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00000019.xml | 7 streckt, seitlich kielförmig zusammengedrückt. Das Skelett ist entweder bleibend knorpelig (Knorpelfische), oder verknöchert es später mehr oder weniger (Knochenfische). Die Nippen stoßen mit keinem Brustbein zusammen und sind deßhalb, weil sie bloß Unterleibsorgane einschließen, falsche zu nennen. Die sogenannten Gräten gehören nicht zum Skelett, sondern sind nur verknöcherte, in den Muskeln steckende Sehnen. Unter den Sinnesorganen ist das Auge verhältniß- mäßig am besten entwickelt. Die Nasenlöcher dagegen sind bloß 2 blinde Gruben, ein äußeres Ohr fehlt und sind nur Theile des Labyrinths vorhanden. Die Zunge ist größteutheils verknöchert, oftmals sogar mit Zähnen ver sehen. Die Zähne selbst sind nach Form und Sitz außer ordentlich verschieden, dienen aber nie zum Kauen, sondern bloß zum Ergreifen. Die vielen, aber nicht allen Fischen eigenthümliche Schwimmblase ist ein hohler, mit Gas gefüllter Sack, welcher bei einigen Arten mit dem Gehörorgan, bei anderen mit dem Verdauungsorgan in Verbindung steht, immer aber durch Zusammenpressung und Wiederausdehnung des Luft- iuhaltö dazu dient, den Fisch im Wasser sinken oder steigen zu machen. Im Allgemeinen unterscheidet man hinsichtlich des Aufenthalts Meerfische und Süßwasserfische, obwohl auch einige Arten in beiderlei Wasser leben können; im Einzelnen herrscht, wie bei anderen Thierklassen, die größte Mannig faltigkeit in der Wahl der Wohnplätze, die aber nicht bei allen Arten immer dieselben bleiben, sondern von vielen zur Fortpflauzungszeit verlassen werden, um dagegen andere, zum Absetzen des Laichs geeignetere, einzutauschen. Dieses Laichen d. h. Absetzen unzähliger kleiner Eier an seichten Stellen, wo sie durch die Einwirkung der Sonnenstrahlen zur Entwicklung kommen, ist die gewöhnliche Art der Fortpflanzung, nur wenige Arten gebären lebendige Jungen. Die Nahrung der Fische ist mehr animalisch als vegetabilisch; die meisten sind Raubfische, welche von schwächeren Klasseuverwandten leben. Schädlich sind nur die das Leben des Menschen gefährdenden Haifische und einige wenige Arten, deren Fleisch giftig ist. Die Verbreitung der Fische geht über die ganze Erde, und zählt man gegenwärtig an 7000 Arten, welche ihrem Skelettbau nach in 2 große Unterabtheilungen zer fallen, nämlich in Knorpelfische und Knochenfische. A. Knorpelfische (Selachii). Fische mit knorpeligem Skelett. I. Ordnung. Nucrmäulcr. (PlaZiostomi). Mundöffnung quer unterhalb der vorstehendenSchnauze. 5 , seltener nur 1 Kiemenöffnung ohne Deckel auf jeder Seite. Kommen in allen Meeren vor, selten aber in den Mündungen der Flüsse. 1) Familie. Haifische (8qualida). Langer spindel förmiger Körper, senkrechte Brustflossen, starker fleischiger Schwanz. Die Augen mit ausgebildetcn Lidern, das Maul mit mehreren Reihen großer scharfer Zähne versehen. Die größeren, welche bis zu 10 m. lang werden, sind sehr ge- fährli^e Raubthiere. V 8ig> a) Der Menschenhai (Carcliarias vulgaris), kommt in allen Meeren vor und ist ein vorzüglicher Schwimmer,, der tagelang die schnellsten Schiffe verfolgt, und die über Bord fallende Beute, leider auch öfters Menschen, verschlingt. Seine Haut, welche zu guten Koffer überzügen dient, ist nicht glatt, sondern fühlt sich wegen der vielen eingewachscnen Knochenkerne wie eine Feile an. Die sehr fette Leber gibt einen vorzüglichen Thran. Fig. b) Der Hammerfisch (8qualus Zygaena), ist auch keine zu verachtende Größe, indem er au 3 m. lang Wird und dem Hai an Gefräßigkeit und Raublust nichts nachgibt. Sein Kopf hat 2 seitliche Verlängerungen, an deren Ende die Augen sitzen, die Schnauze ist abgestutzt. Der atlantische Ocean und das Mittelmeer sind seine Heimat. Fig. o) Der Sägefisch (Pristis antiquorum), ist noch abenteuerlicher gestaltet als der Hammerhai. Bei ihm ist außer dem furchtbaren Gebiß im Maule noch eine andere Waffe am Kopfe vorhanden, nämlich ein langer platter, an den Seiten gezahnter Fortsatz des Oberkiefers in Gestalt einer Säge, mit welcher der Sägefisch sogar die größten Meerbewohner, wie Wallfische, anrennen soll. Tafel x. 2) Familie Rochen (Rajida). Niedergedrückter breiter Leib, Augen und Spritzlöcher oben, Maul, Nasen öffnungen und Kiemspalten unten. Die Breite des Leibs wird erzeugt durch das Zusammenschmelzen des Körpers mit den fleischigen Brustflossen. Zähne breit, stumpf, wie Pflastersteine geordnet. Schwimmen schlecht und liegen meist auf dem Grunde des Meeres. Einige Arten können elektrische Schläge ertheilen. Fig. a) Der Adler-Rochen (Raja aquila), besitzt als Verlängerung des Schwanzes einen langen, sägeförmigen Stachel, den man mit Unrecht für giftig hält, ebensowenig giftig, aber äußerst zäh ist sein Fleisch, das häufig gegessen wird; aus der Leber dagegen wird ein Heller weißer Thran bereitet. Fig. o) Der Dornrochen (R. rubus), ein Be wohner der Nordsee, wo sein Fleisch trotz seines schlechten Geschmacks dennoch Liebhaber findet, hat nicht nur auf dem Rücken und Schwänze viele Stacheln, sondern auch 2 neben den Nasenlöchern und 6 um die Augen. Fig. b) Der Zitterrochen (Torpedo ocellata), ge hört zu den wenigen Fischen, welche Elektricität besitzen. Der Schwanz ist kurz, der nackte Körper beinahe kreisrund, die Zähne klein und spitz, der Rücken mit 2 Flossen ver sehen. Das elektrische Organ liegt zwischen den Brust flossen und dem Schädel und besteht aus vielen senkrecht stehenden Säulen 4—lleckiger gelatinöser Plättchen, in welchen sich starke Nerven verzweigen. Im mittelländischen Meere wird er nicht selten gefangen und ist nach Ent fernung des elektrischen Organs genießbar. t: II. Ordnung. Rundmäuler. (Cyclostomi). Sehr niedrig stehende Knorpelfische mit walzenfönnigem Körper, ringförmigem Saugmund und angewachsenen Kiemen ohne Kiemendeckel. Leben im Meere und in Flüssen und nähren sich theilweise parasitisch von andern Fischen, an welche sie sich ansangen. Bloß 2 Familien: Die Inger (Myxinida) und die Neunaugen (Petromyzida). 1) Familie. Neunaugen (Petromyzida). Der trichterförmige Saugmund entweder von einer kreisrunden bezahnten oder 2 ungleichgroßen zahnlosen Lippen gebildet. Auf jeder Seite des Halses 7 Kiemenspalten, die man früher für Augen hielt. Alle leben in klaren Bächen unter Steinen, nur eine größere Art im Meere. Fig. d) Die Lamprete (Petromyzon marinus), ist die größte und wegen ihres delikaten Fleisches geschätzteste Art. Sie erreicht bisweilen eine Länge von 1 m., ist auf dem Rücken und den Seiten grün und braun marmorirt, auf dem Bauch weiß und hat ein kreisförmiges, bezahntes Maul, mit dem sie sich äußerst fest an Steinen rc. an sangen kann. Ihr Aufenthalt ist gewöhnlich das Meer, besonders die Nordsee; im Frühjahr aber macht sie sich oft weit in die Flüsse herauf, um zu laichen. Fig. e) Die P rike (P, fluviatilis), ist am Rücken schwarzgrün, an den Seiten gelblich, unterwärts weiß. Ihre Länge geht bloß bis zu 40 cm. In den europäischen Flüssen, besonders Norddeutschlands, wo sie im März und April ihren Laich zwischen Steinen absetzt, wird sie zur | [
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00000030.xml | 18 8) Familie. Schnellkäfer (Elaterida). Körper schmal, parallel lang; Fühler kurz, stark sägeförmig. Ein dolchartiger Fortsatz der Vorderbrust paßt in eine Spalte der Mittelbrust und dient dem auf dem Rücken liegenden Käfer durch Einstcmmeu in die Spalte zum Emporschnelleu. Die Larve lebt in moderndem Holz, der Käfer auf Blumen, im Gras. Fig. q) Der schwarze Schnellkäfer (Elatsr Nigers, etwa 1,5 cm. lang, ist auf Wiesen häufig. Schwarz, mit schwach gestreiften Flügeldecken. 9) Familie. Rüsselkäfer (Orirorrlioirida). Körper elliptisch, Kopf in einen Rüssel verlängert, an dessen Seite die einfachen, oder knieförmig gebogenen Fühler stehen. Fig. r) Der Juwelenküfer (Entrmus imperialis), gehört zu den schönsten Erscheinungen in der ganzen Jn- sekteuwelt. Er ist schwarz mit goldgrünen Schuppen; die Flügeldecken mit Reihen goldgrüner Grübchen. Heimat Brasilien. 10) Familie. Holzbohrer (Xylotroga). Körper länglich, ziemlich weich; Flügeldecken ganz oder unvollständig geschlossen. Fühler kurz, schwach sägeförmig. Larve und Käfer in trockenem Holz. Fig. s) Die Todtenuhr (Anobirrm portinax). Lebt in altem Holz, besonders alten Möbeln und verursacht durch Anklopfen mit seinen Kiefern einen Ton, wie von einer Uhr. Stellt sich bei Berührung tobt. Farbe dunkel schwarzbraun. 11) Familie. Weichflügler (Nalaoodormata). Körper lang, weich, die lederartigen Flügeldecken oft nur beim Männchen. Fühler sägeförmig oder einfach fadenartig. Larven in weichen Früchten oder von Raub lebend. Fig. t) Das Johanniswürmchen (Lampyris splendidula), das hier abgebildete Weibchen ist ungeflügelt, gelblich gefleckt und lebt im Grase. Das geflügelte Männchen ist braun, Beine und die 2 letzten Bauchringe gelb. Das Weibchen leuchtet stärker. 12) Familie. Blasenkäfer (Meloida). Körper- länglich, Kopf und Halsschild schmäler als die Flügeldecken, welche biegsam und weich und bei einzelnen Arten ganz verkümmert sind. Fühler fadenförmig oder gesägt. Die Larven auf Bienen und Erdhummeln schmarotzend, die Käfer auf Pflanzen, einen scharfeil Saft absondernd. Fig. u) Die spanische Fliege (Lytta vesicatoria). Goldgrün, behaart, fast 2,5 om. lang, in manchen Jahren auf Pflanzen aus der Familie der Oleaceen sehr häufig. In ganz Europa zu Hause; die blasenziehende Eigenschaft von Spanien aus bekannt. Fig. v) Der blaue Maiwnrm (Aolvo proscara- daeus), bläulichschwarz, das Weibchen über 2,5 om. lang, das Männchen kleiner. Bei Berührung schwitzt ein scharfer Saft auS allen Gelenken. Flügeldecken sehr kurz. Uebcrall in Deutschland zu finden. 13) Familie. Bockkäfer (Longioornia). Körper- langgestreckt, oben flach, unten gewölbt. Fühler faden förmig, gewöhnlich ziemlich lang. Larven .im Holz; Käfer auf Bäumen und Sträuchen; durch Reiben des Halsschildes an den Flügeldecken machen sie einen knarrenden Ton. Fig. \y) Der Schreiner (Lamia aedilis), ausge zeichnet durch seine Fühler, die beim Männchen 4—5mal so lang sind, als der etwa 1,6 om. lange Körper. Auf Holzplätzen, bei Schreinern rc. nicht selten. Fig. x) Der Gerber (Eriorrrrs ooriarius), pech braun, das Bruststück breit, jederseitö mit 3 Zahnspitzen. Länge ca. 3,5 om. 14) Familie. Lilienkäfer (Oriooorlda). Körper- oval, länger als die fadenförmigen Fühler. Larven in Wasserpflanzen, oder wie die Käfer, auf Blättern. Fig. y) Der Lilienkäfer (Leina merdigera). Brust stück und Flügeldecken roth, ungefleckt; sonst schwarz. Länge 8 mm. Häufig auf der weißen Lilie, Kaiserkrone rc. 15) Familie. BlattlauSfresser (Ooooinollida). Körper rund, oben gewölbt, nuten platt, Fühler kurz, fadenförmig. Larve und Käfer leben von Blattläusen. Fig. z) Zev Marienkäfer (Coecinella septem- punctata) ist überall wohl bekannt. Hauptfarbe schwarz, Flügeldecken roth mit 7 schwarzen Punkten. Schwitzt bei Berührung aus den Gelenken einen dunkelgelben Saft aus. Tafel xxiv, rechts. H HeradMgler (Orthoptera). Insekten mit unvollkommener Verwandlung; Larve nnd Puppe von dem vollkommenen Insekt nur wenig ver schieden. Kopf groß, mit Kauwerkzeugen. Brust und Bauch deutlich geschieden. Flügel verschieden, zuweilen ganz fehlend oder nur beim Weibchen. Leben meist von Vegetabilien. 1) Familie. Ohrwürmer (Eorüoulida). Die Ober flügel kurze Flügeldecken, unter welchen die llnterflügel fächerförmig einwärts gefaltet liegen. Am Hinterleib 2 ge krümmte Zangenglieder. Fig. a) Der gemeine Ohrwnr m (Eorlroula aurioularia), braun, die Zange des Männchens gezähnelt. Lebt den Tag Uber verborgen und fliegt bloß Abends um her. Die Nahrung besteht in süßen Pflanzensäften; dem Menschen wird er nicht schädlich, da er in den Gehörgang nicht häufiger einkriecht, als andere Insekten. 2) Familie. Schaben, Kakerlaken (Blattida). Körper abgeplattet rundlich; der Kopf von der schild förmigen Vorderbrust bedeckt. Fühler sehr lang; Flügel platt anliegend, die unteren längs gefaltet. Ebenfalls nächtliche Thiere. Fig. b) Die Küchenschabe (Blatta orientalis) ist ein widerliches Insekt von brauner Färbung, das auf seinen nächtlichen Streifereien in den Häusern alles Eßbare und sogar Leder, Wolle, Papier rc. mit ungeheurer Gefräßigkeit verzehrt. Länge bis zu 2,5 om. Das Weibchen ungeflügelt. 3) Familie. Fang herrsch recken (Lantida). Kopf senkrecht gestellt, die Borderbrust laug und dünn; die 2 Vorderfüße zu Fangwerkzeugen umgestaltet, die 4 anderen Lauffüße. Fig. r) Die Gottesanbeterin, Weinhähnel (Llantis rsligiosa), 5 om. lang, grasgrün, lebt vom Raub anderer Insekten. Heimat: Afrika und Südeuropa; in Deutschland die nördlichste Grenze der Main. 4) Familie. Schrecken (Laltatoria). Kopf senk recht, 3eckig oder rundlich; Fühler meist lang, dünn; starke Kauwerkzeuge. Die Flügeldecken bei vielen zu Ton-Instru menten eingerichtet. Die Schenkel der Hinterfüße gewöhn lich lang nnd dick, zum Springen dienlich. Fig. d) Die Säbelheuschrecke (Locusta viridis- sima) aus dem Geschlecht der L aubschr ecken (Lovustida), ist mit den Flügeln, welche parallel anliegen und noch ein mal so laug als der Leib sind, über 5 om. lang. Die Fühler sind sehr lang und dünn; das Weibchen trägt einen geraden säbelartigen Legcstachel, mit dem es seine Eier in die Erde legt. Ist im Sommer durch ganz Europa überall zu treffen. Fig. h) Die Wanderheuschrecke (Acridium raigratoriura), gehört wie Fig. i. zu den Feldheuschrccken (Aoridida), welche einen gedrängteren Körper nnd kürzere Fühler- haben. Die Oberslügcl sind grau, braun gefleckt, die unteren grünlich, Hinterschenkel dunkelgrün, Schienbeine braunroth. Eigcnthümlich, bei dieser etwa 8 om. langen Heuschrecke sind ihre Wanderungen, auf welchen sie in Schaaren von Millionen dahcrkommcn und alles Grüne verzehren. Nordafrika, Asien und das südliche Europa sind ihre Heimat. Fig. 1) Die Schnarrheuschrccke (Aorldirrm stri- dnkmi). Oberflügel dunkelbraun, Unterflügel fd)ön roth mit braunem Saum. Länge 2,5 om. Fliegt iin Sommer und Herbst an trockenen Waldrändern, wobei sie ein schnar rendes Geräusch macht. Zu dem Geschlechte der Grillen gehören Fig. e, f und g. | [
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00000010.xml | V «i r r f ö r zur zweiten und den folgenden Auflagen. Der Schreiber dieses Glattes steht hier vor dem Eingang eines Thiergartens, welcher lustig anzuschauen einem Lustgarten gleichet, in dem man sich gerne lang nnd weit ergehen mag. Venn zu einem solchen langen und weiten Hermmvandeln unter der: Erscheinungen der Lebendigen, welche der Schöpfer ans seiner Erde hervorruft, wird man in diesem Garten reiche Gelegenheit finden, da uns in feinen verschiedenen Räumen nicht nur die Thiere ans Len Ländern des Ganges, wie im botanischen Garten zu Eal- eutta in lebensvoller Treue vor Augen treten, sondern mit ihnen zugleich auch die Thierwett aller bekannten Crdtheile wie des Meeres sich einstnden, vom nordischen Heimatlande des Eisbären an, bis hinab zu jener Gegend- des Südpols, in welcher sich noch Lebendige im Wasser des Meeres oder auf den Gisklippen bewegen. Sch darf wohl alle Freunde der Naturgeschichte, Alt wie L'nng, zum Hereintritt in den Gildersaat eintaden, den der trenfleijzige Freund der Lugend" Herr L. F. Schreiber, in dem hier vorliegenden Werke „für den Anschauungsunterricht der Lugend" eröffnet hat. Das Ruch ist, wie dies alle Sachkenner bei der Durchsicht desselben bezeugen werden, in dieser seiner neuen Bearbeitung ein ungleich vollkommeneres geworden, als es bei seiner früheren Erscheinung war. Man wird nicht umhin können, in den naturgetreuen Farben nnd Stellungen, sowie in allen Zügen der vom Leben durchdrungenen Einzel wesen die Augen und Hände zu beachten, welche im treuen Auffassen und Nachbilden solcher Erscheinungen auf einer ehrenwertsten Höhe der Meisterschaft stehen. München. vr. Gotthilf Heinrich v. Schubert. | [
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00000025.xml | 13 Fig. b) Der Huchen (8. hucho). Kopf ziemlich spitzig; Rumpf und Flößen (die Brustfloßen ausgenommen) mit runden braunen Flecken besetzt. Lebt in der Donau und ihren südlichen Zuflüssen und hat ein feines, röthliches Fleisch. Länge bis zu 1,50 in. Fig. d) Der Sälmling (S. salvelinus), ein Be wohner der süddeutschen Seen, hauptsächlich der Bairischen, zeichnet sich aus durch vorstehenden Oberkiefer und orangegelbe, weiß eingefaßte Flecken auf der Seite. Geräuchert heißt dieser Fisch „Schwarzreuter". Gewicht 1, oft auch 5 Kilogr. Gattung: 'l'Iiyrnallus. Fig. o) Die Aesche (Thymalhis vulgaris), gleicht in Körpergestalt und Aufenthalt in klaren kalten Gebirgs- wassern der Forelle, ist aber etwas größer, hat einen breiteren Bauch und aschgraue Seiten. Laichzeit im April und Mai. Fleisch noch geschätzter als das der Forelle. Gattung: Corogonus. Fig. f) Das B lansellchen (Corogonus IVart- manni). Leib gestreckt, oben und seitlich blau, unten silberig, nicht gefleckt. Ist in den süddeutschen Seen, wo er massen haft gefangen wird, das was im Norden der Häring. Im 3. Jahr heißt dieser Fisch Gangfisch und erst im 7. Jahre Blaufellchen. Laichzeit im Dezember. Länge 36—40cm. Gattung: Osmerus. Fig. g) Der Stint (0. eperlanus). Kopf durch scheinend, Unterkiefer hervorstehend. Rücken grau, Seiten- theile grünblau, Bauch röthlich. Länge 5—7 cm. Wird zur Laichzeit im März in Landscen und Flußmündungen in Menge gefangen, hat aber kein angenehmes Fleisch. 5)Familie. Hechte (Esooida). Gefräßige räuberische Weichfloßer, welche nur in Süßwassern gemäßigter Zonen Vorkommen. Der Kopf ist schnabelartig zusammengedrückt, der weite Rachen durchaus mit Zähnen versehen; Schwimm blase einfach. Keine Fettfloße. Fig. b) Der gewöhnliche Hecht (Esox lucius), ist der Tyrann aller süßen Gewässer, zumal, da er schnell wächst und eine Länge von 60—100 cm. erreichen kann. Dann greift er nicht nur Fische an, sondern wagt sich auch an Wasservögel und sogar kleinere Sängethiere. Farbe in der Jugend grün, mit zunehmendem Alter oben schwarz grün, seitlich grau und gelb, unten weiß mit grauen Punkten. Sein Fleisch ist schmackhaft und sehr gesund. Fig. i) Der Hornhecht (Bolono), gehört nicht zu den Hechten, sondern zu den beschriebenen Hornhechten. Beide Kinnladen laufen spitzig hornartig zu. Daher sein Name. Kommt aus der Meerestiefe zur Laichzeit an die Küsten. Fleisch schlecht. Gräten grün. Länge des Fisches 45 — 90 cm. Tafel xx. Zweite Abteilung der Thiere. Wirbellose Thiere. (Evertebrata). Haben kein Skelett und dem entsprechend ist auch das centrale Nervensystem, daö nicht wie bei den Wirbel- thicren in Gehirn und Rückenmark zerfällt, in keine Wirbel säule eingeschlossen. I. Cl asse. Weichlhiere. (Mollusca.) Keine Thierklasse zeigt bei sonst übereinstimmenden Charakteren eine solche Mannigfaltigkeit in der Ausbildung der einzelnen Organe. Im Allgemeinen fehlt die symmetrische Anlegung derselben zu beiden Seiten einer Mittelebene, nur die äußeren Anhänge des Körpers erscheinen oft paarig geordnet. Das Nervensystem bildet entweder einen einzigen Knoten, von welchem nach allen Seiten Fäden aus strahlen, oder besteht es aus zerstreuten, besonders um den Dr. G. H. v. Schubert, Amphibien !k. Schlund herumliegenden, und durch Fäden mit einander verbundenen Knoten. Der weiche Körper steckt in einer mehr oder weniger derben, schleimigen Haut, welche bei vielen noch einen besonderen Schutz durch kalkige Schaaken von der verschiedensten Form findet, und das Thier meistens wie einen weiten Mantel umgibt. — Biele Weichthiere sitzen (mit Ausnahme ihres Larvenzustandes) zeitlebens fest; die meisten aber bewegen sich frei, und kriechen entweder vermittelst eines fleischigen Fußes, oder schwimmen im Wasser herum. Der Kreislauf des weißen Blutsaftes ist ziemlich gut ausgebildet; zur Athmung fehlen entweder eigene Organe, oder geschieht dieselbe durch Kiemen oder durch Lungen. — Die meisten sind getrennten Geschlechts, viele auch Zwitter. Hinsichtlich ihrer Lebensweise kann man Land- und Wasserthiere unterscheiden; letztere bilden die Mehrzahl und bewohnen meistens das Meer. Fig. a, b. und c. sind keine Mollusken, sondern Krustenthiere und werden bei diesen beschrieben werden. A. pie Muscheln. (Acephala.) Kopflose Weichthiere, deren gewöhnlich unsymmetrischer Körper meist in einer zweischaligen Muschel steckt. Mund kiefer- und zahnlos. Herz entweder einfach, mit 3 Abthei- lungen, oder doppelt vorhanden, oder blos ein langer ge wundener Schlauch. Alle leben im Wasser und athmen deshalb nur durch Kiemen. a) Armfüßler (Brachiopoda). In früheren Erd- perivden sehr zahlreich, jetzt selten auf dem Meeresgrund zu finden. Eine zweiklappige Schale umschließt den Körper, aber die 2 Schalhälften sind immer ungleich und 2 eigen- thümliche, spiralig gewundene Arme, welche vor und hinter dem Munde sitzen, öffnen durch ihre Entfaltung die Muschel, welä;e oftmals eine Oesfnung zum Durchlässen des Heft stieles hat. Als Kieme fungirt der Mantel. 1) Familie. 8ochmuschcln (Torobratulida). Zwei freie Schalen verbunden durch ein Schloß, in dessen Nähe sehnige Fadenbüschel zur Fixirung an den Boden austreten. Fig. f) Die gewöhnliche Lochmuschel (Isrebra- tnla vitroa) hat innen an der kleinen rechten Schale ein eigcnthümliches Kalkgerüste als Stütze für die mit contrak- tilen Fühlfäden versehenen Arme. Länge 26 mm. Im Mittelmeer und Weltmeer. b) B lattkieme r (Lamellibranchiata). Symmetrisch gebaute, zweischalige Muscheln, deren Athmung durch; 2 Paare blattförmiger, innerhalb deö Mantels ausgebreiteter Kiemen geschieht. -Die Schalen werden geschlossen durch 1—2 von einer Schale zur andern gehende Muskeln, geöffnet aber durch ein elastisches Knorpelband außen am Schalenrücken. Der After steht dem Mund gegenüber. Zu der trägen Fortbewegung dient ein muskulöser Fuß; zur Anheftung an Steine re. sondert eine Drüse den Byssus ab, welcher aus büschelförmigen Fasern besteht. Die Nahrung besteht in Weichen vegetabilischen und animalischen Stoffen. 1) Familie. Gienmuscheln (Cbamida). Dick schalige, ungleichseitige und gerippte Muscheln von meist bedeutender Größe. Schloß sehr stark, die Wirbel ge wöhnlich hakenförmig umgebogeu. Der Mantel 3 Oeff- nungen für die Kiemen und den Mund, für den Fuß und für den After. Sitzen entweder mit einer Schale oder einem Byssus fest. Fig. d) Die Riesenmuschel (Tridacna gigas), erreicht ein Gewicht von 300 Kilogr., das Thier selber aber ist nur 10 — 15 Kilogr. schwer. Die Schalen werden als Wasserbecken, sogar als Taufbecken benutzt. Lebt im indischen Ocean. 2) Familie. Kammmuscheln (Bootinida). Schale fast regelmäßig, gleichklappig; von den Wirbeln nach dem Rande radienartige Fächerfalten. Mantelrand frei, oft mit glänzenden Augenpunkten besetzt. Fuß klein. | [
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00000022.xml | 10 Fig. g) Der Zwergdorsch (G. minutus), oben gelbbraun, etwa 10—12 cm. lang, lebt neben den anderen Stockfischarten und gilt den Fischern bei seiner Ankunft an den Küsten als Vorläufer der größeren Arten. Fig. h) Die Aalraupe, Quappe, Treische (G. Iota), ist der einzige Fisch der ganzen Familie (Gadus), der im Süßwasser, und zwar in stillen großen Seen Europas und des nördlichen Asiens lebt. Der Froschkopf mit Bartfäden am Kinn und der aalartige Leib geben diesem Fisch ein höchst sonderbares Aussehen. Das Fleisch aber ist ausgezeichnet fein, und kurz vor der Laichzeit, die im Dezember beginnt, am besten. Länge 60—90 cm., Schwere bis zu 6 Kilogr. Fig. a) Der Sternseher (Uranoscopus scaber), gehört in die (s. S. 6) beschriebene Ordnung Stachel floß e r, Familie Barsche (Percida), Gruppe der Peter» Männchen (Tracbinida). Der Kopf ist platt, die Augen stehen ganz nach oben und das Maul verlauft schief in die Höhe. Besondere Kennzeichen sind die kleine stachlige Rücken- floße und die ganz vorn an der Kehle sitzenden Brust- floßen. Länge 24—36 cm.; Aufenthalt das Mittelmeer. Tafel xiv. Fig. a) Der Schleimfisch, die Aalmutter (Blcmiius viviparus), gehört in die (s. S. 6) beschriebene Familie der Schleimfische (Zlonnioiäa). Er ist nicht so wohl seines Fleisches wegen, das wenig geachtet wird, als deßwegen intereffant, weil er lebendige Junge gebärt. Am Munde 2 kleine Fühlfüden, die Nasenlöcher röhrenförmig. Aufenthalt die Nord- und Ostsee; Länge etwa 25 cm. Fig. b) Die Meergrundel (Gobius niger), ist wie die meisten der Familie (Gobioida), (f. S. 6) ein kleiner Fisch, der sich gern am Grunde des Meeres in geringer Tiefe aufhält und von Würmern, Rogen rc. lebt. Sein Fleisch ist wohlschmeckend. Fig. c) Der Schiffhalter (Ecbeno'is remora), gehört in dieselbe Familie. Vermittelst eines aus ge- zähuelten knöchernen Qnerblättchen bestehenden Apparats auf dem Kopfe kann sich dieser 30—60 cm. lauge Fisch an Schiffe und sogar au lebende Fische anheften und sich her umführen lassen. Lebt im Mittelmeer und atlantischen Ocean. Fig. ä) Der Meerskorpion (8corpaona scropba), ist ein Glich der Familie der Panzerwangen (Cata- pkracta), welche ebenfalls unter die Ordnung der Stachel- flvßer fällt und durch seltsame Panzerbildungen am Kopfe ausgezeichnet ist. Der sonderbare Kopf des Meer skorpions trägt gezähuelte Fasern, der Rücken hat nur eine Rückenfloße und unter der breiten Brustfloße sitzt die Bauchfloße. Lebt in der Nordsee und im Mittelmeer. Länge etwa 1 m. In dieselbe Familie gehören auch Fig. g, i, k n. 1. Fig. g) Der gemeine Stichling (Gastorostous aouloatus), ein in Süßwassern lebendes Raubfischchen von höchstens 7 cm. Länge, hat nicht nur einen mit Schildern gepanzerten Leib, sondern auch drei Stacheln vor der Rücken- sioße und einen am Bauche. Es ist der einzige Fisch, von dem man eine Fürsorge für seine Brut weiß; das Männ chen nämlich baut aus Wasserpflanzen ein Nest, in welchem die Eier, von dem Männchen sorgfältig bewacht, zur Ent wicklung kommen. Fig. i) Der Kanlkopf, Groppe (Ovttus gobio), welcher allenthalben bei uns steinige klare Bäche bewohnt, hat einen unförmlich großen Kopf, einen schlüpfrigen, dünn ausgehenden Leib, und ist oben braun und schwarz gefleckt, unten weiß. Die Groppe lebt von Insekten und Fischbrut und hat ein treffliches, sich roth kochendes Fleisch. Länge höchstens 18 cm. Fig. k) Der Knurrhahn (Trigla Gurnardus), ge hört zu den wenigen Fischen, welche gefangen einen knurren den Ton hören lassen, wahrscheinlich durch Auspressung von Luft und Wasser entstehend. Der eckige Körper ist in einen knöchernen Panzer gehüllt, an der rüsselförmigen Schnauze ragen 4 Spitzen hervor. Länge ca. 15 cm. Lebt in der Nordsee und Ostsee und hat ein gutes Fleisch. Fig. I) Der fliegende See Hahn (Trigla volitans), kann vermöge seiner langen Brustfloßen, wenn er verfolgt wird, sich über das Wasser erheben und etliche 100 Schritte weit fliegen. Der Kopf ist gepanzert, in der Kicmenhaut 7 Strahlen, an den Brustfloßen fingerförmige Tastfortsätze, vor den Brustfloßen 20 mit einer Haut verwachsene Strahlen. In wärmeren Meeren heimisch. Fig. o) Die M ak r ele (Loombor scombrus), repräsen- tirt in allen Stücken den Familientypus der Makrelen (Lcombsrida). Es sind dies räuberische Seefische mit ver schiedengestaltetem, meist nacktem Körper und stachliger Rückenfloße, hinter der oft einzelne biegsame Flößeln bis zum Schwanz verlaufen. Die gewöhnliche Makrele hat auch hinter der Afterfloße Flößeln, gleicht in ihrer allgemeinen Gestalt dem Häring, ist aber 30—60 cm. lang und hr — 1 */* Kilogr. schwer und des Härings grimmigster Feind. An den Küsten des mittelländischen Meeres er scheint sie jährlich im Frühjahr in ungeheuren Schaaren und bildet dort mit ihrem wohlschmeckenden Fleisch bei nahe den wichtigsten Ertrag der Fischerei. Fig. 1) Der Thunfisch (8c. tbynuns), ist die größte Art von Makrelen, indem er bis zu 5 m. lang und 250—300 Kilogr. schwer werden kann. Der Rücken ist stahlblau, die Seiten silbrig, die Brustfloßen gelblich. Bon der Nordsee zieht der Thunfisch zur Laichzeit in das mittel ländische Meer, wo er schon erwartet und in vielkammerigen, starken Netzen gefangen wird. Sein Hauptfeind ist der Haifisch. Fig. b) Der Kletterfisch (Anabas scandens), ge hört in dieselbe Ordnung und zwar in die Familie der Labyrinthfische (Labyrinthida), welche sich hauptsächlich dadurch auszeichuen, daß sie durch die Umbildung der oberen Schluudkuochen in ein vielblütteriges Wasserreservoir im Staude sind, längere Zeit am Lande zu bleiben, ohne daß die Kiemen austrocknen. Unser Kletterfisch lebt in Ostindien und soll dort vermöge der Stacheln an den unteren Flößen und am Kiemendeckel sogar an Bäumen hinaufklettern können. Sein Fleisä) ist schmackhaft und wird gerne gegessen. Tafel xv. Fig. a) Der Sonnenfisch, St. Petersfisch (Zeus faber), ein Bewohner der Nordsee und des mittel ländischen Meeres, ist eine Makrele, deren Körper aber nicht, wie sonst, langgestreckt, sondern kurz und seitlich zu sammengedrückt ist. Er ist auf dem Rücken dunkel, auf den Seiten aber schön goldgläuzend mit einem grauen Fleck. Die Stirne ist steil, der enge Mund mit kleinen Zähnen versehen. Wird gegessen. Länge höchstens 45 cm. Zu der Familie der Barsche (s. S. 6) oben sind auch Fig. d, e, f u. g zu zählen. Die Barsche sind Stachelfloßer mit harten Schuppen, Stacheln an den Kiemen- deckelkuochen nnd 1 — 2 Rückenfloßen, von denen gewöhnlich bloß die erste staäflig ist. Alle leben von Raub. Fig. d) Der Flußbarsch (Porca fluviatilis), lebt in allen fließenden und stehenden Süßwassern Europas, wird über 30 cm. lang und gehört zu den schönsten Fischen unserer Flüsse. Durch die grüne Goldfarbe des Rückens laufen nämlich dunkle Querbiuden, die Flößen sind roth. Sein Fleisch gehört zu den besten und ist dabei sehr gesund. Fig. o) Der Sand barsch (P. lucioperca), ist länger als der gewöhnliche Flußbarsch und gleicht in der Bildung des Kopfs eher einem Hechte. Vom Flußbarsch unterscheidet er sich ferner außer der Größe und Schwere, die bei ihm viel bedeutender ist, auch durch die 32 Strahlen in der hinteren Rückenfloße, während der Flußbarsch bloß 16 hat. Flüsse und Seen mit reinem Wasser und sandigem Boden sind sein Lieblingsaufenthalt, daher and; sein Name | [
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00000028.xml | 16 10) Familie. Schüsselschnecken(Patellidä). Schale ein flacher Kegel, schüsselförmig. Der Fuß des Thieres flach, die Kiemen kreisförmig um das ganze Thier. Sitzen ans Felsen sehr fest. Fig. f) Die Granaten-Schüsselschnecke (Patella granatina). Umkreis eckig, Rippen gekielt mit stacheliger Spitze. Lebt bei den Antillen. 11) Familie. Käferschnecken (Chitonida), eine merkwürdige Familie von Schnecken, welche Aehnlichkeit mit den Seeraupen haben. Der Mantel ist mit Borsten, Haaren rc. besetzt und enhält 8 kalkige Schuppenstücke ent weder dachziegelförmig übereinander oder getrennt. Fuß platt, zwischen ihm und dem Mantelrande die Kiemen. Kopf klein, ohne Augen und Fühler. Fig. g) Die schuppige Käferschnecke (Clnten squamosus). Die 8 oben gekielten Schienenstücke sind zur einen Hälfte längs-, zur andern quergestreift. Der Mantel rand mit zahlreichen Schüppchen, wie Eidechsenhant, besetzt. Lebt im Mittelmeer. 12) Familie. Seehasen (Aplysida), große fast ganz nackte Seeschnecken, vorn schmal mit 2 Paar Fühlern am Kopf, hinten breiter. Der Fuß ist schmal, der Mantel breit und nach oben nmgeschlagen. Kiemen hinten rechts unter einer Mantelfalte. Sondern eine gefärbte, für giftig gehaltene Flüssigkeit ab. Fig. k) Der gemeine Seehase (Aplysida de- pilans), ist 15—20 cm. lang und hat in feinem Kopf eine entfernte Aehnlichkeit mit einem Hafen. Lebt im Mittel- meer von Seetang. Soll aus einer eigenen Drüse eine klare Flüssigkeit absondern, welche die Haare ausfallen mache. bb) Lungenschnecken. (Pulmonata.) Höher organisirte Schnecken, welche unmittelbar durch eine eigene, im Nacken des Thieres liegende Lungenhöhle athmen. Haben meistens eine Schale, die aber oft sehr- klein und im Mantel verborgen ist. Leben im Wasser oder auf dem Lande und sind meistens Zwitter. Nahrung durch aus vegetabilisch. 1) Familie. Schnirkelschnccken (Helicida), sind Landschnecken mit 4 Fühlern, von denen die größeren die Augen tragen. Gehäuse von der verschiedensten Form. Tafel XXII, Fig. s) Das Tönnchen, Bienen körbchen (Pupa uva), cylindrisch, mit zahlreichen herab- laufenden Längsfurchen. Länge 2 cm. Auf den Antillen. Tafel XXII, Fig. t) Die Weinbergschnecke (Helix pomatia). Schale rothbraun, mehr oder weniger blaß geändert. Sie ist in ganz Deutschland und Frank reich in Laubwäldern, Weinbergen und Gärten sehr gemein und wird im Spätwinter, wenn sie mit geschlossenem Deckel noch ihren Winterschlaf hält, in vielen Gegenden als Fasten speise gegessen. Fig. a) Die gemeine Waldschne cke (Helix ne- moralis). Grundfarbe gelb oder fleischroth mit mehreren braunen Binden und braunem Lippensanm. Fig. b) Die Viertelfraßschnecke (Buliinus deco- latus), mit 2 cm. langem, thurmförmigen Gehäuse in 5 Umgängen, bekommt dadurch ein sonderbares Aussehen, daß der Wirbel wie abgebrochen und durch eine spirale Platte geschlossen ist. Im südlichen Frankreich und Italien. 2) Familie. Spitzhorn sch necken (Lymnaeida). Gehäuse verschieden geformt: immer dünn und hornartig. Nur 2 Fühler. Leben stets im Waffer, an deffen Ober fläche sie von Zeit zn Zeit Luft holen. Fig. c) Die große Schlammschnecke (Lymnaeus stagnalis), findet sich fast in jedem Sumpfe. Schale sehr dünn und leicht, thnrmförmig zngespitzt mit sehr weitem letztem Umgang. Der Rand der Mündung ausgeschweift. Fig. d) Die gekielte Teichhornschnecke (Plan- orbis carinatus), scheibenförmig, mit 4 Umgängen und gekieltem Rand. Durchmesser 1,5 cm. Lebt in Sümpfen und Bächen. 3) Familie. Wegschnecken (Limacida). Entweder ganz nackt, oder mit ganz kleinem im Mantel verborgenem oder hinten frei anfsitzendem Schälchen. Im letzteren Fall sitzt die Lnngenhöhle unter diesem, sonst vorn unter einem fleischigen Schild. Fig. b) Die nackte Gartenschnecke (lumax bor- tensis), schwarz, am Rande rothgclb eingefaßt, 4 cm. lang. b. Flossenfüßer. (Pteropocla.) Noch wenig gekannte kleine Wcichthiere, welche ver mittelst zweier am Kopf angebrachter Lappen schwimmen. Entweder eine sehr dünne, durchsichtige Schale, oder gar keine. Meist kein Kopf deutlich vorhanden, daher auch keine Fühler und Augen. Leben in Polarmeeren und kommen nur bei Nacht an die Oberfläche. Fig. i) Die Wallfischschnecke (Clio borealis) hat, wie die ganze Familie überhaupt, keine Schale, aber einen deutlich abgegrenzten Kopf mit Fühlern. Sie bildet die hauptsächlichste Nahrung der Wallfische und muß, was ihr an Größe abgeht, (etwa 2 cm. lang), durch ihre un geheure Menge ersetzen. c. Die Kopffüßer. (Cephalopocla). Die höchstentwickelten Mollusken, indem nicht nur allgemein ein deutlich abgesetzter Kopf mit gut entwickelten Gesichts- und Gehörsorganen, sondern auch Spuren eines knorpeligen Skelets, besonders zur Bedeckung der Gehirn knoten, vorhanden sind. Der Kopf ist von langen, mit Sangnüpfen oder Haken besetzten Armen kreisförmig um geben. Der länglich runde Leib von einem beutelförmigen Mantel umschlossen, an dem vorn ein Schlitz für die Kiemen sich befindet. Die Haut hat an ihrer obersten Lage eigen- thümliche Zellen, welche während des Lebens ein prächtiges Farbenspiel erzeugen. — Die Schalen, wenn welche vor handen sind, sind entweder einkammerig oder vielkammerig mit durchbohrten Scheidewänden. Immer sind die Geschlechter getrennt, oft aber da» Männchen verkümmert. Die Kopffüßler leben nur im Meer und nähren sich von anderen Thieren, waren übrigens in der Borzeit viel zahlreicher vertreten als jetzt. Nützlich sind einige Arten dadurch, daß ihr Fleisch gegessen wird; andere durch den Inhalt eines eigenthümlichen Tintenbentels, der getrocknet als Malerfarbe „Sepia" dient. a. Bierkie-mer (Tetrabranchiata). Vier Kiemen. Sehr zahlreiä)e Arme. Der Mantel sondert eine Schale ab, welche in Kammern geschieden ist. Das Thier lebt nur in der vorderen Kammer, sendet aber ejnen sehnigen Fort satz durch Löcher in den Scheidewänden nach hinten. 1) Familie. P e r l b o t e (Nautilida). Schalen groß, die letzte Windung die übrigen nnifasicnd, innen prächtig perlmutterglänzend. Das Thier länglich, mit vielen Fühlern und Armen und kalkartig harten Kiefern; schwimmt mit der Schale nach unten. Fig. 1. l Das Perlboot (Nautilus pompilius), a. u. b. j der einzige lebende Repräsentant der Familie, wird hie und da in der Südsee ans hohem Meere ange troffen. Schale außen weiß, mit braunen flammigen Qner- binden. Durchmesser über 30 cm. 2) Familie. Am m onshörner (Ammouitida), sind ausgestorben. b. Zweikiemer (Dibrancliiata). Zwei Kiemen. Arme mit Sangnäpfen oder Hornhaken. Zahlreicher in der Jetztzeit vertreten. 1) Familie. Achtfüßer (Octopoda). 8 gleich lange Arme mit einer oder 2 Reihen von Saugnäpfen. Fig. m) Das Papi erboot (Argonauta Argo), im mittelländischen Meer nicht selten, ist das einzige Glied dieser Familie, das eine Schale besitzt. Dieselbe ist zart, ungekammert, bootartig, mit queren Rippen über die Seiten. | [
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00000032.xml | 20 Fig. b) Die glänzende Goldwespe (Chrisis fulgida). Brust und erstes Bauchglied glänzend mciallisth blau, der übrige Hinterleib goldgrün. Legt ihre Eier in die Nester der Mauerbienen und Grabwespen. 3) Familie. Schlupf Wespen (Iehneumonida). Kopf klein, mit borstenförmigen Fühlern; der Leib lang, meist dünn gestielt, beim Weibchen mit einer Legeröhre, die oft sehr laug ist und dazu dient, in Insekten und deren Eier und Larven ihre eigenen Eier cinzulegen. Die aus geschlüpften Larven leben schmarotzend in dem fremden Thier und zehren es bei lebendem Leibe auf. Fig. o) Der große R a u p e n t ö d t e r (Pimpla mar. ; festator), schwarz, mit rothen Bein.n und sehr langem Legestachel. 4) Familie. Llattwespon (Tcntbredinia-V Der Bauch in seiner ganzen Breite an daS Bruststück ange wachsen, mit einer kurzen verborgenen Legeröhre, womit sie ihre Eier in Blattrinden einbohren. Die Larve, welche den Raupen ähnlich ist und eben falls frei auf Blättern lebt, hat 16 und mehr Füße. Fig. ä) Die veränderliche Blattwespe (Oimbox yariabilis), gewöhnlich braunschwarz mit gelbem oder röth- lichem Hinterleib. Die Fühler keulenförmig. Die Larve auf der Birke, Weide u. s. w. 5) Familie. Sandwespen (Spbegida). Körper- schlank. Hinterleib langgestielt, die Hinterfüße an den Schienen mit Stacheln versehen. Legen ihre Eier in selbstgegrabene Höhlen und verproviantiren die ausschlüpfenden Larven mit Spinnen rc., welche fi: mit einem Stich gelähmt haben. Fig. s) Die Töpferwespe (Sphex ligulus), macht ihre Höhlen in Holz und übermauert dieselben innen mit Lehm. 6) Familie. Eigentliche Wespen (Yespida), leben den Sommer über gesellig in Nestern, welche sie aus abgebissenen und zerkauten Holzfasern bereiten und worin sie ihre Larven mit Honig oder getödteten Insekten füttern. Kopf breit, Fühler kurz, Kiefer kräftig; die Oberflügel während der Ruhe der Länge nach gefaltet. Fig. k) Die Maurerwespe (Pumenss muraria), schwarz, das Bruststück mil 2 gelbrothen Flecken, der Bauch mit 4 gelben Streifen. Legt, ihre Eier in eine aus Erde und Sand zusammengekittete Röhre. Fig. g) Die gewöhnliche Wespe (Vespa com munis), bildet kleinere Gesellschaften, die nur aus frucht baren Weibchen und Männchen bestehen und baut für die junge Brut aus zerkauten Holzfasern papierähnliche Scheiben mit Zellen auf der Unterseite, in denen die Larven stecken und von den Alten mit allerlei süßen Säften, zerkauten Insekten, sogar Fleisch gefüttert werden. Das kugelige Nest selbst findet man an geschützten Stellen, an Bäumen, Felsen, oft auch in der Erde. b. Bienen. 1) Familie. Eigentliche Bienen (Apida). Leben in Schwärmen und zerfallen in fruchtbare Weibchen (Königin), fruchtbare Männchen (Drohnen) und Geschlechtslose (Arbeits bienen). Kinnladen, Unterlippe und Lippentaster borsten artig verlängert. Bei den Arbeitsbienen ist das erste der Fußwnrzelglieder der Hinterfüße zu einem sogenannten „Körbchen" verbreitet, in welchem sic den Blnmenstaub heimtragen. Fig. b) Die Honigbiene (Apis mellifica). Braun schwarz, mit grauröthlichen Haaren. In einem großen Stock zählt man blos eine Königin, etwa 2000 Drohnen und gegen 6000 Arbeitsbienen. Letztere haben, wie die Königin, Flügel, welche den Leib nicht überragen, während dies bei den dickköpfigen, stachellosen Drohnen der Fall ist. Das Weibchen legt binnen eines Jahres 40—50000 Eier, welche in verschiedenen Zellen gelegt, sich zu den 3 verschiedenen Formen entwickeln. Das Vaterland dieses nützlichen, jetzt überall verbreiteten Thieres ist wahrscheinlich Westasien und Mitteleuropa. c. Ameisen. 1) Familie. Eigentliche Ameise (Fonnicida). • Leben tit ständigen Gesellschafien, welche aus stets geflügelten Männchen, ans nur zur Fortpflanzungszeit geflügelten Weibchen und aus stets ungeflügelten, alle Arbeit besorgen den Arbeitern bestehen. Kopf dreieckig, mit flharfen Kiefern, Fühler gebrochen; anstatt eines Stachels D üsen am Hiute»- leibende, welche eine Säure absondern. Fig. i) Die rothe Ameise (Formioa rufa), Weib chen. Arbeiter schwärzlich, Männchen go.iz schwär,, Weibchen braunrot!) mit schwarzem Rücken. Von ihr rühren die großen Ameisenhaufen her, aus denen die Vogelfreunde ihre Ameisen eier (Puppen) und die Apotheker ihre Ameisensäure gewinnen. y. LatbMgler (Tiemiptera). Haben meist 4 Flügel, welche immer ungleichartig sind. Mundtheile zum Saugen. Verwandlung unvoll kommen. Leben gewöhnlich von pflanzlichen, nur wenige Arten von thierischen Säften. Größe meist unbedeutend. Nutzen und Schaden von keiner Bedeutung. 1) Familie. Weichwanzen (Acanthida). Leib weich, flach; Schnabel kurz, in einer Rinne, versteckt, Flügel dünn oder ganz fehlend, z. B. bei der Bettwanze. Fig. j) Die Bettwanze (Acanthia lectularia), braunrot!), schwärzlich behaart, etwa 4 mm. lang, lebt den Tag über in Ritzen von Holz, Mauern versteckt und nährt sich bei Nacht vom Blut des Menschen. 2 Drüsen am Hinterleib sondern eine übelriechende Flüssigkeit ab. Soll aus Ostindien zu uns gebracht worden sein. 2) Familie. Schildwanzen (Pentatomida). Körper hart, oval. Kopf klein, Halsschild breit. Leben von Raub. Fig. k) Die Beerenwanze (Pentatoma baccarum), obenher röthlichgrau, unten grünlich. Auf Beeren und anderen Früchten ziemlich häufig. Verbreitet einen sehr üblen Geruch. 3) Familie. Zirpen (Oicadida). Dickleibige Thiere mit großem Kopf, kurzem dickem Schnabel und meist 4 glas hellen Flügeln, von denen die vorderen oft dicker sind. Leben auf Pflanzen von deren Säften und springen lebhaft mit ihren Hinterbeinen. Fig. 1) Der snrinam'sche Laternenträger (Fulgora laternaria), ist durch die blasenförmig hervorge triebene Stirne, welche aber nicht leuchtet, eine sehr auffallende Erscheinung. Flügelbreite bis zu 15 cm., Länge 8 cm. Die Flügel bunt, die unteren mit einem Augenfleck. 4) Familie. Blattläuse (Apbidida), kleine ge sellig lebende Insekten, welche durch das Anstecheu der Pflanzen, von deren Säften sie leben, sehr schädlich werden. Kopf klein, Fühler lang, borstenförmig, der lauge Saug- stachcl aus dem Kopfende entspringend. Flügel laug, glas artig, bei den Weibchen oft fehlend. Am Hinterleib 2 Röhren, welche einen von den Ameisen sehr gesuchten Honigsaft auö- fließen lassen. Fig. in) Die Hollunderblattlaus (Apbis Sam- buci), mattschwarz, mit aufgerichteten Flügeln, besetzt oft in großer Ausdehnung die jungen Holluudcrschoßc, wodurch die Blätter sich aufrvllcn. 5) Familie. Sch ildlänse (Coccida). Fühler kurz, Rüssel beim Männchen fehlend, beim Weibchen kurz. DaS mit 2 Flügeln versehene Männchen macht eine vollkommene Verwandlung durch, daS flügellose Weibchen eine unvoll kommene. Leben als träge Schmarotzer ans verschiedenen Pflanzen und liefern, besonders südliche Arten, einen in ihrem Körper enthaltenen prächtigen rothen Farbstoff. Fig. n) Die ächte Cochenille (Ooccus cacti), Weibchen. Das Männchen ist blutroth mit milchweißen Flügeln. Wird in Mexico, Brasilien, den Antillen und anderen Tropenländern Amerikas, wo das Thier auf ver schiedenen Sorten der Nopalpflanze lebt, wie die Seiden würmer mit großer Sorgfalt gepflegt und liefert dann eine reiche Ernte des theurcn Carminstoffes. | [
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00000038.xml | 2Ü und wird von den Fischern deS mittelländischen Meeres mit besonderen Lietzen gefischt. 3) Familie. S e c f c d e r n (Psnuapulida). Der Polypenstock gestielt, mit dem Stiele im Schlamm oder Sand steckend. In der Mitte eine feste Axe, der polypen tragende Theil entweder walzig, oder ein von dem Axenstiel ausgehender Fächer u. s. w. Fig. b) Die graugrüne Seefeder (Pennatula grysea). Stiel fleischig, angeschwollen, der Stamm wie eine Vogelfeder gefiedert. Die Polypen, welche immer ge meinsame Bewegungen habe», in stachen ans den Fiedern. Leuchtet bei Nacht. Im Mittelmcer. HI. Ordnung. Sechsstrahlige Polypen (Hexac- tinia). Zahlreiche Fühlerarme, die sich aber immer ans die Zahl 6 zurückführen lassen. Wohnen in kalkigen, ver ästelten oder schwammigen Stöcken und erzeugen Korallen riffe, welche allmälig zu bewohnbaren Inseln sich erheben können. Familie. Banmkorallen (Madreporida). Polypen klein, mit 12 Tentakeln. Der Polypenstock porös, finger förmig verästelt, mit Röhrenzellen für jedes Individuum. Fig. ä) Die ästige Baumkoralle (Madrepora prolifera), mit langen runden Aesten und röhrenförmig verlängerten Zellen. Wird oft 60 cm. lang. Im indischen und amerikanischen Ocean. Fig. o) Die rauhe Pnnktkoralle (Millepora aspen), hat zwar viel Aehnlichkeit mit den eigentlichen Korallen, ist aber gar nicht von Strahlenthieren bewohnt, sondern von einer Art von Moosthieren, welche zu den Weichthieren gezählt werden. Der Polypenstock dieser Punkt korallen (oder Tausendwirbler) ist auch von Kalk, stark verästelt mit vielen einfach runden, zerstreuten Zellen für die mikroskopisch kleinen Thiere, welche sich durch verhültniß- mäßig große, ringförmig stehende Fühler anszeichnen. Unsere hier abgebildete Art lebt im Mittelmeer und wird blos 4 — 6 6in. hoch. IV. Ordnung. Fünfstrahlige Polypen (Pen- tactinia). Schön gefärbte, größere, meist einsam lebende Polypen mit einer durch 5 dividirbaren größeren Anzahl von Fangarmen und einer lederartigen Haut. Die Fang arme enthalten sogenannte Nesselorgane. Fig. a, Tafel XXX.) Die rothe Anemone (Actinia mesembryantbemum), schön roth, im Sommer oft braun, der äußerste Rand der Scheibe hellblau. Lebt im mittel ländischen Meer und atlantischen Ocean, und geht gern außerhalb des Wassers. B. Hnallen. (Acalephae.) Weiche, meist durchsichtige Strahlenthiere von der Form einer am Rand mit Fühlern und Wimpern besetzten Scheibe oder Glocke; schwimmen frei im Meer herum, leuchten oft in den schönsten Farben und verbreiten theil- weise ein phosphorescirendes Licht. Die neuere Unter suchung hat gezeigt, daß die meisten Quallen blos abgelöste und selbständig größer gewordene Knospen der Quallen polypen sind; von anderen weiß man die Entstehungsge- schid)te noch nicht. I. Ordnung. Sch e ibe nquallen (visoopbora). Der Leib eine gewölbte Scheibe mit einer centralen Ver- danungshöhle unten. Die Fangarme brennen wie Nesseln. Familie. P ilzq»allen (Medusida). Schirmförmig, mit 4 fettigem mittlerem Mund und 4 Fangarmen. Fig. f) Die Rosenqualle (Medusa rosea), schön rosenrot!); besonders in der Ostsee häufig. II. Ordnung. Röhrenquallen (8ipbouopbora). Leib verschieden gestaltet; keine centrale Verdauungshöhle. Schwimmen vermittelst eigenthümlicher Blasen oder Lufthöhlen. 1) Familie. Knorpelquallen (Velellida). Die Körperorgane sitzen unterhalb einer knorpeligen Scheibe, welche lustgefüllte Zellen enthält. Man beschreibt die übrigen Organe als Saugfäden und Fühlfäden und unterscheidet noch eine größere einzelne Säugöffnung. Meist schön blau. Im Mittelmeer und tropischen Meeren oft in ungeheurer Anzahl. Fig. g) Die Se gelqualle (Velella communis). Hat auf der Knorpelscheibe einen aufrechten Kamm. Im Mittelmeere. 2) Familie. S e e b l a s e n (Physalida). Große, blasenartige Körner, an denen unten viele Sangröhren, Fühler und Fangfädcn theilwcise von ungemeiner Länge herabhängen. Farbe sd)ön blau und roth. Ans der Ober- fläd)e tropischer Meere. Fig. j) Die Galeere (Physalia Aretlmsa). Blase glänzend purpurroth, 20 cm. lang, die Saugröhren hell violett und die Fangfäden schön hellroth. Im atlantischen Ocean. 3) Familie. Doppelqnallen (Diphyida). Eigen- thümliche, aus einem Knorpelhelm, einer contraktilen Schwimm- blase und vielen lange» Fühlfäde» zusammengesetzte Thiere, welche oft in größerer Anzahl an einem gemeinsamen hohlen Stiele sitzen und von diesem hervorzusproßen scheinen. Fig. k) Die Kranzqualle (Stephanomia Amphi- trite). Die einzelnen Schwimmglocken isolirt an dem mit vielen Saugmündnngen und spiraligen Fangfäden versehenen contraktilen Stiele. Im atlantischen Ocean. III. Ordnung, Rippenquallen (Oteuopliora). Große centrale Berdaunngshöhle mit einer Mnndöffnnng. 4—8 Längsrippen mit Schwimmblüttchen zur Fortbewegung im Wasser. Leib meist eiförmig rundlich. Familie. Gurkenq»allen (Beroida). Leib eiförmig; 8 Reihen von Schwimmblüttchen. Sehr lebhafte Thiere. Fig. li) Die eiförmige Gurkenqualle (Boroö ovata). In der Größe wie ein Hühnerei; sehr durchsichtig. Lebt in nördliche» Meeren. Tafel XXX. 0. Stachelhäuter. (Echinodermata.) Haut lederartig, durch cingestreifte Kalktheile mehr oder weniger starr. Leib cylindrisch oder strahlenartig an- gcordnet. Als Bewegungsorgane dienen bei vielen Stachel häutern häutige Röhren mit einem Saugnapf am Ende; diese sind zugleich neben äußeren oder inneren Kiemen die Athmungsorgane. Alle leben im Meere, in der Jugend frei herumschwimmend, später kriechend oder festsitzend. I. Ordnung. Seesterne (Astoroidea). Körper strahlenförmig; ein inneres bewegliches Kalkgerüst. Haut kalkig oder lederartig. Meist 5 gleichlange, oft verzweigte Strahlen; auf der Ilntcrfläche des Centrums der Mund. 1) Familie. Eigentliche Seesterne (Astorida). 5 Arme, mit einer Furche au der untern Fläche. Fig. b) Der rothbraune Seestern (Astorias rubens), hat lancettförmige, mit kurzen Stacheln versehene Arme und ist in allen Seeküsten so häufig, daß er da und dort als Dünger für die Felder benützt wird. 2) Familie. Schlangeustern (Opbiura). Von dem kleinen kreisrunden Leib gehen 5 lange dünne, schlangeu- artig bewegliche Arme aus, die unten keine Furche haben. Fig. c) Der Eidechsenschwanz (Opbiura lucer- losa). Die langen walzenrunden Strahlen gleichen auf fallend einem dünnen Eidechsenschwanz. Im Mittelmeer und atlantischen Ocean. 3) Familie. Sonnensterne (Euryalida). Die verästelten, mit spiraligen Ranken versehenen Arme sind deutlich von der Körperscheibe abgesetzt. In südlichen Meeren, aber selten. Fig. e) Das Medusenhaupt (Gorgonocephalus caput Medusae). Scheibe breit, oben gerippt. Die Strahlen bilden durch fortgesetzte Zweitheilung ein förmliches Rankeu- werk, das in der Ruhe einen häßlichen Knäuel darstellt. In der Tiefe der ostindischen Meere. | [
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00000009.xml | Vorrede zur ersten A n s l a g e. Vor nnermüdet thätige Unternehmer und Begründer des hier vorliegenden Werkes, I. F. Schreiber in Ehlingen, welcher für die Belehrung der Jugend durch bildliche Anschauung schon so Rühmliches geleistet hat, fordert mich auf, diese Naturgeschichte des Thierreichs in Silbern mit einigen empfehlenden Worten zu begleiten. Einer solchen Empfehlung bedürfte zwar ein Werk nicht, das sich schon von selber durch die zweckmäßige Auswahl der nbgebildeten Gegenstände für eine übersichtliche Darstellung der chauptformen des Thierreichs, durch die beigegebenen guten Beschreibungen und durch die bescheidenen Anforderungen, welche es an die Raufer macht, hinreichend empflehlt; dennoch erfülle ich den Wunsch des ehrenwerthen Verlegers mit Vergnügen, denn ich bin demselben schon dafür einen anerkennenden Dank schuldig, daß er aus eigenem Antrieb Liese seine Abbildungen in eine Beziehung auf Len Inhalt meines „Lehrbuch's der Vaturgeschtchte für Schulen und zum Selbstunterrichte" gesetzt hat, welche den Lesern dieses Ruches, sowie den Lehrern, die dasselbe bei ihrem Unterrichte benützen wollten, nur höchst erwünscht sein konnte. Dieser Dank gebührt übrigens dem treufleißigen Unternehmer nicht von mir und den Lesern meines Lehrbuchs allein, denn seit den: ersten Erscheinen dieser naturwissen schaftlichen Abbildungen ist derselbe bemüht gewesen, seinem Werke nach verschiedenen Seiten hin eine vollendetere Form zu geben, in welcher es auch für andere Lehrbücher von verwandtem Inhalt und von Beiterem Umfange als das meinige zu einem hilfreichen Begleiter dienen kann, welcher dem beschriebenen Worte die deutliche Anschauung hinzufügte. Als eine Fortsetzung schließt sich den hier vorliegenden Abbildungeil die Natur geschichte des Pflanzenreichs in Bildern an, welche in demselben Verlage (bei L. F. Schreiber) erschienen ist. Cin Werk, das sich in seiner übersichtlichen Vollständig keit und wohlgelungenen Form dem Sachverständigen schon auf Len ersten Slick empfehlen wird, dem Anfänger aber in diesem Gebiet des sinnlichen Erkennen« in belehrenden Fächern von seltener Tüchtigkeit sein kann. München. Dr. Gotthilf Heinrich b. Schubert. | [
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00000024.xml | 12 Gattung: Karpfen (Cyprinus). Fig. b) Der gewöhnliche Karpfen (Oyprinus carpiv), hat einen völlig zahnlosen Mund mit 4 Bart fäden; die Schuppen sind groß, auf dem Rücken dunkel grün, an den Seiten gelblich, am Bauch weiß. Als einer der besten Süßwasserfische wurde er schon im Mittelalter aus dem Süden Europas, wo er zu Hanse ist, nach Norden verpflanzt und gedeiht jetzt überall in Teichen und Flüssen. Gewicht bis zu 10, sogar 20 Kilogr. Fig. i) Die Schleie (C. tinca), ist ein Bewohner schlammiger Gewässer und bekannt wegen seines fetten Fleisches. Die Färbung ist ähnlich der des Karpfens, aber ein dicker Schleim überzieht die überaus kleinen Schuppen. Am Munde 2 Bartfäden. Gewicht gewöhnlich fle — 1 Kilogr. Eine Abart ist die Goldschleie (Tinea chrysitis), über deren ganzen Körper ein nackter Goldglanz ver breitet ist. Tafel xvn. Fig. b) Der Orf (Oyprinus rfus), orangeroth mit silberigem Bauch, wird in Suddeutschland der Zierde wegen in Teichen gehalten. Sein Fleisch hat keinen Werth. Fig. o) Die Karausche (6. oarassius), eine Spanne lang und eine Hand breit, mit gewölbtem Rücken und großen grüngoldenen Schuppen, hat ein sehr schmack haftes Fleisch. Lebt wie der Karpfen. Gattung: (Abramis). Fig. a) Der Blei, Brachsen (A. brama), hat, wie die ganze Gattung, einen breiten und platten Körper, erreicht eine Länge von 60—80 om. und ein Gewicht von 5 — 10 Kilogr. Der Rücken ist schwärzlich, die Seiten gelb, weiß und schwarz. In großen Landseen Norddeutsch lands besonders häufig. Gattung: Weißfisch (Louoisous). Fig. d) Die Plötze, Rothauge (L. erytbroph- thalnuis). Die Flößen schön roth, die Augenringe gelb- roth, Rücken dunkel braungrün, Seiten und Bauch weiß. Lebt in Flüssen und Seen mit sandigem Grunde und er reicht bei einer Länge von 30 om. ein Gewicht von r 2 Kilogr. Fig. e) Der Rothfloßer (L. rutilus). Flößen und Augenriuge schöner roth als beim vorigen, der Rücken mehr gewölbt und spitz, die Schuppen größer. Sonst Alles gleich. Fig. k) Der Kühling, Nerfling (L. idus), in der Größe der Barbe, geht von großen Seen, wo er sich gewöhnlich aufhält, zur Laichzeit in die Flüsse. Bauch und Afterfloße roth. Fig. g) Der Aland, Göse, Gengling (0. josos). Kopf dick, abgestutzt, Schuppen bläulich violett. Liebt ein rasches Wasser. Fleisch wohlschmeckend, beim Kochen gelblich. Fig. h) Der Schuppfisch, Haßling (L. dobula). Kopf dick, Leib schmal. Brustfloßen gelblich, Bauch- und Afterfloße roth. Gewicht etwa 1 Kilogr. Tafel xvm. Fig. a) Der gewöhnliche Weißfisch (Louoisous vulgaris). Lern gestreckt, etwa 45 om. lang; Flößen gräulich, sonst der Hauptfarbe nach weiß. Zn Vielen Gegen den sehr gemein, aber wegen des grätigen Fleisches nicht besonders geachtet. Fig. o) Die Ellritze, Pfeile (L. pboxinus), ein kleines buntes Fischchen, das gern zwischen Wurzeln am Ufer von Bächen und Flüssen herumschwimmt. Fleisch wohlschmeckend. Fig. f) Der Gründling, Gräßling (L. gobio). Körper rund, gefleckt; in jedem Mundwinkel eine Bartfaser. Länge 15—20 om. Fleisch ziemlich aut. Hält sich gern auf reinem sandigem Grund, wo er von Würmern, Krustern und Fischbrut lebt. Gattung: (Obonärostoma.) Fig. b) Die Nase (Chondr. Nasus), hat ihren Namen von dem hervorstehenden und nach rückwärts ge bogenen Oberkiefer. Die Schwere beträgt 1 Kilogr., doch wird dieser Fisch wegen seines grätigen Fleisches selten gegessen. Fig. d) Die Zärthe (0b. vhnba), hat auch einen vorstehenden Oberkiefer, und auch sonst in Färbung und Größe Aehnlichkeit mit der Nase, aber ein viel besseres Fleisch. Sie geht als Zugfisch im Sommer aus der Ostsee in die nächsten Flüsse, um zu laichen. Gattung: Barbe (Larbus). Fig. g) Die Barbe (Barbus vulgaris),, hat mit Ausnahme des Kopfes, der durch hervorstehenden Ober kiefer und 4 Bartfäden ausgezeichnet ist, viel Aehnlichkeit mit dem Hechte. Lebt nur in klarem fließendem Wasser, nährt sich von Fischen und Würmern und laicht vom Mai bis Juli. Während dieser Zeit ist der Rogen giftig. Das Fleisch ist viel besser, als das des Weißfisches. Fig. b) Die Güster (Abramis blicca), gleicht dem Brachsen, und ist in allen europäischen Seen und langsam fließenden Flüssen mit sandigem Grunde gemein. Länge etwa 30 om. Zu den eigentlichen Karpfen gehören ferner noch: Fig. o) Der Bitterling (Oyprinus amarus), etwa 5 cm. lang, mit bitterem Fleische, in fließendem Wasser heimisch. Und der schönste aller Karpfen Fig. i) Der Goldkarpfen (C. auratus), welcher seiner goldrothen Farbe wegen aus seinem ursprünglichen Vaterland China jetzt über die ganze Erde verbreitet ist. Die schöne Färbung aber entwickelt sich erst allmülig aus einem dunkeln Schwarzgrau, bei dem einen Exemplar früher, beim andern später. Zn Fischgläsern gehalten, werden sic ganz zahm, aber wachsen nicht so schnell, als wenn mar sie in Teiche setzt. 4. Familie. Lachse (Salmonida). Schlanke, spindel förmige , meist lebhaft gefärbte Fische mit einer Fettfloße hinter der Rückenfloße. Entweder gar keine Zähne, oder alle Knochen des Nachens damit besetzt. Die meisten nähren sich von Raub und leben in klarem Süßwasscr, einige Arten aber halten sich gewöhnlich im Meere auf und steigen nur zur Laichzeit in die Flüsse hinauf. Gattung: Lalmo. Fig. k) Der Lachs, Salm (8almo saiar), erreicht eine Schwere von 10—12 Kilogr., in einzelnen Gegenden bis zu 25 Kilogr. und eine Länge von 1,50 m. Kopf und Rücken sind schwärzlich, die Seiten bläulich, der Bauch silberfarben. Von seinem Winteraufenthalt, den nördlichen Meeren, zieht er im Frühjahr in europäische» Flüssen mit kiesigem Grunde aufwärts, um an bestimmt eiugehalteneu Plätzen zu laichen, und wird bei diesen Zügen, welche immer in größeren Gesellschaften gemacht werden, seines delikaten Fleisches wegen viel gefangen. Fig. 1) Die Forelle (8. fario), wird gewöhnlich blos 30 om. laug und l ji Kilogr. schwer, bei guter Nahrung aber erreicht sie auch wohl ein größeres Gewicht. Der Oberleib ist roth gefleckt, der Unterkiefer vorstehend. Lebt von Fischen, Krustern, Insekten und liebt besonders kaltes, klares Wasser. Laichzeit im Anfang des Winters. Tafel XIX. Fig. a) Die Lachsforelle (8. trutta), mit schwärz lichen, von einem helleren Kreise umgebenen Flecken. Ge wicht 4—5 Kilogr. Fig. c) Der Silberlachs (8. lacustris), hat Aehn lichkeit mit dem Salm, unterscheidet sich aber durch kleine halbmondförmige zerstreute Flecken. Fleisch gelblich, von vortrefflichem Geschmack. Wird im Boden- und Chiemsee und einigen Seen Niederöstreichs, oft im Gewicht von 25 Kilogr., gefangen. | [
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00000013.xml | (Reptilia, Amphibia). Wahrend Säugethiere und Vögel so in die Angen springende Merkmale besitzen, daß jeder Laie im Stande ist, ein Sängethier oder einen Vogel als solchen zu er kennen, ist dies bei der kleinen Klasse der Lurche nicht so leicht, und nur der sichtende, ordnende Geist des Natur forschers vermochte die in Gestalt, Größe rc. so verschieden artigen Thiere in eine Klasse zusammenzufassen. Natürlich war bei dieser Ordnung nicht das Aeußere maßgebend, sondern die Verhältnisse der inneren Organe und so er scheinen denn alle Lurche, mag nun ihr Gestalt sein, welche sie wolle, als kaltblütige Wirbelthiere, mit Lungen (od. Kiemen) aber unvollständig getrenntem.großem und kleinem Kreisläufe. Was nun zunächst die Körperform betrifft, so wechselt diese bei den verschiedenen Arten ganz auffallend; man findet Uebergänge von der langgestreckten gliederlosen oder glieder schwachen Cylinderform bis zur breiten Abplattung deS Körpers mit sehr entwickelten Gliedmaßen. Ebenso mannigfaltig sind die Bedeckungen der Haut. Die einen Lurche, wie Frösche und Molche, sind glatt und schlüpfrig; andere, wie die Eidechsen und Schlangen, sind beschuppt und die Schildkröten endlich stecken in einem mit dem Rumpfskelett zusammenhängenden Panzer von Knochentafeln. Unter allen Umständen aber muß man die Haut der Reptilien nackt heißen, und sind auch die Schuppen der Eidechsen und Schlangen nur Falten der Oberhaut. Das Skelett zeigt Uebergänge von der einfachen knorpeligen Wirbelsäule ohne Rippen bis zur vollständig knöchernen Wirbelsäule mit einer größeren oder geringeren Zahl knöcherner Nippen und starken knöchernen Extremi täten. Die beschuppten Reptilien, also Schildkröten, Eidechsen und Schlangen haben am Hinterhauptbein nur einen Ge lenkskopf zur Verbindung mit dem ersten Wirbel, die nackten, nämlich die Batrachier, haben deren zwei. Das Gehirn ist im Verhältniß zum Körper und zum Rückenmark klein, die Intelligenz daher ziemlich be schränkt; die drei hauptsächlichsten Sinnesorgane dagegen, Auge, Ohr und Geruchsorgan sind bei allen Amphibien ziemlich gut ausgebildet, bei der einen Gattung mehr, bei der andern weniger. Die Athmung geschieht bei allen Amphibien durch großzellige Lungen, bei den Batrachiern in den ersten Ent wicklungsstadien und bei einzelnen durch das ganze Leben vermittelst Lungen und Kiemen zugleich und zeigen diese Thiere so recht deutlich den Uebergang zu den kiemen- athmenden Fischen. Der großzellige Ban der Lungen und Kiemen nun, wobei das Blut viel weniger als bei Säuge- thieren und Vögeln mit der Luft in Berührung kommt, ist gerade der Grund für den geringeren Wärmegrad des Blutes, der nur um wenige Grade die Temperatur des umgebenden Mediums übersteigt, und in letzter Linie er klärt sich hieraus auch die verhältnißmüßige Trägheit d. h. Mnskelnnthätigkeit der ganzen Klasse. Das Herz hat bei den höher ansgebildeten Rep tilien, den beschuppten, zwei dünnwandige Vorkammern und Dr. G. H. v. Schubert. p'ristien .'r. zwei dickere getrennte oder offene Herzkammern; bei den niederen, den Batrachiern, ist neben den zwei Vorkammern bloß eine Kammer vorhanden. Merkwürdig ist die Entwicklung der Amphibien. Alle entstehen aus Eiern, aber während die Jungen der höheren Reptilien sogleich nach dem Ausschlüpfen vollkommen ansgebildet sind, machen die aus den zusammenhängenden Eiern (Laich) sich entwickelnden Jungen der Batrachier ver schiedene Wandlungen von kiemenathmendcn unvollkommenen Wasserthieren zu lungenathmenden Luftthieren durch, ein Prozeß, der jeden Sommer in unseren Sümpfen und Tümpeln beobachtet werden kann. Hinsichtlich ihrer Lebensart sind die Reptilien so verschieden, als in ihrem Körperbau. Die einen leben gänzlich oder doch in ihrer Jugendzeit im Wasser, die anderen leben immer auf trockenem Land. Nur wenige, die Batrachier, leben in ihrer Jugend von Pflanzenstoffen; sonst besteht die Nahrung der Reptilien in Allem, was das Thierreich bietet, vom Regenwurm, der Blindschleiche bis zum größten Säugethier, das der Riesenschlange zum Opfer fällt. Im Allgemeinen halten sich Schaden und Nutzen dieser Klasse die Wagschale; auf der einen Seite werden durch die Reptilien viele dem Menschen schädliche oder unbequeme Thiere vertilgt; aber andererseits zählen zu den Reptilien auch die giftigen Schlangen, die Riesenschlangen und die gefräßige Schaar der Krokodile, welche sogar des Menschen Leben bedrohen. Je näher dem Aequator, um so mehr wächst die Zahl der Amphibien, je mehr nach Norden, um so dürftiger ist diese Klasse vertreten, und in der Polarregion findet man gar keine Reptilien mehr. Von den beschuppten gehen Schlangen und schlangenähnliche Eidechsen am weitesten nach Norden (Schweden), die europäische Schildkröte bis zum baltischen Meere. A. Ae schuppte Amphibien. (Reptilia squamata) machen keine Metamorphose durch, sondern die Jungen schlüpfen vollkommen entwickelt aus den entweder in Sand re. vergrabenen, oder noch im Eileiter befindlichen Eiern aus. Tafel l. I. Ordnung. Schlangen (Ophidia). Keine Thierordnung ist wohl so gefürchtet als die der Schlangen, und obwohl wir in Deutschland bloß eine schädliche d. h. giftige Art besitzen, so werden doch auch die andern, wo man sie trifft, erbarmungslos vertilgt, bloß weil sie einmal den wohlbekannten Schlangentypus haben. — Alle Schlangen haben einen langgestreckten, walzenförmigen Körper, mit deutlich abgesetztem plattem Kopf, aber meist | [
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00000008.xml | >D MiN A , /U - /I 3 1 ^rcht jttr Herausgabe dieses NcrKrs in fremden Sprachen ist Vorbehalten. Böhmische autorisirte Ausgabe (Prag), französische (Paris), russische (SN Petersburg), ungarische (Pest). Ausgabe in Wandtafeln: Deutsche (Eßlingen), amerikanische (Boston), französische (Paris), italienische (Turin), russische (St. Petersburg) schwedische (Gothenbürg). , ,TAAl>*\ \ BIBLIOTHEK) 42 ^, Druck von I. F. Schreiber in Eßlingen. | [
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00000035.xml | 23 Leben schmarotzend auf Menschen und Thieren, denen das Weibchen mil seinem Rüssel Blut abzapft. Larve in fauligen Stoffen, in den Ritzen der Diehlen rc. Fig. i) Der Menschenfloh (Pulex irritans). Roth- braun. Körper eiförmig, von der Seite zusammengedrückt. Die kleinen weißlichen Larven verpuppen sich in einem seiden artigen Cocon. Fig. j) Der Sandfloh (Pulex penetrans), sehr- klein ; der Rüssel so lang als der Körper. Lebt im süd lichen Amerika im Sand, Steinritzen u. s. w. und wird dadurch, daß das Weibchen sich unter die Nägel der Zehen eingräbt und bösartige Geschwüre veranlaßt, zur Landplage. VIII. Mügellose. (Aptera.) Insekten ohne Flügel und ohne Verwandlung. Familie. Läuse (Podioulida), kleine Insekten mit plattem, durchscheinenden Körper und undeutlich zertrenntem Mittel- und Hinterkörper. Fühler kurz, Augen klein, als Mnndwerkzeug ein zurückziehbarer Rüssel. Leben schmarotzend auf dem Leib des Menschen und verschiedener Thiere, an deren Haare sie ihre Eier (Nisse) ankleben. Fig. Ir) Die Kopflaus (Podieulus capitis), 2 mm. lang, hellgrau, lebt auf dem behaarten Theil des mensch lichen Kopfes. Die Weibchen legen 50 Eier, aus denen schon nach 6 Tagen die Jungen ausschlüpfen, um sich eben falls schon nach 18 Tagen wieder zu vermehren. B. Spinnenthiere. (Arachnida.) Ungeflügelte Gliederthiere, deren Kopf und Brust ver wachsen ist und deren Fußzahl immer 8 beträgt. Die Augen nicht zusammengesetzt, sondern einfach, von 1 — 12. Legen meistens Eier, einige bringen lebende Junge zur Welt. I. Milben (Acarina). Kleine weiche Thierchen mit ungegliedertem Leib, ohne Abgrenzung von Kopf, Brust und Hinterleib. Leben schmarotzend. Im Jugendzustand blos 6 Füße. 1) Familie. Zecken (Ixodida). Verhältnismäßig groß; der Hinterleib gefaltet und ausdehnbar. Rüssel groß, vorstehend. Leben schmarotzend vom Blut verschiedener Säugethiere. Fig. 1) Die Hundszecke (Ixodes ricinus), blei grau, von der Größe eines Hanfkorns, lauert in Wäldern auf vorübergehende Thiere und wird, wenn sie sich in deren Haut steckend mit Blut vollgesogen hat, so groß wie eine Bohne. Durch Bestreichen mit Oel ist sie am besten zu entfernen. 2) Familie. Käferläuse (Oamasida). Leib läng lich, Füße von wechselnder Länge, an der Spitze mit 2 Krallen. Keine Augen. Leben schmarotzend auf Käfern, Vögeln und Reptilien. Fig. m) Die Käfermilbe (Oamasus colooptera- torum), eiförmig, rothbrann. Auf Mistkäfern und Todten- gräbern oft in großer Zahl. II. Spinnen (Arane'ida). Kurze gedrängte Arach- niden mit ungegliedertem Hinterleib, der von dem Kopf- und Bruststück abgesetzt ist. Am Hinterleib Spinnwarzen. Leben von Insekten, einzelne sogar von Wirbelthiercn, welche sie entweder frei, oder in ihren Netzen (Gespinnsten) fangen. Die Jungen sind den Alten ganz ähnlich, wachsen aber sehr langsam. Familie. Eigentliche Spinnen (Araneida). 6 Spinnwarzen; die Taster dienen nicht als Füße. Fig. n) Die Kreuzspinne (Epeira diadema). Rostbraun, ans dem Rücken ein Kreuz ans weißen, schwarz eingefaßten Flecken. Hie und da auch Variationen in der Farbe. Macht sehr kunstreiche vertikale Netze. Fig. o) Die Fensterspinne (Tegeneria domes- tica), graubraun, mit 2 braunen Strichen über das Kopf bruststück. Bauch aschgrau, schwarz gefleckt. Das Männchen ist kleiner. Gewebe beutelförmig, horizontal zwischen 2 Eck wänden ausgespannt. Fig. p) Die Tarantel (Lycosa Tarantula), eine große, haarige, 2 — 4 cm. lange Spinne, welche früher wegen ihres giftigen Bisses, der Zustände wie beim Veits tanz herbeiführen sollte, fälschlicherweise sehr gefürchtet war. Lebt im südlichen Italien, Südfravkreich, Algier, überhaupt in den Küstenländern des mittelländischen Meeres. III. Skorpione (ArtürvAastra). Der Hinterleib gegliedert, mit dem übrigen Körper verwachsen. Taster bald scheerenförmig, bald klauenartig. 1) Familie. Aechte Skorpione (Loorpionida). Kopfbrust schildförmig, Hinterleib walzenförmig, gegliedert, an seinem Ende angeschwollen und mit einem krummen Stachel versehen, der an seiner Spitze die Oeffnung einer Giftdrüse zeigt. Die vielgliederigen Taster endigen vorn in eine bewegliche Scheere. Die großen, sehr giftigen in heißen Ländern, in Europa kleinere, weniger schädliche. Fig. q) Der große französische Scorpion (Androotonns vocitanus), braungelb, mit schwarzer Schwanz spitze, etwa 5 ow. lang, lebt in den Küstenländern um das mittelländische Meer, besonders in Spanien und Süd- frankreich. 2) Familie. Bücherskorpione (Obisida). Kleine nächtliche Thierchen mit vielgliederigem, walzigem Leib und ebenfalls scheerenförmigen Tastern. Leben in alten Büchern, überhaupt an trockenen Orten. Fig. r) Der gemeine Bücherskorpion (Chelifer cancroides). Rothbrann, mit breitem, am Rande gezahntem Bauch. Etwa 4 mm. lang. In alten Büchern, Herbarien^c. wo das Thierchen auf Milben und bergt, jagt. C. Krebsthiere. (Crustacea)- Gliederthiere mit vielfach abgetheiltem, von einer kalkigen (selten hornigen) Schale bedecktem Leib, an dem viele gegliederte Anhängsel sich befinden. Athmen durch Kiemen oder durch Luftröhren (Tracheen). Augen einfach oder zusammengesetzt (facettirt). Die aus den Eiern ent wickelten Jungen sind entweder den Alten sehr ähnlich oder gar nicht, in welchem Fall sie dann merkwürdige Metamor phosen durchmachen. I. Tausendfüßer (Myriopoda). Schale hornartig; zahlreiche, gleiche Leibesringe mit je 1 — 2 Fußpaaren. Athmen durch Luftröhren und leben auf dem Lande. Familie Einfüßer (Cliilopoda). Jeder Leibesring trägt nur 1 Fußpaar. Fühler lang. Der Biß großer Arten gilt für giftig. Fig. k) Der beißende Skolopender (8coIo- pondra mositaus), ist braun, etwa 13 — 20 am. lang. Lebt im mittleren Amerika und kommt oft mit Schiffen nach Europa. Der Biß schmerzt sehr lange. II. Asseln (Isopoda). Körper platt, länglich rund, von horniger Schale bedeckt. Kopf vom übrigen Körper abgesetzt, mit müßig langen Fühlern. 14 Füße. Leben auf dem Lande oder im Wasser. Familie Landasseln (Onisoida). Körper eiförmig, der Hinterleib deutlich in 6 Ringe zerfallend; von den 2 Fühlerpaaren blos die äußeren von oben her sichtbar. Leben an feuchten Orten. Fig. x) Die gemeine Mauerassel (Oniscus murarius). Gleichförmig länglich oval schwärzlich grau. Stellt sich bei Berührung todt. Die Verwendung als Arzneimittel ist jetzt veraltet. III. Stielaugen (Podophthalma). Der Körper zerfällt in eine Kopfbrust mit den wesentlichen Anhängseln und in einen gegliederten Hinterleib. Die zusammenge setzten Augen sitzen auf Stielen. Leben im Wasser und athmen durch Kiemen. | [
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00000037.xml | 25 I. Ordnung. Erdwürm er (Scole'ina). Kein deut licher Kopf; in der Haut seitlich eiugesenkte Borsten als Mittel zur Fortbewegung, welche wie bei den Schlangen geschieht. 1) Familie. Regenwürmer (Imrnbrioiäa). Leib weich, feucht mit 4 Reihen von Borsten. Keine Augen. Leben in feuchter Erde und scheinen sich hauptsächlich zu von Humus zu nähren. Fig. o) Der gemeine Regenwurm (Immbricus torrostris), braunroth, bis zu 80 cm. lang, lebt überall in feuchter, humusreicher Erde, und ist besonders Nachtö und nach Regen lebhaft. Die Fortpflanzung geschieht durch Eier und ist jedes einzelne Individuum von doppeltem Geschlecht. 2) Familie. Masserschlängelchen (Naidida). Kleine, im Schlamm süßer Gewässer aufrecht steckende Thicre mit 2 Augen, aber undeutlicher Gliederung des Körpers. Pflanzen sich auch durch Theilung fort; in 2 Theile zerschnitten bildet jeder Theil wieder ein Thier. Fig. m) Das geznngelte W as serschläng elchen (Nais proboscidea), 10—12 mm. lang, mit einem langen Zünglein, das aus einer Spalte des Vorderendes hervor ragt. Die Wiedererzeugnngskraft dieses Thieres ist ganz bedeutend. In stehenden Wäffern. II. Ordnung. Egelwürmer (Hirudinoa). Leib rund oder platt, nach vorn verschmälert ohne abgcsetzten Kopf, meist vorn und hinten ein Saugnaps. Deutliche Querringelung, aber keine Fußstummeln oder Borsten. Leben vom Blut anderer Thiere. Familie. Blutegel (Hirudinida). Körper platt; der Mund bei einzelnen mit Kiefern bewaffnet. Fig. k) Der officinelle Blutegel (Hirudo offi- cinalis), oben schwarzgrün mit 6 rostrothen Streifen, am Bauche einfach oliveugrün, lebt im südlichen Europa und wird wie der ihm ähnliche II. modioinalis in der Heil kunde zum Blntsaugen benützt. Fig. g) Der Roßegel (Ilaemopis vorax), der überall in unseren Sümpfen vorkommt, ist ein gieriges, gefräßiges Geschöpf, dessen Bißwunden sogar Geschwüre verursachen sollen. Vom Blutegel unterscheidet er sich durch die stumpfen Kinnladen und die Farbe, welche oben schwarzgrün, unten mehr graugrün mit schwarzen Flecken ist. III. Ordnung. Röhrenwürmer (Tubicola). Leben im Meere, und bewohnen im ausgewachsenen Zustande Rohren non verschiedener Beschaffenheit. Die Würmer selbst haben seitliche Fußstummeln mit Borsten; der Kopf ist nicht abgesetzt, am Kopfende eigenthümliche, fransenartige Fühler. Familie. Meer Pinsel (Sabellida). Am Kopfe ein meist zweihälftiger Fühlerkranz. Die Röhre entweder kalkig, oder aus verhärtetem Schleim oder aus Saud; gerade oder unregelmäßig geringelt. Fig. i) Die Wurmröhre (Lorpuia vvrmicularis). Der hier abgebildete Wurm lebt in einer krummen, runden Kalkröhre, und bewohnt alle europäischen Meere. IV. Ordnung. Sch langen Würmer (Errantia), Kopf deutlich abgesondert, mit Fühlern und anderen Sinnes organen ; Körper guergeringelt, mit Fußstummeln. Im Meere. 1) Familie. Nankenwürmer (Nere'ida). Körper tcuigficjlrcrft; der Rüssel entweder unbewaffnet oder mit scharfen Kiefern. In allen Meeren an der Küste. Fig- k) Die perlglänzende Nereide (Nere'is margaritacea), perlgrau, mit weißen Füßen und 4 Fühlern am Kopfe. Länge 10—12 cm. 2) Familie. Seeraupen (Apliroditida). Kops schwach entwickelt mit kurze» Fühlern; Körper breit, Fuß stummeln deutlich, am Rücken schuppenförmige Schilder. Fig. I) Die Goldraupe (Aphrodita aciileata), ist ein eiförmiger Wurm, dessen Stacheln und Borsten in allen Farben schimmern und einen prächtigen Anblick geben. Länge 12—20 cm. Lebt an allen enropäischen Meeres küsten, besonders auf Austerbänken. Fig. h) Das gerippte Meerzähnchen (vontaiiunr Dentalis), wurde frühes, ehe man das Thier kannte, für einen Röhrenwurm gehalten, ist aber eine Schnecke und gehört in die Familie der Zahnschnecken (Dontaiida). Das Thier steckt in einer oben und unten offenen, schwach rosaroth gefärbten Kalkröhre von der Form eines Elephanten- zahnes und ist bei unserer Species flach gerippt. In europäischen Meeren gemein. IV. C l a s s e der Wirbellosen. Sirahlthiere. (Radiata.) Die Organe liegen strahlenförmig um eine mehr oder weniger lange Längsaxe; die Haut ist weich, oder durch eiugelagerte Kalkstücke fest. Gewöhnlich kein Nervensystem und keine Sinnesorgane nachweisbar. Sitzen entweder unbeweglich fest oder bewegen sich frei. Alle leben im Wasser, die meisten im Meer. A. Polypen. (Polypi.) Haut weich, contraktil; Mundösfnuug mit-elüem Fühlcrkranz umgeben. Leben meistens colonienweise bei sammen und pflanzen sich thcilweise wie die Pflanzen durch Knospung fort. I. Ordnung. Armpolypen (Ilydroidea), kommen in 2 Formen vor, einer unvollkommenen, wobei die Thiere colonienweise, oft auf einem dünnen zarten Polypenstock sitzen und einer vollkommenen, bei welcher das scheiben- oder glockenförmige Einzelthier frei herumschwimmt. Familie Süßwasserpoly p en (Hydrida), sind kleine nackte Polypen, welche an Wasserpflanzen festsitzend mit ihren hohlen contraktilen Fangarmen kleine Thiere fangen und dem centralen Munde zuführen. Fortpflanzung durch Eier und Knospen. Fig. n) Der grüne Armpolyp (Hydra viridis), ist smaragdgrün, etwa 12 mm. lang, die Arme von der halben Länge des Körpers. In stehenden Wassern an Wasserlinsen. II. Ordnung. Achtstrahlige Polypen (Octac- tinia). Die Zahl der Fühler ist 8. Die Thiere sind entweder nackt, oder sitzen auf verschiedengestalteten und chemisch verschiedenen Korallenstöcken. 1) Familie. Seekorke (Alcyonida). Die Thiere kurz, dick; der Polypenstock ist schwammig, von Kalktheilen dnrchspickt, und wird getrocknet bröcklig. Fig. o) Der bäum förmige Fiugcrkork (Alcy- onium arboreum), ist weitästig, mit Knoten, auf denen die Polypen sitzen. Wird oft mannshoch angetroffen und zwar in allen Meeren. Der rechts nebenan abgebildete Waschschwamm (Spongia communis) gehört, obgleich er zwischen dem filzigen Gewebe gallertige Masse enthält, noch nicht unstreitig zu den Thieren, sondern nach vielen Naturforschern zu den Pflanzen. Tafel XXIX. 2) Familie. Rindenkorallen (Gorgonida). Eine kalkige, kieselige oder hornige Axe, welche verästelt und mit einem weichen Ueberzuge, dem Sitz der einzelnen Polypen, versehen ist. Fig. a) Der Venussliegenwedel (Gorgonia flabellum), eine der gemeinsten Korallen in allen Meeren, hat eine hornige, fächerförmig ausgebreitete und netzartig verästelte Axe mit korkartiger Rinde, in der die Polypen seitlich sitzen. Wird bis zu 1 m. hoch. Fig. e) Die Edelkoralle (Isis nobilis). Die rothe Kalkaxe des Polypenstocks ist sehr geschätzt; der Stock sitzt l aber gewöhnlich in sehr großer Tiefe, zumal in Felsspalten, 7 ^r. G. H. t. Schubert, Amphibien rr. | [
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00000036.xml | 24 a) Langschwänzer. (Macrura.) Schwanz lang ausgestreckt. Das erste Fußpaar trägt Scheeren. 1) Familie. Hummerkrebse (Astacida). Hinter leib lang platt, in Schwimmfloßen endigend. Fig. t) Der Flußkrebs (Astacus fluviatilis). Scheeren körnig, innen fein gekerbt. Farbe dunkler oder- heller braungrün. Länge bis zu 15 cm.. Schwere bis zu 1 H Kilogr. Lebt in Bächen und Flüssen unter Steinen oder in Höhlen. Die Krebssteine sind kalkige Ausschei dungen seitlich vom Magen. Ueberall in Europa zu Hause. Fig. n) Der Hummer (Romarus vulgaris), ist ein kolossaler, dem Flußkrebs ähnlicher Meerkrebs, der be sonders in der Nord- und Ostsee gefangen und als Handels artikel verschickt wird. Länge bis zu 46 cm. Besonderes Kennzeichen ist die Ungleichheit der Scheeren. 2) Familie. Bernhardinerkrebse (Pagurida). Kopfbrust und Hinterleib ebenfalls gestreckt, aber letzterer wird, weil er sehr weich ist, in einer leeren Schnecken schale verborgen. Fig. w) Der Einsiedler (Pagui-us Bernhardus), findet sich häufig in europäischen Meeren. Augenstiele kurz und dick; die rechte Scheere größer. b) Kurzschwänzcr. (Bracliyura) Der Hinterleib während des Lebens nach vorn gegen die Brust geschlagen. Familie Viereckige (Huadrilatora). Körper dick, fast 4eckig. Leben entweder im Meer, oder an der Küste oder ganz auf dem Lande und laufen sehr schnell, immer in seitlicher Richtung. Fig. v) Die Landkrabbe (Gecarcitnis ruricola), etttft 15 cm. breit, von gelbrother Färbung, lebt in Mittcl- amerika ans dem Festlande und wandert nur zur Laichzeit an das Meer. Während ihrer Wanderungen werden viele Tausende ihres schmackhaften Fleisches wegen gegessen. IV. Pfeilschwänzer (Poeoilopoda). Leib von 2 mit einander artikulirenden Schildern bedeckt; der Hintere in einen langen scharfen Fortsatz endigend. 5 Fußpaare. Angen ungestielt. Fig. y) Der Molukken krebs (Limulus Polv- phernus), 30—60 cm. lang, von olivengrüner Färbung, bewohnt die tropischen Meere Amerika's und Indiens. Wird gegessen. V. Mnschelkrebse, Hautkrebse (Entomos- traca). Körperbedeckung dünnhäutig, bald ein Schild, bald eine zweiklappige Schale. Sitzen entweder schmarotzend fest oder schwimmen frei. Gewöhnlich sehr klein. Familie Büschelkrebse (Daphnida). Stecken in 2 am Rücken verbundenen, den Körper und die Füße nicht ganz bedeckenden Schalen. Blos 1 bewegliches Auge. Das hintere Fühlerpaar groß, stark verästelt. Fig. z) Der gemeine Wasserfloh (vaplmia pulcx). Großer, konvexer Schnabel. Leben im Frühling und Sommer oft in solchen Mengen in stehendem Wasser, daß dasselbe roth erscheint. Im Winter sterben sie ab, nur ihre Eier bleiben erhalten. VI. R a n k e n f ü ß e r (Cirrhipoda). Das ausge wachsene Thier auf anderen Körpern festsitzend, von einem Mantel umgeben, der kalkige Schalen absondert, ohne Augen und Fühler. Diese bei dem jungen frei im Meere herum schwimmenden vorhanden. Hieher gehören die ans Tafel XX. unrichtigerweise angebrachten Fig. a, b. 1 und 2, und c. 1) Familie. Meereicheln (Balanida). Das erwach sene Thier ohne Stiel festsitzend, von einer 6theiligen doppelten Schale eingeschlosseu. Einige schmarotzen auf Wallsischen. Fig. a) Die Seetulpe (Baianus tintinnabulum), eine der größten Arten, von etwas bauchiger Kegelform und purpnrrother Färbung. Lebt, wie die meisten dieser Familie, von kleinen Thieren, die in seine Oeffnung oben hineingelangen. Fig. b, 1 u. 2) Die Kroneneichel (Ooronula balaenaris), inwendig mit Abtheilungen, wie ein Mohnkopf, lebt schmarotzend auf Wallfischen. 2) Familie. Entenmuschein (Lepadida). Das ausgewachsene Thier hat einen fleischigen Stiel als An heftungsmittel und 5 ungleiche, meist Zeckige Kalkschalen, zwischen denen es seine Rankenfüße hervorstreckt. Besonders gern an Holz festsitzend. Fig. c) Die gemeine Entenmuschel (Bcpas ana- tifera), glatt, mit langem gerunzeltem Stiel. In allen Meeren zu Hause, ans Felsen, Balken, Schiffskielen ro. Tafel nvni. III. C l a f \ c d r r Wirbellosen. Würmer. (V61-N168.) Wirbellose Thiere mit langgestrecktem, quergeringeltem Leib, in welchem die Organe symmetrisch zu beiden Seiten der Mittellinie gelagert sind. Athmen entweder blos durch die Haut oder durch Kiemen. Die meisten schmarotzen in anderen Thieren, wenige leben frei im Wasser oder in feuchter Erde. A. Plattwürmer. (Platyelmia.) Körper abgeplattet, oft sehr lang. Die in anderen Thieren schmarotzenden sind nackt, ohne höhere Sinnes organe, die freilebenden besitzen Wimper zum Schwimmen. Ordnung. Bandwürmer (Oostoidoa). Lang,aus einzelnen Gliedern zusammengesetzt. Körper weich, ohne Darmkanal, Mund und After. Leben ausgebildet im Darm höherer Thiere und des Menschen. Familie. Eigentliche Bandwürmer (Taonida). Quergeringelt. Daö Kopfglied entweder blos mit Saug grübchen oder außerdem mit Hakenkränzen versehen. Fig. d) Der Bandwurm des Menschen (Taenia solium). Am Kopf 4 Saugnäpfe und ein mit doppeltem Hakenkranz umgebener Rüssel. Lebt 5 — 6 m. lang im Dünndarm des Menschen und entsteht durch Genuß finnigen Schweinefleisches. Fig. a) Der Blasenwurm der Schafe (Ooonurus cerebralis), den man als Ursache der Drehkrankheit im Hirn der Schafe findet, ist kein ausgebildeter Bandwurm, sondern gleichsam ein verirrtes, in eine Blase entartetes Individuum der (Taenia coenurus), welche im Dünndarm des Hundes, besonders des Schäferhundes, reif vorkommt. B. Rundwürmer. (Nematelmia.) Körper gestreckt, cylindrisch, ziemlich elastisch. Born ein Mund, hinten ein After. Meist in anderen Thier körpern lebend. Ordnung. Fadenwürmer (Nematoidea), Mund mit Knoten und Wülsten, selten mit Hornzähnen umgeben. Familie. Spulwürmer (Ascai-ida). Mund mit 3 gleichen, getrennten Lappen besetzt. Fig. b) Der Spulwurm (Ascaris lumbricoidos), blaßröthlich, das Männchen 15 cm., das Weibchen 45 cm. lang, lebt im Dünndarm des Menschen, erregt aber nur bei großer Menge Beschwerden. Fig. c) Der Fadenwurm (Filaria medinensis), in der heißen Zone heimisch, ist ein sehr gefürchteter, bis zu 1,5 m. langer Wurm, der unter der Haut des Menschen im Zellgewebe lebt und nur durch langsames Aufwickeln sicher entfernt werden kann. 0. Ringclwürnicr. (Annelida.) Der meist langgestreckte Körper durch quere Ringeln deutlich geglieder, mit Tastern, Borsten, Fnßstummeln be setzt. Entweder der Kopf deutlich abgeschieden, oder nicht. Leben entweder frei im Wasser oder in feuchter Erde, selten schmarotzend. | [
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00000023.xml | 11 Fig. f) Der Kaulbarsch (Acerina cernua), unge fähr 15—20 cm. lang, lebt mehr in nördlichen Gegenden, liebt aber auch sandigen Grund. Die ungetheilte Rücken floße ist bloß vorn stachelig, der Schwanz ist getheilt. Der dicke Kopf mit dem rundlichen, schleimüberzogenen Körper hat diesem Fisch den Namen verschafft. Fig.g) Die Meer darbe (Aullus barbatus). Dieser ausgezeichnet schöne Fisch war schon bei den Römern in hohem Ansehen, nicht bloß wegen seiner rothen, durch gelbe Streifen und gelbe Flößen noch gehobenen Farbe, sondern auch wegen seines kostbaren Fleisches, das im Alterthum fast mit Gold ausgewogen wurde. Am Unterkiefer stehen 2 lange Bartfasern, die Schuppen fallen leicht ab und von den zwei Rückenfloßen ist die erste stachlig. Fig. i) Die Meeräsche (Mugil cephalus), fällt unter die Familie der Harder (Mugilida), Ordnung der Stachelfloßer. Die Harder haben einen platten Kopf, große, den Kiemendeckel und den ganzen Körper bedeckende Schuppen und eine kleine stachlige Rückenstoße, welche weit von der hinteren stachellosen entfernt ist. Die Meeräsche hat Aehnlichkeit mit dem Weißfisch, wird auch blos etwa 30 cm. lang. Sie geht nicht hoch nach Norden und steigt gern in den Flußmündungen aufwärts. Zu der Ordnung der Ohnedornen gehört noch die Familie der Schollen oder Seitenschwimmer (Pleu- ronectida). Die unter allen Wirbelthieren einzige Eigen- thümlichkeit dieser Fische besteht neben dem Fehlen der Schwimmblase darin, daß der außerordentlich hohe und schmale Körper in der Ruhe und beim Schwimmen auf der Seite liegt, wobei dann bloß die obere Seite gefärbt ist und beide Augen auf der gefärbten Seite des Kopfes sitzen. Sie halten sich meistens auf dem Grund des Meeres auf, einzelne aber gehen auch in die Flüsse, z. B. im Rhein bis nach Köln. Sie leben von Würmern, Krustern und Fischen, und werden frisch und geräuchert verspeist. Fig. b) Die Scholle oder Butte (Plourouoctos platossa), schwimmt mit der rechten Seite nach oben. Sie wird etwa 40 cm. lang und höchstens 7 fls Kilogr. schwer. Farbe graubraun mit orangefarbenen Flecken. Aufenthalt die Nordsee, seltener die Ostsee. Fig. c) Der Heilbutt (P. hippoglossus), ist der größte Fisch der Familie, indem er bis zu 1,5 m. lang und 200 Kilogr. schwer wird. Der Schwanz ist halbmond förmig, der Leib glatt. Mehr in nördlichen Meeresstrichen zu Hause. VI. Ordnung: Schlundnähtrr. (Pharyngognathi.) Fische, deren untere Schlundknochen zu einem unpaaren bezahnten Knochenstücke verwachsen sind. Familie. Lippfische (Labrida), sind meistens prächtig gefärbt, haben aufgeworfene Lippen und ein vorstreckbares Maul mit einzelnen oder zu einer Schmelzplatte ver wachsenen Zähnen. Der meist seitlich zusammengedrückte Körper trägt große, flache Schuppen. Fleisch nicht be sonders gut. Fig. h) Der Meerjunker (Labrus julis), ist ein fingerlanges Fischchen von hübscher Färbung; auf der Seite nämlich läuft ein orangefarbenes Band auf bläulichem Grunde. Lebt im Mittelmeer. Tafel xvi. 8ig- e ) Die Meerwachtel (Exocoetus volitans), fällt ebenfalls unter die VI. Ordnung und zwar in die Familie der Hornhechte (Lcombsrosocida). Diese Fische haben einen platten, durch die Verlängerung des einen oder beider Kiefer spitzig zulanfenden Schädel, scharfkieligen Bauch und stark entwickelte Brustfloßen. Leben nur in der See. Bei der Meerwachtel, einem Fisch von der Größe eines Härings, den man in wärmeren Meeren häufig sieht, sind die Brustfloßen so lang und kräftig, daß der Fisch wohl bis 100 in. in der Luft fortsegeln kann. VII. Ordnung: Weichflostcr. (Nalacoxbsri). Fische mit weichen gegliederten Floßenstrahlen und mit Bauchfloßen, welche nie an Kehle oder Brust, sondern immer unter dem Leibe sitzen. Zuweilen hinter der Rücken floße noch eine strahlenlose Fettfloße. Gestalt meist spindel förmig , alle Organe gewöhnlich gleichmäßig ausgebildet. Leben vorzugsweise im Süßwasser und liefern fast alle ein gutes eßbares Fleisch. 1) Familie. Häringe (Clupeida). Körper lang gestreckt, mit dünnen, leicht abfallenden Schuppen bedeckt. Maul weit gespalten, Schwimmblase einfach. Leben meistens im Meere, kommen zur Laichzeit aus der Tiefe an die Ober fläche und Küste und werden jährlich millionenweise gefangen. Fig. f) Der gewöhnliche Häring (Olupsa barsu- gus), lebt den Winter über in den Tiefen der Nordsee, Ostsee und des atlantischen Oceans bis zum 67 0 nörd licher Breite, und erscheint im Frühjahr an den Küsten Skandinaviens, Deutschlands, Hollands und Englands, um zu laichen, in unermeßlichen Zügen; während dieser Zeit wird er gefangen, um entweder frisch oder eingesalzen oder geräuchert verspeist zu werden. — Rücken schwärzlich, der zusammengedrückte Leib silberglänzend, Länge gewöhnlich 25 cm. Fig. g) Die Sardelle (C. sardina), wird bloß eine Spanne lang und unterscheidet sich auch durch den goldfarbigen Kopf, den bläulichgrünen Rücken und weißen Bauch von dem Häring. Lebt in der Nordsee und Ostsee und dem mittelländischen Meere und kommt bloß eingesalzen in den Handel. 2) Familie. Welse (Silurida), sind räuberische Süßwasserfische nnd besonders in Seen und Flüssen heißer Länder häufig. Kopf platt und breit, stets mit zahlreichen Bartfäden an der Schnauze. Bei vielen der erste Strahl der Brustfloße in einen starken Stachel umgewandelt. Die Haut entweder nackt, oder mit Knochenschildern versehen. In den europäischen Flüflen und Seen lebt nur eine Art, nämlich Fig. d) der gewöhnliche Wels (Nlurus glanis), ist neben dem Hecht der größte Süßwasserfisch Europas, da er eine Länge von 2 m. und ein Gewicht von 150 Kilogr. erreicht. Am Oberkiefer 2 lange, am Unterkiefer 4 kürzere Bartfäden. Oben ist er grünlich-schwarz, unten heller marmorirt, der ganze Körper schwarz gefleckt. Stille Wasser mit schlammigem Grund sind sein Lieblingsaufenthalt. 3) Familie. Karpfen (Cyprinida). Quergetheilte Schwimmblase. Maul klein, bloß die unteren Schlund knochen mit wenigen starken Zähnen besetzt, also die Nahrung wahrscheinlich sowohl animalisch als vegetabilisch. Körper mehr hoch, als breit, gewöhnlich beschuppt. In allen stehenden und fließenden Süßwassern Europas. Gattung: Grundel (Cobitis). Leib walzig und glatt. Am Munde Bartfasern. Fig. a) Die Schmerle, Bartgrundel (Cobitis barbatula). Am Munde 6 Bartfasern, die Haut grau und weiß marmorirt. Länge 7—10 cm., Fleisch sehr schmackhaft. In allen reinen Bächen mit kiesigem Grunde, besonders unter Steinen zu finden. Fig. b) Der Schlammbeißer (C. fossilis), hat am Munde 10 Bartfasern; der 25—30 cm. lange Leib ist oben schwarz mit gelben Längsstreifen, der Bauch orange und schwarz punktirt. Lebt in Flüflen und Seen mit schlammigem Grund, den er bei Witterungswechsel auf wühlt, wcßhalb er auch als Wetterprophet in Gläsern mit Wasser und Sand gehalten wird. Fig. c) Die St ein sch merle (C. taenia), mit grauem, gelb und schwarz geflecktem Rücken, erreicht nur eine Länge von 5—7 cm. und wird nicht gegessen. Unter jedem Auge ein Stachel. | [
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00000029.xml | 17 2) Familie. Tintenfische (8opida). Thiere nackt, 1 mit länglichem Körper und 2 Hautfloßen. Zehn Arme mit Saugnäpfen, 8 kürzere und 2 längere, welche in eigene Scheiden am Kopf zurückziehbar sind. In der Rückenhaut des Mantels ein kalkiges oder horniges Skeletstück. Fig. n) Der gemeine Tinten fisch (Lopia offi- cinalis), kommt in allen europäischen Meeren vor, haupt sächlich im mittelländischen. Er wird bis zu 48 om. lang. Das kalkige Rückenstück ist officinell, dient aber auch zum Poliren. Das schlechte, zähe Fleisch wird in Italien gegessen. Tafel xxiv, links. II. C l a I" f £ d c r W i r b r 11 o f t n. Aiiederihiere. (Articulata.) Der symmetrisch gebaute Körper zerfällt in ver- schieoene Abschnitte mit gegliederten Anhängseln. An die Stelle des fehlenden Skeletts tritt eine meist harte Haut, welche oft wie ein Panzer die inneren Organe bedeckt und kräftigen Muskeln zum Ansatzpunkt dient. Das Nerven system besteht aus zwei am Bauch verlaufenden, durch Knoten verbundenen Strängen, welche oben den Schlund mit 2 Knoten einschließen und hier eine Art Gehirn reprä- sentiren. Ernährung, Lebensweise und dem entsprechend Nutzen oder Schaden sind sehr verschieden und können erst bei den einzelnen Abtheilnugen zur Sprache kommen. A. Ansekien. (Insecta.) Kopf, Brust und Banchstück unterschieden; zwei Augen, zwei Fühler, Flügel, 6 Füße. Athmen durch Luftröhren und leben nach durchgemachter Verwandlung als ausgebildetes Thier fast durchweg in der Luft. Tafel xxiv, links. I. F.afer. (Coleoptera). Insekten mit 4 Flügeln, von denen die oberen hart- schaligen und undurchsichtigen die unteren durchsichtigen wäh rend der Ruhe bedecken. Kinnbacken und Kinnladen zum Beißen; Metamorphose vollkommen, die Puppe unbeweglich. 1)Familie. Blatthörner (Lamellicornia). Körper meist oval oder länglich: die oberen Fühlerglieder blattartig neben einander gestellt. Leben von Blättern, faulenden Pflanzen, einzelne auch von Mist. Fig. a) Der Nashornkäfer (Oryotos nasicornis), aus der Gruppe der Hornkäfer. Kastanienbraun, das Stirnschild des Männchens mit einem krummen Horn, das des Weibchens mit kurzer Spitze. Larve in faulem Holz, besonders im Loh der Gerber. Fig. b) Der Mistkäfer (Scarabaeus stercorarius). Blauschwarz, unten behaart. Häufig in Roßmist. Fig. o) Der Mondhornkäfer (Copris lunaris). Glänzend-schwarz, Flügeldecken gestreift. Stirnschild halb- mondsörmig, beim Männchen mit einem aufrechten Horn. Brnstschild mit 2 Gruben und einem scharfen Höcker. Lebt in Wäldern in Kuhmist. Fig. ä) Der heilige Pillendreher (Ateuclms sacer). Schwarz, mit sechszähnigem Kopfschild. Länge bis zu 3 am. Lebt in Aegypten und Südeuropa und legt seine Eier je in eine von ihm selber gedrehte Kugel aus Mist, welche er vergräbt. Bei den Aegyptern galt er als heilig. Fig. o) Der kleine Mistkäfer (Aphodius fime- tarius), 7 mm. lang, schwarz, mit rothcn gestreiften Flügel decken und rothen Bruststückecken. In Kuhmist. Fig. k) Der gewöhnliche Maikäfer (Melolontlia vulgaris). Schwarz, mit braunen Flügeln, zottigem Brust schild und spitzigem Schwanz. Larve und Käfer sehr ge fräßig und schädlich. Er. G. H. v. Schubert, elmvhibikn !k. Fig. g) Der Walker (Melolontha fullo), gegen 3,5 cm. lang, braun mit weißen Flecken, das Bruststück mit 3 Längslinien. Die gefläßige Larve in Kieferwäldern; der Käfer auf hohen Bäumen. Fig, b) Der grüne Goldkäfer (Letonia aurata). Metallisch grün, auf den Flügeldecken einige weiße Quer striche. Larve in Ameisenhaufen von Mulm lebend; der Käfer im heißen Sommer auf Blumen. Fig. i) Der Hirschkäfer, Hornschröter (Lu- canus Cervus). Dunkelbraun bis schwarz; die Kinnbacken der Männchen in stark 2 am. lange, am Ende gabelige Hörner endigend. Die Larve im faulen Eichholz; der Käfer, der unter unfern Käfern der Riese ist, fliegt Sommers in Eichenwäldern. 2) Familie. Borkenkäfer (Bostrycbida). Leib länglich platt, gewöhnlich klein; Fühler kurz, mit großem geringelten Endkopf. Larve und Käfer in lebenden Bäumen unter der Rinde, wodurch sie sehr schädlich werden. Fig. j) Der Buchdruckerkäfer (Bostrychus typo- graplnis) ist, obgleich blos 6 mm. lang, dennoch einer der größten Feinde der Nadelholzwülder, indem er und seine Larven unter der Rinde der Bäume eigenthümlich verschlungene Gänge bohren, welche arabischen Buchstaben gleichen. Farbe der älteren pechschwarz; die der noch in der Rinde lebenden, welche noch nicht an die Luft kommen, braunroth. 3) Familie. Ke ul e n h ö r n er (Clavicornia). Körper länglich, hinten oft nicht ganz von den Flügeln bedeckt; Fühler nach oben in eine gegliederte Keule übergehend. Die lebhaften Larven und Käfer leben in faulenden pflanz lichen und thierischen Stoffen. Fig. Ir) Der Todtengräber (Necrophorus vespillo), schwarz, mit rothgelben Querbinden auf den Flügeldecken und rothen Fühlerkolben. Larve und Käfer im Aas, welches letz terer in Gemeinschaft mit anderen seinesgleichen vorher vergräbt. 4) Familie. Laufkäfer (Cai'abitla). Körper meist gestreckt, stark gewölbt; Kopf klein, Fühler borsten- oder fadenförmig. Kinnbacken stark und scharf; Beine lang. Larve und Käfer leben von Raub besonders anderer In sekten. Bei Berührung lassen viele eine scharfe Flüssigkeit aus dem After und Maul. Fig. I) Der Goldlaufkäfer (Larabus auratus). Goldgrün, die Füße braunroth, 2 cm. lang. Der Käfer ist sehr räuberisch, macht sich aber durch Vertilgung anderer z. B. der Maikäfer, nützlich. In Deutschland sehr gemein. Fig. m) Der Raupenjäger (Oalosorna inquisitor). Leib breit, fast 4feitig, oben schwärzlich kupferroth, unten grün. Länge 1,3 cm, In Gärten und Laubwäldern, wo sich Larve und Käfer von Raupen rc. nähren. 5) Familie. Sandkäfer (Lioinäoliäa), räuberische Käfer mit starken scharfen Kiefern. Fühler fadenförmig, Körper länglich, Beine zart. Die Larven leben im Sande in eigenen Höhlen und jagen andere Insekten. Fig. n) Der gewöhnliche Sandläufer (Cicin- dela campestris), 1,3 cm. lang, grün mit knpferrother Brust und Füßen, läuft und fliegt sehr schnell. Im Sommer auf trockenen Wegen. 6) Familie. Schwarzkäfer (Melasomata). Schnell laufende, nächtliche Käfer von länglich ovaler Gestalt, mit harten, oft verwachsenen Flügeldecken und kurzen, perlschnur artigen Fühlern. Die Larven in Mulm, Mehl u. s. w. Fig. o) Der Mehlkäfer ('1'onobrio molitor), oben pechschwarz, unten rothbraun. Die Larve ist der bekannte Mehlwurm. 7) Familie. Fischkäfer (Hydropbilida). Körper oval, platt, meistens ziemlich groß. Fühler kurz, keulen förmig. Füße verschieden, entweder Gangfüße oder Schwimm- füße. Viele schwimmen im Wasser und leben von faulen den Pflanzen, ihre Larven dagegen von Raub. Fig. p) Der große Fi schkäfer (Hydrophilna piceus), ist glänzend schwarz, mit braunrothen Fühlern. Lebt in stehendem Wasser und fliegt Abends summend um her. Länge 3,5 cm. | [
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00000039.xml | 27 II. Ordnung. Se eli lien (Crinoidea). Jetzt bis auf wenige Arten verschwunden, in früheren Erdperioden dagegen sehr zahlreich. Man unterscheidet an diesen Thieren weift 4 Theile: die Wurzel, mit der sie auf dem Grunde festsitzen; den gegliederten, aus eckigen Stücken zusammen gesetzten Stiel; den becherförmigen Körper, in welchem die Eingeweide liegen, und endlich die gegliederten und oft auch verästelten Fangarme. Doch fehlt bei einzelnen Arten dies oder jenes Stück. Fig. f) Die Meerpalme (Pentacrinus caput Me- dusae), wurde bis jetzt nur in wenigen Exemplaren in den westindischen Gewässern gefunden. Der Stiel bis 1 m. lang, hat seitliche Aeste und quirlförmige Knoten zwischen den einzelnen Gliedern. Der becherförmige Körper ist zwischen den unendlich verästelten Armen verborgen. III. Ordnung. Seeigel (Echinida). Körper aus 5 Hauptabtheilungen zusammengesetzt, rundlich oder abgeplattet, mit einer unteren Mundöffnung und einer oberen für den After. Die ganze Körperschale besteht aus einzelnen mit einander verbundenen Kalktäfelchen, welche auf rundlichen Knötchen eiugelenkte Kalkstacheln tragen und zum Durchtritt der Saugfüßchen kleine Oeffnungen haben. Die Nahrung bilden kleine Seethiere. Familie. Eigentliche Seeigel (Cidarida). Körper kugelig, Mund unten, After oben gegenüber. Fig. d) Der eßbare Seeigel (Eoüinusssoulontus). Schale fast kugelig, dünn mit flachen Wärzchen und kurzen, leicht ausfallenden Stacheln. Erreicht einen Durchmesser von ca. 8 cm. Im Mittelmeer sehr häufig und hier auch beim niederen Volk als Speise beliebt. | [
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00000006.xml | n R Aaturgeschichte des iinnm- unö tu colorirtrn Lildern nebst erläuterndem Tut. Erste Adtheilnng: Mit 696 Ablntdnngen auf 90 Tafeln. III. Theil: Mlsthibien, Fische, Weich-- und Schnlenthiere, Insekten, Würmer und Strnhlenthiere. Eßlingen. Verlag von I. F. Schreiber. | [
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00000007.xml | Naturgeschichte der Insekten, Würmer und Strahlenthiere. ML 342 colorirten Abbildungen auf 30 Tafeln. Zum Anschauungs-Unterricht für die Jugend in Mt einer Aorrede l)r. Gotthilf Heinrich von Schubert, Professor und geheinier Hofrath in München. N e u ii t c A u flog c. Zwciirr Stcrrolyp-Abdruck. Etzlingen. Verlag von I. F. Schreiber. | [
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00000041.xml | null | [] | 742382451 | null | null | Schreiber | Eßlingen | 1876 | Naturgeschichte der Amphibien, Fische, Weich- und Schalenthiere, Insekten, Würmer und Strahlenthiere | null |
00000017.xml | sich übrigens zur Bewegung in ihrem Elemente, dem Wasser, ihres seitlich plattgedrückten NuderschwanzeS, nur die Gat tung Lalamandra, welche ausgewachsen ans dem Lande lebt, hat einen runden Schwanz. Zur Ergreifung ihrer durchaus animalischen Nahrung dienen ihnen die bald oben, bald unten, theilweise auch im Gaumen angebrachten Zähne. Alle machen eine Metamorphose durch und zwar derart, daß die im Jugendzustand während des Wasser lebens vorhandenen seitlichen Kiemenbüschel später durch Lungen ersetzt werden (Lainmandra u. ll'riton) oder neben neu ausgebildeten allein funktioniren (Liren, Broten.?, Axo- lotes, Menobi'anchus), oder neben vollkommen ausgebildeten Lungen durch Kiemenlöcher und Kiemenbögen noch angezeigt sind (Llenopoma und Ampbiuma.) 1) Familie. Eigentliche Molche (Lalainandidra). Im auSgebildcten Zustand keine Kiemen. Die Augen sind mit vollkommen entwickelten Lidern versehen. a) Die Erdmolche (Lalamandrao) leben auf dem Land an feuchten Stellen, nähren sich von Würmern und Schnecken und gebären lebendige Junge, welche sich vorher in einer erweiterten Stelle des Eileiters entwickelt haben. Schwanz cylindrisch, große Drüsen in der Ohrgegend. Fig.a) Der gefleckte Erdsalainander (8. macu losa) ist etwa 14—15 cm. lang und sehr schön schwarz und gelb gefleckt. Er lebt im gemäßigten Europa an dunkeln feuchten Plätzen, ist ein träges nächtliches Thier und nährt sich von Würmern, Schnecken, Käfern rc. Be kannt ist der Aberglaube von seiner Giftigkeit und Unver brennlichkeit, auch wurde schon viel von Salamandern, die Jahre lang im Blagen eines Menschen gelebt haben, gefabelt. b. Die Wassermolche (Tritones), haben einen zusammengedrückten Nnderschwanz, leben in stehendem Wasser und legen Eier, und zwar einzeln an Wasserpflanzen. Sie sind in ihrem Element sehr gewandt, müssen aber alle 2 — 3 Minuten herauf kommen, um Luft zu schöpfen. Den Winter bringen sie in einem Zustand von Erstarrung außer halb des Wassers zu. Ihre Reproduktionskraft verloren gegangener Glieder ist ganz erstaunlich. Fig. b) Der feuerfarbige Wassersalaman der (Triton igneus), ist unter den 3 bei uns heimischen Arten der schönste. Er erreicht eine Länge von 7 cm.; das Männchen ist braunschwarz, an den Seiten blau, unten schön orangeroth, der stattliche Kamm ist schwarz. Das kammlose Weibchen ist schmutziger gefärbt. — Die Ent wicklung der Larven aus dem Ei ist in Fig. b. 1 — 5 abgebildet. 2) Familie. Die Kiemenmolche (Lirenida), stellen die niedrigsten Formen der ganzen Ordnung. Kopf platt, seitlich am Halse 2 — 3 banmförmig verästelte K.emenbüschel, der Leib lang und dünn, auf höchst schwächlich ausgebildeten Füßen. Das Auge ist entweder ganz verdeckt, oder ganz klein, ohne Lider. Ihr Aufenthalt ist das Wasser, ihre Heimat bestimmte Gegenden der alten und neuen Welt. Fig. c) Der O l ni (Broten? anguinon?), ist ein sonderbares, aalförmig gestrecktes Thier mit 2 am Halse seitlich aufsitzenden rothen Kiemenbüscheln und 4 schwachen Füßchen, von denen die vorderen 3, die Hinteren 2 Zehen tragen. Die Farbe ist ein am Licht allmälig in Gran übergehendes feines Fleischroth; die Länge beträgt eine starke Spanne. Als Bewohner der -unterirdischen Gewässer der Adelsberger Grotte und des Zirknitzer Sees hat der Olm keine Augen vonnöthen; es erscheinen daher letztere nur als kleine Punkte unter der Haut. Beide Kinnladen sind mit feinen Zähnchen versehen; groß genug, um die aus Würmern, Insekten rc. bestehende Beute zu erfassen. Fig. 4) Die Sirene (Liren laoertina), erinnert in ihrer Erscheinung durchaus nicht an jene verführerischen Meerjungfrauen, welche die Alten mit dem Namen „Sirenen" belegten, sondern ist vielmehr ein ca. 90 cm. langer aal förmiger Molch mit 2 Vorderfüßen und jederseits am Halse hervorragenden 3 Kiemenbüscheln, denen je 3 Kiemenlöcher entsprechen. Nasenlöcher und Augen sind klein; die Farbe vr. G. H. v. Schubert, Amphibien rc. ist ein schwärzliches Grau. Die ausgedehnten Sümpfe Carolinas sind die Heimat dieser anfsallenden Thiergestalt, von der noch nähere Nachrichten zu erwarten sind. Was die Nahrung betrifft, so weiß man, daß dieselbe aus Würmern und Insekten besteht. Tafel vir. Kackte Amphibien. II. Ordnung: Ungeschwänztc Datrachicr. (Ecaudata). Das ausgebildete Thier hat einen kurzen, breiten ungeschwänzten Leib mit 4 Extremitäten, von denen die hinteren, zum Schwimmen und Springen dienenden länger sind und zwischen den Zehen Schwimmhäute besitzen. Die abgerundete Schnauze ist weit gespalten, die Zunge bei weitaus den meisten Arten vorn angewachsen und mit dem hinteren freien Theil zum Fang von Insekten vorschncllbar. Letztere werden ganz verschluckt, die Zähne, wenn welche vorhanden sind, dienen daher nur zum Festhalten. Die Lungen sind große, dehnbare Luftsäcke und mit ihnen im Zusammenhang, stehen bei den Männchen einfache oder paarige sackartige Stimmorgane an der Kehle. Ihre Gewandtheit im Schwim men und Tauchen ist groß; ans dem Lande ist ihre Be wegung ein Hüpfen. Wenn der Winter beginnt, vergraben sie sich im Schlamm, ohne zu fressen oder zu athmen; im Frühjahr dagegen, wenn die Laichzeit beginnt, sind sie wieder um so lebhafter. Der Laich wird in seichtes Wasser, ent weder in Schnüren (Kröten) oder in Klumpen (Frösche) abgesetzt und die ansschlüpfenden Jungen, welche Kanl- guappen genannt werden, machen die in Fig. a, b und d 1. 2. 3. 4. und e 1 abgebildeten Metamorphosen durch, indem das anfangs fußlose, unförmliche, mit äußeren Kiemerr nnd einem Schwanz versehene Thierchen allmälig mit Bildung der Lungen die Kiemen und den Schwanz verliert und Extremitäten bekommt. Diese Verwandlung, in der der Batrachier zugleich von Pflanzennahrnng zur animalischen Kost übergeht, dauert verschiedene Zeit (beim gewöhnlichen Frosch ca. 100 Tage); die Ausbildung bis zur völligen Größe einige Jahre. Ite Familie. Kröten (Bufonida). Hinterbeine wenig verlängert, Haut warzig, Ohrspeicheldrüse groß; Zähne fehlen. Fig. a) Die gemeine Kröte (Bufo cinereus), ist oben einfarbig grau oder dunkclgefleckt, unten schmntzig-weiß mit oder ohne Flecken. Sie ist ein nächtliches Thier, lebt im Sommer und Herbst an feuchten Stellen von Insekten, Würmern und Schnecken und hält sich bloß im Frühjahr im Wasser auf, um dort in 2 Schnüren ihren Laich abzusetzen. Der praktische Engländer kauft dieses Thier, um seine Gemüsegärten von Schnecken säubern zu lassen und bei uns gehört dasselbe Geschöpf noch zu den Märtyrern in der Thierwelt. Warum? Weil man das Sekret der Ohrspeichel drüsen und den Urin, den das Thier in seiner Angst von sich spritzt, fälschlicherweise für ein Gift hält. Fig. b) Die Kreuzkröte (B. oalamita), läuft auch unter dem Namen „Hausunke", weil sie in Kellern und anderem feuchten Gemäuer gern ihr Wesen treibt und ihren melancholischen Ruf ertönen läßt. Sie hat etwa die Größe eines Grasfrosches, ist oben olivenbraun, unten heller ge färbt, und ist außer den rothbraunen Rückenwarzen noch mit einem gelben, oft kreuzförmigen Rückenstriche gezeichnet. Schon diese Färbung, und die geringere Größe unterscheidet sie von der gemeinen Kröte, außerdem aber besitzt sie viel kürzere nnd dickere Füße, von denen endlich die Hinteren keine Schwimmhäute besitzen. 2te Familie. Zungenlose Froschlurche (Aglossa), Kopf dreieckig, flach, Körper breit, Borderfllße mit 4 freien, die kräftigen Hinterfüße mit 5 durch Schwimmhäute ver sehenen Zehen. Zunge fehlt durchaus, die Kiefer entweder | [
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00000045.xml | 35 Weaving, Dyeing, and Dressmaking. “ Spinning and weaving is practised but little by the Kayans, but almost all the other races in Borneo manufacture some kind of cloth. The patterns of tlhese cloths are very artistic, the dye used being made from the fruit of the rattan, the juices of various roots, and the sap of some trees. The yellow dye used by the Dyaks is known as Intamu and the red as Jeranang.” (Hose, J. A. I. xxiii. 165.) “ The Lanuns also furnish a cloth which is highly prized among every class of inhabitants in Borneo ; it is a sort of checked black cloth, with narrow lines of white running through it, and glazed on one side. This was formerly madle entirely of native yarn. It is also worthy of notice that this cloth is dyed from indigo grown on the spot.” (St. John i. 259.) Of the Hill Dyaks, Sir Hugh Low writes: “Their dress, when they have property sufficient to obtain one, is the long cloth, or chawat, 1 the manufacture of tlhe Sakarran Dyaks; but poverty more frequently compels them to supply its pilace with a rough substance made of the bark of several trees, particularly that of the genus Artocarpus, which produces the bread-fruit. (p. 240.) “There is the tree Kulit Tckdlong, which the Dyaks pound until it becomes soft in texture and then manufacture into the bajus (jackets) and cliaw'ats (so familiar to those who have lived in Dyak districts), and very pleasing to the eye too are these garments, in hue reminding one of the colour of a new saddde, whilst in length of time they wear quite as well if not better than a garment of ‘ bazaar cloth.’ ” (S.G. 1894, p. 121.) Evidently this note has brought the following from a correspondent on the Batang Lupar: “ Tekalong bark in former days, when cloth was not to be had, was always used by Dyaks for tlheir cliawat (waist-cloths) ; it is even now used by Dyaks in the ulu, or heads of the rivers, where cloth is expensive and by persons who cannot afford to bay cloth. Dyak puali (blanket, or night covering) is still much in use, but the old kibong (mosquito curtains) composed, as the puah, of the Tekalong bark have been given up. A Tekalong tree has somewhat the appearance of the Pada:lai fruit tree. When the tree is large, long strips of bark, let us say up to ten feet, can be obtained ; but when the tree is small and like babas growth of course only small strips can be got. When small the tree is called Temcran.” (S.G. 1894, p. 146-) The bark the Sea Dyaks employ for caulking is very tough, and, beaten out, serves to make useful and comfortable coverlets, as well as waist-cloths and lhead-dresses.” (St. John i. 70.) The inner bark of a tree called ipoli by the Dyaks and tajam by the Kayans, and which appears to be identical with the Upas tree of Java (Antiaris toxicaria), is used for clothing, and the young tree is grown for this purpose in Dyak gardens; the bark is not pulled off until a year after the tree has been felled.” (Brooke Low.) “•‘The Kayans use the bark of a tree to make coats and waist-cloths, and I have even seen a mosquito curtain formed of this material.” (Hose, J.A.I. xxiii. 165.) 1 The two chawals in the Leggatt collection are 66 inches long, width at front end 12 inches and at back end 10J inches ; length of fringe 10 inches. There is much European material in these two specimens. | [
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... | 688279961 | en | 1 | Truslove & Hanson | London | 1896 | The natives of Sarawak and British North Borneo | Roth, Henry Ling |
00000218.xml | 206 H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. who greeted them with loud cheers. :1 The Agi now presented me with the cup of Selgie’s blood, giving him the other one with mine ; upon a signal, we drank off the contents amidst the deafening noise of the warriors and others. The Agi then half-filled one of the cups again from Selgie’s arm, and with my blood made it a bumper; this was stirred up with a piece of bamboo and given to Selgie, who drank about half; he then presented the cup to me, when I finished it. The noise was tremendous; thus the great Rajah Selgie and I became brothers. After this ceremony I was perfectly safe, and from that moment felt myself so during my stay amongst his people. Drinking the blood, however, made me ill for two days, as I could not throw it off my stomach. T he Rajah took his share with great gusto, as this is considered one of the greatest ceremonies, particularly on this occasion, between the great Rajah and the first European who had been seen in his country. Great festivities followed, and abundance of heads were brought in, for nothing can be done without them. Three days and nights all ranks of people danced round these heads, after being, as usual, smoked and the brains taken out, drinking a kind of toddy which soon intoxicates them; they are then taken care of by the women who do not drink, at least, I never observed them.” (Dalton, P- 52-) “ The following was observed on my initiation into the brotherhood with Lasa Kulan, the chief of Balaga on the Rajang, and of Tubow on the Bintulu river. Two days previous to that on which the bloody affair came off, the great hall of the chief was garnished with the weapons and gaud}’ skin war dresses of the men, and dashed with a fair sprinkling of the finery of the women kept more for show than use. On the day appointed, a number of the neighbouring chiefs having arrived, several of them commenced proceedings by haranguing on the greatness and power of their own selves, and of all the wonders they had heard of the white people, and of their satisfaction in being visited by one of them, of whom their fathers had heard so much but had never seen. Next a large pig, provided for the occasion, was killed, the throat cutting part of the business being performed by one of the fair sex, seemingly with great satisfaction to the attendant crowd of men. Next were brought three jars full of arrack of three sorts, severally made from rice, sugar-cane, and the fruit tampui. In pieces of bambu it was dealt out in profusion to all present, the ladies excepted. On the chief taking a bambu filled with arrack, we repaired to the balcony in front of the house, and stood side by side with our faces towards the river. The chief then announced his intention of becoming the friend or brother of a son of the white man. on which one of the attending chiefs gave me a small sharp-pointed piece of bambu, with which I made a slight incision in the right fore-arm of the chief, and the blood drawn was put on a leaf. The chief then, with a similar instrument, drew blood from my left fore-arm, which was put on the same leaf and mingled with the other. 1 he blood was then mixed with tobacco and made up into a large cigar which we puffed alternately until it was finished, when my new friend delivered himself of a long and eloquent speech, invoking their god Tanangan, Two wine glasses full would mean about 8 oz. of blood. In the days of cupping about 10-16 oz, used to be the limit. | [
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00000394.xml | lxxx. II. Ling Roth. —Natives of Sarawak. j2 oj G rt G rt L* G 'cj P CL G bo G O 'U u. 3 bo G s rt 'U c rt O G p CJ rt cC cj 'U D- CL to lc : g ,: g , g rt bO G OJ G ^ CL 3 rt G tf) CJ G CG aJ _2J G 3 2 G CL G c/5 CL CL cj to "C <D bo G bO . G tO J3 ■- O '2 *5 a rt to G G O G .O .G « G ra rt G Cl 5 . bo G •*_. cS C g: :g g 3: O to O) G •; bO G fC CL i G L4 to as -c t bO _ 3 C c3 G c 'G *u C £?„ > rt 3 ic rt cs to +_» £ £ O.— JG J3 «C G ^ w JH £ P ~P cj cj cu . 9 -CJ <0 G cj G ,-G " G CL CL CL c /2 G CL CLLsj G2 aj G 3 '«* « “ •§ .§ L4 G 'Cd 'U G •G ^ CG 2 G CJ U+j to G 3 c/5 G CL G CL T3 0 <u ■*-* e -a CJ CJ G LC G G C/5 o g o o G 'Jj U CJ U'Oft. CJ £ ^ -CJ ^ ■& 8 ..S S 'o a. o £2 aJ cj > c r 9 > > cj .£ T * c/5 C ^ 3 -G O O £ - u o QJ TJ U co <—• 2 0T 3 O • beTJ w pep £ cj ~ w _ ' 775 ? 0 '^aJ-Crtrt tO-G CJ c/5 t: U G T3 bO G G ■ O , f Vh CJ ^734 J> G ^ O cj 0 9 G .G bo ^ JL p O > ^ O G CJ CJ 3.SP o cg G G3 bO bOg M G o G OCG cs CTj O u CL CL CL 5 3 = J2 a u § so « c _ ^ So"” ^ ^ O g rt OJ = 3i3s ; JSL3 ^ 33/C G 0 . 0 .” $2 33DGG3G33G3P33P33 p < ci , D . aiD . Q . Q < D . D . o < a . ci . a l D < aia . a , a . a , o . iS.s to G O •- 1 —■ •—• r—> G G G CL CL CL | [
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00000071.xml | Dress in Detail. 59 The men dress their hair in a variety of ways. The genuine Ulu Ai fashion is to let the back hair grow long and flowing, and to keep the front either shaved or close cropped. The Ngkasi style is to shave in front and to keep the back hair close cropped, to shave again across the back of the head but to leave two parallel rows of hair and a tiny lock beneath them in the centre. The Kayan method of dressing the hair is, however, fast becoming the fashion among the dandies of all the tribes, e.g., to permit the back hair to flow to its full length over the shoulders and to grow the front hair over the forehead long enough to form a Grecian fringe. When it is inconvenient to have the back hair streaming over the shoulders, they twist it and tuck it carefully into the turban.’’ (Brooke Low.) The Sarebas Dyaks’ hair “is cut in such a manner as to give to their features the most savage looking appearance, being shaved from that part of Murut Bone Hair Pins. (See p. 44.) the head near the temples (HoseCoin in an arched form, so that the ends of the two arches meet in the middle of the forehead in a fine point : the hair is cut short in front, but left long and flowing behind.” 10 (Low, p. 179.) “The head-dress was a clean turban of bright scarlet cloth, neatly wound around the head, with a loose end falling over the left ear. The crown of the head was wholly un covered, and a profusion of Women's Wooden Comb. Kina Bulu. (See p. 63.) j et black locks fe]1 over (Brit. Mus.) . r 1 . ,, the top ot the turban. (Brooke.) Wicker-work Foundation of a Kanowit Fur Cap. (Hose Coll.) “ The Sarebas are rather fond of ornament, and wear grotesque caps of variouis coloured cloths (particularly red), some of them square, others peaked, and others like a cocked hat worn athwartships, and terminating in sharp 10 The hair is cut short below the occiput, while on the crown it is allowed to grow to a great lemgth, sometimes reaching to the knees. This long hair is rolled up in chignon fashion." (Bock. p. 131.) | [
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00000317.xml | Sea Dyak , Malay and English Vocabulary. iii. Sea Dyak. Malay (Colloquial). English, Together with Examples of the use of the word. apai bin tang star. apai-indai raa bapa parents. apin belum not yet ; even if ; ha apin Snggai, even if I didn’t want to. apit tapis to strain, squeeze. a pus padam to extinguish ; apus ari, when the day is extinguished, night ; apus pikul, the ex tinction of the measure, full to the brim; apus ai, the whole of the river. aram (contr. am) marilah come on, come along. arang arang charcoal. ari deri from. an hari day, time; ni ari ncmuai, ni ari bumai ? where’s the time to visit, where’s the time to farm ? mehang ari, the time is insufficient, &c. ; aku nadai ari, I’ve no time, &c. arok abu soot. asai rasa taste, sensation ; hati asai iuboh nuan, how do you feel ? asi nasi boiled rice. asoh suroh to allow, to send, to order. atas atas upon, over, above. ati hati heart, mind, liver ; ati aku tusali, my mind is troubled ; ati aku enda nyamai, my mind is ill at ease, uncomfortable; nyamai ati aku, my mind is at ease, free from anxiety or worry; sekut ati, perplexed ; aku nadai jai ati Snggau taut Snggau china iang anjong pengeraja kitai, I have no ill feeling against Malays or Chinese; they bring wealth to us ; gagi ati, glad, delighted. au iya yes. auak ka in order that . . . . let it be that . . . . let be (hence — never mind). auh noise, hum, murmur; auh bala, hum of the army, auh ribut, murmur of the wind. aya bapa manakan uncle. babas babas wood, brush, thicket, new growth, bush ; buhl babas, leaves. badas bagus fine, handsome, good, nice; badas rita, good news. badi rughi to come to grief, go to the wall, suffer loss; enggai badi ngapa , I won’t suffer loss to no purpose. badu berhenti to stop, end, cease ; badu nuan minta utai, cease askiiVg for things ; badu cnda, by no means, on no account. | [
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00000516.xml | ccii. H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. Kumbili Kaju which according to what is said of it must be a healthier and more strengthening root than the ujagong. (p. 65.) On the Kahaijan River he speaks of rice barns “ on high poles in the shape ot a little house same as with the Ot Danums and Siangers.” (p. 24.) The sacred Sawang plant is spoken of at Rasali on the Kahaijan river and on the Katingan river, (pp. 27, 124.) There is a sacred tree at Tampang, Kahaijan river: “ On the top of the Ambon my attention was called to a damar tree, which was held sacred. A large bullet-shaped mass of white damar which had oozed out at the top of the tree may therefore not be taken away, but it serves the traveller as an oracle and is covered with hundreds of darts shot out of the blowpipes. Superstition says that those who miss the damar three times shall become poor and unlucky, while fortune shall favour the lucky shot in the possession of riches which he may carry away.” (P- 45-) Games. Cock fighting and cockpens on the Melahui river are very common and cause great waste of time, &c. (p. 175.) Food. The salt water rises to the surface and “ in order the better to collect it the natives dig a hole in the soil down to the sandstone and place there a cylinder made out of a hollow tree stem. The salt water rises in this pipe and overflowing on to the ground is wasted. Twenty or thirty natives are daily busy preparing the salt by letting the water steam off in iron pans, by which means they obtain about half a gantang of salt per day.” They only get salt in this way when the traders omit to bring it to them. (p. 176. Kampong Tumbang Serawai.) Narcotics. Among the Ot Danums and Ngajus both men and women get thoroughly drunk at their feasts, consequently it sometimes comes to quarrelling. In the evening after a merry feast one occasionally finds a great number of the invited guests in great rage tightly bound on the ground, (p. 77.) On the Katingan River they smoke home-grown tobacco out of the bambu pipes, and collect carefully the foul juice, out of which they prepare little balls which are fixed on to a thin bambu stick and which from time to time they place between the lips in order to lick them. These tobacco juice balls take the place of cigars amongst them. While engaged or when travelling I did not see them smoke, but I nearly always saw them use these little balls of which almost every Ot Danom carries one stuck behind his ear. (p. 137.) Hunting. “ The natives on the Katingan are in the habit of leaving their kampongs for long years together and taking their possessions and goods with them to their ladavgs. Under such forsaken houses where a lot of offal, &c., has been thrown a rich vegetation springs up. Deer, attracted by this at night, are often killed by the lances of the natives who watch for them in the houses.” (p. 121.) Dogs. At Sakkoi on the Kahaijan R., Dr. Schwaner's little long haired spaniel was taken to be a young steer or a young he-goat and he had much difficulty in convincing them to the contrary, (p. 44.) Among the Ot Danums dogs “ have a history and like all animals a soul. It is said they spring from Patti Palankaing, the king of animals. When he was holding an assembly and was about to sit gravely down in the middle, a part of his body which is generally kept covered became visible, and was the cause of a general laugh. Offended at such unmannerly behaviour Patti fell to biting the animals and drove them away in confusion. This action put an end to his dominion; in consequence of an implacable hatred thus taking root in his mind and affecting his issue, it became clever in hunting. The | [
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00000016.xml | 6 H. Ling Roth. — Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. may not eat some kinds of jungle vegetables, or fish with tuba, or seek rattans in the woods, till the house has been doctored, a pig killed, and a feast held.” (Chalmers in Grant’s Tour.) The Lanchangs had just repaired and in many instances entirely rebuilt theii houses, they had consequently put them under patnali for four days, two of which had already expired.” (Denison, ch. viii. p. 84.) A man being told to make a regular flight of steps to his house instead of the old notched ladder replied, ‘ No, that would be pamali.' ” (Chambers, Miss. Field, 1867, p. 69.) The Sikongs and neighbouring tribes and besides them the Gumbangs construct small houses in the jungle, in which they' keep their most cherished valuables. This is done as a precaution against fire, and I noticed that these houses were only fastened by a rough wooden bolt.” (Denison, ch. v. p. 52.) The Goons and Tabiahs have also this custom.” (ibid, ch. vi. 62.) bor binding the timbers of a house together rotan is largely used.” (Crossland.) “ The gomuti palm is likewise much in request for the same purpose. The cordage it produces from the hairy-like filaments, which are interwoven rouiAl the stenj,and about the axils of the leaves, is of excellent quality, and of great service, on account of its durability.” (Low, p. 40.) In the Upper Sarawak Dyak houses “the whole room looks black from smoke, which has no other escape than the door and one large window. This latter is merely a large hole left in the roof, and in rain must be shut with a shutter made of palm-leaves, lighted by the hearth, and by made from the The room is fire from the a little torch gum of a tree put into bamboos, and used as oil. The sleeping-place is before the fire, on mats spread out at night; pillows stuffed with grass, etc., are made use of, and coverings made of the 111. 199.) Design Burnt on a Rotan Mat (tekar rotan) Muruts of Upper Labut River in North Borneo. Total length of mat, 8ft. ioin. ; width, 3ft. 2jin.; length of f decorated portion, 2ft. 5m. (Edinboro’ Mus.) rinds of certain trees.” (Houghton, M.A.S. ^ , “ The floor is always formed of strips split from large bamboos, so that each may be nearly flat and about three inches wide, and these are firmly tied down with rattan to the joists beneath. . . . they form with a mat over them an excellent bed. . . . When, however, a flat, close floor is required, excellent boards are made by splitting open large bamboos on one side only, and flatten ing them out so as to form slabs eighteen inches wide and six feet long, with which some Dyaks floor their houses. These with constant rubbing of the feet and the smoke of years become dark and polished, like walnut or old oak, so that their real material can hardly be recognised.” (Wallace i. 121.) | [
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00000079.xml | Dress in Detail. 67 Youngest Daughter of the Chief of Kanowit. (By Mr. B. U. Vigors, Illus. Loud. News, 10 Nov., 1849.) their place by a ruby bead at either end of the line, and are heavier by far than the plain brass grunjongs used by the Sakarans.” (Brooke Low.) His Highness also refers to the ugliness of the ears when the rings are taken out, and to their jagged, broken appearance, and the ulcerated sores and discoloured places to be then seen. A lady newly out from England thought they looked as though they had been gnawed by rats. (i. 108; ii. 210.) Madame Pfeiffer counted fifteen rings in one ear, the largest ring hung as low down as the shoulder, and was certainly three inches in diameter. Attached to the latter were a leaf, a flower, a small brass chain, and some other article. (p. 87.) The Land Dyaks told Sir James Brooke (Mundy i. 63): “ When you meet a Dyak with many rings in his ears, trust him not, for he is a bad man.” They were re ferring to the Sarebas and Sakarans. The langgu of the Ulu Ai is borrowed from the Punan, and consists of a small but heavy coil of brass or copper. The Lama- naks wear larger but lighter ones of lead. Boys sometimes wear a narrow strip of scar let as a pendant to the ear, o>r a wing of the golden green Chryso- chroa (? Buprestis) beetle. The tinggu is a pendant worn at each ear to droop on to the shoulder, and is only worn by over-dressed Ears of Natives [? Dusuns]. At Gunong Tabor on Panti River (E. Borneo). (After Mr. F. S. Marryat.) | [
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00000504.xml | cxc. H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. not, as with the other Malays, consisting of several thicknesses laid one above the other, extends throughout the building. In addition to a large apartment, situate in the centre of the house, and serving as a gathering-place for all inhabitants, the dwelling is partitioned into several smaller compartments by means of kajang walls, inhabited by the different families, and opening into the large room by their respective doors. Usually only a single principal entrance leads to the interior of the building, and is reached by a pathway on the riverside, likewise supported on posts, or it consists of a trunk notched across at regular distances like steps. The compartments for the single families are very small. At the same time they are full of smoke, each of them containing its particular fire-place, and are generally exceedingly untidy. Above the couch of the paterfamilias his valuables are kept, consisting of jars, weapons, and clothes; among the household furniture, lying along the walls on low shelves in the greatest confusion and disorder, some Chinese jars for preserving the precious tuwak are hardly ever lacking. Windows, long and narrow, practically openings made some feet above the ground, through which when sitting on the floor one may look out, are only found in the central room along both sides of the principal entrance. In front and around the houses are seen the Ampatons, dedicated to certain spirits, in order to protect the house from misfortune, illnesses and witchcraft. Often also the sandongs, containing the earthly remains of the deceased, are placed in the neighbourhood and surrounded by Ampatons. Along the rivers Karan and Patai the same style of building prevails more or less. In the districts Duson Ulu, Murung and Siting very great similitude in architecture is found. The houses are all surrounded by high palisades. The buildings enclosed in the bunting or fence, serve as a common dwelling-place, and consist of two or three large and long houses built on poles 15 and sometimes more feet in height. The front of the house sometimes projects at an obtuse angle, and as the ridge of the roof is considerably longer than the building, the roof itself slopes with acute angles towards the sides of the house, which indeed gives it a strange appearance, for the structure of the roof is just the reverse of what we might observe elsewhere.* By steps, made of a single long trunk, the common apartment is entered from without, through either a gallery 10—12 feet broad, occupying the whole length of the building, or a roomy, square hall, situated in the centre of the house, to which open out the compartments of the single families. These are also extremely plainly furnished. Along the walls are stuck or hung weapons and clothes, besides a great many charms against evil spirits. Usually a bunch of similar talismans is seen hanging over the principal entrance of the house. In a corner on the floor is the fire-place, consisting of a square receptacle, filled up with earth, while in another corner is seen the sleeping place of the family, usually consisting of several curtains made of coarse stuff sewed together. Along the walls the tuwak vessels are put in a row, and near by hang the drinking horns. Some boxes for keeping clothes in and other things complete the simple furniture. The exterior walls of the house, as well as the floor and the interior partitions, are usually composed of coarse boards, the roof being covered with strap (small pieces of wood, i.e. shingles) or with flattened bambu. For some houses bark is used instead of wood. Between the separate larger buildings or under them, the small rice-stores are erected ; they are carefully made closed houses, spacious enough to contain 2 to 6 koyans, and supported on poles provided with large wooden discs at the upper end. Within these magazines the rice is kept in cylindrical vessels, or rather in boxes, made of bark. Under the houses also are the rice-mortars which are used day and night, the pig-styes, etc. The hinting is composed of a double row of palisades. Many of the poles of which it consists are iron-wood, sometimes 30 feet high, with rough carvings, representing disfigured human faces with long tongues, also monstrous animals, * This architecture, often met with in the Dutch-Indian Archipelago, to wit, the outward sloping walls, is intended to make defence possible from within with pikes r EniTOR.s.] | [
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00000315.xml | APPENDICES. i. SEA DYAK (Rejang and Batang Lupar District), MALAY and ENGLISH VOCABULARY. With Examples shewing the words in use. From the Notes of Mr. H. Brooke Low. Sfa Dyak. Malay (Colloquial). English, Together with Examples of the use of the word. abus abu ashes. achok cuchok to prick, to thrust at. ada ada to be born ; diiti nuan ada, where were you born ? adap macham manner, way how ; nama adap pia, why is it done so ? adu, ngadu ator adjust, arrange; adu apt, trim the light; adu tikai, straighten the mat. ai ayer water; ai langkang, low water. aiam permainan a plaything ; to play. aian tampak to be visible ; to come into sight. ajat sumpit bag made of cane for carrying clothes. ajih to enchant, to charm, to work miracles. aka dudun bosom-friend. akai! adoh ! oh ! alas ! akai indai ! oh dear ! . akal akal understanding, cunning, deceit. aki grandfather. akiet lantieng raft. aku sahya I, me ; as a verb to acknowledge, to confess. alah overcome ; enda alah, not to be overcome, i.e. impossible, unable to do ; alah jako, to be worsted in an argument. * alai sebab cause, reason ; iya nadai alai, there is no reason why ? kati alai, how can ? &c., &c. alam dalam in, within. alau buntak besar locust. alau ! alau ! exclamation of surprise. alit to close up. alu pestle. ama-ama ama dulu, ama dili ; sometimes up river, sometimes down river. amang pia amang, perhaps so, &c., I wonder, suppose. amang to pretend, feign, flourish, brandish ; amang munoh munsoh, to pretend (go through the actions) to kill an enemy. amat benar true. | [
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00000403.xml | Kanowit, Kyan, Bintulu , Punan and Main Vocabularies, lxxxix. bo G G rt > « rt £ 03 CT G 03 . - bo G rt ‘4 *o 2 '03 rt3 2 -3 03 rtO -4-> rt bo bo 03 XU ^ GJ 03 -+-» CX T3 G bO G O > rt cx tuO ^ c a *o o 2 55 G bo bo G rt G4 rt 'u <13 G4 rt rt rt G4 rt rt 5 "o C3 O bo G 03 G G a CX bO G rt aj bt> SP tJ-S e 1 * 510 C rr E g g . rt • f-H 03 EJ 2 V Hi —rr * ZSXJ* £ O ' Tn 03 c G G a x o 4-i .3 G v 03 aj tjO G £\5 § g ’ ’C G G G ^ ’G rt rt rt G :G/G»:G, bO G rt a, rt co 03 fco 03 bo G s •© rt c/) bO 03 rt g bO G 03 o § « a. o lihLf ^ 03 O) C jG ' C IS s rt G G 03 i—I G bo G a] o ^ g c^3 2 03 G3 G -Q .2, G rt rt 03 ,G 3 -a 03 S g rrt ^ rt bo G 03 rS G4 boo - bo bo G C G 03 0) 03 bo ^ G G rt - 5 ^* 0 ? G rt G4 D- t- 03 03 03 ^ rt ■E S CL rt be -5 ™ r; rt -a c g o g g .2 .2 a-= rt 3 rtj GO G4 G4 G4 rt rt rt rt G G G T! v- .G X G v- CO Ortrt-GOrtrtG ~G bo bo bo bOG4 G4 G4 bo — — G - G G rt rt G Sgg aao LESSEE | [
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00000137.xml | 125 Original Dread of Firearms. passing Dyak had thought proper to stick a spear, so that it had all the appearance of a huge porcupine.” (ii. 65.) “The ancient custom was, that anything by the roadside is anybody’s when on an expedition, and this is generally adhered to.” (Brooke i. 241.) Original Dread of Firearms. Originally all the natives had a great dread of fire-arms. Writing of the Sarebus tribes, Sir James Brooke remarks : “ They are by no means so warlike Shield. From Sarawak. Length, 45jin. (Edinbro’ Mus.) as the others, and from their great dread of fire-arms, may be kept in subjection by a comparatively small body of Malays. The sound of musketry or cannon was enough to put the whole body to flight ; and when they did run, fully the half disappeared, returning to their own homes.” (Mundy i. 236.) | [
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00000236.xml | CHAPTER XXIV. GOVERNMENT, TRADE, MINING, MENSURATION, NATURAL PRODUCTIONS. GOVERNMENT. General Government : Grades of chiefs—Their duties—No arbitrary power— Assistance given to chiefs—Power by general consent—Decision in capital crimes—Nature's gentlemen—Independence of people—7Wis hard worked—Good chief meansgeneral prosperity- Unpopular chiefs-Prerogatives overworked—Abuse of power—Malay interference—Five chiefs —A goose of a chief—No chief—Election—Village councils—Long discussions—Just administra tion appreciated—Punishments—Fines—Neighbours must not be molested—Decisions sound and sensible—Fines—Retort in kind—Barbarous punishments. Inheritance : Grandchildren Curious Malanau case. Malay Misgovernment. Law of Defiance. TRADE. Primitive ideas—Currencies unknown—Quick in trade—Extension of currency—Trading with Kayans Tainels—F rauds—Kiaus v. Bajus—Malay cheats—Wealth—Hidden treasures — Change of fashion. MINING Iron: Blacksmith—Sea Dyak forges—Iron ore—Kay an forges and metal. Gold: From river beds—The Malaus—Natives not gold seekers. Diamonds : Method of digging. MENSURATION Time: No count—Harvest seasons—Pleiades—Sun-dials—Vague measurement of time—And of length A pig s measurement—Dusun cloth measurement. Counting : Dusun— Fair knowledge of counting. Distances : Curious methods—" So many boilings." NATURAL PRODUCTIONS. Gutta — Rubber — Nipa Palm — Rotan — Bambu — Dammar- Tapang Tree—Oils. GOVERNMENT. General Government. “Each Land Dyak tribe. Jias_an_Onui^Ktiyrt (literally, ‘ rich man’), who is chief; under him is a Pangara (or ‘superior’), who wears a white jacket, and a Panglima (or ‘military chief’), who wears a red jacket. Every long house has a 1 uah (or ‘elder’), who lives in the centre room, settles squabbles, and does the hospitality.” (Grant, p. 5.) The Orang Kayo, and Pengara, who in external affairs is the mouth of the tiibe, ate selected by the suffrages of the laki bun, or married men, subject to the approval of the Rajah’s Government, one of whose officers publicly invests them, by giving them a jacket and head handkerchief, to be worn on state occasions; moreover each long house in a village is under the charge of a tuali or old man, and all the tuahs act as a council to the Orang Kaya. The Orang Raya and this council are the magistrates; try and punish offences (chiefly by fines), and settle where the ladangs or farms for the year are to be made. It is the Pengara's duty to look after offenders and to bring them to justice. As regards its own internal affairs and minor offences, every tribe is perfectly independent of the Rajah’s rule.” (Chalmers, O. C., p. 1 ; Miss. Eield, 1859, P- 80 i Low, p. 187.) | [
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... | 688279961 | en | 1 | Truslove & Hanson | London | 1896 | The natives of Sarawak and British North Borneo | Roth, Henry Ling |
00000257.xml | Natural Productions. 245 Dammar. This is the largely used resin obtained from the Agathis (=Dammara oricntalis.) “ The Dyaks mix it with oil for paying the seams of boats.” (Low, p. 49.) The Tapang Tree. This tree was mentioned when Honey-getting was described, and it should now be added that Mr. W. Botting Hemsley, of Kew, writing to Mr. F. W. Burbidge, of Trinity College Gardens, Dublin, says that from a hint given him by Sir Hugh Low, he finds “ the tapang tree is Koompassia excelsa Taubert, syn Abauria excelsa Beccari.” Oils. “ Mengkabang, or vegetable tallow Dipterocarpus ], is procured in the following manner from one of the wild fruits of the jungle:—When the fruit, a species of nut, has been gathered, it is picked, dried, and pounded, and after being thoroughly heated in a shallow cauldron, it is put into a rattan bag and subjected to a powerful pressure. The oil oozes from the bag, and being run into bamboo moulds is there allowed to cool, in which state it becomes hard and yellow, somewhat resembling unpurified bees wax. If is principally used by the Dyaks and Malays for cooking, being very palatable, but in this country it is employed for the manufacture of patent candles, for which it is superior to palm oil. “ Ratio oil is procured from another wild nut, and is expressed in a somewhat similar manner. It is a beautiful yellow transparent fluid, with a smell very much like bitter almonds, and I have little doubt that it will yet be found a very valuable article of commerce. “ The press employed by the Dyaks in expressing these oils is, like many other of their contrivances, both simple and effective. It consists of two semi-cylindrical logs about 7 feet long, placed in an upright position, their flat surfaces being fitted together and their lower ends securely fastened to each other. On each of their upper ends a stout knob is cut, and a third piece of wood, about two feet long, nine inches wide, and two inches thick, with a hole cut in about a foot long and three inches wide, is put over the knobs so as to clasp them together. Wedges are then inserted between the outside of the knob and the inside of the hole, and these when driven home subject whatever is between the logs to a powerful pressure.” (Horsburgh, p. 41.) Sir Hugh Low mentions several oils used by the natives, one miniak kapayang from a tree called pangium edule, See. One wood oil, ‘ miniak kruing, “is extracted from the trees which produce it, by simply cutting a large hole in the tree, into which fire being placed, the oil is attracted, lhe tree probably belongs to the order Myrtaceae.” (Low, p. 48.) Dammar Fruit. Agathis (= Dammara orientals.) (L. C. Richard's Conifers, 1 .19.) | [
0.7400000095,
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1,
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1,
... | 688279961 | en | 1 | Truslove & Hanson | London | 1896 | The natives of Sarawak and British North Borneo | Roth, Henry Ling |
00000018.xml | 8 H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit.N. Borneo. “In describing Peninjau Mr. Hornaday remarks: “The houses stand just wherever they can find standing-room, with no order or regularity whatever, not a sign of anything like a street nor even a good path anywhere. They were of course built along the side of the mountain, usually with the Exterior of Sea Dyak Long House. (By Mr. W. T. Hornaday, “ Two Years in the Jungle.” | [
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... | 688279961 | en | 1 | Truslove & Hanson | London | 1896 | The natives of Sarawak and British North Borneo | Roth, Henry Ling |
00000432.xml | CXV111. H. Ling Roth.— Natives of Sarawak. recollect 3 ^3 rt s O u rt 1 s ^ to j pra kayi pintu 55 relis basi prauh bidup ber baka berbeneh arineh amah indu piang be s o x rt 3 o ^ 3 x c 3 rt cj v- .E 3 rt .2 a-a B x to x c rt o s bC-- - 3 -li rt 3 - g.2 ^2 £ c-o-* X be c •_ . & V x _ fra 2JSSs a aS 83.3 S s.^^3 S g.sJ3 g-.si g rt c . TJ 3 rt 3 rt 73 £ 15 3 ; ji "315 ,3 rt be 3 oj tO g* QJ 5 C 3 tj. > — o u rt a x a x ifl U V u <u - <D . *p 0) T 3 </) . 3 _ b£|U v - ° o S' 3 ® o^t s ° 2 S ®-- •C S D.-0 JSj2 Sj 3 2 JQ S* § •§ .2 S ;H 5 S' £ I £ s -I 2 22 2 S S'! X 3 be u c >,.0 bjc ,3 53 Q« E rt , 3: rt 3 3 D- £ o c 3.5 s 2 ‘C 2 3 M co rt 15 ^2 c *s ^ £ — - 1 c rt C 3 ^ ^4 rt X rt X d rt 3 r- X a 3 a c a a E c 3 c 3 rt rt rt £ rt XT'E 15 3 a is rt x x rt cu a. 3 3 C rt rt 5 3 3 *? ^ 3 3 3 .£\^V3 rt 0) = rf S’S a o.E -3 ■- rt 5 3 to 3 3 be lu £ rt l o ^ rt to ^ J 3 *E 5 to 3 3 ih *n rt be 3 rt be c fco 3 3 3 rt to be CO w < z 3 < 3 < « u - u « «; a :5 * » e a 2-c rt rt CO CO Eii33 :s o is £ u 3 3 o o 3 oT’S.2 rt S S’? 2»55 55'i’§.Q ^ u - rt 8 r " - O — to o •3 4 ) O u C 3 ,D ^ 3 E x 5 3 o c S rt ’£ | & E rt ^ JS J 3 ^ be rt 3 •~ ^ = X X 0 O X rt O sa sai sakan rt rt -Q x * 0 rt 3 -3 S -2 S rt rt 3 3 X E mam jauh topat X rt O X rt andor sunyan men ar kuleh anlat = - 3 ,SP rt SS-=| — m -S. -a S 4) rt - x rt Tj T3 £ 'Z rt S rt rt « rt co rt : 3 -O 52 .3 3 »- rt T 3 3 - 33-3*2'’“ o S 3 ' 3-S'S rt'S 3 | 3 ¥ s’-a S’ - - ■ to 3 rt .3 X 3 be 5JS 3 « 2 r. rt “j - ^ ^ ~ 3 3 — - ^ J_ c 3 r- 3 rt 3 rtrt.'-oErtrt-pEsortrtE'aj W.-- 3u*a rt JoX5.rt rt-Q C'S 2 2_Q *5 c '3 : x ‘ rt r+ be^ • i rt B rt & CO > *f. <p U. 3 <0 > 4 ) O ^ to-C 3 3 1 o 3 3 xx rt rt 3 3 >* rt 4 > bc^ E E rt SS8.-S* §1-n « g.tJ 1 6 ^ 5 T c rt P *3 fs 5 — rt b: U ^ be ^2 i: v£ o <u a) c be E ,3 g 3 , 5 - • r rt hr "5- 3 jS | [
0.7528571486,
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1,
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0.642499... | 688279961 | la | 1 | Truslove & Hanson | London | 1896 | The natives of Sarawak and British North Borneo | Roth, Henry Ling |
00000073.xml | Palm-leaf Hat. (Leiden Mus. Hemispherical Cap of plaited rattan, with star-shaped covering of coloured glass beads, and plume of black and white feathers on top. Diam , 7m. From Dutch Borneo. (Brit. Mus) Finished Hat. Sambas (Dutch Borneo.) (Leiden Mus.) Hats in process of manufacture. From Sebelau, Sambas (Dutch Borneo). eiden Mus.) fulling | [
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00000502.xml | clxxxviii. H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. Ordeals. The sentences of the Mandirs being often made dependent on ordeals, as mentioned above, we shall avail ourselves of the opportunity here to give some further details about them. ist. The Salatn Pinchis (Malay belam, to dive). Two coins, both of the same size and covered with wax, but one of them scoured bright, are put into a vessel filled with water and ashes. Then each party takes one of the pieces out of the vessel and gives it to the Mandirs, who afterwards declare the words of that party to be true who succeeded in taking out the bright coin. 2nd. The Teser Ulon (salatn banyoh). Both parties are plunged into the water by means of a bambu cane put horizontally over their heads. The party emerging tbe first is considered guilty. 3rd. The Hagalangang. Both parties are placed in boxes at a distance of seven fathoms opposite one another, the boxes being made of nibong laths and so high as to reach a man’s breast. Then both receive a sharpened bambu of a lance’s length to throw at each other at a given signal. The wounded person is supposed to be guilty. 4th. The Goang Lunyu. At a distance of two fathoms from one another two parallel roads are made, 70 fathoms long, at the extremity of which, in the middle of the intermediate space, a lance is stuck vertically in the ground. At a given signal both begin to run on the road. The person who first attains the goal, and touches the lance, is considered the innocent party. 5th. The Salatn potong layam. For this purpose two hens are chosen, of the same strength and colour, and each representing the cause of a party. These are so laid down that the necks are parallel and the head of one touches the shoulder of the other. Then the heads are cut off" simultaneously at one blow and the cause of that party, whose hen is dead first, is declared to be lost. These five ordeals are put into practice at the trial of debt cases, or when Budaks have been stolen, or with disputes about landed property, with quarrels, and with other less important cases. 6th. The Hanyading. A certain quantity of dammar (resin) is lighted on a board ; as soon as the mass has turned liquid and the flame has expired, the accused person has to stroke the burning hot resin with the forefinger of the right hand. Then the finger is examined, and the accused person, if scorched, is declared to be guilty. 7th. The Hasudi. The accused person has to take out with three fingers of the right hand a Bungkal (a small gold weight) from boiling water, inch deep, and is considered guilty when the fingers are injured. These two ordeals are brought into operation in cases of greater importance, such as for instance in misdeeds concerning women, in accusations of murder, etc. The Oath. The natives, especially the Ngajus, have a certain kind of oath, after the taking of which a case is considered as decided for ever, and the plaintiff is obliged to retract his accusation. It consists in strewing rice by the defendant, and in calling upon the visible universe and the spirits animating it, to witness his innocence, and imploring them to persecute him and his up to the seventh generation with hatred and vengeance, if he may have spoken lies. Then he throws a stone into the water (halawah batti) as an emblem of the ruin of his happiness, and cuts asunder a piece of rotan, as an emblem of the annihilation of his welfare, etc., and of the punishment that may fall upon him, if he may have taken a false oath. Treaties of Peace and Bonds of Friendship. 1 he conclusion of treaties of peace and bonds of friendship often takes place with certain ceremonies, when, after the end of a war, or of other quarrels, or of frequent ngaijau expeditions, the vendetta of two tribes has been settled. After ngaijau expeditions it sometimes happens that the chiefs exchange one or two Budaks as presents, in order to slaughter them as a token of the peace con- | [
0.9409999847,
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00000338.xml | XXIV. H. Ling Roth.— Natives of Sarawak. Sea Dyak. Malay (Colloquial). English, Together with Examples of the use of the word. nanyeng I pingingat 1 indii nanyeng, a kind of wasp. nekong keti to knock, to strike a light, knock at a door. nempoh to overwhelm, to attack with overwhelm ing numbers; leboh moari nempoh kubu, nemuai whenthecloudsareoverhanging the fort. i to visit, pay a visit. ni, dini ? , mana, seni ? balik I where ? nikal ■ t° turn back, double, return to the original j dingar point of starting, to fold over. ninga to hear. ninting j sabilang , each, every ; ninting taun, each year; ninting rumah, every house; ninting ari, each day; ninting tuboh, every body, person. ngaba bau to smell of bad or good (breath); nyaua de ngaba bau sema, your breath smells like a sema fish; bau ngaba, a strong scent. { to go to a feast. ngabang ngadang i jaga to look out, be on the watch, to expect ; ngadang ! look out (premonitory) ; enda ngadang man datai, I did not expect you to come. ngagai, nggai to go towards ; bejalai ngagai nuan, to go off to you. ngantok to nod (drowsy). ngapa in vain, without result ; iya bejalai ngapa he went in vain ; kerja ngapa, useless work. ngaru garu to scratch. ngau to say yes, consent, agree. to hurt, bother, worry, annoy, trouble, ngaua (root j gaua, to do ail, to mind, to interfere with ; natna something). ngaua ka iya, what ails him ? what’s the matter with him ? anang takut, nadaioratig ka ngaua ka nuan, don’t be afraid, no one ngelai, klai will do anything to you. to picture, to mark. ngeli g*gi tooth, fang. ngema to carry on back. ngemilut ngobe to make faces, make a grimace. ngenong changok to look hard at. ngentam tolong to succour, aid. ngelalau ambil madu to gather honey. ngelambai ngelaua to light up ; baka kilat ngelambai petang, like lightning lightens up in darkness. mengagar to approach. ngeliat to stretch oneself (on awakening). ngeluar kapada, arah to go beyond, to go outside. ngentang the Latin apud, at; iya diau ngentang kami, he lives with us ; nanya ngentang iya, ask him ; utang ngentang aku mudik ngentang nuan, but ask me to go up and be at your place. | [
0.7620000243,
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00000208.xml | ig6 H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. III. Dyak arrow-poison, from south-east Borneo, from the State Museum, Leiden. (I. Aft. Ser. 901, Nos. 9 and 10.) I may treat the two preparations together, although they were sent to me as siren (No. 10) and ipoli (No. 9). They both contain the same active principle, namely, strychnine. The Ipoli, apparently very old, was in a bambu box, as a brown friable mass, while No. 10, the nominal siren, was wrapped in a palm leaf. The preliminary toxicological deter mination on a frog and rabbit indicated strychnine reaction at once and it was besides easily determined chemically. But the pure preparation of the active prin ciple was a more difficult matter than with the first mentioned preparation from the Berlin Museum. I poured a little water over the large quantity at my disposal and this weak alkaline mass I shook up with ether. Chloroform proved itself unsuitable as it extracted more coloured constituents. After distilling off the ether the residue contained crystals embedded in a yellow mass which it was difficult to remove. Purification finally resulted only after repeated treatment with diluted 40% alcohol which dissolved the coloured matter but not the strychnine. Brucin should have gone over into the alcohol, but I looked for it there in vain. Strychnos tieute Fruit. The poison is in the round thick-edged halfpenny-like seeds (Nux vomica) ; the outer covering of the orange-like fruit is eaten with impunity by birds and other animals. (Ex Blume: Rumphias, pi. 24.) Root of Tuba (Derris Elliptica). (Ex Blume : Rumphias, pi. 24.) Porcupines (Hystrix Crassispinis), like the rhinoceros, feed upon the poisonous tuba root, which is almost certain death to any oi the other animals in the Bornean jungle.” (Hose, Mammalia, p. 60). The elemental analysis of the substance claimed to be strychnine was as follows: a -2468 grammes of the substance dried at ioo° C. gave -6788 grammes C O 2 and ’1490 grammes H 2 O. b -2357 grammes at 764 mm. Bar. and 19 0 C. gave 18-1 c cm N = 8-87% N. It was therefore really strychnine we had to deal with. | [
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00000053.xml | Skaran Girls. The one on the left has a chimpoke (sacred flower) in her hair (Crossland Coll.) | [
0.6999999881,
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] | 688279961 | en | 1 | Truslove & Hanson | London | 1896 | The natives of Sarawak and British North Borneo | Roth, Henry Ling |
00000433.xml | St. John's Vocabularies . CX1X. DAYAK LANGUAGES .—C ontinued. Languages or Tribes between the Rejang and Baram. * 5 x x.2 rtEa 2£xc3:xcdTiXcdX x rf 2 £- 2 £ ~ .2 c ci J2 ~ . 2 Q ~ a c 3 E - x o j — cd u i x 5 f o ' rt 2 X 5 5 — •— X rt £4) C rt rt bO — C _i C m cd n £4 •5.5 c X O-j cd rt l) u u x: >,X u 0 ) O rt o x: X £ .Ss 3 r> u rt —: *5 rt C i X cd r- Cd ^PC^'-4 J V, C ro _cG' 1_ * rorot "-*n' 1- 3 X ,2 cd 2 _2 5 G ,2 3 X g frt pnn c D 3 * c X iy o> 3 rt x • :|.gj ISiMS £i>x2 lx.3 £ § EJT •2 £4 cd C x c 3 x ’■/. 3 >. ° -3 <a 5 2 • O.C - ££ - ’5 £ ^ — 6 ? S* O >> cd X bo rt c/2 re cd £ *2 il i £ bC G cd b rt rt jb bo 3 5P- —‘ -X *3 C 3 T3 5 to *3 G O Cu s. X x 13 x: rt C rt C/5 C- •.— t-a _ - 3 ’rt bO §3 f 03 X u cd a) X tn e n j .,bi ts si,a! $&*%.. £4) , : £4 c lift ll 11 ti I! I tl 1 i 1! li £4 C X 3 O cd rt 2 r o G 4 cd >rt £4 rt rt C/5 §* £ 'o I g £> 1 \ $2 05 g O £ c •2 > 3 . cys ,, 05 xj < - > 2 ^ rt ■o « Q o 8 3 ^ 05 - XO O .b : x v - , — w p' ^ oi . j- r. o •—m • " J _§ « C 1 S "So S JS ■§ "24j s o rt.s : -5 2 X m 3 -u^ £ I- >.X 04 U O C/5 .3 *> box - C . 2.2 ti a 213 &5;< fc^t rt:: — G ■ 05 rt . bo Qv £4' G .5 o S 2 1313 £ £ cd C •« X 05 E 's’ S'— 6 ‘i> x: <d £f*j “ 5 ;' r cd E I ='ls g,‘5:s 6-S 8.S SS'EE Cd £4 £4 _, £ > x: c ^ c 5 •- c ' ‘ O *G cd ^ Q< 3 2 a3 cd £413 G xs 5 ; 2 X Cd X5 XJ G 'O 13 S^' X 3 2 . p.^ rt ; c g _ G G 3 .3 X X cfl -X, w 2 ^ .3 3 §"5 "S « e= Eo ^ a 9 St a p. Q.^. r» » cd 'top- E b art 3 XJ 3 .ti . cd x T 3 .b •p <U Cd 3 cd -*-■ X cd be * .X - c 3 t - &t-r cd ^ u c ^ 33.? Cd’.tr 3 .«y 05 C JS G 5 Cd 5cJ 5 Sjissi! c-a cd .«2 3 G X G |? r •£ .2 £ 4 r^ G X 3 .; -•§4 §.&:§. g £ a. ti 3 * "3 c/5 . G _ X cd 2 2 _rl X *■’ rt t _3 cd 9 3 .51 «r - cd L d 1 - G ~ cd -3 ,2P,5 £ 2 £ j? rt 2 x . 5 ,S .22 £ S £454^4 bc't:x, X 1) d)_ _ hr v U- TJ •3 O cd C b4 cd 2 o - g G g O O •- XX X X C X cd G U4rf Q c 2*X -G, o •£ x x > rt 0-£G - >- o3 u 3 3 c p--r X E J?2- - be uxioioajojyjri XrtXXXXX*52 1 2 05 X C ^ O 3; i 2 >> rt ^ £2 | [
0.7533333302,
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0.46... | 688279961 | la | 1 | Truslove & Hanson | London | 1896 | The natives of Sarawak and British North Borneo | Roth, Henry Ling |
00000538.xml | CCXX 1 V. H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. Food ( continued ). Pork, 379, 385 Pottery, 390 Rats, 383, 385 Rice, 379, 380, 382, 383 ; mortars, A203 Roots, 386 Salt, 385 ; manufacture, 386, A202 ; in food, 385 ; trade staple, 387 ; necessity for, 387 Snakes, 382, 383, A208 Spoons, 246 Sugar, 385, 407 Sweet potatoes, 383, 386 Tabued food, vegetables, 388: new rice, 390; goats, 388, 389; ox. buffalo, 388, 389; fowls, butter, 388 ; fern pahu, 389 ; snakes, 389, 390; bears, 389; wild cattle, 389 ; lizards, 389; tiger cat, 389; fruits, 390 ; fish with cabbage palm, 390 ; dogs, 390 Tapioca 383, 421 Toads, 383 Treacle, 385 Vegetables, 379, 380, 381, 407 Vinegar, 385 Waste at feasts, 421 Yams, 379 383 FOREIGN INFLUENCES. Alien interference (xix.) Chinese : Agricultural, 422 ; cheating, 65, 67 ; coins, ii. 280; intermarriage, 124; influence, A164; jars, 284, 286; origin of shields (xiii.); pottery, ii. 280 Hindu influence (xiii.), A164 ; " in the days of,” ii. 279; relics, ii. 279, 280 (and note) Indonesian affinities, 63, A2og Javanese era, ii. 283 ; jars come via Java, ii. 286 ; Manging’s visit to Java, i. 338 ; musical instrument (xiii.); the Siju idol, 340 Malay rifling graves, 141, 204 ; affinities, 63; affinities in language, ii 273; cheating, 65; derivation of language, ii. 269. 271; influences (xiii ), A164 , oppression (xvi ), 67, 70; wheedlings, ii 233 Sulu influence (xiii.) GOVERNMENT (Native Custom, Adat). Adultery, punishment of, ii. 228 Babukid (defiance), ii. 230 Binting Marrow (river tabu), A205 Bunkit (vaunting), 70 Capital offences, ii. 225 Chiefs, see Orang Raya, Panglima, Pengara, Tuah Classes, A163 Councils, ii. 225, 227 Cursing, fines for, A187 Decisions, sensible, ii. 228 Defiance, ii. 230 Destruction of property, ii. 228 Government (continued). Disputes, about fruit trees, 418 ; about land, 420, ii. 96 ; fighting with sticks, 420 ; settle ment of, A166, 168 Evolution, of classes, A166; of property, A166; of heredity, A167 Fines, 89, ii. 228, A186, 187, 206 Guardians, A184 Heads to settle differences, ii. 230 Inheritance, 138, A167; in land, 419, 420, ii. 229; curious case, ii. 229, A182, 184 ; see Property Malay oppression, ii. 230 ; intrigues, ii. 231 ! Murder, ii. 228, 229 ; curious law, A187, A206 j Orations, ii 227. 228 Orang Raya, ii 224; election of, 72, ii. 227; appointment of, A167- office hereditary, A167, 206; women not eligible, A206; power, small, ii. 225; great, ii. 225; increased power leads to slavery, ii. 226; farm assist ance received, ii. 225, 226 ; ruined popularity, ii. 226; five chiefs, ii. 227; tabu laying, A205 ; influence of, A162 ; duties of, A168 ; prerogatives of, A168 ; tax making, A205 Panglima, ii. 224 Pengara, ii. 224 Property, in trees, 66, 418, 453, A167; in land, A166; origin of in land, A206; fishing rights, 418, A167; in game, 453; dividing with spirits of the dead, 209 ; communal, 419, 420 ; in bambu, 418 ; tenants’ rights, 420 ; of slaves, ii. 211, 214 ; jungle rights, A209 ; evolution of, A166 ; see Inheritance Singer, A206 Social system, A165 Theft, punishment for, A187 Tuah, ii 224 ; hard worked, ii. 225 Vassalage leads to slavery, ii. 226 Villages separately governed, 225, A165 HABITATIONS. Altars at, ii. 5 Aqueducts ( panehurs), 359, 361, 364, 366, ii. 5 Balai, see Strangers Bambu designs, ii. 28 Bark, ii. 18 ; roofs, A190 Bedsteads, 366. 382, ii. 13, A203 Bridges, ii. 1, 27 Challenge bowl, ii. 158 Communal life bad, ii. 25 Cottages, ii 23 Decorations, ii. 9, 10, 12, 17, A203; carved ridge boards, A204 Dirt, ii. 4, 10, 17 Divisions, ii. 1, 6, A190 Doors, ii. 1, 3, 9, 10, 17 Fences and stockades, ii. 3, 6, 20, 24, 25, A178, 190 Fire places, 380, ii. i, 6, 10, 12, 23, 24 Firewood, 363, ii. 20 Flooring, ii. 6, 24, 25 Gomuti palm cordage, ii. 6 | [
1,
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00000554.xml | ccxl. H. Ling Roth. —Natives of Sarawak and Brit. N. Borneo. Sir Norman Pringle, Bart. General Pitt Rivers, Rushmore, Salisbury. Captain A. A. Chase Parr, R.N., Blackheath. Andrew Pears, Esq., F.R.G.S., Isleworth. Percival Pearse, Esq., Warrington. C. E. Peek, Esq., F.R.G.S., Belgrave Square, S.W. R. H. Porter, Esq., Princes Street, London. John F. Revilliod, Esq., Vaud, Switzerland. W. A. Richards, Esq., Hillside, Sandbach. Mrs. Roth, Divonne, France. Bernard Roth, Esq., F.R.C.S., Preston Park, Brighton. Major-Gen. R. Murdock Smith, Museum of Science and Art, Edinburgh. John Sampson, Esq., York. Dr. A. Schreiber, Barmen, Germany. W. M. Smeeton, Esq., New Road, Halifax. Mrs. Lindsey Eric Smith, Elfinsward, Haywards Heath. J. A. Gerald Strickland, Esq., F.E.S., Oakleigh, Ascot. Maximilian Strong, Esq., F.R.G.S., Bank of Egypt, Alexandria. J. 11. Swallow, Esq., Crow . ood, Sowerby Bridge. Messrs. H. Sotheran & Co., London. Rt. Hon. Lord Tredegar. Sir Richard Tangye, F.R.G.S., Putney. Major R. C. Temple, Port Blair, Andaman Islands. Rev. Edward J. Taylor, F.S.A., St. Cuthberts, Durham. Mrs. H. Thackwell, Rostellan Castle, Co. Cork. James Thin, Esq., Edinburgh. Everard im Thurn, Esq., F.R.G.S., East India Avenue, E.C. Prof. E. B. Tylor, F.R.S., The Museum House, Oxford. Theosophical Publishing Society, Charing Cross. George Vacher, Esq., F.R.G.S., Ewell Road, Surbiton. His Grace the Duke of Wellington. Herbert Ward, Esq., F.R.G.S., Chester Square, S.W. J. Whiteley Ward, Esq., South Royde, Halifax. Henry S. Wellcome, Esq., Snow Hill Buildings, E.C. Walter M. Wilkinson, Esq., F.S.A.. Strcatham J odge. Kingston on Thames. Messrs. Williams & Norgate, Lc.idon. | [
0.8759999871,
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