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Verletzung kirchlicher Pflichten. 657 gegeben wurde; ferner wenn die Taufe nicht von einem Geist lichen der Landeskirche vollzogen worden ist; endlich wenn dieselben dem Religionsnntcrricht einer andern Konfession zu- gcwicscn wurden. 3. Bei dem seelsorgerlichen Zuspruch des Geistlichen und der Mahnung der Kirchenvorsteher soll die zuvorkommende und schonende Beseitigung aller äußeren Hindernisse, welche die Erfüllung der kirch lichen Pflicht erschweren können, nicht außer Acht gelassen und nament lich auch die Vornahme der versäumten Handlungen in der Stille möglichst zugestanvcn werden. 4. Die in § 3 des Gesetzes vorgesehene schriftliche Benach richtigung darf erst geschehen, wenn ans den in § 2 vorgcschricbenen Versprechungen die Absicht, sich der kirchlichen Pflicht zu entziehen, sich ergeben hat. Die Angemessenheit der gesetzten Frist unterliegt der Beurteilung des Kirchcnvorstandes. Die Folgen der Unterlassung sind die i» 8 5—9 des Gesetzes niedergelegten. Die schriftliche Benachrichtigung erfolgt in der Fassung, welche nach einem vorausgegangenen Kirchenvorstandsbeschluß im Protokollbuch eingetragen ist. 5. Die nach 8 4 bezw. 5—9, 11 und 12 gefaßten Beschlüsse sind dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen, eine von den zuständigen Organen ans Grund dieses Gesetzes beschlossene Entziehung kirchlicher Rechte ist auch für andere Gemeinden des Konsistorialbezirks wirksam, mag der Betroffene in derselben Gemeinde bleiben oder seinen Wohnsitz ändern. Im letzteren Falle ist der Kirchenvorstand des neuen Wohn sitzes von den eingetretenen Rechtsentziehungen schriftlich zu benach richtigen. 6. Im Falle der Kirchenvorstand die Wiederverleihung ent zogener Rechte solchen Antragstellern, welchen die nachträgliche Er füllung der verletzten Pflicht nicht mehr möglich ist, aus irgend einend Grunde beanstandet, steht den Betreffenden Rekurs an den Krcissynodal- vorstand offen. Dieselben sind hiervon zu benachrichtigen. 7. Bekleidet der von einer disziplinären Maßregel Betroffene ein kirchliches Amt, aus welchem zu entlassen der Kirchenvorstand nicht befugt ist, so hat derselbe über den gefaßten Beschluß an zuständiger Stelle Anzeige zu erstatten. Bei besoldeten, festangestellten Kirchcn- beamten ist dies die Vorgesetzte Kirchenbehörde, bei Kirchenvorstehern und Gemeindevertretern der Vorstand der Krcissynode.
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282 Vorbedingungen der Taufe. 3. Bevor der Geistliche die Taufe vollzieht, hat er durch die Angehörigen vorn Standesbeamten eine Bescheinigung über die Aufnahme dev Geburtsurkunde zu verlangen, und alsdann darauf zu scheu, daß dem Kinde keine anderen Namen als die dort angegebenen bei der Taufe bcigclcgt werden, indem nur diese rechtliche Geltung haben. Diese zum Zweck der Taufe zu erteilenden Bescheinigungen sollen die Bornamen auch dann enthalten, wenn diese dem Standesbeamten erst nach der Geburtsanzeige mitgeteilt wurden. Wenn ein Standes beamter die Eintragung eines Vornamens als gesetzlich unstatthaft ab- lehnt, so kann er zu solcher Eintragung — entstehenden Falles — nur durch das Gericht angewiesen werden. (Minist.-Erl. v. 12. Dez. 1876, K. A. 1877, S. 5. Gesetz über Beurkundung v. 9. März 1874, § 18 und Gebührentarif. S. unten). Bezüglich des Eintrags der Vornamen hat das Oberpräsidium der Provinz Hessen-Nassau unterm 27. Mai 1880 folgenden Erlaß an die Standesbeamten gerichtet: Auf Veranlassung des Herrn Ministers des Innern mache ich die Herren Standesbeamten zur Beseitigung von Zweifeln, welche über die Auslegung des 8 22 des Reichsgesetzes über die Beurkundung des Personenstandes vom (3. Februar 1875 entstanden sind, auf folgendes aufmerksam. Nach dieser Bestimmung sind n. a. ein Bestandteil der Ein tragung über den Gcbnrtsfall die Vornamen des Kindes. 1. Ans dem Inhalte des 8 ergiebt sich, daß die sofortige Anzeige der Vornamen als Regel vorausgesetzt wird, daß cs jedoch dem freien Ermessen des zur Beilegung der Vornamen Berufenen überlassen bleibt, ob er sich eine nachträgliche Anzeige Vorbehalten tvill. Die Standes beamten haben deshalb die zur Anzeige des Gebnrtsfalles erscheinende Person allerdings nach den Vornamen des Kindes zu befragen, dieselbe aber nicht zu einer deshalbigen Angabe zu drängen. Vielmehr muß cs, wenn nach der von dem Erscheinenden ans die gestellte Frage er teilten Auskunft, daß die Vornamen noch nicht feststehcn, regelmäßig hierbei bewenden. Nur wenn eine andere Person, als die zur Beilegung der Vornamen zunächst berufene, die Geburtsanzeige bewirkt, z. B. die Hebamme, und wenn gleichzeitig der Standesbeamte bestimmte Ver anlassung zu der Annahme hat, daß der Angabe, oic Vornamen ständen
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698 Aussührniigsbestimmlmgcn zum Gesetz richtige Auswahl der Pflcgccltcrn vereitelt werde, und insbesondere folgende Momente zu beachten, welche sich nach den ans diesem Gebiete gemachten Erfahrungen als wichtig ergeben haben. Dahin gehört, daß die auszuwählenden Familien durchaus un bescholten sein und in gutem Rufe stehen, daß sic ein gesichertes AnS- komme» haben und die Übernahme von verwahrlosten Kindern nicht lediglich zu einer Gcldspcknlation machen. Personen, welche Arinen- llnterstiitzung beziehen oder in so dürftigen Verhältnissen leben, daß sic den ihnen anznvertranendcn Kindern ein gesundes Unterkommen und eine gedeihliche Pflege nicht zu bieten vermögen, werden anSzuschließcn sein, in der Regel auch solche, welche Schlafleute halte», welche zu viel eigene, namentlich kleine Kinder haben, oder deren Wohnung durch ihre Abgelegenheit die Kontrolle erschwert. Die Verwendung der unter gebrachten Kinder zu häuslichen Arbeiten ist nicht bloß zulässig, sondern auch zweckmäßig, insofern dadurch ihre körperliche Entwicklung oder der Schulbesuch nicht beeinträchtigt wird. Ein Ansgebot zum Behnfe der Unterbringung der Kinder an den Mindcstfordernden darf unter keinen Umständen stattsindcn. Das Gesetz hat durch § 12 den in § 7 bezeichnet«:» Provinzial- und Kommunalverbänden die Verpflichtung auferlegt, für die Einrichtung öffentlicher Erzichungs- und Besserungsanstalten zu sorgen, „wenn und soweit cs an Gelegenheit fehlt, durch Abkommen mit geeigneten Familien, Vereinen und Privatanstalten oder bestehenden öffentlichen Anstalten die Unterbringung der verwahrlosten Kinder zu bewirken". Durch diese Anordnung ist für alle Fälle Fürsorge getroffen; die Behörden werden aber die Aufgabe, welche das Gesetz ihnen zuweist, nicht als abgethan ansehen dürfe», wenn die Unterbringung erfolgt ist — eine ebenso wichtige Aufgabe ist die Fürsorge für die verwahrlosten Kinder nach beendeter Zwangserziehung und nach ihrer Entlassung aus der Erziehungsanstalt. Ohne eine solche Fürsorge würde ein großer Teil der entlassenen Kinder in die Verwahrlosung znrückfallcn, vor der sie bewahrt werden sollen; cs wird also keine Entlassung stattfinden dürfen, ohne daß ans die Unterbringung des zu Entlassenden in der Lehre, im Gesindedienst, oder in ähnlichen Verhältnissen, sowie gleichzeitig auf die Überwachung der so untergebrachten Kinder Bedacht genommen wird. Die kommunalen Verbände werden oft nicht in der Lage sein, dergleichen Unterkommen direkt ermitteln oder die Führung der Entlassenen überwachen zu können;
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448 Persönliche Gehaltszulagen. (Die dritte ordentliche Bezirkssynode hat in ihrer 11. Sitzung mittelst des Entwurfs eines Kirchengesetzes, das Dienstcinkomincn der Geistlichen betreffend, den Antrag auf durchgängige Änderung der Bc- soldungszuschüsse gestellt.) c. Zulagen aus dem Lenlralkirchcnfonds. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen über den evangelischen Centralkirchcnfonds werden hieraus, außer den Zuschüssen an die Kirchcnfonds, welche das Minimum des Normalgehalts der Geistlichen nicht aufbringen können, und der Ergänzung des Defizits für den Normalgchalt der Dekane und des Gcncralsupcrintcndentcn, auch noch persönliche Gehaltszulagen an verdiente Geistliche gegeben. Für diese wird eine Summe jedesmal im Etat des Central kirchenfonds vorgesehen. Die Bewilligung derselben an die einzelnen Geistlichen erfolgt von dem durch die Mitglieder des Bezirks-Synodal- Ausschusscs verstärkten Konsistorium. Ausgezeichnete Standesbildung, ver bunden mit tadelloser Pflichttreue eines Geistlichen, soll seine Ansprüche hierauf begründen. Auch die Gemcindeorganc können mit Zustimmung des Konsistoriums ihrem Ortsgcistlichcn eine persönliche Zulage aus dem Lokalkirchenfonds bewilligen. Solche persönliche Gehaltszulagen werden bei der Berechnung des Ruhegehalts mit in Anrechnung gebracht. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, ß 6 u. 17. K.G.- u. S.-O., § 75, Abs. 2, c.) Einmalige Unterstützungen an Geistliche werden bei besonderen Notlagen derselben sowohl aus dem im Etat des Centralkirchenfonds dafür vorgesehenen Betrag, als auch aus den vom Minister der geist lichen Angelegenheiten dafür bestimmten Mitteln auf Antrag des Kon sistoriums durch den Minister der geistlichen Angelegenheiten bewilligt. Drittes Kapitel. Die besonderen Dicnstcmolumcnte. Außer dem ordentlichen Gehalt beziehen die Geistlichen noch be sondere Emolumente für gewisse Ausfertigungen und solche Dicnst- gcschästc, mit welchen ein außerordentlicher Aufwand verbunden ist, oder auch zur Bergütnng von Ausgaben, welche das Standcsverhältnis init sich bringt.
[ 0.5533333421, 0.4372727275, 0.5106666684, 0.6000000238, 0.4149999917, 0.5636363626, 0.5630769134, 0.5899999738, 0.625, 0.75, 1, 0.8057143092, 0.8337500095, 0.603333354, 0.7250000238, 0.7820000052, 0.7681249976, 0.603333354, 0.6399999857, 0.6000000238, 0.7981818318, 0.666363...
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326 Dienstverhältnisse und Geschäftsordnung für die interimistische Dienstversehung. Er erteilt dem Lehrer, unter Anzeige beim Schnlinspcktor, Urlaub bis zu 3 Tagen; 0. er sorgt für die ordnungsmäßige Dienstführung der Lehrer. Willkürliches Aussetzen des Unterrichts soll er das erste mal mit Verweis, im Wiederholungsfall jedesmal mit einer Geldstrafe von 85 Pf. rügen; ebenso die unordent liche Führung der Versäumnislisten. Die verabsäumte Vorlage des Monatsberichts und der Schultabclle soll mit 85 Pf. bis 2 M. 57 Pf. bestraft werden; 7. er hat die Einführung der Lehrer in ihr Amt im Beisein des Schulvorstandes vorznnehmen; 8. er führt die Aufsicht über den Kirchenbesuch der Lehrer; 9. er hat die Kontrolle über Führung der Schnlchronik und die Eintragung der von der Regierung den Lehrern er teilten Strafen ins Gcschäftsprotokoll. 3. Aufsicht über die Schüler. Der Schulvorstandsdirigent: 1. beaufsichtigt die Aufnahme aller schulpflichtigen Kinder und deren Eintragung ins Schulanfnahmebuch zu Anfang jedes Sommerhalbjahrs und die Beschaffung des Impfscheins der Schüler; 2. er beantragt die Dispensation einzelner Schüler vom Be such der öffentlichen Schule beim Schulinspektor; 3. er erteilt den Schülern Urlaub bis zu 14 Tagen im Jahreslauf; 4. er setzt die Strafen für unerlaubte Schnlversäumnissc der Schüler an; 5. er beaufsichtigt die Handhabung der Schulzucht; 6. er bestätigt die vom Lehrer ausgestellten Entlassungsscheine der Schüler. 4. Aufsicht auf den Schulunterricht. Dem Schnlvorstands- dirigenten: 1. wird innerhalb 8 Tagen nach Beginn der Frühlings- und Herbstserien vom Lehrer der Entwurf zur Einteilung der Lehrstunden für das nächste Semester eingercicht, den er,
[ 0.4233333468, 0.4550000131, 0.573333323, 0.4618749917, 0.7200000286, 0.3533333242, 0.7960000038, 0.8237500191, 1, 0.7114285827, 0.6066666842, 0.7585714459, 1, 0.9100000262, 0.9024999738, 0.6066666842, 0.4766666591, 0.8433333039, 0.6299999952, 1, 0.646666646, 1, 0.79500001...
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556 Formular des PfarrfondsbudgetS darf zu feilten anderen Ausgaben verwendet werden und bildet einen sogen, „eisernen Bestand", der regelmäßig zu gleicher Bestimmung in das folgende Jahr überzugehen hat. — Wo dies Betriebskapital nicht sogleich in zureichendem Maße beschafft werden konnte, soll es jährlich verstärkt werden, bis es für das Bedürfnis ausreicht. Durch diese Einrichtung kann der Rechnnngsüberschlag so ge staltet werden, daß er auf eine in Einnahme und Ausgabe gleichstchcndc Summe abschlicßt. (Nass. Jnstrnkt. z. Aufst. d. Kirchen-Rechn.-Übcrschl. Nass. Minist.-Erl. v. 8. Okt. 1852, ad Nr. 32750. Nass. Generale d. Rcchn.-Kammer v. 11. Juni 1860. Reg.-Berf. v. 7. Nov. 1870. I-XII. K. A. @. 73. Reg.-Berf. v. 8. Okt. 1869. V. Nr. II. 5759.) 2. Das Pfarrfondsbudget. Dasselbe ist besonders aufzustellcn, kann jedoch dem Kirchenfondsbndgct angefügt und mit ihm zusammen geheftet werden. Wo mehrere Pfarreien in einem Kirchspiel sind, ist für jede ein besonderes Budget zu stellen. Es ist ebenfalls auf gedruckte Formularbogen zu stellen. Der erste Bogen hat den Titel und folgende Einrichtung: Einnahme n. § A r t und Beschaffenheit. Nach dem vorjährigen Rechnungs überschlag M. | Ps. Für daS Jahr vom Kirchen- vorftande vorgefchlagcn M. I Pf. 15.. wurden von d. oberen Kirchen- behörde fest- gesetzt M. | Pf. Anmerkung. 1. 2, 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.' 13. 14. 15. RechimngSüberschüffe . . . Ertrag von Gebäuden. . . „ „ Grundstücken . . „ „ Waldungen . . „ „ Zehnten und Grundzinsen . . Fixe Geldbcsoldnngen . . . „ Fruchtbesoldung . . . „ Holzbcsoldung .... Entschädigung für persönliche Abgaben Entschädigiuig für Accidenzien Rclnition für Blutzehnten Zinsen von Aktiv-Kapitalien . Ertrag sonstiger Gerechtsame . Erlös ans Immobilien . . Abgetragene Aktiv-Kapitalien . Summa aller Einnahmen .
[ 0.8700000048, 0.4724999964, 0.5, 0.6364706159, 0.6000000238, 0.9950000048, 0.2814285755, 0.9028571248, 0.5262500048, 0.8666666746, 0.6383333206, 0.8433333039, 0.5916666389, 0.7799999714, 0.6666666865, 0.8877778053, 0.7622222304, 0.3633333445, 0.6629999876, 0.6100000143, 0.791...
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Ihre Begründung und Organisation. 705 Verwahrlosung ansgesetzte, verlassene und verwaiste Kinder, deren Anf- nahme in eine Erziehungs- und Waisenanstalt unratsam oder unthun- lich erscheint, in dazu geeigneten Familien unterzubringen und ihre Er ziehung in denselben zu beaufsichtigen. Der Landesdirektor erklärt sich bereit, die zur Zwangserziehung überwiesenen Kinder solchen Vereinen gegen entsprechende Vergütung zu übergeben und diesen die Unterbringung und Überwachung zu überlassen. Den Dekanen und Vorsitzenden der Kreissynoden wurde zugleich anheimgegeben, diese Angelegenheit ans den Dekanatskonferenzen zur Besprechung zu bringen, rcsp. sie ans die Tagesordnung der Synoden in 1884 zu setzen. (Konsist.-Derf. v. 26. März 1884. K. A. S. 23.) 5. Infolge dessen ist die Begründung von Erziehungs- Vereinen auf den Kreissynodalversammlungen im Jahr 1884 in Be ratung genommen worden und sind, außer den bereits bestehenden der artigen Vereinen in den Synodalkreisen Herbor» und Biedenkopf, in noch anderen Synodalkreiscn solche Vereine mit besonderen Statuten begründet worden. Der Verein für Kindererziehung im Synodalkreis Herborn ist hervorgcgangen ans dem als ein Glied des „Evangelischen Vereins für Nassau" seit 1863 dort bestehenden „Herborn -Dillenburger Verein zur Pflege des christlichen Gemeinschaftslebens", der als solcher fort besteht, seine Statuten aber der neu hinzugekominenen Aufgabe ent sprechend erweitert hat und die Kindererziehung durch eine von ihm ernannte, sich selbst verstärkende Kommission leiten läßt. (Jahresber. d. Ev. Vereins 1872, S. 84.) Der zu gleichem Zweck gebildete „Hinterländer Rettungsverein" für den Synodalkreis Biedenkopf genießt der in diesem Kreis zu Pfingsten erfüllenden Kirchcnkollekte. (Konsist.-Verf. v. 12. Juni 1872. K. A. S. 38. Konsist.-Verf. v. 25. April 1884. K. A. S. 29.) 6. Das Gemeinsame in der Organisation und Wirksamkeit dieser Erziehnngsvereine ist: 1. Die Erziehung armer, verwaister, verwahrloster oder von Ver wahrlosung bedrohter Kinder in christlichen Familien oder Anstalten. 2. Es werden daher solche Kinder ausgesucht, nntergebracht und überwacht; die geeigneten Familien werden ausfindig gemacht und die für die Unterbringung erforderlichen Geldmittel aufgebracht.
[ 0.5625, 0.7649999857, 0.276666671, 0.5438461304, 1, 0.5946153998, 0.5591666698, 0.6330000162, 0.7633333206, 0.7333333492, 0.5457142591, 0.7179999948, 0.3574999869, 0.7419999838, 0.6449999809, 0.5649999976, 0.7845454812, 0.823333323, 0.7853845954, 0.875, 0.6200000048, 0.7985...
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Centralkirchenfonds. 607 durch tadellose Pflichttreue und vorzügliche Standcsbildnug auszeichnen (Nass. Ed. v. l l. Aug. 1817, § 4 u. Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 6); 3. Pensionen für Geistliche. Wenn nach der gesetzlichen Besoldung des dem dienstnntanglich gewordenen Geistlichen bcigcgcbcncn Vikars von den Jntraden des Pfarrfonds nicht so viel übrig bleibt, um die vorschriftsmäßig bestimmte Pension des Geist liche» zu bestreiten, so wird das daran Fehlende aus dem Centralkirchenfonds zugelegt (Nass. Ed. v. 11. Aug. 1817, §4 ii. Nass. Ed. v. 8. Aug. 1818, § 8); 4. der erforderliche Zuschuß zu der Besoldung der geistlichen Oberen, wenn nämlich die von ihren Pfarrstellcn crfallcndcn Einkünfte ihren Normalgehalt nicht erreichen; d. die Dienstcmolumentc der Dekane und der Generalsnpcrintcn- dcntcn, sofern in Ansehung der ersteren nicht die Lokalkirchcn- fonds dazu verpflichtet sind. Dahin gehören eine Vergütung für Kanzlcianfwand von jährlich fünfundvierzig Mark an die Dekane; sodann ein Zuschuß zur Besoldung des Gcncral- supcrintendenten, eine Vergütung für Bureaubedürfnisse des selben und die gesetzlichen Diäten bei Geschäftsreisen der Dekane außerhalb ihres Pfarrbezirks; 6. der Aufwand für das theologische Seminar; 7. Zuschüsse zu den Lokalkirchenfonds sehr dürftiger Gemeinden; 8. Beiträge zum Central-Witwen- u. Waisenfonds der Geistlichen, sobald dessen eigene Einnahmen zur Bestreitung der gesetzlichen Pensionen nicht hinreichen. (Nass. Ed. v. 11. Aug. 1817, A4. Dcsgl. v. 8. April 1818, § 6, 7, 8, 15, 17, 19. Desgl. v. 24 März 1817, 8 23. Nass. Reg.-Verf. v. 2ö.Jnli 1818, 8 2, 3 ii. 16. Desgl. v. 4. Nov. 1820.) 3. Außer den Ausgaben für seine Verwaltung hat dieser Fonds auch alle anderen ans seinem Vermögen haftenden Lasten zu bestreiten. Wo der Fall eintritt, daß er die Jntercalargefälle einer erledigten Pfarrei bezieht, da hat er neben der interimistischen Verwaltung der Pfarrei auch die dem betreffenden Pfarrfonds aufliegenden Lasten zu bestreiten, namentlich auch die Beiträge zu dem Dekanats-Lesezirkel u. dergl. (Nass. Gen.-Reskr. d. Gcn.-Sup. v. 8. Sept. 1820.)
[ 0.5649999976, 0.6933333278, 0.8640000224, 0.7722222209, 0.6833333373, 0.6666666865, 0.7436363697, 0.6528571248, 0.9827272892, 0.7666666508, 0.8999999762, 0.8249999881, 1, 0.6150000095, 0.7074999809, 0.8159999847, 0.6200000048, 0.3400000036, 0.7749999762, 1, 0.9566666484, 0....
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358 CivilstandSgesetz vom 6. Februar 1875. Dritter Abschnitt. Erfordernisse der Eheschließung. 8 28. Zur Eheschließung ist die Einwilligung und die Ehcmündig- kcit der Eheschließenden erforderlich. Die Ehemüudigkcit des männlichen Geschlechts tritt mit dem vollcudctcu zwanzigsten Lebensjahre, die des weiblichen Geschlechts mit dem vollendeten sechszehnten Lebensjahre ein. Dispensation ist zulässig. 8 29. Eheliche Kinder bedürfen zur Eheschließung, so lange der Sohn das fünfnndzwanzigste, die Tochter das vicrnndzwanzigste Lebens jahr nicht vollendet hat, der Einwilligung des Paters, nach dem Tode des Paters der Einwilligung der Mutter und, wenn sic minderjährig sind, auch des Pormundcs. Sind beide Eltern verstorben, so bedürfen Minderjährige der Einwilligung des Pormundcs. Dem Tode des Paters oder der Mutter steht cs gleich, wenn dieselben zur Abgabe einer Erklärung dauernd außer stände sind, oder ihr Aufenthalt dauernd unbekannt ist. Eine Einwilligung des Vormundes ist für diejenigen Minder jährigen nicht erforderlich, welche nach Landesrecht einer Vormundschaft nicht unterliegen. Inwiefern die Wirksamkeit einer Pormundschaftsbchördc oder eines Familienrates stattfindet, bestimmt sich nach Landesrecht. 8 30. Auf uneheliche Kinder finden die im vorhergehenden Para graphen für vaterlose eheliche Kinder gegebenen Bestimnmngen Anwendung. 8 31. Bei angenommenen Kindern tritt an Stelle des Paters (8 29) derjenige, welcher an Kindesstatt angenommen hat. Diese Be stimmung findet in denjenigen Teilen des Bundesgebietes keine An wendung, in welchen durch eine Annahme an Kindesstatt die Rechte der väterlichen Gewalt nicht begründet werden können. 8 32. Im Falle der Versagung der Einwilligung zur Ehe schließung steht großjährigen Kindern die Klage auf richterliche Er gänzung zu. 8 33. Die Ehe ist verboten: 1. zwischen Verwandten in auf- und absteigender Linie; 2. zwischen voll- und halbbürtigen Geschwistern;
[ 0.8166666627, 0.5952941179, 0.2666666806, 0.8999999762, 0.5057142973, 0.4620000124, 0.5685714483, 0.5910000205, 0.8299999833, 0.2533333302, 0.6071428657, 0.2199999988, 0.7400000095, 0.5400000215, 0.7453846335, 0.8000000119, 0.6999999881, 0.7925000191, 0.4799999893, 0.6399999857...
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in Hessen. 575 1. Dcr Pfarrer dekretiert innerhalb der Bestinnnungcn des Voranschlags die einzelnen Posten in Einnahme und Ausgabe. Die desfallsigen Anweisungen müssen die Rubrik genau enthalten, worauf dcr Posten dekretiert wird. Insbesondere muß 1. dcr Voranschlag sowohl im Ganzen, als in den einzelnen Rubriken genau cingchaltcn werden und kann das in einer Rubrik etwa Ersparte nicht für eine andere, nicht genehmigte Ausgabe verwendet werden. 2. Ständige, bestimmte Posten bedürfen keiner Dekretnr und sind vom Rechner auf Grund des Voranschlags zu bewerkstelligen. 3. Sind bestimmte Summen für einzelne Rubriken von Aus gaben im allgemeinen vorgesehen, so können die Dckrctnren für die einzelnen Posten innerhalb des für die Rubrik cr- öffnctcn Kredits erteilt werden. 4. Sollten Ausgaben nötig werden, welche im Budget nicht vor gesehen sind, sich nicht wohl ans das nächste Jahr verschieben lassen und sich nicht durch Dekretnr ans den Reservefonds für nnvorhcrgcschcnc Fälle eignen oder dadurch decken lassen, so ist nach Benehmen mit dem Dekan die Entschließung des Konsistoriums darüber cinzuholen, sofern nicht Gefahr im Verzug ist. 5. Kommen im Jahreslaufe Einnahmeposten vor, welche im Vor anschlag nicht vorgesehen sind, so werde» dieselben vom Kirchcn- rcchncr ans Grund einer vom Pfarrer erteilten Dekretnr ein genommen, und im nächsten Budget wird das dcsfalls Nötige notiert. (Hess. Verordn, v. 6. Juni 1832, Art. 21 — 23.) 6. Ergicbt sich die Notwendigkeit einer Ausgabe, für welche im Voranschlag nichts vorgesehen ist, auch die Mittel nicht aus den Reservefonds beschafft werden können, und welche nicht ohne Nachteil verschoben werden kann, so muß ein Supplement-Vor anschlag nach vorausgegangener Gcnchmignng des Konsistoriums hierüber ausgestellt werden. Bei diesem sind alle Formalitäten des Voranschlags selbst zu beobachten und sobald die Ge nehmigung erteilt ist, wird derselbe ordnungsmäßig zur Aus führung gebracht. (Hess. Minist.-Vcrf. v. 20. Mai 1836. S. o. S. 177.)
[ 0.625, 0.6014285684, 0.6433333158, 0.7099999785, 0.4799999893, 0.5914285779, 0.8360000253, 0.5, 0.7966666818, 0.6784615517, 0.7599999905, 0.75, 0.7966666818, 0.6655555367, 0.4966666698, 0.6200000048, 0.7850000262, 0.8866666555, 0.6587499976, 0.7599999905, 0.7975000143, 0.87...
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493 Vierter Teil. Das Kirchengut. Derjenige äußere Besitz, welchen die Kirche zur Erfüllung ihrer Aufgaben bedarf, bildet das Kirchen gut. Dasselbe besteht teils aus Gegenständen, welche zu kirchlichen Zwecken dienen, Gebäuden und Geräten, teils ans Vermögen, von dessen Erträgnissen die kirchlichen Bedürfnisse bestritten werden, Kapital und Grundbesitz, Bezügen und dergl. Das Eigentumsrecht hierüber steht teils der Gesamtkirchen- gemcinschaft des Bezirks oder eines Kreises, teils den einzelnen Kirchcn- gemeinden zu. In Nassau wird das für den Unterhalt der Geistlichen bestimmte Vermögen als „Standesvermögen der evangelischen Geist lichkeit" von dem den einzelnen Gemeinden für ihre Kultuszwecke zu- stehenden Kirchenvermögen unterschieden, und wenn es auch nach den selben Grundsätzen, wie dieses, jedoch abgesondert, verwaltet wird, so ist es doch nicht als der Einzelgemeindc eigentümlich zustehend zu be trachten. (Nass. Ed. v. 8. April 1818. Allgem. Bestimmungen, § 12, Abs. 5, 8 17.) Den verschiedenen Fonds, welchen das Kirchengut zugewiesen ist, sind gleich anderen öffentlichen Stiftungen Korporatidnsrechte verliehen. Es bilden daher sowohl die allgemeinen, als auch die Lokalkirchenfonds rechtliche Persönlichkeiten. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 19, Abs. 2. Hess. Verw.-Ordn. der Kirchen-Verw. v. 6. Juni 1832.) Diese bereits 1850 bestehenden Korporationsrechte der Religions- Gesellschaften wurden durch die Verfassung des Preußischen Staates anerkannt. Wenngleich durch das Gesetz vom 18. Juni 1875 der Artikel 15 der Verfassung aufgehoben wurde, so ist dies doch nicht in dem
[ 0.5133333206, 0.6000000238, 0.7760000229, 0.7033333182, 0.551818192, 0.4922222197, 0.4799999893, 0.8771428466, 0.7328571677, 0.6533333063, 0.8383333087, 0.5400000215, 0.7944444418, 0.7059999704, 0.4375, 0.675714314, 0.7916666865, 0.8466666937, 0.7871428728, 0.7325000167, 0.56...
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Sachregister. 719 Fortbildung der Geistlichen, wisscnschast- lichc 183. Fouragelicfcrmig 460. Frankierung der Dienstschreiben 415. Fronleichnamsfest 633. Fruchtbcsoldnng der Geistlichen 439. Frnchtgefällc 523. Führung der Kirchenbücher 377. Fürbitten 275. Fürsorge für arme Kirchengcnieindcn 665. G. Gebäude, Bcsoldnngs- 428, 526. —, kirchliche 494, 522. Gebete, vorgeschricbcnc 275. — in Schulen 336. Gcbührenansfälle der Geistlichen 376. Gebühre» für Atteste 369. — — Auszüge 369. Gebührenfrciheit der Kirchen rc. 530 Gcbnhrcntarif zum Civilstandsgesctz 368. Geburtsurkunde» 282, 356. Gefängnisse, Seelsorge i» dcus. 314. Gefängnisvcrein, Wiesbadener 315. 684. Gehalt der Geistliche» 422. — des Kirchenrechners 173. Geheimhaltung, Pflicht der 310. Geistlichen, Berufsbildung der 245. —, Anstellllttg der 262. —, Dienstobliegenheiten der 273. —, Obliegenheiten dcrs. als Schulvor stands-Dirigent 325. Geistlichen Witwen- und Waisenkasse 613. Geistlichkeit 245. Gcldbesoldung der Geistlichen 427. Geldstrafen 485. Gemcindceinrichtungcn, besondere 180. Gemeindelasten, Befreiung der Geistlichen von 470. Gemeindcorgane, Bildung der 164. Gemeindcstatut 180. Gemeindeversammlung an Sonntagen 634. Gemeindevertretung, größere 157. Gcuieindcvcrtretnng, Umfang, Beschlüsse rc. der 161. —, Wirkungskreis der 162, 500,. 518. Gemischten Ehe», Bcrzeichnisdcr401,538. — —, Kinder ans 280, 649 Genehmigung der staatlichen Aufsichts behörde 243. Gencralsnpcrintcndent, Ernennung dess. 204, 263. —, Funktionen :c. 205, 241, 480, 483. —, ständ. Mitglied der Bcz -Synode 212. Gerätschaften, kirchliche 507. Gerechtsame 533, 544, 558. Gcrichtsfcricn an den Sonntagen 638. Gerichtskosten 530. Gesangbücher 625. Geschäfte des Bczirkssynodal-Ansschnsscs 239. Geschäftsführung l äußere) der Geistlichen 348. Gcschäftsmannal des Pfarrers 401, 416. — — Dekans 417. Geschäftsordnung d.Kirchenvorstandcs 151. — der Kreissynode 200. — des Krcissynodal-Borst. 204. — der Bezirkssynode 228, 229. — des Schulvorstandes in Nassau 327. — — — — Hessen 330. Geschäftsprotokolldcs Schulvorstandes 328. Geschichte, heilige, in der Schule 334. Geschwornc» Amt, Befreiung der Geist lichen von dem 467. Gewissensfreiheit 650. Glocken 511. Glöckner 171. Gottesdienst-Ordnung 621. Gottesdienstliche Funktionen der Geist lichen 273. Grabreden 305, 306. Gründonnerstag 626, 627, 632. Grundsätze der kirchl. Vermögensverwal tung 519. — über kirchliche Armenpflege 65tz,
[ 0.5400000215, 0.2833333313, 0.4436363578, 0.6433333158, 0.6716666818, 0.6800000072, 0.8659999967, 1, 0.5475000143, 0.4900000095, 0.5809090734, 0.5466666818, 0.5826666951, 0.8149999976, 0.5570588112, 0.5649999976, 0.6399999857, 0.6133333445, 0.6545454264, 0.4774999917, 0.48153...
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Der Auszug der Geistlichen. 267 (1. Aufzug. Der Aufzug des Geistlichen auf die neue Stelle erfolgt, sobald ihm vom Konsistorium die Benachrichtigung zugegangen ist, daß seine Ernennung erfolgt und die Urkunde darüber dem mit seiner Einführung beauftragten Dekan zugegangen ist. An diesen hat er sich um Nachricht und Weisung wegen seines Umzugs und der Diensteinsetzung zu wenden. Pfarrvikare und Pfarrvcrwaltcr haben eine Vergütung für die Kosten ihres Aufzugs nicht zu beanspruchen; ebenso wenig diejenigen Geistlichen, welche zum erstenmale eine Anstellung als Pfarrer bei einer nassanischcn Gemeinde erhalten. Den von einer Dienststelle zu einer anderen überziehenden Pfarrern dagegen soll eine billig-mäßige Ver gütung für die mit diesem Überzüge sowohl für ihre Person und Familie, als den Transport ihrer Effekten verbundenen Kosten in Nassau ans dem Kirchenfonds derjenigen Gemeinde geleistet werden, zu welcher sic überziehen. Dagegen haben die Kirchcngemeinden dabei keinerlei Hand- llnd Spanndienste zu leisten. (Nass. Edikt v. 20/24. Dez. 1808, § 1 u. 8. April 1818. Rcg - Reskr. v. Gießen v. 19. Jan. 1813). Diese Vergütung wird in jedem Falle bei erfolgter Wahl durch die Gemeinde von dieser bezahlt. Bei Versetzung durch das Konsistorium in nassanischcn Gemeinden nur an solche aktive Geistliche, welche durch ihre Beförderung keine, ihren bisherigen Gehalt um den vierten Teil übersteigende Verbesserung erlangt haben, oder solche pensionierte oder qniescicrtc Geistliche, welche durch ihre Wiederberufung in den Dienst einen Gehalt erlangen, der ihre bisherige Pension oder ihr Qniescentcn- gchalt nicht um ein Drittcil übersteigt. (K.-G. u. S.-Ord., § 54. Nass. Edikt v. 8. April 1818 u. v. 20/24. Dez. 1808, 8 2). Bei ehedem Hessendarmstädtischen Gemeinden erhalten diejenigen Geistlichen, mit deren Versetzung von einer Stelle zu einer anderen keine Gchaltsvcrbcsscrung verbunden ist, wenn dieselbe zwar ohne ihr Nachsnchcn und gegen ihren Willen im Interesse des Dienstes, aber nicht zur Strafe geschieht, eine Vergütung, welche alsdann ans den Jntercalargefällen der von ihnen bisher innegehabten Stelle, oder, falls dies nicht zulässig wäre, ans dem allgemeinen evangelischen Kirchen fonds zu leisten ist. (Gr. Hess. Allerh. Verordn, v. 26. Jan. 1856). Sonst liegt den Gemeinden keine Verpflichtung für Übcrzngskosten der Geistlichen bei Versetzungen ob. (Gr. Hess. Allerh. Verordn, v. 26. Ja». 1856. Gr. Hess. Verordn, v. 22. Jan. 1857).
[ 0.323333323, 0.3616666794, 0.3466666639, 0.4799999893, 0.5766666532, 0.2366666645, 0.6100000143, 0.8299999833, 0.9083333611, 0.8366666436, 0.5945454836, 0.7766666412, 0.6666666865, 0.8174999952, 0.7133333087, 0.7762500048, 0.7316666842, 0.6833333373, 0.4900000095, 0.7416666746,...
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722 Sachregister. Kreissynode, Geschäftsordnung und Wir kungskreis der 200, 20 l, 517. Kreissynodalkaffe 597. Kreissynodalvorstand 202, 483, 484. Kriegsdienstpflicht der Geistl. 465. Kriegslasten 469, 470, 522. Kriegsleistungen 469, 470. Kultus 620. Klister 171. L. Landrat 172, 177, 574, 578, 711. Landwirtschaft der Geistlichen 432. Lasten der Geistlichen 475. Lebenswandel der Geistlichen 182. Lehramt der Geistlichen 139. Lehrbücher für den Religions-Unterricht in Nassau 341. — — — — in Hessen 342. —, Einführung neuer 343. Lehrfreiheit 139. Lehrkräfte des theol. Seminars 256. Lehrplan für den cvangcl. Rcligions- unterricht 334. Leichengebührcn der Pfarrer 309. Leistungen, persönliche der Gemeindeglie der 423, 503. Lektor (Predigtvorlcser) 170. Lesegottesdienste 170, 349. Lesezirkel, theol. 183, 476. Licitationen 529. LiebeSwerke 658 Lied, geistliches in der Schule 336. Lieferungen 523. Liquidation der PortoauSlagcn 413, 414. — über Gebührcnausfälle 374. — — über Reisekosten 456. Liturgie 274. Liturgische Handlungen 144. Lokalkirchen- u. PfarrfondS i» Nassau 531. LokalkirchenfondS in Hessen 540. Lulhcrstistnng 688. M. Mahnung der Kirchenrcchncr 177, 571. Matrikel 53, 400. Meldung zu Stipendien 247. Militaria sPostsendungen) 407, 411. Militärgemcinde 129. Militärkirchcnordnnng 129. Militärpflicht der Geistl. 465. Militärstannnrollc 37 6. Militärübungen, Befreiung von 466. Minister der geistlichen rc. rc. Angelegen heiten 126, 136, 246, 263. —, obere kirchl. Berwaltnngs- ». Diszi plinarbehörde 240, 480, 516, 644. Minister der Justiz 116. Mischehen 303. Miffionsvereine 682. Moralische Einwirkung bei der Disziplin 481. Mühlen, Begebung von 522. N. Nachträge zu KirchenbuchScinträgen 381. Nachweisang der Stolgcbührc» 373. Natnralbcsoldung der Geistlichen 428. Naturalgesälle 438. Naturalien 524. Nicßbrauchsrcchte der Pfarrer bezügl der Grundstücke 437. Ncrmalgchalt der Pfarrer 423. — — Dekane und Professoren 199, 425. — des Generalsuperintendeutcn 425. Nolate zur Rechnung 178. Nottaufe 284. O. Oberaufsicht des Staats über das Kirchen vermögen 514. — — — — das kirchliche Leben 641. Oberpräsident 244, 644, 713. Obliegenheiten des LokalkirchenfondS 537. Obligationen, Wertpapiere 533, 584.
[ 0.3199999928, 0.6700000167, 0.5508333445, 0.7243750095, 0.5466666818, 0.6366666555, 0.8389999866, 0.7733333111, 0.9200000167, 0.6850000024, 0.6349999905, 0.6825000048, 0.5176470876, 0.7825000286, 0.586499989, 0.8924999833, 0.8174999952, 0.4575000107, 0.7226315737, 0.2466666698,...
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670 Statuten des Der Ausschuß versammelt sich mindestens alle 0 Woche». Er wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden, Schriftführer, eventuell einen Rechner. Gehört dieser nicht dem Ausschüsse an, so ist er nicht stimm berechtigt. Vorsitzender und Schriftführer des Ausschusses wirken als solche auch bei den Versammlungen des Vorstandes. Über die Sitzungen wird ein Protokoll aufgenommen, die Beschlüsse folgen nach Stimmen mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. 14. Der geschäftsführende Ausschuß ladet zur Hanptvercins- versammlung ein; erstattet ihr den Rechenschaftsbericht und legt ihr seine Anträge über Verwendung der Jahreseinnahme vor; er führt die gesamte Korrespondenz; sendet 4 Wochen vor der Hauptversammlung dem dazu gewählten Zweigverein die Jahresrechnung zur Prüfung; ernennt die Deputierten zu benachbarten Hauptvereinsvcrsammlnngen und stellt die Vollmachten derselben ans; verfügt in dringenden Fällen über 500 Mark, welche Ausgabe er vor der Hauptversainmlung zu recht fertigen hat. 15. Der Vorsitzende des Ausschusses empfängt und präsentiert alle Eingänge, beruft die Sitzungen, leitet Diskussion und Abstimmnng und sorgt für Ausführung der Beschlüsse, unterzeichnet die den Verein be treffenden Bekanntmachungen und Urkunden, besorgt die Schluß-Redaktion des Rechenschaftsberichts, erteilt die Zahlungsanweisungen, führt das Vereinssiegel und verwaltet das Archiv. Der Schriftführer kontrasigniert die Unterzeichnungen des Vor sitzenden und vertritt ihn in Verhinderungsfällen. Die Mitglieder des Ausschusses führen das Sitzüngsprotokoll, bereiten einzelne Gegenstände zum Vortrag in den Sitzungen, führen die hierzu nötige Korrespondenz. Der Ausschuß beschließt über die Ver teilung der ihm obliegenden Arbeiten unter seine Mitglieder. Der Rechner verwahrt und verwaltet die Vereinskasse, samt Effekten und Dokumenten, und sorgt für Rentbarmachung der Gelder. Er zahlt nur auf Anweisung des Vorsitzenden. Vier Wochen vor dcr Hauptversammlung übergiebt er die Jahres-Rechnung nebst Belegen dein Vorstande. 10. Die Vereinsämter sind Ehrenämter. Nur unvermeidliche Ausgaben werden vergütet und von den Zweigvereinsvorständen bei Übersendung der Beiträge gegen Quittung abgezogen, der Rechner erhält
[ 0.7200000286, 0.5975000262, 0.5266666412, 0.6700000167, 0.7287499905, 0.4079999924, 0.9125000238, 0.8399999738, 0.5924999714, 1, 0.7385714054, 0.2450000048, 0.4560000002, 0.9366666675, 0.7599999905, 0.75, 0.3933333457, 0.7161538601, 0.7364285588, 0.7900000215, 0.7340000272, ...
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kirchliche Statistik. 391 a. zu den Juden, b. zu den Katholiken, o. zu sonstigen Genieinschaftcn. 10. Gesamtbetrag der für besondere kirchliche Zwecke angeordneten Kirchcnkollektcn. Es kommen hier nur von der Behörde angeordnete Kirchcnkollektcn, nicht die gewöhnlichen Opfer oder Klingelbentelsammlnngen in betracht. II. Zur Aufstellung der Tabelle I unten, über den Umfang und die Einrichtungen der Dckanatskrcisc haben die einzelnen Pfarrämter den vorstehenden Angaben Nr. 1—10 noch die folgenden thatsächlichcn Verhältnisse hinznzufügen: 11. Umfang der Pfarrbezirke durch Angabe: A. der Zahl der Orte, wo Evangelische wohnen. a. Namen des Pfarrorts; b. Zahl der sonstigen Orte neben dem Pfarrort, in welchen eigne Gottesdienste stattfinden; o. Ortschaften und größere Wohnplätzc ohne eigenen Gottesdienst. B. Entfernung des vom Pfarrsitz Aa entlegensten Ortes Ab und c nach Kilometern. Der Name dieses Ortes ist bci- zufügen. 12. Gottesdienstliche Räume. Zahl der A. im Gebrauche der Kirchengemcindcn befindlichen: a. Kirchen, b. Kapellen und Bethäuser, c. andere Räume (Säle), B. sonstigen im Gebrauche von: a. Staats- und Kommunalanstalten; b. Privatanstalten, Vereine, Familien. Die Dekane haben die ihnen zukommenden Mitteilungen in die Tabellen I und II speziell einzutragen und am Schluß die Zahlcn- crgebnisse für das Dekanat aufzuaddicren. Das hierzu erforderliche Formularpapicr wird ihnen durch die Kanzlei des Konsistoriums zugcscudct. Was die Tabelle I anlangt, so beschränkt sich diese dckanatliche Zusammenstellung auf die Thatsachcn der Kolonnen 5 und 6. Die 26 *
[ 0.400000006, 0.6299999952, 0.7366666794, 0.8249999881, 0.5249999762, 0.4233333468, 0.625, 1, 0.6600000262, 0.5066666603, 0.6590909362, 0.6399999857, 0.4199999869, 0.7933333516, 0.5631250143, 0.8466666937, 0.5783333182, 0.3833333254, 0.4066666663, 0.7200000286, 0.7139999866, ...
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640 Der Staatsschutz. 2. Übercinstiiuniend mit de» Bestimmungen für dcii Preußischen Staat bestimnit das Deutsche Reichsgesetz vom 1. Nov. 1867 (für den Norddeutschen Bund) über Freizügigkeit: Z I. Keinem Buudesangehörigen darf um des Glaubensbekennt nisses willen — der Aufenthalt, die Niederlassung, der Gewerbebetrieb oder der Erwerb von Grundeigentum verweigert werden. Ferner das Reichsgesetz vom 3. Juli 1869: Alle noch bestehenden, aus der Verschiedenheit des religiösen Bc- kcnnlnisses hergeleiteten Beschränkungen der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte werden hierdurch aufgehoben. Insbesondere soll die Befähigung zur Teilnahme an der Gc- mcindc- und Landcsvertrctnng und zur Bekleidung öffentlicher Ämter vom religiösen Bekenntnis unabhängig sein. (Ges. v. 3. Juli 1869. R.-Ges.-Bl.) 3. Das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich enthält im Abschnitt XI über Vergehen, welche sich auf die Religion be ziehen, folgende Bestimmungen zum Schutz der Kirche und ihres Gottesdienstes: 8 166. Wer dadurch, daß er öffentlich in beschimpfenden Äuße rungen Gott lästert, ein Ärgernis giebt, oder wer öffentlich eine der christlichen Kirchen, oder ihre Einrichtungen oder Gebräuche beschimpft, ingleichen wer in einer Kirche oder in einem anderen zu religiösen Versammlungen bestimmten Orte beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft. 8 167. Wer durch eine Thätlichkeit oder Drohung jemand hindert, den Gottesdienst einer im Staate bestehenden Religionsgesellschaft aus zuüben, ingleichen wer in einer Kirche oder in einem andern zu reli giösen Versammlungen bestimmten Orte durch Erregung von Lärm oder Unordnung den Gottesdienst, oder einzelne gottesdienstliche Verrichtungen einer im Staate bestehenden Religionsgesellschaft vorsätzlich verhindert oder stört, wird mit Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft. (Straf gesetzbuch f. d. Deutsche Reich v. 13. Mai 1871.) Zu den religiösen Versammlungsorten im Sinne des Gesetzes sind auch die Kirchhöfe zu rechnen. Straffällig ist, wer unbefugt eine (geistliche) Amtskleidnng, ein Amtszeichen trägt oder Titel und Würde» anninnnt. (Reichs-Straf- Gesetzbnch, 8 167, Nr. 8.)
[ 0.6399999857, 0.4399999976, 0.6961538196, 0.8700000048, 0.659411788, 0.4499999881, 0.7466666698, 0.4958333373, 0.3866666555, 0.6125000119, 0.6954545379, 0.400000006, 0.6600000262, 0.5, 0.3387500048, 0.6666666865, 0.1733333319, 1, 0.6175000072, 0.5224999785, 0.4350000024, 0....
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634 Äußere Feier der 5. Die in § 13 angeführte erste Nummer des 8 366 des Rcichs- strafgefetzbuchs lautet: Mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen wird bestraft: 1. wer den gegen die Störung der Feier der Sonn- nnd der Festtage erlassenen Anordnungen zuwider handelt. (R.-Ges.-Bl. von 1871.) 6. Außer diesen neueren Bestimiyungen ist für die Sonn- und Fcsttagsfeier noch folgende ältere nassanische Verordnung in kraft: Geineindeversaniiiilnngeu und öffentliche Bekanntmachungen der Bürgermeister dürfen weder nach dem Gottesdienste vor der Kirche, noch überhaupt an Sonn- und Feiertagen gehalten werden. Nur be sonders eilende Gegenstände können eine Ausnahme hiervon gestatten. (Nass. Gen.-Reg.-Rcskr. v. 7. September 1822.) II. Für die hessischen Gemeinden gelten bezüglich der äußeren Feier der Sonn- und Festtage: A. In den ehedem großhcrzvglich hessischen Landcs- teilen die Bestimmnngen der landesherrlichen Verordnung vom 2. April 1841, welche größtenteils in das Polizeistrafgesetzbnch vom 30. Oktober 1855 übergegangen ist. 1. Dieses verordnet: (Art. 224.) Öffentliche oder geräuschvolle Haiiticrnngeu und Arbeiten der Landwirte, Fabrikanten, Handwerker und sonstiger Gc- werbslente, sowie dergleichen Waldarbciten sind, dringende Fälle, wie Erntearbeiten bei ungünstiger Witterung und bei beginnender Weinlese ansgcnommen, an Sonn- und Festtagen gänzlich untersagt. Zu den hier verbotenen Geschäften und Hantierungen sind jedoch solche nicht zu zählen, welche ihrer Natur nach keine Unterbrechung leiden, z. B. Arbeiten auf den Schmelzhütten, an den Kohlenmeilern :c. (Art. 225.) Müller, welche Früchte mahlen, haben das Mahlen an de» ersten Tagen der drei hohen christlichen Feste, sowie am Palm sonntage den ganzen Tag über, an allen übrigen Sonn- und Fest tagen aber in der Zeit von 8—11 Uhr vormittags zu unterlassen, in sofern nicht für diese Zeit ans besonderen Rücksichten von der Pvlizei- verwaltnngsbehördc ausnahmsweise die Erlaubnis zum Mahlen er teilt wird.
[ 0.426666677, 0.5149999857, 0.4420000017, 0.4099999964, 0.3849999905, 0.5666666627, 0.5699999928, 0.2899999917, 0.4799999893, 0.5559999943, 0.4819999933, 0.4933333397, 0.5500000119, 0.2199999988, 0.2366666645, 0.5133333206, 0.4985714257, 0.78125, 0.5457142591, 1, 0.6930000186,...
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434 Unterhaltung der Grundstücke. Abzugsgräben, Unterhaltung von Hecken um Gärten, der Ufer an Bachen und dergleichen. 2. Ganz neue, von dem Nutznießer selbst ausgehende Ver besserungen kommen demselben ebenfalls allein zur Last, sofern er dazu nicht die besondere Genehmigung des Konsistoriums mit der Zusicherung, daß die Kosten aus dem Kirchcnfonds bestritten werden sollen, vorher erwirkt hat. 3. Baumpflanzungen, welche auf polizeiliche Verfügung an Vizinal- wegen und Chausseen statthaben, liegen ebenso dem Nutznießer ohne Ersatz aus dem Kirchenfonds ob; doch hat er diesen Ersatz in dem Falle vom Nachfolger anzusprechen, wenn die angepflanztcn Bäume noch kein Obst getragen haben; sonst werden sic angesehen, als ob sic sich selbst vergütet hätten. 4. Dagegen fallen diejenigen Kosten, welche durch Anlagen ent stehen, die infolge allgemeiner oder auch nur für einzelne Gemarkungen, Feld- oder Wiesen-Distrikte erlassene, die Verbesserung der Landwirtschaft überhaupt bezweckende Verfügungen angeordnet werden, z. B. Kon- solidationskostcn, Streckung von Bächen, Anlegung neuer Wehre Zinn Behnfe der Wiesenwässcrung und damit in Verbindung stehende An legung ganz neuer Be- und Entwässerungsgräben, sofern solche nicht als unbedeutend zu den obengenannten gewöhnlichen Anlagen gehören, dem Nutznießer nicht zur Last, vielmehr wird ihm dafür in dem Falle Ersatz aus dem Kirchenfonds geleistet, trenn diese Kosten auf die einzelnen Güterbesitzer repartiert und nicht etwa aus der Gcmcindekasse bezahlt werden, tvelch letztere dann auch den Anteil der Pfarrgrundstücke berichtigt. 5. Wenn Schäden an Besoldungsgrundstücken der Geistlichen durch unabwendbare Unglücksfälle, Wolkenbrüche, Überschwemmungen durch Austretcn der Flüsse und dergleichen entstehen und der Nutznießer eine verhältnismäßige Entschädigung für die Herstellungskosten aus dem Kirchcnfonds zu erhalten verlangt, so ist in jedem einzelnen Falle die Entscheidung des Konsistoriums cinzuholen, wobei die Behörde die vor waltenden Ilmstände und ob die etwa bestandenen Abzugsgräben und Kanäle in vollkommen gutem Stande sich befunden haben, erwägt. (Gen.-Reg.-Rcskr. vom 22 . November 1827.) 3. Die Weinberge der Pfarrei sollen nach folgenden Grund sätzen behandelt werden:
[ 0.4633333385, 0.5658333302, 0.3733333349, 0.4858333468, 0.4761538506, 0.5266666412, 0.3600000143, 0.6566666961, 0.6399999857, 0.7185714245, 0.6499999762, 0.5124999881, 0.4149999917, 0.8333333135, 0.8733333349, 0.8708333373, 0.5, 0.6675000191, 0.4920000136, 0.3899999857, 0.866...
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Für den Buchbinder ist zu bemerken, daß beide Teile von Wil- tz elmi's Kirchenrecht in einen Band ge bunden werden können, da sie mit fortlaufender Seitenzahl versehen sind. Zn diesem Zwecke ist außer dem zum 2. Teil gehörenden Titel und Inhaltsverzeichnis noch ein Hanpttitel und ein Inhaltsverzeichnis über beide Bände beigegeben, welche dem einzubindenden Band vorangestellt werden müssen.
[ 0.8399999738, 0.7233333588, 0.6499999762, 0.6633333564, 0.349999994, 0.7322221994, 0.3000000119, 0.59799999, 0.5299999714, 0.4900000095, 0.8299999833, 0.3400000036, 0.7833333611, 0.7808333039, 0.4550000131, 0.5820000172, 0.375, 0.5899999738, 0.4799999893, 0.676666677, 0.69285...
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Eintritt in feie Kirche und Austritt ans derselben. 647 Der Eintritt in die Kirchengcmcinde seines Wohnsitzes erfolgt damit in Nassau von selbst. In den hessischen Gemeinden dagegen kann der neneinziehende Einwohner da, wo Parochicn verschiedenen evange lischen Bekenntnisses bestehen, diejenige wählen, in welche er eingepfarrt sein ivill. Im Synodalkreis Homburg sind die zerstreut wohnenden Luthe raner und Reformierten der nächsten Kirchengemeinde ihres Bekenntnisses zugewiesen. Auf Beschluß des Kirchenvorstandes können auch solche Personen in die Gemeinde ausgenommen werden, welche sich am Orte der Ge meinde aufhalten, aber wegen Mangels des Wohnsitzes die Geincinde- angehörigkeit nicht erworben haben. (K.-G.- u. S.-O., § 2 n. 20. Landgr. hcss.-homb. Reg.-Berf. v. 9. Mai 1862.) Die evangelische Glaubensgenossenschaft wird erlangt durch die Konfirmation oder von erwachsenen Proselytcn durch die Taufe. Bei solchen, welche ans einer anderen Konfession in die evange lische übertreten, erfolgt die Aufnahme durch den zuständigen Pfarrer int Beisein von zwei Abgeordneten des Kirchenvorstandes. (Gcsch.-Ordn. u. Jnstr. v. 30. März 1880, Art. 1.) 2. Der Austritt aus dem Gcmeindcverband kann nur gleich zeitig mit dem Austritt aus der Kirchcngemeinde erfolgen. Dies geschieht entweder durch die bloße Erklärung des Übertritts zu einer anderen Konfession. Alsdann verbleiben aber dem so Über getretenen alle Lasten des bisherigen Kirchcnvcrbandes. Oder der Austritt erfolgt nach Maßgabe des Gesetzes vom 14. Mai 1873, wodurch derselbe allein bürgerliche Wirkung erlangt. Hierbei sind folgende in diesem Gesetze vorgcschriebeue Formen zu beobachten: 1. Die Austrittserklärung ist vom Austretenden in Person vor dem für die Aufnahme von Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit bestimmten richterlichen Beamten seines BÄhnorts abzugcben. 2. Der Aufnahme der Austrittserklärung muß ein hierauf ge richteter Antrag vorhergehen, welcher mündlich zu Protokoll oder schrift lich erfolgen kann. 3. Ist der Antrag als vollständig befunden, so lvird derselbe un verzüglich dem Vorstande der Kirchengemeinde, welcher der Antragsteller angehört, in Abschrift nachrichtlich zugestellt. ' » 42 *
[ 0.6399999857, 0.6549999714, 0.6225000024, 0.7333333492, 0.2733333409, 0.6087499857, 0.5066666603, 0.4140000045, 0.8166666627, 0.6633333564, 0.6999999881, 0.6549999714, 0.7133333087, 0.675999999, 0.6899999976, 0.7220000029, 0.5728571415, 0.9340000153, 0.6349999905, 0.7766666412,...
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404 Form der Dienstschreiben. beginnt der Text des Schreibens ohne besonderen kurialcn Eingang. Ebenso folgt am Ende ohne besondere Schlußformel rechts die Unter schrift, Behörde nnd Namen. Bei Berichten an die Vorgesetzte Behörde ist „gehorsamst" oder „ganz gehorsamst" zn berichten nnd die Unterschrift am Schluß des Berichtes durch einen Zwischenraum zu trennen, welcher durch einen senkrechten Strich (Snbmissionsstrich) ausgcfnllt wird. Bei Erlassen nnd Anschreiben geschieht dies nicht. Die Anschrciben geschehen „ergebenst" oder „ganz ergebenst." Andere Titulaturen nnd Prädikate unterbleiben nnd wird nach dem eigentlichen Dienstcharakter jedesmal der höhere oder sonstige Titel beigcfiigt. Im Kontexte der Erlasse wird die Person angeredet, an welche das Schreiben gerichtet ist, nnd nur dann der Kollektivname der Behörde (z.B. Kirchenvorstand) gebraucht, wo derselben mehrere Personen vorstchen: im Kontext der Berichte der Kollektivname der Behörde oder Titel der Person, an welche der Bericht gestellt wird; bei Anschrciben wird die Person oder Behörde angeredet, an welche das Schreiben gerichtet ist. Die Schreiben haben sonach folgende Form: k. Die Verfügung. Königliches Konsistorium. Wiesbaden, den 30. April 1884. »4 C. Nr. 461. Zur Herbeiführung u. s. w. wollen wir den Herren Dekanen n. s. w. 1 . 2. Die Beantwortung der vorgeschricbenen Bisitationsfragcn, von denen wir einen Abdruck beilegen. 3. Die Übersichten u. s. w. Königliches Konsistorium, de la Croix. An die Herren Dekane des Konsistorialbezirks Wiesbaden.
[ 0.4399999976, 0.7225000262, 0.75, 0.6800000072, 0.7942857146, 0.6433333158, 0.6025000215, 0.7599999905, 0.7979999781, 0.462500006, 0.8500000238, 0.6700000167, 0.7387499809, 0.7549999952, 0.7039999962, 0.400000006, 0.8125, 0.7574999928, 0.7366666794, 0.6191666722, 0.8033333421...
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488 DaS Disziplinarverfahren. Dcr Angeschuldigte wird unter Mitteilung der erhobenen Be weise zum Schluß vernominen und ihm eine vierwöchentliche Frist zur Einreichung einer schriftlichen Verteidigung gewährt, auf welche er jedoch auch verzichten kann. Danach erfolgt die Entscheidung des Konsistoriums auf die schrift lich verhandelten Akte durch ein mit Gründen versehenes 9icfotnt. Die Führung dcr förmlichen Untersnchnngsverhandlnngen geschieht entweder durch ein von dein Konsistorium dazu deputiertes rechtsvcr ständiges Mitglied des Kollegiums, oder auf Requisition des Konsistoriums durch eine richterliche Behörde. Die Gerichte sind verbunden, diesen Requisitionen Folge zu leisten. Zu den bloßen Skrutinialverhandlungen bedient sich das Kon sistorium in dcr Regel des Dekans, ausnahmsweise anderer Beamten. Das Urteil wird dem Angeschuldigten publiziert. Bcrlihigt sich derselbe dabei, so wird das Urteil ohne weiteres vollstreckt. Dcr Angeschuldigte kann innerhalb vier Wochen, von dcr Publi kation des ersten Urteils ab, den.Rekurs an das Ministerium dcr geist lichen Angelegenheiten einlegen und diesen Rekurs durch eine weitere Verteidigungsschrift motivieren. Dieser Rekurs hat Suspensionseffekt. Nur die im Laufe dcr Untersuchung etwa verhängte vorläufige Suspension bleibt bis zum definitiven Austragen dcr Sache bestehen. Das Ministerium fordert auf die von dem Angeschnldigten ein gelegte Rekursbcschwerde die Akten ein. Findet cs eine Ergänzung des Beweises für notwendig, so verordnet cs dieselbe. Findet es die Akten spruchreif, so bestätigt oder mildert cs durch eine mit Gründen versehene Resolution das Urteil des Konsistoriums. Eine Verschärfung des ersten Urteils ist in dcr Rekursinstanz nicht üblich. In besonderen Fällen kann vor dem Konsistorium oder dem Ministerium ausnahmsweise ein mündliches Schlußverfahrcn mit dem Angeschnldigten stattfinden. Einen berechtigten Anspruch auf Abhaltung eines solchen hat aber dcr Beschuldigte nicht. (Erlaß d. ev. Obcrkirchenrats v. 2. März 1852 mit Nachrichten über Handhabung dcr Disziplin v. 22. Febr. 1852, Y. Aktenstücke a. d. Verw. d. cv. Oberkirchenrats, Heft V, S. 20.)
[ 0.5799999833, 0.7799999714, 0.7347618937, 0.6499999762, 0.5064285994, 0.8149999976, 0.7360000014, 0.6750000119, 0.6999999881, 0.5311111212, 0.8899999857, 0.8320000172, 0.9366666675, 0.6100000143, 0.7609999776, 0.6066666842, 0.6933333278, 0.8824999928, 0.7774999738, 0.7239999771...
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Distributionsformcln. 295 Bei Darreichung des Brotes: „Unser Herr Jesus Christus sprach: Nehmet hin und esset; das ist mein Leib, für euch in den Tod gegeben. (Durch ihn sei Gnade und Friede mit euch.)" Bei Darreichung des Kelches: „Unser Herr Jesus Christus sprach: Nehmet hin und trinket; das ist mein Blut, für euch vergossen zur Vergebung der Sünden. (Er wahre eure Seelen zum ewigen Leben.)" Hierauf folgt die Danksagung. In den hessischen Gemeinden richtet sich die Feier nach dem in den einzelnen Gcmeiiidcu hergebrachten Brauche und den ortsüb lichen Agenden. Eine Spcndcformel ist für die nicht linierten Gemeinden nicht vorgeschriebe», auch in der althcssischcn Agende bei der öffentlichen Abcndmahlsfcicr nicht. Das dort meist eingeführte würtembergische Kirchenbuch hat die Distributionsformel: Beim Brot: „Nehmet hin und esset; das ist der Leib Jesu Christi, für eure Sünden in den Tod gegeben. (Solches thut zu seinem Ge dächtnis.)" Beim Wein: „Nehmet hin und trinket, das ist das Blut Jesu Christi, für eure Sünden vergossen. (Solches thut zu seinem Gedächtnis.)" Die linierten Gcnicindcn haben die Spcndcformel: Beim Brot: „Christus spricht: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das thut zu meinem Gedächtnis;" b eilst Kelch: „Christus spricht: Das ist der Kelch des Neuen Testaments in mcincin Blute, das für euch vergossen wird." Diesem Brauche haben sich auch die Reformierten angc- schlosscn, wenn sie nicht die altreformierte Form nach I. Kor. lO, 16 gebrauchen. Die Sclbstkommnnion ist dem Pfarrer gestattet. In N aff a n wird Brot in Form voll Hostien gebraucht und nachdem cs gebrochen ist, dargereicht; während in den hessischen nicht linierten Gemeinde» der Ortsgebrauch darüber entscheidet, ob 20 *
[ 0.5952380896, 0.6100000143, 0.573333323, 0.7272727489, 0.5366666913, 0.7885714173, 0.6050000191, 0.7400000095, 0.6560000181, 0.7774999738, 0.5985714197, 0.7083333135, 0.8100000024, 0.5333333611, 0.7483333349, 0.6966666579, 0.853333354, 0.5, 0.6539999843, 0.2033333331, 0.64249...
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346 Religionsunterricht an gemischten Orten Hiernach kann ein Schulort erst dann für gemischt gelte», wenn die Minorität der Einwohner rücksichtlich der Konfession in einem Ver hältnis zur Majorität steht, welches unter die Bcstimuiüngen der 88 2—5 fällt. Es läßt sich aber auf solche Weise nicht überall für die Erteilung des konfessionellen Religionsunterrichtes Sorge tragen. Ohnehin sind zu dieser Erteilung nach Generale vom 10. Februar 1846 an die katholischen, vom 28. Januar 1846 an die evangelischen Dekanate zunächst die betreffenden Pfarrgeistlichen, sodann die Kaplänc und dann erst die dazu qualifizierten Lehrer verpflichtet. Wir haben deshalb auch hier für beide Konfessionen gleichmäßig gültige Normen ausgestellt, die auf folgendes hinauskommen. 8 6. Den konfessionellen Religionsunterricht haben die Schul kinder an ungemischten Schnlortcu mit einem Lehrer, der ihrer Konfession nicht angehört, zunächst von ihrem Kirchspielspfarrer zu erhalten, oder von einem dazu beauftragten Lehrer ihrer Konfession in der Nachbar schaft, zu welchem sic zweimal in der Woche gehen, um an dessen Religions unterricht, der deshalb auf die letzten Morgenstunden zn verlegen ist, in 2 Stunden teilzunehmen. 8 7. An alternierenden Schulorten erteilt ein damit beauftragter Lehrer ans der Nachbarschaft gegen eine von uns sestzusctzcnde Remnnc- ration aus der Gemeindekassc des Orts den Religionsunterricht an die Schnlfinder derjenigen Konfession, welcher der Ortslchrer nicht augehört, an den schulfreien Nachmittagen in je 1'/» bis 2 Stunden. Der Jndustrieunterncht steht in diesem Falle, wenn er nicht aus eine andere Zeit verlegt werden kann, nach. 8 8. In gleicher Weise wird für den Religionsunterricht an den jenigen Schulorten gesorgt, wo die Zahl der den Unterricht verlangenden Schüler 15 bis 20 beträgt, und der Weg bis zum Wohnorte des Pfarrers rcsp. eines Lehrers zu weit ist. Auf Antrag des Gemeinde- rats kann diese Einrichtung auch bei weniger Schülern cintrcten, wenn dafür die Remuneration aus der Gemeindekasse disponibel zu stellen ist. 8 9. In gleicher Weise können von uns zum Empfange des Religionsunterrichts die Schulkinder mehrerer nahegclegencn Schulortc zusammengelegt und einem Lehrer überwiesen werden, der gegen eine ratierlich ans die betreffenden Gemeindckassen zu verteilende von uns zn bestimmende Remuneration an einem von uns zu bestimmenden
[ 0.5899999738, 0.6252631545, 0.2849999964, 0.5080000162, 0.4079999924, 0.65625, 0.3350000083, 0.8000000119, 0.5537499785, 0.9200000167, 0.5124999881, 0.5233333111, 0.6424999833, 0.675714314, 0.5975000262, 0.7533333302, 0.8566666842, 0.7566666603, 0.6688888669, 0.5661538243, 0....
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für Postsendungen. 409 § 7. Bci jeder Behörde hat deren Vorstand Anordnung zu treffen, um eine ausreichende Kontrolle der Eintragungen in das Portokontobnch sicher zu stellen, wobei jedoch darauf zu sehen ist, daß die Kontrolle möglichst einfach geführt wird. Z 8. Denjenigen Behörden und Beamten, bci welchen eine selbständig Rechnung legende Kasse nicht vorhanden, wird seitens der Vorgesetzten Behörde die Kasse bezeichnet, von welcher die Porto- anslagen zu erstatten und zu verrechnen sind. (Regulat. v. 28. Nov. 1869. K. A. 1870, S. 1.) Da cs hier in § 9 den einzelnen Ministern Vorbehalten blieb, die näheren Ansführnngsbestimmnngen für ihre Ressorts zu er lassen, so gab der Minister der geistlichen Angelegenheiten unterm 24. Dezember 1869 dem Konsistorium folgende Anweisungen: Die Institute und Beamten sind zu veranlassen, ihre belegten Liquidationen dem Konsistorium einzureichen, welches dieselben festzusetzen, und nebst den Liquidationen über die Ausgaben für den eigenen Ge schäftsbetrieb unter Beifügung der Beläge der Königlichen Regierung zur Ausgabcanweisung abzugeben hat. Die Ausgaben für den eigenen Bedarf des Konsistoriums sind dabei von den übrigen Ausgaben ge trennt zu halten. (Minist.-Erl. v. 24. Dez. 1869. 17. 34374. K. A. 1870, S. 3.) Infolgedessen erließ das Konsistorium unterm 5. Januar 1870 die folgende Verfügung an sämtliche Herren Dekane und Geistlichen des Konsistorialbezirks. Indem wir den Herren Dekanen und Geistlichen unseres Ver waltungsbezirks das vorstehende Regulativ und den Erlaß des Herrn Kultusministers v. 24. v. M. zur Kenntnisnahme und Beachtung mit- tcilc», sehen wir uns veranlaßt, den Herren Dekanen und Geistlichen unter Vorbehalt der sich künftig etwa als notwendig ergebenden Modifikationen folgende näheren Weisungen über die Behandlung der Postsendung in Angelegenheiten unseres Ressorts zu erteilen. 1. In unserm geschäftlichen Verkehre mit den Herren Dekanen werden wir in allen die kirchliche Aufsicht betreffenden Angelegenheiten unsere Sendungen frankiert ablassen und haben die Herren Dekane ihrerseits alle in diesen Anlegenheitcn hierher gelangenden Sendungen
[ 0.4799999893, 0.5014285445, 0.7133333087, 0.9800000191, 0.8600000143, 0.7099999785, 0.9620000124, 0.7928571701, 0.4166666567, 0.6259999871, 0.78125, 0.6455555558, 0.4650000036, 0.8725000024, 0.349999994, 0.8174999952, 0.7699999809, 0.6800000072, 0.6933333278, 0.6591666937, 0....
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Die Bewilligung dieser Zulagen. 445 2. Hiernach gestalten sich die durch Staatszuschüsse erhöhten Einkünfte der Geistlichen, wie folgt: 1. Die Pfarrvikare können, wenn sie noch nicht fünf Dienstjahre haben, eine persönliche Zulage ad dies vitae emeriti bis zu 1800 Mark erhalten. (Minist.-Erl. vom 3. September 1874, G. I. 5458.) 2. Das Einkommen der auf selbständigen Pfarrstellcu fest ange- stellten Pfarrer beträgt neben freier Dienstwohnung mindestens 1800 Mark. (Minist.-Erl. v. 28. Febr. 1876, G. 1497.) 3. Nach fünfjähriger Dienstzeit erhalten Pfarrer und Vikare mindestens 2400 Mark; 4. nach längerer Dienstzeit jeweilige Zulagen nach Maßgabe der vorhandenen Mittel; 5. nach zwanzigjähriger Dienstzeit 3000 Mark. 3. Mit der Ordnung dieser Angelegenheit ist die Negierung be auftragt. Dieselbe hat unterm 23. Dezember 1882 eine Bekannt machung, betreffend Bewilligung der persönlichen Zulagen an evange lische Geistliche folgenden Inhalts erlassen: Wir bringen folgende Bestimmungen hiermit zur Kenntnis der Interessenten: I. In einem Erlaß v. 26. Febr. 1878, 01.1. 414, in Erinnerung gebracht durch weitere spätere Erlasse, bemerkt der Herr Minister der geistlichen re. Angelegenheiten: „In neuerer Zeit ist wiederholt zur Sprache gebracht, daß Geist liche unter Aufgabe ihrer bisherigen Ämter ficfj um Stellen mit ver gleichsweise niedrigerer Dotation in der Voraussetzung beworben haben, daß die zur Erreichung der Gehaltssätze von 2400 M. oder 3000 M. erforderlichen Zuschüsse ihnen unter allen Umständen ans Staatsfonds zuteil werden müßten. Wo derartige Versetzungen vornehmlich aus persönlichen Beweggründen erstrebt werden, kann die Bewilligung von Staatszuschüssen nicht ohne weiteres in Aussicht gestellt werden, zumal die Anforderungen an den betresfenden Fonds in immer höherem Maße ausgedehnt werden und dadurch die Durchführung der Auf besserung in den bisher bezüglich der Gehaltszusätze und Altersklassen festgehaltenen Grenzen gefährdet wird. Die Geistlichen werden in ihrem eigenen Interesse darauf zu achten haben, daß die Gehaltsverhältnisse in Fällen der bezeichneten Art rechtzeitig geregelt und namentlich wegen
[ 0.4066666663, 0.5654545426, 0.301666677, 0.6474999785, 0.5099999905, 0.4550000131, 0.8424999714, 0.3777777851, 0.8349999785, 0.5133333206, 0.4639999866, 0.7480000257, 0.6962500215, 0.7177777886, 0.7900000215, 0.7633333206, 0.8266666532, 0.4583333433, 1, 0.9366666675, 0.866363...
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bet Verträgen und Verpachtungen. 529 Stempel nur in der darstellbaren Hälfte zu verwenden ist, auch wenn der Pachtertrag dein jeweiligen, bei der Verpachtung nicht als kon trahierender Verpächter auftretenden Pfarrer zufließt. (Minist.-Erl. v. 22. Febr. 1879. K. A. S. 18.) 3. Für Verpachtungen und Licitationcn überhaupt gilt das folgende: 1. Wenn verschiedene Gegenstände getrennt ausgeboten und er standen, auch unter verschiedenen Positionen einer, die Stelle besonderer Kontrakte vertretenden Licitations - Verhandlung einzeln zngcschlagcn werden, so soll nur der Wert jedes einzelnen, für sich ausgebotenen Objekts in betracht kommen. 2. Schließen aber dieselben Kontrahenten das Geschäft ab, so werden zum Zweck der Stcmpclbcrcchnung die einzelnen Positionen einer Verpachtung oder Licitation zusammengerechnet. (Minist.-Erl. v. 18. April 1877. K. A. S. 37.) 3. Für Pacht- und Miet-Verträge wird als Stempclstcncr vom ganzen Betrag der durch dieselben bestimmten Pacht oder Miete '/» Prozent berechnet; (wenn dieselben über ein im Ausland bclegcncs Grnndstück geschlossen werden, 1 M. 50 Pf.) 4. Der Wert des stcnipclpflichtigcn Gegenstandes ist bei Pacht und Miete so zu ermitteln: а. Was der Pächter wegen erhaltener Pacht zahlt und leistet, muß dem Pachtgeld zngercchnct werden und bildet den stempel- pflichtigen Betrag der Verpachtung. Naturalien sind dabei nach Durchschnitt des Marktpreises zu berechnen; Natnral- dicnste nach dem gewöhnlichen Lohnsatz. 1». Beständige Hebungen, welche der Pächter für Rechnung des Verpachters einzieht, gehören nicht zur stempelpflichtigen Pachtsumme. c. Bei Abschluß der Pacht- und Mietverträge wird der Stempel auf einmal für den Betrag alles dessen erhoben, was während der Dauer des Vertrags als Pacht und Miete eingeht. cl. Schriftliche Verlängerungen des Pacht- und Mietvertrags sind gleich neuen Verträgen stcmpclpflichtig. б. Stillschweigende Verlängerungen sind den schriftlichen hinsicht lich der Stcmpelpflicht gleich zu achten. s. Pacht- und Mietverträge auf Kündigung oder unbestimmte
[ 0.276666671, 0.6544444561, 0.2533333302, 0.6935714483, 0.6666666865, 0.4457142949, 0.8633333445, 0.7649999857, 0.5600000024, 0.6753846407, 0.4350000024, 0.5149999857, 0.5822222233, 0.8874999881, 0.8100000024, 0.6324999928, 0.9100000262, 0.7154545188, 0.8174999952, 0.8736363649,...
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in Hessen. 625 3. Die Feier des Sonntags wird herkömmlich in den meisten Gemeinden des Abends zuvor cingeläutet. Am Sonntage selbst ist alles, was zur Entheiligung desselben gereichen kann, zu vermeiden. Die gottesdienstlichen Übungen sollen von sämtlichen Gemeindegliedern ge wissenhaft angestcllt werden. Besonders haben die Hausväter ihre Angehörigen und die zu ihrem Haushalte gehörigen Personen zur fleißigen Teilnahme am Gottesdienste zu ermuntern und die Dienst herrschaften das Gesinde auf keine Weise davon abzuhalten. 4. An Festtagen ist die Gottesdienstordnnng im ganzen so, wie an gewöhnlichen Sonntagen, nur mit dem klnterschiede, daß die Gesänge, Gebete, biblischen Vorlesungen und Predigten zum Gegenstände des Festes in sachgemäßer Beziehung stehen und von demselben handeln müssen. (Hess. K.-Ordn. v. 1724, S. 12 n. 48 ff. Hess, landesherrl. Ed. v. 24. Juli 1720.) 3. Gesangbücher, deren sich die Gemeinden beim öffentlichen Gottesdienste zu bedienen haben, sind im Bezirk ordnungsmäßig eingeführt: Für die nassanischen Gemeinden: 1. Gesangbuch für die evangelisch-christliche Kirche in Nassau. 2. Daneben können die im Mclodienbnchc zu demselben an hangsweise gegebenen Antiphonen und Nesponsorien beim liturgischen Altardienste gebraucht werden. Für die ehedem hessen-darmstädtischen Gemeinden: 1. Allgemeines evangelisches Gesangbuch für dasGroß- herzogtnm Hessen von 1814. 2. Evangelisches Gesangbuch für die Kirche des Groß herzogtums Hessen von 1879. Im Dekanat Biedenkopf wird das ältere und neuere, im Dekanat Gladenbach das neue allein gebraucht. Für die Gemeinden des Synodalkreises Homburg: 1. Das würtembergische evangelische Gesangbuch. 2. Das alte Marburg er Gesangbuch in den lutherischen Ge meinden. Das erstere ist auch in den reformierten Gemeinden zu Homburg und Dornholzhanscn in Gebrauch. In Fricdrichsdorf wird benutzt: Beoneil 4e oantignes par L. Bonnet. Frankfort s./M.
[ 0.5099999905, 0.4014285803, 0.4199999869, 1, 0.823333323, 0.4339999855, 0.6299999952, 0.5149999857, 0.9674999714, 0.7863636613, 0.5649999976, 0.6000000238, 0.6357142925, 0.5655555725, 0.6600000262, 0.676666677, 0.6159999967, 0.5491666794, 1, 0.8212500215, 0.6283333302, 0.85...
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536 Jnvcntaricn in Hessen. 1. Die Mobilien der Kirche unv Pfarrei werde» als In- ventariatsstücke bezeichnet und bestehen nicht bloß aus den für kirchliche Handlungen erforderlichen Gerätschaften, Gefäßen, Büchern n. s. w., sondern auch in sonstigem Hausrat, Tischen, Stühlen, Schränken, Kasten u. dergl. Das Verzeichnis derselben ist genau, mit Bezeichnung des Orts, wo sie sich befinden, aufzustcllcn und die Kirchcnvorständc haben Sorge zu tragen, daß dasselbe regelmäßig fortgcführt, Zn- und Abgang notiert wird. Die Dekane haben sich bei den Kirchcnvisitatiouen zu überzeugen, ob alles dort Berzeichnete gehörig vorhanden ist und vorschriftsmäßig anfbcwahrt wird. (Hess. Minist.-Berf. v. 1836. Amtsbl. Nr. 28. Hess. Jnstr. f. d. Dekane v. 15. März 1834.) 2. Die Immobilien bestehen teils in den der Kirche gehörigen Gütern, Grundstücken und Waldungen, teils in Berechtigungen, Ge fällen und in kirchlichen Gebäuden. Auch hierüber sind genaue Ber zeichnisse bei jeder Pfarrei zu führen: die Sa l büch er und Güter- gcschossc, worin die Lage der Grundstücke, ihre Größe, Stenerkapital u. s. w. angegeben ist, und die Komp et cnzverz eich nisse, welche ent halten, was an Gefällen und sonstigen Emolumenten dem Kirchenfonds znfließt oder zur Besoldung der Kirchendiener gehört. Auch diese Ber- zeichnisse sind vom Pfarrer und Kirchcnvorständc sorgsam fortzuführen. Namentlich ist das ordnungsmäßige Ab- und Zuschreiben in den Steuer- und Flurbüchern jedesmal so zeitig als möglich zu bewirken, und haben die Kirchcnvorständc darüber Auszüge aus den Grundbüchern ans Kirchcnkosten zu erwirken. (Hess. Jnsp.-Ordn. v. 4. Aug. 1777, § 19. Hess. K.-Ordn. v. 1724, S. 499. Hess. O.-Konsist.-Erl. v. 17. Mai 1839 lind 5. März 1840.) 3. Über die Gebäude werden besondere Jnvcntaricn nach ge gebenem Formular geführt und von Zeit zu Zeit rektifiziert, auch bei Kirchenvisitationcn durchgcsehen; bei Dienstveränderungen aber jedesmal verglichen und anerkannt. Kirchen-, Pfarr- und Schnlhäuser einer Pfarrei kommen in ein Inventar. In Ansehung der Kirche wird die Nichtigkeit vom Kirchcn- vorstand anerkannt, in Ansehung der Wohngebäude aber lvird die wirk liche Überlieferung durch Namensnnterschrift vom Nutznießer bescheinigt. Diese Jnventarien über die geistlichen Gebäude sind drei-
[ 0.6433333158, 0.5709090829, 0.7549999952, 0.5299999714, 1, 0.7599999905, 0.7699999809, 0.3533333242, 0.7783333063, 0.3833333254, 1, 0.6700000167, 0.6533333063, 0.676666677, 0.7256249785, 0.8420000076, 0.5299999714, 0.5049999952, 0.5419999957, 0.4350000024, 1, 0.5799999833, ...
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344 Paritätsgeneralc vom 8. Dez. 1857 Es hat sich daher jeder Geistliche außer dem allgemeinen Verzeichnisse der Gemeindcgliedcr ein Verzeichnis der gemischten Ehen seiner Ge meinde und der Kinder aus denselben anzulegen und regelmäßig fort- zuführcn. Zn dem Zwecke weisen wir die Herren Geistlichen an, die abzichenden Gcmcindcglicder dem Pfarrer zu überweisen, in dessen Ge meinde sie übersiedeln wollen und machen darauf aufmerksam, daß nicht nur bei den ehelichen Kindern evangelischer Väter und den unehelichen Kindern evangelischer Mütter die evangelische Konfession vorauszusetzen ist, sondern, daß den Eltern die Bestimmung der Konfession ihrer Kinder gesetzlich frei steht und demnach auch der katholische Vater sein Kind dem evangelischen Religionsunterrichte znweisen kann. Indem wir uns auf die gegebenen Bestimmungen über den kon fessionellen Religionsunterricht beziehen — Gen.-Reskr. der Herz. Landcs- Rcg. v. 28. Jan. 1846, Gen.-Reskr. v. 8. Dez. 1857, Konsist.-Vcrf. v. 11. Febr. 1870, C. Nr. 203, die „Allgemeinen Bestimmungen" des Ministerial-Erlasscs v. 15. Okt. 1872 — heben wir ans denselben die nachfolgenden Gesichtspunkte zu besonderer Beachtung hervor. Nach dem auf Landesherrlichen Befehl erlassenen Generalreskript vom 28. Januar 1846 ist „der Geistliche für die Erteilung des kon fessionellen Religionsunterrichts im ganzen Umfang seines Kirchspiels persönlich verantwortlich". Nach den „Allgemeinen Bcstimmnngcn" vom 15. Oktober 1872 wird „der gesamte Religionsunterricht den Schülern in konfessioneller Sonderung erteilt". Hiernach hat der Geistliche also dafür zu sorgen, daß entweder von ihm selbst oder durch einen cvan- . gelischcn Lehrer jedem evangelischen Kinde seines Kirchspiels im schnlpslich- tigen Alter der konfessionelle evangelische Religionsunterricht zuteil werde. Jeder Geistliche hat sich sodann mit den einschlagenden Bcstim- mnngen des sogenannten Paritäts-Generale vom 8. Dezember 1857 vertraut zu inachcn. Sie lauten: „8 1. Bei der Frage, ob eine Elementarschule mit einem Lehrer evangelischer oder katholischer Konfession zu besetzen sei, kommt in Erwägung a. der historische Ursprung der betreffenden Schule und ihrer Kompetenz; b. das kirchliche Bedürfnis der betreffenden Gemeinde und ihrer Umgebung. Die Pfarrorte haben demnach stets einen Anspruch auf Anstellung eines Lehrers der betreffenden Konfession.
[ 0.5933333039, 0.5531250238, 0.3633333445, 0.5199999809, 0.5375000238, 0.474999994, 1, 0.7666666508, 0.5450000167, 0.5279999971, 0.3280000091, 0.82099998, 0.6560000181, 0.6000000238, 0.8000000119, 0.777692318, 0.7266666889, 0.7313333154, 0.8633333445, 0.8399999738, 0.846666693...
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384 Verzeichnis der Aufgcbotenc», Getrauten und Begrabenen. 1875. Verzeichnis der Aufgebotcnen und Getrauten. Pag. 1. £ e; £7 £ I C3 H Z Diamc, Stand, Gebnrts-, Wohnort und Konfession t . •O E r S .2 Q.f g aijH I * e “I |is*| >5 '«'3 : 2 Merklingen. n fl * des Ehemanns. der Ehefrau. i den Wies- Müller, Brand, den den Wies- — Ü./I. 6 . baden. Ferdinand Elisabeth, 3. Ja- 5 Ja- baden 75. scch- Theodor, geboren den nnar nnar 1875 sten geboren den 6 . Juli 1850 zu 1875. Ar. 20. Ja- 4. Februar 1842 zn Altona, Wies- nnar. zn Bremen, ledig baden. wohnhaft zn l verwitwet, Wiesbaden, von voriger Ehe Kaufmann geschieden), daselbst, ledig evangelischer (vcrwilwet), Konfession. evangelischer Konfession. 2 — — S ch r a m in, K er», den ^ — Dimitlicrt 5./2. Philipp Anglist, Amalie, gebor. 4. Feb- zur Trau 75. geboren den den 7. Oktober ruar ung nach 12. März 1850 1852 ;» Tiez den zn Erbenhcii», zu Weilburg, Erben 5. Februar wohnhaft wohnhaft in I heim 1875, da daselbst, Diez, ledig, und selbst ge- Landinanii», evangelisch. Dtez. traut L. 15. ledig, cvangcl. Februar 1875. 1875. Verzeichnis der Begrabenen. Pag. 1. Tag Ort Name, Stand, £ % E Gebnrts-, Wohnort Alter des | 'S K des Begräbnisses. und Konfession des Begrabenen. Begrabenen. 5 Sg Ü'S «-As- 1 S? Zs i de» Schier- Fetter, Karl Jakob, geboren zn Igstadt, Geboren Schierstein 4./1. 4. stein. am 4. Juli 1875 75. vierten wohnhaft zu Schierste!», 1824, Nr. 1. Ja- Schreiner, verehelicht, evangelischer Konfession. gestorben nnar. am 2. Ja nuar 1875. (K. A. 1875, S. 51 u. 5(3.)
[ 0.7099999785, 0.5263636112, 0.3166666627, 0.6130769253, 0.6366666555, 0.2800000012, 0.7136363387, 0.7779999971, 0.7563636303, 0.6333333254, 0.625, 0.5966666937, 0.5170000196, 0.9700000286, 1, 0.349999994, 0.1449999958, 0.07500000298, 0, 0.1299999952, 0.2399999946, 0.2399999...
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658 Dic Liebeswerke. Bei den unter Vorbehalt der Kündigung oder auf bestimmte Zeit vom Kirchenvorstande Angestellten erfolgt dic Entlassung binnen kürzester Frist. 8. Bei der Anmeldung von Taufen sind dic Namen der in Aussicht genommenen Paten anzugeben. Ist darunter ein Gemeindeglicd, dem das Recht der Taufpatenschaft aberkannt ist, so sind dic Beteiligten vor der Taufe hierauf nochmals ausdrücklich aufmerksam zu machen, damit einer Störung der Taufhandlung selbst möglichst vorgebeugt werde. (Jnstrukt. d. Konsist. v. 29. Aug. 1885. Iv. A. S. 41.) 4. Als Maßregel kirchlicher Zucht ist im Kirchengesctz vom 10. Dez. 1884, die Traunngsordnnng betreffend, bestimmt: Dic Trauung kann versagt werden: 1. wenn bei Mischehen der evangelische Teil vor Eingehung der Ehe dic Erziehung sämtlicher Kinder in der römisch-katholischen oder in einer anderen nicht evangelischen Religionsgemeinschaft zngesagt hat; 2. wenn ein Teil durch seine Schuld geschieden worden ist und seine Wicderverchelichnng der Gemeinde zu schwerem Ärgernis gereicht. Über das Verfahren bei Beanstandung der Zulässigkeit einer solchen Trauung ist oben im dritten Teile bei „der Trauung" das Genauere mitgeteilt. (K.-Ges. v. 10. Dez. 1884, § 9. S. o. S. 802.) 5. Zn diesen neueren gesetzlichen Anordnungen treten noch dic älteren Bcstimmnngcn über die Ausschließung notorisch Unwürdiger vom heiligen Abend mahle, welche in Nassau und Hessen etwas verschieden lauten und bereits im dritten Teile bei der Abendmahls feier sich näher mitgeteilt finden. (S. oben S. 293.) Vierter Abschnitt. L i e l» c s iv e v U c. Das kirchliche Leben äußert sich naturgemäß auch in Werken der Barmherzigkeit, Fürsorge für Arme und Notleidende, sowohl innerhalb als außerhalb der Einzelgemeinde und des Bezirks. Diese Liebeswerke werden, soweit sie organisiert sind, teils von der Kirche als solcher und durch deren Organe, teils von einzelnen in ihrem Schoße be stehenden Vereinen geübt, welche in ihren Bestrebungen durch kirchliche Kollekten oder andere kirchliche Mittel unterstützt werden.
[ 0.7599999905, 0.7200000286, 0.5241666436, 0.6666666865, 0.349999994, 0.5, 0.8477777839, 0.5833333135, 0.4966666698, 0.5849999785, 1, 0.7644444704, 0.7649999857, 0.4666666687, 0.8349999785, 0.6108333468, 0.5971428752, 0.8000000119, 0.6430000067, 0.6449999809, 0.6399999857, 0...
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386 Verzeichnis der Kommunikanten. Ir. In Hessen soll das Register der Konfirmierten ein Bnch in Folio, in Pergament eingebunden, sein, welches in der Regel drei Buch Papier enthält und mit dem Namen „Konfirmanden-Verzeichnis" ver sehen ist. Hierin werden von Jahr zu Jahr nach der Konfirmation die Namen der Konfirmierten mit Angabe ihres Geburtstags und Jahrs, Name, Stand und Wohnort der Eltern ausgezeichnet. Wenn Dispen sation vom gesetzlichen Alter eingetreten ist, so wird das Datum derselben, und von wem sic erteilt wurde, dazu eingetragen. Dies Verzeichnis wird einfach geführt und bei den Pfarrlitteralien bewahrt. Konfir mationsbescheinigungen können jedem, der sic verlangt, gleich anderen kirchlichen Zeugnissen, ans dem Konfirmandcnregister erteilt werden. (Großh. Hess. Verordn, v. 24. Scpt. 1807 und Jnstrukt. v. 8. Jan. 1834, § 17, 18.) e. Um der Auflage entsprechen zu können, bei den jährlich cin- zureichenden statistischen Tabellen auch die Zahl der Konfirmanden ans gemischten Ehen anzugebcn, ist erforderlich, daß in sämtliche» Konfir- manden-Verzeichnissen auch die Konfession der Eltern bemerkt >vird. (Konsist.-Verf. v. 4. Dez. 1885. K. A. S. 72). 3. Was das Verzeichnis der Kommunikanten betrifft, so ist schon oben S. 292 bemerkt, daß der Eintrag der einzelnen Namen ins Kommnnikantcnbnch nicht mehr vorgeschrieben ist. Zur Aufstellung der jährlichen statistischen Tabellen aber ist erforderlich und wird daher vorausgesetzt, daß der Pfarrer nach jeder Abcndmahlsfcier in das Bnch einträgt: 1. den Tag der Feier; dabei 2. die Zahl der männlichen und 3. die der weiblichen Kommunikanten; weiter: 4. die Privatkominunionc», ebenfalls mit Angabe des Geschlechts der Kommunikanten. Am Schluß des Kalenderjahres werden die Ergebnisse znsammen- gcstellt und das Ganze vom Pfarrer unterzeichnet. (Konsist.-Verf. vom 12. Mai 1881, I, pos. 6. Kirchcn-Visit. Frage Nr. 14. S. oben S. 192 und Jnstrukt. v. 30. April 1884. S. oben S. 189.)
[ 0.3866666555, 0.6336363554, 0.6833333373, 0.6278571486, 0.7466666698, 1, 0.9533333182, 0.8050000072, 0.5133333206, 0.6850000024, 0.323333323, 0.8369230628, 0.5766666532, 0.7049999833, 0.7749999762, 0.5466666818, 0.6850000024, 0.8299999833, 0.8291666508, 0.9120000005, 0.810000...
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Kirchenrecht im Amtsbezirke des Konsistoriums z» Wiesbaden von Ferdinand Milhelmi, Konsistorialrat und Dekcm 311 Biebrich. Zweiter Band. Wiesbaden. Buchhandlung von Feller & Gecks. 1887.
[ 0.4466666579, 0.6850000024, 0.4909090996, 0.603333354, 0.5553846359, 0.6949999928, 0.5544444323, 0.473333329, 0.2755555511, 0.473333329, 0.4473333359, 0.4066666663, 0.3840000033, 0.5099999905, 0.5522222519, 0.7328571677, 0.4979999959, 0.5580000281, 0.4275000095, 0.4366666675, ...
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Anfangstermin der Besoldungen. 425 3 . Der Normalgehalt der Dekane und Professoren des theologischen Seminars ist unter Anrechnung desjenigen, welchen sic von der ihnen gleichzeitig übertragenen Pfarrstclle zu beziehen haben, auf wenigstens 2571 M. 43 Pf. festgesetzt. Der Normalgehalt des Generalsnperintcndcnten besteht in 5142 M. 85 Pf. Wo das Miniinnm des Gehaltes für die Dekane nicht aus deren Pfarrkompetenzen sich ergiebt, wird das Defizit ebenso, wie für den Normalgehalt des Generalsuperintendcnten, ans dem Centralkirchenfonds zugesetzt. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 6, 17. K.-Ges. v. 28. März 1883, § 2.) Übrigens gelten hier dieselben besonderen Bestimmungen, wie sie in betreff der Pfarreien angegeben sind. 4 . Anfangstermin aller Besoldungen ist der erste Januar und wird das Besoldungsjahr hiernach in 4 Quartale geteilt, sodaß der Anfangstermin der Besoldung eines im Laufe des Jahres Ange stellten oder Beförderten in der Regel auf den ersten eines Quartals bestimmt wird und der Bezug der früheren Besoldung mit dem letzten des vorigen Quartals aufhört. In Übereinstimmung hiermit wird beim Ableben eines Geistlichen dessen Besoldung jedesmal bis zum Ende des Quartals berechnet, in welchem das Ableben erfolgte. I. In Nassau wird hiernach auch die Ausscheidung und Ausgleichung der Pfarrcin- künfte zwischen abgehcnden oder den Erben verstorbener und neuein- tretcnden Pfarrern oder, wenn der Centralkirchenfonds die Jntcrcalar- gefällc zu beziehen hat, mit diesem vorgenommcn, sodaß danach alle Gehaltsbezügc und Abteilungen nach Verhältnis der Zeit, in welcher der eine oder der andere zum Bezüge in dem betreffenden Jahre berechtigt war, berechnet werden. Alle Besoldungstcile sind dabei als für dasjenige Jahr gehörig zu betrachten, in welchem sic fällig werden. Beim Pfarrholze ist jedoch der Verfalltermi», nicht die Ablicferungszcit maßgebend und müssen da her die Pfarrinventarien die gehörigen Nachweise hierüber enthalten. Die Zinsen der Pfarreikapitalien werden, abgesehen vom Zins- verfalltag, alle Tage fällig, und hat der Berechtigte nach Verhältnis seiner Dienstzeit ratierlichen Anspruch darauf.
[ 0.6530769467, 0.3333333433, 0.6408333182, 0.5899999738, 1, 1, 0.453333348, 0.7450000048, 0.2599999905, 0.5283333063, 0.6933333278, 0.5418182015, 0.9300000072, 0.5969230533, 0.8887500167, 0.7799999714, 0.6700000167, 0.8360000253, 0.7209091187, 0.7242857218, 0.4366666675, 0.4...
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420 Die Dekanats-Registratur. der Pfarr-Registratur bestehen, aber nicht für die Dekanats-Registratur, ist es in Hessen umgekehrt. I. In den hessischen Dekanaten soll die Klassifizierung der Akten nach 8 Hauptabteilungen oder Rubriken erfolgen: 1. Wahrung der Landesherrlichen Rechte, 2. Dekanats-Verhältnisse im allgemeinen, 3. Kultus, 4. die Geistlichen, 5. Kirchendiener, 6. Kirchenvermögen und Bausachen, 7. Dispensationen, 8. Statistik. Dieselben zerfallen wieder in Unterabteilungen, welche sich nach den Gegenständen der vorhandenen Akten bilden. Diese sind in chronologischer Ordnung ancinandcrzu reihen, mit einem Umschlag, dem Tekturbogen, zu versehen und machen so eigene Fascikel aus. Auf dem Umschlagbogen ist Gegenstand und Jahr anzugcben. Die Aufstellung erfolgt nach den 8 Hauptrubriken. Kein Aktenstück darf hieraus abgegeben werden, ohne daß cs gehörigen Orts notiert wird. Die einzelnen Akten sind nach ihrer Erledigung unter fortlaufenden Nummern sogleich den Vorakten anzn- registrieren. Für noch nicht erledigte Gegenstände sind besondere Fächer zur einstweiligen Aufbewahrung zu bestimmen. Diese Dekanatsregistratnr ist von den Psarrlitteralien und Privat papieren gänzlich zu trennen und von den ersteren durch die Farbe des Umschlags zu unterscheiden. Die Registraturlokale sind unter ge hörigem Verschluß zu halten und die Registratur-Objekte vor Verderben zu bewahren. (Hess. O.-Konsist.-Erl. v. 24. Februar 1835.) II. Für die 'nassanischcn Dekanate, wo solche Vorschriften nicht bestehen, ergiebt sich ans der Sache, daß die Dekanatsakten, ge sondert von den Akten der Pfarrei des Dekans, in derjenigen Ordnung in der Registratur nicdergelegt werden, wie sic zur Erleichterung der Dienstgeschäfte erforderlich ist. Es empfiehlt sich, dieselbe in drei Hauptabteilungen zu bringen, wobei sich in der ersten das Allgemeine, in der anderen das Lokale der einzelnen Dekanatskirchspiele befindet, in der dritten die Bücher und andere Utensilien des Dekanats aufbewahrt werden. Hiernach würde sich die Dekanatsregistratur wie folgt gestalten. I. Abteilung mit den Rubriken: 1. Personalien, 2. Konferenzen,
[ 0.4966666698, 0.5233333111, 0.6295238137, 0.3300000131, 0.8905882239, 0.5933333039, 0.5724999905, 0.7400000095, 0.8466666937, 0.5433333516, 0.6795238256, 0.9599999785, 0.9150000215, 0.7749999762, 0.8133333325, 0.7979999781, 1, 1, 0.6333333254, 0.7540000081, 0.5288888812, 0....
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458 Anspruch auf Ruhegehalt. Es verbleibt also dem nach zurückgelegtem 50. Dienstjahre pen sionierten Geistlichen seine volle dotationsmäßige Besoldung als Ruhe gehalt, bei mehr Dienstjahren aber wächst demselben nichts mehr zu. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 8. Nass. Ges. v. 2. Juni 1860, 8 2.) 2. Die Zahlung des Ruhegehaltes erfolgt aus dem Stcllcncin- kommen der innegehabten Pfarrei. Da dciil Vikare ein Drittel bis zur Hälfte des mit der Stelle verbundenen Gehaltes abgegeben werden kann, so wird dem pensionierten Geistlichen der etwa höhere Gehaltsteil aus dem Centralkirchenfonds gezahlt; umgekehrt wird da, wo der Pfarrer die ganze Besoldung als Ruhegehalt behält, der Bikarins ganz aus dem Centralkirchenfonds besoldet. Doch ist der Pfarrer in jedem Falle verpflichtet, demselben zwei Zimmer des Pfarrhauses nach An weisung des Konsistoriums zur Wohnung unentgeltlich einzuräumen. (K.-Ges. v. 28. März 1883, 8 3. Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 8.) Nur die eingetretene Dienstunfähigkeit begründet bei den Geist lichen einen Anspruch auf Ruhegehalt, derselbe fällt aber da weg, wo Dienstentlassung oder Versetzung in den Ruhestand ohne Vorhandensein dieses Grundes begehrt wird. Durch die nach vorausgcgangcncm geistlichen Verfahren erfolgende Dienstentsetznng wegen Dienst- oder Standesvergehen verliert der Geistliche für sich alle. Ansprüche auf Ruhegehalt, und nur seine Witwe und Waisen bleiben nach seinem Tode pensionsbcrechtigt, sofern die Beiträge zur Witwenkasse fortgeleistet werden. Bei Berechnung des Dienstgehaltes zum Maßstabe des Ruhe gehaltes bleiben alle diejenigen Teile desselben außer Anschlag, welche als Vergütung für besondere, mit der wirklichen Dienstvcrwaltnng ver bundene Lasten zu betrachten sind, namentlich die Vergütung für Schreibmaterialien, Reisekostcnvergütung, Standesaufwand u. dgl., sowie die Zuschüsse aus Staats- und Synodalkassen. (Nass. Ed. v. 1./6. Dez. 1811, 8 5.) 3. Die zweite ordentliche Bezirkssynode hat außerdem folgende Bestimmung getroffen: Die Pensionen derjenigen Geistlichen des Konsistorialbezirks, welche vom 1. April 1883 an in den Ruhestand treten, sollen, wenn sie nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen den Jahresbetrag von nenn-
[ 0.7666666508, 0.6999999881, 0.5799999833, 0.4918181896, 0.8849999905, 0.6600000262, 0.4174999893, 0.6066666842, 0.5299999714, 0.5157142878, 0.5466666818, 0.8563636541, 0.3566666543, 0.8119999766, 0.7863636613, 0.8439999819, 0.6380000114, 0.6639999747, 0.573333323, 0.9533333182,...
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Einrichtung "bcr Rechnung in Nassau. 381 A. Bemerkungen bei der Offenlegung der Kirchenrechnnng von für das Rechnungsjahr 18... (von den Kirchenmitgliedern, welche Bemerkungen gemacht haben, zu unterschreiben, wenn diese nicht in einer besonderen Anlage gegeben werden). 6. Erinnerungen bei der vorläufigen Prüfung der Rechnung durch den Kirchenvorstand. (Unterschrift der Vorsteher.) (Nass. Neskr. der Rechnnngskammer v. 30. März 1830.) 2. Die Rechnung muß auf die dazu vorgeschricbenen gedruckten Formularbogen, ivelche mit fortlaufenden Nummern versehen sind, anf- gestcllt werden. Diese Nummern entsprechen denen des Rechnungs- Überschlags und sind es deren für die Kirchenrechnnng 32, für die Pfarrfonds-Rechnung l 9. Alle diese Rubriken müssen in der Rechnung die dafür bestimmte Nummer behalten. Sind Einnahmen oder Ausgaben irgend einer Art in dem Rechnungsjahre nicht vorgekommen, so muß dennoch die be treffende Nummer in der Rechnung angeführt werden und leer durch laufen, und es können soviele Nummern auf eine Seite des Formularbogens gesetzt werden, als deren in ununterbrochener Reihenfolge nacheinander Vorkommen. (Nass. Form. n. Jnstrukt. z. d. Kirchenfonds-Rechnnng. Nass. Ed. vom 8. April 1818, 8 12. Nass. Gen.-Reg.-Ncskr. vom 18. Febr. 1825.) Besondere Sorgfalt ist dahin zn richten, daß ständige oder all jährliche Rechnungsposten, Kapitalzinsen, Besoldungen re. durchaus eine bleibende Ordnung in der Rechnung behalten; auch andere Rechnungs posten sind, so viel als möglich, in einer Reihenfolge einzntragen, wie die natürliche Verbindung es mit sich bringt. Wegen der Einnahmen ist zu beachten, daß alle Besitzungen des Fonds auch alsdann in der betreffenden Nummer ihre Stelle finden müssen, wenn sie in dem einzelnen Jahre keine Revenüen abgcworfcn haben, wobei zugleich vorkommcnden Falls geeignete Gcgcnbcschcinigungcn der betreffenden Behörde (z. B. der Forstbeamten bei Forstnntznngcn) als Belege dienen müssen. Dasselbe gilt auch für die Ausgaben und Ansgabcpostc», welche etwa ans Mangel an Geld nicht berichtigt werden konnte», bei denen dieses alsdann bemerkt und der Betrag vor die Linie gesetzt wird. Die Fnndusbilanz erfolgt in der beim Rechnungsüberschlag be stimmten Weise unter Nr. 29. 38
[ 0.7636363506, 0.5525000095, 0.5950000286, 0.4600000083, 0.6800000072, 0.7400000095, 0.6449999809, 0.7963636518, 0.7733333111, 0.6966666579, 0.4554545581, 0.5233333111, 0.7406666875, 0.400000006, 0.8833333254, 0.5400000215, 0.6507692337, 1, 0.4499999881, 0.5566666722, 0.653157...
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Das Vikariat. 271 mit allem Ernst und Eifer bemüht sein will, durch Lehre und Wandel das Reich Gottes und meines Herrn und Meisters Jesu Christi zu bauen. Alles, so wahr mir Gott helfe durch Jesum Christum." Eine solche Diensteinführung und Vereidigung findet auch bei den Pfarrvikarien statt. 4. Dem neu aufgezogenen Geistlichen wird das Inventar des Pfarrhauses eingehändigt und von ihm durch Nanicnsnntcrschrift aner kannt. Gleichzeitig erfolgt die Übergabe der Pfarrregistratur, der vom Pfarrer zu verwahrenden Wertstücke der Pfarrei und Kirche, sowie das Pfarrinventarinm. Den Empfang dieser Stücke hat er ebenfalls zu bescheinigen. (Hess. Verf. d. O.-K. v. 1. Juni 1853). 1'. Vikariat. Die erste Anstellung des Pfarramtskandidaten pflegt diejenige als Pfarrvikarins zu sein, indem er an die Stelle eines emeritierten Pfarrers ciiitntt; von dieser soll hier noch das Erforderliche mitgetcilt werden. Weil nur solche Geistliche, welche mindestens drei Jahre nach er langter Ordination eine Pfarrstelle selbständig verwaltet haben, für eine Pfarrstelle wählbar sind, so geht einer solchen Wahl in der Regel die Stellung als Vikar voraus. (K.-G.- u. S.-O., 8 51). Wenngleich das Konsistorium bei der seinerseits erfolgenden Be setzung der Pfarrstellen an diese Frist nicht gebunden ist, so verwendet cs doch die Kandidaten in der Regel zuerst als Vikarie», bevor cs die selben zu Pfarrern vorrücken läßt. Auch die Kirchenpatrone sind bei ihren Präsentationen unbeschränkt, doch pflegen auch sie diejenigen vor zugsweise zu berücksichtigen, welche ihre Tüchtigkeit bereits im geist lichen Amte erwiesen haben. Die Vikariate werden in jedem Falle vom Konsistorium besetzt, indem die Kirchenpatronc zur Beigebnng eines Vikars für einen Pfarrer ihrer Präsentation nicht berechtigt sind. (S. oben S. 137). Die Annahme eines Privatvikars wird nur ausnahmsweise einem Geistlichen gestattet, welcher etwa vorübergehend an seiner Dicnstvcr- sehung gehindert ist. Der vom Konsistorium bestellte Pfarrvikarins tritt vollständig in die Rechte und Pflichten des Pfarrers ein, sodaß der etwa noch am
[ 0.7333333492, 0.5588889122, 0.8266666532, 0.4833333194, 0.5559999943, 0.9160000086, 0.8799999952, 0.8500000238, 0.5833333135, 0.8249999881, 0.5899999738, 0.7480000257, 0.4799999893, 0.9433333278, 0.5649999976, 0.7533333302, 0.9100000262, 0.8316666484, 0.7099999785, 0.7683333158...
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602 Vcrwaltuiigsordmmg Außer den Synodalkostcn selbst werden hieraus die Verwilligunge» der Bezirkssynode von Beiträgen bestritten, welche durch Leistung der Kirchenkassen oder Kirchengemeinden gedeckt werden sollen, für allgemeine kirchliche Bedürfnisse des Bezirks, sofern das Konsistoriuni seine Zu- stiinmung dazu erteilt. Die Voranschläge und Rechnungen dieser Kasse werden von der Bezirkssynode festgesetzt. (K.-G.- u. S.-O., § 72, pos. 6 ». 11. Ges. v. 6. April 1878, Art. 22, 5.) 2. Zur Verwaltung dieser Kasse ist gleichmäßig mit der Vcr- waltungsordnung für die Kreissynodalkassen unterm 7. Mai 1883 vom Konsistorium erlassen folgende O r d n u n g für die Verwaltung der Bezirkssynodalkasse in Wiesbaden. I. Die Organisation und Wirksamkeit der Bezirkssynode, wie solche in den §§ 65 und folgenden der Kirchengemeindc- und Synodal- Ordnung vom 4. Juli 1877 und dem Staatsgcsctz vom 6. April 1878 ausgesprochen ist, erfordert die Aufrichtung einer Bezirkssynodalkassc und Bestellung eines Bezirkssynodalrechners, wofür die in der gegen wärtigen Berwaltnngsordnung enthaltenen Bcstimmungen maßgebend sind. II. Der Bezirkssynodalausschuß ernennt den Rechner der Bczirks- synodalkasse, der in Wiesbaden seinen Wohnsitz haben muß; seine Be stellung ist jederzeit widerruflich. Der Rechner hat eine angemessene Kaution zu leisten. Die ihm zu gewährende Vergütung wird von der Bezirkssynode bestimmt. Die Verpflichtung desselben nach Maßgabe dieser Verwältnngsordnung geschieht durch das Königliche Konsistorium. III. Die einnahmlichen und ausgablichcn Verrechnungen in der Bezirkssynodalkasse werden von dem Vorsitzenden der Bezirkssynode oder des Bezirkssynodalausschusses durch schriftliche Verfügungen angeordnet, welche demnächst zur Justifikation der betreffenden Einnahmen und Ausgaben neben den sonstigen Quittungen und Nachwcisnngcn der Jahresrechnung als Belege beizufügen sind. Der genannte Vorsitzende hat über alle Kassenanweisungen ein Kontrollregister zu führen. IV. Nach Lage der jetzigen thatsächlichen Berbältnissc ergeben sich für die nächste Zeit folgende Einnahmen der Bezirkssynodalkassc und sind dazu an Rechnungs-Rubriken erforderlich: 1. Überschuß aus voriger Rechnung. 2 . Beiträge der Kreissynodalkassen.
[ 0.7099999785, 0.7116666436, 0.6719999909, 0.5366666913, 0.6107692122, 0.823333323, 0.8216666579, 0.5500000119, 0.7599999905, 0.699285686, 0.6433333158, 0.6676923037, 0.573333323, 0.9077777863, 0.7336363792, 0.6016666889, 0.7120000124, 0.5199999809, 0.8433333039, 0.6884615421, ...
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dcr CciitralsondS. 017 nannten besonderen Rechner zur Erhebung rcsp. Zahlung und Ver rechnung überwiesen; auch wird darüber eine Kontrolle geführt. IX. Die Königliche Regierungs-Hauptkasse legt Jahresrechnnngen über den evangelischen Centralkirchenfonds und übersendet dieselben mit den Belegen für jedes Etatsjahr bis zum 1. des darauf folgenden Monats September an das Königliche Konsistorium. X. Das Königliche Konsistorium läßt die Revision dcr Rechnung des evangelischen Centralkirchenfonds und der Belege, sowie eine Ver gleichung mit dem geführten Kontrollregistcr cintrctcn und über das hierbei sich ergebende Resultat ein Protokoll aufnehmen. Rcvisions- crinnerungen sind sogleich, soweit thnnlich, erledigen zu lassen. XI. Das Königliche Konsistorium übergiebt hierauf die Rechnung des Centralkirchenfonds nebst Belegen und allen Revisionsverhandlungen dcr Bezirkssynode und in Zeiten, während welchen dieselbe nicht ver sammelt ist, dem Bezirkssynodalansschuß zur gleichmäßigen Prüfung. XII. Sofern die Übergabe dcr Rechnung nebst Anlagen an die Bezirkssynodc stattsindet, erfolgt deren Prüfung und Abschluß, wie Entlastung des Rechners nach Maßgabe der Geschäftsordnung. XIII. Wird die Rechnung nebst Anlagen dem Bezirkssynodal ausschuß übergeben, so kann derselbe die Prüfung in dcr Weise cintrctcn lassen, daß er sämtliche Verhandlungen an seine Mitglieder in Cirku- lation setzt, mit dem Anheimgeben, ihre etwaigen Erinnerungen in Form eines Revisionsprotokolls vorzubringen. Nach Erledigung aller sich hier bei ergebenden Anstände schließt dcr Bezirkssynodalansschuß die Rechnung vorläufig ab und entlastet den Rechner vorbehältlich der Gutheißung durch die Synode selbst. XIV. Nach Rückempfang der Rechnung des Centralkirchenfonds nebst allen darüber erwachsenen Verhandlungen und nach Erledigung dcr etwa gemachten Erinnerungen erläßt das Königliche Konsistorium die Publikation dcr Rechnung im kirchlichen Amtsblatt und benach richtigt die Königliche Regierungshanptkasse von der erteilten Decharge. XV. In betreff dcr Geistlichen-Witwen- und Waisenkasse hat dcr bestellte Rechner alljährlich bis längstens den 1. August die Rech nung des abgelanfenen Rechnungsjahres nebst Belegen dcr Witwcn- und Waisenkasse-Kommission zu übergeben. Diese Kommission nimmt zunächst die Revision dcr Rechnung »nd Vergleichung derselben mit
[ 0.4666666687, 0.474999994, 1, 0.495714277, 0.6129999757, 0.5600000024, 0.5500000119, 0.5475000143, 0.7699999809, 0.4828571379, 0.3433333337, 0.7799999714, 0.6150000095, 0.74909091, 0.6474999785, 0.8424999714, 0.5871428847, 0.6474999785, 0.6366666555, 0.7624999881, 0.966666638...
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592 Kasseuübergabe und Kassen Übergabe deö am ...lcii 18.. abgetretene» KirchenrcchnerS X. X. zn X. a» seine» Dicnstnachfolgcr Al. A. Soll des N. N. M. Pf. M. Pf- a. Rezeß aus dessen letzter 18.. Rechnung nach dem Rechnungsabschluß — — 650 — b. Erhobene Einnahmen für 18..: 1 . Zcitpacht aus dem Protokoll vom 10. Juli 18.. von J., Schreiner hier • 3 50 2. Desgleichen von D. H. in X 7 — 10 50 ii. s. w. c. Sonstige dem X. X. zur Last fallende Posten: i. Vom Rechner Al. in 18.. geleistete, aber in der vor- hcrgehenden Rechnung des X. X. im Beleg 185 bereits verausgabte Restzahlung von Maurer 0. . 160 — 2. Desgleichen rc 40 46 200 •16 Soll in Summa — — 860 96 B. Hat ober Übcrlicfcniiig an den Rechner AL M. Pf. M. Pf. M. Pf. Transport . 860 96 a. Dczeß aus letzter Rechnung von 18.. . . — — — 30 >>. Rückstände laut anliegenden Verzeichnisses . — — 365 — 6. Quittungen über Ausgaben pro 18..: i. Lehrer B., Besoldung 30 — — — 2. Buchbinder Al., Formularien 6 — — — n. s. w. — — 88 47 <i. Ohne Quittung zu verrechnende Ausgaben pro 18..: i. Hebgcbühren des KirchcnrechuersX. X., 3°/o von den Einnahmen ä 230 M. . . . 7 li — — 2. Aversum für RcchnungSformnlare an denselben 2 30 9 41 6. Barer Kasscnbestand — — 100 — Hat Summa — — — — 563 18 Propre Schuld des Rechners X. X. . — — — — 297 78 Vorstehende Berechnung wird, vorbehaltlich der Prüfung und Festsetzung Kgl. Konsistoriums, als richtig anerkannt. (Unterschrift des abtretenden Kirchcnrcchncrs X. X. rcsp. seiner Erben.) Unterzeichneter erkennt diese Berechnung unter gleichem Vorbehalt als richtig an und bescheinigt noch ausdrücklich, 1. eine Abschrift des Restvcrzeichnisses, 2. die Quittungen u. s. w. heute, den ...tcn 18.. erhalten zu haben. (Unterschrift des neu eintretenden Kirchcnrcchncrs >1.) Die eigenhändigen Unterschriften der Kirchenrechncr X. X. und Al. werden hiermit beglaubigt und wird weiter folgendes bemerkt: Zur Rechtfertigung des Rezesses aufgcfordert, erklärte Kirchenrechncr X. X., daß rc. X., den ...ten 18 Der Kassenübcrgabskommissarius B.
[ 0.8899999857, 0.6392857432, 0.5299999714, 0.6233333349, 0.5425000191, 0.3933333457, 0.6000000238, 0.8585714102, 0.6675000191, 0.5558333397, 0.6460000277, 1, 1, 0.2300000042, 0.6899999976, 0.7900000215, 0.5533333421, 0.6331250072, 0.8066666722, 0.5950000286, 0.6549999714, 0....
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Bestimmungen über Armen- und Krankenpflege. 663 Zu dcr bürgerlichen Armenverwaltung steht die kirchliche in einem brüderlichen Verhältnisse. Sie werden sich daher gegenseitig in offener und vertrauensvoller Weise zu unterstützen, sich mit Nachrichten und Informationen zu versehen und jede gewünschte Auskunft eine der anderen zu geben haben. Namentlich wird durch die unmittelbare Ein wirkung von Persönlichkeiten, welche beiden Organisationen gleichzeitig angehören, ein einmütiges, sich ergänzendes Wirken derselben zu ver mitteln sein. Dagegen beruht cs ans einer unrichtigen Anschauung, wenn die kirchlichen Armenverwaltungen verpflichtet werden, fortlanfendc Listen und Tabellen über ihre Thätigkeit an die bürgerliche Armen verwaltung einzureichen, oder wenn gar als Zweck dieser Kommunikation gesetzt wird, daß die bürgerlichen Armenverwaltungen ihre Unterstützungen in dem Maße verkürzen, als die Beteiligten Gaben ans kirchlichen Mitteln empfangen, indem dadurch die kirchliche Armenverwaltung in eine prinzip widrige Subordination unter die bürgerliche gestellt und in einen bloßen Zweig derselben verwandelt wird. (Konsist.-Verf. vom 15. Sept. 1868. K. A. S. 19.) 2. Die für den Bezirk gesetzlichen und ordnungmäßigen Bestimmungen über die kirchliche Armen- und Krankenpflege sind teils in dcr Kirchengemeinde-Ordnung, teils in dcr Geschäftsordnung und Instruktion für den Kirchenvorstand enthalte». Hiernach liegt die Leitung derselben dem Kirchenvorstande ob. Er kann sich hierbei Helfer aus der Gemeinde, insonderheit ans der Gemeindevertretung, beiordnen und hat sich mit den bürgerlichen Armen behörden und Jnstitutsverwaltungen, sowie mit etwa bestehenden freien Vereinen ins Einvernehmen zu setzen. (K.-G.- u. S.-O., § 18, 4.) Empfohlen ist, daß dcr Kirchcnvorstand je nach der Größe der Ge meinde ans seinen Mitgliedern einen oder mehrere Armenpfleger wähle. Diese Armenpfleger haben alsdann folgende Pflichten: 1. Sie untersuchen die Lebensvcrhältnisse dcr Armen i» der Gemeinde, ihren häuslichen und sittlichen Stand, erkunden deren Bedürfnisse, stellen die entsprechenden Anträge ans Unter stützung in den Sitzungen des Kirchenvorstandes und vollziehen die in dieser Hinsicht gefaßten Beschlüsse. 2. Sie nehmen die für die Armen bestimmte Kollekte, sowie andere freiwillige Gaben in Empfang und legen, vorbehaltlich 43 *
[ 0.5699999928, 0.4650000036, 0.6533333063, 0.4033333361, 0.5578571558, 0.3766666651, 0.5450000167, 0.5899999738, 0.3966666758, 0.6926666498, 0.773999989, 0.7266666889, 0.7179999948, 0.8349999785, 0.8859999776, 0.6741666794, 0.8430769444, 0.75, 0.7466666698, 0.9075000286, 0.592...
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bei Verwaltung des KirchenvcrmögenS. 519 13. bei Umwandlung der Natnraleinkünfte in Geldrcntc; 14. bei Festsetzung des Etats und der Voranschlagspcriode der Kirchenkasse; 15. bei Abnahme der Rechnung; 16. bei Entlastung des Rechners; 17. bei Bewilligungen an andere Gemeinden oder zur Unterstützung christlicher Vereine und Anstalten über 20 M. ans der Kirchenkasse; 18. bei Bestellung des Kirchenrechners. (S. oben S. 162, pos. 1—10 n. 13.) Der Kirchenvorstand 1. vertritt die Gemeinde in vermögcnsrcchtlichcr Beziehung und verwaltet das Lokalkirchen- und Pfarrvermögen. 2. In den nassanischcn Gemeinden hat er seine Zustimmung zu den Kontrakten über Verpachtung der Pfarrgütcr zu erteilen. 3. Er hat die Versteigerung in der Regel selbst zu vollziehen. 4. In den hessischen Gemeinden hat er über die Erhaltung der Temporalienrechte der Benefizien zu wachen. 5. Er giebt seine Einwilligung zur Verleihung von Kapitalien. 6. Er hat über die Sicherheit der angelegten Kapitalien zn wachen. Der Pfarrer 1. sorgt für die Aufstellung und Berichtigung der Kirchen- und Pfarr-Jnventarien; 2. stellt den Rcchnnngsüberschlag der Kirche und Pfarrei; 3. überträgt die Einnahmen und Ausgaben an den Kirchcnrechncr; 4. führt die Rcchnnngskontrollc; 5. beaufsichtigt die Dicnstführung des Kirchenrechncrs und nament lich, daß alle Einnahmen richtig von demselben in Anforderung gebracht werden; 6. nimmt die vorläufige Prüfung der Kirchen- und Pfarrei- Rcchnnng vor. (S. oben S. 145, pos. 1—7.) b. Grundsätze. Bei der Verwaltung des kirchlichen Vermögens sollen gewisse Grundsätze beachtet werden, die teils allgemeiner, teils besonderer Art sind. 34 *
[ 0.4866666794, 0.6449999809, 0.5133333206, 0.6405882239, 0.6733333468, 1, 0.5266666412, 0.4659999907, 0.3666666746, 0.6725000143, 0.5400000215, 0.5870000124, 0.8700000048, 0.5400000215, 0.697272718, 0.5266666412, 0.6000000238, 0.6333333254, 1, 0.6094737053, 0.4600000083, 0.6...
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Amtseinführung der Geistlichen. 269 In bcnt Hanpttarif sind alle Kosten berücksichtigt, sodaß außer der Aversionalsnnnne keine Nebenrechnungen angenommen werden. (Nass. Edikt v. 20/24. Dez. 1808, § 5 u. 6). e. Amtseinführung. 1. Die Amtseinführung der Dekane erfolgt auf Veranlassung des Konsistoriums durch den Generalsuperintendcnten oder ein dazu beauf tragtes geistliches Mitglied des Konsistoriums, ebenso diejenige der Professoren des theologischen Seminars. Die Einführung der Pfarrer und Pfarrvikare wird in der stieget dem zuständigen Dekan übertragen. (Jnstr. f. d. Gen.-Snp. v. 14. Mai 1829, pos. 14. S. oben S. 209, pos. 14; S. 220, pos. 7). 2. Die feierliche Installation der Geistlichen geschieht in der Kirche; >vo mehrere im Pfarrbczirke sind, in der Hauptkirche, im vsfcnt- lichcn Gottesdienste vor versammelter Gemeinde. Nachdem der Geist lichc seine Antrittspredigt gehalten hat, vollzieht sic der Gencralsupcr- intcndcnt oder Dekan am Altar, wo er inmitten zweier vom Einführenden bestellten oder vom Geistlichen selbst erbetenen assistierenden Geistlichen steht, während der Jntroducend vor ihn getreten ist, nach einer ange messenen Rede mit der Formel: „Willst du nun, geliebter Bruder, von der Würde und Heiligkeit deines Berufes durchdrungen und ermutigt durch diese teuren Ver heißungen, dich in allen Stücken bezeigen als einen rechtschaffenen Arbeiter Gottes, und bei dieser dir anvcrtrautcn Gemeinde (wie bei der bisherigen) das Amt eines evangelischen Predigers redlich ausrichtcn unter Gottes gnädigem Beistände? so gicb dein Jawort darauf vor Gott und dieser Versammlung laut, aus der Fülle des Herzens." Worauf der Jntroducend erwidert: „Ja, bezeigen will ich mich als einen rechtschaffenen Arbeiter, und das Amt eines evangelischen Predigers redlich ausrichtcn bei dieser Gemeinde nach der Kraft, die mir der Herr schenken wird. Gott hört mich; diese Gemeinde sei Zeugin meines Gelübdes! Der Geist des Herrn stärke mich! O Herr hilf, o Herr laß gelingen. Amen." Der Einführende: „Bekräftige diesen deinen Entschluß und dein Gelübde mit ge lobendem Handschlage."
[ 0.7021428347, 0.5233333111, 0.5458333492, 0.7799999714, 0.9499999881, 0.2649999857, 0.8270000219, 0.7375000119, 0.5299999714, 0.5716666579, 0.6926666498, 0.3059999943, 0.5680000186, 0.7966666818, 0.71875, 0.628000021, 0.7306666374, 0.851000011, 0.7228571177, 0.8733333349, 0.8...
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245 Dritter Teil. D i e G e i st l i ch k e i t. Die Darstellung der persönlichen Verhältnisse der Geistlichen, wie sie sich in unserem Bezirke gestaltet haben, wird umfassen: 1. die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen, 2. ihre Dienstobliegenheiten, 3. ihre Einkünfte und 4. ihre Rechtsverhältnisse. Erster Abschnitt. Vorbildung und Anstellung. Zur Anstellung eines Geistlichen ist die Erfüllung gewisser Vor bedingungen erforderlich, welche außer den äußeren, des deutschen Heimatsrechts, eines nicht mißgestalteten Körpers, fehlerfreien Sprach- organs u. s. w., sich ganz vorzüglich auf die Art der Ausbildung zum geistlichen Berufe beziehen. Diese soll einesteils eine wissenschaft liche, anderenteils eine praktische sein, welche letztere für die Thcologic- studierenden unseres Bezirks vorzugsweise auf dem Seminarium in Herboru zu erlangen ist. (Ges. v. 11. SQfai 1873, § 1. Nass. Ncg.- Vcrf. v. 25. Juli 1818, § 17.) Erstes Kapitel. Die wissenschaftliche Vorbildung. Ein Kircheuamt, welches mit einem Geistlichen zu besetzen ist, darf nach dem Staatsgesetz nur einem Deutschen übertragen werden, welcher seine wissenschaftliche Vorbildung nach den gesetzlichen Vor- 17
[ 0.400000006, 0.8199999928, 0.8339999914, 1, 1, 0.4199999869, 0.1800000072, 0.3899999857, 0.7599999905, 0.8500000238, 0.8999999762, 0.4199999869, 0.3400000036, 0.4499999881, 1, 0.6100000143, 0.9100000262, 0.7533333302, 0.4672727287, 0.7933333516, 0.5625, 0.8383333087, 0.75...
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715 Sachregister ,;>»» Kirchcnrecht für de» Amtsbezirk des Konsistoriltins zu Wiesbaden. A. Abänderung kirchciipolitifchcr Gesetze 708. Abänderung von Baupläne» 503. Abendmahl l 44. —, Berechtigung znm 293. —, Zurückweisung vom 293. Abendmahlsfeier 292 Abendmahlsbedürfnisse 296. Abendmahlsverächtcr 293. Abgaben, kirchliche 439, 538, 7ll. Abitnrientenprüfnng 146. Ableben von Geistlichen 350. Ablösung von Naturallicscrungcn 439. — — Pfarrbesoldungsholz 440. Abnahme der Kirchcnrechnung 178. Abschlagszahlungen bei Bauten 503. Abteilung der Besoldung 197, »25. Abwesenheit der Geistlichen 349. Accidenzien 441. Allgemeine Bestiinniuugen zur Beurkun dung 351. Allgemeine Fonds 596. Altardienst 274. Alter, statutarisches zur Konfirmation 288. Amtsbcfngnissc der Geistlichen 139, 473. — — Dekane 182, 518. — des Geueralsuperintendcntcn 205. Amtseinführung der Pfarrer 269. Amtskleidung der Geistlichen 473. Amtssiegcl der Geistlichen 406. Amtssiegel der Dekane 19S, 407. — des Gcncralsnpcrintcndenten 213, 407. Amtswohnnilg der Pfarrer 428. Anfang des Gottesdienstes 621. Anfangstermine der Besoldung 425. Annexa concionum 278. Ankündigungen von der Kanzel, Fcst- fcier betr. 279. — —, Wahlen betr. 279. — — — —, Kirchenvisit. betr. 279. Anlagen auf Pfarrgrundstückcu und Kosten ders. 434. Anschaffung und Unterhaltung der Kirchen- geräte 507. Anschreiben, Form der 405. Anstalten des Ev. Bcrcins 676. Anstellung, definitive, der Geistlichen 273. Anstellung, Erfordernisse der Geistlichen :c. 102, 110, 245, 261. Anstellungsdekret (Ernennungsurkunde) 263. Antiphonen 623. Anweisungen lZahlnngs-) 145,,174, 177. Arbeiten für den Kirchcnfouds 523, 524. Armenpflege 153, 659, 663. —, Bestimmungen über 663. Armcnpfleger 663. Armcnprcdigt 277. Assistenten 265, 270. Atteste 369.
[ 0.3933333457, 0.2800000012, 0.7900000215, 0.6175000072, 0.4099999964, 0.6833333373, 0.4769999981, 0.5633333325, 0.6179999709, 0.4050000012, 0.6840000153, 0.8849999905, 0.7120000124, 0.7094736695, 0.4199999869, 0.8050000072, 0.5220000148, 0.3133333325, 0.5155555606, 0.6899999976...
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bcr Dienstschreiben. 415 die von ihnen an die Auseinandersetzungsbehörde und deren Organe zu richtende Sendungen des Rubrums „portopflichtige Dienstsache" zu bedienen haben. — — (Rcg.-Bcrf. v. 30 Dez. 1876, II. 11105. — C. Nr. 2. X. A. 1877, S. 3. Cirk.-Erl. d. Landw. Minist, v. 6. Nov. 1876, Nr. 15318. Erl. d. Minist, d. geistl. Angel, v. 21. Dez. 1876.) Eine Regierungsverfügung vom 5. September 1884 bestimmt infolge eines Monitoriums der Obcrrcchnungskammcr, daß Bestellgelder für Dienstsache», Briefe, Pakete, Drucksachen rc. :c. auf den Porto- kostcnfonds nicht angewiesen werden; die Beförderung der Sendungen zu den Postanstalten und von denselben, sowie innerhalb des Post- bezirks vielmehr nach, wie vor Aufhebung der Postfrcihcit Sache der betreffenden Behörden und Beamten ist, auch solcher, die keine Dicnst- aufwands-Entschädigung beziehen. (Rcg.-Bcrf. voin 5. September 1884, II. 5782.) Endlich publiziert das Konsistorium unter dem 27. Okt. 1885 eine Bcrfügung des Ministers der geistlichen Angelegenheiten v. 17. v.j. des Inhalts: Zuständigen Orts ist fcstgcstcllt worden, daß für alle von Staats-, beamten zu erstattenden Berichte, Anzeigen und Meldungen, welche ihre Person betreffen und von der Vorgesetzten Dienstbehörde lediglich ans dienstlichen Rücksichten angeordnet sind, das Porto von der Staatskasse zu tragen ist. (Minist.-Erl. v. 17. Okt. 1885, 0. III. Nr. 3040 und Konsist.-Berf. v. 27. Okt. 1885. C. Nr. 2780. X. X. S. 63.) Nach allen diesen Bestimmungen haben also I. die Dekane an die Pfarrer unfrankiert abzulassen: diejenigen Sendungen, welche 1. persönliche Interessen der Geistlichen selbst; oder 2. Interessen der einzelnen Gemeinden berühren; 3. oder deren Porto den Pfarrern von Privaten znrückzucrstatten ist; 4. wiederholte Monitorien wegen Erstattung eines Berichts. II. Die Pfarrer dagegen senden unfrankiert an die Dekane: 1. alle Angelegenheiten der kirchlichen Aufsicht, die weder in ihrem eigenen noch im Interesse ihrer Gemeinden oder einzelner Gcmcindcglicdcr liegen;
[ 0.2700000107, 0.5481250286, 0.6933333278, 0.4966666698, 0.5233333111, 0.7179999948, 0.5149999857, 0.8466666937, 0.7707692385, 0.5866666436, 0.7960000038, 0.7300000191, 0.400000006, 0.7966666818, 0.5655555725, 0.8633333445, 0.7814285755, 0.6293749809, 0.8766666651, 0.5699999928,...
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502 Nassauische Vanverwaltiingsordnung. Dahin gehört im allgemeinen, das; sie eine treue und fleißige Aufsicht über die ihnen zur Benutzung hingegebenen Gebäude führen, daß sie Feuersgefahr und allen sonstigen Schaden, soviel in ihren Kräften steht, abwenden, wobei sie für die Handlungen ihrer Familien- glieder und ihres Gesindes verantwortlich sind (a. a. O., § 5). Die besonderen, auf ihre Kosten zu besorgenden Schuldigkeiten sind bereits oben im 3. Teile angeführt. (S. o. S. 430.) 4. Die Aufstellung der Etats für größere Bauarbeiten erfolgt durch den Baubeamten nach Vorschrift des § 11 der Bauverwaltungs- Ordnung. Bei solchen Bauungen an Kirchen- und Pfarrgebäuden, deren Kostenbetrag 171 M. nicht übersteigt, können die Etats vorbehaltlich der Revision durch den Baubeamten von dazu befähigten Bauaufsehern aufgenommen werden, welche von demselben als dazu ermächtigt be zeichnet werden (a. a. O., § 11). 5. Die Baubeamtcn haben sich vor Entwcrfnng des Bauplans mit der einschlagenden Behörde ausführlich zu benehmen, deren An gaben zu berücksichtigen und gründlich zu begutachten (a. a. O., 8 13). 6. Außer den Jnqnilinitäten darf keine Reparatur oder Bau veränderung vorgenommen werden, bevor die Genehmigung der kompe tenten Behörde erfolgt ist. Geschieht dies dennoch, so fallen die Kosten demjenigen, welcher die Arbeit angeordnet hat, selbst dann zur Last, wenn auch die Ver änderung als nützlich und zweckmäßig dargestellt werden kann. Aus genommen sind nur solche Fälle, >vo ohne Gefahr und Nachteil die Genehmigung nicht abgewartet werden kann. In solchen Fällen sind die Verwaltungsbehörden ermächtigt und verpflichtet, nach vorausgegangener Aufnahme und Veranschlagung durch den Baubeamtcn die zur Erhaltung des Gebäudes nötigen Reparaturen mittelst Versteigerung oder Vergebung aus der Hand sofort in Voll ziehung setzen zu lassen, haben jedoch da, wo sonst die Genehmigung höherer Behörden erforderlich gewesen wäre, denselben binnen 48 Stunden die Anzeige zu erstatten (a. a. O., 8 16). 7. Nach erfolgter Genehmigung der Etats ist die Verakkordierung der Arbeiten nach der Instruktion über „Verakkordierung öffentlicher Bauten", welche der Bauverwaltungs-Ordnung beigefügt ist, vorznnehmen. Nach Genehmigung der Akkorde erhält der Baubeamte ein Exemplar
[ 0.5833333135, 0.6454545259, 0.6700000167, 0.8880000114, 0.6416666508, 0.6399999857, 0.5799999833, 0.3975000083, 0.8466666937, 0.9775000215, 0.6840000153, 0.7400000095, 0.6012499928, 0.6037499905, 0.7850000262, 0.75, 0.7779999971, 0.8033333421, 0.5033333302, 0.8475000262, 0.61...
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*4 Weihnacht im Feld, a. halleluja! -Halleluja! -Horch, wcihnachtsgelaur, -Halleluja! jo singen sic heut, fern in der -Heimat, in Dorf und in Sradr, — -Halleluja, -Halleluja! <V Seele du, in blur'gcr -Haft, -Halleluja, -Halleluja! Gorr gib uns Ära ft! b. Mein Weib und Äind dorr unter,n Baum, in weiter, weiter Lerne, ich starre in die Dunkelheit, hoch über inir die Sterne. Es bla st der kalte wind vom Meer, o Glockenklang, o Rerzcn schein, o heimatliche weihenacht, strahlst du mir nimmermehr?
[ 0.4900000095, 0.2311111093, 0.6549999714, 0.3980000019, 0.7250000238, 0.5879999995, 0.6054545641, 0.5485714078, 0.4905882478, 0.7099999785, 0.3300000131, 0.426666677, 0.4666666687, 0.3880000114, 0.4699999988, 0.6200000048, 0.2733333409, 0.5724999905, 0.2899999917, 0.3899999857,...
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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16 Die Mutter. Ich Hab ihn getragen, hier, unterm -Herze», geboren ihn, unter bitter» Schmerzen, durchs Leben ihn unter Mühen geführt, gefunden ihn immer, wenn er verirrt! Ich schrieb in fein junges -Her; hinein geduldig, Vater! — oft war es von Stein. Ich schrieb und schrieb, oft, ach, mit Blut, ich schrieb und schrieb: sei fromm und gut! Er löschte mir lachend die Worte aus, ich schrieb immer wieder: es wuchs heraus, nach langem warte», ein Pflanzlein zart, unter Disteln und Dornen von höherer Art. Da tratest du, himmlischer Gärtner, herfür, das zarte pflanzlein, berührt von dir, entfaltete sich in einer Nacht, der Nacbt des Todes, zu herrlicher Pracht!
[ 0.3449999988, 0.4699999988, 0.4542857111, 0.5400000215, 0.2933333218, 0.3933333457, 0.3811111152, 0.4180000126, 0.4583333433, 0.8700000048, 0.6214285493, 0.5199999809, 0.6579999924, 0.7628571391, 0.6480000019, 0.5749999881, 0.7279999852, 0.3700000048, 0.6340000033, 0.5139999986...
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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Hosianna! -Hosianna! -Hosianna! Des -Herren Stimme tönet! Welten, horchet auf! -Hosianna! -Hosianna! Seine Stimme tönet, Sphären, Halter ein in eurem Lauf! -Hosianna! -Hosianna! Frieden säuselt sic, — Scböpfung, o höre! -Hosianna! -Hosianna! Auf! Seraphim und Lherubine! Jubilieret, Engelchörc!
[ 0.4355555475, 0.6719999909, 0.7609999776, 0.5, 0.6571428776, 0.3249999881, 0.7649999857, 0.6028571725, 0.4328571558, 0.6125000119, 0.7799999714, 0.6399999857, 0.8560000062, 0.6600000262, 0.4383333325, 0.5662500262, 0.6083333492, 0.4466666579, 0.875, 0.5320000052, 0.4120000005...
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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12 Für welches Vaterland? Für welches Vaterland sterb ich den <Eob? Für meiner Sehnsuchr Land! Nicht wein, nicht Brot, nicht Amr, nicht Weib, nicht Rind bringt es mir dar. Nein! eine Sicgcsgabe, wunderbar: der deutschen Seele fleckenloses Fcierklcid halt cs als Sterbekleid für mich bereit! Für dieses Vaterland sterb ich den Tod! Für dieses Land ertrag ich «Qual und Not! Fließe, mein Blut! cs ist nicht um Gewinn! Fließt, Purpurströme, in den cvzcan der Mensch heit hin!
[ 0.5099999905, 0.2433333397, 0.4442857206, 0.4589999914, 0.3199999928, 0.4071428478, 0.6966666579, 0.5460000038, 0.6999999881, 0.5133333206, 0.1720000058, 0.4166666567, 0.4866666794, 0.4822222292, 0.4099999964, 0.7239999771, 0.5839999914, 0.7080000043, 0.6460000277, 0.8199999928...
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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I 18 Gedüngt mit so viel reichen süßen Lebens kräften, o befruchtet ihn! emp fa nge deutsche Frau, daß stch an Rommen des Vergangnes hefte! Segen, tau fc n d fa l t i g e r Segen, ströme deutsche Mütter auf euch nieder, — lasset Rinderhande, I a ssc t stc auf unfern -Hügeln pstanzen einer neuen Menschheit Blumengarten wieder!
[ 0.1400000006, 0.6100000143, 0.4328571558, 0.6066666842, 0.2800000012, 0.6200000048, 0.6271428466, 0.5320000052, 0.6783333421, 0.5824999809, 0.3000000119, 0.59799999, 0.5525000095, 0.4666666687, 0.4850000143, 0.6000000238, 0.5162500143, 0.5379999876, 0.6100000143, 0.3849999905, ...
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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Leicht wird dir der dunkle weg, hast du „ihn" gefunden, betend kann das kalte -Herz wieder dir gefunden, wer „ihn" hat, der har ein Ziel, findet Freuden, wo er will! Zage nicht, mußt du verarmen, er, er felbst, tragt aus der Zeit dich in feine -Herrlichkeit! io
[ 0.6283333302, 0.3474999964, 0.5066666603, 0.5633333325, 0.2433333397, 0.6924999952, 0.3100000024, 0.4149999917, 0.7039999962, 0.5344444513, 0.4799999893, 0.3125, 0.6999999881, 0.7620000243, 0.5780000091, 0.801666677, 0.7966666818, 0.6533333063, 0.4233333468, 0.5839999914, 0.4...
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wild brüllt das Meer, „Ramraden, alle Mann auf in die Masten! i cb fühle Grund!" „und d u und, Peiler, du?" „Ich lote! eilt!" es stöhnt der Sctiists- rumpf unter Wellenlasten, — wild brüllt das Meer, es reißt den -Helden mit hinunter, — der Taufende gerettet hat, geht lautlos unter. 2Z
[ 0.4474999905, 0.4833333194, 0.5600000024, 0.3779999912, 0.6869999766, 0.4275000095, 0.4099999964, 0.5866666436, 0.4799999893, 0.6999999881, 0.5928571224, 0.150000006, 0.2649999857, 0.6159999967, 0.5500000119, 0.8075000048, 0.6200000048, 0.2700000107, 0.4875000119, 0.6828571558,...
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Haueisen, Johanna
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24 Der pe il er. wild brüllt das Meer — 311 Tod getroffen unser Schiff, — wir fi nkcn! Noch einmal, Auge, hebe dich, des Firmamentes Unermeßlichkeit zu trinken! wild brüllt das Meer, schon gähnt das Grab, um Tausende hinabzuschlingen, „kur; ein Gebet, Ramraden, dann stimmt an, wir wollen sterbend singen!" wild brüllt das Meer, wer steht im Sturm dorr unerschütterlich, ein Pfeiler? Gelassen loret er, dem Tod zum Trurz, — „Äamraden, her zu mir!" spricht er, der Peiler.
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
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Bete, Soldat! Bcrc, Soldat! Schäme dich nicht, falte die rauhen -Hände! Spötter verstummt vor Gottes Gericht! wende, Vater, o wende wieder gnädig dein Auge uns zu! Bete, Soldat! Beten gibt Ruh! ig
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29 Rrieg — Sieg! Rrieg! Rrieg!! <V, wie die blur'gen Tranen stießen! Rrieg! — Rreamren, Menschen, sich zerfleischend wild! Rrieg! 2lch, zum Tiere sind wir rief hcrabgesticgcn, ein Panther, sehr, ist unser Ebenbild! Rrieg! Rrieg! Verbrannt, verwüstet jede Starre! Rrieg! Furien durchrasen wild das Land, Rrieg!! wie im grauen Altertum, die Bestie sprengte ihre Rette, und Raserei herrscht über Güte und Verstand! Sieg! Sieg! G, wie sich blur'gc Leichen strecken! Sieg! Horcht! Zerschmetterte! die Erde dröhnt vom millionenfachen Jubclschrci, und über Todcsschrecken lächelt die Menschheit, neu versöhnt!
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Gedichte 4U6 der Rriegszeit 1914/15 von Johanna ^amifen Z. Folge Karlsruhe tmb Leipzig Verlag der -Hofblichhandlmig Friedrich Gursch
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*3 Das grdße Sterben. -Hast du, Tod, das Feld betreten, mähest du mit schneller -Hand? Reif sind deine Ähren wieder, mähest du im Schlachrenbrand! Tod, du Schnitter ohne Ruh, Tod, mir Grausen seh ich zu! Rnirschen höre ich und Stöhnen, blutig rot ist deine Spur, ach, die Garben sinken nieder, stille steht der Freuden Uhr! Tod, du Schnitter ohne Ruh, Tod, mir Grausen seh ich zu!
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9 Rlspffk du wieder, Men schen Herz? Alopfst du wieder, Mcnschcnherz, schwinden die Gedanken, fühlest du, vom berührt, Menschheit, deine Schranken? Ach, die Welt des Scheins entweicht, der Gewohnheit Antlitz bleicht, und aus Wolken rönr die Stimme, die du tief begraben hast! klopft dein -Herz — wacht dein G e w i ssc n, stöhnst du unter seiner Last? wirf nur hin, was dich beschwert, was du dir erworben, sich, dein siel war ja nur Staub, langst dein Geist erstorben. Gort erweckt ihn aus der Gruft, höre, höre, wie er ruft! oittre nicht um irdisch Leben, nicht um die Vergänglichkeit, bete, mit der Inbrunst Glühen, bere, Menschheit, rotbercir!
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Der deutschen Frau. Rinderhandc! Viele kleine Rinderhandc strecken sich von Gräbern dir entgegen, Alle, die da sterben mußten, deutsche Frau, befruchten dich mir ihrem letzten Segen! Kinderhände! -Helfe d u uns diesen Menschheirstraurn gestalten! Rinderhandc schaffe uns, das heiß und schwer Errungnc zu erhalten! -Höre, Schwester, höre d u den Schrei der Zeit, er heißt: gebaren. Kinderhände sich im Wachen und im Traumen, die sich flehend dir cnrgcgcnkchren! 2t ll die frühen Gräber, öffne sic, sic wollen Leben, Leben spenden, all die jungen Toren klammern brünstig sich an dich, mir bleichen -Händen. Teurer Ackerboden, Vaterland!
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28 Jt ^ c. Tief ist das Meer, — Liebchen, wir kommen nimmermehr! Starrest dn traurig ins Abendrot, Liebchen, ach Liebchen, dorr winkt der Tod! Tief ist das Meer, — icbchcn, das Leben ist voller Beschwer! in er fahrt mir uns, der tilgt alle Nor, Lieb, unfcr Steuermann heißet Tod! Tief ist das Meer, -— Liebchen, ein Lickt strahlt von oben her, aus blutigem Dunkel ein Morgenrot, Liebchen, Gorr stcgr über Grab und Tod!
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8 Land der Rrafr du, hasse nicht! Rampfc, bis dein Schwert zerbricht! Siegen! — oder unrcrgchn! Aber, wo der Deutsche ficht, bleibe er sich selbst getreu, und er fügt die Erde neu! Darum, Deutschland, hasse nicht! Ehern sei dein Angesicht, wenn ums teure Vaterland Gott dich fordert zum Gericht! Aber, die zertreten sind, tritt nicht tiefer! — Friedenswind, Deutschland, Deutschland, wehe dir um die Stirne als Panier! -Halte treu die wacht am Rhein, scharf dein Auge! muß cs fein! Aber lösche diesen Brand nickt nur blutbefleckter -Hand!
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Inhalt Vorgedicht: Gebet vor der Schlacht. Deutschland hasse nicht! 'Klopfst du wieder, Menschenherz? Höret ihr daheim die Stimme? Für welches Vaterland? Das große Sterben. Weihnacht im Felde. a) Halleluja! b) Mein Weib und Rind. c) Morden muß ich. 6) In der Nacht. Die Mutter. Der deutschen Frau. Nete, Soldat! Zins dem Dotenfeld. a) Gs gehet nachts verschleiert. b) Reife Ähren. c) 0 letzte schwere Stunde, cl) Ls koinmt die Zeit.
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23 Ayesha. -Hilflos im weiten Mzeait hin schwimmt ein Scbiff mit wenig Mann, mit nichts versöhn, mit nichts bewehrt, und landet dennoch unversehrt. Unübersehbar weit die Bahn, das ferne "Siel ein toller Wahn, — o welche Hand halt von dir fern, Avefha, Not und Tod? — ein Stern strahlt über dir auf ödent Meer, gelassen ziehest du daher! dich lenkt kein irdischer Steuermann, Ayesha, über den Mzean.
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20 Auf dem Toeerrfeld. a. <Es gehet nachts verschleiert. Es gehet nachts verschleiert ein Bote durch das Land — still! die ihr Feste feiert, der Armut reicht die Hand! Er klopfet an an scdcr Tür, und stille wird's im Haus, er stüstcrr nur ein kleines Wort, und gleitet stumm hinaus. Es ist der Todesbotc, der Dorf und Sradt durcheilt, mir stüchrig leisen Schritten, der nirgends, nirgends weilt. Die Fackel tragt er umgekehrt, gelöscht, — doch einen Brand, den, ach, kein waster stillen wird, verbreitet er im Land.
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26 Seeschlacht. Aufbaumr sich der cvzean, Menschheit, unter dir! Er, der dich trägt, der dich duldet, cinpörcr sich! Sind dir nicht meine Schrecken genug, wenn Elemente dich zwingen, wenn meines Schoßes gewaltige Rrafr, meine wogen dich niederringen? Gehorcht dir das All? Dir, dem Zwerge, das Meer? Untertan sind dir Gestirne?! — -Haben die Götter dir Blirze verliehn? Lastest die Donner du rollen? — wehe, wehe! mein Grollen ist wie ein säuselndes Spiel, — — Menschheit! wo ist dein Ziel?!
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30 Sieg! Sieg! Ihr bleichen Mütter, Witwen, Braute lächelt! Sieg! Vaterlose -Händchen, Blumen bringt! Sieg! Alle Schmerzen übcrbrausr dies Wort ja heute! Sieg! <v, wo noch die Erde frische Strome B l u r e s trinkt!
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Deutschland, Dourjchiand, hasse nicht! Deutschland, Deutschland, hasse nicht! -Haß entstellt dein Angesicht! Schlage drein aus bittrer Nor, aber übe Men scheu psticht, die der Feinde Todesschrein noch erwidert mir Verzeih'«! Land der Treue, hasse nicht! -Haß fühlt der nur, der da stchr Um der Erde kaltes Gold, wer fein Banner dir entrollt Gott, dorr oben, bleibe frei Von Triumph- und Rachcschrei! Land der Träumer, hasse nicht! Denke an das Weltgericht! wehe! wenn die -Herzen kalt, initlcidlos dein Angcstchr! Dorr auch wühlt der Todesschmer;, Bricht in G.ual so manches -Herz!
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22 d. Es kommt die Zeit, da rufet dich dein Meister und dein Gort, das Tor, durch das du schreiten sollst, das dunkle Tor heißt: Tod. <D sei bereit, dann gehest du durch dieses Tor zur Herrlichkeit!
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11 Hörer ihr daheim die Stimme? -Höret ihr die Stimme, die erschütternd ruft, dort im L>st, im Westen, aus so mancher Gruft, höret ihr daheim die Grimme, die an euch die Frage stellt, Brüder, Schwestern, Weib und Rinder, hört ihr sic in eurer Welt? Rainpfer ihr mit uns verbunden? Bluten sie auch, eure Wunden? Steht ihr mir uns, -Held an -Held? Stürzt ihr eure morsche Welt? -Höret, Hörer ihr die Stimme, diese heilige Melodie, Brüder, Schwestern, Weib und Rinder, wachet ihr? sprecht, hört ihr sic?
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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6 -Hilft mir mein Gorr, so fchneid't mein Schwert, wie fühl ich's in mir glühen, fallt auch der Leib, wird unversehrt die Seele aufwärts ziehen. Ich Hab in Rampf und Schlachrennor, dich ja erkannt, dich, großer Gott, ohn dich ijr all mein Tun nichts wert, -Hilft mir mein Gott, fo fchneid't mein Scbwert!
[ 0.6299999952, 0.5149999857, 0.5699999928, 0.4499999881, 0.3840000033, 0.2649999857, 0.6622222066, 1, 0.431250006, 0.7566666603, 0.4499999881, 0.6779999733, 1, 0.8899999857, 0.5842857361, 0.4339999855, 0.4099999964, 0.7633333206, 0.7680000067, 0.7024999857, 0.7440000176, 0.8...
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Haueisen, Johanna
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Haueisen, Johanna
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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b. Reife Ähren. Reife Ähren fallen in der Sonne Brand, Menfchenähren schneidet jetzt des Todes -Hand. Sind sie alle, die da sinken, sind sie reif und fruchrbeschwe sinken viele nicht zur Erde, die das Samenkorn nicht wert? c. <!> letzte schwere Stunde, so nahest du heran — ich fühle es: im Bunde mir euch, die ihr voran durch dieses Tor geschritten, wird mir das Sterben leicht, o letzte, schwere Stunde! Das Ziel, es ist erreicht!
[ 1, 0.5879999995, 0.6850000024, 0.6999999881, 0.4320000112, 0.4233333468, 0.7850000262, 0.3533333242, 0.5320000052, 0.4499999881, 0.6615384817, 0.4355555475, 0.3740000129, 1, 0.7699999809, 0.7266666889, 0.7599999905, 0.2333333343, 0.4180000126, 0.8600000143, 0.6549999714, 0....
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Haueisen, Johanna
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27 Marroseirlieder. a. In des Meeres kalte Arme sinken wir, o Vaterland, unsre jungen -Herzen schlagen sterbend dir! Mir fester -Hand stoßen wir den Lodesnachcn stcuerlos ins wcllengrab, in des Mzcans Rachen stürzen singend wir hinab, armen aus des Lebens Lust an des Meeres kalter Brust! b. Matrosen, stoßt ab, stoßt ab von» Strand! Ade, o ade, du mein -Heimatland! Streichelt, winde, noch einmal mein Angesicht, trinkt, Augen, noch einmal der -HeimatLicht! Matrosen, stoßt ab, stoßt ab vom Strand, ade, o ade, mein -Heimatland!
[ 1, 0.3143750131, 0.6650000215, 0.6299999952, 0.5566666722, 0.5433333516, 0.4320000112, 0.6600000262, 0.5616666675, 0.6324999928, 0.1299999952, 0.5970000029, 0.5479999781, 0.426666677, 0.6428571343, 0.5274999738, 0.4787499905, 0.6125000119, 0.6366666555, 0.6349999905, 0.741999...
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Haueisen, Johanna
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Gedichte aus der Rriegszeit 1914/15 von Johanna Haueisen 2. Folg« Dem deutscheu Heer gewidmet
[ 0.4762499928, 0.426666677, 0.3166666627, 0.6549999714, 0.6514285803, 0.5133333206, 0.5228571296, 0.7074999809, 0.5, 0.5059999824, 0.3100000024, 0.4377777874, 0.6474999785, 0.3412500024 ]
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Haueisen, Johanna
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4 Ayesha. Der Peiler. Seeschlacht. Matrosenlieder. a) 3>i des Meeres kalte Arme. b) Matrosen, stoßt ab! c) Tief ist das Meer. Krieg — Sieg! Hosianna!
[ 0.4600000083, 0.5085714459, 0.3433333337, 0.6814285517, 0.5816666484, 0.6533333063, 0.9200000167, 0.3000000119, 0.7066666484, 0.6866666675, 0.3799999952, 0.6620000005, 0.3350000083, 0.694444418, 0.5780000091, 0.7200000286, 0.5799999833, 0.5799999833, 1, 0.6399999857, 0.544000...
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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5 G'ebee vor der Gchl<rck>t. Hilft mir mein Gott, so schneid't mein Schwert, ohn ihn will nichts mir glücken, ohn ihn ist all mein Tun nichts wert, ich will in Staub mich bücken, rief, rief, zur Erde, draus ich bin, in Demut brich, mein stolzer Sinn, bin ich vom Feind in mir befreit, bin ich gen alle Not gefeit! -Hilft mir mein Gorr, so schncid'r mein Schwert, nun will ich's wacker halten, fromm streiten für den deutschen -Herd, wollt mir die -Hände falten, ihr Brüder und ihr Schwestern all, daß des Gebetes Widerhall zum -Himmel dringe wie ein Schrei: Gort mach uns stark und frei!
[ 0.8999999762, 0.3633333445, 0.4166666567, 0.3366666734, 0.5145454407, 0.476000011, 0.3199999928, 0.5550000072, 0.5680000186, 0.3700000048, 0.5066666603, 0.3700000048, 0.4212499857, 0.5299999714, 0.2933333218, 0.5699999928, 0.6533333063, 0.4033333361, 0.4837499857, 0.5433333516,...
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Haueisen, Johanna
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*5 c. Morden muß ich, fhttt zu bereu; Weihnacht, Weihnacht ist ja heut! Durch das Donnern der Geschütze klingt, wie im Traum, mir Glockengclaur. Lu, mein Feind dorr, laß mich knieen! — Meine Waffe sinkt zur Erd, -Halleluja! hör ich klingen, — röte mich denn unbewehrt, rings um mich stammt Rerzcn schein, Jesus, laß mich zu dir ein! d. In der Nacht, da du geboren bist, -Heiland, kämpfen wir, Christ gegen Christ! In der Nacht, die dich, -Himmel, offen sah, dcr Engel sangen -Halleluja! Frieden ihr Menschen, Frieden auf Erd! In d i c se r Nacht ist g c; ü ck r unser Schwert! Jesus, o Jesus steh du uns bei, daß wieder Frieden auf Erden fei!
[ 0.6200000048, 0.7049999833, 0.328333348, 0.3000000119, 0.5224999785, 0.150000006, 0.6800000072, 0.4516666532, 0.5460000038, 0.453333348, 0.6666666865, 0.6600000262, 0.628000021, 0.5339999795, 0.5966666937, 0.4471428692, 0.7099999785, 0.5611110926, 0.8514285684, 0.5666666627, ...
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Gedichte aus der Kriegszeit 1914/15
Haueisen, Johanna
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APPENDIX. 1. Balance Sheet for the Second Half Year of 1907. 2. Statement of Note Issues on December 31st, 1907. These two tables are added here to show the status of the Bank at the end of the year 1907.
[ 0.8022222519, 0.5299999714, 0.5557143092, 0.7279999852, 0.5099999905, 0.6166666746, 0.8333333135, 0.6025000215, 0.7024999857, 0.8799999952, 0.8539999723, 0.9800000191, 0.7211111188, 0.5400000215, 0.9150000215, 0.7566666603, 1, 0.5749999881, 0.6460000277, 0.80400002, 0.7760000...
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10 million yen, of which the amount actually paid up seems to have aggregated over 200 millions. If, in spite of the fact that from last spring there was no disposition whatever on the part of the public to patronize new companies, several enterprises were nevertheless carried out in accordance with their programme, these must undoubtedly be regarded as so many factors of increased production, their prospects being evidently hopeful. Further, that in the face of various obstacles which presented themselves in the realm of exports, a tendency to increase was nevertheless maintained, may be counted a re'sult of augmented productive energy. Our economic future depends principally on the development of our productiveness, and it is highly gratifying in the in terests of the State that the realization of that de sideratum should have been attained. Nevertheless when we reflect upon the future extension of the country’s strength, we recognise that only a very few miles have been travelled out of the hundred that have to be trodden, and that we are far from having reached a satisfactory result. The Government and the people alike have still to follow with ever-increasing steadfastness the path of productive enterprise. I too, in discharge of my functions at the Central Bank, will endeavour to afford
[ 1, 0.7157142758, 0.6575000286, 0.8899999857, 0.4880000055, 0.9100000262, 0.5283333063, 0.5712500215, 0.5749999881, 0.5199999809, 1, 0.8249999881, 0.8149999976, 0.8180000186, 0.7624999881, 0.6666666865, 0.5855555534, 0.603333354, 0.7200000286, 0.8140000105, 0.5849999785, 0.7...
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12 Comparing the above figures with those for the preced ing year, there was an increase of yen 42,821,690 000 in the amount received and of yen 42,768,640 000 in that repaid, thus leaving no balance of this class of deposits at the end of the year. The amount of Government bonds issued through the Bank was as follows:— Imperial Loan Bonds... ... ... ... yen Imperial \% Loan Bonds (First) ... ... ,, Treasury Bills ... ... ... ... ... ,, Imperial Japanese Government Railway Bonds „ L945-3 00 000 15,650 000 280,000,000 000 55,000,000 000 ( 8 ) Ante Amc Cor ing ye; amounl repaid. The 697,07( pared v ( 6 ) Staatsbibliothek zu Berlin PreufJischer Kulturbesitz llll llll llll mi 1111 1111 Hill llll cm 1 2 3 4 5
[ 0.6899999976, 0.5311111212, 0.4099999964, 0.6560000181, 0.6100000143, 0.8974999785, 1, 0.9433333278, 0.7699999809, 0.8999999762, 0.7766666412, 0.976000011, 0.9700000286, 0.8633333445, 1, 0.7837499976, 0.6449999809, 0.7666666508, 0.5040000081, 0.4566666782, 0.6750000119, 1, ...
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27 The amount of public bonds issued through the Bank was as follows :— Internal Loans. 5 % Imperial Bonds Extraordinary Military Expenditures Loan Treasury Bills Exchequer Bonds (First Series.) Exchequer Bonds (Third Series.) Total Foreign Loans. 5 % Sterling Loan Bonds yen )» )) 30,631,200 OOO 5.731.15° 253,400,000 50 25^ 289,762,425 000 oco 000 000 oco £ -23,000,000 (6) The fund for the payment of Mint Certificates. Amount received. At the Head Office... At the Branches Total yen 140,587 2 73 ,, 17,721,420 000 ,, 17,862,007 2 73 Amount paid out. At the Head Office ... ... ... yen 167,284 700 At the Branches ,, 14,877,359 260 Total ,, 15,044,643 9 6 ° Comparing the above total figures with those for the preceding year, there was a decrease of yen 8,807,992 1727 in the amount received and of yen 14,421,261 450 in that paid out.
[ 1, 0.6333333254, 0.7799999714, 0.7450000048, 0.5316666961, 0.6819999814, 0.8500000238, 0.6242856979, 0.823333323, 0.6125000119, 1, 1, 0.8728571534, 0.8199999928, 0.7099999785, 0.6583333611, 0.6399999857, 0.3000000119, 0.6825000048, 0.7139999866, 0.6107692122, 0.7787500024, ...
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8 onwards, so that the balance over the whole year was against Japan to the extent of 62,060,000 yen. Still when the components are analysed, it is found that, on the side of exports, although cotton yarns, habutaye and sugar show more or less falling off in consonance with the depressed condition of the general market, silk, copper, coal, cotton goods and timber show increases over the previous year’s figures, in spite of the suspension of activity at the places of consumption. As for imports, increases are shown in raw cotton, oil-cake, iron, machinery and wool, all being materials for productive purposes, while a tendency to decrease is found in sugar, cotton yarns, cotton and woollen stuffs, as well as in articles belonging to the category of consumption. Thus even among the increased imports there are some that inspire good hopes for the future. It is not right to form pessimistic views by an examination of the mere figures. Last year, then, as stated above, witnessed many regret table economic phenomena owing to the violent depreciation of stocks and shares and in consequence of the panic in America and the cheapness of silver. In fact, the year passed under continually depressed conditions in the general market. Nevertheless, if we turn to the reverse of the picture and consider productive enterprises, we find that
[ 0.9499999881, 0.6850000024, 1, 0.3675000072, 0.5466666818, 0.495714277, 0.6549999714, 0.7900000215, 0.9319999814, 0.7174999714, 0.7633333206, 0.645714283, 0.6359999776, 1, 0.8199999928, 0.8116666675, 1, 0.6510000229, 0.6775000095, 0.7480000257, 0.8424999714, 0.7633333206, ...
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38 MAKOTO SHUTO, Director. MUNEYOSHI YAMAGUCHI, Director. SEISHIRO KIMURA, Director. TOMOE YOSHII, Director. The undersigned do not consider it necessary to com ment on the operations of the Bank during the 40th year of Meiji, which are minutely described in the above report. They hereby certify that the operations of the Bank were carried on, during the year 1907, in accordance with the Constitution of the Bank, and, as the result of period ical examinations of the books, cash, public bonds and securities, they further testify to the correctness of the statements made in the present report. KOSAKU UCHIDA, Auditor. TAKENOSUKE SAMEJIMA, Auditor. TADASU SANDA, Auditor. SASHICHIRO KAWAKAMI, Auditor. February 16th, the 41st year of Meiji.
[ 0.5799999833, 0.8633333445, 0.7183333039, 0.678888917, 0.7544444203, 0.7319999933, 0.8022222519, 0.8174999952, 0.75, 0.8633333445, 0.8740000129, 0.8142856956, 0.9100000262, 0.7633333206, 0.6690909266, 1, 0.9399999976, 0.8475000262, 0.7900000215, 0.9333333373, 0.8450000286, ...
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14 Comparing the above figures with those for the preced ing year (19061, there was an increase of yen 26,861,066 000 in the amount issued, and of yen 26,308,464 000 that withdrawn. The amounts of gold coins received and of those paid out in exchange for bank notes at the Head Office and Branches during the year under review, were as follows:— At the Head Office. Amount of gold coins received ... ... ... yen ,, ,, -> ,, paid out ,, Excess of amount paid out over that received... ,, 2,760,170 000 8,135,227 oco 5 . 375.057 000 At the Branches. Amount of gold coins received ... ... ... yen .. .. .. n paid out ... ... ... ,, Excess of amount paid out over that received... ,, 2,449,410 000 14,466,630 000 12,017,220 000 Total amount exchanged. Total amount of gold coins received ... ... yen 5,209,580 000 ,, ,, ,, » paid out ,, 22,601,857 000 Excess of the total amount paid out over that received ,, 17,392,277 000 The amount of notes in circulation and the amount of the specie reserve and securities held against them, on the 31st of December, 1907, were as follows:—
[ 0.6499999762, 0.5866666436, 0.5600000024, 0.6560000181, 0.6328571439, 0.5, 0.7879999876, 0.5766666532, 0.7699999809, 0.7433333397, 0.6233333349, 0.5299999714, 0.4142857194, 0.8640000224, 0.9233333468, 0.9850000143, 0.7875000238, 1, 0.8799999952, 0.3720000088, 0.7566666603, ...
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6 servative attitude which they had been disposed to abandon in some degree, and necessitated a rise in their rate of in terest. It thus fell out that a conspicuous discrepancy arose between the rate adopted by these banks at the close of November and the Bank of Japan’s previously fixed rate, which had not hitherto differed materially from the former. In view of these circumstances the Bank deemed it necessary to take suitable measures, and on the 4th of December it carried into operation an increased rate of interest. Subsequently, as the end of the year approached, the demand for money gradually augmented, and on the last day of December the Bank’s outstanding loans rose to ISO million yen, while its issue of convertible notes totalled S69 millions. Among incidents during last year with which this Bank is concerned, special mention must be made of the destruction of its minor branch in Hakodate by the con flagration which occurred there on the 28th and 26th of August. You are all familiar with the details of the ter rible fate which befell Hakodate on that occasion, and no further reference to it is necessary here. The Bank’s offices with their furniture were all reduced to ashes, but as the branch of the Bank at that place, in addition to ordinary business, had been doing work in connexion with Treasury
[ 0.4799999893, 0.8600000143, 0.7137500048, 0.6999999881, 0.8799999952, 0.8833333254, 0.7950000167, 0.9387500286, 0.9399999976, 0.75, 1, 0.9975000024, 0.8028571606, 1, 0.8741666675, 0.3799999952, 0.6474999785, 1, 0.8939999938, 1, 0.625, 0.6050000191, 0.8085714579, 1, 0....
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21 (4) Deposits with other banks. Amount deposited ... ... ... ... ••• y cn 6, 1 37-5^6 014 Amount repaid ... ... ... ... ... ••• >> ID 5 5-505 ^ Compared with the preceding year, there was a de crease of yen 88,381,163 865 in deposits and of yen 83,144,690 017 in repayments leaving a balance of yen 20,879,870 (H),J - ( 8 ) Deposits for payment of interest of 6 per cent. Ster ling Loan Bonds. Amount deposited ... ... ••• yen 3 -t> 2 3 > 79 2 7o ° Amount repaid >, 10 , 267,372 7j0 Comparing the above figures with the preceding year, there was a decrease of yen 9,063,367 270 in the amount deposited and of yen 2,619,787 270 in that repaid. The 6 per cent. Sterling Loan Bonds were all redeemed in the year under review, leaving no account at the end of the year. ( 6 ) Deposits with the foreign agencies. Amount deposited... ... ... ... ••• yen 3 , 633 , 142,844 6y " Amount repaid ... ... ... ••• ••• ,, 3 > 7 I 3 >^ 45>444 Syj Compared with the preceding year, the amount deposit ed was increased by yen 1,448,060,963 835 and that repaid by yen 1,812,227,980 702. The outstanding amount of the deposits at the end ol the year was yen 276,787,787 8 ™, showing, compared with the preceding year, a decrease of yen 80,602,600 - 01 -
[ 0.7250000238, 0.8100000024, 0.6587499976, 0.5199999809, 0.6679999828, 0.5466666818, 0.5699999928, 0.8666666746, 0.8733333349, 1, 1, 1, 0.8133333325, 1, 0.5350000262, 0.6200000048, 0.3000000119, 0.801666677, 0.5466666818, 0.4149999917, 0.6633333564, 1, 1, 1, 0.77333331...
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Amount advanced. At tiie Head Office .. ... ... ... .. yen 197,033,792 46 ° At the Branches ... ... ,, 93,399,099 oSo Total ,, 290,432,891 540 Amount paid in. At the Head Office... ... ... ... ... yen 197,219,792 450 At the Branches ,, 93,990,1 20 210 Total ... ... ... ... ... ... ,, 291,209,912 660 Compared with the preceding year, there was an increase of yen 167,896,841 885 in advances and of yen 170,443,462 735 in repayments. The amount of advances outstanding at the end of the year was yen 1,396,677 070, showing a decrease of yen 777,021 120 as compared with the figure for the pre ceding year, namely, yen 2,173,699 090. The number of regular customers having current accounts with the Bank at the end of the year was 53 at the Head Office and 98 at the Branches, the aggregate of which number shows a decrease of 7 as compared with that for the pre ceding year. The total sum of maximum limits allowed for overdrafts was yen 5,700,000 000 at the Head Office and yen 5.095.000 000 at the Branches, showing, compared with the figures at the end of the preceding year, a decrease of yen 35.000 000 at the Head Office and of yen 35,000 000 at the Branches. Besides the various advances above stated, the Bank made following loans to other banks as deposits.
[ 0.7966666818, 0.5255555511, 0.6349999905, 0.7475000024, 0.7574999928, 0.7233333588, 0.8399999738, 0.8399999738, 1, 1, 1, 0.4933333397, 0.5418182015, 0.2399999946, 0.9399999976, 0.4050000012, 0.349999994, 0.7074999809, 1, 1, 1, 0.7599999905, 0.3633333445, 0.6039999723, ...
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