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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
LINKE Abgeordnete bereiten rechtliche Pruefung vor LINKE Abgeordnete bereiten rechtliche Prüfung der Totalüberwachung in Dresden vor Empört äußern sich die Abgeordneten der Thüringer Landtagsfraktion der LINKEN über die im Zusammenhang mit den antifaschistischen Protesten gegen den größten Naziaufmarsch in Europa am 19. Februar 2011 vorgenommene Erhebung von 138.000 Handydatensätzen sowie über die ebenfalls bekannt gewordenen Erhebungen und Speicherungen persönlichster Daten von tausenden Menschen auch zu anderen Zeitpunkten in Dresden. „Die Speicherung und Bearbeitung von Verbindungsdaten und -inhalten ist ein Skandal. Der Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und in die Privatsphäre tausender auch vollkommen unbeteiligter Menschen steht in keinem Verhältnis zu dem erfolgten Zweck. Die Totalüberwachung von Versammlungsteilnehmern gefährdet zudem das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit, wenn jeder künftig befürchten muss, dass der Staat seine Teilnahme an Versammlungen penibel personenbezogen registriert und die Kommunikationswege auf Versammlungen kontrolliert“, erklärt Bodo Ramelow, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Thüringer Landtag. Die Abgeordneten der Fraktion, die selbst in großer Anzahl an den Protesten in Dresden teilgenommen haben und demnach ebenfalls Ziel und Gegenstand der Überwachungsmaßnahme geworden sind, werden Akteneinsichtsanträge bei Staatsanwaltschaft und Polizei stellen. Ausdrücklich werde beantragt, die erhobenen Daten zu sperren, nicht aber zu löschen. Martina Renner, innenpolitische Sprecherin: „Nach der Auskunftserteilung über Umfang, Zweck und Rechtsgrundlage der Datenerhebung werden wir diese selbst rechtlich überprüfen lassen.“ Ebenfalls wenden sich die Abgeordneten sowohl an den sächsischen als auch an den thüringischen Datenschutzbeauftragten, um auch über diesen Weg eine Kontrolle der Maßnahmen zu erreichen. Die LINKE wird die Überwachungsmaßnahme auch zum Gegenstand im Datenschutzbeirat machen. „Die Überwachung tausender Demonstrationsteilnehmer und das Auftauchen in Ermittlungsakten wegen geringfügiger Verstöße gegen das Versammlungsgesetz legen nahe, dass die Daten auch zweckentfremdet und zur Ausforschung von politischen Strukturen zumindest mitgenutzt werden. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Dresden liefern die beste Begründung dafür, die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten grundsätzlich abzulehnen. Die Datensammelwut kennt offenbar keine Grenzen, auch nicht die der verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte“, so Martina Renner abschließend. Kategorie: Allgemein Innenpolitik Netzpolitik & Datenschutz PressemitteilungenVerschlagwortet: LINKE Vorheriger Beitrag Soko hat Verbindungsdaten rechtmaessig erhoben? Nächster Beitrag Polizeimassnahmen anlaesslich Naziaufmarsch in Plauen
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Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
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Der Prüfvorgang der elektrischen Betriebsmittel gliedert sich in die folgenden Bereiche: Besichtigen, Messen, Erproben, Funktionsprüfung, Dokumentation, Auswertung, Festlegung der Prüffrist und Kennzeichnung durch eine Plakette. Alle Prüfungen werden mit speziellen, regelmäßig kalibrierten Messeinrichtungen durchgeführt. der Prüfergebnisse Ihrer Geräte in Großhansdorf Das Ergebnis des regelmäßigen E-Checks, also der Prüfung nach DGUV V3, für Unternehmen im Raum Großhansdorf ist in einem Prüfbuch niederzuschreiben, dass der Berufsgenossenschaft auf Verlangen vorzulegen ist. Die Dokumentation umfasst folgende Informationen: Identifikation des Arbeitsmittels (Typ, Hersteller, etc), Standort, Datum und Umfang der Prüfung (Normengrundlage), Prüfergebnis, Prüffrist, Prüfperson, Prüfteam (EuP), verwendetes Messgerät. Die Prüfergebnisse sind mindestens bis zur nächsten BGV A3-Prüfung aufzubewahren. Zusätzliche Dokumentation durch Aufbringen einer Plakette mit dem nächsten Prüftermin auf dem Arbeitsmittel ist zielführend und wird von unseren qualifizierten Mitarbeitern in Großhansdorf selbstredend bei Ihnen vor Ort an jedem Gerät angebracht. Mit den Messdaten im Prüfprotokoll decken wir Energiesparmöglichkeiten auf, wodurch Sie zusätzlich profitieren. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen sehr gerne in einem persönlichem Gespräch! und was Sie als Unternehmer in Großhansdorf wissen sollten Für die Sicherheit der elektrischen Geräte ist grundsätzlich der Besitzer verantwortlich. Unser Unternehmen dokumentiert als E-CHECK-zertifizierter Betrieb den sicherheitstechnischen Zustand der Elektrogerätschaften und ermöglicht somit die Einschätzung von Gefahren, bevor ein möglicherweise kostspieliger Schaden entstehen kann. Mit entsprechender Dokumentation können Sie gegenüber Versicherungen, Behörden und Auftraggebern, Auftragnehmern, Geschäftspartnern den tadellosen Zustand Ihrer Elektroinstallationen und Geräte in Großhansdorf nachweisen. Unnötige Ausfallzeiten in Ihrer Ihrem Betrieb und ein erhöhtes Risiko für Sie und Ihre Mitarbeiter gehören mit der DGUV V3 Prüfung der Vergangenheit an. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne unterbreiten wir Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot! Außer in Großhansdorf führen wir Ihre DGUV-Prüfung auch in der näheren Umgebung durch. Das Einsatzgebiet unserer Mitarbeiter umfasst unter Anderem Ahrensburg, Bargteheide, Volksdorf, Ammersbek, Trittau, Rahlstedt, Sasel, Duvenstedt, Barsbüttel, Tonndorf, Jenfeld und Glinde. Gerne senden wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für eine Prüfung nach DGUV oder BGV A3 in Großhansdorf oder Umgebung. Bitte teilen Sie uns hierfür u.A. einen ungefähren Prüfungsaufwand (Menge, Art der zu prüfenden Geräte) mit. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen. DESchleswig-Holstein22927Großhansdorf Sat-Montage in Großhansdorf Heizungsnotdienst für Großhansdorf Elektrikernotdienst für Großhansdorf
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12 Aktenzeichen: 40 O 23/12 Auf die Widerklage wird festgestellt, dass die Klägerin nicht Gesellschafterin der Beklagten geworden ist. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages. Die Parteien streiten um die Wirksamkeit der Gesellschafterbeschlüsse der Beklagten vom 23.01.2012 betreffend die Einziehung der Geschäftsanteile der verstorbenen Frau A an der Beklagten sowie um die Frage, ob die Klägerin Gesellschafterin der Beklagten geworden ist. Die Beklagte ist Komplementärin der B (im Folgenden C) und führt deren Geschäfte. Die B ist ein Familienunternehmen, das Spirituosen herstellt und diese vor allem unter der Marke "D" vertreibt. Das Unternehmen wurde zunächst vom Vater des Geschäftsführers der Beklagten und seit dessen Tod im Jahre 1990 von seiner Mutter, Frau A, allein geführt. Im Rahmen der Umwandlung der B in eine GmbH & Co. KG wurde deren Sohn und nunmehriger Geschäftsführer der Beklagten B als Kommanditist der B und Gesellschafter der Beklagten aufgenommen. Frau A brachte u.a. das eingetragene Warenzeichen "D" in die Gesellschaft ein, welches allerdings ihr Eigentum bleiben und der KG nur zur Nutzung überlassen werden sollte. Frau A hielt an der B zuletzt einen Anteil von 51 %. Am Stammkapital der Beklagten von 60.000,-- DM war sie zuletzt mit einem Anteil von 36.000,-- DM beteiligt. Alleiniger weiterer Minderheitsgesellschafter in beiden Gesellschaften war ihr Sohn. Frau A und ihr Sohn waren beide zum jeweils alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Beklagten bestellt. Nach § 8 (3) des Gesellschaftsvertrags der Beklagten, auf den wegen der Einzelheiten Bezug genommen wird (Anlage K 1), kann der Anteil jedes Gesellschafters eingezogen werden, wenn er bei dessen Tod auf einen Nichtgesellschafter übergeht. Der Gesellschaftsvertrag der A sieht vor, dass bei Tod eines Kommanditisten die Gesellschaft vom verbleibenden Gesellschafter fortgeführt wird. Ferner haben danach die Gesellschafter in ihren Erbregelungen sicherzustellen, dass ein Übergang des GmbH-Anteils auf den verbliebenen Gesellschafter erfolgt. Der Anteilsübergang soll zu Buchwerten erfolgen. Frau A hatte zwei weitere Kinder, die Töchter E und F. Im Jahre 2007 kam es zu Streitigkeiten zwischen Frau B und ihrem Sohn u.a. über Mietverträge der B KG. Am 25.05.2007 erteilte Frau A ihrer Tochter E sowie deren Sohn und ihrem Enkel Dr. G eine Vorsorgevollmacht zur ihrer gemeinschaftlichen Vertretung, die im Innenverhältnis für den Fall gelten sollte, dass Frau A an der Regelung ihrer Angelegenheiten aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen gehindert sei (K 10). Ferner errichtete Frau A am 31.10.2007 ein Testament, nach dem sie nur ihre Töchter zu Erben einsetzte. Ihrem Sohn setzte sie ein Vermächtnis dahingehend aus, dass er ihre Anteile an der Verfügungsbeklagten und der B KG sowie die Markenrechte erhalten sollte. Das Vermächtnis konnte ihr Sohn nur als Ganzes binnen 1 Monats nach Testamentseröffnung annehmen und es sollte u.a. dann gegenstandlos werden, wenn er sich der Ausführung des Testamens widersetze oder seinen Pflichtteil geltend mache. Frau A bestimmte ihren Enkel, den Sohn ihrer Tochter Petra, Dr. F, zum Testamentsvollstrecker. Am 19.12.2007 ließ Frau Busch einen Vertrag beurkunden, nach dem sie unter anderem ihre Anteile an der B KG und an der Beklagten in die Klägerin einbrachte, die damals noch als H. Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG firmierte. Deren Alleingesellschafterin und Geschäftsführerin ihrer Komplementär-GmbH war Frau A. Unter Ziff. 7.1. des Einbringungsvertrags heißt es: "Sämtliche vorstehenden dinglichen Rechtsübertragungen sollen nur einheitlich erfolgen und sind daher aufschiebend bedingt durch die Zustimmung der B GmbH & Co. KG sowie die der B Verwaltung GmbH zu der Abtretung des GmbH-Anteils". Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf den Vertrag vom 19.12.2007 (K 4) Bezug genommen. Am 21.01.2008 fanden zur Erteilung der Zustimmung von Frau A einberufene Gesellschafterversammlungen der Beklagten und der B KG statt, in denen Frau A mit ihrer Mehrheit gegen die Stimmen ihres Sohnes die Zustimmung zu diesem Übertragungsvertrag beschloss. Ihr Sohn wehrte sich gegen die Beschlussfassung im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens, das bei dem LG Düsseldorf unter dem Aktenzeichen 40 O 2/08 geführt wurde. Er betrieb diverse weitere Verfahren, u.a. auch wegen der Übertragung der Marke und als Hauptsacheverfahren. In sämtlichen Verfahren vertrat er die Auffassung, seine Mutter, die ihm immer wieder erklärt habe, er werde das Unternehmen und die Marke erben, dürfe die Marke und die Geschäftsanteile nur mit seinem Einverständnis übertragen. Am 22.01.2008 ließ Frau A eine Änderung zum Übertragungsvertrag vom 19.12.2007 beurkunden, die wie folgt lautet: "Zum Zwecke der Klarstellung und Ergänzung wird § 7.1 des vorgenannten Vertrags aufgehoben und wie folgt neu gefasst: 7.1. Sämtliche vorstehenden dinglichen Rechtsübertragungen sollen nur einheitlich erfolgen und sind daher aufschiebend bedingt durch die Zustimmung der B GmbH & Co. KG sowie die der B Verwaltung GmbH zu der Abtretung des Kommanditanteils und des GmbH-Anteils. Sämtliche vorstehenden dinglichen Rechtsübertragungen sind ferner aufschiebend bedingt durch die Eintragung der WB als Kommanditistin im Handelsregister kraft Sonderrechtsnachfolge betreffend den Kommanditanteil. Die Parteien sind berechtigt, jederzeit auf sämtliche oder einzelne der vorstehend in dieser Ziff. 7.1. genannten Bedingungen zu verzichten." Am 23.01.2008 erklärte Frau A aufgrund der ihr in den Gesellschafterversammlungen erteilten Ermächtigungen sowie als Geschäftsführerin der Beklagten die Zustimmung zu den im Vertrag vom 19.12.2007 enthaltenen Übertragungen (K 7). Mit Urteil vom 22.04.2008, wies das Landgericht Düsseldorf im Verfahren LG Düsseldorf - 40 O 2/08 - den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung des Geschäftsführers des Verfügungsbeklagten gegen seine Mutter zurück. In der Folgezeit betrieb Frau A den Rechtsübergang nicht mehr weiter und beantragte insbesondere weder die Eintragung der Klägerin als Kommanditistin der B KG ins Handelsregister, noch erklärte sie den Verzicht auf die am 22.01.2008 aufgestellte Bedingung. Unter dem 26.02.2010 änderte Frau A ihr Testament dahingehend, dass sie ihrem Sohn die mit dem Vermächtnis verbundenen Steuern und Kosten auferlegte. Mitte November 2011 erlitt Frau A einen Schlaganfall und war seitdem jedenfalls unstreitig nicht mehr geschäftsfähig. Datiert auf den 01.12.2011 hielten Dr. F und D aufgrund der Vorsorgevollmacht eine Gesellschafterversammlung der Komplementär-GmbH der Klägerin ab. Sie beriefen Frau A als Geschäftsführerin der Komplementär-GmbH ab und bestellten Herrn Dr. F zum Geschäftsführer (K11). Ferner erklärte Herr Dr. F als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH der Klägerin auf die aufschiebende Bedingung zur Wirksamkeit des Einbringungsvertrags vom 19.12.2007 zu verzichten (K11, 2. Anlage). Außerdem erklärten Frau G und Herr Dr. F unter Berufung auf die Vorsorgevollmacht für Frau A ebenfalls den Verzicht auf die aufschiebende Bedingung (K11, 3. Anlage). Sämtliche Erklärungen sind mit dem Datum 01.12.2011 und der Uhrzeit 7.40 Uhr versehen. Am 03.12.2011 verstarb Frau A. Am 05.12.2011 trafen der Geschäftsführer der Beklagten und seine Schwestern zur Besprechung der Bestattung ihrer Mutter zusammen. Hierbei wurde Herrn B jedenfalls mitgeteilt, dass er nur Vermächtnisnehmer sei und, dass von der Vorsorgevollmacht Gebrauch gemacht worden sei, die er auch als Kopie erhielt. Am 23.01.2012 hielt Herr B eine Gesellschafterversammlung der Beklagten ab. Zu dieser Gesellschafterversammlung wurde die Klägerin nicht eingeladen. Auch wurden weder die Erben noch der Testamentsvollstrecker von der Sitzung in Kenntnis gesetzt. Herr B beschloss unter Verweis auf § 8 (3) des Gesellschaftsvertrags die Einziehung des Anteils seiner Mutter an der Beklagten und wies den beurkundenden Notar Dr. I an, eine entsprechende Gesellschafterliste zum Handelsregister einzureichen (K15, 16). Hierauf erstellte der Notar unter dem 28.01.2012 eine Gesellschafterliste, die den Anteil von Frau A als eingezogen auswies und unter dem 30.01.2012 eine solche, die diesen Anteil nunmehr Herrn A zuwies. Ebenfalls am 23.01.2012 teilte die Klägerin der Beklagten mit, der Anteil von Frau A sei aufgrund des Vertrags vom 19.12.2007 auf sie übergegangen. Die Genehmigung sei aufgrund der Petra und Dr. F erteilten Vorsorgevollmacht erklärt worden. Eine Kopie der Dokumentation sei beigefügt. Die Klägerin forderte die Beklagte, namentlich Herrn B, auf, eine auf sie aktualisierte Gesellschafterliste einzureichen und eine Gesellschafterversammlung einzuberufen (K 14). Unter dem 24.01.2012 übersandte die Klägerin die Unterlagen dazu, nämlich den Einbringungsvertrag, die Ergänzung dazu, Gesellschafterbeschluss, Verzichtserklärungen und Vorsorgevollmacht. Die Klägerin behauptet, die Verzichtserklärungen seien unter dem 01.12.2011 abgegeben und nicht rückdatiert worden. Sie ist der Ansicht, die Verzichtserklärungen seien formgültig abgegeben worden und nicht aufgrund rechtsmissbräuchlicher Verwendung der Vorsorgevollmacht unwirksam. Eine notarielle Beurkundung sei nicht erforderlich gewesen. Der Verzicht auf die aufschiebende Bedingung eines dinglichen Rechtsgeschäftes sei für den Begünstigten formfrei möglich. Bei der gebotenen Auslegung der Erklärung nach den Gesamtumständen ergebe sich, dass die Erklärung jedenfalls auch im Namen der Klägerin abgegeben worden sei. Mit Blick hierauf sei der Beschluss der Beklagten vom 23.01.2012 betreffend die Einziehung der Gesellschaftsanteile der Verstorbenen A mangels formgültiger Einladung der Gesellschafter gemäß § 16 GmbHG nichtig. Schließlich verstoße die Einziehung gegen Treu und Glauben und unter Verstoß gegen die gesellschaftsrechtliche Treuepflicht. 1. Festzustellen, dass die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung der Beklagten vom 23.01.2012 insgesamt nichtig sind. dass die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung der Beklagten vom 23.01.2012 für insgesamt nichtig erklärt werden; 2. den Beklagten zu verurteilen, eine Gesellschafterliste zum Handelsregister einzureichen, welche die Klägerin unter der Geschäftsanteilsnummer 3 mit einem Nennbetrag von DM 36.000,00 und B unter der Geschäftsanteilsnummer 1 mit einem Nennbetrag von DM 20.000,00 sowie unter der Geschäftsanteilsnummer 2 mit einem Nennbetrag von DM 4.000,00 ausweist. festzustellen, dass die Klägerin nicht Gesellschafterin der Beklagten ist. Sie behauptet, aufgrund der Versöhnung der Verstorbenen Wilma Busch mit ihrem Sohn habe diese keine Absicht mehr gehabt, die Bedingung für die Einbringung der von ihr gehaltenen Gesellschaftsanteil in die Klägerin herbeizuführen. Die Klage sei bereits unzulässig, weil sie nicht innerhalb der satzungsgemäßen Frist gemäß § 6 Z. 11 des Gesellschaftsvertrages innerhalb einer Frist von 6 Wochen erhoben worden sei. Die Klageschrift sei zwar am 29.02.2012 innerhalb der Anfechtungsfrist des § 6 des Gesellschaftsvertrages beim Landgericht Düsseldorf eingegangen, die Zustellung erst am 20.04.2012 sei jedoch nicht mehr demnächst im Sinne von § 167 ZPO erfolgt. Die Klägerin sei auch nicht aktivlegitimiert, weil sie nicht Gesellschafterin der Beklagten geworden sei. Die Verzichtserklärung sei nicht im Namen der Klägerin abgegeben worden. Ausweislich des Wortlautes der Verzichtserklärungen habe die A Verwaltung GmbH nicht als Komplementärin der Klägerin sondern im eigenen Namen gehandelt. Ein entsprechender Wille des Erklärenden Dr. F, eine Verzichtserklärung auch für die Klägerin abzugeben, sei jedenfalls nicht hinreichend zum Ausdruck gekommen. Darüber hinaus seien die Verzichtserklärungen auch mit Blick auf den Missbrauch der Vorsorgevollmacht unwirksam. Der Anteilsübergang habe ausschließlich und offensichtlich den finanziellen Interessen der Erben gedient. Darüber hinaus fehle die notwendige notarielle Beurkundung der Verzichtserklärung als Wirksamkeitsvoraussetzung. Die Klage ist zulässig aber unbegründet, während die Widerklage begründet ist. Die Klägerin kann weder im Wege der Nichtigkeitsklage Feststellung der Nichtigkeit der angegriffenen Beschlüsse verlangen noch diese hilfsweise anfechten. Etwaige Klagen sind jedoch nicht verfristet. Sie sind insbesondere nicht verspätet erhoben worden. Die gemäß § 6 Ziffer 11 des Gesellschaftsvertrages festgelegte Frist für die Anfechtungsklagen ist eingehalten, unabhängig von der Frage, ob eine etwaige Versäumung der Frist Auswirkungen nur auf die Begründetheit einer gegen den Beschluss gerichteten Klage hat, oder ob die Klage insoweit unzulässig ist. Die Zustellung der Klageschrift erfolgte noch demnächst im Sinne von § 167 ZPO. Denn die verzögerte Zustellung ist nicht durch ein Verschulden der Klägerin veranlasst worden. Sie ist wesentlich darauf zurückzuführen, dass seitens des Gerichts zunächst ein höherer Gerichtskostenvorschuss aufgrund des festgesetzten erhöhten Streitwertes vom 02.03.2012 eingefordert worden ist. Eine verzögerte Einzahlung kann der Klägerin dabei nicht vorgeworfen werden. Denn diese hat die Gerichtskostenanforderung am 8.03.2012 erhalten und mit Wertstellung vom 04.04.2012 die weiteren Kosten eingezahlt. Der Klägerin fehlt jedoch die Aktivlegitimation. Nichtigkeitsklagen können nach § 249 Abs.1 AktG analog von jedem Gesellschafter erhoben werden, auch wenn sie dem angegriffenen Beschluss zugestimmt haben. Die Klägerin ist allerdings nicht Gesellschafterin der Beklagten und damit nicht aktivlegitimiert. Es kann dahinstehen, ob die Verstorbene A im Zeitpunkt des Abschlusses des Einbringungsvertrages am 19.12.2007 noch geschäftsfähig war. Eine wirksame Übertragung aufgrund des Vertrags vom 19.12.2007 ist nicht erfolgt, weil die weiteren Bedingungen für die Übertragung nicht eingetreten sind. Die unter dem 22.01.2008 aufgestellte Bedingung der Eintragung der Klägerin als Kommanditistin der B KG ist nicht eingetreten. Diese Bedingung wurde auch nicht vor dem Tod von Frau A wirksam aufgehoben. Auf die Bedingung kann zwar nach dem ausdrücklichen Wortlaut der Erklärung vom 22.01.2008 durch die Parteien verzichtet werden. An einem solchen wirksamen Verzicht fehlt es jedoch. Frau A hat unstreitig während der Zeit ihrer Geschäftsfähigkeit den entsprechenden Verzicht weder für sich selbst noch für die von ihr geführte Klägerin erklärt. Die Erklärungen von Frau und Herrn Dr. F stellen keinen wirksamen Verzicht dar. Zum einen sind als "Parteien", die den Verzicht i.S. auf die Bedingung vom 22.01.2008 erklären können, die vertragsschließenden Parteien zu verstehen, d.h. die Klägerin und Frau A. Für die Klägerin selbst wurde am 01.12.2011 aber kein Verzicht erklärt. Vielmehr haben Frau G und Herr Dr. F für Frau A, Herr Dr. F aber nur für die Komplementärin der Klägerin den Verzicht erklärt. Die Erklärung ist auch entgegen der Auffassung der Klägerin nicht gemä€ § 164 Abs.1 Satz 2 BGB dahin auszulegen, dass Dr. F im Namen der Klägerin handelte. Nach § 164 Abs.1 Satz 2 BGB wirkt eine von einem Vertreter im Rahmen der Vertretungsmacht abgegebene Erklärung auch dann für und gegen den Vertretenen, wenn sie der Vertreter zwar nicht ausdrücklich in dessen Namen abgibt, die Umstände jedoch ergeben, dass sie im Namen des Vertretenen erfolgen soll. Die Vorschrift beantwortet als Auslegungsregel nicht nur die Frage, ob eine Erklärung im Namen eines Anderen abgegeben wurde, sie kommt auch dann zur Anwendung, wenn ungewiss ist, in welchem Namen der Vertreter einen Vertrag abschließt oder eine Erklärung abgibt (BGH NJW-RR 1988, 475). Dabei sind alle Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Der rein unerklärt gebliebene Wille bleibt jedoch unbeachtlich (Palandt-Ellenberger 71. Auflage, Einf. vor § 164 BGB Rz.1). Auch unter Berücksichtigung der vorgenannten Maßstäbe ergibt sich keine für die Klägerseite günstige Auslegung. Die Reichweite des § 164 Abs.1 Satz 2 BGB als Auslegungsregel ist abhängig von der Auslegungsbedürftigkeit der jeweiligen Erklärung. Je eindeutiger der Wortlaut der Erklärung ist, umso weniger kann auf einen nicht erklärten inneren Willen bei der Reichweite der Erklärung abgestellt werden. Im vorliegenden Fall spricht der eindeutige Wortlaut der Erklärung des Herrn Dr. F gegen eine Auslegung im Sinne der Klägerin. Denn die Erklärung wird eindeutig im Namen der Komplementär-GmbH und nicht im Namen der Klägerin abgegeben. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass es sich bei Dr. F um einen Rechtskundigen handelt, bei dem grundlegende Kenntnisse über Inhalt und Reichweite von Erklärungen erwartet werden kann, insbesondere, in welchem Namen er entsprechende Erklärungen abgibt. Die maßgebliche Erklärung bezieht sich ausdrücklich auf die Eigenschaft des Dr. F als Geschäftsführer der A Verwaltung GmbH. Dass und inwieweit er auch für die Klägerin handelte, ist weder dem Wortlaut zu entnehmen, noch ergibt sich dies aus den Umständen der Erklärung. Kommt der dahinter stehende Wille einer Erklärung nicht ansatzweise zum Ausdruck, kann diese - bei eindeutigem Wortlaut - nicht grenzenlos auf das vermeintlich Gewollte ausgedehnt werden, selbst wenn dies dem vermeintlichen Willen des Erklärenden entsprochen haben sollte. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass durch die über den Wortlaut hinausgehende Auslegung Rechtsunsicherheit in Bezug auf die eintretenden Rechtswirkungen entsteht. Darüber hinaus sind die Erklärungen auch formunwirksam, weil es an der notariellen Beurkundung des Verzichts fehlt. § 15 Abs. 3 und Abs. 4 GmbHG sehen sowohl für einen Verpflichtungsvertrag über einen GmbH-Anteil als auch für dessen dinglichen Vollzug durch Abtretung die notarielle Beurkundung vor (vgl. Baumbach/Hueck, Hueck/Fastrich, § 15 GmbHG, Rn. 21). Dies gilt auch für Nebenabreden, die Voraussetzung der Abtretung sein sollen, insbesondere auch für Bedingungen für den dinglichen Rechtsübergang (vgl. Baumbach/Hueck, Hueck/Fastrich, § 15 GmbHG, Rn. 30). Die Verstorbene Frau A hat die Formbedürftigkeit etwaiger Erklärungen auch auf die ergänzenden Vereinbarungen zum Verzicht auf den Bedingungseintritt ausgedehnt. Demgemäß hat sie die nachträglich eingefügte, aufschiebende Bedingung hier auch beurkunden lassen. Aus der Beurkundungspflicht für diese Nebenabrede folgt aber, dass deren Aufhebung ebenso beurkundungsbedürftig ist. Auf das Formbedürfnis kann auch nicht aus anderen Gründen verzichtet werden. Der Verzicht auf eine Bedingung kann formfrei möglich sein, wenn diese Bedingung einseitig eine Vertragspartei begünstigt (vgl. BGH VIII ZR 257/93, Urteil vom 21.09.1994, zit. nach Juris). Dies kann etwa bei einem Eigentumsvorbehalt oder der Bedingung vollständiger Kaufpreiszahlung für den Verkäufer angenommen werden (BGH a.a.O.). So liegt der Fall hier jedoch nicht. Die Bedingung dient nicht einseitig einer Partei, sondern erkennbar der Absicherung und Klarheit beider Vertragsparteien, weil sie inhaltlich selbst die Eintragung in das Handelsregister vorsieht. Dem würde es widersprechen, wenn entgegen der Formvorschrift des § 15 Abs. 3 GmbHG auf sie formfrei verzichtet werden könnte. Der Zweck der Formvorschrift ist vielmehr gerade den leichten und spekulativen Handel mit GmbH-Anteilen zu unterbinden, was unterlaufen würde, wenn Klarheit schaffende Bedingungen grundsätzlich formfrei entfallen könnten. Gerade im vorliegenden Fall würde das Geschäft nämlich von im Einzelnen nicht bzw. schlecht überprüfbaren Umständen, etwa dem Zeitpunkt des formlosen Verzichts - abhängen. Zudem bestehen Bedenken, ob die Verzichtserklärung für Frau A, die Herr Dr. F und Frau G aufgrund der ihnen erteilten Vorsorgevollmacht abgegeben haben, von dieser Vorsorgevollmacht tatsächlich gedeckt ist. Vielmehr spricht alles dafür, dass die Vorsorgevollmacht hier missbraucht wurde. Ein mutmaßlicher Wille von Frau A, derart kurz nach Eintritt ihrer Geschäftsunfähigkeit und derart kurz vor ihrem Tod den Übergang der Geschäftsanteile zu bewirken, ist nicht ersichtlich. Vielmehr wollte sie diesen Übergang nach den 2008 geführten Rechtstreitigkeiten trotz ihres Obsiegens dort offensichtlich nicht. Sonst hätte sie nämlich zum einen diese Bedingung schon nicht aufstellen müssen, zum anderen ihren Eintritt bewirken oder darauf verzichten können. Dies hat sie aber nicht getan, obwohl sie nach Darlegung der Verfügungsklägerin noch weit bis ins Jahr 2011 hinein geschäftsfähig war. Dies lässt nur den Rückschluss zu, dass die Darlegung der Verfügungsbeklagten zutrifft, wonach sie sich mit ihrem Sohn im Anschluss an die Rechtsstreitigkeiten wieder versöhnt habe, und den Anteilsübergang nicht mehr durchführen wollte. Dafür spricht überdies auch, dass der ebenfalls im Jahr 2008 mit den Stimmen von Frau A beschlossene Entzug der Einzelvertretungsberechtigung und der Befreiung von § 181 BGB des Herrn Busch nie im Handelsregister eingetragen wurden, obwohl auch insoweit der Gesellschafterbeschluss im Urteil vom 22.04.2008 für wirksam gehalten worden ist. Herrn Busch ist es also offenbar gelungen, das in diesen Beschlüssen und der Anteilsübertragung zum Ausdruck kommende Misstrauen seiner Mutter auszuräumen. Konsequenzen aus den ihr gestatteten Übertragungen hat seine Mutter jedenfalls nicht gezogen. Somit spricht nicht das Mindeste dafür, dass ihr Vollzug unmittelbar vor ihrem Tod ihrem Willen entsprach. Der Anteilsübergang diente aber erkennbar den finanziellen Interessen der Erben. Durch ihn konnte die in den Gesellschaftsverträgen zu Buchwerten vorgesehene Einziehung des Anteils an der Verfügungsbeklagten bzw. die Fortführung der Peter Busch KG durch den verbliebenen Gesellschafter B verhindert werden . Das Herrn B gleichzeitig im Testament ausgesetzte Vermächtnis für diese Firmenanteile musste nach dem Testament dagegen von ihm angenommen werden, und stand unter dem Vorbehalt, dass er seine Enterbung akzeptiert und nicht einmal den Pflichtteil geltend macht. Bei Übergang der Anteile an die Verfügungsklägerin stellte sich somit die Situation für die Erben finanziell deutlich günstiger dar. Eben eine dieser von diesem Übergang begünstigten Erbinnen war aber die Vollmachtnehmerin Petra G, gemeinsam mit ihrem Sohn. Letztlich muss aber nicht mehr aufgeklärt werden, ob auch andere Motive für den Verzicht auf die Bedingung leitend waren, wie die Klägerin im Einzelnen dargelegt, weil der Verzicht bereits aus anderen Gründen unwirksam ist. Fehlt der Klägerin schon die Aktivlegitimation, kommt es nicht mehr darauf an, ob Einberufungsmängel vorliegen, welche zur Nichtigkeit des Beschlusses führen. Die Klägerin kann aus den oben genannten Gründen auch keine Anfechtungsklage erheben. Die Klägerin hat schließlich keinen Anspruch auf unverzügliche Eintragung in die Gesellschafterliste und Einreichung der Liste zum Handelsregister. Auch insoweit kann auf die oben stehenden Ausführungen verwiesen werden. Die Widerklage steht in sachlichem Zusammenhang zur Klage im Sinne von § 33 ZPO. Sie erschöpft sich auch nicht in der reinen Verneinung der Klage, sondern reicht weiter. Die Beklagte kann Feststellung verlangen, dass die Klägerin keine Gesellschafterin geworden ist. Die Beklagte hat ein Feststellungsinteresse im Sinne von § 256 ZPO, weil sie ein berechtigtes Interesse an einer Klärung der gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse hat. Die Feststellungsklage ist auch begründet. Die Klägerin ist nicht Gesellschafterin der Beklagten geworden, wie bereits erläutert worden ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit auf die Ausführungen zu A. II. Bezug genommen. Streitwert: 510.000,00 Euro. Urteil v. 19.07.2013 Az: 40 O 23/12 https://www.admody.com/urteilsdatenbank/9aa72d8061a6/LG-Duesseldorf_Urteil_vom_19-Juli-2013_Az_40-O-23-12 <a href="https://www.admody.com/urteilsdatenbank/9aa72d8061a6/LG-Duesseldorf_Urteil_vom_19-Juli-2013_Az_40-O-23-12" title="Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12">Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12</a> [URL=https://www.admody.com/urteilsdatenbank/9aa72d8061a6/LG-Duesseldorf_Urteil_vom_19-Juli-2013_Az_40-O-23-12]Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 2013, Az.: 40 O 23/12[/URL] <ref name=NTKXUG1>{{cite web|title=Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19. 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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
Gesundheitszentrum in Nürnberg-Platnersberg im Das Telefonbuch >> Jetzt finden! Gesundheitszentrum in Nürnberg-Platnersberg Sie suchen einen Brancheneintrag in Nürnberg-Platnersberg zu Gesundheitszentrum? Das Telefonbuch hilft weiter. Denn: Das Telefonbuch ist die Nummer 1, wenn es um Telefonnummern und Adressen geht. Millionen von Einträgen mit topaktuellen Kontaktdaten und vielen weiteren Informationen zeichnen Das Telefonbuch aus. In Nürnberg-Platnersberg hat Das Telefonbuch 5 Gesundheitszentrum-Adressen ausfindig gemacht. Ist ein passender Ansprechpartner für Sie dabei? Lesen Sie auch die Bewertungen anderer Kunden, um den passenden Gesundheitszentrum-Eintrag für Sie zu finden. Sie sind sich nicht sicher? Dann rufen Sie einfach an und fragen nach: Alle Telefonnummern sowie eine "Gratis anrufen"-Option finden Sie in den einzelnen Platnersberger Gesundheitszentrum-Adressen. 94fSc9wthuzh0hbersitstr. 756, 9 5140 254 479 1 Nf1ü5zrnucsebeg, h7oaPlaontnerskqbm5erg Tel. 00 5129 61 8941 396 95 9 0 5374 0 6 01 6179 6542 w4wxoww.u6nicord09aa.de Swchkuho73bertstojwdr. 86, 39 490 2274 9 601 Nü2izrnk4ub1eg, q1lPlt8atnersgymdbeuyqrg Tel. 0 9 1 091 25 5 9 22 4 546 0899 12 wbsqwp4ew.unsicoislrda.de Scbh7a7yubrc6rertr8vjstr. 15996, 739 760 4 99 1 a8Nlürnbvqeramyg, Pzilaptnersb3fukeqckrg Tel. 1130 169 1 8 51 5 39 954 14 56 88 57 9 9112 wq7wm cw.unicorda86s.dlbe Ewrlcrjen2stege7gnstr. 206632 70, 69 0 84 9 1 153Nt6ekürnbq7ey4rg, Plhqw2atns0ekdzrs0haberg Tel. 3270 69 21 971 21 1 38 460 400 9 236 34 45 68 3711 7 Erklteqdvhnstegenstry. 991436330, 29 210 424 529 751 Nü0c09r1mnj0x6bn6erg, cyjPlajy8otner4gsber7hxg Tel. 820 839 0041 81 25 1 478 0 08 9 351 24 45 1 2868
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. 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OLG Bamberg - Beschluss vom 26.04.13 - Dr. Heskamp, Fachanwalt Verkehrsrecht, Essen Zum Inhalt der Entscheidung: Die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasermessverfahren PoliScan-Speed erfüllt die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens. 2. Stellt das Tatgericht ein vorsätzliches Verhalten des Betroffenen fest, so hat es sowohl hinsichtlich des Wissens – als auch hinsichtlich des Wollenselements im Urteil näher darzulegen, warum es diese Tatbestandsvoraussetzungen bejaht. Das heißt, dass sich aus dem Urteil ergeben muss, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbegrenzung kannte und bewusst dagegen verstoßen hat 3. Erhebliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit legen eine vorsätzliche Begehungsweise regelmäßig nahe. Voraussetzung ist aber, dass der Täter sich der im Einzelfall höchst zulässigen Geschwindigkeit bewusst ist Beschluss vom 26.04.2013 2 Ss OWi 349/13 I. Auf die Rechtsbeschwerde des Betroffenen wird das Urteil des Amtsgerichts vom 12. Oktober 2012 mit den zugrunde liegenden Feststellungen - unter Aufrechterhaltung der Feststellungen zum objektiven Tatgeschehen - aufgehoben. II. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu erneuter Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Rechtsbeschwerde, an das Amtsgericht zurückverwiesen. Das Amtsgericht hat den Betroffenen am 12.10.2012 wegen vorsätzlicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaft zu einer Geldbuße von 480 € verurteilt und ein mit einer Anordnung nach § 25 Abs. 2a StVG verbundenes einmonatiges Fahrverbot verhängt. Das Amtsgericht hat folgenden Sachverhalt festgestellt: „Der Betroffene befuhr am 19.06.2012 um 20.32 Uhr als Führer des Pkw BMW, amtl. Kennz.: A-BC 1234, bei A.Bach die BAB A 93 in Fahrtrichtung München. Bei einer um 20.32 Uhr auf Höhe km 2,350 im Abschnitt 1160 durchgeführten digitalen Geschwindigkeitsmessung PoliScan-Speed wurde eine Geschwindigkeit von 178 km/h, abzüglich einer Messtoleranz von 6 km/h, also eine mindest gefahrene Geschwindigkeit von 172 km/h festgestellt. Im Bereich der Messstelle war die zulässige Höchstgeschwindigkeit durch Verkehrszeichen auf 120 km/h beschränkt. Die Überschreitung der angeordneten Geschwindigkeit hielt der Betroffene zumindest für möglich und hat sie auch billigend in Kauf genommen.“ Im Rahmen der Beweiswürdigung hat das Amtsgericht u.a. ausgeführt: „Der Betroffene hat über seinen Verteidiger eingeräumt, zum Tatzeitpunkt Fahrer des verfahrensgegenständlichen Pkws gewesen zu sein. Die Höhe der festgestellten Geschwindigkeit ergibt sich aus dem verlesenen Messprotokoll sowie den in Augenschein genommenen Messfotos einschließlich des Messdatenfeldes; insoweit wird wegen weiterer Einzelheiten gem. § 267 Abs. 1 S. 3 StPO auf die Abbildungen verwiesen. Bei der Geschwindigkeitsmessung wurde ein Messgerät PoliScan Speed, das bis Ende 2012 geeicht ist, verwendet. Damit liegt ein amtlich anerkanntes standardisiertes Messverfahren vor (vgl. insoweit KG, Beschluss v. 26.02.2010 – 3 Ws [B] 94/10). Von der im Rahmen der durchgeführten Geschwindigkeitsmessung mit diesem Messgerät festgestellten Geschwindigkeit in Höhe von 178 km/h wurde eine Messtoleranz von 6 km/h abgezogen, so dass die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit 172 km/h und die Geschwindigkeitsüberschreitung somit 52 km/h beträgt. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die maßgebenden Bestimmungen bei der Messung mit dem Gerät PoliScan Speed nicht eingehalten wurden, liegen nicht vor. Der Betroffene hat zwar über seinen Verteidiger vortragen lassen, es sei davon auszugehen, dass bei der Messung ein nicht geeichter Seidel-Filter verwendet worden sei. Insoweit handelt es sich jedoch um einen allgemein geäußerten Zweifel an der ordnungsgemäßen Durchführung der Messung, dem bei einem standardisierten Messverfahren durch das Gericht nicht nachgegangen werden muss. Infolgedessen wurde auch der vom Verteidiger gestellte Beweisantrag zurückgewiesen. Infolge der massiven Überschreitung der angeordneten zulässigen Geschwindigkeit ist auch davon auszugehen, dass der Betroffene eine Geschwindigkeitsüberschreitung zumindest für möglich gehalten und diese auch billigend in Kauf genommen hat. Das Gericht ist vorliegend daher davon überzeugt, dass der Betroffene die angeordnete Geschwindigkeit von 120 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften vorsätzlich um 52 km/h überschritten hat.“ Mit der gegen dieses Urteil gerichteten Rechtsbeschwerde rügt der Betroffene die Verletzung formellen und materiellen Rechts. 1. Soweit der Betroffene mit der Verfahrensrüge geltend macht, das Amtsgericht habe den von ihn gestellten Beweisantrag auf Einholung eines Sachverständigengutachtens unter Verstoß gegen seine Aufklärungspflicht zu Unrecht abgelehnt, bleibt diese ohne Erfolg. Die Generalstaatsanwaltschaft hat hierzu in ihrer Antragsschrift vom 05.03.2013 folgendes ausgeführt: „Die erhobene Verfahrensrüge bleibt ohne Erfolg. Der Betroffene hat bereits keinen Beweisantrag gestellt, da im Antrag keine konkreten Beweistatsachen genannt werden. Es handelte sich daher lediglich um einen sogenannten Beweisermittlungsantrag. Die fehlerhafte Ablehnung eines solchen Antrages kann aber nur mit der Rüge der Verletzung der Aufklärungspflicht im Rahmen des Rechtsbeschwerdeverfahrens geltend gemacht werden. Hierzu hätte es jedoch Vortrag dazu bedurft, welche Tatsachen das Gericht dazu hätten drängen sollen, eine weitere Beweiserhebung durchzuführen. Weiter wäre Vortrag dazu erforderlich gewesen, welches Beweisziel mit dem Antrag verfolgt wurde und welches Ergebnis die begehrte Beweiserhebung erbracht hätte, vgl. Meyer-Goßner StPO 55. Aufl. § 244 StPO Rn. 80 f. Entsprechenden Vortrag lässt die Rechtsbeschwerde jedoch vermissen. Die Rüge der fehlerhaften Ablehnung des Antrages ist jedoch auch in der Sache unbegründet. Anlass zu der begehrten Beweiserhebung bestand nicht. Auch mit dem Antrag wurde nicht behauptet, dass durch die erfolgte Spiegelung es zu einer Fehlmessung gekommen ist. Die Spiegelung führte nur dazu, dass das Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges in das Messbild hinein projiziert wurde. Eine solche Spiegelung soll im Übrigen durch den von der Verteidigung zitierten Seidelfilter gerade verhindert werden, der zudem ohnehin nicht eichfähig ist. Auch die Rüge der Verwendung eines fehlerhaften Auswerterahmens geht fehl. Maßgeblich ist, dass der Auswerterahmen nicht über die Kfz-Front hinaus in einen anderen Fahrstreifen hinein ragt (vgl. Burhoff-Neidel-Grün, Messungen im Straßenverkehr, 2. Aufl., Rn. 427). Dies wird mit der Rechtsbeschwerde nicht behauptet und ist auch tatsächlich nicht der Fall.“ Diesen Ausführungen schließt sich der Senat nach eigener Sachprüfung an und macht sie sich zu eigen. Soweit die Generalstaatsanwaltschaft allerdings davon ausgeht, dass es sich bei dem knapp über dem Fahrzeugdach in das Messfoto hineinprojizierten Kennzeichen nicht um das Kennzeichen des gemessenen, sondern das eines anderen Kraftfahrzeugs handelt, folgt der Senat dem nach eigener Anschauung des Messfotos, das nach prozessordnungsgemäßer Verweisung gemäß § 267 Abs. 1 Satz 3 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG Bestandteil des Urteils geworden ist, nicht. Vielmehr lässt sich bei genauem Hinsehen erkennen, dass es sich um das Kennzeichen des gemessenen Kraftfahrzeugs handelt, welches in das Messfoto projiziert ist. Diese Projektion dient lediglich der besseren Erkennbarkeit des Kennzeichens des gemessenen Kraftfahrzeugs, hat aber keinerlei Auswirkungen auf das Messergebnis und dessen Zuordnung. 2. Soweit die Verteidigung in ihrer Gegenerklärung vom 20.03.2013 beanstandet, der festgestellte Geschwindigkeitsmesswert sei nicht prozessordnungsgemäß in das Verfahren eingeführt worden, weil das auf dem Messfoto befindliche Datenfeld nicht von einer Bezugnahme nach Inaugenscheinnahme erfasst, sondern urkundenbeweislich zu verlesen sei, wird die formelle Rüge der Verletzung des § 261 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG erhoben. Dieser Verfahrensrüge muss der Erfolg aber schon deshalb versagt bleiben, weil sie nicht innerhalb der Rechtsbeschwerdebegründungsfrist des § 345 Abs. 1 StPO i.V.m. § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG erhoben wurde. Die gemäß § 79 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 und 2 OWiG statthafte Rechtsbeschwerde des Betroffenen hat aber auf die Sachrüge hin – zumindest vorläufig – insoweit teilweise Erfolg, als das Amtsgericht bei dem von ihm festgestellten Geschwindigkeitsverstoß von vorsätzlicher Begehungsweise des Betroffenen ausgegangen ist. 1. Entgegen dem Vorbringen der Rechtsbeschwerde deckt die Nachprüfung des angefochtenen Urteils mit Blick auf die Feststellungen des Amtsgerichts zum objektiven Tatgeschehen keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Betroffenen auf. a) Da die tatrichterliche Überzeugung vom Rechtsbeschwerdegericht nur in eingeschränktem Maße und nur anhand der Urteilsgründe überprüft werden kann, müssen diese so gefasst sein, dass sie eine auf Rechtsfehler beschränkte Richtigkeitskontrolle ermöglichen (BGHSt 39, 291/295, 296). Sie müssen erkennen lassen, dass die Beweiswürdigung auf einer tragfähigen, verstandesmäßig einsichtigen Tatsachengrundlage beruht (BGH NJW 1982, 2882/2883; StV 1990, 340; vgl. auch KK-Senge OWiG 3. Aufl. § 71 Rn. 81). In welchem Umfang Ausführungen zur Beweiswürdigung geboten sind, bestimmt sich nach der konkreten Beweislage und der Bedeutung der Beweisfrage unter Berücksichtigung des Tatvorwurfs und des Verteidigervorbringens (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 12.12.2012 - 3 Ss OWi 450/2012 = BeckRS 213, 00407). Gerade im Bußgeldverfahren sind unter dem Gesichtspunkt der (lediglich) verwaltungsrechtlichen Pflichtenermahnung an die Abfassung der Urteilsgründe keine übertrieben hohen Anforderungen zu stellen. Soweit der festgestellte Sachverhalt auf den Messergebnissen eines Messverfahrens beruht, genügt es für eine an diesen Anforderungen ausgerichteten hinreichenden Kontrolle der Beweiswürdigung, dass der Tatrichter neben der Wiedergabe des als erwiesen erachteten Messergebnisses das Messverfahren benennt und durch die Berücksichtigung von Messtoleranzen den nach den jeweiligen technisch-naturwissenschaftlichen Erkenntnissen möglichen Fehlerquellen Rechnung trägt (BGHSt 39, 291/297, 300, 302 f.). Diese Angaben bilden die Grundlage einer nachvollziehbaren Beweiswürdigung; sie lassen den Schluss zu, dass die richterliche Überzeugung nicht auf einem bloßen Verdacht oder auf Vermutungen basiert (BGH NJW 1982, 2882 f.), sondern auf einer ausreichend objektiven Grundlage, nämlich auf der Ermittlung und Feststellung des Geschwindigkeitswerts mit Hilfe eines standardisierten Messverfahrens (OLG Bamberg a.a.O). b) Die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasermessverfahren PoliScan-Speed erfüllt die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens, d.h. eines durch Normen vereinheitlichten (technischen) Verfahrens, bei dem die Bedingungen seiner Anwendbarkeit und seines Ablaufs so festgelegt sind, dass unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind (BGHSt 43, 277). Diesen Anforderungen genügt das PoliScan-Speed-Verfahren, dessen Bauart von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zur innerstaatlichen Eichung zugelassen ist und bei dem die Geschwindigkeitsmessung von besonders geschultem Personal unter Beachtung der Betriebsanleitung des Geräteherstellers sowie der Zulassungsbedingungen der PTB durchgeführt wird. Dies bietet hinreichende Gewähr für eine zuverlässige Anwendung des PoliScan-Speed-Messverfahrens (vgl. wie hier zutreffend u.a. schon OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.01.2010 – 5 Ss [OWi] 206/09 [bei juris]; KG, Beschluss vom 26.02.2010 – 3 Ws [B] 94/10 = DAR 2010, 331 f. = VRS 118 [2010], 367 ff. = SVR 2010, 274 f. und OLG Frankfurt, Beschluss vom 21.04.2010 – 2 Ss OWi 236/10 [bei juris]). c) Ein den geschilderten Anforderungen entsprechendes Verfahren indiziert die Richtigkeit des gemessenen Geschwindigkeitswertes, wenn konkrete Anhaltspunkte für Messfehler nicht ersichtlich sind. Dann genügen in den Urteilsgründen Angaben zum angewandten Verfahren, die festgestellte Geschwindigkeit sowie den in Ansatz gebrachten Toleranzwert. Nur bei Vorliegen von Umständen, die abweichend vom Regelfall dem Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Messung entgegen stehen, mithin konkrete Zweifel an der Funktionstüchtigkeit und der sachgerechten Handhabung des eingesetzten Geschwindigkeitsmessgerätes begründen, sind im Urteil über die bereits genannten Angaben hinaus nähere Ausführungen zur Messung erforderlich (OLG Stuttgart NZV 2008, 43 unter Hinweis auf OLG Dresden VRS 109, 196, 199 m.w.N.). Fehlen sie, so sind Zweifel an der Zuverlässigkeit der Messung grundsätzlich nur aufgrund einer entsprechenden Verfahrensrüge der gerichtlichen Kontrolle zugänglich (BGHSt 39, 291/297, 301 f.; Cierniak zfs 2012, 664 f.). Haben sie allerdings in den Urteilsgründen selbst ihren Niederschlag gefunden, unterliegen sie im Rechtsbeschwerdeverfahren bei einer Geschwindigkeitsmessung durch ein standardisiertes Messverfahren im Rahmen der Sachrüge der Überprüfung (vgl. OLG Bamberg und OLG Düsseldorf, jeweils a.a.O.). Hinreichende Anhaltspunkte, die Zweifel an der Zuverlässigkeit der verfahrensgegenständlichen Messung begründen könnten, hat das Amtsgericht vorliegend in seinem Urteil nicht festgestellt. Nach den Ausführungen des Senats zu Ziff. II ergeben sich solche Anhaltspunkte entgegen dem Vorbringen der Rechtsbeschwerde insbesondere auch nicht aus dem abgebildeten Inhalt des in Bezug genommenen Messfotos. 2. Der Rechtsbeschwerde ist jedoch insoweit ein – jedenfalls vorläufiger – Erfolg nicht zu versagen, als die bisherigen Feststellungen sowie die Beweiswürdigung des Amtsgerichts die Annahme vorsätzlichen Handelns des Betroffenen nicht tragen (§§ 261, 267 Abs. 1 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG). Hierzu führt die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in ihrer vorgenannten Antragsschrift aus: „Stellt das Tatgericht […] ein vorsätzliches Verhalten des Betroffenen fest, so hat es sowohl hinsichtlich des Wissens – als auch hinsichtlich des Wollenselements im Urteil näher darzulegen, warum es diese Tatbestandsvoraussetzungen bejaht. Das heißt, dass sich aus dem Urteil ergeben muss, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbegrenzung kannte und bewusst dagegen verstoßen hat (vgl. Burhoff, Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 3. Aufl., Rn. 1589). Zur Kenntnis der Begrenzung enthält das Urteil keine Feststellungen, was bereits deshalb notwendig gewesen wäre, weil die Messung auf einer Autobahn erfolgt ist. Ein Schluss vom Umfang der Geschwindigkeitsüberschreitung auf das Vorliegen des Vorsatzes ist zudem nicht ausreichend, da andernfalls ab einer gewissen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit stets vorsätzliches Handeln anzunehmen wäre (vgl. OLG Hamm, DAR 1998, 281; OLG Bamberg, DAR 2010, 708; OLG Stuttgart, DAR 2010, 402; OLG Zweibrücken, DAR 2011, 274). Da das Tatgericht die Erhöhung der Geldbuße zudem auch mit dem aus seiner Sicht festgestellten vorsätzlichen Verhalten begründet hat, war auch insoweit die Rechtsbeschwerde von Erfolg.“ Diesen Ausführungen schließt sich der Senat nach eigener Überprüfung an. Das Amtsgericht stellt in seinen Urteilsgründen lediglich fest, dass die Geschwindigkeit im Bereich der an einer Bundesautobahn befindlichen Messstelle durch Verkehrszeichen auf 120 km/h beschränkt war. Jegliche weiteren tatrichterlichen Feststellungen zu den äußeren Umständen der Geschwindigkeitsbeschränkung lässt das Urteil vermissen. Das Amtsgericht schließt allein aus dem Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung um nahezu 50%, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsüberschreitung „zumindest für möglich gehalten und diese auch billigend in Kauf genommen hat“. Dieser Schluss leidet an einem durchgreifenden rechtlichen Mangel. Zwar braucht sich der Vorsatz nur auf die Geschwindigkeitsüberschreitung als solche, nicht aber auf deren konkrete Höhe zu beziehen (vgl. BayObLG St 1998, 166, 169; OLG Düsseldorf NZV 1997, 530; KG VRS 113, 74 f.). Auch legen erhebliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine vorsätzliche Begehungsweise regelmäßig nahe. Voraussetzung ist aber, dass der Täter sich der im Einzelfall höchst zulässigen Geschwindigkeit bewusst ist (Hentschel/König/Dauer Straßenverkehrsrecht 41. Aufl. § 3 Rn. 3 m.w.N.). Kennt der Täter die höchst zulässige Geschwindigkeit im konkreten Fall nicht und geht er von einer unbeschränkten Geschwindigkeit aus oder von einer höheren zulässigen Geschwindigkeit, welche die Differenz der festgestellten und der vermeintlichen Höchstgeschwindigkeit gering erscheinen lässt, so kann nur fahrlässiges Handeln in Betracht kommen (vgl. BayObLG DAR 1994, 162; OLG Koblenz DAR 1999, 159; OLG Zweibrücken DAR 2011, 274). Dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbeschränkung wahrgenommen hat, ist im Urteil nicht festgestellt. Wenn aber offen ist, ob der Betroffene die bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung kannte, so entbehrt der Schluss, dass er vorsätzlich gehandelt haben muss, wenn er die zulässige Geschwindigkeit von 120 km/h um 52 km/h überschritten hat, einer tragfähigen Grundlage. Selbst wenn vorliegend, was nicht festgestellt ist, das betreffende Verkehrszeichen für jedermann deutlich sichtbar aufgestellt gewesen sein sollte, ließe auch dies allein noch nicht den Schluss zu, der Betroffene habe es vorsätzlich nicht beachtet (vgl. nur OLG Stuttgart, Beschluss vom 09.04.2010 – 1 Ss 53/10 = DAR 2010, 402 f. = SVR 2011, 110 f.). Einen Erfahrungssatz, dass gut sichtbar aufgestellte Verkehrsschilder immer gesehen werden, gibt es nicht (BayObLG DAR 1996,288; OLG Hamm NZV 1998,14). Wegen des aufgezeigten Begründungsmangels im subjektiven Tatbestand war daher das angefochtene Urteil sowohl im Rechtsfolgenausspruch aufzuheben als auch im Schuldspruch mit den zugrunde liegenden Feststellungen, soweit das Amtsgericht von vorsätzlicher Begehungsweise ausgegangen ist (§§ 267, 261, 353 StPO, § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG). Im Umfang der Aufhebung wird die Sache, auch zur Entscheidung über die Kosten der Rechtsbeschwerde, an das Amtsgericht zurückverwiesen (§ 79 Abs. 6 OWiG). Der Senat entscheidet durch Beschluss gemäß § 79 Abs. 5 Satz 1 OWiG. Gemäß § 80 a Abs. 1 OWiG entscheidet der Einzelrichter. Beschilderung der Meßstelle OLG Zweibrücken - Beschl. v. 05.11.18 OLG Bamberg - Beschl. v. 19.06.18 Brandenburgisches OLG - Beschluss vom 17.06.14 AG Lüdinghausen - Urteil vom 12.05.14 Sonstige Anforderungen an Verkehrsmessungen
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit - ppt herunterladen Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit Veröffentlicht von:Eldrich Eblen Präsentation zum Thema: "Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit"— Präsentation transkript: Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer SeminarfacharbeitAlexander Dick | Martin Sebastian Panzer | Nico Weichert Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit Information zur SeminarfacharbeitWer wir sind? Ziel unserer Seminarfacharbeit Kurze Prozessdarstellung Umfrage Rollenspiel Gliederung des KolloquiumsNico Weichert Liberalismus in der Theorie Martin Sebastian Panzer Liberalismus in der Bundesrepublik Deutschland Alexander Dick Liberalismus im Internet und Wechselwirkungen mit der BRD Untergliederung jeweils nach wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Gesichtspunkten Liberalismus in der Theorie Grundforderungen Wirtschaftlich Freie MarktwirtschaftLiberalismus in der Theorie Wirtschaftlich Freie Marktwirtschaft Keine staatlichen Eingriffe Gesellschaftlich Offene Gesellschaft Keine kulturellen & ethischen Einschränkungen Politisch Verfassungs- und Rechtsstaat Grundrechte Gleichheit vor dem Gesetz Volkssouveränität Geschichtliche GrundlagenLiberalismus in der Theorie Wurzeln des Liberalismus liegen in der Aufklärung Französische Revolution wichtigste Etappe Wichtigste Vertreter Kant Montesquieu Locke Geschichtliche GrundlagenLiberalismus in der Theorie Erste Verwirklichung: Bill of Rights 1689 Grundlage für Nationalismus Rechtsstaat Wirtschaftlicher Aufschwung Neue Kulturpolitik Trennung von Kirche und Staat Wirtschaftlicher LiberalismusLiberalismus in der Theorie Wurzeln im 18. Jahrhundert Stärkste Antriebskraft ist der freie Wettbewerb Keine staatliche Wirtschaftslenkung und sich selbst steuernder Preismechanismus Weltwirtschaftlicher Freihandel Vollständige Konkurrenz unter Unternehmen Marktkonforme staatliche Eingriffe erlaubt Durch J. Mill Lösung der sozialen Frage Entwicklung des Hochindustriekapitalismus im 19. Jahrhundert Gesellschaftlicher LiberalismusLiberalismus in der Theorie Toleranz Staatliche Schulaufsicht Freiheit von Forschung und Lehre Pressefreiheit Glaubens- & Bekenntnisfreiheit Politischer LiberalismusLiberalismus in der Theorie Hauptziel: Abschaffung des Absolutismus Geordneter Rechtsschutz Allgemeines Wahlrecht Nationalstaatsgedanke Die Krise des LiberalismusLiberalismus in der Theorie Durch Depressionen und soziale Missstände im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts Einflussverlust Glaube an die „unsichtbare Hand des Marktes“ (A. Smith) erschüttert Arbeiterschafft wandte sich Sozialismus zu A. Smith Weiterentwicklung des LiberalismusLiberalismus in der Theorie Nach dem zweiten Weltkrieg Bildung des Neoliberalismus auf wirtschaftlichen Gebiet Neuentwicklung des Freihandels Grundlage für heutige soziale Marktwirtschaft Liberalismus in der Bundesrepublik Deutschland Wirtschaftlicher Liberalismus in der BRDGesetze Rechtssicherheit Steuern & Abgaben Sozialabgaben Zölle Monopolisierte Märkte Private Monopole Staatlich monopolisierte Märkte Der deutsche Staat setzt die Rahmenbedingungen für die BRDGesetze Wirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Der deutsche Staat setzt die Rahmenbedingungen für die BRD Regelung der Beziehungen zwischen Handelssubjekten.  Rechtssicherheit Die Rechtssicherheit in der BRD ist grundlegend für eine stabile Wirtschaft Lenkung von Entwicklung in wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen.  Beispiel: Nachhaltigkeitspolitik „Bürokratie“ belastet Wirtschaft. Gesetze führen zu Wettbewerbsverzerrungen. Die Eigenverantwortung der Bürger/innen wird eingeschränkt. Die Agenda 2010 der Bundesregierung enthält zahlreiche Liberalisierungsschritte Lockerung des Kündigungsschutzes: Kündigungsschutz erst ab Unternehmen mit 10 Beschäftigten ausgelöst Handwerksrecht: Befreiung vom Meisterzwang Steuern dienen der Finanzierung der öffentlichen AufgabenSteuern & Abgaben Wirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Steuern dienen der Finanzierung der öffentlichen Aufgaben Sie besitzen ebenfalls „Steuer“ungsfunktion Steuern belasten die deutsche Wirtschaft Sie führen zu Wettbewerbsverzerrungen Quelle: Eigene Grafik / Bundesfinanzministerium Steuern & Abgaben: SozialabgabenWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Sozialversicherungssysteme stellen heute eine „Rundumversorgung“ dar. Auf Grund der demografischen Entwicklung werden die Sozialabgaben in den nächsten Jahrzehnten drastisch ansteigen . Die beschlossenen Reformen werden nicht ausreichen um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. Die Leistungen der Sozialversicherungen müssen daher weiter privatisiert werden. Quelle: Statistisches Bundesamt, BSMG, Berechnungen der Kommission zur Nachhaltigen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme Quelle: Eigene Grafik / Bundesfinanzministerium Steuern & Abgaben: ZölleWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Nationalstaaten versuchen ihre einheimischen Märkte vor internationaler Konkurrenz zu schützen und zu stärken. Die beabsichtigten Effekte sind fraglich, da sie den internationalen Handel hemmen und somit die weltweite Wirtschaft schwächen. Deutschland hat ein Interesse an einer starken Weltwirtschaft, da es selbst ein Exportland ist. Die Bundesregierung schreibt auf ihrer Homepage: „Deutsche Handelspolitik ist traditionell auf offene Märkte und Freihandel ausgerichtet. Die Erfahrungen in den vergangenen 50 Jahren haben gezeigt, dass ‚Freier Welthandel’ zu Wohlstand führt und Impulse für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung gibt.“ Steuern & Abgaben: ZölleWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Innerhalb der EU existiert ein gemeinsamer Binnenmarkt. Mit der Erweiterung der Union wird auch der Binnenmarkt vergrößert In bisher neun Verhandlungsrunder der GATT wurden Zölle kontinuierlich gesenkt Foto: Quelle: Eigene Grafik / Thomas Fritz, Sven Giegold, Harald Klimenta Monopolisierte MärkteWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Monopole beschränken durch ihre übermäßige Machtkonzentration den freien Wettbewerb. Der Staat besitzt die Aufgabe bei Mono- bzw. Oligopolbildung zu intervenieren. Bundeskartellamt Landeskartellbehörden Foto: Auszug aus einem Urteil des Bundeskartellamtes vom 26. Januar 2002: „Die beteiligten Unternehmen haben nicht nachgewiesen, dass durch den Zusammenschluss auch Verbesserungen der Wettbewerbsbedingungen eintreten und dass diese Verbesserungen die Nachteile der Marktbeherrschung überwiegen (§ 36 Abs. 1 Satz 1, 2. Halbsatz GWB). Derartige Verbesserungen der Wettbewerbsbedingungen sind auch nicht zu erkennen.“ Monopolisierte Märkte: StaatlichWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Wettbewerb wird/wurde durch Staat verhindert. Ziel: Versorgungssicherheit soll gewährleistet werden. Folge: Unternehmen arbeiten ineffizient und wenig kundenorientiert. Binnenmarktrichtlinien der EU beseitigen staatliche Monopole. Monopolisierte Märkte müssen in einem bestimmten Zeitrahmen geöffnet werden. Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRDFreie Entfaltung der Persönlichkeit Kopftuchstreit Chancengleichheit Bildungschancen Geschlechtergleichberechtigung Sicherheit Anti-Terror-Pakete Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRDFreie Entfaltung Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRD „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit […].“ Art. 2 Abs. 1 GG „ […] soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“ Art. 2 Abs. 1 GG Allgemeine Handlungsfreiheit Allgemeines Recht auf Persönlichkeit Grundprinzip: Freiheit jedes Einzelnen muss mit der Freiheit jedes Anderen vereinbar sein. Konflikt Die freie Entfaltung steht in engem Zusammenhang mit weiteren Grundrechten wie z.B.: Art. 5: Glaubens-, Gewissens-, Bekenntnisfreiheit Art. 11: Freizügigkeit Art. 12: Berufsfreiheit Freie Entfaltung: KopftuchstreitGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Positive Religionsfreiheit Unter positiver Religionsfreiheit versteht man die Freiheit, seinen Glauben ausüben zu dürfen. Negative Religionsfreiheit Die negative Religionsfreiheit bezeichnet das Recht, Religionsausübung zu unterlassen. Foto: Auszug aus Presseerklärung des BVerfG vom 24. September 2003: „Indem die Beschwerdeführerin durch das Tragen des Kopftuchs in Schule und Unterricht die Freiheit in Anspruch nimmt, ihre Glaubensüberzeugung zu zeigen, wird die negative Glaubensfreiheit der Schülerinnen und Schüler, nämlich kultischen Handlungen eines nicht geteilten Glaubensfernzubleiben, berührt.“ Wiederspruch zwischen der Freiheit der Lehrerin und der Freiheit der Schüler Chancengleichheit ist ein unverzichtbares liberales Gut.Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Chancengleichheit bedeutet die Förderung des Individuums. Gerechtigkeitsprinzip steht dabei im Vordergrund. Grundlage für eine freie Entfaltung Chancengleichheit entspricht dem Leistungsprinzip. Jeder ist selbst verantwortlich seine Möglichkeiten zu verwirklichen. Grundlage für Motivation zu Leistung und Innovation Chancengleichheit ist ein unverzichtbares liberales Gut. Chancengleichheit: BildungGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Bildung gewinnt in der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft an Bedeutung. Gerechtes Bildungssystem bildet die Grundlage für Chancengleichheit. Kinder mit Migrationshintergrund besitzen deutlich geringere Bildungschancen. Foto: Quelle: Iglu-Studie 2003 Chancengleichheit: GeschlechtGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Unter Geschlechtergleichberechtigung versteht man die Chancengleichheit zwischen Mann und Frau. Frauen sind in der Arbeitswelt benachteiligt. Die Frauenbeschäftigungsquote ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Bundesregierung und die EU verfolgen das Projekt „Gender-Mainstreaming“. Quelle: Eigene Grafik / Bundesanstalt für Arbeit Sicherheit Die offene Gesellschaft birgt Gefahren.Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Die offene Gesellschaft birgt Gefahren. Nach dem 11. September 2001 existiert ein neues Sicherheitsbewusstsein. Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage Sicherheit: Anti-Terror-PaketeGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Infolge des 11. September 2001 hat die staatliche Überwachung stark zugenommen. Anti-Terror-Pakete schränken Freiheiten ein: Rasterfahndung Telekommunikationsüberwachung Foto: SpiegelOnline Quelle: Eigene Grafik / Bundesjustizministerium Die Methoden legitimieren den Kontroll- und Überwachungsstaat. Politischer Liberalismus in der BRDVerfassung Meinungsfreiheit Schranken der Meinungsfreiheit Demokratie Wahlrecht Gewaltenteilung Politischer Liberalismus in der BRDVerfassung Politischer Liberalismus in der BRD Das Grundgesetz ist eine stabile Verfassung. Sie vereint zahlreiche liberale Forderungen. Foto: Bundeszentrale für politische Bildung Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage Meinungsfreiheit Politischer Liberalismus in der BRD Die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit sind zentrale Menschen- und Grundrechte. Sie beinhalten das Recht aus freie: Meinungsbildung, Meinungsäußerung und Meinungsverbreitung. Sie sind die Grundlage für einen liberalen Rechtsstaat. Die Meinungsfreiheit steht in engem Zusammenhang mit weiteren Grundrechten wie z.B.: Art. 5: Glaubens-, Gewissens-, Bekenntnisfreiheit Art. 8: Versammlungsfreiheit Art. 17: Petitionsrecht Meinungsfreiheit: SchrankenPolitischer Liberalismus in der BRD „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Art. 5 GG Meinungsfreiheit darf die persönliche Ehre nicht verletzen. Auch bei der Meinungsfreiheit gilt das Prinzip der Vereinbarkeit der Freiheit jedes Einzelnen mit der Freiheit jedes Anderen. Beispiel: Die von Ulrich Hoffman herausgegebene Biografie über Herbert Grönemeyer Foto: SpiegelOnline Demokratie „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wirdPolitischer Liberalismus in der BRD „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird ausgeübt.“ Art. 20 Abs. 2 GG vom Volk in Wahlen und durch Abstimmungen und durch besondere Organe der gesetzgebenden, der vollziehenden und der rechtssprechenden Gewalt Wahlrecht Gewaltenteilung Demokratie: WahlrechtPolitischer Liberalismus in der BRD Aufgaben des Wahlrechts Repräsentation Auswahl Kontrolle Wahlrechtsgrundsätze (Art. 38 GG) Allgemeinheit Unmittelbarkeit Freiheit Gleichheit Geheim Foto: Demokratie: GewaltenteilungPolitischer Liberalismus in der BRD Gewaltenteilung und -verschränkung verhindert den Missbrauch staatlicher Macht. Nachteile Verlangsamung der politischen Entscheidungsprozesse Behinderung von politischen Entscheidungen Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung / Schubert/Klein Lexikon Liberalismus im Internet und dessen Wechselwirkungen mit der BRD Wirtschaftlicher Liberalismus im InternetDas Internet ist kein Staat. Es ist abhängig von den lokalen staatlichen Reglements. Markttransparenz Wirtschaftlicher Liberalismus im Internet Suchmaschinen für Produkte im Internet tragen zu einer besseren Markttransparenz in der BRD bei. Quelle: Screenshot / Quelle: Screenshot / Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) profitieren in besonderem Maße. Ladenöffnungszeiten Der Internethandel ist zeitlich unabhängig.Wirtschaftlicher Liberalismus im Internet Der Internethandel ist zeitlich unabhängig. Das E-Shopping schafft eine Konkurrenzsituation zum deutschen Einzelhandel. Konsumenten profitieren von der zeitlichen Unabhängigkeit des Internets. „Besonders die Möglichkeit mit Hilfe von Internet-Shopping die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten zu umgehen wird zunehmend attraktiver. Gerade für Arbeitnehmer mit Arbeitszeiten zwischen 18 und 19 Uhr ist es sonst kaum möglich, Güter des periodischen (z.B. Kleidung) oder gar des aperiodischen Bedarfs (z.B. Möbel) zu kaufen.“ Professor Beyer der Universität Erlangen-Nürnberg Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage Polypole MarktstrukturenWirtschaftlicher Liberalismus im Internet Die Nutzerzahlen des Internets sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Quelle: Eigene Grafik / ARD-/ZDF-Onlinestudie 2003 Quelle: Eigene Grafik / Computer Industry Almanac 2000 Mit steigenden Internetnutzerzahlen wächst auch der Internethandel. Polypole MarktstrukturenWirtschaftlicher Liberalismus im Internet Das Internet löst lokale Monopolstellungen in der BRD auf. Quelle: Eigene Grafik / Sinner Buchhandlung Weida und Rechtssicherheit Für deutsche Internetuser gilt das Recht der BRD.Wirtschaftlicher Liberalismus im Internet Für deutsche Internetuser gilt das Recht der BRD. Treuhandservices und Trusted-Shops-Zertifikate bieten zusätzliche Sicherheitsmöglichkeiten. Quelle: Eigene Grafik / Iloxx Safetrade Risiken ergeben sich bei Auslandsgeschäften außerhalb der EU. UrheberrechtsproblematikWirtschaftlicher Liberalismus im Internet Peer-to-Peer Netzwerke ermöglichen die Umgehung des Urheberrechts. Quelle: Screenshot / Durch Internetpiraterie ergab sich der Musikindustrie im Jahr 2001 ein Schaden von schätzungsweise 740 Millionen Euro. Gesellschaftlicher LiberalismusWeltweit können Menschen miteinander in Messengern, Chats und Foren kommunizieren.  Das Internet ermöglicht einen globalen Informationsaustausch. Chancengleichheit Keine Unterscheidungen nach:Gesellschaftlicher Liberalismus im Internet Keine Unterscheidungen nach: gesellschaftlicher Position dem Geschlecht oder der Abstammung des Users Freie Entfaltung Gesellschaftlicher Liberalismus im Internet Die Anonymität im Internet erlaubt eine freie Entfaltung der Persönlichkeit Gefahr der freien Entfaltung Freiheit kann für moralisch verwerfliche Inhalte ausgenutzt werden Freiheit vs. Sicherheit Gefahr der Anonymität Verfälschbarkeit der Daten Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage Freiheit vs. SicherheitGesellschaftlicher Liberalismus im Internet Mit der wachsenden Bedeutung des Internets im täglichen Leben steigt auch die Gefahr des „gläsernen Menschen“. Kontrolle und Überwachung der Internetnutzer durch den Staat. Quelle: Eigene Grafik / Bundesjustizministerium Politischer LiberalismusDas Internet als ein weltumspannendes Medium ist keiner allgemeingültigen Gesetzgebung unterworfen. Es ist international, aber die Gesetzgebungen, die es zu regeln versuchen, können nur national sein. Strafrechtlich zu verfolgenden Delikte werden auch auf den Bereich des Internet übertragen. Zensur vs. MeinungsfreiheitPolitischer Liberalismus im Internet Filtertechnologien Rating-Systeme Signatur „PICS“  Mangel an technischer Umsetzung  Kein Einfluss auf die Zensur  Manipulationsgefahr, geringe Verbreitung Meinungsfreiheit Politischer Liberalismus im Internet Sekten, politische Randgruppen und Parteien können sich im Internet darstellen.  Das Internet trägt zur politischen Transparenz in der BRD bei. Kontakt mit Politikern Das Internet fungiert als zusätzliche Instanz zum Informationsgewinn und kann zur Verbesserung der politischen Bildung beitragen. Schlussbetrachtungend Quellen- & LiteraturverzeichnisAbelshauser, W.: Wirtschaftliche Wechsellagen, Wirtschaftsordnung und Staat: Die deutschen Erfahrungen, in Staatsaufgaben, Baden-Baden 1996, Suhrkamp Taschenbuch Verlag, S Alerbertin, L.: Politischer Liberalismus zwischen Tradition und Reform. Eine Problemskizze, in Politischer Liberalismus in der Bundesrepublik, Göttingen 1980, Vandenhoeck und Rupprecht, S. 7-31 Altenburg, T.: Chancen und Risiken des E-Commerce für KMU, Leipzig 2002 ARD-/ZDF [Hrsg.]: Online Studie 2003, (<http://www.daserste.de/service/ardonl03.pdf>, 15. Oktober 2003) Attac [Hrsg.]: Online Studie 2003, (<http://www.daserste.de/service/ardonl03.pdf>, 15. Oktober 2003) Becker, R: Das Fernabsatzgesetz und das Versandhandelsrecht, (<http://www.fernabsatz-gesetz.de/Widerrufsrecht/Fernabsatzvertrag.htm>, 15. April 2003) Blumenwitz, D.: Grundrechte – Fall 08: Lehramtsanwärterin mit Kopftuch, Sommersemester 2003 Bos, W. / Lankes, E. 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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
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Light 0 110 Desert Terrarium Price Uvb5 Reptile Violet 0uvb10 13w Compact 240v In Bulb best 75 Fluorescent Led Uv Lamp 21Off Bulbs E27 Us7 Ultra Rq54AjS3Lc 2Es kann anordnen, daß mehrere in einem Verfahren erhobene Ansprüche in getrennten Verfahren verhandelt und entschieden werden. VollnarkoseWas Wir Mitbekommen PassiertWenn Wirklich Nichts Mehr gI6yY7vbf Für Regalsystem Passendes DachschrägeHausbau Gesucht Blog Stauraum – XuiOZPk Look Möbel Mucbook Münchner Von Ikea Designstudentin Für 7Ybf6gyv VG München, 27.05.2019 - M 5 M 19.11622 Kaufen Ikea € Für 10 00 Shpock In Weiße 51103 Lampen Köln 34LRj5Aq Booster Sitzerhöhung Bumbo Blau Vital InnovationsStuhl oedCxB Gunnared Vedbo Dunkelgrau Sessel Sessel Gunnared Vedbo Dunkelgrau uTPZOXik Kürzere Variante (ohne Halbsatz)
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
Datenschutz – Bürosphäre Unsere Datenschutzbestimmungen können auf jeder Seite unserer Website einfach über den Verweis „Datenschutz“ aufgerufen und gedruckt werden. Recht auf Information, Recht auf Widerruf Sie sind jederzeit berechtigt, Informationen über Ihre durch uns gespeicherten persönlichen Daten, deren Ursprünge, Empfänger und den Zweck der Speicherung anzufordern. Informationen zu den gespeicherten Daten können an der folgenden Anschrift eingesehen werden: info@tnt-immobilien.de
de
q-de-1187
Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. 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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz - Datenschutzhinweise Allerdings: Seine Grenzen findet jeder Datenschutz in der Überwachungspraxis durch Geheimdienste. Gehen Sie nach heutigen Erkenntnissen davon aus, dass jeglicher Datenverkehr – also Verbindungsdaten ebenso wie übertragene Inhalte – vollständig und auf Dauer von einer Vielzahl an Geheimdiensten vieler Länder gespeichert werden. Da uns die Wahrung der Privatsphäre aus grund- und bürgerrechtlichen Erwägungen wichtig ist, verwendet unsere Seite keine Analyse- und Trackingdienste wie z.B. Google Analytics, Piwik oder Facebook-Buttons. Aus den gleichen Erwägungen verwendet unsere Seite keine Cookies. Wenn Sie sich mit unserem Kontaktformular an uns wenden, werden die von Ihnen in den Eingabefeldern eingegebenen Daten per E-Mail an uns übermittelt: Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse, der Betreff Ihrer Nachricht und Ihr Nachrichttext. Diese Daten werden nicht auf unserem Server gespeichert und nicht an Dritte weiter gegeben.
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
Fragen und Antworten zu PIO-SHOP Sie möchten sich ein erstes Angebot einholen oder aber bereits direkt Ihre Bestellung/Order aufgeben, dann können Sie sich auf folgenden Wegen mit uns in Verbindung setzen: E-Mail: info@pio-shop.de / Tel.: +49 6196 / 950 4491 / Fax: +49 6196 / 950 4492 • Mehr Transparenz: Wissen wie sich Preise zusammensetzen! • Mehr Individualität: Werbesysteme, Werbeartikel und Druckprodukte können mit unterschiedlichen Materialien veredelt werden. • Mehr Kostenkontrolle: Warum das funktionstüchtige System komplett austauschen? Unser Service beinhaltet den Austausch von Motiven, d.h. Sie zahlen nur den neuen Druck! • Mehr Service: Die Überprüfung Ihrer Druckdateien übernehmen wir kostenlos! Und so funktioniert´s: bestellen, bestätigen, produzieren, versenden, bezahlen 1. Nachdem Sie Ihre Bestellung abgesendet haben, erhalten Sie eine automatische Auftragsbestätigung. 2. Mit dem Versand der Ware erhalten Sie von uns die dazugehörige Trackingnummer zur Kontrolle des Lieferstatus. 3. Nachdem Sie Ihre Bestellung erhalten haben, werden wir Ihnen die Rechnung in elektronischer Form (PDF) zukommen lassen. Es gibt mehrerer Möglichkeiten bei PIO-SHOP zu bestellen. Die wohl einfachste Methode ist die Bestellung über den Warenkorb in unserem Shop. Sie suchen sich den Artikel aus und geben die entsprechende Menge sowie die Druckoption an. Beachten Sie hierbei bitte, dass bei den jeweiligen Produkten auch Mindestbestellmengen vorkommen können, dies betrifft insbesondere die Sparte Werbeartikel. Musterbestellungen sind hiervon ausgenommen. Selbstverständlich können Sie auch innerhalb unserer Geschäftszeiten bei uns telefonisch bestellen. Bestellungen per Mail, Fax oder Brief sind natürlich auch möglich. Nach erfolgreich getätigter Bestellbestätigung / Auftragsbestätigung übernimmt PIO-SHOP offiziell den Auftrag. Die Abrechnung erfolgt parallel zu der Kommissionierung und Versendung. Sollte die Auftrag auslösende Person den Auftrag stornieren oder ändern wollen, so kann sie dies unter Angabe der Bestellnummer/Auftragsbestätigungsnummer direkt über die Firma PIO-SHOP vollziehen. Angebote von PIO-SHOP richten sich an gewerbliche Kunden. Die dargestellten Preise auf der Internetseite von PIO-Shop sind NETTO Preise und verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer + Versandkosten. Der Versand erfolgt nach Ermessen von PIO-Shop und ist ohne Gewähr für die billigste Verfrachtung. Kann ich Artikel auch ohne Werbeanbringung bestellen? Selbstverständlich können Sie die Artikel in unserem Shop auch ohne Werbeanbringung bestellen. Wählen Sie hierzu einfach die Option „ohne-druck“ im Bestellprozess. Kann ich auch Artikel über Sie beziehen, die nicht im Webshop aufgeführt sind? Ja. Können Sie . Dank unseres nationalen und internationalen Partnernetzwerks haben wir die Möglichkeit nahezu alle Produkte der Marktteilnehmer für Sie zur Verfügung zu stellen. Einzelheiten können Sie gerne mit unserem Team telefonisch oder per Email klären. Im Rahmen des Anmelde- und Bestellvorganges werden Kundendaten durch PIO-SHOP gespeichert. Darüber hinaus behält sich PIO-SHOP vor E-Mailanfragen zu archivieren. Diese Daten werden gegenüber Dritten unzugänglich gemacht und dienen der besseren Bestellabwicklung und Kundenorientierung. Für die Übertragung Ihrer Druckdaten stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: Der Upload ist bis zu einer Datenmenge von insgesamt 500 MB möglich und kann über das Kundenkonto oder den Link in der Auftragsbestätigung erfolgen. Die Druckdaten können auch per Post auf CD/DVD, unter Angabe der Auftragsnummer auf dem Datenträger, an folgende Adresse übermittelt werden: PIO-SHOP, Hauptstraße 34, 65812 Bad Soden Mehrere Aufträge können auf einer einzigen CD/DVD zugestellt werden. Hierzu sollte für jede Auftragsnummer ein Ordner angelegt sein, der die zugehörigen Druckdaten enthält. Nur so kann eine eindeutige Zuordnung gewährleistet werden. Die Ware bleibt bis zur vollständigen Erfüllung aller Verbindlichkeiten aus dem Vertragsverhältnis Eigentum von PIO-SHOP. Der Käufer ist verpflichtet, das Eigentum von PIO-SHOP auch dann zu wahren, wenn die gelieferten Waren nicht unmittelbar für den Käufer, sondern für Dritte bestimmt sind. In diesem Fall ist der Empfänger vom Käufer auf den Eigentumsvorbehalt hinzuweisen. Der Käufer oder der Drittempfänger hat die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren pfleglich zu behandeln. Der Kunde ist verpflichtet, die gelieferte Ware nach Ablieferung bzw. Übergabe zu untersuchen und wenn sich ein Mangel zeigt, PIO-SHOP unverzüglich Anzeige zu machen. Unterlässt der Kunde die Anzeige, gilt die Ware als genehmigt, es sei denn dass sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden; anderenfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Das Vorstehende gilt nicht, soweit PIO-SHOP den Mangel arglistig verschwiegen und/oder eine entsprechende Garantie übernommen hat. Wenn PIO-Shop sich auf Verhandlungen über eine Beanstandung einlässt, stellt dies keinesfalls einen Verzicht auf den Einwand der verspäteten, ungenügenden oder unbegründeten Mängelrüge dar. Verlangt der Kunde Nacherfüllung, kann PIO-Shop diese nach eigener Wahl durch Beseitigung des Mangels oder durch Lieferung oder Neuerstellung des mangelfreien Vertragsgegenstandes vornehmen. Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf solche Schäden, die Sie zu vertreten haben, z.B. Schäden, die bei Ihnen durch natürliche Abnutzung, Feuchtigkeit, starke Erwärmung der Räume, sonstige Temperatur – oder Witterungseinflüsse oder unsachgemäße Behandlung entstanden sind. Sie erhalten Ihre Rechnung in elektronischer Form als E-Mail im PDF-Format (Absender: info@pio-shop.de), die von allen Finanzämtern anerkannt wird. Außerdem können Sie die Rechnung über Ihr Kundenkonto anfordern. Wählen Sie dazu im Aktionsmenü „Rechnung anzeigen“. Die Rechnung wird Ihnen daraufhin per E-Mail zugeschickt. Um sich als Kunde zu registrieren, klicken Sie rechts oben auf „Neuer Kunde“ und füllen das Anmeldeformular aus. Ihr Passwort muss zwischen 6 und 20 Zeichen haben, wobei auf Groß- und Kleinschreibung zu achten ist. Nach dem Absenden erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail und sind damit als Kunde von PIO-SHOP registriert. Reklamationen können innerhalb von 10 Tagen schriftlich unter Vorlage sämtlicher zum Auftrag gehörender Unterlagen geltend gemacht werden. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Transportschäden sind sofort beim Zusteller des beauftragten Transportunternehmens zu reklamieren; diesbezügliche spätere Beanstandungen können nicht akzeptiert werden. Fehler die durch Unachtsamkeit, schadhafte oder ungenau gefertigte Daten entstehen können nicht beanstandet werden. Farbabweichungen sind (besonders bei Nach-, Zweit, oder Ersatzlieferungen) möglich und können nicht Teil einer Beanstandung sein. Insbesondere bei der Umsetzung von Volltonfarben des HKS- und Pantone-Systems als auch bei der Umsetzung von RGB- in CMYK-Daten kann es zu Verschiebungen kommen. Abweichungen der Standgenauigkeit speziell bei doppelseitigen Produkten von bis zu 2mm sind papierabhängig und systembedingt. Bitte beachten Sie unbedingt unsere Druckvorgaben und Drucktipps die wir für Sie bereithalten. Sollten die gelieferten Daten nicht diesen Vorgaben entsprechen, behalten wir uns vor diese so zu modifizieren, dass sie druckbar sind. Dabei entstehende Farbabweichungen können nicht Teil einer Beanstandung sein. Bei berechtigter Beanstandung wird kostenloser Ersatz oder Nachbesserung in angemessenem Zeitraum geleistet. Schadensersatz oder Rücktritt bleibt ausgeschlossen. Beanstandungen beeinflussen nicht die vereinbarte Zahlungsbedingungen. Sollte es einmal Anlass zur Beanstandung Ihrer Bestellung geben, so können Sie die Reklamation in Ihrem Kundenkonto über das Aktionsmenü einreichen. Geben Sie bitte den Grund für die Reklamation und den Regulierungswunsch an. Sollte ein Produkt mangelhaft sein, sind folgende Rügefristen zu beachten: Rügefristen für Verbraucher: 2 Wochen nach Erhalt der Ware. Der Auftraggeber erklärt mit Erteilung des Auftrages, dass er im Besitz der Vervielfältigungs- und Reproduktionsrechte für die zu druckenden Daten ist und keine Urheberrechte Dritter verletzt werden. IBAN: DE65500100600187296602 Kntr.: 187296602 Nähere Informationen finden Sie in den FAQ unter Kundenkonto & Funktionen – Änderung der Druckdaten. Änderung der Liefer- und Absenderadresse Bis zum Auftragsstatus „Druck in Weiterverarbeitung“ können Sie Liefer- und Absenderadresse über Ihr Kundenkonto ändern. Sie können die Rechnungsadresse über Ihr Kundenkonto, im Aktionsmenü unter „Adressen ändern“ nachträglich abändern, bis der Auftrag den Status „Daten im Druck“ erreicht hat. Ab diesem Status ist eine Änderung der Rechnungsanschrift nur noch per E-Mail an info@pio-shop.de unter Angabe des Änderungswunsches möglich. Alle gelieferten Druckdaten werden kostenlos mit dem Basis-Datencheck auf bestimmte Kriterien überprüft. Über das Ergebnis werden Sie per E-Mail informiert. Sollten die Daten fehlerhaft und nicht druckbar sein, können Sie die korrigierten Daten über Ihr Kundenkonto erneut hochladen. Falls der Datencheck keine Fehler ausgibt, sind Ihre Daten automatisch freigegeben und gehen direkt in Druck.* • Ihre Daten verschlüsselt sind (z.B. Kennwortschutz) • die Anzahl der Seiten korrekt ist (betrifft nicht Paginierung und Seitenreihenfolge) Das Thermofixieren ist ein Veredelungsverfahren für Fasern und Textilien. Das Material wird einer Wärmebehandlung unterzogen und schrumpft ein. Dieser Zustand wird dann fixiert, um ein nachträgliches Eingehen der fertigen Erzeugnisse und damit eine spätere, unerwünschte Dimensionsänderung zu verhindern. – Prozessfarben (CMYK) Unser Tipp: Die angelieferten Druckdaten sollten ausschließlich in reinem CMYK angelegt sein. Volltonfarben (auch mit alternativem CMYK-Farbraum), NChannel und DeviceN-Farbräume können zu Fehlinterpretationen bei der Belichtung führen. Bei Verwendung von Lab oder RGB Farbräumen kann es zu Farbabweichungen kommen. – Volltonfarben (z.B. HKS) Eine Volltonfarbe (auch Schmuckfarbe oder Sonderfarbe genannt) ist eine fertig gemischte Farbe. Der Vorteil einer Volltonfarbe ist, dass auch Farben, die nicht im reinen Vierfarbdruck realisierbar sind, gedruckt werden können. Ein bekannter Hersteller von Volltonfarben ist z. B. HKS. Einige unserer Produkte werden mit einer HKS-Farbe gedruckt (z. B. Briefpapier 2/0 oder 2/1 farbig). Farbe 100 % K (schwarz / weiß), keine Graustufen / Raster Bei Werbeartikel Verwenden Sie wenn möglich die Formate .eps, .cdr, oder .ai und wandeln Sie die Schriften, sofern die Möglichkeit besteht, in Kurven um. Bitte achten Sie auch darauf, dass die Dateigröße 10 MB nicht überschreitet. Unser Tipp: Falls Sie die Daten mit dem Acrobat Distiller erstellen, wählen Sie unter Farbe -> Farbmanagement „Farbe nicht ändern“ aus und wählen Sie unter Standards -> Profilname der Ausgabeintention das für Ihr Produkt zutreffende Farbprofil. Beachten Sie, dass bei dieser Methode alle Bilder und Farben bereits im Vorfeld in CMYK konvertiert werden müssen. Bitte nutzen Sie das Profil „Coated FOGRA27“ bei Werbetechnik-Produkten und „Coated FOGRA39“ oder „ISO Coated v2 300 % (ECI)“ bei allen anderen Produkten. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter Druckdaten. Das Offsetpapier (weiß) entspricht in seiner Färbung und Beschaffenheit nicht den Standardbedingungen des PSO. Eine Einhaltung der Farborte und deren Toleranzen im Prozess Standard Offsetdruck kann daher nicht gewährleistet werden. Farbortverschiebungen in den Primärfarben und den daraus resultierenden Mischfarben bis DeltaE 6 sind möglich. PDF-Daten müssen dem PDF/X-3:2002 entsprechen. Ausführliche Informationen hierzu siehe Druckdaten. PDF-Dateien können zwar mit Hilfe vieler Softwareprogramme erstellt werden, aber nicht alle eignen sich für die Erstellung von PDF-Dateien für den professionellen Druck (Offset- und Digitaldruck). Da PIO-SHOP nicht für alle Programme eine detaillierte Anleitung für die Erstellung druckfähiger PDF-Daten geben kann, empfehlen wir sich mit dem Softwarehersteller in Verbindung zu setzen, um zu prüfen, ob und wie die Herstellung einer PDF-Datei nach dem PDF/X-3:2002 Standard möglich ist. Eventuell kann PIO-SHOP angelieferte Daten für den Druck aufbereiten. Weitere Informationen sind über das InfoCenter erhältlich. Vermeiden Sie Schriftgrößen unter 6 Punkt. • Heißfolienflachprägung Schriftgröße mit mindestens 14 Punkt anlegen; die dünnste Linie muss mindestens 1 mm stark sein. Schriftgröße mit mindestens 7 Punkt anlegen; die dünnste Linie muss mindestens 0,4 mm stark sein. • partieller UV-Lack Schriftgröße mit mindestens 12 Punkt anlegen; die dünnste Linie muss mindestens 0,7 mm stark sein. • Relieflack Schriftgröße mit mindestens 12 Punkt anlegen; die dünnste Linie muss mindestens 1 mm stark sein. • Deckweiß (bedruckbare Getränkedosen): Schriftgröße mit mindestens 6 Punkt anlegen; die dünnste Linie muss mindestens 0,4 mm stark sein. • Kontrollbänder: Schriftgröße mit mindestens 10 Punkt anlegen; die dünnste Linie muss mindestens 0,18 mm stark sein. • Paperclips: Schriftgröße mit mindestens 3 Punkt anlegen; mindestens 0,6 mm Schrifthöhe bei Kleinbuchstaben • Schwarze und graue Objekte Beispiel: Cyan 60%, Magenta 40%, Gelb 20%, Schwarz 100% Je nach Geschmack lassen sich andere Farbanteile so lange beimischen, bis der maximale Farbauftrag des Produktes erreicht ist. Dies ist für Texte und Linien nicht zu empfehlen, da es hierbei leicht zu Passungenauigkeiten kommen kann. Persönliche Daten / Passwort ändern Sie haben die Möglichkeit Änderungen an Ihren Kontaktdaten und Ihrem Passwort vorzunehmen. Ändern von E-Mail-Adresse oder Passwort Bei Änderung Ihrer E-Mail-Adresse oder Ihres Passwortes bedenken Sie bitte, dass die jeweils neue E-Mail-Adresse oder das neue Passwort ab dem Zeitpunkt der Änderung zum Einloggen in Ihr Kundenkonto benötigt wird. Verwenden Sie ein Passwort, das nur Ihnen bekannt ist. Achten Sie darauf, dass Ihr Passwort aus mindestens 6 Zeichen und nach Möglichkeit aus einer Buchstaben/Zahlen-Kombination besteht. Beachten Sie hierzu die Datenschutzbestimmungen. Über das Aktionsmenü gelangen Sie durch Klicken auf „Reklamation einreichen“ zum Reklamationsformular. Geben Sie hier bitte den Grund für Ihre Reklamation und den Regulierungswunsch an. PIO-SHOP ist nicht zur Lieferung verpflichtet, wenn der Hersteller trotz Liefervertrag mit PIO- SHOP nicht liefert, die Produktion der bestellten Ware eingestellt hat. Schadensersatzansprüche des Käufers sind ausgeschlossen, wenn PIO-SHOP kein Verschulden trifft. PIO-SHOP ist nach Setzen einer Nachfrist von 14 Tagen zum Rücktritt vom Vertrage berechtigt, wenn der Käufer über seine Kreditwürdigkeit unrichtige Angaben gemacht hat, seine Zahlungen eingestellt hat oder über sein Vermögen ein Konkurs- oder Vergleichsverfahren beantragt wurde. Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) (oder durch Rücksendung der Sache) widerrufen. Die Frist beginnt ab dem Erhalt dieser Belehrung. Kopie-/Druckerpapier • wählbar in Grammaturen von 80 g/m², 90 g/m² und 100 g/m² • beidseitig ungestrichene Oberfläche • für Kopierer sowie Inkjet- und Laserdrucker geeignet • generell nicht lackiert und deshalb bedruck-, beschreib- und bestempelbar • für Briefbögen, leichte Flyer, Folder und Broschüren ist Kopie-/Druckerpapier ideal geeignet • wählbar in Grammaturen von 90 g/m² bis 400 g/m² • matte, beidseitig gestrichene Oberfläche • teilweise mit Dispersionslack versehen, daher später nicht beschreib- und bestempelbar • für Flyer, Folder, Visitenkarten, Plakate und Broschüren ist Bilderdruckpapier matt ideal geeignet • Unser 400 g/m² Bilderdruckpapier matt ist FSC® zertifiziert (mind. FSC Mix 70%) – weitere Informationen zum Thema FSC finden Sie hier. • wählbar in Grammaturen von 115 g/m² bis 400 g/m² • glänzende, beidseitig gestrichene Oberfläche • für Flyer, Folder, Visitenkarten, Plakate und Broschüren ist Bilderdruckpapier glanz ideal geeignet Unser 400 g/m² Bilderdruckpapier glanz ist FSC® zertifiziert (mind. FSC Mix 70%) – weitere Informationen zum Thema FSC finden Sie hier. Aufgrund der Herstellung von glänzendem Papier besitzt dieses ein geringfügig niedrigeres Papiervolumen als ein vergleichbares mattes Bilderdruckpapier • Papiergrammatur von 280 g/m² und 350 g/m² • Vorderseite (Bildseite) gestrichen, glänzend und wird lackiert, dadurch später nicht beschreib- oder stempelbar • Rückseite (Adresseite) ungestrichen und unlackiert, dadurch beschreibbar • ideal für Postkarten und Bonuskarten geeignet • Papiergrammatur von 80 g/m² • Vorderseite in den Farben Gelb, Grün und Rot, Rückseite weiß (nicht bedruckbar) • aufgrund der farbige Oberfläche nur für 1/0-farbigen Druck geeignet, bitte wählen Sie bei der Farbigkeit 1/0-farbig (schwarz) um Neonpapier auswählen zu können • einseitig gestrichen, farbintensiv und lichtbeständig • für auffallende Plakate geeignet • Papiergrammatur von 57 g/m² und 90 g/m² glänzend • beidseitig gestrichenes Rollenoffset-Papier • bedingt beschreib- und bestempelbar Affichenpapier ist für den Einsatz im Außenbereich geeignet und wird ab Werk auf der Rückseite mit einer Deckschicht versehen, die ein Durchscheinen vermeiden soll. Die Färbung und Struktur dieser Deckschicht kann sich produktionsbedingt verändern, es sind verschiedene Blautöne denkbar, um das Durchscheinen zu verhindern. Diese Veränderung hat aber keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit („Verhindern von Durchscheinen“) des Papiers und wird somit nicht als Reklamationsgrund anerkannt. Wetterfeste Aufkleber, die im Außenbereich verwendet werden können. Die Haltbarkeit des Drucks sowie des Materials ist witterungsabhängig. Transparente Aufkleber sind durchsichtig d.h. der Untergrund, auf dem der Aufkleber angebracht ist, scheint durch. Dies kann ggf. zu Farbveränderungen Ihres Druckmotivs führen, da die Aufkleber zudem mit lasierenden Farben (Euroskala, keine Sonderfarben) bedruckt werden. Bitte beachten Sie: Alle weiß angelegten Flächen werden nicht mitgedruckt und erscheinen transparent. Beidseitiger UV-Lack Bei 135g und 250g Bilderdruck glänzend mit UV-Lack veredelten Faltblättern kann es zu einem leichten Aufbrechen des Papiers im Falz-/Bruch kommen. Dies ist auf die Härte des UV-Lacks zurückzuführen. Bei der Fertigung der Buttons können Weiterverarbeitungstoleranzen von bis zu 1,5 mm entstehen, dadurch können mittig angelegte Kreise verschoben/außermittig wirken. Mehrlagiger Karton mit einer weißen, mehrfach gestrichenen sowie holzfreien Decke, einer hellen Einlage und einer hellen Unterlage. Auf Grund seines sehr hohen Volumens und seiner Steifigkeit eignet er sich besonders für Umschläge, Faltschachteln und Verpackungen. CHROMOLUX Perlmutt Eine Papiersorte mit perlmutt-weißer Vorderseite und weißer, matt gestrichener Rückseite. In bedruckter Form erscheinen alle auf der Vorderseite farblos angelegten Flächen perlmutt-weiß. Um eine optimale Farbsättigung bei schwarzen Flächen zu erzielen, empfehlen wir das Schwarz mit Cyan, Magenta und Yellow zu unterlegen (max. Farbsättigung 260%). Eine Folienkaschierung schützt Ihre Drucksachen nicht nur vor Verschmutzungen und Gebrauchsspuren sondern fühlt sich auch noch toll an. Produkte mit Folienkaschierung eignen sich daher vor allem für die Gastronomie und alle Werbemittel die durch viele Hände gehen. Im Vergleich zur Glanzfolie, welche die Farben intensiviert und brillant scheinen lässt, wirkt die Oberfläche der Mattfolienkaschierung samtig und reduziert optisch die Wirkung von Lichtreflektion. Heißfolienflachprägung ist eine drucktechnisch dekorative Veredelung eines Printprodukts. Hochglänzende Folien werden mittels Druck und Hitze auf den Bedruckstoff gepresst. So werden Motive und Texte ab einer minimalen Linienstärke von 3 Punkt (≙ 1,06 mm) exklusiv hervorgehoben und verleihen dem Druckprodukt einen glanzvollen Auftritt. Durch die reliefartige Struktur wirken Vollflächen im Druck lebhafter. Im Vergleich zum gestrichenen Papier ist die Intensität der Druckfarbe, aufgrund der geprägten Oberfläche, geringer und das Druckbild schwächer. Die weiße 255 g PVC-Folie wird auf einen Magnetträger kaschiert. Ein zusätzliches glänzendes Laminat schützt vor Witterungseinflüssen und sorgt für einen UV-beständigen Druck. Offsetpapier – Offsetkarton Das holzfreie Offsetpapier hat eine matte, ungestrichene und oberflächengeleimte Oberfläche. Die Farbigkeit des Drucks wirkt auf Offsetpapier nicht so intensiv wie auf gestrichenem Papier. Aufgrund der ungestrichenen Oberfläche kann es bei größeren, glatten Farbflächen zu einem unruhigen Farbauftrag kommen. Legen Sie deshalb Ihre Motive etwas heller als sonst an. So bleiben die Kontraste sowie die Bildschärfe besser erhalten. Der Bedruckstoff erfüllt die Anforderungen an schwerentflammbare Stoffe (Baustoffklasse B1) nach DIN 4102-1. Die Prüfung wurde durchgeführt bei freihängender Anordnung oder im Abstand von >40 mm zu gleichen oder anderen flächigen Baustoffen. Besonderer Hinweis: Im Verbund mit zusätzlichen Materialien (z.B. Bedruckung, Beschichtung, Untergrund) kann sich das Brandverhalten des Bedruckstoffes ändern. Werbeaktionen – Kunden werben Kunden 1.) PIO-SHOP, Hauptstraße 34, 65812 Bad Soden vertreibt Werbesysteme, Werbemittel und Dienstleistungen. Im Rahmen seines „Kunden wirbt Kunden-Programms“ (nachfolgend KwK) über Banner, Empfehlungs-E-Mails oder -Links an Kunden bewirbt PIO-SHOP die Aktion. Die Produktpalette von PIO-SHOP steht unter dem Vorbehalt der Änderung. PIO-SHOP ist berechtigt, Produkte, den Produkt- und Leistungsumfang und die entsprechenden Preise nach eigenem, freiem Ermessen abzuändern. 2.) Voraussetzungen für die Teilnahme Für die Teilnahme am PIO-SHOP KwK-Programm muss der Referenzkunde folgende Voraussetzungen erfüllen: Der Referenzkunde ist eine natürliche Person und hat das 18. Lebensjahr vollendet. Der Wohnsitz des Referenzkunden befindet sich in der Bundesrepublik Deutschland oder in Österreich. Der Referenzkunde muss selbst Kunde von PIO-SHOP gewesen sein. Die Teilnahme am KwK-Programm ist ausschließlich als Marktteilnehmer (Gewerbe) zulässig. Sofern der Referenzkunde eine Empfehlungs-E-Mail versendet, wird er diese E-Mail ausschließlich an ihm persönlich bekannte Empfänger versenden. Der Referenzkunde ist nicht berechtigt, im Namen von PIO-SHOP aufzutreten. In keinem Fall ist der Referenzkunde berechtigt, für PIO-SHOP Angebote anzunehmen, Erklärungen abzugeben oder entgegenzunehmen. PIO-SHOP missbilligt jede Form unlauterer Beeinflussung. Der Referenzkunde wird unwahre Behauptungen und falsche Angaben über die PIO-SHOP Produkte, insbesondere zu den jeweiligen Vertragskonditionen unterlassen. Der Referenzkunde darf von Bannern, Empfehlungs-E-Mails oder -Links abgesehen Marken, Warenzeichen, Logos und Produktbezeichnungen von PIO-SHOP nur verwenden, wenn und soweit ein schriftliches Einverständnis von PIO-SHOP vorliegt. 3.) Vergütung Der Referenzkunde erhält für die von ihm vermittelten Kundenaufträge eine Vergütung entsprechend der jeweils aktuellen Vergütungsübersicht. PIO-SHOP ist berechtigt, die Vergütungsübersicht falls erforderlich an die jeweilige Wettbewerbssituation anzupassen. Ein mehrfaches Entgelt einer Vermittlung durch andere Entgelt- oder Provisionssysteme von PIO-SHOP ist ausgeschlossen. Entgeltpflichtig ist nur die Erst-Vermittlung eines Vertrags. Weitere, insbesondere ohne Zuwirken des Referenzkunden zwischen dem Kunden und PIO-SHOP direkt geschlossene Verträge, sind nicht gesondert entgeltpflichtig 4.) Entgeltfähige Aufträge und Abrechnung Voraussetzung für die Vergütung ist, dass der geworbene Kunde seine Bestellung über ein Banner, eine Empfehlungs-E-Mail oder -Link des Referenzkunden vornimmt. Vermittelte Verträge über PIO-SHOP Produkte kommen ausschließlich zwischen den Kunden und PIO-SHOP zustande. PIO-SHOP behält sich das Recht vor, vom Referenzkunden vermittelte Aufträge abzulehnen, insbesondere wenn in dem zu vermittelnden Kunden ein wichtiger Grund vorliegt. PIO-SHOP wird versuchen, vermittelte Aufträge entsprechend zu realisieren. PIO-SHOP hat jedoch das Recht, vermittelte Aufträge mit Zustimmung des Kunden in Bezug auf Leistung und/oder Preis abzuändern (Umberatung). Dies ist insbesondere erforderlich, wenn das Produkt wie bestellt nicht oder nur eingeschränkt lieferbar ist. Ist eine Umberatung erfolgreich, erhält der Referenzkunde das Entgelt für das tatsächlich realisierte Produkt, nicht für das ursprünglich beauftragte. Die Vergütung in Höhe von 30 Euro wird nach Aktivierung eines Bestellvorgangs im Nachgang an den Vermittelnden gezahlt. Der Anspruch auf Zahlung der Vergütung entsteht aber erst dann, wenn der vom Referenzkunden vermittelte und von PIO-SHOP bestätigte Kundenauftrag durchgeführt wird. Sind die vorgenannten Voraussetzungen nicht erfüllt, sind sämtliche bereits empfangenen Leistungen zu diesem Kundenauftrag, gleich welcher Art, vom Referenzkunden zurückzuzahlen. Ohne schriftliche Zustimmung von PIO-SHOP kann ein Vergütungsanspruch nicht abgetreten werden. Der Referenzkunde darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Berechtigter Empfänger der Vergütung ist stets der Referenzkunde, der eine erfolgreiche Empfehlung abgegeben hat. PIO-SHOP wird die Vergütung auf die im Kundenkonto des empfehlenden Kunden hinterlegte Bankverbindung überweisen. PIO-SHOP ist berechtigt, bei bestehender Lastschrifteinzugsermächtigung auch Rückforderungen von diesem Konto einzuziehen. 5.) Schutz der Kundendaten Nebenabreden und Änderungen dieser Teilnahmebedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dieses Formerfordernis kann weder mündlich noch stillschweigend aufgehoben und außer Kraft gesetzt werden. PIO-SHOP ist berechtigt, diese Teilnahmebedingungen von Zeit zu Zeit geänderten Wettbewerbsbedingungen anzupassen. Sollten einzelne Bestimmungen diese Teilnahmebedingungen ungültig sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Unwirksame Bestimmungen sind durch solche zu ersetzen, die der beabsichtigten wirtschaftlichen Bedeutung der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für den Fall, dass Lücken im Vertrag vorliegen sollten. Produktions – und Lieferzeiten Bei Lieferungen der Ware über einen Paketdienstleister geht dem Kunden in der Regel die Ware innerhalb dem im Artikel angegebenen Zeitraum zu. Falls PIO-SHOP die vereinbarte Lieferfrist nicht einhalten kann, ist eine Nachlieferfrist von 3 Wochen anzuerkennen. Von PIO-SHOP nicht zu vertretende Störungen im Geschäftsbetrieb durch höhere Gewalt, Arbeitsausstände oder Aussperrungen und von Lieferanten der Firma PIO-SHOP verzögerte Selbstbelieferungen, die zu Betriebsstörungen bei PIO-SHOP oder den Vorlieferanten führen, verlängern sich die Lieferzeiten entsprechend. Bitte nehmen Sie hier nochmals zur Kenntnis das Lieferzeiten produktabhängig sein können. Sollte das bestellte Produkt nicht rechtzeitig lieferbar sein, informieren wir Sie unverzüglich. Es steht Ihnen in einem solchen Fall frei, auf das bestellte Produkt zu warten oder Ihre Bestellung zu stornieren. Ihre Bestellung wird schnellstmöglich nach ihrem Eingang bearbeitet. Die Lieferung erfolgt im Allgemeinen innerhalb von 8 Tagen Werktagen. Sollten Waren in diesem Zeitraum nicht lieferbar sein, werden wir Sie umgehend per E-Mail oder telefonisch informieren. Bei Sonderanfertigungen und kundenspezifischer Fertigungsware wird Ihnen die voraussichtliche Fertigungszeit per Auftragsbestätigung mitgeteilt. Nuten/Rillen Beim Nuten/Rillen werden linienförmige Vertiefungen in Papier, Karton oder Pappe durch Rilllinien eingedrückt. Das Rillen verhindert das Platzen oder Brechen des Materials beim Umlegen bzw. Falzen. Bitte beachten Sie: Die Laufrichtung des Papiers beim Falzprodukt kann nicht berücksichtigt werden. Eine Wire-O-Bindung ist eine Drahtkammbindung, die den Produkten eine besondere Stabilität verleiht. Der Vorteil ist, dass die gebundenen Seiten flach aufgeschlagen werden können und das gebundene Produkt offen liegen bleibt. Bei der Cellophanierung veredeln wir Ihre Druckprodukte mit einer hauchdünnen Folie. Diese Beschichtung sorgt für Stabilität und Schutz Ihres Produkts. erhöht die Langlebigkeit und verstärkt die Farbwirkung. Eine Veredelung per UV-Lack oder Cellophanierung können Sie bei den folgenden Produkten wählen: Versand Informationen PIO-Shop In der Regel werden unsere Produkte mit den Paketdiensten DHL, DPD und UPS geliefert. Bei größeren Mengen kann die bestellte Ware auch durch eine Spedition geliefert werden. Die Firma PIO-SHOP übernimmt für den Auftraggeber den Versand der Ware. PIO-SHOP behält sich vor die Ware mit dem geeigneten Paketdienstleister zu versenden. Verpackungskosten siehe Auftragsbestätigung. Wir wählen die für Sie günstigste Verpackung, abhängig von Umfang und Volumen Ihrer Bestellung! Die Berechnung des Versandpostens erfolgt auf der Basis der Gesamtmenge der bestellten Produkte. Folgende Transportunternehmen beziehen wir in unseren Warentransfer mit ein: • UPS (Normalversand, Express) • DPD (Normalversand, Express) • DHL (Fracht, Express) Im Inland beträgt die Lieferzeit ab Druckfreigabe max. 8 Werktage. Für Auslandsversendungen erhöhen sich die Lieferzeiten um 2 weitere Werktage. In allen Fällen, in denen uns die Lieferung wesentlich erschwert oder unmöglich gemacht wird übernehmen wir keine Haftung. Dies gilt ebenfalls für Transportschäden. Diese sind unmittelbar nach der Annahme der Ware unverzüglich beim Zusteller des beauftragten Transportunternehmens zu reklamieren. Anderweitig können Sie einen Transportschaden nicht geltend machen. Die Versandkosten bei Auslandslieferungen (auf Anfrage) werden wir Ihnen separat in der entsprechenden Auftragsbestätigung mitteilen. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie etwas zurückschicken möchten! Sollte bei der Lieferung eine Verzögerung eintreten, werden wir Sie umgehend telefonisch per E-Mail oder per Fax informieren. Falls die versprochene Leistung im Falle ihrer Nicht-Verfügbarkeit & Durchführbarkeit erbracht werden kann, behalten wir uns vor von dem Auftrag Abstand zu nehmen. PIO-SHOP erhebt keinen Mindestbestellwert.
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
Anlässe : Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aktuell stöbern 518 Gäste zusammen mit dir bei Palundu Startseite Anlässe Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule Aus dem Shop von MaBeLa Alle Produkte von MaBeLa anzeigen Artikelnummer: 2772.180702.231100 --------------------------------------------------------------------------------------- Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz --------------------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ------------------ A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1. Geltungsbereich 2. Vertragsschluss 3. Widerrufsrecht 4. Preise und Zahlungsbedingungen 5. Liefer- und Versandbedingungen 6. Eigentumsvorbehalt 7. Mängelhaftung (Gewährleistung) 8. Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
EuGH: Keine Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung bei Geltendmachung von... - Telemedicus EuGH, Urteil v. 16.07.2015, Az. C‑170/13, Link: http://tlmd.in/u/1587 [1] Das Vorabentscheidungsersuchen betrifft die Auslegung von Art. 102 AEUV. [2] Es ergeht im Rahmen eines Rechtsstreits zwischen der Huawei Technologies Co. Ltd (im Folgenden: Huawei Technologies) auf der einen Seite und der ZTE Corp. und der ZTE Deutschland GmbH (im Folgenden: ZTE) auf der anderen Seite wegen der behaupteten Verletzung eines Patents, das für einen von einer Standardisierungsorganisation normierten Standard essenziell ist (standardessenzielles Patent, im Folgenden: SEP). [3] Gemäß Art. 1 des am 5. Oktober 1973 in München unterzeichneten und am 7. Oktober 1977 in Kraft getretenen Übereinkommens über die Erteilung europäischer Patente in seiner für das Ausgangsverfahren maßgeblichen Fassung (im Folgenden: EPÜ) „[wird] durch dieses Übereinkommen … ein den Vertragsstaaten gemeinsames Recht für die Erteilung von Erfindungspatenten geschaffen“. [4] Mit Ausnahme der gemeinsamen Regeln über die Erteilung des europäischen Patents unterliegt ein europäisches Patent weiterhin dem nationalen Recht jedes der Vertragsstaaten, für die es erteilt wurde. Hierzu heißt es in Art. 2 Abs. 2 EPÜ: [5] Zu den Rechten des Inhabers eines europäischen Patents sieht Art. 64 Abs. 1 und 3 EPÜ vor: [6] Die Richtlinie 2004/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums (ABl. L 157, S. 45) sieht in ihren Erwägungsgründen 10, 12 und 32 vor: [7] Art. 9 („Einstweilige Maßnahmen und Sicherungsmaßnahmen“) dieser Richtlinie bestimmt in seinem Abs. 1: [8] Art. 10 („Abhilfemaßnahmen“) der Richtlinie sieht in seinem Abs. 1 vor: [9] Nach § 242 („Leistung nach Treu und Glauben“) des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist der Schuldner verpflichtet, die Leistung so zu bewirken, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern. [10] § 139 Abs. 1 des Patentgesetzes (BGBl. 1981 I S. 1), zuletzt geändert durch Art. 13 des Gesetzes vom 24. November 2011 (BGBl. 2011 I S. 2302), bestimmt: [11] Die §§ 19 und 20 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. 2013 I S. 1750) verbieten die missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung durch ein oder mehrere Unternehmen. [12] Das European Telecommunication Standards Institute (Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen, im Folgenden: ETSI) ist eine Organisation, deren Ziel gemäß Abschnitt 3.1 des Anhangs 6 („ETSI Intellectual Property Rights Policy“) ihrer Verfahrensregeln (ETSI Rules of Procedure) darin besteht, Standards zu normieren, die an die technischen Ziele des Europäischen Telekommunikationssektors angepasst sind, sowie darin, für ETSI, für seine Mitglieder und für andere, die die ETSI-Standards anwenden, die Gefahr zu verringern, dass Investitionen in die Vorbereitung, Annahme und Anwendung von Standards verschwendet werden, weil für einen Standard kein essenzielles Schutzrecht zur Verfügung steht. Um dieses Ziel zu erreichen, soll dieser Anhang einen Ausgleich zwischen dem Standardisierungsbedarf für die öffentliche Nutzung im Bereich der Telekommunikation und den Rechten der Inhaber von Rechten des geistigen Eigentums herstellen. [13] Nach Abschnitt 3.2 dieses Anhangs müssen die Inhaber von Rechten des geistigen Eigentums angemessen und fair für die Nutzung ihres geistigen Eigentums entlohnt werden. [14] Gemäß Abschnitt 4.1 des genannten Anhangs ergreift jedes ETSI‑Mitglied, insbesondere während des Verfahrens zur Erarbeitung eines Standards, an dessen Entwicklung es beteiligt ist, die erforderlichen Maßnahmen, um ETSI rechtzeitig über seine für diesen Standard essenziellen Rechte des geistigen Eigentums zu informieren. [15] Nach Abschnitt 6.1 des Anhangs 6 der ETSI-Verfahrensregeln fordert der Generaldirektor von ETSI, wenn ETSI von einem standardessenziellen Recht des geistigen Eigentums erfährt, den Inhaber dieses Rechts unverzüglich auf, sich innerhalb von drei Monaten unwiderruflich zu verpflichten, für dieses Recht Lizenzen zu fairen, zumutbaren und diskriminierungsfreien Bedingungen (sogenannte FRAND-Bedingungen) (fair, reasonable and non-discriminatory) zu gewähren. [16] Gemäß Abschnitt 6.3 dieses Anhangs beurteilt ETSI, solange eine solche Verpflichtung nicht abgegeben wird, ob die Arbeiten an den betreffenden Teilen des Standards bis zur Klärung der Angelegenheit auszusetzen sind. [17] Abschnitt 8.1 des genannten Anhangs sieht vor, dass ETSI, wenn der Inhaber von Rechten des geistigen Eigentums es ablehnt, diese Verpflichtung abzugeben, prüft, ob es eine Ersatztechnologie gibt und, wenn dies nicht der Fall ist, die Arbeiten zur Erstellung des betreffenden Standards eingestellt werden. [18] Gemäß Abschnitt 14 des Anhangs 6 der ETSI-Verfahrensregeln stellt der Verstoß eines Mitglieds gegen diesen Anhang einen Verstoß gegen seine gegenüber ETSI bestehenden Verpflichtungen dar. [19] Nach Abschnitt 15.6 dieses Anhangs ist das Recht des geistigen Eigentums u. a. dann als essenziell anzusehen, wenn es aus technischen Gründen nicht möglich ist, Produkte standardkonform herzustellen, ohne das genannte Recht zu verletzen. [20] ETSI kontrolliert jedoch weder, ob das Recht des geistigen Eigentums, dessen Notwendigkeit der Verwendung ihm von einem seiner Mitglieder mitgeteilt wurde, rechtsbeständig ist, noch, ob es essenziell ist. Ebenso wenig ist im genannten Anhang der Begriff „Lizenz zu FRAND-Bedingungen“ definiert. [21] Huawei Technologies, ein weltweit auf dem Telekommunikationssektor tätiges Unternehmen, ist u. a. Inhaber des unter der Referenz EP 2 090 050 B 1 eingetragenen europäischen Patents „Verfahren und Einrichtung zum Aufbau eines Synchronisierungssignals in einem Vermittlungssystem“, das in der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat des EPÜ erteilt wurde (im Folgenden: Patent EP 2 090 050 B 1). [22] Huawei Technologies meldete dieses Patent am 4. März 2009 bei ETSI als für den „Long Term Evolution“-Standard essenzielles Patent an. Dabei verpflichtete sich Huawei Technologies, Dritten Lizenzen zu FRAND-Bedingungen zu erteilen. [23] Hierzu stellt das vorlegende Gericht in der Vorlageentscheidung fest, dass dieses Patent für diesen Standard essenziell ist, was bedeutet, dass es bei Nutzung des genannten Standards zwangsläufig benutzt wird. [24] In der Zeit von November 2010 bis Ende März 2011 führten Huawei Technologies und ZTE Corp., ein zu einer weltweit auf dem Telekommunikationssektor tätigen Unternehmensgruppe gehörendes Unternehmen, das in Deutschland Produkte mit einer Software vertreibt, von der der genannte Standard genutzt wird, Gespräche über u. a. die Verletzung des Patents EP 2 090 050 B 1 und die Möglichkeit einer Lizenz zu FRAND-Bedingungen für diese Produkte. [25] Huawei Technologies nannte die aus ihrer Sicht angemessene Lizenzgebühr. ZTE Corp. wollte eine Kreuzlizenzierung. Lizenzvertragsangebote ergingen jedoch nicht. [26] Gleichwohl vertreibt ZTE Produkte, die nach dem „Long Term Evolution“-Standard arbeiten, und benutzt somit das Patent EP 2 090 050 B 1, ohne an Huawei Technologies Lizenzgebühren zu zahlen und ohne über erfolgte Benutzungshandlungen abschließend Rechnung zu legen. [27] Am 28. April 2011 erhob Huawei Technologies beim vorlegenden Gericht auf der Grundlage von Art. 64 EPÜ und der §§ 139 ff. des Patentgesetzes in der Fassung von Art. 13 des Gesetzes vom 24. November 2011 eine Patentverletzungsklage gegen ZTE, mit der sie Unterlassung, Rechnungslegung, Rückruf und Schadensersatz verlangte. [28] Nach Ansicht des vorlegenden Gerichts hängt der Ausgang des Rechtsstreits im Ausgangsverfahren von der Frage ab, ob die von Huawei Technologies eingereichte Klage einen Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Stellung darstellt. Der Durchsetzung des Unterlassungsanspruchs könne nämlich u. a. der kartellrechtliche Zwangslizenzeinwand nach Art. 102 AEUV entgegenstehen, wenn die Geltendmachung dieses Anspruchs durch Huawei Technologies als Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Stellung anzusehen wäre, die dem vorlegenden Gericht zufolge unstreitig vorliegt. [29] Es kämen jedoch verschiedene Ansätze in Betracht, um zu bestimmen, wann der Inhaber eines SEP seine marktbeherrschende Stellung im Sinne von Art. 102 AEUV durch die Erhebung einer Unterlassungsklage missbrauche. [30] In diesem Zusammenhang weist das vorlegende Gericht darauf hin, dass der Bundesgerichtshof (Deutschland) in seinem Urteil vom 6. Mai 2009, „Orange-Book-Standard“ (KZR 39/06), auf der Grundlage von Art. 102 AEUV, § 20 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 und § 242 des Bürgerlichen Gesetzbuchs festgestellt habe, dass ein Patentinhaber, der auf Unterlassung einer Patentverletzung klage, obwohl dem Beklagten ein Anspruch auf Einräumung einer Lizenz am Patent zustehe, seine marktbeherrschende Stellung nur missbrauche, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien. [31] Zum einen müsse der Beklagte dem Kläger ein unbedingtes, d. h. nicht unter einen Verletzungsvorbehalt gestelltes, Angebot auf Abschluss eines Lizenzvertrags gemacht haben, an das er sich gebunden halte und das der Kläger nicht ablehnen dürfe, ohne den Beklagten unbillig zu behindern oder gegen das Diskriminierungsverbot zu verstoßen. [32] Zum anderen müsse der Beklagte, wenn er das Patent bereits benutze, bevor der Kläger sein Angebot angenommen habe, diejenigen Verpflichtungen einhalten, die der abzuschließende Lizenzvertrag an die Benutzung des Patents knüpfe, d. h. über den Umfang seiner Benutzungshandlungen abrechnen und seinen sich daraus ergebenden Zahlungspflichten nachkommen. [33] In Anbetracht der Tatsachen, dass die Vertragsangebote von ZTE nicht als „unbedingte“ Angebote angesehen werden könnten, da sie nur für Produkte gälten, für die eine Patentverletzung festzustellen sei, und dass ZTE weder den sich ihrer Ansicht nach ergebenden Lizenzbetrag an Huawei Technologies gezahlt noch dieser gegenüber über vergangene Benutzungshandlungen vollständig Rechnung gelegt habe, müsse der kartellrechtliche Zwangslizenzeinwand von ZTE ohne Erfolg bleiben und sei der Verletzungsklage somit stattzugeben. [34] Allerdings habe die Europäische Kommission in den Pressemitteilungen Nrn. IP/12/1448 und MEMO/12/1021 vom 21. Dezember 2012 über eine an Samsung gerichtete Mitteilung der Beschwerdepunkte wegen von diesem Unternehmen eingereichter Patentverletzungsklagen im Mobiltelefonbereich offenbar die Auffassung vertreten, dass die Durchsetzung eines Unterlassungsanspruchs nach Art. 102 AEUV rechtsmissbräuchlich sei, wenn es um ein SEP gehe, der Patentinhaber gegenüber der Standardisierungsorganisation zugesagt habe, Lizenzen an diesem Patent zu FRAND-Bedingungen zu erteilen, und eine Verhandlungsbereitschaft des Patentverletzers gegeben sei. Demnach wäre es unerheblich, dass sich die betreffenden Parteien nicht auf den Inhalt bestimmter Klauseln des Lizenzvertrags und insbesondere die Höhe der Lizenzgebühr hätten einigen können. [35] Wäre allein auf diese Kriterien abzustellen, müsste das vorlegende Gericht die Unterlassungsklage von Huawei Technologies als rechtsmissbräuchlich im Sinne von Art. 102 AEUV abweisen, da feststehe, dass die Parteien des Ausgangsverfahrens zu Verhandlungen bereit gewesen seien. [36] Das vorlegende Gericht ist der Auffassung, dass im Ausgangsverfahren ein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung nicht bereits dadurch begründet werde, dass der Patentverletzer zu Verhandlungen und der Inhaber des Patents EP 2 090 050 B 1 zur Erteilung von Lizenzen an Dritte bereit gewesen sei. [37] Bei der Beurteilung des missbräuchlichen Charakters des Verhaltens eines SEP-Inhabers müsse ein angemessener und fairer Ausgleich sämtlicher berechtigter Interessen der Parteien, die mit einer gleichberechtigten Verhandlungsposition auszustatten seien, gewährleistet werden. [38] In diesem Sinne ist das vorlegende Gericht der Auffassung, dass weder der Inhaber eines SEP noch der Patentverletzer durch ihre Stellung berechtigt sein dürften, unangemessen hohe (hold-up) oder unangemessen niedrige (reverse hold-up) Lizenzgebühren durchzusetzen. Aus diesem Grund, aber auch aus Erwägungen der Gleichbehandlung der Lizenznehmer und der Verletzer in Bezug auf dasselbe Produkt müsse der Inhaber eines SEP die Möglichkeit haben, eine Unterlassungsklage einzureichen. Die Ausübung eines gesetzlich gewährten Rechts könne nämlich für sich genommen keinen Missbrauch einer beherrschenden Stellung darstellen, vielmehr müssten weitere Umstände hinzukommen. Den Begriff „Verhandlungsbereitschaft“ als Kriterium eines solchen Missbrauchs heranzuziehen, könne jedoch nicht zufriedenstellend sein, da dieser Begriff Raum für viele Interpretationen lasse und dem Verletzer zu weite Freiheiten einräume. Jedenfalls müsste sich die Verhandlungsbereitschaft, wenn sie als taugliches Kriterium herangezogen werden solle, durch bestimmte qualitative und zeitliche Vorgaben auszeichnen, die die Redlichkeit des Lizenzsuchers gewährleisten sollten. Daher sei vor der Benutzung des betreffenden Patents die Vorlage eines „unbedingten“ Lizenzvertragsangebots zu verlangen, das ausformuliert und annahmefähig sei und sämtliche Regelungen enthalte, die üblicherweise in Lizenzverträgen enthalten seien. Was insbesondere Lizenzanträge von Wirtschaftsteilnehmern angehe, die bereits Produkte auf den Markt gebracht hätten, für die ein SEP verwendet werde, müssten diese Wirtschaftsteilnehmer umgehend die Verpflichtungen zur Rechnungslegung über die Benutzung dieses SEP und zur Entwicklung der sich daraus ergebenden Lizenzgebühren erfüllen. Ein Patentverletzer müsse zunächst eine Sicherheit leisten dürfen, statt die Lizenzgebühren unmittelbar an den Inhaber des betreffenden SEP zahlen zu müssen. Auch komme in Betracht, dass der Lizenzsucher es dem Lizenzinhaber überlasse, die Lizenzgebühren nach billigem Ermessen zu bestimmen. [39] Unter diesen Umständen hat das Landgericht Düsseldorf beschlossen, das Verfahren auszusetzen und dem Gerichtshof folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorzulegen: [40] Das vorliegende Vorabentscheidungsersuchen ergeht im Rahmen eines Rechtsstreits wegen Patentverletzung zwischen zwei Unternehmen des Telekommunikationssektors, die Inhaber zahlreicher für den „Long Term Evolution“-Standard essenzieller Patente sind. Dieser Standard wurde im Rahmen des ETSI festgelegt und umfasst über 4 700 SEP, für die sich diese Unternehmen verpflichtet haben, Dritten Lizenzen zu FRAND-Bedingungen zu erteilen. [41] Im Rahmen dieses Rechtsstreits fragt sich das vorlegende Gericht, ob die Patentverletzungsklage auf Unterlassung, Rechnungslegung, Rückruf und Schadensersatz des Inhabers eines SEP, hier Huawei Technologies, gegen den angeblichen Verletzer dieses SEP, hier ZTE, der den Abschluss einer Lizenzvereinbarung angestrebt hatte, als Missbrauch einer markbeherrschenden Stellung im Sinne von Art. 102 AEUV einzustufen und damit abzuweisen ist. [42] Um dem vorlegenden Gericht zu antworten und die Rechtmäßigkeit dieser Verletzungsklage, die der Inhaber eines SEP gegen einen Verletzer, mit dem keine Lizenzvereinbarung erzielt werden konnte, erhoben hat, zu beurteilen, sind die Erhaltung eines freien Wettbewerbs, zu dessen Schutz das Primärrecht, insbesondere Art. 102 AEUV, die missbräuchliche Ausnutzung einer beherrschenden Stellung verbietet, und die notwendige Gewährleistung von Rechten des geistigen Eigentums des Patentinhabers und dessen Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz, die in Art. 17 Abs. 2 bzw. Art. 47 der Charta garantiert werden, gegeneinander abzuwägen. [43] Wie das vorlegende Gericht in der Vorlageentscheidung konstatiert, haben die Parteien im Ausgangsverfahren nicht bestritten, dass eine marktbeherrschende Stellung vorliegt. Da sich die Fragen des vorlegenden Gerichts nur auf das Vorliegen eines Missbrauchs beziehen, ist die Prüfung auf dieses Kriterium zu beschränken. [44] Mit den Fragen 1 bis 4 und 5, soweit Letztere gerichtlich geltend gemachte Rückrufansprüche betrifft, die zusammen zu prüfen sind, möchte das vorlegende Gericht wissen, unter welchen Umständen es als gegen Art. 102 AEUV verstoßende missbräuchliche Handlung anzusehen ist, wenn ein Unternehmen in beherrschender Stellung, das Inhaber eines SEP ist und sich gegenüber der Standardisierungsorganisation verpflichtet hat, Dritten zu FRAND-Bedingungen Lizenzen für dieses SEP zu erteilen, eine Verletzungsklage auf Unterlassung oder auf Rückruf der Produkte, zu deren Herstellung dieses SEP verwendet wurde, erhebt. [45] Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei dem Begriff „missbräuchliche Ausnutzung einer beherrschenden Stellung“ im Sinne von Art. 102 AEUV um einen objektiven Begriff handelt, der auf die Verhaltensweisen eines Unternehmens in beherrschender Stellung abstellt, die auf einem Markt, auf dem der Grad an Wettbewerb gerade wegen der Anwesenheit des fraglichen Unternehmens bereits geschwächt ist, die Aufrechterhaltung des auf dem Markt noch bestehenden Grades an Wettbewerb oder die Entwicklung des Wettbewerbs durch den Einsatz von anderen Mitteln behindern als denjenigen eines normalen Produkt- oder Dienstleistungswettbewerbs auf der Grundlage der Leistungen der Wirtschaftsteilnehmer (Urteile Hoffmann-La Roche/Kommission, 85/76, EU:C:1979:36, Rn. 91, AKZO/Kommission, C‑62/86, EU:C:1991:286, Rn. 69, und Tomra Systems u. a./Kommission, C‑549/10 P, EU:C:2012:221, Rn. 17). [46] Nach ständiger Rechtsprechung gehört die Ausübung eines mit einem Recht des geistigen Eigentums verbundenen ausschließlichen Rechts, hier des Rechts, eine Verletzungsklage zu erheben, zu den Vorrechten des Inhabers eines Rechts des geistigen Eigentums, so dass sie als solche keinen Missbrauch einer beherrschenden Stellung darstellen kann, selbst wenn sie von einem Unternehmen in beherrschender Stellung ausgeht (vgl. in diesem Sinne Urteile Volvo, 238/87, EU:C:1988:477, Rn. 8, RTE und ITP/Kommission, C‑241/91 P und C‑242/91 P, EU:C:1995:98, Rn. 49, und IMS Health, C‑418/01, EU:C:2004:257, Rn. 34). [47] Nach ebenfalls ständiger Rechtsprechung kann jedoch die Ausübung eines mit einem Recht des geistigen Eigentums verbundenen ausschließlichen Rechts durch den Inhaber unter außergewöhnlichen Umständen ein missbräuchliches Verhalten im Sinne von Art. 102 AEUV darstellen (vgl. in diesem Sinne Urteile Volvo, 238/87, EU:C:1988:477, Rn. 9, RTE und ITP/Kommission, C‑241/91 P und C‑242/91 P, EU:C:1995:98, Rn. 50, und IMS Health, C‑418/01, EU:C:2004:257, Rn. 35). [48] Wie der Generalanwalt in Nr. 70 seiner Schlussanträge ausgeführt hat, weist das Ausgangsverfahren jedoch Besonderheiten auf, die es von den Verfahren unterscheiden, die Anlass zu der in den Rn. 46 und 47 des vorliegenden Urteils angeführten Rechtsprechung gegeben haben. [49] Es zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass das fragliche Patent, wie das vorlegende Gericht ausführt, für einen von einer Standardisierungsorganisation normierten Standard essenziell ist und seine Benutzung daher für jeden Wettbewerber, der Produkte herzustellen beabsichtigt, die dem Standard, mit dem es verbunden ist, entsprechen, unerlässlich ist. [50] Dies unterscheidet SEP von nicht standardessenziellen Patenten, die es Dritten normalerweise erlauben, konkurrierende Produkte herzustellen und dabei von dem betreffenden Patent abzuweichen, ohne die grundlegenden Funktionen des fraglichen Produkts zu gefährden. [51] Zum anderen zeichnet sich das Ausgangsverfahren dadurch aus, dass das in Rede stehende Patent, wie sich aus den Rn. 15 bis 17 und 22 des vorliegenden Urteils ergibt, den Status eines SEP nur im Gegenzug zu einer unwiderruflichen Verpflichtungszusage seines Inhabers gegenüber der betreffenden Standardisierungsorganisation, Dritten zu FRAND-Bedingungen Lizenzen zu erteilen, erlangt hat. [52] Zwar steht dem Inhaber des fraglichen SEP das Recht zu, Ansprüche auf Unterlassung oder auf Rückruf von Produkten gerichtlich geltend zu machen, doch bewirkt der Umstand, dass dieses Patent den Status eines SEP erlangt hat, dass sein Inhaber verhindern kann, dass derartige Produkte, die von seinen Wettbewerbern hergestellt werden, auf den Markt gelangen oder auf dem Markt bleiben, und er sich so die Herstellung dieser Produkte vorbehalten kann. [53] Unter diesen Umständen und in Anbetracht der Tatsache, dass eine Zusage, Lizenzen zu FRAND-Bedingungen zu erteilen, bei Dritten die berechtigte Erwartung weckt, dass der Inhaber des SEP ihnen tatsächlich Lizenzen zu diesen Bedingungen gewähren wird, kann eine Weigerung des Inhabers des SEP, eine Lizenz zu diesen Bedingungen zu erteilen, grundsätzlich einen Missbrauch im Sinne von Art. 102 AEUV darstellen. [54] Daraus folgt, dass angesichts der geweckten berechtigten Erwartungen Klagen auf Unterlassung oder Rückruf grundsätzlich der missbräuchliche Charakter einer solchen Weigerung entgegengehalten werden kann. Doch ist der Patentinhaber nach Art. 102 AEUV nur verpflichtet, eine Lizenz zu FRAND-Bedingungen zu erteilen. Die Parteien des Ausgangsrechtsstreits sind sich indessen nicht einig, welche Anforderungen hier durch die FRAND-Bedingungen gestellt werden. [55] In einer solchen Konstellation muss der Inhaber eines SEP, damit eine Klage auf Unterlassung oder Rückruf nicht als missbräuchlich angesehen werden kann, Bedingungen erfüllen, durch die ein gerechter Ausgleich der betroffenen Interessen gewährleistet werden soll. [56] Hierbei ist den besonderen rechtlichen und tatsächlichen Umständen des konkreten Falles gebührend Rechnung zu tragen (vgl. in diesem Sinne Urteil Post Danmark, C‑209/10, EU:C:2012:172, Rn. 26 und die dort angeführte Rechtsprechung). [57] So ist der notwendigen Wahrung der Rechte des geistigen Eigentums Rechnung zu tragen, die u. a. mit der Richtlinie 2004/48 bezweckt wird, die im Einklang mit Art. 17 Abs. 2 der Charta eine Reihe von Rechtsbehelfen vorsieht, die gewährleisten sollen, dass für das geistige Eigentum im Binnenmarkt und das in Art. 47 der Charta garantierte Recht auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz, das mehrere Elemente umfasst, zu denen das Recht auf Zugang zu den Gerichten gehört, ein hohes Schutzniveau besteht (vgl. in diesem Sinne Urteil Otis u. a., C‑199/11, EU:C:2012:684, Rn. 48). [58] Dieses Erfordernis des hohen Schutzes der Rechte des geistigen Eigentums impliziert, dass ihrem Inhaber grundsätzlich nicht die Möglichkeit genommen werden kann, gerichtliche Schritte zu unternehmen, durch die gewährleistet wird, dass seine ausschließlichen Rechte tatsächlich beachtet werden, und dass der Benutzer dieser Rechte, wenn er nicht ihr Inhaber ist, grundsätzlich vor jeder Benutzung eine Lizenz einholen muss. [59] Somit können durch die gegenüber der Standardisierungsorganisation erklärte unwiderrufliche Zusage des SEP-Inhabers, Lizenzen zu FRAND-Bedingungen zu erteilen, die diesem durch Art. 17 Abs. 2 und Art. 47 der Charta gewährleisteten Rechte zwar nicht ausgehöhlt werden. Sie rechtfertigt es aber, ihn zu verpflichten, bei der gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen auf Unterlassung oder Rückruf gegen angebliche Patentverletzer besondere Anforderungen zu beachten. [60] Folglich darf der Inhaber eines SEP, der der Auffassung ist, dass dieses verletzt worden sei, um nicht gegen Art. 102 AEUV zu verstoßen, keine Ansprüche auf Unterlassung oder Rückruf gegen den angeblichen Verletzer gerichtlich geltend machen, ohne ihm dies anzukündigen und ihn vorher anzuhören, selbst wenn das betreffende SEP von dem angeblichen Verletzer bereits benutzt wurde. [61] Vor der gerichtlichen Geltendmachung derartiger Ansprüche obliegt es dem Inhaber des betreffenden SEP daher zum einen, den angeblichen Verletzer auf die Patentverletzung, die ihm vorgeworfen wird, hinzuweisen und dabei das fragliche SEP zu bezeichnen und anzugeben, auf welche Weise es verletzt worden sein soll. [62] Wie der Generalanwalt in Nr. 81 seiner Schlussanträge ausgeführt hat, ist nämlich in Anbetracht der großen Zahl von SEP, aus denen ein Standard wie der im Ausgangsverfahren in Rede stehende besteht, nicht sicher, dass der Verletzer eines SEP zwangsläufig weiß, dass er die Lehre eines rechtsbeständigen und standardessenziellen Patents benutzt. [63] Zum anderen obliegt es dem Patentinhaber, dem angeblichen Verletzer, nachdem dieser seinen Willen zum Ausdruck gebracht hat, einen Lizenzvertrag zu FRAND-Bedingungen zu schließen, gemäß seiner gegenüber der Standardisierungsorganisation übernommenen Verpflichtung ein konkretes schriftliches Lizenzangebot zu FRAND-Bedingungen zu unterbreiten und insbesondere die Lizenzgebühr sowie die Art und Weise ihrer Berechnung anzugeben. [64] Wie der Generalanwalt in Nr. 86 seiner Schlussanträge ausgeführt hat, kann nämlich von dem Inhaber eines SEP, wenn dieser sich gegenüber der Standardisierungsorganisation zur Erteilung von Lizenzen zu FRAND-Bedingungen verpflichtet hat, erwartet werden, dass er ein solches Angebot unterbreitet. Außerdem ist der Inhaber des SEP, wenn weder ein Standardlizenzvertrag noch mit anderen Wettbewerbern bereits geschlossene Lizenzverträge veröffentlicht sind, in einer besseren Lage, um zu prüfen, ob sein Angebot die Voraussetzung der Gleichbehandlung wahrt, als der angebliche Verletzer. [65] Dem angeblichen Verletzer obliegt es hingegen, auf dieses Angebot mit Sorgfalt, gemäß den in dem Bereich anerkannten geschäftlichen Gepflogenheiten und nach Treu und Glauben, zu reagieren, was auf der Grundlage objektiver Gesichtspunkte zu bestimmen ist und u. a. impliziert, dass keine Verzögerungstaktik verfolgt wird. [66] Nimmt der angebliche Verletzer das ihm unterbreitete Angebot nicht an, kann er sich auf den missbräuchlichen Charakter einer Unterlassungs- oder Rückrufklage nur berufen, wenn er dem Inhaber des betreffenden SEP innerhalb einer kurzen Frist schriftlich ein konkretes Gegenangebot macht, das den FRAND-Bedingungen entspricht. [67] Darüber hinaus hat der angebliche Verletzer, wenn er das SEP benutzt, bevor ein Lizenzvertrag geschlossen wurde, ab dem Zeitpunkt, zu dem sein Gegenangebot abgelehnt wurde, eine angemessene Sicherheit gemäß den in dem betreffenden Bereich anerkannten geschäftlichen Gepflogenheiten zu leisten, z. B., indem er eine Bankgarantie beibringt oder die erforderlichen Beträge hinterlegt. Die Berechnung dieser Sicherheit muss u. a. die Zahl der vergangenen Benutzungshandlungen in Bezug auf das SEP umfassen, für die der angebliche Verletzer eine Abrechnung vorlegen können muss. [68] Im Übrigen haben die Parteien, wenn nach dem Gegenangebot des angeblichen Verletzers keine Einigung über die Einzelheiten der FRAND-Bedingungen erzielt wurde, die Möglichkeit, im gegenseitigen Einvernehmen zu beantragen, dass die Lizenzgebühren durch einen unabhängigen Dritten, der innerhalb einer kurzen Frist entscheidet, festgelegt werden. [69] Schließlich kann dem angeblichen Verletzer in Anbetracht der Tatsache, dass eine Standardisierungsorganisation, wie diejenige, die den im Ausgangsverfahren in Rede stehenden Standard normiert hat, im Standardisierungsverfahren weder prüft, ob die Patente rechtsbeständig sind, noch, ob sie für den Standard, zu dem sie gehören, essenziell sind, und angesichts des durch Art. 47 der Charta gewährleisteten Rechts auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz kein Vorwurf daraus gemacht werden, dass er neben den Verhandlungen über die Erteilung von Lizenzen die Rechtsbeständigkeit dieser Patente und/oder ihren essenziellen Charakter für den Standard, zu dem sie gehören, und/oder ihre tatsächliche Benutzung anficht oder sich die Möglichkeit vorbehält, dies später zu tun. [70] Es ist Aufgabe des vorlegenden Gerichts, zu prüfen, ob die oben genannten Kriterien hier erfüllt sind, soweit sie nach den Umständen des vorliegenden Falls für die Entscheidung des Ausgangsrechtsstreits maßgeblich sind. [71] Nach alledem ist auf die Fragen 1 bis 4 und 5, soweit Letztere gerichtlich geltend gemachte Rückrufansprüche betrifft, zu antworten, dass Art. 102 AEUV dahin auszulegen ist, dass der Inhaber eines SEP, der sich gegenüber einer Standardisierungsorganisation unwiderruflich verpflichtet hat, jedem Dritten eine Lizenz zu FRAND-Bedingungen zu erteilen, seine marktbeherrschende Stellung nicht im Sinne dieser Vorschrift dadurch missbraucht, dass er eine Patentverletzungsklage auf Unterlassung der Beeinträchtigung seines Patents oder auf Rückruf der Produkte, für deren Herstellung dieses Patent benutzt wurde, erhebt, wenn – er zum einen den angeblichen Verletzer vor Erhebung der Klage auf die Patentverletzung, die ihm vorgeworfen wird, hingewiesen hat und dabei das fragliche SEP bezeichnet und angegeben hat, auf welche Weise es verletzt worden sein soll, und zum anderen, nachdem der angebliche Patentverletzer seinen Willen zum Ausdruck gebracht hat, einen Lizenzvertrag zu FRAND-Bedingungen zu schließen, dem Patentverletzer ein konkretes schriftliches Lizenzangebot zu diesen Bedingungen unterbreitet und insbesondere die Lizenzgebühr sowie die Art und Weise ihrer Berechnung angegeben hat und [72] Mit der fünften Frage, soweit sie gerichtlich geltend gemachte Ansprüche auf Rechnungslegung oder Schadensersatz betrifft, möchte das vorlegende Gericht wissen, ob Art. 102 AEUV dahin auszulegen ist, dass er es einem Unternehmen in beherrschender Stellung, das Inhaber eines SEP ist und sich gegenüber der Standardisierungsorganisation verpflichtet hat, zu FRAND-Bedingungen Lizenzen für dieses Patent zu erteilen, verbietet, gegen den angeblichen Verletzer seines SEP eine Verletzungsklage auf Rechnungslegung bezüglich der vergangenen Benutzungshandlungen in Bezug auf das SEP oder auf Schadensersatz wegen dieser Handlungen zu erheben. [73] Wie sich aus den Rn. 52 und 53 des vorliegenden Urteils ergibt, kann es unter Umständen wie den im Ausgangsverfahren in Rede stehenden als missbräuchlich eingestuft werden, wenn der Inhaber des SEP seine Rechte des geistigen Eigentums dadurch ausübt, dass er Klagen auf Unterlassung oder Rückruf erhebt, da derartige Klagen geeignet sind, zu verhindern, dass von Wettbewerbern hergestellte Produkte, die dem betreffenden Standard entsprechen, auf den Markt gelangen oder auf dem Markt bleiben. [74] So, wie die Klagen des Inhabers eines SEP auf Rechnungslegung über die vergangenen Benutzungshandlungen in Bezug auf dieses SEP bzw. auf Schadensersatz wegen dieser Handlungen in der Vorlageentscheidung geschildert sind, haben sie jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen darauf, ob von Wettbewerbern hergestellte Produkte, die dem betreffenden Standard entsprechen, auf den Markt gelangen oder auf dem Markt bleiben. [75] Folglich können sie unter Umständen wie denen des Ausgangsverfahrens nicht als missbräuchlich im Sinne von Art. 102 AEUV angesehen werden. [76] Nach den vorstehenden Erwägungen ist auf die fünfte Frage, soweit sie gerichtlich geltend gemachte Ansprüche auf Rechnungslegung oder Schadensersatz betrifft, zu antworten, dass Art. 102 AEUV dahin auszulegen ist, dass er es einem Unternehmen in beherrschender Stellung, das Inhaber eines SEP ist und sich gegenüber der Standardisierungsorganisation verpflichtet hat, zu FRAND-Bedingungen Lizenzen für dieses Patent zu erteilen, unter Umständen wie denen des Ausgangsverfahrens nicht verbietet, gegen den angeblichen Verletzer seines SEP eine Verletzungsklage auf Rechnungslegung über die vergangenen Benutzungshandlungen in Bezug auf das SEP oder auf Schadensersatz wegen dieser Handlungen zu erheben. ]77] Für die Parteien des Ausgangsverfahrens ist das Verfahren ein Zwischenstreit in dem beim vorlegenden Gericht anhängigen Rechtsstreit; die Kostenentscheidung ist daher Sache dieses Gerichts. Die Auslagen anderer Beteiligter für die Abgabe von Erklärungen vor dem Gerichtshof sind nicht erstattungsfähig. Link zu dieser Entscheidung: http://tlmd.in/u/1587 OLG Köln, 25.01.2010: Umfang der Unterlassungspflicht bei Youtube-Video Beschluss v. 25.01.2010, 15 W 69/09 EuGH, 11.12.2008: Monopolstellung/Vergütungsmodell einer Verwertungsgesellschaft - Kanal 5/TV4 Urteil v. 11.12.2008, C-52/07 BGH, 06.05.2009: Kartellrechtlicher Zwangslizenzeinwand im Patentverletzungsverfahren grundsätzlich zulässig - Orange-Book-Standard Urteil v. 06.05.2009, KZR 39/06
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q-de-1187
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
Datenschutz - Martina Heyd-Jilg Malerei (2) Das Speichern von Cookies können Sie verhindern, indem Sie in Ihren Browser-Einstellungen \\\"Cookies blockieren\\\" wählen. Dies kann aber eine Funktionseinschränkung unserer Angebote zur Folge haben. Nach dem Bundesdatenschutzgesetz haben Sie ein Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten Daten sowie ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Fragen können Sie z.B. über die folgende E-Mail-Adresse stellen: ( martinaheyd.jilg@gmail.com ) Tel. : 0170 / 5862425 martinaheyd.jilg@gmail.com (c) 2014 Martina Heyd-Jilg
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q-de-1187
Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
ein Gefühl von &quot;vom FA im Stich gelassen&quot; - Forenarchiv - urbia.de ein Gefühl von &quot;vom FA im Stich gelassen&quot; ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen" Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:27 Uhr VORSICHTIG LANG !!! ich weiß nicht ob mir hier jemand was anderes raten kann ausser eine KiWu Klinik oder nen anderen FA auszusuchen, aber ich werd mal versuchen mein Anliegen zu erklären. Ich hatte diesen Zyklus meinen 1.ClomiZyklus, weil ich die letzten Monate nachweislich keine Follikelbildung habe, vom 5.-9.ZT, dann musste ich am am 12.ZT zum FA und es wurde US gemacht, Folli mit einer Größe von 17mm gesichtet, am 16.ZT bin ich dann noch mal hin zum erneuten Ultraschall, Folli war noch da, ein bisschen größer, und ein zweiter der gleichen Größe, und sie meinte dann lösen wir mal heute aus mit Predalon, so weit so gut, hatte mich ja im Vorfeld hier bei euch ein wenig schlau gelesen, es wurde mir seitens meiner FÄ auch nichts gesagt von wegen Mehrlinge bei Clomi oder so Sachen, nichts, ich weiß nur das ich 1 Ampulle Predalon bekommen habe und gehe somit davon aus das es 5.000 i.E. waren, von bezahlen war auch keine Rede. Im Labor wurde mir dann ein Rezept für Predaon in die Hand gedrückt und es wurde gemeint in der Apotheke wissen die schon Bescheid ich bräuchte es nur abgeben und die schicken die Ampullen dann hoch in die Praxis, ich hatte wohl die letzte erwischt. Dann unendliche Diskussion in der Apotheke von wegen ich müsste 50% übernehmen, hööööö aber wieso soll ich drei Ampullen bezahlen wo ich nur eine bekommen habe??!! Ja weil es die halt nur im Dreierpack gibt, aber ich zahl doch nicht für andere mit, egal um welchen Betrag es geht. Heute morgen war ich wieder beim FA, ich sollte zum Blutabnehmen wegen dem Progesteronwert, und die Dame von der Anmeldung meinte mich zurechtweisen zu müssen wegen dem Rezept, ich solle es doch so hinnehmen vielleicht bräuchte ich nächsten Monat noch mal Predalon, nun ja ich kann halt leider nicht in die Zukunft gucken, und wenn ich nächsten Monat wieder die Doofe bin die die letzte Ampulle bekommt bezahl ich dann wieder für drei oder wie? Ich fühl mich einfach unverstanden. Sie meinte dann solle ich es lassen dann geht das auf die Kappe der Arztpraxis aber wenn ich noch mal was an Predalon bräuchte dann krieg ich halt nichts mehr. Ich find es einfach nur frech, und überhaupt versteh ich das mit den 50% mal garnicht, ich bin noch garnicht verheiratet, von daher müsste ich ja dann voll bezahlen, es ist kein hoher Betrag aber es geht doch so nicht, ich zahl nicht für andere mit nur weil ich der Ars** bin der Pech hat und die letzte erwischt. Dann meinte ich noch wann die Blutergebnisse da sind wegen dem Progesteron, in 2 Wochen !!!!!!!!!!!!!!! Haaaaaaaaaaallo? in zwei Wochen, hat das nicht auch was mit der GMS zu tun dieser Wert, ich muss dazu sagen das ich ne unheimlich leichte Mens habe, vielleicht ist der Gedankengang falsch, dann berichtigt mich bitte, dann ist doch auch die Mens nur so stark wie ich die GMS aufgebaut habe oder nicht? und dann ist es doch zu wenig das sich was einnisten könnte. Es wird aber nicht weiter kontrolliert mit US oder sonstigem, nach meinem Fragen was und wie es denn nun weitergeht wurde nur gemeint: ich solle wiederkommen wenn die Mens eintrifft, und mit 5.000 i.E. wären die Follis auf jeden Fall gesprungen, der Rest wäre dann ja unser Problem. Ende. Die hat doch ne Macke oder? Ich habe mich heute morgen schon mit meiner KK in Verbindung gesetzt und die meinten wegen der Bezahlung da muss ich mich mit meiner FÄ auseinandersetzen, tja wie denn wenn die mich schon vorher abwimmeln?!! Ich bin grad sehr nah am Wasser gebaut und könnt so heulen, ich fahr gleich in die Apotheke und hole mir mein Geld wieder, ein Drittel zahl ich und keinen cent mehr, und dann werd ich uns einen Termin in der KiWu Klinik machen in Dortmund oder in Recklinghausen. Kann man vielleicht auch was selber tun für den Aufbau der GMS ?? Pflanzlich oder Tees oder was in der Richtung ? Danke das ich mir mal Luft machen konnte... Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:35 Uhr Tut mir sehr leid, was dir passiert ist! Zuerst klang ja alles ganz gut und der FA hat auch korrekt gehandelt. Aber die Sache mit dem Predalon ist der Hammer. Wenn du GV nach Plan praktizierst, zahlen die KK den vollen Preis. Find es auch unerhört den vollen Preis für eine Ampulle zu zahlen. An deiner Stelle würde ich nicht zahlen und mit nem Anwalt drohen! Unerhört! Den Progesteronwert zu bestimmen kann auch nicht 2 Wochen dauern. Bei meinem FA dauert es einen Tag und in meiner KIWU bekommt man am selben Tag das Ergebnis. Versuch das mit dem Predalon zu klären und wechsle dann in eine Kinderwunschklinik. Da wirst du nicht so behandelt! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:42 Uhr also wenn ich GV nach Plan habe zahlt die KK den vollen Preis??!! gut zu wissen, ich werd gleich noch mal in die Apotheke und das klarstellen und NIX bezahlen ausser MEINER Ampulle, und ich ruf mal bei meiner KK an, da war heute morgen noch keiner da. ich könnt so aus der Haut fahren so geht das einfach nicht, ich hab schon keine Lust mehr in diese Praxis zu gehen, egal ob ich meine Mens kriege oder nicht, und 2 Wochen warten ist der Brüller echt. Wenn doch nichts gesprungen ist steh ich nachher da und hab ne fette Zyste oder so. Ich hatte am Montag ZT.19 so derbe Ziehen im Unterleib das ich hier nur mit Wärmflasche rumgehangen habe, beim Wasserlassen dachte ich es entsteht ein Unterdruck und mir zerreisst es innerlich. Da gehen die garnicht drauf ein wenn man sowas erzählt, die lassen einen garnicht rein zu meiner FÄ. Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:47 Uhr Ja da würde ich auch wechseln! Das ist nicht schön! Deine Schmerzen hören sich nach leichter Überstimu an. Sowas muss überwacht werden. GV nach Plan wird alles gezahlt. Erst wenn es um IUI, IVF oder ICSI geht, kommt die 50% Grenze ins Spiel. Deine Krankenkasse kann dir das sicher bestätigen! Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:44 Uhr Achso und für den Aufbau der Schleimhaut soll Himbeerblättertee in der ersten ZH ganz gut helfen. Clomifen ist leider dafür bekannt, dass die Schleimhaut nicht so schön aufgebaut wird. In der Kinderwunschklinik bekommst du sicher andere Medis! Beitrag von milie 17.03.10 - 09:51 Uhr das klingt ja alles sehr, sehr seltsam! Würde mir das nicht bieten lassen und so schnell wie möglich in eine KiWu wechseln! Habe diesen Zyklus auch das erste mal Auslösen dürfen: Rezept, Stempel drauf (das muß wohl irgendein spezieller sein), 5€ zahlen, spritzen und gut. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier dubiose Geschäfte mit Dir gemacht werden...Von der Art und Weise des Umgangs, mal ganz abgesehen! Wünsch Dir alles Gute - Deine Entscheidung mit der KiWu ist die Richtige, wirst sehen! PS: Kann mich Hasi nur anschließen: relevante Blutwerte, die Entscheidungen nach sich ziehen z.B. ES auslösen ja/nein, hab ich in meiner KiWu nach ein paar Stunden und werde angerufen! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:56 Uhr habe grad meine KK am Hörer und werde gleich in die Apotheke und das klären, denn wenn ich zahle sind die restlichen 2 Ampullen MEINE laut der KK, die verstehen das auch nicht, das wird nun mit ner Fachabteilung geklärt und ich häng grad inner Warteschleife !!! Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:57 Uhr Na bin gespannt, was die sagen! Aber es gibt ja nur unsere Variante! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:08 Uhr also wenn meine Lagerung im Kühlschrank gewährleistet ist soll ich mir die in den Kühlschrank packen und das sind auf jeden Fall MEINE, und sie schaltet jetzt noch mal eine andere Abteilung ein und klärt das, ich habe ihr erzählt von euch allen hier wie das läuft und sie hat mir recht gegeben, sie muss das allerdings trotzdem abklären, sie findet das ich erst selbst zahlen muss AB EINER KÜNSTLICHEN BEFRUCHTUNG und nicht für Clomi und Predalon, denn das zählt nicht zu einer Künstlichen. sie ruft mich zurück und ich freu mich schon auf die Apotheke und auf meinen FA wenn ich mir dann eine Überweisung hole und wechsel, ich lass mich doch nicht verarschen... ich glaub das hat hier keiner nötig und die Nerven haben wir hier wohl alle schon lange nicht mehr. Sie fragte sich auch die ganze Zeit was das mit den 50% soll denn ich bin ja wie gesagt nicht verheiratet, ABER richtig ist das nicht was da grad abläuft. Habe der Dame am Telefon gesagt: wenn ich nächsten Monat wieder eine Ampulle brauche und ich wieder der Ar*** vom Dienst bin der die letzte Ampulle erwischt muss ich dann wieder 3 bezahlen??? Weil die gibt es ja nur als Dreierpackung??? Als ich vorhin vom FA raus bin hätt ich auf dem Rückweg so heulen können, Wut, Enttäuschung alles in allem Scheiß Gefühl wenn man sich selbst nicht helfen kann. Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:12 Uhr Siehste wird doch! Immer mit Ruhe und Bedacht handeln. Ja manchmal muss man sich viel alleine kümmern oder man zahlt zu. Aber die Sache ist ja so gut wie vom Tisch! Wechsle noch gleich die Apotheke! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:16 Uhr *breitgrins* tja werd mal alles wechseln was? wenn die gleich da angerufen hat brauch ich da wohl nachdem ich mir mein Geld oder die Ampullen geholt habe sowieso nicht mehr hinkommen... *schon wieder lachen kann* Beitrag von bofohexe 17.03.10 - 10:16 Uhr mir gings am Montag nicht besser hatte letzten Zyklus mein Menogon HP auf Kassenrezept bekommen und nun soll ich es privat zahlen (ohne Vorankündigung) lt KK würden die es 3-4x auf Kassenrezept bezahlen, danach privat hab nur das Problem das meine die einzige KiWu ist die es nur 1x auf Kasse macht.... sie können das ja machen wie sie sollen, ist ja ne Privatklinik und für KiWu muß man halt zahlen das ist mir schon klar, aber ich will es halt vorher wissen hab nen mords Aufstand gemacht weil es hies wir machen es genauso wie im letzten Monat, da war aber alles frei, selbst US und BT und nu soll ich für das auch noch zusätzlich € 344 euro zahlen mir geht das auch an die Nerven und ich weis nicht ob ich nicht besser die KiWu wechseln soll macht halt nen Unterschied von knappen 1000 Euro im Monat aus.... Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:14 Uhr also ich halt euch nun mal auf dem Laufenden immer mal kleckerweise. Die KK rief mich grad zurück und wollte die Telefonnummer der Apotheke haben, nun gehts wohl los sie ruft mich gleich zurück, es ist im vollen Gange. Aber nur wer gegen den Strom schwimmt kommt an die Quellen, ich lass mir so schnell garnichts mehr gefallen, und auf diese Art und Weise schon mal garnicht Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:19 Uhr Ist aber toll, dass sich deine KK so schön einsetzt! Genau, immer schön kämpfen! Wer nicht kämpft hat schon verloren! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:24 Uhr Hach DIE Dame ist echt mal voll nett, wenn die sich so einsetzt und was bei rauskommt schick ich ihr mal ne nette Postkarte, dann macht ihr die Arbeit NOCH mehr Spaß. Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:32 Uhr die Frau ist echt hammer, so das ist sowohl mit der Apotheke als auch mit der Tussi (kein sorry) vom FA abgeklärt das ich 5 Euro zahle auf Rezept da es nur eine unterstützende Wirkung hat, die war schei***freundlich und hat es ihr auch nur bestätigt, komisch wieso ging das heute morgen nicht????? ich fahr nun in die Apotheke und lass mir mein Geld wiedergeben und die 2 Ampullen, denn die lager ich zu hause und wenn ich die nochmal brauche dann spritz ich die selbst, so Ich hab so viele Piercings im Gesicht und so da hab ich doch keine Angst vor Spritzen, nur noch vor der MTA vom FA, von der lass ich mir doch nicht mehr Blutabnehmen, die sticht mir doch dann extra 5 mal falsch in den Arm. SIEG über allen Längen *fühlt euch mal alle gedrückt* und lasst euch auch nichts gefallen Glückwunsch zur gewonnenen Schlacht! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:44 Uhr Termin in der KiWu Klinik in Dortmund hab ich auch grad gemacht, habe nur gemeint das ich aber erst in 2 Wochen den Progesteronwert bekomme, da meinte sie nur, da äußert sie sich mal nun lieber nicht zu. Ich bin so richtig sauer heute. Solange war ich mit meiner FÄ zufrieden und nur wegen dieser pampigen Dame an der Anmeldung, die konnte ich noch nie leiden, die meint ihr gehört der Laden da. Nun ist wohl, wenn es nicht geklappt hat was ich glaube, der nächste Monat sowieso dann hinüber, oder ich mach dann noch weiter so lange wie ich meine und dann schnell zum KiWu Zentrum, denn ich hab erst am 6.4. nen Termin bekommen und rein rechnerisch würd ich dann schon wieder Clomi nehmen, aber alleine ohne Ultraschall wäre das keine so gute Idee, oder ich wechsel für die Zeit von zwei Wochen noch woanders hin =/ Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:48 Uhr Oder du machst einfach mal einen Monat Pause. Alleine würde ich nix nehmen! Oder versuch es mit Ovaria Comp ab ZT 1 3x5 Kügelchen unter der Zunge zergehen lassen. Beitrag von jojo75 17.03.10 - 10:49 Uhr vielleicht habt Ihr alle nur aneinander vorbei geredet ? also ich weiß es von mir, dass ich in der Apo auch die 3 Ampullen bekommen habe ... eine wurde mir gespritzt, die anderen 2 werden beim FA für MICH aufbewahrt. Vielleicht sind ja Deine 2 restlichen auch gut aufgehoben ? Leider gibts die nur im 3er - Pack (ich glaube, weil andere ne höhere Dosis bekommen) Mit dem Bezahlen kenn ich mich nicht so aus, weil ich als privat versicherte den ganzen Betrag zahlen musste (ob ich&#39;s von der KK zurück bekomme, steht noch in den Sternen) Also ich glaube auch, dass Dein ES ganz sicher sein wird, wenn Du das Medi bekommen hast. So, nun lehn Dich mal zurück und hole tiiieeeffff Luft! Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:57 Uhr ne leider haben wir nicht aneinander vorbeigeredet, ich muss nur 5 Euro Rezeptgebühr zahlen. Das es die nur als Dreierpack gibt ist ok, aber ich zahle die nicht zu 50%, ich bin nicht verheiratet und müsste somit 100% zahlen, da es aber nur eine Unterstützung ist und keine Künstliche Sache muss ich garnichts zahlen bis auf die Rezeptgebühr. Und das die noch so frech war ist die Krönung, wir sind alles Erwachsene Menschen und so sollte man sich auch gegenübertreten oder? Mein ES war auch denke ich, aber ich hab von Anfang an zwei Follis gesehen die gleich groß waren, und wenn sie ausgelöst hat am Freitag dann sind wohl auch beide gesprungen eventuell, aber kann man nicht trotzdem ein wenig Aufklärung verlangen? Klar haben wir das Zeitalter des internets, aber wie man hier immer wieder feststellen kann wird jedem was anderes erzählt, von Mehrlingen keine Rede und GMS wird nicht überprüft und garnichts, der Progesteronwert kommt in 2 Wochen, ich finds nur noch lächerlich was die mit einem machen. Beitrag von redspirit 17.03.10 - 10:56 Uhr Ich verstehe deinen Ärger gut, habe mich auch ständig über meine ehemalige FÄ geärgert. Letztendlich habe ich den FA gewechselt, der hat auch einen Hormonstatus gemacht und mich letztendlich in die Kiwu überwiesen wo ich mich auch gut aufgehoben fühle. Komisch mit dem Predalon, da würde ich mich auch weigern so viel zu zahlen. Ich bekomme zum Auslösen Ovitrelle und die kostet mich &quot;nur&quot; die 10 € normale Zuzahlung... Ich rate dir zu den Spezialisten in die Ki-wu zu gehen. Dort wird auch meist nicht mehr mit Clomi weiterbehandelt sondern mit Spritzen. Die Überweisung für die Ki-wu kann man sich auch beim Hausarzt holen so dass du deine ohnehin wahrscheinlich schon genervte FÄ nicht mehr behelligen brauchst Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 14:38 Uhr so nun war ich doch heute mittag in der Apotheke um mir mein Geld wieder abzuholen, nach einem ausgiebigen Gespräch und Luft machen meinte ich dann noch, &quot;also die zwei anderen Ampullen möcht ich dann noch gerne mitnehmen, laut KK darf ich das ja weil es ja nun meine sind, weil ich auch zu einem anderen FA wechsel und die mich eh nicht mehr wiedersehen.......&quot;, meinte die PTA in der Apo das die beiden Ampullen schon bei dem FA in der Kühlung liegen sie war aber dann so freundlich und ist dann hoch und hat sie mir geholt, die waren wohl alles andere als begeistert beim FA , aber das letzte Wort ist für mich noch nicht gefallen und ich geh mal ganz stark davon aus das die Ärztin das garnicht weiß was da heute morgen abgelaufen ist. Heute ist Mittwoch und die meisten Ärzte haben ja zu, weiß vielleicht jemand einen Arzt der von jetzt auf gleich nen Progesteronwert machen kann oder muss das zwingend ein FA sein??????????????? Weil ich steh ja nun in der Luft und keiner macht mehr was
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Welche Rechte gewährt das geltende Datenschutzrecht Ihnen als Betroffener hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten?
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Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 9. Anwendbares Recht 10. Verhaltenskodex 11. Alternative Streitbeilegung B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 2. Kontaktaufnahme 3. Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 4. Rechte des Betroffenen 5. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten ---------------------------------------------------------- A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen ---------------------------------------------------------- 1) Geltungsbereich 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Markus Sieling, handelnd unter "MaBeLa" (nachfolgend "Verkäufer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer auf der Internet-Handelsplattform Palundu.de (nachfolgend „Palundu.de“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 2) Vertragsschluss 2.1 Durch das Einstellen eines Artikels bei Palundu.de gibt der Verkäufer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde die einzelnen Schritte des Bestellvorganges durchläuft und diesen anschließend mittels Betätigung des Buttons: „Zahlungspflichtig bestellen“ abschließt. 2.2 Für die Annahme des Angebots klickt der Kunde auf der Produktseite des Verkäufers bei Palundu.de auf den Button „In den Warenkorb“ und durchläuft anschließend die von Palundu.de vorgegebenen Bestellschritte. Im letzten Schritt des Bestellprozesses klickt der Kunde auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“, wodurch der Bestellvorgang abgeschlossen wird. 2.3 Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüber hinaus gehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer selbst findet nicht statt. 2.4 Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von Palundu.de zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 2.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. 2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. 3) Widerrufsrecht 3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. 3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. 4) Preise und Zahlungsbedingungen 4.1 Die vom Verkäufer angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Verkäufer Kleinunternehmer im Sinne des UStG ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben. 4.2 Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Angebot des Verkäufers bei Palundu.de angegeben werden. 4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. 4.4 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der jeweils einschlägigen Nutzungsbedingungen von PayPal. 5) Liefer- und Versandbedingungen 5.1 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung bei Palundu.de angegebene Lieferanschrift maßgeblich. 5.2 Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte. Ferner gilt dies im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung. 5.3 Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet. 6) Eigentumsvorbehalt Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor. 7) Mängelhaftung (Gewährleistung) 7.1 Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. 7.2 Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche. 8) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach bestimmten Vorgaben des Kunden 8.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Betreiber alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Betreiber vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. 8.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind. 8.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte. 9) Anwendbares Recht 9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. 9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen. 10) Verhaltenskodex Der Verkäufer hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter http://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind. 11) Alternative Streitbeilegung 11.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. 11.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. -------------------------------- B. Informationen zum Datenschutz -------------------------------- 1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen 1.1 Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 2) Kontaktaufnahme Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben, welche dies sind, können Sie aus dem Kontaktformular ersehen. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht, dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. 3) Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung 3.1 Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der Vertragsabwicklung an das mit der Lieferung beauftragte Transportunternehmen weitergegeben, soweit dies zur Lieferung der Ware erforderlich ist. Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. Sofern Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, informieren wir hierüber nachstehend explizit. Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. 3.2 Bei Zahlung via PayPal, Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal geben wir Ihre Zahlungsdaten im Rahmen der Zahlungsabwicklung an die PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend "PayPal"), weiter. Die Weitergabe erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und nur insoweit, als dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist. PayPal behält sich für die Zahlungsmethoden Kreditkarte via PayPal, Lastschrift via PayPal oder – falls angeboten - "Kauf auf Rechnung" oder „Ratenzahlung“ via PayPal die Durchführung einer Bonitätsauskunft vor. Hierfür werden Ihre Zahlungsdaten gegebenenfalls gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis des berechtigten Interesses von PayPal an der Feststellung Ihrer Zahlungsfähigkeit an Auskunfteien weitergegeben. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung in Bezug auf die statistische Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit verwendet PayPal zum Zwecke der Entscheidung über die Bereitstellung der jeweiligen Zahlungsmethode. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte enthalten (sog. Score-Werte). Soweit Score-Werte in das Ergebnis der Bonitätsauskunft einfließen, haben diese ihre Grundlage in einem wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren. In die Berechnung der Score-Werte fließen unter anderem, aber nicht ausschließlich, Anschriftendaten ein. Weitere datenschutzrechtliche Informationen, unter anderem zu den verwendeten Auskunfteien, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von PayPal: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full Sie können dieser Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit durch eine Nachricht an PayPal widersprechen. Jedoch bleibt PayPal ggf. weiterhin berechtigt, Ihre personenbezogenen Daten zu verarbeiten, sofern dies zur vertragsgemäßen Zahlungsabwicklung erforderlich ist. 4) Rechte des Betroffenen 4.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren: - Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen; - Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten; - Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; - Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; - Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. - Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; - Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; - Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 4.2 WIDERSPRUCHSRECHT WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT. WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN. MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN. 5) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. -------------------------------------- Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular -------------------------------------- Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können: --------------------- A. Widerrufsbelehrung --------------------- Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Allgemeine Hinweise 1) Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen der Ware. Senden Sie die Ware bitte in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden. 2) Senden Sie die Ware bitte nicht unfrei an uns zurück. 3) Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Ziffern 1-2 nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind. -------------------- B. Widerrufsformular -------------------- Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück. An Markus Sieling MaBeLa Hülsstraße 13 31608 Marklohe Deutschland E-Mail: info@mabelashop.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) _______________________________________________________ _______________________________________________________ Bestellt am (*) ____________ / erhalten am (*) __________________ ________________________________________________________ Name des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Anschrift des/der Verbraucher(s) ________________________________________________________ Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) _________________________ Datum (*) Unzutreffendes streichen Produkt-ID: 26904 Selber abholen 0,00 € Schönes Filz - Mäppchen / Portemonnaie mit Reißverschluss in grau mit dem Aufdruck Schulkind. Ein tolles Geschenk zur Einschulung! 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Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Markus Sieling, MaBeLa, Hülsstraße 13, 31608 Marklohe, Deutschland, Tel.: 050219034062, E-Mail: info@mabelashop.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Der Versand erfolgt mehrmals in der Woche, somit können Sie in wenigen Tagen nach Zahlung bereits die Ware entgegennehmen. Dein Widerrufsrecht bei MaBeLa Ein Widerrufsformular von MaBeLa erhältst du bei jeder Bestellung per E-Mail zugesendet. Jederzeit kannst du hier ein Musterwiderrufsformular herunterladen, welches du ebenfalls zum Widerruf verwenden kannst. Widerrufsformular herunterladen Schreib mir bei Fragen einfach eine Nachricht. Mit diesen Wörtern wurde das Produkt häufig gefunden: tasche täschchen mäppchen schulkind einschulung schule geschenk Portemonnaie 2772.180702.231100 Filztasche Schulkind Mäppchen Täschchen Portemonnaie Schule
Gemeinde Steißlingen: Datenschutz Wir, die Gemeinde Steißlingen, Schulstraße 19, 78256 Steißlingen, nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung. Telefon: 07738 9293-0 E-Mail: gemeinde@steisslingen.de Sie erreichen unseren externen Datenschutzbeauftragten unter: datenschutz@steisslingen.de Wenn Sie uns per Formular Angaben zu Ihrem Gewerbebetrieb zukommen lassen, werden diese inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten für den Eintrag auf unserer Website gespeichert. Die Verarbeitung der in das Formular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen oder die Löschung Ihres Gewerbeeintrags beantragen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Eintragung Müllreminder Sie können sich auf unserer Seite für eine Erinnerung aller Müllabfuhrtermine in XXXXX eintragen. Hierzu speichern wir Ihre angegebene E-Mail-Adresse sowie Ihren Namen. Die Verarbeitung der in das Formular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen oder die Löschung Ihrer Daten bzw. die Austragung aus dem Erinnerungsverteiler veranlassen. Hierzu nutzen Sie entweder die Austragungs-Funktion auf unserer Website oder schreiben eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Wir verwenden den Bilderdienst Flickr für die Einbindung von Bildergalerien. Dazu wird Ihre IP Adresse an den Anbieter SmugMug Inc. (67 E. Evelyn Ave, Suite 200, Mountain View, California) übermittelt. Flickr ist aktuell dem Privacy Shield Abkommen noch nicht beigetreten.
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Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Soziologe: "AfD hat demokratiefeindliche und homophobe Tendenzen" Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas erhält Kasseler Bürgerpreis Jeder vierte Migrant fühlt sich diskriminiert: Laut Soziologe ein gutes Zeichen 22.07.13 20:17 Uhr Der aus Münster stammende Soziologe Andreas Kemper warnt vor der Protestpartei "Alternative für Deutschland". Er sieht in ihr Tendenzen, die auch bei der US-amerikanischen Tea Party zu finden seien und weißt im Zuge dessen auf den starken nationalliberal verwurzelten Flügel der Partei hin. Demnach würden Mitglieder der kürzlich gegründeten Partei rechtspopulistische Aussagen an die Wähler vermitteln. Als Beispiel nannte er unter anderem das Vorstandsmitglied Konrad Adam, der sich für einen Entzug des Wahlrechts für Arbeitslose einsetze. Perfide sei nach Meinung Kempers vor allem, dass derartige Meinungen nicht im Wahlprogramm stünden, sondern eher hinter vorgehaltener Hand geäußert würden. 22.07.2013 20:34 Uhr Wie armselig ist das denn....Man merkt das in ein paar Wochen wieder Wahlen sind. Jeder der nicht mit dem Strom schwimmt oder sich gegen die Gehirnwäsche der etablierten stemmt und die offenkundige Wahrheit ausspricht wird mit billigsten Mitteln diffamiert...Andere sehen in den etablierten Parteien Tendenzen zur Zerstörung der Deutschen Nationalität und des langsamen Genozids des Deutschen Volkes...Sarazin hatte schon recht als er schrieb "Deutschland schafft sich ab"meine persönliche Meinung 22.07.2013 21:25 Uhr Man versucht mit allen mitteln die AfD aus dem Bundestag rauszuhalten. Sonst merken die verblendeten Wähler noch das es durchaus Sinn macht was die AfD von sich gibt. Auf jeden fall mehr Sinn als der Ausverkauf von Deutschland in die ganze (Banken)Welt. Und das wird nach der Wahl erst richtig losgehn wenn uns der Rollstuhlpsychopath sagt: ja sorry leute aber die xxx Milliarden sind leider weg... shit happens. 22.07.2013 21:28 Uhr Wen interessieren denn die Ansichten irgendeines "Soziologen"? Das ist eine Meinung, mehr nicht. 22.07.2013 21:48 Uhr @IM45iHew "Sonst merken die verblendeten Wähler noch das...."Du glaubst also das der Teil der Bevölkerung der es zu etwas "gebracht" hat und mit seiner Situation zufrieden ist verblendet ist?Ja träum weiter! Ich habe euch selber schon wochenlang von der rechtsradikalen AfD gewarnt und hoffentlich werden dadurch nun ein par AfD Wähler wach und wählen die Richtige Partei, nämlich die CDU 22.07.2013 21:59 Uhr NoPq ist doch dafür bekannt das er nur News gegen die AfD bringt und sonst kaum oder keine News. Konnte ich jedenfalls bisher noch nicht erkennen.@NoPq: Welcher Partei gehörst Du an? Spd, Grünen, CDU oder doch was anderes, obwohl ich das nicht glaube. Du bist so lächerlich! Habt Ihr schon Tränen in den Augen? ^^PS: Du kommst zu offensichtlich rüber, mach das mal versteckter wenn Du Erfolg haben möchtest. Du bist total lächerlich! 22.07.2013 22:07 Uhr @asianlolihunter hast du die letzen Jahre ohne Medien gelebt oder wie? grad die CDU ist das Letzte, Übrigens genauso wie die SPD. 22.07.2013 22:27 Uhr homophober als CDU FDP .... und besonders CSU .... wird sie wohl auch nicht sein ....und naja :) ..... was ist im Moment wohl demokratiefeinlicher als die CDU + FDP !!! bitteschön ?? 22.07.2013 22:33 Uhr Aber Beispiele mit Namen nennt Herr Kemper nicht. Sollte aufpassen der Typ, sonst hat er schnell die AfD-Anwälte am Hals. Da sind schon einige Blogs wegen geringfügigerer Aussagen abgemahnt worden.Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente. 22.07.2013 22:47 Uhr Verblüffend, wie neue Parteien die etwas Aufmerksamkeit bekommen sofort systematisch diffamiert werden. 22.07.2013 23:01 Uhr Jaja, bla bla bla....da schickt sich endlich jemand an, mal mit der Faust auffen Tisch zu hauen, und sagt was Sache ist, und schon kömmen die Denunzianten aus Ihren Löchern,,,,Die "Deutschen Bürger" werden belogen, betrogen und verarscht nach Strich und Faden - wird Zeit das dem Einhalt geboten wird. 22.07.2013 23:15 Uhr Andreas Kemper gibt sich als Forscher aus, hat aber noch nicht einmal einen Doktortitel geschafft. Demnach also unterste Kategorie der Wissensvermehrung. Zitat von Herrn Kemper: "Profeministische Männer, die Brandanschläge gegen Kreiswehrersatzämter verüben, sind gut. Antifeministische Männer sind rechtsradikale Extremisten". (Quelle: http://wikimannia.org/...(s)_Kemper ) . Man sieht also, was solcherlei zu Forschern hochgestapelte Dünnbrettdiplomanden als "Forschungsergebnisse" in Richtung Extremismus von sich geben. Einfach nur grotesk. 22.07.2013 23:23 Uhr @Silvi86 "Hat er das gesagt"Nö ich, um zu verdeutlichen wieso es nichts mit Verblendung zutun hat, wenn Menschen nicht in jeder Splitterpartei das Wohl der Nation sehen und ihnen Kontinuität/Verlässlichkeit wichtig sind! Die AfD kommt mir vor wie eine Sekte. Glaubt man an ihr Wahlprogramm wird man errettet. Dafür bietet die AfD einfache stammtischgerechte Lösungen, die nur funktionieren, wenn man sie über 1,2 Promille hört. Löst den Euro auf und ihr kommt alle in den Himmel - Halleluja. Ich kann mich komischerweise an schlimme Wirtschaftskrisen grob im Anfang der 90er gut erinnern. Viele Arbeitslose, keine Aufträge. Und das haben wir auch ohne den Euro hingebracht. Aber die Jungwähler wissen das alles gar nicht, weil sie da noch nicht im Berufsleben waren. 23.07.2013 00:57 Uhr defamierung zu den wahlen... wie erbämlich deutsche politiker doch sind.die eu und euro ist nun mal schädlich für deutschland, da gibt es kein wenn und aber.bruttozahler für die eu und euro ist deutschland, das muß jedem klar sein! 23.07.2013 02:41 Uhr @ms1989Je schwächer einem sein Deutsch, um so wichtiger einem sein Deutschtum.Schreib´ dich nicht ab! ;-) Ansonsten bedanke ich mich für die rege Beteiligung an dieser News und die dadurch kassierten Shorties, die ich, dank den netten AfD´lern, irgendwann in Prämien umtauschen werde :DFür jede schlechte AfD-Propaganda-News gibt es eine reißerische Anti-AfD-News meinerseits. Mit besten Grüßen![ nachträglich editiert von NoPq ] 23.07.2013 08:33 Uhr So sehen übrigens die Auftritte der CDU aus. Es scheint so als wären die ersten Bürger wach geworden :)http://www.youtube.com/... 23.07.2013 08:59 Uhr NoPq:Was ist schlimm an der Überlegung, dass nur wer was für die Gesellschaft leistet, auch mitbestimmen darf?Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist, weil ich andere Interessen habe als Apple bzw. dessen Aktionäre.Das ist doch das schlimme an der heutigen Politik, dass soviel nicht gesagt werden darf. Ist doch auch nicht sehr demokratisch, neue Ideen zu verteufeln ohne darüber zu sprechen? 23.07.2013 10:13 Uhr @frostIn Sachen ´Europolitik" haben sie meiner Meinung nach sogar recht.Was mir an der AfD, deren Mitgliedern und den hiesigen Fanboys nicht passt, ist deren unmöglich arrogantes Auftreten, das andauernde Suhlen in der vermeintlichen Opferrolle und das Vertreten teils hanebüchener Argumente.Wenn sie da mal ein wenig von ihrem hohen Ross runterkämen, wäre mir die Partei weitaus sympathischer. Und komm´ mir nicht mit Wahlkampf.. der ist bei mir dafür verantwortlich, dass ich eigentlich schon gar keine Lust mehr auf die Wahl habe ^^ 23.07.2013 13:28 Uhr auch wenns unrealistisch is..aber ich freu mich schon drauf...wenn die AfD mit 52% in den Bundestag einzieht..den Kanzler stellt..und erstmal richtig aufräumt hier in DE....und dann hat der Bundesgrenzschutz auch mal wieder seinen Namen verdient 23.07.2013 17:46 Uhr @no_trespassing: "Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente."Na wenn die Ideologie die hinter etwas steckt egal ist dann haben wir ja Glück, dass die NPD ökonomisch nichts drauf hat oder? Sonst wäre es ja auch okay die zu wählen, trotz ihrer Ideologie?@~frost~: "Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist"Na klar, Deutschland sollte wie eine Aktiengesellschaft geführt werden. Neoliberaler geht´s ja fast nicht. Aber dann über Manager und Banker jammern.@Der.Blonde "wikimannia" Jo, das ist es vermutlich, was NoPq mit eurer Opferrolle meinte. Böse Feministen zerstören einfach die Familien. :)Und das ist es ja auch was die Tea Party antreibt: "wir verstehen die Welt nicht mehr, in der wir immer im Mittelpunkt standen, buhuu" 25.07.2013 13:30 Uhr Mit der Zitierung von Hr. Kemper haben sich die Medien sicherlich keinen Gefallen getan. Hat glaub ich irgendwann mal sein Soziologiestudium beendet, und schreibt jetzt irgendwelcheBücher, welche wenn überhaubt wahrscheinlich nur von einer kleinen linksdenkenden Minderheit von Erstsemestern gekeauft werden. 08.08.2013 18:40 Uhr 08.08.2013 18:41 Uhr Der Stadtverband Köln, sowie der Landesverband Berlin, stehen klar hinter der Homo-Ehe!
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Web fördere die wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes von dirk delbrouck dirk delbrouck am 30. Dezember 2002 , 11:32 Uhr Bundeskanzler Gerhard Schröder ist auf einer dreitätigen Reise in China. Er forderte indirekt die Wahrung der Menschenrechte. „Die grundlegenden Pflichten und Rechte des einzelnen Menschen werden nicht vom Staat verliehen, sondern sind unveräußerlich“, sagte Schröder. Außerdem verlangte der Minister einen freien Informationsaustausch in seiner Dankesrede anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Schanghaier Tonji-Universität. Erst zuvor hatte der Bundeskanzler den Präsident Jiang Zemin und den neuen Parteichef Hu Jintao getroffen. Innovation und Wirtschaftswachstum seien auf Dauer nur in einer offenen Gesellschaft möglich, sagte Schröder. Ein freies Internet fördere die wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines jeden Landes. 4 Kommentare zu Schröder verlangt in China freies Internet Am 30. Dezember 2002 um 17:20 von Anon Hu verlangt in Deutschland freies Internet Hallo, Herr Büssow… Am 30. Dezember 2002 um 17:45 von otti Armer Schröder! Hat nichts anderes zu tun. Am 31. Dezember 2002 um 2:47 von Murks Markus Ist doch faszinierend. Er versteht es,<br /> immer ein paar passende Worte zu sagen.<br /> Hier nimmt er seinen Doktor der chinesischen Rechte humoris causa und<br /> und verlangt kategorisch Besserung.<br /> So jedenfalls interpretiere ich die<br /> Headline. Aber wer schwindelt eigentlich<br /> mehr? Der Autor der Rede oder der Autor<br /> Am 1. Februar 2003 um 16:30 von Freelancer Ein solcher Witz… groups.msn.com/InternetcafesDeutschland/homepage<br /> Und das vor dem Hintergrund in unserer Hauptstadt:<br /> groups.msn.com/<br /> –> Dort die Gruppe InternetcafesDeutschland<br /> Wie auch immer das letztlich umformuliert wird; es bedeutet die willkürliche Duldung von Caf&eacute;s. Es geht nach dem Gusto, der Lust und der Laune des jeweils entscheidenden Beamten eines Gewerbeaufsichtsamtes/ Gaststättenbehörde.<br /> Herr Schröder! Schützen Sie die Caf&eacute;s! Jetzt!<br /> (http://www.gipnet.com). <br /> Die Vorbereitungen mögen beginnen!
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Gesamtkatalog Alle Formate (Teeniefilm, Stummfilm, Sport, Abenteuer, Blu-ray 3D, Blu-ray, vergriffene ausbl., Sprachversion: Französisch) - CeDe.ch Spielfilme & TV-Serien 9'068nur Drama 3'201nur Action 2'281nur Komödie 1'819nur Horror 973nur Animation 423nur Historienfilm 339nur Trickfilm 203nur Dokumentation 293nur Deutsch 2'473nur Englisch 1'658nur Französisch 1'577nur DVD 2'642nur Blu-ray 1'572nur Kino-/Fernsehfilme 1'410 Gesamtkatalog Alle Formate (Teeniefilm, Stummfilm, Sport, Abenteuer, Blu-ray 3D, Blu-ray, vergriffene ausbl., Sprachversion: Französisch) Shazam! / Aquaman / Wonder Woman / Man of Steel (4 Blu-rays) Französisch 20.09.2019 Blu-ray Fr. 51.90 Back to the Future - Trilogie (Standard Edition, 3 Blu-rays) Französisch 22.12.2016 TIPP Blu-ray Fr. 29.90 Retour vers le futur - Trilogie (4 Blu-rays) Französisch 02.10.2019 Blu-ray Fr. 34.90
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Geld zurück - Garmin kauft Outdoor-Navis! Garmin ermöglicht allen Outdoor-Begeisterten den günstigen Umstieg auf die neuesten Outdoor-Navis. LVS ausgeschaltet - bedingte Haft für Tourenpartner LVS-Gerät einer Tourengeherin war nicht eingeschaltet, ihr Tourenpartner wurde dafür zu drei Monaten bedingter Haft verurteilt. Hier der ganze Bericht... Achtung! ABS startet Rückrufaktion bei Stahlpatronen. Betroffene ABS- Lawinenairbags könnten unter umständen nicht auslösen! Mehr davon gibt es hier Vorsicht: Bohrhakenlaschen „Red Point Arco“ Vorsicht: Bohrhakenlaschen „Red Point Arco“ brechen! DMM Rückrufaktion Internationaler Rückruf des Dragon-Klemmgerätes in Größe 6 von DMM Dragon 6 Recall Update issued 24/09/2010 Austrian Map fly 5.0 Die Austrian Map Fly 5.0 (AMap Fly 5.0) beinhaltet die digitalen Karten Österreichs, die geographische Namendatenbank Geonam, das digitale Geländehöhenmodell, die Schutzhüttendatenbank sowie die Verwaltungsgrenzen Österreichs. Dieses digitale Produkt des BEV, erhältlich auf DVD, bietet neben der hohen Qualität der staatlichen Landkarten Österreichs eine bedienerfreundliche Benutzeroberfläche mit umfangreicher Funktionalität und verschiedenster Gestaltungsmöglichkeiten. der ganze Bericht ... Live-Bilder aus iPhone-Kamera werden beschriftet Diese neue Entwicklung schlägt wieder Beliebtheitsrekorde, obwohl sie erst seit kurzer Zeit zu haben ist - kostenlos. Allerdings müssen Benutzer jeweils ein iPhone als Mobiltelefon haben. Als Navigationsinstrument nicht geeignet! Natürlich kann und wird man sich auch künftig anhand von bewährten Landkarten aus Papier gut und sicher orientieren, besonders in Gegenden, wo es keinen Mobilfunk und keine digitalen Datennetze gibt. Deshalb eignet sich das neue Tool fürs iPhone auch nicht als Navigationsinstrument, wenn es um Anwendungen, Touren oder Routen geht, die genau und gewissenhaft vorbereitet werden müssen. Ortovox bringt für die Saison 2010/ 2011 das neue 3+ LVS- Gerät der ganze Bericht... Sicherheist Update für Ortovox S1 Bei einzelnen S1-Geräten der letzten Produktionscharge kann es bedingt durch undefiniert auftretende Impulse zu einer selbsttätigen Markierung des zu ortenden Senders innerhalb des Punktortungsbereiches kommen.Nicht betroffen sind alle Geräte mit hellgelbem Einschalter, alle Geräte, die im Start-Bildschirm Version 2.0 zeigen und alle Geräte, die vor August 2009 geliefert wurden. neuer Dynafit TLT 5 Auf der Seite bergsteigen .at habe ich diesen Bericht über den neuen TLT 5 von Dynafit gefunden gehen mit Steigeisen und Fortbewegung am Gletscher Die Zeitschrift alpin hat hier einen interessanten Bericht über die Spaltenbergung mittels loser Rolle veröffentlicht. White Risk ist die erste interaktive Lernanwendung zum Thema Lawinenunfall-Prävention. Mit Hilfe dieser Anwendung kannst du dir auf einfache und unterhaltsame Art wertvolles Lawinenwissen aneignen. zu white risk... Risikocheck mit Reduktionsmethode Mit diesem kleinén Programm vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF lässt sich sehr anschaulich dartstellen bis zu welcher Steilheit man bei einer gewissen Lawinenstufe noch sicher unterwgs ist. Verhaltensmassnahmen zur Risikoreduktion In anschaulichen Videos stellt das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF Möglichkeiten zur Risikoreduzierung vor. Einzelhangbeurteilung Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF setzt sich im folgenden Bericht mit der Beurteilung eines einzelnen Hanges auseinader. Hier hat das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF sich mit der Beurteilung der Lawinensituation während einer Schitour auseinadergesetzt. In diesem Bericht hat sich das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mit der Tourenplanung auseinadergesetzt. Verhalten abseits der Pisten Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF bezieht sich hier auf die 3x3 Methode zur Vermeidung von Lawinenunfällen. Diese Methode wird im Bericht nochmals als Video grob dargestellt. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hat sich im folgenden Bericht mit den fliesseigenschaften von Lawinen auseinander gesetzt. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hat sich im folgenden Bericht mit der Entstehung von Lawinen auseinander gesetzt. Im Bericht vom European Avalanche Warning Services werden nochmals die jeweiligen Gefahrenstufen genau erlläutert. der ganze Bericht als pdf... Die typische Schifahrerlawine Während der letzten zehn Jahre (1987/88-1996/97) hat das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos, Daten zu über 63 sogenannten Schifahrerlawinen publiziert.1 Diese wurden nun detailliert untersucht und zwar in bezug auf die Charakteristiken: Art, Größe, Auslösung und Schneedeckenaufbau. Die Ergebnisse bestätigen nicht nur altbekannte Regeln, sondern liefern auch neue, teilweise überraschende Erkenntnisse. Die Untersuchung wäre nicht möglich gewesen, ohne die vielen, wertvollen Meldungen von SAC-Tourenleitern, Jugend&Sport-Leitern, Bergführern, SLF-Beobachtern etc., die das SLF jährlich erhält. Der Alpenverein hat mit Stop or go ein relativ leicht anzuwendendes Risikomanagement entwickelt. Stop or go ist eine Strategie des Alpenvereins Lawinenunfälle zu vermeiden. Stop or go setzt sich aus der Tourenplanung und der Durchführung bzw. Wahrnehmungen während der Tour zusammen. Hauptaugenmerk bei Stop or go wird auf die Hangneigung und die entsprechende Lawinenwarnstufe gelegt. Zusätzlich gibt es bei Stop or go noch andere Einflüsse wie Neuschnee, frischer Triebschnee, starke Durchfeuchtung, frische Lawinen, Setzungsgeräusche usw. die bei der Entscheidung eine Tour gegebenenfalls abzubrechen mit einfließen.
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Programming HTML5, JavaScript and CSS3 • ETC - Enterprise Training Center GmbH Programming HTML5, JavaScript and CSS3 (SD-HTML5) Hersteller-ID: MOC20480 Prüfungs ID: 70-480 Info: Dieses Seminar behandelt prüfungsrelevante Themen zum Microsoft Examen: 70-480 Programming in HTML5 with JavaScript and CSS3 Dieses Seminar wird mit Visual Studio 2017, Windows 10 abgehalten. Dieser Kurs richtet sich an Entwickler, die mindestens sechs Monate berufliche Erfahrung haben und sich für die Entwicklung von HTML5/CSS3/JavaScript Anwendungen interessieren. Insbesondere aber für die Vorbereitung auf eine Windows Store Apps oder IE10 Online Apps Ausbildung. Es werden keine Kenntnisse von HTML5 vorausgesetzt, es sollte aber etwas Erfahrung mit HTML4 vorhanden sein. Außderdem an Personen die sich für das 70-480 Programming in HTML5 with JavaScript and CSS3 interessieren. Introduction to Git Programmierung für Einsteiger Advanced Web Technologies Building Mobile & Progressive Web Applications using Angular & Ionic Advanced Angular Development Programming Web Applications with ASP.NET MVC Core C# Angular Single Page Application Development SharePoint 2019 & Office 365 - Client Side Development Fundamentals SharePoint 2019: Server Side Solution Development MTA: HTML5 Application Development Fundamentals Super Kurs. Top-Trainer! Kursinhalt strukturell verständlich aufgebaut, Der Trainer sehr kompetent durch die Erfahrung in der IT und behandelt gern praxisbezogene Probleme und bringt einfach umsetzbare Lösungen mit Guter und übersichtlicher Kurs! Viel Bezug zur Praxis, verständliche Übungen und super Trainer. 03.03.2020 von Irene T. Kurs gibt einen schönen Überblick! Der Inhalt konnte gut vermittelt werden. 25.02.2020 von Alen V. Super Trainer, Inhalt gut aufbereitet und rüber gebracht! Empfehlenswert!! 24.04.2019 von Dominik R. Spitzen Trainer! Interessante Inhalte gut übermittelt! 25.01.2019 von René S. 16.11.2018 von Alexander S. Inhalte gut vermittelt - Interessant 17.11.2017 von Wolfgang K. Perfekter Kurs. Trainer war einfach Top 17.11.2017 von Martin K. Tip Top Trainer, Tip Top Server alles bestens :) 30.09.2016 von Christoph W. Guter und übersichtlicher Kurs! Praxisnahe Beispiele und Übungen. Super Trainer! 30.09.2016 von Florian K. Great course, great trainer with a nice/practical hands-on approach! 30.09.2016 von Alexandru T. Sehr guter Kurs, toller Trainer! Kursraum könnte verbessert werden... geräusche von der Klimaanlage sind zwar nicht immer zu hören, aber wenn ist es störend... Beamerlampetausch oder bessere Verkabelung, weil die Farben und die Helligkeit passen nicht.... allgemeine Verkabelung der Geräte sollte verbessert werden - warum wird an einem leeren Verteiler 2 PC angeschlossen? Warum ist der Extender für den Beamer frei auf dem Tisch und bei jeder Bewegung am Tisch wird der Extender leicht bewegt und das ist am Bild sichtbar... 28.09.2016 von Talip Y. Ich habe den Kurs Online gemacht und es hat alles super funktioniert! Toller Kurs, super Trainer, extrem viel gelernt! 17.06.2016 von Georg T. Super erklärt, viele praktische Beispiele, sehr sympathischer Trainer, alles Top. Werde ich gut verwerten können. Danke 17.06.2016 von Sylvie H. Gute Übungen, sehr dynamisch. 03.12.2015 von Bohumil C. Super Kurs, toller Trainer 03.12.2015 von Reinhard H. Kurs OK, Inhalt OK 13.11.2015 von Wolfgang H. Die Themen waren sehr gut aufgebaut und der Trainer war echt toll. 13.11.2015 von Zoltan S. 18.09.2015 von Johann H. Guter Kurs für C# Developer 08.05.2015 von Martin D. Gut und übersichtlich vermittelt. 08.05.2015 von Jan H. Wie immer sehr interessanter Kurs! 20.03.2015 von Volkmar S. Gut vermittelt, Praxisnah. 28.11.2014 von Andreas W. Top! Inhalt gut und genau richtig kompakt vermittelt. 27.11.2014 von Thomas B. Tibor RULEZ !!! CSS3 ist etwas einfach, geht wenig auf die Probleme ein, die man mit Browser-inkompatibiltät dann wirklich hat 11.10.2013 von Thomas F.
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
MOA-SPSS 3.0.0-RC1 MOA-SPSS 3.0.0-RC1 was released. In MOA-SPSS 3.0.0-RC1 most of the underlying signature verification libraries were exchanged to support form validation of CAdES, XAdES and PAdES signatures with MOA-SPSS. The certificate store format is different from version 3.0.0 onwards, but is automatically converted to the new format. In case of a failed update, administrators should create a backup of the currently used certificate store. https://joinup.ec.europa.eu/software/moa-spss/asset_release/moa-spss-300-rc1 EGIZ Inside Out am 06.06.2016 Wir laden Sie zu einer zweistündigen Veranstaltung mit den Experten des E-Government Innovationszentrums ein, um über aktuelle Themen, Innovationen und Forschungsergebnisse in den Bereichen E-Government und IT-Sicherheit zu diskutieren. Ort: Bundeskanzleramt, Dachfoyer, Wir bitten Sie Ihre Anmeldung bis zum 31.05.2016 an folgende e-Mail Adresse zu senden: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. MOA-ID 3.1.0 Release veröffentlicht MOA-ID 3.1.0 wurden veröffentlicht. Mehrere virtuelle IDP Instanzen je deployer MOA-ID Instanz möglich (unterschiedliche Entity-IDs je virtueller Instanz) Anpassung der von MOA-ID verwendeten PVP 2.x EntityID (entspricht nun SAML2 'well-known-location' method) Überarbeitung der grafischen Oberflächen (Konfigurationstool, BKU-Auswahl, ...) Inkludierung der neuen Logos für Karte und Handy-Signatur Sicherheitsupdates, Fehlerkorrekturen und Bibliotheksupdates Digitalstaatssekretärin Steßl: Österreich ist mit neuer Handy-Signatur App Vorreiter in Europa "Mit der Handy-Signatur haben wir ein sehr innovatives, sicheres Instrument zur eindeutigen Identifizierung in der digitalen Welt. Gerade durch die immer stärker werdende Kriminalität im Internet sind die Argumente für die kostenfreie Handy-Signatur so überzeugend, dass wir mittlerweile über 640.000 aktive Signaturen haben. Mit der neuen App gehen wir einen technologischen Schritt weiter" sagt Staatssekräterin Sonja Steßl bei der Pressekonferenz am Montag 18. April 2016 "Handy-Signatur – der sichere digitale Ausweis. Jetzt auch als App" Total vernetzt und trotzdem sicher - Podiumsdiskussion 4.4. Kunsthaus Graz Podiumsdiskussion "Total vernetzt und trotzdem sicher" Im Kunsthaus Graz widmen wir uns am 4.4.2016 im Rahmen einer Podiumsdiskussion dem Thema Datenschutz und Datensicherheit in einer zusehends mehr und mehr vernetzten Welt. Total vernetzt und trotzdem sicher – Leben und arbeiten in einer informatisierten Welt 4.4.2016, 19:00 Uhr Mehr Information unter: https://www.tuv.at/tuev-austria-gruppe/events/
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Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
OMNITRONIC XDP-2800 MP3/USB/SD Doppel CD-Player Doppel-CD/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-2800 fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD 2 USB-2.0-Anschluesse fue Synq Audio - CDX-2 MP3 Doppel CD-Player mit Beatcounter Synq Audio - CDX-2 Doppel CD-Player mit MP3 und BeatcounterCDX 2 - Der High End MP3 Doppel CD Player mit Beatcounter aus dem Hause Synq AudioVollstndi Synq Audio - CDX-2 Doppel CD-Player mit MP3 und BeatcounterCDX 2 - Der High End MP3 Doppel CD Player mit Beatcounter aus dem Hause Synq AudioVollstndige MP3 Wiedergabe (max. 999 MP3-Dateien/ 255 Ablagen auf 1 CD)MPEG I layer3 (32 44,1 48kHz) - MPEG2 layer3 (16 22,05 24kHz) - MPEG2.5 layer3 (8 11,025 12kHz)Untersttzt beide Bitraten Verfahren (CBR und VBR)Alphanumerisches VFD Display (fr CD-TEXT und MP3 ID3v2 Tracks)PCMS (Permanentes CUE Memorysystem): Speicher fr 5000 HOT CUE&apos;s und Loops!Autoloop Funktion: macht automatisch 4-Beat LoopsLoop Schnitt/Dehn Funktion (von 1/256 Loop bis 32/1 Loop)4 HOT CUE Tasten knnen CUE&apos;s und/oder Loops speichernBis zu 4 Loops fr jeden Track mit reloop/stutterNahtlose real-time Loop edit Funktion!Visuelle Anzeige der Loop LngeVoll automatischer BEAT Counter mit zustzlicher TAP FunktionPitchLock (Main tempo): Keine Beeinflussung der Tonhhe bei nderung der GeschwindigkeitPitch whlbar: 4% 8% 16% 100% (bis zu 16% mit MP3)Liest CD-DA, CD-R, CD-RW10 Sek. Anti-Shock Speicher1/75sec Frame Search, auch bei MP3Echtzeit Cue (Cue on the fly)Ultra schneller Memory-Start innerhalb von 10msecFader-Start, Fader-Stop, (Back Cue)Auto Cue Funktion(-48dB)Relay Play (Abwechselnde Wiedergabe zwischen beiden Laufwerken)S/PDIF digitaler AudioausgangTransport Schutz (nach 60 sec. schliet das CD Fach automatisch)Auswhlbare Elapsed, Remain und Total Remain Zeit im DisplaySingle/ Continuous Abspiel FunktionAutomatische Sleepfunktion des Synq Audio CDX-2 zur Verlngerung der LaserlebensdauerTechnische Daten Synq Audio - CDX-2: Spannung 230V, 50 Hz Leistungsaufnahme 35 Watt Ausgangsspannung 1.0 Vrms / 1 KHz Frequenzgang 20-20.000Hz ( /-0,5dB) Mae Laufwerk: 482 x 88 x 255 mm, Bedienteil 482 x 132 x 57 mm Gewicht 8 kg OMNITRONIC XDP-2800MT Dual-CD-/MP3-Player Doppel-CD und MP3-Player für CD/USB/SD OMNITRONIC XDP-2800MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XDP-2800MT:- Doppel-CD-/USB-/SD- Doppel-CD und MP3-Player für CD/USB/SD OMNITRONIC XDP-2800MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XDP-2800MT:- Doppel-CD-/USB-/SD-Player für DJs- Audio-CD, CD-R, CD-RW, MP3-CD- 2 USB-Schnittstellen für Speichergeräte und tragbare Player- 2 Steckplätze für SD(HC)- und MMC-Speicherkarten am OMNITRONIC XDP-2800MT- Mastertempo-Funktion (gleichbleibende Tonhöhe bei Geschwindigkeitsänderung)- 2 x 40 Sekunden Anti-Shock-Puffer- Alphanumerische LCD-Displays (blau hinterleuchtet) - Beleuchtete Jogdials mit Moduswahl: Pitch Bend, schnelle oder framegenaue Suche- Bequeme Titelwahl über Skip- und +10-Tasten- Der OMNITRONIC XDP-2800MT verfügt über Ordnernavigation- Pitchregelung ±4 %, ±8 %, ±16 %- Pitch-Bend-Tasten- Cue-Funktion- Nahtlose Loop/Reloop-Funktion- Einzel- oder Gesamttitelwiedergabe- Wiederholfunktionen- Titelprogrammierung am OMNITRONIC XDP-2800MT möglich- Anzeige von Titelabspielzeit oder Titelrestspielzeit - Bargraph-Anzeige- Anzeige der Geschwindigkeitsänderung in %- Große hinterleuchtete Tasten für Play/Pause und Cue- OMNITRONIC XDP-2800MT auch zum Rackeinbau- Zukunftssicher durch Firmware-UpdatesTechnische Daten OMNITRONIC XDP-2800MT:Spannungsversorgung: 110-240 V AC, 50/60 Hz ~Gesamtanschlusswert: 30 WTyp: Doppel-CD-/USB-/SD-PlayerGeeignete CDs: CD/-R/-RW im CD-DA- und MP3-Format (8 und 12 cm)Geeignete Speichermedien: USB-Geräte und SD(HC)-/MMC-Karten bis 32 GB (FAT32)Geschwindigkeitsanpassung: ±4 %, ±8 %, ±16 %Display:Titelrestspielzeit, Titelabspielzeit, Gesamtrestspielzeit (Audio-CD)Dateiname, Ordnername, Titelrestspielzeit, Titelabspielzeit (MP3-Datei)Klirrfaktor: 0,09 %Geräuschspannungsabstand: 70 dBFrequenzgang: 20-20000 HzAudioausgang: 2 x Stereo-Cinch/ 2 VMaße (LxBxH):483 x 260 x 97 mm (CD-Player) 483 x 85 x 90 mm (Steuerung),Rackeinbau mit je 2 HEGewicht: 5 kg XDP-2800 OMNITRONIC XET-2800 Doppel-CD/USB/SD-Player und Audiomixer OMNITRONIC XET-2800 für DJsDoppel-Audioplayer OMNITRONIC XET-2800 für CD, USB und SD mit DSP-Effekteinheit und Doppel-CD/USB/SD-Player und Audiomixer OMNITRONIC XET-2800 für DJsDoppel-Audioplayer OMNITRONIC XET-2800 für CD, USB und SD mit DSP-Effekteinheit und 2-Kanal-Mixer für DJsSeparater Ausgang je Player ermöglicht digitales Mixing mit PC-Software und Timecode-CDs/Vinyl2 Slotin-Laufwerke für Audio-CD/CD-R/CD-RW/MP3-CD2 USB-Anschlüsse für USB-Speichergeräte wie USB-Sticks oder tragbare Player2 Steckplätze für SD(HC)-SpeicherkartenMultipartion-Unterstützung FAT16/FAT32, NTFSAnti-Shock-RAM-SpeicherAlphanumerische VFD-Displays unterstützen CD-Text und ID3-TagsBeleuchtete Scratch-Jogdials mit Moduswahl: Pitch Bend, Scratch, schnelle oder framegenaue SucheEffekte: Flanger, Phaser, Delay, Filter, Auto Wah, Reverse, BrakeOrdnernavigationPitchregelung ±4 %, ±8 %, ±16 %Pitch Bend über Jogdial oder separate TastenManueller BeatcounterLoop/Reloop-FunktionEinzel- oder GesamttitelwiedergabeWiederholfunktionenTitelprogrammierungAnzeige von Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit oder GesamtrestspielzeitBargraph-AnzeigeMixer-Sektion jeweils mit 3-Band-EQ, Gain-Regler und FaderAustauschbarer Crossfader zum Überblenden zwischen beiden KanälenFaderstart-FunktionDJ-Mikrofoneingang (XLR und 2 x 6,3-mm-Klinke) mit separatem LautstärkereglerVorhören (Cue) über regelbaren Kopfhörerausgang, mit Cue-Mix-Regler10-stellige Stereo-LED-Pegelanzeige, umschaltbar zwischen Master- und Cue-SignalRegelbarer Master-Ausgang (XLR und Cinch)Separat regelbarer Booth-Ausgang (Cinch)2 Aux-Eingänge mit Phono/Line-UmschaltungRackeinbau mit 3 HöheneinheitenTechnische Daten OMNITRONIC XET-2800:Spannungsversorgung: 230 V AC, 50 Hz ~Gesamtanschlusswert: 30 WTyp: Doppel-CD-/USB-/SD-Player und MixerGeeignete CDs: CD/-R/-RW im CD-DA- und MP3-Format (8 und 12 cm)Geeignete Speichermedien: USB-Geräte und SD(HC)-Karten (bis 32 GB)D/A-Wandler: 8-fach/ 1 BitSamplingfrequenz: 44,1 kHzFrequenzgang: 20 - 20.000 Hz, ± 1 dBKlirrfaktor: mehr... OMNITRONIC XMP-2800 Dual-CD/MP3-Player MP3 Doppel CD-Player / Doppel CD-Player mit MP3 OMNITRONIC XMP-2800 fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD 2x 15 Seku Monacor PA-2460CD CD/MP3-Wechsler 6-fach 6-fach-CD- und MP3-CD-Wechsler IMG Stage Line PA-2460CD 6-fach CD/MP3-Wechsler WMA-Unterstützung Ordnernavigation Titelprogrammierung für 24 Titel R 6-fach-CD- und MP3-CD-Wechsler IMG Stage Line PA-2460CD 6-fach CD/MP3-Wechsler WMA-Unterstützung Ordnernavigation Titelprogrammierung für 24 Titel Repeat-Funktion Zufallswiedergabe (Random Play) Track- oder Disc-Scan-Funktion Optionaler 24-V-Notstrombetrieb LC-Display IR-Fernbedienung im Scheckkarten-Format Ausgänge: Stereo-XLR, sym. Mono-XLR, sym. Stereo-Cinch Digitalausgang, koaxial und optisch Audio-CD/CD-R/MP3-CDTechnische Daten IMG Stage Line PA-2460CD CD-Wechsler 6-fach: Wechsler für 6 CDs Frequenzbereich: 20-20000Hz, ±3dB Klirrfaktor: < 0,03% Kanaltrennung: > 70dB Dynamikumfang: > 70dB Störabstand: > 85dB Gleichlaufschwankungen: nicht messbar Ausgang, analog: 0,775V Ausgang, digital: 0,5Vss S/PDIF Stromversorgung: 230V˜/50Hz/20VA oder 24V Gleichstrom /1,5A Abmessungen, Laufwerk: 482x88x260mm, 2HE Gewicht: 7,1kg Analoger Ausgang: 1 x Cinch L/R , 3 x XLR, sym. Digitaler Ausgang: 1 x Cinch, 1 x Toslink mehr... OMNITRONIC XDP-2800 MP3/USB/SD Doppel CD-Player OMNITRONIC XDP-2800 MP3/USB/SD Doppel CD-PlayerDoppel-CD/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-2800 fr DJsDer OMNITRONIC XDP-2800 spielt alles, auer Platten! E OMNITRONIC XDP-2800 MP3/USB/SD Doppel CD-PlayerDoppel-CD/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-2800 fr DJsDer OMNITRONIC XDP-2800 spielt alles, auer Platten! Eigentlich ist es wie in der Autoindustrie. Nehmen wir ein bestimmtes Modell einer bestimmten Marke. Dieses kann man als Basis-Version kaufen oder aber zustzliche Ausstattungsvarianten whlen. Bis hin zur Vollausstattung. Genauso verhlt es sich auch bei den neuen CD-Playern von Omnitronic. Es gibt einfachere Gerte und es gibt voll ausgerstete Player, so wie den XDP-2800. Dieser Doppelplayer hat nicht nur alle gngigen Funktionen, die man von einer Abspieleinheit dieser Klasse auch erwartet. Er besitzt zudem ein besonderes Merkmal: alle gngigen Speichermedien knnen von ihm erkannt und verarbeitet werden. Also egal ob herkmmliche CDs, MP3-CDs, SD-Karten oder USB-Speichergerte, der XDP-2800 holt immer das Beste heraus. Eben ein echtes Allroundtalent, dass fr viele Veranstalter, aber auch fr viele Gastronomen von groem Interesse sein drfte. Denn gerade hier ist Flexibilitt ja Trumpf.Audio-CD/CD-R/MP3-CD2 USB-2.0-Anschlsse fr USB-Speichermedien2 Steckpltze fr SDHC-/ MMC-Speicherkarten2x 15 Sekunden Anti-Shock-PufferAlphanumerische LCD-Displays (blau hinterleuchtet)Leichtlaufende Jogdials mit Moduswahl (schnelle oder framegenaue Suche) und Pitch Bend-FunktionBequeme Titelwahl ber Skip- und +10-TastenOrdner- und Track-SuchfunktionPitchregelung 24 %Pitch Bend-TastenCue-FunktionNahtlose Loop/Reloop-FunktionEinzel- oder GesamttitelwiedergabeWiederholfunktionTitelprogrammierungAnzeige von Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit oder GesamtrestspielzeitBargraph-AnzeigeAnzeige der Geschwindigkeitsnderung in %Farbig beleuchtete GummitastenExtra groe Play/Pause- und Cue-TastenDigitalausgang, koaxial19-Mae fr RackeinbauTechnische Daten OMNITRONIC XDP-2800:Spannungsversorgung: 110-240 V AC, 50/60 Hz ~ Gesamtanschlusswert: 30 W Typ: Doppel-CD/SD/USB-Player Geschwindigkeitsanpassung: 24% Display: Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit, Gesamtrestspielzeit Klirrfaktor: 0,09 % Geruschspannungsabstand: 70 dB Frequenzgang: 20-20.000 Hz Analoger Audioausgang: 2x Stereo-Cinch/ 2 V Digitaler Audioausgang: 2x Cinch Mae (LxBxH): 483 x 260 x 97 mm (CD-Player), 483 x 85 x 90 mm (Steuerung) Gewicht: 5 kg OMNITRONIC XDP-1400 OMNITRONIC XDP-1400 Einzel-CD/MP3/SD/USB CD/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-1400 mit IR-Fernbedienung fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD USB-2.0-Schnittste OMNITRONIC XDP-1400 Einzel-CD/MP3/SD/USB CD/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-1400 mit IR-Fernbedienung fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD USB-2.0-Schnittstelle zum Anschluss von USB-Speichermedien Steckplatz fuer SDHC-/MMC-Speicherkarten 15 Sekunden A OMNITRONIC XMP-2800MT Dual-CD-/MP3-Player Doppel-CD und MP3-Player OMNITRONIC XMP-2800MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XMP-2800MT:- Doppel-CD-/MP3-Player für DJs- Au Doppel-CD und MP3-Player OMNITRONIC XMP-2800MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XMP-2800MT:- Doppel-CD-/MP3-Player für DJs- Audio-CD, CD-R, CD-RW, MP3-CD- Mastertempo-Funktion (gleichbleibende Tonhöhe bei Geschwindigkeitsänderung)- 2 x 40 Sekunden Anti-Shock-Puffer im OMNITRONIC XMP-2800MT- Alphanumerische LCD-Displays (blau hinterleuchtet) - Beleuchtete Jogdials mit Moduswahl: Pitch Bend, schnelle oder framegenaue Suche- Bequeme Titelwahl über Skip- und +10-Tasten- Der OMNITRONIC XMP-2800MT verfügt über eine Ordnernavigation - Pitchregelung ±4 %, ±8 %, ±16 %- Pitch-Bend-Tasten- Cue-Funktion- Nahtlose Loop/Reloop-Funktion- Einzel- oder Gesamttitelwiedergabe- Wiederholfunktionen- Titelprogrammierung möglich beim OMNITRONIC XMP-2800MT- Anzeige von Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit (MP3-Dateien) oder Gesamtrestspielzeit (Audio-CD)- Bargraph-Anzeige- Anzeige der Geschwindigkeitsänderung in %- Große hinterleuchtete Tasten für Play/Pause und Cue- 19-Maße für Rackeinbau- Der OMNITRONIC XMP-2800MT ist zukunftssicher durch Firmware-UpdatesTechnische Daten OMNITRONIC XMP-2800MT:Spannungsversorgung: 110-240 V AC, 50/60 Hz ~Gesamtanschlusswert: 30 WTyp: CD-/MP3-Player Geeignete CDs: CD/-R/-RW im CD-DA- und MP3-Format (8 und 12 cm)Geschwindigkeitsanpassung: ±4 %, ±8 %, ±16 %Display:Titelrestspielzeit, Titelabspielzeit, Gesamtrestspielzeit (Audio-CD)Dateiname, Ordnername, Titelrestspielzeit, Titelabspielzeit (MP3-Datei)Klirrfaktor: 0,09 %Geräuschspannungsabstand: 70 dBFrequenzgang: 20-20000 HzAudioausgang: Stereo-Cinch/ 2 VFernbedienung: 2 x 1,5-V-Microbatterien (Typ AAA)Maße (LxBxH): 483 x 260 x 97 mm (CD-Player), 483 x 85 x 90 mm (Steuerung),Rackeinbau mit je 2 HEGewicht: 5 kg Doppel CD-Player OMNITRONIC XCP-2800 Doppel-CD-Player OMNITRONIC XCP-2800 fuer DJs 2 x 40 Sekunden Anti-Shock-Puffer Alphanumerische LCD-Displays ( XMP-1400 OMNITRONIC XMP-1400 mit Pitch CD/MP3-Player OMNITRONIC XMP-1400 mit IR-Fernbedienung fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD 15 Sekunden Anti-Shock-Puffer Al OMNITRONIC XMP-1400 mit Pitch CD/MP3-Player OMNITRONIC XMP-1400 mit IR-Fernbedienung fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD 15 Sekunden Anti-Shock-Puffer Alphanumerisches LCD-Display (blau hinterleuchtet) Leichtlaufendes Jogdial mit OMNITRONIC XDP-1400 CD/MP3/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-1400 Einzel-CD/MP3/SD/USBCD/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-1400 mit IR-Fernbedienung fr DJsAudio-CD/CD-R/MP3-CDUSB-2.0-Schnittstelle zum OMNITRONIC XDP-1400 Einzel-CD/MP3/SD/USBCD/SD/USB-Player OMNITRONIC XDP-1400 mit IR-Fernbedienung fr DJsAudio-CD/CD-R/MP3-CDUSB-2.0-Schnittstelle zum Anschluss von USB-SpeichermedienSteckplatz fr SDHC-/MMC-Speicherkarten15 Sekunden Anti-Shock-PufferAlphanumerisches LCD-Display (blau hinterleuchtet)Leichtlaufendes Jogdial mit Moduswahl (schnelle oder framegenaue Suche) und Pitch Bend-FunktionBequeme Titelwahl ber Skip- und +10-TasteOrdner- und Track-SuchfunktionPitchregelung 24%Pitch Bend-TastenCue-FunktionNahtlose Loop/Reloop-FunktionEinzel- oder GesamttitelwiedergabeWiederholfunktionTitelprogrammierungAnzeige von Titelabspielzeit oder TitelrestspielzeitBargraph-AnzeigeAnzeige der Geschwindigkeitsnderung in %Farbig beleuchtete GummitastenExtra groe Play/Pause- und Cue-TasteDigitalausgang, koaxial19-Mae fr Rackeinbau, 2 HETechnische Daten OMNITRONIC XDP-1400:Spannungsversorgung: 110-240 V AC, 50/60 Hz ~ Gesamtanschlusswert: 25 W Typ: Einzel-CD/SD/USB-Player Geschwindigkeitsanpassung: 24% Display: Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit, Gesamtrestspielzeit Klirrfaktor: 0,09 % Geruschspannungsabstand: 70 dB Frequenzgang: 20-20.000 Hz Analoger Audioausgang: Stereo-Cinch/ 2 V Digitaler Audioausgang: Cinch Fernbedienung: 2 x 1,5 V Micro (Typ AAA) Mae (LxBxH): 482 x 270 x 95 mm (19 , 2 HE) Gewicht: 3,15 kg OMNITRONIC XDP-1400MT CD-/MP3-Player CD- und MP3-Player fr CD, USB und SD OMNITRONIC XDP-1400MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XDP-1400MT:- CD-/USB-/SD-Player mi CD- und MP3-Player fr CD, USB und SD OMNITRONIC XDP-1400MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XDP-1400MT:- CD-/USB-/SD-Player mit IR-Fernbedienung fr DJs- Audio-CD, CD-R, CD-RW, MP3-CD- USB-Schnittstelle am OMNITRONIC XDP-1400MT fr Speichergerte und tragbare Player- Steckplatz fr SD(HC)- und MMC-Speicherkarten- Mastertempo-Funktion (gleichbleibende Tonhhe bei Geschwindigkeitsnderung)- 40 Sekunden Anti-Shock-Puffer im OMNITRONIC XDP-1400MT- Alphanumerisches LCD-Display (blau hinterleuchtet) - Beleuchtetes Jogdial mit Moduswahl: Pitch Bend, schnelle oder framegenaue Suche- Bequeme Titelwahl ber Skip- und +10-Taste- Der OMNITRONIC XDP-1400MT verfgt ber eine Ordnernavigation- Pitchregelung 4 %, 8 %, 16 %- Pitch-Bend-Tasten- Cue-Funktion- Nahtlose Loop/Reloop-Funktion- Einzel- oder Gesamttitelwiedergabe- Wiederholfunktionen- Titelprogrammierung am OMNITRONIC XDP-1400MT mglich- Anzeige von Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit (MP3-Dateien) oder Gesamtrestspielzeit (Audio-CD)- Bargraph-Anzeige- Anzeige der Geschwindigkeitsnderung in %- Groe hinterleuchtete Tasten fr Play/Pause und Cue- 19-Mae fr Rackeinbau, 2 HE- Zukunftssicher durch Firmware-UpdatesTechnische Daten OMNITRONIC XDP-1400MT:Spannungsversorgung: 110-240 V AC, 50/60 Hz ~Gesamtanschlusswert: 25 WTyp: CD-/USB-/SD-PlayerGeeignete CDs: CD/-R/-RW im CD-DA- und MP3-Format (8 und 12 cm)Geeignete Speichermedien: USB-Gerte und SD(HC)-/MMC-Karten bis 32 GB (FAT32)Geschwindigkeitsanpassung: 4 %, 8 %, 16 %Display:Titelrestspielzeit, Titelabspielzeit, Gesamtrestspielzeit (Audio-CD)Dateiname, Ordnername, Titelrestspielzeit, Titelabspielzeit (MP3-Datei)Klirrfaktor: 0,09 %Geruschspannungsabstand: 70 dBFrequenzgang: 20-20000 HzAudioausgang: Stereo-Cinch/ 2 VFernbedienung: 2 x 1,5-V-Microbatterien (Typ AAA)Mae (LxBxH): 482 x 270 x 95 mm (19, 2 HE)Gewicht: 3,2 kg Einzel-CD-Player OMNITRONIC XCP-1400 CD-Player OMNITRONIC XCP-1400 mit IR-Fernbedienung fuer DJs 40 Sekunden Anti-Shock-Puffer Alphanumerisches LCD- OMNITRONIC XCP-1400 Einzel-CD-Player Einzel-CD-Player OMNITRONIC XCP-1400CD-Player OMNITRONIC XCP-1400 mit IR-Fernbedienung fr DJs40 Sekunden Anti-Shock-PufferAlphanumerisches LCD-Display Einzel-CD-Player OMNITRONIC XCP-1400CD-Player OMNITRONIC XCP-1400 mit IR-Fernbedienung fr DJs40 Sekunden Anti-Shock-PufferAlphanumerisches LCD-Display (blau hinterleuchtet)Leichtlaufendes Jogdial mit Moduswahl (schnelle oder framegenaue Suche) und Pitch-Bend-FunktionBequeme Titelwahl ber Skip- und +10-TastePitchregelung 8 %, 12 %, 24 %Pitch-Bend-TastenCue-FunktionNahtlose Loop/Reloop-FunktionEinzel- oder GesamttitelwiedergabeWiederholfunktionTitelprogrammierungAnzeige von Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit oder GesamtrestspielzeitBargraph-AnzeigeAnzeige der Geschwindigkeitsnderung in %Farbig beleuchtete GummitastenExtra groe Play/Pause- und Cue-TasteDigitalausgang, koaxial19-Mae fr Rackeinbau, 2 HETechnische Daten OMNITRONIC XCP-1400:Spannungsversorgung: 115/230 V AC, 50/60 Hz ~Gesamtanschlusswert: 25 WTyp: CD-PlayerGeeignete CDs: CD/-R/-RW im CD-DA-Format (8 und 12 cm)Geschwindigkeitsanpassung: 8 %, 12 %, 24 %Display: Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit, GesamtrestspielzeitKlirrfaktor: 0,09 %Geruschspannungsabstand: 70 dBFrequenzgang: 20-20.000 HzAnaloger Audioausgang: Stereo-Cinch/ 2 VDigitaler Audioausgang: CinchFernbedienung: 2 x 1,5 V Microbatterien (Typ AAA)Mae (LxBxH): 482 x 270 x 95 mm (19 , 2 HE)Gewicht: 3,15 kg XDP-1400 OMNITRONIC XMP-1400 Einzel-CD/MP3-Player OMNITRONIC XMP-1400 mit Pitch CD/MP3-Player OMNITRONIC XMP-1400 mit IR-Fernbedienung fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD 15 Sekunden Einzel-CD/MP3-Player OMNITRONIC XMP-1400 mit Pitch CD/MP3-Player OMNITRONIC XMP-1400 mit IR-Fernbedienung fuer DJs Audio-CD/CD-R/MP3-CD 15 Sekunden Anti-Shock-Puffer Alphanumerisches LCD-Display (blau hinterleuchtet) Leichtlaufendes Jogdial mit OMNITRONIC XCP-1400MT DJ-CD-Player OMNITRONIC XCP-1400MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XCP-1400MT:- CD-Player mit IR-Fernbedienung fr DJs- Master DJ-CD-Player OMNITRONIC XCP-1400MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XCP-1400MT:- CD-Player mit IR-Fernbedienung fr DJs- Mastertempo-Funktion (gleichbleibende Tonhhe bei Geschwindigkeitsnderung)- 40 Sekunden Anti-Shock-Puffer- Alphanumerisches LCD-Display (blau hinterleuchtet) - Beleuchtetes Jogdial mit Moduswahl: Pitch Bend, schnelle oder framegenaue Suche- Bequeme Titelwahl ber Skip- und +10-Taste- Pitchregelung 4 %, 8 %, 16 %- Pitch-Bend-Tasten am OMNITRONIC XCP-1400MT- Cue-Funktion- Nahtlose Loop/Reloop-Funktion- Einzel- oder Gesamttitelwiedergabe- Der OMNITRONIC XCP-1400MT verfgt ber eine Wiederholfunktionen- Titelprogrammierung- Anzeige von Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit oder Gesamtrestspielzeit- Bargraph-Anzeige am OMNITRONIC XCP-1400MT- Anzeige der Geschwindigkeitsnderung in %- Groe hinterleuchtete Tasten fr Play/Pause und Cue- 19-Mae fr Rackeinbau, 2 HETechnische Daten OMNITRONIC XCP-1400MT:Spannungsversorgung: 100-240 V AC, 50/60 Hz ~Gesamtanschlusswert: 25 WTyp: CD-PlayerGeeignete CDs: CD/-R/-RW im CD-DA-Format (8 und 12 cm)Geschwindigkeitsanpassung: 4 %, 8 %, 16 %Display: Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit, GesamtrestspielzeitKlirrfaktor: 0,09 %Geruschspannungsabstand: 70 dBFrequenzgang: 20-20.000 HzAudioausgang: Stereo-Cinch/ 2 VFernbedienung: 2 x 1,5-V-Microbatterien (Typ AAA)Mae (LxBxH): 482 x 270 x 95 mm (19 , 2 HE)Gewicht: 3,2 kg OMNITRONIC XCP-2800MT Dual-CD-Player Doppel-CD-Player OMNITRONIC XCP-2800MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XCP-2800MT:- Doppel-CD-Player für DJs- Mastertempo-Fun Doppel-CD-Player OMNITRONIC XCP-2800MT mit Mastertempo-Funktion (MT)Top-Features des OMNITRONIC XCP-2800MT:- Doppel-CD-Player für DJs- Mastertempo-Funktion (gleichbleibende Tonhöhe bei Geschwindigkeitsänderung)- 2 x 40 Sekunden Anti-Shock-Puffer- Alphanumerische LCD-Displays (blau hinterleuchtet) - Beleuchtet Jogdials mit Moduswahl: Pitch Bend, schnelle oder framegenaue Suche- Bequeme Titelwahl über Skip- und +10-Tasten- Pitchregelung ±4 %, ±8 %, ±16 %- Pitch-Bend-Tasten an beiden Playern des OMNITRONIC XCP-2800MT- Cue-Funktion- Nahtlose Loop/Reloop-Funktion- Einzel- oder Gesamttitelwiedergabe- Wiederholfunktionen- Titelprogrammierung- Anzeige von Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit oder Gesamtrestspielzeit- Bargraph-Anzeige- Anzeige der Geschwindigkeitsänderung in %- Der OMNITRONIC XCP-2800MT verfügt über große hinterleuchtete Tasten für Play/Pause und Cue- 19-Maße für RackeinbauTechnische Daten OMNITRONIC XCP-2800MT:Spannungsversorgung: 100-240 V AC, 50/60 Hz ~Gesamtanschlusswert: 30 WTyp: Doppel-CD-Player Geeignete CDs: CD/-R/-RW im CD-DA-Format (8 und 12 cm)Geschwindigkeitsanpassung: ±4 %, ±8 %, ±16 %Display: Titelabspielzeit, Titelrestspielzeit, GesamtrestspielzeitKlirrfaktor: 0,09 %Geräuschspannungsabstand: 70 dBFrequenzgang: 20-20.000 HzAudioausgang: 2 x Stereo-Cinch/ 2 VMaße (LxBxH) :483 x 260 x 97 mm (CD-Player), 483 x 85 x 90 mm (Steuerung),19-Maße mit je 2 HEGewicht: 6 kg Doppel-CD-Player Angebote für CD-Player OMNITRONIC XDP 2800 Synq Audio CDX 2 MP3 Doppel CD Player m... OMNITRONIC XDP 2800MT Dual CD MP3 Player XDP 2800 OMNITRONIC XET 2800
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
 Geflüchtete und MigrantInnen – ein Leben in der Schwebe - Filmreihe Promised Land - Goethe-Institut Vereinigtes Königreich Filmreihe Promised Land Geflüchtete und MigrantInnen – ein Leben in der Schwebe Film Still: © Stéphanie Régnier Von November bis Dezember 2016 präsentierte das Goethe-Institut London eine Serie ausgewählter Filme zum Themenschwerpunkt aktueller Flucht und Migration. Diese möchten aktuelle Diskussionen hierzu aufgreifen und fortführen. Seit 2015 hat die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Verfolgung oder Armut fliehen und sich auf den Weg nach Europa machen, stark zugenommen. Unter dem Begriff “Europäische Flüchtlingskrise” ist diese Entwicklung zum Kernpunkt europäischer und britischer Debatten über Einwanderungsgesetze geworden. Bei der Auseinandersetzung mit diesen komplexen Problemen wird aber ausgeblendet, dass die Menschen, die vor unseren Türen stehen um Zuflucht und Hilfe zu verlangen, oft ihr Leben aufs Spiel setzen und große Mühen auf sich nehmen, um extrem unbeständigen und unsicheren Lebensumständen zu entkommen. Oft haben sie keine Wahl oder müssen unter Zwang die schwierige Entscheidung treffen, ihre Familie, Freunde und ihr Zuhause zu verlassen. Und obwohl sie ihr Ziel kennen, ist ihre Ankunft dort oft verzögert oder ungewiss, eine Rückkehr nicht selten unmöglich. Diese Auszeit zwischen Abreise und Ankunft, ein Leben in der Warteschleife, aber auch die anhaltende Hoffnung auf ein Entkommen stehen im Mittelpunkt der Filme in dieser Reihe. Sie folgen den Geflüchteten auf ihren Reisen (Fremd), lauschen ihren Geschichten (Kelly) und lassen Flüchtlinge auf ihrem Handy gefilmte Aufnahmen kommentieren (#MyEscape). Sie zeigen Leben in der Warteschleife in Flüchtlingscamps in Pakistan (A Walnut Tree) und Thailand (Site 2) und erinnern uns an die Millionen Flüchtlinge und Migranten außerhalb von Europa. Die Filme reichen von konventionellen Dokumentationen zu experimentellen Filmen, wie Qu’ils reposent en révolt, der die Lebensbedingungen der Geflüchteten in Calais zeigt, oder Havarie, der ein komplexes Bild der Begegnung eines Kreuzfahrtschiffs mit einem manövrierunfähigen Schlauchboot darstellt und uns die Kluft zwischen unserem sicheren und stabilen Leben und dem der Flüchtenden vor Augen führt. Filmreihe Promised Land. Diese Filmreihe findet im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Promised Land im Herbst 2016 statt.
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Deutschland, die Zensur-Republik – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM Dirk Maxeiner / 14.04.2017 / 12:00 / 0 / Von Dirk Maxeiner. Die Schweizer Medien erinnern mich immer mehr an das, was in der ehemaligen DDR als „Westpresse“ galt. So heute die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) mit einem Beitrag von Eric Gujer über die Zensur-Republik Deutschland. Zum neuen Maas-Gesetz schreibt er unter anderem: "Setzt sich Maas durch, gibt es bald auch ein deutsches Sonderrecht. Die Deutschen halten sich zwar gern für die besten Europäer, aber wie zuletzt in der Migrationspolitik stellen sie mit dem Gesetzentwurf einmal mehr ihre EU-Partner vor vollendete Tatsachen, statt eine gemeinsame europäische Lösung zu suchen. Solche nationalen Regulierungen des Internets sind ein Anachronismus. Die Unternehmen, die mit dieser digitalen Kleinstaaterei zurechtkommen müssen, werden möglichst unverfängliche Minimalstandards definieren, die sie dann konsequent durchsetzen: Katzenbilder sind gut, kontroverse politische Inhalte schlecht." Der ganze Kommentar hier.
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Sprachliche Variation und Perzeption | Lehre in den Digital Humanities Veröffentlicht am 9. Juli 2019 von Thomas Krefeld · Schreib einen Kommentar Zitation: Thomas Krefeld (2019): Sprachliche Variation und Perzeption. Version 2 (06.09.2019, 08:57). Lehre in den Digital Humanities. . url: https://www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de/?p=149541&v=2. 1. Variablen und Varianten – in synchroner und diachroner Variation Variation ist in den natürlichen Sprachen allgegenwärtig; sie ergibt sich – wie es scheint – allein durch den Sprachgebrauch und betrifft alle Ebenen der sprachlichen Organisation, von der Phonetik, über das Lexikon, die Morphologie und Syntax bis hin zur Pragmatik. Im Laufe der Zeit, oder: in der Diachronie, führt Variation zu sprachlichem Wandel, wenn jüngere Varianten ältere ersetzen. Latein causa ‘Fall, Ursache, Anlass’ ↓ Diachronie ↓ phonetische Variation = Lautwandel semantische Variation = Bedeutungswandel Romanisch port. coisa span. cosa ita. cosa fra. chose ‘Sache, Ding’ Variation existiert aber nicht nur in der Zeit; Varianten koexistieren auch gleichzeitig, das heißt in der Synchronie. So gibt es neben dem fem. Nomen ita. cosa auch die maskuline morphologische Variante coso, oder neben der Konjunktion mentre ‘während’ steht die gleichbedeutende syntaktische Variante mentre che. Im ersten Fall unterscheiden sich beiden Varianten im Genus, diese morphologische Kategorie repräsentiert daher die abstrakte Variable der beiden konkreten Ausprägungen. Lexem: cos- Variable: Genus Varianten: Femininum -a Maskulinum-o Im zweiten Fall ist die Variable schwieriger zu formulieren; sie lässt sich als Kodierung der Subordination beschreiben: Konjunktion: mentre Variable: Kodierung der Subordination Varianten: merkmallos Ø merkmalhaltig che Es ist wichtig festzuhalten, dass ausschließlich die Varianten – und nicht die Variablen – der direkten Wahrnehmung des Linguisten (wie im Übrigen auch des Sprechers) zugänglich sind (vgl. Albrecht 1986). Variablen sind daher stark theorieabhängig. Die beiden genannten Beispiele sollen aber vor allem darauf hinweisen, dass eine morphologische bzw. morphosyntaktische Beschreibung nicht hinreichend ist, denn es sind grundsätzlich zwei Typen von Varianten zu unterscheiden: (1) gleichwertige Varianten als Ausprägung freier Variation; dieser Fall ist laut dem Vocabolario online Treccani bei mentre gegeben, da ohne jede Spezifikation die Variante mentre che aufgeführt wird: „méntre cong. [lat. dŭm ĭntĕrim «mentre frattanto», attraverso l’ital. ant. doméntre]. – 1. a. Nel tempo in cui, intanto che: […] anche mentre che […]“ (VocTrecc, s.v. mentre) (2) Variation in Form von Varianten, die nicht gleichwertig sind, da sie unabhängig von ihrer Funktion/Bedeutung mit zusätzlichen Informationen assoziiert sind. So heißt es im Vocabolario Treccani unter dem Eintrag coso, es handle sich um einen „Termine di uso familiare […]“ (VocTrecc, s.v. coso). In diese Gruppe gehört auch die Variante quando che neben quando, obwohl sie strukturell mentre che (Typ 1) entspricht. Im Hinblick auf Typ (2) erheben sich nun mindestens zwei Fragenkomplexe: Woher stammen Kommentare wie „uso familiare“ überhaupt? Mit welchen oder wie vielen Kategorien sollen Varianten kommentiert werden, und welchen ‘Dimensionen’ soll man diese Kategorien zuordnen? Mit diesen beiden Fragen ist der Gegenstandsbereich der Variations- und Varietätenlinguistik umrissen. 2. Dimensionen der Variation1Dieses Kapitel basiert in großen Teilen auf (Krefeld 2018a). In der deutschsprachigen akademischen Forschungstradition hat sich eine sogenannte Varietätenlinguistik herausgebildet, die direkt auf Eugenio Coseriu 1980 und 1981a und indirekt auf Leif Flydal 1952 zurückführt. Es ist keineswegs übertrieben zu sagen, dass sie in ihrer Ausgestaltung durch Peter Koch und Wulf Oesterreicher 1985 und 1990 eine paradigmenbildende Wirkung entfalten konnte. Die vier dort angenommenen Dimensionen der Variation zeigt das überaus stark rezipierte folgende Schema; jede Dimension schließt je nach Einzelsprache mehr oder weniger viele Varietäten ein:: „Der einzelsprachliche Varietätenraum zwischen Nähe und Distanz“ (aus: Koch/Oesterreicher 1990, 15) Grundlegend für diese Konzeption ist die teils universelle Nähe-Distanz-Dimension2Vgl. dazu Feilke/Hennig 2016 und darin speziell (Knobloch 2016) sowie die Rezension des Bandes in Krefeld 2017g., die vor allem in der italienischen Forschung mit einem auf Alberto Mioni 1983 zurückgehenden analogen Terminus auch als diamesisch bezeichnet wird; Gegenstand dieser Dimension sind die materielle Realisierung der Sprache (akustisch/graphisch)3Diese Komponente wird in in sehr problematischer Weise als ‘medial’ gefasst; vgl. dazu im Detail Krefeld 2017g und Krefeld 2015. und die Konzeption der Äußerung (mündlich/schriftlich). Die diatopischen Varietäten entsprechen, in anderer Terminologie, den Dialekten, die diastratischen den Soziolekten und die diaphasischen den Stilen. Die mit einem Ausdruck des Gründervaters Flydal als ‘Architektur’ bezeichnete Gesamtheit der Varietäten konstituiert mit dem Anspruch auf vollständige Erfassung das Diasystem einer Sprache (vgl. Koch/Oesterreicher 1990, 13). 2.1. Kurzer Exkurs zur Geschichte des Ausdrucks ‘Varietät’ Es wurde oben bereits darauf hingewiesen, dass die synchronische vierdimensionale Varietätenlinguistik aus einer dreidimensionalen Konzeption von Eugenio Coseriu hervorgegangen ist, die ihrerseits einen zweidimensionalen Vorschlag von Leif Flydal ausgebaut hatte. Schon Flydal verwendet den Ausdruck variété, allerdings eindeutig nicht in programmatischer Absicht; es ist deshalb nicht verwunderlich, dass er von Coseriu allem Anschein nach auch nicht direkt übernommen wurde – im Unterschied zu den Termini ‘diatopisch/syntopisch, diastratisch/synstratisch’ und ‘Architektur’; Coseriu spricht seit 1954 von ‘Subsystemen’ und – vor allem – von „regionale[n], soziale[n] und stilistische[n] Unterschiede[n], wobei jeder dieser drei Typen von Unterschieden wiederum chronologische Unterschiede aufweist“ (Coseriu 1978, 273). In späteren Arbeiten taucht zwar gelegentlich ‘Varietät’ als Oberbegriff auf (so in 280 Coseriu 1988), aber wiederum beiläufig. Dominant bleibt die Redeweise von den ‘(inneren) Unterschieden’, die jeweils als diatopisch / diastratisch / diaphasisch spezifiziert werden oder die Verwendung von ‘Dialekt’, ‘Sprachniveau’ und ‘Sprachstil’. Darüber hinaus insistiert Coseriu auf der Sonderstellung des Dialekts als vollständige[m] System des Sprechens; ein Sprachniveau oder ein Sprachstil ist dagegen nie ein vollständiges, selbstgenügsames System (Coseriu 1980, 112). Gerade dieser grundlegende Unterschied zwischen Dialekten auf der einen Seite und den Niveaus, Stilen, sowie der gesprochenen / geschriebenen / getippten Sprache auf der anderen Seite gerät allzu leicht in Vergessenheit, wenn alle gleichermaßen als ‘Varietäten’ deklariert werden. Gaetano Berruto hatte deshalb die Dialekte von vornherein aus seiner Modellierung der italienischen Varietäten herausgenommen: crediamo che, almeno nell’uso orale che costituisce il prius dell’osservazione del linguista, la differenziazione geografica abbia un ruolo ‘primitivo’, a parte […]. Conseguentemente la dimensione diatopica è stata messa sullo sfondo e considerata in un certo senso a priori.[…] ((Berruto 1987a, 20); vgl. auch ebd. 28) 2.1.1. Erweiterung und Differenzierung der Dimensionen Ob vier Dimensionen hinreichend sind, um den äußerst weiten und unübersichtlichen Bereich der Variation im Ganzen sinnvoll zu gliedern ist unklar; zweifellos nützlich im Sinne einer inhaltlichen Schärfung ist die Erweiterung um eine diasexuelle und eine diagenerationelle Dimension, wie sie im ADDU und im ALS praktiziert wird. Man beachte aber unabhängig vom Zuschnitt der Dimensionen, dass die Konzeption von Koch/Oesterreicher mit der VARIETÄT als Basiseinheit der Variation operiert, was sich sehr klar in der Redeweise von den “Dimensionen der Sprachvarietät” (im Singular) und den “Varietätendimensionen” (Koch/Oesterreicher 1990, 13 ff.) zeigt. Das elementare Grundmuster der Variation, nämlich die Ausprägung einer einzelnen Variable in 1 + n Varianten wird dagegen nicht angewandt. abstrakte Kategorie: Variable konkrete Ausprägungen: Variante 1 … Variante n Grundmuster der Variation Varietäten sind dagegen bereits komplexe einzelsprachliche Subsysteme, die sich aus mehr oder weniger zahlreichen Varianten zusammensetzen. In diesem Sinne ist die Varietätenlinguistk in der Modellierung von Koch/Oesterreicher 1990 sehr entschieden SPRACHorientiert. Eine andere, teils SPRECHERorientierte und sogar deutlich ältere Modellierung von M.A.K. Halliday u.a. wurde dagegen im deutschsprachigen Raum nicht, oder kaum rezipiert (vgl. Albrecht 1986). Dieser Ansatz unterscheidet zwei Typen von Variation, einerseits die Varietäten, die mit der Sozialisation erworben werden und deren Verwendung nicht der Willkür des Sprechers unterliegt, die entsprechenden Varianten werden ihm sozusagen mitgegeben und lassen sich in SPRACHorientierter Weise beschreiben; darunter fallen Dialekte und Soziolekte, die auf engl. beide dialects heißen und in etwas missverständlicher Ausdrucksweise als variation according to user klassifiziert werden. Davon zu unterscheiden ist andererseits die in der Willkür des Sprechers liegende Variation, die SPRECHERorientiert als according to use spezifiziert wird; damit ist im Wesentlichen die diaphasische Variation gemeint. Hallidays Konzeption ist gewiss weniger differenziert, aber dafür sachgerechter da sie die tatsächliche Quelle der Variation – eben den Sprecher – integriert. Die Einführung einer sprecherorientierten Variation ist auch deshalb wichtig, weil sie gestattet eine weitere, wichtige Dimension der Variation zu integrieren, die ganz individueller Art ist, da sie von der Kompetenz gesteuert wird; im Fall von L2-Sprechern sind zahlreiche Varianten auf die jeweilige Phase des Spracherwerbs zurückzuführen. Zwar wird in diesem Zusammenhang in der Forschung von ‘Lernervarietäten’ gesprochen; aber der Ausdruck ist insofern unangemessen da eine ‘Varietät’ als einzelsprachliches Subsystem per definitionem sozialer, das heißt gesellschaftlich konventionalisierter Natur ist. Eindeutiger ist die ebenfalls etablierte englische Redeweise von ‘interlanguages’ (deu. auch ‘Interimssprachen’). Grundsätzlich ließen sich die beiden Ansätze von Koch/Oesterreicher 1990 und Halliday u.a. 1964 leicht integrieren, so dass sich etwa das folgende Modell ergeben würde: Dimension von Variation Varianten potentielle Varietät ‘according to user’ diatopisch (Dialekt) + + diastratisch (Soziolekt) + + diagenerationell (‘Jugendspr.’ usw.) + + diasexual (‘Frauensprache’ usw.) + + spracherwerbsbasiert (Interlanguage) + ‘according to user’ diaphasisch (Stil) + + diamesisch (‘geschriebene Spr.’ usw.) + + Dimensionen sprachlicher Variation 2.2. ‘Varietäten’ in der Varietätenlinguistik Nur eine konsequente Ausrichtung an konkreten Varianten liefert eine solide Basis für die Varietätenlinguistik. Die Varietäten selbst werden im Modell von Koch/Oesterreicher grundsätzlich als monodimensional definiert, da sie ausschließlich aus Varianten ein- und derselben Dimensionen bestehen (vgl. ausführlich Krefeld 2018a). In schematischer Darstellung: Variable 1 diamesisch Variante 1d ⇒ diaphasisch Variante 1c diastratisch Variante 1b diatopisch Variante 1a Variable 2 diamesisch Variante 2a diaphasisch Variante 2c ‘Mediolekt’ d4Der Terminus ist unüblich und wurde hier ad hoc geprägt. diastratisch Variante 2b Stil c diatopisch Variante 2a Soziolekt b Variable 3 diamesisch Variante 3d Dialekt a diaphasisch Variante 3c diastratisch Variante 3b diatopisch Variante 3a Die Modellierung der Variation auf der Grundlage von abstrakten Varietäten und nicht von identifizierbaren Varianten ist im Zusammenhang mit einer wirklich erstaunlichen methodologischen Lücke zu sehen: Koch/Oesterreicher bieten keine Prozeduren an, um die Zugehörigkeit zu einer Dimension zu ermitteln und entsprechende Markiertheitswerte zuzuweisen. Die Aufgabe ist zwar im Fall der universellen Mündlichkeit (Dimension 1b in Abbildung 2) vergleichsweise einfach, wenn man etwa an Diskurspartikel, syntaktische Brüche, Fehlstarts usw. denkt. Auch in der Diatopik kann man sich bis zu einem gewissen Grad auf bestimmten Quellen verlassen. So liefert ein Sprachatlas grundsätzlich Belege, die für einen seiner Erhebungspunkte charakteristisch sind. Dazu ein Beispiel: Der AIS, Karte 9, QUANDO MIO FIGLIO… liefert für den Punkt 365 (= Istrana in der Provinz Treviso) den Beleg: [′kwando εl me ′tozo] (vgl. NavigAIS). Daraus lassen sich nun etliche Variablen und Varianten ableiten, die charakteristisch für diesen Ortsdialekt sind, unter anderem diese: phonologisches Wort diamesisch ? Merkmale des Dialekts von P 365 diaphasisch ? diastratisch ? diatopisch mit Endvokal Ausdruck von Possession diamesisch ? diatopisch Art.+Poss. Bezeichnung des Konzepts JUNGER MANN diamesisch ? diatopisch toso 2.3. Produktionsorientierte Varietätenlinguistik: eine Sackgasse Allerdings ist ein Dialekt ein in sich vollständiges semiotisches System und insofern auch eine Sprache; aus diesem Grunde gibt es auch intradialektale Variation; strenggenommen müsste man also auch wissen, ob die festgestellten Varianten womöglich auch in anderen Dimensionen markiert sind, oder ob andere Varianten für die jeweiligen Variablen in diesem Dialekt existieren. Die Aufnahmeprotokolle des AIS geben zwar Informationen über die Informanten, so auch im Fall des zitierten Beispielorts: Aufnahmeprotokoll aus Jaberg/Jud 1928, 88 Die Angabe des Alters, des Geschlecht, des Berufs, der Migrationserfahrung und der Hinweis auf die Unsicherheit der Unterscheidung von „Mundart und Schriftsprache“ sind über die Diatopik hinaus im Hinblick auf die anderen Dimensionen potentiell diasexuell, diastratisch und diamesisch relevant; mangels Vergleichsdaten dürfen jedoch keinesfalls direkt entsprechende Markierungen der gelieferten Sprachdaten abgeleitet werden. Überhaupt lassen sich dergleichen Markiertheitswerte grundsätzlich nicht in verlässlicher Weise aus Äußerung (oder: aus Produktionsdaten) gewinnen; damit ist das durchaus gravierende methodologische Grundproblem der etablierten Varietätenlinguistik formuliert: So ist – um ein anderes Beispiel zu geben – die Verwendung einer eindeutig dialektalen Variante wie toso in einem nicht dialektalen Kontext vollkommen unklar: Ti posso chiedere un consiglio? Praticamente mi piace un toso, da taaanto, tipo 1 anno e mezzo circa..c’è una certa ‚complicità‘ tra noi, ci guardiamo sempre e facciamo sorrisini stupidi..però non riesco a capire se gli piaccio..come posso fare? (Quelle) Es finden sich in der zitierten Umgebung markierte Varianten, so die diamesisch einschlägige expressive und intensivierende Wiederholung von Buchstaben (taaanto) und ein diastratisch (?) oder diaphasisch (?) zu verstehender Hinweis auf eine nicht perfekte Kompetenz in der Schriftsprache (praticamente), aber damit ist keine Aussage über die mit toso womöglich assoziierte(n) Dimension(en) möglich; ist das Wort ausschließlich diatopisch im Sinne eines Regionalitalienischen (welcher Region?), oder handelt es sich womöglich um eine auch im Regionalitalienischen ganz ungebräuchliche Variante, die vom/von der Verfasser*in aus diaphasischen Gründen ganz bewusst gesetzt wurde usw. Die Beispiele lassen sich sehr schnell vermehren; exemplarisch ist der Gebrauch des passato remoto im folgenden TripAdvisor-Post zu einem Restautant: “Venimmo per una cerimonia e mangiammo soddisfatti” (Quelle) Das Tempus ist einerseits, gemessen an der traditionellen Standardsprache, diaphasisch hoch markiert und spezifisch distanzsprachlich; andererseits aber auch – unabhängig vom Diaphasik und Diamesik – diatopisch als südlich markiert; ohne Informationen über den Sprecher und womöglich vorhergehende Äußerungen lässt sich hier a priori nichts sagen; aber das oben zitierte AIS-Aufnahmeprotokoll zeigt auch, dass biographische Daten über den Sprecher auch nicht hinreichend sind; es ist vielmehr unbedingt erforderlich, weitergehende Daten vom Sprecher, das heißt aus seinem Sprecherwissen zu erheben; dieses Ziel verfolgt die perzeptive Variationslinguistik, zu der auch die perzeptive Varietätenlinguistik gehört. Perzeptive Variationslinguistik Perzeptive Varietätenlinguistik 2.4. Ein Ausweg: perzeptive Variationslinguistik Um Markiertheitswerte von Varianten zu ermitteln ist es also erforderlich die Sprecher*innen mit eben den Varianten, um die es geht, zu konfrontieren. Denn die Markiertheit und die Zugehörigkeit zu einer Dimension sind keineswegs Metainformationen, die den Varianten inhärent wären (so wie zum Beispiel ihre grammatikalische Funktion). Der kommunikative Marktwert einer Variante – wenn man so sagen darf – ergibt sich aus dem Zusammenspiel von unmarkierten, neutralen Formen (Varianten) auf der einen Seite und solchen, die auf der anderen Seite als markiert aufgefasst werden dürfen, da sie im Sprachwissen der Sprecher mit den genannten Dimensionen der Variation assoziiert sind. Markierte Varianten sind – mit anderen Worten – auffällig, oder kognitiv gesprochen: salient, weil sie mit spezifischen mentalen Repräsentationen verbunden sind; unmarkierte Formen sind dagegen unauffällig. Es muss daher die Existenz neutraler, unauffälliger Varianten vorausgesetzt werden, die mit keiner der Dimensionen assoziiert werden. Dergleichen Varianten machen einen Großteil der sprachlichen Formen aus, über die ein Sprecher verfügt; in Zeiten verbreiteter Standardkompetenz liegt es nahe, diesen unauffälligen Grundstock mit dem sprachlichen Standard zu identifizieren (vgl. ausführlicher Krefeld 2018a); auffällig ist eben das – und nur das -, was vom Standard abweicht: La nozione di standard (opposta a quella di ‘non standard’) viene utilizzata in primo luogo per indicare una varietà di lingua non marcata su nessuno degli assi della variazione; essa si caratterizza sostanzialmente per quello che non ha piuttosto che per ciò che ha. (D’Agostino 2007, 1) Gerade für diesen Normalfall ist nun im eingangs zitierten Modell von Koch/Oesterreicher gar kein Platz vorgesehen, da es den Anspruch erhebt, alle Formen einer Einzelsprache zu umfassen und jede einzelne einer der vier Dimensionen zuzuweisen. Die Ermittlung von markierten Varianten, die sich im Sprecherwissen vor dem Hintergrund der unauffälligen Varianten abheben, ist der zentrale und angesichts der ausgeprägten Dynamik auch komplexe Gegenstand der perzeptiven Variationslinguistik (vgl. Krefeld/Pustka 2010a). Besonderes Augenmerk muss dabei auf die Tatsache gelegt werden, dass die Assoziationen als solche in Abhängigkeit vom Sprecher und von Sprechergruppen variieren können und zudem sowohl im individuellen wie im konventionalisierten (sozialen) Sprecherwissen vielfältigen Wandlungsprozessen unterliegen. So ist es ganz charakteristisch für das Regionalitalienische, dass viele Varianten wie zum Beispiel die zahlreichen Geosynonyme (aber auch das passato remoto im oben genannten Beispiel) in der Selbstwahrnehmung (Autoperzeption) der Sprecher vollkommen unmarkiert und unauffällig sind, während sie in der Fremdwahrnehmung (Heteroperzeption) mindestens diatopisch, aber darüber hinaus nicht selten auch diastratisch und/oder diaphasisch markiert sind. Zahlreiche, auch jüngere Beispiele liefert der Atlante della lingua italiana quotidiana (ALIQUOT). Wen man die Markiertheit aus der Auffälligkeit der Varianten in der Sprecherwahrnehmung und letztlich aus dem Sprechwissen ableitet, ergibt sich – im Gegensatz zum Schema von Koch/Oesterreicher Kap. – die Notwendigkeit den unauffälligen und unmarkierten Grundstock der verfügbaren sprachlichen Formen ins Zentrum zu stellen, wie die folgende Abbildung zeigen will: Fundierung der Markiertheit von Varianten in der Sprecherwahrnehmung Wegen der erwähnten semiotischen Autonomie der Dialekte, die eine mehr oder weniger ausgeprägte intradialektale Variation gestattet, ist hier ein analoges Vorgehen notwendig: Intradialektale Markiertheit ADDU = Thun, Harald / Elizaincín, Adolfo (2000-): Atlas lingüístico diatópico y diastrático del Uruguay, Kiel, Westensee. Albrecht 1986 = Albrecht, Jörn (1986): ‘Substandard’und ‘Subnorm’. Die nicht-exemplarischen Ausprägungen der ‘Historischen Sprache’aus varietätenlinguistischer Sicht, in: Holtus, Günter / Radtke, Edgar (Hrsgg.), Sprachlicher Substandard, Tübingen, Niemeyer, 65-88. ALIQUOT = Tosques, Fabio / Castellarin, Michele (2013-): Atlante della lingua italiana quotidiana, Berlin, online (Link) . Ammon 1986 = Ammon, Ulrich (1986): Explikation der Begriffe ‘Standardvarietät’ und ‘Standardsprache’ auf normtheoretischer Grundlage, in: Holtus/Radtke 1986, 2-63. Auer 2013b = Auer, Peter (2013): Ethnische Marker zwischen Varietät und Stil, in: Deppermann, Arnulf (Hrsg.), Das Deutsch der Migranten. (=Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 2012), Berlin, de Gruyter, 9-40. Benincà 1983 = Benincà, Paola (Hrsg.) (1983): Scritti linguistici in onore di Giovan Battista Pellegrini, 2 voll., Pisa. Berruto 1987a = Berruto, Gaetano (1987): Sociolinguistica dell'italiano contemporaneo, Rom, NIS/Carocci. 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VocTrecc = Vocabolario, Treccani: Vocabolario Treccani , Rom, Istituto della Enciclopedia Italiana (Link) .
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Seite 8: Und was ist mit den hohen Heizkosten und der Sanierung von Wohnungen? Müssen doch alles die Mieter bezahlen… - Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Nein, VermieterInnen und MieterInnen sind beide beteiligt. Wir wollen, dass MieterInnen anteilig nur so weit an den Kosten beteiligt werden, wie sie von den Energieeinsparungen auch selbst profitieren. Bei Bedarf müssen hohe Heizkosten über eine Erhöhung des Wohngeldes aufgefangen werden. Durch einen Dreiklang von Eigenkapitaleinsatz der Hausbesitzer, staatliche Förderung zur energetischen Gebäudesanierung und angemessene Umlagen auf die Miete wollen wir erreichen, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre alle Wohnungen in Deutschland so saniert sind, dass keine Wärme mehr verschwendet wird - ohne dass die Mieterinnen und Mieter übermäßig belastet werden. Für Energieeinsparung und mehr Energieeffizienz wollen wir Grüne im Bundestag fünf Milliarden Euro bereitstellen. Drei Milliarden in einem neuen Energiesparfonds, der vor allem einkommensschwache Haushalte beim Energiesparen unterstützen soll. Weitere zwei Milliarden Euro über die bewährten Gebäudesanierungsprogramme der KfW. Und wir wollen die Energieberatung intensivieren, damit jeder auch Energie und Kosten einsparen kann, wenn er zur Miete wohnt.
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
IFB – Institut für Forensik und Rechtspsychologie, Fachstelle für Kindes- und Erwachsenenschutz in Bern: Über uns +41 31 311 13 24 daniel.gutschner@.ifkjb.ch Die Kundenzufriedenheit sowie die gute und qualitative hohe Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern ist uns ein zentrales Anliegen. Von Beginn an war es uns wichtig, dem Auftraggeber nach Beendigung des Auftrages mittels Fragebogen Gelegenheit zu geben, unsere Arbeit zu evaluieren. Dies dient der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Auftraggebern für das ambitionierte Ausfüllen der Evaluationsfragebögen herzlich bedanken. Die Auswertungen der Fragebögen händigen wir auf Nachfrage gerne aus. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Daniel Gutschner via eMail oder unter 031 / 311´13´24. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne unsere Publikationen zu. Kobel, B., Feurer, E., Schild, S. & Gutschner, D. (2013). SISP – Supervision im Trennungs- und Scheidungsprozess SSD – Supervision en cas de séparation et divorce. Fampra, 14 (1), 124 - 142. Gutschner, D. ,Völkl-Kernstock, S., Perret, A., Doreleijers, T.A.H., Vermeiren, R., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2011). Screeninginstrument zur Erfassung psychischer Störungen bei straffälligen Jugendlichen - Eine Validierungsstudie. NeuroPsychiatrie, 25 (1), 26 - 35. Völkl-Kernstock, S., Bein, N., Klicpera, C., Friedrich, M.H. & Gutschner, D. (2008). Die Arbeit Österreichischer Sachverständiger in Obsorge- und Besuchsrechtsverfahren. NeuroPsychiatrie, 23, 268 – 276. Gutschner, D. Völkl-Kernstock, S., Perret, A., Fegert, J.M., Schmeck, K. & Schmid, M. (2009). Einflussfaktoren für delinquentes Verhalten bei straffälligen Jugendlichen in der Schweiz. Schweizerische Zeitschrift für Kriminologie , 1, 29 – 36. Gutschner, D., Perret, A., Völkl-Kernstock, S., Doreleijers, T.A.H., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2008). Ersterfassung jugendlicher Sexualstraftäter. Über die deutschsprachige Version eines aktuellen Screeninginstruments. Zeitschrift für Sexualforschung, 21 (3),236-248. Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Kobel, B. & Friedrich, M.H. (2008).Grundlagen und wichtige Kriterien für die Erstellung von Obsorgegutachten. Österreichische Richterzeitung, 296-272. Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Niklaus, P., Jäggi, S., Schmid, M., Fegert, J.M., Schmeck, K. & Keller, F. (2007). Der Einsatz eines Ersterfassungs- und eines Zielerreichungsinstruments im Jugendstrafrecht. Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe, 408. Gutschner, D., Kobel, B., Niklaus P., Schmid M., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2007). Das neue Schweizerische Jugendstrafgesetz (JStG). Wichtige Änderungen aus kinder- und jugendpsychologisch-psychiatrischer Sicht. ZStrR, 1, S. 44 – 56. Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Kobel, B. (2006). Das Multisystemische Anti- Aggressions-Programm. Psychologie & Erziehung, 32 (2). Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Blocher, E., Lavater, B. & Friedrich, M.H. (2006). Forensische Sachverständigentätigkeit im Jugendstrafrecht – Ein Vergleich zwischen Österreich und Schweiz. Österreichische Richterzeitung, 195 – 199. Gutschner, D. (2006). BARO – Instrument zur Erstbeurteilung von jugendlichen Straftätern. Zeitschrift für Jugendkriminalität und Jugendhilfe, 2, 133 – 139. Gutschner, D., Fegert J.M., Lutz, K. & Schmeck, K. (2005). Standardisierte Instrumente zur Vorabklärung und Begutachtung im Jugendstrafrecht. Info Bulletin, Bundesamt für Justiz Bern, 4, 18 – 21. Gutschner, D., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2005b). Strafrechtliche Begutachtung im Kindes- und Jugendalter in der Schweiz. Jahresheft für forensische Psychiatrie „Die Begutachtung Heranwachsender“, 2, 33 – 43. Gutschner, D. (2005). Welche Massnahmen machen einen Sinn? Auszug der Ergebnisse einer 25jährigen prospektiven Langzeitstudie mit dissozialen Jugendlichen in der Schweiz. In N. Saimeh (Hrsg.), Was wirkt? Prävention – Behandlung – Rehabilitation, 86 – 96. Bonn: Psychiatrie-Verlag. Gutschner, D. (2005a). Strafrechtliche Begutachtung im Kindes- und Jugendalter in der Schweiz. In K.-P. Dahle & R. Volbert (Hrsg.), Entwicklungspsychologische Aspekte der Rechtspsychologie, 70 – 79. Göttingen: Hogrefe. Gutschner, D. & Doreleijers, T.A.H. (2004). Das Screeninginstrument BARO zur Erstbeurteilung von jugendlichen Straftätern. Zeitschrift für Nervenheilkunde, 6, 33 – 39. Gutschner, D. & Doreleijers, T.A.H. (2004a). Das Screeninginstrument BARO.ch für sozial auffällige Jugendliche. Vierteljahresschrift der Heilpädagogik, 73, 191-202. Gutschner, D. & Doreleijers, T.A.H. (2001). Das Screeninginstrument BARO.ch für sozial auffällige Jugendliche. Berner Schriftenreihe zur Kinder- und Jugendpsychiatrie, 3 (3), 69 – 83. Praktikum / Offene Stellen / FSP – Assistenzstelle Das IFB bietet Psychologie Studierenden im Masterstudium die Möglichkeit zur Absolvierung eines Praktikums. Ein entsprechendes Inserat bzw. nähere Informationen dazu erhalten Sie unter www.rechtspsychologie.ch. FSP – Assistenzstelle:
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Medialounge » Schwerpunkt-Thema MAI: Reputation und Social Recruitment Submitted by Dr. Torsten Ambs on Thursday, 2 May 2013No Comment Niederländischer Fernsehsender setzt “Derrick” wegen der SS-Vergangenheit von Horst Tappert ab, konnte man vor ein paar Tagen überall lesen. Ein Toter Fernsehheld im Schussfeld? Die zuständigen Behörden bestätigten die Zugehörigkeit zur Waffen SS, Bayern prüft die Aberkennung des Ehrenkommissar-Titels und der Sohn von Horst Tappert fiel aus allen Wolken… Wir werden das Thema “Reputation und Social Recruitment” im Monat Mai von verschiedenen Seiten durchleuchten. Von Y-TITTY haben wir gelernt (für die älteren Besucher des Media Lounge Magazins: Das könnte das Fernsehen der Zukunft werden – für die Jüngeren, die es noch nicht kennen: Coole Sache!), dass Kommunikation heute über Kommentare funktioniert. Klartext: Y-TITTY setzt einen neuen Film bei youtube ein und die User stimmen über die Kommentare ab, wie es weitergeht. Experiment: wir setzen diesen Artikel auf die Seite und IHR kommentiert… Reputation post mortem: Die Frage ist, wie soll man mit dem Thema umgehen? Wir freuen uns auf Kommentare…
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Politikparadox: Dezember 2012 AVAAZ: Etwas Großes ist im Gange. Email vom 30.12.2012, 13:45 Uhr Avaaz, Demokratie und die Herausforderungen unserer Zeit – noch 48 Stunden! Noch 48 Stunden bis zu unserem Ziel -- bringen wir die Arbeit von Avaaz 2013 ein weiteres Stück voran! Hier die E-Mail - Liebe Avaaz-Mitglieder, Es ist so wundervoll sich endlich so unmittelbar zusammenschließen zu können mit anderen Menschen hier auf der Erde, um für gemeinsame Interessen und Absichten einzustehen. Ich bin so froh und stolz dabei zu sein. Und manchmal kann ich es noch gar nicht glauben, dass dies alles tatsächlich wahr ist. DANKE…aus tiefstem Herzen AN ALLE Menschen, die mit dabei sind. Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen. Etwas Großes ist im Gange. Vom Tahrir-Platz bis zur Wallstreet, von unglaublich mutigen Avaaz-Bürgerjournalisten in Syrien bis zu den Millionen Bürgern, die eine Kampagne nach der anderen gewinnen – die wahre Demokratie bahnt sich ihren Weg. Dies ist nicht der Medienzirkus unserer korrupten "Wählt-alle-4-Jahre-Demokratie" der Vergangenheit, sondern etwas, das viel, viel tiefer geht. Tief in uns selbst spüren wir unsere eigenen Möglichkeiten, jene Welt zu schaffen, von der wir alle träumen. Wir haben dafür allerdings nicht viel Zeit. Unser Planet wird von zahlreichen Krisen bedroht – Klimakrise, Nahrungsmittelkrise, Finanzkrise, die Verbreitung von Atomwaffen… Diese Krisen können uns spalten, oder zusammenbringen wie niemals zuvor. Sie sind die Herausforderungen unserer Zeit, und das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob unsere Kinder in einer dunkleren Welt aufwachsen, oder in einer, die nach größerer Harmonie zwischen Menschen strebt. Es gilt, diese Herausforderung anzunehmen. Mit 17 Millionen hoffnungsvollen Mitgliedern – deren Zahl ständig steigt – ist Avaaz die größte internationale Online-Bewegung der Geschichte. Es gibt keine andere so große, weltweite, themenübergreifend arbeitende, demokratische, Hightech-Bürgerbewegung, die innerhalb von 24 Stunden in Hunderten von Ländern koordiniert demokratischen Druck aufbauen kann. Unser Potenzial ist einzigartig – genauso wie unsere Verantwortung. Es ist erstaunlich: Gerade einmal 20.000 von uns machen unsere gesamte Gemeinschaft möglich, indem sie wöchentlich einen kleinen Betrag von beispielsweise 2.50 € spenden, den Preis einer Tasse Kaffee. Das deckt die Betriebskosten von Avaaz. Doch um in diesen bewegten Zeiten weiterhin an vorderster Front tatkräftig aktiv sein zu können und Kampagnen zu gewinnen, müssen wir noch einen Gang zulegen – und die Zahl unserer wöchentlichen Fördermitglieder auf 40.000 verdoppeln, und so, bei allem was wir tun, unsere Durchschlagskraft zu multiplizieren. Klicken Sie unten, um dies zu ermöglichen – für den Preis einer Tasse Kaffee: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Kleine, regelmäßige Spenden helfen Avaaz bei der verantwortungsbewussten Planung und der Deckung von Langzeitkosten für unser kleines Kern-Team, unsere Webseite, Technik und die Sicherheitsmaßnahmen (wenn sich unsere Kampagnen mit dubiosen Machenschaften beschäftigen, kann das schnell ganz schön teuer werden!). Sie ermöglichen uns außerdem, blitzschnell und mit gezielten Kampagnen auf Krisen zu reagieren. Eine kleine Spende von rund 2.50 € pro Woche von 20.000 weiteren Avaaz-Fördermitgliedern würde es unserem Netzwerk ermöglichen, all unsere Tätigkeiten im nächsten Jahr auszuweiten. Diese Spende könnte uns dabei unterstützen, in humanitären Notlagen Menschenleben zu retten, unseren Planeten und die Tierwelt zu beschützen, die Demokratie zu schützen, Korruption in der Politik und das organisierte Verbrechen zu bekämpfen, und den Frieden und die Armutslinderung voranzutreiben. Eine Spende an Avaaz hat doppelte Wirkung -- Sie unterstützen durch bestimmte Kampagnen die direkte Änderung eines Missstandes; zusätzlich ist jeder Beitrag ein Baustein für unser Netzwerk, das in den nächsten Jahrzehnten für einen positiven Wandel eintreten wird. Dies ist eine Investition, die sowohl kurz- und langfristig Früchte tragen wird, für unsere Kinder und für die Zukunft unseres Planeten. Klicken Sie hier, um zu spenden: Das Aufbringen von finanziellen Mitteln ist oftmals ein Problem für Organisationen, die sich für Veränderungen in der Gesellschaft einsetzen. Spenden von Regierungen oder Unternehmen würden unsere Mission zutiefst gefährden. An große Spenden sind oft Bedingungen geknüpft. Außerdem kosten Fundraising-Methoden wie Telemarketing, Postsendungen oder das direkte Ansprechen auf der Straße oft mehr, als sie einbringen. Aus diesem Grund ist das Avaaz-Modell der direkten Online-Spenden der beste Weg, den Motor des sozialen Wandels in Gang zu halten und die Versprechen unseres Netzwerkes weitestgehend umzusetzen. Mit Hoffnung und Dankbarkeit für diese großartige Gemeinschaft, Grund 1 - Was wir machen funktioniert Mit 17 Millionen Mitgliedern in jedem Land der Welt ist es uns möglich, blitzschnell auf dringende Bedürfnisse und Gelegenheiten zu reagieren. Avaaz funktioniert - gemeinsam haben wir Leben in Haiti und Burma gerettet, Regierungspolitik von Brasilien bis Japan umgekehrt und internationale Verträge vom Verbot von Streubomben bis zum Erhalt der Meere beeinflusst. Der britische Premierminister Gordon Brown sagt von Avaaz: "Ihr habt den Idealismus der Welt vorangetrieben... unterschätzt nicht euren Einfluss auf die Staats -und Regierungschefs". Der Economist schreibt, dass Avaaz bereit ist, einen "ohrenbetäubenden Weckruf an die Entscheidungsträger der Welt zu senden" und Nobelpreisträger Al Gore sagt: "Avaaz ist inspirierend und hat bereits damit begonnen, Veränderungen einzuläuten." Wir sind nur 6 Jahre alt und wachsen schnell. Je stärker unsere Mitglieder gewillt sind sich zu engagieren und zu spenden, desto mehr Einfluss werden wir haben. Spenden Sie hier: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Grund 2 - Eine Spende an Avaaz ist eine Investition, die permanenten sozialen Wandel mit sich bringt Bei Avaaz finanzieren unsere Spenden nicht nur schlagkräftige Kampagnen, sondern rekrutieren auch noch mehr Menschen. Mehr Menschen bedeutet mehr Spenden und damit mehr Wirkung. Sie erzielen also nicht nur eine bestimmte Veränderung mit Ihrer Spende, sondern stellen auch sicher, dass sich unser Netzwerk vergrößert. Dies bedeutet, dass sich Ihre Spende um ein Vielfaches multipliziert und sich so zu einer permanenten und ständig wachsenden Quelle der Veränderung wird. Ein doppelter und zugleich dauernder Effekt hat einen gewaltigen philantropischen Wert. Grund 3 - Wir haben keine Bürokratie Avaaz ist ein massives Netzwerk von Bürgern, aber unsere Organisation ist winzig - nur 49 Vollzeit-Campaigner mit operativer und technologischer Unterstützung arbeiten mit. Die meisten großen globalen NGOs beschäftigen Hunderte, wenn nicht Tausende von Mitarbeitern. Unsere geringe Größe bedeutet, dass wir uns nicht auf Bürokratie oder verschiedene Verwaltungsebenen konzentrieren müssen, sondern einzig auf das Erzielen von Ergebnissen. Grund 4 - Wir werden regelmäßig kontrolliert und sind steuerlich haftbar Gerüchte über den Missbrauch von Spendengeldern schüren Angst und Misstrauen. Viel davon ist fehl am Platz, denn die meisten Organisationen sind voller integrer Mitarbeiter, die Gutes bewirken wollen. Bei Avaaz können Sie sicher sein - wir sind gesetzlich verpflichtet, alle 12 Monate eine amtliche Buchprüfung durchzuführen. Diese Bilanzkontrolle prüft gründlich jeden Aspekt unserer Bücher und unserer finanziellen Praktiken. Bisher fanden sechs Revisionen statt, und jedes Mal wurde uns ein guter Prüfungsbericht vorgelegt. (Für mehr Details bitte hier klicken). Grund 5 - Wir haben ein Weltklasse-Team, das hervorragende Arbeit leistet Campaigning, Interessenvertretung und sozialer Wandel sind ein ernsthaftes und anspruchsvolles Geschäft - je kompetenter das Team, desto mehr Einfluss haben unsere Spenden. Avaaz zieht die besten Campaigner und Interessenvertreter der Welt an. Viele unserer Kampagnendirektoren kamen zu uns, nachdem sie sie erfolgreich die Geschäftsführung von Multi-Millionen-Dollar-Organisationen wahrgenommen hatten; die meisten von ihnen haben Abschlüsse von den besten Universitäten der Welt. Spenden Sie jetzt: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Grund 6 - Wir sind 100% unabhängig Grund 7 - Wir leiten das Geld weiter, wenn es Sinn macht und unterstützen die besten Bemühungen Avaaz hat knapp 4 Millionen Dollar an andere Organisationen gespendet, weil wir sie als besser positioniert angesehen haben, um das Geld in bestimmten Situationen bestmöglich einzusetzen. Zum Beispiel waren das 1,6 Mio. $ an burmesische Mönche und Hilfsgruppen, 1,3 Mio. $ an Hilfsorganisationen auf Haiti (sehen Sie sich dazu ein Video an) und über eine Mio. $ an die Hilfsbemühungen in Pakistan. Die meisten Stiftungen haben endlose Bearbeitungszeiten und unzählige Beschränkungen, was diese langsam und bürokratisch macht und so die Gefahr besteht, dass sich die positiven Effekte umkehren. Avaaz sucht sich die geeignetsten Organisationen und verzichtet auf Detailanweisungen - wir geben ihnen nur die Mittel, um ihre Kompetenz einsetzen zu können. Grund 8 - Wir sind politisch (das macht den Unterschied) Grund 9 - Wir handeln dort, wo Bedarf und Möglichkeiten am größten sind Klicken Sie hier um zu spenden: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Grund 10 - Demokratische Verantwortung ist fest verankert in unserem Modell Grund 11 - Es gibt keine vergleichbare Organisation Avaaz ist die weltweit erste und einzige von Mitgliedern getragene Hightech Bewegung, die sich mit den unterschiedlichsten Angelegenheiten befasst. In einer Welt, in der die Probleme zunehmend global relevant sind und deshalb globale Lösungen brauchen, hat Avaaz eine besondere Stellung, um Wandel voranzutreiben. Keine andere Organisation kann innerhalb von 24 Stunden und in so großem Maßstab demokratischen Druck in über 194 Ländern aufbauen. Ein neuartiges Modell internetbasierter Politik, die von den Menschen ausgeht, hat schon in vielen Ländern etwas bewegen können. Avaaz bringt dieses Modell auf eine globale Ebene. Das Ergebnis ist bereits jetzt die größte Onlinebewegung in der Geschichte, und wir haben gerade erst begonnen. Machen Sie eine sichere Spende an Avaaz: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Eingestellt von Gerd 49 um 15:27 Keine Kommentare : Datenspur führt in den Bundestag Danke Klaus, das ist wirklich zum Lachen: die größten Raubkopierer sind sie selber. Zum Jahresausklang ein "lustiger Artikel". Es darf nicht wahr sein! bei N-TV kann man lesen: Illegale Downloads von Filmen und TV-Serien Freitag, 28. Dezember 2012 Von Roland Peters Den Angaben zufolge werden während der Arbeitszeit auch aus den Häusern von Paramount Pictures, Warner Brothers, Disney, Sony Pictures und 20th Century Fox Urheberrechtsverletzungen begangen. Scaneye hat sich auf die Analyse von Bittorrent spezialisiert. Über das Bittorrent-Protokoll werden große Dateien von verschiedenen, wechselnden Quellen gleichzeitig heruntergeladen und am Ende zusammengesetzt. Damit ist kaum nachvollziehbar, woher etwa ein Film ursprünglich kam. Die dazu nötigen Ausgangsdateien stellen Websites wie "The Pirate Bay" bereit. Im Bundestag in Berlin gibt es indes Interesse an "Celebrity Rehab" in High Definition, dem aktuellen Actionstreifen "Premium Rush" oder auch "The Voice". In Brüssel geht die EU unter anderen mit "Take Shelter" von 2011 in Deckung und besorgt sich "Poupoupidou" samt schwedischen Untertiteln. In den Büros von Sony Pictures werden neben Filmen wie "Ice Age 4" auch Videospiele und Fernsehshows heruntergeladen. Beschäftigte von 20th Century Fox und Disney sind offenbar auch keine Engel. Diese Daten seien nur "die Spitze des Eisbergs" und damit exemplarisch, schreibt torrentfreak.com. Was machen sie ein Buhei um illegales Kopieren und Downloads, unsere selbst ernannte "Elite", unsere Gesetzgeber und die Musik- und Filmverlage! ACTA, SOPA, PIPA, CISPA und wer weiß was noch alles, und dann DAS! Die, die am lautesten nach Urheberrechtschutz schreien, sind selber die schlimmsten Raubkopierer und illegalen Downloader! Die Raubkopierer wollen die Gesetze gegen Raubkopieren machen, das ist nicht nur Politikparadox, das ist die totale Volksverarschung! Eingestellt von Gerd 49 um 23:20 Keine Kommentare : AVAAZ: Sklave mit nur 5 Jahren... Email vom 28.12.2012, 02:29 Uhr Indien verzögert das schärfste Kinderarbeits-Gesetz in seiner Geschichte..., weil die Politiker der Ansicht sind, dass es keine 'Priorität' hat! Doch die Mehrheit der Parlamentarier unterstützt das Gesetz, und alles was sie brauchen, ist ein massiver Schub der Öffentlichkeit, damit darüber abgestimmt werden kann! Erheben wir unsere Stimme für Indiens Kinder. Unterzeichnen Sie jetzt: das indische Parlament schließt zum Jahresende ohne das schärfste Gesetz gegen Kinderarbeit seiner Geschichte zu verabschieden. Schlimmer noch: Das Gesetz wird von der Mehrheit der Parlamentarier unterstützt, doch es liegt seit Wochen auf Eis, weil das Parlament der Ansicht ist, dass es keine 'Priorität' hat! Wenn die Avaaz-Gemeinschaft aufsteht, können wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gesetzesvorlage lenken, und die Abstimmung darüber vorantreiben. Bitte unterzeichnen Sie diese dringend Petition und leiten Sie sie so viel wie möglich weiter -- sobald wir 1 Million Unterschriften erreicht haben, überbringen wir die Botschaft dem indischen Parlament, zusammen mit ehemaligen Kinderarbeitern: http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?bviusbb&v=20552 Schwindelerregende 215 Millionen Kinder arbeiten in Minen, Steinbrüchen und Fabriken in aller Welt. Alle Nationen haben ein Abkommen unterschrieben, das die Beendigung der Kinderarbeit in den Mittelpunkt des jeweiligen nationalen Bildungsplans stellt -- dabei hat Indien weltweit die meisten Kinderarbeiter. Das neue Gesetz würde jede Arbeit von Kindern unter 14 Jahren verbieten und gefährliche Arbeit für Unter-18-Jährige. Das Gesetz enthält sogar Bestimmungen, die sicherstellen, dass die ärmsten Familien nicht geschädigt werden -- es verankert das Recht auf freie Bildung und Stipendien, um alle Verluste auszugleichen. Jamie, Alice, Alex, Alaphia, Lisa, Jeremy, Ricken, Dalia, Rewan, Michelle und das gesamte Avaaz-Team Danke für Ihren Einsatz gegen Kinderarbeit. http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?tviusbb http://www.fr-online.de/wirtschaft/kinderarbeit-in-indien--grosse-nachfrage-nach-kinderarbeit-,1472780,16353590.html Indien schlägt einen Bann für Kinderarbeit for (Washington Post - englisch) Eingestellt von Gerd 49 um 08:46 Keine Kommentare : Doch die chinesische Karte? Man sollte nicht glauben, was eine einfache chinesische Drohung alles bewirken kann. Das sorgsam aufgebaute Lügengebäude um Griechenland gerät ins Wanken. Schon am 29.10.2012 schrieb ich hier: http://politikparadox.blogspot.de/2012/10/was-ist-denn-mit-den-lautsprechern-der.html Stürzt das taumelnde Griechenland aus der Eurozone, verliert China viele Milliarden. Seither müht man sich in Berlin um Athen. Vielleicht hat die neue Regierung in China ja auch ein Machtwort gesprochen denn jetzt bemüht man sich nicht nur in Berlin sondern auch im "Freundesland" zu retten was noch zu retten ist. … und es geschehen auf einmal Zeichen und Wunder. Was ist passiert? Arbeiten die Griechen jetzt mehr? Werden mehr Waren Exportiert? S&P hebt Griechen-Rating deutlich an 18.12.2012, 19:22 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de http://wirtschaft.t-online.de/s-p-hebt-griechenlands-rating-deutlich-an/id_61393042/index Gute Nachricht für die schuldengeplagten Hellenen: Der US-Ratingriese Standard & Poor's (S&P) hat Griechenlands Kreditwürdigkeit nach einem erfolgreichen Anleihenrückkauf des Landes gleich um sechs Stufen vom "teilweisen Kreditausfall" (SD) auf "B-/B" angehoben. Das entspricht einer spekulativen Anlage. S&P sprach zugleich von einem stabilen Ausblick für das neue Rating. Frisches Geld aus Anleihenkauf Zur Begründung erklärte die Ratingagentur, ihrer Meinung nach sei die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion fest entschlossen, Griechenland in der Eurozone zu behalten. Griechenland hatte zuletzt Anleihen im Volumen von mehr als 30 Milliarden Euro am Markt aufgekauft und dafür Mittel aus dem Rettungsfonds verwendet. Troika warnt vor Risiken Auch die "Troika" aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatte am Dienstag ebenfalls erklärt, für die Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott große Risiken zu sehen. Die Experten zweifeln daran, dass Athen tatsächlich seinen Verpflichtungen nachkommt und die zugesagten Reformen umsetzt. Dennoch raten sie dazu, die nächsten milliardenschweren Kredite von Euro-Ländern und IWF wie geplant fließen zu lassen und empfehlen die Auszahlung der Gelder aus dem Euro-Rettungsfonds. Die neuen Kredite für Griechenland im Umfang von 34,3 Milliarden Euro sollen nach Angaben aus Regierungskreisen in Athen bis Mittwoch ausgezahlt sein. Nach einer am Montag überwiesenen ersten Tranche von sieben Milliarden Euro sollen 11,3 Milliarden Euro für den Rückkauf von Staatsschulden überwiesen werden, sagte ein Regierungsvertreter. Weitere 16 Milliarden Euro würden für die Rekapitalisierung von Banken des hoch verschuldeten Landes erwartet. Quelle: dpa-AFX, AFP, t-online.de Werte "mächtigste Frau der Welt", was hatten Sie gesagt wann die letzte Zahlung sei, die wir an Griechenland leisten würden? Merken Sie nicht, das Ihre Befehlsgeber doch das machen was die wollen, egal was Sie versprechen? Dass Sie als "zweitmächtigster Mensch der Welt" auch nur verarscht werden merken Sie aber schon - oder nicht? Eingestellt von Gerd 49 um 13:00 1 Kommentar : GBPicsOnline - Frohe Weihnachten Bilder Eingestellt von Gerd 49 um 02:07 Keine Kommentare : Nach dem Amoklauf von Newtown: US-Waffenlobby will Schulen mit bewaffneten Wachen schützen Man liest die Überschrift und denkt: „Boah ey, Spitzensatire“, man liest weiter und stellt mit Erschrecken fest: „die meinen das ernst“. Eine Woche lang hat die US-Waffenlobby geschwiegen - jetzt kommt sie aus der Deckung. Auf einer Pressekonferenz warb sie dafür, nach dem Amoklauf von Newtown Schulen durch Bewaffnete zu schützen. Denn das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe sei: ein guter Mensch mit einer Waffe. Washington - Die National Rifle Association (NRA) hat sich am Freitag erstmals nach dem Amoklauf von Newtown vor einer Woche zu dem Verbrechen geäußert. Wer erwartet hatte, die US-Waffenlobby würde sich geläutert zeigen, der irrte. Die NRA tritt für noch mehr Waffen ein. Jede Schule sollte von bewaffneten Polizisten oder Wächtern geschützt werden, forderte NRA-Vizepräsident Wayne LaPierre in Washington. Die NRA sei bereit, beim Training für entsprechende Programme zum Schutz von Schulkindern mitzuhelfen. Als Verantwortliche für solche Taten wie den Amoklauf von Newtown machte er die Medien aus. Jedes amerikanische Kind sehe bis zu seinem 18. Geburtstag 16.000 Morde. In Musikvideos und Computerspielen werde das Leben als ein Spiel dargestellt. LaPierre begründete seinen Vorstoß für bewaffnete Wachen an Schulen damit, dass schließlich auch der Präsident und sogar Sportstadien von Bewaffneten beschützt würden. "Das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe ist ein guter Mensch mit einer Waffe." Strengere Gesetze zum Erwerb von Schusswaffen in den USA lehnte er ab. Solche Gesetze würden nichts bringen. Journalisten durften bei der Pressekonferenz im teuersten Hotel Washingtons keine Fragen stellen. Die Pressekonferenz wurde mehrfach von Gegnern der NRA unterbrochen. Gleich zu Beginn stürmte ein Mann nach vorn und rief: "Die NRA tötet unsere Kinder." Er zeigte ein Transparent mit der entsprechenden Aufschrift. Minuten später hielt eine Frau ein weiteres Transparent hoch, auf dem zu lesen stand: "Die NRA hat Blut an ihren Händen." Unmittelbar nach dem Massaker, bei dem 20 Kinder und sechs Schulmitarbeiter starben, hatte sich die NRA aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Anders als bei früheren Amokläufen hatte die Organisation keine Beileidsbekundungen für die Angehörigen der Opfer veröffentlicht. Überdies schaltete sie ihr Facebook-Konto im Internet vorübergehend ab und sendete keine Mitteilungen über den Kurznachrichtendienst Twitter. Die Tragödie löste eine landesweite Debatte über eine Reform des vergleichsweise liberalen Schusswaffenrechts der USA aus, die jahrelang am Widerstand vieler Amerikaner gescheitert war. US-Präsident Barack Obama setzt sich für eine Verschärfung der Gesetze ein. Er rief die Bürger auf, den Druck auf die Abgeordneten aufrechterhalten. "Rufen Sie Ihre Kongressvertreter so oft wie nötig an, bekennen Sie Farbe und sagen Sie im Namen unser aller Kinder: 'Es reicht'." Der Präsident will den Kongress dazu bewegen, den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten sowie den bisher weitgehend unkontrollierten Handel mit Waffen auf einschlägigen Messen strenger zu kontrollieren. Obamas Regierungsmannschaft soll die Reformvorschläge noch im Januar vorlegen. "Es ist an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen." Mit der Ausarbeitung der Vorschläge beauftragte er Vizepräsident Joe Biden. Geht es eigentlich noch abartiger? Kann man noch perfider denken als die Mitglieder der NRA? Diese „Schmiede des eigenen Glücks“ ordnen vor lauter Geld- und Macht-Geilheit ihren eigenen Interessen alles unter. Sie wollen „böse Bewaffnete“ durch „gute Bewaffnete“ bekämpfen. Hauptsache es werden amerikanische Waffen benutzt, an deren Produktion sie entsprechend Profit haben. Kann man Menschenverachtung noch besser ausdrücken? Und das sollen „unsere Freunde“ sein? Eingestellt von Gerd 49 um 11:52 Keine Kommentare : Besinnliches zum 4. Advent Jetzt wird’s ernst mit der US „Haushaltsklippe“ Obama will Renten kürzen Von Patrick Martin 21. Dezember 2012 http://www.wsws.org/de/articles/2012/dez2012/obam-d21.shtml Die Kürzungen bei den Renten und anderen wichtigen Sozialprogrammen, die Obama zur Umschiffung der „Haushaltsklippe“ vorschlägt, markieren einen Wendepunkt in der amerikanischen Sozialpolitik. Dies zeigte sich in den jüngsten Haushaltsgesprächen des Weißen Hauses mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner. Obama schlägt öffentlich vor, zukünftige Zahlungen an Rentenempfänger zu kürzen. Das zeigt klar, dass sämtliche Parteien darin übereinstimmen, dass die Arbeiterklasse und die Alten, – und nicht etwa Wall Street und die Superreichen –, für die Krise des amerikanischen Kapitalismus zahlen müssen. Presseberichten vom Dienstag zufolge bedeutet der Gegenvorschlag, den das Weiße Haus Boehners Vorschlägen entgegenstellt, eine Senkung des Inflationsausgleichs für Rentner, denn der Lebenshaltungsindex, der künftig zugrunde gelegt wird, unterschätzt absichtlich die Summe, die Rentner für ihre Grundversorgung aufwenden müssen. Der neue Lebenshaltungsindex mit der Bezeichnung „gebundener“ Verbraucherpreisindex wird die Ausgaben in den nächsten zehn Jahren um bis zu 225 Milliarden Dollar senken. Die Hälfte davon geht auf Kosten der Rentenempfänger, und der Rest auf Kosten der Pensionen von Beschäftigten der Bundesregierung im Ruhestand und anderen Hilfeempfängern. Die Vorschläge des Weißen Hauses beinhalten noch weitere reaktionäre Elemente: Das Auslaufen der Steuersenkungen der Bush-Ära soll auf Familien mit mehr als 400.000 Dollar Jahreseinkommen begrenzt werden; der Lohnsteuer-Teilrabatt soll auslaufen, was zu einer zweiprozentigen Lohnsteuererhöhung für alle amerikanischen Arbeiter führt; die Dividendensteuer, die vor allem die Reichen betrifft, soll bei zwanzig Prozent verharren, anstatt dass sie auf 39,6 Prozent angehoben wird, wie es nach den geltenden Gesetzen geboten wäre. Steuererhöhungen sollen über zehn Jahre 1,2 Billionen Dollar ausmachen. Im gleichen Zeitraum sollen Ausgabenkürzungen die gleiche Summe einbringen. Damit kommt das Weiße Haus der Forderung der Republikaner nach einer Ausgewogenheit von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen nach. Diese angebliche Balance lässt allerdings die 1,2 Billionen Dollar an Ausgabenkürzungen außer Acht, die schon im August 2011 bei den Haushaltsverhandlungen zwischen Obama und der republikanischen Mehrheit im Kongress ausgehandelt worden waren, und die in den nächsten neun Jahren greifen sollen. Alles zusammengerechnet, wird der Plan des Weißen Hauses Kürzungen von 400 Milliarden Dollar bei den Gesundheitsausgaben (vor allem bei Medicare), 122 Milliarden Doller an Einsparungen bei den Renten und weitere 400 Milliarden Dollar bei anderen innenpolitischen Ausgaben ergeben. Zusätzlich sollen 290 Milliarden Dollar an Zinszahlungen eingespart werden. Eduardo Porter von der New York Times wies auf die historische Bedeutung hin, die eine Vereinbarung zwischen den Parteien auf dieser Grundlage bedeutet. Porter schrieb: „Die Wahrheit ist, dass der Präsident und die Republikaner im Repräsentantenhaus vereinbart haben, den Sozialstaat, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, auf den kleinsten Umfang seit fünfzig Jahren zu schrumpfen. Das ist ganz unabhängig davon, welche der beiden Billionen-Dollar-Varianten schließlich die Oberhand behält.“ Das Weiße Haus schlägt vor, die freiwilligen innenpolitischen Ausgaben von 3,1 Prozent des BIP in 2011 auf nur noch 1,7 Prozent im Jahr 2022 zu senken. Die Republikaner, die mit unterschiedlichen Daten arbeiten, wollen die Ausgaben im Inland in der gleichen Zeit von 4,3 Prozent auf 2,1 Prozent des BIP senken. Um das zu verdeutlichen, erklärte Porter: „Das würde die freiwilligen zivilen Ausgaben der Regierung auf den kleinsten Anteil an der Wirtschaftsleistung seit der Eisenhower-Regierung [in den 1950er Jahren] senken. Damals lebte ein Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, Tausende Kinder hatten damals noch Kinderlähmung, und weniger als acht Prozent der unter 25jährigen Amerikaner hatten eine Collegeausbildung.“ Was in den Gesprächen zwischen Obama und Boehner ausgehandelt wird, ist mit anderen Worten ein sozialer Rückschritt beispiellosen Ausmaßes. Unter der künstlich geschaffenen Haushaltsklippe zum 31. Dezember, werden aufgrund vergangener Vereinbarungen automatisch Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen von 600 Milliarden Dollar in Kraft treten. Unter Berufung auf dieses Damoklesschwert schlagen Vertreter der Wirtschaft, Demokraten und Republikaner vor, mit dem Abbau der Sozialreformen des zwanzigsten Jahrhunderts zu beginnen. Die Entscheidung des Weißen Hauses, das Rentensystem zu kürzen, ist von enormer politischer Bedeutung. Die Renten wurden lange Zeit als die „dritte Schiene“ der amerikanischen Politik bezeichnet. Es galt: Lass die Finger davon, oder du bist politisch tot. Obama und Boehner wollen dieses Tabu knacken und einen neuen Rahmen schaffen, um der arbeitenden Bevölkerung brutale Sparmaßnahmen aufzuzwingen. Egal wie das unmittelbare Ergebnis der Verhandlungen in Washington ausgeht, – ob noch vor dem 31. Dezember ein Handel geschlossen wird oder nicht –, die generelle Richtung ist klar: Sozialprogramme wie die Renten, Medicare und Medicaid werden ausgezehrt. Das einzige bedeutsame Gebiet, auf dem die Bundesregierung noch Geld ausgibt, sind Militär und Polizei, welche die Interessen der Finanzaristokratie verteidigen – im Ausland gegen internationale Rivalen und Revolutionen, zu Hause gegen die amerikanische Arbeiterklasse. … und in Deutschland? 21. Dezember 2012, 16:51 Uhr Haushalt nach der Bundestagswahl Schäuble plant umfangreiches Sparprogramm Auf die deutschen Steuerzahler könnten neue Belastungen zukommen: Nach SPIEGEL-Informationen lässt Finanzminister Schäuble ein Sparpaket für die Zeit nach der Bundestagswahl ausarbeiten. Teil des Plans sind ein Gesundheits-Soli und ein späterer Renteneintritt. Berlin - Die Beamten im Finanzministerium sind schon schwer beschäftigt: Nach SPIEGEL-Informationen lässt Ressortchef Wolfgang Schäuble (CDU) ein umfangreiches Sparpaket für die nächste Legislaturperiode ausarbeiten. Um den Bundeshaushalt auf künftige Belastungen vorzubereiten, die durch Konjunkturrisiken oder Gefahren der Finanz- und Euro-Krise entstehen könnten, reichen seiner Einschätzung nach die Vorgaben der Schuldenbremse nicht aus. "Ein ausreichender Abstand zur Verfassungsgrenze ist in der Haushaltsplanung zwingend erforderlich, um für unerwartete strukturelle Ausgaben- und Einnahmeentwicklungen Vorsorge zu treffen", heißt es in einer internen Vorlage des Bundesfinanzministeriums (BMF) mit dem Titel "Mittelfristige Haushaltsziele des Bundes". Schäuble hat die Vorlage bereits gebilligt. Um den entsprechenden Spielraum zu erreichen, schlagen die Beamten des BMF unter anderem vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent abzuschaffen und auf alle Waren und Dienstleistungen nur noch den regulären Tarif von 19 Prozent zu erheben. Diese Maßnahme brächte den öffentlichen Kassen 23 Milliarden Euro. Um zehn Milliarden Euro wollen die Beamten den Bundeszuschuss zum Gesundheitsfonds senken. Damit die Beiträge zur Krankenkasse dennoch stabil gehalten werden können, schlagen Schäubles Fachleute einen Gesundheits-Soli vor, also einen Aufschlag auf die Einkommensteuer, dessen Aufkommen der gesetzlichen Krankenversicherung zugutekommen soll. Um die Rentenkassen zu entlasten, sollen die Deutschen über die vereinbarte Regelaltersgrenze von 67 Jahren hinaus arbeiten. Die Dauer des Rentenbezugs solle "an die Lebenserwartung gekoppelt werden", schreiben die Beamten. Der Vorruhestand soll so unattraktiv gemacht werden wie möglich. "Unangemessene Anreize zur Frühverrentung müssen beseitigt werden", heißt es in dem Konzept. Bislang müssen Vorruheständler, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Arbeitsleben ausscheiden, pro Jahr einen Abschlag von 3,6 Prozent hinnehmen. Künftig soll das Minus 6,7 Prozent betragen. Die Schäuble-Experten schlagen zudem vor, die Witwenrenten zu kürzen. Weitere Einschnitte halten die Finanzministerialen für unausweichlich, wenn der Staat künftig an anderer Stelle Geld ausgeben will, etwa für Straßenbau oder Bildungseinrichtungen. Solche Investitionen würden "eine stärkere Begrenzung konsumtiver Ausgaben erfordern". Damit sind vor allem Sozialausgaben gemeint. Das Bundesfinanzministerium dementiert - wenig überraschend - den Bericht. Es gebe keine dementsprechenden Pläne. Der SPIEGEL hält an seiner Darstellung fest. URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schaeuble-plant-umfangreiches-sparprogramm-nach-der-bundestagswahl-a-874178.html Natürlich ist von Leuten mit Millionen-Einkommen und Milliarden-Besitz nicht die Rede beim Sparen, weder in Deutschland, in den USA noch sonstwo auf der Welt. Schließlich ist man als Politiker eh nur deren Befehlsempfänger und darf es sich mit "den Märkten" nicht verderben. So werden die "armen Reichen" von jeglichen Einschränkungen verschont, im Gegenteil, wo kämen sie denn hin, wenn sie sich noch an den Sozialkosten beteiligen müssten? Es ist doch eh schon schwer genug für sie, in der Krise auf ihr Geld aufzupassen, steuervermeident anzulegen und gleichzeitig übereifrige Steuerfahnder abzuwehren. Auf Schäuble können sie aber zählen, der hat ein Herz für Steuerhinterzieher. Das ist doch was Besinnliches, oder? GBPicsOnline - 4. Advent Gästebuchbilder Eingestellt von Gerd 49 um 01:03 1 Kommentar : Avaaz, Demokratie und die Herausfordnungen unserer Zeit https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Spenden Sie hier: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Spenden Sie jetzt: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Klicken Sie hier um zu spenden: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Machen Sie eine sichere Spende an Avaaz: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 17 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter. Eingestellt von Gerd 49 um 11:10 Keine Kommentare : Malala - Petition übergeben am Montag haben Mitarbeiter von Change.org unser Anliegen und alle gesammelten Unterschriften dem Menschenrechtsbeauftragen der Bundesregierung, Markus Löning, im Auswärtigen Amt überbracht. Ein besonderes Signal: der Außenstaatssekretär Pakistans, Jalil Abbas Jilani, war ebenfalls zugegen. „Malalas Engagement ruft zu Recht weltweit Anerkennung hervor. Deutschland hat sich für ihren Schutz und ihre Behandlung engagiert”, sagte uns das Auswärtige Amt. In jedem Fall wurde unser Wunsch gehört und wir sind zu einem weiteren Dialog Anfang 2013 eingeladen! Die Übergabe der Petition wurde sogar auf der Facebook-Seite des Auswärtigen Amtes prominent mit einem Foto verbreitet. Wenn Sie hier klicken, können Sie das Übergabe-Foto jetzt mit Ihren Freunden auf Facebook teilen. Vielen, vielen Dank für Ihr Engagement. Eingestellt von Gerd 49 um 22:20 Keine Kommentare : AVAAZ: Sehen Sie was für eine verrückte, wunderschöne Sache wir gemeinsam geschaffen haben Diese Email von AVAAZ kam am 18.12.2012 um 22:06 Uhr Liebe umwerfende Avaaz-Gemeinschaft, 2012 neigt sich dem Ende zu - deswegen möchte ich für einen Moment innehalten und reflektieren, was für eine verrückte, wunderschöne Gemeinschaft voller Hoffnung und Engagement wir gemeinsam geschaffen haben. Die Zahlen sind schwindelerregend -- 17,2 Millionen von uns erhalten diese E-Mail heute und diese Zahl schießt jeden Tag weiter in die Höhe -- wir sind fast doppelt so groß wie noch vor ein paar Monaten! Wir kommen aus allen 194 Nationen, 1 Millionen aus Deutschland, 1,7 Millionen aus Brasilien und 700.000 aus Indien. Hier eine Weltkarte Wir sind gemeinsam über 100 Millionen mal aktiv geworden, sowohl on- als auch offline, und haben über 250 Millionen Freunden von unseren Kampagnen berichtet Unsere Stimmen haben Aufmerksamkeit auf kritische Themen gelenkt, mit über 15.000 Nachrichtenbeiträgen allein in diesem Jahr 400.000 von uns haben knapp 7 Millionen Dollar an Avaaz gespendet, welche an humanitäre und demokratische Organisationen weitergeleitet wurden 20.000 von uns haben bereits eigene Petition gestartet und fangen an, diese mit Hilfe unserer neuen Bürgerpetitionen-Plattform zu gewinnen Der pakistanische Präsident unterzeichnet unsere Petitionen, die geholfen hat, 3 Millionen Kinder in die Schule zu schicken Unsere gewaltige Aktion für Palästina direkt vor der EU-Kommission als sich die Außenminister trafen Aber hinter diesen Zahlen steckt so viel mehr -- tausende Geschichten von Menschen, die zusammenkommen mit einer Hoffnung, die stark genug ist, den vorherrschenden Zynismus zu überwinden und wirkliche Veränderung zu erreichen. Nicht nur im Kleinen, sondern mit wirklich weitreichenden Erfolgen. Errinern Sie sich an Malala, das unglaublich mutige Mädchen, das von den Taliban in den Kopf geschossen wurde, weil es sich für die Bildung von Mädchen in Pakistan eingesetzt hat? Innerhalb einer Woche hat das Avaaz-Team mit Partnern in Pakistan einen ambitionierten Plan erarbeitet, damit alle Kinder zur Schule gehen können - und nachdem 886.000 von uns unsere Petition unterzeichnet hatten, hat der UN Bildungsgesandte Gordon Brown sie direkt an Präsident Zardari übergeben, welcher selbst die Petition unterzeichnete! Malala war "überwältigt" als sie im Krankenhaus mit der Nachricht begrüßt wurde, dass Zardari Fördermittel gebilligt hat, damit 3 Millionen Kinder zusätzlich in die Schule gehen können! Brown hat unsere Mobilmachung als "ausschlaggebend" bezeichnet. Das war kurz bevor 1,8 Millionen von uns eine entscheidende Rolle darin gespielt haben, einen palästinensischen Staat zu schaffen. Nachdem Israel und die USA andere Länder dazu bewegen wollten bei der UN gegen Palästina zu stimmen, haben wir Meinungsumfragen in 4 Ländern durchführen lassen, tausende Telefonanrufe gemacht, mit Staatsführern Kontakt aufgenommen und eine 4-stöckige Flagge vor einem wichtigen Treffen der EU-Außenminister in Brüssel gehisst. In der entscheidenden Abstimmung haben nur 9 von 193 Ländern dagegen gestimmt! Der palästinensische Botschafter für Europa sagte "Avaaz spielte eine entscheidende Rolle darin, die Regierungen von einer Unterstützung des palästinensischen Antrags zu überzeugen. Ihre Solidarität und Ihre Unterstützung wird in ganz Palästina erinnert und gefeiert werden". Und Anfang diesen Jahres haben sage und schreibe 2,8 Millionen von uns eine kolosale Kampagne unterstützt um ACTA zu stoppen -- ein entscheidender Sieg gegen globale Konzerne, die versuchen das Internet zu zensieren. Das Abkommen konnte gestoppt werden und der Präsident des Parlaments sagte, er war "schwer beeindruckt von Avaaz’s überwältigender Petition, welche vom europäischen Parlament sehr ernst genommen wurde". Andere führende Mitglieder des Parlaments haben öffentlich unsere Stimmen zitiert, um den Einspruch der Öffentlichkeit zu demonstrieren. Das sind nur 3 von buchstäblich hunderten Geschichten, die wir alleine über dieses Jahr erzählen können! Sehen Sie sich unsere Erfolgsseite an für eine Übersicht der größten Erfolge. Ich kann kaum erwarten zu sehen, was unsere Gemeinschaft in 2013 alles schaffen kann, vom Schutz des Regenwaldes und unserer Tierwelt bis hin zur Unterstützung der Bevölkerung in Syrien und des arabischen Frühlings und der Demontage des korrupten Medienreichs von Ruport Murdoch. Wir haben wirklich etwas Unglaubliches geschaffen, einen Motor für Hoffnung und Veränderung in der Welt. Und jeder von uns hat dazu beigetragen, es Realität werden zu lassen. Das nächste Mal wenn Sie auf einem Abendessen mit Freunden oder auf einer Party sind, fragen Sie, ob sonst jemand Teil von Avaaz ist. Die Chancen stehen gut und vielleicht haben sie eine Unterhaltung über Themen, die wirklich wichtig sind. Denn wir können viel alleine erreichen, aber wenn wir zusammenkommen und zusammen bleiben ist nichts unmöglich. Mit enormer Dankbarkeit für jede liebenswerte und engagierte Person in dieser einzigartigen Gemeinschaft, Ricken und das gesamte Avaaz-Team Eingestellt von Gerd 49 um 19:14 1 Kommentar : Soll mal einer sagen, unsere Abgeordneten wissen genau was sie tun. Die selbsternannte „Elite“ will wohl mit aller Gewalt dass Deutschland Kriegspartei im Nahen Osten wird? Selbst die Grünen, die sich jahrelang gegen die Teilnahme Deutschlands an Kriegshandlungen jeder Art ausgesprochen haben, zählen heute mit zu den ersten Befürwortern. Welch seltsamer Gesinnungswandel! Wird jetzt Deutschland auch an der türkisch/syrischen Grenze verteidigt, nicht nur am Hindukusch? Bundestag berät über "Patriot"-Einsatz Der Bundestag berät heute über ein Mandat für die Entsendung deutscher "Patriot"-Raketen an die türkisch-syrische Grenze. Für die Bundesregierung ist die Entsendung eine Frage der Solidarität gegenüber dem NATO-Mitglied Türkei. Doch der Einsatz wirft nicht nur bei bei den Soldaten Fragen auf. Von Christian Thiels, SWR, ARD-Hauptstadtstudio Berlin Der Marschbefehl wird wohl noch vor Weihnachten kommen. Deutsche Luftwaffen-Soldaten sollen mit ihren "Patriot"-Flugabwehrsystemen an die türkisch-syrische Grenze verlegt werden, sobald der Bundestag zugestimmt hat. SPD und Grüne haben bereits signalisiert, die Bundesregierung unterstützen zu wollen. Wer hätte von unseren "Umfallern" auch was anderes erwartet? Maximal 400 Bundeswehrsoldaten Im Mandatstext wird die neue Bundeswehr-Auslandsmission mit der schwierigen Lage der Türkei und der Bedrohung durch Syrien begründet. In dem von Außen- und Verteidigungsministerium formulierten Papier heißt es, dass "die Verlegung deutscher 'Patriot'-Systeme im NATO-Rahmen und im gemeinsamen Verbund mit den Niederlanden die Verlässlichkeit Deutschlands als Bündnispartner" unterstreiche. Maximal 400 Frauen und Männer in Uniform können mit dem bis Ende Januar 2014 befristeten Mandat in den Einsatz gehen. Mandatstext unkonkret Doch was die genaue Einsatzausgestaltung angeht, ist der Mandatstext reichlich unkonkret. Die betroffenen Soldatinnen und Soldaten hätten noch eine Menge Fragen, bemängelt der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes, Ulrich Kirsch. So sei unklar, ob die Bundeswehr überhaupt genug Raketen für den Einsatz der modernsten (und von der Türkei angeforderten) Version der "Patriot" in ihren Depots habe. Diese sogenannten PAC-3-Raketensysteme sind auf die Abwehr von Flugzeugen und vor allem Mittelstreckenraketen optimiert. Die Bundeswehr hat im Jahr 2010 von diesen Raketen 24 Stück angeschafft und dies auch stolz vermeldet. Im Ernstfall wären die aber wohl ziemlich schnell verschossen, doch über weitere Anschaffungen ist bislang nichts bekannt. Risiko: Chemiewaffen Unklar ist derzeit außerdem, wie die Soldaten vor einer möglichen Bedrohung durch syrische Chemiewaffen geschützt werden sollen. Doch das wäre wohl schon als Vorsichtsmaßnahme notwendig, wenn man einer weiteren Begründung für den Einsatz im Mandatstext folgt. Dort wird nämlich unterstrichen, dass das syrische Regime sowohl über Mittelstreckenraketen mit bis zu 700 Kilometern Reichweite als auch über ein Chemiewaffenarsenal verfüge. Damit könnten also theoretisch auch viele Städte in der Türkei getroffen werden. "Rote Linie" - und dann? Für Bundeswehrverbandschef Kirsch wirft die Mission noch weitere Fragen auf: So gebe es weder eine Exit-Strategie, noch Überlegungen für den Fall, dass Syrien tatsächlich zu den Chemiewaffen greife. Dann werde eine "rote Linie" überschritten, hatte Außenminister Guido Westerwelle betont, nachdem das Bundeskabinett den "Patriot"-Einsatz gebilligt hatte. Sieh an der Westerwelle! Gibt’s den überhaupt noch? Jetzt benutzt er den gleichen verlogenen Jargon wie die Kanzlerin und faselt von „rote Linie“. Doch um die Antwort auf die Frage, welche Folgen das dann konkret nach sich zieht, drückt sich die Politik bislang herum. Denn dann müsste die Frage diskutiert werden, ob man nun doch die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien militärisch durchsetzen müsse. Dass wird im Mandatstext bislang kategorisch ausgeschlossen, doch praktischerweise beinhaltet das Mandat auch die Beteiligung deutscher Soldaten in den Besatzungen der fliegenden AWACS-Radarstationen. Die sind schon jetzt im Rahmen der NATO-Luftraumverteidigung über der Türkei unterwegs und können Hunderte Kilometer weit in syrisches Gebiet hineinschauen und hineinhorchen - und genau das tun sie natürlich auch. Typisch, zu feige um die Frage nach der Flugverbotszone zu klären und mit den Soldaten, die mal wieder auf Befehl unserer Wichtigtuer den Kopf hinhalten müssen, hat natürlich niemand gesprochen, aber dafür politisches Geschwafel ohne Ende und ... ... Parteiübergreifendes Lob für "besonnenes Verhalten der Türkei" Verständnis für die Türkei zeigen auch die Sozialdemokraten. Rainer Arnold demonstriert Vertrauen gegenüber dem NATO-Partner: "Bisher hat sich die Türkei in dieser ernsten Situation an ihrer Grenze außerordentlich besonnen verhalten. Dies muss so bleiben, aber das dürfen wir den Türken auch durchaus mal signalisieren." Bundestagsmandat bis 2014 Breite Mehrheit für "Patriot"-Einsatz in der Türkei Mit großer Mehrheit hat der Bundestag dem "Patriot"- Raketenabwehreinsatz der Bundeswehr zugestimmt. Bis zu 400 Frauen und Männer in Uniform werden im Süden der Türkei stationiert und sollen den NATO-Partner vor Angriffen aus Syrien schützen. Dagegen war nur die Linkspartei. Von Jörg Brandscheid, BR, ARD-Hauptstadtstudio Fast schon vorweihnachtliche Harmonie im Deutschen Bundestag. Es reichte eine halbe Stunde für die "Patriot"-Debatte. Schon vorab hatten Union, FDP, SPD und Grüne den Weg für eine breite Mehrheit geebnet. Dafür, dass Deutschland bis zu vierhundert Soldaten in die Türkei schickt um die Flugabwehrraketen zu bedienen. Von zwei "wichtigen politischen Signalen" spricht Elke Hoff, Verteidigungsexpertin der FDP. Dass der NATO-Bündnispartner Türkei sich auf Deutschland verlassen könne und, dass Verlass auf das Parlament sei, freut sich Hoff über eine "eine Entscheidung innerhalb kürzester Zeit. Deshalb, liebe Kolleginnen und Kollegen - auch von der Opposition -, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön". Vorweihnachtliche Harmonie im Bundestag, wie schön, und was sagen die Soldaten und Soldatinnen zu den zwei "wichtigen politischen Signalen" Frau Hoff? Freuen die sich auch so wie Sie, dass sie Weihnachten und Neujahr in der Türkei verbringen dürfen? Übrigens Frau Hoff: ich hoffe inbrünstig, dass Ihre verteidigungspolitische Schwafelei im Herbst 2013 endgültig ein Ende hat. Eingestellt von Gerd 49 um 21:45 Keine Kommentare : Reaktion auf Bonner Bombenfund "Reflexhafter Ruf nach schärferen Gesetzen": Innenminister Friedrich will nach dem gescheiterten Bombenanschlag in Bonn mehr Kameras an öffentlichen Plätzen installieren, SPD und Grüne lehnen das ab. Die Bahn ist verärgert über Vorwürfe der Bundespolizei. Kann es sein, dass die Bombe nur dazu diente, unserem Innenminister einen Vorwand zu liefern? Schon seit Schäubles Zeit als Innenminister wird versucht, nach und nach, immer mehr zu überwachen und die im Hintergrund lassen sich immer neue Dinge einfallen. Ich lasse mich gerne verarschen wenn es intelligent gemacht ist; dann kann ich sogar darüber lachen, aber dieser „Bombenfund“ beleidigt jeden halbwegs normal denkenden Menschen, wenn Spiegel-online am 10.12.2012 schreibt: „Bonn - Eine verdächtige Reisetasche hat am Bonner Hauptbahnhof für einen Bombenalarm gesorgt. Sie enthielt Metallbehälter, die mit einem Pulver gefüllt waren, bei dem es sich um "potenziell zündfähiges Material" handelt. Das teilte die Polizei am Montagabend mit.“ […]Nach dem Fund war das Gebäude gegen 14 Uhr gesperrt und die Tasche von Spezialisten etwa eine Stunde später durch Beschuss mit einem Wassergewehr kontrolliert gesprengt worden. Darin befand sich offenbar unter anderem eine Uhr, an der Drähte befestigt waren. Diese ragten aus der Tasche hinaus.[…] Wer glaubt denn dass ein Terrorist, der eine Bombe unauffällig zünden will, sie auffällig mitten auf einen Bahnsteig stellt. Weshalb ich mich aber regelrecht für einen Idioten gehalten fühle: Warum um Gotteswillen müssen Drähte aus der Tasche herausragen? Zum Bombenzünden total überflüssig, zum Angst machen aber bestens geeignet. So doof kann kein Terrorist sein! Aber es kommt noch schlimmer: Diletantismus nicht nur bei den Bombenbauern! Spiegel-Online am 11.12.2012: Ob die Konstruktion tatsächlich hätte explodieren können, war auch am frühen Dienstagmorgen noch unklar. „[…]Zwei Stunden später beschossen Entschärfer der Bundespolizei die Tasche mit Wasser. Dabei wurde ein "verdächtiger Gegenstand" zerlegt. Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts nahmen die Einzelteile unter die Lupe.“ Spiegel-online in einem anderen Artikel am gleichen Tag „[…]Die Ermittler stuften die Chemikalien als "zündfähiges Material" ein, ob es allerdings tatsächlich hätte gezündet werden können, war nach den ersten kriminaltechnischen Untersuchungen noch unklar. Jedenfalls fiel der Verdacht ziemlich schnell auf die Salafisten der Stadt.“ - irgendwie bekannt, erinnert an NSU, da wurde ja auch sofort nach zehn Jahren in die richtige Richtung ermittelt und bei Amokläufen werden innerhalb kürzester Zeit "Killerspiele" oder zu lasches Waffengesetz als Schuldige ausgemacht. Nochmal Süddeutsche: 17. Dezember 2012 10:32 „Zu schwache Batterien, ein weiterer gravierender Fehler bei der Konstruktion der Bombe - die Republik ist wieder einmal davongekommen. Zum wiederholten Mal ist in Deutschland ein geplanter Anschlag islamistischer Fanatiker fehlgeschlagen. Das Land, die Sicherheitsbehörden haben erneut Glück gehabt.“[…] Bei der Bonner Bombe fehlte vor allem der empfohlene Booster.[…] „Das Vorgehen der Bonner Bastler erinnert ein wenig an die "Kölner Kofferbomber", die 2006 in zwei Regionalzügen Bomben deponiert hatten, die dann wegen handwerklicher Fehler nicht detonierten. Die Chemiekenntnisse des später zu einer langen Haftstrafe verurteilten Terroristen hatten glücklicherweise nicht gereicht. Die sogenannte Sauerlandgruppe, die dann 2007 aufflog, hatte sich große Mengen Wasserstoffperoxid besorgt, um hochgefährliche Bomben zu bauen und bekam nicht mit, dass die Polizei die Chemikalien gegen eine ungefährliche Flüssigkeit ausgetauscht hatten.“ … wer das alles glaubt, der kann auch getrost glauben dass die Erde eine Scheibe ist, ein "Bombenbau-Azubi", 1. Lehrjahr, am Werk war und ein "Osterhase" Eier bringt. Dann folgt natürlich noch die verdiente Lobhudelei auf die Sicherheitsbehörden, auf die wir seit NSU alle so stolz sind. Anschlagsversuch in Bonn Harter Kern der Szene von geschätzten 140 Personen „Deutsche Sicherheitsbehörden listen in ihren Erfolgsbilanzen etwa zehn verhinderte oder gescheiterte Anschläge in den vergangenen zehn Jahren auf. Dilettantismus der Bombenbauer, Glück und Tüchtigkeit der Ermittler sowie der große Aufwand bei der Überwachung potenzieller islamistischer Gewalttäter haben Schlimmes vereitelt. Anders als in London oder Madrid etwa hat es in Deutschland noch keinen Terroranschlag islamistischer Gewalttäter gegeben. Falls sich der Verdacht der Ermittler gegen die Männer bestätigen sollte, wäre der Bonner Fall ein Novum. Erstmals hätten auch "Gefährder", also Leute, die von den Behörden für mögliche Terroristen gehalten werden, denen die Planung eines Anschlags durchaus zugetraut wird und die auf entsprechenden Geheimlisten der Behörden stehen, eine solche Tat verübt. In der Republik gibt es schätzungsweise 140 "Gefährder", die den wirklich harten Kern der etwa 450 gefährlichen Islamisten bilden sollen. Sie haben entweder in Terrorcamps eine paramilitärische Ausbildung absolviert oder gelten aus anderen Gründen als extrem militant. Schätzungsweise zwanzig Staatsschützer wären notwendig, um einen einzigen dieser Terrorverdächtigen rund um die Uhr zu überwachen und ein vollständiges Bewegungsbild zu erstellen. Um nicht aufzufallen, müssten die Teams ständig ausgetauscht werden. Ein solcher Aufwand wäre angesichts der zahlreichen Gefährder nicht zu leisten. Mittlerweile werden gewaltbereite Islamisten verstärkt aus Ländern wie Mali zu autonomen Aktionen aufgerufen, die sie selbst austüfteln sollten. Wenn es dann tatsächlich einmal zum Anschlag kommen sollte, stünden die Namen der Terroristen vermutlich in amtlichen Listen. Solch ein Angriff eines bekannten Gefährders gehört zu den Albträumen der deutschen Sicherheitsbehörden.“ Kann mir ein normal denkender Mensch einmal sagen, warum die „Terroristen“ ausgerechnet in Deutschland nur Versager einsetzen. Wollen sie mit den "Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts" gleichziehen, die zwei Tage für eine lächerliche Untersuchung brauchen, die jeder Hausmeister in zehn Minuten erledigt? Kann es sein, dass sie voll auf die Kompetenz unsere „Sicherheitsorgane“ vertrauen? Sollte sich die „Qualität“ unseres Verfassungsschutzes weltweit herumgesprochen haben? Oder ist es nicht eher so, dass möglichst viel Wirbel gemacht werden muss, damit Innenminister-Darsteller Friedrichs den Befehl zur Einrichtung einer Totalüberwachung verschleiern kann, die Zeitungen und Illustrierten tagelang den Lesern nahebringen, dass es nur zu unser aller Sicherheit dient und damit "alternativlos" ist? Schon Schäuble hatte den Befehl, aber der wurde ja dann versetzt. Ganz oben, im ersten Absatz steht: "SPD und Grüne lehnen das ab" (mit der Überwachung). Wie lange wohl? Wo doch zumindest die SPD als "Umfallerpartei" hinlänglich bekannt ist. ..und natürlich wieder typisch deutsch: „Warum die Überwachungskameras an Gleis 1 keine Videobilder von jener Person aufgezeichnet haben, die dort vor einer Woche die Tasche mit dem Sprengsatz abgestellt hat, ließ sich auch am Sonntag nicht beantworten. Die Deutsche Bahn (DB) kritisierte, die Bundespolizei habe ihr keinen Auftrag zur Aufzeichnung gegeben. Das wiederum wies die Bundespolizei zurück und warf der Bahn vor, sie sei nicht bereit, fehlende Aufzeichnungskapazitäten aufzustocken. Die Beamten könnten nur mit dem Material arbeiten, das ihnen zur Verfügung stehe. Eine DB-Sprecherin sagte dem General-Anzeiger dagegen, die Bundespolizei lege alleine fest, an welchem Bahnhof Videos aufgezeichnet und die Daten gespeichert würden. Außerdem schaffe die Bahn die "nötigen Aufzeichnungskapazitäten dort, wo die Bundespolizei uns beauftragt". Derweil bestätigte sich nach GA-Informationen der Verdacht, dass die Kameras an Gleis 1 defekt waren und gar keine Bilder liefern konnten. Auch das wies die Bahn zurück: "Unsere Kameras funktionieren, wenn wir den Auftrag haben, Bilder aufzuzeichnen." Konfliktbehaftet war nach GA-Informationen zudem die Zusammenarbeit von Kölner und Bonner Ermittlungsbehörden. Dazu wollten sich beide Seiten jedoch mit Blick auf die Übernahme der Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt nicht offen äußern…“ Erinnert irgendwie an 9/11, gab es da nicht auch keine Bilder beim Pentagon? Waren da nicht "zufällig" alle Überwachungs-Kameras abgeschaltet? Oder brauchten unsere "Sicherheitsorgane" nach dem Desaster um NSU unbedingt mal wieder einen "Erfolg"? Eingestellt von Gerd 49 um 23:01 Kommentare : Avaaz, Demokratie und die Herausfordnungen unserer... AVAAZ: Sehen Sie was für eine verrückte, wundersch... ESM und kein Ende Anne Will 12.12.2012 Internetkontrolle und kein Ende Ist Deutschlands Gold noch Gold? Heute ist ein wichtiger Tag im Leben von Malala Die Lügen der Politik – und die Arroganz der Behö... Anne Will am 05.12.2012 Herzlichen Glückwunsch werte Kanzlerin Was ist eigentlich mit dem EFSF/ESM? Malalas Nominierung für den Friedensnobelpreis Was macht eigentlich die Internetzensur?
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
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q-de-1191
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My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Neuer Modemstandard: V.92 Telefonieren und Online-Bleiben Das Standardisierungsgremium Internationale Telekommunikations-Union (ITU) hat der neuen Modemtechnik V.92 seinen Segen erteilt. Die wichtigsten Neuerungen gegenüber V.90 sind die Features Quick Connect, PCM Upstream und Modem on Hold. Quick Connect soll den Zeitaufwand für den Aufbau der Verbindung zwischen Modem und Service Provider bei regelmäßig verwendeten Verbindungen auf weniger als 10 Sekunden verkürzen. PCM Upstream (Pulse Code Modulation) erlaubt in Upstream-Richtung eine Datenübertragungsrate von maximal 48 KBit/s, aktuelle V.90-Modems schaffen nur 33,6 KBit/s. Die Downstream-Datenrate von bis zu 56 KBit/s bleibt beim neuen Standard erhalten. Das Modem-on-Hold-Feature gestattet die Nutzung des Modems im Verbund mit der von der Telefongesellschaft angebotenen Anklopffunktion. Der Benutzer hat die Möglichkeit, eingehende Anrufe zu beantworten und bis zu 16 Minuten (beziehungsweise für die vom jeweiligen Service Provider erlaubte Zeit) mit dem Anrufer zu sprechen, ohne die Modem-Verbindung zu beenden. 7 Kommentare zu Neuer Modemstandard: V.92 Am 15. März 2002 um 22:28 von Anja Nouali Ich persönlich finde diesen neuen Standard sehr gut, da man theoretisch jetzt auch mit analogen Modems die Möglichkeit hat, online zu bleiben, wenn Anrufe eingehen. Leider funktioniert es nicht wirklich. Ich habe eben solch ein Modem der Marke Elsa und habe hin und her telefoniert, aber es gibt wohl derzeit keinen Provider, der V92 unterstützt. Dies wurde mir jedenfalls von Elsa mitgeteilt. Ich selber bin bei T-Online, wohlgemerkt, T-Online und Elsa haben das Modem gemeinsam vertrieben. Wie gesagt, ist ganz toll, aber eben nur in der Theorie. Anja Nouali P.S.: Sollten Ihnen andere Informationen vorliegen (z. B. über Provider, die dies unterstützen) wäre ich Ihnen für eine Antwort dankbar. Am 28. März 2002 um 21:03 von Axel Beyer Tja, ich kann nur beipflichten. V.92 im Suchfeld bei ELSA-Support als auch bei der TELEKOM liefert keine Ergebnisse – nicht mal ne kleine technische Beschreibung des Standarts!!! Von der Telekom habe ich’s auch nicht anders erwartet, aber zumindest von ELSA. Denn mit einem fetten V.92 Aufkleber auf dem Modemgehäuse des FUN II ist noch nichts getan! Also nu mal los oder wird V.92 so ne Werbe-Ente wie WAP ??? ;-(( Am 24. Juli 2002 um 20:13 von Adnan Neuer Modemstnadrd: V.92 wo kann man fragen, welche ISP’s V.92 unterstützen? kann mir jemand helfen Am 18. Oktober 2002 um 18:56 von Michael Barth Ist ja schon unlauterer Wettbewerb Eigentlich verspricht ein in Deutschland vertriebenes v92 Modem nicht, was auf der Packung steht, da es keine Provider gibt, die dieses Protokoll unterstützen. Ich bin sauer und würde mich freuen, viele Leidensgenossen zu finden. michaelpbarth@web.de Am 24. Januar 2003 um 9:50 von Peter V.92 Provider, der es unterstützt Schaut mal auf http://www.tlh-is.de Am 11. März 2003 um 6:22 von chsis V.92 Modem wird auch von Creative Labs angeboten, jedoch gibt es in Deutschland nur einen Anbieter. TLH. Telekom macht keine deutliche Aussage, ebensowenig AOL. Der Packung des Creativ- Modems ist eine CD von T- Online beigegeben, es entsteht der Eindruck V.92 wird unterstützt, aber nein! Soll hier nur ISDN als Lösung möglich sein. Dies ist für Minimal- Server ca.25 h/monat zu teuer. Schade Am 20. Mai 2003 um 15:12 von Daniel Beckmann Elsa 56K PCI, V.92 und Modem-on-hold Ich habe ein Elsa 56K PCI erstanden und musste leider feststellen, dass sich die auf der Homepage beworbene Funktion "modem-on-hold" durch V.92-Standard, welche auch der Kaufgrund war, also erreichbar bleiben beim surfen, gar nicht nutzen lässt, da keine entsprechende Software mitgeliefert wurde. Diese wird nur beim Elsa 56K, also der externen Version mitgeliefert! <br /> Des weiteren wurde meiner Meinung nach auch nicht deutlich genug auf die Notwendigkeit der Anklopffunktion hingewiesen, die Mehrkosten von 2,-€ bei der Telekom verursacht.<br /> Ich hoffe hiermit potentielle Käufer vor ähnlichem Ärger bewahren zu können…
de
q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
In/Ausland Heeres-Nachrichtenamt warnt vor Szenario "wie 2015" Erstellt am 29. Februar 2016, 19:05 von APA/Red Flüchtlingskrise Heeres-Nachrichtenamt warnt vor Szenario "wie 2015". Das Heeres-Nachrichtenamt warnt in einem von mehreren Medien zitierten "Geheimpapier" vor einem weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen. Ohne Veränderungen an den EU-Außengrenzen sei "eine Wiederholung des Migrationsszenarios des Jahres 2015 wahrscheinlich", zitiert die "Presse" das Papier. | NOEN, APA (AFP) Laut dem von "Kronen Zeitung" und "Presse" (jeweils Online-Ausgaben) zitierten "Lagebericht" zur "irregulären Migration" werde der Migrationsdruck auf Griechenland keinesfalls nachlassen - auch weil "die Türkei bei der Verhinderung des Ablegens von Migranten keinesfalls kooperativ" sei. Im Verteidigungsministerium wollte man die Existenz des zitierten "Geheimpapiers" auf Anfrage der APA nicht bestätigen. Es sei aber - ausgehend von den Medienberichten - damit zu rechnen, dass der Migrationsdruck steigen werde. Flüchtlingskrise Heeres-Nachrichtenamt warnt vor Szenario "wie 2015". Asyl Flüchtlinge Illegale Migration Österreich Asyl EU-Streit zu Flüchtlingspolitik - Sondertreffen im September Flüchtlinge Kurz fordert "ordentlichen Schutz an den EU-Außengrenzen" Asyl-Politik Hochrangige EU-Treffen zu Flüchtlingen Weiterlesen Schlagworte: Asyl Flüchtlinge Illegale Migration Österreich Asyl EU-Streit zu Flüchtlingspolitik - Sondertreffen im September Flüchtlinge Kurz fordert "ordentlichen Schutz an den EU-Außengrenzen" Asyl-Politik Hochrangige EU-Treffen zu Flüchtlingen Mehr aus dem In/Ausland In Ausland CETA soll am Samstag unterschriftsreif sein Tennis Jürgen Melzer verpasste Wien-Viertelfinale 1 Frankreich Zelte im "Dschungel von Calais" werden abgerissen Entscheidung gefallen Skifahrerin Brem Österreich Sportlerin des Jahres 2016 Tennis Thiem scheiterte im Wien-Achtelfinale an Troicki 1 Frankreich "Dschungel von Calais" geräumt Mittelitalien Verletzte und schwere Schäden bei Erdbeben CETA Kanada lässt Gipfel in Brüssel platzen ÖFB Cup Rapid, Austria und Salzburg im Viertelfinale, Sturm out Archiv
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q-de-1191
Die Frage könnte lauten: Welche Informationen werden in dem Bericht "Developments of digital television in the European Union" von der Informationsstelle für eine Konferenz im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft bereitgestellt?
My EUR-LexSign inor RegisterMy searches (0)My items (0)My RSS feeds (0)RSS feedsWebservice registrationGuided TourStatisticsUser communityWe'd like to hear from you Document 52002DC0619Save to My itemsBookmark this item Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Wirtschafts- und Sozialausschuß über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle /* KOM/2002/0619 endg. */ BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS über die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates vom 22. November 1999 über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen InformationsstelleINHALTSVERZEICHNISVorwort1. Dieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [1] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der die bilateralen Beziehungen zwischen der Kommission und der Informationsstelle beschreibt und die wichtigsten Aktivitäten dieser Stelle seit Annahme des Ratsbeschlusses veranschaulicht.[1] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.2. Kapitel II enthält Hintergrundinformationen über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle und die parallele Entwicklung einer statistischen Informationsinfrastruktur durch Eurostat.3. In Kapitel III des Berichts sind die Hauptmerkmale der Informationsstelle zusammengefasst und die wichtigsten, für die Mitgliedschaft der Gemeinschaft erforderlichen Rechtsakte aufgelistet. Ferner ist ein Finanzbericht über diese Mitgliedschaft enthalten.4. Kapitel IV gibt einen globalen Überblick über die Aktivitäten der Informationsstelle seit Ende 1999 bis Mitte 2002. Die beiden Hauptbereiche (Markt/Finanzen und Recht) werden näher erläutert.5. Kapitel V berichtet über die Verbreitung der von der Informationsstelle in den wichtigsten Branchen erhobenen und analysierten Informationen.6. Kapitel VI umfasst eine Gesamtbewertung der Gemeinschaftsbeteiligung anhand der Ziele von 1999 sowie der Umsetzung der bilateralen Beziehungen zwischen Kommission und Informationsstelle.I. EinleitungDieser Bericht bezieht sich auf die Durchführung des Beschlusses 1999/784/EG des Rates [2] über die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Es handelt sich um einen Zwischenbericht, der zum einen die Aktivitäten der Kommission im Rahmen der bilateralen institutionellen Beziehungen mit der Informationsstelle und zum anderen die wichtigsten Maßnahmen beschreibt, die diese Stelle im Hinblick auf die branchenspezifischen Anforderungen von Industrie und staatlichen Stellen seit Annahme des Ratsbeschlusses getroffen hat.[2] ABl. L 307 vom 2.12.1999, S. 61.II. Beteiligung der GemeinschaftDie Informationsstelle wurde vom Europarat durch die am 15. Dezember 1992 angenommene Entschließung (92)70 des Ministerkomitees für eine Anlaufzeit von drei Jahren in Form eines Teilübereinkommens errichtet. Mit der Entschließung (97)4 vom 20. März 1997 bestätigte das Ministerkomitee den Fortbestand der Informationsstelle auf unbegrenzte Dauer.Rechtsgrundlage für die Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ist Artikel 157 Absatz 3 EG-Vertrag (ex-Artikel 130). In diesem Artikel geht es um Gemeinschaftstätigkeiten für die Wirtschaft.Entsprechend den Zielen dieser Rechtsgrundlage trägt der Beschluss der Gemeinschaft, Vollmitglied der Informationsstelle zu werden, dazu bei, den europäischen audiovisuellen Sektor mit dringend benötigten, detaillierten Informationen über Marketing, Finanzen, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung usw. zu versorgen.Die Informationsstelle hat sich als äußerst effizient bei der raschen Zusammenstellung solcher Informationen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit, auch unter den Wirtschaftsakteuren (insbesondere KMU), erwiesen.Darüber hinaus ist die Arbeit der Informationsstelle für die EU-Industrie von großem Wert, da sie eine Vielzahl von Ländern, einschl. Beitrittsländer, sowie den EWR und die meisten anderen europäischen Staaten abdeckt.Der weite Erfassungsbereich der von der Informationsstelle bereitgestellten Informationen und ihre Fähigkeit, ,maßgeschneiderte" Forschungsarbeiten durchzuführen, sind nicht nur für die Industrie von großem Interesse, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger - sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene.Die Informationsstelle ist nicht die einzige Quelle für statistische Informationen über den audiovisuellen Sektor. Seit 1999 hat Eurostat an der Entwicklung einer statistischen Struktur gearbeitet, um vor allem eine breite Basis für die Erstellung verschiedener harmonisierter Reihen auf EU-Ebene zu schaffen, die die Konzipierung politischer Strategien und die Überwachung ihrer Auswirkungen, die Teilnahme an internationalen Verhandlungen und die Beobachtung der Entwicklungen in Nebenbereichen des audiovisuellen Sektors untermauern sollen.Die Sachverständigen der Informationsstelle und die Sachverständigen von Eurostat halten zwei Mal jährlich regelmäßige Koordinierungssitzungen ab, um Doppelarbeit in Bereichen zu vermeiden, die in die Zuständigkeit beider Institutionen fallen, insbesondere im Zusammenhang mit Marktstatistiken. Außerdem nimmt die Informationsstelle an Sitzungen der Eurostat-Arbeitsgruppe ,Statistiken zum audiovisuellen Sektor", Eurostat hingegen an den Sitzungen des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle teil, in dem die Fach- und Berufsverbände vertreten sind.So konzentriert sich Eurostat vor allem auf die Weiterentwicklung von Bereichen, in denen offizielle Statistiken von besonderem Nutzen sind (z. B. breit angelegte, harmonisierte Unternehmens-, Haushalts- und Arbeitskräfteerhebungen, Zahlungsbilanz usw.), während die Informationsstelle wichtige Arbeiten auf einer feiner gegliederten Ebene durchführt, wie sie von den Industrieunternehmen benötigt werden (z. B. Erfassung der Besucherzahlen für einzelne Kinofilme, Zusammenstellung detaillierter Angaben über führende Unternehmen anhand veröffentlichter Informationen usw.). Darüber hinaus hat die Informationsstelle ihren Wirkungsbereich weiter ausgebaut, um Bereiche zu integrieren, die über die statistische Erhebung hinauszugehen. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung und Verbreitung rechtlicher Informationen und die Bereitstellung von branchenspezifischen Informationen.III. Durchführung des RatsbeschlussesGemäß Artikel 1 des Ratsbeschlusses wird die Gemeinschaft Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, die durch ein Teilübereinkommen des Europarates errichtet wurde. Gemäß Artikel 2 des Beschlusses vertritt die Kommission die Gemeinschaft in ihren Beziehungen zur Informationsstelle. Gemäß Artikel 5 beteiligt sich die Gemeinschaft bis Ende 2004.3.1. Gestaltung der BeteiligungDie Kommission hat seit Gründung der Informationsstelle an deren Aktivitäten teilgenommen und ist in ihren konstituierenden Organen vertreten. Sie hat stets im selben Umfang wie die größten Teilnehmerländer zur Finanzierung der Informationsstelle beigetragen.Anfang 2000 ist die Kommission zwecks Durchführung des Ratsbeschlusses in Verhandlungen mit dem Europarat und der Informationsstelle eingetreten. Bei den Diskussionen war vor allem zu klären, wie sich die Gemeinschaft an der Informationsstelle beteiligen konnte, ohne gleichzeitig Mitglied des Audiovisuellen EUREKA zu sein - wie dies bei anderen Teilnehmern der Fall ist. Außerdem ging es u. a. darum, speziellen Finanzierungsvorschriften der Kommission Rechnung zu tragen, die sich insbesondere auf die Verwendung nicht ausgeschöpfter Mittel und die Verpflichtungen im Falle eines nicht fristgerechten Ausscheidens aus der Informationsstelle beziehen.Das Ministerkomitee des Europarates hat am 21. September 2000 die Entschließung (2000)7 angenommen, durch die der Informationsstelle eine neue Satzung und Haushaltsordnung gegeben wird, die entsprechend den oben genannten Erfordernissen der Kommission überarbeitet wurde.Abgesehen von der Entschließung des Europarates hat die Kommission durch den Beschluss C(2000)3308 [3] Frau Viviane Reding, für audiovisuelle Politik zuständiges Kommissionsmitglied, ermächtigt, die Beteiligung der Gemeinschaft an der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Abkommen in Form eines Briefwechsels mit dem Generalsekretariat des Europarates förmlich zu bestätigen. Dieser offizielle Briefwechsel erfolgte am 16. und 22. November 2000.[3] Der Beschluss C(2000)3308 wurde nicht veröffentlicht.Eine entsprechende Vereinbarung war diesem Briefwechsel im Anhang beigefügt. Sie dient dazu, die jährlichen Verpflichtungen der Kommission zu präzisieren, die sich aus der Beteiligung der Gemeinschaft an der Informationsstelle ergeben. Dieses Schriftstück wird jedes Jahr aktualisiert und von der Kommission und der Informationsstelle unterzeichnet.3.2. Finanzbeitrag der GemeinschaftIm Finanzbogen, der dem Entwurf des Ratsbeschlusses beigefügt war, sind die Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen auf insgesamt 1,325 Mio. EUR über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg angesetzt.Wie bereits erwähnt, wurde die Teilnahme der Gemeinschaft an der Informationsstelle erst im November 2000 förmlich bestätigt, d. h. etwa ein Jahr nach Annahme des Ratsbeschlusses. Um die Kontinuität der Zusammenarbeit mit der Informationsstelle im Jahr 1999 sicherzustellen, hat die Kommission - in Erwartung des Abschlusses der Verhandlungen zur förmlichen Bestätigung der Mitgliedschaft an der Informationsstelle - am 31. Januar 2000 einen Zuschussvertrag mit der Informationsstelle unterzeichnet. Dieser Zuschussvertrag bezog sich auf eine Summe, die dem theoretischen satzungsgemäßen Beitrag entsprach und die den Betrag, der im Finanzbogen im Anhang zu dem Entwurf des Ratsbeschlusses für das Jahr 1999 angesetzt war, nicht überstieg.Die Bestimmungen des Zuschussvertrags standen im Einklang mit den Vorschriften der Kommission über die Gewährung von Zuschüssen. Insbesondere wurde der an die Informationsstelle zu zahlende Betrag als ein Prozentsatz der tatsächlichen, im Bezugsjahr (1999) angefallenen Gesamtkosten der Informationsstelle berechnet. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den Bestimmungen der Vereinbarung insofern, als die Höhe des jährlichen Finanzbeitrags gemäß der Vereinbarung nicht direkt an die tatsächlichen Kosten desselben Jahres geknüpft, sondern von vornherein festgelegt ist, wobei überschüssige Zahlungen vom Beitrag des übernächsten Jahres abgezogen werden.Im Jahr 1999 wurde in Anwendung des Finanzierungsmechanismus des Zuschussvertrags ein Beitrag geleistet, der um 8 528 EUR unter dem vorgesehenen Maximalbetrag lag. Seitdem hat die Informationsstelle von der Kommission verlangt, diesen Betrag zu begleichen, den sie als eine fällige Zahlung ansieht. Die Kommission hat dies immer bestritten, mit dem Argument, dass sie all ihre finanziellen Verpflichtungen erfuellt hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese Frage noch nicht beigelegt, und der Exekutivrat der Informationsstelle hat kürzlich beschlossen, ein Expertenpanel einzuberufen, das zweckmäßige Lösungsvorschläge in dieser Sache vorlegen soll. Es ist darauf hinzuweisen, dass dasselbe Panel auch Vorschläge für eine weitere Forderung der Informationsstelle in Bezug auf Beiträge aus dem Jahr 1993 ausarbeiten soll. Auch hier ist die Kommission der Auffassung, dass in diesem Fall keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Informationsstelle bestehen. Sie stellt fest, dass die Einberufung des Expertenpanels auf Initiative der Informationsstelle geschieht und dass sich daraus keine für die Kommission bindenden Schlussfolgerungen ergeben können.Die Verpflichtungen und Zahlungen in den Jahren 1999 bis 2002 waren wesentlich niedriger als die in dem Kommissionsentwurf für den Ratsbeschluss vorgesehenen Beträge. Auch der Finanzierungsanteil der Gemeinschaft war wesentlich niedriger als die von der Kommission vorgesehenen Anteile.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>IV. Tätigkeit der InformationsstelleGemäß der Satzung der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle "besteht ihr Ziel darin, den Informationsfluss innerhalb der audiovisuellen Industrie zu verbessern und den Überblick über den Markt sowie dessen Transparenz zu fördern. Bei der Verwirklichung dieses Ziels achtet die Informationsstelle insbesondere darauf, die Zuverlässigkeit, die Kompatibilität und die Vergleichbarkeit der Informationen sicherzustellen".Um diesem Auftrag gerecht zu werden, konzentriert sich die Informationsstelle bei ihrer Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte: Veröffentlichung von jährlichen Statistiken über den audiovisuellen Markt sowie über bestimmte Finanzthemen; regelmäßige Herausgabe eines Newsletters zu Rechtsfragen. Ferner werden Veröffentlichungen zu verschiedenen Anlässen erstellt.4.1. Markt- und FinanzbereichDie Tätigkeit der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich ist darauf ausgerichtet, Informationen und Daten zu sammeln und zur Verfügung zu stellen, damit Fachleute die wichtigsten Entwicklungen in den verschiedenen Branchen der europäischen audiovisuellen Märkte (Film, Fernsehen, Video, Multimedia) besser verstehen können. Solche Informationen sind zum einen nützlich für Marktanalysten und liefern zum anderen eine Orientierungshilfe für Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftspläne und Projektfinanzierungen.Die wichtigsten Themen, mit denen sich die Informationsstelle befasst: Überblick über die Finanzressourcen der gesamten audiovisuellen Industrie (mit einer detaillierten Analyse der öffentlichen Finanzierung und der Verbraucherausgaben), quantitative Analyse der Produktion und Verbreitung von Kinofilmen und anderen audiovisuellen Werken, Verbraucherverhalten (Zuschauerschaft, Kauf audiovisueller Ausrüstungen und Programme, Kinobesucher usw.) und Austausch zwischen Europa und anderen Regionen der Welt.Die Datenerhebung stützt sich auf ein umfassendes Netz von Partnern und Informationsanbietern und umfasst ebenfalls eine qualitative Dimension der ,Marktforschung". Die Informationsstelle hält an ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit spezialisierten, gesamteuropäischen Informationsanbietern fest (Fach- und Berufsverbände, Privatunternehmen, die internationale Netzwerke betreiben, oder akademische Einrichtungen, die ein Netz von Korrespondenten unterhalten, usw.). Wo notwendig, hat die Informationsstelle die Vernetzung nationaler Quellen selbst in die Hand genommen (z. B. die Informationsnetze LUMIERE und KORDA über die Filmindustrie). Auch die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Verwaltungen, die dem Exekutivrat der Informationsstelle angehören, liefert zusätzliche Informationen aus verschiedenen nationalen Quellen. Ferner arbeitet die Informationsstelle eng mit den Fach- und Berufsverbänden zusammen, die in ihrem Beratenden Ausschuss vertreten sind.Das Jahrbuch ist die wichtigste Veröffentlichung der Informationsstelle. Im Jahr 2002 erschien die achte Ausgabe. Das ,Jahrbuch" umfasst fünf Bände, die zu verschiedenen Zeitpunkten des Jahres herausgegeben werden. Die meisten Informationen dieser Veröffentlichung werden auch online für diejenigen Marktteilnehmer zur Verfügung gestellt, die einen raschen Zugriff auf Informationen in einem flexiblen elektronischen Format benötigen.Eine weitere jährliche Veröffentlichung ist ,FOCUS - Trends of the World Film Market". Diese Veröffentlichung wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit Cannes Market herausgegeben und während dieser Veranstaltung in weitem Umfang unter den Teilnehmern verteilt.Der Bericht EUROFICTION ist die dritte jährliche Veröffentlichung der Informationsstelle. Die siebte Ausgabe wird im Herbst 2002 erscheinen. EUROFICTION ist nahezu einmalig in seiner Art und präsentiert Daten und Trendanalysen über national produzierte Fernsehfilme in den fünf größten europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich). Außerdem beinhaltet der Bericht jedes Jahr Monografien über zwei weitere europäische Länder.Neben den genannten Veröffentlichungen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, gibt die Informationsstelle ein breitgefächertes Angebot von Berichten und Studien heraus. Anhang 1 enthält einen Überblick über diese Arbeiten aus den Jahren 1999 bis 2002.Die Informationsstelle hat zwei spezialisierte Datenbanken eingerichtet: LUMIERE (über Kinobesucherzahlen in Europa) und KORDA (über nationale und regionale öffentliche Förderprogramme für Filme und audiovisuelle Produktionen in Europa). Mit diesen beiden Datenbanken verfügt die Informationsstelle über ein neues Instrument, das ihr die Durchführung neuartiger Analysen mit zusätzlichem Nutzen sowie eine effiziente Verbreitung der Informationen an Fachleute und in der Öffentlichkeit ermöglicht.Seit dem Jahr 2000 hat sich die Informationsstelle auch um eine Anpassung und Erweiterung der Datenbank AMADEUS bemüht (ursprünglich in der Hand einer externen Beraterfirma), die die Finanzdaten von rund 5 Millionen Unternehmen in Europa - darunter 25 000 im audiovisuellen Sektor - enthält. Die Informationsstelle ist nun in der Lage, detaillierte Finanzanalysen der verschiedenen Industriebranchen in einem Großteil der Mitgliedstaaten zu erstellen.4.2. RechtsbereichUm die audiovisuelle Industrie mit umfassenden Informationen und Stellungnahmen zu versorgen, hat die Informationsstelle ein weites Netz juristischer Korrespondenten geschaffen, die nachweislich über Erfahrung auf bestimmten Fachgebieten verfügen. Dieses Netz spielt eine Schlüsselrolle bei der Durchführung zahlreicher Projekte, indem es Basisinformationen liefert, die später von der Informationsstelle verknüpft, strukturiert und weiterbearbeitet werden. Die Arbeiten der Informationsstelle gelangen in Form von Print- und Online-Publikationen/Diensten sowie durch Workshops, Seminare, Präsentationen und die Beantwortung spezifischer Informationsanfragen an die Öffentlichkeit. Angesprochen sind Branchenvertreter (von Berufs- und Fachverbänden, KMU usw.), Anwaltskanzleien, staatliche Stellen, EU-Institutionen, Regulierungsbehörden, Verwaltungsbehörden, nationale und europäische Abgeordnete, Forschungsinstitute usw.Im IRIS-Newsletter veröffentlicht die Informationsstelle rechtliche Informationen über Rundfunk, Film, neue Medien/Technologien und zugehörige Rechtsbereiche. Der Newsletter berichtet regelmäßig über internationale und Gemeinschaftsthemen sowie über Entwicklungen in den einzelnen europäischen Ländern. Auch einige nichteuropäische Märkte werden erfasst. Seit 1999 wird die IRIS-Leserschaft in zehn Ausgaben pro Jahr (sechs Ausgaben bis Mitte 2002) über die wichtigsten einschlägigen Entwicklungen in etwa 850 Artikeln informiert. IRIS ist ebenfalls als Online-Publikation erhältlich.Seit Januar 2001 wird IRIS alle zwei Monate um eine Ausgabe von IRIS Plus ergänzt. Hierbei handelt es sich um eine vergleichende, kontextbezogene Übersicht über rechtliche Aspekte ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung. Des weiteren umfasst der IRIS-Newsletter drei Updates (jedes Jahr im Mai) zum Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen einschlägiger europäischer Abkommen und anderer internationaler Verträge. Im März 2001 wurde eine Übersichtstabelle über nationale Rechtsvorschriften zu Ereignissen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung veröffentlicht.Die kontinuierliche Beobachtung wichtiger Entwicklungen in Europa hat ferner zur Einrichtung einer umfassenden juristischen Datenbank geführt. Diese Datenbank - mit der Bezeichnung IRIS Merlin - soll der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht werden. Sie erleichtert die Suche nach IRIS-Artikeln und bietet außerdem ein Register zugehöriger Unterlagen. Das Projekt befindet sich im fortgeschrittenen Stadium und dürfte bis Ende des Jahres für die Öffentlichkeit verfügbar sein.Neben dem systematischen monatlichen Update des IRIS-Newsletters hat die Rechtsinformationsabteilung der Informationsstelle zahlreiche Projekte zu ausgewählten Themen durchgeführt (Anhang 2). Hierbei verdienen zwei detaillierte Forschungsarbeiten besondere Aufmerksamkeit: ,Fernsehen und Medienkonzentration - Regulierungsmodelle auf nationaler und europäischer Ebene" und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa". Beide Arbeiten sind in der Reihe IRIS Special veröffentlicht.V. Verbreitung der Arbeiten der InformationsstelleDie Branche ist einhellig der Auffassung, dass die Informationsstelle in den letzten Jahren ihre Effizienz bezüglich der Bereitstellung umfassender Informationen in vielen Bereichen des audiovisuellen Sektors beträchtlich gesteigert hat. Dieses Ergebnis wurde dank einer konsequenten Veröffentlichungspolitik erzielt, die - im Einklang mit der Finanzierungsquelle - kostenfreien Veröffentlichungen den absoluten Vorrang gibt vor dem kommerziellen Verkauf. Die Umstrukturierung der Website der Informationsstelle im Jahre 2001 (www.obs.coe.int), die auch Links zu Websites ausgewählter Quellen für spezialisierte Informationen umfasst, hat zur Stärkung dieser Kommunikations- und Veröffentlichungspolitik beigetragen.Schließlich beantwortet die Informationsstelle regelmäßig Informationsanfragen, die häufig von KMU, aber auch von Berufs- und Fachverbänden, Forschungsinstituten, Regulierungsbehörden, Mitgliedern des Exekutivrates und des Beratenden Ausschusses der Informationsstelle sowie nationalen und europäischen Abgeordneten ausgehen.Die Arbeiten der Informationsstelle werden im Allgemeinen auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht.5.1. Markt- und FinanzbereichDie Veröffentlichungen der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich erscheinen in unterschiedlicher Auflage.Der Verkauf des statistischen Jahrbuchs beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 700 bis 800 Exemplare, während über 1 000 Exemplare kostenfrei an die Mitglieder der Organe der Informationsstelle (Exekutivrat, Beratender Ausschuss usw.), an ihr Netz professioneller Partner und an andere Einrichtungen wie Nationalbibliotheken und MEDIA-Desks verteilt werden. Im Jahr 2001 ging der Verkauf des Jahrbuchs zurück, was auf seine späte Veröffentlichung zurückzuführen ist, die wiederum mit der Verfügbarkeit einiger wichtiger Daten zusammenhing. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Jahrbuch ab 2002 in fünf themenspezifische Veröffentlichungen unterteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten erscheinen, sobald wichtige statistische Daten vorliegen.Der Jahrbuch Online Premium Service zählt 50 bis 100 kommerzielle Kunden, vor allem Beraterfirmen und Entwicklungsabteilungen von Rundfunkanstalten.FOCUS - Trends of the World Film Market wird kostenfrei an 10 000 Leser verteilt, darunter 7 500 Kunden von Cannes Market.Die Studie EUROFICTION richtet sich an ein begrenzteres Zielpublikum (20 bis 30 verkaufte Exemplare pro Jahr) und wird kostenfrei an etwa 250 Mitglieder des Netzes der Informationsstelle verteilt.5.2. RechtsbereichDer Verkauf der IRIS-Veröffentlichungen liegt hauptsächlich in den Händen von externen Vertriebsstellen, die etwa 800 Exemplare absetzen. Der Direktverkauf der Informationsstelle hält sich in Grenzen (weniger als 100 Abonnements). Die Informationsstelle betreibt zurzeit eine Politik der kostenfreien Verbreitung, vor allem anlässlich von Konferenzen und Festspielen. Der IRIS-Newsletter wird auf regelmäßiger Basis an öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger verteilt.Die Verteilung der IRIS-Sonderausgaben erfolgt direkt von der Informationsstelle aus. Die Veröffentlichung IRIS Fokus ,Urheberrechte im digitalen Zeitalter" wurde seit 2000 über 100 Mal verkauft und in weitem Umfang kostenfrei verteilt (fast 800 Exemplare). Der Bericht ist ebenfalls auf der Website der Informationsstelle frei zugänglich.Über 500 Exemplare der IRIS Spezial-Veröffentlichungen ,Fernsehen und Medienkonzentration" (2001) und ,Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Frühjahr 2002) wurden jeweils kostenfrei verteilt. Die erste Arbeit wurde außerdem an über 100 kommerzielle Kunden verkauft.In IRIS Plus publizierte Artikel werden auf speziellen Veranstaltungen kostenfrei verteilt. Diese Vorgehensweise hat effektiv dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad dieser Veröffentlichungsreihe zu steigern.5.3. InternetFast alle Arbeiten und Veröffentlichungen der Informationsstelle können kostenfrei oder auf kommerzieller Basis auf den Websites der Informationsstelle eingesehen werden, deren Hauptwebsite einen konstanten Erfolg in der Öffentlichkeit verzeichnen: Nach den jüngsten Statistiken belaufen sich die monatlichen ,Besucherzahlen" auf über 11 000.Kürzlich wurden neben dieser Hauptwebsite zwei weitere Websites zu Markt- und Finanzfragen eingerichtet, um ein möglichst breites Publikum mit den Informationsdiensten zu versorgen. Während die ,Lumiere"-Website, die Statistiken über Kinobesucher bietet, rund 4 000 Mal pro Monat angesteuert wird, liegt die neuere ,Korda"-Website mit ihrem Angebot an Finanzstatistiken bei nahezu 800 ,Besuchern".Analysen der Internet-Kontakte zeigen, dass ein breites Spektrum von Nutzern aus zahlreichen Ländern regelmäßig auf die Website der Informationsstelle zugreifen. Einige davon sind von der Website ,Audiovisuelle Politik" der Europäischen Kommission dorthin gelangt, die über einen speziellen Link verfügt.5.4. Sonstige Verbreitungstätigkeiten und KonferenzenDer Informationsstelle ist daran gelegen, aktiv an Konferenzen und Workshops mitzuwirken, um die Verbreitung der Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu fördern. Außerdem unterstützt bzw. organisiert sie eine Reihe von branchenbezogenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinstitutionen. Häufig arbeitet die Informationsstelle spezielle Berichte aus und verteilt sie als Diskussionsgrundlage an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen.Ferner gibt die Informationsstelle über zehn Pressemitteilungen im Jahr heraus. Diese werden vielfach von Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern genutzt und von den internationalen Medien weiterverbreitet.Anhang 3 gibt einen kurzen Überblick über Veranstaltungen, die unter Mitwirkung der Informationsstelle organisiert werden bzw. wurden.VI. SchlussfolgerungenÜber die formelle Beteiligung an einer multilateralen internationalen Organisation hinaus - gegenwärtig sind 35 Länder sowie die Europäische Gemeinschaft Vollmitglieder der Informationsstelle, der Europarat und das Audiovisuelle EUREKA haben Beobachterstatus - haben die Kommission und die Informationsstelle eine enge Partnerschaft im audiovisuellen Bereich entwickelt. Dies kommt sowohl der Industrie zugute, die permanent mit aktuellen Informationen versorgt wird und dadurch einen besseren Überblick gewinnt, als auch den staatlichen Stellen, die in besserer Kenntnis der Marktsituation nutzbringende Diskussionen mit Vertretern der Industrie führen können.Diese Ergebnisse sind zurückzuführen auf die kontinuierliche Entwicklung eines gut strukturierten, effizienten Netzes von Quellen, das es der Informationsstelle ermöglicht, mit den kompetentesten Informationsquellen der verschiedenen Industriebrachen eng zusammenzuarbeiten.Die Informationsstelle ist ein Modell für die Integration der Aktivitäten staatlicher Stellen und privater Unternehmen aus mehreren Ländern, das einem breiten Spektrum von Nutzern wertvolle Ergebnisse bietet - und zwar zu vernünftigen Kosten, wenn man die Finanzbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen betrachtet - und der Branche Zugang zu Informationen verschafft.Anhang 1: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im Markt- und Finanzbereich,Öffentliche Fördereinrichtungen für die Film- und audiovisuelle Industrie in Europa"; Band I: ,Vergleichende Analyse von nationalen Förderprogrammen"; Band II: ,Nationale Monographien": Dieser Bericht, der 1999 von der Informationsstelle gemeinsam mit dem CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) herausgebracht wurde, gibt einen vollständigen Überblick über die öffentlichen Finanzierungssysteme in der Europäischen Union.,Developments of digital television in the European Union" (Entwicklungen des Digitalfernsehens in der Europäischen Union): Ein im Jahr 1999 von der Informationsstelle ausgearbeiteter Bericht für eine Konferenz, die im Rahmen der finnischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde.,Hörfunk- und Fernsehsysteme in Europa 2000/2001": Diese Veröffentlichung (ursprünglich in deutscher Sprache vom Hans-Bredow-Institut verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt) beschreibt die audiovisuelle Landschaft in 33 europäischen Staaten.,Europäische Filme in den europäischen Fernsehdiensten": Dieser Bericht, der im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Médiamétrie und ETS (Essential Television Statistics) erstellt wurde, enthält ausführliche Informationen über Anzahl und Herkunft der Filme, die von den größten unverschlüsselten Fernsehkanälen in Europa ausgestrahlt wurden, sowie eine Rangliste erfolgreicher Filme im europäischen Fernsehen.,Wirtschaft europäischer TV-Fiktionsprogramme - Marktwerte und Verhältnis Sender-Produzent": Der von INA (Institut national de l'audiovisuel) in Zusammenarbeit mit den Eurofiction-Mitarbeitern verfasste Bericht wurde von der Informationsstelle kofinanziert und im Jahr 2000 veröffentlicht. Weitere Mittel wurden vom CNC bereitgestellt. Die Arbeit stützt sich auf eine einzigartige Methodik und liefert zum ersten Mal eine Einschätzung des wirtschaftlichen Werts der TV-Produktion in Europa. Ein Update dieses Berichts wird gegenwärtig bei INA vorgenommen (mit Kofinanzierung vonseiten der Informationsstelle, des CNC (Centre national de la cinématographie, Frankreich) und des DDMA (Direction de développement des médias, Frankreich)).Die Berichte ,The Film Industry in the Russian Federation" (Die Filmindustrie in der Russischen Föderation) und ,The Video industry in the Russian Federation" (Die Videoindustrie in der Russischen Föderation) wurden im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese beiden Berichte wurden von zwei anerkannten russischen Beratern im Auftrag der Informationsstelle verfasst.,Der Verleih von Filmen aus Drittländern in der Europäischen Union (1996-2001)": Ein für die Konferenz ,Der Film- und Fernsehsektor in der Europäischen Union und in Drittländern" erstellter Bericht, die im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde (Madrid, 18./19. April 2002).Verschiedene Länderberichte, bereitgestellt von nationalen Verwaltungen oder Sachverständigen, sind auf der Website der Informationsstelle veröffentlicht (Belgien, Tschechische Republik, Estland, Deutschland, Island, Italien, Russische Föderation, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich).Eine Studie über die Auswirkungen der Digitaltechnologie auf die Verbreitung von Filmen befindet sich in Vorbereitung.Anhang 2: Wichtigste Berichte der Informationsstelle im RechtsbereichThema: Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa (Richtlinie ,Fernsehen ohne Grenzen", Konvention des Europarates)IRIS Spezial: veröffentlicht im März 2002 auf der Grundlage eines im November mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EPRA (European Platform of Regulatory Authorities); veranstalteten Workshops. Behandelt werden Rechtsfragen und aktuelle Rechtsprechung.Thema: Fernsehen und MedienkonzentrationIRIS Spezial: veröffentlicht im Februar 2001. Behandelt werden: Regulierungsmodelle in DE, GB, ES, IT, FR; die von der Europäischen Union geschaffenen Rahmenbedingungen (durch Rechtsetzung und Rechtsprechung); Regulierung in den USA; die Situation in der Russischen Föderation.Thema: KonvergenzIm Jahr 2001 lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungsreihe IRIS Plus auf der Frage der Konvergenz, die unter zwei Gesichtspunkten untersucht wurde: Anwendbarkeit der Vorschriften für traditionelle Medien (insbesondere Rundfunk) auf die neuen Medien; Eignung der gegenwärtigen organisatorischen Struktur und Aufteilung der Kompetenzen von Regulierungsbehörden und anderen Kontrollinstanzen (z. B. im Rahmen des Wettbewerbsrechts) für konvergierende Medien.Zwei Workshops wurden veranstaltet, um Informationen und Anregungen zu sammeln, die in insgesamt vier IRIS Plus-Veröffentlichungen zum Thema Konvergenz festgehalten wurden (IRIS Plus 2001-6, IRIS Plus 2001-8, IRIS Plus 2001-10, IRIS Plus 2002-2).Thema: ZugangskontrolleIRIS Plus 2001-2: ,Diskriminierungsfreier Zugang zu digitalen Zugangskontrolldiensten".Thema: Urheberrechte im digitalen ZeitalterIRIS Fokus (2000) präsentiert vier Artikel, in denen folgende Themen behandelt werden: Rechtsinstrumente der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und europäische Richtlinien zum Urheberrechtsschutz; Rechtsprechung in verschiedenen Ländern zum Eigentum an elektronischen Rechten; vertraglicher und rechtlicher Rahmen für elektronische Rechte auf nationaler Ebene; verschiedene Internet-Vertriebsformen für audiovisuelle Werke (MP3, Napster, Scour, Gnutella).Ferner befasst sich IRIS Plus 2002-4 mit dem Thema ,Filme im Internet".Thema: SelbstregulierungIRIS Plus 2002-6 ,Co-Regulierung der Medien in Europa"; Workshop zu diesem Thema am 6./7. September 2002, organisiert vom Europäischen Hochschulinstitut Florenz in Zusammenarbeit mit IViR (Institut für Informationsrecht) und EMR (Institut für Europäisches Medienrecht).Thema: Filmproduktion und -förderung,Filmproduktion und -verleih in Europa: Die Bestimmung des Herstellungslandes" (Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Vereinigtes Königreich und auf europäischer Ebene) (Online-Publikation, Januar 2000); IRIS Plus 2001-4 ,Nationale Filmproduktionsförderung: rechtliche Besonderheiten und Trends" (DE, FR, IT, ES, UK sowie Hintergrundinformationen auf EU-Ebene).Thema: Öffentlicher RundfunkIRIS Fokus 2000-6: ,Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas dargestellt am Beispiel der Länder Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn"; Forschungsbeitrag zu einer vom Hans-Bredow-Institut durchgeführten Studie und Veröffentlichung der Ergebnisse in ,Der schweizerische Öffentliche Rundfunk im Netzwerk" (IPMZ Zürich, 2001) und in ,Der öffentliche Rundfunk im Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" (NOMOS Baden-Baden/Hamburg, 2001).Thema: Werbung,Regulation on Advertising Aimed at Children in EU-Member States and some Neighbouring States" (Regelungen für Werbung, die sich an Kinder richtet, in den EU-Mitgliedstaaten und in einigen Nachbarstaaten) (Mai 2000); ,Kurze Werbeeinblendungen bei Fußballspielen" (Mai 2002).Thema: LänderberichteTürkei: ,Law Relevant to the Audiovisual Sector" (Rechtsvorschriften für den audiovisuellen Sektor) (Online-Publikation, Juli 2001); Russische Föderation: ,The Russian System of Licensing of Television and Radio Broadcasting" (Das russische System der Rundfunklizenzen) (Online-Publikation, Juli 2001).Mitte 2002: Verschiedene Projekte sind in Vorbereitung, u. a. die IRIS-Merlin-Datenbank sowie die Einrichtung einer Reihe von Hyperlinks zu juristischen Quellen. Bei dem ersten Projekt handelt es sich um eine umfassende Sammlung von IRIS-Artikeln, einschl. Quellenangaben, die der Öffentlichkeit per Internet zugänglich gemacht werden, um Forschungen im Rechtsbereich zu ermöglichen. Das zweite Projekt bezieht sich auf die Erstellung einer strukturierten Liste von Links zu Quellen im Rechtsbereich, die Zugang zu rechtlichen und politischen Dokumenten bieten.Anhang 3: Von der Informationsstelle organisierte WorkshopsMarkt- und Finanzbereich,Film Information and Statistics" (Informationen und Statistiken zum Filmwesen) im Rahmen der Konferenz ,Audiovisual Policies and their Implementation in the European Union and in Turkey" (Audiovisuelle Politik und ihre Umsetzung in Europa und in der Türkei), organisiert vom türkischen Kulturministerium (Eskisehir, 4. April 2001),Analyse von Fallstudien zum Erfolg europäischer Kinofilme", organisiert im Rahmen des Europäischen Filmforums (Straßburg, 8.-13. November 2001),The Film and Video industry in the Russian Federation and their relations with other European countries" (Die Film- und Videoindustrie in der Russischen Föderation und ihre Beziehungen zu anderen europäischen Ländern), organisiert im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Moskau (Moskau, 26. Juni 2002)Rechtsbereich,How to distinguish between broadcasting and new media services - Broadcasters' access to new Media markets" (Abgrenzung zwischen Rundfunk und neuen Mediendiensten - Zugang der Rundfunkanstalten zu den neuen Medienmärkten) (Amsterdam, 16. Juni 2001),Medienaufsicht an der Schwelle des 21. Jahrhunderts - Gestaltung und Kompetenzen der Aufsichtsbehörden im Zeichen der Konvergenz" (Saarbrücken, 6. November 2001),Die rechtliche Zuständigkeit für Rundfunkveranstalter in Europa" (Amsterdam, 24. November 2001),Workshop über Co-Regulierung der Medien in Europa" (Florenz, 6./7. September 2002) Top Other sites managed by the Publications OfficeEU BookshopEU Open Data PortalTedWhoiswhoCORDISN-LexEU law and publicationsDirect accessOfficial JournalEU law and related documentsNational lawPreparatory actsMore...Practical informationFAQHelpContactEuroVocMy EUR-LexPreferencesMy searchesMy itemsMy RSS feedsAbout this websiteLegal noticeContactTop
Iran: Mehr Aufmerksamkeit für Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtlern: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
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q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
The Vintage Caravan: Arrival: The-Pit.de Isländischer Sondersound 1. Last Day Of Light (Tipp) 3. Babylon (Tipp) 5. Shaken Beliefs (Tipp) 8. Innerverse (Tipp) 10. Winter Queen (Tipp) „The Vintage Caravan beeindrucken mit ihrer zweiten Langrille auf ganzer Linie und schrauben die Erwartungen für das nächste Studiowerk auf ein hohes Niveau. Man darf gespannt sein, ob das gebotene Level gehalten oder sogar überschritten werden kann.“ Soweit die Worte des Kollegen Thomas Seitz in seinem Review zu „Voyage“. Mit derartigen Vorschusslorbeeren behaftet, hat es das neue Werk der Isländer natürlich nicht gerade leicht. Das ist aber auch kein Problem – spricht die musikalische Qualität auf „Arrival“ doch voll und ganz für sich, so dass sich die abschließende Frage im Grunde erübrigt. Der größtenteils in den 70ern verwurzelte Vintage-Sound bleibt auch auf der neuesten Platte des isländischen Rocktrios bestehen. Abwechslungsreichen Kompositionen steht das allerdings nicht im Weg. Ob relaxt, bluesig, balladesk, psychedelisch oder heavy – „Arrival“ bietet das gesamte Spektrum. Langweilig wird es dabei nie, denn allen Einflüssen zum Trotz verleihen The Vintage Caravan ihren Songs immer eine eigene Note. Das beginnt schon auf dem vor allem perkussiv interessanten Opener „Last Day Of Light“, dem ein abwechslungsreiches Riffing einen ganz eigenen Drive verleiht. Das wesentlich flottere „Babylon“ und das von typischem Heavy-Metal-Riffing geprägte „Eclipsed“ knüpfen da direkt an und machen das etwas schwächere „Monolith“, bei dem man das Gefühl hat, dass der Song selbst nicht so wirklich weiß, wo er eigentlich hin will, vergessen. Nach „Shaken Beliefs“, einem weiteren Highlight der Platte, kann das hohe Niveau auch auf der zweiten Hälfte des Albums gehalten werden. Mit „Innerverse“ gibt es dann sogar eine Ballade. Vor allem Sänger Óskar Logi macht hier eine gute Figur und fängt die auch musikalisch transportierte Stimmung in seiner Gesangsperformance perfekt ein. Gekrönt wird das Ganze im zweiten Teil der Nummer dann mit einem furiosen Solopart. Das darauffolgende „Carousel“ ist eine solide Nummer, reißt aber nicht so ganz mit, dafür präsentiert das Trio zum Ende hin noch einen furiosen Abschluss: „Winter Queen“ ist mit fast neun Minuten definitiv der längste Song des Albums. Dementsprechend viel passiert dann auch. So wechseln Dynamik, Tempo und Stimmung konstant, bis die Nummer schlussendlich in einer ausufernden Solopassage endet, die die Isländer gegen Ende hin geschickt ausklingen lassen. Viele verschiedene Elemente, eine oft interessante Rhythmik und die schwer einzuordnende Stimme des Frontmannes – bei The Vintage Caravan weiß man trotz aller 70er-Anleihen irgendwie nie so ganz, wo man jetzt eigentlich dran ist. Und genau da liegt der Charme. Wie eingangs erwähnt, hört man viele Einflüsse schon noch heraus, das Endprodukt ist aber definitiv eigenständig. Insgesamt ist der dritte Longplayer des isländischen Trios also ein mehr als interessantes Werk geworden, das neben coolem Riffing, charakteristischem Gesang und interessanter Rhythmik vor allem durch seinen besonderen Charme aus der Masse heraussticht und auch so schnell keine Abnutzungserscheinungen zeigt. 16.05.2015 . Review | CD . erstellt von Nicolas Mattis 05.05.2015 . The Vintage Caravan: kommen auf Tour 09.01.2014 . The Vintage Caravan: Voyage
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q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Snowden | Schönschreibblog Veröffentlicht am Mai 13, 2014 von Beatrix Gutmann Es war tatsächlich eine Premiere für mich. Ich war zum ersten Mal auf der re:publica, die vom 5.-8.Mai 2014 in Berlin stattfand. Wie erwartet habe ich viele Menschen getroffen die, genau wie ich, von digitalen Themen und Ideen getrieben werden. Mein Fazit: Klassentreffen, Austausch, Erfahrung, Netzwerken und jede Menge Input. Veröffentlicht unter republica, Social Media | Verschlagwortet mit digital, Netzneutralität, NSA, republica, Snowden | Kommentar verfassen
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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Damenschuh.de eine günstige Alternative? von der Firma Damenschuh.de hatten einige Blogger einen 25€ Gutschein erhalten, und ich durfte ebenfalls diesen Shop testen. Ich habe mich riesig gefreut, denn Schuhe kann man ja nie genug haben :) Aber bei mir folgte die Ernüchterung sehr schnell. Die erste Hürde war es einen Schuh für unter 20€ zu finden, da die Versandkosten beim 25€ Gutschein mit drin sein mussten. Aber ich dachte: kein Problem, die Schuhe auf der Webseite sind ja allesamt sehr günstig. Was dann folgte war stundenlanges durchforsten des Shops. Wenn mir ein Paar gefallen hat, gab es das natürlich nicht in meiner Größe, 40 scheint ein außerirdisches Maß zu sein. Mittlerweile haben sie ihr Angebot scheinbar überdacht, und auch die 39 und 40-er Schuhgrößen sind wieder auf Lager. Irgendwann habe ich mir dann ein Paar Pumps ausgesucht, die zwar nicht in meiner Wunschfarbe lieferbar waren, wo mir aber das Design gefallen hat. Ich habe sie mir in beige ausgesucht, lieferbar sind sie zur Zeit nur in weiß und, oh wunder, nur in der Größe 38. Besonders gut hat mir an den Evanne - Pumps die Schnürung gefallen, mit den hohen Absätzen kann ich leben. Die Bestellung und Lieferung lief reibungslos, und nach 2 Tagen konnte ich meine Pumps in Empfang nehmen. Beim auspacken nahm ich dann einen ziemlich fiesen Geruch wahr: Plastik, chemisch und für Schuhe sehr unangebracht. Also habe ich sie ersteinmal auslüften lassen. Nach einem Ruhetag kam dann die Anprobe. Mit der Passform bin ich soweit zufrieden, und ich habe auch für den Preis nichts anderes erwartet. Die Schuhe sind für "normal bis schmal" breite Füße gemacht, und nicht für etwas breitere. Sie drücken nicht, sind aber aber auch nicht besonders bequem. Die Verarbeitung ist schon recht "billig". Die Schuhe werden sicherlich einen Sommer lang halten, aber an den Nähten sieht man schon, dass sie mit der heißen Nadel genäht wurden. Die Schuhe, die ihr dort kauft, sind im Vergleich zu anderen Shops sehr günstig. Dementsprechend ist leider auch die Qualität, denn der günstige Preis muss ja irgendwo herkommen. Wenn jemand nicht mehr Geld für Schuhe ausgeben kann/ möchte, dann ist er dort gut aufgehoben. Aber ihr kennt meine Meinung: lieber ein etwas hochwertigeres Paar, dass sich super tragen lässt, als 3 Paar, indem man sich unwohl fühlt. Ich habe auch günstige Schuhe von Deichmann, etc. aber selbst diese sind besser, als die Schuhe von Damenschuh.de. Meine Pumps sind vom Material her so, dass sie kaum nachgeben, und somit scheuern sie immer wieder die gleichen Stellen auf. Ich kann diesen Shop also nur bedingt weiterempfehlen, da ich die Auswahl damals, und die Qualität der Schuhe doch sehr enttäuschend fand. [FOTD] 04.07.2011 heute gibt es wieder ein schlichtes FOTD von mir. Benutzt hab ich: Augen: Manhattan Go4Big Lashes Mascara Lippen: Yves Rocher Couleurs Nature - Moisturizing Cream Lipstick 61 Rose galica vor einiger Zeit habe ich bei der lieben Britta ganz tolle Badepralinen gewonnen, und eine davon möchte ich heute mal vorstellen: verzaubereien BADEPRALINE *Honeymoon* 4 duftende Badepralinen in einer Schachtel verpackt, als kleines Mitbringsel für besondere Menschen. "Honeymoon" hat einen wunderbar warmen, leckeren Duft nach Karamell und Kuchenwolken. Ist jetzt schon einer unserer Lieblinge, weil er uns an unbeschwerte Kindertage erinnert... Duftet nach feinster Schokolade mit einem Hauch Vanille. Sie bestehen aus unbehandelter Kakaobutter, die wunderbar duftet, Schokolade, Sheabutter und Vanilleduft. Verwendete Materialien Sheabutter, Kakaobutter Zuersteinmal: ist dieses Set nicht zauberhaft? Es kommt in einen süßen Pappkarton und darin hatte ich 4 Badepralinen, die für je ein Wannenbad ausreichen. 7,50€ sind zwar auf dem ersten Blick viel Geld, aber bei Lush bekommt man dafür nur 2 Badebomben. Nun hatte ich letztens einen furchtbaren und anstrengenden Tag. Ich hatte leichte Kopfschmerzen und schlechte Laune. Also dachte ich, dass ein Wannenbad mich aufheitern könnte und schnappt mir endlich mein Set. Ich entschied mich für die Praline Honeymoon, da ich dort den Duft am schönsten fand. Also Wasser einlaufen lassen und Katzen davon abhalten in die Wanne zu hopsen. Mama, ich will auch baden! Dann habe ich die Praline in das Wasser gegeben und habe meinen Prachtkörper *hüstel* dazugelegt. Die Praline fing langsam an zu schmelzen und im Bad verteilte sich ein weihnachtlicher Duft. Es roch lecker nach Schokolade und Lebkuchen. Die Praline hat lange gebraucht, bis sie sich aufgelöst hat, ich denke um die 20 Minuten.Es bildet sich kein Schaum, dafür wird das Wasser etwas Ölig. Insgesamt fand ich das Bad sehr entspannend, und ich musste meine Haut danach nicht mehr eincremen. Sie war einfach wunderbar gepflegt, und duftete herrlich. Ich habe nur eine Sache zu bemängeln. In meinem Set ist auch etwas Lavendel dabei, und dieser Duft ist auf die anderen Pralinen übergegangen. Wer Lavendel mag: kein Problem, für mich war es etwas unangenehm. Aber man kann ja auch 4 gleiche Pralinen bestellen, um diese Vermischungen zu vermeiden. Insgesamt eine Kaufempfehlung für die besonderen Momente, und das obwohl ich sonst ein Schaumbad bevorzuge. Kennt ihr Badepralinen? Google Keywords Juni 2011 Ich habe Google Analytics und darüber kann ich sehen, was Leute bei Google eingegeben haben, um auf meinen Blog geführt zu werden. Hier ein best of Juni 2011 "balea" Hund Von diesem knuffigem Gefährten habe ich schon auf so einigen Blogs gelesen, ich glaube das ist der streng geheime Hund, der immer die Balea Produkte aus dem Bad verschleppt. intermarche bitsch Ich kenne nur die GTBHC, aber vielleicht sucht sie ja in einem Intermarche nach Inglot :) tagetes weltbezogen oder selbstbezogen Mein Philosophischer Ansatz: Ich bin Studentin und mag Blumen, daher bin ich eine Studentenblume, sehr selbstbezogen. 1 p frischkäse 1b schmand 1 tute zwiebelsuppe Das ist unsere klassische Saucengrundlage :) Aber wir nehmen gerne eine Tüte Zwiebelsuppe, Tuten hat man ja nie zur Hand wenn man mal eine braucht. abdeckstift "graue haare" Für das Gesicht? bei kiki geshoppt Selten, aber wenn Kiko bald in Regensburg aufmacht, werd ich gerne hingehen. bitsch intermarche Oha, da war jemand hartnäckig deos die lange halten Mein Liebling seit 2008: Nivea Stick Dry Comfort, der Einzige der wirklich bei mir hilft. Und ich habe vorher viel probiert! dm drogist zurucksenden Wo möchtest Du den denn hinschicken? gibt es in ffo eine kiko drogerie ? Nein aber FF/O hat ENDLICH einen DM gibt es in küstrin ein einkaufszentrum für mode In Küstrin (dt. Seite) nicht aber in Kostryn (poln. Seite) wieviel ausschnitt ist zuviel hochzeit Wenn der Bräutigam dann dich heiraten möchte, ist dein ausschnitt definitiv zu tief. www.jabelchensee.de Review: LUSH Full of Grace Solid Facial Serum bei meiner letzten Bestellung bei Lush UK habe ich 2 sehr großzügige Proben vom Full of Grace Solid Facial Serum erhalten. Dies möchte ich euch heute vorstellen. Ingredients: Astrocaryum Murumuru Seed Butter (Murumurubutter), Calamine, Theobroma Grandiflorum Seed Butter (Cupuacubutter), Rosa Centifolia Flower Extract (Rosenblütenblätteraufguss), Prunus Amygdalus Dulcis Oil (Kaltgepresstes Bio Mandelöl), Parfüm, Agaricus Bisporus Extract (Frische Portobello Pilze), Chamomilla Recutita Flower Oil (Blaues Kamillenöl), Rosa Damascena Flower Oil (Rösenöl), Tagetes minuta Flower Oil (Tagetesöl), *Eugenol, *Geraniol, *Benzyl Benzoate, *Benzyl Cinnamate, *Citronellol, *Farnesol, *Limonene, *Linalool. *Kommt natürlich in ätherischen Ölen vor. Vegan Meine Meinung: Ich nutze im Moment gerne ein oder zweimal pro Woche ein Serum, da es meiner Haut gut bekommt. Bevor ich das Serum bekam, habe ich den Daily Energizer Wake-Up Booster von Clarins benutzt. Bei Lush fand ich zum einen die feste Form interessant, zum anderen natürlich die Versprechen. Aber der Reihe nach. Nach der Reinigung des Gesichtes habe ich das Lush Stückchen in meiner Hand leicht erwärmt und dann sanft über mein Gesicht gerieben. Der Geruch ist eher gewöhnungsbedürftig, irgendwie "moosig" und sehr schwer. Also nicht´s, mit was ich mich einparfümieren würde. Sofort schmilzt das Serum aber auf meiner Haut und lässt sich super verteilen. Aber da habe ich den Schlamassel: es ist viel zu reichhaltig für meine Haut. Es braucht ewig bis es eingezogen ist, und wenn ich meine normale Pflege (Celestial oder BB Cream) drüber gebe bekomme ich Hautunreinheiten, da es die Poren verstopft. Ich wende es nun mit bedacht an, das Serum wird also nur noch leicht auf der Stirn aufgetragen, und dann ausgiebig verteilt. Somit ist mein Gesicht nicht übersättigt. Positiv möchte ich aber noch anmerken, dass es sehr (!) Ergiebig ist. Ich denke, dass man mindestens ein Jahr mit auskommt, wenn man es 2-3x pro Woche anwendet. Da diese Anwendung für mich zu kompliziert ist, da ich ja auf die überdosierung achten muss, ist dies für mich kein Nachkaufprodukt und auch keine Empfehlung wert. Nutzt ihr Seren? Erstellt von {Werbung} Preview: Slendertone Bottom Mit dem neuen Slendertone Bottom die Muskeln gezielt und wirkungsvoll trainieren Hamburg, im Juni 2011. Die Ratgeber sind voll davon: Wer im Bikini oder unter engen Jeans mit einer wohlgeformten Zone rund um den Po punkten will, sollte täglich eine halbe Stunde Treppen steigen, die Muskeln im Fitnessstudio stählen oder regelmäßig joggen. Ab sofort geht das allerdings auch deutlich entspannter – mit Slendertone Bottom, dem neuen Body-Toner von Slendertone, der speziell für die effektive und einfache Elektrostimulation der großen Gesäßmuskelgruppen entwickelt wurde. Das Gerät, das dezent in moderne Workout-Shorts integriert ist, aktiviert mittels rhythmischer elektrischer Impulse die Nerven, die für die Kontraktion tief liegender Muskeln zuständig sind. Auf diese Weise wird bei regelmäßiger Anwendung bereits innerhalb von vier Wochen eine fühl- und sichtbare Festigung der trainierten Körperpartien erzielt. Slendertone Bottom folgt dem bewährten, klinisch erprobten und in seiner Wirksamkeit belegten Prinzip der EMS (elektrischen Muskelstimulation), kommt aber jetzt in neuem Outfit und mit deutlich mehr Anwenderfreundlichkeit auf den Markt: Die bequemen One-Size-Shorts besitzen vier zu öffnende „Klappen“ über den zentralen Muskelgruppen – Quadriceps, hinterer Oberschenkel- und großer Gesäßmuskel. Hier werden die Gel-Pads zur Übertragung der elektrischen Impulse von den Elektroden an die Muskulatur angebracht und justiert. Die Anwendung ist auf diese Weise nicht nur für jede Frau individuell, sondern auch intuitiv und unkompliziert. Das hochwertige, leichte Hightech-Material schenkt bei jeder Bewegung ein angenehmes und attraktives Körpergefühl. Das Training selbst funktioniert wie bei allen Slendertone Produkten einfach nebenbei – ob morgens beim Haareföhnen, tagsüber im Büro oder abends beim Bügeln oder Fernsehen. „Wir wissen, dass die Gesäß- und Hüftpartie für viele Frauen eine Problemzone darstellt“, sagt Dr. Trish Smith, Kardiologin und Geschäftsführerin von Slendertone. „Mit Slendertone Bottom kommt jetzt ein wirkungsvolles und besonders anwendungsfreundliches Produkt auf den Markt, mit dem sich diese Partie gezielt formen, straffen und heben lässt. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt und regelmäßig bewegt, aber noch ein bisschen mehr für sein Aussehen tun möchte, ist mit diesem Premiumprodukt daher optimal beraten.“ • Einfach anzuwenden, intuitiv verständlich • Modernes Produktdesign mit figurschmeichelnder Silhouette • One-Size-Shorts passend für die Größen 36 – 44 • Stimuliert die Muskeln, hebt das Gesäß • Ahmt die natürlichen Muskelbewegungen des Körpers nach • Folgt dem Prinzip der elektrischen Muskelstimulation (EMS), wie es auch in der Rehabilitation und Schmerzbehandlung erfolgreich eingesetzt wird • 30 Minuten Training mit dem Slendertone Bottom entsprechen ca. 60 Beinlifts nach hinten (effektivste Fitnessübung für das Gesäß) • Steuerung der Trainingsintensität mittels wiederaufladbarem • Optimale Trainingsdauer: fünf Mal pro Woche jeweils 20 bis 30 Minuten • Bei regelmäßigen Trainingseinheiten erste Erfolge nach vier bis sechs • Ab Juli 2011 erhältlich über www.slendertone.de, www.otto.de und • Unverbindliche Preisempfehlung: 189,99 Euro {Werbung} Preview: Heidi Klum Shine Heidi Klum präsentiert ihren neuen Duft Shine Als natürliche Schönheit mit pulsierender Energie und purer Lebenslust ist Heidi Klum eine wahre Inspirationsquelle. Topmodel, TV-Moderatorin, Stil-Ikone, Designerin, Geschäftsfrau, Ehefrau und Mutter - sie genießt das Leben in vollen Zügen. Frauen auf der ganzen Welt fühlen sich von ihrer Dynamik, ihrer mühelosen Eleganz, ihrer Bodenständigkeit und ihrem natürlichen Talent angezogen. Wo auch immer sie auftritt oder was sie auch macht – sie strahlt. Ihr neues Parfum fängt diese besondere Ausstrahlung im Namen wie auch im Duft ein: Shine. Schillernd, blumig und mit orientalischer Note vereint diese wunderbar feminine Komposition Heidis Lebensfreude, ihre spielerische Leichtigkeit sowie ihre authentische und nahbare Persönlichkeit. Heidi selbst: „Sophia Loren sagte einmal‚ ’Schönheit liegt im Auge des Betrachters’, und ich gebe ihr absolut Recht. Bei Shine geht es nicht um das Sichtbare, sondern um das Gefühl, welches der Duft vermittelt – spielerisch, sinnlich und strahlend. Ich bin mir bewusst, dass ich sehr viel Glück habe und mein Leben von Freude erfüllt ist. Mein neuer Duft Shine ist für alle Frauen, die das Leben ebenfalls in vollen Zügen genießen.“ Als temperamentvolle Verschmelzung blumiger und orientalischer Noten bringt Shine Heidis sprudelnden Optimismus und ihre sanfte Sinnlichkeit perfekt zum Ausdruck. Das elegante Dufterlebnis wird von frischen, saftigen Mandarinen- und Birnen-Aromen eröffnet und weckt die Sinne mit einer würzigen Nuance aus rosa Pfeffer. Es folgt ein wundervoll feminines Bouquet aus erlesener Mimose, Maiglöckchen und Sonnenblumen, das pure Lebensfreude ausstrahlt. Die Basisnote mit ihrer warmen Komposition aus Vanille, Tonkabohne und Moschus wirkt verführerisch und sinnlich, ein Duft mit Suchtfaktor. Mit ihrer inneren und äußeren Schönheit inspiriert Heidi Klum Frauen auf der ganzen Welt. Jetzt präsentiert Heidi - Topmodel, TV-Moderatorin und Geschäftsfrau - ihren neuen Duft Shine. Die blumig orientalische Note fängt ihre Leuchtkraft, Lebenslust und Energie perfekt ein. Shine tragen heißt, das Leben in vollen Zügen genießen. Kopfnoten: Mandarine, Williamsbirne, rosa Pfeffer Herznoten: Mimose, Maiglöckchen, Sonnenblume Basisnoten: Vanille, venezolanische Tonkabohne, Moschus Parfümeur: Aurélien Guichard, Jean Guichard und Olivier Pescheux von Givaudan Verpackungsdesign: Paul Meyers and Friends Sortiment: Eau de Toilette 15 ml: 15,29 EUR* Eau de Toilette 30 ml: 24,49 EUR* Eau de Toilette 50 ml: 32,50 EUR* Body Lotion 200 ml: 11,49 EUR* Shower Gel 200 ml: 11,49 EUR* Deodorant Natural Spray: 11,49 EUR* Heidi Klum Shine ist ab Ende August 2011 in führenden Kauf- und Warenhäusern, Drogeriemärkten sowie Verbrauchermärkten und Parfümerien erhältlich. Meine Meinung: Das Parfum werde ich mir definitiv genauer ansehen. Alle Komponenten zählen zu meinen Lieblingsdüften. Mandarine + Williamsbirne, dass kann doch nur gut sein. Zur Zeit trage ich gerne David Garrett - Rock Symphonies, irgendwie ist das die Sommerversion von meinem DKNY - woman. Welchen Duft tragt ihr zur Zeit? Erstellt von heute melde ich mich nach einem "verlängertem" Wochenende wieder zu Wort. Von Donnerstag bis Montag hatten wir Besuch, und haben einiges in und rund um Regensburg unternommen. Da waren wir bei einer Dinosaurier Ausstellung in Regensburg, und danach sind wir nach Walhalla gefahren. Da ich die Ausstellung bereits gesehen habe, und das Museum eh schon zu hatte, haben wir nur die grandiose Aussicht genossen. Wer also mal in der nähe ist: unbedingt Walhalla ansehen! Am Vormittag waren wir im DEZ, und dann sind wir auf das Regensburger Bürgerfest gegangen. Es war sehr voll, und vor allen Dingen teuer. Ich mein, muss ein Glas Wasser 3,50€ kosten? Und das auch noch auf der "Kinderinsel". Außerdem fand ich nicht so schön, das die Bedienung an diesem Essenstand geraucht hat, natürlich hinterm Tresen im Arbeitsbereich. Aber insgesamt war es ein tolles Bürgerfest, und für Kinder gab es viel zu sehen. Ja, der Sonntag war sehr anstrengend. Wir waren in der Tropfsteinhöhle Schulerloch im Altmühltal. Aber keiner hatte mir gesagt, dass die so weit oben liegt. Der Aufstieg zur Höhle war lang und sehr steil. Wirklich steil! Man überwindet 50m Höhenunterschied binnen kürzester Zeit. Aber es hat sich gelohnt. Die Führung ging 30 Minuten, war sehr interessant und vor allen Dingen: Kindgerecht. Als Familienausflug sehr zu empfehlen. Danach ging es noch zur Burg Randeck. Für einen Euro pro Person kann man dort eine alte Burgruine besichtigen. Mein Highlight: vor der Burg, beim Burgfräulein, lag eine rote Katze, die so aussah wie meine Kessy. Natürlich wurde er ausgiebigst gekrault, der kleine Mäuserich. Wie ihr seht: ich hatte viel Kultur an diesem Wochenende. Und mein Kleid für die Hochzeit meines Bruders ist angekommen. Dann brauche ich aber noch einen Tipp von euch. Welchen Selbstbräuner, oder leicht bräunende Pflege könnt ihr empfehlen? Meine Beine wirken in dem Kleid etwas zu "käsig". {Werbung} Preview: alessandro GO MAGIC! Moon Manicure. EINFACH, SCHNELL, STYLISH! GO MAGIC! Die modische Linie von alessandro International zaubert stets die aktuellen Fashion Styles auf die Nägel. Trend für die kommende Saison im Nail Styling ist die Moon Manicure, weiß alessandro International, und setzt dem Nagel Monde auf – wohlgeformte Halbmonde, die mit ihrer kontrastierenden Farbigkeit der kühlen Jahreszeit faszinierende Brillanz verleihen. Der ultimative Trend in der Nagelkosmetik ist die Neuinterpretation eines Stils, der erstmals in den 20er Jahren für Furore sorgte. Heute zeigt sich die Moon Manicure von einer anderen Seite: Der Half Moon leuchtet im Vintage-Style – am Nagelmond, an der Nagelspitze oder an Mond und Spitze gleichzeitig. Fantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: An Trendsetterinnen wie Dita von Teese und auf den Laufstegen der großen Fashion Shows sehen wir, wie faszinierend dieser neue Look ist. alessandro International zeigt uns, wie einfach wir unsere Nägel mit der Moon Manicure stylen können und wie farbenfroh das sein kann.Create your own Look! ist das Motto, dem die Moon Manicure von alessandro International folgt. Style ist garantiert. Ob Sie nun die Kombination Fabulous Silver Blue (Silber-Blau), Forbidden Red (Rot-Dunkelrot), Smokey Gold (Gold-Orange) oder Dramatic Silver Red (Silber-Rot) wählen. Ganz individuell kann der Moon Effekt umgesetzt werden. Das praktische Set von alessandro International aber überzeugt: Es ist einfach, schnell und ... stylish ja ohnehin. Nachdem der Moon Polish getrocknet ist, werden einfach die Schablonen angelegt und die freien Flächen mit dem Moon Finish lackiert. Trocknen, Schablonen entfernen und auf geht es zu den großen Auftritten auf die Bühnen unserer Welt. Ich werde mir das Set definitiv ansehen, da ich diese Moon Manis sehr schön finde, aber absolut unbegabt bin, diese umzusetzen. Review: P2 Sun City be stylish! Nail Polish, Farbe: Nr. 030 Sunset Strip heute erfolgt der letzte Teil meiner P2 Sun City Reviereihe. Vorgestellt habe ich euch bisher: P2 Sun City be electric! loose eye shadow, Farbe: Nr. 030 L.A. P2 Sun City be charming! Loose powder, Farbe: Nr. 010 sun kiss 3. P2 Sun City be stylish! Nail Polish, Farbe: Nr. 030 Sunset Strip Sonnige Aussichten: Mit dem be stylish! nail polish glänzen deine Fuß- und Fingernägel in angesagten kräftigen Trendfarben mit metallischem Effekt! Leicht aufzutragen und schnelltrocknend! Die sun city Produkte haben eine limitierte Auflage und sind nicht in allen dm-Märkten erhältlich. Die sun city Nagellacke be stylish! nail polish sind formaldehyd- und toluolfrei. Inhaltsstoffe: CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77491, CI 19140, TIN OXIDE CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77491, CI 19140, CI 77510, CI 77499, TIN OXIDE CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77491, CI 15850, CI 19140, TIN OXIDE CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 19140, CI 15850, CI 15880 050 CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77510, CI 19140Meine Meinung: Ich muss zugeben, ich war von dem Lack etwas enttäuscht, besser gesagt farblich enttäuscht. Auf den Promo- Bildern sah er sehr nach Bronze aus, aber Wirklichkeit geht er doch sehr ins orange. Ich hätte mir einen größeren braun- goldanteil gewünscht. In der Verarbeitung ist er etwas zickig, da er streifig wird. Aber nach dem zweiten Auftrag ist alles in Ordnung. Er ist dann gleichmäßig und deckt sehr gut. NOTD: 22.06.2011 gestern hatte ich mal wieder die Muße, meine Nägel zu machen. Das Ergebnis ist sehr "bling-bling" aber irgendwie gefällt es mir :) Farblack: China Glaze BFF French: OPI Sparkle-iscious Spartoo: Snipe – Moncada Hallo ihr Lieben,heute geht es mal wieder um das Thema Schuhe auf meinem Blog. Meine Mama hat sich letztens bei Spartoo Schuhe gekauft, die ich euch heute vorstellen möchte.Bestellt hat sie sich dieses Modell:Snipe – Moncada Wie ihr seht, ist dies eine Art Ballerina, aber irgendwie wirkt dieser Schuh etwas moderner. Und das hat mich neugierig auf die Firma gemacht. Als erstes hat mir das grüne Innenleben gefallen. Ich kann es nicht ändern, aber stehe auf dieses giftgrün. Würde es aber niemals anziehen, wenn der Schuh an sich grün wäre. Aber das grün hat eine andere Bewandtnis, es stellt einfach dar, dass dieser Schuh umweltfreundlich ist. Umweltfreundlich? Ja, denn Snipe Schuhe werden nachhaltig produziert. Snipe-Schuhe werden aus chromfrei gegerbten Leder verarbeitet und es werden nur nickelfreie Metallteile verarbeitet. Sowohl die Laufsohle, als auch die Schnürsenkel sind aus natürlichen Materialien. So werden beispielsweise die Plastikteile aus recycelten PET-Flaschen gefertigt. Was ich auch toll finde: die Schuhe sind bei 30°C waschbar. Außerdem werden Snipe-Schuhe in Europa produziert: in Valencia (Spanien) werden sie designet und die Fertigung erfolgt in Portugal unter Einhaltung höchster Umwelt- und Sozialstandards. So hat man dich das Gefühl, etwas gutes für sich und für die Umwelt zu tun. Jedenfalls ist meine Mama total von den Schuhen begeistert. Sie sagt, dass sie bequem sind, und sie fühlt sich einfach darin wohl. Auch die Verarbeitung ist einfach hochwertiger. Wir alle kennen diese 10€ Schuhe die überall drücken und dann nach einem Jahr auseinanderfallen. Natürlich kann man solche Schuhe auch tragen, denn nicht jeder hat das Geld, sich für 130€ Schuhe zu kaufen, aber meiner Meinung nach, sollte JEDER ein bequemes und hochwertiges Paar besitzen. Mein erstes hochwertiges Paar war von Rieker, und ich glaub da war ich 17 als ich die bekommen habe. Besitzt ihr teure Schuhe? Erstellt von Review: P2 Sun City be charming! Loose powder, Farbe: Nr. 010 sun kiss weiter geht es mit der Vorstellung der P2 Sun City LE. Gestern habe ich euch den P2 Sun City be electric! loose eye shadow, Farbe: Nr. 030 L.A. vorgestellt. Heute möchte ich das passende Powder zeigen. 2. p2 sun city be charming! Loose powder, Farbe: Nr. 010 sun kiss Ob als Highlighter für die ersten Sommertage oder zur Verlängerung der Urlaubsbräune, der be charming! loose powder verhilft zu einem frischen, leicht gebräunten Aussehen und kaschiert kleine Fältchen.Die sun city Produkte haben eine limitierte Auflage und sind nicht in allen dm-Märkten erhältlich. Mit einem Puderpinsel losen Puder aufnehmen, Pinsel etwas ausklopfen und von der Stirn beginnend zur Wange und dann zum Kinn auslaufend auftragen (In Form eines ""E""). Augenpartie aussparen. Zweite Gesichtshälfte ergänzen. Zum Schluss noch eine kleine Menge auf dem Nasenrücken auftragen. Als Highlighter Akzente auf Wangen, Nase, Kinn und Stirn mit einem Puderpinsel auftragen. Ein perfektes Ergebnis erzielst du mit dem p2 be ready! duo powder brush. TALC, MICA, C12-15 ALKYL BENZOATE, ISOPROPYLPARABEN, ISOBUTYLPARABEN, BUTYLPARABEN, TIN OXIDE, [+/- CI 77891, CI 77491, CI 77492, CI 77499] Dies war definitiv meine Überraschung in dieser LE. Ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst, dass das Produkt zu dunkel sein könnte. Denkt mal an die Catrice Papagana Gold Nuggets: furchtbar! Aber bei diesem Powder war ich doch positiv überrascht. Er zaubert einen tollen Glow, und lässt die Haut einfach leicht gebräunt wirken. Besonders praktisch finde ich die Verpackung. Das Puder ist durch ein kleines Sieb sehr leicht dosierbar. Man schüttelt die Packung ein wenig, und kann dann mit dem Pinsel die richtige Menge entnehmen. Bei anderen Produkten ist man ja leicht geneigt zu viel zu nehmen. Für mich also ein absoluter Geheimtipp in dieser LE! Welchen Bronzer nutzt ihr zur Zeit? Erstellt von
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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
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Sie hat ein etwas schmaleren Fuß und da ist dieser Schuh optimal. Guter Sitz,Passform und natürlich passt er optisch sehr gut. ... leggi tutto Ein schöner leichter Schuh,super bequem, sieht super aus. ... leggi tutto Sehr funktional, guter Allrounder. Mein Sohn findet diesen sehr bequem. ... leggi tutto 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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Friúmes e Paradela 2017: Top 20 Ferienwohnungen in Friúmes e Paradela, Ferienhäuser, Unterkünfte & Apartments – Airbnb Friúmes e Paradela, Coimbra District, Portugal Jetzt Gastgeber werdenHilfeRegistrierenLog-inFriúmes · Jederzeit · 1 GastFriúmesJederzeit1 GastWoJederzeit1 GastArt der UnterkunftPreisspanneSofortbuchungWeitere Filter Es ist ein sehr gemütliches Haus mit etwa 19 mts2 am Ufer des Flusses Morgen, hat ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Badezimmer, in einem Bereich platziert, wo die ruhige Ruhe und Schönheit der Natur vorherrschen. Die Vimieiro ist der ideale Ort für Ihren Wochenende wird eine einfache und spannende einzigartige Landschaft kennen! Trauen Sie sich und lassen Sie sich verführen .. Haus sehr komfortabel und makellos Empfang! Da suchte, Natur, Ruhe und eine gute Atmosphäre. 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Wir haben mit unserem Hund auch hier gewesen, was toll war, weil er hier eine große Freiheit gehabt und war bei uns am Strand. Ich rate den meisten von denen, die mit der Natur, ein paar Tage der Ruhe und Stille in Harmonie wollen!Maria Luísa2016-09-05T00:00:00ZToller Mann. Sehr einladend, fühlt sich an wie alles von dir ....Niall2016-12-07T00:00:00ZUnsere Erfahrung war fantastisch von unserer Reservierung, Kommunikation, Check-in. Ein Haus mit modernem Dekor in einer einzigartigen natürlichen Umgebung an den Ufern des Rio Alva gesetzt. Wir werden auf jeden Fall empfehlen und versuchen, Vorteile in der Zukunft zu nehmen. Wir haben eine Familie Picknick am Wasser Alva zwei Schritte vom Steinhaus.Luís2017-03-26T00:00:00ZSehr willkommen. Sehr schönes Hotel und sehr ruhig.Christophe2016-08-03T00:00:00ZWir waren mit viel Sympathie begrüßt und Details bezeichnen Pflege für uns willkommen zu fühlen. Das Haus ist sehr gemütlich und sauber. Ein guter Platz zum Ausruhen und eine sehr schöne Gegend, die wissenswert ist.Susana2017-04-13T00:00:00ZWenn man das Besondere liebt, weg von aller Hektik der Zivilisation, dann ist man hier richtig! So schön, so liebevoll eingerichtet - klein, aber besonders fein. Wir würden jederzeit an den besonderen Ort zurückkommen. Ganz direkt dort kann man auch lecker essen. Wir haben alles sehr genossen. Das Häuschen ist eingebettet in eine wunderbare Natur. Wir werden sehr gerne wieder kommen - Danke, dass es Menschen wie euch gibt, die so was Schönes erhalten! Michael2017-05-12T00:00:00ZUnser Aufenthalt im Stone Cottage war kurz, aber es war genau das, was wir brauchten und erwartet. Das Haus liegt in einer ruhigen Gegend, ideal für den Kontakt mit der Natur. Der Empfang war perfekt, mit wenig Noten, die einen Unterschied machen. Bruno war sehr aufmerksam und hat uns eine kleine Erklärung über die Lage bei der Ankunft. Lassen Sie uns ohne Zweifel zurück.Cláudia Sofia2017-03-19T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für3SchlafzimmerSão Pedro de Alva, Coimbra, PortugalCasinha de PedraPreis31€ Ganze Unterkunft in São Pedro de AlvaGesamtes haus · 1 Bett25 Für die Liebhaber des ländlichen Tourismus, wird dieses Haus begrüßen Sie nach Ihren Wanderungen und Land besucht. Das Hotel liegt im Herzen eines Dorfes in Portugiesisch, Tauch- ist total .... Sie werden: A 40 km von Coimbra Ein 238 km (A1) Lissabon - Unser Kapital A 139 km (A1) von Porto. Dieses Haus verfügt über 3-Bett-1 Wohnzimmer und eine Küche, eine große Terrasse mit Grill und Backofen (Pizzen) - 1 Badezimmer - 1 WC Dekorierte in Tradition. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für7SchlafzimmerFriúmes, Coimbra, PortugalMaison de campagne - PortugalPreis55€ Ganze Unterkunft in FriúmesGesamtes haus · 3 BettenCome and dive in one of the most pure rivers in Europe, taste the flavors of the region in one of the best restaurants in the country and explore the genuineness of the Lands of Mondalva®, staying in this singular house, full of good surprises ... A Praia Fluvial do Vimieiro, perto de Hombres, São Pedro de Alva, integra diversas casas tradicionais dos antigos donos das azenhas e é um espaço natural idílico onde constante comunhão com a Natureza é uma inevitável realidade. 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Of note among the many species are the Caucasus spruce, the Buçaco cedar and the Californian redwood (a huge tree that can reach up to 100 metres in height).Eine schöne Wohnung im Erdgeschoss eines Luxus-Villa in einer ebenso hervorragenden Standort. Ein sehr freundlicher Empfang und eine hohe Verfügbarkeit von unseren Gästen. Der große Pool war viel am Ende von langen Tagen Sightseeing Expeditionen geschätzt. Coimbra liegt in der Nähe des Gehäuses und an vielen anderen Orten zu entdecken Auto Reichweite sind.Chantal2013-08-14T00:00:00ZEin schönes Zuhause, weg von der ausgetretenen Pfade, ist das gut für Kinder (Spielzeug, Spiele und ein Trampolin) mit einem herrlichen Pool eingerichtet. Sehr aufmerksame Gastgeber.Jeremy2013-07-19T00:00:00ZWir verbrachten eine wunderbare Woche in diesem schönen Haus aus dem Jahrhundert renoviert und geschmackvoll eingerichtet .. (wie in einem Magazin!) .. Rita eine sehr freundliche Gastgeber ist und jederzeit verfügbar. Wir waren 6 Erwachsene und 5 Kinder und es war perfekt! Es gibt viele Reisen um zu tun .. Wir leicht 2 Wochen bleiben könnte! Der Pool ist sehr groß und schön !! Sehr zu empfehlen !!Violaine2016-08-07T00:00:00ZWir hatten 5 wundervolle Tage im Ritas Haus, obwohl wir länger bleiben geliebt hätte. Das Haus ist wunderschön - stilvoll, aber komfortabel, sehr sauber und mit allem, was Sie brauchen. Die Anlage und der Pool sind fabelhaft. Es gibt viel in der Gegend zu tun, aber wir waren verabscheuen das Haus zu verlassen, die eine der besten ist für Selbstversorger Häuser, die wir je waren. Rita war sehr hilfreich und bei Bedarf zur Verfügung. Sehr zu empfehlen und würde gerne eines Tages zurückkehren.Felicity2016-08-18T00:00:00ZWir hatten zwei fantastische Wochen in diesem schönen Haus. Rita hat den Platz mit großer Leidenschaft und Rücksicht auf Gäste aller Altersgruppen wieder hergestellt. Die Kinder liebten die Spiele und Spielzeug, wenn sie eine Pause vom Pool stattfand. Die große Küche und andere Einrichtungen aus ein Vergnügen für die ganze Familie Catering. Die Gärten sind ein Bonus. Es ist nicht jeden Tag bekommt man aus dem Badezimmer-Fenster zu erreichen und eine Orange vom Baum holen !! Mark2016-07-23T00:00:00ZDas Haus ist groß, gemütlich und komfortabel. Unsere Gastgeberin war sehr freundlich und fürsorglich. Wir hatten einen tollen Aufenthalt ruhig. Wir besuchten Coimbra, Aveiro Viseu, Bathala, Alcobaca, Obidos und die Serra da Estrella.Patricia2013-08-25T00:00:00ZWunderbarste Ort auf unserer Reise durch Portugal !! Die Wohnung ist schön und super ausgestattet! Das Haus ist gut gelegen, in einer ruhigen Gegend, umgeben von Olivenbäumen und an Flüssen. Wenn du den Frieden auf der Erde zu fühlen will, kann ich nur empfehlen, diesen Ort! Rita und ihre Familie waren so perfekten Gastgeber, thanx so much!Sonia2013-09-10T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für15SchlafzimmerFriúmes, Coimbra, PortugalLatas Country HousePreis315€ Latas Country HouseGesamtes haus · 13 Betten9Olá, We are near for trout and black bass rivers and lakes, Nice fishing spots; fly fishing, spinning. 3 hours maximum from the Lisbon AirPort and 2 hours from Oporto AirPort.Estadia 5 estrelas. Quarto muito confortável e típico. Campo de tênis fantástico e muito bem conservado. O Hélder foi muito prestável e flexível. Obrigado.Pedro2016-09-18T00:00:00ZHelder and his son were 5 stars hosts! We spent a perfect stay in their house, they let us very comfortable so we could enjoy the big house, the countryside and the tennis courts. The location is perfect if you want to enjoy nature and outdoors sport, very closed to a lovely river and trails right from the house's door. The room and private bathroom were in perfect conditions and everything was perfectly clean. We even spent some nice moments with our hosts, sharing dinner and talking around a coffee. So we can highly recommend you to spend some days in Vale das Maias!Aline2016-11-02T00:00:00ZPaikka sopii niille, jotka arvostavat maalaisympäristöä ja vuoristomaisemia. Lähellä on kirkasvetinen joki ja maisemat ovat kauniita. Talo on viihtyisä. Oma vierailuajankohta osui kylmään viikkoon ja hieman palelimme. Lämmittimissä oli ongelmia, mutta isäntä ratkaisi ne lopuksi. Keittiö on hyvin varusteltu. Isäntävki on mukavaa ja ystävällistä. Esko2017-03-25T00:00:00ZPerfect room with beautiful view. Very friendly hosts.greetje2016-12-12T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerCoimbra, Coimbra, PortugalVale das Maias - Turismo RuralPreis42€ Vale das Maias - Turismo RuralPrivatzimmer · 1 Bett3Olá, We are near for trout and black bass rivers and lakes, Nice fishing spots; fly fishing, spinning. 3 hours maximum from the Lisbon AirPort and 2 hours from Oporto AirPort.A estadia foi agradável, fomos deixados à vontade para utilizar todas as instalações disponíveis.Miguel2016-09-05T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerCoimbra, Coimbra, PortugalVale das Maias - Turismo RuralPreis36€ Vale das Maias - Turismo RuralPrivatzimmer · 2 Betten1 Bewertung Olá, Mein Haus ist in der Nähe von Coimbra und etwa 800 Meter vom Rio Alva. Du wirst lieben das Haus und die Umgebung wegen der Stille ringsum. Sie können auch Tennis auf zwei Sandplätzen spielen und frei die alten Fahrräder benutzen. Weitere Aktivitäten wie Kanufahren, Angeln und Extremsportarten sind ebenfalls erhältlich. Wir sind in der Nähe von Forellen und schwarzen Bass Flüssen und Seen, Nizza Angelplätze; Fliegenfischen, Spinning. Maximal 3 Stunden vom Flughafen Lissabon und 2 Stunden von Flughafen Porto. Helder's place is more than beautiful. You have a great view over the landscape, you can go for a walk over the fields and play tennis. Helder was very nice, showed us everything and helped us with every question. I can highly recommend a stay at Helder's place! Thank you! Annabel2016-10-23T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerCoimbra, Coimbra, PortugalVale das Maias - Turismo RuralPreis42€ Vale das Maias - Turismo RuralPrivatzimmer · 1 Bett1 Bewertung Mein Platz ist in der Nähe von Restaurants, Flussstrand, Aktivitäten für Familien. Sie werden mein Raum lieben, weil der ländlichen Umgebung, die frische Landluft und der Kontakt mit der Natur, der Reiz des Flusses Alva, Wasser und Windmühlen und Beleuchtung, ein bequemes Bett. Mein Platz ist gut für Paare, Solo-Abenteuer und Familien (mit Kindern). Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für5SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalA casa dos passarinhosPreis46€ Ganze Unterkunft in PenacovaGesamtes haus · 4 Betten ruhiger und gemütlicher Raum mit dem Fluss Mondego. Nutzen Sie unsere Natur schneiden durch den Mondego und dem Fluss Alva, die der Spiegel dieser Art geworden. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für4SchlafzimmerCoimbra District, Coimbra District, PortugalCasa do RioPreis57€ Ganze Unterkunft in Coimbra DistrictGesamtes haus · 2 Betten Häuser auf dem Hof sind eine Reihe von drei unabhängigen Häusern mit einer Kapazität von 4 bis 6 Personen. Sind Häuser auf den ländlichen Tourismus in den Grenzen der Gemeinden von Penacova und Vila Nova de Poiares gewidmet, in der Nähe der Stadt Coimbra. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für4SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalCasas no Terreiro - Casa do FornoPreis87€ Ganze Unterkunft in PenacovaGesamtes haus · 1 Bett1 Bewertung Bleiben Sie bei einem sieben Generationen Familie zu Hause in einem kleinen Dorf, in der Casa dos Arcos (9Arches) in Venda Nova, 5 km von Vila Nova de Poiares und 20 km von Coimbra. Sie können entweder entscheiden rund um den Pool zum Sitzen und Entspannen oder die Gelegenheit nutzen, einen interessanten und einzigartigen Ort um jeden Tag zu besuchen. Herzlich willkommen! Dies ist eine Gelegenheit, das Dorfleben zu genießen, wo die Zeit stehen geblieben ist. Das Haus wurde für eine Braut gebaut - Jesuina - und der Bräutigam bekam zusammen drei separate Häuser und schloss sie in eine in 1867. Alle Generationen hinzugefügt haben ihre Spuren hinterlassen und die neueste Umbau war im Jahr 2014. Im Moment 10 Personen in die untergebracht werden können Zimmer auf dem neuesten Stand zur Verfügung. Es gibt gute Restaurants in und Umgebung. Dieses Dorf ist ideal gelegen, viele interessante Orte im Umkreis von 30-40kms einschließlich Curia, Luso und Buçaco, Coimbra, Coninbriga sowie Schlösser in Penela und Lousã, einem biologischen Park in Miranda do Corvo und Dörfer aus Schiefer zu besuchen und Cluster von Windmühlen. Es ist auch möglich, auf dem Mondego Kajak, das Ceira Fluss Kanu oder einen Nachmittag am Flussufer Stränden und Lagunen in der Nähe zu verbringen. Der nächste gute Strand am Atlantik ist Figueira da Foz. Wir waren absolut begeistert von unserem Aufenthalt! Das Haus ist groß, mit einem Pool und Hängematten perfekt außerhalb zu entspannen. Silvia und John sind fantastische Gastgeber. Wärmstens empfohlen!Justyna2016-09-21T00:00:00ZA casa é super típica, ideal para grupos, a piscina é óptima e a Silvia é super prestável, responde a todas as questões - e nós colocámos mil - e ajuda em tudo! Muito obrigada por tudo!Maria Inês2017-05-28T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypCasa particularUnterkunft für16SchlafzimmerVenda Nova, Coimbra, Portugal9Arches - 20km from Coimbra - Vila Nova de PoiaresPreis118€ 9Arches - 20km from Coimbra - Vila Nova de PoiaresGesamte casa particular · 10 Betten2 Bewertungen Vumba Nachlass hat eine einzigartige Reihe von Bedingungen, die unseren Gästen den ruhigen Genuss eines echten ländlichen Erfahrung bieten. Die Renovierung der alten Kellerei gebar eine gemütliche kleine Häuschen, ideal für eine Familie oder eine Gruppe von Freunden, mit zwei Zimmern, ein gemütliches Wohnzimmer, ein Badezimmer und ein schönes und gut ausgestattet mit einem Kamin ausgestatteten Küche. Das Anwesen verfügt über mehrere Wanderwege und idyllische Teiche. Isoliert von der Außenwelt, hier finden Sie die ideale Kombination aus natürlichen Ressourcen finden Sie die Natur genießen zu lassen. Vumba ist ein 140 Hektar großes Grundstück mit einem schönen Tal von grünen Wiesen und bezaubernden Hainen einnimmt. Die Schönheit der Landschaft wird durch die imposante Bergwelt rund um die Region betont. Am Horizont kann man die Açor und Lousã Gebirge (im Süden), die Buçaco Gebirge (im Westen) und die Caramulo Berge zu sehen, in einem vollen, 360º ununterbrochenen fegen, die Spitzen der Estrela-Gebirge (im Osten), (nach Norden). Unser Anwesen und die Umgebung sind ein Wanderer und Biker-Paradies. In der Tat ist einer der wichtigsten Werte der Region ist die große Schönheit der Landschaft. Das berühmteste Wahrzeichen der Region ist das Dorf Piódão, aber es gibt viele andere natürliche Ressourcen in der Gemeinde, die so gut wie unbekannt, wie die Margaraça Wälder sind, die Fronhas Damm und Fluss Alva, das am besten gehütete flyfishing Geheimnis in Europa. Außerhalb der Gemeinde, sondern in einem Umkreis von 40 km, sind die Städte Coimbra und Viseu, die historischen und schönen Buçaco Berg und die Luso Thermalquellen. Wir haben eine schöne Woche in der Alhembric bei Vumba. Die Alhembric ist ein geschmackvoll eingerichtetes Haus, das unsere vierköpfige Familie geeignet - es ist kompakt, aber gut ausgestattet. Wenn Sie ehrgeiziger Kochen zu tun wollen, als Sie auf den beiden elektrischen Ringen und kleinen Ofen tun können, gibt es Kochmöglichkeiten im kommunalen Wohnbereich, obwohl wir nicht immer haben das Bedürfnis verspüren. Wir genossen es in der Lage, unsere eigenen Wohn- und Esszimmer, sich zurückzuziehen, sondern auch auf die luftigen, großen Gemeinschaftsbereich mit WiFi und herrlichem Blick über das Tal zu gehen zu können. Vumba ist eine schöne, ruhige Lage auf den Aufenthalt dort und in duftenden Pinien und Eukalyptuswäldern. Es ist möglich, für Meilen durch die Wälder und Felder auf dem Anwesen und rund um die ruhige Nachbardörfer zu gehen, ohne in das Auto zu bekommen, die, vor allem in der Kühle des Morgens und abends. Der Pool ist wunderschön gestaltet und ausgestattet mit bequemen Stühlen und Liegen, und es gibt immer etwas Schatten, um sich zurückzuziehen. Wir haben in den Gemüsegarten Nahrungssuche. Die großen, süßen Tomaten im Gemüsegarten waren köstlich. An einem Abend haben wir eine Ratatouille mit ihnen und der Auberginen, Paprika, Zucchini und Zwiebeln wir im Garten gepflückt. wir machten Tee aus der Zitronenverbene Busch. Joanna hat uns köstlich Eier von den Hühnern Vumba; Wir genossen auch die Vumba Käse, besonders die weiche Sorte. Joanna war unfehlbar hilfsbereit und freundlich, immer zur Verfügung alle Fragen zu beantworten. Sie erzählte uns von einem Candle-Light-Prozession einen Heiligen Tag Abend in einem nahe gelegenen Dorf, das sehr stimmungsvoll erwiesen. Sie hat uns freundlicherweise saubere Handtücher früher als geplant. Wir haben ihre Tour durch die Farm und Käseherstellung Gebäude auf der Rückseite des Traktors. Wir würden gerne wieder Vumba eines Tages kommen. Sara2016-08-21T00:00:00ZObwohl er bereits mehrmals angehört hatte, entschied ich mich, die erste Airbnb zu verwenden, wenn ich ein paar Tage Urlaub zu organisieren mit meinen Kindern im Teenageralter begann und die Vumba Platz gefunden. Es ist ein Bauernhof, auf die biologische Produktion gewidmet und die Fotos waren inspirierend. Es liegt in der Nähe mehrere Flussstrände, es hatte Pool und hatte insgesamt eine gute Alternative zu Routine Urlaub an der Küste. Als wir ankamen, waren wir sehr gut von Joana erhalten, die uns sofort um das Zimmer zeigte und uns rundum wohl. Ohne zu zögern, Verdacht der geringste, dass die Kraft des Wassers in dem Haus gelaufen, wo wir war übernachten nicht die üblichen Bedingungen, uns mit einem Innenhof in ein größeres Haus gezogen und ein zusätzliches Zimmer war für uns besser, was nicht hinter dem ersten auf Pflege Dekor, Komfort und Bedingungen. Beide sind sehr gut ausgestattet! Der Hof verfügt über mehrere Gemeinschaftsräume und die angenehmste von allen ist zweifellos der Pool. Es ist ein altes Pool, aber fantastische Bedingungen, die eine andere Persönlichkeit und Charme hält und ist von viel Grün umgeben. Es gibt keinen Mangel Räume, um das Handtuch zu verlängern und die Sonne und das Wasser genießen. Ein weiterer gemeinsamer Raum, den wir nutzten die Gelegenheit, sehr gut war das Zimmer und Keller Küche. Alle Details sind charmant, ist geräumig, hell und super bequem - ideal für das Abendessen in einer anderen Umgebung oder einen Espresso zu nehmen (immer vorhanden) am Morgen. Es gibt eine Wäscherei, eine riesige große Outdoor-Tisch für Mahlzeiten im Freien und ein Gemüsegarten, wo die besten Zutaten für einen schönen Salat oder Suppe. Wir nehmen, was wir wollen, und ein Blatt zielen. Am Ende haben wir die Konten mit dem Brot zusammen und frische Eier. Wir konnten sogar die Schafe und Ziegen gehen besuchen, aber nicht die Herstellung von Käse gesehen wird im Laufe des Monats August unterbrochen. In der Nähe der Farm gibt es mehrere Flussstrände und Joan riet uns, die Vimieiro von einer Reise in das Restaurant mit dem gleichen Namen gefolgt. Ich empfehle! Dies sind allgemeine Informationen, aber die Wahrheit ist, dass es Dinge gibt, die nicht erklärt werden können, fühlen sie sich. Diese Tage waren eine sehr bereichernde Erfahrung und ein Komplize für uns möglich, von der Liebe und Zuneigung, die Sie in den kleinsten Dingen fühlen, und das ist zweifellos durch Betreuer übertragen. Vielen Dank und bis bald! Rita2016-08-29T00:00:00ZWir haben auf Vumba einen erholsamen, naturnahen und angenehmen Urlaub verbracht. Vorallem die Gastfreundschaft der Gastgeber ist unglaublich warmherzig und wohltuend, allein das ist schon eine Empfehlung wert. Die Anlage ist simpel aber sehr geschmackvoll und gemütlich gestaltet. Wir haben unseren Aufenthalt genossen und möchten es gern weiterempfehlen, für alle, die Zentralportugal erkunden möchten und das ländliche Leben suchen.Annemarie 2017-04-17T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für5SchlafzimmerSão Martinho da Cortiça, Coimbra, PortugalVUMBA - The AlembicPreis98€ VUMBA - The AlembicGesamtes haus · 4 Betten4Casa Mondego is a modern house overlooking a beautiful river valley, on the edge of a hamlet close to the hill town of Penacova. This is real rural Portugal. The mountains are 1 hour away and the coast 45 minutes. Enjoy kayaking and splendid walks. The private patio and verandas offer stunning and uninterrupted views of the forests and hills surrounding the Penacova valley, as well as the hamlet below. Casa Mondego is facing south-south west, guaranteeing sun all day long. Top floor: The beach resorts such as Figueira da Foz, and its quieter neighbours. Malcolm und seine Frau begrüßte uns wie Familienmitglieder. Die Empfehlungen der Besichtigung, Lebensmittelgeschäfte und Restaurants wurden in einem Buch links für uns aufgeführt und beschrieben. Die Unterkunft war wirklich toll. Alles war makellos. Tolle Aussicht.danielle2014-09-17T00:00:00ZMalcolm und seine Frau haben uns herzlich willkommen in ihrem schönen Haus. Sie hatten gute Tipps und eine Karte mit Informationen über die Orte zu besuchen. Auch während des Aufenthalts hielten wir in Kontakt. Malcolm war sehr flexibel für die Abreise: Wir hatten einen späten Check-out! Das Haus ist schön und gut ausgestattet. Es hat eine Menge von Luxus. Der Balkon mit Blick auf das Tal ist erstaunlich, wir nette Gäste und Frühstück mit einem perfekten Blick hatten. Nizza Kajak in der Nachbarschaft und in der Nähe von Coimbra. Wir möchten in diesem schönen Haus kommen zurück!remko2015-08-02T00:00:00ZSchönes Haus und die Aussicht ist, wie er sagt, wirklich fantastisch. Mehr als genug Platz für 6 Personen und fühlen Sie sich in der Landschaft wirklich, obwohl Sie auf die Hauptstraße in der Nähe sind Portugal zu erkunden. Malcolms Sohn Paul begrüßte uns sehr herzlich und bot viele Informationen für den lokalen Bereich. Würde auf jeden Fall empfehlen, hier zu bleiben!Lynsey2014-08-21T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für6SchlafzimmerPenacova, Coimbra District, PortugalStunning Views & Fantastic HousePreis110€ Stunning Views & Fantastic HouseGesamtes haus · 4 Betten3Estamos a disponibilizar acolhimento na nossa casa na freguesia de São pedro de Alva, Penacova para alojar vítimas dos Incêndios de Pedrogão Grande, Góis e similares em parceria com Ferramenta de Desastres da Airbnb.É uma casa grande e espaçosa, comArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypHausUnterkunft für16SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalCasa para as Vitimas dos Incêndios de PedrogãoPreis51€ Casa para as Vitimas dos Incêndios de PedrogãoPrivatzimmer · 12 BettenApartment on the 1st. floor, fully independent, own kitchen fully equipped with space for dining, double bedroom furnished living room with a sofa where you can sleep a child or an adult, huge terrace where you can, on starry nights enjoy a beautiful show. Parking privativo.Aguas hot and cold. Near one of the most beautiful areas of the country, with good restaurants, good roads, beautiful landscapes and rich, sea and rivers. Beautiful old and historic places (Coimbra, the oldest university Lorvão convents of Santa Clara etc), Viseu and its Monuments, Bussaco Luso Figueira da Foz, etc. The Aveiro Mira Serra da Estrela, mainland Portugal's highest , is a few Kilometers where winter sports are practiced all winter and in summer you can enjoy the beautiful views, and in all ages is pos-sible experience the best cheese ovelha.Perto there is the village of Piódão in the municipality of Arganil, where you can see the houses built in shale (rock this specific area). It is then possible to acquire several liqueurs produced by hand and with products originating from that site (liquor, honey, heather, etc. The lake dabarragem Aguieira allows various types of water sports and fishing in the river.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für3SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalLonge do ruído, perto do céuPreis20€ Longe do ruído, perto do céuGesamtes haus · 1 BettVilla Lourinhal is in the heart of Central Portugal making it the perfect choice for exploring this beautiful unspoilt area. Enjoy the sunshine on the huge furnished terrace, dine alfresco and enjoy the huge interior spaces in this private Villa. I hope this helps!! If you would like to know anything else about the house or the area please get in touch!Melanie war sehr einfach, mit vor und während unseres Aufenthaltes in der Villa Lourinhal zu kommunizieren, und obwohl wir nie wirklich trafen ich fühle mich wie ich sie kennenlernte und wurde als sehr geschätzt und persönlichen Gast durch unsere E-Mails und die nette Begrüßung Geschenke, die sie gelassen behandelt uns in den Kühlschrank stellen. Die Villa ist ein sehr einfaches und schönes Hotel und wir hatten eine wundervolle Zeit. Die Villa ist sehr geräumig, makellos sauber und hervorragend gut für viele Bedürfnisse ausgestattet. Wir spielten Badminton, genutzt, um ihren erstaunlichen Grillplatz, die Jugendliche waren begeistert von den wi Spielen und wir fühlten uns total zu Hause und in den Schoß von Luxus. Es gibt mindestens drei verschiedene Bereiche zu sitzen und essen an im Garten und das war ein echtes Highlight. Wir kochten jeden Abend zu Hause und liebten den Raum und die Ruhe und eine herrliche Aussicht. Die Gegend ist wunderschön. Sehr ländlich, fabelhaft wilde Blumen ringsum, in der Nähe des Flusses, wo wir eine große Kajak-Reise hatte. Wir fanden das Villa schwierig, den ersten Tag zu finden, und bekamen ein wenig manchmal verloren, aber Melanie ein Garmin im Hause gelassen für uns, das war ausgezeichnet zu verwenden. Die Gegend ist atemberaubend. Die Einheimischen waren sehr schön und wir hatten einen schönen Chat in gebrochenem Englisch / Französisch / Spanisch / Portugiesisch mit einem lokalen Paar, wie sie Holz für den Winter aufgespalten. Alles in allem würde ich sehr Villa Lourinhal als großartiger Ort empfehlen in ländlichen Portugal zu bleiben. Ich würde gerne einen Tag zurückkehren. Phillida2015-06-13T00:00:00Zbele sehr ruhig gelegene Villa für diejenigen, die Frieden wollen, sehr gute Leistungen auch ein bisschen für Geschäfte isoliert Schade, gibt es keine Internet-Verbindungen und Laptops tolle Zeit, danke Melanie, würden wir lieben, Sie zu treffen schnelle Antworten auf alle unsere Nachrichten dominiquedominique2016-05-24T00:00:00ZMelanie ist eine tolle Gastgeberin. Sie hilft jede mögliche Weise, sie kann und das Haus ist in perfektem Zustand. Die Küche ist gut ausgestattet und es gibt Broschüren und eine einladende Karte für fun stuff aussehen zu tun. Portugal ist ein fantastisches Reiseziel und das Gebiet von Penacova allein ist gut für ein paar Tage zu erkunden. Ich freue mich auf meinen nächsten Aufenthalt hier.Klaar2016-04-07T00:00:00ZMelanie war sehr hilfreich vorher, obwohl wir nicht wirklich erfüllt haben. Die Villa wurde als sehr komfortabel und sauber und ordentlich beworben. Schöne Gegend mit einiger atemberaubenden Landschaft, eine gute lokale Karte nützlich gewesen wäre. Die Märkte waren fantastisch mit fabelhaften frischen Produkten. Jeden Morgen frisches Brot aus dem lokalen Brot van.David2016-06-19T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für8SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalVilla Lourinhal Central PortugalPreis41€ Villa Lourinhal Central PortugalGesamtes haus · 5 Betten5 Mein Platz ist in der Nähe Aguieira Dam, Penacova, Vimieiro River Beach (Männer) Mills von Serra da Atalhada, Lorvão Kloster .... Es ist ein ruhiges und stilles Dorf mit einem Geist noch recht Gemeinschaft. Mein Platz ist gut für Paare, Solo-Abenteuer, Familien (mit Kindern) und pelzigen Freunden (Haustiere). Mükemmel, şiddetle tavsiye ederiz.Joel José2017-04-30T00:00:00Zgüzel ev, güzel bir alan. Natalia D. sempati ve Luis her zaman erişilebilir.Debora2017-04-25T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypHausUnterkunft für3SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalCasinha da Avó Trindade _ Castinçal, PenacovaPreis23€ Privatzimmer in PenacovaPrivatzimmer · 2 Betten3Great place to fish and to hike, to enjoy the river, rest and to enjoy the nature, in its most pure state.Last house in the village. Absolute quietness . Outstanding view of the Mondego River from all the windows, patio and balcony where you can dine outdoors admiring a magnificent view. Ground floor: lounge, cellar, kitchen (with large fireplace) and patio. 1. Floor with shed (60m2, 20m2 of which covered), suite, two bedrooms, bathroom. 2. Floor living room, bedroom, kitchen (with fireplace). Loft with ample opportunity to increase ceiling height. Land with fruit trees with 1000sqm.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für8SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalRiver House - Mondego RiverPreis51€ River House - Mondego RiverGesamtes haus · 4 Betten12121 – 18 von 27 UnterkünfteGib deine Reisedaten ein, um den Gesamtpreis pro Nacht zu sehen.Portugal>Coimbra District>Friúmes e ParadelaKarteFilterNutzungsbedingungenDatenschutzSitemapAirbnbmag
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q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Blonderschatten's Welt der Bücher: REZENSION "Rockstar - Die Welt gehört mir" von Tina Keller REZENSION "Rockstar - Die Welt gehört mir" von Tina Keller Ann hat einen großen Traum: Sie will Rockmusikerin werden. Angekommen in Los Angeles, verliebt sie sich in den exzentrischen Gitarristen Nick. Plötzlich hat sie all den Glamour und Luxus, von dem sie immer geträumt hat. Doch Nick trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, das es ihm unmöglich macht, ihre Liebe zu erwidern. Ann kämpft mit wilder Leidenschaft gegen Nicks Mantra "Sex, Drugs & Rock'n'Roll". Wird es ihr gelingen, Nick von seinen Dämonen zu befreien und selbst ein gefeierter Rockstar zu werden? Das Cover verkörpert sehr gut das Hochgefühl das man erlebt, wenn man auf der Bühne steht und einem die Fans zujubeln. Gefangen in Ruhm und Aufmerksamkeit vergisst man schnell die wesentlichen Dinge, sogar einen Teil seiner selbst. Man lebt ein Image, dass, was andere in einem sehen. Die Farbkonstellation aus verschiedenen blau Abstufungen und schwarz gefällt mir ebenso sehr. Einerseits wirkt es düster und verschlingend, andererseits bewirkt das Scheinwerferlicht einen gewissen Nervenkitzel. „Sex, Drugs and Rock‘n’Roll” ist ein sehr gut in die Geschichte eingearbeitetes Motto. Ann hat einen Traum und deren Verwirklichung erleben wir als Leser Schritt für Schritt mit. Doch dass das Erreichen der Träume kein Zuckerschlecken ist, erfährt Ann schnell, denn ihr stellen sich allerlei Hindernisse in den Weg. Das Buch deckt eine große Bandbreite an Gefühlen hab. Hoffnung, Zuversicht, verliebt sein, Enttäuschung und vieles mehr. Die Protagonisten und Nebencharaktere des Buches sind nicht ganz einfach, doch verleihen sie der Geschichte gerade deswegen so viel Pepp. Ich erinnerte mich daran, wie willenlos mich Nicks Gemisch aus seinem After Shave und seinem eigenen Geruch immer gemacht hatte. Es hatte so männlich und herb gerochen, und ich war jedes Mal ganz kribbelig geworden. Die Gedankengänge und Emotionen von Ann erlebt man allumfassend mit, das hat mir persönlich sehr gut gefallen, an manchen Stellen jedoch hat es sich ein wenig gezogen. Ann ist im Verlaufe der Geschichte gewachsen und hat an Stärke gewonnen, doch ihre „Rückfälle“ in alte Verhaltensmuster haben mich, aufgrund ihrer Naivität, ein paar Nerven gekostet. Was mir an der Konstellation der Charaktere so gut gefallen hat, ist, dass hier jeder Ecken und Kanten aufweist. Manche sind sympathisch, andere eine Marotte die die Person zu einem besonderen Individuum machen. Hier hebt sich die Geschichte positiv von anderen ab, denn die Ungeschliffenheit und die Fehler sind in diesem Fall keine fehlinterpretierten Ecken und Kanten, die die Charaktere in ihrer Art noch perfekter erscheinen lassen, sondern müssen die Personen hier wirklich an sich arbeiten. Ann verfolgt mir ihren achtzehn Jahren den Traum, Rockstar zu werden. Mit ihrer Naivität ist sie noch weit davon entfernt sich wie eine Erwachsene zu verhalten, doch an den Hindernissen auf ihrem Weg, beginnt auch sie zu wachsen und an Stärke zu gewinnen. Nick wird aufgrund seiner Geheimnisse und Eigenschaften von einer Aura umgeben, die ihn besonders interessant gestaltet und die Neugier des Lesers weckt. Zu ihm durchzudringen gestaltet sich schwierig, seine Vergangenheit ist dunkel. Schafft es Ann, dass er sich ihr öffnet? Die Autorin überzeugt mit viel Liebe zum Detail und trotz gewisser Extremen mit einer realistischen Darstellung. Die, den Charakteren von Tina Keller, verliehenen Ecken und Kanten machen sie trotz ihres Status zu Menschen, wie Du und ich, mit Fehlern wie jeder sie hat. Gefühle und Emotionen lassen sich hier besonders gut verfolgen und eine schnellere Bindung und Einfühlungsvermögen zu den Charakteren zu. Jeder überzeugt mit einer Tiefe und stellt ein besonderes Individuum da. Eingestellt von Elena Swan um Sonntag, August 02, 2015
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q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Thuringen - ebooks-gratuits.me Merkwurdigkeiten Praventiver Hilfsmoglichkeiten Hermundurenland Pravalenz (Temps écoulé : 0.9972) 1 Thüringen - Bodo Schulenburg Auteur : Bodo Schulenburg 3 Thüringen und der Harz, mit ihren Merkwürdigkeiten, Volkssagen und Legenden. Historisch-romantische Beschreibung aller in Thüringen und auf dem Harz vorhanden gewesenen und noch vorhandenen Schlösser, Burgen, Klöster, etc. SIEBTER BAND - Friedrich von Sydow & Johann Michael Heinrich Doering Auteur : Friedrich von Sydow & Johann Michael Heinrich Doering 4 Thüringen und der Harz, mit ihren Merkwürdigkeiten, Volkssagen und Legenden. Historisch-romantische Beschreibung aller in Thüringen und auf dem Harz vorhanden gewesenen und noch vorhandenen Schlösser, Burgen, Klöster, etc. - Friedrich von Sydow, Johann Michael Heinrich Doering & Carl Duval Auteur : Friedrich von Sydow, Johann Michael Heinrich Doering & Carl Duval 5 Thüringen und der Harz, mit ihren Merkwürdigkeiten, Volkssagen und Legenden. Historisch-romantische Beschreibung aller in Thüringen [By L. Storch, C. Duval, W. Schoenichen, F. von. S., H. Doering and others, and edited by F. von S.] - Friedrich von Sydow, W. Schoenichen & Carl Duval Auteur : Friedrich von Sydow, W. Schoenichen & Carl Duval 6 Praktikumsbericht: Landesfilmdienst Thüringen e.V. - Zentrum für Medienkompetenz und Service - Astrid Schäfer Medien repräsentieren einen Kulturbereich und sind zu einer wichtigen Sozialisationsinstanz geworden. In diesem Zusammenhang ist ganz klar, dass die Prozesse der Mediensozialisation zunehmend pädagogisch bedeutsam werden. In der Literatur wird heute vielfach vom Aufwachsen in Medienwelten gesprochen, was im Wesentlichen den Tatbestand abbildet, dass die Welterfahrung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig von der Medienvielfalt im Alltag geprägt und strukturiert wird. Kennzeichnend für die Alltagsmedienwelt ist, dass insbesondere das Buch - als eines der ersten Medien nach allgemeinem Verständnis - heute stark in den Hintergrund getreten ist, während Fernsehen und Computerspiele deutlich dominieren. Hinsichtlich dieser Tatsache, habe ich die Medien Buch (genau: literarischer Text) und Film zum zentralen Gegenstand meines Praktikums im Landesfilmdienst Thüringen e.V. gemacht. Der 7 Geotourismus in Thüringen - Nancy Allmrodt Auteur : Nancy Allmrodt Diese Studie befasst sich mit einem noch relativ jungen Phänomen: den Geoparks. Seit einigen Jahren ist eine unvergleichliche Dynamik auf diesem Gebiet zu verzeichnen, die sich darin äußert, dass weltweit ständig neue Geoparks gegründet werden. Auch die internationale Geotourismusforschung beginnt sich langsam zu etablieren. Bisher wurden aber nur wenige Befragungen in Geoparks durchgeführt, die evaluieren, wie Besucher und Anwohner Geoparks beurteilen und inwiefern diese sich dafür interessieren. Daher war es Ziel dieser Untersuchung, eine Nachfrageanalyse dieser beiden wichtigsten Zielgruppen eines Geoparks durchzuführen. Im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg Drei Gleichen wurde hierzu eine umfassende Touristen- und Anwohnerbefragung durchgeführt, wobei der Fokus auf Ersteren liegt. Dies erfolgte mit einem standardisierten Fragebogen in schriftlicher Form im Herbst bzw. 8 Thüringen Reiseführer Michael Müller Verlag - Heidi Schmitt Auteur : Heidi Schmitt Die Autorin Heidi Schmitt weiß aber auch, wo Aktive die schönsten Reviere finden zum Wandern, Radeln, Paddeln oder Klettern. 9 Sagenhaftes Thüringen - Klaus Fischer Auteur : Klaus Fischer 10 Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Thüringen und Rheinland-Pfalz - Götz Lieberknecht Auteur : Götz Lieberknecht Die Arbeit stellt eine Policy-Analyse eines aktuellen und politikwissenschaftlich relevanten Themas dar: der Umsetzung von EU-Umweltpolitik in den Mitgliedstaaten bzw. Bundesländern. Nach der theoretischen Verankerung in der Implementations- und Europäisierungsforschung stützt sich der empirische Teil auf die Analyse einschlägiger Dokumente, d.h. Gesetzes- und Verordnungstexte. Untersucht wird dabei anhand zweier Hypothesen die Rolle unterschiedlicher Parteienkonstellationen im Implementierungsprozess sowie die Bedeutung informeller Gremien sowohl zwischen den Ländern als auch im europäischen Mehrebenensystem. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in den beiden Bundesländern trotz unterschiedlicher Koalitionen und umweltpolitischer Interessen zu dem gleichen Ergebnis kommt, und die Koordination zu einem großen Teil in pragmatis 11 Demographische Veränderungen, Einflussfaktoren und Auswirkungen - Thüringen und die Welt im Wandel der Zeit - Susanne Grolle Auteur : Susanne Grolle 12 Als Lehrer in Gotha/Thüringen 1950–1990 - Harald Rockstuhl & Heinz Scholz Auteur : Harald Rockstuhl & Heinz Scholz Da sind seine Erinnerungen an seine schlesische Kindheit und Jugend in NS-Zeit, Hitlerkrieg und das Leben im Stalingrader Lager 1944/45, an die Rückkehr aus Gefangenschaft und an den schweren Beginn eines neuen Lebens während schwieriger Nachkriegsjahre im Raum Erfurt – Langensalza bis zu seinem Eintritt als „Neulehrer“ in Gotha. „Ich will mich da als ein Zeitzeuge verstehen, der denkt, dass manches historische Geschehen aus dem Großen und Ganzen der jüngsten Geschichte vielleicht anschaulicher und verständlicher werden kann durch subjektiv erzählte „Geschichte(n) kleiner Leute…“ Ebenso empfehlenswert sein zweites Buch „Als Le 13 Thüringen, Seine Geschichte, Die Schlacht von Jena-Auerstedt - Claus Reuter Auteur : Claus Reuter Die Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 stellte das Ende der Alt-Preussischen Era dar und führte Jahre später zur Einigung Deutschlands unter der Führung Preussens. 14 Emil rettet Thüringen - Michael Kirchschlager Auteur : Michael Kirchschlager Der kleine Emil schläft gemächlich in seiner Höhle und träumt von seiner Mama, seinem Papa und seinen Freunden. Doch in der Zwischenzeit überfällt der böse Herzog Heinrich der Grimmige Thüringen und belagert das Schloss der Landgräfin Jutta. In seinem Heer führt er zwei furchtbare Fabeltiere mit, die die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Als alle Hoffnung zu verfliegen droht, bricht ein kleines, mutiges Mädchen auf, um den Drachen Emil zu suchen. Denn alle Thüringer wissen: nur der Drache Emil kann das Land noch retten! 15 Sagen, Märchen und Gebräuche aus Sachsen und Thüringen 1845 - Emil Sommer & Harald Rockstuhl Auteur : Emil Sommer & Harald Rockstuhl 70 Sagen, 11 Märchen und Gebräuche aus Thüringen und Sachsen (und heute Sachsen-Anhalt) sowie der Stadt Halle – 1845 // 1 s/w und 10 farbige Fotos, sowie 6 Zeichnungen //Drei Kapitel: I. Sagen; II. Märchen; III. Gebräuche mit Lichtmesse, Fastnacht, Aschermittwoch, Ostern, Walpurgis, Himmelfahrt, Pfingsten, Johannis, Martini, Andreasnacht. Die Zeit zwischen Johannis und der Ernte, Ernte. Die zwölf Nächte. 16 Radegunde von Thüringen - Simone Knodel Auteur : Simone Knodel 17 Geschichte Nationalsozialismus: Der "Mustergau". Thüringen zur Zeit des Nationalsozialismus. - Steffen Raßloff Auteur : Steffen Raßloff NS-"Mustergau" Thüringen: Mythos oder Realität? Thüringen war in den 1920er-Jahren eine der frühen Hochburgen der NSDAP. Hier gelangten 1930 erstmals Nationalsozialisten auf Ministersessel. Hier erfolgte 1932 die "vorgezogene Machtergreifung" unter Fritz Sauckel. Die NS-Politik setzte das Land besonders rigoros um, nutzte dabei aber die Ausstrahlung des Kulturlandes um Hitlers "Lieblingsstadt" Weimar. Schließlich sollte Thüringen mit Rüstungsprojekten und einem Führerhauptquartier zur letzten "Festung" des "Dritten Reiches" werden. 18 Sagen und Legenden aus Thüringen - Christine Giersberg & John Verlag Auteur : Christine Giersberg & John Verlag Der Fund eines Homo erectus aus Bilzingsleben bei Weimar zeugt von einer Besiedlung der Gegend 350 000 v. Chr. Der Name "Thoringi" taucht erstmals im Jahre 380 bei dem römischen Geschichtsschreiber auf Flavius Vegetius Renatus auf. Die Missionierung Thüringens erfolgte auf Betreiben des späteren Bischofs von Mainz, Bonifatius. Er errichtete 742 in Erfurt ein Bistum. Im Jahre 1067 gründet Graf Ludwig der Springer nahe bei Eisenach die berühmte Wartburg. Im 12. Jahrhundert wurden die Städte Mühlhausen, Nordhausen und Saalfeld zu Reichstädten erhoben. 1247 starb mit Heinrich Raspe der letzte des mächtigen Geschlechts der Ludowinger, nachdem er nur ein Jahr zuvor zu, allerdings recht umstrittenen, zu Königswürden kam. 1554, nach dem Tode Johann Friedrichs es Großmütigen, wurde Thüringen auf Grund der Erbteilung in zahlreiche Einzelstaaten aufgeteilt, wobei nach Sachsen- 19 Deutsche Fahrten: Reise- und Kulturbilder aus Anhalt und Thüringen - Karl Emil Franzos Dieses eBook: "Deutsche Fahrten: Reise- und Kulturbilder aus Anhalt und Thüringen" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Karl Emil Franzos (1848-1904) war ein zu seiner Zeit sehr populärer österreichischer Schriftsteller und Publizist. Seine Erzählungen und Romane reflektieren die Welt des osteuropäischen Judentums und die Spannungen, denen er als Jude und Deutscher in Galizien und der Bukowina ausgesetzt war. Seine Reisebeiträge waren beliebt, weswegen ihn die Neue Freie Presse von 1874 bis 1876 auf Reisen in die östliche Hälfte der Habsburgermonarchie schickte. Es entstanden kulturhistorische und ethnografische Kulturbilder, die, nach Abdruck in der Zeitung als Buch unter dem Titel Aus Halb-Asien zusammengefasst und immer wieder aktualisiert, in mehreren Auflagen erschienen und sehr erfolgrei 20 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein 21 Einführung einer Vorsorgepflicht für Kinder in Thüringen unter Betrachtung weiterer präventiver Hilfsmöglichkeiten - Christian Schubert Auteur : Christian Schubert In den letzten Monaten brachten die Medien immer häufiger Fälle von Kindesvernachlässigung, -misshandlung und -missbrauch an das Licht der Öffentlichkeit. Dabei sind es die extremen und tragischen Einzelschicksale mit Todesfolge, wie die der kleinen Lea-Sophie aus Schwerin oder der toten Kinder aus Erfurt, Nordhausen, und Sömmerda, die für Erschütterung, Betroffenheit und Wut in unserer Gesellschaft sorgen. Doch diese Fälle sind nur die Spitze des Eisberges, denn die Zahl der Kindeswohlgefährdungen, die im Schatten der Öffentlichkeit liegen, scheint weitaus höher zu sein. Schätzungen gehen davon aus, dass deutschlandweit zwischen 48.000 und 430.000 Kinder im Alter von 0 6 Jahren gesundheits- und lebensgefährdenden Bedingungen ausgesetzt sind.1 Vor diesem Hintergrund wurden sowohl auf Bundesebene als auch speziell in Thüringen viele Maßnahmen zum Schutz der Kinder ins Leben 22 Thüringen doch Hermundurenland. Ein Beitrag zur geschichtlichen Völkerkunde ... Nebst einer Reconstruction der Ptolemäus-Karte von Germanien. - Alfred Kirchhoff Auteur : Alfred Kirchhoff 23 Thüringen. Ein geographisches Handbuch, etc - Fritz Regel Auteur : Fritz Regel 24 Deutsche Fahrten - Reise- und Kulturbilder aus Anhalt und Thüringen - Karl Emil Franzos Im ersten Band seiner Reise- und Kulturbilder beschreibt der Schriftsteller Franzos seine Eindrücke aus den Fahrten durch die Ländereien Anhalts und Thüringens seiner Zeit. 25 Thüringen Mitte/Nord - Sabine Gilcher Auteur : Sabine Gilcher Das Tourenangebot reicht von Wanderklassikern bis zu absoluten Geheimtipps, von gemütlichen Spaziergängen bis zu mehrstündigen Unternehmungen für sportlich ambitionierte Wanderer. Der räumliche Bogen spannt sich dabei vom Werra-Bergland und dem Nationalpark Hainich über das Harzvorland zum Kyffhäuser und bis zur Sächsischen Saale süd 26 Prognose der Landtagswahlen 2019 in Brandenburg, Sachsen und Thüringen - Wilfried Rabe Auteur : Wilfried Rabe Das bei den letzten Wahlen in diesen Ländern festgestellte Wahlverhalten von Frauen und Männern in den verschiedenen Altersgruppen wird untersucht und analysiert. Die Anfang Januar 2019 vorliegenden Wahlprognosen werden vorgestellt, und es wird dargelegt mit welchen Wahlkampfstrategien voraussichtlich die Parteien in den beginnenden Wahlkampf gehen. Die Konsequenzen der möglichen Wahlausgänge für die Fortbestand der gro 27 Children`s Home in Germany Thüringen - Eva Siebenherz Auteur : Eva Siebenherz Many people have spent their childhood and youth in a Children’s Home, an asylum, a youth center, approved school or another similar facility. And many cannot let go of the experience and are looking for connections into the past. Or for a variety of reasons, they are looking for a temporary or permanent home accommodation. Whether it is an active facility ore one closed already - the confusion and mix-up is great. Either one cannot find any information or one only finds unclear results. For this reason, we have compiled this directory of asylums which lists nearly 10000 homes and other facilities in about 10 categories. From children's homes, youth housing, disabled homes, home schools to normal dormitories, everything is represented. In addition, you will find archive entries for closed facilities. This also includes children's homes and youth employment centers in the f 28 Elisabeth von Thüringen und die neue Frömmigkeit in Europa - Christa Bertelsmeier-Kierst Auteur : Christa Bertelsmeier-Kierst Anläßlich des 800. Geburtstages der heiligen Elisabeth von Thüringen wurde 2007 in Marburg ein wissenschaftliches Symposion durchgeführt, das Elisabeths karitatives Wirken in den Kontext der großen religiösen Bewegungen jener Zeit stellte. Die Subjektivierung der Frömmigkeit, die von den großen Reformorden ausging, erfasste um 1200 nachhaltig auch die Laiengesellschaft. Vor allem Frauen drängten nach Teilhabe am religiösen Leben und strebten eine möglichst radikale Nachfolge Christi an. Ergriffen vom neuen Ideal der Armut und Askese waren sie bereit, ihre bisherigen sozialen Bindungen aufzugeben und ihre Vorstellung eines christlichen Lebens in karitativer Fürsorge oder – in Abkehr von der Welt – in strenger Klausur und mystischer Selbstsorge zu verwirklichen. Diese neue Spiritualität aus der Sicht verschiedener Fächer – der Theologie, der Geschichts- und Literaturwis 29 Umbenannte Straßen in Thüringen - Eva Siebenherz Wir möchten an diese Namen erinnern, sie nicht vergessen, sie sammeln und aufbewahren. Unterstützen Sie uns, damit das irgendwann ein umfangreiches Nachschlagewerk wird. Es geht um unsere gemeinsame Geschichte und unsere Geschichten. 30 Der Waffenschmied aus Thüringen - Holk Maisel Auteur : Holk Maisel Es gibt verschiedenste Darstellungen der Biografie des Nikolaus von Dreyse. Die einen sehen ihn als Militaristen und Waffenfabrikanten, die anderen als den Inbegriff des strebsamen, fleißigen Handwerkers. Ich möchte meine Sicht hinzufügen. 31 Elisabeth – Landgräfin von Thüringen - Hans Bentzien Auteur : Hans Bentzien Wenn man die Wartburg besucht, gelangt man durch einen Laubengang in die Kemenate der heiligen Elisabeth. Sie ist geschmückt mit den berühmten Fresken Moritz von Schwinds, die an das Leben dieser Frau erinnern. Wer war Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, die 1231, nur vierundzwanzigjährig, starb und nach ihrem Tod heiliggesprochen wurde? Als vierjähriges Mädchen kam sie, eine ungarische Königstochter, an den Hof von Eisenach. Sie war mit dem elfjährigen Sohn des Landgrafen verlobt worden. Auf der Wartburg wird sie erzogen wie die Fürstenkinder auch. Früh zeigen sich ungewöhnliche Charakterzüge. Sie will, dass es gerecht zugeht, und es entwickelt sich bei ihr eine Frömmigkeit, die zu einer sozialen Haltung wird. Als ihr Verlobter stirbt, wird sie mit dessen Bruder, Ludwig IV., verheiratet. Zwischen beiden entsteht eine echte Liebe — für die auf Verträgen beruhende Heira 32 Thüringen war einmal ein Königreich - Reinhard Schmoeckel Auteur : Reinhard Schmoeckel Die "akademische" Geschichtsforschung weiß nichts davon, weil es keine alten Schriftquellen dazu gibt. Aber Indizien aus zahlreichen anderen Wissenschaften bringen überzeugende Beweise für die Richtigkeit der hi 33 Streifzug durch Thüringen - Gerhard Köhler 34 Sagen und Märchen aus Sachsen und Thüringen - Emil Sommer Auteur : Emil Sommer 14. Die Jungfer auf dem Schloßberge bei Ohrdr 35 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein In den "Wanderungen durch Thüringen" beschreibt der in Weimar geborene Bechstein seine Heimat und nimmt den Leser mit u.a. in folgende Städte und Regionen: Der Dolmar. Thal der Lichtenau. Der Schneekopf. Schulpforta. 36 Natur und Altertum in Thüringen - Reiseerinnerungen aus den Jahren 1836 - 1841 -1842 - Fr. L. B. von Medem & Gerik Chirlek Auteur : Fr. L. B. von Medem & Gerik Chirlek 37 Johann Rothe's Chronik von Thüringen. Bearbeitet und herausgegeben von E. Fritsche. - Anonyme & E Fritsche Auteur : Anonyme & E Fritsche 38 Thüringen Burgen, Schlösser & Wehrbauten Band 2 - Lothar Groß & Bernd Sternal Auteur : Lothar Groß & Bernd Sternal Ihnen liefert sie eine Vielzahl von Informationen ü 39 Wir backen mit HERMANN aus THÜRINGEN - Anne T. Pörs Auteur : Anne T. Pörs Hermann ist in Thüringen weit bekannt! In diesem Buch wird alles beschrieben, was man zu Aufzucht, Pflege, Teilung und Verarbeitung des Hermann - Ansatzteiges wissen sollte. Neben einer ausführlichen Anleitung zum Umgang mit Hermann sind zahlreiche Rezepte enthalten - zusätzliche Tipps geben praktische Hinweise und Anregungen für neue Variationen. 40 Schulische Integration der minderjährigen Flüchtlinge in Thüringen - Izabela Galus Auteur : Izabela Galus Diese Bachelorarbeit widmet sich der schulischen Integration der jugendlichen Flüchtlinge in Thüringen, die nicht mehr der allgemeinen Schulpflicht unterliegen. Der fehlende Schulabschluss oder dessen fehlende Nachweisbarkeit stellen eine Hürde für die berufliche Integration dar. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass das staatliche Schulsystem für die jugendlichen Flüchtlinge, die erst ab dem 16. Lebensjahr nach Deutschland kommen, wenig Möglichkeiten bietet, ihren Schulabschluss nachzuholen und somit ihr Recht auf Bildung umzusetzen. Wie sieht die schulische Integration der Flüchtlinge in Thüringen unter Berücksichtigung der vorhandenen strukturellen Möglichkeiten aus? Die Arbeit konzentriert sich auf die Gruppe der jugendlichen Flüchtlinge mit und ohne Aufenthaltsstatus, die auf nicht konventionelle Art ihren Abschluss bzw. Weg in das deutsche Schulsystem suchen. Welch 41 Epidemiologie, Prävalenz, Versorgung und Prävention bei depressiven Erkrankungen in Thüringen - Sebastian Selzer Auteur : Sebastian Selzer Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Fachhochschule Erfurt (Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Weltweit wird vermutet, dass 350 Millionen Menschen von Depressionen betroffen sind. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass im Jahr 2020 affektive Störungen zu der zweithäufigsten Krankheit weltweit zählen werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise drei Millionen Menschen die betroffen sind. Die Versorgungssituation bietet trotz der hohen Anzahl noch keine adäquate Behandlung. Wie viele sind In Thüringen betroffen und gibt es regionale Unterschiede? Wie verteilt sich die Depression in der Thüringer Bevölkerung und wie sieht es mit der Versorgung im Freistaat aus? Mit vielen Fakten, Zahlen und Belegen geben die Autoren einen Überblick über die Lage. Bei ihrer Forschungsarbeit k 42 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein Ludwig Bechstein: Wanderungen durch Thüringen Erstdruck: Leipzig,: Georg Wigand, 1847. Thal der Lichtenau Die Hessberger Thierfährten Das Meininger Oberland Schwarzburg und das Schwarzathal Der Kiffhäuser Waltershausen und Tenneberg Der Dietharzergrund Felsenthal und Inselberg Die Liebensteiner Höhle 43 Gebrauchsanweisung für Thüringen - Ulf Annel Auteur : Ulf Annel Was hat Erfurt mit Venedig gemeinsam? Wer steckte hinter dem Bau des Kyffhäuser-Denkmals? Wieso sollten sich Skatfreunde im Zweifels- und Streitfall nach Altenburg begeben? Ulf Annel, Thüringer mit Leib und Seele, führt uns durch seine Heimat, die zwar der "geografische Mittelpunkt Deutschlands", von Mittelmaß aber weit entfernt ist. Er ergründet den Reichtum an Burgen und Schlössern, an Dialekten, Dichtern und Denkern. Wandert auf dem idyllischen Rennsteig und durch das "grüne Herz Deutschlands". Macht sich Gedanken über schnelle Rodler und Rostbratwürste, Goethe und Gartenzwerge, Jenaer Optik und Bauhaus-Architekten - und verrät uns ganz nebenbei, wie die Thüringer wirklich fühlen und denken. 44 Thüringen - Burgen, Schlösser & Wehrbauten Band 1 - Lothar Groß & Bernd Sternal Ihnen liefer 45 Unser schönes Thüringen - Johannes Wilkes Auteur : Johannes Wilkes 46 Thüringen. Ein geographisches Handbuch, etc - Fritz Regel 47 ADAC Reiseführer Thüringen - Bärbel Rechenbach Auteur : Bärbel Rechenbach Thüringen begeistert Naturfreunde, Kulturreisende und Aktive gleichermaßen. Mitten in Deutschland liegt diese grüne Region mit herrlichen Wanderrouten und Radwegen entlang von Werra, Unstrut und Saale. Oder man folgt dem vielbesungenen Rennsteig auf dem Kamm des Thüringer Waldes oder dem Kyffhäuserweg zur Barbarossahöhle. Etliche Schlösser und Burgen zeugen von der reichen und wechselvollen Geschichte. In Eisenach z.B. kann auf der Wartburg die Lutherstube besichtigen, wo der Reformator einst die Bibel übersetzte. Wunderbar restauriert sind Erfurt, Weimar und Jena und laden zu ausgedehnten Stadtbummeln ein. Aber auch Fachwerkstädte wie Schmalkalden und Altenburg oder die einstige Residenzstadt Gotha begeistern mit ihrem Flair. Goethe, Bach und Bauhaus – das sind nur einige der großen Namen, die jeder sofort mit Thüringen verbindet. In diversen Museen und Gedenkstätten oder 48 Thüringen. Ein geographisches Handbuch, etc - Fritz Regel 49 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein 50 Elisabeth von Thüringen und Konrad von Marburg. Facetten einer Beziehung - Anja Reckenfeld Auteur : Anja Reckenfeld Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Katholisch-Theologische Fakultät, Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit bietet einen Überblick über Leben und Wirken der heiligen Elisabeth von Thüringen sowie eine Analyse über ihre Beziehung zu ihrem Beichtvater Konrad von Marburg. Elisabeth zählt zu den bekanntesten Heiligengestalten in der Katholischen Kirche. Auch außerhalb der Kirche kommt ihr eine besondere Bedeutung zu. Das zeigt sich z.B. daran, dass zahlreiche Institutionen ihren Namen tragen. Elisabeth hat schon bei ihren Zeitgenossen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der sich bis heute erhalten hat. Darstellungen über ihr Leben in verschiedenen Bereichen wie Kunst, Kultur und Literatur sind Be Pas de Suggestions Relatives pour: Thuringen
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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Dekotraum: Koblenz tatjana 24. Mai 2017 um 06:44 wunderschöne Bilder und ich hatte es ja auch angedacht, aber der Mai ist einfach zu heftig mit Events. Scheint eine wirklich tolle Stadt und Gegend zu sein, ich war da noch nie, von mir ist es sicher fast genauso weit wie von euch. Alles Liebe vom Reserl Julia B. 24. Mai 2017 um 07:56 da hattet ihr ja eine längere Anreise bis nach Koblenz. Schön wenn es gefallen hat, das Weindorf ist bestimmt sehr idyllisch anzusehen. Habe hier und dort schon Bilder sehen können von eurem Bloggertreffen. yvonne zaugg 24. Mai 2017 um 08:59 wundervolle Bilder, zum Glück zeigst du uns sie alle! So waren wir doch auch mal in Koblenz :-)))) Toll, was man Dank den Bloggertreffen alles neu entdecken darf! Da spielt die lange Anreise wirklich keine Rolle! Hauptsache es war rundum schön! allesbiggi 24. Mai 2017 um 10:24 Hach schööön, liebe Ingrid, ich habe mich soooo gefreut, euch wiederzusehen! Tolle Fotos hast du gemacht. Das war jetzt richtig schön, nochmals alles Revue passieren zu lassen. kleine blaue Welt 24. Mai 2017 um 11:06 schön,daß eure Zeit noch für einen ausgiebigen Sradtbummel gereicht hat! Hätte wohl auch unzählige Fotos gemacht,denn Koblenz scheint ein richtig schmuckes Städtchen zu sein! Nicole B. 25. Mai 2017 um 20:38 wenn ich Deine Bilder so sehe, denke ich auch, dass ich bei einer schönen Stadt wohne. Ich fand es super, dass Ihr den weiten Weg auf Euch genommen habt. Und es war ein schönes Wochenende mit Euch allen.
de
q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
9781847886361 - Design Thinking - Nigel Cross 9780262680677 Design Thinking (Peter G. Rowe) 9783640655960 Design Thinking (Stefan Ponsold) 4006180601323 Rette Mich Ein Bisschen (Thadeusz, J… 9781847888464 Design Thinking - Understanding How… 2901847886360 Design Thinking: Understanding How D… 9783866048362 Rette mich ein bisschen (Thadeusz, J… Rette mich ein bisschen. Ein Sanitäter-Roman. (Tha… Rette mich ein bisschen. Ein Sanit&auml;ter-Roman… Rette mich ein bisschen - Jörg Thadeusz -- Taschen… Rette mich ein bisschen: Ein Sanitäter-Roman [Tasc… Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9781847886361 ankaufen: Kleinster Preis: 21,80 €, größter Preis: 50,54 €, Mittelwert: 30,40 € Der Dreiklang der Wirklichkeit - neues Buch ID: bccbb9a032beb6330f2b8d64d022ddc7 Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);"Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9f17d924daed1b-570-420-1;9783702503208;0;21.80;1;pc;11;;;;0TOQITBH7T67;Baustelle Investitions-Controlling;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOQITBH7T67/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Betriebswirtschaft;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658107161;0;51.39;1;pc;11;;;;0TOSUO1ANQCV;Handbuch Betriebliche Kreislaufwirtschaft;77.09;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOSUO1ANQCV/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Technik / Bau- & Umwelttechnik;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658064440;0;77.09;1;pc;11;;;;0TPAT90BUMNV;Ford Focus;30.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPAT90BUMNV/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716819913;0;30.80;1;pc;11;;;;0TPQ5AU3C9D1;1931, Gesamtverzeichnisse 1879-1931;35.60;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Deutschsprachige Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783700121213;0;35.60;1;pc;11;;;;0TQSOKBQE443;Die Genussformel;24.00;https://www.dodax.at/de-at/dp/TQSOKBQE443/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9f17d924daed1b-570-420-1;9783711001511;0;24.00;1;pc;11;;;;0TSBFMBRV7I2;Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels;102.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSBFMBRV7I2/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Soziologie / Politische Soziologie;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658003067;0;102.80;1;pc;11;;;;0TSM4MOAGMQQ;Screening- und Assessmentinstrumente zur Erkennung von Delirien;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Medizin / Pflege;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658130558;0;51.39;1;pc;11;;;;0TSMOR682D47;Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994;41.10;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSMOR682D47/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716820469;0;41.10;1;pc;11;;;;0U1KCIUAD40I;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467;36.89;https://www.dodax.at/de-at/dp/U1KCIUAD40I/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467 - gerichtliche und andere Zweikämpfe darstellend ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1887.Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt di Die Kunterbunts, 120 Karten - neues Buch 2016, ISBN: 9781847886361 ID: 7fc285a1daa085f14e3aadd718ba7c76 Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;"Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9f17d924daed1b-570-420-1;9783621285230;0;29.95;1;pc;11;;;;0TSTA4A4U8G5;Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung;42.00;https://www.dodax.de/de-de/dp/TSTA4A4U8G5/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Recht / Öffentliches Recht;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9f17d924daed1b-570-420-1;9783555018546;0;42.00;1;pc;11;;;;0TTTDHM3N362;Sprachlernhabitus und Bedeutungskonstruktion beim Fremdsprachenlernen;56.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TTTDHM3N362/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Pädagogik / Schulpädagogik, Didaktik & Methodik;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631618936;0;56.95;1;pc;11;;;;0TUB87RMKJA1;Aktiv verkaufen am Telefon;39.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUB87RMKJA1/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Management;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658029890;0;39.99;1;pc;11;;;;0TUC0U8R0V41;Die Mythologie in den nichtmythologischen Dichtungen Ovids;103.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUC0U8R0V41/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Klassische Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631441664;0;103.95;1;pc;11;;;;0TUGSF6S3KBI;Understanding Network Hacks;44.73;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUGSF6S3KBI/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Netzwerke;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662444368;0;44.73;1;pc;11;;;;0TUINTJRIPV9;Bilder der Mathematik;27.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUINTJRIPV9/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662434161;0;27.99;1;pc;11;;;;0TVDH8U7J41H;Zaubergarten Biologie;24.90;https://www.dodax.de/de-de/dp/TVDH8U7J41H/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind You Could Look It Up - neues Buch ID: 735c2356ae050b94724f95ee73e79e63 Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;"Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9f17d924daed1b-570-420-1;9780802777522;0;27.21;1;pc;11;;;;042EBOHJMJ5V;Pro Oracle Identity and Access Management Suite;43.47;https://www.dodax.de/de-de/dp/42EBOHJMJ5V/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Anwendungs-Software;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484215227;0;43.47;1;pc;11;;;;042OG3SN2Q15;Church in an Age of Global Migration;76.30;https://www.dodax.de/de-de/dp/42OG3SN2Q15/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Religion & Theologie / Allgemeines & Lexika;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9f17d924daed1b-570-420-1;9781349556168;0;76.30;1;pc;11;;;;0431P4P22EFP;Implementing DirectAccess with Windows Server 2016;43.56;https://www.dodax.de/de-de/dp/431P4P22EFP/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Informatik;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484220580;0;43.56;1;pc;11;;;;03ADB8JSKR7I;Beethoven: The Complete Masterworks, Vol. 30;8.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/3ADB8JSKR7I/;Musik / Klassik / Konzerte, Sinfonien & Orchestermusik;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8J Investing the Templeton Way - neues Buch ID: 127141e0bc2ff103d201d8fbd54def61 To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;"To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071545631;0;50.54;1;pc;11;;;;08L0DVCQQAO8;Besame Mucho;11.12;https://www.dodax.de/de-de/dp/8L0DVCQQAO8/;Musik / New Age;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9f17d924daed1b-570-420-1;9007686000295;0;11.12;1;pc;11;;;;08LRLTOV3B9D;Babydecke "Wal/Streifen" filz 70/90cm;18.14;https://www.dodax.de/de-de/dp/8LRLTOV3B9D/;Büro & Schule / Sonstiges;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9f17d924daed1b-570-420-1;9007213168719;0;18.14;1;pc;11;;;;08MO83F1P928;A History of Europe in the Modern World;63.45;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MO83F1P928/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte / Allgemeines & Lexika;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071315562;0;63.45;1;pc;11;;;;08MV0LV3UGHP;Samsung SyncMaster LU28E85 28" UHD;437.97;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MV0LV3UGHP/;Elektronik / Computer / Monitore ;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9f17d924daed1b-570-420-1;8806086934381;0;437.97;1;pc;11;;;;08OU2HA02NVO;Star Wars Stormtroopers;33.66;https://www.dodax.de/de-de/dp/8OU2HA02NVO/;Bücher / Schule & Lernen / Sonstiges;Introduced in Star Wars (1977), the Imperial Stormtroopers serve as the army of the Galactic Empire, establishing Imperial authority and putting down any revolts. These instantly recognizable, white-clad troopers have become a universal symbol of Star Wars. Underscoring the popularity of the Stormtrooper, an Imperial Stormtrooper helmet from The Empire Strikes Back recently sold at auction for $120,00.00. Just in time for the release of the new film, Star Wars: The Last Jedi, Star ID: 12363479 Design Thinking ab 22.49 € als Taschenbuch: Understanding How Designers Think and Work. Aus dem Bereich: Bücher, Kunst & Musik, Medien > Bücher, Bloomsbury Academic EAN (ISBN-13): 9781847886361 ISBN (ISBN-10): 1847886361 Buch in der Datenbank seit 22.08.2007 19:43:30 Buch zuletzt gefunden am 16.07.2018 09:31:35 ISBN/EAN: 9781847886361 1-84788-636-1, 978-1-84788-636-1 "The Textile Reader", von "Jessica Hemmings (Editor)" (9781847886354) "Design Thinking", von "Nigel Cross" (9781847886378) "The Textile Reader", von "Jessica Hemmings, Jessica Hemmings" (9781847886347) "Hollywood Blockbusters", von "David Sutton" (9781847886392) "Global Denim", von "Daniel Miller" (9781847886323) "Mobile Communications", von "Nicola Green; Leslie Haddon" (9781847886408)
de
q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Best Read [Selma Meerbaum-Eisinger] ↠ Blütenlese. Gedichte || [Chick Lit Book] PDF â Selma Meerbaum-Eisinger / May 21, 2019 Bl tenlese Gedichte Gedichte darunter sechs bersetzungen enthielt ihr handschriftlich berliefertes Album mit dem Titel Bl tenlese als Selma Meerbaum Eisinger am Dezember mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Title: Blütenlese. Gedichte Author: Selma Meerbaum-Eisinger ISBN: 9783150190593 58 Gedichte darunter sechs bersetzungen enthielt ihr handschriftlich berliefertes Album mit dem Titel Bl tenlese, als Selma Meerbaum Eisinger am 16 Dezember 1942 mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Arbeitslager Michailowka am Bug starb, wohin sie mit ihrer Familie und einem Gro teil der j dischen Bev lkerung ihrer Heimatstadt Czernowitz im Zuge der R umung des Ghett58 Gedichte darunter sechs bersetzungen enthielt ihr handschriftlich berliefertes Album mit dem Titel Bl tenlese, als Selma Meerbaum Eisinger am 16 Dezember 1942 mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Arbeitslager Michailowka am Bug starb, wohin sie mit ihrer Familie und einem Gro teil der j dischen Bev lkerung ihrer Heimatstadt Czernowitz im Zuge der R umung des Ghettos im Juni 1942 deportiert worden war Als Dokument f r das Verbrechen der Shoa bezeugen diese Gedichte dennoch die Unausl schlichkeit eines Individuums, sind fr he Werke einer offenkundig zur Dichtung Begabten Neu ediert nach der Tel Aviver Ausgabe und mit einem ausf hrlichen Nachwort versehen von Markus May, der das Werk u.a in den Kontext der Lyrik der Bukowina stellt. Bltenlese Gedichte Book, WorldCat Note Citations are based on reference standards However, formatting rules can vary widely between applications and fields of interest or study The specific requirements or preferences of your reviewing publisher, classroom teacher, institution or organization should be applied. Bltenlese Band II Gedichte eBook Walmart Bltenlese Band II Gedichte eBook Average rating out of stars, based on reviews Write a review This button opens a dialog that displays additional images for this product with the option to zoom in or out Tell us if something is incorrect Bltenlese Band II Gedichte eBook. Gedichte collection of poetry Britannica Droste Hlshoff Her first collection of poetry, Gedichte Poems , included poems of a deeply religious nature Between and she wrote a cycle of religious poems, Das geistliche Jahr The Spiritual Year , which contains some of the most earnest religious poetry of the th century and reflects the inner. gedichte We would like to show you a description here but the site won t allow us. Gedichte ber die Liebe by Bertolt Brecht About Bertolt Brecht Bertolt Brecht born Eugen Berthold Friedrich Brecht was a German poet, playwright, and theatre director A seminal theatre practitioner of the twentieth century, Brecht made equally significant contributions to dramaturgy and theatrical production, the latter particularly through the seismic impact Du bist wie eine Blume von Heinrich Heine Gedichte Oct , Heinrich Heine Du bist wie eine Blume, Gedicht, Liebesgedicht, Lyrik, Poesie, Gedichte, Liebesgedichte Gedichte, Liebesgedichte gedichte vorgelesen gedichte vortragen gedichte Gottfried Benn German writer Britannica Written By Gottfried Benn, born May , , Mansfeld, Ger died July , , Berlin , German poet and essayist whose expressionistic pessimism and conjurations of decay in the period immediately after World War I gradually mellowed into a philosophy of pragmatism He was perhaps the most significant poet in post World War II Germany. New Seaside Interiors Nouveaux intrieurs de la cte New Seaside Interiors Nouveaux Intrieurs De La Cte by author Lesen und Download Online Unlimited eBooks, PDF Buch, Hrbuch oder Epub kostenlos Selma Meerbaum-Eisinger 210 Selma Meerbaum-Eisinger Title: Best Read [Selma Meerbaum-Eisinger] ↠ Blütenlese. Gedichte || [Chick Lit Book] PDF â Posted by:Selma Meerbaum-Eisinger Published :2018-09-13T10:34:59+00:00 About "Selma Meerbaum-Eisinger" Selma Meerbaum Eisinger wurde 1924 in Czernowitz Bukowina geboren Ab 1939 begann sie, eigene Gedichte zu schreiben und aus dem Franz sischen, Rum nischen und Jiddischen zu bersetzen Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in das 1940 von Rum nien an die Sowjetunion abgetretene Czernowitz im Juli 1941 wurde die Familie gezwungen, im Ghetto der Stadt zu leben Auf wundersame Weise gelang es Selma, das handschriftliche Album mit dem Titel Bl tenlese einer Freundin zuzuspielen, bevor sie 1942 in das Arbeitslager Michailowska in der Ukraine deportiert wurde Hier starb sie am 16 Dezember 1942 an Typhus Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe Gebundene Ausgabe. May 21, 2019 at 9:1 am Im Hinblick dessen, dass dieser Gedichteband unter den Umständen entstanden ist, die es nun mal waren, fand ich das Büchlein allein schon grandios. Die Wortwahl der Autorin war auch teilweise unheimlich schön, teilweise aber auch nicht ganz mein Geschmack. Ich schätze aber, dass es an sich selten Lyrikbände gibt, in denen einem alles gefällt.Ich habe mir so einiges angestrichen, was ich als sehr tiefgründig empfand, was mich teilweise auch berühren konnte und es gab Gedichte, in denen fa [...]
de
q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Frauke May - Mezzosopran | Presse "Wenn Du denkst, dass das Publikum sich langweilt, dann spiele langsamer, nicht schneller." Gustav Mahler CD - Kritiken Ganz im Zeichen der Spätromantik Wunderhorn-Lieder von Gustav Mahler und dem Freiburger Julius Weismann mit der Mezzosopranistin Frauke May auf CD Sie waren Zeitgenossen: der 1879 geborene Freiburger Professorensohn Julius Weismann – er starb 1950 – und Gustav Mahler, dessen Klangwelt einem Resümee des untergehenden Habsburgerreiches gleichkommt. Spätromantiker, dem Kunstlied zugewandt. Dem Österreicher wurde das Lied zur Keimzelle seiner Sinfonien, der Badener kreierte mehr als 260 Lieder, wobei Weismann in seinem reichen OEuvre die meisten musikalischen Gattungen bedachte. Mit einem Doppelalbum präsentieren jetzt die Mezzosopranistin Frauke May und der an Freiburgs Musikhochschule lehrende Pianist Bernhard Renzikowski Lieder beider Komponisten. Den gemeinsamen Nenner stiftet dabei die Textvorlage: die von Achim von Arnim und Clemens Brentano bearbeitete und herausgegebene Gedichtsammlung „Des KnabenWunderhorn“. Die Beiträge des späteren Mitgründers des Freiburger Musikseminars entstanden während der ersten Phase seiner Tätigkeit als freischaffender Komponist und Pianist, von 1906 – da ließ sich der unter anderem bei Josef Rheinberger ausgebildete Weismann in seiner Geburtsstadt nieder – bis 1918. In jener Phase, in welcher der 19 Jahre ältere Kollege Wiener Hofoperndirektor wurde und an der „Met“ in New York wirkte. Wird die Fallhöhe quasi auf dem Tablett dieser Weismann-Ersteinspielung mit serviert? Einerseits nein, Weismann war ein unabhängiger Kopf, beschritt seinen eigenen, wenn auch konservativen Weg. Das ist wörtlich zu nehmen, komponierte er, der sich selbst als einen Klassizisten bezeichnet hatte, doch mit Skizzenbuch im Freien. Vom Einfall geht er aus, gießt die Stimmung des Gedichttextes in Musik. So in „Verspätung“ op. 23/4, wo die ersten Töne des Klaviervorspiels den unerbittlichen Hungertod vorwegnehmen. Frauke May agiert mit ihrem warmen, samtenen Timbre überaus werkdienlich. Die düster-unheimliche Stimmung zeichnet May mit der Tiefensubstanz einer Altistin, ohne Brüche der opernhafte Aufschrei des leidenden Kindes. In die Nähe von Richard Strauss könnte man „Sub Rosa“ op. 29/8 verorten. Klangsinnlichkeit des Fin de Siècle, ohne Schwulst dargebracht. Die Klarheit ist nicht zuletzt auch ein Verdienst des Pianisten, seiner Anschlagskultur und klugen Gestaltung. Bei der Harmonik zeigt sich Weismann mehr als Zeitgenosse als beim Wort-Ton- Verhältnis, wo er in der Schubert-Nachfolge steht. Apropos Fallhöhe: Neben Mahler, der die Texte aufbricht, mit Bedeutung auflädt, können die Vertonungen des Freiburgers etwas brav klingen, wenn auf „Das himmlische Leben“ des Liedsinfonikers just Weismanns akkordisches Opus „Warnung“ („Der Kukuk auf dem Zaune saß“) folgt, Strophen mit auf jeden Hintersinn verzichtender Tonmalerei. Frauke May ist eine angenehme Mahler-Exegetin, sie überinterpretiert nicht, sondern singt mit Geschmack und Charakterisierungskunst. Ein Album, das neugierig macht. Mehr Weismann, bitte! Und das ein Kuriosum bietet: eine Sängerin imDuett mit sich selber. Christine Adam, Badische Zeitung Freiburg – Es sungen drei Engel: Wunderhorn-Lieder von Gustav Mahler und Julius Weismann. Zwei CDs. VKJK 1515. Frauke May & Bernhard Renzikowski: Kammermusik „Des Knaben Wunderhorn“ ist eine Sammlung von volkstümlichen Liedern, die von Clemens Brentano sowie Achim von Arnim gesammelt, überarbeitet und veröffentlicht wurden. Berühmt sind die Vertonungen einiger dieser Texte von Gustav Mahler, wohl nur in Fachkreisen bekannt sind hingegen die Adaptionen von Julius Weismann, die zwischen 1906 und 1918 entstanden. Die Kölner Mezzosopranistin Frauke May legt nun gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner am Piano Bernhard Renzikowski eine Duo-Interpretation von 43 Liedern dieser Sammlung vor: 24 von Mahler, 19 von Weismann, 18 davon sind Welt-Ersteinspielungen. Die prächtige Stimme der international gefeierten Sängerin ist in der Lage, unterschiedlichste Stimmungen auszudrücken, Renzikowski begleitet sie kongenial, das ganze Album ist ein anregendes und mitreißendes Projekt. -bv Das (un)bekannte Wunderhorn (...)Gustav Mahler (1860-1911) hat zwischen 1887 und 1901 24 Wunderhorn-Lieder vertont, die alle auf dieser CD enthalten sind. Die sehr gelungene Zusammenstellung vermischt beide Komponisten zu Gegenüberstellungen und Aneinanderreihungen indem sie der Reihenfolge der Gedichte in der Textvorlage folgt, nur das Titellied ist außerhalb der Reihe vorangestellt. Mahler schätzte am Wunderhorn, daß die Texte “mehr Natur und Leben als Kunst” seien, er veränderte, formulierte bspw. neue Titel, kürzte und kombinierte. Er wählte komplexe Vorlagen, die Tragik und Ambivalenzen aufweisen und schuf damit faszinierende Werke wie bspw. “Revelge”, “Der Tamboursgesell”, “Das himmlische Leben”, “Das irdische Leben”, “Wo die schönen Trompeten blasen”, “Urlicht” und “Des Antonius von Padua Fischpredigt”. Weismann sah sich als Mittler, er hielt sich quasi wortwörtlich an seine an seine Vorlagen, sieben seiner 19 Vertonungen aus der Wunderhorn-Sammlung sind Kinderlieder, bei den anderen überwiegen Volksweise, Liebeslied und Ballade. Nur einmal überschneiden sich Mahler und Weismann: die Hunger-Ballade “Verspätung” heißt bei Mahler “Das irdische Leben”, Weismann beließ die Textvorlage, Mahler kürzte, beide treffen mit ihrer Kompositionen. Unter den unbekannten Weismann- Liedern findet man ebenfalls starke Vertonungen: neben “Verspätung” könnte man u.a.. “Sub Rosa” und “Christkindleins Wiegenlied” nennen. Durch die kluge Interpretation entsteht eine stets spannende und abwechslungsreiche Folge, das Wunderhorn ertönt in den verschiedensten Schattierungen – ein Verdienst das der Mezzosopranistin Frauke May und dem tadellosen Pianist Bernhard Renzikowski gebührt. Mays Stimme ist in der Höhe genauso wohlbefindend als in der Tiefe, manches Lied scheint trotzdem thematisch bei Männerstimme besser aufgehoben, für zwei Duette hat sich May keine Partnerin geholt, sondern duettiert durch Zweitaufnahmen mit sich selber. In der Summe bleibt eine schöne und spannende Entdeckungsreise durch die Wunderhorn-Vertonungen mit hohem Entdeckungswert durch die Ersteinspielungen der Weismann-Lieder. (2 CDs, ca. 143 Minuten, Querstand, VKJK1515). Marcus Budwitius 27/05/2016 von Geerd Heinsen in Recitals / Lieder veröffentlicht. ARTE NOVA VOICES / WDR KÖLN HUGO WOLF MÖRIKE – LIEDER FRAUKE MAY – MEZZOSOPRAN BERNHARD RENZIKOWSKI – PIANO World First Complete Edition with One Duo Mörike-Rausch Frauke May singt alle 57 Mörike-Lieder von Hugo Wolf, alle, also auch die Männerlieder, was die Puristen wohl etwas schockieren wird. Die anderen werden sich freuen an einer Liedsängerin, die mit Intelligenz ihre breiten stimmlichen Mittel einsetzt und diesen poetischen Kleinodien in jeder Hinsicht gerecht wird. Musik und Theater 03/04 Wolf – Mörike komplett (...) ein Einsatz der schon per se lobenswert ist! Frauke May mit imponierender Gestaltung, erstaunlich souverän auch die „Männerlieder“ ( der „Abschied“ vom Rezensenten!) Fono Forum 05/04 Musikalischer Streifzug durch Mörikes Welt (...) fast drei Stunden lyrisch-dramatischer Klangbilder. Was Wolf auf jeden Fall nicht wollte: Affektiertheit der Interpretation. So ist die virtuose Wiedergabe von Frauke May äußerst werktreu. May wird kongenial unterstützt durch Bernhard Renzikowskis hochsensiblem Spiel.(...) Zartheit und Kraft ,vitale Emotion und romantisches Todesverlangen – es ist die Wanderung auf dem schmalen Grad dieser Kontraste, welche die Darbietungen einzigartig macht. CD-Journal 05/04 Meisterhaft einheitlicher Stil (...) die Darbietung des schwierigen Mörike-Repertoires wird Intonation und emotionalen Ausdruck betreffend mehr als überzeugend gesungen(...) und bestätigt den hohen künstlerischen Anspruch von Frauke May.(...). An Mays Seite werden die Lieder einfühlsam von Bernhard Renzikowski begleitet. Das Duo glänzt durch langjährige Zusammenarbeit mit einem ausgewogenen Zusammenspiel. www.klassik.com 01/04 Die musikalische Kraft der Poesie! Anders als der überflüssige Booklet-Text lassen die beiden Künstler die Frage, sich komplett dem edlen Liedgut von Wolfs Mörike-Vertonungen zuzuwenden, nie aufkommen. Für jedes der musikalischen Meisterstückchen erzeugen sie eine solche künstlerische Dichte, dass die im Booklet diskutierten Fragestellungen schon ein Affront den Musikern gegenüber bedeuten. Mit durchgehend vorbildlicher Deutlichkeit in Text und Musik, gelingt es dem Duo, der so wertvollen Verbindung von Lyrik und Musik auf einen musikalischen Weg, frei von jeglichen Manierismen, eine angemessene Geltung zu verschaffen. Dabei ist es aber gerade die strikt musikalische Umsetzung, die zu geradezu oft überwältigend- emotionalen Momenten führt. Ob tragisch, komisch, mystisch... der Ausdrucksgehalt wird durch ein überlegtes Miteinander-Musizieren erzeugt. Vokale Kammermusik mit rhythmischer Präzession, musikalische und intellektuelle Durchleuchtung auf allerhöchstem Niveau. In der reichlich vorhandenen, namhaften Konkurrenz konnte ich, mit einem wirklich Tick für diese Stücke, nichts Vergleichbares erfahren. Nirgendwo leuchtet die Abendsonne goldener im Spaziergang, nirgendwo geht es böser die Trepp´ hinab für den Rezensenten, - Husch - nirgendwo fällt die Asche so zusammen wie in diesem Feuerreiter, denn hier steht die ganze Kraft der musikalischen Poesie Wolfs auch dahinter. peterlesirrfahrten Amazon Rezension am 19. Juni 2011 Eine immense Bandbreite demonstriert Frauke May mit ihrem vielfach schattierenden dramatisch oder ironisch-humorvoll pointierenden, manchmal bewusst „nicht-singendem“ Vortrag“. Wo sie nicht nur expressiv singt, sondern schon in die Tongebung, in den Klang ihrer Stimme die ganze Expression hinein nehmen kann -„Horch, das Feuerglöcklein gellt“-(Der Feuerreiter) dort liegen die Höhepunkte dieser Neuaufnahme. Renzikowski erweist sich, ganz im Sinne Wolfs, als Partner, der mehr als nur Begleiter sein soll: Nicht katastrophisch-expressiv aufgesetzter Vortrag (...) sondern Genauigkeit; und gerade aus dem gestochen scharfen Spiel ergibt sich alles andere!(...)ein geradezu ideales Aufeinander-Hören der Partner – nur so kann eine Stelle wie das Ende des „Feuerreiter “so überzeugend zustande kommen. „Auf eine Christblume I“, May´s sinnige, lyrische-mystische Seite, gelingt ebenfalls vorzüglich. (...) wer eine neue Generation hören will(...)jenseits der „Institutionen“ Dieskau und Schwarzkopf – der ist mit dieser Neuaufnahme bestens bedient! Plattenprisma SWR 2 01/04 Mörike komplett – May geht auf`s Ganze! May`s Arbeit, mit Ihrem einfühlsamen Partner, ist überzeugend. Mit Ihrem reichen Mezzo den sie ausdrucksstark einsetzt, ihrem scharfer Intellekt, wird sie dieser von ihr gesetzten Herausforderung gerecht. Für die „leichten“ Lieder findet sie einen schlankeren, schwereloseren Ton, sie fängt den Witz und das Augenzwinkern der humorvollen Lieder ein und gibt den Liebesliedern den passenden Ton. Rundherum sehr gut gemacht (...) besonders jene „Urmutter-Lieder“ wie „Gesang Weyla`s. Ein echtes Schnäppchen! 160 Minuten vollendete Interpretation! Gramophon 09 /04(transl.) Besteht in starker Konkurrenz-Großes Lob! Frauke May: Große Ausdrucksskala, dunkel gefärbte Stimme(...). Mit sehr guter Technik, Leichtigkeit und angenehmen Timbre gelingt es ihr scheinbar mühelos über 50 Lieder mit jeweils anderem Tom farbig zu gestalten. Das setzt großes Gespür für Liedinterpretation voraus, ganz besonders für die spezifische Sprache von Wolfs Mörike-Vertonungen. Das Duo überzeugt musikalisch durchwegs in diesen Miniaturwelten und es hat sich unüberhörbar mit allen Details und Feinheiten auseinandergesetzt Tschechische Musikzeitschrift: „Musikus“ 04/04. (transl.) ARTE NOVA VOICES - LIEDER / WDR KÖLN Max Reger: Schlichte Weisen op. 76 (60 Lieder) Fünf Kinderlieder op.142 Frauke May – Mezzosopran Bernhard Renzikowski – Piano Weltweit erste Gesamteinspielung Virtuosität unter dem Mantel des Schlichten Die beiden Künstler beweisen, das (…) die schlichten und ergreifenden Lieder bis heute nichts von ihrer Innigkeit, und ihrer Faszination verloren haben. Die Interpretation knüpft an das Kunstlied der Romantik an, doch noch näher steht sie dem echtem Volkslied, das man heute kaum noch kennt: Frauke May bewahrt sich dabei eine liedhafte Natürlichkeit, die auf alles Exaltierte verzichtet – Virtuosität unter dem Mantel des Schlichten! CD Journal 11/02 Frauke May has already made (…)a reputation for herself as a Reger specialist in a previously releases and highly praised Arte Nova disc. Here, again, she is in on variable form, delivering many of the humorous songs with panache and strong characterisation. (…) outstanding playing from Bernhard Renzikowski. ARTE NOVA VOICES - LIEDER/ WDR KÖLN MAX REGER 30 LIEDER FRAUKE MAY – MEZZOSOPRAN BERNHARD RENZIKOWSKI – PIANO (...)Frauke Mays warmer, sinnlich lodernder Mezzo ist reich an Farbtönen und trägt zu einer intensiven Gestaltung bei. Crescendo (...)Frauke May besitzt einen üppigen, dunklen Mezzosopran voller Atemreserven, der vermutlich Meriten als Fricka und Waltraute sammeln könnte. Sie singt sehr auf Linie und vermeidet dadurch „Konsonantenspuckerei“. Der von ihr bereitwillig eingesetzte große Ton bekommt den Reger-Liedern gut, zumal sie ausgefeilt musiziert sind (...). Opernglas (...)Fantastisch! Eine echte Repertoirebereicherung, sehr sensibel gemacht (...). (...)eine kräftige, belastbare Stimme (...)verfügt aber trotzdem über ein schönes Piano sowie eine gute Höhe. Als engagierter Gestalterin stehen Frauke May hochdramatische Interpretationen mit allem Stimmaufwand zu Gebote wie introvertiertes Singen auf Linie, bereitwillige Hingabe an melodische Reize oder auch eine wohl angebrachte ironische Tönung (...). Klassik Heute Indeed, the mezzo-soprano gives a generally good account of herself(…). Her quiet singing, as in the lovely "Wiegenlied", has a warm colour and smooth produktion. Another song which finds her at her best is "Friede", light in touch, as befits a song called "Peace". Frauke May plainly loves these songs. Her manner is warm, caressing - positivly lavish in places. In songs like the atmospheric "Die Nixe" (The mermaid) it largely pays off. BBC Music Magazin Von introvertierter, meditativer Nachdenklichkeit bis hin zu Liedern die für Kinder gedacht sind – die sängerische Identifikation von Frauke May mit dieser inhaltlichen Weite ist zu bewundern. Mit, enormer emotionaler Bandbreite wunderbarer Alt-Farbe, und tadelloser Technik entsteht im harmonischen Zusammenspiel mir Ihrem Pianisten über das Kennnenlernen dieses Repertoires hinaus ein echtes musikalisches Ereignis. Tschechische Musikzeitschrift „Musikus“02/04 Rossini: IL BARBIERE DI SIVIGLIA – ROSINA: Eine Rosina, die alle Achtung verdient: Frauke May mit ihrem flüssigem Mezzo, der nicht bloß im reizenden Dreivierteltakt-Andante so locker „rüberkommt“,nein: es ist vor allem die juvenil-emanzohafte Souveränität, dieses Pendeln zwischen Ernst und Posse, mit der sie Almaviva gewinnt und Dr. Bartolo austrickst. Brava, Bravissima!.Süddeutsche Zeitung Bestechende Textartikulation in den Rezitativen und eine wunderbar weiche Stimmführung in den Arien, zeichneten die Auftritte von Frauke May in der Partie der Rosina aus. Auch die Koloraturen gelangen ihr bravourös. Mittelbayerische Zeitung Verdi: FALSTAFF – MRS. QUICKLY: Das „Reverenza“ der fintenreichen Mrs.Quickly von Frauke May war einer der Höhepunkte des Abends Mittelbayerische Zeitung Ausgezeichnet: Frauke May als mimisch wendige, intrigante und schön singende Mrs.Quickly. Süddeutsche Zeitung Als Mrs.Ouickly eine der Ouicksten, Frechsten, Besten: die Mezzosopranistin Frauke May Hannoversche Zeitung Wunderschön komödiantisch: Frauke May in der Rolle der Mrs.Ouickly mit Alt- Fülle prunkendem Mezzosopran. Göttinger Nachrichten Humperdinck: HÄNSEL UND GRETEL – Hänsel: Frauke May zeichnet einen liebenswert-burschikosen und naseweisen Buben und ist mit ihrer schön geführten Stimme ein Hörgenuß. WAZ Reimann: DIE GESPENSTERSONATE – DUNKLE DAME: (...) die mysteriöse „Dunkle Dame“, mezzostark gesungen von Frauke May. Opernwelt Puccini – Madame Butterfly – Suzuki: Frauke May bot in der Rolle der Suzuki eine beeindruckende Leistung – stimmlich wie darstellerisch. Zum hohen Niveau gehörte auch eine sehr verständliche Textartikulation der italienischen Sprache. Nürnberger Zeitung Martinu: Die Heirat – Fjokla Viel Komik und Esprit brachte Frauke May als Heiratsvermittlerin „Fjokla“! St.Gallener Tagblatt Besonders Frauke May überzeugte mit ihrem vollen Mezzo ebenso wie darstellerisch als geschäftstüchtige Heiratsvermittlerin Fjokla.. Südkurier Nicolai: DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR – FRAU REICH: Frauke May weiß als Frau Reich ihre weiche, warme Altstimme mit viel Humor wirkungsvoll in Szene zu setzen. Nürnberger Zeitung Tschaikowsky: EUGEN ONEGIN – LARINA: Frauke May als hochmusikalische Larina wächst über die Partie hinaus, ohne zu dominieren. Mittelbayerische Zeitung Bach: DIE MATTHÄUS PASSION Frauke May konnte mit ihrem prächtigen, dunkeltimbrierten Alt einen großen Teil des Erfolges für sich verbuchen, und konnte mit der Arie „Können Tränen meiner Wangen“ tatsächlich zu Tränen rühren. Süddeutsche Zeitung Den dramatischen Zug, den Dirigent (Bachchor St.Reinoldi, Dortmund) Müllers Aufführung auch durch zügige Tempi in den Arien bekam, betonten auch die Solisten: Frauke May war eine Altistin mit Wagner-Walküren Stimme, deren Aufforderung „Bereite Dich Zion“ wohl keiner in der Jerusalemer Turmburg wiedersprochen hätte. Ruhr Nachrichten (...) als eine der selten zu hörenden wirklich tragfähigen Altistin sang Frauke May mit schöner Präzision, korrespondierend mit zwei Flöten das "Esurientes implevit bonis". Kieler Nachrichten Die Mezzosopranistin Frauke May hat eine lyrische aber voluminöse Stimme, die denoch schlank geführt ist. Der dramatische Aufschwung zum Liber scriptus gelang ihr genauso packend wie das im ätherischen Piano gehaltene „Lux aeterna“.. Badische Nachrichten Brahms: ALTRHAPSODIE Frauke May gestaltete mit weitgreifender Dramatik und warmen Klang, großer Textverständlichkeit und genau jener Portion an Pathos, die dieses Klanggemälde benötigt. Badische Zeitung (…) die Altrhapsodie errang die Siegespalme des Konzertes. Die Mezzosopranistin Frauke May formulierte in die Eröffnungsakkorde hinein ein Rezitativ von starkem Ausdruck und Seelendramatik und ließ eine packende Szene folgen (…) frei von süßer Sentimentalität und wunderbar im Psalterklang. Südkurier Konstanz Dvorak: REQUIEM: Selten hört man einen so dramatischen und lagensicheren Alt wie den von Frauke May. Ihre Erfahrung mit Wagner erwies sich als vorteilhaft für diese Partie. Nürnberger Zeitung Auffallend besonders der nuancenreiche, warme und klanglich runde Mezzosopran von Frauke May Als „Mater Dolorasa“ Aachener Nachrichten Frauke May überzeugte mit einem erlesenen Vortrag der Mahler- Lieder. Jeder einzelne der Gesänge erlebte durch das bewundernswerte Timbre der Sängerin und ihrer musikalischen Feinfühligkeit eine eindrucksvolle Interpretation. Aachener Nachrichten Mahler: LIEDER AUS DES „KNABEN WUNDERHORN „ (Orchesterfassung) Die deutsche Mezzosopranistin Frauke May gab mit ihrer Stimme von selten anzutreffender Klangschönheit den Momenten verhaltener Verzweiflung und trauernder Resignation tief bewegenden Ausdruck. Hannoversche Nachrichten Frauke May faszinierte mit den Waffen ihrer weich- schönen Stimme und eines zurückgenommenem, sozusagen weiblichen Espressivos in „Wo die schönen Trompeten blasen“, das unter die Haut ging. WestfälischeNachrichten Reger: AN DIE HOFFNUNG op.124 Die Gunst der Stunde betraf (…) das selten zu hörende Opus 124 von Reger auf das Gedicht Hölderlins.Für dieses dramatisch bewegte, mystisch modulierende Klangbild erwies sich die Altistin Frauke May als erste Wahl für den durchaus heiklen, von herbem Ausdruck lebenden Solopart, begleitet von der Kammerphilharmonie Karlsruhe. Badische Nachrichten Rossini: PETIT MESSE SOLENELLE (..)Der zweite Höhepunkt folgte mit dem Agnus Dei, dessen klagenden und drängenden Charakter die Altistin Frauke May zu einem glühenden Plädoyer für den Opernton in der Kirche machte. Badische Zeitung Vivaldi: STABAT MATER: (...)stand im Zeichen der Altistin Frauke May, deren herrlich tragende Stimme voll sublimer Ausdruckskraft das ans Herz gehende Werk zu einem Glanzpunkt des Abends machte. WAZ Liederabend Kritiken LIEDERABEND: Meisterkonzert „Max-Reger Halle“ Weiden: Reger/Wolf(Mörike) Mit der Mezzosopranistin Frauke May hat man eine profunde Kennerin dieser Lieder gefunden. (…).Höchst aufmerksam und fein differenzierend begleitet von Bernhard Renzikowsi, bewies die gebürtige Bremerin mit ihrem warmen, klangvollen Mezzo ein hohes Maß an Präsenz und Gestaltungskraft. Diese Eigenschaften kamen ihr zugute bei schwelgerisch gezeichneten Fin-de-Siècle Bildern (Gesang Weyla`s, Peregrina-Lieder), aber auch beim schlichten, aber ungemein ausdrucksstarken Vor-sich –Hin-Singen des „Verlassenen Mägdleins“. (…) Witz und Esprit bei den humoresken Petitessen (…) und am Ende des Abends eine durch und durch packende und überzeugende Interpretation von Hugo Wolfs „Feuerreiter“. Der Neue Tag WDR 3 Radiotag Live-Konzert: "Atemlos - Taumelnd - Überhitzt" (Ravel, Zemlinsky...und "freche Liedlein") "Feine Gesänge und freche Liedlein"...gibt es beim zweiten Live Konzert. " Die Männer sind alle Verbrecher...aber lieb aber lieb sind sie doch!"...singt Frauke May, Mezzosopran mit Elzbieta Kalvelage am Klavier. Davor entführte sie die Zuhörer stimmschön und stilsicher in die Klangwelt von Ravel und Zemlinsky...musikalische Gegensätze im Jahr 1913... - Frauke May KANN Beides! Liederabend Mahler/Weismann/Wolf Zeughauskonzerte Neuss: Live Mitschnitt WDR 3 "May verzauberte ihr Publikum" Ihre ganz besondere Sprache der Leidenschaft präsentierte die international bekannte Opernsängerin Frauke May mit einem Liederabend, der durch seine Vielseitigkeit begeisterte und nicht zuletzte durch die faszinierende Ausdruckskraft der Künstlerin den Funken zum Publikum überspringen ließ. Begleitet von Bernhard Renzikowski am Flügel eröffnete das Duo den Liederreigen nach Gedichten aus des Knaben Wunderhorn. (...) Lieder von, Sehnsucht, Schmerz,Tod und Liebesglück, mal tragend dramatisch mal fröhlich oder gar keck. Frauke May wußte bravourös sämtliche Stimmungen einzufangen, bezauberte mit ihren Interpretationen des bekannten "Rheinlegendchen", Das irdische Leben" oder "Des Antonius von Padua Fischpredigt". Einer singenden Märchenerzählerin gleich, von Poesie getragen intonierte Frauke May (...) Lieder von Hugo Wolf nach Texten von Eduard Mörike, womit die gebürtige Bremerin ihre besondere Vorliebe zu erkennen gab. Hinreissend stimmungsvoll sang sie ihr "Elfenlied" und ebenso fesselnd kam der "Feuerreiter" über die Bühne. Ein ganz besonderer Konzertabend. WZ Westdeutsche Zeitung LIEDERABEND: Reger/Mahler/Wolf (Meisterkonzerte Theater Duisburg und Lüdenscheid) "Mit Stimme, Charme und Anmut" Mit kristallklarer warmer und weicher Stimme, Anmut und Charme versetzte Frauke May im 2. Meisterkonzert ihr Publikum in vergangene Zeiten. (…)Den weit gefassten Ausdrucksbereich des romantischen Liedes zwischen zarter, gefühlvoller Poesie, keckem Humor und spannungsgeladener Dramatik brachten Frauke May und Bernhard Renzikowski ihren Zuhörern in den Liedern von Reger, Wolf und Mahler nah.Vollkommen durchdrang die Musik die Poesie in der fantasievollen in höchstem Maße kunstvollen Umsetzung der beiden perfekt aufeinander eingespielten Künstler. (…).Was die Worte lyrisch andeuteten, formulierten Gesang und Klavierstimme in schillernden Farben aus.(…). Mit geschliffen klarer Artikulation, beredter Mimik. frappierender Ausdruckskraft und einnehmender Bühnenpräsenz eröffnete die Mezzosopranistin Zugang zu intimen kammermusikalischen Weisen. Westfälische Nachrichten Dvorak: Zigeunermelodien op.55 Frauke May: eine große, herrlich strahlend tragenden Stimme mit reichen Ausdruck, die Dvoraks "Zigeunermelodien" in all ihrer Träumerei und tänzerischen Temperament mit Bernhard Renzikowskis mitgestaltendem Klavierpart publikumsbejubelt darbot. Südkurier Konstanz "Mezzosopranistin überzeugte mit Herz und Intellekt" Wie Frauke May den Liedern von Max Reger und Hugo Wolf mit den Mitteln der Farbgebung, der Phrasierung gut placierte Töne in pure Musik verwandelte, wie sie alle geforderten Emotionen von Übermut bis zum Erwachen der Liebe menschlich wahr und berührend an die Hörer brachte, zählt zu den Live- Erlebnissen, welche die Dabeigewesenen so schnell nicht vergessen werden. Wunderbar phrasierend in "Glückes genug" op.37/3, in den kleinsten Regungen durchleuchtend und belebend, erwies sie sich als ein Mezzo mit Herz und Intellekt. (...) Aus den Mörike-Liedern Hugo Wolfs machte sie kleine, romantische in allen Farben schillernde, vokale Klangemälde von "An eine Äolsharfe" bis zur "Nimmersatten Liebe". Mit der Zugaben "Abschied" beschwor sie den Wiener Walzer und Bernhard Renzikowski zeigte einmal mehr die hohe Kunst des Liedbegleitens. Mittelbayerische Zeitung
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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Gästebuch-Archiv | Fitness à la card Hier einige Stimmen aus dem „alten“ Gästebuch. Silke aus Norderstedt Das war ein richtig guter Kursus, der viel Spaß gebracht hat. Solche Kurse stehen und fallen mit der Kursleitung und die war frisch, fröhlich und sehr motivierend. Der Funke ist auf alle Fälle übergesprungen. Danke Heike und hoffentlich habe ich an dem angekündigten refreshertag Zeit. Sibylle u. Rolf aus Norderstedt 1. September 2013 um 16:38 Uhr Mein Mann und ich haben an diesem Wochenende am Nordic Walking Kurs der VHS Norderstedt teilgenommen. Wir hatten das große Glück das Heike Schimandl den Kur geleitet hat. Obwaohl der Kurs mehr als gut besuchte war – die Warteliste wurde auch noch berücksichtigt – war die Teilnahme ein voller Erfolg. Vielen Dank liebe Heike, das du trotz des Andrangs und der Belastung durch so eine Riesengruppe so eine tolle Stimmung geschaffen und uns alle optimal betreut und motiviert hast. Es hat Seeeehr viel Spaß gemacht und sehr viel gebracht. Julia aus Kaltenkirchen 29. April 2013 um 18:56 Uhr Der Nordic walking Crashkurs war einfach super und ich kann ihn nur weiterempfehlen (gebucht über die VHS Alveslohe). Mir war es wichtig, von vornherein einen Kurs zu besuchen, damit ich weiß, worauf ich beim nordic walking achten muss und welche Ausrüstung wirklich geeignet ist. Wir waren eine Gruppe aus zehn netten Frauen und der Kurs mit Heike als Trainerin hat einfach unheimlich viel Spaß gemacht. Vielen Dank dafür! Toll waren die vielen Übungen, die verdeutlicht haben, wie man Abläufe am besten verfestigen kann. Ich werde dabei bleiben und mir Stöcke bestellen. Die Sonne lacht, also kann es losgehen :) Martina Dick aus Norderstedt 23. April 2013 um 07:50 Uhr danke für den tollen Walking-Kurs bei der VHS Norderstedt! War super motivierend und das Wetter, sowie unsere kleine, sehr nette Gruppe, waren ja auch super-passend !! Ich werde Dich gerne weiter empfehlen, Dein Humor hat mir auch sehr gefallen, direkt und herzlich !!! Thomas Mrowka aus Kaltenkirchen 7. Dezember 2012 um 15:00 Liebe Frau Schimandl, im November war ich das erste Mal bei Ihnen. In meiner Fastenzeit interessiert mich besonders die Loumi Loumi. Ich habe mich bei Ihnen sofort sehr wohl gefühlt. Die Massage war sehr wohltuend. Gerne komme ich wieder. Martina M. aus Uetersen 12. September 2012 um 19:01 Uhr Du hast wirklich Zauberkräfte! Vielen Dank für die schnelle Hilfe. Ich kam völlig verspannt mit Dauer-Kopfschmerzen zu Dir und verließ Dich total entspannt und frei von Kopfschmerzen! Ich weiß nicht, wie Du das jedes Mal schaffst, aber ich bin sehr dankbar für Deine Kräfte! Allein durch Deine sympathische, herzliche und einfühlsame Art fühlt man sich bestens aufgehoben und gleich viel besser. Du bist einfach super!!! Ich wünsche Dir viel Erfolg und sage vielen lieben Dank! Monika aus Uetersen Circa vor einem Jahr schrieb ich zum ersten Mal in das Gästebuch von „Fitness à la card“ und nun ist es wieder einmal so weit, dass ich meiner Trainerin ein Lob für Ihre Arbeit und Ihre Begeisterungsfähigkeit aussprechen möchte. Vor einem Jahr hatte ich mein Gewicht um 10 kg durch das Training bei Frau Schimandl reduziert und war mehr als glücklich darüber. Doch was passierte im Frühjahr dieses Jahres??? Ich konnte mein Gewicht um weitere 5 kg verringern und halte nun schon seit diesem Sommer mein Gewicht. Kleidergröße 38 und ich bin immer wieder davon überrascht, dass ich dieses mit Unterstützung meiner Trainerin erreicht habe. Mit 50 Jahren habe ich die Figur meines Lebens. Das „Kleine Schwarze“ passt auch und ab und zu gibt es bewundernde Blicke. Ich möchte ganz besonders betonen, ich habe keine Diät oder irgendwelche anderen Hungerkuren durchgeführt, sondern schaue bewusst auf meine Ernährung und mein Gewicht. Und für mein Wohlbefinden gibt es auch weiterhin eine schöne Praline oder meinen Cappuccino, oder beides. Denn ich glaube, Körper und Seele müssen und sollen sich im Gleichgewicht befinden. Nun zum Training: Das Programm, das Frau Schimandl für mich zusammenstellt, ist auf meine persönlichen Bedürfnisse, Tagesform ausgerichtet. Hierbei wird von Frau Schimandl immer wieder nachgefragt, ob spezielle Bedürfnisse vorliegen, meist erkennt sie diese und weist den Probanden darauf hin. Seit meinem ersten Besuch sind nun 18 Monate vergangen, aber es wird nie langweilig. Stetig wird das Programm durch neue Trainingsübungen, Entspannungsübungen oder Massagen bereichert. Der mentale Zuspruch, den es während der Übungseinheiten gibt, ist Ansporn, Lob und Stärkung der Seele zugleich. Das Training hat sich bei mir wie folgt ausgewirkt: Der gesamte Körper/ Muskulatur wurde durch das Training gestärkt, die Körperspannung hat sich insgesamt erhöht. Auch mein Selbstbewusstsein, meine Ausstrahlung entwickelt sich ins Positive. Das körperliche Wohlbefinden wirkt sich insgesamt positiv aus. Ich möchte noch erwähnen, auch wenn ich nun kein Gewicht mehr verliere, so ändert sich mein Körper doch stetig. Körperstellen, die einmal schlaff waren, werden gestärkt und durch den Muskelaufbau wieder straff. Einfach ein „GUTES GEFÜHL“. Diana aus Hamburg 11. Dezember 2011 um 23:02 Uhr ich kann dich ohne jegliche Einschränkung empfehlen.Wenn man ausgepowert ist, ist ein Besuch bei dir wirklich Gold wert. Allein deine feinfühlige und herzliche Art wirkt tiefenentspannend. Die schöne, warme Atmosphäre deiner Räumlichkeiten sind dabei das i – Tüpfelchen. Die Behandlung, die ich bei dir in Anspruch nehme “Dermionologie” ist dann die Krönung. Seit ich mich in deine und in die Hände von Dermionologie gegeben habe, fühle ich mich wieder fitter und sehe frischer aus. Dermionologie sollte “Mann” oder “Frau” ab einem gewissen Alter ins Pflichtprogramm nehmen, es verjüngt wirklich. Daher vielen Dank Heike und auf jeden Fall bis bald. Marion Gruntmann aus Tornesch 10. August 2011 um 07:54 UhrLiebe Heike, vielen lieben Dank für deine Bemühungen, mit der Dorn- und Breuss-Methode meine Skoliose in den Griff zu bekommen. Du hast wirklich Zauberhände!! Seit vielen Jahren habe ich große Probleme mit meinem Rücken, aber Du hast es geschafft, mein Leben wieder lebenswert zu machen !!! Du gehst in deinem Beruf auch richtig auf und man merkt, dass du viel Freude daran hast, anderen Menschen zu helfen. Bitte pass gut auf deine “Zauber”-Hände, bzw. “Zauber”-Finger auf!!! Freue mich schon auf den nächsten Termin bei dir in 3 Wochen. Jörg aus Norderstedt 25. April 2011 um 19:36 Uhr Dickes Lob für den tollen Nordic Walking Kurs in Norderstedt. Ich habe mich als “Hahn im Korb” trotzdem in die Frauenriege integriert gefühlt und eine Menge über Muskelpartien gelernt, die beim Walking relevant sind. Die Technik wurde mir sehr anschaulich und geduldig nahe gebracht. Ich war ja am Anfang sehr skeptisch, ob mich solch ein Kurs weiterbringt, aber Heike hat das super gemacht und mich überzeugt, so dass ich weiter machen werde. Hendrik aus Norderstedt Der Nordic Walking Kurs war super, auch für mich als Grobmotoriker. Den Kurs kann ich nur jedem empfehlen der mit dem Sport anfangen möchte. Ich hoffe, dass auch ein Auffrischungskurs angeboten wird. Sonja aus Pinneberg 25. März 2011 um 13:12 Uhr Erfahrungsbericht über den Derminiologie Facial: Schon nach wenigen Anwendungen erlebte ich eine spürbare Veränderung. Mein frisches gesundes Aussehen und die positive Ausstrahlung wurden von den Menschen aus meinem täglichen Unfeld wahrgenommen. Es wurde nicht mit Komplimenten gespart. Die Behandlungen hatten auch Einfluß auf meinen Körper. Die Durchschlafstörungen waren nach kurzer Zeit verschwunden. Die 30 Minuten der Behandlung sind schon äußerst entspannend und angenehm. Für den Rest des Tages habe ich noch einen zusätzlichen Energieschub erhalten. Dermio Care: Nach der Behandlung in dem Dermio Care fühlen sich die Beine leicht und gepflegt an. Nach einigen Anwendungen verbesserte sich das Hautbild nachweislich und es erfolgte eine Umfangreduzierung von 2 cm. Dieser tolle Effekt wurde durch eine angenehme wohl tunende Behandlung erzielt. Christoph Metzler aus Tornesch 30. Januar 2011 um 11:31 Uhr Vielen Dank für die Presentation der Derminiologie. Es war sehr interessant, und ich glaube die ersten Fältchen sind schon weg. Bei Dir kann man ein Rundumpaket abkommen.! Aber das beste ist Deine erfrischende Art. Du sprühst immer vor Energie. Als hättest Du einen eingebauten Ionen-shooter! Inge Kulschewski aus Tornesch 26. November 2010 um 17:12 Uhr Das war mit Abstand seit langer Zeit die beste “Chinesiche Ganzkörper-Massage”, die ich von Heike erhielt. Ich konnte mich sofort in der gemütlichen Atmosphäre entspannen und ihre einfühlsamen Hände geniessen. Eine Wohltat für Seele und Körper. Einfach nur “himmlisch” gut und sehr zu empfehlen. Heike Sievers aus Wilster 24. November 2010 um 17:44 Uhr Herzlichen Dank für die wirklich liebevolle Lomi Lomi Massage. Da ich selbst ein Studio betreibe, möchte ich Ihnen als Kollegin ein großes Lob aussprechen. Ich war begeistert. 12. Oktober 2010 um 17:10 Uhr Dies ist keine Geschichte aus einem „Buntem Blättchen“, sondern mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht bei Fitness à la card Personal-Training bei Frau Schimandl. Um es vorweg zu nehmen, hätte mir jemand im Februar 2010 gesagt, Anfang Juni 2010 wiegst du 10kg weniger, so wäre meine Reaktion gewesen „Niemals“. Bereits seit November 2009 trug ich den Gedanken mit mir herum, dass ich mein Gewicht reduzieren möchte, um körperlich aktiver zu werden. Außerdem standen im Frühjahr und Frühsommer zwei wichtige Ereignisse vor der Tür, die mir den richtigen Ansporn gaben. (Ziele braucht der Mensch). Aber wo sollte ich in meiner Umgebung den richtigen Trainer für mich finden. Ich hatte schon in Tornesch ein Personal-Training entdeckt, aber man muss sich ja noch über das Internet informieren. Auch hier fand ich wieder das kleine Unternehmen in Tornesch „Fitness à la card“ und dazu ein Lichtbild einer sympathischen Frau, die einem freundlich zulächelt und so meldete ich mich Ende Januar zu einem Beratungsbespräch an. Während des Gesprächs erkundigte sich Frau Schimandl eingehend über meine Wünsche, aber auch über meinen Gesundheitszustand. Sie befragte mich eingehend ob körperliche Beschwerden vorliegen, Medikamente eingenommen werden, weiterhin befragte sie mich über meine Ernährungsgewohnheiten. Im Nachhinein erstaunte mich, wie umfassend sie sich über meinen Gesundheitszustand erkundigte und wie viel Zeit sie sich für dieses Beratungsgespräch nahm (1Stunde). Ende Februar stand mein erster Trainingstermin im Kalender und ich hatte doch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. In dieser ersten Stunde fand durch Frau Schimandl ein Check-up statt. Also wie fit ist der Proband, wo liegen seine Stärken, wo seine Schwächen. Jede Kleinigkeit wurde von ihr registriert und in den nächsten Trainingsstunden ausgebaut. Meine nächsten Trainingsstunden gliederten sich in Ausdauertraining kombiniert mit Muskelaufbau und gleichzeitiger intensiver Fettverbrennung. Kompetent erklärte mir Frau Schimandl bei den jeweiligen Übungen, welche Muskelpartien angesprochen und gekräftigt werden. Die Wichtigkeit der Atmung wurde immer wieder hervorgehoben, denn der Sauerstoff ist der Motor zur richtigen Fettverbrennung. Aber auch die Ernährungsberatung kam während dieser Zeit nicht zu kurz. Durch Tipps, CDs und Bücher, die zum Ausleihen zur Verfügung stehen, wurde das Trainingspaket abgerundet. Die Übungsstunden waren und sind für mich immer wieder neue Motivation das angestrebte Ziel weiter zu verfolgen. Besonders die positive Einstellung der Trainerin, die bei jedem Gramm, das weniger auf der Waage zu finden ist, genauso erfreut ist, wie den Probanden selbst. Zum Schluss möchte ich noch anfügen, dass auch Fitness á la card keine Wunder vollbringen kann, aber sie kann den Menschen dahin führen, dass er wieder die Eigenverantwortung für seinen Körper übernimmt. Ein neues Körperbewusstsein für seinen Körper und seine Gesundheit entwickelt. Der Lohn wird ein wunderbares Wohlfühlen sein, nicht nur für den Körper sondern auch für die Seele. Für mich ist dieses Training die richtige Entscheidung. Marion aus Tornesch 16. September 2010 um 13:16 Uhr Hallo liebe Frau Schimandl, ich bin so froh, dass Svenja mir geraten hat, mit meinen Rücken- und Nackenschmerzen zu Ihnen zu gehen. Sie war felsenfest davon überzeugt, dass Sie mir helfen können –> und sie hatte Recht. Ich habe wirklich das Gefühl, das das Leben nach Ihren Behandlungen nach der Dorn- und Breuss-Methode wieder lebenswert ist. Das kann wahrscheinlich nur Jemand nachvollziehen, der auch oft unter Schmerzen leidet. Ich bin so froh und dankbar, dass es Sie mit Ihren super Fähigkeitn und dem enormen Wissen gibt !!!! Wünsche Ihnen weiterhin viele, viele zufriedene Patienten/Kunden. Jens aus Quickborn 31. August 2010 um 00:16 Uhr Absolute Topempfehlung. 1a Massage vom Feinsten. Hier wird jeder Wirbel dahin geschoben wohin er gehört. Ein MUST für alle Sitzgeplagten ohne die die Holstentherme um eine ganz große Attraktion ärmer wäre. Liebe Grüße von Arm, Bein und Rücken aus Quickborn! Tina Poeppel aus Borgstedt jetzt sag ich mal Danke für alles!! Schön, daß es dich gibt. Ich freu mich auf unser nächstes Treffen. Andrea Heger aus Altenstadt 30. November 2009 um 21:33 Uhr vor vielen vielen Jahren hab ich meine ersten Kurse bei Dir besucht. Schade, dass Du nun so weit weg wohnst. Ich würde gerne eine Deiner Massagen genießen,,,, Aber man weiß ja nie…man sieht sich immer zweimal im Leben. Solltest Du mal in Oberbayern Urlaub machen oder auch arbeiten – Du bist herzlich willkommen. Friederike aus Hamburg 1. Oktober 2009 um 00:59 Uhr Ich kann Heike ebenfalls wärmstens empfehlen!!! Durch ihre unkomplizierte, freundliche, offene und liebevolle Art fühlt man sich sofort wohl in ihrer kleinen, aber feinen, gemütlichen Wohlfühl-Oase. Ich durfte ihre Esalen-Massage genießen und ich hab mich auf Anhieb bei ihr wohl gefühlt und konnte mich einfach nur entspannen und abschalten! Ich habe mich danach “wie neu” gefühlt und aller Streß, Ärger und Alltag war vergessen. Da lohnt sich der Ausflug von Hamburg nach Tornesch um der Großstadt zu entkommen und die Seele einfach mal baumeln zu lassen. Tanja aus Fockbek bei Rendsburg 18. Mai 2009 um 15:35 Uhr Auch ich danke Dir für die wunderbare Lomi Lomi Massage auf Föhr! Abgesehen davon, dass es insgesamt ein tolles entspanntes Wochenende war, war das wirkich ein Highlight! Und hätte ich das vorher gewußt, hätte ich meine 1/2 Stunden NIEMALS abgetreten. Hoffe, dass ich nochmal in des Genuss komme. Vielleicht tun Natascha und ich uns ja mal zusammen und kommen Dich “besuchen” Bis dann erstmal und noch einmal ein großes DANKE SCHÖN! Natascha aus Rendsburg 30. April 2009 um 09:18 Uhr Auf Föhr durfte ich Deine Lomi Lomi Massage genießen:-) Es hat mir sehr sehr gut getan und ich habe mich bei Dir gut aufgehoben gefühlt! … Energiegeladen bin ich immer noch:-) Danke Dir noch einmal dafür:-) Frank aus Tornesch 2. November 2008 um 21:50 Uhr Seit ich mit Dir jeden Mittwoch Abend mit den Stirnlampen durch den Esinger Wohld laufe, fühle ich mich von Woche zu Woche besser. Vielen Dank für das tolle Erlebnis. PS: Das Muskeltraining ist zwar ganz schön anstrengend, bringt mich aber ganz weit nach vorne. … und es sieht so aus, als ob ich dadurch diesen Winter ohne Winterdepression überstehe. Drexl Monika aus Kaltenkirchen 3. September 2008 um 19:31 Uhr War heute das zweite Mal zur Massage bei Heike. Ich kann sagen, einfach Spitze. Meine Verspannungen im Hals- und Lendenwirbelbereich hat Heike wieder toll hinbekommen. Ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen. Vielen Dank Heike für die sehr gute Rückmassage. Kathrin Schn. aus Hamburg 28. Mai 2008 um 17:22 Uhr Was soll ich sagen – die Frau ist engagiert bis in die Haarspitzen, gibt alles für Ihre Kunden, denkt lösungsorientiert und hat eine super ausgeprägte Intuition. Ihre Kompetenz gepaart mit dem bayrischen Charme motiviert und bringt jede Menge Spaß, auch wenn ich oft ganz schön ins Schwitzen komme während des sehr erfolgreichen Trainings. 2 Kleidergrößen haben wir schon geschafft – mal schaun was noch geht. Die Massagen von Heike haben einen unbeschreiblichen Charakter “Just relax” kann ich Jedem empfehlen. Ruckzuck ist der Stress vergessen und Verspannungen sind wie weggezaubert. Lieben Dank, liebe Heike, mach weiter so. Katja aus Norderstedt 4. Mai 2008 um 20:01 Uhr Hallo Heike – Du-meine-Heldin! Danke für die Energie und Kraft, die Du mich bei der Behandlung gestern wieder hast spüren lassen. Drei Wochen Schmerzen sind wie weggewischt! :-) Nun ist es wieder an mir, die vielen Übungen die ich von Dir bekommen habe, in die Tat umzusetzen, damit ich mir den Rücken nicht wieder so schnell verdrehe… Auch die Auffrischung in Deinem NordicWalkingKursus vor ein paar Wochen hat mir wieder einmal gezeigt, dass man doch immer wieder Anleitung und Korrektur benötigt, damit man ‘anständig’ läuft. Sag Bescheid, wenn Dein nächster Refresher stattfindet und ich bin wieder mit von der Partie. 17. November 2007 um 19:15 Uhr Ganz großen Dank für die unglaubliche Behandlung (eine Mischung aus Hot-Stone,Shiatsu und anderen heilenden Griffen), die ich heute durch Dich erfahren durfte! Das erste Mal seit Wochen sind die Rücken- und Nackenverspannungen sowie die damit einhergehenden Schmerzen wie weggewischt! Der Rücken fühlt sich wieder richtig frei an. Und auch mein Fuß fühlt sich um einiges besser an, als vor Deiner Behandlung. Vielen Dank auch für die wertvollen Tipps zur Wiederherstellung desselben. Durch unser heutiges Treffen in Deinem Shop in Tornesch sehe ich auch endlich wieder Licht am Ende des Tunnels – und ich habe endlich wieder Kraft und Mut gefunden, gegen diese elende Arthrose und die durch die Schmerzen entstandene Fehlhaltung anzukämpfen, damit ich mich wieder normal bewegen und auch Sport treiben kann. Hut ab vor Deinen fundierten Kenntnissen, die durch einen Physiotherapeuten meiner Meinung nach nicht zu toppen sind! Besser geht’s nicht! Ich freue mich auf unseren nächsten Termin :-) 2.Oktober 2007 um 17:44 Uhr ich möchte Dir hiermit mein Wohlgefühl kundtun, das sich einstellt bei dem Gedanken mich in Deine Hände begeben zu haben. Meine Beschwerden, wie Stress und der Lustlosigkeit an der Bewegung, hast Du durch Deine immer fröhliche und einstimmende Art gelindert. Du schaffst es, mich immer wieder zu motivieren, quälst mich an den Bällen und holst mich durch Deine unnachahmliche Art der Massagen wieder auf den Boden der Zufriedenheit zurück. Ich freue mich, mich in Deine Hände begeben zu haben und kann Dich von Herzen weiterempfehlen. Ekkehard aus Oersdorf 27. August 2007 um 10:25 Uhr Hier ein Erfahrungsbericht, mit den besten Empfehlungen an Heike Schimandl: Ich habe jahrelang Tennis (Schlagarm) gespielt und hatte schon beim ersten Golf-Probetraining auf der Driving Range Probleme mit der Schulterdrehung. Zum Glück fand ich sehr bald ein Golf-Fitness-Trainingsprogramm bei „Fitness à la card“ von Heike Schimandl aufgrund von Hinweisen und guten Referenzen. Besonders praktisch: Das Training findet auf der Golfanlage statt. Eine Verbindung zu dem gesamten Umfeld hier ist also unmittelbar gegeben. Ihre Trainingsmethode ergänzt sich harmonisch und positiv mit den Anforderungen und Zielen des Trainers. Die spontan positiven Bemerkungen meines Golf-Pros haben mich bestärkt, das Fitnesstraining bei Heike Schimandl fortzusetzen. In einer kleinen Gruppe mit maximal sechs Teilnehmern bleibt Heike Schimandl genug Zeit sich jedem einzelnen zu widmen, was meiner Meinung nach der Qualität ihrer Arbeit sehr zugute kommt. Dabei erzeugt ihre offene, aber zielgerichtet Art eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Das Programm hat geholfen meine Probleme zu lösen. Die anfängliche Last von meinen Schultern ist gewichen. Meine Problembereiche (Beine, Rücken, Schultern) werden perfekt trainiert und ich fühle mich sehr entspannt. Das Fitnesstraining hat mich enorm motiviert, denn es bringt mir genau das, was ich in der Praxis auf dem Golfplatz brauche und dort auch umsetze. Dafür bedanke ich mich bei Heike. Holer Peters aus Elmshorn 26. August 2007 um 17:28 Dein Kurs hat meine Motivation, meine Fitness und mein Handicap deutlich verbessert! Unser Golfpro Mike Bradley war beeindruckt, daß ich plötzlich viel ausbalancierter und stabiler stand, was die Präzision und Länge der Schläge verbesserte. „Ganz nebenbei“ sind meine Rücken- und Nackenschmerzen spürbar zurückgegangen. Deine fachliche Kompetenz und Motivationsfähigkeit machen, zusammen mit Deiner lockeren humorvollen Art und Deinem bayrischen Charme, den Kurs zu einem besonderen Vergnügen. Monika aus Hüttblek 31. Januar 2007 um 16:26 Uhr Wenn Preußen und Bayern aufeinander treffen, kann es schlimm enden – muss aber nicht :-) Liebe Heike, vor 1/2 Jahr kam ich zu Dir mit ewig schmerzendem Rücken und Nacken. Dank des Personal Trainings, dem Walking und nicht zuletzt der superentspannenden Hot Stone Massage, geht es mir endlich wieder richtig gut! Damit hätte ich nicht gerechnet. Toll! Vielen Dank auch, dass Du meine vorwurfsvollen Blicke immer erträgst, wenn ich trotz bereits zitternder Muskeln noch 3 Wiederholungen machen soll. Silke Brandt aus Henstedt-Ulzburg 25. Januar 2007 um 15:37 Uhr auch wenn meine Hot Stone Massage schon ein bißchen her ist, kann ich mich noch sehr gut an das wohlige Gefühl erinnern, dass mich während der Massage und den ganzen Abend über getragen hat. Deine Massage ist einfach genial. Ich habe mich fallen lassen und wollte am liebsten nicht wieder von deinem Tisch aufstehen. Wohltuhend war auch, das ich spürte, du bist mit Leib und Seele dabei. Vielen Dank für ein wunderbares Wohlfühlerlebnis. Astrid Wanser aus Henstedt-Ulzburg 30. November 2006 um 10:14 Uhr mal wie auf Wolken schweben? Das kann man (frau) nur bei Dir. Deine Hot Stone Massage von letzten Freitag wirkt immer noch nach. Ich habe seitdem ein herrliches Wärmegefühl in mir, dass mit jeder Dusche erneut intensiviert wird. Mein Stoffwechsel ist neu angekurbelt und ich habe das ganze Wochenende nur entschlackt. Sprich ich fühle mich intergalakatisch himmlisch gut! Bewahre Deine heilenden Kräfte, die Deine Steine so sanft und lebendig werden lassen. Bis bald. Grüsse von Astrid Rosika Christesen aus Norderstedt 27. November 2006 um 21:59 Uhr gefrustet, weil ich wieder mal vielzu lange gearbeitet habe und zuallerletzt an mich selbst dachte, kam ich ins Fitnesscenter (ach‘ wie ist es selten geworden) und strampelte alle schlechten Gedanken über den Körper aus meinem Kopf raus. Wie immer warst du stets zur Stelle und hast mir zugehört, denn der Frust musste auch verbal noch abgelassen werden. So kam es, dass du mir die Hot-stone-Massage schmackhaft gemacht hast. Naja, dachte ich mir, kannst ja mal probieren… zwei Tage später lag ich auf deinem „Tisch“ und war den heißen Dingern ausgeliefert!! Wusste nichts darüber, war skeptisch, aber neugierig. Nachdem die Temperatur für mich „eingestellt“ war, also die Steine die Temperatur hatten, die ich am angenehmsten fand, ging’s los. Es dauerte nicht lange, da fühlte ich, dass etwas passiert und kann es bis heute nicht richtig beschreiben. Wohlig warme Ströme durchzogen meinen Körper und rafften allen Streß, alle Gedanken hinweg, ich fühlte mich wie in einem wunderschönen Traum. Jeglicher Streß viel einfach von mir ab, mit jedem massierenden Stein, den du bewegtest, fiel so viel Last von mir, dass ich heute kaum glauben kann, wie schwer ich getragen habe. Es war einfach traumhaft, überhaupt nicht zu vergleichen mit den Massagen, die ich vorher ohne Steine und heißem Öl und der beruhigen Stimme von Heike kannte. Ich werde dafür wohl nie die richtigen Worte finden, aber ich kann sagen, in dieser einen Massagestunde ist etwas Wunderbares mit mir passiert. Schwebend verließ ich deine Räumlichkeiten, Liebe Heike – vielen Dank für die heißen Steine und die unglaublich wohltuende, STRESSABBAUENDE Massage. Zum Glück hat die Neugier gesiegt und beim nächsten Frust bin ich wieder da!! Michael H. aus HH 19. Juli 2006 um 11:30 Uhr Seit 2 Monaten bin ich bei Dir 2 wöchentlich zum Golf Fitness … trotz der Hitze. Meine Rückenschmerzen sind verschwunden, mein Pro ist begeistert von meinen Abschlägen, die Längen und die Richtung sind beinahe perfekt. Meine Konzentration und Ausdauer hat sich enorm verbessert. HCP Verbesserung ist schon in greifbarer Nähe. Vielen Dank dafür – ich bin begeistert und kann Dich auf jeden Fall weiterempfehlen. Egon Jungclaus aus Henstedt-Ulzburg 29. Juni 2005 um 11:21 Uhr Hi Heike, wir arbeiten seit fast 2 jaren in der Rückenschule „Solar-Sport“ zusammen. Du hast bereits den 15. Trainingsplan für mich erstellt. Du hast sehr gezielt und mit viel Einfühlungsvermögen die Fitnesseinheiten und Trainingsziele bei mir verwirklicht. Durch Deine immer freundlich, bayerische Art hast Du es verstanden, mich zu motivieren. Ich bin Dir dankbar, daß ich heute meine Bauch- und Rückenmuskulatur so gestärkt habe, daß ich mit viel Freude Golf spielen kann. Ich kann Dich als Trainerin nur weiterempfehlen.Grüße Egon Lena Grelck aus Hamburg 16. März 2005 um 09:36 Uhr Es waren zwei ganz tolle Walkingtage bei Dir! Es hat super viel Spaß gemacht mit Dir gemeinsam im Schnee und bei Sonnenschein das Nordic-Walking zu erlernen!Du bist mit sehr viel Witz und Spaß bei der Sache und kannst einen einfach mitreißen und anstecken!Ich freue mich schon riesig auf den Night-Nordic-Walking-Lauf in Norderstedt! Vielleicht trifft man ja ein paar bekannte Gesichter wieder! Liebe Grüße von Lena aus Hamburg! Astrid Seemann/strong> aus Ellerbek 12. März 2005 um 18:40 Uhr Hallo Heike! Es war einfach ein super walken mit Schnee,Sonnenschein und fröhlichen Leuten,dabei mit Witz und Spass! Es bringt mit dir einfach sehr viel Freude,-du strahlst selber wie ein Sonnenschein! Ich freue mich auf das Glühwürmchenlaufen und bin schon ganz gespannt! Mit Interesse verfolge ich „St-Peter-Ording“! Bitte um näheres ,sobald der Termin steht! Bis bald und bleibe so fröhlich ! Liebe Grüsse Astrid und Tanja Jan aus Kattendorf 9. März 2005 um 19:52 Uhr Holla Heike Nu muss ich mich hier auch mal verewigen. Du hast mich jetzt schon seit fast 2 Jahren „in der Mangel“ und ich konnte gerade in den letzten Wochen feststellen: Es wirkt! Nicht nur, dass du mir (im Gegensatz zu meinem Arzt) innerhalb kürzester Zeit mit meinem Knieproblem helfen konntest (unglaublich was so ein wenig „Dehnung“ bringen kann), sind meine Rückenprobleme auch so gut wie verschwunden. Und dass du ganz nebenbei auch noch super-nett bist hilft beim absolvieren der Übungen natürlich auch. ;) Ich hoffe deine kleines Ein-Frau-Unternehmen läuft weiter gut, so dass noch viele Andere Leute in den Genuss deiner Unterstützung kommen können. Peter Eckhoff aus Norderstedt 28. Februar 2005 um 13:10 Uhr Es war für meine Frau und mich eine ganz neue Sicht der Dinge: A Bayern-Madln zeigt den Sauprießn nördlich des Weißwurst-Äquators was eine Harke ist. Locker und mit Humor. Manchmal wird man in die Spur gezwängt wie die Elefanten-Parade im Dschungelbuch, manchmal übt man Griffe wie ein Melker. Wir waren erst einmal dabei und sind schon voll „stoned“ von ihrer Persönlichkeit und dem Sport Nordic Walking. Aromaöl Diffuser Medaillon Ohm 29,00 € 19,00 € Diffuser Medaillon Power für Männer 29,00 € 19,00 €
de
q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Schweden Hotelvergleich Flug vergleichen Karlstad Hotels Arvika Oscar Statt, Arvika Hotel Oscar Statt Torghgatan 9 - 67131 ARVIKA Arvika, Schweden - Pauschalreise nach Juli 2013 Veröffentlicht am 2014-01-05 Single - Ein Woche oder mehr (Zimmer mit Ausblick) Zuerst einmal: Das Hotel heißt heute Scandic Arvika und wurde/wird umfassend renoviert. Die Mängel der Vergangenheit sind somit nicht mehr aktuell. Arvika ist ein nettes Städtchen im Westen Värmlands, unweit der norwegischen Grenze. Eine tolle Lage, eine gute Infrastruktur und gute Verbindungen in die Metropolen Oslo, Göteborg und Stockholm. In bester Lage in der Ortsmitte (verkehrsberuhigt) findet sich das Scandic Arvika, das mit seiner netten Atmosphäre und den günstigen Preisen besticht. Teilweise sehr günstig bei rechtzeitiger Buchung auf der Scandic-Seite Gemütlich und familiär Vorwiegend Besucher aus Skandinavien, kaum "typische Urlauber" Zentrale, aber ruhige Lage Frühstückszeiten könnten etwas länger sein, im Urlaub möchte man auch mal etwas länger schlafen. Aber wenn man "erst" um 8:30 Uhr aufsteht, schafft man es nicht mehr, das gute Frühstücksbuffet zu besuchen. Ich habe es selbst mehrfach verpasst. Note Von 9.40/10 Hotel buchen Arvika
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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Berti Hullmann; Das Möhrchen-Massaker - Eine Mama packt aus Ich gebe dem Buch 9 / 10 Punkten. Gefällt euch meine Rezension und ihr wollte es auch gleich lesen, dann schaut doch mal bei Amazon, Thalia oder Ramdon House vorbei! Eingestellt von Michelle Schmidt um 10:09
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q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
merkwürdiger Schaft an Modell 1777 ??? - Diskussionsforum von Napoleon Online Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Nun hab ich mir endlich einen Traum erfüllt und eine einigermaßen Französische Steinschlossmuskete bekommen. Sie wirft mir aber einige Fragen auf je länger ich sie mir anschaue. Bekommen hab ich sie als „jagdlich abgeändertes Modell 1777,der Hahn stammt von einem früheren Modell“ als Beschriftung der schlossplatte ist „Maubeuge Manuf. …. (wahrscheinlich Imp.) kann man nicht so genau erkennen. Abnahmestempel ist auf Schloss ein M und auf dem Lauf ist das M mit einem Kreis rum gestempelt, ähnlich wie ein @.Hinten auf der schlossgegenplatte steht NR und am Laufhaltering ein F oder könnte auch ein J sein. sitzt ziemlich locker .Nun sieht mir der Schaft nicht unbedingt gekürzt aus und die Federn der Bänder zeigen in Richtung des Schlosses was ja eigentlich nach vorn war beim M1777.an der vorderen Feder scheint ein kleines stück Holz eingesetzt zu sein .Außerdem weist er im im Laufbett eine Aussparung mit dem dazugehörigen loch für einen Dorn außen auf.Am Lauf befindet sich aber keine Öse dafür. Könnte wohl ein Schaft von einem Karabiner sein aber Welcher? Sieht eigentlich aus wie für die M1777 die Beschläge und das Schloss passen nur der lauf scheint mir nicht so 100 prozentig dazugehörig obwohl das Schloss ja auch M1777 ist. Die Schaftkappe fehlt. Wenn man nun wüsste was das so alles im allen ist, könnte ich schauen ob ich da noch Teile bekommen könnte. Vielleicht kann mir ja jemand etwas dazu sagen … Gesamtlänge Schaft 95cm gesamt 135 cm Lauflänge 97cm.Falls mir jemand ein paar Tips geben könnte,währe ich sehr dankbar. DSCN1689.JPG (15,0 KB, 44x aufgerufen) DSCN1685.JPG (20,0 KB, 32x aufgerufen) DSCN1681.JPG (19,4 KB, 31x aufgerufen) DSCN1690.JPG (16,4 KB, 42x aufgerufen) DSCN1691.JPG (12,8 KB, 36x aufgerufen) Ich hab nochmal die Fläche der fehlenden Schaftkappe nachgemessen,hoch ist sie 10,3cm und breit 4,9cm.Am oberen knick so 4 cm.Die obere Bohrung ist 2,8 cm vom Rand weg (mitte) und die hinten ist 4,2 cm von unten.(auch mitte).Wenn man so sucht im Netz findet man immer mal eine m1777 wo die federn nach hinten zeigen.So auch das Exemplar aus dem Waffenmuseum Suhl.Die vordere Feder könnte ja nachgearbeitet sein,was auch das eingesetzte kleine Holzstück erklären könnte?. Leider kann ich den Schaft Stempel nicht entziffern und das hilfreiche innere fehlt.Der Lauf ist sicherlich gekürzt und im Kaliber 69 Hmm Die Hier nochmal der Schaft etwas genauer.... DSCN1710.JPG (19,3 KB, 30x aufgerufen) DSCN1708.JPG (18,1 KB, 24x aufgerufen) DSCN1700.JPG (20,2 KB, 26x aufgerufen) DSCN1695.JPG (15,5 KB, 22x aufgerufen) DSCN1692.JPG (12,7 KB, 28x aufgerufen) Zuletzt geändert von Claus69; 03.04.2012, 13:43. mmmm....hallo claus,...ich frage mich immer wieder ! warum kaufen leute etwas(mögl.billig)u. wissen gar nicht was sie kaufen ? u.lassen lieber anderen recherchieren in der hoffnung das sich der bewusste gegenstand als schnäpchen entpuppt,den man dann mit dem bewusten hintergrund- wissen natürlich auch wieder teurer verkaufen kann als man erworben hat. fasse das bitte nicht als kritik dir gegen..über auf !glaub mir du stehst in diesen punkt nicht alleine da ;-) aber anderen reenactors helfen,einen raten u.tips geben mach ich trotz meiner standpauke gerne(sehe darüber hinweg u.denk..der meint es gut zu mir !) also.: ferndiagnosen was der bestimmung von antiken gegen- ständen(hier eine muskete)ist immer nicht einfach..bilder sind nicht aussa- gekräftig uzw.aber in deinen fall ist es in gewissen punkten nicht all..zu- schwehr : ein musketon kannst du ausschließen..das war anders geschäf- tet,der hahn ist mit sicherheit von einer brown bess o.anders modell..aber kein französisches !das letze franz.modell mit schwanenhalshahn war das mle 1754 u.dieser hahn sieht anders aus(auch bei den vorigen modellen) bei dein modell AN IX handelt es sich um das 1er modell !was halt aus ir- gent ein grund umgebaut wurde(damit es leichter wurde zb.vogelflinte) der stempel auf den kolben ist das sogen.marquages de cosse(hersteller- marke)...wenn deine sammelleidenschaft nun geweckt ist..dann kann ich dir nur raten...schaffe dir einen kleinen unterlagenfundus über das sammel- gebiet,..das macht dich schlauer ..bewahrt dich vor fehlkäufen u.bösen überraschungen u.!es macht dich sicherer. willst du das gewehr so belassen o.restaurieren ? viele grüße u.frohes sammeln Also Rechtgeben muss ich dir mit dem vorher recherchieren aber es blieb nicht viel Zeit zum überlegen da Internetauktion. Sorry!Nun wollte ich halt unbedingt so ein Teil haben aber was so zu haben war beim Händler war nicht so drin (die Damen halt).Also hat ich mir ein Original schon fast abgeschminkt…und wieder mal auf Repliken geschaut die ich bisher nur habe , und da gesehen und Zack! Große Freude selbst bei der Dame des Hauses… Und nun entwickelt sich das nun und von allein Reden will die M1777 nicht…. Aber Verkaufen niemals !!!.Wenn ich dazu mal zufällig ein paar Teile bekomme, werd ich sie nach und nach herrichten.Danke für deinen Tipp mit dem 1er modell, da kann ich dran anknüpfen… Ich werde es nach und nach restaurieren so wie ich Ratschläge und Teile bekomme.Sind ja auch ein paar Holzwurmlöcher im Schaft.Da muss ich mich erst belesen um alles soweit richtig zu machen. Zuletzt geändert von Claus69; 03.04.2012, 16:38. nun ja...,ich weiß ja nicht was du unter herrichten verstehst ? den urzustand wirst du nicht mehr herrichten können(bzw.ist nur mit gro- ßen aufwand möglich)aber herrichten bzw.den ist-zustand zu..verbessern das ist kein problem(also den entsprechenden hahn u.eine schaftkappe,... die wurmlöcher zuschließen,holz u.eisenteile aufzuarbeiten das ist kein problem)damit konsevierst,erhälst u.steigerst auch indirekt den wert des stückes(nicht zuvergessen:du lernst auch dazu u.es bereitet auch freude ein selbst aufgearbeitet stück in den händen zu..halten ! ).... reden mit der muskete ? dann mußt du sie zum reden bringen..ist ja alles da ! steht ja alles drauf ! abnahme stempel(poicons),maße uzw.das gute an diesen zum reden bringen ist..das damals bei der franz.waffenmanufac- turen alles genormt war !u.daran kann man vieles ableiten wenn wie bei deinen bsp. das gewehr umgearbeitet wurde.ob es ein gewehr für grena- diere o.voltigeure war u.u.u.,natürlich ist es arbeit aber sie macht bei kal- ten tagen genauso spass wie bei schönen wetter ein gutes event ! die genaue bezeichnung der muskete wäre..modele 1777 corrige AN IX. auf der schaftmarke (stempel)was ist da genau noch sichtbar ?sind o.ist noch eine zahl vorhanden ? Also da kann man (oder zumindest ich )nichts so richtiges erkennen.?Dachte das bei der AN9 dies auch auf der Laufwurzel steht,war so zumindest einiges zu finden.Hat vielleicht was mit Modell 1 zu tun? Ich will auf der Gravierung der Schlossplatte auch nicht zu sehr rumpolieren um den Herstellerschriftzug nicht noch weiter „wegzureinigen“.Die Batterie ist am meisten angegriffen aber sie soll auch gebraucht aussehen. Außen werde ich sie aber mit etwas Mühe hinbekommen.Ich werde wohl nicht auf Pedersoliteile zurückgreifen sondern versuchen Orginalteile zu bekommen. Auch Ladestock, vorderes Band usw, kann man sich ja mal dazu legen. Vielleicht hat ja jemand noch so ein Hahn oder eine Schaftkappe im Fundus und würde sie mir eventuell abtreten. Bitte melden! Wüsste jetzt nicht wo ich so etwas her bekommen sollte aber wer sucht wird ja irgendwann auch bekanntlich fündig…Ab und an ist so etwas auch bei ebay zu haben, dann aber meist ohne Größen Angabe. Na ich schau mal was geht. Alles im allen eine schöne Sache die viel Freude bereitet.So solle es auch sein!!! Viele grüße Claus69 DSCN1712.JPG (18,6 KB, 29x aufgerufen) DSCN1713.JPG (23,6 KB, 23x aufgerufen) SNC00473.jpg (16,4 KB, 30x aufgerufen) Zuletzt geändert von Claus69; 04.04.2012, 09:28. wie gesagt ..alles steht drauf..,man muß es nur lesen bzw.bestimmen kön- nen u.das ist bei französischen waffen in der regel kein problem.... der stempel bzw.die eingeschlagene marke auf dem kolben ist die general o.abnahmemarke der waffe(heute würde man sie als güte bzw.qualitäts- marke nennen)das die waffe alle standarts..anforderungen für der sie ge- schaffen ist entspricht,sie weist aus das..herstellungsjahr,den kontroleur, den inspecteur u.wo die waffe hergestellt wurde(der holzpropfen der in der marke eingesetzt wurde fehlt leider(marque en avant de la lumiere) beim lauf ist es nicht anders fabrications,conroleuer,inspecteur..u.die disti- netion (welches modell es ist) ist alles vorhanden.wie lange o.bis wann das erste modell gebaut worden ist müsste ich erst noch rausfinden den der lauf ist von einen 1812/13 gewehr,..er könnte, da ja alles baugleich war ausgetauscht worden sein(aber das liegt alles im bereich von specula- tionen)(wie gesagt der lauf ist auch von einer corrige) Hallo Claus, besorg dir einen Fundus an Fachliteratur, diese (Gute) kostet zwar eine Kleinigkeit bewahrt dich aber meistens von Fehlkäufen. Da solche Waffen nicht gerade billig sind lohnt sich diese Anschaffung auf alle Fälle. Ich kann aus Erfahrung sprechen denn mir ist es auch so ähnlich gegangen. Bei le tabac bist du in den besten Händen, er hat auch mir schon einige male weitergeholfen. Das ich in den besten Händen bin hab ich natürlich schon mitbekommen!!! Mit einem Fundus ist richtig.Ich hab einige Bücher da,die sind aber für solche specialsachen zu allgemein und doch mehr bilderbuch als fachliteratur.Aber da dies mein erstes Orginal ist,würde ich mich mal noch nicht unbedingt als sammler sehen.Ich werde natürlich an einem Buch über solche Sachen nicht "vorbeilaufen". 5541.jpg (7,2 KB, 15x aufgerufen) die kolbenboden/maße ist der( von den 16 u.22 baumuster) das gleiche wie bei der 77corrige(die unterschiede von den modellen lag im schloss) ....fotogr.doch bitte einmal den kolbenboden u.die draufsicht dessen u.stell die bilder hier rein ..(ich bin mir nicht ganz sicher)wenn ich recht gesehen habe ist der kolben gekürzt worden,...nun ich möchte mich nur Hach le tabac,das kann ich ja garnicht wieder gut machen...... schaftboden.jpg (17,3 KB, 13x aufgerufen) schaftkante.jpg (16,5 KB, 13x aufgerufen) schaftkolb.jpg (14,2 KB, 10x aufgerufen) Schaftoben.jpg (13,6 KB, 12x aufgerufen) Zuletzt geändert von Claus69; 17.04.2012, 19:48. die kolbenplatte war oberhalb des kolben bündig eingelassen so das es in eine glatte fläche bildet,die kolbenplatte war nur am kolbenende ange- stoßen.das musst du nun anpassen (mögl.genau),du hast dabei 2 +1 op- 1-du passt die kolbenplatte an den kolben an,dabei musst du den rand des eisens der..garantiert an einer o.mehreren seiten überstehen wird den kol- ben anpassen(also passend angleichen),natürlich muß oberhalb des kolben das eisen eingelassen werden. 2-du fütterst mit dem holz aus dem der schaft besteht den kolben wieder aus,also..du baust das holz..die fehlenden stellen wieder auf u.gleichst es mit den ursprünglichen maßen der passenden bzw.orig.kolbenplatten an. (dabei mußt du den farbunterschiede zw.den neu ergänzten mit den alten holz angleichen,wenn du das richtig machst kann mann das so angleichen das man den unterschied nicht mehr sieht)u.verkittung der wurmlöcher. 3-option ist du lässt das gewehr so wie es ist...als du belässt es beim säubern ..reinigen..u.der schätlingsbekämpfung des kolbens..diese schäd- lingsbekämpfung o.nenne es vorsorge würde ich in allen drei punkten immer einbeziehen(u.da kann mann etliches anwenden zb.vergasen lassen so das im jeden fall holzschädlingen die ev.?noch vorhanden sein können?abge- tötet werden,..vergasen ist das schonenste) gruß u.frohes schaffen ;-) ps.: das gute ist,das bei den franzosen schon damals alle teile standarti- siert u.genormt waren..auch die bohrlöcher des schafteisens !bei den mo- dellen der corrige..1816..u.der 1822 war das gleich..,also halte doch das kolbeneisen passend über der bodenbohrung der verschraubung an..dann siehst du sofort wo etwas fehlt bzw.die stellen (u.stärken)die entfernt bzw. die am holz entfernt/abgetragen wurden,die dann halt wieder wie be- schrieben geg.falls wieder aufgebaut werden müssen. aber egal für welche der drei optionen du dich entscheidest ist es immer eine persönliche er- messensfrage des besitzers,auf alle fälle sollte man bei der wahl der ersten beiden optionen immer etwas handwerkliches geschick u.das recht werk- zeug haben um eine saubere arbeit zu..erzielen ! willst du es aber ganz genau sein...dann müsstest du nach einer 1777cor- rige-bodenplatte suchen,also keine 16/22er(obwohl es gleich ist),denn ein guter restaurator würde in der regel immer versuchen ein bauteil aus der herstellungszeit der muskete zu bekommen(nur wenn er das nicht bekommt wäre die letzt option eine 16/22 anzubringen)
de
q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Das Bedürfnis nach einem Buch wie dem vorliegenden jedoch resultiert aus der Tatsache, dass es beinahe das Gegenteil von einem Erfolgshandbuch für den Mann im klassischen Sinne ist, nämlich ein Handbuch für den Erfolg als bewusster Mann. ein Mann aus Österreich, 68 Jahre, lud ein Bild hoch und möchte gerne eine Frau für Aktivitäten aller Art kennenlernen! Es ist absolut einfach jemanden kennenzulernen, wenn man es richtig will! ein Mann aus Österreich, 64 Jahre, hofft auf unserer kostenlosen Partnersuche eine Frau für Dauerhafte Beziehung zu finden! Familienurlaub Österreich - Hier aktualisiert ein Mann, 40, aus Österreich, Salzburg, Sucht eine Frau für Aktivitäten aller Art! »Profildetails. Caramel242 ein Mann, 18, aus Kanada, New Brunswick, Sucht eine Frau für Sexuelle Beziehung! »Profildetails. matthy-5 ein Mann, 54, aus Deutschland, Erfurt, Sucht eine Frau für Sexuelle Beziehung! Der Millionär aus Wien, der das Profil “Reiche Männer kennenlernen Österreich” ideal verkörpert, meldet sich an. Er schreibt in seinen Profiltext hinein “Reiche Männer kennenlernen Österreich – ein Mann aus Wien!”. Das ist sein Motto und er sucht eine junge, attraktive Dame. Sie sollte offen sein und seinen Luxus nach dem Motto
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q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
El Ardor Film (2014) · Trailer · Kritik · KINO.de Argentinien, Brasilien, Frankreich, Mexiko, USA In der Provinz von Amazonien greifen bewaffnete Söldner eines Großgrundbesitzers nach den Parzellen kleiner Farmer, um diese zum Verkauf zu pressen oder gleich zu ermorden, auf das man das Land brandroden und Plantagen darauf errichten kann. Ein alter Bauer und seine Tochter wehren sich, darauf wird der Alte erschossen und das Mädchen entführt. Da erscheint ein geheimnisvoller junger Mann aus dem Urwald, nimmt die Verfolgung auf, befreit das Mädchen, und fordert die Söldnerarmee zum Kampf auf Leben und Tod. Im Amazonasdschungel jagen Söldner arme Bauern, bevor ein junger Mann mit großen Kräften den Spieß umdreht. Mythische Elemente und viel Kraft aus der Ruhe in einem stimmungsvollen Öko-Actionthriller aus Südamerika. Alle Bilder und Videos zu El Ardor El Ardor im Stream El Ardor Kritik Ein mythisch überhöhter, mit dem Jaguar im Bunde stehender Held sorgt für Gerechtigkeit in diesem langsam, aber intensiv daher fließenden Actionabenteuer und Ökodrama aus lateinamerikanisch-französischer Koproduktion. Der südamerikanische Superstar Gael Garcia Bernal füllt die Heldenrolle perfekt und schont sogar lange Zeit das Leben seiner Feinde, bevor es im furiosen Finale richtig zur Sache geht. Gute Sache für Actionfreunde, Dramengucker und Ökopaxe gleichermaßen.
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q-de-1192
den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
Ein Streifzug nordischer Wasserschützen – Wikisource Ein Streifzug nordischer Wasserschützen Autor: Otto Lüddert Titel: Ein Streifzug nordischer Wasserschützen Ein Streifzug nordischer Wasserschützen. Mitgetheilt von Otto Lübbert.[1] Zu Anfang des Maimonats war es, als mir das hier eben nicht ganz alltägliche Ereigniß gemeldet wurde, ein Walfisch, und zwar einer von der Sorte, die man hier den Buchten-Walfisch (norwegisch: Vaagehval, schwedisch: Vikhval, Balaenoptera rostrata Fabr.) nennt, sei in der „Hatlevigen“ geheißenen etwa ein und ein halb norwegische Meile südlich von Bergen belegenen Bucht eingesperrt. Die Gelegenheit, Eingeweide und vollständiges Skelet, vielleicht auch einen Fötus zu ergattern, war lockend; ich zog meine großen Seestiefel an, ließ Mundvorrath für acht Tage und extra einige Flaschen Franzbranntwein und mehrere Pfunde Puderzucker einpacken, nahm Schleppnetz und Spiritusgefäße mit, setzte mich in ein von drei kräftigen Leuten gerudertes Fischerboot, und vorwärts ging’s, daß das Wasser am Bug schäumte. Die Ruderer priesen mir einmal über das andere, wie gut ich’s haben würde bei der Wittwe Martha Hatlevigen, die Anrecht hätte auf den größten Theil des Walfisches. In etwa drei Stunden war die Reise beendigt. Zwei kleine Inseln versperren den Eingang zu einer umfangreichen Bucht. „Siehst Du,“ sagten die Leute zu mir, „da wohnt Martha, nun sind wir gleich da. Da sind die Wachen aufgestellt; hörst Du nicht, wie der Ole mit dem Fischhaken auf den Bootsrand loshämmert, um den Walfisch zurückzuscheuchen, wenn dieser versuchen will, das Garn zu durchbrechen?“ Wir glitten dann über das dreidoppelte Garn, das die Bucht absperrte, hinweg. Der Eingang zu der Bucht, der hatte abgeschlossen werden müssen, war kaum zehn Faden breit, das Wasser aber zur Ebbezeit so flach, daß ein Walfisch eben mit genauer Noth über die Untiefe hinweggleiten konnte. Drinnen in der Bucht dagegen hatte er einen weiten Spielraum. Am Landungsplatze lag ein großes Boot mit mehreren älteren Männern, es waren Walfischschützen von Profession, aus Skogsraag, die man eingeladen hatte, damit sie dem eingeschlossenen Ungeheuer den Garaus machten. Einige von ihnen kannten mich. „Willkommen!“ riefen sie, als ich zu ihnen in’s Boot sprang. „Was ist Dein Begehr?“ „Den Walfisch zu kaufen.“ „Ja, die Knochen kannst Du schon kriegen für Geld und gute Worte, aber vom Fleische und Speck bekommst Du Nichts ab; darauf verstehst Du Dich nicht.“ Nun, an eine Thranspeculation hatte ich eben nicht gedacht. Die guten Leute halfen mir meine Sachen zur Martha Hatlevigen hinaufschleppen, auf einem mäandrisch gewundenen Steig, der uns zu einem Grasplane führte, auf welchem das Häuschen der glücklichen [060] Walfischbesitzerin lag. Diese empfing mich, in der Thür stehend, mit ausgestreckter Hand und nöthigte uns durch die Küche in die Stube. Aermlich genug war diese und schien gerade groß genug für Martha und ihre beiden Kinder, einen Burschen von sechszehn und ein Mädchen von achtzehn Jahren, die Beide damit beschäftigt waren, Fischereigeräthschaften, welche über den Tisch und beide Bänke ausgebreitet lagen, auszubessern. „Nun weg mit der Arbeit, hier ist ein Fremder aus der Stadt!“ hieß es. Ohne weitere Umstände war ich denn installirt, und mittelst ausgetheilten Branntweins gewann ich rasch die Gunst meiner neuen Bekannten. „Komm nun mit,“ sagte der breitschultrige Knud, der Aelteste und Erfahrenste unter den Walfischjägern, „jetzt wollen wir sehen, ob wir nicht einen oder ein paar Pfeile dem Walfisch in den Leib schießen können.“ Vier Mann ruderten uns dann in die Mitte des Bassins. Da lagen wir still; Knud nahm den Bogen, spannte ihn mittelst des gabelförmigen Spannholzes, legte den Pfeil auf, lehnte das Vorderende der Armbrust auf den Bootsrand und wartete, bis der Walfisch, ein für einen Angehörigen dieser Species recht ansehnliches Thier (die Species B. rostrata Fabr. ist die kleinste aller Balänopteren), an die Oberfläche kam, um Luft zu holen. Erst zeigte sich ein Strahl durch das heftige Ausathmen einporgeschleuderten Wassers, dann der schnabelförmige Kopf mit den weißlichen Barten, darauf der glänzendschwarze Rücken, ein bequemes Ziel für unsern Knud, dessen Pfeil tief eindrang in den Rumpf des Thieres, dicht hinter der Rückenfinne. Auch ich versuchte das Experiment mit demselben Erfolge. „Nun mag er ein paar Tage gehen mit den Dingern im Leibe,“ sagte Knud, und wir ruderten somit nach Hause. Unterwegs besah ich mir die hier beim Walfischfange gebräuchlichen merkwürdigen Geräthschaften. a. Walfischbogen. b. Pfeil. Der Walfischbogen hat die Form einer mittelalterlichen Armbrust, von colossalen Dimensionen, ziemlich roh, aber solid gearbeitet, der Schaft aus Eschenholz, der Bügel aus dem Holze der Taxus baccata, armsdick; die starke Schnur ist von Hanf. Gespannt wird der Bogen mittelst eines etwas gekrümmten gabelförmigen Holzes, und es dürfte das Spannen, nach der Solidität der Vorrichtung zu urtheilen, eben keine leichte Arbeit sein. Die sechs bis acht Zoll lange Pfeilspitze hat die Dicke einer Gänsefeder und erweitert sich oben zu einem lanzettförmigen Blatte von höchstens drei Viertel Zoll Breite. Diese im Verhältnisse zum Bogen selbst sehr unbedeutend aussehende Spitze steckt mit ihrem unteren Ende lose in einem statt der Federn am Hinterende mit zwei Holzflügeln ausgestatteten hölzernen Schafte von leichtem Holze, in welches der Name des Eigenthümers des Geschosses eingebrannt ist. Aber so wenig gefährlich der Pfeil aussieht, so verderblich wird er dem Wale. Es ist nämlich die Spitze aus altem rostigen Schiffseisen geschmiedet, und solch Eisen hat, wie man hier bestimmt behauptet, die Eigenschaft, die durch dasselbe verursachten Wunden sehr bald brandig zu machen. Trifft nun der Pfeil, im Bogen abgeschossen, den Rücken des Wales, so löst sich die Spitze vom Schafte, und gleitet nach und nach immer tiefer zwischen die Muskelschichten des verwundeten Thieres hinein, während der abgefallene Holzschaft auf dem Wasser schwimmt und hinterdrein aufgelesen wird, und verursacht in einigen Tagen innere Blutung und Brand, in Folge dessen das geängstigte Ungeheuer in blindem Schmerze oft auf den Strand rennt oder doch so ermattet, daß es dem Harpuniere eine leichte Beute wird. Die Harpune besteht im Wesentlichen aus einer nach oben zu einer massiven Stange zusammengeschmiedeten Eisenröhre. Das solide obere Ende läuft in ein Oehr aus, in welchem beweglich die blattförmige zweispitzige Spitze balancirt. Beim Gebrauch richtet man diese längs des Eisenschaftes und versieht den unteren Theil derselben, den Widerhaken, mit einem leicht verschiebbaren Eisen- oder Hanfringe. Um das untere röhrenförmige Ende des Eisenschaftes wird ein mindestens hundert Faden langes starkes Tau geschlungen. In ber Röhre steckt ein acht bis neun Fuß langer Holzschaft. Wird nun die Harpune mit Kraft in den Rumpf des Wales gestoßen, so muß sich der oben beschriebene Ring nothwendiger Weise nach hinten schieben, das als Widerhaken beschriebene untere Ende des Blattes wird frei, und das Blatt selbst bohrt sich mehr oder weniger in rechtem Winkel zu dem Schafte in das Fleisch und macht es so dem Fisch zur Unmöglichkeit, sich von der Harpune zu befreien. Die Lanze, eine gerade gebogene Sense auf langem Schafte, gebraucht man, um dem Walfisch das Garaus zu machen. Einstweilen ruhten noch die beiden zuletzt genannten Instrumente, denn Knud hatte ja für gut befunden, den Walfisch einige Zeit mit den beiden Pfeilen im Leibe „gehen“ zu lassen. Wieder angelangt in Martha’s Hütte, fand ich die Stube vollgepfropft von Menschen, Alt und Jung, bie Alle den „Stadtmann“ sehen wollten. Auf meine Requisition brachte unsere Wirthin eine Milchschüssel mit kochendem Wasser herein, und dahinein that ich allen noch übrigen Branntwein und sämmtlichen Zucker. Zu Tassen und Näpfen wurde das Gebräu umhergereicht; die Erwachsenen tranken und die Kinder nippten, Jeder bekam seinen Antheil. Nun ging das Schwatzen los, welches bald in betäubenden Lärm ausartete. Endlich, es war schon ziemlich spät, bedeutete Martha die Gäste, der „Stadtmann“ wünsche sich zur Ruhe zu begeben. Alle, bis auf die Walfischschützen, begaben sich denn auch zu ihren Hausgöttern, und mir wurde das Bett der Wittwe als Nachtlager angewiesen. Ein ärmliches Lager, obwohl bei weitem das beste im Hause: zwei Haferstrohsäcke als Pfühl und Kopfkissen und eine Wolldecke, das war Alles. Vollständig angekleidet legte ich mich, müde wie ich war, zu Bette, aber ehe ich einschlief, musterte ich erst noch meine Umgebung. „Mutter selbst“ sollte bei der Tochter liegen; deren Bett war außerordentlich schmal, aber man verstand es, sich zu arrangiren. Die Walfischschützen schliefen theils sitzend auf den Bänken, theils auf dem Boden liegend, bereit, der Wache zu Hülfe zu eilen, sobald diese Lärm machen würde. Herzlich müde, streckte ich mich auf meinem Lager aus, allein ich fand den Schlaf nicht eher, als bis ich die Ursache entdeckt und entfernt, welche in meinem Rücken ein Gefühl veranlaßt hatte, ähnlich wie wenn ein paar tüchtige Pflastersteine oben in den Strohsack hineinprakticirt worden wären. Es waren eben nur ein Paar nasse Seestiefeln, die man, um sie zu trocknen, in’s Bett gesteckt hatte. Am andern Morgen beschwichtigten die Walfischjäger meine Ungeduld mit der Versicherung, es sei für heute an kein Harpuniren zu denken, da der Walfisch mit seinen zwei Pfeilen im Leibe so ruhig „gehe“, als fehle ihm nicht das Geringste. Ich nahm [061] also mein Schleppnetz und drei Mann in’s Boot und fischte nach Mollusken und Krebsthieren. Spät Abends noch, nach dem Nachtessen, setzte ich mich in Gesellschaft der Jäger auf eine vorspringende Klippe und sah dem Sonnenuntergange zu; dann und wann schielte ich auch wohl nach dem interessanten Gefangenen in der Bucht. Auch die Jäger schienen ihre Aufmerksamkeit so ziemlich gleichmäßig zwischen diesem, ihren Pfeifen und dem Sonnenuntergange zu theilen. Siehe da, einmal über das andere hebt der Fisch seinen halben Leib lothrecht über das Wasser: er beabsichtigt offenbar, das dreifache Garn, das er nie mehr als zu zwei Dritteln zu durchbrechen wagt (das dritte äußerste Garn, obwohl von derselben Beschaffenbeit, wie das innere und das mittlere, scheucht ihn stets zurück, und die Klappwache hat nur die Bestimmung, ihn an dem Zerreißen dieses letzteren und eventuell an dem Ueberspringen des Ganzen zu verhindern), zu überspringen! Der alte Änführer thut noch einen kräftigen Zug aus seiner Pfeife, vertauscht dann diese mit einem tüchtigen „Prüntje“: „Jetzt ist’s Zeit, jetzt kann der Spaß losgehen. Da kommt mein Sohn mit seiner Mannschaft, der soll heut sein Probestück ablegen als Harpunirer.“ Wir eilten hinab zu den Booten. Während die Mannschaft des Alten sich in dessen großem Boote ordnete, ertheilte er dem Sohne die nöthigen Befehle, sich an der Nordseite der Bucht zu halten, stets mit der Harpune in Bereitschaft; vor Allem aber habe er sich klar zu halten von der Leine. Ich selber aber nahm, um in Ruhe und mit einem Blick das ganze Schauspiel übersehen zu können, Platz auf einer vorspringenden Felszunge. Vor der Bucht, den Eingang bewachend, lagen die Fischer aus der Umgegend in ihren Kähnen, um den Walfisch zurückzutreiben, wenn dieser sollte den Ausgang forciren wollen. Der Fisch kam jetzt sehr häufig an die Oberfläche, um zu athmen: die Pfeile hatten ihm bereits Wundfieber verursacht, Getrieben von zwölf kräftigen Armen schießt das Boot des Sohnes auf den eben wieder Auftauchenden zu, ein mit aller Kraft geführter Stoß – und der Harpunirer liegt kopfüber im Wasser, der Stoß war vorbeigegangen. Die Mannschaft ist geschäftig mit dem Auffischen ihres Principals. Der Alte auf der andern Seite der Bucht beachtet den Zwischenfall scheinbar durchaus nicht; wie ein Pfeil schießt der Fisch nach jener Seite hinüber, wie um zwischen dem Boote Knud’s und dem Ufer sich einen Ausweg zu suchen. Hier aber liegt ein Riff dicht unter der Oberfläche des Wassers, und fest sitzt der Fisch. Im Nu bohrt Knud ihm die Lanze tief zwischen die Rippen, ein gewaltiger Ruck und der halbe Leib des Fisches liegt auf dem Trocknen: ein tiefes, stöhnendes Ausathmen, und der Beherrscher der Tiefe ist nicht mehr. Weit umher färbt sich die See mit seinem Blute. Nun strömt Alles herbei; eine Harpunleine wird um den mächtigen Schwanz geschlungen, und mit vereinten Kräften gelingt es bald, den Erlegten vom Grunde loszubugsiren. Bald kehrte sich der gefurchte, schön porzellanweiß glänzende Unterleib der scheidenden Sonne zu; ich sprang von meiner Klippe, an deren Fuße das ganze Drama in unmittelbarster Nähe sich abgespielt hatte, auf den schwimmenden Rumpf, setzte mich nieder und ließ mich sammt meinem ungewöhnlichen Vehikel tief in den Hintergrund der Bucht schleppen, wo der Strand flach war und wo die Zerlegung des Fisches vor sich gehen sollte. Das zuerst abgetrennte Stück Speck wurde sofort der alten Martha zugestellt, die es in Salz und Wasser zu kochen hatte. Dann ging’s ohne Aufenthalt an das Entspecken; sämmtliche Messer wurden eifrigst gehandhabt. Man macht einen Längenschnitt und dann parallele Querschnitte durch den Speck bis auf das Muskelfleisch; drei bis vier Zoll vom Längenschnitt schneidet man ein Loch, in welches die eine Hand greift und den Speck herabreißt, während die andere Hand mit dem Messer nachhilft. Ist eine Tafel von ungefähr zwölf Zoll Breite und vierundzwanzig Zoll Länge abgelöst, so wird sie auf eine schräge Klippe geworfen, damit das Blut ablausen könne. Das Fleisch wird in ähnlicher Weise in etwa fußdicken Klötzen abgetrennt, am Lande jedoch wird es in vier Zoll dicke Scheiben zerschnitten und zum Trocknen ausgebreitet. „Halt, Kinder, da kommt Martha!“ Sie schleppt den mittlerweile fertig gewordenen ersten Bissen in einem Holztroge herbei. Alle stellen die Arbeit ein und langen zu. Die Walfischjäger holen ihre Proviantschachteln hervor. Fladbröd und Walfischspeck mit einem Finkelschnaps ist ein Göttermahl. „Du hast der Jagd mit beigewohnt, Du mußt auch den Braten kosten.“ Es half nicht, ich mußte dran, und er schmeckte besser, als ich’s geglaubt hatte. Nach geendeter Mahlzeit begann das Zerlegungsgeschäft von Neuem. Endlich kam mein Antheil an die Reihe, die Bauchhöhle wurde geöffnet und die Eingeweide mir zur Disposition gestellt. Der interessanteste Fund war mir ein zehn Zoll langer Fötus; er steht jetzt in Spiritus in Kopenhagen. Im Magen des Fisches fand ich eine ungeheure Menge Skelete von Brislingen (eine kleine Sorte Heringe)[2] und eine fast gleiche Quantität Ascariden. Die Gallengänge der Leber waren erfüllt mit einem großen flachen braungrauen Wurm, der Distoma Golilath. Auf der Außenseite des Thieres war nicht ein einziges Schmarotzerthier anzutreffen. Endlich war die Zertheilung sowohl des Speckes und Fleisches, wie auch des von mir begehrten Skeletes vollbracht; wir waren Handels einig geworden und ich erwartete nun, die Mannschaften würden mir beistehen beim Einschiffen meiner Beute. „Ja, Du mußt warten, bis ich fertig bin,“ sagte der alte Knud. „ich muß erst austheilen, auf daß Jeder das Seinige erhalte.“ Theilhaber sind alle Die, welche den Wal entdecken und ihn in die Bucht jagen, sodann Die, denen die Ufer der Bucht gehören, und endlich die Schützen; bei dieser Gelegenheit waren es elf im Ganzen. Die Theilung des Fleisches und des Specks geht folgendermaßen vor sich. Ein Mann stellt sich hin, nimmt einen Tragkorb auf den Rücken und in diesen wirft man nun erst so viel Speck, wie er zu tragen vermag; dann geht er hier nach irgend einem flachen Platze, beugt sich vornüber und der Inhalt des Korbes stürzt über seinen Kopf hinweg auf den Rasen. Dies Experiment vollführt er auf elf verschiedenen Stellen, bis kein Speck mehr vorhanden ist. Dann macht er dieselbe Tour mit dem Fleische – und fast ausnahmslos sind sämmtliche Theilhaber mit dieser primitiven Weise der Vertheilung wohl zufrieden. Die Unterkiefer und eine von den Brustfinnen fällt den Schützen zu. Im frischen Zustande ist das Skelet weich und läßt sich leicht mit dem Messer zerschneiden, weshalb es schwierig ist, es unbeschädigt in seine Gewalt zu bekommen. In der Regel werden die Knochen kleingehackt und den Kühen als Futter gegeben. – Die Theilung war zu Ende, ich nahm herzlichen Abschied von der über ihren vierfachen Antheil hocherfreuten Martha. In Bergen angekommen war das Erste, was ich zu thun hatte, ein Bad zu nehmen. Bald darauf fing sich ein anderer Wal in derselben Bucht. Diesmal tödteten die Fischer ihn selbst ohne Beistand der Walfischjäger von Profession, indem sie ihn mit den Garnen immer näher auf den Leib rückten und das einfältige Riesengeschöps mittelst langer Stangen auf schlammigen Grund jagten. Der Wal bekam, wie man berechnet hatte, Schlamm in die Spritzlöcher und mußte elendiglich ersticken. ↑ Der Verfasser dieser interessanten Mittheilungen, denen wir später noch einige andere aus seiner Feder folgen lassen werden, ist leider nicht mehr unter den Lebenden; mit ihm sank nicht nur ein reiches vielseiliges Talent, sondern auch ein echter deutscher Mannescharakter, ein treffliches Herz in das frühe Grab in fremdem Lande. Otto Lübbert war ein geborener Mecklenburger und hatte eben auf verschiedenen deutschen Universitäten seine juristischen Studien beendet, als das Jahr 1848 auch ihn in seine Bewegung riß. Ein begeisterter und begeisternder Volksredner in den mecklenburgischen Städten, war er einer der tapfersten Kämpen wider die sogenannte patriarchalische Junkerwirthschaft seines Heimathlandes; die Reaction fasste daher ihn vor Allem in’s Auge, so daß er sich genöthigt sah, vor ihrer Rache zu flüchten. Er stieg in Rostock in das erste beste Schiff, in der Hoffnung, nach England zu entkommen, allein erst an Bord erfuhr er, daß das Fahrzeug nach Norwegen bestimmt war, und so schiffte er nach dem fernen Nordlande. Ein guter Clavierspieler und Musiker, erwarb er sich zunächst in Drontheim, dann in Bergen einen leidlichen Lebensunterhalt und manche Freunde und hatte sich eben in dem seinen wissenschaftlichen Bestrebungen und literarischen Arbeiten, die meist die norwegische Thierwelt betrafen, günstigern Christiania niedergelassen, als ihn im September des letzten Jahres ein hitziges Nervenfieber rasch dahin raffte. Die Redaction. ↑ Clupea sprattus Nilss. Von „https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Ein_Streifzug_nordischer_Wasserschützen&oldid=3055483“ Zuletzt bearbeitet am 21. Oktober 2017 um 13:17
de
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den Handlungsstrang um Sophie und Moray interessant fand, war es insgesamt zu wenig, um den Roman als "gut" zu bezeichnen. Der Großteil des Buches las sich eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was war jedoch großartig an dem Buch?
Das schottische Vermächtnis von Susanna Kearsley bei LovelyBooks (Romane) Susanna Kearsley Das schottische Vermächtnis Inhaltsangabe zu „Das schottische Vermächtnis“ von Susanna Kearsley sehr gut recherchierter Historienroman Wieder mal ein wunderbares Buch von Ihr das mir eine bezaubernde und spannende Welt eröffnet hat Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende. spannend geschrieber Roman vom Anfang bis zum Ende 12. March 2017 um 09:25 Klappentext: An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird.Der Autorin Susanna Kearsley ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben, vor allen Dingen eine hervorragende Recherche der schottischen Geschichte spannend erzählt in einem Roman verpackt. Überzeugt hat mich ganz besonders ihre bildhafte Sprache, die alles lebhaft vor meinen Augen entstehen ließ.Geschrieben in zwei Zeitebenen, die eine spielt in der Gegenwart spielt und die spielt in der Vergangenheit, wobei die Wechsel ab der Mitte des Buches oft fließend sind, was der Leser ab sofort versteht, denn unterschiedliche Personen erzählen, in der Gegenwart Carrie, in der Vergangenheit Sophie. Gut gelöst der Wechsel zwischen den beiden Protagonistinnen Carrie und Sophie, die Autorin lässt Sophie oder auch Carrie aus dem Schreiben aufschrecken und wechselt dann zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch dies passiert erst ab einem Zeitpunkt, zu dem einem die Figuren bereits so vertraut sind, dass es keine Schwierigkeiten beim Lesen bereitet. Romantik und Liebe ist ein großes Thema in diesem Buch und das in beiden Zeitsträngen. Die geschichtlichen Informationen warensehr interessant, mir war nicht bekannt, dass es Pläne gab, König James Stuart im Jahr 1708 auf den englischen Thron zu bringen.Ein spannend geschriebener historischer Roman mit sehr viel geschichtlichem Wissen. Historisch, Spannend, ein bisschen Witz und Pepp sowie starke Gefühle 21. February 2017 um 10:43 Nach Jahren in Frankreich kehrt die junge, erfolgreiche schottische Schriftstellerin Carrie endlich in ihre Heimat zurück, um einen Roman um das abenteuerliche Schicksal der Stuart-Könige zu vollenden. Sie zieht in ein einsames Cottage nahe den Ruinen von Slains Castle, dessen einstige Bewohner eng in das historische Geschehen verwickelt waren. Sie verfällt dem Zauber des Ortes, taucht auf geheimnisvolle Weise in das Leben ihrer Romanheldin ein und erlebt mit ihr die aufregenden Ereignisse um die versuchte Jakobiteninvasion im Jahr 1708 fast real mit. Aber auch die Gegenwart hält in Gestalt des attraktiven Graham die grosse Liebe für Carrie bereit. Das Cover sieht jetzt relativ unspektakulär aus und wahrscheinlich hätte ich mir das Buch nicht unbedingt zur Hand genommen, wenn ich nicht gewusst hätte das die Schriftstellerin eine gute Schreibweise hat. Das nächste war dann die Seitenzahl von 408 wo ich erst dachte das mich vermutlich doch relativ schwere Kost erwarten wird. Sehr schnell wurde ich da eines besseren belehrt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und einen wie gewohnt wurde ich von Susanna Kearsley tief mit in die Welt der Carrie mitgenommen. Ich würde sagen das es allerdings unglaublich viele Namen gegeben hat, die sich sicherlich nicht ändern lassen weil die Personen nunmal vielfälltig in dem Buch wie aber auch in der Geschichte tatsächlich vorkommen. Dazu kann man auch nur sagen das es Im Historischen Bereich wieder mal um ein hervorragend Recherchiertes Werk handelt. Leider kam ich das ein oder anderer Mal aufgrund der Namen ins überlegen woher ich den nun schonmal gehört hatte. Die Geschichte selber hat mich teilweise soweit fort getragen das ich den Drang verspürt habe sofort selber zu den Schauplätzen zu fahren. Diese wurden so gut beschrieben das man sich richtig vorstellen konnte wie man quasi davor steht. Als sich das Buch nun dem Ende neigte habe ich mir gewünscht das es nicht so Enden kann.Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken weil mich Schicksal so sehr berührt hat. Am Ende kann ich sagen das ich ein Paar wunderschöne Stunden mit dem Buch verbringen konnte und auch das Ende noch ein besseres wurde als es sich angedeutet hat. Wer sich also gerne in der Historischen Abteilung befindet der ist hier wieder sehr gut aufgehoben. In zwei Zeitebenen Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die einen Roman schreibt, der in Schottland zu Beginn des 18. Jahrhunderts spielt. Sie reist zu den Schauplätzen ihres Romans, um ein besseres Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Die Hauptdarstellerin ist eine Vorfahrin von ihr und wenn sie an die Orte gelangt, wo diese gewesen ist, dann "erlebt sie deren Gedanken". Als ihre Vorfahrin der Liebe ihres Lebens begegnet, ähnelt diese verblüffend dem Mann, den die Schriftstellerin gerade an einem der Schauplätze kennen gelernt hat. Man erlebt das Buch aus Sicht der Schriftstellerin, die ihren Roman zu Ende schreiben möchte und taucht immer wieder in die Geschichte der Vorfahrin ein, wenn sie an ihrem Buch weiterschreibt. Man erfährt viel über die Geschichte Schottlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Eingebunden ist dies in zwei Liebesgeschichten damals und heute, die miteinander verknüpft sind. An verregneten Herbstabenden kann man das Buch gut in einem Rutsch weglesen. 25. March 2014 um 20:59 Verregnete Frühlingstage tun es bestimmt auch ;-) Die Errinnerungen einer Anderen 22. January 2014 um 11:56 Der deutsche Titel passt genau so gut wie der Originale, aber das Cover gefällt mir im Original viel besser, aber ich habe da ein ganz anderes Bild im Kopf, warum nicht ein Schloss an der Steilküste von Schottland? Oder einfach ein Bild der rauhen Brandung im Winter? Das hätte so viel besser gepasst! Oder den Blick aufs weite Mehr mit einem Schiff am Horizont? Was den Schreibstil betrifft, ist er wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat auch hier wieder kein Aufbau sondern beginnt gleich, so das man direkt in das Geschehen eintreten kann und nicht lange lesen muss bis endlich mal was passiert, was mir persönlich ja sehr gut gefällt. Die einen mögen bemängeln das alle Bücher von Susanna Kearsley gleich sind, so nach dem Motto "Hast eins gelesen, hast du alle gelesen". Bis zu zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, es sind immer weibliche Protagonistinnen welche sich irgendwie mit der Vergangenheit verbinden, es sind immer mysterie Romane mit historischem Hintergrund. Und es geht immer um Liebe... Das mag den einen sicher langweilig vorkommen, aber ich finde das ok. Das tut den Romanen keinen Abbruch. Da die Autorin immer gut recherchirt was den historischen Hintergrund angeht, entstehen doch immer wieder ganz eigene Geschichten. Die Geschichte selber fand ich wirklich wieder super. Ich mag nicht nur den Schreibstil sondern eben auch den Mix der Genres. Und auch dieses mal wieder hat sie eine Protagonistin geschaffen die einem sehr schnell ans Herz wächst. Jung, erfolgreich, selbstbewusst und offen. Carrie ist Autorin und schreibt grade an einem neuen Roman, sie will die Zeit der schottischen Geschichte um 1708 unter die Lupe nehmen. Und zwar ging es da um die Rückkehr von King James, der mit seiner Familie im Exil in Frankreit weilt. Doch die Schotten möchten in wieder auf ihrem Thron sehen den sie sind ja mit England nicht gut Freund. Doch in Frankreich, wo Carrie zum Roman recherchiert und von da aus auch schreiben will, will es einfach nicht so klappen und so will sie ihre Verlegerin und Freundin in Schottland besuchen. Als sie da ankam merkte sie, das es ihr viel besser passt, sie fühlt sich sofort inspiriert und entscheidet ganz spontan das sie nicht mehr in Frankreich, sondern in Schottland weiter schreiben möchte. Und so kann sie schon kurz darauf ein Cottage an der Küste begutachten. Als sie eintrat wars eigentlich schon entschieden, sie will das Cottage mieten. Doch plötzlich vernimmt sie eine weibliche Stimme... Wer mag das wohl sein? Nun ist es entgültig sicher, sie muss das Häusschen mieten , hier wird sich ihr Roman sicher bestens entwickeln... Wie gut allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt wohl nicht ;) Das es nicht zu trocken wird, kommt natürlich noch die Liebe mit ins Spiel. Für mich völlig ok. Das ich ein Fan von Susanne Kearsley bin, muss ich wohl nicht extra betonen, aber ich freu mich auf weitere Romane von ihr. Wer also historisches mag, oder Diana Gabaldon gerne gelesen hat, dem kann ich die Romane von ihr wirklich ans Herz legen. Sie versprechen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Sommer wie auch im Winter ;) Fazit hostorisch, romantisch, spannend Eine wundervolle Geschichte von Liebe und der Vergangenheit 10. September 2013 um 21:03 Das schottische Vermächtnis Ich habe mal bei einer Bloggerin dieses Buch entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights. Klappentext An der Nordküste Schottlands mietet die Schriftstellerin Carrie McClelland ein Cottage, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch nahe den Ruinen von Slains Castle trifft sie auf einen Fremden, der ihr seltsam vertraut erscheint und einer Figur aus ihrem Roman ähnelt. Schon bald muss Carrie erleben, wie sie selbst zur Protagonistin einer drei Jahrhunderte dauernden Geschichte von Liebe, Betrug und Verrat wird. Inhalt In dem Buch geht es um die junge Autorin Carrie McClelland, die schon zahlreiche Historikromane veröffentlicht hat. Sie wohnt in Frankreich und forscht nun über eine Invasion der Franzosen in Schottland. Als sie ihre Agentin in Schottland besucht entdeckt sie den Ort Cruden Bay, wo Slains Castle steht, eine alte verlassene Burgruine. Sofort hört sie eine Stimme in ihrem Kopf und sie fühlt sich zu dem alten Gemäuer hingezogen. Sie mietet ein Cottage in Cruden Bay und beschließt die Geschichte einer Vorfahrin zu erzählen, welche zur Zeit der Invasion auf Slains Castle lebte. Carrie trifft auf die Söhne ihres Vermieters und beide scheinen sich für sie zu interessieren. Der schlaue Graham erinnert sich an eine Figur aus ihrem Roman und noch mehr Parallelen tauchen plötzlich in ihrem Alltag auf. Bald weiß Carrie nicht mehr was in ihrer Geschichte Fiktion und was Wirklichkeit ist. Cover Ich liebe dieses tolle Cover. Das alte schottische Haus passt gut zur Geschichte. Allerdings hätte mir ein Foto der dramatischen Slains Castle auch gut gefallen. Meinung Ich habe zwar nur wenig über dieses Buch gewusst, war mir aber dennoch sicher, dass es mir gefallen würde. Ich habe mich nicht getäuschr. Carrie war eine unglaublich symphatische Protagonistin und auch Graham hat mir gefallen. Die Geschichte aus der Vergangenheit war sehr spannend und ergreifend. Außerdem fand ich es interessant zu lesen wie Carrie immer mehr im Strudel ihrer eigenen Geschichte versank und an sich selbst gezweifelt hat. Das ganze Buch hat etwas Magisches an sich ,ist dabei dennoch sehr realistisch und belehrend. Schottlands Geschichte ist wirklich spannend und Susanna Kearsley hat mit ihrem wundervollen Schreibstil bei mir sogar den "Suchtfaktor" hervorgerufen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Dafür gibt es 5 Sterne! 02. May 2013 um 10:28 ein wunderbares Buch mit sehr viel Liebe zum Detail recherchiert. Trotz seinen umfangreichen historischen Details ließt es sich schnell und flüssig .Man fiebert mit Carrie mit wie sie Stück für Stück mit ihrem Roman weiter kommt und Licht in ihre Vergangenheit bringt .Ich fands spannend 28. April 2013 um 08:41 guten morgen zusammen .Ich habe heute Nacht Dragonlove beendet und mit einem neuen Buch angefangen,das mir meine Schwägerin gestern geschenkt hat da hab ich schon 78 seiten gelesen Aufgabe 9 . ... Rezension zu "Das schottische Vermächtnis" von Susanna Kearsley 23. July 2012 um 18:34 Powered by Bookaddicted.de / Enttäuschend! Lieber “Rosehill” lesen! Carrie ist Autorin historischer Romane und zieht für ihr neues Buchprojekt für eine Weile nach Schottland. Der Besitzer des Cottages direkt an der Steilküste, in das sich Carrie einmietet, hat zwei attraktive Söhne: In einen von ihnen, den gemütlichen Universitäts-Lehrer Graham, verliebt sie sich. Aber etwas ist komisch: Denn seit sie nach Schottland gezogen ist, sprechen dauernd ihre Romanfiguren zu ihr. Allen voran Sophie, eine entfernte Verwandte Carries, die im 18. Jahrhundert lebte. Und während Carrie ihr Buch schreibt, macht sie nach und nach erstaunliche Entdeckungen. Wie man anhand der Inhaltsbeschreibung schon vermuten kann, spielt “Das schottische Vermächtnis” auf zwei Zeitebenen. Die eine ist das heutige Schottland, in der Carrie ihren neusten historischen Roman verfasst; die andere ist Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts, die Zeit und der Ort, von dem Carries Roman handelt. An sich eine schöne Idee und da ich gerne Bücher mit verschiedenen Zeitebenen lese, eigentlich etwas für mich. Nachdem ich von meinem ersten Kearsley-Roman, “Rosehill” (auch als “Die Geister von Rosehill” erschienen), so begeistert war, hat mich “Das schottische Vermächtnis” leider doch eher enttäuscht. Zwar zeichnet Kearsley ihre Figuren sympathisch und interessant, nur steckt in dem ganzen Roman leider viel zu wenig Handlung, um Spannung aufkommen zu lassen. Im Grunde genommen ist “Das schottische Vermächtnis” eigentlich ein historischer Roman und das war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Ein Großteil der Zeitebene, die sich mit Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts befasst, handelt leider von bloßer Aneinanderreihung von politischen Machenschaften bzw. Geschehnissen, die sich die Figuren gegenseitig erzählen. Ein kleinerer Teil in der modernen Zeit leider auch, insofern machen rund 80% dieses Romans Schilderungen historischer Ereignisse aus und das fand ich, weil sie zum Großteil nicht richtig in die Handlung eingebettet waren, einfach zu wenig unterhaltsam. Die beiden Liebesgeschichten – Carrie und Graham, sowie Sophie und Moray – waren die einzigen Handlungsstränge, die mich interessiert und weiterlesen lassen haben. Leider einfach zu wenig, um diesen Roman wirklich “gut” nennen zu können. Über große Strecken hinweg las sich “Das schottische Vermächtnis” leider eher wie ein Sachbuch über schottische Geschichte. Was wiederum großartig war, war die Beschreibung der rauen Natur Schottlands und von Slains Castle, sowie dem Ort, in dem Carrie ihren Roman schreibt. Herrlich! Man bekommt sofort Fernweh und möchte den Ort besuchen – genau das reizt mich an Susanna Kearsleys Romanen ja so! Auch wenn ich “Das schottische Vermächtnis” enttäuschend fand, werde ich weitere Romane von Susanna Kearsley lesen in der Hoffnung, ein zweites “Rosehill” zu finden. Wer noch nichts von dieser Autorin kennt, sollte wohl nicht unbedingt mit diesem Buch anfangen: Hier empfehle ich, lieber “Rosehill” zu lesen. “Das schottische Vermächtnis” wird wohl nur denjenigen Lesern gefallen, die sehr geschichts-interessiert sind und die es vor allem nicht stört, wenn sich ein Roman streckenweise mehr wie ein Geschichtsbuch liest. Das erste Buch, dass mich wirklich so tief berührt hat, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Voller Wendungen, Höhen und Tiefen & erfreulicherweise einem Happy End. Die Geschichte der Charaktere hat mich beim Lesen total gefesselt und mitgerissen. Man konnte sich sowohl mit Carrie als auch mit Sophia identifizieren - besonders mit Sophia habe ich mitgelitten, gebangt und gehofft. Ein faszinierender Roman, der Ahnenforschung, Liebe, Tragödien, und Verrat vereint und gleichzeitig einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands mit seinen vielen, damals tatsächlich existierenden, historischen Personen gewährt. 15. July 2011 um 00:32 Die Schriftstellerin Carrie McClelland sucht in Schottland Informationen für ihren neuen Roman, der im dortigen 18.Jahrhundert spielt. Ihr Buch handelt von dem schottischen Exil- König James, der in Frankreich Zuflucht gesucht hatte und nun versucht, in sein Land zurück zu kehren und die Krone Schottlands zu erlangen. Carrie versucht, die Geschehnisse mit einer fiktive Liebesgeschichte zu verknüpfen und so Geschichte leicht und angenehm zu vermitteln. Was sie nicht weiß: längst spinnt das Schicksal die Fäden und lässt sie die Geschichte ihre Vorfahren entdecken - und lässt sie dabei den Mann ihres Lebens ihren Weg kreuzen. Wie vor so vielen Jahrzehnten ihre Vorfahrin.... ************** Ich habe ein Faible für Schottland, seine Geschichte und seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Burgen. Also kaufte ich dieses Buch und war zunächst enttäuscht, denn das Buch ist zu einem Teil in der Ich- Form geschrieben, was ich so gar nicht gern mag. Doch nach den ersten zwei Kapiteln wusste ich, dass Susanna Kearsley ihre Geschichte nicht so gut hätte schreiben können, hätte sie es anders gemacht. So erkennt die Leserin sofort, ob das Kapitel, welches sie gerade liest, in der Gegenwart spielt und die Schriftstellerin Carrie betrifft oder deren Heldin Sophia in der Vergangenheit. Sie spinnt eine Geschichte um Carrie, doch gleichzeitig bringt sie der Leserin ein Kapitel schottischer Geschichte auf wunderbare Weise nahe! Ihr Erzählstil ist informativ, flüssig, gefühlvoll und in Teilen so realistisch, dass ich meinte, den Kohleofen bullern zu hören, das gemütliche kleine Cottage vor mir zu sehen mit seiner alten, aber hübschen Einrichtung, den Wind, der ums Haus pfeift und die Brandung des Meeres an den nahen Klippen aufschlagen zu hören. Es ist eine Kunst, eine Leserin so abtauchen zu lassen in das Buch, wie es Kearsley hier bei mir geschafft hat. Es gibt nur wenige Autoren, die das bei mir schaffen und Kearsley gehört für mich nun dazu. Es war das erste Buch, das ich von ihr las, aber es wird nicht das Letzte gewesen sein. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich im Internet nach Castle Slains gesucht und siehe da: es existiert wirklich- zumindest seine Überreste. Jede Leserin dieses Buches mag sich die Burg anschauen, hier ist der Link dazu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/images/slains-450.jpg&imgrefurl=http://www.undiscoveredscotland.co.uk/crudenbay/slainscastle/&h=338&w=450&sz=51&tbnid=uVVXMWmYvAg69M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/search%3Fq%3Dslains%2Bcastle%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=slains+castle&hl=de&usg=__V5soqfxpwtj-XTbjKoYXrC31WPw=&sa=X&ei=a2ofTtKxAobAswaS1rW8Ag&ved=0CC4Q9QEwAQ Ich finde die Ruine ziemlich beeindruckend und konnte mir nun die handelnden Personen in diesem Gemäuer noch besser vorstellen. Ein für mich sehr gelungenes Buch, ich habe keine Sekunde bereut, es gelesen zu haben. 30. December 2010 um 10:32 Ohje, immer das gleiche: Susanna Kearsley schafft es ernsthaft, ihre Stories immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu stricken - und das schon seit ihrem ersten Roman vor gut 10 Jahren... Auch dieser Roman arbeitet wieder mit Frauen, die suchen, nach ihrer Vergangenheit und ähnlichem - und dabei dem "Mann ihrer Träume" begegnen. Früher hat mich dieser "Grusel-Kuschel" angesprochen, mittlerweile langweilt es mich extrem, da die Autorin immer wieder nur die gleichen Effekte schafft und den Leser immer nur auf die gleiche Art und Weise anspricht. Schade, wenn ein Autor so in seiner Entwicklung steckenbleibt... 19. July 2010 um 10:52 Für ihren neuen Roman mietet die Autorin Carrie McClelland sich in Slains ein kleines Cottage mit Blick auf Slains Castle. Schon bald merkt sie, dass ihr Roman, der Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland spielt, ein Eigenleben entwickelt. Wie unter Zwang schreibt sie Kapitel um Kapitel, um dann bei späteren Recherchen feststellen zu müssen, dass ihre scheinbare Fantasie der Realität entspricht und sich alles genau zu zugetragen hat, wie sie es in ihrem Roman erzählt. Und auch bei Graham, einem Historiker aus Aberdeen, der am Wochenende immer seinen Vater in Slains besucht, wird Carrie das Gefühl nicht los, ihn bereits viel länger zu kennen. . Susanna Kearsley verbindet geschickt und sehr unterhaltsam in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit. Neben den Erlebnissen von Carrie in Slains, ihren Recherchen zu ihrem Roman und ihre Freundschaft zu Graham und den restlichen Dorfbewohnern erzählt die Autorin in einem weiteren Handlungsstrang die Erlebnisse von Sophia um das Jahr 1708, der Protagonistin aus Carries Roman. . Die Übergänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind fließend und enden meist an der spannendsten Stelle, sodass der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch ist und man gebannt weiterliest. Wobei hier aber die Erzählungen von Sophia überwiegen, der interessanteste und spannendste Teil ist und die Geschichte von Carrie mehr nur die Rahmenhandlung bildet. . Die Informationen, welche man rund um den Jakobiten-Aufstand im Jahr 1708 und dem missglückten Thronanspruch von Jakob VIII. von Schottland erhält, sind durchweg sehr informativ und kurzweilig in die Geschichte mit integriert. . Ihre beiden Protagonistinnen Carrie und Sophia nehmen schon nach wenigen Seiten Konturen an und überzeugen absolut. So steht auf der einen Seite die junge Waise Sophia, die bei entfernten Verwandten aus Slains liebevoll aufgenommen wird und hier auch ihre große Liebe findet. Susanna Kearsley gelingt es sehr gut, das gesellschaftliche Leben dieser Zeit zu vermitteln und die Geschichte von Sophia und ihrer großen Liebe John Morray gefühlvoll, aber nicht kitschig zu beschreiben. . Die Schriftstellerin Carrie ist eine selbstbewusste junge Frau, die natürlich anfangs über ihre Eingebungen zu ihrem Roman etwas irritiert ist, dies aber dann als gegeben hinnimmt und durchaus auch wissenschaftlich an das Phänomen herantritt. Ihr zur Seite stellt die Autorin ihr Graham, einen Historiker, der über genug Selbstbewusstsein verfügt, um die Avancen seines Bruders Stuart Carrie gegenüber mit stoischer Ruhe und stellenweise belustigend hinnehmen zu können. . Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit sympathischen Charakteren und einer interessanten Geschichte als Grundlage. mspan86 17. June 2010 um 12:38 Das schottische Vermächtnis ist meiner Meinung nach wieder ein sehr gelungener Roman von Susanna Kearsley. Sie schafft es in diesem Buch (genauso wie in "Marianna") die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion auf den Punkt zu bringen. Der Roman handelt von einer jungen Schriftstellerin, Carrie, die nach Schottland reist um dort für ihr historisches Buch zu recherchieren. Allerdings muss sie feststellen, dass alles was sie schreibt, sich auch wirklich so zugetragen hat, obwohl sie die Fakten noch gar nicht kannte. Sie stellt fest, dass sie die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophia besitzt. Aus Sophias Sicht findet dann auch die Haupthandlung im Buch statt. Für mich als Leser war das Ende schon vorhersehbar, aber das hat mir nicht die Freude an diesem äußerst gelungenen Roman genommen! 04. March 2010 um 13:59 Als Carrie McClelland nach Schottland reist, hat sie eigentlich nur vor ihre Agentin zu besuchen. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass die Ruine von Slains, an der sie wie aus Zwang anhalten muss, sie nicht mehr loslassen wird. Carrie, die gerade ein neues Buch über die Invasion in Schottland im Jahre 1708 schreibt, erinnert sich plötzlich an Dinge aus dieser Zeit, die sie nicht wissen kann. Sie schreibt ihr Buch wie unter Zwang immer weiter - und zwar mit den Erinnerungen ihrer Vorfahrin Sophia Patterson. Großartig! Mehr ist zu diesem Buch kaum zu sagen! Von der ersten Seite an, war ich in der Welt von Sophia und Slains gefangen und musste mich jedesmal wieder zwingen, aufzutauchen. Die Idee der Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, ebenso wie der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine wundervolle Geschichte zum Abtauchen und Mitfiebern! 24. February 2010 um 10:57 Langweilig. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Was wollte Susanna Kearsley mit dem Roman erreichen? Wollte sie Diana Gabaldon nacheifern (deren Bücher ich übrigens auch schlecht finde)? In jedem Fall ist die Story dünn, die Heldin bleibt farblos und die Motivation der Figuren wirkt oft an den Haaren herbeigezogen. Dazu muss ich sagen, dass ich "Mariana" und "Rosehill" von Susanna Kearsley ganz toll fand. Doch hier schafft sie es nicht mal, Schottland lebendig wirken zu lassen. Ein Land, das so viel bietet an Geschichte, an Landschaften, an Burgen, Ruinen und Schlössern, an Seen und Natur bleibt in diesem Buch blass. Die Schotten wirken wie Karikaturen ihrer selbst, sagen ständig "Aye" und sind natürlich allesamt raue Naturburschen. Einzig und allein in dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt schafft es Kearsley einigermaßen das Interesse zu wecken. Sobald es um historische Begebenheiten geht, erweist sie sich als genaue Beobachterin. Hier wirken ihre Figuren authentisch und lebhaft. Darum geht es: Die Schriftstellerin Carrie MCclelland schreibt an ihrem neuen Roman und mietet sich zu Recherchezwecken ein Haus an Schottlands Nordküste. Dort trifft sie alsbald einen Mann, der ihr seltsam vertraut vorkommt und einer Figur ihres Romans entsprungen scheint. Natürlich verliebt sie sich sofort in ihn und - wie praktisch - er ist Lehrer und liefert ihr problemlos wichtige Fakten für ihren Roman. Die braucht sie aber gar nicht, da ihr die Geschichte wie von selbst auf's Papier fließt. Es kommt ihr so vor, als würde sie die Personen in ihrem Buch kennen. Zuerst ist ihr das unheimlich, doch dann findet sie Gefallen daran und beschließt, dass sie eben die Erinnerungen ihrer Ahnin Sophie geerbt hat und nun dazu bestimmt ist, deren Geschichte aufzuschreiben. Sophie lebte in einer unruhigen Zeit, als die Jakobiten den Aufstand versuchten. Auf Umwegen kommt sie nach Slains Castle, wo sie fortan lebt und wo wichtige Sympathisanten der Jakobiten ein und aus gehen. So verliebt sie sich in John Moray, den sie heimlich heiratet, doch er muss zurück in die Schlacht. Sie erwartet ein Kind von ihm, doch als sie erfährt, dass er in der Schlacht gefallen ist, gibt sie ihre Tochter weg in eine Familie, da sie glaubt alleine nicht imstande zu sein, diese großzuziehen. Schnell vergehen in dem Buch mehrere Jahre und Sophie verlässt auch Slains wieder, um an einem anderen Ort ihr Glück zu suchen. Das Ende des Buches ist unfassbar kitschig, banal und vorhersehbar. Insgesamt ein sehr enttäuschendes Buch, das Susanna Kearsley abgeliefert hat. ISBN: 9783492257398 Ähnliche Bücher wie „Das schottische Vermächtnis“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Die besten Sommerferien- und Urlaubsbücher 2011
gakis-blog: Schaumschlägerei Nach längerer Zeit braucht es etwas, um den Einstieg wieder zu finden. Hier also als Fingerübung Schaumgeschlagenes Wie immer 9x9 cm, Sakura Micor 001, Farbstifte Faber Castell
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Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Politikparadox: Dezember 2012 AVAAZ: Etwas Großes ist im Gange. Email vom 30.12.2012, 13:45 Uhr Avaaz, Demokratie und die Herausforderungen unserer Zeit – noch 48 Stunden! Noch 48 Stunden bis zu unserem Ziel -- bringen wir die Arbeit von Avaaz 2013 ein weiteres Stück voran! Hier die E-Mail - Liebe Avaaz-Mitglieder, Es ist so wundervoll sich endlich so unmittelbar zusammenschließen zu können mit anderen Menschen hier auf der Erde, um für gemeinsame Interessen und Absichten einzustehen. Ich bin so froh und stolz dabei zu sein. Und manchmal kann ich es noch gar nicht glauben, dass dies alles tatsächlich wahr ist. DANKE…aus tiefstem Herzen AN ALLE Menschen, die mit dabei sind. Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen. Etwas Großes ist im Gange. Vom Tahrir-Platz bis zur Wallstreet, von unglaublich mutigen Avaaz-Bürgerjournalisten in Syrien bis zu den Millionen Bürgern, die eine Kampagne nach der anderen gewinnen – die wahre Demokratie bahnt sich ihren Weg. Dies ist nicht der Medienzirkus unserer korrupten "Wählt-alle-4-Jahre-Demokratie" der Vergangenheit, sondern etwas, das viel, viel tiefer geht. Tief in uns selbst spüren wir unsere eigenen Möglichkeiten, jene Welt zu schaffen, von der wir alle träumen. Wir haben dafür allerdings nicht viel Zeit. Unser Planet wird von zahlreichen Krisen bedroht – Klimakrise, Nahrungsmittelkrise, Finanzkrise, die Verbreitung von Atomwaffen… Diese Krisen können uns spalten, oder zusammenbringen wie niemals zuvor. Sie sind die Herausforderungen unserer Zeit, und das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob unsere Kinder in einer dunkleren Welt aufwachsen, oder in einer, die nach größerer Harmonie zwischen Menschen strebt. Es gilt, diese Herausforderung anzunehmen. Mit 17 Millionen hoffnungsvollen Mitgliedern – deren Zahl ständig steigt – ist Avaaz die größte internationale Online-Bewegung der Geschichte. Es gibt keine andere so große, weltweite, themenübergreifend arbeitende, demokratische, Hightech-Bürgerbewegung, die innerhalb von 24 Stunden in Hunderten von Ländern koordiniert demokratischen Druck aufbauen kann. Unser Potenzial ist einzigartig – genauso wie unsere Verantwortung. Es ist erstaunlich: Gerade einmal 20.000 von uns machen unsere gesamte Gemeinschaft möglich, indem sie wöchentlich einen kleinen Betrag von beispielsweise 2.50 € spenden, den Preis einer Tasse Kaffee. Das deckt die Betriebskosten von Avaaz. Doch um in diesen bewegten Zeiten weiterhin an vorderster Front tatkräftig aktiv sein zu können und Kampagnen zu gewinnen, müssen wir noch einen Gang zulegen – und die Zahl unserer wöchentlichen Fördermitglieder auf 40.000 verdoppeln, und so, bei allem was wir tun, unsere Durchschlagskraft zu multiplizieren. 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Der britische Premierminister Gordon Brown sagt von Avaaz: "Ihr habt den Idealismus der Welt vorangetrieben... unterschätzt nicht euren Einfluss auf die Staats -und Regierungschefs". Der Economist schreibt, dass Avaaz bereit ist, einen "ohrenbetäubenden Weckruf an die Entscheidungsträger der Welt zu senden" und Nobelpreisträger Al Gore sagt: "Avaaz ist inspirierend und hat bereits damit begonnen, Veränderungen einzuläuten." Wir sind nur 6 Jahre alt und wachsen schnell. Je stärker unsere Mitglieder gewillt sind sich zu engagieren und zu spenden, desto mehr Einfluss werden wir haben. Spenden Sie hier: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Grund 2 - Eine Spende an Avaaz ist eine Investition, die permanenten sozialen Wandel mit sich bringt Bei Avaaz finanzieren unsere Spenden nicht nur schlagkräftige Kampagnen, sondern rekrutieren auch noch mehr Menschen. Mehr Menschen bedeutet mehr Spenden und damit mehr Wirkung. Sie erzielen also nicht nur eine bestimmte Veränderung mit Ihrer Spende, sondern stellen auch sicher, dass sich unser Netzwerk vergrößert. Dies bedeutet, dass sich Ihre Spende um ein Vielfaches multipliziert und sich so zu einer permanenten und ständig wachsenden Quelle der Veränderung wird. Ein doppelter und zugleich dauernder Effekt hat einen gewaltigen philantropischen Wert. Grund 3 - Wir haben keine Bürokratie Avaaz ist ein massives Netzwerk von Bürgern, aber unsere Organisation ist winzig - nur 49 Vollzeit-Campaigner mit operativer und technologischer Unterstützung arbeiten mit. Die meisten großen globalen NGOs beschäftigen Hunderte, wenn nicht Tausende von Mitarbeitern. Unsere geringe Größe bedeutet, dass wir uns nicht auf Bürokratie oder verschiedene Verwaltungsebenen konzentrieren müssen, sondern einzig auf das Erzielen von Ergebnissen. Grund 4 - Wir werden regelmäßig kontrolliert und sind steuerlich haftbar Gerüchte über den Missbrauch von Spendengeldern schüren Angst und Misstrauen. Viel davon ist fehl am Platz, denn die meisten Organisationen sind voller integrer Mitarbeiter, die Gutes bewirken wollen. Bei Avaaz können Sie sicher sein - wir sind gesetzlich verpflichtet, alle 12 Monate eine amtliche Buchprüfung durchzuführen. Diese Bilanzkontrolle prüft gründlich jeden Aspekt unserer Bücher und unserer finanziellen Praktiken. Bisher fanden sechs Revisionen statt, und jedes Mal wurde uns ein guter Prüfungsbericht vorgelegt. (Für mehr Details bitte hier klicken). Grund 5 - Wir haben ein Weltklasse-Team, das hervorragende Arbeit leistet Campaigning, Interessenvertretung und sozialer Wandel sind ein ernsthaftes und anspruchsvolles Geschäft - je kompetenter das Team, desto mehr Einfluss haben unsere Spenden. Avaaz zieht die besten Campaigner und Interessenvertreter der Welt an. 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Die meisten Stiftungen haben endlose Bearbeitungszeiten und unzählige Beschränkungen, was diese langsam und bürokratisch macht und so die Gefahr besteht, dass sich die positiven Effekte umkehren. Avaaz sucht sich die geeignetsten Organisationen und verzichtet auf Detailanweisungen - wir geben ihnen nur die Mittel, um ihre Kompetenz einsetzen zu können. Grund 8 - Wir sind politisch (das macht den Unterschied) Grund 9 - Wir handeln dort, wo Bedarf und Möglichkeiten am größten sind Klicken Sie hier um zu spenden: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Grund 10 - Demokratische Verantwortung ist fest verankert in unserem Modell Grund 11 - Es gibt keine vergleichbare Organisation Avaaz ist die weltweit erste und einzige von Mitgliedern getragene Hightech Bewegung, die sich mit den unterschiedlichsten Angelegenheiten befasst. In einer Welt, in der die Probleme zunehmend global relevant sind und deshalb globale Lösungen brauchen, hat Avaaz eine besondere Stellung, um Wandel voranzutreiben. Keine andere Organisation kann innerhalb von 24 Stunden und in so großem Maßstab demokratischen Druck in über 194 Ländern aufbauen. Ein neuartiges Modell internetbasierter Politik, die von den Menschen ausgeht, hat schon in vielen Ländern etwas bewegen können. Avaaz bringt dieses Modell auf eine globale Ebene. Das Ergebnis ist bereits jetzt die größte Onlinebewegung in der Geschichte, und wir haben gerade erst begonnen. Machen Sie eine sichere Spende an Avaaz: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28 Eingestellt von Gerd 49 um 15:27 Keine Kommentare : Datenspur führt in den Bundestag Danke Klaus, das ist wirklich zum Lachen: die größten Raubkopierer sind sie selber. Zum Jahresausklang ein "lustiger Artikel". Es darf nicht wahr sein! bei N-TV kann man lesen: Illegale Downloads von Filmen und TV-Serien Freitag, 28. Dezember 2012 Von Roland Peters Den Angaben zufolge werden während der Arbeitszeit auch aus den Häusern von Paramount Pictures, Warner Brothers, Disney, Sony Pictures und 20th Century Fox Urheberrechtsverletzungen begangen. Scaneye hat sich auf die Analyse von Bittorrent spezialisiert. Über das Bittorrent-Protokoll werden große Dateien von verschiedenen, wechselnden Quellen gleichzeitig heruntergeladen und am Ende zusammengesetzt. Damit ist kaum nachvollziehbar, woher etwa ein Film ursprünglich kam. Die dazu nötigen Ausgangsdateien stellen Websites wie "The Pirate Bay" bereit. Im Bundestag in Berlin gibt es indes Interesse an "Celebrity Rehab" in High Definition, dem aktuellen Actionstreifen "Premium Rush" oder auch "The Voice". In Brüssel geht die EU unter anderen mit "Take Shelter" von 2011 in Deckung und besorgt sich "Poupoupidou" samt schwedischen Untertiteln. In den Büros von Sony Pictures werden neben Filmen wie "Ice Age 4" auch Videospiele und Fernsehshows heruntergeladen. Beschäftigte von 20th Century Fox und Disney sind offenbar auch keine Engel. Diese Daten seien nur "die Spitze des Eisbergs" und damit exemplarisch, schreibt torrentfreak.com. Was machen sie ein Buhei um illegales Kopieren und Downloads, unsere selbst ernannte "Elite", unsere Gesetzgeber und die Musik- und Filmverlage! ACTA, SOPA, PIPA, CISPA und wer weiß was noch alles, und dann DAS! Die, die am lautesten nach Urheberrechtschutz schreien, sind selber die schlimmsten Raubkopierer und illegalen Downloader! Die Raubkopierer wollen die Gesetze gegen Raubkopieren machen, das ist nicht nur Politikparadox, das ist die totale Volksverarschung! Eingestellt von Gerd 49 um 23:20 Keine Kommentare : AVAAZ: Sklave mit nur 5 Jahren... Email vom 28.12.2012, 02:29 Uhr Indien verzögert das schärfste Kinderarbeits-Gesetz in seiner Geschichte..., weil die Politiker der Ansicht sind, dass es keine 'Priorität' hat! Doch die Mehrheit der Parlamentarier unterstützt das Gesetz, und alles was sie brauchen, ist ein massiver Schub der Öffentlichkeit, damit darüber abgestimmt werden kann! Erheben wir unsere Stimme für Indiens Kinder. Unterzeichnen Sie jetzt: das indische Parlament schließt zum Jahresende ohne das schärfste Gesetz gegen Kinderarbeit seiner Geschichte zu verabschieden. Schlimmer noch: Das Gesetz wird von der Mehrheit der Parlamentarier unterstützt, doch es liegt seit Wochen auf Eis, weil das Parlament der Ansicht ist, dass es keine 'Priorität' hat! Wenn die Avaaz-Gemeinschaft aufsteht, können wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gesetzesvorlage lenken, und die Abstimmung darüber vorantreiben. Bitte unterzeichnen Sie diese dringend Petition und leiten Sie sie so viel wie möglich weiter -- sobald wir 1 Million Unterschriften erreicht haben, überbringen wir die Botschaft dem indischen Parlament, zusammen mit ehemaligen Kinderarbeitern: http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?bviusbb&v=20552 Schwindelerregende 215 Millionen Kinder arbeiten in Minen, Steinbrüchen und Fabriken in aller Welt. Alle Nationen haben ein Abkommen unterschrieben, das die Beendigung der Kinderarbeit in den Mittelpunkt des jeweiligen nationalen Bildungsplans stellt -- dabei hat Indien weltweit die meisten Kinderarbeiter. Das neue Gesetz würde jede Arbeit von Kindern unter 14 Jahren verbieten und gefährliche Arbeit für Unter-18-Jährige. Das Gesetz enthält sogar Bestimmungen, die sicherstellen, dass die ärmsten Familien nicht geschädigt werden -- es verankert das Recht auf freie Bildung und Stipendien, um alle Verluste auszugleichen. Jamie, Alice, Alex, Alaphia, Lisa, Jeremy, Ricken, Dalia, Rewan, Michelle und das gesamte Avaaz-Team Danke für Ihren Einsatz gegen Kinderarbeit. http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?tviusbb http://www.fr-online.de/wirtschaft/kinderarbeit-in-indien--grosse-nachfrage-nach-kinderarbeit-,1472780,16353590.html Indien schlägt einen Bann für Kinderarbeit for (Washington Post - englisch) Eingestellt von Gerd 49 um 08:46 Keine Kommentare : Doch die chinesische Karte? Man sollte nicht glauben, was eine einfache chinesische Drohung alles bewirken kann. Das sorgsam aufgebaute Lügengebäude um Griechenland gerät ins Wanken. Schon am 29.10.2012 schrieb ich hier: http://politikparadox.blogspot.de/2012/10/was-ist-denn-mit-den-lautsprechern-der.html Stürzt das taumelnde Griechenland aus der Eurozone, verliert China viele Milliarden. Seither müht man sich in Berlin um Athen. Vielleicht hat die neue Regierung in China ja auch ein Machtwort gesprochen denn jetzt bemüht man sich nicht nur in Berlin sondern auch im "Freundesland" zu retten was noch zu retten ist. … und es geschehen auf einmal Zeichen und Wunder. Was ist passiert? Arbeiten die Griechen jetzt mehr? Werden mehr Waren Exportiert? S&P hebt Griechen-Rating deutlich an 18.12.2012, 19:22 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de http://wirtschaft.t-online.de/s-p-hebt-griechenlands-rating-deutlich-an/id_61393042/index Gute Nachricht für die schuldengeplagten Hellenen: Der US-Ratingriese Standard & Poor's (S&P) hat Griechenlands Kreditwürdigkeit nach einem erfolgreichen Anleihenrückkauf des Landes gleich um sechs Stufen vom "teilweisen Kreditausfall" (SD) auf "B-/B" angehoben. Das entspricht einer spekulativen Anlage. S&P sprach zugleich von einem stabilen Ausblick für das neue Rating. Frisches Geld aus Anleihenkauf Zur Begründung erklärte die Ratingagentur, ihrer Meinung nach sei die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion fest entschlossen, Griechenland in der Eurozone zu behalten. Griechenland hatte zuletzt Anleihen im Volumen von mehr als 30 Milliarden Euro am Markt aufgekauft und dafür Mittel aus dem Rettungsfonds verwendet. Troika warnt vor Risiken Auch die "Troika" aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatte am Dienstag ebenfalls erklärt, für die Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott große Risiken zu sehen. Die Experten zweifeln daran, dass Athen tatsächlich seinen Verpflichtungen nachkommt und die zugesagten Reformen umsetzt. Dennoch raten sie dazu, die nächsten milliardenschweren Kredite von Euro-Ländern und IWF wie geplant fließen zu lassen und empfehlen die Auszahlung der Gelder aus dem Euro-Rettungsfonds. Die neuen Kredite für Griechenland im Umfang von 34,3 Milliarden Euro sollen nach Angaben aus Regierungskreisen in Athen bis Mittwoch ausgezahlt sein. Nach einer am Montag überwiesenen ersten Tranche von sieben Milliarden Euro sollen 11,3 Milliarden Euro für den Rückkauf von Staatsschulden überwiesen werden, sagte ein Regierungsvertreter. Weitere 16 Milliarden Euro würden für die Rekapitalisierung von Banken des hoch verschuldeten Landes erwartet. Quelle: dpa-AFX, AFP, t-online.de Werte "mächtigste Frau der Welt", was hatten Sie gesagt wann die letzte Zahlung sei, die wir an Griechenland leisten würden? Merken Sie nicht, das Ihre Befehlsgeber doch das machen was die wollen, egal was Sie versprechen? Dass Sie als "zweitmächtigster Mensch der Welt" auch nur verarscht werden merken Sie aber schon - oder nicht? Eingestellt von Gerd 49 um 13:00 1 Kommentar : GBPicsOnline - Frohe Weihnachten Bilder Eingestellt von Gerd 49 um 02:07 Keine Kommentare : Nach dem Amoklauf von Newtown: US-Waffenlobby will Schulen mit bewaffneten Wachen schützen Man liest die Überschrift und denkt: „Boah ey, Spitzensatire“, man liest weiter und stellt mit Erschrecken fest: „die meinen das ernst“. Eine Woche lang hat die US-Waffenlobby geschwiegen - jetzt kommt sie aus der Deckung. Auf einer Pressekonferenz warb sie dafür, nach dem Amoklauf von Newtown Schulen durch Bewaffnete zu schützen. Denn das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe sei: ein guter Mensch mit einer Waffe. Washington - Die National Rifle Association (NRA) hat sich am Freitag erstmals nach dem Amoklauf von Newtown vor einer Woche zu dem Verbrechen geäußert. Wer erwartet hatte, die US-Waffenlobby würde sich geläutert zeigen, der irrte. Die NRA tritt für noch mehr Waffen ein. Jede Schule sollte von bewaffneten Polizisten oder Wächtern geschützt werden, forderte NRA-Vizepräsident Wayne LaPierre in Washington. Die NRA sei bereit, beim Training für entsprechende Programme zum Schutz von Schulkindern mitzuhelfen. Als Verantwortliche für solche Taten wie den Amoklauf von Newtown machte er die Medien aus. Jedes amerikanische Kind sehe bis zu seinem 18. Geburtstag 16.000 Morde. In Musikvideos und Computerspielen werde das Leben als ein Spiel dargestellt. LaPierre begründete seinen Vorstoß für bewaffnete Wachen an Schulen damit, dass schließlich auch der Präsident und sogar Sportstadien von Bewaffneten beschützt würden. "Das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe ist ein guter Mensch mit einer Waffe." Strengere Gesetze zum Erwerb von Schusswaffen in den USA lehnte er ab. Solche Gesetze würden nichts bringen. Journalisten durften bei der Pressekonferenz im teuersten Hotel Washingtons keine Fragen stellen. Die Pressekonferenz wurde mehrfach von Gegnern der NRA unterbrochen. Gleich zu Beginn stürmte ein Mann nach vorn und rief: "Die NRA tötet unsere Kinder." Er zeigte ein Transparent mit der entsprechenden Aufschrift. Minuten später hielt eine Frau ein weiteres Transparent hoch, auf dem zu lesen stand: "Die NRA hat Blut an ihren Händen." Unmittelbar nach dem Massaker, bei dem 20 Kinder und sechs Schulmitarbeiter starben, hatte sich die NRA aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Anders als bei früheren Amokläufen hatte die Organisation keine Beileidsbekundungen für die Angehörigen der Opfer veröffentlicht. Überdies schaltete sie ihr Facebook-Konto im Internet vorübergehend ab und sendete keine Mitteilungen über den Kurznachrichtendienst Twitter. Die Tragödie löste eine landesweite Debatte über eine Reform des vergleichsweise liberalen Schusswaffenrechts der USA aus, die jahrelang am Widerstand vieler Amerikaner gescheitert war. US-Präsident Barack Obama setzt sich für eine Verschärfung der Gesetze ein. Er rief die Bürger auf, den Druck auf die Abgeordneten aufrechterhalten. "Rufen Sie Ihre Kongressvertreter so oft wie nötig an, bekennen Sie Farbe und sagen Sie im Namen unser aller Kinder: 'Es reicht'." Der Präsident will den Kongress dazu bewegen, den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten sowie den bisher weitgehend unkontrollierten Handel mit Waffen auf einschlägigen Messen strenger zu kontrollieren. Obamas Regierungsmannschaft soll die Reformvorschläge noch im Januar vorlegen. "Es ist an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen." Mit der Ausarbeitung der Vorschläge beauftragte er Vizepräsident Joe Biden. Geht es eigentlich noch abartiger? Kann man noch perfider denken als die Mitglieder der NRA? Diese „Schmiede des eigenen Glücks“ ordnen vor lauter Geld- und Macht-Geilheit ihren eigenen Interessen alles unter. Sie wollen „böse Bewaffnete“ durch „gute Bewaffnete“ bekämpfen. Hauptsache es werden amerikanische Waffen benutzt, an deren Produktion sie entsprechend Profit haben. Kann man Menschenverachtung noch besser ausdrücken? Und das sollen „unsere Freunde“ sein? Eingestellt von Gerd 49 um 11:52 Keine Kommentare : Besinnliches zum 4. Advent Jetzt wird’s ernst mit der US „Haushaltsklippe“ Obama will Renten kürzen Von Patrick Martin 21. Dezember 2012 http://www.wsws.org/de/articles/2012/dez2012/obam-d21.shtml Die Kürzungen bei den Renten und anderen wichtigen Sozialprogrammen, die Obama zur Umschiffung der „Haushaltsklippe“ vorschlägt, markieren einen Wendepunkt in der amerikanischen Sozialpolitik. Dies zeigte sich in den jüngsten Haushaltsgesprächen des Weißen Hauses mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner. Obama schlägt öffentlich vor, zukünftige Zahlungen an Rentenempfänger zu kürzen. Das zeigt klar, dass sämtliche Parteien darin übereinstimmen, dass die Arbeiterklasse und die Alten, – und nicht etwa Wall Street und die Superreichen –, für die Krise des amerikanischen Kapitalismus zahlen müssen. Presseberichten vom Dienstag zufolge bedeutet der Gegenvorschlag, den das Weiße Haus Boehners Vorschlägen entgegenstellt, eine Senkung des Inflationsausgleichs für Rentner, denn der Lebenshaltungsindex, der künftig zugrunde gelegt wird, unterschätzt absichtlich die Summe, die Rentner für ihre Grundversorgung aufwenden müssen. Der neue Lebenshaltungsindex mit der Bezeichnung „gebundener“ Verbraucherpreisindex wird die Ausgaben in den nächsten zehn Jahren um bis zu 225 Milliarden Dollar senken. Die Hälfte davon geht auf Kosten der Rentenempfänger, und der Rest auf Kosten der Pensionen von Beschäftigten der Bundesregierung im Ruhestand und anderen Hilfeempfängern. Die Vorschläge des Weißen Hauses beinhalten noch weitere reaktionäre Elemente: Das Auslaufen der Steuersenkungen der Bush-Ära soll auf Familien mit mehr als 400.000 Dollar Jahreseinkommen begrenzt werden; der Lohnsteuer-Teilrabatt soll auslaufen, was zu einer zweiprozentigen Lohnsteuererhöhung für alle amerikanischen Arbeiter führt; die Dividendensteuer, die vor allem die Reichen betrifft, soll bei zwanzig Prozent verharren, anstatt dass sie auf 39,6 Prozent angehoben wird, wie es nach den geltenden Gesetzen geboten wäre. Steuererhöhungen sollen über zehn Jahre 1,2 Billionen Dollar ausmachen. Im gleichen Zeitraum sollen Ausgabenkürzungen die gleiche Summe einbringen. Damit kommt das Weiße Haus der Forderung der Republikaner nach einer Ausgewogenheit von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen nach. Diese angebliche Balance lässt allerdings die 1,2 Billionen Dollar an Ausgabenkürzungen außer Acht, die schon im August 2011 bei den Haushaltsverhandlungen zwischen Obama und der republikanischen Mehrheit im Kongress ausgehandelt worden waren, und die in den nächsten neun Jahren greifen sollen. Alles zusammengerechnet, wird der Plan des Weißen Hauses Kürzungen von 400 Milliarden Dollar bei den Gesundheitsausgaben (vor allem bei Medicare), 122 Milliarden Doller an Einsparungen bei den Renten und weitere 400 Milliarden Dollar bei anderen innenpolitischen Ausgaben ergeben. Zusätzlich sollen 290 Milliarden Dollar an Zinszahlungen eingespart werden. Eduardo Porter von der New York Times wies auf die historische Bedeutung hin, die eine Vereinbarung zwischen den Parteien auf dieser Grundlage bedeutet. Porter schrieb: „Die Wahrheit ist, dass der Präsident und die Republikaner im Repräsentantenhaus vereinbart haben, den Sozialstaat, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, auf den kleinsten Umfang seit fünfzig Jahren zu schrumpfen. Das ist ganz unabhängig davon, welche der beiden Billionen-Dollar-Varianten schließlich die Oberhand behält.“ Das Weiße Haus schlägt vor, die freiwilligen innenpolitischen Ausgaben von 3,1 Prozent des BIP in 2011 auf nur noch 1,7 Prozent im Jahr 2022 zu senken. Die Republikaner, die mit unterschiedlichen Daten arbeiten, wollen die Ausgaben im Inland in der gleichen Zeit von 4,3 Prozent auf 2,1 Prozent des BIP senken. Um das zu verdeutlichen, erklärte Porter: „Das würde die freiwilligen zivilen Ausgaben der Regierung auf den kleinsten Anteil an der Wirtschaftsleistung seit der Eisenhower-Regierung [in den 1950er Jahren] senken. Damals lebte ein Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, Tausende Kinder hatten damals noch Kinderlähmung, und weniger als acht Prozent der unter 25jährigen Amerikaner hatten eine Collegeausbildung.“ Was in den Gesprächen zwischen Obama und Boehner ausgehandelt wird, ist mit anderen Worten ein sozialer Rückschritt beispiellosen Ausmaßes. Unter der künstlich geschaffenen Haushaltsklippe zum 31. Dezember, werden aufgrund vergangener Vereinbarungen automatisch Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen von 600 Milliarden Dollar in Kraft treten. Unter Berufung auf dieses Damoklesschwert schlagen Vertreter der Wirtschaft, Demokraten und Republikaner vor, mit dem Abbau der Sozialreformen des zwanzigsten Jahrhunderts zu beginnen. Die Entscheidung des Weißen Hauses, das Rentensystem zu kürzen, ist von enormer politischer Bedeutung. Die Renten wurden lange Zeit als die „dritte Schiene“ der amerikanischen Politik bezeichnet. Es galt: Lass die Finger davon, oder du bist politisch tot. Obama und Boehner wollen dieses Tabu knacken und einen neuen Rahmen schaffen, um der arbeitenden Bevölkerung brutale Sparmaßnahmen aufzuzwingen. Egal wie das unmittelbare Ergebnis der Verhandlungen in Washington ausgeht, – ob noch vor dem 31. Dezember ein Handel geschlossen wird oder nicht –, die generelle Richtung ist klar: Sozialprogramme wie die Renten, Medicare und Medicaid werden ausgezehrt. Das einzige bedeutsame Gebiet, auf dem die Bundesregierung noch Geld ausgibt, sind Militär und Polizei, welche die Interessen der Finanzaristokratie verteidigen – im Ausland gegen internationale Rivalen und Revolutionen, zu Hause gegen die amerikanische Arbeiterklasse. … und in Deutschland? 21. Dezember 2012, 16:51 Uhr Haushalt nach der Bundestagswahl Schäuble plant umfangreiches Sparprogramm Auf die deutschen Steuerzahler könnten neue Belastungen zukommen: Nach SPIEGEL-Informationen lässt Finanzminister Schäuble ein Sparpaket für die Zeit nach der Bundestagswahl ausarbeiten. Teil des Plans sind ein Gesundheits-Soli und ein späterer Renteneintritt. Berlin - Die Beamten im Finanzministerium sind schon schwer beschäftigt: Nach SPIEGEL-Informationen lässt Ressortchef Wolfgang Schäuble (CDU) ein umfangreiches Sparpaket für die nächste Legislaturperiode ausarbeiten. Um den Bundeshaushalt auf künftige Belastungen vorzubereiten, die durch Konjunkturrisiken oder Gefahren der Finanz- und Euro-Krise entstehen könnten, reichen seiner Einschätzung nach die Vorgaben der Schuldenbremse nicht aus. "Ein ausreichender Abstand zur Verfassungsgrenze ist in der Haushaltsplanung zwingend erforderlich, um für unerwartete strukturelle Ausgaben- und Einnahmeentwicklungen Vorsorge zu treffen", heißt es in einer internen Vorlage des Bundesfinanzministeriums (BMF) mit dem Titel "Mittelfristige Haushaltsziele des Bundes". Schäuble hat die Vorlage bereits gebilligt. Um den entsprechenden Spielraum zu erreichen, schlagen die Beamten des BMF unter anderem vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent abzuschaffen und auf alle Waren und Dienstleistungen nur noch den regulären Tarif von 19 Prozent zu erheben. Diese Maßnahme brächte den öffentlichen Kassen 23 Milliarden Euro. Um zehn Milliarden Euro wollen die Beamten den Bundeszuschuss zum Gesundheitsfonds senken. Damit die Beiträge zur Krankenkasse dennoch stabil gehalten werden können, schlagen Schäubles Fachleute einen Gesundheits-Soli vor, also einen Aufschlag auf die Einkommensteuer, dessen Aufkommen der gesetzlichen Krankenversicherung zugutekommen soll. Um die Rentenkassen zu entlasten, sollen die Deutschen über die vereinbarte Regelaltersgrenze von 67 Jahren hinaus arbeiten. Die Dauer des Rentenbezugs solle "an die Lebenserwartung gekoppelt werden", schreiben die Beamten. Der Vorruhestand soll so unattraktiv gemacht werden wie möglich. "Unangemessene Anreize zur Frühverrentung müssen beseitigt werden", heißt es in dem Konzept. Bislang müssen Vorruheständler, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Arbeitsleben ausscheiden, pro Jahr einen Abschlag von 3,6 Prozent hinnehmen. Künftig soll das Minus 6,7 Prozent betragen. Die Schäuble-Experten schlagen zudem vor, die Witwenrenten zu kürzen. Weitere Einschnitte halten die Finanzministerialen für unausweichlich, wenn der Staat künftig an anderer Stelle Geld ausgeben will, etwa für Straßenbau oder Bildungseinrichtungen. Solche Investitionen würden "eine stärkere Begrenzung konsumtiver Ausgaben erfordern". Damit sind vor allem Sozialausgaben gemeint. Das Bundesfinanzministerium dementiert - wenig überraschend - den Bericht. Es gebe keine dementsprechenden Pläne. Der SPIEGEL hält an seiner Darstellung fest. URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schaeuble-plant-umfangreiches-sparprogramm-nach-der-bundestagswahl-a-874178.html Natürlich ist von Leuten mit Millionen-Einkommen und Milliarden-Besitz nicht die Rede beim Sparen, weder in Deutschland, in den USA noch sonstwo auf der Welt. Schließlich ist man als Politiker eh nur deren Befehlsempfänger und darf es sich mit "den Märkten" nicht verderben. So werden die "armen Reichen" von jeglichen Einschränkungen verschont, im Gegenteil, wo kämen sie denn hin, wenn sie sich noch an den Sozialkosten beteiligen müssten? Es ist doch eh schon schwer genug für sie, in der Krise auf ihr Geld aufzupassen, steuervermeident anzulegen und gleichzeitig übereifrige Steuerfahnder abzuwehren. Auf Schäuble können sie aber zählen, der hat ein Herz für Steuerhinterzieher. Das ist doch was Besinnliches, oder? GBPicsOnline - 4. Advent Gästebuchbilder Eingestellt von Gerd 49 um 01:03 1 Kommentar : Avaaz, Demokratie und die Herausfordnungen unserer Zeit https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Spenden Sie hier: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Spenden Sie jetzt: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Klicken Sie hier um zu spenden: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Machen Sie eine sichere Spende an Avaaz: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch/?bviusbb&v=20403&a=2.50&c=EUR&p=28 Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 17 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter. Eingestellt von Gerd 49 um 11:10 Keine Kommentare : Malala - Petition übergeben am Montag haben Mitarbeiter von Change.org unser Anliegen und alle gesammelten Unterschriften dem Menschenrechtsbeauftragen der Bundesregierung, Markus Löning, im Auswärtigen Amt überbracht. Ein besonderes Signal: der Außenstaatssekretär Pakistans, Jalil Abbas Jilani, war ebenfalls zugegen. „Malalas Engagement ruft zu Recht weltweit Anerkennung hervor. Deutschland hat sich für ihren Schutz und ihre Behandlung engagiert”, sagte uns das Auswärtige Amt. In jedem Fall wurde unser Wunsch gehört und wir sind zu einem weiteren Dialog Anfang 2013 eingeladen! Die Übergabe der Petition wurde sogar auf der Facebook-Seite des Auswärtigen Amtes prominent mit einem Foto verbreitet. Wenn Sie hier klicken, können Sie das Übergabe-Foto jetzt mit Ihren Freunden auf Facebook teilen. Vielen, vielen Dank für Ihr Engagement. Eingestellt von Gerd 49 um 22:20 Keine Kommentare : AVAAZ: Sehen Sie was für eine verrückte, wunderschöne Sache wir gemeinsam geschaffen haben Diese Email von AVAAZ kam am 18.12.2012 um 22:06 Uhr Liebe umwerfende Avaaz-Gemeinschaft, 2012 neigt sich dem Ende zu - deswegen möchte ich für einen Moment innehalten und reflektieren, was für eine verrückte, wunderschöne Gemeinschaft voller Hoffnung und Engagement wir gemeinsam geschaffen haben. Die Zahlen sind schwindelerregend -- 17,2 Millionen von uns erhalten diese E-Mail heute und diese Zahl schießt jeden Tag weiter in die Höhe -- wir sind fast doppelt so groß wie noch vor ein paar Monaten! Wir kommen aus allen 194 Nationen, 1 Millionen aus Deutschland, 1,7 Millionen aus Brasilien und 700.000 aus Indien. Hier eine Weltkarte Wir sind gemeinsam über 100 Millionen mal aktiv geworden, sowohl on- als auch offline, und haben über 250 Millionen Freunden von unseren Kampagnen berichtet Unsere Stimmen haben Aufmerksamkeit auf kritische Themen gelenkt, mit über 15.000 Nachrichtenbeiträgen allein in diesem Jahr 400.000 von uns haben knapp 7 Millionen Dollar an Avaaz gespendet, welche an humanitäre und demokratische Organisationen weitergeleitet wurden 20.000 von uns haben bereits eigene Petition gestartet und fangen an, diese mit Hilfe unserer neuen Bürgerpetitionen-Plattform zu gewinnen Der pakistanische Präsident unterzeichnet unsere Petitionen, die geholfen hat, 3 Millionen Kinder in die Schule zu schicken Unsere gewaltige Aktion für Palästina direkt vor der EU-Kommission als sich die Außenminister trafen Aber hinter diesen Zahlen steckt so viel mehr -- tausende Geschichten von Menschen, die zusammenkommen mit einer Hoffnung, die stark genug ist, den vorherrschenden Zynismus zu überwinden und wirkliche Veränderung zu erreichen. Nicht nur im Kleinen, sondern mit wirklich weitreichenden Erfolgen. Errinern Sie sich an Malala, das unglaublich mutige Mädchen, das von den Taliban in den Kopf geschossen wurde, weil es sich für die Bildung von Mädchen in Pakistan eingesetzt hat? Innerhalb einer Woche hat das Avaaz-Team mit Partnern in Pakistan einen ambitionierten Plan erarbeitet, damit alle Kinder zur Schule gehen können - und nachdem 886.000 von uns unsere Petition unterzeichnet hatten, hat der UN Bildungsgesandte Gordon Brown sie direkt an Präsident Zardari übergeben, welcher selbst die Petition unterzeichnete! Malala war "überwältigt" als sie im Krankenhaus mit der Nachricht begrüßt wurde, dass Zardari Fördermittel gebilligt hat, damit 3 Millionen Kinder zusätzlich in die Schule gehen können! Brown hat unsere Mobilmachung als "ausschlaggebend" bezeichnet. Das war kurz bevor 1,8 Millionen von uns eine entscheidende Rolle darin gespielt haben, einen palästinensischen Staat zu schaffen. Nachdem Israel und die USA andere Länder dazu bewegen wollten bei der UN gegen Palästina zu stimmen, haben wir Meinungsumfragen in 4 Ländern durchführen lassen, tausende Telefonanrufe gemacht, mit Staatsführern Kontakt aufgenommen und eine 4-stöckige Flagge vor einem wichtigen Treffen der EU-Außenminister in Brüssel gehisst. In der entscheidenden Abstimmung haben nur 9 von 193 Ländern dagegen gestimmt! Der palästinensische Botschafter für Europa sagte "Avaaz spielte eine entscheidende Rolle darin, die Regierungen von einer Unterstützung des palästinensischen Antrags zu überzeugen. Ihre Solidarität und Ihre Unterstützung wird in ganz Palästina erinnert und gefeiert werden". Und Anfang diesen Jahres haben sage und schreibe 2,8 Millionen von uns eine kolosale Kampagne unterstützt um ACTA zu stoppen -- ein entscheidender Sieg gegen globale Konzerne, die versuchen das Internet zu zensieren. Das Abkommen konnte gestoppt werden und der Präsident des Parlaments sagte, er war "schwer beeindruckt von Avaaz’s überwältigender Petition, welche vom europäischen Parlament sehr ernst genommen wurde". Andere führende Mitglieder des Parlaments haben öffentlich unsere Stimmen zitiert, um den Einspruch der Öffentlichkeit zu demonstrieren. Das sind nur 3 von buchstäblich hunderten Geschichten, die wir alleine über dieses Jahr erzählen können! Sehen Sie sich unsere Erfolgsseite an für eine Übersicht der größten Erfolge. Ich kann kaum erwarten zu sehen, was unsere Gemeinschaft in 2013 alles schaffen kann, vom Schutz des Regenwaldes und unserer Tierwelt bis hin zur Unterstützung der Bevölkerung in Syrien und des arabischen Frühlings und der Demontage des korrupten Medienreichs von Ruport Murdoch. Wir haben wirklich etwas Unglaubliches geschaffen, einen Motor für Hoffnung und Veränderung in der Welt. Und jeder von uns hat dazu beigetragen, es Realität werden zu lassen. Das nächste Mal wenn Sie auf einem Abendessen mit Freunden oder auf einer Party sind, fragen Sie, ob sonst jemand Teil von Avaaz ist. Die Chancen stehen gut und vielleicht haben sie eine Unterhaltung über Themen, die wirklich wichtig sind. Denn wir können viel alleine erreichen, aber wenn wir zusammenkommen und zusammen bleiben ist nichts unmöglich. Mit enormer Dankbarkeit für jede liebenswerte und engagierte Person in dieser einzigartigen Gemeinschaft, Ricken und das gesamte Avaaz-Team Eingestellt von Gerd 49 um 19:14 1 Kommentar : Soll mal einer sagen, unsere Abgeordneten wissen genau was sie tun. Die selbsternannte „Elite“ will wohl mit aller Gewalt dass Deutschland Kriegspartei im Nahen Osten wird? Selbst die Grünen, die sich jahrelang gegen die Teilnahme Deutschlands an Kriegshandlungen jeder Art ausgesprochen haben, zählen heute mit zu den ersten Befürwortern. Welch seltsamer Gesinnungswandel! Wird jetzt Deutschland auch an der türkisch/syrischen Grenze verteidigt, nicht nur am Hindukusch? Bundestag berät über "Patriot"-Einsatz Der Bundestag berät heute über ein Mandat für die Entsendung deutscher "Patriot"-Raketen an die türkisch-syrische Grenze. Für die Bundesregierung ist die Entsendung eine Frage der Solidarität gegenüber dem NATO-Mitglied Türkei. Doch der Einsatz wirft nicht nur bei bei den Soldaten Fragen auf. Von Christian Thiels, SWR, ARD-Hauptstadtstudio Berlin Der Marschbefehl wird wohl noch vor Weihnachten kommen. Deutsche Luftwaffen-Soldaten sollen mit ihren "Patriot"-Flugabwehrsystemen an die türkisch-syrische Grenze verlegt werden, sobald der Bundestag zugestimmt hat. SPD und Grüne haben bereits signalisiert, die Bundesregierung unterstützen zu wollen. Wer hätte von unseren "Umfallern" auch was anderes erwartet? Maximal 400 Bundeswehrsoldaten Im Mandatstext wird die neue Bundeswehr-Auslandsmission mit der schwierigen Lage der Türkei und der Bedrohung durch Syrien begründet. In dem von Außen- und Verteidigungsministerium formulierten Papier heißt es, dass "die Verlegung deutscher 'Patriot'-Systeme im NATO-Rahmen und im gemeinsamen Verbund mit den Niederlanden die Verlässlichkeit Deutschlands als Bündnispartner" unterstreiche. Maximal 400 Frauen und Männer in Uniform können mit dem bis Ende Januar 2014 befristeten Mandat in den Einsatz gehen. Mandatstext unkonkret Doch was die genaue Einsatzausgestaltung angeht, ist der Mandatstext reichlich unkonkret. Die betroffenen Soldatinnen und Soldaten hätten noch eine Menge Fragen, bemängelt der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes, Ulrich Kirsch. So sei unklar, ob die Bundeswehr überhaupt genug Raketen für den Einsatz der modernsten (und von der Türkei angeforderten) Version der "Patriot" in ihren Depots habe. Diese sogenannten PAC-3-Raketensysteme sind auf die Abwehr von Flugzeugen und vor allem Mittelstreckenraketen optimiert. Die Bundeswehr hat im Jahr 2010 von diesen Raketen 24 Stück angeschafft und dies auch stolz vermeldet. Im Ernstfall wären die aber wohl ziemlich schnell verschossen, doch über weitere Anschaffungen ist bislang nichts bekannt. Risiko: Chemiewaffen Unklar ist derzeit außerdem, wie die Soldaten vor einer möglichen Bedrohung durch syrische Chemiewaffen geschützt werden sollen. Doch das wäre wohl schon als Vorsichtsmaßnahme notwendig, wenn man einer weiteren Begründung für den Einsatz im Mandatstext folgt. Dort wird nämlich unterstrichen, dass das syrische Regime sowohl über Mittelstreckenraketen mit bis zu 700 Kilometern Reichweite als auch über ein Chemiewaffenarsenal verfüge. Damit könnten also theoretisch auch viele Städte in der Türkei getroffen werden. "Rote Linie" - und dann? Für Bundeswehrverbandschef Kirsch wirft die Mission noch weitere Fragen auf: So gebe es weder eine Exit-Strategie, noch Überlegungen für den Fall, dass Syrien tatsächlich zu den Chemiewaffen greife. Dann werde eine "rote Linie" überschritten, hatte Außenminister Guido Westerwelle betont, nachdem das Bundeskabinett den "Patriot"-Einsatz gebilligt hatte. Sieh an der Westerwelle! Gibt’s den überhaupt noch? Jetzt benutzt er den gleichen verlogenen Jargon wie die Kanzlerin und faselt von „rote Linie“. Doch um die Antwort auf die Frage, welche Folgen das dann konkret nach sich zieht, drückt sich die Politik bislang herum. Denn dann müsste die Frage diskutiert werden, ob man nun doch die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien militärisch durchsetzen müsse. Dass wird im Mandatstext bislang kategorisch ausgeschlossen, doch praktischerweise beinhaltet das Mandat auch die Beteiligung deutscher Soldaten in den Besatzungen der fliegenden AWACS-Radarstationen. Die sind schon jetzt im Rahmen der NATO-Luftraumverteidigung über der Türkei unterwegs und können Hunderte Kilometer weit in syrisches Gebiet hineinschauen und hineinhorchen - und genau das tun sie natürlich auch. Typisch, zu feige um die Frage nach der Flugverbotszone zu klären und mit den Soldaten, die mal wieder auf Befehl unserer Wichtigtuer den Kopf hinhalten müssen, hat natürlich niemand gesprochen, aber dafür politisches Geschwafel ohne Ende und ... ... Parteiübergreifendes Lob für "besonnenes Verhalten der Türkei" Verständnis für die Türkei zeigen auch die Sozialdemokraten. Rainer Arnold demonstriert Vertrauen gegenüber dem NATO-Partner: "Bisher hat sich die Türkei in dieser ernsten Situation an ihrer Grenze außerordentlich besonnen verhalten. Dies muss so bleiben, aber das dürfen wir den Türken auch durchaus mal signalisieren." Bundestagsmandat bis 2014 Breite Mehrheit für "Patriot"-Einsatz in der Türkei Mit großer Mehrheit hat der Bundestag dem "Patriot"- Raketenabwehreinsatz der Bundeswehr zugestimmt. Bis zu 400 Frauen und Männer in Uniform werden im Süden der Türkei stationiert und sollen den NATO-Partner vor Angriffen aus Syrien schützen. Dagegen war nur die Linkspartei. Von Jörg Brandscheid, BR, ARD-Hauptstadtstudio Fast schon vorweihnachtliche Harmonie im Deutschen Bundestag. Es reichte eine halbe Stunde für die "Patriot"-Debatte. Schon vorab hatten Union, FDP, SPD und Grüne den Weg für eine breite Mehrheit geebnet. Dafür, dass Deutschland bis zu vierhundert Soldaten in die Türkei schickt um die Flugabwehrraketen zu bedienen. Von zwei "wichtigen politischen Signalen" spricht Elke Hoff, Verteidigungsexpertin der FDP. Dass der NATO-Bündnispartner Türkei sich auf Deutschland verlassen könne und, dass Verlass auf das Parlament sei, freut sich Hoff über eine "eine Entscheidung innerhalb kürzester Zeit. Deshalb, liebe Kolleginnen und Kollegen - auch von der Opposition -, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön". Vorweihnachtliche Harmonie im Bundestag, wie schön, und was sagen die Soldaten und Soldatinnen zu den zwei "wichtigen politischen Signalen" Frau Hoff? Freuen die sich auch so wie Sie, dass sie Weihnachten und Neujahr in der Türkei verbringen dürfen? Übrigens Frau Hoff: ich hoffe inbrünstig, dass Ihre verteidigungspolitische Schwafelei im Herbst 2013 endgültig ein Ende hat. Eingestellt von Gerd 49 um 21:45 Keine Kommentare : Reaktion auf Bonner Bombenfund "Reflexhafter Ruf nach schärferen Gesetzen": Innenminister Friedrich will nach dem gescheiterten Bombenanschlag in Bonn mehr Kameras an öffentlichen Plätzen installieren, SPD und Grüne lehnen das ab. Die Bahn ist verärgert über Vorwürfe der Bundespolizei. Kann es sein, dass die Bombe nur dazu diente, unserem Innenminister einen Vorwand zu liefern? Schon seit Schäubles Zeit als Innenminister wird versucht, nach und nach, immer mehr zu überwachen und die im Hintergrund lassen sich immer neue Dinge einfallen. Ich lasse mich gerne verarschen wenn es intelligent gemacht ist; dann kann ich sogar darüber lachen, aber dieser „Bombenfund“ beleidigt jeden halbwegs normal denkenden Menschen, wenn Spiegel-online am 10.12.2012 schreibt: „Bonn - Eine verdächtige Reisetasche hat am Bonner Hauptbahnhof für einen Bombenalarm gesorgt. Sie enthielt Metallbehälter, die mit einem Pulver gefüllt waren, bei dem es sich um "potenziell zündfähiges Material" handelt. Das teilte die Polizei am Montagabend mit.“ […]Nach dem Fund war das Gebäude gegen 14 Uhr gesperrt und die Tasche von Spezialisten etwa eine Stunde später durch Beschuss mit einem Wassergewehr kontrolliert gesprengt worden. Darin befand sich offenbar unter anderem eine Uhr, an der Drähte befestigt waren. Diese ragten aus der Tasche hinaus.[…] Wer glaubt denn dass ein Terrorist, der eine Bombe unauffällig zünden will, sie auffällig mitten auf einen Bahnsteig stellt. Weshalb ich mich aber regelrecht für einen Idioten gehalten fühle: Warum um Gotteswillen müssen Drähte aus der Tasche herausragen? Zum Bombenzünden total überflüssig, zum Angst machen aber bestens geeignet. So doof kann kein Terrorist sein! Aber es kommt noch schlimmer: Diletantismus nicht nur bei den Bombenbauern! Spiegel-Online am 11.12.2012: Ob die Konstruktion tatsächlich hätte explodieren können, war auch am frühen Dienstagmorgen noch unklar. „[…]Zwei Stunden später beschossen Entschärfer der Bundespolizei die Tasche mit Wasser. Dabei wurde ein "verdächtiger Gegenstand" zerlegt. Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts nahmen die Einzelteile unter die Lupe.“ Spiegel-online in einem anderen Artikel am gleichen Tag „[…]Die Ermittler stuften die Chemikalien als "zündfähiges Material" ein, ob es allerdings tatsächlich hätte gezündet werden können, war nach den ersten kriminaltechnischen Untersuchungen noch unklar. Jedenfalls fiel der Verdacht ziemlich schnell auf die Salafisten der Stadt.“ - irgendwie bekannt, erinnert an NSU, da wurde ja auch sofort nach zehn Jahren in die richtige Richtung ermittelt und bei Amokläufen werden innerhalb kürzester Zeit "Killerspiele" oder zu lasches Waffengesetz als Schuldige ausgemacht. Nochmal Süddeutsche: 17. Dezember 2012 10:32 „Zu schwache Batterien, ein weiterer gravierender Fehler bei der Konstruktion der Bombe - die Republik ist wieder einmal davongekommen. Zum wiederholten Mal ist in Deutschland ein geplanter Anschlag islamistischer Fanatiker fehlgeschlagen. Das Land, die Sicherheitsbehörden haben erneut Glück gehabt.“[…] Bei der Bonner Bombe fehlte vor allem der empfohlene Booster.[…] „Das Vorgehen der Bonner Bastler erinnert ein wenig an die "Kölner Kofferbomber", die 2006 in zwei Regionalzügen Bomben deponiert hatten, die dann wegen handwerklicher Fehler nicht detonierten. Die Chemiekenntnisse des später zu einer langen Haftstrafe verurteilten Terroristen hatten glücklicherweise nicht gereicht. Die sogenannte Sauerlandgruppe, die dann 2007 aufflog, hatte sich große Mengen Wasserstoffperoxid besorgt, um hochgefährliche Bomben zu bauen und bekam nicht mit, dass die Polizei die Chemikalien gegen eine ungefährliche Flüssigkeit ausgetauscht hatten.“ … wer das alles glaubt, der kann auch getrost glauben dass die Erde eine Scheibe ist, ein "Bombenbau-Azubi", 1. Lehrjahr, am Werk war und ein "Osterhase" Eier bringt. Dann folgt natürlich noch die verdiente Lobhudelei auf die Sicherheitsbehörden, auf die wir seit NSU alle so stolz sind. Anschlagsversuch in Bonn Harter Kern der Szene von geschätzten 140 Personen „Deutsche Sicherheitsbehörden listen in ihren Erfolgsbilanzen etwa zehn verhinderte oder gescheiterte Anschläge in den vergangenen zehn Jahren auf. Dilettantismus der Bombenbauer, Glück und Tüchtigkeit der Ermittler sowie der große Aufwand bei der Überwachung potenzieller islamistischer Gewalttäter haben Schlimmes vereitelt. Anders als in London oder Madrid etwa hat es in Deutschland noch keinen Terroranschlag islamistischer Gewalttäter gegeben. Falls sich der Verdacht der Ermittler gegen die Männer bestätigen sollte, wäre der Bonner Fall ein Novum. Erstmals hätten auch "Gefährder", also Leute, die von den Behörden für mögliche Terroristen gehalten werden, denen die Planung eines Anschlags durchaus zugetraut wird und die auf entsprechenden Geheimlisten der Behörden stehen, eine solche Tat verübt. In der Republik gibt es schätzungsweise 140 "Gefährder", die den wirklich harten Kern der etwa 450 gefährlichen Islamisten bilden sollen. Sie haben entweder in Terrorcamps eine paramilitärische Ausbildung absolviert oder gelten aus anderen Gründen als extrem militant. Schätzungsweise zwanzig Staatsschützer wären notwendig, um einen einzigen dieser Terrorverdächtigen rund um die Uhr zu überwachen und ein vollständiges Bewegungsbild zu erstellen. Um nicht aufzufallen, müssten die Teams ständig ausgetauscht werden. Ein solcher Aufwand wäre angesichts der zahlreichen Gefährder nicht zu leisten. Mittlerweile werden gewaltbereite Islamisten verstärkt aus Ländern wie Mali zu autonomen Aktionen aufgerufen, die sie selbst austüfteln sollten. Wenn es dann tatsächlich einmal zum Anschlag kommen sollte, stünden die Namen der Terroristen vermutlich in amtlichen Listen. Solch ein Angriff eines bekannten Gefährders gehört zu den Albträumen der deutschen Sicherheitsbehörden.“ Kann mir ein normal denkender Mensch einmal sagen, warum die „Terroristen“ ausgerechnet in Deutschland nur Versager einsetzen. Wollen sie mit den "Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts" gleichziehen, die zwei Tage für eine lächerliche Untersuchung brauchen, die jeder Hausmeister in zehn Minuten erledigt? Kann es sein, dass sie voll auf die Kompetenz unsere „Sicherheitsorgane“ vertrauen? Sollte sich die „Qualität“ unseres Verfassungsschutzes weltweit herumgesprochen haben? Oder ist es nicht eher so, dass möglichst viel Wirbel gemacht werden muss, damit Innenminister-Darsteller Friedrichs den Befehl zur Einrichtung einer Totalüberwachung verschleiern kann, die Zeitungen und Illustrierten tagelang den Lesern nahebringen, dass es nur zu unser aller Sicherheit dient und damit "alternativlos" ist? Schon Schäuble hatte den Befehl, aber der wurde ja dann versetzt. Ganz oben, im ersten Absatz steht: "SPD und Grüne lehnen das ab" (mit der Überwachung). Wie lange wohl? Wo doch zumindest die SPD als "Umfallerpartei" hinlänglich bekannt ist. ..und natürlich wieder typisch deutsch: „Warum die Überwachungskameras an Gleis 1 keine Videobilder von jener Person aufgezeichnet haben, die dort vor einer Woche die Tasche mit dem Sprengsatz abgestellt hat, ließ sich auch am Sonntag nicht beantworten. Die Deutsche Bahn (DB) kritisierte, die Bundespolizei habe ihr keinen Auftrag zur Aufzeichnung gegeben. Das wiederum wies die Bundespolizei zurück und warf der Bahn vor, sie sei nicht bereit, fehlende Aufzeichnungskapazitäten aufzustocken. Die Beamten könnten nur mit dem Material arbeiten, das ihnen zur Verfügung stehe. Eine DB-Sprecherin sagte dem General-Anzeiger dagegen, die Bundespolizei lege alleine fest, an welchem Bahnhof Videos aufgezeichnet und die Daten gespeichert würden. Außerdem schaffe die Bahn die "nötigen Aufzeichnungskapazitäten dort, wo die Bundespolizei uns beauftragt". Derweil bestätigte sich nach GA-Informationen der Verdacht, dass die Kameras an Gleis 1 defekt waren und gar keine Bilder liefern konnten. Auch das wies die Bahn zurück: "Unsere Kameras funktionieren, wenn wir den Auftrag haben, Bilder aufzuzeichnen." Konfliktbehaftet war nach GA-Informationen zudem die Zusammenarbeit von Kölner und Bonner Ermittlungsbehörden. Dazu wollten sich beide Seiten jedoch mit Blick auf die Übernahme der Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt nicht offen äußern…“ Erinnert irgendwie an 9/11, gab es da nicht auch keine Bilder beim Pentagon? Waren da nicht "zufällig" alle Überwachungs-Kameras abgeschaltet? Oder brauchten unsere "Sicherheitsorgane" nach dem Desaster um NSU unbedingt mal wieder einen "Erfolg"? Eingestellt von Gerd 49 um 23:01 Kommentare : Avaaz, Demokratie und die Herausfordnungen unserer... AVAAZ: Sehen Sie was für eine verrückte, wundersch... ESM und kein Ende Anne Will 12.12.2012 Internetkontrolle und kein Ende Ist Deutschlands Gold noch Gold? Heute ist ein wichtiger Tag im Leben von Malala Die Lügen der Politik – und die Arroganz der Behö... Anne Will am 05.12.2012 Herzlichen Glückwunsch werte Kanzlerin Was ist eigentlich mit dem EFSF/ESM? Malalas Nominierung für den Friedensnobelpreis Was macht eigentlich die Internetzensur?
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Negative Affect and Disorganized At... Lockheed Martin Evaluation by Braeden Lipe [PDF] Pressemitteilung: Im Weißen Rössl [http://www.lifepr.de?boxid=235116] Premiere: Im Weißen Rössl10. Juni 2011 Fassung „Bar jeder Vernunft“ Musik von Ralph Benatzky Regie: Frank Düwel Musikalische Leitung: Frank Engelke „Aber meine Herrschaften“ Im Weißen Rössl Aufführungstermine: 10.06.11, 11.06.11, 12.06.11, 13.06.11, 16.06.11, 17.06.11, 18.06.11, 19.06.11 jeweils 19.00 Uhr Veranstaltungsstätte: Sparkasse Südholstein Bühne auf dem Landesgartenschaugelände Stormarnstraße · 22844 Norderstedt Fassung Bar jeder Vernunft Tickets: zum Preis von 25,–/19,–/12,– Euro zzgl. Vvk.-Gebühr bei den bekannten Vorverkaufsstellen „Dirndl-Rabatt“: 5,– Euro unter weissesroessl@norderstedt.de Singspiel in drei Akten Veranstalter: Mit freundlicher Unterstützung von: Roessl-Plakat RZ.indd 1 04.04.2011 14:31:26 Uhr Im Weißen Rössl – Open-Air auf der Landesgartenschau Ein modernes Illyrien, ein Ort, an dem Träume wahr werden… Im Weißen Rössl öffnet seine Türen für Sie. Seien Sie dabei und steigen Sie ein in eine Welt voller Leichtigkeit und Humor. Das Ensemble setzt sich aus professionellen Sängern und Schauspielern sowie en- gagierten Amateurschauspielern der Musiktheaterakademie der Musikschule und Norderstedter Lokalgrößen zusammen. Der besondere Mix aus Profis und Ama- teuren zeigt sich in dieser eigens dafür angelegten Inszenierung. Die Regie führt Frank Düwel, der als open-air-erfahrener Regisseur einen besonderen Gewinn für das Projekt darstellt. Die Verschmelzung von Amateur- und Profibereich bewirkt eine besondere Kon- zentration auf die unterschiedlichen Arbeits- und Herangehensweisen, durch die immer wieder ein synergetischer „Lerneffekt“ auf beiden Seiten stattfindet und sich der Probenprozess bis zum Schluss spannend und aufschlussreich zugleich gestaltet. Die besondere Situation, auf dem Landesgartenschaugelände und Open-Air auf- zutreten, bietet zudem vielfältige Möglichkeiten, das umliegende Gelände und die Stadt als Ideengeber und Umsetzungsschauplatz zu nutzen. Norderstedter Lokalkolorit erhält das Projekt durch die Besetzung des Ensembles mit Lokalgrößen wie Kai Hädicke-Schories, Herbert Paschen oder Marcel Kösling sowie die Einbindung vieler Institutionen vor Ort wie der Tanzschule Musci, der Musiktheaterakademie der Musikschule oder einem unter der Leitung von Kath- rin Wacker zusammengestellten Blasorchester, das als Spielmannszug St. Wolfgang fungieren wird. Die musikalische Leitung hat Frank Engelke, der sein Orchester aus erfahrenen Musikern zusammensetzt und seit vielen Jahren erfolgreich das Sinfo- nieorcherster Norderstedt leitet sowie die musikalische Gesamtleitung für den Be- reich Musiktheater an der Musikschule Norderstedt übernimmt. 2. Die Hauptdarsteller setzen sich aus professionellen Schauspielern und Sängern zu-sammen. Die Rolle der Josepha wird von Simone Voicu-Pohl gespielt, die bereits alsMusicaldarstellerin in einer Auswahl der erfolgreichsten Musicals gespielt hat. InHamburg spielte sie in Das Phantom der Oper und Tanz der Vampire. Eine weitereAuswahl ihrer Engagements sind Die Schöne und das Biest, Dreigroschenoper, WestSide Story und Carmen. Die Rolle der Josepha spielte sie bereits mit großem Erfolgin der Burghofbühne Dinslaken.Die Rolle des Leopold wird gespielt von Philip Lüsebrink, der seit 2006 Ensemble-mitglied des Theaters im Hamburger Engelsaal ist, wo er als Sänger und Regisseurtätig ist. Gastverträge führten ihn u.a. an die Neukoellner Oper Berlin, Philharmo-nie de Monte Carlo, das Deutsche Theater Berlin, Opernstudio Nürnberg, Allee-Theater Hamburg, Théâtre National de Toulouse, Konzerthaus Zürich, AuditorioNacional de Madrid, den Palau de la música Barcelona.Die weiteren Hauptrollen sind mit Darstellern aus Hamburg und Berlin besetzt(Eine Besetzungsliste finden Sie unten sowie zahlreichen Informationen über dieeinzelnen Darsteller).Musiktheaterprojekt der Musikschule NorderstedtDie Musikschule Norderstedt wird im Jahr 2011 auf der Open-Air-Bühne im Stadt-park die berühmte Operette Im Weißen Rössl von Ralph Benatzky aufführen. DieRegie führt Frank Düwel, die musikalische Leitung hat Frank Engelke.In Norderstedt am Stadtparksee wird das Weiße Rössl seine Türen öffnen und mitviel Witz, mitreißender Musik und spritzigen Dialogen einen kurzweiligen Abend incharmanter Umgebung bescheren. Leopold liebt Josepha, Josepha liebt Dr. Siedler,dieser hingegen liebt Ottilie, doch die ist Tochter des Fabrikanten Giesecke, gegenden Dr. Siedler in einem gerichtlichen Prozess steht. Wer das Herz seiner Geliebtenerobert und ob am Ende der Jurist gewinnt, das können Sie erleben.Die Premiere ist am 10.06.2011Weitere Aufführungstermine10.06.11, 19.00 Uhr11.06.11, 19.00 Uhr12.06.11, 19.00 Uhr13.06.11, 19.00 Uhr16.06.11, 19.00 Uhr17.06.11, 19.00 Uhr18.06.11, 19.00 Uhr19.06.11, 19.00 UhrPreise(PG=Preisgruppe)PG 1 / Bestuhlung : 25,00 €PG 2 / Sitzstufenanlage : 19,00 €PG 3 / Rasenböschung: 12,00 €Eintrittspreis / ErmäßigungenErmäßigungen gibt es grds. für bekannte Gruppen 50 % an der Tageskassezusätzlich:„Dirndl-Rabatt“: jeweils abzgl. 5,00 € jedoch nur als schriftliche Reservierung per Mail an: weissesrössl@norderstedt.de 3. zur Abholung an der Tageskasse möglich (falls kein Dirndl oder Krachlederne wirdvoller Preis genommen).VeranstaltungsstätteSparkasse Südholstein Bühne auf dem LandesgartenschaugeländeStormarnstraße22844 NorderstedtZum InhaltIm Weißen Rössl ist Hochsaison. Alle Zimmer sind belegt, die Kundschaft aus derStadt reist gestresst an. Da haben Zahlkellner Leopold und sein Hilfskellern Picco-lo jede Menge zu tun. Und damit nicht genug, muss Leopold feststellen, dass seingeliebte Wirtin Josepha nur Augen für den Stammgast Herrn Dr. Siedler hat. Dochdieser interessiert sich nur für Ottilie, die Tochter des Fabrikanten Giesecke, gegenden er allerdings einen gerichtlichen Prozess führt.Im zweiten Akt verweigert Leopold seine Arbeit und gesteht Josepha seine Liebeund wird daraufhin kurzfristig entlassen. Als Höhepunkt kündigt sich Kaiser FranzJoseph I. An, und Josepha muss Leopold wieder einstellen. Inzwischen sind auchder Fabrikant Sülzheimer und das Klärchen Hinzelmann und ihr Vater im WeißenRössl angekommen.Im Juni 2011 also steht das berühmte Weiße Rössl nicht am Wolfgangsee sondernam Stadtparksee in Norderstedt.Die Musikschule Norderstedt setzt damit ihre Tradition großer Musiktheater-Insze-nierungen fort.· 2001 Anatevka· 2003 Orpheus in der Unterwelt· 2006 Show Boat· 2008 Sugar – Manche mögens heißBesetzungsliste und MitwirkendeRollenname DarstellerJosepha Simone Voicu-PohlLeopold Philip LüsebrinkPiccolo Bennet StubbePostbote Kai Hädicke-SchoriesDr. Siedler Ralf HutterOttilie Antje PyzwaraGiesecke Jens Rainer KalkmannKlärchen Désirée von DelftSigismund Marcel KöslingHinzelmann Sven DahlemKaiser Herbert PaschenRegie Frank DüwelMusikalische Leitung Frank EngelkeGesamtleitung Rüdiger GeorgeProduktionsleitung Ann-Kathrin HubrichRegieassistenz Marcos DarbyshireChorleitung Thomas PlathTechnische Leitung Toralf Koch 4. Technik Michael Gerhards Sebastian SpriewaldVorverkauf / Finanzen Stefan KroegerMarketing Silke Ahrens-RapudeBühnenbild UlboBackstage-Team N.N.Kostüm Almut BlankeAnkleiderin Teresa Binder Gerit PrüferMaske Marina Mello (hauptverantwortlich) Trixi Elwart Silke Srda Marcella BöhmerRequisiten Marianne GrammersdorfTanz Anna MusciJunges Blasorchester Kathrin WackerNorderstedtKorrepetition Rainer Lankau, Gisela Wissmann, Carsten Bowien, Nadja Bernhardt, Mari Adachi, Nicolas KrügerChor Alrun Urbach-Lehr, Berit Koch, Frank Grammers- dorf, Gerald Schütte, Grit Marlow- Buchholz, Irma Bachmann, Manuel Fritze, Marianne Grammers - dorf, Marion Stolze, Martina Paschold, Pascal Engelke, Roland Jung, Sabine Koch, Susanne Lühr, Sylvia Battiston, Torben Hebrock, Wolfgang Pein, Jutta VielhaberTänzerinnen Sarah Michaelis, Jule Gutowski, Roksana Zak, Anna Feddern, Pia Bondzio, Svenja Zarbock, Marleen BestmannOrchester unter der Leitung von Frank Engelke1. Geige Wiebke Hagen / Ilka Mende2. Geige Hans-Werner Leopold / Katharina IvanovaBratsche Annette Leopold / NN.Violoncello Andreas Kock / NN.Kontrabass Ekkehard KrügerFlöte Marie CummerowFagott Katja KrügerKlavier Rainer Lankau / Gisela WißmannSchlagzeug Ulrike Ertle / Christian Grahn 5. Die Blaskapelle St.-Wolfgang - Blasorchester unter der Leitung von Kathrin WackerLyra Dörthe DittbernerPiccoloflöte Birthe Dittberner Dagmar Sievertsen Silvia Stöcker-RatzkeOboe Tim BorkKlarinette Annette Villwock Andrea Ickert Svenja Scholz Felix StolzenbergAltsaxophon Ulrieke Kuper Karin Eggenstein Martin IckertTenorsaxophon Hermann Eggenstein Antje DahmenHorn Hjördis Krüger Bärbel GrahnTrompete Mino Jenssen Hartmut SünkenbergTuba Stephanie Hermer Im Weißen Rössl „Aber meine Herrschaften“ 6. Zu den Personen Foto: Bergedorfer ZeitungFrank Düwel – RegieFrank Düwel ist in Lübeck geboren und lebt in Hamburg. Nach dem Studium derTheaterwissenschaften, Pädagogik und Neuerer Deutscher Literaturgeschichte in Er-langen sowie privaten Studien bei Yoshi Oida (No-Theater) unterrichtet Frank Düwelan der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg sowie Universität Hamburg,FH und Uni Kiel. Parallel arbeitet er als freier Regisseur.Von 1997 bis 2002 war er Regisseur und Dramaturg am Theater Lübeck, von 2003bis 2007 arbeitete er am Theater Heilbronn als stellvertretender Intendant und Ober-spielleiter mit dem Schwerpunkt Operette und Musical.Seit 1999 ist Frank Düwel Geschäftsführer von „norden- Theaterproduktion“ (Ham-burg). Auswahl seiner Produktionen: Im Expo-Jahr 2000 inszenierte Frank Düwelden „Schimmelreiter“ in Dangast und 2002 „Lear, König am Meer“.Seit 2000 ist Frank Düwel Mitglied der UNESCO ITI Germany, mit Projekten inManila (Phillipinen) und Madrid. Seit 2009 arbeitet Frank Düwel als Dozent fürMusiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er ist Inten-dant des KulturSommers am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg.Frank Engelke – Musikalische LeitungFrank Engelke, 1963 in Hamburg geboren, absolvierte nach seinem Vorstudium ander Musikhochschule Hamburg von September ´83 bis September ´84 sein Hornstu-dium an der Musikhochschule Hamburg bei Ab Koster. Es folgten von Oktober ´84bis zum Februar ´88 das Hornstudium an der Hochschule für Musik und TheaterHannover bei Prof. Jan Schroeder sowie ein Dirigierstudium am Brabants Conser-vatorium in der Hochschule für Musik Tilburg (Niederlande) bei Jan Cober bis Juni 7. 2001.Von 1986 bis 2004 hatte Frank Engelke eine Anstellung bei den Hamburger Sym-phonikern als Hornist. Zudem fungierte er als Hornist und Keyboarder beim Mu-sical Cats. Von 1992 bis 2002 war er Leiter des Symphonischen Blasorchesters Nor-derstedt. Frank Engelke arbeitet für die Musikschulen Norderstedt sowie Pinnebergund Segeberg als Instrumentallehrer. Seit 2002 ist er Musikalischer Leiter der Ju-gendmusiktheaterprojekte der Musikschule Norderstedt. Bis 2010 war er Dirigentdes Jugendsinfonieorchesters Lübeck. Frank Engelke ist seit 2008 Dirigent des Nor-derstedter Sinfonieorchesters.Seit 1996 ist Frank Engele Fachjuror für Horn und Bläserensembles beim Wettbe-werb „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene. Seit 2001 ist er Regional-ausschussvorsitzender „Jugend musiziert“ und seit 2002 Mitglied im Präsidium desLandesmusikrates Schleswig-Holstein.Almut Blanke - KostümAlmut Blanke wurde in Detmold geboren, stammt aus einer Schneiderfamilie undführt die Tradition nun schon in der 4. Generation weiter.Sie erlernte das Schneiderhandwerk in einem Osnabrücker Modeatelier und beende-te die Ausbildung als Innungsbeste.Bevor sie 1992 – 94 die Gewandmeisterschule in Hamburg besuchte, war sie 3 Jahreals Damenschneidergesellin im Landestheater Detmold tätig. Sie arbeitet schon über15 Jahre freiberuflich in den Bereichen Kostümbild für Oper und Schauspiel, Ge-wandmeisterei u.a. für das Musical „Tanz der Vampire“ u. „König der Löwen“ sowiebei den Festspielen in Bayreuth. Desweiteren in der Kostümmalerei, Färberei undim Styling für Film, Werbung und Foto. Seit 2004 ist sie als Dozentin für Schnitt-entwicklung, Modellgestaltung, Realisation, Drapage und Moulagetechnik tätig u.a.war sie an den Modeschulen JAK und AMD. 8. Anna Musci – TanzAnna Musci wurde 1976 in Hamburg geboren. Nach ihrem Abitur 2006 folgte eineStudium der Diplom-Tanzpädagogik an der renomierten Palucca Schule in Leipzig/Dresden, welches sie im Jahr 2000 abschloss. Von 2000 - 2007 war sie Lehrbeauf-tragte der Ballettschule Lugin, welche sie im Juli 2007 übernahm. Weiter erfolgte dieGründung des Tanz- und Ballettstudio Musci.Viele weitere Informationen unter http://www.tanzstudio-musci.de/.Simone Voicu- Pohl – JosephaDie Sopranistin Simone Voicu-Pohl lebt in Norderstedt, ist verheiratet und hat einKind. Ihre musikalische Ausbildung begann an der Jugendmusikschule und Kunst-schule in Bruchsal und Oper/Operetten und Musicalklasse bei M.Beck. Ihre Ge-sangsausbildung bekam Simone Voicu-Pohl bei Prof. M.Sharp, Salzburg und Mild-red Tyrre, Mannheim. Ihren Opernabschluss machte sie am Staatstheater Karlsruhe.Bisherige Engagements hatte Simone Voicu- Pohl u.a. an den vereinigten BühnenBozen mit „Into The Woods“, am Hamburger Schauspielhaus „Marilyn – Das Mu-sical“ , am Apollo Theater Stuttgart in „Die Schöne und das Biest“ und in der Neu-en Flora Hamburg in „Das Phantom der Oper“ und „Tanz der Vampire“. Auf derBurghofbühne Dinslaken hatte Simone Voicu- Pohl unter der Regie von ChristianSchnell die Rolle der Wirtin Jospeha gespielt. Seit 2009 unterrichtet sie das Fach Ge-sang an der Musikschule Norderstedt. 9. Désirée von Delft - KlärchenWurde in Berlin-Wilmersdorf geboren. Sie bekam Geigen- Unterricht, war an derohn-Cranko Ballettschule in Stuttgart und nahm Gesangsunterricht an der Musik-schule Tübingen. Danach besucht sie die New York City Dance School in Stuttgart,nimmt am Tanzprojekt “Der Feuervogel” mit den Berliner Philharmonikern unterder Leitung von Sir Simon Rattle teil. 2009 ist sie Preisträgerin bei „Jugend musi-ziert“ in der Wertung „Musical“. Nach dem Abitur besucht Désirée von Delft dieTransform Schauspielschule Berlin, die sie 2010 mit Diplom mit Auszeichnung been-det. Ihre Engagements hat Désirée von Delft am Teatr Studio am Salzufer, in einemChanson-Cabaret Programm „Frauenhommage“, RTL- Produktion „Jugendliebe“und dem „Duo Tiramisu“ Chansons und der ARD-Produktion „Nur mit euch“.Mehr Infos unter http://www.desireevondelft.de/.Philip Lüsebrink - LeopoldSchon während des Studiums erhielt er sein erstes Engagement an der Jungen Kam-meroper Köln, wo er u.a. Dr. Blind und Alfred in „Die Fledermaus“, Don Ramiro in„Aschenputtel“ und den Kobold in „Die Schneekönigin“ sang. Zeitgleich folgte einEngagement am „jungenPodium“, wo er als Boni in „Die Csárdásfürstin“, KolomanZsupán in „Gräfin Mariza“ sowie als Fritz in „Die Großherzogin von Gerolstein“zu hören war. Auch Opernpartien gehören zu seinem Repertoire. So sang er z.B. inweit über hundert Vorstellungen Monostatos in „Die Zauberflöte“, Hexe in „Hänselund Gretel“ und Mime im „Ring für Kinder“. Gastverträge führten ihn u.a. an dieNeukoellner Oper Berlin, Philharmonie de Monte Carlo, das Deutsche Theater Ber-lin, Opernstudio Nürnberg, Allee-Theater Hamburg, Théâtre National de Toulouse,Konzerthaus Zürich, Auditorio Nacional de Madrid, den Palau de la música Barce-lona Seit 2006 ist er Ensemblemitglied des Theaters im Hamburger Engelsaal, wo er 10. als Sänger und Regisseur tätig ist. Er singt dort u.a. Freddy in „My Fair Lady“ sowiein “Die Haifischbar”, “Komm ein bisschen mit nach Italien“ und „Ganz Paris träumtvon der Liebe“. Seit 2009 spielt er im Engelsaal das von Mirko Bott für ihn geschrie-bene Solostück „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“. 2010 hatte sein eigensgeschriebenes Programm „Alles weg´n die Leut“ und 2011 „Ganz ohne Weiber gehtdie Chose nicht“ Premiere.Antje Przywara – OttilieDie Sopranistin Antje Przywara wurde in Berlin geboren und lebt in Norderstedt.An der Joseph-Schmidt-Musikschule nahm sie Gesangsunterricht. Nach dem Abiturmachte sie ein Diplom-Gesangspädagogik-Studium an der Hochschule für Musik/Theater Hamburg (Hauptfach:Gesang , Nebenfach: Klavier,( Violine)).Bisherige Engagements waren u.a. bisher das Mozart- Requiem HHIserbrook Kirche,Liederabend-Ein romantischer Abend: Opus 74 von Frederik Chopin, NDR – Hör-spiel für Kinder „Potilla und der Mützendieb“, Gesang: Lied , der Elfe, Auszüge ausder Operette: „Die Fledermaus“ v. J. Strauß mit dem Hamburger Konservatorium –Orchester (Arien und Ensemble –Adele) Altersresidenz Rissen(Blankenese).Herbert Paschen - Rolle: KaiserHerbert Paschen wurde Bochum geboren, ist dann aber ab dem 8.Lebensjahr in derNähe von Elmshorn auf einem Bauernhof plattdeutsch aufgewachsen. Er trat mitseiner Frau der Volksspielbühne Garstedt (NAT- Norderstedter Amateurtheater) beiund ist bis bis heute dort Mitglied. Ab 1978 bis 2008 war Herbert Paschen Mitgliedder Stadtvertretung und dort in allen möglichen Ämtern tätig, vom Bürgervorsteher- heute Stadtpräsident - über Magistratsmitglied, Ausschussvorsitzender und Frak-tionsvorsitzender sowie Mitglied in verschiedenen Ausschüssen, den Aufsichtsrätender Entwicklungsgesllschaft und der Landesgartenschausgesellschaft. Ab 1988 bis 11. 1996 gehörte er dem schleswig-holsteinischen Landtag an. Herbert Paschen hat denVerein zur Förderung der Jugendpflege und des Sportes gegründet und war2001 Mitgründer des Vereins „Hilfs- und Unterstützungsfond für Polizeibeschäftig-te“ und deren Familien in Not. Am 14.Januar 1998 wurde ihm von BundespräsidentRoman Herzog in Anerkennung der besonderen Verdienste das Bundesverdienst-kreuz am Bande verliehen. All diese Tätigkeiten wurden von seiner Frau und seinerFamilie insgesamt unterstützt, wobei seine Frau am Ende ihres zu kurzen Lebens jaauch in herausragender Funktion für die Bürger der Stadt tätig war. Nach dem Todeseiner Frau habe hat er sich aus dem aktiven politischen Leben zurückgezogen undist zu den Wurzeln seiner Aktivitäten, dem Theaterspiel, wieder zurückgekehrt. „Ichdanke allen meinen Freunden, die mir in der schweren Zeit nach dem Tode meinerFrau beigestanden haben“, sagt Herbert Paschen.Jens Rainer Kalkmann – GieseckeJens Rainer Kalkmann machte von 1985-1988 eine Ausbildung zum Friseurgesellenund begann 1990 sein Studium der Schauspiel-, Tanz- und Gesangausbildung ander „Stage School of Music, Dance and Drama“ in Hamburg. Es folgten Fortbildun-gen im Bereich Gesang und Liedinterpretation an der „Hamburg School of Enter-tainment“ sowie in Berlin. In diversen Engagements war Jens Rainer Kalkmann imOhnsorg-Theater, Ernst-Deutsch-Theater, Die Kammerpiele sowie Schmidts-Tivoliin Hamburg, im Schlosstheater Celle, der Lübecker Sommeroperette, im Münche-ner Theater für Kinder sowie den städtischen Bühnen Münster tätig. In Theaterstü-cken war er u.a. in „Kabale und Liebe“, in „Der Diener zweier Herren“ und „DasGespenst von Canterville“ zu sehen. Im Weißen Rössl hat er bereits 1999 in Lübeckden Sigismund gegeben.Mehr Infos unter http://www.jens-rainer-kalkmann.de/index.html .Bennet Stubbe – PiccoloBennet Stubbe ist der Jüngste in unserer Produktion, doch steht er schon seit der 12. fünften Klasse auf der Bühne. Im Schultheater und den Musikschultheaterprojektender Musikschule Norderstedt konnte Bennet sein schauspielerisches und sängeri-sches Talent unter Beweis stellen. Anbei eine kleine Auswahl aus seinem Theaterle-benslauf.2007-2008: Nebenrolle als Schulradio-Reporter in „High School Musical“ der Mu-siktheater- Akademie der Musikschule Norderstedt // 2008-2010: Nebenrolle als„cooler Gangsterkumpel“ und als Polizist in „Footloose“ der Musiktheater-Akademie // Sommer 2010- Winter 2011: Hauptrolle als ein verwirrter Jugendlicherin einem selber zusammengestelltem Stück // Herbst 2010 – Frühling 2011: Neben-rollen als Staatsdiener, Ceremonienmeister und Polizist in „Leonce und Lena“ (The-ater Life) // Seit Sommer 2010: Proben für „Haltestelle Geister“ (Rolle: „Tütenpen-ner“) // Seit 2011: Proben für „Little Shop of Horrors“ („kleine Hauptrolle“ als Arzt)– MusiktheaterakademieRalf Hutter – Dr. SiedlerPantomimenausbildung bei Peter Makal, Stuttgart (Marcel Marceau Schüler), EllaJarosewicz (Paris), Henryk Tomaszewski (Breslau, Polen) Schauspiel- und Musical-ausbildung, Hamburg (Gesang, Tanz) Sein Bühnendebüt als Schauspieler - er hattezuvor schon verschiedene Tourneen und Festivalauftritte in Deutschland, Schweiz,Frankreich, USA absolviert- gab er am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Erspielte unter der Regie von Michael Bogdanov u.a. in „Der Richter von Zalamea“,Götz Loepelmann „Blitzschlag, Liebe, Sauerteig“ und Keith Hack „M. Butterfly“.Als wichtigste Stationen seiner Theaterengagements seien genannt: Über sechs Jahreengagierte ihnEberhard Möbius an „Das Schiff“ Hamburgs Kulturdampfer, wo Ralf Hutter an sei-ner Seite das Publikum mit literarischem Kabarett begeisterte. Immer wieder spielteer für das junge Publikum am „Theater für Kinder“ in den unterschiedlichsten Rol-len: als „Siegfried“ aus dem Ring der Nibelungen, als Sultan in „Scheherazade“, under tanzte den „Nußknacker“ und den Prinzen im „Schwanensee“. Auch im Fern-sehen ist er zu sehen in Serien wie „Die Kinder vom Süderhof“, „Briefgeheimnis“,„Sonntag & Partner“, „Girl friends“, „Lisa Falk“, “Rote Rosen”. Seit 2007 spielt er inder Dreigroschenoper den Mackie Messer mit dem Bittersüß Ensemble Hamburg.Außerdem unterrichtet er seit 2008 an der Musikschule Norderstedt.Mehr Infos unter http://ralf-hutter.de/index.htm. 13. Marcel Kösling – SigismundMarcel Kösling, geboren in Hamburg, sammelte bereits im Schulalter erste Erfah-rungen im Theater und Musical in Schulaufführungen und profession-ellenProduktionen. 2006 absolvierte er mit Erfolg einen Intensiv-Workshop an der StageSchool of Entertainment in Hamburg. Das Angebot dort eine Ausbildung zum Mu-sicaldarsteller zu machen lehnte er ab, beendete erst seine laufende Ausbildung zumKaufmann. Dem Norderstedter Publikum ist Marcel Kösling vor allem durch dieKabarettgruppe Die Thespisnarren bekannt, dessen Ensemble er seit 2004 angehört.Mit Hilfe des Regisseurs Rainer Gerlach entwickelte er 2005 sein erstes Bühnenpro-gramm Der JunQuäler. Ein Jahr später begann die Zusammenarbeit mit PianistinBarbara Sielaff. Aktuell spielen die beiden jungen Künstler zwei Abendprogrammein ganz Deutschland, Marcel ist hauptberuflich Zauberkünstler & Kabarettist. Zuseinen Kunden gehören u. a. Karstadt, ZDF, RTL, NDR, Deutsche Telekom, Wüs-tenrot u.v.a. Marcel freut sich auf die Erfahrung einer Open-Air-Show. Mehr Infosunter www.marcelkoesling.de.Hinzelmann – Sven DahlemDer Bühnen- und Fernsehschauspieler hat sich in den letzten Jahren besondersder Arbeit als Sprecher, Autor und Regisseur im Synchron gewidmet. Außerdemwar er in unzähligen TV-Serien wie „Schwarz-Rot-Gold“, „Adelheit und ihre Mör-der“, „Tatort“ oder „Großstadtrevier“ zu sehen. Mit seinen Rollen als Onkel Felix in„Hochzeitsnacht im Paradies“ und Franz Kilian in „Maske in Blau“ im Engelsaalvervollständigt er nach Operettenhaus, St. Pauli-Theater, Schmidts-Tivoli oder denHamburger Kammerspielen seine Gastspiele an Hamburger Theatern. 14. Kai Hädicke-Schories - PostboteKai Hädicke-Schories wurde am 9. Dezember 1957 in Lübeck geboren und ist be-ruflich seit 1974 im Polizeidienst tätig. Kai Hädicke-Schories ist verheiratet und hatzwei Kinder, er lebt und arbeitet seit 1982 in Norderstedt, jetzt in der Position alsLeiter der Polizeiverwaltung und fungiert daneben als Beauftragter für verkehrlicheAngelegenheiten der Stadt Norderstedt.Sein schauspielerischer Werdegang beginnt als Mitwirkender am Projekt der Mu-sikschule Norderstedt „ANATEVKA“ als Russenscherge (Sprechrolle). Seit 2002 ister als Amateurspieler beim „Norderstedter Amateurtheater“ dabei und ist dort mitdiversen Aufführungen als Darsteller in niederdeutschen Komödien sowie in ver-schiedenen Märchenproduktionen tätig. Weiter war er Mitwirkender am Projekt derMusikschule Norderstedt „Orpheus in der Unterwelt“ als Bacchus (Sprechrolle).„Im Weissen Rössl“ wird gefördert vonHerzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Produktion Im Weißen Rössl. FürRückfragen stehe ich jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Weiteres Pressematerialstelle ich gerne nach Absprache zur Verfügung.Ann-Kathrin HubrichAnn-Kathrin HubrichProduktionsleitung0179/ 526 56 36ann-kathrin.hubrich@norderstedt.de 15. Besuchen Sie uns auch im Internethttp://emiliagaloppi.magix.net/public/roesslsite1VerlagVertriebsstelle und VerlagDeutscher Bühnenschriftstellerund Bühnenkomponisten GmbHBuchweizenkoppel 19D-22844 NorderstedtPostfach 20 45D-22810 NorderstedteMail: info@vvb.deInternet: www.vvb.deInternet: www.vertriebsstelle.deAuszüge des Pressespiegels 16. KulturamtRäume und OrganisationVorverkaufsstellen muethos-EDV System Stand: 23.05.2011Buchhandlung am Ochsenzoll Tobias Mährlein Schmuggelstieg 4 22848 Norderstedt 040/5290990 040/52909919 t.maehrlein@buchorder.deHerrmann Touristic Andreas Herrmann Rathausallee 19 22846 Norderstedt 040/52193063 040/52193065 travelstar@herrmanntouristic.deHamburger Abendblatt Ticketshop Frau Dehling Berliner Allee 38 22850 Norderstedt 040/30062123 040/50091578 kasseheroldcenter@funke-ticket.deTicketCorner Kerstin Bertram Rathausallee 34 22846 Norderstedt 040/30987123 040/30987100 kbertram@tribuehne-norderstedt.deHoliday Land Reisebüro Anke Schmidt Beckersbergstraße 1 24558 Henstedt-Ulzburg 04193/950943 04193/94235 reisen-anke-schmidt@holidayland.de Besuchen Sie uns auch im Internet http://emiliagaloppi.magix.net/public/roesslsite1 Empfohlen Certifwork
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Mit MyHammer die Vorsätze für 2009 in die Tat umsetzen | MyHammer Blog für Handwerker MyHammer Blog für Handwerker > Pressemitteilungen > Mit MyHammer die Vorsätze für 2009 in die Tat umsetzen Pressemitteilungen Autor: redaktion | Donnerstag, 8. Januar 2009 | Kommentare Twittern 61 Prozent der Deutschen wollen Stress vermeiden, 37 Prozent sparsamer haushalten Investitionen in Handwerksleistungen haben bei den Deutschen Priorität Vom Malermeister bis zur Haushaltshilfe: Handwerker und Dienstleister findet man bei MyHammer Berlin, den 8. Januar 2009 – Gute Vorsätze sind in schlechten Zeiten noch wichtiger als sonst. Eine Umfrage der DAK hat ergeben*: Mit 61 Prozent liegt der Vorsatz, Stress zu vermeiden, bei den Deutschen dieses Jahr auf Platz Eins. Dicht gefolgt von der Absicht, sich mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen (59 Prozent). MyHammer hilft dabei, diese Vorsätze in die Tat umzusetzen. Über den Online-Marktplatz können sämtliche Arbeiten schnell und einfach an Handwerker und Dienstleister übergeben werden: Ob Haushaltshilfe, Gärtner oder Spediteur, bei www.myhammer.de gibt es tatkräftige Unterstützung für alle Bereiche. So wirkt man Stress entgegen und gewinnt zusätzlich Freizeit. Klassische Vorsätze, wie „Weniger Fernsehen“ (21 Prozent) oder „Aufhören zu Rauchen“ (14 Prozent), die in den letzten Jahren Hochkonjunktur hatten, sind auf die hinteren Plätze verwiesen worden. Weit oben auf der Liste steht neben der „Stressverminderung“ nun das „Sparen“. 37 Prozent der Deutschen nehmen sich für 2009 vor, wirtschaftlicher zu haushalten*. Ganz einfach geht das mit MyHammer, denn hier sparen Auftraggeber 30 Prozent und mehr im Vergleich zu einer Auftragsvergabe über das Branchenbuch. Dass die Deutschen 2009 ihre Prioritäten auf Investitionen in die eigenen vier Wände legen, zeigt eine weitere aktuelle Studie**: Die Hälfte der Befragten will überschüssiges Geld in der Haushaltskasse für die Verschönerung der Wohnung ausgeben. 37 Prozent planen, das Geld in Handwerksarbeiten zu investieren. Erst danach sind Ausgaben für Kleidung, Reisen oder Freizeit geplant. „Obwohl die Leute sparen müssen, wollen sie nicht auf Renovierungsmaßnahmen verzichten. Beides lässt sich am besten bei MyHammer verbinden“, sagt Markus Berger-de León, Vorstandsvorsitzender der MY-HAMMER AG, und fügt hinzu: „Nirgendwo findet man so günstig wie bei MyHammer einen qualifizierten Heizungsfachmann, Malermeister oder Tischler.“ Doch nicht nur die Auftraggeber profitieren von MyHammer – auch Handwerkern und Dienstleistern eröffnet der Online-Marktplatz gerade in Zeiten mit weniger Aufträgen neue Möglichkeiten: Sie können problemlos über die regionalen Grenzen hinaus Neukunden akquirieren und so für volle Auftragsbücher sorgen. *Umfrage der DAK im Dezember 2008. Veröffentlicht von Bild.de am 17.12.2008 http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/12/17/vorsaetze/fuer-2009.html ** Forsa-Umfrage im Dezember 2008 zum Thema Konsumgutscheine. Veröffentlicht in Ausgabe 51/2008 des „Stern“. Tags: Dienstleister, finden, Handwerker, MyHammer, Vorsätze
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Er ist die Visitenkarte des Hauses – der Vorgarten ist der erste Eindruck eines Besuchers. Stil und Gestaltung ist hier ein Muss, dieser Eingangsbereich ist der Repräsentant des Hausbesitzers. Daher sollte gerade in diesem Bereich alles harmonisch zusammenpassen und der Vorgarten ein Vorgeschmack auf das Haus sein: Ob gepflastert, als Rundbogen, mit hohen Zäunen und Hecken oder als offene Fläche – die Gestaltung dieses Platzes sollte gut durchdacht sein. Planung und Stil des Vorgartens Wer einen Vorgarten neu gestalten möchte, sollte sich zunächst ganz sicher sein, wie der Platz genutzt werden soll. Der Vorgarten kann sowohl Parkplatz, Sitzfläche, Blumenmeer oder auch Nutzfläche sein – das hängt von den Vorlieben des Besitzers ab. Auch der Ort des Hauses spielt eine Rolle: Vorgärten auf dem Land haben einen anderen Stil als moderne Vorgärten in der Großstadt. Die Instandhaltung sollte ebenfalls bereits vor der Gestaltung beachtet werden: Schöne Beete erfordern viel Aufwand und Zeit für dessen Pflege, ein Rasen macht weniger Arbeit. Wie viel Zeit steht über das Jahr zur Verfügung, kann der Aufwand überhaupt bewältigt werden? Nichts ist abschreckender als ein ungepflegter Vorgarten mit Unkraut und verblühten Pflanzen. Auch im Gesamtkonzept bedacht werden sollte die Umzäunung: Holz oder Metall? Hier kann die Optik, aber auch der Pflegeaufwand wieder ausschlaggebend sein. Wege und kleine Willkommensgrüße auf den Fensterbrettern runden den Vorgarten ab – hier zählt jedes Detail. Der Baum für das Leben Zum Hausbau gehört für so manchen Mann auch die Pflanzung eines Baumes. Und das nicht zu Unrecht. Die Entscheidung für Bäume im Vorgarten ist eine Entscheidung fürs Leben. Die Pflanzung eines Hausbaumes hat eine lange Tradition: Zu Taufe, Geburt oder Hochzeit wurde ein solcher in die Erde gesetzt. Heute dienen die Bäume im Vorgarten eher praktischen Gründen: als Schattenspender oder optischer Hingucker. Doch nicht jeder Baum ist geeignet. Eichen und Kastanien sind meist zu groß, klein bleibende Kugelkronen dagegen eignen sich hervorragend für die grüne Oase vor dem Haus. Der Kugel-Ahorn und die Kugel-Robinie bieten sich hierfür an. Letztere entwickelt eine Kronenbreite von nur 150 Zentimetern. Der Kugel-Trompetenbaum zeichnet sich auch für seine hellgelbe Färbung der Blätter im Herbst aus. Die Baumwahl kann auch spirituell erfolgen: Weißdorn schützt beispielsweise vor bösen Geistern. Ein Baum mit einem lockeren Wuchs eignet sich vor allem in einer ländlichen Gegend. Traditionell kann in einem Vorgarten auch ein Baumpaar gepflanzt werden. Achtung: Zu nah am Haus kann der Baum später stören, zu viel Licht wegnehmen oder bei Sturm das Haus gefährden. Daher sollte auch bei der Platzwahl gut überlegt werden. Wo sollen, wann welche Pflanzen erblühen? Bei der Planung sollte auch auf die Jahreszeit geachtet werden. Wer ein Blumenmeer vor dem Haus mag, sollte daher Pflanzen auswählen, die den Vorgarten das ganze Jahr ein schönes Aussehen schenken: Pfingstrosen für den Frühling, Astern für den Herbst beispielsweise. Immergrüne Sträucher und Bäume schenken das ganze Jahr ein grünes Flair. Die Blütezeit sollte auch bei der Anpflanzung beachtet werden. Wenn der Vorgarten nur einseitig erblüht, wirkt das eher unfertig. Grüner wird der Vorgarten, wenn Kletterpflanzen die Wände verzieren. Hier eignen sich Geißblatt, Trompetenblume oder Blauregen. Mit ihnen an Holzgittern können auch kleine Ecken für die Mülleimer gut abgeschirmt werden. Stauden eignen sich ebenfalls hervorragend in Vorgärten: Sie sind robust, benötigen wenige Pflege und Wasser und verdrängen durch ihren Wuchs wild wachsende Pflanzen. Immergrüne Ziergehölze bieten das ganze Jahr einen schönen Anblick. Hier sollte auf die Kombination geachtet werden. Rhododendron und Azaleen eignen sich für halbschattige Standorte, Koniferen sind ein ganz anderes Konzept, die keine direkte Sonne mögen – die Nadeln werden so schnell braun. Rosen lassen den Vorgarten edler wirken – sie passen zu Holz- und Metallzäunen gleichermaßen. Rosen mögen es luftig, daher ist der Vorgarten besonders gut geeignet. Die farbenfrohe Auswahl ist ein weiteres Argument für Rosen im Vorgarten. Zu ihnen können Begleitpflanzen wie Lavendel, Schleifenblumen und Bartblumen gewählt werden. Frühblüher dürfen für die ersten Boten des Frühlings auch nicht fehlen: Zwischen Büschen und Rasen zeugen Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse von der neuen Pflanzensaison auch im Vorgarten. Fünf Konzepte für einen schönen Vorgarten Im Idealfall verfolgt der Vorgarten einheitlich ein Konzept. Das kann eine fernöstliche Philosophie, Welten mit Wasser oder figurbetonte Anordnungen sein. Der japanische Vorgarten begrüßt den Besucher mit einigen Stufen über einen geschwungenen Steinpfad. Quarzgesteine und Kies dienen als Trittfläche, Kissen aus Gräsern, kugelförmige Büsche sowie Schilf und Bambus sind hier die typischen Bepflanzungen. Accessoires wie ein Buddha oder Steinleuchten runden die Optik ab. Als Überdachungen am Haus bieten sich Fächerformen an. Der überdachte Vorgang besteht aus einem Gang zum Eingang, den rechts und links mediterrane Pflanzen begleiten. Um das Licht nicht zu sehr zu verbannen, eignet sich ein ovales Glasdach auf einem offenen Metallgerüst. Der Seegarten bietet mittig einen Holzsteg und rund herum zahlreiche Wasserelemente. Der Briefkasten kann als Schiff getarnt werden, ein Strandkorb zum Ausruhen locken. Wasserpflanzen runden das Konzept ab. Der Heidegarten wird von niedrigen Steinmauern begrenzt und führt ebenfalls auf Steinen zum Haus. Abseits davon vermitteln Heidepflanzen, wilde Gräser und Eiben ein Gefühl wie aus der wilden Natur. Hinter ansteigenden Beeten können Mülltonnen, Fahrräder und Co versteckt werden. Der runde Vorgarten zeichnet sich durch ein halbrundes Steinmosaik rund um den Hauseingang aus. Hier ist Symmetrie alles – zwei gleiche Accessoires rechts und links der Eingangtor, gleiche Bepflanzung mit Rosen und Nadelhölzern auf beiden Seiten. Ein gusseisernes Tor gehört hier dazu. Wie auch der Vorgarten letztendlich aussehen mag, ist jedem Besitzer selbst überlassen. Dieser Platz ist die Abgrenzung der Öffentlichkeit: Ab hier ist es privat. Ob Gartenzwerg, Parkbereich oder blühende Oase – der Vorgarten ist auch Ausdruck. Der Hausbesitzer zeigt mit ihm, was ihm gefällt. Artikelbild: © karamysh / Shutterstock 1 Planung und Stil des Vorgartens 2 Der Baum für das Leben 3 Die richtigen Pflanzen 4 Fünf Konzepte für einen schönen Vorgarten
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Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Abgeordneter Jens Guth: "Der Familiensommer kann kommen!" - SPD UB Worms Abgeordneter Jens Guth: "Der Familiensommer kann kommen!" Veröffentlicht am 22.06.2020 in Landespolitik Sommerschule in Worms macht Schülerinnen und Schüler fit für das neue Schuljahr „Familien, Kinder und Jugendliche in der Stadt Worms können sich auch in diesem Jahr auf erlebnisreiche, spannende und erholsame Sommerferien freuen.“ Wie der Landtagsabgeordnete Jens Guth mitteilt, hat die Landesregierung unter dem Motto „MiteinanderGutLeben – Familiensommer Rheinland-Pfalz“ ein vielfältiges Ferienprogramm auf die Beine gestellt, an dem neben dem Bildungsressort auch das Familienministerium sowie das Umweltministerium beteiligt sind. „Schülerinnen und Schüler sowie Eltern haben in den letzten Wochen Großes geleistet. Sie alle haben sich die kommenden Sommerferien redlich verdient, auch wenn diese in diesem Jahr für viele Familien anders als gewohnt aussehen werden", so Jens Guth. Für Betreuungsangebote, eine Sommerschule, Lernpatenschaften sowie Feriensprachkurse nimmt das Bildungsministerium rund zwei Millionen Euro in die Hand. Davon sind erneut 1 Million Euro für Ferienbetreuungsmaßnahmen in den rheinland-pfälzischen Kommunen vorgesehen. Insbesondere für Eltern, die wegen der Corona-Krise keinen Urlaub mehr haben, sei dies eine enorme Entlastung, so Guth. Für Ferienangebote für Kinder, Jugendliche und Familien stellt die Landesregierung 1,5 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. „Auch Spiel und Spaß werden in diesem Sommer nicht zu kurz kommen“, verspricht der Wormser Abgeordnete. Kern des durch Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig vorgestellten Ferienprogramms ist die "Sommerschule RLP". „Nicht alle Schülerinnen und Schüler hatten beim Unterricht zuhause die gleichen Lernvoraussetzungen. In der Sommerschule sollen Kinder die Möglichkeit erhalten, Lernrückstände wieder aufzuholen, um nach den Ferien gut vorbereitet ins neue Schuljahr zu starten", erklärt Jens Guth. Die Sommerschule ist eine gemeinsame Initiative des Bildungsministeriums und der rheinland-pfälzischen Kommunen. Vor allem in Schulgebäuden soll in den letzten beiden Ferienwochen drei Stunden pro Tag ein qualifiziertes Unterrichtsangebot mit freiwilligen Kursleiterinnen und Kursleitern stattfinden. Das freiwillige Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8, die Teilnahme an der Sommerschule ist kostenlos. Das Ferienprogramm sieht zudem Lernpatenschaften für Schülerinnen und Schüler mit individuellem Unterstützungsbedarf vor. Diese sollen während der Sommerferien durch Studierende begleitet werden. Auch die Feriensprachkurse an den Volkshochschulen sollen ausgebaut werden. Deshalb unterstützt auch Bildungsdezernent Waldemar Herder die Landesinitiative gerne und sein Bereich hat bereits zu den Schulleitungen Kontakt aufgenommen. „Ich hoffe, dass wir viele Angebote machen können“, wartet man bei der Stadt nun auf entsprechende Rückmeldungen. Die rund 70 Familieneinrichtungen in Rheinland-Pfalz können für zusätzliche Ferienangebote für Familien eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 5000 Euro erhalten. Bezuschusst werden etwa Tagesausflüge, Mal- und Bastelkurse oder Naturerlebnisse. Damit in diesem Jahr noch mehr Kinder und Jugendliche bei den vielen Ferienfreizeiten im Land mitmachen können, stellt die Landesregierung für diese 1,1 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. "Erfreulich ist, dass einkommensschwache Familien für gemeinsame Ferien in Familienferienstätten, Jugendherbergen sowie auf Winzer- und Bauernhöfen auch in diesem Jahr wieder einen Zuschuss beantragen können. Denn auch Familien mit kleinem Geldbeutel sollen sich in diesem Sommer erholen können", so Jens Guth abschließend. « In „Grüne Schiene“ kommt Bewegung Ferienspiele und Kindermitmachzirkus 2020 finden statt! »
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Haben Merkel und Macron gerade ein Eurobond-finanziertes Geschenk des Himmels für die EU angekündigt? - DiEM25 Haben Merkel und Macron gerade ein Eurobond-finanziertes Geschenk des Himmels für die EU angekündigt? Eurobond Eurobond-finanziertes Europäischen Kommission gemeinsamen Fonds Macron Merkel Am Dienstag, den 19. Mai 2020, kündigten Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron einen gemeinsamen Vorschlag für einen gemeinsamen Fonds in Höhe von 500 Milliarden Euro an. Er soll finanziert werden, indem der Europäischen Kommission erlaubt wird, auf den Geldmärkten Kredite aufzunehmen. Der Fonds wird, so der Merkel-Macron Vorschlag, Unternehmen in der gesamten EU direkt finanzieren – hauptsächlich durch Transfers. Ist dies ein Durchbruch? Hier ist die Antwort von Yanis Varoufakis im Namen von DiEM25. „Selbst wenn dieser jüngste Merkel-Macron Vorschlag das Licht der Welt erblickt, angenommen wird und genau wie angekündigt umgesetzt wird, (…) ist es kein Eurobond. Er stellt keinen Schuldentransfer von den Mitgliedsstaaten an die Europäische Union dar – daher wird er den Druck auf Italien, auf Spanien, auf Griechenland, auf Frankreich, ja auf Deutschland weder verringern, noch die Wirkung der Sparmaßnahmen die unsere Volkswirtschaften im nächsten Jahr treffen werden, lindern.“ „(Das Geld) wird nicht bei kleinen Unternehmen ankommen. Es wird nicht denen zukommen, die wirklich Unterstützung brauchen, um diese riesige neue Rezession und die Auswirkungen der großen Sparanstrengungen zu überleben, die der finanzpolitische Kurs der Europäischen Union uns im nächsten Jahr und in den kommenden Jahren bescheren wird.“ „Die Europäische Union wird weiter zerfallen, solange diese Entscheidungen weiterhin hinter verschlossenen Türen getroffen werden, in Schlössern, in Räumen mit Erwachsenen, die nicht einmal besonders gut darin sind, sich auch nur um ihre eigenen Interessen zu kümmern.“ „DiEM25 ist bereit und macht Vorschläge, die für ganz Europa therapeutisch wären, die die Europäer vereinen würden, und die das Prinzip «Sparpolitik für die Mehrheit, Sozialismus für eine kleine Minderheit» umkehren würden. Carpe Diem!“ Was Europa braucht: Der 3-Punkte-Plan von DiEM25 für die COVID-Pandemie Der 3-Punkte-Plan von DiEM25 schlägt vor, das zu tun, was Yanis Varoufakis in seinen letzten Sätzen erwähnt: die Europäer zu vereinen und die Sparpolitik in Europa umzukehren. Schritt 1: Ausgabe von 1 Billion € in Euro-Anleihen der EZB Schritt 2: Eine Barauszahlung in Höhe von €2000 an jede*n Europäer*in Schritt 3: Einführung eines europäischen Programms für Green Recovery und Investitionen
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Hartz 4 kontoauszüge 2017 - 16 Hartz 4 kontoauszüge 2017 Video: Hartz-4-Antrag - Welche Unterlagen benötigen Sie Kontoauszüge - vorlegen, kopieren, schwärzen oder was? - YouTub Wenn eine Person in Deutschland ihren Arbeitsplatz verliert, muss sie nicht mit dem finanziellen Ruin rechnen. Dank staatlicher finanzieller Leistungen ist auch in schweren Zeiten ein.. Опубликовано: 15 янв. 2017 г. Kontoauszüge - vorlegen, kopieren, schwärzen oder was? | ihr-hartz4.de #22. Der Streit, ob Kontoauszüge nun vorgelegt werden müssen, wenn diese vom Jobcenter angefordert werden oder nicht, geistert immer wieder durch die Diskussionen Das Hartz IV Forum von Gegen-Hartz.de. Forum zum Thema Sozialleistungen, insbesondere zu Hartz IV, ALG II, SGB II. Über Hartz IV/ALG II. Alle Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Verlinkung und Kleinzitate sind zulässig und ausdrücklich erwünscht Kurze Zusammenfassung zum Hartz-4-Antrag Das Arbeitslosengeld 2 wird nicht von Amts wegen, sondern auf Antrag gewährt. Betroffene müssen sich gezielt an das örtliche Jobcenter wenden, welches.. Hartz IV und ALG II News. Das Thema Hartz IV beschäftigt viele Menschen. Denn jeder kann unverhofft in die Hartz 4 Falle geraten. Bundesagentur für Arbeit: Jobcenter sollen Kontoauszüge für 6 Monate von Hartz IV Beziehenden fordern Es häufen sich Meldungen, wonach verschiedene.. Hartz IV Foru Wann wird Hartz IV überwiesen? Wann kommt das Arbeitslosengeld II? An welchem Tag ist Hartz 4 Je nach Kalendermonat steht Hartz 4 Empfängern das Arbeitslosengeld 2 an unterschiedlichen Dazu dienen die letzten Kontoauszüge. Das Sozialgericht wird sich direkt (am selben Tag oder einen Tag.. imums als notwendiger Lebensunterhalt. Er wird jährlich überprüft und an die entsprechende Lohn- und Preisentwicklung.. Hartz IV Grundlagen. Der Regelsatz 2017. Bedarfsgemeinschaft - was ist das? Eingliederungsvereinbarung. Frischen Sie Ihre Sprachkenntnisse auf! Das hilft Ihnen, Hartz IV zu beenden. Sprachkurse für mobile Geräte und Computer - ideal fürs Lernen Zuhause e ✔ Wichtiges zur Hartz-4-Überweisung uvm. Die unten stehende Liste zeigt Ihnen die für die Auszahlung von Hartz 4 festgelegten Ter imum. Alle Hartz IV-Berechtigten werden dabei über einen Kamm geschoren. Auch Geld für besondere Ausgaben ist in der Regelleistung vorgesehen, mit anderen Worten: Wer Hartz IV bekommt, und muss davon noch Geld sparen, falls er.. e & Informationen zum Arbeitslosengeld 2. Das Arbeitslosengeld 2 wird durch die Kostenträger Um die Deckung des Lebensunterhalts für Hartz 4 Empfänger zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber daher festgelegt, dass die Geldleistung nach § 41.. Zitat: Kontoauszüge - Wie muss ich Kontoauszüge vorlegen und was passiert damit? Das Jobcenter darf die Vorlage der Kontoauszüge bei der Beantragung von Leistungen nach dem SGB II regelmäßig für einen zurückliegenden Zeitraum von drei Monaten verlangen, gleichgültig.. wenn jemand Hartz 4 beantragt und seine Kontoauszüge vorlegen muss ist das nachvollziehbar. wenn aber jemand eine Firma mitbesitzt, die noch im Aufbau ist und aus der er kein Gehalt oder Kapital gezogen hat oder ziehen kann, darf das Jobcenter auch die Kontoauszüge der Firma verlangen.. Kontoauszüge aufbewahren? Für Privatleute gilt die Aufbewahrungspflicht nur in Ausnahmefällen. Elektronischer Kontoauszug gilt als Nachweis. Immer mehr Bankkunden ziehen elektronische 19.01.2017. Ein Haarsträubender Fehler. Wer mal Hartz IV oder andere Sozialleistungen bezogen hat.. Kurz und knapp: Hartz 4. Hartz 4 ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (auch Arbeitslosengeld 2 Wie können Sie Hartz-IV-Leistungen beantragen? Kontoauszüge der letzten sechs Monate. Mietvertrag inklusive Heiz- und Nebenkostennachweis - Hartz IV Berechnungsprogramm- Berechnung auch zwecks Darlehen, Sonderleistungen und einmalige Beihilfen ein Programm: prüft Anspruch auf Beratungs- und Prozesskostenhilfe ein Anwaltsgebühren- und Prozesskostenrechner. ein Notarkosten- Rechner Wer Hartz IV oder auch ALG II beantragen will, der muss grundsätzlich auch seine gesamten Vermögensgegenstände offen legen. Doch hier geht vielen die staatliche Kontrolle zu weit, sie wollen lieber ihre Kontoauszüge für sich behalten. In diesen Fällen hat man als Antragsteller verschiedene.. Consumer Affairs and Information Center The Hartz Mountain Corporatio The Hartz concept, also known as Hartz reforms or the Hartz plan, is a set of recommendations submitted by a committee on reforms to the German labour market in 2002. Named after the head of the committee, Peter Hartz.. Arbeitslosengeld II - umgangssprachlich auch Hartz IV genannt - oder kurz: ALG II dient in Deutschland der grundlegenden Sicherung von leistungsberechtigen Erwerbsfähigen. Wie im Zweiten Buch des.. Eine weitergehende Verpflichtung, Kontoauszüge für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten einzureichen, kann regelmäßig bei selbständigen Leistungsberechtigten bestehen, da diese die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Bewilligungszeitraums (i.d.R. sechs.. Wenn Ihnen in Ihrem Hartz 4-Bescheid nicht gewährt wird, was Ihnen eigentlich an Leistungen zusteht, hilft es Widerspruch einzulegen. Wird über einen Widerspruchsbescheid ihr Einspruch gegen Ihren Hartz IV-Bescheid abgelehnt, gibt es die Möglichkeit vor dem zuständigen Sozialgericht zu klagen Die Höhe des Hartz IV Regelsatzes wurde nach dieser Methode erstmalig auf Basis einer ESV-Sonderauswertung der Daten aus dem Jahr Berechnung der Höhe des Hartz IV Regelsatzes. Kritik an der Berechnungsmethode der Regelbedarfe. Zusammensetzung des Regelsatzes im Einzelnen Was bei einem Hartz-4-Antrag zu beachten is Hartz IV reicht nicht zum Leben. Besonders für Kinder ist der Satz definitiv zu niedrig. Ich bin in Hartz IV gerutscht, da ich jahrelang eine nicht korrekt diagnostizierte Krankheit hatte. Kontoauszüge von drei Wochen, Krankenkasse und ob ich irgendwo jobbe Wenn man Hartz 4 / ALG II - die ehemalige Sozialhilfe - beantragen muss, wird man seitens des Jobcenters oder der ARGE oft dazu aufgefordert, Kontoauszüge vorzulegen, die oft bis zu 3 - 6 Monate in der Vergangenheit liegen. Oft wird dies sogar noch dann gefordert, wenn der Antrag auf.. Wenn sich Ehepartner trennen, können nicht immer alle Betroffenen für Ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen. Haben die Beteiligten sogar schon während der Ehe beide aufgrund von Erwerbslosigkeit.. Hartz IV News - ALG II Ratgeber und Hartz 4 Tipps gegen-hartz Hartz-IV: So viele Menschen sind und waren auf Arbeitslosengeld II angewiesen! Das sollten Sie beim Beantragen von Hartz 4 beachten. Leistungen schnellstmöglich beantragen. Kontoauszüge der letzten drei Monate. Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse Wer Hartz 4 bezieht, verfügt gewöhnlich über nicht ganz so viel Geld. Ein Führerschein ist dann wirklich nicht drin. Dabei ist der Lappen heutzutage fast ein Muss, um einen Job zu Kontoauszüge. Voraussetzungen für den Führerschein. Wer Hartz 4 bezieht, ist meistens ziemlich arm dran Neues Unterhaltsvorschussgesetz bringt ab Juli 2017 mehr. Auch als Hartz4-Empfänger. Nur wird das Geld wieder komplett auf das Hartz4 angerechnet. Nachweisen kannst du dies über lückenlose Kontoauszüge und dem SGBII-Bescheid Wenn man Hartz 4 / ALG II - die ehemalige Sozialhilfe - beantragen muss, wird man seitens des Jobcenters oder der ARGE oft dazu aufgefordert, Kontoauszüge vorzulegen, die oft bis zu 3 - 6 Monate in der Vergangenheit liegen. Oft wird dies sogar noch dann gefordert, wenn der Antrag auf.. Beantragung von Hartz IV bei eigener Wohnung oder Immobilie. Wenn der Antragsteller im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung wohnt, braucht er den notariell beglaubtigen Kaufvertrag der Immobilie, einen Nachweis über monatliche Zinsbelastungen und Nebenkosten für die Immobilie.. Hartz-Konzept ist eine Bezeichnung für Vorschläge der Kommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt - kurz Hartz-Kommission genannt -, die am 22. Februar 2002 eingesetzt wurde, in Deutschland unter der Leitung von Peter Hartz tagte und im August 2002 ihren Bericht vorlegte Video: Hartz IV Auszahlung 2019 • Arbeitslosengeld II Auszahlungstermin Hartz-4-Regelsatz: Wie viel Geld erhalten Leistungsberechtigte Hartz IV ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Arbeitslosengeld II (kurz: Alg II). Die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte war, mit Wirkung ab 1. Januar 2005, das vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (BGBl. I 2003 S.2954) Hartz IV: Beratung durch einen Anwalt. Wer hat Anspruch auf Hartz IV? Ziel von Hartz IV ist es... Kontoauszüge der letzten 6 Monate Mietvertrag inklusive Heiz- und Nebenkostennachwei The latest Tweets from hartz4 (@hartz4). Tagesaktuelle Nachrichten zu den Themen Hartz IV, ALG II und Politik. Wir berichten im Sinne von Erwerbslosen Aktuelle News und Infos zu Hartz IV vom Arbeitsmarkt sowie Regelungen zu Hartz 4 in Bezug auf Vermögen, Bedarfsgemeinschaft, Zuverdienst, Miete. Hartz-IV-Empfänger müssen deutlich mehr für Strom bezahlen als staatlich eingeplant der Aussprache vorlegte interessierten niemanden und wurden auch nicht eingesehen Sozialstaat Hälfte der Hartz-IV-Empfänger hat Migrationshintergrund. Bei Hartz-IV-Empfängern ist der Anteil der Personen mit ausländischen Wurzeln deutlich gestiegen. Grund hierfür ist der starke Zuzug von Asylbewerbern Arbeitslose schnell zurück in den Arbeitsmarkt zu bringen ist eine wichtige Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik. Deshalb ist es gewollt, dass jemand mit Hartz 4 Bezug Geld dazuverdient und z.B. einem.. Kontoauszüge Hartz 4 - Tipps und Auswege Hartz IV Grundlage Hartz IV - auch ALG II genannt - stellt eine Sozialleistung dar, die mit Steuergeldern an erwerbsfähige Hilfebedürftige gemäß § 7 SGB II (Sozialgesetzbuch II) gezahlt wird. Wer seinen Lebensunterhalt nicht alleine bestreiten kann, muss daher einen Antrag auf Hartz IV bei der zuständigen Behörde.. Der Hartz IV Regelsatz 2017 wird um fünf Euro von 404 Euro auf 409 Euro im Monat angehoben worden. Hartz IV-Regelsatz: Neue Regelsätze gelten ab 1.1. Die Berechnung der Hartz IV-Regelsätze erfolgt an Hand der statistisch erfassten Daten von 60.000 Haushalten zu Einnahmen.. Rund 34.000 Menschen wurden 2017 die Hartz-IV-Leistungen gestrichen. Die Zahl hat heftige Kritik am Sanktionssystem ausgelöst Beim Bezug von Hartz IV kommt es oft zur Kontoabfrage. Wir klären, ob das datenschutzrechtlich zulässig des Betroffenen, wenn dieser beispielsweise Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen will (vgl. § oder eine an den Leistungsbezieher gerichtete Aufforderung zur Vorlage der Kontoauszüge Hartz IV Antrag stellen - alle Infos. Bevor Sie Ihren Antrag stellen, melden Sie sich persönlich bei Ihrem Jobcenter, damit Ihre Lage besprochen werden kann. Laden Sie sich anschließend das erforderliche Formular von dieser Seite herunter und füllen Sie es aus Hartz IV 2017 Geld weg! Jobcenter greifen knallhart durch. Hartz-IV-Empfänger aufgepasst Hartz-IV-Erhöhung 2017 Sozialverbände fordern: Mehr Hartz IV für Alkohol und Zigaretten! Hartz-IV-Empfänger können sich bald über mehr Geld freuen: Einem Medienbericht zufolge sollen die.. Hartz 4 Empfänger bekommen in aller Regel Beratungshilfe bewilligt. Das ausgefüllte Formular benötige ich im Original per Post. Außerdem brauche ich von Ihnen die lückenlosen Kontoauszüge der letzten drei Monate von jedem Konto der Bedarfsgemeinschaft Hartz IV-Regelsatz 2019: Kinder und Jugendliche. Der Regelsatz für Kinder bis 5 Jahre steigt um 5 auf 245 Zugrundegelegt werden der Hartz IV-Erhöhung Preise, die für den Bedarf der Hartz-Empfänger als Berechnet wird diese Entwicklung auf Basis der Indexwerte für den Zeitraum Juli 2017 bis Juni.. Hartz-4-Auszahlung: Wichtige Informationen zur Überweisun Hartz IV ist eine Schande für Deutschland. Love and Peace Nachtrag: Soweit ich weiß, können die jederzeit direkt über die Bank Einsicht nehmen in Dein Konto, in Kontostand und Bewegungen, und zwar, ohne, dass Du davon weißt. Also nicht nur die drei Monate bei Antragstellung Hartz 4 Empfänger wissen, dass es kaum möglich ist für den Fall aller Fälle größere Beträge zu sparen. Pasiert es dann, dass plötzlich eine größere Rechnung ins Die Erfahrung zeigt, dass Arbeitslose als Darlehensnehmer nicht automatisch unzuverlässig sind. Arbeitslose und Hartz IV Empfänger nehmen.. Voraussetzungen für Hartz 4. Info's zum Arbeitslosengeld II (Hartz 4). Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Die finanziellen Leistungen aus Arbeitslosengeld II (Hartz IV) setzen sich aus der Regelleistung, den Kosten für die Unterkunft und einem eventuellen Mehrbedarf zusammen The Hartz IV legislation of 2005 began the most destructive attack on the German social welfare system since the end of World War II. Hartz IV transforms the unemployed from victims of the economic system into offenders who scrounge benefits from the state without giving any service in return Was bei Hartz IV angerechnet wird und was nicht, erfahren Sie bei uns. Das zuständige Amt wird dem Betroffenen in 2017 einer genauen Prüfung unterziehen. Das wichtige Kriterium hierbei ist, ob der Bedürftige noch eigenständig in der Lage ist seinen Lebensunterhalt zu bestreiten Wer Hartz IV beantragen will, muss einiges beachten. Hier findest du wertvolle Tipps für die richtige Vorgehensweise. Hartz IV ist eine Sozialleistung, die hilfsbedürftigen Leistungsberechtigten ein würdevolles Leben ermöglichen soll Hartz IV-Verwaltung frisst Kunden-Geld: Jobcenter-Schikane-Verwaltung - ein Fass ohne Boden mit unersättlichem Appetit. Peanuts findet der Bundesrechnungshof die explodierenden Verwaltungskosten zulasten von Fördermitteln und heult mit den Hartz IV-Wölfen - Bundesverfassungsgericht bremst die.. Hartz IV Forum. Hilfeforum zu den Themen: Hartz 4, Arbeitslosengeld und Grundsicherung. Hier können Fragen zum Thema Hartz IV 4 und Arbeitslosengeld II 2 gestellt werden, sofern sie nicht in ein spezielleres Unterforum gehören Anwalt Sozialrecht Berlin (Hartz IV), Anwalt Hartz 4, Anwalt Jobcenter, Anwalt Arbeitsrecht Berlin; Fachanwalt für Sozialrecht A. Rudolph, RA Imanuel Schulz. EU Bescheid; Kontoauszüge der letzten 3 Monat BAföG und Hartz IV erhältst Du grundsätzlich nicht, wenn Dein Studium durch Studenten-BAföG oder elternunabhängiges BAföG gefördert wird. Dein BAföG kann jedoch die Höhe des ALG 2 - umgangssprachlich auch Hartz IV genannt - Deines Partners beeinflussen Der Sessel ist Teil der Hartz IV Möbelserie. Kaufen kann man diese nicht, da der Prozess des Selbstbauens entscheidend ist. The idea: Timeless and high quality design for everybody. The chair is inspired by modern classics and is part of a furniture project called Hartz IV Möbel (german welfare) Die Hartz-IV-Reform trat im Januar 2005 in Kraft und ist heute noch eine der umstrittensten Neuerungen in der Sozialgesetzgebung. Langfristig Erwerbslosen und Arbeitssuchenden wird mit dem Arbeitslosengeld II lediglich ein Leben am Existenzminimum ermöglicht Hartz4-recht.info • ein Service der Rechtsanwaltskanzlei Schoon. Das Ziel dieser Seite ist es, allen interessierten Menschen Informationen zum Thema Hartz IV zur Verfügung zu Die anwaltliche Überprüfung von Hartz 4 Bescheiden durch uns, sowie die Erstberatung sind stets kostenlos Channel Description: Aktuelle Information von hartz.info. 06/24/19--04:02: Re: Kontoauszüge der Mutter Hartz4-forum has a decent Google pagerank and bad results in terms of Yandex topical citation index. We found that Hartz4-forum.de is poorly 'socialized' in respect to any social network. According to MyWot, Siteadvisor and Google safe browsing analytics, Hartz4-forum.de is a fully trustworthy domain.. Hartz-IV-Empfänger haben nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts keinen Anspruch auf Übernahme ihrer vollen Miet- und Heizkosten in unbegrenzter Höhe. Die Beschränkung des Sozialgesetzbuchs auf angemessene Aufwendungen sei mit dem Grundgesetz vereinbar.. Doch das Erschleichen von Hartz-IV-Bezügen ist nicht nur die Sache krimineller Banden. Laut dem Bericht versuchten Arbeitslose in mehr als 80.000 Fällen, Mehreinkünfte aus anderen Arbeitsverhältnissen oder Rücklagen zu verschweigen. Damit wurden insgesamt 54 Millionen Euro zu.. Hartz-4-Umzug: anerkannte Umzugsgründe. Wer als Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz-4) umziehen möchte oder muss, ist in der Regel auf die Hilfe vom Jobcenter angewiesen. Wir informieren Sie, in welchen Fällen Sie mit einer finanziellen Unterstützung rechnen können Welche Altersvorsorge ist Hartz-IV-sicher? Bei einem Antrag auf ALG2 (Hartz-IV) muss das gesamte Vermögen offen gelegt werden. Dazu zählen auch Formen der Altersvorsorge wie die Riester-Rente oder Lebensversicherungen. Hier gibt es unterschiedliche Regelungen zum Pfändungsschutz Gegen Hartz IV - Posts Faceboo Hartz- IV-Empfänger müssen fälschlicherweise zu viel gezahltes Geld nicht an die Arbeitsagenturen und Kommunen zurückzahlen. Die Arbeitsförderung Kassel hatte von einem Arbeitslosen 1500 Euro zurückfordern wollen. Dies ist aber nur dann möglich, wenn es sich um Täuschung.. Hartz IV beantragen? Berechnen Sie wie viel Arbeitslosengeld 2 (ALG II) Sie bekommen. Wir kalkulieren schnell für Sie, wie hoch das Arbeitslosengeld 2 gemäß Hartz 4 ausfallen wird, das Sie voraussichtlich erhalten Verlängerungsantrag Hartz 4. Veränderungsmitteilung. ALG 2 weiter beziehen. Als Nachweise sind Kopien des Kontoauszugs der letzten drei Monate gebräuchlich. Darüber hinaus sind zur glaubhaften Darstellung veränderter Umstände geeignete Anlagen beizufügen Unternehmer lebt 4 Wochen auf Hartz-IV-Niveau: Sein Fazit regt zum Nachdenken an In wenigen Stunden wackelt Rekord wieder - nach Hitze drohen Sturzfluten und Hagel Die größte Gruppe unter den Hartz IV-Empfängern stellen Syrer. Nur jeder fünfte von ihnen.. Tipps zum Thema Hartz IV beantragen in Berlin. Wer bekommt Arbeitslosengeld II und was muss man beachten? Und wo muss man Hartz 4 beantragen in Berlin? Beantragen Sie Hartz IV bei den Berliner JobCentern. Natürlich haben wir für Sie die Adressen der Jobcenter zusammengetrage Wer seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, weil er schon längere Zeit arbeitslos ist oder aber nur sehr wenig verdient, kann Arbeitslosengeld II - im Volksmund besser.. Kredit mit Hartz 4 erhalten - seriös & zuverlässig Einen Kredit trotz Hartz 4 aufnehmen - ist das überhaupt möglich? Unter gewissen Voraussetzungen ist auch eine Kreditzusage an Hartz IV Empfänger.. Bist Du der Meinung das Dein Bescheid fehlerhaft ist? Dann bist Du nicht der einzige. Fehler passieren täglich bei Ämtern und deshalb solltest Du auch einen Widerspruch jetzt einlegen. Wenn Du nicht.. 'Hartz IV' has entered the German language. Germany's social welfare benefit, known as Hartz IV, remains stubbornly unpopular five years after its introduction. An opinion poll carried out last week by the magazine Stern found that 61 percent of Germans consider the current unemployment allowance.. Hartz IV-Einkünfte, die als Arbeitslosengeld II bezogen werden, fallen unter das Arbeitseinkommen, welches pfändbar ist. Anders sieht es bei Hartz IV zur Grundsicherung aus. Hier kommt es zu einer Art finanzieller Aufstockung der Bezüge wie Rente, damit betroffene Personen die finanzielle Basis.. Take-Aways Hartz-IV-Empfänger können herkömmliche Ratenkredite meist nicht nutzen Kredite von privat sind eine gute Alternative Kredit für Hartz-IV-Empfänger: Fazit. Ihnen fehlt das Geld, sich einen kleinen oder großen.. Hartz 4 Auszahlung - Arbeitslosengeld II - Die Auszahlungstermine 201 Hartz-IV-Empfänger unterzeichnen eine Eingliederungsvereinbarung, in der geregelt ist, welche Leistungen erbracht werden und welche Bemühungen um Arbeit sie nachweisen müssen. Laut SGB II kann in der Eingliederungsvereinbarung zusätzlich eine Bildungsmaßnahme vereinbart werden Hartz IV - Überblick und Tipps zum ALG II. Hartz IV beantragen - Voraussetzungen, Anspruch und Formulare. Zu den Belegen zählen mitunter: Kontoauszüge der letzten Monate. Mietvertrag. sonstige Ausgaben (private Altersvorsorge) Anspruch auf Hartz 4 haben nicht nur Hilfsbedürftige, sondern auch erwerbsfähige Personen. Wenn jemand nicht mehr erwerbsfähig sein sollte und in einer Hartz-4-Bezieher, die ihren Nebenjob ehrenamtlich ausüben, dürfen mehr von ihrem Zusatzverdienst behalten: Die anrechnungsfreie.. Im Rahmen des Vorhabens, das Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, finanziert Berlin rund 1000 Arbeitslosen sozialversicherungspflichtige Jobs: Sie arbeiten im gemeinnützigen Bereich bei Landesunternehmen, in der Verwaltung oder bei sozialen Trägern Nema opisa za emisiju Deutschland-Reportage: Lange Hartz IV - endlich Arbeit. Dodaj u Podsjetnik Rechtslage Vorlage Kontoauszüge bei ALG Berlin bietet bezahlte gemeinnützige Arbeit statt Hartz IV. Ein bundesweit einmaliges Modellprojekt zum sogenannten solidarischen Grundeinkommen, das auch Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, nimmt nach längerer Vorbereitung konkrete Formen an: Am Freitag (10.30 Uhr) starten im rot-rot-grün.. Dauer: 00:23:40 Seit 2005 gibt es in Deutschland Hartz-IV. Dahinter steckt eine der größten Sozialreformen der jüngeren Geschichte, vor allem die Zusammenführung von Arbeitslosgengeld und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld 2. Wie geht es Deutschland mit Hartz-IV.. Das Hartz IV-System wird in Deutschland vielfach in Frage gestellt - auch innerhalb der SPD, die es einst schuf. Solidarisches Grundeinkommen heißt das Vorhaben, das Erwerbslosen neue Chancen ermöglichen und gleichzeitig Wege aufzeigen soll, das Hartz-IV-System zu überwinden Initiiert hat den Modellversuch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), der die Idee vor gut eineinhalb Jahren erstmals ins Spiel brachte - zu einer Zeit, als seine Partei heftig über Hartz IV und eine neue soziale Agenda diskutierte. Müller hält letzteres für nötig, verweist auf eine durch.. Im Rahmen des Vorhabens, das Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, finanziert Berlin rund 1000 Arbeitslosen sozialversicherungspflichtige Jobs im gemeinnützigen Bereich bei Landesunternehmen, in der Verwaltung oder bei sozialen Trägern. Die Projektteilnehmer arbeiten zum Beispiel als.. ..Einrichtung einer Zentraldatei, z.B. ELENA, biometrische Personalausweise, biometrische Gesundheitskarte plus angepasster Gesundheitsreform, Onlinedurchsuchung, Bundestrojaner, usw., desweiteren eine lebenslange Steuernummer, ein wenig Arbeitszwang über Hartz4 Me gustó videos. Tendencias. Vielweiberei Abzocke bei Hartz IV. TooRaj ́s. 23 mar 2017. 1 798. 13. Stress: AL GEAR macht Hartz 4 Betrug & kassiert Geld | 8600€ Monatlich verdient & Hartz 4?! Hartz IV Skandal - Hilfe zur Selbsthilfe -Migrant macht seltsame Karriere in Berlin Spiegel TV Dürfen Jobcenter die Vorlage ungeschwärzter Kontoauszüge Nahezu jedes dritte Kind muss in Halle von Hartz-IV leben. In Sachsen-Anhalt leben 65.377 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften. Eine aktuelle Auswertung der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen zeigt, dass die Zahl der hilfebedürftigen Kinder und.. Das Hartz IV-System wird in Deutschland vielfach in Frage gestellt. In Berlin läuft nun ein Modellprojekt, das Alternativen aufzeigen will Kontoauszüge & Co. aufbewahren? - ING WissensWer Check photos, videos and stories anonymously from Misael Hartz @misael_hartz Instagram profile. 147 Followers, 586 Following, 102 Posts - Los paradigmas están para romperse. Cuando lo intentas expandiras tus metas a grandes escalas Suche Hartz4 Lady, Velbert - Kostenlose Anzeige bei markt.de - neue und gebrauchte Artikel kaufen oder verkaufen (b90bd22a). Suche Hartz4 Lady. Ich M, 65 Jahre, suche eine nette Frau die ich finanziell etwas unterstützen kann. Wenn du also nicht zur Oberklasse gehörst, sondern nie weißt wie.. Dabei werden Erfolgsmeldungen und Kritik an Hartz IV hinterfragt. Die Argumente für das Gelingen oder Scheitern der Sozial- und Arbeitsmarktreform erscheinen 15 Jahre nach deren Einführung gegensätzlicher denn je Mit den deutschen Hartz-IV-Reformen wurden 2005 Arbeitslosengeld und Sozialhilfe zusammengeführt. Das Arbeitslosengeld wird seither für ein Jahr ausbezahlt, danach gibt es das Arbeitslosengeld II, genannt Hartz IV. Die Höhe der Leistung orientiert sich nicht mehr am früheren Einkommen und bietet.. Hartz 4: Unterstützung für hilfebedürftige Persone Fachkräftemangel, Hartz-IV und Armut. False Flag Operations Hartz-IV-Empfänger erzählen, ob sie mit dem Regelsatz klarkommen, der etwa 133 Euro für Lebensmittel vorsieht. Die Verschuldungs-Problematik sei unter Hartz-IV-Empfängern weit verbreitet. Geht zum Beispiel ein Kühlschrank kaputt, hätte man im Monat theoretisch 1,67 Euro Niedriglohnsektor, Hartz-IV und Leiharbeit wird Deutschland und dem sozialen Frieden noch weiter schaden. Wer der seit der Agenda 2010 um sich greifenden Altersarmut etwas entgegensetzen will, muss die heutige Verteilung ändern. Die SPD hat aber gerade erst die Berechnungsgrundlage für die.. Es war eine rot-grüne Regierung, die Hartz IV und somit die vor einem Jahr vom Verfassungsgericht beanstandete mangelnde Transparenz bei der Berechnung des Regelsatzes eingeführt hat. Doch SPD und Grüne wollten offenbar unbedingt zeigen, dass sie über den Bundesrat ein Wörtchen mitzureden.. Für Toyota Corolla Altis E170 2014 2015 2016 2017 Vorne Hinten Mudflap Fender Kotflügel Schlamm Klappen Schutz Splash Flap Auto zubehör. Vorne Hinten Schlamm Flaps für Audi Q7 2016 2017 Auto Kotflügel Kotflügel Splash Guards Schmutzfänger Zubehör Inflation is expected at 3.0 percent in 2019, following 3.2 percent in 2018. The Federal Government of Somalia's (FGS) continued efforts to broaden the tax base and strengthen tax administration has been reflected in increased domestic revenue (almost 30 percent higher than in 2017) Altersarmut und vorher HARTZ IV, beides sind von der SPD mitverschuldete Tatsachen, lassen deutsche Bürger früher sterben. HARTZ IV dem Bürger komplett versagt worden sind. Wer früher stirbt, belastet keine Rentenkasse Weniger Hartz IV. Besonders im Bereich des Sozialgesetzbuchs (SGB) II, das die Grundsicherung für Arbeitsuchende regelt (Hartz IV), gehen die Zahlen immer noch auf hohem Niveau nach unten Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die Union noch 32,9 Prozent erreicht - schon damals ihr schlechtester Wert nach 1949. Jodel bittet um neue Politikerberufe. Hartz 4 oder Arbeitslosengeld: Was nach dem Jobverlust kommt. Das könnte dich auch interessiere Hartz 4, Berechnung, Formulare Jobcenter, 201 Bankordner 140x250mm Ordner für Kontoauszüge_2 Stück. Bankordner 140x250mm Ordner für Kontoauszüge_2 Stück Ich biete viele andete Artikel zum.. Rund 1000 Arbeitslose sollen Jobs im gemeinnützigen Bereich bekommen - und nicht länger Hartz IV beziehen, sondern ein Grundeinkommen, das das Land Berlin zahlt. Erste Teilnehmer beim solidarischen Grundeinkommen in Berlin. Alternative zu Hartz IV 2017 год 12thMemoRise 5:44. Die Macht der Vorurteile - Einstein vom 19.1.2017. Schweizer Radio und Fernsehen 38:44 Viele Politiker behaupten, dass man von Hartz IV gut leben kann. Aber stimmt das auch? Ein junger Mann hat es für uns getestet Bedeutet Hartz IV gleich Armut? Dieser Frage geht diese Dokumentation über Kinder aus Hartz IV Familien nach: Es ist ein ganz. Hartz ( @hartzphotostudio ). Haverhill own music instructor a local celebrity and will be at HCC Multicultural Festival Gala Fundraiser this Saturday Hartz ( @hartzphotostudio ). We are super excited to have Thomasina Glenn @thomasina_glenn performing at HCC Gala Fundraiser event.. 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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
ACEMAXX-ANALYTICS: Mai 2020 Chris Giles schreibt bei FT, dass Grossbritanniens Staatsverschuldung als Anteil am Nationaleinkommen (BIP) innerhalb eines Monats auf den höchsten Stand seit 1963 geklettert ist Zur Erinnerung: Der Grund für den Anstieg der öffentlichen Verschuldung ist das Massnahmenpaket, das die britische Regierung geschnürt hat, um die fatalen Folgen der COVID19-Krise abzufedern, für die Menschen und die Wirtschaft. Die Krise sei schrecklich für die Gesundheit und den Wohlstand der Nation, so Giles weiter. Das ist aber, bei allem Respekt, furchtbar falsch. Denn auf der aggregierten Ebene gleichen die Ausgaben den Einnahmen, und umgekehrt. Wenn wir die Wirtschaft in drei Sektoren aufteilen, den öffentlichen Sektor, den privaten Sektor (Unternehmen und private Haushalte) und den Aussenhandel, dann wird es klar ersichtlich, dass dem Defizit eines Sektors ein Überschuss des anderen Sektors gegenüberstehen muss. Das ist eine buchhalterische Identität. (*) Staatsverschuldung Grossbritanniens im Verhältnis zum BIP, Graph: Chris Giles, FT, May 22, 2020 Rund um die Welt wurde ein erheblicher Teil der Wirtschaft effektiv abgeschaltet, um das Coronavirus einzudämmen. Es ist unumstritten, dass der Sperrmodus („lockdown“) eine finanzielle Katastrophe ist. Der deutsche Einzelhandel erwartet wegen der Corona-Krise bis zu 50‘000 Insolvenzen in der Branche. Da es sich dabei nicht um eine gewöhnliche (nachfrage-bedingte) Rezession handelt, leisten Regierungen Katastrophenhilfe in grossem Umfang. Eine herkömmliche Fiskalpolitik, um die gesamtwirtschaftliche Nachfrage anzukurbeln, wäre fehl am Platz. Deswegen bemühen sich Staaten nach Kraft um die Bereitstellung von Arbeitslosenversicherung, Hilfe für Kleinunternehmen und mehr. Wie aber bezahlen wir dafür? Die Notenbank kauft Staatsanleihen und das Schatzamt leiht sich das Geld. Es ist monetäre Finanzierung. Aber man kann es auch, wie Heiner Flassbeck in seinem Blog beschreibt, „Finanzierung durch die Geldpolitik“ nennen. EZB Staff Forecast (Prognose): Im schlimmsten Fall könnte das Wachstum im Euroraum im 2Q2020 um 15% einbrechen, Graph: Bloomberg, May 01, 2020
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Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Thema anzeigen - Mahnung trotz Einzugsermächtigung • Inoffizielles Unitymedia-Forum von Froschkönig » 15.05.2008, 11:09 Hallo!Gestern erhielt ich ein Schreiben von Unitymedia bzgl. Zahlungserinnerung. Es sind die Zahlungen für die letzten beiden Monate offen. Ich erst mal geschockt, da die ja eine Einzugsermächtigung haben. Dann Kontoauszug überprüft, tatsächlich nix abgebucht. Das Konto war auch immer gedeckt.Außer mal im März, da konnten Sie nicht einziehen, aber das Geld hatten wir dann nachträglich überwiesen. Aber eben die Zahlungen danach wurden nicht mehr abgebucht.Also bei der Hotline angerufen. Angeblich hätte die Bank nach dem nicht erfolgten Bankeinzug seitens Unitymedia, den Bankeinzug für weitere male gesperrt. Das behauptet der MA von UM den ich gestern am Tel hatte und war dabei auch noch total patzig. Sowas unverschämtes, das kann überhaupt nicht sein. Die Bank ist garantiert nicht schuld, sonst wäre es mir schon einmal passiert. Es liegt 100% an UM. Dann mal schnell im Online-Kunden Bereich nachgucken wollen. (Hab seit über 2 Monaten nicht mehr da reingeschaut). Es ging ja immer mittels Kundennummer, nun wollte das aber eine E-Mail Adresse zur anmeldung?! Naja gut, dann halt angemeldet und promt kam auch ein Newsletter angeflogen Ok, dann im Online-bereich geschaut, da stand plötzlich "Selbstzahler". Toll! UM hätte ja wenigstens mal eine Benachrichtigung schicken können, dass ich ab jetzt selber überweisen muss aus welchen Gründen auch immer.Dann das nächste Problem, ich habe nie eine Rechnung zugeschickt bekommen, im Online-Bereich ist auch keine Rechnung hinterlegt. Wie dann also eine Rechnung überweisen? Bin gerade dabei bei der Hotline durchzukommen, aber immer noch Warteschlage. Mal sehen was die gleich dazu sagen. Wie ist das bei euch? Ist das normal, dass die keine Papierrechnungen mehr schicken? Bekommt ihr denn wenigstens online die Rechnungen oder muss man das auch extra beantragen, das man überhaupt eine Rechnung erhält? EDIT: Wo im Online-Kundenbereich kann man seine Rechnungen einsehen? Bin ich blind? Der MA am Tel meinte im Online-Bereich sind die auf jeden Fall. Auf die Frage wo genau ich die Rechnungen dort finden kann, wusste er keine Antwort. Er meinte er wäre ja nicht selbst Kunde bei UM und hätte keinen Einblick auf die Seite. Hallo als Verkäufer sollte man doch auch sowas wissen oder nicht??Naja jedenfalls wenn die mir eine Rechnung zuschicken, kostet das pro Rechnung halt 55cent (aber wie hoch genau der Betrag war wusste der auch nicht lol) und das will ich erst mal vermeiden. Re: Mahnung trotz Einzugsermächtigung von Höppemötzjer » 15.05.2008, 11:24 Froschkönig hat geschrieben:Also bei der Hotline angerufen. Angeblich hätte die Bank nach dem nicht erfolgten Bankeinzug seitens Unitymedia, den Bankeinzug für weitere male gesperrt. Das behauptet der MA von UM den ich gestern am Tel hatte und war dabei auch noch total patzig. Sowas unverschämtes, das kann überhaupt nicht sein.Willkommen bei Unitymedia! :-) Für Variationen in der Auftrags- oder Entstörabwicklung scheint Unitymedia zu unflexible zu sein. Da wird dann auch mal dem Kunden die Schuld gegeben, weil er sich nicht an den Ablauf gehalten hat, wie er bei Unitymedia vorgesehen ist. Wie ist das bei euch? Ist das normal, dass die keine Papierrechnungen mehr schicken? Bekommt ihr denn wenigstens online die Rechnungen oder muss man das auch extra beantragen, das man überhaupt eine Rechnung erhält? Die Rechnungen erscheinen bei mir meist ca. 5 Tage, nachdem das Geld vom Konto abgebucht wurde, im Online-Service zum Download. GrußThomas von tvuser » 15.05.2008, 11:31 Hallo!Meine Erfahrungen zeigen, dass es besser ist, UM keine Einzugsermächtigung zu erteilen. Ich warte immer noch auf die Rückzahlung von rund 190 Euro, die UM zu Unrecht von meinem Konto abgebucht hat. Mir wurde seit dem 2.5. mehrmals per Telefon und schriftlich zugesichert, dass ich mein Geld so schnell wie möglich zurück bekomme. Auf meinem Kto ist die Summe noch immer nicht eingetroffen. Also Vorsicht bei Einzugsermächtigung und Kto immer im Auge behalten.Gruß Tvuser von 2bright4u » 15.05.2008, 11:34 @tvuser:Ich würde UM schriftlich eine Frist zur Rückbuchung setzen und nach Ablauf dieser Frist den Betrag zurück holen. von Froschkönig » 15.05.2008, 11:43 Danke für den Tipp!Ich bin jetzt auch misstrauisch geworden. Bevor ich eine erneute Einzugsermächtigung erteile, überweis ich lieber selbst. Aber bevor die nachher auf den Trichter kommen, ja doch selbst das Geld einzuziehen und nachher doppelt Geld von mir kriegen und ich am Ende nix zurückbekomme, mach ich lieber mal nen Screenshot von der Anzeige im Online-Bereich. Weil da ja (zumindest jetzt noch) die Zahlungsart "Selbstzahler" dort steht. @2bright4u:Das Problem bei UM ist, dass die ja angeblich nie Post erhalten, weder per Fax, per Post, e-Mail....also die Erfahrung hab ich gemacht. von tvuser » 15.05.2008, 11:57 @FroschkönigBei mir haben die nur auf Einschreiben mit Rückschein an eines der Vorstandsmitglieder reagiert. Erklär den auf diesem Weg, wie Du künftig zahlst, dann haste wenigsten etwas in der Hand. Trotzdem immer Kto im Auge behalten und alle ungerechtfertigten Abbuchungen von der Bank zurückholen lassen.Grüße von 2bright4u » 15.05.2008, 12:59 Froschkönig hat geschrieben:Das Problem bei UM ist, dass die ja angeblich nie Post erhalten, weder per Fax, per Post, e-Mail....also die Erfahrung hab ich gemacht.Es geht gar nicht darum, dass UM reagiert oder nicht. Es geht darum, dass Du das Ganze für DICH rechtlich "wasserfest" machst. Das ist nur gegeben, wenn Du alles schriftlich machst. von Moses » 15.05.2008, 14:00 Hast du die Rechnungen jetzt gefunden? Im NRW Kundenlogin gibt es auf der Linken seite einen Punkt "Ihre Rechnungen", dann erscheinen die Rechnungen rechts.
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Weitere Veranstaltungen KOMMENTARE Seit zwei Jahren befindet sich das Königstuhl Hotel in diesem Zustand. Das Hotel steht in einem Naherholungsgebiet, das für Wanderer ebenso interessant ist, wie für Touristen. Der Besucher hat von dort einen der schönsten Blicke auf die Altstadt, das Neckartal und die Rheinebene. Dies kanns nicht sein. Die Stadt muss sich in solchen Gebieten direkten Einfluss auf die Entwicklung sichern, am besten durch Eigentum und Verpachtung, notfalls durch Bebauungsplan und den Erlass eines Baugebotes nach § 176 Baugesetzbuch. Arnulf Weiler.Lorentz 2.9.2016 Vor mehr als einem Jahr wurde die Gaststätte durch einen neuen Eigentümer erworben. Seither ist sie geschlossen. Dabei liegt sie in einem der schönsten Naherholungsgebiete der Stadt, wurde Sommer wie Winter von Tagesausflügler, Wanderern, für Feste intensiv genutzt. Ich habe mehrfach bei Stadtverwaltung wg. einer erneuten Öffnung nachgefragt, zuletzt in der Fragestunde der letzten Gemeinderatssitzung. Jetzt erklärt der Eigentümer, eine Wiedereröffnung sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Dabei ist der Betrieb der Gaststätte durch Grundbucheintrag gesichert. Diese Auflage ist mit einem Wiederkaufsrecht versehen. Zeit das Anwesen zurückzukaufen! Arnulf Weiler.Lorentz 2.9.2016 Gastkommentar Zu: Heidelberger Schlossgarten: Die Sanierung dauert noch (RNZ vom 8.7.2016) mehr>>> Vera Bonsen 10.67.2016 Gastkommentar mehr>>> Gerd Guntermann, Bezirksbeirat Altstadt 9.6.2016 Verantwortlich für die Verkehrsprobleme im Neuenheimer Feld: Universitätsspitze und Oberbürgermeister Die Universität hat im Neuenheimer Feld jahrelang immer neue Kliniken und Institute gebaut – und die Planungen sind bei weitem nicht abgeschlossen. Dies bedeutet auch mehr Verkehr durch die Nutzer der Einrichtungen und für die Anlieferung von Gütern, insbesondere für die Kliniken. In diesem Zusammenhang sind zahlreiche Parkhäuser errichtet worden. Den Bau einer leistungsfähigen Verbindung mit dem öffentlichen Personennahverkehr ins Universitätsgebiet aber hat die Universität verhindert. Inzwischen klagt sie gegen den Bau der Straßenbahntrasse. Über diese Trasse könnte einen großen Teil des Verkehrs ins Neuenheimer Feld abgewickelt werden. Eine Straßenbahn kann bis zu 6000 Fahrgäste pro Stunde befördern. Der Oberbürgermeister hat die von der Universität beantragten Neubauten immer wieder genehmigt, auch noch nachdem die im Bebauungsplan vorgesehene Bebauungsdichte erheblich überschritten war. Der hierdurch verursachte zusätzliche Verkehr hat bei der Genehmigung der Befreiungen vom Bebauungsplan offenbar keine Rolle gespielt. Den Gemeinderat, der für die Schaffung von Baurecht in der Stadt verantwortlichist, ist hierzu nie befragt worden. Inzwischen hat der Gemeinderat die Erstellung eines städtebaulichen Rahmenplans („Masterplan“) für das Neuenheimer Feld beschlossen. Eine weitere Bebauung des Neuenheimer Feldes kann darin nur vorgesehen werden, wenn die Straßenbahn kommt. Arnulf Weiler-Lorentz 27.3.2016 Kaum konnte die RNZ titeln „die Wut ist verraucht- Handschuhsheim hilft“ wurde erneut ein Zeichen gegen Flüchtlinge gesetzt. Wohl unmittelbar nach der öffentlichen Bezirksbeiratssitzung, auf der zwei Bürgermeister und mehrere Amtsleiter den Bürgerinnen und Bürgern auch kritische Fragen zum Flüchtlingsheim im Weiher beantworteten, glaubten wohl andere, ihren Unmut außerhalb eines demokratischen Gremiums kundtun zu müssen. Anonym, simpel und dumpf, auf dem Eigentum eines unbeteiligten Bürgers, wurde diese Parole angebracht: Asylant Merkel vergasen und dazu ein nicht ganz gekonntes Hakenkreuz. mehr>>> Birgit Müller-Reiss 12.3.2016 Mieterverein fordert: In Mark-Twain-Village Nord geplante Bebauung aufstocken – Falscher Ort, falscher Weg Der Rahmenplan für die Entwicklung sah ursprünglich eine moderate Neubebauung und Nachverdichtung vor, die an die Umgebungsbebauung angepasst war . Aus eigenwirtschaftlichen Gründen forderten die beteiligten Wohnungsbaugenossenschaften und die städtische Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz im Bebauungsplan bereits eine erhebliche höhere Bebauungsdichte. Jetzt will der Mieterverein noch draufsatteln und die Gebäude noch höher und größer bauen. So kann man Städtebau nicht betreiben. Quartiere leben davon, dass die Menschen sich dort wohlfühlen. Die, die bereits in der Umgebung wohnen und die, die einmal hinziehen werden. Arnulf Weiler-Lorentz 23.1.2016 Erster Bebauungsplan auf den Konversionsflächen – ein Déjà-vue Der Entwurf für den Bebauungsplan Mark Twain Village Nord erinnert in fataler Weise an die Entwicklung der Bahnstadt. Dort wurden kostengünstige Wohnungen versprochen – wie in MTV. Dort wurde auf Druck der privatwirtschaftlich organisierten „Entwicklungsgesellschaft Heidelberg“ zweimal die Dichte der Bebauung erhöht – offenbar wie in MTV Nord. Hier will das „Bündnis für Wohnen“ bauen. Die geplante Dichte geht erheblich über die Masterplan festgelegte hinaus. Der Stadtteilverein bezeichnet sie in Teilen als „monströs“. Ob sich auch die kostengünstigen Wohnungen in Luft auflösen, wie in der Bahnstadt? Arnulf Weiler-Lorentz 27.9.2015 Flüchtlinge: Der Gemeinderat akzeptiert zentrale Aufnahmestelle in Heidelberg Weder die Landes- noch die Kommunalverwaltung kommen mit dem Flüchtlingsstrom nach Deutschland zurecht. Unter dem dringlichen Handlungsbedarf leidet nicht nur die Kommunikation zwischen den verschiedenen Verwaltungsebene, selbst eine sorgfältige Darstellung von Daten und Problemen ist nicht mehr gewährleistet. Das ist das Fazit, das man aus der Sondersitzung des Gemeinderates ziehen muss, die sich in dieser Woche mit dem Thema beschäftigte. mehr>>> Arnulf Weiler-Lorentz 22.9.2015 Masterplan Universitätsgebiet im Gemeinderat: Grüne Fraktion stellt ökologische Positionen zur Disposition „Ergebnisoffen“ war die Formel, die Stadtrat Manuel Steinbrenner gleich zweimal bemühte. Der Hauptsprecher der Grünen in der Diskussion um die Fortführung der Planungen zum Masterplan Neuenheimer Feld stellte mehrere bisherige grüne Positionen zur Disposition. mehr>>> Arnulf Weiler-Lorentz 30.7.20215 Wie kommen 250 Menschen schnell und bequem ins Universitätsgebiet Neuenheimer Feld? Arnulf Weiler-Lorentz 21.7.2015 „Denk ich an Europa in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht,“ könnte man frei nach Heinrich Heine formulieren. Zu Beginn der Finanz- und Deflationskrise in Griechenland konnte man auf eine vernünftige Lösung hoffen, etwa: strukturelle Hilfen zur Modernisierung der griechischen Verwaltung und Infrastruktur und einen Schuldenschnitt von Seiten der europäischen Staaten und energische Anstrengungen Griechenlands für Reformen: ein Steuersystem, das hohe Einkommen und Vermögen angemessen besteuert, eine moderne staatliche Verwaltung, eine Verminderung der Militärausgaben. Inzwischen droht die schlechteste aller Entwicklungen: ein unkontrolliertes Ausscheiden der Griechen aus der Eurozone. Dies wird mit erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen und Nöten einhergehen. Wir brauchen dann dringend ein großzügiges humanitäres Hilfprogramm, einen „Marschallplan“, von Seiten der übrigen Länder Europas. Arnulf Weiler-Lorentz 29.6.2015 Undemokratische Bürgermeisterwahl Die Stadt Heidelberg überrascht erneut mit einer undemokratischen Auslegung des Datenschutzes. Nachdem sie schon die Herausgabe von Audiodateien über öffentliche Gemeinderatssitzungen unter Hinweis auf den Datenschutz verweigert hat - insoweit ist ein Verwaltungsgerichtsverfahren in zweiter Instanz beim VHG Mannheim anhängig - teilt sie per Notiz in der RNZ v. 19.6.2015 mit, dass sich auf die demnächst zu besetzende Stelle eines ersten Bürgermeisters der Stadt außer dem Amtsinhaber Erichson noch drei weitere Bewerber gemeldet hätten, deren Namen allerdings aus Datenschutzgründen nicht mitgeteilt werden könnten. Beim Bau der Straßenbahn ins Neuenheimer Feld gewinnt die Universität gleich mehrfach: Sie erhält ein leistungsfähiges öffentliches Nahverkehrsmittel für Beschäftigte, Patienten und Studenten im Neuenheimer Feld. Der Campus wird vom Autoverkehr entlastet. Der ÖPNV erhält einen eigenen Gleiskörper, d.h. er steht nicht mehr mit den Bussen im Stau. Bei einer solchen Entwicklung hat der Gemeinderat bereits signalisiert, dass er bereit ist, für die weitere Entwicklung der Universität einen neuen Bebauungsplan in Angriff zu nehmen, der eine dichtere Bebauung erlaubt. Die befürchteten Nachteile (Erschütterung und elektromagnetische Störungen) sind durch technische Maßnahmen und Änderung der Streckenführung ausgeräumt. Für die Stadt verringert sich lediglich der Verkehr in und aus dem NHF und die entsprechende Umweltbelastung. Sie trägt jedoch 10 Mio. Euro der Investitionskosten und die zusätzlichen Betriebskosten von rund 1 Mio. Euro pro Jahr. Zeit für die Universität, Rationalität walten zu lassen und die Klage gegen die Straßenbahntrasse zurückzunehmen. L 600 oder Was gilt eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg? Wie soll man verstehen, dass nach 15 Jahre einer höchstrichterlichen Entscheidung in Sachen Rückbau der L 600 immer noch nicht entsprochen worden ist? Wer trägt hierfür die Verantwortung? Die Gemeinde Sandhausen hat nach dem Bau der 535 ihr Bestes getan, um den als Ausgleichsmaßnahme vorgesehenen Rückbau der L 600 zu verhindern. Weshalb aber haben Regierungspräsidium und dessen Dienstherr, das Innenministerium, nicht Sorge dafür getragen, dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg Geltung zu verschaffen? Wenn jetzt nicht unverzüglich ein Rückbau der L 600 in Angriff genommen wird, sollten die Stadt Heidelberg und die Naturschutzverbände gegen das Regierungspräsidium wg. Untätigkeit klagen. Arnulf Weiler-Lorentz 8.11.2014 Vor der Beteiligung stehen nun mal Information und Transparenz, ohne die es keine Chance für alle (!) Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung gibt. Da reichen eine Lokalzeitung, ein Stadtblatt und eine städtische (Such)Seite nicht aus, weil sie alle nicht so informieren, wie es der unbedarfte Durchschnittsbürger braucht: „Fakten auf den Tisch“ statt „Meine Meinung ist die richtige“. mehr>>> Christoph Nestor 4.9.2014 Gastkommentar: Kennzeichnungspflicht der Polizei: Ausübung staatlicher Macht bedarf der Kontrolle Es ist nicht zu fassen, wie SPD,CDU und FDP sich zur Frage der Kennzeichnung der Polizei äußern. Der SPD Innenminister will trotz Festlegung im Koalitionsvertrag noch einmal neu verhandeln. Der Landesvorsitzende der CDU bezeichnet die Diskussion innerhalb der Unmissverständlich machten die beteiligten Bürgerinitiativen deutlich, dass sie bei Entscheidungsprozessen, die ihren Lebensraum verschlechtern, nicht nur mitreden sondern auch mitentscheiden wollen. OB Würzner ließ in der Veranstaltung allerdings nicht erkennen, ob er die politischen Möglichkeiten wie Veränderungssperre und Erhaltungssatzung im Sinne der Bürgerschaft einsetzen will. Ein OB, der eine so engagierte,offensive Bürgerschaft regiert,wird zwangsläufig in Konflikte mit anderen Interessengruppen kommen,die er sonst noch vertreten will oder muss. Fraktionswechsel: So schnell ging´s noch nie Der neu gewählte Stadtrat Waseem Butt ist von der generation.hd zur CDU gewechselt – noch bevor der Gemeinderat zum ersten Mal getagt hatte. Butt war bei der Kommunalwahl als Spitzenkandidat der Liste der generation.hd angetreten und als einer von zwei Kandidaten auch in den Gemeinderat gewählt worden (s. Bericht „Gemeinderat sortiert sich“). Dass Ratsmitglieder die Fraktion wechseln kommt immer wieder einmal vor. So wechselten zwei Mitglieder der GAL-Fraktion während der letzten Sitzungsperiode zu den Grünen. Einen Fraktionswechsel unmittelbar nach der Wahl und dann noch in ein völlig anderes politisches Lager hat es aber in Heidelberg noch nicht gegeben. Vertreter der generation.hd sprachen deshalb auch von Wählerbetrug. Diesem Argument kann man sich nur schwer entziehen: Gerade etwas über 10% der Stimmen, die seine Liste für einen Sitz benötigte, hatte Butt selbst erhalten. Die übrigen waren auf die anderen Kandidaten entfallen. Der Übertritt wirft jedoch auch kein gutes Licht auf die CDU. Mit diesem machtpolitisch motivierten Schachzug hat sie letztlich das ganze Gremium diskreditiert. Arnulf Weiler-Lorentz 9.7.2014 Langfristig die Römerstraße in der Südstadt zurückbauen Bei der Entwicklung von Mark-Twain-Village und Headquarter zu einem lebendigen Bestandteil der Südstadt spielt die Römerstraße eine wichtige Rolle. Eine vierspurige Schnellstraße ist mit einem Zusammenwachsen der alten und neuen Teile der Südstadt kaum vereinbar. Eine Absenkung der Straße und darüber führenden Brücken („Troglösung“) führt zu einer hässlichen städtebaulichen Situation. Wir sollten die zukünftige Gestaltung der Straße jetzt nicht festlegen, sondern dafür sorgen, dass der darüber verlaufende Verkehr verringert wird. Durch einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (lokal: S-Bahnhaltestelle Rohrbach-Süd, in der Stadt: Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Straßenbahn- und Busnetzes), durch Verbesserung der Rad- und Fußwegeverbindungen, durch breite Fußgängerfurten über die Römerstraße mit eine fußgängerfreundlichen Ampelschaltung. Vor allem aber muss der trennenden Wirkung der Römerstraße durch straßenübergreifende Funktionen begegnet werden: einem großen Park, der sich durch beide Teile der Südstadt erstreckt und einem Stadtteilmittelpunkt, der nicht nur einem Teil des Stadtteils zugeordnet ist. Arnulf Weiler-Lorentz 13.11.2013 „Armut in Heidelberg“- Wichtigste Forderung: Preiswerter Wohnraum Preiswerter Wohnraum für Heidelberger mit niedrigen Einkommen steht an erster Stelle der Forderungen der Veranstalter der Aktionswoche „Armut in Heidelberg“. Schon die Wohnraumbedarfsanalyse, der Stadt hatte auf dieses dringende Problem hingewiesen. Die Immobilien auf den amerikanischen Liegenschaften können hier einen Beitrag leisten. Vor allem aber muss die Stadt hier einen Schwerpunkt ihrer Arbeit setzen, organisatorisch und finanziell. Daneben muss vor allem das Land mehr Geld für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen, damit die Mittel, die der Bund bereitstellt, in voller Höhe abgerufen werden können. Da man das Geld des städtischen Haushaltes nur einmal ausgeben kann, heißt dies notgedrungen auch, dass andere Aufgaben z.T. dahinter zurückstehen müssen. Arnulf Weiler-Lorentz 6.11.2013 Eine Ausgleichsmaßnahme bei Straßenbau ist keine Alibiveranstaltung! Das Regierungspräsidium muss endlich den Rückbau der L 600 durchsetzten. Der Neubau der B 535 im Süden Heidelbergs erfolgte auf Drängen von Sandhausen und gegen den erbitterten Widerstand Kirchheimer Bürger auf Heidelberger Gemarkung. Der teilweise Rückbau der L 600 wurde als ökologische Ausgleichsmaßnahme festgesetzt und in einem langwierigen Verwaltungsgerichtsverfahren bestätigt. Die Gemeinde Sandhausen hintertreibt diese Maßnahme seit mehr als 20 Jahren mit allen Mitteln um ein neues Gewebegebiet zu erschließen. Ein öffentlich-rechtlicher Vertrag mit den Naturschutzverbänden zur Festlegung anderer Entsiegelungsmaßnahmen scheiterte daran, dass Sandhausen auch diese kategorisch ablehnte. So auch einen Rückbau der Straße „Am Forst“, die ein wertvolles Dünenbiotop durchschneidet, das als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Das Regierungspräsidium als Rechtsaufsichtsbehörde muss jetzt tätig werden und den Rückbau der L600 wie ursprünglich vorgesehen veranlassen. Arnulf Weiler-Lorentz 10.9.2013 Sozialticket – Völlig unverständliche Strategie des URN Vorausgesetzt auch der Gemeinderat stimmt zu, können ab September Inhaber des Heidelberg-Passes bei den Bürgerämtern für einen Eigenanteil von 20 Euro Monatskarten für Heidelberg erwerben. Die Gesamtsumme ist begrenzt, es soll Monatskontingente in der Reihenfolge der Antragstellung bei den Bürgerämtern geben. mehr>>> Hilde Stolz 10.7.2013 CDU verhindert seit 60 Jahren bundesweiten Volksentscheid Dabei wollen 77 % aller Bundesbürger und selbst 66 % der Unionswähler diese Möglichkeit der direkten Beteiligung an bundespolitischen Entscheidungen (Quelle: forsa 2012 im Auftrag des Magazins „Stern“). Die Wahlprogramme von SPD, Grünen, FDP und Die Linke für die kommende Wahl des Bundestages enthalten Forderungen nach einem bundesweiten Volksentscheid. Die SPD und Die Linke haben im Bundestag bereits Gesetzentwürfe für eine Ergänzung des Grundgesetzes eingebracht. Nur die CDU sieht keine Veranlassung, die Bestimmungen des Artikels (§20 (2) auszufüllen („Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen … ausgeübt.) Liebe CDU, wenn man Bürgerbeteiligung ernst nimmt, genügt es nicht, den Heidelberger “Leitlinien für gestaltende Bürgerbeteiligung“ zuzustimmen. Arnulf Weiler-Lorentz 30.6.2013 Bei allem Verständnis für den Ärger von Gemeinderat Lachenauer, dass ihm und weiteren 10 Gemeinderäten in dem Offenen Brief verschiedener „Kreativinitiativen“ sein Abstimmungsverhalten als "Amtsmissbrauch" bezeichnet worden ist, muss man die Ankündigung Lachenauers, sich hiergegen mit einer Strafanzeige wegen übler Nachrede zu wehren, als unangemessen bezeichnen. mehr>>> Dr. Dirk Helmken 20.6.2013 Kommentar der Süddeutschen Zeitung SZ 17.6.2013 Gastkommentar Eine unheilige Allianz - die städtische GGH und die kirchliche Stadtmission Um die Blaue Heimat (GGH) und das Eleonorenhaus (Stadtmission) zu erhalten, ließ man sich in Handschuhsheim auf einen Handel ein: die Mitarbeitenden der Stadtmission ziehen in die Blaue Heimat um, dafür darf das Areal um das Eleonorenhaus bebaut werden. So kann man es in der Stellungnahme der Stadtmission auf ihrer Webseite vom 30.5.2011 nachlesen. Das war der Preis für die Freigabe einer schützenswerten Grünfläche zur Rodung und großflächigen Überbauung am Rande des Landschaftsschutzgebietes. Das Eleonorenhaus ist abgerissen, wieviel Galgenfrist bleibt der Blauen Heimat? Doris Schraube 6.5.2013 Gastkommentar Eleonorenhaus-Abbruch – Debatte im Gemeinderat Festzuhalten bleibt, daß der Oberbürgermeister und der Baubürgermeister auf die Frage des Abrisses selber nicht eingegangen sind. Beide blieben bei der Aussage, daß zwar ein umfangreicherer Eingriff in die Bausubstanz als vereinbart geschehen sei, dieser aber unvermeidbar war. In der offiziellen Diktion ist weiterhin von einem Umbau, einer Sanierung, einer Entkernung des Inneren und einer Erneuerung des Daches die Rede. Die Wortwahl negiert oder beschönigt geschaffene Tatsachen. Die Betonung liegt auf dem rechtmäßigen Hintergrund und der Machtlosigkeit der Stadtverwaltung. Verantwortung wird nicht übernommen, die Bedeutung des Vorganges abgeschwächt. Dies gilt letztlich auch für die Mehrheit des Gemeinderates. Die Empörung galt der Stadtverwaltung; darüber vergaß man, daß es viele sachgerechte Bedenken aus der Bevölkerung im Vorfeld der Abstimmung gab. Den fast vollständigen Abriß und Neubau des Eleonorenhauses als Umbau zu bezeichnen, führt zu einer weiteren Verschärfung in der Frage der Glaubwürdigkeit der Stadtspitze. Mit Blick auf den Gemeinderat bleibt abzuwarten, wie er sich in Sachen Eleonorenhaus weiter verhält und noch mehr, wie er künftig mit den bekannten Investoren in der Stadt umgeht. Diese Kurzdebatte allein hat es noch nicht gerichtet. Birgit Müller-Reiss 25.4.2013 Die städtische Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz kann offenbar auch anders. Bisher wurden Siedlungen der Gesellschaft für Neubauten flächenhaft abgerissen, etwa in Wieblingen-Ost; im Höllenstein in Kirchheim und in der Bluntschli und Bergheimer Str. in Bergheim steht ein solcher Abriss bevor. Insgesamt soll ein erheblicher Teil der Wohnungen der GGH innerhalb der nächsten Jahre geschleift werden. Jetzt berichtet der Geschäftsführer Peter Bresinski stolz, dass in Bergheim in der Gneisenaustraße und Mannheimer Str. und in Handschuhsheim in der Grahamstraße, alte Siedlungshäuser zu „Schmuckstücken wachgeküsst“ wurden . Es ist offenbar auch gelungen kostengünstigeren Wohnraum bereitzustellen, als mit Neubauten. Kein Wunder, dass die Wohnungen heiß begehrt sind, wie der Geschäftsführer anmerkt. Das ist das Modell mit dem das 1000-Wohnungen-Abriss-Programm der GGH ablösen muss. Arnulf Weiler-Lorentz 12.4.2013 Wer glaubt, Passivhäuser mit Grünflächen gleichsetzen zu dürfen, Radschnellwege andenkt, aber den Ausbau von Straßen fordert, als Ausgleichsflächen unberührte Waldstücke und naturbelassene Gärten benennt, stattdessen sich aber eine Marke „Nachhaltige Mobilität in Heidelberg“ wünscht, damit jeder Tourist gleich erkennt, in welch wunderbaren Welt er sich bewegt, der will nichts verstehen. mehr >>> Birgit Müller-Reiss 26.2.2013 Einen sechspuriger Ausbau der Römerstraße forderte der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung auf einer Veranstaltung des Unternehmerrates nach einem Bericht der RNZ. Irgendwie muss Herr Jonas die Empfehlung der Gutachter missverstanden haben, die für Heidelberg überwiegend nicht klassische Gewerbegebiete sondern gut in die Stadt integrierte Wirtschaftsflächen vorschlugen. Solche Flächen seien für Dienstleistungsbetriebe und forschungsnahe Firmen besonders interessant. Diese Sparten machen schon heute in Heidelberg bei weitem den größten Teil der Firmen aus. Sie sind weiterhin Wachstumsbranche. Gut integriert hinter einer Lärmschutzwand, wie sie bei dem geforderten Ausbau der Römerstraße nötig wäre? Ganz abgesehen von dem zusätzlichen Autoverkehr, den das für die Weststadt bedeuten würde. Das ist eine Schnapsidee, Herr Jonas. Straßenbahn-Trasse Friedrich-Ebert-Anlage Die Wirkung einer Straßenbahntrasse beruht nicht nur auf der neu zu bauenden Strecke, sondern auf ihrer Bedeutung im gesamten Straßenbahnnetz. ... Wenn im Juli die endgültige Prognose für die Straßenbahntrasse Friedrich-Ebert-Anlage vorliegt und Varianten, die städtebauliche Situation und den Baumbestand dort besser berücksichtigt, kann zwischen den Vor- und Nachteilen dieser Trasse abgewogen werden. mehr >>> Arnulf Weiler-Lorentz 8.5.2012 Rettet unsere Altstadtkinos ! Für vorerst 11 Monate sind die Harmonie-Lux Kinos in der Heidelberger Hauptstraße gesichert. Das ist der mutigen unternehmerischen Entscheidung von 6 MitarbeiterInnen dieser Kinos zu verdanken. Sie wollen nicht nur ihre Arbeitsplätze und die von 6 weiteren MitarbeiterInnen, sondern auch den traditionellen Kinostandort in der Heidelberger Hauptstraße retten. mehr >>> Wolfgang Gallfuß und Regina Erbel-Zappe 5.2.2012 Ist Kino Kultur? Ich bin der Meinung: Ja. Und dazu gehört unverzichtbar auch das Main-Stream-Kino. Nicht zuletzt deshalb muss die Schließung des LUX/Harmonie jetzt verhindert werden. Ob überhaupt und wo ein neues Multiplexkino gebaut werden soll, kann erst dann ohne Sachzwänge diskutiert werden. mehr >>> Hilde Stolz 19.9.2011 Bürgerbeteiligung in Heidelberg: Keine Analyse – kein Konzept Zur Halbzeit hat der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung der Stadt noch nicht ansatzweise ein Gesamtkonzept entwickelt, das einen Konsens im Gremium erlaubt. Das hat seine guten Gründe: mehr >>> Arnulf Weiler-Lorentz 19.7.2011 So sehens andere: Tunnel oder nicht Tunnel – das ist hier die Frage Immer mehr Varianten wie die Stadt an den Fluss gelangen soll, kommen ins Spiel – doch letztendlich dreht sich alles um die eine entscheidende Frage: Brauchen wir einen Neckarufertunnel oder nicht? mehr >>> Nils Herbstried, stadtredaktion 2.5.2011 Diskussion um Neckarufer-Tunnel - bitte zurück auf den Boden der finanzpolitischen Tatsachen In der Diskussion um den Neckarufer-Tunnel verlieren manche Parteien und Bürger in Stellungnahmen und Leserbriefen inzwischen jede Bodenhaftung. Der aktuelle, von OB Würzner vorgelegte Haushaltsplan sieht einen Anstieg der Verschuldung der Stadt Heidelberg von 135 Mill. (Beginn Amtszeit OB Würzner) auf 290 Mill. im Jahre 2015 vor. Und das ohne Tunnel und ohne Investitionen für ein Kongresszentrum! Heidelberger, kommt zurück auf den Boden der finanzpolitischen Tatsachen! Arnulf Weiler-Lorentz 30.1.2011 - Schaubild Schuldenentwicklung der Stadt Heidelberg Gastkommentar: Oberbürgermeister im Wandel ? Nun ist sie verflogen, die Heidelberger Würzner-Euphorie. Mit seinem „alternativlosen“ Stadthallenanbau hat er mit viel Verve die Bürgerschaft tief entzweit und sich selbst eine krachende Niederlage eingefahren. Die teure Pro-Kampagne hat sich für ihre Verursacher trotz medialen Rückenwindes ins Gegenteil gewendet und das knappe Erreichen des Quorums bewirkt. Ein guter Tag für die Demokratie in Heidelberg. mehr >>> Rüdi Renz 26.7.2010 Kommentar in der Stadtredaktion: Stadthalle – jede Sprechblase wird bemüht Jetzt schreiben sie sich die Finger wund, ein Interview reit sich an das nächste. Die einen sprechen vom „Niedergang“, die anderen von „Verschandelung“. mehr >>> Norbert Theobald 22. Juli 2010 Wenn sie geschwiegen hätten, hätten sie weiter als Kulturexperten gelten können, die drei Heidelberger Intendanten. So fragt man sich, worüber man sich mehr wundern soll: Darüber, dass sie den Entwurf zum Stadthallenanbau auf die gleiche Stufe stellen, wie die von ihnen zitierten Bauten herausragender Architektur - oder über ihre Unkenntnis von deren Entstehung und dem städtebaulichen Zusammenhang, in dem sie gebaut wurden. Zum Letzeren haben die Bürger für Heidelberg das Nötige gesagt. Arnulf Weiler-Lorentz 16.7.2010 Kommentar von Volker Hurrle (RNF) zur Stadthallenerweiterung: "Heidelberg hat mehr verdient als einen weiteren Zweckbau in der Altstadt." video 13.3.2010 Global denken Die Maßgabe von Nachhaltigkeit könnte auf Heidelberger (Altstadt-)Verhältnisse heruntergebrochen lauten: Das große Ganze ins Auge fassen, ein nachhaltiges Gesamtkonzept für die Stadt erarbeiten, im Einzelnen umsetzen. mehr >>> Regina Erbel-Zappe 19.1.2010 Die Stadt sollte die Finger von Öffentlich-Privaten-Partnerschafts (ÖPP)-Modellen lassen mehr >>> Ursula Prandhoff 19.12.2009 - Bericht SP/AA Sieben Thesen zu Architektur und Städtebau Es ist nicht regelhaft gute Architektur oder guter Städtebau, was Architekten oder Städtebauer dafür halten. mehr >>> Arnulf Weiler-Lorentz 24.11.2009 - Kommentar zu "Wie in Heidelberg Architektur entsteht" (H.Dannenberg) Klartext zur Tunnel-Finanzierung Wer den Tunnel will, kann sich nicht nur die Straßenbahnlinie ins Neuenheimer Feld abschminken, sondern auch verschiedene andere Projekte im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs und des Straßen- und Fahrradwegebaus. mehr >>> Arnulf Weiler-Lorentz 24.11.2009 - Zitat der RNZ unter "Berichte" Es war vorauszusehen und die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs zeigen es ganz deutlich: Das beschlossene Raumprogramm für ein Kongresszentrum ist an dieser Stelle in der Altstadt nicht realisierbar. mehr >>> Hilde Stolz 20.11.2009 Probleme der Altstadt: Rad braucht nicht neu erfunden werden Vorstellungen zu Lösungsansätzen für die Probleme in der Altstadt gibt es zahlreiche. Dieses Rad muss aber am neuen „Runden Tisch“ nicht neu erfunden werden. Es würde ein Blick auf die Ergebnisse des ersten Runden Tisches „Lärm in der Altstadt“ von 2003 genügen. mehr >>> Regina Erbel-Zappe 10.11.2009 Gastbeitrag mehr >>> Dieter Strommenger 20.10.2009 Der OB und die Altstadt Wie Hohn muss sich die Ankündigung des OB bei den Altstädtern ausnehmen, die Stadt werde noch konsequenter gegen Vandalismus und Lärm in der Altstadt vorgehen. mehr >>> Arnulf Weiler-Lorentz 13.10.2009 Wie man die Altstadt auf Raten zerstört Die Zahl der Gaststätten in der Altstadt nimmt ständig zu. Sechs neue Kneipen sind allein in Unteren Straße beantragt. Über 200 gibt zurzeit in der Altstadt. Dies macht das Wohnen in der Altstadt zum Teil kaum noch erträglich. Die Anwohner klagen über nächtlichen Lärm, der sie kaum zur Ruhe kommen lässt. mehr >>> Arnulf Weiler-Lorentz 11.8.2009 Gastbeitrag Liewer Barack Obama, liewer Mister Brässident, Sie hawwe jo grad en Haufe Aaweit: Den Umzug ausm Irak, des Hi un Her mit dem Gwandanamo, den Ärger mit denne raffgierische Bänker, ä gscheidi Krankeversischerung solle Sie higrieje und so newebei a noch den Glima-Wandl uff'd Reih bringe – sescht unser Angela. Und grad deswege schreiw isch Ihne! ... Aktionismus statt sorgfältige Planung städtischer Projekte Zu viele Projekte, keine Prioritäten, unzureichende Entscheidungsgrundlagen, dies charakterisiert derzeit die städtischen Planungen. Die Theatersanierung kostet plötzlich 50 Mill. statt 35 Mill., weil die Kostenschätzung und die Auswahl der Variante in einer zu frühen Planungsphase erfolgte. Die Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH) sollte die Stadt von finanziellen Risiken bei der Bebauung der Bahnstadt entlasten. Unter Zeitdruck ist ein Vertrag mit der EGH abgeschlossen worden, der sämtliche Risiken bei der Stadt beläßt. Für ein neues Kongreßzentrum wurde eine Standortentscheidung gefällt, ohne daß eine tragfähige Bedarfs- und Standortanalyse vorlag. Der Neckarufertunnel wird ein weiteres Mal geplant, obwohl dieses Projekt beim Land als Zuschußgeber überhaupt nicht angemeldet ist. Das ist Aktionismus, den der Oberbürgermeisters vor allem für Projekte seiner Wahlkampfagenda betreibt. Die Kosten dafür belaufen auf zwei- bis dreistellige Millionenbeträge. Eine Diskussion darüber, wie diese Projekte neben den dringenden großen Aufgaben der Stadt finanziert werden können, wird nicht geführt. Dabei erfordern alleine die anstehende Schulsanierung 150 Mill., die Straßenbahnlinie ins Neuenheimer Feld und in die Altstadt 50 Mill., davon 12,5 Mill. aus dem Haushalt der Stadt. Wie formulierte FDP-Stadträtin Dr. Annette Trabold im Stadtblatt: Eine Prioritätendebatte ist dringend erforderlich. Arnulf Weiler-Lorentz 5.5.2008 In memoriam OB Zundel Mit gemischten Gefühlen denke ich an die Amtszeit von OB Zundel zurück. Fraglos war er ein Oberbürgermeister, der die Stadtverwaltung straff organisiert hat. Finanziell hat er die Stadt aus einer erheblichen Verschuldung herausgeführt und damit die Möglichkeit für gestaltende Politik in der Stadt geschaffen. In der Sozialpolitik war er ein Sozialdemokrat alter Schule. Andererseit stand OB Zundel für Flächensanierung in der Altstadt, für eine autogrechte Verkehrspolitik in der Stadt. Umweltpolitik war ihm ein unbekanntes Wort. Von einem demokratischen Umgang mit der Opposition im Gemeinderat und kritischen Bürgern konnte nicht die Rede sein. Dies hat zu Opposition innerhalb der SPD und FDP geführt, die sich allerdings überwiegend "außerparlamentarisch" artikuliert hat. Erst die wachsende grün-altermative Bewegung war es, die erdrückende Mehrheit für seine Politik im Gemeinderat verändert und für eine offenere Diskussion und andere Inhalte gesorgt hat. Arnulf Weiler-Lorentz 24.1.2008 Bebauungsplan Bahnhofstraße/Kurfürsten-Anlage UNESCO-Welterbeliste: Entäuschung über Ablehnung Nachverdichtung Lösung für kostengünstiges Wohnen? Natürlich versteht jeder, daß Architekten bauen wollen. Aber jetzt Nachverdichtung zur Lösung für kostengünstiges Wohnen in Heidelberg zu erklären? Das kann nur funktionieren, wenn solange nachverdichtet wird, bis Heidelberg so viel von seiner Schönheit eingebüßt hat, daß es nicht mehr die liebenswerte Stadt ist, in der die meisten, die hier arbeiten auch wohnen wollen. Und hier arbeiten mehr als doppelt so viele Menschen, wie hier Berufstätige wohnen (97.000 vs. 37.700). Dies ist ein von der Stadt selbstgeschaffenes Problem, zu dem insbesondere der erhebliche Ausbau der Universität von 1960 bis 1990 geführt hat. Abhilfe kann hier mittelfristig nur ein Freiwerden der amerikanischen Siedlungen (5.000 Personen), langfristig eine Bebauung der Bahnstadt (5-6.000 Personen) bringen. Nachverdichtung findet ganz vorwiegend nicht dort statt, wo kostengünstige Wohnungen entstehen, sondern dort, wo die neuen Immobilien besonders gewinnbringend verkauft werden können. Die Gebäude und Siedlungstrukturen , die Heidelbergs Geschichte und Schönheit ausmachen, durch Abriß und massive Nachverdichtung zerstören zu wollen, sollte man Architekten eigentlich nicht zutrauen. Arnulf Weiler-Lorentz 1.6.2007
de
q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Theodor Wolff Preis: Tobias Großekemper Wohin steuert ein Stadtteil, der vor der Zerreißprobe steht? Im Sommer 2014 ist die Außendarstellung von Dortmund, gelinde gesagt, komplett für die Tonne. Nach den Vorkommnissen in der Wahlnacht am 25. Mai, als eine Gruppe Rechtsradikaler in das Rathaus wollte und sich ihnen rund hundert Personen entgegenstellten, hat sich die bundesweite mediale Aufmerksamkeit einmal mehr negativ auf die Stadt fokussiert. SS-Siggi, ein arbeitsloser Ratsherr, zu dessen Fähigkeiten es gehört, einen halben Liter Pils auf Ex zu trinken und der Filme davon ins Internet stellt, schafft es im Nachgang, das Bild der Stadt entscheidend zu prägen. Ihm reichten dazu 2.101 Stimmen von 456.717 Wahlberechtigten. Inklusive der NPD-Wähler erhielt die politische Rechte bei insgesamt 202.065 gültigen Stimmen in Dortmund 1,94 Prozent. Das ist letztlich nicht viel. Aber es reichte für einen Einzug in den Rat der Stadt. Es gibt Gründe für diese Zustimmung. Entwicklungen und Fehlentscheidungen, die teilweise Jahrzehnte alt sind. Sie lassen sich - wie unter einer Lupe gebündelt - im Stadtteil Westerfilde betrachten. Eine Spurensuche in einem Stadtteil am Abgrund. Familie Hohmann, Westerfilde. So fing das damals, 1980, hier an. Vielleicht war es nicht das Paradies, aber es war ziemlich nah dran. Sie waren jung, sie hatten ihr erstes Kind, sie standen ein Jahr auf der Warteliste, um diese Wohnung zu bekommen. 480 Mark für 79 Quadratmeter. Dass es für diese Wohnungen mal Wartelisten gab, kann man heute nicht glauben, wenn man davor steht. Westerfilde wurde in aller Gründlichkeit aus dem Paradies vertrieben. Der Stadtteil geriet in eine extrem steile Abwärtsspirale, bundes- und wirtschaftspolitische Weichenstellungen zerrten ihn auf ein totes Gleis. Der Stadtteil ist innerhalb weniger Jahre eines der ganz großen Sorgenkinder in dem an Sorgen nicht gerade armen Dortmund geworden, die Süddeutsche Zeitung nannte ihn nach der Kommunalwahl Dortmunds "neue Nazi-Hochburg" und auch Nazis gibt es in Dortmund nicht wenige. Das Westerfilde noch nicht ganz tot ist, liegt auch an Menschen wie Monika Hohmann, die sich einer negativen Entwicklung entgegenstellen wollen, um das zu bewahren, was sie einst hatten. Und sich dann in der Westerfilder Spirale wiederfanden. Damals also. Die Viterra, ein Immobilienunternehmen der VEBA, baute Hohmanns Wolke 7. Die Viterra hatte hier viel gebaut, auch die "Neue Heimat" war vor Ort aktiv und in dieser Zeit, als Deutschland in Dortmund nur Westdeutschland war, galten diese Wohnungen als richtig chic. Die "Neue Heimat" war ein deutsches Wohnungsimperium, ein Großkonzern im Besitz des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Von der "Neuen Heimat" ist heute nur noch die "Neue-Heimat-Affäre" in Erinnerung. Dieser Skandal, Vorstandsmitglieder hatten sich persönlich bereichert, hatte Folgen für den Wohnungsmarkt. Nach der Affäre um die Neue Heimat wurde 1989 das Wohngemeinnützigkeitsgesetz gekippt, das bis dahin galt. Viele Wohnungen in Westerfilde unterlagen dieser Wohngemeinnützigkeit. Der Werkswohnungsbau, Wohnungsgenossenschaften oder etwa kommunale Wohnungseigentümer hatten mit dem Staat einen Deal: Sie verkauften keine Wohnungsbestände, die für mittlere und niedrige Einkommensschichten erbaut worden waren und hielten die Mieten in ihnen bezahlbar. Dafür bekamen die Unternehmen vom Staat handfeste Steuervorteile. Diese Abmachung galt mit der Abschaffung des Wohngemeinnützigkeitsgesetzes ab 1989 nicht mehr. "Einen ganz entscheidenden Schritt für die weitere Entwicklung", nennt das Dr. Tobias Scholz vom Dortmunder Mieterverein. Auch wenn sich das damals noch nicht zeigte. Der Wegfall der Wohngemeinnützigkeit wird heute meistens mit der "Neuen Heimat" verbunden - was nicht ganz richtig ist, für die meisten Wohnungsbaugesellschaften war der Skandal eine wunderbare Gelegenheit, die ganze Idee der Gemeinnützigkeit zu diskreditieren. Werkswohnungen brauchte etwa die Viterra aufgrund des industriellen Wandels immer weniger, die Renditen aus diesen Objekten waren übersichtlich. Jetzt konnten sie gehandelt und mit ihnen deutlich mehr Geld verdient werden. Das große Fressen begann sehr verhalten. Die Vorspeisen waren klein, die Mieter merkten nicht, dass ihre Heimstätten auf der Karte standen: Die Verkäufe von größeren Wohnungsbeständen auch in Westerfilde begannen in den 90er-Jahren, private Unternehmen traten auf den Markt und erwarben erste Komplexe. Lediglich ein Vorspiel. Von der damals SPD-geführten Bundesregierung wurde 2004 eine Unternehmenssteuerreform umgesetzt, die unter anderem die Versteuerung von Gewinnen aus Unternehmensverkäufen abschaffte. Das sollte der Entflechtung der im Ausland kritisierten Deutschland AG dienen und schlug dann ein wie eine Bombe - dummerweise im eigenen Lager. Für den Staat brachen Gewinnsteuereinnahmen zunächst komplett ein, dieser Schaden war sehr schnell offensichtlich. Für die Bürger in Westerfilde waren die Folgen andere, hier schlug die Bombe quasi mit einem Zeitzünder auf: Mit der Umsetzung der Unternehmenssteuerreform zog der Verkauf von größeren Wohnungsbeständen in Deutschland rasant an. Der deutsche Mietmarkt galt im Ausland als hochattraktiv und die Miethöhen versprachen, "optimierbar" zu sein. Größte Player auf diesem Markt waren und sind sogenannte Finanzinvestoren. Firmenkonstrukte, die den Renditeerwartungen ihrer Anteilseigner verpflichtet sind. Familie Hohmann spürte die Druckwelle spät. 2001 war ihr Haus von der Viterra verkauft worden, Käufer war allerdings ein Tochterunternehmen der Viterra, zunächst blieb alles, wie es war: Traten Probleme auf, wussten die Mieter, wo sie anzurufen hatten, damit sich das änderte. Dass die Viterra fast ausschließlich in kosmetische Reparaturen investierte und die Gebäudesubstanz weitgehend ignorierte, war damals noch keine Katastrophe. Lediglich die Aluminiumfenster, die, als sie 1976 eingebaut wurden, bereits nicht mehr dem Stand der damaligen Technik entsprachen, wurden langsam problematisch. Es bildete sich immer mehr Schimmel. Die ersten Mieter, die damals mit den Hohmanns eingezogen waren, zogen aus. Für sie kamen Russlanddeutsche oder Polen in die Wohnblöcke. "Freundliche Leute, aber sie blieben unter sich", sagt Frau Hohmann. 2006 dann kam die Druckwelle in Form der "Griffin Rhein-Ruhr" bei den Hohmanns an. Das Unternehmen, streng genommen lediglich eine leere Hülle im Besitz eines geschlossenen dänischen Immobilienfonds mit dem Namen Aps2NRW, kaufte 646 Wohnungen in Westerfilde, gut 1.000 weitere in Dortmund und dazu noch 3.300 in NRW. Der Grundgedanke bei diesem Geschäft war es, mit dem Geld von Kleinanlegern günstige Wohnungen in Deutschland zu erwerben, aus ihnen durch "Optimierung" im Sinne der Anleger Geld zu ziehen und sie dann gewinnbringend weiter zu veräußern. Nicht die Miete bringt bei diesem Modell Geld, sondern die Spekulation. Ein Griff in die Steuertrickkiste hilft den Fonds dabei, dass die Spekulation funktioniert: Jede Privatperson, die eine Immobilie erwirbt, zahlt eine Grunderwerbssteuer bezogen auf den Kaufpreis. In NRW liegt sie aktuell bei 5 Prozent. Ein Privat Equity Fond wie Aps2NRW zahlt diese Steuer nicht, der Kunstgriff heißt "Share Deal". Nicht das ganze Immobilienunternehmen, das den jeweiligen Bestand hält, wird erworben, sondern maximal 94,9 Prozent. Man braucht nur noch einen Teilhaber für die weiteren 5,1 Prozent, dann steht Millionengeschäften auf Kosten der Allgemeinheit nichts mehr im Weg. Was sich Griffin dann aber in den Weg stellte, war die Finanzkrise 2007. Durch sie kam der Finanzinvestor in erhebliche Schwierigkeiten und die grundlegenden Probleme traten hervor: Der Kaufpreis für das Wohnungspaket war bereits bei der Übernahme 2006 zu hoch; jetzt, mit Eintritt der Krise, fand sich kein Abnehmer mehr. Des Weiteren hatte der Fond kaum Erfahrung in der Wohnungsbestandsbewirtschaftung. Das wäre tolerierbar gewesen, wenn Griffin schnell wieder verkauft hätte - doch Griffin war unter den Investoren der letzte vor der Krise, hatte zu spät und zu teuer gekauft. Griffin bissen die Hunde. Einfache Standards wie Nebenkostenabrechnungen funktionierten nicht mehr, eingeworfene Fenster wurden wie defekte Fahrstühle nicht repariert und für die Mieter gab es keine verlässlichen Ansprechpartner mehr. Die, die konnten, reagierten mit Flucht. Die Leerstände stiegen teilweise auf über 25 Prozent. In einzelnen Wohnblöcken lag der Leerstand dann irgendwann bei 60 Prozent. Der Stadtteil verlor zunehmend an Kaufkraft, die ersten Einzelhändler schlossen. Rainer Stücker, Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund, sagt über die damalige Zeit: "Wir ahnten, dass es Probleme geben wird. Wir wussten aber nicht, wie schlimm." Die Wohnungen in Westerfilde verkamen immer mehr. Griffin hatte, als sie 2006 in den NRW-Wohnungsmarkt einstiegen, viel zu wenig Eigenkapital. Auch das wäre ohne Finanzkrise und mit einem zügigen Verkauf letztlich egal gewesen. Jetzt aber mussten sie, um überhaupt finanziell handlungsfähig zu bleiben, dringend von den Leerständen in den Wohnungen runter. Auf Teufel komm rein, einer von den vielen temporär eingesetzten Wohnungsmanagern formulierte damals unter Zeugen, dass hier an jeden vermietet würde, "der nicht mit Haftbefehl gesucht wird". Frau Hohmann sagt, dass auch das nicht gestimmt habe. Sie gründete einen Mieterbeirat. Griffin-Wohnungen, die leer standen, wurden kurzfristig aufgehübscht, um überhaupt noch Mieter zu finden. Makler bekamen üppige Provisionen, um die Leerstände zu drücken. Es war ein Kommen und Gehen. Die Gemeinschaft, die einmal bestanden hatte, war in aller Gründlichkeit zerschlagen worden. Das grüne Umfeld um die Häuser herum verwucherte, heute sind teilweise Straßenschilder überwachsen. Die ehemaligen Spielplätze sind tot, sie erinnern mit ihren Kreisformen an Münder mit kariösen Zahnstumpen und riechen nicht besser. In vielen Ecken zwischen den Häusern liegt Sperrmüll, neben alten Autos, an denen die Nummernschilder fehlen. Der Sperrmüll hat seinen eigenen Kreislauf, er wird gelegentlich abgeholt und ist dann ein, zwei Tage später wieder da. 2012 wurden 30.000 Euro für den Abtransport von Sperrmüll zwischen den Häusern ausgegeben, 2013 50.000 Euro. Ist der Müll weg, bleiben die Ratten, die dort leben und warten auf den nächsten. Den Ratten geht es glänzend. Anfang des Jahres 2008 wurde Westerfilde zusammen mit dem benachbarten Stadtteil Bodelschwingh zu einem der insgesamt 13 "Aktionsräume Soziale Stadt" ernannt. Aktionsräume sind Gebiete, für die die Stadt Dortmund einen erhöhten Förderbedarf erkannt hat. Eine Fallstudie für die Enquetekommission des Landtags, die sich mit dem Einzug der Finanzinvestoren in den NRW-Mietmarkt beschäftigte, urteilte im Juli 2012: Nach mehr als vierjähriger Umsetzung zeige sich, "dass der Aktionsraum Soziale Stadt aufgrund seiner begrenzten Ressourcen nicht in der Lage ist, substanzielle Verbesserungen der Situation im Gebiet zu bewirken". Es gebe zwar inzwischen eine hohe Sensibilität für die im Stadtteil bestehenden Problemlagen, heißt es weiter. Eine abgestimmte Strategie für die langfristige Entwicklung des Stadtteils und der hierfür notwendigen Maßnahmen gebe es allerdings nicht. Monika Hohmann war zwei Mal bei der Enquete-Kommission des Landes zu Gast, um die Sicht der Dinge für den Mieterbeirat zu schildern. "Um Himmels willen, warum wohnen Sie da noch?", fragte man da. Hohmann war auch bei der für Westerfilde zuständigen Bezirksverwaltungsstelle im Nachbarstadtteil Mengede. "Sie reden den Stadtteil schlecht!", hieß es dort. Sie schrieb Anfang 2012 einen Brandbrief an den damaligen Dortmunder Ordnungsdezernenten Wilhelm Steitz, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Die Antwort des Grünen lautete sinngemäß: Ein Einschreiten im Stadtteil sei nicht erforderlich, das Gelände sei in einem sauberen Zustand, Hinweise auf Abfalllagerungen oder abendliche Trinkgelage seien nicht festgestellt worden. Auch aus polizeilicher Sicht sei die Siedlung eher unauffällig. Ein Großteil der Wohnblöcke, die den Bereich der Westerfilder Straße zunächst nur optisch umzingelt hatten, drücken ihm inzwischen die Luft zum Atmen ab. Der Stadtteil hat Krebs und die Metastasen tauchten an unerwarteten Stellen auf: Verlässt man den Kernbereich von Westerfilde, steht man schnell in Straßen, in denen Einfamilienhäuser stehen. Erbaut nach dem Krieg und inzwischen von der Folgegeneration erworben und aufgemöbelt. Einer dieser Eigenheimer, er will seinen Namen nicht lesen, kaufte hier 2005. Sein Haus ist von oben bis unten komplett renoviert. Dazu 900 Quadratmeter Garten. Der Mann schätzt, dass er unter normalen Dortmunder Umständen rund 320.000 Euro bekommen würde, wenn er verkaufen würde. Umgerechnet in Westerfilder Umstände seien für dieses Haus an diesem Standort vielleicht 220.000 Euro erlösbar. Es gibt viele Eigenheimer hier. In vielen kleinen Straßen. Westerfilde ist kein Spannungsfeld ausschließlich zwischen Mietern und Vermietern in einem begrenzten Areal mehr. Inzwischen sind alle betroffen. Wenn man sich auf den Straßen umhört, nachfragt, dann kommt man schnell auf "die". Die Rumänen und die Bulgaren. Die Libanesen. Die, die kamen, als der Wohnraum verramscht worden war. In der Tat ist Dortmund von der Armutsmigration aus Südosteuropa betroffen. 2007 wurden Bulgarien und Rumänien Mitglieder der Europäischen Union. Die Zahl der Rumänen und Bulgaren stieg bereits im Jahr 2007 auf 1.600, der damals noch größte Straßenstrich in der Region war eine Existenzmöglichkeit für Menschen, die in ihrer Heimat de facto nichts und vor allen Dingen keine Zukunft hatten. 2008 lief die Wanderbewegung auf Hochtouren. Aus 1.600 Menschen wurden 2.500, Stand September 2012 waren es 3.200, heute geht man von über 6.500 Menschen aus, die alleine in Dortmund leben. In Westerfilde verlangte Griffin in seiner Endphase deutlich unter vier Euro für den Quadratmeter. Die ersten Roma sah Frau Hohmann im Sommer vor drei Jahren, eine Großfamilie zog aus der Nordstadt hierher, ihren Umzug machten diese Menschen mit der Straßenbahn. Inzwischen wohnten hier, sagt Frau Hohmann, ganze Clans, ihre Kinder würden nicht in die Schule gehen, der Lebensunterhalt würde aus Schrottsammeln und Kleidercontainer-Plündern bestehen. "Alle wissen das", sagt Frau Hohmann, "aber keiner greift tatsächlich einmal ein." Es ist wirklich so, alle, mit denen man spricht, sagen Ähnliches. Sprechen von verwahrlosten Kindern. Von Geschrei und Gezeter in den Abend- und Nachtstunden. Von Erpressungsversuchen, bei denen Kinder von Rentnern für die Benutzung des Bürgersteigs Geld verlangten. Vom Kindergeld würden "die" leben, Hartz-IV bekämen sie auch. Es scheint, wenn man auf den Straßen zuhört, ein rechtsfreier Raum zu sein, der da in Westerfilde mit dem Zuzug von Bulgaren und Rumänen entstanden ist. Gemeldet waren in Westerfilde, Stand Dezember 2013, 13 Bulgaren und 7 Rumänen. Vielleicht resultiert der Widerspruch zwischen Zahlen und gefühlter Wirklichkeit einfach aus zwei Dingen: Einerseits kann es eine Differenz zwischen Meldezahlen und Realität geben. Andererseits die sozialen Verhältnisse im Stadtteil: Knappe 20 Prozent der Menschen in Westerfilde sind arbeitslos, sieben Prozent mehr als in ganz Dortmund. Die Menschen hier haben in den letzten 15 Jahren immer nur verloren, erst die Arbeitsplätze, dann die Nachbarn, dann irgendwann den Stolz. Kohle, Stahl und Bier, der alte Dortmunder Dreiklang, wurde hier abgelöst durch Arbeitslosigkeit, Armut und Zorn. Zorn auf die da oben, in Stadtspitze und Verwaltung, die sich, so wird es hier wahrgenommen, nicht kümmern. Und Zorn auf die da unten, die noch ärmer sind und jeden Tag, wenn man sie sieht, zeigen, dass der Weg nach unten noch weiter gehen kann und viele Facetten hat. Die ersten, die begriffen, dass man aus der tatsächlich bestehenden Verwahrlosung politisches Kapital schlagen konnte, waren in Dortmund die Rechtsradikalen. Ein Versagen, das sich neben der Lokalpolitik auch die Öffentlichkeit an ihr Revers heften darf. Denn die Zeichen für den Niedergang Westerfildes, maßgeblich befeuert durch die Klammer der Finanzinvestoren, waren deutlich zu sehen. Für die, die ihn sehen wollte. Die passenden Zahlen liegen seit Langem vor. Es gibt zwei städtische Quartiersanalysen über Westerfilde, die Ergebnisse lesen sich miserabel. Hoher Migrantenanteil, hohe Arbeitslosenquote, ein "anhaltender Abwärtstrend" für zwei größere Gebäudebestände in Westerfilde. Die vielleicht größte Katastrophe aber beschreibt die Analyse in 26 nüchternen Worten: "Westerfilde als Meldeadresse ist für Schulabgänger ein Hindernis bei Bewerbungen. Aufgrund des schlechten Außenimages finden laut Experten Bewerbungen von Westerfilder Schülern kaum bis gar keine Berücksichtigung." Griffin musste schließlich seine Wohnungsbestände im Mai 2013 auf Druck der Banken verkaufen, die Dänen konnten ihre Kredite nicht mehr bedienen. Der Wert des Wohnungspaketes wurde laut Geschäftsbericht von Griffin mit 134,5 Millionen Euro ausgewiesen, die ausstehenden Kredite beliefen sich auf 180,6 Millionen Euro. Käufer war erneut ein Finanzinvestor: Corestate Capital Partners. Auch hier wurde das Geschäft als Share-Deal gemacht. Wie viele Aufmärsche von Rechtsradikalen, ob groß oder klein, mittlerweile durch Westerfilde gezogen sind, weiß Hohmann nicht mehr. Vor zwei Jahren begann das, sagt sie, die letzte Demo war die größte. Wenn die Rechten aufziehen, erkennt sie immer mehr Nachbarn in ihren Reihen. Es gab aber nicht nur Demonstrationen. Ende Februar 2014 fand ein sogenanntes Sicherheitsgespräch mit Anwohnern über die allgemeine Situation in Westerfilde statt. Das Gespräch mit Vertretern der Stadt und der Polizei wurde in einem Raum der Arbeiterwohlfahrt geführt. Es kamen auch sechs, sieben jüngere Männer vorbei. "Erst haben wir uns gewundert, so viele junge Leute hier, die man gar nicht einordnen kann", sagt Frau Hohmann. Einer von ihnen habe sich als Dennis Giemsch vorgestellt, er und seine Begleiter würden den Bewohnern gerne helfen, es könne ja nicht sein, dass Westerfilde immer mehr vermülle, so etwas könne man als Deutscher nicht dulden. Es war die Rede von einer Bürgerwehr, die sich selber kümmern sollte. Giemsch fand Zustimmung unter vielen, die da waren. Er würde, sagte er dann noch, in Westerfilde aktuell ein Büro suchen. Wenn er das habe, sei auch mehr Polizei vor Ort. Es könnte sein, dass Giemsch damit nicht falsch liegt. Er war Führungskader des mittlerweile verbotenen rechtsradikalen Nationalen Widerstands Dortmund. Nachdem diese "Kameradschaft" 2012 verboten worden war, suchten dessen Mitglieder Schutz bei der Partei "Die Rechte". Giemsch ist Landesvorsitzender der Rechten in NRW, auf der Liste bei der Kommunalwahl stand er auf Platz zwei. Inzwischen ist er als Nachfolger von Siegfried Borchardt alias SS-Siggi in den Rat der Stadt nachgerückt. Nicht wenige halten Giemsch für die intellektuelle Spitze der Dortmunder Rechten. Sie bieten einfache Lösungen für komplexe Problemlagen an. "Das Problem dabei ist, dass komplexe Problemlagen auch komplexe Problemlösungen erfordern." Sagt Dortmunds Sozialdezernentin Birgit Zoerner. Im Januar 2014 etablierte Corestate Capital Partners einen Sicherheitsdienst, der die Lage vor Ort beruhigen und sich unter anderem um Streitigkeiten unter den Bewohnern kümmern soll. Laut Anwohnern hätten sich die Sicherheitsleute nur zu viert und in der Regel mit Hund an ihre Arbeit gemacht. Zu der Zeit weigerten sich bereits Zeitungsboten, die ein Anzeigenblatt austrugen, in die Wohnwürfel zu gehen. Inzwischen werden die Zeitungen nach Beschwerden wieder zugestellt - der Sicherheitsdienst ist aktuell wieder eingestellt worden. Und der einzige Vollversorger vor Ort, ein Rewe-Supermarkt, ist seit Ostern dieses Jahres geschlossen. Wie sich die Spirale in Westerfilde weiterentwickelt? Schwer zu sagen, viel hängt von Corestate ab. Schlechter als unter Griffin sei es nicht geworden, sagen Anwohner - aber das ist auch immer eine Frage des Blickwinkels. Wie viel schlechter kann schlecht noch werden? Corestate hat sich, so heißt es, den Ruf erworben, sogenannte gekippte Wohnungsbestände drehen zu können, um sie dann wieder weiterzuverkaufen. Die Frage ist, wie viel Geld das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz für ein temporäres Engagement in die Hand nehmen will. Auf Anfrage heißt es von Corestate, dass diese Frage einerseits von der individuellen Substanz der Wohnungsbestände und andererseits von externen Faktoren abhänge. Eine Summe könne nicht beziffert werden. Ein wenig konkreter wird das Unternehmen bei der Frage, wie lange sie in Westerfilde Besitzer bleiben wollen: Üblicherweise würde ein Zeithorizont zwischen zwei und fünf Jahren anvisiert. Unklar ist im Moment auch, wie sich die Stadt Dortmund verhält. Im Herbst 2014 soll der Rat der Stadt ein "Integriertes Handlungskonzept" verabschieden, um so Fördergelder für den Stadtumbau beantragen zu können. Es geht um 11,4 Millionen Euro in zehn Jahren, gefördert werden sollen unter anderem ein Familientreff, die Neugestaltung des Marktplatzes oder etwa Quartiershausmeister. Das Problem des Stadtteils ist inzwischen im Rathaus angekommen: Es gab die beiden kleinräumigen Quartiersanalysen, es gab 2013 und 2014 zwei Bürgerdialoge vor Ort, Workshops, und eben das "Integrierte Handlungskonzept". Das unterstützt eher soziologische Hebel, setzt auf neu zu weckenden Gemeinsinn vor Ort und auf die Mitarbeit von Finanzinvestoren. Doch neben den begleitenden soziologischen Möglichkeiten hat eine Kommune für Verhandlungen mit Finanzinvestoren auch das Ordnungsrecht auf ihrer Seite. "Die meisten Schwerter sind stumpf", sagt dazu Sozialdezernentin Zoerner. Bisher ist Westerfilde ein "einfaches Stadtumbaugebiet". Um daraus ein "Stadtumbaugebiet mit Satzung" zu machen, was die städtische Verhandlungsposition gegenüber den Finanzinvestoren deutlich stärken würde, bedarf es personellen Einsatzes und Geld. Man könnte, um im Bild zu bleiben, die städtischen Schwerter schärfen. So sieht es der Mieterverein. Außerdem müsse man über Rückkäufe durch das städtische Wohnungsunternehmen Dogewo21 nachdenken. Die Frage wäre hier dann letztlich die gleiche wie bei Corestate: Wie viel Geld will die Verwaltung für Westerfilde in die Hand nehmen? Statistisch gesehen hatte die Süddeutsche Zeitung recht, als sie Westerfilde Dortmunds "neue Nazi-Hochburg" nannte: 13,5 Prozent wählten hier bei der letzten Kommunalwahl, in einem Wahllokal im Schatten der Wohnwürfel, rechtsextrem. Mehr Prozente holten die Rechten nirgends in Dortmund. Allerdings gingen hier auch nur 25,3 Prozent von denen, die wählen durften, wählen. Man kann das Westerfilder Wahlergebnis als eine Antwort sehen. Auf die Frage, was passiert, wenn Bewohner eines Stadtteils das Gefühl haben, über Jahre alleine gelassen worden zu sein. Die Stadt sagt, sie glaube an den Wohnstandort Westerfilde. Es werde ein langer Weg werden, der nicht von Montag auf Dienstag funktioniere. Man brauche, sagt Zoerner, einen sehr langen Atem. Und zitiert dann Johannes Rau: "Die Kommune ist der Ernstfall der Demokratie." Auf die Frage, warum sie nicht die einfachen Antworten der Rechtsextremen übernimmt, sagt Hohmann, dass das, was vor über 70 Jahren passierte, nicht noch einmal passieren dürfe. "Wie leicht schlägt der Missmut von den Leuten in jetzt nicht vorstellbare Aktionen um." Es ist mehr eine Feststellung als eine Frage. Monika Hohmann will aus Westerfilde nicht weggehen. Wenn sie auf ihrem Balkon steht, sieht sie nur wenige Meter entfernt davon einen massiven Metallzaun. Er kommt von links aus einem Gestrüpp und verläuft an dem Balkon nach rechts vorbei, wiederum in ein Gestrüpp. Ein Anfang oder ein Ende des Zauns sind vom Balkon aus nicht zu sehen. Er steht seit sieben Jahren. Der Zaun trennt ihren Wohnblock, im Besitz eines Finanzinvestors, von den benachbarten Häusern im Besitz eines größeren Privatvermieters. Dessen Bewohner sollen durch den Zaun geschützt werden, sie wurden bedroht und erpresst. Also kam der Zaun, er ist grün. Grün, heißt es, ist die Hoffnung. Grün wird auch als Signal für das Unproblematische, Positive und Ordnungsgemäße betrachtet. Allein die Farbe des Zauns ist ein schlechter Witz. Nr. 124 vom 29. Mai 2014 Tobias Großekemper erhält den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis 2015 in der Kategorie »Lokaljournalismus« für den Beitrag »In der Westerfilder Spirale«, erschienen in den Dortmunder Ruhr Nachrichten am 29. Mai 2014. Westerfilde. Der Name des Dortmunder Stadtteils steht für verrotteten Wohnraum, Straßenkriminalität, Aufmärsche von Rechtsradikalen – oder wie Tobias Großekemper schreibt: »Kohle, Stahl und Bier, der alte Dortmunder Dreiklang, wurde hier abgelöst durch Arbeitslosigkeit, Armut und Zorn.« Was ist hier passiert, dass bei der letzten Kommunalwahl 13,5 Prozent rechtsextrem wählten? Tobias Großekemper hat konsequent nachgefragt, den Reporterblick geradeaus gerichtet auf das Ziel, die Ursache. Der Lokalredakteur legt eine Kette von Spekulationsverkäufen frei, die den Stadtteil immer tiefer in die Abwärtsspirale gezogen haben. Dabei lässt er nie die Frage aus den Augen: Was hat diese Entwicklung mit den Menschen gemacht, die dort leben? Mit seiner faktenreichen Reportage zeichnet Tobias Großekemper ein eindringliches Bild von Hilflosigkeit, Wut und einem winzigen Rest Hoffnung. Mit ausdauernder Recherche-Kraft und gekonnt klarer Sprache setzt er einem schwerkranken Stück Heimat ein Denkmal – absolut preiswürdig. Geboren 1973 in Bochum. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Krankenpfleger begann Tobias Großekemper im Jahr 2000 ein Journalistik-Studium an der TU Dortmund. Nach dem Vordiplom absolvierte er ein Volontariat bei den Ruhr Nachrichten und arbeitet seit dem Jahr 2003 als Redakteur in verschiedenen Redaktionen des Hauses. Seit 2009 ist er in der Lokalredaktion Dortmund angestellt, dort war er zunächst als Editor tätig und ist dann, wie er selbst sagt, »zum Glück wieder Reporter geworden «. Glücklich verheiratet, zwei Kinder, Fliegenfischer. Textausschnitt zum Anhören
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Showtime für Audi - Berlin vis-à-vis Dieses Jahr ist Audi-Jahr. So tönt es aus einschlägigen Medien, und so verkündet es vor allem Audi selbst. Tatsächlich will der Autokonzern nach eigenen Angaben in diesem Jahr über eine Million Autos verkaufen. Das wäre gegenüber dem Vorjahr ein Plus im zweistelligen Bereich in Anbetracht des ersten Halbjahres mit 550 000. Als Grund wird der gute Absatz in China, aber auch in Nordamerika angegeben. Dort allein erwartet Audi am Ende des Jahres einen Absatz von über 100 000 Fahrzeugen. Was Wunder, wenn die Konzernspitze sich selbst „auf dem Weg zum erfolgreichsten Premiumhersteller der Welt“ sieht und voller Selbstbewusstsein die neuen Modelle präsentiert. Mit dem erklärten Ziel, in den nächsten Jahren sogar einen Absatzrekord von über 1,5 Millionen Autos aufzustellen. Weil das aber eine entsprechend große und attraktive Modellpalette voraussetzt, fanden in diesem Jahr die neuen Modelle von Audi in der Branche besonderes Interesse. Mit dem Supersportwagen R8 Spyder, einem aufsehenerregenden Cabrio, begann das Jahr recht spektakulär. Es folgte im März der Audi A8 in der kurzen und langen Version. Bis im Sommer der A1 die Gemüter erregte, befand sich doch Audi damit plötzlich im Premium-Kleinwagen-Segment. Schließlich soll der A7 Sportback das erfolgreiche Audi-Jahr beenden. Mit sportlicher Eleganz Noch im Herbst kommt ein letztes Audi-Modell in diesem Jahr auf den Markt, der A7 Sportback. Ein viertüriges Sportcoupé, mit dem Audi in gewisser Weise ebenso Neuland betritt, will es doch eine ganz bestimmte Käuferschicht ansprechen. Diejenigen nämlich, die sich weder für ein altbekanntes Coupé, noch für eine Limousine, geschweige denn für einen Kombi entscheiden können. Der A7 hat von allen etwas und ist doch ein eigenständiger Audi, also äußerlich eine echte Innovation: Hier verschmelzen Eleganz, Komfort und Sportlichkeit zu einem neuen Formausdruck. Dabei sorgen die ineinanderfließenden Karosserielinien, langer Radstand, Radgröße und Spiegelanordnung für seine sportliche Attitüde. Bei Tempo 130 entsteht zusätzlich Abtrieb, wenn der Spoiler automatisch ausfährt; bei Tempo 80 verschwindet er wieder im Gepäckraum. Dieser bietet mit 535 Litern, durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf 1390 Liter erweiterbar, ein unglaubliches Platzangebot. Innen gleicht der A7 Sportback dem A8. Aber es gibt auch technische Neuerungen, wie das Head-up-Display, das auf Wunsch die Geschwindigkeit oder andere Daten auf der Frontscheibe abbildet, und den neuen Abstandsregeltempomat, der jetzt bei jedem Tempo aktiv sein kann, also sowohl im innerstädtischen Stop-and-Go-Verkehr als auch auf der Autobahn. Der A7 kommt in diesem Jahr mit zwei Benzinern und zwei Dieselmotoren zu den Händlern. Der Basismotor mit 204 PS verbraucht acht Liter auf hundert Kilometern. Die anderen Motoren sind stärker, verbrauchen aber als Diesel weniger Kraftstoff. Die Preisliste des A7 beginnt bei rund 52.000 Euro. Mit dem A7 Sportback geht das Jahr zu Ende, allerdings schon mit der nächsten Ankündigung. Anfang 2011 soll bereits der nächste neue Audi in den Handel kommen, der A6 als Limousine und einige Monate später als Kombi. Die Rede ist auch vom Q5 mit Hybridantrieb und anderen Modellen mehr. Das nächste Jahr wird also wieder ein Audi-Jahr sein. Schwedisch sicher [Fotos: Volvo] Von den Skandinaviern ist überliefert, dass sie gern trinken. Natürlich ist Alkohol gemeint. Das hat aber zwei Seiten. Trinken sie nicht, ist ein Gespräch mit ihnen ziemlich schwerfällig, einfach anstrengend. Trinken sie etwas mehr, werden sie zu Freunden. Berücksichtigt man das als Gastarbeiter oder Tourist, gibt es kaum Probleme. Die kann es allerdings geben, wenn es ums Autofahren geht. Und weil die dortigen Autobauer sich selbst sehr gut kennen und bekanntermaßen wahre Sicherheitsfanatiker sind, haben sie im neuen Volvo C30 einen Alkoholtester eingebaut, bzw. ein solcher kann nachgerüstet werden. Das bedeutet ganz konkret: Erst pusten, bevor die Elektronik den Wagen zum Starten freigibt. Wer natürlich nichts von Pusten hält oder ständig in Eile ist, der wird darauf verzichten, deshalb ist der Alkomat oder Alcoguard eine optionale Angelegenheit. Wer aber lieber auf Nummer sicher gehen will, unterzieht sich gewiss gern dem Check. Der Alkomat ist darüber hinaus kein „Unmensch“, er lässt durchaus ein kleines Gläschen durchgehen. Ansonsten musste sich der neue C30 einem sogenannten Facelifting unterziehen. Das klingt immer ein wenig unspektakulär und impliziert kaum etwas entscheidend Neues. Doch erwartet man das beim Volvo nicht unbedingt und setzt auf das Altbewährte, das mit den Attributen Kompakt, Sicher, Zuverlässig umschrieben werden kann. Bei der Motorisierung ist der 1,6-Liter-Diesel mit Start-Stop-Automatik hervorzuheben. Mit 3,8 Litern Verbrauch auf hundert Kilometern ist er der Sparsamste in der Modellpalette. Einige Modelle sind mit dem neuen Sportfahrwerk ausgerüstet. Es erlaubt mehr Dynamik, gibt dem Fahrer aber trotzdem ein sicheres Gefühl. Wie beim Audi A1 hat auch der Volvo-Purist jetzt die Möglichkeit, auf die Gestaltung seines C30 Einfluss zu nehmen. Der legendäre Markenname klingt wie aus der Feder eines cleveren Marketingstrategen. Doch die Ursprünge sind oft viel banaler, und erst die Geschichte macht daraus einen Mythos oder eine Legende. Wie bei der Sportwagenfirma Alfa Romeo, die vor hundert Jahren in Mailand gegründet wurde. Zunächst firmierte sie nur als Autofirma Società Anonima Lombarda Fabricia Automobili, hatte in den ersten Jahren wenig Erfolg und überlebte nur mit Kriegsproduktion und einem neuen Unternehmenschef namens Nicola Romeo. Der gab schließlich der Firma den endgültigen Namen. Erst 1919 begann wieder die Autoproduktion. Und die konnte in den folgenden Jahren spektakulärer nicht sein, denn bei den großen Autorennen beeindruckte Alfa Romeo die damaligen Auto-Enthusiasten mit nicht nur schnellen, sondern auch mit außergewöhnlich formschönen Rennwagen. Deren Fahrer schrieben Rennsportgeschichte. Ihre Siege begründeten den Mythos Alfa Romeo, der noch heute nahezu ungebrochen ist. Die Modelle faszinieren die Auto-Ästheten bis heute. So wie der Alfa Romeo 8c Spider, ein Traum von einem Sportwagen, eine magische Schönheit. Davon gibt es nur wenige Exemplare zum Preis von rund 211.000 Euro. Seine Schnelligkeit verdankt der Spider einem V8-Benzinmotor mit 450 PS, der den Wagen von null auf hundert in 4,5 Sekunden katapultiert. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 292 km/h angegeben. Auch Materialien und Ausstattung sind so edel, wie man es kaum für möglich hält. Allein der Verbrauch von ca. 16 Litern auf hundert Kilometern zeigt die Kehrseite der Schönheit. Perfektion der Pferdestärken Lässt beim Alfa Romeo 8c Spider die Form das Autoherz höher schlagen, sind es beim Porsche 911 GT2 RS Stärke und Perfektion. Welch ein Auto! 3,3 Sekunden von null auf Tempo 100; 9,8 Sekunden von null auf Tempo 200. Dabei ist dieser Porsche kein Rennwagen. Mit 620 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h ist er der schnellste Serienwagen, den die Sportwagenfirma je gebaut hat. Aber es ist natürlich ein Referenzwagen hauptsächlich für gebuchte Rundstrecken, denn auf der Straße kann er kaum seine Qualitäten zeigen. Gekennzeichnet durch absoluten Leichtbau und ein Lenk- und Fahrverhalten, wie wohl bei keinem anderen Auto in vergleichbarer Weise wiederzufinden, ist der 911 GT2 RS eine fahrzeugtechnische Sensation. Nur fünfhundert Exemplare umfasst die Miniserie. Für eine Klientel, die die Perfektion der Pferdestärken sucht.
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Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Gieszer 16 Leipzig - Netzwerk Immovielien Die „Gieszer“ im Leipziger Westen ist ein selbstverwaltetes „Zentrum zur Förderung emanzipatorischer Gesellschaftskritik und Lebensart“. Sie zeigt, was alles entstehen kann, wenn „Do it yourself“ und antikapitalistische Grundhaltung als Organisationsprinzipien ernst genommen werden. Metallwerkstatt und Umsonstladen, Punkkonzert und vieles mehr finden sich in diesem ehemaligen Industriegelände. Leicht ist es nicht, hier hoch zu klettern. Doch einmal oben angekommen, hat man vom stählernen Schiffsbug aus einen guten Ausblick über das Atoll der ehemaligen Industrielandschaft. Vor uns: ein Fahrradweg zwischen buntlackierten ein- bis zweistöckigen Backsteinbauten. Unter uns: Grüppchen von Sprayern, die unermüdlich auf die dicken Schichten von Lack neue Bilder aufbringen. Der Geruch von Lösungsmitteln zieht in die Nase – ein Hauch von Freiheit und Abenteuer, der etwas benommen macht. Im Rücken: die „Gieszer 16“, ein langgezogenes im Grundriss dreieckiges Gebäude, dessen Spitze der aus Stahlrohren geschweißte Bug ziert. Willkommen im „Bermudadreieck“, wie manche das Viertel liebevoll nennen. Von der Inszenierung zum Nachbarschaftsprojekt Die politische Wende machte im Industrieviertel Plagwitz im Leipziger Westen „Tabula rasa“. Mit einem Schlag schlossen die nunmehr unrentablen Fabriken der Schwerindustrie. Die Luft war wieder sauber, doch Arbeit gab es hier keine mehr. Langsam verfiel die Industrielandschaft mit ihren Fabriken und Gleisanlagen – eine riesige Herausforderung für Stadtplaner und zugleich ein unermesslicher Spielplatz für Abenteuerlustige. Manche derjenigen, die die Bauten durchforschten, wollten bleiben. Nach einer Welle von Hausbesetzungen Anfang der 90er Jahre galt in Leipzig lange Zeit eine Null-Toleranz-Politik. Besetzte Häuser und Gelände wurden sofort geräumt. Verändert wurde diese „Leipziger Linie“ glücklicherweise durch einen Zusatz, der sich aus heutiger Sicht für eine Stadt, die damals von hohem Leerstand geprägt war, als sehr vernünftig erwies: „Verhandlungen werden angeboten, wenn Besetzergruppen ein tragfähiges Konzept vorlegen.“ Die jugendliche Gruppe, die sich Ende der 90er Jahre das Ziel setzte, hier im Stadtviertel eine Mischung aus Wohnraum, Kulturraum und sozialem Zentrum zu erschaffen, stellte sich auf ihre Weise darauf ein. Sie beschloss, mit einer Besetzung die nötige Aufmerksamkeit für Verhandlungen zu schaffen, diese aber als Kunstaktion zu inszenieren: mit Pflastersteinen aus Styropor und Filmteam. Tatsächlich kam es zu Gesprächen mit der Stadt. Die Gruppe fand das Gebäude der ehemaligen Farben- und Lackfabrik in der Gießerstraße 16, bald liebevoll „Gieszer“ genannt. Gemeinsam mit dem Liegenschaftsamt wurde ein 1-Jahres-Vertrag ausgehandelt. Die Gruppe durfte das Gelände vorläufig nutzen und bekam Zeit, ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. Im April 1999 wurde die Gieszer eröffnet. Im Sommer danach zogen die ersten Bewohner ein und nahmen die Hallen in Betrieb. Die Bedingungen waren dabei zunächst mehr als spartanisch: „Wir haben teilweise im Schlafsack auf dem Boden gelegen, 4 bis 5 Leute in einem Raum.“ Das Nutzungskonzept und die Umbaupläne, die die Gruppe mit einem Architekten und einem Ingenieur erstellt hatten, blieben jedoch in der Schublade liegen. Man überwarf sich mit dem Architekten, die Gespräche mit der Stadt schliefen ein, währenddessen wechselten die Aktiven im Projekt. Die zweite Generation der Nutzer baute dann einfach drauf los: Die vielen großen Räume machten Lust, direkt anzufangen. Ohne zahlreiche Provisorien wäre das kaum möglich gewesen, besteht die „Gieszer“ doch aus neun Gebäudeteilen mit 4.400 Quadratmetern Nutzfläche, die damals teilweise in sehr schlechtem Zustand ohne Wasser und Strom waren. Schrottästhetik und Projektvielfalt So entstand in den Räumen ein Projekt nach dem anderen. Da gibt es das Atelier, das sich vier Künstler teilen. Da ist der Sportraum, in dem täglich kleine Gruppen an Fitnessgeräten oder mit Boxhandschuhen trainieren. Da sind die drei Proberäume, aus denen mal Punkrock dröhnt, mal eine Gruppe Blechbläser zu hören ist. Und da ist die Metall-Werkstatt auf dem Hof, wo die großen Schrottinstallationen geschweißt werden, die dem Gelände eine post-apokalyptische Ästhetik verleihen. Ganz hinten liegt eine riesige Halle, „Recycling-Hof“ genannt, der für die Umbauten des Hauses oder befreundeter Hausprojekte vom Türblatt über den Fliesenstapel bis zum Lampenschirm alle möglichen Materialien bereithält. Theater und Oper spendeten fast 200 alte Kostüme und machten so aus einer Halle eine Art selbstorganisierten Kostümverleih für experimentelles Theater. Hinzu kommt noch eine Elektronik- und Multimediawerkstatt. Der Umsonstladen ist wohl das Projekt in der „Gieszer“, das den Anspruch alternativen Wirtschaftens am deutlichsten nach außen trägt. Seit 2005 können zweimal wöchentlich brauchbare Dinge gebracht und abgeholt werden. Ohne Tausch, ohne Gegenleistung, ohne Bedürftigkeitsnachweis. Hier treffen inmitten von Geschirr, Büchern und Babykleidung ganz verschiedene Menschen aufeinander. Auch das Lesecafé ist eine wichtige Schnittstelle zur Nachbarschaft. Der schick sanierte Raum öffnet sonntags zu Kaffee und Kuchen. Vor allem Eltern mit ihren Kindern aus der Nachbarschaft nutzen das Angebot — sofern sie davon erfahren. Denn beworben wird auch das Lesecafé nicht. Gleich neben dem Eingang ist an den Außenwänden eine der größten legalen Graffitiwände der Stadt, die an Wochenenden ständig von gut einem Dutzend Sprayer genutzt wird. Und so stehen neben den Farbkünstlern interessierte Kinder und fachsimpeln über die Bilder. Im Zentrum steht der Veranstaltungsbereich: Große Tanzflächen, günstige Getränke und vor allem der Freiraum, alles selbst gestalten zu können, machten die „Gieszer“ zum Anziehungspunkt. Dabei fanden ganz verschiedene Musikszenen zusammen. Birgit, die lange im Vorstand des Vereins war, fand Anfang der 00er Jahre die Mischung zwischen Punk und Techno interessant, als sie begann, sich hier zu engagieren. Auch Karo reizte gerade die Heterogenität der „Gieszer“. „Das waren nicht nur linke Leute mit ’nem bestimmten Musikgeschmack. Das war heterogen: Techno, zwischendurch mal Theaterabend, mal experimentelle Musik.“ Es ist ein Paradies des Do-it-yourself, das sich hier in den ehemaligen Industriebauten ausgebreitet hat. Manche der Projekte sind über die Jahre wieder eingeschlafen, weil sie niemand mehr weiterführen wollte, andere erfreuen sich trotz ständigen Wechsels in den Reihen der Aktiven einer dauernden Beliebtheit. Eine Burg als Freiraum Von der Straße betrachtet fällt zunächst die martialische Ästhetik auf: Die hohen Tore sind mit Stacheldraht gesichert und aus Fahrradresten geschweißte Gitter schützen die Fenster des Umsonstladens. Als ein alternatives Projekt im damals noch von Neonazis dominierten Plagwitz wussten sich die „Gieszer“ von Anfang an zu behaupten. Über das damalige Ausmaß der Bedrohung gibt es heute jedoch unterschiedliche Ansichten: „Naziangriffe gab es hier eigentlich nie, nur so Kleinkram“, erinnert sich ein Bewohner des Projekts. Wer genauer nachfragt, erfährt, dass in der Anfangszeit regelmäßig die Scheiben eingeschlagen wurden. Nach einem Brandanschlag auf dem Dachboden eines der Gebäude konnte das Feuer durch einen glücklichen Zufall gelöscht werden. Bei einem Anschlag auf einen Lkw des Projektes hatte man weniger Glück: Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Das Fahrerhaus ziert heute als regensichere Sitzgelegenheit den angrenzenden Radweg. Das politische Engagement war nie einheitlich organisiert, aber gerade darum selbstverständlich im Alltag präsent. Der „Gieszer-Chor“ tauchte auch mal frühmorgens vor dem lokalen NPD-Zentrum auf, um antifaschistische Partisanenlieder zu singen. Politische Statements der „Gieszer“ als Ganzes gibt es aber nicht: Das Projekt will Raum für verschiedene Ansätze bieten. Selbstverwalten statt konsumieren Das zentrale Koordinations- und Entscheidungsgremium ist das wöchentliche Nutzer-Plenum, zu dem alle Interessierten kommen können. Jeder, der einen Wunsch, ein Vorhaben oder ein Anliegen hat, kann zum „Nutzi“ kommen — unabhängig davon, ob er oder sie hier wohnt oder nicht, dort eine Werkstatt, ein Atelier oder einen Veranstaltungsraum bereits bespielt oder dies nur in Zukunft gerne würde. Bewohner-Gruppe, Sportraum-Gruppe und Lesecafé-Gruppe haben ihre eigene Plena und sind für die von ihnen genutzten Gebäudeteile zuständig. Das macht es sehr einfach, Nutzerin oder Nutzer der „Gieszer“ zu werden. Karo resümiert: „Du kannst mit diesem Konzept Leute begeistern, sich einzubringen, aber es ist ein enormer Aufwand, und es hat sehr viel Leute extrem schnell verbrannt.“ Wie bei jedem anderen Verein gibt es auch bei der „Gieszer“ einen Vorstand. Aber diese Funktion wirkt hier wie ein Fremdkörper. Bei großen Themen entscheidet die Mitgliederversammlung, die im Idealfall alle umfasst, die das Gelände der „Gieszer“ in irgendeiner Weise nutzen. Dabei wird gleichberechtigt und möglichst ohne Abstimmungen entschieden. Birgit: „Wir haben immer das Konsensprinzip angestrebt, mehr oder weniger erfolgreich. Das führt natürlich dazu, dass es auch mal sehr lange dauert.“ Immobilienwirtschaft nach Punkrock-Art Die „Gieszer“ versucht, sich als „kulturelles Zentrum zur Förderung emanzipatorischer Gesellschaftskritik und Lebensart“ den kapitalistischen Rahmenbedingungen zu verweigern. Bezahlung ist deshalb immer ein politisches Thema. Fast alle Arbeiten — von der Dachsanierung bis zum Verlegen der Wasser- und Elektroleitungen — werden von den Nutzern selbst ausgeführt. Diese Mitarbeit ist freiwillig und unentgeltlich. Auch eine gewerbliche Nutzung der Räume soll es nicht geben. Im Alltag gibt es aber gelegentlich einen laxen Umgang mit diesem Prinzip: „Im Metalllabor werden schon Dinge geschweißt von Selbstständigen, die dafür Geld bekommen. Offiziell ist das geächtet.“ Vielleicht ist es gerade diese Mischung zwischen dem grundsätzlichen Anspruch, eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen und dem pragmatischen Umgang damit im Alltag, die den Charme der „Gieszer“ ausmacht. Die Nutzung der Gebäude liegt quer zu jeder renditeorientierten Immobilienbewirtschaftung. Während selbst alternative Hausprojekte Miete quadratmeterweise abrechnen, liegen hier manche Räume jahrelang brach, bis jemand die Energie hat, sie auszubauen. Was heute als „Postwachstumsökonomie“ diskutiert wird, ist in der „Gieszer“ seit Beginn gelebter Alltag und Experimentierfeld — ohne wissenschaftlichen Beirat, dafür mit Punkästhetik. Wie jeder Raum, der außerhalb der Marktlogik existiert, müssen auch hier eigene Regeln des Miteinanders definiert werden. Im Umsonstladen kann jeder Kleidung, Elektrogeräte oder Haushaltswaren bringen oder mitnehmen, die Mitnahme ist aber auf drei Gegenstände begrenzt. Bei Konzerten muss zwar Eintritt bezahlt werden, als Rahmenbedingung gilt aber, dass Konzerte für alle bezahlbar sein sollen. Oft gibt es sogar das Angebot, im Rahmen einer gewissen Spanne über den Eintrittspreis selbst zu entscheiden, etwa 4 bis 6 Euro. Um als Aktiver dabei zu sein, muss man keine formalen Kriterien erfüllen. Aber wer keinen Zugang zur Szene hat, wird auch nicht wissen, dass die „Gieszer“ theoretisch allen offen steht und mittwochsabends das „Nutzi“ stattfindet. Eine Kleiderordnung gibt es hier zwar nicht, aber wer im Jackett den Hof überquert, wird sicher schneller gefragt, was er hier wolle, als jemand in abgeschabter Lederjacke. Die Aktiven der „Gieszer“ sind sich dieser Ambivalenz bewusst, und versuchen, mit ihren Möglichkeiten die Szenegrenzen zu überschreiten. Am besten gelingt dies wohl im Umsonstladen. Bei Sport-Raum, Proberäumen oder Recycling-Hof hingegen ermöglicht gerade die Nutzung durch eine überschaubare Szene ein generalisiertes Vertrauen, das halboffene Räume möglich macht. So nutzt die „Gieszer“ weder Werbezettel noch Facebook-Accounts. Die „Gieszer“ funktioniert trotz oder gerade wegen einer fehlenden PR-Arbeit. Zum Besetzer gemacht Über 10 Jahre konnte sich die Projektvielfalt in der Gieszer ungestört entwickeln. In dieser Zeit veränderte sich auch das Viertel ringsum. Viele der leerstehenden Fabriken wurden abgerissen und Wohnhäuser saniert. Die Gebäude der Gieszer waren vielfach nur provisorisch in Stand gesetzt worden. Nun regte sich der Wunsch, auch in die Infrastruktur des Projektes zu investieren: „Wir wollten einen richtigen Wasseranschluss. Im hinteren Bereich gab’s eigentlich nur Regenwassernutzung mit Eimern. Als wir bei der Stadt angerufen haben, hat die Frau vom Liegenschaftsamt gesagt: ’nein, ihr seid Besetzer, ihr kriegt keinen Wasseranschluss‘.“ Die „Gieszer“-Leute fielen aus allen Wolken. Sie hatten vollkommen vergessen, dass der Nutzungsvertrag nur für ein Jahr abgeschlossen worden war. Bei Teilen der Stadtverwaltung war nicht einmal bekannt, dass die Nutzung des Geländes überhaupt auf einem Vertrag beruhte. So begannen mühsame Kaufverhandlungen. Einige der Aktiven waren skeptisch, fürchteten, sich mit einem Kauf stärkerer Regulierung auszusetzen und dabei den experimentellen Charakter des Projekts zu verlieren. Die FDP-Fraktion witterte die Alimentierung gewaltbereiter Autonomer, forderte schließlich aber nur die Nachzahlung von Betriebskosten für die Zeit ohne gültigen Nutzungsvertrag. Schließlich ließ sich die Gruppe auf die Bedingungen der Stadt ein, zahlte die ausstehenden Nebenkosten und unterschrieb einen Kaufvertrag. Das Geld hatte sie vorausschauend über die Jahre angespart: „Ich bin dann mit ‘ner Plastiktüte voller Geldscheine hin und habe gesagt: ‚ich muss mal die ,Gieszer‘ bezahlen‘“, erinnert sich eine der Giezer Aktiven. Ausgerechnet während der Kaufverhandlungen schloss das Ordnungsamt eine Reihe kleiner, halblegaler Clubs in der Nachbarschaft, weil diese gegen Baubestimmungen verstießen. Auch die „Gieszer“ bot Anlass zur Beanstandung: Fehlende Brandschutztüren, mangelhafte Fluchtwege, keine behindertengerechte Ein- und Ausgänge, Hygienevorschriften und anderes boten genug Gründe, die „Gieszer“ erstmal als öffentlichen Veranstaltungsort dicht zu machen. Dass dies kurz nach dem Kauf passierte, verstärkte das Misstrauen gegenüber der Stadtverwaltung. „Für viele stellte sich die Situation so dar: ‚Dann kam der Kauf und dann war hier Stopp.‚“ Statt dass der Kauf des Geländes neuen Schwung in das Projekt brachte, lähmte das Verbot öffentlicher Veranstaltungen die Gruppe. Die Liste der notwendigen Sanierungsmaßnahmen war erdrückend lang: „Da war erstmal die Luft raus, damit wurde im Prinzip alles lahmgelegt. Das haben wir erst langsam begriffen, dass der Bauantrag nicht nur einen Raum, sondern das ganze Gelände betrifft.“ Sechs Jahre wurde seitdem gebaut — mal sporadisch, mal enthusiastisch. Immer wieder war im Gespräch, Firmen zu beauftragen, um Baustellen rasch abzuschließen. Das nötige Geld war in der Regel da, bis auf seltene Ausnahmen wurde die Beauftragung von Fachfirmen aber abgelehnt. Gegen Geld andere für sich arbeiten zu lassen, passte nach Ansicht vieler einfach nicht zum Geist der „Gieszer“. Inzwischen sind die Aktiven zuversichtlich, bald überall die Anforderungen der Behörden erfüllen zu können und damit wieder eine Freigabe für öffentliche Veranstaltungen zu erwirken. Die Schließung des Veranstaltungsraums hatte inzwischen auch eine gute Seite: Die Energie der Aktiven richtete sich so auf andere Vorhaben auf dem Gelände, beispielsweise den Umsonstladen, die Werkstätten und die Probe- und Sporträume. Autonomie und Abgrenzung Die Möglichkeit, öffentliche Fördermittel zu beantragen, wurde von der „Gieszer“ in der Regel ausgeschlagen. So lehnte die Gruppe beispielsweise ab, im Rahmen der Weltausstellung 2000 als dezentrales EXPO-Projekt geführt zu werden. Solche Vorschläge wurden als Vereinnahmungsversuche wahrgenommen. Rückblickend scheint es, als hätten beide Seiten viel Mühsal vermeiden können, hätten sie sich intensiver um eine gute Kommunikation bemüht. Auf Seiten der Stadtverwaltung wäre eine feste Ansprechperson hilfreich gewesen, die Erfahrungen mit selbstverwalteten Gruppen hat und im Laufe der jahrelangen Verhandlungen verschiedener Behörden mit der „Gieszer“ den Überblick behält. Auf Seiten der „Gieszer“ hätten stets erreichbare Ansprechpersonen viel bewirken können. So ging in den Jahren der vertragsfreien Nutzung ein Schreiben bei der Gruppe ein, in dem von der Stadtverwaltung der Verkauf zum symbolischen Preis von einem Euro vorgeschlagen wurde. Aber diejenigen, die sich sonst für die Eigentumsfrage und den Schriftwechsel mit Behörden zuständig fühlten, waren zu dem Zeitpunkt vorübergehend nicht in der „Gieszer“ aktiv. Der Vorschlag blieb unbeantwortet, der Verkauf fand vorerst nicht statt. Als die Gruppe Jahre später im Verlauf der Kaufverhandlungen, in denen von einem Kaufpreis von einem Euro keine Rede mehr war, nach dem Schreiben als Argumentationsstütze suchte, blieb dieses unauffindbar. Gekauft wurde schließlich für eine Summe von 57.000 Euro. Die Abgrenzung der „Gieszer“ nach außen wurde oft kritisiert. Sie geht jedoch mit einer weit reichenden Autonomie einher, die ein Grundprinzip authentisch transportiert: „Tu dich mit andern zusammen und mach einfach“. Für jene, die die Schwellen überwinden, ist die „Gieszer“ ein Ort mit enormen Möglichkeiten. Konflikte sind dabei unvermeidlich, aber der Grundkonsens und die in Jahren eingeübte konsensorientierte Gesprächskultur waren die Grundlage zu deren Lösung. Geholfen hat der „Gieszer“ auch ihre Einbettung in eine Nachbarschaft. So ist die „Gieszer“ zwar etwas wie eine Insel – aber in einem Archipel alternativer Projekte in der Nachbarschaft. Text: Michael Stellmacher, Hannes Heise Selbstverwaltetes Kultur- und Wohnprojekt, soziales Zentrum, Schwerpunkt alternative Szene; Konzert/Veranstaltungsräume (z. Z. im Bau) Ehemaliges Industriegebäude der Gründerzeit, verschiedene ein- bis dreistöckige Backstein-/Klinkerbauten um einen langgezogenen Innenhof; teilweise Denkmalschutz. Geländegröße: 2.835 qm teilöffentliche Projektfläche: 800 qm öffentliche Nutzfläche: 2.900 qm Umsonstladen: 100 qm Veranstaltungsfläche: 290 qm Der entspannte Umgang mit dem Gelände wurde durch den niedrigschwelligen Zugang (Nutzungsvertrag, der de facto 10 Jahre lief) zum Gebäude ermöglicht. Über diese Zeit konnte sich die ganz eigene Kultur der Selbstorganisation entwickeln. Wichtig war zugleich, dass die Gruppe danach, trotz nichtkapitalistischer Grundsätze, den Kauf des Gebäudes wagte. Einzigartig ist wohl das riesige Gelände, dessen Bauzustand von „teilsaniert“ bis „Baustelle“ reicht. Die Vielfalt der Projekte wird durch die Vielfalt der Gebäude (auch mit unterschiedlichen Zugängen) erleichtert. Die „Gieszer“ hat eine enorme Projektvielfalt, die auf dem einfachen Grundkonsens „emanzipatorischer Gesellschaftskritik und -Lebensart“ beruht. Wie dieser im Detail ausgefüllt wird, obliegt im Alltag den NutzerInnen selbst. So entstand eine Mischung von Angeboten, die nur einer kleinen Szene zugänglich sind und Angeboten, die von ganz verschiedenen Bevölkerungsgruppen angenommen werden. Die Kombination von Autonomie und Offenheit ist wichtig: Nach außen hin hat sich die „Gieszer“ oft von „offiziellen“ Strukturen abgegrenzt, etwa indem sie Fördermittel ablehnte oder auch indem sie jede Form „professioneller“ Öffentlichkeitsarbeit einfach verweigert. Gleichzeitig stehen die Strukturen allen Interessierten offen. In wichtigen Fragen entscheidet das Plenum, das allen NutzerInnen gleichermaßen offen steht. Die „Gieszer“ lehnt Hierarchien ab; notwendige Positionen wie Vereinsvorstand werden als Fremdkörper empfunden. Die „Gieszer“ wird komplett ehrenamtlich betrieben und war trotzdem oder gerade deshalb bisher finanziell immer gut im Plus. Am Anfang stand die Idee einer jugendlichen Gruppe Ende der 90er Jahre im Leerstand ein Kulturzentrum zu schaffen. Eine künstlerische Hausbesetzung und andere theatralische Aktionen (u.a. eine „Häuserhochzeit“) schafften den Rahmen für Verhandlungen um ein städtisches Gebäude. 1999 eröffnet die „Gieszer“, zunächst mit einjährigem Nutzungsvertrag. Der Nutzungsvertrag wurde von beiden Seiten stillschweigend verlängert, bzw. wurde wohl einfach eine Verlängerung vergessen. Über die Jahre entwickelte sich eine Vielfalt an Projekten, Veranstaltungen, Werkstätten. Das Gelände wird je nach Prioritäten der jeweils Aktiven ausgebaut und umgenutzt. 2005 eröffnet der Umsonstladen. 2009 markiert ein wichtiges Jahr: beim Versuch, einen Wasseranschluss zu bekommen, fällt einigen Aktiven auf, dass der Nutzungsvertrag seit Jahren ausgelaufen war. Die Gieszer beginnt Kaufverhandlungen, um ausbauen zu können. Zeitgleich untersagt das Ordnungsamt zahlreichen halblegalen Veranstaltungsräumen im Stadtviertel die Nutzung. So kam mit dem Kauf der Veranstaltungsstopp auch für die Gieszer, u.a. wegen fehlendem Brand- und Schallschutz. Wohnprojekt und Werkstätten liefen weiter. 2009 bis 2016 konzentrierte sich das Projekt auf die übrigen Räume. Der Ausbau der Veranstaltungsräume, um hier auch wieder offiziell Konzerte organisieren zu können, lief niedrigschwellig. Auch weiterhin wird der Erhalt und Ausbau der Gebäude entlang der Nutzerinteressen im Vordergrund stehen. Die Gieszer wird nie ganz fertig sein. Grundsätzlich finanziert sich die „Gieszer“ selbst: Alle die hier mitmachen, tragen dazu bei, die Kosten zu stemmen. Feste Nutzungsentgelte gibt es nicht, dafür Spenden. Die Teilbereiche finanzieren ihre Ausstattung gemeinsam selbst; als Grundkosten fallen im Wesentlichen die Betriebskosten an. Die „Gieszer“ hat (für ein Do it yourself-Projekt dieser Größenordnung ungewöhnlich) nie ernsthaft Geldprobleme gehabt. Den Kaufpreis in Höhe von 57.000 Euro bezahlte die Gruppe bar mit den Überschüssen der Veranstaltungen der Vorjahre. Fördermittel werden auch aus Sorge vor Abhängigkeit abgelehnt. So weigerte sich die „Gieszer“ sich zum Vorzeigeprojekt der Weltausstellung „Expo 2000“ machen zu lassen, aus Sorge, hier vereinnahmt zu werden. Für einzelne Projekte wurden aber Fördermittel beantragt: So wurde die Installation des stählernen „Schiffbugs“ 2001 mit EU-Fördermittel finanziert. Träger des gesamten Projekts und Eigentümer des Geländes ist der gemeinnützige „Verein für Stadtteilförderung, Wohn- und Kultur e. V.“ Die Rechtsform wurde vor allem gewählt, weil sie zum ideellen Zweck passte und den Aktiven vertraut war. Ideal der „Gieszer“ ist es, dass alle NutzerInnen des Geländes sich als Teil des Vereins verstehen. Eine Unterstrukturierung mit weiteren Untervereinen gibt es nicht. Im Alltag ist es vor allem das Nutzerplenum, wo die Aktivitäten auf dem Gelände koordiniert werden sowie eine Vielzahl einzelner Plena für die verschiedenen Bereiche. Die Plena sind es, die im Alltagsbewusstsein der „Gieszer“ eine Rolle spielen, nicht der Verein. Vorteil dieser Konstruktion ist die einfache Handhabung der Projektvielfalt – alles gehört rechtlich zum Verein. Es hat keine umständlichen bürokratischen Unterstrukturen. Nachteil: Mehrfach verlor der Verein kurzzeitig die Gemeinnützigkeit, weil in der Gemengelage selbstorganisierter Projekte der ehrenamtliche Vereinsvorstand bestimmte Aufgaben aus dem Blick verlor. Zudem gibt es Aufgaben, die niemand gern übernimmt – Ämterkontakte allgemein, Steuererklärung etc. Die „Gieszer“ betreibt keine Öffentlichkeitsarbeit im üblichen Sinne: Die Website ist seit Jahren veraltet. Das macht aber im Alltag der „Gieszer“ wenig: an der Tür des Umsonstladen steht geschrieben, wann der Laden geöffnet hat. Wenn Konzerte stattfinden, werden selbstgestaltete und kopierte Plakate im Viertel geklebt. Manchmal nicht mal das, dann reicht eine Erwähnung in einem lokalen Szene-Zine. Die „Gieszer“ ist trotzdem gut besucht. Auch die Werkstätten brauchen so gut wie keine allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Wer sie nutzt (und das sind viele) kennt Leute, die schon vorher hier waren. Das Plenum ist der Ort, um Informationen zu bekommen, und gleichzeitig der Ort, wo Entscheidungen getroffen werden. Grundsatz der „Gieszer“: Alle entscheiden gemeinsam im Konsens. Während es anfangs nur ein Plenum für alle Themen gab, das auch nicht selten mal bis tief in die Nacht dauerte, hat sich die Arbeitsorganisation ausdifferenziert. Jedes Teilprojekt hat seine eigene Struktur; ein gemeinsames Plenum findet monatlich statt. Der Vorstand hat real nicht viel mehr Entscheidungsmacht als andere und muss im „Alltagsgebrauch“ auch nicht mehr Durchblick haben als alle anderen. Die „Gieszer“ ist ein Ort, wo man, wenn man jemanden kennt oder irgendwie zur Szene gehört, ganz viel machen kann. Das ermöglicht nichtformelle Organisationsstrukturen, beschränkt aber gleichzeitig den Zugang für Menschen, die diese Szenecodes nicht bedienen. In den 10 Jahren nach der Inbesitznahme baute eine Vielzahl von NutzerInnen an verschiedenen Stellen mit ganz unterschiedlichen Baustandards. So konnte sich einerseits an manchen Punkten (professionell ausgestatteter Veranstaltungsraum) eine enorme Energie entfalten, andere Stellen blieben provisorisch nutzbar gemacht, über ein Jahrzehnt einfach liegen. Das machte es möglich, das Gelände mit extrem wenig Geld zu entwickeln, ist aber auch der Grund für manche Baumängel bis heute. Mit der Nutzungsuntersagung 2009 durch das Bauordnungsamt begann eine neue Phase des Bauens. Die Standards (insbesondere beim Brandschutz), die nun von außen eingefordert wurden, stellten die Gruppe vor große Herausforderungen. Aus diesem Grund war etwa der Veranstaltungsraum während der sehr langen Bauphase mit ihren vielen Pausen über beinahe 5 Jahre für öffentliche Veranstaltungen geschlossen. Versuche von Teilen der Gruppe, durch den Einsatz externer Firmen die Bauphase zu beschleunigen, konnten sich im DIY-Konsens nicht durchsetzen. Letztlich hat die Gruppe das auch so bewältigt. Finanziert wurden die Baumaßnahmen ausschließlich selbst. Die „Gieszer“ ist fester Bestandteil einer ganzen Reihe selbstverwalteter Strukturen (Hausprojekte, Wagenplatz) in der unmittelbaren Nachbarschaft. Mit diesen gibt es eine rege Verbindung. Damit steht die „Gieszer“ im Schnittpunkt ganz verschiedener Alternativszenen. Die langen Außenwände der „Gieszer“ sind etwa als legale Graffitifläche eine wichtige Verbindung zur Sprayer-Szene, die angesichts rivalisierender Sprayer-Gruppen nicht immer konfliktfrei ist. Verbindung zur Nachbarschaft sind vor allem die Konzertveranstaltungen, das „Gieszerfest“ als jährlicher Höhepunkt und das sonntagnachmittägliche Familienprogramm im Lesecafé. Der Umsonstladen ist darüber hinaus szene-, alters- und sprachübergreifend ein wichtiger Begegnungsort in der Nachbarschaft. Die „Gieszer“ und die umliegende Szene sind ein wichtiger Grund dafür, dass Plagwitz heute nicht mehr von Neonazis dominiert wird, sondern einen alternativen Ruf genießt. Anlassbezogen bringen sich die Aktiven immer wieder in Stadtteilthemen ein und begleiten die Aufwertung des Viertels kritisch. Als im Rahmen der Weltausstellung „Expo 2000“ der Stadtteilpark eröffnet wurde, spielte auf dem Dach eines leer stehenden Hauses gegenüber eine Punkband mit Transparenten „gegen Expo und Gentrifizierung“. Als später im selben Stadtteilpark ein mit öffentlichen Mitteln installierter Basketballkorb wieder abmontiert werden sollte, weil die frisch hinzugezogenen Eigenheimbesitzer wegen Lärms vor Gericht klagten, initiierte die Szene ein regelmäßiges Treffen am Basketballplatz mit Musik. Ein derart konsequent nicht kommerzielles, selbstverwaltetes Projekt ist immer auch anstrengend. Der Versuch, das ganze Projekt im Blick zu behalten, etwa als ehrenamtlicher Vorstand, bringt schnell Frust mit sich. Hier beharrlich zu bleiben, ohne zu resignieren, ist eine Kunst, die gelernt werden kann: „Es ist wichtig, da zufrieden zu sein. Sich selbst was Gutes rauszusuchen“ sagen die „Gieszer“-Aktiven. Nach der langen Duldungsphase, als sich die „Gieszer“ um einen Kauf bemühte, gab es in Teilen der Stadtverwaltung und Öffentlichkeit die Haltung „Mit Besetzern wird nicht verhandelt“. Tatsächlich war das Gelände der „Gieszer“ nie besetzt, wurde aber als solches wahrgenommen. Hier war es für die „Gieszer“ wichtig, aber auch nicht ganz leicht, sich nicht von dieser Konfrontationslogik einnehmen zu lassen und aus der gedanklichen Schublade herauszukommen, um schließlich selbstbewusst den Kaufpreis in einer Plastiktüte vorbeizubringen. Die Betonung des „Selbermachens“ führt dazu, dass Baustellen auch mal jahrelang brachliegen, auch wenn eigentlich genug Geld dafür da wäre, sie professionell von Firmen erledigen zu lassen. Wer sich hier einbringt, braucht Zeit. Die informellen Strukturen beschränken den Zugang für Menschen, die die Szenecodes nicht bedienen oder nicht so viel Zeit mitbringen. Viel Konfrontation und Unverständnis (bei baulichen, aber auch behördlichen Fragen) hätte sich vermeiden lassen, wenn die „Gieszer“ in den Jahren offizielle Ansprechpartner gehabt hätte, die mit der Perspektive selbstverwalteter Projekte vertraut sind. Auf der anderen Seite gab es auch immer wieder Versuche von Teilen der Stadtverwaltung, die „Gieszer“ zu fördern, etwa, sie als EXPO-Projekt vorzuschlagen. Das wurde in der „Gieszer“ als Vereinnahmungsversuch wahrgenommen. Die Stadtverwaltung muss lernen, mit Projekten auf Augenhöhe zu kommunizieren. Andersherum sagen einige der Aktiven heute: „Projekte müssen auch lernen, nicht jedes Gespräch mit einem Stadtratspolitiker bedeutet, dass man sich vereinnahmen lässt“. Ähnliches wie für die Stadtpolitik gilt auch für externe Fachleute (Anwälte, Elektriker, Architekten), die oft vom DIY-Anspruch und den Organisationsstrukturen überfordert waren, und daher Ansätze vorschlugen, die in der „Gieszer“ gar nicht in der Form umsetzbar waren. Hier wären Fachleute mit Selbstverwaltungserfahrung hilfreich. Internetseite der G16 „Leben, Lieben, Lachen, Selbermachen. Zur Frage der Selbstorganisierung des Projekts Gieszerstraße 16“ in „Feierabend! libertäres 11⁄2 Monatsheft aus Leipzig “, Nr. 20 November/Dezember 2005, S. 14-15 Von Besetzern zu Besitzern. Kauf der Gieszer 16 wieder mal gescheitert, in „Feierabend! libertäres 11⁄2 Monatsheft aus Leipzig “, Nr. 34, Seite 9 G16, was nu?, in „Feierabend! libertäres 11⁄2 Monatsheft aus Leipzig “, Nr. 35, abrufbar unter: Film Auftritt Brassbanditen im Hof Giezer 16 http://www.gieszer16.de
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Wilhelmshavener Zeitung: Bund unterstützt Sanierung des Feuerschiffes "Weser" mit 1,3 Millionen Euro Nachrichten » Bund unterstützt Sanierung des Feuerschiffes "Weser" mit 1,3 Millionen Euro Bund unterstützt Sanierung des Feuerschiffes "Weser" mit 1,3 Millionen Euro Die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hatte sich für den Zuschuss stark gemacht - mit Erfolg. Siemtje Möller und Johannes Kahrs beim Besuch der Kapitän Meyer. Foto: Gronewold. Wilhelmshaven/jm - Gute Nachrichten für Wilhelmshaven hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller nach der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages zu verkünden: Der Bund unterstützt die Sanierung des Feuerschiffes Weser mit 1,355 Millionen Euro. "Wir als SPD haben versprochen uns einzusetzen und halten mit der Förderzusage dieses Versprechen", so Möller. Die Hälfte des benötigten Geldes stellt die Bundesebene. Insgesamt sind für die Sanierung des historischen Schiffes 2,7 Millionen Euro eingeplant. Möller hatte sich im Rahmen ihrer Unterstützung für die Kapitän Meyer für einen Zuschuss des Bundes zur Sanierung des Feuerschiffes stark gemacht. „Mir ist es wichtig, dass wir dieses schwimmende Denkmal für die Stadt erhalten können.“, betonte Möller. „Das Schiff gehört, genau wie die Kapitän Meyer, zu Wilhelmshaven und die Sanierung muss von allen Seiten unterstützt werden.“ Möller hatte im Laufe des Jahres mehrfach die Kapitän Meyer und auch das Feuerschiff Weser besucht, auch gemeinsam mit Haushaltspolitik Johannes Kahrs. Beide hatten sich vor Ort ein Bild über den Zustand des Feuerschiffes gemacht. „Es zeigt sich, dass der Besuch vor Ort unsere Haushaltspolitiker von der notwendigen Unterstützung überzeugen konnte. Wir haben uns dieses Themas angenommen und konnten nun unser Versprechen die Sanierung zu unterstützen, einhalten", so Möller.
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Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Justizminister Maas plant Einführung bundeseinheitlicher Staatsexamina | Juraexamen.info Justizminister Maas plant Einführung bundeseinheitlicher Staatsexamina 01. April 2015 | von Redaktion Aus dem Justizministerium ist eine Sensation durchgesickert: Dem Vernehmen nach plant Heiko Maas eine grundlegende Reform der Juristenausbildung. Die Staatsexamina sollen künftig nur noch teilweise von den Ländern reguliert werden. Es ist geplant, einheitliche Vorgaben für die Zahl der Klausuren, den Pflichtstoff und die mündliche Prüfung zu erarbeiten. Die Korrektur der Klausuren soll über einen bundesweiten Topf erfolgen, um eine länderübergreifende Notengerechtigkeit zu erzielen. Auf Anfrage von juraexamen.info teilte uns der persönliche Referent der zuständigen Staatssekretärin Dr. Hubig mit, dass man mit dieser Reform im Wesentlichen das Ziel verfolge, die allgemein als zu einfach empfundenen Prüfungen in Bayern auf ein Niveau mit den anderen Bundesländern zu bringen. Dies hätte langfristig den Effekt, dass weniger CSU-nahe Juristen Verfassungsrichter würden. Außerdem würde damit das „kleine bayerische Prädikat“, mit dem noch Herr zu Guttenberg ausgezeichnet wurde, endlich der Vergangenheit angehören. Diese durchgreifende Reform würde den aktuellen Flickenteppich an Ausbildungsgesetzen beseitigen. In der Vergangenheit haben wir bereits über die unterschiedlichen Anforderungen berichtet (s. hier). Für den gewieften Studenten empfiehlt es sich, noch schnell die Vorteile der jetzigen regulativen Unterschiede auszunutzen. (Visited 7.295 times, 1 visits today) Schöner Aprilscherz (-; Carsten (1. StEx in Bayern) schöner Aprilscherz, aber die Sache mit den „zu einfach empfundenen Prüfungen in Bayern“ hat die Geschichte zu schnell als Scherz entlarvt. :-)) Dass das Staatsexamen in Bayern so einfach sein soll, hat auch mich gewundert. Habe deshalb mal bei Wikipedia nachgeguckt. Dort steht: “In Bayern erreichten beispielsweise in der Ersten Staatsprüfung 2008 10,7 % der Bewerber ein großes Prädikatsexamen (Note vollbefriedigend), in Nordrhein-Westfalen hingegen 14,3 %.“ (Diese Zahlen stammen richtigerweise aus der Statistik des Bundesjustizministeriums für das Jahr 2006.)
de
q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Leben in Wiesbaden August vom Dern'schen Gelände in die Marktstraße und die De -Laspee-Straße verlegt. Der Stadtplan hilft, Wiesbaden zu erkunden. Wiesbaden is a city in central western Germany and the capital of the federal state of Hesse. In July , it had about , inhabitants, plus approximately. Der Stadtführer für Wiesbaden mit aktuellen Informationen und Auskunft zu Jobs, zum Leben, Arbeiten, Ausgehen, Einkaufen und Urlauben in Wiesbaden. Hauptorte der Vorführungen sind das Festivalkino Caligari und die Villa Clementine. Die danach zu verzeichnende Stagnation des Wachstums wurde durch eine http://www.sportsgamblingillinois.com/ Welle von Eingemeindungen game level beendet. Https://www.infocasinobonus.com/reader-shares-gambling-tax-horror. gehörten Vom Neroberg mit seinem Monopteros und dem Opelbad bietet bet to win for a living eine schöne Aussicht auf die Red blue dragon bis hin zum New online casino list. Septemberabgerufen am 4. Wiesbaden Film - Weltkurstadt Jahrhundert gab es auch vereinzelt wieder römisch-katholische Gemeindeglieder in Wiesbaden, die anfangs der Kirche in Frauenstein eingepfarrt waren. September und am Die ersten Eingemeindungen waren die von Biebrich, Schierstein und Sonnenberg am 1. Als gesicherte Ruine und mit einem gläsernen Wetterschutzdach versehen, wird es heute als Veranstaltungsort für Feste genutzt. Als gesicherte Ruine und mit einem gläsernen Wetterschutzdach versehen, wird es heute als Veranstaltungsort für Feste genutzt. Wiesbaden hat so einiges zu bieten. Auf der bereits heute von Bussen und Autos stark befahrenen Trasse könnten demnach täglich 20 Busse eingespart werden, zudem würden nach Schätzung von Experten Pendler pro Werktag ihr Auto stehenlassen und stattdessen mit der neuen Stadtbahn fahren. Dezember eine Verschuldung in Höhe von 1,46 Milliarden Euro entspricht 5. In July , it had about , inhabitants, plus approximately 19, [2] United States citizens mostly associated with the United States Army. One of the three Hessian state museums, Museum Wiesbaden is located in Wiesbaden. Die Evangelisch-Lutherische Christuskirchengemeinde Wiesbaden gehört heute zum Kirchenbezirk Hessen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. This airport can be reached by car or bus. Of the municipality's 79 kilometres Im Frühjahr wurde mit dem Baubeginn des neuen Kommando- und Führungszentrums auf dem Paradeplatz des Airfields begonnen. The town was part of Franconia , the heartland of East Francia. Auf dieser Autobahn sind über das Wiesbadener Kreuz Köln und der Flughafen Frankfurt am Main erreichbar. Sie können zusammen maximal Februar existiert, zusammen mit der Nachbarstadt Mainz, eine Umweltzone. Erzhlte mir: Wiesbaden.de DREAM SPIEL Paysafe to paypal Casinos nrw poker Book of ra free online slot Wiesbaden.de Mega casino no deposit bonus Bank rbc online Above the city center, the Salzbach is better known as the Wiesbaden.de. Innerhalb dieser Landeskirche gehören die Gemeindeglieder zum Wiesbaden.de Wiesbaden der Propstei Süd-Nassau. To the north of the city are the Taunus Mountains, which trend in a northeasterly online casino software. To the other side is the Theater Kolonnade, built world series poker entry fee A Christmas tree more than 28 metres 92 feet tall is decorated with blue and golden ties, electric bulbs and 30 flash bulbs. Accessed September 11, Der Städteplaner Ernst May gewinnspiel tchibo ab den er Jahren mit dem Pool table free games neuer Siedlungen beauftragt, von denen die ab entstandene Trabantensiedlung Klarenthal sogar ein eigener Ortsbezirk eingerichtet wurde und die http://www.probettingkingsbromos.com/echtgeld-casino-verschiedensten-Ländern-u-no-deposit-bonus den Rang eines Stadtteils einnimmt. Im Jahr wurde der Maxblue erfahrungen in der heute bekannten Form von den Bürgern neu errichtet, allerdings noch immer mit einer hölzernen und damit reparaturanfälligen Zuleitung von Schuh Länge ,1 Meter. Den Blickfang im Osten bildet das bis von Friedrich von Thiersch erbaute Kurhausin dem unter anderem die Spielbank untergebracht ist.
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Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
PressReader - Schwabmuenchner Allgemeine: 2017-06-20 - Spa­zier­gang durch ei­ne Sin­fo­nie Spa­zier­gang durch ei­ne Sin­fo­nie Ex­pe­ri­ment War­um jetzt das Sym­pho­nie­or­ches­ter des Baye­ri­schen Rund­funks in das Len­bach­haus ein­zieht Schwabmuenchner Allgemeine - 2017-06-20 - Feuilleton - VON CHRIS­TA SIGG Len­bach­haus München, Lui­sen­stra­ße 33, Sonn­tag, 25. Ju­ni 2017, 16 bis 20 Uhr. München Au­gen zu und ein­tau­chen in ein Meer von Tö­nen – so stellt man sich den per­fek­ten Mu­sik­ge­nuss vor. Für Ari Ben­ja­min Mey­ers ist das nur die hal­be Wahr­heit. „Die Schall­plat­te gau­kelt uns da seit Jahr­zehn­ten et­was vor“, sagt er, „aber Mu­sik geht weit übers Hö­ren hin­aus.“Des­halb treibt den Kom­po­nis­ten vor al­lem ei­ne Fra­ge um: Wie zeigt man das? Oder bes­ser: Wie stellt man Mu­sik aus? Mey­ers Lö­sung: der Kunst­raum. Für das Münch­ner Len­bach­haus hat der 45-jäh­ri­ge Ame­ri­ka­ner ei­ne per­for­ma­ti­ve In­stal­la­ti­on ent­wi­ckelt, die das ge­sam­te Mu­se­um ein­neh­men soll – das ist am kom­men­den Wo­che­n­en­de der Hö­he­punkt des Münch­ner Kun­stare­al­fests. Aus­füh­ren wird ihn das Sym­pho­nie­or­ches­ter des Zeit­ge­nös­si­sches ist zwar längst All­tag des Spit­zenen­sem­bles, doch jetzt be­tre­ten die Mu­si­ker Neu­land. Mit der Par­ti­tur hat das nichts zu tun; Mey­ers ver­langt we­der kom­pli­zier­te Ton­sprün­ge noch ver­track­te Rhyth­mus­wech­sel. Statt­des­sen sol­len sich 80 Orches­ter­mit­glie­der per Baye­ri­schen Rund­funks. Hand­lungs­an­wei­sung, doch oh­ne Di­ri­gent, in ei­ner mehr oder we­ni­ger lo­cke­ren Cho­reo­gra­fie im Raum be­we­gen – und von ei­nem Saal zum nächs­ten. Wie das dann mit den No­ten als „Ge­dächt­nis­hil­fen“funk­tio­nie­ren soll, ist noch nicht ganz ge­klärt. Die Marsch­ga­bel der Blas­ka­pel­len wä­re ei­ne bo­den­stän­dig prak­ti­sche Lö­sung. Auch die gro­ße Trom­mel bie­tet, um den Bauch ge­schnallt, ein gut ein­seh­ba­res Pult und könn­te auf die­se Wei­se pro­blem­los durchs Haus wan­dern. Mit dem Rest des Schlag­werks dürf­te es da­ge­gen schwie­rig wer­den. Ge­nau­so brau­chen Bass und Cel­lo die Fi­xie­rung am Bo­den. Zu­dem hat je­der Be­reich ei­ne an­de­re Akus­tik, und wer die ehe­ma­li­ge Künst­ler­vil­la am Kö­nigs­platz kennt, weiß um die vie­len klei­ne­ren Ka­bi­net­te. Nicht nur das Blech kann da leicht übers Er­träg­li­che hin­aus dröh­nen. Mey­ers Ex­pe­ri­ment setzt ei­ne aus­ge­tüf­tel­te Lo­gis­tik vor­aus. Wie das al­les mit der Kunst zu­sam­men­geht? „Die ha­be ich mir ge­nau an­ge­se­hen“, er­klärt Mey­ers: „Was Sie am Sonn­tag hö­ren, wird kein Kommentar zu ein­zel­nen Wer­ken sein“– wie et­wa Mus­sorgs­kys „Bil­der ei­ner Aus­stel­lung“. Aber viel­leicht ist das nur ei­ne Fra­ge der Fan­ta­sie des ein­zel­nen Be­su­chers. Die fürs Len­bach­haus so prä­gen­den Ma­ler des Blau­en Rei­ter wa­ren an neu­en Tö­nen stark in­ter­es­siert; Was­si­ly Kand­ins­ky ver­such­te sich mit sei­ner 1912 ver­öf­fent­lich­ten Büh­nen­kom­po­si­ti­on „Der gel­be Klang“an ei­ner abs­trak­ten Syn­the­se von Mu­sik, Far­be und Tanz. Da­mit ist die Städ­ti­sche Ga­le­rie der idea­le Ort für Mey­ers „Sym­pho­ny 80“. Vier St­un­den soll sie dau­ern und Ein­bli­cke ins In­ne­re ei­ner Orches­ter­ma­schi­ne­rie ge­wäh­ren. Zu­gleich ver­lässt sich Mey­ers auf die Initia­ti­ve der Mu­si­ker, die in Tuch­füh­lung mit ih­rem Pu­bli­kum ge­hen und sich als In­di­vi­du­en prä­sen­tie­ren sol­len. Das be­ginnt schon da­mit, dass sich je­der mit sei­nem In­stru­ment erst ein­mal im Foy­er vor­stellt, um dann wei­ter­zu­zie­hen – bis sich das Haus in ei­ne ko­or­di­nier­te über­di­men­sio­na­le Klang­skulp­tur ver­wan­delt hat. „Die Be­su­cher kön­nen dann durch ei­ne Sin­fo­nie spa­zie­ren“, kün­digt Mey­ers an. Und da­mit bie­tet der an der New Yor­ker Juil­li­ard School aus­ge­bil­de­te Pia­nist und Di­ri­gent ge­nau das, was ihm selbst im­mer ge­fehlt hat: das vi­su­el­le und das kör­per­li­che Er­le­ben. Mey­ers, der seit 20 Jah­ren in Ber­lin lebt, ist welt­weit ge­fragt. Künst­ler wie Ti­no Seh­gal, Do­mi­ni­que Gon­za­lez-Fo­ers­ter und An­ri Sa­la bin­den ihn seit Jah­ren in ih­re per­for­ma­ti­ven Ar­bei­ten ein. Und für den Thea­ter­re­gis­seur Ul­rich Ra­sche ge­hö­ren Mey­ers re­pe­ti­ti­ve Klän­ge eben­falls zum ele­men­ta­ren Be­stand­teil sei­ner Ins­ze­nie­run­gen – zu­letzt in Schil­lers „Räu­ber“am Münch­ner Re­si­denz­thea­ter. Fast im­mer sind es die dar­stel­len­den und bil­den­den Künst­ler, die auf den Kom­po­nis­ten zu­kom­men. Schön, wenn nun auch die Mu­sik in Be­we­gung ge­rät. Auf­füh­rung Der Ein­gang des er­wei­ter­ten Len­bach hau­ses in München.
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Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
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q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Vorbereitung von Wahlgemeinschaften und Volksabstimmungen von "unten" Erstens muss in dieser Neuen Wahlgemeinschaft die jederzeitige Wahl und Abwahl der RepräsentantInnen möglich sein (Die genauen Ausführungsbestimmungen sind erst zu erarbeiten. Ich verweise nur auf die Möglichkeiten der modernen Informationstechnologie). Volksabstimmungen von "unten" Drittens wird eine Neue Wahlgemeinschaft, die sich prinzipiell an das Ergebnis einer Volksabstimmung (von unten) hält, für enttäuschte Wähler(Nichtwähler) interessant. Alle Interessierten sind zur Teilnahme berechtigt. Die NGOs , Gewerkschaften, Arbeiterkammern, Religionsgemeinschaften, Interessensverbände (Z.B. VKI, ÖH), KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und einzelne Personen sind eingeladen. Ausgeschlossen sind lediglich rassistische, fremdenfeindliche und faschistoide Ideen. Wien, 05.04.08 Hans Kohlmaier
de
q-de-1194
Was wird mit der Zustimmung des Haushalts in diesem Jahr erreicht?
Ratssitzung vom 17.12.2013 Ratsvorsitzender Karl Grziwa eröffnet die Sitzung um 10.03 Uhr. Eine einstündige Pause sei ab 13.00 Uhr vorgesehen, eine weitere vor der Einwohnerfragestunde um 18.00 Uhr. Es lägen drei Bürgerfragen vor. TOP 1Ablauf der Beratungen für die Haushaltssatzung 2014 (Ds. 16562/13) Grziwa teilt mit, dass der Ältestenrat beschlossen habe, dass auch der Fraktionslose Ratsherr Weidner von der FDP 15 Minuten Redezeit bekommen solle. TOP 4.1Prioritätenliste Kunstrasenplätze - Anfrage der Grünen (Ds. 2629/13) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker stellt die Fragen zu den Prioritäten bei der Versorgung der Vereine mit Kunstrasenplätzen, auch in Zusammenhang mit dem neuen Sportentwicklungsplan. Ihm antwortet Stadtrat Ulrich Stegemann.Stellungnahme der VerwaltungBlöcker fragt nach, was mit einem möglich Kunstrasenplatz in Melverode sei? Stegemann antwortet ihm, das Projekt habe bereits der Stadtbezirksrat abgelehnt. BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs betont, dass er Kunstrasenplätze prinzipiell begrüße, aber auch keinen "Hype" wolle. Er will in seiner Zusatzfrage wissen, wie es denn mit der Öko-Bilanz der Kunstrasenplätze im Vergleich zu Naturrasenplätzen aussehe. Man werde das mit dem Gutachterbüro des Sportentwicklungsplans, IKPS, im Sportausschuss noch gesondert erörtern, sagt Stegemann zu. TOP 4.2Entwässerung / Regenrückhaltebecken des Flughafens - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2555/13)BIBS-Fraktionsvorsitzender Henning Jenzen bringt die Fragen nach den Grenzwerten, der Menge der Substanzen und den Kosten ein, ihm antwortet Baudezernent Heinz Georg Leuer.Stellungnahme der VerwaltungIn seiner Nachfrage fragt sich BIBS-Ratsherr Jenzen, ob Leuer das System überhaupt schon gesehen habe, das da installiert worden sei. Grziwa untersagt ihm, Fakten vorzutragen und fordert Jenzen auf, die Zusatzfrage zu stellen. "Wer haftet?", fragt Jenzen. Die Verantwortung habe die Flughafengesellschaft, antwortet Leuer. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs will wissen, ob hier nicht die Richtlinie der EU für Fischgewässer angesetzt werden müsse, statt die für Abwasser? So wie es sei, sei es in seien Augen "ok so", so Leuer. TOP 4.3Weiterer Umgang mit Containern auf dem Gelände von Eckert & Ziegler - Anfrage der Linken (Ds. 2626/13) Die Fragen der Linken-Ratsfrau Gisela Ohnesorge beantwortet Baudzernent Leuer.Stellungnahme der VerwaltungBIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum erwähnt, es gebe ja wohl illegale Container auch auf dem Gelände der Firma Buchler. Er fragt nach, ob man noch weitere Abweichungen von den ursprünglichen erlaubten Nutzungen auf dem Gelände der Firmen festgestellt habe. Man werde darüber im Planungs- und Umweltausschuss in zwei Tagen berichten, so Leuer, seines Wissens seien aber außer den Containern keine weiteren Verstöße bekannt. SPD-Ratsfrau Nicole Palm fragt, um wie viele Container es sich denn insgesamt überhaupt handele? Das müsse er nachliefern, so Leuer. Grünen Fraktionschef Holger Herlitschke fragt nach den Stoffen. Wohl schwach radioaktiv aus verschiedenen Bereichen, so Leuer, im Details wisse er das nicht. Der Bescheid mit der 2-monatigen Frist an die Firma sei ganz aktuell ergangen, beantwortet Leuer dann eine Zusatzfrage von Ohnesorge. TOP 4.4Rückstufung von Bundes- und Landesstraßen - Anfrage des Ratsherrn Gerd Weidner (Ds. 2511/13), Antwort von Baudezernent Leuer. Gerd Weidner erinnert daran, dass er nach der Beteiligung der Anwohner bei den Sanierungskosten von Straßen gefragt habe. Leuer antwortet, dass die Abstufung zunächst nichts mit einer Beteiligung der Anwohner an den Kosten zu tun habe. TOP 4.5Wildtiere im Zirkus - Anfrage der Grünen (Ds. 2631/13) -->wird in der nächsten Ratssitzung beantwortet TOP 4.6Atomares Zwischenlager auf dem Buchler-Gelände - Anfrage der BIBS-Fraktion (Ds. 2632/13) --> Behandlung in nächster Ratssitzung TOP 5Besetzung der Stelle der Stadträtin oder des Stadtrats für das Finanz-, Stadtgrün- und Sportdezernat (Ds. 16527/13) Der Bewerber um den Posten des Finanzdezernenten, Christian Geiger, stellt sich zu Beginn kurz vor. Hinter ihm lägen jetzt 13 Jahre Verbandstätigkeit, und die Kontakte, die er da geknüpft habe wolle er auch von Braunschweig aus in der Zukunft im Interesse der Stadt nutzen, so Geiger. Die beiden großen Themen seien für ihn die Finanzen und der Sport. Seine Hauptaufgabe sehe er darin, "gesunde Stadtfinanzen" zu bewahren, an der Idee der "Schuldenbremse" wolle er "anküpfen", die Finanzlage in Braunschweig sei "nicht üppig, aber solide". Am Ende seiner Kurzvorstellung erklärt Geiger, er habe großen Respekt vor seiner neuen Aufgabe in Braunschweig, er sei aber zuversichtlich, sich der Aufgabe erfolgreich "mit voller Kraft" widmen zu können. Ratsvorsitzender Grziwa fragt den Rat, ob eine Aussprache gewünscht werde. Er stellt fest, dass dies nicht der Fall sei. Nachdem Grziwa die formalen Möglichkeiten der nun folgenden Wahl erläutert hat, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Pesditschek den Antrag auf geheime Wahl. Die Abgeordneten des Rates werden daraufhin in alphabetischer Reihenfolge an die Wahlurnen gerufen. Grziwa teilt anschließend das Wahlergebnis mit: Fürstimmen: 30Gegenstimmen: 9Enthaltungen: 14 -->Somit ist Herr Geiger mehrheitlich gewählt. TOP 6Haushaltsvollzug 2013, hier: Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen (Ds. 16550/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig beschlossen TOP 7Beteiligung der Einwohnerschaft an der Haushaltsplanaufstellung und der Mittelbewirtschaftung ab 2015 ("Bürgerhaushalt") (Ds. 16380/13 und erste, zweite Ergänzung) Grünen-Ratsherr Helmut Blöcker weist darauf hin, dass man mit einem Bürgerhaushalt beweisen könne, dass man "eine reife Demokratie" habe, man müsse "die Geschichte mit Geduld zum Erfolg" bringen, seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen. Linken-Fraktionschef Udo Sommerfeld nennt die heutige Vorlage zum Bürgerhaushalt ein - für seine Fraktion - "historisches Vorhaben", man befinde sich mit der Beschlussfassung bundesweit gesehen "auf der Höhe der Zeit", die Kosten dafür in Höhe von 25.000 Euro seien gering. CDU-Ratsherr Kai-Uwe Bratschke hingegen meint, dass das Thema die Mehrheit der Bürger überhaupt nicht interessiere. In vielen Städten habe man den Bürgerhaushalt inzwischen wieder eingestellt. Man würde in Braunschweig auf einen Zug aufspringen, der sich schon wieder "im Sackbahnhof der Geschichte" befinde.SPD-Chef Pesditschek wirft seinem Vorredner vor, er wisse offensichtlich gar nicht, worüber er rede. Es gehe bei dieser Vorlage nur darum, den Bürger zu fragen, ob er weitere Vorstellungen - über die Politik und die Verwaltung hinaus - zum Haushalt habe. Pirat Jens Schicke-Uffmann meint, man müsse weitere "Beteiligungskanäle" für die Bürger aufmachen. Man werde bestimmt aus der Bevölkerung "viele, gute Vorschläge" bekommen. Gisela Ohnesorge zeigt sich von der Skepsis der CDU "verwundert", man dürfe die Bürger nicht nur als "Sparkommissare" betrachten. TOP 8Volkswagen Halle Braunschweig: Verkauf des Erbbaurechtes von der Stiftung Sport und Kultur für Braunschweig an die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (Ds. 16471/13) Jens Schicke-Uffmann meint, die in der Vorlage vorgelegte Rechnung der Verwaltung sei ganz offensichtlich nicht inflationsbereinigt. Somit ginge es bei dem Vorgang nach seiner Schätzung eigentlich um ungefähr "drei Millionen Euro mehr". Er könne der Vorlage nicht zustimmen. Udo Sommerfeld moniert, dass man ja gar nicht den Stiftungszweck kenne und auch gar nicht wisse, welche Maßnahmen denn da stattdessen geplant seien. Die Vorlage sehe vor, dass die kaufende Gesellschaft "12 Millionen Euro Schulden" aufnehmen würde - dem könne man nicht zustimmen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs kritisiert, dass dieser Vorgang für den Bürger uberhaupt nicht nachvollziehbar sei. Es gehe unter dem Strich um weit mehr als 2,2 Millionen Mehrausgaben, "summa summarum schmeißt man hier ungefähr 3 Millionen Euro unter die Leute". In anderen Bereichen habe man dagegen immer wieder kein Geld. Ob es um die Einstellung eines Biologen oder eines Bodenkundlers gehe oder den Bau einer Sporthalle, die von Schülern dringend benötigt würde, - immer wieder heiße es in "gebetsmühlenartigen Spar-Appellen" man habe kein Geld. Mit den 3 Millionen Euro könnten "viele Dinge gemacht werden, die wirklich nötig sind". Das werde hier so manch Einer aus dem Rat von ihm in Zukunft nochmal "aufs Butterbrot geschmiert bekommen". Holger Herlitschke erklärt im Anschluss kurz und knapp, dass man diese Vorlage ablehnen werde. Manfred Pesditschek hingegen verteidigt die Vorlage. Er bezeichnet den Kaufpreis als "von der Stadt geschickt verhandelt", CDU-Ratsherr Reinhard Manlik nennt die Investition im Anschluss richtig und "zu Nutzen der Stadt". BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt klar, die Stiftung habe im Jahr 2022 doch das Problem, die Halle "zum Verkehrswert loszuschlagen". Man würde der Stiftung mit dieser Vorlage genau dieses Problem zu Lasten der Stadt abnehmen. Notwendige Sanierungen der Halle, die es bis 2022 auch noch garantiert geben werde, seien in die Vorlage übrigens auch nicht reingerechnet worden, kritisiert Rosenbaum. Herlitschke nennt Pesditscheks positive Einschätzung des Kaufpreises reine "Schönrednerei". TOP 9Stadion-Umbau Westtribüne, zusätzliche Maßnahmen des Betreibers vor dem Hintergrund der aktuellen Kostensituation (Ds. 16514/13 und Anlage eins, zwei) Manfred Pesditschek meint, es müssten zwei Dinge erledigt werden: die Sitzabdeckung und die Taubenvergrämung. Dafür müssten Mittel bereit gestellt werden, ansonsten sehe er beim "dem Rest" keine Notwendigkeit, zuzustimmen. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum nennt die "Vorlage ohne Beschlussvorschlag" ein "Kuriosum". Gewisse Dinge, wie die Taubenvergrämung, seien zwar "schlichtweg notwendig", aber das ganze Ding sei inzwischen zu einem "Fass ohne Boden" geworden. Und auch wenn man hier bei diesem Tagesordnungspunkt wohl nur darüber diskutiere ohne abzustimmen, komme es ja doch gleich im Haushalt unter "zwingenden Ansatzveränderungen" zur Abstimmung. Pirat Schicke Uffmann beantragt, die Punkte B2 und C1 abzustimmen. Holger Herlitschke nennt die Vorlage "eigentlich feige". Der Verwaltung fehle der Mut, sie mache hier nur "eine kleine Wunschliste", die Verwaltung müsse einen konkreten Beschlussvorschlag vorlegen, so der Grünen-Chef. Schicke-Uffmanns Vorschlag könne er sich nicht anschließen. Wolfgang Büchs nennt den Vorgang, der mit einer Bürgerbefragung begonnen habe und nun in dieser Vorlage vorerst ende, eine "Provinzposse". Die in der Vorlage genannten Zahlen würden im Übrigen den Zahlen, die im Haushalt zu diesem Vorgang auftauchen, widersprechen. Er frage sich, welche Zahlen denn nun stimmten? Peter Rosenbaum zitiert im Anschluss aus den "zwingenden Ansatzveränderungen", in denen die 17,7 Millionen Euro bereits beschlossen worden seien. --> Der Tagesordnungspunkt wird ohne Abstimmung beendet. TOP 10Haushaltssatzung der Stadt Braunschweig für das Haushaltsjahr 2014 (Ds. 16561/13 und erste Ergänzung) Haushaltssatzung 2014 Ergebnishaushalt Finanzhaushalt Beteiligungsbericht finanzunwirksame Anträge Anfragen / Anregungen nachträglich eingereichte Anträge Stellenplan Stellenübersicht strategische Ziele CDU-Antrag Finanzdezernent Ulrich Stegemann eröffnet die Haushaltsdebatte. Der neue OB werde im nächsten Jahr 89 Millionen Schulden übernehmen, so Stegemann, bei dem gegengerechneten Vermögen der Stadt sei die Stadt aber "faktisch schuldenfrei". Braunschweig stehe damit - nicht nur niedersachsenweit - mit einer "schwarzen Null" gut da, es bleibe aber auch in Zukunft stets das "Risiko Gewerbesteuereinnahmen". Nach seinem vierten und letzten Haushalt wolle er sich heute bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Finanzen nocheinmal ausdrücklich bedanken, so der scheidende Finanzdezernent, der jetzt in die Wirtschaft geht. SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek kritisiert in seiner Rede unter anderem den Umgang der Verwaltung mit dem Posten "Haushaltsreste". Die seien ja im Grunde gebunden, deswegen könne man sich die Summe nicht auf der Habenseite gut rechnen, so Pesditschek. Diese schwarz-gelbe Methode werde die SPD beenden, um den Bürgern nicht "Sand in die Augen zu streuen". Zur allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Braunschweig stellt Pesditschek klar, dass es jeder Nachfolger von OB Hoffmann schwerer haben werde, da der ja fast Alles verkauft habe. Es gebe also "kein Vermögen, das wir noch verkaufen können oder wollen", so Pesditschek. BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum stellt ob der Verkäufe und Privatisierungen unter OB Hoffmann fest, "dass das Geld fast vollständig weg ist". Es bleibe aber ein "Vermögensverlust von einer dreiviertel Milliarde". Zum Thema Abwasserprivatisierung habe außerdem jüngst das Oberverwaltungsgericht festgestellt, dass für die Stadt bei wirtschaftlicher Betrachtung überhaupt "keine Erlöse in Höhe von 222 Millionen Euro erzielt" worden seien. Die Stadt müsse nämlich für 30 Jahre Vertragszeit die Tilgungs- und Zinszahlungen übernehmen. Die Stadt habe außerdem bis heute keinerlei Vorsorge in ihrem Haushalt für den Tag X getroffen, an dem es dann um den Rückkauf gehe. Im Anschluss geht Rosenbaum noch einmal auf das Thema Rolltreppen im "Hortentunnel" ein. Eine Akteneinsichtnahme seitens der BIBS habe auch hier gezeigt, dass die Verwaltung bei veröffentlichen Zahlen gerne mal "trickst". Es sei geradezu "beschämend", wie auch hier die Verwaltung wieder einmal versucht habe, die Bürger und den Rat "hinters Licht zu führen". Grünen-Ratsherr Gerald Heere wünscht sich für die Zukunft mehr Transparenz im Haushalt. Pirat Schicke Uffmann ärgert u.a. die Geldkürzung beim Projekt Nähwerk / Flickwerk und er wundert sich, dass es stattdessen im Haushalt "zwei volle Stellen" für Hausnummern gebe. Gisela Ohnesorge kritisiert in ihrem Wortbeitrag besonders das Verhalten der SPD in den Fachausschüssen. Da hätte es seitens der Sozialdemokraten oft genug geheißen, die Anträge der anderen Fraktionen zum Haushalt seien "sinnvoll" - aber abgestimmt hätte die SPD dann dagegen. Die SPD trete hier nunmehr "gemeinsam mit der CDU auf die Bremse", gerade bei den kleinen Vereinen und Verbänden werde also wieder gespart, während bei den großen Projekten, z. B. beim Spassbad, stets Geld da sei. CDU-Ratsherr Hennig Brandes betont, die "stabile Haushaltslage" sei ja "kein Zufall" - und er persönlich stehe auch zu diesen Privatisierungen, die ja erst dazu geführt hätten. Eine schuldenfreie Stadt sei auch ein "wichtiger Standort- und Imagefaktor" und diese Politik wolle er fortsetzen, so der CDU-Kandidat für die OB-Wahl im Mai 2014. Grünen-Ratsfrau Elke Flake findet die Haushaltsberatung "ziemlich seltsam", ihre Tochter würde sagen "very strange". Innerhalb von Wochen würden Millionenbeträge z.B. in Form von zwingenden Ansatzveränderungen bewegt - "stegemannsche Unschärferelation" würde sie das gerne nennen wollen. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs dankt zuerst einmal seinen Vorrednern Pesditschek und Rosenbaum dafür, dass sie klargestellt haben, dass man die Haushaltsreste nicht zu den Rücklagen dazu zählen könne und dass das Vermögen fast komplett verbraucht ist. "Wir brauchen Transparenz", so Büchs dann in Richtung des neuen Finanzdezernenten Geiger, und wir brauchen Vertrauen. Auf Grund des Letzteren müsse er an den November-Kulturausschuss erinnern. Die BIBS habe da 100.000 Euro Planungskosten für ein neues FBZ für 2014 einstellen wollen. Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse habe im Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung im Haushalt 2013 ja bereits 200.000 Euro an Planungskosten eingestellt habe. Diese 200.000 Euro aus dem Haushalt 2013 könnten ja in den Haushalt 2014 übertragen werden. Darauf habe sich der BIBS-Ratsherr dann in gutem Glauben verlassen. Das sei dann seitens der Verwaltung aber nicht geschehen. Da fühle er sich "über den Tisch gezogen!", empört sich Büchs, so etwas dürfe es in der Zukunft nicht mehr geben. Außerdem erwähnt er noch einmal den Planungs- und Umweltausschuss zum Haushalt im November und den dort eingebrachten BIBS-Antrag ob einer Einrichtung einer weiteren Biologenstelle. SPD-Ratsherr Manfred Dobberphul habe da zu dem Thema im Ausschuss eine zum BIBS-Antrag rundum zustimmende Rede gehalten. Und was sei danach passiert? Der Antrag sei mit den Stimmen der SPD kassiert worden! Wie stehe der Sozialdemokrat da jetzt eigentlich da?, fragt der BIBS-Ratsherr am Ende seines Wortbeitrages in Richtung SPD-Fraktion. BIBS-Antrag "Planungskosten für das Soziokulturelle Zentrum" Udo Sommerfeld kündigt in seiner Schlusserklärung zum Haushalt an, dass die Linksfraktion gegen den Haushalt stimmen werde.Peter Rosenbaum betont, dass die Verwaltung die Schulden im Haushalt immer noch nicht aufgelistet habe. Er erinnert daran, dass man in Braunschweig einige Firmen habe, die ihre Gewerbesteuern nicht in der Stadt einrichten würden. Umso trauriger sei es, dass die Stadt wesentliche Bereiche wie Wasserversorgung und Müll verkauft habe. Hunderte von Millionen seien der Stadt durch die Veräußerung an Veolia und Alba verloren gegangen. Diese Privatisierungspolitik sei kurzsichtig gewesen und man habe sich damit immer mehr in die Abhängigkeit einiger weniger begeben. Der BIBS-Ratsherr erinnert daran, dass sehr viele Anträge von SPD und CDU in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden seien. Aus diesem Grunde wüsste er nicht, weswegen man diesem Haushalt zustimmen sollte.Holger Herlitschke (Grüne) wundert sich über die Ausführungen von Hennig Brandes (CDU), in denen er kritisiert hatte, wieviel Geld man ausgegeben habe und wollte. Dies sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, so der Grünenchef. Insbesondere z.B. bei den KMU-Mitteln habe man die Ausgaben zurückgefahren, da diese nicht abgerufen worden seien. Weiter ruft er in Erinnerung, dass wie üblich bei der Vorlage dieses Haushaltes zuerst die Jubelmeldungen mit 38 Millionen Steuermehreinnahmen verkündet worden seien. Nachdem dann aber die Fraktionen ihre Anträge eingereicht hatten, sei es zu "plötzlichen" Steuerverlusten gekommen. Diese Dramaturgie kenne man nun aber bereits aus den Vorjahren. Die neue Mehrheit habe zudem bereits zum dritten Mal einen soliden Haushalt aufgestellt. Der grüne Fraktionsvorsitzende zählt einige Bereiche auf, in denen sich seiner Meinung nach die neue Mehrheit durchaus habe einbringen können. Allerdings habe es durch die Spekulationen bei BS Energy massive Gewinneinbrüche gegeben "Wir haben die Schulden nur besser versteckt in dieser Stadt", deswegen sehe die Perspektive für die Zukunft "durchwachsen" aus. Für die Grünen kündigt er Zustimmung an. Manfred Pesditschek (SPD) kritisiert die Äußerung von Udo Sommerfeld (Linke), man habe am Haushalt gar nichts geändert. Wenn man schon erzähle, wieviel die anderen ausgeben, dann sollte man sich auch mit den Grundzüge des Haushaltes auskennen, erklärt er in Richtung des OB-Kandidaten Hennig Brandes (CDU). Der Vorwurf, man nehme gar keine Darlehen auf, sei zudem eine glatte Lüge, so der SPD-Chef. Die VW-Halle werde auch nicht mit Barmitteln bezahlt. "Ein Volontariat im Finanz- und Personalausschuss würde da vielleicht helfen", so Pesditschek an Brandes. Dieser Haushalt sei ein Haushalt des Überganges, nicht wegen der veränderten Mehrheiten, sondern auch auf Grund der Finanzstruktur. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die regionale Neuordnung. Man brauche eine regionale Weiterentwicklung, die die Interessen Braunschweigs berücksichtige. Diese Interessen dürften allerdings nicht den anderen Gemeinden aufgezwungen werden, wie dies jüngst die Direktor des ZGB, Hennig Brandes, mit seiner Forderung nach Eingemeindungen umliegender Gemeinden gefordert habe. Klaus Wendroth (CDU) erklärt, dass dieser zweite Haushalt in diesem Jahr solide sei. Weiter trage der Haushalt die klare Handschrift der letzten zehn Jahre. Dieser Haushalt sollte in den Kontext der vergangenen zwölf Jahre gesetzt werden. Infolge der "klugen Privatisierungen" habe man den Haushalt sanieren können. Es sei beachtlich, wie sich der Schuldenstand in den letzten Jahren entwickelt habe. Er betont, dass es die CDU und nicht die SPD gewesen sei, die zudem eine außerordentliche Schuldentilgung von 8,7 Mio. Euro angestoßen habe. Nichtsdestrotz ist er froh, dass sich dafür eine große Mehrheit abzeichne. Er kündigt Zustimmung für die CDU an. Finanzdezernent Urlich Stegemann kündigt an, zunächst auf einige Punkte, die in der Debatte angesprochen wurden, einzugehen. Sodann wolle er die Erklärung von OB Dr. Gert Hoffmann, der heute fehlt, verlesen. Der scheidende Finanzdezernent kündigt an, dass noch vor dem Abschied von OB Dr. Hoffmann dieser einen konsolidierten Jahresabschluss vorlegen werde. Abschließend liest er die Erklärung vom OB vor, der sich darin zufrieden mit dem Haushalt zeigt. Auch OB Hoffmann werde dem Haushalt in diesem Jahr zustimmen. Damit ist die Haushalts-Debatte beendet. Im Intermezzo-Bereich vor der Abstimmung über den Gesamthaushalt erteilt dann der stellvertretende Ratsvorsitzende Kai Florysiak (SPD) nochmals dem Dezernenten Stegemann das Wort, um am Mikrofon erneut explicit zum neu eingebrachten BIBS-Antrag auf Übertragung der 200.000 Euro Planungskosten zum neuen so genannten "Sozio-kulturellen Zentrum" von 2013 auf 2014 Stellung zu nehmen. Herr Büchs dürfe davon ausgehen, dass man die Reste von 200.000 Euro aus diesem Jahr ins nächste Jahr übertragen werde, so Stegemann. Haushaltsreste würden im Haushalt zwar nicht einzeln gelistet, deswegen seien die besagten 200.000 Euro dort auch nicht explicit benannt und auch gar nicht so einfach zu finden.Aber hier, in diesem Falle, da werde man bei der Übertragung der Haushaltsreste wohl bestimmt "nicht den Rotstift ansetzen", äußert sich der demnächst scheidende Finanzdezernent im zarten Rest-Konjunktiv in Richtung des BIBS-Ratsherren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs erklärt darauf hin am Rednerpult sein erneutes/erneuertes Vertrauen gegenüber der Verwaltung und zieht daraufhin den Antrag erneut zurück... Dann erfolgt die Abstimmung im Rat über den Haushalt insgesamt: --> Fürstimmen von CDU, SPD, Grünen und einem Mitglied der Piraten--> Gegenstimmen von der BIBS und den Linken --> Enthaltung von einem Mitglied der Piraten Damit ist der Haushalt mit Mehrheit angenommen/beschlossen Bürgerfrage von Peter Meyer und Antwort von Baudezernent Heinz-Georg Leuer zum Thema "Pressemitteilung von Eckert & Ziegler" Bürgerfrage von Bernd Kwasnik und Antwort von Baudezernent Leuer zum Thema "Sammellager in Leese" Bürgerfrage von Udo Sorgatz und Antwort von Herrn Leuer zum Thema "Stresstest für Thune" Pause bis 19h30. TOP 11Annahme oder Vermittlung von Zuwendungen über 2000 Euro (Ds. 16487/13)--> einstimmig angenommen TOP 12Braunschweiger Verkehrs-AG - Grundsatzbeschluss zur Umwandlung in eine GmbH (Ds. 16508/13) Holger Herlitschke weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen sei, dass Ratsbeschlüsse bei der Verkehrs-AG nicht umgesetzt worden seien. Als Beispiel benennt er das Thema Rasengleise. Nach der Umwandlung zur GmbH könne das nicht mehr passieren. Mitarbeiterrechte dürften aber dadurch nicht beschnitten werden, deshalb werbe er für den Grünen-Antrag. Udo Sommerfeld nennt die Vorlage einen "falschen Vorschlag zur falschen Zeit". Man sei gerade "in einem guten Prozess unter Wahrung der Interessen der Vertreter der Beschäftigten", für eine Umwandlung sehe er jetzt "überhaupt keine Notwendigkeit". Arbeitnehmerrechte würden nicht angegriffen, meint Reinhard Manlik, das sei "Angstmache". TOP 13Neues Veranstaltungszentrum (Ds. 16576/13, Anlage eins, zwei, drei) Anke Kaphammel (CDU) bezeichnet die Vorlage als "ein Schwergewicht", deshalb bittet sie um Überweisung der Vorlage und des Linken-Antrags in den Kulturausschuss. Gisela Ohnesorge hingegen spricht sich für eine Debatte im Rat aus, man habe lange genug auf diese Vorlage gewartet. --> mehrheitlich angenommen TOP 14Verlängerung der Veränderungssperre "Gieselweg/Harxbütteler Straße", TH 22, Satzungsbeschluss (Ds. 16452/13) TOP 15Neubesetzung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften und Wahl eines Vertreters der Stadt in eine Gesellschafterversammlung (Ds. 16557/13 und erste Ergänzung)--> einstimmig angenommen TOP 16Vierzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung von Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Braunschweig (Straßenreinigungsverordnung) (Ds. 16375/13 und erste Ergänzung, Anlage eins, zwei)--> einstimmig angenommen TOP 17Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Braunschweig (Abfallentsorgungssatzung) (Ds. 16484/13, Anlage eins, zwei) TOP 18Neunte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren und Kostenerstattungen für die Abwasserbeseitigung in der Stadt Braunschweig (Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung) (Ds. 16490/13) BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum geht auf das jüngste Oberverwaltungsgerichts-Urteil ein, das auch in der Vorlage erwähnt wird. Aus dem Gerichtsurteil gehe rein rechnerisch hervor, dass im Jahre 2006 Braunschweiger Bürger pro Kopf um 20 Euro entlastet worden wären, wenn sie damals nicht für ECE/ "Schloss-Arkaden" hätten mitbezahlen müssen. TOP 19Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunschweig (Ds. 16388/13, erste Ergänzung und Anlage eins)--> einstimmig angenommen TOP 20Berufung eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters in das Ehrenbeamtenverhältnis (Ds. 16495/13)--> einstimmig angenommen TOP 22Wahl eines stellvertretenden Fachmitglieds in den Umlegungsausschuss I (Ds. 16559/13) TOP 23Wahl der Fachmitglieder in den Umlegungsausschuss II (Ds. 16560/13) TOP 24Berufung der Vertreterinnen bzw. Vertreter der Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den Schulausschuss (Ds. 16577/13) TOP 25Instandsetzungen an Gleisanlagen in 2014, Querschwellen auf Schotter, Rasengleis oder eingepflasterte Gleise (Ds. 16305/13, erste, zweite Ergänzung und Anlage) Nicole Palm erklärt, es gehe hier um die Frage der Qualität des öffentlichen Stadtraumes und natürlich auch um ökologische Aspekte. Die Mehrkosten für das Rasengleis an den zwei vorgesehen Stellen sei hier vertretbar. Gisela Ohnesorge teilt mit, dass die Linke den Beschluss mittragen werde. Sie könne sich aber nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass bei der doch erheblichen Summe in diesem Falle die SPD plötzlich dafür sei, wo sie doch bei anderen, kleineren Summen im Haushalt aus Kostengründen dagegen gestimmt habe. Holger Herlitschke kann sich an den beiden vorgesehenen Gleisabschnitten überhaupt nichts anderes als Rasengleis vorstellen, Reinhard Manlik will den Kostenfaktor nicht akzeptieren. BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs weist auf die schwer vergleichbaren Schotter- / Rasengleis-Kosten hin, gerade wenn man auch mal einen Blick auf andere Städte werfe, wie zum Beispiel Köln oder Erfurt. Der okölogische Vorteil liege natürlich eindeutig beim Rasengleis, wenn man auf Schottergleisen Herbizide anwende. TOP 26Verlängerung der Veränderungssperre für die Erweiterungsbereiche der Bebauungspläne "Wallring-Nord" und "Wallring-Ost" (Ds. 16426/13)--> einstimmig beschlossen TOP 27Bebauungsplan "Frankfurter Straße-Südost, 1. Änderung", WI 104, Satzungsbeschluss (Ds. 16416/13 und Begründung)--> einstimmig beschlossen TOP 28Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Bevenrode - Am Pfarrgarten", BV 17, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16458/13, Begründung, Stellungnahme eins, zwei)--> mehrheitlich beschlossen TOP 29Bebauungsplan (mit örtlicher Bauvorschrift) "Meerberg", LF 21, Behandlung der Stellungnahmen, Satzungsbeschluss (Ds. 16494/13, Begründung, Stellungnahmen eins, zwei)--> einstimmig beschlossen Verkauf der städtischen Bezirkssportanlage Kälberwiese - Antrag der CDU (Ds. 3017/13) Klaus Wendroth bringt den CDU-Antrag ein und schlägt am Ende seines Werbens für den Antrag eine Abstimmung des Antrags in zwei Teilen vor, also jeden der insgesamt nur zwei Sätze einzeln. Frank Graffstedt (SPD) erklärt, man werde einer Aufgabe der Kälberwiese zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, man wolle erst das Egebnis des Sportentwicklungsplanes abwarten. Burkhard Plinke (Grüne) ist auch der Meinung, man solle hier "keine Eile" an den Tag legen. --> mehrheitlich abgelehnt Ende der Ratssitzung um 20.35 Uhr
Ansprache anl�sslich des Deutschen Baugewerbetages 2006, 26. Oktober 2006 in Berlin Home / Presse / Reden / Ansprache anl�sslich des Deutschen Baugewerbetages 2006, 26. Oktober 2006 in BerlinAnsprache anl�sslich des Deutschen Baugewerbetages 2006, 26. Oktober 2006 in BerlinDr. Hans-Hartwig Loewenstein, Pr�sident Zentralverband Deutsches Baugewerbe (Bau-) Mittelstand in Deutschland Realit�ten, Erwartungen, Hoffnungen "In Deutschland brummt es. Die deutsche Wirtschaft ist in Schwung gekommen." Dieses Zeugnis stellte uns der Internationale W�hrungsfonds aus und korrigierte seine Prognose zum wirtschaftlichen Wachstum in Deutschland auf 2 %. Das Institut der deutschen Wirtschaft spricht von "einem Aufatmen nach langer Durststrecke" und h�lt 2,4 % Wirtschaftswachstum f�r m�glich. Tats�chlich stimmen fast alle Wirtschaftsdaten, die wir derzeit bekommen, hoffnungsvoll, haben sie doch eines gemeinsam: Das Wirtschaftswachstum erreicht endlich auch die Binnenwirtschaft und damit den Mittelstand. Und das, meine Damen und Herren, ist auch gut so. Denn die mittelst�ndischen Unternehmen besch�ftigen rund drei Viertel aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, sie bilden 80 % der Lehrlinge aus und ihr Anteil am gesamtwirtschaftlichen Umsatz liegt bei 40 %. Dies gilt in gleicher Weise auch in der Bauwirtschaft: Die mittelst�ndischen Unternehmen des deutschen Baugewerbes besch�ftigen 75 % aller gewerblichen Arbeitnehmer am Bau, sie bilden 75 % des Nachwuchses aus und ihr Anteil an der Bauleistung liegt ebenfalls bei 75 %. Daher k�nnen wir mit Stolz sagen: Das Baugewerbe in Deutschland hat den ma�geblichen Anteil an der Bauleistung, und das nicht nur in den vergangenen Jahren, sondern schon seit jeher. Die St�rken Deutschlands beruhen auch am Bau zum gr��ten Teil auf den St�rken seiner mittelst�ndischen Unternehmen. Denn der Mittelstand vereint auch am Bau Tradition und Fortschritt, er ist Vorbild f�r Eigeninitiative und Eigenverantwortung, er steht f�r Innovationsf�higkeit und Innovationsst�rke und er spielt eine tragende Rolle f�r den Zusammenhalt der Gesellschaft. Will man die Besch�ftigungskrise in Deutschland l�sen, muss man also die mittelst�ndischen Betriebe st�rken. Dazu sind rasche und umfassende Reformen unverzichtbar. Machen wir uns nichts vor: Aufgabe eines Unternehmens ist nicht die karitative Veranstaltung. Arbeitspl�tze werden nur dann geschaffen, wenn sie sich rechnen. Nur Betriebe, die nachhaltig Gewinne erwirtschaften, k�nnen Mitarbeitern und ihren Familien eine sichere materielle Existenz sichern. Gewinnerzielung ist nat�rlich nichts Unanst�ndiges, wie manche angebliche Sachwalter des Sozialen es vermitteln wollen. In der Gewinnerzielung liegt die soziale Funktion des Unternehmens in der Marktwirtschaft begr�ndet. Den mittelst�ndischen Unternehmern geht es tats�chlich in st�rkerem Ma�e um das Wohl ihrer Besch�ftigten, als es in den Medien gemeinhin vermittelt wird. Der Fortbestand ihrer Unternehmen - unter Einsatz ihres privaten Verm�gens - als eine Grundlage des Wohlstands ihrer Mitarbeiter liegt ihnen am Herzen. Das unterscheidet uns, liebe Kollegen, von angestellten Managern der Industriekonzerne, denen es um kurzfristige Erfolge, Verg�tungen, Dividenden und Statussymbole geht, f�r die der Shareholder-Value im Mittelpunkt steht. Es ist doch etwas nicht in Ordnung, wenn B�rsenkurse nach der Ank�ndigung von Arbeitsplatzabbau oder Unternehmensverk�ufen steigen. Leider sind die Rahmenbedingungen f�r unsere Betriebe derzeit immer noch nicht viel besser, als sie es unter der rot-gr�nen Bundesregierung waren. Die n�tigen Reformprozesse kommen nur im Schneckentempo voran. Der j�ngste Kompromiss zur Gesundheitsreform beweist einmal mehr, dass die Planwirtschaft weiter fr�hliche Urst�nde feiert. Wie �berhaupt im Denken unseres Volkes eine sozialistische Grundstr�mung die Oberhand hat: Ziel sind ein Leben ohne Risiko, Sicherheit und Gleichheit f�r alle. Mir kommt es so vor, als ob die Menschen zunehmend ihre pers�nliche Verantwortung an der Garderobe des Staates abgeben wollen. Und viele glauben sich darin gut eingerichtet. Auf der anderen Seite versucht der Staat sein Versprechen umfassender F�rsorglichkeit auch immer mehr einzul�sen. Er k�mmert sich unerm�dlich um alles. Er will Vorsorge f�r alle Lebenslagen treffen. Er nimmt die Menschen an die Hand, er g�ngelt sie, er bevormundet sie. Dazu bedarf es endloser Vorschriften und Regelungen, eben jener ausufernden B�rokratie, die wir so oft beklagen. Denn diese kostet Geld, viel Geld sogar. Der Wohlfahrtsstaat lebt davon, den B�rger glauben zu lassen, er bekomme mehr an Leistungen, als er als Gegenleistung einzahlt. Seit den 50er Jahren ist der Sozialstaat unaufh�rlich heraufgeschraubt worden. Mittlerweile werden �ber die Sozialversicherungen rund 370 Milliarden Euro j�hrlich umverteilt. Deutschland wendet damit ein knappes Drittel seiner Wirtschaftsleistung f�r die soziale Sicherung seiner B�rger auf. Damit ist es nach Frankreich der zweitgr��te Sozialstaat der Welt. L�ngst geht es nicht mehr nur um die Absicherung gro�er Risiken wie Altersarmut oder Krankheit. Familienpolitische Ziele, Gleichstellungspolitik oder arbeitsmarktpolitische Motive spielen ebenso eine Rolle wie Klientelpolitik. Mittlerweile beziehen 25 Mio. Menschen Transferleistungen. Dieses k�nnen wir uns auf Dauer nicht leisten. Wir brauchen daher eine R�ckbesinnung auf die Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft, insbesondere auf Freiheit und Wettbewerb mit klarer Abgrenzung zum unverzichtbaren sozialen Part einer Gew�hrung menschenw�rdigen Grundversorgung. Adam Smith, der gro�e englische National�konom, hat einmal gesagt: "Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers oder B�ckers erwarten wir unser Nachtmahl, sondern von deren Bedacht auf ihre eigenen Interessen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen-, sondern an ihre Eigenliebe." Zu diesem Bewusstsein, meine Damen und Herren, m�ssen wir zur�ckkehren. Dieses Bewusstsein muss Grundlage politischer Entscheidungen sein und muss sich in einer Mittelstandspolitik aus einem Guss niederschlagen, bei der alle Politikbereiche miteinander verzahnt werden. Diese muss die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Betriebe die Herausforderungen der Globalisierung und des intensiveren Wettbewerbs erfolgreich meistern k�nnen, damit Arbeitspl�tze in Deutschland bleiben und neue entstehen. Dazu m�ssen vor allem die begonnenen, notwendigen Strukturreformen schnell und nachhaltig fortgef�hrt werden. Der Faktor Arbeit muss dauerhaft entlastet und zugleich die Steuerlast in den Betrieben reduziert werden. Die Abgabenbelastung ist trotz mehrerer Reformschritte immer noch zu hoch. Unsere f�nf Kernforderungen an eine nachhaltige Mittelstandspolitik lauten daher: Wir brauchen endlich ein allgemein verst�ndliches, einfaches und gerechtes Steuersystem mit niedrigen Spitzen-S�tzen f�r Unternehmen und Privatpersonen gleicherma�en. Die Unternehmensteuerreform darf nicht dazu f�hren, dass Bauunternehmen, die aufgrund der langen Rezession ohnehin eine niedrige Rendite erwirtschaften, zus�tzlich bestraft werden. Denn Unternehmen, die wenig verdienen, zahlen bei diesen Reformans�tzen drauf. Kapitalgesellschaften, die satte Gewinne einstreichen, profitieren von den Neuregelungen. Das ist auch logisch: Denn wo kein Gewinn anf�llt, nutzt die Senkung des K�rperschaftssteuertarifs wenig - die ergebnisunabh�ngigen Steuern auf Zinsen & Co. laufen aber weiter, ein klarer Versto� gegen das Prinzip der Besteuerung nach Leistungsf�higkeit. Als Faustformel hat das Institut der deutschen Wirtschaft ausgerechnet: F�llt die Rendite unter 9 %, ist das Unternehmen zus�tzlich im Nachteil. Die vom Gesetzgeber angepeilte Zielmarke bei der tariflichen Steuerbelastung von unter 30 % ist durch die erweiterte Basis bei der Gewerbesteuer in der Praxis ohnehin nicht zu erreichen. Meine Damen und Herren, Deutschland hat, was Steuern und Abgaben angeht, die Spitzenposition. Die Bundesregierung setzt jetzt die gr��te Steuererh�hung in der Geschichte der Bundesrepublik ins Werk. Die Anhebung der Mehrwertsteuer und der Versicherungssteuer um 3 Prozentpunkte zum 1. Januar 2007 wird insbesondere die Privathaushalte treffen. Eine besonders leistungsf�hige Minderheit zahlt mit der Reichensteuer einen neuen Zuschlag. Dabei zeigt die j�ngste Analyse der OECD, dass deutsche Arbeitnehmer unter den 30 f�hrenden Industrienationen fast die h�chste Abgabenlast tragen. Die Konsequenzen daraus liegen auf der Hand: Konsumverzicht und Schwarzarbeit. Beides k�nnen wir uns nicht leisten. Meine Damen und Herren, wir fordern zweitens ein modernes, finanzierbares und langfristig funktionierendes Sozialsystem, das sich auf die Basisabsicherung konzentriert. Meine Auffassung zur j�ngst beschlossenen Gesundheitsreform habe ich ge�u�ert. Es kann nicht sein, dass wir einen riesigen Wirtschaftsbereich haben, bei dem s�mtliche Regeln der Marktwirtschaft au�er Kraft sind. Das muss sich �ndern. Wir brauchen f�r alle vier S�ulen unseres Sozialstaates, n�mlich die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Rentenversicherung und die Pflegeversicherung marktwirtschaftliche Elemente, insbesondere mehr Eigenvorsorge und Eigenverantwortung der Versicherten. Die Sozialversicherungsbeitr�ge m�ssen insgesamt dauerhaft auf deutlich unter 35 % reduziert werden. Die Leistungen der Arbeitslosenversicherung sind wieder auf die urspr�nglichen Kernaufgaben - Vermittlung und Versicherung - zu konzentrieren. Das komplexe arbeitsmarktpolitische Instrumentarium muss rasch zur�ckgef�hrt und letztlich abgeschafft werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte, zum Beispiel mit Arbeitsbeschaffungsma�nahmen (ABM) oder mit Besch�ftigung schaffenden Infrastrukturma�nahmen (BIS), belegen die arbeitsmarktpolitische Untauglichkeit dieser aktiven Arbeitsmarktpolitik. Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen, das sich um einen �ffentlichen Auftrag bewirbt, diesen nur bekommt, wenn es soundso viele Arbeitslose besch�ftigt, dieses auch weit �ber die Abwicklung des Auftrages hinaus, daf�r aber seiner Stammbelegschaft k�ndigen muss. Derartige Ma�nahmen sind aberwitzig und geh�ren sofort abgeschafft. Die allermeisten Ma�nahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind daher auch eher Teil des Problems als eine L�sung der Besch�ftigungskrise. Die Arbeitsf�rderung muss sich auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren. Meine Damen und Herren, es hat in den vergangenen Jahren viele Ideen und Vorschl�ge zum Abbau der Arbeitslosigkeit gegeben, gebracht haben die wenigsten etwas, egal, ob es sich um Minijobber, Ein-Euro-Jobs oder Ich-AGen handelte. Im Gegenteil: Ich-AGen waren eine staatlich gef�rderte, unlautere Konkurrenz f�r unsere mittelst�ndischen Betriebe, die mittlerweile abgeschafft sind; ob die Neuregelung besser ist, bleibt noch abzuwarten. Ein-Euro-Jobber haben in vielen Bereichen Aufgaben �bernommen, die zuvor ortsans�ssige Betriebe mit sozialversicherungspflichtigen Besch�ftigen ausgef�hrt haben. Liebe Kollegen, es ist ein Skandal, dass wir diese "graue" Billiglohn-Konkurrenz auch noch mit unseren Steuergeldern unterst�tzen. Das muss aufh�ren. Meine Damen und Herren, die Reformen am Arbeitsmarkt werden nur dann Erfolg haben, wenn sie erg�nzt werden - und das ist unsere dritte Forderung - um eine durchgreifende Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsrechts. Leider ist dieses so wichtige Thema ein Tabuthema in der gro�en Koalition, CDU und SPD blockieren sich gegenseitig. Bewegung ist nicht in Sicht. Passend dazu hat die Pr�sidentin des Bundesarbeitsgerichts erkl�rt: Das Arbeitsrecht ist Arbeitnehmerschutzrecht. Liebe Kollegen, man kann die Arbeit auch zu Tode sch�tzen. Die Einstellung, die hinter der Aussage der Pr�sidentin des Bundesarbeitsgerichts steht und die sich in vielen Arbeitsgerichtsurteilen niedergeschlagen hat, ist Gift f�r unseren Arbeitsmarkt, weil sie unwirtschaftliche Strukturen zementiert und Betriebe davon abh�lt, neue Mitarbeiter einzustellen, wenn Arbeit vorhanden ist. Wir wollen das Gegenteil: Mittelst�ndische Betriebe brauchen Flexibilit�t. Deshalb ist es f�r mich unerl�sslich, das Verbot der gewerblichen Arbeitnehmer�berlassung am Bau endlich abzuschaffen. Diese Regelung geh�rt in die Mottenkiste der Geschichte. Die Verh�ltnisse am Bau haben sich l�ngst ge�ndert. Gerade mittelst�ndische Bauunternehmen brauchen die M�glichkeit, f�r einzelne Auftr�ge und Arbeiten zus�tzliches Personal einsetzen zu k�nnen. Das macht uns flexibel, so k�nnen wir unsere eigentliche St�rke ausspielen. Meine Damen und Herren, unsere vierte Forderung lautet: Wir m�ssen unser Land von den Fesseln seiner �berbordenden B�rokratie und Regulierungswut befreien. Gerade der Mittelstand wird unzumutbar belastet. Wie das Institut f�r Mittelstandsforschung ermittelt hat, schlagen allein die B�rokratiekosten f�r die Wirtschaft mit 46 Mrd. Euro j�hrlich zu Buche. 38 Mrd. Euro entfallen davon auf den Mittelstand. Diese B�rokratiekosten stellen eine ganz erhebliche Wachstumsbremse dar. Und was macht die Bundesregierung: Sie bringt ein Gesetz zur Entlastung des Mittelstandes von den B�rokratiekosten ein. Soweit so gut. Bevor man jedoch richtig zur Tat schreitet, um B�rokratie auch tats�chlich abzubauen, wird flugs eine Staatsministerin im Bundeskanzleramt berufen und ein Normenkontrollrat eingerichtet. B�rokratie mit noch mehr B�rokratie zu bek�mpfen, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Gleiches gilt im �brigen auch f�r den Gesundheitsfonds, der nach Einsch�tzung aller Kommentatoren ein b�rokratisches Monstrum werden wird. Bleibt zu hoffen, dass bis zu seiner Einf�hrung 2009 noch �konomische Vernunft einkehren und dieser Gesundheitsfonds nicht kommen wird. Die vorgeschlagenen Ma�nahmen zum B�rokratieabbau bringen den Betrieben leider auch nur eine geringe Entlastung. Sie sind aber ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem weitere, bedeutend gr��ere folgen m�ssen. Vor allen Dingen darf sich der B�rokratieabbau nicht darauf beschr�nken, Informationspflichten abzubauen, viel wichtiger ist es, Hand an die eigentlichen b�rokratischen Strukturen zu legen. Nehmen Sie als Beispiel die Gr�ndungsf�rderung, die f�r viele ein Buch mit sieben Siegeln ist. Selbst Fachleute verzweifeln, wenn sie Existenzgr�ndern das f�r sie ma�geschneiderte F�rderprogramm vorschlagen sollen. Das kann es doch nicht sein. Hier wird viel zu viel Energie verbraucht, die besser auf Anderes konzentriert w�rde. F�nftens: Wir m�ssen wieder mehr in Aus- und Weiterbildung investieren. Denn nur gut ausgebildete Mitarbeiter erm�glichen betrieblichen Erfolg. Das gilt zun�chst einmal f�r die Lehrlinge: Mit den geburtenschwachen Jahrg�ngen kommt ein eklatanter Fachkr�ftemangel auf uns zu. Da gilt es schon heute zu �berlegen, wie dem zu begegnen ist. Deshalb bin ich auch froh, dass - so eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft - fast 40 Prozent der baugewerblichen Unternehmen in diesem Jahr mehr Lehrlinge ausbilden wollen; ann�hernd 50 Prozent wollen gleich viele Ausbildungspl�tze zur Verf�gung stellen und nur elf Prozent weniger ausbilden. Meine Damen und Herren, ich bin mir bewusst, dass die erhobenen Forderungen quasi Allgemeingut sind, und von all jenen Institutionen immer wieder vorgetragen werden, die sich die Vertretung mittelstandspolitischer Anliegen und den lange erhofften Aufschwung der deutschen Volkswirtschaft auf ihre Fahnen geschrieben haben. Man kann jedoch nicht oft genug wiederholen, was richtig ist, um zu mehr Wachstum und Besch�ftigung zu kommen, zumindest solange bis diese Potentiale ausgesch�pft werden. Denn solange es uns nicht gelingt, die hohe Arbeitslosigkeit zu senken, werden wir die strukturellen Probleme unserer sozialen Sicherungssysteme und �ffentlichen Haushalte nicht in den Griff bekommen. Der demografische Wandel wird die Probleme ohnehin weiter versch�rfen. Eine dauerhafte Spaltung der Gesellschaft in Menschen, die Arbeit haben und solche, die keine haben, d�rfen wir nicht akzeptieren. Die Leistungsf�higkeit des Mittelstandes bildet das R�ckgrat der deutschen Wirtschaft. Nur eine Politik, die auf diese Kraft und St�rke der mittelst�ndischen Unternehmen setzt, wird Deutschland voranbringen. Als Lobby der mittelst�ndischen deutschen Bauunternehmen ist es unsere Aufgabe, uns neben baupolitischen Vorstellungen auch zu allgemeinen wirtschaftspolitischen Fragestellungen zu �u�ern. Daher werden wir auch zuk�nftig diese berechtigten Anliegen sowohl eigenst�ndig als auch im Verbund mit unseren Partnern, insbesondere dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, vertreten. Meine Damen und Herren, lassen Sie mich noch einen Punkt nachschieben, sozusagen als sechste Forderung: Grundlage umfassender Reformen ist nat�rlich eine Konsolidierung der �ffentlichen Haushalte und insbesondere des Bundeshaushaltes. Einmal mehr steigen die Ausgaben des Bundes, n�mlich um 2,3 Prozent an. Die Vorgaben der Verfassung werden nur durch drastische Steuererh�hungen und hohe Einmalerl�se eingehalten. Eine deutliche Reduzierung der Neuverschuldung ist nicht in Sicht. Das zeigt schon ein Blick auf die Finanzplanung der kommenden Jahre. So soll die Nettokreditaufnahme nach den Pl�nen der Bundesregierung bis 2010 jedes Jahr um nur 500 Millionen Euro reduziert werden. Meine Damen und Herren, w�rde dieses Tempo fortgef�hrt, g�be es erst im Jahr 2050 einen Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung. So lange darf das nicht dauern. Zwar liegt die Nettokreditaufnahme zum ersten Mal wieder unter den Investitionen. Das ist auch richtig und wichtig. Denn nur Investitionen k�nnen daf�r sorgen, dass in einer Volkswirtschaft Arbeitspl�tze erhalten bleiben, Lebensstandard gesichert wird und neue Besch�ftigung entsteht. Daher sind wir der Bundesregierung auch dankbar, dass sie im Bereich der energetischen Geb�udesanierung einen Schwerpunkt ihrer Investitionsf�rderung gesetzt hat. Die Nachfrage nach den F�rdermitteln bei der KfW hat alle Experten �berrascht. Deshalb war es auch richtig, das F�rderprogramm aufzustocken. Die Bundesregierung hat mit dieser Entscheidung wichtige Impulse f�r mehr Besch�ftigung in der mittelst�ndischen Bau- und Ausbauwirtschaft gesetzt. Daf�r danken wir ihr an dieser Stelle ausdr�cklich. Ein anderer Bereich der Investitionspolitik, n�mlich die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, genauer in die Bundesfernstra�en, macht uns jedoch Kummer. Obwohl mit dem Genshagener Programm beschlossen wurde, in dieser Legislaturperiode 4,3 Milliarden Euro mehr zu investieren, sinkt das Investitionsniveau ab kommenden Jahr wieder deutlich ab. Es lag in den Jahren 2004 bis 2006 mit jeweils um die 5 Milliarden Euro f�r die Bundesfernstra�en vergleichsweise hoch. F�r 2007 sollen im Fernstra�enbau jedoch nur noch rund 4,54 Mrd. Euro bereitgestellt werden. In den Folgejahren weitere rund 100 Millionen Euro weniger. Damit haben wir zwar eine Verstetigung der Investitionen erreicht, allerdings auf einem zu niedrigem Niveau. Die Bundesregierung verabschiedet sich mit dieser Investitionspolitik auch von der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans. Allein bei den Fernstra�en fehlen j�hrlich rund 700 Millionen Euro. Damit lassen sich viele Vorhaben nicht - wie geplant und dringend ben�tigt - umsetzen. Angesichts der Belastungen, die auf unsere Fernstra�en zukommen, eine verh�ngnisvolle Entscheidung. Die Finanzierung verharrt dauerhaft auf dem Pegel von vor Einf�hrung der Lkw-Maut, deren Investitionsimpuls damit vollst�ndig verpufft ist. Dabei hat die damalige Bundesregierung bei Einf�hrung der Lkw-Maut versprochen, diese Einnahmen zus�tzlich in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren, ein Versprechen, das nicht eingel�st worden ist. Meine Damen und Herren, die Lkw-Maut muss voll zur Finanzierung der Stra�enbauinvestitionen zur Verf�gung stehen, und zwar komplett und zus�tzlich, und ohne zuvor ohnehin angesetzte Mittel zu k�rzen. Hier ist dringender Handlungsbedarf: Wir wiederholen daher unseren, schon lange unterbreiteten Vorschlag, s�mtliche Mittel, die zur Finanzierung der Verkehrswege notwendig sind, in eine Gesellschaft zu geben, z.B. in die Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft, die VIFG. Erhalt und Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur k�nnen so unabh�ngig von politischen Ideologien und Begehrlichkeiten gem�� dem Bundesverkehrswegeplan erfolgen. Dazu bedarf es neben den Einnahmen aus der Lkw-Maut eines bestimmten Anteils der Mineral�lsteuer, der in einer Gr��enordnung von 20 bis 25 Cent je Liter Kraftstoff liegen k�nnte. Der Staat behielte auf diese Weise seine volle Verantwortung f�r die �ffentliche Infrastruktur und der Verkehr finanzierte seine Wege. Gleichzeitig m�sste nicht bei jeder Haushaltsdebatte von neuem gebangt werden, ob die Infrastruktur erneut als Steinbruch f�r Konsumzwecke dienen wird. Die VIFG h�tte auch die M�glichkeit, neue Instrumente der Finanzierung zu entwickeln, zu �berpr�fen und in die Praxis einzuf�hren, insbesondere auch dann, wenn sie Kredite f�r Infrastrukturprojekte aufnehmen d�rfte. Mit den sog. A- und F-Modellen stehen im Bundesfernstra�enbau privatwirtschaftliche Instrumente zur Verf�gung, die es zur Praxisreife zu entwickeln gilt. Zuk�nftig muss es aber auch f�r mittelst�ndische Unternehmen und Konsortien aus mittelst�ndischen Unternehmen, m�glich sein, sich an diesen Ausschreibungen zu beteiligen. Denken wir einen Schritt weiter. Wir brauchen Instrumente, um auch im Bereich der Landes- und Kreisstra�en privatwirtschaftliches Know-how einsetzen zu k�nnen, denn die Bundesfernstra�en sind zwar das Flaggschiff, die Masse der �ber�rtlichen Stra�en sind jedoch Landes- und Kreisstra�en. Derzeit sind in Deutschland die ersten vorsichtigen Schritte in diese Richtung zu beobachten: Der Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen hat gerade damit begonnen, PPP im kommunalen Stra�enbau umzusetzen. Daneben wird auch das Land Th�ringen mit Praxisbeispielen an den Start gehen. Dieses, meine Damen und Herren, sind ermutigende Beispiele, aber es sind eben nur Beispiele. Und noch machen sie nicht Schule. Wenn es in nicht allzu ferner Zukunft m�glich sein sollte, privatwirtschaftliche Instrumente f�r Bau und Unterhaltung von Landes- und Kreisstra�en einzusetzen, dann k�nnten die Verkehrsinfrastrukturinvestitionen einen regelrechten Wachstumsschub erhalten. Darauf m�ssen wir hinarbeiten. Im �ffentlichen Hochbau sind wir deutlich weiter: Mehr als 300 �PP-Projekte mit einem Investitionsvolumen von �ber sieben Milliarden Euro gibt es derzeit. Die Zahl der Vertragsabschl�sse hat sich in 2004 und 2005 gegen�ber den Vorjahren verdoppelt. Das von der Bundesregierung proklamierte Ziel, n�mlich 15 Prozent der �ffentlichen Bauinvestitionen durch �PP-Projekte umzusetzen, ist damit zwar noch nicht erreicht, aber wir sind auf einem guten Weg, den es weiter zu beschreiten gilt, auch wenn wir uns bewusst sind, dass �PP nur f�r einen Teil der baugewerblichen Unternehmen in Frage kommt. Meine Damen und Herren, zum ersten Mal seit elf Jahren blickt die deutsche Bauwirtschaft wieder optimistischer in die Zukunft. Grund ist die Baukonjunktur, die sich endlich stabilisiert hat. Wir sind zwar insgesamt nicht ganz so optimistisch wie andere, aber auch wir sehen, dass es aufw�rts geht. Wir wissen auch, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht und manche Auftr�ge f�r 2007 werden derzeit schon wieder unter Selbstkosten angeboten. Insofern m�ssen wir abwarten, inwieweit der Aufschwung auch im kommenden Jahr tr�gt. Unabh�ngig davon hat das deutsche Baugewerbe langfristig eine gute Perspektive. Der in Gang gekommene demografische Wandel wird dabei erhebliche Auswirkungen haben. Wir werden in nicht allzu ferner Zukunft gravierende Ver�nderungen erfahren. Es wird dabei keine einheitlichen, sondern h�chst unterschiedliche Entwicklungen geben. Lassen Sie mich die f�r uns erkennbaren Tendenzen in K�rze zusammenfassen: 1. Regionen mit wachsenden und schrumpfenden Bev�lkerungen liegen dicht nebeneinander. Wirtschaftliche Prosperit�t und zunehmende Arbeitspl�tze werden haupts�chlich in den Ballungsr�umen zu finden sein. Dazu geh�ren Ballungsr�ume in S�ddeutschland, der Gro�raum Hamburg, der Gro�raum Berlin, aber auch die Ballungszentren in den neuen Bundesl�ndern. Diese Gebiete sind schon heute die Wanderungsgewinner, weil sie einen ganz erheblichen Zuzug von Menschen erleben. Weite Teile Ostdeutschlands, aber auch das Ruhrgebiet haben dagegen viele B�rger durch Wegzug verloren. Nur dort, wo Arbeitspl�tze bereitstehen, werden die Menschen bleiben. 2. Obwohl die Bev�lkerungszahl sinkt, nimmt die Zahl der Haushalte weiter zu. Der Anteil der Einpersonenhaushalte liegt heute bei einem Drittel mit steigender Tendenz. Auch der Trend zu gr��eren Wohnungen ist ungebrochen. So wird die Wohnfl�chennachfrage noch bis 2030 und in Ostdeutschland aufgrund des Nachholeffekts bis 2040 zunehmen. Dadurch steigt selbst in St�dten und Regionen mit gr��eren Bev�lkerungsabnahmen der Bedarf f�r Wohnraum f�r Ein- und Zweipersonenhaushalte sowie f�r mehr Wohnfl�che. Schon heute zeigen die Wohnungsm�rkte ein entsprechend heterogenes Bild: In den strukturschwachen Gebieten sind die Wohnungsm�rkte eher entspannt, wogegen in den strukturstarken Gebieten die Nachfrage nach qualifiziertem Wohnraum steigt. 3. Gleich, ob strukturschwach oder strukturstark, ob Zuzugs- oder Wegzugsgebiet, ein Trend kennzeichnet die Bev�lkerungsstruktur in allen deutschen Kommunen: Die Menschen werden �lter. Und diese drei Faktoren haben Auswirkungen auf die Infrastruktur in St�dten und Gemeinden. F�r zunehmend mehr Kommunen stellt sich daher die Aufgabe, durch R�ckbau und Umbau die anforderungsgerechte und moderne Stadt zu entwerfen. Dabei geht es nicht allein um Wohnungen, sondern auch um das Nahversorgungsangebot, den Anschluss an �ffentliche Verkehrsnetze, die N�he zu Service- und Unterst�tzungseinrichtungen sowie um ein Umfeld, das den subjektiven Sicherheits- und Lebensbed�rfnissen entspricht. In den bev�lkerungs�rmeren Gebieten steigen die Wege - zur Arbeit, zum Einkaufen, zur �rztlichen Versorgung, in der Freizeit. Die Mobilit�t von Menschen und G�tern kann dort weitgehend nur durch einen wachsenden Stra�enverkehr gew�hrleistet werden. Daher wird es unerl�sslich, auch dort in ein gutes Stra�ennetz zu investieren, da sich die Bahn ohnehin aus der Fl�che zur�ck gezogen hat. Vor gro�en Herausforderungen aufgrund der demografischen Entwicklung steht nat�rlich auch unsere Wirtschaft. Denn die Gesamtbev�lkerung bleibt in den n�chsten 30 Jahren relativ unver�ndert. Da die Zahl der Personen im erwerbsf�higen Alter ab 2010 zur�ckgehen wird, m�ssen die weniger werdenden Erwerbst�tigen produktiver werden. Es stellt sich die Frage, wie man eine schrumpfende und alternde Erwerbsbev�lkerung in die Lage versetzt, die Produktivit�t zu erh�hen und zus�tzlich den beschleunigten technologischen Wandel zu meistern. Daf�r m�ssen Fort- und Weiterbildung so institutionalisiert werden, dass alternde Erwerbspersonen mit neuen Technologien umgehen k�nnen. Diesen Herausforderungen m�ssen auch wir Bauunternehmer uns stellen. Denn auch wir brauchen mehr qualifizierte Mitarbeiter, die hoch produktiv und technisch auf dem neuesten Stand sind. Liebe Kollegen, gerade f�r uns als mittelst�ndische Bauunternehmer bietet der demografische Wandel und die damit einhergehenden Ver�nderungen in St�dten und Gemeinden, gute Chancen f�r zus�tzliche Bauaufgaben. Dynamische Bev�lkerungsentwicklungen und -strukturen erzeugen Baubedarf, sowohl im Wohnungsmarkt als auch in der �ffentlichen Infrastruktur. Das liegt auf der Hand. Die Anpassung vorhandener Wohn- und kommunaler Infrastrukturen er�ffnet Gesch�ftsfelder im R�ckbau und der Entsorgung und Recycling von Baustoffen. Der R�ckbau ganzer Stadtquartiere ist in Ostdeutschland l�ngst Praxis. In Cottbus und Berlin gibt es hervorragende Beispiele, wie aus Plattenbauten Ein- und Zweifamilienh�user werden, bautechnisch und energetisch auf dem neuesten Stand und auch architektonisch anspruchsvoll. Die qualitative Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfeldes schafft steigende Nachfrage nach Sanierungs- und Modernisierungsleistungen im Bestand. Nicht nur die gro�en Altbaubest�nde, die sanierungsbed�rftig sind, wecken die Hoffnung auf zus�tzliche Auftr�ge im Modernisierungsmarkt. Auch der Umbau der st�dtischen Infrastruktur in Hinblick auf eine alternde Bev�lkerung schafft Arbeitspl�tze in der mittelst�ndischen Bauwirtschaft. Die Mitwirkung qualifizierter mittelst�ndischer Bauunternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von differenzierten Stadtumbaukonzepten erschlie�t Innovations- und Rationalisierungspotenziale, z.B. in �PP-Projekten und im Energie-Contracting. Meine sehr verehrten Damen und Herren, die mittelst�ndischen Unternehmen des deutschen Baugewerbes haben die lange Baukrise genutzt, um sich neu aufzustellen. Der baugewerbliche Mittelstand ist innovativ, kreativ und flexibel. Er nimmt seine soziale Verantwortung ernst, denn er h�lt das Gros der Arbeits- und Ausbildungspl�tze am Bau bereit und gibt hunderttausenden Menschen nicht nur Lohn und Brot. Der baugewerbliche Mittelstand ist gut ger�stet, dieses auch in Zukunft zu tun - wenn die Rahmenbedingungen es uns erlauben. Daher, meine Damen und Herren, blicken wir optimistisch nach vorne. Anh�nge:077-2006 Rede Loewenstein.pdf( 81,19 KB )
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
452. Beschwerde über das Einknicken der Bundesregierung bei der Armenier-Resolution | Sägefisch « 451. Die NRW-Landesregierung und die Einführung einer „diskriminierungsfreien Eidesformel“ 453. Aufruf an alle freiheitlichen Demokraten und Verteidiger der universellen Menschenrechte » 452. Beschwerde über das Einknicken der Bundesregierung bei der Armenier-Resolution Gabi Schmidt An den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags 07.09.2016 Beschwerde über das Einknicken der Bundesregierung bei der Armenier-Resolution Pet 1-18-06-99999-035113 Mit Entsetzen und völligem Unverständnis hat die Petentin der Presse entnommen, dass die Bundesregierung dem hartnäckigen Widerstand der Türkei gegen die mit großer Mehrheit vom Bundestag verabschiedete Armenierresolution nachgegeben hat. Trotz des unmissverständlichen Aufrufs dem Antrag gemäß zu handeln, relativierten Bundeskanzlerin und Minister die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen de facto, indem sie auf deren rechtliche Unverbindlichkeit verwiesen. Zwar sind Entschließungsanträge des Parlaments, die der Bundesregierung ein bestimmtes Verhalten nahelegen, grundsätzlich juristisch nicht bindend, jedoch verpflichtet der bei Amtsantritt von Bundespräsidenten, Bundeskanzlern und Bundesministern abzulegende Amtseid dazu, das Wohl und den Nutzen der in Deutschland lebenden Menschen zu fördern, Schaden von ihnen zu abzuwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben. Nach mehreren Anläufen entschloss sich der Bundestag endlich dazu, die Verbrechen der damaligen jungtürkischen Regierung anzuprangern, sich vor den Opfern zu verneigen und die planmäßige Vertreibung und Vernichtung von über einer Million ethnischer Armenier als Völkermord anzuerkennen. Die Regierung hätte die seltene Chance gehabt, die über Parteigrenzen hinweg erzielten, von einer überwältigenden Mehrheit [eine Enthaltung, eine Gegenstimme] getragenen dringenden Empfehlungen anzunehmen, der historischen Verantwortung unseres Landes gerecht zu werden, nach Wegen der Versöhnung und Verständigung zu suchen und Türken, Armenier, Aramäer und Assyrer dabei zu unterstützen, den seit langem stagnierenden Versöhnungsprozess wieder fortzusetzen [vergl. Drucksache 18/8613]. Stattdessen ließ Dr. Merkel Regierungssprecher Steffen Seibert offiziell und weltweit hörbar verlautbaren, dass die Regierungsmitglieder die appellativen Empfehlungen der Abgeordneten zwar teilen, aber rechtlich nicht daran gebunden seien. (Armenien-Resolution.) Kuscht Merkel jetzt vor Erdogan? Seiberts zweideutige Erklärung im Wortlaut. FOCUS Online, 02.09.2016. http://www.focus.de/politik/videos/armenien-resolution-seibert-bundesregierung-will-sich-nicht-distanzieren_id_5890259.html Die Presseerklärung legt die Vermutung nahe, die Regierungschefin und ihre Ministerinnen und Minister hätten einen Ausweg gesucht und gefunden, aus dem Entschließungsantrag abzuleitende wichtige Ratschläge und Entscheidungen aufschieben und sich aus der Affäre ziehen zu können, ohne zeitnah aktiv zu werden und der Verantwortung für die Nachkommen von Tätern und Opfern gerecht werden zu müssen. Dieses die türkische Regierung zufriedenstellende Ausweichen des deutschen Bundeskabinetts erneuert Ressentiments gegen die deutschstämmige Bevölkerung und wird weder dem Aufklärungsbedarf und der Aufarbeitungsnotwendigkeit von Enkeln und Urenkeln der für die Menschrechtsverletzungen und den Genozid Verantwortlichen noch den Rechtsansprüchen und Erwartungen der Nachfahren der gequälten und ermordeten Armenier, Aramäer und Assyrer gerecht. Anlässlich des Verhandlungsmarathons zur Abwehr des Grexit [2015] äußerte sich Joschka Fischer zur Rolle Deutschlands bei der Bekämpfung der Griechenlandkrise. Er erinnerte daran, dass der Wiederaufstieg des Landes nach der Barbarei Nazideutschlands auf einige Grundsätze zurückzuführen sei, „die das Vertrauen in Deutschland wieder soweit hergestellt haben, dass alle seine früheren Kriegsgegner und Opfer 1989 seiner Wiedervereinigung zugestimmt haben, ein unerhörter Vertrauensbeweis!“ Fatale Entscheidung für ein deutsches Europa. Von Joschka Fischer. Süddeutsche Zeitung, 26.07.2015. http://www.sueddeutsche.de/politik/griechenland-krise-es-droht-die-rueckkehr-des-haesslichen-deutschen-1.2582530 Die Bundesregierung ist gerade dabei, dieses Vertrauen leichtfertig aufs Spiel zu setzen und damit den Menschen in Deutschland zu schaden. Die Petentin und mit ihr viele enttäuschte Bürger stellen sich die Frage, was die Bundeskanzlerin, ihr Stellvertreter und der Außenminister unter gewissenhafter Pflichterfüllung verstehen. Meinen sie damit, dass sie sich ausschließlich den Aufgaben widmen, die sie rechtlich binden? Niemand kann den Bundespräsidenten, einen Bundesminister oder die Kanzlerin wegen Meineids anzeigen. Ist der Amtseid für Dr. Merkel und die übrigen Regierungsmitglieder deshalb lediglich dem Ego schmeichelndes, feierliches aber belangloses Beiwerk, ein Flatus vocis, ein von der Stimme erzeugter Lufthauch? Indem die Regierung in einer Pressekonferenz erklären lässt, dass der Bundestagsantrag nicht rechtsverbindlich sei, verweigert sie dem Parlament den verdienten Respekt für seinen Einsatz, die ehemals verfeindeten Ethnien dabei zu unterstützen, sich auszusöhnen, damit Armenier, Aramäer, Assyrer und Türken überall auf der Welt künftig als gute Nachbarn friedlich zusammenleben und kein Nährboden für neue Übergriffe entstehen kann. Die Regierungschefin und ihre Minister unterlaufen durch die schädliche Außenwirkung ihres „Eiertanzes“ [diverse Medien am 03.08.2016] jede eigene und sonstige Initiative, die sich um Aufarbeitung der Verbrechen, Anerkennung der Massenmorde als Genozid und Annäherung der gegnerischen Gruppen bemüht. Eine Steilvorlage für die Blockade- und Verweigerungspolitik der Türkei und alle anderen Verhandlungs- und Vertragspartner, die sich ihrer Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen entziehen wollen, da der Eindruck vermittelt wird Entschließungsanträge des Bundestags nicht ernst nehmen zu müssen. Es ist sehr begrüßenswert wenn wie es die Abgeordneten auch beschrieben haben, die Aufarbeitung der Vertreibung und Vernichtung der Armenier in die Lehrpläne und ‑materialien aufgenommen und im schulischen Unterricht, bei Vorlesungen im Studium oder bei außerschulischen Veranstaltungen politischer Bildung über die vor hundert Jahren geschehenen Verbrechen und schweren Menschenrechtsverletzungen unter Einbeziehung der Mitschuld des Deutschen Reichs aufgeklärt wird. Die Reaktion der regierenden politischen Elite Deutschlands auf die Armenierresolution des Parlaments erschwert den Bundesländern und sonstigen Bildungsträgern allerdings eine entsprechende Entscheidung. Kultusminister und andere Anbieter haben nämlich nun nicht nur den Widerstand durch türkische Regierungsdoktrin, türkische Verbände und die Eltern der Schüler zu überwinden, die fast ausschließlich keinesfalls damit einverstanden sind, türkeistämmige junge Menschen mit den damaligen Gräueltaten und dem Völkermord zu konfrontieren. Durch das Relativieren der im Entschließungsantrag des Bundestags enthaltenen Aufforderungen fehlt ihnen ein wichtiges Argument und der Rückhalt der Regierung. Heftige Beleidigungen (Aus Hochschule und Forschung: Türkische Nationalisten drohen einer Professorin der Universität Duisburg-Essen). Von Laura Cwiertnia, Zeit online, 07.05.2015. DIE ZEIT Nr. 17/2015, 23.04.2015. http://www.zeit.de/2015/17/universum-drohung-professorin-armenier-genozid In Art. 2 der UN-Völkermordkonvention [Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes, CPPCG] ist die später wortgetreu von Internationalen Gerichtshöfen übernommene Definition des völkerrechtlichen Straftatbestands Genozid erstmals schriftlich verankert worden. Sie ist dort für jeden nachzulesen. Seiberts Aussage, für die Auslegung des juristischen Fachbegriffs und dessen Feststellung seien Gerichte zuständig, ist selbstverständlich formaljuristisch zutreffend, jedoch in dieser Form unnötig und kontraproduktiv. Sie ist wie zu befürchten war, von einem Großteil unserer türkischen Mitbürger so verstanden worden, dass der Bundestag zwar das souveräne Recht besitze, sich zu selbstgewählten Themen zu äußern, jedoch seien die Abgeordneten weder berechtigt noch fähig, eine Wertung vorzunehmen. Diese Annahme ist besonders abwegig, da in den letzten Wahlperioden sehr viele Mandatsträger [143; 147] Juristen sind. Selbst wenn sie sich wahrscheinlich für einen anderen fachlichen Schwerpunkt entschieden haben, wissen sie wie die Begriffe Völkermord oder Genozid auszulegen sind. Auch den nicht juristisch vorgebildeten Parlamentariern kann man durchaus zutrauen, anhand der für jedermann einsehbaren Erläuterungen in der Konvention Fakten zu vergleichen, zu bewerten und sich ein Urteil zu bilden. Herr Seibert, vermeiden Sie künftig Äußerungen, die das hohe Haus diskreditieren. Das Parlament ist ein Verfassungsorgan und keine Quatschbude. Berufe (Top 25) der Bundestagsabgeordneten in der 16. Wahlperiode (2005 bis 2009) http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36615/umfrage/berufe-der-bundestagsabgeordneten-16-wahlperiode/ (Der 17. Deutsche Bundestag.) Kein Spiegel der Gesellschaft. Von Majid Sattar. FAZ, 27.10.2009. http://www.faz.net/aktuell/politik/wahljahr-2009/bundestagswahl/der-17-deutsche-bundestag-kein-spiegel-der-gesellschaft-1867269.html Wenig verwunderlich, dass Botschaftssprecher Refik Soğukoğlu dieses Einfallstor nutzt. Die türkische Botschaft in Berlin hat die Stellungnahme der Bundesregierung zur Armenien-Resolution des Bundestages begrüßt. „Wir sehen das generell eher positiv“, sagte Botschaftssprecher Refik Sogukoglu den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er lobte die Äußerung des deutschen Regierungssprechers Steffen Seibert, „dass den Gerichten die Entscheidung obliegt, was Völkermord ist – und nicht dem Parlament“. […] Türkei lobt Seiberts Äußerung zur Armenien-Resolution. Die Welt, 03.09.2016. http://www.welt.de/politik/deutschland/article157940530/Tuerkei-lobt-Seiberts-Aeusserung-zur-Armenien-Resolution.html Wenn Entschließungsanträge wie erwähnt rechtlich nicht verpflichtend sind, so ist doch jedes Regierungsmitglied ohne Rücksicht auf mögliche diplomatische Verwicklungen an die allgemeinen, unteilbaren und unveräußerlichen Grund- und Menschenrechte gebunden. In Art. 1 Abs. 1 ist die einklagbare Verpflichtung festgelegt, dass jede staatliche Gewalt die unantastbare Würde des Menschen zu achten und zu schützen hat. Aus diesem Menschenrecht leitet sich sogar ein postmortaler Persönlichkeitsschutz ab. Nach herrschender Meinung wird das Pietätsgefühl der Angehörigen ebenso wie die Menschenwürde des Verstorbenen, die als postmortales Persönlichkeitsrecht über seinen Tod hinaus fortwirkt, geschützt. Die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ist in der BRD eine Straftat [§ 189 StGB], die mit Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Nach Art. 1 Abs. 2 bekennen sich die in Deutschland lebenden Menschen, wörtlich: das „deutsche Volk“, zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Sicherlich gehören Kanzlerin und Bundesminister der Gruppe der deutschstämmigen und passdeutschen Menschen an. Insbesondere Regierungschefin Merkel aber auch ihr Kabinett haben daher bei der Gestaltung ihrer Politik zu berücksichtigen, dass sie die Beachtung der Grund- und Menschenrechte auch außerhalb des Geltungsbereichs des GG zu fördern haben. Durch Art. 1 Abs. 3 ist neben Legislative und Judikative auch die der Exekutive zuzuordnende Bundesregierung an allgemeine, unteilbare und unveräußerliche Grundrechte gebunden. In der Türkei wird noch heute jede Auseinandersetzung mit den unmenschlich grausamen Verbrechen und jede Erinnerung an die Opfer strikt unterbunden. Jeder hat das Recht zu wissen, von wem er abstammt, doch manche wissen bis heute nichts von ihrer armenischen Abstammung. Niemand redet, das Thema ist absolut tabu. Garo Paylan, ein armenischstämmiger Abgeordneter des türkischen Parlaments, erfuhr mit acht Jahren zufällig von seiner tatsächlichen Abstammung. Man hatte ihm beigebracht, dass Armenier ein Schimpfwort sei. Mit acht Jahren erfuhr er durch einen Zufall, dass er Armenier ist. Seine Reaktion: „Ich war geschockt. Ich konnte es nicht glauben, denn bis dahin dachte ich Armenier sei ein Schimpfwort. So hatte ich das gelernt.“ (Völkermord an den Armeniern.) „Ich verstehe nicht, warum wir das gemacht haben“. Von Özkan Canel Altintop. T-Online, 02.06.2016. http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_78005366/voelkermord-armenien-ich-verstehe-nicht-warum-wir-das-gemacht-haben-.html Wollten sich Menschen ihrer Schuld stellen, ihre Beteiligung an Vertreibung, Ausraubung, Aushungerung und massenhaftem Mord aufarbeiten, unterstützte sie niemand dabei. Ihnen wurde die Möglichkeit genommen, mit ihrem Gewissen ins Reine zu kommen. Selbst mehrere Generationen später, zum Beispiel durch Artikel 301 [Gesetz über die Verunglimpfung des Türkentums], hindert die Türkei die Enkel und Urenkel an der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte und der politischen Hintergründe. Ein Rechtsstaat kann sich hier nicht diplomatisch aus der Affäre ziehen, insbesondere dann nicht, wenn im Deutschen Reich die eigenen Vorfahren als informierte Verbündete der Jungtürken die Vertreibungen und Massenmorde nicht verhindert und allzu oft vertuscht haben. Es gab viele Nutznießer der Massaker, das muss man so klar sagen“ […] Nicht in der Absicht sie zu töten. Jeder hätte das damals gemacht in der Hoffnung, so zu Gold und Geld zu kommen. „Mehr als das konnten die Armenier ja nicht mitnehmen“, sagt sein Vater. Der inzwischen verstorbene Großvater hätte immer Tränen in den Augen gehabt, als er davon erzählte. „Ich verstehe nicht, warum wir das gemacht haben“, sagte er immer wieder. (Völkermord an den Armeniern.) „Ich verstehe nicht, warum wir das gemacht haben“. Von Özkan Canel Altintop. T-Online, 02.06.2016. Durch den Verweis auf fehlende juristische Verbindlichkeit und das Ausweichen auf den angeblich nur appellativen Charakter der Resolution lässt die Bundesregierung die Opfer in Deutschland ebenso wie in der Türkei im Stich. Sie verletzt sowohl das Pietätsgefühl der Nachkommen als auch die Menschenwürde der Ermordeten und trägt zur weiteren Marginalisierung der armenischen, aramäischen und assyrischen Menschen hier und in der Türkei bei. Die dortige Regierung versucht Aleviten, Jesiden und andere Kurden, Christen sowie andere religiöse Minderheiten im Land mit aller Gewalt zu assimilieren oder zu marginalisieren. Alles, was nicht dem türkisch islamischen Weltbild entspricht, wird bekämpft und unterdrückt. Auch in unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat haben türkische Verbände und die Mehrzahl unserer türkischstämmigen Mitbürger die Regierungsdoktrin zum Völkermord und zur Minderheitenpolitik völlig unkritisch verinnerlicht und setzen sie auch im Alltag um. Wenn es jemand wagt, seine abweichende Meinung öffentlich kundzutun, „muss er seine persönliche Integrität verteidigen. Man wird gezwungen, glaubhaft zu machen, dass man auf niemandes Gehaltsliste steht, sich nirgends anzubiedern versucht, sondern einfach nur das vertritt, was man nach eigener Recherche und kritischer Abwägung aufrichtig für wahr hält“. Du Armenier! (Nach dem Gedenktag: Die meisten Türken leugnen weiter den Genozid und verachten die Nachfahren der Überlebenden.) Von Ufuk Özbe. Zeit online, 14.05.2015. Die Zeit Nr. 18/2015, 29.04.2015. http://www.zeit.de/2015/18/gedenktag-voelkermord-armenier-tuerkei-leugnung Das Grundprinzip der Menschenwürde besteht für Kant in der Achtung vor dem Anderen, in der Anerkenntnis seines Rechts zu existieren und in der Anerkenntnis einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen. Die Petenten fordern deshalb die Bundesregierung als Garanten der allgemeinen, unteilbaren und unveräußerlichen Grund- und Menschenrechte auf, • sich ihrer historischen Verantwortung durch die Verstrickung des Deutschen Reichs konsequent und öffentlich zu stellen • die Resolution des Bundestags in ihr Regierungsprogramm aufzunehmen und öffentlich erkennbar entsprechend zu handeln • Menschenrechtsverletzungen und Völkermord verpflichtend als Teil der Auseinandersetzung mit der Geschichte ethnischer Konflikte im 20. Jahrhundert in die Lehr- und Studienpläne, in Bücher und sonstige Medien sowie in die Friedenserziehung aufzunehmen und im schulischen Unterricht, bei Vorlesungen im Studium oder bei außerschulischen Veranstaltungen politischer Bildung faktennah zu thematisieren • sich mit aller Kraft in Deutschland, in der Türkei und überall auf der Welt für die allgemeinen, unteilbaren und unveräußerlichen Menschenrechte als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen, auch wenn das dem Gegenüber nicht gefällt und versucht wird, mit massivem Druck die Bundesregierung zum Einlenken zu zwingen • Mit Staaten wie der Türkei, die Frauenrechte, Kinderrechte [Kinderehen ab zwölf Jahre] und Pressefreiheit mit Füßen treten, Minderheiten diskriminieren und türkeistämmige Politiker in Deutschland bedrohen, wenn sie sich der türkischen Regierungsdoktrin widersetzen, nicht über einen möglichen EU-Beitritt, Visafreiheit, Flüchtlingsabkommen zu verhandeln, solange sich die Situation für die Menschen im Land nicht deutlich und dauerhaft bessert. Syrische Kriegsflüchtlinge, die durch die Kampfhandlungen und den IS Terror aus ihrer Heimat vertrieben wurden, brauchen Schutz und Ruhe. Sie einer menschenrechtlich derart unsicheren Lage auszusetzen, ist nicht ratsam Das türkische Boulevardblatt Hürriyet berichtete bereits am 14. Juli, dass das türkische Verfassungsgericht das Mindestalter für Geschlechtsverkehr auf 12 Jahre (anstatt wie bisher 16 Jahre) abgesenkt hat. […] Das Verfassungsgericht […] begründete seine Entscheidung damit, dass bereits 12-jährige wissen können, was „Sex“ bedeutet. Auch wenn das in einigen Fällen korrekt sein mag, so bleibt es doch ein Verbrechen. Denn 12-Jährige wissen auch, was Autos, Alkohol und Schusswaffen sind. Lässt das türkische Verfassungsgericht nun zu, dass Minderjährige Autos fahren dürfen, Alkohol trinken und Schusswaffen tragen? Vermutlich nicht. Mit diesem Entscheid des Gerichts werden die sog. „Kinderbräute“ nachträglich rechtlich abgesichert. In der Türkei soll es nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen rund 3,5 Millionen Ehen mit Minderjährigen geben. Diese Zahl könnte nach Inkrafttreten des Gesetzes am 13. Januar 2017 signifikant steigen. […] Wenn Päderasten Gesetze machen. Von Jan Weber. humanistischer pressedienst (hpd) vom 12.08.2016. http://hpd.de/artikel/wenn-paederasten-gesetze-machen-13418 […] The local court said the law does not provide legal consequences for the “consent” of victims in cases where the child victim is from 12 to 15 years of age and able to understand the meaning of the sexual act. […] With seven votes against six, the Constitutional Court agreed with the local court and decided to annul the provision. The decision will come into effect on Jan. 13, 2017. […] Turkey’s Constitutional Court stirs outrage by annulling child sex abuse clause. Hüurriyet Daily News, 14.07.2016. http://www.hurriyetdailynews.com/turkeys-constitutional-court-stirs-outrage-by-annulling-child-sex-abuse-clause.aspx?pageID=238&nid=101607 Gabi Schmidt, Sozialpädagogin Mitzeichnend Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH) Advertisements Schlagwörter: Aghet, Anerkennung des Völkermords an den Armeniern, Jön Türkler, Jungtürken, Resolution Armenier Völkermord, Türkei Aramäer, Türkei Armenier, Türkei Assyrer This entry was posted on 7. September 2016 at 10:54 PM and is filed under Europa, Türkei. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. 2 Antworten to “452. Beschwerde über das Einknicken der Bundesregierung bei der Armenier-Resolution” Jacques Auvergne Says: 7. September 2016 um 11:44 PM | Antwort En réaction à la reconnaissance du génocide arménien par l’Allemagne, la Turquie rappelle son ambassadeur à Berlin LE MONDE | 02.06.2016 à 12h54 • Mis à jour le 03.06.2016 à 07h04 | Par Frédéric Lemaître Angela Merkel ? Absente. Sigmar Gabriel ? Absent. Frank-Walter Steinmeier ? Absent. Que ni la chancelière, ni le vice-chancelier, président du Parti social-démocrate (SPD), ni le ministre des affaires étrangères allemand n’aient participé, jeudi 2 juin, au vote historique du Bundestag condamnant le génocide arménien de 1915 en dit long sur l’embarras du gouvernement. Cela n’a pas empêché les députés d’adopter à main levée, à la quasi-unanimité, la résolution portant sur la « commémoration du génocide des Arméniens et autres minorités chrétiennes dans les années 1915 et 1916 ». […] http://www.lemonde.fr/europe/article/2016/06/02/les-deputes-allemands-veulent-la-reconnaissance-du-genocide-armenien_4931205_3214.html :: Germany may sacrifice Genocide recognition for German military’s presence in Incirlik base – Tessa Hofmann – Armenpress.am 02.09.2016. YEREVAN, SEPTEMBER 2, ARMENPRESS. The Federal Government of Germany, giving in to pressures by Ankara, plans to make a step back and officially announce that it stands away from the Bundestag’s resolution recognizing the Armenian Genocide, […] https://www.armenpress.am/eng/news/859069/germany-may-sacrifice-genocide-recognition-for-german-military%E2%80%99s-presence-in-incirlik-base-%E2%80%93-tessa.html The Armenpress news agency https://www.armenpress.am/eng/about/ :: Die Regierung will sich nach SPIEGEL-Informationen von der Armenien-Resolution des Bundestags distanzieren. Dafür wird wohl das Besuchsverbot bei den in der Türkei stationierten Bundeswehrsoldaten aufgehoben. Merkel geht auf Erdogans Forderung ein Von Ralf Neukirch und Christoph Schult. DER SPIEGEL, Spiegel Online, Freitag, 02.09.2016. Die Bundesregierung plant eine politische Geste an die türkische Regierung, damit deutsche Abgeordnete die in Incirlik stationierten Bundeswehrsoldaten wieder besuchen dürfen. Nach SPIEGEL-Informationen haben sich das Auswärtige Amt und das Kanzleramt darauf geeinigt, dass Regierungssprecher Steffen Seibert vor die Presse treten und sich im Namen der Regierung von der Armenien-Resolution des Bundestages distanzieren soll. Am 2. Juni hatte der Bundestag die ab 1915 von der damaligen osmanischen Regierung an den Armeniern begangenen Massaker als Völkermord eingestuft. (Worum es in der Debatte geht, lesen Sie hier.) Daraufhin untersagte Ankara deutschen Abgeordneten den Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik im Osten der Türkei. Von dort fliegt die internationale Koalition gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) ihre Einsätze, darunter auch Aufklärungstornados der Bundeswehr. In den vergangenen Wochen bemühten sich Außenstaatssekretär Martin Ederer und der Leiter der Politischen Abteilung im Auswärtigen Amt, Andreas Michaelis, in Ankara um eine Lösung des Streits. Ihnen wurde dabei unmissverständlich mitgeteilt, dass die türkische Regierung eine öffentliche Distanzierung von der Völkermord-Resolution des Bundestags verlange. Dieser Forderung wird Berlin nun nachkommen. Regierungssprecher Seibert wird demnach verkünden, dass die Resolution des Bundestags keinerlei bindende Wirkung für die deutsche Regierung habe. Es handele sich, so der Tenor, um eine politische Erklärung des Bundestags ohne jede juristische Bedeutung. […] http://www.spiegel.de/politik/ausland/armenien-resolution-angela-merkel-geht-auf-erdogans-forderung-ein-a-1110505.html :: Incirlik Air Base Die Incirlik Air Base, deutsch Luftwaffenstützpunkt Incirlik (kurz Incirlik AB, türkisch İncirlik Hava Üssü), ist ein Stützpunkt der NATO bei İncirlik, rund 12 Kilometer östlich von Adana im Süden der Türkei. Eigentümer ist die türkische Luftwaffe, größter Nutzer ist aber seit der Errichtung die United States Air Force (USAF), die hier nach dem 11. September 2001 ihr wichtigstes Drehkreuz zur Versorgung der US-Streitkräfte im Irak und in Afghanistan eingerichtet hat. Seit Januar 2016 nutzt auch die Bundeswehr im Rahmen der Operation Inherent Resolve den Flugplatz. https://de.wikipedia.org/wiki/Incirlik_Air_Base#Putschversuch_in_der_T.C3.BCrkei_2016 :: Extrait de la résolution du Bundestag Le Bundestag allemand exhorte le gouvernement fédéral à – continuer, dans l’esprit du débat qui a eu lieu au Bundestag le 24 avril 2015 à l’occasion du centième anniversaire du génocide, de contribuer à un large débat public sur les déportations et la quasi-extermination des Arméniens en 1915/1916 et sur le rôle de l’Empire allemand, – encourager la partie turque à débattre ouvertement des déportations et massacres d’alors, afin de poser la pierre angulaire d’une réconciliation nécessaire avec le peuple arménien, – poursuivre son action pour que, grâce au travail de mémoire, le rapprochement, la réconciliation et le pardon d’une culpabilité historique deviennent possibles entre Turcs et Arméniens, – continuer de soutenir les activités scientifiques, culturelles et de la société civile favorisant en Turquie et en Arménie les échanges et le rapprochement ainsi que l’assimilation de l’histoire entre Turcs et Arméniens, et de les encourager dans la mesure des ressources budgétaires disponibles. vendredi, 2 septembre 2016 https://www.bundesregierung.de/Content/FR/Artikel/2016/09_fr/2016-09-02-seibert-armenien_fr.html Edward von Roy Says: 8. September 2016 um 12:15 PM | Antwort Duisburger Integrationsrat leugnet Völkermord an den Armeniern und droht Bundestagsabgeordneten Von Thomas Meiser | Ruhrbarone am 08.06.2016 | Gestern Abend hat der Duisburger Integrationsrat, ein dem Stadtrat beigeordnetes Gremium von Immigrantenorganisationen, einstimmig eine Resolution beschlossen. Diese leugnet den Völkermord an den Armeniern. Zudem werden türkischstämmige Bundestagsabgeordnete, die im Bundestag vor Tagen den von der Türkei begangenen Genozid feststellten, als „Verräter an unserem gemeinsamen Heimatland“ bezeichnet. […] Die Resolution geht auf die Initiative des Duisburger Ratsherren Rainer Grün zurück – eines ehemaligen Bergmanns und Sozialdemokraten, der jetzt in der Sicherheitsbranche arbeitet und zum Islam konvertiert ist. Grün führt eine kleine türkeiaffine Wählergruppierung an. Der Geschäftsführer der grünen Ratsfraktion, Gerd Schwemm, hält den Beschluss für rechtswidrig: „Denn der Integrationsrat hat kein allgemeinpolitisches Mandat.“ Die Kommunalverwaltung prüfe schon die Relevanz der Resolution. „Ausserdem werden wir dagegen angehen, dass unser MdB Cem Özdemir in die Nähe der PKK gerückt wird.“ Vetreter der SPD, der Linkspartei und der Grünen haben wegen rechtlicher Bedenken an der gestrigen Abstimmung nicht teilgenommen, auch alevitische Verbandsvertreter beteiligten sich nicht. Der Duisburger Integrationsrat gilt als dominiert von rechten und islamgläubigen türkischen Organisationen. […] Update, 16:10 Uhr. – Mittlerweile hat sich auch Sören Link, SPD, der Duisburger Oberbürgermeister und Chef der Stadtverwaltung zu Wort gemeldet. Er erkärt: „Die im Integrationsrat beschlossene Resolution zum Thema ‚Armenien‘ ist nicht akzeptabel und verletzt geltendes Recht. Die teilweise martialische Wortwahl, die Beschimpfung und Bedrohung einzelner Mandatsträger haben in einem Gremium der Stadt Duisburg nichts zu suchen. […] Ich halte es vor diesem Hintergrund für unzulässig, dass der Integrationsrat entsprechende Beschlüsse fasst. Den Beschluss vom 7.6.2016 werde ich deshalb umgehend beanstanden.“ http://www.ruhrbarone.de/duisburger-integrationsrat-leugnet-voelkermord-an-den-armeniern-und-droht-bundestagsabgeordneten/128765 _ Integrationsrat leugnet Völkermord an den Armeniern FOCUS, 09.06.2016 Wie „Der Westen“ schreibt, hatte es zu dem Thema im Ratssaal in Duisburg eine hitzige Debatte gegeben. Am Ende lehnten alle entsandten Vertreter des Stadtrats bis auf den Antragssteller Rainer Grün (DAL) und den CDU-Ratsherrn Gürsel Doğan eine Abstimmung ab – die Resolution wurde dennoch verabschiedet. Sie trägt den Titel: „Eine Lüge ist eine Lüge und bleibt eine Lüge. Gegen die Verleumdung der Türkei.“ In dem Text heißt es unter anderem: „Die Behauptung die Türkei hätte von 1915 bis 1917 Völkermord an den Armeniern begangen ist so schwer und ungeheuerlich, dass sie auch mit Fakten und eindeutigen Beweisen belegt werden müsste. Dies ist bis heute nicht geschehen.“ Der Bundestag schade mit seinem Beschluss dem guten Miteinander und der Integration in Deutschland. Besonders deutlich werden die Autoren des Resolutionstexts gegenüber den türkischstämmigen Abgeordneten. Dem Grünen-Politiker Cem Özdemir wird „Hass auf die türkische Regierung“ und „Nähe zur terroristischen PKK“ vorgeworfen. Auch anderen türkischstämmigen Abgeordneten werde der „Verrat an unserem gemeinsamen Herkunftsland“ nicht vergessen, drohten die Autoren. […] Der Integrationsrat fiel bereits zuvor negativ auf. Das Gremium hatte 2015 einem Antrag zugestimmt, in öffentlichen Bädern gesonderte Schwimmzeiten für Muslime einzuführen. Der Stadtrat lehnte das ab. „Der Integrationsrat wurde gebildet, um Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammenzuführen“, sagte CDU-Ratsfrau Sylvia Linn damals. „Der Antrag will das Gegenteil: Er will trennen.“ http://www.focus.de/politik/deutschland/bedrohung-von-abgeordneten-duisburger-integrationsrat-leugnet-voelkermord-an-den-armeniern_id_5611758.html Kommentar verfassen Antwort abbrechen Gib hier Deinen Kommentar ein ...
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Schulstandort kein Schulstandort gewählt Metallverarbeitung Kooperation Gießereikurs Drittes Reich Kriegsgefangener Medieneinflüsse Bildungspartner NRW Industriegeschichte Museum und Schule
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
bidok :: Bibliothek :: Jahncke-Latteck/Rösner/Weber - Persönliches Budget: Chance für ein selbstbes... Sie sind hier: Bibliothek > Jahncke-Latteck/Rösner/Weber - Persönliches Budget: Chance für ein selbstbes... Trägerübergreifendes Budget bei hohem Assistenzbedarf AutorInnen: Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Martin Rösner, Petra Weber Schlagwörter: Wohnen, Schwerstbehinderung, Assistenz, Persönliches Budget Releaseinfo: erschienen in: standpunkt: sozial 3/2007, Seite 81 - 89. Copyright: © Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Martin Rösner, Petra Weber 2007 Befragungen zur Projektbewertung Bewertung der eigenen Lebensqualität und Zufriedenheit aus der Nutzerperspektive Lebensqualität und Zufriedenheit der Nutzer aus Angehörigenperspektive Zusammenfassung der Ergebnisse der Befragungen Selbstbestimmung im Persönlichen Budget in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern Leistungsorganisation und -erbringung Das Persönliche Budget wurde zum 1.7.2004 im SGB 9 als Leistung verankert, um die Möglichkeiten der "individuellen Selbstbestimmung"[1] und der Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu verbessern. In den letzten Jahren hat in Projekten, Veröffentlichungen und Fachtagungen eine intensive fachliche Auseinandersetzung um die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Umsetzung des Persönlichen Budgets begonnen. Dass ein Bedarf an einer derartigen Umstrukturierung derzeitig vorherrschender stationärer Angebote besteht, zeigt eine Studie zu den Wohnwünschen von jungen Menschen mit Behinderung[2]: Diese kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen mit Behinderung ihr eigenes Leben gestalten und eingebunden sein wollen in das soziale Netzwerk mit Menschen ohne Behinderung. Den Wunsch nach einem Leben im Heim haben nur 13% der Befragten. Auch die Erfahrungen von Nutzern des Persönlichen Budgets wurden in verschiedenen Modellversuchen insgesamt positiv bewertet[3]. Es zeigt sich eine individuelle Zufriedenheit der Nutzer bei ihrer Bedarfsdeckung[4]. Ebenso zeigt sich, dass die Budgetnehmer flexibel die Unterstützungsleistungen an ihre Bedürfnisse anpassen können. Im Detail werden eine hohe Autonomie und die Verbesserung der Wohnsituation im Rahmen des Persönlichen Budgets angeführt[5]. Unter dem Label Ambulantisierung hat die BSG (Behörde für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg) 2005 in Zielvereinbarungen mit Leistungserbringern der Eingliederungshilfe für Hamburg vereinbart, 700 stationäre Wohnplätze zugunsten ambulanter Leistungen abzubauen. Mit Blick auf Einsparungen in der Eingliederungshilfe[6] sollten insbesondere Menschen mit geringem Hilfebedarf in ambulante Unterstützungsformen wechseln. In Hamburg gingen vom Persönlichen Budget trotz vielfältiger Bemühungen noch keine relevanten Impulse für die Weiterentwicklung des Hilfesystems aus, so dass es Anfang 2007 nur insgesamt 24 Budgetnehmer gab[7].Obwohl Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf bei den Bemühungen ambulant betreute Unterstützungsformen zu entwickeln zunächst nicht im Fokus der Betrachtung der Aktivitäten in Hamburg standen[8], wurde in einem Projekt in Hamburg- Rahlstedt von fünf Menschen mit großem Unterstützungsbedarf das trägerübergreifende Persönliche Budget genutzt, um jenseits stationärer Versorgung ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu realisieren. Gegenstand dieses Artikels ist die Beschreibung des Projektes und seiner Evaluation aus der Perspektive der Nutzer, der Angehörigen und der Mitarbeiter. Für fünf junge Hamburger mit einem hohem Unterstützungsbedarf war klar, mit dem Auszug aus dem Elternhaus sollte nicht der Einzug in eine Wohngruppe oder ein Heim verbunden sein. Ihr Ziel war ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung. Gemeinsam mit ihren Eltern wurde nach Möglichkeiten und Wegen für ein Leben in der eigenen Wohnung gesucht. Ein Elternpaar kaufte ein Haus, in dem sechs barrierefreie Wohnungen geschaffen wurden. In Zusammenarbeit mit "Leben mit Behinderung Hamburg" und "Die Club 68 Helfer e.V." wurde die Idee entwickelt, selbstbestimmtes Leben nicht im Rahmen von Sachleistungen zu fördern, sondern mit einem Persönlichen Budget auch formale Voraussetzungen für Selbstbestimmung zu schaffen. Das Persönliche Budget wurde in der ersten Jahreshälfte 2006 beantragt. Seit Juli 2006 leben in Hamburg- Rahlstedt insgesamt sechs Menschen mit Behinderung in fünf Wohnungen. Vier Bewohner verfügen über ein trägerübergreifendes Persönliches Budget, für einen weiteren Bewohner wird die Unterstützungsleistung von einer Versicherung getragen. Die sechste Bewohnerin erhält geringfügige Leistungen der Eingliederungshilfe. Alle Nutzer des Persönlichen Budgets des Projektes in Hamburg-Rahlstedt wohnten zuvor bei ihren Eltern, von denen sie überwiegend unterstützt wurden. Darin liegt eine wesentliche Besonderheit des Projektes: Die Nutzer sind junge Menschen mit ausgeprägten Behinderungen. Die Nutzer verfügen über wenig Betreuungserfahrung außerhalb des familiären Umfeldes und leben erstmalig in einer eigenen Wohnung. Sie erhalten in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Unterstützungsleistungen von Mitarbeitern. z.B. bei der Körperpflege, Nahrungsbesorgung, -zubereitung und -darreichung, der Freizeitgestaltung und der hauswirtschaftlichen Versorgung. Die Unterstützungsleistungen werden von der "Leben mit Behinderung Hamburg Pflegedienst gGmbH" und vom "Die Club 68 Helfer e.V" erbracht. Um die Effekte des trägerübergreifenden Budgets im Zusammenhang mit der Veränderung der Wohnbedingungen und der Unterstützungsleistungen des Projektes in Hamburg Rahlstedt zu ermitteln und auch Hinweise für die Bewertung und Weiterentwicklung dieses Ansatzes zu erhalten, fand eine Befragung der Nutzer, ihrer Angehörigen und der Mitarbeiter statt. Die Nutzer des trägerübergreifenden Budgets[9] und deren unmittelbare Angehörige wurden nach ihrer subjektiven Einschätzung zur Lebensqualität und Zufriedenheit mit dem Persönlichen Budget und ihren Erfahrungen befragt. Darüber hinaus sollte die Befragung erfassen, ob die Budgetnehmer heute ein höheres Maß an Selbstbestimmung erleben, das auf das Konzept des Persönlichen Budgets zurückzuführen ist. Insgesamt wurden alle fünf der von den Trägern betreuten Nutzern (zwei Frauen und drei Männer im Alter von 20 - 24 Jahren) face to face befragt. Um die Sicht der Nutzer zu erweitern und damit einen umfassenderen Blick auf die Gesamtsituation zu erhalten, wurden die Angehörigen schriftlich befragt. 13 Mitarbeiter der beiden Dienstleister (Leben mit Behinderung Hamburg Pflegedienst gGmbH und Die Club 68 Helfer e.V) wurden im Rahmen einer strukturierten Gruppendiskussion zu ihrer Sicht der Ergebnisse und zu ihrer Arbeitssituation befragt. Im Folgenden werden wesentliche Ergebnisse vorgestellt. Mit dem Persönlichen Budget ist ein Zuwachs an Selbstbestimmung intendiert. Ein Merkmal von Selbstbestimmung besteht in der Möglichkeit, über Unterstützungsleistungen und die Auswahl der Mitarbeiter selbst und unbeeinflusst entscheiden zu können. Dazu wurden die Nutzer nach dem Prozedere bei veränderten Leistungswünschen gefragt. Auf die Frage, wie sie eine Leistung kündigen können, antworteten zwei der Befragten: "Ich gehe zur Leitung oder rufe an und sag, dass ich kündige. Ich brauche keine Begründung. Vor einer Kündigung oder wenn etwas ist, spreche ich mit dem Mitarbeiter.""Zuerst rede ich mit dem Mitarbeiter, dann sage ich dem Träger Bescheid, wenn es nicht besser wird. Ich mache das zur Sicherheit mit meiner Mutter zusammen. Entlassungen regelt meine Mutter." Die Nutzer kennen überwiegend ihr Recht auf Kündigung der Unterstützungsleistungen und setzen dieses auf unterschiedliche Weise um. Die Befragten assoziieren mit der Kündigung einer Leistung die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses und nicht einzelne Leistungsbestandteile. Leistung und Leistungserbringer erscheinen als eine untrennbare Einheit, so dass eine Leistungsänderung immer die Auseinandersetzung mit dem Mitarbeiter notwendig macht. Die Veränderung einer Leistung ist für alle Befragten denkbar und z.T. bereits auch vollzogen worden. Die Strategien der Veränderung gehen dabei von Gesprächen mit den Mitarbeitern bis hin zur Kündigung. Die Möglichkeit der selbstständigen Anpassung der Leistungen an die eigenen Bedürfnisse ist für die Nutzer demzufolge gegeben. Seit einem Jahr kleiden die Empfänger des Persönlichen Budgets eine für sie neue Rolle als ‚Assistenzgeber' aus. Die konkrete Ausgestaltung der neuen Rolle mit ihren neuen Aufgaben sollte im Rahmen der Befragungen von den Nutzern eingeschätzt werden. Alle Klienten geben an, die Auswahl der Mitarbeiter selbstständig zu entscheiden. Das Antwortspektrum auf die Frage nach den Kriterien für die Auswahl der Mitarbeiter belegt, dass die auf Sympathie beruhende Beziehung zwischen Nutzer und Mitarbeiter das wesentliche Kriterium darstellt und Kompetenzen, die für die konkrete Unterstüzungsleistung benötigt werden, nachrangig genannt werden. Nachstehende Aussagen trafen drei der Befragten: "Der Mitarbeiter muss sympathisch sein. Man muss gut mit ihm reden können, z.B. über die Arbeitssituation. Der Mitarbeiter muss kochen und Auto fahren können. Er muss gut beim Unterstützen sein. Ich nehme lieber Männer. Der Beruf ist ganz egal." "Da hilft mir meine Mutter. Ich nehme nur Frauen." "Der Mitarbeiter muss sympathisch sein. Ich erzähle aus meinem Alltag und das muss dann für den Mitarbeiter passen. Für die P?ege müssen es alles Frauen sein. Eine Voraussetzung ist ein Führerschein zum Bus Fahren. Ob FSJ oder Erzieherin, das ist egal." Offensichtlich wählen die Nutzer ihre Mitarbeiter nicht in erster Linie nach pädagogischfachlichen Quali?kationen (wie z.B. beruflicher Quali?kation, Berufserfahrung) aus, vielmehr sind neben der gegenseitigen Sympathie individuelle Eigenschaften und kommunikative Kompetenzen entscheidend. Mit dem Umzug in eine eigene Wohnung ist verbunden, die neue Aufgabe als ‚Auftraggeber/Assistenzgeber' zu übernehmen. Drei Nutzer machen folgende Ausführungen zu ihrer Rolle, die mit der neuen Aufgabe verbundenen ist: "Wenn ich ein ernstes Wort reden muss, dann bin ich der Chef. Ich sage, was die Mitarbeiter machen sollen. Bei neuen Mitarbeitern muss ich mehr darauf achten. Für mich war das einfach mit der Rolle, weil ich gemerkt habe, dass die Leute alles tun, was ich ihnen sage." "Ich entscheide alles alleine, d.h. ich gebe den Assistenten Anordnungen und Aufträge. Noch ist das neu, noch machen die Assistenten das von sich aus. Das ?nde ich gut, ich kann doch nicht alles alleine entscheiden. Ich wohne fast ein Jahr hier und mach auch Fehler." "Das ist anders als früher. Ich kann sagen, was ich will, das finde ich gut. Am Anfang war das schwer, jetzt ist es besser." Überwiegend bewerten die Nutzer ihre neue Rolle positiv. Sie bewerten sie vor dem Hintergrund ihrer Entscheidungsmöglichkeiten und der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern. Darüber hinaus wird in den Antworten die Bandbreite der möglichen Ausfüllung der Rolle vom kollegialen bis zum autoritären Führungsverständnis deutlich. Die Befragten beschreiben überwiegend eine prozesshafte Veränderung ihres eigenen Verhaltens im Umgang mit ihrer neuen Rolle als Assistenzgeber, d.h. sie mussten in ihre neue Rolle hineinwachsen. Die hier befragten Menschen wurden demnach nicht automatisch zu Assistenzgebern, indem ihnen Budgetmittel in die Hand gegeben wurden. Entscheidungen zu treffen, eigene Ziele und Vorstellungen zu formulieren und zu verfolgen, erfordert Kompetenzen über die Menschen nicht per se verfügen (vgl. auch Windisch 2006, 78), vielmehr müssen sie im Prozess der situativen Anforderungen erlernt werden. Diesen Lern und Erfahrungsprozess haben die Nutzer bisher unterschiedlich bewältigt. Bei der Frage nach persönlichen Entwicklungen durch die persönliche Assistenz gibt die überwiegende Anzahl der Befragten an, in dem letzten Jahr Lerneffekte erzielt zu haben. Das Antwortspektrum deutet darauf hin, dass die Nutzer Entwicklungen für sich beschreiben, die durch ihre Rolle als Assistenzgeber ausgelöst wurden. Sie beschreiben ein Mehr an Selbstständigkeit und Verantwortungsübernahme für sich selbst. Zwei Nutzeraussagen sollen diese Interpretation unterstützen: "Ich muss vielmehr auf mich selber achten, das hatte ich zu Hause früher nicht. Ich muss ans Essen denken, im Büro anrufen und sagen, wann man wen braucht. Wenn ich das nicht mache, dann macht es keiner." "Ich habe gelernt, meine Interessen zu beirücksichtigen. Das fällt mir schwer, aber ich lerne immer mehr. Ich lerne mich durchzusetzen, z.B. zu sagen ‚Das machst Du jetzt'." Die Fragen zur Leistungskündigung und Rollenauskleidung sind vor dem Hintergrund der Diskussion um den Selbstständigkeitsbegriff besonders bedeutsam. Selbstständigkeit im Sinne der Unabhängigkeit von fremder Hilfestellung kann laut Haisch[10] nicht das erklärte Ziel bei Menschen mit Behinderungen sein. Selbstständigkeit in dem hier gemeinten Sinn beinhaltet vielmehr die Freiheit, Bedarfe zu formulieren und erfüllt zu bekommen, und setzt voraus, die Rolle des Assistenzgebers mit all seinen Aufgaben und Konsequenzen anzunehmen. Dies gelingt den Befragten überwiegend. Entscheidungsfreiheit drückt sich auch darin aus, dass die Befragten eine Kündigung gegenüber Dritten aussprechen können und diese nicht begründen müssen. Bis vor einem Jahr lebten die Nutzer des Persönlichen Budgets in der Häuslichkeit ihrer Eltern und wurden überwiegend von ihnen betreut. Oftmals hat sich zwischen Eltern und Nutzern eine auf den Nutzer abgestimmte Bedürfnisbefriedigung etabliert, die durch den Umzug aufgebrochen wurde. An Stelle der elterlichen Fürsorgeleistungen steht mit dem neuen Lebensmodell die Stärkung der Selbsthilfepotentiale, mit der zugleich eine höhere Lebensqualität intendiert ist. Vor diesem Hintergrund wurden die Nutzer um die Bewertung ihrer Lebensqualität im Vergleich vor einem Jahr gebeten. Die Ergebnisse skizzieren ein Bild des Zuwachses an Lebensqualität und der Zufriedenheit mit der neuen Lebenssituation. Alle fünf Befragten gaben an, dass sich im Vergleich zu früher ihre Lebenssituation spürbar verbessert hat und sie ihre Lebenssituation jetzt besser als früher bewerten. Eine Aussage soll stellvertretend sowohl die Zufriedenheit, als auch die neu hinzu gewonnene Entscheidungsfreiheit belegen: "Die Wohnung ist anders. Die Wohngegend ist schöner. Ich übernehme mehr Verantwortung für mich selbst. Ich bin für Mitarbeiter zuständig. Die Eltern sehen mich weniger, das ist gut so. Auf eine Art ist es besser selbst die Verantwortung zu tragen. Die Leute tun alles für mich, was ich sage. Das ist ein anderes Gefühl als bei Mutter. Zum Beispiel achtet sie immer auf gesunde Ernährung. Das will ich aber nicht und die Mitarbeiter beeinflussen mich da gar nicht. Ich habe mehr Kontakt zu den anderen Bewohnern." Als positiv erleben die Nutzer, dass das Verhältnis zu den Eltern von mehr emotionaler und örtlicher Distanz geprägt ist, die Eltern auf diese Weise ihren Alltag weniger beeinflussen und sie mehr Selbstbestimmung umsetzen. Die neue Distanz zu den Eltern ist jedoch ambivalent und wird dann negativ bewertet, wenn die gewohnte Unterstützung und emotionale Nähe bei einer Problembewältigung als fehlend erlebt wird. Die Datenauswertung belegt die Bedeutung der Eltern - insbesondere der Mutter - als soziales Netzwerk zur Problemlösung und für die emotionale Nähe. Zugleich geht eine Distanz zu den Eltern mit einem Mehr an Selbstbestimmung für die Nutzer einher, die als positiv und auch Entwicklung fördernd angesehen wird. Die in anderen Untersuchungen explizierte hohe persönliche Autonomie der Nutzer des Persönlichen Budgets ist auch für die Nutzergruppe in Hamburg Rahlstedt Alltagsrealität. Dass die Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung für Außenstehende ambivalent interpretiert werden kann, belegt die Äußerung eines Nutzers, der gesagt hat: "Wer nicht springt, den schmeiß ich raus." Die hinter dieser Aussage stehende Haltung gegenüber den Mitarbeitern wird sicherlich nicht uneingeschränkt Zustimmung finden. Die Nutzer wurden um eine Gesamtbewertung ihrer Zufriedenheit mit dem persönlichen Budget aus ihrer Perspektive gebeten: Auf einer 4er-Skala antworteten vier Nutzer, sehr zufrieden zu sein, ein Nutzer gab an, zufrieden zu sein und kein Nutzer ist unzufrieden oder sehr unzufrieden. Die Antworten belegen die Zufriedenheit der Nutzer. Kastl und Metzler[11] stellen auf der Grundlage ihrer Untersuchungen fest: "Persönliche Budgets sind nicht gleichbedeutend mit Selbstbestimmung, sie bezeichnen zunächst ein bestimmtes Finanzierungsprinzip, das im besten Fall mehr Spielräume ermöglicht." Mit dem Persönlichen Budget ist es im Projekt in Hamburg- Rahlstedt gelungen, dass Nutzer ihre Unterstützungsleistungen individuell und bedarfsgerecht gestalten und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben bezüglich der Gestaltung ihrer Unterstützungsbedarfe führen. Zusammengefasst zeigt die Datenauswertung der Nutzerbefragung: eine hohe Zufriedenheit mit dem Persönlichen Budget, gegenüber den Bedingungen bei den Eltern: ein Mehr an Selbstständigkeit und Selbstbestimmung, ein Mehr an Entscheidungsfreiheit und Verantwortungsübernahme, ein Zuwachs an Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, Hinweise darauf, dass einige Nutzer sich von ihren Eltern lösen wollen und diese zugleich als Ressource zur Problemlösung benötigen. Zur besseren Vergleichbarkeit der Daten wurden den Angehörigen teilweise die gleichen Fragen gestellt wie den Nutzern. Insgesamt konnten zu fünf Nutzern deren Angehörige, d.h. Mütter oder Eltern gemeinsam schriftlich befragt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie eine enge familiäre Bindung zu ihren ‚Kindern' haben, da diese lange zusammen gelebt haben und sie die heutige Situation vor dem Hintergrund des damaligen gemeinsamen Lebens in einer Wohnung aus ihrer Perspektive bewerten. Die Angehörigen wurden zur präzisen Ermittlung der Unterstützung, die sie in der neuen Form des Wohnens und der Leistungserbringung ihrer behinderten Kinder leisten, gefragt. Drei Antworten sind stellvertretend aufgeführt: "Bei Problemen im Team, bei Unzufriedenheit mit sich selbst und bei ?nanziellen Angelegenheiten." "Bei der Verwaltung, den Finanzen, der Büroarbeit und bei Arztbesuchen." "Bei allen Entscheidungen und Problemen, die aufgetreten sind." Die Angehörigen unterstützen die Nutzer weniger bei alltäglichen hauswirtschaftlichen oder p?egerischen Bedürfnissen, sondern sehen sich selbst eher in der Rolle als Vermittler und emotionale Unterstützer bei Problemen oder Entscheidungen sowie bei der Koordination von Leistungen. Foto: Katharina Dzierzak Für die Angehörigen wird die Bewertung des neuen Lebensarrangements ihrer Kinder wesentlich davon beein?usst, ob ihrer Meinung nach ihr Angehöriger auch die Hilfe und Unterstützung erhält, die er benötigt. Während alle Nutzer davon überzeugt waren, die notwendigen Hilfeleistungen zu erhalten, schätzen die Eltern dies deutlich anders ein. Vier befragte Angehörige sehen Versorgungslücken. Zwei Angehörige sollen hier stellvertretend zu Wort kommen: "Es ist nicht immer gewährleistet. Es gilt Wege zu ?nden, damit N. seine Behinderung akzeptiert. Es geht keiner mit N. zum Sanitätshaus, um neue Schuhe zu besorgen. Neue Termine beim Zahnarzt, Augenarzt, auch Hautarzt sind nötig." "N. braucht mehr Hilfe bei der Lebensplanung. N. braucht Leute mit Überblick, die für ihn mitdenken und an wichtige Dinge erinnern und Entscheidungshilfen bieten. Was dann letztlich gemacht wird, soll natürlich bei N. liegen." Eltern sprechen die Bereiche der Koordination und Organisation von Leistungen und die individuelle Lebensplanung an und sehen dort Hilfebedarfe, die z. Zt. nicht abgedeckt werden. Die Eltern sehen Bedarfe für ihre ‚Kinder', die diese nicht für sich formulieren, z.B. bessere Gesundheitsfürsorge, umfassendes medizin-orientiertes Fachwissen der Mitarbeiter sowie Aufrechterhalten und Fördern sozialer Kontakte. Die Eltern nehmen derzeit diese Aufgaben wahr, z.B. individuell abgestimmte Leistungen zu koordinieren, die Lebensplanung der Nutzer zu formen und die Gesundheitsförderung zu gewährleisten. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Eltern bis vor einem Jahr diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Nutzern erfüllten und nun davon ausgehen, diese Aufgaben abgeben zu können. Aus der Elternperspektive gelingt es den Betreuern noch nicht, diese Aufgabe wunschgemäß auszufüllen. Die Eltern waren gebeten, auf einer 4er-Skala ("sehr gut", "gut", "weiniger gut", "schlecht") die aktuelle Lebenssituation ihres Angehörigen zu bewerten. Vier Eltern bewerteten die Situation mit "gut" und für einen Nutzer wird die Lebenssituation als "weniger gut" eingeschätzt. Die Antwortmöglichkeiten "sehr gut" und "schlecht" wurden nicht genutzt. "Im Großen und Ganzen ist N. so, wie es läuft, zufrieden, bis auf einige Kleinigkeiten, so wie das Leben nun mal ist. Man kann es nicht jedem recht machen." "Er fühlt sich wohl, so weit wir es erkennen können." Tab.: Antwortverhalten zu der Frage "Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit dem Modell der persönlichen Assistenz?" (n=5) "Es besteht eine Tendenz zur Vereinsamung." Die hier mit der letzten Aussage angeführte Angehörige sieht die Gefahr mangelnder sozialer Teilhabe. Diese Einschätzung steht allerdings im deutlichen Widerspruch zu dem Nutzer, der auf dieselbe Frage äußert: "Ich kann viele Aus?üge machen, es gibt mehr Vielfalt, was zu machen, im Vergleich zu früher. Und dann gibt es mehr Mitbewohner, die sind alle sehr nett und ich gehe auch mal zu denen." Es zeigt sich, dass die Lebenssituation von den Nutzern und Angehörigen deutlich verschieden interpretiert werden kann und, wie zu erwarten, die Angehörigen die eher kritische Einschätzung haben. Bei die Einschätzung der derzeitigen Lebenssituation der jeweiligen Angehörigen im Wohnprojekt gegenüber der vorherigen Situation erachten drei Angehörige auf einer 4er Skala ("sehr verbessert", "verbessert", "verschlechtert", "sehr verschlechtert") als "verbessert" und zwei als "verschlechtert". Die Antwortmöglichkeiten "sehr verbessert" und "sehr verschlechtert" wurden nicht ausgeschöpft. Die Angehörigen, die die Lebenssituation als verbessert bewerten, beziehen sich in den Begründungen für ihre Einschätzung auf die Bereiche Selbstständigkeit, Rollenauskleidung und Haushaltsführung. Verschlechterungen werden im gesundheitlichen Bereich der Nutzer gesehen. Im Vergleich dazu äußerten alle Nutzer auf die gleiche Frage, dass sie eine spürbare Verbesserung dieser Situation erleben, die sich in einem Mehr an Selbstständigkeit, Entscheidungsfreiheit und Verantwortungsübernahme zeigt. Möglicherweise sind diese Bereiche für die Eltern Normalität oder werden nicht in Bezug zur Lebenssituation wahrgenommen. In einer Gesamtbetrachtung der Zufriedenheit zum Persönlichen Budget und zum Wohnprojekt wurden abschließend die Angehörigen um ihre Zufriedenheitsbewertungen gebeten. Im Vergleich zu den Nutzern zeigt sich, dass Eltern das Wohnprojekt mit der persönlichen Assistenz deutlich kritischer beurteilen. Zusammengefasst belegt die Datenauswertung der Angehörigenbefragung, dass sie die derzeitige Lebenssituation der Nutzer insgesamt als gut bewerten, die Nutzer bei der Bewältigung von Problemen unterstützen, sich in der Rolle der Vermittler zwischen Mitarbeitern und Trägern sehen und Leistungen koordinieren, mit dem Modell des Persönlichen Budgets zufrieden sind. Aus ihrer Perspektive besteht allerdings bei der derzeit erbrachten Art der Leistungen keine ausreichende Passgenauigkeit zwischen Nutzerbedarfen und Leistungen. Sie sehen Unterstützungsbedarfe für ihre Angehörigen bei der Verantwortungsübernahme, Leistungskoordination, Gesundheitsfürsorge und der individuellen Lebensplanung. Sie formulieren einen Mangel an pädagogischem und medizin-orientiertem Fachwissen. Überwiegend sehen die Nutzer diese Veränderungsbedarfe für sich nicht. Die Mitarbeiter unterstützen die Nutzer in ihrem alltäglichen Assistenzbedarf. Sie haben - wie die obigen Befragungsergebnisse zeigen - gemeinsam mit Nutzern und Angehörigen die Aufgabe, Entwicklung fördernde Bedingungen zu gestalten. Die Mitarbeiter werden von den Nutzern in verschiedenen Funktionen genutzt. Eine Fokussierung auf die Rolle des Assistenten, der qua Auftrag Tätigkeiten übernimmt, die der Nutzer nicht selbst durchführen kann, ist zur Zeit noch nicht gegeben. Mitarbeiter werden von den Nutzern auch in anderen Rollen wie die des Beraters oder des Freundes gefragt. Schwierig aus Sicht der Mitarbeiter ist es, wenn Nutzer Verantwortung für Aufgaben nicht übernehmen und deren Erledigungen wie selbstverständlich ohne expliziten Auftrag erwarten. Die Balance zwischen verschiedenen Wünschen der Nutzer und die Stärkung der Assistentenrolle werden in Einzelgesprächen und in Dienstbesprechungen regelmäßig bearbeitet. Insbesondere bei Fragen der Nutzer zu Lebensperspektiven, Sexualität und Persönlichkeitsentwicklung sind Mitarbeiter eher zurückhaltend und würden zusätzliche (pädagogische) Hilfen begrüßen. Mitarbeiter sind mit divergierenden Erwartungen von Nutzern und Angehörigen konfrontiert. Die divergierenden Erwartungen werden von ihnen besonders bei kon?iktgeladenen Themen als belastend wahrgenommen und teilweise mit großem Aufwand bearbeitet. Zur weiteren Stärkung der Selbstbestimmung der Nutzer ist es deshalb aus Sicht der Mitarbeiter erforderlich, eine strukturierte Unterstützungsplanung einzuführen, die gemeinsam mit Nutzern und Angehörigen abgesprochen und durchgeführt wird und die insbesondere Aufgaben und Erwartungen, die nicht eindeutig einer Assistenzaufgabe zuzuordnen sind, ausbalanciert. Insgesamt beurteilen alle Beteiligte das Projekt mit einem persönlichen Budget positiv, allerdings sehen die Eltern die Lebenssituation der Nutzer kritischer als diese selbst. Darüber hinaus erkennen die Eltern den Zuwachs an Lebenszufriedenheit und an Selbstbestimmung und bewerten dies positiv. Mit Blick auf die Nutzer-Angehörigeninteraktion entsteht der Eindruck, dass ein Zugewinn an Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit der Nutzer für eine Verringerung der gezielten, elterlichen Förderung eingetauscht werden muss. Mitarbeiter unterstützen Selbstbestimmung, indem sie gegenüber Nutzern die Assistenzgeberrolle fokussieren und die Übernahme anderer Erwartungen aktiv kommunizieren. Vor dem Hintergrund, dass junge Menschen mit verschiedenen Behinderungen erst seit einem Jahr erstmalig ihre Wohnform veränderten und Empfänger des Persönlichen Budgets sind, sind die hohe Zufriedenheit und der Zuwachs an Selbstständigkeit maßgebliche Indikatoren für eine überwiegend gelungene Umsetzung eines aus Sicht der Nutzer sinnvollen Konzeptes. Vor der Einführung des Persönlichen Budgets wurden Geldleistungen in P?ege und Eingliederungshilfe von Menschen mit Behinderung erkämpft, die mit Hilfe selbst eingestellter Unterstützer ein selbstbestimmtes Leben führen wollten. Der Assistenzbegriff wurde auf dem Hintergrund eines Arbeitgebermodells ausformuliert[12]. Der Assistenznehmer nimmt als Arbeitgeber die mit dieser Funktion einhergehenden Aufgaben (Organisations-, Personal-, Anleitungs- und Finanzkompetenz) selbst wahr. Im Projekt haben sich die Nutzer und ihre Angehörigen gegen ein Arbeitgebermodell und für die Zusammenarbeit mit Dienstleistern entschieden. Damit geht eine andere Verteilung der oben genannten Aufgaben zwischen den Assistenznehmern und den Dienstleistern einher. Bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern ist deshalb in Bezug auf die Frage der Selbstbestimmung zu prüfen, wie Verantwortung und Kompetenzen zwischen Nutzern und Dienstleistern ausgehandelt und geteilt werden und welche Rahmenbedingungen Selbstbestimmung unter stützen bzw. behindern. Im Projekt waren und sind in Bezug auf die Frage der Selbstbestimmung folgende Rahmenbedingungen wichtig: Im Gegensatz zur Sachleistung, bei der Leistungen zwischen Kostenträger und Leistungserbringer ausgehandelt wurden, verhandelt der Mensch mit Behinderung - wenn es um Ziel und Höhe des Persönlichen Budget geht- direkt mit dem Kostenträger über einen Geldbetrag, mit dem er bestimmte Ziele verfolgen und erreichen will. Die Entscheidung für ein Persönliches Budget erfolgt mit dem Interesse, mehr Ein?uss auf die Art, den Umfang und die Organisation der Leistungserbringung zu erhalten und diese individueller gestalten zu können. Die Entscheidung setzt die Bereitschaft voraus, sich mit ?nanziellen und rechtlichen Fragestellung auseinanderzusetzen. Die Vorbereitung einer Antragstellung ist an folgenden Stellen im hohen Maße werden. für Selbstbestimmung bedeutsam: Entscheidung für Arbeitgebermodell oder Zusammenarbeit mit Dienstleistern Im Arbeitgebermodell sind schon vor der Antragstellung umfassende rechtliche und wirtschaftliche Kenntnisse erforderlich, um einen angemessenen Budgetrahmen kalkulieren zu können. Im Projekt haben sich die Nutzer und ihre Angehörigen für die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister entschieden, weil sie über die notwendigen Kenntnisse zu diesem Zeitpunkt nicht verfügten. Auswahl des Dienstleisters Vor der Antragstellung haben die Nutzer und Angehörigen die Angebote mehrerer Dienstleister geprüft und sich für die Zusammenarbeit zwei Dienstleistern entschieden. Antragstellung Auf der Grundlage des erforderlichen Unterstützungsumfangs wurde ein Leistungspaket für die Beantragung bei der Behörde geschnürt. Die Verhandlungen mit der Behörde wurden gemeinsam von Nutzern, Eltern und Dienstleistern vorbereitet und zum Teil auch gemeinsam -durchgeführt. Bei der Leistungsorganisation sind folgende Punkte von besonderer Bedeutung: Auswahl der Mitarbeiter Für Nutzer ist es -von besonderer Bedeutung, ob sie die bei ihnen eingesetzten Mitarbeiter auswählen können und ob es einen weiteren Einsatz -der betreffenden Mitarbeiter bei Unzufriedenheit oder einem Scheitern der Arbeitsbeziehung gibt. Da ein Mitarbeiter im Projekt fast aus schließlich bei je einem Klienten eingesetzt -wird, wird der Klient bei der Auswahl des Mitarbeiters immer beteiligt. Das Scheitern einer Arbeitsbeziehung mit der Folge der Nichteinsetzbarkeit beim Klienten stellt die Dienstleister mit Blick auf arbeitsrechtliche Fragen vor besondere Herausforderungen, da der Arbeitsvertrag nicht an die Leistungserbringung bei einem Klienten gebunden ist. Um problematische Situationen zu reduzieren, ist es - wie auch im Arbeitsgebermodell - notwendig, dass Unzufriedenheiten frühzeitig angesprochen werden. Nur so kann ein Scheitern -der Arbeitsbeziehung aufgrund von aufgestauter Unzufriedenheit abgewendet Planung der Leistungserbringung Die Planung der Leistungserbringung folgt den individuellen Wünschen und Bedarfen der -Nutzer entsprechend. Aufgrund von Organisationsnotwendigkeiten hat die Planung immer einen zeitlichen Vorlauf zur tatsächlichen Leistungserbringung. Bei der Leistungserbringung stehen Nutzerwünsche nach (kurzfristiger) Flexibilität -im Gegensatz zu den organisatorischen -Bedingungen einer geplanten Leistungsorganisation. Im Projekt wird der monatliche Dienstplan auf der Grundlage der Anforderungen und Wünsche der Menschen -mit Behinderung erstellt. Veränderungen der Planung sind im gegenseitigen Einvernehmen immer möglich. Für einseitige mit Veränderungen wurden im Vertrag Rahmenbedingungen formuliert. Inhaltliche Ausgestaltung der Leistungserbringung Die Klärung der inhaltlichen Ausgestaltung der Leistungserbringung erfolgt im Alltag im persönlichen Gespräch und bei grundsätzlichen Fragen in der monatlichen Dienstbesprechung. Klienten und z. T. ihre Angehörigen bzw. rechtlichen Betreuer sind hierbei als Auftraggeber regelhaft beteiligt. Ein Teil der Dienstbesprechung ?ndet ohne Klienten und Angehörige statt. Hier werden fachliche, organisatorische und mitarbeiterbezogene Fragen behandelt. Zusammenarbeit mit Nutzern und Angehörigen Eltern haben im Leben von Menschen mit Behinderung eine besondere Bedeutung. Die in der Befragung deutlich gewordenen unterschiedlichen Wahrnehmungen sind biographisch (Erfahrungsvorsprung, erster Auszug des Kindes aus dem Elternhaus) und durch die Elternrolle begründet. Schon die teilweise Übertragung elterlicher Aufgaben und Verantwortung an Mitarbeiter fordert Eltern in ihrer biographischen und persönlichen Situation. Eine Übergabe von Verantwortung an ihr schwerbehindertes ‚Kind' selbst fordert ungleich mehr. Insbesondere im Zusammenhang mit einer Schwerstbhinderung des Kindes entwickeln sich leicht Beziehungsstrukturen, die eine Übernahme von Eigenverantwortung während und nach der Pubertät wenig befördern können. Die Verteilung von Verantwortung zwischen den verschiedenen Beteiligten (Nutzer, Angehörige, Dienstleister) ist immer wieder auszuhandeln und strukturell und individuell den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Unter den Bedingungen eines Persönlichen Budgets liegen die Ein?ussmöglichkeiten allerdings stärker als in institutionellen Settings in der Hand der Nutzer. Die Realisierungsmöglichkeiten und das Potential des elternunabhängigen Wohnens mit einem persönlichen Budget für die selbstbestimmte Gestaltung des Lebens von Menschen mit großem Unterstützungsbedarf sind im Projekt deutlich geworden. Inwieweit das persönliche Budget geeignet ist eine relevante Alternative zur Sachleistung auch für Menschen mit Behinderung zu werden, hängt davon ab, ob es den beteiligten Akteuren (Nutzer, Angehörige, Dienstleister und Kostenträger) gelingt, inhaltliche, organisatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu gestalten, die auch für Menschen tragfähig sind, die Organisations-, Personal-, Anleitungs- und Finanzkompetenz nur in Teilbereichen wahrnehmen können. Änne-Dörte Jahncke-Latteck Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Jg. 1970, Fachkrankenschwester f. Anästhesie u. Intensivp?ege, Dipl.-P?egewirtin; seit 2002 Wiss. Mitarbeiterin mit dem Schwerpunkt P?egewissenschaft im Department P?ege der Fakultät Wirtschaft & Soziales der HAW Hamburg; Doktorandin an der Universität Bremen. jahncke-latteck@sp.haw-hamburg.de Martin Rösner, Jg. 1955; M.A. der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Politische Wissenschaften; langjähriger Mitarbeiter von LEBEN MIT BEHINDERRUNG HAMBURG, Bereichsleiter Unterstütztes Wohnen. roesner@lmbhh.de Petra Weber, Prof., Dipl.-Päd.; seit 1997 Prof. für Pflegewissenschaften im Studiendepartment P?ege & Management an der Fakultät Wirtschaft & Soziales der HAW Hamburg. petra.weber@sp.haw-hamburg.de Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Martin Rösner, Petra Weber: Trägerübergreifendes Budget bei hohem Assistenzbedarf erschienen in: standpunkt: sozial 3/2007, Seite 81 - 89. [1] Fuchs, H.: Praxiskommentar von Harry Fuchs zu §17 SGB IX Ausführung von Leistungen zur Teilhabe. In: D. Bihr, H. Fuchs, Krauskopf, H. G. Ritz (Hg)(204): SGB IX− Kommentar und Praxishandbuch. Asgard Verlag,1.Aufl., http://www.sgb-ix-umsetzen.de/index.php/nav/tpc/nid/1/aid/518 [2] Metzler, H.; Rauscher; C.(2004): Wohnen inklusiv. Wohn- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen in Zukunft. Projektbericht. Hrsg. Vom Diakonischen Werk Württemberg. Stuttgart [3] Loeken in: Windisch, M.(Hrsg.), AHA e.V.(2006): Persönliches Budget. Neue Formsozialer Leistungen in der Behindertenhilfe und Pflege-Nutzerorientierung oder Sparzwang?. Neu Ulm: AG SPAKBücher,S.31 [4] Windisch, M. (Hrsg.), AHA e.V. 206),a.O.,S.12 [5] Kastl, J. M.; Metzler, H.: Modelprojekt Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung in Baden Württemberg. Sachstandsbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zum 31.03.204,S.39 [6] Die BSG kürzte die Eingliederungshilfe im Haushaltsentwurf 205/206 um12Mio.Euro http://fh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pressemeldungen/204/juni/23/20406-23-bsf-haushalt.html [7] Vgl. Bericht der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschut zur Entwicklung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Hamburg,S.18, http://fh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/bsg/soziales/behinderung/bericht-behinderung-pdf,property=source.pdf [8] http://www.gal-fraktion.de/cms/default/dokbin/162/162174.185431_haushaltsplanentwurf_20072008_ein.pdf [9] Der Klient, dessen Leistungen von der Versicherung bezahlt werden, wurde mitbefragt, da die Vereinbarungen zur Leistungserbringung und -abrechnung identisch mit denen im Persönlichen Budget sind. [10] Haisch, W.: Persönliches Budget. Referat zum10.internationalen GBM - Anwendertreffen. München 05/2006,S.1-5 [11] Kastl , J. M.; Metzler, H.: Modelprojekt Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung in Baden Württemberg. Sachstandsbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zum 31.03.2004,S.4 [12] Frevert, U.(1996): Anstellung von Pflegekräften im Privathaushalt oder DIEMISACHTUNG JEDERINDIVIÛ DUALITÄT,1996, http://behinderte.de/AD/PFLEGPRIVH.HTM
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
UNiMUT aktuell -- März 1998 [Home] [Aktuell] [Aktuell-Archiv] [Feb 98] [Apr 98] Jauch(e) in die Uni (1.3.98) Während der "Rat universitätsferner Personen" an der Humboldt-Uni in Berlin nicht mal in deren Gremienverzeichnis enthalten ist und die entsprechenden Bayrischen Pläne nicht recht von der Stelle kommen, hat sich die Uni Potsdam jetzt ein diesen Konzeptionen ziemlich entsprechendes Gremium gegeben, genannt "Kuratorium", und es hat sogar schon getagt, obwohl zwei der 15 Sitze noch leer sind. Kuratorien haben schon verschiedene andere Unis -- dieses ist aber deutlich in Richtung der "universitätsfernen Personen" gestylt und hat explizit die Aufgabe, als "Bindeglied zwischen der Gesellschaft und der Universität" zu dienen, so die Grundordnung der Uni Potsdam. Interessant ist nun, wer da "die Gesellschaft" repräsentieren soll. Natürlich ist die Wirtschaft vertreten, der Geschäftsführer der Semicon GmbH braucht jetzt etwa nicht mehr zum Golfplatz zu fahren, um Herrn Kappler von der BMW & Rolls Royce Aero Engines zu treffen. Freundlicherweise wurde auch ein Gewerkschafter, Gerd Köhler vom GEW Hauptvorstand, zugelassen, den zwei externe Wissenschaftsleute (im Augenblick von der TU Ilmenau und vom Geoforschungszentrum Potsdam) in Schach halten dürfen. Der Postdamer OB und der Präsident des zuständigen Oberlandesgerichts sitzen für "den Staat" drin, und Rektor und Kanzler der Uni Potsdam dürfen Studis, Mittelbau, Angestellte und Arbeiter der Uni sowie natürlich ihre eigene Gruppe repräsentieren. Wild sind die letzten vier der 13 bisher gefundenen Mitglideri (die übrigens -- Demokratie! -- vom Senat gewählt werden): Eine Journalistin, der Intendant des ORB, der Geschäftsführer der Märkischen Allgemeinen Zeitung und, keine Lüge, Günther Jauch, in der Presseerklärung vornehm als "Journalist" bezeichnet, komplettieren diesen zweifellos repräsentativen Ausschnitt aus der Gesellschaft. Zu mindestens zwei Sitzungen im Jahr will sich der Kreis treffen. Mensch kann nur hoffen, dass die sicherlich wohlgefüllten Terminkalender dieser wichtigen Menschen das nicht zulassen werden. Zahlen, wundervolle Zahlen (7.3.98) Wer in dieser Woche die "Wissen"-Seite der facegelifteten Wochenzeitung aus Hamburg (Lösung) aufschlägt, darf sich gleich zwei Mal mit Statistik auseinandersetzen. Neben einem Artikel über TIMSS -- das alte Lamento, dass die SchülerInnen der BRD schlechter rechnen als ihre niederländischen KollegInnen -- kommentiert Sabine Etzold eine Umfrage des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), in der das Institut, berüchtigt als nationale Speerspitze neoliberaler Hochschulpolitik, feststellt, rund die Hälfte der Studis sei für Studiengebühren. Der Zeit fällt dazu im Wesentlichen nur ein, das Ergebnis als Resignation der Studis vor den politischen Realitäten finanziell ausgebluteter Unis zu interpretieren, wobei immerhin akzeptiert wird, dass CHE wie Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (die firmieren als Co-Auftraggeber für die Studie) ja irgendwie schon Partei bei der ganzen Frage sind und dass also die Rolle "politischen Kalküls" nicht ganz vernachlässigt werden kann. Aber selbst wenn mensch glaubt, dass die 1501 Befragten wirklich "repräsentativ" ausgewählt werden konnten und worden sind, und wenn mensch weiter glaubt, dass Telefoninterviews eine wirklich gute Methode der Datenerhebung sind -- es ist durchaus vorstellbar, dass bei etwas anderen Fragen ein ganz anderes Ergebnis herausgekommen wäre. Die drei Fragen (nachzulesen auf einer Seite des CHE, auf der mensch auch die Ergebnisse sehen kann) suggerieren ja selbst in Textform, dass das 1000-Marks-Darlehensmodell, das das CHE da lancieren will, noch das Beste sei, was im Augenblick rauszuholen ist. Hätte mensch die Studis gefragt: "Mögt ihr am Ende eures Studiums mit rund 20000 zu verzinsenden Mark Schulden allein aus Studiengebühren dastehen?" -- ganz schön viele der für die Studis repräsentativen Prozente hätten wohl nicht zur Freude des CHE-Chefs und Diplom-Kaufmanns Müller-Böling geantwortet. Statistik Marke CHE, direkt von deren Website Nicht wegzudiskutieren ist, dass es auch unter Studis eine breite Mehrheit Schweigender und Duldender gibt, die womöglich die allenthalben verbreiteten Notstandsparolen glauben. Nicht wegzudiskutieren ist, dass sich so manche Fliesenlegermeisterin von Klosprüchen Marke Teufel und Mayer-Vorfelder beeindrucken lässt, statt zu sehen, dass kostenloser Hochschulzugang ihren Kindern viel mehr nützt als denen der Herren Teufel und Mayer-Vorfelder. Studien jedoch, die gerade zur Debatte um die Weigerung der SPD, ein HRG ohne Verbot von Studiengebühren zu verabschieden, belegen wollen, wie wenig demokratisch legitimiert dieses Verhalten doch sei, sollten auch im Zentralorgan der bildungsbürgerlichen Republik mit etwas mehr Vorsicht genossen werden. Dieser Artikel wurde zitiert am: 04.12.2001 Militärcourage (10.3.98) Seit das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma am 16. März letzten Jahres in der Bremeneckgasse 2 eröffnet wurde (wir haben im UNiMUT 135 berichtet), fanden dort immer wieder Veranstaltungen statt, die sich mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen auseinandersetzten. Die ganz aktuellen Folgen waren heute Thema: Wolfram Wette vom historischen Seminar der Uni Freiburg, ehemals Mitarbeiter des Amts für Militärgeschichte der Bundeswehr, referierte über Rechtsradikalismus in der Bundeswehr. Dass Wette sich von seinem ehemaligen Brötchengeber deutlich emanzipiert hatte, wurde schon bei seinen einleitenden Worten deutlich, in denen er von einer Konferenz in Jerusalem berichtete und nicht ohne Sympathie Moshe Zimmermann zitierte, der die These aufstellte, Armeen an sich seien nie Spiegelbild der sie umgebenden Gesellschaft, sondern immer rechts von ihr, und dies sei in Deutschland schon traditionell ausgeprägter als anderswo. Wolle mensch rechten Tendenzen in der Armee als anderswo. Wolle mensch rechten Tendenzen in der Armee entgegentreten, so Zimmermann, müsse mensch letztere auflösen. Auch wenn sich Wette dem nicht ganz anschließen konnte, bewies er auch im restlichen Referat viel Zivilcourage -- das angesichts seiner Verangenheit vielleicht angebrachtere Wort "Militärcourage" bezeichnete er als "Missgeburt". Unter Hinweis auf 184 dokumentierte Fälle rechtsextremistischer Exzesse in 140 Standorten der Bundeswehr allein im Jahr 1996 führte er aus, das Einzelfallgerede Rühes sei gefährlich und irreführend, zudem es einer weiteren "Wucherung" rechter Ideologie in der Bundeswehr Vorschub leiste. Schon 1992 habe eine Bundeswehrstudie auf entsprechende Gefahren aufmerksam gemacht, und vieles hätte vermieden werden können, wenn schon damals nicht alle Augen zugedrückt worden wären. Doch die Armee, die von rechts nach ganz rechts wanderte, wurde in diesem Kurs noch bestärkt -- die Out-of-Area-Einsätze etwa führten nach Wette nicht nur zu einem Ausscheiden einer immer noch unbekannten Zahl von Offizieren, die ein "kritisches Potential" innerhalb der Armee gebildet hätten, sondern auch zum Herausbilden von Machtphantasien, die sich dann in Vorfällen wie den Videos von Hammelburg ein Ventil suchten. Noch mehr Sorge als die dokumentierten "Einzelfälle" jedoch macht Wette das "nickende Umfeld". So konnte ein Herr Seidler an der Bundeswehruni München 20 Jahre lang extrem revisionistisches Gedankengut in die Köpfe der Offiziersstudis blasen, ohne dass irgendwer reagiert hätte. Viel liege auch am "Corpsgeist" der Offiziere, der verbiete, dass auch nur irgendwas an die Öffentlichkeit dringt, was den Ruf "der Truppe" schädigen könnte. Ein bisschen von diesem Corpsgeist war dann auch in der Diskussion zu spüren, als ein ehemaliger "Kamerad" Wettes, heute aktives Mitglied der Heidelberger CDU, ihn wegen seiner kritischen Aussagen heftig anfeindete. Wette nahm dies gelassen hin. Ebenfalls sehr belastend für die Bundeswehr sei ihr Verhältnis zur Wehrmacht, dem "stählernen Garanten des NS-Systems" (Wette). Bei allen Beteuerungen Rühes und seiner Vorgänger, es gebe eine scharfe Grenze zwischen Wehrmacht und Bundeswehr, sei innerhalb der Armee Heldenverehrung in "Traditionsräumen" angesagt. Dies allerdings ist kein neues Phänomen: Das "Jagdfliegeras" Rudel, strammer Nazi auch nach dem Krieg, wurde schon Mitte der siebziger Jahre in einem Luftwaffenstützpunkt bei Freiburg gefeiert. Nur, dass damals zwei Generäle und ein Staatssektretär ihre Hüte nehmen mussten. Nach dem Vortrag des "Aussteigers" möchte mensch sich seiner Forderung durchaus anschließen, weniger die "Einzelfälle" zu betrachten als eher den "Geist der Bundeswehr" zu untersuchen, die nun mal "Schule der Gewalt" sei und bleibe. Den Schluss überlässt der Redakteur Wette folgend dem/der geneigteN LeserIn. Schon wieder Landeslehrpreis (11.3.98) Ist wirklich schon ein Jahr vergangen, seit Trotha vor und nach der Verleihung des Landeslehrpreises in Heidelberg Probleme hatte? Die Probleme von damals scheinen Trotha nachzugehen, denn er ließ sich diesmal von einem Staatssekretär aus dem Kultusministerium vertreten (sicher ist sicher). Schade, denn viel mehr als Publicity liefern die 30000 Mark nicht, die diesmal an die Kunsthistorikerin Saurma gingen -- gerade mal die Einschreibegebühr von 300 Studis. Geehrt wurde das Engagement der Professorin für fachbezogene Propädeutika, die das Institut in Eigenregie vom Projekt "Kooperative Beratung" der ZSW übernommen hat. Genau dieses (befristete) Projekt wurde aber mit keinem Wort erwährt, weder von Saurma selbst noch von Siebke, was, glaubt mensch gewöhnlich gut informierten Quellen, den für die kooperative Beratung zuständigen Abteilungsleiter Chur nicht gerade erfreut hat. Von Siebke waren dafür im gewohnten Stotterstil jede Menge Gemeinplätze über Forschung und Lehre zu hören. Erstaunlicherweise nutzte er die Gelegenheit, ein wenig gegen die heraufdämmernden Privatunis zu polemisieren: Managementschulen seien das, und keine Konkurrenz für richtige Unis. Es wird berichtet, Behrens, Dezernent für Lehre und mächtige graue Eminenz der Uni, habe in einem Fort wissend gegrinst. Ob die KunsthistorikerInnen viel Zeit haben, sich über den Preis zu freuen, oder ob sie die nächsten sind, die beim Abwicklungsroulette dran sind? Wahlen neoliberal (13.3.98) Marlies Klemisch-Ahlert ist die treibende Kraft hinter dem Wahlmarkt. An der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Luther-Uni Halle werden (unter anderem) Finanztheorie und Finanzwissenschaften gelehrt. Studis dieser beiden Fachbereiche sollen eine ganz besondere Form von Demokratie üben: Im "Wahlmarkt Sachsen-Anhalt 1998" werden Futures von fünf Parteien und "Sonstigen" angeboten und natürlich auch gehandelt. Aus den sich auf diesem Markt einstellenden Preisen wird sich nach Hoffnung der Inhaberin des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft Klemisch-Ahlert eine gute Vorhersage über das Wahlergebnis ableiten lassen. Am Wahltag ist Abrechnung: Der Wert eines Bonds in Pfennigen entspricht dann dem Prozentsatz, den die jeweilige Partei erreicht hat. Würde also die PDS diesmal bei 40% landen, bekäme mensch für jeden PDS-Bond im Portfolio 40 Pfennig von der Uni. Wer glaubt, das müsse eine Satire sein, Pferdewette auf Parteien statt auf downsizende (sprich entlassende) Firmen, das gebe es ja nicht, und schon gar nicht scheinpflichtig, kann sich auf der Seite der Hallenser Wiwis eines Besseren belehren lassen. Konkurrenzfähige, profilierte Unis. Im Westen gediegen, im Osten als knallbunte Spielhallen. Ganz wie im wirklichen Leben. Alle Jahre wieder (16.3.98) Alle Jahre wieder im März oder April bemüht sich das hiesige Nuklear-Establishment, einen oder auch ein paar Castorbehälter in "Zwischenlager" zu verfrachten. Wie schon im letzten Jahr, wird auch diesmal wieder Atommüll aus Neckarwestheim, rund 100 km neckaraufwärts von Heidelberg, mit von der Partie sein und nach Ahaus an der niederländischen Grenze transportiert werden -- offenbar waren die Erfahrungen in Gorleben nicht dazu angetan, einen Transport dorthin zwischen Wahl und Expo in Erwägung zu ziehen. Da im Laufe der nächsten Woche mit dem Straßentransport der Neckarwestheimer Castoren in das nahegelegene Kohlekraftwerk Walheim zu rechnen ist, hatten lokale Initiativen für letztes Wochenende zu einer Demonstration gerufen -- und rund 2000 Menschen, davon vielleicht 200 aus Heidelberg, kamen. Ein Block des AKW Neckarwestheim. An dem Gebilde rechts neben der Reaktorkuppel werden in dieser Woche die Castoren hinausschweben. Wie nicht anders zu erwarten, verlief die Demo friedlich. Es war zwar etwas ungeschickt von der Polizei, zunächst auf der Einhaltung des von den Behörden zugewiesenen Kundgebungsplatzes auf der Straße ein Stück vor dem Tor zu bestehen -- ein Großteil der DemonstrantInnen hätten dort beim besten Willen nichts verstehen können --, doch glücklicherweise konnte die Ordnungsmacht überzeugt werden, dass auch direkt vor dem Tor nichts passieren würde. Ganz traute die Polizei dem Frieden aber auch nicht und fuhr eine ganze Weile lang immer mehr Behelmte auf. Dazu konnte sie auch aus dem Vollen schöpfen, laut polizeilicher Schätzung waren auch etwa 2000 Beamte vor Ort. Ob sie wohl eine Regenzulage bekamen? Das Wetter nämlich spielte nicht recht mit und setzte die KernkraftgegnerInnen wie KernkraftschützerInnen einem Dauerregen aus. Wer noch beim Widerstand gegen kommenden Castortransport einsteigen will, kann sich in unserem Trainstopping-Artikel näher informieren. Nachwuchsprobleme (17.3.98) Die Idee, Inhalte der Studierenden in Parlamenten zu vertreten, ist nicht neu -- in Heidelberg etwa ist seit vier Jahren die Studiliste im Gemeinderat vertreten, wenn auch nicht immer ganz klar ist, ob das, was dort von der Studiliste gemacht wird, wirklich "Inhalte der Studierenden" spiegelt. Nicht ganz klar ist das insbesondere deswegen, weil die Studiliste eine Fraktionsgemeinschaft mit einer ehemaligen FDPlerin pflegt und auch ansonsten einer Zusammenarbeit mit der "gnadenlosen Wirtschaftspartei" (Geissler) nicht immer abgeneigt ist. Nach dem Streik im letzten Jahr könnte es jedoch eine ganz andere Art von Zusammenarbeit von FDP und Studis geben, jedenfalls, wenn es nach den Vorstellungen einer ganzen Anzahl von Studis geht, die sich in den Nachwirren des Streiks im letzten Jahr in Initiativen zur Übernahme der FDP organisiert haben, in Heidelberg etwa unter dem Namen Liberale Initiative. Während nun die hiesigen Bestrebungen noch nicht allzu weit gediehen zu sein scheinen, sieht die Sache in Berlin schon ganz anders aus. Dort, so teilte der Landesvorstand der Berliner FDP heute mit, seien bis zum 27. Februar 2564 Aufnahmeanträge gezählt worden, während die OrganisatorInnen vom Projekt Absolute Mehrheit angeben, genau zu diesem Stichtag 2687 Anträge abgegeben zu haben -- Formfehler? Würde die Berliner FDP wirklich all die Studis aufnehmen, wo würde sich die Politik des als "nationalliberal" bekannten Landesverbandes wohl ziemlich radikal ändern. Das Projekt Absolute Mehrheit schätzt, dass sich unter den rund 2600 Berliner FDP-AltmitgliederInnen mindestens 200 Karteileichen befinden, womit die engagierte Studierenden wohl in jedem Parteigremium über eine komfortable Mehrheit verfügen würden. In einzelnen Ortsverbänden sähe die Situation noch klarer aus, etwa im Prenzlauer Berg mit 315 Neuanträgen. Allerdings sind die Stimmen derer, die sämtliche studentischen Anträge schlicht dem Schredder überantworten wollen, keineswegs verstummt, was eines der zentralen Probleme des an sich bestechenden Plans, die FDP vor den finalen neoliberalen Pirouetten zu bewahren, illustriert: Keine Partei muss auch nur ein Mitglied gegen ihren Willen aufnehmen. Dennoch ist die Aktion für einiges Medienecho gut. Wer sich an der hiesigen Liberalen Initiative beteiligen möchte, kann sich einfach im ZFB (Tel. 542456) melden. Neckaraufwärts (20.3.98) Hinter diesem Loch verbirgt sich eine Höhle unter der Castorstrecke -- und zwei Menschen, die den Transport verhindern wollen. Ein Stück den Neckar rauf, in Neckarwestheim, wurde gestern der erste Akt des diesjährigen Castortransports gegeben. Überraschend früh übrigens, war doch der Straßentransport erst für Freitag erwartet worden. Grund für die große Eile war, so wurde spekuliert, dass einige Leute von Greenpeace den Schornstein des Walheimer Kohlekraftwerks besetzt hatten und die drei Castoren nicht ein ganzes Wochenende lang unter deren Augen stehen sollten. Trotz dieser Überraschung fanden sich doch zwischen 500 und 1000 CastorgegnerInnen, die versuchten, den Transport zu verhindern und die von den 8000 anwesenden PolizistInnen nur schwer zu bändigen waren. Besondere Probleme bereitete den OrdnungshüterInnen ein Tunnel, der an der Walheimer Höhe die Transportstrecke unterhöhlte und zwei besonders entschlossenen GegnerInnen Platz bot. Erst gegen 18 Uhr befand ein eigens eingeflogener Ingenieur, von ein paar Stahlplatten unterstützt würde die Straße schon halten; inzwischen hatte die Polizei versucht, das Loch noch zu erweitern und dabei die Eingeschlossenen zeitweise völlig verschüttet. An der Wahlheimer Höhe: Im Inset die DemonstrantInnen, die den Tunnel von oben schützten, im großen Bild ein Teil der PolizistInnen, die aufgefahren wurden, um sie zu verscheuchen -- 1:10 ist eine konservative Schätzung für das Kräfteverhältnis... Schon eine Stunde zuvor hatte die Polizei angefangen, die Sitzblockade vor dem Haupttor des AKW aufzulösen. Der ursprüngliche Plan, die Blockade von vorne durch Wegschleppen der BlockiererInnen ins AKW aufzulösen, musste alsbald aufgegeben werden. Schließlich wurde das Problem durch einen massiven Einsatz von Kavallerie und Infanterie von allen Seiten gelöst. Vor allem erstere, die berittete Polizei, tat sich wieder durch besonders rücksichtslose und unbesonnene Handlungen hervor, wofür sie dann auch mit den Hinterlassenschaften ihrer Tiere beworfen wurden. 8000 PolizistInnen bewachten den Transport, und das waren nicht zu viele, denn immer noch passierte auch entlang der Strecke einiger Unfug, von dem Greenpeace-Auto, das als BKA-Wagen getarnt im Zug mitfuhr bis zu einer Ankettaktion am Tor des Walheimer Kraftwerks. Mensch muss sich fragen, wie lange die Regierung sich dieses Spiel noch leisten will. Organisationsentwicklungsprozess (23.3.98) Zum zweiten Mal in diesem Monat könnte mensch über das CHE lachen -- wenn es nicht alles so traurig wäre. Das CHE nämlich hat an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) offene Ohren für seine neoliberalen Ideen gefunden und sogleich mit dem "Reformieren" angefangen. Ergebnis der Arbeit war ein Buch, das heute abend "präsentiert" (egal was, Neoliberale "präsentieren" immer) werden wird. Angesichts des vermutlichen Inhalts des Bandes erschreckend, dass sich die Grüne Wissenschaftssenatorin Sager hergibt gemeinsam mit Koautor und HWP-Präsident Zechlin, die Manchester-Thesen des CHE-Chefs Müller-Böling (auch dieser Herr steht auf der VerfasserInnenliste) zu vertreten. So weit, so schlimm. Entschädigt für all die Fährnisse wird mensch allerdings vom ersten Absatz der Presseerklärung zum Thema. In fast bestürzender Klarheit sind hier in wenigen Worten so viele liberalendeutsche Entsetzlichkeiten herausgearbeitet, dass mensch eigentlich nicht mehr glauben kann, dies sei etwas anderes als eine Satire: Als eine der ersten deutschen Hochschulen hat die Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP), eine von insgesamt vier Hamburger Universitäten, erfolgreich einen umfangreichen Leitbild- und Organisationsentwicklungsprozeß durchgeführt. Daraus entstand ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept, welches mit einer Vielzahl von - in der Zwischenzeit teilweise schon realisierten - Reformprojekten und der Straffung der Leitungs- und Entscheidungsstruktur verknüpft wurde. Wer sich mehr solchen Sermon antun will, sei auf das epochemachende Werk verwiesen: Müller-Böling, Neuvians, Nickel, Wismann, Zechlin (Hg.): Strategieentwicklung an Hochschulen, Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 1998. Einige der Proteste waren berechtigt (25.3.98) "Als Reaktion auf die Studentenproteste vom Herbst vergangenen Jahres bewilligte der Verwaltungsrat der Universität Heidelberg in seiner Sitzung am 12. März zusätzliche 1.2 Millionen Mark für die Stärkung der Lehre," verkündet der Pressesprecher des Rektors, Michael Schwarz, in einer Presseerklärung vom 16.3. und legt seinem Chef bei der Gelegenheit das Diktum "Die Proteste gegen die Überlastsituation waren in einigen Fächern berechtigt, jedoch nicht in allen" in den Mund. Leider erfährt mensch nicht, wo es keine Überlast gibt -- und auch die 1.2 Millionen relativieren sich; erst im vierten Absatz der Presseerklärung muss Schwarz zugeben, dass mit diesen Mitteln ein Vierjahrsplan ausgestattet wird, so dass pro Jahr gerade mal 390000 Mark übrigbleiben. Das Geld kommt aus unieigenen Mitteln, dem "sogenannten Sparbuch", quasi der Portokasse des Rektors. Na schön, mag mensch sagen, besser als nichts ist es ja, und auch wenn es etwas merkwürdig erscheinen mag, dass ein "Notprogramm", das vom Anspruch her durch unglückliche Wechselfälle entstandene Lücken stopfen soll, auf vier Jahre angelegt ist -- ein Zeitraum, über den eigentlich nur wirklich strukturelle Mängel bestehen sollten: Die Uni tut doch was. Nur, wie sie das tut, ist schon wieder ein kleiner Skandal. Es beginnt damit, dass Siebke die Dekane nach "konkreten Anlässen für studentische Proteste" fragte und natürlich nicht die Studierenden selbst. Weiter geht es damit, dass von all diesen Plänen in der ersten Sitzung des zuständigen SAL in der Ära Siebke keine Rede war und der SAL in der zweiten Sitzung den ganzen Vorgang nur noch abnicken durfte. Gedeichselt wurde der Deal, wie könnte es anders sein, von Eckhard Behrens, dem UNiMUT-LeserInnen wohlbekannten Leiter des Dezernats für Studium un Lehre, an allen Gremien (bis auf den Verwaltungsrat, der aber inhaltlich wenig beizutragen hat) vorbei. Dementsprechend ist auch die Mittelverteilung. Das Orientierungsreferat der FSK, zuständig für Ersti-Einführungen und andere Orientierungsmaßnahmen, bekommt etwa immerhin 14100 Mark -- aber zweckgebunden, um "das Internetangebot zu verbessern". Das Internetangebot! Mensch muss sich zudem fragen, wie Behrens überhaupt auf die Idee kommt, der FSK derart zweckgebundene Mittel zukommen zu lassen. Gewiss gab es mal einen Antrag an das MWF, in dem neben anderen Projekten (z.B. Verbesserung der Ausbildung von TutorInnen) auch so etwas erwähnt war und dessen Weg, so darf mensch nun vermuten, am Schreibtisch des Herrn Behrens ein verfrühtes Ende fand -- aber aus diesem Antrag einfach den letztlich nebensächlichsten Teil rauszunehmen und das MWF MWF sein zu lassen ist schlicht eine Zumutung. Andere Maßnahmen mögen sinnvoller erscheinen: 50000 Mark für mehr WiHis in der Politik, 31000 Mark für verlängerte Öffnungszeiten in diversen Altstadtbibliotheken sind gar nicht so verkehrt. Warum mensch bei den klassischen PhilologInnen allerdings ausgerechnet die Latiumskurse besser ausstatten muss, mit denen JapanologInnen oder ComputerlinguistInnen in die Klassiker des Abendlandes eingeführt werden, sei mal dahingestellt -- vernünftiger wäre wohl, die Latinumsanforderung in solchen Fächern zu streichen und mit dem Geld dann wenigstens einige der dramatischeren Löcher in dem Bereich zu stopfen. wieder entscheidet Siebke selbstherrlich und verschiebt Entscheidungsbefugnisse aus Organen der Selbstverwaltung in undurchsichtige Verwaltungsstuben. Die Konsequenz -- dass nämlich das Geld fast nie dorthin kommt, wo es wirklich gebraucht würde -- überrascht nicht. Aprilscherz des Jahres (27.3.98) Folgende Presseerklärung hat die Ruhr-Uni Bochum heute herausgegeben. Ein Aprilscherz, zweifellos. Aber ein guter Aprilscherz: Das großartige Program des Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW heißt nicht "Quantität", sondern "Qualität der Lehre", ansonsten trifft Diktion und Geist der Erklärung das, was mensch von den Kollegen des Herrn König gewohnt ist. Oder -- schauder -- meinen die das doch ernst? Date: Fri, 27 Mar 98 14:26:13 RUB verkuerzt Semesterferien Bochum, 1. April 1998 Nur noch sechs Wochen Sommerferien MWF-Programm ,Quantität der Lehre" Neue Fristenregelung an der RUB für das dritte Jahrtausend Als erste deutsche Universität paßt die RUB ihren Jahresrythmus dem der Schulferien in NRW an. Auf Beschluß des Rektorats vom 01.04.1998 wird die dreimonatige vorlesungsfreie Zeit im Sommer abgeschafft und die zweimonatige vorlesungsfreie Zeit zwischen Winter- und Sommersemester ebenfalls etwas verkürzt. Damit folgt die RUB einem Beschluß des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (MWF), demzufolge die Hochschulen in NRW bis spätestens 2000 den gesamten Ferienplan umstellen müssen. Mit seiner auf drei Jahre angelegten Initiative ,Quantität der Lehre" will das MWF erreichen, daß sich die durchschnittlichen Studienzeiten drastisch verkürzen. Eine im Dezember 1997 abgeschlossene empirische Erhebung hat ergeben, daß fast 83 Prozent aller Studierenden in den Sommerferien einer fachfremden Erwerbstätigkeit nachgehen. Da diese Zeit nicht für Praktika oder weiterbildende (Auslands-)Reisen genutzt werde, solle sie zumindest durch Lehrveranstaltungen und Prüfungen kompensiert werden. Geisterstadt RUB Um die Umsetzung des Programms ,Quantität der Lehre" im Sommer 1998 zu gewährleisten, hat das Rektorat die bereits bis einschließlich Wintersemester 1999/2000 festgelegten Fristen an der RUB neu bestimmt. Die vorlesungsfreie Zeit gilt parallel zu den Schulferien in NRW und dauert somit auch nicht länger als sechs Wochen. Dabei beschloß das Rektorat, die RUB innerhalb dieser Ferien für eine Kernzeit von vier Wochen komplett zu schließen. Ähnlich wie im Nachbarland Frankreich, wo die Sommerferien für alle am ersten Juli beginnen, sollen dann auch an der RUB die Wissenschaftler, das wissenschaftliche Personal sowie die Angehörigen von Verwaltung, Technik und Gastronomie ihren Jahresurlaub nehmen. Mit dieser Eigeninitiative, die durchaus den Zielen der ,Quantität der Lehre" entspricht, sehen die Verantwortlichen der RUB die Chance, die immensen Betriebskosten der Uni deutlich zu senken. Außerdem können dann Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, ohne den alltäglichen Uniablauf, etwa Lehrveranstaltungen oder den Mensabetrieb zu stören. Keine komplette "Verschulung" Allerdings müssen sich die Universitäten in NRW nicht den anderen Ferienzeiten der Schulen anpassen. An den Hochschulen wird es keine Herbstferien geben, die Weihnachtsferien bleiben unverändert (ca. zwei Wochen), und auch die vergleichsweise ,lange" vorlesungsfreie Zeit zwischen Winter- und Sommersemester wird nur geringfügig beschnitten: statt bisher acht sollen dies vier Wochen sein, in denen jedoch alle Einrichtungen der RUB geöffnet sind. Um der Gefahr zu begegnen, daß das Sommersemester je nach Schulferienbeginn stark verkürzt werden könnte, fällt die einwöchige Pfingstpause ersatzlos weg, zudem beginnt das Sommersemester ab 2000 stets am ersten April jeden Jahres. In der Zeit von Ende Februar bis Ende März sollen dann alle Studiengänge mit Pflichtpraktika diese in komprimierter Form anbieten, damit die Studierenden sinnvoll beschäftigt werden und auch auf diesem Wege ihre Studienzeiten verkürzen können. Gesetze des Marktes auch an der RUB Generell stößt die Initiative des MWF auf eine positive Resonanz bei den Betroffenen. Besonders Wissenschaftler und Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern begrüßten diese ,familienfreundliche Lösung", und nur wenige Singles äußerten Unmut darüber, außerhalb der Saison nicht mehr Urlaub nehmen zu können. Die RUB paßt sich den ,marktüblichen" Urlaubs- und Ferienzeiten an und wirkt somit der gängigen Auffassung entgegen, Professoren und Studierende hätten im Sommer drei Monate lang frei: Im wachsenden Konkurrenzkampf der Hochschulen kann sich keine Universität ein solches Image mehr leisten. Darüber hinaus ergibt laut MWF rein rechnerisch die Verkürzung der vorlesungsfreien Zeit bezogen auf ein gesamtes Studium nahezu ein ganzes Semester Zeitersparnis: ein Faktor, der für kommende Absolventen immer wichtiger wird. Fax: + 49 234 7094-136 Treuhandkonto: Neuauflage (27.3.98) Gestern war in der Frankfurter Rundschau zu lesen, die SPD sei bereit, die HRG-Novelle mitzutragen, wenn darin ein auf fünf Jahre befristetes Verbot von Studiengebühren ("Moratorium") festgeschrieben werde, und weiter, die CDU werde sich wahrscheinlich in der einen oder anderen Weise darauf einlassen. Dies wäre fast sicher das Ende von Trothas "Bildungsgutscheinen", da sie ja auf der Vorstellung allgemeiner Studiengebühren von 1000 Mark pro Semester beruhen. Es ist allerdings fraglich, ob Trothas "Einschreibegebühren" von 100 Mark vom bundesweiten Verbot tangiert würden. Qua Ministeriumsdekret wird mit ihnen eine Gebühr nicht für das Studium per se sondern den Verwaltungsakt der Einschreibung bzw. Rückmeldung erhoben. Mensch darf davon ausgehen, dass Trotha und sein Berliner Amts- und Gebührenkollege Radunski einiges in Bewegung setzen werden, um ihre verlustreich erkämpften Gebühren nicht wegen eines Federstrichs aus Bonn aufgeben zu müssen. Im Augenblick ist wie gesagt nicht ganz klar, wer sich in Heidelberg ums Treuhandkonto kümmern soll. Zehn oder fünfzehn "TreuhänderInnen" sollten es im harten Kern schon sein -- die FSK sucht also. Wenn du dich beteiligen möchtest (es muss ja nicht gleich im "harten Kern" sein), lass dir doch einfach mal beim Hochschulpolitischen Referat der FSK erzählen, wie der Stand der Dinge ist (und wie du ihn ändern kannst). Telefonisch sich die HoPo-Leute unter 06221/542456 zu erreichen (es ist auch tagsüber oft jemand da), die E-mail-Adresse ist m31@ix.urz.uni-heidelberg.de. Noch keine Verfassungsklage gegen Notopfer Trotha (31.3.98) KARLSRUHE. Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde einer Studentin gegen die gesetzlich angeordnete Zahlungspflicht von Rückmeldegebühren an Universitäten in Baden-Württemberg nicht angenommen. Die Verfassungsbeschwerde sei bereits wegen des nichtausgeschöpften Rechtsweges unzulässig, teilte das Karlsruher Gericht am Dienstag mit. Neben der eingelegten Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz hat die Studentin auch Klage an den Fachgerichten erhoben. Dieses Verfahren ist laut Bundesverfassungsgericht noch nicht rechtskräftig abgeschlossen.(ADN/jW) (Junge Welt vom 1.4.98) Die Junge Welt hätte vielleicht erwähnen können, warum gegen die Rückmelde-/Einschreibegebühren überhaupt Verfassungsklage erhoben wird; als elektronisches Medium haben wir den Vorteil, dass wir auf einen Artikel im letzten Jahr verweisen können, in dem dazu einiges steht -- und in dem auch schon vorhergesagt wird, dass die Mühlen der Justiz langsam mahlen. Selbst wenn sich die Verwaltungsgerichte Baden-Württembergs ausnahmsweite ganz fürchterlich beeilen, ist nicht vor 1999 mit einer Zulassung einer einschlägigen Klage vorm BVG zu rechnen. Und glaube keiner, das seine/ihre Hunnis verzinst zurückkommen, wenn das Verfassungsgericht für uns entscheidet. So ist das halt mit der Gerechtigkeit. Siehe auch die neue Initiative zum Treuhandkonto. Erzeugt am 31.03.1998
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q-de-1196
Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Michaela Vidláková zog die jungen Zuhörer in ihren Bann Studientag mit Zeitzeugenbericht und Besuch des Aktiven Museums Südwestfalen Siegen. Als Kind das Grauen überlebt – so war der Studientag für Schüler und Auszubildende im Kreishaus in Siegen überschrieben. Die Zeitzeugin Michaela Vidláková berichtete von ihrer Kindheit im Konzentrationslager Theresienstadt, wohin sie gemeinsam mit ihren Eltern im Alter von nur sechs Jahren deportiert worden war. Die Jugendlichen waren zutiefst berührt von der beeindruckenden Lebensgeschichte, die Michaela Vidláková sehr anschaulich darstellte. Neben einigen Auszubildenden der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein waren auch Kollegen des Kommunalen Integrationszentrums und des Personalrates, Auszubildende der Stadt Bad Laasphe, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Siegen dabei und einige Schüler der Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung sowie ehrenamtliche Mitarbeiter und Ingolf Jost, Geschäftsführer Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Kreisverband Siegen-Wittgenstein [der den Studientag maßgeblich mit vorbereitet hatte]. Absolute Stille herrschte in dem Besprechungsraum, in dem Michaela Vidláková von ihrer Kindheit in Prag erzählte, die nach und nach immer mehr durch die Schreckensherrschaft der Nazis geprägt war. Wie gebannt hörten die Jugendlichen und Erwachsenen zu. Dass die Juden im Protektorat Böhmen und Mähren irgendwann keine Haustiere mehr haben durften, dass Spielplätze und später auch der Schulbesuch für jüdische Kinder verboten waren und dass die kleine Michaela keine Spielkameraden mehr fand. Wie das Leben sich immer mehr einschränkte, wenn man Jude war. Die Juden durften nur noch in bestimmten Geschäften zu bestimmten Zeiten einkaufen, nicht mehr mit der Straßenbahn fahren und es gab noch viele weitere Einschränkungen, berichtete die Zeitzeugin. Anschließend erzählte sie von ihrer Deportation und der schlimmen Zeit im Konzentrationslager Theresienstadt. Sie selbst sagte: „Dieses Mädchen hat ein großes Glück gehabt“ – gemeinsam mit ihren Eltern hat sie überlebt. Heute macht sie sich für Frieden und Versöhnung stark, gemäß einer jüdischen Weisheit: „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung.“ Die Zuhörer ermahnte sie: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was damals passiert ist. Aber ihr seid für euch selbst und die Zukunft verantwortlich. Haltet zusammen und kämpft gegen die Gewalt, man darf so etwas nicht zulassen!“ Nach dem Bericht von Michaela Vidláková und der Mittagspause besuchten ca. 15 Teilnehmer das Aktive Museum Südwestfalen am Siegener Obergraben. Dort erfuhr die Gruppe mehr über den Beginn und die Entwicklung des jüdischen Lebens in Siegen seit Beginn des 19. Jahrhunderts, das mit der Judenverfolgung im Nationalsozialismus endete. Nur wenige der rund 200 Menschen zählenden Gemeinde überlebten Deportation und Konzentrationslager. Im Anschluss an den Museumsbesuch begaben sich die Gruppe im Rahmen einer alternativen Stadtführung auf Spurensuche durch die Siegener Altstadt. Auch hier ging es um Orte jüdischen Lebens und des Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime. Auf der Runde fanden die Teilnehmer einige Stolpersteine und besuchten den Pfarrer-Ochse-Platz an der Marienkirche sowie den Marktplatz mit Blick auf das ehemalige Kaufhof-Gebäude, das noch in den 30er Jahren ein jüdisches Kaufhaus war. Zum Abschluss der Führung hielt die Gruppe an der Gedenkstätte für Pastor Theodor Noa an der Nikolaikirche einen Moment inne, um sich über dessen Leben und Widerstand zu informieren. Fotos und Text: Pressestelle des Kreises Siegen-Wittgenstein Hinweis: Der Studientag zum 27. Januar wurde mit vorbereitet durch den Kreisverband des Volksbundes in Siegen. Neben dem Volkstrauertag hat auch dieser Gedenktag eine große Bedeutung für den Volksbund. Auf den angesprochenen, sogenannten Stolpersteinen findet sich häufig der Deportationsort "Riga". Die Stadt war im Winter 1941/42 einer der ersten Deportationsorte von Menschen jüdischen Glaubens aus der Region Westfalen-Lippe. Die Mehrzahl dieser Menschen wurden dort umgebracht. An ihr Schicksal erinnert ein besonderes, vom Volksbund initiiertes, Städtebündnis, das Deutsche Riga-Komitee (www.riga-komitee.de).
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Hank Teufer liest Texte von Endrè Ady, Mitch Albom, Christoph Schlingensief, Frank Schauka und anderen. Dinnerprogramme, Kleinkunst und mehr ... - Klassische Dinnererlebnisse für Hotel & Restaurant - Festliche Programme für Ihre Firmen- oder Familienfeier - Der kulturelle Rahmen für Seminare, Tagungen und Kongresse Bitte wählen Sie hier die Programmkategorie: Mit Leda beim Ball So schön wie hier,kanns im Himmel gar nicht sein Abkehr von rechtsextremistisch motivierter Gewalt 01. Mit Leda beim Ball Lyrisches von Endrè Ady Silke Rougk (Violine) und Gesine Conrad (Cello)sowie Schauspieler Hank Teufer vermitteln in einem harmonischem Nebeneinander von Brahms, Mozart und der sensiblen Lyrik Endrè Ady's ein Stück von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins. 2 Musikerinnen | 1 Schauspieler 2 Stühle ohne Armlehne Strom für 3 Lesepultbeleuchtungen 02. Dienstags bei Morrie Lesung aus dem Buch von Mitch Albom «Selten gibt es Bücher, die in so bestechender Klarheit und ungekünstelter Schlichtheit wiedergeben, worum es wirklich im Leben geht. Hier spricht der kleine Prinz, nachdem er erwachsen geworden ist.» (Hamburger Abendblatt) Der unkonventionelle Soziologieprofessor Morrie ist an ALS, einem unheilbaren Nervenleiden, erkrankt. Er weiß, dass er in absehbarer Zeit sterben wird und doch ist er dem Leben voll zugewandt, ohne Sterben und Tod zu tabuisieren. Er wird vom ehemaligen Studenten Mitch besucht, der kerngesund auf dem Höhepunkt seiner Journalistenkarriere steht. Mitch staunt: So sehr die tödliche Krankheit seinen verehrten ehemaligen Lehrer gezeichnet hat, seinen Humor, seine Würde und den Mut hat Morrie nicht verloren. "Lerne, wie man stirbt, und du wirst lernen, wie man lebt", sagt er zu Mitch. In diesem Geist des "trotz allem" beginnen die Gespräche mit Morrie, jeden Dienstag, vierzehn Wochen lang. Es sind Gespräche über das Abschied nehmen, über Ehe und Familie, über die Arbeit und soziales Engagement, über Verzeihen und Reue und über das, was uns das Leben geschenkt und was es uns vorenthalten hat. Diese anregenden Zusammenkünfte lassen nicht nur den Professor in Ruhe dem eigenen Tod entgegengehen - sie verändern auch das Leben von Mitch Albom für immer. Nach Absprache ist eine musikalische Umrahmung der Lesung möglich. 03. So schön wie hier,kanns im Himmel gar nicht sein Tagebuch einer Krebserkrankungvon Christoph Schlingensief Schlingensiefs bewegendes Protokoll einer Selbstbefragung ist ein Geschenk an uns alle, an Kranke wie Gesunde. Denn allzu oft fehlen uns die Worte, wenn Krankheit und Tod in das Leben einbrechen. Eine Kur der Worte gegen das Verstummen - und nicht zuletzt eine Liebeserklärung an diese Welt. Der Schauspieler Hank Teufer liest aus dem Tagebuch einer Krebserkrankung von Christoph Schlingensief. Musikalisch begleitet wird er von Birgit Wahren (Gitarre, Gesang) und Dorothee Barall (Gesang, Akkordeon). Die beiden Musikerinnen gehen u.a. der Frage nach: Warum überdauern manche Lieder die Zeiten? Was macht sie so zeitlos schön, was macht sie so ewig? Auf ihrer Suche wurden sie in ganz verschiedenen Ländern fündig. Lieder, die ein Stück Himmel in sich tragen. Schlicht, einfach und berührend. Spielfläche: mindestens 4 x 3 m 3 Stühle ohne Armlehne 04. Abkehr von rechtsextremistisch motivierter Gewalt Einsichten von Strafgefangenen | Aufgezeichnet von Frank Schauka Es besteht Konsens, dass rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten einer zügigen und konsequenten Strafverfolgung bedürfen. Doch was geschieht mit den Tätern im Strafvollzug? Der Journalist Frank Schauka berichtet über ein beispielloses Projekt der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel: In der von Jürgen Schönnagel betreuten Wohngruppe haben Gewalttäter ihrer menschenverachtenden Ideologie abgeschworen und Einblicke in ihre Lebenswege gewährt. Daraus ergeben sich nicht nur Aufschlüsse für die Prävention, sondern es wird deutlich, dass im Kampf gegen Rechtextremismus einsichtigen Tätern eine Chance zur Umkehr - unter Wahrung der Interessen der Opfer - gegeben werden muss. Es liest Hank Teufer. Dabei wird er von einem Bassisten begleitet. 1 Schauspieler | 1 Musiker 2 Stühle | 1 Tisch 1 Mikrofon für den Sprecher Stromverteiler für 2 Notenpultbeleuchtungen 05. Geschichten zur Weihnachtszeit Vergnügliches und Besinnliches von Kishon, Kästner und O. Henry rund um das Thema "Schenken" (Auf Wunsch kann diese weihnachtliche Lesung auch musikalisch umrahmt werden.)
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q-de-1196
Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Fachliteratur und Spiele Sprachentwicklung und Sprachtherapie Lauthefte Lautübungsheft für den Laut K Die Artikulation des Konsonanten K bereitet Kindern im Vorschulalter häufig noch Probleme. „kikeriki“, kräht Kicki der kleine Hahn. Kicki liebt das K, denn es knackt so schön und Kicki liebt Knackgeräusche. Über lustige Spiele und Geschichten führt er die Kinder an den Laut K heran, sodass diese lernen, diesen zu erkennen, von anderen Lauten zu unterscheiden und auf Laut-, Wort- Satz und Textebene korrekt zu bilden. Das Übungsheft eignet sich somit zum Einsatz in der Sprachtherapie, zur Unterstützung des Lese- und Schreiberwerbs in der Grundschule aber auch zum Spielen und Basteln mit der Familie. Die vorliegende Lautmappe enthält Spiele zur Erarbeitung und Stabilisierung der korrekten Aussprache des Lautes K. Das Übungsmaterial ist sowohl für Kinder im Vorschulalter, als auch für Kinder der Grundschule gedacht. Die Spiele eignen sich neben dem Einsatz in der Sprachtherapie auch als Kopiervorlagen für den Vorschulunterricht im Kindergarten, den Deutschunterricht in der Grundschule und als Übungsmaterial für interessierte Eltern zu Hause. Bestehen jedoch im 5. Lebensjahr noch Auffälligkeiten bei der K-Bildung oder hat das Kind Probleme damit den Laut von anderen Lauten, z.B. dem T zu unterscheiden, sollte auf jeden Fall eine logopädische Diagnostik erfolgen, die jedoch zunächst vom Arzt verordnet werden muss. Die Logopädin wird dann entscheiden ob eine Therapie notwendig ist und wenn ja welche Therapieform sinnvoll ist. In diesem Fall ist das vorliegende Material zur Unterstützung der Sprachtherapie hilfreich. Dies ist ein praktisches Übungsheft für Kinder, daher habe ich auf Fachtermini verzichtet. Die wichtigsten Hinweise für Eltern und Pädagogen finden Sie aber in Kurzform jeweils unterhalb der Übung bei der Zielangabe. Informationen zur K-Lautbildung Die Artikulation des Konsonanten K bereitet Kindern im Vorschulalter häufig noch Probleme. In der Fachsprache werden diese Schwierigkeiten bei der Lautbildung Kappazismus genannt. Der Laut K wird hierbei häufig durch T ersetzt. Rawatte statt Krawatte Tinderdarten, statt Kindergarten Trotodil, statt Krokodil Hetse statt Hexe. Der Laut klingt nicht korrekt. Bis zum 4. Lebensjahr entspricht dies der ganz normalen Sprachentwicklung und ist kein Anlass zur Beunruhigung. Wichtig ist zu diesem Zeit nur, dass das Kind in der Lage ist, den Laut K von anderen Lauten z.B. dem T zu unterscheiden. Bis zum 5. Lebensjahr sollte das Kind dann spätestens in der Lage sein, den Laut fehlerfrei auszusprechen. Kundenbewertungen zu Lautübungsheft für den Laut K Sehr gut zum Üben zu Hause geeignet Innerhalb von knapp drei Wochen haben wir mit den spielerischen Übungen erstaunliche Fortschritte bei unserem 4,5-jährigen Sohn erreicht. prima Therapiematerial Kicki-Paket
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
03.12.2018, 07:09 Uhr es ist heute einer der seltenen Tage, an denen der Tagesanbruch nicht von Florian Harms geschrieben wird. Als sein Stellvertreter wünsche ich eine interessante Lektüre. Hier ist der kommentierte Überblick über die Themen des Tages: Das Konferenzzentrum des UN-Klimagipfels in Kattowitz vor dem Start. (Quelle: Omar Marques/imago images) Das Silesia City Center ist eines der größten Einkaufszentren Polens. Mit 88.000 Quadratmeter Verkaufsfläche kann es mit den ganz Großen in Europa mithalten. Das Besondere: Es wurde vor sieben Jahren auf dem Gelände einer ehemaligen Steinkohlezeche errichtet, es ist eines der Wahrzeichen für den Strukturwandel in Kattowitz. Der ehemaligen Steinkohlemetropole, in der heute der UN-Klimagipfel beginnt. Und bis zum 14. Dezember dauert. Die Veranstalter hätten keinen besseren Ort wählen können. Wandel ist möglich, das sieht man in Kattowitz an vielen Stellen. Wo früher Kohle geschürft wurde, floriert nun die Dienstleistungsgesellschaft. Dem Klima hilft das. Doch zugleich ist das einhergehende Wirtschaftswachstum weltweit der größte Klimakiller. Alle Regierungen zusammen müssen das ändern. Und das schnell. Mir fehlt der Optimismus. Um die Klimaziele von Paris zu erreichen, müsse das Engagement verdreifacht werden, forderten die UN diese Woche. Radikale neue Ansätze lassen sich hierzulande nicht erkennen. Null-Energie-Häuser? CO2-Steuer? Kostenloser Nahverkehr? Überall Fehlanzeige. Ideen gäbe es genug. Es ist wirklich allerhöchste Zeit, neu zu denken. Ich habe mich gefragt, wie erfolgreich sind wir eigentlich ganz privat im Kampf gegen den Klimawandel? Das Ergebnis ist ernüchternd. Gerade mal knapp acht Prozent haben wir unseren Energiehunger seit dem Jahr 2000 gesenkt. Entschuldigen Sie, aber das reicht nicht! Der Gipfel in Kattowitz könnte auch Anlass sein, privat umzudenken. Doch wo anfangen? Der Blick in die Statistik verrät: Bei Wohnen und Verkehr verbrauchen wir 60 Prozent unserer Energie. Wenn Sie wissen wollen, wo Sie stehen: Ich empfehle, den CO2-Rechner anzuwerfen. Und hier gibt es 77 Klimaschutz-Tipps für den Haushalt. Ich hatte Freunde per Facebook und Twitter nach ihren Ideen gefragt. Eine Klimaschutzmaßnahme eines Berliner Kreativagentur-Inhabers fand ich spannend: Er hat seine Mitarbeiter angewiesen, zu Kundenterminen nur noch per Videokonferenz oder Bahn zu erscheinen. Konsequent. Stern über einem Weihnachtsmarkt in Berlin (Quelle: Peter Schink/t-online.de) Die Adventszeit. Für mehr als zwei Milliarden Christen eine Zeit der Hoffnung. Und natürlich auch die Zeit der Plätzchen – bei denen die Empfehlungen unserer Leser nicht fehlen dürfen. Doch zunächst kommen noch drei Wochen hierzulande, in denen es weniger besinnlich zugeht. Im Kanzleramt trifft man sich heute zum Dieselgipfel. Kommt Ihnen bekannt vor? Ist ja auch schon der Dritte seiner Art. Ziel ist, weitere Fahrverbote in den Städten noch irgendwie zu verhindern. Zur Erinnerung: Bereits vor einem Jahr gab es eine Milliarde Euro für Städte und Gemeinden, um den öffentlichen Nahverkehr auszubauen. Genutzt hat das nichts. Und noch ein Gipfel. In Nürnberg findet zwei Tage lang der Digitalgipfel der Bundesregierung statt. Die Kanzlerin hat sich vorgenommen, bei dem Thema während ihrer Kanzlerschaft noch etwas zu bewegen. Schwerpunkt diesmal ist "Künstliche Intelligenz". Vielleicht wollen Sie ja den Livestream verfolgen. Am Ende dieser Woche wird die CDU eine neue Vorsitzende haben. Oder einen Vorsitzenden. Das ist noch nicht sicher. Was allerdings feststeht: Bei der Wahl auf dem CDU-Parteitag in Hamburg wählen Delegierte, quasi die mittlere Hierarchieebene der Partei. Deren Abstimmungsverhalten bleibt spannend und ein Stück weit unkalkulierbar. Ach ja, noch ein Reisetipp. Falls Sie immer schon Estland, Weißrussland oder Nordirland besuchen wollten, Ihnen aber ein Grund dafür gefehlt hat, haben wir diesen für Sie parat. Auf diese Nationen trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur EM 2020. Ach so: Gegen die Niederlande spielen wir übrigens auch. Heute ist Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung. Ein wunderbares Stück über das weltweit einzige Blindenorchester Al-Nour Wal Amal, das mich sehr beeindruckt hat, gibt es hier. Dr. Uwe Denker behandelt Menschen, die an den Rand der Gesellschaft geraten sind. Sie sind oft schwer krank, haben kaum Geld und keine ausreichende Krankenversicherung. Dr. Denker behandelt sie umsonst, ohne Fragen zu stellen. t-online.de hat er erzählt, was er dort erlebt: Krankheit, Verzweiflung und Armut in einem der reichsten Länder der Welt. Und dann noch einer für die Verschwörungstheoretiker unter Ihnen: Mitte November gab es 25 Kilometer vor der französischen Insel Mayotte ein zwanzigminütiges Erdbeben der Stärke 5,0. Nur bemerkt hat es niemand. Wissenschaftler spekulieren nun, denn solch merkwürdige Erschütterungen haben sie noch nie gemessen. Wer war zuerst da? Stange oder Uhr? (Quelle: Reddit / vvribeiro) Niemand ist frei von Fehlern. Nicht wir, nicht die Politiker und Wirtschaftsbosse – und offenbar auch nicht diejenigen, die hier gearbeitet haben (Original: reddit.com). In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine Woche, in der Sie keinen Fehler bereuen und hinterher lachen können – um beim nächsten Mal alles besser zu machen.
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
VI "Mehr Demokratie beim Wählen" in NRW: Einladung zur Pressekonferenz am 19. Februar 2008 in Bremerhaven Einladung zur Pressekonferenz am 19. Februar 2008 in Bremerhaven Presseeinladung [4/08] Mehr Demokratie stellt den ersten bundesweiten Bürgerbegehrensbericht vor für den ersten bundesweiten Bürgerbegehrens-Bericht hat der Verein Mehr Demokratie gemeinsam mit der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie (Universität Marburg) Initiativen im Zeitraum von 1956 bis 2007 untersucht. Seit Baden-Württemberg 1956 als erstes Bundesland Bürgerbegehren eingeführt hat, haben Bürgerinnen und Bürger in über 4.500 Fällen politische Entscheidungen von unten beeinflusst. Besonders in den 1990er Jahren ist die Zahl direktdemokratischer Begehren und Abstimmungen stark angestiegen. In 20 Prozent aller Kommunen in der Bundesrepublik hat es bereits Bürgerbegehren und -entscheide gegeben. Der Bürgerbegehrensbericht gibt einen Überblick darüber, wie gut die Beteiligungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene in den einzelnen Bundesländern sind. Wie wirken sich die gesetzlichen Regelungen auf die Bürgerbeteiligung aus? Wo gibt es besonders viele und wo besonders wenige Bürgerbegehren? Zu welchen Themen melden sich die Bürger zu Wort und welche Erfolge konnten sie bisher erzielen? Diese Fragen möchten wir Ihnen beantworten. am: Dienstag, dem 19. Februar 2008 um: 11 Uhr im Deutschen Auswandererhaus (Simon-Loschen-Zimmer), Auf der Pressekonferenz werden kurz die bundesweiten Trends erläutert, bevor Ihnen die Ergebnisse des kleinsten Bundeslandes, speziell die der Stadt Bremerhaven vorgestellt werden. Teilnehmer der Pressekonferenz sind: - Dr. Paul Tiefenbach, Sprecher des Landesverbands von Mehr Demokratie - Katrin Tober, Pressesprecherin des Landesverbands von Mehr Demokratie Parallel dazu finden Pressekonferenzen in Berlin, Köln, Stuttgart, München und Hannover statt, auf denen unsere Sprecher speziell auf die Situation im jeweiligen Bundesland eingehen. Rückfragen zur Pressekonferenz in Berlin beantwortet Ihnen Anne Krenzer (Pressesprecherin Bundesverband) presse@mehr-demokratie.de 030/420 823 70 oder 0178/816 30 17 www.forschungsstelle-direkte-demokratie.de
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Immer wie­der wird in Foren mo­niert, dass Per­so­nen, die u. a. oft flie­gen, sich nicht für staat­li­che Len­kungs­mass­nah­me​​​​​n ein­set­zen dür­fen. Fakt ist, dass ALLE Be­woh­ne­rin­nen* der Schweiz CO2-E­mis­sio­nen ver­ur­sa­chen – mehr oder we­ni­ger. Die ei­gene CO2-­Be­las­tung darf natür­lich nie­man­den daran hin­dern, sich für ge­setz­li­che grif­fige Mass­nah­men ein­zu­set­zen. Die Len­kungs­ab­ga­ben wer­den dann ja auch das ei­gene Ver­hal­ten merk­lich ver­än­dern hel­fen. S​​​​​tiftung Myclimate Tes​​​​​ten Sie den Ressourcen-Verbrauch Ihres eigenen Lebensstils und berechnen Sie Ihren persönlichen, ökologischen Fussabdruck! Finden Sie heraus, was Sie im Alltag zum Wohl unseres Planeten tun können! Mi​​t wenigen Klicks den CO2-Ausstoss Ihres Autos testen. Zudem finden Sie hier einfache Massnahmen, die den Treibstoffverbrauch reduzieren können. umweltnetz-sc​​​​​hweiz.ch/themen/u​m​w​e​l​tschutz/446-c​o2​-r​ec​hn​er-im-tes​t.h​tml​?gc​lid​=EAIa​IQob​ChMI​wde2​yd7U​4​wIVSO​h3Ch2​87gr7​EAA​YB​CAA​EgKo9_​D_BwE Am 1. September 2019 hat dieser Blog bereits 1000 Leserinnen* erreicht. Alle meine Blogs haben heute zusammen 163827 Leserinnen*.
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Wir empfangen hier Goethe's Konversationen -- ein herrliches Geschenk, für das wir Herrn Eckermann höchlich verpflichtet sind, -- anstatt aber den Inhalt kritisch zu erörtern, und in dem Wolkenspiel und Wet¬ terstande der Unterhaltungen bestimmte Formationen aufzusuchen und gesetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬ zuweisen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen und hie und da ein Wort mitsprechen, also wirklichen Antheil an der Konversation nehmen, sie erweitern, fort¬ setzen, ergänzen, zustimmend, erläuternd, bestreitend, wie es der Anlaß und der Stoff uns grade gestatten mögen. Das Buch selber zu lesen, und nach indivi¬ duellem Maß in sich aufzunehmen, und sich davon an¬ regen und befruchten zu lassen, wird ohnehin kein Freund deutscher Bildung und Goethe's verabsäumen. -- in den letzten Jahren ſeines Lebens. Wir empfangen hier Goethe’s Konverſationen — ein herrliches Geſchenk, fuͤr das wir Herrn Eckermann hoͤchlich verpflichtet ſind, — anſtatt aber den Inhalt kritiſch zu eroͤrtern, und in dem Wolkenſpiel und Wet¬ terſtande der Unterhaltungen beſtimmte Formationen aufzuſuchen und geſetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬ zuweiſen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen und hie und da ein Wort mitſprechen, alſo wirklichen Antheil an der Konverſation nehmen, ſie erweitern, fort¬ ſetzen, ergaͤnzen, zuſtimmend, erlaͤuternd, beſtreitend, wie es der Anlaß und der Stoff uns grade geſtatten moͤgen. Das Buch ſelber zu leſen, und nach indivi¬ duellem Maß in ſich aufzunehmen, und ſich davon an¬ regen und befruchten zu laſſen, wird ohnehin kein Freund deutſcher Bildung und Goethe’s verabſaͤumen. — <pb facs="#f0486" n="[472]"/> <head><hi rendition="#b">Ge&#x017F;präche mit Goethe</hi><lb/><hi rendition="#g">in den letzten Jahren &#x017F;eines Lebens.</hi><lb/> Von<lb/><hi rendition="#g">Johann Peter Eckermann</hi>.<lb/></head> <p><hi rendition="#in">W</hi>ir empfangen hier Goethe&#x2019;s Konver&#x017F;ationen &#x2014; ein<lb/> herrliches Ge&#x017F;chenk, fu&#x0364;r das wir Herrn Eckermann<lb/> ho&#x0364;chlich verpflichtet &#x017F;ind, &#x2014; an&#x017F;tatt aber den Inhalt<lb/> kriti&#x017F;ch zu ero&#x0364;rtern, und in dem Wolken&#x017F;piel und Wet¬<lb/> ter&#x017F;tande der Unterhaltungen be&#x017F;timmte Formationen<lb/> aufzu&#x017F;uchen und ge&#x017F;etzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬<lb/> zuwei&#x017F;en, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen<lb/> und hie und da <hi rendition="#g">ein Wort mit&#x017F;prechen</hi>, al&#x017F;o wirklichen<lb/> Antheil an der Konver&#x017F;ation nehmen, &#x017F;ie erweitern, fort¬<lb/> &#x017F;etzen, erga&#x0364;nzen, zu&#x017F;timmend, erla&#x0364;uternd, be&#x017F;treitend,<lb/> wie es der Anlaß und der Stoff uns grade ge&#x017F;tatten<lb/> mo&#x0364;gen. Das Buch &#x017F;elber zu le&#x017F;en, und nach indivi¬<lb/> duellem Maß in &#x017F;ich aufzunehmen, und &#x017F;ich davon an¬<lb/> regen und befruchten zu la&#x017F;&#x017F;en, wird ohnehin kein Freund<lb/> deut&#x017F;cher Bildung und Goethe&#x2019;s verab&#x017F;a&#x0364;umen. &#x2014;</p><lb/> [[472]/0486] Geſpräche mit Goethe in den letzten Jahren ſeines Lebens. Von Johann Peter Eckermann. Wir empfangen hier Goethe’s Konverſationen — ein herrliches Geſchenk, fuͤr das wir Herrn Eckermann hoͤchlich verpflichtet ſind, — anſtatt aber den Inhalt kritiſch zu eroͤrtern, und in dem Wolkenſpiel und Wet¬ terſtande der Unterhaltungen beſtimmte Formationen aufzuſuchen und geſetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬ zuweiſen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen und hie und da ein Wort mitſprechen, alſo wirklichen Antheil an der Konverſation nehmen, ſie erweitern, fort¬ ſetzen, ergaͤnzen, zuſtimmend, erlaͤuternd, beſtreitend, wie es der Anlaß und der Stoff uns grade geſtatten moͤgen. Das Buch ſelber zu leſen, und nach indivi¬ duellem Maß in ſich aufzunehmen, und ſich davon an¬ regen und befruchten zu laſſen, wird ohnehin kein Freund deutſcher Bildung und Goethe’s verabſaͤumen. — URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/varnhagen_denkwuerdigkeiten01_1837/486 Zitationshilfe: Varnhagen von Ense, Karl August: Denkwürdigkeiten und vermischte Schriften. Bd. 1. Mannheim, 1837, S. [472]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/varnhagen_denkwuerdigkeiten01_1837/486>, abgerufen am 25.08.2019.
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q-de-1196
Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Dieter (Wharfedale Diamond Studio 8.2 ProActive) - aktives-hoeren.de Beitrag von dieter » 13.01.2009, 16:09 Kaum angemeldet, schon schreibe ich meinen ersten Beitrag. Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich mich überhaupt anmelden soll, weil ich dieses Forum als sehr Backes & Müller- und Silbersand-lastig empfinde. Erst mal möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin 48 Jahre alt und wohne in der Nähe von Bonn. Meine Audiohistorie begann im Alter von 12 Jahren mit einem Saba Mono-Kassettenrekorder. Kurze Zeit später konnte ich meinen Eltern die Anschaffung eines Telefunken-Receivers plus zugehöriger Boxen aufschwatzen. Wahrscheinlich investierten sie ihr Geld nur, da sie mein dauerndes Quängeln nicht länger ertragen konnten. Das Mitschneiden von Radiosendungen wurde mir auf Dauer zu mühselig und so fand ein Dual 1214 mit Keramiktonabnehmer den Weg in unseren Haushalt. Es folgten ein Telefunken-Tonbandgerät mit eingebautem Verstärker und Boxen, welches mich in die audiophile Selbständigkeit führte. Leider war dieses Gerät dauernd defekt und wurde daher gegen ein Philips-Tonbandgerät (N4418) und kleine Boxen von Dual, die sich noch heute bei meinem Bruder bewähren, getauscht. Durch das Austragen von Zeitungen und einige andere Jobs konnte ich es mir erlauben, den Plattenspieler durch einen Dual 1229 zu ersetzen und einen Dual-Kassettenrekorder zu ergänzen. Ich hörte nun Unmengen an Musik und war vollauf zufrieden. Rückblickend hätte ich es dabei belassen und mich dem Reitsport, wo ein deutlicher Frauenüberschuß herrschte, zuwenden sollen. Statt dessen kaufte ich mir einen Mini Cooper und verbrachte meine Freizeit in Ölpfützen, was mich jedoch nicht daran hinderte, auch hifitechnisch von Zeit zu Zeit nachzulegen. Als ich mit meiner heutigen Ehefrau (muß mir ohne eigenes Zutun zugelaufen sein) einen eigenen Haushalt gründete, setzten wir auf CDs. Die Stereoanlagen blieben nun länger. Viele Verstärker und Lautsprecher habe ich im Laufe meiner „Karriere“ ausprobiert. Tiefenstaffelung und Räumlichkeit sind für mich eher unwichtig, eine Anlage muß mich anmachen. Das ist mein einziges Kriterium für gute Musikwiedergabe und was mir dabei gefällt braucht noch lange nicht irgend jemand anderem zu gefallen. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Jeder muß hier seinen eigenen Weg finden. Leider nehmen es viele Audiophile sehr persönlich, wenn man Ihnen sagt, daß man mit dem Klang Ihres Equipments nichts anfangen kann. Trotzdem ist es wichtig, sich fremde Gerätschaften anzuhören, um so dazu zu lernen. Das weit verbreitete Streben nach dem Originalklang halte ich allerdings für verschwendete Zeit, da meist sowieso nicht bekannt, und bei Aufnahmen elektronischer Musik nur während der Abmischung existent. Klar ist natürlich, dass eine Blockflöte nicht nach Trompete klingen sollte. Aber bitte, das ist meine Meinung, ich verfolge keinerlei missionarische Absichten! Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt, wie dieser Mensch zu Aktivboxen gekommen ist. Eines Tages bekam ich ein paar QUAD 12L Pro Active angeboten und da mir meine damaligen Lautsprecher zu viel Platz weg nahmen, startete ich ein wenig Internetrecherche. Dabei erfuhr ich dann, dass vom gleichen chinesischen Konzern, aber dem Hersteller Wharfedale, ein fast baugleicher Lautsprecher mit etwas rustikalerem Aussehen als Nahfeldabhörmonitor angeboten wird. Vetrieben werden diese Boxen für sehr kleines Geld über den DJ-Zubehörhandel. Also ab zum DJ-Händler meines Vertrauens (bis dahin hatte ich keine Ahnung, wo man so etwas findet) und ein Paar übers Wochenende ausgeliehen. Ich habe sie dann gleich behalten und ihnen kurze Zeit später einen aktiven Tannoy-Subwoofer zur Seite gestellt. Der Klang ist sehr direkt, aber noch nicht so auflösend, dass ich meine ganzen alten Rock-LPs nicht mehr anhören mag, was ich als sehr wichtig empfinde. Das ist auch der Grund dafür, dass ich mit vielen Aktivboxen nicht gar so viel anfangen kann. Ich lehne es ab, dass meine Lautsprecher mir die gehörte Software vorschreiben. Aber vielleicht komme ich ja doch noch auf den Geschmack nach mehr. Falls es jemanden interessiert, meine Boxen hören auf den Namen Wharfedale Diamond Studio ProActive 8.2. Re: Dieter (Wharfedale Diamond Studio 8.2 ProActive) Beitrag von Fortepianus » 13.01.2009, 16:47 dieter hat geschrieben: ...den Plattenspieler durch einen Dual 1229 zu ersetzen... Hatte einen 1209 damals - war glaube ich die etwas einfachere Version des 1219. 1229 - war der später? Also ich freue mich, wenn auch Besitzer anderer Aktivboxen den Weg hierher finden! Das bereichert das Forum auf jeden Fall. Beitrag von aston456 » 13.01.2009, 19:13 Sorry Dieter - die LS sind für dieses Forum viel zu klein....Wenn das Format nicht mindestens zwei übereinandergestellte Bananenkisten ausmacht, dann wird das hier nichts.... Vielleicht mal gießen? Beitrag von Christian Kramer » 13.01.2009, 19:27 Hallo Dieter, Willkommen im Forum, zeige mal Bilder von deiner Anlage. Aber Kai, die BM 4 ist auch nicht größer! Beitrag von aston456 » 13.01.2009, 20:09 Sorry - wahrscheinlich gehöre ich auch gegossen... Ich wollte in diesem sehr spaßarmen Forum mal eine launige Bemerkung machen.... Ich gelobe Besserung - kommt nicht wieder vor. Beitrag von Kienberg » 13.01.2009, 21:27 willkommen und viel Spass hier bei den Aktiven. Mit Deinen Wharfedales bringst Du ja hier einen weiteren Hersteller ein, der noch nicht mal im Jahrbuch Erwähnung findet. die LS sind für dieses Forum viel zu klein Naja, meine Genelecs sind noch kleiner und ich giesse die nie...sicherlich aus Angst, einen Kurzen zu produzieren. Beitrag von Rudolf » 13.01.2009, 22:27 dieter hat geschrieben: Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich mich überhaupt anmelden soll, weil ich dieses Forum als sehr Backes & Müller- und Silbersand-lastig empfinde. Das sehe ich genauso und wünsche mir sehr, dass wir uns breiter aufstellen. Die "Lastigkeit" hängt aber auch damit zusammen, dass sich bislang allein Silbersand und Backes & Müller ernsthaft mit uns "Mühe geben". Für die anderen Hersteller sind wir offensichtlich (noch) zu uninteressant. Im Zuge der Erweiterung unseres aktiven Jahrbuches hoffen wir da aber noch auf Besserung. Und insbesondere natürlich auf "frisches Blut" durch Neuzugänge wie dich! dieter hat geschrieben: Ich lehne es ab, dass meine Lautsprecher mir die gehörte Software vorschreiben. Sicherlich ein problematischer Punkt. Glücklicherweise höre ich bevorzugt Musik mit akustischen Instrumenten... oder, halt, bin ich etwa erst durch meine Lautsprecher auf den Geschmack gekommen? Beitrag von Franz » 13.01.2009, 22:31 Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich mich überhaupt anmelden soll, weil ich dieses Forum als sehr Backes & Müller- und Silbersand-lastig empfinde. Das ist wahr. Umso erfreulicher, daß du dich zum Mitmachen hier entschließen konntest. Je mehr Aktivisten, umso besser. Ich bin auch für Vielfalt, und es gibt in der Tat sehr viele gute Aktivhersteller. Also, auf ein gutes Miteinander hier. Die Musik ist eh das wichtigste. Egal, womit man hören möchte. Beitrag von dieter » 14.01.2009, 09:07 Erst mal vielen Dank für die vielen netten Begrüssungen. Was ich noch vergaß: Dadurch, dass es sich bei meinen Boxen um Nahfeldmonitore handelt, das Hördreieck also sehr wenig Platz beansprucht, kann ich die Lautsprecher weit weg von den Raumwänden aufstellen, wodurch Reflexionen weniger Probleme verursachen. Ich halte das für einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Der Nachteil ist, dass eigentlich nur eine Person richtig gut Musik hören kann. Es ist übrigens schon so, dass ich mir bereits einige B&M- und Silbersand-Modelle in meinem Leben angehört habe. Das ist unvermeidbar, wenn man so nahe bei Herrn Krings aufgewachsen ist. Ich sehe auch die Qualitäten dieser Lautsprecher, aber leider vertragen die sich nicht mit meinen nicht gar so perfekt produzierten Platten und CDs. Beitrag von Fortepianus » 14.01.2009, 10:24 dieter hat geschrieben: Was ich noch vergaß: Dadurch, dass es sich bei meinen Boxen um Nahfeldmonitore handelt, das Hördreieck also sehr wenig Platz beansprucht, kann ich die Lautsprecher weit weg von den Raumwänden aufstellen, wodurch Reflexionen weniger Probleme verursachen. Ich halte das für einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Der Nachteil ist, dass eigentlich nur eine Person richtig gut Musik hören kann. ja, das ist speziell für die Raummoden, die im Bass angeregt werden, sehr gut. Aber auch die räumliche Darstellung der Musik gewinnt meiner Meinung nach dadurch, dass Impulse nicht durch kurz darauf folgende Wand-Echos verschmiert werden (falls das der Lautsprecher nicht schon besorgt hat ). Allerdings brauchst Du, wenn ich Dich richtig verstanden habe, bei der wandfernen Aufstellung die Unterstützung eines Subwoofers, was gut nachvollziehbar ist. Die Platzierung dieses einen Subs ist aber wahrscheinlich recht kritisch - wo hast Du den hingestellt? Mein Stereodreieck hat 4m Kantenlänge - und auch auch hier gibt's eindeutig einen besten Platz. Wie groß ist Dein Hörabstand? Ist es ein gleichseitiges Dreieck? Und Bilder, wir wollen unbedingt Bilder, von Dir und Deiner Anlage ! Zu Deiner Sorge mit den alten Tonträgern: So schlecht sind die oft gar nicht aufgenommen, finde ich. Gerade mit einer Superanlage hört man oft erst, was da drin steckt. Beitrag von dieter » 14.01.2009, 10:56 Die Wharfedales profitieren in jedem Fall von einem Subwoofer, da ihr Frequenzgang unter 100 Hz stark abfällt. Der Hersteller hat es hier leider versäumt, das Aktivprinzip auszureizen. Man hat einfach eine gute Passivbox genommen und einen Verstärker davor gehängt. Ich habe den Woofer einfach mittig zwischen die Lautsprecher positioniert und die Phase eingestellt. Das funktioniert gut, ist aber sicher noch verbesserungsfähig. Momentan habe ich aber für den Sub nur ein sehr kurzes Kabel zur Verfügung, wodurch weitere Experimente warten müssen. Mein Stereodreieck hat eine Kantenlänge von ca. 2 Metern und die Lautsprecher sind auf den Hörer ausgerichtet. Ich gebe Dir recht, dass die alten Tonträger nicht sooo schlecht sind, aber viele höchstwertige Aktivboxen lenken die Aufmerksamkeit weg von der Musik und hin zu den Aufnahmeunzulänglichkeiten. In geringem Mass ist das auch schon bei meinen Boxen der Fall. Beitrag von wgh52 » 14.01.2009, 18:56 herzlich Willkommen bei den aktiven Hörern! Hier ist noch ein Nicht-BM und Nicht-Silbersand Hörer, die sind hald WEIT ausserhalb meiner finanziellen Reichweite... Ich habe darum meine B&W N804 aktiviert, mit bisher sehr gutem Erfolg (ich bin noch am Weiter-"Tunen"). dieter hat geschrieben: .... Mein Stereodreieck hat eine Kantenlänge von ca. 2 Metern und die Lautsprecher sind auf den Hörer ausgerichtet.... DAS ist bei mir auch so, aber das ist nicht unbedingt negativ: Mein Hörsessel steht im vorderen Teil meines Wohnzimmers, im hör- und aufstellungsmässigen "Sweetspot". Unsere Wohnzimmersitzgruppe steht dahinter, sozusagen im "Midfield". Man kann so sehr gut "nebenbei" Musik hören. Zum intensiven Hören setze ich mich oder der "geneigte" Hörer "in den Sweetspotsessel". Beitrag von dieter » 16.01.2009, 18:12 So, Ihr habt es nicht anders gewollt. Hier die ersten zwei Bilder meiner Anlage und meines Hobbyraumes. Mehr gab der Akku meiner Kamera leider nicht mehr her. Wünsche nach weiteren Bildern dürfen gerne nach Ablauf der Ladezeit geäussert werden. Die beteiligten Mitspieler: Vorverstärker: EES-Audio Linestage Plattenspieler: Dual 704 mit Benz ACE L Phonovorverstärker: Lehmann Audio Black Cube SE CD-Player (als Laufwerk eingesetzt): Cambridge CD6 Jitterkiller: Monarchy Audio DIP Wandler: Micromega DAC 1 Beitrag von Franz » 16.01.2009, 19:29 Deine Aufstellung finde ich sehr gelungen. Beitrag von Rudolf » 16.01.2009, 19:56 vielen Dank für deine Bilder, die ich etwas verkleinert habe. Deine Anlage ist aber auch so ganz große Klasse! Hast du aus raumakustischen Gründen die in Bezug auf den Grundriss deines Hörzimmers schräge Aufstellung gewählt? Bei den Geräten auf dem Schallplattenregal handelt es sich um Auswechselspieler?
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Hartz 4 kontoauszüge 2017 - 16 Hartz 4 kontoauszüge 2017 Video: Hartz-4-Antrag - Welche Unterlagen benötigen Sie Kontoauszüge - vorlegen, kopieren, schwärzen oder was? - YouTub Wenn eine Person in Deutschland ihren Arbeitsplatz verliert, muss sie nicht mit dem finanziellen Ruin rechnen. Dank staatlicher finanzieller Leistungen ist auch in schweren Zeiten ein.. Опубликовано: 15 янв. 2017 г. Kontoauszüge - vorlegen, kopieren, schwärzen oder was? | ihr-hartz4.de #22. Der Streit, ob Kontoauszüge nun vorgelegt werden müssen, wenn diese vom Jobcenter angefordert werden oder nicht, geistert immer wieder durch die Diskussionen Das Hartz IV Forum von Gegen-Hartz.de. Forum zum Thema Sozialleistungen, insbesondere zu Hartz IV, ALG II, SGB II. Über Hartz IV/ALG II. Alle Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Verlinkung und Kleinzitate sind zulässig und ausdrücklich erwünscht Kurze Zusammenfassung zum Hartz-4-Antrag Das Arbeitslosengeld 2 wird nicht von Amts wegen, sondern auf Antrag gewährt. Betroffene müssen sich gezielt an das örtliche Jobcenter wenden, welches.. Hartz IV und ALG II News. Das Thema Hartz IV beschäftigt viele Menschen. Denn jeder kann unverhofft in die Hartz 4 Falle geraten. Bundesagentur für Arbeit: Jobcenter sollen Kontoauszüge für 6 Monate von Hartz IV Beziehenden fordern Es häufen sich Meldungen, wonach verschiedene.. Hartz IV Foru Wann wird Hartz IV überwiesen? Wann kommt das Arbeitslosengeld II? An welchem Tag ist Hartz 4 Je nach Kalendermonat steht Hartz 4 Empfängern das Arbeitslosengeld 2 an unterschiedlichen Dazu dienen die letzten Kontoauszüge. Das Sozialgericht wird sich direkt (am selben Tag oder einen Tag.. imums als notwendiger Lebensunterhalt. Er wird jährlich überprüft und an die entsprechende Lohn- und Preisentwicklung.. Hartz IV Grundlagen. Der Regelsatz 2017. Bedarfsgemeinschaft - was ist das? Eingliederungsvereinbarung. Frischen Sie Ihre Sprachkenntnisse auf! Das hilft Ihnen, Hartz IV zu beenden. Sprachkurse für mobile Geräte und Computer - ideal fürs Lernen Zuhause e ✔ Wichtiges zur Hartz-4-Überweisung uvm. Die unten stehende Liste zeigt Ihnen die für die Auszahlung von Hartz 4 festgelegten Ter imum. Alle Hartz IV-Berechtigten werden dabei über einen Kamm geschoren. Auch Geld für besondere Ausgaben ist in der Regelleistung vorgesehen, mit anderen Worten: Wer Hartz IV bekommt, und muss davon noch Geld sparen, falls er.. e & Informationen zum Arbeitslosengeld 2. Das Arbeitslosengeld 2 wird durch die Kostenträger Um die Deckung des Lebensunterhalts für Hartz 4 Empfänger zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber daher festgelegt, dass die Geldleistung nach § 41.. Zitat: Kontoauszüge - Wie muss ich Kontoauszüge vorlegen und was passiert damit? Das Jobcenter darf die Vorlage der Kontoauszüge bei der Beantragung von Leistungen nach dem SGB II regelmäßig für einen zurückliegenden Zeitraum von drei Monaten verlangen, gleichgültig.. wenn jemand Hartz 4 beantragt und seine Kontoauszüge vorlegen muss ist das nachvollziehbar. wenn aber jemand eine Firma mitbesitzt, die noch im Aufbau ist und aus der er kein Gehalt oder Kapital gezogen hat oder ziehen kann, darf das Jobcenter auch die Kontoauszüge der Firma verlangen.. Kontoauszüge aufbewahren? Für Privatleute gilt die Aufbewahrungspflicht nur in Ausnahmefällen. Elektronischer Kontoauszug gilt als Nachweis. Immer mehr Bankkunden ziehen elektronische 19.01.2017. Ein Haarsträubender Fehler. Wer mal Hartz IV oder andere Sozialleistungen bezogen hat.. Kurz und knapp: Hartz 4. Hartz 4 ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (auch Arbeitslosengeld 2 Wie können Sie Hartz-IV-Leistungen beantragen? Kontoauszüge der letzten sechs Monate. Mietvertrag inklusive Heiz- und Nebenkostennachweis - Hartz IV Berechnungsprogramm- Berechnung auch zwecks Darlehen, Sonderleistungen und einmalige Beihilfen ein Programm: prüft Anspruch auf Beratungs- und Prozesskostenhilfe ein Anwaltsgebühren- und Prozesskostenrechner. ein Notarkosten- Rechner Wer Hartz IV oder auch ALG II beantragen will, der muss grundsätzlich auch seine gesamten Vermögensgegenstände offen legen. Doch hier geht vielen die staatliche Kontrolle zu weit, sie wollen lieber ihre Kontoauszüge für sich behalten. In diesen Fällen hat man als Antragsteller verschiedene.. Consumer Affairs and Information Center The Hartz Mountain Corporatio The Hartz concept, also known as Hartz reforms or the Hartz plan, is a set of recommendations submitted by a committee on reforms to the German labour market in 2002. Named after the head of the committee, Peter Hartz.. Arbeitslosengeld II - umgangssprachlich auch Hartz IV genannt - oder kurz: ALG II dient in Deutschland der grundlegenden Sicherung von leistungsberechtigen Erwerbsfähigen. Wie im Zweiten Buch des.. Eine weitergehende Verpflichtung, Kontoauszüge für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten einzureichen, kann regelmäßig bei selbständigen Leistungsberechtigten bestehen, da diese die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Bewilligungszeitraums (i.d.R. sechs.. Wenn Ihnen in Ihrem Hartz 4-Bescheid nicht gewährt wird, was Ihnen eigentlich an Leistungen zusteht, hilft es Widerspruch einzulegen. Wird über einen Widerspruchsbescheid ihr Einspruch gegen Ihren Hartz IV-Bescheid abgelehnt, gibt es die Möglichkeit vor dem zuständigen Sozialgericht zu klagen Die Höhe des Hartz IV Regelsatzes wurde nach dieser Methode erstmalig auf Basis einer ESV-Sonderauswertung der Daten aus dem Jahr Berechnung der Höhe des Hartz IV Regelsatzes. Kritik an der Berechnungsmethode der Regelbedarfe. Zusammensetzung des Regelsatzes im Einzelnen Was bei einem Hartz-4-Antrag zu beachten is Hartz IV reicht nicht zum Leben. Besonders für Kinder ist der Satz definitiv zu niedrig. Ich bin in Hartz IV gerutscht, da ich jahrelang eine nicht korrekt diagnostizierte Krankheit hatte. Kontoauszüge von drei Wochen, Krankenkasse und ob ich irgendwo jobbe Wenn man Hartz 4 / ALG II - die ehemalige Sozialhilfe - beantragen muss, wird man seitens des Jobcenters oder der ARGE oft dazu aufgefordert, Kontoauszüge vorzulegen, die oft bis zu 3 - 6 Monate in der Vergangenheit liegen. Oft wird dies sogar noch dann gefordert, wenn der Antrag auf.. Wenn sich Ehepartner trennen, können nicht immer alle Betroffenen für Ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen. Haben die Beteiligten sogar schon während der Ehe beide aufgrund von Erwerbslosigkeit.. Hartz IV News - ALG II Ratgeber und Hartz 4 Tipps gegen-hartz Hartz-IV: So viele Menschen sind und waren auf Arbeitslosengeld II angewiesen! Das sollten Sie beim Beantragen von Hartz 4 beachten. Leistungen schnellstmöglich beantragen. Kontoauszüge der letzten drei Monate. Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse Wer Hartz 4 bezieht, verfügt gewöhnlich über nicht ganz so viel Geld. Ein Führerschein ist dann wirklich nicht drin. Dabei ist der Lappen heutzutage fast ein Muss, um einen Job zu Kontoauszüge. Voraussetzungen für den Führerschein. Wer Hartz 4 bezieht, ist meistens ziemlich arm dran Neues Unterhaltsvorschussgesetz bringt ab Juli 2017 mehr. Auch als Hartz4-Empfänger. Nur wird das Geld wieder komplett auf das Hartz4 angerechnet. Nachweisen kannst du dies über lückenlose Kontoauszüge und dem SGBII-Bescheid Wenn man Hartz 4 / ALG II - die ehemalige Sozialhilfe - beantragen muss, wird man seitens des Jobcenters oder der ARGE oft dazu aufgefordert, Kontoauszüge vorzulegen, die oft bis zu 3 - 6 Monate in der Vergangenheit liegen. Oft wird dies sogar noch dann gefordert, wenn der Antrag auf.. Beantragung von Hartz IV bei eigener Wohnung oder Immobilie. Wenn der Antragsteller im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung wohnt, braucht er den notariell beglaubtigen Kaufvertrag der Immobilie, einen Nachweis über monatliche Zinsbelastungen und Nebenkosten für die Immobilie.. Hartz-Konzept ist eine Bezeichnung für Vorschläge der Kommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt - kurz Hartz-Kommission genannt -, die am 22. Februar 2002 eingesetzt wurde, in Deutschland unter der Leitung von Peter Hartz tagte und im August 2002 ihren Bericht vorlegte Video: Hartz IV Auszahlung 2019 • Arbeitslosengeld II Auszahlungstermin Hartz-4-Regelsatz: Wie viel Geld erhalten Leistungsberechtigte Hartz IV ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Arbeitslosengeld II (kurz: Alg II). Die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte war, mit Wirkung ab 1. Januar 2005, das vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (BGBl. I 2003 S.2954) Hartz IV: Beratung durch einen Anwalt. Wer hat Anspruch auf Hartz IV? Ziel von Hartz IV ist es... Kontoauszüge der letzten 6 Monate Mietvertrag inklusive Heiz- und Nebenkostennachwei The latest Tweets from hartz4 (@hartz4). Tagesaktuelle Nachrichten zu den Themen Hartz IV, ALG II und Politik. Wir berichten im Sinne von Erwerbslosen Aktuelle News und Infos zu Hartz IV vom Arbeitsmarkt sowie Regelungen zu Hartz 4 in Bezug auf Vermögen, Bedarfsgemeinschaft, Zuverdienst, Miete. Hartz-IV-Empfänger müssen deutlich mehr für Strom bezahlen als staatlich eingeplant der Aussprache vorlegte interessierten niemanden und wurden auch nicht eingesehen Sozialstaat Hälfte der Hartz-IV-Empfänger hat Migrationshintergrund. Bei Hartz-IV-Empfängern ist der Anteil der Personen mit ausländischen Wurzeln deutlich gestiegen. Grund hierfür ist der starke Zuzug von Asylbewerbern Arbeitslose schnell zurück in den Arbeitsmarkt zu bringen ist eine wichtige Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik. Deshalb ist es gewollt, dass jemand mit Hartz 4 Bezug Geld dazuverdient und z.B. einem.. Kontoauszüge Hartz 4 - Tipps und Auswege Hartz IV Grundlage Hartz IV - auch ALG II genannt - stellt eine Sozialleistung dar, die mit Steuergeldern an erwerbsfähige Hilfebedürftige gemäß § 7 SGB II (Sozialgesetzbuch II) gezahlt wird. Wer seinen Lebensunterhalt nicht alleine bestreiten kann, muss daher einen Antrag auf Hartz IV bei der zuständigen Behörde.. Der Hartz IV Regelsatz 2017 wird um fünf Euro von 404 Euro auf 409 Euro im Monat angehoben worden. Hartz IV-Regelsatz: Neue Regelsätze gelten ab 1.1. Die Berechnung der Hartz IV-Regelsätze erfolgt an Hand der statistisch erfassten Daten von 60.000 Haushalten zu Einnahmen.. Rund 34.000 Menschen wurden 2017 die Hartz-IV-Leistungen gestrichen. Die Zahl hat heftige Kritik am Sanktionssystem ausgelöst Beim Bezug von Hartz IV kommt es oft zur Kontoabfrage. Wir klären, ob das datenschutzrechtlich zulässig des Betroffenen, wenn dieser beispielsweise Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen will (vgl. § oder eine an den Leistungsbezieher gerichtete Aufforderung zur Vorlage der Kontoauszüge Hartz IV Antrag stellen - alle Infos. Bevor Sie Ihren Antrag stellen, melden Sie sich persönlich bei Ihrem Jobcenter, damit Ihre Lage besprochen werden kann. Laden Sie sich anschließend das erforderliche Formular von dieser Seite herunter und füllen Sie es aus Hartz IV 2017 Geld weg! Jobcenter greifen knallhart durch. Hartz-IV-Empfänger aufgepasst Hartz-IV-Erhöhung 2017 Sozialverbände fordern: Mehr Hartz IV für Alkohol und Zigaretten! Hartz-IV-Empfänger können sich bald über mehr Geld freuen: Einem Medienbericht zufolge sollen die.. Hartz 4 Empfänger bekommen in aller Regel Beratungshilfe bewilligt. Das ausgefüllte Formular benötige ich im Original per Post. Außerdem brauche ich von Ihnen die lückenlosen Kontoauszüge der letzten drei Monate von jedem Konto der Bedarfsgemeinschaft Hartz IV-Regelsatz 2019: Kinder und Jugendliche. Der Regelsatz für Kinder bis 5 Jahre steigt um 5 auf 245 Zugrundegelegt werden der Hartz IV-Erhöhung Preise, die für den Bedarf der Hartz-Empfänger als Berechnet wird diese Entwicklung auf Basis der Indexwerte für den Zeitraum Juli 2017 bis Juni.. Hartz-4-Auszahlung: Wichtige Informationen zur Überweisun Hartz IV ist eine Schande für Deutschland. Love and Peace Nachtrag: Soweit ich weiß, können die jederzeit direkt über die Bank Einsicht nehmen in Dein Konto, in Kontostand und Bewegungen, und zwar, ohne, dass Du davon weißt. Also nicht nur die drei Monate bei Antragstellung Hartz 4 Empfänger wissen, dass es kaum möglich ist für den Fall aller Fälle größere Beträge zu sparen. Pasiert es dann, dass plötzlich eine größere Rechnung ins Die Erfahrung zeigt, dass Arbeitslose als Darlehensnehmer nicht automatisch unzuverlässig sind. Arbeitslose und Hartz IV Empfänger nehmen.. Voraussetzungen für Hartz 4. Info's zum Arbeitslosengeld II (Hartz 4). Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Die finanziellen Leistungen aus Arbeitslosengeld II (Hartz IV) setzen sich aus der Regelleistung, den Kosten für die Unterkunft und einem eventuellen Mehrbedarf zusammen The Hartz IV legislation of 2005 began the most destructive attack on the German social welfare system since the end of World War II. Hartz IV transforms the unemployed from victims of the economic system into offenders who scrounge benefits from the state without giving any service in return Was bei Hartz IV angerechnet wird und was nicht, erfahren Sie bei uns. Das zuständige Amt wird dem Betroffenen in 2017 einer genauen Prüfung unterziehen. Das wichtige Kriterium hierbei ist, ob der Bedürftige noch eigenständig in der Lage ist seinen Lebensunterhalt zu bestreiten Wer Hartz IV beantragen will, muss einiges beachten. Hier findest du wertvolle Tipps für die richtige Vorgehensweise. Hartz IV ist eine Sozialleistung, die hilfsbedürftigen Leistungsberechtigten ein würdevolles Leben ermöglichen soll Hartz IV-Verwaltung frisst Kunden-Geld: Jobcenter-Schikane-Verwaltung - ein Fass ohne Boden mit unersättlichem Appetit. Peanuts findet der Bundesrechnungshof die explodierenden Verwaltungskosten zulasten von Fördermitteln und heult mit den Hartz IV-Wölfen - Bundesverfassungsgericht bremst die.. Hartz IV Forum. Hilfeforum zu den Themen: Hartz 4, Arbeitslosengeld und Grundsicherung. Hier können Fragen zum Thema Hartz IV 4 und Arbeitslosengeld II 2 gestellt werden, sofern sie nicht in ein spezielleres Unterforum gehören Anwalt Sozialrecht Berlin (Hartz IV), Anwalt Hartz 4, Anwalt Jobcenter, Anwalt Arbeitsrecht Berlin; Fachanwalt für Sozialrecht A. Rudolph, RA Imanuel Schulz. EU Bescheid; Kontoauszüge der letzten 3 Monat BAföG und Hartz IV erhältst Du grundsätzlich nicht, wenn Dein Studium durch Studenten-BAföG oder elternunabhängiges BAföG gefördert wird. Dein BAföG kann jedoch die Höhe des ALG 2 - umgangssprachlich auch Hartz IV genannt - Deines Partners beeinflussen Der Sessel ist Teil der Hartz IV Möbelserie. Kaufen kann man diese nicht, da der Prozess des Selbstbauens entscheidend ist. The idea: Timeless and high quality design for everybody. The chair is inspired by modern classics and is part of a furniture project called Hartz IV Möbel (german welfare) Die Hartz-IV-Reform trat im Januar 2005 in Kraft und ist heute noch eine der umstrittensten Neuerungen in der Sozialgesetzgebung. Langfristig Erwerbslosen und Arbeitssuchenden wird mit dem Arbeitslosengeld II lediglich ein Leben am Existenzminimum ermöglicht Hartz4-recht.info • ein Service der Rechtsanwaltskanzlei Schoon. Das Ziel dieser Seite ist es, allen interessierten Menschen Informationen zum Thema Hartz IV zur Verfügung zu Die anwaltliche Überprüfung von Hartz 4 Bescheiden durch uns, sowie die Erstberatung sind stets kostenlos Channel Description: Aktuelle Information von hartz.info. 06/24/19--04:02: Re: Kontoauszüge der Mutter Hartz4-forum has a decent Google pagerank and bad results in terms of Yandex topical citation index. We found that Hartz4-forum.de is poorly 'socialized' in respect to any social network. According to MyWot, Siteadvisor and Google safe browsing analytics, Hartz4-forum.de is a fully trustworthy domain.. Hartz-IV-Empfänger haben nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts keinen Anspruch auf Übernahme ihrer vollen Miet- und Heizkosten in unbegrenzter Höhe. Die Beschränkung des Sozialgesetzbuchs auf angemessene Aufwendungen sei mit dem Grundgesetz vereinbar.. Doch das Erschleichen von Hartz-IV-Bezügen ist nicht nur die Sache krimineller Banden. Laut dem Bericht versuchten Arbeitslose in mehr als 80.000 Fällen, Mehreinkünfte aus anderen Arbeitsverhältnissen oder Rücklagen zu verschweigen. Damit wurden insgesamt 54 Millionen Euro zu.. Hartz-4-Umzug: anerkannte Umzugsgründe. Wer als Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz-4) umziehen möchte oder muss, ist in der Regel auf die Hilfe vom Jobcenter angewiesen. Wir informieren Sie, in welchen Fällen Sie mit einer finanziellen Unterstützung rechnen können Welche Altersvorsorge ist Hartz-IV-sicher? Bei einem Antrag auf ALG2 (Hartz-IV) muss das gesamte Vermögen offen gelegt werden. Dazu zählen auch Formen der Altersvorsorge wie die Riester-Rente oder Lebensversicherungen. Hier gibt es unterschiedliche Regelungen zum Pfändungsschutz Gegen Hartz IV - Posts Faceboo Hartz- IV-Empfänger müssen fälschlicherweise zu viel gezahltes Geld nicht an die Arbeitsagenturen und Kommunen zurückzahlen. Die Arbeitsförderung Kassel hatte von einem Arbeitslosen 1500 Euro zurückfordern wollen. Dies ist aber nur dann möglich, wenn es sich um Täuschung.. Hartz IV beantragen? Berechnen Sie wie viel Arbeitslosengeld 2 (ALG II) Sie bekommen. Wir kalkulieren schnell für Sie, wie hoch das Arbeitslosengeld 2 gemäß Hartz 4 ausfallen wird, das Sie voraussichtlich erhalten Verlängerungsantrag Hartz 4. Veränderungsmitteilung. ALG 2 weiter beziehen. Als Nachweise sind Kopien des Kontoauszugs der letzten drei Monate gebräuchlich. Darüber hinaus sind zur glaubhaften Darstellung veränderter Umstände geeignete Anlagen beizufügen Unternehmer lebt 4 Wochen auf Hartz-IV-Niveau: Sein Fazit regt zum Nachdenken an In wenigen Stunden wackelt Rekord wieder - nach Hitze drohen Sturzfluten und Hagel Die größte Gruppe unter den Hartz IV-Empfängern stellen Syrer. Nur jeder fünfte von ihnen.. Tipps zum Thema Hartz IV beantragen in Berlin. Wer bekommt Arbeitslosengeld II und was muss man beachten? Und wo muss man Hartz 4 beantragen in Berlin? Beantragen Sie Hartz IV bei den Berliner JobCentern. Natürlich haben wir für Sie die Adressen der Jobcenter zusammengetrage Wer seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, weil er schon längere Zeit arbeitslos ist oder aber nur sehr wenig verdient, kann Arbeitslosengeld II - im Volksmund besser.. Kredit mit Hartz 4 erhalten - seriös & zuverlässig Einen Kredit trotz Hartz 4 aufnehmen - ist das überhaupt möglich? Unter gewissen Voraussetzungen ist auch eine Kreditzusage an Hartz IV Empfänger.. Bist Du der Meinung das Dein Bescheid fehlerhaft ist? Dann bist Du nicht der einzige. Fehler passieren täglich bei Ämtern und deshalb solltest Du auch einen Widerspruch jetzt einlegen. Wenn Du nicht.. 'Hartz IV' has entered the German language. Germany's social welfare benefit, known as Hartz IV, remains stubbornly unpopular five years after its introduction. An opinion poll carried out last week by the magazine Stern found that 61 percent of Germans consider the current unemployment allowance.. Hartz IV-Einkünfte, die als Arbeitslosengeld II bezogen werden, fallen unter das Arbeitseinkommen, welches pfändbar ist. Anders sieht es bei Hartz IV zur Grundsicherung aus. Hier kommt es zu einer Art finanzieller Aufstockung der Bezüge wie Rente, damit betroffene Personen die finanzielle Basis.. Take-Aways Hartz-IV-Empfänger können herkömmliche Ratenkredite meist nicht nutzen Kredite von privat sind eine gute Alternative Kredit für Hartz-IV-Empfänger: Fazit. Ihnen fehlt das Geld, sich einen kleinen oder großen.. Hartz 4 Auszahlung - Arbeitslosengeld II - Die Auszahlungstermine 201 Hartz-IV-Empfänger unterzeichnen eine Eingliederungsvereinbarung, in der geregelt ist, welche Leistungen erbracht werden und welche Bemühungen um Arbeit sie nachweisen müssen. Laut SGB II kann in der Eingliederungsvereinbarung zusätzlich eine Bildungsmaßnahme vereinbart werden Hartz IV - Überblick und Tipps zum ALG II. Hartz IV beantragen - Voraussetzungen, Anspruch und Formulare. Zu den Belegen zählen mitunter: Kontoauszüge der letzten Monate. Mietvertrag. sonstige Ausgaben (private Altersvorsorge) Anspruch auf Hartz 4 haben nicht nur Hilfsbedürftige, sondern auch erwerbsfähige Personen. Wenn jemand nicht mehr erwerbsfähig sein sollte und in einer Hartz-4-Bezieher, die ihren Nebenjob ehrenamtlich ausüben, dürfen mehr von ihrem Zusatzverdienst behalten: Die anrechnungsfreie.. Im Rahmen des Vorhabens, das Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, finanziert Berlin rund 1000 Arbeitslosen sozialversicherungspflichtige Jobs: Sie arbeiten im gemeinnützigen Bereich bei Landesunternehmen, in der Verwaltung oder bei sozialen Trägern Nema opisa za emisiju Deutschland-Reportage: Lange Hartz IV - endlich Arbeit. Dodaj u Podsjetnik Rechtslage Vorlage Kontoauszüge bei ALG Berlin bietet bezahlte gemeinnützige Arbeit statt Hartz IV. Ein bundesweit einmaliges Modellprojekt zum sogenannten solidarischen Grundeinkommen, das auch Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, nimmt nach längerer Vorbereitung konkrete Formen an: Am Freitag (10.30 Uhr) starten im rot-rot-grün.. Dauer: 00:23:40 Seit 2005 gibt es in Deutschland Hartz-IV. Dahinter steckt eine der größten Sozialreformen der jüngeren Geschichte, vor allem die Zusammenführung von Arbeitslosgengeld und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld 2. Wie geht es Deutschland mit Hartz-IV.. Das Hartz IV-System wird in Deutschland vielfach in Frage gestellt - auch innerhalb der SPD, die es einst schuf. Solidarisches Grundeinkommen heißt das Vorhaben, das Erwerbslosen neue Chancen ermöglichen und gleichzeitig Wege aufzeigen soll, das Hartz-IV-System zu überwinden Initiiert hat den Modellversuch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), der die Idee vor gut eineinhalb Jahren erstmals ins Spiel brachte - zu einer Zeit, als seine Partei heftig über Hartz IV und eine neue soziale Agenda diskutierte. Müller hält letzteres für nötig, verweist auf eine durch.. Im Rahmen des Vorhabens, das Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, finanziert Berlin rund 1000 Arbeitslosen sozialversicherungspflichtige Jobs im gemeinnützigen Bereich bei Landesunternehmen, in der Verwaltung oder bei sozialen Trägern. Die Projektteilnehmer arbeiten zum Beispiel als.. ..Einrichtung einer Zentraldatei, z.B. ELENA, biometrische Personalausweise, biometrische Gesundheitskarte plus angepasster Gesundheitsreform, Onlinedurchsuchung, Bundestrojaner, usw., desweiteren eine lebenslange Steuernummer, ein wenig Arbeitszwang über Hartz4 Me gustó videos. Tendencias. Vielweiberei Abzocke bei Hartz IV. TooRaj ́s. 23 mar 2017. 1 798. 13. Stress: AL GEAR macht Hartz 4 Betrug & kassiert Geld | 8600€ Monatlich verdient & Hartz 4?! Hartz IV Skandal - Hilfe zur Selbsthilfe -Migrant macht seltsame Karriere in Berlin Spiegel TV Dürfen Jobcenter die Vorlage ungeschwärzter Kontoauszüge Nahezu jedes dritte Kind muss in Halle von Hartz-IV leben. In Sachsen-Anhalt leben 65.377 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften. Eine aktuelle Auswertung der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen zeigt, dass die Zahl der hilfebedürftigen Kinder und.. Das Hartz IV-System wird in Deutschland vielfach in Frage gestellt. In Berlin läuft nun ein Modellprojekt, das Alternativen aufzeigen will Kontoauszüge & Co. aufbewahren? - ING WissensWer Check photos, videos and stories anonymously from Misael Hartz @misael_hartz Instagram profile. 147 Followers, 586 Following, 102 Posts - Los paradigmas están para romperse. Cuando lo intentas expandiras tus metas a grandes escalas Suche Hartz4 Lady, Velbert - Kostenlose Anzeige bei markt.de - neue und gebrauchte Artikel kaufen oder verkaufen (b90bd22a). Suche Hartz4 Lady. Ich M, 65 Jahre, suche eine nette Frau die ich finanziell etwas unterstützen kann. Wenn du also nicht zur Oberklasse gehörst, sondern nie weißt wie.. Dabei werden Erfolgsmeldungen und Kritik an Hartz IV hinterfragt. Die Argumente für das Gelingen oder Scheitern der Sozial- und Arbeitsmarktreform erscheinen 15 Jahre nach deren Einführung gegensätzlicher denn je Mit den deutschen Hartz-IV-Reformen wurden 2005 Arbeitslosengeld und Sozialhilfe zusammengeführt. Das Arbeitslosengeld wird seither für ein Jahr ausbezahlt, danach gibt es das Arbeitslosengeld II, genannt Hartz IV. Die Höhe der Leistung orientiert sich nicht mehr am früheren Einkommen und bietet.. Hartz 4: Unterstützung für hilfebedürftige Persone Fachkräftemangel, Hartz-IV und Armut. False Flag Operations Hartz-IV-Empfänger erzählen, ob sie mit dem Regelsatz klarkommen, der etwa 133 Euro für Lebensmittel vorsieht. Die Verschuldungs-Problematik sei unter Hartz-IV-Empfängern weit verbreitet. Geht zum Beispiel ein Kühlschrank kaputt, hätte man im Monat theoretisch 1,67 Euro Niedriglohnsektor, Hartz-IV und Leiharbeit wird Deutschland und dem sozialen Frieden noch weiter schaden. Wer der seit der Agenda 2010 um sich greifenden Altersarmut etwas entgegensetzen will, muss die heutige Verteilung ändern. Die SPD hat aber gerade erst die Berechnungsgrundlage für die.. Es war eine rot-grüne Regierung, die Hartz IV und somit die vor einem Jahr vom Verfassungsgericht beanstandete mangelnde Transparenz bei der Berechnung des Regelsatzes eingeführt hat. Doch SPD und Grüne wollten offenbar unbedingt zeigen, dass sie über den Bundesrat ein Wörtchen mitzureden.. Für Toyota Corolla Altis E170 2014 2015 2016 2017 Vorne Hinten Mudflap Fender Kotflügel Schlamm Klappen Schutz Splash Flap Auto zubehör. Vorne Hinten Schlamm Flaps für Audi Q7 2016 2017 Auto Kotflügel Kotflügel Splash Guards Schmutzfänger Zubehör Inflation is expected at 3.0 percent in 2019, following 3.2 percent in 2018. The Federal Government of Somalia's (FGS) continued efforts to broaden the tax base and strengthen tax administration has been reflected in increased domestic revenue (almost 30 percent higher than in 2017) Altersarmut und vorher HARTZ IV, beides sind von der SPD mitverschuldete Tatsachen, lassen deutsche Bürger früher sterben. HARTZ IV dem Bürger komplett versagt worden sind. Wer früher stirbt, belastet keine Rentenkasse Weniger Hartz IV. Besonders im Bereich des Sozialgesetzbuchs (SGB) II, das die Grundsicherung für Arbeitsuchende regelt (Hartz IV), gehen die Zahlen immer noch auf hohem Niveau nach unten Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die Union noch 32,9 Prozent erreicht - schon damals ihr schlechtester Wert nach 1949. Jodel bittet um neue Politikerberufe. Hartz 4 oder Arbeitslosengeld: Was nach dem Jobverlust kommt. Das könnte dich auch interessiere Hartz 4, Berechnung, Formulare Jobcenter, 201 Bankordner 140x250mm Ordner für Kontoauszüge_2 Stück. Bankordner 140x250mm Ordner für Kontoauszüge_2 Stück Ich biete viele andete Artikel zum.. Rund 1000 Arbeitslose sollen Jobs im gemeinnützigen Bereich bekommen - und nicht länger Hartz IV beziehen, sondern ein Grundeinkommen, das das Land Berlin zahlt. Erste Teilnehmer beim solidarischen Grundeinkommen in Berlin. Alternative zu Hartz IV 2017 год 12thMemoRise 5:44. Die Macht der Vorurteile - Einstein vom 19.1.2017. Schweizer Radio und Fernsehen 38:44 Viele Politiker behaupten, dass man von Hartz IV gut leben kann. Aber stimmt das auch? Ein junger Mann hat es für uns getestet Bedeutet Hartz IV gleich Armut? Dieser Frage geht diese Dokumentation über Kinder aus Hartz IV Familien nach: Es ist ein ganz. Hartz ( @hartzphotostudio ). Haverhill own music instructor a local celebrity and will be at HCC Multicultural Festival Gala Fundraiser this Saturday Hartz ( @hartzphotostudio ). We are super excited to have Thomasina Glenn @thomasina_glenn performing at HCC Gala Fundraiser event.. 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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Deutsche Biographie - Kaufmann, Christoph „Genieapostel“ des „Sturm und Drang“, * 14.8.1753 Winterthur, † 21.3.1795 Berthelsdorf bei Herrnhut. (evangelisch) 1753 bis 1795 Genieapostel des Sturm und Drang ; Abenteurer GND: 118776894 | OGND | VIAF E. U. K. Kaufmann, Christof * Jahresberichte für deutsche Geschichte - Online : 7 von, 1 über Kaufmann, Christoph (1753-1795) Kaufmann, Christoph, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776894.html [05.04.2020]. Kaufmann, Paul Kaufmann, Erich V Christoph Adrian (* 1707), Gerber, 1736 Spitalschreiber, 1740 Großrat, 1757 Kleinrat, 1758 Baumeister, 1771 Statthalter (Vertreter d. Bgm.) in W.; M Anna Barbara Weinmann (1708–76); ⚭ 1778 Elise (Lisette, 1750–1826), T d. Adrian Ziegler (1704–81), Amtmann zu Küsnacht, 1762-71 Obervogt zu Hegi, u. d. Anna Catharina Meyer; Schwägerin N. N. (⚭ →Joh. Konrad Pfenninger, 1747–92, Pfarrer in Zürich, Freund Lavaters, s. ADB 25); 2 S (früh †), 3 T. K. ging nach einer oberflächlichen Schulausbildung 1767 als Apothekerlehrling nach Bern und später nach Lausanne. 1774 war er in Straßburg (Apotheke Spielmann), wo er medizinische Vorlesungen hörte. 1774/75 versammelte er um sich junge, für die Rousseauschen Erziehungsideen begeisterte Männer in einem „Straßburger Bruderbund“: Johann Ehrmann, Johann Schweighäuser, Johann Friedrich Simon und Johann Jakob Mochel. Zusammen mit den drei ersteren verfaßte er 1775 „Philanthropische Ansichten redlicher Jünglinge“, die von Isaac Iselin den „denkenden und fühlenden Mitmenschen zur Erwägung übergeben“ wurden. Iselin, der K. in die neuen pädagogischen Bestrebungen eingeführt hatte, gehörte neben Johann Georg Schlosser und Lavater zu K.s frühen Protektoren. In den „Philanthrophischen Ansichten“ wird eine Erziehung gefordert, die alle guten Anlagen des Menschen gleichermaßen entwickelt. Empfohlen werden Naturverbundenheit, mäßige Nahrung und Abwechselung zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Erziehung zur Kunst (als Nachahmung der Natur) solle zur Empfindung der Glückseligkeit führen, Üben von Wohltaten solle die Fähigkeit des Zöglings steigern, andern Glückseligkeit zu vermitteln. Moral und Religion sollten als praktische Ethik, Geschichte als praktisch verwendbarer Wissensstoff vermittelt werden. Auf Grund dieser Schrift berief Johann Bernhard Basedow Simon und Schweighäuser an sein Dessauer Philanthropinum; Ehrmann ging 1776 nach Dessau, Mochel folgte 1784 nach. K. kehrte, begleitet von dem ihm treu ergebenen Ehrmann, im Herbst 1775 nach Winterthur zurück, wo er als hoffnungsvoller Jüngling begrüßt wurde. Während Schlosser ihn zu mehr Bescheidenheit und Selbstkritik ermahnte und Iselin und Lavater ihm|eine systematische Weiterbildung empfahlen, wurde K. vom Werther-Fieber befallen und schwelgte in Empfindsamkeit. Er bekannte sich zum natürlichen Genie gegenüber Kunst und Wissenschaft, zum kraftvollen Handeln gegenüber dem „elenden Raisonnement“. Sein Wahlspruch lautete: „Man kann, was man will; man will, was man kann!“ Lavater sah in K. das Ideal des genialen Kraftmenschen verkörpert; er wurde zu seinem begeisterten Lobredner, empfahl ihn an Herder, Goethe und Wieland und setzte ihm in den Physiognomischen Fragmenten, die 4 Abbildungen K.s enthalten, ein Denkmal (III, 1777, S. 158-61). Anfang Juli 1776 reiste K. auf Bitten Basedows nach Dessau, was zu einer „apostolischen Reise durch ganz Deutschland“ (J. Minor) wurde. In abenteuerlichem Aufzug – meist in bäuerlicher Tracht, mit Knotenstock, offenem Hemd und wehendem Haar – suchte der schöne Jüngling die literarischen Größen seiner Zeit auf, um für die Ideale des Urchristentums, Rousseaus und Lavaters zu werben. Die Fürsten – zum Beispiel Markgraf Karl Friedrich von Baden – rief er auf, ihre Untertanen zu einem natürlichen Leben zurückzuführen. Allenthalben empfahl er, sich auf pflanzliche Kost – besonders auf Kartoffeln – zu beschränken. In Mannheim lernte er Maler Müller kennen; als „Gottes Spürhund“ wurde er der Held in dessen frühen Faust-Fragmenten. In Gotha traf er Friedrich Maximilian Klinger, dem er den Rat gab, sein Drama „Wirr-Warr“ in „Sturm und Drang“ (gedruckt 1777) umzubenennen. Zusammen mit Klinger reiste er weiter nach Weimar, wo er von Goethe, Wieland und vor allem von Herder freudig aufgenommen wurde. Die Erwartungen, dem Philanthropinum neue Impulse zu geben, vermochte er nicht zu erfüllen. Er begnügte sich damit, neue Satzungen für das Erziehungsinstitut aufzustellen und die finanzielle Unterstützung durch das Anhaltische Fürstenhaus zu erwirken. Auf seiner anschließenden ziellosen Reise stieß er zunehmend auf Skepsis. Im Dezember 1776 und im Februar 1777 traf er erneut Goethe, im Januar besuchte er Heinrich Leopold Wagner in Frankfurt, Friedrich Müller in Mannheim und Johann Martin Miller in Ulm. Im März tauchte K. wieder in Dessau auf, wo sich die Fürstin in ihn verliebt haben soll. In Berlin lernte er Kurt von Haugwitz kennen, der ihm im Sommer ein Jahresgehalt von 2 000 Reichstalern versprach. In Königsberg wurde er von Hamann überschwenglich begrüßt, von Christian Jakob Kraus gar als „Apostel des 18. Jahrhunderts“; zusammen mit Herder übernahm Hamann die Patenschaft für K.s Kinder. Die nächsten Stationen waren Riga, Sankt Petersburg und Lübeck. In Wandsbek traf er Claudius und Voß, in Berlin nochmals Haugwitz, der ihn auf sein Gut Krappitz (Oberschlesien) mitnahm. Durch seine dreiste Vordringlichkeit und Geltungssucht, durch seine Lügenhaftigkeit und Phantasterei – er prahlte mit angeblichen Großtaten in Persien und mit Plänen in Rußland und Amerika, außerdem gab er sich als Arzt aus – trug K. selbst zu seinem raschen Sturz bei. Der vorschnelle Jubel verwandelte sich in Enttäuschung und in Verärgerung darüber, dem „Genieapostel“ auf den Leim gegangen zu sein. Johann Georg Sulzer nannte K. nunmehr „eine Art philosophischen Don Quichotte“. Maler Müller machte sich in einem Drama über ihn lustig (Gottesspürhund, Vetter von Johann Peter Kraft, Aus Fausts Leben, in: Deutsches Museum, 1779). Klinger parodierte K.s kraftgenialischen Stil (Plimplamplasko der hohe Geist (heut Genie), 1780; Mitautoren der Satire: Lavater und Jakob Sarasin). Goethe schrieb im November 1779: „Als Gottes Spürhund hat er frei / Manch' Schelmenstück getrieben, / Die Gottesspur ist nun vorbei,/Der Hund ist ihm geblieben.“ Nachdem K. im Oktober 1777 in die Schweiz zurückgekehrt war, wandte er sich auf Schloß Hegi und auf seinem Gut Glarisegg am Bodensee dem einfachen Leben der Bauern zu. Lavater und Schlosser sagten sich 1780 endgültig von ihm los. Haugwitz forderte eine radikale Änderung seiner bisherigen Lebensweise und holte ihn 1781 samt Familie nach Schlesien. In Breslau studierte er einige Monate lang Medizin und erhielt die Erlaubnis, ohne Examen in den Brüdergemeinen Neusalz (seit Juli 1782), Gnadenfels (seit Februar 1786) und Herrnhut (seit Juni 1786) als Arzt zu wirken. Der Gestrandete, der sich als verkanntes Genie fühlte, wandte sich den Herrnhutern in der Hoffnung zu, etwas vom religiösen Gemeinschaftsgefühl seiner Jugend zurückzugewinnen. K. hat nicht durch ein literarisches Werk gewirkt, sondern durch seine Erscheinung und seinen Einfluß auf die Zeitgenossen. Er verkörperte in sich – wenn auch in übertriebener Form – die Tendenzen und Ideen seiner Zeit, der er mit den beiden Leitbegriffen „Sturm und Drang“ den Namen gab. Weitere W Allerlei ges. aus Reden u. Hss. berühmter Männer, hrsg. v. e. Reisenden EUK (d. i. Ehrmann u. K.), 1. Bändchen, 1776. ADB 15 (J. Minor); J. J. Hottinger u. J. G. Sulzer, Brelocken aus Allerlei d. Groß- u. Kleinmänner, 1777; Joh. Jak. Mochels Reliquien versch.|phil., päd., poet. u. a. Aufsätze, ges. v. J. C. Schmohl, 1780; J. C. Schmohl, Urne Joh. Jak. Mochels, 1780; H. Düntzer, C. K., d. Apostel d. Geniezeit, 1882; J. Baechtold, Der Apostel d. Geniezeit, in: Archiv f. Lit.gesch. 15, 1887, S. 161 ff.; W. Milch, C. K., 1932; F. A. Schmidt, Maler Müllers dramat. Schaffen, mit bes. Berücksichtigung seiner Faustdichtung, Diss. Göttingen 1936; R. Pascal, The German Sturm u. Drang, 1953, 21959, dt. u. d. T. Der Sturm u. Drang, 1963; G. Kaiser, Klingers Schauspiel „Sturm u. Drang“, Zur Typol. d. Sturm u. Drang-Dramas, in: Unterss. z. Lit. als Gesch., Festschr. f. B. v. Wiese, 1973, S. 15-35. Menges, Franz, "Kaufmann, Christoph" in: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 347-349 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776894.html#ndbcontent Kaufmann Angelika Kauffmann, Ernst Friedrich Kaufmann: Christoph K., entschieden der tollste unter den Kraftmännern des vorigen Jahrhunderts, verstand ohne jede eigene originelle und schriftstellerische Begabung die Tendenzen und Ideen seiner Zeit in sich zu verkörpern und zu seinen ruhmsüchtigen Zwecken auszunützen. Nicht bloß die deutschen Höfe, sondern auch die Größen der Litteratur, die Lavater, Hamann, Herder, Wieland, selbst Goethe hat er auf diese Weise eine Zeit lang zu närren gewußt. Am 14. August 1753 als Sohn eines Spitalschreibers und Mitglieds des großen Rathes zu Winterthur geboren, erhielt K. durch Sulzer und Geßner eine oberflächliche naturwissenschaftliche Bildung, trat in Bern als Apothekergehülfe in die Knecht'sche Officin ein, und wurde in Tübingen und Freiburg aus ähnlichen Stellungen davongejagt, weil er auf eigene Faust verfertigte Recepte verabreichte. In Straßburg, wo er seit 1774 als Apothekerbursche bei Spielmann im Dienste stand und daneben medicinische Vorlesungen hörte, fühlte er sich zuerst durch die Emancipationstendenz der Zeit zu großen Plänen und Entwürfen angeregt. Den empfindsamen Hang des Jahrhunderts wollte er zur Stiftung eines Lorenzo-Ordens ausnützen; die philanthropischen Ideen sollten ihm Gelegenheit geben, sich als Wohlthäter der Menschheit zu präsentiren, wobei ihm Christus als Muster vorschwebte; die durch Rousseau und Basedow angeregten Erziehungsideen wollte er durch einen eigenen „Bund", dem freilich jedes bestimmte Ziel fehlte, auf seine Weise fördern. Als Verehrer des natürlichen Genie gegenüber der Kunst, der natürlichen Kraft zum Wirken gegenüber dem „elenden Raisonnement“, verstand er auch in seinem Auftreten die rohe Naturkraft der Erscheinung und des Ausdruckes geltend zu machen, auf die Männer und besonders auch auf die „Weiblein“ zu wirken. Aus Elsässern und Schweizern bildete er sich einen förmlichen Anhang unbedingter, widerspruchslos ergebener Jünger, mit denen im Bunde der Ungebildete, Unerzogene die Regeneration des Erziehungswesens vornehmen wollte. Weil es ihm gänzlich an eigenen Ideen fehlte, kehrte er im September 1775 in die Schweiz zurück, um sich bei Iselin in Basel und Schlosser in Emmendingen Rath über die Erziehungsfrage zu holen. Aber die Meinungen beider Männer widersprachen sich. Iselin wollte K. von der falschen Genialität zurückbringen und ihm, ehe er die Bildung anderer zu seiner Aufgabe mache, erst seine eigene Verstandesbildung und systematisches Lernen ans Herz legen; Schlosser dagegen meinte mehr im Sinne Kaufmann's, daß die Bildung des Verstandes den Menschen nicht besser und glücklicher mache. Aber als K. bald nach seiner Rückkehr nach Winterthur eine Einladung an Basedow's Philanthropin erhielt und ihm Lavater und Iselin abriethen dem Rufe zu folgen, konnte auch Schlosser nur den Rath geben: „Frag Dich, was Du Kinder lehren willst; weißt Du dann was mehr als andere, so geh und lehre.“ Standpunktlos schwankt nun K. in seinen pädagogischen Ansichten zwischen Iselin und Schlosser hin und her, wie er denn überhaupt bei gänzlichem Mangel an eigener Bildung und origineller geistiger Kraft sich jeder Strömung hingab, welche ihn in seinen Interessen fördern konnte. Nach der Lectüre des Werther und der Stella läßt er sich als empfindsamen Narren bewundern. Mit dem jungen Goethe macht er das Thätigkeitsgefühl gegenüber dem Raisonniren, die Elasticität gegenüber dem Phlegma geltend. Vor jedem ruhigen methodischen Studium scheute er zurück; nur zum Handeln, Schnellüberschauen, Durchdringen hielt er sich geschaffen. Der Mann, in dem Lavater das Ideal eines Kraftmenschen sah, vor dem sein Famulus Ehrmann wie vor einem gottgesandten Geiste in die Knie sank, war nach der glaubwürdigeren Aussage anderer farbloser und farbwechselnder als ein Chamäleon: ein — ist und — aner; wenn er Goethe las, Goethe; bei Iselin Iselin; bei Schlosser Schlosser; bei Lavater Lavater; es war vorauszusehen, daß er bei Basedow Basedow sein würde. Kein Wunder, daß K. seine Ideen niemals zu Papier gebracht hat, höchstens einen andächtig schweigenden Jüngling mit sich führte, dem er dictirte, weil er zu voll von Gedanken sei, und die Autorschaft (nach Hamanns Vorgange) beharrlich als etwas verächtliches ablehnte und nur im Wirken, Handeln und Thun wahre Befriedigung finden wollte. Kein Wunder ferner, da er die Thatkraft als das höchste schätzte, daß er in der Erziehungsfrage sich endlich doch auf den Standpunkt Schlosser's stellte, der mit seiner Bildungslosigkeit leichter zu vereinbaren war, und daß er nun gegen Basedow's Philanthropin zu eifern begann, worin die Zöglinge überspannt, schwärmerisch und nicht für die Welt gebildet würden. Wohlweislich suchte sich K. von Dessau fern zu halten, wo man ihn leicht hätte durchschauen können. Aber Basedow ließ nicht ab: zur ersten Prüfung der Zöglinge des Philanthropins sandte er K. das Reisegeld, welches dieser durchbrachte. Als eine weitere Geldsendung kam, machte er sich endlich mit seinem Ehrmann auf den Weg — aber nicht geradeaus nach Dessau, wo er vielmehr erst im November eintraf, sondern auf eine apostolische Reise durch ganz Deutschland, wobei er an den Fürstenhöfen mit cynischem Naturalismus auftrat, durch die Einfachheit und Kindlichkeit, womit er sich zu geben wußte, selbst bei skeptischen Naturen Vertrauen und Glauben fand, dieselben aber hinterdrein durch seine maßlose, immer zunehmende Prahlsucht wieder verscherzte. Auf einem Schimmel zog der schöne, kräftige Mann mit offenem Wammse und herabwallendem Haare von Ort zu Ort, in den verschiedensten Masken, meist in Bauerntracht oder in Fachinsuniform. Ueberall kehrte er diejenige Seite hervor, von der er sich die größte Wirkung versprach. Einmal nannte er sich einen Gottesspürhund nach reinen Menschen (vgl. Goethe's Verse in der Hempel'schen Ausgabe III, 208). Ein andermal gab er vor als Repräsentant der Menschheit nach Dessau zu gehen, um das Philanthropin in Ordnung zu setzen oder zu zerstören und in Rußland ein eigenes Philanthropin zu gründen. Für Rousseau'sche Naturideen machte er allenthalben Propaganda. Sein Wahlspruch war: „Man kann was man will; man will was man kann.“ Dieser Grundsatz galt seinen Anhängern als ein Symbolum der treuen Befolgung der Naturtriebe, der Harmonie zwischen Können und Wollen, welches beides der Natur nach reciprok sein soll; und für einen solchen treuen Befolger aller Winke der Natur wurde eben K. gehalten. Auch als Apostel Lavaters, besonders der physiognomischen Fragmente, welche sein Bild viermal gebracht hatten und sich in seinem Ruhme nicht genug thun konnten, ging K. in die Welt, in die ihn hauptsächlich Lavater's Empfehlungen einführten. Je mehr er aber Zustimmung und Anhänger fand, desto dreister wurde er. Immer mehr gerirte sich der Lügenprophet als Apostel des 18. Jahrhunderts, des Humanitätsjahrhunderts. Er tritt als Wohlthäter der Menschen auf, gibt sich für einen Arzt aus und verrichtet wie Christus Wunderkuren durch den bloßen Glauben an ihn: Kein Kranler, der an ihn|glaube, äußert er, solle verloren gehen. Er geht ferner herum, um die Menschen zu „schütteln“ und das Christenthum, wie es zur Zeit seiner Stiftung in den Seelen derer war, die dazu bestimmt sind, sie mögen Fürsten oder Grafen sein (d. h. am liebsten für K., wenn sie eines von beiden waren), wiederherzustellen. Er geht weiter und behauptet keinen Schlaf zu bedürfen; er trinkt nur Milch und Wasser und nährt sich von Vegetabilien. Aus der Christusrolle fällt er immer mehr in die Charlatanerie des späteren Cagliostro hinein: wie dieser behauptet auch er trotz seiner Jugend bereits mit einem Menschenalter vor ihm in Verbindung gestanden zu haben und noch lange nach dem jetzigen Geschlechte fortzuwirken. Er war eigentlich ein lebendiges Exempel für alle auf die Spitze und bis zur Verzerrung getriebenen Tendenzen seiner Zeit; das Narrenhaus im kleinen, in dem sich alle einzelnen Narrheiten des Sturmes und Dranges zusammenfanden. Begreiflich, daß er einen Abscheu hatte, die von ihm praktisch dargestellten Lehren aufzuzeichnen und drucken zu lassen: denn (wie er wol wußte), nicht die Ideen, nur ihre Verkörperung war sein Eigenthum. Im J. 1776 erschien in Frankfurt und Leipzig ein kleines Bändchen: „Allerlei gesammelt aus Reden und Handschriften berühmter Männer. Herausgegeben von Einem Reisenden E(hrmann) U(nd) K(aufmann). Erstes Bändchen.“ (Ein zweites Bändchen ist von ganz anderer Hand.) K. behauptete, seine Freunde hätten ihm, weil er ein solcher Feind der Autorschaft sei, den Streich gespielt und aus den Briefen, die er an sie schrieb, Stellen herausgehoben und in diese Sammlung setzen lassen. Aber näherem Andringen, welche Stellen dies seien, scheint er mit der Antwort ausgewichen zu sein, daß sie schwer zu unterscheiden seien. Es wird also auch in dieser Sammlung wenig oder nichts auf Kaufmann's eigene Rechnung zu setzen sein. Seinen ersten Versuch bei Hofe hat K., so viel wir wissen, in Karlsruhe beim Markgrafen Karl Friedrich gemacht, dem er die wahre Regierungskunst lehren wollte, seine Unterthanen auf den Naturzustand zurückzuführen und bei dem Genuß von Kartoffeln glücklich zu machen. Von da ging er nach Mannheim an den Hof des Herzogs Karl Theodor von der Pfalz, wo ihn der Dichter und Maler Müller sah und später in einer Episode seines Faust parodirte. Ueber Darmstadt, wo er bei dem verständigen Merck wenig Glück hatte, kam er im September 1776 nach Weimar; sowol bei dem Herzoge Karl August als bei Goethe, Wieland, Lenz und Klinger fand er anfangs vollen Glauben, Goethe scheint viel mit ihm verkehrt zu haben. Klinger's „Wirrwarr“ wurde von K. in „Sturm und Drang“ umgetauft; mit diesem Schlagworte hat er sich in der Litteratur und Litteraturgeschichte verewigt, und der Genieperiode ihren Namen gegeben. Am meisten Beifall fand K. bei Herder, der Anfangs October in Weimar eintraf und dessen ursprüngliches Eigenthum viele der von K. vertretenen Ideen waren. Nachdem er durch seine Trätschereien den Bruch zwischen Goethe und Klinger vollendet hatte, verließ er Weimar und kam endlich Anfangs November 1776 nach Dessau ins Philanthropin. Um sein schlechtes Gewissen zu bemänteln, suchte er hier durch noch unverschämteres Auftreten zu imponieren; er erschlich sich zu einer von ihm entworfenen, nur das äußerlichste betreffenden Constitution die Unterschriften der Lehrer, und entzweite diese unter einander. Während er dem Unternehmen durch seine Beziehungen zu fürstlichen Personen bedeutende Geldmittel zuzuführen versprach, plünderte er es zur Entlohnung seines Wirkens um vierhundert Thaler. Das war seine ganze Reformationsthätigkeit. Nachdem er in Dessau ein zweites Mal mit dem Herzoge von Weimar und Goethe (welcher von Leipzig zurückkehrte) zusammengetroffen war, ging er wieder nach Darmstadt zurück, wo er den alten Plan einer Reise nach Petersburg endlich auszuführen beschloß. Petersburg war damals wie heute ein günstiger Boden für Abenteurer, und auch Cagliostro fand dort später eine Zeit lang günstige|Aufnahme. Ueber Weimar (Mitte Februar 1777) ging K. zunächst wieder nach Dessau, wo sich nach dem Vorgeben seiner Freunde die Fürstin in ihn verliebt haben soll und er deshalb vom Fürsten gesprengt wurde: ein Manoeuvre, das K. allerdings an mehreren Orten angestellt hat, überall aber glaubhaft machen wollte. In Berlin eiferte er gegenüber Sulzer über die bedeutendsten Männer der Aufklärung als über „schwache Kerls“. In Königsberg fand er bei Hamann begeisterten Anklang, der mit K. die Abneigung gegen alle Autorschaft theilte und in der Autorenwelt ebenso die Rolle des Cynikers spielte wie K. in der bürgerlichen Welt. Durch Hamann wurde K. nach Riga an den Buchhändler Hartknoch weiter empfohlen, dem er ein paar medicinische Rathschläge versetzte. Aber seine Pläne in Rußland und Petersburg, wenn sie nicht überhaupt bloße Windbeuteleien waren, mit denen er in Deutschland imponiren wollte, mißglückten. Ueber Dänemark (wie es scheint) reiste er nach Wandsbeck zu dem ihm aus Darmstadt bekannten Claudius: immer mehr schloß er sich an die Pietisten und Schwärmer, an die Freunde Lavaters, der ihn einen „Sohn Gottes“ genannt hatte, an; aber selbst der nüchterne Voß suchte sich und seiner Frau die Zweifel an Kaufmann's Prophetenthum auszureden. Ueber Mecklenburg und Berlin ging K. dann auf das Gut des Freiherrn von Haugwitz (gleichfalls eines Freundes von Lavater) zu Krappitz bei Oppeln; er soll nach des unzuverlässigen Böttigers Ausfage hier auf ähnliche Weise wie in Dessau geschieden sein. Im October 1777 kehrte der „Kraftkoloß von Astrakan“, der sich auf seine „persischen Thaten“ allenthalben viel zu Gute that, in die Schweiz zurück. Auf die Verblüffung, welche er allenthalben in Deutschland bei seiner Ankunft verursacht hatte, war unmittelbar nach seiner Abreise die Entlarvung seiner Betrügereien, Prahlereien, Ränke und Zwischenträgereien gefolgt. K. sah sich erkannt und fing an sich in die Situation des von der Welt verkannten und verfolgten Genies hineinzudenken. Als Schüler Rousseau's und Vorläufer Heinrichs von Kleist führte er eine Zeit lang ein förmliches Bauernleben, heirathete und ahmte auf Schloß Hegi die alten Patriarchen nach. Immer noch betrug er sich als der ärztliche Wohlthäter seiner Umgebung, den nur Undank und Neid aus der Welt Vertrieben hätten. In Deutschland war seine Rolle ausgespielt: nach und nach fielen auch seine helvetischen Freunde von ihm ab, selbst Lavatern gingen nun die Augen über seinen ehemaligen Schützling aus. Er schreibt über ihn: „K. drückt alle durch seine lieblose, stolze, richtende Härte, die er „"unserer Weichlichkeit"" traft eines „"höheren Berufes"“, den wir bei seiner unleidlichen Stolzzornmüthigteit, von der wir buchstäblich Arm- und Beinabschlagen fürchten, nicht anerkennen können, entgegensetzt.“ Während K. auf dem Freigute Clarisegg am Bodensee sich ganz als Feldbebauer ansiedelte, wurde sein Treiben in Deutschland erst in Satiren ("Brelocken ans Allerlei der Groß- und Kleinmänner“, Leipzig 1778; „Plimplamplasko der hohe Geist“ 1780, von Sarasin, Klinger, Pfeffel und Lavater (?); Goethes Satyros fällt viel früher und ist mit Unrecht auf K. bezogen worden, der in Berlin durchaus als Schüler Herders galt oder sich als solchen ausgab und daher manche Züge mit dem Satyros gemeinsam haben mußte) verspottet, dann aber durch die aus Mochels Nachlaß gemachten Publikationen (s. u.), welche sein verrätherisches Benehmen gegen die Elsässer Anhänger klar zeigten, vollständig entlarvt. K. zog nach Schaffhausen; gab sich immer mehr einer frömmelnden Richtung hin und hielt sich an die Brüdergemeinde. Sein ganzes eitles Dichten und Handeln war ihm (so machte er sich wenigstens selber vor) zum Ekel geworden: hier glaubte er endlich durch vieles Kämpfen zu der Einfalt zu kommen, in der er sich so selig finde. Er zog endlich ganz nach Schlesien, wo er in die Herrenhuterische Gemeinde Aufnahme fand und als Arzt gemeinnützig gewirkt haben soll. Er starb am 21. März 1795.|Die ersten quellenmäßigen Nachrichten über Kaufmann finden sich reichhaltig in Schmohl's Urne Johann Jakob Mochel's (1780) und in Johann Jakob Mochel's Reliquien verschiedener philosophischen, pädagogischen, poetischen und anderen Aufsätze (1780). Nach seinem Tode erschien ein ganz unzuverlässiger Nekrolog von Anton in der Lausitzischen Monatsschrift 1795 II, 25ff. Die übrigen sehr zerstreuten Nachrichten über Kaufmann sammelt Düntzer in seinem dankenswerthen Aufsatze: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit in Raumer's historischem Taschenbuche III. Folge 10. Jahrgang, S. 107 ff., 1859; dem auch ein handschriftlicher Aufsatz von Kaufmann's Gattin (mit allerdings meist unrichtigen eigenen Angaben Kaufmann's) zu Gebote stand. Ergänzt kann Düntzer's Darstellung aus einigen neueren Quellen werden: in Bodemann's Schrift J. G. Zimmermann, Hannover 1878, findet man Nachrichten über Kaufmann's Berliner Aufenthalt aus dem Briefwechsel zwischen Sulzer und Zimmermann (Registr. s. v. Kaufmann); Max Rieger in seiner Monographie: Klinger in seiner Sturm- und Drangperiode, Darmstadt. 1880 behandelt S. 160—164, 171—179, 218, 278, 302 f., 348—361, 408 Kaufmann's Verhältniß zu Klinger. Minor, Jakob, "Kaufmann, Christoph" in: Allgemeine Deutsche Biographie 15 (1882), S. 469-473 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776894.html#adbcontent
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q-de-1196
Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Erich Fried | Postkultur ← die todestage von stalin und chávez liegen eng beieinander Taufer → Veröffentlicht am 7. März 2013 von Jan Kuhlbrodt Eine Zeitlang galt es als schick, und vielleicht ist es auch heute noch so, Erich Fried wegen seiner Einfachheit abzutun. In den achtziger Jahren las ich in einer Tageszeitung in der DDR Frieds Gedicht „Was bleibt“ und war sehr beeindruckt. Es beginnt mit dem Vers: Die Lage im Bett zu finden, in der der Schmerz ein wenig nachlässt Es geht hier um realen körperlichen Schmerz eines alten Menschen. Als ich Frieds Gedicht las, Ende der Achtziger mit Anfang 20, der Anlass war Frieds Tod, waren wir, ich und meine Freunde zumal in der DDR darauf trainiert, in allem eine Doppelbedeutung, überall eine Metapher zu sehen. Zwischen den Zeilen zu lesen. Fried aber ließ einen direkten Weg zu. Ich war sehr beeindruckt und dankbar. Diese Dankbarkeit hält an. Insofern ist mein Text ein Bekenntnistext. Ivonne Dippmann hat ihn ins Bild gesetzt. Und ich bin verblüfft, wie einverstanden ich mit dieser Umsetzung bin: ein Text von mir, der nicht auf diese Zeit reflektiert, sondern aus dieser Zeit (ca. 1988) stammt, lautet in all seiner Unbeholfenheit so: Lesen Sie zwischen den Zeilen! Zwischen den Zeilen steht nichts. Zwischen den Zeilen ist das Papier weiß und unbefleckt. Lesen Sie zwischen den Zeilen? Es ist eine Kunst, zwischen den Zeilen zu lesen. Die Worte stehen auf den Zeilen. Zwischen den Zeilen kann man nicht lesen. Zwischen den Zeilen kann man nicht lesen? Was dennoch zwischen den Zeilen steht, hat jemand Hineingekritzelt. Oder Sie sollten es hineinkritzeln. Oder zwischen den Zeilen steht nichts. Oder zwischen den Zeilen ist leeres Papier. Lesen Sie zwischen den Zeilen, aber vergessen Sie ihre Brille nicht. ein paar Jahre später, ich studierte inzwischen in Frankfurt am Main, hört sich anders an: ist weiß gewesen diesen Baum war grün war braun diese Straße hatte Bäume an den Seiten mit Taschen und Kindern, Gesichter waren vergessen im Selbst an der Seite der Straße der Bäume dieses Blatt ist weiß gewesen beschrieben die Bäume an der Straße kindertragende Menschen zwischen den Autos war weiß gewesen dieses Blatt Ist beschrieben die Straße, Weinert – Automobile Lassen keinen Platz, Selbst die Straßenbahn Trägt schon das Handelsblatt. Wohin mit dem abfallenden Satz aus der Mühsamsammlung? Neben Reifen-Knöpfel vielleicht Zwischen Grundig und Toyota Oder unter die Marlboroschachtel? Dieser Satz, der keinem Auf der Stirn geschrieben steht: Flüsterpropaganda. Wie bitte, was sagten sie? FLÜSTERPROPAGANDA! Dieser Satz aus der Sammlung. Das Unbewußte, Die nicht benannte Abscheu, Suchen wir nach dem Wort, Das nicht nach Staub schmeckt. Und der Mann aus der Wüste, Der doch nur Wasser wollte, Sieht sich plötzlich der Frage konfrontiert, Was das denn sei: Wasser. Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Freiheit, Kunst, Literatur abgelegt und mit Erich Fried, Ivonne Dippmann verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Eine Antwort zu Erich Fried 7. März 2013 um 11:35 ich mag die gedichte von ihm auch sehr. Schreibe eine Antwort zu apfelesserin Antwort abbrechen
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q-de-1196
Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Das Experiment | KeinPlastikFürDieTonne KeinPlastikFürDieTonne Leben ohne Plastikmüll zu produzieren Warum wir den Blog „Kein Plastik für die Tonne“ erstellt haben, was hinter der Idee steckt und wie wir sie umsetzen… von ShoutOutLoud 3 Kommentare Fazit – Wie geht es uns nach einem Monat leben, ohne Plastikmüll zu produzieren? Einen Monat so leben, dass kein Plastikmüll produziert wird – darum ging es uns letzten Monat. Warum? Weil Plastik gesundheitsschädigend und umweltzerstörend ist – jedenfalls teilweise. Betroffen ist vor allem biegsames und weiches Plastik und Plastik, welches riecht – dazu gehören vor allem Plastikverpackungen und -tüten. Doch Plastik ist nicht per se schlecht. Ohne Plastik würde die Menschheit nicht da sein, wo sie gerade steht! Zu so gut wie jedem Sport gehört Plastik, ob Skifahren/Snowboarden, Joggen, Fahrradfahren, Fußballspielen, Tennisspielen, Klettern, Wandern oder Schwimmen… Plastik hat unser Leben um ein Vielfaches vereinfacht und wahrscheinlich sogar verbessert. Kein Verkehrsmittel, ob Auto, Flugzeug, Fahrrad oder Zug kommt ohne Plastik aus, eine Vielzahl an Kleidung besteht aus Plastik, vor allem Funktionskleidung, die beim Sport so angenehm ist. Kein elektronisches Gerät existiert ohne Plastik – was wäre die Welt ohne Fernseher, Radio, Computer, Handy, Spülmaschine, Toaster, Herd und Kühlschrank? Uns ging es deswegen auch nicht darum, kein Plastik mehr zu benutzen, sondern um die Vermeidung von Plastikmüll. Analysiert man seinen Plastikmülleimer einmal, erkennt man schnell, dass in der Regel ca. 90% des Inhalts aus Verpackungen und Tüten bestehen. Ist es uns nun gelungen, diesen Anteil auf Null zu senken? Wie ist es uns generell während unseres plastikmüllfreien Monats ergangen? Wie schwer ist es tatsächlich, auf Plastik (vor allem Verpackungen) im alltäglichen Leben zu verzichten? Und wie geht es jetzt weiter? Schnell haben wir festgestellt, dass man viele Dinge tatsächlich nicht benötigt. Im Bad z.B. haben wir lediglich unsere Zahnpasta, ggf. Zahnseide und das Benutzen eines Rasierers vermisst – nicht mal Toilettenpapier fehlte uns wirklich, denn unseren Ersatz haben wir schnell zu schätzen gelernt. Für alles andere haben wir gute Alternativen gefunden bzw. vieles einfach weggelassen. Die tausend Schönheits- und Pflegeprodukte, die uns die Industrie als so unglaublich wichtig anpreist, benötigt man schlichtweg nicht, ganz im Gegenteil, es schadet uns und der Natur. Ein gutes Beispiel sind die vielen Peeling-Produkte, die Mikro-Plastikkügelchen beinhalten und somit die Umwelt massiv schädigen (hier eine Liste vom BUND, welche Produkte davon betroffen sind) oder auch gesundheitsschädigende Kosmetika, die Krebs und andere Krankheiten verursachen können. Der BUND hat dafür eine App herausgebracht, die den Kosmetika-Check durchführt: Tox Fox. In der Küche ging es uns auch sehr gut ohne Plastik, bis auf Gewürze und Öle, die haben wir tatsächlich vermisst und so erlebten wir am ersten Tag nach unserem plastikmüllfreien Monat anhand einer Prise Pfeffer und ein bisschen Zitronengras ein wahres Gewürz-Geschmackserlebnis. Ansonsten war unsere Ernährung nicht die Vielfältigste, dafür aber extrem gesund, schon allein weil wir – bis auf ab und zu eine heiße Schokolade – komplett auf Süßigkeiten verzichten mussten. Auch mussten wir zwangsläufig auf qualitativ höherwertige Produkte zurückgreifen (da man nur die plastikfrei – meist auf dem Markt – kaufen kann), was unsere Geschmacksnerven soverwöhnt hat, dass es für uns keinen Weg mehr zurück gibt, da viele abgepackte Nahrungsmittel oft fad und langweilig schmecken. Natürlich zahlt man mehr für mehr Qualität, aber es lohnt sich auch oft und man kann die Mehrausgaben mit dem Kochen von zutatenärmeren Gerichten ausbügeln bzw. manchmal einfach weniger benutzen. Hinzu kommt, dass man ja auf andere Dinge verzichtet und so unglaublich viel Geld spart – dies kann dann gut in bessere, gesündere und umweltverträglichere Produkte investiert werden. Wir Deutschen geben ja eh extrem wenig Geld für unsere Nahrungsmittel aus, wobei sie doch so wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind. Die Betonung LEBENS-Mittel ist sehr passend, denn es betont die Bedeutung unserer Nahrungsmittel für den Erhalt unseres Lebens sehr gut. Plastikfreie Schüsseln, Vorratsgläser und Gewürzspender erhöhen die Übersicht und das Lebensgefühl. Leider ist es uns nicht ganz gelungen, keinen Plastikmüll zu produzieren. Von einigen „Fehlschlägen“ haben wir schon berichtet, das meiste ging tatsächlich von Geschenken aus, die wir bekommen haben. Auch waren wir ab und zu kurz davor, doch Öl oder Pfeffer etc. zu benutzen, vor allem weil die Sachen ja im Haus waren. Aber wir konnten uns immer gerade so zurückhalten! 🙂 Wie schnell sich das eigene Bewusstsein verändern kann, haben wir am eigenen Leib erfahren. So sind wir mittlerweile schon sehr auf dem „Anti-Plastik-Trip“ – überall sehen wir das durchsichtige Gift, gerade wenn man einkaufen geht, kann man nicht anders, als in die Körbe der anderen Einkäufer zu schauen und zu denken „man, kauft ihr viel Gift ein – tut das mal lieber nicht“. Interessant ist, dass wir vor kurzem auch noch keinen besonderen Wert auf plastikfreie Produkte gelegt haben. Klar, die Bananen haben wir schon lange nicht mehr in eine extra Tüte gepackt, aber wo es sich nicht offensichtlich vermeiden ließ, haben wir auch gar nicht erst nach Alternativen gesucht. Obwohl es oft doch so einfach ist! Umdenken muss also gar nicht lange dauern. Wie geht es jetzt weiter? Unser neu gewonnenes Lebensgefühl und den Genuss von leckeren (plastikfreien) Lebensmitteln wollen wir beibehalten, wenn auch nicht mehr so strikt wie im letzten Monat. Aus diesem Grund haben wir erst mal unseren Gewürz- und Vorratsschrank aufgeräumt und einen großen Teil an Plastik rausgeworfen. Klar, das bedeutete erst mal einen Haufen Müll, aber die Produkte waren ja schon da. Langfristig wird man viele in Plastik verpackte Produkte bei uns nicht mehr finden. Im Prinzip ist unsere neue Strategie einfach – Alternativen kaufen, wo es welche gibt und bei allem anderen, sich fragen, ob der Kauf des Produktes für einen selbst oder für die Gesundheit wichtig ist und wenn ja, es kaufen und wenn nein, es einfach weglassen. Prinzipiell geht es weder darum, Plastik zu verteufeln, noch es heilig zu sprechen. Auch viele Alternativen (s. Bericht über Aluminium) sind in höherer Dosis bedenklich und sollten nicht gedankenlos zum Einsatz kommen. Insgesamt geht es darum, über sein Konsumverhalten nachzudenken und sich die Frage zu stellen: WAS benötige ich WIRKLICH? Auf was kann und will ich verzichten und was möchte ich jetzt haben oder benutzen? Schnell merkt man, dass vieles was wir tagtäglich konsumieren nicht notwendig ist – es macht uns weder glücklicher noch unglücklicher, es trägt nicht zu unserem Wohlbefinden bei, noch fehlt es uns, wenn wir es nicht haben! Und genau diese Erkenntnis ist die größte, die wir aus unserem plastikmüllfreien Monat mitnehmen können. Ein Bewusstsein für unseren Konsum sowie das Nachdenken über die langfristige Konsequenz für die Natur, die Tierwelt und natürlich die Menschheit. Jeder sollte sich selbst folgende Frage stellen und für sich eine Antwort finden: Wie möchte ich leben und was möchte ich hinterlassen? Kategorien: Das Experiment | Tags: Fazit, plastikfrei | Permanentlink. von ShoutOutLoud Ein Kommentar Aluminium – eine Alternativen zu Plastik?! Will man auf Plastik verzichten bzw. seinen Konsum des Stoffes einschränken, muss man auf Alternativen zurückgreifen. Eine Alternative ist Aluminium. Doch wie gut ist diese Alternative tatsächlich? Ist sie gesundheitsunbedenklich? Ist sie umweltverträglich? Wie wird Aluminium eigentlich hergestellt? Es gibt viele Fragen, die sich uns rund um das Thema Aluminium stellten und so begannen wir, für uns das Metall zu entdecken, um herauszufinden, ob es eine gute Alternative zu Plastik bieten kann. Chemisch gehört Aluminium zur Gruppe der Edelmetalle, auch wenn es sehr unedel ist, und hat das Elementsymbol Al. Es ist das Element, welches man am dritthäufigsten unter der Erdkruste finden kann. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Aluminium entdeckt und durch Reaktion von Aluminiumchlorid (AlCl3) mit Kaliumamalgam hergestellt. Carl Josef Bayer entwickelte 1889 das heute noch verwendete Bayer-Verfahren. Dabei wird Bauxit von dem enthaltenen Eisenoxid Hämatit und Böhmit getrennt. Fein gemahlenes Bauxit wird mit Natronlauge bei 7 bar und ca. 180°C versetzt. Dabei entstehen Rückstände unlöslicher Eisenverbindungen. Der sog. Rotschlamm stellt heute noch Entsorgungsprobleme dar. Die Menge des Rotschlamms pro produzierter Tonne Aluminium hängt von der Qualität des verwendeten Bauxits ab – bei tropischem Bauxit sind es 1,6 t, bei europäischem 3,2-3,7 t. Früher wurde der Rotschlamm einfach in die Flüsse und Seen geleitet und verschuldete so exzessives Artensterben. In einigen Teilen der Erde wird dies heute noch so gehandhabt (Bsp. Brasilien). In Europa wird Rotschlamm abgedichtet auf Deponien eingelagert, bis sich Hydroxide und Silikate abgesetzt haben. Die ausgetretene Natronlauge wird wiederverwendet. Anschließend werden die Deponien mit Sand und Erde abgedeckt und rekultiviert oder sogar als Füllstoff im Straßenbau sowie als Ausgangsmaterial für Keramik verwendet. Kurzfristig ist die ätzende Natronlauge gefährlich, langfristig die Dosis an Schwermetallen. An sich sind die Schwermetalle schwer löslich, jedoch ist es sinnvoll, Deponien sowohl mit Oberflächenabdeckungen zu versehen als auch den Kontakt mit Grundwasser zu verhindern, um Umweltgefährdungen zu vermeiden. Zwar kann man Aluminium auf unterschiedliche Weise gewinnen, wirklich wirtschaftlich ist es jedoch nur mit dem Ausgangsstoff Bauxit. Bauxit findet sich in Südfrankreich, Guinea, Bosnien und Herzegowina, Ungarn, Russland, Indien, Jamaika, Australien, Brasilien und den USA. Es wird bei der Aluminiumherstellung zwischen Primäraluminium – der Herstellung aus Bauxit (auch Hüttenaluminium genannt) – und Sekundäraluminium – der Herstellung aus Aluminiumschrott – unterschieden. Letzteres benötigt nur etwa 5% der Energie der Primärgewinnung. Der Energieeinsatz bei der Produktion von Primäraluminium liegt bei 12,9-17,7 kWh pro Kilogramm Roh-Aluminium. Bauxitmine: http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/27560874/2/data.jpg 2009 wurden insgesamt 36.900 Tausend Tonnen Aluminium produziert (Primäraluminium) und ca. 40% davon recycelt (Sekundäraluminium). Neben einer massiven Energieeinsparung vermindert sich die Menge an Rückständen massiv – von ca. 2 t Rotschlamm auf 100 kg (recycelbare Salzschlacke). Da Aluminium zäh, relativ weich und relativ leicht ist, ist es vielfältig einsetzbar – von plattgewalzter Aluminiumfolie bis hin zum Bau von mittelgroßen Yachten findet es viele Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie. Für uns interessant ist aber vielmehr der Einsatz in der Verpackungsindustrie. Hier wird Aluminium vor allem zu Getränke- und Konservendosen verarbeitet, da der Stoff weder Licht, noch Sauerstoff oder andere Umwelteinflüsse durchlässt und außerdem relativ leicht ist. Auch Tetra Paks werden mit Aluminium beschichtet, um einen Austausch der Lebensmittel mit Umwelteinflüssen zu vermeiden. Die Aufbewahrung von säurehaltigen Lebensmitteln ist jedoch nicht unproblematisch, da sich dabei lösliche Aluminiumsalze bilden, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Aus diesem Grund werden häufig Verpackungsmittel (bspw. Konservendosen) mit Kunststoffschichten überzogen (ob das die bessere Alternative ist, sei mal dahingestellt). In unserem Körper stellt Aluminium ein Spurenelement und somit einen natürlichen Bestandteil unseres Körpers dar. In kleinen Mengen ist es also auf jeden Fall vorhanden. Größere Mengen können mit der Nahrung aufgenommen werden. Doch obwohl i.d.R. 99-99,9% der über Lebensmittel aufgenommenen Aluminiummengen unresorbiert ausgeschieden werden können, wird der Einfluss auf die Gesundheit kontrovers diskutiert. Einige Studien haben eine erhöhte Zufuhr an Aluminium mit der Alzheimerkrankheit in Verbindung gebracht. Jedoch gibt es hierfür noch keinen abschließenden Beweis. Fest steht jedoch, dass bei eingeschränkter Nierenfunktion (Dialyse-Patienten) beträchtliche Gesundheitsrisiken von Aluminium ausgehen. Es wird geschätzt, dass es beim Kochen und Aufbewahren in Aluminiumgeschirr oder in Alufolie zu einer maximalen zusätzlichen Aufnahme von 3,5 mg/Tag/Person kommen kann. Da Aluminium mit säurehaltigen Mitteln reagiert, kann bei diesen Lebensmitteln die Aufnahme noch größer sein. Aus diesem Grund sollte man vermeiden, saure Speisen in Aluminiumtöpfen und -folien aufzubewahren (bspw. Sauerkraut und auch Tomaten). Die Europäische Behörde für Lebensmittel (Efsa) legt eine tolerierbare wöchentliche Aufnahme von 1 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht fest. Bei einem normalen Erwachsenen von 80 kg ist also die Aufnahme von 80 mg pro Woche (11 mg pro Tag) unbedenklich. Es wird geschätzt, dass ein Europäer – je nach Ernährungsgewohnheiten – zwischen 1,6 und 13 mg Aluminium pro Tag über die Nahrung aufnimmt. Als Lebensmittelzusatzstoff ist das Metall übrigens unter der Bezeichnung E 173 zu finden und dient ausschließlich als Farbstoff für Überzüge von Zuckerwaren und als Dekoration von Kuchen und Keksen. Jedoch findet sich der Stoff auch in Arzneimitteln und Kosmetika (vor allem Deodorants) wieder. Für die Umwelt stellt die Aluminiumproduktion eine nicht zu unterschätzende Gefährdung dar. Wie schon erwähnt, ist der Energieaufwand für die Aluminiumproduktion relativ hoch. Im Schnitt werden 10 kg CO2 pro kg Aluminium für die Stromerzeugung freigesetzt. Außerdem reagiert bei der Schmelzflusselektrolyse der entstehende Sauerstoff mit dem Kohlenstoff der Elektroden zu CO2. Durch Transport, Verarbeitung, Wiederaufschmelzen, Gießen, Schleifen, Bohren, Polieren etc. erhöht sich der Ausstoß an CO2 weiterhin. Obwohl die Energiebilanz von recyceltem Aluminium so viel besser ist als von Primär-Aluminium, wird heutzutage leider noch viel zu wenig recycelt. Ein höherer Anteil an recyceltem Aluminium würde auch die Regenwälder und andere Abbaugebiete schützen. Fazit: Aluminium ist definitiv kein Heilsbringer und sowohl die Auswirkungen auf die Umwelt als auch auf die eigene Gesundheit sollten nicht außer Acht gelassen werden, obwohl es so scheint, als sei es wesentlich gesünder als Plastik (außer bei sauren Speisen). Für uns kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass es nicht für alles die eine Lösung gibt, sondern dass man einfache Überlegungen über seine Verpackungsmöglichkeiten anstellen sollte. Speisereste können bspw. hervorragend in einer Keramik- oder Porzellanschüssel aufbewahrt und mit einem Teller zugedeckt werden, Brot hält sich super eingewickelt in ein sauberes Küchentuch und am besten in einem Brottopf aus Steingut oder Keramik. Viele Speisen – trockene wie auch feuchte oder flüssige – können luftdicht in gespülten Einweg-Gläsern mit Schraubverschluss aufbewahrt werden, so spart man sich auch noch den Gang zum Altglascontainer. 🙂 Und manchmal ist auch einfach der Griff zu Plastik oder Alufolie sinnvoll und dann können wir uns darüber freuen, dass wir so vielfältige Möglichkeiten der Aufbewahrung haben. http://www.aluminium-recycling.com/de/recycling/produkte.php Kategorien: Das Experiment | Permanentlink. von ShoutOutLoud Hinterlasse einen Kommentar 2 Wochen leben wir nun schon, ohne Plastikmüll zu produzieren bzw. produzieren zu wollen! Eine ganz schön anstrengende und (fast) unmögliche Aufgabe! Ein paar Beispiele gefällig? Letzens war ich frische Oliven kaufen – natürlich hatte ich meine eigene Dose zum Abfüllen dabei! Ich hab mich so nett mit dem Verkäufer unterhalten, dass er mir noch ein paar getrocknete Tomaten geschenkt hat – in einer Plastikschachtel! Niemals hätte ich es übers Herz bringen können, dem guten Mann zu sagen, dass ich die leider nicht annehmen kann! Das wäre extrem bescheuert gekommen und außerdem habe ich mich natürlich über das Geschenk gefreut! 🙂 Kenan hat dafür von einem Kollegen frische Okraschoten geschenkt bekommen! Große, schöne Okras – verpackt in einer Plastiktüte! Klar, die benutzen wir weiter, aber eigentlich wollten wir solche Dinge diesen Monat nicht benutzen! Natürlich hat auch Kenan dieses tolle Geschenk angenommen. Tomatendosen: Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt, kauft man hier „die Katze im Sack“. Man denkt, die Dose ist nur Blech, macht sie auf und siehe da: Plastik als Innenverkleidung! Tomaten aus diesem Grund wegzuschmeißen kommt für uns nicht in Frage! Ärgerlich ist es trotzdem. Meine Oma hat mir Geschirrhandtücher geschenkt, weil wir die jetzt vermehrt brauchen – sind prima, um Brot frisch zu halten oder Käse abzudecken – beides kann dann besser atmen, trocknet aber nicht aus. Die Handtücher waren sogar noch originalverpackt. Kurz vorm Waschen pack ich sie aus, werfe sie in die Waschmaschine und merke – ich habe eine Plastiktüte in der Hand! Oh nein, jetzt habe ich gerade Plastikmüll produziert! 😦 Hat man zwischendurch Hunger und kein Brot in der Nähe, hat man ein echtes Problem. Kenan geht es oft so auf der Arbeit, da das meiste, was er kaufen kann, in Plastik verpackt ist und so muss er einfach hungern bis er zu Hause ist. Es läuft die Nase, aber Taschentücher benutzen ist ja gerade nicht – sind ja in Plastik eingepackt! Ich hab mir von der Oma jetzt Stofftaschentücher besorgt! 😉 Blöd nur, wenn die gerade nicht gewaschen sind oder man unterwegs ist und sie vergessen hat… Gewürze – gerade wenn die Vorräte unserer Gemüsekiste sich gegen Ende neigen und gerade keine frischen Kräuter da sind, kann das Essen auch mal echt fad schmecken, da man ja fast nix zum Würzen hat! Das kann einem ganz schön auf die Nerven gehen! Vor allem wenn man ein ganzes Gewürzregal zu Hause hat, ist man oft kurz davor, einfach zuzugreifen! Aber noch konnten wir uns zurückhalten! 😉 Lustig ist auch zu sehen, welche Automatismen in uns schlummern. So wie es mir mit den Geschirrhandtüchern ging, ging es letztens einem Verkäufer, mit dem ich mich gerade über unseren plastikfreien Monat unterhalten hatte und er, während er erzählt, welche Dokus er zu dem Thema gesehen hat, zur Plastiktüte greift, um meine Sachen einzupacken! Ich konnte ihn aber gerade noch davon abhalten, mit dem Einpacken weiterzumachen! 😉 Zusammenfassend kann man aber jetzt schon sagen, dass das plastikmüllfreie Leben ganz gut läuft. Vor allem, wenn wir dann wieder Gewürze, Öl, Butter und Nahrungsmittel im Glas verwenden werden, wird es kein Problem sein, weitgehend auf Plastikverpackungen zu verzichten! Auch im Bad läuft es ganz gut – allerdings gehen mir diese Toothy Tabs auf die Nerven und ich vermisse meine Zahnseide… 😦 Kategorien: Das Experiment | Tags: plastikfrei, Stoplersteine | Permanentlink. Plastik – einfach (fast) überall Unser Ziel war und ist, einen Monat so zu leben, dass kein Plastikmüll produziert wird. Das das ganz schön schwer ist, haben wir schnell gemerkt, da sich Plastik auch gerne versteckt. Hier ein paar Worte zu unseren selbst auferlegten „Dos und Don’ts“ und den Grauzonen, auf die wir schon gestoßen sind. Zunächst verzichten wir auf alles, was in Plastik verpackt ist. Aber was ist eigentlich in Plastik verpackt bzw. welche Verpackungen beinhalten Plastik und welche nicht? Die meisten Produkte sind ja auffällig in Plastik verpackt. Hirse zum Beispiel, abgepacktes Gemüse oder Müsli. Aber es gibt auch Produktverpackungen, in denen sich das Plastik gut versteckt: Beispielsweise Butter – in Butterpapier sind wenige Bestandteile an Plastik enthalten (s. Bericht: Butter, Joghurt, Sahne und Milch), sonst würde die Farbe auf dem Papier nicht halten. Ein anderes Beispiel ist die frische Hefe, auch hier ist das Papier nicht ganz plastikfrei (s. Plastikfrei kochen – Rezept Nr. 1: Gefüllte Teigtaschen). Einweg- oder Mehrweg-Gläser sind auch betroffen, denn jeder Glasdeckel hat eine Gummi-Plastikdichtung, damit das Glas wirklich dicht ist. Also verzichten wir weitgehend darauf, außer es sind selbstgemachte Produkte drin, wie Marmelade – aber diese Gläser werden von uns eh wiederverwendet. Wo es sich für uns nicht vermeiden lässt, gehen wir Kompromisse ein, ein gutes Beispiel ist in unserem Butter-Bericht nachzulesen. Öl und Essig – darauf verzichten wir auch, denn alle Flaschen, die ich angeschaut habe, haben auch die besagte Gummidichtung bzw. sogar eine Schütthilfe aus Plastik. Außerdem hatten wir von einer griechischen Freundin Öl in einer Plastikflasche mitgebracht bekommen – Plastik ist leichter als Glas und somit besser für sie zu transportieren, vor allem weil es eine Plastikflasche ist. Dass wir auf solche Produktverpackungen in Zukunft verzichten, ist uns mittlerweile klar! Auch Milch ist so ein Problem, denn obwohl sie in Mehrwegflaschen abgefüllt sind, wird der Deckel nicht wiederverwendet. Er wird zwar recycelt, aber anscheinend ist der Recyclingprozess nicht so gut, wie man denkt. Nur ein geringer Prozentsatz des weggeworfenen Plastiks wird recycelt und wenn dann zu Produkten mit minderer Qualität. So werden beispielsweise aus Plastikflaschen Plastikrohre, was dazu führt, dass die in den Flaschen enthaltenen Phthalate und andere Gifte auch in den Rohren stecken, durch die unser Trinkwasser geleitet wird (s. Film Plastic Planet). Warum sind eigentlich alle Gewürze in Plastik verpackt? Seit 2 Wochen essen wir gar keinen Pfeffer, da merkt man erst, wie integriert solche Lebensmittel in das eigene Leben sind. Online-Bestellungen sind leider auch tabu für diesen Monat, denn an jedem Paket ist Paketband, welches Plastik enthält. So gibt es einige Produkte, die plastikfrei verpackt sind und die man sich bestellen könnte, aber für diesen Monat für uns leider nicht erreichbar. Aber auch andere Sachen, die man sonst einfach bestellt, ohne groß nachzudenken, sind gerade einfach nicht drin, was ab und zu sehr nervig ist! Einige Produkte, die man kauft und bei denen man denkt, dass sie plastikfrei sind, sind es dann doch nicht. Beispiel Tomatenstücke in der Dose. Viele Dosen haben innen noch eine dünne Kunststoffummantellung, die man beim Kauf nicht sieht. Nach dem ersten Fehlkauf von Tomatensoße haben wir es bis jetzt auch einfach gelassen, zu groß ist die Enttäuschung über das Plastik in der Dose! Man denkt, das Mehl in der Papiertüte ist plastikfrei, doch beim Aufmachen stellt man fest, dass sie gut verklebt sind und man kommt nicht umhin, sich zu fragen, was die Bestandteile dieses Klebers sind. Auch Etiketten enthalten sehr oft Kunststoffbestandteile, jedoch ist es für uns nicht umsetzbar, keine Produkte mit Etiketten zu kaufen. Klar, die „Doppelmoral“ ist hier klar ersichtlich: Etiketten ja, Dichtungsringe in Gläsern nein??? Unsere Entscheidung war, darauf zu verzichten, worauf man verzichten kann und minimale Eingeständnisse zu machen, wenn unserer Meinung eine gesunde Ernährung nicht möglich ist. Ein weiteres Beispiel für einen solches Eingeständnis ist Waschsoda – noch haben wir es nur in Plastik verpackt gefunden, deshalb haben wir uns von einem Freund ein paar Esslöffel geschnorrt, mit der wir diesen Monat auskommen können. Aber wenn man nicht komplett Plastikmüll vermeiden möchte, kann man auch das in Plastik verpackte Waschsoda kaufen (gibts in richtig großen Verpackungen), da es sehr ergiebig ist und lange hält. Außerdem ist die Menge an Müll, die produziert wird, sehr viel geringer als die einer Flasche Putzmittel. Gut, dass wir noch nicht krank geworden sind, denn Medikamente ohne Plastik habe ich noch nicht gesehen! Vor allem ist mir noch kein Verhütungsmittel eingefallen, welches komplett ohne Plastik auskommt. Selbst bei Kondomen, die aus Naturkautschuk bestehen, scheint es, als sei die Verpackung nicht ganz plastikfrei. Aber gut, das sind dann eben auch Kompromisse, die man eingehen muss. Schließlich will ich nicht schwanger werden, nur weil ich versuche, einen Monat keinen Plastikmüll zu produzieren! 😉 Übrigens, eigentlich hat alles, was mit diesem Thema zu tun hat, auch mit Plastik zu tun! Ganz schön deprimierend! Fazit: Noch geht es – trotz kleinerer „Fehltritte“ – ganz gut mit dem plastikmüllfreien Leben! Wir freuen uns aber trotzdem auf das Ende dieses Monats! Kategorien: Das Experiment | Tags: Dos and Donts, einfach überall, Plastikfrei leben, Zwischenfazit | Permanentlink. Regelwerk zum Experiment Hier ein paar Worte zu unseren selbst auferlegten Regeln: Es geht darum, einen Monat lang nichts zu benutzen, was Plastikmüll generiert. In Plastik gekaufte Lebensmittel (sich aber nicht mehr in Plastik befinden, weil wir sie schon umgefüllt hatten), die wir noch zu Hause haben, welche aber plastikfrei nachzukaufen sind, brauchen wir auf, um nicht unnötig Lebensmittel anzuhäufen und auch, um nicht zu viele Ausgaben am Anfang des Monats zu haben (Beispiele sind loser Tee und Kaffee – kann man im Teegeschäft oder bei Tchibo lose kaufen und in eine mitgebrachte Dose abfüllen lassen). Natürlich gibt es viele Dinge, die in einer gewissen Grauzone liegen. Was ist z.B. mit Bier, welches uns Freunde anbieten (die Dichtung im Bierdeckel ist aus Plastik – dazu kommt später ein extra Beitrag)? Trinken oder nicht trinken? Kenan ist fürs Trinken, ich sage eigentlich nicht. Schwierige Frage – über eure Beiträge freuen wir uns! Homo X – Was für ein Typ bist du? 3. Februar 2014 von ShoutOutLoud Hinterlasse einen Kommentar Bereits zu Beginn des 20. Jahrhundert haben Menschen wie Eduard Spranger in seinem 1914 veröffentlichten Werk „Psychologie der Typenlehre“ Begriffe wie Homo oeconomicus oder Homo politicus eingeführt, um verschiedene Lebensformen des Homo sapiens zu beschreiben. Spranger beispielsweise beschrieb den Homo oeconomicus wie folgt: „Der ökonomische Mensch im allgemeinsten Sinne ist also derjenige, der in allen Lebensbeziehungen den Nützlichkeitswert voranstellt. Alles wird für ihn zu Mitteln der Lebenserhaltung, des naturhaften Kampfes ums Dasein und der angenehmen Lebensgestaltung.“ Doch wie würde Spranger wohl unsere heutige „moderne“ westliche Art zu leben beschreiben? Welchem Typ würde er uns zuordnen und wie würde wohl seine Definition lauten? Ich denke mögliche Antwort wären in etwa Homo plasticus, Homo ignorantus oder doch eher Homo consumens….? Wie würdet ihr selbst unsere Art zu leben in Worte fassen? Was sind eure Ziele, was ist der Mittelpunkt eures modernen Lebens? Teilt uns eure Ideen und Gedanken doch bitte einfach durch einen Kommentar auf unserem Blog „Kein Plastik für die Tonne“ mit….. Ich persönlich tendiere zu Homo plasticus, denn unser aller Leben wird vom Plastik bestimmt. Unser Lebenszyklus ist seit der Einführung des Bakelit im Jahre 1909 in einem rasenden Tempo zu einem Plastikzyklus geworden. Plastik begleitet uns unser gesamtes Leben. Vom Schnuller über die Silikonbrüste bis zum Leichensack. Schon heute gibt es 6 Mal mehr Plastik als Plankton in unseren Meeren. Das Plastik oder um genauer zu sein das im Plastik enthaltene Bisphenol A (BPA) beispielsweise hat mittlerweile sogar Einzug in unser aller Blutkreislauf erhalten…und BPA hat den besonders schönen Effekt eine hormonell wirksame Chemikalie zu sein, welche uns alle unfruchtbar macht und Männer zu Frauen… Doch möglicherweise hat diese Entwicklung auch sein Gutes, wir brauchen uns vielleicht schon bald keine Gedanken mehr über die Überbevölkerung der Erde und die Ernährung der vielen Menschen machen….Ein hoch auf die moderne Geburtenkontrolle. Weitere interessante und besorgniserregende Informationen rund um das Thema Plastik erhaltet ihr auf http://www.plastic-planet.de/. Tut euch sich selbst einen Gefallen und schaut vorbei….. Kann man leben ohne Plastikmüll zu produzieren? Plastik – es zerstört unsere Umwelt, es ist schlecht für unsere Gesundheit und es trägt dazu bei, dass Millionen von Tiere (besonders die, die in unseren Weltmeeren leben) elendig verrecken! Trotzdem ist unsere Umgebung voll damit – ob im Bad, in der Küche, Putzmittel oder Medikamente (um nur einige Bereiche zu nennen), es wimmelt nur so von dem Material. Die Politiker tun hierzulande nichts dagegen (bzw. lassen sich wie immer sehr viel Zeit) und so liegt es an uns – den Bürgern – unser Konsumverhalten zu überdenken und unsere Gesundheit sowie unsere Umwelt mehr zu achten. Doch sich tatsächlich von dem anerzogenen Konsumverhalten zu distanzieren und trotzdem Teil der modernen Gesellschaft zu sein, birgt viele Herausforderungen in sich: Zu voll sind die Regale im Supermarkt mit „Müll“, zu chemikalienbelastet die Textilien, zu korrupt unsere Welt und zu mächtig die Unternehmen… Wer sein Leben wirklich ändern will, kann dies nicht von heute auf morgen tun und nicht, ohne viel Zeit und Mühe in die Recherche zu investieren, denn Alternativen sind nicht immer um die Ecke und meist nicht ganz billig… Quelle: http://www.lilligreen.de/wp-content/uploads/2010/06/mowe-mull.jpg Ruanda – der Vorreiter Das kleine afrikanische Land Ruanda zeigt der Welt, wie es geht – sie haben vor ca. 5 Jahren angefangen, die Plastiktüte aus ihrem Land zu verbannen. Wer trotzdem Plastiktüten einführt, muss alternative Stoffbeutel kaufen und die Plastiktüte abgeben. Inspiriert von Ruanda haben wir angefangen, mal darüber nachzudenken, wo wir überall mit Plastik in Berührung kommen – an sich überall! Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, ein radikales Experiment an uns selbst durchzuführen, um zu testen, ob ein modernes Leben ohne die Produktion von Plastikmüll überhaupt möglich ist?! In den nächsten 4 Wochen (Februar 2014) werden wir versuchen, keinerlei Plastikmüll zu produzieren und nichts zu kaufen, das auch nur Spuren von Plastik enthält. Damit wollen wir vor allem unser eigenes Bewusstsein erweitern und Alternativen zu der Abhängigkeit von Industrie und Marketing finden. Wir erzählen von unseren Erfahrungen in diesem Blog, weil wir so vielleicht auch anderen Menschen helfen können, Ideen und Anregungen zu finden, die Welt ein bisschen sauberer zu machen. Der Unterschied zu anderen Blogs oder Dokus, die man im Internet findet, ist, dass es uns nicht darum geht, nicht mit Plastik in Berührung zu kommen, sondern dass wir keinen primären Plastikmüll (also alles was wir selbst wegwerfen müssten) generieren dürfen. Konkret heißt das, dass wir nichts benutzen werden, was in Plastik verpackt ist und wir (auch nach dem 28. Februar) wegschmeißen müssten – Gegenstände, die für den Langzeitgebrauch sind und die wir eh schon zu Hause haben, dürfen wir aber auch noch weiter benutzen (Bsp. Brotdosen aus Plastik und Klobürste – ja; in Plastik verpackte Zahnpasta – nein). Dass das verdammt schwer werden wird haben wir bei unseren Recherchen herausgefunden: So hat beispielsweise jeder Deckel eines Glasgefäßes eine Plastikdichtung und selbst in dem Papier in dem Hefe und Butter eingepackt sind, ist Plastik enthalten – was bedeutet, dass wir im Februar darauf verzichten müssen. Natürlich stellte sich uns dann auch die Frage, wie das eigentlich mit anderen Verpackungsarten und deren Nachhaltigkeit aussieht. Leider ist es so, dass wohl auch der Stoffbeutel nur ökologischer als die Plastiktüte ist, wenn er oft genug benutzt wird. Aluminium ist an sich ein Klima- und Regenwaldkiller, kann aber gut recycelt werden – über 95% der investierten Energie werden durchs Recyceln eingespart (wichtig ist also Aluminium in den richtigen Müll zu werfen). Auch von Mineralölen verseuchte Papierverpackungen sind extrem schlecht für unsere Gesundheit. Also werden wir uns vermehrt Gedanken darüber machen, ob wir es als Alternative verwenden möchten oder lieber ganz darauf verzichten werden. Hauptsächlich wollen wir uns aber diesen Monat auf das Plastik konzentrieren und sind gespannt, ob wir unser Ziel erreichen werden. Jeden Tag werden wir einen kleinen Beitrag zu einem Bereich oder einem Produkt posten, um zu schauen, ob wir gute Alternativen zu den Plastikverpackungen gefunden haben oder ob wir tatsächlich einfach auf das Produkt für einen Monat verzichten müssen. Bei unseren Recherchen sind wir schon auf einige gute Blogs und Internetseiten gestoßen, denn wir stehen mit unserer Unternehmung, den Plastikmüll einzudämmen, nicht alleine da. Wir – Kenan und Anna – leben mitten in Frankfurt am Main in einer kleinen 75 m² Wohnung. Wir haben zwar 2 kleine Balkone, aber keinen Garten oder viel Abstellfläche. Außerdem ist es Winter, d.h. auch unser im Sommer vielfältiger Kräutergarten besteht nur noch aus Rosmarin, sodass die Bedingungen nicht optimal sind. Aber genau darum geht es – wir wollen herausfinden, ob Stadtmenschen ganzjährig auf Plastikmüll verzichten können bzw. bis zu welcher Grenze es noch sinnvoll ist, auf Plastikmüll zu verzichten. Kategorien: Das Experiment | Tags: Experiment, Konsum, Plastik, Plastikfrei leben, Umwelt | Permanentlink. Plastikfrei kochen – Rezept Nr. 10: Power-Frühlingsbrot mit Quark aus dem Glas Plastikfrei kochen – Rezept Nr. 9: Bärlauch-Pasta Plastikfrei kochen – Rezept Nr. 8: Sellerieschnitzel mit Kartoffelpüree und Sauerkraut Jimmy bei Plastikfrei kochen – Rez… ShoutOutLoud bei Körperpflege – plastikfr… Anna bei Körperpflege – plastikfr… ShoutOutLoud bei Toilettenpapier Rossi bei Toilettenpapier Putz-, Spülmittel, Seife
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
Ferdinand von Reznicek "Leiden eines Friedensdelegierten", 1899 - Fotocommunity Timeline Images Zeichnung "Leiden eines Friedensdelegierten" von Ferdinand von Reznicek. Karikatur aus der satirischen Zeitschrift "Simplicissimus", 4. Jahrgang Numm​er 12 (1899). Unter dem Bild: "Ist den der griechische Delegierte nicht mehr da? Das war sonst mein bester Kunde." - "Da is er noch; aber mein Herr lä​ßt'n nich mehr aus dem Hotel, weil er seit vierzehn Tagen alles schuldig geblieben ist." 19. Jahrhundert Arbeit Arbeitswelt Blumen Blumenkorb Blumenverkäuferin Delegierte Finanzen Gebäude Holzschitt Hotel Hotelier Illustration Illustrationen Karikatur Karikaturen Kellner Kochschürze Korb Magazin Natur Pflanzen Satire Satiremagazin Simpl Simplicissimus Verkäuferin Wirtschaft Wochenblatt Zeichnung Zeitschrift coloriert colorierte historisch historische koloriert kolorierte satirisch satirische
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
WeiterSchreiben : Literarisches Colloquium Berlin Ramy Al-Asheq, Monika Rinck, Rasha Nahas, Annika Reich
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Warum steht einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung?
Erfahrungen eines Lehrers: Alles klar mit den Jungs? - taz.de taz_akt_1696665166127 Alles klar mit den Jungs? Jungs reagieren hochsensibel auf die Verwerfungen der modernen Welt. Darum fliehen sie in virtuelle Welten. Was der Amoklauf von Winnenden mit guter Schule zu tun hat. Männliches Initiationsritual? Junge beim "Counter Strike" spielen. Bild: ap "Ja, ich würde mich als Vielspieler bezeichnen." Der 15-jährige dunkelhaarige, wenig sportliche Nicolas (Name geändert, d. Red) überlegt kurz. "Am Wochenende ist es meist so, dass ich fünf, sechs Stunden pro Tag Computer spiele. Meistens schon kurz nach dem Aufstehen. Und dann manchmal bis spät abends." An Schultagen spielt Nicolas meistens erst ab 18 Uhr - nach den Hausaufgaben. Er ist ein guter bis sehr guter Schüler. Und ein unbequemer. Er stellt hohe Ansprüche an die Lehrer, hinterfragt viel und vergisst niemals, was Lehrer ihm zugesagt haben. Seit dem schrecklichen Amoklauf von Tim K. ist die Republik in Aufruhr. Trotz gegenteiliger Beteuerungen. "Warum?" steht auf den Plakaten und Trauerkarten. Die Gesichter am Rande der Schule sprechen eine deutliche Sprache. Warum das? Warum hier? Auch wenn mancher das Massaker als etwas rational vollkommen Unerklärliches hinstellen mag, lohnt es sich, dort auf Spurensuche zu gehen, wo die Tat sich zutrug: In einer Schule. Nicolas besucht eine Hauptschule und steht kurz vor der Prüfung. Danach wird er die 10. Klasse besuchen und mittlere Reife machen. Wie Tim K. "Wenn ich kein Internet habe, spiele ich so drei Stunden täglich. Mit Internet hänge ich länger dran, weil man dann mit den Mitspielern kommuniziert. Manchmal auch von abends sechs bis nachts um drei oder später. Dann gehe ich kurz schlafen und dann in die Schule." Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe." Letzte Woche war Projektprüfung an der Hauptschule. Die Schüler sollen zeigen, dass sie ein selbst gewähltes Thema eigenständig bearbeiten können. Das heißt: Interessen artikulieren, recherchieren, sich informieren, Texte verstehen, eigene Überlegungen anstellen, die Projektergebnisse mit Hilfe von Plakaten, Modellen oder Power Point präsentieren. Eine Gruppe hatte das Thema "Computerspiele". Sie befragte Drittklässler zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen: Wie oft spielt ihr? Welche Spiele? Wie fühlt ihr euch dabei? Die Ergebnisse zeigen die Spitze des Eisbergs: 60 Prozent aller Jungs in der 3. Klasse spielen gewaltverherrlichende Computerspiele, teilweise mehrere Stunden am Tag. Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja größere Brüder, ältere Freunde, Väter. Das Ergebnis deckt sich mit dem der repräsentativen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "Am liebsten spiele ich im Moment Rollenspiele in Echtzeit", sagt Nicolas. Da hat man einen eigenen Charakter und kann den in einer Story hoch bewegen, über mehrere Levels. Von diesen Spielen gibt es oft mehrere Teile. Es ist wie bei Harry-Potter-Bänden. Man freut sich immer auf den nächsten Teil." Bei "World of Warcraft" spielt beziehungsweise kämpft und tötet man zu mehreren. Bis zu 40 Spieler bilden ein Team. Was reizt ihn daran? "Da kann man mit den anderen Figuren reden." Reden? "Okay, halt chatten. So ungefähr wie am Telefon. Bei anderen Spielen hat man ein Headset auf und dann redet man wirklich mit den Mitspielern und spricht sich ab, wie man den Feind am besten bekämpfen kann." Weiß sein Vater, was er so spielt? "Mein Vater hat sich das mal bei mir angeschaut, hat da aber wenig von verstanden." Nicolas ergänzt: "Es dauert sehr lange, bis man da reinkommt." Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert". Schule in Deutschland, das bedeutet in der weitaus größten Zeit Stoffdruck, Leistungsdruck, Stress für alle Beteiligten. Der Wert eines Menschen scheint sich nach den schulischen Leistungen zu richten. Und was ist bei Nicolas mit gewaltorientierten Spielen wie Ego-Shooter? "Ego-Shooter mag ich nicht so besonders. Früher, da hab ich das öfter gespielt. Aus Langeweile. Mit Freunden. Und dann hab ich das auch sehr intensiv gespielt. Da hatte ich immer so ein Zittern in den Fingern. Ein Freund von mir, der hat solche Spiele lange und viel gespielt. Und dann wurde er im realen Leben auch schneller aggressiv, ist gleich ausgetickt, wenn was schieflief." Könnte aus seiner Sicht ein Amoklauf mit solchen gewalttätigen Computerspielen zu tun haben? "Na ja, das liegt eher an den ganzen Problemen, die der Mensch drumherum hat. So etwas entwickelt sich bestimmt über Jahre hinweg. Wenn man immer wieder frustriert ist, gemobbt wird. Ich kann das eigentlich gut verstehen, dass man dann irgendwann austickt. Die denken dann, sie schaffen ihre Probleme aus der Welt, wenn sie diese virtuellen Figuren eliminieren." Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule. Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat. Das Ausmaß der Verletzungen und Beschämungen der aussortierten Kinder ist groß. Hauptschullehrer brauchen Jahre, um ihren Schülern wieder Selbstvertrauen und das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Was denkt der 15-jährige Nicolas? Könnte er sich vorstellen, dass an seiner Schule jemand so verzweifelt ist, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, einen Amoklauf zu planen? "An meiner alten Schule schon. Da hatten wir einen Schüler, der wurde immer von allen gehänselt, und der spielte auch total oft solche Spiele. Da könnte ich mir vorstellen, dass der so auf die Schule losgeht. Um sich für all das zu rächen, was die anderen ihm jahrelang angetan haben." Was würde Nicolas einfallen, wie man so einen Amoklauf verhindern kann? "Da müssen sich die Lehrer und Schulsozialarbeiter mehr um jeden Schüler kümmern. Um die Schüler auch wirklich kennen zu lernen. Und dass niemand benachteiligt oder gehänselt wird. Wer gehänselt wird, kann auch nicht seine Stärken zeigen. Und das ist so eine totale Spirale nach unten. Dann könnte schon so etwas wie ein Amoklauf passieren. Aber wenn man als Schule quasi alle bevorzugt, das heißt zum Beispiel auch mal die aufruft, die stiller sind, und allen die Möglichkeit gibt, seine Stärken zu zeigen, dann spürt jeder, dass er auch zu etwas da ist. Lehrer oder Schulleitung dürfen auch nicht wegsehen, wenn es Ungerechtigkeiten oder Streit gibt." Die Schulen schützen? Eingangskontrollen, Chipkarte, Kameras? Jahrzehntelang wachte am Schuleingang von Nicolas Schule ein Hausmeister, mit Sichtkontakt zur Tür und zum Foyer. Den früheren Hausmeister gibt es nicht mehr, seit die Gebäude des Schulzentrums einem privaten Investor zum Zwecke der Sanierung überlassen wurden. Im früheren Hausmeisterzimmer, gleich am Eingang des Schulhauses gelegen, stapelt sich jetzt Elektroschrott. Der Amoklauf von Winnenden muss allen klar machen: Es geht nicht um die Bekämpfung der Symptome, nicht um das Waffengesetz oder Chipkarten und Türsteher für Schulen, sondern darum, zu erkennen: Effizienz und Humanität, fachliche Leistungen und eine Schulkultur der Wertschätzung, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Schulreform in diesem Lande braucht eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen, zusätzliche Lehrer, weniger Stoffhuberei, mehr nachhaltige Lernprozesse. Aber auch einen Systemwechsel zu einer Schule für alle Schüler, in der die unterschiedlichen Lernzugänge, Begabungen, Interessen der Kinder und Jugendlichen kein störendes Element, sondern Ausgangspunkt einer lebendigen Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung ist. 19. 03. 2009, 16:47 auch hier ein sehr schöner artikel, der auch mal die sonst so schattigen ecken beleuchtet. ich weiss zwar nicht, was die "femininisierten" schulen damit zu tun haben, aber was kann der 6-jährige lukas dafür, dass die generationen vor ihm eben sehr lange gebraucht haben gleichberechtigung und emanzipation ansatzweise durchzusetzen? und warum sollte der 6-jährigen marie dadurch ein vorteil erwachsen? welche verantwortung tragen beide dafür? nur weil der eine mensch männlich und der andere weiblich ist wird einer in sippen- bzw geschlechtshaft genommen und der andere wird getätschelt? wer sind sie überhaupt, als volksgenossin der ehemaligen faschisten hier was sagen zu wollen? alice oute dich. 19. 03. 2009, 13:12 Für alle, die sich über "femininisierte" Schule aufregen: Hunderte von Jahren durften nur Jungen eine Schulbildung genießen. Als Mädchen endlich auch etwas lernen durften, waren es Dinge wie Handarbeit und Hauswirtschaft. Im Lauf des 20. Jahrhunderts kam es nun, daß Mädchen und Jungen die gleiche Bildung erhielten. Da erhob sich ein großes Jammern und Wehklagen. Arme Jungs. In die Isolierung gedrängt. Ich sage: Jungs, seid froh, daß ihr durch eine unglaubliche Verzerrung des Wettbewerbs so lange die Nase vorn hattet. Jetzt heißt es: Willkommen in der Realität! Mädchen mußten sich von Männern unterrichten lassen, ohne daß auf ihre "Weiblichkeit" eingegangen wurde. Und die armen Jungs kommen mit Lehrerinnen nicht zurecht? Nun, Männer, stellt Euch der Herausforderung!!! Oder seid ihr doch nur Mäuse? 19. 03. 2009, 09:32 Solange unser Schulsystem mehrheitlich unreflektierende Mitläufer porudziert, was irgendwie auch gewollt ist, kann das Zerbrechen von einzlnen Persönlichkeiten nicht überraschen. Allein die öffentlich diskutierten angeblichen Auslöser sind lediglich Symptome des Problems. Nur braucht hier wohl keiner mündige junge Menschen die auch mal aus Abwägung von Fakten Nein zu Gruppendruck und Co. sagen und das auch durchhalten. 18. 03. 2009, 13:50 das traurige ist die Hoffnungslosigkeit. Computerspiele als das Problem hinzustellen ist zur Zeit das einfachste. Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Lehrer sollten sich mal darauf einigen wie es mit der Bildung und Ausbildung in Unserem Land weiter geht. Was sie unseren Kindern und Jugendlichen zumuten ist eine Frechheit. Jedes (Dorf)hat seinen eigenen Plan wozu gibt es ein Bundesbildungsministerium nur das da auch wieder einpaar Leute versorgt sind. 18. 03. 2009, 12:06 Endlich mal ein Text in der Presse der sich auch mal bischen mit dem wahren Problem Deutschlands befasst. Es sind nicht die Computerspiele oder Waffengesetze ( die sind schon einer der strengsten der Welt), es ist das marode Schulsystem. Ich war auch auf einer Realschule und 1 Jahr lang auf einem Berufskolleg und war riesen glücklich als ich mit 17 endlich eine Ausbildung begonnen konnte. Bei der man auch zeigen konnte, dass man etwas kann. Etwas bewirken kann und nicht irgendeinen Schwachsinn lernte den man niewieder brauchte. Es muss ein Schulsystem her, das Motivation fördert. Mit Aufstiegsklassen. Wer sich anstrengt kommt in die A Klasse, wer schlechter in die C, ohne Sitzen zubleiben. Wer wieder besser wird, steigt wieder in die B auf usw. Tagesschulen die gute Workjobs anbietet mit AGs, die Talente der Schüler aufdecken und fördern. Nicht wo man nur blöd rumsitzt und dem Lehrer zuhört. Wo sich jeder Schüler beteiligt und bei einer eigenen Meinung nicht von Lehrer abgesägt wird( was ich oft mit eigenen Kopf erleben durfte). Kleiner Klassen und mehr Lehrer die im Studium nicht mit Wissen zugeballert werden, sondern Sozialekompetenzen angelernt bekommen. 18. 03. 2009, 10:35 Whow. Dass ich das noch erlebe. Ein Bericht der sich tatsächlich mit den Ursachen, der Menschlichkeit, mit Achtung befasst. 18. 03. 2009, 09:33 Weshalb fordert niemand, daß sich Eltern mal wieder um ihre Kinder kümmern? Wer ermöglicht denn die ganzen Computerspielereien und Fersehmarathons? Wer jagt sie nicht aus dem Haus, damit sie draußen spielen/sich bewegen? Wer rennt gleich zur Polizei, wenn sich Jungen mal kloppen, wie sie es seit Jahrtausenden immer getan haben? Wer fordert immer mehr Überwachung und Strafen, ist aber nicht dazu in der Lage, dem eigenen Nachwuchs gegenüber konsequent durchzugreifen? Das sollen dann bitteschön die Schule und die Lehrer machen... Aber bitte nicht zu hart. Denn mein Kind ist doch eigentlich ganz lieb... Arme Kinder heutzutage. Einerseits überbehütet und zu kaum einem eigenen Schritt fähig, da sie ständig von Eltern chauffiert werden und ihnen nichtmal der Schulweg gegönnt wird, um einen klaren Kopf zu kriegen. Die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern nur mit dem Auto erreichbar. Mit dem Fahrrad dürfen sie nicht los, weil da Unfälle, Mitschnacker und ich-weiß-nicht-was drohen. Der Zwang zur Unselbständigkeit. Andererseits Kinder, um die sich die Eltern gar nicht kümmern. Die, damit sie nicht nerven, unbeaufsichtigt vor die Glotze gesetzt werden, wo ihnen ungefilterte Gewalt in jeder Nachrichtensendung serviert wird. Keine gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie, oft nichtmal eine gemeinsame Mahlzeit am Tag. Kinder als Störfaktor. Aber alle Eltern haben ihre Kinder ganz furchtbar lieb. Und nun kommt die böse Schule. Da haben Lehrer kaum noch Zeit für Unterricht, weil sie sich in administrativen Rechfertigungsorgien gegenüber Schulaufsicht und Eltern für das Benehmen und die Zensuren ihrer Schüler aufreiben. Weil sie gute Schüler kaum fördern und schlechten Schülern kaum helfen können, denn woher soll die Zeit dafür beim bestehenden Lehrermangel kommen? Der Unterricht muß aber trotzdem neu und aufregend sein und mit unterschiedlichsten Lernmethoden gehalten werden. Wobei keine Zeit mehr ist, die Grundkenntnisse der Schüler zu vertiefen, weil eine unglaubliche Fülle an Stoff vermittelt werden soll. Frustrierte Schüler, überforderte Lehrer, unzufriedenen Eltern. Lösungen? Die Eltern wieder mehr in die Verantwortung nehmen! Schulverträge zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abschließen. Damit zumindest alle an einem Strang ziehen und ALLE wissen, daß es Konsequenzen gibt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Das wäre ein Anfang. Die klare Forderung an die Politik: Der Staat sind wir, die Bürger. Da ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn endlich in die Bildung investiert wird, anstatt sie stiefmütterlich als notwendiges Übel zu behandeln! Deutschland hat schon lange keinen Grund mehr, sich auf seine Schulen etwas einzubilden, wenn nur eine kleine Elite gefördert, die große Masse der Schüler aber für dumm verkauft wird. Einar von Fielenn 18. 03. 2009, 09:16 Wieder mal viel Text und wenig Aussage. Vielleicht nächstes mal einfach noch mehr Hauptschüler interviewen. Gymnasiasten spielen ja bekannterweise überhaupt Für einen kurzen Moment dachte ich, ich lese Bild. 18. 03. 2009, 09:15 Also mal im ernst: Man kann schon daran zweifeln, ob das die Meinung des beschriebenen Jungen ist oder die Meinung des Autors, bei allem Respekt vor 15-jährigen Jungen... 18. 03. 2009, 08:48 Daß Drittklässler tatsächlich "gewaltverherrlichende" Spiele spielen, bezweifle ich. Gewaltverherrlichung ist ein Straftatbestand und wird durch Beschlagnahmung des entsprechenden Mediums geahndet (bloßer Besitz ist straffrei, Verbreitung strafbar). Oder es wird zumindest von der BPjM indiziert. "Manhunt" in Kinderhänden kann ich mir nur schwerlich vorstellen... wo sollten die das herhaben, wenn es selbst für Erwachsene kaum noch beschaffbar ist - in diesem Alter gehen die Kinder auch noch nicht mit Tauschbörsen um. Spiele mit Gewaltinhalten - schon eher. Aber sobald ein Titel eine USK-Einstufung hat - und sei es ab 18 - kann es nicht "gewaltverherrlichichend" sein. Denn solchen Spielen muß die USK die Einstufung verweigern. Also bitte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und auf die Begrifflichkeiten achten. "Gewaltverherrlichung" ist ohnehin schon schwammig genug - eine echte Definition gibt es nicht - da muß man den Begriff nicht noch weiter ausweiten, indem man Spiele mit Gewaltdarstellungen mit einbezieht. 18. 03. 2009, 08:37 >>Und merken das die Eltern nicht? "Ich lebe ja ohnehin nur bei meinem Vater. Der denkt ich schlafe.">Oft auch solche, die erst für Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich sind. Egal, es gibt ja ... Väter 18. 03. 2009, 08:23 Endlich wird es mal gesagt: eine Verschärfung des Waffengesetzes führt zu nichts. Am wenigstens zu einer Bekämpfung der Symptome. Was die CDU als "All-Heilmittel" ins Auge fasst, ist schier bescheuert. Natürlich sollte man das Augenmerk auf die Schule an sich lenken. Den Schüler_innen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wichtig ist, damit sie sich nicht nur als Schüler_in sondern vor allem auch als Mensch akzeptiert fühlen. Als Teilzeitkraft an einer Schule ist mir das somit am wichtigsten. Den Kindern zeigen, dass sie von Bedeutung sind ... dass sie jemanden haben, der ihre Urteile, Meinungen zu schätzen weiß! Tiefe Wertschätzung als Heilmittel gegen Amokläufe? Wohl kaum. Aber ein erster Schritt in Richtung Besserung. 18. 03. 2009, 07:45 "Baden-Württemberg gehört zu weltweit 17 Ländern, die Kinder nach der 4. Klasse aufteilen. Das sind Österreich und die sechzehn Bundesländer. " Dr. Achim Koch 18. 03. 2009, 01:25 Mein Gott, was für ein Unsinn in diesem Artikel. Da passt ja gar nichts zusammen. Aussortierte Schüler als Ursache? Tim K. wurde gar nicht aussortiert, denn er durfte ja auf die weiterführende Realschule. Wird vom Autor aber einfach ignoriert, weil es nicht ins Bild passt. Und die Forderungen des Autors nach mehr Stellen und wneiger Arbeit für ihn selbst passen ins System der Lehrerfunktionäre, die sich nicht entblöden, den Amoklauf von Winnenden als Vehikel für höhere Gehaltsforderungen zu missbrauchen. Vielleicht sollte man dieses unmenschliche Funktionärsdenken hinterfragen, um die wahren Ursachen für Winnenden zu erforschen .... 17. 03. 2009, 23:51 "gewaltverherrlichende Computerspiele" nu, das ist aber ein plattes urteil. Was ist denn ein gewaltverherrlichendes Computerspiel und wie unterscheidet es sich darin vom Kasperletheater mit Polizist und Krokodil oder von Astrid Lindgrens "Mio mein Mio"? Vielmehr ist es doch so, dass die Gewalt in PC-Spielen fuer manche mit einer gewalttaetigen Realitaet zu korrellieren scheint. Der Einfluss suprematistischer sozialdarwinistischer Ideologien bei bisherigen SchoolShootings wird im Artikel ausgeblendet. Die These vom "Privatislamismus", der individuell motivierten Suicide Attack faellt unter den Tisch. 17. 03. 2009, 23:10 Elternabende in Schulen reichen eben nicht -jeder Abend ist Elternabend- und wie ist das eigentlich mit dem Eltern-tag? (jeden Tag!) 17. 03. 2009, 22:30 Das mit den 16 Bundesländern stimmt nicht. Berlin hat regelmäßig eine sechsjährige Grundschulzeit; die grundständigen Gymnasien, die ab der 5. Klasse beginnen, sind eher die Ausnahme. 17. 03. 2009, 21:54 17. 03. 2009, 21:24 Danke Taz fuer diesen Artikel!!!!! Ich denke genauso... Leider wird fuer diese Veraenderung viel Geld und Willen gebraucht und ich glaube nicht dass irgendein deutscher Politiker das eine oder das andere Opfern will. Ausserdem ich auch die Frage ob unsere Elite wirkliche Chancen fuer alle Schueler will. Gefoerderte Schueler sind in der Lage (politische) Situationen leichter zu verstehen und sind schwerer zu manipulieren. Das heisst sollte sich eine menschlichere Schule durchsetzten wurde sich die politische Landschaft (hoffentlich) veraendern, was die meisten Politiker allerdings nicht wuenschen. Ich bin trotzdem hoffnungsvoll dass es in naher zukunft zu einer menschlichen Schule kommt. Ihr Name qed Immerhin ist das Thema, wenn auch allmählich und lückenhaft, sogar in der taz angekommen. Es ist aber mit Eiapopeia "jetzt auch für Jungs" nicht getan: ein Paradigmenwechsel ist angesagt- weg von den durchfeministisierten und totgegenderten Mädchenpensionaten mit krasser Schlechterbenotung für gleiche Leistung wieder hin zu zweitausend Jahre Bewährtem: Erziehung zur Verantwortung und nicht Niedermachen, wie es Schwadronen von linksgrünen Kampflesben im Schuldienst unter dem Beifall kastrierter lila Pudel seit dreißig Jahren ungestraft vorexerzieren. Das erzeugt Verbitterung und schlimmer- gestörte Persönlichkeiten. Warum fragt keiner nach der Wurzel des Wortes 'Amok'? Das malayische Wort meint neben der maßlosen Raserei auch ihre Ursache, die unerträglich gewordene Demütigung nämlich.Und davon wird männlichen Kindern und Jugendlichen in einer von feministischen Dogmen und Frauenverherrlichung domestizierten Gesellschaft reichlich eingeschenkt. Mich wundert eigentlich nur, daß die Tims im Feminat BRD nicht jede Woche zuschlagen. ***Anmerkung der Redaktion: Wir lassen diesen Kommentar gerade noch mal durchgehen ... bitten aber bei der Diskussion um etwas sachlichere Formulierungen. 17. 03. 2009, 20:19 Ich denke dieser Artikel hat es ziemlich auf den Punkt gebracht was viele Schüler denken. Wobei sich der hier zitierte Schüler noch sehr zurückgehalten hat. Bei uns (Gymnasium 13te Klasse) ging die Diskussion heute in einer Freistunde auch hoch her. Der allgemeine Tenor, selbst unter den Mädels :D, dass verbieten von Computerspielen ist quak, weil sie eh so weit verbreitet sind, und es daher also wohl kaum daran liegt. Bezüglich des Waffengesetzes gab es eine ziemliche Debatte, wobei wir abschließend zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Verschärfung wohl kaum noch was bringt, bzw. das einzige was man noch ändern könnte wäre das Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten gelagert werden müssen. (Die Munition zentral, die Waffen dezentral/zuhause) Letztendlich haben wir uns darüber gewundert, was einen Menschen zu so einer Tat treiben kann, und uns sind wie dem Lehrer in diesem Artikel nur die Lebensumstände, bzw. die Lebensperspektiven eingefallen. ArminsPapa 17. 03. 2009, 20:08 Jungen sind wunderbare Geschöpfe, sehr aufmerksam, sensibel und verständig. Man muß nur mit ihnen viel reden, sie viel berühren und mit ihnen spielen. Das stärkt sie ungemein. 17. 03. 2009, 18:22 Die TAZ entdeckt die Probleme von Jungs und ihre eigenen Bedürfnisse. Respekt, vielleicht tut sich ja dann doch was mal was in der feminisierten Bildungslandschaft. Ich wage mal die These, dass die Ignoranz gegenüber Jungenbedürfnissen in der Schule und die hohe Anfälligkeit für rechtsextreme Haltungen unter Jungs in engem Zusammenhang stehen. 17. 03. 2009, 18:09 Wieso wird hier immer die Schule angesprochen? Zu meiner Zeit gab es genügend Außenseiter in jeder Klasse. Es wurde auch schon damals (Anfang 90er) der heruntergemacht, der keine Markenkleidung hatte oder seltsam aussah oder zu viele Einsen hatte. Und jeder wurde von Mädels abgewiesen. Und unfaire und überforderte Lehrer bzw. Lehrermangel gab es damals auch schon. Das Konsumverhalten war auch nicht gerade gesund. Sind wir dann alle zu Zockern geworden und haben uns in Fantasiewelten eingebuddelt? Vielmehr ist der Umgang mit dem Computer und den Unterhaltungsmedien heute intensiver. Aufgrund relistischerer Spiele macht es auch mehr Spaß, als nur mit 256 Farben durch VGA-Welten zu laufen und man wird weit stärker herausgefordert und einbezogen, als früher. Somit investiert man auch mehr Zeit in Spiele und vielleicht weniger in Sport oder Rumhängen auf der Straße, dem Sportplatz oder im Einkaufszentrum, als früher - da hat man noch richtige Menschen getroffen. Wer als Kind (und dessen Probleme) im Elternhaus nicht genügend Beachtung erhält, wird auch in der Schule nicht "guterzogen" werden könnnen. Wieso sollen denn die Lehrer Defizite ausbaden, die man im Elternhaus beheben müsste? Ich kenne genügend Geschichten von Lehrern, die den Kindern erst soziale Fähigkeiten beibrignen müssen und mit den normalen Lenrstoff nicht hinterherkommen. Das "vor der Glotze Parken" von Kindern hat also hier seine Auswirkungen. Mehr mit den Kindern zu unternnehmen und sich aller Probleme im Haus anzunehmen wäre die bessere Lösung, als darauf zu hoffen, dass der private Kinderpsychologe in der Glotze oder die Schule es schon richten wird. Leider ist das heute natürlich nicht immer einfach, da durch bestimmte Faktoren Kinder nicht selten überaktiv sind und hier die Erziehung auch schwieriger und zeitaufwändiger ist. 17. 03. 2009, 17:23 "Tim K. kam nach der Grundschule auf die Realschule...... Mit zehn Jahren wird entschieden, ob man studieren soll, einen normalen Beruf ergreift oder auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hat." Toll, das Schulsystem des Landes Baden-Württemberg in zwei Sätzen erklärt. Wo findet sich da das Berufskolleg, die Berufsoberschule, das berufliche Gymnasium die Fachschulen, das System 9+3BW usw.usw.? Die Bildungsempfehlung ist kein lebenslanges Stigma nicht für die "Gymnasiasten" und nicht für die "Hauptschüer". Letzteren "kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt" anzudichten ist, zumindest in Baden-Württemberg, schlicht eine Lüge. Da stehen andere Gesamtbeschulte Bundesländer wesentlich schlechter da. 17. 03. 2009, 16:38 "Schule, das ist vor allem Unterricht. Man weiß mittlerweile relativ gesichert, welche Beteiligungsmöglichkeiten Schüler/innen im Kerngeschäft von Schule haben: Statistisch gesehen darf jeder Schüler in einer Stunde nur wenige Sekunden sprechen. Den Rest redet der Lehrer. Die Schulforscher nennen das "lehrerzentriert"." Jetzt haben Sie also schonungslos die ganze Grausamkeit unserer Schule aufgedeckt. Ein Schüler darf nur wenige Sekunden reden, den Rest der Zeit redet der Lehrer. Wenn man aber bedenkt, dass eine Klasse im Schnitt etwa 30+x Schüler hat, dass Unterricht durch diverse Dinge (Zuspätkommer, Organisatorisches, Unterrichtsstörungen seitens der Schüler) verzögert wird, und dass im Unterricht nicht nur geredet werden kann und soll, sondern auch dann und wann mal etwas erarbeitet werden muss, in Partner-, in Gruppen-, in Einzelarbeit, bei Simulationen, in Lernspielen etc., dann entschärft sich die Sachlage allerdings bedeutend. Sie liegen ja richtig damit, dass einem einzelnen Schüler in Deutschland zu wenig Zeit für eigene Wortbeiträge im Unterricht zur Verfügung steht - das liegt aber garantiert nicht daran, dass der Lehrer die Redezeit an sich reißt und die Schüler zum Schweigen verurteilt sind. Dass Sie sich solcher lächerlichen Polemik hingeben, enttäuscht mich. Oder aber es wurde hier, wie im Fall mit dem "World-of-Warcraft-Artikel", wieder nicht sauber recherchiert. Jemand, der sich mit "Schule" auskennt, würde nicht zu solchen Aussagen kommen. 17. 03. 2009, 16:24 Vorweg: Es macht mir viel Hoffnung, dass seit Längerem eine sehr intensive Diskussion darüber geführt wird, als EIN Element der Verbesserung die Kinder länger gemeinsam zu unterrichten. Es gibt da zwar das "Argument", Gymnasialkinder würden (z.B. in Berlin) bei längerem gemeinsamen Lernen gebremst, aber erstens bleibt hier die Frage, ob das ein schlimmer Schicksalsschlag ist oder nicht, zweitens kann man das nun wirklich locker durch entsprechende Differenzierung und spezielle Angebote ändern. Zum Thema Schulwechsel mit zehn: Kinder von sechs Jahren bis zur Pubertät (die durchaus auch erst mit zwölf oder später einsetzen kann) brauchen nach verschiedenen Entwicklungsmodellen und nach alltäglicher Erfahrung primär Erfolgserlebnisse, die Erfahrung "ich kann etwas". Das verhilft ihnen einerseits zu einer stabilen Entwicklung, andererseits zu einem gesunden Erleben von Leistungsfähigkeit. Leistung ist im Idealfall dann nicht leiden, sondern ein total geiles Erlebnis. Wenn dann mit 10, teilweise also mitten in dieser Entwicklung, die Entscheidung "Hauptschule" kommt, ist die Botschaft: Ätsch, war alles Quatsch mit deinen Erfolgen, jetzt kommt der richtige Ernst. Die Tatsache, dass die LehrerInnen an den Hauptschulen sich oft den A.... aufreißen, nützt den Kindern nichts, es bleibt das Versagt-Haben, das Minderleister-Sein. Eine problematische Sache, mindestens aber sehr schade für einen Heranwachsenden bezüglich seiner Stärke und Zuversicht. Kommt das Kind zufällig zur Zeit des Schulwechsels auch in die neue Phase der Pubertät, beginnt die Suche danach, wer man eigentlich ist. Das Kind setzt all seine Lebenserfahrung gewissermaßen zusammen und konstruiert damit sozusagen erstmals sein eigenes Selbstbild, das sich immer weniger über Autoritäten definiert. (Es bleibt freilich weiter auf sie angewiesen, aber eben mit sinkender Tendenz.) Wenn jetzt die GrundschullehrerInnen das Kind in den vier Jahren genau kennen gelernt haben, wären sie es, die es auch in die neue Phase begleiten können, zumindest, was die schulische Seite betrifft. Stattdessen kommen die Kinder in ein zu 100 Prozent neues Umfeld mit neuen sozialen Bezügen, Autoritäten, MitschülerInnen usw. Hier gilt alles das, was das Kind in der Grundschule entwickelt und aufgebaut hat, was es bis hierhin IST, nichts mehr bzw. es weiß einfach keiner mehr genau, was dieses Kind an Besonderheiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen hat. In dieser Phase aber versucht der Mensch eben, sein Selbst zu entwickeln. Damit steht er dann allein. So erzeugen wir einen künstlichen Bruch und damit wiederum systematisch eine potenziell labile Situation. In dieser Irritation verstärken sich auch die Probleme der nicht Amok laufenden Kinder. Ich habe noch nie in der ganzen Zeit der Schuldiskussion auch nur ein einziges stichhaltiges Argument für die bisherige Regelung gehört. Wirklich keins. Der Baden-Württemberger 17. 03. 2009, 15:31 Ja, in Baden-Württemberg wird nach der vierten Klasse aufgeteilt - und in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Jugendliche, die das Abitur bestehen. Unter anderem auch deswegen, weil der Weg zum Abitur in Baden-Württemberg auch über die Hauptschule führt - dauert nur ein Jahr länger. Sind dann eben 13 Jahre. Über die Realschule und das daran anschließende Wirtschafts- oder Technische Gymnasium geht es auch in 13 Jahren, nur über das Gymnasium dauert es eben nur 12. Wie die Kollegen des Spiegel erst unlängst festgestellt haben: kein anderes Bundesland fängt seine Schüler besser auf. Und wenn ihr schon über die Haupt- oder Realschule in BW schreibt, schaut Euch erst einmal an, wie dort gearbeitet wird und wie die Jugendlichen dort gefördert werden. Und die Gymnasiasten? Ja, die werden eben gefordert - was in vielen anderen Ländern viel zu kurz kommt...
China provoziert Hongkonger mit Militärvideo | meta.tagesschau.de Ihre Meinung zu: China provoziert Hongkonger mit Militärvideo Am 01. August 2019 um 14:30 von Sisyphos3 eine Warnung an die Regierungskritiker? wohl eher eine Drohung ! wobei was soll man den Demonstranten raten also besonders viel Skrupel traue ich Peking nicht zu Westliches Denken/individuelle Freiheit/Menschenrechte sind denen sicherlich wesensfremd Am 01. August 2019 um 14:37 von TomXian Mit Angst wird stets Politik gemacht Angst ist ein starker Motivator. Angst vor Arbeitsplatzverlust, Angst vor Armut im Alter, Angst vor Ausländern ... Angst führt oft dazu, dass man sich zurücknimmt, auf seine Rechte nicht besteht, zum Kompromissen bereit ist, die man sonst nicht eingegangen wäre. Dies funktioniert weltweit. Am 01. August 2019 um 14:42 von Demokratieschue... China muss ganz unmissverständlich in die Schranken gewiesen wer Zuerst mal ist dass hier: https://www.tagesschau.de/ausland/china-video-hongkong-101.html Die Stimmung in Hongkong ist schon aufgeheizt - nun sorgt ein chinesisches Militärvideo für Aufsehen: Es zeigt Soldaten, die Demonstranten bekämpfen - eine Warnung an die Regierungskritiker? eine unzulässige Provokation weil Hongkon -genauso wie Taiwan - ein Recht auf seine Selbstbestimmung hat! Siehe UN-Zivilpakt! wer weisst China bitte mal unmissverständlich in die Schranken?? Es wird Zeit, dass dieser chinesischen Fuehrung ganz deutlich die Grenzen aufzuzeigen. Denn auch China hat sich an internationales Recht und geltendes Völkerrecht zu halten und gemäß dem ist solches Vorgehen verboten!! Am 01. August 2019 um 14:51 von tagonist Souverän und deutlich Kante zeigen gegen die höchstwahrscheinlich mal wieder von außen inszenierten sogenannten "Proteste" und entsprechenden Krawalle. Sollte eventuell auch mal hier gemacht werden an dem einen oder anderen Freitagsklamauk oder bei irgendwelchen Pegida&co-Umzügen, dann ist ganz schnell wieder Ruhe! Lieber einmal zu oft gedroht als einmal zu oft tatsächlich erfolgte Staatsgewalt mit Verletzten und/ oder Toten. China weiß halt auch in der Beziehung wie es richtig gemacht wird. Am 01. August 2019 um 14:51 von WL Regierungs-Werkzeug Ohne Frage haben die Regierenden in China gelernt. Solche Filme sprechen doch die Zuschauer und potentielle Protestanten an! Ob nun gerichtet an Hong-Kong oder wen auch immer – im Grunde könnte der Streifen Regierenden überall auf der Welt unter die Arme greifen. Am 01. August 2019 um 14:57 von Bernd39 Tip für Herrn Wurzel "So sind Soldaten zu sehen, die Wohnungen stürmen und auf breiten Straßen mit Schutzschilden und Gewehren auf Demonstranten losmarschieren. Schützenpanzer schieben Barrikaden beiseite und vermeintliche Protestierer werden festgenommen." Diesen Satz, Herr Wurzel, hätte Sie auch nach einem Besuch der Bundeswehrausbildung in der Colbitz-Letzlinger Heide formulieren können. Nun ist zwar der Hintergrund bei dem chinesischen Video offensichtlich. Aber so zu tun, als wenn solche Szenarien in der Bundeswehr NICHT trainiert werden, da muß man schon lange von Deutschland weg sein. Um den Anschein von Einseitigkeit zu vermeiden, hätte wenigstens ein Nebensatz dazu gehört. Oder gegen wen trainiert die Bundeswehr da? Am 01. August 2019 um 15:01 von baumgart67 Man merkt langsam, dass China nervös wird. Trump hat China wirtschaftlich unter Druck gesetzt, nun gibt es Gegenwind aus Hongkong und Taiwan und China reagiert wie ein bockiges Kind. In China werden immer mehr Internetseiten gesperrt und irgendwann investiert dort keiner mehr. Xi hat es überspannt und es wird China schaden denn noch sitzt der Westen am längeren Hebel. Die Bürger in Hongkong wird diese Provokation noch weiter aufregen, solche Drohungen mögen im Mainland die gewünschte Wirkung erzielen, aber in Hongkong sicherlich nicht! Am 01. August 2019 um 15:03 von M. Dräger Macht keinen Quatsch! In einem Zoo hier an der Ostsee gibt es einen Beo, der ruft gerne dem Besucher zu: "Mach keinen Quatsch." Der Parteiführung in Mainland-China möchte ich raten, auf den Vogel zu hören. Am 01. August 2019 um 15:04 von Struwwelpeter China provoziert mit Militärvideo Das war nur eine Frage der Zeit, bis China darauf so reagiert. Wer auch immer die Gewalt in Hongkong provoziert hat, die Freiheit ist in Gefahr. Am 01. August 2019 um 15:04 von LaoTuo War der Autor letztes Jahr um die Zeit.. ...auch in China? Vermutlich schon (und die HongKonger kennen das natürlich auch).. heute ist der 1. August.. chinesisch 八一 .. und das steht für was? genau, Militär.. Heute ist in China der Tag des Miliärs, da macht es durchaus Sinn, mal einen Spot im Fernsehen und online zu zeigen.. Das wäre übrigens auch ohne die HongKong Revolten gekommen.. der 1.8. ist nämlich jedes Jahr.. Schade, nein traurig, das der Autor nicht einmal darauf Hinweisen konnte.. Am 01. August 2019 um 15:15 von iog Was ist der Unterschied zwischen Aufstand und einer Protestkundgebung? Am 01. August 2019 um 15:17 von Nettie Plumper Einschüchterungsversuch „Er [Chen Daoxiang, der Kommandeur der in Hongkong stationierten chinesischen Soldaten] sprach von radikalen Protesten, die die Stabilität Hongkongs ernsthaft gefährdeten. Die chinesische Armee sei entschlossen, die nationale Sicherheit zu verteidigen“/ „Harsche Worte, die man aber nicht zu ernst nehmen sollte, sagt Nathan Law, pro-demokratischer Politiker der Hongkonger Partei Demosisto und früherer Mitanführer der sogenannten Regenschirmproteste von vor fünf Jahren: "Das ist ein Beispiel für die klassische Angst-Mach-Taktik der chinesischen Staatsführung. Nichts Neues (...)“ Stimmt. Kennt man langsam alles bis zum absoluten Überdruss. Es nervt nicht nur, es ist einfach nur in höchstem Maße widerwärtig. Am 01. August 2019 um 15:20 von Freischeler Eine Warnung an die Regierungskritiker... und glaubt irgend jemand in der freien Welt an einen "Maidan" in Hongkong. China besteht seit über tausend Jahren, hat bis jetzt jegliches Problem gelöst und ist eine Weltmacht auf wirtschaftlichen, militärischen und politischen Gebiet. Leider hört man weniger über „Newly Industrialized Countries“ als über Brexit, dem Iran, etc. Am 01. August 2019 um 15:26 von Juergen Das ist ein Wink mit dem Zaumpfahl. Aber ob dieser Wink so klug war? Im Gegensatz zu vor 10 oder gar 20 Jahren hat China mittlerweile viel zu verlieren, wenn sie den "Westen" als Gesamtes verärgern. Und solch ein Militäreinsatz würde den Westen als Gesamtes sehr verärgern. Sie haben viel Geld in westliche Industrieunternehmen investiert und nicht nur in Deutschland sind "Verstaatlichungen" und Enteignungen möglich, wenn es im Interesse der Allgemeinheit liegt. Das würde sich u.a. für Deutschland richtig rentieren, chinesische Besitzer zu enteignen. Und militärisch sind die Chinesen (noch) nicht stark genug, um sich mit der NATO anzulegen. Am 01. August 2019 um 15:48 von LaoTuo @all: Am 1.8. ist in china _immer_ Militärtag. der 1.8. (chin. "八一") ist der Gründungstag der PLA, des chinesischen Militärs. Der wird _jedes_ Jahr gefeiert. Das wissen wir hier natürlich nicht, der Autor aber wahrscheinlich und die Hongkonger sowieso (nach mehr als 20 Jahren). Hätte er auch in den "Bericht" einfließen lassen können. Die Chinesischen Soldaten sind auch im Ausland eingesetzt, und haben da auch mit Englischsprachigen zu tun. Man sollte aus einer Fliege keinen Elefanten machen, sonst wird demnächst weltweit über Deutschland berichtet das wir den Verstand verloren hätten (11.11.). Am 01. August 2019 um 15:54 von Vollgas Wie wer das Szenario, wenn zehn Millionen chinesische Soldaten in Hongkong einmarschieren würden ?? Die westlichen Politiker würden dastehen, wie nasse Pudel. Die wirtschaftliche Abhängigkeit von dem Riesenreich, mit Abermillionen von Konsumenten, ist doch für die westliche Wirtschaft doch viel wichtiger, als Hongkong mit den Protestierenden. Hat jemals sich ein westlicher Politiker über die bisherigen Vorgänge mit der chinafreundlichen Regierung in Hongkong vor das Mikrofon gestellt und das Verhalten der von China eingesetzten "Marionette"kritisiert, NEIN, wäre die Antwort. Am 01. August 2019 um 15:56 von Jayray Was soll die Aufregung? Haar genau ein gleiches Training machen auch deutsche Polizisten/Einsatzkommandos. Es wird nur geheim gehalten, damit der Anschein der Volkssouveränität gewahrt bleiben soll. Ein Anschein halt. Gibt es einen Aufruh/Aufstand wird der hierzulande natürlich ähnlich niedergeschlagen (und die EU-Verfassung erlaubt das bewusste Töten bei einem Aufruh/Aufstand durch die Behörden). Der Staat verteidigt seine Regierung nicht nur in China sondern auch fast überall andernorts. Es gibt keine Verfassungshoheit der Bevölkerung. Gerade in Deutschland hat nur der Staat eine Hoheit. In China werden zumindest noch Kaiserliche Anordnungen/Ehrenrechte (wie bei einem Bau einer Autobahn, bei der die Autobahn weichen musste und nicht der Hausbesitzer) respektiert. Am liebsten sähe ich für alle die Selbstbestimmung durchgesetzt. Aber Realität ist, niemand gibt gerne freiwillig ab, erst recht nicht die Herrschenden. Das wär doch mal was, wenn alle Hong Konger fliehen würden. Das wärs! Am 01. August 2019 um 15:57 von Allahkadabra China am Rande des Verderbens Hiermit fordere ich das chinesische Regime zum sofortigen, lebenslangen Rücktritt von allen politischen Ämtern auf. Weiterhin muss es harte diplomatische, politische und wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen China geben. Ich werde umgehend keinerlei chinesische Produkte mehr erwerben. Am 01. August 2019 um 15:58 von Wolfgang86 Nachprüfbare Falschaussage "Gezeigt werden Spezialtruppen mit Kriegswaffen, die Demonstranten bekämpfen." Das ist nachprüfbar eine Falschaussage. Wer das Video sieht, erkennt eindeutig, dass in der Szene in der Demonstranten "bekämpft" werden, keinerlei Kriegswaffen zu sehen sind. Sondern reguläre Crowd- und Riot-Control Einheiten, die mit Schilden, Schlagstöcken bzw. Gummigeschossen, Wasserwerfern und anderen "Weniger-tödlichen-Waffen" ausgerüstet sind. Genauso wie sie auch von Bundespolizei und -wehr eingesetzt werden. Kriegswaffen werden unbestritten auch gezeigt, aber NICHT in dieser Szene. Oder wie ist das mit den Kriegsschiffen am Ende? Schießen die auch auf Demonstranten? Am 01. August 2019 um 16:02 von iog Konvention zum Schutz der Menschenrechte 2. Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels geachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um c. einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen. (Europäische Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950) Am 01. August 2019 um 16:04 von fairytail Das China sich da langfristig NICHT einmischen ist absurd, ob China, Russland überall dort, wo Machthaber das Militär unter Kontrolle haben , da wird entweder der Nachbar ( Russland - Ukraine) oder das eigene Volk , hier eben Hong Kong, definitiv bald angegangen und mit aller Härte, die wir uns nur ausmahlen können+ angegriffen.Und seien wir ehrlich - was passiert schon, ob Herr Putin sich nimmt was er will oder die Chinesische Regierung das freie recht auf Meinungsäusserung gewaltsam beendet löst bei unseren Staatsvertretern immer nur das übliche : verbales verurteilen, einer solchen Handlung, auf schärste...ich höre hier auf, denn jeder weiss es : es passiert einfach nichts ausser ein paar wirtschaftliche Einschränkungen.Je dreister desto weniger widerstand der UN oder sonstweder Organisationen.Handlungsunfähig durch wirtschaftliche Abhängigkeiten, da man diese irgendwann einging kommt man jetzt in solchen Konflikten auch nicht mehr raus.Revolten und Aufstände haben ihre Gründe..... Am 01. August 2019 um 16:09 von ustdigital @Juergen um 16:26 "Sie haben viel Geld in westliche Industrieunternehmen investiert und nicht nur in Deutschland sind "Verstaatlichungen" und Enteignungen möglich, wenn es im Interesse der Allgemeinheit liegt. Das würde sich u.a. für Deutschland richtig rentieren, chinesische Besitzer zu enteignen." Denken Sie noch einmal darüber nach. Deutschland kann es sich einfach nicht leisten auf diesen riesigen Markt zu verzichten. Sie können gerne die Automobilindustrie, den Maschinenbau oder zB. Siemens fragen was diese von solchen Aussagen halten. Am 01. August 2019 um 16:12 von TomXian Der einzige, der dies tut und im Rahmen der WTO China in die Schranken verweist, ist Donald Trump. Da die deutsche Wirtschaft schon seit Jahren am Tropf von China hängt (jeder 2. VW wird hier zugelassen, noch) und sich auf eine Rezession zubewegt, ist von dieser Seite schon seit Jahren nichts zu erwarten. Am 01. August 2019 um 16:12 von schmokie Wie war das damals mit Egon Krenz? Die Geschichte wiederholt sich hin und wieder, auch im Gebrauch von Bildern. Als sich 1989 in der DDR die Situation zuspitzte und die ersten Montagsdemos in Leipzig formierten, sendete auf Krenz' Geheiß das DDR-Fernsehen täglich Bilder von den niedergeschlagenen Studentenunruhen auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking, um den aufmüpfigen "Kriminellen" vor Augen zu führen, wie unangenehm die Sache enden kann. Er reiste sogar nach China, um damit ein drohendes Zeichen zu setzen. Erst Anfang Oktober, kurz vor dem Nationalfeiertag (7.10.), hing Krenz prophylaktisch sein Mäntelchen in den Wind der Geschichte und verbot den Einsatz von Schusswaffen. So kam es, dass die Demo in Leipzig am 7.10. lediglich mit Gummiknüppeln und Wasserwerfern aufgelöst wurde und am 9.10. überhaupt kein Eingreifen der Sicherheitskräfte erfolgte. Bei der späteren Aufarbeitung der jüngsten Zeitgeschichte in diversen Fernsehbeiträgen konnte sich Krenz dann nur noch an sein Schusswaffenverbot erinnern. Am 01. August 2019 um 16:14 von Dana Ich frage mich dauernd, wo die Sanktionen gegen China bleiben? Wo doch unsere moralisch überlegene Wertegemeinschaft sonst überall in der Welt interveniert und empfindliche Sanktionen verhängt, um böse Diktaturen zu bestrafen und Demokratie zu verbreiten. Wo sind die Sanktionen gegen China aufgrund der Aggressivität gegen Hongkong (und auch gegen Taiwan und die Uiguren). Am 01. August 2019 um 16:16 von karlheinzfaltermeier @Demokratieschue.... um 15:42Uhr Wetten, daß Ihre Empörung die chinesische Führung so wenig interessiert, als wenn ein Sack Reis umfällt? Anscheinend gehören Sie zu den unverbesserlich Naiven, die wirklich Glauben,China würde sich von einem nicht mehr existierenden britischen Empire durch ein paar Bögen Papier die Denk- und Handlungsweise diktieren lassen. Meines Wissens hat weltweit nur ein Staat diese Eigenschaft! Am 01. August 2019 um 16:16 von TomXian "Souverän und deutlich Kante zeigen gegen die höchstwahrscheinlich mal wieder von außen inszenierten sogenannten "Proteste" und entsprechenden Krawalle." Sie sind ein intimer Kenner der Geschehnisse? Waren schon etliche Male in Hong Kong? Können die Entwicklung der Hong Kongern von den 60er Jahren bis in die Neuzeit verstehen? Haben mit Hong Kongern gesprochen? Oder handelt es sich bei ihren Aussagen nur um Vermutungen? Die sich auf welche Grundlagen stützen? Am 01. August 2019 um 16:17 von Freebooter Die Sprache der Führung in Peking @ tagonist 15:51 "Von außen inszenierte sogenannte Proteste", das ist die Sprache der Herrschenden in Peking. Am 01. August 2019 um 16:18 von Diaomeiqiantu Erstens es ist der 1.8 wird jedes Jahr video präsentiert von Militär. Zweitens, wenn Proteste Regierungs Gebäude angreifen, ist es nicht mehr zum spaßen. Stellen wir uns mal vor Rechten und Linken bei Proteste irgend ein Amt angreift oder besetzt, ist glaube nicht das die Polizei einfach nur zuschaut. Ich finde die Führung ist schon verdammt geduldig, Hongkong gehört einmal mal zu China, wenn die Leute mit einem Gesetz problem haben ist schon komisch, als ob hunderttausend Menschen Vorhaben gesetze zu brechen und Angst haben nach China ausgeliefert zu werden. Drittens mir ist schon längeren aufgefallen, sie schreiben immer mit viel Vermutung und einer Art die irreführend ist, als ob sie generell ein Problem haben alles was die Chinesen tun, ich dachte journalist soll doch sachlich berichten und erörtern, was geschehen ist wie es dazu kommt. Journalisten haben, die Macht mit Worten kann Augen öffnen oder Angst und Hass schüren. Am 01. August 2019 um 16:22 von Meinung zu unse... Das ist weder etwas neues an möglicher Erwartung in Abhängigkeit wie sich die Proteste in Hong Kong entwickeln werden noch eine Überraschung! Ich beobachte nur, daß - soweit ich das mitbekommen habe - bisher kein westlicher Staat / keine westliche Regierung zu den Entwicklungen und potentiellen Gefahren dort sich geäußert hat. Eine Bemerkung so am Rande zur passenden Gelegenheit - wie bspw. der Aufstand in Warschau - hätte durchaus gemacht werden können. Aber ich denke alles hält sich lieber in Deckung nach dem Motto -> "Augen zu und durch" und damit den Chinesen signalisieren -> FREUNDSCHAFT! Schließlich wollen alle ungestört gute Geschäfte mit China machen. Die Autoindustrie ist bspw. sehr darauf angewiesen. Am 01. August 2019 um 16:25 von MichaelJ90 Leider verändert sich China zunehmend ins negative. Ich habe schon selbst in China gelebt und arbeite in einem Unternehmen mit vielen Werken und Kollegen in China. Bin Fan der Kultur und der Leute, doch die Regierung und deren Handlungen werden zunehmend radikaler. Der Einmarsch in HK und Taiwan ist durchaus denkbar. Komplette Kontrolle/Manipulation der Bürger längst umgesetzt, auch IT technisch höchst professionell abgeschottet. Für mich inzwischen ein Land, welches deutlich gefährlicher Auftritt als manch arabische „Terroristen“. Auch wenn wirtschaftlich in der Vergangenheit extrem wichtig, sollte man viel vorsichtiger in heutigen Beziehungen zu China sein. Die Abflachung der chinesischen Wirtschaft derzeit könnte manchen eventuell helfen Abstand zu gewinnen. Am 01. August 2019 um 16:25 von wenigfahrer Einige spekulieren ganz schön, ich denke nicht das sich China irgendwas verbieten lässt, dazu ist es einfach zu groß. Und Ohne die Werkbank würde es in Welt auch recht ungemütlich, auch für unsere Autofirmen, die Umsätze könnten nicht ausgeglichen werden. Also Vorsicht den Drohungen, trifft auch uns ganz gewaltig, einfach mal bei Einkauf von Markenprodukten die wir kennen, hinten drauf schauen. Da steht hergestellt in ...... . Das wäre dann alles leer im Regal, einem Staat mit 1,3-4 Milliarden Menschen zu drohen, ist wohl nicht ganz einfach. Außer beim Kommentar schreiben. Am 01. August 2019 um 16:26 von Ist Wahr @ Wolfgang86, 16:58 Sie haben das Video auf Ihrem Gerät? Können Sie mir mit einem kurzen Hinweis helfen? Mein Gerät zeigt kein Link im Artikel zum Video an. Ich kann also kein Video mit chin. Spezialtruppen sehen. Den vielen bereits vorhandenen Kommentaren nach, bin ich wohl der Einzige dem die Digitaltechnik (aus China) im Stich läßt. Mein Kommentar: ich sehe nur Worte und höre nur Töne; Ganz schön raffiniert, diese chinesische Bedrohung. Am 01. August 2019 um 16:32 von DeHahn Die Flugzeugträger und Flottenverbände in der Straße von Hormus sind Fackeln der Freiheit. Antiterroreinsätze chinesischer Kräfte sind eine Bedrohung der Freiheit. Auf diese Weise kommt es, dass es in gewissen Ländern skrupellose Männer mit Waffen und Gesichtsmasken gibt, die aus dem Hinterhalt töten und Frauen vergewaltigen, aber sich aufspalten in Freiheitskämpfer und Terroristen. Dabei werden die von beiden Seiten jeweils umgekehrt bezeichnet. Am 01. August 2019 um 16:34 von Sisyphos3 15:42 von Demokratieschue... Denn auch China hat sich an internationales Recht und geltendes Völkerrecht zu halten wer bestimmt denn was "Recht" ist ? also wenn 1.3 Mrd Chinesen "Völkerrecht" anders buchstabieren wie wir beide .... Indien (1,1 Mrd) sich anschließt oder die arabische Liga (500 Mill) also dann haben wir recht schnell ein Problem Am 01. August 2019 um 16:35 von m.g Natürlich werden die Menschenrechte in China verletzt. Doch wie sieht es in den USA unter Trump aus? Hinrichtungen wie in China, Folterungen wie in China usw. Ich sehe kaum Unterschiede in beiden Ländern. Kriegsvorbereitungen im Nahen Osten vor allem durch die USA. Soll der nächste ungerechte Krieg vorbereitet werden mit vielen 100 000den Toten wie im Irak? Durch wen, natürlich durch die USA. Dieses Thema ist meiner Meinung nach viel brisanter als das Thema in Hongkong. Dieser Krieg kann schnell in einen Flächenbrand ausarten, denn vor allem Russland wird nicht tatenlos zuschauen. Am 01. August 2019 um 16:36 von Juergen Meine ist anders, ich habe mich z.B. mit den Aktionärslisten der von Ihnen genannten Industrien befasst. Ich gehe davon aus, dass Deutschland keine Rücksicht mehr auf diese genannte Industrien nehmen muss. Die notfalls notwendigen Enteignungen um die Mehrheit und damit das Sagen zu bekommen, treffen keine Deutschen. Am 01. August 2019 um 16:36 von Demokratieschue... @ iog (17:02): dieser Absatz gehört ersatz- und restlos gestrich Genau wegen diesem Widerspruch gehört dieser Absatz restlost und ersatzlos aus der Europäischen Menschenrechtskonvention rausgestrichen!! Es ist verboten, Demonstrationen niederzuknueppeln! Und auch das von Tiananmen war verbotenes Völkerrechtsverbrechen!! Am 01. August 2019 um 16:38 von Sisyphos3 16:57 von Allahkadabra das wäre jetzt ne konsequente Entscheidung ! (sinnvoll / wirkungsvoll ist mal was anders) wenn das unser Land machen täte, gäbe es nur diplomatischen Ärger Am 01. August 2019 um 16:39 von Werner40 ///Soldaten, die bei einer ///Soldaten, die bei einer Übung Demonstranten bekämpfen/// Die chinesische Diktatur ist eine Bedrohung für in Freiheit lebende Menschen auf der Welt. Es wird Zeit Festlandschinesen bei ihren Freiheitsbestrebungen viel stärker zu unterstützen und die Bevölkerung aufzuklären, damit sie ihrer Propagandablase entkommen können. Ein Massaker wie auf dem Platz des himmlischen Friedens wird sich Peking in Hongkong kaum leisten können. Die Führung unter Xi agiert arrogant. Am 01. August 2019 um 16:47 von schabernack 16:48 von LaoTuo «Jungs und Mädels, der 1.8. (chin. "八一") ist der Gründungstag der PLA, des chinesischen Militärs. Der wird _jedes_ Jahr gefeiert … Man sollte aus einer Fliege keinen Elefanten machen, sonst wird demnächst weltweit über Deutschland berichtet das wir den Verstand verloren hätten (11.11.).» Man sollte aber noch weniger Karnevals-Bräuche am 11.11. (chinesisch: 十一十一)mit Militär-Traditionen / Gehabe vergleichen … Am 01. August 2019 um 17:09 von Hador Goldscheitel RE: Allahkadabra um 16:57 ***Ich werde umgehend keinerlei chinesische Produkte mehr erwerben.*** Na, da wünsche ich ihnen viel Erfolg, wären da nicht die vielen Vorprodukte und Bauteile, die die europäische Wirtschaft in ihre Produkte integriert, und die sich dann in deutschen Regalen wiederfindet. Alles made in Europe ! Am 01. August 2019 um 17:19 von LaoTuo @ 17:47 von schabernack Es geht hier um den Vergleich, dass wenn ausländische Reporter nichts vom 11.11. in D wissen, dann Berichten, dass die Deutschen alle den verstand verloren haben. Oder eben, der Reporter von dem 11.11. weiß, oder wenn nicht, dann vielleicht mal jemanden fragt und dann _verhältnismäßig_ und _umfassend_ berichtet. Von mir aus können wir auch den "4th of July" in USA nehmen und davon Berichten - warum die Parade? die Videos von stolzen Amerikanern? Ahhhh.. Richtig, der Unabhängigkeitstag. So ist das einfach nur Stimmungsmache und kein Bericht. Am 01. August 2019 um 17:22 von Werner40 /// Am 01. August 2019 um Am 01. August 2019 um 17:35 von m.g Doch wie sieht es in den USA unter Trump aus? Hinrichtungen wie in China, Folterungen wie in China usw. Ich sehe kaum Unterschiede in beiden Ländern./// Kaum Unterschiede zwischen den USA und China ? Es existieren riesige Unterschiede zwischen dieser Demokratie und jener Diktatur. Am 01. August 2019 um 17:33 von RoyalTramp Skandalöse Berichterstattung der TS! Ich habe mir auch diese Video angeschaut & bin entsetzt, wie offensichtlich irregeleitet hier Herr Wurzel sein journalistisches Handwerk leugnet, indem er unzusammenhängende Bestandteile eines Militärvideos in einen kausalen Zusammenhang bringt, die bei unbedarften & uninformierten Lesern zu Schreckensvorstellungen führen, die absurd sind! Das Video zeigt in 6 Kampfsequenzen völlig versch. Militärhandlungen in völlig unterschied. Situationen. In der 1. Sequenz sieht man Häuserkampftraining, in der 2. Sequenz Scharfschützentraining, in der 3. (& allein in der 3.!) Crowd-Controlling, in der 4. Sequenz Panzerabwehrübungen, in der 5. Sequenz marinegestützte Raketenangriffe & in der 6. Sequenz Raketenabwehr! Richtig ist: bei den milit. Sequenzen (alle außer 3.) trainiert man gewöhnlich eine milit. Eskalation zwischen CN & Taiwan (daher auch Langzeichen an den Gebäuden). & in der 3. Sequenz, worauf sich Herr Wurzel bezieht, sehe ich nichts von schwerem Kriegsgerät gegen Demonstranten! Am 01. August 2019 um 17:33 von Sonnenmeer Chinesische Betonkommunisten-Fossile Eigentlich sollte die ARD nicht Korrespondenten von Mainland China berichten lassen, sondern sich viel besser vertrauensvoll an Lehrstuhlinhaber ... der Paläontologie wenden. Dieser längst fossil zu bezeichnende Betonkommunismus der chinesischen und in der Mehrheit uralten Führungsclique gehört schlicht nicht mehr in unsere Zeit. Wann diese Anachronismen endgültig fallen werden und was danach kommt und ob das wirklich besser ist, - wird schlicht die Zukunft zeigen. Den chinesischen Drachen zu bändigen sollte jedoch Ziel aller mehr oder weniger demokratischen Gesellschaften sein. Wenn die kommunistische chinesische Brutalmacht sich schon so zwanghaft auf einen Deutschen Denker beruft, nämlich Karl Marx, dann sollten wir Deutschen auf diesen Kulturimport immer wieder hinweisen und einfordern, dass selbst der selbstherrlichste Uraltdrache in China den heutigen Deutschen sehr fein zuhören sollte. Es darf zurückgelächelt werden. Am 01. August 2019 um 17:45 von Wolfgang86 @ Ist Wahr 17:26 Den Youtube-Link finden Sie im eingebetteten Tweet von Herrn Wurzel. Ich weiß nicht ob hier Links zu externen Websites zugelassen sind daher hier der Videotitel auf Youtube: 2019年7月31日解放軍駐港部隊發布官方宣傳片,針對意味濃厚 Damit können Sie dort selbst danach suchen. Am 01. August 2019 um 18:02 von ustdigital @Juergen um 17:36 "ie notfalls notwendigen Enteignungen um die Mehrheit und damit das Sagen zu bekommen, treffen keine Deutschen." Es wird keine Enteignungen geben - weder bei Wohnungsgesellschaften noch bei Investoren, egal woher sie kommen. Das würde das System in Frage stellen - und das wird die Politik nicht zulassen.
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