text
stringlengths
0
4.37k
Herr Lob,
Tun Sie mir einen Gefallen und schlafen Sie Ihren Rausch aus, verdammt nochmal.
Nikolai Jeschow
Inquisitor a.D.
-----/////-----
von Dr. Waldemar Drechsler » So 29. Mär 2015, 19:21
Hochgeehrte Herrschaften!
Nun lassen Sie doch des Palmsonntags wegen etwas Milde walten, Potztausend. Des Burschen Peter Lobs Gedanken sind typisch für diese kleinen Racker, mein Enkelsohn Melchior hat regelmässig nahezu identisch originelle Einfälle. Wie amüsant!
Das Köpflein des Kindes tätschelnd,
Dr. Waldemar Drechsler
-----/////-----
von Walther Zeng » So 29. Mär 2015, 19:57
Herr Dr. Drechsler,
Sie haben recht. So will ich für heute Abend Teppichklopfer und Rohrstock einmal beiseite legen.
Für den Gedanken von Herrn Nikolai Jeschow kann ich mich begeistern. In dieser Gegend könnte man nämlich gut Spargel anbauen.
Begeistert
Walther Zeng
-----/////-----
von Keuscher NikoIai » So 29. Mär 2015, 21:00
Werter Herr Zeng,
Wenigsten einer, der sich für die Idee begeistern lässt.
Alle anderen Menschen fanden meinen Vorschlag unmenschlich.
Nikolai Jeschow
Inquisitor a.D.
-----/////-----
von Dr Karl Savitius » So 29. Mär 2015, 21:02
Werte Herren,
warum sollte man Berlin zerstören? Ich selbst war Berliner, bis ich bekehrt wurde. Ich verließ Berlin, da ich, ob der Sündhaftigkeit dieser Stadt, verzweifelte. Allerdings zeigt gerade mein Fall, welch extremes Potenzial in Berlin steckt. Wieviele Leute noch bekehrt werden können. Herr Jeschow und Zeng, denken Sie nach bevor Sie den Mund aufmachen.
Gereizt,
Dr. Karl Savitius
-----/////-----
von Keuscher NikoIai » So 29. Mär 2015, 21:22
Werter Herr Dr. Savitius,
Gut, vielleicht war ich doch etwas zu voreilig.
Vielleicht sollte man Berlin doch nicht dem Erdboden gleichmachen und die auf der Strecke gebliebenen Deliquenten an die Schweine verfüttern.
Nachdem ich in nochmal in mich gegangen bin, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nur der Wiederaufbau der Mauer Berlin zu einem besseren Ort machen kann.
Dazu sollte man die Arbeitslager nach dem Vorbild des schnaften Sibirien wiedereinführen.
Nikolai Jeschow
Inquisitor a.D.
<|endoftext|>
-----/////-----
Moderne Nationalhymnen? Nein danke!
von Dr. Waldemar Drechsler » Di 31. Mär 2015, 10:56
Hochgeehrte Damen und Herren!
Zuletzt änderte man vor drei Jährchen der Österreicher Hymne, nun möchte man auch die der Schweizer melodisch sowie textlich "moderner" gestalten, Ferikel. Warum? Nun, meine Wenigkeit vermutet indes, dass den Herrschaften in Bern, ganz wie ihren Kollegen in Wien damals, langweilig wurde, sodass nun eine der knorkantesten, christlichsten Hymnen weltweit daran glauben wird müssen. Traurig, gell. In Österreich sind seit drei Jahren nicht nur grosse Söhne, sondern ebenfalls grosse Töchter (Stenzel? Andere Namen sind mir wohl entfallen.) beheimatet - wie sehr die neue Hymne der Eidgenossenschaft wohl schlussendlich verändert werden wird, Sackerlot? Man lese in dieser und dieser Gazette, falls man denn mehr Informationen bezüglich dieser Thematik erhalten möchte.
Strikt gegen neue Hymnen & das deutsche Kaiserlied anstimmend,
Dr. Waldemar Drechsler
-----/////-----
von Martin Berger » Di 31. Mär 2015, 18:37
Werter Herr Dr. Drechsler,
zwar ist mir bekannt, daß man unsere knorke österreichische Bundeshymne änderte, doch ist mir niemand bekannt, zumindest niemand, der noch bei klarem Verstand ist, der die verschandelte Hymne auch singt. Jeder redliche Christ singt freilich "Heimat bist du großer Söhne" und spart sich die entbehrliche Erwähnung der "großen Töchter". Welche großen Weiber sollte es denn in Österreich je gegeben haben? Sapperlot, ich kenne keine und singe deshalb freilich die alte, richtige Hymne. Beinahe jeder Österreicher, die Ablehnungsrate beträgt zwischen 90 und 95%, weigert sich, die Töchter zu erwähnen. Erfreulich an dieser Sache: Nicht nur redliche Christen, sondern auch Andersgläubige, Atheisten und Satanisten haben sich verbündet, um sich religionsübergreifend gegen die Hymne zu stellen.
Ich bin mir sicher: Die knorken Schweizer werden nach wie vor an der alten Hymne festhalten und sich eher die Zunge abschneiden, als irgendwelchen Unsinn zu singen, den sich unreife Deppen ausgedacht haben. Und da es in der Schweiz, im Gegensatz zu Österreich, eine Volksabstimmung zur Hymnenänderung geben wird, bin ich felsenfest davon überzeugt, daß die Eidgenossen der neuen Hymne bereits im Vorfeld eine Absage erteilen werden.
Ein großer Sohn der Heimat,
Martin Berger
-----/////-----
von Boethius » Di 31. Mär 2015, 18:55
Sehr geehrte Herren,
zu diesem Thema fällt mir eine Passage aus der löblichen niederländischen Nationalhymne ein:
Mein Schild und mein Vertrauen,
bist du, oh Gott mein Herr!
Auf dich so will ich bauen
verlass mich nimmermehr.
Auf dass ich fromm mag bleiben
dir dienen zu jeder Stund,
die Tyrannei vertreiben,
die mir mein Herz verwundt.
Vielleicht wäre es möglich, diese schönen Zeilen etwas abzuwandeln, sodass sie zu Österreich passen?
Jedenfalls zur Mistgabel greifend, um die zuständige Ministerin zur Rede zu stellen:
Boethius
<|endoftext|>
-----/////-----
Ich beuge mich in tiefster Demut
von Karl Ufen » So 18. Okt 2009, 08:40
Werte Mitchristen, geehre Aministration,
voller Demut blicke ich zu Euch auf, liebe Mitstreiter und Mitchristen.
Ich bin ein Numerarier in einer höheren Postition des Opus Dei. Eigentlich habe ich mit dem Weltnetz nur recht wenig zu tun dennoch möchte ich an dem regen Treiben aktiv teilnehmen. Den Hinweis zu diesem Brett erhielt ich von einem Ordensmann welcher noch nicht hier schreibt. Wir, der Opus Dei sind eine streng katholische Organisation. Wir lehnen so wie Sie Anglizismen vollständig ab. Trotzdem beherrscht jedes Mitglied die Englische Sprache. Es gibt Mitglieder auf der ganzen Welt. Ich freue mich auf Diskussionen mit ähnlich streng religiösen Teilnehmern. Ich weigere mich aber mit Ketzern ein Wort zu wechseln.
Salutationis,
K. Ufen
-----/////-----