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Re: Seelen der Antike
von Levitikus » Mi 1. Apr 2015, 16:43
Weib Grob,
ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr Vormund ein Weibstück wie Sie in das Gewebe lässt. Dürfte ich wohl bitte eine Kopie Ihrer Stehsegelerlaubnis sehen? Da Sie offensichtlich mit der Situation auf Grund ungenügender Sprach- und Bibelkenntnisse überfordert sind, will ich einmal über Ihre der weiblichen Hysterie geschuldeten Schimpftiraden hinweg sehen. Allerdings rate ich Ihnen weniger Emanzenliteratur zu konsumieren. Dass Adelheit (unredl. Alice) Schwarzer Ihren Verstand bereits vergiftet hat, ist klar ersichtlich.
Werter Herr Kaiser,
ich danke für Ihre Intervention. Hoffentlich können Sie das Weib zur vernunft bringen.
An jene Tage zurück denkend, als Weiber noch keine Widerrede wagten,
Levitikus
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von Gottlob von Giessen » Mi 1. Apr 2015, 16:55
Einen gottesfürchtigen Tag wünsche ich den Herrschaften,
eine durchaus wichtige Frage, deren mutmaßliche Klärung ich hier verfolgen durfte, jedoch wurde zu meinem höchsten Bedauern ein mir wichtiger Umstand ausgeklammert. Gab es denn vor der Geburt unseres Erlösers Licht in unserer Welt? Die Antwort lautet "Nein", jede Seele war verloren, ja, sogar von einer eben solchen bei den Kreaturen früherer Tage zu sprechen, auch wenn ein trügerisches, menschliches Fleischgewand vorhanden war, lässt die feinen Haare an der Rückseite meines Halses sich aufstellen.
Seit der Ur-Untat des weiblichen Geschlechts hausten Unzucht und Verdammnis in den Gewölben der Menschen. Diese Schuld wurde erst durch die Gnade des Herrn in der Aussendung seines einzigen Sohnes getilgt.
Des weiteren, da unsere weltliche Rolle von Gott gegeben, ist jede Präsenz, welche vom wahren Glauben unberührt, mit vollster Absicht verdammt. Jede weitere Form der Anzweifelung dieses Umstands ist als Häresie zu kategorisieren und entsprechend zu ahnden!
zufrieden ob der Eindeutigkeit der Lehren des Herrn,
Gottlob
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von Boethius » Mi 1. Apr 2015, 17:05
Sehr geehrte Damen und Herren,
Clara Gropp hat geschrieben:Nehmen Sie sich ein Beispiel am schnaften Herrn Boethius, der zielführend auf meine Frage antwortete.
Gern stelle ich mich als Mentor für Herrn Levitikus zur Verfügung, falls dieser meiner liebevollen Anleitung bedarf!
Die Frage des Fräuleins scheint mir durchaus berechtigt, da die Antwort über das Seelenheil der Milliarden entscheidet, die leider noch keine Christen sind. In dem Paulusbrief an die Epheser erscheint die Frohe Botschaft als großartiges Angebot an die Menschen. Jedoch erwähnt Paulus nicht, was denjenigen geschehen wird, die davon keinen Gebrauch machen: http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/eph3.html
Ihr: Boethius
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von Nepomuk Kaiser » Mi 1. Apr 2015, 17:24
Knabe Boethius,
LAL, sie wollen der Mentor des werten Herrn Levitikus werden, obwohl Sie nicht einmal ein Bruchteil soviel Ahnung von der Bibel haben wie dieser? Das kann doch hoffentlich nur ein Aprilscherz von Ihnen sein, denn falls dies nicht der Fall sein sollte, leiden Sie offensichtlich an Größenwahn.
Um zum Thema zurückzukommen:
Gottes Bedingung für das was geglaubt werden muss, basiert auf der Menge an Offenbarung, die er bis zu dem jeweiligen Zeitpunkt den Menschen gegeben hat. Dies wird auch progressive Offenbarung genannt. Christus Tod hat die Strafe für vergangene Sünden der Heiligen des Alten Testaments und zukünftige Sünden der Heiligen des Neuen Testaments bezahlt. Die Menschen damals hatte weniger Offenbarung als zum Beispiel die heutigen Menschen und GOTT seine Bedingungen der Zeit angepasst. Die Bedingung für die Errettung war immer der Glaube. Der Glaube für die Errettung des Einzelnen war immer auf Gott gerichtet. Lesen Sie hierzu bitte folgendes: Psalm 2,12, 1.Moses 15,6, Römer 4,3-8, Hebräerbrief 9,1 – 10,4, Johannes 3,16 sowie Hebräer 9,28.
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von Clara Gropp » Mi 1. Apr 2015, 18:14
Werte Herren,
ich danke Ihnen, dass Sie mir die Augen öffneten. Dafür, dass ich die Irrlehren des werten Herrn Levitikus widerlegte, soll ich mich aber nicht entschuldigen, meint mein lieber Papa.
Fräulein Gropp
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von Levitikus » Mi 1. Apr 2015, 18:26
Werter Herr Kaiser,
wie schön, dass wenigstens einer eine sachliche Diskussion führen kann. Die Progressive Vereinbarung verträgt sich wohl sehr gut mit der Prädestinations-Lehre des Calvinismus, sowie den den Grundsätzen Sola gratia und Sola fide. Allerdings stellt sich mir die Frage, wie die Werkgerechtigkeit hier einzuordnen ist.
Bube Boethius,
Gern würde ich mich als Mentor für Herrn Levitikus zur Verfügung stellen, falls dieser meiner liebevollen Anleitung bedürfte. Bitte beachten Sie, dass das Weib Grob wohl nicht intelligent genug ist, um Sarkasmus und Ironie zu erkennen. Sie hätten den ridikülen Charackter Ihres Juxes durch den Gebrauch des Konjunktiv hervorheben sollen.
Emanze Grob,
was Sie Irrlehren nennen, ist das Wort Gottes, Sapperlot! Die Geschichte mit Ihrem Vater ist zudem offensichtlich gelogen. Sie haben eine große Ähnlichkeit mit dem Weib Erna Keuschner, dass letztendlich als Hexe entlarvt wurde. Hätten Sie gegen eine löbliche Wasserprobe etwas einzuwenden?
Den Malleus Maleficarum hervorholend,
Levitikus
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von Nepomuk Kaiser » Mi 1. Apr 2015, 18:32
Werter Herr Levitikus,
ich vermute, dass das Weib Grob lügt und niemand dieses beim Stehsegeln beaufsichtigt, oder sein Vater scheint mit der Erziehung des Fräuleins schlicht überfordert zu sein.
Eine Kombination vermutend,
Nepomuk Kaiser
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von Boethius » Mi 1. Apr 2015, 18:34
Werter Herr Kaiser,
ich neige lediglich zu großer Hilfsbereitschaft.
Vielen Dank für die Auflistung verschiedener Bibelstellen, die sich mit dem Umgang der Gerechten mit den Heiden beschäftigen. Anscheinend hegten die Autoren der Heiligen Schrift kein großes Interesse am Schicksal der Heiden, da sie (mit Recht) annahmen, dass ein guter Mensch sich den Gesetzen Gottes unterwirft, sobald sie zu seiner Kenntnis gelangen.
Lieber Herr Levitikus,
Ihr feinsinniger Humor ist auf diesem Plauderbrett nahezu unübertroffen. Sie besitzen großes komisches Talent!
Das Thema weiter verfolgend, da am Schicksal meiner falschgläubigen Mitmenschen interessiert:
Boethius
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von Clara Gropp » Mi 1. Apr 2015, 18:38
Werte Herren, lieber Herr Levitikus,
ich weiß sehr wohl, dass das tumbe Weib unter dem Manne steht. Wir Frauen sind einfach nah an der Sünde und nicht so intelligent. Das zeigt sich bereits daran, dass ich große Schwierigkeiten habe, Ihrer Diskussion zu folgen. Ich bemerke aber auch, dass meine Frage schon berechtigt war. Schließlich werden hier unterschiedliche Ansichten vertreten. Dies merke ich auch daran, dass mein lieber Herr Papa und der ehrenwerte Pfarrer keine eindeutige Antwort parat hatten.
Herr Levitikus,
ich wollte Sie nicht beleidigen, jedoch hatte ich den Eindruck, dass Sie das Wort des Herren verfälschen. Ich bin zu schroff und voreilig mit Ihnen ins Gericht gegangen, habe ich doch nachgerade bemerkt, was Sie meinten.
Helfen Sie mir, zu lernen, ich bin sehr wissbegierig und möchte dem HERRn gefallen.
Versöhnlich,