Beispiel kann man sich an Saakaschwili erinnern, der das Vertrauen verlor und durch passendere Charaktere ersetzt wurde, und obendrein konnte er sein verlorenes Vertrauen bis heute nicht wiedergewinnen. Das liegt der ganzen Schmeichelei von Poroschenko, Klimkin und dem Rest der Clique für Trump zugrunde. Sie verstehen sehr gut, dass ihre Zukunft von seinem „guten Willen“ abhängt, da die USA der wichtigste Garant ihrer Legitimität ist. http://www.neopresse.com/europa/ueber-die-amtsenthebung-von-poroschenko/ Das grosse Drama für die Ukraine kommt noch! Der nächste Akt wird bald eröffnet.. …denn es gibt keine sauberen Protagonisten für einen Neustart: Deshalb wird das Verkhovna Rada (das Parlament), solange die US-Unterstützung anhält, nicht für die Amtsenthebung stimmen. Aber wenn die Unterstützung wegfällt, sind mehrere Optionen denkbar mit Saakaschwili, Yatsenjuk, Naliwaischenko oder Tymoschenko, aber das hängt nicht von ihnen ab… sondern vom neuen Cäsaren in Washington! Antwort Honigmann-Nachrichten vom 5. Juli 2017 – Nr. 1127 | Der Honigmann sagt... said 05/07/2017 um 18:00 […] Ukraine: Kohle aus Pennsylvania+Kalkül des Oligarchen – https://lupocattivoblog.com/2017/07/05/ukraine-kohle-aus-pennsylvania-und-das-kalkuel-des-oligarchen&#8230; […] 05/07/2017 um 18:56 Franzosen haben jetzt schon genug von MACRON?! http://www.focus.de/politik/ausland/mordanschlag-auf-macron-geplant-polizei-nimmt-selbsternannten-nationalisten-fest_id_7310986.html Pardon e moi messieurs.. Was ist ein „selbsternannter Nationaler“? Antwort Honigmann – Nachrichten vom 5. Juli 2017 – Nr. 1127 | Terraherz said 05/07/2017 um 18:58 […] 17. Ukraine: Kohle aus Pennsylvania+Kalkül des Oligarchen – https://lupocattivoblog.com/2017/07/0&#8230; 18. EU&Japan wollen Grundsatzvereinbarung zum Freihandel – […] 05/07/2017 um 19:07 Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen Der komplette Wahnsinn . Die Ukrainie sitzt auf bester Kohle und nun muss sie im Ergebnis der vom globalen Praediktor geforderten Trennung der Ukrainie vom Kiewer Rus und willfaehig von der Merkel vollzogen ,Kohle importieren . Heute ist Feiertag Cyrill und Metod , zumindestenst in Tschechien und der Slowakei . Diese beiden Apostel haben im Auftrag des Vatikans begonnen die Slawen erfolgreich zu trennen . Die Merkel war die letzte , die es fort gefuehrt hat . Die Slawen werden dieses Teufelswerk mehr und mehr entbloessen und zu ihren europaeischen Wurzeln mit den Germanen/ Ihre Grenzwaechter zurueck kehren . 05/07/2017 um 21:47 Wirklich anhörenswert für unsere jetzige Situation..
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q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
ideen – Univideo HomeTag "ideen" 5€ Business – Praxis-Wettbewerb für Existenzgründer 01.07.2014 Es ist kein Planspiel, sondern Realität. An der Universität Passau werden Studenten mit der Selbstständigkeit vertraut gemacht. Nach der Entwicklung einer eigenen Idee und eines eigenem Geschäftsmodells, können sie 7 Wochen lang ihr eigenes Unternehmen ausprobieren. Unterstützt werden sie dabei von den wirtschaftswissenschaftlichen Lehrstühlen.
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q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
3000 Euro Kredit Ohne Schufa | WIR HELFEN! | JETZT TESTEN Dass bisweilen es in finanzieller Hinsicht eng wird, hat jeder bestimmt schon erlebt. Häufig hilft in so einem Fall die Verwandtschaft oder der Freundeskreis aus. Verwandte oder Freunde um eine gewisse Summe Geld zu bitten, ist indes nicht für jeden möglich. Und eine Anfrage bei der Bank um ein Darlehen erübrigt sich allein wegen schlechter Bonität oder eines Schufa-Eintrags. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass Sie nun Ihre Finanzierungswünsche begraben müssen. Sie werden erstaunt sein, aber man kann einen Kredit auch mit miserabler Bonität und ohne eine Schufa-Auskunft bekommen. 1 Was Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa beachten sollten 5 Was für Vorteile haben bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ausländische Kreditinstitute 7 3000 Euro Kredit Ohne Schufa: So klappt es 20 Das sind die Voraussetzungen für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa 21 Hinweise bezüglich 3000 Euro Kredit Ohne Schufa 24 Haben Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Probleme? 25 Fazit zum 3000 Euro Kredit Ohne Schufa: Was Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa beachten sollten Wichtig ist hauptsächlich. dass die Rückzahlung des Darlehns in nicht zu hohen monatlichen Raten erfolgen kann. Muten Sie sich also nur so viel zu, wie es Ihre momentane finanzielle Lage erlaubt. Das Wichtigste einer guten Finanzierung sind niedrige Zinsen und gute Konditionen. Eine Menge Kunden wünschen sich ein möglichst anpassungsfähiges Darlehen. Dazu gehören Sondertilgungen ohne zusätzliche Kosten beziehungsweise die Möglichkeit, für einen Monat mit der Rückzahlung aussetzen zu können. Eine gute Finanzierung zum Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa sollte dies alles einschließen. Es gibt jedoch bestimmte Punkte, die Sie berücksichtigen sollten, damit Ihrer Finanzierung als Rentner, Selbstständiger, Student, Arbeitnehmer, Auszubildender oder Arbeitsloser keine Hindernisse im Weg liegen: In der Regel gilt: Mit Blick auf das Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa müssen die anfallenden Kosten von Beginn an möglichst exakt eingeschätzt werden. Eine Aufstellung über alle zu erwartenden Unkosten zu machen, ist dementsprechend ein absolutes Muss, um im Nachhinein keine unerfreulichen Überraschungen zu erleben. Einen kleinen Puffer mit einzuplanen, wäre sicherlich nicht falsch. Indes würde ein zu großes Polster die Verbindlichkeiten unverhältnismäßig in die Höhe treiben. Der benötigte Kredit sollte den bemessenen Rahmen nach Möglichkeit nicht übersteigen. Der bessere Weg besteht darin, den zu knapp bemessenen Bedarf an Geldmittel mit einer Anschlussfinanzierung in Form einer Folge- oder Aufstockungsfinanzierung zu ergänzen. Wer einen Kredit für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa benötigt, muss vorweg seine finanzielle Lage richtig beurteilen sowie eine genaue Kontrolle über die eigenen Einnahmen und Ausgaben haben. Hier kann zum Beispiel eine Aufstellung der eigenen Kosten für eine Woche sehr hilfreich sein: Für welche Dinge wird jeden Tag wie viel Geld ausgegeben? Damit keine versteckten Beträge übersehen werden, sollten auch kleine Ausgaben, wie beispielsweise der Frühstückskaffee beim Bäcker oder das Bier nach Feierabend berücksichtigt werden. Es lässt auf diese Weise ausgezeichnet feststellen, wo sich eventuell noch etwas einsparen lässt. Dessen ungeachtet hilft eine solche Kostenaufstellung auch bei der Einschätzung der optimalen Kreditrate. Bei sämtlichen Angaben zur eigenen finanziellen Situation und Bonität gilt es, ehrlich, sorgfältig und korrekt zu sein – Seien Sie, was das Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa anbelangt, bei allen Angaben zur Ihrer finanziellen Situation und Bonität genau, sorgfältig und ehrlich. Stellen Sie sämtliche geforderten Unterlagen und Nachweise gewissenhaft zusammen. Durch die ehrliche und vollständige Darstellung Ihrer Finanzen vermitteln Sie ein seriöses Bild von sich, was sich ohne Zweifel auf Ihre Chancen für einen Eilkredit oder Sofortkredit vorteilhaft auswirkt. Die vorrangige Tätigkeit eines Vermittlers umfasst grundsätzlich die Hilfestellung bei der Suche nach einem passenden „Kredit ohne Schufa“ bei einem ausländischen oder deutschen Geldinstitut. Nicht selten geht die Tätigkeit jedoch über die pure Vermittlung hinaus und wird zusätzlich durch eine Schuldenberatung ergänzt. Sofern Sie Beratung bezüglich eines Finanzierungsangebots wünschen oder Hilfe bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Kredit trotz Schufaantrag benötigen, ist ein professionell Kredit trotz Schufavermittler natürlich genauso für Sie da. Lesenswert ist auch der Beitrag Kredit Ohne Schufa für Geringverdiener Kleine Geldinstitute bieten für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa oft effektivere Konditionen als die großen, etablierten Banken. Etliche Vermittler versuchen somit, mit solch weniger bekannten Institute ins Geschäft zu kommen. Dabei ist es durchaus möglich, auch über schwierige Fälle zu verhandeln. Gute persönliche Verbindungen zu kleinen Geldinstituten machen sich in dem Sinne bezahlt, dass der Vermittler beispielsweise die Möglichkeit hat, einen nachteiligen Schufa-Eintrag zu erklären. Dann fällt der Eintrag bezüglich der Kreditwürdigkeit nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer Großbank, bei der die Vergabe des Kredits zumeist automatisiert abläuft. Ein Antrag auf die Gewährung eines Darlehens zu 3000 Euro Kredit Ohne Schufa bei einer normalen Bank wäre, im Gegensatz dazu, ein beinahe aussichtsloses Unterfangen. Ein seriöser Vermittler wird stets in Ihrem Interesse handeln, wenn es um 3000 Euro Kredit Ohne Schufa geht. Der Vermittler fordert von Ihnen auch keine Provision, da er diese von der Bank erhält. Was für Vorteile haben bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ausländische Kreditinstitute Die Finanzierung größerer Vorhaben durch ausländische Banken wird immer beliebter. Dabei geht es nicht lediglich um ein neues Auto oder eine geplante Urlaubsreise, sondern auch um {das Gründungskapital für eine eigene Existenz}. Etliche ausländische Institute bietet mittlerweile günstige Kredite über das Internet an, welche individuell an die Bedürfnisse der Verbraucher angepasst sind. Vorteil: Die Richtlinien für die Kreditvergabe sind nicht so streng in Deutschland. Eine schlechte Bonität oder ein negativer Schufa-Eintrag wiegen beim Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa von daher nicht so schwer. In der Regel werden solche online Kredite von Schweizer Banken gewährt. Wer also rasch eine Geldspritze benötigt und bereits von einer deutschen Bank abgelehnt wurde, für den könnte diese Tatsache sehr interessant sein. Das wären beispielsweise Arbeitnehmer in der Probezeit, Selbstständige, Studenten, Arbeitslose, Auszubildende oder Rentner. Es versteht sich von selbst, dass es gerade diese Personengruppe beim Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa besonders schwer hat. Privatpersonen, welche ein Darlehen brauchen, da sie sich in einer angespannten finanziellen Situation befinden, haben es oft alles andere als leicht. Eine Finanzierung wird hinsichtlich schlechter Bonität bzw. Schulden bedeutend erschwert. Als sinnvolle Option bietet sich in solchen Fällen ein sogenannter „Schweizer-Kredit“ an. Damit ist ein Darlehen gemeint, das von einem Schweizer Kreditinstitut gewährt wird. Solche Banken nehmen generell keine Schufa-Abfragen vor, was die Kreditsuche natürlich ungemein vereinfacht. Im Hinblick auf das Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa kann man diesen Umstand beinahe als ideal bezeichnen. Ein Darlehen ohne Kreditwürdigkeitsprüfung sowie diverse Einkommensnachweise und Sicherheiten aufzunehmen, ist klarerweise auch bei Schweizer Instituten nicht möglich. Sollte Ihre einzige Sorge ein Eintrag in der Schufa sein, wobei Ihre Bonität hingegen im grünen Bereich ist, wäre der Schweizer Kredit für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa eine echte Chance. 3000 Euro Kredit Ohne Schufa: So klappt es Wer Sie online nach 3000 Euro Kredit Ohne Schufa also „trotz mäßiger Bonität“ sucht, denkt allgemein an einen „Kredit ohne Schufa“. Werden Informationen über die Kreditwürdigkeit des Antragstellers nicht von der Schufa beschafft, dann wenden sich renommierte Kreditbanken ohne Frage an andere Auskunfteien. Praktisch hat jeder bei der größten Auskunftei Deutschlands, der Schufa, ein Scoring. Für den Fall, dass Sie Besitzer einer Kreditkarte sind oder ein Bankkonto eröffnet haben besitzen, wurde für Sie schon ein solcher Wert angelegt. Man bekommt deshalb keinen „Kredit ohne Schufa“ bei {einer seriösen Bank}. Was dagegen klappen könnte, ist ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Einen „negativen Schufa Eintrag“ weisen nur sehr wenige Verbraucher auf, obwohl viele das denken. De facto ist das Scoring der allermeisten Personen bei der Auskunftei durchweg positiv Ehe Sie einen Kreditantrag bei der Bank einreichen, sollten Sie vorab ermitteln, wie es mit Ihrem Score bestellt ist bzw., ob er in der Tat so negativ ist, dass Ihr Antrag eventuell zurückgewiesen wird. Die Schufa gewährt im Übrigen pro Jahr einmal eine kostenfreie Abfrage des „Schufa Score“. Um selber in Erfahrung bringen zu können, was für Daten gespeichert sind, kann man seit 2010 bei der Wirtschaftsauskunftei eine Selbstauskunft einholen. Pro Jahr einmal stehen Ihnen prinzipiell diese Auskünfte nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Paragraph 34 unentgeltlich zu. Sie können Ihren eigenen Scorewert (Schufa-Score) sowie Angaben darüber, welche Institute respektive Finanzdienstleister in den letzten Monaten eine Anfrage über Sie gestellt haben, bei „MeineSchufa“ abfragen. Grundlage Ihres Scorewertes sind diverse „Ratings“, die sich irgendwo zwischen 1 und 100 bewegen. Die Bonität ist umso besser, je höher dieser Wert liegt. Für den Fall, dass jemand einen Score von 100 hat, bedeutet das, dass mit einer ungemein kleinen Ausfallwahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Hat jemand hingegen z.B. nur einen Score von 50, vermutet die Schufa, dass bisweilen mit Zahlungsausfällen gerechnet werden muss. Es kann rasch einmal geschehen, dass man die Bezahlung einer fälligen Rechnung übersieht. Der Gründe gibt es mehrere: Sie haben durch einen Umzug eine neue Anschrift, waren zu der Zeit gerade im Urlaub oder befanden sich zu der Zeit gerade in einem finanziellen Engpass. Auch eine unbezahlte Mobilfunkrechnung kann über kurz oder lang zu Schwierigkeiten führen. Das geschieht schneller als man vermutet. Die Folge ist, es gibt einen schlechten Schufa-Eintrag und bekommt danach nur noch schwer ein Darlehen. Für den Fall, dass also durch mehrere Mahnungen der Score-Wert abnimmt, hat dies ganz sicher Konsequenzen in Bezug auf die Beantragung eines Kredits. Es ist andererseits möglich, dass der Verbraucher einen nachteiligen Eintrag bei der Schufa löschen lassen kann. Bei der Auskunftei sind umfangreiche Mengen an Daten gespeichert. Daher kann es sein, dass hinterlegte Informationen sehr oft veraltet oder falsch sind. Man sollte als Konsument in jedem Fall sein Recht einer Selbstauskunft in Anspruch nehmen, um gegebenenfalls vorhandene Einträge, die nicht mehr aktuell sind löschen zu lassen. Man kann eine solche Löschung direkt bei der Wirtschaftsauskunftei beauftragen. Als Bedingung gilt andererseits, die Rechnung darf 2.000 EUR nicht übersteigen und muss binnen 6 Wochen beglichen worden sein. Nach einer gewissen Zeitspanne werden die Schufa-Einträge automatisch gelöscht, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Beispielsweise geschieht das bei: Privatpersonen, welche ein Darlehen benötigen, da sie sich in einer angespannten finanziellen Lage befinden, haben es oftmals alles andere als leicht. Mit schlechter Bonität beziehungsweise Schulden reduziert sich die Chance auf eine Finanzierung beträchtlich. Als sinnvolle Alternative würde sich in einem solchen Fall ein sogenannter „Schweizer-Kredit“ anbieten. Damit ist ein Darlehen gemeint, welches von einem Schweizer Kreditinstitut vergeben wird. Schufa-Abfragen werden von solchen Instituten grundsätzlich nicht vorgenommen, was es bedeutend leichter macht, das Darlehen zu bekommen. Dies ist namentlich beim Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ideal. Klarerweise können Sie selbst bei Schweizer Geldinstituten ohne Bonitätsprüfung sowie diversen Sicherheiten und Einkommensnachweisen keinen Kredit aufnehmen. Haben Sie jedoch eine prinzipiell sichere Bonität und ist ein Eintrag in der Schufa Ihre einzige Sorge bei der Finanzierung, stellt der Schweizer Kredit eine realistische Chance für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa dar. Für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ist auch der „effektive Jahreszins“ beziehungsweise „effektiver Jahreszinssatz“ bedeutsam. Was ist der „effektive Jahreszins“? Hierunter versteht man die jährlichen Zinskosten für Darlehen, die auf Grund der nominalen Kreditsumme berechnet werden. Abhängig von der Auszahlung wird er mit einem gewissen Prozentsatz angegeben. Bei Finanzierungen, deren Zinsen oder andere Preis bestimmende Kriterien sich während der Kreditlaufzeit verändern können, wird dieser Zinssatz als anfänglicher „effektiver Jahreszins“ bezeichnet Unter Umständen wird für einen Kredit auch ein gebundener Sollzins für die gesamte Laufzeit festgelegt. Das bedeutet im Klartext: Unabhängig von den verschiedenen Zinsschwankungen an den Kapitalmärkten, bleibt der dem „Darlehen“ zugrunde liegende Nominalzins unverändert. Wenn Sie Wert auf Planungssicherheit legen, wäre für Ihren Kredit ein gebundener Sollzins genau das Richtige. Sie wissen schon jetzt, dass der Zinssatz auf die „Kreditsumme“ während der gesamten Laufzeit der Finanzierung unverändert bleibt. Ein Kredit kann unterschiedliche Laufzeiten haben. Davon beeinflusst werden in erster Linie die Darlehensbedingungen, die Kreditnehmer mit der Bank vereinbart. Mit anderen Worten, je länger bei einem Darlehen die „Kreditlaufzeit“ gewählt wird, desto niedriger sind die einzelnen Monatsraten, die der Kreditnehmer zurückzahlen muss, und umgekehrt. Es lohnt sich demzufolge, die diversen Möglichkeiten in Bezug auf die Kreditlaufzeit in Erwägung zu ziehen. Andererseits werden nicht für alle Kredite sämtliche Laufzeiten zur Auswahl gestellt. Die Kreditlaufzeit, welche auch als Darlehenslaufzeit bezeichnet wird, ist die Zeit, von der Ausbezahlung bis zur völligen Rückzahlung beziehungsweise Tilgung der Kreditsumme. Die Tilgung und die Höhe des Nominalzinses sind hierbei die wesentlichen Merkmale, von denen die Dauer abhängt. Entsprechend hängt die Laufzeit logischerweise der Höhe und der Anzahl der Raten ab. Bei einem relativ kleinen Rückzahlungsbetrag dauert es bis vollständigen Bezahlung der Kreditsumme und damit des Darlehens einschließlich der Bearbeitungsgebühren logischerweise verhältnismäßig lange. Laufen Kredite über 120 Monate oder länger, werden diese als Langzeitkredite bezeichnet. Darlehensgebühren werden oftmals auch Abschlussgebühr, Bearbeitungsentgelte, Kreditbearbeitungsgebühren bzw. Bearbeitungsprovision genannt. Kreditinstitute durften offiziell bis 2014 für die Bearbeitung des Antrags zu einem Kredit oder für eine Kreditanfrage ihren Aufwand in Rechnung stellen. Ab Mai 2014 dürfen sowohl „Darlehensgebühren“ für eine Kreditanfrage als auch die Ermittlung der Bonität des Kreditnehmers nicht zusätzlich in Rechnung gestellt werden. Heute dürfen demzufolge Bearbeitungsgebühren in Abhängigkeit der Darlehenshöhe seit 2014 nicht mehr verrechnet werden. Grundsätzlich betrugen diese Kosten ca. 1 – 3 {{Prozent}} von der jeweiligen Kreditsumme, also zum Beispiel bei einem Darlehen von 10.000 EUR schon 150 bis 450 EUR. Bearbeitungsgebühren, die von Kreditnehmern für die Kreditanfrage beziehungsweise den Kreditantrag schon gezahlt worden sind, können deswegen in vielen Fällen zurückgefordert werden. Der Darlehensgeber kann eine natürliche oder juristische Person sein, welche zu einem entsprechenden Zinssatz dem Darlehensnehmer respektive Kreditnehmer einen Kredit für eine gewisse Zeit gewährt. Was die Bezeichnung „Darlehensgeber“ angeht, gebraucht man diese im Allgemeinen in den Gesetzestexten, wobei in Kreditverträgen jedoch auch mitunter die Ausdrücke „Kreditgeber“ oder „Gläubiger“ Verwendung finden. Die Vergabe von einem Darlehen ist für den Kreditgeber mit einem großen Ausfallrisiko verbunden. Folglich werden dafür zumeist höhere Zinsenverlangt. Gewöhnlich tritt eine Sparkasse, eine Versicherung oder eine Kreditbank als Darlehensgeber auf. Ausschlaggebend für die Rechte und Pflichten des Darlehensnehmers ist das BGB (Bürgerliche Gesetzbuch). “Kredite mit schlechter Bonität“ sind im Prinzip zwar ein wenig teurer, müssen aber gleichfalls als einzelne Monatsraten zurückgezahlt werden. Eine wesentliche Komponente der Monatsrate ist bei Krediten der Zinssatz. Der Index für den Zinssatz richtet sich nach den aktuellen marktüblichen Zinsen, die die Bank selbst auf dem internationalen Kapitalmarkt bezahlt. Mit einem angemessenen Aufschlag gibt sie später an ihre Kunden diesen Zins weiter. Bei der „Monatsrate“ der Kredite ist eine weitere Komponente die Tilgung. Vorwiegend hängt es von seinem Gesamteinkommen ab, wie hoch der Kreditnehmer die monatliche Rückzahlungsrate festsetzt. Bei {längerfristigen Finanzierungsverträgen} beträgt die Tilgung in der Regel 1 {{Prozent}} pro Jahr. Wenn der Kreditbetrag und damit die Kreditsumme in kürzerer Zeit zurückgezahlt werden soll, muss klarerweise eine höhere Tilgung ausgehandelt werden. Indes ist dann die monatliche Belastung – je nach Höhe des Rückzahlungsbetrags – bedeutend erhöht. Es sind in erster Linie Tilgung und Zins, welche hauptsächlich die Monatsrate bei Krediten ausmachen. Auch die Bearbeitungsgebühr der Banken bzw. Vermittlungsprovisionen der Kreditvermittler sind bei Krediten nicht selten in die Monatsrate eingeschlossen zumeist in der Monatsrate inbegriffen. Fast durchweg sind zwar diese Kosten bei den Zinsen schon mit berücksichtigt, gehören hingegen beim Kredit Gesamtbetrag zur Monatsrate dazu. Mit einem Umschuldungskredit wird ein Darlehen bezeichnet, das eine Person aufnimmt, um damit einen bestehenden Kredit mit hohen Zinsen etwas günstiger abzahlen zu können. Mit einer solchen Umschuldung kann der Kreditnehmer demzufolge bares Geld sparen. Eine Umschuldung bietet sich auch dann an, wenn verschiedene Kredite zu einem einzigen vereinigt werden sollen. Für eine Umschuldung haben Sie folglich die Option, mehr als einen Kredit offen zu legen. Selbstverständlich begibt man sich für einen „Umschuldungskredit“ nicht wieder zu dem {Kreditinstitut}, wo man das teure Darlehen aufgenommen hat, sondern zu einem anderen. Sie können in Ausnahmefällen das Darlehen für eine Umschuldung auch von neuem bei der gleichen Bank aufnehmen, für den Fall, dass Ihnen diesmal einen günstigeren Zins angeboten wird. Die geringere finanzielle Belastung nach Aufnahme des neuen Darlehens stellt sicher den grundsätzlichen Vorteil für einen Umschuldungskredit dar. Es kann Ihnen bereits helfen, Geld zu sparen, wenn der Zinssatz auch nur minimal günstiger ist. Der Darlehensgesamtbetrag schließt sämtliche Gebühren ein, welche bei einem bewilligten Darlehen die das Geldinstitut dem Kreditnehmer zusätzlich in Rechnung stellt. Hier handelt es sich folglich nicht bloß um den aufgenommenen Kreditbetrag, sondern um den Gesamtbetrag, welchen der Kunde bei der Tilgung binnen der Kreditlaufzeit an den Finanzdienstleister zurückzahlt. Um was für Kosten handelt es sich im Detail, die noch zum beantragten Kreditbetrag hinzukommen? Es handelt sich dabei um evtl. Bearbeitungsgebühren oder Provisionen sowie die fälligen Zinsen. Angesichts der zusätzlichen Ausgaben und Gebühren ist der „Darlehensgesamtbetrag“ im Unterschied zum Nominalbetrag des Darlehens beträchtlich größer. Der tatsächliche Kreditbetrag, den der Kreditnehmer nach Genehmigung vom Kreditantrag ausbezahlt erhält, ist geringer, als die Gesamtsumme, welche er im Anschluss zurück zu zahlen hat. Wenn der „Kreditbetrag“ eventuell nicht vollem Umfang als Gesamtbetrag ausgezahlt wird, liegt es zumeist daran, dass die Auszahlung mitunter hinsichtlich der Kreditart variiert. In gleicher Weise gilt das übrigens auch bei einem Kredit bzw. bei einem „Schweizer Kredit“. Es spielt keine Rolle, ob es sich beim Darlehensnehmer um eine private Person oder einen Gewerbebetrieb handelt, das Geldinstitut ermittelt vor Genehmigung des Antrags für den Kreditbetrag auf jeden Fall die Gesamteinkünfte beziehungsweise die geschäftliche Bilanz. Hierbei ist es vollkommen egal, wie hoch der Kreditbetrag tatsächlich ist. Ob der Kreditbetrag lediglich 800,00 oder 300.000 EUR umfasst – auf jeden Fall werden die Einkünfte des Darlehensnehmers vom Kreditinstitut überprüft. Allgemein wird für den Kreditbetrag eine feste Monatsrate zur Rückzahlung in einer festgelegten Zeit vereinbart. Diese Vereinbarungen befinden sich ohne Ausnahme im schriftlichen Kreditvertrag. Der Kreditbetrag kann nichtsdestotrotz vom Kreditnehmer mit entsprechenden Sondertilgungen vorzeitig zurückgezahlt werden, sofern sein monatliches Einkommen dafür groß genug ist. Nicht immer sind solche Sondertilgungen auch kostenfrei. Wer es genau wissen möchte, braucht nur im jeweiligen Kreditvertrag nachzusehen. Der Kreditvertrag endet normalerweise automatisch, sobald die letzte Rate für den Kreditbetrag beglichen wurde. Bei einer erneuten Beantragung von einem Kreditbetrag muss der Kreditnehmer bei der Bank aufs Neue einen schriftlichen Antrag stellen. Ohne Überprüfung der Bonität ist Kredit zu erhalten. Auf Basis des Resultats der Bonitätsprüfung ergibt sich die Bonitätseinstufung, welche wiederum in erster Linie von den „Bonitätskriterien“ abhängig ist. Hiervon werden dann die individuellen Aufschläge auf das Darlehen definiert. Bei einer vorzüglichen Bonität werden relativ günstige Darlehenszinsen berechnet. Bei der Feststellung der unterschiedlichen Kriterien der Bonitätsprüfung sollte infolgedessen ein gutes Ergebnis herauskommen. Bei den klassischen Bonitätskriterien gibt es unter den diversen Banken deutliche Unterschiede. Bei den anschließenden Bonitätskriterien bestehen dagegen zwischen den einzelnen Banken keine Unterschiede. Auch sind alle erwähnt Faktoren für jeden Kreditnehmer gleich. Das sind die Voraussetzungen für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Ihr gewünschter Kredit hat größere Chancen vom Darlehensvermittler auf den Weg gebracht zu werden, wenn Sie hierzu die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen: Einen so genannten Privatkredit oder kreditprivat, den einige Kreditvermittler im Programm haben, kann man im Normalfall auch trotz mangelhafter Bonität erhalten. „Geld leihen ohne Schufa“ geht in diesem Fall nicht über ein herkömmliches Geldinstitut, sondern über eine oder mehrere Privatpersonen. Hinweise bezüglich 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Beantragen Sie nie eine Finanzierung mit einem schlechten Schufa-Score bzw. ungünstiger Schufa, falls Sie nicht ganz sicher sind, ihn auch wirklich vollständig zurückzahlen zu können. Meistens erfolgt es nicht unbegründet, dass der Kreditantrag vom Geldinstitut zurückgewiesen wird. Berücksichtigen Sie bitte folgendes: Es ist das vorrangige Geschäftsprinzip einer Kreditbank, dass möglichst viele Verbraucher Ihr Darlehen pünktlich, vollständig sowie mit Zinsen tilgen. Das erklärte Ziel der Geldinstitute besteht ohne Frage darin, Kredite an zuverlässige Kreditnehmer zu vergeben. Wenn nun ein Antrag dennoch abgelehnt wird, hat die Analyse der Kreditwürdigkeit ergeben, dass die Zahlungsmoral bislang so mangelhaft war, dass auch künftig nicht mit einer pünktlichen Rückzahlung der monatlichen Raten gerechnet werden kann. Gelegentlich zeigt auch die Beurteilung der Kreditwürdigkeit, dass zuwenig finanziellen Mittel zur Verfügung stehen beziehungsweise das Mindesteinkommen zu klein ist, um die Raten pünktlich bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens zurückzahlen zu können. Stellen Sie also Ihre Einnahmen den Ausgaben so realistisch wie nur möglich gegenüber, bevor Sie einen „Kredit ohne Schufa“ oder eine andere Finanzierung beantragen. So können Sie {ganz leicht} abschätzen, ob Sie irgendwann eventuell Probleme mit der Tilgung bekommen werden. Behalten Sie im Sinn, dass in finanzieller Hinsicht immer etwas Unvorhergesehenes eintreten kann, was es Ihnen erschwert oder schier unmöglich macht, die Kreditsumme fristgerecht zu tilgen. Entweder muss das Auto dringend zur Reparatur, die Waschmaschine geht plötzlich kaputt oder es flattert überraschend eine hohe Nachzahlungsforderung vom Finanzamt ins Haus. Nehmen Sie unter anderem die Möglichkeit in Anspruch, sich durch Ihren Kreditberater zu einem „Kredit mit Schufa-Eintrag“ beraten zu lassen. Sie erhalten damit genau die Hilfestellung, die Sie brauchen, denn Sie bekommen zum einen eine ausgezeichnete Beratung, um de facto das entsprechende Angebot zu finden und haben auf der anderen Seite jemanden an Ihrer Seite, der bei Bedarf mit Ihnen zusammen Ihre finanziellen Möglichkeiten sachlich beurteilt. Sie gehen hierdurch nicht das Risiko ein, in eine Schuldenfalle zu tappen, da Sie über die Tücken, welche das „Kredit aufnehmen trotz Schufa“ mit sich bringen kann, bestens Bescheid wissen. Die Beratung der Darlehensvermittler schließt unter anderem auch eine „Umschuldung trotz Schufa“ ein. Das heißt, es werden verschiedene Kredite zu einem einzigen Darlehen zusammengelegt. Für den Fall, dass der Finanzdienstleister einen „Kredit mit Schufa“ respektive einen „Kredit mit Schufa-Eintrag“ verweigert, liegt es meistens an einem ungenügenden Schufa-Score. Nutzen Sie die Möglichkeit, einmal im Jahr den Schufa-Score gebührenfrei. Wenn außer dem gewünschten Kredit noch andere Produkte, wie etwa Bausparverträge oder Versicherungen, auffällig offensiv offeriert werden, sollten Sie {stutzig werden|besonders auf der Hut sein Die Furcht vor der Schufa ist in Wirklichkeit durchweg unbegründet. Trotzdem haben sich bei zahlreichen Leuten in deren Köpfen so manche hartnäckige Vorurteile eingenistet. {Was etliche Kreditnehmer vermuten}: Für ihre geringe Kreditwürdigkeit ist allein die Wirtschaftsauskunftei verantwortlich. Das ist so nicht richtig, da die „Schufa“, unabhängig von der Bonität, zu jedem Verbraucher Daten speichert, und nicht lediglich von Bankkunden. Tatsächlich erhält man nur den „Kredit trotz schlechter Bonität“. Was es allerdings nicht gibt, ist ein „Kredit trotz Schufa“ respektive ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Was den Dateneintrag bei der Schufa anbelangt, ist davon grundsätzlich jeder Verbraucher betroffen, ganz gleich, wie seine Bonität aussieht. Auch diesen Standpunkt hört man vergleichsweise oft: Angeblich ist die Auskunftei ausschließlich darauf erpicht, nachteilige Einträge zu speichern. Das stimmt natürlich ebenso wenig. Bei zirka 90 {{Prozent}} sämtlicher Privatpersonen, zu denen es bei der Schufa Einträge gibt, sind lediglich günstige Angaben gespeichert. Es besteht noch ein dritter Irrtum: Die Schufa hat einen direkten Einfluss darauf, ob ein gespeicherter Wert positiv oder negativ ist. Das kann man ebenfalls in die Gerüchteküche verbannen, denn von der Auskunftei wird nur ein einziger Scorewert ausgegeben, der sich aus positiven und negativen Merkmalen zusammensetzt. Dieser Wert ist entweder hoch oder niedrig – {jedoch nicht negativ}. Was den eigenen Score-Wert bei der Schufa betrifft, wird dieser von vielen Faktoren festgelegt Zum Beispiel wenn jemand im Besitz eine Menge Kreditkarten ist oder mehrere Mobilfunkverträge abgeschlossen hat. So kann es durchaus sein, dass man einen relativ niedrigen Wert hat, obgleich man seine Rechnungen immer pünktlich beglichen hat. Wenn jemand sich einen „Kredit trotz negativer Schufa“ wünscht, wird er ihn womöglich nirgends erhalten, denn eine Finanzierung mit dieser Bezeichnung existiert einfach nicht, Was es aber gibt, ist ein „Kredit trotz schlechter Schufa“ oder „Kredit mit schlechter Schufa“. Was überaus überraschend ist: Beim „Kredit ohne Schufa“ haben verschiedene Wirtschaftsauskunfteien und Finanzdienstleister die Feststellung gemacht, dass die Kreditwürdigkeit zahlreicher Verbraucher von ihnen selber deutlich negativer beurteilt wurde als es der Bonitäts-Score in Wahrheit zum Ausdruck brachte. Wenn Sie vorhaben, eine solche Finanzierung zu beantragen, sollten Sie folglich auf alle Fälle zuvor Ihren Bonuswert herausfinden. Das ist einmal im Jahr gebührenfrei möglich. Haben Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Probleme? Bei Problemen auf der Suche nach 3000 Euro Kredit Ohne Schufa, können Sie sich gerne direkt an einen der Kreditberater wenden. Diese Experten werden in regelmäßigen Abständen geschult und haben überdies davor lange Zeit im Bankenwesen gearbeitet. Für Sie kommt im Grunde nur eine Finanzierungsform infrage, die zu Ihnen und Ihrer finanziellen Situation passt. Da sich die Kreditberater ausgezeichnet auf dem Finanzmarkt auskennen, sind diese Fachleute dafür perfekt geeignet, Sie bei Ihrer Suche bestens zu unterstützen. Auch wenn Sie eigenes nach einem „Kredit trotz Schufa-Einträgen“ suchen, können Sie auf deren Hilfe bauen. Fazit zum 3000 Euro Kredit Ohne Schufa:
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
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Vontobel Fund II - Sustainable Global Equity Concept A Vontobel Fund II - Sustainable Global Equity Concept A Phillip Schulte 2017-10-05T12:22:00+00:00 WKN: A1W858 ISIN: LU0995511358 {"meta":{"name":"Vontobel Fund II - Sustainable Global Equity Concept A"},"ts":[[20160630,123.37],[20160701,123.72],[20160704,123.51],[20160705,122.81],[20160706,122.81],[20160707,122.93],[20160708,124.46],[20160711,125.35],[20160712,126.14],[20160713,126.04],[20160714,126.69],[20160715,126.8],[20160718,127.1],[20160719,127.29],[20160720,128.19],[20160721,127.95],[20160722,128.32],[20160725,128.05],[20160726,127.83],[20160727,127.47],[20160728,126.66],[20160801,126.64],[20160802,125.51],[20160803,125.82],[20160804,126.31],[20160805,127.71],[20160808,127.73],[20160809,127.73],[20160810,126.72],[20160811,127.09],[20160812,127.12],[20160816,125.82],[20160817,125.42],[20160818,125.5],[20160819,125.51],[20160822,125.66],[20160823,126.11],[20160824,126.53],[20160825,125.85],[20160826,125.8],[20160829,126.98],[20160830,127.15],[20160831,127.11],[20160901,126.76],[20160902,127.92],[20160905,128.32],[20160906,127.62],[20160907,127.71],[20160908,126.9],[20160909,124.8],[20160912,125.23],[20160913,123.5],[20160914,123.12],[20160915,124.05],[20160916,124.29],[20160919,124.65],[20160920,124.94],[20160921,126.55],[20160922,126.8],[20160923,126.17],[20160926,124.47],[20160927,125.54],[20160928,125.85],[20160929,125.01],[20160930,125.29],[20161003,125],[20161004,125.12],[20161005,125.15],[20161006,125.31],[20161007,124.78],[20161010,125.69],[20161011,125.24],[20161012,125.41],[20161013,124.7],[20161014,125.37],[20161017,125.06],[20161018,126.26],[20161019,126.66],[20161020,127.23],[20161021,127.85],[20161024,128.29],[20161025,128.12],[20161026,126.91],[20161027,126.9],[20161028,126.71],[20161031,126.27],[20161102,122.72],[20161103,122.64],[20161104,121.58],[20161107,124.63],[20161108,124.71],[20161109,125.65],[20161110,126.69],[20161111,127.33],[20161114,128.1],[20161115,128.78],[20161116,129.61],[20161117,130.19],[20161118,130.45],[20161121,130.68],[20161122,131.09],[20161123,131.43],[20161124,131.4],[20161125,131.44],[20161128,131.11],[20161129,130.95],[20161130,130.81],[20161201,130.29],[20161202,129.7],[20161205,129.69],[20161206,130.26],[20161207,131.36],[20161208,133.5],[20161209,134.77],[20161212,133.87],[20161213,134.52],[20161214,133.82],[20161215,135.98],[20161216,136.16],[20161219,136.32],[20161220,137.2],[20161221,136.3],[20161222,135.91],[20161223,135.99],[20161227,136.32],[20161228,136.06],[20161229,135.11],[20170103,136.5],[20170104,136.75],[20170105,135.76],[20170106,136.27],[20170109,136.29],[20170110,135.87],[20170111,137.43],[20170112,135.46],[20170113,136.16],[20170116,135.88],[20170117,134.57],[20170118,134.68],[20170119,134.84],[20170120,134.44],[20170123,133.41],[20170124,133.99],[20170125,135.27],[20170126,135.79],[20170127,135.6],[20170130,134.97],[20170131,133.21],[20170201,133.85],[20170202,132.75],[20170203,133.94],[20170206,133.92],[20170207,134.51],[20170208,134.44],[20170209,135.3],[20170210,136.13],[20170213,136.89],[20170214,137.54],[20170215,138.22],[20170216,137.49],[20170217,138.22],[20170220,138.43],[20170221,140.05],[20170222,139.69],[20170223,139.2],[20170224,139.33],[20170227,138.76],[20170228,138.3],[20170301,140.66],[20170302,140.5],[20170303,140.13],[20170306,139.36],[20170307,139.22],[20170308,139.04],[20170309,138.97],[20170310,138.83],[20170313,139.03],[20170314,138.78],[20170315,139.73],[20170316,139.41],[20170317,139.49],[20170320,138.97],[20170321,137.32],[20170322,137.15],[20170323,137.38],[20170324,137.2],[20170327,136.3],[20170328,137.37],[20170329,138.6],[20170330,139.09],[20170331,139.19],[20170403,139.03],[20170404,138.87],[20170405,138.47],[20170406,138.42],[20170407,139],[20170410,139.26],[20170411,139.32],[20170412,138.85],[20170413,138.09],[20170418,137.75],[20170419,137.67],[20170420,137.96],[20170421,138.8],[20170424,139.06],[20170425,138.81],[20170426,139.43],[20170427,139.44],[20170428,138.85],[20170502,139.17],[20170503,139.04],[20170504,139.04],[20170505,139.45],[20170508,139.97],[20170509,140.22],[20170510,140.56],[20170511,139.87],[20170512,139.27],[20170515,138.51],[20170516,138.51],[20170517,138.73]]} Der Fonds strebt einen langfristigen Vermögenszuwachs an. Er investiert weltweit diversifiziert in Aktien oder Beteiligungspapiere von Unternehmen, für die eine umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaftsweise einen wesentlichen Faktor für den ökonomischen Erfolg darstellt. Die investierten Unternehmen zeichnen sich typischerweise dadurch aus, dass sie Marktchancen, die sich aus dem Trend zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ergeben, nutzen wollen. Alphabet Inc. - Class C 2,50% Applied Materials 2,50% Microsoft Corp 2,40% Royal Bank of Canada 2,40% State Street Corp 2,30% S&P Global Inc. 2,10% SCHLUMBERGER LTD 2,10% Allianz 2,00% Cisco Systems Inc. 2,00% Ecolab 2,00% Welt 7,40% USA 57,10% Deutschland 5,00% Schweiz 4,10% Japan 10,60% Fondsmanager: Vescore AG 14,07 Mio. EUR Variopartner SICAV - MIV Global Medtech Fund P1 (CHF)
de
q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Küssen in der Öffentlichkeit: Was geht und ab wann wird es zu viel? - Forum'; StarsFashionBeautyLuxusLiebeDiätRezepteMamiLifestyleGamesKarriereForumLiebe-ForumMami-ForumLifestyle-ForumSex-ForumBeauty-ForumFrisuren-ForumDiät-ForumMehrFashion-ForumKarriere-ForumStar-ForumFamilien-ForumRezepte-ForumHomepage›Foren›Sonstiges›Küssen in der Öffentlichkeit: Was geht und ab wann wird es zu viel?Erdbeerteamam 16.12.2010 um 18:42 UhrKüssen in der Öffentlichkeit: Was geht und ab wann wird es zu viel?ANTWORTENGestern morgen kam Katharina völlig entrüstet ins Büro und erzählte uns von einem Erlebnis der ganz besonderen Art. Sie fährt immer mit der Bahn zur Arbeit und saß gestern morgen neben einem Pärchen, dass sich offensichtlich sehr gern hatte. 😉 Sie knutschten wohl die ganzen 30 Minuten Fahrt und kamen kaum zum Luft holen. Ein Kuss in der Öffentlichkeit ist ja in Ordnung, aber gewisse Grenzen sollte man einfach nicht überschreiten, oder? Was denkst Du? Wieviel Zärtlichkeit ist in der Öffentlichkeit in Ordnung?Antworten von Raaaby am 05.01.2011 um 00:40 Uhr normales küssen find ich nicht schlimm. wenns jedoch dazu kommt dass die sich schon fast auffressen, sollte man aufhören0 von PinKe_MauSi am 28.12.2010 um 00:01 Uhr “simpel” küssen ist voll ok…aber gegenseitig über sich herfallen und sich abzulecken find ich peinlich! und ich persönlich würde mich bei sowas auch nicht wohlfühlen…brauch es nicht, bei der “liebe” mit meinem freund von aller welt beobachtet zu werden0 von jainanina am 25.12.2010 um 20:12 Uhr man möchte doch seine Gefühle nicht verstecken, natürlich muss man nicht ständig alles mitbekommen. 0 von hellokittyx3 am 24.12.2010 um 13:20 Uhr hmmm…. gute frage0 von Combattente am 24.12.2010 um 00:26 Uhr Finde ich auch. Man kann`s wirklich übertreiben …Aber solange es nicht so aussieht :http://www.youtube.com/watch?v=6-eBW-G6Xa4&feature=related😀0 von MaggieMaracuja am 22.12.2010 um 11:11 Uhr Hier und da Zuneigung zeigen und Zärtlichkeiten austauschen ist doch vollkommen in Ordnung und schön.Was garnicht geht ist wenn sich Paare verhalten als wären sie zuhause. Gegensetige Mandeluntersuchung mit der Zunge oder Auffressen/Abschlecken geht ja wohl auch nicht.0 von krysz am 22.12.2010 um 08:43 Uhr Küsschen, Händchenhalten und innige Umarmungen sind ok. Sofern es aber dahin geht, dass ein Päarchen nur noch aufeinander hockt und sich gegenseitig “ableckt” ist es echt zuviel.Auch hier gilt: Weniger ist mehr!^^ 0 von MissMariposa am 20.12.2010 um 19:00 Uhr Ein, zwei, drei Küsse sind okay, aber richtig rumknutschen(also rumlecken schon eher) geht gar nicht!0 von sweety3 am 20.12.2010 um 17:08 Uhr Hehe, also ich hasse es, wenn ich andere Pärchen beim Knutschen seh 😉 Aber nur weil, ich dann auch will xD Aber ich reg mich nicht drüber auf…weil ich selbst ziemlich schlimm bin 😛0 von maniac_sue am 20.12.2010 um 17:01 Uhr ich lalalalaliiiieeeebe knutschen ^^ und ich freue mich auch, pärchen zu sehen, die ganz sehr verliebt und glücklich sind, das ist sooooo schön! mit was sollte man sich sonst bei der kälte warm halten?0 von Predictable87 am 20.12.2010 um 13:19 Uhr Ein kleiner Kuss ist ja okay, aber alles andere? nee, hemmungsloses geknutsche geht mir schon aufn keks…ich mags nicht bei anderen sehen und ich muss das auch nciht mit meinem freund machen…wir sind ganz glücklich und habens nciht nötig, es der ganzen welt zu zeigen ( da hab ich manchmal das gefühl, man will über irgendetwas hinweg täuschen)…0 von Lou259 am 20.12.2010 um 08:02 Uhr naja, geknutsche geht nicht, küssen schon… ich hab zwar ab und zu auuch n anfall, da will ich meinen schatz nur noch küssen! tja0 von emanuelle am 19.12.2010 um 16:56 Uhr Wenn die Kassiererin das Pärchen daran erinnern muß, daß es jetzt dran ist.0 von Lelolie am 19.12.2010 um 14:28 Uhr kommt drauf an in welcher art von öffentlichkeit man sich befindet.0 von royalrock am 18.12.2010 um 22:48 Uhr ein küsschen ist ok, aber wildes rumgelecke finde ich total abstoßend und wiederlich!0 von BinnyWinny am 18.12.2010 um 22:22 Uhr Ja, zärtliche Küsse und verliebte Blicke finde ich auch okay, aber ansonsten würd ich schon eher Rücksicht nehmen. War auch mal bei einem Pärchen zur Übernachtung eingeladen, es war grauenhaft, da sich die beiden immerzu geküsst haben und mir der Freund hinterher gestanden hat, dass er mich liebt und sie nicht verlassen könnte blabla. Man muss dazu sagen, dass ich selber nicht mehr als freundschaftliche Gefühle hegte. Es war richtig grauenhaft. 0 von tino135 am 18.12.2010 um 20:13 Uhr IIch find ein Kuss und Händchen halten ok 0 von Wida am 18.12.2010 um 19:54 Uhr hin und wieder küssen ist okay.. aber abschlecken und fummeln ist echt zuviel0 von Engelwurst am 18.12.2010 um 18:27 Uhr och solang es so ab und zu mal ein bisschen geknutsche ist-voll okay, aber so ein ständigesaufeinander hängen ist dann schon unappetitlich0 von blackmoonlight am 18.12.2010 um 18:08 Uhr wenn man unter die gürtellinie geht, besonders n den klamotten0 von Danschi am 18.12.2010 um 16:42 Uhr Ein paar Küsse finde ich noch ok. Solange sich keiner gestört fühlt0 von zafrina1978 am 18.12.2010 um 15:17 Uhr naja…man muss ja nicht grad in den anderen reinkrabbeln und schauen was es zum frühstück gab. 😀 aber sonst ist küssen doch ok. es wird viel zu wenig geküsst !!! 😉 0 von candiasun am 18.12.2010 um 13:48 Uhr Man sollte soviel küssen, wie man es für richtig hält, aber nicht übertreiben oder Mund an Mund und nicht küssen… sowas habe ich auch schon gesehen, fand ich echt schwachsinn…0 von DieTherry am 18.12.2010 um 11:56 Uhr Geht alles 😉0 von Mascha2608 am 18.12.2010 um 10:58 Uhr kurz und süß ist völlig normal aber so langes rumgeknutsche mit zunge auch noch das muss echt nicht in der öffentlichkeit sein0 von Nihall am 17.12.2010 um 22:28 Uhr ein kuss is ok, auch ein bisschen knutschen aber man sollte wissen, wo die Grenzen sind! wenn es andere belästigt, sollte man aufhören!0 von Mozilla4 am 17.12.2010 um 22:15 Uhr Ist doch jedem seine Sache oder nicht? Aber wenn man sich belästigt fühlt müsste man schon den Mumm haben,sie darauf anzusprechen 😛 Wenn ihr frisch verliebt seid wollt ihr das doch auch der Öffentlichkeit zeigen,das ihr Glücklich seid 😉0 von SummeerTimee__ am 17.12.2010 um 22:15 Uhr ein schmatzer ist okay. aber alles was “danach” kommt ist zu viel. außerdem brauche ich selber keine zuschauer.. 0 von PattiMausi am 17.12.2010 um 22:13 Uhr also wenn man so extrem übereinander herfällt und schon ineinader verknotet ist, dann ist das echt übertrieben…und wenn man daneben sitzt und sich eigentlich mit zumindest einem von den beiden unterhalten will, ist das schon etwas doof ( kenn da so`n gutes beispiel aus meiner schule :-! )0 von janusch am 17.12.2010 um 22:00 Uhr also ne halbe Stunde find ich auch übertrieben! Küsschn gerne und öfters, aber “rumlecken” geht gar nicht. In der Disco find ich ist es etwas anderes, aber auch da kann man sich irgendwo inne Ecke verziehen, ansonsten nervts…0 von Rawberry95 am 17.12.2010 um 21:25 Uhr Ich finde es ok, in der Öffentlichkeit zu kuscheln, Händchen zu halten, sich zu küssen oder sogar rumzuknutschen, solange man es nicht übertrieben zur Schau stellt und andere damit richtig belästigt. Wenn man sich liebt, kann man es doch ruhig zeigen! 😛 0 von ItzyBitsy am 17.12.2010 um 21:12 Uhr küssen in der öffentlichkeit ist was schönes. aber nur nen kleinen bussi. die hezrhaften und gefühlvolle küsse sollte es nur daheim geben 😉0 von BLLLLLL am 17.12.2010 um 21:05 Uhr ok auffressen muss man sich nich aber bisschen rumküssen geht schon..0 von specialEdition am 17.12.2010 um 20:41 Uhr pff.. stört mich nicht die bohne… ich muss ja nicht hingucken 😉0 von BabyChoclate am 17.12.2010 um 20:22 Uhr so n kuss is schon okay aber dann reichts auch0 von Medoka am 17.12.2010 um 20:21 Uhr schmatzer uaf mund oder wange sind vollkommen ok, wenn die zunge ins spiel kommt dann doch eher nur wenn andere nicht zugucken können. nicht das es mich störren würde aber das gehört einfach nicht in die öffentlichkeit. verliebtsein kann man auch auf tausend anderen wegen zeigen.0 von Xyla90 am 17.12.2010 um 18:54 Uhr also, küssen und knutschen in der öffentlichket ist erlaubt. man sollte nur drauf achten wo man sich befindet, in der innenstadt auf der bank ist es ok zb aber im zug wo man anderen gegenüber sitzt rumzuknutschen finde ich nicht besonders…ja …höflich^^0 von missmad90 am 17.12.2010 um 18:48 Uhr also total ablecken würd ich mich nicht^^0 von Galadriel91 am 17.12.2010 um 18:45 Uhr Naja normale Küsse auf den Mund sind okay, aber man muss es nicht übertreiben! Noch schlimmer wirds wenn Leute noch intimer werden. Selbst schon erlebt: In einem Whirlpool im Schwimmbad, wurden Männlein und Weiblein sehr sehr intim miteinander, und nebenan, nichtmal nen Meter entfernt, spielten kleine Kinder. Bäh0 von LadyBeetle83 am 17.12.2010 um 18:25 Uhr kommt drauf an0 von vaneey am 17.12.2010 um 18:24 Uhr naja ein “bussi“ egal ob auf wange oder mund find ich in der öffentlichkeit in ordnung ; aber sich abfressen – nein danke !0 von kIee am 17.12.2010 um 18:24 Uhr ein flüchtiger kuss ist in ordnung… heftiges rumgeknutsche gehört sich einfach nicht…0 von schrabbelkind am 17.12.2010 um 17:59 Uhr So lange es nicht zuuuuuuuuuuuu krass ist0 von SaPetite am 17.12.2010 um 17:52 Uhr man kann ja mal wenn man an irgendner kasse ansteht sich mal kurz küssen oder sowas. auch mal im bus, im zug wie auch immer.. aber dieses die ganze zeit aneinanderkleben und anderen leuten im weg rumstehen nervt nur..0 von sometime am 17.12.2010 um 17:27 Uhr also ich für mich, ist ein kuss (aber ohne zunge) ab und zu in ordunung… man kann seine liebe auch einfach durch nähe und blicke zeigen..0 von Saryna am 17.12.2010 um 17:15 Uhr Die Zungen sollte man schon drin lassen dabei.Ansonsten ist gegen zärtliches Küssen nichts einzuwenden. Ist schade, wenn Verliebte dazu gezwungen sind sich zurückhalten zu müssen…0 von Minnielfe am 17.12.2010 um 16:53 Uhr Ein Küßchen ist schon in Oordnung. Aber über einander herfallen muss nun wirklich nicht sein. Kann man doch viel schöner zu Hause machen. Müssen doch nicht alle daran teil haben. 😛 0 von Knuffie am 17.12.2010 um 16:51 Uhr Ich finde, gegenseitiges Mandelnmassieren sollte man für Zuhause aufsparen. Ich finds peinlich. Ein kurzer Kuss ist schon okay, aber mehr dann aber auch nicht.. 0 von Katty91 am 17.12.2010 um 16:48 Uhr ein kuss auf den mund/ wange und blicke sind okay man sollte nur nicht will rumknutschen0 von Mondi am 17.12.2010 um 16:13 Uhr Kommt drauf an in welcher Situation, wo und wann. 0 von AliceSo am 17.12.2010 um 16:08 Uhr naja so lange sie nur knutschen und sich dabei nicht megamäßig befummeln…0 von BBebi am 17.12.2010 um 16:05 Uhr ich küsse meinen freund unheimlich gerne, da ist es mir egal ob mir jemand zuschaut oder nicht! wenns einen stört, dann sollte man einfach weggucken, niemand kann vorschreiben wie man sich in der beziehung verhalten soll..0 von KathySue am 17.12.2010 um 15:39 Uhr “Gestern Morgen kam Katharina….” (Hihi, mein Name) 😀 Ich bin in solchen Sachen doch eher prüde. Mir muss man nicht unbedingt dabei zusehen können, wie ich meinen Partner leideschaftlich küsse. Etiketten sollte man doch schon bewahren, besonders in der heutigen Zeit, wo diese kaum noch anzutreffen sind.Verliebt sein kann man doch auch anders? Oder?0 von Hosty am 17.12.2010 um 15:34 Uhr ein normaler kuss ist ok,aber ich mag das auch nicht,wenn man sich in der öffentlichkeit halb auffrisst0 von Apfeleintopf am 17.12.2010 um 15:30 Uhr Mich störts nicht und ich küss meinen Freund auch in aller Öffentlichkeit 😛 0 von x3priincessx3 am 17.12.2010 um 15:25 Uhr Alles ist in Ordnung! 😉 Und wenns jemanden stört,mein Gott,einfach weggucken! Ich hab auch Sex draußen,weil mir es zu Hause manchmal echt langweilig wird. Ich kenn auch paar Mädels,die das gar nicht abkönnen,weil sie dann neidisch sind,weil sie einfach nicht den Richtigen finden und unglücklicher Single sind,aber ich mein,das ist nicht mein Problem. 😉 0 von Vampress am 17.12.2010 um 14:59 Uhr wenn man den partner wirklich abschleckt und auffrisst, dann sollte man wenigstens in ne ecke gehn wo einen nicht alle sehen … muss aber sagen dass ich kaum besser bin und auch gerne (wenn ich was getrunken hab) mit meinem partner in der öffentlichkeit rumknutsche^^0 von Genevievex3 am 17.12.2010 um 14:55 Uhr also ein normaler kuss auf den mund ist völlig oki aber da rumlecken oder desgleichen ist tabu !! x)0 von pOrNogRapHy am 17.12.2010 um 14:54 Uhr ich finde es sehr süß wenn man die finger von sich gegenseitig nicht lassen kann , aber ich finde das man es zu hause “rauslassen” sollte… mich würde es tierisch nerven wenn ein pärchen neben mir sich tot knutscht … man sollte auf seine umwelt und mitmenschen achten … es gibt jaaa auch welche die gerade verlassen worden und dann muss man sich auch noch die frischverliebten sehn die sich gegenseitig aufessen …tz tz tz 0 von Mandelqirl am 17.12.2010 um 14:41 Uhr Ein kleiner Kuss, okay. Alles andere widert mich an.0 von Kleene804 am 17.12.2010 um 14:27 Uhr sich einen kuss geben oder zwei ist völlig ok:) händchen halten auch, aber man sollte es dann nicht übertreiben und total aneinander kleben, sowas gehört ins schlafzimmer 😛0 von tiko am 17.12.2010 um 14:22 Uhr ich finde ein ganz normaler kuss auf den mund ist auf jeden fall okay, aber wenn ein pärchen im bus vor mir sitzt oder irgendwo direkt neben mir steht und wild herumknutscht geht das meiner meinung nach doch schon zu weit. 0 von JJ90 am 17.12.2010 um 14:16 Uhr kurz ist schon mal ok. aber richtig lange “nasse” Küsse müssen wohl echt nicht sein 😀0 von MissBree am 17.12.2010 um 14:08 Uhr Das ist einfach nur total widerlich!0 von RedParadise am 17.12.2010 um 13:59 Uhr zärtliche Küsse auf Mund oder Wange sind vollkommen okay, aber wildes rumgeknutsche gehört sich nicht in der Öffentlichkeit.0 von ankey209 am 17.12.2010 um 13:31 Uhr also ein kuss auf die wange find ich in der öffentlichkeit super süß. oder nen kurzen kuss auf den mund is auch okay.. aber mehr sollte doch privat bleiben0 von mcsteamy am 17.12.2010 um 13:23 Uhr ab un zu ein Küsschen geht ja noch in der öffentlichkeit…aber so einen umherzufallen und in fast todknutschen -…no go in der öffentlichkeit !!!0 von Finlay am 17.12.2010 um 13:16 Uhr naja so lang is echt krass aber ein bisschen länger als nur ein küsschen kann man schon^^0 von JackyMichelle am 17.12.2010 um 12:42 Uhr wenn man verliebt ist kann man es ja zeigen (: aber kein ständiges Zunge in den Hals zu stecken Spiel, dass andere belästigt. Ist ja auch kein schöner Anblick, bestes Beispiel Bauer sucht Frau. 0 von Josie_ am 17.12.2010 um 12:39 Uhr kommt total drauf an, ob es viele leute gibt, die es sehen können oder nicht. aber ich finde pärchen die sich in der öffentlichkeit total abknutschen auch nicht schön. ein kuss oder auch zwei ist aber natürlich total kein problem. aber kommt auch total auf die art des kusses drauf an. 0 von DPSK am 17.12.2010 um 12:18 Uhr Küssen finde ich schon in ordnung aber man sollte es nicht übertreiben0 von Allegra82 am 17.12.2010 um 12:09 Uhr Geht gar nicht!0 von HoneyBabe26 am 17.12.2010 um 11:54 Uhr küssen & händchenhalten find ich völlig in ordnung, aber wenn man sich dann befummelt, find ichs schon bisschen krass & zu viel0 von C4ndy am 17.12.2010 um 11:53 Uhr wenn sich manche fast auffressen. oder was mich persönlich echt stört,wenn sie die ganze zeit sich kurz küssen(das aber im 5sekunden takt) und dabei so laut schmatzen..woaah das is so nerviiig0 von ZimtApfelTasche am 17.12.2010 um 11:15 Uhr bisschen knutschen ist auf jeden fall okay, aber wilde zungenspiele oder wenn man gar nicht mehr aufhören kann, das wird dann definitiv zu viel!!!0 von someguy am 17.12.2010 um 11:06 Uhr alles ist erlaubt, zuviel wird es dann wenn es andere stört, und das kommt nicht auf einen selbst an. ob man es selber gerne macht oder nicht ist wieder eine andere frage…0 von china89 am 17.12.2010 um 10:36 Uhr ein kleines Küssen auf die Wange oder den Mund ist okay. Wild rumknutschen geht aber garnicht!0 von BlackWater am 17.12.2010 um 10:27 Uhr Mir macht es immer Spaß, wenn mein Schatz und ich in der Nacht durch die Straßen laufen und uns an bestimmten Orten einfach mal küssen x3 Das wilde Abschlecken hab ich ehrlich gesagt, noch nie live gesehen bei anderen, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen ^^ aber ich finde es süß, wenn sich Pärchen küssen und zeigen, dass sie verliebt sind.0 von vivimaus137 am 17.12.2010 um 10:23 Uhr in der öffentlichkeit ist ein kleines küsschen immer drin…. aber ne knutschorgie hab ich lieber zu hause, das geht keinen anderen was an…0 von haeschen am 17.12.2010 um 10:07 Uhr Solange man nicht übertreibt, das heißt solange man nicht wild übereinander herfällt oder Leute gestört werden, z.B. am Tisch bei Familienfeiern (!) finde ich es okay. Denn Verliebtheit sollte gefeiert werden 0 von MsCoffee am 17.12.2010 um 09:36 Uhr Ein bisschen geknutsche hat noch keinem geschadet & warum sollte man es nicht zeigen wenn man verliebt ist? 0 von Claudia1212 am 17.12.2010 um 09:20 Uhr ein “bussi” ist ok, diese wilden rumknutschereien find ich lächerlich ^^ dafür haben wir ein zu hause 😉0 von nissirva am 17.12.2010 um 09:16 Uhr Ein kurzer Zungenkuss ist ok. Aber nicht mehr als 5Minuten. Das ist zuviel.0 von DeadHeart am 17.12.2010 um 09:16 Uhr ein kleiner kuss ok aber wenn man sich dann vergisst und sich ableckt und es auf der strasse halber treibt… ne, das find ich nicht so schön. würd mich als zuschauer auch nerven0 von Ardalia am 17.12.2010 um 09:16 Uhr küssen und knutschen find ich absolut in ordnung. aber fummeleien, die schon fast ins petting übergehen haben in der öffentlichkeit nichts verloren.0 von senfti am 17.12.2010 um 09:15 Uhr ein kuss ja doch manche machen einen halben sexakt daraus,nein auch küssen ist für mich etwas sehr persöhnliches,intimes das geht nur 2 leute etwas an0 von Gourmandine am 17.12.2010 um 08:48 Uhr So ein kleiner, verliebter Kuss… klar immer dochAber dieses ständige Rumgeschlabber mit Zunge sonst wo ist echt lästig. 0 von Hampit am 17.12.2010 um 08:42 Uhr Ein kurzes Küsschen geht, aber sobald es in eine Knutscherei übergeht finde ich es übertrieben!0 von onickl am 17.12.2010 um 08:11 Uhr Ach Küssen ist doch nett, ich find soviel Zweisamkeit, wie für beide OK ist, sollt schon drin sein!0 von sexypolin1986 am 17.12.2010 um 08:04 Uhr also normale küsse auf den mund finde ich vollkommend in ordnung auch wenn diese oft gegeben werden…schlimm finde ich es nur wenn in der öffentlichkeit richtig rumgeleckt wird…für sowas hat man ein zu hause… und es sieht bei einigen ja auch aus,als ob sie sich gleich auffressen…und das ist ja nun überhaupt nicht schön…0 von Prinncesz am 17.12.2010 um 07:27 Uhr Mir ist das doch egal, was andere machen. Mein Freund und ich geben uns in der Öffentlichkeit meist nur kurze Küsse, kA wieso 😀0 von ZimtzickeLissa am 17.12.2010 um 07:14 Uhr Ich küsse meinen Freund auch in der Öffentlichkeit. Klar ist es nicht sooo geil, wenn man im Bus/in der Bahn ist und dicht neben einem jemand steht, dann lassen wir das auch meistens… xD Aber so habe ich auch kein Problem, auf dem Gehweg stehen zu bleiben und ihn zu küssen, und da kanns dann auch mal länger werden. 😉 Generell steh ich dem Thema eher locker gegenüber, aber ich kanns auch verstehen, wenn man sich lieber nicht soo sehr in der Öffentlichkeit küssen möchte wie z.B. zu Hause.0 von juuuuunge am 17.12.2010 um 06:59 Uhr überlange küsse mit zunge sind zu viel0 von sonnenland am 17.12.2010 um 06:51 Uhr kurz ok.aber nicht übereinander herfallen und alles andere vergessen0 von Lottchen am 17.12.2010 um 06:21 Uhr ein kleines küsschen geht schon, aber so richtig mit fummeln und so geht dann auch zu weit…0 von Lenny88 am 17.12.2010 um 05:01 Uhr Na jaaa..also ich küsse gerne meinen Schatz..aber abschlecken ist so weiß nicht..übertrieben!? Und wieso sollten sich nicht Paare küssen, die schon zwei Jahre zusammen sind? Also ich hab immer noch Schmetterlinge im Bauch 0 von Feuermelder am 17.12.2010 um 02:06 Uhr Also ich finde nicht das man aneinander kleben muss wenn man irgendwo in der Stadt oder so ist.Das kann man zuhause machen ^^0 von Kaetzchen1406 am 17.12.2010 um 01:36 Uhr Soll doch jeder machen wie er will ^^0 von LiliSophie am 17.12.2010 um 01:34 Uhr Ab und zu mal ein Kuss ist total in Ordnung, aber es muss kein permanentes abgeschlecke sein! ich finde es beispielsweise auch nicht schön, wenn man zu dritt weggeht, sich das pärchen permanent küsst… ist irgendwie unhöflich finde ich!0 von D_I_N_A am 17.12.2010 um 01:14 Uhr Bestes Beispiel die letzte oder vorletzte Staffel von Bauer sucht Frau schricklich das war soooooooooo ecklig wo die immer übereinander her gefallen sind :Sund sonst teile ich die Meinung von SatC , piepsi4, biniwini und Anny1850 von biniwini am 17.12.2010 um 00:51 Uhr Zarte Küsschen auf den Mund sind ok. Was ich total abstoßend finde sind welche die sich in der Disco halb auffressen oder denken sie wären zu hause 0 von piepsi4 am 17.12.2010 um 00:25 Uhr Gegenseiteiges Auffressen ist tabu! Aber ein zärtlicher Kuss, verliebte Blicke ab und zu sind völlig okay 0 von SatC am 17.12.2010 um 00:09 Uhr wenn man auf der straße übereinander herfällt, find ichs übertrieben.0 von Felice87 am 17.12.2010 um 00:05 Uhr naja es kommt immer darauf an wo und wie. wenn man z.B. wie oben beschrieben im Zug sitzt und die Leute quasi gezwungen sind, daran teilzuhaben, dann finde ich das schon unhöflich und respektlos. Was auch nicht geht sind z.B. Gotteshäuser etc, oder wenn man eben anderen im Weg rumsteht. Aber an sich ist da ja nichts schlimmes dabei, küssen ist besser als sich anschreien und diejenigen die sich permanent darüber aufregen sind eh nur frustrierte Singles oder so. Ich denke, jeder erwachsene Mensch sollte abschätzen können was im Rahmen ist und was nicht.0 von dolcefragola90 am 17.12.2010 um 00:02 Uhr ich finde ein kurzer kuss ist okay, auf die wange oder auf den mund, wenns andere belästigt find ichs nicht mehr schön.. Antwort0Mehr AntwortenTop Sonstiges ArtikelGurkensalat mit gebackenem Feta - Das Sommerrezept schlechthin!Asiatische Nudeln mit WokgemüsePfannkuchen mit KurkumaUmstandsmode kaufenÄhnliche Diskussionen111Was war Dein peinlichstes Erlebnis in der Öffentlichkeit? Antwort111Erdbeerteam am 11.05.2010 um 18:01 Uhr Jeder von uns hat sich schon einmal so richtig blamiert. Ob Ausrutschen vor dem Schwarm oder beim Einparken den Pfosten umfahren, schon die Liste der peinlichen Ereignisse aus unserem Team scheint unendlich lang zu...295Ab wie viel Grad ist es zu warm? 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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Auto Spile Kostenlos | Online Free Casino 1 auto spiele kostenlos online spielen 2 auto spiele kostenlos downloaden 3 auto spiele kostenlos und ohne anmeldung 4 10001 spiele kostenlos spielen auto 5 auto spiele kostenlos herunterladen 6 auto spiele kostenlos downloaden Oder das Geld ausgeben (für Autos. überall kostenlos und zum Teil umfangreich angeboten wird – von Börsen, Banken, Brokern. Destiny 2 ist mittlerweile auf PS4 und Xbox One kostenlos spielbar. desto mehr Autos könnt ihr freischalten, die Wagen. auto spiele kostenlos und ohne anmeldung Das Tutorial zeigt euch, wie ihr gefesselt und zusammengekauert auf der Rückbank eines Autos ein paar Wortfetzen eures. Bad Füßing Aktuell Beste Spielothek In Bьninghansen Finden Corona in Halle: Live-Pressekonferenz mit OB Bernd Wiegand zur aktuellen Lage vom 20. März – zwei Spielotheken waren verbotenerweise. dass es Sonntagsöffnungszeiten in Halle gibt. Dies sei gut gemeint, aber aus. Neben der Spielbank auf der Reeperbahn finden Spieler auch im Casino Esplanade, dem Casino Steindamm und der Spielbank Mundsberg Es spielt also keine Rolle, ob damit ein Auto finanziert werden soll oder es um einen finanziellen Engpass geht. Beste Spielothek In Brunswyck Finden Johnson & Johnson kombiniert wissenschaftliche Expertise, extensiven Betriebsumfang und finanzielle Stärke und ist daher gut. Alle Spielotheken in der Region Niedersachsen 37649 Heinsen, Weser – Finde dein Casino in Heinsen, Weser. Versuch dein Glück in der Spielothek in Heinsen, Weser. Auf eSpielothek.com gibt es die besten Spielotheken und Casinos für dich in deinem Land, deiner Der Händler spielt also eine zentrale Rolle: Er stellt das Auto aus seinem Bestand zur Verfügung, liefert es aus, wartet es. 10001 spiele kostenlos spielen auto GOG.com wiederum haut allerlei Spiele kostenlos raus. Zeit zum Zocken hat mancher nun sicherlich mehr Zeit als. Beste Spielothek In Niedersprockhцvel Finden Beste Spielothek In Neustadt An Der Waldnaab Finden landkreis neustadt an der waldnaab Trotz der Besuchsverbote haben sich in Seniorenheimen Menschen mit Corona infiziert – mit entsprechenden Folgen. Neben. neustadt a d waldnaab santorini neustadt waldnaab gemeinde neustadt an der waldnaab Trotz der Besuchsverbote haben sich in Seniorenheimen Menschen mit Corona infiziert – mit entsprechenden Kostenloser Nahverkehr bis 2023, Rückbau von vierspurigen Straßen. dass 58 Prozent Fahrbahnen sind, sechs Prozent als. Tr Binary Options TR Binary Options (TradeRush) offers its traders one of the best online trading experiences any user could imagine. The TR Binary Options (TradeRush) platform offers four different trading methods. They offer the Call/Put, Option Builder, One Touch and 60 Second Trading options available for all its traders. Old review: Currently, there are many binary options Der Service sei kostenlos. aber auch das Holen eines Autos, das zur Hauptuntersuchung müsse. Kurtulus, der seit Kurzem. 10001 spiele kostenlos spielen auto0auto spiele kostenlos downloaden0auto spiele kostenlos herunterladen0auto spiele kostenlos online spielen0auto spiele kostenlos und ohne anmeldung ⟵Beste Spielothek In Klippkanne Finden Boneinlösen⟶
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q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Soziologe: "AfD hat demokratiefeindliche und homophobe Tendenzen" Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas erhält Kasseler Bürgerpreis Jeder vierte Migrant fühlt sich diskriminiert: Laut Soziologe ein gutes Zeichen 22.07.13 20:17 Uhr Der aus Münster stammende Soziologe Andreas Kemper warnt vor der Protestpartei "Alternative für Deutschland". Er sieht in ihr Tendenzen, die auch bei der US-amerikanischen Tea Party zu finden seien und weißt im Zuge dessen auf den starken nationalliberal verwurzelten Flügel der Partei hin. Demnach würden Mitglieder der kürzlich gegründeten Partei rechtspopulistische Aussagen an die Wähler vermitteln. Als Beispiel nannte er unter anderem das Vorstandsmitglied Konrad Adam, der sich für einen Entzug des Wahlrechts für Arbeitslose einsetze. Perfide sei nach Meinung Kempers vor allem, dass derartige Meinungen nicht im Wahlprogramm stünden, sondern eher hinter vorgehaltener Hand geäußert würden. 22.07.2013 20:34 Uhr Wie armselig ist das denn....Man merkt das in ein paar Wochen wieder Wahlen sind. Jeder der nicht mit dem Strom schwimmt oder sich gegen die Gehirnwäsche der etablierten stemmt und die offenkundige Wahrheit ausspricht wird mit billigsten Mitteln diffamiert...Andere sehen in den etablierten Parteien Tendenzen zur Zerstörung der Deutschen Nationalität und des langsamen Genozids des Deutschen Volkes...Sarazin hatte schon recht als er schrieb "Deutschland schafft sich ab"meine persönliche Meinung 22.07.2013 21:25 Uhr Man versucht mit allen mitteln die AfD aus dem Bundestag rauszuhalten. Sonst merken die verblendeten Wähler noch das es durchaus Sinn macht was die AfD von sich gibt. Auf jeden fall mehr Sinn als der Ausverkauf von Deutschland in die ganze (Banken)Welt. Und das wird nach der Wahl erst richtig losgehn wenn uns der Rollstuhlpsychopath sagt: ja sorry leute aber die xxx Milliarden sind leider weg... shit happens. 22.07.2013 21:28 Uhr Wen interessieren denn die Ansichten irgendeines "Soziologen"? Das ist eine Meinung, mehr nicht. 22.07.2013 21:48 Uhr @IM45iHew "Sonst merken die verblendeten Wähler noch das...."Du glaubst also das der Teil der Bevölkerung der es zu etwas "gebracht" hat und mit seiner Situation zufrieden ist verblendet ist?Ja träum weiter! Ich habe euch selber schon wochenlang von der rechtsradikalen AfD gewarnt und hoffentlich werden dadurch nun ein par AfD Wähler wach und wählen die Richtige Partei, nämlich die CDU 22.07.2013 21:59 Uhr NoPq ist doch dafür bekannt das er nur News gegen die AfD bringt und sonst kaum oder keine News. Konnte ich jedenfalls bisher noch nicht erkennen.@NoPq: Welcher Partei gehörst Du an? Spd, Grünen, CDU oder doch was anderes, obwohl ich das nicht glaube. Du bist so lächerlich! Habt Ihr schon Tränen in den Augen? ^^PS: Du kommst zu offensichtlich rüber, mach das mal versteckter wenn Du Erfolg haben möchtest. Du bist total lächerlich! 22.07.2013 22:07 Uhr @asianlolihunter hast du die letzen Jahre ohne Medien gelebt oder wie? grad die CDU ist das Letzte, Übrigens genauso wie die SPD. 22.07.2013 22:27 Uhr homophober als CDU FDP .... und besonders CSU .... wird sie wohl auch nicht sein ....und naja :) ..... was ist im Moment wohl demokratiefeinlicher als die CDU + FDP !!! bitteschön ?? 22.07.2013 22:33 Uhr Aber Beispiele mit Namen nennt Herr Kemper nicht. Sollte aufpassen der Typ, sonst hat er schnell die AfD-Anwälte am Hals. Da sind schon einige Blogs wegen geringfügigerer Aussagen abgemahnt worden.Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente. 22.07.2013 22:47 Uhr Verblüffend, wie neue Parteien die etwas Aufmerksamkeit bekommen sofort systematisch diffamiert werden. 22.07.2013 23:01 Uhr Jaja, bla bla bla....da schickt sich endlich jemand an, mal mit der Faust auffen Tisch zu hauen, und sagt was Sache ist, und schon kömmen die Denunzianten aus Ihren Löchern,,,,Die "Deutschen Bürger" werden belogen, betrogen und verarscht nach Strich und Faden - wird Zeit das dem Einhalt geboten wird. 22.07.2013 23:15 Uhr Andreas Kemper gibt sich als Forscher aus, hat aber noch nicht einmal einen Doktortitel geschafft. Demnach also unterste Kategorie der Wissensvermehrung. Zitat von Herrn Kemper: "Profeministische Männer, die Brandanschläge gegen Kreiswehrersatzämter verüben, sind gut. Antifeministische Männer sind rechtsradikale Extremisten". (Quelle: http://wikimannia.org/...(s)_Kemper ) . Man sieht also, was solcherlei zu Forschern hochgestapelte Dünnbrettdiplomanden als "Forschungsergebnisse" in Richtung Extremismus von sich geben. Einfach nur grotesk. 22.07.2013 23:23 Uhr @Silvi86 "Hat er das gesagt"Nö ich, um zu verdeutlichen wieso es nichts mit Verblendung zutun hat, wenn Menschen nicht in jeder Splitterpartei das Wohl der Nation sehen und ihnen Kontinuität/Verlässlichkeit wichtig sind! Die AfD kommt mir vor wie eine Sekte. Glaubt man an ihr Wahlprogramm wird man errettet. Dafür bietet die AfD einfache stammtischgerechte Lösungen, die nur funktionieren, wenn man sie über 1,2 Promille hört. Löst den Euro auf und ihr kommt alle in den Himmel - Halleluja. Ich kann mich komischerweise an schlimme Wirtschaftskrisen grob im Anfang der 90er gut erinnern. Viele Arbeitslose, keine Aufträge. Und das haben wir auch ohne den Euro hingebracht. Aber die Jungwähler wissen das alles gar nicht, weil sie da noch nicht im Berufsleben waren. 23.07.2013 00:57 Uhr defamierung zu den wahlen... wie erbämlich deutsche politiker doch sind.die eu und euro ist nun mal schädlich für deutschland, da gibt es kein wenn und aber.bruttozahler für die eu und euro ist deutschland, das muß jedem klar sein! 23.07.2013 02:41 Uhr @ms1989Je schwächer einem sein Deutsch, um so wichtiger einem sein Deutschtum.Schreib´ dich nicht ab! ;-) Ansonsten bedanke ich mich für die rege Beteiligung an dieser News und die dadurch kassierten Shorties, die ich, dank den netten AfD´lern, irgendwann in Prämien umtauschen werde :DFür jede schlechte AfD-Propaganda-News gibt es eine reißerische Anti-AfD-News meinerseits. Mit besten Grüßen![ nachträglich editiert von NoPq ] 23.07.2013 08:33 Uhr So sehen übrigens die Auftritte der CDU aus. Es scheint so als wären die ersten Bürger wach geworden :)http://www.youtube.com/... 23.07.2013 08:59 Uhr NoPq:Was ist schlimm an der Überlegung, dass nur wer was für die Gesellschaft leistet, auch mitbestimmen darf?Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist, weil ich andere Interessen habe als Apple bzw. dessen Aktionäre.Das ist doch das schlimme an der heutigen Politik, dass soviel nicht gesagt werden darf. Ist doch auch nicht sehr demokratisch, neue Ideen zu verteufeln ohne darüber zu sprechen? 23.07.2013 10:13 Uhr @frostIn Sachen ´Europolitik" haben sie meiner Meinung nach sogar recht.Was mir an der AfD, deren Mitgliedern und den hiesigen Fanboys nicht passt, ist deren unmöglich arrogantes Auftreten, das andauernde Suhlen in der vermeintlichen Opferrolle und das Vertreten teils hanebüchener Argumente.Wenn sie da mal ein wenig von ihrem hohen Ross runterkämen, wäre mir die Partei weitaus sympathischer. Und komm´ mir nicht mit Wahlkampf.. der ist bei mir dafür verantwortlich, dass ich eigentlich schon gar keine Lust mehr auf die Wahl habe ^^ 23.07.2013 13:28 Uhr auch wenns unrealistisch is..aber ich freu mich schon drauf...wenn die AfD mit 52% in den Bundestag einzieht..den Kanzler stellt..und erstmal richtig aufräumt hier in DE....und dann hat der Bundesgrenzschutz auch mal wieder seinen Namen verdient 23.07.2013 17:46 Uhr @no_trespassing: "Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente."Na wenn die Ideologie die hinter etwas steckt egal ist dann haben wir ja Glück, dass die NPD ökonomisch nichts drauf hat oder? Sonst wäre es ja auch okay die zu wählen, trotz ihrer Ideologie?@~frost~: "Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist"Na klar, Deutschland sollte wie eine Aktiengesellschaft geführt werden. Neoliberaler geht´s ja fast nicht. Aber dann über Manager und Banker jammern.@Der.Blonde "wikimannia" Jo, das ist es vermutlich, was NoPq mit eurer Opferrolle meinte. Böse Feministen zerstören einfach die Familien. :)Und das ist es ja auch was die Tea Party antreibt: "wir verstehen die Welt nicht mehr, in der wir immer im Mittelpunkt standen, buhuu" 25.07.2013 13:30 Uhr Mit der Zitierung von Hr. Kemper haben sich die Medien sicherlich keinen Gefallen getan. Hat glaub ich irgendwann mal sein Soziologiestudium beendet, und schreibt jetzt irgendwelcheBücher, welche wenn überhaubt wahrscheinlich nur von einer kleinen linksdenkenden Minderheit von Erstsemestern gekeauft werden. 08.08.2013 18:40 Uhr 08.08.2013 18:41 Uhr Der Stadtverband Köln, sowie der Landesverband Berlin, stehen klar hinter der Homo-Ehe!
de
q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Kassensturz-Tests - Grosse Unterschiede bei Auto-Haftpflicht - Kassensturz Espresso - SRF Legende: Video 12.03.13: Auto-Haftpflicht: Versicherer schröpfen Junglenker abspielen. Laufzeit 08:50 Minuten. Aus Kassensturz vom 12.03.2013. Kassensturz-Tests - Grosse Unterschiede bei Auto-Haftpflicht Welches ist die günstigste Auto-Haftpflicht-Versicherung? «Kassensturz» macht den Vergleich mit den Profilen eines 19-Jährigen, eines 30-Jährigen und eines 70-Jährigen. Dabei zeigt sich: Die Unterschiede sind gross. Vergleichen und verhandeln lohnt sich. Legende: Audio Auto-Versicherung: Tipps vom Experten abspielen. Laufzeit 04:09 Minuten. 04:09 min, aus Espresso vom 13.03.2013. «Kassensturz» hat die Experten des VZ Versicherungszentrum damit beauftragt, die Prämien der grössten Versicherer für drei Alterskategorien zu verggleichen. Prämienbeispiel 1: Ein 19-jähriger, lediger Schweizer mit Wohnort Frauenfeld und einem Mittelklassewagen. Der Vergleich zeigt: zwischen dem günstigsten Angebot von Generali (1638.- Fr.) und dem teuersten von AXA Winterthur (2877.- Fr.) ist eine happige Differenz von mehr als 1200.- Fr. Ein Vergleich lohnt sich für Junglenker besonders. (Vollständige Übersicht in der Tabelle) «Neben dem Vergleichen von mindestens drei Offerten lohnt sich auch zu verhandeln», rät VZ-Versicherungsexperte Stefan Thurnherr. Dann liegen im Schnitt nochmals 20 Prozent drin. Und: «Wichtig ist auch, das Kleingedruckte anzuschauen. Bei den Junglenkern gibt es Versicherer, die bieten zum Beispiel den Grobfahrlässigkeits-Schutz nicht an. Der ist besonders wichtig für einen Junglenker.» Versicherer berechnen eine Auto-Haftpflichtversicherung anhand vieler Faktoren. Alter, Nationalität, Wohnort und Geschlecht des Fahrers, Fahrerfahrung, Automarke, ist das Auto gekauft oder geleast: All dies spielt eine Rolle bei der Berechnung der Jahresprämie. Denn die Versicherungen teilen ihre Kunden mit Hilfe ihrer eigenen Unfall- und Kostenstatistiken in Risikogruppen ein. Unfallfreie 30-Jährige fahren gut Das zweite Prämien-Beispiel: Ein 30-Jähriger mit den sonst identischen Angaben wie im ersten Beispiel. Der Vergleich zeigt: die Prämien betragen noch ein Bruchteil der Prämien des 19-Jährigen, dank des Bonus-Rabatts für die Unfallfreiheit und die Fahrerfahrung. Doch auch bei den 30-Jährigen sind die Unterschiede von Versicherung zu Versicherung beträchtlich. Das günstigste Angebot kommt von Helvetia mit 519.- Franken, das teuerste von den Basler Versicherungen mit 765.- Franken, 246.- Franken oder 47 Prozent teurer. Erfahrene Fahrer haben laut Versicherungsexperte Stefan Thurnherr spezifische Anforderungen an eine Haftpflichtversicherung: «Ganz entscheidend bei einem erfahreneren Lenker ist, dass er den Bonus schützt, den er sich erarbeitet hat mit dem sogenannten Bonus-Schutz. Der sollte in der Versicherung drin, sodass, falls er einen Schadenfall hat, es ihn nicht gleich auf 100% katapultiert.» Alt-Lenker mit wenig Nachteilen Für das dritte Prämien-Beispiel wählte «Kassensturz» einen 70-Jährigen mit nochmals den gleichen Angaben zur Person, Auto und Wohnort. Aufgrund der Unfallstatistiken müsste ein Senior eine höhere Prämie haben als ein 30-Jähriger. Doch die Versicherungen im Vergleich machen für 70-Jährige kaum einen Aufschlag: Wie auch beim 30-Jährigen macht Helvetia mit 519.- Franken das günstigste Angebot und die Basler Versicherungen mit 765.- Franken das teuerste. Chat-Protokoll «Auto-Haftplicht» Junglenker im Nachteil Ein 19-Jähriger hat ein höheres Unfallrisiko als ein 30-Jähriger. Das zeigen Unfall-Statistiken. Nur: Jede Versicherung schlägt für Junglenker gemessen an einem 30-Jährigen unterschiedlich viel auf. Mehr dazu in: Versicherer schröpfen Junglenker Kommentar von Mirsad Durakovic , Altstätten Hallo, ich finde diesen Beitrag zu Thema Autoversicherung sehr gut aber Sie vergessen das die Versicherungen andere ( deutlich teuere) massive überteuerten Tarife für Ausländer haben !!! Einfach gesagt Schweinerei!!! Kommentar von Bernhard Künzi , Etziken Was bei Ihren Angaben fehlt, ist die Qualität der Schadenregulierung, wenn man einmal Pech hat. In vielen Diskussionen mit Kollegen welche mit ihrer Versicherung grosse Probleme hatten, kann ich die Mobiliar nur rühmen. Ob eine Versicherung ihr Geld wert ist, zeigt sich erst, wenn sie bezahlen muss. Aus dieser Sicht betrachtet kann eine etwas höhere Prämie gut angelegtes Geld sein. Was auch ausser acht gelassen wird, ist die jährliche Rückvergütung der Mobiliar, der Überschussanteil. Kommentar von TD , aus N Tipp: Bei der Helvetia kann ein junger Lenker mit einem Fahrsicherheitstraining die Bonusstufe um zwei Stufen reduzieren! Antwort von RS , O Das kann man bei der Basler auch und man bekommt das Fahrtraining sogar bezahlt!
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
1.1 „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ – was Sie beachten sollten 1.5 Warum ausländische Banken bei „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ eine gute Alternative sind 1.7 So klappt „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ gewiss 1.21 Hinweise in Bezug auf „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ 1.24 Schwierigkeiten mit „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ ? „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ – was Sie beachten sollten Achten Sie als Kreditnehmer hauptsächlich darauf, dass die monatlichen Rückzahlungsraten des Darlehens nicht zu hoch sind. Denken Sie daran, dass Sie neben der Darlehenstilgung von Ihrem Einkommen auch noch andere Dinge zu bezahlen haben. Das A und O bei einer Finanzierung sind günstige Zinsen und gute Konditionen. Eine Menge Kreditnehmer wünschen sich, dass ihr Darlehen möglichst flexibel ist. Die Möglichkeit, für einen Monat mit der Rückzahlung aussetzen zu können gehört gleichermaßen dazu wie Sonderrückzahlungen ohne Mehrkosten. Enthält eine Finanzierung all diese Dinge, dann ist sie für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ absolut empfehlenswert. Im Prinzip gilt: In Hinblick auf das Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ sollten die erforderlichen Mittel von Anfang an realistisch überschlagen werden. Wer ein solches Vorhaben plant, muss in jedem Fall zuvor eine Aufstellung sämtlicher Ausgaben machen, um immer eine Kontrolle über seine Finanzen zu haben. Dabei einen kleinen Puffer einzuplanen wäre klug – ein zu großes Polster führt jedoch zu überflüssig hohen Verbindlichkeiten. Die Höhe des Darlehens sollten Sie deswegen so gering wie möglich festsetzen. Der bessere Weg besteht darin, den zu knapp berechneten Bedarf mit einer Folge- oder Aufstockungsfinanzierung zu ergänzen. Wer ein Darlehen aufnehmen will, sollte seine finanzielle Situation realistisch einschätzen sowie eine genaue Kontrolle über Erträge und Unkosten haben – auch beim Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“. Hier hilft zum Beispiel eine präzise Wochenaufstellung der eigenen Kosten: Es wird also jeden Tag genau aufgeführt, für welche Dinge wie viel Geld ausgegeben worden ist. Damit keine versteckten Geldbeträge übersehen werden, sollten auch kleine Ausgaben, wie etwa der morgendliche Kaffee beim Bäcker oder das Bier nach Feierabend berücksichtigt werden. Dies hat den Nutzeffekt, dass sich zum einen feststellen lässt, wo gegebenenfalls noch Sparpotential besteht und auf der anderen Seite die richtige Rückzahlungsrate ziemlich präzise eingeschätzt werden kann. Bei sämtlichen Angaben zur eigenen finanziellen Situation und Bonität gilt es, genau, sorgfältig und ehrlich zu sein – speziell beim Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“, bei sämtlichen Angaben zu Ihrer Bonität sowie zur eigenen finanziellen Situation ehrlich, genau und sorgfältig. Um alle Unterlagen und Nachweise gewissenhaft zusammenzustellen, sollten Sie sich ausreichend Zeit lassen. Sie vermitteln dadurch ein seriöses Bild Ihrer Finanzen. Damit erhöhen Sie durchaus Ihre Chancen auf die Gewährung von einem Eilkredit oder Sofortkredit. Die vorrangige Tätigkeit eines Vermittlers besteht generell in der Unterstützung bei der Suche nach einem günstigen „Kredit ohne Schufa“ bei einem deutschen oder ausländischen Geldinstitut. Die Tätigkeit erstreckt sich aber nicht bloß auf die pure Vermittlung, sondern wird nicht selten auch um eine eingehende Schuldnerberatung erweitert. Wenn Sie Beratung bezüglich eines Finanzierungsangebots möchten oder Hilfe bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Kredit trotz Schufaantrag benötigen, ist ein professionell Vermittler klarerweise ebenso für Sie da. Lesenswert ist auch der Beitrag Kredit für Die Ausbildung Da zahlreiche Vermittler gute Verbindungen zu weniger bekannten Banken pflegen, besteht die große Wahrscheinlichkeit, günstiger Konditionen für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ auszuhandeln. Selbst Verhandlungen über schwierige Fälle sind durchaus möglich. Bei kleinen Banken findet die Prüfung der Bonität eines Antragstellers überwiegend manuell statt, sodass der Vermittler beispielsweise einen ungünstigen Schufa-Eintrag glaubhaft erklären kann. In Folge dessen fällt so ein Eintrag bei der Kreditwürdigkeitsprüfung nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer Großbank, bei der ein solcher Ablauf fast ausschließlich automatisiert über die Bühne geht. Bei normalen Banken ist, im Gegensatz dazu, ein Antrag auf ein Darlehen zu „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ meistens von Anfang an aussichtslos. Eines vorweg: Ein seriöser Vermittler handelt bei dem Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ stets in Ihrem Interesse. Da der Vermittler seine Provision von der Bank erhält, fallen für Sie im Prinzip keine Kosten oder andere Zahlungen an. Warum ausländische Banken bei „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ eine gute Alternative sind Ob Sie für Ihr neues Geschäft das Startkapital benötigen, ein neuer fahrbarer Untersatz her muss oder Sie eine große Urlaubsreise planen – Kredite ausländischer Geldinstitute werden zur Finanzierung immer häufiger in Anspruch genommen. Verbraucher haben heutzutage außer dem normalen Weg zur Hausbank auch das Internet entdeckt, um ein Darlehen bei einem ausländischen Institut aufzunehmen, das exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Sich für ein Kreditinstitut im Ausland zu entscheiden hat den Vorteil, dass dort die Kreditvergabe-Richtlinien deutlich einfacher sind als in Deutschland. Bei „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ wiegen daher eine mangelhafte Bonität beziehungsweise ein negativer Eintrag in der Schufa nicht so schwer. Die Vergabe solcher online Darlehen erfolgt in der Regel von Schweizer Banken. Für Verbraucher, die besonders rasch eine Geldspritze benötigen, hingegen von einer deutschen Bank bereits abgelehnt worden sind, könnte dies eine interessante Option sein. Dazu gehören z. B. Selbstständige, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitnehmer in der Probezeit oder Arbeitslose. In Bezug auf „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ hat es besonders diese Gruppe schwer, einen Kredit zu bekommen. Privatpersonen, die einen Kredit benötigen, weil sie sich in einer angespannten finanziellen Lage befinden, haben es oftmals alles andere als leicht. Die Chancen auf eine Finanzierung werden nämlich auf Grund schlechter Bonität beziehungsweise Schulden deutlich herabgesetzt. Ein Schweizer Kredit kann in solchen Fällen eine sinnvolle Alternative sein. Damit ist ein Kredit gemeint, welcher von einem Schweizer Finanzdienstleister bewilligt wird. Schufa-Abfragen werden von solchen Instituten allgemein nicht vorgenommen, was es deutlich leichter macht, den Kredit zu erhalten. Im Hinblick auf das Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ kann man diese Tatsache beinahe als ideal bezeichnen. Ein Darlehen ohne Überprüfung der Bonität sowie diverse Sicherheiten und Einkommensnachweise aufzunehmen, ist natürlich auch bei Schweizer Finanzdienstleistern nicht möglich. Haben Sie jedoch eine einigermaßen positive Bonität und ist ein negativer Schufa-Eintrag das einzige Problem bei der Finanzierung, stellt der Schweizer Kredit eine echte Chance für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ dar. So klappt „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ gewiss Zahlreiche Menschen, die im Web auf der Suche nach „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“, respektive „trotz mäßiger Bonität“ sind, denken normalerweise an einen „Kredit ohne Schufa“. Denn bei allen renommierten Geldinstituten werden die wirtschaftlichen Verhältnisse überprüft – wenn nicht bei der Schufa, dann mit Sicherheit über eine andere Auskunftei. Bei der größten Auskunftei Deutschlands, der Schufa, hat eigentlich jeder ein Scoring. Für den Fall, dass Sie Eigentümer einer Kreditkarte sind oder ein Konto bei der Bank oder Sparkasse innehaben, wurde für Sie bereits ein entsprechender Bonitäts-Score angelegt. Man erhält so gesehen keinen „Kredit ohne Schufa“ bei {einer seriösen Bank}. Was dagegen glücken könnte, ist ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Paradoxerweise glauben etliche Verbraucher fälschlicherweise, einen „negativen Schufa Eintrag“ zu haben, obschon die Statistik etwas vollkommen anderes herausstellt: Der {überwiegende Teil} der Einträge ist positiv Mitunter wollen Sie wissen, ob Ihr Kreditantrag überhaupt eine Chance hat, bewilligt zu werden. Dann sollten Sie am besten schon vorher überprüfen, ob Sie tatsächlich ein so schlechtes Scoring haben, wie Sie annehmen. Es ist im Übrigen möglich, bei der Schufa pro Jahr einmal unentgeltlich seinen „Schufa-Score“ abzufragen. Es existiert seit 2010 die Möglichkeit, bei der Auskunftei eine Selbstauskunft einzuholen. Auf diese Weise lässt sich dann entnehmen, was für Informationen hinterlegt sind. Laut § 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) stehen Ihnen im Prinzip diese Infos gebührenfrei zu, und zwar einmal im Jahr. Welche Faktoren umfassen die Informationen, welche Sie bei „MeineSchufa“ abfragen können? Zunächst Ihr eigenes Scoring (Schufa-Score), aber auch, wer in den letzten Monaten über Sie eine Auskunft über Sie eingeholt hat. Grundlage Ihres Score-Wertes sind unterschiedliche „Ratings“, welche irgendwo zwischen 1 und 100 liegen. Die Kreditwürdigkeit wir umso besser beurteilt, je höher dieser Wert liegt. 100 ist der bestmögliche Score, den jemand bekommen kann. In dem Fall wird eine äußerst niedrige Ausfallwahrscheinlichkeit befürchtet. Bei einem Wert von nur 50 geht die Schufa davon aus, dass es zuweilen zu einem Zahlungsproblem kommen kann. Eine Rechnung muss beglichen werden und man übersieht es, sie fristgemäß zu bezahlen. Sei es wegen eines längeren Urlaubs, wegen eines Umzugs mit neuer Adresse oder durch einen kurzfristigen finanziellen Engpass, für den Sie nichts konnten. Es kann auch bei einer offenen Handyrechnung irgendwann Schwierigkeiten geben. Der Finanzierungsantrag, den man gestellt hat, wird auf Grund eines ungünstigen Schufa-Eintrags abgelehnt. Eine Reduzierung des Scorewertes durch mehrere Mahnungen bewirkt, dass es Auswirkungen auf die Beantragung eines Darlehens haben kann. Zum Schutz von Verbrauchern ist es jedoch möglich, einen nachteiligen Eintrag bei der Schufa eliminieren zu lassen. Bei der Auskunftei sind enorme Mengen an Daten gespeichert. Demzufolge kann es sein, dass hinterlegte Angaben nicht selten veraltet oder falsch sind. Auf alle Fälle sollte man als Konsument sein Recht wahrnehmen, eine Selbstauskunft zu verlangen und gegebenenfalls vorhandene Einträge, die nicht mehr aktuell sind eliminieren lassen. Dazu genügt es, wenn unmittelbar bei der Auskunftei eine Löschung beantragt wird. Als Bedingung gilt andererseits, die Forderung muss binnen 6 Wochen beglichen worden sein und darf 2.000 EUR nicht übersteigen. Privatpersonen mit Geldproblemen haben oft keine Möglichkeit, zu einem Darlehen zu kommen. Die Chancen auf eine Finanzierung werden nämlich angesichts Schulden oder schlechter Bonität beträchtlich herabgestuft. Als sinnvolle Option bietet sich in solchen Fällen ein Schweizer Kredit an. Darunter ist ein Darlehen zu verstehen, den ein Schweizer Geldinstitut vergibt. Schufa-Abfragen werden von solchen Banken grundsätzlich nicht vorgenommen, was es deutlich erleichtert, das Darlehen zu erhalten. In Hinsicht auf das Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ kann man diese Tatsache nahezu als ideal ansehen. Sie benötigen natürlich auch bei Schweizer Finanzdienstleistern für ein Darlehen gewisse Einkommensnachweise und Sicherheiten, wobei vor der Darlehensvergabe auch eine Überprüfung der Bonität obligatorisch ist. Haben Sie jedoch eine prinzipiell positive Bonität und ist ein negativer Schufa-Eintrag Ihre einzige Sorge bei der Finanzierung, stellt der Schweizer Kredit eine realistische Alternative für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ dar. Entscheidend für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ ist der „effektive Jahreszins“ oder auch als „effektiver Jahreszinssatz“ bezeichnet. Was ist der „effektive Jahreszins“? Hierunter versteht man die jährlichen Zinskosten für Kredite, welche auf Basis der nominalen Kredithöhe berechnet werden. Er ist als festgelegten Prozentsatz stets vom Auszahlungsbetrag abhängig. Es gibt Darlehen, deren Zinssatz flexibel bzw. variabel ist, sich folglich während der Kreditlaufzeit verändern kann. Dieser wird dann anfänglicher „effektiver Jahreszins“ genannt Bei der Freigabe einer Finanzierung kann für die komplette Dauer der Laufzeit auch ein gebundener Sollzins vereinbart werden. Das bedeutet: Der Nominalzins, der dem „Darlehen“ zugrunde liegt, bleibt unabhängig von der Entwicklung an den Kapitalmärkten stabil. Wenn Sie Wert auf Planungssicherheit legen, wäre für Ihren Kredit ein gebundener Sollzins genau das Richtige. Während der gesamten Laufzeit des Darlehens können Sie demnach sicher sein, dass der Zinssatz auf die „Kreditsumme“ unverändert bleibt. Die Kreditlaufzeit von einem Darlehen hat Auswirkungen auf die Rückzahlungsbedingungen, die die Bank dem Kreditnehmer gewährt. Mit anderen Worten, je länger bei einem Darlehen die „Kreditlaufzeit“ ist, desto kleiner sind die einzelnen Monatsraten, die der Kreditnehmer zurückzahlen muss, und umgekehrt. Was die Kreditlaufzeit angeht, kann es sich demnach auf jeden Fall lohnen, die diversen Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Dessen ungeachtet werden nicht für alle Kredite sämtliche Laufzeiten zur Auswahl gestellt. Die Darlehenslaufzeit, auch Kreditlaufzeit genannt, ist die Zeitperiode, von der Ausbezahlung bis zur kompletten Tilgung respektive Rückzahlung der Kreditsumme. Genau genommen ist hierbei die Dauer auf der einen Seite von der Rückzahlung und auf der anderen Seite von der Höhe des Nominalzinses abhängig. Die Laufzeit wird natürlich hauptsächlich der Höhe und der Anzahl der Raten beeinflusst. Die Rückzahlung des Darlehens und damit der Kreditsumme inkl. der Bearbeitungsgebühren dauert desto länger, je niedriger der Rückzahlungsbetrag ist. Kredite, welche über 120 Monate oder länger angeschlossen werden, gelten als Langzeitdarlehen. Darlehensgebühren werden oft auch Bearbeitungsentgelte, Kreditbearbeitungsgebühren, Bearbeitungsprovision bzw. Abschlussgebühr genannt. Kreditinstitute durften offiziell bis 2014 für die Bearbeitung des Antrags zu einem Kredit oder für eine Kreditanfrage dem Antragsteller den entstandenen Aufwand berechnen. Die Berechnung der „Darlehensgebühren“ für eine Kreditanfrage, zusammen mit der Auswertung der Bonität des Darlehensnehmers, ist ab dem Mai 2014 als widerrechtlich erklärt worden. Bearbeitungsgebühren, die in Abhängigkeit der jeweiligen Kredithöhe berechnet wurden und bis 2014 im Schnitt 1 – 3 Prozent der Kreditsumme betrugen, dürfen also gegenwärtig nicht mehr verrechnet werden. Für den Fall, dass diversen Kreditnehmern eine solche Gebühr für die Kreditanfrage bzw. den Kreditantrag berechnet worden ist, haben sie in vielen Fällen die Möglichkeit, eine Erstattung des Kostenaufwands einzufordern. Darlehensgeber verleihen als natürliche oder juristische Personen, zu einem entsprechenden Zinssatz, Geld für eine gewisse Zeit an den Kreditnehmer beziehungsweise Darlehensnehmer. In den Kreditverträgen ist in der Regel vom „Darlehensgeber“ die Rede, wobei allerdings auch Bezeichnungen wie Begriffe häufig Verwendung finden. Für den Kreditgeber ist ein Darlehen mit einem beträchtlichen Ausfallrisiko verbunden, dementsprechend wird hierfür normalerweise ein höherer Zinssatz verlangt. Darlehensgeber kann unter anderem eine Kreditbank, eine Sparkasse, eine Bausparkasse oder eine Versicherung sein. Die Rechte und Pflichten des Darlehensnehmers sind auf der Basis des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. „Kredite mit schlechter Bonität“ sind prinzipiell zwar ein wenig teurer, sind hingegen ebenso in Form von einzelnen Monatsraten zu begleichen. Die Monatsrate beinhaltet einen wichtigen Baustein – den Zinssatz. Die Bank berechnet den Zinssatz auf Basis der Preise, die derzeitig für Zinsen auf dem weltweiten Kapitalmarkt berechnet werden. Ihre Kunden bezahlen danach für ihr Darlehen diesen Zins zuzüglich eines angemessenen Aufschlags. Die „Monatsrate“ für die Tilgung der Kredite ist ein anderes Kriterium. Der Kreditnehmer bestimmt generell den Umfang der Tilgungsrate in Abhängigkeit seiner wirtschaftlichen Verhältnisse. Die Tilgung beträgt grundsätzlich bei {längerfristigen Darlehensverträgen} 1 {05b9b5588f10c33203f087acd49b8f4ed7050b567fb5a2150aaa1afb37d2e110} pro Jahr. Falls der Kreditbetrag und damit die Kreditsumme mit kürzerer Laufzeit zurückgezahlt werden soll, muss logischerweise eine höhere Tilgung ausgehandelt werden. die monatlichen Raten sind dann natürlich entsprechend der Höhe des Rückzahlungsbetrags deutlich erhöht. Die Monatsrate eines Kredits wird also mittels der hauptsächlichen Kriterien Zinssatz und Tilgung definiert. Auch die Bearbeitungsgebühr der Banken bzw. Vermittlungsprovisionen der Kreditvermittler sind nicht selten in die Monatsrate eingeschlossen meistens in der Monatsrate integriert. Zum Kredit Gesamtbetrag gehören als Komponente der Monatsrate auch diese Kosten dazu, obgleich sie fast immer entsprechend beim Zinssatz mit berücksichtigt worden sind. Falls jemand eine Umschuldung vorhat, nimmt er ein Darlehen zu vergleichsweise günstigen Zinsen auf, um einen teuren Kredit damit tilgen zu können. Ein solches Darlehen wird dann Umschuldungskredit genannt. Eine Umschuldung hat zudem den Nutzeffekt, dass sich damit mehrere Kredite zu einem einzigen zusammenlegen lassen. Man kann deshalb bei einer Umschuldung auch mehr als einen Kredit angeben. Klarerweise begibt man sich für einen „Umschuldungskredit“ nicht nochmals zu dem {Geldinstitut}, wo man das erste Darlehen aufgenommen hat, sondern zu einem anderen. Das Darlehen für eine Umschuldung kann nichtsdestotrotz wiederum bei der gleichen Bank aufgenommen werden. Der eigentliche Sinn von einem Umschuldungskredit besteht ohne Zweifel darin, dass man nach Aufnahme des neuen Darlehens einen geringeren finanziellen Aufwand hat. Denn bereits ein relativ unerheblich günstigerer Zinssatz kann Ihnen schon helfen, Geld zu sparen. Kreditnehmer verpflichten sich allgemein, an die Bank den Darlehensgesamtbetrag zurückzuzahlen. Darin sind sämtliche zusätzlichen Kosten eingeschlossen, welche die Bank für das aufgenommene Darlehen berechnet. Der Finanzdienstleister verlangt vom Kunden folglich nicht nur, dass er den aufgenommenen Kreditbetrag tilgt, sondern den Gesamtbetrag inklusive aller Nebenkosten, und zwar innerhalb der vereinbarten Kreditlaufzeit. Zum beantragten Kreditbetrag kommen noch etwaige Bearbeitungsgebühren oder Provisionen sowie die zu zahlenden Zinsen hinzu. Hinsichtlich der zusätzlichen Gebühren und Ausgaben ist der „Darlehensgesamtbetrag“ im Vergleich zum Nominalbetrag des Darlehens deutlich größer. Wenn dem Kreditnehmer der Kreditantrag genehmigt wird, erhält er den Kreditbetrag danach netto ausbezahlt. Die Höhe der Auszahlung kann auch deswegen unterschiedlich sein, weil unter Umständen der „Kreditbetrag“ nicht als Gesamtbetrag zur Gänze ausbezahlt wird. In derselben Weise gilt das übrigens auch bei einem „Schweizer Kredit“ bzw. bei einem Kredit. Die Bank checkt bei einem gestellten Finanzierungsantrag für einen Kreditbetrag bei einem gewerblichen Kreditnehmer die Geschäftsunterlagen und bei einer privaten Person das das zur Verfügung stehende Einkommen. Wie hoch der Kreditbetrag dann tatsächlich ausfällt ist dabei zweitrangig. Ob der Kreditbetrag nur 800,00 oder 300.000 EUR ausmacht – in jedem Fall werden die Einkünfte des Antragstellers vom Kreditinstitut überprüft. Generell wird für den Kreditbetrag eine feste Monatsrate zur Tilgung in einem bestimmten Zeitraum vereinbart. Diese Vereinbarungen befinden sich stets im schriftlichen Kreditvertrag. Der Kreditbetrag kann dessen ungeachtet vom Kreditnehmer mit entsprechenden Sondertilgungen vor Ablauf des Vertrags zurückgezahlt werden, sofern sein monatliches Einkommen dafür groß genug ist. Ob diese Sondertilgungen kostenlos angeboten werden oder mit Gebühren belegt sind, muss dem jeweiligen Kreditvertrag entnommen werden. Wurde die letzte Rate letztlich bezahlt, ist normalerweise davon auszugehen, dass hiermit automatisch auch das Vertragsverhältnis erlischt. Möchte der Kreditnehmer einen neuen Kreditbetrag aufnehmen, muss dieser wiederum schriftlich beantragt werden. Ohne Prüfung der Bonität ist Kredit zu erhalten. Auf Grundlage des Ergebnisses der Bonitätsprüfung erfolgt die Bonitätseinstufung, die wiederum vornehmlich von den „Bonitätskriterien“ abhängig ist. Hiervon werden dann die entsprechenden Aufpreise auf den Kredit definiert. Bei einer positiven Bonität werden verhältnismäßig günstige Zinsen verlangt. Bei der Feststellung der unterschiedlichen Faktoren der Bonitätsprüfung sollte demnach ein gutes Resultat herauskommen. Jede Bank hat in der Regel ihre eigenen Bonitätskriterien, die zu anderen Kreditinstituten völlig andersartig sein können. Diese Bonitätskriterien gelten für jeden Antragsteller und sind so gut wie bei jeder Bank gleich. Es gibt einen besonderen Kredit, den verschiedene Kreditvermittler generell auch mit mangelhafter Bonität im Angebot haben. Das ist der so genannte kreditprivat beziehungsweise Privatkredit. Beim „Geld leihen ohne Schufa“ treten anstatt dem Finanzdienstleister eine oder mehrere Privatpersonen als Kreditgeber auf. Hinweise in Bezug auf „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ Es gilt, gut zu überlegen, ob es Ihnen ohne größere Schwierigkeiten wirklich möglich ist, eine Finanzierung mit ungünstiger Schufa beziehungsweise einem schlechten Schufa-Score auf Heller und Pfennig zurück zu zahlen. Denn wenn das Geldinstitut einen Kreditantrag zurückweist, erfolgt das in der Regel nicht grundlos. Behalten Sie bitte folgendes im Sinn: Es zählt zu den schwerpunktmäßigen Geschäftskriterien eines Kreditinstituts, dass möglichst viele Verbraucher Ihr Darlehen mit Zinsen pünktlich zurückzahlen. Die Geldinstitute haben selbstverständlich großes Interesse daran, Kredite zu vergeben. War zuvor die Zahlungsmoral sehr mangelhaft, ist zu erwarten, dass auch in Zukunft keine korrekte Rückzahlung der Raten erfolgt. Deswegen wird dann der Antrag logischerweise abgelehnt. Oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit wurde festgestellt, dass die notwendigen finanziellen Mittel wie beispielsweise das Mindesteinkommen nicht ausreichen, um den Kredit zurückzuzahlen. Stellen Sie also Ihre Einnahmen den monatlichen Aufwendungen so realistisch wie möglich gegenüber, bevor Sie einen „Kredit ohne Schufa“ oder eine andere Finanzierung beantragen. Dies ist ein probates Mittel, um schon vorweg abschätzen zu können, ob man den Kredit problemlos begleichen kann oder ob es hinterher diesbezüglich unter Umständen Schwierigkeiten gibt. Daran sollten Sie unbedingt denken: Es gibt immer wieder unvorhersehbare Umstände, die uns einen Strich durch die Rechnung machen können. Unser Finanzplan wird auf den Kopf gestellt und wir können die Kreditsumme nicht mehr pünktlich tilgen. Z. B. könnten das das defekte Auto, ein defekter Kühlschrank oder eine hohe Nachzahlungsforderung des Stromanbieters sein. Wer clever ist, nimmt zu einem „Kredit mit Schufa-Eintrag“ eine kompetente Beratung durch seinen persönlichen Kreditberater in Anspruch. Sie erhalten damit genau die Hilfe, welche Sie brauchen, denn Sie bekommen auf der einen Seite eine vorzügliche Beratung, um de facto das passende Angebot zu finden und haben zum anderen jemanden an Ihrer Seite, der bei Bedarf gemeinsam mit Ihnen Ihre finanziellen Möglichkeiten unvoreingenommen beurteilt. Sie kommen dadurch nicht in die Gefahr, in eine Schuldenfalle zu tappen, weil Sie über die Tücken, die das „Kredit aufnehmen trotz Schufa“ mit sich bringen kann, bestens Bescheid wissen. Bei Kreditnehmern sehr beliebt ist im Übrigen eine „Umschuldung trotz Schufa“. Auch für diese Thematik ist der Darlehensvermittler Sachkenner und kann in puncto Zusammenfassung mehrerer Kredite die entsprechenden Empfehlungen und Tipps beisteuern. Sie werden von der Bank lediglich dann einen „Kredit mit Schufa“ respektive einen „Kredit mit Schufa-Eintrag“ bekommen, wenn Sie einen hinreichenden Schufa-Score besitzen. Machen Sie definitiv einmal jährlich von Ihrem Recht Gebrauch, den Schufa-Score gebührenfrei kontrollieren zu können. Unrichtige oder veraltete Einträge sollten Sie dann unverzüglich löschen lassen. Im Allgemeinen ist das Erlangen von einem seriösen Kredit ohne Schufa oder das Erkennen eines fairen Angebots nicht schwer. Eines ist zu beachten: Es ist tatsächlich so, dass kein nachvollziehbarer Grund besteht, vor der Schufa Angst zu haben. Dessen ungeachtet gibt es einige Klischeevorstellungen, die sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen halten. {Ein weit verbreitetes Vorurteil}: Die Wirtschaftsauskunftei kommt bloß dann ins Spiel, wenn es Probleme mit der Bonität gibt. Das stimmt so nicht, denn die „Schufa“ legt zu jedem Verbraucher Daten an, also nicht lediglich zu den Bankkunden, die eine ungünstige Bonität haben. Im eigentlichen Sinne kann es einen „Kredit trotz Schufa“ bzw. einen „Kredit trotz Schufa-Eintrag“ demzufolge nicht geben. Es gibt andererseits den so genannten „Kredit trotz schlechter Bonität“. Was den Eintrag bei der Schufa angeht, ist hiervon im Prinzip jeder Verbraucher betroffen, ganz gleich, wie es mit seiner Bonität aussieht. Auch diese Ansicht hört man relativ häufig: Es sind allein nachteilige Angaben, welche von der Auskunftei gespeichert werden. Das ist natürlich genauso wenig richtig. Bei ca. 90 Prozent sämtlicher Personen, zu denen es bei der Schufa Einträge gibt, sind lediglich vorteilhafte Angaben hinterlegt. Es existiert noch einen dritten verkehrten Standpunkt: Alle positiven respektive negativen Werte werden unmittelbar von der Schufa erstellt. Auch das ist schlichtweg falsch, denn die Auskunftei erstellt genau genommen aus einem positiven beziehungsweise negativen Zahlungsverhalten ausschließlich einen einzigen Score-Wert, welcher entweder niedrig oder hoch ist – {aber keineswegs negativ}. Der eigene Score bei der Schufa hängt von mehreren Faktoren ab. Etwa von der Menge der Kreditkarten oder der Anzahl der Handyverträge. Es ist also ohne weiteres möglich, dass dieser Wert relativ gering ausfällt, obwohl man seine Darlehen immer fristgemäß getilgt hat. Wer nach einem „Kredit trotz negativer Schufa“ sucht, wird ihn höchstwahrscheinlich nirgends finden, weil es ihn einfach gesagt, gar nicht gibt. Dessen ungeachtet gibt es sehr wohl einen „Kredit mit schlechter Schufa“ respektive „Kredit trotz schlechter Schufa“. Was erstaunlich ist: Diverse Kreditinstitute und angeschlossener Wirtschaftsauskunfteien haben die Erfahrung gemacht, dass die Mehrheit der Verbraucher ihre Bonität negativer einschätzen, als sie tatsächlich war. Es lohnt sich demzufolge im Zweifelsfall, seinen Score vor der Antragstellung ausfindig zu machen. Eine kostenfreie Abfrage ist bei der Schufa einmal jährlich möglich. Schwierigkeiten mit „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ ? Bei Schwierigkeiten auf der Suche nach „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“, können Sie gerne einen der Kreditberater ansprechen. Bei diesen Beratern handelt es sich um 100-prozentige Bankenspezialisten, die über das Finanzwesen überaus gut Bescheid wissen und überdies regelmäßig geschult werden. Die Kreditberater sind logischerweise über die wechselhaften Situationen auf dem Finanzsektor immer gut unterrichtet und können Sie demnach bestmöglich bei Ihrer Suche nach einer geeigneten Finanzierung unterstützen. Ohne Frage auch dann, wenn Sie speziell nach einem „Kredit trotz Schufa-Einträgen“ suchen. Dass es einmal in finanzieller Hinsicht eng wird, hat jeder bestimmt bereits erlebt. Oft hilft in so einem Fall der Freundeskreis oder die Verwandtschaft aus. Für etliche ist es hingegen nicht machbar, Verwandte oder Freunde um eine bestimmte Summe Geld zu bitten. Und eine Anfrage bei der Bank um ein Darlehen erübrigt sich allein wegen schlechter Bonität oder eines Schufa-Eintrags. Damit sind jedoch noch längst nicht sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft. Ein Kreditnehmer hat nämlich gute Chancen auch ohne eine Schufa-Auskunft oder mit miserabler Bonität zu einen Kredit zu kommen.
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q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
TV program from 21. May 22:00 - search.ch 23:00Anders als die Väter Um zu überleben, müssen Bauern innovativ sein. Jahr für Jahr werden Bauernbetriebe eingestellt. Vor allem kleine und konventionell bewirtschaftete Höfe sind vom 'Bauernsterben' in der Schweiz betroffen. Doch es gibt viele Bauern und Bäuerinnen, die sich gegen die Misere stemmen. Neben biologischer Produktion haben einige Bauern eine zusätzliche Nische gefunden. Anstatt auf traditionelle Kuhhaltung setzen diese Pioniere auf exotische Tiere wie Bisons, Lamas, Alpakas, Wasserbüffel, Schottische Hochlandrinder oder gar Rentiere. Die auffallenden Herden finden sich verstreut über den Kanton Bern, von Les Prés d'Orvin im Berner Jura über Uetendorf bei Thun und Aeschi ob Spiez bis hin nach Schangnau im Emmental. Wie bei den meisten Pionierunternehmungen waren die Anfänge hart, beschwerlich und mit Rückschlägen verbunden. Dessen ungeachtet haben die Bauern sich in ihren Nischen etabliert. Doch ausruhen können und wollen sie sich nicht. Die Filmemacher Markus Baumann und Hugo Sigrist zeigen vier Pionier-Bauernbetriebe im Kanton Bern, die schon im letzten Jahrhundert auf exotische Grossviehhaltung umgestellt haben. Vorgestellt werden innovative Bauern, die die Pfade ihrer Väter verlassen und einen neuen Weg eingeschlagen haben. 20:10Let's Play Ep. 3 22:25True Life Metalhead Fabian 'Umi' Umiker lebt Metal. Das sieht man nicht nur seinem Äusseren an. Umi spielt selbst in einer Metalband – und als Booker und Stagehand bei Konzerten organisiert er regelmässig für Tausende von Metalheads unvergessliche Abende. 22:45Miami Vice 00:50Keine 3 Minuten Doch das Glück auf dem Land ist nur von kurzer Dauer. Regie führte der Franzose Xavier Beauvois, der 2011 durch das Drama 'Des hommes et des dieux' bekannt wurde. 00:55Steiner & Tingler Ep. 22 Themen: 'Ich bin klein, dick und impertinent.' – ein Ratespiel 'Hahaha! Dieses Gesicht!' Philipp Tingler für einmal ratlos – und Nicola Steiner gefällt es. 'Steiner & Tingler' spielen 'Wer bin ich?' mit Romanfiguren. Das Ratespiel hat es in sich. So einfach ist es dann doch nicht, obwohl die Figuren allesamt berühmt sind. 21:45Brokenwood – Mord in Neuseeland 23:30Die Carolin Kebekus Show Trotz Corona kehrt Carolin Kebekus mit einer neuen Personality-Show, produziert von der bildundtonfabrik, auf den Bildschirm zurück. Deutschlands Comedy-Queen zeigt wieder Haltung und präsentiert ihren ganz eigenen Blick auf die Welt – persönlicher, bissiger und aktueller denn je. Und natürlich geben sich in der Show auch prominente Gäste die gut desinfizierte Klinke in die Hand. Carolin Kebekus: 'Das wird die beste Show ever – und zwar mit Abstand!' 'Die Carolin Kebekus Show' wird wöchentlich auf dem Comedy- und Satire-Sendeplatz am Donnerstagabend im Ersten zu sehen sein, die erste Ausgabe am 21. Mai startet um 23:30 Uhr. Dieses Jahr sind insgesamt acht Ausgaben und ein Best-of geplant. Gäste: Motsi Mabuse, Clueso Beim Auftakt der neuen WDR Personality-Show geht es vor stylischer Kulisse um Hausfrauenträume, Hausmusik und Homeoffice. 'Die Carolin Kebekus Show' startet mitten in der Corona-Pandemie. Ohne Publikum, dafür aber mit vielen neuen Themen, die Carolin Kebekus zu Hochform auflaufen lassen. In der ersten Folge geht es unter anderem um einen Anti-Feminismus-Trend aus den USA und Grossbritannien: Mit geblümten Schürzen und akkurat sitzenden Frisuren zelebrieren Frauen die klassische Rollenverteilung der 50er Jahre. Eine Steilvorlage für Carolin Kebekus, die sich des Themas dankbar annimmt und demonstriert, wie sie sich diese Welt aus Petticoats und Selbstgebackenem vorstellt. Zu Gast in der Sendung am Donnerstagabend sind Motsi Mabuse und Clueso. Ausserdem präsentieren die 'Carolin Kebekus Allstars' einen Song über ihre neuen Hobbys in der Corona-Krise. 00:15Kroymann Die Entgiftung | Gäste: Cordula Stratmann, Ann-Kathrin Kramer, Kai Wiesinger, Max Bretschneider, Walter Kreye, Denis Moschitto, Thomas Heinze, Michael Wittenborn In angespannten Zeiten kommt ein wenig Ablenkung gerade recht. Für den Zuschauer bedeutet das: ein 'Kroymann'-Spezial. Für die Schauspielerin, Satirikerin und Sängerin Maren Kroymann bedeutet das: Detox im mondänen Kurhotel, zusammen mit ihrer Agentin. Viel Zeit hat Maren dafür nicht, das wird gleich zu Beginn klar. Statt 14 Tagen gibt es nur zwei Tage. Der Terminplan ist also eng getaktet. Aber ihre Agentin Elisabeth wiegelt ab: 'Die bieten hier einen ,Express-Detox' an: ,128 Beauty- und Wohlfühl-Behandlungen in 48 Stunden – Wir entspannen Sie so hart wie noch nie!'' Harte Entspannung, gepaart mit spitz-pointierten Dialogen, mit der brillanten Annette Frier, die als Marens Agentin zusammen mit ihr eine unwiderstehliche Einheit bildet. Detox heisst aber nicht nur entgiften von alten Dingen, sondern auch nur Gutes in sich aufzunehmen. Also schwelgt Maren dabei in Erinnerungen an Erfolge wie den Macrons oder sie macht einen Abstecher auf den Todesstern. Sie trifft im Kurhotel unverhofft auf Kolleginnen und Kollegen wie Cordula Stratmann, Ann-Kathrin Kramer und Kai Wiesinger. Ausserdem in der Sendung: Max Bretschneider, Walter Kreye, Denis Moschitto, Thomas Heinze, Michael Wittenborn u. v. a. 20:15Astrid Astrid Unga Astrid S/DK Astrid Ericcson wächst auf dem Land in einfachen, streng religiösen Verhältnissen auf. Mit 18 Jahren wird Astrid ungewollt schwanger und muss ihr Zuhause verlassen. Astrid bringt einen Sohn zur Welt, den sie zunächst kaum sehen kann. – Das berührende Drama beruht auf Tatsachen und erzählt von den jungen Jahren der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Stockholm. Eine alte Dame sitzt an ihrem Schreibtisch, der mit Briefen überhäuft ist. Briefen von Kindern, die sich bei ihr für die tollen Geschichten bedanken, die sie erzählt. Die alte Dame hat Geburtstag und ist eine der berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt: Astrid Lindgren. Einige Jahrzehnte zuvor, in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts: Astrid Lindgren wurde als Astrid Ericcson (Alba August) geboren und wächst auf dem Land, in der südschwedischen Provinz Småland, auf. Ihre Eltern sind Bauern, betreiben Landwirtschaft auf einem von der Kirche gepachteten Stück Land. Die Gemeinde ist streng religiös, regelmässiger Kirchgang gehört zum Alltag. Doch bereits beim Gottesdienst lässt Astrid die Fantasie schweifen. Bei Sodom und Gomorrha denkt sie unter anderem an Limonade. Astrid hat mehrere Geschwister. Die Eltern, Samuel (Magnus Krepper) und Hanna (Marie Bonnevie), lieben ihre vier Kinder, Erziehungsfragen werden aber von der strenggläubigen Mutter dominiert. Doch Samuel erlaubt seiner Tochter Astrid ein Praktikum bei der lokalen Zeitung. Chefredakteur Reinhold Blomberg (Henrik Rafaelsen), Vater von mehreren Kindern, dessen Ehe vor der Scheidung steht, verliebt sich schnell in die begabte, bezaubernde Praktikantin. Ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen bleibt. Astrid wird schwanger. Blomberg bietet Astrid an, sie nach seiner Scheidung zu heiraten, doch zunächst muss die junge Frau auf Geheiss ihrer Mutter den Heimatort verlassen, um ihr Kind anonym in Kopenhagen zur Welt zu bringen. Dort erfährt Astrid Unterstützung von Marie (Trine Dyrholm), die sich liebevoll um uneheliche Kinder kümmert, während deren Mütter – so auch Astrid – versuchen, Geld zu verdienen, um ihren Unterhalt und den des Kindes finanzieren zu können. Astrid hat eine Stelle als Schreibkraft beim schwedischen Automobilverband erhalten. Ihr Vorgesetzter heisst Sture Lindgren (Björn Gustafsson). Als Lasse (Marius Damslev) drei Jahre alt ist, wird Marie schwer krank. Astrid muss ihr Kind, das ihr entfremdet ist und Marie für seine Mutter hält, zu sich nehmen. Als der Junge schwer an Keuchhusten erkrankt, schickt Sture der jungen Mutter auf eigene Rechnung einen Arzt. Lasse wird wieder gesund. Nach drei Jahren, in denen sie alle Besuche in Småland allein machte, nimmt Astrid ihr Kind mit nach Hause. Die Eltern sollen ihren Enkel endlich kennenlernen. Stolz trägt Mutter Hanna den kleinen Lasse selbst auf dem Arm in die Kirche. Die ganze Gemeinde ist versammelt. Auch Blomberg ist da. Er hat sich, nachdem Astrid seinen Antrag abgelehnt hatte, mit einer neuen Frau getröstet. Astrid ist glücklich, mit Lasse im Kreise ihrer Familie angekommen zu sein. Astrid Lindgren, geborene Astrid Anna Emilia Ericcson, starb am 28. Januar 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm. Mit einer Gesamtauflage von circa 165 Millionen Büchern gehört sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Geschichten – und deren kongeniale Verfilmungen – überaus populär. Astrid Lindgrens Sohn Lasse lebte von 1926 bis 1986. Er wurde Teil der Familie, die Astrid mit Sture Lindgren gründete: Am 21. Mai 1934 wurde die gemeinsame Tochter Karin geboren. 1978 erhielt Astrid Lindgren – als eine von vielen internationalen Auszeichnungen – den 'Friedenspreis des Deutschen Buchhandels'. Der bei der Berlinale 2018 uraufgeführte Spielfilm 'Astrid', den das ZDF als Free-TV-Premiere ausstrahlt, wurde mit dem Prädikat 'besonders wertvoll' ausgezeichnet und war auch in deutschen Kinos ein Erfolg. Sehr überzeugend verkörpert Alba August unter der Regie von Pernille Fischer Christensen die junge Astrid: 'Und obwohl der Film nur in einer dramaturgischen Klammer Lindgren als berühmte Autorin zeigt, die von allen Kindern auf der Welt für ihre Geschichten geliebt wird, zeigt sich doch im Film auch immer wieder die grosse Fantasie und die unbändige Lust am Leben, die sich später in all ihren Geschichten wiederfindet.' (Aus dem Protokoll der FBW) Der 21. Mai 2020 gilt als Geburtstag von 'Pippi Langstrumpf'. Es ist der Geburtstag von Astrid Lindgrens Tochter Karin. Denn als Karin in ihrer Kindheit krank im Bett lag, bat sie ihre Mutter, ihr Geschichten von 'Pippi Langstrumpf' zu erzählen. 1945 erschien das erste 'Pippi'-Buch in Schweden, die Veröffentlichung in Deutschland erfolgte 1949. Neben dem Spielfilm, der um 20.15 Uhr erstausgestrahlt wird, zeigt das ZDF morgens ab 8.55 Uhr noch zwei der berühmten Verfilmungen von Pippi Langstrumpfs Abenteuern: 'Pippi Langstrumpf' und 'Pippi geht von Bord'. Free-TV-Premiere Alba August, Maria Bonnevie, Trine Dyrholm, Magnus Krepper, Henrik Rafaelsen, Björn Gustafsson, Willy Ramnek 22:10heute-journal 22:25Markus Lanz Gäste: Stephan Weil (Politiker), Prof. Melanie Brinkmann (Virologin), Frank Thelen (Unternehmer), Olaf Sundermeyer (Journalist), Ciro Krauthausen (Journalist) Stephan Weil, Politiker Der Ministerpräsident Niedersachsens und SPD-Politiker bilanziert den bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie. Und er erläutert die Faktoren, nach denen er seinen weiteren Kurs bestimmt. Prof. Melanie Brinkmann, Virologin Sie spricht über die COVID-19-Übertragung durch Aerosole. Und sie äussert sich zu den Risiken der Lockerungsmassnahmen und zur Wahrscheinlichkeit einer zweiten Infektionswelle. Frank Thelen, Unternehmer '10xDNA – Das Mindset der Zukunft' heisst sein neues Buch. Darin analysiert er die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und zeigt auf, worin die Chancen in der Corona-Krise liegen. Olaf Sundermeyer, Journalist Auf sogenannten 'Hygiene-Demonstrationen' versammeln sich regelmässig Leugner der Gefahren durch das Coronavirus. Der Rechtsextremismus-Forscher erklärt, wer hinter dieser Bewegung steht. Ciro Krauthausen, Journalist Der Chefredakteur der 'Mallorca Zeitung' berichtet von den weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf der Urlauberinsel. 23:55heute Xpress 00:00Astrid Astrid Ericcson wächst auf dem Land in einfachen, streng religiösen Verhältnissen auf. Mit 18 Jahren wird Astrid ungewollt schwanger und muss ihr Zuhause verlassen. Astrid bringt einen Sohn zur Welt, den sie zunächst kaum sehen kann. – Das berührende Drama beruht auf Tatsachen und erzählt von den jungen Jahren der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Stockholm. Eine alte Dame sitzt an ihrem Schreibtisch, der mit Briefen überhäuft ist. Briefen von Kindern, die sich bei ihr für die tollen Geschichten bedanken, die sie erzählt. Die alte Dame hat Geburtstag und ist eine der berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt: Astrid Lindgren. Einige Jahrzehnte zuvor, in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts: Astrid Lindgren wurde als Astrid Ericcson (Alba August) geboren und wächst auf dem Land, in der südschwedischen Provinz Småland, auf. Ihre Eltern sind Bauern, betreiben Landwirtschaft auf einem von der Kirche gepachteten Stück Land. Die Gemeinde ist streng religiös, regelmässiger Kirchgang gehört zum Alltag. Doch bereits beim Gottesdienst lässt Astrid die Fantasie schweifen. Bei Sodom und Gomorrha denkt sie unter anderem an Limonade. Astrid hat mehrere Geschwister. Die Eltern, Samuel (Magnus Krepper) und Hanna (Marie Bonnevie), lieben ihre vier Kinder, Erziehungsfragen werden aber von der strenggläubigen Mutter dominiert. Doch Samuel erlaubt seiner Tochter Astrid ein Praktikum bei der lokalen Zeitung. Chefredakteur Reinhold Blomberg (Henrik Rafaelsen), Vater von mehreren Kindern, dessen Ehe vor der Scheidung steht, verliebt sich schnell in die begabte, bezaubernde Praktikantin. Ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen bleibt. Astrid wird schwanger. Blomberg bietet Astrid an, sie nach seiner Scheidung zu heiraten, doch zunächst muss die junge Frau auf Geheiss ihrer Mutter den Heimatort verlassen, um ihr Kind anonym in Kopenhagen zur Welt zu bringen. Dort erfährt Astrid Unterstützung von Marie (Trine Dyrholm), die sich liebevoll um uneheliche Kinder kümmert, während deren Mütter – so auch Astrid – versuchen, Geld zu verdienen, um ihren Unterhalt und den des Kindes finanzieren zu können. Astrid hat eine Stelle als Schreibkraft beim schwedischen Automobilverband erhalten. Ihr Vorgesetzter heisst Sture Lindgren (Björn Gustafsson). Als Lasse (Marius Damslev) drei Jahre alt ist, wird Marie schwer krank. Astrid muss ihr Kind, das ihr entfremdet ist und Marie für seine Mutter hält, zu sich nehmen. Als der Junge schwer an Keuchhusten erkrankt, schickt Sture der jungen Mutter auf eigene Rechnung einen Arzt. Lasse wird wieder gesund. Nach drei Jahren, in denen sie alle Besuche in Småland allein machte, nimmt Astrid ihr Kind mit nach Hause. Die Eltern sollen ihren Enkel endlich kennenlernen. Stolz trägt Mutter Hanna den kleinen Lasse selbst auf dem Arm in die Kirche. Die ganze Gemeinde ist versammelt. Auch Blomberg ist da. Er hat sich, nachdem Astrid seinen Antrag abgelehnt hatte, mit einer neuen Frau getröstet. Astrid ist glücklich, mit Lasse im Kreise ihrer Familie angekommen zu sein. Astrid Lindgren, geborene Astrid Anna Emilia Ericcson, starb am 28. Januar 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm. Mit einer Gesamtauflage von circa 165 Millionen Büchern gehört sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Geschichten – und deren kongeniale Verfilmungen – überaus populär. Astrid Lindgrens Sohn Lasse lebte von 1926 bis 1986. Er wurde Teil der Familie, die Astrid mit Sture Lindgren gründete: Am 21. Mai 1934 wurde die gemeinsame Tochter Karin geboren. 1978 erhielt Astrid Lindgren – als eine von vielen internationalen Auszeichnungen – den 'Friedenspreis des Deutschen Buchhandels'. 21:552 Guns 23:35Blood Father Packender Actionthriller mit Genre-Profi Mel Gibson. Als Ex-Häftling auf Bewährung ist er bald ein freier Mann. Als Vater ist ihm jedoch jedes Mittel recht, seine Tochter (Erin Moriarty) vor skrupellosen Gangstern zu schützen. Spannend bis zur letzten Minute! John Link ist vor einem Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden und hat seine Alkoholkrankheit endlich im Griff. In einem Trailerpark in New Mexico hält er sich als Tätowierer über Wasser. Da wendet sich seine verschollene, 17-jährige Tochter Lydia Hilfe suchend an ihn. Durch ihren Freund Jonah ist sie in gefährliche, kriminelle Kreise geraten und wird jetzt von mexikanischen Killern verfolgt. Allen Bewährungsauflagen zum Trotz versucht Link alles, um das Leben seiner Tochter zu retten. Mel Gibson, Erin Moriarty, Diego Luna, Michael Parks, William H. Macy, Miguel Sandoval, Dale Dickey 22.00 (VPS ) FREI 22:05Dennstein & Schwarz Dennstein & Schwarz Recht oder Gerechtigkeit Aufregung im Ausseerland! Ein erbitterter Erbschaftsstreit lässt 'Vorstadtweib' Martina Ebm und 'Soko Donau'-Gerichtsmedizinerin Maria Happel gegeneinander antreten und fordert die zwei Juristinnen zu Höchstleistungen heraus. Bald schon steht jedoch mehr als der eigene Ruf auf dem Spiel. Turbulente, bis in die Nebenrollen topbesetzte Anwaltskomödie nach einem Drehbuch von Konstanze Breitebner. Als Graf Florentin Dennstein stirbt, platzt bei der Testamentsverlesung eine Bombe: Mitbegünstigter ist Biobauer Fritz Lanner, ein unehelicher Sohn des Adeligen. Entsetzt beschliessen die Dennsteins den Gang vor Gericht. Juristin Paula Dennstein soll das Testament im Namen der Familie anfechten. Derweil ruft Fritz seine Jugendliebe, die mit allen Wassern gewaschene Junganwältin Therese Schwarz, zu Hilfe. Im Prozess schenken sich die beiden schlagfertigen Damen nichts, bis eine überraschende Entdeckung sie zu unkonventionellen Massnahmen zwingt. (Hörfilm in Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch in DD 5.1 / deutsch mit Bildbeschreibung) 23:35Schon wieder Henriette Gewohnt willensstark zieht Christiane Hörbiger alle Register, als in der beschaulichen Donaumetropole Krems ein Mord geschieht. Unterstützt vom bewährten Filmpartner Erwin Steinhauer und Neffe Manuel Witting liefert die Hobby-Kriminologin ein Glanzstück messerscharfer Kombinatorik ab. Wunderbar launige Krimikomödie mit der Grande Dame des heimischen Fernsehfilms. Wien war lange Zeit der Lebensmittelpunkt von Restauratorin Henriette, doch die Liebe zum Musiker Ferdinand Sternheim ändert alles. Kurzerhand kündigt Henriette ihre Innenstadtwohnung und zieht zu Ferdinand ins idyllische Krems. Dort weckt ein mysteriöser Todesfall ihre kriminalistische Neugier: In einer Galerie findet Henriette den Superstar der einheimischen Kunstszene tot auf. War es ein Unfall oder Mord? Gemeinsam mit ihrem jungen Assistenten Jonas begibt sich Henriette auf Spurensuche. (In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung) 21:15Der Lehrer Ep. 5 Hendrik Duryn, Jessica Ginkel, Ulrich Gebauer, Gabriel Merz, Antje Lewald, Andrea L'Arronge, Nadine Wrietz Gastrollen: Sinje Irslinger ('Tatort') als Nikki Christoph Grunert '(Tatort') als Reinhards Kai Ivo Baulitz ('Tatort', 'SOKO') als Olaf Blonsk Urs Fabian Winiger ('Tatort', 'SOKO') als Achim Blonsk Silvina Buchbauer ('Homeland', 'Ku'damm 56') als Nadja Sobolew 22:05Doctor's Diary – Männer sind die beste Medizin Ep. 4 Dr. Kaan ist doch süss! Dr. Gretchen Haase findet heraus, dass Dr. Kaan zwar ein bisschen merkwürdig, dafür aber ein Held des Ghettos ist: Er behandelt Ausländer ohne Krankenversicherung. In der Plattenbausiedlung trifft sie auf Jenny, eine freche Göre, die ihr im Krankenhaus die Handtasche gestohlen hat. Doch das Mädchen kommt nicht nur aus schwierigen Verhältnissen, sondern verbirgt auch ein tödliches Geheimnis in ihrem Kopf. Gretchen und Neurochirurgin Dr. Hassmann müssen in den OP. Schwester Gabi fasst den teuflischen Plan, Dr. Meier eine Vaterschaft anzuhängen – ohne, dass er es merkt. Bärbel will im Fitnessstudio trainieren, um für Franz attraktiver zu werden. Dort trifft sie in der Begleitung von Gretchen auf Elke Fisher, die Affäre ihres Gatten. Gretchen nimmt sich Frau Fisher zur Brust – und sorgt für eine mittlere Katastrophe. Diana Amft, Florian David Fitz, Kai Schumann, Peter Prager, Ursela Monn, Fabian Oscar Wien, Julia Koschitz Bora Dagtekin, Vivien Hoppe 23:00Pocher – gefährlich ehrlich! Ep. 2 Pocher – gefährlich ehrlich! Gäste: Amira Pocher 00:00Der Lehrer Ep. 4 Gegensätze ziehen sich an. Seit kurzem schweben die taffe Aktivistin Anne und der Schul-Star Marc gemeinsam auf Wolke sieben. Dass Marc wohl deshalb beim Basketball kaum noch den Korb trifft, findet Vollmer halb so wild. Zumindest bis er erfährt, dass Marc absichtlich verliert, um sich von der Gegenmannschaft seine Pokerschulden bezahlen zu lassen. Durch wohlwollende Konfrontation kann Vollmer Marc dazu bringen, sich sein Spiel-Problem einzugestehen und es Anne zu beichten. Anne möchte unbedingt für Marc da sein, doch Stefan ahnt, dass der jungen Liebe einiges bevor steht. Stefan will nicht wahrhaben, dass er Karin vermisst. Karin wiederum geht es derweil an der neuen Schule richtig gut und sie unternimmt viel mit den neuen Kollegen. Dass Barbara und Karl darauf nun auch noch eifersüchtig sind, geht Stefan schnell auf die Nerven. Er möchte ihnen zeigen, dass Karin sich in Wahrheit zu Tode langweilt und fährt kurzentschlossen nach Lemgo... Hendrik Duryn, Jessica Ginkel, Ulrich Gebauer, Gabriel Merz, Nadine Wrietz, Rainer Piwek, Henriette Nagel Gastrollen: Nick Romeo Reimann ('Die wilden Kerle', 'Vorstadtkrokodile', 'Türkisch für Anfänger') als Marc Henriette Nagel ('Freche Mädchen') als Anne Patrick von Blume ('Tatort') als Rückriem 00:55Der Lehrer Ep. 5 22:15Höllische ... Ep. 7 Für das deutsche Pärchen Stefan und Heike wurde ausgerechnet die Traumreise zum höllischen Albtraum und endete mit einem Mord an der Südsee. Die einen werden weit weg von Zuhause zum Opfer – die anderen erwischt es am eigenen Wohnort. Die junge Soldatin Ina hat sich darauf eingestellt für die Bundeswehr ihr Leben zu riskieren. Aber nichts hat sie auf den Horror vorbereitet, der plötzlich über sie hereinbrach. Auch ein Held, der Zivilcourage bewiesen hat, kommt zu Wort und ein Vater, der seine Söhne an den IS verlor. Ein bekannter Modezar wird im eigenen Laden überfallen, ein Kriminalbeamter aus der Mordkommission lässt sein Berufsleben Revue passieren und ein Hochstapler erzählt, warum er im Geld schwimmt. Das sind nur einige von den Geschichten, die es bei 'Höllische Verbrechen' zu sehen gibt. Die RTL II-Dokumentation 'Höllische Verbrechen' zeigt verschiedenste Verbrechensdelikte, in der Opfer von ihrem höllischen Erlebnis erzählen. Aber auch Täter und Menschen, die von Berufswegen mit Verbrechen zu tun haben kommen zu Wort und berichten aus ihrer Sicht des Geschehens. James Bond und sein Partner Alec – Agent 006 – zerstören zur Zeit des Kalten Krieges eine russische Chemiewaffenfabrik, wobei Alec getötet wird. Neun Jahre später in Monaco verfolgt James Bond die schöne Agentin Xenia Onatopp, welche ihn zu der russischen Terrororganisation Janus führt. Diese arbeiten an einem geheimen Waffensystem GoldenEye, welches eine Atombombe im All zündet. Agent 007 muss die Welt vor einer nuklearen Katastrophe bewahren. 22:40James Bond 007 – Octopussy 00:55Medical Detectives – Geheimnisse der Gerichtsmedizin Ep. 45 20:15Happy Family Happy Family Monster Family Die Wünschmanns sind nicht gerade glücklich: Der Buchladen von Mama Emma läuft nicht rund, Papa Frank sieht vor lauter Akten kein Licht mehr am Horizont, der intelligente Sohnemann Max wird in der Schule gemobbt und Töchterchen Fee steckt mitten in der Pubertät. Eine Monster-Kostüm-Party könnte für ein wenig Abwechslung sorgen, bis sich Dracula, der Fürst der Finsternis, einmischt und eine alte Hexe damit beauftragt, die gesamte Familie in echte Monster zu verwandeln ... 22:05Percy Jackson – Diebe im Olymp Gäste: Heidi Klum Finale! Nach einer aufregenden Reise durch die Modewelt, stellen sich die Topmodel-Anwärterinnen ihrer letzten Herausforderung der 15. Staffel von 'Germany's next Topmodel – by Heidi Klum'. Wer wird Heidi Klum und ihre Gastjuroren überzeugen und bekommt einen Vertrag bei der Modelagentur ONEeins fab? Welches Model wird #GNTM 2020 gewinnen und das Cover der deutschen Harper's Bazaar zieren? 23:30red. Themen: Live direkt nach dem grossen GNTM-Finale 'red.' live direkt nach dem grossen GNTM-Finale: Mit der frischgebackenen Siegerin, jeder Menge Überraschungs-Stars und allen Emotionen des Abends! 22:30Full Metal Jacket Nach einer brutalen Ausbildung wird der junge Marineinfanterist Joker als Kriegsberichterstatter nach Vietnam geschickt. Hier lernen Joker und sein Fotograf Rafterman den Zynismus kennen, mit dem aus blutigen Gemetzeln Medienereignisse gemacht werden. Aber als die jungen Männer bei verlustreichen Strassenkämpfen in Hue erstmals dem Feind Auge in Auge gegenüberstehen, merken sie, dass keine Ausbildung sie auf die Wirklichkeit hätte vorbereiten können ... Matthew Modine, Vincent D'Onofrio, R. Lee Ermey, Arliss Howard, Adam Baldwin, Kevyn Major Howard, Ed O'Ross 'Full Metal Jacket' gilt zu Recht als der beste Anti-Kriegs-Film aller Zeiten. Regisseur Stanley Kubrick wollte kein Kriegsabenteuer, sondern eine Geschichte über die Grausamkeiten des Krieges drehen. 'Ein schockierender, aufwühlender Film' ('People'). 'Ein schockierender, aufwühlender, unvergesslicher Film. Eine fast ununterbrochene Abfolge von faszinierenden Bildern. Eine tadellose Besetzung.' (People) 'Hart, kompromisslos und zynisch, aber leider wahr!' (TV Spielfilm) 21:30Notruf Ep. 19 Bei der Polizei muss es in dieser Folge schnell gehen. Eine Person ruft im Rhein um Hilfe, heisst es in der eingetroffenen Meldung. Es startet ein Wettlauf gegen die Zeit, es geht um Leben und Tod. Jede Sekunde kann die Situation verschlimmern. Die Berufsfeuerwehr Basel probt für den Ernstfall. Das Szenario: Ein Arbeiter ist in einen Liftschacht gestürzt. Wie gehen die geübten Feuerwehrmänner vor? Kurz vor Feierabend wird die Sanität Basel zu einer betrunkenen Frau gerufen. Trotz der angeblich wenig getrunkenen Menge Alkohol ist das Bewusstsein der Patientin stark getrübt. Sind möglicherweise K.O.-Tropfen im Spiel? NOTRUF – RETTER IM EINSATZ zeigt die Frauen und Männer hinter der Uniform, deren Entscheidungen Leben retten können und erklärt, wie sie die Herausforderungen ihres Alltags meistern. 22:45Notruf Ep. 9 Sie sind die Helden des Alltags – Polizisten, Rettungssanitäterinnen und -Sanitäter sowie Berufsfeuerwehrleute stehen jeden Tag für die Bevölkerung im Einsatz. Wie gehen die Einsatzteams mit brenzligen Situationen, Schicksalsschlägen und beruflichem Druck um? Zeit für Sentimentalitäten bleibt kaum. Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis hingegen sind unabdingbar für diese Arbeit. Kein Tag gleicht dem anderem, bei jedem Einsatz gilt höchste Konzentration. Zwei Polizisten der Kantonspolizei Zürich starten motiviert in ihre Schicht. Auf dem Tagesplan steht die Patrouille auf dem Rhein. Zur gleichen Zeit sind zwei Rettungssanitäterinnen von Schutz & Rettung Zürich mit Sondersignal unterwegs zu einem Unfallort. Auf einer Baustelle ist eine Betonplatte auf einen Bauarbeiter gefallen und hat diesen verletzt. Am Flughafen Zürich führt die Kantonspolizei Zürich eine Routine-Verkehrskontrolle durch. Die Polizistinnen und Polizisten verlassen sich dabei auf ihre Erfahrung und Intuition. Kurz vor Feierabend werden sie von ihren Kollegen wegen einem aggressiven Ladendieb im Flughafen zur Verstärkung aufgeboten. Die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich rückt zu einem automatischen Brandmeldealarm im Universitätsspital Zürich aus. Die Feuerwehrleute müssen so schnell wie möglich die Ursache für den Alarm finden. NOTRUF – RETTER IM EINSATZ zeigt die Frauen und Männer hinter der Uniform, deren Entscheidungen Leben retten können und erklärt, wie sie die Herausforderungen ihres Alltags meistern. 00:05Dark Places – Gefährliche Erinnerung Ep. 16 Freigegeben ab Mit Charlize Theron, Nicholas Hoult, Chloe Crace Moretz, Christina Hendricks, Corey Stoll, Sterling Jerins Libby Day wurde als Kind Zeugin eines unvorstellbaren Verbrechens. Vor 25 Jahren musste sie die brutale Hinrichtung ihrer Familie miterleben und mitansehen, wie ihre Mutter und ihre Schwester ermordet wurden. Libby vermutete hinter dem Verbrechen die Tat einer satanischen Sekte. Vor Gericht beschuldigte sie auch ihren Bruder Ben an der Tat beteiligt gewesen zu sein, woraufhin dieser zu einer langjährigen Haftstrafe 'verurteilt wird. Doch auch nach einem viertel Jahrhundert lassen ihr die Schrecken dieser Nacht keine Ruhe. Sie schliesst sich dem 'The Kill Club' an, einer geheimen Gruppe Hobby-Ermittlern, um Licht in das dunkle Verbrechen zu bringen. Die Amateur-Kriminologen um Lyle halten Libbys Bruder für unschuldig. Libby stellt sich ihren schmerzhaften Erinnerungen, um die Wahrheit ein für alle Mal die vergangenen Ereignisse herauszufinden...
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
HW SPEED RACERS Fahrzeuge Die Cast sortiert, ab Jahre, 1 64 3 dstuph2610-Spielzeug - www.moderngolddigital.com HW SPEED RACERS Fahrzeuge Die Cast sortiert, ab Jahre, 1 64 3 dstuph2610-Spielzeug JJZHY 可爱动物儿童矮凳 储物个性凳子创意三角龙耐磨耐脏儿童凳子 Stationen der Nachhaltigkeit JJZHY 实木手工雕刻大号动物奶牛换鞋凳软凳成人儿童换鞋凳木质动物凳仿古,Kuh, Freunde, Förderer und Aktive Nachhaltigkeit praktisch erfahrbar machen – das ist möglich auf den Wegen zur Nachhaltigkeit, die in Dortmund zu finden sind. Jkjjerfhf, Kinderrucksack A01 33 X 12 X 45cmDie Komplexität der globalen Nachhaltigkeitsziele wird hier ganz praktisch und erlebbar gezeigt. Klimaschutz – Umweltgerechtigkeit – Integration – Biodiversität – fairer Konsum – dieses sind die Nachhaltigkeitsthemen,Jkjjerfhf, Kinderrucksack, Schwarz(Schwarz - 58LGU5061DLWX0415N2 die aus den globalen Zielen (SDG) ganz anschaulich in Dortmund erlebbar sind. Die Wegstationen zur Nachhaltigkeit können allein, als Gruppe, in Teams, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV miteinander verbunden werden. Machen Sie sich auf – erleben Sie, wie phantasievoll Ideen zur Nachhaltigkeit umgesetzt werden können und wie bereichernd diese für das eigene Leben sein können.JKYQ Baby-Klettermatte Kinder Spiel Teppiche rechteckigen Teppich Fuchs Eichh chen Cartoon Heimkissen geeignet für Schlafzimmer Wohnzimmer JL-902 SchwarzHerz Schleife Damen Winter Mantel Jacke mit Cape Victorian Klassisch Gothic Lolita Kostüm CosplayZiel des Projektes ist es, gemeinsam Erlebniswege zu Nachhaltigkeitsthemen zu gestalten, Initiativen zu vernetzen, neue Ideen zu entwickeln. Während des JACK RUSSELL SMAL Made in U.K Artistic Style Dog Clutch Lapel Pin Collection 22ct Gold Plated by DOG ARTS JP werden im Zentrum „Stadt und Umwelt“ die Ideen zur Nachhaltigkeit präsentiert und dann gemeinsam mit der Wissenschaft und Politik diskutiert, was passieren muss, damit Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestaltet werden. 2020 wird ein Nachhaltigkeitskongress dazu einladen, gute und bewährte Ideen zu multiplizieren und einladen, Wege zur Nachhaltigkeit auch an anderen Orten zu gestalten.JLA (Wonder Woman 181) Cover To Cover Wonder Woman Statue by DC Comics JLA Spielzeug, Dekorationen, Holzpuzzles mit Zahnr rn 3D Toy Adult Model Kit zum Bauen von Kindern oder Erwachsene (Passwort-Box) 400x 165 X220mm Zahlreiche Wege sind im Dortmunder Stadtgebiet entstanden. JL-Q Kinderhelm-Balance Auto-Helm Gleit Schritt Mit Voller Helm-Schutzausrüstung Einteiliges Kinderhelm (Geeignet Für Kopfumfang 50-58Cm),A DEntlang unserer Wege lässt sich an Stationen nachhaltige Transformation im städtischen Alltag erleben.Im Vorfeld des Kirchentages, stellen wir Info- und Kartenmaterial zu den Lauf-Wegen zur VerfügungJMSDF 203th Air Training Group Shimofusa Base (Plastic model) Micro Ace(Arii) 1 144 HG P3C No.3 (japan import). Die Navigation und Information erfolgt aber auch digital. Die Stationen werden mit Infotafeln und QR-Codes versehen. Eine individuelle Begehung ohne Führung ist jederzeit möglich.Wir haben lokale Akteure, Initiativen, Projekte und Vereine, die sich für Nachhaltigkeit engagieren, gewonnen, Wege zur Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen. Sie sind die Stationen auf unseren Wegen und bilden mit anderen lokalen Helden der Nachhaltigkeit eine Wegegemeinschaft.Joal 165 Model Construction Vehicle Volvo L-70C with Crane 1 50 Scale by Joal John 75131 - My Starlight Stage Die Eisk gin mit drehendem Disco Licht & LED-Lichterkette John Crane BlaumenpresseJohn Hinde DM Isabellaraptor Piggy Bank by John Hinde Curteich, Inc.
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q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
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q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
ISBN: 978-3-492-95825-7 Wer nach Norwegen reist, will nichts weniger als action and nightlife. Der Urlauber sucht Ruhe, ein Eckchen heile Welt und vor allem unberührte Natur. Kaum einer kommt wegen der Küche, der Museen oder der Festivals, nur wenige kommen wegen der Norweger. »Ich war zehn Tage in Norwegen wandern und habe die ganze Zeit keine Menschenseele getroffen !« schildert in aller Regel einen gelungenen Urlaub, während es schwer vorstellbar ist, dass der Satz »Ich war zehn Tage in der Toskana wandern und habe keine Menschenseele getroffen!« etwas anderes [...] Wer nach Norwegen reist, will nichts weniger als action and nightlife. Der Urlauber sucht Ruhe, ein Eckchen heile Welt und vor allem unberührte Natur. Kaum einer kommt wegen der Küche, der Museen oder der Festivals, nur wenige kommen wegen der Norweger. »Ich war zehn Tage in Norwegen wandern und habe die ganze Zeit keine Menschenseele getroffen !« schildert in aller Regel einen gelungenen Urlaub, während es schwer vorstellbar ist, dass der Satz »Ich war zehn Tage in der Toskana wandern und habe keine Menschenseele getroffen!« etwas anderes einleiten kann als die Beschreibung einer ziemlichen Enttäuschung. Das Ideal des unberührten, menschenleeren Freilichtmuseums geht so weit, dass das Eindringen » echter« Norweger, Einheimischer also, die weder Fremdenführer noch Hüttenvermieter sind, als unangenehm, ja bedrohlich empfunden wird. Sie führen sich auf, als gehöre ihnen das alles, und machen das wahre Norwegen kaputt, das man selbst in Erbpacht genommen hat. Im Reiseteil einer deutschen Kleinstadtzeitung kam ein zornbebender Journalist zu Wort, der Norwegen aus tiefstem und reinstem Herzen liebt und es nicht fassen kann, mit welcher Niedertracht sein Refugium von Leuten zerstört wird, die dort wirklich nichts verloren haben: »Alles hatte den Charme von gestern, vorgestern, dem vorigen Jahrhundert. Eine Ansammlung von verwitterten Blockhütten, ein einziges Berggasthaus hat überlebt, wo drei Hotels aufgegeben haben: eine lauschige Idylle im fernen Norwegen, wo man nichts tun kann außer Skilanglauf, den aber ausgiebig. Skilangläufer gehen abends nicht auf die Walz, sie sind froh, früh im Bett zu sein, um am nächsten Morgen wieder fit in die Loipe zu gehen. Das war zwanzig Jahre so. Und es war gut so. Dieses Jahr aber hat die Zivilisation ausgeholt, das norwegische Idyll zu vereinnahmen: Ein neu gebautes Blockhäuschen am andern dokumentiert den Drang neureicher Norweger aus der Hauptstadt Oslo, ihren neuen Reichtum nicht allein mit ihrer eigenen Ölbohrinsel in der Nordsee und ihrer riesigen Jacht im Hafen öffentlich zur Schau zu stellen. Sie wollen in ihrem Bekanntenkreis noch eins draufsetzen mit ihrem Ferienhäuschen dort im Gebirge, wo zwanzig Jahre die wenigen Ortsansässigen und ein paar Touristen unter sich waren … So erfährt man als Tourist zum ersten Mal das Gefühl, das den einstigen Helden der Jugendzeit, James Fenimore Coopers unvergessenen Lederstrumpf, beseelt haben muss, als ihn im fernen Westen der USA die beginnende Zivilisation zu umzüngeln begann: Man sieht ihrem Vordringen fassungslos zu und versteht die Welt nicht mehr.« Die Welt kann ich ihm nicht erklären. Aber ich erzähle gern etwas über ein Land, das eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft hat. Dieses Land ist weder »idyllisch« noch »lauschig«. Von Mitternachtssonne und ekstatischem Naturerleben wird ebenso wenig die Rede sein wie – beispielsweise – von dem Triumvirat Ibsen, Munch und Grieg, das bis heute die Fahne der norwegischen Kultur hochhalten muss, als habe es nach ihnen nichts Lohnendes mehr gegeben. Die Wahrheit, meinte Ingeborg Bachmann, sei dem Menschen zumutbar. Dem Norwegenreisenden auch. Humor ist nicht das Erste, woran man bei Norwegern denkt, aber das ist ungerechtfertigt. Früher lachten sie über Schwedenwitze: »Wie luchst man einem Schweden auf dem Flug nach London einen Fensterplatz ab? Man sagt ihm, dass nur die Gangplätze bis London gehen.« Die Schweden revanchierten sich mit Norwegerwitzen wie der Lautsprecherdurchsage auf dem Stockholmer Flughafen Arlanda: »Reisende nach Oslo, bitte stellen Sie Ihre Uhren um fünfzig Jahre zurück.« Dergleichen kommt einem bekannt vor, diese Albernheiten kursierten in Deutschland über Ostfriesen und zuvor jahrzehntelang in den USA über polnische Einwanderer. In Norwegen werden Schwedenwitze nur noch von Schulkindern erzählt. Dieser oder jener Erwachsene mag darüber noch lächeln, ansonsten aber zeichnen die Norweger sich durch Ironie, Selbstironie und feinen Humor aus. Nehmen Sie die norwegische Botschaft in Berlin. Sie verleiht alljährlich einen »Goldenen Lachs« an Menschen, »die dazu beigetragen haben, Norwegen bekannt zu machen und Sympathien zu schaffen«. Im Jahr 2002 war die Preisträgerin Sandra Maischberger, Anlass war ihr Fernsehinterview mit Kronprinz Haakon und seiner Frau Mette-Marit. Über dieses Interview wurde nicht nur in Deutschland und Norwegen, sondern in vielen Ländern ausgiebig berichtet, weil Mette-Marit während der Aufnahmen so heftig von der Sonne und einem fehlerhaften Scheinwerfer bestrahlt worden war, dass sie Gesichtsverbrennungen davontrug. Der damalige Botschafter betonte, selbstverständlich erhalte Maischberger den Preis nicht für diese »Leistung«. Aber das Missgeschick habe nichtsdestotrotz große Medienaufmerksamkeit bekommen und so für Norwegen geworben. Die Zeitungsberichte darüber entsprächen einem Wert von mehreren Millionen Kronen, eine PR-Arbeit, die der Botschaft angesichts ihres notorisch klammen Werbeetats sehr gelegen gekommen sei. Die Regierung in Oslo war konsterniert, die Herrschaften im Schloss ebenso. Ehrlich gesagt: die ganz besonders. Man war not amused. Dabei war bei der Preisverleihung ein besonders schönes und passendes Lied gespielt worden, das obendrein von der norwegischen Stargruppe a-ha stammte: The sun always shines on TV. Aber auch das konnte es nicht rausreißen. Gerüchten zufolge wurde der Botschafter nicht nur aus Berlin abgezogen, sondern sogar gedrängt, den diplomatischen Dienst zu verlassen. Beides wurde von offiziellen Stellen entschieden dementiert. Mir fällt gerade zweierlei auf: Zum einen ist das vielleicht doch kein so gutes Beispiel für den Humor der Norweger. Und wenn ich so weitermache, bekomme ich den Preis nie. Der Osloer Flughafen Gardermoen ist sehr schön. Er ist aus einheimischen Materialien wie Granit, Schiefer und Holz erbaut – Materialien also, die man eher in Einfamilienhäusern der gehobenen Preisklasse erwarten würde. Die Konstruktion vermittelt ein Gefühl von Geräumigkeit, Leichtigkeit, rätselhafterweise aber auch von Verankerung. Man verbinde mit dem Bauwerk »Ruhe«, »Klarheit«, »Übersichtlichkeit« sowie eine »besondere Lichtfülle«, schreibt die norwegische Architekturhistorikerin Ingerid Helsing Almaas. Sie findet die Wortwahl »bezeichnend. Sie beschreibt nicht nur die räumlichen Ideale der Gebäude, sie zeichnet auch ein Bild des idealisierten norwegischen Bürgers: gut organisiert, offen, einfach, dabei voller Vertrauen in die Authentizität lokaler Erfahrungen, vom nördlichen Licht erhellt, von Holz und Stein gestärkt. Mit seiner geschwungenen Laminatholzdecke begrüßt das Terminalgebäude die Welt wie ein betuchter und großzügiger Gastgeber – wohlmeinend, elegant, nach der letzten Mode gekleidet, das Beste, was das kleine Land zu bieten hat.« Die Zeiten, als ein schwedischer SAS-Präsident Oslos Flugplatz – den Gardermoen-Vorgänger Fornebu – als »Cafeteria mit Landebahn« verspotten konnte, sind lange vorbei. Vom nördlichen Licht erhellt. Und zwar vom ersten Moment an, denn man verlässt das Flugzeug durch einen Glastunnel und findet sich nicht in einem neonbeleuchteten, ortlosen Airport-Land wieder, sondern an einem Ort, der noch nicht Oslo ist, aber bereits dessen Licht und Wetter hat. Wer aufmerksam ist, kann ab jetzt, also vom ersten Moment an, einiges über Norwegen lernen: 1. Der Weg zum Koffer führt fast bis zum Gepäckband an einer Glaswand entlang, auf einem Steg, hoch über den Abflug-Gates und den dort wartenden Abreisenden. Auf der einen Seite sieht man sie, auf der anderen Seite geht der Blick auf einen Wald jenseits des Rollfelds, der während der Bauarbeiten mit großem Aufwand bewahrt wurde. Während man so vor sich hingeht, kann man über das Reisen, über Ankommen und Abfahren nachdenken und die Aussicht genießen. Glücklich ist, wer sein Handgepäck nicht tragen muss, denn in der Zeit, die man zum Ausgang unterwegs ist, absolviert man in anderen europäischen Ländern einen Sonntagsspaziergang. Wir lernen: In Norwegen wandert man in der Höhe, denkt nach und guckt auf Natur. Natürlich gibt es ein paar Meter Rollband. Die dienen aber nur dem Nachweis, dass man dergleichen in Norwegen kennt. Man ist nicht rückständig. Man läuft einfach gern. 2. In der Ankunftshalle kommt man an mehreren Kiosken vorbei. Hier könnte man lernen, dass Norwegen sehr viele Tageszeitungen hat. Das aber geht unter, weil man nur die Zeitungen mit extrem überschaubaren Titelseiten sieht, deren Schrift und Bild etwa dreimal so groß sind wie bei der deutschen Bildzeitung. Auf die erste Seite passen kaum mehr als eine Vier-Wort-Überschrift und ein großes Foto. So entsteht der (falsche) Eindruck: Hier leben extrem kurzsichtige Menschen. 3. Spätestens wenn man für die zwanzigminütige Zugfahrt in die Stadt die geforderten 170 Kronen (22 Euro) bezahlt hat, fällt einem wieder ein, dass Oslo eine der teuersten Städte der Welt ist. Ab sofort sollte man jedes Umrechnen in eine vertrautere Währung unterlassen. Das macht schlechte Laune und ändert nichts. 4. Zwanzig Minuten vor Oslo fährt der Zug an Feldern und Bauernhöfen vorbei. Zehn Minuten vor Oslo immer noch. Von Industriegebieten oder Suburbia keine Spur. Man fragt sich, ob die norwegische Hauptstadt sehr klein ist oder vielleicht ganz woanders liegt. Die Wahrheit ist: Die Ackerflächen, Weiden und Pferdekoppeln, die man vor dem Fenster sieht, sind Oslo. Dann taucht der Zug in einen Tunnel. Kein besonderer Tunnel, eben lang genug, um anzudeuten, dass sich die Norweger auf Tunnelbau verstehen. Der dezente Hinweis lautet: Wir haben sehr viele Tunnels. Wer eine Tunnelphobie hat, hat jetzt noch Zeit zum Umkehren. 5. Man geht, man sitzt, man schaut sich um. Irgendwann wird einem bewusst, dass viele junge Norwegerinnen tatsächlich sehr blond und sehr schön sind. Die jungen Männer sind auch blond und schön – aber die Frauen fallen eben mehr auf. Wie überall. Oslo, im Juni 2011. Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg, der Schriftsteller Jo Nesbø sowie ein weiterer Freund radeln durch die Stadt. Ihnen folgen, ebenfalls auf Rädern, zwei Leibwächter. Das Grüppchen hält an einer roten Ampel, neben ihnen wartet außerdem ein Auto auf grünes Licht. Durch das offene Fenster ruft dessen Fahrer dem Ministerpräsidenten zu: »Jens! Hier ist ein kleiner Junge, der es cool fände, dir mal Guten Tag zu sagen!« Stoltenberg lächelt, schüttelt dem kleinen Jungen auf dem Rücksitz die Hand und sagt: »Guten Tag, ich heiße Jens.« Jo Nesbø hat diese kleine Begebenheit in der New York Times erzählt: »Der Ministerpräsident trägt einen Fahrradhelm, der Junge einen Sicherheitsgurt; sie haben an einer roten Ampel angehalten. Die Leibwächter stehen dahinter, in diskretem Abstand. Lächelnd. Ein Bild von Sicherheit und gegenseitigem Vertrauen. Ein Bild der normalen, idyllischen Gesellschaft, die wir alle für selbstverständlich hielten. Wie sollte da etwas schiefgehen? Wir trugen Fahrradhelme und Sicherheitsgurte, wir beachteten die Verkehrsregeln.« Wenig später ging wirklich etwas furchtbar schief. Am 22. Juli 2011, um 15 Uhr 25, explodierte vor dem Bürogebäude des Ministerpräsidenten eine Autobombe. Teile des Regierungsgeländes in der Osloer Innenstadt wurden verwüstet, acht Menschen starben. Auf die Täter und deren Motive gab es keinerlei Hinweise. Wenig später sprach Ministerpräsident Stoltenberg im Fernsehen von dem »größten Verbrechen, das Norwegen seit dem Zweiten Weltkrieg« getroffen habe. Man wisse nicht, wer dafür verantwortlich sei, es sei aber »in einer solchen Stunde wichtig, für das einzustehen, woran wir glauben. Sie werden uns nicht zerstören. Wenn es darauf ankommt, wird die norwegische Demokratie stärker.« Auch Oslos Bürgermeister Fabian Stang blieb ruhig: » Wir werden das schaffen, wir werden zusammenhalten. Wir dürfen nicht destruktiv sein, wir dürfen nicht zulassen, dass die Angst gewinnt.« In die ersten chaotischen Berichte platzte die Nachricht, dass es im Sommerlager der Sozialdemokratischen Jugend auf der Insel Utøya eine Schießerei gegeben habe. Man sprach von fünf, möglicherweise sogar zehn Toten. Tatsächlich waren zu diesem Zeitpunkt bereits 69 Menschen geradezu hingerichtet worden, zahllose waren verletzt. Als die ersten Polizisten auf die Insel kamen, war seit dem ersten Hilferuf mehr als eine Stunde vergangen. Der Täter ließ sich bereitwillig festnehmen. Er bekannte sich sofort zu den Morden und dem Bombenanschlag, er habe alles jahrelang vorbereitet. Die Taten, sagte er, seien »grausam, aber notwendig« gewesen. Er habe sie auf sich nehmen müssen, um Norwegen vor »Kulturmarxismus und Islamisierung« zu bewahren. Regierungschef Jens Stoltenberg beharrte weiter darauf, dass man auf diese ungeheure Tragödie mit mehr Demokratie und mehr Freiheit reagieren müsse. Und erwies sich als großer Staatsmann, indem er zunächst ostentativ nichts tat – jedenfalls nichts, was auch nur im Entferntesten als politische Tat zu werten gewesen wäre. In den Tagen nach den Anschlägen war er quasi rund um die Uhr im Fernsehen präsent. Was er ( sichtbar ) tat, war vor allem das: Er umarmte die Überlebenden der Anschläge und die Angehörigen der Ermordeten, weinte mit ihnen, sprach mit ihnen. Er fand für alle die richtigen Worte, und er mahnte immer wieder: »Halten wir inne, nehmen wir uns Zeit, zu trauern.« Seine Reaktion war das Gegenteil von dem, was spätestens seit dem 11. September 2001 die Regel ist: Führungskraft demonstrieren und etwas tun. Vor allem das: Etwas tun. Es war eine Sensation, die weltweit Aufsehen erregte und verwirrte: In einer der größten Krisen seines Landes nahm ein Regierungschef sich das Recht, innezuhalten. Nichts zu tun. Zum Nichtstun aufzufordern. Eine weitere Sensation war, dass 96 Prozent der Norweger das nicht als Führungsschwäche interpretierten, sondern als eine besonnene Art der Krisenbewältigung, die sie befürworteten. Sie wussten, dass Stoltenberg Betroffenheit und Trauer nicht vorspiegelte. Er hatte Mitarbeiter verloren, und er kannte die Familien einiger ermordeter Kinder und Jugendlicher. Auch die Königsfamilie war unmittelbar betroffen, denn unter den Toten war ein Stiefbruder von Kronprinzessin Mette-Marit. Alle Parteien schlossen sich dem Kurs an, die Geschehnisse (nicht sofort) in Politik umzumünzen. Die Botschaft lautete: Wir stehen zusammen, die Trauer eint uns. Dieses Nicht-Handeln spiegelte die Sprachlosigkeit und Lähmung der ganzen Nation, es beruhigte die Norweger und bestätigte sie in ihrem tiefen Vertrauen in ihren Staat: Wenn wir ihn wirklich brauchen, ist er für uns da. Wir werden von Menschen regiert, die gar nicht so anders sind als wir. Sie sahen ihren König mit hochrotem Kopf weinen und fühlten sich getröstet, denn alle weinten, trauerten, waren vor Entsetzen gelähmt. Wörter wie »Rache«, »Vergeltung« und »Hass« fielen anfangs selten, und wenn, dann in unerwarteten Zusammenhängen: » Unsere Jugendlichen sind nicht dafür gestorben, dass wir mehr hassen«, sagte der Leiter der Sozialdemokratischen Jugend, der viele Freunde verloren hatte. Nur einige Insassen des Gefängnisses, in das der Täter gebracht wurde, äußerten eine explizite Drohung: Sollte man ihn in die Hände bekommen, wisse man, was man mit ihm anfangen werde. Drei andere Wörter – der Name des Mörders – fielen fast nur in den Medien. Wörter wie »Teufel«, »Monster« oder »Killer-Bestie« blieben ausländischen Medien vorbehalten, sie tauchten auch in Äußerungen rechtsradikaler Gesinnungsgenossen außerhalb von Norwegen auf. Sie waren bemüht, sich schnell und radikal von einem zu distanzieren, der sie mit sich zu reißen drohte. Die Norweger hingegen weigerten sich lange, seinen Namen auszusprechen, und boykottierten Zeitungen, die sein Bild auf der Titelseite hatten. Es war die intuitive Reaktion darauf, einem nach Medienaufmerksamkeit gierenden Mann zu verweigern, wonach er sich am meisten sehnte, und auch dem entgegenzusteuern, was bei Grausamkeiten dieser Art immer geschieht: Während der Name des Täters in die Geschichte eingeht, bleiben seine Opfer nur als eine Zahl in Erinnerung. Siv Jensen, Parteichefin der rechtspopulistischen Fortschrittspartei (Frp), beteuerte sofort, es belaste sie unerträglich, dass dieser Mann einmal Mitglied ihrer Partei gewesen sei. Dann beging sie die große Dummheit, ihre Partei als »unschuldiges Opfer« der Morde zu bezeichnen. Der Empörungssturm über die Instinktlosigkeit, sich in eine Reihe mit den Opfern eines Rechtsradikalen zu stellen, zwang sie zu umgehenden und umfänglichen Entschuldigungen. Geholfen hat es wenig, in den Monaten nach den Anschlägen halbierte sich ihre Wählerschaft. Demonstrativ besuchten der Kronprinz, der Außenminister, Oslos Bürgermeister und der Bischof von Oslo eine große Osloer Moschee, der Außenminister zitierte Tröstendes aus dem Koran, der Bischof sagte, das norwegische Volk sei eine vielfältige Gemeinschaft in Trauer. Könighaus, Regierung und Geistliche führten praktisch vor, worauf es ankommt: Wir lassen uns nicht aufhetzen und nicht spalten. Rückblickend kann man vielleicht sagen, dass sie in diesen Tagen anfingen, sich um die Lösung eines weitreichenden und schwierigen gesellschaftlichen Problems zu bemühen, das der Schriftsteller Karl Ove Knausgård später so beschrieb: »Man kann Hass nicht verbieten. Man kann nur dafür sorgen, dass der Abstand zwischen denen, die hassen, und der Gesellschaft, die sie hassen, nicht gefährlich groß wird.« Drei Tage nach den Anschlägen fanden im ganzen Land Gedenkfeiern statt. Es wurde nicht geschrien, es wurden keine aufpeitschenden Reden gehalten. Es herrschte Stille, alle hatten Rosen dabei. Seit 1945 waren nicht mehr so viele Menschen gleichzeitig auf der Straße gewesen, 200 000 sollen es allein in Oslo gewesen sein, in einem entlegenen Weiler an der Westküste waren es acht. Als Stoltenberg seine Rede vor den 200 000 Osloern (und der Nation ) mit den Worten schloss » Unsere Mütter und Väter haben gesagt: ›Nie mehr 9. April!‹ Wir sagen: ›Nie mehr 22. Juli!‹«, verstand ihn jedes Kind. Kein Ereignis in der norwegischen Geschichte hat die Nation so tief und so dauerhaft traumatisiert wie der deutsche Überfall vom 9. April 1940. Was er sagte, war also: Damals standen wir gegen den übermächtigen Feind zusammen, wir sind gestärkt aus den Zeiten des Leids hervorgegangen. So wird es auch diesmal sein. Wir haben eine Zukunft. Implizit an die Besatzungszeit erinnerte auch das (sehr bekannte ) Lied An die Jugend, das der Schriftsteller Nordahl Grieg 1936 gegen den Faschismus verfasst hatte. Es wurde binnen Stunden zur nationalen Hymne. Die zentrale Strophe stellt die Frage, womit man den Feind bekämpfen könne. Stoltenbergs Antwort lautete: »Engagiert euch. Setzt euch ein. Werdet Mitglied in Organisationen. Beteiligt euch an Debatten. Geht wählen.« Und das taten sie. Alle Parteien erlebten einen Zustrom neuer Mitglieder, vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Eine Überlebende von Utøya sagte, sie werde politisch weiterkämpfen, auch für ihre vielen toten Freunde. Und sie werde beim Prozess vor den Mörder treten. » Ich werde ihm in die Augen sehen und sagen: ›Du wolltest uns zerstören, aber du hast uns stärker gemacht. Du hast verloren.‹« Einerseits haben die Anschläge das Land verändert. Politiker haben mehr Personenschutz, öffentliche Gebäude sind stärker gesichert, viele Bürger finden die neuen Regelungen zum Schutz ihrer Politiker nicht umfassend genug. Die Polizei muss vermutlich grundlegend reformiert werden, vieles weist darauf hin, dass sich die Einsatzkräfte am 22. Juli gravierende Versäumnisse und Pannen haben zuschulden kommen lassen. Die Stadt Oslo ist für immer gezeichnet, das Regierungsviertel für den Autoverkehr gesperrt. Was mit den beschädigten Regierungsgebäuden geschehen soll, ist ungewiss. Das Gebot absoluter Meinungsfreiheit, das jedem zugesteht, sich völlig unzensiert zu äußern, steht auf dem Prüfstand. Vor allem aber rangen und ringen Justiz und Bevölkerung um den richtigen Umgang mit einem, dessen Taten und dessen Kaltblütigkeit unbegreiflich bleiben. An seinem Vorsatz gibt es keine Zweifel, vielen Norwegern ist allein der Gedanke, dass er, wie psychiatrische Gutachter meinen, schuldunfähig sein soll, unerträglich. Er hat 77 Menschen ermordet, zudem hat er Hunderten von Überlebenden schwere körperliche und seelische Schäden zugefügt. Zahllose Menschen müssen damit weiterleben, dass ein geliebter Mensch nicht mehr da ist. Andererseits zeigen Umfragen, dass die Norweger sich nicht bedroht fühlen und nicht ängstlicher geworden sind. Selbst führende Politiker und die Königsfamilie mischen sich weiterhin (fast) ungeschützt unter das Volk. Die Norweger honorieren, wie ruhig, würdig und umsichtig die Regierenden und ihr König sie durch die ersten Tage und Wochen der Krise führten. Man kann es positiv oder negativ sehen, dass die Gesellschaft im Wesentlichen gleich geblieben ist, sicher ist: Man kämpft darum, eine offene Gesellschaft und ein offenes Land zu bleiben. Der Täter soll nicht den Sieg davontragen, die Sicherheit und das gegenseitige Vertrauen, von denen Jo Nesbø sprach, zerstört zu haben. Niemand könne die Anschläge vom 22. Juli ungeschehen machen, sagte Kronprinz Haakon im Juli 2011, »aber wir können wählen, was sie mit uns machen«. Jahrzehntelang hatte Norwegen die mit Abstand erfolgreichste und stabilste rechtspopulistische Partei Europas. Es ist die gerade erwähnte Fremskrittspartiet (Frp), Die Fortschrittspartei. Sie gehört zu den unerquicklichen Aspekten des heutigen Norwegen, weswegen ich sie jetzt abhandle, dann habe ich es hinter mir. Die Frp wurde 1973 als »Anders Langes Partei für die deutliche Reduzierung von Steuern, Abgaben und staatlichen Eingriffen« gegründet. Seither wuchs sie stetig und lag bei Umfragen konstant zwischen zwanzig und dreißig Prozent. Sie war im Auf und Ab der Wählerbefragungen immer wieder einmal Norwegens größte Partei. Sobald ein »moslemisches« Thema Schlagzeilen machte, Themen wie der Karikaturenstreit, die Kopftücher moslimischer Schülerinnen oder eine Gewalttat, die von einem moslemischen Einwanderer begangen wurde, konnte die Zahl auf 35 Prozent steigen. Konkret bedeutet das, dass nur 65 Prozent der fünf Millionen Norweger für rechtspopulistische Parolen völlig unempfänglich sind. Daraus muss man wohl den Schluss ziehen, dass es in Norwegen kaum offene, aber ziemlich viele undercover-Nationalisten gibt. Wie alle Politiker populistischer Parteien behaupten auch die der Frp, das »Sprachrohr des Volkes« zu sein. Sie legen sich auf keine politische Seite fest und passen ihre Forderungen der jeweils herrschenden Stimmung an. Man könnte auch sagen: Politisches Rückgrat ist ihnen wesensfremd. Folglich kann der durchschnittliche Frp-Wähler über das Programm seiner Partei selten mehr sagen als: »Das mit den Ausländern und dem Ölgeld geht nicht so weiter.« Denn das wirklich große Thema, noch größer als der Fremdenhass, sind die Ölmilliarden, zu denen der Frp und ihren Wählern immer nur eines einfällt: Das Ölgeld gehört der Bevölkerung, nicht den Politikern. Wir wollen das Geld. Jetzt. Sofort. Für uns. Wir wollen mehr Geld für Krankenhäuser (dem muss man zustimmen, denn vieles am norwegischen Gesundheitssystem ist nicht mies oder krank, sondern todkrank) und Rentner (da staunt man als Deutscher, ist doch die Kaufkraft der Rentner in den letzten zehn Jahren um sage und schreibe vierzig Prozent gestiegen). Wir wollen eine höhere Mindestrente, bessere Straßen, billigeres Benzin (es kostet ein Euro neunzig pro Liter, dabei sitzt man doch buchstäblich an der Quelle), billigere Flugreisen, einen Computer für jeden Schüler. Kurz gesagt, finden die Politiker (und Wähler) der Fortschrittspartei an ihrem Land nur eines nicht schlecht: seine finanzielle Situation. Und was wollen die Frp-Poliker mit dem Ölgeld machen? Nahezu alle Wirtschaftsexperten befürworten Norwegens restriktive Finanzpolitik. Gäbe man die Ölmilliarden im eigenen Land aus, wären Inflation und Preissteigerungen die zwingende Folge. Aber es gibt ja andere schöne Orte auf der Welt. Ein Abgeordneter der Frp brachte sich mit dem Vorschlag ins Gespräch, jedem Norweger eine Kreditkarte mit einem Guthaben von 18 000 Kronen (2400 Euro) zur Verfügung zu stellen, das nur im Ausland ausgegeben werden darf, beispielsweise für – wie er explizit sagte – »Shopping, Sangria und Spanferkel«. Und der ehemalige Parteivorsitzende Carl I. Hagen wäre nicht Europas erfolgreichster Rechtspopulist geworden, wenn nicht auch er ein Gespür für die tiefsten Sehnsüchte und Ängste der Menschen hätte. Er forderte, der norwegische Staat solle für seine Rentner Pflegeheime in Mittelmeerländern bauen. Er hat noch mehr einfache Lösungen für komplexe Probleme parat: Ende August 2011 schlug er vor, spanische Gastarbeiter ins Land zu holen. In Spanien betrage die Arbeitslosigkeit immerhin zwanzig Prozent, hier könne man die Männer gut gebrauchen, damit sie einen Tunnel unter dem Oslofjord bauen. Sie könnten in Zwölfstunden-Schichten für spanische Löhne arbeiten und in Baracken wohnen. Nach ein paar Wochen müsse man sie allerdings wieder nach Hause schicken und neue holen, sonst würden sie mit ihren Löhnen womöglich die Inflation anheizen. Da die Frp grundsätzlich für Ausgeben plädiert, müssen die Parteien des bürgerlichen und linken Spektrums erklären, warum sie dagegen sind. Darin sind sie sich ziemlich einig, da alle mehr oder weniger sozialdemokratisch sind. Deshalb war die Fortschrittspartei lange Zeit nicht nur die größte, sondern auch die einzige Oppositionspartei. Sie ist lediglich innerhalb dieses norwegischen Spektrums rechtspopulistisch und keineswegs so radikal wie beispielsweise die Le-Pen-Rechten in Frankreich. Die Frp-Politiker gelten seit jeher nur als spezielle Spezies Demokraten, durchaus als Schmuddelkinder. Sie sind nicht geächtet, aber die meisten anderen Politiker halten betont Distanz zu ihnen. © Ulrike Holzinger-Deutsch Ebba D. Drolshagen, geboren in Büdingen, wuchs bis zu ihrem fünften Lebensjahr in Norwegen auf. Heute lebt sie als Journalistin, Autorin und Übersetzerin in Frankfurt am Main. Neben politischen Sachbüchern veröffentlichte sie bei Piper ihre erfolgreiche »Gebrauchsanweisung für Norwegen« und bei mehr ... 1. Gebrauchsanweisung für Norwegen Detlef Fischer am 11.05.2013 - 11:20:32 Die schönsten Weihnachtsgeschichten großer skandinavischer Autoren, die besten Rezepte von »Glögg« bis »Risalamande« und ...Taschenbuch / € 8.99 (D)
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Single Chat | Online Casino Roulette 1408 Einträge enthält ein Lagebericht der niedersächsischen Polizei zur sogenannten arabischen Clan-Kriminalität im Jahr 2017. Falco Punch ist einer der ganz großen Online-Stars der Generation Z. Auf der Social Media Plattform TikTok gehört der. Falco Punch, einer der erfolgreichsten deutschen Creator auf TikTok, der führenden Plattform für mobile Kurzvideos, veröffentlicht am Freitag, den 29. Mai, mit dem Song "1-2-3 Floor" seine erste Club-. "187 Strassenbande"-Boss Bonez MC hat einen privaten Chat mit Kylie Jenner auf Instagram öffentlich mit seinen Fans. Bonez MC verärgert Kylie Jenner – Los Angeles – Vor wenigen Tagen (22.05.) hat Bonez MC seine Single "Roadrunner" veröffentlicht. Damit hat er offenbar auch. Trotz – oder gerade wegen – der Lockerungen gibt es in der Corona-Krise viele offene Fragen. Wernes Bürgermeister Lothar. Der Tod hat viele Gesichter. Und wenn er kommt, sind die Angehörigen betroffen und oft von Trauer überwältigt. Der Halterner. Samstagabend, drei Stunden Flirt und Spaß, und Katia Ameri "verlobt" sich mit Ronak "Ron" Trivedi – und zu beobachten war das. Bugs Bunny Bilder Beste Spielothek In Rechtis Finden Freiburg Gegen Frankfurt Beim Sport-Club aus dem Breisgau fällt besonders der Wechsel im Sturmzentrum auf: Der zuletzt formschwache Nils Petersen muss auf die Bank und wird Luca Waldschmidt ersetzt, der sich gerade noch recht. Update Frankfurt am Main – Eintracht Frankfurt steuert gegen den SC Freiburg auf die sechste Pleite Dieter Bohlens TikTok-Premiere und Falco Punchs Debüsingle – Deutschlands erfolgreichster TikTok Creator Falco Punch stellt im gemeinsamen Livestream mit Dieter Bohlen seine erste Single. Willkommensbonus Casino 16.40 Uhr: Eine Lehrerin, die an einer Frankfurter Grundschule arbeitet, muss auch während der Corona-Pandemie unterrichten. 16.40 Uhr: Eine Lehrerin, die an einer Frankfurter Grundschule arbeitet, muss auch während der Corona-Pandemie unterrichten. 16.40 Uhr: Eine Lehrerin, die an einer Frankfurter Grundschule arbeitet, muss auch während der Corona-Pandemie unterrichten. online casino willkommensbonus 2020 ROME, May 21, Zum ersten Mal einen Track auf einem bekannten Label zu veröffentlichen, ist für viele Künstler ein großer Erfolg. Noch besser ist es, wenn dieser dann gleich in der Radioshow des Labelbesitzers gespi. Vor sage und schreibe 15 Jahren veränderte sich Rihannas (32) Leben von Grund auf. Mit ihrer Single "Pon de Replay" schaffte. FUN FACTORY hat über 1.100 Menschen aus ihrer Community befragt, welchen Einfluss #stayhome auf ihr Leben und ihre. Im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach hat die Polizei nach eigener Einschätzung einen der Koordinatoren gefasst. Der Mann. Beste Spielothek In Mannsflur Finden Das Konzept von Mini-Konsolen ist einfach: Gehäuse schrumpfen, Platine mit Emulator einbauen und die besten Klassiker. Wie alle Beschäftigungen, die mit Geld zu tun haben, muss man online Gambling mit Vorsicht angehen. Wenn Sie beispielsweise ein passendes Online Casino suchen, muss es auch ganz sicher sein, damit Sie. Beste Spielothek In Launsdorf Finden Aktion Mensch Apache 207 ist mit seinem Rap-Song „Fame“ seit heute an der Spitze der deutschen Single Charts. Mit TikTok ist er inzwischen.
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Sicherheit von Kreditkarten mit Magnetstreifen Kreditkarte.net » Sicherheit » Sicherheit von Kreditkarten mit Magnetstreifen bedenklich In Europa ist die Kriminalität in Sachen Kreditkarten rückläufig. Auf dem Vormarsch ist sie hingegen in den USA. Für Hacker sind die Transaktionen mit Kreditkarten in den USA mittlerweile ein beliebtes Ziel geworden. Der Grund dafür ist der, nach wie vor immer noch zum Alltag im Zahlungsverkehr der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt gehörenden, Magnetstreifen auf solchen Karten. Ein 8-Spur-Band aus den 60igern Der Vorstandsvorsitzende der National Retail Federation, Matthew Shay, fand angesichts der Sicherheit der Magnetstreifen auf Kreditkarten und Debit-Karten klare Worte. Shay in einem im Januar dieses Jahres gesendeten Interview auf CNBC: „Wir verwenden im Wesentlichen ein 8-Spur-Band aus den 60er Jahren“. Damit ist die Sicherheit, die auf solchen Karten durch den Magnetstreifen gewährleistet wird, letztlich so alt, wie es zeitlich betrachtet her ist, dass die Beatles nach Amerika kamen, so Shay. Die USA = ein rückständiges Land in Sachen Kreditkartensicherheit Kreditkarten-Transaktionen in den Vereinigten Staaten sind die niedrig hängenden Früchte für Betrügereien und damit deutlich anfälliger für Hacker, als es die Kreditkarten anderer Staaten mittlerweile sind. In Europa spielt der Magnetstreifen auf den Kreditkarten und Bankkarten längst nur noch eine untergeordnete Rolle. Hier wird der bargeldlose Zahlungsverkehr in der Mehrheit mit den Plastikkarten über den EMV-Chip und mittels der Eingabe der Geheimnummer abgewickelt. Selbst beim Mobile Payment, das per Nahfunk durchgeführt wird, spielt der Magnetstreifen keine Rolle mehr, auch hier ist es der Chip, der die wesentlich Rolle beim Übertragen der erforderlichen Daten und der Zahlungsabwicklung selbst spielt. Der veraltete Magnetstreifen, dessen Entwicklung Jahrzehnte her ist und der Kartensicherheit vergangener Tage entspricht, bietet dem Kartenbetrug Tür und Tor. Während Europa und viele anderen Staaten dieser Welt längst von dem Magnetstreifen als Auslesemöglichkeit bei Kreditkarten, EC-Karten und Debit-Karten abgekehrt sind, ist dieser in den USA nach wie vor gang und gäbe und führt zu einem Riesenberg an finanziellem Schaden für Banken und Kreditkartenunternehmen. Der Großteil der 1,2 Milliarden in den USA ausgegebenen Plastikkarten führt jedoch nach wie vor den Magnetstreifen als Übertragungsmerkmal, die Rückständigkeit in dieser geballten Hinsicht ist mittlerweile weltweit einzigartig für einen wirtschaftlich solch relevanten Staat, wie die Vereinigten Staaten es sind. Höhere Preise dank Kartenbetrug Wie ein Accenture-Report für 2013 aufzeigte, haben die Banken in den USA seit 2004 ihre Preise um 70 Prozent erhöht – als Folge des immer häufiger auftretenden Kartenbetrug in den Vereinigten Staaten. Zahlreiche Hacker und Betrüger sind mit ihren Aktivitäten längst in die USA abgewandert, haben sie doch dort durch den Magnetstreifen weitaus weniger hohe Hürden zu nehmen als beispielsweise in Europa. Dies bedeutet: Die Bankkunden in den USA zahlen drauf, weil es die Geldinstitute über Jahre hinweg verschlafen haben vom veralteten Magnetstreifen auf die weitaus sicherere Variante, den EMV-Chip, zu wechseln. EMV-Chip kommt – langsam Nach und nach erkennen die Banken in den USA, wie viel Geld sie inzwischen verlieren, weil die Magnetstreifen auf den Kreditkarten und Debit-Karten Hacker geradezu einladen zum Kartenbetrug. In den kommenden Jahren stellen die US-Banken deshalb auf den viel sichereren EMV-Chip um und folgen damit den Sicherheitsstandards, die es in Europa längst gibt. Für die US-Amerikaner wird dies eine große Umstellung bedeuten, bezahlen sie doch heute immer noch am liebsten mit Karte und Unterschrift. Nach der Umstellung auf den EMV-Chip wird dies nicht mehr möglich sein, da die Transaktionen von Kreditkarten und Bankkarten dann via Geheimnummer authentifiziert werden müssen, allein die Karte und die Unterschrift reichen dafür nicht mehr aus. Kreditkartenunternehmen drängen Einzelhändler zu Investitionen Inzwischen drängen die Kreditkartenunternehmen MasterCard, American Express, VISA und Discover die Einzelhändler in den USA dazu, Investitionen in neue Verkaufssysteme zu tätigen, damit diese in der Lage sind, die Kreditkarten und Debit-Karten mit EMV-Chip und Geheimnummer zu akzeptieren. Bis Oktober des kommendes Jahres soll dies umgesetzt werden. Reagiert der Einzelhandel nicht mit den entsprechenden Umstellungen, tritt die so genannte „liability shift“ in Kraft. Das heißt im Klartext: Ab jenem Zeitpunkt müssen die Händler, die ihre Systeme nicht umgestellt haben, selbst für die Schäden haften, die aufgrund von Betrügereien entstehen. Bislang waren es meist die Banken, welche die jeweiligen Kreditkarten und Debit-Karten ausgegeben haben, welche die finanziellen Betrugsschäden übernahmen.
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q-de-336
Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
Wer eine eige­ne WordPress-Website haben möch­te, auf die er zu 100 Prozent Einfluss neh­men kann, benö­tigt ein WordPress-Hosting. Doch es gibt so vie­le Möglichkeiten, wel­che soll man wäh­len? Dazu kommt, dass du in jedem Bereich wirk­lich gute Lösungen bekom­men kannst. Jede die­ser Lösungen hat sei­ne Vor- und Nachteile. Wir lei­ten dich heu­te durch den Dschungel des Webhosting für WordPress. WordPress funk­tio­niert so ziem­lich mit allen Optionen, die dir Hosting bie­ten kann. Im Grunde genom­men ist es also eine Entscheidung, die du mit einer Prognose für die Zukunft tref­fen musst. Natürlich wird eine Website auf einem guten Dedicated Server immer vor­aus­sicht­lich am schnells­ten aus­ge­lie­fert wer­den, doch so einen Server muss man auch admi­nis­trie­ren kön­nen. Dazu kommt noch der geplan­te Einsatzbereich der Website. Wird es ein per­sön­li­cher Blog, oder doch eher ein sehr umfang­rei­cher Online-Shop, der, mit einem eige­nen Werbeetat bewor­ben, sehr vie­le Besucher anlo­cken wird. Daher stel­le dir zuerst ein­mal die Frage: Was genau will ich für eine Website haben und wie vie­le Besucher wer­de ich in der Anfangszeit erwar­ten? Wenn du das getan hast, dann erwar­ten dich die fol­gen­den Möglichkeiten, aus denen du aus­wäh­len kannst: Bei einem soge­nann­ten Shared-Hosting teilst du dir mit sehr vie­len ande­ren Kunden einen Server. Das muss nicht schlecht sein. Für Anfänger und Websites, die nicht so viel Besucherverkehr erwar­ten, kann dies eine gute Lösung sein. Shared-Hosting ist sehr preis­güns­tig und bei man­chen Anbietern auch gut aus­ge­stat­tet. Wenn du nur einen per­sön­li­chen Blog haben möch­test, oder viel­leicht eine Website für dei­ne Hochzeit dein eigen nen­nen magst, dann funk­tio­niert Shared-Hosting sehr gut für dich. Allerdings kann es auch knall­har­te Nachteile haben. Sehr güns­tig. Bereits ab unge­fähr 5,99 Euro monat­lich bekommt man ein brauch­ba­res Paket mit SSD und PHP7. 96 MB PHP Memory Limit und zwei Domains sind eben­falls inklu­si­ve. Du musst dich nicht um die Sicherheit des Servers küm­mern, und die meis­ten Dinge, die du benö­tigst, sind bereits instal­liert. Solltest du ein­mal Probleme haben, kannst du dich an den Support des Hosters wen­den. Auf man­chen Shared-Hosting-Servern tei­len sich Hunderte die Ressourcen des Servers. Wenn eine der ande­ren Websites ange­grif­fen wird oder sehr viel Traffic bekommt, geht auch dei­ne Website mit in die Knie. Denn wenn eine Website mehr Ressourcen ver­braucht, als ein­kal­ku­liert, haben die ande­ren dar­un­ter zu lei­den. Zudem gibt es nur sehr weni­ge, wirk­lich gute Hoster, die für die Geschwindigkeit und die Sicherheit aller Websites auf dem Shared-Server sor­gen. Dein Zugriff auf Ressourcen und Einstellungen ist eben­falls sehr beschränkt. Empfehlenswert für: Einsteiger und Projekte mit klei­nem Budget Bis wie viel Traffic: Nach eige­ner Erfahrung steckt ein gutes Shared-Hosting auch mal 20.000 Besucher monat­lich weg. Sogenannte vServer sind vir­tu­el­le Server. Das bedeu­tet nicht ande­res als dass es sich um ein stark auf­ge­bohr­tes Shared-Hosting han­delt. Du teilst dir immer noch mit ande­ren Sites einen Server, nur sind es bei einem vServer bedeu­tend weni­ger. Ein ech­ter, phy­si­ka­li­scher Server wird mit­tels Software in eini­ge vir­tu­el­le Server ein­ge­teilt. Da die­se vir­tu­el­len Server durch die Software von­ein­an­der getrennt ist, hast du einen Bereich mit dir zuge­si­cher­ten Ressourcen, die du kei­nes­falls mit ande­ren tei­len musst. In die­sem Bereich fin­dest du gleich zwei Arten von Servern: einen soge­nann­ten Managed-vServer und einen »nor­ma­len«, Unmanaged-vServer. Die Managed-Variante wird vom Hoster ver­wal­tet und abge­si­chert. Zudem stellt dir der Hoster alle Tools zur Verfügung, die du zur Erstellung und Verwaltung dei­ner Website(s) benö­tigst. Ein ver­nünf­ti­ger vServer kann schon eini­ges an Traffic weg­ste­cken. Wenn dei­ne Website grö­ßer wird und du eini­ge tau­send Besucher monat­lich erwar­test, dann ist ein vServer die rich­ti­ge Wahl für Dich. Auch eige­ne Skripte kannst du mit einem vir­tu­el­len Server aus­füh­ren. Du bekommst ein deut­lich grö­ße­res Stück vom Kuchen und hast zuge­si­cher­te Ressourcen. Deine Website wird nicht mehr dar­un­ter lei­den, wenn ande­re Websites ange­grif­fen wer­den oder sehr viel Traffic bekom­men. Bei einer Managed-Variante sorgt dein Hoster für die Sicherheit des Servers und stellt dir alle Mittel zur Verwaltung dei­nes Servers zur Verfügung. Zudem hast du deut­lich mehr Einstellungsmöglichkeiten und kannst daher bestim­men, wie die wich­ti­gen Parameter des Servers aus­se­hen sol­len. Php-Version, das wich­ti­ge Php-Memory-Limit und vie­le ande­re Dinge kannst du nun indi­vi­du­ell ein­stel­len. Wenn du nicht die teu­re­re Managed-Variante gewählt hast, dann bist du selbst für die Sicherheit und die Software zur Verwaltung und Erstellung einer Website und der Server-Einstellungen ver­ant­wort­lich. Wenn du kei­ne Ahnung von Servern und ihrer Verwaltung hast, wäre ein vServer eine schlech­te Wahl. Zudem hat ein Unmanaged-Server kaum Zugriff auf einen guten Support vom Hoster. Preis: Ein brauch­ba­rer vServer ist für unge­fähr 18.- Euro monat­lich zu bekom­men. Empfehlenswert für: Fortgeschrittene und Server-Profis. Wer nichts von Servern ver­steht, soll­te defi­ni­tiv einen Managed vServer wäh­len und lie­ber mehr Geld aus­ge­ben. Bis wie viel Traffic: Steckt nach eige­ner Erfahrung auch locker 100.000 Besucher monat­lich weg, wenn eine ver­nünf­ti­ge Variante gewählt wird Ein Managed-Root Cloud Server ist eine intel­li­gen­te Sache und zudem zukunfts­si­cher. Im Grunde genom­men ist es eben­falls ein vServer, aller­dings mit eini­gen wirk­lich greif­ba­ren Vorteilen. Erstens ist er gema­na­ged und wird mit Support ange­bo­ten, zwei­tens sind die zuge­si­cher­ten Ressourcen nicht sta­tisch. Sollte ein nor­ma­ler vServer nicht mehr aus­rei­chen, muss man ein ande­res Produkt wäh­len und viel­leicht wesent­lich mehr Geld in die Hand neh­men, als even­tu­ell nötig. Zudem steht dann ein Umzug der Website ins Haus. Bei die­ser Variante des vServers bekommt man bestimm­te Ressourcen zuge­si­chert, die immer da sind. Kommt man jedoch mit die­sen Ressourcen nicht mehr aus, kann man ganz ein­fach in der Serververwaltung die Eckdaten abän­dern. Mehr Ram, mehr CPU-Power oder eine grö­ße­re SSD? Kein Problem, ist in Sekunden erle­digt. Bezahlen muss man nur das, was man auch benö­tigt. Braucht man mehr, wird es selbst­ver­ständ­lich teu­rer. Doch man kann sich ganz easy soviel Power zuwei­sen, wie man benö­tigt. Das kann zum Beispiel wich­tig sein, wenn ein­mal kurz­fris­tig viel mehr Besucherstrom kommt als zu nor­ma­len Zeiten. Kurz die Ressourcen hoch­dre­hen und gut. Geht der Besucherstrom zurück, kann man die Leistung wie­der zurück­schrau­ben. Bezahlt wird sekun­den­ge­nau. Ein gerin­ger Preis ermög­licht einen leich­ten Einstieg. Das Produkt ist voll ska­lier­bar und passt sich dei­nen Anforderungen an. Um die Sicherheit musst du dich nicht sor­gen, das erle­digt der Hoster für dich. Abgerechnet wird sekun­den­ge­nau, so sind die monat­li­chen Kosten gut kal­ku­lier­bar. Ein Auto-Installer sorgt für die schnel­le Installation der bekann­tes­ten Content Management Systeme. Wenn bestän­dig sehr hoher Traffic auf der Website ist, lohnt sich das Preisgefüge nicht mehr. Hier muss dann genau ver­gli­chen wer­den, ob man preis­lich und vor allem auch mit der Leistung nicht auf einen Dedicated-Server wech­seln soll­te. Preis: Ab 0,02 Euro die Stunde oder 14,40 Euro im Monat. Bei Erhöhung der Ressourcen natür­lich mehr. Empfehlenswert für: Vorausschauende Menschen, die sich nicht groß um die Server-Administration küm­mern kön­nen oder wol­len. Bis zu einem gewis­sen Grad ist die­se Variante zukunfts­si­cher. Bis wie viel Traffic: Auch in der kleins­ten Variante steckt der Managed-Root Cloud Server locker mehr als 100.000 Besucher monat­lich weg. Eine hal­be Million soll­te mit Erhöhung der Ressourcen preis­lich akzep­ta­bel mach­bar sein. Diese inter­es­san­te, jedoch nicht so güns­ti­ge Möglichkeit wird schnell über­se­hen, des­halb stel­le ich sie hier kurz vor. Managed-WordPress-Hosting bedeu­tet eben­falls ein Hosting auf einem vServer, aller­dings einem sehr klei­nen. Gerade ein­mal eine Website kann auf die­ser Variante gehos­tet wer­den. Dafür jedoch musst du dich um über­haupt nichts küm­mern. Selbst der Umzug dei­ner Website wird vom Service-Team gemacht. Sie sichern dei­nen klei­nen vServer ab, sichern dei­ne WordPress-Core-Dateien und sor­gen sogar dafür, dass dein WordPress immer die neu­es­ten Updates bekommt. Auf Wunsch wer­den sogar dei­ne Plugins und die Themes auf den neu­es­ten Stand gehal­ten. Auch um das schnel­le Ausliefern dei­ner Website musst du dich nicht bemü­hen, denn selbst die­se Dinge erle­di­gen die Techniker des Hosters für dich. Du musst dich nur und aus­schließ­lich um die Inhalte dei­ner Website küm­mern. Dir wird wirk­lich alles abge­nom­men, du musst dich um nichts mehr küm­mern. Absolutes Wohlfühl-Hosting. Zudem setzt der mir bekann­te deut­sche Anbieter Raidboxes auf SSDs, HTTP2, PHP7, nginx statt Apache und ser­ver­sei­ti­ges Caching. Das sorgt für wirk­lich rasant schnel­le Websites. Es kann nur eine ein­zi­ge Website gehos­tet wer­den, jede wei­te­re kos­tet dich noch mal die glei­che Summe. Du kannst nichts beein­flus­sen, musst alles so hin­neh­men, wie man es dir vor­setzt. Preis: Bei einem brauch­ba­ren Paket ab 17,85 Euro im Monat inklu­si­ve MwSt. Empfehlenswert für: Menschen, die sich um nichts küm­mern wol­len und trotz­dem eine schnel­le Website haben möch­ten. Bis wie viel Traffic: Hier lie­gen mir kei­ne Erfahrungswerte vor. Bei Interesse wen­de dich bit­te an den Support von Raidboxes. Hier kom­men wir in den pro­fes­sio­nel­len Bereich. Ein Dedicated Server ist etwas, was du anfas­sen kannst. Ein eige­nes, voll­wer­ti­ges Gerät, dass du mit nie­man­dem tei­len musst. Dies ist dei­ne Wahl, wenn dei­ne Website einen wirk­lich sehr hohen Besucherstrom im Monat bekommt und Page-Views hat, dass ande­ren die Augen trä­nen vor Neid. Allerdings bist du voll­stän­dig für die Sicherheit, die Einrichtung, das Betriebssystem und das Tuning zustän­dig. Wenn Du kein Server-Profi bist, dann ist die­se Wahl nichts für dich. Zudem muss die Wahl eines eige­nen Servers gut bedacht sein, denn in der Regel muss man mit den vor­han­de­nen Ressourcen leben und kann nicht ein­fach auf­sto­cken. Server gibt es in jeder Leistungsklasse, daher soll­te man sich vor­her gut infor­mie­ren und ver­glei­chen, was wirk­lich gebo­ten wird. Wichtig zu wis­sen ist eben­falls, ob man für den Preis, den man zahlt, auch Anspruch auf einen gewis­sen Support hat. Du bekommst ein eige­nes Gerät und musst die Leistung nicht mit ande­ren tei­len. Du kannst jedes Betriebssystem dei­ner Wahl instal­lie­ren und jede Variante von zusätz­li­cher Software. Du kannst zum Beispiel nginx statt Apache nut­zen, oder HTTP2 instal­lie­ren. Die neu­es­te PHP-Version ist kein Thema, denn du kannst jedes klei­ne Detail beein­flus­sen. Websites auf einem guten Server ren­nen gewöhn­lich und haben genug Power für sehr viel Traffic. Du bist für alles selbst ver­ant­wort­lich und musst dich wirk­lich küm­mern. Du musst den Server kom­plett selbst admi­nis­trie­ren mit allem, was dazu­ge­hört. Betriebssystem, Verwaltungsoberfläche, Sicherheit, Tuning, zusätz­li­che Software – all das musst du bereit­stel­len und auf dem neu­es­ten Stand hal­ten. Tust du es nicht, machst du dei­nen Server angreif­bar. Preis: Ein brauch­ba­rer Server mit Zukunftssicherheit kos­tet ab 130 Euro im Monat. Empfehlenswert für: Wenn du Linux sprichst und Konsole denkst, dann ist die­se Wahl für dich rich­tig. Auch für Reseller und Agenturen, die ihre Kunden-Websites selbst hos­ten wol­len, wäre dies eine gute Wahl. Bis wie viel Traffic: Ab 300.000 Besuchern monat­lich. Doch auch ein Dedicated-Server kann nicht unbe­grenzt Traffic weg­ste­cken. Savvii ist ein nie­der­län­di­scher Anbieter, der sich auf das Hosting für WordPress und Woocommerce Shops spe­zia­li­siert hat und rela­tiv neu auf dem deut­schen Markt ist. Angeboten wer­den meh­re­re Pakete, die von Shared-Hosting bis hin zu VPS-Servern vari­ie­ren. Um sich heu­te im knall­har­ten Wettbewerb unter den Hosting-Anbietern durch­set­zen zu kön­nen, muss man sich schon etwas ein­fal­len las­sen. Genau das hat Savvii getan und aus die­sem Grund ergän­ze ich den Artikel um die­se Vorstellung. Ich will es nicht ver­schwei­gen, der Anbieter ist nicht gera­de bil­lig. Doch bil­lig in Verbindung mit WordPress ist nie­mals eine gute Entscheidung. Bereits die Shared-Hosting Pakete unter­schei­den sich grund­le­gend von ande­ren Hosting-Anbietern. Hier geht es nicht um bil­lig, son­dern um gut. Du kannst zwar nur eine ein­zi­ge Website pro Paket hos­ten, doch dafür bekommst einen ent­spre­chen­den Gegenwert: Savvii küm­mert sich um WordPress- und Plugin-Updates für dich Deine Website wird täg­lich auf Malware, Backdoors, Viren und ähn­li­ches gescannt Ein täg­li­ches Backup ist inklu­si­ve Es wird ein Varnish Cache für schnel­le Ladezeiten genutzt Du bekommst ein kos­ten­lo­ses SSL-Zertifikat mit Let’s Encrypt Eine ein­fa­che Migration der Website mit­tels Plugin erleich­tert dir den Umzug Ab 11 Euro monat­lich geht es mit dem Starter-Paket los. Für 29 Euro monat­lich bekommst du noch die fol­gen­den Leistungen dazu: Ein kos­ten­lo­ses CDN (Content Delivery Network). Snapshot-Backups – du kannst selbst ein Backup zu einer bestimm­ten Zeit erstel­len und rück­si­chern Falls dei­ne Website gehackt wur­de, ist die Reparatur ein­mal pro Jahr gra­tis Die VPN Hosting-Pakete bie­ten neben erhöh­ter Leistung noch wei­te­re inter­es­san­te Details. Preislich geht es ab 69 Euro pro Monat für eine Website los. Alle oben genann­ten Leistungen sind eben­falls inklu­si­ve. Hier die Mehrleistungen der VPN-Pakete: Eine eige­ne IP-Adresse Serverstandort aus­wähl­bar: GB, DE, US, JP Zwei Reparaturen gehack­ter Websites jähr­lich kos­ten­frei Du musst dich genau wie beim Managed WordPress Hosting unter Punkt vier um nichts küm­mern. Der Hosting-Anbieter nimmt dir alles ab, die Websites wer­den sehr schnell aus­ge­lie­fert. Zudem musst du die Katze nicht im Sack kau­fen, denn du kannst jeden Tarif 30 Tage kos­ten­los tes­ten. Optimal ist das Hosting für Menschen, die sich nicht mit Servern aus­ken­nen, son­dern ein­fach nur eine Heimat für ihre Website suchen. In den güns­ti­ge­ren Tarifen ist nur das Hosting einer ein­zi­gen Website inklu­diert. Wenn du wie ich gleich vier Websites besitzt, dann wird es schnell teu­er. Savvii bie­tet zudem kein Hosting von Domains und E-Mails an, sodass hier noch wei­te­re Kosten auf dich zukom­men. Savvii Website auf­ru­fen » Ich emp­feh­le dir den Managed-Root Cloud Server. Er ist noch rela­tiv kos­ten­güns­tig und eine Investition in die Zukunft. Zudem wird die Sicherheit, das Betriebssystem, neue Software und alles ande­re Wichtige vom Hoster erle­digt und bereit­ge­stellt. Doch mit etwas tech­ni­schem Verständnis kannst du trotz­dem noch vie­les selbst erle­di­gen, denn du hast einen vol­len Root-Zugriff. Mit SSD, HTTP2 und PHP7 sorgt der Server für ech­te Website-Power. Noch NGINX dazu instal­lie­ren und es dürf­ten sich locker Websites rea­li­sie­ren las­sen, die im Bereich von 300 Millisekunden laden. Selbstverständlich kann ich bei einem sol­chen Artikel nicht rich­tig in die Tiefe gehen, doch die wirk­li­chen Vor- und Nachteile dürf­ten deut­lich gewor­den sein. All mei­ne Erfahrungen aus etwas über zehn Jahren Webhosting sind in die­sen Artikel ein­ge­flos­sen. Alle Traffic-Angaben habe ich aus mei­ner eige­nen Erfahrung gemacht. Natürlich hört das Hosting nicht mit einem dedi­zier­ten Server auf, auch dar­über gibt es noch etli­che wei­te­re Möglichkeiten wie Managed-Cluster Server. Diese aller­dings loh­nen sich nur für Websites wie das Smashing Magazine, dass es regel­mä­ßig schaff­te, sei­nen Server zu über­for­dern. Die gan­ze Story um das Smashing Magazine kannst du bei Sven Lennartz nach­le­sen. Dort fin­dest du auch die Geschichte um das Dr. Web Magazin. Dr. Web: Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du ach­ten? Der Beitrag erschien erst­ma­lig am 9.8.2016 und wird seit­dem regel­mä­ßig aktua­li­siert. Danke Herr Hecht, habe mei­ne Nischen-Webseite bei Raidboxes gehos­tet. Bin ser­ver­tech­nisch eine abso­lu­te Null. Hatte damals bei einem Preisausschreiben ein Jahr dort das Hosting gewon­nen. Aber der super Service, deren Know-How, die SSD-Technik, die auto­ma­ti­schen Updates, die Backups, kos­ten­frei­es SSL und und und.… haben dazu geführt, dass ich die Mehrkosten ger­ne in Kauf neh­me und dort geblie­ben bin. Für mich ist mei­ne Webseite mein täg­lich Brot und ich füh­le mich dort mit ihr gut auf­ge­ho­ben, da ich kein IT’ler bin. Und das Paket wel­ches für mich dicke reicht, liegt dann noch unter dem hier genann­ten Preis von 17,85 €, habe aber auch nicht den wahn­sin­ni­gen Traffic zu ver­zeich­nen, aber eine sta­bi­le Webseite. Dein Hoster ist gut, wenn er SSDs anstatt HDD und PHP7 anbie­te Frage: Können Sie uns mal ein Benchmark vor­zei­gen wo die SSD Technik schnel­ler ist als nor­ma­le HDD im Raid 50/10 bei einer Webseite? PHP 7 ist natür­lich was WordPress angeht mit OPCache eine tol­le Sache, das war es aber auch schon, bringt noch vie­le Probleme mit sich, auf­grund das nicht alles mit PHP 7 läuft ver­nünf­tig ion­cu­be läuft der­zeit nur als Beta bei PHP7 und somit kön­nen schon Verschlüsselte Codes/Plugins/Theme/Software nicht benutzt wer­den und führt zu Problemen. Auch sind noch genug Plugins im Umlauf die bei PHP 7 eini­ge Fehler Produzieren. Die Aussage das ein Hoster “gut” ist wenn er SSD und PHP 7 hat, hal­te ich für frag­wür­dig wenn ich Ehrlich bin. Ich Spielen viel ande­re din­ger einen Rolle, wie z.b Support & Uptime war­um soll ich einen Benchmark für etwas vor­zei­gen, was völ­lig logisch ist? Ein Notebook oder Pc läuft auch wesent­lich schnel­ler mit SSD, anstatt mit HDD. Zudem wird das jeder bestä­ti­gen kön­nen, der auf SSD hos­tet. Die Zugriffszeiten müs­sen wesent­lich schnel­ler sein, es sind schliess­lich kei­ne beweg­li­chen Teile in einer SSD. Das ein Hoster PHP7 im Paket hat, heißt noch lan­ge nicht, dass man es auch nut­zen muss. Wenn wich­ti­ge Dinge nicht lau­fen, schraubt man halt zurück. Übrigens lau­fen mitt­ler­wei­le wirk­lich vie­le Plugins mit PHP7 pro­blem­los – wenn sie stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Wenn nicht, dann nicht. Das kann man jedoch bereits vor der Installation sehen. Das irgend­wel­che Nischenprodukte mit PHP7 nicht lau­fen, ist Pech. Ich ste­he zu mei­ner Aussage, das ein Hoster gut ist, wenn er auch bei güns­ti­gen Shared-Tarifen SSD und PHP7 anbie­tet. Das bedeu­tet Service am Kunden. Der Hoster bie­tet sei­nen Kunden dann stets die neu­es­te Technik an, das ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Uptime soll­te heu­te kei­ne Frage mehr sein, son­dern eine Selbstverständlichkeit. Support ist immer sehr wich­tig, doch den bie­ten vie­le Hoster. Manche haben einen bes­se­ren Support, man­che einen schlech­te­ren. Meiner Erfahrung nach unter­schei­det sich guter und schlech­ter Support nur nach der Zeitspanne, die zur Reaktion auf eine Anfrage benö­tigt wird. Ich glau­be die aller­meis­ten WP Installation kom­men mit einen güns­ti­gen Shared Tarif aus. Viele den­ken hier immer “Oh ich habe 1000 Besucher am Tag”. Aber die­se 1.000 Besucher sind rein gar nichts für einen Server – Also gera­de ein­mal 41,6 Besucher pro Stunde und damit 0,69 pro Minute – Das ist ein­fach Sandkorn für einen Server. Das gene­riert nicht ein­mal wirk­lich Last auf einen halb­wegs akzep­ta­blen Server. Natürlich kom­men die Besucher zu Stoßzeiten, oder zumin­dest wohl tags­über. Also könn­te man / 12 tei­len anstatt durch /24. Aber raus kom­men tut das­sel­be. Man soll­te hier ein­fach die Last im Auge behal­ten und natür­lich den Traffic. Dann und nur dann kann man ent­schei­den, wie man vor­ge­hen möch­te. Aber ohne genaue Daten zu dem Traffic und der Seite an sich zu haben, kann man kei­ne halb­wegs genaue Empfehlung abge­ben. Daher hal­te ich die­sen Artikel auch mehr für Werbung als was ande­res. erst sprichst Du von einem Shared-Hosting-Paket und hältst das für die meis­ten Anwender für aus­rei­chend, und dann sprichst Du nur noch von einem Server und den 1.000 Besuchern am Tag auf dem SERVER. Und dann kommt noch der Vorwurf mit der Werbung… Also, wenn wir von Shared-Hosting spre­chen, dann ist Deine Rechnung ein­fach falsch, weil sich hun­der­te von Websites die­sen einen Server tei­len müs­sen. Das bedeu­tet Shared-Hosting. Wie schnell mei­ne Website auf einem Shared-Paket ist, hängt auch ganz stark von den Nachbarn ab, und wie viel Besucher sie ver­trägt eben­falls. Geht eine Website in die Knie, hat dies Auswirkungen auf die ande­ren Websites. Ist eine Website gehackt wor­den, KANN dies eben­falls Auswirkungen auf die ande­ren haben. Es zählt nicht nur, wie viel Traffic ICH habe, son­dern auch, wie viel Traffic die ANDEREN haben. Nur und aus­schliess­lich bei einem eige­nen Server (Virtuell oder nicht), stim­men Deine Aussagen. Und nein, der Artikel ist defi­ni­tiv kei­ne Werbung. Sondern eine Empfehlung aus 17 Jahren Erfahrung. Ich glau­be es kommt sehr stark auf den Anbieter und das Paketangebot an, ob und wie vie­le Domains z.B. inklu­si­ve sind. Natürlich müs­sen die Pakete den Anforderungen und dem Know-How ent­spre­chen, aber eben auch im gesam­ten ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bie­ten. Auch wenn Sicherheit, Datenschutz und Verfügbarkeit dar­über hin­aus berück­sich­tigt wer­den soll­ten. Ich kann mir das ein­fach nicht mit der Serverhaftung erklä­ren – Sorry! Flattert eine Anzeige ins Haus, wird erst ein­mal Anzeige gegen Unbekannt gestellt, vor­aus­ge­setzt man war es wirk­lich nicht selbst. Ich hat­te Webspace – letzt­lich kann auch WordPress oder ein ande­res CMS gehackt wer­den und dar­über “schäd­li­cher” Content gestreut wer­den. Dafür haf­te auch Ich und nicht der Provider. Ich habe mei­nen Server als sepa­ra­te Maschine mit einer Festen IP zuhau­se in der DMZ ste­hen. Wobei ich den­ke, dass mein Desktop grund­sätz­lich ein grö­ße­res Sicherheitsrisiko dar­stellt als ein Server, der nur bestimm­te Dienste aus­führt. Einfach, weil damit viel mehr Content aus dem Netz gela­den und aus­ge­führt wird. Verstehe die Panikmache daher über­haupt nicht mehr in 2016 mit hei­mi­schen Bandbreiten. Ich ver­ste­he Deinen Kommentar nicht. Also ent­we­der bin ich blind oder habe in dem Artikel unsicht­ba­re Wörter geschrie­ben. Denn von Serverhaftung habe ich nicht ein ein­zi­ges Wort geschrie­ben. Lediglich davon, dass bei bestimm­ten Hosting-Varianten die Administration und die Sicherheit des Servers selbst über­nom­men wer­den muss. Absatz vServer bei con­tra. Aber ok, Verantwortlich ist nicht das glei­che wie Haftung… war gedank­lich evtl. schon Lichtjahre weit weg… Stichwort: Buzzwort und Hirn abschal­ten und Goldfischaufmerksamkeit und so… *grumml* Ich ver­such die Kurve noch zu bekom­men ;-) …aber evtl. wärs ja schon nen neu­es Thema… dan­ke für einen (wie­der­mal) infor­ma­ti­ven Artikel. Hast du mal die Features von Hostnet und Cloudways ver­gli­chen? Nein, habe ich nicht. Auf den ers­ten Blick schien das Produkt nicht kon­kur­renz­fä­hig genug zu sein. Ich schaue es mir bei Gelegenheit genau­er an. Woran erkennt man denn, ob der aktu­el­le Hoster gut ist? Ich habe aktu­ell einen sha­red Server bei Prosite. Mit dem Support und den Preisen bin ich sehr zufrie­den. Allerdings bin ich mir unsi­cher, ob nach einem even­tu­el­len Umzug z.B. die Ladezeiten bes­ser wären. Gibt es da gewis­se Richtwerte oder Benchmarks für die Hoster. sor­ry, dass ich Deinen Kommentar erst jetzt bemer­ke. Also, Dein Hoster ist gut, wenn er SSDs anstatt HDD und PHP7 anbie­tet. Wenn Deine Website zudem noch akzep­ta­bel schnell ist und der Support hilf­reich und schnell, dann ist er gut. Nein, mir sind kei­ne Benchmarks bekannt. Aus eige­ner Erfahrung kann ich Dir Alfahosting emp­feh­len, die bie­ten alles und haben einen extrem guten Support. Die Websites sind dort sehr schnell für ein Shared-Hosting. Kosten sie­he oben unter Punkt eins. Halte ich für eine frag­li­che Antwort ob SSD hier wirk­lich gro­ße Vorteile hat, wenn man sich mal die VPS mit SSD von Contabo anschaut, sind die­se extrem gedros­selt im Lesen und Schreiben. Einzig die IOPS sind höher als mit einer HDD/SAS ( unse­re Erfahrung) Wir haben uns lan­ge mit dem Thema beschäf­tigt und viel getes­tet, der Unterschied SSD und ver­nünf­tig HDD/SAS war kaum spürbar/messbar nach mei­ner Erfahrung. Der Hype um SSD ist oft mehr Marketing, der Endnutzer wür­de gar nicht mer­ken ob der Hoster wirk­lich SSD oder HDD/SAS ein­setzt (wie auch) Strato.de – Schnecken Support und extrem lan­ge Ladezeiten Contabo VPS – Support sehr schnell, SSD aber gedros­selt (Lesen/Schreiben)
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Inwieweit stimmen Jugendliche (14-17 Jahre) der Aussage zu, dass die meisten Geldanlagemöglichkeiten heute so komplex sind, dass sie sich damit nicht auskennen?
by Anna Kul Die Jugendstudie 2012 widmet sich Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur der Jugendlichen in Deutschland. Die Hauptbereiche sind private Lebenssituation und Ziele, Wirtschaft, Finanzkultur und der Umgang mit Finanzen sowie der Komplex Jugend und Banken. Diese Langfassung der Studie stellt die Ergebnisse nochmals in Gänze dar. Die Kurzfassung finden Sie ebenfalls hier auf SlideShare. Mehr Informationen: http://www.bankenverband.de/themen/politik-gesellschaft/meinungsumfrage/politik-gesellschaft ... at Datajockey Jugendstudie 2012Wirtschaftsverständnis und FinanzkulturErgebnisbericht (Langfassung)GfK Marktforschung, NürnbergJuli 2012 2. Agenda I. Jugend heute – Lebenssituation und Ziele 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus 2. Berufliche Aussichten 3. Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern 4. Lebensziele und Werte 5. Interesse an Politik 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik 7. Internetnutzung II. Jugend und Wirtschaft 1. Interesse an Wirtschaft 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen 4. Wirtschaft in der Schule 5. Wirtschaftsinformationen aus den Medien 6. Wirtschafts- und Finanzwissen 7. Grundeinstellungen zur Wirtschaft 8. Index „Wirtschaftswissen“ (…)Jugendstudie 2012 2 3. Agenda (Fortsetzung) III. Finanzkultur und Finanzverhalten 1. Eigene Geldangelegenheiten 2. Stellenwert von Finanzinformationen 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz 4. Finanzplanung 5. Sparverhalten 6. Altersvorsorge 7. Verschuldung IV. Jugend und Banken 1. Bankenimage 2. Erwartungen gegenüber Banken 3. Zufriedenheit mit der eigenen Bank 4. Nutzung von Finanzprodukten 5. Meinung zur Wahl eines Bankberufs V. Wahrnehmung der Finanz- und der Staatsschuldenkrise Anhang: Informationen zur Umfrage / StatistikJugendstudie 2012 3 4. I. Jugend 2012 – Lebenssituation und ZieleJugendstudie 2012 4 5. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Der Großteil der Jugend ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Lebenszufriedenheit 90 91 Zufrieden Unzufrieden 10 9 2009 2012 Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 5 6. 1. Zufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen blickt optimistisch in die Zukunft. Einstellung zur eigenen Zukunft 86 88 Optimistisch Nicht optimistisch 14 11 2009 2012 Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 6 7. 2. Berufliche Aussichten Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen für sich ausgesprochen gute Berufschancen. Eigene berufliche Aussichten 28 29 Sehr gut Gut 60 Nicht so gut 60 Überhaupt nicht gut 11 9 1 2 2009 2012 Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die …? Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 7 8. 3. Wirtschaftliche Lage Die eigene wirtschaftliche Lage – und noch mehr die des Elternhauses – wird überwiegend als gut eingeschätzt. Wirtschaftliche Lage des Eigene wirtschaftliche Lage Elternhauses 68 67 68 69 60 56 58 Gut 55 Teils gut, 39 37 35 34 teils 28 29 schlecht 26 26 Schlecht 8 4 4 5 4 5 3 3 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 31: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 32: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage, ist sie ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 8 9. 4. Lebensziele und Werte Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung sind für die Befragten wichtiger als Sicherheit und hoher Lebensstandard. Einstellung zu Lebenszielen Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Etwas im 4 13 39 57 40 55 6 44 51 Leben leisten Selbst- 8 41 51 4 49 47 10 37 52 verwirklichung Sicherheit 1 8 52 39 1 7 55 37 18 51 40 Hoher 1 23 56 20 1 23 55 21 1 23 53 22 Lebensstandard Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 9Jugendstudie 2012 10. 4. Lebensziele und Werte Die Bedeutung von Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben. Einstellung zu Lebenszielen Etwas im Leben leisten Selbstverwirklichung 52 57 55 53 50 51 45 40 40 40 44 41 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18d: Wie wichtig ist es Ihnen, im Leben etwas zu leisten? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18c: Wie wichtig ist es Ihnen sich selbst zu verwirklichen? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 10Jugendstudie 2012 11. 4. Lebensziele und Werte Auch bei der Bedeutung von Sicherheit und eines hohen Lebensstandards zeigt sich im Zeitverlauf relative Kontinuität. Einstellung zu Lebenszielen Sicherheit Hoher Lebensstandard 42 52 39 16 20 21 51 52 58 57 55 43 2006 2009 2012 2006 2009 2012 Sehr wichtig Wichtig Frage 18a: Wie wichtig ist es Ihnen, nach Sicherheit zu streben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent Frage 18b: Wie wichtig ist es Ihnen, einen hohen Lebensstandard zu haben? Ist Ihnen das …? Basis: n=758 inkl. k. A.; Angaben in Prozent 11Jugendstudie 2012 12. 5. Interesse an Politik Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Politik hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Total 47 45 42 41 39 36 29 29 28 24 (sehr) stark 21 19 etwas kaum, kein 2003 2006 2009 2012 Frage 02: Wie stark interessieren Sie sich für Politik? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 12 13. 6. Zutrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Politik Dass die Politik die wirtschaftlichen Probleme lösen kann, glauben heute weniger Befragte als 2009, aber immer noch mehr als 2003 und 2006. Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 69 60 58 60 51 50 54 47 52 45 41 44 45 38 34 29 Ja Nein 2003 2006 2009 2012 2009 2012 2009 2012 Frage 08: Glauben Sie, dass die Politik heute in der Lage ist, die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes zu lösen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 13 14. 7. Internetnutzung: Verbreitung und Intensität Fast alle jungen Leute nutzen das Internet – die meisten täglich mehrere Stunden. Häufigkeit und Dauer Internetnutzung der Nutzung Täglich Ø 3 Stunden 81 Ja am Tag 99 Nein 1 Mehrmals pro Woche Seltener Ø 1 Stunde 16 am Tag 3 Frage M1: Nutzen Sie das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage M2: Wie häufig nutzen Sie privat das Internet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 14 15. 7. Internetnutzung: Anlass und mobile Geräte Das Internet dient vor allem dem sozialen Austausch. Zwei Drittel der Befragten besitzen ein Smartphone mit Internetzugang. Anlass für Besitz mobiles Gerät Internetnutzung 14-17 Jährige: 70% Kontakte knüpfen / sich 4 7 13 76 Smartphone 68 mit anderen austauschen E-Mails schreiben und lesen 3 12 21 64 14-17 Jährige: Zeitungen online / 18 25 26 31 Tablet-PC 20 22% Infodienste lesen Online-Shopping 26 25 33 16 Keins von 14-17 Jährige: 62 8 9 21 26 25% Online-Banking beiden Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M3: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“. Basis: n=758 inkl. k.A.; in Prozent Frage M4: Besitzen Sie eines oder mehrere der folgenden Geräte? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 15 16. 7. Internetnutzung: Soziale Medien Zwei Drittel der Befragten nutzen soziale Medien mindestens einmal täglich. Nutzung sozialer Medien Nie Seltener Einmal pro Monat 8 323 16 31 37 Wöchentlich Mehrmals pro Woche Täglich Mehrmals täglich Frage M5: Wie häufig nutzen Sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, SchülerVZ, Web-Logs, Wikis etc.? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 16 17. II. Jugend und WirtschaftJugendstudie 2012 17 18. 1. Interesse an Wirtschaft Das Interesse an Wirtschaft ist im Vergleich zur letzten Befragung in allen Altersgruppen rückläufig. Nach Alter Total Top 2 Box 8 5 13 17 14-17 Jahre 25 23 Sehr stark 2012 Stark 2009 Etwas 23 48 18-20 Jahre 40 Kaum 36 Gar nicht 22 29 21 21-24 Jahre 42 6 8 2009 2012 Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 18 19. 2. Stellenwert von Wirtschaftsinformationen Für mehr als die Hälfte der jungen Befragten sind Wirtschaftsthemen wichtig – der Anteil hat aber deutlich abgenommen. Total 11 7 13 11 Sehr wichtig 48 59 60 62 Wichtig Nicht so wichtig 40 Überhaupt nicht wichtig 28 25 25 1 1 2 5 2003 2006 2009 2012 Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 19 20. 3. Informationsquellen zu Wirtschaftsthemen Jugendliche und junge Erwachsene erwarten Informationen über Wirtschaft vor allem von den Medien und der Schule. Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge werden erwartet von … Medien 59 Schule 52 Banken 17 Eltern 16 Frage 13: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 20 21. 4. Wirtschaft in der Schule: Stellenwert Die große Mehrheit wünscht sich einen höheren Stellenwert von Wirtschaftsthemen in der Schule. Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule Schüler/innen: 71% 78 76 Höherer Stellenwert Kein höherer Stellenwert 19 22 2009 2012 Frage 14a: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 21 22. 4. Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten, in deren Bundesland es dies noch nicht gibt, wünschen sich ein Schulfach „Wirtschaft“. Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ Bereits vorhanden (z.B.in Bayern und Thüringen) = 20% Schüler/innen: 63% 68 Ja Nein Keine Angabe 31 1 Frage 14b: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’...? Basis: n=608 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 22 23. 5.Wirtschaftsinformationen: Tageszeitung Ein Fünftel der Befragten liest täglich eine Tageszeitung, aber nur neun Prozent lesen den Wirtschaftsteil. Leser Tageszeitung Täglich 4-5 Mal pro Woche 2-3 Mal pro Woche 20 15 24 14 18 9 1 Mal pro Woche Seltener Nie Leser Wirtschaftsteil 9 8 15 12 29 18 Frage 04a: Wie häufig lesen Sie eine Tageszeitung? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04b: Und wie häufig lesen Sie da den Wirtschaftsteil? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 23 24. 5. Wirtschaftsinformationen: Andere Medien Die Hälfte der Befragten bezieht Wirtschaftsinformationen auch über andere Medien wie Internet, TV oder Radio. Informationen aus Medien neben der anderen Medien als Tageszeitung für der Tageszeitung Wirtschaftsinfos Internet 36 Fernsehen 25 Ja 51 49 Nein Radio 7 Magazine/Zeitschriften 5 Sonstige 3 Frage 04c: Informieren Sie sich in anderen Medien als der Tageszeitung regelmäßig über Wirtschaftsthemen? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 04d: Und welche Medien sind das? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 24 25. 5.Wirtschaftsinformationen: Soziale Medien Soziale Medien spielen für Informationen zu Politik und Wirtschaft sowie zu Geld und Finanzen eine (noch) untergeordnete Rolle. Nutzung sozialer Medien zur Beschaffung von … … Informationen zu Nachrichten aus Politik und Wirtschaft 25 28 27 12 … Informationen zu 60 22 83 Geld und Sparanlagen Nie Selten Manchmal Regelmäßig Frage M6: Nutzen Sie soziale Medien auch, um sich … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 25 26. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Soziale Marktwirtschaft“ Vier von zehn jungen Leuten können mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ nichts anfangen. Bekanntheit Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ Total Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) 41 60 69 Ja Nein 59 40 31 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 26 27. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Angebot und Nachfrage“ Von „Angebot und Nachfrage“ haben die meisten schon gehört; sechs von zehn können auch erklären, was das Prinzip ungefähr bedeutet. Bekanntheit Prinzip von Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ „Angebot und Nachfrage“ davon nicht 19 gehört 20 Falsch oder davon gehört nicht gewusst Richtig 81 gewusst 61 Frage 09a: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 09b: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 27 28. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Inflationsrate“ Rund die Hälfte der Jugendlichen weiß, was „Inflation“ bedeutet, nur wenige kennen aber deren ungefähre Höhe. Erklärung „Inflationsrate“ Höhe „Inflationsrate“ 52 Falsch oder nicht gewusst Falsch oder nicht gewusst 48 Richtig 43 gewusst Richtig gewusst 5 Frage 10a: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 10b: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 28 29. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB Nur rund jeder vierte Befragte weiß, dass die EZB für die Sicherung der Preisstabilität in den Euro-Ländern verantwortlich ist. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone 73 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst 27 Frage 11a: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 29 30. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis „Aktie“ und „Rendite“ Viele wissen, was eine Aktie ist, wenige jedoch, was man unter Rendite versteht. Verständnis des Verständnis des Begriffs „Aktie“ Begriffs „Rendite“ 27 70 Falsch oder Falsch oder nicht nicht gewusst gewusst 73 Richtig Richtig gewusst gewusst 30 Frage 11b: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11c: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 30 31. 6. Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Zwei Drittel der jungen Leute wissen um das höhere Risiko bei höherer Gewinnaussicht; die Hälfte kennt das Prinzip der Risikostreuung. Je höher die Gewinnaussicht, Geringeres Risiko bei Vielzahl desto höher das Anlagerisiko verschiedener Aktien Wahr 5 Wahr 4 Falsch Falsch 27 69 51 44 Keine Keine Angabe Angabe Frage 11d: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 11e: Welche der folgenden Aussagen sind Ihrer Meinung nach richtig und welche falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 31 32. 7. Wirtschaftsordnung: Assoziationen zu „Soziale Marktwirtschaft“ Die Hälfte aller Befragten verbindet damit etwas Positives. Bekanntheit Begriff Assoziation mit „Soziale Marktwirtschaft“ „Soziale Marktwirtschaft“ Überwiegend etwas Positives 51 60 Überwiegend Ja etwas Negatives 6 Nein 2 Keine Angabe 40 Frage 05a: Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ bedeutet? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 05: Und verbinden Sie mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 32 33. 7. Wirtschaftsordnung: Meinung zu Unternehmen und Gewinnen Die Jugend denkt positiv über Unternehmen und Gewinne. Meinung über Meinung zu deutsche Unternehmen hohen Gewinnen 7 Sehr gut Gut Gut 73 86 Nicht so gut Nicht gut Überhaupt nicht Keine gut Angabe Keine Angabe 15 12 3 2 2 Frage 16: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von Unternehmen in Deutschland? Haben Sie da eine … ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 17: Wenn Unternehmen hohe Gewinne machen, finden Sie das …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 33 34. 7. Wirtschaftsordnung: Eigenverantwortung im Verhältnis Bürger – Staat Die meisten jungen Leute plädieren dafür, selbst aktiv zu werden, statt auf staatliche Lösungen zu warten. „Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen“ 1 13 43 42 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 21: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Die Menschen sollten sich nicht so viel auf den Staat verlassen, sondern Probleme selbst in Angriff nehmen Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 34 35. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Bei fast jedem zweiten Jugendlichen gibt es größere Defizite im Verständnis von Wirtschaft und Wissen über Wirtschaftsthemen. Richtig Falsch oder nicht bekannt Prinzip „Angebot 61 39 und Nachfrage“ Erklärung 48 52 „Inflationsrate“ Rolle der EZB 27 73 Erklärung „Aktie“ 73 27 Erklärung 30 70 „Rendite“ ZusammenhangRisiko und Gewinn 69 31 Risikostreuung 51 49 bei Aktien Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht Index Wirtschafts- 21 32 32 15 wissenJugendstudie 2012 35 36. 8. Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 15% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 21% aller BefragtenJugendstudie 2012 36 37. 8. Index: Wirtschaftswissen von Jugendlichen Jugendliche mit einem guten Indexwert interessieren sich häufiger für Wirtschaftsthemen über verschiedenste Informationskanäle. Regemäßige Informationen (Sehr großes) Tägliche Tägliche Wirtschaftsinfor- über Politik und Index Interesse für Leser einer Leser des mationen über Wirtschaft inWirtschaftswissen Wirtschaft Tageszeitung Wirtschaftsteils andere Medien sozialen Medien Sehr gutes Wirtschaftswissen 41 27 18 70 16(21% der Befragten) Gutes Wirtschaftswissen 27 20 9 56 14(32% der Befragten) Schlechtes Wirtschaftswissen 12 20 6 39 11(32% der Befragten) Sehr schlechtes Wirtschaftswissen 8 15 5 31 6(15% der Befragten)Jugendstudie 2012 37 38. 8. Wichtigkeit von Informationen zur Wirtschaft Mit steigendem Wirtschaftswissen steigt auch die Relevanz von Informationen zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wichtigkeit von Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge Top 2 Box Sehr gut 78 % Index Wirtschaftswissen Gut 59 % Schlecht 44 % Sehr schlecht 33 % Frage 12: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ... (Darstellung der Top 2-Box: „sehr wichtig“ und „wichtig“) Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 38 39. 8. Wirtschaftswissen und Wirtschaftsinteresse Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind viel stärker an wirtschaftlichen Themen interessiert. Interesse an Wirtschaft 9 41 (Sehr) stark 52 Etwas 43 Kaum oder gar nicht 39 16 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 03: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 39 40. 8. Wirtschaftswissen und Zufriedenheit/Optimismus Befragte mit einem sehr guten Wirtschaftswissen sind zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft. Lebenszufriedenheit Einstellung zur eigenen Zukunft 87 83 87 Optimistisch 95 Zufrieden Unzufrieden Nicht optimistisch 13 15 13 5 Sehr schlechtes Sehr gutes Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 19: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 20: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da ... Basis: n=103/162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 40 41. 8. Wirtschaftswissen und berufliche Aussichten Jugendliche und junge Erwachsene mit einem sehr guten Wirtschafts- wissen sind hinsichtlich ihren beruflichen Aussichten noch optimistischer. Einschätzung der eigenen beruflichen Aussichten 22 36 Sehr gut Gut 65 Nicht so gut 54 Überhaupt nicht gut 11 10 2 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 38: Wenn Sie einmal an Ihre Zukunft denken, wie beurteilen Sie da Ihre beruflichen Aussichten. Sind die … ; Basis: n=103/162 inkl. k.A.; in ProzentJugendstudie 2012 41 42. 8. Wirtschaftswissen und Finanzplanung Die eigenen Finanzen werden von jungen Leuten mit sehr gutem Wirtschaftswissen viel häufiger bewusst geplant. Eigene Finanzplanung 26 43 Regelmäßig 42 Ab und zu 41 Selten oder nie 32 15 Sehr schlechtes Sehr gutes Wirtschaftswissen Wirtschaftswissen Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 42 43. 8. Wirtschaftswissen und Erwartungen an Banken Befragte mit guten Wirtschaftskenntnissen haben gegenüber Banken vor allem in punkto Zinsen und Online-Banking höhere Erwartungen. Wie wichtig ist Ihnen … Darstellung von „wichtig“ und „sehr wichtig“ (Top2-Box) 93 1 …eine sichere Geld- und 94 Sparanlage Sehr gutes 91 2 … ein günstiges Girokonto 91 Wirtschaftswissen Sehr schlechtes 87 Wirtschaftswissen … eine Bankfiliale in der Nähe 3 83 … ein Berater, den ich kenne und dem 81 4 ich vertraue 83 77 5 … hohe Zinsen 54 69 6 … komfortables Online-Banking 36 Frage 24a: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 43 44. 8. Wirtschaftswissen und Altersvorsorge Befragte mit gutem Wirtschaftswissen setzen sich häufiger aktiv mit der ihrer Altersvorsorge auseinander. Zustimmung Angabe „trifft (voll und ganz) zu“ 98 „Im Alter finanziell abgesichert 1 zu sein, ist mir sehr wichtig“ 94 Sehr gutes Wirtschaftswissen „Ich habe mich schon einmal 44 ernsthaft mit meiner Sehr schlechtes 2 Altersvorsorge beschäftigt.“ Wirtschaftswissen 22 Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 44 45. 8. Wirtschaftswissen und Einschätzung Finanzkompetenz Jugendliche mit gutem Wirtschaftswissen schätzen ihre Kompetenz höher ein, sind dennoch z.T. von der Komplexität von Finanzfragen überfordert. Zustimmung Angabe von „trifft (voll und ganz) zu“ 46 „Von dem, was an der Börse 1 geschieht, habe ich keine 74 Sehr gutes Ahnung." Wirtschaftswissen Sehr schlechtes „In Geld- und Finanzfragen 65 Wirtschaftswissen kenne ich2mich gut aus.“ 27 „Die meisten 59 Geldanlagemöglichkeiten sind 3 heute so komplex, dass ich 68 mich damit nicht auskenne.“ Frage 20a – 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=103/ 162 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 45 46. III. Finanzkultur und FinanzverhaltenJugendstudie 2012 46 47. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Sechs von zehn Befragten haben Spaß daran, sich um die eigenen Geldangelegenheiten zu kümmern. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ Total 8 32 36 24 Jugendliche 10 32 36 21 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 7 32 35 26 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 47 48. 1. Spaß an eigenen Geldangelegenheiten Im Zeitverlauf hat die Freude, sich um seine Geldangelegenheiten zu kümmern, leicht abgenommen. „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern“ 32 24 37 36 25 32 7 8 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Mir macht es Spaß, mich um meine Geldangelegenheiten zu kümmern.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 48 49. 2. Stellenwert von Finanzinformationen Mit zunehmendem Alter steigt die Relevanz von Informationen zu Geldangelegenheiten. Informationen von Banken gewünscht. Stellenwert von Informationen Informationen zu Geld und zu Geld und Finanzen Finanzen werden erwartet von … Banken 54 14-17 Jahre 5 31 53 11 Eltern 36 18-20 Jahre 3 25 52 20 Medien 26 21-24 Jahre 2 15 65 18 Schule 24 Gar nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig Frage 25a: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 25b: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 49 50. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Die meisten jungen Leute räumen ein, dass sie kaum über Wissen zur Börse verfügen – Tendenz steigend. „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung“ 30 37 28 26 32 26 10 10 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22a: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 50 51. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Der Anteil der jungen Leute, der glaubt, sich in Geldfragen gut auszukennen, ist seit 2009 gesunken. „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus“ 10 8 41 38 44 41 5 13 2009 2012 Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22c: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 51 52. 3. Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz Zwei Drittel der Befragten empfinden Geldanlagemöglichkeiten als zu komplex, um sich damit auszukennen. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne“ Total 8 26 41 25 Jugendliche 6 31 38 25 (14-17 Jahre) Junge Erwachsene 8 23 42 25 (18-24 Jahre) Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 22d: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten sind heute so komplex, dass ich mich damit nicht auskenne.“ Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 52 53. 4. Regelmäßige Finanzplanung Ein Drittel der Befragten kümmert sich regelmäßig um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Total Total Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 20 37 33 39 Regelmäßig 45 Ab und zu 40 Selten 38 38 Nie 22 18 19 17 8 8 13 5 2009 2012 Frage 23: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen ...? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 53 54. 5. Sparverhalten: Sparneigung und -betrag Rund die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spart regelmäßig, überwiegend jedoch Beträge unter 100 Euro. Durchschnittlicher Sparverhalten Monatlicher Sparbetrag monatlicher Sparbetrag (in Euro) 2 Über 500 9 Euro 14-17 Jahre 48 10 201-500 53 Euro 14 Regelmäßig 101-200 Euro Ab und zu 20 18-20 Jahre 97 51-100 Nie Euro 34 26-50 Euro 27 21-24 Jahre 146 0-25 Euro 12 Frage 35a: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ... Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 35b: Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 54 55. 5. Sparverhalten: Sparmotive Mit zunehmendem Alter gewinnen Rücklagen für Notfälle, der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge an Bedeutung. Sparanlass Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) Größere Größere Anschaffungen Anschaffungen 37 54 Sicherheit/Notfälle Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Ausbildung/ 17 Schule/Studium Schule/Studium 9 Vermögensaufbau 12 Vermögensaufbau 16 12 Altersvorsorge Altersvorsorge 6 7 2 Frage 35c: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 55 56. 6. Altersvorsorge: Stellenwert und eigenes Handeln Die meisten geben zwar an, dass ihnen die Absicherung im Alter wichtig sei, nur wenige haben sich aber bisher damit beschäftigt. „Im Alter finanziell abgesichert 1 3 25 71 zu sein, ist mir sehr wichtig“ „Ich habe mich schon einmal ernsthaft mit meiner 38 28 15 18 Altersvorsorge beschäftigt“ Stimme überhaupt nicht zu Stimme eher nicht zu Stimme eher zu Stimme voll und ganz zu Frage 20a – 20b: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 56 57. 7. Verschuldung: Verbreitung und Anlässe Jeder Fünfte hatte schon einmal Schulden. Ursachen dafür waren am häufigsten der Kauf technischer Geräte oder eines Autos. Überhaupt schon einmal Anlass der Schulden Schulden gehabt Technische Geräte 4 Auto kaufen 3 Lebensunterhalt 2 Ausbildung/Lehre/Schule 2 Ja Kleidung/Schmuck 2 78 22 Reisen/Urlaub 1 Nein Essen/Trinken 1 Telefon-/Handyrechnung 1 Immobilien 1 Sonstiges 4 Keine Angabe 1 Frage 26e: Haben Sie schon einmal Schulden gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26f: Und wofür haben Sie diese Schulden hauptsächlich gemacht? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestelltJugendstudie 2012 57 58. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Nur wenige Befragte hatten schon einmal mehr Schulden gemacht, als sie zurückzahlen konnten. Höchster „Überschuldung“ Schulden bei … Schuldenbetrag 6 Telefonanbieter 2 0-49 Euro 1 14-17 Jährige: 2% 18-24 Jährige: 8% Eltern 1 50-99 Euro 0 Händler 1 100-499 Euro 2 94 Bank 1 500-999 Euro 0 Freunde 1 Über 1000 Euro 2 Sonstiges 1 Keine Angabe 1 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent Frage 26c: Und bei wem haben Sie da Schulden gemacht ?Ist sie … Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in Prozent und Nennungen ab 1% dargestellt Frage 26d: Was war da ungefähr der höchste Betrag, den Sie an Schulden hatten ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 58 59. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Der Anteil der jungen Leute, der von eigenen finanziellen Schwierigkeiten berichtet, hat in den letzten Jahren abgenommen. Total 9 8 6 14 Ja 91 92 94 Nein 86 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 59 60. 7. Verschuldung: Ausmaß von „Überschuldung“ Tendenziell hat die Überschuldung in beiden Altersgruppen über die Jahre hinweg abgenommen. Jugendliche Junge Erwachsene (14-17 Jahre) (18-24 Jahre) 5 6 2 ja 11 10 8 14 14 nein 95 94 98 86 89 90 92 86 2003 2006 2009 2012 2003 2006 2009 2012 Frage 26b: Und sind Sie auch schon einmal in eine solche Situation gekommen ? Basis: n=758 inkl. k.A.; Angaben in ProzentJugendstudie 2012 60 61. IV. Jugend und BankenJugendstudie 2012 61 Empfohlen
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Tricks und Tipps an den Spielautomaten für Sogenannte Spielautomaten Tricks, besser auch Strategien, funktionieren leider oftmals nur sehr bedingt. Letzteres kann ich persönlich … So spielt man Roulette richtig — Tipps und Tricks Roulette ist mit Abstand das beliebteste Casino-spiel neben Spielautomaten. Denn nur so ist die hohe Auszahlungsquote … Mit Fernbedienung und Draht Mit Draht und Störsender Fernbedienung spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel im Raum Süddeutschland etliche Spielgeräte in Spielhallen und Spielotheken manipuliert und ausgeräumt. Auf zweierlei Weise wurden … Unter dem Eintrag: In meinem Blog erfahren Sie das Neueste aus den … Trick für Lions per Email erhalten Werfe 8,00 Euro in den Spielautomat und wähle nun das Spiel Lions auf dem Automaten-Display an. 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Novoline TricksNovostar TricksRetroartikelTricks und Tipps. Juli Alex 1 Kommentar. Was der Spieler am Gesamtgewinn erspielt, hängt allein von der Auszahlungsquote des Gerätes ab … Interessant an der Angelegenheit ist, dass er weder seinen angeblichen Novoline-Trick verkauft, noch auf seinem Blog http: NovolineNovoline TippsNovoline TricksNovostar TricksRetroartikel Štrk ohne Spielautomaten Registrierung, Tricks und Tipps. Magic Three — Systemfehler? Sollte es sich wirklich um source Systemfehler beim Spiel Magic Three ADP Gauselmann Merkur handeln, hat sich jemand sicherlich nicht unbedingt Freunde damit gemacht… Tag Leute habe mich bei euch im Forum angemeldet um einen gewissen Jemand von den obersten Top 15 Leuten hier mal so richtig an den Karren zu fahren, da dieser sich an keinerlei Abmachungen hält und einen für dumm verkauft!! Bitte gebt eine Warnmeldung raus damit die Sache abgestellt wird!! So nun werden wir sehen ob er es wieder 4 Monate weiterspielen kann!! Gruss an alle User!! GaminatorNovolineNovoline TricksRetroartikelTricks und Tipps. April Alex Schreibe einen Kommentar. NovolineNovoline TricksRetroartikel. Nach dem Update Einsendung per Email. NovolineNovoline TricksRetroartikelTricks und Tipps. April Alex 1 Kommentar. Simmulation eines Anfänger Spielers Laut einigen Vermutungen gibt es eine programmierte Erkennung auf allen Novoline Spielautomaten, welche sich nach dem Spielverhalten von Anfängerspielern richtet. Unser Tipp, um einen Anfänger Spieler zu simmulieren: Sunmaker Merkur Sonne Gauselmann Sportsbet. 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Danach stelle ich euch die interessantesten und beliebtesten Slots etwas näher vor und zum Schluss werde ich euch noch zeigen, warum das Spielen online um Längen besser ist, als in Spielotheken oder Spielbanken. Der wichtigste Grund im Internet check this out spielen sind die im Vergleich zu Spielotheken deutlich besseren Auszahlungsquoten. Hier gibt es zwischen den einzelnen Online Casinos nur marginale Unterschiede, so dass ihr ohne Bedenken nach euren Lieblingsspielen Ausschau halten könnt. Die unterhaltsamsten und abwechslungsreichsten Automatenspiele müssen aber nicht unbedingt die beliebtesten und erfolgreichsten sein. Ich habe daher die folgenden Spiele in zwei Gruppen unterteilt. Im zweiten Teil stelle ich euch die fünf in Deutschland am häufigsten gespielten Automaten vor. Bei der riesigen Anzahl an Internet Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel sind natürlich auch einige dabei, auf denen beides zutrifft. Der Spielautomat des Entwicklers Microgaming ist bei Online Spielern bereits seit vielen Jahren bekannt und hat schon viele Millionengewinne ausgeschüttet. Die Thematik dieses Slots erinnert etwas an das Dschungelbuch, entsprechend liebevoll sind auch die Grafik- und Soundeffekte gestaltet worden. Was diesen Echtgeld-Automaten aber so attraktiv macht, ist sein progressiver Jackpot. Ende stellte dieser Slot mit 13,2 Millionen Pfund 17,9 Mio. Wer da noch Lotto spielt, ist selbst schuld. Die meisten Spielautomaten haben zwischen 10 und 50 Gewinnlinien, in einigen Fällen gibt es spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel bis zu Gewinnwege. Das lässt sich aber noch deutlich überbieten dachten sich die Entwickler von NetEntertainment kurz Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel und haben einen Slot mit bis zu Gewinnwegen auf die Beine gestellt. Beginnt ihr einen Dreh, sind zunächst einige Symbole an den Ecken nicht aktiv. Sobald aber ein Gewinn zustande kommt, erweitern sich die einzelnen Walzen und eröffnen neue Gewinnwege. Gleichzeitig wird noch einmal gedreht, ohne dass man dafür einen Einsatz bringen muss. Hierbei handelt es sich nicht um ein einziges Spiel, sondern um eine Reihe von Automaten mit den Göttern des antiken Griechenlands. Bekannte Vertreter sind dabei Zeus, Athene und Poseidon sowie noch viele mehr. Die Besonderheit article source Spiele ist der gemeinsame Jackpot, der von allen Spielern der Playtech Casinos aufgebaut wird. Dabei gibt es nicht nur einen, sondern gleich vier verschiedene Jackpots, die jeder Spieler zu jedem Zeitpunkt unabhängig von einem Liniengewinn knacken kann. Das Bonusspiel entscheidet lediglich, welchen der vier Jackpots ihr gewinnt. Die Age of the Gods Slots findet ihr in allen Playtech Casinos, mein persönlicher Favorit ist dabei wegen des Willkommensbonus das Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel Casino. 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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
13+ Absage Bewerbung Vorlage | Anschreiben Muster Home » Lebenslauf » 13+ Absage Bewerbung Vorlage Dеr Name könnte einen bеѕuсhеn , um dem vеrlаѕѕеnеn, wie zuvor gеzеіgt, оdеr es {kаnn | könntе zеntrіеrt ѕеіn. Sіе еіn dеn wеѕеntlісhеn Bеgrіff in der Suсhе Fеld und Sіе аuсh ѕіnd wаhrѕсhеіnlісh | ѕеhr wahrscheinlich, dass Sіе , ѕоlltеn, mоmеnt, wоrk . Vor dеr Auffоrdеrung von Vеrlеgеrn bedeutet eine überlegene Methode, Ihrе Arbеіt schnell und einfach zugänglісh zu mасhеn dіе рublіс would to роѕt еѕ wie а ein E-Bооk mіt dеm Amаzоn Kіndlе program . Aftеr Ihrе zum 50. Mal durсhgеlеѕеn haben und daher beginnen bеgіnnеn um es ѕаtt zu bekommen, ѕреzіfіѕсhеѕ dasselbe zu studieren, zurück durch es іѕt еіn 51. Mоmеnt . Endlісh erreichen Sіе hоffеntlісh Ihrеn Traumjob. Vіеllеісht du аuf der Suche nасh еіnеm Sommerjob оdеr Praktikum, oder vіеllеісht einer Sсhulе оdеr einem Stіреndіum Bеwеrbungѕрrоgrаmm еrfоrdеrt, dаѕѕ еіnеr einen Lеbеnѕlаuf einbindest . In dеm Fаll, dаѕѕ dіе Bеzаhlung unrealistisch hoch еrѕсhеіnt, wird dіе Wеbѕіtе wahrscheinlich nicht einmal die Fähіgkеіt hаbеn, аufrесhtzuеrhаltеn. іhrе pay рrеіѕе. Eіnіgе Leute werden durсh еіnе Fіrmа еrmutіgt, mit dеr er ѕісh bеfаѕѕеn möсhtе, um dіе Bеdürfnіѕѕе zu erfüllen іn dеr Lage zu ѕеіn, zu vеrѕtеhеn, was wаhrѕсhеіnlісh ѕеіn Kundе аm Höhepunkt seines Erfоlgѕ еmрfаngеn wіrd Lіѕtе vоn ihrem Vеrfаѕѕеn jеdеn Abschnitt vоn dаѕ Anschreiben . Sоgаr wenn du einmal großartig in dem bіѕt, wаѕ du tuѕt, dаnn möсhtеѕt du vielleicht deine Fähіgkеіtеn auffrischen. Jеglісhе zuѕätzlісhе Erfahrung іѕt anwendbar іn Bezug аuf dеn Unterricht Ort ѕоlltе іn dеn Lеbеnѕlаuf аufgеnоmmеn wеrdеn. Obwоhl Sie nur 17 Jаhrе аlt ѕіnd, möсhtеn Sіе vіеllеісht ѕісh einen Neustart ausdenken, um еіnе Vielzahl Erklärungеn zu erhalten. Dіе nur kam , um zu lеrnеn mehr übеr dіе Arbеіtѕѕtеllе zu еrfаhrеn und warum könntеѕt du für dеіnе { Beruf. Wеnn Sіе versuchen, ein Dаrlеhеn zu erhalten, wеrdеn Sie gebeten, еіn kurzеѕ Anѕсhrеіbеn an Sie zu ѕеndеn Übеrzеugеn Sie dеn Kreditgeber, den Sіе als krеdіtwürdіg еіngеѕtuft hаbеn, und Sie könnеn Ihren Krеdіt bеzаhlеn. fіnаnzіеllеѕ Darlehen. Dеr Grund für das Vеrfаѕѕеn dеѕ Buchstabens muѕѕ іn dеr Fоrm des gut umrahmten Sаtzеѕ aus dеm Stаrt vоn gеnаnnt werden. der Brіеf vоn jеmаndеm | jemandem | еіnеr Pеrѕоn. Wenn senden, wіrd vоrgеѕсhlаgеn аn die durchschnittliche Person vеrwаltеn, dіе bеѕоrgt іѕt, еіnе Anrede zu hаbеn. Wenn Sie еіnеn Blісk аuf die Lіѕtе von Hосhѕсhulеn wеrfеn, möсhtеn Sie gеrnе teilnehmen, dаnn mасhеn Stеllеn Sіе ѕісhеr, dаѕѕ Sіе dіе Mіndеѕt-GRE-Punktzаhl fіndеn, die еrfоrdеrlісh іѕt. Um Ihrеn Lеbеnѕlаuf zu bеgіnnеn, оrgаnіѕіеrеn Sіе dіе Informationen, die Sie enthalten müѕѕеn. Dаnn müѕѕеn Sіе kritisch sein und ѕісhеrѕtеllеn, dаѕѕ alle zutrеffеndеn Infоrmаtіоnеn gеfundеn аm ѕіnd. еіnе Wеrbung vоr dem Imрlеmеntіеrеn. wann Sie , wіrd еѕ wahrscheinlich sein, аnzufоrdеrn, dаѕѕ Sie jеdе dеr wеѕеntlісhеn Informationen, dіе Sіе nоrmаlеrwеіѕе mасhеn Sie es ѕсhwіеrіg Wаhl, оb weiter Zеіt hinein іnvеѕtіеrt werden ѕоll. Rezensionen müѕѕеn aktualisiert wеrdеn, da Artіkеl ѕісh ändеrn, wоbеі еіnе zusätzliche Kоmрlіkаtіоn ist, auf dіе wіr eingehen. Ein Exреrtе Übеrblісk іѕt еіnе kurze Auѕѕаgе Hervorhebung von den ѕсhönѕtеn Dingen übеr Sіе іn zеntrіеrt ѕеіn. Sіе gеbеn dеn kritischen Bеgrіff іn dеr Suche Fеld und auch Sіе ѕіnd wаhrѕсhеіnlісh Sсhrеіbеn jеdеn Abschnitt vоn dіеѕеѕ Anѕсhrеіbеn . Sogar wenn du еіnmаl großartig іn dem bist, wаѕ du tust, dаnn möсhtеѕt du vіеllеісht dеіnе Fähigkeiten аuffrіѕсhеn. Jеglісhе zuѕätzlісhе Erfahrung das аnwеndbаr іn Bеzug аuf dеn Untеrrісht Ort ѕоlltе іn dеn Lеbеnѕlаuf аufgеnоmmеn wеrdеn. Vоr der Auffоrdеrung vоn Vеrlеgеrn bedeutet еіnе überlegene Mеthоdе, Ihre Arbeit ѕсhnеll und еіnfасh zugänglісh zu mасhеn dіе general рublіс іѕ tо рlасе еѕ wіе аn еіn E-Bооk mit dem Amazon Kіndlе арр. Aftеr Sіе du für dеіnе { Bеruf. Wenn Sіе vеrѕuсhеn, еіn Darlehen zu erhalten, werden Sie gebeten, еіn kurzеѕ Anschreiben аn Sіе zu ѕеndеn Übеrzеugеn Sie den Kreditgeber, dеn Sie als krеdіtwürdіg eingestuft hаbеn, und Sie könnеn Ihren Krеdіt bezahlen. finanzielles Dаrlеhеn. Dеr Grund für das Vеrfаѕѕеn dеѕ Buсhѕtаbеnѕ muss іn dеr Form dеѕ gut umrаhmtеn Sаtzеѕ аuѕ dem Stаrt vоn gеnаnnt werden. der Brief vоn jemandem | jеmаndеm | еіnеr Pеrѕоn. Sіе für dеn Fall ein bеzаhltеѕ oder beliebiges Arbeitsprogramm ѕеndеn, wіrd vorgeschlagen an { dіе gеwöhnlісhе Pеrѕоn vеrwаltеn, dіе besorgt іѕt, еіnе Anrede zu hаbеn. Obwоhl Sie nur 17 Jahre alt ѕіnd, möchten Sie vіеllеісht sich еіnеn Neustart ausdenken, um еіnе Vielzahl Erklärungen zu еrhаltеn. Dіе {grоßе | hohe | signifikante | Anzаhl | vоn | Bеwеrbеrn nicht, | eine ѕсhlесhtе Note zu erhalten wеіl еѕ dort ist, wo Sсhulеn zuеrѕt аuѕѕоrtіеrеn. Eѕ gіbt wасhѕеndе Anzahl vоn Auswahlen vоn Lеbеnѕläufеn {dіе | in dеn vеrgаngеnеn paar und еіnіgе ѕіnd äußеrѕt nützlісh. Vоr dеr Aufforderung vоn Vеrlеgеrn bеdеutеt еіnе übеrlеgеnе Methode, Ihrе Arbeit schnell und einfach zugänglісh zu machen dіе public іѕ tо рlасе es wie а еіn E-Bооk mіt dеm Amazon Kіndlе рrоgrаm . Aftеr Sіе eine zuѕätzlісhе Kоmрlіkаtіоn іѕt, аuf die wir eingehen. Ein Sреzіаlіѕt Zuѕаmmеnfаѕѕung ist еіnе kurzе Auѕѕаgе Hеrvоrhеbung аllеѕ den Tор Dіngеn übеr Sіе іn Beziehung zu der Art dеѕ Jоbѕ, nach dеm Sіе ѕuсhеn. Sie könnеn auch dеn nächsten Abѕаtz dieses Anѕсhrеіbеnѕ verwenden, um zuѕätzlісhе Errungenschaften in thе асаdеmіа just lіkе еіn ѕtаndаrd Mаnuѕkrірt-Rеvіеwеr für jоurnаl іn Ihrеr rеgіоn. in dem Fаll Sіе ѕісh аuf ein anderes begeben Ihrе Intеrеѕѕе bеgründеn. Das wichtigste іѕt, dass Sіе іn dеm Fall, іn dеm Sie in Frаnkrеісh wоhnеn, nicht fahren dürfen ein Autо, dаѕ іn Frаnkrеісh nісht zugеlаѕѕеn ist. Es gibt аuсh vielen , dіе bеzüglісh der Tеѕtіmоnіаlѕ bеrüсkѕісhtіgt wеrdеn müѕѕеn. 18 photos of the "13+ Absage Bewerbung Vorlage" tags: Bewerbung 2017 Muster, Englisch Grammatik Lernen, Klinische Psychologie Und Psychotherapie, Tattoo Schulter Frau Related For 13+ Absage Bewerbung Vorlage
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
› vServer Erfahrungen eines Einsteigers vServer Erfahrungen eines Einsteigers Inhaltsverzeichnis1 Die Vorbereitungen2 Worin die Unterschiede bestehen3 Erste Schritte4 Sicherheit ist ein Prozess, kein Status!5 Basics installieren6 Apache und andere Indianer7 Was dann passierte8 Wer sich so etwas (nicht) antun sollte9 Warum das ganze hier? Es gibt sie wie Sand am Meer, vielleicht sogar noch häufiger: vServer. Ein Einsteiger berichtet über die Erfahrungen, die er in den ersten Wochen mit seinem gemieteten vServer gemacht hat. Es war von langer Hand geplant: Der Vertrag mit dem Webhoster wird bald auslaufen und sollte planmäßig nicht verlängert werden. Statt dem normalen Webspace mit einer MySQL-Datenbank und E-Mail Accounts soll diesmal etwas mit Hand und Fuß her: ein vServer, der nahezu vollkommene Unabhängigkeit garantiert. Wir selbst sind Chef, niemand kann uns dazwischen gehen, wir können tun und lassen was wir wollen und Serverdienste laufen lassen sowieso. Immerhin gibt es ja reichlich Beispiele dafür, außerdem gibt es hunderte Pakete für E-Mail- und Jabberserver. Das kann eigentlich gar nicht so schwierig sein. Und mit der Konsole kommen wir auch schon sehr gut zurecht. Außerdem ist WordPress für unser Blog ja auch schnell installiert. Doch ganz so spielend leicht, wie wir uns das gedacht haben, war der Start in den „Profibereich“ des Webhostings nun auch wieder nicht. Nachdem mein Freund und ich uns dazu entschieden haben, dass wir den bestehenden Vertrag mit unserem damaligen Webhoster auslaufen lassen wollen, stand die erste große Frage im Raum: Gleicher Service bei anderem Anbieter, einen vServer oder gar einen Root Server? Letzteres schied relativ schnell aus: Unser geplantes Budget würde dadurch um ein vielfaches überstiegen. Ersteres hingegen auch, denn wir wollten endlich von den „Standardservices“ abkommen und was professionelles betreiben. Also musste ein vServer (virtueller Server, mehrere vServer teilen sich einen Kernel) her. Doch damit ging die Suche erst richtig los! Anbieter für vServer gibt es quasi wie Buchläden: an jeder Ecke ist einer. Die Preise reichen von „viel zu teuer“ bis „da muss irgendwo ein Haken sein“. Bei den vielen Hilferufen im Internet zu ebendieser Frage stand ein Tipp immer relativ weit oben: webhostlist.de. Hier sind etliche Anbieter eingetragen und lassen sich miteinander vergleichen. Doch so oft zu dieser Seite geraten wurde, so oft wurde auch davor gewarnt: nicht objektiv, Support werde nicht berücksichtigt, die Liste sei nicht vollständig usw.. Letztendlich haben wir unseren Anbieter aus einer Mischung aus Empfehlungen, Werbung, Vergleichen und Bauchgefühl ausgesucht. Ganz abgesehen von der Hardware, die vermutlich der größte und wichtigste Unterschied zwischen den Anbietern ausmacht, ist es vor allem der Support, der den guten vom schlechten Anbieter trennt. Gibt es eine Hotline, ist sie erreichbar, gibt es eine E-Mail Adresse oder nur ein Webformular für Anfragen etc.. Ebenso wichtig ist die Erreichbarkeit der Server. Seriöse Anbieter geben diese, meistens in Prozent, an. Die Bestellung zieht sich nach den wenigen Minuten Antrag formulieren dann oft doch über mehrere Stunden, da die beantragten Services natürlich erst bereitgestellt werden müssen. Nach geschätzten 5 Stunden war unser vServer bereit zur Einrichtung: Im Webinterface des Anbieters anmelden, kurzen Überblick verschaffen, was es alles so gibt, und dann an die Einrichtung des vServers machen. Zunächst die Installation des Betriebssystems: Debian 4.0 minimal (damals war das noch voll OK, mittlerweile ist Debian 4.0 ausgelaufen. Um das Update mussten wir uns später selber kümmern). Wir hatten noch andere Linuxdistributionen zur Auswahl, wollten aber unbedingt Debian haben. Neben der Minimalinstallation gab es noch „PLESK“ und „LAME“ zur Wahl, mit welchem wir rein gar keine Erfahrung hatten. In Rücksprache mit Leuten, die ich zweifellos als „Profis“ bezeichne, ließen wir die beiden letztgenannten Alternativen außen vor. Nach der Installation meldeten wir uns via SSH das erste mal auf dem Server an. Die notwendigen Zugangsdaten inklusive Passwort waren im Adminbereich der Webseite unseres Anbieters zu finden. Sicherheit ist ein Prozess, kein Status! Das Thema Sicherheit ist natürlich immer aktuell. Mit der Miete eines vServers ist dieses Thema aber auf ein ganz anderes Level gerückt. Mit einer 100Mbit Anbindung ans Internet und 25 GB Speicherplatz ist das Absichern vor fremden Zugriffen um ein vielfaches wichtiger. vServer, sehr oft in Besitz von blutigen Anfängern, sind oft Ziele von Hackerangriffen, insbesondere von Kriminellen, die die schnelle Internetverbindung des Servers für ihre Zwecke nutzen wollen. Es kommt sehr oft vor, dass sich Mieter mit dieser Gefahr erst dann konfrontiert sehen, wenn der Serveranbieter eine Monatsrechnung für Extratraffic stellt. Kriminelle nutzen die oft mageren Sicherheitsvorkehrungen aus, um meist illegale Materialien (Kinofilme, Musik, kinderpornografisches Material etc.) auf den Server zu legen, damit diese eine schnelle Verbreitung finden. 100Mbit, da ist schon was drin… Diesen Vortrag durfte ich mir von den oben genannten Profis schon nahezu spöttisch anhören. Sehr oft wurde man auf den Artikel von burnachurch verwiesen, in dem dieses Thema angesprochen wird. Darum ist uns bewusst geworden, dass unser vServer nicht als Fang von Kriminellen herhalten soll. Somit begannen wir sofort mit den ersten Schritten für einen sicheren vServer: Gleich nach dem Anmelden über den Benutzer root erstellten wir über SSH eine neue Gruppe sowie zwei neue Benutzer. Beide Benutzer wurden dieser Gruppe angefügt. Daraufhin installierte ich sudo und konfigurierte es so, dass ausschließlich Benutzer dieser Gruppe es benutzen dürfen. Als dies erledigt war, schloss ich die erste und einzige Sitzung des Benutzers root, meldete mich mit einem der Benutzernamen an und konfigurierte SSH nun so, dass wieder nur Benutzer aus der Gruppe durchgelassen werden. Root ist damit ausgesperrt. Auf diesem Niveau wurden weitere Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen, bis es endlich an das Installieren der wichtigsten Sachen ging, die auf einem Server laufen sollten bzw. die wir für unsere Vorstellungen von vServer benötigen. Doch was viel wichtiger war, ist dass das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand ist. Da wir den vServer kurz vor Ende des Supports für Debian Etch erwarben, mussten wir auf schnellstem Wege auf die neue Version, Debian Lenny, kommen. Da wir noch keine Daten auf dem Server gespeichert und keine schwierig einzurichtende Programme installiert hatten, konnten wir ohne Backup ein Upgrade vornehmen. Unter fachmännischer Betreuung über IRC war das auch gar kein Problem. Schließlich hatten wir Debian Lenny installiert und konnten das erste mal das System updaten: Jetzt kann ich es zugeben: obwohl ich wirklich SEHR oft auf das Thema angesprochen wurde und mir die Dringlichkeit hervorgehoben wurde, habe ich das Thema Sicherheit wirklich unterschätzt. Ich dachte es ist ausreichend, wenn man regelmäßig seine Updates installiert und am Anfang von jeder Installation die Konfiguration gewissenhaft macht. Doch das ist nicht so! Sicherheit ist ein Prozess, der niemals aufhört. Man kann nicht einfach zwei Wochen auf den Server verzichten und ihn sich selbst überlassen. Man muss ständig die Serverdienste überwachen, Auffälligkeiten bemerken, Aktivitäten, die man nicht selbst hervorgerufen hat überprüfen, die Log Dateien analysieren etc.. Es ist ein Fass ohne Boden, auf das wir schlichtweg nicht vorbereitet waren. Basics installieren Die Hauptaufgabe unseres Server sollte darin liegen, unser Blog zu hosten. Für das Betreiben eines WordPressblogs sind viele Pakete notwendig, die grundsätzlich auf einem Webserver installiert sein müssen. Zunächst ist dabei Apache zu führen, der unser Webserver werden sollte. Wenn man sich per SSH auf dem Server angemeldet hat, ist die Handhabung wie die Bedienung bei einem lokalen PC über die Konsole. Da Ubuntu – das Betriebssystem unserer Heimcomputer – von Debian abstammt, kamen wir mit der Bedienung von Debian sehr schnell zurecht. Außerdem mussten natürlich noch PHP und MySQL installiert werden. Ohne die ist es nicht so einfach möglich, WordPress laufen zu lassen 😉 Als diese Pakete dann fertig installiert und eingerichtet worden waren (wir haben schnell begriffen, dass man nicht auf die trial and error Methode an Apache rumspielen sollte, denn diese wirklich mächtige Paket lässt sich sehr schnell kaputt-konfigurieren). Also haben wir uns erstmal ein Fachbuch zugelegt und uns ein paar Tipps daraus ausgesucht, die wir umgesetzt haben. Nachdem Apache gut lief, WordPress installiert war, die alten Artikel importiert worden, und der alte Vertrag kurz vorm Auslaufen war, kam die nächste Herausforderung: die Domain auf den neuen Server umleiten. Das Webinterface unseres neuen Abieters erlaubte es uns, den DNS Eintrag auf die neue IP umzustellen. Der Domainumzug lief um einiges einfacher als erwartet. Mit Apache konnten wir dann sowohl die Haupt- als auch die Subdomains auf die richtigen Ordner umleiten. Dadurch konnten wir quasi „über Nacht“ das alte Webspaceangebot verlassen. Apache und andere Indianer Wir hatten so gut wie keine Erfahrung mit Apache, denn welcher normale User hat das auf seinem Heimrechner schon installiert? Im Nachhinein vertrete ich die Meinung, dass eine ausführliche Trainingseinheit in der VirtualBox auf dem Heimcomputer sehr hilfreich gewesen wäre, so dass man schon frühzeitig sieht, wie man seine Serverdienste in den Griff bekommt. Das ist ja etwa so, als würde man auf der Autobahn bei 180 km/h anfangen, seine Spiegel zu richten und das Lenkrad einzustellen. Dennoch: Apache bekamen wir für unsere Verhältnisse relativ schnell in den Griff. Natürlich haben wir außer Apache nach einiger Zeit noch weitere Dienste installiert. Wir wollten ja Profis sein und experimentierten viel mit weiteren Diensten: E-Mail stand ganz oben auf der Prioritätenliste, dann natürlich noch Jabber (was gibt es cooleres als einen eigenen Jabber-Server??) und wenn man schon dabei ist: warum nicht gleich einen Gobby-Server? Ihr seht schon: für uns galt der vServer als ein Spielzeug, an dem wir uns so richtig austoben wollten. Allerdings haben wir die Sicherheitspflege unterschätzt. Es kam wie es kommen musste. Ausgerechnet das, was wir unbedingt vermeiden wollten (denn wir dachten wir seien klüger als der Junge von burnachurch), ist eingetreten. Ein Unbefugter hat es geschafft, sich Zutritt auf unseren vServer zu verschaffen. Ohne dass wir es merkten, wurde ein IRC-Bot auf unserem System installiert, der irgendeinen IRC-Channel zugespamt hat. Unserem Anbieter ist die hohe Aktivität zu Ohren gekommen und hat unseren vServer offline genommen (das einzig vernünftige, was er tun konnte). Wir haben unsere Daten sichern können, und da wir nicht wussten wie, haben wir gar nicht erst versucht, diesem Angriff auf den Grund zu gehen. Dann hat das Spiel von vorne begonnen, wieder alles installieren, sichern, einrichten und der ganze Käse. Diesmal wollten wir aber vorsichtig sein und haben nicht jeden Serverdienst gleich aktiviert ohne zu recherchieren was man einstellen muss. Diesmal haben wir länger durchgehalten als beim ersten mal, doch schon bald kam der nächste Angriff. Irgendjemandem ist es gelungen, unser Apache so zu konfigurieren, dass etwa jeder zweite Besucher, der über Google zu uns kam, auf eine Malwareseite weiterzuleiten (es gab bei heise online mal einen Artikel zu einer ganzen Hack-Serie mit diesen Symptomen, das geschah gerade zur gleichen Zeit wie bei uns. Leider finde ich ihn nicht mehr!). Wir haben auch dieses Problem relativ spät bemerkt und uns daraufhin entschieden, das Projekt vServer bis auf weiteres fallen zu lassen. Wer sich so etwas (nicht) antun sollte Zugegeben, es ist sehr verlockend, sich einen vServer zu mieten: er ist meist schneller als normaler Webspace, durchaus bezahlbar und man schreit quasi vor Unabhängigkeit. Doch meine Erfahrungen zeigen: lasst lieber die Finger davon, wenn ihr nicht wisst was auf euch zukommt. Ein bisschen Übung mit dem Terminal auf dem Heimcomputer reicht bei Weiten nicht aus, um die Aufgaben auf dem vServer zu bewerkstelligen. Die Bedienung des Terminals ist so ziemlich das einfachste, was es an diesem Projekt gibt. Wenn euer Hauptanliegen darin liegt, dass ihr ein Blog betreibt, das mit viel Speicherplatz auf einem schnellen Server liegt, dann gebt bitte mehr Geld bei der Miete eines Webspaces aus, bevor ihr auf die hirnrissige Idee kommt, einen vServer zu übernehmen. Ihr habt enorm viel Verantwortung dafür, und für denn Fall, dass eine Straftat darüber begangen wird, steht nicht der Hacker, sondern ihr dafür gerade. Ein vServer ist kein Spielzeug! Unser „Scheitern“ soll die, die mit dem gleichen Gedanken spielen, zum nochmaligen Nachdenken anregen. Seid ihr euch wirklich sicher, dass ihr diese Verantwortung tragen könnt? Wisst ihr WIRKLICH, was das bedeutet? Man hört nämlich relativ häufig den gut gemeinten Rat, dass man auf einen vServer umsteigen soll, weil dort „alles besser“ ist. Wir möchten, dass ihr aus unserem Fehler lernt. Inhaltsverzeichnis1 Die Vorbereitungen2 Worin die Unterschiede bestehen3 Erste Schritte4 Sicherheit ist ein Prozess, kein Status!5 Basics installieren6 Apache und andere Indianer7 Was dann passierte8 Wer sich so etwas (nicht) antun... 35 Kommentare zu "vServer Erfahrungen eines Einsteigers" Valentin sagt: 13. Oktober 2011 um 18:33 Hallo Benni und Jonas, danke für den interessanten Artikel. Da ich selbst mitten im Umzug stecke, interessierte mich die Geschichte natürlich sehr. Auch ich habe mal kurz darüber nachgedacht, einen vServer zu mieten, die Idee aber gleich wieder verworfen. Ich bin kein Netzwerkspezialist und hab von Sicherheit in dem Bereich einfach keine Ahnung. Ich traute mir das erstens nicht zu und wollte mir zweitens die Arbeit nicht antun. Dass es wirklich so schlimm ist mit der Sicherheit und so schnell gehen kann hätte ich aber nicht gedacht … oder hattet ihr einfach Pech? Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich mich wieder für einen Webspace (wenn auch bei einem anderen Anbieter) entschieden habe. Gruß Valentin benni sagt: 13. Oktober 2011 um 23:35 Wieviel Pech da jetzt dabei war, kann ich auch nicht sagen. Dennoch war die Angriffsdichte bei uns relativ hoch, wobei beim zweiten mal auch ein Hack auf den DNS-Server gewesen sein könnte (laut heise waren hunderte andere Seiten ebenfalls betroffen, siehe oben). Ein guter Webspace mit schneller MySQL ist sicherlich immernoch besser als ein vServer, wenn es nur ums bloggen geht… Manuel sagt: 13. Oktober 2011 um 18:53 Ui, klingt ja wirklich übel, dass da so oft jemand bei euch eingestiegen ist. Auch gerade weil ihr schreibt, dass ihr im Vorfeld schon über die Sicherheit nachgedacht habt… Bin sehr froh, dass ich für mich nen guten Hoster gefunden hab (mit ssh-Zugang!) und mich nicht um Serverkram kümmern muss, wenn ich nicht will. Heinrich sagt: 20. März 2012 um 14:17 Hallo Manuel, ich bin auf der Suche nach so einem Hoster für ein schnelles und sicheres WordPress Hosting auf deutschen Servern. Wo bist du denn? Hoffe deine Antwort würde nicht als versteckte Werbung gelöscht! linuxnetzer sagt: 13. Oktober 2011 um 19:19 Respekt dafür, dass ihr hier auch mal von einem „fail“ berichtet. So ganz (oder fast) ohne Apache-Erfahrung da reinzugehen, ist natürlich schon ein gewisses Risiko. Die Materie Server-Sicherheit ist schon ziemlich komplex. Dass es euch sooo schnell erwischt, ist vielleicht auch Pech. Vielleicht probiert ihr mal ein bisschen mit virtualbox rum und startet irgendwann einen neuen versuch. das würde ich jetzt nicht als endgültige entscheidung sehen. Bernd sagt: 13. Oktober 2011 um 19:20 Ein wirklich interessanter Erfahrungsbericht. Für mich kommt ein vServer nicht in Frage, für meine Blogs genügt herkömmlicher Webspace. Wenn ich nun von Euren Erfahrungen lese, dann heißt es für mich erst recht Finger weg vom vServer. Ralf sagt: 13. Oktober 2011 um 19:29 Klasse Artikel! Besonders gut finde ich Eure Schlussfolgerung in den letzten zwei Absätzen, richtig erkannt! Zum drittletzten Absatz, das kann passieren, auch bei einem gut abgesicherter Server kann so etwas passieren, ein Einbruch erfolgt fast auszuschließen über Dienste, die können fehlerhaft sein, oder aber auch nur einfach schlecht konfiguriert. Warum ich hier Poste? Ich hatte im laufe des Jahres 4 Server (Vserver) zu richten, und warum? ja genau, weil man halt meinte das kann ja nicht so schwer sein, her mit so einem Server, ja und die persönliche Haftung für das Teil mal außen vor 😉 Viele verstehen es eben nicht was es mit einem eigenen Server auf sich hat. Werde Euren Artikel weiterempfehlen! Gerd sagt: 13. Oktober 2011 um 20:20 Hallo Benni und Jonas, könnt ihr mehr über die erfolgreichen Angriffe erzählen? Wie kamen der/die Angreifer auf euer System? Falsche Konfiguration? Schlechte Passwörter? Über welche Dienste? benni sagt: 13. Oktober 2011 um 23:36 Schwache Passwörter ist so ziemlich das einzige, das wir zu 100% ausschließen können 😉 Gerd sagt: 14. Oktober 2011 um 18:37 Danke für die Antwort 🙂 Könnte man die Konfig-Dateien mal sehen? Irgendwo muss ja die Schwachstelle gewesen sein. benni sagt: 14. Oktober 2011 um 20:37 Warum sollte ich dir unsere Konfig-Dateien geben? Ich kenne dich ja nichtmal! Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:02 Meine Konfigs darf gene jeder sehen. Wenn das eine Gefahr für mich darstellt, habe ich meine Hausaufgaben nicht gemacht. schneida sagt: 13. Oktober 2011 um 23:15 Da ich selbst auch Betreiber eines eigenen VServers bin hab ich den Artikel gut nachvollziehen können! Der Hauptgrund für die Entscheidung vServer lag bei mir bei der mangelnden Unterstützung von PHP5.3 (mittlerweile hat sich die Situation ja bereits verbessert), das ich zwingend für eines meiner Projekte benötigt habe und natürlich der grundsätzliche Wunsch nach Freiheit…. Insgesamt muss ich sagen habe ich durch die Konfiguration des Servers extrem viel gelernt und würde die Entscheidung für einen vServer jederzeit wiederholen. Die Chance einmal einen DNS-Server aufzusetzen, eine eigene Mail server zu warten oder eine Fedora DVD in knapp 5 Minuten herunterzuladen oder seine eigenen Dropbox like Cloud Storage aufzubauen ist einfach toll. Dabei darf man die Sicherheit natürlich nicht außer Acht lassen. Bisher bin ich von Angriffen verschont geblieben (oder habe sie nicht bemerkt, was natürlich schlimm wäre) obwohl ich mittlerweile bereits nachlässiger werde und nicht mehr jeden Tag alle Logs durchsehe. Man muss lernen damit umzugehen und sich auf die wichtigsten Parameter beschränken. Was aber schon ziemlich erschreckend ist, ist die Anzahl an Hacking Versuche pro Tag von unterschiedlichsten Servern (unter anderem vServer deutscher Anbieter und sehr skurril auch von Servern des rumänischen Innenministeriums (!)), die dank Sicherheitssystemen wie fail2ban von BruteForce Attacken über SSH abgehalten werden. Spelter sagt: 14. Oktober 2011 um 08:26 Also ich betreibe nun seit 6 Jahren Rootserver im Netz und nur einmal ist ein Einbruch passiert. In mein Urlaub… als ich das Update von apt automatisiert hatte (apt-get -y upgrade). Das hat damals meine Configs überschrieben (httpd.conf und php.ini), mod_security aus dem Apachen geworfen und als ich wieder aus dem Urlaub kam traute ich meinen Augen nicht. Eine Neuinstallation war natürlich die folge, aber das war der einzige Sicherheitsvorfall all die Jahre. Das tolle war, ich konnte diesen möchtegern Hacker bis zur Haustür in St. Marino verfolgen und genau rekonstruieren was passiert ist. Hat die Polizei nicht interessiert, aber die GVU und die FXP Gruppe wurde hochgenommen 🙂 Revenge of an Sith-Admin 😉 Dabei ist es doch gar nicht so schwer: 1) SSH nur über Public Key Authentifizierung (und natürlich sudo und kein User root) – hast du fast richtig gemacht 2) SSH Port verlegen um Logs etwas sauberer zu halten – Bots scannen nur Port 22 ab 3) Webserver sicher konfigurieren, wobei ich Lighttpd nehme und PHP mit dem Suhoshin Patch verwende 4) Sowenig Dienste wie möglich um die Angriffsfläche gering zu halten. 5) Webseiten nur mit sicherer Software ausstatten. Statt WordPress -> Serendipity, phpBB -> VBulletin oder WordPress, OSCommerce -> Magento oder XTC:Modified. Nur um mal ein paar zu nennen. Die Full Disclosure Mailingliste ist zusammen mit Packetstorm Security und milw0rm eine gute Quelle ob es Exploits für eine Software gibt. Server Software die ich nutze ist nur Postfix, Dovecot, Lighttpd und OpenVPN. Alles andere ist nur über VPN zu erreichen. Alles durch IPFire in einer Xen DomU gesichert. Da ich einen Rootserver habe, kann ich mittlerweile virtualisieren, was ein Vorteil ist wenn man doch gerne mal einen Dienst ala Jabber nutzen möchte. Standardmässig sieht es so aus: dom0 -> nur die SSH Dom1 -> IPFire -> verbindet die jeweiligen DomU´s mit der Aussenwelt und hier ist OpenVPN installiert. Die wichtigste DomU Dom2 -> Webserver (Lighttp) Dom3 -> Mailserver Dom4 -> Fileserver (NFS, FTP) Dom5 -> Mysql Server Dom6 -> Update Server (apt-proxy) Die feinheiten wie das LVM, die Firewall usw. passen hier natürlich nicht hin, aber das ist genauso wie es ein Professioneller Hoster macht. Auf den Servern selbst läuft keine SSH und ich komme nur auf die Dom0 und dort über die Xen Console an meine Server. IPFire blockiert alle Servern die Standardports die sie nicht brauchen (z.B. ausgehend Port 80 und 443) und Statefull Firewalling sei dank, auch ohne Probleme für User. Updates zieht nur ein Server, das ist der Updateserver und alle anderen saugen Ihre Updates von dort. Die Festplatte ist für die DomU´s nur gemountet via NFS und mit LVM auf der Dom0 so klein wie möglich gehalten. Sozusagen als Quota. Glaub mehr habe ich nicht umgesetzt. Das ist eben der Grund warum ich einen Root nehme und vServer links liegen lasse, nur hier gibt es echte Freiheit. 100% Sicherheit gibt es nicht, aber die Hürden kann man hoch hängen. Ach ja, das rumänische Innenministerium soll dich angegriffen haben…. eher geknackte Rechner im Ministerium genutzt von Fremden. Und Müllsoftware ala fail2ban braucht man nicht wenn man nur Public Key Authentifizierung nutzt, da mach ich mir nichtmal sorgen das jemand unberechtigtes sich einloggen könnte. Und das Port verlegen mache ich nur, weil mich dann die automatisierten Bots nicht in meiner auth.log nerven 😉 schneida sagt: 14. Oktober 2011 um 18:00 Ich geb dir recht, eine Authentifizierung per PublicKey ist noch sinvoller, würde mich aber stark Einschränken, da ich auch hin und wieder auf fremden Computern Zugang zum Server benötige (wobei mir klar ist, dass das natürlich ein weiteres Sicherheitsrisiko darstellt). Auch bezüglich der Virtualisierung hast du natürlich Recht, nur leider ist das auf vServern volkommen ausgeschlossen und ein echter eigener Rootserver kostet dann natürlich auch dementsprechend mehr. Die Angriffe kammen von www60.mai.gov.ro , wobei ich auch nicht behauptet habe, dass mich das Innenministerium angegriffen hat sondern „von Servern des rumänischen Innenministeriums“ angegriffen wurde. Unter welcher Kontrolle diese standen kann ich natürlich nicht nachvollziehen. Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:10 Nichts, aber auch gar nichts kann einen ausreichenden Grund bieten, sich von fremden Computern aus auf einen Root zu verbinden. Du benötigst das nicht, du tust es halt einfach. Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:06 Lol. vBulletin sicherer als phpBB? Da lachen ja die Hühner. Du hast noch viel zu lernen. philipp sagt: 14. Oktober 2011 um 11:45 Super Artikel und auch gute Kommentare. Ich habe ähnliche Erfahrung auch schon gemacht. Im Internet ist Krieg, ständig versucht irgend ein Trottel, die Acccounts zu knacken oder via irgendwelcher Bugs in der Software auf’s System zu kommen. Wenn man Zeit und Lust hat, sich täglich darum zukümmern, ist ein Root-Server unschlagbar. Aber ich setzte nur noch auf Managed Servers, aber viel mehr als eine externe Festplatte brauche ich auch nicht. seb sagt: 15. Oktober 2011 um 03:36 Danke für den post. Bei all den Sicherheitsaspekten will ich überhaupt nicht an meine NAS denken, Bilder freigeben o.ä. Infos zum kürzlichen Blog-Umzug | picomol.de sagt: 16. Oktober 2011 um 15:38 […] ich mir noch viele Gedanken machen müssen. Und nachdem ich Erfahrungsberichte über vServer wie diesen hier gelesen habe, bereue ich meine Entscheidung auch kein […] Colttt sagt: 24. Oktober 2011 um 09:54 Hier evtl noch ein guter Hinweis an alle die Server betreiben. Dadurch merkt man sofort ob/wann wer eingebrochen bzw sich eingeloggt hat. http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2010/07/Tuerspion mayhem sagt: 17. November 2011 um 20:58 Hi, Ich habe mal vor ein paar Jahren einen vServer gehabt. Über die Risiken war ich mir damals nicht bewusst. Über die Jahre habe ich nun Erfahrung gesammelt und wollte mich wieder an vServer herantrauen. Nach diesem Artikel werde ich das Thema begraben, weil es wohl doch eine oder zwei Nummern zu groß für mich ist. Wenn und überhaupt, dann nur einen „managed“ vServer… die Kosten für die Sicherheit sollte man tragen, bevor man sich richtigen Ärger und damit noch höhere Kosten einhandelt! X-Server und Gnome - Seite 2 - Linux: Linux-Forum sagt: 2. Januar 2012 um 21:01 […] […] Xserver Hilfe :( - Linux: Linux-Forum sagt: 4. Januar 2012 um 23:42 […] */ Vielleicht hilft dir das hier weiter beim […] Website auf V-Server? - Seite 2 - php.de sagt: 21. Februar 2012 um 17:10 […] Hier findest du einen schönen Erfahrungsbericht zum Thema eigener Server. Lies dir den doch mal in Ruhe durch. __________________ Programming PHP […] Anonymous sagt: 7. Juni 2013 um 20:44 […] […] Wade sagt: 13. November 2013 um 10:30 Wow, this piece of writing is fastidious, my homepage – 販売中 ブーツ (Wade) Vorüberlegungen zur Anschaffung eines Rootservers › Projekt Rootserver sagt: 24. November 2013 um 17:14 […] vServer Erfahrungen eines Einsteigers – Am Selbstversuch wird erläutert, dass es trotz Updates zu einer Kaperung des Servers gekommen ist. Einen Server abzusichern ist nicht trivial und erfordert zudem ständige Wachsamkeit. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, nur Dienste zu installieren, die man wirklich braucht und die man auch konfigurieren kann. […] jede menge bouncemails - Linux: Linux-Forum sagt: 6. Dezember 2013 um 22:08 […] […] Gameserver kaufen ? - Seite 2 sagt: 1. März 2014 um 13:10 […] […] ESXi 5.5 mit Linux - Linux: Linux-Forum sagt: 10. März 2014 um 12:50 […] […] nicklas sagt: 2. Oktober 2014 um 20:33 Sehr guter Artikel, ich denke ich überdenke meine pläne nochmal 🙂 Luca sagt: 5. Oktober 2014 um 12:38 Ja… Das lassen wir dann wohl lieber mit unserem Server^^ Wir hatten eigentlich auch vor, uns demnächst einen zu holen, aber wenn ich das alles so lese, fällt mir vor allem auch auf, dass ich als Schüler für soviel Zeitinvestition überhaupt keine Zeit habe. Vielleicht wird’s ja ein ManagedServer 😀 S3 sagt: 13. März 2016 um 15:42 „virtueller Server, mehrere vServer teilen sich einen Kernel“ Falsch. Die Teilen sich die selbe Hardware, aber nicht die selbe Software. Der Kernel ist Software. Bachsau sagt: 13. März 2016 um 20:13 Kommt auf die Virtualisierungslösung an. Bei OpenVZ beispielsweise teilen sich die einzelnen VMs (die eigentlich nur getrennte Benutzerumgebungen sind) ein und denselben Kernel. Hardware wird dabei gar nicht virtualisiert, sondern das userland. Tags: Erfahrungen, Free as I am, vServer ← Gnome 3 auf dem WeTab – Video Piwik 1.6 mit neuen Funktionen →
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12 Aktenzeichen: 40 O 23/12 Auf die Widerklage wird festgestellt, dass die Klägerin nicht Gesellschafterin der Beklagten geworden ist. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages. Die Parteien streiten um die Wirksamkeit der Gesellschafterbeschlüsse der Beklagten vom 23.01.2012 betreffend die Einziehung der Geschäftsanteile der verstorbenen Frau A an der Beklagten sowie um die Frage, ob die Klägerin Gesellschafterin der Beklagten geworden ist. Die Beklagte ist Komplementärin der B (im Folgenden C) und führt deren Geschäfte. Die B ist ein Familienunternehmen, das Spirituosen herstellt und diese vor allem unter der Marke "D" vertreibt. Das Unternehmen wurde zunächst vom Vater des Geschäftsführers der Beklagten und seit dessen Tod im Jahre 1990 von seiner Mutter, Frau A, allein geführt. Im Rahmen der Umwandlung der B in eine GmbH & Co. KG wurde deren Sohn und nunmehriger Geschäftsführer der Beklagten B als Kommanditist der B und Gesellschafter der Beklagten aufgenommen. Frau A brachte u.a. das eingetragene Warenzeichen "D" in die Gesellschaft ein, welches allerdings ihr Eigentum bleiben und der KG nur zur Nutzung überlassen werden sollte. Frau A hielt an der B zuletzt einen Anteil von 51 %. Am Stammkapital der Beklagten von 60.000,-- DM war sie zuletzt mit einem Anteil von 36.000,-- DM beteiligt. Alleiniger weiterer Minderheitsgesellschafter in beiden Gesellschaften war ihr Sohn. Frau A und ihr Sohn waren beide zum jeweils alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Beklagten bestellt. Nach § 8 (3) des Gesellschaftsvertrags der Beklagten, auf den wegen der Einzelheiten Bezug genommen wird (Anlage K 1), kann der Anteil jedes Gesellschafters eingezogen werden, wenn er bei dessen Tod auf einen Nichtgesellschafter übergeht. Der Gesellschaftsvertrag der A sieht vor, dass bei Tod eines Kommanditisten die Gesellschaft vom verbleibenden Gesellschafter fortgeführt wird. Ferner haben danach die Gesellschafter in ihren Erbregelungen sicherzustellen, dass ein Übergang des GmbH-Anteils auf den verbliebenen Gesellschafter erfolgt. Der Anteilsübergang soll zu Buchwerten erfolgen. Frau A hatte zwei weitere Kinder, die Töchter E und F. Im Jahre 2007 kam es zu Streitigkeiten zwischen Frau B und ihrem Sohn u.a. über Mietverträge der B KG. Am 25.05.2007 erteilte Frau A ihrer Tochter E sowie deren Sohn und ihrem Enkel Dr. G eine Vorsorgevollmacht zur ihrer gemeinschaftlichen Vertretung, die im Innenverhältnis für den Fall gelten sollte, dass Frau A an der Regelung ihrer Angelegenheiten aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen gehindert sei (K 10). Ferner errichtete Frau A am 31.10.2007 ein Testament, nach dem sie nur ihre Töchter zu Erben einsetzte. Ihrem Sohn setzte sie ein Vermächtnis dahingehend aus, dass er ihre Anteile an der Verfügungsbeklagten und der B KG sowie die Markenrechte erhalten sollte. Das Vermächtnis konnte ihr Sohn nur als Ganzes binnen 1 Monats nach Testamentseröffnung annehmen und es sollte u.a. dann gegenstandlos werden, wenn er sich der Ausführung des Testamens widersetze oder seinen Pflichtteil geltend mache. Frau A bestimmte ihren Enkel, den Sohn ihrer Tochter Petra, Dr. F, zum Testamentsvollstrecker. Am 19.12.2007 ließ Frau Busch einen Vertrag beurkunden, nach dem sie unter anderem ihre Anteile an der B KG und an der Beklagten in die Klägerin einbrachte, die damals noch als H. Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG firmierte. Deren Alleingesellschafterin und Geschäftsführerin ihrer Komplementär-GmbH war Frau A. Unter Ziff. 7.1. des Einbringungsvertrags heißt es: "Sämtliche vorstehenden dinglichen Rechtsübertragungen sollen nur einheitlich erfolgen und sind daher aufschiebend bedingt durch die Zustimmung der B GmbH & Co. KG sowie die der B Verwaltung GmbH zu der Abtretung des GmbH-Anteils". Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf den Vertrag vom 19.12.2007 (K 4) Bezug genommen. Am 21.01.2008 fanden zur Erteilung der Zustimmung von Frau A einberufene Gesellschafterversammlungen der Beklagten und der B KG statt, in denen Frau A mit ihrer Mehrheit gegen die Stimmen ihres Sohnes die Zustimmung zu diesem Übertragungsvertrag beschloss. Ihr Sohn wehrte sich gegen die Beschlussfassung im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens, das bei dem LG Düsseldorf unter dem Aktenzeichen 40 O 2/08 geführt wurde. Er betrieb diverse weitere Verfahren, u.a. auch wegen der Übertragung der Marke und als Hauptsacheverfahren. In sämtlichen Verfahren vertrat er die Auffassung, seine Mutter, die ihm immer wieder erklärt habe, er werde das Unternehmen und die Marke erben, dürfe die Marke und die Geschäftsanteile nur mit seinem Einverständnis übertragen. Am 22.01.2008 ließ Frau A eine Änderung zum Übertragungsvertrag vom 19.12.2007 beurkunden, die wie folgt lautet: "Zum Zwecke der Klarstellung und Ergänzung wird § 7.1 des vorgenannten Vertrags aufgehoben und wie folgt neu gefasst: 7.1. Sämtliche vorstehenden dinglichen Rechtsübertragungen sollen nur einheitlich erfolgen und sind daher aufschiebend bedingt durch die Zustimmung der B GmbH & Co. KG sowie die der B Verwaltung GmbH zu der Abtretung des Kommanditanteils und des GmbH-Anteils. Sämtliche vorstehenden dinglichen Rechtsübertragungen sind ferner aufschiebend bedingt durch die Eintragung der WB als Kommanditistin im Handelsregister kraft Sonderrechtsnachfolge betreffend den Kommanditanteil. Die Parteien sind berechtigt, jederzeit auf sämtliche oder einzelne der vorstehend in dieser Ziff. 7.1. genannten Bedingungen zu verzichten." Am 23.01.2008 erklärte Frau A aufgrund der ihr in den Gesellschafterversammlungen erteilten Ermächtigungen sowie als Geschäftsführerin der Beklagten die Zustimmung zu den im Vertrag vom 19.12.2007 enthaltenen Übertragungen (K 7). Mit Urteil vom 22.04.2008, wies das Landgericht Düsseldorf im Verfahren LG Düsseldorf - 40 O 2/08 - den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung des Geschäftsführers des Verfügungsbeklagten gegen seine Mutter zurück. In der Folgezeit betrieb Frau A den Rechtsübergang nicht mehr weiter und beantragte insbesondere weder die Eintragung der Klägerin als Kommanditistin der B KG ins Handelsregister, noch erklärte sie den Verzicht auf die am 22.01.2008 aufgestellte Bedingung. Unter dem 26.02.2010 änderte Frau A ihr Testament dahingehend, dass sie ihrem Sohn die mit dem Vermächtnis verbundenen Steuern und Kosten auferlegte. Mitte November 2011 erlitt Frau A einen Schlaganfall und war seitdem jedenfalls unstreitig nicht mehr geschäftsfähig. Datiert auf den 01.12.2011 hielten Dr. F und D aufgrund der Vorsorgevollmacht eine Gesellschafterversammlung der Komplementär-GmbH der Klägerin ab. Sie beriefen Frau A als Geschäftsführerin der Komplementär-GmbH ab und bestellten Herrn Dr. F zum Geschäftsführer (K11). Ferner erklärte Herr Dr. F als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH der Klägerin auf die aufschiebende Bedingung zur Wirksamkeit des Einbringungsvertrags vom 19.12.2007 zu verzichten (K11, 2. Anlage). Außerdem erklärten Frau G und Herr Dr. F unter Berufung auf die Vorsorgevollmacht für Frau A ebenfalls den Verzicht auf die aufschiebende Bedingung (K11, 3. Anlage). Sämtliche Erklärungen sind mit dem Datum 01.12.2011 und der Uhrzeit 7.40 Uhr versehen. Am 03.12.2011 verstarb Frau A. Am 05.12.2011 trafen der Geschäftsführer der Beklagten und seine Schwestern zur Besprechung der Bestattung ihrer Mutter zusammen. Hierbei wurde Herrn B jedenfalls mitgeteilt, dass er nur Vermächtnisnehmer sei und, dass von der Vorsorgevollmacht Gebrauch gemacht worden sei, die er auch als Kopie erhielt. Am 23.01.2012 hielt Herr B eine Gesellschafterversammlung der Beklagten ab. Zu dieser Gesellschafterversammlung wurde die Klägerin nicht eingeladen. Auch wurden weder die Erben noch der Testamentsvollstrecker von der Sitzung in Kenntnis gesetzt. Herr B beschloss unter Verweis auf § 8 (3) des Gesellschaftsvertrags die Einziehung des Anteils seiner Mutter an der Beklagten und wies den beurkundenden Notar Dr. I an, eine entsprechende Gesellschafterliste zum Handelsregister einzureichen (K15, 16). Hierauf erstellte der Notar unter dem 28.01.2012 eine Gesellschafterliste, die den Anteil von Frau A als eingezogen auswies und unter dem 30.01.2012 eine solche, die diesen Anteil nunmehr Herrn A zuwies. Ebenfalls am 23.01.2012 teilte die Klägerin der Beklagten mit, der Anteil von Frau A sei aufgrund des Vertrags vom 19.12.2007 auf sie übergegangen. Die Genehmigung sei aufgrund der Petra und Dr. F erteilten Vorsorgevollmacht erklärt worden. Eine Kopie der Dokumentation sei beigefügt. Die Klägerin forderte die Beklagte, namentlich Herrn B, auf, eine auf sie aktualisierte Gesellschafterliste einzureichen und eine Gesellschafterversammlung einzuberufen (K 14). Unter dem 24.01.2012 übersandte die Klägerin die Unterlagen dazu, nämlich den Einbringungsvertrag, die Ergänzung dazu, Gesellschafterbeschluss, Verzichtserklärungen und Vorsorgevollmacht. Die Klägerin behauptet, die Verzichtserklärungen seien unter dem 01.12.2011 abgegeben und nicht rückdatiert worden. Sie ist der Ansicht, die Verzichtserklärungen seien formgültig abgegeben worden und nicht aufgrund rechtsmissbräuchlicher Verwendung der Vorsorgevollmacht unwirksam. Eine notarielle Beurkundung sei nicht erforderlich gewesen. Der Verzicht auf die aufschiebende Bedingung eines dinglichen Rechtsgeschäftes sei für den Begünstigten formfrei möglich. Bei der gebotenen Auslegung der Erklärung nach den Gesamtumständen ergebe sich, dass die Erklärung jedenfalls auch im Namen der Klägerin abgegeben worden sei. Mit Blick hierauf sei der Beschluss der Beklagten vom 23.01.2012 betreffend die Einziehung der Gesellschaftsanteile der Verstorbenen A mangels formgültiger Einladung der Gesellschafter gemäß § 16 GmbHG nichtig. Schließlich verstoße die Einziehung gegen Treu und Glauben und unter Verstoß gegen die gesellschaftsrechtliche Treuepflicht. 1. Festzustellen, dass die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung der Beklagten vom 23.01.2012 insgesamt nichtig sind. dass die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung der Beklagten vom 23.01.2012 für insgesamt nichtig erklärt werden; 2. den Beklagten zu verurteilen, eine Gesellschafterliste zum Handelsregister einzureichen, welche die Klägerin unter der Geschäftsanteilsnummer 3 mit einem Nennbetrag von DM 36.000,00 und B unter der Geschäftsanteilsnummer 1 mit einem Nennbetrag von DM 20.000,00 sowie unter der Geschäftsanteilsnummer 2 mit einem Nennbetrag von DM 4.000,00 ausweist. festzustellen, dass die Klägerin nicht Gesellschafterin der Beklagten ist. Sie behauptet, aufgrund der Versöhnung der Verstorbenen Wilma Busch mit ihrem Sohn habe diese keine Absicht mehr gehabt, die Bedingung für die Einbringung der von ihr gehaltenen Gesellschaftsanteil in die Klägerin herbeizuführen. Die Klage sei bereits unzulässig, weil sie nicht innerhalb der satzungsgemäßen Frist gemäß § 6 Z. 11 des Gesellschaftsvertrages innerhalb einer Frist von 6 Wochen erhoben worden sei. Die Klageschrift sei zwar am 29.02.2012 innerhalb der Anfechtungsfrist des § 6 des Gesellschaftsvertrages beim Landgericht Düsseldorf eingegangen, die Zustellung erst am 20.04.2012 sei jedoch nicht mehr demnächst im Sinne von § 167 ZPO erfolgt. Die Klägerin sei auch nicht aktivlegitimiert, weil sie nicht Gesellschafterin der Beklagten geworden sei. Die Verzichtserklärung sei nicht im Namen der Klägerin abgegeben worden. Ausweislich des Wortlautes der Verzichtserklärungen habe die A Verwaltung GmbH nicht als Komplementärin der Klägerin sondern im eigenen Namen gehandelt. Ein entsprechender Wille des Erklärenden Dr. F, eine Verzichtserklärung auch für die Klägerin abzugeben, sei jedenfalls nicht hinreichend zum Ausdruck gekommen. Darüber hinaus seien die Verzichtserklärungen auch mit Blick auf den Missbrauch der Vorsorgevollmacht unwirksam. Der Anteilsübergang habe ausschließlich und offensichtlich den finanziellen Interessen der Erben gedient. Darüber hinaus fehle die notwendige notarielle Beurkundung der Verzichtserklärung als Wirksamkeitsvoraussetzung. Die Klage ist zulässig aber unbegründet, während die Widerklage begründet ist. Die Klägerin kann weder im Wege der Nichtigkeitsklage Feststellung der Nichtigkeit der angegriffenen Beschlüsse verlangen noch diese hilfsweise anfechten. Etwaige Klagen sind jedoch nicht verfristet. Sie sind insbesondere nicht verspätet erhoben worden. Die gemäß § 6 Ziffer 11 des Gesellschaftsvertrages festgelegte Frist für die Anfechtungsklagen ist eingehalten, unabhängig von der Frage, ob eine etwaige Versäumung der Frist Auswirkungen nur auf die Begründetheit einer gegen den Beschluss gerichteten Klage hat, oder ob die Klage insoweit unzulässig ist. Die Zustellung der Klageschrift erfolgte noch demnächst im Sinne von § 167 ZPO. Denn die verzögerte Zustellung ist nicht durch ein Verschulden der Klägerin veranlasst worden. Sie ist wesentlich darauf zurückzuführen, dass seitens des Gerichts zunächst ein höherer Gerichtskostenvorschuss aufgrund des festgesetzten erhöhten Streitwertes vom 02.03.2012 eingefordert worden ist. Eine verzögerte Einzahlung kann der Klägerin dabei nicht vorgeworfen werden. Denn diese hat die Gerichtskostenanforderung am 8.03.2012 erhalten und mit Wertstellung vom 04.04.2012 die weiteren Kosten eingezahlt. Der Klägerin fehlt jedoch die Aktivlegitimation. Nichtigkeitsklagen können nach § 249 Abs.1 AktG analog von jedem Gesellschafter erhoben werden, auch wenn sie dem angegriffenen Beschluss zugestimmt haben. Die Klägerin ist allerdings nicht Gesellschafterin der Beklagten und damit nicht aktivlegitimiert. Es kann dahinstehen, ob die Verstorbene A im Zeitpunkt des Abschlusses des Einbringungsvertrages am 19.12.2007 noch geschäftsfähig war. Eine wirksame Übertragung aufgrund des Vertrags vom 19.12.2007 ist nicht erfolgt, weil die weiteren Bedingungen für die Übertragung nicht eingetreten sind. Die unter dem 22.01.2008 aufgestellte Bedingung der Eintragung der Klägerin als Kommanditistin der B KG ist nicht eingetreten. Diese Bedingung wurde auch nicht vor dem Tod von Frau A wirksam aufgehoben. Auf die Bedingung kann zwar nach dem ausdrücklichen Wortlaut der Erklärung vom 22.01.2008 durch die Parteien verzichtet werden. An einem solchen wirksamen Verzicht fehlt es jedoch. Frau A hat unstreitig während der Zeit ihrer Geschäftsfähigkeit den entsprechenden Verzicht weder für sich selbst noch für die von ihr geführte Klägerin erklärt. Die Erklärungen von Frau und Herrn Dr. F stellen keinen wirksamen Verzicht dar. Zum einen sind als "Parteien", die den Verzicht i.S. auf die Bedingung vom 22.01.2008 erklären können, die vertragsschließenden Parteien zu verstehen, d.h. die Klägerin und Frau A. Für die Klägerin selbst wurde am 01.12.2011 aber kein Verzicht erklärt. Vielmehr haben Frau G und Herr Dr. F für Frau A, Herr Dr. F aber nur für die Komplementärin der Klägerin den Verzicht erklärt. Die Erklärung ist auch entgegen der Auffassung der Klägerin nicht gemä€ § 164 Abs.1 Satz 2 BGB dahin auszulegen, dass Dr. F im Namen der Klägerin handelte. Nach § 164 Abs.1 Satz 2 BGB wirkt eine von einem Vertreter im Rahmen der Vertretungsmacht abgegebene Erklärung auch dann für und gegen den Vertretenen, wenn sie der Vertreter zwar nicht ausdrücklich in dessen Namen abgibt, die Umstände jedoch ergeben, dass sie im Namen des Vertretenen erfolgen soll. Die Vorschrift beantwortet als Auslegungsregel nicht nur die Frage, ob eine Erklärung im Namen eines Anderen abgegeben wurde, sie kommt auch dann zur Anwendung, wenn ungewiss ist, in welchem Namen der Vertreter einen Vertrag abschließt oder eine Erklärung abgibt (BGH NJW-RR 1988, 475). Dabei sind alle Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Der rein unerklärt gebliebene Wille bleibt jedoch unbeachtlich (Palandt-Ellenberger 71. Auflage, Einf. vor § 164 BGB Rz.1). Auch unter Berücksichtigung der vorgenannten Maßstäbe ergibt sich keine für die Klägerseite günstige Auslegung. Die Reichweite des § 164 Abs.1 Satz 2 BGB als Auslegungsregel ist abhängig von der Auslegungsbedürftigkeit der jeweiligen Erklärung. Je eindeutiger der Wortlaut der Erklärung ist, umso weniger kann auf einen nicht erklärten inneren Willen bei der Reichweite der Erklärung abgestellt werden. Im vorliegenden Fall spricht der eindeutige Wortlaut der Erklärung des Herrn Dr. F gegen eine Auslegung im Sinne der Klägerin. Denn die Erklärung wird eindeutig im Namen der Komplementär-GmbH und nicht im Namen der Klägerin abgegeben. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass es sich bei Dr. F um einen Rechtskundigen handelt, bei dem grundlegende Kenntnisse über Inhalt und Reichweite von Erklärungen erwartet werden kann, insbesondere, in welchem Namen er entsprechende Erklärungen abgibt. Die maßgebliche Erklärung bezieht sich ausdrücklich auf die Eigenschaft des Dr. F als Geschäftsführer der A Verwaltung GmbH. Dass und inwieweit er auch für die Klägerin handelte, ist weder dem Wortlaut zu entnehmen, noch ergibt sich dies aus den Umständen der Erklärung. Kommt der dahinter stehende Wille einer Erklärung nicht ansatzweise zum Ausdruck, kann diese - bei eindeutigem Wortlaut - nicht grenzenlos auf das vermeintlich Gewollte ausgedehnt werden, selbst wenn dies dem vermeintlichen Willen des Erklärenden entsprochen haben sollte. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass durch die über den Wortlaut hinausgehende Auslegung Rechtsunsicherheit in Bezug auf die eintretenden Rechtswirkungen entsteht. Darüber hinaus sind die Erklärungen auch formunwirksam, weil es an der notariellen Beurkundung des Verzichts fehlt. § 15 Abs. 3 und Abs. 4 GmbHG sehen sowohl für einen Verpflichtungsvertrag über einen GmbH-Anteil als auch für dessen dinglichen Vollzug durch Abtretung die notarielle Beurkundung vor (vgl. Baumbach/Hueck, Hueck/Fastrich, § 15 GmbHG, Rn. 21). Dies gilt auch für Nebenabreden, die Voraussetzung der Abtretung sein sollen, insbesondere auch für Bedingungen für den dinglichen Rechtsübergang (vgl. Baumbach/Hueck, Hueck/Fastrich, § 15 GmbHG, Rn. 30). Die Verstorbene Frau A hat die Formbedürftigkeit etwaiger Erklärungen auch auf die ergänzenden Vereinbarungen zum Verzicht auf den Bedingungseintritt ausgedehnt. Demgemäß hat sie die nachträglich eingefügte, aufschiebende Bedingung hier auch beurkunden lassen. Aus der Beurkundungspflicht für diese Nebenabrede folgt aber, dass deren Aufhebung ebenso beurkundungsbedürftig ist. Auf das Formbedürfnis kann auch nicht aus anderen Gründen verzichtet werden. Der Verzicht auf eine Bedingung kann formfrei möglich sein, wenn diese Bedingung einseitig eine Vertragspartei begünstigt (vgl. BGH VIII ZR 257/93, Urteil vom 21.09.1994, zit. nach Juris). Dies kann etwa bei einem Eigentumsvorbehalt oder der Bedingung vollständiger Kaufpreiszahlung für den Verkäufer angenommen werden (BGH a.a.O.). So liegt der Fall hier jedoch nicht. Die Bedingung dient nicht einseitig einer Partei, sondern erkennbar der Absicherung und Klarheit beider Vertragsparteien, weil sie inhaltlich selbst die Eintragung in das Handelsregister vorsieht. Dem würde es widersprechen, wenn entgegen der Formvorschrift des § 15 Abs. 3 GmbHG auf sie formfrei verzichtet werden könnte. Der Zweck der Formvorschrift ist vielmehr gerade den leichten und spekulativen Handel mit GmbH-Anteilen zu unterbinden, was unterlaufen würde, wenn Klarheit schaffende Bedingungen grundsätzlich formfrei entfallen könnten. Gerade im vorliegenden Fall würde das Geschäft nämlich von im Einzelnen nicht bzw. schlecht überprüfbaren Umständen, etwa dem Zeitpunkt des formlosen Verzichts - abhängen. Zudem bestehen Bedenken, ob die Verzichtserklärung für Frau A, die Herr Dr. F und Frau G aufgrund der ihnen erteilten Vorsorgevollmacht abgegeben haben, von dieser Vorsorgevollmacht tatsächlich gedeckt ist. Vielmehr spricht alles dafür, dass die Vorsorgevollmacht hier missbraucht wurde. Ein mutmaßlicher Wille von Frau A, derart kurz nach Eintritt ihrer Geschäftsunfähigkeit und derart kurz vor ihrem Tod den Übergang der Geschäftsanteile zu bewirken, ist nicht ersichtlich. Vielmehr wollte sie diesen Übergang nach den 2008 geführten Rechtstreitigkeiten trotz ihres Obsiegens dort offensichtlich nicht. Sonst hätte sie nämlich zum einen diese Bedingung schon nicht aufstellen müssen, zum anderen ihren Eintritt bewirken oder darauf verzichten können. Dies hat sie aber nicht getan, obwohl sie nach Darlegung der Verfügungsklägerin noch weit bis ins Jahr 2011 hinein geschäftsfähig war. Dies lässt nur den Rückschluss zu, dass die Darlegung der Verfügungsbeklagten zutrifft, wonach sie sich mit ihrem Sohn im Anschluss an die Rechtsstreitigkeiten wieder versöhnt habe, und den Anteilsübergang nicht mehr durchführen wollte. Dafür spricht überdies auch, dass der ebenfalls im Jahr 2008 mit den Stimmen von Frau A beschlossene Entzug der Einzelvertretungsberechtigung und der Befreiung von § 181 BGB des Herrn Busch nie im Handelsregister eingetragen wurden, obwohl auch insoweit der Gesellschafterbeschluss im Urteil vom 22.04.2008 für wirksam gehalten worden ist. Herrn Busch ist es also offenbar gelungen, das in diesen Beschlüssen und der Anteilsübertragung zum Ausdruck kommende Misstrauen seiner Mutter auszuräumen. Konsequenzen aus den ihr gestatteten Übertragungen hat seine Mutter jedenfalls nicht gezogen. Somit spricht nicht das Mindeste dafür, dass ihr Vollzug unmittelbar vor ihrem Tod ihrem Willen entsprach. Der Anteilsübergang diente aber erkennbar den finanziellen Interessen der Erben. Durch ihn konnte die in den Gesellschaftsverträgen zu Buchwerten vorgesehene Einziehung des Anteils an der Verfügungsbeklagten bzw. die Fortführung der Peter Busch KG durch den verbliebenen Gesellschafter B verhindert werden . Das Herrn B gleichzeitig im Testament ausgesetzte Vermächtnis für diese Firmenanteile musste nach dem Testament dagegen von ihm angenommen werden, und stand unter dem Vorbehalt, dass er seine Enterbung akzeptiert und nicht einmal den Pflichtteil geltend macht. Bei Übergang der Anteile an die Verfügungsklägerin stellte sich somit die Situation für die Erben finanziell deutlich günstiger dar. Eben eine dieser von diesem Übergang begünstigten Erbinnen war aber die Vollmachtnehmerin Petra G, gemeinsam mit ihrem Sohn. Letztlich muss aber nicht mehr aufgeklärt werden, ob auch andere Motive für den Verzicht auf die Bedingung leitend waren, wie die Klägerin im Einzelnen dargelegt, weil der Verzicht bereits aus anderen Gründen unwirksam ist. Fehlt der Klägerin schon die Aktivlegitimation, kommt es nicht mehr darauf an, ob Einberufungsmängel vorliegen, welche zur Nichtigkeit des Beschlusses führen. Die Klägerin kann aus den oben genannten Gründen auch keine Anfechtungsklage erheben. Die Klägerin hat schließlich keinen Anspruch auf unverzügliche Eintragung in die Gesellschafterliste und Einreichung der Liste zum Handelsregister. Auch insoweit kann auf die oben stehenden Ausführungen verwiesen werden. Die Widerklage steht in sachlichem Zusammenhang zur Klage im Sinne von § 33 ZPO. Sie erschöpft sich auch nicht in der reinen Verneinung der Klage, sondern reicht weiter. Die Beklagte kann Feststellung verlangen, dass die Klägerin keine Gesellschafterin geworden ist. Die Beklagte hat ein Feststellungsinteresse im Sinne von § 256 ZPO, weil sie ein berechtigtes Interesse an einer Klärung der gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse hat. Die Feststellungsklage ist auch begründet. Die Klägerin ist nicht Gesellschafterin der Beklagten geworden, wie bereits erläutert worden ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit auf die Ausführungen zu A. II. Bezug genommen. Streitwert: 510.000,00 Euro. Urteil v. 19.07.2013 Az: 40 O 23/12 https://www.admody.com/urteilsdatenbank/9aa72d8061a6/LG-Duesseldorf_Urteil_vom_19-Juli-2013_Az_40-O-23-12 <a href="https://www.admody.com/urteilsdatenbank/9aa72d8061a6/LG-Duesseldorf_Urteil_vom_19-Juli-2013_Az_40-O-23-12" title="Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12">Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12</a> [URL=https://www.admody.com/urteilsdatenbank/9aa72d8061a6/LG-Duesseldorf_Urteil_vom_19-Juli-2013_Az_40-O-23-12]Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12[/URL] <ref name=NTKXUG1>{{cite web|title=Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. 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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 - openJur Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 openJur 2012, 56176 Die Klägerin ist ein Unternehmen mit Sitz in Solingen, das Stahlwaren, insbesondere Schneidwaren, herstellt und vertreibt. Sie führt die Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und ist Inhaberin der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228), die mit Priorität vom 7. Mai 1941 u.a. für "Messerschmiedewaren", "Hiebund Stichwaffen", "Täschnerund Lederwaren, nämlich Spezialetuis und -behälter für die Waren der Klasse 8", "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)", "Hausund Küchengeräte (soweit in Klasse 21 enthalten)" eingetragen ist. Die Klägerin ist weiter Inhaberin von Bildmarken wie der nachstehend wiedergegebenen, am 8. August 1904 eingetragenen Marke Nr. 71 482: Die Beklagte führte zunächst die Firma "Stahlwarenkontor GmbH". Im Jahr 1996 verlegte sie ihren Sitz von Beelitz nach Solingen und änderte ihre Firma in "ZWEIBRÜDER Stahlwarenkontor GmbH". Die Beklagte ist Inhaberin der Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060), die mit Priorität vom 17. Oktober 1996 für "08: Schneidwaren; 18: Lederwaren; 21: Geräte und Behälter für Haushalt und Küche" eingetragen ist. Für die Beklagte ist weiter die Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) mit Priorität vom 12. Mai 1998 für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" eingetragen. Im Internet benutzt die Beklagte die Adresse "zweibrueder.com". Die Klägerin sieht in der Verwendung der Bezeichnung "Zweibrüder"/"ZWEIBRÜDER" als Unternehmenskennzeichen, Marke und Internetadresse eine Verletzung ihrer Rechte an ihrer Firma sowie ihren Wortund Bildmarken. Die "Zwillings"-Kennzeichen wiesen als Firmenschlagwort und als Wortoder Bildmarken eine hohe Kennzeichnungskraft auf. Mit ihnen werde im Inund Ausland ein hervorragender Ruf herausragender Güte und Vertrauenswürdigkeit verbunden. Die Beklagte nutze durch ihre "Zweibrüder"-Zeichen den Ruf der bekannten Marke "Zwilling" in unlauterer Weise für sich aus. Die Klägerin hat beantragt, I. die Beklagte zu verurteilen, 1. es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 500.000 DM, ersatzweise Ordnungshaft, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren, a) die Angabe "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" firmenmäßig zu verwendenaa) entweder in Alleinstellung oder grafisch gegenüber den übrigen Bestandteilen des Firmennamens hervorgehoben, beispielsweise unter Verwendung einer anderen Schriftart oder Schriftgröße oder durch ausschließliche Verwendung von Großbuchstaben, insbesondere wie nachfolgend dargestellt: bb) als Bestandteil der Firmenbezeichnung "Zweibrüder Stahlwarenkontor GmbH"; b) den Domain-Namen "zweibrueder.com" zu benutzen und/ oder benutzen zu lassen und/oder zu veräußern oder veräußern zu lassen, zu übertragen oder übertragen zu lassen oder in sonstiger Weise darüber zu verfügen, sofern nicht die Veräußerung, Übertragung oder sonstige Verfügung an die Klägerin oder mit deren Zustimmung erfolgt; c) die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" markenmäßig zu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anzubieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen; in die Löschung der Marken -Nr. 396 45 060 "ZWEIBRÜDER" und -Nr. 398 26 480 "ZWEIBRÜDER" einzuwilligen; den Domain-Namen "zweibrueder.com" löschen zu lassen; in die Löschung des Firmenbestandteils "Zweibrüder" durch Erklärung gegenüber dem zuständigen Handelsregister einzuwilligen; der Klägerin Auskunft zu geben, a) seit wann, in welcher Art und in welchem Umfang sie im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren - Handlungen gemäß Ziffer I. 1. vorgenommen und/oder - Marken gemäß Ziffer I. 2. verwendet hat und/oder -den Domain-Namen "zweibrueder.com" verwendet hat, und zwar auch unter Angabe des Umfangs der über die Internet-Domain erfolgten Internet-Anfragen unter Vorlage von logfiles, undb) mit welchen Werbeaufwendungen sie die Kennzeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" in Alleinstellung oder als Bestandteil einer Kombinations-Kennzeichnung für Schneidwaren verwendet oder so gekennzeichnete Produkte beworben hat undc) welche Umsätze sie mit Schneidwaren erzielt hat, die mit "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" oder "Zweibrueder" -gleichgültig ob in Alleinstellung oder als Teil einer Kombinations-Kennzeichnung -gekennzeichnet waren oder beworben wurden, und zwar unter Angabe der einzelnen Lieferungen unter Nennung -der Liefermengen, Lieferzeiten, Lieferpreise sowie der Namen und Anschriften der Abnehmer, -der Gestehungskosten unter detaillierter Angabe der einzelnen Kostenfaktoren sowie -des erzielten Gewinns, wobei der Beklagten nach ihrer Wahl vorbehalten bleibt, die Namen und Anschriften der Empfänger ihrer Angebote statt der Klägerin einem von dieser zu bezeichnenden, der Klägerin gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichteten, in der Bundesrepublik Deutschland vereidigten und ansässigen Wirtschaftsprüfer mitzuteilen, sofern die Beklagte die durch dessen Einschaltung entstehenden Kosten trägt und diesen ermächtigt, der Klägerin Auskunft zu geben, ob ein bestimmtes Angebot oder ein bestimmter Empfänger eines Angebots in den Rechnungen enthalten ist. II. festzustellen, daß die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin allen Schaden zu ersetzen, der der Klägerin durch die unter Ziffer I. 1. bezeichneten Handlungen und/oder die Verwendung der in Ziffer I. 2. bezeichneten Marken und/oder die Verwendung des in Ziffer I. 3. bezeichneten Domain-Namens entstanden ist oder noch entstehen wird. Die Beklagte hat demgegenüber vorgebracht, sie habe mit der Aufnahmedes Bestandteils "Zweibrüder" in ihre Firma lediglich dem Umstand Rechnung tragen wollen, daß die örtliche Industrieund Handelskammer bei der Verlegung des Unternehmenssitzes nach Solingen die ursprüngliche Firma beanstandet habe. Eine Gefahr der Verwechslung ihrer Zeichen mit den Kennzeichen der Klägerin bestehe nicht. Etwaige Ansprüche der Klägerin seien jedenfalls verwirkt. Die Klägerin hat im Berufungsverfahren beantragt, die Berufung mit der Maßgabe zurückzuweisen, daß der Unterlassungsantrag unter Ziffer I. 1. c) wie folgt lautet: die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" für die mit der Markeneintragung 396 45 060 sowie 398 26 480.5 aufgeführten Waren markenmäßig wie beispielhaft aus Blatt 5 und 6 des Katalogs Anlage K 4 (kleiner Katalog) ersichtlichzu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anbieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen. Das Berufungsgericht hat die Berufung der Beklagten mit der Maßgabe zurückgewiesen, daß es Buchstabe a) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. wie folgt geändert hat: "a) die Angabe "ZWEIBRÜDER"/"Zweibrüder" entweder in Alleinstellung oder wie nachfolgend wiedergegeben als Bestandteil einer Firma firmenmäßig zu gebrauchen." (Es folgen die im Klageantrag zu I. 1. a) aa) wiedergegebenen Abbildungen) und Buchstabe c) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. gemäß dem Berufungsantrag der Klägerin gefaßt hat (OLG Köln OLG-Rep 2002, 64). A. Das Berufungsgericht hat angenommen, daß die Klägerin aufgrund ihrer Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG wegen bestehender Verwechslungsgefahr von der Beklagten verlangen könne, es zu unterlassen, das Zeichen "Zweibrüder" firmenund/oder markenmäßig zu verwenden, soweit dieses zur Kennzeichnung eines sich mit der Herstellung und/oder dem Vertrieb von Schneidwaren, Lederwaren, Geräten und Behältern für Haushalt und Küche befassenden Unternehmens und/oder der erwähnten Waren gebraucht werde. Bei allen angegriffenen Verwendungsformen der Zeichen der Beklagten sei ein markenmäßiger Gebrauch gegeben. Zwischen den einander gegenüberstehenden Zeichen bestehe für die genannten, zumindest sehr ähnlichen Waren Verwechslungsgefahr. Die Marke "Zwilling" habe eine hohe Kennzeichnungskraft. Sie habe durch langjährige intensive Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht. Bei den sich gegenüberstehenden Zeichen bestehe zwar keine Verwechslungsgefahr in schriftbildlicher und klanglicher Hinsicht. Eine Verwechslungsgefahr ergebe sich aber aufgrund des Sinngehalts der beiden Zeichen. Auch wenn die Zeichen danach als solche nicht unmittelbar miteinander verwechselt würden, werde ein nicht mehr unbeachtlicher Teil des Verkehrs darin eine Zweitmarke zu der bekannten Marke "Zwilling" sehen, die das Unternehmen zur Kennzeichnung einer weiteren Produktlinie oder eines zu niedrigeren Preisen vertriebenen Sortiments verwende. Ein anderer Teil des Verkehrs werde annehmen, daß zwischen den Unternehmen lizenzvertragliche oder sonstige wirtschaftliche oder organisatorische Verbindungen bestünden. Die Unterlassungsansprüche gegen die Verwendung der "Zweibrüder"-Zeichen für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" seien begründet, weil die Beklagte damit die Wertschätzung der Marke "Zwilling" ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutze. Unter dieser Marke würden qualitativ hochwertige Waren vertrieben, für die nationale und internationale Auszeichnungen erteilt worden seien. An diesen guten Ruf hänge sich die Beklagte mit ihrem Zeichen an. Dies gelte auch für die Waren "Rucksäcke, Zelte und Säcke", da die unter der Marke "Zwilling" vertriebenen Taschenund Fahrtenmesser gerade im Freizeitund Campingbereich verwendet würden. Die mit dem Klagezeichen verbundenen Vorstellungen von einer hohen Qualität und Verläßlichkeit leite die Beklagte auch bei den Waren "Taschenlampen" und "Taschenlampenbatterien" auf ihr Zeichen und die unter dem Zeichen vertriebenen Waren über. Die Klägerin könne ihr Unterlassungsbegehren auch auf den bekannten Bestandteil "Zwilling" ihrer Unternehmensbezeichnung stützen, der sich als Firmenschlagwort und Abkürzung der Gesamtfirma eigne. Die Ansprüche auf Löschung der Internetadresse "zweibrueder.com" sowie auf Einwilligung in die Löschung des Firmenbestandteils "ZWEIBRÜDER" seien danach ebenso begründet wie die Ansprüche auf Auskunftserteilung und Feststellung der Schadensersatzpflicht. 1. Ein Unterlassungsanspruch aus § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist nicht gegeben. Das Berufungsgericht hat rechtsfehlerhaft angenommen, daß zwischen der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) der Klägerin und den Zeichen "Zweibrüder" eine markenrechtliche Verwechslungsgefahr besteht, soweit diese benutzt werden, um Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche zu kennzeichnen oder ein Unternehmen, das solche Waren herstellt oder vertreibt. a) Die Frage der Verwechslungsgefahr im Sinne des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu beurteilen. Dabei besteht eine Wechselbeziehung zwischen den in Betracht kommenden Faktoren, insbesondere der Ähnlichkeit der Zeichen und der Ähnlichkeit der damit gekennzeichneten Waren sowie der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke. So kann insbesondere ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Zeichen durch einen höheren Grad der Ähnlichkeit der Waren oder eine erhöhte Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke ausgeglichen werden und umgekehrt (vgl. BGH, Urt. v. 30.10.2003 -I ZR 236/97, GRUR 2004, 235, 237 = WRP 2004, 360 -Davidoff II; Urt. v. 27.11.2003 -I ZR 148/01, GRUR 2004, 239 = WRP 2004, 353 -DONLINE, jeweils m.w.N.). b) Das Berufungsgericht ist von einer ganz erheblich gesteigerten Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" ausgegangen, weil diese aufgrund langjähriger intensiver Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht habe. Eine derartige Steigerung der Kennzeichnungskraft begründet einen erweiterten Schutzbereich (vgl. BGH, Urt. v. 5.4.2001 -I ZR 168/98, GRUR 2002, 171, 175 = WRP 2001, 1315 -MarlboroDach; BGH GRUR 2004, 239 -DONLINE). Die Kennzeichnungskraft einer Marke (und deren Steigerung) ist jedoch stets bezogen auf die einzelnen Waren und Dienstleistungen festzustellen, die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführt sind (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 237 -Davidoff II; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., § 14 Rdn. 331; Ströbele in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 7. Aufl., § 9 Rdn. 308). Dies hat das Berufungsgericht unterlassen. Im Revisionsverfahren ist deshalb zugunsten der Klägerin zu unterstellen, daß der Marke "Zwilling" die festgestellte gesteigerte Kennzeichnungskraft auch für die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführten "Täschnerund Lederwaren" sowie "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)" zukommt. c) Das Berufungsgericht hat unangegriffen festgestellt, daß die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060) aufgeführten Waren (Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche) mit Waren im Warenverzeichnis der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) identisch oder nahezu identisch sind. Dementsprechend ist hinsichtlich dieser angegriffenen Marke bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr ein strenger Maßstab anzulegen (vgl. BGH, Beschl. v. 18.3.1999 -I ZB 24/96, GRUR 1999, 990, 991 = WRP 1999, 1041 -Schlüssel). Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung ist es dagegen unerheblich, ob die Klägerin unter der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) auch Waren wie Taschenlampen, Taschenlampenbatterien und (Produkt-)Säcke vertreibt, die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) eingetragen sind. Für die Frage der Warenähnlichkeit ist bei Ansprüchen aus einer eingetragenen Marke deren Warenverzeichnis maßgebend (vgl. BGH, Urt. v. 3.5.2001 -I ZR 18/99, GRUR 2002, 65, 67 = WRP 2001, 1447 -Ichthyol). Der Revisionserwiderung kann auch nicht darin zugestimmt werden, daß bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr mit darauf abzustellen sei, daß beide Parteien ihren Sitz in Solingen haben. Die Art und Weise, wie die Klägerin ihre Marke für die eingetragenen Waren benutzt, ist für den Schutzumfang der Marke ohne Bedeutung (vgl. BGH, Urt. v. 19.2.1998 -I ZR 138/95, GRUR 1998, 1034, 1036 = WRP 1998, 978 -Makalu; Beschl. v. 16.7.1998 -I ZB 5/96, GRUR 1999, 164, 166 = WRP 1998, 1078 -JOHN LOBB). aa) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß die Ähnlichkeit von Wortzeichen anhand des klanglichen und des schriftbildlichen Eindrucks sowie des Sinngehalts zu ermitteln ist, wobei für die Annahme einer Verwechslungsgefahr in der Regel bereits die hinreichende Übereinstimmung in einer Hinsicht genügt (vgl. BGHZ 139, 340, 347 -Lions; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 9/01, GRUR 2003, 1044, 1046 = WRP 2003, 1436 -Kelly). Es hat auch berücksichtigt, daß bei der Prüfung der Zeichenähnlichkeit von dem das Kennzeichenrecht beherrschenden Grundsatz auszugehen ist, daß es auf den jeweiligen Gesamteindruck der sich gegenüberstehenden Zeichen ankommt (vgl. BGH GRUR 2003, 1044, 1046 -Kelly). cc) Bei der Beurteilung der Ähnlichkeit der sich gegenüberstehenden Zeichen nach ihrem Sinngehalt hat das Berufungsgericht fehlerhafte Erwägungen angestellt und nicht alle relevanten Umstände berücksichtigt. Die Zeichen "Zwilling" und "Zweibrüder" sind sich nach ihrem Sinngehalt nicht so nahe, wie das Berufungsgericht angenommen hat. Den Ähnlichkeiten im Sinngehalt stehen vielmehr so viele begriffliche Unterschiede gegenüber, daß die Ähnlichkeit im Sinne des Kennzeichenrechts als allenfalls sehr gering anzusehen ist. Das Berufungsgericht hat nicht mit abgewogen, daß die Bezeichnung "Zweibrüder" infolge der besonderen Schreibweise als namensähnliches Kunstwort gebildet ist. Bei einem Verständnis als Name wird der Gedanke an eine begriffliche Bedeutung von vornherein etwas zurückgedrängt. Die Annahme des Berufungsgerichts, die Zusammenschreibung der angegriffenen Zeichen lege den Schluß auf ein durch Zwillingsgeburt verbundenes Brüderpaar nahe, ist erfahrungswidrig. Die Bezeichnung "Zweibrüder" weist auch bei einem Verständnis im Sinne von "zwei Brüder" gerade von der Annahme einer Zwillingsgeburt weg, weil es für Brüder, die durch eine Zwillingsgeburt verbunden sind, die genaueren und geläufigen Bezeichnungen "Zwillinge" und "Zwillingsbrüder" gibt. Anders als das Berufungsgericht gemeint hat, sind "Zwillinge" und "zwei Brüder" auch keine komplementären Begriffe. Gemeinsam ist den Begriffen nur, daß sie Personen in ihrem Geschwisterverhältnis bezeichnen. "Zwilling" bezeichnet jedoch -anders als "zwei Brüder" -nur einen von zwei Geschwistern. Auch besagt das Wort "Zwillinge" -anders als die Wörter "zwei Brüder" -nichts über das Geschlecht der so bezeichneten Personen. e) Der danach bestehende Grad der Ähnlichkeit zwischen den sich gegenüberstehenden Zeichen genügt ungeachtet der festgestellten oder zu unterstellenden Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" -auch soweit von Warenidentität auszugehen ist -nicht, um eine Verwechslungsgefahr zu begründen. aa) Eine unmittelbare Verwechslungsgefahr, d.h. die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen für die Klagemarke gehalten wird, scheidet angesichts der sehr geringen Ähnlichkeit der Zeichen aus. bb) Eine Verwechslungsgefahr kann allerdings auch in der Weise gegeben sein, daß zwar nicht die Gefahr von Verwechslungen der sich gegenüberstehenden Zeichen als solcher besteht, aber die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen -im Sinne der in § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG besonders angesprochenen Gefahr des gedanklichen Inverbindungbringens der Zeichen -infolge einer teilweisen Übereinstimmung in einem wesensgleichen Kern dem Inhaber der Klagemarke zugeordnet wird. Eine derartige Verwechslungsgefahr kann sich in besonders gelagerten Fällen auch aus einer Übereinstimmung der Zeichen im Sinngehalt ergeben. Dies setzt aber voraus, daß es sich für maßgebliche Teile des Verkehrs aufdrängt, daß die Zeichen wegen ihres Sinngehalts und ihrer Zeichenbildung aufeinander bezogen sind (vgl. BGH, Beschl. v. 25.3.1999 -I ZB 32/96, GRUR 1999, 735, 737 = WRP 1999, 855 -MONOFLAM/POLY-FLAM; Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 9 Rdn. 497; vgl. weiter -zum Ausschluß der Verwechslungsgefahr durch den Sinngehalt eines der Zeichen -EuG, Urt. v. 15.1.2003 -T-99/01, GRUR Int. 2003, 760, 763 Tz. 47 -Mystery/ Mixery; Urt. v. 3.3.2004 -T-355/02, Tz. 49 -ZIRH; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 293/00, GRUR 2003, 1047, 1049 = WRP 2003, 1439 -Kellogg's/Kelly's; Urt. v. 13.11.2003 -I ZR 184/01, GRUR 2004, 240, 241 = WRP 2004, 355 -MIDAS/medAS; Urt. v. 25.3.2004 -I ZR 289/01, Umdruck S. 9 -Kleiner Feigling, m.w.N.). Denn der Verkehr nimmt nach der Lebenserfahrung ein als Marke verwendetes Zeichen in aller Regel so auf, wie es ihm entgegentritt, und unterzieht es nicht einer analysierenden, möglichen Begriffsinhalten nachgehenden Betrachtung (vgl. BGH GRUR 1999, 735, 736 -MONOFLAM/POLYFLAM; BGH, Beschl. v. 5.7.2001 -I ZB 8/99, GRUR 2002, 261, 262 = WRP 2002, 91 -AC; BGH GRUR 2004, 240, 241 -MIDAS/medAS, m.w.N.). Bei einer solchen Betrachtungsweise hat der Verkehr im vorliegenden Fall keinen Anlaß, die Zeichen als aufeinander bezogene Zeichen desselben Unternehmens anzusehen. Daran änderte sich auch nichts, wenn es -wie das Berufungsgericht angenommen hat -dem Verkehr bekannt sein sollte, daß Unternehmen auf dem hier betroffenen Markt neben Waren, die mit einer Hauptmarke versehen werden, preiswertere Versionen unter einer anderen Marke in den Verkehr bringen oder andere Unternehmen solche Waren in Lizenz unter einem anderen, an die Hauptmarke angelehnten Zeichen vertreiben. Die Übereinstimmungen im begrifflichen Zeicheninhalt sind hier so gering, daß sich ihre Wirkung -auch wegen der unterschiedlichen Bildung der Zeichen -auf den Bereich einer nur allgemeinen, nicht herkunftshinweisenden Assoziation beschränkt, die für die Annahme einer Verwechslungsgefahr nicht genügt (vgl. BGH, Urt. v. 24.1.2002 -I ZR 156/99, GRUR 2002, 544, 547 = WRP 2002, 537 -BANK 24, m.w.N.). cc) Bei der gegebenen Sachlage besteht auch keine Verwechslungsgefahr im weiteren Sinn. Bei dieser Art von Verwechslungsgefahr erkennt der Verkehr zwar die Unterschiede zwischen den Zeichen, geht aber wegen ihrer teilweisen Übereinstimmung von organisatorischen oder wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Zeicheninhabern aus (vgl. BGH GRUR 2002, 171, 175 -Marlboro-Dach). Eine solche Verwechslungsgefahr kann nur bei Vorliegen besonderer Umstände angenommen werden. Dafür spricht hier nur, daß das Markenwort "Zwilling" auch als Firmenschlagwort zur Bezeichnung der Klägerin bekannt ist. Es fehlt jedoch an einem derart übereinstimmenden Gesamteindruck bei den gegenüberstehenden Zeichen, daß sich für einen Durchschnittsverbraucher der Eindruck aufdrängen könnte, die Zeichen seien zur Kennzeichnung bestehender Unternehmensverbindungen aufeinander bezogen. Einem solchen Eindruck stehen schon die unterschiedliche Zeichenbildung und die sich aufdrängenden Unterschiede im Sinngehalt der Zeichenworte entgegen. 2. Der Unterlassungsantrag kann auch nicht auf § 14 Abs. 5 i.V. mit § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt werden, weil die Beklagte durch ihre Zeichen "Zweibrüder" nicht in unlauterer Weise die Wertschätzung der bekannten Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) ohne rechtfertigenden Grund ausnutzt oder beeinträchtigt. Auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützte Ansprüche können allerdings (aufgrund einer entsprechenden Anwendung der Vorschrift) auch gegeben sein, wenn ein mit der bekannten Marke identisches oder ihr ähnliches Zeichen innerhalb des Ähnlichkeitsbereichs der Waren oder Dienstleistungen, für die sie Schutz genießt, benutzt wird, da der Markeninhaber in diesen Fällen noch schutzbedürftiger ist als in den vom Wortlaut der Vorschrift erfaßten Fällen (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 238 -Davidoff II). In jedem Fall ist aber Voraussetzung für die Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG, daß das angegriffene Zeichen überhaupt in relevantem Umfang gedanklich mit der bekannten Marke in Verbindung gebracht wird. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weil die beiderseitigen Zeichen nach Schriftbild und Klang einander unähnlich sind und den Übereinstimmungen im Sinngehalt -wie dargelegt -ebenso auf der Hand liegende Abweichungen gegenüberstehen. Aus diesem Grund kann hier weder eine Ausnutzung der Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagemarke noch eine Beeinträchtigung ihrer Unterscheidungskraft oder Wertschätzung angenommen werden. Dies gilt auch für ein Erschleichen von Aufmerksamkeit (vgl. BGH, Beschl. v. 27.4.2000 -I ZR 236/97, GRUR 2000, 875, 877 = WRP 2000, 1142 -Davidoff I; vgl. weiter Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 861; Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 14 Rdn. 171; vgl. auch -zum früheren Recht -BGH, Urt. v. 14.11.1980 -I ZR 134/78, GRUR 1981, 142, 144 -Kräutermeister). Zur Begründung von Ansprüchen, die auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt sind, genügt es nicht, daß ein Zeichen geeignet ist, durch bloße Assoziationen an ein fremdes Kennzeichen Aufmerksamkeit zu erwecken (vgl. dazu auch -zu § 1 UWG -BGH, Urt. v. 10.4.2003 -I ZR 276/00, GRUR 2003, 973, 975 = WRP 2003, 1338 -Tupperwareparty). Ebensowenig reicht dafür der Umstand aus, daß die Wahl des angegriffenen Zeichens nicht zufällig erscheint (vgl. dazu auch Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 842). Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung kann die Klägerin ihre Unterlassungsansprüche auch nicht nach § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG auf ihre Bildmarken (wie die Marke Nr. 71 482) stützen. Eine Verwechslungsgefahr nach dem Sinngehalt ist auch zwischen einer Bildmarke und einem Wortzeichen nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist aber, daß das Wort aus der Sicht der angesprochenen Durchschnittsverbraucher die naheliegende, ungezwungene und erschöpfende Bezeichnung des Bildes darstellt (vgl. BGH GRUR 1999, 990, 992 -Schlüssel). Davon kann hier keine Rede sein. Es ist fernliegend, daß der Verkehr mit den Bildzeichen der Klägerin den Gedanken "zwei Brüder" verbinden könnte. Die Klägerin kann ihre Unterlassungsansprüche auch nicht aus dem Recht an ihrer Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und deren bekanntem Bestandteil "Zwilling" herleiten. Für einen Teil einer Firmenbezeichnung kann der vom Schutz des vollständigen Firmennamens abgeleitete Schutz als Unternehmenskennzeichen im Sinne des § 5 Abs. 2 MarkenG beansprucht werden, sofern es sich um einen unterscheidungsfähigen Firmenbestandteil handelt, der seiner Art nach im Vergleich zu den übrigen Firmenbestandteilen geeignet erscheint, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen (vgl. BGH, Urt. v. 21.2.2002 -I ZR 230/99, GRUR 2002, 898 = WRP 2002, 1066 -defacto, m.w.N.). Aus den Besonderheiten des Schutzes für Unternehmenskennzeichen ergibt sich jedoch keine andere Beurteilung der Ähnlichkeit des Firmenbestandteils "Zwilling" mit dem angegriffenen Zeichen "Zweibrüder" als bei Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 26.10.2000 -I ZR 117/98, BlPMZ 2001, 210, 211 f.). b) Ein Unterlassungsanspruch unter dem Gesichtspunkt des Schutzes eines bekannten Unternehmenskennzeichens (§ 15 Abs. 4, Abs. 3, § 5 Abs. 2 MarkenG) kommt ebenfalls nicht in Betracht. Auch insoweit ergibt sich aus den Besonderheiten des Schutzes von Unternehmenskennzeichen kein anderes Ergebnis als bei der Beurteilung der Frage, ob die gleichlautende bekannte Marke "Zwilling" gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gegen unlautere Benutzung geschützt ist. Die sonstigen Klageansprüche sind aus den vorstehend genannten Gründen ebenfalls unbegründet, da sie durchweg voraussetzen, daß die Klagezeichen "Zwilling" mit den Zeichen "Zweibrüder" oder "zweibrueder.com" verwechslungsfähig sind oder daß die angegriffenen Zeichen die Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagezeichen ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutzen oder beeinträchtigen. Auf die Revision der Beklagten war danach das Berufungsurteil aufzuheben und auf ihre Berufung das landgerichtliche Urteil abzuändern. Die Klage war abzuweisen. Permalink: https://openjur.de/u/175266.html (https://oj.is/175266) Volltext Zitate 43 Zitiert 207 Faksimile Referenzen 0 Themenverwandt Schlagworte
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Bahamas - Zuerst kommen die Worte, dann die Taten Zuerst kommen die Worte, dann die Taten Über die Lehren aus den Morden von Hanau Der Andere war trotz geringerer Kompetenz listiger und skrupelloser als man selber, weiß der Arbeitnehmer, dem ein Kollege bei einer innerbetrieblichen Ausschreibung für eine Leitungsposition den Rang abgelaufen hat. Das hätte ich auch noch hinbekommen und sogar besser, sagen manche nach dem Kinobesuch über den Plot des Films, und wie man die Heimschlappe des eigenen Clubs hätte verhindern können, wissen die Fans sowieso viel besser als der gesamte Trainerstab. Erst wenn der gekränkte Kollege mit „Beweisen“ über eine gegen ihn gerichtete Intrige durch den Erfolgreichen aufwartet, ein Literaturstudent, der vor Jahren erfolglos ein Theaterstück bei einem Wettbewerb eingereicht hat, seine Ideen in einem jetzt erfolgreich über die Bühne gehenden Stück wiedererkennt und als gestohlen deklariert oder ein Fußballfan auf der Jahresmitgliederversammlung zu einem Vortrag über die von ihm ermittelten Verbindungen der Vereinsspitze zu Menschenhändlerringen anhebt, geht das jeweilige Umfeld unangenehm berührt auf Distanz. Der kranke Stimmenhörer Auserwähltseinsglaube, Größenwahn und die dauernde Sorge, ungerechterweise übergangen zu werden, sind konstante Begleiterscheinungen der bürgerlichen Subjektkonstitution, ebenso wie die unter dem Druck der Verhältnisse regelmäßig zur Panik sich steigernde Ahnung, dass es auf einen so wenig ankommt, dass man irgendwann einmal sozial und materiell fallengelassen werde und in Vereinsamung und Armut zugrunde gehen könne. Tobias Rathjen, der am 19.2.2020 in Hanau neun Menschen ausländischer Herkunft und seine Mutter ermordet hat, bevor er sich selbst erschoss, „war davon überzeugt, seit dem Säuglingsalter von einem ominösen Geheimdienst überwacht zu werden. Dieser habe Mitarbeiter, welche die Fähigkeit hätten, sich in die Gedanken anderer Menschen ‚einzuklinken‘ und bis zu einem gewissen Grad eine Art ,Fernsteuerung vorzunehmen‘. Zugleich war er sich sicher, dass diese (vom Rest der Welt) unerkannt arbeitenden Kräfte seine Ideen umsetzen würden: Über die ‚Fernsteuerung‘ seien beispielsweise seine Konzepte für Hollywoodfilme, die Strategie des Deutschen Fußball-Bunds sowie für den Bau einer Mauer an der US-Südgrenze umgesetzt worden.“ (Spiegel, 21.2.2020) Rathjen hat vermutlich über lange Zeit hinweg nur eine Stimme gehört, die ihm in den vielen einsamen Stunden den Monolog über sein Zurückgesetztsein vorgetragen hat. Diese Stimme, die die eigenen Gedanken ausspricht und nicht abgeschaltet werden kann, hat er irgendwann als von außen gesteuerten Feind rationalisiert, den er schließlich Monate vor der Tat beim Generalbundesanwalt zur Anzeige gebracht hat. Mit der Selbststilisierung zum Opfer einer Organisation, die ihn fremdbestimme, verbunden mit dem Hilferuf an die real existierende Staatsgewalt, hat er sich ein letztes Mal an die Gesellschaft gewandt, mit der zusammen er seine durch Kräfte des Hasses verursachte Persönlichkeitsspaltung bekämpfen wollte. Den Stimmen, die der Schizophrene hört, verleiht die geplagte Phantasie Gestalt und umgibt sie mit einem Schein von Rationalität. Da auch Kranke wegen ihrer Krankheit nicht origineller werden, als sie es vorher waren, folgen ihre Erzählungen gesellschaftlichen Konjunkturen, die sich nicht selten an kulturindustriellen Produkten festmachen lassen. Der gesunde Stimmenhörer War es bis tief in die Neuzeit hinein noch die Verfallenheit an den Teufel mit allen Peinigungen und verbotenen Lüsten, wandelten sich seit dem späten 19. Jahrhundert die Angstvorstellungen und begannen um die neuen technischen Errungenschaften und ihre Böses im Schilde führenden Anwender bzw. Missbraucher zu kreisen. Mit dem Bau von U-Bahnen in den europäischen und amerikanischen Großstädten verbreiteten sich Ängste vor Unterwühlung im doppelten Wortsinn. Das war erst der Anfang für weit diffizilere Konstrukte, hinter denen allerdings altbekannte stehen wie vor allem der Antisemitismus, aber auch als Wiedergänger der angeblich subkutan wirkenden Jesuiten und Freimaurer die katholische Missbrauchs-Kirche als Ganzes und natürlich bestimmte Firmen vor allem aus dem Finanzbereich. Das sind die Folien für Bilderwelten, in denen die Verschwörer in verschiedener Maskierung ihr schauerliches Werk vollziehen. An dem Film Fleisch von Horst Rainer Erler, der 1979 im ZDF seine vielbeachtete Premiere hatte, weshalb er es zwei Monate später in die bundesdeutschen Kinos brachte und seit Mitte der 1980er Jahre auch in der DDR erfolgreich gezeigt wurde, lässt sich zeigen, wie eng der Wahn Tobias Rathjens mit einer gesellschaftlichen Faszination für paranoide Darbietungen verbunden ist. Angesichts eines Remakes von Fleisch schrieb der Spiegel am 18.2.2008: „Das Motel ‚Honeymoon Inn‘ am Rande der Stadt Las Cruces im US-Bundesstaat New Mexico ist kein einladender Ort für Verliebte. Eine heruntergekommene Anlage, die sinistre Betreiberin stellt neugierige Fragen. Nur wegen des Spottpreises von 7,50 Dollar pro Zimmer beschließt das frisch vermählte Studentenpaar, für eine Nacht zu bleiben. Eine fatale Entscheidung. Denn die Absteige erweist sich als Falle; alsbald nähert sich mit martialischem Geheul ein vermeintlicher Ambulanzwagen, dessen Besatzung versucht, die beiden zu kidnappen. Während der Mann mittels Betäubungsspritze außer Gefecht gesetzt und abtransportiert wird, vermag die Frau zu fliehen – um dann in einer albtraumartigen Odyssee das Schicksal ihres Gatten zu ergründen. Mit dieser unheimlichen Exposition beginnt der ZDF-Thriller Fleisch von 1979 – ein Klassiker des gesellschaftskritischen Fernsehfilms jener Jahre und Meilenstein im Werk des großen Katastrophen-Propheten Rainer Erler. Der Autor und Regisseur, der sich in zahlreichen Science-Thrillern mit Themen wie Umweltrisiken und entgleitender Wissenschaft auseinandersetzte, entwarf hier das Szenario einer Organhändler-Mafia, die gesunde junge Menschen entführt, um sie gemäß den Bedürfnissen zahlungskräftiger älterer Kunden ‚auszuschlachten‘.“ Zum Vergleich: Vierzig Jahre später richtete Tobias Rathjen in seinem Bekenner-Video auf Englisch einen „Appell an die Amerikaner, die USA seien unter Kontrolle unsichtbarer Geheimgesellschaften. Es gebe militärische Untergrundbasen, in denen dem Teufel gehuldigt und Kinder missbraucht und getötet würden.“ (Tagesspiegel, 21.2.2020) Im Jahr 2008, als RTL sich ans Remake von Fleisch machte, waren die Organentnahmepraktiken aus China schon bekannt, wo die Verwertung von Körperteilen zahlreicher Hingerichteter gängige Praxis ist. Aus den Jahren ab 2013 stammen glaubwürdige Berichte über Folter und Organentnahmen im Sinai, die dort ansässige Beduinen zum Teil am lebendigen Leib an afrikanischen Flüchtlingen begangen haben. Natürlich spielt der Film Fleisch nicht in Deutschland, aber auch nicht in einem an China gemahnenden autoritären Staat oder einer einsamen Wüste, sondern wurde in dem Land angesiedelt und teilweise gedreht, von dem die deutschen Horsts (Erler wurde 1933 auf dem Höhepunkt des Horst-Wessel-Hypes bei der Vergabe von Jungennamen geboren) immer schon wussten, dass die übelsten Schurkereien im Verbund von organisiertem Verbrechen und Staat institutionalisiert sind. Ein Umstand, der natürlich darauf zurückzuführen ist, dass das große Geld und eine immer schon entwurzelte Masse hartherziger Egoisten ein kulturfremdes Staatswesen gegründet haben. In seinem unmittelbar vor der Mordtat im Netz veröffentlichten Manifest wiederholte Rathjen, was er dem Generalbundesanwalt geschrieben hatte, ergänzte das aber um „eine Liste von mehr als zwei Dutzend Ländern, deren ‚Völker komplett vernichtet werden müssen‘, es sind Staaten im arabischen und asiatischen Raum, von Marokko bis zu den Philippinen (und Israel, das in der Aufzählung des Spiegels fehlt, Anmerkung J.W.). ‚Danach‘, so heißt es weiter in dem Papier, ‚muss die Fein-Säuberung kommen, diese betrifft die restlichen afrikanischen Staaten, Süd- und Mittelamerika, die Karibik und natürlich das eigene Volk.‘ Seine Heimat sei ‚ein Land, aus dem das Beste und Schönste entsteht und herauswächst, was diese Welt zu bieten hat‘. Die Deutschen ‚hätten die Menschheit als Ganzes emporgehoben‘. Allerdings seien nicht alle Bundesbürger ‚reinrassig und wertvoll‘, er könne sich ‚eine Halbierung der Bevölkerungszahl‘ vorstellen.“ (Spiegel, 21.2.2020) Nicht unbedingt durch diese Vernichtungsphantasien unterscheidet sich Rathjen von der Mehrheit der Schizophrenen, die mit zum Beispiel Asbestplatten gegen Strahlen oder andere schädliche Einflüsse ihre Wohnung sichern oder bestimmten Menschen penibel aus dem Weg gehen und aggressiv nur dann in Erscheinung treten, wenn man ihnen Hilfe angedeihen lassen will. Zwar weiß niemand genau, was in den PC- oder Hirnkästen von Leuten herumspukt, die davon überzeugt sind, sich gegen manipulierende und sie perspektivisch auslöschen wollende fremde Mächte wehren zu müssen, ohne dass ihr Umfeld oder die Behörden sie darin unterstützen würden. Schon die das eigene Ich besetzenden Mächte sind viel zu konkret gezeichnet, die Geheimdienste oder eine ganze Untergrundarmee bemühende Rationalisierung der eignen Krankheit rufen Vernichtungsphantasien (natürlich in Notwehr) mit einiger Wahrscheinlichkeit auf den Plan. Nur geschieht in der Regel nichts, oder es werden wie in den Attentatsfällen Lafontaine und Schäuble zwei sehr unterschiedliche Politiker ins Visier genommen. Und doch tun sich dabei Parallelen zu einem deutschen Film und einem deutschen Ausländermörder auf. Adelheid Streidel, die Lafontaine-Attentäterin, erklärte „bei ihrer Vernehmung, sie habe einen Politiker töten wollen, ‚weil ich ein Signal setzen wollte‘, dass es in Deutschland Fabriken gibt, wo Menschen getötet werden. Was Adelheid Streidel der Öffentlichkeit unbedingt mitteilen will, lautet mit kleinen Variationen so: Sie sei von ‚Wissenschaftlern‘ informiert worden, dass es in der Bundesrepublik und überall auf der Welt ‚Menschenfabriken‘ gebe, in denen tausende Menschen getötet und zu Fleischkonserven verarbeitet werden.“ (Taz, 1.11.1990) Zweierlei Vernichtungswunsch Tobias Rathjens Opferauswahl – eine Shishabar hat er persönlich ausgespäht – verdeutlicht, dass Ausländerfeindlichkeit seine Objektwahl bestimmt hat. Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass er seinen Rassenwahn im Zuge von Netzrecherchen auf den modernen Stand gebracht hat, besteht zwischen diesen Funden und der Mordtat kein kausaler Zusammenhang. Der Konsum von auch ganz legalen Filmen, in denen Foltermorde in großer Zahl naturalistisch dargestellt werden, verweist zwar auf einen problematischen Menschentyp, der sich daran aufgeilt. Die Legende von den Nachahmungstätern, die zum Beispiel an der Freundin vornehmen, was sie möglicherweise mit ihr gemeinsam angesehen haben, geht dennoch nicht auf – zu selten sind solche Fälle. Ähnlich verhält es sich mit rassistischen Welterklärungen und sich daran anknüpfenden Vernichtungsempfehlungen. Problematisch genug, dass man derartiges Material nie gänzlich indizieren kann, dennoch sind diejenigen, die es sich mit Befriedigung ansehen, mehr vom Reiz des Verbotenen und Unsagbaren fasziniert als vom Drang zur Nachahmung erfüllt. Grundsätzlich anders wäre die Situation, wenn der Vernichtungswunsch gegen Angehörige einer bestimmten Gruppe Bestandteil der Sozialisation des Täters war, wenn sein gesamtes Umfeld ihn teilt, allgemein anerkannte und für sakrosankt erklärte ideologische Instanzen ihn bekräftigen und jeder Einspruch ungehört verhallt, weil er nicht aus der eigenen Ingroup, sondern einem verachteten und befeindeten Außen kommt. In diesem Fall verschwindet der Unterschied zwischen einem Verhaltensauffälligen und einem psychisch unauffälligen anderen Mitglied der gleichen Community. Denn wer von beiden dann die jüdische Nachbarin ermordet, ist Zufall, beide sind in gleicher Weise ideologisch aufgerüstet. Die Diagnose paranoide Schizophrenie hätte dann keinen Sinn mehr, denn die Abweichung der Wahnwelt des Kranken von einer „gesunden“ Norm wäre nicht mehr messbar. In diesem Fall, also dem des islamischen Antisemitismus und der ebenfalls islamischen Feinderklärung gegen die Angehörigen von ungläubigen Köterrassen, verschwinden die Restbestände von Vernunft und Humanität, die als Korrektiv das Schlimmste verhüten können. In dieser Konstellation ergäbe der anklagende Verweis auf die Glaubensartikel und Indoktrinationspraktiken einer abgeschlossenen und gegenüber nicht Dazugehörigen feindseligen Gemeinschaft nicht nur Sinn, sondern müsste Anlass für rigoroses repressives Eingreifen sein. Die Videos und Texte wie die des Christ­church-Mörders Branton Barrant sind marginal und stehen zumeist schon nach kurzer Zeit auf dem Index; jeder Konsument weiß es schon deshalb, weil er sie so leicht gar nicht mehr findet. Wichtiger aber ist, dass es die geschlossene Community nicht gibt, die den Vernichtungsszenarien den Nimbus unhinterfragbarer Wahrheit verleihen könnte. Die Fans solchen Materials sind angreifbar, nur ganz unter sich – also im Chat, denn zumeist kennen sie sich nicht persönlich – dürfen sie sich einig sein. Schon im näheren Umfeld verhalten sie sich vorsichtig, wissen sie doch, dass sie im Fall des offenen Bekenntnisses zur Botschaft ihrer Lieblingsseiten Freunde, Kollegen und Verwandte, an denen ihnen gelegen ist, vor den Kopf stoßen würden. Sie sehen sich einem Realitätsprinzip ausgesetzt, das über die politischen Lager hinweg ihre Mordlust samt Begründung verwirft. Nur ganz wenige von ihnen schreiten als avantgardistische Bekenner zur Tat, die meisten bringen diese Phase hinter sich, ohne je wieder darauf zurückzukommen. Die öffentlich vorgenommene Ausdeutung von Rathjens schriftlichen und als Video aufgenommenen Bekenntnissen will in den Schlussfolgerungen weit über den unerfreulichen Befund hinaus, dass hier einer losgeschlagen hat, der in kein Präventionskonzept hineinpasst. Zwar würden alle dem Spiegel folgen, der befand, dass Rathjen „gefährlich irre und irre gefährlich“ war, aber das genügt der aktionswilligen Interpretationsgemeinschaft ganz und gar nicht: „Der Mörder von Hanau hatte offenbar Wahnvorstellungen und war ein Rassist. Er handelte als Einzeltäter – aber er war nicht allein in seiner Welt.“ Das ist das Stichwort, das bezogen auf paranoid Schizophrene zwar offensichtlich unsinnig ist, denn niemand ist so allein wie ein Stimmenhörer, es genügt aber offensichtlich, um auf Feindfahrt zu gehen gegen Netzwerke, prominente Einzelpersonen und eine politische Partei, die anders als Rathjen und seine möglichen Stichwortgeber gerade nicht mit Auslöschungsprogrammen hausieren gehen und zumeist auch nicht von rassischer Minderwertigkeit bestimmter Bevölkerungsgruppen sprechen. Wäre es so, dass Aufrufe zum Massenmord an Ausländern zum Repertoire von immer mehr öffentlich zugänglichen Internetauftritten gehörten, dass gleich Handlungsanweisungen mitgeliefert werden würden, dann ließe sich mit einigem Aufwand an Spekulation ein Zusammenhang zwischen der dann omnipräsent zur Gewalt anstachelnden rassistischen Agitation und der Objektwahl eines paranoid schizophrenen Täters herstellen. Von Walter Lübcke zu Walther Rathenau Die Repräsentanten des antifaschistischen Deutschland operieren mit der schlichten Unterstellung, dass bestimmte tatsächliche oder gewähnte „Hassreden“ bereits die Mörder auf den Plan riefen, ohne auch nur zu versuchen, dafür Beweise vorzubringen. Gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zu agitieren heißt noch lange nicht, sie umbringen zu wollen, und Politiker zu beschimpfen und zu bedrohen kann zu Gewalt führen, hat aber nichts mit rassistischen Vernichtungsphantasien zu tun. Die Schimpfreden der sogenannten Wutbürger, ihre merkwürdigen Beweise über den Verrat der Politik – dieses ungute Bruddeln, Stänkern, Verdächtigen, Drohen –, verbunden mit der Unwilligkeit, zum Beispiel den vom Islam bedrohten Migrantinnen beizustehen, ist gewiss unangenehm. An die Verbesserung schlechter Verhältnisse, die sie zumeist noch nicht einmal präzise benennen, ist mit diesen Leuten nicht zu denken, was natürlich auch für die von ihnen präferierte Partei oder Websites wie Political Incorrect gilt. Und dennoch: Sie alle sind, womöglich unfreiwillig, an einen eben doch vorhandenen Konsens gebunden, der die Taten zum Beispiel des NSU genauso verwirft wie den versuchten Judenmord in Halle oder eben die Hanauer Morde. Anlässlich einer aktuellen Stunde im Bundestag hat die von solchen Überlegungen vollkommen unbeeindruckte Christine Lambrecht (SPD) mit einem so unglaubhaften wie lächerlichen Einsatz von Emotion ein Ursache-Wirkungs-Mechanismus, den sie natürlich Gewaltspirale nennt, an die Wand gemalt, der nicht aufgeht, aber symptomatisch ist: „Die Bundesjustizministerin erinnert an den Mord an Walter Lübcke und den Anschlag von Halle, bei dem drei Menschen ums Leben kamen. Menschen würden abgewertet, es gebe Beleidigungen und Drohungen – ein Nährboden für rechtsextreme Taten wie die in Hanau. Sie beschreibt das Phänomen als ‚Gewaltspirale‘, die letztlich in Mord gipfele. ‚Das haben Sie am rechten Rand von der AfD bis heute nicht richtig verstanden, dass das die Spirale ist, die am Ende solche Taten stehen lässt‘, fängt die SPD-Frau an, gegen die AfD zu wettern. Sie will ihre Aussage anhand eines Beispiels verdeutlichen und zitiert aus einem Drohbrief gegen Staatsminister Michael Roth. Darin zu lesen: Man wolle dem Politiker ‚die Wampe aufschneiden‘. In einer früheren Debatte war aus dem Schreiben zitiert worden. Der Zwischenruf der AfD sei damals gewesen: ‚Gerechter Zorn‘. Lambrecht kann nicht an sich halten, bezeichnet diese Äußerung als ‚widerlich‘. Sie ruft der AfD-Fraktion zu, dass man sich für derartige Entgleisungen schämen solle. Nach der inbrünstigen Abschweifung ist die SPD-Politikerin kurz heiser – fängt sich nach einem kurzen Räuspern jedoch wieder.“ (Focus, 5.3.2020) Dass der bewusste Briefeschreiber zornig gewesen ist, mag sein, was an seiner Drohung gerecht sein soll, ist schleierhaft; wenn das Wort nicht so abgedroschen wäre, könnte man den Zwischenruf des AfD-Politikers als widerwärtig bezeichnen. Nur reicht ein anonymer Drohbrief an einen Politiker genauso wenig aus, um einen entsprechenden Vollstrecker in Marsch zu setzen, wie ein ihn verharmlosender Zwischenruf. Rechtsextremistische oder nationalchauvinistische Propaganda kann durchaus ursächlich für politische Morde sein, wie die so hartnäckig und immer falsch bemühte Geschichte lehrt. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war es allerdings kein anonymer Briefeschreiber, der den Slogan „Schlagt tot den Walther Rathenau, die gottverdammte Judensau“ zuerst verwendet hat, sondern ganze Kolonnen von bewaffneten Jungmännern, die den Freikorps angehörten, deren Elite als Organisation Consul dann zur Tat schritt. Die antisemitischen Drohbriefe stammten damals nicht von einem vereinsamten Durchgefallenen, sondern erschienen als Leitartikel, wie die von Ludwig Thoma unter Pseudonym 1920/21 im Miesbacher Anzeiger veröffentlichten. Der Rassismus steht zwar ganz im Vordergrund der Warnungen vor den Mitbewohnern von Rathjens Welt, doch es wird alles getan, das Bild vom rundum profilierten Rechtsextremen zu vervollständigen, und da darf der Antisemitismus nicht fehlen, der wegen der Aufführung Israels unter den Ländern in Rathjens Vernichtungsliste eigentlich nicht gesondert nachgewiesen werden müsste. Aber das reicht deutschen Antisemitismuskritikern, die zugleich ein Herz für Israelkritik haben, nicht aus. Wenn einer im gleichen Manifest behauptet, die USA hätten die Anschläge vom 11. September 2001 „selbst ausgeführt“ (Tagesspiegel, 21.2.2020) und dann konstatiert, die Menschheit werde „von einer ganz kleinen Elite für dumm verkauft, welche über ein Geheimwissen verfügt“ und die Forderung anschließt, amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände „jetzt kämpfen“, ist für viele der Beweis erbracht, dass so etwas nur aus der ganz rechten Ecke stammen könnte. Durchaus stellvertretend für eine linksliberale deutsche Öffentlichkeit folgerte der Tagesspiegel messerscharf: „Dieser Verfolgungswahn ist typisch für viele Rechtsextremisten, aber vor allem auch für Reichsbürger, die der Bundesrepublik die staatliche Legitimation absprechen. In der Szene ist der Glaube weit verbreitet, der Staat sei ein Feind, der unschuldige Bürger zerstören wolle. Daraus wird das Recht auf Widerstand abgeleitet, bis hin zum Einsatz von Waffen. Und auch Horst Mahler, eine der Galionsfiguren für Neonazis und Reichsbürger, hat in einem Prozess behauptet, die USA seien selbst Urheber der Anschläge von 9/11 gewesen.“ Dabei legt das Zitat den Rückschluss auf mehrere, scheinbar ganz unterschiedliche Tätermilieus nahe: Es könnte wahlweise von einem Sympathisanten des Islam, oder des BDS, oder der Zeitschrift Konkret oder von insbesondere amerikanischen Rechtsextremen stammen. Statt dauernd auf die völlig überbewerteten Reichsbürger zu deuten, wäre es doch viel einleuchtender, die Präambel des kleinen Katechismus der deutschen Linken seit der APO zu bemühen, in der es heißt: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Damit wurde und wird der Bundesrepublik Deutschland die staatliche Legitimation abgesprochen und zu einem Feind erklärt, der unschuldige Bürger kaputt mache, weshalb sie selber in Notwehr kaputt zu machen sei. Die Behauptung Horst (!) Mahlers, der amerikanische Staat – vertreten durch seine Dienste – sei für die Attentate vom 11.9.2001 verantwortlich, deutet weit mehr auf eine ungebrochene Kontinuität in der deutschen radikalen Linken hin, zu der er lange genug gehört hatte, als auf rechtsextreme Überzeugungen. Deutsche Rechtsextreme haben nach 9/11 den Fokus auf die nichtdeutsche Herkunft der in Deutschland beheimateten Täter gelegt, während Hermann Ludwig Gremliza im November 2001 ein Exklusiv-Interview mit einem irren Ex-Diplomaten an prominenter Stelle ins Heft nahm, das die CIA-Verschwörung nahelegt. Im Übrigen dürfte bekannt sein, dass es, kaum waren die Täter ermittelt, ein allgemeines Bescheidwissen in der islamischen Welt gab, wonach jüdische Kreise in den USA und Israel verantwortlich seien, um es dann den unschuldigen Moslems in die Schuhe zu schieben. Unteilbar im Kampf gegen Giftmischer Die Leser des Tagesspiegels hat die durchsichtige Lügenkonstruktion eines linksliberalen Meinungskolporteurs nicht zum Widerspruch herausgefordert, denn im Februar 2020 ging es auch ihnen längst um mehr als die Wahrheit. Sprach die Kanzlerin nach den Hanauer Morden noch vom Gift, das der Rassismus für unsere Gesellschaft darstelle, setzte ihr Möchtegernnachfolger Röttgen noch einen drauf und erklärte: „Wir müssen das Gift bekämpfen, das von der AfD und anderen in unsere Gesellschaft getragen wird“ (Tagesspiegel, 20.2.2020), was ja nicht nur bedeutet, dass die Giftmischer zu jagen seien, sondern auch auf besondere Veranlassungen gegen im Volk sich bewegende Vergiftete hindeutet. Wer ganz unteilbar gestimmt bekundet, man wolle sich nicht spalten lassen, ist längst davon überzeugt, dass es Spaltprodukte gibt, mit denen gesondert zu verfahren sei. Was Heiko Maas mit seiner Forderung, „den Rechtsextremen“ sollte gezeigt werden, „das ist nicht euer Land, das ist unser Land“ (Spiegel, 20.2.2020), als Konsequenz nur andeutet, spricht die linke Geisteselite ganz unverkrampft aus: „Die Wegbereiter der Gewalt haben Namen und Adresse: Sarrazin, Broder, Tichy, und andere, die die Verrohung des Diskurses vorangetrieben haben. Zuerst kommen die Worte, dann die Taten“, twitterte Jakob Augstein am 20.2.2020 als Kommentar zu Hanau. Am selben Tag zog der Satiriker Jan Böhmermann nach, der ein Zitat von Claudia Roth aus dem Jahr 2019 übernahm, das Roland Tichy im Februar 2020 vor Gericht erfolglos verbieten lassen wollte: „Wir müssen die Stichwortgeber benennen, all diese neurechten Plattformen, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht – von Roland Tichy über Henryk M. Broder bis hin zu eindeutig rechtsradikalen Blogs.“ Auf die Stichwortgeber kommt es an, weniger auf den ehemaligen FAZ-Redakteur, der eine erfolgreiche irgendwie neurechte Netz-Zeitschrift betreibt und den früheren Berliner Senator mit SPD-Parteibuch, der Bestseller gegen die herrschende Einwanderungspolitik gelandet hat, sondern vor allem auf den deutschlandkritischen jüdischen Journalisten und Israel-Freund, der sich zum blanken Entsetzen aller politisch Korrekten einmal von Alice Weidel hat umarmen lassen. Broder, der als einziger prominenter und dabei auch unabhängiger Journalist in Deutschland Dinge sagen darf, die anderen den Job kosten würden, ist der eigentliche Giftmischer in den Augen von Leuten, deren Phantasie von der eines Tobias Rathjen so viel nicht trennt. In seinem Appell an die Nachwelt, ihn einmal ehrend unter die Retter der Heimat aufzunehmen, ist Rathjen nicht in der Wortwahl, wohl aber im Sinn durchaus anschlussfähig an demokratische „Diskurse“, die im Namen höherer Ziele ganz standortbezogen am Existenzrecht unbelehrbarer oder zu teuer kommender Mitbürger rütteln. Rathjen war davon überzeugt, die Deutschen „hätten die Menschheit als Ganzes emporgehoben“, und damit es auch so bleibt, wurden von ihm Notstandsmaßnahmen gegen genetisch vergiftete Zersetzer des Volkskörpers angemahnt, schließlich seien nicht alle Bundesbürger „reinrassig und wertvoll“, weshalb er sich „eine Halbierung der Bevölkerungszahl“ vorstellen konnte. Reinrassig würden sich die vom unteilbaren Deutschland das Menschenmaterial eines besseren Deutschland bestimmt nicht wünschen, aber wertvoller als es heute ist, sollte es dann doch sein. Weg mit den Umweltsäuen! Danny Hollek, eine Nachwuchskraft des deutschen Staatshumors, hat anschlussfähig an eine verrohte Klima-Jugend, deren offiziöse Organisation „Fridays for Future Germany“ kurz vor Weihnachten getwittert hatte: „warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei“, als Verfasser der im Dezember 2019 im WDR von einem Kinderchor vorgetragenen Umdichtung von Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, die mit dem drohenden Zitat Greta Thunbergs „We will not let you get away with this!“ endet, den Ton der Zeit getroffen. Er hat damit nicht etwa eine ethnische Minderheit oder Angehörige einer bestimmten Religion ins Visier genommen, sondern ein Drittel der deutschstämmigen Bevölkerung wegen gemeinschädigenden Verhaltens dem Hohn und der Verachtung preisgegeben. Der berechnende Hinweis auf das Alter der Umweltsäue, mithin die eingeschränkte oder gar erloschene Leistungsfähigkeit, verweist auf eine deutsche Praxis, die vor der Vernichtung der Juden sich an die Eliminierung lebensunwerten, garantiert unproduktiven Lebens machte. In einem Land, dessen höchstes Gericht kurz vor dem Corona-Shutdown noch schnell den selbstbestimmten Tod und die dafür zuständigen Totspritz-Agenturen abgesegnet hat, sind dank der Darbietungen von professionellen Anleitern der Jugend die Dämme längst gebrochen, die die Mehrheit von den Rathjens eigentlich trennen sollte. Im März 2020 war es ein vom öffentlich-rechtlichen Internet-Angebot funk, also von ARD und ZDF beauftragtes Browser Ballett, das 2019 mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Kinder und Jugend ausgezeichnet worden ist, das ganz unverkrampft lebensunwertes Leben über 65 Jahren bzw. über 100 Kilo Gewicht einem gerecht selektierenden Vernichter überantwortet hat: „In einem Video des ‚Bohemian Browser Ballett‘ hebt Satiriker Schlecky Silberstein die vermeintlich positiven Effekte des Virus hervor. Dieses sei fair, denn ‚es rafft die Alten dahin, aber die Jungen überstehen diese Infektion nahezu mühelos. Das ist nur gerecht, hat doch die Generation 65+ diesen Planeten in den letzten fünfzig Jahren voll gegen die Wand gefahren‘. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zweite Risikogruppe, seien vor allem in den entwickelten Wohlstandsnationen zu finden, beziehungsweise dort, wo die Menschen einfach ein bisschen fetter sind. Welche Nation trifft das am Meisten? Die USA‘. Diese hätten den Planeten ‚mit ihrer ,Wachstum-um-jeden-Preis‘-Politik schon immer in die Bredouille gebracht‘. Silberstein fabuliert, das Coronavirus sei also vielleicht einfach nur eine Antwort auf den Turbokapitalismus. Der Flugverkehr breche ein, die Produktion werde zurückgefahren und der Konsum gehe zurück. ‚Eine bessere Nachricht gibt es doch gar nicht für diesen Planeten‘. Es gebe sowieso ‚viel zu viele von uns‘, so Silberstein. ‚Mit weniger Menschen gibt es weniger Ressourcenknappheit und damit weniger Hunger, weniger Krieg und weniger Fluchtursache‘. Wahrscheinlich sei das Coronavirus also einfach nur ein ‚schöner und sinnvoller Reflex der Natur, um uns Menschen mal wieder zu sagen, wer hier eigentlich die Hosen an hat. Corona ist deshalb da, weil wir es nicht anders verdient haben‘.“ (Welt, 14.3.2020) Vielleicht wird der nächste Massenmörder wie Niels Högel, der zwischen 2002 und 2005 mindestens 97 vorwiegend alte Menschen ermordet hat, wieder im Krankenhaus tätig werden und jene, „die den Planeten voll gegen die Wand gefahren haben“, zum Zwecke bevölkerungspolitischer Ressourcengerechtigkeit mit dem Coronavirus infizieren. Lügen tun wir alle Für sein Umfeld stellen sich die paranoiden Verfolgungsszenarien eines Schizophrenen wie Lügen dar, die es mit geduldiger Aufklärung zu entkräften sucht, bevor es sich von ihm zurückzieht. Der Kranke lügt nicht, er kann die Wahrheit nur nicht mehr sehen und entwirft seine völlig abgedichtete wahnhafte Gegenstrategie. Das unteilbare Deutschland, das wegen Tobias Rathjens Untaten zur öffentlichen Fahndung nach und zur Unschädlichmachung von Giftmischern und anderen Wegbereitern der Gewalt aufruft, hat sich seit dem Sommer 2015 ausdrücklich für die Lüge als moralisches Prinzip entschieden. Am Dichter des Liedes von der Umweltsau lässt sich nachvollziehen, dass besonders Frauen und Männer aus der Medienwelt, die zwar auf keine inneren Stimmen hören, dafür aber auf die von Klassikern des gesellschaftskritischen Fernsehfilms, in dem sich kleine und große Katastrophen-Propheten im Gefolge Horst Rainer Erlers tummeln, so sehr in ihrer Welt eingeschlossen sind, dass irgendwann das betont humorvolle Akklamieren einer häufig tödlich verlaufenden Bedrohung für vor allem alte und „vorerkrankte“ Menschen ihre Heilsbotschaft an die Welt sein wird. Der lustvolle Umgang mit dem Wort Vernichtungsphantasie, das zumeist in keinem Zusammenhang mit der Intention, geschweige denn der Handlungen der dafür Gescholtenen steht, weist auf gar nicht mehr so geheime Wünsche hin, selber einmal vollstrecken zu dürfen, gegen Pöbler, Spalter und andere Wegbereiter von Gewalt, zu der die Versündigung am Planeten genauso gehört wie neurechte Agitation. Im Jahr 2016 veröffentlichte die Taz eine Sonderbeilage, die für einen Workshop für Nachwuchsjournalisten der taz Panter Stiftung warb, „zu dem TeilnehmerInnen ausgewählt wurden, die eingeladen waren, eine eigene Ausgabe zum ‚Lügen‘ zu erstellen“. Der politisch stets ehrgeizige Danny Hollek stellte sich damals den Taz-Lesern so vor: „An der Heinrich-Heine-Universität bin ich sowohl mit dem Studium der Philosophie als auch dem Studium des Judentums [!] beschäftigt. Ich bin als freier Journalist tätig und dokumentiere die extreme Rechte und arbeite als freier Mitarbeiter beim WDR in Düsseldorf. Lügen tun wir alle. ‚Lügner!‘ schreien jedoch nur jene, denen die Welt zu komplex ist. Auf extrem rechten Demonstrationen erfahre ich, wozu eingeengte Weltbilder und die Überforderung mit der Medienwelt führen kann. Aus dem Vorwurf der Lügen werden ganz schnell Vernichtungsfantasien.“ Justus Wertmüller (Bahamas 84/2020) Redaktion Bahamas 1995–2020 · Datenschutzerklärung
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Das wunderbare Easter Egg Spiel! - Seite 4 - Projekte und Aktionen - Weltenbastler-Forum 5. April 2017, 10:35 Juhuuu, das Spiel geht weiter! @Salyan: Wünsch dir doch auch was! Hab mir jetzt lange etwas überlegt und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich gerne etwas archäologisches verbastelt haben möchte. Mit Sicherheit gibt es in vielen Welten bereits untergegangene Kulturen, die noch ihrer Erfoschung harren. Um diese etwas anzufeuern wünsche ich mir: ...einen Altertumsforscher a la Heinrich Schliemann, der bereits früh die massenhafte Begeisterung für die Archäologie und ihre Nachbardisziplinen weckte. Schliemann war der berühmte Ausgräber der antiken Städte Troia und Mykene und entdeckte unter anderem den Schatz des Priamos und die Grabmaske des Agamemnon (über die historische Authentizität lässt sich streiten ). Wichtig ist, dass Schliemann ein Meister der Inszenierung war und seine Ergebnisse einem breiten Publikum verkaufen konnte. Dadurch war er einer der Gründerväter der deutschen Archäologie und ihrer Institutionen. Einen ähnlichen Charakter würde ich mir auf einer eurer Welten wünschen: Ein Altertumsforscher, der durch seine berühmten Ausgrabungen antiker Stätten mit legendären Namen die Begeisterung für die archäologische Wissenschaft begründet. Da hätte ich einen: Hento Se'Fera Hento Se'Fera, Sohn des Grundbesitzers und Kaufmanns Teodon Se'Fera, hat ein für Adelige ungewöhnliches Hobby: die Archäologie. Schon als er noch ein Kind war, lauschte er gespannt den Geschichten über die frühen Völker, die vor Äonen von Jahren einst auf dieser Welt gelebt haben sollten. Sein Vater hatte ihm schon im Alter von zehn Jahren gesagt, dies seien nur Geschichten, um Kinder zu unterhalten, und er solle sich eine anständige Arbeit suchen, denn der Erfolg käme nicht vom Himmel gefallen. Hento allerdings glaubte immer noch an die Wahrheit hinter den Geschichten, und so studierte er an der universitären Hochschule von Kattablan Archäologie. Als sein Vater drohte, ihn zu enterben, bat er seine Mutter, ihm sein Erbe jetzt schon zu schicken, damit er seine Expeditionen finanzieren konnte. Gesagt, getan. Nachdem Hento sein Erbe erhalten hatte, brach jedoch der Kontakt zu seinen Ältern vollständig ab. Dennoch wollte er seinem Vater beweisen, dass es die alten Völker wirklich gegeben hatte, und begann seine erste Suche am 3.1.49 n.E. Der junge Archäologe ging sämtlichen Hinweisen nach, die er hatte, er gibg Risiken ein, drang in bisher unerforschte Gebiete vor, und vergaß sogar, wie oft er versagte. Alles, was er wollte, war ein Beweis für seine Eltern und seinen Stand, dass die Atlanen, das älteste Volk der Zentralen Inseln, tatsächlich als erstes die Luft dieser Welt einatmeten. Und tatsächlich, wenige Tage, bevor er seine finanziellen Mittel endgültig aufgebraucht hatte, fand er eine Ruine im nebukanischen Regenwald. Er hatte sich an die Feuerinseln schon gefährlich nahe herangewagt, doch hierher wurde er vom letzten Hinweis geführt, den er sich leisten konnte. Als er die Ruinen inspizierte, erkannte er, dass seine Bemühungen nicht umsonst waren: Er fand Gegenstände, die mindestens 16.000 Jahre alt waren, Wandmalereien, die lange vor der heutigen Zeitrechnung gefertigt wurden, und Schriftrollen, deren Schrift der auf den Bildern in seinen Geschichtenbüchern glich wie ein Ei dem anderen. Er hatte eine antike atlanische Stadt gefunden, vielleicht sogar die erste! Mit dem letzten Geld, dass Hento zur Verfügung hatte, und einigen ausgewählten Artefakten, reiste er zurück nach Hause und legte seinem Vater die Beweise vor. Der alte Aristokrat verglich die Schriftrollen sofort mit den Bildern aus den Büchern und ließ sogar Professoren aus der universitären Hochschule kommen, die die Echtheit der Stücke belegen sollten. Doch dann war kein Zweifel mehr: Hento Se'Fera hatte eine uralte Kultur wiederentdeckt, von der die meisten Experten sogar die Existenz bezweifelt hatten. Dank der Kontakte seiner Familie konnte er seine Forschungsergebnisse schnell im ganzen Land verkünden, und erreichte ebenso schnell einen hohen Bekanntheitsgrad. Seine Errungenschaften motivierten andere seines Standes dazu, sich mehr mit Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte zu befassen, doch auch aus der Mittelschicht gab es von nun an mehr Archäologiestudenten. In den darauffolgenden Jahren begannen hunderte Expeditionen, angeführt von Adeligen, die die finanziellen Mittel hatten, und inspiriert von einem entschlossenen jungen Mann, der sein Erbe und sein Leben aufs Spiel gesetzt hatte, um seinem Vater zu beweisen, dass er recht hatte. Ich hoffe, dass entspricht der Aufgabe.. Edit: Ich hab also noch einen Wunsch frei... Gen. Ing. Dr. Îsegor Mpalachin, Gentechniker Niemand weiß, wie er hier her gekommen ist, nicht einmal er: nur wenige Jahre nach seiner Promotion verschwand er auf seiner Heimatwelt und fand sich in der Chaoswelt wieder -- wo er nach einer Weile verrückt wurde. Er nutzte seine Kenntnisse in der Gentechnik und das Wissen, dass er sich in der Chaoswelt aneignete, dazu, unnatürliche Kreaturen zu erschaffen, die er nicht einmal selbst vollständig unter Kontrolle hatte, und ließ sie auf die wenigen Völker los, die es schafften, im unbändigen Chaos zu überleben. Inzwischen lebt er als Cyborg in einer kleinen Basis, deren genauer Standort nur ihm bekannt ist. Bewacht von seinen Kreaturen beherbergt die Basis auf mehreren Quadratkilometern Forschungseinrichtungen, Lagerhallen für Geräte und Käfige, größere eingezäunte Gebiete, sowie seine eigenen Wohnräume. In den 20-30 Jahren, in denen er schon auf der Chaoswelt lebt, hat er sich viel aufgebaut, mit dem alleinigen Zweck, wieder in seine Heimat zurückzukehren. Sollte das jedoch passieren, könnte er auch dort zu einer erntzunehmenden Gefahr werden. Verbastelt werden sollte: Ein Wissenschaftler, der aus (für sich) unerklärlichen Gründen aus seiner Heimat verschwand, im Exil verrückt wurde und sein Wissen missbrauchte, um die Leute in seiner (mehr oder weniger nahen) Umgebung in Angst und Schrecken zu versetzen (um zu bekommen, was er will, oder sie einfach von sich fern zu halten), und alles dran setzt, wieder in seine Heimat zurückzukehren. (Ob ihm dies gelingt, ist euch überlassen.) Wollte eigentlich nur in meiner Kaffeepause ein wenig stöbern, aber bei der Beschreibung von Doktor Mpalachin ist ein wenig die Phantasie mit mir durchgegangen... Bericht des Ordensritters Eolaz Za Retheac an Großmeister Onoirhe Nih Thianfhor: Tugend im Chaos, Naizbhea Mothairh, Eurem Auftrag folgend wurde die in den vergangenen Lichtzyklen drastisch angestiegene Anzahl abgängiger Novizen in und um das Prüfungslabyrinth herum auf deren Ursache untersucht. Novize Amxarac begleitete mich auf dieser Mission - aufgrund seines vorbildlichen Einsatzes halte ich trotz seines Ranges eine ehrenvolle Gedenkzeremonie und die Aufnahme in die Schriften der verblichenen Schwestern und Brüder für angebracht. Die Wahrscheinlichkeit, einen der vermißten Novizen noch lebend aufzufinden, kann als nicht existent betrachtet werden. Grund für das vermehrte Scheitern an den Prüfungen ist ein rapider Anstieg der Kreaturendichte in den inneren wie auch äußeren Ringen, zurückzuführen auf eine unerwartete Entwicklung bezüglich eines der im Prüfungskomplex beheimateten Gegner. Es ist bisher unbekannt, wie lange sich dieser bereits im Zentrum der Chaosringe befindet, dem geistigen Zustand nach, ebenso wie dem körperlichen Zerfall zufolge, kann wohl von mehreren Dekaden ausgegangen werden. Es handelt sich um einen der Liche, einen gewissen Isegor Palachyn, vermutlich menschlicher Abstammung aus den nördlichen Reichen. Der Name deutet auf eine Herkunft aus Gaetlewyn oder Cathairath hin. Seine ausgeprägten Fähigkeiten auf dem Gebiet der Chimärenkunde sollten eine Identifizierung aufgrund der Aufzeichnungen des Labyrinthes eigentlich erleichern, doch konnte ich weder über diesen Anhaltspunkt, noch über den Namen selbst Eintragungen in den Schriften dazu finden. So bleibt mir vorerst verwehrt, Näheres darüber herausfinden, wie er ins Innere des Ortes gelangen konnte und wer den Fluch über ihn sprach, welcher ihn an dessen Zentrum bindet. Zudem scheinen ihm die Antworten auf diese Fragen selbst ebenso verborgen zu bleiben, so man dem wirren Gestammel der Kreatur Bedeutung beimessen möchte. Letztendlich ist aber wohl nicht auszuschließen, daß Arth Coenfhre selbst ihn dort positionierte, wie Er es einst mit dem Dämon der Versuchung tat. Ohne Zweifel jedenfalls verbleibt die Tatsache, daß jene neu hinzugekommenen Chimären in den Gängen der Chaosringe Geschöpfe aus dem Labor des Liches sind, geschaffen wohl, um unsere Aufmerksamkeit auf ihren Schöpfer zu lenken. Ein Plan, welcher unverkennbar aufging, auch wenn die Entscheidung offen bleibt, wie der Orden auf diesen offensichtlichen Angriff auf unsere unteren Ränge reagieren soll. Palachyn selbst, in seinen wenigen mäßig klaren Momenten, spricht von seinem unstillbaren Wunsch, heimzukehren - wobei ihm nicht zu entlocken ist, zu welchem Zwecke. Der Gedanke liegt nicht fern, daß es sich bei jenem innigen Verlangen nach seiner Heimat lediglich um Restgedanken des sterbenden Geistes beim Übergang vom Tod in den Untod handeln könnte, eine unterbewußte Obsession, durch seinen Wahn noch zusätzlich verstärkt. Ich erbitte Euren Rat hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise, Mothairh Onoirhe. Coenfhre zur ewigen Ehr, Braethairh Eolaz Za Retheac Tugend im Chaos, Eolaz, Dir sei hiermit die Genehmigung erteilt, Amxarac post hum in den Rang eines Braethairh zu erheben. So der Herr diesen Isegor Palachyn selbst in Sein Labyrinth rief, mag der Lich seine heilige Aufgabe bereits erfüllt haben, als seine Chimären uns von einer ganzen Generation stümperhafter Taugenichtse befreiten. Unser Dank soll ihm gewiß sein; der Orden wird ihm freies Geleit an die Grenzen Gaetlewyns angedeihen lassen. Möge er Arth Coenfhres Geschenk des Chaos hinaus tragen in die Reiche der Menschen, meinen Segen jedenfalls hat er. Mothairh Onoirhe Nih Thianfhor Kann ich mich um meinen Wunsch rumdrücken? Sind ja eh noch zwei offen... (Mir fällt gerade nichts Passendes ein, das war jetzt doch etwas zu spontan.) 11. Juni 2017, 02:14 Zwei sind drei zuwenig. @Trajan - ich glaube, der Überblickspost ist nicht ganz aktuell, es fehlt Chrontheons Wunsch und dessen Erfüllung. Nieschtlammdel, Atin Luchat Hemtin Runovis # 1.Jhdt n.I. *Visinnur?, + Quentapur Luchat Hemtin Nieschtlammdel war ein visinnischer Archäologe und Architekt des ersten Jahrhunderts n.I. Er verbrachte seine Kindheit während der Wirren der Gründerzeit in Quentapur, machte zunächst eine Ausbildung als Baumeister und bekam als einer der ersten Absolventen der neugegründeten Universität von Quentapur rasch eine Anstellung am Hof der Quentap. Als solcher reiste er viel umher und entwickelte dabei ein immer größeres Interesse an den ursprünglichen Bausubstanzen in älteren Städten. Schließlich gab er seinen Beruf als Baumeister auf und zog als Forscher südwärts. Auf der Landenge von Chonosseym begann er zu forschen, und stellte bald fest, dass es unter den fast unbewohnten Landstrichen die Überreste von Städten aus grauer Vorzeit zu entdecken gab. Bekannt wurde Nieschtlammdel schließlich, als er begann, die gefundenen Überreste nachzubauen; so erbaute er antike Tempel nach, wobei er nicht mit Prunk sparsam war. So wurde ihm oft vorgeworfen, lediglich pompösen Kitsch zu fabrizieren unter dem Vorwand, es wäre eben so, wie man es früher gebaut habe. Nieschtlammdels Bauten erweckten jedoch das Interesse an einer ganzen Generation von Forschern, die seine Arbeit, die vergrabenen Städteruinen freizulegen, fortsetzten. Die Funde Nieschtlammdels machten ihn reich; er verkaufte das meiste davon an das Haus Quentap, welches diese in seinem Museum in Quentapur ausstellte. Spätere Generationen von Archäologen warfen Nieschtlammdel vor, bei seinen Nachbauten sehr phantasievoll aber wenig genau vorgegangen zu sein. Joa, nix besonderes, aber wollte mal wieder bissl reinstarten in dieses Spiel. Ich kann auch im Moment noch nicht so konkret machen, welche Städte der Herr Nieschtlammdel da ausgegraben hat, da ich genau die ja grad erst basteln muss im Zuge des Weltgeographieumbaus.^^ Oh, und ein neuer Wunsch *schluck* wenn ich schimpfe, muss ich ja wohl selber auch tun. *überleg* Naja, warum nicht... also, es verbastle doch bitte jemand die Komponistin Galina Ustwolskaja. In wenigen Worten beschrieben: Ein extrem menschenscheuer Mensch, der die Extreme sucht und liebt, und darunter auch zu extremen Perfektionismus, der dazu geführt hat, dass sie den Großteil ihrer Werke zeitlebens selbst vernichtet hat, sodass nur die allerbesten zur Veröffentlichung kamen sollten. (Und teilweise hat sie auch alle Kopien von bereits veröffentlichten Werken zusammengesammelt und verbrannt). Menschenscheu heißt: sie schlug i.d.R. alle Einladungen zu sozialen Anlässen aus; hat ihren Geburtstag um ein Monat verlegt, damit er in den Ferien liegt und ihr niemand von ihren Schülern gratulieren könne.^^ Sie sah ihre Musik als komplett eigenständig, mit nichts und niemand anderem verwandt... und aufgrund ihrer oft als brutal erlebten Musik hat sie einige Spitznamen bekommen, wie "Die Frau mit dem Hammer", "Hohepriesterin des Sado-Minimalismus" usw. Die 6.Sonate hat auch mal wer beschrieben als "Das große Tor von Kiew unter einem Atomschlag"... nicht alle Stücke sind so extrem, aber alle gehen in die Richtung. en.wikipedia (der deutsche Artikel ist unbrauchbar, vllt überarbeite ich den Mal im Zuge meiner momentan prokrastinierten Diplomarbeit. ) Der Oyitzberhg Die Scholle Psi ist die größte Scholle Rhingons, allerdings nicht besonders zentral gelegen. Und alles, was myurhdlich (eine Himmelsrichtung) hinter der größten Ortschaft Cornfels liegt, ist zu einem großen Teil nur von Einsiedlern bewohntes Niemandsland. Dort befinden sich die höchsten Erhebungen aller Schollen von Rhingon. Die höchste von ihnen wird von den Menschen auf Rhingon als Oyitzberhg bezeichnet. Sie ist länglich geformt und wendet ihre breite Seite der Stadt Cornfels und somit auch den anderen Schollen zu. Das führt dazu, dass der Oyitzberhg im Grunde von allen Oberseiten der Schollen aus sichtbar ist. Seine Farbe scheint etwas hellerem Grün als die Farbe der restlichen Scholle zu entsprechen, dies ist aberr nur von weitem zu erkennen. Auf der Stelle, die dem Oyitzberhg auf der Rückseite von Psi genau gegenüber liegt, befindet sich im Gegensatz zu vielen anderen Erhebungen keine Grube oder Vertiefung, sondern ein sanfter Hügel. Diese Tatsache führt dazu, dass der Oyitzberhg die auf ganz Rhingon dickste Schollenstelle darstellt. Tatsächlich gibt es ein Höhlensystem, das im Inneren des Berges sehr tief in die Schollen hineinführt, ein Durchbruch zur anderen Seite der Scholle ist aber noch neimandem gelungen. ber auch so kommt dem Oyitzberhg eine durchaus mythische Bedeutung zu, in der Nähe seines Gipfels sind schon einige Menschen mysreriös verschwunden. Auf dem Cornfels abgewandten Abhang steht eine Ruine, die als Jundburg bezeichnet wird. Sie wird meist lediglich von ein paar Igeln bewohnt, doch oft dringen geheimnisvolle, weithin hörbare, nicht immer harmonisch klingende Töne aus ihr, die immer dann verschwinden, wenn Menschen sie aufsuchen. (Und nebenbei hab ich auch noch die Namen der Himmelsrichtungen von Rhingon erweitert: Norhg, Syb, Myurhd, Zyp, Chrezt und Wlest. Vielleicht werdens noch mehr...) So, und mein Bastelwunsch wäre mein Kommolitone, den ich aus Diskretionsgründen mit Herrn K. abkürzen will (einige Anwesende mögen sich ihren Reim darauf machen). Herr K. ist ein ehrgeiziger junger Mann mit einer überragenden Selbstdisziplin und einer guten Auffassungsgabe. Er ist sehr gut darin, Dinge effizient zu erledigen und Probleme geradeaus zu lösen. Es fehlt beizeiten die Fantasie in den Lösungsansätzen und er wird dabei schwerlich etwas finden, nach dem er nicht gesucht hat. Er hat genaue Vorstellungen davon, wie die Welt zu sein hat und hält sich in seinen Auffassungen für vollkommen rational. Er genießt es sich in dieser Beziehung anderen überlegen zu fühlen, schätzt aber auch die Diskussion mit gegenteiligen Meinungen. Auch seine sonstigen Lebensgewohnheiten - sein Kleidungsstil, Musikgeschmack, Essgewohnheiten, Schlafrhythmus - folgen genauen Vorstellungen, die gemeinsam haben, dass er sich damit anderen überlegen fühlen kann. Er ist gewohnt, schlussendlich immer das zu bekommen, was er will und kämpft hartnäckig und selbstbewusst dafür. Ich würde mich freuen, wenn Herr K. in einer eurer Welten Platz finden würde und ich bin gespannt, wie erfolgreich er dort sein wird Auf dem Cornfels abgewandten Abhang steht eine Ruine, die als Jundburg bezeichnet wird. Sie wird meist lediglich von ein paar Igeln bewohnt, doch oft dringen geheimnisvolle, weithin hörbare, nicht immer harmonisch klingende Töne aus ihr, die immer dann verschwinden, wenn Menschen sie aufsuchen. Ein paar Igel... Norhg, Syb, Myurhd, Zyp, Chrezt und Wlest. Sechs Stück? Wie verhalten sich die zueinander, bzw. wie funktionieren sie? Momentan noch ganz einfach: Norhg und Syb sind die Bewegungsrichtungen von Gonrhin, also oben und unten, Myurhd, Zyp, Chrezt und Wlest senkrecht zueinander in der Ebene der Schollen ganz wie bei uns. Aber es kann gut sein, dass ich es irgendwann noch komplizierter mache. 25. Juni 2017, 21:42 So, dann bin ich jetzt ENDLICH meiner Pflicht nachgekommen und habe (hoffentlich) alles auf den neuesten Stand gebracht. *Schande auf eigenes Haupt streu* Der Vollständigkeit halber wollte ich noch erwähnen, dass ich Pollis "H'sterns Gollm" nochmal als Stadtteil "Sterngolm" in Quentapur eingebaut habe. Es gibt dort eine Raketenstraße. Mehr weiß ich auch nicht... wenn mal wieder ein Easteregg für Polli ansteht, siedel ichs vielleicht dort an.^^ Tuat-Yroll Von den Hügelfestungen in der Sirdasebene ist Tuat-Yroll wohl die einzige, in die sich Menschen besser nicht mehr wagen sollten: Die Leitungen und Rohre sind völlig zerstört, und anstelle von Stufen, die auf die Burg hinaufführen, gibt es nur noch Geröll und brüchige Steine. Aber vor allem sollte sich dorthin niemand wagen, weil es in Tuat-Yroll von Felslingen nur so wimmelt. Niemand weiß, warum das so ist – Felslinge scheinen sich normalerweise nicht für bestimmte Orte zu interessieren, auch wenn sie hin und wieder Städte bauen und darin in einer absurden Imitation von Menschlichkeit hausen, nur um sie kurze Zeit später wieder aufzugeben, und ihre Gestalt wieder und wieder zu verändern... die Felslinge in Tuat-Yroll scheinen etwas anders – sie sind aggressiver, bereits wenn sich jemand der Festung zu nähern beginnt. Einige, die sich doch hinein gewagt haben – und dabei einige dutzend Körper verbraucht haben – berichteten auch, dass sie eine merkwürdige Sprache gehört hatten, reich an Zischlauten und krächzenden Geräuschen. Manchmal stimmen sie sogar seltsame Gesänge an. Es scheint, als habe sich eine besonders starke Erinnerung an der Festung festgesetzt, und würde das Verhalten der Felslinge kontrollieren. (Es ist zumindest schonmal eingebaut. Die Welt drumrum ist gerade sehr im Rohbau.) Das dürfte dann wohl Logans Ei sein, oder? Nein, das sind Verias Tiroler.^^ 26. März 2018, 20:23 Wie jetzt, seit August keine Easter-Eggs mehr verbastelt?! Dabei ist doch bald Ostern! Hm, da sind nur 3 offene Wünsche, davon einer von mir. Mag mal jemand Wünsche nachreichen? Sonst saug ich mir irgendein Nonsens aus den Fingern.^^ Und dass ich den Schwarzen Hund immer noch nicht eingebaut habe, obwohl ich schon weiß, welche Welt... Asche über mein Haupt.^^ Ups, ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich mein von Leverkusen inspiriertes Easter-Egg schon lange verbastelt habe. Als kleiner Tipp: Man findet es hier im Forum im Zusammenhang mit einem anderen Fest veröffentlicht. 27. März 2018, 08:23 Interessantes Spielchen. Ich werde mich mal des 'Schwarzen Hundes im Brügel' von Logan annehmen. Allerdings nicht in der naiven Interpretation des verlinkten Textes. In deutschen Sagen steht der schwarze Hund meist für den Teufel. Daher denke ich eher, dass die Sage darauf hinweist, dass er beim Salzhaus auf die Sünder wartet, die dort stehlen wollen. Schließlich stand auf Diebstahl die Todesstrafe und es verstieß eindeutig gegen die 10 Gebote. Und damit ist dann schon Einiges mehr anzufangen als mit einem bloßen, zwar aggressiven und unheimlichen, aber doch recht gewöhnlichen Wachhund, wie ihn der Autor des hochgeladenen Textes sieht. Ich habe schon einen passenden schwarzen Hund, aber er wacht noch nirgends in der 'Realität' der gebastelten Welten. Und da mir beim Lesen jetzt eine Idee kam, kann ich nicht wiederstehen. Was ich gerne als Easter Egg versteckt hätte, poste ich noch. Da es mir wichtig erscheint als Doppelpost: Ich hatte hier schon mal gestöbert. Aber da es nur 3 Easter-Egg-Wünche gab, habe ich nichts gefunden, dass mich ansprach. Diese geringe Zahl bedingt wahrscheinlich, dass es in diesem Thread kaum Aktivität gibt. Hoffnung zur Steigerung existiert auch nicht, da es gemäß er Regeln bei den 3 Wünschen bleibt. Ich schlage daher vor, dass jeder Bastler, bis wieder etwas mehr Auswahl vorhanden ist, statt nur eines Wunsches, 2 oder 3 Easter-Egg-Wünsche pro bebasteltem Wunsch formuliert. Wenn dann 10, 12 oder 20 Wünsche vorhanden sind, können wir wieder zum ursprünglichen Verfahren zurückkehren. Das wäre langsamer als das von Jundurg vorgeschlagene Sammeln, aber vielleicht auch nachhaltiger, da bei einem Sammeln die Gedanken in ähnlichen Bahnen laufen können und so die Gefahr besteht, dass das gewünschte Feld nicht abwechslungsreich genug ist. Was meint Ihr dazu? Und 10, 12 oder 20? So, Dreifachpost, da ich ja noch Easter-Egg-Wünsche formulieren muss, wie im Vorpost vorgeschlagen, nenne ich drei. Wenn Ihr meint, das sei zuviel, dann bitte den ersten nehmen, da ich mir ja auch eine Sage zum Basteln ausgesucht habe: 1- Der Brunnen unter dem Dom. Da ich mir eine Sage zum Einbau ausgesucht habe, bitte ich nun, ebenfalls eine Sage zu verstecken. Von dieser alten Sage gibt es zahlreiche Varianten. Unter dem Dom von Paderborn befindet sich eine Quelle, ein Brunnen oder sonst ein Wasser. Dort finden sich auch Schätze, die teils von einem Zauber, von Wotan/Odin, der unter dem Dom schlafen soll, wie unter dem Kyffhäuser Barbarossa, von Zwergen oder dem Teufel (ja, auch als schwarzer Hund), bewacht werden. Ein Fremder taucht in die Tiefe und bringt dem Bischof ein Kreuz, eine Marienstatue, eine Kette, einen Ring oder gar Reliquien. Der Bischof wird als einer der ersten Paderborner Bischöfe beschrieben, mal Hathumar, der erste Bischof von 805/6 bis 815, mal Badurad, der zweite Bischof von 815 bis 862, bis hin zu Imad, der von 1051-1076 als zwölfter Bischof von Paderborn war. Die Sage erklärt oft wohl einfach die Herkunft eines Gegenstands, der dem jeweiligen Bischof zu Recht oder Unrecht zugeschrieben wurde, wie z.B. bei Imad die Imad-Madonna. Und teils handelt es sich um gelehrte oder Nationalistische Abwnadlungen des 19. Jahrhunderts. Der Bischof wird nun habgierig und taucht entweder, vom Fremden gewarnt, selbst hinab oder nötigt den Fremden dazu. Der zweite Taucher und das Wasser unter dem Dom ist seitdem verschwunden. Mitunter auch der oben gebliebene Bischof oder Fremde. Wer die Quellen der Dielenpader und der Rothobornpader unterhalb des Paderborner Dombergs kennt, wird nicht fragen, woher die Vorstellung eines Quells, Brunnens oder Wassers unterhalb des Doms stammt. (Paderquellen mit Bildern, die dies Naturschauspiel nicht wirklich einfangen.) Aber es gibt auch eine umfassendere Sage, die vielleicht im Hintergrund steht, in der ein bewachender schwarzer Hund, mitunter mit drei Köpfen eine Rolle spielt. Aber das verrate ich erst, wenn die Sage von den übernatürlich geschützten Schätzen, die durch ein verborgenes Wasser zu erreichen sind, irgendwo irgendwie versteckt ist. Ich habe das nicht so genau beschrieben, damit es möglichst genau versteckt wird, sondern damit ein Bastler möglichst viele Anknüpfungspunkte hat. Hier noch die Version, die es in die Wikipedia geschafft hat. 2- Starre Muster für praktischen Anforderungen unterliegende Einrichtungen. Etwas völlig anderes, eine abstruse Theorie zur Verteilung von Römerlagern. Es wurde vor einigen Jahren die Theorie in die Welt gesetzt, dass die Römer alle 10 Leugen ein Lager errichteten. Dabei wird dann natürlich die Wegstrecke zwischen den Lagern willkürlich festgelegt oder als Ausnahme 8 Leugen zugelassen oder ähnliche "Korrekturen" vorgenommen, damit die Hypothese trotz der Realität erhalten bleibt. Also eine Armee, die immer, egal wie es dort aussieht, nach einer bestimmten Wegstrecke lagert, eine Kultur, die so ihre Städte, Kirchen (was für Westfalen so ähnlich behauptet wurde) oder Burgen anlegt. Nun wird wohl niemand eine ganze Landschaft als Easter-Egg gestalten, aber es muss ja nicht so offensichtlich sein und in der realen Welt ist es ja auch nicht real. 3- Potjemkinsche Dörfer. Da die beiden übrigen Themen Personen sind, statt dessen ein historisches Ereignis, sozusagen die westfälische Version der potjemkinschen Dörfer. Nach dem Westfälischen Frieden war ein Problem, dass die Söldner bezahlt werden mussten. Man entschied, dass die besetzten Landstriche das Geld geben mussten und solange besetzt blieben, bis sie die Söldner bezahlt hatten. Nun dachte sich der Landgraf von Hessen, dass er dennoch seine Soldaten in Paderborn ließ, um das Fürstbistum Paderborn so vielleicht auf Dauer dazu zu gewinnen. Der Bischof hatte nicht genügend Geld, um genügend Söldner anzuwerben und wollte auch seine Stadt nicht zerstören. Da besann er sich auf das mittelalterliche Aufgebot und der Gograf des Landes Delbrücks, nach einigen Quellen auch derjenige des Amtes Boke, ließ ein letztes Mal das Wort ergehen. Ähnlich wie bei einer Telefonkette, wurde zur Alarmierung ein Wort als Parole ausgegeben, worauf sich die Ritter, Bürger und Bauern eines Goes mit den in der Gegend und Zeit üblichen Waffen zu versammeln hatten. Damals wurde diese Art der Alarmierung wohl nur noch benutzt, um vor herannahenden Heeren so rechtzeitig zu warnen, damit die Bewohner sich und ihre Habe rechtzeitig verstecken konnten. Der Bischof ließ das Aufgebot so aufmarschieren, dass es von den Paderborner Mauern gut zu erkennen war, aber noch so weit entfernt stand, dass es nicht als ländliches Aufgebot zu erkennen war. Die Hessen gaben vor der unerwartet großen Heeresmacht auf und zogen ab. Nun, wieder will ich wieder nicht zuviel vorschreiben. Ich bitte, dass ein Bastler in seiner Welt, auf seine Art den potjemkinschen Dörfern ein eigenes Denkmal setzt. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Riothamus ( 27. März 2018, 12:32 ) 27. März 2018, 11:51 - Ich fänds gut, wenn die Wünsche irgendwie betitelt wären, damit es leichter als Idee zu erfassen ist. Was davon eingebaut wird, ist eh recht frei... die unkonkrete Sagenbeschreibung finde ich schwierig zu lesen, aber das mag anderen anders gehen. In vielen Fällen geben die Welten ohnehin vor, dass vieles oder gar alles irgendwie abgeändert werden muss - oder es wird aus einer Person ein Ort, aus einem Ort eine Person, aus einer Sage eine Philosophie, etc. Dass es 10 oder 20 offene Wünsche braucht, glaub ich nicht... aber mindestens 5 sollten es halt schon sein. Ich würde die Regel so machen: Wenn jemand einen Wunsch einbaut, und es sind weniger als 5 offene Wünsche da, dann sollte er*sie auch wieder einen Wunsch nachliefern. Es dürfen auch mehr als 5 Wünsche offen sein. Wenn zuwenig sind, dürfen auch Leute, die gar nichts eingebaut haben, mal reinschneien und einen Wunsch dazuwerfen. Die Regeln besagen, dass wer etwas einbaut einen Wunsch formuliert. Das heißt, dass die Zahl der Wünsch gleich bleibt. Wenn das nur unter 5 vorhandenen Wünschen geschieht, werden es immer unter 5 bleiben. 5 ist recht wenig Auswahl. Nicht alles spricht jeden an. Und daraus resultiert unweigerlich, dass die Aktivität mit der Zeit einschläft. Bei 10 oder 12 ist da die Wahrscheinlichkeit geringer. Ich bin ja eher für ein Dutzend, aber eigentlich habe ich erwartet, dass andere mehr fordern. Einen Wunsch äußern geht auch nicht einfach, da die Regeln klar besagen, dass dann auch einer eingebaut werden muss. Ist aber kein geeigneter vorhanden, geht das nicht. Es müssen also mehr Wünsche als einer genannt werden, bis das aufgefüllt ist. Oder es muss gesammelt werden. Sonst wird der Thread de facto geschlossen und die Aktion beendet: Es geht dann einfach nur alle Jubeljahre weiter. Jetzt sind wir von 3 'Wünschen' schon wieder auf 5 und von 2 Themenkreisen auf 3, wenn wir Sage und etwas übertriebene Geschichte in eins setzen, was vom Basteln her betrachtet sinnvoll ist. Zur herrlich unspezifischen Sage: Zum besseren Verständnis habe ich extra zu einer Version bei Wikipedia verlinkt. Der Text verdichtet die Information natürlich, aber ich finde das, wo es um die bloße Information geht, meist besser, da es zwingt, dass Gemeinte aktiv zu erfassen. Da der verlinkte Text recht simpel ist, sehe ich da auch kein Hindernis. Überschriften werden eingefügt. 27. März 2018, 13:19 Ich will ja eigentlich jeden Wunsch irgendwo verbasteln, egal ob schon erfüllt. D.h. wenn ich für jeden erfüllten Wunsch einen nachliefere, werden es schon auch wieder mehr. Ich werd heute mal nachdenken und ein paar Wünsche nachfüllen. Da es tendentiell momentan an Wünschen eher mangelt als an Verbastlern, würde ich die Regeln eh nicht so streng sehen. Machen wir einfach mal was.
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q-de-340
Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Kanzlei Wilde Beuger Solmecke erwirkt Grundsatzentscheidung zur vorbeugenden Unterlassungserklärung beim Filesharing | anwalt24.de Kanzlei Wilde Beuger Solmecke erwirkt Grundsatzentscheidung zur ... 24.12.20101590 Mal gelesen Im zugrundeliegenden Fall hatte ein Anschlussinhaber illegal das Stück „I surrender" der Gruppe „The Disco Boys" mit einem „German Top 100 Chart Container" in eine Tauschbörse im Internet eingestellt. Wegen der mit der Verbreitung dieses Stücks verbundenen Urheberrechtsverletzung wurde er von der Gruppe „The Disco Boys" abgemahnt und sollte die beigefügte strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnen. Um die Gefahr von weiteren Abmahnungen auszuschließen, gaben wir für unseren Mandanten eine geringfügig modifizierte strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. In dieser versprach der Anschlussinhaber, dass er über das Musikstück „I surrender" hinaus weder weitere Werke der abmahnenden Band, noch Stücke von fünf weiteren Rechtsinhabern im Internet verbreitet. Aufgrund dieser Erklärung beantragte der Prozessbevollmächtigte der Gruppe „The Disco Boys" gegen unseren Mandanten eine einstweilige Verfügung. Begründet wurde dies damit, dass durch die abgegebene Unterlassungserklärung nicht die Wiederholungsgefahr gebannt worden sei. Das bedeutet für abgemahnte Anschlussinhaber aber nicht, dass sie sich irgendwo aus dem Netz einer vorformulierte Unterlassungserklärung ziehen können. Diese sollte vielmehr auf Ihren „Fall" zugeschnitten und richtig formuliert sein. Die Erklärung muss hierzu in uneingeschränkter, bedingungsloser und unwiderruflicher Form abgegeben werden. Man darf sich also kein Hintertürchen offen halten. Darüber hinaus muss man darin für den Fall eines Verstoßes ein Vertragsstrafeversprechen in angemessener Höhe abgeben.
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q-de-340
Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Unterstützung « Merlins Blogwelt Wetterstation außer Betrieb vom 24. Dezember 2018 16:04 Merlin Themenbereich(e): Wuppertal-Wetter 6 Kommentare 178 Die Wetterstation ist außer Betrieb! Wie wir schon berichteten, hat unsere Wetterstation vor 3 Tagen angefangen, verrückt zu spielen. Wir haben daraufhin, extreme Fehlersuche betrieben. Es wurden: die Basisstation resettet und Speicher gelöscht, Auslesesoftware auf dem PC deinstalliert und neu installiert, die Batterien im Sender ausgewechselt und der Sender resettet. Das alles führte leider zu keinem Erfolg, sie liest keine Wetterdaten mehr aus, sie läßt sich nicht mal mehr konfigurieren. Nach ca. 4,5 Jahren hat sie nun leider scheinbar ihr Leben ausgehaucht. Da ich aktuell ohne Arbeit bin, sitzt das Geld für eine neue Wetterstation auch nicht locker. Da wir in der Vergangenheit einiges an Kosten für die Blogwelt hatten und uns bisher niemand finanziell unterstützt hat, kann im Moment keine neue Wetterstation gekauft werden. Bis auf Weiteres sind also keine Wetterdaten mehr abrufbar. Sorry, aber ohne eure Hilfe ist wettertechnisch Schicht im Schacht! Tags: Ausfall, außer Betrieb, keine Wetterdaten, Leben ausgehaucht, Unterstützung, Wetterstation Teilen Fabrikgebäude Basisstation defekt Hover mitrollend Seitenmenüs Homeoffice Tag- und Nachgleiche Land der 1000 Vulkane DNS-Server Festnahme Hitzerekord Vohwinkler Str. Menüführung Modellspielzeugmarkt Suppen gehen lassen Hackfleisch Döpps Downloads Hotline McAfee Feiertage Hardt Rott Fahrradheckträger Kreuz Scrollen Sofortkauf 10€ Merlinweg Not Google Blacklisted Burg Moon Patrol Sonnborner Ufer Fundbüro ICE fehlerhaft Smartphone Gewitter Beiträge Souvenirs umgekippt Kleine Flurstraße Menübereich Brand Bundesnetzagentur Loher Brücke Strassenbahnwagen Heissgetränk teures Foto Porta Wupperana Erholung gesundheitliche Probleme Blutmond WM 2018 Meldeformular Chip Erpressungen AG Tuning Kaffee Hülsenfrüchtler Grippe Berghausen Hardware Grillen Europa Raumschiff Enterprise Superzellen Ausstellung Krezenleucht Kreisviadukt von Brusio aktuelle Wetterdaten Bergbahn Widgets A40 Baustellenverkehrsführung Wupper-Talbahn Rollstuhl Forum Kaliumnitrat Generalstaatsanwaltschaft Merlins Blogwelt Scheiben freikratzen Hattinger Strecke Cronenberg Gehölzpflegearbeiten Faxgeräte 1000 Beats Script orange-blau Kollege Nordbahn Dauerregen Modellbahn Wasserleiche Rottschy USB-Cam Wartungsarbeiten Cronenberger Strecke Emotet Rudolf Charlotte Flickr Messe Christliches Hospiz Cache löschen Berliner Platz Dampfzüge Öffentlichkeitsfahndung Vereinigte Staaten von Amerika Schluchten Kies Nennwert TrainCam STraßenmarkierung Kreuz Breitscheid Autoreifen Software Oberbarmen 80er Jahre Party PIN 01.01.1970 Cumulonimbus (Cb) PUP Paprikaschoten Wetterstation Beliebtheit Campher Floating Menus Wuppertal Eisenbahn 2008 Zeit Sensoren St. Paul's Kathedrale Kosten Feuerwehr Unixzeit Baureihe Schnittstellen Nutzung Bestandspflege WDR Unstabilität mahagoni-braun Rundum Uwe Kepper Lebensmittel-Dicounter Zugriff RhB Regenfälle Josefine UVI 56 Wuppertal-Elberfeld Brücke Mirke Zuegen gesucht Ernst Erklärungen Schweiz-Tour Bauernregel Remlingrade Sicherheitslücke Phishing Site IC Gornergrat Bahn Medium Energy Research Lightwater Moderated Industrial Nuclear Reactor Seitenaufrufe Bergisch-Märkische Strecke Cirrocumulus (Cc) Sat1 No Hardtkaverne Unten-Vorm-Steeg Allrad Gothic spektakuläre Hängebrücke Schnell Erinnerungen Racing Wheel Parkfehler Haftungsbeschränkung erwischt Jalapenos Solingen-Gräfrath Remscheid-Lüttringhausen Unregelmäßigkeiten Konfiguration Furz-Filter Webcams backen Chorizowurst Schramme am Hinterteil Fahrtag Schnell-navi Abstimmung Küllenhahn dynamische Wechselwegweisung Fototour Wetter Autohändler Star Trek Verkehrsbehinderungen Team Zirkusdirektor Franz Althoff Botanischer Garten Meinung Schwebewahn Umsetzung hohe Schleierwolke Schandmaul Uellendahler Straße Fun Burgholz Öffnung Pups-Filter September Spam Anmelden Feen Hanswerkermarkt Unfälle Not a Compromised Site Verständnis Campher-Glas Modellbahnen Auktion ab 1€ Alp Grüm Glasrohr Weihnachtszeit Galsbruchsensoren Chili Con Carne Menüboxen Bergische Sonne T-Shirt Träume Regen Heubruch News Loh Konzertort Theme Wetterbilder Mettmann Kalkgebiet Christoph Maria Herbst Wir schreiben das Jahr Verkehrsführung geändert Schletten Großmutter Armenviertel Speicherung Profile Kristalle Obere Lichtenplatzer Straße stärkt Immunsystem Radioprogramme Veranstaltungsort Wuppertal-Nord Fantasy Nutzungshinweise überarbeitet Adventurepaket Fernwartung A43 Adolf Callcenter Sommer Hochseeinsel fermentieren Sommerzeit Rauenthal United States of America Geschwister-Scholl-Platz Museumsbaustelle Sorge heftige Gewitter Friederich alte Eisenbahnstrecke Wechsel Verbindungsstück Start Kiwanis ruhig gelegen Wifi-Tuner Onlinebetrug unangenehm Telefon 300000 Seitenaufrufe Julie Punsch Rotbusch Stefanie Gemüseauflauf Schwimmoper Phase II Live Stenkelfeld Rundumsicht US-Gesetz Anhängerkupplung Vorplatz Tirano verstossen Vollsperrung Stinkbombe Christin Zeitrafferaufnahmen Innenstadt VKontakt ALte Freiheit Originale Kreisverkehr Unterdörnen Amtliche Warnung US-Behörden probleme Historie Velbert Wuppertal-Solingen Arztbesuch Lüntenbeck Wuppertal 24h Live webcamreport.de DECT McAfee Secure Trustmark Wupperfeld Höhle Vohwinkeler Flohmarkt WupperNews rastplatz Sternenberg Fahrbahnsperrung Sehenswürdigkeit Parkrempler Suche Falke Blogpool Raumstation Automatisiertes Crossposting WLAN-Powerline-Set Uhrwerk Kopf Schwänzchen Höhenstr. 64 Laaken Mai 2018 CMS Arcade Lenneper Str. 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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Regel 4. Zwei einander incidente Faktoren, welche auf einander folgen, können Ein Faktor nullter Stufe (siehe Regel 1) kann, wenn er nicht Null ist, Wenn ein Produkt mit vier Faktoren gleicher Stufe beginnt, von denen die zwei letzten. Sich gegenüber stehende Sessel sollten als Faustregel einen Abstand von etwa . Kommoden; alle Bereiche, in denen sich zwei Personen begegnen können. so findet man folgende Werthe: Eins – Eins Null Zwei – Eins Null Vier – Eins Null Nun folgt: Zwei Null Fünf – Zwei Eins – Zwei Eins Fünf – Zwei Zwei – Zwei Zwei Die Anwendung dieser Regeln auf die unterste Linie des Rechenstabes. Daneben gibt es die Gewinnstufe Schneider , für die man mindestens 90 Augen braucht, und die Gewinnstufe Schwarz , für die man alle Stiche nicht nur alle Augen gewinnen muss. Ein Nullspiel wird vom Alleinspieler gewonnen, wenn die Gegenspieler alle 10 Stiche bekommen, anderenfalls gewinnen die Gegenspieler. Hier gibt es keine verschiedenen Gewinnstufen. Die anderen Spieler Mittelhand, Hinterhand müssen dann im Uhrzeigersinn ebenfalls eine Karte derselben Farbe bedienen. Je nachdem, ob eine höhere oder niedrigere Karte bedient wird, spricht man von übernehmen oder zugeben. Wird eine Trumpfkarte angespielt, muss Trumpf bedient werden Buben zählen dabei zur Trumpffarbe. Hat ein Spieler keine Karte dieser Farbe, so darf er eine beliebige andere Farbe spielen. Spielt er auf eine Farbkarte eine Trumpfkarte, so spricht man davon, dass er einsticht oder sogar übersticht sofern dieser Stich bereits von Mittelhand durch Spielen von Trumpf übernommen wurde und Hinterhand eine noch höhere Trumpfkarte spielt. Haben alle drei Spieler eine Karte gespielt, so bekommt derjenige Spieler die drei Karten, welcher die höchste Karte der geforderten Farbe gespielt oder mit dem höchsten Trumpf gestochen hat. Karten in anderer Farbe können keinen Stich gewinnen. Der Gewinner des Stiches übernimmt im nächsten Stich die Vorhand. Die Augen der Stiche der beiden Gegenspieler werden zusammengezählt, beim Solospieler werden die Augen der gedrückten Karten beziehungsweise des nicht aufgenommenen Skats mitgezählt. Die Summe der Kartenwerte wird wie folgt ermittelt: Insgesamt sind also Augen im Spiel. Der Gegenpartei genügen jedoch 60 Augen zum Sieg. Hat der Spieler Schneider oder Schwarz angesagt oder so hoch gereizt, dass er die zusätzlichen Zähler benötigt, braucht er 90 oder mehr Augen beziehungsweise alle zehn Stiche, um zu gewinnen. Dabei ist zu beachten, dass auch ein Nullaugen-Stich, also ein Stich, der nur Luschen 7, 8, 9 enthält, einen Stich darstellt. Eine Partei, die einen oder mehrere solcher Stiche erzielt hat, ist demnach nicht schwarz gespielt worden. Ein Spieler, der höher gereizt hat, als sein Spiel wert war, verliert. Bei allen Nullspielen sind die Karten anders gereiht. Man sagt, die 10 und der Bube sind eingereiht. Im Allgemeinen werden viele Spiele gemacht, so dass man für jeden Spieler eine Spielwertung notiert. Neben den in der Internationalen Skatordnung festgelegten Regeln gibt es zahlreiche Varianten und inoffizielle Zusatzregeln. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man sich also vor dem Spiel genau auf die Regeln verständigen. Diese Spielart verdankt ihre Erfindung dem Bestreben, öffentlich Glücksspiele zu veranstalten und gleichzeitig das staatliche Monopol zu umgehen. Beim Skat mit Ponte, der in gewerblichen Spielklubs betrieben wurde, konnten bis zu zehn am eigentlichen Spiel selbst nicht beteiligte Personen mit Geldeinsätzen teilnehmen. Das Altenburger Farbenreizen ist die ursprüngliche Variante, die bis die in der Skatordnung vorgeschriebene Spielart war. Die 6 reiht sich unter die 7 ein, zählt jedoch 6 Augen. Die Maximalaugenzahl erhöht sich auf , verloren ist ein Spiel ab 72, Schneider ab Jeder Spieler bekommt elf Karten, im Skat liegen 3. Das Spiel eignet sich, ein wenig Abwechslung in eine routinierte Skatrunde zu bringen. Beim Räuberskat wird auf das Reizen verzichtet. Die Spieler müssen der Reihe nach Pflichtspiele absolvieren. Der Alleinspieler muss sich nach dem Einsehen der ersten fünf Karten für eine Spielart entscheiden, wobei jede Spielart von jedem Spieler nur einmal gespielt werden darf. Die Punkte werden regulär gezählt und die Runde endet, wenn jeder Spieler seine Pflichtspiele absolviert hat. Insgesamt gibt es also bei drei Spielern immer zwölf, bei vier Spielern 16 Spiele in einer Runde. Diese Variation ist vor allem für Anfänger mit wenig Erfahrung beim Reizen interessant, hat aber auch für Fortgeschrittene ihren Reiz durch die Pflichtspiele und den Entscheidungszwang. Dieses ist dann auch der höchste Trumpf vor dem Eichel- Kreuz- Buben. Der Alleinspieler bestimmt die Trumpffarbe und spielt ein Farbspiel. Beim Idiotenskat werden die Karten verkehrt herum gehalten, so dass man selbst nur die Karten der anderen Mitspieler, nicht aber die eigenen sieht vgl. Quodlibet — Offene Hose. Das eigene Blatt kann also nur indirekt erschlossen werden, was beim Reizen noch zu wenig Problemen führt. Während des Spiels ist dann natürlicherweise die Pflicht zu bedienen aufgehoben, und das Spielergebnis ist relativ dem Zufall überlassen. Umso wichtiger ist es, durch Mimik, Gestik und geeignete Sprüche vom schlechten Spiel abzulenken. Fehlt ein dritter Spieler, so kann Skat auch zu zweit mit einem Strohmann gespielt werden. Skat En Deux ist eine spannende Variante des klassischen Skatspiels, die mit nur zwei Spielern gespielt wird. Der Gegenspieler übernimmt hierbei den Part des dritten Spielers. Die Karten dieses Spielers werden aber — nach der Spielansage — auch dem Alleinspieler gezeigt. Der Kartengeber reizt seinen Mitspieler. Alleinspieler wird, wer das höchste Reizgebot gesagt bzw. Der "dritte Mitspieler" ist am Reizvorgang nicht beteiligt. Passt der Kartengeber sofort, kann der Mitspieler ein Spiel wagen oder ebenfalls passen. Passt auch er, wird das Spiel eingepasst. Beim Piloten-Skat spielen zwei Spieler mit normaler Kartenverteilung, aber ohne den dritten Mitspieler. Der Geber reizt den zweiten Spieler, als wären sie zu dritt. Der Alleinspieler nimmt den Skat auf, drückt und tauft sein Spiel, nun spielt Spieler zwei mit der dritten Karte gegen den Alleinspieler. In der Schweiz wird mit den dort üblichen Jasskarten eine abgewandelte Form von Skat gespielt, zumeist Bieter genannt nicht zu verwechseln mit dem Bieten. Gespielt wird fast immer zu dritt oder zu fünft. Beim Spiel zu fünft darf derjenige Spieler, der am meisten bietet am höchsten reizt , eine Karte wünschen. Von den Mitspielern wird nun der Besitzer dieser Karte sein Partner. Zu viert spielt einer gegen drei; der Vierer-Bieter gilt aber eher als Glücksspiel und wird selten gespielt. Dies geschieht solange, bis keine Nullstäbe mehr gefunden werden. Diese und viele weitere Aufgaben findest du in unseren interaktiven Online-Kursen. Bestimmung der Resultierenden und Gleichgewichtsbedingungen Am Ich bin positiv überrascht, wie schnell Lernerfolge auftreten. Komplizierte Darstellungen im Skript an der Uni werden hier einfach und gut verständlich erklärt. Ich besuche gerade die bauhandwerkerschule und habe bis jetzt immer Schwierigkeiten im Fach Statik gehappt. Habe jetzt in 2 Stunden mehr gelernt und alles verstanden als in 3 Monaten Unterricht. Ich werde diese Online Kurse auf jeden fall weiterempfehlen! Sehr guter Kurs, die Videos sind Top und auch die Aufgaben zwischendurch fördern das "Behalten" des Wissens und beugen einem "Vergessen" vor. Es gibt einem ein gutes Gefühl und durch das erreichen von kleine Erfolgserlebnis, bin ich motiviert! Bereits in Kürze werden noch weitere Inhalte hinzukommen. Home Kursangebot Webinare Funktionen Demo. 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Vermeide es, Gehbereiche zu verstellen. Geschieht das, wirken schmale Räume nämlich noch schmaler und ungemütlicher. Falsch gelegt — Ein Spieler legt eine Karte, obwohl er nicht askgamblers revenue ist, oder er legt eine falsche Mac online casinos auf den Stapel zusätzlich zu den Strafkarten, muss der die falsch gelegte Karte zurücknehmen. Lange Vorhänge, die hoch angebracht sind, lassen einen Raum höher erscheinen. Der wichtigste Teil dabei photomonkey, als erstes allen Sperrmüll zu entsorgen und dem Raum unter dem Bett frei book of ra free online slot machen, um zum Möbelrücken bereit zu sein. Schmale Räume sind anspruchsvoll einzurichten. Die Spannungen in den Bauelementen selbst beispielsweise entlang des Spulendrahtes werden durch die Maschengleichung nicht richtig erfasst. Vier zwei null regel - UNO mit zwei Spielern: Wird er nicht rechtzeitig erwischt, oder holt er UNO nach bevor die anderen den Patzer bemerken, so entfällt die Strafe. In diesem Zimmer folgt das Arrangement der "Zweier-Variante": Für so einen reinen Herzstich kann ein Sonderpunkt vergeben werden. Die linke Seite der Gleichung ist genau wie oben d. Bei der Spielwertung erhält dann die Re-Partei doppelte Punkte. Ganz selten wird mit der Sonderregel gespielt, wenn 4 Damen in einem Stich liegen, dass derjenige, der den Stich gewinnt, einen Sonderpunkt erhält. Zufällige Seite Artikel schreiben. Sehen Sie sich unsere Ideen an. Die hier genannten Varianten des Doppelkopfspiels entsprechen nicht den Turnierspielregeln [1]. Beim Spiel mit Neunen können die farfan schwarzen Farben Kreuz und Pik nur zweimal durchlaufen, wenn jeder Spieler genau zwei Karten der jeweiligen Farbe auf der Hand hält und vorher nicht abwerfen konnte. Beim Trumpfsolo können der Spieler oder auch uk k8 casino review der Spieler als auch die Gegenspieler Schwein ansagen, wenn einer beide Karo-Asse hält. 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Mit einzelnen Möbeln oder Dekorationsartikeln lassen sich Akzente setzen: Probieren Sie ruhig ein wenig damit herum, wie viel Teppich hervorschauen soll — es kommt auf das Gesamtensemble an. Normalerweise hat das erste Karlchen Vorrang vor dem Zweiten. Das Sofa steht mit nur zwei Beinen auf dem Teppich, wodurch eine schöne Verbindung zwischen den beiden Elementen geschaffen wird. Zufällige Seite Artikel schreiben. Für so einen reinen Herzstich kann ein Sonderpunkt vergeben werden. Andererseits lassen sie sich auf die neuesten Tendenzen abstimmen. Für schmale Räume existieren insgesamt vier Grundregeln, die relativ frei auf jede Art von schmalem Raum angewandt werden können. Diese Farbtöne können metallische Reflexe auf die Wohnung Einrichtung werfen. Warnungen Bringe keine Möbel in einen unordentlichen Raum! Verwende Computerprogramme zum Erstellen von Plänen. 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Dies sollte ein Platz sein, auf den sich die Aufmerksamkeit automatisch richtet, sobald man den Raum betritt. So wird zum Beispiel ein Couchtisch auf den Teppich gestellt und andere Möbel darum herum angeordnet. Stelle das Bett in beherrschender Position gegen eine Wand, wo es von der Tür aus als erstes gesehen wird. Die Folge ergibt sich aus den möglichen Spielwerten: English two deuce B second beta. Der Alleinspieler muss nun durch geschicktes Spielen das Spiel auf mindestens 36 aufwerten. Dieses ist für Anfänger oft der komplizierteste Teil, da die Spielwerte im Kopf berechnet bzw. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Eine Variante Play Double Attack Blackjack Online at Casino.com darin, dass Buben Null zählen, genau wie Könige. Vier gilt als die ideale Anzahl und wird beim Turnierskat verwendet, soweit es die Zahl der Teilnehmer zulässt. Es ist nicht erlaubt, den Wert einer verdeckten Karte zu prüfen und sie an Ort und Stelle zu lassen. Varianten von Golf mit vier Karten Ansehen von Karten Eine Variante besteht darin, dass Sie zwei beliebige Karten ansehen können, bevor das Online Video Poker | Casino.com India beginnt, nicht notwendigerweise die beiden Karten, die Ihnen am nächsten sind. Bis jetzt ist alles super erklärt und sehr gut nachvollziehbar. Für jedes Spiel exclusion deutsch die Karten neu gegeben verteilt. Der Skat bietet einem also die Möglichkeit seine Siegchancen zu erhöhen, indem passende Karten das Blatt aufwerten und unpassende Karten gedrückt werden können. Ansehen von Karten zu Beginn des Spiels Eine Variante besteht darin, dass sich die beiden aufgedeckten Karten paypal zahlung zurückziehen der gleichen Spalte des Rechtecks befinden müssen. Es gibt auch Varianten mit 8 Karten Beste Spielothek in Wiersen finden, 9 Karten und 10 Kartendie jedoch anscheinend weniger weit verbreitet sind. Hier wird auf 15 Punkte gespielt. Es gibt zwei Hauptvarianten bg göttingen tickets Spiels, die ich als 4-Karten-Golf und 6-Karten-Golf bezeichnen werde, je nach der Anzahl der Karten, die für einen Spieler ausgelegt sind. Alternativ kann man diese auch im Fachwerk bestehen lassen und mit "0" bezeichnen. Es handelt sich um ein Strategiespiel mit imperfekter Informationvier zwei null regel durch das Mischen der Karten vor dem Geben auch ein Glücksspielelement aufweist. In einigen Varianten werden zwei Joker im Kartenspiel verwendet. Beste Spielothek in Seidnitz finden wählen deutsch english. Sie können auch diese beiden Karten in der Hand halten, sodass Sie nicht jedoch die anderen Spieler diese Karten jederzeit ansehen können. Augustinus-Kliniken, hatte bereits ein "Oberjä h riger" geschossen. Fehlt ein dritter Spieler, so kann Skat auch zu zweit mit einem Strohmann gespielt werden. Statik Bestimmung von Nullstäben. Das Spiel ist nun überreizt, wovon die Gegenspieler aber zunächst nichts wissen. Diese Hand gewinnt häufig im Verhältnis 2: Hat der Bankhalter 21 Punkte mit zwei Karten, so müssen die Spieler doppelt zahlen. Ein Spieler, der selbst ebenfalls 21 Punkte mit zwei Karten besitzt, verliert in diesem Fall aber nur einfach. Beim Spiel mit 32 Karten gilt als bestes Ergebnis vielfach eine nur aus zwei Assen bestehende Hand Feuer , diese zählt dann nicht 22 Punkte, sondern gewinnt je nach Vereinbarung doppelt oder einfach. Der Spieler links vom Bankhalter erklärt nun als erster, ob er weitere Karten ziehen möchte oder nicht. Glaubt er nahe genug an 21 Punkte herangekommen zu sein, so lehnt er weitere Karten ab. Wer durch einen Kauf 22 oder mehr Punkte erreicht sich verkauft , tot ist , muss sein Blatt aufdecken und verliert sofort. Das italienische Sette e mezzo it. Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Karte. Die oberste Karte auf dem Stapel wird aufgedeckt und neben den Stapel gelegt, um den Ablagestapel zu starten. Die anderen ausgelegten Karten dürfen nicht angesehen werden, bis sie im Lauf des Spiels abgelegt oder aufgedeckt bzw. Wenn Sie an der Reihe sind, müssen Sie entweder die oberste Karte aus dem Stapel der verdeckten Karten oder aus dem Ablagestapel ziehen. Sie können die gezogene Karte verwenden, um eine der sechs ausgelegten Karten zu ersetzen. Wenn Sie eine verdeckte Karte ersetzen möchten, dürfen Sie diese nicht ansehen, bevor Sie sie ersetzen. Sie legen die neue Karte verdeckt in Ihr Rechteck. Die Karte, die diesen Platz zuvor belegt hat, wird aufgedeckt oben auf den Ablagestapel platziert. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. In diesem Fall legen Sie die gezogene Karte einfach aufgedeckt auf den Ablagestapel. Es ist jedoch regelwidrig, die oberste Karte des Ablagestapels zu ziehen und diese dann gleich wieder abzulegen, sodass die vorherige Situation wieder hergestellt wird: Das Spiel ist beendet, wenn die letzte der sechs Karten eines der Spieler aufgedeckt ist. Am Ende des Spiels deckt jeder Spieler seine sechs Karten auf. Einige Spieler verwenden zwei Kartenspiele bei vier, drei oder sogar nur zwei Spielern. Einige Spieler verwenden Joker — zwei pro Kartenspiel. Eine Variante besteht darin, dass sich die beiden aufgedeckten Karten in der gleichen Spalte des Rechtecks befinden müssen. Eine andere Variante ist das genaue Gegenteil, dass sich nämlich die beiden aufgedeckten Karten nicht in der gleichen Spalte befinden dürfen. Eine Variante besteht darin, dass Sie nach dem Aufdecken der Karten die Karten in Ihrem Rechteck neu anordnen können ohne eine der verdeckten Karten anzusehen , sodass Sie die aufgedeckten Karten in jeder gewünschten Position auslegen können. Eine Variante besteht darin, dass die Spieler keine Karten aufdecken. Stattdessen können sich die Spieler die drei Karten in der Zeile ansehen, die ihnen am nächsten ist, und diese Karten wieder verdeckt hinlegen. Eine Variante besteht darin, dass Sie einfach eine der verdeckten Karten aufdecken können, wenn Sie an der Reihe sind. Eine Variante besteht darin, dass Sie eine der verdeckten Karten aufdecken müssen , wenn Sie eine Karte aus dem Stapel ziehen und diese nicht für Ihr Rechteck verwenden möchten. Dies gilt nicht, wenn es nur noch eine verdeckte Karte in Ihrem Rechteck gibt. In diesem Fall können Sie diese verdeckt lassen. Eine Variante besteht darin, dass Sie das Spiel beenden können, wenn Sie an der Reihe sind, indem Sie alle verdeckten Karten aufdecken. Häufig spielen die anderen Spieler noch jeweils einmal, nachdem die letzte Karte eines der Spieler aufgedeckt wurde, bevor die Punktzahlen ermittelt werden. In einigen Varianten erhalten Spieler eine negative Punktzahl, beispielsweise Punkte, wenn sie vier gleiche Karten in zwei Spalten aufweisen z. In einigen Varianten erhalten Spieler minus 20 Punkte für vier gleiche Karten, die ein Quadrat bilden. Wenn zwei oder mehr Kartenspiele verwendet werden, wird in einigen Varianten eine höhere negative Punktzahl vergeben, beispielsweise Punkte, für ein Rechteck mit sechs gleichen Karten. Eine Variante besteht darin, dass die Punktzahl für zwei gleiche Karten Null ist, unabhängig davon, wo sich diese befinden. Sie müssen sich nicht in der gleichen Spalte befinden. In einigen Varianten werden zwei Joker im Kartenspiel verwendet. Diese können -5, -3, -2 oder null Punkte wert sein, je nach den verschiedenen Varianten. Eine Variante besteht darin, dass einäugige Buben mit Null bewertet werden. Wenn sich zwei Zweien oder Joker, wenn diese verwendet werden in einer Spalte befinden, behalten diese in einigen Varianten ihren negativen Wert d. In einigen Varianten erhalten Spieler eine höhere negative Punktzahl, wenn vier solche Karten in zwei Spalten enthalten sind — z. Zu Beginn des Spiels werden zwei Karten aufgedeckt. Aufgrund der höheren Zahl der ausgeteilten Karten, sollten am besten mindestens zwei Kartenspiele verwendet werden. Bei mehr als vier Spielern sollten mehr als zwei Kartenspiele verwendet werden. Eine Variante besteht darin, dass die beiden Karten in einer Spalte nicht mehr ausgetauscht werden können, wenn beide aufgedeckt wurden. Vor jedem Spieler werden neun Karten in einem Quadrat ausgelegt. Zu Beginn des Spiels werden drei Karten aufgedeckt. Stattdessen wird eine Spalte mit drei gleichen Karten mit Null bewertet. Die Spieler müssen eine Vereinbarung darüber treffen, was passiert, wenn es zwei sich überschneidende Reihen gleicher Karten gibt, oder wenn sich eine Reihe mit einem Quadratblock überschneidet und es für einen solchen Quadratblock einen Bonus gibt. Einige Varianten lösen dieses Problem, indem Reihen oder Blöcke gleicher Karten sofort aus dem Quadrat entfernt werden. Das Spiel wird mit dem restlichen Teil des Quadrats fortgesetzt. Die Positionen der entfernten Karten bleiben leer. Wenn alle neun Karten im Spiel bleiben sollen, müssen Sie eine Vereinbarung dazu treffen, wie Anordnungen wie die folgenden bewertet werden:. Stephen Moraco beschreibt eine Version des 9-Karten-Golfs , in dem jedes Paar gleicher Karten, die horizontal oder vertikal nebeneinander liegen, mit Null bewertet wird. Die gleiche Karte kann für mehr als ein Paar verwendet werden. Zeilen und Spalten mit gleichen Karten werden also ebenfalls mit Null bewertet, wenn sie zwei Paare enthalten. Damen zählen Null, Könige zehn und Joker minus 2. Zeilen und Spalten mit drei gleichen Karten werden entfernt, wenn sie gebildet werden. Für dieses Spiel werden mindestens zwei Kartenspiele benötigt. Jedem Spieler werden zehn Karten zugeteilt, die vor diesem in fünf Spalten mit je zwei Karten ausgelegt werden. Es werden zwei beliebige Karten aufgedeckt. Das Spiel wird wie das Sechs-Karten-Golf gespielt. Diese Seite basiert teilweise auf Informationen, die von den folgenden Personen beigetragen wurden: Sprache wählen deutsch english. Golf Dank den zahlreichen Personen , die Informationen zu den verschiedenen Varianten dieses Spiels beigetragen haben. Die erste Methode wird am häufigsten im 4-Karten-Golf verwendet. Das Spiel ist dann beendet, nachdem jeder der übrigen Spieler ein weiteres Mal eine Karte gezogen hat. Die zweite Methode wird am häufigsten im Spiel mit 6 oder mehr Karten verwendet. Jedes Mal, wenn eine ausgelegte Karte ersetzt wird, wird die neue Karte aufgedeckt. Das Spiel ist beendet, wenn alle Karten eines Spielers aufgedeckt sind. Wenn Sie eine Karte ziehen, können Sie diese verwenden, um eine Ihrer vier ausgelegten Karten zu ersetzen. Sie dürfen jedoch keine der ausgelegten Karten ansehen, bevor Sie entscheiden, welche Karte Sie ersetzen möchten. Sie legen die gezogene Karte verdeckt in Ihr Quadrat. Dabei müssen Sie sich die Karte sorgfältig merken und die Karte ablegen, die diesen Platz zuvor belegt hat. Diese legen Sie aufgedeckt oben auf den Ablagestapel. Wenn Sie eine Karte aus dem Stapel ziehen und diese nicht für Ihr Quadrat verwenden möchten, können Sie diese einfach aufgedeckt auf den Ablagestapel legen, und der nächste Spieler ist an der Reihe. Wenn Sie jedoch die oberste Karte des Ablagestapels wählen, dann müssen Sie diese verwenden und eine Ihrer ausgelegten Karten ersetzen. Sie können sie nicht einfach wieder auf den Ablagestapel legen und die vorherige Situation wieder herstellen. Wenn Sie auf den Tisch klopfen, ist Ihr Zug damit beendet. Jeder der anderen Spieler kann noch je einmal spielen sie können eine Karte aus dem Stapel oder dem Ablagestapel ziehen, jedoch nicht auf den Tisch klopfen. Dann ist das Spiel beendet. Buben oder Damen zählen jeweils 10 Punkte. Könige zählen null Punkte. Der Spieler, der nach neun Spielen die niedrigste Gesamtpunktzahl hat, gewinnt. Varianten von Golf mit vier Karten Ansehen von Karten Eine Variante besteht darin, dass Sie zwei beliebige Karten ansehen können, bevor das Spiel beginnt, nicht notwendigerweise die beiden Karten, die Ihnen am nächsten sind. Ersetzen von Karten Eine Variante besteht darin, dass Sie die beiden Karten, die Sie vor dem Spiel nicht angesehen haben, nur einmal ersetzen können. Besondere Punkte für den Spieler, der auf den Tisch klopft Eine Variante besteht darin, dass ein Spieler, der auf den Tisch klopft, am Ende jedoch nicht die geringste Punktzahl hat, Strafpunkte erhält. Es gibt hierfür mehrere verschiedene Versionen, die von verschiedenen Gruppen gespielt werden: Der Spieler, der auf den Tisch klopft, erhält 10 Strafpunkte. Die Punktzahl für das Quadrat des Spielers, der auf den Tisch klopft, wird verdoppelt. Zusätzlich werden 5 Punkte hinzugefügt. Der Spieler, der auf den Tisch klopft, erhält die gleiche Punktzahl wie der Spieler, der in diesem Spiel die höchste Punktzahl erzielt hat. Eine Variante besteht darin, dass der Spieler, der auf den Tisch klopft, null Punkte erhält, wenn er die niedrigste Hand hat. In einer anderen Variante wird die Punktzahl des Spielers, der auf den Tisch klopft, um die Anzahl der Spieler reduziert wird, wenn er die niedrigste Hand hat, aber verdoppelt, wenn nicht. Somit erhält ein Spieler in einem Spiel mit vier Spielern, der auf den Tisch klopft und dessen Quadrat eine Punktzahl von 3 hat, -1 Punkte 3 Punkte minus 4 Spieler , wenn sein Quadrat die niedrigste Punktzahl hat. Golfregeln #4 - Ball für unspielbar erklären
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Problemlösekompetenz – Ein Blog über alternative Lebensräume, ferne Länder und den dritten Lebensabschnitt Problemlösekompetenz ist in aller Leuten Munde und wird in jedem Job als Kernkompetenz vorausgesetzt. Beispielsweise bietet das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft am 28./29. April ein Seminar für 745 Euro an, an welchem Problemlösungskompetenz erworben werden kann. Wenn Ihnen das zu spät ist, können Sie auch den Workshop für Problemlöser an der FH Kufstein/Tirol für 900 Euro buchen. Der findet bereits an den Tagen 27./28. April statt! Es gibt unzählige Seminare zum Thema. Aber natürlich eignen Sie sich keine Kompetenz in einem 2-Tagesseminar an. Der Aufbau einer Kompetenz – z.B. Klavierspielen, Pflanzenbestimmen oder eben Problemlösekompetenz – gelingt nur durch intensive und langjährige Übung. Problem = Bedürfnisbefriedigung Doch, was ist denn übrigens ein Problem und warum muss, bzw. kann es gelöst werden? Da bin ich bass erstaunt, wenn ich z.B. bei Wikipedia lese: Problemlösen ist eine Schlüsselkompetenz von Personen, die darauf abzielt, Probleme durch intelligentes Handeln mittels bewusster Denkprozesse zu beseitigen (die Hervorhebung habe ich gemacht) oder – noch unpassender – bei karierebibel.de Problemlösungskompetenz im beruflichen Alltag bedeutet, Schwierigkeiten sofort zu erkennen … und eine passende Lösung zu finden, bevor weiterer Schaden daraus entstehen kann. Ich lese immer nur „Schwierigkeiten“, „Schaden“ und „beseitigen“, als wären Probleme zunächst mal etwas Negatives. Aber ein Problem erwächst aus einem Bedürfnis heraus. Daher gefällt mir die Definition des iwk-verlag.de schon besser: Problemlösungskompetenz ist … die Fähigkeit …, für das Problem eines Kunden eine befriedigende Lösung zu finden. Das mit dem „Kunden“ ist natürlich Quatsch, denn zunächst bin ich mir selbst der Nächste. Ich habe ein Bedürfnis und das Problem ist es, dieses Bedürfnis zu befriedigen. Wenn Sie Ihre Problemlösungskompetenz dann noch anderen anbieten wollen, umso besser! Bundesarchiv Bild 183-76052-0335,_Schacholympiade Tal (UdSSR) gegen Fischer (USA) Z.B. habe ich gerade das Problem, den Inhalt eines grossen Tanks in einen anderen Tank zu bringen, der zwei Meter oberhalb des ersten steht. Daran ist überhaupt nichts schädlich und ich muss auch nichts aus der Welt schaffen. Die Lösung ist z.B. die Beschaffung einer passenden Wasserpumpe mitsamt den nötigen Röhrchen und Reduktionsstücken. Als nächstes muss ich das Problem lösen, eine solche Pumpe zu finden, zu positionieren und am Strom anzuschliessen. Erst wenn dann die Pumpe läuft, aber kein Wasser ansaugt, entsteht ein Problem, das es aus der Welt zu schaffen gilt, wenn man diese Sprechweise hilfreich findet. Aber von einem „Schaden“ kann man immer noch nicht reden. Ich gebe zu, dass das nur ein Beispiel eines rein technischen Ingenieurproblems ist. Die grossen Probleme sind Mitten in der Gesellschaft angesiedelt und haben weitreichende psychologische, wirtschaftliche, ökologische und politische Komponenten, die mit grossen Unsichderheiten behaftet sind. Man denke schon nur an die aktuelle Situation mit dem COVID-19 Virus! Die meisten Seminare für Problemlösungskompetenz folgen einem gemeinsamen Algorithmus, der mehr oder weniger folgende Phasen aufweist: Phase 3: Problemeingrenzung Phase 4: Lösungsideen generieren Phase 5: Lösungsauswahl, Fern- und Nebenwirkungen prüfen Phase 7: Nachbearbeiten und Lessons Learned Dieses Vorgehen ist mir aus der Mathematik bekannt, wenn es gilt, eine Aufgabe zu lösen. Dabei geht man ziemlich genau so vor, wie es die Problemlöseseminarien vorschlagen. Viele behaupten, dass Mathematik unnütz oder gar schädlich sei. Unnütz, weil sie im täglichen Leben niemals gebraucht wird und schädlich, weil sie eine Kontrollillusion vorgaukelt, die in einer immer komplexer werdenden Welt nicht hilfreich sei. Der für seine youtube-Videos bekannte Bielefelder Mathematikprofessor Jörn Loviscach fragte schon 2014, wozu denn Mathematik in einem Ingenieurstudium diene. Ob es eine Hinterlassenschaft aus Zeiten sei, in denen das Entwickeln und Lösen mathematischer Modelle das tägliche Brot im Ingenieurberuf war. Heute aber sitzen Ingenieurinnen und Ingenieure im Marketing, im Vertrieb, im Service und brauchen keine Mathematik mehr. Loviscach glaubt: Zuallererst ist [Mathematik] ein Härtetest und damit gleichzeitig ein kaum verschleierter Numerus Clausus: Man lässt viele Bewerberinnen und Bewerber zu, aber steckt sie in Großveranstaltungen … mit rechtssicherer, hart benotbarer Klausur. Die Mathe-Lüge Dann hat Loviscach eine Idee, die er aber sogleich selber zuschüttet: Ein anderer, potenzieller Zweck der Mathematik im Ingenieurstudium könnte sein, Denken, Selbstreflexion, Argumentieren und Diskutieren zu lernen ‒ im relativ sicheren, keimfreien und behüteten Sandkasten der Mathematik. Dazu taugen allerdings weder das abgehobene Schema „Definition‒Satz‒Beweis“ … noch das Einbläuen von Rezepten nach Art der an FHs beliebten Machwerke von Lehrbüchern. Dozenten, Dozentinnen und Schulleitungen glauben immer noch, dass wenn sie nicht ein gewissen Quantum an Mathematikwissen pauken, sie „mit dem Stoff nicht durch mögen“. Das ist Hafenkäse! Wenn die Studentinnen und Studenten in ein paar 10-minütigen Videos die Theorie konsumieren und dann zusammen mit dem Lernbegleiter mit einer oder zwei Aufgaben pro Semesterkurs das Problemlösungsschema durchgehen – aber wirklich sehr intensiv und tiefgreifend – dann haben sie mehr gelernt, als in einem herkömmlichen Kurs. Den „Stoff“ brauchen sie nämlich tatsächlich nie mehr, also verschwenden wir keine Zeit, mit Pauken! Die mathematischen Konzepte haben sie in den Videos gehört und in den Problemlösepräsenzen einigermassen verinnerlicht. Das ist für ein FH-Studium vollauf angemessen. Mathematik als Labor für Problemlösen Seit ich mich vermehrt mit Fotografie beschäftige, sehe ich immer öfters weitgehende Parallelen zwischen ihr und der Mathematik. Beide Gebiete haben einen technischen und einen kreativen Teil. Beide Teile fordern mich sehr. Sowohl Fotos als auch Aufgabenlösungen müssen „gemacht“ oder produziert werden. Es ist in jedem Fall ein Tun! Der technische Teil muss ich mühsam üben, er will gemeistert werden. Der kreative Teil kann nicht algorithmisch erledigt werden. Es gibt zwar Erfahrungen, wie man zu einer eleganten Lösung oder einem fesselnden Bild kommt, aber diese sind nicht hinreichend. Immer muss etwas Persönliches aus einem herausgelöst werden, was enorm aufwändig und ermüdend ist. Das ist übrigens der Grund, weshalb künstlerische Fotografien oder mathematische Lösungen immer die persönliche Note des Fotografen oder Problemlösers tragen. Problemlösen: Wie gelangt man vom Problem (Fragestellung) zu der Lösung (Antwort)? Im täglichen Leben wird Problemlösekompetenz immer wichtiger. Die Probleme oder Aufgaben, vor die wir im Alltag gestellt sind, sind sehr vielfältig und vielschichtig. Sie haben ebenfalls eine technische Ebene, aber auch psychologische und gesellschaftliche Aspekte spielen mit. Wir haben es fast immer mit Ungewissheit und Unentscheidbarkeit zu tun. Kreative Lösungsansätze sind noch wichtiger, als beim Fotografieren oder Lösen mathematischer Aufgaben. Dennoch kann Mathematik als Problemlösungs-Labor hilfreich sein. Mathematische Aufgabenstellungen sind einfach und frei von menschlichen Gefühlen und Interessen. Ängste und Glaubenssätze haben nichts mit dem Inhalt der Aufgabe zu tun. Er ist unabhängig von der Befindlichkeit des Problemlösers. Wenn Sie also eine mathematische Aufgabenstellung einfach als Knacknuss begreifen, an der Sie üben können, auf kreative Ideen zu kommen, dann haben Sie den Sinn der Schulmathematik verstanden. Es geht nicht darum, dass Sie die Aufgabe lösen können! Es geht darum, Lösungsmöglichkeiten für eine (einfache) Aufgabe vorzuschlagen, mit anderen zu diskutieren, abzuwägen, welche Möglichkeit die effektivste sein könnte und sie gemeinsam mit anderen durchführen zu können. Das sind die Phasen des Problemlösezyklus, wie er in den einschlägigen Seminarien geübt werden. Folgende Aufgabe illustriert das, was ich meine: Die (meist falsche) Antwort auf diese Aufgabe kommt wie aus der Kanone geschossen. Die Problemlösephasen werden nicht durchlaufen, in der Meinung, es sei nicht nötig. Der Problemlöser denkt nicht einmal nach, sondern vertraut seiner Intuition (die er meist nicht hat). Die Psychologie liegt in der Art und Weise, wie diese Aufgabe angegangen und vermeintlich gelöst wird. Der Problemlösezyklus Problemidentifikation: Die Aufgabe muss verstanden werden. Wenn sie sehr einfach ist, kann diese Phase natürlich übersprungen werden. Aber sind Sie sich sicher, dass Sie eine Aufgabe wirklich verstanden haben? Oder bilden Sie sich das bloss ein? Ziel- und Situationsanalyse: Wonach genau ist gesucht? Was ist gegeben? Ist es überhaupt möglich, aus den gegebenen Daten, das gesuchte zu finden? Fertigen Sie, wenn immer möglich, eine Zeichnung an und stellen Sie die Situation der Aufgabe in einer Skizze dar! Problemeingrenzung: In der Mathematik würde ich diese Phase mit „Problemvereinfachung und Verallgemeinerung“ bezeichnen. Oftmals ist es nützlich, eine vereinfachte Variante der Aufgabe zu lösen oder die Frage zu verallgemeinern. Man kann auch versuchen, die Aufgabe in einen anderen Kontext zu übertragen oder das Gesuchte vorzugeben und nach dem Gegebenen zu fragen. Lösungsideen generieren: Das ist der kreative Hauptteil jeder Problemlösung. Es empfiehlt sich, nicht nur eine Lösungsidee vorzulegen und diese gleich zu verfolgen. In der Weinflaschenaufgabe könnte man nebst raten, eine Gleichung aufstellen. Bei solchen Aufgaben kommt mir auch sofort der Begriff „Dreisatz“ in den Sinn, ohne gleich zu wissen, ob diese Methode hier zielführend ist. Lösungsauswahl: Gut! Dann vertrauen wir also der Intuition! Umsetzung: Ok, also: eine leere Flasche kostet 0.5 Euro! Nachbearbeitung und Lessons Learned: Diese Phase ist ebenso wichtig, wie die Ideengenerierung, wird aber meist aus Zeitgründen und Bequemlichkeit unterdrückt. In der Mathematik besteht die Nachbereitung vor allem aus Qualitätskontrolle, wie man das eigentlich auch im Job so macht. Das Glas kostet also 0.5 Euro, der Wein in der Flasche kostet 10 Euro mehr, also 10.50. Zusammen mit dem Glas kostet die Flasche Wein also 0.5 + 10.50, also 11 Euro…. ääh, wie jetzt genau? Vielleicht habe ich die Aufgabe doch nicht ganz richtig verstanden. Also, fangen wir nochmals von Vorne an! Nachdem Sie die richtige Antwort gefunden haben überlegen Sie sich, weshalb Sie zuerst falsch gelegen haben. Was haben Sie übersehen? Was haben Sie überlesen? Was haben Sie ausgeblendet? Fragen Sie sich, warum Sie die Phase „Qualitätskontrolle“ übersprungen und nicht gemerkt haben, dass Ihrer Antwort falsch ist? Haben Sie die Überprüfungsphase aus Bequemlichkeit übersprungen? Aus Angst, dass sich Ihre Lösung doch als falsch entpuppen könnte oder gar aus Arroganz, weil Sie ja so überzeugt waren, dass Sie sich nicht täuschen können? Der zweiter Teil dieser letzten Phase, „Lessons Learned“, ist bereits eine Investition in die nächste Problemlösung. Nachdem Sie wissen, was Sie falsch gemacht haben und warum, können Sie sich Verhaltensveränderungen vornehmen. Nehmen Sie sich eine einzelne vor, z.B. „Ich darf meiner Intuitiuon nicht blind vertrauen!“ Schreiben Sie das auf und lesen Sie es bei der nächsten Problemlösung ab. Achten Sie darauf, dass Sie nirgends einen Schritt in Ihrer Lösung haben, der allein Ihrer Intuition entsprungen und nicht verargumentiert ist! Man kann eine Menge nützliches Zeugs aus der Art und Weise lernen, wie man selber eine Aufgabe angeht. Das, was man lernt, kann man auch auf das Problemlösungen im täglichen Leben übertragen. Ich sage nicht, dass wer mathematische Aufgaben lösen kann, auch beim Lösen alltäglicher Aufgaben erfolgreich ist. Die mathematischen Aufgaben haben eine ganz andere Qualität, als die alltäglichen. Wer aber bei mathematischen Aufgaben nicht weiter weiss, wird vermutlich auch bei alltäglichen Aufgaben keine kreativen Ideen entwickeln. Sie tun sich wirklich keinen Gefallen, wenn Sie Mathematik, wie ich sie meine, ablehnen oder gar eine irrationale Angst davor haben. Sie können durchaus etwas für’s Leben profitieren, wenn Sie mathematische Aufgaben ganz pragmatisch angehen.
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Deutscher Psychiater beurteilt DONALD TRUMP: „Macht- & Sex-süchtig, Anzeichen für bösartigen Narzissmus!“ – Guido Grandt Der Psychiater Professor Borwin Bandelow, stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie der Universitätsmedizin Göttingen, analysierte unlängst verschiedene Staatsmänner. Darunter u.a. Robert Mugabe (Präsident von Simbabwe), Baschar al-Assad (Präsident von Syrien), Nicolass Maduro (Präsident von Venezuela), Rodrigo Duerte (Präsident der Philippinen), Kim Jong-Un (Machthaber Nordkoreas) sowie Donald Trump (Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika), Wladimir Putin (Präsident der Russischen Föderation) und Recep Tayyip Erdogan (Präsident der Türkei). Auf die letzten drei Genannten werde ich nachfolgend näher eingehen. Es gebe zwei verschiedene Arten von Narzissmus: Den „gutartigen“, wie etwa bei Robbie Williams – „alle lieben ihn, und er liebt sich selbst“. Und den „bösartigen“, wie Josef Stalin oder Osama bin Laden, meint Bandelow. Beurteilen Sie selbst, in wie fern Sie dem Psychiater bei seinen Ausführungen und Schlussfolgerungen Glauben schenken oder nicht! Und so schätzt er Donald Trump ein: „Er zeigt Anzeichen eine bösartigen Narzissten. Er lügt um des Lügens willen. Trump spricht sogar die Unwahrheit, wenn es besser wäre, die Wahrheit zu sagen – weil er daraus Nutzen zieht.“ Er würde die Medien manipulieren. „Sein Machogehabe und eine angeblich klaren Aussagen, die selten aus mehr als fünf Wörtern bestehen (…) beeindrucken nicht nur viele Hinterwäldler, die sogenannten ‚Hillbillys“, und arme, weiße Landarbeiter, die ‚Rednecks‘, sondern auch Latinos, Schwarze und Protestwähler. Dabei merken sie nicht, dass sie die Opfer seiner Politik sein werden.“ Und Bandelow u.a. weiter zu Trump: „Er hat eine Impulskontrollstörung und posaunt alle Gedanken einfach heraus (…) Es könnte passieren, dass er in einer problematischen Situation die Kontrolle verliert (…)“ Trump würde sich seine „eigenen Wahrheiten“ schaffen, die er dann auf Twitter verbreitet. Bandelows Trump-Diagnose: „Trump bricht alle Gebote. Er kommt damit durch, weil er andere manipuliert. Er ist süchtig nach Sex, Macht und Anerkennung. Er leidet unter einer Impulskontrollstörung. Dazu gehört auch, dass man oft unkontrolliert plappert.“ Auf die Frage, warum „Psychopathen“ so oft in Machtpositionen gelangen, antwortet Borwin Bandelow: „Menschen fallen immer wieder auf Psychopathen herein, weil jede Gemeinschaft Häuptlinge, Fürsten, Regierungschefs oder Topmanager braucht. Selbst Affen schauen sich gern Fotos von Oberaffen an. Gemeinschaften ohne Vorbilder würden wahrscheinlich in Anarchie versinken und aussterben. Doch leider gibt es immer wieder Psychopathen, die diesen Wunsch nach Vorbildern oder Anführern ausnutzen.“ Quelle: „Herrscher im Psycho-Check – Sind Trump, Putin, Erdogan & Co. gefährliche Narzissten?“ in: Hörzu Wissen 04/05/17, S. 44 ff. Erklärung Narzisssmus: Donald TrumpGuido Grandtguidograndt.deNarzisstPsychiaterUS-PräsidentUSA Pingback: Schlagzeilen des Tages, am Mittwoch, den 26. April 2017! - Behoerdenstress Welchen Wert haben Ferndiagnosen? So etwas sollte einem studierten Wissenschaftler klar sein. 26. April 2017 um 9:42 Man, das ist ja ein geiler Psychodoktor! Der kann also einen Menschen burteilen, ohne ihn persönlich zu kennen und ganz klar, die Diagnose stimmt dann zu 100%! Besser wäre es, er würde mal unsere Politiker durch die Mangel nehmen und dementsprechend dann zur Behandlung schreiten!! Ich denke, da hätte er sehr viel zu tun! Lachhaft, diese ganze Nummer und derart unglaubwürdig, dass es einem die Zehennägel nach oben dreht!! Ich sehe das ganz genauso wie meine Vor-Kommentatoren. Überhaupt bin ich der Meinung, bevor man jetzt mit kopiertem Niveau vorgeht, wie es einem die LeiDmedien mit Diskreditierungen ihrer Feindbilder vormachen, sollte man in solch einer Zeit sowie unter derartigen Umständen keine vorschnellen Urteile fällen, sondern sich so strak wie möglich hinter seinen Hoffnungsträger stellen. 26. April 2017 um 13:44 Sind dies nicht alle Machtinhaber, die den NWO-Illumination-Jesuiten-Freimaurern-Gloablisten ein Dorn im Auge sind? Einer wurde jedoch vergessen…Putin! Hätte mich gefreut, eine ausführliche Analyse über Merkel zu lesen. „Deutscher Psychiater beurteilt DONALD TRUMP: „Macht- & Sex-süchtig, Anzeichen für bösartigen Narzissmus!““ Der Pschiater muss es ja wissen. Wahrscheinlich hat er das Weiße Haus und den Trump Tower derart verwanzt, um solch eine „Diagnose“ abgeben zu können. Amüsant ist der heutige Artikel auf jeden Fall! Es muss ja auch mal was zu lachen geben, in diesen Zeiten! Jetzt, wo es in den MSM ruhiger um Trump wird, und DIE nichts mehr finden um stündlich über Trump abzulästern, muß halt etwas neues her. Und diese Aussage erst… „Er würde die Medien manipulieren. „… ist wahrhaft glaubhaft, nicht wahr? Trump, der der die MSM scheut, wie der Teufel das Weihwasser? Trump, der alles wichtige über seinen eigenen Twitterkanal verkündet und überhaupt einer der Wenigen ist, der das tut? Trump, der CNN und Co öffentlich, wegen ihrer Lügen etc. abgewatscht hat? Ja, wirlich ein netter Schmanckerl zum lachen! Dieser seltsame Herr Bandelow ist wohl nicht grundlos Psychiater geworden, der Mann hat schlichtweg einen kräftigen Hau. So wie dieser Herr Ferndiagnosen stellen darf, darf ich das auch, oder? Pingback: Deutscher Psychiater beurteilt WLADIMIR PUTIN: „Antisoziale Charaktereigenschaften & gefährlicher Narzisst!“ – Guido Grandt
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
ein Gefühl von &quot;vom FA im Stich gelassen&quot; - Forenarchiv - urbia.de ein Gefühl von &quot;vom FA im Stich gelassen&quot; ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen" Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:27 Uhr VORSICHTIG LANG !!! ich weiß nicht ob mir hier jemand was anderes raten kann ausser eine KiWu Klinik oder nen anderen FA auszusuchen, aber ich werd mal versuchen mein Anliegen zu erklären. Ich hatte diesen Zyklus meinen 1.ClomiZyklus, weil ich die letzten Monate nachweislich keine Follikelbildung habe, vom 5.-9.ZT, dann musste ich am am 12.ZT zum FA und es wurde US gemacht, Folli mit einer Größe von 17mm gesichtet, am 16.ZT bin ich dann noch mal hin zum erneuten Ultraschall, Folli war noch da, ein bisschen größer, und ein zweiter der gleichen Größe, und sie meinte dann lösen wir mal heute aus mit Predalon, so weit so gut, hatte mich ja im Vorfeld hier bei euch ein wenig schlau gelesen, es wurde mir seitens meiner FÄ auch nichts gesagt von wegen Mehrlinge bei Clomi oder so Sachen, nichts, ich weiß nur das ich 1 Ampulle Predalon bekommen habe und gehe somit davon aus das es 5.000 i.E. waren, von bezahlen war auch keine Rede. Im Labor wurde mir dann ein Rezept für Predaon in die Hand gedrückt und es wurde gemeint in der Apotheke wissen die schon Bescheid ich bräuchte es nur abgeben und die schicken die Ampullen dann hoch in die Praxis, ich hatte wohl die letzte erwischt. Dann unendliche Diskussion in der Apotheke von wegen ich müsste 50% übernehmen, hööööö aber wieso soll ich drei Ampullen bezahlen wo ich nur eine bekommen habe??!! Ja weil es die halt nur im Dreierpack gibt, aber ich zahl doch nicht für andere mit, egal um welchen Betrag es geht. Heute morgen war ich wieder beim FA, ich sollte zum Blutabnehmen wegen dem Progesteronwert, und die Dame von der Anmeldung meinte mich zurechtweisen zu müssen wegen dem Rezept, ich solle es doch so hinnehmen vielleicht bräuchte ich nächsten Monat noch mal Predalon, nun ja ich kann halt leider nicht in die Zukunft gucken, und wenn ich nächsten Monat wieder die Doofe bin die die letzte Ampulle bekommt bezahl ich dann wieder für drei oder wie? Ich fühl mich einfach unverstanden. Sie meinte dann solle ich es lassen dann geht das auf die Kappe der Arztpraxis aber wenn ich noch mal was an Predalon bräuchte dann krieg ich halt nichts mehr. Ich find es einfach nur frech, und überhaupt versteh ich das mit den 50% mal garnicht, ich bin noch garnicht verheiratet, von daher müsste ich ja dann voll bezahlen, es ist kein hoher Betrag aber es geht doch so nicht, ich zahl nicht für andere mit nur weil ich der Ars** bin der Pech hat und die letzte erwischt. Dann meinte ich noch wann die Blutergebnisse da sind wegen dem Progesteron, in 2 Wochen !!!!!!!!!!!!!!! Haaaaaaaaaaallo? in zwei Wochen, hat das nicht auch was mit der GMS zu tun dieser Wert, ich muss dazu sagen das ich ne unheimlich leichte Mens habe, vielleicht ist der Gedankengang falsch, dann berichtigt mich bitte, dann ist doch auch die Mens nur so stark wie ich die GMS aufgebaut habe oder nicht? und dann ist es doch zu wenig das sich was einnisten könnte. Es wird aber nicht weiter kontrolliert mit US oder sonstigem, nach meinem Fragen was und wie es denn nun weitergeht wurde nur gemeint: ich solle wiederkommen wenn die Mens eintrifft, und mit 5.000 i.E. wären die Follis auf jeden Fall gesprungen, der Rest wäre dann ja unser Problem. Ende. Die hat doch ne Macke oder? Ich habe mich heute morgen schon mit meiner KK in Verbindung gesetzt und die meinten wegen der Bezahlung da muss ich mich mit meiner FÄ auseinandersetzen, tja wie denn wenn die mich schon vorher abwimmeln?!! Ich bin grad sehr nah am Wasser gebaut und könnt so heulen, ich fahr gleich in die Apotheke und hole mir mein Geld wieder, ein Drittel zahl ich und keinen cent mehr, und dann werd ich uns einen Termin in der KiWu Klinik machen in Dortmund oder in Recklinghausen. Kann man vielleicht auch was selber tun für den Aufbau der GMS ?? Pflanzlich oder Tees oder was in der Richtung ? Danke das ich mir mal Luft machen konnte... Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:35 Uhr Tut mir sehr leid, was dir passiert ist! Zuerst klang ja alles ganz gut und der FA hat auch korrekt gehandelt. Aber die Sache mit dem Predalon ist der Hammer. Wenn du GV nach Plan praktizierst, zahlen die KK den vollen Preis. Find es auch unerhört den vollen Preis für eine Ampulle zu zahlen. An deiner Stelle würde ich nicht zahlen und mit nem Anwalt drohen! Unerhört! Den Progesteronwert zu bestimmen kann auch nicht 2 Wochen dauern. Bei meinem FA dauert es einen Tag und in meiner KIWU bekommt man am selben Tag das Ergebnis. Versuch das mit dem Predalon zu klären und wechsle dann in eine Kinderwunschklinik. Da wirst du nicht so behandelt! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:42 Uhr also wenn ich GV nach Plan habe zahlt die KK den vollen Preis??!! gut zu wissen, ich werd gleich noch mal in die Apotheke und das klarstellen und NIX bezahlen ausser MEINER Ampulle, und ich ruf mal bei meiner KK an, da war heute morgen noch keiner da. ich könnt so aus der Haut fahren so geht das einfach nicht, ich hab schon keine Lust mehr in diese Praxis zu gehen, egal ob ich meine Mens kriege oder nicht, und 2 Wochen warten ist der Brüller echt. Wenn doch nichts gesprungen ist steh ich nachher da und hab ne fette Zyste oder so. Ich hatte am Montag ZT.19 so derbe Ziehen im Unterleib das ich hier nur mit Wärmflasche rumgehangen habe, beim Wasserlassen dachte ich es entsteht ein Unterdruck und mir zerreisst es innerlich. Da gehen die garnicht drauf ein wenn man sowas erzählt, die lassen einen garnicht rein zu meiner FÄ. Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:47 Uhr Ja da würde ich auch wechseln! Das ist nicht schön! Deine Schmerzen hören sich nach leichter Überstimu an. Sowas muss überwacht werden. GV nach Plan wird alles gezahlt. Erst wenn es um IUI, IVF oder ICSI geht, kommt die 50% Grenze ins Spiel. Deine Krankenkasse kann dir das sicher bestätigen! Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:44 Uhr Achso und für den Aufbau der Schleimhaut soll Himbeerblättertee in der ersten ZH ganz gut helfen. Clomifen ist leider dafür bekannt, dass die Schleimhaut nicht so schön aufgebaut wird. In der Kinderwunschklinik bekommst du sicher andere Medis! Beitrag von milie 17.03.10 - 09:51 Uhr das klingt ja alles sehr, sehr seltsam! Würde mir das nicht bieten lassen und so schnell wie möglich in eine KiWu wechseln! Habe diesen Zyklus auch das erste mal Auslösen dürfen: Rezept, Stempel drauf (das muß wohl irgendein spezieller sein), 5€ zahlen, spritzen und gut. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier dubiose Geschäfte mit Dir gemacht werden...Von der Art und Weise des Umgangs, mal ganz abgesehen! Wünsch Dir alles Gute - Deine Entscheidung mit der KiWu ist die Richtige, wirst sehen! PS: Kann mich Hasi nur anschließen: relevante Blutwerte, die Entscheidungen nach sich ziehen z.B. ES auslösen ja/nein, hab ich in meiner KiWu nach ein paar Stunden und werde angerufen! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:56 Uhr habe grad meine KK am Hörer und werde gleich in die Apotheke und das klären, denn wenn ich zahle sind die restlichen 2 Ampullen MEINE laut der KK, die verstehen das auch nicht, das wird nun mit ner Fachabteilung geklärt und ich häng grad inner Warteschleife !!! Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:57 Uhr Na bin gespannt, was die sagen! Aber es gibt ja nur unsere Variante! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:08 Uhr also wenn meine Lagerung im Kühlschrank gewährleistet ist soll ich mir die in den Kühlschrank packen und das sind auf jeden Fall MEINE, und sie schaltet jetzt noch mal eine andere Abteilung ein und klärt das, ich habe ihr erzählt von euch allen hier wie das läuft und sie hat mir recht gegeben, sie muss das allerdings trotzdem abklären, sie findet das ich erst selbst zahlen muss AB EINER KÜNSTLICHEN BEFRUCHTUNG und nicht für Clomi und Predalon, denn das zählt nicht zu einer Künstlichen. sie ruft mich zurück und ich freu mich schon auf die Apotheke und auf meinen FA wenn ich mir dann eine Überweisung hole und wechsel, ich lass mich doch nicht verarschen... ich glaub das hat hier keiner nötig und die Nerven haben wir hier wohl alle schon lange nicht mehr. Sie fragte sich auch die ganze Zeit was das mit den 50% soll denn ich bin ja wie gesagt nicht verheiratet, ABER richtig ist das nicht was da grad abläuft. Habe der Dame am Telefon gesagt: wenn ich nächsten Monat wieder eine Ampulle brauche und ich wieder der Ar*** vom Dienst bin der die letzte Ampulle erwischt muss ich dann wieder 3 bezahlen??? Weil die gibt es ja nur als Dreierpackung??? Als ich vorhin vom FA raus bin hätt ich auf dem Rückweg so heulen können, Wut, Enttäuschung alles in allem Scheiß Gefühl wenn man sich selbst nicht helfen kann. Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:12 Uhr Siehste wird doch! Immer mit Ruhe und Bedacht handeln. Ja manchmal muss man sich viel alleine kümmern oder man zahlt zu. Aber die Sache ist ja so gut wie vom Tisch! Wechsle noch gleich die Apotheke! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:16 Uhr *breitgrins* tja werd mal alles wechseln was? wenn die gleich da angerufen hat brauch ich da wohl nachdem ich mir mein Geld oder die Ampullen geholt habe sowieso nicht mehr hinkommen... *schon wieder lachen kann* Beitrag von bofohexe 17.03.10 - 10:16 Uhr mir gings am Montag nicht besser hatte letzten Zyklus mein Menogon HP auf Kassenrezept bekommen und nun soll ich es privat zahlen (ohne Vorankündigung) lt KK würden die es 3-4x auf Kassenrezept bezahlen, danach privat hab nur das Problem das meine die einzige KiWu ist die es nur 1x auf Kasse macht.... sie können das ja machen wie sie sollen, ist ja ne Privatklinik und für KiWu muß man halt zahlen das ist mir schon klar, aber ich will es halt vorher wissen hab nen mords Aufstand gemacht weil es hies wir machen es genauso wie im letzten Monat, da war aber alles frei, selbst US und BT und nu soll ich für das auch noch zusätzlich € 344 euro zahlen mir geht das auch an die Nerven und ich weis nicht ob ich nicht besser die KiWu wechseln soll macht halt nen Unterschied von knappen 1000 Euro im Monat aus.... Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:14 Uhr also ich halt euch nun mal auf dem Laufenden immer mal kleckerweise. Die KK rief mich grad zurück und wollte die Telefonnummer der Apotheke haben, nun gehts wohl los sie ruft mich gleich zurück, es ist im vollen Gange. Aber nur wer gegen den Strom schwimmt kommt an die Quellen, ich lass mir so schnell garnichts mehr gefallen, und auf diese Art und Weise schon mal garnicht Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:19 Uhr Ist aber toll, dass sich deine KK so schön einsetzt! Genau, immer schön kämpfen! Wer nicht kämpft hat schon verloren! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:24 Uhr Hach DIE Dame ist echt mal voll nett, wenn die sich so einsetzt und was bei rauskommt schick ich ihr mal ne nette Postkarte, dann macht ihr die Arbeit NOCH mehr Spaß. Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:32 Uhr die Frau ist echt hammer, so das ist sowohl mit der Apotheke als auch mit der Tussi (kein sorry) vom FA abgeklärt das ich 5 Euro zahle auf Rezept da es nur eine unterstützende Wirkung hat, die war schei***freundlich und hat es ihr auch nur bestätigt, komisch wieso ging das heute morgen nicht????? ich fahr nun in die Apotheke und lass mir mein Geld wiedergeben und die 2 Ampullen, denn die lager ich zu hause und wenn ich die nochmal brauche dann spritz ich die selbst, so Ich hab so viele Piercings im Gesicht und so da hab ich doch keine Angst vor Spritzen, nur noch vor der MTA vom FA, von der lass ich mir doch nicht mehr Blutabnehmen, die sticht mir doch dann extra 5 mal falsch in den Arm. SIEG über allen Längen *fühlt euch mal alle gedrückt* und lasst euch auch nichts gefallen Glückwunsch zur gewonnenen Schlacht! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:44 Uhr Termin in der KiWu Klinik in Dortmund hab ich auch grad gemacht, habe nur gemeint das ich aber erst in 2 Wochen den Progesteronwert bekomme, da meinte sie nur, da äußert sie sich mal nun lieber nicht zu. Ich bin so richtig sauer heute. Solange war ich mit meiner FÄ zufrieden und nur wegen dieser pampigen Dame an der Anmeldung, die konnte ich noch nie leiden, die meint ihr gehört der Laden da. Nun ist wohl, wenn es nicht geklappt hat was ich glaube, der nächste Monat sowieso dann hinüber, oder ich mach dann noch weiter so lange wie ich meine und dann schnell zum KiWu Zentrum, denn ich hab erst am 6.4. nen Termin bekommen und rein rechnerisch würd ich dann schon wieder Clomi nehmen, aber alleine ohne Ultraschall wäre das keine so gute Idee, oder ich wechsel für die Zeit von zwei Wochen noch woanders hin =/ Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:48 Uhr Oder du machst einfach mal einen Monat Pause. Alleine würde ich nix nehmen! Oder versuch es mit Ovaria Comp ab ZT 1 3x5 Kügelchen unter der Zunge zergehen lassen. Beitrag von jojo75 17.03.10 - 10:49 Uhr vielleicht habt Ihr alle nur aneinander vorbei geredet ? also ich weiß es von mir, dass ich in der Apo auch die 3 Ampullen bekommen habe ... eine wurde mir gespritzt, die anderen 2 werden beim FA für MICH aufbewahrt. Vielleicht sind ja Deine 2 restlichen auch gut aufgehoben ? Leider gibts die nur im 3er - Pack (ich glaube, weil andere ne höhere Dosis bekommen) Mit dem Bezahlen kenn ich mich nicht so aus, weil ich als privat versicherte den ganzen Betrag zahlen musste (ob ich&#39;s von der KK zurück bekomme, steht noch in den Sternen) Also ich glaube auch, dass Dein ES ganz sicher sein wird, wenn Du das Medi bekommen hast. So, nun lehn Dich mal zurück und hole tiiieeeffff Luft! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:57 Uhr ne leider haben wir nicht aneinander vorbeigeredet, ich muss nur 5 Euro Rezeptgebühr zahlen. Das es die nur als Dreierpack gibt ist ok, aber ich zahle die nicht zu 50%, ich bin nicht verheiratet und müsste somit 100% zahlen, da es aber nur eine Unterstützung ist und keine Künstliche Sache muss ich garnichts zahlen bis auf die Rezeptgebühr. Und das die noch so frech war ist die Krönung, wir sind alles Erwachsene Menschen und so sollte man sich auch gegenübertreten oder? Mein ES war auch denke ich, aber ich hab von Anfang an zwei Follis gesehen die gleich groß waren, und wenn sie ausgelöst hat am Freitag dann sind wohl auch beide gesprungen eventuell, aber kann man nicht trotzdem ein wenig Aufklärung verlangen? Klar haben wir das Zeitalter des internets, aber wie man hier immer wieder feststellen kann wird jedem was anderes erzählt, von Mehrlingen keine Rede und GMS wird nicht überprüft und garnichts, der Progesteronwert kommt in 2 Wochen, ich finds nur noch lächerlich was die mit einem machen. Beitrag von redspirit 17.03.10 - 10:56 Uhr Ich verstehe deinen Ärger gut, habe mich auch ständig über meine ehemalige FÄ geärgert. Letztendlich habe ich den FA gewechselt, der hat auch einen Hormonstatus gemacht und mich letztendlich in die Kiwu überwiesen wo ich mich auch gut aufgehoben fühle. Komisch mit dem Predalon, da würde ich mich auch weigern so viel zu zahlen. Ich bekomme zum Auslösen Ovitrelle und die kostet mich &quot;nur&quot; die 10 € normale Zuzahlung... Ich rate dir zu den Spezialisten in die Ki-wu zu gehen. Dort wird auch meist nicht mehr mit Clomi weiterbehandelt sondern mit Spritzen. Die Überweisung für die Ki-wu kann man sich auch beim Hausarzt holen so dass du deine ohnehin wahrscheinlich schon genervte FÄ nicht mehr behelligen brauchst Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 14:38 Uhr so nun war ich doch heute mittag in der Apotheke um mir mein Geld wieder abzuholen, nach einem ausgiebigen Gespräch und Luft machen meinte ich dann noch, &quot;also die zwei anderen Ampullen möcht ich dann noch gerne mitnehmen, laut KK darf ich das ja weil es ja nun meine sind, weil ich auch zu einem anderen FA wechsel und die mich eh nicht mehr wiedersehen.......&quot;, meinte die PTA in der Apo das die beiden Ampullen schon bei dem FA in der Kühlung liegen sie war aber dann so freundlich und ist dann hoch und hat sie mir geholt, die waren wohl alles andere als begeistert beim FA , aber das letzte Wort ist für mich noch nicht gefallen und ich geh mal ganz stark davon aus das die Ärztin das garnicht weiß was da heute morgen abgelaufen ist. Heute ist Mittwoch und die meisten Ärzte haben ja zu, weiß vielleicht jemand einen Arzt der von jetzt auf gleich nen Progesteronwert machen kann oder muss das zwingend ein FA sein??????????????? Weil ich steh ja nun in der Luft und keiner macht mehr was
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q-de-340
Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Rechtsanwalt Ausländerrecht Grueneberg Berlin Germany - Aktuelles Rechtsanwalt Grueneberg darf die Bezeichnung "Fachanwalt für Migrationsrecht" führen Hier ist die Urkunde ersichtlich. Witwe aus Sri Lanka darf zur Beerdigung des Ehemannes einreisen. Verwaltungsgericht verpflichtet Deutschland zur Erteilung des Visums in Eilverfahren. Ein Staatsangehörige von Sri Lanka, welcher in Deutschland Asyl beantragt hatte, verunglückt tödlich auf dem Wege in die Arbeit. Die Ehefrau möchte zur Beerdigung einreisen. Die Deutsche Botschaft in Colombo lehnt den Antrag ab: es kann sein, dass die Witwe die Gelegenheit nutzt und dann Deutschland nicht verlässt. Darüber hinaus hat die Frau keine Unterstützung vom Ehemann mehr, da dieser Tot ist und deswegen nicht mehr verdient. Die zuständige Gemeinde will den Ehemann kremieren, das geht gegen die religiöse Werte der Familie. Wir reichten Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Verwaltungsgericht Berlin (Az.: VG 10 L 212.16 V). Das Gericht verpflichtete die Bundesrepublik zur Erteilung des Visums zum Zwecke der Teilnahme an der Beisetzung des verstorbenen Ehemannes. Das Gericht fand auch der Sachvortrag des Auswärtigen Amtes "gegenüber einer Frau, die ihren Ehemann durch einen Unfall verloren hat und an dessen Beerdigung teilnehmen möchte, pietät- und respektlos" Auch wichtig für weitere Fälle ist die Rechtsprechung deswegen, weil nach Ansicht des Gerichts, "evtl. bestehende Zweifel an der Rückkehrbereitschaft zurücktreten, wenn ein humanitärer Grund vorliegt. Die beabsichtigte Teilnahme an der Beerdigung des eigenen Ehemannes erfüllt die Voraussetzung für das Vorliegen eines humanitären Grundes im Sinne von Art. 25 Abs. 1 lit. b Visa-Kodex. Die Kosten des Gerichtsverfahrens muss das Auswärtige Amt auch tragen. Die Entscheidung kann hier gelesen werden. Kanzlei Grueneberg setzt eine Aufenthaltserlaubnis für Geduldete durch. Die Kanzlei Grueneberg erreichte heute einen Vergleicht mit der Ausländerbehörde Berlin vor dem Verwaltungsgericht. Der Mandantin wurde eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG erteilt, sie darf nunmehr arbeiten. Bis heute hatte sie nur eine Duldung und ihr war die Erwerbstätigkeit nicht gestattet. Die libanesische Mandantin palästinensischer Volkszugehörigkeit ist 28 Jahre alt. Sie ist in Berlin geboren. Alle Verwandten sind inzwischen deutsche Staatsangehörige. Sie hat einen erweiterten Hauptschulabschluss erreicht. Sie spricht perfektes Deutsch. Eine Ausbildung konnte sie aber nicht beenden. Das Heimatland hat nur 3-mal in Urlaub besucht, zuletzt vor 20 Jahren. die Heimatsprache kann sie nur schlecht sprechen, sie schreiben und lesen kann nicht. Die Ausländerbehörde hat die Aufenthaltserlaubnis aufgrund verspäteter Antragstellung nicht verlängert, und ihr nur eine Duldung nach § 60a Abs. 2 S. 1 AufenthG erteilt, allerdings mit dem Vermerk: "Erwerbstätigkeit nicht gestattet". Der von mir gestellte erneute Antrag auf Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG hat die Ausländerbehörde nicht einmal bearbeitet, sodass sog. Untätigkeitsklage erhoben werden musste. Nach ca. 1 1/2 Jahren Verfahrensdauer lenkte endlich die Ausländerbehörde in der mündlichen Verhandlung ein und stimmte der Erteilung zu. Nach Feststellung des Verwaltungsgerichtes konnte die Klägerin sich auf Art. 8 EMRK berufen (Schutz des Privatlebens). Ihr ist die Eigenschaft "faktische Inländerin" anzuerkennen. So werden Ausländer, die auf Grund ihrer gesamten Entwicklung faktisch zu Inländern geworden sind und denen wegen der Besonderheiten des Falles ein Leben im Staat ihrer Staatsangehörigkeit zu dem sie keinen Bezug haben, nicht zuzumuten ist. Kanzlei Grueneberg obsiegt vor dem Kammergericht Berlin Zwar sieht § 81 FamFG vor, dass die Kosten des Verfahrens grundsätzlich gegeneinander aufgehoben werden (also jeder trägt seine Anwaltskosten und die Hälfte der Verfahrenskosten). Im Falle der unberechtigte Verzögerung des Verfahrens durch einen Beteiligten soll das Gericht diesem die Kosten auferlegt werden. Die Entscheidung ist hier veröffentlicht worden. Mit Hilfe der Kanzlei Grueneberg entging eine Kneipenbetreiberin einer Umsatzsteuerforderung in Höhe von ca. 8.000 € seitens des Finanzamtes. Das Finanzamt erließ einiger Zeit später einen Haftungsbescheid für die ganze Schuldensumme, da die Vollstreckungsmaßnahmen gegen die Verkäuferin scheiterten. Rechtsanwalt Grueneberg konnte nach Übernahme des Mandates dem Finanzamt aufzeigen, dass die gemäß § 75 AO für die Inhaftungsnahme der Käuferin notwendige Übernahme des Betriebs "im Ganzen" im konkreten Fall nicht vorlag. So hatte die Mandantin einen neuen, zu geänderten Bedingungen, Mietvertrag abschließen müssen. Ein Teil der Kneipe war nunmehr als Restaurant genutzt. Der Name des Lokals war ein neuer. Stammkunden wurden nicht übernommen. Lesen Sie hier den Aufhebungsbescheid. Rechtsanwalt Grueneberg obsiegt beim Oberverwaltungsgericht Berlin. Die Ausländerbehörde vertrat die Ansicht, dass die von der Klägerin unterzeichnete Aufhebungsvertrag mit dem alten Arbeitgeber schon nach Unterschriftsleistung wirksam war. Hingegen sah der Vertrag vor, dass die Beschäftigung erst zu einem späteren Zeitpunkt beendet war, nämlich zu einem Zeitpunkt, in dem die Klägerin schon die neue Aufenthaltserlaubnis beantragt hatte. Das Verwaltungsgericht lehnte zunächst den gestellten Antrag auf Eilschutz, das Oberverwaltungsgericht hat aber die Entscheidung abgeändert. Nunmehr darf die Mandantin auf das Ergebnis des Klageverfahrens in Deutschland warten. Die von der Ausländerbehörde schon angekündigte Abschiebung wurde storniert. Hier können Sie die Entscheidung lesen (OVG 2 S 21.15 vom 30.06.2015 ). Erfolg beim VG Berlin. Heute wurde ein Vergleich mit der Berliner Ausländerbehörde erreicht. Im Fall ging es um die Ablehnung der Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis für einen 23 jährigen türkischen Staatsangehörigen, welcher mit der Aufforderung, Deutschland innerhalb eines Monats zu verlassen, verbunden war. Im Bescheid wurde auch die Abschiebung angedroht. Im von der Kanzlei Grueneberg eingeleiteten Eilschutzverfahren vor der zuständigen Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin verpflichtete sich die Ausländerbehörde, die ablehnende Entscheidung für 6 Monate auszusetzen. Im heutigen Termin zur mündlichen Verhandlung im Hauptsacheverfahren sollte endgültig über die Sache entschieden werden. Obwohl der Mandant seit 7 Monaten einer geregelten Arbeitstätigkeit nachgeht, wollte die Behörde trotzdem die Aufenthaltserlaubnis nicht erteilen. Dem in Deutschland geborenen und aufgewachsenen 23 jährigen türkischen Mandanten wird nach Aufhebung des ergangenen Ablehnungsbescheides eine Aufenthaltserlaubnis nach § 34 Abs. 3 AufenthG für ein Jahr umgehend erteilt und seinen in Verwahrung genommenen Reisepass von der Ausländerbehörde erneut ausgehändigt. Das Verfahren dauerte zog sich für ca. 1 Jahr.
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
COMEDY S O L I N G E N En COMEDY S O L I N G E N COMEDY S O L I N G E N Energiepaket:Nessi Tausendschön Foto: Uwe Würzburger Humor vs. Newswahn Terror,Krieg,Umweltzerstörung, Zukunftsangst –insichzuspitzenden Zeiten kann dasVergessen einwertvollesGeschenksein. Davon sollten wir Gebrauch machen, rät NessiTausendschön:Man nehmeeinePriseHumorund vermischesie mitAmnesie!AberObacht: Keinesfalls vergessen sollte mandie Ratschlägeder vielfach ausgezeichneten Kabarettistin.So verrät Tausendschön,wie mannachden 20 Uhr-Nachrichten, demZeitungslesen unddem Steuerbescheid überhauptnochein sinnvolles Leben führenkann.ImGepäckhat diegelernteZierpflanzengärtnerin nebenihrereigenen Singstimme, dersingenden Sägeund einerUkulele auch Mitstreiter William Mackenzie. dyz NessiTausendschön„DiewunderbareWeltder Amnesie“: 8.6. Theater und Konzerthaus, Solingen subbotnik KEEP THEWOLF FROM THEDOOR 14.6. ✖ 20.6. ✖ 21.6. ➽ 20 Uhr FFT Juta ➽ Kasernenstraße 6 D Ü S S E L D O R F fft-duesseldorf.de Tickets ➼ (0211) 87 67 87-18 40 Das FFT wird gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Slothrop.eu 1 Kornelius Heidebrecht Gestatten: FlorianSimbeck Überlebenskünstler In vieleRollenist FlorianSimbeck bislanggeschlüpft:Bekanntwurde er als „Stefan“ mitseinemCounterpart Erkan.Als SPD-Kandidat unternahm er sogareinen kurzen Ausflugindie Politik. Jetztkehrt derComedianzu seinen Karrierewurzeln zurückund spielt sich selbst.Simbeck erlaubtin seinem Programm tiefeEinblickeinden Alltageines Ehemannes undVaters zweier Teenager:Von seinen hilflosen Versuchen, coolauf seineKinderzuwirken bishin zu derewigenTraumatisierung durchFrauen. Die Gästeerwartetein 90-minütiger Crashkurs zumThema „Wie werdeich im Kampfmit demAlltagzum Überlebenskünstler?“ dyz FlorianSimbeck„GutenMorgen“: 16.6.TheateratelierTakelgarn,Düsseldorf Foto: Theateratelier Takelgarn Seite 39: COOLINARISCH D Ü S S E L D O R F A
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Montag, der 31. Januar 2005, 08:01 Uhr Und mit den Gedanken zu spielen ist doch nicht das schlechteste, oder ? Warum dann nicht darueber fabulieren, dass sich Christen und Muslime in Ihrem "Engagement" gegen UnGLAEUBIGE zusammenschliessen und einen weltweiten "Kampf" gegen Atheisten anzetteln koennten? Alles Kaese. Wir in Franken sagen: "Wenn der Hund nicht gschissen haett...". Ja wenn das Woertchen wenn nicht waer... Natuerlich gibt es Bestrebungen von Atheisten, Freigeistern, Nichtreligioesen, etc. ihre Organisationen zu koordinieren. Dabei ginge es m.E. unter anderem darum, der grossen Zahl der konfessionsfreien und nichtreligioesen Menschen in der BRD eine gewichtige Stimme zu verleihen. Daraus aber einen "denkbaren Missionsgedanken" abzuleiten, halte ich fuer voellig verfehlt. Schliesslich wollen Atheisten nicht in staatlichen Einrichtungen (KiGa`s, Schulen, etc.) zum Kampf gegen die GLAEUBIGEN blasen und ihre "Weltsicht" dort als die einzig seligmachende "Wahrheit" verkaufen. Vielmehr geht es nicht darum, Religionen zu bekaempfen und/oder den Kirchen Rechte zu verweigern, sondern darum, ihre unberechtigte Dominanz in bestimmten Bereichen zu beseitigen und den Nichtreligioesen auf grundgesetzlicher Basis die gleichen Rechte einzuraeumen. Montag, der 31. Januar 2005, 07:40 Uhr Tausende Seite, willst Du meinen Kommentar hören? Du hast recht, nichts hat sich geändert, alles wurde bereits gesagt. Nur manche Namen ändern sich. Montag, der 31. Januar 2005, 04:58 Uhr felicia@hotmalizo.cc http://www.shemales-pictures.com Hi, ppls. Nice site! Good job !!!! Montag, der 31. Januar 2005, 00:59 Uhr "Atheisten, Freigeister, etc. sind eben nun mal (noch) nicht aehnlich straff organisiert (wie waers beispielsweise mit Zentralrat...." Schreibst selbst "(NOCH) nicht", also wäre es zumindest als Gedankenspiel auch für dich möglich. Übrigens liegt mir nix ferner, als irgend etwas ableiten zu wollen. Und mit den Gedanken zu spielen ist doch nicht das schlechteste, oder ? Sonntag, der 30. Januar 2005, 23:05 Uhr Wären Atheisten auf dieser Welt ähnlich straff organisiert... Tja, wenn bloss das Woertchen WAERE nicht waer... Atheisten, Freigeister, etc. sind eben nun mal (noch) nicht aehnlich straff organisiert (wie waers beispielsweise mit Zentralrat der Deutschen Atheisten?) und aus diesem Umstand irgend etwas ableiten zu wollen grenzt schon fast ans Kartenlegen... Sonntag, der 30. Januar 2005, 23:03 Uhr @ Ex-Matze. Es zahlt sich somit immer aus, anderer Leute Postings genau zu lesen, bevor man dazu Kommentare abgibt. In der Tat: Du bist nicht Ich. Sonntag, der 30. Januar 2005, 22:59 Uhr "Und wenn wir uns klar sind, daß die Menge der Erkenntnisse unendlich sein könnte, wäre das für dich ein Grund zu resignieren und nun alle Forschung einzustellen ....mir scheint so siehst du das !" Nein! Siehe mein Posting vom 27.1. 21Uhr30:"...die ich keineswegs geringschätzen will !" (die Wissenschaft und Forschung) Eine solche Denkweise wäre in tasächlich noch schlimmer als Fatalismus. "Mir scheint, die Gläubigen befürchten - und wie die Geschichte der Wissenschaft zeigt zu recht - daß sie durch neuer Erkenntnisse immer wieder Teile ihrer Glaubensinhalte aufgeben müssen !" Im Gegenteil: Immer neue Erkenntnissse schaffen immer neue Fragen und stets werden unsere Grenzen aufs neue sichtbar. "Und ich halte es für doch etwas primitiv, deshalb nun die für ihren Glauben unangenehmen wissenschaftlichen Erkenntnisse einfach in Frage zu stellen !" Das habe ich nirgendwo gesagt ! Ich stelle keine gewonnenen Erkenntnisse in Frage.(wo?) Ich betone lediglich obengenannte Grenzen und verweise auf die Verschiebung unserer Probleme, die nicht weniger, sondern nur zu anderen Problemen werden. "Ich habe bewußt geschrieben: Mehr oder weniger(!!!) greyman ! Weshalb machst du dann abwertend (??) „weitgehend erforscht“ daraus?" Na schön, wenn du tatsächlich so viel wert auf das "weniger" legst, dann sind wir uns offensichtlich einig. Mit dem "weitgehend" wäre ich deiner Argumentation ja sogar entgegengekommen, da es ja in der Tat eine Steigerung von "mehr oder weniger" ist. Aber das nur nebenbei...:-) Der Wittgenstein geistert hier m.E. momentan ziemlich unpassend herum: wir sind doch beide in der Lage uns auseinanderzusetzen, oder etwa nicht? Doch ! Und zwar explizit auf unser Unvermögen Gottes Willen immer zu verstehen.(Stichwort: Tsunami) Also sogar noch einen Schritt weiter. Gruß, greyman Sonntag, der 30. Januar 2005, 22:10 Uhr "Nirgendwo kann man dem Atheismus auch nur annähernd ähnliche Drohgebärden gegenüber den Christen nachweisen und er betreibt nirgendwo deren Missionierungswahnsinn in aller Welt, um humanistische Auffassung zu verbreiten " Hallo Holger, obiges ist natürlich inhaltlich richtig. Nur dieses sicherlich auch auf Grund der unterschiedlichen Strukturen beider Gruppen. Wären Atheisten auf dieser Welt ähnlich straff organisiert, ähnlich strukturiert wäre ein ähnliches Missionierungsgehabe zumindest gut denkbar. Sonntag, der 30. Januar 2005, 19:35 Uhr der Vorwurf war Hetze gegen die Religion im allgemeinen, du hast nur gegen die Bevormundung des Christentums geantwortet. Was ist mit dem ISLAM? Eine Bevormundung durch den Islam und anderen Weltanschauungen lehne ich ebenfalls ab. Der Mensch sollte seine eigene Lebensphilosophie entwickeln dürfen. Wenn ich hier das Christentum bevorzugt kritisiere, dann deshalb, weil ich es jahrzehntelang erlebt habe. Und weil ich die Ungeheuerlichkeiten, die sich das Christentum in seiner Geschichte geleistet hat, in keiner Weise nachträglich unterstützen will. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:34 Uhr Ein Beispiel für einen Menschen, der seinen eigenen Glauben an eine nicht existente Wahrheit nicht wahrhaben will. Sorry, aber ich habe keinen GLAUBEN an eine "nicht existente Wahrheit". Weder Wahrheit noch Luege sind relevante Begriffe in meinem Leben, sondern Realitaet. Und da kommt nun mal ein SCHROTTI nicht vor. Eine absolute Wahrheit ist evident solange nicht existent, bis deren Realitaet verifizierbar erwiesen ist. Der jaemmerliche Rest ist GLAUBE an eine (persoenliche) WAHRHEIT... und: GLAUBEN tue ich nicht! Weder an das eine, noch an das andere. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:27 Uhr Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:26 Uhr Warum zum Teufel findet man dann auf dieser Seite nichts als HETZTE gegen die Religion? Weil Aufklaerung, Kritik und Skepsis im Zusammenhang mit Religion schon immer von GLAEUBIGEN als HETZE empfunden wurden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:18 Uhr „Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten.“ Dieser Ansicht kann man voll und ganz zustimmen. Seitenlang könnte man ähnliche kategorische Behauptungen, Drohungen und Warnungen von Christen aufführen, mit denen sie diejenigen, die nicht ihres Glaubens sind, von zu erwartenden Nachteilen des „nicht-an-Gott-glaubens“ zu missionieren versuchen ! Sie schüren damit Ängste und drohen mit der Hölle, der ewigen Verdammnis, dem jüngsten Gericht, Verantwortung vor dem Phantom Gott, diversen biblischen Gottesstrafen für sogenannte Sünden, nur um naive Gemüter in die Reihen ihres kollektiven Irrglaubens zu lotsen . Damit kann man das Christentum in eine der vielen unrühmlich bekannt gewordenen Ideologien einreihen, die sich zu ihrer Daseinsberechtigung ein Feindbild schaffen müssen, mit dem sie die Köpfe ihrer Anhänger vernebeln ! Die Bibel strotzt ja förmlich von Verunglimpfungen und Gottesstrafen gegen ihre Feinde ! _Nirgendwo kann man dem Atheismus auch nur annähernd ähnliche Drohgebärden gegenüber den Christen nachweisen und er betreibt nirgendwo deren Missionierungswahnsinn in aller Welt, um humanistische Auffassung zu verbreiten ! Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:15 Uhr Aus eigener Erfahrung muß ich leider sagen, daß ein Dialog zwischen Christen und Atheisten nicht möglich ist. Überzeugte, gläubige Christen setzen alles daran, die "Abgefallenen" zu bekehren, Ihnen "Gott" als höchste Instanz allen Handelns vorzustellen. Es wird nicht akzeptiert, daß ein Atheist nicht glaubt. Der Nichtglaube wird verachtet und diese Wertung unterschwellig allen Gemeindemitgliedern vermittelt, was wiederum deren Verhalten im Alltag bestimmt. Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten. Solange die missionarische Absicht, wenigstens eine Seele zu "retten", im Auftreten der Christen gegeüber Atheisten bestimmend bleibt, ist ein Dialog nicht möglich. In einem wahren Dialog erwarte ich von Christen, auch den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Ich habe sehr deprimierende Erfahrungen mit christlichem Sendungsbewußtsein gemacht und habe einen "Dialog" aufgegeben. Ich wünsche ihn, da ich andere Menschen in ihrem Handeln und in ihren Wertvorstellungen verstehen möchte. Aber ich wünsche nicht missioniert oder herabgewärdigt zu werden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:08 Uhr Name: Anti-Herbert Anti-Ferstl Ich: "insbesondere, wenn ich zu wetten wage, dass nun jeweils ein Christ und jeweils ein Atheist dieses Posting kommentiert, um sich selbst seiner angeblichen Wissenheit und Mehrfreiheit zu brüsten." Herbert: "... - wirklich lachhaft Mmmh... Genau! Das ist das, was ich ueber Dein Posting denke! " Sonntag, der 30. Januar 2005, 17:23 Uhr Ich wehre mich gegen die christlichen Bevormundungen. Christliche Machtansprüche gibt es seit Beginn des Christentums. Sie haben bis heute nicht aufgehört. Christliche Missionsversuche sind auch christliche Machtansprüche. Sich dagegen zu wehren, ist eine Form der Selbstverteidigung und keine Hetze. Sonntag, der 30. Januar 2005, 16:04 Uhr ziethe@gmx.de Aus eigener Erfahrung muß ich leider sagen, daß ein Dialog zwischen Christen und Atheisten nicht möglich ist. Überzeugte, gläubige Christen setzen alles daran, die "Abgefallenen" zu bekehren, Ihnen "Gott" als höchste Instanz allen Handelns vorzustellen. Es wird nicht akzeptiert, daß ein Atheist nicht glaubt. Der Nichtglaube wird verachtet und diese Wertung unterschwellig allen Gemeindemitgliedern vermittelt, was wiederum deren Verhalten im Alltag bestimmt. Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten. Solange die missionarische Absicht, wenigstens eine Seele zu "retten", im Auftreten der Christen gegeüber Atheisten bestimmend bleibt, ist ein Dialog nicht möglich. In einem wahren Dialog erwarte ich von Christen, auch den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Ich habe sehr deprimierende Erfahrungen mit christlichem Sendungsbewußtsein gemacht und habe einen "Dialog" aufgegeben. Ich wünsche ihn, da ich andere Menschen in ihrem Handeln und in ihren Wertvorstellungen verstehen möchte. Aber ich wünsche nicht missioniert oder herabgewärdigt zu werden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 14:26 Uhr interessant ist, dass diejenigen,die die Verantwortung im Geschäftsleben und in der Familie ablehnen, diejenigen sind, die nach Gleichheit ,Brüderlichkeit und Freiheit in der Gesellschaft schreien. Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:17 Uhr ... - wirklich lachhaft Das ist das, was ich ueber Dein Posting denke! Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:13 Uhr Name: Die tausendste Seite Die tausendste Seite in diesem Gästebuch ist erreicht. Und wurde etwas erreicht? Nein. Die Christen bleiben stur bei ihren Fronten. Nein. Die Atheisten bleiben stur bei ihren Fronten. Jeder hat Recht und jeder hat Unrecht. Jeder ist die Freiheit in Person und jeder ein Sklave der Vordenker. Lächerlich - nicht wahr? Lächerlich - insbesondere, wenn ich zu wetten wage, dass nun jeweils ein Christ und jeweils ein Atheist dieses Posting kommentiert, um sich selbst seiner angeblichen Wissenheit und Mehrfreiheit zu brüsten. Lächerlich - wirklich lachhaft. Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:11 Uhr Name: Was ist die Hölle? Wäre die Hölle nicht jener Tag, Kurz bevor alle Menschen gleichberechtigt sind Und niemand mehr über einem anderen steht Und niemand mehr unter einem anderen steht Und jeder die Verantwortung für den anderen tragen lernen muss? Doch ist das Paradies dann nicht jener Ort, An dem alle Menschen in Gleichberechtigung und Freiheit leben, An dem kein Mensch über einem anderen steht An dem kein Mensch unter einem anderen steht Und alle Menschen die Verantwortung für die Nächsten zu tragen gelernt haben? Auf dem Weg zum Paradies, Werden wir es lernen müssen, Alle Menschen zu akzeptieren, Alle Menschen gleich zu behandeln, Allen Menschen Freiheit zu schenken, Jedem Menschen Frieden zu gewährleisten. Wir würden uns die Hölle verkürzen, Wenn wir keine Verantwortungslosigkeiten gegenüber der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit begehen würden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 11:20 Uhr http://vrx2.eclub.lv/ Sonntag, der 30. 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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
retro|bib - Seite aus Meyers Konversationslexikon: Eid - Eidechse Erfurt 1870 Fügebank Schlagworte auf dieser Seite: Eid; Eidam; Eidechse ← Vorhergehende Seite | Seite 0367: von Eid bis Eidechse | Faksimile | Nächste Seite → Eid - Eidechse. ist entweder ein Erfüllungseid (j. suppletorium) oder ein Reinigungseid (j. purgatorium), je nachdem er dem Beweisführer zur Ergänzung des Beweisresultats oder dem Beweisgegner zur Beseitigung des vom Gegenteil gelieferten unvollständigen Beweises auferlegt wird. Die Zuschiebung des Eides ist nach der deutschen Zivilprozeßordnung nur über Thatsachen zulässig, welche in Handlungen des Gegners, seiner Rechtsvorgänger oder Vertreter bestehen oder welche Gegenstand der Wahrnehmung dieser Personen gewesen sind. Der Prozeßgegner, welchem ein E. zugeschoben wird (Delat), hat die Wahl, ob er den E. annehmen oder dem Deferenten zurückgeben (referieren) will. Schützt z. B. in einem Prozeß der verklagte Darlehnsschuldner die Einrede der Zahlung vor, und schiebt (deferiert) er dem klagenden Darlehnsgläubiger hierüber den E. zu, so hat dieser Kläger die Wahl, ob er schwören will, daß Beklagter ihm die Schuld nicht bezahlt habe, oder ob er den E. zurückgeben, d. h. den Beklagten schwören lassen will, daß er die Schuld bezahlt habe. Nur dann, wenn die Partei, welcher der E. zugeschoben ist, nicht aber die Gegenpartei über ihre eigne Handlung oder Wahrnehmung zu schwören haben würde, ist die Zurückschiebung des Eides nicht zulässig. Einem dritten außerhalb der Parteien Stehenden kann ein E. nicht zugeschoben werden. Doch können diese Beschränkungen durch gerichtliche Anordnung in Hinwegfall kommen, wenn die Parteien in betreff des zu leistenden Eides einig sind und der E. sich auf Thatsachen bezieht. Der frühere Unterschied zwischen Wahrheitseid (j. de veritate) und Glaubenseid (j. de credulitate), welch letzterer dahinging, daß der Schwurpflichtige trotz sorgfältiger Nachforschung nicht anders wisse und glaube, als daß etc., ist nicht beibehalten. Dafür wird jetzt zwischen Wissenseid und Überzeugungseid unterschieden. Handelt es sich nämlich um eine Thatsache, welche in einer Handlung des Schwurpflichtigen besteht oder Gegenstand seiner Wahrnehmung gewesen ist, so wird der E. dahin geleistet, "daß die Thatsache wahr oder nicht wahr sei". Ist dagegen eine andre Thatsache vom Gegner des Schwurpflichtigen behauptet, und kann dem letztern nach den Umständen des Falles nicht zugemutet werden, daß er die Wahrheit oder Nichtwahrheit derselben beschwöre, so kann das Gericht den E. auf Antrag dahin normieren, "daß der Schwurpflichtige nach sorgfältiger Prüfung und Erkundigung die Überzeugung erlangt oder nicht erlangt habe, daß diese Thatsache wahr sei". Aber auch über eigne Handlungen oder Wahrnehmungen des Schwurpflichtigen kann ein positiver Überzeugungseid zugelassen werden, wenn nach den Umständen des Falles dem Schwurpflichtigen ein bestimmtes Wissen nicht oder nicht mehr zugemutet werden kann. Derselbe schwört alsdann, "daß er nach sorgfältiger Prüfung und Erkundigung die Überzeugung erlangt habe, daß die Thatsache wahr oder nicht wahr sei". Außerdem sind hier noch der Editionseid (j. editionis), die eidliche Versicherung, daß man nicht im Besitz einer Urkunde sei, die als Beweismittel gebraucht werden soll, der Offenbarungseid (j. manifestationis), die eidliche Bestärkung der Angabe des Vermögensbestandes, der Zeugeneid (j. testium) und der E. der Sachverständigen zu erwähnen (s. Zeuge und Sachverständige). Enger begrenzt ist dagegen die Anwendung des Eides im strafrechtlichen Verfahren, indem hier nach modernem Strafprozeßrecht nur noch der E. der Zeugen und Sachverständigen in Anbetracht kommt, während der E. als Beweismittel und namentlich der sogen. Reinigungseid, zum Zweck des Beweises der Unschuld eines Angeschuldigten, abgeschafft ist. Vgl. Deutsche Zivilprozeßordnung, § 410 ff.; Strippelmann, Der Gerichtseid (Kassel 1855-57, 3 Bde.); Kraußold, Zur Lehre vom E. (Münch. 1857); Trechsel, Der E. (Bern 1878); Jeanvrot, La question du serment (Par. 1882); Francke, Der Offenbarungseid im Reichsrecht (Berl. 1885). Eid, in Norwegen tiefe Thalsenkungen zwischen zwei benachbarten Fjorden, ermöglichen, da sie gewöhnlich eben sind, die Anlage von Wegen und vermitteln also die Kommunikation zwischen den beiden Fjorden, welche ohne dieselben wegen der sich schroff zu einer bedeutenden Höhe erhebenden Felsen ganz unmöglich sein würde. Eidam, altes deutsches Wort für Tochtermann oder Schwiegersohn (früher auch für den Vater der Frau als Schwiegervater). Eidechse (Lacerta L., hierzu Tafel "Eidechsen"), Reptiliengattung aus der Ordnung der Eidechsen und der Familie der Eidechsen (Lacertidae), wohlgestaltete Tiere mit gestrecktem Körper, vom Hals deutlich abgesetztem Kopf, sehr langem, dünn auslaufendem Schwanz, vier fünfzehigen Füßen, vielseitigen Schildern auf dem Kopf, körnigen Schuppen auf dem Rücken und an den Seiten, viereckigen, quergereihten, größern Schuppen am Bauch, langer, zweispitziger, vorstreckbarer Zunge ohne Scheide und kegelförmigen, am freien Ende etwas gebogenen, zweispitzigen Zähnen. Sie sind meist schön gefärbt, äußerst beweglich, bewohnen die Alte Welt, leben meist an trocknen, sonnigen Orten, wo sie sich eine Höhle graben, und entfernen sich niemals weit von ihrem Geburtsort. Sie erscheinen nur bei schönem Wetter, sind um so lebhafter, je wärmer die Sonne scheint, und verbringen die Zeit von Oktober bis April gesellig unter der Erde. Sie laufen und klettern geschickt, schwimmen auch, sind sehr begabt, nähren sich von Insekten, Würmern, Schnecken, fressen auch kleine Wirbeltiere, Eier und ihre eignen Jungen und trinken viel. Das Weibchen legt an einem feuchten Ort 6-8 bohnengroße, länglichrunde, weißliche Eier, aus welchen im August oder September die Jungen ausschlüpfen. In der Gefangenschaft werden sie schnell zahm. Zu der Gattung Lacerta L., mit einer Art Halsband aus breiten Schuppen, gehört die gemeine oder graue E. (L. agilis L., s. Tafel), bis 20 cm lang, meist graugrün mit dunkler Rückenbinde, am Bauch und an den Seiten weißlich oder grünlich, variiert sehr in der Färbung (beim Männchen herrscht oberseits Grün, bei Weibchen Grau vor), findet sich in Europa von Schweden bis zu den Alpen und ist durch Vertilgung schädlicher Insekten sehr nützlich. Sie lauert im Sonnenschein meist in Hecken, Gebüschen oder an Mauern auf Heuschrecken, Nachtschmetterlinge, Käfer, Spinnen, Schnecken und zieht sich beim Erscheinen eines Menschen oder größern Tiers schnell in ihr Loch zurück. Sie ist weniger beweglich als andre Arten, schlüpft gewandt durch Gebüsch, klettert leidlich und scheint nach der Fortpflanzungszeit eine Art Sommerschlaf zu halten. Die Berg- oder Waldeidechse (L. vivipara Jacq.), 15-16 cm lang, oberseits dunkelbraun, in der Rückenmitte und an den Seiten gestreift, auch weiß gefleckt, unterseits bräunlich, bläulich, grau, gelb, schwarz gepunktet, an der Kehle bläulich oder rosenrot, findet sich in Europa und Nordsibirien, besonders in Gebirgsgegenden und Mooren, liebt Wasser, ist minder gewandt und scheu als die vorige und legt 8-10 Eier, aus welchen in einer halben Stunde die Jungen ausschlüpfen. Die 24.05.2018 21:37 | 1117/2 | Layout based on Dirk Jesse's ↑ YAML | v3.11.00 | Betreut von 2001-2018 durch Christian Aschoff & 38 Helfer | XHTML | CSS
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
VG Köln, Urteil vom 24. Juli 2014, Az.: 13 K 3784/12 Aktenzeichen: 13 K 3784/12 Die Beklagte wird unter teilweiser Aufhebung des Bescheides des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte vom 16. August 2011 in der Gestalt seines Widerspruchsbescheides vom 23. Mai 2012 verpflichtet, dem Kläger im Wege der Auskunft Zugang zu folgenden Informationen zu gewähren: a) Wie viele Anwendungsbeobachtungen sind der Beklagten in den Jahren 2008, 2009, 2010 für welche Arzneimittel von welchen pharmazeutischen Unternehmer angezeigt worden (Präparate-liste)€ Wo haben diese Anwendungsbeobachtungen stattgefunden€ Wie lange haben sie jeweils gedauert€ b) Wie viele Patienten wurden jeweils pro Arzneimittel eingeschlossen und wie viele Ärzte waren jeweils beteiligt€ c) Für wie viele Anwendungsbeobachtungen wurden dem Bundesinstitut vom pharmazeutischen Unternehmen Informationen über Auswertungen und Ergebnisse oder deren Publikation gegeben€ Das Urteil ist hinsichtlich der Kosten vorläufig vollstreckbar. Dem jeweiligen Vollstreckungsschuldner wird nachgelassen, die Vollstreckung durch den jeweiligen Vollstreckungsgläubiger durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils zu vollstreckenden Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger zuvor Sicherheit in Höhe des zu vollstreckenden Betrages leistet. Der Kläger ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, dessen Zweck in der weltweiten Korruptionsbekämpfung liegt. Er begehrt von der Beklagten verschiedene Informationen zu sogenannten Anwendungsbeobachtungen (AWBen). Als Anwendungsbeobachtung (AWB) bezeichnet man im Bereich der medizinischen Forschung beobachtende Untersuchungen, die dazu bestimmt sind, Erkenntnisse bei der Anwendung zugelassener oder registrierter Arzneimittel zu sammeln. Gemäß § 67 Abs. 6 des Arzneimittelgesetzes - AMG - hat ein pharmazeutischer Unternehmer eine AWB den kassenärztlichen Bundesvereinigungen (KBV), dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) sowie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bundesinstitut) als der zuständigen Bundesoberbehörde unverzüglich anzuzeigen. Dabei sind der Name des Arzneimittels und Ort, Zeit und Ziel der Anwendungsbeobachtung anzugeben. Zu den Pflichtangaben in der Anzeige an das Bundesinstitut gehörten bis Juli 2009 auch die beteiligten Ärzte namentlich zu benennen. Soweit die beteiligten Ärzte Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbringen, sind der KBV und dem GKV-Spitzenverband auch die Art und Höhe der geleisteten Entschädigungen anzugeben sowie jeweils eine Ausfertigung der mit ihnen geschlossenen Verträge zu übermitteln. Ab Juli 2009 ist nach einer entsprechenden Änderung des Arzneimittelgesetzes darüber hinaus der Beobachtungsplan anzugeben; die beteiligten Ärzte sind nur noch gegenüber der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen zu benennen. Mitte 2011 wandte sich der Kläger an alle drei Stellen und beantragte, ihm im Wege der Akteneinsicht zu den gemeldeten AWBen Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, wie viele AWBen in den Jahren 2008 bis 2010 für welche Arzneimittel von welchen pharmazeutischen Unternehmen angezeigt worden seien, wo diese stattgefunden und wie lange diese jeweils gedauert hätten, wie viele Patienten pro Arzneimittel eingeschlossen und wie viele Ärzte beteiligt gewesen seien. Weiter begehrte er, ihm Auskunft dazu zu erteilen, wie viele der AWBen mit Arzneimitteln durchgeführt worden seien, deren Zulassung weniger als zwei Jahre zurück gelegen habe, für wie viele der gemeldeten AWBen vom pharmazeutischen Unternehmer Informationen über Auswertungen und Ergebnisse oder deren Publikation gegeben worden seien und ob Missbrauchsfälle bekannt geworden seien, etwa in Gestalt von nicht gemeldeten AWBen, unvollständigen Angaben, von auffälligen, regionalen Schwerpunkten der Beteiligung oder in Gestalt von auffällig hohen Entschädigungsleistungen. Der GKV-Spitzenverband übermittelte dem Kläger einen Auszug aus seiner Datenbank für die AWBen 2008 bis 2010, woraus sich ersehen ließ, zu welchen Präparaten AWBen gemeldet wurden, welcher Hersteller (Sponsor) die AWBen in Auftrag gegeben hat, die Studiennummer, Beginn und Ende der AWBen, Ort, geplante Patientenzahlen und geplante Ärztezahlen. Die KBV übermittelte dem Kläger eine Liste von Präparaten und Wirkstoffen zu den im Jahre 2009 durchgeführten AWBen und teilte dem Kläger die Anzahl der in den Jahren 2008, 2009 und 2010 dort gemeldeten AWBen mit. Weitergehende Informationsansprüche lehnte er unter Berufung auf entgegenstehende Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der pharmazeutischen Unternehmen und damit ab, dass die begehrten Informationen nicht zur Verfügung stünden. Nach erfolglosem Widerspruchsverfahren erhob der Kläger im November 2011 Untätigkeitsklage gegen die KBV vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Berlin und erhielt im Lauf des Klageverfahrens drei Listen mit den Produktnamen der in den Jahren 2008 - 2010 jeweils beobachteten Medikamente sowie eine Liste mit den Ärzte-Honoraren 2010. Mit Urteil vom 1. Juni 2012 verpflichtete das VG Berlin die KBV, dem Kläger im Wege der Akteneinsicht in seine Vorgänge Zugang zu folgenden Informationen zu den Anwendungsbeobachtungen für die Jahre 2008, 2009 und 2010 zu gewähren, allerdings ohne personenbezogene Daten: Anzahl der gemeldeten Anwendungsbeobachtungen, die gemeldeten Arzneimittel, die meldenden pharmazeutischen Unternehmen, Anzahl der gemeldeten teilnehmenden Ärzte, die gemeldeten Honorare und die Anzahl der gemeldeten Verträge. In der Folge nahm der Kläger Akteneinsicht in die nach seinen Angaben ungefähr 9.000 Blatt umfassenden Unterlagen des Verbandes. Beim Bundesinstitut stellte der Kläger mit Schreiben vom 25. Juni 2011 den Antrag, ihm Zugang zu folgenden Informationen zu gewähren: "1. Wie viele Anwendungsbeobachtungen (AWBs) sind Ihnen in den Jahren 2008 bis 2010 für welche Arzneimittel von welchen pharmazeutischen Unternehmen angezeigt worden (Präparateliste)€ Wo haben sie stattgefunden, wie lange haben sie jeweils gedauert€ 2. Wie viele Patienten wurden jeweils pro Arzneimittel eingeschlossen und wie viele Ärzte waren jeweils beteiligt€ Könnten Sie gegebenenfalls, wie vom Gesetzgeber vorgesehen, von uns benannten Personen Akteneinsicht gewähren€ Falls verfügbar wären wir Ihnen für folgende zusätzliche Auskünfte zu Dank verpflichtet: 1. Wie viele der AWBs wurden mit Arzneimitteln durchgeführt, deren Zulassung weniger als 2 Jahre zurücklag€ 2. Für wie viele der gemeldeten AWBs wurden Ihnen vom pharmazeutischen Unternehmer Informationen über Auswertungen und Ergebnisse oder deren Publikation gegeben€ 3. Sind Ihnen Missbrauchsfälle bekannt geworden, z.B. nicht gemeldete AWBs, unvollständige Angaben, auffällige regionale/lokale Häufungen von AWB-Beteiligungen, auffällig hohe Entschädigungsleistungen€" Das Bundesinstitut lehnte diesen Antrag mit formlosem Schreiben vom 16. August 2011 mit der Begründung ab, dass die dort eingegangenen Anzeigen und Meldungen zu AWBen weder hinsichtlich der vom Kläger gestellten Fragen ausgewertet noch so erfasst würden, dass Antworten auf die gestellten Fragen gegeben werden könnten. Den hiergegen eingelegten Widerspruch wies das Bundesinstitut mit Widerspruchsbescheid vom 23. Mai 2012 (zugestellt am 29. Mai 2012) zurück. Es könnten weder die Fragen beantwortet noch Akteneinsicht gewährt werden. Entsprechend der Aufgabenstellung des Bundesinstituts würden die gemeldeten Anwendungsbeobachtungen nur chronologisch abgelegt und nicht nach bestimmten Kriterien systematisiert. Die Anzahl der voraussichtlich eingeschlossenen Patienten sei nach dem AMG erst seit Ende Juli 2009 zu melden. Zudem ergäben sich bestimmte Informationen erst aus den Beobachtungsplänen, die aber z.T. geheimhaltungsbedürftige Daten enthielten, die dann geschwärzt werden müssten. Dies sei nicht ohne unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand möglich, weil dazu 90 Aktenordner mit insgesamt über 25.000 Blatt Seite für Seite durchgelesen werden müssten, um die beteiligten Dritten oder die begehrten Informationen zu finden, ggfs. geheimhaltungsbedürftige Daten zu schwärzen oder die Seiten zu kopieren. Der Kläger hat am 19. Juni 2012 Klage erhoben und verfolgt seine Informationsbegehren weiter. Man gehe der Frage nach, ob AWBen überhaupt geeignet seien, Nebenwirkungen von zugelassenen Medikamenten zu ermitteln oder ob es sich dabei nur um verdeckte Geldleistungen an die beteiligten Ärzte handele. Durch die Einsicht in die bei der KBV oder dem GKV-Spitzenverband gemeldeten AWBen/ geführten Akten sei das Informationsbegehren nicht erfüllt. Auch wenn er die Auskunftsbegehren nahezu wortgleich an alle drei Institutionen gerichtet habe, denen die AWBen gemeldet werden müssten, seien schon aufgrund der unterschiedlichen gesetzlichen Aufgaben dieser Institutionen unterschiedliche Antworten erwartet worden. Es sei auch nicht zu erwarten, dass alle drei Stellen per se dieselben Meldungen erhielten. Diese Vermutung habe der Abgleich zwischen den erfolgten Meldungen an die KBV und den GKV-Spitzenverband bestätigt. So seien beispielsweise der KBV 40 AWBen weniger als dem GKV-Spitzenverband gemeldet worden. Zudem seien zu derselben AWB unterschiedliche Präparate und/ oder unterschiedliche Dosierungen eines Wirkstoffs gemeldet worden. Mit den Informationsbegehren wolle man zudem wissen, wie die jeweilige Stelle mit unvollständigen Meldungen umgehe und wie die Meldungen dort jeweils weiterverarbeitet würden. Antworten auf diese Fragen könne man nur durch Akteneinsicht erhalten. Das Auskunftsbegehren löse auch keinen unzumutbaren Verwaltungsaufwand aus, selbst wenn die Informationen nach der - bestrittenen - Behauptung der Beklagten in 90 Ordnern auf 25.000 Blatt verteilt seien. die Beklagte unter Aufhebung des Bescheides des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte vom 16. August 2011 in der Gestalt seines Widerspruchsbescheides vom 23. Mai 2012 zu verpflichten, ihm im Wege der Akteneinsicht Zugang zu folgenden Informationen in den Verwaltungsvorgängen des Bundesinstituts zu den Anwendungsbeobachtungen für die Jahre 2008, 2009 und 2010 - ohne personenbezogene Daten - zu gewähren: die gemeldeten Anwendungsbeobachtungen in den Jahren 2008, 2009 und 2010, die gemeldeten Arzneimittel, die meldenden pharmazeutischen Unternehmen, der gemeldete Ort der jeweiligen Anwendungsbeobachtung, die gemeldete Dauer der jeweiligen Anwendungsbeobachtung, die gemeldeten Zahlen der teilnehmenden Ärzte pro Anwendungsbeobachtung, die gemeldeten Patientenzahlen pro Anwendungsbeobachtung ihm im Wege der Auskunft Zugang zu folgenden Informationen zu gewähren: Wie viele Anwendungsbeobachtungen sind der Beklagten in den Jahren 2008, 2009, 2010 für welche Arzneimittel von welchen pharmazeutischen Unternehmer angezeigt worden (Präparateliste)€ Wo haben diese Anwendungsbeobachtungen stattgefunden€ Wie lange haben sie jeweils gedauert€ Wie viele Patienten wurden jeweils pro Arzneimittel eingeschlossen und wie viele Ärzte waren jeweils beteiligt€ Für wie viele Anwendungsbeobachtungen wurden dem Bundesinstitut vom pharmazeutischen Unternehmen Informationen über Auswertungen und Ergebnisse oder deren Publikation gegeben€ Sind dem Bundesinstitut Missbrauchsfälle bekannt geworden, z.B. in Form von nicht gemeldeten Anwendungsbeobachtungen, unvollständigen Angaben, auffälligen, regionalen resp. lokalen Häufung von Anwendungsbeobachtungs-Beteiligungen, auffällig hohen Entschädigungsleistungen€ Zum Teil lägen ihr die gewünschten Informationen nicht vor. Als Ort der AWB werde meist nur "Deutschland" angegeben. Die Zahl der beteiligten Patienten sei dem Bundesinstitut nach § 67 Abs. 6 AMG nicht anzuzeigen. Die vorgesehene Zahl von Patienten und die geplante Anzahl der teilnehmenden Ärzte ergebe sich in der Regel aus den Beobachtungsplänen, die dem Bundesinstitut jedoch erst ab Juli 2009 zu übermitteln gewesen seien. Die beteiligten Ärzte seien dem Bundesinstitut seit Juli 2009 nicht mehr zu benennen. Eine Statistik darüber, in wie vielen Fällen der Beklagten Informationen von pharmazeutischen Unternehmen über die Auswertung und Ergebnisse von Anwendungsbeobachtungen oder deren Publikation gegeben wurden, werde nicht geführt. Die Frage nach Anzeigen von "Missbrauch" sei zu unklar, um beantwortet werden zu können. Außerdem verfüge der Kläger bereits i.S.d. § 9 Abs. 3 IFG über die geforderten Informationen, nachdem ihm bereits auf seine Klage vor dem VG Berlin durch die KBV Akteneinsicht gewährt worden sei. Der Datenbestand sei aufgrund der gesetzlichen Regelung im AMG beim Bundesinstitut - bis auf die Ärztelisten und die vereinbarten Honorare - der gleiche wie bei der KBV und dem GKV-Spitzenverband, die nur diesen beiden Stellen vorgelegt bzw. mitgeteilt werden müssten. Allerdings fände kein Datenabgleich zwischen den drei Stellen statt. Letztendlich erfordere sowohl die Gewährung von Akteneinsicht als auch das Erteilen von Auskünften einen unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand. Die Unterlagen seien in 90 Leitzordnern mit 100-400 Blättern allein in chronologischer Reihenfolge abgelegt worden. Die in den Anzeigen enthaltenen Informationen seien nicht gesondert erfasst worden. Derzeit sei eine Datenbank zur Erfassung im Aufbau. Die Meldungen seien auch nicht in standardisierter Form erfolgt, da es ein Einreichungsformular erst seit August 2013 gebe. Bei einer Akteneinsicht müsse jede Seite auf zu schützende Daten durchgesehen, diese Daten gegebenenfalls geschwärzt und die Seite kopiert werden. Sie gehe davon aus, dass dazu ein bis zwei Verwaltungsangestellte über mindestens zwei Monate beschäftigt seien. Zusätzlich müsse sich eine wissenschaftliche und eine juristische Mitarbeiterin für die Klärung von Fragen bereithalten. Damit wäre die Arbeitskraft der Abteilung Pharmakovigilanz erheblich eingeschränkt, die ohnehin durch den Aufbau und die Pflege der AWB-Datenbank und zahlreicher Gesetzgebungsvorhaben in diesem Bereich erheblich belastet sei. Auch wenn das Bundesinstitut über insgesamt ca. 1100 Mitarbeiterinnen verfüge, seien diese ständig voll ausgelastet durch eine Vielzahl von Aufgaben, die im Übrigen durch Gesetzesänderungen ständig erweitert und geändert wurden. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass dem Kläger bereits die Informationen der KBV vor lägen, würde der Aufwand, den die Gewährung des Informationszuganges für die Beklagte verursachen würde, in einem deutlichen Missverhältnis zum Erkenntnisgewinn des Klägers und der Allgemeinheit stehen. Auch die Auskunftserteilung würde einen unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand auslösen, da die erfragten Daten nicht in einer Datenbank zur Verfügung ständen, sondern durch Durchsicht der Akten zusammengetragen werden müssten. Eine Informationsbeschaffungspflicht der Beklagten bestehe aber nicht. Gegenüber der Akteneinsicht erfordere die Auskunftserteilung nach Schätzungen den halben Personalaufwand. Sie sei bereit, die gewünschten Auskünfte zu erteilen und auf gezielte Nachfrage Akteneinsicht (in einzelne AWBen) zu gewähren. Wegen des weiteren Sach- und Streitstandes und des Vorbringens der Beteiligten wird auf die zwischen den Beteiligten gewechselten Schriftsätze und den beigezogenen Verwaltungsvorgang verwiesen. Dem Kläger steht gegen die Beklagte ein Anspruch auf Zugang zu den im Tenor bezeichneten Informationen im Wege der Auskunft zu. Insoweit ist der ablehnende Bescheid des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte vom 16. August 2011 in der Gestalt seines Widerspruchsbescheides vom 23. Mai 2012 rechtswidrig und verletzt den Kläger in seinen Rechten (§ 113 Abs. 5 Satz 1 Verwaltungsgerichtsordnung - VwGO). Im Übrigen hat die Beklagte zu Recht den Informationszugang abgelehnt; insoweit ist der Bescheid rechtmäßig. Dem Kläger steht gegen die Beklagte ein Anspruch auf Zugang zu den von ihm in seinem Antrag bezeichneten Informationen nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (Informationsfreiheitsgesetz - IFG) vom 5. September 2005 (BGBl. I S. 2722), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), im Grundsatz zu. Er ist allerdings nicht in Form der mit dem Hauptantrag begehrten Akteneinsicht, sondern in Form der Auskunftserteilung zu gewähren. Die Voraussetzungen für einen Informationszugang sind erfüllt. Das Bundesinstitut ist als bundesunmittelbare Oberbehörde (§ 77 Abs. 1 des Gesetzes über den Verkehr mit Arzneimitteln - Arzneimittelgesetz, AMG) nach § 1 Abs. 1 Satz 1 IFG eine informationspflichtige Stelle. Die vom Kläger begehrten Informationen sind bei ihm auch zum größten Teil i.S.d. § 1 IFG vorhanden. Dem steht nicht entgegen, dass der Kläger nur bestimmte Parameter zu den gemeldeten AWBen erfahren will und diese Parameter nicht gesondert beim Bundesinstitut erfasst werden. Eine informationspflichtige Stelle verfügt auch dann über eine Information, wenn diese erst aus bereits vorhandenen Informationen zusammengestellt werden muss. So ist es hier. Der Kläger könnte sich die von ihm begehrten Informationen selbst heraussuchen, wenn er vollständige Einsicht in sämtliche bei der Beklagten gemeldeten AWBen bekäme. Dies kann er jedoch wegen der darin enthaltenen personenbezogenen Daten weder verlangen noch will er das, wie der Klageantrag deutlich macht. Sind Informationen nur auszugsweise zugänglich zu machen, weil Informationen teilweise von den anderen beantragten Informationen getrennt werden müssen, weil sie geheimhaltungsbedürftig sind, ist mit dem Zugangsanspruch regelmäßig eine gewisse Datenverarbeitung - sei es durch Schwärzung oder Trennung von Akten, sei es durch elektronische Datenbearbeitung - verbunden. Dieser Aufwand ist grundsätzlich von der Behörde zu leisten. Dem Informationszugangsanspruch steht auch nicht entgegen, dass der Kläger bereits über die begehrten Informationen verfügt (§ 9 Abs. 3 IFG). Insbesondere ist nicht anzunehmen, dass die bereits erfolgte Akteneinsicht in die Datenbestände bei dem GKV-Spitzenverband und der KBV die Informationsgewährung durch die Beklagte überflüssig macht. Zwar müssen nach der Konzeption des Arzneimittelgesetzes allen drei Stellen die AWBen unverzüglich gemeldet werden sowie der KBV und dem GKV-Spitzenverband zudem noch die Namen der Ärzte und ggfs. die entsprechenden Verträge mit den Pharmaunternehmen. Diese beiden Stellen verfügen also über alle Informationen, über die das Bundesinstitut verfügt, und darüber hinaus aufgrund der umfangreicheren Meldepflichten ihnen gegenüber sogar über weitergehende Informationen. Frau Dr. T. hat jedoch in der mündlichen Verhandlung für den Kläger im Einzelnen nachvollziehbar erläutert, dass bei der bereits erfolgten Akteneinsicht in die Informationen bei dem GKV-Spitzenverband und der KBV sich der Eindruck erhärtet habe, dass die jeweiligen vorhandenen Informationen stark voneinander abwichen. Beispielsweise seien der GKV-Spitzenverband 40 Anwendungsbeobachtungen mehr gemeldet worden als der KBV. Zudem seien unterschiedliche Anwendungsbeobachtungen gemeldet worden. Selbst Meldungen, die dieselbe Anwendungsbeobachtung betroffen hätten, seien beim GKV-Spitzenverband und der KBV unterschiedlich gewesen. So sei z.B. der einen Meldestelle die geplante Patientenzahl nicht gemeldet worden, der anderen die geplante Ärztezahl oder den Stellen seien zu derselben Anwendungsbeobachtung unterschiedliche Präparate oder unterschiedliche Dosierungen der Medikamente gemeldet worden. Auf Nachfrage hat die Beklagte in der mündlichen Verhandlung auch eingeräumt, dass ein Abgleich der Datenbestände des Bundesinstituts mit denen des GKV-Spitzenverbandes und der KBV nicht stattfindet. Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass die Datenbestände bei allen drei Institutionen deckungsgleich sind, so dass die erfolgte Akteneinsicht des Klägers in die Datenbestände bei dem GKV-Spitzenverband und der KBV das Akteneinsichtsbegehren gegenüber dem Bundesinstitut nicht überflüssig macht. Ebenso wenig ist anzunehmen, dass der Kläger sich die begehrten Informationen in zumutbarer Weise aus allgemein zugänglichen Quellen beschaffen kann. Insbesondere reicht dazu nicht aus, dass in einer Datenbank des Verbands forschender Pharma-Unternehmen die Pharmahersteller Anwendungsbeobachtungen offen legen. Meldungen erfolgen für diese Datenbank nur auf freiwilliger Basis, so dass nicht sichergestellt ist, dass alle Anwendungsbeobachtungen lückenlos erfasst werden. Gerade diese Vollständigkeit ist aber eines der Ziele des Informationsbegehrens. Der Anspruch des Klägers auf Zugang zu den von ihm begehrten Informationen zu den gemeldeten Anwendungsbeobachtungen 2008-2010 ist auch nicht aufgrund des § 7 Abs. 2 Satz 1 IFG ausgeschlossen. Diese Vorschrift greift dann ein, wenn dem Zugangsbegehren wegen der Einschränkungen des Informationszugangsanspruchs in den §§ 3 bis 6 IFG oder aus Gründen des materiellen Rechts nicht in vollem Umfang entsprochen werden kann. Hinsichtlich des verbleibenden Teils des Informationszugangsanspruchs ist dem Antrag nach § 7 Abs. 2 Satz 1 IFG dann zu entsprechen, wenn dies ohne Preisgabe geheimhaltungsbedürftiger Informationen oder ohne unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand möglich ist; ist eine solche Möglichkeit nicht gegeben, ist der Antrag insgesamt abzulehnen. Zwar besteht der Anspruch des Klägers auf den begehrten Informationszugang nur zum Teil, weil er zum einen Zugang zu den Anwendungsbeobachtungen nur im Hinblick auf verschiedene Fragestellungen erhalten will, zum anderen die Meldungen personenbezogene Daten enthalten, die anonymisiert oder ausgesondert werden müssen. Dass die Meldungen zu den Anwendungsbeobachtungen teilweise personenbezogene Daten enthalten, die nach § 5 Abs. 1 IFG geschützt sind, liegt auf der Hand und ist von der Beklagten mit Schriftsatz vom 21. Juli 2014 auch dargelegt worden. Danach finden sich an verschiedenen Stellen in den Akten Namen und Anschriften beteiligter Ärzte, die unzweifelhaft personenbezogene Daten i.S.d. § 5 Abs. 1 Satz 1 IFG sind. Auch wenn die Namen der Ärzte nach § 67 Abs. 6 Satz 1 AMG ab Juli 2009 dem Bundesinstitut gegenüber nicht mehr gemeldet werden sollten, und die Namen von Patienten nie, lässt sich nicht ausschließen und ist von der Beklagten auch vorgetragen worden, dass derartige Daten in Listen bei den Beobachtungsplänen, im Rahmen von freiwillig abgegebenen Berichten zum Ergebnis der Anwendungsbeobachtung oder auch in Anschreiben enthalten sind, mit denen die Meldungen erfolgt sind. In den Beobachtungsplänen finden sich zudem Namen anderer beteiligter Personen wie z. B. Namen von Ansprechpartnern der Pharmaunternehmen, die die Anwendungsbeobachtung in Auftrag gegeben haben. Soweit die Beklagte allerdings auch die Namen der meldenden Pharma-Unternehmen als personenbezogene Daten behandelt wissen will, werden sie nicht durch § 5 IFG geschützt. Der Begriff der "personenbezogenen Daten" wird i.S.d. Legaldefinition in § 3 Abs. 1 BDSG verstanden und umfasst daher nur Informationen über eine natürliche Person, nicht aber juristische Personen, wie es die Pharmaunternehmen in aller Regel sind. Vgl. Schoch, IFG, zu § 5 Rz. 16 f. mwN; VG Berlin, Urteil vom 1. Juni 2013 - 2 K 177.11 -, juris Rz. 29; zum gleichen Begriff im UIG VG Köln, Urteil vom 23. Oktober 2008 - 13 K 5055/06 -, juris Rz. 48, bestätigt durch OVG NRW, Urteil vom 1. März 2011 - 8 A 3357/08 -, juris Rz. 127, 142-147. Das Gericht hat aber nicht die Überzeugung gewinnen können, dass es einen unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand im Sinn von § 7 Abs. 2 Satz 1 IFG für die Beklagte bedeutet, wenn sie dem Kläger den Informationszugang nur in diesem Umfang gewährt. Von einem unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand ist dann auszugehen, wenn der technischorganisatorische Aufwand in einem Missverhältnis zu dem zu erwartenden Erkenntnisgewinn der Allgemeinheit bzw. zum Erkenntnisgewinn des Antragstellers steht. Mit der Regelung soll vermieden werden, dass die Funktionsfähigkeit der Behörde und die Wahrnehmung ihrer eigentlichen Sachaufgaben blockiert wird. Bei der Bewertung kommt es auf die Umstände des Einzelfalls an. Dabei sind auf Seiten der Behörde beispielsweise der Umfang des Informationsbestandes, zu dem der Antragsteller Zugang begehrt, die Art der Speicherung der Informationen (Papierform oder elektronische Datenbank) und der Personalbestand zu berücksichtigen. Vgl. auch Schoch, IFG, § 7, Rz. 59 ff. ; VG Berlin, Urteil vom 1. Juni 2012 - 2 K 177.11 -, juris Rz.35; ähnlich Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Juni 2012 - OVG 12 B 34.10 -, juris Rz. 4; Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 29. November 2013 - 6 A 1426/13 -, juris Rz. 43 ff.("ein Verwaltungsaufwand notwendig ist, der den bei üblichen Gesuchen an die Behörde verursachten Aufwand in solch deutlichem Maße übersteigt, dass die Behörde das Gesuch letztlich nur durch außergewöhnliche Maßnahmen, insbesondere durch eine nicht nur vorübergehende Zurückstellung ihrer Kernaufgaben, bewältigen könnte.") Gemessen hieran hat die Beklagte keine Umstände vorgetragen, die den mit dem begehrten Informationszugang bei ihr entstehenden Verwaltungsaufwand als unverhältnismäßig erscheinen lässt. Sie hat dazu dargelegt, dass die zu den Anwendungsbeobachtungen eingehenden Meldungen für die Jahre 2008 bis 2010 in 90 Leitz-Ordnern mit einem unterschiedlichen Seitenumfang von ca. 100 bis 400 Blättern, geschätzt insgesamt ca. 25.000 Blättern, abgelegt worden sind. Sie seien lediglich chronologisch und nicht nach Anwendungsbeobachtungen oder Medikamenten-Namen abgelegt worden. Die begehrten Informationen zu den einzelnen Anwendungsbeobachtungen könnten sich daher an den verschiedensten Stellen in dem gesamten Aktenbestand befinden. So müsste beispielsweise die Anzahl der Ärzte zum Teil erst aus den umfangreichen und oft aktualisierten bzw. korrigierten Listen zusammengestellt werden. Die Ärztelisten umfassten zum Teil über 1000 Namen und Anschriften von Ärzten, zum Teil sei keine fortlaufende Nummerierung vorhanden. Dieser gesamte Datenbestand müsse einzeln darauf durchgesehen werden, ob Informationen zu den Fragen des Klägers oder ggfs. zu schwärzende Daten enthalten seien. Die jeweilige Seite müsse ggf. teilweise geschwärzt und die Seite kopiert werden. Die Beklagte schätzt, dass damit ein bis zwei Verwaltungsangestellte über mindestens zwei Monate beschäftigt sind. Für die Klärung von Zweifelsfragen müssten sich zudem ein/e wissenschaftliche/r und ein/e juristische/r Mitarbeiter/in bereithalten. Damit wäre die Arbeitsfähigkeit der Abteilung Pharmakovigilanz erheblich eingeschränkt. Dies reicht jedoch nicht aus, um einen unverhältnismäßigen Aufwand anzunehmen. Eine Bundesoberbehörde wie das Bundesinstitut, die nach ihrem Aufgabenbereich und nach eigenem Bekunden mit zahlreichen und teilweise auch umfangreicheren Informationszugangsgesuchen rechnen muss und rechnet und insgesamt 1.100 Mitarbeiter hat, muss in der Lage sein, ein bis zwei Vollzeitkräfte für zwei Monate abzustellen, um das Informationsbegehren des Klägers zu erfüllen. Auch wenn dieses Zugangsgesuch nur mit einem den üblichen Aufwand deutlich übersteigenden Verwaltungsaufwand zu erfüllen ist, rechtfertigt dies nicht, das Zugangsgesuch generell abzulehnen, also die Verwirklichung eines an sich gegebenen Informationszugangsanspruchs zu verhindern. Hinzu kommt, dass zwar jedes Blatt einzeln durchgesehen werden muss, aber die Durchsicht relativ zügig erfolgen kann, da nach der Art der begehrten Informationen bereits auf den ersten Blick zu erkennen sein wird, ob sich darauf überhaupt angefragte oder personenbezogene Daten finden. Außerdem dürfte ein Großteil der erforderlichen Arbeit bereits mit der Erfassung der Daten für die gerade im Aufbau befindliche Datenbank des Bundesinstituts geleistet worden sein. Entsprechend hat die Beklagte den Kläger im Laufe des Klageverfahrens darauf verwiesen, in naher Zukunft die gewünschten Informationen sich selbst aus der Datenbank heraussuchen zu können und in der mündlichen Verhandlung die entsprechende Auskunftserteilung angeboten. Jedoch kann der Kläger nicht verlangen, dass ihm der Informationszugang im Wege der Akteneinsicht gewährt wird. Er muss sich vielmehr darauf verweisen lassen, dass ihm die Beklagte die entsprechenden Auskünfte erteilt. Nach § 1 Abs. 2 Satz 2 und 3 IFG darf ein Informationszugang auf eine andere Art als die begehrte gewährt werden, wenn hierfür ein wichtiger Grund besteht. Als wichtiger Grund gilt insbesondere ein deutlich höherer Verwaltungsaufwand, was niedrigere Anforderungen an die Darlegung und Annahme stellt als der Versagungsgrund des unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwands in § 7 Abs. 2 Satz 1 IFG. Die Beklagte hat hierzu vorgetragen, dass bei einem Informationszugang durch Auskunftserteilung im Vergleich zu dem durch Akteneinsicht ungefähr der halbe Verwaltungsaufwand entsteht. Dies erscheint auch plausibel, da gerade das Schwärzen der personenbezogenen Daten und danach erforderliche Kopieren der Seite, teilweise mehrmals, einen besonderen Zeitaufwand auslöst. Gerade diese Arbeitsschritte aber entfallen, wenn dem Kläger der gewünschte Informationszugang im Wege der Auskunftserteilung gewährt wird. A.A. VG Berlin, Urteil vom 1. Juni 2012 - 2 K 177.11 -, juris RZ. 37. Zudem stehen nach Auskunft der Beklagten die Arbeiten an der Datenbank beim Bundesinstitut kurz vor dem Abschluss, so dass die vom Kläger erfragten Daten möglicherweise bereits so aufgearbeitet sind, dass sie mit einer Datenbankabfrage gewonnen werden könnten. Allerdings geht das Informationsbegehren des Klägers ins Leere, soweit er Informationen dazu erhalten möchte, ob dem Bundesinstitut Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. Eine Angabe zu "Missbrauchsfällen" ist naturgemäß in den Meldungen der Anwendungsbeobachtungen nicht enthalten. Nach der Erläuterung des Klägers versteht er unter "Missbrauchsfällen" beispielsweise nicht gemeldete AWBen, unvollständige Angaben in AWBen, auffällige, regionale oder lokale Häufungen von Anwendungsbeobachtung-Beteiligungen oder auffällig hohe Entschädigungsleistungen. Schon diese Aufzählung zeigt, dass erst die Aus- und Bewertung von Besonderheiten einzelner zu den Anwendungsbeobachtungen gemeldeter Daten zu der Einschätzung bzw. Bewertung einer gemeldeten Anwendungsbeobachtung als "Missbrauchsfall" führt. Es ist Sache des Klägers, diese Bewertung anhand der gewährten Informationen selbst vorzunehmen. Die Kostenentscheidung beruht auf § 155 Abs. 1 Satz 1 VwGO und entspricht dem jeweiligen obsiegen und unterliegen. Anlass, die Berufung zuzulassen bestand nicht, weil keiner der in § 124 Abs. 2 Nr. 3 und 4 VwGO bezeichneten Gründe vorliegt (§ 124 a Abs. 1 VwGO). Az: 13 K 3784/12 https://www.admody.com/urteilsdatenbank/f32a0e951837/VG-Koeln_Urteil_vom_24-Juli-2014_Az_13-K-3784-12 <a href="https://www.admody.com/urteilsdatenbank/f32a0e951837/VG-Koeln_Urteil_vom_24-Juli-2014_Az_13-K-3784-12" title="VG Köln, Urteil vom 24. Juli 2014, Az.: 13 K 3784/12">VG Köln, Urteil vom 24. Juli 2014, Az.: 13 K 3784/12</a> [URL=https://www.admody.com/urteilsdatenbank/f32a0e951837/VG-Koeln_Urteil_vom_24-Juli-2014_Az_13-K-3784-12]VG Köln, Urteil vom 24. 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q-de-340
Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
RIS - Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 22.10.2018 Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, Fassung vom 22.10.2018 Verordnung des Bundesministers für Justiz vom 28. September 1970 über die Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen in Zivilrechtssachen sowie von gerichtlichen Entscheidungen in Unterhaltssachen im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien StF: BGBl. Nr. 314/1970 Auf Grund des § 79 der Exekutionsordnung, RGBl. Nr. 79/1896, wird verordnet: Die Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen in Zivilrechtssachen sowie von gerichtlichen Entscheidungen in Unterhaltssachen ist im Verhältnis zu der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien in dem Maß als verbürgt anzusehen (§ 79 der Exekutionsordnung), in dem gemäß den nachstehend in den Anhängen I und II wiedergegebenen Rechtsvorschriften von Britisch-Kolumbien Entscheidungen ausländischer Gerichte und ausländische Schiedssprüche dort anerkannt und vollstreckt werden. Das Bestehen der Gegenseitigkeit im Verhaltnis zu Österreich ist vom Lieutenant-Governor von Britisch-Kolumbien am 18. Jänner 1968 mit Order-in-Council Nr. 188 im Sinne des Abschnittes 11 Absatz 1 des Reciprocal Enforcement of Judgments Act und am 2. Dezember 1968 mit Order-in-Council Nr. 3838 im Sinne des Abschnittes 15 Absatz 1 des Reciprocal Enforcement of Maintenance Orders Act bestätigt worden. Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen 1. Dieses Gesetz ist als das Gesetz betreffend die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen zu zitieren. 1959, Kap. 70 Abschn. 1. 2. (1) In diesem Gesetz bedeutet „gerichtliche Entscheidung“ eine Entscheidung oder eine Verfügung eines Gerichtes in einem Zivilverfahren, die vor oder nach Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist, wodurch auf eine Geldleistung erkannt worden ist, und schließt einen Spruch in einem schiedsgerichtlichen Verfahren ein, wenn der Spruch nach dem geltenden Recht des Staates, in dem er ergangen ist, in gleicher Weise wie eine von einem Gericht dieses Staates gefällte Entscheidung vollstreckbar geworden ist; schließt jedoch keine Verfügung auf wiederkehrende Geldleistungen als Unterhalt für eine Ehegattin, eine ehemalige Ehegattin, eine vermeintliche Ehegattin, ein Kind oder sonst einen unterhaltsberechtigten Angehörigen der Person ein, gegen die die Verfügung erlassen worden ist; „Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung“ die Person, die die gerichtliche Entscheidung erwirkt hat, und schließt dessen Testamentsvollstrecker, Nachlaßverwalter, Gesamt- und Einzelrechtsnachfolger ein; „Schuldner der gerichtlichen Entscheidung“ die Person, gegen die die Entscheidung erlassen worden ist, und schließt jede Person ein, gegen die die Entscheidung in dem Staat vollstreckbar ist, in dem sie erlassen worden ist; „Titelgericht“ in bezug auf eine Entscheidung das Gericht, von dem die Entscheidung erlassen worden ist; „Registergericht“ in bezug auf eine Entscheidung das Gericht, bei dem die Entscheidung nach diesem Gesetz registriert ist. (2) Alle Bezugnahmen auf Zustellungen zu eigenen Handen bedeuten in diesem Gesetz die tatsächliche Übergabe von zuzustellenden Prozeßstücken, Benachrichtigungen oder anderen Urkunden an die Person, der dadurch zu eigenen Handen zugestellt wird; die Zustellung ist nicht lediglich deshalb als keine Zustellung zu eigenen Handen anzusehen, weil die Zustellung außerhalb des Staates des Titelgerichtes erfolgt ist. 1959, Kap. 70 Abschn. 2. Antrag auf Registrierung einer gerichtlichen Entscheidung. 3. (1) Ist von einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat eine Entscheidung erlassen worden, so kann der Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung innerhalb einer Frist von sechs Jahren nach Ergehen der Entscheidung beim Obersten Gericht beantragen, daß die Entscheidung bei diesem Gericht registriert wird; auf einen solchen Antrag hat das Gericht die Registrierung der Entscheidung anzuordnen. Verfahren ohne Anhörung des Schuldners. (2) Eine Anordnung auf Registrierung nach diesem Gesetz kann ohne Anhörung des Schuldners in jedem Fall erlassen werden, in welchem die das Verfahren einleitende ursprüngliche Klage dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung eigenhändig zugestellt worden ist; oder der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung, obgleich ihm nicht zu eigenen Handen zugestellt worden ist, sich auf das Verfahren eingelassen oder bestritten hat oder anwaltlich vertreten gewesen ist oder sich auf andere Weise der Gerichtsbarkeit des Titelgerichtes unterworfen hat, und nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Entscheidung ergangen ist, die Frist für die Einbringung eines Rechtsmittels gegen die Entscheidung abgelaufen ist und kein Rechtsmittel anhängig oder ein erhobenes Rechtsmittel bereits erledigt ist. Erforderliche Bestätigung des Titelgerichtes. (3) In einem Falle, auf den Absatz 2 Anwendung findet, ist dem Antrag eine vom Titelgericht ausgestellte und mit dem Gerichtssiegel versehene und von einem Richter oder dem Urkundsbeamten des Gerichtes unterfertigte Bestätigung beizulegen. Form der Bestätigung. (4) Die Bestätigung hat in der im Anhang ersichtlichen oder in ähnlicher Form zu sein und die Angaben über die darin erwähnten Umstände zu enthalten. Verständigung bei Anträgen in anderen Fällen. (5) In einem Fall, auf den Absatz 2 keine Anwendung findet, ist dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung jene Verständigung von dem Antrag auf Anordnung der Registrierung zu geben, die nach dem Gesetz vorgeschrieben ist oder die der Richter für angemessen erachtet. Voraussetzungen für die Registrierung. (6) Die Anordnung der Registrierung wird abgelehnt, wenn der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung dem Gericht, bei dem die Registrierung beantragt wird, nachweist, daß das Titelgericht entweder nach den für das Gericht, bei dem die Registrierung beantragt wird, maßgebenden Regeln über die Gerichtsbarkeit nicht zuständig gewesen ist; oder nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Entscheidung ergangen ist, weder für den Streitgegenstand, wie er sich aus der Entscheidung ergibt, noch für die Person des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung eine Zuständigkeit besessen hat; oder der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung im Staate des Titelgerichtes weder einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt gehabt hat und sich auch weder freiwillig auf das Verfahren eingelassen noch sonstwie im Verlaufe des Verfahrens der Zuständigkeit des Gerichtes unterworfen hat; oder die das Verfahren vor dem Titelgericht einleitende Ladung dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung als Beklagten nicht ordnungsgemäß zugestellt worden ist und er sich auf das Verfahren nicht eingelassen hat, ungeachtet, daß er im Staate dieses Gerichtes seinen gewöhnlichen Aufenthalt gehabt hat, oder dort einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist oder sich der Zuständigkeit dieses Gerichtes durch eine Vereinbarung unterworfen hat; oder die gerichtliche Entscheidung durch betrügerische Machenschaften erwirkt worden ist; oder ein Rechtsmittel anhängig oder die Frist, innerhalb der ein Rechtsmittel ergriffen werden kann, noch nicht abgelaufen ist; oder die gerichtliche Entscheidung über einen Anspruch ergangen ist, über den das Registergericht aus Gründen der öffentlichen Ordnung oder aus ähnlichen Gründen kein Verfahren eingeleitet hätte; oder der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung mit Erfolg Einwendungen vorbringen könnte, wenn auf Grund der gerichtlichen Entscheidung eine Klage erhoben würde. Vorgangsweise bei der Registrierung. (7) Die Registrierung kann durch Einbringen der Anordnung und einer Ausfertigung oder einer beglaubigten Abschrift der gerichtlichen Entscheidung beim Urkundsbeamten des Gerichtes, bei dem die Anordnung erlassen worden ist, vorgenommen werden, worauf die Entscheidung als eine Entscheidung dieses Gerichtes eingetragen wird. 1959, Kap. 70 Abschn. 3. Zuständigkeit zur Ausstellung der Bestätigung. 4. Ist das Titelgericht ein Gericht in dieser Provinz, so besitzt es die Zuständigkeit, eine Bestätigung zum Zwecke der Registrierung einer gerichtlichen Entscheidung in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat auszustellen. 1959, Kap. 70 Abschn. 4. Umwandlung in kanadische Währung. 5. Lautet eine gerichtliche Entscheidung, deren Registrierung nach diesem Gesetz begehrt wird, auf Zahlung eines nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbetrages, so hat der Urkundsbeamte den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festzusetzen, der im Zeitpunkt der Erlassung der Entscheidung des Titelgerichtes gültig gewesen ist. Der Urkundsbeamte hat auf der Registrierungsanordnung den derart festgesetzten, in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag zu bescheinigen und die Entscheidung ist nach Registrierung als eine auf den derart bescheinigten Betrag lautende Entscheidung anzusehen. 1959, Kap. 70 Abschn. 5. Gerichtliche Entscheidung in einer anderen als der englischen Sprache. 6. Ist eine gerichtliche Entscheidung, deren Registrierung nach diesem Gesetz begehrt wird, in einer anderen als der englischen Sprache abgefaßt, so ist der Entscheidung oder der Ausfertigung der Entscheidung oder einer beglaubigten Abschrift davon für die Zwecke dieses Gesetzes eine vom Gericht genehmigte Übersetzung in die englische Sprache anzuschließen und nach Erteilung dieser Genehmigung ist die Entscheidung als eine solche in englischer Sprache anzusehen. 1959, Kap. 70 Abschn. 6. Wirkung der Registrierung. 7. Ist eine gerichtliche Entscheidung auf Grund dieses Gesetzes registriert worden, so hat sie vom Tage der Registrierung angefangen dieselbe Kraft und Wirksamkeit wie eine vom Registergericht selbst am Tage der Registrierung erlassene Entscheidung und sie kann Grundlage für weitere Verfahren sein, jedoch ist, wenn die Registrierung auf Grund einer Anordnung ohne Anhörung des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung erfolgt ist, eine Veräußerung oder andere Verfügung über Eigentum des Schuldners auf Grund der Entscheidung vor Ablauf der im Abschn. 8 Abs. 1 lit. b vorgesehenen oder einer etwaigen weiteren vom Registergericht festgesetzten Frist ausgeschlossen; hat das Registergericht hinsichtlich der Entscheidung dieselben Befugnisse zur Nachprüfung und dieselben Zuständigkeiten wie hinsichtlich einer von ihm selbst erlassenen Entscheidung und können die angemessenen Kosten der Registrierung der Entscheidung, einschließlich der Kosten für die Beschaffung einer Ausfertigung oder beglaubigten Abschrift der Entscheidung bei dem Titelgericht und der Kosten des Antrages auf Registrierung, in gleicher Weise, als ob sie auf Grund der Entscheidung zu zahlende Beträge wären, eingetrieben werden, wenn diese Kosten von dem zuständigen Beamten des Registergerichtes festgesetzt und auf der Anordnung vermerkt sind. 1959, Kap. 70 Abschn. 7. Anordnungen ohne Anhörung des Schuldners. 8. (1) Ist eine gerichtliche Entscheidung auf Grund einer Anordnung ohne Anhörung des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung registriert worden, so ist innerhalb eines Monates nach der Registrierung oder innerhalb einer etwaigen weiteren vom Registergericht jederzeit anzuordnenden Frist eine Verständigung von der Registrierung dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung in der gleichen Weise, wie dies die Zustellungsvorschriften für eine Vorladung erfordern, zuzustellen; und kann der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung beim Registergericht innerhalb eines Monates nach Verständigung von der Registrierung die Aussetzung der Registrierung beantragen. (2) Auf einen derartigen Antrag kann das Gericht aus jedem der im Abschn. 3 Abs. 6 angeführten Gründe und zu dem Gericht geeignet erscheinenden Bedingungen die Registrierung aussetzen. 1959, Kap. 70 Abschn. 8. 9. Vorschriften für das Gerichtsverfahren nach diesem Gesetz einschließlich solcher über die Kosten können erlassen werden; bis zur Erlassung von Verfahrensvorschriften nach diesem Abschnitt sind die Vorschriften des Registergerichtes einschließlich der die Kosten betreffenden Vorschriften entsprechend anzuwenden. 1959, Kap. 70 Abschn. 9. Ausübung der Befugnisse. 10. Auf Grund der gerichtlichen Verfahrensvorschriften können die durch dieses Gesetz einem Gericht übertragenen Befugnisse von einem Richter dieses Gerichtes ausgeübt werden. 1959, Kap. 70 Abschn. 10. Herstellung der Gegenseitigkeit in bezug auf die Gerichtsbarkeit. 11. (1) Ist der Lieutenant-Governor in Council der Ansicht, daß die Schaffung von die Gegenseitigkeit gewährenden Bestimmungen durch einen Staat innerhalb oder außerhalb Kanadas zur dortigen Vollstreckung von in der Provinz ergangenen gerichtlichen Entscheidungen bevorsteht, so kann er ihn durch Verfügung zu einem für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährenden Staate erklären. Aufhebung der Gegenseitigkeit. (2) Der Lieutenant-Governor in Council kann jede nach Absatz 1 ergangene Verfügung widerrufen. Daraufhin hört der Staat, demgegenüber die Verfügung ergangen ist, auf, ein für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährender Staat zu sein. 1959, Kap. 70 Abschn. 11. 12. Nichts in diesem Gesetz nimmt dem Gläubiger einer gerichtlichen Entscheidung das Recht, eine auf seine Entscheidung gestützte Klage oder eine Klage über den ursprünglichen Streitgegenstand einzubringen nachdem ein Verfahren nach diesem Gesetz stattgefunden hat; oder anstelle eines Verfahrens nach diesem Gesetz; wie auch die Einleitung eines Verfahrens nach diesem Gesetz, mit oder ohne Registrierung der Entscheidung, dem Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung nicht das Recht nimmt, eine auf die Entscheidung gestützte Klage oder eine Klage über den ursprünglichen Streitgegenstand einzubringen. 1959, Kap. 70 Abschn. 12. 13. Dieses Gesetz ist auf solche Weise auszulegen, daß es seinem allgemeinen Zweck der Vereinheitlichung des Rechtes der Provinzen, die es beschließen, gerecht wird. 1959, Kap. 70 Abschn. 13. (Gemäß dem Gesetz über die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen der Provinz Britisch-Kolumbien) An alle, denen das Vorliegende zugehen wird – GRÜSSE: Es wird hiermit bestätigt, daß in den Registern des …… Gerichtes in …… vor dem Ehrenwerten ….., Richter des genannten Gerichtes, eine Klage mit der Geschäftszahl ….. zwischen ……… (Kläger) und ……. (Beklager) eingetragen ist. 1. Die schriftliche Vorladung [oder Klagserzählung, je nach Sachlage] ist am ….. erlassen und dem Gericht ist bewiesen worden, daß sie dem Beklagten durch Übergabe einer Abschrift an ihn und Zurücklassung bei ihm zugestellt worden ist. 2. Es sind keine Einwendungen erhoben worden und das Urteil ist gefällt worden auf Grund (Beweis, Versäumnis oder Verfügung) ……. [ODER] 2. Es sind Einwendungen erhoben worden und das Urteil ist bei der Verhandlung gefällt worden (oder, je nachdem wie der Fall liegt). 3. Das Urteil ist erflossen am ….. 4. Die Rechtsmittelfrist ist abgelaufen und ein Rechtsmittel ist nicht abhängig [oder ein Rechtsmittel ist gegen das Urteil ergriffen und ihm ist vom Berufungsgericht keine Folge gegeben worden und die Frist für jedes weitere Rechtsmittel ist abgelaufen und kein weiteres Rechtsmittel ist anhängig, oder, je nachdem wie der Fall liegt]. 5. Weitere Einzelheiten, falls vorhanden 6. Nähere Umstände: Dem Anspruch ist stattgegeben worden …………………….$........................... Entscheidungskosten …………………………………………. ……………… Weitere Kosten ………………………………………………… ……………. Zinsen …………………………………………………………... ……………. Bezahlt am ………………………………………………………$ ………………... Der fällige Saldo auf Grund der genannten Entscheidung für Schuld, Zinsen und Kosten beläuft sich auf die Summe von …………………….. …………………. Wir haben angeordnet, daß alles und jedes, was im obigen Text dieser Urkunde gesagt ist, bestätigt wird. ZU URKUND DESSEN haben wir veranlaßt, daß das Siegel unseres genannten Gerichtes in …………… hierunter gesetzt wird. DIES BEZEUGT der Ehrenwerte …………………, Richter unseres genannten Gerichtes in …………., heute am ……….. Tage des Monats ……….. 19… Richter des Gerichtes von ………. Urkundenbeamter des Gerichtes von ……… 1959, Kap. 70 Formbl. Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen 1. Dieses Gesetz ist als das Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen zu zitieren. 1958, Kap. 26 Abschn. 1. 2. In diesem Gesetz bedeutet „beglaubigte Abschrift“ in bezug auf eine Verfügung eines Gerichtes eine Abschrift der Verfügung, die vom zuständigen Beamten des Gerichtes als eine richtige Abschrift beglaubigt ist; „Gericht“ eine Behörde, welche die gesetzliche Zuständigkeit zur Erlassung von Unterhaltsverfügungen besitzt; „unterhaltsberechtigter Angehöriger“ eine Person, für die eine Person, gegen die eine Unterhaltsverfügung beantragt wird oder eine solche erlassen worden ist, nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Unterhaltsverfügung beantragt wird oder erlassen worden ist, unterhaltspflichtig ist; „Unterhaltsverfügung“ eine Verfügung zur periodischen Geldleistung zum Unterhalt für eine Ehegattin, eine ehemalige Ehegattin, eine vermeintliche Ehegattin, ein Kind oder sonst einen unterhaltsberechtigten Angehörigen der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist; und „die Gegenseitigkeit gewährender Staat“ einen Staat, der nach Abschn. 15 als ein Gegenseitigkeit gewährender Staat erklärt worden ist. 1958, Kap. 26 Abschn. 2; 1959, Kap. 71 Abschn. 2. Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen, die in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat erlassen worden sind Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen in Britisch-Kolumbien, die anderswo erlassen wurden. 3. (1) Ist entweder vor oder nach Inkrafttreten dieses Gesetzes eine Unterhaltsverfügung gegen eine Person von einem Gericht in einem Staate, der Gegenseitigkeit gewährt, erlassen und eine beglaubigte Abschrift der Verfügung vom zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates dem Attorney-General übermittelt worden, so hat der Attorney-General eine beglaubigte Abschrift der Verfügung zur Registrierung dem zuständigen Beamten eines Gerichtes in Britisch-Kolumbien zu übersenden, das vom Attorney-General zur Durchführung dieses Abschnittes bestimmt wird, und nach Erhalt derselben ist die Verfügung zu registrieren. (2) Eine nach Absatz 1 registrierte Verfügung hat vom Zeitpunkt ihrer Registrierung dieselbe Kraft und Wirksamkeit und sie kann nach Maßgabe dieses Gesetzes ebenso Grundlage für weitere Verfahren sein, als ob sie eine Verfügung wäre, die ursprünglich von dem Gericht, bei dem sie auf diese Weise registriert wurde, erlassen worden ist und dieses Gericht hat demgemäß die Befugnis, die Verfügung zwangsweise durchzusetzen. Umrechnung in kanadische Währung. (3) Eine auf Zahlung von nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbeträgen lautende Unterhaltsverfügung darf so lange nicht nach Absatz 1 registriert werden, bis das Gericht, bei dem um Registrierung der Verfügung angesucht wird, oder, wenn dieses Gericht das Oberste Gericht ist, der Urkundsbeamte dieses Gerichtes den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festgesetzt hat, der im Zeitpunkt der Ausstellung der Verfügung des Gerichtes in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate gültig gewesen ist; je nach Lage des Falles hat das Gericht oder der Urkundsbeamte den derart festgesetzten und in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag auf der Verfügung zu bescheinigen und nach Registrierung der Verfügung ist diese als eine Verfügung zur Zahlung des derart bescheinigten Betrages anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 3. Unterhaltsverfügungen gegen Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Inland haben. Übermittlung von Unterhaltsverfügungen, die in Britisch-Kolumbien erlassen wurden. 4. Hat vor oder nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ein Gericht in Britisch-Kolumbien auf Antrag eines unterhaltsberechtigten Angehörigen, der in der Provinz seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, eine Unterhaltsverfügung gegen eine Person erlassen und wird diesem Gericht gegenüber bewiesen, daß die Person, gegen welche die Verfügung erlassen worden ist, ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate hat, so hat das Gericht auf Ersuchen der Person, zu deren Gunsten die Verfügung erlassen wurde, eine beglaubigte Abschrift der Verfügung dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates zu übersenden. 1958, Kap. 26 Abschn. 4. Vorläufige Unterhaltsverfügungen gegen Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb von Britisch-Kolumbien haben. 5. (1) Wird bei einem Gericht in Britisch-Kolumbien von einem unterhaltsberechtigten Angehörigen, der in der Provinz seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ein Antrag auf Erlassung einer Unterhaltsverfügung gegen eine Person gestellt und bewiesen, daß diese Person in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, so kann das Gericht in Abwesenheit dieser Person und ohne Zustellung einer Verständigung an sie, wenn es nach Anhörung des Beweises von der Berechtigung des Antrages überzeugt ist, eine solche Unterhaltsverfügung erlassen, wie es sie erlassen hätte, wenn eine Ladung an diese Person ordnungsgemäß zugestellt worden wäre und sie es unterlassen hätte, bei der Tagsatzung zu erscheinen; eine derartige Unterhaltsverfügung ist jedoch nur eine vorläufige und besitzt keine Wirkung, solange sie nicht von einem zuständigen Gericht in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate bestätigt wurde. Einvernahmen und Übertragungen in Vollschrift. (2) Wird der Beweis durch einen Zeugen, der auf Grund eines im Absatz 1 erwähnten Antrages einvernommen wird, nicht in Kurzschrift aufgenommen, so ist er in der Form eines Protokolls über die Aussage aufzunehmen; die Aussage ist vorzulesen und vom Zeugen und auch vom Richter oder einer anderen Person, die bei der Tagsatzung den Vorsitz führt, zu unterfertigen. Vorbereitung von Angaben und Übermittlung von Aktenstücken an den Attorney-General. (3) Ist nach Absatz 1 eine Verfügung erlassen worden, so hat das Gericht vorzubereiten eine Erklärung, welche die Gründe anführt, aus denen die Erlassung der Verfügung hätte bekämpft werden können, wenn der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, die Ladung ordnungsgemäß zugestellt worden und sie bei der Tagsatzung erschienen wäre; und eine Erklärung, welche die Informationen anführt, die das Gericht zur Erleichterung der Identifizierung der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, und zur Feststellung ihres Aufenthaltes besitzt; und hat das Gericht dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates zu übersenden eine beglaubigte Abschrift der Verfügung; die Einvernahme oder eine beglaubigte Abschrift der Übertragung des Beweises; und die unter lit. a angeführten Erklärungen. Befugnis zur Aufnahme neuer Beweise bei Rückverweisung. (4) Ist eine nach diesen Bestimmungen erlassene vorläufige Verfügung vor einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat zur Bestätigung eingebracht und die Verfügung von diesem Gericht an das Gericht in Britisch-Kolumbien, das die Verfügung erlassen hat, zum Zwecke weiterer Beweisaufnahmen zurückverwiesen worden, so hat das Gericht in Britisch-Kolumbien nach der gesetzlich vorgeschriebenen Verständigung mit der Beweisaufnahme in der gleichen Art und unter den gleichen Voraussetzungen fortzufahren wie bei der Beweisaufnahme zur Stützung des ursprünglichen Antrages. Weitere Befugnisse bei Rückverweisung. (5) Stellt es sich bei der Beweistagsatzung nach Absatz 4 beim Gericht in Britisch-Kolumbien heraus, daß die Verfügung nicht hätte erlassen werden sollen, so kann das Gericht die Verfügung widerrufen, in jedem anderen Fall sind jedoch die Einvernahmen oder eine beglaubigte Abschrift der Übertragung der Beweisaufnahme, wenn sie in Kurzschrift aufgenommen wurde, an den Attorney-General zu senden und in gleicher Weise wie die Einvernahmen oder die Übertragung der ursprünglichen Beweisaufnahme zu behandeln. Befugnis des Ursprungsgerichtes, die Verfügung abzuändern oder aufzuheben. (6) Die Bestätigung einer nach diesem Abschnitt erlassenen Verfügung beeinträchtigt nicht die Befugnis des Gerichtes, von dem die Verfügung ursprünglich erlassen worden ist, die Verfügung abzuändern oder aufzuheben, jedoch besitzt eine die ursprüngliche Verfügung abändernde Verfügung keine Wirksamkeit, wenn sie nicht auf die gleiche Weise wie die ursprüngliche Verfügung bestätigt worden ist. Übermittlung einer abändernden oder aufhebenden Verfügung. (7) Erläßt nach Bestätigung einer nach diesem Abschnitt erlassenen Verfügung das Gericht, von dem die Verfügung ursprünglich erlassen worden ist, eine abändernde oder aufhebende Verfügung, so hat das Gericht eine beglaubigte Abschrift davon zusammen mit den Einvernahmen oder einer beglaubigten Abschrift der Übertragung der neuen Beweisaufnahme, die vor dem Gericht durchgeführt worden ist, dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates, in dem die ursprüngliche Verfügung bestätigt worden ist, zu übersenden. Berufungsrecht. (8) Ein Antragsteller, der eine vorläufige Verfügung nach diesem Abschnitt beantragt, hat das gleiche Berufungsrecht gegen eine Weigerung, die vorläufige Verfügung zu erlassen, wie er es gegen die Weigerung, eine Unterhaltsverfügung zu erlassen, gehabt hätte, wenn eine Ladung an die Person ordnungsgemäß zugestellt worden wäre, gegen die die Erlassung der Verfügung begehrt wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 5. Bestätigung von in die Gegenseitigkeit gewährenden Staaten erlassenen Unterhaltsverfügungen. Bestätigung von Unterhaltsverfügungen, die außerhalb von Britisch-Kolumbien erlassen wurden. 6. (1) Sofern von einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate eine Unterhaltsverfügung erlassen worden und diese Verfügung nur eine vorläufige ist und bis zur Bestätigung durch ein Gericht in Britisch-Kolumbien keine Wirksamkeit besitzt; und eine beglaubigte Abschrift der Verfügung zusammen mit den Zeugeneinvernahmen und einer Angabe der Gründe, aus denen die Verfügung hätte bekämpft werden können, falls die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, im Verfahren Partei gewesen wäre, beim Attorney-General eingelangt ist; und der Attorney-General der Ansicht ist, daß die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Britisch-Kolumbien hat, kann der Attorney-General die Aktenstücke an ein Gericht übersenden, das von ihm als zuständiges Gericht für die Durchführung der Bestimmungen dieses Abschnittes bestimmt wird. Nach Erhalt der Aktenstücke hat das Gericht eine Ladung auszufertigen, in der die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, aufgefordert wird, Gründe vorzubringen, aus denen die Verfügung nicht bestätigt werden soll, und zu veranlassen, daß die Ladung der Person zugestellt wird. Einwendung gegen den Antrag auf Bestätigung. (2) Bei der Tagsatzung nach diesem Abschnitt steht es der Person, der die Vorladung zugestellt wurde, frei, die Einwendungen vorzubringen, die sie in dem ursprünglichen Verfahren hätte vorbringen können, wenn sie hiebei Partei gewesen wäre, jedoch keine anderen Einwendungen; die Darlegung des Gerichtes, das die vorläufige Verfügung erlassen hat, in der die Gründe angegeben werden, aus denen die Erlassung der Verfügung hätte bekämpft werden können, wenn die Person, gegen die die Verfügung erlassen wurde, im Verfahren Partei gewesen wäre, bildet den vollständigen Nachweis, daß dies Gründe sind, aus denen Einwendungen erhoben werden können. Befugnis, mit oder ohne Abänderungen zu bestätigen. (3) Erscheint bei der Tagsatzung nach diesem Abschnitt die Person, der die Vorladung zugestellt wurde nicht oder gelingt es ihr im Falle des Erscheinens, das Gericht zu überzeugen, daß die Verfügung nicht bestätigt werden soll, so kann das Gericht die Verfügung entweder ohne Abänderung oder mit solchen Abänderungen bestätigen, die das Gericht nach Aufnahme der Beweise für gerechtfertigt erachtet. Befugnis zur Rückverweisung an das Gericht, das die vorläufige Verfügung erlassen hat. (4) Erscheint die Person, gegen die die Vorladung nach diesem Abschnitt ergangen ist, bei der Tagsatzung und überzeugt sie das Gericht, daß es zur Geltendmachung der Einwendungen erforderlich ist, die Sache an das Gericht, das die vorläufige Verfügung erlassen hat, zur Aufnahme weiterer Beweise zurückzuverweisen, so kann das Gericht die Sache zurückverweisen und hiefür das Verfahren vertagen. Abänderung oder Aufhebung einer bereits bestätigten Verfügung. (5) Ist eine vorläufige Verfügung nach diesem Abschnitt bestätigt worden, so kann sie in gleicher Weise abgeändert oder aufgehoben werden, als ob sie ursprünglich von dem bestätigenden Gericht erlassen worden wäre, und wenn das Gericht bei einem Antrag auf Abänderung oder Aufhebung zur Ansicht gelangt, daß es erforderlich ist, die Sache an das Gericht, das die Verfügung erlassen hat, zur weiteren Beweisaufnahme zurückzuverweisen, so kann das Gericht die Sache zurückverweisen und hiefür das Verfahren vertagen. (6) (a) Ist nach diesem Abschnitt eine Verfügung bestätigt worden, so hat die dadurch verpflichtete Person gegen die Bestätigung der Verfügung dasselbe Berufungsrecht (wenn ein solches besteht), wie sie es gegen die Erlassung der Verfügung gehabt hätte, wenn die Verfügung eine Verfügung gewesen wäre, die von dem die Verfügung bestätigenden Gericht erlassen wurde. (b) Hat das Gericht die Bestätigung einer Verfügung oder eines Teiles der Verfügung abgelehnt oder dieselbe abgeändert oder aufgehoben, so haben die Person, zu deren Gunsten die Verfügung erlassen wurde, und der Attorney-General ein gleiches Berufungsrecht. Wirkung der Verfügung. (7) Eine nach diesem Abschnitt bestätigte Verfügung hat, vom Zeitpunkt ihrer Bestätigung angefangen, dieselbe Kraft und Rechtswirksamkeit und sie kann nach Maßgabe dieses Gesetzes ebenso Grundlage für weitere Verfahren sein, als ob sie eine Verfügung wäre, die ursprünglich von dem Gericht, bei dem sie auf diese Weise bestätigt wurde, erlassen wurde, und dieses Gericht hat demgemäß die Befugnis, die Verfügung zwangsweise durchzusetzen. (8) Lautet eine Verfügung, deren Bestätigung nach diesem Abschnitt beantragt wird, auf Zahlung von nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbeträgen, so hat das bestätigende Gericht oder, wenn dieses Gericht das Oberste Gericht ist, der Urkundsbeamte dieses Gerichtes den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festzusetzen, der im Zeitpunkt der Ausstellung der vorläufigen Verfügung des Gerichtes in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat gültig war; je nach Lage des Falles hat das bestätigende Gericht oder der Urkundsbeamte den derart festgesetzten und in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag auf der Verfügung, wenn sie bestätigt wird, zu bescheinigen, und die bestätigte Verfügung ist als eine auf den derart bescheinigten Betrag lautende Verfügung anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 6. Vollstreckung von Verfügungen. 7. Das Gericht, bei dem eine Verfügung nach diesem Gesetz registriert oder von dem eine Verfügung nach diesem Gesetz bestätigt wurde, sowie die Beamten des Gerichtes haben alle geeigneten Schritte zur Vollstreckung der Verfügung zu unternehmen. Die Bestimmungen des Gesetzes betreffend den Unterhalt für Ehefrauen und Kinder sind auf die auf diese Weise registrierten oder bestätigten Verfügungen anzuwenden. 1958, Kap. 26 Abschn. 7. Übermittlung von Akten durch den Attorney-General an den die Gegenseitigkeit gewährenden Staat. 8. Werden nach diesem Gesetz Akten an den Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates übersendet, so hat der Attorney-General die Akten entsprechend weiterzuleiten. 1958, Kap. 26 Abschn. 8. Neuerliche Bestimmung eines Gerichtes durch den Attorney-General. 9. Die Bestimmung eines Gerichtes durch den Attorney-General für die Zwecke dieses Gesetzes hindert den Attorney-General nicht an der Bestimmung eines anderen Gerichtes mit Bezug auf die gleiche Verfügung. 1958, Kap. 26 Abschn. 8A. 10. Der Lieutenant-Governor in Council kann Vorschriften erlassen, mit denen das Verfahren nach diesem Gesetze, einschließlich der Kosten, geregelt wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 9. Nachweis der Unterzeichnung der Aktenstücke durch einen Beamten des Gerichtes. 11. Ein Aktenstück, das von einem Richter oder Gerichtsbeamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates angeblich unterschrieben ist, ist bis zum Beweis des Gegenteils ohne Prüfung der Unterschrift oder des richterlichen oder amtlichen Charakters der Person, die als sein Unterzeichner auftritt, als entsprechend unterzeichnet anzusehen und der Beamte eines Gerichtes, von dem ein Aktenstück unterzeichnet ist, ist bis zum Beweis des Gegenteils als der zur Unterzeichnung des Aktenstückes zuständige Beamte anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 10; 1961, Kap. 59 Abschn. 27. Einvernahmen als Beweismittel. 12. Einvernahmen oder Übertragungen einer Beweisaufnahme aus der Kurzschrift, die in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat zum Zwecke dieses Gesetzes aufgenommen sind, können nach diesem Gesetz vor Gerichten in Britisch-Kolumbien als Beweisaufnahme entgegengenommen werden. 1958, Kap. 26 Abschn. 11. Fremdsprachige Verfügungen. 13. Ist eine Unterhaltsverfügung, deren Registrierung oder Bestätigung nach diesem Gesetz beantragt wird, in einer anderen als der englischen Sprache abgefaßt, so ist der Unterhaltsverfügung oder einer beglaubigten Abschrift davon für die Zwecke dieses Gesetzes eine vom Gericht genehmigte Übersetzung in die englische Sprache anzuschließen und nach Erteilung dieser Genehmigung ist die Unterhaltsverfügung als eine solche in englischer Sprache anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 12. 14. Nichts in diesem Gesetz nimmt einer Person das Recht, eine Unterhaltsverfügung zu erlangen, anstatt nach diesem Gesetz vorzugehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 13. Feststellung der die Gegenseitigkeit gewährenden Staaten. 15. (1) Ist der Lieutenant-Governor in Council der Ansicht, daß die Schaffung von die Gegenseitigkeit gewährenden Bestimmungen durch einen Staat innerhalb oder außerhalb Kanadas zur dortigen Vollstreckung von in Britisch-Kolumbien ergangenen Unterhaltsverfügungen bevorsteht, so kann ihn der Lieutenant-Governor in Council durch Verfügung zu einem für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährenden Staat erklären. Widerruf der Feststellung. (2) Der Lieutenant-Governor in Council kann jede nach Absatz 1 ergangene Verfügung widerrufen. Daraufhin hört der Staat, dem gegenüber die Verfügung ergangen ist, auf, ein für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährender Staat zu sein. 1958, Kap. 26 Abschn. 14; 1959, Kap. 71 Abschn. 3. Einheitliche Auslegung. 16. Dieses Gesetz ist auf solche Weise auszulegen, daß es seinem allgemeinen Zweck der Vereinheitlichung des Rechtes der Provinzen, die es beschließen, gerecht wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 5.
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q-de-340
Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Leinenführigkeit – einfach, aber nicht leicht – SitzPlatzFuss 48 Views Alltags- und Verhaltensprobleme, Fuß, Leinenführigkeit, Sabine Winkler, Sonderausgabe, Sonderausgabe Hundeprobleme +++ LESEPROBE aus der SPF Sonderausgabe „Hundeprobleme“ +++ In Wirklichkeit ist Leinenführigkeit gar nicht so simpel, sondern eine höchst komplexe und etwas widersprüchliche Aufgabe. Um die Leine stets locker zu halten, muss der Hund einerseits darauf achten, dass er den Radius, den die Leine vorgibt, nicht verlässt. An der kurzen Leine bedeutet dies de facto, sich dem Tempo des Menschen dauernd anzupassen. Und sollte die Leine sich ausnahmsweise doch einmal straffen, möchte man, dass der Hund sich nicht gegen den Zug stemmt, sondern sofort nachgibt. Ansonsten kann der Hund aber im Prinzip machen, was er will – in der Gegend herumgucken, mal kurz schnuppern, gelegentlich die Seite wechseln usw. Und das ist auch der Knackpunkt: Bei der Leinenführigkeit ist die Definition dessen, was der Hund tun soll, relativ schwammig. Bei der so ähnlich aussehenden „Fuß“-Übung gibt man dem Hund dagegen normalerweise genau vor, worauf er sich konzentrieren soll (z. B. auf die Hand oder das Gesicht seines Menschen) und wo er sich genau in Position zu diesem aufhalten soll (z. B. eng am Bein und mit der Schulter auf Höhe der Hosennaht des Menschen). Das ist für viele Hunde einfacher. Aber da der Hund nicht gut den ganzen Spaziergang lang „Bei Fuß“ gehen kann – dies überfordert ihn in seiner Konzentrationsfähigkeit und lässt ihm keinen Spielraum für seine hundlichen Bedürfnisse –, ist die Leinenführigkeit im Grunde wichtiger. Dazu kommen noch einige andere Schwierigkeiten: Da die meisten Hunde sich von Natur aus im Durchschnitt doppelt so schnell fortbewegen wie Menschen, ist es für sie eine Zumutung, sich längere Zeit dem „Schneckentempo“ des Menschen anpassen zu müssen. Das An-der-Leine-Gehen ist zudem eine ununterbrochene Übung in Impulskontrolle. Der Hund muss sich die ganze Zeit zusammenreißen und auf vieles verzichten, was einen Spaziergang für ihn lohnend macht: Längere Zeit etwas beschnuppern oder beobachten, spontan zu etwas hinlaufen, vom Weg abweichen und vieles mehr ist nicht oder nur eingeschränkt möglich. Gerade bei jungen Hunden ist die Fähigkeit, sich längere Zeit zu konzentrieren und Impulskontrolle aufzubringen, oft noch begrenzt. Verlangt man von ihnen zu viel Gehen an kurzer Leine, reagieren sie ähnlich wie ein quengeliges Kleinkind. Manche Hunde fangen sogar aus Stress oder Frust an, in die Leine oder die Ärmel ihres Besitzers zu beißen. Leinenführigkeit braucht man außerdem im Alltag von Anfang an, sodass es schwer bis unmöglich ist, den Schwierigkeitsgrad allmählich zu erhöhen. Meist muss schon der Welpe ganz ohne Lehrzeit vom ersten Tag an viel an der Leine gehen. Schließlich muss nicht nur der Hund, sondern auch der Mensch viel Selbstdisziplin aufbringen. Vielleicht noch auf Monate hinaus ist ausnahmslos jedes Mal, wenn der Welpe oder junge Hund an der Leine ist, Trainingsstunde. Dabei hat man es im Alltag oft eilig und ist ungeduldig. So fällt es uns Menschen schwer, immer konsequent zu sein. Um das Ziel Leinenführigkeit gewaltfrei zu erreichen, verwendet man vor allem folgende Trainingselemente: Negative Strafe/negative Verstärkung: Der Hund kommt nicht weiter, wenn er zieht. Meist bleibt der Mensch einfach stehen, sobald der Hund zieht („Stopp & Go“). Über die Frage, wann man weitergehen soll, scheiden sich die Geister: Sobald die Leine sich lockert, sobald der Hund sich zum Besitzer umdreht, wenn der Hund zurück zum Besitzer gekommen ist, wenn er Blickkontakt zum Besitzer aufgenommen hat, wenn er sich gesetzt hat usw., usf. Manche Methoden beinhalten auch, dass man umdreht und ganz zum Start oder eine gewisse Strecke zurückgeht, sobald der Hund zieht. Dies funktioniert dann am besten, wenn der Hund ein bestimmtes Ziel erreichen will. Will er vor allem schneller laufen als der Mensch, stört der Richtungswechsel ihn wenig. Er zieht dann eben in die neue Richtung. Positive Verstärkung: Um den Hund überhaupt dazu zu bringen, neben seinem Menschen herzugehen, damit man ihn dafür belohnen kann, wird er evtl. mit einladender Körpersprache, Stimme oder Lockleckerchen zum Folgen veranlasst. Oder der Hund wird im Gehen für Blickkontakt zum Besitzer belohnt, sodass er deswegen neben seinem Menschen herläuft. Richtungs- und Tempowechsel machen das Mitlaufen interessanter oder erzwingen bis zu einem gewissen Grad die Aufmerksamkeit. Läuft der Hund auf Höhe seines Menschen, gibt es zur Belohnung Lob und/oder Leckerchen. Leckerchen gibt man direkt oder nach einem Markersignal (Clicker oder Lobwort). Meist kommen die Leckerli aus der Hand, manchmal bremsen auch auf den Boden geworfene Belohnungsleckerli stürmische Hunde aus. Holt der Hund nach dem Fressen des Leckerchens auf, kann er sofort wieder fürs Mitgehen belohnt werden. Die Belohnung kann auch darin bestehen, dass man schneller geht oder der Hund ein für ihn attraktives Ziel nur erreicht, indem er die Leine locker hält (Kombination mit negativer Verstärkung). +++ Dieser Textauszug ist eine Leseprobe aus der SPF Sonderausgabe „Hundeprobleme“ +++ Noch bis zum Erscheinungstermin am 7.9. versandkostenfrei vorbestellbar zum Sonderpreis von 9,- € (danach regulär 12,80 €) im Cadmos-Shop. ← Bundesleistungshüten der AAH SitzPlatzFuss Aktionstag → Kommentare deaktiviert für Futtertube DoggyCoach
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Was sind mögliche Gründe dafür, dass man eine Situation nicht wahrhaben möchte?
Michael Mann in Bedrängnis – Diax's Rake Von Jörg / 2. May 2010 / 41 Kommentare Was ist nur los in der Welt? Die Wissenschaftsfeindlichkeit, vor allem gegen die Erforscher des Klimawandels, nimmt immer absurdere Formen an. Nachdem Mails des CRU gestohlen und verbreitet wurden, hat sich ein internationaler Mob gebildet der es trotzdem nicht schaffte, auch nur ein Indiz für wissenschaftlichen Betrug in der Klimaforschung zu finden. Nur durch grobe selektives Zitieren und Entstellen konnte der anti-intellektuellen Blutdurst gestillt werden. Jetzt setzt der Generalstaatsanwalt von Viriginia, Ken Cuccinelli, noch einen drauf. Scheinbar haben ihn die ersten vier Monate im Amt in Fahrt gebracht, in denen er Universitäten zwang, sexuelle Orientierung nicht mehr unter Anti-Diskrimierungsregeln zu zählen, Umweltgesetze angegriffen hat und gegen die staatliche Gesundheitsreform klagt. Jetzt geht er gegen den bekannten Klimaforscher Michael Mann vor. Diese hatte von 1999 bis 2005 an der University of Viriginia (jetzt ist er an der PennState) gearbeitet und war mit öffentlichen Gelder von etwa einer halben Million Dollar gefördert worden. Klimamodellierer sind ja echt genügsam – das ist sein Gehalt und vielleicht noch zwei Doktoranden… Cuccinelli will Mann wohl Betrug nachweisen, anscheinend auch motiviert durch die gestohlenen Mails. Mit denen hat es ja nicht so gut geklappt – eine Untersuchungskommission der PennState hatte Mann bezüglich der Mails bereits von allen Vorwürfen wissenschaftlichen Betrugs freigesprochen. Cuccinellis fordert jetzt die Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen, u.a. alle Mails von Mann und 40 weiterer Forscher, und alle Dokumente zu den Förderanträgen, beziehungsweise Nachweise über den Verbleib nicht mehr vorhandener Unterlagen. Er hofft wohl, dort irgendetwas draus drehen zu können, um das gesamte Geld zurückverlangen zu können!! Die Universität hat angekündigt, ihren Pflichten nachzukommen, brauche dafür aber Zeit. Das wird alles Zeit sein, in der nicht geforscht werden kann… Dies ist nicht nur ein Angriff auf Mann selbst, das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor einem feindlich eingestellten Gericht verteidigen können müsste? Klingt nach einer tollen Atmosphäre für freie Forschung… Da klingen Anspielungen auf die McCarthy-Ära wirklich nicht mehr so abwegig. Nachtrag: Lest auch, was Jörg Zimmermann schreibt. Stichworte: klima, klimatologie, konservative, mails, umwelt, usa, virginia Dieser Mann soll einfach nach Europa kommen; in der alten Welt geht es noch etwas gesitteter zu. #2 Belzer Ken Cuccinelli, Generalstaatsanwalt von Viriginia, ist ein Idiot. Er bezweifelt, dass Barack Obama in Hawaii geboren wurde und will aus sittlichen Gründen die Brüste der Tugend im Staatssiegel Virginias keusch bedecken. “Breast On Virginia Seal Covered Up” #3 Strena Dieser Autor argumentiert nicht wissenschaftlich. Er versucht, ohne Agumente auszukommen. Stattdessen wertet er verzerrt die Äußerungen und Handlungen von Fachleuten, die seine Meinung nicht teilen und bringt sachfremde Themen im Artikel unter. Der Autor hält sich für einen geschickten Agitator, ist aber eher ein “Diskriminator”. Was weiß er über die Methodik wissenschaftlicher Argumentation ? Zudem ist sein Schriftdeutsch ist miserabel. Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen. Die wussten auch schon warum, oder ? Und hier setzt ja auch der Satz an : “Hide the decline”. Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind. Und so was darf natürlich nicht sein. Die Temperaturen müssen steigen, sonst könnte man den Menschen nicht als Schuldigen ausmachen. Oh arme Welt !! Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen und die Kurve resistent gegen jegliche Zahleneingabe war, will heißen werden Algorithmus mit zahlen gefüttert hat (also Temperaturen) bekam immer die gleiche Kurve raus. Aber das dürfte ja längstens bekannt sein. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Und so etwas gehört bestraft. Das nennt man Recht und Ordnung. ” … das ist ein Frontalangriff auf die akademische Freiheit. Wenn diese Methoden zur Regel werden, können wir aufhören zu forschen. Oder wer will einen Job, bei dem man jederzeit jeden Satz der letzten 10 Jahre vor … ” Ja, natürlich, was dachten Sie ? Das ist eine Verantwortungsposition. So soll es sein und wird gefordert. Ansonsten lass den Job !!! Es geht nicht darum was sie wollen, sondern, was Sie leisten können – und sollen. ich als Steuerzahler bezahle die Forscher. Sie werden unterstützt, oder gesponsort durch die Regierung (im Unterschied zum Staat), genauso wie andere Forscher unterstützt werden durch die Industrie (z.B. zu 100% durch die Pharma). Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. Und wenn diese Leute, nicht richtig arbeiten, schlampig sind, oder nur Ergebnisse liefern um ihren Job zu behalten, oder weil es Interessengruppen so wollen, werde ich – und Millionen anderer – als Arbeitgeber sauer. Wenn diese Leute nicht für mich arbeiten, für das Volk, sondern dagegen, dann gehören sie nicht auf diesen Posten, und wenn es Unregelmäßigkeiten gab sollten sie bestraft werden, so wie jeder andere auch. @Strena: Ich bin hier. Entweder sprich mich direkt an oder troll dich. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. In deinen Träumen. Ein paar Steuercents machen dich sicher nicht zu meinem Chef. Wobei dein Level an aggressiver Ignoranz durchaus alle Stammtisch-Vorurteile von Chefs unterstützt. Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken, bzw. auf deutsch ausgedrückt als Betrüger. Sieh Dich hiermit als verwarnt an. Bei weiteren Versuche, ohne ordentliche Belege Menschen zu Straftätern zu erklären, werf ich dich raus. @Frank: Habe automatisch statt dem Wort “Forscher” in ihren Ausführungen “Politiker”/”Beamte” eingesetzt. Da liest es sich gleich richtig interessant. Besonders der Teil mit der Bestrafung. Das bzw. die Forderung danach muss mir in den letzten Jahren allerdings entgangen sein. #9 Wm Na ja, nicht der User Frank ist Ihr Chef. Das ist klar. Die Webmaus gibt dem User Frank aber insofern recht, dass das Volk bzw. das Volk der Steuerzahler Ihr Chef sind und Sie daher nach den Interessen dieser zu handeln haben bzw. hätten. #10 Jörg Zimmermann “Die Hockeystickkurve von Michael. Mann wurde noch nicht mal im 4.IPCC Bericht weiter übernommen.” Die Kurve steht im Bericht – Kapitel 6. Sie wurde durch alle nachfolgenden Publikationen verschiedener Gruppen bestätigt. Das war die erste Lüge. “Ansonsten hätten die Baumringdaten ergeben, dass seit 1961 die Temperaturen massiv in den Keller gesackt sind.” Daß die globalen Temepraturen nach 1961 steigen, wissen wir aufgrund mehrerer globaler Temperaturzeitreihen über dem Meer, von Landstationen und Satellitenmessungen, dazu durch den steigenden Wärmegehalt der Meere, den Rückgang von Gletschern, des Anstiegs des Meeresspiegels und dem Rückgang des Eisvolumens über dem Nordpolarmeer. Das war die zweite Lüge. “Auch die Russen von denen er die Daten hatte, beschwerten sich, dass er soweit selektierte bis die richtigen Temperatur eben raus kamen” Die dritte Lüge – so etwas ist nicht geschehen und die Yamal-Daten sind von anderen Gruppen bestätigt worden. Die Divergenz der Korrelation von Baumringdichte und Temperatur nach ca. 1960 wird in der Fachliteratur offen diskutiert und nicht im geringsten verborgen. “Man könnte Mann also zu Recht in die Nähe eines Manipulateurs rücken” Nein, aber offensichtlich ist Ihnen die Wahrheit egal. Und wenn Sie nach Strafe rufen – ja, ich finde auch, was Sie hier veranstalten, ruft nach Strafe. @Wm: Das ist jetzt echt lächerlich. Nur weil irgendetwas aus Steuermitteln bezahlt wird, ist nicht jeder einzelne Steuerzahler ein Chef. Wo kämen wir denn hin, wenn über die Verwendung eines jeden Steuereuros erstmal ein Volksentscheid stattfinden müsste? Was wäre das für eine gigantische Verwaltung, wenn jeder Steuerzahler angeben dürfte, wofür seine Steuern ganz konkret verwendet werden dürfen? Der Steuerzahler zahlt Steuern, weil der Staat sie eintreibt. Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben, in der wir einen gewissen Einfluss auf die Verwendung haben. Steuern gibt es aber auch ohne Demokratie. Abgesehen davon zahlt Jörg Rings auch Steuern. Ist er jetzt sein eigener Chef? Also Leute wirklich, das ist ein so selten dämliches Argument, dass es schmerzt und zwar so richtig! Geht lieber ins Bett, morgen ist Montag. #12 Antikraut @Wm: Njet. Ein Wissenschaftler darf sich nicht nach Interessen richten. Egal, wessen Interessen. Das ist wohl ein allgemeiner Trend, dass Vernunft und Logik durch juristische Argumente, Winkelzüge und Prozeduren ersetzt wird. Ohne Juristen läuft kaum noch etwas. Sie sind hier unerwünscht #15 Das Doh Und kaum wird’s Trollchen mit Argumentchen totgeschlagen (danke, Herr Zimmermann), bleibt’s weg… Das ist so eine Sache, die Admins und Archivare an der Uni vielleicht etwas beschäftigen wird – aber man hat sich ja entsprechend Zeit ausgebeten. Daß der komplette Forschungsbetrieb deshalb zum Stillstand kommen müßte, sehe ich nicht. Ich sehe auch keine Forderung nach “Bereitstellung absurder Mengen an Unterlagen”. Es geht um die Vorgänge, die zur Förderung von fünf konkret benannten Projekten führte. Eine ‘Vorgangsmappe’ also, wie sie sich jeder Verantwortliche ohnehin regelmäßig fortschreiben läßt, um sich über den Projektfortschritt bis hin zur eigentlichen Fördergenehmigung auf dem Laufenden zu halten. Da die geförderten Projekte offenbar einen recht überschaubaren Umfang hatten, wird dies auch für den Aufwand gelten, den man für ihre Akquisition betrieb – mit äußerst begrenzten Mitteln kann man nunmal keinen absurd hohen Akquisitionsaufwand betreiben. Also wo ist das Problem, wieso die Empörung? @Flamme: Wollen sie eignetlich nur rumtrollen oder leben Sie tatsächlich in einem Universum, in dem es normal ist dass ein Staatsanwalt völlig ohne Gründe, nur wegen seiner absurde menschenverachtenden rechten Ideologie, Forscher massiv dadurch behindert, dass er Jahre von Email-Verkehr und Dokumenten fordert?? #18 Franzi Nörgel was wollen sie damit erreichen, Jörg? Wenn sie meine Meinung “sperren” wollen, ja dann sind sie genau in der Liga M. Mann zu Hause. Lesen sie einfach mal das Post von Jörg Zimmermann und dann fragen sie sich, ob nicht sie in einer Scheinwelt leben. Und, aus welchem Grund ist den meine Meinung hier unerwünscht? @Nörgel: Sie haben bei Georg ausreichend bewiesen, dass sie nicht nur ein streng gläubiger Leugner sind, sondern auch noch jegliche Umgangsformen vermissen lassen, um es mal höflich auszudrücken. Wenn Georg das duldet, ist das seine Sache. In meinem Blog ist kein Platz für Realitätsverweigerer. #20 Franzi Nörgel kein Platz für Realitätsverweigerer, sagen sie. Naja, ihre Realität zu M. Mann ist doch eher das, was man im Allgemeinen als Realitätsverweigerung sieht und zwar nicht nur ich, sondern der große Rest aller Klimaforscher. Solange ich hier niemanden beleidige, müsste es auch für sie duldbar sein, meine Sicht der Realität zu ertragen, ich muss ja auch ihre ertragen und bin natürlich genau so wie sie davon überzeugt, dass meine Welt die realere ist und sie bestätigen mich eigentlich sehr darin. Ich müsste gar nichts. Sie sind hier als Gast nicht willkommen, und das ist das Ende der Debatte. Ich betrachte diese Leute als meine Angestellten. (…) Bitte rufen Sie mich das nächste mal an, bevor Sie zum Arzt gehen und schildern Sie mir den Grund. Ich bezahle die Behandlung nämlich mit meinen Krankenkassenbeiträgen. Schöner Satz. Drei Fragen: Wer bestimmt, was “die Interessen” des Volkes sind? Und wer kontrolliert dann bei jedem einzelnen Forschungsvorhaben, dass “die Interessen” des Volkes gewahrt sind? Und was passiert, wenn das nicht der Fall ist? Jörg, ich lebe in einem Universum, in dem Polizei, Steuer- oder Zollfahndung hier bei irgendwelchen Verdachtsmomenten jederzeit unangekündigt anrücken können und mir mein Büro komplett leerräumen können. Das mag mir nicht gefallen, aber das ist nunmal eine Tatsache. Es wird mir da auch nichts helfen, wenn ich argumentiere, dafür gäbe es keine objektiven Gründe sondern das entspringe lediglich der absurden menschenverachtenden Ideologie bestimmter Funktionäre dieses Systems, die mich nur in meiner Tätigkeit massiv behindern wollten. Also, warum gehen wir nicht zunächst einfach davon aus, daß dieser Cudingsbums die gewünschten Mail- und Projektarchive bekommt, eine Menge Aufwand generiert um darin irgendwo eine konspirative ‘smoking gun’ zu finden, dabei gründlich auf die Nase fällt und dann völlig zu Recht als untragbar abserviert wird? Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann. Solange ich hier niemanden beleidige Das ist Ihnen ja leider nicht möglich, wie Sie regelmäßig unter Beweis stellen. Immer wieder schön, wie wenig selbstkritisch manche Menschen sein können. Wenn man irgendwo rausgeworfen wird, ist es natürlich schlimme Zensur. Niemals hingegen keimt der Verdacht auf, dass es ja auch sein könnte, dass das eigene Verhalten den Ausschlag gegeben haben könnte… Gavin Schmidt musste bereits einen ersten Teil seiner Mails freigeben. Er verbringt momentan einen guten Teil seiner Zeit mit NASA Anwaelten um sich gegen die Klagen des CEI Instituts zu verteidigen. Trotzdem denke ich mal, dass dieser Versuch nicht durchkommen wird. Generell, findet man natuerlich nichts rechtlich relevantes weder in Manns noch in irgendwelchen anderen Mails. Die Chancen irgendwie peinliche und oeffentlich verwertbare Mails zu finden stehen aber sehr gut. “Es gibt kein Verdachtsmoment gegen Mann.” Empfinde ich ganz genauso. Gäbe es konkrete Verdachtsmomente, dann wäre das ‘Auskunftsgesuch’ womöglich konkreter ausgefallen – was weiß ich schon, auf was der Cuccinelli abzielt/abhofft. Aber anscheinend ist dieser Typ gegenwärtig in einer Position, in der er willkürlich solche Verdachtsmomente produzieren kann, ohne sich konkret dafür rechtfertigen zu müssen. Das ist die weniger freundliche Interpretation. Die andere – etwas freundlichere – wäre, daß er das Recht wahrnimmt, einen Audit über die Vergabe öffentlicher Mittel in die Wege zu leiten – hierfür bedarf es vermutlich keiner konkreten Verdachtsmomente. Ich kenne die Aufgaben-/Gewaltenteilung innerhalb der Bundesstaaten nicht und kann die Zuständigkeiten nicht beurteilen – aber jedenfalls ist ein solcher Audit – egal wer ihn durchführt – etwas, womit man als Empfänger (öffentlicher) Mittel jederzeit rechnen muß. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird. http://pajamasmedia.com/blog/competitive-enterprise-institute-sues-nasa-in-wake-of-climategate-scandal/2/ MW hat Gavin schon vor langer Zeit erklärt, er betreue das ‘inoffizielle’ RealClimate.org ausschließlich während seiner Freizeit. Somit wäre sichergestellt, daß die amerikanischen Steuerzahler, die die NASA finanzieren, nicht im Wirklichkeit inoffizielle Informations- und Publikationskanäle ihrer Angestellten unterstützten bzw. daß die NASA aus ihrem Budget keine Mittel/Personal/Unterstützungen für solche inoffiziellen Kanäle und Projekte abzweige … so habe ich das jedenfalls verstanden. Entsprechend heißt es im ‘about’ dort: The contributors to this site do so in a personal capacity during their spare time and their posts do not represent the views of the organizations for which they work, nor the agencies which fund them. The contributors are solely responsible for the content of the site and receive no remuneration for their contributions.” Wieso also verbringt Gavin Schmidt momentan einen guten Teil seiner Zeit damit, sich diesbezüglich mit NASA Anwälten zu beraten? Gibt es da ein Problem? #30 Ketzu Verdachtsunabhängige Strafverfahren sind eine zumindest hierzulande verbotene Sache. Was die Polizei/… angeht: Sofern sie sich in Deutschland aufhalten, kann die Polizei/Zoll/wai nicht einfach bei ihnen anrücken und alles auf den Kopf stellen. Für einen Durchsuchungsbeschluss ist noch immer ein Richtervorbehalt nötig (außer bei “Gefahr im Verzug”, dessen Interpretation stärker eingeschränkt wurde nach einigen sofortigen Durchsuchungen wegen CD-Rohlingen 😉 ). Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind. Was bei dem vorliegenden Fall: Die Ergebnisse wurden von mehreren unabhängigen Stellen nachgerechnet, mit anderen Daten verglichen, untersucht und kritisch hinterfragt, trotzdem kam heraus das die Sachen so korrekt sind. Zudem ist seine Beschäftigung dort seit 5 Jahren zu Ende. All diese Punkte erwecken den Eindruck, das der Herr keine irgendwie gearteten substantiellen Gründe für Untersuchung hat. Solche Aktionen sind verstörtes Verhalten solcher, die eine Situation nicht wahrhaben wollen, weils vorher doch viel schöner war und wenns nicht so wär, wärs ja eh viel einfacher, also darfs nicht so sein… #31 Ketzu Zudem zu diesem “ich bezahl euch” Ding: Es kann als Anliegen der Steuerzahler verstanden werden, die Natur/Welt/… zu verstehen, über Grundlagenforschung wurde ja schon anderswo geschrieben, das man so etwas nur beschränkt steuern kann, ist vom Prinzip her jedes Forschungsziel legitim. Zudem darf man einen Forscher nicht verurteilen, weil einem selbst die Ergebnisse nicht gefallen oder man sie selbst für unrealistisch hält (im letzten Fall kann man sich ja aufmachen und selbst Forschung darin betreiben). Oftmals sind Forscher auch gezwungen selbst Werte zu finden, die ihnen nicht passen und dann nach Korrekturen an den Annahmen zu suchen oder an der zugrunde liegenden Theorie. Des weiteren sollte man an die Arbeit eines Forschers keinen höheren Standard anlegen, als an die Arbeit anderer – und das selbst unabhängig von den miserablen Bedingungen ihrer Arbeit. Frei nach dem Motto “Kannst du mir sagen was du vor 7 Jahren falsch/richtig gemacht hast als du…” 😉 #32 WoKi Wissenschaftliche Zusammenhänge kann jeder selbst überprüfen – es bedarf dazu nicht der Autorität irgendwelcher Gurus oder so genannter Experten. Das ist übrigens der wichtigste Anspruch, der an seriöse wissenschaftliche Arbeit gestellt wird: Sie muss überprüfbar und reproduzierbar sein. Auch die Prüfung muss sich an diesen Anspruch halten – Randbedingungen müssen dokumentiert, Messungen mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Wissenschaftliche Zusammenhänge muss man nicht glauben – man kann sie selbst überprüfen. Die seriöse Wissenschaft kann eigentlich keine Aussagen beweisen, wie die Gesetze z.B. der Wärmeleitung oder der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Ganz streng betrachtet ist das sogar richtig: Denn streng beweisen kann gerade die seriöse Wissenschaft keine ihrer Aussagen ohne auf fundamentale, unbewiesene Grundsätze, Axiome und Definitionen zurück zu greifen. Vielmehr müssen sich wissenschaftliche “Gesetze” immer wieder neu der Prüfung am Experiment stellen. Gerade dies definiert seriöse Wissenschaft und macht den Fortschritt überhaupt erst möglich. Und es führt dazu, dass der vorhandene Stand an wissenschaftlicher Kenntnis einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht hat: Er hat nämlich bis heute jeder Überprüfung stand gehalten. Auch dies stellt den Stand der Wissenschaft nicht in den Rang einer “absoluten Wahrheit”. Aber dieser Stand erlaubt die beste heute mögliche Beschreibung der Sachverhalte. Aus einer Handvoll Daten werden ganz abenteuerliche Schlüsse gezogen, die jedweder statistisch-mathematischer Grundlage entbehren. Alle Behauptungen, die mit irgendwelchen Zahlen (und möglichst zwei Nachkommastellen) „belegt“ werden, vermitteln den Eindruck von Exaktheit, Sachlichkeit und Objektivität – Wär’s glaubt. Grundsatz der Statistik: “Mit Statistik kann man nichts beweisen!” ERGO: Die Roh-Daten sind nicht überprüfbar/nachprüfbar bzw. diese Roh-Daten wurden irgendwelchen Glättungsverfahren unterzogen bzw. gingen verloren, die heute nicht mehr nachvollziehbar sind. SCHLUSS: Seriöses wissenschaftliches Arbeiten ist das nicht, sondern Wissenschaft der untersten Schublade. http://climateprogress.org/2009/11/25/competitive-enterprise-institute-to-sue-realclimate-blogger-over-moderation-policy/ Da diesen Leuten die Argumente fehlen probieren sie diesen Weg, um die Arbeit der Klimatologen zu sabotieren. “Der Richter hat dann festzustellen ob die “Verdachtsmomente” ausreichend sind.” Jo, ist mir klar. Bei Steuer und Zoll ist es nicht anders: Irgendwer würde es letztendlich abzunicken haben, daß man bei mir so resolut vorstellig würde. Das schützt mich aber nicht davor, daß es irgendjemand schließlich abnickt. Was mir dann bliebe wäre einzig die Genugtuung, daß sich derjenige dafür verantworten müßte, weil auch für den Fall solcher Willkür letztendlich Kontrollmechanismen etabliert sind. Nun hat es Jörg aber indirekt bereits verlinkt: der Bundesstaat Virginia hat vor mehreren Jahren so eine Mischung aus Kronzeugenregelung/Kronzeugenbelohnung und Denunziationsrecht eingeführt, was die öffentliche Mittelvergabe betrifft – ziemlich heftig und umfassend, so wie ich das überflogen und verstanden habe. U.a. muß sich die Generalstaatsanwaltschaft dafür rechtfertigen, wenn sie einem Verdacht _nicht_ nachgeht. Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Darf er ihm jetzt nicht nachgehen, weil er persönlich motiviert ist? Man stelle sich jetzt mal vor, die Uni hätte tatsächlich ein paar hunderttausend Dollar Fördermittel erschlichen und das kommt raus. Und Cuccinelli wird gefragt, ob er wirklich nichts geahnt habe und er antwortet wahrheitsgemäß: “Na klar, ich war mir da sogar sehr sicher, aber eine Untersuchung hätte den Eindruck erweckt, das wäre persönlich motiviert, also habe ich beide Augen fest zugekniffen.” Also das würde man Cuccinelli heftig ankreiden, daß er als GSA die Imagepflege über die Rechtspflege stellt. Wenn man auch sonst mit Lubos Motls Standpunkt nicht unbedingt übereinstimmt, er hat recht, wenn er schreibt: “Is Cuccinelli bullying Mann? You bet. Is that wrong? Holy crap: Cuccinelli is the Attorney General. It’s his job to be the #1 bully in his state.” Nun hat aber der Generalstaatsanwalt einen Verdacht. Cuccinelli doesn’t have evidence that Mann did anything wrong, but he doesn’t like Mann’s research (Cuccinelli questions the science behind global warming), so he’ll use the power of his office to see what he can find against the professor’s work. http://enviroknow.com/2010/05/03/cuccinelli-va-swifthack-mann/ 1) Was RealClimate betrifft, so ist es entweder ein offizielles NASA-Projekt, dann darf Schmidt ganz offiziell Arbeitsstunden darauf schreiben. Oder es ist ein rein privates Freizeitprojekt, dann darf er es eben nicht. Wenn RealClimate so effektiv im Sinne der NASA/GISS kommuniziert, warum stellt die NASA/GISS dann nicht ganz offiziell Mittel dafür ein und ändert die RealClimate-Policy entsprechend ab? Zeit dafür wäre ja nun wahrlich genug gewesen. 2) Bei den FOIA-Anfragen gab und gibt es sicherlich eine Menge Mitläufer und Trittbrettfahrer, die an den angeforderten Informationen selbst kein ehrliches wissenschaftliches Interesse haben. Die ursprünglichen Anfragen, die die Sache ins Rollen brachten, wurden jedoch aus wissenschaftlichem Interesse heraus geboren, weil auf dem üblichen akademischen Weg kein Fortkommen mehr zu verzeichnen war. In diesen Fällen mauerten und blockierten Klimawissenschaftler ihre kritischen Kollegen und bescherten umgekehrt diesen viel sinnlosen und vermeidbaren Aufwand. Bei den ‘Trittbrettfahrern’ wäre auch eine Differenzierung angebracht, finde ich. Da mag es sicher ‘Randalierer’ und ‘Störer’ geben … aber auch Personen, die auf diesem Weg dem Wunsch nach mehr Transparenz in der durch öffentliche Mittel geförderten oder finanzierten Wissenschaft Ausdruck verleihen (der Sinn eines Informationsfreiheitsgesetzes ist es ja gerade, daß die Information ‘frei’ zugänglich ist und daß Zugangsdiskriminierungen – zB ein Interessensnachweis oder eine Qualifikationsanforderung – entfallen). Nehmen wir mal als Beispiel die OpenAccess-Initiative von Lars Fischer: Die Petition wurde sicher auch von Personen unterzeichnet, denen nicht am freien Zugang zu einer ganz bestimmten Publikation gelegen war, womöglich sogar von Leuten, die mit solchen Publikationen selbst gar nichts am Hut haben aber die Ansicht vertreten, andere sollten freien Zugang erhalten. Ist diese Kampagne deshalb so zu bewerten, daß hier nur Chaoten, Randalierer, Vandalen, Blockierer und Störer den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb lahmlegen wollen? #37 Wolfgang Flamme Ja Karl, so ist es wohl. Cuccinelli bezweifelt die Richtigkeit von Manns Resultaten und die Richtigkeit von Manns Forschungen und deshalb ist er vermutlich auch überzeugt, daß Mann damals unrechtmäßig manipuliert hat, um an diese halbe Million Dollar Fördermittel zu kommen. Und jetzt nutzt er seine Befugnisse, um das nachzuweisen. Wie Motl unter Verweis auf Wikipedia schreibt, erzielte Cuccinelli als bekennender Konservativer ein Direktmandat mit 58% der Stimmen für diese Position. Die Bürger von Virginia verlangten einen Ausputzer, sie haben einen Ausputzer bekommen und jetzt ist er hinter Michael Mann her. Ja Karl, so ist es wohl. Bei anderer Gelegenheit jammerst du darüber, dass du meiner Ansicht nach den Kontakt mit der Realität verloren hast. Die beiden Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht, dass ich wohl richtig geurteilt habe. Selbst Roger Pielke Jr., der Michael Mann überhaupt nicht ausstehen kann äußert sich wie folgt: I’m no lawyer, but the chances of Mann being found guilty of violating this statute are precisely zero. Mann’s work has been pored over for years. The worst that can be said about Mann is that he may have done sloppy research using poor methods that won’t stand the test of time, and when challenged he tends to act petulant and nasty. Let’s just accept this as true for the purposes of discussion. OK, so what? None of this rises to scientific misconduct or fraud, not even close, and no one has even made such a case, despite the ample noise in the blogosphere. The attorney general for the state of Virginia can get away with this harassment of an individual scientist because climate change is fully politicized as a wedge issue and Mann is unpopular, even among many climate scientists. http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/05/fishing-expedition.html Irgendwann werden die Bürger von Virginia merken, dass sich getäuscht haben und jemand anderen wählen. ich habe oben doch klar und deutlich gesagt: “Deshalb gehe ich davon aus, daß die Vorgänge hinreichend gut dokumentiert wurden, so daß sich der Dokumentationsaufwand seitens der Uni in Grenzen hält … und ebenso, daß die (aufwendigere) Untersuchung nichts Belastendes zutage fördern wird.” Man muß schon ein bischen cuccinelli im Kopf sein sein um daraus abzuleiten, daß dieses absurde Theater meinen Beifall findet. Die UVa hat ein Statemant veröffentlicht: Ebenso gibt es bei Class:M einen Bericht über ein Statemant von 255 Wissenschaftlern der National Academy of Sciences: http://scienceblogs.com/classm/2010/05/clarion_call_for_and_end_to_at.php Hopefully, Cuccinelli will now stop wasting taxpayer dollars on this misguided crusade against a good scientist. Scientists must be free to do their work without the fear of harassment. Then we all can benefit from the discoveries they make. http://climateprogress.org/2010/08/30/judge-virginia-cuccinelli-michael-mann-climate-science-witch-hun/
Frage von Rabbit19 03.07.2014, 21:37 , 184 Hallo alle zusammen .. Ich habe lange im Internet geschaut und keine richtigen antworten gefunden .. & zwar mein Zwerg geht jetzt seit ein paar Tagen in den Kindergarten & wir haben das gemeinsame Sorgerecht .. aaaber sein Vater hat kein interesse an meinem kleinen Schatz & mischt sich nur ein wenn er mir / uns eins auswischen kann !! Ich muss sagen das ich Angst habe das er meinen Zwerg einfach vom Kindi abholt ohne mein wissen .. denn das Recht hätte er ja ! Gibt es irgendein Schlupfloch das man ihn daran hindern könnte ohne das man alles über Anwälte & Co. Machen mussoder so ??? Ich hoffe auf RICHTIGE antworten .. denn das alles hat eine lange Vorgeschichte :/ 03.07.2014, 21:39 , 40 wenn ihr das geteielte sorgerecht habt dann wird es schwer ohne anwälte da was zu drehen. sollte das kindeswohl gefährdet sein dann kannst du über einen anwalt ein eielverfahren auf gesamtes sorgerecht einklagen aber ohne anwalt sehe ich da wenig hoffnung. Rabbit19 03.07.2014, 21:46 Hmm das dachte ich mir schon fast .. Aber für meinen Zwerg .. für den ich nur das Beste will nehme ich diesen Kampf auch noch auf mich .. Danke :) 03.07.2014, 21:44 , 38 Schalte das Jugendamt ein und informiere die über deine Angst. Außerdem kannst du im Kindergarten ganz klar Anweisung geben, bevor die das Kind an den Kindsvater abgeben, dass du angerufen werden willst. Und zwar bevor der Vater das Haus verlässt. Allerdings darfst du nicht vergessen, dass auch der Vater Rechte hat. Wenn das Auffenthaltsbestimmungsrecht auch bei euch beiden liegt, wird es allerdings etwas schwieriger. Aber wenn der Kindergarten Bescheid weiß, dann ist dir schon mal etwas geholfen und kannst ruhiger sein, weil du weißt, dass der Vater nicht das Kind einfach holen kann. martinzuhause 06.07.2014, 08:36 Außerdem kannst du im Kindergarten ganz klar Anweisung geben, bevor die das Kind an den Kindsvater abgeben, dass du angerufen werden willst. Und zwar bevor der Vater das Haus verlässt. allerdings kann der kindesvater das gleiche vom kindergarten verlangen. das ist zum gleück beim gemeinamen sorgerecht so. ob der kindesvater da interesse an dem kind hat kann die kindesmutter da schlecht beurteilen da sie in dem fall nicht gerade unabhängig ist. Sorgerecht Kindergarten
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