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nach § 327m Absatz 1, 2, 4 und 5 den Vertrag beenden oder nach § 327n den Preis mindern und |
nach § 280 Absatz 1 oder § 327m Absatz 3 Schadensersatz oder nach § 284 Ersatz vergeblicher |
Aufwendungen verlangen. |
§ |
327j Verjährung |
(1) Die in § 327i Nummer 1 und 3 bezeichneten Ansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit |
der Bereitstellung. |
(2) Im Fall der dauerhaften Bereitstellung verjähren die Ansprüche nicht vor Ablauf von zwölf Monaten nach dem |
Ende des Bereitstellungszeitraums. |
(3) Ansprüche wegen einer Verletzung der Aktualisierungspflicht verjähren nicht vor Ablauf von zwölf Monaten |
nach dem Ende des für die Aktualisierungspflicht maßgeblichen Zeitraums. |
(4) Hat sich ein Mangel innerhalb der Verjährungsfrist gezeigt, so tritt die Verjährung nicht vor dem Ablauf von |
vier Monaten nach dem Zeitpunkt ein, in dem sich der Mangel erstmals gezeigt hat. |
(5) Für die in § 327i Nummer 2 bezeichneten Rechte gilt § 218 entsprechend. |
§ |
327k Beweislastumkehr |
(1) Zeigt sich bei einem digitalen Produkt innerhalb eines Jahres seit seiner Bereitstellung ein von den |
Anforderungen nach § 327e oder § 327g abweichender Zustand, so wird vermutet, dass das digitale Produkt |
bereits bei Bereitstellung mangelhaft war. |
(2) Zeigt sich bei einem dauerhaft bereitgestellten digitalen Produkt während der Dauer der Bereitstellung ein von |
den Anforderungen nach § 327e oder § 327g abweichender Zustand, so wird vermutet, dass das digitale Produkt |
während der bisherigen Dauer der Bereitstellung mangelhaft war. |
(3) Die Vermutungen nach den Absätzen 1 und 2 gelten vorbehaltlich des Absatzes 4 nicht, wenn |
1. |
die digitale Umgebung des Verbrauchers mit den technischen Anforderungen des digitalen Produkts zur |
maßgeblichen Zeit nicht kompatibel war oder |
2. |
der Unternehmer nicht feststellen kann, ob die Voraussetzungen der Nummer 1 vorlagen, weil der |
Verbraucher eine hierfür notwendige und ihm mögliche Mitwirkungshandlung nicht vornimmt und der |
Unternehmer zur Feststellung ein technisches Mittel einsetzen wollte, das für den Verbraucher den |
geringsten Eingriff darstellt. |
(4) Absatz 3 ist nur anzuwenden, wenn der Unternehmer den Verbraucher vor Vertragsschluss klar und |
verständlich informiert hat über |
1. |
die technischen Anforderungen des digitalen Produkts an die digitale Umgebung im Fall des Absatzes 3 |
Nummer 1 oder |
2. |
die Obliegenheit des Verbrauchers nach Absatz 3 Nummer 2. |
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