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Ich denke, dass Sie Diskussionen in Zukunft professioneller eröffnen sollten als Sie dies heute taten, Potztausend. Sie sollten sich präziser ausdrücken, von welchen Tatsachen (in diesem Falle "Unredlichkeiten") Sie zu berichten belieben. Schlechte, dreckige Streiche - wie Sie zu sagen pflegen - spielt einem die Politik nämlich das ganze Jahr über, das ist unabhängig vom Datum. |
Irritiert, |
Dr. Waldemar Drechsler |
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von Martin Berger » Mi 1. Apr 2015, 18:41 |
Werte Herren, |
der 1. April ist ein wahrlich knorker Tag. |
Wie jedes Jahr, schickte ich auch dieses Jahr mein Weib Anna wieder in den April. Früh am Morgen schickte ich den Trampel los, um meine Schuhe beim Dorfschuster zu holen. Was mein tumbes Weib nicht wußte: In unserem Dorf gibt es gar keinen Schuster. LAL! So irrte meine Anna, während draußen der Sturm tobte, den ganzen Tag im Dorf umher, um letztendlich frierend und patschnaß wieder zu Hause anzukommen. Sie hätten das Weib sehen sollen, als es zitternd von sich gab, daß es den Schuster nicht gefunden hat. Wie dumm doch die Weiber sind! |
Knorke Aprilscherze liebend, |
Martin Berger |
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von mente captus » Do 2. Apr 2015, 00:38 |
Werter Herr Berger, |
Sie sind ein echter Schelm! |
Lachend, |
Ihr Hans Wans |
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von Sören Korschio » Do 2. Apr 2015, 08:38 |
Herr Drechsler! |
Ich schreibe es der Euphorie über das gestrige Datum zu, dass Sie in Ihren Bildbotschaften derart entgleisen! Dieses Plauderbrett bedient sich gewisser sprachlicher Standards, Potzdonner! Mein Weib Hildegard hätte gestern fast einen Herzinfarkt erlitten. |
Es grüßt, nicht ohne die linke Augenbraue hochzuziehen, |
Ihr Sören Korschio |
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von D Carwin » Do 2. Apr 2015, 10:55 |
LAL, Herr Berger! |
Welch knorker christlicher Scherz. Das Wetter war diesem sicherlich nicht abträglich. |
Treiben Sie jenen Schabernack auch nächstes Jahr wieder mit Ihrem Weibe, oder ist zu erwarten, dass es diesmal nicht darauf hereinfällt und sich daran erinnert, dass es doch keinen Schuster in Ihrem knorken Ort gibt? |
Grinsend, |
D. Carwin |
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von Markus Maier » Do 2. Apr 2015, 15:28 |
Werte Gemeinde, |
ich möchte nun anprangern, dass diese verdorbenen, Klebstoff schnüffelnden Jugendlichen den redlichen Tag der Märtyrerin Agape von Thessaloniki missbrauchen, um grundanständigen Christen, wie mir, die Gartenzäune neu zu streichen. Das war nicht das erste mal! |
Bereits letztes Jahr musste ich mir am 2. April bei meinem täglichen Morgenspaziergang die Augen reiben, denn da hatte tatsächlich jemand auf mein Hoftor phallische Symbole und satanistische Zeichen aufgemalt. Natürlich musste ich den Gang in die Natur vorab abbrechen, um diese Schmierereien zu entfernen und um das Tor mit viel Weihrauch und Weihwasser zu reinigen. |
Dieses Jahr das selbe Theater! Offenbar haben es kleine satanistische Jugendliche auf mich abgesehen. |
Geschätzte Gemeine, was soll ich tun? |
Angsterfüllt meine Wurfbibeln in Griffweite aufbewahrend, |
Markus Maier |
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von Dr. Waldemar Drechsler » Do 2. Apr 2015, 16:26 |
Hochgeehrter Lehrmeister Korschio! |
Sehr wohl, Sie wissen doch, welch emotionaler Mensch die meine Person ist, Sackerlot. Ich vergass gestern - vom knurrenden Magen & der Euphorie übermannt - wohl versehentlich, dass Weibsbilder mitlesen, deren schlichte Gemüter bei jenem Anblicke hätten irreparable Schäden erleiden können! Wie schön es doch ist, dass Sie guter Christenmensch mit Ihren jungen Argusaugen über das Brett wachen! Das Bild wurde nun durch ein frauengerechteres ersetzt, Sapperlot. |
Redliche Zensur als wichtigste Stütze der modernen Gesellschaft erachtend, |
Dr. Waldemar Drechsler |
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von Martin Berger » Do 2. Apr 2015, 17:37 |
D Carwin hat geschrieben:LAL, Herr Berger! |
Welch knorker christlicher Scherz. Das Wetter war diesem sicherlich nicht abträglich. |
Treiben Sie jenen Schabernack auch nächstes Jahr wieder mit Ihrem Weibe, oder ist zu erwarten, dass es diesmal nicht darauf hereinfällt und sich daran erinnert, dass es doch keinen Schuster in Ihrem knorken Ort gibt? |
Grinsend, |
D. Carwin |
Werter Herr Carwin, |
würde ich mein Weib schon heute wieder zum Dorfschuster schicken, wüßte es wohl noch, daß es im Dorf gar keinen Schuster gibt. Doch nächstes Jahr im April ist dieses Wissen längst verflogen. Ich überlege mir gerade, ob ich aus dem knorken Scherz eine noch knorkere Tradition machen solle, die sich Jahr für Jahr wiederholen wird. LAL, das wäre lustig! |
Ein christlicher Spaßvogel, |
Martin Berger |
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von Boethius » Do 2. Apr 2015, 17:56 |
Sehr geehrte Herren, |
ich frage mich gerade, ob nicht die Gefahr besteht, einfältigen Nachwuchs zu produzieren, wenn man ein ausgesprochen dummes Weib heiratet. Bei Licht besehen ist die Befürchtung wohl unbegründet, da sie auf der erwiesenermaßen falschen Darwinschen Evolutionstheorie basiert. Des weiteren hoffe ich, das (für eine Frau) scharfsinnige Frl. Clara Gropp heiraten zu können, das Herrn Bergers Scherz sicherlich spätestens beim zweiten Mal durchschauen würde. |
Ihr: Boethius |
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von D Carwin » Do 2. Apr 2015, 20:10 |
Herr Boethius, |
kennen Sie es, wenn Sie zwei unangenehme Möglichkeiten zur Wahl stehen haben und Sie sich für eine derer entscheiden müssen. Da gibt es dann oft die Phrase, man müsse zwischen Pest und Cholera wählen. Selbiges könnte man sagen, wenn man Weiber über deren Intelligenz auswählt. |
Werter Herr Berger, |
Sie könnten jenes Wissen nutzen, um zu testen, wie lange sich Ihr Weib an diese Tatsache erinnern kann und damit, ob Ihr Weib eine vergleichbar gute Auffassungsgabe hat oder nicht. Glauben Sie, dass Ihr Weib in einer Woche noch weiß, dass es keinen Schuster gibt? Und falls ja, wie steht es um Ihr Wissen nach bereits einem Monat? |
Interessiert, |
D. Carwin |
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von Bernd Reuters » Do 2. Apr 2015, 21:32 |
Werter Herr Berger, |
Ihr Weib kann sich wenigstens etwas merken, ganz anders ist da mein Weib Svetlana, welches ich vor nicht allzu langer Zeit ehelichte. |
Sie ist so vergesslich, sie weiß nicht mal ihren Nachnamen, diese alte Schabracke. |
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